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Letztens haben wir uns in der Redaktion ge fragt, worĂŒber wir frĂŒher eigentlich geschrie ben haben. Damals, als weder die Klimakrise noch ein Krieg auf europĂ€ischem Boden oder offen ausgetragene Konflikte zwischen Han del und Hersteller, die MĂ€rkte, Bilanzen, Preise und InnovationstĂ€tigkeiten der FMCG-Player durcheinander gebracht habenâŠ
Es geht ein sehr konfliktreiches Jahr zu Ende, bei dem auch wir froh sind, es gut hinter uns gebracht zu haben. Und auch wenn meine Kol legin Gitti Drabek gerade von der anderen Seite des Tisches ânĂ€chstes Jahr wird bestimmt alles friedlich und gutâ ruft, erlaube ich an dieser Stel le eine angemessene Portion Respekt vor 2023.
Ich glaube nicht, dass es einfach so âfried lichâ wird oder plötzlich âalles gutâ. Ich glau be, dass es nur friedlich oder gut werden kann, wenn wir uns MĂŒhe geben, dass es so wird. Wenn wir Probleme und Konfliktthemen ehr lich beim Namen nennen â etwa wie Preise zu stande kommen und wie man gemeinsam Lö sungen finden kann. Wir geben uns jedenfalls MĂŒhe mit PRODUKT beiden Seiten Platz zu ge
ben die jeweilige Sicht der Dinge vorzubringen. FĂŒr diese Ausgabe etwa haben wir Rainer Will in seiner Funktion als GF des Handelsverban des und den GF des Markenartikelverbandes GĂŒnter Thumser eingeladen zu den aktuellen Konflikten Stellung zu beziehen (Seiten 8 & 9).
DarĂŒber hinaus gibt es in dieser letzten Ausgabe des Jahres aber v.a. gute Nachrichten, denn wir prĂ€sentieren die Jahressieger unseres launch monitors, die best launches 2022. Und auch wenn wir â ganz eindeutig der multiplen Kri se geschuldet â deutlich weniger Innovationen als in durchschnittlichen Jahren im Heft (und damit auch in den Regalen des Handels) hat ten, untĂ€tig waren die Markenartikler auf gar keinen Fall, wie man auf den Seiten 13 bis 33 nachlesen kann.
Mir bleibt, Ihnen â mit angemessenem Respekt â ein gutes Jahresende und einen friedlichen Start ins neue Jahr zu wĂŒnschen. Und vor al lem ein groĂes Dankschön fĂŒr Ihre LoyalitĂ€t auszusprechen! Wir freuen uns auf ein weniger spannungsgeladenes, aber umso spannende res 2023 mit Ihnen!
Herzlichst Ihre Kiki Sabitzer
befragt fĂŒr jede Ausgabe von PRODUKT jeweils 500 Konsument:innen online ĂŒber ihre Meinung zu den vielversprechendsten aktuellen Produktvorstellungen.
Fragestellung: âAngenommen, Sie wĂŒrden die folgenden Produkte zu einem angemessenen Preis vorfinden: Wie wahrscheinlich wĂŒrden Sie diese kaufen?â Top-Box: bewertet mit âwĂŒrde ich auf jeden Fall kaufenâ (5-stufige Skalierung) in Prozent
Fragestellung: âStellen Sie sich vor, Sie hĂ€tten die Möglichkeit, 3 Produkte auszuwĂ€hlen, um sie kostenlos zu probieren. Welche wĂŒrden Sie auswĂ€hlen?â Produkte, die am hĂ€ufigsten genannt wurden:
Auslistungen, FlugblĂ€tter, die plakativ Preise von Markenartikeln und Eigenmarken vergleichen und der Start einer Untersu chung der BWB â aktuell ist von einer guten Partnerschaft zwischen Handel und Herstellern nicht viel zu sehen. Wir haben stellvertretend fĂŒr die beiden Seiten mit GĂŒnter Thumser, GF des österreichischen Markenartikelverbandes, und Rainer Will, CEO des Handelsverbandes, gesprochen â und beiden dieselben Fragen gestellt.
PRODUKT: Bitte erlĂ€utern Sie uns die HintergrĂŒnde zu den aktuellen Unstimmigkeiten in der Branche!
Thumser: Die Markenartikel sind in den letzten Jahren gene rell gesehen preisdĂ€mpfend gewesen. So weist GfK die entsprechende FMCG-Inflationsrate fĂŒr den Zeitraum April 21 bis Februar 22 um etwa 2,5 Prozentpunkte niedriger aus als die Landesinflation. Die Hersteller hatten in der jĂŒngeren Vergangenheit zahlreiche Kostensteigerungen in drei Wellen zum gröĂten Teil selbst ĂŒbernommen: das Streben nach nachhaltigeren Lösungen (Rohstoffe, Prozesse, Verpackungen, Logis tik) verbunden mit dann auch erheblichen neuen gesetzlichen Anforde rungen, die Lieferkettenprobleme und Mehrkosten wĂ€hrend Covid, wie auch die ersten Energiekostensteigerungen. Die enormen neuerlichen Kostensteigerungen lassen den Herstellern keine andere Wahl, als die se Kosten in verantwortungsvollem Rahmen an den Handel und damit auch an die Endkonsument:innen weiterzugeben. Die Konsument:innen erwarten zu Recht die Garantie einer gleichbleibend hohen QualitĂ€t! Dies verbietet Kompromisse in der Herstellung nur des Preises wegen. Man zahlt den doppelten Treibstoffpreis, beansprucht deutlich höhere Löhne und GehĂ€lter â Lebensmittel sollten aber möglichst unverĂ€ndert bleiben â eine âRechnungâ, die nicht aufgehen kann.
Will: Im Kern geht es darum, dass unsere LebensmittelhĂ€ndler in den letzten Monaten verstĂ€rkt wahrgenommen haben, wie manche inter nationale Lebensmittelproduzenten die Inflation anheizen. Die Preis erhöhungen dieser Produzenten sind teilweise stark ĂŒbertrieben und liegen weit ĂŒber der tatsĂ€chlichen Teuerungsrate. Die heimischen Le bensmittelhĂ€ndler sehen sich aber als AnwĂ€lte der Kund:innen. Daher lassen wir uns die teils maĂlos ĂŒberzogenen Preisforderungen nicht ein fach gefallen.
GĂŒnter Thumser, GF des österreichischen Markenartikelverbandes
PRODUKT: Mittlerweile hat der Konflikt das Interesse der Bundeswettbewerbsbehörde geweckt â ist das zielfĂŒhrend?
Thumser: Die zunehmend aufgeheizt in die Ăffentlichkeit getrage ne Diskussion ist nur schĂ€dlich: Sie trifft auf durch die multiplen Krisen oh nedies schon massiv verunsicherte Konsument:innen und fĂŒhrt durch die Anschuldigungen einzelner HandelsreprĂ€sentanten verstĂ€rkt zu weite rer Verunsicherung. Die Konsequenz ist zunĂ€chst einmal KonsumzurĂŒck haltung durch Unsicherheit. Dagegen wĂ€re es wesentlich zielfĂŒhrender, wenn der LEH gerade jetzt souverĂ€n die Lebensmittelsicherheit in Ăs terreich ausspielt, das Bekenntnis zu nachhaltigeren Verfahren und Pro dukten wie auch der nachverfolgbaren heimischen Herkunft â alles The men, die in den letzten Jahren sehr deutlich an Bedeutung gewonnen ha ben. Die Refokussierung auf den Preis allein ist ein RĂŒckfall in âalte Zeitenâ â eine Abkehr von der Wert-SchĂ€tzung der GĂŒter des tĂ€glichen Bedarfs.
Will: Wir haben die Branchenuntersuchung der gesamten Lebens mittelwertschöpfungskette â insbesondere auch der nationalen und in ternationalen FMCG-Player â zur Kenntnis genommen. Untersuchungs gegenstand wird ja u.a. sein, wie sich die wettbewerblichen Faktoren in den letzten Jahren in der Lebensmittelbranche verĂ€ndert haben, aber auch wie sich die Konzentration innerhalb der Produktkategorien entwi ckelt hat. Der Handelsverband begrĂŒĂt insbesondere die Untersuchung darĂŒber, wohin die Preissteigerungen im Jahr 2022 tatsĂ€chlich geflos sen sind. Denn der österreichische Lebensmittelhandel verzeichnet in der Regel Margen im Bereich von 1 bis 3%, internationale Lebensmittel konzerne hingegen 10 bis 15% des Umsatzes.
Thumser: Wir dĂŒrfen davon ausgehen, dass die Produzenten ver antwortungsbewusst nur jenen Teil der Kosten weitergeben, den sie selbst nicht mehr tragen können. SchlieĂlich ist allen gemein: Sie wol len die Produkte, die sie herstellen, auch verkaufen! Insofern ist es völ lig unverstĂ€ndlich, wenn einzelne sehr groĂe Handelsorganisationen nachweislich die Preise ihrer Eigenmarken stĂ€rker erhöhen als die der Markenartikel â in zahlreichen Kategorien der Fall â und dennoch in der Ăffentlichkeit Lieferanten vehement attackieren und sich als SchĂŒtzer der Konsument:innen darstellen.
Will: Einige heimische LebensmittelhĂ€ndler haben durch ihre hausei gene ProduktionstĂ€tigkeit â Stichwort Eigenmarken â einen guten Ăber blick, wie die Preise fĂŒr Rohstoffe und Verpackungen in den letzten Mo naten tatsĂ€chlich gestiegen sind. Und keine Frage: Auch viele Produzen ten sind massiv von den gestiegenen Rohstoffkosten betroffen. Daher haben wir auch VerstĂ€ndnis, wenn die Einkaufspreise fĂŒr bestimmte Pro dukte moderat angepasst werden mĂŒssen. Kein VerstĂ€ndnis haben wir aber dann, wenn sich manche Konsument:innen Grundnahrungsmittel wie Mehl oder Nudeln nicht mehr leisten können, wĂ€hrend internatio nale Lebensmittelkonzerne enorme Gewinne verkĂŒnden. Das ist nichts anderes als âGreedflationâ â Inflation getrieben durch Gier. Hier zieht der heimische Handel eine klare rote Linie fĂŒr die Kund:innen: Werden Pro dukte im Einkauf zu teuer, nehmen wir sie aus dem Sortiment und bieten Alternativen von anderen Herstellern oder von unseren Eigenmarken an.
Thumser: Im österreichischen LEH decken nur drei groĂe Han delskonzerne gut 85% des Marktes ab, das fĂŒhrt zu einer enorm kon zentrierten Nachfragemacht. Hier tun sich rein nationale Hersteller na turgemÀà schwerer, ihre dringend notwendigen Anforderungen den EinkĂ€ufer:innen gegenĂŒber durchzusetzen. Im Ăbrigen haben auch in ternationale Hersteller groĂe und wichtige ProduktionsstĂ€tten in Ăster reich, wie beispielsweise Mondelez in Bludenz, Mars in Bruck/Leitha oder Henkel in Wien Erdberg.
Will: Ganz einfach, weil wir von den heimischen Produzenten nicht mit derart ungerechtfertigten Preiserhöhungen konfrontiert wurden. Das Problem betrifft einige wenige, global agierende Nahrungsmittel konzerne. Gleichzeitig ist der Druck ebendieser Multis, den Preiserhö hungen zuzustimmen, so groĂ wie nie zuvor. Denn je kleiner die Ver handlungsstĂ€rke des HĂ€ndlers, desto gröĂer sind die Auswirkungen.
PRODUKT: Welche UmstĂ€nde mĂŒssen eintreten, damit sich der Konflikt generell entspannen kann?
Thumser: Gerade, weil allen Prognosen zufolge die Inflation auch 2023 weiter herausfordernd sein wird, wĂ€re ein konstruktives Zugehen auf die Konsument:innen im Sinne einer Deeskalierung nur förderlich. Argumente ĂŒber die Leistungen sowohl der Hersteller wie auch des Handels â wohlgemerkt abseits des billigsten Preises! â gibt es genug. Schaffen wir doch gemeinsam wieder einen Raum fĂŒr den tĂ€glichen QualitĂ€ts-Einkauf â die Konsument:innen werden es mit neuer Kauf freude belohnen.
Will: Wir hoffen, dass die Inflation mit aktuell 11% und insbes. die Ener giepreise ihren Peak erreicht haben und sich die Preise in den kommenden Monaten wieder in eine gesunde Richtung entwickeln werden. Generell plĂ€dieren wir dafĂŒr, die regionale Wertschöpfung zu unterstĂŒtzen â und damit verstĂ€rkt hochwertige Produkte âMade in Austriaâ zu kaufen. Einer der GrĂŒnde, warum bspw. die Preise von heimischen Bio-Produkten im Vergleich zu anderen weniger stark angestiegen sind, ist ĂŒbrigens, dass sie in der Produktion ohne Pestizide und KunstdĂŒnger auskommen mĂŒssen. Daher das PlĂ€doyer an alle: Regional kaufen heiĂt gut kaufen.
PRODUKT: Die Hersteller sind mit massiven Kostensteigerungen konfrontiert â wie kann damit vernĂŒnftig umgegangen werden? PRODUKT: National/International â warum stehen die globalen Konzerne so sehr im Fokus bei dieser Diskussion?Eine zentrale und in diesem AusmaĂ völ lig neue Herausforderung ist die Teue rung. Sie ist aktuell ein krĂ€ftiger NĂ€hr boden fĂŒr eine starke Entwicklung un serer gĂŒnstigen Eigenmarken. Bei dm haben wir jedoch nicht das Ziel, unsere dm-Marken auf Kosten der Industrie zu pushen. Wir setzen bei der Sortiments
gestaltung weiterhin gleichermaĂen auf die TopIndustriemarken und auf unsere Eigenmarken. Wir suchen eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Industrie und erwarten uns diese Partner schaftlichkeit auch umgekehrt fĂŒr uns und fĂŒr un sere Kund:innen. Es sollte unser gemeinsames In teresse sein, die Kaufkraft der Menschen in unse rem Land zu erhalten.
Das Jahr 2022 war von schwierigen Rah menbedingungen geprĂ€gt. Der Krieg in der Ukraine hatte eine Energiekostenex plosion zur Folge, die zu einer stark stei genden Inflation und einem KonsumrĂŒck gang fĂŒhrte. Wir sind mit einer Vielzahl von steigenden Rohstoff- und Energie kosten sowie Preiserhöhungen von Liefe ranten konfrontiert. Trotz alledem inves tieren wir weiterhin in wichtige Projekte
Gerade in Zeiten von Preissteigerungen vertrau en viele Kund:innen dem Diskontprinzip: attrakti ve Eigenmarken zu gĂŒnstigen Preisen. Hier stellen wir eine dynamische Nachfrage fest und sind mit diesen Entwicklungen im laufenden Jahr zufrie den. Mit unseren Eigenmarken decken wir unter schiedliche ErnĂ€hrungsformen und -bedĂŒrfnisse ab und haben zudem mit unserer Bio- und Nachhal tigkeitseigenmarke âZurĂŒck zum Ursprungâ und un serer Tierwohl-Eigenmarke âFairHofâ die passende
wie unsere Tierwohl-Initiative âFair zum Tierâ oder die Erweiterung unseres pflanzenbasierten Sorti ments. Mit dem ersten plant based Supermarkt Billa Pflanzilla ist es gelungen, ein österreichweit einzig artiges Projekt zu realisieren. Ein weiterer Meilen stein war der Start der ersten Billa-Kaufleute, damit haben wir ein neues Vertriebsformat geschaffen und wir freuen uns darauf, in den nĂ€chsten Jahren noch viele KaufmĂ€nner und Kauffrauen in die unter nehmerische SelbststĂ€ndigkeit zu begleiten.
Antwort zur steigenden Nachfrage nach RegionalitĂ€t und Nachhaltig keit. Mit unserer neuen Eigenmarke âRettenswertâ, die im Herbst an den Start ging, setzen wir einen weite ren wichtigen Schritt, um Lebens mittelverschwendung einzudĂ€m men, indem wir bereits in der Land wirtschaft und Produktion Millionen Kilo Lebensmittel retten.
Marcel Haraszti Vorstand Rewe International AG HorstAb April 2023 ĂŒbernimmt Gianluca di Tondo die Po sition des Chief Executive Officer der Barilla Grup pe von Claudio Colzani. Di Tondo ist momentan noch Chief Marketing Officer der Gruppe. Als CEO soll er den notwendigen Transformationsprozess des Un ternehmens fĂŒhren, um international noch wettbe werbsfĂ€higer zu werden.
Per 1. November ĂŒbernimmt John Brands die Positi on des General Manager bei JDE Retail DACH in Bre men und managt somit Marken wie âJacobsâ oder âTassimoâ. Zuvor war Brands sieben Jahre als General Manager fĂŒr das RetailgeschĂ€ft in den Niederlanden verantwortlich. Nun folgt er auf Luc Van Gorp, der das Unternehmen verlassen hat.
Go2Market, der stationĂ€re Testmarkt, bei dem Verbraucher:innen quasi wie in echt einkaufen und die erworbenen Produkte bewerten können, erforscht nun auch den digitalen Kaufprozess. SchlieĂlich ist das Po tential von Onlineshops als Vertriebsschiene fĂŒr Marken artikel riesig und v.a. wachsend.
Doch die digitale Welt funktioniert durchaus anders als die analoge. Thomas Perdolt, GrĂŒnder von go2market: âOnlinePrĂ€senz unterscheidet sich gĂ€nzlich vom herkömmlichen stationĂ€ren Regal. Unser neuer Online-Marktforschungssuper markt âgo2market digitalâ ermöglicht unseren Industriepartnern ein besseres Shopper-Targeting, personalisierte Angebote und eine dy namische Gestaltung von Preisen, Produktfotos und Produkttexten, um die Verkaufschancen im E-Commerce kĂŒnftig besser zu nutzen.â
GANZ ECHT. Und weil das echte Erlebnis bei go2market immer schon im Fokus stand, wird es auch einen realen Verkaufskanal geben. Im neuen go2market Online-Shop werden â ab sofort in Deutschland und Ăsterreich â ausschlieĂlich Produkte gelistet, die im Vorfeld einen go2market Produkttest durchlaufen haben und von den go2market Mitgliedern ĂŒberdurchschnittlich bewertet wurden. âUns hat es jedes Mal frustriert, wenn wir von Mitgliedern gefragt wurden, wo es das tolle Produkt, das sie bei uns getestet haben, nun zu kaufen gibt. Denn wir konnten ihnen leider nicht im mer eine zufriedenstellende Antwort darauf geben. Deshalb kam es zur Idee, einen eigenen echten Online-Shop zu launchen und dort nur Produkte anzubieten, von denen wir durch die ĂŒberdurch schnittlichen Testergebnisse wissen, dass sie auch tatsĂ€chlich eine Chance am Markt haben und verdienenâ, erklĂ€rt Perdolt. ks
Der 31-jĂ€hrige Georg Marcher, der bereits im Kindes alter im Familienunternehmen mitarbeitete, steigt nun in die GeschĂ€ftsfĂŒhrung bei Landhof ein. Der ausgebildete Fleischermeister und studierte Be triebswirt startete 2018 als Assistent der GeschĂ€fts fĂŒhrung und sammelte auch Erfahrungen im Key Ac count oder Controlling.
Personelle VerĂ€nderungen gibt es bei Schlumber ger in den Bereichen Human Ressources und Un ternehmenskommunikation. An deren Spitze rĂŒckt der langjĂ€hrige Pressesprecher Markus Graser. Der 40-JĂ€hrige ist seit 2010 fĂŒr die Sektkellerei tĂ€tig und hat in den vergangenen Jahren zunehmend HR-Agenden ĂŒbernommen. Er möchte den Fokus auf Employer Branding und Digitalisierung setzen. Als Pressesprecher von Schlumberger fungiert seit September Alexander Ludwig. Der 31-JĂ€hrige ist seit 2016 im Unternehmen und war vor allem fĂŒr die ope rative und strategische FĂŒhrung des Markenportfo lios von William Grant & Sons (z.B. âHendrickâs Ginâ) verantwortlich.
Wolfgang Pesta ist seit 1. November GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Wojnarâs (Teil der Vivatis Holding). Der erfahrene Manager hat Erfahrung in mehreren weltweit fĂŒh renden Unternehmen der KonsumgĂŒterbranche ge sammelt; zuletzt arbeitete der 55-JĂ€hrige als Project Manager Supply Chain EMEA bei MGA Entertainment in den Niederlanden.
Wir sind superfit. Oder zumindest am steinigen Weg dorthin ;-) In diesem Fall war der Weg 5km lang und fĂŒhrte uns PRODUKT-Ladies im Rahmen des Erste Bank Vienna Night Runs ĂŒber den Wiener Ring â ĂŒbrigens fĂŒr und mit dem Team Magnesia. Unser erstes, aber sicher nicht letztes gemeinsames Laufevent â es war groĂartig (v.a. im Ziel dannâŠ).
Nach ĂŒber zwei Jahren, in denen wir von der Couch aus Leben gerettet haben, durfte unsere unterdrĂŒckte soziale Ader und v.a. die Partylaune in den letzten Monaten endlich wieder hinaus ins Leben.
Und das musste sie auch, denn die Branche hat wirklich fulminante PartyGeschĂŒtze aufgefahren â ich erinnere etwa an Campari Festa Italiana, 180 Jahre Schlumberger oder einen Abend bei Max Stiegl.
KEIN SCHAS
In unserem 100% weiblichen BĂŒro herrscht in Sachen Körperabgasen vornehme ZurĂŒckhaltung. Wir lachen nicht ĂŒber jeden wortwörtlichen Schas und klopfen uns nach lauten RĂŒlpsern nur selten auf die Schulter. Dann und wann kommt uns aber doch einer aus, z.B. wĂ€hrend der Vorbereitungen der Juni-Ausgabe, als wir behaupten wollten, dass Schlumberger erst fĂŒrzlich einen Bio-Sekt lanciert hatte. Danke, Lektorat!
Bei der Balancefindung zwischen Kostendeckung und ĂŒberzogener Forderung haben wir prinzipiell VerstĂ€ndnis fĂŒr die Hersteller- wie auch Handelsseite. Nicht aber fĂŒr die die mehrfach beobachtete Darstellung von Marken bloĂ als teure Alternative zu billigen No-names. DafĂŒr haben wir viele gute Argumente, mit denen man den Konsument:innen starke Brands schmackhaft machen kann. Fragen Sie uns doch danach!
© macrovector/freepik
Ein Produkt kann schick, lustig, interessant, praktisch, lecker u.v.m. anmuten. Letztendlich geht es aber immer um die Frage, ob es im Regal so gut und schnell ĂŒberzeugen kann, dass es im Einkaufswagen landet. Jene Produktneuheiten, die mit den höchsten Werten in Sachen Kaufbereitschaft ihrer Kategorie glĂ€nzen, prĂ€sentieren wir Ihnen auch heuer wieder als âbest launches 2022â.
auf diese Weise im Vergleich mit anderen ihrer Warengruppe ĂŒberdurchschnittlich gut abgeschnitten haben.
âą Basis: Online-Umfragen durch Marketagent.com, durchgefĂŒhrt 8x im Jahr zu jeder PRODUKT-Ausgabe
âą Kriterium: Kaufbereitschaft
âą n=500
Jede Ausgabe von PRODUKT ist prall gefĂŒllt mit all jenen Produkt-News, die allmonatlich neu (oder merklich verbessert) in den Regalen des Handels platziert werden. Noch bevor wir Ihnen, liebe Leser:innen, diese Launches und Relaunches prĂ€sentieren, schicken wir sie in eine Marktforschung. Marketagent befragt dafĂŒr online jeweils 500 Konsument:innen zu ihrer Meinung. Die Befragten bekommen ein Packungsfoto des jeweiligen Produktes samt einer kurzen Beschreibung vorgelegt und vergeben auf dieser Basis Noten. Die Ergebnisse finden Sie in jeder Ausgabe auf den vordersten Heftseiten als âlaunchmonitorâ. Ende des Jahres heben wir den so gewonnenen Datenschatz und werfen einen besonders genauen Blick auf unsere Königskategorie â die Kaufbereitschaft â und ermitteln jene Produkte, die von den meisten Personen die Wertung âwĂŒrde ich auf jeden Fall kaufenâ erhalten haben. Ganz bewusst bedienen wir uns fĂŒr unser Siegerpodest dabei nur der Top-Box 1, kĂŒren also unsere Sieger wirklich nur auf Basis sehr konkreter Kaufansagen. Dass es dabei je nach Kategorie zu unterschiedlich hohen Werten kommt, liegt auf der Hand. SchlieĂlich sind Eis-Neuheiten, GetrĂ€nke oder Naschereien fĂŒr einen GroĂteil der Konsument:innen (fast) immer relevant, wĂ€hrend Artikel wie Tiernahrung, Babypflege- oder Gartenprodukte eben wohl nur bei jenen zum Beuteschema zĂ€hlen, die ein Tier, Baby oder einen Garten daheim haben (werden). Nichtsdestotrotz ergibt sich so ein schönes Bild ĂŒber jene NeueinfĂŒhrungen, die
âą Respondenten: web-aktive Personen aus Ă zw. 14 und 69 Jahren
GUTE ARGUMENTE. Ebenso auffallend wie nachvollziehbar ist, dass es typischerweise jene Produkte aufs Siegerpodest schaffen, die auch optisch top bewertet werden. Und die ihre VorzĂŒge auf der Packung schnell ersichtlich machen. Denn genau darauf kommt es schlieĂlich auch an, wenn die Konsument:innen im Supermarkt ĂŒberlegen, ob sie etwas ausprobieren oder eben nicht. Was wir auch heuer wieder beobachtet haben, ist, dass Nachhaltigkeits-Argumente oder VorzĂŒge in Sachen ErnĂ€hrungsphysiologie die geĂ€uĂerte Kaufbereitschaft deutlich erhöhen. So haben wir auch heuer wieder zahlreiche Produkte auf dem Stockerl, die mit den Stichworten Mehrweg, Bio, GlasVerpackung, Recycling-Materialien o.Ă. punkten konnten. Aber natĂŒrlich stehen auch weiterhin Produkte, die einfach gut tun â von fleischigen SpezialitĂ€ten ĂŒber hochwertige SĂŒĂigkeiten bis zu edlen alkoholischen Kreationen oder BadezusĂ€tzen â hoch im Kurs.
SIEGERSTRECKE. Aber lesen Sie selbst, was von unseren Befragten fĂŒr sehr gut befunden wurde: nĂ€mlich die best launches aller in PRODUKT abgebildeten Warengruppen, denen wir dieses Heft bis inkl. Seite 33 widmen. Herzlichen GlĂŒckwunsch an alle Gewinner und die dahinter stehenden Teams fĂŒr ihr gutes GespĂŒr, was Konsument:innen heute kaufen wollen. bd
Will man die Kaufabsicht der Konsument:innen in der GetrĂ€nkestraĂe schĂŒren, dann bediene man sich folgender Erfolgsformel: eine starke Marke, fruchtiger Geschmack und â besonders wichtig â eine nachhaltige Verpackung. Dies ergibt zusammen im Jahr 2022 eine Platzierung am Siegerstockerl unserer best launches. Nehmen wir etwa âVöslauer Zitroneâ: Diese beliebte Flavour-Variante, bei der prickelndes Mineralwasser mit Geschmack, nicht aber mit Zucker o.Ă. kombiniert wird, wurde heuer zusĂ€tzlich in der 1L-Mehrweg-Glasflasche eingefĂŒhrt. Und das goutierten die Verbraucher:innen mit auĂerordentlich hoher Kaufbereitschaft: 33% gaben in unserer Mafo an, dieses Produkt sicher kaufen zu wollen.
ger Geschmack auf prickelndes Wasser â ohne Zuckerzusatz und somit ohne Kalorien. Angeboten wird diese Sorte in Flaschen aus 100% rePET, also aus wiederverwertetem Kunststoff. Bei Vöslauer sieht man sich durch die zwei PlĂ€tze am Siegerpodest in seiner Strategie bestĂ€tigt. Yvonne Haider, Leitung Marketing & Innovation: âGleich mit zwei Produkten in den best launches 2022 vertreten zu sein, noch dazu auf den PlĂ€tzen 1 und 2, ist eine besondere Auszeichnung, die uns riesig freut â herzlichen Dank! Es ist ein starker Indikator und BestĂ€tigung dafĂŒr, dass es sich lohnt, mit dem Ohr immer ganz nah an den Konsument:innen zu sein, ihre BedĂŒrfnisse zu erforschen und Produkte zu entwickeln, die diese erfĂŒllen. Unsere Flavours sind die Antwort auf den Wunsch nach zuckerfreien und dennoch fruchtigen GetrĂ€nken ohne Kalorien. ZusĂ€tzlich â denn wir wissen, dass unsere Konsument:innen auch darauf gröĂten Wert legen â sind all unsere Produkte in umweltfreundlicher Verpackung erhĂ€ltlich. Entweder in Glas-Mehrweg, wie âVöslauer Zitroneâ, oder in Flaschen aus 100% rePET, also recyceltem PET.â
GUT GEMISCHT. Egger GetrĂ€nke ist ebenfalls stark im Bereich Mehrweg engagiert. Dass man hier fĂŒr mehr Auswahl gesorgt hat, ist ein wichtiger Beitrag, um den Konsument:innen die Entscheidung fĂŒr wiederbefĂŒllbare Gebinde zu erleichtern â und inspirierte die Befragten in unserer Marktforschung zu Top-Noten. 26,7% kĂŒndigten an âGrannyâs 100% Apfel-Birnen-Saft Purâ in der 1L-Glas-Mehrwegflasche sicher kaufen zu wollen. Das nachhaltige Gebinde hat dazu sicher maĂgeblich beigetragen. Doch auch der Inhalt scheint den Konsument:innen sehr gut zu gefallen. So mischt Egger hier Apfel- und Birnensaft aus Konzentrat im VerhĂ€ltnis 60:40, was ein sehr rundes Geschmacksprofil ergibt. Farbstoffe, Konservierungsmittel und kĂŒnstliche Aromen werden selbstverstĂ€ndlich nicht verwendet. Und obendrein ist der SaftMix auch noch vegan. Viele gute GrĂŒnde also fĂŒr einen Platz auf unserem Sieger-Podest der best launches 2022.
âGleich mit zwei Produkten in den best launches 2022 vertreten zu sein, noch dazu auf den PlĂ€tzen 1 und 2, ist eine besondere Auszeichnung, die uns riesig freut â herzlichen Dank! Es ist ein starker Indikator und BestĂ€tigung dafĂŒr, dass es sich lohnt, mit dem Ohr immer ganz nah an den Konsument:innen zu sein, ihre BedĂŒrfnisse zu erforschen und Produkte zu entwickeln, die diese erfĂŒllen.â
BEERUFUNG. Ăhnlich verhĂ€lt es sich mit Platz 2, den sich âVöslauer Schwarze Johannisbeereâ gesichert hat. Auch hier trifft fruchti-
Gösser
Gösser
Zipfer
KALT. âGösserâ ist aber auch fĂŒr winterliche Aromen gut, wie ein Blick auf unseren Platz 2 aufzeigt. Silber erhĂ€lt nĂ€mlich diesmal der âGösser WinterRadler 0,0%â. Mit diesem ging man vergangenen Winter auf den Trend zu alkoholfreien Produkten ein und servierte den
Der âGösser WinterRadler 0,0%â erhielt ohne Alkohol und mit winterlichem Geschmacksprofil sehr viel Zuspruch von den Konsument:innen.
Ăsterreicher:innen zugleich einen ganz auf die kalte Jahreszeit abgestimmten Mix. So wird hier alkoholfreies âGösserâ-Bier mit ZitronenOrangen-Apfel-Limonade kombiniert und mit Honig, KrĂ€utern und GewĂŒrzen abgeschmeckt â ein Geschmacksprofil, das sich recht deutlich von den ĂŒblichen Offerten unterscheidet. Und das von 20,9% der Befragten in unserer Marktforschung fĂŒr so interessant befunden wurde, dass sie es fix kaufen wollten.
Radler waren ja eine Zeit lang das groĂe Wachstumsthema am Biermarkt. In den letzten Jahren war laut Bierkulturbericht der Brau Union hier âeine gewisse Stagnationâ festzustellen, doch nun befindet sich der Radler-Gusto der Ăsterreicher:innen wieder im Aufwind: 27% trinken die fruchtigen Mixes gern, 23% sogar sehr gerne, wobei unter Frauen und jĂŒngeren Personen (zwischen 18 und 29) besonders viele Fans anzutreffen sind. Betrachtet man die Radler-Vorlieben aufgesplittet nach BundeslĂ€ndern, so sind die Steirer mit 57% Zuspruch ganz vorne zu finden (alle Daten: Bierkulturbericht). Ein plausibler Grund dafĂŒr ist natĂŒrlich, dass in diesem Bundesland der âGösser NaturRadlerâ hergestellt wird und die Konsument:innen in Sachen Bier besonders auf RegionalitĂ€t achten. Doch die unterschiedlichen
23,5% der Befragten kĂŒndigten an, den âGösser NaturRadler Extra-Frischâ sicher kaufen zu wollen.
âGösserâ-Mischungen erfreuen sich auch im Rest Ăsterreichs gröĂter Beliebtheit, wie durch unser best launch-Siegerpodest einmal mehr deutlich wird: Unter allen wĂ€hrend der letzten zwölf Monate in PRODUKT vorgestellten Bier-Neuheiten erzielte der âGösser NaturRadler Extra-Frischâ die höchsten Werte in Sachen Kaufabsicht: 23,5% gaben an, dieses Produkt sicher kaufen zu wollen. Ansprechend fanden die Befragten dabei sicher auch den geringen Zuckergehalt von nur 2,9g pro 100ml. Und der erfrischende Geschmacksmix aus Zitronen, Orangen, Grapefruit und Limette lieĂ sicher einigen das Wasser im Munde zusammenlaufen.
Dass es das âZipfer Naturhopfen Pilsâ auch im LEH gibt, wurde von den Konsument:innen mit Top-Noten belohnt.
HERB. Es darf bei den Ăsterreicher:innen aber auch immer öfter feinherb zugehen im Bierglas bzw. in der Flasche â die Fangemeinde von Pils wĂ€chst. Damit die Konsument:innen diese besondere Sorte auch zu Hause noch hĂ€ufiger genieĂen können, brachte die Brau Union heuer das bisher nur fĂŒr die Gastronomie verfĂŒgbare âZipfer Naturhopfen Pilsâ in den LEH. Diese SpezialitĂ€t wird mit vier verschiedenen Sorten Naturhopfen gebraut und in der 0,5L-Mehrwegflasche angeboten. Und das finden die Konsument:innen super: Bei 15,3% sollte diese lt. unserer Marktforschung sicher im Einkaufswagen landen.
Kombinationen von âBaileysâ mit anderen hochbegehrten Geschmacksrichtungen wie Tiramisu, Piña Colada oder Cupcake sind fĂŒr erwachsene Naschkatzen offenbar besonders anziehend. Alle drei StockerlplĂ€tze gehen in diesem Jahr jedenfalls an Diageo und die Super-Brand âBaileysâ. Im Unternehmen selbst fĂŒhrt man den groĂen Erfolg auf das wachsende BedĂŒrfnis nach verwöhnenden Genussmomenten zurĂŒck, aber auch die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten (pur, auf Eis, als Topping fĂŒr Eisdesserts oder zum Backen) bescheren der Brand eine besonders groĂe Zielgruppe. FĂŒr das kommende Jahr liegt der Fokus auf Store Displays und Promotions, um noch mehr Aufmerksamkeit zu schaffen und Kaufimpulse zu generieren â und, nach einer Sommerpause, in der âBaileys Coladaâ in den Regalen fĂŒr gute Stimmung sorgt, dĂŒrfte der best launch-Sieger âBaileys Tiramisuâ uns dann wieder die Wintermonate versĂŒĂen.
Durch und durch biologisch sind die Vorlieben hinsichtlich der HeiĂgetrĂ€nke-Launches 2022 â zudem finden sich ausschlieĂlich Vertreter des Segmentes Tee unter den Siegern, Kaffee und Kakao waren dieses Jahr offenbar weniger im Fokus. Platz 1 und 3 gehen an das Haus Teekanne. Zum einen mit der neuen âBiogartenâ Range, die FrĂŒchtetees in Bio-QualitĂ€t in die Regale bringt und zum anderen mit âwilli dungl Morgenfreundâ, einer erfrischenden Teemischung, die mit aktivierenden Zutaten Schwung in den Organismus bringt. Platz 2 geht schlieĂlich an âMeĂmer Bio SĂŒĂe Limoneâ und somit an Milford Ăsterreich. GF Karin Stainer: âDie Nachfrage nach BioProdukten ist nach wie vor wachsend. Daher liegt hier auch unser Fokus. Sowohl âMeĂmerâ als auch âMilfordâ konnte heuer Marktanteile dazugewinnen, das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir werden somit weiterhin mit neuen Sorten und Sortimenten auf uns aufmerksam machen.â
Der erste und der dritte Platz in der Kategorie TiefkĂŒhlkost gehen heuer an eine sehr traditionelle österreichische Marke, nĂ€mlich an âToni Kaiserâ. Produziert wird âToni Kaiserâ â und auch die Marke âBauernlandâ â seit einiger Zeit von Weinbergmaier, einem Tochterunternehmen der Vivatis. GF Gerald Spitzer: âDie Marke steht fĂŒr beste heimische MehlspeiskĂŒche, bewĂ€hrte Rezepturen aus natĂŒrlichen Zutaten und hervorragenden Geschmack âwie hausgemachtâ.â Da wir aber alle immer weniger Zeit haben, erfreuen sich fertige Kreationen gröĂter Beliebtheit. Spitzer: âBei uns wird Convenience groĂgeschrieben, die Produkte sind dank der schnellen und einfachen Zubereitung absolut gelingsicher.â Platz 2 wiederum geht an ein sehr naturbelassenes Produkt: Die âiglo Goldbrasseâ möchten 17,7% der Verbraucher:innen zu einem angemessenen Preis spontan kaufen.
Einmal âMagnumâ und zweimal âCornettoâ â so sehen die Ergebnisse der Eis-Launches 2022 aus. Fast jede:r 3. Ăsterreicher:in hat damit allein aufgrund eines Fotos und einer kurzen Produktbeschreibung âja, ich willâ zu âMagnum Remixâ, âCornetto Roseâ und âCornetto Soft Cookie and Chocolateâ gesagt. Andrea Huber-Schallmeiner, Category Lead Ice Cream, Unilever Austria: âEs ist eine einzigartige Erfolgsstory, die âMagnumâ zu einer der beliebtesten Eissorten der Welt und zur Top-Marke von Eskimo gemacht hat. Wir freuen uns sehr ĂŒber diesen Erfolg. Dass wir mit zwei weiteren herausragenden Innovationen auch noch Platz 2 und 3 belegen konnten, ist groĂartig und zeigt, wie innovationsstark alle Unilever-Eismarken sind.â
ââMagnumâ stellt Jahr fĂŒr Jahr in Ăsterreich die Top-Innovationen im Eisbereich und ist heuer auch die Eismarke mit dem stĂ€rksten Wachstum im gesamten LEH (lt. Nielsen, inkl. H/L)."
Andrea Huber-Schallmeiner, Category Lead Ice Cream, Unilever Austria
Unsere best launches in der Kategorie âConvenienceâ zeigen einmal mehr sehr deutlich auf, wie man mit der ErfĂŒllung aktueller Trends Begehrlichkeit schĂŒrt. Den groĂen Wunsch der Verbraucher:innen nach NatĂŒrlichkeit etwa erfĂŒllt unser Platz 1 â Darbos Bio-Sortiment â perfekt. âWir sind mit der Performance mehr als zufrieden. Neben dem Design wurde auch lange an der Rezeptur gearbeitet. Die Konsument:innen nehmen die Range sehr gut an â wir werden deshalb auch an einer Sortenerweiterung arbeitenâ, schildert Vorstand Martin Darbo. Glas als Packaging ist ein weiteres erfolgversprechendes Kriterium, das heuer auch von efko verstĂ€rkt aufgegriffen wurde: âWir freuen uns sehr, mit dem neuen Sauerkraut im Glas ein Produkt fĂŒr einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln und Ressourcen auf den Markt zu bringenâ, berichtet efko-GF Klaus Hraby. Und auch ein zurĂŒckhaltender Umgang mit Zucker bleibt fĂŒr die Konsument:innen höchst relevant, wie unser Platz 3 beweist: Die Erweiterung von Staudâs Fruchtaufstrich-Linie â1/3 weniger Zuckerâ um die Variante âErdbeereâ wurde mit Freude angenommen. âWir können hier gleich mit drei Komponenten punkten: dem besonders hohen Fruchtanteil, der fein passierten Konsistenz und dem leichten, frischen Designâ, so Staudâs-GF Stefan Schauer.
nser Platz 1, die âVulcanoâ-Rohschinkenlinie besteht aus vier verschiedenen Schinken, nĂ€mlich âKlassikâ, âSelektâ, âPremiumâ und âReserveâ. Sie verbindet der Rohstoff, die GewĂŒrzmischung und die Knochenreifung. Unterschiede gibt es bei Fettanteil und Reifezeit (18 - 27 Mon.), was sich auf Marmorierung, Farbe und Geschmack auswirkt. Dazu GF Franz Habel: âWir sind in einer Zeit, in der man Wert darauf legt, woher Produkte kommen und was hinter der Marke steht. âVulcanoâ steht fĂŒr Nachhaltigkeit, höchste QualitĂ€t und besonderes Tierwohl.â Mit den âRadatz Berner WĂŒrstel Summer Feelingâ sicherten sich âBerner WĂŒrstelâ in den Sorten â âMozzarella-Champignonâ, âFeta-KrĂ€uterspeckâ und âPeperoni-Rucolaâ â den 2. Platz. Ein Aktionsprodukt, das von jungen Nachwuchs-FĂŒhrungskrĂ€ften entwickelt wurde und auch beim diesjĂ€hrigen PRODUKT Champion auf Platz 2 (siehe S. 58) landete. Ein innovatives Duo von Wiesbauer erlangte Platz 3: âDie Scharfeâ wird mit Chili, Jalapeños und Peperoni verfeinert. âDie WĂŒrzigeâ gibt es dank doppelter RĂ€ucherung im schwarzen Darm. GF Thomas Schmiedbauer: âDie Produkte sind eine gelungene Neuinterpretation der klassischen doppelt gerĂ€ucherten DĂŒrren und ĂŒberzeugen, wie alle Produkte von Wiesbauer, mit auĂergewöhnlichem Geschmack und bester QualitĂ€t.â
MolkereiProdukte
1. Platz nöm Milch in der Mehrweg-Glasflasche 28,5% 2. Platz SchÀrdinger Berghof Bergbauern Joghurt Heidelbeeren ..... 26,8% 3. Platz SchÀrdinger Berghof Bergbauern Joghurt Mehrweg-Glas 26,7%
150g-Joghurts eignet sich perfekt fĂŒr ein schnelles Dessert oder den Genuss fĂŒr zwischendurch.â Das Produkt ist erst seit Kurzem am Markt, die ersten Verkaufszahlen sind jedoch vielversprechend, wie Dallinger bereits berichten kann: âDie Nachfrage ist steigend.â
âNachhaltige und umweltfreundliche Verpackungen sind so gefragt wie noch nie. Daher plant SchĂ€rdinger sein Mehrweg-Sortiment noch weiter auszubauen.â
Victoria Dallinger, Leitung Unternehmenskommunikation Berglandmilch
Bei den best launches in der Kategorie âMolkereiprodukteâ war heuer alles glasklar: Aufs Siegerstockerl haben es ausschlieĂlich Produkte in Glasverpackungen geschafft. Platz 1 holte sich hier die NĂM, die ihre Milch seit Kurzem, als ErgĂ€nzung zu den Varianten im âTetra Pakâ bzw. in Flaschen aus 100% rePET, auch in MehrwegFlaschen anbietet und damit ihr Nachhaltigkeitskonzept abrundet.
HEIDEL-HIGHLIGHT. Bei der Berglandmilch bedient man den Trend zu Glasgebinden schon seit geraumer Zeit mit unterschiedlichen Produkten und hat das dahingehende Sortiment heuer nochmal krĂ€ftig ausgebaut. So brachte man als Erweiterung der âSchĂ€rdinger Berghof Bergbauern Joghurtâ-Linie im 150g-Portionsglas die neue Ge-
âAbgefĂŒllt im hochwertigen Kleinglas kommen in das âSchĂ€rdinger Berghof Bergbauern Joghurtâ nur natĂŒrliche Zutaten.â
Victoria Dallinger, Leitung Unternehmenskommunikation Berglandmilch
schmacksrichtung âHeidelbeerenâ auf den Markt. Diese konnte die Konsument:innen nicht nur durch das Packaging-Material, sondern auch mit optischen VorzĂŒgen und natĂŒrlich mit inhaltlichen Argumenten abholen. Victoria Dallinger, Leitung der Unternehmenskommunikation der Berglandmilch: âAbgefĂŒllt im hochwertigen Kleinglas kommen in das âSchĂ€rdinger Berghof Bergbauern Joghurtâ nur natĂŒrliche Zutaten. Die Milch fĂŒr das Naturjoghurt stammt von den âSchĂ€rdingerâBergbauern, welche hohe QualitĂ€tsstandards erfĂŒllen. Die GröĂe des
AUFGEFĂLLT. Die dritte heuer von uns dank ĂŒberragender Kaufbereitschaft prĂ€mierte MoPro-Neuheit ist das âSchĂ€rdinger Berghof Bergbauern Joghurtâ im 450g-Mehrwegglas. Dass die Berglandmilch neben ihrer Milch auch Joghurt in wiederbefĂŒllbaren Gebinden anbietet, belohnten 26,7% der Befragten mit der AnkĂŒndigung, dass diese Neuheit sicher in ihrem Einkaufswagen landen wird. Zum Inhalt schildert Victoria Dallinger: âBestes Bergbauern-Joghurt â nach alter Tradition mit natĂŒrlichem Fettgehalt mit oder ohne einer Auswahl an feinsten FrĂŒchten. Immer wieder neu befĂŒllt ermöglicht das Mehrweg-Pfandglas nachhaltigen Genuss mit noch besserem Gewissen.â Die geĂ€uĂerte Kaufbereitschaft zeigt sich ĂŒbrigens auch in der Praxis. Dallinger: âNachhaltige und umweltfreundliche Verpackungen sind so gefragt wie noch nie. Daher plant âSchĂ€rdingerâ das Mehrweg-Sortiment noch weiter auszubauen.â
Der steirische Clubapfel âTessaâ machte stolze 44,2% der befragten Verbraucher:innen neugierig und landete auf Platz 1. âWir freuen uns sehr und bedanken uns bei all jenen, die unseren Clubapfel âTessaâ so positiv bewertet haben. Das Ergebnis deckt sich mit den zahlreichen positiven RĂŒckmeldungenâ, so Roland Rosenzopf, Austrian Fruit Group. FĂŒr frische Impulse sorgten die Ălz MeisterbĂ€cker mit den beiden gefĂŒllten Hefeteig-Produkten, dem âĂlz Nuss Zopfâ und dem âĂlz Mohn Zopfâ. Stephanie Merz, Ălz Produktmanagerin, weiĂ warum diese den 2. Platz ergatterten: âDie FĂŒllung wird von den Ălz MeisterbĂ€ckern mit viel Liebe von Hand eingeflochten. Die handwerkliche Optik verleiht den Produkten ihren hausgemachten Charakter, der durch die nachhaltige Kartonschale unterstĂŒtzt wirdâ. Gerade bei den Premiumkuchen âMarmorâ und âZitroneâ legt âMövenpickâ viel Wert auf die QualitĂ€t der Zutaten wie echte Butter und extra viel Kakao, palmölfrei. âWir freuen uns ĂŒber die Ergebnisse und den hervorragenden dritten Platzâ, strahlt Steffen Rutter, Sales & Licensing Director Mövenpick: âDie neuen âMövenpickâ-Kuchen sprechen breite KĂ€uferschichten an. Die beliebten Geschmackssorten âMarmorâ und âZitroneâ bieten Handel und Konsument:innen einen echten Mehrwert.â
1. Platz Dragee Keksi mit Fairtrade-Kakao 42,6%
2. Platz Toffifee White Chocolate .............................................................. 32,4%
Milka Relaunch
groĂen Erfolg von âToffifee Double Chocolateâ in 2021 und âToffifee Coconutâ im FrĂŒhjahr 2022 war eine Variante mit weiĂer Schokolade die logische Konsequenz. Wir sind damit dem sehnlichen Wunsch unserer Konsument:innen nachgekommen.â Und diese Entscheidung hat
âInnerhalb kĂŒrzester Zeit waren wir ausverkauft und bescherten dem Handel teilweise verdoppelte AbsĂ€tze.â
Ronald MĂŒnster, GF Storck, ĂŒber âToffifee Whiteâ
man bei Storck nicht bereut â jedoch: âMit so einer hohen Produktnachfrage haben aber selbst wir nicht gerechnet. Innerhalb kĂŒrzester Zeit waren wir ausverkauft und bescherten dem Handel teilweise verdoppelte AbsĂ€tze.â Die Kombination aus Karamell, Haselnuss, heller Creme und weiĂer Schokolade hat also offensichtlich alle Beteiligten ĂŒberzeugt. Und so wird âToffifee White Chocolateâ 2023 wieder im Handel zu finden sein.
Relaunches werden nur dann in unsere âbest launchâ-Wertung aufgenommen, wenn eine wirklich bedeutsame VerĂ€nderung des Produktes dahintersteht. Dass Manner bei âDragee Keksiâ auf Fairtrade-Kakao umgestellt hat, war fĂŒr uns ganz eindeutig ein höchstrelevanter Schritt â und fĂŒr Manner ein echtes Herzensanliegen, wie CEO Andreas Kutil ausfĂŒhrt: âFaire Partnerschaften mit den Kakaofarmern sind fĂŒr uns wichtig. Gemeinsam mit Fairtrade haben wir bereits zahlreiche unserer beliebten SĂŒĂwaren mit dem GĂŒtesiegel versehen und helfen so mit, die Lebensbedingungen in den KakaoAnbaugebieten zu verbessern. Die diesjĂ€hrige Umstellung von âDragee Keksiâ auf 100% Fairtrade Kakao ist ein weiterer Schritt in Richtung nachhaltiges und vor allem faires Wirtschaften. Wir freuen uns ĂŒber
âWir freuen uns ĂŒber die Auszeichnung, denn sie zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.â
Andreas Kutil, CEOManner
die Auszeichnung, denn sie zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.â Das sehen auch die Konsument:innen so: Mit 42,6% Kaufbereitschaft â in Top-Box 1 wohlgemerkt â sicherten sich die âDragee Keksiâ durch das Upgrade Platz 1 in unserer heurigen SĂŒĂwaren-Jahreswertung.
ERWHITERUNG. Auf Platz 2 findet sich ebenfalls eine echte Kultmarke, allerdings in völlig neuer Form. Storck-GF Ronald MĂŒnster: âNach fast 50-jĂ€hriger Markengeschichte war es an der Zeit, das beliebte âToffifeeâ auch mal in abgewandelter Form auf den Markt zu bringen. Nach dem
RUNDE SACHE. Komplett wird unser SĂŒĂwaren-Siegerpodest mit einem weiteren Relaunch, und zwar jenem von âMilkaâ. Die Brand hat dabei ein neues Design bekommen, das nicht nur die Verpackung umfasst. So haben seitdem auch die einzelnen Schoko-StĂŒckchen der Tafeln eine neue, abgerundete Form. Der bedeutsamste Schritt war aber wohl der Einsatz einer neuen Rezeptur mit einem höheren Kakaoanteil fĂŒr einen noch schokoladigeren Geschmack. Bei so vielen VerĂ€nderungen muss man freilich Vorsicht walten lassen â Mondelez hat sich dafĂŒr bewusst drei Jahre Zeit genommen. Umso erfreulicher fĂ€llt nun das Fazit von Marketing Managerin Nina Mahnik aus: âDer
âDer Platz auf dem Siegerpodest der PRODUKT Marktforschung zeigt, dass sich die Arbeit der letzten Jahre gelohnt hat.â
Nina Mahnik, Marketing Manager Mondelez
Platz auf dem Siegerpodest der PRODUKT Marktforschung zeigt, dass sich die Arbeit der letzten Jahre gelohnt hat. Wir haben umfangreiche Marktforschung betrieben, ehe wir Rezeptur, Tafelform und Verpackungsdesign verbessert haben. Stets mit dem Ziel, den BedĂŒrfnissen der Konsument:innen gerecht zu werden. Die Platzierung zeigt erneut, dass wir das erreicht haben. Mit der Weiterentwicklung stĂ€rkt âMilkaâ den Markenkern und legt einen gröĂeren Fokus auf die MarkenidentitĂ€t: So wird weiterhin nachhaltig angebauter Kakao aus dem Cocoa Life Nachhaltigkeitsprogramm von MondelÄz International verwendet und auch die âMilkaâ-Kuh rĂŒckt mehr in den Vordergrund. âMilkaâ stĂ€rkt damit das Markenversprechen, gewinnt neue Fans und wird auch die letzten kritischen Stimmen ĂŒberzeugen.â
1. Platz Pom-BĂ€r Pizza-Style 20,5%
Bei Snacks ist Abwechslung gefragt â die die Markenartikler in den letzten zwölf Monaten in gewohnter Manier und QualitĂ€t geliefert haben, schlieĂlich lebt die Kategorie auch von den durch Neuheiten gesetzten Impulsen. Davon ist jedenfalls auch Markus Marek, Managing Director Kelly, ĂŒberzeugt: âInnovationen sind fĂŒr uns als Markenartikelhersteller besonders wichtig, denn gerade bei Snackprodukten lieben Konsument:innen die Abwechslung und probieren immer wieder gerne etwas Neues aus. Dank unseres breiten Portfolios an Marken und Produkten können wir immer wieder auf neue Trends und BedĂŒrfnisse eingehen.â So geschehen beispielsweise mit âPom-BĂ€râ: Die Geschmacksrichtung âPizza-Styleâ ergatterte mit einer Kaufbereitschaft von 20,5% (Top-Box 1) bei den best launches der Kategorie
âInnovationen sind fĂŒr uns als Markenartikelhersteller besonders wichtig, denn gerade bei Snackprodukten lieben Konsument:innen die Abwechslung und probieren immer wieder gerne etwas Neues aus. Dank unseres breiten Portfolios an Marken und Produkten können wir immer wieder auf neue Trends und BedĂŒrfnisse eingehen.â
Markus Marek, Managing Director KellyâSnacksâ diesmal Platz 1. Warum, weiĂ Markus Marek: ââPom-BĂ€râ ist die beliebteste Familiensnackmarke Ăsterreichs und ist immer bemĂŒht mit neuen Geschmacksrichtungen SpaĂ und Abwechslung ins Familienleben zu bringen. Pizza zĂ€hlt zu den Lieblingsgerichten der meisten
Familien und passt auch als GewĂŒrz perfekt zum kartoffeligen âPomBĂ€râ-Snack.â Die âPom-BĂ€râ-Produkte werden ĂŒbrigens im 22. Wiener Gemeindebezirk hergestellt, und zwar ohne GeschmacksverstĂ€rker, dafĂŒr mit milden, ganz auf den Geschmack der jungen Zielgruppe abgestimmten GewĂŒrzen.
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ââPom-BĂ€râ ist die beliebteste Familiensnackmarke Ăsterreichs und ist immer bemĂŒht mit neuen Geschmacksrichtungen SpaĂ und Abwechslung ins Familienleben zu bringen.â
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Markus Marek, Managing Director Kelly2. Platz Kellyâs Mega Rizzles Ketchup Style ............................................. 18,7% 3. Platz Lorenz Rohscheiben mit buntem Pfeffer 17,9% 0
JUNG. In einer etwas anderen Ecke sind die âKellyâs Rizzlesâ positioniert. Denn dieser Snack ist an den Vorlieben der Generation Z ausgerichtet. Eine Line Extension fand die Zielgruppe eindeutig slay: So kĂŒndigten 18,7% unserer Befragten an, die âKellyâs Mega Rizzles Ketchup Styleâ kaufen zu wollen. Kelly Managing Director Markus Marek zu den HintergrĂŒnden: âDie Kellyâs Rizzlesâ wurden speziell fĂŒr die Zielgruppe der jungen Snacker gelauncht und werden in Wien mit österreichischem MaisgrieĂ, ohne GeschmacksverstĂ€rker produziert.â Der Snack ist intensiv gewĂŒrzt und zeichnet sich durch den typischen KetchupGeschmack aus.
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MIT PEP. Auf Platz 3 landete ebenfalls ein recht wĂŒrziger Launch, nĂ€mlich die âLorenz Rohscheiben Kartoffelchips mit buntem Pfefferâ. Wie alle âRohscheibenâ sind auch die Chips dieser Sorte vegan und glutenfrei und zeichnen sich durch ihren rustikalen Charakter aus.
rodukte mit österreichischer Herkunft, viel NatĂŒrlichkeit und einem Fokus auf Gesundheit standen dieses Jahr bei den Verbraucher:innen hoch im Kurs. Aber auch Gelingsicherheit beim Selbermachen, die insbesondere âFiniâs Feinstesâ mit BioMehlen fĂŒr unterschiedliche Anwendungen â etwa fĂŒr Pizza, SpĂ€tzle oder Kuchen â garantieren möchte, war ganz besonders gefragt. Harald Lang, Marketingleitung Finiâs Feinstes: âDie spezielle Zusammensetzung der Bio-Lieblingsmehle macht da den feinen Unterschied. Sie sind definitiv ein Wachstumstreiber â nicht nur fĂŒr Finiâs Feinstes, sondern vor allem fĂŒr die Mehlkategorie insgesamt.â Platz 3 geht an Recheis und die neue Nudel-Linie âUrkorn Emmerâ. Marketing- und Verkaufsleiter Peter Dellemann: âUrkorn Emmer eignet sich hervorragend fĂŒr Nudeln, die mit leicht nussigem Aroma und perfektem Biss ĂŒberzeugen. Sie kommen auch bereits sehr gut an und erfreuen sich hoher Akzeptanz. Und: Die Kultivierung von Emmer bereichert die Fruchtfolge und erhöht die Artenvielfalt auf heimischen Feldern.â
Nachhaltigkeit ist den KĂ€ufer:innen von Babyprodukten ein groĂes Anliegen â das liegt schon in der Natur der Sache. Es verwundert daher nicht, dass alle diesjĂ€hrigen best launches der Kategorie âBabyâ einen Nachhaltigkeitsaspekt mitbringen. Gewonnen hat âHiPPâ mit dem Relaunch der âBabysanftâ-Produkte, die jetzt noch besser vertrĂ€glich sind, und zwar nicht nur fĂŒr Babys Haut, sondern auch fĂŒr den Planeten. DafĂŒr garantiert man u.a. mit der Tatsache, dass die Range klimapositiv ist. Auf Platz 2 findet sich âHiPP HiPPiS Apfel Banane Mango mit Kokosmilch und Haferâ, ein Produkt, das auf den Trend nach Milchalternativen reagiert. Und Platz 3 belegen die âPampers hybridâ-Windeln, die mit wiederverwendbaren Elementen bei den Eltern punkten. Astrid Schweiger, Verkaufsleitung Babypflege P & G Ăsterreich: âVerantwortungsvoller Konsum rĂŒckt bei Eltern immer mehr in den Vordergrund. Sie entscheiden sich heute bewusster fĂŒr Produkte und wĂŒnschen sich mehr Auswahlmöglichkeiten, wenn es darum geht, den besten Schutz fĂŒr ihre Kleinen auszuwĂ€hlen.â
Unser best launch-Sieger in der Kategorie âGesundheitâ ist an dieser Stelle quasi ein Fixstarter â bisher gab es kein einziges Jahr ohne âHansaplastâ auf Platz 1. Heuer haben wir daher einen Blick in die Langzeit-Aufzeichnungen geworfen und man darf der starken Brand an dieser Stelle gleich noch einmal gratulieren: Denn im Vergleich mit allen âGesundheitsâ-Launches der letzten 15 Jahre gehen die ersten 10 PlĂ€tze komplett an die âHansaplastâ-Innovationen. Und das bedeutet, dass wir es mit einem echten Marken-Kapazunder zu tun haben, dem die Verbraucher:innen maximal vertrauen. Schön, dass in diesem Jahr mit âGreen & Protectâ zudem ein Produkt mit maximaler UmweltvertrĂ€glichkeit das Rennen gemacht hat. Silber geht schlieĂlich mit âKneipp Sanddorn plus Immunâ an ein NahrungsergĂ€nzungsmittel auf Basis von Sanddornbeeren, die viel Vitamin C und Zink mitbringen. Und auf Platz 3 findet sich mit âHanfama CBD Ăl Mundtropfenâ erstmals ein CBD-Produkt, was zeigt, dass dieses einst so sensible Thema nun wirklich in der breiten Masse angekommen ist.
Das besondere Klima im Wald fĂŒhrt dazu, dass viel Wasser verdunstet und so verschiedene Ă€therische Ăle aus den NadelbĂ€umen austreten. Diese wirken ausgleichend, regenerierend und werden auch in der Naturheilkunde eingesetzt. Diese Eigenschaften verbindet âteteseptâ im Badekonzentrat âRegeneration Wald Badâ, das auf Platz 1 unser best launches der Kategorie Kosmetik landet. Franz Pogatsch, GF Merz Consumer Care: âGerade in herausfordernden Zeiten steht âteteseptâ mit hochwertigen Inhaltsstoffen und fĂŒhrenden Konzepten als die Nr. 1 im Baden als zuverlĂ€ssiger Partner fĂŒr Premium-Bademomente. Wir freuen uns sehr ĂŒber die Auszeichnung!â Den Umstand, dass sechs von zehn Erwachsenen mindestens einmal in ihrem Leben an schmerzempfindlichen ZĂ€hnen leiden, nimmt der âelmex On the go Penâ â unser best launch Platz 2 â ins Visier: Das enthaltene Serum versiegelt die DentinkanĂ€lchen zum Zahnnerv und lindert Schmerzen sofort. Kristina Kraxner, Commercial Lead Austria CP Gaba Ăsterreich: âDie Entwicklung von âelmex On the goâ hat unsere Erwartungen voll erfĂŒllt.â
Wenn ein Produkt zugleich mit Nachhaltigkeits-Argumenten als auch handfesten Convenience-Vorteilen punkten kann, dann ist das eine Win-win-win-Situation. Denn hier profitieren nicht nur die Umwelt und die Konsument:innen, sondern ganz offensichtlich auch der Handel. Darauf lĂ€sst jedenfalls Gold bei den best launches fĂŒr âPril Stark & NatĂŒrlichâ schlieĂen. 24,5% der Befragten in unserer Mafo wollten dieses Produkt sicher kaufen â ein Wert, mit dem âPrilâ vor allen anderen heuer in PRODUKT prĂ€sentierten Neuheiten der Kategorie Waschmittel & Reiniger liegt. Dieses HandgeschirrspĂŒlmittel wird im nachfĂŒllbaren Pumpspender angeboten, aus dem es bei Bedarf ganz easy quasi auf Knopfdruck entnommen werden kann, genau in der Menge, die gerade benötigt wird. Der Fla-
âZu 100% recyceltes Plastik im Flaschenkörper, 70% PlastikErsparnis beim NachfĂŒllbeutel im Vergleich zum Pumpspender, 93% Inhaltstoffe natĂŒrlichen Ursprungs und die lebensmittelzertifizierten Farb- und Duftstoffe sprechen fĂŒr sich.â
Care & Sustainability bei Henkel, fasst die Produktvorteile nochmal zusammen: ââPril Stark & NatĂŒrlichâ spricht Konsument:innen nicht nur durch die praktische Spenderpumpe mit NachfĂŒllmöglichkeit an. Auch beim Thema Nachhaltigkeit kann âPril Stark & NatĂŒrlichâ punkten: Zu 100% recyceltes Plastik im Flaschenkörper, 70% Plastik-Ersparnis beim NachfĂŒllbeutel im Vergleich zum Pumpspender, 93% Inhaltstoffe natĂŒrlichen Ursprungs und die lebensmittelzertifizierten Farb- und Duftstoffe sprechen fĂŒr sich. Und die Variante ohne Duft- und Farbstoffe ist besonders geeignet fĂŒr Konsument:innen mit sensibler Haut.â
BAR-BETRIEB. Auch auf Platz 2 zeigt sich, dass Waschmittel- bzw. Reinigungsprodukte heute im Idealfall zugleich Klimaschonung als auch Arbeitserleichterung versprechen. FĂŒr 21,5% sichere Kaufbereitschaft geht Silber nĂ€mlich an die âPersil Eco Power Barsâ. Das Waschmittel wird hier stark komprimiert in Form kleiner Riegelchen gebracht, die âdurch eine biologisch abbaubare HĂŒlle geschĂŒtzt â in einer Kartonver-
Die Herstellung der âPersil Eco Power Barsâ verursacht 30% weniger Emissionen als die des bisher CO2-freundlichsten Produkts von âPersilâ.
packung angeboten werden. Die HĂŒlle löst sich bereits bei 20°C in der Waschmaschine auf. Insgesamt verursacht die Herstellung dieser Innovation 30% weniger Emissionen als die des bisher CO2-freundlichsten Produkts von âPersilâ. Und das sind Argumente, die bei der Kaufentscheidung heute höchstrelevant sind.
CHILL-FAKTOR. Produkte, die die Pflege des WCs mit einem humorigen Ansatz in die Hand nehmen, stehen bei den Konsument:innen ĂŒblicherweise ebenfalls hoch im Kurs. Bester Beweis dafĂŒr ist unser Platz 3: die âBlue Star Winter Editionâ der vergangenen Wintersaison. Diese spielte darauf an, dass der Toilettengang eben fĂŒr viele auch eine entspannende Auszeit darstellt. So hatten die Konsument:innen hier die Wahl zwischen den Varianten âRelax Rentierâ, âBade BĂ€râ und âFunky Fuchsâ, die sich jeweils in Farbe und Duft unterschieden und ganz nebenbei fĂŒr ein hygienisch sauberes WC gesorgt haben.
schenkörper besteht aus 100% recyceltem Kunststoff. Zudem steht auch ein NachfĂŒllbeutel zur VerfĂŒgung â ganz im Sinne der Ressourcenschonung. Beide Gebinde können wieder recycelt werden, beim Beutel kommt aus diesem Grund Polyethylen-Monomaterial zum Einsatz. Das GeschirrspĂŒlmittel selbst zeichnet sich durch beste HautvertrĂ€glichkeit aus. Eva Bartovicova, Head of Marketing Laundry, Home
hat es heuer mit gleich zwei Sonder-Editions aufs best launchSiegerpodest geschafft. âfeh My Tropical Momentsâ war die Summer Edition, mit der das Taschentuch auch im Sommer zum passenden Begleiter wurde. âGerade bei âfehâ als Taschentuch und schickem Accessoire in einem ist der Anspruch gegeben, stets zum jeweiligen Moment und zur Stimmung zu passen â und diese ist im Sommer nun mal ganz anders als im Winter. âMy Tropical Momentsâ zĂ€hlt zu den erfolgreichsten âfehâ-Limited Editions aller Zeiten und kehrt 2023 in die Regale zurĂŒckâ, verrĂ€t Karina Czichowsky Nielsen, Brand Manager feh, Essity Austria GmbH. Aber auch mit âfeh My Luxury Momentsâ in angesagten Nude-Tönen hat Essity ins Schwarze getroffen. Czichowsky Nielsen: âDank âfehâ lieĂ sich dieser elegante Stil mit dem passenden TaschentuchpĂ€ckchen perfektionieren, was sehr gut angekommen ist.â Zwischen diesen beiden âfehâ-StockerlplĂ€tzen findet sich eine weitere prĂ€mierte Brand von Essity: Platz 3 holte sich âCosy Wilde Blumenwieseâ. Dazu Leonie Sinz, Brand Manager Bathroom Tissue AT/CH, Essity: âDer Erfolg unserer Dufteditionen liegt darin, dass sie sowohl Abwechslung als auch die bekannte QualitĂ€t liefern. Auch 2023 wird es fĂŒr die warme Jahreszeit eine eigene Duftedition geben.â
Mit rutschfester Unterseite und Anback-Schutz in bereits zugeschnittenen Bögen aus FSC-zertifiziertem Papier ist das âToppits Backpapierâ ein praktisches Produkt. âWir freuen uns sehr, dass unser âToppits Backpapierâ mit Platz 1 ausgezeichnet wurdeâ, lĂ€sst Johann Sammer, GF Melitta Ăsterreich, wissen: âMit der rutschfesten Unterseite ist es in dieser Kategorie einzigartig und bringt den Konsument:innen einen eindeutigen Mehrwert.â
Damit Kinder Knopfzellen nicht verschlucken, entwickelte Duracell die âBaby Secure Technologieâ. Auf der RĂŒckseite dieser Zellen befindet sich ein Aufkleber, imprĂ€gniert mit dem Bitterstoff âBitrexâ. Sollten die Kleinen eine solche in den Mund nehmen, werden sie sie sofort wieder ausspucken. Eine lebensrettende Innovation, die Platz 2 ergatterte. Der âSodaStream Artâ im Retro-Look, Teil der neuen Premium-Produktlinie âSodaStream Collectionâ, sicherte sich Platz 3. Dazu Izabela Baran-Burghauser, Head of Sales Austria: âDer neue SprudelHebel verleiht ein handwerklich kĂŒnstlerisch anmutendes Design-Element, das das Erlebnis auf ein neues Level hebt. Die Verbraucher:innen werden im wahrsten Sinne zum âMacherâ des Sprudelvorgangs.â
Haustiere sind fĂŒr die Ăsterreicher:innen Familienmitglieder. Umso schlimmer, wenn eine Allergie das Zusammenleben vermiest. Als Lösung fĂŒr genau dieses Problem sicherte sich âPurina Pro Plan LiveClearâ mit 11,4% Kaufbereitschaft den Sieg in der Kategorie âHeimtierâ. Und zwar mit guten Argumenten: Denn dieses Futter reduziert die Allergene im Speichel der Tiere so, dass ein Zusammenleben mit Allergikern möglich wird. Elena Grishko, Marketing Manager Purina Ăsterreich: âSeit der MarkteinfĂŒhrung zeigt sich ein kontinuierliches Wachstum ĂŒber alle KanĂ€le hinweg.â Mit einer tollen Performance am Markt ĂŒberzeugte lt. Grishko auch Platz 2: die Katzensnacks âfelix crispiesâ, die im wiederverschlieĂbaren Beutel erhĂ€ltlich sind. Hundesnacks sind derzeit ebenfalls gefragt, wie Platz 3 beweist: die âPedigree Ranchos Sticksâ, die aus 100% natĂŒrlicher HĂŒhnerleber hergestellt werden. âHundeeltern fragen âfleischigeâ Snacks ohne kĂŒnstliche Farb- und Aromastoffe bereits seit geraumer Zeit stark nachâ, weiĂ Lorenzo Cadorin, Portfolio Manager Dog MM, Natural & Cat Litter, Mars Ăsterreich und kĂŒndigt an: âWir werden die Innovation auch in Zukunft stark fokussieren und unterstĂŒtzen.â
Es scheint ein gutes Gartenjahr gewesen zu sein, zumindest was das Interesse an entsprechenden Produkten betrifft. Denn die Werte, die die entsprechenden Produkte bzgl. Kaufabsicht in unserer Marktforschung heuer erzielt haben, waren ĂŒberdurchschnittlich hoch. Compo dĂŒrfte dabei die Vorlieben der Konsument:innen besonders gut getroffen haben und konnte das Siegerpodest diesmal mit seinen Neuheiten im Alleingang besetzen. Ganze 17,9% der Befragten gaben an, die âCompo Bio Zitrus-Pflanzenerde 100% Torffreiâ sicher kaufen zu wollen â was wohl v.a. durch das hohe Interesse an Selbstversorgung zu erklĂ€ren ist. Auf Platz 2 in der Wertung der Kategorie âGartenâ landete der âCompo Bio GemĂŒse- und Hochbeetmulchâ, der das Beet nicht nur vor Austrocknung schĂŒtzt, sondern auch das Unkrautwachstum hemmt â Klimawandel meets Convenience sozusagen. Und nachdem es die Ăsterreicher:innen offensichtlich auch gerne hĂŒbsch gepflegt haben in ihrem eigenen GrĂŒn, schaffte es der âCompo Bio Eichendekorâ auf Platz 3. Dieser fungiert ebenfalls als Unkrautbarriere und unterstĂŒtzt zudem die Wasserspeicherung im Boden â fĂŒr die Konsument:innen offenbar ein richtig relevantes Thema.
Die neue Informationskampagne der AMA-Marketing widmet sich der âHaltungâ. Ein Wortspiel â denn es geht zum einen um die geistige Haltung der Konsument:innen und zum anderen um Tierwohl-Initiativen.
Viele Verbraucher:innen haben kein realistisches Bild unserer heutigen, modernen Landwirtschaft. Ăber die Jahre
Mit einem Appell zur Kooperation aller an der Supply Chain Beteiligten wurde der 4. Ăsterreichische Verpackungstag eröffnet: âUns ist es wichtig, Entwicklung voranzutreiben und wissenschaftliche Erkenntnisse fĂŒr zielgerichtete Lösungen und Perspektiven beizusteuernâ, so Silvia Apprich, Leiterin Fachbereich Packaging and Resource Management der FH Campus Wien und damit des Veranstalters. Denn um eine Kreislaufwirtschaft im Sinne des Green
âUnser Planet, unser Essen, unsere Zukunft âLebensmittelstrategien von morgenâ war das Motto des 13. Quality Austria Lebensmittelforums Ende Oktober in Wien. Wie nachhaltig ist die Lebensmittelproduktion eines Unternehmens und welche VerĂ€nderungen kommen auf die Lebensmittelbranche zu? Zentrale Fragestellungen, denn Lebensmittelhersteller können im Kampf gegen den Klimawandel einen wichtigen Beitrag leisten. Initiator der Veranstaltung und Branchenmanager fĂŒr Lebensmittelsicherheit bei Quality Austria, Wolfgang
ist vieles an Wissen um die RealitĂ€t auf unseren Bauernhöfen und in der Produktion abhandengekommen. âGenau hier will die AMA-
Mit der aktuellen Kampagne will die AMAMarketing den Konsument:innen zu einem realistischeren Bild der Landwirtschaft verhelfen.
Marketing als Taktgeberin der Branche ansetzenâ, schildert Christina Mutenthaler, ab 1.1.2023 neu bestellte GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der AMA-Marketing. Eine Informationskampagne will nun den Konsument:innen zu faktenbasierten Informationen verhelfen: âDann können Sie ihre persönliche Haltung zu Themen wie Lebensmittelproduktion, Tierwohl, Tierhaltung bestimmen und danach bewusstere Kaufentscheidungen treffenâ, ist Mutenthaler ĂŒberzeugt.
PHASEN. Zudem versteht sich die Kampagne als Aufruf an alle an der Lebensmittelkette Beteiligten, gemeinsam an Schwerpunkten wie Tierwohl und Tierhaltung zu arbeiten und Lösungen zu entwickeln. Neben Spots in TV, Online und Radio, fĂŒr die ĂŒbrigens Burgschauspieler Florian Teichtmeister als Sprecher gewonnen wurde, spielt die Webseite www.haltung.at eine zentrale Rolle. In einer zweiten Kampagnenphase sollen die bereits gelungenen Errungenschaften wie etwa QualitĂ€tsprogramme aufgezeigt werden. pm
Deals der EU sicherzustellen, braucht es ein international vernetztes Datensystem. Allein mit einer fundierten Datenbasis entlang der Wertschöpfungskette können RecyclingfĂ€higkeit und Carbon Footprint genau berechnet werden. Detail am Rande: Auch der Begriff der RecyclingfĂ€higkeit ist aktuell nicht eindeutig definiert. Da die RecyclingfĂ€higkeit aber als Voraussetzung fĂŒr eine Ăkomodulation gilt, also eine Modifikation von GebĂŒhren basierend auf messbaren Produkteigenschaften, wird eine verbindliche Definition seitens der EU gefordert.
Leger-Hillebrand, berichtete im Zuge dessen ĂŒber den rapiden Wandel der Branche hinsichtlich Nachhaltigkeitsanforderungen. Damit auch kleineren Unternehmen der Einstieg in die systematische Auseinandersetzung gelingt, stellte Leger-Hillebrand ein neues Zusatzmodul fĂŒr den Standard IFS Food vor. Der IFS ESG Check fĂŒr Umwelt-, Sozial- und UnternehmensfĂŒhrungskriterien ist vor allem fĂŒr diese Zielgruppe gedacht. Weitere Programmschwerpunkte drehten sich um VerbesserungsvorschlĂ€ge im Allergenmanagement, WelternĂ€hrungsfragen sowie Empfehlungen zur Verringerung des Fleischanteils in Fertigprodukten.
Wolfgang Leger-Hillebrand, Quality Austria Silvia Apprich, FH Campus Wien © AMA/ Marko Laitinen © FH Campus Wien / Bubu DjumicNachhaltigkeit ist in den heimischen Unternehmen angekommen und gibt dort sogar bereits die Richtung vor. Dies zeigt eine Studie von ARA und GfK, das ARA Circular Economy Barometer.
Kreislaufwirtschaft ist im Begriff, von der KĂŒr zur Pflicht zu werden. Die aktuellen Daten belegen, dass die heimische Wirtschaft Circular Economy als Chance und Notwendigkeit begriffen hatâ, freut sich ARA-Vorstandssprecher Harald Hauke ĂŒber die Ergebnisse.
âDie österreichische Wirtschaft hat trotz gegenwĂ€rtiger Krisen und Verunsicherungen die Circular Economy auf einen neuen Höchststand
Zufrieden zeigen sich Ursula Swoboda, Managing Director GfK Austria, und Harald Hauke, ARA-Vorstandssprecher, mit den Ergebnissen des 4. ARA Circular Economy Barometers.
vorangetriebenâ, ergĂ€nzt Ursula Swoboda, Managing Director GfK Austria. Damit ist Kreislaufwirtschaft vielfach bereits Teil der Unternehmenskultur geworden.
PLUS. Denn die Anzahl der in Kreislaufwirtschaft investierenden Unternehmen ist binnen eines Jahres um 10%-Punkte auf 66% gestiegen. Der jeweilige Anteil an den Gesamtinvestitionen kletterte von 9% im Jahr 2021 auf 14%. Jeder zweite Betrieb plant jedoch in den nĂ€chsten drei Jahren hier Investitionen ein. Ein Zusammenhang ist nach wie vor hinsichtlich der BetriebsgröĂe feststellbar. 89% der Unternehmen mit 50 und mehr Mitarbeiter:innen investieren hier. Bei jenen mit unter zehn BeschĂ€ftigten sind es 64%.
WERKZEUG. Das Thema Circular Economy wird dabei zunehmend als Chance gesehen. Als wesentliche Werkzeuge sehen Unternehmen die Reduktion von AbfĂ€llen (59%), forcierte Wiederverwendung (59%), Einsatz von Recyclingmaterial (52%) und die getrennte Abfallsammlung (37%). âKreislaufwirtschaft ist im derzeitigen ökonomischen Umfeld von Inflation, Rezession, Klima- und Rohstoffkrise ein starkes und positives Gegenmittel. Wenn wir sie konsequent weiter ausbauen, ĂŒberwinden wir EngpĂ€sse und nutzen wertvolle Ressourcen erneut, um daraus SekundĂ€rrohstoffe zu erzeugen. Damit halten wir unsere Wirtschaft wettbewerbsfĂ€hig und sichern zahlreiche GeschĂ€ftsfelder abâ, betont Hauke.
BEZAHLTE ANZEIGE© Vetropack Austria
Die neue hochmoderne Fertigung der Vetropack-Gruppe soll 2023 in Boffalora sopra Ticino â nahe Mailand und unweit vom alten Standort â in Betrieb gehen.
von Mailand starten â nicht weit vom alten Standort entfernt und mit einem Maximum an ZukunftsfĂ€higkeit, FlexibilitĂ€t und Nachhaltigkeit versehen. Denn einerseits wird flexibler und individueller produziert werden. Andererseits gilt es, Ressourcen so effizient wie möglich zu verwenden.
Vetropack errichtet neuen Fertigungsstandort in Norditalien
Ein neues Werk fĂŒr eine neue Zeit: Die Vetropack-Gruppe verstĂ€rkt weiter ihr Engagement fĂŒr Nachhaltigkeit in der Produktionskette und investiert in ein neues Flaggschiff fĂŒr den traditionsreichen italienischen Markt. 2023 soll die hochmoderne Fertigung in Boffalora sopra Ticino in der NĂ€he
Auf dem GelĂ€nde der ehemaligen Papierfabrik Reno De Medici wird ein historisch wertvolles GebĂ€ude restauriert. Es liegt strategisch gĂŒnstig an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt, wodurch die Logistik verbessert wird und ArbeitsplĂ€tze in der Region erhalten werden können. Nachhaltigkeit hat also einen hohen Stellenwert â nicht nur baulich, sondern auch technologisch und sozial: Allen 301 Mitarbeitenden am alten Standort Trezzano sul Naviglio wurde ein Transferangebot fĂŒr das etwa 25 Kilometer entfernte Boffalora sopra Ticino gemacht. Trotz erheblicher Steigerung der Produktionsmenge pro Mitarbeiterin und Mitarbeiter, wird sich die GröĂe der Belegschaft dank höherer KapazitĂ€t sogar leicht erhöhen. SĂ€mtliche Glasherstellprozesse basieren auf dem Know-how der Vetropack-Gruppe und sind nach dem neuesten Stand der Technik eingerichtet worden. Dank hochmoderner Anlagen wird eine Steigerung der ProduktionskapazitĂ€t von rund 70% gegenĂŒber dem frĂŒheren Standort erzielt. Zudem erhöht Vetropack Italia dank modernem Equipment und smarter Technologie seine FlexibilitĂ€t in der Produktion, weil Ănderungen an den Maschinen deutlich schneller erfolgen können. KrĂ€ftig investiert wurde darĂŒber hinaus v.a. in die UmweltvertrĂ€glichkeit und Ressourceneffizienz des neuen Werks. Schon beim Bau wird das Abbruchmaterial der ehemaligen Papierfabrik am gleichen Standort verbaut. Zur Fertigung genutztes Wasser und die AbwĂ€rme der Hochöfen werden dank Kreislaufsystemen konsequent wiederverwendet, ausgestoĂene Emissionen mithilfe neuester Filteranlagen stark reduziert.
Die Messewelt ist, so die Verantwortlichen der Messe DĂŒsseldorf, back to business. So gab es kĂŒrzlich einen Ausblick auf die nahende EuroShop 2023, die viel BewĂ€hrtes und auch ganz viel Neues zu bieten haben wird.
Beginnen wir mit einem RĂŒckblick: Als eine der letzten Messen, bevor die Welt in Coronastarre verfiel, ging im Februar 2020 die EuroShop ĂŒber die BĂŒhne. Auf 124.000m2, verteilt auf 17 Messehallen, zeigten 2.300 Aussteller aus 56 LĂ€ndern in DĂŒsseldorf, was sie â sehr grob gesprochen â zum Thema Ladenbau zu bieten haben. Und dann, ja dann kam, was kam â eine Zeit, die fĂŒr die allermeisten, insbesondere aber auch fĂŒr Messeveranstalter, alles andere als einfach war. âDas Tal der TrĂ€nen ist durchschrit-
ïżœ 26.2. bis 2.3.2023
ïżœ Messe DĂŒsseldorf
ïżœ TĂ€glich von 10 bis 18 Uhr
ïżœ Karten: www.euroshop.de
tenâ, bringt es aber nun Elke Möbius, Director EuroShop, auf den Punkt und sprĂŒht dabei spĂŒrbar vor Vorfreude. Kein Wunder, die Vorzeichen sind gut â alles, was Rang und Namen hat, wird auf der Messe wieder als Aussteller vertreten sein und nachdem die letzte EuroShop drei Jahre her ist, wird dabei garantiert auch ganz viel Neues gezeigt werden. âMan kann mit Innovationen rechnenâ, verspricht Möbius. Ulrich Spaan, Mitglied der GeschĂ€ftsleitung des EHI Retail Institutes, das wieder als ideeller TrĂ€ger der Messe fungiert, rech-
net ebenfalls mit abwechslungsreichem Programm. Insbesondere die hochaktuellen Themen Nachhaltigkeit bzw. Energie oder auch Connected Retail werden lt. Spaan umfassend abgebildet.
Als ein fĂŒhrender Anbieter von Kunststoff- und Schaumstofflösungen reichte Greiner seine MaĂnahmen zur Treibhausgasreduktion bei der Science-Based-Targets-Initiative ein.
Die EnttĂ€uschung von den Ergebnissen der Weltklimakonferenz COP27 ist groĂ, auch bei der Greiner AG. Als ein weltweit fĂŒhrender Anbieter von Kunststoff- und Schaumstofflösungen schildert das Familienunternehmen, wie es unbeirrt den Weg der Dekarbonisierung fortsetzen will.
Wir mĂŒssen uns als Unternehmen unabhĂ€ngig davon machen, wie weit die Staaten gehenâ, sagt Axel KĂŒhner, Vorstandsvorsitzender Greiner AG, im Zuge einer hybriden Pressekonferenz an-
lĂ€sslich der COP27. Diese hat schlieĂlich nicht die Ergebnisse gebracht, die sich viele erhofft hatten. âWir glauben, dass nicht nur die IndustrielĂ€nder eine Verantwortung haben, sondern auch die Industrie selbstâ, ergĂ€nzt
ACHTDIMENSIONAL. Und was konkret darf man sich nun aber als Besucher erwarten? Elke Möbius: âEs wird alles geboten, was man braucht, wenn man einen Laden eröffnen bzw. ausstatten möchte.â Konkret wird die Messe in acht Dimensionen gegliedert, nĂ€mlich Lighting, Shop Fitting, Store Design & Virtual Merchandising, Materials & Surfaces, Food Service Equipment (fĂŒr RetailflĂ€chen mit Gastrokonzept), Refrigeration & Energy Management, Expo & Event Marketing, Retail Marketing sowie Retail Technology. Zu entdecken gibt es dabei auch abseits der AusstellerstĂ€nde einiges, so wird es auf den BĂŒhnen wieder â kostenfrei und ohne Anmeldung âinformatives Programm geben, zudem stehen SonderflĂ€chen im Zeichen spannender Themen (z.B. Start-up Hub). Eine Premiere wird das Future Urban Lab darstellen, wo gezeigt wird, wie die InnenstĂ€dte der Zukunft aussehen könnten. bd
wird
Das weltweit agierende Unternehmen mit Sitz in KremsmĂŒnster (OĂ) setzt sich selbst strenge Richtlinien, um Treibhausgase zu reduzieren.
KĂŒhner. Das weltweit agierende Unternehmen mit Sitz in KremsmĂŒnster (OĂ) setzt sich selbst daher klare Richtlinien, um eine Verringerung des CO2-AusstoĂes voranzutreiben. âUnser Ziel ist, bis 2030 an allen Standorten weltweit klimaneutral zu sein und daher zu 100% grĂŒne Energie einzusetzenâ, schildert KĂŒhner. An den Standorten hierzulande ist dies ĂŒbrigens bereits seit 2019 der Fall.
EVALUIERUNG. âUnsere Emissionen können wir vor allem dann reduzieren, wenn wir offen fĂŒr neue Lösungen und Wege sind, um die Produktion effizient und emissionsarm zu gestalten und gleichermaĂen die Messung der Emissionen sicherstellenâ, fasst KĂŒhner zusammen. Greiner hat sich daher den Science-Based-Targets verschrieben. Emissions-Zielwerte, die sich mit den Vorgaben zur Erreichung des Pariser Klimaabkommens decken und eine maximale ErderwĂ€rmung von 1,5°C anstreben. pm
Vöslauer gibt in seinem jĂŒngsten Nachhaltigkeitsbericht Einblick in die Ausnahmejahre 2020 und 2021 und verrĂ€t, was trotz Pandemie und wirtschaftlichen Erschwernissen in Sachen Klimaschutz umgesetzt wurde.
Eines ist klar: Im MĂ€rz 2020 hat eine auĂerordentlich herausfordernde Zeit begonnen. âNichtsdestotrotz hat diese Situation auch ein Umdenken bei den Menschen ausgelöst â die Themen Nachhaltigkeit und Wohlbefinden haben eine viel gröĂere Bedeutung bekommen. Das hat uns zusĂ€tzlich darin bestĂ€rkt, unseren Weg fĂŒr mehr Umwelt- und Klimaschutz konsequent fortzusetzen, auch und besonders in Zeiten, die nicht so ganz sorglos warenâ, berichtet das GeschĂ€ftsfĂŒhrer-Duo Birgit Aichinger und
Herbert Schlossnikl. Wichtig ist den beiden, zu betonen, dass Nachhaltigkeit kein Schönwetterprogramm sei. Und so wurde tatsÀchlich auch wÀhrend der vergangenen beiden Jahre viel umgesetzt, wie im neuen Nachhaltigkeitsbericht nachzulesen ist.
REDUZIERT. So ist Vöslauer seit Anfang 2020 CO2-neutral, wobei seit dem Jahr 2005 50% der CO2-Emissionen aus eigener Kraft reduziert und 50% kompensiert wurden. Der weitere Weg ist klar: âGenerell ist unser wich-
Vöslauer hat sich auch in den vergangenen beiden, durch Krisen geprĂ€gten Jahren fĂŒr den Klimaschutz engagiert â im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht sind die Fortschritte dokumentiert.
tigstes Nachhaltigkeitsziel, so viele CO2 Emissionen wie möglich aus eigener Kraft zu reduzieren, weniger zu kompensieren und unsere CO2-NeutralitĂ€t zu erhaltenâ, so Birgit Aichinger. Die Reduktion soll mittels vielfĂ€ltiger MaĂnahmen erreicht werden, etwa weniger Materialeinsatz, Forcierung von Kreislaufwirtschaft, Optimierungen hinsichtlich Transport und MobilitĂ€t und Verbesserung der Energieeffizienz bzw. Einsatz von erneuerbaren Energien. Herbert Schlossnikl berichtet in Zahlen, was bereits erreicht wurde: âIm Berichtsjahr 2021 konnte der CO2-FuĂabdruck je abgefĂŒllter Flasche auf 66g reduziert werden, im Vergleich zu 2019, wo es noch 75g waren. Bis 2030 wollen wir unsere CO2-Emissionen um 28% gegenĂŒber 2019 reduzieren, dabei haben wir uns den Science Based Targets verpflichtet, die sich am Pariser Klimaschutzabkommen orientieren.â
VORAUS. Wichtig ist es Vöslauer auch zu unterstreichen, dass man mit seinen AktivitĂ€ten nicht auf entsprechende Vorschriften wartet. Ein Beispiel ist der Bleibt-dran-Verschluss, den man schon lange vor Inkrafttreten der Single Use Plastic Direktive der EU umgesetzt hat, aber auch in Sachen Mehrweg will man stets weiter sein als offizielle Vorgaben: Bis 2030 soll Vöslauers Mehrweg-Anteil von derzeit 20 auf 40% gesteigert werden. All dies passt freilich auch in das bereits vor Jahren ausgegebene Ziel, dass jedes âVöslauerâ-Produkt nachhaltiger sein muss als sein VorgĂ€nger. bd
Das gestiegene Gesundheitsbewusstsein hat alkoholfreie Weine zu einem Trendthema gemacht. Dem wird natĂŒrlich auch die ProWein als bedeutendste Fachmesse fĂŒr Weine und Spirituosen gerecht. Im Rahmen der âWorld of Zeroâ bietet man alkoholfreien Produkten eine eigene BĂŒhne und sorgt so fĂŒr eine schwerpunktmĂ€Ăige PrĂ€sentation auf einer FlĂ€che innerhalb der Halle 1. âSo können die Aussteller fĂŒr ihr neues Produkt leichter Zugang zu neuen Kund:innen bekommen und
die Besucher:innen wiederum schneller diese neue Produktgruppe findenâ, so Michael Degen, Executive Director Messe DĂŒsseldorf.
Auf der ProWein 2023 wird alkoholfreien Weinen erstmals eine eigene BĂŒhne geboten.
Pfanner lanciert eine Eistee-Range im 0,75L-Gebinde. In dieser etwas kleineren Einheit sind drei Sorten zu haben, nĂ€mlich âWildkirscheâ, âWassermeloneâ sowie âPfirsichâ, die allesamt im gelernten Look der 2L-Giebelpackung angeboten werden. Die Packungen tragen wie von âPfannerâ gewohnt das FSC-Siegel, das garantiert, dass die Verpackung aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft stammt.
Mit den Produkten von âdropzâ kann Leitungswasser zu fruchtigen GetrĂ€nken gepimpt werden. Zu haben sind die vier Linien âpureâ, âenergyâ, âvitaminsâ sowie âshotâ, die allesamt rein aus natĂŒrlichen Aromen bestehen und kalorien- sowie zuckerfrei sind. Die kleinen Drops, die einfach im heiĂen oder kalten, prickelnden oder stillen Wasser aufgelöst werden, werden in der Schweiz hergestellt.
Dass Kakao kein reiner Kinderartikel, sondern ein Genussprodukt (auch) fĂŒr Erwachsene ist, zeigt âsuchard expressâ mit der Neuheit âIntenseâ. Die Variante in der 500g-Packung (recycelbar) punktet mit einem Kakaoanteil von 32% und einem intensiven Geschmackserlebnis. Das feine Kakaopulver kann mit warmer Milch oder Milchalternativen gemischt werden, auĂerdem eignet es sich zum Backen und fĂŒr Desserts.
Das âMezanâ-Team hat sich in der Karibik nach speziellen Rums umgesehen, drei neue QualitĂ€ten unterschiedlicher Herkunft sind den Kellermeistern dabei jetzt ins Netz gegangen: âJamaica 2010â, âGuyana 2011â und âDominikanische Republik 2012â. Alle âMezan Vintageâ-Rums sind mind. zehn Jahre gereift, stammen immer aus einer einzigen Destillerie und werden limitiert sowie nummeriert angeboten.
Ab sofort lassen sich mit den âhohes C Super Shotsâ nicht nur die AbwehrkrĂ€fte stĂ€rken (in den Sorten âImmunâ sowie âAntioxâ), sondern man kann sich auch eine Extraladung âEnergieâ abholen. Der Shot ist ein Mix aus Orange, Cranberry, Guarana-Extrakt, pflanzlichem Koffein und Chili-Extrakt und somit ein echter Muntermacher. Eckes-Granini will damit gesundheitsbewusste Konsumenten ansprechen.
True fruits, der Smoothie-Hersteller aus Bonn, prĂ€sentiert eine limitierte winterliche Smoothie-Variante im KĂŒhlregal: Der âCini Minis Smoothieâ schmeckt wie die Milch der beliebten FrĂŒhstĂŒckscerealien âCini Minisâ â und das ganz ohne Milch. Die Kombination aus Hafer, Mandel, Vanille und Zimt sorgt fĂŒr ein vorweihnachtliches GefĂŒhl am Gaumen. ErhĂ€ltlich in der 250ml-Flasche.
âMozart Chocolate Liqueurâ wird ausschlieĂlich mit natĂŒrlichen und hochwertigen Zutaten hergestellt, dafĂŒr garantiert die Mozart Distillerie in Salzburg, die fĂŒr ihre Handwerkskunst und ihr Know-how bekannt ist. Der cremige VollmilchSchokoladenlikör ist mit belgischer Schokolade, Sahne und aromatischen Vanille- und Kakaonoten veredelt. Zu Weihnachten gibt es ihn plus Tumbler in einem Geschenk-Set.
Ab Januar 2023 ist es so weit: Schilkin bringt mit âBerliner Luft Peppermint Peachâ die 80er-Jahre ins Regal. Der populĂ€re, erfrischende Pfefferminzlikör wird fĂŒr die neue Variante mit knackigem Pfirsichgeschmack kombiniert â fehlen nur noch VHS-Kassetten und eine Doppelfolge Miami Vice fĂŒr die perfekte 80s-Mood. âBerliner Luft Peppermint Peachâ mit 18 Vol.% ist in 0,7- und 0,02L-Flaschen erhĂ€ltlich.
Vor den groĂen FestivitĂ€ten werfen wir einen tiefen Blick ins Glas und sehen uns an, was die Ăsterreicher trinken. Was sind die stĂ€rksten Trends, wenn es um hochprozentigen Genuss geht â das haben wir die wichtigsten Player der Branche gefragt.
Weniger das oben erwÀhnte Glas, sondern mehr die faktenbasierte Datenlage geben eine erste Antwort darauf, wie es um das Trinkverhalten der Verbraucher:innen bzw. um die Kategorie Spirituosen bestellt ist: Lt. Nielsen entwickeln sich
die UmsĂ€tze dieser Regalmeter mit 4,1% weiter positiv und summieren sich auf rund 440 Mio. ⏠â und auch der Absatz weist eine positive Entwicklung auf (LEH exkl. H/L, Wert, MAT KW 36/22 vs. VJ). Das ist durchaus erstaunlich, denn schlieĂlich wurden die geneigten
Verbraucher:innen in den letzten Monaten nicht mehr durch Lockdowns dazu gezwungen auf ihre Lieblingsbars zu verzichten und zuhause im Privaten zu genieĂen. Ein Blick auf die Details zeigt, dass bei weitem nicht alle Bereiche wachsen konnten und auch, dass einzelne Segmente ausschlieĂlich beim Umsatz, nicht aber bei der Menge zugelegt haben. Lt. Nielsen sind die Umsatztreiber im Lebensmitteleinzelhandel (exkl. Diskont, KW 40/22) insbesondere Liköre (+7,1% Wert und +3,1% Menge), BittergetrĂ€nke (+5,1% Wert aber mit -3,2% im Absatz) und Wodka (+1,9 Wert und 2,6% Menge), rĂŒcklĂ€ufig performen hingegen Whiskys (-2,1% Wert und
-1,6% Menge) und Gins (-7,5% Wert und -8,6% Menge). Das gröĂte Segment (gemessen am Wert) sind BittergetrĂ€nke (46,4 Mio. âŹ), und je weils mit gut 36 Mio. ⏠in etwa gleich groĂ sind die UmsĂ€tze der Segmente Whisky, Likör sowie Wodka. Bei den Mengen wiederum fĂŒhrt Wodka das Ranking an (3,8 Mio. 0,7L-Flaschen) gefolgt von Likören (3,5 Mio. 0,7L-Flaschen) und Bitter getrĂ€nken (2,2 Mio. 1L-Flaschen). Wir fassen zu sammen: Der Markt entwickelt sich â auch nach Corona â positiv, BittergetrĂ€nke sind umsatz technisch besonders spannend, Liköre auch hinsichtlich Menge. Der Gin-Hype, genauso wie Whisky lĂ€sst gerade etwas nach â was aber ver mutlich der wiederbelebten Gastronomie ge schuldet ist â und die mengenmĂ€Ăig gröĂte Kategorie Wodka wĂ€chst zwar im Absatz, nicht aber im Umsatz.
HALB- ABER WERTVOLL. Abseits der har ten Zahlen zeigt sich, dass ein paar Themen ganz klar gekommen sind um zu bleiben: Die Verbraucher:innen trinken insgesamt weniger und auch leichter, allerdings mit einem höhe ren Anspruch in Sachen QualitĂ€t, IndividualitĂ€t und Innovation. Eugen Lamprecht, Vertriebs direktor fĂŒr den Bereich Handel bei Top Spirit, unterstreicht: âPremiumisierung ist eine der wesentlichen und anhaltenden Entwicklungen
im Spirits-Bereich. In Summe wird weniger, da fĂŒr aber deutlich hochwertiger getrunken.â
NIVEAU-TRINKER. NatĂŒrlich sind die Klassi ker in den Regalen des Handels fĂŒr eine stabi le Basis des GeschĂ€ftes absolut unentbehrlich. Premium-Spirituosen verleihen dem Markt je doch Bewegung und spannende UmsatzChancen. Sie treffen zudem den Geschmack der Verbraucher:innen und den Trend der Zeit: Es geht dem Gros der Bevölkerung nicht dar um möglichst schnell hackedicht zu sein, son dern es dreht sich um Genuss, Neugier und da rum, sich etwas Besonderes zu gönnen. Das kennt man in dieser Form schon lange bei ge reiften Spirituosen wie Whisky und das durfte man zuletzt auch bei den Gins beobachten. Und zwar unbeeindruckt von der krisenhaften Stim mungslage, wie Carmen Hosa, Commercial Ma nager Beam Suntory Austria erklĂ€rt: âIn KrisenZeiten greifen Konsument:innen vermehrt zu gĂŒnstigeren Produkten. Hochwertige Marken produkte spielen aber bei den Spirituosen wei terhin eine groĂe Rolle. Wir sehen in Ăsterreich jedenfalls ein weiter wachsendes Interesse fĂŒr unsere Premium-Markenspirituosen aus aller Welt. SchlieĂlich geht es ganz grundsĂ€tzlich um Genuss â somit ist die QualitĂ€t entscheidend fĂŒr die Auswahl der Produkte.â Ein Beispiel dafĂŒr
ist etwa der japanische âRoku Ginâ im Portfolio von Beam Suntory, der mittlerweile den vierten Platz unter den Premium-Gins einnimmt oder auch der torfige Single Malt Scotch âLaphroaigâ, der sich jetzt im Weihnachts-Outfit perfekt un ter den Christbaum legen lĂ€sst und ein Wachs tum von 16% im Umsatz aufweist. Neu ist jetzt auch die exklusive âLaphroaig 34 y.o. The Ian Hunterâ-Edition, die die Marke weiter aufwer tet. Hochwertige QualitĂ€ten spielen traditionell auch bei Import-Rum eine groĂe Rolle. Ein Bei spiel dafĂŒr ist âRon Barcelo Organicâ. âSeine Ein fĂŒhrung zeigt, wie Nachhaltigkeit in der Spiritu osen-Kategorie einen Mehrwert fĂŒr den Handel generieren kannâ, so Nicolas Nobereit, Premium Spirits Business Manager, bei Coca-Cola HBC. In die Premium-Kerbe schlagen aber auch zahl reiche weitere Launches oder entsprechende Kampagnen, wie etwa âBombay Sapphire Pre mier Cruâ mit edlen ZitrusfrĂŒchten aus Murcia (im Portfolio von Bacardi-Martini), die âGlenfid dich Time Re:Imagenedâ-Kampagne (Top Spirit), die PrĂ€sentation von âMonkey 47 Distillers Cutâ (Pernod Ricard) oder auch der kommunikative Fokus auf âJĂ€germeister Manifestâ(Liquid Spi rits).
TAKE IT LOW. Neben dem âBesserâ-Trend macht sich insbesondere der âBitte etwas
wenigerâ-Wunsch deutlich bemerkbar. âBitte etwas wenigerâ bzw. âleichterâ kann ganz unterschiedlich umgesetzt werden. Es spiegelt sich zum Beispiel im Thema Aperitivos mit beliebten italienischen Marken wie âAperolâ, âCampariâ oder âCinzanoâ wider und findet sich in aufstrebenden Aperitif-Produkten wie mediterranem Vermouth und frischem Limoncello. Ihnen gemeinsam ist, dass sie sich mit Soda gemischt sehr einfach den individuellen Promille-Vorlieben anpassen lassen. Patrick Eppacher, Marketingleiter Eggers & Franke Ăsterreich: âWir sehen einen ungebrochenen Trend hin zu Low Alkohol-Varianten und auĂerdem beobachten wir die Entwicklung, dass Individualismus mehr und mehr in den Fokus rĂŒckt â es wird nach Neuheiten und Produkten mit hoher QualitĂ€t gesucht, die abseits des Mainstreams liegen.â Dass der Aperitivo-Trend voll durchgeschlagen hat, spĂŒrt man natĂŒrlich insbesondere im Hause Campari Ăsterreich. Brand- & Advocacy Manager Christian Kopp: âWir sehen year to year eine positive Entwicklung in unseren Zahlen â v.a. das KerngeschĂ€ft, die Aperitivos, entwickeln sich zufriedenstellend. Und geht man nach der PrĂ€senz bei Fachmessen wie dem Bar Convent Berlin, scheint es ĂŒberhaupt nur zwei Trends zu geben: italienische Aperitivos und andere leicht alkoholische sowie eher bittere Drinks.â Zweitere Beobachtung zielt auf das Thema Highballs ab, also Drinks auf Basis eines Hochprozenters, die mit einem Filler (Soda, Tonic, Cola, Limos) auf ein niedrigprozentiges Niveau gesenkt werden. Hier sind insbesondere Whisky-Brands wie âJim Beamâ Vorreiter und auch der Gin Tonic-Hype hat diesem Trend einen fruchtbaren Boden bereitet. Passend dazu hat sich in den letzten Jahren natĂŒrlich auch die Vielfalt in Sachen Filler im LEH entwickelt und Marken wie âFentimansâ (etwa mit âRose Lemonadeâ) oder auch âThomas Henryâ (u.a. âPink Grapefruitâ) in den LEH gebracht.
AUCH MAL OHNE. Ist man mal bei âbitte weniger Alkoholâ angekommen, ist der Schritt zu âganz ohne Alkoholâ kein allzu groĂer mehr. Das
passiert ganz einfach, indem man die Erfahrung macht, dass es Momente und AnlĂ€sse gibt, in denen man zwar genieĂen, aber nicht bereuen möchte. Etwa weil man am nĂ€chsten Tag fit sein möchte, mit dem Auto unterwegs ist oder seinem Körper mal eine Pause gönnen möchte. Eine weitere Zielgruppe sind Verbraucher:innen, denen Alkohol generell nicht zusagt, oder die ihn nicht vertragen. FĂŒr sie alle tut sich das aufstrebende Segment âAlkoholfreie Spirituosenâ auf, dem â ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau â fĂŒr die Zukunft einiges zugetraut wird und das auch jetzt schon spannende Wachstumsraten aufweist. Mark Schulte, Category Development Manager DACH Bacardi-Martini: âLeichte bzw. bekömmliche Drinks sind absolut gefragt. Passend hierzu ist auch der Trend zu alkoholfreien Spirituosen, die mit 8,8% Umsatzwachstum ebenfalls an Relevanz gewinnen konnten.â Auch Top Spirit ist mit der âUndoneâRange lĂ€ngst auf diesen Zug aufgesprungen. Eugen Lamprecht, Top Spirit, erklĂ€rt: âDie Idee von alkoholfreien Spirituosen wird von den Verbraucher:innen lt. einer Umfrage von Marketagent generell gut aufgenommen: Knapp jeder zweite bewertet sie als positiv und 40% finden alkoholfreie Spirituosen seien eine innovative Alternative zu hochprozentigen Angeboten.â
FIX & FERTIG. Trend Nr. 3, nach Premium und weniger Alkohol, sind Ready to Drink-Varianten und Premixed Cocktails fĂŒr den Genuss zuhause oder unterwegs. Und das dĂŒrfte auch eine Folge der Corona-Pandemie sein, die uns mit verschlossenen Bar-TĂŒren dazu animierte, uns nach Alternativen umzusehen. Mark Schulte, Bacardi-Martini, stellt fest: âDas Interesse an Cocktails fĂŒr den Inhome-Konsum ist gewachsen. Hier werden v.a. smarte und hochwertige Lösungen nachgefragt, denn die Vorteile âetwa schnelle Umsetzung ohne Vorkenntnisse oder gleichbleibende QualitĂ€t â sind klar. Das Segment wĂ€chst dementsprechend, und zwar insbes. im Bereich Premium-Konzepte.â Parallel dazu nimmt auch die Auswahl zu: Von Bacardi-Martini gibt es jetzt etwa den âEristoff
Pinkâ, ein Wodkalikör mit Erdbeergeschmack, als âPink it Up!â in einer RTD-Variante und mit âTailsâ wurde erst kĂŒrzlich eine komplette Produktrange an Bottled Cocktails auf Basis bekannter Premium-Spirituosen prĂ€sentiert. Top Spirit ist mit der âSpeak Easyâ-Cocktailrange, die zusammen mit Geri Tsai (TĂŒr 7) entwickelt wurde dabei, Beam Suntory brachte japanische inspirierte Premium-Drinks kreiert von Philipp Ernst (Josef Bar) auf den Markt, Diageo bearbeitet u.a. mit MarkengröĂen wie âJohnnie Walkerâ und âCaptain Morganâ das Segment und Campari bietet einen RTD-âNegroniâ.
SWEETS FOR MY SWEET. Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss: SĂŒĂes, oftmals Cremiges, manchmal Fruchtiges oder auf Basis erfrischender KrĂ€uter: Liköre sind heiĂ begehrt bei den Verbraucher:innen. Das bestĂ€tigen nicht nur die Nielsen-Zahlen, sondern u.a. auch unsere hauseigene Mafo, bei der in der Kategorie âWein, Schaumwein & Spirituosenâ gleich alle drei StockerlplĂ€tze an die spannenden Varianten des Cremelikör-Klassikers âBaileysâ (Diageo) âTiramisuâ, âColadaâ und âRed Velvet Cup Cakeâ gegangen sind. Auch bei Top Spirit freut man sich ĂŒber ein auĂergewöhnlich starkes Wachstum bei âMozartâ-Likör (+16% im Umsatz) und lanciert mit âMozart chocolate coconutâ nun auch eine vegane Variante. Der Newcomer der letzten Jahre, der kultige Pfefferminzlikör aus der deutschen Bundeshauptstadt âBerliner Luftâ ist lĂ€ngst bestens in den Regalen des österreichischen Handels angekommen und prĂ€sentiert ebenso laufend Neuheiten, wie aktuell âBerliner Luft Peppermint Peachâ. Felix Zocher, Marketing- und Vertriebsleiter gibt dann auch das Motto aus, das trotz Krisenstimmung fĂŒr die gesamte Branche gelten sollte, denn die Verbraucher lieben IndividualitĂ€t und Abwechslung im Glas: âWir bleiben bei unserer Innovationsdynamik.â
FAZIT. Premium, Low- & No-Alkohol, RTDs und sĂŒĂe Liköre â das sind die Themen, die man weiterhin aufmerksam im Auge behalten sollte. ks
Mit dem jĂŒngsten Bierkulturbericht gewĂ€hrt die Brau Union einmal mehr Einblicke in das Verhalten und die Vorlieben der österreichischen BiergenieĂer:innen. Eine wichtige Erkenntnis ist, dass RegionalitĂ€t und Nachhaltigkeit den Verbraucher:innen hier immer wichtiger werden.
Basis fĂŒr den Bericht ist eine reprĂ€sentative Studie des Market-Meinungsforschungsinstituts, im Rahmen derer man die Konsument:innen zu ihren Einstellungen hinsichtlich des Bierkonsums befragt hat. Eines steht auĂer Frage. Der Stellenwert von Bier fĂŒr die GetrĂ€nkekultur in Ăsterreich ist ungebrochen hoch. Von 90% der Studienteilnehmer:innen wurde Bier als âwichtigâ oder âsehr wichtigâ fĂŒr die österreichische GetrĂ€nkekultur bewertet. Typische Szenarien, in denen man sich gerne ein KrĂŒgerl oder Seiderl gönnt, sind beim Grillen, beim Feiern oder beim Treffen mit Freund:innen. Was die Einkaufsfrequenz angeht, so wird Bier von 28%
Als wichtiger Arbeitgeber der Region Waldviertel liegt der Zwettler Privatbrauerei natĂŒrlich auch die Ausbildung des Nachwuchses am Herzen. Erst kĂŒrzlich haben wieder zwei junge MĂ€nner den Lehrabschluss zum Brau- und GetrĂ€nketechniker geschafft. Als GesellenstĂŒck durften Benjamin Pollak und Rene Binder ihr erstes eigenes Bier einbrauen. Unter dem Na-
der Ăsterreicher:innen einmal im Monat gekauft, von 21% alle zwei bis drei Wochen. Wenig ĂŒberraschend greift man dabei zumeist zu MĂ€rzenbier, das mit 56% den höchsten Zuspruch aller Sorten erhalten hat, gefolgt von Pils und Zwickl.
HERKUNFT. Woher das Bier stammt, ist den Ăsterreicher:innen ĂŒbrigens keineswegs egal. 80% der Befragten gaben an, dass das Angebot von regionalen Bieren fĂŒr die heimische Bierkultur sehr bzw. eher wichtig ist. Dazu erklĂ€rt Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs & ESG Sustainability bei der Brau Union Ăsterreich: âBier ist fĂŒr viele ein StĂŒck Heimat.
Unsere Landsleute greifen sehr gern zum Bier aus der eigenen Gegend, quasi rund um den Schornstein der Brauerei zeigt sich die Tendenz, heimisches Bier zu bevorzugen. Schon die Biermarken verweisen ja meistens auf die Herkunft: Das âZipferâ kommt aus Zipf, âFohrenburgerâ aus Fohrenburg und âSchwechaterâ aus Schwechat.â Ist man mal weiter von der âStammbrauereiâ entfernt, wird auch gerne Neues probiert: Zwei Drittel der Studienteilnehmer:innen kosten gerne Bier aus ihrer Urlaubsregion.
OHNE PROMILLE. Dabei wird aber mit dem Thema Alkohol sehr verantwortungsbewusst umgegangen. Alkoholfreies Bier ist sowohl in Sachen Image als auch was die Verkaufszahlen angeht weiter auf dem Vormarsch. Der Anteil jener, die sich sicher sind, dass Alkoholfreies an Ansehen gewonnen hat, ist seit dem Vorjahr um 12 Prozentpunkte gewachsen und liegt nun bei 57%. 28% der Befragten gaben zuletzt an, gerne alkoholfreies Bier zu trinken â 2017 waren es erst 17%. Vorbildlich agieren die Bierfans aber auch hinsichtlich Nachhaltigkeits-Aspekten: 45% wĂŒrden sich mehr Informationen zu nachhaltigem Bier wĂŒnschen. Im Fokus des Interesses stehen dabei die Herkunft der Rohstoffe, Recycling und die Transportwege. bd
Bierkulturbericht 2022
ïżœ DurchfĂŒhrung der Studie: MarketMarktforschungsinstitut
ïżœ Zeitraum: Februar und MĂ€rz 2022
ïżœ Befragung: telefonisch sowie online
ïżœ N = 2.086 Ăsterreicher:innen ab 18 Jahren
men âReifeprĂŒfungâ wird das so entstandene dunkelrote, naturtrĂŒbe Bockbier â ĂŒbrigens definitiv kein â0815-Bierâ â nun als Teil der CulturBrauer-Box angeboten.
Die frisch gebackenen Brau- und GetrĂ€nketechniker Benjamin Pollak und Rene Binder mit Zwettler-GF Karl Schwarz (Mitte) und ihrem GesellenstĂŒck.
âHibiki Blossom Harmony 2022â ist ein Blended Whisky in limitierter Auflage, der aus im SakuraFass gereiften Whiskys hergestellt wird. Dem Gedanken verpflichtet, die Grenzen japanischer Spirituosen zu erweitern, experimentiert The House of Suntory auch mit verschiedenen Holzarten bei der Lagerung. Das Sakura-(Kirsch-)Fass harmoniert insbesondere mit Grain-Whiskys und verleiht ihnen Charakter und Tiefe.
Das Schweizer Food-Tech Planted erklimmt nun auch das TK-Regal. Mit âplanted pulled spicy herbsâ und âplanted chickenâ (Sorten ânaturâ und âcurryâ) startet die Marke mit drei Fertiggerichten zu je 220g. Sie basieren auf Pflanzenproteinen, Rapsöl und Erbsenfasern. Verzichtet wird auf Aroma- oder Konservierungsstoffe wie auch Soja, Gluten oder Laktose.
Die neue, limitiert erhĂ€ltliche âTabasco Sweet & Spicyâ-Sauce bringt sĂŒĂe SchĂ€rfe in die Kochtöpfe â abgerundet mit Ingwer, Birne und Knoblauch sorgen rote Chilis und ein Schuss der originalen âTabasco Pepper Sauceâ fĂŒr viel Geschmack. Die Neuheit ist von exotischen und asiatischen Gerichten inspiriert und kommt in der handlichen 256ml-Squeeze Bottle auf den Markt.
Dass KnĂ€ckebrot ausgesprochen vielfĂ€ltig sein kann, stellt Dr. KargÂŽs zum dritten Mal mit einer âSorte des Jahresâ unter Beweis, wobei man sich diesmal von einer international beliebten KĂŒche inspirieren lassen hat. Auf den Markt kommt die Variante âFiesta Taco Styleâ. Der Teig aus Weizenvollkorn- und Maismehl wird durch GewĂŒrze verfeinert, mit KĂ€se ĂŒberbacken sowie mit ChiliFlocken und Petersilie dekoriert.
Mit âThe Good Bakerâ bringt Dr. Oetker eine Pizza-Range mit ausschlieĂlich vegetarischen und veganen Sorten auf den Markt. Der Fokus liegt dabei auf auĂergewöhnlichen Zutatenkombinationen und unterschiedlichen Pizza-Böden (z.B. Spinat- und KĂŒrbiskern-Belag auf Vollkorn-Pizzaboden), die mit viel Geschmack, tollen NĂ€hrwerten und auch in Sachen Nachhaltigkeit bei den Verbraucher:innen punkten.
Der HollĂ€nder Jaap Korteweg kreiert seit 2010 pflanzenbasierte Fleischalternativen unter dem Namen âThe Vegetarian Butcherâ. Unilever prĂ€sentiert die Marke seit 2021 auch in Ăsterreich und baut das Portfolio laufend aus. Dem âFriede Freude Faschiertenâ, das Anfang des Jahres lanciert wurde, folgt nun der âChicki Micki Burgerâ, der mit einer knusprigen Panier und hohem Proteingehalt punktet.
Nach dem durchschlagenden Erfolg des âKichererbsen-Misosâ prĂ€sentiert WĂŒrzbrauer Karl Severin Traugott mit dem âBio-Mugi Misoâ die nĂ€chste Neuheit. Die WĂŒrzpaste wird jetzt wie in der klassischen Rezeptur mit Sojabohnen hergestellt und gemeinsam mit Rollgerste mindestens zehn Wochen fermentiert. Das âBio-Mugi Misoâ ist im Vergleich zum Kichererbsen-Miso etwas milder im Geschmack.
Bei den âEverest Created by Blue ElephantâCurrys (im Vertrieb von Winkelbauer) zeigt Chef Nooror, GrĂŒnderin von Blue Elephant, dass sie nicht nur die thailĂ€ndische KĂŒche beherrscht, sondern auch fĂŒr indische Currys, die sie fĂŒr die Reismarke âEverestâ entworfen hat, eine absolut sichere Hand hat. Zu haben sind die beiden Currypasten-Varianten âEverest Tikka Masalaâ und âEverest Good Karmaâ.
Dr. Oetker The Good Baker
Die Umsatzkurve des MĂŒsli- und Cerealienregals ist seit 2020 von einem Auf und Ab geprĂ€gt, das man so aktuell auch von vielen anderen Kategorien kennt. Momentan weisen die Kurven deutlich nach oben. Zahlreiche Neuheiten animieren zudem zum Ausprobieren, was sich on Top belebend auf den Markt auswirkt.
Was und ob man frĂŒhstĂŒckt, ist nicht nur von den persönlichen Vorlieben, sondern auch von den LebensumstĂ€nden und Rhythmen, die das Leben vorgibt, abhĂ€ngig. Urlaub ist anders als Alltag und Home-Office-Tage unterscheiden sich natĂŒrlich von Zeiten, in denen man ins BĂŒro fĂ€hrt und vielleicht unterwegs einen Snack mitnimmt. Dementsprechend sind auch die UmsĂ€tze der Kategorie Cerealien und MĂŒsli in den letzten Jahren ziemlich in Bewegung gekommen: ZunĂ€chst ging es â den Lockdowns ge-
schuldet â steil bergauf, dann â 2021 â wieder bergab, allerdings konnte sich die Kategorie erfolgreich ĂŒber dem Niveau von 2019 halten. 2022 geht es nun, ganz ohne Lockdowns, mit einem Umsatzplus von 2% bei Cerealien und 0,8% bei MĂŒslis bergauf (Nielsen, LEH inkl. H/L, Wert, MAT KW 36/2022), wobei natĂŒrlich durch die Bank bereits Preisanpassungen stattgefunden haben. Das MĂŒsli-Segment beansprucht dabei einen Marktanteil von 58% (wertmĂ€Ăig) und weist einen höheren Eigenmarken-Anteil als Cerealien (Eigenmarken
etwa 26,6%) auf. Insgesamt ist der Markt (also Cerealien und MĂŒsli) knapp 86 Mio. ⏠schwer.
LĂWENANTEIL. Mit einem Marktanteil von 34,4% (Nielsen, LEH inkl. H/L, Wert, MAT KW 36/2022) ist NestlĂ© CPA mit Brands wie âCini Minisâ, âLionâ oder âNesquikâ MarktfĂŒhrer des Segments Cerealien. Filip Svensson, Business Development Manager fĂŒr Cereal Partners Austria: âBesonders hervorzuheben ist das starke Umsatzwachstum unserer beiden Top 2 Marken âCini Minisâ und âLionâ. Erstere konnte im Vergleich zur Vorperiode mit +26% und âLionâ mit +11% ĂŒberproportional an Umsatz zulegen.â Die Top-Marken werden daher auch gerne genutzt, um fĂŒr die Verbraucher:innen spannende Varianten zu prĂ€sentieren. So wurde etwa zuletzt die Neuheit âLion Triple Crunchy Salted Caramel & Chocolateâ eingefĂŒhrt, die die unwiderstehliche Kombination von Schokolade und gesalzenem Karamell ins Re-
gal bringt und zudem mit der, in der Zielgruppe besonders beliebten, Churros-Form und entsprechend viel Crunch punktet. Eine weitere groĂe Innovation steht bereits in den Startlöchern, verrĂ€t man uns bei NestlĂ©, nĂ€heres dazu wird man in den nĂ€chsten Wochen erfahren. Trotz aller schokoladig-knusprigen VerfĂŒhrungen, âNestlĂ©â-Cerealien punkten bei den KĂ€ufer:innen insbesondere mit im Vergleich sehr vernĂŒnftigen NĂ€hrwerten. Svensson: âEines haben alle unsere Marken gemeinsam: Unser konsequentes Bestreben, unsere Cerealien immer ein StĂŒck besser zu machen. Wir haben sehr frĂŒh â nĂ€mlich bereits 2005 â begonnen, unsere Rezepturen schrittweise zu verbessern. Dazu zĂ€hlt die konsequente Reduzierung von Zucker, Salz und Fett, bei gleichzeitiger Erhöhung ballaststoffreicher Zutaten in Form von Vollkorn.â Seit 2020 bietet nun auch der Nutri-Score zusĂ€tzlich wertvolle Transparenz fĂŒr die Kaufentscheidung.
ZWEIGLEISIG. Kellogg, traditionell hinsichtlich Cerealien in etwa gleichauf mit NestlĂ© CPA, meldet ebenfalls gute UmsĂ€tze, die in etwa 3% ĂŒber dem Vorjahr liegen. Volker Tratz, GF Kellogg Ăsterreich, gibt aber zu bedenken: âDie MĂ€rkte sind wie ĂŒberall in starker Bewegung und auch wir mussten unsere Preise anpassen. Wir alle hoffen auf eine Entspannung der Lage.â Das Marken-Schwergewicht ist auf beiden Seiten des Regals, also bei Cerealien und bei MĂŒslis, vertreten und total gesehen wohl der stĂ€rkste Player der Kategorie. Aktuell antwortet man auf den allgegenwĂ€rtigen Gesundheits-Trend mit der neuen âSpecial K Crunchy Oat Granolaâ-Range, die mit 30% weniger Zucker auskommt und dank ihrer reichhaltigen Haferbasis die Darmgesundheit unterstĂŒtzt.
KNUSPRIGE FĂHRUNG. Zufrieden ist man mit Blick auf die Umsatzentwicklung auch bei âKnusperliâ (im Felix Austria Portfolio). Daniela Bagari, Senior Product Group Manager: âWir konnten um knapp 12% wachsen, haben um 1,1 Prozentpunkte Marktanteil zugelegt, sind
die Nr. 1 im Teilsegment KnuspermĂŒsli mit 16,4% Marktanteil und das âKnusperli Knusper MĂŒsli Erdbeer & weiĂe Schokoâ ist das beliebteste MĂŒsli der Ăsterreicher:innen.â Auch die letzte Innovation, das erste Porridge der Marke, entwickelt sich gut. Bagari: âMit unserem âKnusperli Bio Porridgeâ mit Hafer aus Ăsterreich decken wir die Forderung nach mehr BioProdukten und RegionalitĂ€t ab.â
AUFGEWECKT. Viel Ăsterreich, biologische Zutaten und auch besonders viel Einfallsreichtum stecken in den Produkten des PorridgeExperten Verival. Ganz in GrĂŒn und mit auĂerordentlich viel Energie kommt jetzt die Neuheit âBio Matcha Porridgeâ in den Handel. Es besteht aus Vollkorn-Hafer, Vollkorn-DinkelgrieĂ, Bananen- und DattelstĂŒcken und wird durch Chiasamen und hochwertigen Matcha verfeinert â fĂŒr Mikro- und MakronĂ€hrstoffe sowie zellschĂŒtzende Antioxidantien.
MOTIVIERT. Nur einen kleinen Anteil am Markt, aber dafĂŒr hochwertige österreichische Rohstoffe und viel Innovationsgeist bietet das Tiroler Unternehmen Biologon. Martina Pletzenauer, GF Biologon, bringt auĂerdem zur Sprache, was gerade im MĂŒsli-Regal, das ja von seinen Wurzeln her bereits immer auf Werte wie Naturverbundenheit, Gesundheit und Nachhaltigkeit fokussiert war, auch heute wieder an Wichtigkeit und PrĂ€senz zunimmt: âUnser Anteil am Markt ist zwar klein, dennoch möchten wir als bodenstĂ€ndiger Tiroler Familienbetrieb diesen nutzen, um Anliegen wie Biolandwirtschaft, Soziales und Umwelt weiterzutreiben. NatĂŒrlich tun das auch viele unserer Marktbegleiter â je mehr, desto besser, denn gemeinsam bewegt sich etwas!â Aktuell versorgt man die Kunden nicht mehr nur mit hochwertigen Bio-KnuspermĂŒslis, sondern prĂ€sentiert erstmals einen Riegel fĂŒr Energie on the Go. âReloatâ ist ein Energieriegel, der in den drei Geschmacksrichtungen Apfel, Beeren und Kaffee zu haben ist. Die Neuheit ist vegan, glutenfrei und beinhaltet keinen Kristallzucker.
BĂRIG. In eine sehr Ă€hnliche Kerbe schlĂ€gt der Crunchy-Experte Zagler Bio mit der Marke âMĂŒslibĂ€râ. Florian Zagler: âWir sind ein bodenstĂ€ndiges, aufstrebendes, ehrliches Unternehmen. Diese Ehrlichkeit ist uns wichtig zu kommunizieren. Wir sind aus Ăberzeugung ein Bio-Betrieb, das ist unser Mindestanspruch bei Rohstoffen und im Umgang mit Menschen und Natur!â An dieser Einstellung möchte man auch angesichts der Teuerungs-Krise nichts Ă€ndern, auch wenn die Kosten monatlich steigen. Zagler: âWir sind in einer Krise und unser Beitrag diese Krise zu ĂŒberstehen ist, dass wir selbst auf Marge verzichten. Abstriche bei unserer Premium-QualitĂ€t kommen nicht in Frage.â
PIONIERARBEIT. Die deutsche Bio-Marke âAllosâ war in den 1970ern ein echter Pionier in Sachen MĂŒsli und in den ersten Bio-FachmĂ€rkten, die in Deutschland eröffneten mit handgemachten Kreationen vertreten. Und auch heute ist man dem Thema nicht nur treu, sondern belebt den Markt gerne mit immer besseren Produkten, wie aktuell mit dem Launch der neuen Range âMit Herz & Hand gebackenes Crunchyâ, die in vier Varianten erhĂ€ltlich ist. Die Marke gehört zur Allos Hof Manufaktur, deren Mission âFood for Biodiversityâ lautet und die sich dementsprechend fĂŒr den Erhalt biologischer Vielfalt einsetzt. Sandra Spremberg, Marketing Direktorin DACH: âAktuell beeinflusst noch die gestiegene Inflation das Einkaufsverhalten. Wir sind aber davon ĂŒberzeugt, dass die Themen Klimawandel und nachhaltige ErnĂ€hrung stĂ€rker in den Fokus rĂŒcken und die Verbraucher:innen nach Angeboten suchen lassen werden, die hier in transparenter Weise die richtigen Antworten liefern. DafĂŒr sehen wir uns gut aufgestellt.â
MĂSLI MIT CHARME. Viel Innovationen â und Bio-Zutaten â kommen auch aus dem Hause 3Bears. So starten zu Jahresbeginn Functional Porridges, die in drei Sorten jeweils unterschiedliche Gesundheits-Benefits mitbringen: âPrebioticâ fĂŒr die Darmgesundheit, âVitaminâ mit extra Vitaminen fĂŒr den ImmunsystemBoost und âHigh Proteinâ fĂŒr die extra Portion pflanzliches Protein. ZusĂ€tzlich launcht man mit âOatsottoâ ein pikantes Porridge, das wie Risotto eingesetzt werden kann â also als warme Hauptspeise.
DIVERSITĂT. Gerade der MĂŒsli- und Cerealien-Markt zeichnet sich durch ein spannendes Nebeneinander von groĂen internationalen Brands und kleinen regionalen Manufakturen aus. Allen gemeinsam ist der Ideenreichtum, der immer wieder dafĂŒr sorgt, dass der Einkauf â und damit auch die erste Mahlzeit des Tages â spannend bleiben. ks
Einer der stĂ€rksten ErnĂ€hrungstrends des letzten Jahrzehntes ist die vegane Lebensweise. Jetzt bekommt auch die âKnorr Asia Rangeâ eine erste rein pflanzliche Variante. Die Geschmacksrichtung âVegetable Tasteâ punktet mit einem wĂŒrzigen GemĂŒsegeschmack und richtet sich natĂŒrlich an alle Veganer, aber auch an alle, die den rein pflanzlichen Anteil in ihrem ErnĂ€hrungsplan erhöhen möchten.
Schnelle kleine Snacks fĂŒr den spontanen Appetit sind bei den Verbrauchern zunehmend beliebt. Unilever stillt dieses Begehren gerne mit neuen Snacks im praktischen Becher-Format. FĂŒr alle Fans des US-Klassikers gibt es den âKnorr Pasta Snack Mac & Cheeseâ in einer Jalapeño-Variante und als zweite Neuheit kann man den âKnorr Reis Snack Chili con Carneâ mit Rindfleisch und Mais entdecken.
Aufmerksamkeit und SpaĂ beim Essen sind mit diesen neuen âKnorrâ-Suppen garantiert. SchlieĂlich kommen sie im âDisney Frozenâ- bzw. âMarvel Avengersâ-Packungsdesign auf den Markt. Und auch im Teller gibt es einiges zu sehen. So tummeln sich einerseits âFrozenâ-Protagonisten wie Olaf der Schneemann als Nudeln in der klaren Suppe und andererseits findet man âAvengersâPasta in der cremigen Tomatensuppe.
Mit dem âMatcha Porridgeâ prĂ€sentiert Verival ein FrĂŒhstĂŒck, das belebendes Matcha-Pulver mit ballaststoff- und proteinreichem Porridge kombiniert. Das âMatcha Porridgeâ besteht aus Vollkorn-Hafer, Vollkorn-DinkelgrieĂ, Bananenund DattelstĂŒcken und wird durch Chiasamen und hochwertigen Matcha verfeinert â fĂŒr Mikro- und MakronĂ€hrstoffe sowie zellschĂŒtzende Antioxidantien.
Der Markt fĂŒr schnelle, warme Snacks in Bechern und Beuteln verzeichnet â u.a. aufgrund der Tatsache, dass vermehrt zuhause gearbeitet wird â weiterhin ein konstantes Wachstum. Neue Sorten und spannende Geschmacksvarianten sind da natĂŒrlich sehr willkommen. So etwa die neuen von der asiatischen KĂŒche inspirierten âKnorr Asiaâ-Varianten âGebratene Nudeln GemĂŒseâ und âGebratene Nudeln HĂŒhnerâ.
Passend zum Versprechen möglichst nachhaltig angebautes GemĂŒse einzusetzen, prĂ€sentiert sich die flĂŒssige Suppenrange von âKnorrâ in einer umweltfreundlichen Glasflasche, die sich problemlos recyceln lĂ€sst. Jetzt wird die Range um eine neue Geschmacksrichtung erweitert: Die âKnorr GemĂŒse-Cremesuppeâ mit sonnengereiftem und saftigem GemĂŒse besteht zu 100% aus natĂŒrlichen Zutaten.
Rechtzeitig zum Veganuary sorgt âLittle Lunchâ fĂŒr rein pflanzliche Abwechslung fĂŒr die Mittagspause. Lanciert wird eine pflanzenbasierte Version eines Suppenklassikers, genauer gesagt die Variante âHackvleisch-Lauchâ, die Bio-Zutaten wie ErdĂ€pfel, Lauch und Karotten, aber auch veganes Faschiertes aus Erbsen- und Reisproteinen von âBeyond Meatâ enthĂ€lt. ErhĂ€ltlich im 350g-Glas.
Kellogg hört auf das BauchgefĂŒhl der Verbraucher:innen und bringt die neue âSpecial K Granolaâ-Linie mit 30% weniger Zucker und vielen Ballaststoffen auf den Markt. Die MĂŒslis bestehen aus einer reichhaltigen Haferbasis und Hafervollkornfasern zur UnterstĂŒtzung der Darmgesundheit und sind in den Varianten âDark Chocolate Curlsâ und âMixed Berriesâ im wiederverschlieĂbaren Frischebeutel erhĂ€ltlich.
Dass die QualitĂ€t der österreichischen KĂ€sespezialitĂ€ten auĂerordentlich hoch ist, kann gar nicht oft genug betont werden â so wie kĂŒrzlich bei der PrĂ€mierung der AMA-KĂ€sekaiser.
Zwei Jahre hat die AMA auf den ge wohnten Rahmen einer festlichen Gala coronabedingt verzichtet, heu er war es aber endlich wieder möglich, die Branche in feierlicher AtmosphĂ€re zusam menzubringen und jene KĂ€seprodukte zu prĂ€mieren, die zu den besten ihrer Klasse zĂ€hlen. Ermittelt wurden die Sieger wie ge wohnt im Rahmen einer mehrphasigen Ju rysitzung: Zuerst grenzten rund 80 Juroren aus den 158 Einreichungen die vielverspre chendsten Kandidaten ein, dann kĂŒrten 13 KĂ€semeister aus dem In- und Ausland die Ge winner. Heuer gab es dafĂŒr neun Kategorien,
||Bei der Auszeichnung der bes ten KĂ€se erleben wir immer wie der Ăberraschungen. Aber gleich in drei Kategorien Punktegleich heit und damit mehrere Sieger, das gab es bisher noch nie.||
Peter Hamedinger, Marketing-Manager AMAPawel Orschulik, Spar Gourmet Wien LandstraĂe, holte den Sieg beim Lehrlingswettbewerb.
Kategorie
Siegerprodukt
Hersteller
Almliesl LöffelkĂ€se 20% F.i.T. Gmundner Molkerei SchĂ€rdinger Gervais Berglandmilch WeichkĂ€se SchĂ€rdinger Ăsterkron Berglandmilch Berggold Rahmbrie Geschwister Bantel SchnittkĂ€se mild-fein SchĂ€rdinger Bergbaron Berglandmilch
FrischkÀse
Woerle HerzstĂŒck Heumond Kas aus Heumilch GebrĂŒder Woerle LĂ€ndle RahmkĂ€se Vorarlberg Milch SchnittkĂ€se gâgschmackig LĂ€ndle WeinkĂ€se Vorarlberg Milch SchnittkĂ€se wĂŒrzig-krĂ€ftig LĂ€ndle Arlberger Vorarlberg Milch HartkĂ€se bis 5 Monate SchĂ€rdinger Rahm Emmentaler Tirol Milch HartkĂ€se > 5 Monate Erzherzog Johann Obersteir. Molkerei Bio-KĂ€se Woerle Bio FrischkĂ€se Natur aus Heumilch GebrĂŒder Woerle KĂ€sespezialitĂ€t Erzherzog Johann Heumilch Selektion Obersteir. Molkerei Beliebtester öst. KĂ€se in D Tiroler Adler Tirol Milch
nĂ€mlich FrischkĂ€se, WeichkĂ€se, SchnittkĂ€se mild-fein, SchnittkĂ€se gâschmackig, Schnitt kĂ€se wĂŒrzig-krĂ€ftig, HartkĂ€se bis und Ă€lter als fĂŒnf Monate, Bio-KĂ€se sowie KĂ€sespe zialitĂ€t. AuĂerdem wurden auch die besten KĂ€se im Export nach Deutschland gesucht. Die Juroren hatten dabei eine Menge zu tun, schlieĂlich galt es mehrere Kriterien, wie Aussehen, Teigbeschaffenheit, Konsistenz, Geruch und Geschmack, zu beurteilen. Dass die Latte in Sachen KĂ€se-GĂŒte hierzulan de generell hoch liegt, wurde heuer durch die Tatsache unterstrichen, dass es so vie le Gewinner wie noch nie gab: In gleich drei Kategorien gab es nĂ€mlich Ex aequo-Sie ge zu vermelden. Dazu Peter Hamedinger, Marketing-Manager der AMA: âBei der Aus zeichnung der besten KĂ€se erleben wir im mer wieder Ăberraschungen. Aber gleich in drei Kategorien Punktegleichheit und da mit mehrere Sieger, das gab es bisher noch nie.â Die Sieger erhielten bei der Gala nicht nur Statuetten ĂŒberreicht, sondern dĂŒrfen ihren Titel als âKĂ€sekaiserâ nun auch ein Jahr lang fĂŒr ihr Marketing verwenden.
NACHWUCHS. Doch neben den Produk ten wurden im Rahmen des diesjĂ€hrigen Bewerbs auch jene Menschen ausgezeich net, die sie verkaufen und dafĂŒr natĂŒrlich auch auf entsprechende KĂ€se-Kompetenz zurĂŒckgreifen können mĂŒssen, denn es wurden wieder die Lehrlinge des Lebens mitteleinzelhandels mit der besten Fach expertise gesucht. Sie mussten bei einem Online-Quiz mit fachlichem Wissen glĂ€n zen und anschlieĂend ihr praktisches Kön nen bzgl. KĂ€sesensorik und PrĂ€sentation unter Beweis stellen. Als Sieger ging hier Pawel Orschulik, Lehrling bei Spar Gourmet in Wien LandstraĂe hervor. Wir gratulieren allen Gewinnern! bd
Rebellen lassen sich das Feiern nicht nehmen. Und so begingen die KĂ€serebellen kĂŒrzlich nachtrĂ€glich ihr 160-jĂ€hriges JubilĂ€um.
Wie so viele andere Veranstaltungen fiel auch das Fest zum ganz besonderen runden Geburtstag der KÀserebellen 2020 coronabedingt ins Wasser. Im Oktober gab es nun endlich die Gelegenheit, die Feierlichkeiten nachzuholen. So fanden sich Milchlieferant:innen samt Familien, Mitarbeiter:innen, GeschÀftspartner:innen und EhrengÀste im Lorenzisaal in Sulzberg ein. Dass dies erst zwei Jahre nach dem eigentlichen 160er möglich war, tat der Stimmung keinen Abbruch, ganz im Gegenteil.
DATEN & DANKE. Den festlichen Rahmen nutzte man auch fĂŒr Informatives, wie etwa einen Blick in die GeschichtsbĂŒcher. Dies ĂŒbernahmen Ehrenobmann Konrad Mennel sowie Inhaber und GeschĂ€ftsfĂŒhrer Sepp Krönauer. Sie berichteten von den AnfĂ€ngen der Sennerei, wichtigen Meilensteinen und der Entwicklung bis hin zur heutigen Stellung als Leitbetrieb in der Region. SelbstverstĂ€ndlich durfte da auch ein ganz groĂes âDankeâ nicht fehlen. Sepp Krönauer brachte seine WertschĂ€tzung gegenĂŒber den heumilchproduzierenden Bergbauernfamilien zum Ausdruck und hob ihren wertvollen Beitrag fĂŒr den Schutz der Umwelt und des Klimas sowie das konsequente Engagement fĂŒr mehr Tierwohl hervor, rich-
tete sich aber auch an die Belegschaft: âMein Dank gilt unseren Mitarbeiter:innen, die Tag fĂŒr Tag hochqualitative Heumilch-KĂ€sespezialitĂ€ten herstellen.â In einer Zeit, die von vielen Krisen und Unsicherheiten geprĂ€gt ist, galt es aber auch herauszukehren, dass man fĂŒr alles, was kommen mag, gut gerĂŒstet ist: âWir haben nicht nur groĂartige Lieferant:innen und engagierte Mitarbeiter:innen, sondern in den vergangenen Jahren kontinuierlich in unsere Anlagen und damit in die weitere Entwicklung unseres Unternehmens investiert.â
BASIS: HEU. Was sich ĂŒbrigens seit der GrĂŒndung des Unternehmens nicht geĂ€ndert hat, ist die Verwendung von 100% BergbauernHeumilch sowie die Herstellung nach altbewĂ€hrter, bĂ€uerlicher Tradition, die fĂŒr Krönauer das entscheidende Erfolgsrezept der KĂ€serebellen darstellt: âDurch das Vertrauen der Milchlieferanten und unsere klare Positionierung konnten wir unser Unternehmen stetig weiterentwickeln und uns mit SpezialitĂ€ten sehr gut am Markt etablieren. Das Bestreben nach hochqualitativen, tiergerecht und nachhaltig erzeugten Produkten wird mit der Treue der Konsument:innen belohnt. So werden wir die aktuellen herausfordernden Zeiten gemeinsam meistern.â bd
Die Initiative Zukunft Lehre Jetzt hat es sich zur Aufgabe gemacht, Lehrberufe und deren Ausbildung neu zu denken und wieder attraktiver zu gestalten. Auch Alma ist hier engagiert, schlieĂlich werden im Unternehmen auch Milchtechnolog:innen ausbildet. So war man kĂŒrzlich Teil einer Informationsveranstaltung, die Interessierten spannende Insights bot: Es gab etwa die Möglichkeit, Lehrberufe von ehemaligen Lehrlingen selbst vorgestellt
zu bekommen, ehrliche Einblicke in den Berufsalltag zu erhaschen und Fragen an Mitarbeitende zu stellen. Ein Highlight nicht nur fĂŒr
KÀserebellen GF Andreas Geisler, Bgm. Lukas Schrattenthaler, Landwirtschaftskammer VizeprÀsidentin Andrea Schwarzmann, Obmann der Sennerei Sulzberg Anton Giselbrecht und GF Josef Krönauer
Ausschlaggebend fĂŒr die Unternehmens-GrĂŒndung war das ausbeuterische Handeln der BregenzerwĂ€lder KĂ€segrafen, gegen das sich im Jahr 1860 vier Sulzberger Bauern auflehnten. Sie verarbeiteten ihre Milch fortan im Keller eines ortsansĂ€ssigen Gasthauses selbst â und zwar so erfolgreich, dass sich ihnen immer mehr Landwirt:innen anschlossen. 1893 wurde schlieĂlich ganz offiziell eine eigene Sennerei namens âConcurrenzâ geschaffen. 1953 errichtete man das heutige SennereigebĂ€ude. 2001 pachtete KĂ€sermeister Sepp Krönauer das GebĂ€ude und startete Sanierung und Erweiterung. Heute verfĂŒgt man neben Sulzberg auch ĂŒber Betriebe in ThĂŒringen (Vorarlberg), Zell am Ziller (Tirol), Reutte (Tirol) sowie den Standort in Steingaden (Bayern), wo die Reifung und Pflege des KĂ€ses erfolgt.
potentielle zukĂŒnftige Lehrlinge war die Möglichkeit in knapp sieben Minuten Butter selbst herzustellen und mit nach Hause zu nehmen.
Selbst Butter herstellen â dies durften potentielle Lehrlinge kĂŒrzlich mit Alma ausprobieren.
Die âSimplyV Burgerscheibenâ haben bereits viele Fans. Nun wird man aber dem breiten Einsatzgebiet dieser veganen KĂ€sealternative mit einer NamensĂ€nderung gerecht: Ab sofort sind die Slices nĂ€mlich als âGenieĂerscheibenâ zu haben. Zugleich wurde das Produkt optimiert und soll jetzt mit neuer Rezeptur, angenehmerer Konsistenz und intensiverem Geschmack punkten. VerfĂŒgbar in der 150g-Packung.
Die âTirol Milchâ setzt auf die Vorliebe der Ăsterreicher:innen fĂŒr exotische GeschmĂ€cker und lanciert ihr âBergbauern Joghurtâ nun als âSpecial Editionâ in der Sorte âMangoâ. Doch nicht nur das Fruchtjoghurt im 180g-Becher ist in dieser beliebten Geschmacksrichtung zu haben: Auch beim Trinkjoghurt in der 1kg-Packung wird das Sortiment nun um die Variante âMangoâ erweitert.
Ideal fĂŒr alle, die gerne Hochwertiges verschenken oder einfach mal selber ausprobieren möchten, ist Schenkels neue âCaviarâ-Trilogie. DafĂŒr werden drei 25g-GlĂ€ser verschiedener SpezialitĂ€ten in einer attraktiven Packung vereint. Enthalten sind âWildlachs Caviarâ (groĂkörnig, leuchtend rot), âForellen Caviarâ (kleiner im Korn, zart im Geschmack) sowie âNordischer Caviarâ (extra trocken und körnig locker).
Die Marcher-Marke âLoidlâ erweitert ihre Produktreihe âSelektionâ um eine weitere hochwertige Mischpackung. Damit besteht auch die âRustikale Selektionâ aus verschiedenen vorgeschnittenen SpezialitĂ€ten. Diesmal dĂŒrfen sich die Konsument:innen auf ein Trio aus âPaprikasalamiâ, âBergsalamiâ und âKantwurstâ freuen. RohwĂŒrste, die gerade rund um die Festtage gern gegessen werden.
Eine Milchalternative aus einer Brauerei â das ist gar nicht so abwegig, wie es scheint. So braut die Trumer Privatbrauerei ab sofort auch einen Haferdrink in Bio-QualitĂ€t â alkoholfrei, versteht sich. Zum Einsatz kommen dabei Tiefbrunnenwasser aus der eigenen Quelle, regional angebauter Hafer, Gerstenmalz und Ăl. Der Drink zeichnet sich durch eine leicht karamellige und eine natĂŒrliche SĂŒĂe aus.
Die KĂ€rntnermilch lanciert einen echten Hingucker fĂŒr die KĂ€setheke, nĂ€mlich den âBlĂŒtenkĂ€seâ. Dahinter steckt ein naturgereifter HartkĂ€se, der mit einer Mischung aus BlĂŒten und KrĂ€utern affiniert wird â eine Hommage an die KĂ€rntner Wiesen und Almweiden, wo die KĂ€rntnermilch-KĂŒhe grasen dĂŒrfen. Der KĂ€se reift mindestens drei Monate und hat einen Fettgehalt von mindestens 50% F.i.T.
Mit den âVollkorn Flammkuchenbödenâ (340g) sorgt âTante Fannyâ fĂŒr Nachschub sowohl im Flammkuchen- als auch im Vollkorn-Sortiment. Zwei Kategorien, die sich anhaltender Beliebtheit unter den Verbraucher:innen erfreuen. Die gelingsichere Frischteig-SpezialitĂ€t ist zuhause in ca. 9min fertiggebacken, besteht nur aus Weizenvollkornmehl, Rapsöl und Salz und ist als vegan gekennzeichnet.
Gleich drei Neuprodukte sortenrein aus HĂŒhnerfleisch, allesamt mit dem AMA-GĂŒtesiegel gekennzeichnet, gibt es von Messner. Mild gerĂ€ucherte âHĂŒhner Frankfurterâ (300g), âHĂŒhner KĂ€sekrainer mit Emmentalerâ (270g) und âHĂŒhner Extraâ (300g-Stange) aus feinem, mild gewĂŒrztem BrĂ€t sind fĂŒr den SB-Bereich gedacht. Das GeflĂŒgelfleisch dafĂŒr stammt aus der Steiermark aus dem Hause Titz.
Die âRadatzâ-Bratwurst-Range wird um die beiden Sorten âSauerkrautâ und âAvocadoâ erweitert. Erstere verdankt sanft gegartem Gabelkraut ihr fein-wĂŒrziges Aroma. Bei zweiterer wird ein Teil des Fleisches durch Avocado ersetzt. Der Anteil der Frucht betrĂ€gt 17% und sorgt fĂŒr eine grĂŒne Farbe, die im SB-Regal wohl viele Blicke auf sich ziehen wird. ErhĂ€ltlich zu je 300g.
Regional-Optimal
Das Forschungsinstitut fĂŒr biolog. Landbau FiBL Ăsterreich hat das Klimaschutzprogramm âRegional-Optimalâ von Berger umfassend evaluiert. Das erfreuliche Ergebnis zeigt, dass bereits der Verzicht auf Ăbersee-Soja den CO2-AusstoĂ dieser Produktion fast halbiert (+45%). Berger weist die klimafreundliche Herstellung nun mittels Sticker am Packaging seiner âRegionalOptimalâ-Produkte aus.
Eine rein pflanzliche Version des beliebten Streetfoods Kebab, die aus Gelberbse, Wasser, Rapsöl, Hefe und einer natĂŒrlichen GewĂŒrzmischung besteht, bringt âplantedâ auf den Markt. Das ballaststoffreiche Produkt beinhaltet um 50% weniger Fett als sein tierisches Pendant. Das âplanted Kebabâ muss zuhause nur mehr erwĂ€rmt werden und ist in der 160g-Packung erhĂ€ltlich.
Das Food-Tech âplantedâ launcht einen pflanzenbasierten Weihnachtsbraten, der âready to cookâ in 20min im Ofen fertig gegart ist. Verwendet werden natĂŒrliche Zutaten und keine Aroma- oder Konservierungsstoffe. In der Packung findet man 450g rein pflanzlichen Braten und eine vollmundige Rotwein-SoĂe mit feinen Röstaromen (160ml), kreiert von Starkoch Sebastian Copien.
Der âRadatz Merguez LeberkĂ€seâ ist fĂŒr die HeiĂtheken gedacht. Er verdankt besonderen GewĂŒrzen und Zutaten wie Datteln und Feta seine exotische Note. Vom Geschmack her vereint er milde orientalische SchĂ€rfe und dezente SĂŒĂe. Dazu gesellt sich der Feta-KĂ€se, der dem Produkt eine zusĂ€tzliche geschmackliche Dimension verleiht. Hergestellt wird der âMerguez LeberkĂ€seâ aus Schweine- wie auch Rindfleisch.
FĂŒr eine hochwertige âKĂ€se Kantwurstâ sorgt das Hause Hotwagner. Diese klassisch gefertigte Kantwurst, abgetrocknet und gerĂ€uchert, wird rein aus heimischem Schweine- wie auch Rindfleisch hergestellt. Verfeinert wird sie darĂŒber hinaus mit heimischem KĂ€se. Der sorgt nicht nur geschmacklich fĂŒr besondere Momente. Auch das Schnittbild der Rohwurst ist ein Blickfang.
Den groĂen Appetit nach einer kleinen Belohnung kann man ab sofort mit zwei Kuchen im Mini-Format stillen: Jomo, der Kuchen- und Rouladen-Spezialist aus Niederösterreich, bringt die âGugelhupfÂŽerlâ in die Regale des Handels. Die 250g leichten Kuchen-Snacks sind in zwei Geschmacksrichtungen erhĂ€ltlich. Nummer 1 ist die populĂ€re Kombi aus dunkler und heller RĂŒhrkuchenmasse, die aufgrund der Optik âMarmorâ genannt wird. Wer es erfrischender möchte, der ist beim âGugelhupfÂŽerl Zitroneâ mit aromatischem Zitronen-Ăl gut aufgehoben. Beide kommen im hĂŒbschen Streifendesign auf den Markt und richten sich natĂŒrlich an alle Single- oder Kleinhaushalte, aber auch an alle, die gerne eine Kleinigkeit ins BĂŒro mitnehmen. Perfekt sind die beiden natĂŒrlich immer dann, wenn spontan ein Geburtstag oder Erfolg gefeiert werden soll âoder einfach fĂŒr den perfekten Me-Moment.
Eine neue Berechnungsmethode bewertet die Umweltbelastung durch Methan gase neu. Damit zeichnet sich ein neues Bild hinsichtlich der Rinderhaltung, was gerade der Landwirtschaft hierzulande zugutekommt.
Denn um die Umweltauswirkungen von Treibhausgasen zu vergleichen, gibt es verschiedene Berechnungsmöglich keiten. Als bisheriger Standard zur Bewer tung galt die GWP100-Methode (kurz fĂŒr glo bal warming potential, dt. Treibhausgaspo tenziale). Dabei wird die Wirkung eines Gases in einem bestimmten Zeitraum (beim GWP100 sind es 100 Jahre) mit der Wirkung von Koh lendioxid im selben zeitlichen Abschnitt ver glichen. Das Ergebnis dieser Berechnung sind die sogenannten CO2-Ăquivalente. Sie dienen als MaĂeinheit um den Effekt von Treibhaus gasen zu bestimmen und machen deren Wir kung vergleichbar. Eines dieser sehr schĂ€d lichen Gase ist Methan, das WiederkĂ€uer aus StoffwechselgrĂŒnden in die AtmosphĂ€re aus scheiden. Der Ruf der Rinderhaltung ist vor al lem dadurch massiv in Mitleidenschaft gezo gen worden.
ABBAUZEIT. Kritik an dieser Berechnung gab es schon öfter, da diese die Verweildauer der Gase in der Umwelt nicht miteinbezieht. Me than etwa benötigt keine 100 Jahre, um ab gebaut zu werden. Nach rund zwölf Jahren verwandelt sich dieses in CO2. Infolgedessen
muss es ab diesem Zeitpunkt in der Berech nung auch nicht mehr wie Methan bewertet werden. Der Weltklimarat schlĂ€gt nun eine neue Methode vor, die die Kurzlebigkeit solcher Gase berĂŒcksichtigt, nĂ€mlich GWP* (GWPStern). Eine Studie (Hörtenhuber u.a. 2022) der UniversitĂ€t fĂŒr Bodenkultur (Boku) berechne te nun erstmals die Klimabilanz der österrei chischen Tierhaltung anhand der GWP*-Met rik. Damit schneidet diese deutlich besser ab als mit den herkömmlichen GWP100-Werten. Lag die Milchproduktion zuvor bei knapp unter
1kg CO2-Ăquivalenten, sind es nun 0,5kg. Bei Rindfleisch waren es 14kg CO2-Ăquivalente, nun sind es rd. 8kg. Damit reduziert sich bei die ser Berechnung die Klimawirkung der Milchpro duktion um 49% und bei Rindfleisch um 40%.
DATENGRUNDLAGE. Zugute kommt der hie sigen Landwirtschaft, dass sie primĂ€r in den HĂ€nden von Familienbetrieben liegt. Die flĂ€ chengebundene Nutztierhaltung mit regi onaler FĂŒtterung ohne kĂŒnstliche BewĂ€s serung zeichnet ein völlig anderes Bild als in LĂ€ndern auĂerhalb Mitteleuropas, heiĂt es aus der Landwirtschaftskammer Oberösterreich (LKOĂ). âNur durch korrekte Datengrundlagen können treffsichere politische Entscheidun gen zur EindĂ€mmung des Klimawandels erfol gen. Eine pauschale Kritik an der Haltung von WiederkĂ€uern ist nicht gerechtfertigt. Viel mehr ist sie differenziert im globalen und in ternationalen Vergleich hinsichtlich ihrer Aus wirkungen anzustellen sowie hinsichtlich ihres Ressourcenverbrauchs und ihrer Wirkungen auf die Umweltâ, betont LKOĂ-PrĂ€sident Franz Waldenberger. Ebenso wenig will man dies als Persilschein fĂŒr Intensivtierhaltung verstan den wissen. Im Gegenteil, dies bestĂ€rkt das Be kenntnis der Branche, auch in Zukunft Metha nemissionen weiter zu senken oder zumindest konstant zu halten. Zudem wird in der öffentli chen Diskussion oft der Beitrag vergessen, den die Landwirtschaft zum Klimaschutz leistet ânicht zuletzt durch die regionale Versorgungs sicherheit oder den Erhalt von GrĂŒnland durch die Weidehaltung. pm
||Eine pauschale Kritik an der Haltung von WiederkÀuern ist nicht gerechtfertigt. Vielmehr ist sie differenziert im internatio nalen Vergleich hinsichtlich ihrer Auswirkungen anzustellen.||
Franz Waldenberger, PrĂ€sident LKOĂ
Die Idee, dass Abwechslung, Ausgewogenheit, Genuss und SpaĂ zu gesunder ErnĂ€hrung einfach dazugehören, setzt sich immer mehr durch. Ein Umdenken, das mit den neuen âTante Fanny Vollkorn Flammkuchenbödenâ leicht fĂ€llt.
Gutes Beispiel fĂŒr diese genussbetonte Sicht ist der Soft-Health-Trend. Eine lustvolle Kombination aus Gesundheit und Genuss, Ausgewogenheit und Abwechs-
lung steht hier im Vordergrund. Es geht nicht um kompliziertes KalorienzÀhlen und strikte Regeln, sondern um Freude am Essen, ums Experimentieren und die Lust an gesunder
ErnÀhrung. Damit ist endlich ein ErnÀhrungstrend in unseren Köpfen und auch MÀgen angekommen, der nicht Verzicht und Problembewusstsein betont, sondern stattdessen Vielfalt und Genuss.
NATĂRLICHE REZEPTUR. Die âTante FannyâVollkorn-Range unterstĂŒtzt beim Eintauchen in ein solches Erleben und wurde gerade um frische Flammkuchenböden (Produktvorstellung S. 54) erweitert. Rasch mit frischen Zutaten belegt, gelingsicher und in wenigen Minuten fertig gebacken, schmecken sie egal ob als sĂŒĂe oder salzige Variante. âTante Fanny Vollkorn Frischeteige unterstĂŒtzen den Wunsch nach gesunder ErnĂ€hrung. Sie bilden mit ihrer natĂŒrlichen Rezeptur aus 100% WeizenVollkornmehl die âfannytastischâ einfache Basis fĂŒr neue Rezept-Ideen, die gut tun und gut schmeckenâ, ist Sabine Kahrer, GeschĂ€ftsleitung Marketing bei Tante Fanny, ĂŒberzeugt. Besonders flexibel gestaltet sich die Zubereitung der neuen âTante Fanny Vollkorn Flammkuchenbödenâ. Auf ein Backblech passen zwei StĂŒcke des portionierten Teigs und somit haben verschiedene ErnĂ€hrungsvorlieben einfach nebeneinander Platz. Damit kommen alle auf ihre Kosten, egal ob mit vegetarischen, veganen oder fleischigen Vorlieben. pm
© Tante Fanny
Den PRODUKT Champion in Gold in der Kategorie Klassik holte sich in diesem Jahr die âFeine Kalbspariserâ aus dem Hause Radatz. Silber gab es fĂŒr die âBratwĂŒrstel Summer Feelingâ in der Kategorie Selbstbedienung.
Woher der Name fĂŒr die Wurstsorte Kalbspariser kommt, ist nicht zuverlĂ€ssig ĂŒberliefert. Naheliegend wĂ€re eine Assoziation mit der Stadt Paris mitsamt ihrem Image hinsichtlich Noblesse und Genuss. Denn zweifelsohne ist die Kalbspariser ein hochwertiges Traditionsprodukt mit feinem Schnittbild, rosaner Farbe und vollfleischigem Geschmack. Eine gewisse Eleganz, die sich auch in der Spielart aus dem Hause Radatz niederschlĂ€gt. Denn fĂŒr die mild gerĂ€ucherte âFeine Kalbspariserâ â Siegerprodukt der Kategorie Klassik des diesjĂ€hrigen PRODUKT Champion â verwendet der Wiener Hersteller nur mageres Fleisch. Damit enthĂ€lt diese Variante um 30% weniger Fett als herkömmliche, nicht fettreduzierte SpezialitĂ€ten dieser Sorte. FĂŒr die Fachjury war Geschmack, Textur und TypizitĂ€t ausschlaggebend fĂŒr die Gold-Platzierung in dieser Wertung.
REKORD. âDer erste Platz macht uns sehr stolzâ, sagte Franz Radatz bei der PreisĂŒbergabe: âUnsere Fleischermeister haben wieder einmal bewiesen, dass sie ihr Handwerk beherrschen. QualitĂ€tssicherung, gleichbleibender Geschmack und der Erhalt der traditionsreichen Familienrezepte sind ein Garant fĂŒr den Erfolg.â Damit stellt Radatz einen Rekord innerhalb des seit ĂŒber 20 Jahren ausgetragenen PRODUKT Champion Wettbewerbes auf. Denn es gelang bisher noch niemandem, in einer Kategorie drei Mal in Folge auf dem ersten Platz zu landen. Denn 2021 ergatterte die âWĂŒrzige Debrezinerâ und zuvor die Radatzsche Knacker diese Gold-Platzierung im Klassik-Bereich. Ein beeindruckender Erfolg fĂŒr das Familienunternehmen, das heuer sein 60-jĂ€hriges FirmenjubilĂ€um feiert.
TEAMGEIST. Ăbrigens war das nicht der einzige Stockerl-Platz, denn die âRadatz Berner WĂŒrstel Summer Feelingâ kamen in der SB auf Platz 2. Die Mischpackung aus innovativen Berner WĂŒrsteln in den Sorten âMozzarella-Champignonâ, âFeta-KrĂ€uterspeckâ und âPeperoniRucolaâ wurde als In-Out-Promotion auf den Markt gebracht. Die Aktionsmenge lag bei rd. 10.000 Packungen. FĂŒr die Entwicklung zeichnet sich ĂŒbrigens das âNext Generationâ verantwortlich. Im Rahmen dieser firmeninternen Initiative bringen sich junge NachwuchsfĂŒhrungskrĂ€fte gezielt mit ihren Ideen ein und legen auch bei der Produktentwicklung Hand an.
Eines der Ergebnisse sind die âBerner WĂŒrstel Summer Feelingâ, die nicht nur beim Fachpublikum auf Anklang stieĂen. Dass die Kreation gut ankommt, zeigt auch die sehr gute Platzierung in der âbest launchâ-Wertung 2022 (siehe S. 21). Denn hier sicherten sich die âBerner WĂŒrstelâ ebenso Platz 2. Doch was macht diesen Artikel so ansprechend? âWeil wir alle neugierig sind, etwas auszuprobieren, zu kosten und auch zu beurteilen. Wenn das auch noch gemeinsam bei einer lustigen Grillpartie geschieht, umso aufregenderâ, so Radatz. pm
Im Jahr 1962 wurde die erste RadatzFiliale eröffnet. 1966 zog das Unternehmen an den heutigen Standort in Neu-Erlaa. 1998 erfolgte die Ăbernahme des Weinviertler Salamispezialisten Stastnik. Aktuell betreibt Radatz rd. 10 WurstgroĂmĂ€rkte und ĂŒber 20 Fleischerei-Filialen wie etwa im Einkaufszentrum Ekazent in Wien-Hietzing (Bild unten). Vorangetrieben wird auch der Export, der sich 2021 erstmals im zweistelligen Prozentbereich bewegte. Insgesamt erwirtschaftete Radatz im Vorjahr mit ca. 950 Mitarbeiter:innen einen Gesamtumsatz von knapp 200 Mio. âŹ.
Rund 20 Mio. ⏠investierten die Marcher Fleischwerke in den Um- und Ausbau des Loidl-Salamiwerkes in St. Stefan im Rosental. Innerhalb von drei Jahren Bauzeit entstanden so 8.000mÂČ an zusĂ€tzlicher ProduktionsflĂ€che.
Der erfreulichen GeschĂ€ftsentwicklung ist es zu verdanken, dass das Loidl-Werk seit der Ăbernahme durch die Marcher Fleischwerke Anfang 2018 zunehmend an seine KapazitĂ€tsgrenzen stöĂt â bauliche ErweiterungsmaĂnahmen waren erforderlich. Bereits 2019 wurde eine neue Halle fĂŒr Betriebs- und
Hilfsstoffe errichtet und der Wareneingangsbereich umgestaltet. Ein Jahr spĂ€ter vergröĂerte man die Kutterei und FĂŒllerei. Im Zuge dessen wurde auch das Ă€uĂere Erscheinungsbild generalsaniert. Nun schmĂŒcken WeiĂbirken, LampenputzergrĂ€ser und Anemonen den AuĂenbereich.
Geballte Technik findet man im ausgebauten Loidl-Werk im steirischen Rosental.
ERWEITERUNG. Darauf folgte ein Zubau im sĂŒdseitigen Teil des Innenhofs. Dieser ermöglichte eine Produktionserweiterung von fleischlosen Produkten und Platz fĂŒr eine neue KĂ€lteanlage. In einer neuen, nordseitig gelegenen Haupthalle entstanden hingegen im ErdgeschoĂ zusĂ€tzliche ReiferĂ€ume, ein TiefkĂŒhllager sowie die Erweiterung der Verpackungshalle. Das Obergeschoss beherbergt hier modernste Schnellreife- und ReiferĂ€ume. Damit entstanden durch die ErweiterungsmaĂnahmen rd. 8.000m2 an zusĂ€tzlicher ProduktionsflĂ€che.
GESCHAFFEN. Zu den 173 BeschĂ€ftigten werden nun fĂŒr die neugeschaffenen ProduktionsrĂ€ume etwa 35 neue Angestellte benötigt. âDie Begeisterung, das Engagement und die LoyalitĂ€t unserer langjĂ€hrigen Mitarbeiter:innen unter der unternehmerischen FĂŒhrung von Betriebsleiter Johannes Vogel und seinem Produktionsleiter Jens Luttenberger sind der Grundstein des Erfolges, der letztlich diese Investitionen ermöglichteâ, so Norbert Marcher, GF Marcher Fleischwerke. pm
© Marcher Fleischwerke / GĂŒnther Linshalm
Ein bestĂ€ndiger Trend am Speiseplan sind Fisch und Fischprodukte. Aktuell warten die Markenartikler nicht nur NeueinfĂŒhrungen auf, sondern fokussieren auch auf die Themen nachhaltiger Fang und handwerkliche Fertigung. Sorgen bereiten der Branche die aktuellen Preisentwicklungen.
Es zeigt sich, dass Fisch weiterhin gefragt ist. In den letzten Jahren war ein Trend zu hochwertigen Produkten aus der Frische zu sehenâ, beschreibt Manuel Kaiser, GF Importhaus Schenkel. Dabei kam das Interesse der Konsument:innen an Premium-Produkten seinem Unternehmen, Nischenanbieter hochwertiger SpezialitĂ€ten, zugute. SchlieĂlich steht âSchenkelâ, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1883 zurĂŒckgehen, traditionell fĂŒr ein reichhaltiges Fisch-Sortiment. Neben den klassischen Konserven bietet die Marke frische, gerĂ€ucherte Delikatessen, darunter Lachs, Forelle und Thunfisch. Dazu gesellt sich ein Angebot an KaviarspezialitĂ€ten von Saibling, Forelle, Lachs
wie auch verschiedenen Störarten. Aktuell wurde das Sortiment um eine âCaviar Trilogieâ erweitert. Drei 25g-GlĂ€ser mit âWildlachs Caviarâ, âForellen Caviarâ und âNordischer Caviarâ findet man hier in einer hochwertigen Verpackung (Produktvorstellung S. 54).
AFFINITĂT. Obwohl die Nachfrage in diesem Bereich mittlerweile ĂŒber das ganze Jahr sehr gut ist, wird Fisch weiterhin am liebsten in der kalten Jahreszeit gegessen. âDurch Erweiterung des Sortiments mit neuartigen und preiswerteren Produkten sowie mit kleineren Portionen, die zum Probieren einladen sollen, versuchen wir die Fischsaison auszuweiten und
eine neue jĂŒngere Kundschaft zu gewinnenâ, beschreibt Kaiser. Denn zur Kernzielgruppe dieses hochwertigen Segments zĂ€hlen qualitĂ€tsbewusste Verbraucher:innen ab 50 Jahren mit hoher AffinitĂ€t zur Kulinarik. Die Nachfrage hier war in den Jahren 2020 und 2021 trotz der schwierigen Bedingungen durchwegs positiv, doch stellt das heurige Jahr eine umso gröĂere Herausforderung dar. Wie stark der erhöhte Preisdruck die Sortimentsentwicklung ĂŒbers Jahr beeinflusst, wird sich jedoch erst nach der Wintersaison zeigen.
SICHERHEIT. Sowohl Handel als auch Konsument:innen sind in den letzten Jahren aufmerksamer und kritischer geworden, wenn es um die Herkunft und Verarbeitung geht. âDas gestiegene Konsument:inneninteresse zeigt sich durch vermehrte Anfragen zum Thema ĂŒber unsere diversen KommunikationskanĂ€leâ, beschreibt Kaiser. Beim Bezug der Produkte achtet Schenkel darauf, dass diese möglichst nach traditionellen Methoden verarbeitet werden bzw. aus Manufakturen stammen. Bei Fisch und Seafood aus Aquakultur setzt man auf Produkte mit ASC-Zertifizierung. âGemeinsam mit unseren Lieferanten und Handelskunden achten wir bei wild gefangenen Fischen genau auf nachhaltigen Fischfang. Wo es möglich und sinnvoll ist, bieten wir als Garantie Ware mit MSC-Zertifizierung. Unser Seafood-Sortiment wird laufend hinsichtlich QualitĂ€t und ökologischer Gesichtspunkte geprĂŒftâ, so Kaiser.
VERSPRECHEN. âDen Verbraucher:innen ist es wichtig zu wissen, dass der Fisch aus nachhaltiger Produktion oder nachhaltigem Fang
Andreas Alt, Key Account Manager Friesenkrone (re.), gemeinsam mit JĂŒrgen Kettner, österreichischer Spitzenkoch und Friesenkrone-Botschafter fĂŒr Hering und Matjes.
© Friesenkrone
stammtâ, beobachtet auch Friesenkrone Key-Account Manager And reas Alt: âFriesenkrone gibt bereits seit 2007 ein Versprechen an seine Kunden, die Rohware aus sicheren und nachhaltigen BestĂ€nden zu pro duzieren. Unser Fisch aus der nördlichen Nordsee steht fĂŒr erstklassige QualitĂ€t sowie fĂŒr nachhaltige, schonende Fangmethoden.â Auf Basis einer fast 120-jĂ€hrigen Geschichte fĂŒhrt das im Norden Deutschlands ansĂ€ssige Unternehmen am österreichischen Markt Hering, Lachs und Seelachs. Neu ist der als Filet gereifte âSeiden Matjesâ, der sich hierzu lande bisher in den C&C-MĂ€rkten etablieren konnte: âEs handelt sich um einen besonderen Matjes, der perfekt zu heutigen Geschmacks vorlieben passt. Denn er ist aromatisch, salzmild, zart wie kein ande rer und mit ausgeprĂ€gt gleichmĂ€Ăiger Marzipan-Optikâ, schwĂ€rmt Alt. Als Rohstoff fĂŒr dieses Produkt dient ausschlieĂlich Hering aus FĂ€ngen auf der Vikingbank, einer unter dem Meeresspiegel liegenden Sand bank der Nordsee. Die beste Fangsaison dauert nur rund drei Wochen im Jahr. GröĂe, Fettgehalt und Textur sind dann optimal fĂŒr die Ver edelung und ermöglichen den hochwertigen Schmelz, den dieses He ringsfleisch ausmacht.
NAHRUNGSSCHĂTZE. Obwohl Fisch in allen Altersgruppen gerne am Speiseplan steht, wird Hering eher von Ă€lteren Fischfans verzehrt. Friesenkrone wirkt dem durch ein Angebot an milden Produkten â wie etwa besagtem âSeiden Matjesâ â entgegen. Dies soll auch jĂŒngere Verbraucher:innen auf den Geschmack von Hering bringen. SchlieĂ lich trifft auch dieser Fisch genau den aktuellen ErnĂ€hrungstrend zu NahrungsschĂ€tzen aus SĂŒĂ- und Salzwasser mit leicht verdaulichem EiweiĂ, gesunden Fetten, Mineralstoffen und Vitaminen. pm
2015 stieĂ Eat Happy als Anbieter von Shop-in-Shop-Konzepten fĂŒr frisches Sushi und Asia-Snacks auf den heimischen Markt. Von Be ginn an freute sich das Unternehmen ĂŒber kontinuierliches Wachs tum. Mittlerweile gibt es weit ĂŒber 1.000 SB-Truhen und fast 50 in den LEH integrierte eigene Shops. In diesem Jahr wurden allein bis Ende Oktober 4,5 Mio. StĂŒck Sushi-Boxen verkauft. Denn die Nach frage nach (ultra)frischen Convenience-Produkten in Kombinati on mit hochwertigen Zutaten steigt. Abwechslung, rasche VerfĂŒg barkeit sowie der Gesundheitsfaktor sind die Hauptmotive, warum Konsument:innen dazu greifen, wie eine aktuelle Studie im Auftrag des Unternehmens ergab.
Gesundheit und Wohlbefinden werden zentral von der Darmgesundheit beeinflusst. Da es in der Schweinemast und -aufzucht selbst bei guter Haltung zu Darm- oder Atemwegserkrankungen kommen kann, wird hĂ€ufig auf FutterzusĂ€tze zurĂŒckgegriffen.
Einer dieser FutterzusĂ€tze sind fermentierte KrĂ€uterextrakte (FKE). Deren Wirkungsweise wird nun im Kooperationsprojekt âSauWohlâ im Lebensmittel-Cluster der Standortagentur Business Upper Austria evaluiert. Denn bislang gibt es zum Einsatz von FKE nur Beobachtungen, die deren positive Wirkung bestĂ€tigen, aber noch keine wissenschaftlichen Untersuchungen. U.a. sorgt es fĂŒr ein vielfĂ€ltigeres Darm-Mikrobiom, eine verbesserte NĂ€hrstoffaufnahme und ein gestĂ€rktes Immunsystem. Auch ist bekannt, dass das Verhalten von Tieren mit dem
Zum 60-jĂ€hrigen FirmenjubilĂ€um sorgt Radatz mit der Herausgabe eines Kochbuchs dafĂŒr, dass auch in den nĂ€chsten Jahrzehnten Wiener Traditionsspeisen nicht in Vergessenheit geraten. âDer groĂe Radatz. Das Wiener Fleisch- und Wurstkochbuchâ (CSV Verlag, 2022) enthĂ€lt ĂŒber 100 Rezepte, wertvolle Informationen ĂŒber den Umgang mit Rind-,
Die FH Wieselburg hat zusammen mit Rebel Meat eine Studie zum Konsumverhalten von Eltern durchgefĂŒhrt, um deren ErnĂ€hrungsprĂ€ferenzen fĂŒr ihre Kinder zu evaluieren. Ăber 75% gaben bei dieser Erhebung aus 200 Eltern an, dass sie diesbezĂŒglich Bio-Fleisch dem konventionellen klar bevorzugen. 70% sind der Meinung, dass ihr Nachwuchs mehr GemĂŒse essen sollte und gleichzeitig ist Fleisch fĂŒr ĂŒber 60% ein wichtiger Bestandteil der aus-
Mikrobiom zusammenhĂ€ngen kann (Stichwort âDarm-Gehirn-Achseâ). Dazu zĂ€hlen Verhaltensstörungen wie das BeiĂen in Schwanz und Ohren. Dieser problematische Aspekt in der Schweinehaltung wird in diesem Zusammenhang ebenso evaluiert.
AKZEPTANZ. âDurch die wissenschaftliche Evaluierung der Effekte wird eine bessere Akzeptanz der KrĂ€uterprodukte bei Tierhalter:innen und VeterinĂ€rmediziner:innen erreicht. Die Erkenntnisse dieser Studie sollen als Grundlage fĂŒr eine kĂŒnftige Weiterent-
wicklung des Futtermittelzusatzes dienenâ, so Lukas Hader, GF des Projektpartners Multikraft. Weiters am Projekt beteiligt sind die Firma HĂŒtthaler sowie die UniversitĂ€ten fĂŒr Bodenkultur und VeterinĂ€rmedizin in Wien.
pm
Diese Bezeichnung umfasst die gesamte mikrobiologische Besiedelung des Darms. FĂŒr Gesundheit und Wohlbefinden â beim Menschen wie auch beim Tier â ausschlaggebend ist nicht zuletzt die Artenvielfalt dieser schĂŒtzenden Bakterien. Diese kann mittels ErnĂ€hrung beeinflusst und so gestĂ€rkt ârespektive natĂŒrlich auch geschwĂ€cht â werden. Die Darm-Gehirn-Achse beschreibt die Kommunikation zwischen Darm und Gehirn. DafĂŒr sind nicht nur Hormone und Nervenbahnen zustĂ€ndig, sondern auch das Microbiom. Ist dieses gesund und ausgeglichen, beeinflusst das auch das Verhalten.
gewogenen ErnĂ€hrung. Damit hat Rebel Meat die wissenschaftliche ErklĂ€rung fĂŒr den Erfolg der vor einem Jahr gelaunchten âKidsâ-Linie â Hybrid-Produkte, die gemeinsam mit einer ErnĂ€hrungswissenschafterin entwickelt wurden. âEltern schĂ€tzen einfach die Extraportion GemĂŒse in unseren Produkten und Kinder lieben den Geschmackâ, sagt dazu GrĂŒnderin Cornelia Habacher. Nun startet Rebel Meat als Service fĂŒr Familien einen eigenen Newsletter, die âRebel Postâ. Thematisiert werden Fragen zu einer ausgewogenen Kinder-ErnĂ€hrung und Tipps & Tricks fĂŒr entspanntes Kochen.
Kalb- und Schweinefleisch, klĂ€rt ĂŒber Schnitte, Lagerungsmethoden und Besonderheiten auf und fĂŒhrt in die groĂe Tradition des Wiener Fleisch- und Wursthandwerks ein. Damit bĂŒndelt es auf ĂŒbersichtliche Weise 60 Jahre Fleisch- und Wurstkompetenz. Denn Radatz ist tief in der Wiener KĂŒchentradition verwurzelt. Seit ĂŒber dreiĂig Jahren verköstigt das Unternehmen in seinen 23 Filialen tĂ€glich tausende GĂ€ste mit klassischen Wiener Speisen.
© huetthaler
NestlĂ© reagiert auf die weiter steigende Nachfrage nach pflanzlichen Produkten mit dem Launch einer flĂŒssigen Ei-Alternative auf SojaBasis. âGarden Gourmet vEGGieâ eignet sich z.B. zur Zubereitung von Omelett, Eierspeis oder Pancakes â ideal fĂŒr ein veganes FrĂŒhstĂŒck âaber auch zum Kochen und Backen. Das Produkt besteht aus nur fĂŒnf natĂŒrlichen Zutaten und enthĂ€lt Proteine sowie Omega-3-FettsĂ€uren.
Gleich vier Winterkreationen von âRitter Sportâ sorgen heuer fĂŒr schokoladige GemĂŒtlichkeit im quadratischen Hygge-Design: Neben dem Klassiker âGebrannte Mandelâ kehrt auch âWeiĂe Zimt Crispâ zurĂŒck. AuĂerdem gibt es zwei Neuheiten: âKaffee Knusperâ mit weiĂer Schokolade und Kaffeecreme sowie âLebkuchenâ, bei der eine saftige LebkuchenfĂŒllung in Vollmilchschokolade eingelegt ist.
Aufgrund ihrer wertvollen Inhaltsstoffe sind NĂŒsse insbesondere bei ernĂ€hrungsbewussten Verbraucher:innen gefragt. Landgarten erweitert passend dazu sein Sortiment um vier neue Nuss-Sorten. So offeriert man ab sofort geröstete und leicht gesalzene Mandeln und Cashews mit salzigem Karamell â sowohl mit einer Ummantelung aus Zartbitter- bzw. Vollmilchschokolade als auch ohne.
SĂŒĂes steht bei den Konsument:innen auch in der heurigen Weihnachtszeit garantiert hoch im Kurs, insbesondere als kleine Aufmerksamkeit, z.B. bei Einladungen in der Adventzeit oder zu den Festtagen. Mondelez bietet dafĂŒr die âMilkaâ-Pralinen heuer wieder in saisonalen Editionen an. Diese haben gleich die passende Botschaft an Bord, nĂ€mlich entweder âFrohes Festâ oder âWinter GrĂŒĂeâ.
âTonyâs Chocolonelyâ hat es sich zum Ziel gesetzt, Schokolade zu 100% frei von moderner Sklaverei und illegaler Kinderarbeit zu produzieren. So entsprechen die 25 âTiny Tonyâsâ-Pralinen im vorweihnachtlichen âCountdown-Kalenderâ sowie die winterlichen Sorten âVollmilch-Schokolade mit GlĂŒhweinâ und âLebkuchen-Schokoladeâ den Beschaffungsprinzipien fĂŒr eine gerechtere Lieferkette.
Die Marke âLandgartenâ steht fĂŒr gesunde Snacks. Nun sorgt man mit âLandgarten Pureâ fĂŒr noch mehr Abwechslung. Lanciert werden drei pure Sorten aus Bio-Obst, nĂ€mlich gefriergetrocknete Himbeeren, Erdbeerscheiben sowie luftgetrocknete Superfruits (Gojibeere, Aroniabeere, Physalis, Maulbeere). Die Snacks kommen ohne den Zusatz von Zucker, Farb- oder Konservierungsstoffen aus.
FĂŒr dauerhaft mehr Auswahl sorgt Storck nun bei âKnoppersâ: Ab April 2023 wird das StandardSortiment nĂ€mlich krĂ€ftig ausgebaut. So sind dann die ursprĂŒnglich als Limited Edition lancierten Varianten âBlack & Whiteâ und âErdnussâ sowie die brandneue Geschmacksrichtung âJoghurtâ dauerhaft erhĂ€ltlich. Darauf wird mit einer umfangreichen Media-Kampagne aufmerksam gemacht.
Die âMilkaâ-Weihnachtsprodukte treten heuer in einem Design auf, das zur traditionsreichen Geschichte von Weihnachten passt, aber dennoch einen modernen Touch hat. Dies gilt etwa fĂŒr den visuell ganz neu kreierten âMilka Baumbehangâ, also dekorative Schokokugeln (mit MilchcrĂšmefĂŒllung) samt AufhĂ€ngefaden, die in den Farben Gold, Silber und Rot erhĂ€ltlich sind.
Storck begeht ein besonderes JubilĂ€um: Seit genau sechs Jahrzehnten ist das Unternehmen in Ăsterreich vertreten. Grund genug fĂŒr ein kurzes Portrait des SĂŒĂwarenProfis mit Kompetenzen von Pralinen bis Fruchtgummi.
Heute ist Storck der viertgröĂte SĂŒĂwarenhersteller in Ăsterreich (Nielsen, LEH inkl. H/L, SĂŒĂwarenmarkt total, Absatz, roll. Jahr KW 40/2022). Mit Marken wie âmerciâ, âToffifeeâ, ânimm2â, âKnoppersâ oder âWertherâs Originalâ hat man gleich eine ganze Reihe bekannter MarkengröĂen im Portfolio. WĂ€hrend man als Unternehmen in Richtung Endverbraucher:innen gerne dezent im Hintergrund bleibt, sind die starken Brands des Unternehmens den Ăsterreicher:innen allesamt ein Begriff, was natĂŒrlich der konsequenten WerbeunterstĂŒtzung fĂŒr die unterschied-
lichen Marken und Produkte zu verdanken ist. Dies war vor 60 Jahren ĂŒbrigens noch keine SelbstverstĂ€ndlichkeit, denn gestartet ist Storck in Ăsterreich mit vier Mitarbeiter:innen und einem Marketingbudget von umgerechnet etwa ⏠2.000,-.
HEUTE. Seitdem hat sich freilich viel getan: Heute werken insgesamt 42 Personen fĂŒr Storck. Verkauft werden mehr als 80 verschiedene Produkte. Alleine in den letzten vier Jahren konnte das Unternehmen ein Wachstum von 22% verzeichnen (*Niel-
sen, LEH inkl. H/L, AbsatzverĂ€nd., roll. Jahr KW 40/2018-2022). So nehmen die Marken aus dem Hause Storck auch zahlreiche Top-Positionen ein: Bei Bonbons beispielsweise (z.B. âWertherâs Originalâ, ânimm2â) ist man mit einem Anteil von 38% MarktfĂŒhrer (Nielsen, LEH inkl. H/L, Absatz, roll. Jahr KW36/2022). Im Pralinenbereich besetzt Storck mit âmerciâ und âToffifeeâ Platz 1 und 2 (Nielsen, LEH inkl. H/L, Absatz, roll. Jahr KW40/2022). Und am Riegelmarkt wiederum ist âKnoppersâ die Nr. 2 (Nielsen, LEH inkl. H/L, Absatz, roll. Jahr KW36/2022).
Wie so viele steht auch die SĂŒĂwaren- und Snackbranche derzeit vor besonderen Herausforderungen. Auf der ISM sollen deshalb kommendes Jahr neben den klassischen ProduktprĂ€sentationen auch Austausch und Diskussion rund um jene Themen, die Hersteller
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Im letzten Jahr sind wir in allen SĂŒĂwarenkategorien stĂ€rker gewachsen als der Markt.||
Ronald MĂŒnster, GF Storck
GEWACHSEN. Dem Handel ist Storck jedenfalls ein verlĂ€sslicher Partner, von dem auch in Zukunft einiges zu erwarten ist. GeschĂ€ftsfĂŒhrer Ronald MĂŒnster: âIm letzten Jahr sind wir in allen SĂŒĂwarenkategorien stĂ€rker gewachsen als der Markt.â bd
Storck in Ăsterreich
ïżœ 42 Mitarbeiter:innen
ïżœ 80 verschiedene Produkte
ïżœ Wachstum seit 2018: 22%*
und Handel bewegen, forciert werden. So steht die internationale Leitmesse fĂŒr die SĂŒĂwaren- und Snackbranche 2023 unter dem Motto âEncourage. Enable. Excite!â Im Rahmen des Event- und Kongressprogramms, das gemeinsam mit der parallel stattfindenden ProSweets Cologne 2023 â Special Edition geplant wird, werden etwa LösungsansĂ€tze zur globalen Rohstoffbeschaffung erörtert. Auch die Auswirkungen der Energiekrise werden in diesem Rahmen natĂŒrlich thematisiert.
Als eine von vier SĂ€ulen der Wachstumsstrategie von Mon delez steht Nachhaltigkeit auch im Mittelpunkt des Investi tionsprogrammes des Unternehmens. Und so hat man nun bekanntgegeben, das Cocoa-Life-Programm fĂŒr Kakao bis 2030 mit zusĂ€tzlichen 600 Mio. US-$ zu unterstĂŒtzen.
Das Ziel ist dabei, das Kakaovolumen deutlich zu steigern. Bis zum Jahr 2030 soll die Basis fĂŒr eine Zusammenarbeit mit rund 300.000 KakaobĂ€uer:innen gelegt sein. Dadurch will man auch systemische Umwelt- und Menschenrechtsprobleme lösen und so die Lebensbedingun gen in den AnbaulĂ€ndern verbessern. âAls eines der weltweit fĂŒhrenden Snacking-Unternehmen hat fĂŒr uns PrioritĂ€t, unsere wichtigsten Zutaten wie Kakao weiterhin richtig zu beziehen, und Cocoa Life ist das HerzstĂŒck dieser Strategieâ, sagte Dirk Van de Put, Chairman & CEO von Mondelez In ternational. âWir freuen uns ĂŒber die vielversprechenden Ergebnisse un serer Investitionen, aber wir fordern auch mehr sektorweite BemĂŒhungen und MaĂnahmen, um eine gröĂere Wirkung zu erzielen, einschlieĂlich neuer öffentlich-privater Partnerschaften. Wir wollen eine umfassende Zusam menarbeit anregen, um den Kakao gemeinsam voranzubringen.â
BESSER. TatsÀchlich hat Mondelez hier bereits viel erreicht, seit das Cocoa Life-Programm im Jahr 2012 ins Leben gerufen wurde: So sind
Die hohe Inflation erschwert auch Kakaofarmer:innen das Le ben. Tonyâs Chocolonely hat sich deshalb freiwillig dazu verpflich tet, den Kakaopreis erneut zu er höhen. Somit zahlt man nun in CĂŽte dâIvoire 82% und in Ghana
Immer mehr Markenartikler set zen auf Fairtrade-Kakao. Nun haben sich einige davon zusam mengetan und gemeinsam mit Fairtrade Ăsterreich die Elfen beinkĂŒste bereist, um sich ein Bild vor Ort zu machen. Eine Woche lang tourten Gunz, Manner, NĂM und Ălz gemeinsam von Abidjan nach Gagnoa und Divo und hat
77% mehr als den von der Regie rung festgelegten ĂŒblichen Ka kaopreis. ZusĂ€tzlich werden au Ăerdem â ebenfalls auf freiwilli ger Basis â noch eine PrĂ€mie fĂŒr die Kakaobohnen sowie eine Ge nossenschaftsgebĂŒhr ausbezahlt. Die ergĂ€nzende UnterstĂŒtzung wird natĂŒrlich in weiterer Fol ge auch von jenen Unternehmen bzw. Marken mitgetragen, die
Viel erreicht â noch viel zu tun: Mondelez investiert weiterhin krĂ€ftig in sein Nachhaltigkeitsprogramm Cocoa Life.
beispielsweise die Nettoeinkommen der BĂ€uer:innen in Ghana um 15% und in der ElfenbeinkĂŒste um 33% gestiegen. Auch die KakaoertrĂ€ge haben sich seitdem merklich erhöht. Und bereits 61% der Cocoa-LifeGemeinden in Westafrika sind mit Ăberwachungs- und Abhilfesyste men fĂŒr Kinderarbeit ausgestattet. Auf diesen Verbesserungen ruht man sich jedoch nicht aus. Christine Montenegro McGrath, Senior Vice President und Chief Impact and Sustainability Officer von Mondelez International: âAuch wenn bereits Fortschritte erzielt wurden, stehen die KakaobĂ€uer:innen und ihre Gemeinden noch immer vor groĂen Her ausforderungen. Wir setzen uns leidenschaftlich fĂŒr einen dauerhaften Wandel im gesamten Kakaosektor ein und investieren in den integrier ten Ansatz von Cocoa Life, denn wir wissen, dass nur eine langfristige Strategie fĂŒr den gesamten Sektor, unterstĂŒtzt durch MaĂnahmen aller Akteure der Branche, der Regierungen der Erzeuger- und Verbraucher lĂ€nder und der Zivilgesellschaft, zu einer dauerhaften Wirkung fĂŒhren wird.â bd
Kakaobohnen aus der eigens von Tonyâs geschaffenen Lieferkette beziehen, darunter beispielswei se âBen & Jerryâsâ oder âThe Flo wer Farmâ.
Tonyâs Chocolonely verbessert durch einen höheren Kakaopreis die Bedingungen in den Anbau lĂ€ndern.
ten dort die Gelegenheit, mit den KakaobĂ€uer:innen ĂŒber die Wich tigkeit von fairer Entlohnung zu sprechen und Projekte zu inspizie ren, die durch Fairtrade-PrĂ€mien finanziert werden konnten, wie etwa Schulen oder Brunnen. Die Mitreisenden waren sich jeden falls einig, dass die Reise das Ver stĂ€ndnis fĂŒr die Herausforderun gen im Ursprungsland, aber auch die Ăberzeugung fĂŒr den Einsatz von Fairtrade-Kakao vertieft hat.
den Spuren von Fairtrade-Kakao: Mitarbeiter von Gunz, Manner, NĂM und Ălz bereisten mit Fairtrade Ăsterreich
In Kooperation mit dem österreichischen Rapper RAF Camora lanciert âNeohâ zuckerfreie dragierte Kekse. Die âDrageelinosâ mit dem Zuckerersatz âEnso 16â werden in einem ersten Schritt in limitierter Anzahl exklusiv bei Billa und Billa Plus erhĂ€ltlich sein; fĂŒr das nĂ€chste Jahr ist eine Produktion von 250 Tonnen geplant â auch der Export nach Deutschland soll im kommenden Jahr erfolgen.
nucao
Die Marke ânucaoâ erfĂ€hrt eine Neuausrichtung und positioniert sich unter dem Claim âthe good chocâ neu. Zugleich wird das Sortiment mit 20 neuen Schokoladenprodukten weit ĂŒber das bisher erhĂ€ltliche Riegel-Portfolio ausgedehnt. ErhĂ€ltlich sind nun auch Tafelschokoladen, schokolierte FrĂŒchte und NĂŒsse sowie Pralinen â allesamt vegan, bio, mit fairem Kakao und umweltfreundlich verpackt.
Bereits zum 20. Mal unterstĂŒtzt der KnabbergebĂ€ck-Experte âSolettiâ die âPink Ribbonâ-Initiative der Ăsterreichischen Krebshilfe mit einer Limited Edition. Mit dem âSoletti Pink Ribbon Mixâ in der 300g-Packung im auffĂ€lligen pinken Design soll das Thema Brustkrebs sichtbar und bewusst gemacht werden, zudem gehen pro verkaufter Packung zehn Cent an die Ăsterreichische Krebshilfe.
Recheis bringt rechtzeitig zum Beginn der klassischen Suppenzeit den âNudelreisâ in einer neuen 250g-Verpackung auf den Markt. Damit ist er zukĂŒnftig im Regal direkt bei den Suppeneinlagen zu finden. Neu auf dem Markt sind auch âRecheis Dinkel Minis Muschelnâ als ideale Form fĂŒr Suppen, Nudelsalate, Bowls oder als Beilage. Beide Produkte sind leicht zu löffeln und besonders familienfreundlich.
Sportlernahrung mit funktionalen Eigenschaften in Bio-QualitĂ€t, das gibt es ab sofort von âisostarâ (im Portfolio von Maresi). In Höchstform kommt man mit dem âBio Energy Lemon Limeâ-Drink mit Vitamin C, und der Hunger lĂ€sst sich mit dem âBio Proteinriegel Haferâ oder dem âBio Energy Riegel Mandel Preiselbeereâ stillen. Alle Produkte eignen sich fĂŒr den Verzehr vor, wĂ€hrend oder nach dem Sport.
Von âfoodspringâ gibt es jetzt âGummiesâ mit Mehrwert. Die Sorte âImmunityâ schmeckt nach Himbeere und soll mit den enthaltenen NĂ€hrstoffen (Vitamin C, B6, Selen und Zink) das Immunsystem stĂ€rken. Die âEnergy Gummiesâ wiederum sollen dank Vitamin A, D, C, E, B12, B6, PantothensĂ€ure, Calcium, Biotin und Zink MĂŒdigkeit verringern. DafĂŒr mĂŒssen einfach zwei âGummiesâ gekaut werden.
Die österreichische Traditionsmarke âWibergâ ist in Sachen WĂŒrzen in der Gastronomie und Industrie seit langem eine fixe Nummer. Jetzt ist der Profi auch fĂŒr die privaten KĂŒchen des Landes da. An den Start geht mit âWorld of Wibergâ (âWoWâ) eine 12-teilige Serie, die aus drei âBBQâProdukten, drei âBio Ursalzenâ und sechs lĂ€nderspezifischen so genannten âAuthenticsâ (u.a. verschiedene Currys oder auch Harissa) besteht.
Teigwaren-MarktfĂŒhrer Recheis bringt anlĂ€sslich der FuĂball-WM in Katar jetzt wieder die beliebten âFuĂballnudelnâ als limitierte Sonderedition auf den Markt. Sie bestehen zu 100% aus österreichischen Zutaten und werden, wie alle âRecheisâ-Produkte, sorgfĂ€ltig in Hall in Tirol hergestellt. FĂŒr den LEH ist eine 500g-Packung und fĂŒr den GroĂhandel ein 5kg-BehĂ€ltnis verfĂŒgbar.
Die wohltuenden Eigenschaften von Honig kennen wir â auĂerordentlich geballt finden sich diese jedoch im traditionellen neuseelĂ€ndischen MÄnuka Honig. Der Premium-MarktfĂŒhrer MÄnuka Health prĂ€sentiert die kostbare Besonderheit jetzt auch verstĂ€rkt in Ăsterreich.
MÄnuka Honig ist ein auĂergewöhn licher Honig, der von Bienen aus dem Nektar des neuseelĂ€ndischen MÄnuka-Strauchs gewonnen wird. Die SĂŒd seemyrte, wie der Strauch auch genannt wird, wĂ€chst ausschlieĂlich in Neuseeland und war hier als Heilpflanze bei den Ureinwohnern tra ditionell im Einsatz. Einmal im Jahr, im Som mer, wenn die MÄnuka-Pflanze blĂŒht, sam meln die Bienen ihren wertvollen Nektar und verwandeln ihn zu Honig. Und dieser ĂŒber zeugt, mit seinem einzigartigen Geschmack und seinen Eigenschaften, mittlerweile Men schen auf der ganzen Welt.
MGO? âAber ist Honig nicht gleich Honig?â, wollen wir von Dave Campbell, General Ma nager Supply Chain MÄnuka Health und aus
gewiesener Experte in Sachen Bienen und der Herstellung von MÄnuka Honig, wissen. Campbell erklĂ€rt: âNein, umfangreiche wis senschaftliche Untersuchungen haben ge zeigt, dass MÄnuka Honig bemerkenswer te Eigenschaften hat. Forscher:innen der TU Dresden haben herausgefunden, dass der Zu ckerabbaustoff Methylglyoxal (MGO) der ent scheidende Inhaltsstoff in MÄnuka Honigen ist. Sie weisen im Vergleich zu anderen Honi gen besonders hohe MGO-QualitĂ€ten auf, das macht sie so wertvoll fĂŒr unser Wohlbefin den.â Im Vergleich zeigt sich, dass herkömm liche Honige zwischen 0 und 20mg MGO/kg enthalten, wĂ€hrend in MÄnuka Honigen schon bis zu 1.000mg MGO/kg nachgewiesen wur den. Somit eignet sich dieser Honig, der sich durch seinen feinen Geschmack und die cre
mige Textur auszeichnet, ganz besonders zur Steigerung des Wohlbefindens und als wohl tuender Energielieferant. Man genieĂt tĂ€glich einen Löffel pur, verwendet ihn, um Tee zu sĂŒ Ăen oder toppt das MĂŒsli damit â ganz wie es den eigenen Vorlieben entspricht.
GARANTIERTE QUALITĂTEN. Die kostbaren natĂŒrlichen Inhaltsstoffe und die Tatsache, dass die Mengen aufgrund der SaisonalitĂ€t be schrĂ€nkt sind, machen den Honig zu einem sehr exklusiven Produkt. Um hier sicher zu sein, dass man als Verbraucher oder HĂ€ndler tatsĂ€chlich echten und sorgsam verarbeiteten MÄnuka Honig in HĂ€nden hĂ€lt, lohnt es sich auf Liefe ranten zu setzen, die sich durch Transparenz und VertrauenswĂŒrdigkeit auszeichnen. Der Premium-MarktfĂŒhrer MÄnuka Health arbei tet nicht nur bereits seit langem mit fĂŒhren den Wissenschaftlern auf diesem Gebiet zu sammen, sondern setzt fĂŒr seine Produkte auf nachweislich höchste QualitĂ€t und Produktin tegritĂ€t im gesamten Wertschöpfungsprozess. Jedes Produkt, das das Unternehmen verlĂ€sst, trĂ€gt Zertifizierungen, die mithilfe modernster Technologie die einwandfreie Herkunft und Au thentizitĂ€t der Produkte garantieren.
ZIEL UND SORTIMENT. MÄnuka Health-Pro dukte sollen in Zukunft auch in Ăsterreich breiter distribuiert sein. Ansprechpartner fĂŒr diesen Bereich ist Georg Schmidt, Key Account Manager MÄnuka Health. Schmidt: âMit Aktivi tĂ€ten am PoS, in klassischen und online Medien möchten wir jetzt die Sichtbarkeit und Brand Awareness stĂ€rken und Listungen (insbes. im LEH, DFH, ReformhĂ€usern und Apotheken) aus bauen.â Das Sortiment umfasst MÄnuka HonigVarianten unterschiedlicher MGO-Stufen (von âMGO 250+â fĂŒr den tĂ€glichen Gebrauch bis hin zu âMGO 1.000+â fĂŒr besondere AnlĂ€sse) und Naturkosmetik-Produkte wie u.a. âLip Balmâ, âBlemish Spot Gelâ zur Behandlung von Hautun reinheiten oder auch einen sanften, aber effek tiven âRescue Balmâ mit âMÄnuka Healthâ-Ho nig, Bienenwachs und Calendula. ks
MÄnuka Health nutzt die natĂŒrlich kraftvolle HonigSpezialitĂ€t auch als Inhaltsstoff fĂŒr Naturkosmetik.
âMÄnuka Honigâ wird aus dem BlĂŒtennektar der SĂŒdseemyrte gewonnen, die in Neuseeland wĂ€chst.
Der cremig gerĂŒhrte Honig ist eine exklusive RaritĂ€t mit wohltuenden Eigenschaften.
Besonders gut entfalten sich die Aromen des neuen âMySpice Curry Burmaâ, wenn die GewĂŒrzmischung kurz in der Pfanne angebraten wird. FĂŒr das milde Curry, das typisch fĂŒr die burmesische KĂŒche ist, hat Christl GewĂŒrze eine Mischung kreiert, die sich durch ihren hohen Anteil an Koriander und KreuzkĂŒmmel auszeichnet. Traditionell wird burmesisches Curry mit Reis und vielen Beilagen serviert.
Bio-zertifizierte Snacks ohne Zuckerzusatz und dazu ein Verpackungsdesign mit beliebten Motiven â das ist ein Rezept, das bei Kindern und deren Eltern zieht. Zwei Jahre nach dem Launch der ersten âPure & Funâ-Produkte lanciert Healthy Kids jetzt eine dritte Linie: Neben Peppa Pig und Paw Patrol machen somit auch die Minions Lust auf âHafer-Riegelâ, âFruchtpĂŒreesâ und einen âApfel-Bananen-Drinkâ.
Die âLâOrĂ©al Revitalift Laser X3â-BaumwollTuchmaske sorgt dank der effektiven Anwendungsweise und der innovativen Formulierung fĂŒr eine besonders gute Anti-Aging-Pflege. Angereichert mit einer intensiven Creme-Formel bestehend aus Peptiden, HyaluronsĂ€ure und Vitamin C spendet das Wirkstoff-Trio 24 Stunden lang Feuchtigkeit fĂŒr einen ebenmĂ€Ăigen und strahlenden Teint.
Ein perfekter Look braucht das richtige Styling. Damit dabei aber die Pflege nicht zu kurz kommt, prĂ€sentiert âNiveaâ die âExtremeâ-Haarstyling-Linie mit einer neuen Formulierung, die das Haar nicht austrocknet. Und auch auf die Umwelt wurde bei diesem Relaunch geachtet: Die Alu-Dosen sind recycelbar (ohne SprĂŒhkopf und Ventil), die der Schaumfestiger bestehen sogar zu 50% aus recyceltem Aluminium.
Klingt wie ein Wunder: âMyrklâ hilft dabei die negative Folgen von Alkoholkonsum zu vermeiden, indem es 70% des aufgenommenen Alkohols innerhalb einer Stunde abbaut. DafĂŒr wird der Wirkstoff AB001, dessen EffektivitĂ€t in unabhĂ€ngigen, Studien bestĂ€tigt wurde, mit probiotischen Bakterien, L-Cystein und Vitamin B12 kombiniert. âMyrklâ muss mind. zwei Stunden vor den Drinks eingenommen werden.
FĂŒr die neue âLâOrĂ©al Age Perfect Zell-Renaissance Midnight Creamâ setzt LâOrĂ©al auf eine innovative Antioxidantien-Regenerations-Formel, die sog. Mutterzellen (aus ihnen entsteht durch Teilung neues Gewebe) genau dann stimuliert, wenn sie am aktivsten sind, nĂ€mlich mitten in der Nacht. Ein aus Bitterorangen gewonnenes, patentiertes Antioxidans sowie Vitamin E sorgen fĂŒr die hohe Wirksamkeit.
Das Leben ist zu kurz fĂŒr Bad Hair Days, findet âtaftâ und verschönert mit den neuen âtaft Hair Wondersâ â âOvernight Wellen Wunderâ, âOvernight Frische Wunderâ, â4-in-1 Beauty Wunderâ und âVolumen Wunderâ â das Haar. Die Produkte lassen sich ohne viel Schnickschnack anwenden und zaubern natĂŒrlich schöne Styles fĂŒr unterschiedliche BedĂŒrfnisse und ein angenehmes HaargefĂŒhl herbei.
Nachhaltigkeit ist auch bei âNiveaâ lĂ€ngst mehr als ein Slogan. Im Rahmen der kontinuierlichen Verbesserung der Produkte hin zu mehr UmweltvertrĂ€glichkeit prĂ€sentiert die BeiersdorfMarke jetzt die âNivea Softâ-Linie mit einem deutlich reduzierten CO2-FuĂabdruck, 100% klimaneutralisiert und vegan, und auch die âEssentialsâ-Range kommt mit einer neuen, optimierten Formel auf den Markt.
Die österreichische Traditionsmarke âWibergâ ist bei Gas tronomen, Feinschmeckern und der Lebensmittelindustrie eine fixe GröĂe, wenn es um GewĂŒrze, KrĂ€uter und Ge wĂŒrzmischungen geht. Ab sofort ist ein eigenes Sortiment, die âWorld of Wibergâ, auch fĂŒr den LEH erhĂ€ltlich.
Mit 50 Jahren Know-how, das mit viel Leidenschaft und in en ger Zusammenarbeit mit den Profis der heimischen Gastro nomie und Industrie erarbeitet wurde, geht man jetzt den Schritt in Richtung Endverbraucher:innen. Das âWiberg Wowâ-Sorti ment, das zunĂ€chst mit zwölf GewĂŒrz-Kompositionen startet, rich tet sich dabei an alle kulinarisch begeisterten Hobbyköche. Wobei man sich bei der Auswahl der Produkte natĂŒrlich sehr viele Gedanken gemacht hat und den Verbraucher:innen möglichst dort Angebote machen möchte, wo die Sortimente des Handels LĂŒcken aufweisen bzw. spezielle Kund:innenbedĂŒrfnisse bestehen. Die Range beinhal tet sechs GewĂŒrzmischungen aus der Kategorie Authentics (hier geht man auf spezielle LĂ€nderkĂŒchen ein), drei BBQ-Produkte fĂŒr die Grill begeisterten des Landes (natĂŒrlich auch fĂŒr Indoor-Anwendungen geeignet) und drei Bio-Ursalze, die als Allrounder mit ihren vielfĂ€lti gen Einsatzmöglichkeiten punkten. Alle âWoWâ-Produkte zeichnen sich jedenfalls durch perfekt abgestimmte Geschmacksnuancen aus, die den Köch:innen daheim viel Detail-Arbeit abnehmen.
AUTHENTISCH. Ein Schwerpunkt liegt daher auch auf exotischen Gerichten, die eine Vielzahl an GewĂŒrzen verlangen, die nicht zur Standard-Ausstattung durchschnittlicher Haushalte zĂ€hlen. So etwa âSeven Spicesâ fĂŒr thailĂ€ndisches Curry, âCurry Maharadschaâ sowie âCurry Maharaniâ fĂŒr indische Varianten oder auch die Mischungen âHarissaâ, âOrientâ und âSafariâ fĂŒr die arabische, orientalische und afrikanische KĂŒche. âNicht jede:r hat im Alltag Zeit, stundenlang in der KĂŒche zu stehen und aufwendige Rezepte nachzukochen. Beim WĂŒrzen sind viele auĂerdem zu zaghaft und beschrĂ€nken sich auf Salz und Pfeffer. Kochen oder anders wĂŒrzen ist ihnen oft zu kompliziert. Hier soll das âWowâ-Portfolio Abhilfe schaffenâ, ist sich das Wiberg Team Inspiration, das aus versierten Profiköch:innen besteht und an der Entwicklung der Range beteiligt war, einig. ks
Die Regel ist nun mal die Regel. Um Frauen davon jedoch so wenig wie möglich spĂŒren zu lassen, stehen heute unterschiedlichste Produkte zur VerfĂŒgung, die EinschrĂ€nkungen im Alltag vorbeugen. Doch auch hier sind zunehmend nachhaltige Konzepte gefragt.
Dass die Periode etwas ganz NatĂŒrliches ist, was so gut wie jede Frau den GroĂteil ihres Lebens begleitet, ist bekannt. Unterschiedlichste Initiativen und MaĂnahmen auch von Seiten der Markenartikler wĂ€hrend der letzten Jahre haben hier fĂŒr einen zunehmend schambefreiten Umgang gesorgt. Vermeintliche Kleinigkeiten haben viel bewirkt: âWir zeigen die Periode in unserer Werbung so, wie sie ist: rotâ, schildert etwa Astrid Schweiger, Verkaufsleiterin Always in Ăster-
reich. Mathias Geyer, Head of Sales & Customer Activation Austria bei Johnson & Johnson verweist u.a. auf Kooperationen mit Schulen: âUnser Schulprogramm bietet beispielsweise kostenloses AufklĂ€rungsmaterial fĂŒr Lehrer:innen und SchĂŒler:innen. Es enthĂ€lt Informationen ĂŒber Intimgesundheit und Menstruationshygiene sowie zu Inhaltsstoffen und Faktoren zur Tamponsicherheit. Gratisprodukte helfen ebenso, sich mit dem Thema und der Nutzung vertraut zu machen.â Bei der New Systems
Handel GmbH, verantwortlich u.a. fĂŒr die Marke âSelenacareâ, berichtet man Ăhnliches. Melanie Funk, Chief Marketing Officer: âWir unterstĂŒtzen einen unbefangenen Umgang mit dem Thema Menstruation und BlasenschwĂ€che sehr stark, z.B. mit aufmerksamkeitsstarken DOOH-Kampagnen, unserem Online-Ratgeber-Magazin oder auch auf Social Media.â Nötig bleiben Damenhygiene-Produkte freilich trotzdem. Doch so divers wie die Zielgruppe und deren Anforderungen ist heute auch das Angebot. Allen Angebotsformen gemein ist jedoch, dass sich die Hersteller um immer höheren Anwendungskomfort matchen.
TĂGLICH. Beginnen wir beim gröĂten MarktSegment: den Slipeinlagen (Wachstum zuletzt 7,5% im Wert, Nielsen, LEH+DFH inkl. H/L, YTD 2022 KW39) , die ja von vielen Frauen nicht (nur) wĂ€hrend der Regel, sondern auch im restlichen Zyklus gerne verwendet werden.
Da ist es natĂŒrlich besonders wichtig, dass nichts zwickt, kratzt oder UnvertrĂ€glichkei ten hervorruft. Genau in diese Kerbe schlĂ€gt MarktfĂŒhrer âCarefreeâ (Johnson & Johnson) nun mit dem Launch von âCarefree 100% Or ganic Cotton Topsheetâ. Diese Slipeinlagen (erhĂ€ltlich in den AusfĂŒhrungen âNormalâ so wie âLong) haben eine dermatologisch getes tete OberflĂ€che aus 100% zertifizierter BioBaumwolle. Ohne ParfĂŒm, Farbstoffe oder elementare Chlorbleiche eignen sie sich auch fĂŒr all jene, deren Haut im Intimbereich sen sibel reagiert. Damit beim Tragen nichts ver rutscht oder stört, ist die neue âCarefreeâ so ausgestaltet, dass sie sich den Körperbewe gungen anpasst.
TWO IN ONE. Auch bei Tampons (Wertwachs tum zuletzt +16,7%, Quelle w.o.) ist das gleich zeitige Streben nach Komfort und kleinem ökologischen FuĂabdruck der Produkte das bestimmende Thema. MarktfĂŒhrer âo.b.â (An teil: 76,6%, Quelle w.o.) platzierte etwa vor geraumer Zeit âo.B. Organicâ aus 100% BioBaumwolle im Damenhygiene-Regal. Auch Rauscher macht hier gerade mit einer viel versprechenden Neuheit von sich hören, nĂ€m lich âSenta 2in1â. âAuf dieses Neuprodukt sind wir besonders stolzâ, meint Erich Dosek, Ge schĂ€ftsfĂŒhrer Rauscher Consumer Products. âEs bĂŒndelt alle Vorteile unseres milliarden fach erprobten und mehrfach ausgezeich neten Viskose-Tampons mit den VorzĂŒgen unseres nachhaltigen Tampons aus zertifi zierter Bio-Baumwolle.â So punktet die Neu heit mit groĂer SaugstĂ€rke und Weichheit zu gleich und ist damit komfortabel beim EinfĂŒh
ren und beim Tragen. Zudem kann âSenta 2in1â CO2-neutral produziert werden.
NICHT SPĂRBAR. Auch wer gerne Binden ver wendet, muss weder auf Nachhaltigkeits-Ar gumente noch auf Tragekomfort verzichten. Aktuell wird von P&G etwa die Linie âalways Cotton Protectionâ in der Papierverpackung eingefĂŒhrt, die nach der Entsorgung im Altpa pier vollstĂ€ndig recycelt werden kann. Die Bin de selbst wird im Werk in Crailsheim (Deutsch land) hergestellt, das zu 100% mit erneuerba rer Energie betrieben wird. Der Tatsache, dass 60% der Konsumentinnen angeben, ihre Binde nicht spĂŒren zu wollen, begegnet man auĂer dem mit dem Launch einer echten Innovati on. Die âalways Infinity flexProtectâ ist die ers te Binde mit âFlexFoamâ-Technologie â dĂŒnn, flexibel und mit formschlĂŒssigen Rillen, die sich an die Körperform anpassen, soll die Bin de tatsĂ€chlich kaum zu spĂŒren sein. Zudem ab sorbiert sie bis zu 80% mehr als herkömmliche Produkte und bietet eine AufnahmefĂ€higkeit von zwölf Stunden.
UNAUFFĂLLIG. ZusĂ€tzlich zu den seit vielen Jahren bestehenden Segmenten Slipeinlagen, Tampons und Binden haben sich in den letzten Jahren aber auch alternative Produkte etab liert, die allesamt ebenfalls das Ziel verfolgen, ihren Verwenderinnen am besten gar nicht aufzufallen. Menstruationstassen etwa haben durch Nachhaltigkeits- wie Komfortargumen te gleichermaĂen in der jĂŒngeren Vergangen heit eine respektable Fangemeinde aufbauen können. Derzeit kristallisiert sich waschbare PeriodenunterwĂ€sche als weiteres Trendthe
ma heraus, das viele neue Verwenderinnen ansprechen kann. Die New Systems Handels GmbH forciert dies durch den Launch unter schiedlicher Produkte: Seit dem FrĂŒhling bie tet man unter der Marke âSelenacareâ-Teen ager-PeriodenunterwĂ€sche an, im Oktober kam die âOrganic PeriodenunterwĂ€scheâ hin zu und Ende November wiederum die Perio denunterwĂ€sche âHipsterâ und âClassicâ fĂŒr starke Tage. Bei New Systems freut man sich jedenfalls, dass Produkte dieser Art lĂ€ngst keine unbedeutende Nische mehr darstellen.
Chief Marketing Officer Melanie Funk: âDas starke Wachstum in den letzten Jahren hat gezeigt, dass die Konsumentinnen bereit fĂŒr nachhaltige Alternativen im Hygienebereich sind. Mit unserer jahrelangen Expertise, dem neuen konsumentennahen Auftritt der Marke und innovativen Produkten freue ich mich mit âSelenacareâ zu einem nachhaltigen Konsum verhalten beizutragen und wiederverwend bare Hygieneprodukte zur SelbstverstĂ€nd lichkeit zu entwickeln.â
FRISCH. Neben AltbewĂ€hrtem gibt es also auch immer mehr frische Ideen, die die Regel im bes ten Fall fast vergessen lassen. Nicht zuletzt die Tatsache, dass der Handel mittlerweile auch mit seinen Eigenmarken im Bereich alternati ver Damenhygiene-Produkte aktiv ist, lĂ€sst da rauf schlieĂen, dass man sich von diesem Seg ment noch einiges erwarten darf. Ob Wieder verwendbares oder Einwegprodukte â ĂŒberall wird auch der ökologische FuĂabdruck stetig optimiert â schlieĂlich können ohne Nachhal tigkeits-Argumente heutzutage weder Markt fĂŒhrer noch Newcomer bestehen. bd
Eine âluftig elegante Dameâ sollte Kurt Heiligenstaedt Anfang der 1920erJahre in Henkels Auftrag entwerfen. Herausgekommen ist eine Werbefigur, die bis heute â 100 Jahre spĂ€ter â als Ikone gilt.
Als âPersilâ vor einem Jahrhundert im gro Ăen Stil auf Plakaten beworben werden sollte, wollte man dafĂŒr eine Figur ver wenden, die die Werte der Marke perfekt kom muniziert. Mit diesem Auftrag in der Tasche ging der Karikaturist und Zeichner Kurt Heiligensta edt ins KaDeWe am Berliner Alexanderplatz und kaufte seiner Freundin ein weiĂes Kleid.
In ebendiesem samt Florentiner Hut auf dem Kopf und âPersilâ-Packung in der Hand muss te sie Modell stehen. Das Ergebnis ist die âWei Ăe Dameâ, die nun einen ganz besonderen run den Geburtstag feiern kann. Lange Zeit war sie vielerorts prĂ€sent, etwa auf sog. Normaluhren auf öffentlichen PlĂ€tzen in deutschen StĂ€dten.
LANGLEBIG. Bis in die 1960er-Jahre hielt Hen kel an der âWeiĂen Dameâ als Werbefigur fest, wenngleich sie natĂŒrlich immer wieder an den jeweiligen Zeitgeist angepasst wurde. Im Jahr 1950 wurde sie gar im Rahmen eines âPersilâWerbefilms zum Leben erweckt. Bis heute ist sie vielerorts zu bewundern. Im Henkel-eige nen Showroom sind beispielsweise historische Emaille-Schilder sowie Porzellanfiguren zu be wundern, die in den 80ern von der Manufaktur Hutschenreuther angefertigt wurden. bd
An manchen Tagen liebt man seine Locken und ihren natĂŒrlichen und freshen Look, aber an anderen vermisst man Definition und Volumen. Dann hat âgot2bâ die Lösung: Mit dem âgot2b gotWavez Hydrating Wave Sprayâ und der âgot2b gotCurlz Refreshing Curl Creamâ wird das Styling zum Kinderspiel â fĂŒr definierte und unbeschwerte Locken und Wellen sowie viel Feuchtigkeit und Pflege.
Die neuen âNature Box Hair Butter 4in1â-Haarkuren sind richtige Beauty-Allrounder, fungieren sie doch gleichzeitig als Pre-Shampoo fĂŒr leichte Pflege, Haarmaske fĂŒr intensive Pflege, Conditioner zum Entwirren und Leave-in-Serum fĂŒr extra gepflegte Haarspitzen. Abgestimmt auf unterschiedliche BedĂŒrfnisse sind die Varianten âTiefenreparatur Avocadoâ sowie âNĂ€hrpflege Arganâ erhĂ€ltlich.
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Wenn graues Haar schneller nachwĂ€chst, als es der Termin zum FĂ€rben erlaubt, freut man sich ĂŒber eine gute Zwischendurch-Lösung. âLâOrĂ©al Magic Retouch Permanentâ kaschiert graues Haar mit leistungsstarker Farbe und einem einfachen DIY-System. Jetzt auch in einer lĂ€nger anhaltenden AusfĂŒhrung und mit PrĂ€zisionsApplikator sowie einem BĂŒrsten-Applikator fĂŒr universelle Anwendungen.
Mit 1. November startete Bic Austria eine SocialMedia-Kampagne fĂŒr das âBic Flexâ- Herrenrasierer-Sortiment. Die impactstarken Videos mit dem Slogan âJa, jetzt mit Wechselklingen â echt tolle Rasur!â fokussieren vor allem auf den âBic Hybrid Flex 3â. Der nachfĂŒllbare 3-Klingen-Nano-Tech-Rasierer punktet mit vielen Eco-Features, wie u.a. ein hoher Rezyklatanteil des Griffs und des Packagings.
LâOrĂ©al Paris prĂ€sentiert die âPro XXL LiftâMascara-Range, die einen wunderschönen Augenaufschlag ganz ohne professionelle Behandlung garantieren soll. Die der Schwerkraft trotzende Mascara hat zwei BĂŒrsten und ist mit wirkungsvollem Keratin angereichert. Diese innovative Kombination hilft dabei, LĂ€nge und Volumen zu betonen â der Einsatz von falschen Wimpern gehört damit der Vergangenheit an.
senta 2 in 1 KOMFORTABEL
Aus dem Hause Rauscher Consumer Products kommt nun eine Innovation im Bereich Damenhygiene auf den Markt: Unter dem Namen âsenta 2 in 1â werden neue Tampons lanciert, die aus Viskose und Baumwollfasern bestehen, zuverlĂ€ssig sind und zudem sehr komfortabel beim EinfĂŒhren und Tragen. Die Rohstoffe sind natĂŒrlichen bzw. pflanzlichen Ursprungs, das Produkt kann CO2-neutral produziert werden.
Ein angenehmes TragegefĂŒhl und ein gutes Gewissen bietet âCarefree 100% Organic Cotton Topsheetâ seinen Kundinnen. Die neuen Slipeinlagen, erhĂ€ltlich in âNormalâ und âLongâ, haben eine dermatologisch getestete OberflĂ€che aus 100% zertifizierter Bio-Baumwolle, sind atmungsaktiv, parfĂŒmfrei und enthalten 0% Farbstoffe oder elementare Chlorbleiche. Sie sind auch fĂŒr sensible Haut geeignet.
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Unter dem Namen âCleanly ecoâ kommt nun ein neues All-in-one-Universalwaschmittel auf den Markt. Dahinter stecken selbstauflösende Streifen, die vegan und hypoallergen sowie frei von Dioxan, Duftstoffen, Bleichmittel & Mikroplastik sind. Die Streifen sind dĂŒnn wie Papier und dadurch besonders leicht. ErhĂ€ltlich ist das Waschmittel in einer Verpackung ohne Kunststoff aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung.
Russell Hobbs distinctions AKZENTUIERT
Die neue âRussell Hobbs distinctionsâ-FrĂŒhstĂŒcksserie kombiniert Leistung und Ăsthetik im Retro-Design aus gebĂŒrstetem Edelstahl mit polierten Farbakzenten. Wasserkocher, Espressomaschine und ein Toaster mit extra langen Schlitzen fĂŒgen sich stilsicher in jede KĂŒche ein. Drei energiesparende wie auch leistungsstarke GerĂ€te, die mit vielen ausgeklĂŒgelten Funktionen ĂŒberzeugen.
Die Produkte der âVarta Outdoor Ambiance Lanternâ (Hochleistungs-LED) sind batteriebetrieben, dimmbar sowie stoĂ- und spritzwasserfest. Die drei Modelle, gehalten in Grau (L10), Blau (L20) und Schwarz (L30RH), sind mit dem ikonischen âVartaâ-Beam und dem silbernen âVartaâLogo ausgestattet. Dank zweier integrierter Haken auf der Ober- und Unterseite lassen sie sich auch hĂ€ngend befestigen. Die Abdeckung kann jeweils entfernt werden. Mit 15,3cm Höhe und einem Gewicht von 280g ist die âL10â (150 Lumen) auf Reisen ein guter Begleiter. Dieses Modell kann ebenso wie die âL20â die Farbe wechseln. Zweitere verfĂŒgt jedoch mit 400 Lumen ĂŒber eine stĂ€rkere Leuchtleistung. Star der Reihe ist das schwarze Modell, die âL30RHâ (500 Lumen). Diese kann sowohl mit auswechselbaren Batterien als auch mit einem integrierten wiederaufladbaren Akku betrieben werden. Besonders praktisch: Die âL30RHâ verfĂŒgt ĂŒber einen USB A-Ausgang und kann als Power Bank genutzt werden.
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Kastner Geöffnet
Am 2. November eröffnete der erste KĂ€rntner Kastner Abholmarkt in Wolfsberg. Es ist der achte Standort des GroĂhĂ€ndlers in Ăsterreich. Ăber 60.000 Artikel erwarten die KĂ€rntner Gastronom:innen. Ein Schwerpunkt liegt auf regionalen, saisonalen und nachhaltigen Produkten.
Hygienespezialist hollu wurde mit der Softwarelösung âNoaâ beim heurigen Tiroler Innovationspreis, Kategorie âDienstleistungsinnovationâ, nominiert. Der digitale Hygiene- und Prozessmanager bringt Prozesssicherheit in den Reinigungsalltag.
Von 10. bis 14. MĂ€rz findet die Internorga in Hamburg statt. Trendthemen wie Digitalisierung und Packaging & Delivery bekommen gröĂere Ausstellungsbereiche, mit Open Stage gibt es ein neues Konzept, das als Forum und Impulsgeber fungieren soll.
SpĂŒltechnikhersteller Hobart veranstaltete Ende Oktober den ersten ReUseDay. Dazu wurden rd. 100 Kund:innen, Partner:innen und Akteur:innen aus der Mehrwegbranche zu VortrĂ€gen und zum Austausch rund um hygienisches Handling sowie Zukunftspotentiale div. MehrwegbehĂ€ltnisse in den Europapark geladen.
Rational holte sich mit seiner CombiDĂ€mpfer Produktion in Landsberg am Lech den Gesamtsieg im heurigen Wettbewerb zur Fabrik des Jahres. Diese Auszeichnung wird seit 1992 von der Unternehmensberatung A.T. Kearney und der Wirtschaftszeitung âProduktionâ vergeben.
Die Kosten fĂŒr Energie und Lebensmittel steigen, die Konsument:innen (mĂŒssen) sparen â eine denkbar schlechte Kombination â und nach der Corona-Krise die nĂ€chste HĂ€rteprĂŒfung fĂŒr die Gastronomie.
Die aktuellen Preiserhöhungen bei Lebensmitteln und Energie setzen auch der Gastronomie stark zu. Neben den exorbitant steigenden Energiepreisen wird auch der Wareneinkauf fĂŒr die Betriebe massiv teurer. Besonders stark spĂŒren die Gastrobetriebe die erhöhten Einkaufspreise bei Ăl, Butter, Mehl, Zucker und Fleischâ, heiĂt es vom Fachverband Gastronomie der WKO. FĂŒr viele Gastronomen bedeutet das: Vom Rechnungsbetrag bleibt nach Abzug der Kosten nichts ĂŒber. Manchmal wird sogar draufgezahlt. Um gegenzusteuern, wird Energie gespart oder preisbewusster eingekauft â aber v.a. bei Kleinbetrieben sind die Margen oftmals bereits zu gering, um die Schrauben noch enger zu stellen. Laut dem Kreditschutzverband KSV gab es heuer in den ersten drei Quartalen bereits 427 Insolvenzen in Gastronomie- und Tourismusbetrieben â zum Vergleich: im gesamten Jahr 2021 waren es 383.
GĂSTE. Es nimmt also nicht wunder, dass sich viele Gastronomen nun dafĂŒr entscheiden, die gestiegenen Kosten an die GĂ€ste weiterzugeben. In Lokalen mit entsprechender Klientel ist dies auch relativ problemlos möglich â einkommensstarke GĂ€ste stört es weniger, wenn das Schnitzerl fĂŒnf Euro mehr kostet, als den durchschnittlichen Gast im Wirtshaus am Eck. Eine mögliche Lösung: Mischkalkulation. Sprich: Die Preise fĂŒr andere Positionen der Speisekarte (z.B. GetrĂ€nke, Beilagen,âŠ), bei denen evtl. noch mehr Spielraum ist, etwas erhöhen. âJeder Betrieb muss selbst anhand seiner Kalkulation entscheiden, ob und in welchem Umfang die Kostensteigerungen weitergegeben werdenâ, betont man beim Fachverband Gastronomie. Ein genauer Blick in die Buchhaltung wird in den kommenden Wochen und Monaten jedenfalls unerlĂ€sslich bleiben. kp
© Marian Weyo / shutterstockTatratea Hibiscus and Red Tea Liqueur 37%: AuszĂŒge aus rotem Tee, Hibiskus und Sauerkirschen zeichnen diesen rubinroten Tatratea aus. Er schmeckt sĂŒĂlich nach Pralinen, Sultaninen und CrĂšme BrĂ»lĂ©e; dazu mischen sich Aromen von winterlichen GewĂŒrzen und Datteln.
Der Drink: âHibiscus Rose Fizzâ
4cl Tatratea Hibiscus and Red Tea Liqueur 37% 1cl Limettensaft
Fentimans Rose Lemonade Heidelbeeren, Minze
Einen kulinarischen Ausflug in die Berge gibt es bei der diesmaligen Verkostung, denn es treten zwei Tee-Liköre der farbenfrohen âTatrateaâ-Range gegeneinander an: Der âHibiscus and Red Tea Liqueurâ in der âHibiscus Rose Fizzâ-Drinkvariante und der âPeach and White Tea Liqueurâ als âTatra Pink Muleâ.
OPTIK. âKann ich die nachher als To Go-Trinkflasche verwenden?â, fragt eine Verkosterin beim Anblick der wertig anmutenden Flaschen in Pink, respektive Gold. Wir sind uns einig: Die farbenfrohe âTatrateaâ-Range â die ja aus ĂŒber zehn Sorten besteht â ist sicherlich in jeder Bar ein toller Hingucker, der neugierig aufs Probieren macht. Und auch die Drinks prĂ€sentieren sich in fröhlichen, sommerlichen Rottönen; die FrĂŒchte tun ihr Ăbriges: âDa denkt man sofort an Feierlichkeiten⊠eine Hochzeit im Mai, ein Geburtstag im SommerâŠâ, schwelgt eine Verkosterin. âEine Redaktionssitzung im Winterâ, ergĂ€nzt eine Kollegin augenzwinkernd. Aber es herrscht Einigkeit: Optisch machen die Drinks Lust aufs Kosten â und der herrlich fruchtige Duft aus beiden GlĂ€sern verstĂ€rkt dies zusĂ€tzlich.
HIBISCUS. Wir beginnen mit dem âHibiscus Rose Fizzâ. Die Mischung aus Fruchtigkeit sowie sĂŒĂlichen und sĂ€uerlichen Aromen entreiĂt uns ein synchrones: âMmmhâ. Sofort beginnen wir, uns die perfekte Szenerie fĂŒr den
Drink auszumalen: âDazu ein paar Shrimps und es ist der perfekte Start in einen wundervollen Abendâ, âoder einen Cheesecake fĂŒr den perfekten Abschlussâ, lauten die VorschlĂ€ge. Dies unterstreicht die Vielseitigkeit des Drinks, die sicherlich auf die angenehme Aromenvielfalt zurĂŒckgeht.
PEACH. Wir wenden uns dem âTatra Pink Muleâ zu. Der Drink ist etwas weniger sĂŒĂlich, was bei zwei Verkosterinnen fĂŒr groĂe Zustimmung sorgt; gleichzeitig ist er umso intensiver, was den fruchtigen Pfirsichgeschmack angeht. Auch der Tee kommt in dieser Variante deutlicher raus, finden wir. âWie ein geschmeidiger, alkoholischer Pfirsicheisteeâ, konstatiert eine Verkosterin. Der Wunsch nach einem begleitenden Burger oder Roastbeef-Sandwich wird geĂ€uĂert. Ebenso der Verdacht, dass die Drinks auch mit Sekt aufgespritzt sehr gut schmecken könnten. Notiz am Rande: Das tun sie âinsbesondere der âHibiscus Rose Fizzâ.
FAZIT. âDer Geschmack wirdâs diesmal nicht entscheidenâ, bringt eine Verkosterin das Entscheidungsproblem auf den Punkt â denn beide Drinks schmecken allen sehr gut. Als Entscheidungskriterium wird daher OriginalitĂ€t herangezogen â und da kristallisiert sich fĂŒr uns ein klarer Sieger heraus:
Tatratea Peach and White Tea Liqueur 42%:
Durch die Beigabe von AuszĂŒgen aus weiĂem Tee und Pfirsich hat dieser Tatratea einen langanhaltenden Geschmack von Honigwein und gelben BlĂŒten sowie Aromen von frischen und getrockneten Pfirsichen, parfĂŒmiert mit weiĂem Tee.
Der Drink: âTatra Pink Muleâ
4cl Tatratea Peach and White Tea Liqueur 42% 1cl Limettensaft
Fentimans Pink Ginger Himbeeren, Minze
Seinen Ursprung hat Tatratea in der Volksmedizin des slowakischen Tatra-Gebirges: HeiĂes Wasser wurde ĂŒber die geheime KrĂ€utermischung gegossen; der Aufguss mit Alkohol, Honig, Knoblauch und Talg versetzt. Jeder hatte sein eigenes Rezept â doch alle nannten es Tee.
www.ammersin.at | bestellung@ammersin.at
Tatratea Hibiscus and Red Tea Liqueur 37%
Tatratea Peach and White Tea Liqueur 42%
Den Cola-Mixer âAqua Monacoâ gibt es nun auch zuckerfrei. Somit ist âAqua Monaco Cola Sugarfreeâ der erste zuckerfreie Mixer fĂŒr die Gastronomie. Er wurde eigens fĂŒr den professionellen Einsatz optimiert und eignet sich besonders fĂŒr Drinks auf Basis von Bourbon oder Rum. Durch die fein perlende KohlensĂ€ure schmeckt das Cola fruchtiger und weniger sĂŒĂ als ĂŒblich. www.aquamonaco.com
In der Vollholzbrauerei Wildshut der Stiegl-Brauerei werden besondere BierspezialitĂ€ten kreiert. Verwendet werden Urgetreidesorten aus der eigenen Bio-Landwirtschaft. Den âWildshutâKlassiker âGmahde Wiesnâ gibt es nun in neuer Rezeptur. Die Kombination aus belgischer Saisonhefe mit regionalen WiesenkrĂ€utern ergibt ein KrĂ€uterbier mit sanft harzigen Noten. www.biergut.at
Ein unfiltrierter Zwicklbock aus dem Hause Zwettler, der in einem Whiskyfass des âWhiskys J.H.â Haider gereift ist, tritt nun in Form eines facettenreichen Starkbiers unter dem Namen âModus Operandiâ auf. Mit einem komplexen Aromenspiel aus Karamell-, Rauch- und Fruchtnoten sowie einem Alkoholgehalt von 11,3 Vol.% ist das limitierte Bier stark, aber harmonisch. www.zwettler.at
âRon BarcelĂłâ, die dominikanische Rum-SpezialitĂ€t im Vertrieb von Coca-Cola, begeht das 40. JubilĂ€um mit einer limitierten Geburtstagsedition. Der âBarcelĂł Imperial Premium Blend 40th Aniversarioâ ist mehr als zwei Jahrzehnte in EichenfĂ€ssern gereift. Das Ergebnis ist ein komplexer und vollmundiger Rum, der ab November in nummerierten 700ml-Flaschen erhĂ€ltlich ist. www.rumzentrum.at
Kreativbraumeister Markus Trinker und das BrauTeam des Bierguts Wildshut der Stiegl-Brauerei ergĂ€nzen nun das âWildshutâ-Frischebier-Sortiment um zwei Sorten: âHopfenherzâ ist ein ausgewogenes, vollmundiges Kellerbier mit zarten Malztönen; âMalzreigenâ ist eine untergĂ€rige, kastanienbraune BierspezialitĂ€t mit Aromen von Karamell, Röstkaffee sowie Schokolade. www.biergut.at
Mit einem öffentlichen Fassanstich prĂ€sentierte die SchlĂ€gl Stiftsbrauerei den âDoppel Bock 2022â. Das in dezentem Orange schimmernde Bier wurde mit hellem Pilsner Malz gebraut; es duftet nach Waldhonig und KrĂ€utern und ĂŒberzeugt mit einer Aromenvielfalt aus malzbetonter SĂŒĂe, weich eingebundener KohlensĂ€ure und einer trocken anmutenden Bittere. www.stiftsbrauerei-schlaegl.at
Mit dem heurigen âJahrgangspilsâ stellt Reininghaus ein Gourmet-Bier vor, das aus der Leutschacher Aromahopfen-Sorte Celeja gebraut wird. Bereits in der Nase ist das typische Hopfenaroma des strohgelben Pils wahrnehmbar, geschmacklich kontrastiert das Bier einen schlanken Malzkörper mit einer deutlichen Hopfenbittere. Es hat einen Alkoholgehalt von 4,8 Vol.%. www.brauunion.at
âDoorlyâsâ ist eine Marke der Foursquare-Destillerie, die sich auf Barbados befindet â der Spirituosen-Vertrieb Top Spirit bringt die Produkte dieser Brand jetzt auch nach Ăsterreich. Alle âDoorlyâsâ Rums basieren auf fermentierter Melasse und werden vor Ort destilliert, gereift, geblendet und abgefĂŒllt. Das Familienunternehmen zeichnet sich durch innovative Entwicklungen aus. www.topspirit.at
629 Aussteller:innen und ĂŒber 34.000 Besucher:innen kamen auf der heurigen âAlles fĂŒr den Gastâ in Salzburg zusammen. Die Stimmung am Branchentreffpunkt war durchwegs positiv.
Das heurige Wachstum bei Ausstellern und Besuchern zeigt: Die Messe ist unverzichtbarer Impulsgeber fĂŒr die Gastronomie- und Hotelleriebranche im Donau-Alpen-Adria-Raumâ, freut sich Benedikt Binder-Krieglstein, CEO bei RX Austria & Germany, âes war groĂartig zu sehen, mit welcher Zuversicht und welchem Mut die Unternehmen in die Zukunft blicken, investieren und Lösungen fĂŒr die aktuellen Probleme finden.â Ein groĂes Thema war neben der Digitalisierung die Nachhaltigkeit. So prĂ€sentierte Tork am Messestand sein Konzept des âPaperCircleâ: Mit im GepĂ€ck waren zahlreiche Informationen und Ideen zum Thema Kreislaufwirtschaft und Recyclingpotential von PapierhandtĂŒchern.
EFFIZIENT. âBei uns als Maschinenhersteller ist ganz klar das Thema Energieeffizienz und -Einsparung sehr wichtig â aber das wird sicher noch intensiver werdenâ, sagt Johann Freigassner, GeschĂ€ftsfĂŒhrer Winterhalter. Auf der Alles fĂŒr den Gast war auch die digitale Erlebniswelt des SpĂŒlspezialisten in analoger Form am Start: Die Experten standen bei Fragen rund um das Thema gewerbliches SpĂŒlen zur VerfĂŒgung. Zudem konnte die neue
âPT Utensilâ-GerĂ€te- und GeschirrspĂŒlmaschine erstmals live begutachtet werden.
NEUES. Wie gewohnt gab es auf der Messe auch zahlreiche Innovationen zu entdecken:
Hagleitner stellte mit dem ersten automatischen Feuchttuchspender eine Weltneuheit vor. Der Spender hĂ€ndigt FeuchttĂŒcher zur OberflĂ€chendesinfizierung ganz ohne BerĂŒhrung aus. Bei Vorwerk gab es gleich zwei Neuheiten zu erleben: So verfĂŒgt der âThermomixâ nun ĂŒber eine Scaling-Funktion, mit der PortionsgröĂen angepasst werden können; das neue âVK7 Akku-Reinigungssystemâ steht fĂŒr moderne Reinigung mit Extra-Power. FlĂŒssige News gab es bei Stiegl: Am Messestand gab es den traditionellen âStiegl-Bockâ erstmals in Bio-QualitĂ€t als âBio-Bockâ zu kosten.
GEMEINSAM. Zum ersten Mal gemeinsam prĂ€sentierten sich die GroĂhĂ€ndler Metro und AGM. âWir haben immer gesagt, dass wir durch den Zusammenschluss mit den AGM-MĂ€rkten das Beste aus beiden Welten anbieten wollen, und das haben wir nun auch gezeigtâ, so Metro Ăsterreich CEO Xavier Plotitza. Insgesamt bemerkten viele Aussteller:innen heuer einen RĂŒckgang bei der Anzahl von privaten Besucher:innen auf der Messe, zugunsten eines Anstiegs von Fachbesucher:innen. FĂŒr Darbo war der Austausch Ă€uĂerst lohnend: âVon der âAlles fĂŒr den Gastâ nehmen wir mit, dass es wichtig ist, auch in schwierigen Zeiten kontinuierlich am Kundenkontakt zu arbeiten und immer wieder Innovationen zu bringen, um Problemlösungen fĂŒr die Gastronomie anbieten zu könnenâ, so Erwin Egger, Verkaufsleiter Ăsterreich. Die nĂ€chste Alles fĂŒr den Gast findet von 11. bis 15. November 2023 statt. kp
Vom Himalaja bis zum heimischen KrĂ€utergarten â die Teewelt von Dallmayr erstrahlt seit Oktober im nachhaltigen Verpackungsdesign. Die QualitĂ€t, die Sortenvielfalt und der Geschmack bleiben dabei unverĂ€ndert. FĂŒr noch mehr Teegenuss aus nachhaltigem Anbau hat Dallmayr zudem sein Sortiment gestrafft und bietet ab sofort 13 beliebte Sorten mit Bio-Siegel an. www.dallmayr.de
Weinbergmaier prĂ€sentiert neue TK-Convenience-Produkte in Bio-QualitĂ€t unter den Marken âBauernlandâ und âToni Kaiserâ. Der TiefkĂŒhlSpezialist setzt dabei auf erstklassige Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau, die nach traditionellen Rezepten schonend verarbeitet werden. 100% biologische Rohstoffe und 0% Einsatz von Zusatzstoffen â das ist der hohe QualitĂ€tsanspruch von âBauernlandâ und âToni Kaiserâ. Unter der Marke âBauernlandâ werden zwei Beilagenknödel angeboten â der âBio Semmelknödelâ und der âBio ErdĂ€pfelknödelâ. Bei âToni Kaiserâ wird das Sortiment gleich um fĂŒnf Bio-Varianten erweitert. Neu im Knödel-Portfolio sind die âBio Marillenfruchtknödelâ aus Topfenteig (roh), die âBio Nuss-Nougat-Knödelâ aus Kartoffelteig (roh), die âBio Germknödelâ aus Hefeteig und mit fruchtig-feinem Powidl von âdarboâ gefĂŒllt. Das Strudel-Angebot wird um die Klassiker âBio Apfelstrudelâ (ohne Rosinen, vegan und mit steirischen Ăpfeln gefĂŒllt) und âBio Topfenstrudelâ (ebenfalls ohne Rosinen) erweitert. www.weinbergmaier.at
âAikoâ ist die Marke des authentischen Asia-Saucen-Sortiments von Mautner Markhof Foodservice. Dieses wird nun um die vielseitige âTeriyaki Glazeâ erweitert. Die typische dunkle TeriyakiSauce in der 730ml-Glasflasche sorgt fĂŒr den typischen Glanz von Teriyaki-Gerichten und verleiht Fleisch, GemĂŒse, Wokgerichten, Rolls oder Bowls einen fein-wĂŒrzigen Geschmack. www.mautner.at
Eine prickelnde Pop-Kooperation ist die Zusammenarbeit von Dom PĂ©rignon und Lady Gaga, die in ihrem zweiten Jahr die Limited Edition des âDom PĂ©rignon RosĂ© Vintage 2008â prĂ€sentiert. Das auffĂ€llige Design der Flasche unterstreicht den ausdrucksstarken Champagner mit der charakteristischen SĂ€ure von Pinot Noir Trauben und einem Aromennachhall von Pfingstrosennoten. www.moet-hennessy.at
Perfekt fĂŒr die Winterzeit ist die neue Eiskreation der Marke âCarte DâOrâ von Unilever Food Solutions und Eskimo. âProfessional Maroneâ ist dank des hohen Sahneanteils (7,5%) besonders cremig und enthĂ€lt 18 Prozent feines MaronenpĂŒree sowie kleine MaronenstĂŒckchen. Inspirationen fĂŒr winterliche Dessertkreationen mit der neuen Eissorte gibt es auf www.unileverfoodsolutions.at
Der Foodservice-Spezialist Aviko prĂ€sentiert mit den âStraight Churrosâ eine sĂŒĂe GebĂ€ck-Variante, die als purer Snack oder als Dessert-Variation Erinnerungen an den Spanien-Urlaub weckt. Die Brandteig-StĂ€bchen werden nach original spanischem Rezept hergestellt, sind auĂen knusprig, innen weich und bestechen schon von weitem durch ihren unwiderstehlichen Duft. www.aviko.de
Fruchtig-sĂŒĂ ist die heurige FesttagscocktailKreation der Feinkost Manufaktur Wilhelm Goedeken. Im âFesttagscocktail 2022â treffen groĂe, leicht salzige Garnelen auf ein helles, cremiges Sahne-Dressing mit Bananen-, Pfirsich- und ApfelstĂŒckchen sowie eine MandelumhĂŒllung. Vanille- und Schokolade-Tropfen runden die feierliche Kreation geschmacklich wie optisch ab. www.goedeken.de
Die österreichische Marke âveginiâ, spezialisiert auf pflanzenbasierte Fleischalternativen, setzt auf neue Gastro-Packungen. BratwĂŒrste & Co gibt es nun in schicken 3kgKartonagen anstatt wie bisher in 5kgPackungen. An der Rezeptur der Produkte hat sich hingegen nichts geĂ€ndert. Die rein pflanzlichen Artikel werden weiterhin primĂ€r auf Erbsenprotein-Basis hergestellt. www.vegini.at
Tork und Reckitt Benckiser bringen zusammen ein Sortiment an Hygiene-Produkten auf den Markt. Dieses umfasst folgendes: âTork Sagrotan Antibakterieller Allzweck-Reinigerâ in einer vollstĂ€ndig recycelbaren Flasche mit SprĂŒhkopf, eine antimikrobielle âTork Sagrotan Schaumseifeâ sowie âTork Sagrotan HĂ€ndedesinfektionsgelâ fĂŒr die Verwendung in âTorkâ-Spendern. www.tork.at
Die akkubetriebene Sitzheizlösung âheatmeâ (Moonich) wurde zu âheatme Smartâ weiterentwickelt. Ist der Akku leer, wird dieses WĂ€rmekissen in einen Ladetower geschoben und lĂ€dt automatisch und kabellos ĂŒber Induktion. Dank der Akkus mit Lithium-Eisen-Phosphat-Technologie wurde zudem die Laufzeit der Batterie erhöht. Zu verbesserter Nachhaltigkeit tragen austauschfĂ€hige Komponenten bei. www.heatme.de
Der âHobart Two-Level-Washerâ hat zwei Waschkammern, in denen gleichzeitig gespĂŒlt werden kann. Beide verfĂŒgen ĂŒber mehrere Reinigungsprogramme, die separat ausgewĂ€hlt werden können. Wegen seiner kompakten Bauweise benötigt das leistungsstarke GerĂ€t nicht mehr Platz als eine herkömmliche SpĂŒlmaschine. Die SpĂŒlkapazitĂ€ten werden damit jedoch verdoppelt. www.hobart.de
BerĂŒhrungslose Hygiene-Konzepte werden in der heutigen Zeit besonders gerne angenommen. Hagleitner prĂ€sentierte auf der Alles fĂŒr den Gast eine dazu passende Weltneuheit, nĂ€mlich den ersten Feuchttuchspender, der TĂŒcher fĂŒr die OberflĂ€chendesinfektion ausgibt, ohne selbst berĂŒhrt zu werden. Dies ist nicht nur hygienisch, sondern reduziert auch den Verbrauch. www.hagleitner.at
Mit der vollautomatischen Dosiertechnik âhollutech Dishesâ wird der Verbrauch von Reinigungsmittel bei der Geschirr- und GlĂ€serreinigung optimiert. Ab sofort verfĂŒgt dieses Feature ĂŒber exaktes Monitoring und Daten-Reporting. Auf einen Blick ist ersichtlich, welche SpĂŒlmaschinen angeschlossen sind und welche Reinigungs- und Desinfektionsprodukte verwendet werden. www.noa.online
Wegen der Verknappung von Mikrochips und anderen Materialien sorgt Hobart fĂŒr SpĂŒlgerĂ€te mit vereinfachter Steuerung bei hoher Leistung. Die âProliteâ-Reihe umfasst neun Modelle mit garantierten Lieferzeiten, darunter verschiedene UntertischspĂŒlmaschinen und mehrere Haubenmodelle. In allen Maschinen ist die bewĂ€hrte elektronische Steuerung mit digitaler Temperaturanzeige verbaut. www.hobart.de
Neben den vertrauten Basisfunktionen bietet die neue âX6â-Generation der âSilexa WipeâSchanksysteme von Redl auch ein âCocktailmodulâ. In nur zwei bis fĂŒnf Sekunden können so Cocktails zubereitet werden. Möglich sind ĂŒber 100 prĂ€zise portionierte Cocktails aus bis zu 24 GetrĂ€nkezutaten â ganz ohne Barkeeper. Der patentierte Hygieneadapter sorgt fĂŒr Sauberkeit. www.redl.net
Gerhard Zadrobilek betreibt eine Zucht hochwertiger Wagyu Rinder â eine Rasse, deren Fleisch weltweit als âKobe Beefâ bekannt ist. Nach einem Markenkonflikt mit Japan darf er nun als einziger Produzent in der EU âKobe Beefâ im Markennamen fĂŒhren.
In Ăsterreich war der ehemalige RadsportProfi Zadrobilek der Erste, der sich mit der japanischen Edelrasse beschĂ€ftigte, die zu den geschmackvollsten, exklusivsten und teuersten Fleischsorten der Welt zĂ€hlt. Am Beginn seiner Zucht im Jahr 2006 gelang es ihm, Embryonen von reinrassigen Rindern aus der PrĂ€fektur Kobe zu transferieren. Ein Grund, warum er 2010 âKobe Beef Austriaâ als
Nach zwei Jahren Pause hat sich heuer auch Eurogast wieder auf dem gröĂten Branchentreffen des Landes, der Alles fĂŒr den Gast in Salzburg gezeigt. Passend dazu freute sich das Team, die neue Aufstellung der Gruppe und einen Relaunch prĂ€sentieren zu dĂŒrfen.
Nach der Eingliederung der Zeller Gruppe im April und der Ăbernahme des AGM-Standortes in Bludenz ist der GastronomiegroĂhĂ€ndler Eurogast nun flĂ€chendeckend in ganz Ăsterreich vertreten. Peter Krug, GeschĂ€ftsfĂŒhrer Eurogast Ăsterreich: âMit der neuen Struktur ist die Eurogast nun konkurrenzfĂ€higer, schlagkrĂ€ftiger, un-
Gemeinschaftsmarke in der EU registrieren lieĂ. Zudem wusste auĂerhalb Japans kaum jemand etwas mit der Rinderrasse Wagyu anzufangen. Anders verhielt es sich beim Begriff âKobe Beefâ, das bereits in der Gourmet-KĂŒche bekannt war. Das Fleisch zeichnet sich durch eine gleichmĂ€Ăige, intensive Marmorierung aus, die fĂŒr einen satten und vollen Geschmack sorgt. Dank der Zartheit und Saftigkeit können
In der Gourmet-KĂŒche bekannt ist das âKobe Beefâ wegen seiner intensiven Marmorierung sowie Zartheit und Saftigkeit.
viele Fleischteile am Grill und nicht nur im Topf als Siedefleisch landen. AuĂerdem hat das Wagyu-Fleisch einen wesentlich höheren Anteil an ungesĂ€ttigten FettsĂ€uren als andere Rinderrassen.
URSPRUNGSBEZEICHNUNG. AuĂerhalb Japans war es lange Zeit sehr schwierig, an die schwarzen Rinder aus Kobe zu kommen. Dort wurde es zur Marke gemacht und ihre geografische Ursprungsbezeichnung entsprechend geschĂŒtzt. Mit dem Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan, das im Februar 2019 in Kraft trat, kam auch eine Diskussion um die Marke fĂŒr die edlen Fleischteile auf. Japan wies seine Botschaften in den EU-LĂ€ndern an, die Verwendung geografischer Ursprungsbezeichnungen, speziell bei âKobe Beefâ, intensiv zu kontrollieren. âDank Einsatz und UnterstĂŒtzung der Ăsterreichischen Wirtschaftskammer und verschiedenster Stellen der EU konnte fĂŒr die Marke âKobe Beef Austriaâ eine Einigung erzielt werdenâ, lĂ€sst Zadrobilek in einer Aussendung wissen. Ausschlaggebend war nicht zuletzt die Existenz der Marke vor Beginn der Verhandlungen, wodurch die Bedingungen fĂŒr die Koexistenz der Marke und der geografischen Angabe erfĂŒllt wurden. Damit darf Zadrobilek die 2010 angemeldete Marke âKobe Beef Austriaâ weiterhin unbegrenzt nutzen, was ein Alleinstellungsmerkmal bedeutet. pm
Eurogast Ăsterreich GFs Alexander Kiennast und Peter Krug mit Rudolf Schwarzenbacher, GF Eurogast Zell am See.
schen Lieferanten können wir noch mehr Augenmerk auf Nachhaltigkeit und RegionalitĂ€t legenâ, ist Peter Krug ĂŒberzeugt.
terscheidbarer und regionaler denn je!â Im Mittelpunkt steht dennoch, oder sogar stĂ€rker denn je, der Fokus auf die Region. Ein neuer optischer Auftritt kommuniziert die bewĂ€ltigten VerĂ€nderungen. âUnsere bisherigen Werte konnten wir mit dem neuen Auftritt noch weiter festigen und diese noch zusĂ€tzlich um neue Werte ergĂ€nzen. Dank unserer heimi-
FAKTEN. Eurogast Ăsterreich ist ein Zusammenschluss von zehn privaten GastronomieGroĂhĂ€ndlern mit 18 Standorten in Ăsterreich.
Seit Sommer 2021 ist der Kooperationspartner Gastro-Fresh aus SĂŒdtirol/Italien an Bord und ergĂ€nzt das Liefergebiet der Eurogast bis hin zum Gardasee. Die Gruppe handelt mit ĂŒber 36.000 Produkten, beschĂ€ftigt mehr als 1.600 Mitarbeiter:innen und beliefert ĂŒber 45.000 Betriebe in Ăsterreich und Deutschland. ks
Aus allen Produktvorstellungen der letzten Ausgabe [10/2022] haben die Handelsentscheider ihre Top-Favoriten gewÀhlt.
Seit ich zu rauchen aufgehört habe, feiern meine Geschmacksner- ven eine Dauer-Party. Es ist wirklich so. Alles schmeckt intensiver und besser als je zuvor. Falls Sie rauchen, probieren Sie es mal in einer ruhigen Zeit aus, Sie können dann ja wieder weiterrauchen, wenn es sein muss â ich habe dafĂŒr das allergröĂte VerstĂ€ndnis! Bereits nach drei bis vier Tagen geht es jedenfalls los mit dem Geschmacks-Feuerwerk, ich schwöre es! Man kann mich seither mit Essen wirklich glĂŒcklich machen, oder auch echt unglĂŒcklich, wennâs daneben geht. Ersteres hat das brandneue âEverest Tikka Masala Curry Created by Blue Elephantâ, das Winkelbauer gerade lanciert, geschafft. Die Thai-Currys von âBlue Elephantâ kannte ich ja bereits und koche damit gerne und regelmĂ€Ăig. Die neuen indischen Currys, die Chef Nooror jetzt fĂŒr die Reismarke âEverestâ kreiert hat, mussten daher schnell einem Testessen unterzogen werden. ResĂŒmee: jeder einzelne Geschmacksnerv war einfach nur glĂŒcklich. So wĂ€rmend, so duftend und so wohltuend. Danke liebes Winkelbauer-Team fĂŒr diesen Launch!
Das âLieblingsproduktâ wird aus all jenen Neuheiten gewĂ€hlt, bei denen wir die Gelegenheit bekommen, sie selbst zu probieren.
Eisenmangel ist eine hĂ€ufige Mangelerscheinung â mit âhappy day immun Eisenâ prĂ€sentiert Rauch einen Fruchtsaft mit der Extraportion Eisen: Gleich ein Drittel des Tagesbedarfs wird mit einem Glas gedeckt. Auch die Handelsentscheider:innen scheinen der DauermĂŒdigkeit den Kampf angesagt zu haben: Sie wĂ€hlten âhappy day immun Eisenâ zum Foodprodukt des Monats.
Eine hygienisch reine KĂŒche wĂŒnscht sich wohl jede:r. Mit dem neuen âCillit Bang KĂŒchen Hygiene Reinigerâ können nicht nur 99,9% der Bakterien und Viren, sondern auch Hefen, Fett und Seifenreste entfernt werden. Auch bei den Handelsentscheider:innen soll die KĂŒche zu den Feiertagen blitzen: âCillit Bang KĂŒchen Hygiene Reinigerâ ist das Nonfood-Produkt des Monats.