MAGAZIN
DESIGN VOM DREISPITZ
IN DER WERKSTATT VON H&DM OBJECTS
EIN LEBEN FÜR DIE MUSIK
GESPRÄCH MIT DEM NEUEN DIRIGENTEN DES SINFONIEORCHESTERS BASEL
NEUES AUS DEM GÄRTNERHUUS WORKSHOPS, FEIERN UND KLEINE AUSZEITEN

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DESIGN VOM DREISPITZ
IN DER WERKSTATT VON H&DM OBJECTS
EIN LEBEN FÜR DIE MUSIK
GESPRÄCH MIT DEM NEUEN DIRIGENTEN DES SINFONIEORCHESTERS BASEL
NEUES AUS DEM GÄRTNERHUUS WORKSHOPS, FEIERN UND KLEINE AUSZEITEN

SEILER JUWELIER • GERBERGASSE 89 • CH–4051 BASEL
T +41 61 560 12 00 • VERKAUF@SEILER-JUWELIER.CH
SEILER-JUWELIER.CH


Mit Basel verbindet mich eine Liebesschnulze. Eine ziemlich kitschige, um ehrlich zu sein. Zu Beginn gabs ein paar Irrungen und Wirrungen, Tränen und melodramatische Diskussionen, aber eigentlich war von der ersten Sekunde an klar, wer hier wohin gehört. Am Ende dann Abendrot über dem Rhein, wehendes Haar auf der Fähre, Kribbeln im Bauch und die säuselnde Céline Dion mit «Love can touch us one time and last for a lifetime». Kurz: Basel ist städtemässig die Liebe meines Lebens, wir gehören zusammen, wir zwei sind Happy End.
Und obwohl gerade der Winter Einzug hält und alles ein wenig grau ist und trist, freu ich mich über all die Schönheit, die Coolness, die kulturelle Vielfalt und den Esprit, den die Stadt auch zu dieser Jahreszeit bietet. Da ist Arabella, die an der Hammerstrasse auf alten Maschinen bunte Designs strickt, oder Dalit, die aus unauffälligen Rentnerinnen herzerwärmende Rampensäue macht. Markus will mit seiner Musik näher an die Leute ran und Max beweist, dass auch alkoholfreie Getränke sexy sind. Am Dreispitz entsteht weltbekanntes Design, während am Hafen beste Bedingungen für die lokale Skaterszene herrschen und im Lysbüchel Pizzen serviert werden, die nicht von dieser Welt sind. Mütze auf den Kopf und raus in die Gassen, es wartet eine grosse Liebe mit Happy-End-Garantie!
Schwer verliebte Grüsse Janine & das BaselLive-Team


GESPRÄCH MIT MARKUS POSCHNER
22–25






Seifen aus Norfolk, Kleider aus Berlin, Körbe aus Kopenhagen – die Auswahl der Produkte bei Aisso gleicht einer achtsamen Reise durch Europa. Inhaberin Jenny Nyfeler präsentiert mit stilsicherem Händchen hübsche nützliche Dinge, die ihr persönlich am Herzen liegen, und unterstützt dabei ausschliesslich kleine Labels. Viele kommen aus Basel selbst und sind in keinem anderen Laden der Stadt zu finden.
AISSO Spalenberg 12 – instagram.com/aissoshop
Was haben wir sie vermisst, die «Mägd»! Nach einem Jahr Umbau ist die Basler Kultbeiz mit gewohnt authentischen italienischen Speisen zurück. Zum neuen Charme trägt mitunter das sympathische Team der Oniro-Gruppe bei. Ansonsten wurde auf den ersten Blick wenig verändert, der geschichtsträchtige Saal wurde lediglich frisch gestrichen. Dafür ist die Küche komplett neu, zur Freude des durchwegs italienischen Kochteams. Lust auf Vitello tonnato oder Tagliatelle con ragú di salsiccia al finocchio? Dann nichts wie hin!
RESTAURANT ZUR MÄGD
St. Johanns-Vorstadt 29 – zurmaegd.ch


Nein, du bist hier nicht in einem skandinavischen Architekturbüro, du bist hier im neuen Stylingtempel für hippe Instagirls. Am Marktplatz hat «Melt» eröffnet, ein Coiffeursalon mit schwedischen Stylingprodukten und einer schwedischen Chefin. Während deine neue Haarfarbe einwirkt, gibts Infrarot fürs Gesicht, danach eine Kopfmassage und einen Drink. Melt vereint Kunst, Wohlbefinden und Schönheit. Ein Ort, an dem du zur Ruhe kommen und deine Haare in den Urlaub schicken kannst.
MELT SCANDINAVIAN HAIRSTYLING Marktgasse 16 / Stadthausgasse 18 – meltsh.com

Fruchtig und sauer, so sollte Kaffee laut Cenk Erlevent schmecken, schliesslich ist die Kaffeebohne eine Frucht. Der Mikroröstereibetreiber hat im Kleinbasel direkt neben dem kult.kino camera das Café «Bean in Progress» eröffnet. Er betreibt direkten Handel mit den Landwirten, die den Kaffee anbauen, um ihnen ein faires Einkommen zu sichern. Geröstet werden die Bohnen in der Aktienmühle. Im Café schliesslich sorgt die liebevolle Zubereitung für den letzten Schliff.
BEAN IN PROGRESS
Rebgasse 1 – beaninprogress.com
Ein Ort, an dem Böden und Wände farbig werden dürfen, an dem es Stifte, Kreide, Pinsel und Farbtuben gibt, wo gekleistert und geklebt, gekritzelt und grossflächig gemalt werden kann – das ist das Kinderatelier Lupola. Hier soll ausprobiert und mit allen Sinnen gelernt werden. Hier ist Raum für Begegnungen und Kreation. Dabei werden die Kinder zwischen 4 und 12 Jahren von Fachpersonen begleitet. Immer mittwochnachmittags für einen Fünfliber pro Kind – ohne Begleitperson.
LUPOLA KINDERATELIER Mülhauserstrasse 100 – lupola.ch


Die Schifflände wird langsam, aber sicher zum Mekka für alle, die skandinavisches Design lieben. Neu ist hier auch BoConcept zu Hause, ein Unternehmen, das seit 1952 Möbel entwirft, entwickelt und produziert. Die dänische Marke steht für Schlichtheit, Handwerkskunst, elegante Funktionalität und hochwertige Materialien. Wer Inspiration für sein Zuhause sucht, findet hier stilvolle Möbel und Lieblingsstücke, die sich individuell zusammenstellen lassen.
BOCONCEPT BASEL Marktgasse 4 – boconcept.com

Zweifellos lässt es sich auch in einem alten T-Shirt herrlich schlafen – aber mit den Pyjamas des Schweizer Labels Dagsmejan bist du deutlich stilvoller unterwegs. Die Stoffe fühlen sich herrlich geschmeidig an und zeichnen sich durch atmungsaktive Naturfasern, federleichtes Design und eine Thermoregulierung aus, die massgebend ist für einen guten, anhaltenden und gesunden Schlaf. Vielleicht wünschst du dir ja doch mal wieder ein Pischi zu Weihnachten?
DAGSMEJAN STORE BASEL Spalenberg 16 – dagsmejan.ch


Ein Fitnessstudio, in dem du gelassen in Trainerhosen aus dem letzten Jahrtausend dein Workout absolvieren kannst? Tönt nach Freiheit. Bei Body Bloom gibts keine Mucki-Competition, keine anzüglichen Blicke, keine Spiegelselfies. Hier bewegen sich nur Frauen, die dich dabei unterstützen, dich in deinem Körper wohlzufühlen. Bei Body Bloom kannst du dich in Ruhe um deinen Muskelaufbau, die Beweglichkeit, die Ausdauer oder die Ernährung kümmern. Ein Safe Space mit Wohlfühlgarantie. Nur ums Schwitzen kommst du nicht herum … BODY BLOOM Hammerstrasse 174 – body-bloom.ch
Das Sankt Johann hat seit dem Sommer eine wunderbare Ergänzung zum üppigen Caféangebot der Stadt: Jee, der mit 8 Jahren aus Sri Lanka in die Schweiz kam, bringt mit seinem Chai-Bistro ein wenig Heimat in die Tassen und auf die Teller: Neben Masala Chai und Karak Chai bekommst du hier auch Matchatees in verschiedenen saisonalen Ausführungen, Mango Lassi, hausgemachte Samosas, Kichererbsensalat oder Chicken Tikka. Herrlich aromatisch, gesund und supersympathisch!
CHAIFY Elsässerstrasse 51 – chaify.ch

Seit August weht an der Gerbergasse ein Hauch von Paris: Palais des Thés hat seine erste Boutique in der Schweiz eröffnet und bringt damit eine kunstvolle Welt aus Düften, Farben und Geschichten nach Basel. Über 250 Teesorten aus aller Welt kannst du hier degustieren und kaufen, darunter viele Kräutertees, parfümierte Mischungen sowie reine, natürliche Tees aus ganzen Blättern und Teeknospen, die oxidiert oder geröstet wurden. Ein Paradies für alle, die gern geniessen und sich Zeit für die schönen Dinge des Alltags nehmen.
PALAIS DES THÉS Gerbergasse 48 – palaisdesthes.com
Seit über 25 Jahren prägt Angela Zbinden mit ihrem Goldschmiedeatelier die Basler Schmuckszene. Am Leonhardsberg fertigt sie bei «Kostbares» individuelle Kundenwünsche und Ringe, Colliers, Ohrstecker oder Anhänger nach eigenem Entwurf. Sie ist immer auf der Suche nach eigenwilligen Formen, Geschichten und Träumen, die sie in charmante Schmuckstücke übersetzt. Vom Leben inspiriert entstehen so mit viel Liebe zum Handwerk, mit Sorgfalt und Präzision geschmiedete Kostbarkeiten.
GOLDSCHMIEDEATELIER KOSTBARES Leonhardsberg 14 –kostbares.ch


Neuer Name, neuer Look, neues Beautykonzept: Am Standort der früheren Schminkbar empfängt dich heute «maqē», eine Oase der Schönheit und Entspannung für anspruchsvolle Frauen. Das Angebot an Beautybehandlungen lässt keine Wünsche offen. Gebucht werden können klassische Pediküren und Maniküren, Gesichtspflege und Körperbehandlungen, aber auch Kobido, eine japanische Gesichtsmassage oder Face Gym. Für Momente, in denen du alles um dich herum vergessen kannst.
MAQĒ – SWISS BEAUTY OASIS Theaterstrasse 16 –maqeessential.ch

Neuerdings findest du am Bahnhof SBB auf 2300 Quadratmetern alles für dein nächstes Abenteuer in den Bergen, im Regenwald oder in der Wüste. Besonderes Extra: der erste In-Store-Baumwipfelpfad der Schweiz! Der sogenannte «Transa-Trail» dient nicht nur als Eyecatcher, sondern auch als Teststrecke, um die neuen Schuhe auf der hölzernen Hängebrücke mit unterschiedlichen Untergründen auszuprobieren oder mit dem Feldstecher über die 4 Stockwerke zu blicken. Auch für Kids der Hit!
TRANSA Güterstrasse 115 , Passerelle Bahnhof Basel SBB – transa.ch
Hanna ist ausgebildete Mathematikerin mit einer Vorliebe für gute Geschichten. Seit drei Jahren lebt die Ukrainerin in Basel und hat hier vor wenigen Wochen eine etwas andere Buchhandlung eröffnet: In gemütlichen Sesseln, neben Pflanzen, Früchteschalen und Leselampen kannst du bei «Cozy Place» eine feine Auswahl neuer Lieblingsbücher entdecken. Dazu gibts Kaffee und Backwaren der Bäckerei Kult. In gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre teilt Hanna nicht nur ihre Lieblingsgeschichten, sondern auch ein Stück ihrer persönlichen Geschichte mit dir. Ein Ort voller Herz zum Ankommen und Bleiben.
COZY PLACE Leonhardsgraben 52 – cozyplace.ch


Die kleine Schwester der Interiør Butik bringt Stil, Herz und ganz viel Papierliebe an den Nadelberg. Der kleine Laden ist bis obenhin gefüllt mit schönen Dingen zum Schreiben, Schenken und Schwärmen. Hier findest du alles fürs kreative Notieren deiner Ideen und Pläne: farbenfrohes Papier, Bänder und Sticker für originelle Geschenke sowie viele Grusskarten – von süss bis frech – für liebe Worte an deine Lieblingsmenschen. Dazu kommen tolle Lampen und coole Lifestylesachen, die deinen Alltag verschönern.
PAPIR BUTIK Nadelberg 41 – interiorbutik.ch

Das MesseQuartier ist ein lebendiger Treffpunkt für alle – mit Events, Freizeitangeboten und Gastronomie in familiärer Atmosphäre.
Ein Ort für Erlebnisse, Emotionen und gemeinsame Erinnerungen.





Grüne Hideaways inmitten der Stadt sind rar. Dennoch ist das kürzlich sanft renovierte Gärtnerhuus im Schwarzpark noch immer ein Geheimtipp. Dies dürfte sich dank sorgfältig kuratiertem Kulturprogramm bald ändern. Dem Charme dieses Orts kann man sich schwer entziehen – weder im Pferdestall noch in der Sattelkammer.
Das Gärtnerhuus hat viel erlebt. Vielleicht gerade deshalb empfängt es seine Gäste mit Offenheit und Wärme. Gebaut wurde es 1863 als Ökonomiegebäude zur Villa Schwarz, die dem Konsul, Unternehmer und Mäzen Fritz Schwarz von Spreckelsen gehörte. Herr Schwarz war ein passionierter Jäger, weshalb er sich ab 1926 Damhirsche in seinem Park hielt. Längst ist die Villa abgerissen. Die Hirsche durften bleiben, das Gärtnerhaus auch. «Bis vor wenigen Jahren wohnte im Obergeschoss Frau Huber, die ein Wohnrecht auf Lebenszeit hatte, weil sie gemeinsam mit ihrem Mann über 40 Jahre lang den Park für die Schwarz von Spreckelsens betreute», erzählt Rosmarie Schwarz, die nur zufällig so heisst wie der Konsul selig. Rosmarie Schwarz ist die Präsidentin des Vereins Gärtnerhuus. «Frau Huber wurde über 90 Jahre alt, war die Seele des Hauses und jätete fast bis zur letzten Stunde den Vorplatz.»
Der Verein, dem Rosmarie Schwarz vorsteht, engagiert sich seit 1997 für eine soziokulturelle Nutzung des Gärtnerhauses. 1991 entschied sich die Basler Bevölkerung in einer Abstimmung gegen eine grossflächige Überbauung des Areals. Der Schwarzpark sollte dem Quartier als Naturoase erhalten bleiben. Heute gehört die Grünzone der Stadt. Noch immer lebt hier Damwild, die artenreichen Wiesen stehen unter Naturschutz. Im vergangenen Jahr wurde das Gärtnerhaus samt Pferdestall, Sattelkammer, Kutschenraum, Orangerie und ehemaligen Wohnungen für Gärtner und Hausangestellte einer sanften Sanierung unterzogen. Für die Belebung des Orts sorgt seitdem die Geschäftsführerin Anne Wallucks. «Wir wollen das Haus der Bevölkerung zugänglich machen», erzählt sie in ihrem Büro im ersten Stock. «Durch Vermietungen und durch ein Programm, das von uns kuratiert und der Bevölkerung mehrheitlich kostenlos zugänglich gemacht wird. Es ist uns ein grosses Anliegen, hier einen Begegnungsort zu schaffen.»

« FRAU HUBER WURDE ÜBER 90 JAHRE ALT, WAR DIE SEELE DES HAUSES UND JÄTETE FAST BIS
Bereits heute schenkt in der einstigen Sattelkammer das Café Finkmüller hausgemachte Limonaden, Kaffee und Chai aus. Im Pferdestall bindet das Blumenatelier sovalflowers frische Sträusse, in den früheren Wohnungen sind ein Yogastudio, ein Kinderatelier und ein Kompetenzzentrum für Naturfarben eingemietet. Der Kutschenraum und die Orangerie können für private Feiern und Anlässe gemietet werden. Zudem finden regelmässig Veranstaltungen statt: Workshops, Ausstellungen, Lesungen oder Vorträge mit Schwerpunkt Natur, Handwerk und Kultur. Der Holzschopf neben dem Café ist jeden Mittwochnachmittag für Kinder geöffnet. Hier können sie in der Parkwerkstatt bauen und werken, erkunden und beobachten.
Der etwas verschlafene Ort ist belebter geworden in den vergangenen Wochen. Dennoch; die Halterungen für Sattel und Zaumzeug hängen noch an der Wand. Auch die Haken, um die Pferde anzubinden. Die Boxen von Majestic, Queen und Caprina sind immer noch beschriftet. Die Wände, die Holztüren, die Böden, die Geländer atmen 150 Jahre Geschichte und machen das Haus zu einem vertrauten Ort. «Das Gärtnerhuus hat eine aussergewöhnlich schöne Atmosphäre», findet auch Anne. «Und es eignet sich ideal als vielfältiger Treffpunkt fürs Quartier und die ganze Stadt. Hier dürfen sich alle willkommen fühlen.» Wer der städtischen Hektik für ein paar Stunden entkommen will oder wer auf der Suche ist nach einer zentralen und doch ländlich idyllischen Location für eine Familienfeier, findet im Gärtnerhuus unter Rosskastanie, Ahorn und Linde ein perfektes Hideaway.





Das unabhängige Basler Newsportal www.primenews.ch
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Rampen, Halfpipes und Hindernisparcours für alle – seit einem Jahr bietet die neue Trendsporthalle Basel an der Uferstrasse 70 allen Skaterinnen und Skatern, BMX- und Scooterbegeisterten ein neues Zuhause. Mitinitiiert und -entwickelt wurde sie von der Basler Skaterlegende Oli Bürgin.

Es ist laut, wenn man die neue Trendsporthalle im ehemaligen Gondrand-Gebäude an der Uferstrasse 70 betritt. Auf dem Skatepark donnern gerade rund 20 kleine und grosse Skaterinnen und Skater sowie Scooterfahrerinnen und -fahrer über die hölzernen Rampen und Pipes, testen ihre neuen Tricks an Treppengeländern und anderen spielerischen Hindernissen. Mittendrin: Oli Bürgin, Präsident des Vereins Trendsport Basel, Skateparkbauer und -designer und selbst mehrfacher Europameister im Skaten. Er grinst zufrieden. Ist der Geräuschpegel hoch, dann ist das ein gutes Zeichen für ihn, für Betriebsleiterin Karin Bleile und das ganze Team, das der regionalen Skaterszene ein Zuhause gibt. «Die Eröffnung vor genau einem Jahr hätte nicht perfekter ausfallen können», erinnert sich Oli. «Als wir die neue Halle im November 2024 eröffneten, wurde Basel von massiven Schneemengen überrascht. Das Bedürfnis nach einer neuen Indoorhalle war dadurch riesig.»
Mit einer Rollfläche von rund 1300 Quadratmetern ist die Trendsporthalle in Basel und dem umliegenden Dreiland einzigartig. Das Angebot werde daher rege genutzt – sowohl von Anfängerinnen und Anfängern als auch von Profis, erzählt Oli. Das Alter spiele dabei keine Rolle. «Wie du siehst, denkt hier niemand in Alterskategorien, sondern man skatet einfach zusammen.» Skaten als Gemeinschaftsgefühl – eine Philosophie, die der Verein Trendsport Basel bereits seit 25 Jahren vertritt. Der erste Skatepark wurde auf dem Areal des heutigen Stücki Parks errichtet, danach war der Verein im alten Pumpwerk der Industriellen Werke
«
OLI BÜRGIN


Basel (IWB) in den Langen Erlen zu Hause. Von 2016 bis 2024 wurde das grosse Zelt der Trendsporthalle dann an der Uferstrasse 80 aufgestellt, ehe das ehemalige Lager- und Logistikgebäude Gondrand nur wenige Meter weiter an der Uferstrasse 70 zum neuen Zentrum «U70» mit Mischnutzung umgebaut wurde. Egal ob BMX, Skateboard, Scooter oder Inline – die neue Trendsporthalle bietet hier genügend Platz, um all diese Sportarten nebeneinander ausführen zu können. Es werden Kurse angeboten, Wettkämpfe und Events veranstaltet sowie Geburtstage gefeiert. «Der soziale Charakter der Trendsporthalle als Begegnungsort ist ein zentrales Anliegen unseres Vereins», betont Oli, der sein ganzes Leben dem Skatesport verschrieben hat, auch in seinen Ferien stets mit dem Skateboard unterwegs ist und einen Skatepark nach dem anderen testet. Immer mit dem Ziel, in Basel die besten Voraussetzungen für die lokale Skaterszene zu schaffen.
Hin und wieder klatschen die jungen Nachwuchstalente beim Vorbeigehen mit Oli ab, wenn dieser ebenfalls mit seinem Board in der Trendsporthalle an neuen Tricks feilt. Mit seiner langjährigen Erfahrung dient er den jungen Skaterinnen und Skatern als sympathisches, greifbares Vorbild. Schliesslich existieren die meisten anderen Stars der Szene nur auf YouTube und Social Media, wo beinahe täglich neue Videos und Tricks gezeigt werden, die zum Nachmachen animieren.
«Durch die heutigen Möglichkeiten der medialen Verbreitung ist praktisch die weltweite Skaterszene auf dem gleichen Stand. In meinen Jugendzeiten war dies anders. Da vergingen mehrere Monate, bis es ein Video – meistens aus den USA – zu uns schaffte. Bis wir den neuen Trick gelernt hatten, war dieser bereits wieder out», lacht Oli und widmet sich wieder dem lauten Treiben in der Halle.

Was hier gut ankommt, würde auch im Freien funktionieren. Zwar gäbe es bereits verschiedene Skatespots in der Stadt, wo sich die Szene treffen und miteinander skaten könne – wie beispielsweise auf dem Theodorskirchplatz –, doch über einen grösseren Skatepark im
Mehr als eine Weinhandlung. Eigene Weine, Degustationen, Apéros und Delikatessen.
« ICH HÖRE OFT DEN WUNSCH NACH EINER GROSSEN OUTDOORANLAGE MIT RAMPEN UND HINDERNISPARCOURS, WIE WIR ES HIER IN DER TRENDSPORTHALLE BIETEN. »
OLI BÜRGIN
Aussenbereich verfügt Basel bisher nicht. «Ich höre oft den Wunsch nach einer Outdooranlage mit Rampen und Hindernisparcours, wie wir es in der Trendsporthalle bieten. Doch dieser Standort muss erst noch gefunden werden. Die Platzverhältnisse sind bekanntlich begrenzt in unserer Stadt.» Blickt man auf die spannende 25-jährige Geschichte des Vereins Trendsport Basel zurück, scheint aber auch diese Zukunftsvision nicht gänzlich unrealistisch.
enotecapalmeri.ch @enotecapalmeri
St. Alban-Vorstadt, 4052 Basel







«Wonders of Medicine», die 360°-Erlebnisausstellung im Novartis Pavillon Basel.






































Öffnungszeiten



Ausstellung: Di–So 10.00 – 18.00 Uhr Café: Di–Fr 8.00–18.00 Uhr, Sa–So 10.00–18.00 Uhr






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Wie er so über den Münsterplatz schlendert, sieht er aus, als kenne er hier jeden Stein. Markus Poschner, gebürtiger Münchner und neuer Chefdirigent des Sinfonieorchesters Basel, fühlt sich auf der ganzen Welt zu Hause und dennoch in Basel besonders wohl. Und das liegt nicht nur am Weltklasseorchester, das er hier dirigieren darf. Ein Gespräch über Magie, Rockkonzerte und das Weltall.
KOMMT ES VOR, DASS DU NACH DER ARBEIT IM AUTO SITZT UND EINEN RADIOSONG MITSINGST?
Tatsächlich höre ich selten Musik über Radio oder CD. Wenn ich den ganzen Tag mit dem Orchester arbeite, dann beschäftigt mich das über den Feierabend hinaus. Da gehen mir ganz viele Melodien durch den Kopf – oft kann ich deshalb lange nicht einschlafen. Als Dirigent bin ich mittendrin in der Musik. Das hat eine Energie, die kann ich nicht auf Knopfdruck abschalten. Ich liebe aber jede Art von guter Musik, habe selbst viel Jazz gespielt. Auch im Rock oder Hip-Hop gibt es fantastische Künstlerinnen und Künstler und ich würde mir wünschen, ich hätte mehr Zeit und Musse, um mich auf all die neuen Sounds einzulassen.
GEHST DU AUCH MAL AN EIN ROCKKONZERT?
Ich gehe grundsätzlich kaum in Konzerte – einfach aus Zeitmangel. Am liebsten dann aber in Jazzklubs. Ich bin ein grosser Fan von Brad Mehldau, von Keith Jarrett auch, Oscar Peterson, Miles Davis, John Coltrane, Sonny Rollins – das sind meine Götter. Brad Mehldau ist ja auch immer mal wieder am Jazzcampus in Basel und ich hoffe sehr, dass wir mal was zusammen machen können. Ich freu mich übrigens auch auf das bird’s eye in Basel!
MEINST DU, WIR HÖREN DICH DA MAL AUF DER BÜHNE AM KLAVIER?
An Ideen mangelt es mir nicht – aber nicht im bird’s eye, mein Reich ist der klassische Konzertsaal. Mein Herz schlägt für den Jazz und ich denke viel darüber nach, wie die beiden Welten, Jazz und Klassik, zusammenzubringen sind. Wir haben bereits mit der Planung begonnen.
WAS WOLLTEST DU WERDEN ALS BUB?
Astronaut. Ich wollte unbedingt zu den Sternen fliegen, das Weltall, der Nachthimmel haben mich sehr fasziniert. Dennoch habe ich bereits sehr früh mit Klavierspielen begonnen, später kamen weitere Instrumente hinzu. Für mich gabs letztlich nie eine wirkliche Alternative zur Musik. Meine Eltern sind beide Musiker, mein Bruder ist Geiger. Da entkommst du dem Schicksal nicht …
GIBT ES EINEN SPEZIELLEN MOMENT, IN DEM DIR DIE MAGIE DER MUSIK BEWUSST WURDE?
Ich erinnere mich, dass ich als Kind bei meinem Vater, der ebenfalls Dirigent war, in einer Probe zur EgmontOuvertüre von Beethoven sass. Ein unfassbar dramatisches, enthusiastisches und kraftvolles Stück. Da waren 70 oder 80 Leute auf der Bühne, die diese enorme Power entfachten, und ich als kleiner Junge direkt daneben; das hat mich nie wieder losgelassen.
DU HAST KLAVIER STUDIERT UND DICH DANN FÜR EINE KARRIERE ALS DIRIGENT ENTSCHIEDEN –WARUM?
Ich merkte bereits im Studium, dass ich mich nicht acht Stunden zum Üben in eine Kammer zurückziehen kann. Das Eremitenleben ist nichts für mich. Mir hat es immer grosse Freude gemacht, mit Menschen zu arbeiten. Schon als Student habe ich Chöre und Orchester geleitet – das fand ich viel spannender.
WAS FASZINIERT DICH DARAN, DIE MUSIK ANDERER ZU INTERPRETIEREN?
Mit Musik sagen wir Dinge, für die wir im Alltag keine Worte haben. Jedes Musikstück erzählt von einer unsichtbaren, geheimnisvollen Welt. Mein Ziel ist es, in dieses imaginäre Reich einzutauchen. Und ich versuche so viele Menschen wie nur möglich mitzunehmen auf diese Reise.
GIBT ES ORCHESTER, MIT DENEN DIE ARBEIT EINFACHER FUNKTIONIERT ALS MIT ANDEREN?
Ja. Das ist wie in Beziehungen. Es gibt Leute, denen bist du sofort sympathisch, andere kennst du ewig und da ist dennoch immer eine Wand – das ist im Orchester auch so. Dennoch sind alle guten Orchester sehr professionell und fokussiert auf die eigentliche Arbeit. Ein Weltspitzenorchester wie das Sinfonieorchester Basel ist unglaublich schnell, extrem flexibel und hat eine enorme Bandbreite an Ausdrucksmitteln. Ab der ersten Sekunde hast du eine extreme Konzentration. Alle sind sofort miteinander verbunden, um das Maximum zu erreichen.


Seit 1952 steht BoConcept für dänisches Design und maßgeschneiderte Wohnkonzepte. Besuchen Sie unseren Store in Basel und entdecken Sie ikonische Möbel, stilvolle Accessoires und Beleuchtung, die Ästhetik und Funktion harmonisch vereinen – lassen Sie sich von unseren Einrichtungsexperten kostenlos beraten und gestalten Sie ein Zuhause, das so einzigartig ist wie Sie selbst.
Since 1952, BoConcept has been synonymous with Danish design and tailored interior concepts. Visit our Basel store and explore a world of iconic furniture, stylish accessories and contemporary lighting that seamlessly unite aesthetics and functionality – enjoy a complimentary consultation with our interior design experts and create a home that is every bit as unique and individual as you are.
MARKUS POSCHNER
DU ARBEITEST AUF DER GANZEN WELT MIT DEN BESTEN ORCHESTERN. WARUM HAST DU DICH ZUDEM FÜR DAS ENGAGEMENT BEIM SINFONIEORCHESTER BASEL ENTSCHIEDEN?
Das war eine reine Bauchentscheidung – und das ist immer das Beste. Ich habe das Orchester vor drei Jahren erstmals dirigiert. Sofort war Vertrauen da und ich merkte: wir ziehen alle an einem Strang. Auch das Team rund um das Orchester finde ich grossartig. Zudem habe ich eine grosse Sympathie für Basel. Ich kann das nicht erklären, die Stadt entspricht mir sehr, ich fühle mich hier wohl.
WO IST BEI DIR ZU HAUSE?
Das ist bei mir – ja – hm. Ich möchte jetzt nicht pathetisch klingen, aber ich empfinde mich als Weltbürger. Ich bin Münchner. Und natürlich werde ich zu München immer eine besondere Verbindung haben. Aber ich kann mir vorstellen, überall zu leben. Ich finde es unglaublich inspirierend, viel zu reisen und Neues kennenzulernen. Ich bin ein Mensch, der immer wieder aufbricht und gerne frische Luft atmet.

WELCHE PLÄNE HAST DU FÜR BASEL?
Als Dirigent will ich Nähe herstellen, ich will an die Menschen ran. Darum haben wir auch neue Formate entwickelt, bei denen wir das Publikum zu uns in die Probe einladen. Im Konzert ist es ja immer ein wenig wie im Gottesdienst. Da ist Stille und Andacht. Das hat seine Berechtigung. Aber wir müssen das ergänzen und erweitern. Wenn wir eine gesellschaftliche Rolle spielen wollen, haben wir dafür zu sorgen, dass wir zueinanderfinden. Das ist im Prinzip gar nicht so schwer – und wir haben viele Ideen ...
UND PERSÖNLICH? FASNACHT? ART?
RHEINSCHWUMM?
Freilich! Alles! Ich hab auch schon einen Schwimmsack …
FÜNF MINUTEN, BEVOR DAS KONZERT STARTET –WO BIST DU, WIE GEHT ES DIR?
Ich bin konzentriert. Das ist immer eine aussergewöhnliche Situation, auch wenn ich schon Tausende Konzerte gemacht habe. Ich habe kein bestimmtes Ritual. Ich brauche nur Stille, zur Ruhe kommen, atmen, mich innerlich darauf vorbereiten.
KANNST DU DEN ALLTAG HINTER DIR LASSEN, SOBALD DU AUF DER BÜHNE STEHST?
Ja. Dennoch ist jeder Tag anders. Es schwingt alles mit. Vielleicht hattest du einen brillanten Tag und bist voller Endorphine oder umgekehrt, es war grauenhaft, du hast nicht geschlafen. Das macht etwas mit dir. Wenn dann etwas besonders gut und intensiv gelingt, spürt dies das Publikum. Das sind Momente, die vergisst du als Zuhörer nicht, an die erinnerst du dich dein Leben lang. Ein Konzert kann dein Leben verändern. Ich weiss nicht, wie und ich kann es nicht garantieren, aber es ist möglich.
WAS IST FÜR DICH DER SCHÖNSTE MOMENT IN DEINEM ARBEITSLEBEN?
Der schönste Moment ist, wenn sich alles einlöst. Wenn du auf die Bühne gehst, das ganze Orchester ist da, der Saal ist voll, es kommt alles zusammen. Am Ende ist das entscheidende Element nämlich immer das Publikum. Das ändert alles. Die Atmosphäre, die Intensität, den Sinn. Da sind andere Emotionen, ein anderer Fokus, Nervosität, noch mehr Inspiration – das ist eine Verstärkung von allem, unbeschreiblich und durch nichts zu ersetzen.
FREUST DU DICH AUF BASEL?
Sehr! Seit zwei Jahren planen wir, diskutieren, denken uns Konzepte aus – jetzt endlich komme ich zu meinem eigentlichen Job: Musik machen!
« ICH BIN EIN TYP, DER IMMER WIEDER AUFBRICHT UND GERNE FRISCHE LUFT ATMET. »
MARKUS POSCHNER


In einer Werkstatt an der Helsinki-Strasse am Dreispitz entwickeln Herzog & de Meuron Möbel, Lampen und Accessoires für ihre Architekturprojekte. Ein Besuch im Atelier von H&dM Objects, dem Mekka kluger, nachhaltiger Designlösungen.
Der Eingang zur Helsinki-Strasse 9 ist unscheinbar. Eine graue Metalltür in der Betonfassade. Kein Türschild, lediglich ein gelb markiertes Parkfeld gibt einen Hinweis: «HdM» steht da. Seit dem Bau von «Projekt 312 Helsinki Dreispitz» haben Herzog & de Meuron hier im Betonsockel des Gebäudes ihr Atelier, das gleichsam das Herz von H&dM Objects ist.
Herzog & de Meuron, das braucht keine weitere Erklärung. Bauwerke wie die Roche-Türme in Basel, die Elbphilharmonie in Hamburg oder die Tate Modern in London sprechen für sich. Weniger bekannt sind jedoch
die Objekte, die H&dM für ebensolche Bauwerke entwerfen. Bereits 1988, zehn Jahre nach der Bürogründung, entstand eine erste Lampe für ein Gebäude an der Hebelstrasse. «Das war eine Glühbirne in einem Kasten, supersimpel», erzählt Ascan Mergenthaler, Senior Partner und neben seiner Arbeit an Projekten zuständig für das Objects-Team. Die Lampe ist aus der Not heraus geboren. «Die auf dem Markt erhältlichen Designs waren für die Architektur des Projekts zu laut, zu viel, beinahe wie ein Fremdkörper. Darum entwarfen wir eine radikal einfache Lösung – und so nahm das Ganze seinen Lauf ...»
Über 600 Objekte wie Stühle, Leuchten, Tische, Hocker, Kleiderhaken, Textilien, Sitzbänke oder Türdrücker sind es unterdessen, allesamt massgeschneidert für bestimmte Gebäude, Orte oder Menschen. Und laufend kommen neue Objekte hinzu. Ihren Anfang nehmen sie alle an der Helsinki-Strasse 9. «Inputs und Ideen zu den Objekten kommen aus den Projekten – entweder von Jacques und Pierre direkt oder einem anderen Partner –und werden hier im Atelier besprochen und weiterentwickelt», erzählt Ascan. Ist die Designidee erst mal im Atelier, beginnt das Ausprobieren anhand von einfachen, später aufwendigeren Prototypen, die immer im Massstab 1 : 1 und mit verschiedenen Materialien und Techniken hergestellt werden. Dieser Prozess führt oft auch zu neuen Ansätzen. Sture Vorgaben gibt es bei H&dM nicht. «Die besten Lösungen entstehen immer im Dialog», ist Ascan überzeugt. «Das ist bei unseren


Architekturprojekten nicht anders. Das Ganze ist ein Prozess, ein Erforschen und kritisches Reflektieren –und manchmal auch ein Trial-and-Error.»
Hier am Dreispitz werden die Ideen durchdacht, gebaut, verändert, weiterentwickelt. Hinter diesem Prozess steht als treibende Kraft Kunsthandwerker Roman Aebi. Er leitet das Atelier, experimentiert mit Material, entwickelt Designs, baut Mock-ups und Prototypen. Das Atelier ist seine Werkstatt. In dem 7,5 Meter hohen Raum stehen Modelle von Stühlen und Tischen neben gestapelten Holzbrettern, Fräsen neben Sägen. Auf diversen Ablagen liegen Werkstücke, Auslagen mit Silikon, Metall, Stein, Kork, Papier und Schaumstoff, Material zum Anfassen. Da steht ein Amboss, aber auch eine Nähmaschine, hier findet sich ein 3DDrucker, aber auch Schleifmaschine, Bohrer, Hobel, Schraubzwingen. «Erst wenn man etwas baut, spürt man, wie sich ein Objekt anfühlt», erklärt Ascan. «Dann merkt man, ob die Idee funktioniert. Uns passiert es immer wieder, dass wir überrascht werden. Dass ein Hocker oder ein Tisch dann eben doch noch wackelt oder gar umkippt. Die physischen Kräfte richtig einzuschätzen ist manchmal schwierig.»

«
Gerade beschäftigt sich das Team mit einem Tisch, der durch einen so simplen wie auch effektvollen Mechanismus in der Höhe verstellt werden kann. Verschiedene winzige Varianten aus dem 3D-Drucker liegen in einem Karton, ein erster Prototyp steht im Raum. Es sind die bestechend einfachen Ideen in Kombination mit den hochwertigen Materialien und der sauberen Verarbeitung, welche die H&dM-Objekte so charmant machen. Da ist der Nose-to-Tail-Stuhl, der aus der grösstmöglichen Nutzung einer einzigen Sperrholzplatte entsteht. Oder der Hocker namens «Hong Kong», der aussieht wie ein dreidimensionales chinesisches Schriftzeichen. Er kommt flach verpackt daher und wird aus verschiedenen Holzteilen wie ein Puzzle zusammengesteckt. Keine Schraube, kein Leim, nur ein simpler Dorn fixiert die Konstruktion – genial einfach, wenn auch beim Zusammenbau etwas knifflig. Sogar Ascan und Roman gelingt dieser nicht auf Anhieb. «Es gibt eine Videoanleitung in unserem Webshop», lacht Ascan, «damit klappts problemlos!»
Hocker wie auch Stuhl sind neben diversen anderen Objekten im H&dM-Webshop erhältlich, einem Webshop, der nach wie vor als Geheimtipp gilt. In Zukunft soll es die schönen Stücke auch in ausgewählten Läden geben. Für alle, die daheim gern einen Tisch hätten, der fürs Trois Rois entworfen wurde. Oder einen Sessel, der in den Hotelzimmern im Volkshaus steht. Entwickelt mit grosser Gestaltungsfreude und hohem Anspruch an Funktionalität, Nachhaltigkeit, Qualität und Handwerk am Dreispitz.


Damit du bestens für dein grosses Abenteuer ausgerüstet bist.
Gültig auf das ganze Transa Sortiment und einlösbar in allen Transa FILIALEN und im Transa ONLINESHOP Gutschein gültig bis: 30. APRIL 2026
Einschränkungen: Nicht kumulierbar, nicht gültig in den Outlets sowie für bereits reduzierte Artikel, Set-Preise, Sonderbestellungen, Geschenkkarten, Services, Mietartikel, Events und Plastiktragtaschen.
GUTSCHEINCODE:
MRG25144
TRANSA.CH GUTSCHEIN CHF 20 Ab einem Einkaufswert von CHF 100

Samstag, 10. Januar 2026 | 19.30 Uhr | Stadtcasino Basel
PRESENTING PARTNER Preferred Ticketing Partner Medienpartner


Frohe Botschaft für alle, die nicht auf Party, aber gern auf Alkohol verzichten: Der Basler Max Näf hat den Nino entwickelt. Prickelnd, vielschichtig, erwachsen, ohne den Hauch eines Promilles. Nüchtern kann so cool sein!
Ein Apéro ohne Prosecco? Ein Fussballmatch ohne Bier? Ein Mehrgangmenü ohne Wein? Schwer vorstellbar. Alkohol gehört dazu. Ist soziales Bindemittel, Entspannungshelfer, Genuss – und glorifiziertes Kulturgut. «Zu Vino sag ich nie ‹no›», flachsen Weinliebhaberinnen und -liebhaber gern. Mit einem Augenzwinkern nannte der Lebensmitteltechnologe Maximilian Näf sein alkoholfreies Getränk daher «Nino». Er war noch keine 30, als ihm klar war, dass man auch ohne Alkohol den Freuden des Lebens gegenüber aufgeschlossen sein kann, dass es jedoch akut an charakteristischen Alternativen mangelt. «Egal aus welchen Gründen jemand keinen Alkohol trinken mag – es sollte doch trotzdem ein Getränk zum Anstossen geben, das cool aussieht und die Geschmacksnerven herausfordert», findet Max.
OHNE ALKOHOL AUFGEBAUT
In anderen Ländern ist man diesbezüglich bereits sehr viel weiter. Sogenannte «Wine Proxys» (Stellvertreter für Wein) gibt es in den USA oder in Skandinavien in zahlreichen kreativen

AUSGESCHENKT
BEKOMMST DU NINO BEI …
– Kuni & Gunde
– Le Rhin Bleu
– Zum Kuss
– Nomad
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– Matt & Elly
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– Banks (Les Trois Rois)
– Klara
– Hotel Krafft
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– Bistro Reithalle
ZU KAUFEN GIBTS
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– Liechti Weine
– Paul Ullrich
– Wild Wines
– im eigenen Webshop unter ninodrinks.com
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MAX NÄF

Kombinationen. Auch Max hat lange getüftelt und ganz rudimentär mit Kombucha-Mischungen in der eigenen Küche begonnen. «Mir hat geholfen, dass ich früher Craftbeer gebraut habe und es mir dadurch gewohnt war, Dinge auszuprobieren. Dennoch, die ersten Getränke, die ich Freunden zum Degustieren anbot, schmeckten wie ein nasser Hund!» Irgendwann ist Max weggekommen von der Kombucha-Säure. Heute arbeitet er mit Verjus, dem Saft unreifer Trauben. Basis der Getränke sind Tees wie Verveine- und Grüntee, hinzu kommen Kräuter, Gewürze und Fruchtsäfte.
Es ist 11 Uhr vormittags, als er eine Flasche «Charly» öffnet, eine der drei NinoSorten, die es derzeit auf dem Markt gibt. Der Korken ploppt, der «Charly» sprudelt im Glas. Prickelt im Mund so schön wie Prosecco, schmeckt im Gaumen harmonisch fruchtig, schreit im Kopf nach mehr – alles ohne ein Promillchen Alkohol. Ein wahrer Aha-Moment ist das für mich, die ich in den letzten Monaten mit entalkoholisierten Weinen vor allem Oje-Momente hatte. Der feine Unterschied: Im Gegensatz zu einem nullprozentigen Wein wird dem Nino der Alkohol nicht entzogen; er wird von Anfang an ohne Alkohol aufgebaut. Ihm fehlt nichts und das schmecke ich.
KEIN WEIN UND TROTZDEM ERWACHSEN
Dennoch: Nino ist kein Wein und will es auch nicht sein. «Mir ist wichtig, dass man sich dessen bewusst ist», erklärt Max. «Wir wollen nichts imitieren. Nino ist ein neues Produkt einer neuen Kategorie. Darauf muss man sich einlassen. Nur die Charakteristika sollen an Schaumwein erinnern. Das Säurelevel, das Fruchtaroma, der Körper. Wir möchten ein geschmacklich anspruchsvolles, komplexes Getränk servieren. Keinen zuckerigen Softdrink, keine fancy Limonade, sondern einen vielschichtigen Begleiter zum Anstossen und Apérölen.»
Gemeinsam mit seinem Jugendfreund und NinoMitgründer Mudi el Saghir arbeitet Max an weiteren Produkten. Begleitet von einem französischen Weinsommelier sollen neben den drei prickelnden NinoVarianten «Lily», «Ruby» und «Charly» künftig auch stille Produkte als klassische Essensbegleiter auf den Markt kommen. Alles für den komplexen, vollen Geschmack und das sinnliche Ritual des gemeinschaftlichen Anstossens, aber ohne böses Erwachen am Tag danach. «Einen nehm ich noch!», möchte ich nach einem Glas Nino rufen – ein kleines Suchtpotenzial hat wohl auch er.
Sie tanzen, singen, lachen und schreien vor Publikum: Die Seniorinnen und Senioren des Theaters Power Flower sind weder grau noch langweilig oder un scheinbar. Witzig, frech und tiefsinnig beweisen sie, dass es ziemlich nice ist, mit vollem Rucksack am Leben teilzuhaben.

Gesunde Ernährung, viel Bewegung, wenig Alkohol, Work-Life-Balance – wir arbeiten alle auf ein möglichst langes Leben hin. Ironischerweise hat ausgerechnet dieser verzweifelt verlängerte Teil des Lebens einen ziemlich schlechten Ruf. Das Alter ist offiziell weder sexy noch cool und definitiv nicht mehr instagramable. Alt sein bedeutet unsichtbar sein. In der grau-beigen Masse verschwinden, gesellschaftlich überflüssig, aufs Ende wartend. Oder willst du etwa noch die grosse Bühne betreten, wenn dein Haar sich lichtet, die Brüste hängen, der Hals in Falten liegt?
Hoffentlich! Genau das tun nämlich die Mitwirkenden des Theaters Power Flower rund um Schauspielerin und Regisseurin Dalit Bloch. «Die älteste Frau im Kurs wird dieses Jahr 90 Jahre alt», erzählt sie in der Küche des Raums Gelber Wolf, der Theaterwerkstatt, in der das Theater probt. Sie selbst war bereits über 60, als sie Power Flower gründete. Ihre Theaterkarriere startete Dalit einst im Basler Jugendtheater – heute junges

Die Theaterwerkstätten finden jeweils am Montag, am Dienstag oder am Mittwoch von 10 bis 11.30 Uhr statt.
Das Ensemble des Theaters Power Flower besteht aus Schauspielerinnen und Schauspielern, von denen die meisten bereits in früheren Produktionen mitgewirkt haben. Für die kommende Produktion (Aufführung im Sommer 2026) werden noch Männer gesucht.
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GE
DALIT BLOCH

theater basel. Sie besuchte die Schauspielschule, entwickelte eigene Projekte, wechselte in die Regie und in die Theaterpädagogik und leitete viele Jahre lang das Freie Theater Therwil.
Dann kam Covid. Die Medien verkündeten, dass alte Menschen zu Hause bleiben sollten. «Da wurde mir klar, ich gehöre ja nun auch zu diesen alten Menschen», erinnert sich Dalit. «Zu Hause bleiben kam für mich aber nicht infrage.» Sie schrieb kurzerhand ein Konzept, um Geld zu sammeln für ein professionelles Theaterprojekt mit Seniorinnen und Senioren. Darin erläuterte sie ihren künstlerischen Anspruch an Ästhetik und Inhalt, aber auch, dass ihr Projekt der Vereinsamung im Alter entgegenwirken will. Ihre Idee erhielt grossen Zuspruch.

So begann Dalit auf dem Wolf mit den Rentnerinnen und Rentnern zu arbeiten. Mit leicht gedrosseltem Arbeitstempo zwar und in Rücksichtnahme auf allfällige Gebrechen, aber sonst wie mit jungen Menschen auch. Dalit will bürgerliche Konventionen verlassen, den Leuten einen geschützten Raum bieten, in dem sie die Sau rauslassen können. «Wir grölen gemeinsam über Falten und hängende Hautpartien, sind traurig oder genervt. Wir altern gemeinsam. Das hat etwas enorm Befreiendes, Humorvolles. Wir nehmen uns ernst mit unseren Themen und wir haben auch etwas zu sagen. Genau darum will ich, dass wir sichtbar sind.»
Dalit selbst ist mit ihren 66 Jahren überaus wach und aufmerksam, interessiert und offen. Sie hört die jungen Menschen genauso wie die alten und nimmt ihre Anliegen ernst. Ihr Beruf spielt ihr dabei in die Karten. «Seit mir das Theater mit all seinen Möglichkeiten und seiner Kraft begegnet ist, finde ich es eine wahnsinnige Möglichkeit, um frisch, flexibel, fröhlich und engagiert zu bleiben. Darum lade ich die Leute ein: Riskiert es! Meldet euch für einen Theaterkurs an!» Drei Kurse bietet Dalit derzeit wöchentlich an. Mit einer kleinen Gruppe arbeitet sie zudem an einer Bühnenproduktion.

Wer auf die Bühne will, investiert im Vorfeld viel Zeit, um intensiv an sich und dem Stück zu arbeiten. «Nur so bekommen wir ein Niveau hin, das mich interessiert», erklärt Dalit. Ganz unabhängig vom Alter ist diese Arbeit ein Kraftakt und ein Ausloten der Grenzen. «Wir gehen jedes Mal durch ein Nadelöhr», schmunzelt sie. Auch die Nervosität vor der Premiere und die Versagensangst bleiben. «Da gibt es keine Unterschiede zwischen Jung und Alt.» Das gemeinsame Lachen und Heulen, Lernen und Grenzüberschreiten hält die Schauspielerinnen und Schauspieler geistig und körperlich beweglich. Zudem entstehen Freundschaften – genau so, wie es Dalit von Beginn an wollte. Power Flower ist eine Kraft, die der Einsamkeit entgegenwirkt. Und dem Alter ein überaus vielversprechendes Image verpasst.

« ICH LADE DIE
LEUTE EIN: RISKIERT ES! MELDET EUCH FÜR EINEN THEATERKURS
TABEA SCHEDIWY EMPFIEHLT

Darum gehts:
Nach dem Tod ihres Mentors ist eines klar für Alice Law: Sie muss in die Hölle reisen, um seine Seele zu retten. Denn ohne Jacob Grimes kann sie ihre Doktorarbeit nicht beenden. Unabhängig von ihr beschliesst Peter Murdoch genau das Gleiche. Bewaffnet mit den Überlieferungen von Orpheus und Dante, begeben sich die Rivalen auf eine Reise durch die Höfe der Hölle und schmieden ein prekäres Bündnis.
Ich empfehle das Buch, weil ... ... es die zerstörerische und zugleich süchtig machende Realität der akademischen Welt widerspiegelt. Alice Law und Peter Murdoch sind zwei Seiten einer Münze, die unterschiedlich und gleichzeitig verwechselbar ähnlich sind in ihren Erfahrungen. Ihr Umgang miteinander hält die Lesenden auf Trab und mit jedem Kapitel tauchen wir tiefer in ihre Erinnerungen ein, während die Unterwelt ihre Sünden ans Licht bringt.
R. F. KUANG «Katabasis», Eichborn Verlag 2025
ISBN 978-3-8479-0216-4 – biderundtanner.ch

PIERRE LUSSAULT EMPFIEHLT
MICHAEL SOMMERS & STEFAN VON DER LAHRS «DIE VERDAMMT BLUTIGE GESCHICHTE DER ANTIKE »
Darum gehts:
Die Achillesferse vieler Bücher über Sagen der griechischen und römischen Antike ist, dass durch zahlreiche Hintergrundinformationen zum historischen Kontext oft die Spannung der Geschichten verloren geht. Dabei hat dieses Thema so viele blutverschmierte, furchtbare Kriege und hinterhältige Intrigen zu bieten. Genau diese Pandorabüchse öffnen Michael Sommer und Stefan von der Lahr für Mythologiefans, die lieber einen kurzweiligen Krimi als ein trockenes Geschichtsbuch lesen möchten.
Ich empfehle das Buch, weil ...

... es die Mythen und Sagen der Antike in actionreiche, thrillerartige Kurzgeschichten verpackt. Mit einer gut dosierten Prise Humor wird man beim Lesen durch die legendären Schlachten, Heldentaten und Verrate von Athen bis Rom geführt.
MICHAEL SOMMER & STEFAN VON DER LAHR «Die verdammt blutige Geschichte der Antike», Verlag C. H. Beck 2025 ISBN 978-3-406-83075-4 – biderundtanner.ch
Darum gehts:
Die zentrale Figur ist der amerikanische Filmemacher George Bennett, der im Keller eines Hauses einen Mord begeht – just an dem Tag, an dem der Anführer der bekannten Guerillagruppe Sendero Luminoso gefangen genommen wird. Dieses Verbrechen wurzelt in Ereignissen, die 25 Jahre zurückliegen – und ebenso lange dauert es, bis die Wahrheit ans Licht kommt. Erzählt wird weit mehr als nur Bennetts Geschichte: Die Handlung nimmt uns mit an düstere Orte und zu Geschichten Lateinamerikas, Europas und der USA.
Ich empfehle das Buch, weil ... ... diese düstere Erzählung von Beginn an eine beklemmende Faszination entfaltet und eine unglaubliche Sogwirkung hat. Gewalt und Wahnsinn sind gleichermassen vorhanden wie schwarzer Humor und Melancholie. Das Buch ist ein Geflecht aus vielen Geschichten, deren Rätsel grösstenteils aufgelöst wird.
GUSTAVO FAVERÓN PATRIAU «Unten leben», Literaturverlag Droschl 2025
ISBN 978-3-99059-191-8 – biderundtanner.ch




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Die Modedesignerin Arabella Miller betreibt an der Hammerstrasse ein Strickmaschinenatelier, wo sie Interessierten in Kursen die Maschinen erklärt und ihnen zeigt, wie man mit traditionellem Handwerk zeitgemässes Design produziert.


Bereits als Kind drapierte sie gern Stoff um sich herum. Für ihre Maturarbeit nähte sie ein Rokokokleid à la Madame de Pompadour mit Volants ohne Ende. Es folgte ein Modedesignstudium an der Hochschule für Gestaltung und Kunst (Vorliebe: Männermode) und ein Umzug nach London, um sich am Royal College of Art im Master auf «Menswear» zu spezialisieren. Doch dann kam alles anders. Arabella Miller wurde versehentlich in den Studiengang «Knitwear» eingeteilt. «Ich sagte denen nein, ich mache Menswear, ich kann gar nicht stricken! Aber man machte mir klar: entweder ich füge mich oder ich muss wieder heim.» Heute lacht sie darüber. Wir sitzen in ihrem Atelier an der Hammerstrasse, umgeben von Strickmaschinen und bunten, selbst gestrickten Arbeiten.
Arabella begann in London noch einmal von vorn. Während ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen bereits alle einen Bachelor in Strick hatten, setzte sie sich nach einer kurzen Einführung zum ersten Mal an eine Strickmaschine. «Ich habe nur geflucht!», erinnert sie sich. Dennoch wollte sie das Handwerk beherrschen und sass dafür stundenlang, tagelang,

wochenlang an der Strickmaschine. Maschinen, die notabene aus der Schweiz kamen, denn so erzählt sie: «Die Schweiz war einst DAS Land bei der Entwicklung und Herstellung von Strickmaschinen!» Bis heute sind die Dubied-Maschine aus dem Val-de-Travers im Kanton Neuenburg und auch der «Patent Schnell Strick Apparat» – kurz PASSAP – aus Dietikon weltweit im Einsatz, auch wenn es die Unternehmen dahinter längst nicht mehr gibt.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts strickten viele Frauen zu Hause an Maschinen, um in Heimarbeit die Haushaltskasse aufzubessern. Auch als nach dem Zweiten Weltkrieg kleine Handstrickmaschinen aufkamen, konnte sich die modische Hausfrau schnell und günstig ein neues Outfit selbst stricken; je nach Muster brauchte sie dafür nur wenige Stunden. Bis heute stehen die Maschinen in vielen Kellern herum – und natürlich im Atelier von Arabella. Sie organisierte sich bereits kurz nach ihrer Rückkehr aus London die erste PASSAP auf tutti.ch.
Zum Glück beherrschte sie das Handwerk damals bereits, denn «allein mit der Bedienungsanleitung das System zu verstehen, ist wirklich schwierig», findet sie. «Ich glaube, daran sind damals auch viele Hausfrauen gescheitert.»
Darum bietet Arabelle heute Schulungen in kleinen Gruppen an, nach denen man mit einem Schal, mit Socken oder einem Pullover nach Hause kommt.
«Maschinenstricken ist eine Nische», weiss Arabella, «aber lernen können das alle!» Betrachte ich Arabella bei der Arbeit, sieht es aus, als bräuchte es reichlich Geduld und Fingerspitzengefühl, um mit den zarten Nadeln, der Wolle und der Technik eins zu werden. Arabella ist unterdessen definitiv Profi und ein grosser Fan von der Arbeit an den unzerstörbaren Maschinen. Und sie hat noch einiges vor: Zum einen möchte sie ihre bislang kleine Kollektion an eigenen Strickdesigns erweitern, zum anderen ist sie mit der Fair Fashion Factory Basel daran, einen neuen Produktionsstandort für Strickereien aufzubauen. Definitiv wird sie weiterhin Kurse anbieten. Und wer weiss, vielleicht kommt der Trend zurück und wir stricken unsere Kleider bald wieder selbst?


«Notorious Pizza»
heisst die neuste Pizzeria der Stadt, die sich im Lysbüchel-Quartier dem Dolce Vita verschrieben hat. Tobias Gottwald sorgt mit liebevollem Handwerk, guten Zutaten und viel Zeit dafür, dass Basel ein Stück Italien erhält.
An einem spätsommerlichen Abend, der sich in den Frühherbst geschlichen hat, liegt mitten im Lysbüchel-Quartier frischer Pizzageruch in der Luft und lädt ein zum Schwelgen in Erinnerungen an den letzten Italienurlaub. Hinter dem himmlischen Duft steckt Tobias Gottwald mit seinem neu eröffneten Restaurant «Notorious Pizza». Die Türen des Lokals stehen weit offen, draussen toben sich die Kinder aus dem Quartier aus, drinnen läuft entspannte Musik. Die dunkelgrünen Wände, die


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TOBIAS GOTTWALD
gelben Lampen und die pastellfarbene Aussenbestuhlung machen sich gut im warmen Sonnenuntergangslicht. Tobias konnte das Inventar von den Vorbesitzern übernehmen. Er ist kein Unbekannter in der Basler Gastroszene. Bevor er im September mit seinem eigenen Lokal frischen Wind ins Lysbüchel brachte, konnten Pizzabegeisterte seine Kreationen im «Mezzo» im St. Johann geniessen. Dort hat er sich einen guten Ruf erarbeitet, es wird gemunkelt, er sei der beste Pizzaiolo der ganzen Stadt.
Zur Pizza kam der Berliner während der Coronapandemie. Nach seiner Ausbildung hat er zunächst in der Sternegastronomie gearbeitet, kam nach Stationen in St. Moritz und Zürich nach Basel. Hier war er auch, als die Restaurants im Lockdown schliessen mussten: «Ein Kollege und ich konnten nicht arbeiten und haben dann viel gekocht und jeden Tag zusammen gegessen und getrunken. Einmal hat ein Freund von ihm einen mobilen Pizzaofen mitgebracht und das kam so gut raus, dass ich das



auch selber machen wollte.» Mit der Neuanschaffung machte er sich auf Instagram einen Namen und verkaufte von zu Hause aus Pizza, bis er wieder vor Ort arbeiten konnte.
GENUSS
Wenn er gefragt wird, was seine Pizza so besonders gut macht, ist für Tobias die Antwort klar: «Richtig gutes Essen hat immer viel mit Handwerk zu tun. Und so cheesy es klingt, aber bei Pizza sag ich auch immer, dass es die Liebe und Leidenschaft ist, die man reinsteckt.»
Für seine Pizzen heisst das konkret, dass er sich viel Zeit nimmt für den Teig, damit das Gluten ordentlich verarbeitet und dadurch bekömmlicher wird und dass er die Zutaten sehr aufmerksam auswählt. Auf der berüchtigten Pizza landen nur die besten Zutaten und diese landen wiederum in einem Ofen, der in Napoli hergestellt wurde, um die höchste Qualität zu garantieren.
Neben Liebe und gutem Handwerk fliesst aber auch eine grosse Portion Kreativität ins Menü. Tobias ist selbst Fan einer umstrittenen Kreation. Wenn er eine Pizza empfehlen soll, sagt er dazu: «Pizza Hawaii.» Und weiss: «Damit mache ich mich unbeliebt.» Aber Pizza Hawaii bedeutet bei ihm nicht Kochschinken und Dosenananas, sondern hausgemachte Porchetta und karamellisierte Ananas. Das macht einen grossen Unterschied
Damit er seine Pizza langfristig servieren kann, wird sich Tobias ab nächstem Jahr bereits nach einer neuen Location umsehen. Der Vertrag im Lysbüchel ist befristet auf Ende 2027 mit Option für eine einjährige Verlängerung. Für Tobias steht aber jetzt schon fest: «‹Notorious Pizza› gibt es sicher weiter.» Und das Restaurant will mehr sein als nur ein Ort für ein gemütliches Abendessen. Mit kleinen Events mit speziellen Cocktails oder einem Bouletournier direkt neben dem Lokal möchte Tobias die Strasse beleben. Noch ist nichts geplant, dafür ist der Anfangsstress noch zu gross. Aber Ideen und Vorfreude hat er jetzt schon.









Seit 1777 sorgt die GGG dafür, dass Basel ein soziales Rückgrat behält – von den Bibliotheken bis zur Freiwilligenarbeit.

«Können Sie mir helfen? Wie bekomme ich dieses Buch auf meinen Kindle?» Ein älterer Mann will im Schmiedenhof ein Buch digital auf seinem Lektüregerät ausleihen, aber irgendwie geht es nicht. «Ah, das hier ist schwieriger, das geht so nicht auf den Kindle.» Die Bibliothekarin bittet ihn zur Theke, irgendwie werden sie das Problem nun lösen. Durch die hohen Fenster fällt steiles Sonnenlicht ins Gebäude der GGG, der Basler Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige. Hier betreibt der Verein seine zentralste Bibliothek, markiert mit den drei schwarzen Buchstaben auf hellgelbem Grund. Der prächtige historische Schmiedenhof, der sich zwischen Rümelinsplatz und Gerbergasse einschmiegt, ist das Wahrzeichen der grössten Basler Organisation zur Förderung von Bildung und zur Bekämpfung der Armut.
Rund 35 000 Abonnentinnen und Abonnenten zählen die Bibliotheken. Sie sind in jedem Quartier vertreten, hier kommen auch die meisten Menschen der Stadt mit der GGG erstmals in Berührung. Und das schon früh: Allein die Erstklässlerkarte fixt einen als Kind schon an, die Bibliotheken aufzusuchen. Und allen fortschrittsverdrossenen Schlagzeilen über die schwindende Leselust der Bevölkerung zum Trotz: Die Bibliotheken der GGG erreichten allein vergangenes Jahr wieder Rekordzahlen – bei den Abos, bei den Besuchen, bei den Ausleihen.
«Wir können also durchaus behaupten, dass zumindest wir eher eine Zunahme der Leselust feststellen», sagt David Andreetti. Der 49-Jährige ist Delegierter des GGG-Vorstands, also eine Art Verwaltungsratspräsident
und Schnittstelle zum Operativen in einem. Zusammen mit Geschäftsführerin Beatriz Greuter lenkt er die Geschicke des Vereins, dessen Engagement weit über ein ohnehin weit verzweigtes Bibliotheksnetzwerk hinausgeht.
Gegründet am 30. März 1777, hält sich die Gesellschaft nun bald «ein Vierteljahrtausend», wie es Historiker Andreetti formuliert. Man rechnet hier in grösseren Zeitordnungen. Der Gründer Isaak Iselin steht heute noch im Schmiedenhof, zumindest ein Standbild aus der Hand von Karl Alfred Lanz. Das wurde allerdings «erst» 1891 errichtet, bezahlt hatte es ein Urenkel Iselins. Der Gründer war ein schillernder Gelehrter aus der Basler Oberschicht, Politiker, Menschenfreund.
Der Begriff kommt nicht von ungefähr: Er begann sein publizistisches Werk mit den «Träumen eines Menschenfreunds» und fasste es schliesslich in seiner «Geschichte der Menschheit» zusammen. Iselin war ein Aufklärer, aber kein Verträumter. Als Ratsschreiber von Basel war er in die Tagespolitik eingebunden, als Politiker jedoch gelang es ihm nicht, in die Standesregierung gewählt zu werden. Tätig war er ohne Unterlass. Erst gehörte er 1761 zu den Mitbegründern der Helvetischen Gesellschaft, 1764 übernahm er das Präsidium, 1777 gründete er die GGG. Damals hiess sie noch etwas umständlicher «Gesellschaft zur Aufmunterung und Beförderung des Guten und Gemeinnützigen».
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Seither also ist die GGG in Basel, unablässig, hilfreich und – bis aufs Logodesign der Bibliotheken – nicht besonders laut. Geschäftsführerin Greuter sagt es so: «Stabilität ja, aber die GGG reagiert auf die Gesellschaft, sie greift Themen auf, etabliert Angebote, kann diese aber auch wieder entlassen – zum Beispiel in die Selbstständigkeit, an den Kanton oder schlicht einstellen.» Die 55-Jährige ist seit März 2023 Geschäftsführerin. Vorher war sie im Gesundheitssektor bei der privaten Hirslanden-Gruppe tätig und für die SP Basel-Stadt aktiv, unter anderem im Grossen Rat. Heute würde sie keine politischen Mandate mehr annehmen: «Das würde mit meiner Funktion hier kollidieren. Natürlich ist die GGG politisch im Sinne einer öffentlichen Akteurin in der Stadt; aber sie ist nicht parteipolitisch oder in diesem Sinne politisch aktiv unterwegs.»
Diese Unterscheidung ist wichtig. Denn mit ihren Angeboten arbeitet die GGG an der zwischenmenschlichen Front dieser Stadt. Die Bibliotheken sind ein Eingangstor, aber nicht alles. Der Verein ist der grösste Organisator von Freiwilligenarbeit, mit GGG Migration unterstützt er jährlich um die 9000 Personen in Fragen von Arbeit, Finanzen, Steuern und so weiter. Mit ihrer Hilfe zum Ausfüllen der Steuererklärung unterstützt die GGG weitere rund 2000 Menschen jährlich beim Erledigen ihrer Steuern – allein via Freiwilligenarbeit. Sie unterstützt soziale und kulturelle Institutionen, vergibt dabei jährlich rund 2 Millionen Franken an Dritte. Sie arbeitet mit der Jugendarbeit Basel (JuAr) zusammen, unter anderem mit dedizierten Jugendecken in den Bibliotheken. Sichere Zonen, wo Jugendliche unter sich sein können.
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BEATRIZ GREUTER


UND STARK VERNETZT

Rund 300 Freiwillige zählt der Verein, das sind mehr, als die GGG Angestellte hat. Mit insgesamt 6500 Mitgliedern ergibt das eine stattliche Organisation. Greuter lacht und sagt: «Wir sind eigentlich ein sozial tätiges KMU und sind entsprechend aufgestellt.» Die Vernetzung reicht tief in die kantonale Verwaltung – längst nicht nur zur Steuerverwaltung mit den Steuererklärungen –, aber auch in andere Basler Sozietäten und Stiftungen. Mit der Christoph Merian Stiftung (CMS) verbindet die GGG eine langjährige Partnerschaft. Wobei die GGG, die «kleine Schwester», wie Andreetti sagt, oft etwas flinker sein kann als die grosse CMS. «Der Verein hat genau die richtige Struktur: Wir können niederschwelliger und mit weniger Hürden ein Angebot auf die Beine stellen und durchführen.» Zum Beispiel die Hilfe für Flüchtlinge aus der Ukraine. Die GGG lancierte rasch ein Programm für Gastfamilien, aber auch Sprachkurse. Das Wissen ist da, die Kompetenz auch – und mit den Freiwilligen auch das Personal.
Dennoch: Geld bleibt zentrales Thema. Obwohl gut aufgestellt, verfügt die GGG nicht über unlimitierte Ressourcen. Mit einem Umsatz von rund
« WIR KÖNNEN DURCHAUS BEHAUPTEN, DASS ZUMINDEST WIR EHER EINE ZUNAHME DER LESELUST FESTSTELLEN. »
DAVID ANDREETTI
26,8 Millionen Franken im Jahr 2024 ist die GGG eine gewichtige, aber keineswegs luxuriöse Akteurin der Stadtgesellschaft. Das Eigenkapital von rund 80 Millionen Franken soll nicht angezapft werden müssen; zumal der grösste Teil davon in Liegenschaften steckt, wie etwa dem Schmiedenhof. Dort hat sich übrigens die KindleEpisode gelöst; wie genau, entzog sich jedoch der Beobachtung. Der ältere Herr ging jedenfalls zufrieden von dannen.



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WiehnachtsFähri

WiehnachtsDrämmli Stadtmarkt und Schlemmermarkt


Basler Krippenweg

Weihnachtsgeschäft & Zauberhof* Johann Wanner
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Wunschbuch und Lichtshow




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Weihnachtsshopping in der Basler Innenstadt




Weihnachtsmarkt Barfüsserplatz
UHR 27. NOVEMBER BIS 23. DEZEMBER 2025
Verpflegungschalet Claraplatz
BADISCHER BAHNHOF

Weihnachtsmarkt Münsterplatz






Vorweihnächtliche Aufführungen im Theater Basel


SBB
Weihnachtskonzerte im Stadtcasino Basel
Adventskonzerte im Basler Münster
*Entdecken Sie die Zauberhöfe & Zauberoasen

Gleich an zwei Abenden lädt dich der Basler Gospelchor Oyenga mit rund 40 jungen, bühnenerfahrenen Sängerinnen und Sängern auf eine weihnachtliche Reise ein. Die Gospelnacht zieht erfahrungsgemäss jährlich Fans aus dem ganzen Dreiland an – besser, du sicherst dir früh genug einen Platz!
GOSPELNACHT am Samstag, 29. und Sonntag, 30. November 2025, um 20 Uhr im Basler Münster – oyenga.ch
Den mit Abstand besten Adventskalender bietet jeweils das Theater Basel. Vom 1. bis am 23. Dezember öffnet sich täglich um 17 Uhr ein Türchen und heraus kommt ein kleiner Beitrag aus Oper, Schauspiel oder Ballett. Der Eintritt ist frei – es werden jedoch Spenden gesammelt, die Menschen mit begrenzten finanziellen Mitteln Theaterbesuche ermöglichen.
ADVENTSKALENDER vom 1. bis 23. Dezember 2025 um 17 Uhr im Foyer des Theaters Basel – theater-basel.ch
So viele charmante Innenhöfe bleiben der Öffentlichkeit teilweise verwehrt – nicht jedoch zur Weihnachtszeit! Dann nämlich putzen sich die versteckten Plätzli und Höfli heraus und werden zu öffentlichen Zauberorten. Zeit, die Stadt neu zu entdecken!
ZAUBERHÖFE IN BASEL vom 27. November bis am 23. Dezember 2025 an diversen Orten – basel.com
ANHALTEN & DURCHATMEN
Die Zeit von Liebe, Solidarität und Grosszügigkeit ist leider oftmals auch die Zeit von Hektik und Rennerei. Worum es eigentlich geht, daran erinnern uns rund 40 Geschäfte mit einer aufgestellten Krippe. Und motivieren uns so nicht nur zum Spazieren entlang des Krippenwegs, sondern auch zum Innehalten und Durchatmen.
BASLER KRIPPENWEG Besinnlicher Spaziergang durch die Altstadt ab dem 28. November 2025 – krippenweg.ch
Gleich mehrere Dutzend kostümierte «Santichläuse» fahren auf ihren liebevoll dekorierten Motorrädern durch die Basler Innenstadt. Der Corso startet um 17 Uhr am Messeplatz und endet auf dem Marktplatz, wo Glühwein und Tee angeboten werden und die Kinder gegen ein Versli ein Chlaussäckli erhalten.
HARLEY NIGGI-NÄGGI am Samstag, 6. Dezember 2025, ab 17 Uhr

Besonders stimmungsvoll wird das Konzert am 3. Adventssonntag im Stadtcasino Basel: Die Mädchenkantorei Basel singt in Begleitung des Sinfonieorchesters Basel Klassiker wie «Ein Mädchen oder Weibchen» aus Mozarts «Zauberflöte». Auch die Suite aus «Drei Nüsse für Aschenbrödel» darf natürlich nicht fehlen.
ADVENTSKONZERT am Sonntag, 14. Dezember 2025, um 11 Uhr im Stadtcasino Basel – stadtcasino-basel.ch
Gibts bei dir daheim einen kleinen Altar? Kerzen, Bilder oder Gegenstände, die dich erinnern, beruhigen, erden und dir helfen, in spirituelle Sphären einzutauchen? Auch ausserhalb von Kirchen und Tempeln gibt es Orte der Andacht und Meditation. Die Weihnachtsausstellung im Museum der Kulturen Basel erzählt von deren Vielfalt.
WEIHNACHTSAUSSTELLUNG im Museum der Kulturen Basel, 21. November 2025 bis 11. Januar 2026 – mkb.ch
Individuelles Geschenkeshopping im Duft von Glühwein, Zimt und Tannengrün gibt es auch dieses Jahr auf dem Barfi und dem Münsterplatz. Die mit viel Liebe zum Detail aufgebauten Holzchalets bieten Geschenkeshopping und Vorfreude pur!
WEIHNACHTSMARKT auf dem Barfüsser- und dem Münsterplatz, 27. November bis 23. Dezember 2025 – basel.com
Basel ist ein Dorf, die Rheingasse dessen Hauptverkehrsachse. Jedenfalls zur Weihnachtszeit, wenn sie sich jeweils zur Adväntsgass herausputzt. Freu dich auch in diesem Jahr auf ausgewählte Beizer, Baristas und Foodproduzentinnen aus der Region. Auf Schlemmen und Geniessen, auf gemütliches Beisammensein und wärmende Begegnungen.
ADVÄNTSGASS vom 27. November bis zum 23. Dezember 2025 –advaentsgass.ch
Im weihnachtlichen Märliwald der Robi-Spiel-Aktionen können Kinder unter fachkundiger Anleitung Kerzen ziehen, Zinn giessen, Lebkuchen verzieren und verschiedene Geschenke basteln. Im Zelt gibts weihnachtliches Marionettentheater, rund um den Wald fährt eine Eisenbahn – ein Riesenspass ist das!
MÄRCHENWALD vom 27. November bis zum 22. Dezember 2025 auf dem Münsterplatz – robi-spiel-aktionen.ch
Engel gibt es in verschiedenen Religionen und Kulturen, auf Gemälden, Postkarten, als Weihnachtsbaumschmuck oder in Form von Skulpturen und Figürchen. Ohne Engel kein Weihnachtszauber – darum ab ins Spielzeug Welten Museum Basel, das sich mit den geflügelten Himmelsboten befasst.
WEIHNACHTSAUSSTELLUNG im Spielzeug Welten Museum Basel, noch bis am 8. Februar 2026 – spielzeug-welten-museum-basel.ch

Im festlich herausgeputzten Oldtimertram durch die Innenstadt rattern ist zur Weihnachtszeit ein besonderes Highlight. Kinderfahrten finden ab dem 29. November jeweils mittwochs, samstags und sonntags statt. Tickets können online gekauft werden.
WIEHNACHTS-DRÄMMLI Öffentliche Fahrten am 27. November und 23. Dezember 2025 zwischen 9 und 18 Uhr – bvb.ch
Vom Rhein aus haben die dunklen Winterabende einen speziellen Zauber: Während der Weihnachtszeit fährt die Klingentalfähre «Vogel Gryff» festlich geschmückt vom Gross ins Kleinbasel und wieder zurück. Es gibt auch Fonduefahrten!
WEIHNACHTSFÄHRE jeden Abend im Advent ab dem 27. November 2025 – faehri.ch
In der Weihnachtszeit, wenns am Nachmittag langsam dunkel wird, gehen in der Freien Strasse und am Rümelinsplatz die Lichter an. Der liebevoll dekorierte Platz, der nahe Spalenberg und die prächtig leuchtende Freie Strasse eignen sich im Übrigen nicht nur zum Spazieren und Staunen, sondern auch ausgezeichnet zum Weihnachtsshopping ...
WEIHNACHTSBELEUCHTUNG an der Freien Strasse und am Rümelinsplatz jeweils ab 15 Uhr

Gleich an zwei Orten kannst du deine Gedanken, Träume und Wünsche für die Zukunft loswerden: im Rathaushof im dicken Wunschbuch (vom 27. November bis am 23. Dezember) und auf dem Rümelinsplatz. Hier hängst du deine Wünsche ab dem 27. November direkt an den Weihnachtswunschbaum.
Keine Zeit für entspanntes Einkaufen während der regulären Ladenöffnungszeiten? Dann reservier dir die beiden verkaufsoffenen Sonntage am 14. und 21. Dezember, um von 13 bis 18 Uhr letzte Weihnachtseinkäufe zu erledigen oder dir selbst etwas Schönes zu gönnen.
Nach Weihnachten ist vor Weihnachten: Wer am 27. Dezember noch nicht genug Weihnachtslieder gehört hat, besucht das Candlelight-Konzert in der Pauluskirche. Hier spielt ein Streichquartett Klassiker wie «Last Christmas» von Wham! oder «Wonderful Christmastime» von Paul McCartney.
CANDLELIGHT: WEIHNACHTSKLASSIKER am Samstag, 27. Dezember 2025, um 18 Uhr in der Kulturkirche Paulus –kulturkirche-paulus.ch



Das Wiener theater2go ist im H95 zu Gast: Gespielt wird «Zwangsvollstreckung», ein Einpersonenstück, in dem es um Schulden geht, die aus einem unscheinbaren Familienvater ein aggressives Wrack machen. Im Anschluss an das Stück findet ein Publikumsgespräch statt. Die aufgeworfene Frage: Welche Umstände führen dazu, dass Männer ihre Familien auslöschen?
ZWANGSVOLLSTRECKUNG am Freitag, 21. November 2025, um 20 Uhr im H95 Raum für Kultur – h95.ch

Das Filmfestival FRAUENSTARK! Lädt im Rahmen der Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» ins Küchlin. Gezeigt werden Filme, die Empowerment, Partizipation und Widerstand zum Thema haben. Zudem gibt es moderierte Diskussionen mit Frauen, die sich mit ihrem herausragenden Engagement für eine gendergerechte Welt einsetzen –zum Beispiel mit der Aktivistin Adam Dicko aus Mali.
FRAUENSTARK! Vom 28. November bis zum 6. Dezember 2025 im Saal 1, Küchlin – iamaneh.ch
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Im Sudhaus wird jeden letzten Sonntag im Monat zum besten Sound der 60er bis 90er getanzt. Zu zweit im Discofox oder solo mit lockerer Hüfte – unter der Discokugel spielt das Alter keine Rolle! Freu dich auf einen Abend voller Musik, Lebensfreude und bester Gesellschaft.
SILVER GROOVE PARTY 60+ am Sonntag, 30. November 2025, von 17 bis 22 Uhr im Sudhaus – sudhaus.ch

Auch wer Querflöte, Bratsche oder Cello spielt, kann ein Fan von Rockmusik sein – das beweisen die 12 klassisch ausgebildeten Musikerinnen und Musiker des London Symphonic Rock Orchestra, die Hits von AC/DC, Led Zeppelin, Metallica, Rage Against The Machine, Iron Maiden oder Motörhead interpretieren.
LONDON SYMPHONIC ROCK ORCHESTRA am Montag, 1. Dezember 2025, um 20 Uhr im Stadtcasino Basel – stadtcasino-basel.ch

Im Tanzhaus Basel wartet eine poetische, sinnliche Erfahrung auf die Kleinsten: Hier verschmelzen Klang, Licht und Bewegung zu einem immersiven Tanztheater, das ohne Worte auskommt und doch berührt. Es gibt Musik von Bach und Händel, spielerische Bewegungen, clowneske Momente und zarte Begegnungen. Geeignet für Kinder ab 2 Jahren.
MIRABILIA vom 3. bis 7. Dezember 2025 im Tanzhaus Basel – tanzhausbasel.ch
Wann hast du das letzte Mal eine Skizze gemacht? Einen Körper gezeichnet? Dich in die Form einer Schulter vertieft oder eines Knies? Bei aktzeichnen.basel kannst du als erfahrene und unerfahrene Zeichnerin oder Zeichner ein Modell in verschiedenen Posen zeichnen. Deine Skills auffrischen, entwickeln, üben. Bald schon wirst du Fortschritte sehen! Ein Abend kostet 25 Franken, dein Zeichnungsmaterial bringst du selbst mit.

AKTZEICHNEN am Donnerstag, 4. Dezember 2025, von 19 bis 21 Uhr im kHaus – khaus.ch
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Die Schweizer Comedytruppe «die Exfreundinnen» versüsst uns mit neuem Programm das Jahresende im Tabourettli: «Fast im Kino» heisst es und ist gefüllt mit gewohnt satirischen und musikalisch hochwertigen Showeinlagen, mit Situationskomik, Slapstick, Tanz und Stand-up-Comedy. Amüsanter kann das Jahr kaum ausklingen.
DIE EXFREUNDINNEN vom 29. bis am 31. Dezember 2025 im Tabourettli – fauteuil.ch


Petticoat, Lederjacke, Haartolle und rote Lippen erwarten dich am Silvesterevent im Atlantis Basel. Hier werden Rockabilly-Vibes zelebriert mit Musik, Glanz und Geschichten. Starte mit einem Hauch Rebellion ins 2026 und let the good times roll!
A ROCKABILLY MIDNIGHT – SILVESTERPARTY am Mittwoch, 31. Dezember 2025, ab 22 Uhr im Atlantis Basel – atlantis-basel.ch
Musikerinnen und Musiker brauchen ganz schön viel Kram: Mics, Noten, Gitarrenständer, Adapter, Boxen oder Amps, Synthesizer, Stimmgeräte und Notenständer. Am Musikflohmi in der Markthalle Basel gibts sogar Instrumente. Du suchst eine Geige, eine Trompete, ein Cajón? Nichts wie hin!
BASLER MUSIKFLOHMARKT am Samstag, 6. Dezember 2025, von 11 bis 16 Uhr in der Markthalle Basel – altemarkthalle.ch

Am 13. Januar 2026 ist Vogel Gryff. Ein hoher Feiertag im Kleinbasel mit viel Rauch und Böllern, verrückten Kostümen und Tänzen. Alles sehr mystisch, wild und absolut unverständlich, wenn man nicht damit aufgewachsen ist. Dieses Mal eignen wir uns Hintergrundwissen an und besuchen die vergnügliche Einführung für Grossbaslerinnen und -basler sowie Zugezogene mit Mike Stoll.
STADTFÜHRUNG « VOGEL GRYFF » am Dienstag, 13. Januar 2026, von 9 bis 10 Uhr zwischen Helvetia-Statue und Rheingasse –stadtfuehrerbasel.ch
Eine Geschichte über Leben, Tod, Schicksal und vor allem über die Liebe; das ist «Carmina Burana» von Carl Orff. In der St. Jakobshalle wird das Werk mit dem berühmten Schlusssatz «O Fortuna» mit rund 100 Künstlerinnen und Künstlern aufgeführt. Sie besingen die Freude über die Rückkehr des Frühlings und die Freuden des Alkohols, spielen mit dem Rad des Schicksals und tanzen über Liebe und Wollust.
CARMINA BURANA am Donnerstag, 22. Januar 2026, in der St. Jakobshalle Basel – stjakobshalle.ch


Der Mann mit dem «Hippie-Bus» bingt seine Good Vibes in die Kuppel: Dodo, der Erfolgsproduzent hinter den preisgekrönten Alben von Lo & Leduc, Nemo oder Steff La Cheffe sorgt für ausgelassene Mitsingmomente und sommerliche Temperaturen unterm Kuppeldach.
DODO am Freitag, 30. Januar 2026, um 19 Uhr in der Kuppel Basel – kuppel-basel.ch

In Lappland gibt es mehr Elche, Bären, Polarfüchse und Rentiere als Menschen – trotz des rauen Klimas leben hier oben nördlich des Polarkreises seit Jahrtausenden die Samen. Der Naturfotograf Bernd Römmelt reist seit über 20 Jahren nach Lappland, um die Stille und Weite von Europas letzter Wildnis zu dokumentieren.
EXPLORA: LAPPLAND am Freitag, 13. Februar 2026, im Volkshaus Basel – volkshaus-basel.ch
Die Musiklehrerin Frau Kägi erzählt in ihrer Dachwohnung während schlafloser Nächte vom turbulenten Alltag im Schulhaus Wiesengrund, von Schülerinnen und Schülern, dem Kollegium, Missgeschicken, Träumen und einer Welt voller Klänge. Absurd, tragisch, komisch und faszinierend für Gross und Klein.
FRAU KÄGIS NACHTMUSIK vom 24. Januar bis 1. Februar 2026, im Vorstadttheater Basel –vorstadttheaterbasel.ch


Der vielleicht beste Elvis seit Elvis Presley kommt nach Basel: Grahame Patrick singt im Musical «Elvis» die grössten Hits des Kings of Rock ’n’ Roll. Der ist zwar seit bald 50 Jahren tot, sein Geist ist in dieser Show voller Hits und Erinnerungen aber nach wie vor lebendig.
ELVIS – DAS MUSICAL am Samstag, 21. Februar 2026, um 19.30 Uhr im Musical Theater Basel – elvis-musical.com

Normalerweise steht er auf ganz grossen Bühnen, stürmt die Albumcharts und erobert die Herzen der Zuschauerinnen im TV. Dabei ist Vincent ein waschechter Basler, schwimmt im Rhein und trinkt gern auch mal ein regionales Bier oder zwei. Zum zweiten Mal erst singt der 29Jährige offiziell in seiner Heimatstadt – das wird ein Fest für Schlagerfans!
VINCENT GROSS am Freitag, 6. und Samstag, 7. März 2026, jeweils um 19.30 Uhr im Kulturhuus Häbse – haebse.ch

In einer Welt, in der perfekt gestählte Körper, faltenfreie Gesichter und glänzende Haarpracht wichtiger denn je zu sein scheinen, richtet die brasilianische Performerin und Regisseurin Jéssica Teixeira den Blick auf das vermeintlich Unperfekte. Sie setzt ihren nackten Körper ein als Instrument zur kritischen Reflexion und als Mittel politischen Widerstands. Ihre Performance «Monga» ist ein Fest für alle, die sich nicht perfekt fühlen.
MONGA am Mittwoch, 11. und Donnerstag, 12. März 2026, jeweils um 20 Uhr in der Kaserne Basel – kaserne-basel.ch
So kanns gehen, wenn aus einer Schulband ein Erfolgsprojekt wird: die fünfköpfige IndiePopBand rosmarin startete 2023 mit einer Single im Eigenverlag und ist 2026 bereits zum zweiten Mal auf Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die Band mixt elektronische Tanzmucke und verträumten Deutschpop auch mal mit knackigem Funk, alles herrlich zugänglich und tanzbar. Eine sympathische Entdeckung!
KONZERT ROSMARIN am Samstag, 14. März 2026, um 20 Uhr in der Gannet – gannet.lv

IMPRESSUM Erscheinungsterm in 19./20. November 2025 V erteilung Direktverteilung über Quickmail AG und als Beilage in diversen
Titeln in beiden Kantonen BS und BL Auflage 210 000 Exemplare Herausg eber StadtKonzeptBasel, Grenzacherstrasse 79, 4058 Basel –Friedrich Reinhardt Verlag, Rheinsprung 1, 4051 Ba sel Redaktion StadtKonzeptBasel –Janine Wagner Gestaltung Friedrich Reinhardt Verlag –Siri Dettwiler Vermarktung StadtKonzeptBasel, vermarktung@stadtkonzeptbasel.ch Titelbild StadtKonzeptBasel
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