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PRESTIGE TRAVEL 02-2026

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THE LEADING SWISS TRAVEL MAGAZINE

VOLUME 58

«ARUBA – ONE HAPPY ISLAND» BUCUTI & TARA BEACH RESORT

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www.prestige-travel.ch | CHF 9.50

NAMIBIA INDISCHER OZEAN BELIZE SPANIEN PORTUGAL ITALIEN GRIECHENLAND ÖSTERREICH DEUTSCHLAND SCHWEIZ


Get Closer to the Caribbean Auf acht traumhaften Karibikinseln heißen Sie 17 Resorts nur für Erwachsene willkommen. Hier finden Sie Strände mit weichem Sand und Wasser so klar wie Kristall. Schweben Sie im Walk-in-Pool, erleben Sie die Faszination neuer Wassersportarten oder genießen Sie die Ruhe in Ihrer privaten Suite. Seit über 40 Jahren machen wir Karibikferien zu etwas ganz Besonderem – damit Sie einfach entspannen und alle Inklusivleistungen in vollen Zügen genießen können.

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MASSGESCHNEIDERTE ERLEBNISSE DER ULTIMATIVE

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Das Streben nach exklusiven Erlebnissen prägt die Reisen im laufenden Jahr. Weltenbummler suchen nach «Coolcations» an einzigartigen, oft abgelegenen Reisezielen, die eine Mischung aus Abenteuer und Ruhe bieten. «Dupes» berühmter Sehenswürdigkeiten, innovativ und unberührt, bieten neue Möglichkeiten, sich zu rühmen – ohne Menschenmassen. Privatsphäre hat die Prioritätenliste erklommen – und manchmal mit einem besonderen sozialen Touch neu definiert. Gesundheit und Wellness sind nach wie vor eng mit Reisen verknüpft. Der Trend geht zu ganzheitlichen Retreats, die neben luxuriösem Komfort auch spirituelles Wachstum bieten. Diese transformativen Reisen führen oft über Kontinente hinweg und sind sorgfältig darauf ausgerichtet, Körper, Geist und Seele zu regenerieren. Sie versprechen nicht nur Entspannung, sondern auch eine Erneuerung des Selbst in luxuriösem Ambiente. Neue und weniger überfüllte Reiseziele haben die einstigen Stars entthront. Belize bietet wilde Strände und Dschungel, Namibia entfaltet seine beunruhigenden Wüsten und Aruba verführt mit Sicherheit für den Reisenden. Griechenland gilt für viele als erste Adresse, wenn es um Traumstrände in Europa geht, und Teneriffa (spanisch: Tenerife), die grösste der Kanarischen Inseln, überzeugt mit Natur und milden Temperaturen. Viel Lesevergnügen wünscht

Urs Huebscher Editor in chief

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PRESTIGE TRAVEL

CORRECTOR Mario Hetzel

OWNER Schweizer Fachmedien GmbH Pfeffingerstrasse 19 CH-4153 Reinach Telefon +41 61 711 13 93 info@schweizerfachmedien.ch www.schweizerfachmedien.ch PUBLISHER Francesco J. Ciringione PUBLISHING DIRECTOR Hasan Dursun EDITOR-IN-CHIEF & PRODUCT MANAGER Urs Huebscher u.huebscher@schweizerfachmedien.ch HEAD OF SALES Hazim Junuzovic h.junuzovic@schweizerfachmedien.ch

IM PRES SUM

SALES Virginie Vincent v.vincent@schweizerfachmedien.ch HEAD OF PRODUCTION & ART DIRECTION Sandra Schneider s.schneider@schweizerfachmedien.ch GRAPHIC DESIGN Melanie Moret Inga Kleine NEWS / BUCKET LIST / GADGETS Urs Huebscher EDITORS Silvia Schaub, Katrin Gehri, Heinz Staffelbach, Norbert Eisele-Hein, Urs Huebscher

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PHOTOGRAPHS Hotels & Resorts, Pressestellen Veranstalter, Tourist Boards, Airlines, Reedereien, Shutterstock, Bilddatenbanken. Alle Fotos, soweit nicht anders vermerkt, mit Genehmigung des Urhebers. COVER PICTURE Aruba Tourism Authority & Bucuti & Tara Resort ONLINE www.prestige-travel.ch ONLINE-EDITOR Urs Huebscher ADMIN, COORDINATION & SUBSCRIPTIONS Serpil Türkmen s.tuerkmen@schweizerfachmedien.ch PRICE  Issue CHF 9.50, 4 Issues ­CHF 38.– ISSN Print 2813-1479 ISSN E-Mag 2813-1487 A PART OF FIRST CONSULENZA AG


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PRESTIGE TRAVEL

CRUISES

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SPECIAL DESTINATION ARUBA 8 One happy island 16 Kulinarisches Paradies 22 RUINEN, RIFF UND REGENWALD Belize NAMIBIA 28 Weite, Wüste, Wildlife 38 Die Wüste lebt – der Tok-Tokkie-Trail 42 EIN FEST DER AROMEN IM INDISCHEN OZEAN Milaidhoo 44 DIE FRAGE NACH DEM, WAS WIRKT, UND DEM, WAS BLEIBT Dr. Arun Kallarackal Tomson, Four Seasons Resort Maldives 46 GASTRONOMISCHES UND ÖKOLOGISCHES ERLEBNIS Avis Marie Reprich, Restaurant Neptuno’s

58 AM RAND DES ATLANTIKS Precise Resort Tenerife 64 ZWEI INSEL-SCHÖNHEITEN IM ATLANTIK Madeira & Porto Santo 68 ZWISCHEN WELLNESS, NATUR UND KULINARIK Eine genussvolle Reise an die deutsche Nordsee

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48 WHERE PARADISES MEET SANI Resort 52 AUS DEM STEIN GEBOREN AMOH Resort 54 ZUGÄNGLICHER LUXUS MIT DER AUTHENTIZITÄT VON ZAKYNTHOS Lesante Classic wieder eröffnet

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72 AUF SEE MIT DER MSC MERAVIGLIA Luxus, Unterhaltung und Genuss auf höchstem Niveau 78 AUF DER SEINE Reisen wie gemalt mit Thurgau Travel

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© Barbara Honner, Bürger und Verkehrsverein Tübingen

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GADGETS

SWISSNESS

98 EIN MINIMALISTISCHER ALUMINIUM-KABINENKOFFER, DER EIN REISELEBEN LANG HÄLT ArcLine One

101 STOFFGEWORDENE INSPIRATION Sorell Hotel City Weissenstein

100 GENUSS, DESIGN UND FUNKTION FÜR WARME TAGE Sommer-Feeling

MOMENTS 80 ZEIT ZUM INNEHALTEN UND GLÜCKLICHSEIN Bergblick Hotel & Spa 82 FEEL THE HISTORY. ENJOY LUXURY. Relais & Châteaux Hotel Tennerhof SEHNSUCHTSORTE IN BADEN-WÜRTTEMBERG 86 Landurlaub in Oberschwaben-Allgäu 87 Rottweil – Geschichte erleben und Zukunft entdecken 88 Tübingen – Die junge Universitätsstadt mit Flair in alten Gemäuern 89 Breuninger – Ihr Gastgeber mit Stil seit 1881

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100 104

90 FREUDE AM ENTDECKEN Franken 94 DOLCE FAR NIENTE ÜBER DEN DÄCHERN MERANS Geniesserhotel La Maiena Meran Resort 96 MERAN MIT STI(E)L Hotel Mignon Meran Park & Spa

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102 EIN UNIVERSUM FÜR SICH 25 hours Zürich Langstrasse Twenty Five Hours Hotel 104 VOM GRANDHOTEL ZUR KLEINEN HOTELWELT Hotel Belvédère 106 DIE GANZE SCHWEIZ IN DER TASCHE ViaBerna

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EDITORIAL

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IMPRESSUM

108 VORSCHAU


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ONE HAPPY ISLAND Autor_Urs Huebscher Bilder_Aruba Tourism Authority

SICHERHEIT IST FÜR SCHWEIZER REISENDE ZU EINEM DER ZENTRALEN KRITERIEN BEI DER WAHL VON FERNREISEZIELEN GEWORDEN. BESONDERS BEI LANGSTRECKENREISEN SUCHT MAN ZUNEHMEND NACH ORTEN, DIE ENTSPANNUNG ERMÖGLICHEN, OHNE ZUSÄTZLICHE UNSICHERHEITEN MITZUBRINGEN. ARUBA SETZT GENAU AN DIESEM BEDÜRFNIS AN. ALS POLITISCH STABILES UND GESELLSCHAFTLICH RUHIGES REISEZIEL IN DER K ARIBIK VERBINDET DIE INSEL K ARIBISCHE LEICHTIGKEIT MIT EINEM HOHEN MASS AN ALLTAGSSICHERHEIT. DIE HAPPY ISLAND IM HERZEN DER SÜDLICHEN KARIBIK IST EIN GRANDIOSES SONNENÜBERFLUTETES FLECKCHEN ERDE IN AZURBLAUER SEE: GUTE HOTELS, PALMEN, STRAND UND MEER  – ABER AUCH STEILE KLIPPEN UND WÜSTENÄHNLICHE LANDSCHAFTEN.

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ARUBA

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PRESTIGE TRAVEL In einem globalen Umfeld, das von geopolitischen Spannungen, klimatischen Risiken und gesellschaftlichen Umbrüchen geprägt ist, wächst der Wunsch nach Destinationen, die Stabilität, Übersichtlichkeit und planbare Rahmenbedingungen bieten. Aruba ist hierfür das perfekte Reiseziel. Eine niedrige Kriminalitätsrate, klare Strukturen im Tourismussektor sowie eine gut ausgebaute Infrastruktur tragen dazu bei, dass sich Besucher frei und unbeschwert bewegen können. Kurze Distanzen, eine einfache Orientierung auf der Insel und eine offene, hilfsbereite Bevölkerung verstärken das Gefühl von Verlässlichkeit – Faktoren, die gerade für Schweizer Reisende von hoher Relevanz sind. Ein wesentlicher Vorteil Arubas ist zudem die geografische Lage ausserhalb des Hurrikangürtels. Die Insel ist ganzjährig besuchbar und weitgehend frei von wetterbedingten Unwägbarkeiten. Für planungsbewusste Reisende, die Wert auf Buchungssicherheit und Vorhersehbarkeit legen, stellt dies einen entscheidenden Pluspunkt dar. Aruba steht damit nicht nur für Sonne und Strand, sondern für eine Reiseerfahrung, die Sicherheit, Transparenz und Gelassenheit bereits ab dem ersten Reisetag vermittelt. PLATZ ZWEI DER BESTEN DESTINATIONEN IN DER KARIBIK Aruba wurde auch 2026 von Tripadvisor mit dem Travelers’ Choice Best of the Best Award 2026 ausgezeichnet und belegt Platz zwei unter den besten Destinationen der Karibik. Die Auszeichnung basiert auf Millionen authentischer Bewertungen und Meinungen von Reisenden weltweit und zählt zu den höchsten Ehrungen der internationalen Reiseplattform. Die Platzierung spiegelt nicht nur Arubas landschaftliche Schönheit, sondern vor allem das Engagement der Menschen auf der Insel wider. Ihre offene, warme Art prägt das Lebensgefühl Arubas und macht die Insel zu einem Ort, an dem sich Besucher aus aller Welt willkommen fühlen.

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SPECIAL DESTINATION PREMIUMDESTINATION Parallel zur wachsenden Bedeutung von Sicherheit entwickelt sich Aruba zunehmend zu einer Premiumdestination für anspruchsvolle Fernreisende. In den vergangenen zwei Jahren wurde dieses Profil gezielt geschärft – insbesondere durch hochstehende Hoteleröffnungen wie JOIA, Secrets Baby Beach, Aruba Ocean Villas, Boardwalk um nur einige zu nennen, welche das Angebot im oberen Segment erweitern. Neue Häuser stehen exemplarisch für eine neue Generation von Luxus auf der Insel. Der Fokus liegt auf grosszügigem Design, Privatsphäre, kulinarischer Qualität und einem subtilen Bezug zur lokalen Kultur. Diese Neuzugänge ergänzen etablierte Spitzenadressen wie das Bucuti & Tara Beach Resort und schaffen ein vielfältiges Port­folio, das unterschiedliche Luxus‑ und Lebensstile abdeckt – von Adults‑only‑­ Konzepten bis zu privaten Boutique‑Erlebnissen. Ein weiterer Baustein der Premiumpositionierung ist die Anreise. Seit dem 25. Oktober setzt KLM auf der Strecke nach Aruba wechselweise die Boeing 777‑200ER sowie die moderne Boeing 787‑10 ein. Damit erhöht sich die Verfügbarkeit von Premium‑Sitzplätzen deutlich. Für Reisende, die Wert auf Komfort, Privatsphäre und Ruhe legen, beginnt das hochwertige Reiseerlebnis somit bereits an Bord.

Die Insel hat mehr Sonnenstunden als jede andere in der Karibik und Schauer erlebt man hier kaum. Aruba besticht durch wunderschöne weisse Küstenstreifen, Bilderbuchwetter und kristallklares Wasser voller Leben. Aber als Insel ist Aruba so vielfältig wie seine Bewohner, welche aus 90 verschiedenen Nationen stammen und alle herzlich und gastfreundlich sind. Diese sind eine Mischung aus leidenschaftlichen Lateinamerikanern, den lässigen karibischen Menschen und den nüchternen Niederländern. Aruba hat eine eigene Verfassung, Regierung und Währung, den Aruba-Florin, trotzdem ist es kein souveräner Staat, sondern Teil des niederländischen Königreichs. Zwar erinnern ein paar Häuser in der Hauptstadt Oranjestad an die berühmten Giebel aus Amsterdam, doch sind sie farbenfroh und typisch karibisch in Hellblau, Gelb und Rosa gehalten.

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SPECIAL DESTINATION

VIELFÄLTIGE NATURLANDSCHAFTEN Abseits klassischer Strandmotive zeigt sich Aruba als Insel mit überraschend vielfältiger Natur. Rund 20 Prozent der Fläche stehen im Arikok-Nationalpark unter Schutz. Hier offenbart sich die ursprüngliche Seite Arubas mit ausgedehnten Kakteenfeldern, markanten Kalksteinformationen, rauen Küstenabschnitten und abgelegenen Naturpools. Die Landschaft lädt dazu ein, die Insel bewusst und im eigenen Tempo zu erkunden – ohne körperliche Überforderung, aber mit nachhaltigem Eindruck. Eine besondere Verbindung von Natur und Geschichte bieten die Höhlen der Insel, allen voran die Quadirikiri Cave. Durch natürliche Öffnungen fällt Tageslicht in die Höhlenkammern und erzeugt eine ruhige, beinahe meditative Atmosphäre. Stalaktiten und historische Felszeichnungen machen die Höhlen zu Orten kultureller Bedeutung. Auch die Ayo-Rock-­ Formationen gehören zu den prägenden Naturdenkmälern Arubas. Die imposanten Granitblöcke fügen sich harmonisch in die Landschaft ein und eröffnen weite Blicke über die Insel. Aruba präsentiert sich damit als Reiseziel, das Naturerlebnis, kulturelle Tiefe und Achtsamkeit miteinander verbindet. Zu den Höhepunkten gehört sicher ein Besuch der auf einem Hügel stehenden Alto-Vista-Kapelle oder des California-­Leuchtturms. Dieser steht als stiller Wächter an der nordwestlichen Spitze der Insel. Er lockt mit einem malerischen Blick auf die westliche Küstenlinie mit ihren Stränden und Korallenufern.

BESTER STRAND IN DER KARIBIKK Kilometerlang, schneeweiss und besonders beeindruckend – badewannenähnliches Wasser, so charakterisieren sich die meisten der Strände. Trotz des sehr starken Passatwinds, der nahezu ständig in sehr starker Ausprägung über die Insel fegt, ist das Wasser an der Südküste aalglatt und türkisblau. Die beiden populärsten Strände auf Aruba sind der Palm Beach sowie der Eagle Beach. Letzterer verfügt über den breitestenStrand auf Aruba und ist berühmt für seinen unberührten, weichen, weissen Sand und das aquamarine Wasser. Soeben wurde dieser zum wiederholten Mal bei den TripAdvisor Travelers’ Choice Awards zum Besten Strand der Karibik gewählt. Die Gegend ist ruhig und man findet weder Bettenhochburgen noch Ballermann-Atmosphäre.

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EVENTS ZWISCHEN KULTUR, SPORT UND GENUSS Aruba verfügt über einen ganzjährigen Eventkalender, der Kultur, Sport, Kulinarik und Gemeinschaft zusammenführt. Die Veranstaltungen spiegeln die Identität der Insel wider und eröffnen Besuchern authentische Einblicke in das lokale Leben. Zu den sportlichen Höhepunkten zählt Hi Winds Caribbean, eines der renommiertesten Wassersportevents der Region. Dank konstanter Passatwinde zieht der Wettbewerb jährlich internationale Spitzenathleten sowie ambitionierte Amateure im Kite‑ und Windsurfen an. Kulturelle Akzente setzt die Aruba Art Week, die lokale und internationale Kunstschaffende vereint. Ausstellungen, Installationen im öffentlichen Raum, Talks und Workshops machen Kreativität für Besucher unmittelbar erlebbar.

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SPECIAL DESTINATION Mit Autentico Aruba rückt die Insel ihre kulinarische Vielfalt ins Zentrum. Das hochwertige Food‑ & Drink‑Festival feiert Arubas multikulturelle Küche mit lokalen Restaurants, internationalen Guest Chefs und genussorientierten Community‑Events. Ergänzt wird der Kalender durch den farbenfrohen Carnival, den KLM Aruba Marathon, Aruba Doet als grösstes Freiwilligenprojekt der Insel sowie die Aruba Open Beach Tennis Championships, eines der weltweit renommiertesten Turniere dieser Sportart.

wie Schnorcheln, Kitesurfen, Windsurfen und Beach Tennis. Golfer finden mit dem Tierra del Sol Golf Course einen der wenigen 18‑Loch‑Championship‑Plätze der Karibik mit Meerblick. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Wellness und Entschleunigung. Zahlreiche Resorts kombinieren Spa‑Konzepte mit Yoga, Achtsamkeit und Behandlungen unter freiem Himmel – inspiriert von Klima, Aloe‑­ Tradition und Natur der Insel. Auch Romance Travel spielt eine zentrale Rolle: Aruba gilt als offen, inklusiv und besonders LGBTQ‑­ freundlich. Die Insel ist ein beliebtes Ziel für Hochzeiten, Honeymoons und Jubiläen – unabhängig von Herkunft oder Lebensmodell. Diese Mischung aus Sicherheit, Natur, Offenheit und emotionaler Qualität macht Aruba für viele Reisende zu mehr als einem Urlaubs­ ort – zu einem Ort, an den man bewusst zurückkehrt.

TOPGRÜNDE FÜR EINE REISE NACH ARUBA Aruba vereint aussergewöhnliche Vielfalt auf kleinem Raum und spricht Reisende mit sehr unterschiedlichen Interessen an. Viele Gäste beschreiben den sogenannten Aruba‑Effekt – ein schwer erklärbares Gefühl von Leichtigkeit, Herzlichkeit und Verbundenheit, das laut regelmässigen Umfragen massgeblich zur hohen Wiederkehrer­quote beiträgt. Für Natur‑ und Aktivurlauber bietet die Insel neben dem Arikok-­Nationalpark auch ein breites Angebot an sanften Outdoor‑­ Aktivitäten wie Wandern, (E‑)Biken, Reiten sowie Wassersportarten

WWW.ARUBA.COM/DE

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SPECIAL DESTINATION

DAS NUMMER-EINS-RESORT AUF DER INSEL IST BEK ANNT FÜR SEIN ENGAGEMENT FÜR NACHHALTIGKEIT UND HERVORRAGENDEN SERVICE UND SETZT AUCH IN DER GASTRONOMIE NEUE MASSSTÄBE.

KULINARISCHES AUF PARADIESARUBA

Autor_Urs Huebscher Bilder_Bucuti & Tara Beach Resort

Seit 1987 beherbergt das Bucuti & Tara Beach Resort auf Aruba Reisende aus aller Welt. Gegründet wurde das Resort vom Österreicher Ewald Biemans. Er und seine Nichte Cresenzia Biemans kümmern sich persönlich und mit viel Herzlichkeit um die Gäste. Crescenzia Biemans hat kürzlich die Geschäftsführung übernommen, und ihr ist nicht nur das Hotel wichtig, sondern sie weiss, dass es nichts ist ohne seine Mitarbeiter. Deswegen hat das Hotel eine eigene Bank eingerichtet, die den Angestellten Kredite gibt, wenn sie in umweltfreundliche Projekte wie E-Autos oder Solaranlagen auf dem eigenen Haus investieren wollen. Wählen kann man zwischen 104 Zimmern und Suiten, von denen viele einen malerischen Blick auf den Strand und das Meer bieten. Das Resort befindet sich an der breitesten Stelle des Eagle Beach, welcher mehrfach ausgezeichnet wurde und zu den schönsten Stränden weltweit zählt. Den Flughafen erreicht man binnen 15 Minuten, zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Restaurants, ein Golfplatz und der Nationalpark Arikok befinden sich ebenfalls nicht weit entfernt.

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Der Bucuti-Flügel verfügt über insgesamt 60 Zimmer, darunter 48 Zimmer mit Gartenblick, zehn Zimmer mit Meerblick und zwei Suiten mit Meerblick. Der fünfstöckige Tara-Flügel des Resorts besteht aus 36 Suiten mit Meerblick, vier Penthouse-Suiten und einem Deluxe-Zimmer. Alle sind exklusiv und für den maximalen Komfort der Gäste konzipiert worden. In jedem Zimmer findet sich eine gewisse Grundausstattung, je nach Kategorie kommen weitere Annehmlichkeiten hinzu. Alle Zimmer und Suiten verfügen über eine Mikrowelle, eine Minibar, einen Safe, einen Haartrockner, ein Bügelbrett mit Bügeleisen, einen grossen Balkon oder eine Terrasse, Fernseher, WLAN, lokal hergestellte und nachhaltige Pflegeprodukte von Aruba Aloe, eine Kaffeemaschine, eine spezielle nachhaltige Klimaanlage, einen Deckenventilator, Telefone und Kingsizeoder Queensize-Betten. Die Penthouse-Suiten bieten zudem eine Küche. Darüber hinaus ist jedes Zimmer mit Luftentfeuchtern und Luftreinigern mit HEPA-Filtern ausgestattet, um die Luft sauber und geruchsfrei zu halten.

Im Elements verschmelzen mediterrane Raffinesse und arubanische Aromen zu einem harmonischen Ganzen. Tripadvisor hat das Adults-only-Restaurant als «#1 Fine Dining» in der Karibik und als «#7 Best Spot for Date Night in the World» ausgezeichnet. Für besonders intime Momente bieten private Beach-Cabanas den perfekten Rahmen: Kerzenlicht, das sanft im Wind flackert, ein Glas Champagner in der Hand und der Blick auf das endlose Meer – Augenblicke, die in Erinnerung bleiben.

TASTE THE ISLAND: FINE DINING Wenn die Sonne langsam über dem Eagle Beach versinkt und das Meer in Pastelltönen glitzert, beginnt im Bucuti & Tara Beach Resort eine kulinarische Reise, die alle Sinne berührt. Zwei herausragende Restaurants setzen hier Massstäbe: das preisgekrönte Elements und das neue Terra by Jeremy Ford. Beide verbinden exklusive Fine-­ Dining-Exzellenz mit einem tiefen Respekt für die Natur, lokale Zutaten und die lebendige Kultur Arubas.

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SPECIAL DESTINATION TERRA BY JEREMY FORD – MICHELIN-GEFÜHRTE INNOVATION IN DER KARIBIK Seit dem letzten Jahr ergänzt das Terra das kulinarische Angebot. Unter der Regie des US-Amerikaners Jeremy Ford, dessen Restaurant Stubborn Seed in Miami mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde, kreieren die beiden Küchenchefs Jeanclaude Werleman und Moises Ramirez ausgewählte Gerichte auf höchstem Niveau, ohne jedoch die lokale Authentizität zu vernachlässigen. Highlight auf der saisonal inspirierten Karte ist das Tasting Menu mit acht bis zehn Gängen. Dazu gehören Speisen wie das Hamachi Crudo mit hauchdünnen marinierten Thunfischscheiben, begleitet von Basilikum-Tomaten-Consommé und einer CitrusUmami-­G ranita, die den Gaumen erfrischt. Die Aruban Kabocha Pumpkin Agnolotti vereinen süssen Kürbis, geröstete Maitake-Pilze und einen Umami-Schaum zu einer harmonischen Komposition aus süss, nussig und leicht herzhaft. Den krönenden Abschluss bildet die Piña Colada mit cremigem Kokosmousse, über Holzkohle gerösteter Ananas und frischem Ananas-Minz-Sorbet – ein Finale, das süss, fruchtig und leicht rauchig alle Sinne umschmeichelt. Was das Terra besonders macht, ist nicht nur die Präzision, sondern auch die Philosophie dahinter: Die Zutaten stammen von lokalen Bauern, die mit innovativen Methoden Obst und Gemüse von höchster Qualität erzeugen. Jede Komponente ehrt die Kultur und Geschichte Arubas. Das Interieur des Restaurants spiegelt diese Philosophie wider: warme Holztöne, geschwungene Formen, handgefertigte Keramik – jeder Teller und jeder Winkel des Raumes erzählen von Handwerk, Natur und Eleganz. Dank nur 35 Plätzen entsteht eine sehr private Atmosphäre, perfekt für romantische Abende, Jubiläen oder besondere Momente.

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SPECIAL DESTINATION

Beide Restaurants teilen die Philosophie des Bucuti & Tara Beach Resort: Luxus und Verantwortung gehen Hand in Hand. Zutaten werden ausgewählt, wenn sie ihren natürlichen Höhepunkt erreicht haben, die Küchen arbeiten energieeffizient und jedes Gericht ist so komponiert, dass Genuss und Achtsamkeit ineinanderfliessen. Ob bei einem romantischen Dinner am Strand, einer privaten Degustation unterm Sternenhimmel oder einem intimen Tasting-­ Menü im Herzen des Terra – Bucuti & Tara bietet Erlebnisse, die weit über das Essen hinausgehen: kulinarische Momente, die die Seele berühren.

für den Tag vorgibt. Die sanften Bewegungen im Rhythmus der Wellen wirken wie ein Reset – Gedanken klären sich, der Atem wird tiefer und das Gefühl von Leichtigkeit kehrt zurück. Pilates im warmen Sand, kleine Bootcamps mit zertifizierten Trainern oder Spaziergänge und Laufrunden entlang des Wassers, die durch die salzige Luft fast mühelos erscheinen. Auch im Wellnessbereich bietet das Resort Erlebnisse, die nachhaltig berühren. Statt klassischer Abfolge von Anwendungen setzt das Resort auf authentische, sinnliche Momente: Strandmassagen, bei denen der Duft von warmem Öl mit der Meeresbrise verschmilzt, private Yoga-Sessions für Paare direkt am Wasser oder Sunset-­Erlebnisse, die bewusst unaufgeregt gestaltet sind. Ergänzt wird dies durch kleine, massgeschneiderte Inselabenteuer abseits der üblichen Routen. Es entsteht eine Form von Wellness, die im Inneren nachhallt – und weit über den Aufenthalt hinauswirkt. Das Resort wird seit Jahren international gefeiert: Auf Trip­ advisor wurde das Bucuti & Tara Beach Resort soeben als «#8 bestes Hotel der Welt» und «#1 Hotel in der Karibik» sowie «#1 Hotel in Aruba» ausgezeichnet. Auch Forbes empfiehlt das Resort für 2026 und unterstreicht damit erneut seinen Ruf als eine der exklusivsten und romantischsten Adressen der Karibik. Ein weiteres Aushängeschild des Resorts ist das Engagement in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Die vielseitigen Initiativen von Ewald Biemans und seinem Team führten in den vergangenen Jahren zu zahlreichen Auszeichnungen und Zertifikaten von internationalen Organisationen. So wurde das Resort 2018 zum ersten CO2-neutralen Hotel der Karibik gekürt. Eine besondere Ehre war der Gewinn des «Global Climate Action Award» der United Nations im Jahr 2020.

UNVERGESSLICHES ERLEBNIS FÜR PAARE Weisser Sand, türkisblaues Wasser, Sonne, die sich auf sanften Wellen spiegelt: Das Bucuti & Tara Beach Resort ist der Ort, an dem Paare den Alltag hinter sich lassen und sich vollkommen aufeinander konzentrieren können. Der Urlaub beginnt schon bei der Ankunft: Ein persönlicher Concierge empfängt die Gäste am Eingang, überreicht ein Glas Champagner und begleitet sie direkt zum Zimmer. Der In-Room-Check-in per Tablet ist schnell erledigt. Schon ist es Zeit, für einen Spaziergang auf dem pudrigen Sand vom Eagle Beach. Jedes Detail des Aufenthalts ist massgeschneidert. Das Concierge-­Team arbeitet im Vorfeld eng mit den Gästen zusammen, plant Ausflüge, Romantik-Überraschungen und individuelle Aktivitäten – von Inselrundfahrten über Wandertouren, Schnorcheln oder Tauchen bis hin zu Wellness- und Yogastunden. So können Paare Aruba intensiv erleben, aber auch die ungestörte Zweisamkeit geniessen. Als Adults-only-Resort garantiert Bucuti & Tara maximale Intimität: Keine lauten Partys, keine Gruppen, keine Familien – nur Ruhe, Luxus und Erholung. Hier können Paare innehalten, neue Energie tanken und ihre Liebe feiern. Ob Honeymoon, Hochzeitstag oder privates Eheversprechen, jede Minute wird zu einem unvergesslichen Highlight.

BUCUTI TARA GMC NATURE PRESERVE Ganz im Sinne der Tradition des Resorts, die Gemeinschaft zu unterstützen und die Umwelt zu bewahren, schützt der 32 Acre (13 Hektar) grosse Park wertvolles, unbebautes Land im Zentrum des lebhaften Ortes Noord. Der Park wird mit einheimischer Flora wiederaufgeforstet und Wander- sowie Joggingwege werden angelegt. Dieses kleine Refugium bietet Raum für Einheimische, Besucher und die Tierwelt Arubas, um sich zu erholen und zu gedeihen. Das Projekt vereint Resort-Mitarbeitende und Gäste, Regierungsvertreter, lokale Unternehmen und Organisationen.

WELLNESS-ERLEBNISSE, DIE LÄNGER WIRKEN ALS EIN SPA-BESUCH Noch bevor in Europa der Tag beginnt, taucht die Sonne den Eagle Beach in zarte Apricot- und Goldtöne. Der Strand ist ruhig, die Luft mild. Viele Gäste beginnen ihren Morgen mit Yoga am Strand oder einer privaten Meditation mit sanftem Sound Healing, bei der das Meeresrauschen Atem, Fokus und innere Ausrichtung

WWW.BUCUTI.COM

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REPORTAGE

BELIZE RUINEN, RIFF

UND REGENWALD 22


SPECIAL DESTINATION

MAYA-RUINEN INMITTEN ÜBERWÄLTIGEND ARTENREICHER URWÄLDER. ENDLOSE STRÄNDE UND DAS GRÖSSTE BARRIERE-RIFF DER KARIBIK. DER ZWERGSTAAT MITTELAMERIKAS ÜBERZEUGT MIT EINEM UNGLAUBLICHEN SPEKTRUM VON NATUR UND KULTUR. Autor_Norbert Eisele-Hein Bilder_ Belize Tourism, Norbert Eisele-Hein

Das Wichtigste vorweg: Schokolade stammt aus Belize. Die Maya liebten die Kakaofrucht so sehr, dass sie ihr den Namen «Theobroma» gaben. Theo, das griechische Wort für Gott und Broma für Getränk. Etwas später bei den Azteken hiess diese Götterspeise schon «Xocolatl» ... Aber alles der Reihe nach. Delfine surfen vergnügt in der Bugwelle unseres Boots. Schon zeichnen sich Palmen schemenhaft am Horizont ab. Hellblaues Wasser kündigt die Lagune von Laughing Bird Caye an. «Unsere gerade mal 200 Meter lange Insel ist Teil des BBRS, des Belize Barrier Reef Systems, nach dem australischen Great Barrier Reef das zweitgrösste Barriere-Riff der Welt. Schon Charles Darwin erklärte es zum bemerkenswertesten Riff der gesamten Karibik. Und seit dem siebten Dezember 1996 sind wir als UNESCO-­Weltnaturerbe gelistet. Für Schnorchler haben wir drei Kanäle, wo ihr zwischen den Korallen durchschwimmen könnt. Am Südende haben wir eine Vogelschutzzone. Dort hinten seht ihr schon den grossen Fischadler auf seinem Nest thronen. Die Walhaie patrouillieren leider erst in vier bis sechs Wochen an Laughing Bird Caye entlang, um mit ihren riesigen Mäulern Krill aus dem Wasser zu filtern, aber wenn ihr Glück habt, seht ihr vielleicht ein paar Seekühe», erklärt uns der Parkranger Jaime routiniert gleich nach dem Anlanden, während uns die Kinnladen runtersausen.

Lila Fächerkorallen, fies dreinblickende Barrakudas, Schildkröten und die ganze Parade knallbunter Rifffische – das Unterwasserkino ist betörend schön. Über Wasser ist der Karibiktraum genial simpel gestrickt. Ein wenig Landmasse, ein paar Dutzend fototapetentaugliche Kokospalmen und ein hellblaues Holzhäuschen für die Ranger. In der Hängematte liegend den Einsiedlerkrebsen zusehen, wie sie ihre wuseligen Bahnen in den goldgelben Sand ziehen oder beim Wechsel in die Rückenlage die Palmwedel bei ihrem psychedelischen Hula in der leichten Brise beobachten. In der Einfachheit liegt die Vollendung. Zurück in Placencia tuckern wir mit dem Bus auf dem Southern Highway nach Norden – und treffen beim Maya Center im Che’il Chocolate auf einen echten Maya. Julio Saqui gilt als illustrer Repräsentant der gerade mal noch circa 20’000 Maya der insgesamt 440’000 Köpfe zählenden Bevölkerung Belizes. Seine Schokolade und seine Workshops sind über die Landesgrenzen hinaus berühmt. Zum Platin­ jubiläum von Queen Elisabeth II. im Juni 2022 durfte er sogar Prinz William und Kate Middleton in die hohe Kunst der Kakaoverarbeitung einweihen. «Der Prinz of Wales hat mich sogar gefragt, ob er hier als Lehrling anfangen darf», erzählt Señor Saqui stolz.

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Wir folgen dem Hummingbird Highway, der sich von Dangriga an der Küste bis zur Hauptstadt Belmopan nordwestlich durch das Landesinnere fräst. Lassen Belmopan rechts liegen. Fahren durch bis San Ignacio, der Hauptstadt des Cayo Distrikts. Hoppeln auf einer Urwaldstrasse ins Hochland. Schrauben uns mittendrin bis auf eine Seehöhe von 1200 Meter empor, wo die ausgedehnten Kiefernwälder fast schon an alpine Gefilde erinnern. Auf Areale mit gigantischen Granitblöcken und blutroter Erde folgt der tiefer liegende Regenwald mit seiner vor Üppigkeit fast schon schmatzenden Vegetation. Baumfarne und Bambus ragen bis zu 20 Meter hoch in den dunstigen Himmel. Nach unzähligen Kurven endet die Strasse hart an der guatemaltekischen Grenze bei den Maya-Ruinen von Caracol. «Belize gilt als das Herz der 3 000 Jahre alten Hochkultur der Maya, die Zentralamerika von 250 bis 900 nach Christus dominierten. In Belize befindet sich die grösste Ansammlung von Maya-­ Bauten und Caracol gilt als eine der wichtigsten Städte der Maya», erklärt unser Guide Abimael Moralez. Enthusiastisch fährt er fort: «Caracol wurde erst 1937 von Holzarbeitern entdeckt. Die Strukturen hier datieren bis auf das Jahr 300 vor Christus zurück. In der Blütezeit wohnten hier über 150’000 Menschen auf einer Fläche von circa 100 Quadratkilometern.» Kraftraubend kämpfen wir uns über kniehohe Steinblöcke auf den pyramidenförmigen Haupttempel hinauf. «Der Himmelsplatz «Canaa» misst knapp 45 Meter. Es ist auch heute noch das höchste von Menschenhand errichtete Bauwerk Belizes. Die Maya waren sehr klein von Wuchs und mussten regelrecht auf allen Vieren zu ihren Machthabern, den Vertretern der Götter, empor kriechen. Beim Bau der «Bühne», wo auch grausame Menschenopfer dargebracht wurden, wurde damals schon auf eine gute Akustik Wert

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SPECIAL DESTINATION gelegt, damit die religiösen Würdenträger und politischen Führer klar und deutlich vom Volk verstanden wurden», erklärt Abi. Heute hätten die Bosse von einst allerdings Schwierigkeiten bekommen, denn neben uns tobt eine Horde Brüllaffen in den Baumwipfeln. Ihr dissonantes Konzert klingt, als würde man ein paar verbeulte Schiffscontainer über den Asphalt schleifen. Tukane, die Nationalvögel Belizes, schwirren im Formationsflug über unsere Köpfe hinweg. Ein schneeweisser Falke beobachtet uns argwöhnisch aus der Entfernung. Abi zeigt uns eine handtellergrosse Vogelspinne auf dem Waldboden, erklärt uns, welche Lianen als Seil taugen und wie die voluminösen Vorhänge aus Luftwurzeln entstehen, und zeigt uns Ceiba-Urwaldriesen mit meterhohen Brettwurzeln. Abi liebt seinen Job. Auf der Rückfahrt führt uns Abi durch die gigantisch grosse Rio-Frio-Höhle. «Im strengen Sinne ist sie eigentlich gar keine Höhle», erklärt er, «sondern vielmehr eine Mischung aus Kathedrale und Tunnel, nachdem der «Kalte Fluss» auch einen Ausgang in den Kalkstein gefressen hat. Das schenkt uns so viel Restlicht, dass wir die über Jahrtausende entstandenen wunderschönen Sinterterrassen und Tropfsteinformationen mit dem Licht einer simplen Taschenlampe bestaunen können.» Die zahlreichen Flüsse im Pine-Ridge-Schutzgebiet bescheren uns sogar eine Poollandschaft, die, flankiert von Palmen, fast schon wie eine Hollywoodkulisse wirkt. Die Badehose muss also unbedingt mit ins Gepäck. Wieder im Bus dämmern wir schon kollektiv dem Autoschlaf entgegen, als Abi aufschreit: «Ein Jaguar!» Mitten auf der Strasse steht das kräftige Männchen und taxiert kurz den Bus. Mit einem Satz verschwindet die riesige Raubkatze wieder im Dickicht. «Wow, ich arbeite seit 15 Jahren im Park und es ist erst der vierte Jaguar, den ich erblicke. Noch dazu so ein bildschönes Exemplar, ihr dürft euch wirklich glücklich schätzen, die Maya verehrten die Kraft und die Aura der Jaguare, der Könige des Regenwalds», jubelt er frenetisch. Szenenwechsel: Mit einer Propellermaschine von Tropic Air machen wir einen Satz zurück zum grössten Riffsystem der westlichen Hemisphäre. Direkt in das touristische Zentrum Belizes nach Caye Caulker. Bei diesem kurzen Hüpfer sind alle Augenpaare fest an die kleinen Fenster gepresst. Regenwald weicht Savanne, Savanne geht über in ein glitzerndes Türkis, an dessen Rand sich ein Bollwerk aus über 1000 paradiesischen Inselchen über 256 Kilometer lang dem satten Dunkelblau des Atlantiks entgegenstemmt. Caye Caulker verkörpert den perfekten Urlaubstraum. Palmen, weisser Sand und pastellfarbene Holzhäuschen. Reggae, Rock und erstklassige Cocktails. Leckere Lobster, Snapper und Steaks brutzeln auf dem Fassgrill. Im nahen Hol Chan Marine Reserve und der Shark Ray Alley tummeln sich Seekühe, bis zu 2.50 Meter grosse, vollkommen friedliche Ammenhaie und unzählige Rochen, mit denen wir beim Schnorcheln auf Tuchfühlung gehen. Caye Caulkers lässiger Hippie-Charme versetzt unsere Glückshormone in einen süssen Taumel. Hand aufs Herz – wir haben uns schockverliebt in die karibische Wundertüte Belize. Der Abschied fällt schwer, zumal der Wetterbericht zu Hause Bodenfrost verheisst. Zum Glück haben wir uns bei Señor Saqui ordentlich mit Schoko­r iegel eingedeckt. WWW.TRAVELBELIZE.ORG WWW.DIAMIR.DE/BELIZE

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EITE, ÜSTE, ILDLIFE

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PRESTIGE TRAVEL «UNSERE SPITZMAULNASHÖRNER LEBEN VOLLKOMMEN FREI. SIE SIND DURCH KEINEN ZAUN EINES PARKS GESCHÜTZT ODER IN IHREM RADIUS EINGESCHRÄNKT. DOCH UNSER GEBIET IM DAMARALAND IST ANNÄHERND HALB SO GROSS WIE DIE SCHWEIZ. DIE NASHÖRNER AUFZUSPÜREN, GLEICHT ALSO DER SUCHE NACH DER STECKNADEL IM HEUHAUFEN», WEISS LESLEY KARUTJAIVA, DIRECTOR OF FIELD OPERATIONS DES SAVE THE RHINO-TRUST. Autor_Norbert Eisele-Hein Bilder_Norbert Eisele-Hein, Little Kulala, Desert Rhino Camp, Serra Cafema by Wilderness

Unsere kleine Wilderness-Reisegruppe schliesst sich für eine ausgedehnte Exkursion seinem Trupp von Spähern an. Stefanus Ganuseb, Fritz Hoeb und Lazarus Mbahee scannen die wenigen Wasse­rlöcher in dem ariden Gebiet. Auf ihrer Spurensuche gibt jeder Kot­haufen wichtige Informationen. Auch angefressene Zweige des Wolfsmilchbusches, welchen die Rhinos so lieben, liefern wichtige Spuren. «Natürlich wäre es ein Leichtes, die Tiere zu chippen. Aber wenn es um das Horn dieser faszinierenden Giganten geht, wäre das viel zu riskant. Schliesslich bringt ein Kilo Horn immer noch Tausende Dollars auf dem Schmugglermarkt. Obwohl es mittlerweile hinlänglich wissenschaftlich erwiesen ist, dass das vor allem in Asien so hochgehandelte Horn aus nichts anderem als Keratin, also dem Material unserer eigenen Fingernägel, besteht. In den letzten Jahren wurden über 630 Rhinos in Namibia gewildert», erzählt Stefanus, während er den Blick mit dem Fernglas schweifen lässt. Stundenlang pirschen wir mit dem Safari-Jeep über massive Bergkuppen und durch ausgetrocknete Flussläufe. Wir sehen Schakale, Tüpfelhyänen, Springböcke, eine Dik-Dik-Zwergantilope und sogar eine allein umherziehende Giraffe – aber keine Nashörner. Plötzlich hält Stefanus den Finger an die Lippen. Wir steigen möglichst leise aus und folgen ihm schweigend im Entenmarsch. Er scharrt kurz mit dem Fuss über den trockenen Wüstensand, prüft am aufsteigenden Staub die Wind­ richtung. «Die Rhinos sind ziemlich kurzsichtig, aber sie hören sehr gut und haben einen ausgeprägten Geruchssinn, darum haben wir euch auch gebeten, kein Parfüm zu verwenden.»

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DER BULLE MIT DEM BUSSIMUND Auf einer Anhöhe sehen wir ihn dann, keine 50 Meter von uns entfernt. Ein kapitaler Bulle, der mit geschürzten Lippen genüsslich am Wolfsmilchbusch zupft. Sein blutroter Bussimund wirkt, als trüge er Theaterschminke. Was für ein Augenblick, einem Spitzmaulnashorn, einem Koloss mit circa 1.5 Tonnen Gewicht, in freier Wildbahn zu begegnen. Der Puls hämmert nur so an unsere Schläfen. «Das ist Arthur, 14 Jahre alt, er wurde 2022 schon mal enthornt und ist bald wieder dran», flüstert Stefanus kaum hörbar, während er alle Daten akribisch in sein Rhino-Notizbuch einträgt. Wahrlich, wir hatten auf dieser Reise durch Namibia etliche Momente, die uns nachhaltig Gänsehaut bescherten: Elefantenherden direkt am Jeep, ein Löwenrudel beim Verspeisen eines Zebras, ein Leopard, der direkt vor uns völlig unbekümmert über die Piste schlenderte, um ein paar Büsche zu markieren. Allerdings sassen wir dabei immer in der sicheren Obhut des Safari-Jeeps. Dieser Moment – Aug in Aug mit König Arthur in seinem Reich – ist schlichtweg magisch. Aber alles der Reihe nach. Namibia ist gross. Mehr als doppelt so gross wie Deutschland. Dafür leben in Namibia nur um die drei Millionen Menschen. Zum Vergleich: Allein Berlin hat mittlerweile schon fast vier Millionen Einwohner. Ein kurzer Blick auf die Landkarte offenbart ein Netz von gut 5 400 Kilometern asphaltierter Verkehrsadern. Hinzu kommen circa 37’500 abenteuerliche Kilometer auf mehr oder weniger befestigtem rotem Wüstensand und endlose Bergpisten. Allein die Namib, die Namenspatronin der jungen, gut funktionierenden Republik bedeckt knapp ein Drittel des Landes und erstreckt sich über die gesamte Westküste Namibias von der Grenze zu Südafrika bis hoch nach Angola. So viel vorweg. Die Plane-Hopping-Option der Wilderness Lodges spart viel Zeit und führt einen direkt zu den spannendsten Orten, stets in das Epizentrum der Aktion. Und das Sitzfleisch wird auf den vielen Safarifahrten ohnehin noch genug strapaziert.

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Wir starten also mit einem Hüpfer vom Internationalen Flughafen Hosea Kutao in Windhoek zur Wilderness Little Kulala Lodge. Unser Guide Gabs shuttelt uns vom Mini-Airstrip mitten in der Wüste zur Luxus-Lodge, die sich mit ihren erd- und sandfarbenen Naturmaterialien perfekt in die Wüstenlandschaft einfügt und zu 100 Prozent mit Solarstrom versorgt wird. Schon bei unserer ersten kleinen Erkundungsrunde entdecken wir auf einer Anhöhe eine grosse Gruppe Strausse. Durch das Fernglas erkennen wir, wie sie ihre Flügel zum Schutz vor der Hitze wie einen Reifrock ausklappen, um sich Luft zuzufächeln. Strausse sind äusserst scheu. Sobald sie uns erkennen, suchen sie mit ihrem herrlich affektierten, divenhaften Laufstil das Weite. In der nächsten Senke entdecken wir eine grosse Oryx-Herde – wunderschön gezeichnete Antilopen mit monströsen Hörner­spiessen. «Das Oryx ist nicht nur unser Wappentier, sondern auch ein wahrer Über­ lebenskünstler, quasi der Superstar der Wüste», hebt Gabs an. «Diese Spezies kann über einen längeren Zeitraum eine Körpertemperatur von bis zu 42 Grad aushalten. Über ein extra weit verzweigtes Adersystem im Gehirn wird das Blut trotzdem auf 37 Grad heruntergekühlt.»

Little Kulala liegt nahe dem Namib-Naukluft-Park. In diesem mit fast fünf Millionen Hektar grössten Schutzgebiet Afrikas erreichen die wie Kokosmakronen geformten Dünen rings um Sossusvlei monumentale Höhen von bis zu 375 Metern. Eine der Hauptattraktionen Namibias. «Besonders schön sind die Dünen zum Sonnenaufgang, soll heissen, wir müssen früh raus», meint Gabs. «Zum Glück haben wir eine eigene Zufahrt, die uns Zeit erspart.» Im Park wurde extra wärmebeständiger Spezialasphalt aufgezogen, der wie ein metallenes Band glänzt. Exakt bei Kilometer 45 auf der Parkstrasse thront «Dune 45» wie eine mustergültige Pyramide über dem knallroten Sandkasten. Die Sterndünen mit ihren gewellten Graten gruppieren sich um ausgetrocknete Wasserpfannen – die sogenannten Vleis. «Der Aufstieg ist kraftraubend, funktioniert nur über die Grate», meint Gabs. «Bergab geht es auch Freestyle ... sandig werden wir sowieso.» Weiter westlich im Dead Vlei recken über 500 Jahre alte Akazien ihre toten Äste, scheinbar um einen letzten Tropfen Wasser bettelnd, in den stahlblauen Himmel. Wow, spätestens jetzt hat uns das Wüstenfieber voll am Wickel.

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Zurück in Little Kulala duschen wir erstmal einen Schubkarren Sand vom Körper, der sich beim Dünensurfen hartnäckig mit der Sonnencreme verbrüdert hat. Rings um die Lodge gibt es kein Restlicht – gar keines! Somit strahlt einzig und allein die Milchstrasse. Das Sternbild des Skorpions und das Kreuz des Südens sind regelrecht in den Himmel gemeisselt. Der Sternschnuppenhagel schlägt jeden Sci-Fi-Blockbuster mit Leichtigkeit. Für die Gute-Nacht-Musik sorgen das Huhu einer Eule, das seltsame Quaken der bellenden Geckos und die scharrenden Eiswürfel im Gin Tonic. Doch zurück zu «King Arthur» und dem Desert Rhino Camp. Auch das im Canvas-Stil errichtete Zeltcamp ist eine Augenweide und erfüllt höchste Ansprüche der Nachhaltigkeit. Es liegt nur eine gute Flugstunde mit der Cessna Richtung Norden entfernt in der Nähe von Palmwag. Nach der erfolgreichen Fotopirsch mit dem Rhino Trust «SRT» dürfen wir das Team von «EHRA» noch bei ihrer täglichen Arbeit begleiten. Die «Elephant Human Relations Aid», eine ähnliche Non-Profit-Organisation, hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Spannungsverhältnis zwischen Farmern und Elefanten zu entschärfen. Dieses Mal geht es schneller. Bereits am Rande des Ugab-Trockenflusses werden die EHRA-Tracker fündig. Und die kleinen Herden der raren, wüstenadaptierten Elefanten lassen sich auf diesem Geländeausritt mit dem 4 x 4 kongenial beobachten.

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SCHWIMMEN VERBOTEN Ein weiterer Hüpfer mit der Propellermaschine bringt unsere kleine Reisegruppe in den äussersten Nordwesten Namibias. Wilderness Serra Cafema liegt direkt am Kunene, dem Grenzfluss zu Angola, zu Füssen der mächtigen Hartmannberge und unweit des Marien­ flusses. Dieser Landesteil ist selbst für namibische Verhältnisse spärlich besiedelt. Wahrscheinlich gibt es im Kunene mehr kapitale Nilkrokodile als Menschen entlang des gesamten Landstrichs. Bei Bootstouren auf dem gewaltigen Kunene können wir bis zu fünf Meter lange Krokodile beobachten. Die spektakuläre Bergwüsten-Szenerie überrascht immer wieder mit biblisch-schönen Ausblicken auf Palmenoasen, die von der grünen Lebensader des Kunene genährt werden. Jenseits des Flusses wirkt dieser Lebensraum allerdings eher menschenfeindlich. Dennoch ist diese Gegend die Heimat der Himba – der letzten Hirtennomaden Namibias. Diese ethnische Gruppe lebt auch im dritten Jahrtausend noch ihre angestammten Traditionen. Die Frauen verhüllen ihre Brüste nicht und reiben ihre Körper mit einer Paste aus Rotholzpulver und Fett ein. Nur dann glänzt die Haut so schön wie das Fell eines jungen Kalbs oder einer Ziege, den heiligen Tieren der Himba. Auffällig ist auch, dass allen Himba zwei untere Schneidezähne fehlen. Das Schönheitsideal erfordert es, dass diese im Kindesalter mit einem Stock ausgeschlagen werden. Für eine Runde durch ihre mobilen Siedlungen entrichtet Guide Moses einen Obulus. Davon werden Lebensmittel gekauft und die medizinische Versorgung der Gemeinschaft wird gewährleistet. Gerade in Zeiten anhaltender Dürre, in der die Himba bereits einen grossen Teil ihrer Herden schlachten mussten, bedeutet die Kooperation mit Wilderness eine wichtige Einnahmequelle. Zumal die Himba bei dieser äusserst spannenden Begegnung auch handgearbeiteten Schmuck und Schnitzereien verkaufen können. Übrigens: Auch die Lodge, die in ihrer Gesamtheit auf stabilen Stelzen ruht – nicht zuletzt wegen der Krokodile und der Wassermassen des Kunene – symbolisiert in ihrem Grundriss ein Himbadorf. Die grosszügigen Luxussuiten zirkeln satellitenähnlich um das Haupthaus. Das Interieur begeistert mit geprägtem Leder, edlen Stoffen und meisterlichen Porträts der Himba. Der letzte Plane-Hop mit der kleinen Cessna versetzt uns einmal mehr in Trance. Auf das schmale, fruchtbare Band des Kunene folgt Sand, Sand und nochmals Sand. Nur gelegentlich wird die endlose Wüste von monumentalen Bergkämmen, die wie die Wellen eines versteinerten Tsunami aufragen, unterbrochen. Nach Jahren der Dürre zeichnen vertrocknete Flussläufe nur noch blasse Adern in diesen marsianisch anmutenden Kosmos. Der Bordfunk knistert. «Schaut nach Westen, das blaue Funkeln da drüben, das ist schon der Atlantik», meldet sich unser Pilot. Aber wir schweben schon über Palmwag im Damaraland. Alle Augenpaare sind nach unten auf die rote Erde gerichtet. Vielleicht erhaschen wir ja nochmal einen Blick auf König Arthur in seinem Reich aus rotem Sand. WWW.VISITNAMIBIA.COM.NA WWW.ALLAROUNDAFRICA.DE WWW.WILDERNESSDESTINATIONS.COM

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DIE WÜSTE DER TOK-TOKKIE-TRAIL Autor und Bilder_Norbert Eisele-Hein

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LÖWE, NASHORN, ELEFANT, LEOPARD, BÜFFEL – DIE SOGENANNTEN «BIG FIVE» SIND OHNE ZWEIFEL DIE PLAKATIVSTEN VERTRETER DER NAMIBISCHEN FAUNA. DOCH ANNÄHERND EIN DRITTEL DES LANDES WIRD VON DER WÜSTE NAMIB BEDECKT. SIE ERSTRECKT SICH ENTLANG DER GESAMTEN WESTKÜSTE DES LANDES VON DER GRENZE SÜDAFRIKAS BIS HOCH NACH ANGOLA. SIE BIETET EINEN EIGENEN KOSMOS AUS ROTEM SAND, ENDLOSEN SONNENUNTERGÄNGEN UND DEN HÖCHSTEN DÜNEN DER WELT. ES IST EINE WELT MIT EIGENEN HAUPTDARSTELLERN UND HOCH SPEZIALISIERTEN PROFIS. DIESE SIND ZWAR KLEINER ALS LÖWE & CO. UND MEIST WENIGER BELIEBT – ABER DESWEGEN NOCH LANGE NICHT UNINTERESSANT.

Richardo sprintet kurz über die Düne. Mit einem gezielten Griff fischt er einen grossen Käfer aus dem welligen Sand. «Das ist ein Tok Tokkie – unser Namenspatron. Dieser lautmalerische Begriff aus dem Afrikaans passt perfekt zu ihm. Die kleinen Kerle klopfen nämlich mit dem Po auf den Sand – Tock Tock –, um zu kommunizieren. Er ist ein genialer Überlebenskünstler. Wenn morgens der Nebel landeinwärts zieht, klettert er auf den Dünenkamm und reckt sein Hinterteil in die Höhe, macht schier einen Handstand. Der Nebel kondensiert daran und er muss nur noch warten, bis ihm ein dicker Tropfen Wasser in den Mund läuft. Der kann dann bis zu einem Viertel seines Körpergewichts wiegen. Im Vergleich dazu müssten wir mal schnell 20 Liter wegschlucken. Richardo Tjiho, unser Tourguide vom Volk der Herero, begleitet uns die nächsten drei Tage auf dem Tok-Tokkie-Trail. Dieser touristische Leckerbissen führt mitten durch die älteste Wüste der Welt. Durch ihn und sein Team beschert der drei Tage dauernde Trek nicht nur grandiose Ausblicke, sondern auch gewaltige Einblicke. Die kongeniale Kulisse dazu liefert das Namib Rand Nature Reserve, ein 200’000 Hektar grosses Schutzgebiet. «Wer die Lokalmatadoren kennenlernen will, muss genau hinsehen», doziert er locker, während wir über ein Meer von Dünen wandern. «Äusserst informativ sind die Dünen-News», fügt er hinzu und bleibt abrupt stehen. Auf dem knallroten Hügel offenbart sich bei näherem Hinsehen tatsächlich ein Sammelsurium von Spuren. «Die meisten hier stammen von Wüstenferraris – Eidechsen, die wie wild von Grasbüschel zu Grasbüschel flitzen. Ah, die Schleifspur hier, die ist interessant. Sie gehört einer Sandviper, die sich seitlich vorwärts schlängelt. Und hier haben wir noch etwas Spannendes», fügt er konzentriert hinzu, kniet sich sofort daneben und fängt an zu graben. Er trifft seitlich auf den Bau einer «White Dancing Lady», einer hochgiftigen Radspinne. Die baut keine Netze, sondern schiesst, sobald sich Beute nähert, unter einer mit Spinnweben befestigten Sandklappe hervor und beisst zu. Mit einem kleinen Stöckchen ortet Richardo

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die Position der Spinne. Plötzlich kommt sie hervor und nimmt Reissaus. Richardo fängt sie mit blossen Händen. Uns bleibt schier das Herz stehen. «Wenn ich die Gute auf die flache Hand nehme, haben weder sie noch ich Grund zur Besorgnis. Ich darf die Hand nur nicht zumachen und sie dadurch bedrohen», erklärt er locker. Nach einer ausgiebigen Fotorunde lässt er unser Fotomodel wieder zum Haupteingang hinein, buddelt den extra Stollen zu und alles sieht aus, als wäre nie etwas geschehen. Nur wenig später entdecken wir auf einer Anhöhe eine grosse Gruppe Strausse. Durch das Fernglas erkennen wir, wie sie ihre Flügel zum Schutz vor der Hitze wie einen Reifrock ausklappen und sich Luft zufächeln. Strausse sind sehr scheu: Sobald sie uns erkennen, hauen sie mit ihrem herrlich affektierten, divenhaften Laufstil ab. Gleich darauf wandern wir selbst auf die Anhöhe und sehen in der nächsten Senke eine grosse Oryx-Herde– wunderschön gemusterte Antilopen mit monströsen Hörnerspiessen. «Das Oryx ist der Superstar der Wüste», hebt Richardo an. «Sie können über einen längeren Zeitraum eine Körpertemperatur von bis zu 42 Grad aushalten. Ein extra weit verzweigtes Adersystem im Gehirn kühlt das Blut dort trotzdem auf 37 Grad runter.» Am späten Nachmittag sehen wir auf einer erhabenen Düne die ersten Umrisse des Nachtlagers. Eigentlich hatten wir ein spartanisches Camp erwartet, aber jetzt bleibt uns tatsächlich die Spucke weg. Mitten in den Dünen wurde mit gebührendem Abstand voneinander für jeden ein luxuriöses Feldbett mit Daunenschlafsack installiert. Daneben ein kleines Nachtkästchen für die persönlichen Dinge, ein faltbares Waschbecken auf Stelzen und eine Petroleumlaterne. Auch eine Dusche mit fliessend warmem Wasser aus dem Solartank

und befestigte Toiletten stehen zur Verfügung. In der Mitte des Camps lädt Richardo nebst Team zum «Sundowner» mit eisgekühltem Bier, südafrikanischen Weinen und Gin. Wenig später kredenzt die Lagerköchin frisch gegrillte Springbocksteaks, Süsskartoffeln und Gemüse. Zum Dessert gibt es Früchtesalat und den wohl unglaublichsten Sternenhimmel, den wir alle je gesehen haben. Namibia ist mehr als doppelt so gross wie Deutschland und hat nur etwa drei Millionen Einwohner. Der Park hat in etwa die Grösse Luxemburgs und wir sind allein, mutterseelenallein – das heisst, es strahlt einzig und allein die Milchstrasse. Das Sternbild des Skorpions und das Kreuz des Südens sind regelrecht in den Himmel gemeisselt. Wahrlich, es wäre eine Sünde, dieses Bombardement von Sternschnuppen in einem Zelt zu verschlafen. Die kuscheligen Feldbetten sorgen für eine perfekt bequeme Position bei dieser romantischen Lightshow hart am Wendekreis des Steinbocks. Und das Programm schlägt jeden «Star Wars»Film mit Leichtigkeit. Für die passende Gute-Nacht-Musik sorgen obendrein das Huhu einer Eule und das seltsame Quaken der bellenden Geckos. Frühmorgens sind schon alle vor dem Frühstück auf den Beinen und lesen die «Buschmann-Zeitung». Die Dünen sind Sachbuch und Klatschmagazin in einem: Hier steht genau, wer wann wo war – und noch dazu, wer wen begehrt, begattet oder vernascht hat. Wir sind noch nicht lange unterwegs, als Richardo anhand winziger Spuren einen Skorpion ortet und ihn ausgräbt. Er wandert zur besseren Beobachtung vorübergehend in ein Lupenglas. Wir erklettern eine felsige Anhöhe und Richardo packt zur Pause Muffins und heissen Kaffee aus. Eine neugierige Agame, eine riesige Eidechse,

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SPECIAL DESTINATION beobachtet uns. Das Männchen hat einen schillernd blauen Kopf, der immer wieder zwischen dem Geröll auftaucht. Als wir uns nähern, verschwindet es kurz, nur um dann wieder nachzusehen, wo wir denn bleiben. Mit dieser Salamitaktik kommen wir so nahe heran, dass wir sogar mit dem Makroobjektiv Aufnahmen der prächtigen Echse machen können. Wir steigen ab und queren eine riesige Sandpfanne. Angesichts der hohen Temperaturen stolpern wir fast schon in Trance über ein Chamäleon. Richardo nimmt es hoch und demonstriert, wie es die Farbe je nach Licht und Schatten verändern kann. Mit einem Zischen reisst das Chamäleon urplötzlich seinen Rachen auf und ein quietschgelber Schlund tut sich auf. Uns fallen fast die Kameras aus den Händen. «Tja, dieser Verteidigungs-Bluff wirkt doch immer wieder», stellt Richardo lächelnd fest. Während der Mittagshitze pausieren wir unter einem grossen Kameldornbaum. Das Tok-Tokkie-Team hat dafür zusätzlich ein Sonnensegel installiert. Gleich daneben haben Siedelwebervögel ein VW-Käfer-grosses Nest zwischen den Ästen errichtet. «Manche Nester werden so gross und schwer, dass die Bäume umkippen. Hier dürften so um die 250 Paare nisten. An dem Kalkrand da oben sehen wir, dass dort auch ein Falke eingezogen ist. Ein geliebtes und gehasstes Mitglied der Wohngemeinschaft. Er beschützt die Kolonie zwar vor Schlangen, aber holt sich natürlich auch ab und an eine Nachspeise …», plaudert Richardo aus dem Nähkästchen.

Wir plündern die Lunchboxen, die uns schon am Morgen vom Team zugesteckt wurden, füllen frisches Wasser aus den Kanistern nach und beobachten den immensen Flugverkehr. Unter dem Nest geht es zu wie in einem Bienenstock. Richardo giesst auch noch frisches Wasser in eine steinerne Tränke, und wie aus heiterem Himmel toben auch noch Eidechsen und Mäuse neben den Vögeln um das kühle Nass. Wir erklimmen noch einige steil aufragende Dünen und erkennen erst ganz zum Schluss Richardos Farmhaus «Die Duine», wo vor drei Tagen alles begann. Zum letzten Mal leeren wir den Sand aus den Trekkingschuhen. Wir sind erschöpft, glücklich und wehmütig. Das heisse Wüstenfieber hat uns kalt erwischt. Der Hobbyforscher in uns ist erwacht. Die Horizonterweiterung war enorm. Die Wüstenbewohner haben enorme Sympathiepunkte abgeräumt. Wir fahren erstmal gen Norden, zum Etosha Park in die Savanne – zu den «Big Five». Eines ist klar: Löwe und Co. müssen sich anstrengen, wenn sie unsere Erlebnisse mit den Wüstenbewohnern noch toppen wollen.

DER TOK-TOKKIE-TRAIL: leichte dreitägige Wüstenwanderung, Etappen um 10 Kilometer, luxuriöse Rundumversorgung, ein kleiner Tagesrucksack mit Verpflegung für zwischendurch wird gestellt. Anfahrt: Windhoek, Rehoboth, Mariental, Maltahöhe, Namib Rand Nature Reserve, Tok Tokkie: 497 Kilometer. Genaue Anfahrtsskizze und GPS-Koordinaten, Preise: www.toktokkietrails.com

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EIN FEST DER AROMEN IM INDISCHEN OZEAN

AUF EINER EINSAMEN INSEL GESTRANDET ZU SEIN, IST EINFACH, WENN MAN VON WUNDERSCHÖNEN GASTRONOMIEMÖGLICHKEITEN, LUXURIÖSER UNTERKUNFT UND EINEM WARMHERZIGEN UND EINLADENDEN PERSONAL UMGEBEN IST, WODURCH MAN SICH SOFORT WIE ZU HAUSE FÜHLT. Autor_Urs Huebscher Bilder_Milaidhoo

Milaidhoo ist das Boutique-Resort im Baa-Atoll. Inspiriert vom maledivischen Erbe verspricht es, dass sich die Gäste sowohl während als auch nach ihrer Reise verbunden fühlen. Mit nur 300 mal 180 Metern ist es eine kleine Insel – besonders im Vergleich zu einigen anderen Resorts –, aber was ihr an Grösse fehlt, macht sie durch Wärme, Gastfreundschaft und Kulinarik wett. Mit Stolz gehört man zu den weltweit besten Reisezielen. Ganz besonders macht diese Behauptung natürlich, dass sie von den Gästen selbst und den Schweizer Reiseveranstaltern kommt. Damit spiegelt diese bedeutende Anerkennung die Essenz von Milaidhoo wider: ein Refugium zu sein, in dem die persönliche Beziehung zu den Gästen im Mittelpunkt jedes Erlebnisses steht.

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SPECIAL DESTINATION SPECIAL DINING DAS GANZE JAHR Essen ist ein grosses Plus-Argument auf Milaidhoo. Es ist aktuell für viele Resorts zur Mode geworden Spitzenköche aus der ganzen Welt für ein paar Tage einfliegen zu lassen. Dann wird das als Marketinginstrument benutzt, um mehr Gäste anzulocken. Klar eine Barter-Lösung für beide Seiten: Das Resort hat ein paar Tage einen Spitzenkoch – und der Koch inklusive seiner Familie hat ein paar Tage Urlaub auf einer Malediven-Insel. Tagtäglich sieht man solche Ankündigungen auf den Malediven. Milaidhoo hat dies nicht nötig, hier findet man das ganze Jahr über Kulinarik auf höchstem Niveau. Trotz der Grösse der Insel stehen vier Restaurants zur Auswahl, sodass man während des Aufenthalts kaum zweimal dasselbe Gericht zu essen bekommt. Die Kulinarik ist aussergewöhnlich und bietet eine grosse Auswahl, die alle Gaumen verführt. Denn die preisgekrönten Köche sind bekannt dafür, nur die frischesten lokalen Zutaten zu verwenden. Ganz gleich, ob die Gäste spezielle Diätwünsche haben oder sich nach etwas Einzigartigem sehnen – das Küchenteam der Insel zaubert gerne massgeschneiderte Kreationen, die begeistern und überraschen. Ein Highlight ist das Abendessen im Ba'theli, dem weltweit einzigen maledivischen Gourmetrestaurant, das auf drei traditionellen hölzernen Dhoni-Booten in der Lagune liegt. Das Essen ist einfach spektakulär, inspiriert von den kulinarischen Genüssen der alten Gewürzrouten. Es werden nur die besten Zutaten verwendet und Kräuter und Gewürze gemischt, um deren natürliches Aroma zu verstärken. Vielleicht ist es die Tatsache, dass man das Essen barfuss auf einem traditionellen maledivischen Boot unterm Sternenhimmel geniessen kann, dem Rauschen der Wellen oder dem Plätschern der um das Boot schwimmenden Fische lauscht oder sich mit dem überaus freundlichen Servicepersonal unterhält. Vom zwanglosen Essen am Strand bis hin zum einzigartigen kulinarischen Erlebnis im Ba’theli – jede Mahlzeit auf Milaidhoo ist ein Fest der Aromen und der Handwerkskunst.

MILAIDHOO MALDIVES FEIERT ZEHN JAHRE ISLAND SOUL Milaidhoo Maldives markiert in diesem Jahr einen prägenden Meilenstein, indem die Insel zehn Jahre Barfuss-Gelassenheit, herzliche Gastfreundschaft und zutiefst persönliche Inselgeschichten im Herzen der Malediven feiert. Zu diesem Anlass lädt Milaidhoo Gäste, Freunde und treue Kunden zu einer einwöchigen Jubiläumsfeier vom 23. bis 29. November 2026 ein – eine sorgfältig kuratierte Reise durch die Erfahrungen, Menschen und Traditionen, die die Insel im vergangenen Jahrzehnt geprägt haben. Diese Jubiläumsfeier spiegelt das Wesen von Milaidhoo wider: intim, gefühlvoll und geleitet vom Rhythmus des Insellebens. Jeder Tag ist durchdacht gestaltet, um die Säulen zu feiern, die die Insel ausmachen – Ozean, Wohlbefinden, Gastronomie, Kultur und Gemeinschaft –, und bringt sie in einer Woche voller geteilter Momente und bedeutungsvoller Begegnungen zusammen. Die Tage beginnen mit Champagner-Sonnenaufgangs-Kreuzfahrten an Bord der Saima, dem traditionellen Dhoni, gefolgt von geführtem Schnorcheln über das blühende Hausriff und immersiven maritimen Gesprächen, die Milaidhoos langjähriges Engagement für die Ozeanverwaltung widerspiegeln. Korallenpflanz-Erlebnisse laden die Gäste ein, einen bleibenden Beitrag zum Riff zu hinterlassen, das die Insel trägt. Im Serenity Spa finden im Laufe der Woche restaurative Rituale statt, von Atemübungen bis hin zu Klangheilung, wobei die Philosophie des Wohlbefindens der Insel umarmt wird, wo Ruhe und Einfachheit zu den grössten Luxusgütern werden. Während Milaidhoo in das nächste Kapitel eintritt, bleibt sein Wesen unverändert: ein Zufluchtsort der Inselseele, in dem die Gäste als Besucher ankommen und als Teil von etwas viel Dauerhafterem gehen. WWW.MILAIDHOO.COM WWW.MILAIDHOO.COM/SPECIAL-OFFERS/ 10TH-ANNIVERSARY.HTML

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PRESTIGE TRAVEL

REPORTAGE

DIE FRAGE NACH DEM, WAS WIRKT, UND DEM, WAS BLEIBT

EIN PAAR TAGE INSEL-WELLNESS, EIN PAAR ANWENDUNGEN – UND DANN ZURÜCK IN DEN ALLTAG. WAS BLEIBT DAVON? ALS SENIOR DIRECTOR OF SPA IST DR. ARUN KALLARACKAL TOMSON FÜR DAS WELLNESSKONZEPT DER FOUR SEASONS RESORTS AUF DEN MALEDIVEN VERANTWORTLICH. IM MITTELPUNKT SEINER ARBEIT STEHT EIN ANSATZ, DER NATURHEILKUNDE, PRÄVENTION UND KLASSISCHE SPA-ANGEBOTE MITEINANDER VERBINDET. MIT UNS SPRACH ER ÜBER DIE CHANCEN UND GRENZEN VON WELLNESS, KURZFRISTIGE EFFEKTE UND DEN ANSPRUCH, MEHR ALS NUR DAS WOHLBEFINDEN ZU VERÄNDERN.

Die Gesundheitsprogramme beginnen mit einer persönlichen Beratung. Welchen Themen oder Muster begegnen Ihnen bei internationalen Gästen besonders häufig? Die Muster sind sich überraschenderweise sehr ähnlich, ganz unabhängig davon, woher jemand kommt. Müdigkeit, die stillschweigend als normal hingenommen wurde. Schlaf, der etwas labil geworden ist. Verdauung, die nach mehr Aufmerksamkeit verlangt. Und hinter all dem ein Nervensystem, das mehr als bereit ist für eine tiefere Erholung. Das Schöne daran ist, dass die meisten Gäste bereits mit dem vagen Gefühl ankommen, dass sich etwas ändern muss. In unserem Beratungsgespräch schaffen wir den Raum, dies ehrlich und neugierig zu erkunden. Das PraMa-Screening geht noch tiefer und nutzt Biomarker-Diagnostik, Pulsmessung und Irisdiagnostik, um abzubilden, was der Körper «unter der Oberfläche tut». Sehr oft sind die Gäste überrascht von dem, was sie über sich selbst entdecken. Und in dieser Überraschung liegt der Anfang von Veränderung.

Autorin_Katrin Gehri Bilder_Four Seasons Resort Maldives at Landaa Giraavaru

Viele Gäste bleiben nur wenige Tage auf der Insel. Wie schaffen Sie es, in dieser kurzen Zeit eine nachhaltige Veränderung anzustossen? Wir versuchen nicht, jemanden in drei Tagen zu verändern. Wir versuchen, ihn sich selbst wieder näherzubringen. Ehrlich gesagt, leistet hier die Insel einen Grossteil der Arbeit. Wenn man jemanden in ein UNESCO-Biosphärenreservat bringt, wo die Luft rein ist und der Rhythmus von den Gezeiten bestimmt wird, beginnt sich der Körper fast sofort zu regulieren. Unsere Aufgabe ist es, diesem Prozess eine sinnvolle Richtung zu geben. Selbst bei einem kurzen Aufenthalt können wir das Nervensystem nachhaltig beruhigen, die Schlafqualität wiederherstellen und jemandem durch Ayurveda ein klareres Verständnis für seine eigene Konstitution vermitteln. Ausserdem geben wir den Gästen praktische Hilfsmittel mit auf den Weg – sei es eine kleine Ernährungsumstellung, eine Atemübung oder einfach ein neues, behutsames Bewusstsein dafür, was ihr Körper ihnen mitteilt. Kleine Dinge, die konsequent umgesetzt werden, haben mehr Kraft als grosse Gesten, die nur einmal vollzogen werden.

PRESTIGE TRAVEL: Dr. Arun, wenn Gäste das «Four Seasons Resort Maldives at Landaa Giraavaru» nach einigen Behandlungen verlassen – was hat sich im Idealfall für sie verändert? DR. ARUN KALLARACKAL TOMSON: Die bedeutendste Veränderung ist selten körperlicher Natur. Es ist eine Veränderung in der Achtsamkeit. Die Gäste kommen mit dem verinnerlichten Lärm ihres Alltags an, und wir hoffen, dass sie eine etwas ruhigere Version ihrer selbst mitnehmen. Nicht ruhiger in ihrer Persönlichkeit, sondern ruhiger in ihrem Nervensystem. Ayurveda hat ein Wort für diesen Zustand der Gelassenheit: Svastha, was wörtlich «in sich selbst verankert» bedeutet. Das ist das Ideal. Sie haben vielleicht nicht alles gelöst, aber sie haben sich daran erinnert, wie es sich anfühlt, sich wirklich wohlzufühlen. Und diese Erinnerung ist überraschend kraftvoll. Sie wird zu einem Bezugspunkt, zu dem sie immer und immer wieder zurückkehren können.

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SPECIAL DESTINATION Ihr Ansatz zielt auf Regulation und Prävention – Effekte, die nicht sofort sichtbar sind. Wie vermitteln Sie diesen Nutzen Gästen, die schnelle Ergebnisse erwarten? Wir holen die Gäste dort ab, wo sie stehen, und urteilen nicht über sie. Wenn sich jemand in drei Tagen besser fühlen möchte, können wir durchaus darauf eingehen. Und das wird auch möglich sein. Im Rahmen eines Gesprächs öffnen wir zudem eine etwas breitere Tür. Wir könnten sagen: «Was Sie gerade spüren, ist die Reaktion Ihres Körpers auf den Support. Stellen Sie sich vor, was möglich wird, wenn Ihr Körper diese Unterstützung kontinuierlich erhält». Prävention ist eine stille Erfolgsgeschichte, denn wenn sie gut funktioniert, passiert nichts Dramatisches. Am Ende einer gewissen Zeit fühlt man sich einfach vitaler, belastbarer und klarer. Deshalb konzentrieren wir uns zunächst auf das Greifbare: besseren Schlaf heute Nacht, eine bessere Verdauung morgen, mehr Energie in drei Tagen. Sobald jemand diese Veränderung spürt, wird er neugierig darauf werden, was das langfristig bedeuten könnte.

Ihre Arbeit findet in einer sehr geschützten Umgebung statt. Was geben Sie Ihren Gästen konkret mit auf den Weg, damit die Impulse auch im Alltag daheim anhalten? Darüber denken wir tatsächlich sehr sorgfältig nach. Die Insel ist aussergewöhnlich, und wir überlegen uns genau, wie wir den Gästen helfen können, diesen «Spirit» mit nach Hause zu nehmen. Deshalb konzentrieren wir uns auf das, was wirklich «transferierbar» ist. Jeder Gast reist mit einem persönlichen Leitfaden ab: mit Ernährungsempfehlungen, die auf seiner ayurvedischen Konstitution basieren, einer Morgen- oder Abendroutine, die nicht länger als zehn Minuten dauert, sowie einer auf seine individuellen Bedürfnisse abgestimmten Atem- oder Bewegungsübung. Wir bieten auch virtuelle Nachsorgegespräche an, denn einige der bereicherndsten Gespräche finden erst sechs Wochen später statt. Dann, wenn der Alltag wieder begonnen hat und jemand weiter auf dem aufbauen möchte, was er hier entdeckt hat. Die Insel öffnet die Tür. Wir sorgen dafür, dass die Gäste den Schlüssel mitnehmen.

«Detox» ist ein in der Wellnessbranche häufig verwendeter Begriff. Was bedeutet «Detox» konkret in Ihrem Verständnis – und wo sehen Sie die Missverständnisse in der Branche? Der Begriff wurde stark verwässert, was schade ist, denn was Detox im Kern beschreibt, ist wirklich tiefgreifend. Im Ayurveda bezieht sich das Konzept von «Ama» auf unverdaute Substanzen – seien es Nahrungsmittel, Emotionen oder Erfahrungen –, die sich ansammeln und den natürlichen Fluss des Körpers stören. Panchakarma, unsere klassische ayurvedische Reinigungskur, ist ein 14- bis 21-tägiges Programm. Dieses zielt genau darauf ab, durch Ölbehandlungen, therapeutische Anwendungen und Ernährungsumstellung eine tiefe Entspannung zu erreichen. Es ist sorgfältig durchdacht, wird überwacht und ist äusserst wirksam. Das weit verbreitete Missverständnis im Wellnessbereich besteht darin, Entgiftung als einmaliges Ereignis zu betrachten. Dabei ist dies ein kontinuierlicher, lebendiger Prozess. Der Körper arbeitet ständig daran, sein Gleichgewicht zu finden. Was wir tun – wenn wir es richtig machen –, ist die Beseitigung aller Störfaktoren, damit der Körper das tun kann, was er von Natur aus auf wunderbare Weise tut.

Wenn Sie sich die Entwicklung des Wellnessbereichs im Luxustourismus ansehen, was wird Ihrer Meinung nach in ein paar Jahren anders sein als heute? Ich glaube, dass dieser Bereich gerade in eine wirklich spannende Phase eintritt. Die Gäste sind besser informiert und neugieriger denn je, und das hebt den Standard auf die bestmögliche Weise an. Was wir bei AyurMa bereits anstreben, ist eine tiefere Integration von klinischer Wissenschaft und bewährten Systemen – nicht so, dass das eine das andere ersetzt, sondern dass beide in einem echten Dialog zusammenwirken. Der PraMa-Diagnoseansatz, den wir hier anbieten, ist ein gutes Beispiel dafür: Biomarker-Daten stehen neben Pulsdiagnose und Irisanalyse, beide bereichern sich gegenseitig. Die Zukunft ist auch beziehungsorientierter. Die Menschen wollen sich verstanden und nicht wie irgendeine Nummer in der Maschinerie fühlen. Der Wandel, den ich am inspirierendsten finde, ist der, den wir hier in Landaa Giraavaru bereits leben: das Verständnis, dass persönliches Wohlbefinden und das Wohlergehen unseres Planeten unmittelbar miteinander verbunden sind. Je mehr wir das verinnerlichen, desto ehrlicher, freudvoller und wirkungsvoller wird unsere Arbeit sein.

Wellnessangebote in Luxusresorts bewegen sich oft zwischen echter «Gesundheitsarbeit» und Lifestyle-Trends. Wo sehen Sie die grösste Diskrepanz zwischen dem, was angeboten wird, und dem, was tatsächlich wirkt? Die wirksamsten Angebote sind jene, in denen sich der Gast gesehen und wahrgenommen fühlt. Ein schöner Raum wirkt an sich schon therapeutisch, Design und Atmosphäre spielen zweifellos eine wichtige Rolle. Aber die eigentliche Wirkung entsteht erst, wenn die Behandlung auf den Einzelnen zugeschnitten ist. Ayurveda weiss seit 5000 Jahren, dass kein Körper dem anderen gleicht und dass das, was einem Menschen hilft, für einen anderen möglicherweise nicht geeignet ist. Die vielversprechendste Entwicklung ist echte Personalisierung. Dieser Aspekt liegt uns bei AyurMa sehr am Herzen: Die Sicherstellung, dass die individuelle Analyse klinisch fundiert ist und auf echten diagnostischen Erkenntnissen basiert, anstatt nur oberflächliche Anpassungen vorzunehmen.

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ERLEBNIS AVIS MARIE REPRICH, KREATIV-DIREKTORIN IM RESTAURANT NEPTUNO’S

&

GASTRONOMISCHES ÖKOLOGISCHES

PRESTIGE TRAVEL

DAS RESTAURANT NEPTUNO’S WURDE 1989 VOM DEUTSCHEN PUBLIZISTEN CLAUS REPRICH GEGRÜNDET. ES IST DAS ERSTE WELTWEIT BEK ANNTE STRANDRESTAURANT IN DER DOMINIKANISCHEN REPUBLIK, WESHALB ES EIN NATIONALKULTURERBE DES LANDES IST. HEUTE FÜHRT DIE 24-JÄHRIGE TOCHTER DAS VERMÄCHTNIS IHRES VATERS FORT. SIE WUCHS ZWISCHEN TISCHEN, KÜCHE UND GESPRÄCHEN AUF, IN EINER UMGEBUNG, IN DER DAS RESTAURANT NICHT NUR EIN ARBEITSPLATZ, SONDERN TEIL IHRES ALLTAGS WAR. DIESE AUSBILDUNG WURDE DURCH STUDIEN IN DER SCHWEIZ AM LES ROCHES IN GLOBAL HOSPITALITY MANAGEMENT ERGÄNZT.

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SPECIAL DESTINATION schaft noch mehr zu schätzen. Dort lernt man, dass wahrer Luxus nicht im Übertreiben, sondern darin liegt, jedes Detail bewusst zu pflegen. Diese Ausbildung hat grossen Einfluss darauf, wie ich Neptuno’s heute sehe: mit einer Mischung aus betrieblicher Disziplin, menschlicher Sensibilität und dem Wunsch, ein Erlebnis zu schaffen, das sich makellos, aber auch authentisch anfühlt.

Die gastronomische Branche in der Dominikanischen Republik entwickelt sich rasant, getrieben von immer anspruchsvolleren Standards und einer Öffentlichkeit, die nicht mehr nur gut essen will, sondern unvergessliche Erlebnisse erleben möchte. In diesem Zusammenhang entstehen neue Figuren, die die Herausforderung des Führens annehmen, ohne das Wesen zu verlieren. Eine von ihnen ist Avis Marie Reprich, die mit nur 24 Jahren Kreativdirektorin des Neptuno’s-Restaurants ist – eine Bühne, die von Renovierung und strategischer Vision geprägt ist. Das Lokal ist ein Paradezufluchtsort für Dominikaner und Ausländer. Eine familiäre Umgebung, die von Familien, nationalen und ausländischen Künstlerpersönlichkeiten, Sportlern, Politikern und Diplomaten besucht wird. Die Küche wird nach traditionellen Rezepten der Grossmütter kreiert, der Bali-Stil ist eine Kombination, um ein einzigartiges gastronomisches und ökologisches Erlebnis im Land zu schaffen.

Sie haben sich von operativen Aufgaben in der Küche und im internationalen Management zur strategischen Leitung im Neptuno’s entwickelt. Was war die wertvollste Erkenntnis aus diesem «gelebten und erarbeiteten» Prozess?

Dass keine solide Führung allein auf Theorie aufgebaut werden kann. Die Betriebsabläufe von innen heraus erlebt zu haben  – die Küche, den Service, die Details des Alltags –, hat mir grossen Respekt vor jedem Bereich des Restaurants vermittelt. Es hat mich auch gelehrt, dass man, um gut zu führen, den Aufwand hinter jedem Erlebnis verstehen muss. Das verändert die Art und Weise, wie man Entscheidungen trifft, denn man betrachtet das Restaurant nicht nur aus der kreativen Perspektive, sondern auch aus der Realität derer, die es jeden Tag möglich machen.

PRESTIGE TRAVEL: Avis Marie, was bedeutet es für Sie, mit 24 Jahren die kreative Leitung eines so legendären Ortes zu verantworten?

AVIS MARIE REPRICH: Es bedeutet mir sehr viel. Neptuno’s ist für meine Familie nicht nur ein Restaurant; es ist Teil der Erinnerung vieler Menschen und der gastronomischen Geschichte des Landes. Ich betrachte es nicht als persönlichen Erfolg, sondern als Chance, eine bereits bestehende Geschichte zu bewahren und sie in eine neue Ära zu führen. Ich tue dies mit grossem Respekt, aber auch mit dem Bewusstsein, dass meine Generation eine andere Art hat, Gastfreundschaft zu leben, Erlebnisse zu schaffen und mit Menschen in Verbindung zu treten.

Seit Ihrer Rückkehr 2022 haben Sie einen «frischen und globalen Blick» eingebracht. Was waren die bedeutendsten Veränderungen, die Sie im gastronomischen Erlebnis umgesetzt haben?

Mehr als einzelne Änderungen, wir arbeiten an einer umfassenden Transformation. Wir haben das gastronomische Erlebnis, die visuelle Identität, die Servicekultur, die Nachhaltigkeit, das Wohlbefinden des Teams und die konzeptionelle Ausrichtung der Marke überarbeitet. Wir möchten, dass sich Neptuno’s nicht nur anders präsentiert, sondern sich auch anders anfühlt und ein unvergesslicheres Erlebnis für den Gast bietet.

Wie schaffen Sie es, den Respekt vor dem historischen Erbe ihres Vaters Claus Reprich mit Ihrer eigenen avantgardistischen Vision für das Restaurant in Einklang zu bringen?

Indem ich verstehe, dass Weiterentwicklung nicht bedeutet, etwas auszulöschen. Mein Vater hat eine Form der Gastfreundschaft geschaffen, die sehr menschlich, sehr nahbar und sehr detailverliebt ist. Das ist nach wie vor das Herzstück von Neptuno’s. Meine Vision zielt darauf ab, genau diese Werte einer neuen Generation und einer stärker vernetzten, visuelleren und erlebnisorientierteren Welt zu vermitteln. Es geht nicht darum, das Wesentliche zu verändern, sondern ihm eine neue Ausdrucksform zu geben.

Welche Innovationspläne und neuen Qualitätsstandards haben Sie als Vorreiter einer neuen Generation für die Zukunft von Neptuno’s im Sinn?

Wir wollen das kulinarische Erlebnis weiter verbessern und Neptuno’s zu einer Referenz für zeitgenössische Gastlichkeit in der Karibik machen. Das bedeutet, noch zielgerichteter zu arbeiten: von den lokalen Produkten und dem Service bis hin zu Musik, Design, Veranstaltungen und kulturellen Partnerschaften. Ausserdem wollen wir noch intensivere und unvergesslichere Erlebnisse schaffen, bei denen die Menschen nicht nur zum Essen kommen, sondern einen besonderen Moment am Meer erleben. Für mich ist das die Zukunft von Neptuno’s: Exzellenz mit Seele, Kreativität und Authentizität.

Man sagt: «Exzellenz wird nicht vererbt, sondern praktiziert.» Wie wenden Sie diese Philosophie in Ihrer täglichen Arbeit an der Spitze der Marke an?

Das erinnert mich jeden Tag daran, dass ein Nachname oder eine Familiengeschichte keine echte Arbeit ersetzt. Exzellenz zeigt sich in der Beständigkeit, in den kleinen Details und in der Disziplin, mit der man jeden Tag arbeitet. Ich versuche, eine Kultur aufzubauen, in der das Team versteht, dass Qualität kein besonderer Moment, sondern eine Arbeitsweise ist: von der Art und Weise, wie wir einen Kunden empfangen, bis dahin, wie ein Gericht aus der Küche kommt.

Ihre Führungsrolle wird als jung, weiblich und bewusst beschrieben. Inwiefern prägen diese Eigenschaften die Gastkultur des Restaurants neu?

Ich glaube an eine menschlichere, emotionalere und intuitivere Gastfreundschaft. Für mich darf sich der Service nicht roboterhaft anfühlen – er muss authentisch, aufmerksam und verbunden mit der Person sein, die vor uns steht. Ich konzentriere mich auch sehr darauf, eine bewusstere interne Kultur aufzubauen, in der das Team seinen Wert versteht, Klarheit hat, sich als Teil von etwas fühlt und wachsen kann. Ein aussergewöhnliches Kunden­ erlebnis beginnt immer mit einer soliden internen Kultur.

Sie haben Ihre Ausbildung in der Schweiz an der Les Roches absolviert, einer der anspruchsvollsten Institutionen der Welt. Wie beeinflussen Ihre operativen Erfahrungen in der Schweiz die Art und Weise, wie Sie diese heute in der Dominikanischen Republik führen?

Les Roches hat mir Struktur, Präzision und internationale Standards vermittelt, mir aber auch geholfen, echte Gastfreund47


SANI

PRESTIGE TRAVEL

WHERE PARADISES MEET 48


SPECIAL DESTINATION

OB STILLE MOMENTE AM MEER, AKTIVE FAMILIENZEIT IM GRÜNEN, KULINARISCHE ENTDECKUNGEN ODER KULTUR UNTER FREIEM HIMMEL: DIE DESTINATION SANI AUF DER GRIECHISCHEN HALBINSEL K ASSANDRA VEREINT UNTERSCHIEDLICHE VORSTELLUNGEN VON URLAUB AN EINEM ORT – UND ÜBERSETZT SIE IN EIN ULTRA-LUXUS-ERLEBNIS MIT MEDITERRANER LEICHTIGKEIT. DIE AKTUELLE MARKENK AMPAGNE «SANI. WHERE PARADISES MEET» BRINGT DIESEN GEDANKEN AUF DEN PUNKT: JEDER AUFENTHALT FOLGT HIER DEM EIGENEN RHYTHMUS – VON RÜCKZUG UND NATUR BIS HIN ZU GENUSS, KULTUR UND BESONDEREN ERLEBNISSEN.

Eingebettet in Pinienwälder, Feuchtbiotope und sieben Kilometer Sandstrand, verbindet die mehrfach ausgezeichnete Destination fünf eigenständige Hotels, eine private Marina mit über 40 Restaurants und Bars sowie Erlebnisse für alle Generationen. Nur 45 Minuten vom Flughafen Thessaloniki entfernt, wird Sani damit zum Sommerziel für alle, die regionale Authentizität, Natur und internationalen Anspruch verbinden möchten. KULTURSOMMER AUF DEM SANI HILL Einer der grossen Höhepunkte ist das alljährliche Sani Festival, das vom 11. Juli bis 15. August 2026 den legendären Sani Hill zur OpenAir-Bühne über der Ägäis macht. Seit 1992 zählt es zu den renommiertesten Kulturveranstaltungen Griechenlands. 2026 eröffnet Robert Plant gemeinsam mit Saving Grace und Suzi Dian, Soul II Soul bringt britische Soul- und Clubgeschichte nach Chalkidiki. Zum Abschluss kehrt Vicky Leandros für ihr erstes Sani-Festival-Konzert in ihre griechische Heimat zurück und präsentiert am 15. August ihre grössten Hits. Für Gäste ausgewählter Zwei- und Drei-Schlafzimmer-Suiten wird der Abend noch exklusiver: Pro Buchung sind zwei Tickets mit VIP-Zugang inkludiert.

WELTSTARS, FINE DINING UND SLOW LUXURY AUF DER CHALKIDIKI 49


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SANI GOURMET: WELTKÜCHE AM MEER Vom 10. Juli bis 7. August 2026 wird parallel dazu Sani Gourmet jeden Freitag zum kulinarischen Festival-Highlight des Sommers. Im Restaurant Elia im Porto Sani präsentieren fünf prägende Stimmen der internationalen Spitzengastronomie exklusive Degustationsmenüs. Das Programm vereint Pierre Gagnaire, das Drei-­Sterne-­Team von Disfrutar, Pía León, Albert Adrià und Daniel Humm vom New Yorker Eleven Madison Park. Französische Haute Cuisine, mediterrane Avantgarde, lateinamerikanische Produktkultur und zukunftsweisende pflanzenbasierte Küche treffen hier auf die Kulisse der Ägäis. LUXUS, DER WEITERDENKT Auch jenseits der Festivalbühnen zeigt sich in der Saison 2026, wie zeitgemässer Luxus im Mittelmeerraum aussehen kann. Sani präsentiert sich mit verfeinertem Design, neuen kulinarischen Handschriften und noch mehr Raum und Angebot für Mehrgenerationenreisen. Der Anspruch bleibt dabei klar: Luxus soll nicht lauter, sondern bewusster werden. Als erstes zertifiziert klimaneutrales Resort Griechenlands verbindet Sani internationale Gastlichkeit mit Verantwortung für die Natur, die diesen Ort so besonders macht. So wird Sani 2026 zu einem Sommerziel, das viele Formen annimmt: Konzertabend, Gourmetreise, Strandurlaub, Familienzeit und Rückzug in der Natur. Eine Destination, viele Urlaubswelten. WWW.SANI-RESORT.COM

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THE LUXURY WAY

OF LIFE PRESTIGEMAGAZIN.COM

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AUS DEM

STEIN GEBOREN

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AMOH-RESORT AUF RHODOS ERZÄHLT DIE GESCHICHTE DER INSEL NEU

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SPECIAL DESTINATION

MIT DEM AMOH, A LUXURY COLLECTION RESORT, RHODES SCHREIBT RHODOS EIN NEUES K APITEL IM SEGMENT DES LUXUSREISENS. EIN RÜCKZUGSORT, DER NICHT ALLEIN DURCH SEINE LAGE AUF EINER PRIVATEN HALBINSEL NAHE DEM HISTORISCHEN LINDOS, SONDERN DURCH ATMOSPHÄRE, TIEFE UND EIN GEFÜHL VON VERWURZELUNG BEEINDRUCKT. INSPIRIERT VOM ANTIKEN STEINBRUCH, DER DAS GELÄNDE EINST PRÄGTE, VERSCHMELZEN HIER GESCHICHTE UND GEGENWART ZU ETWAS NEUEM.

Unter der Leitung von Architekt Savvas Kampouropoulos und den Innenarchitekten von Studio Lost spricht das Resort eine Sprache der Materialität. Neu interpretierte Mosaike, zeitlose Motive und handwerkliche Details zollen dem griechischen Erbe Tribut, ohne dabei in Nostalgie zu verharren. Stein trifft auf Licht, Handwerk auf Raffinesse, Geschichte auf modernes Lebensgefühl. Die 197 Zimmer und Suiten, viele mit eigenem Pool und Meerblick, sind kein blosser Schlafplatz – sie sind Bühne für einen Aufenthalt, der bleibt. Kulinarisch setzt das AMOH auf acht Restaurants und Bars: vom mediterranen Hauptrestaurant Lithos über den Open-Air-­ Italiener Cava di Pietra bis hin zu Kymata, wo tagesfrischer Fang und die Königskrabbe die ägäische Küstenküche zelebrieren. Das Spa-­ Konzept Elispa, inspiriert von den vier Elementen, entführt die Gäste in kuratierte Rituale – die sogenannten Elemental Journeys – und schafft eine tiefe Verbindung zur Natur. Das AMOH zeigt, wie Luxus am Mittelmeer heute aussehen kann. Ein Erlebnis für Reisende, die mehr suchen als Erholung – und die in der Stille des Ägäischen Meeres einen Ort entdecken möchten, an dem jedes Detail zählt und Zeit eine andere Bedeutung bekommt. WWW.AMOH.COM

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DAS ERSTE FÜNF-STERNE-HOTEL VON ZAKYNTHOS HAT WIEDER ERÖFFNET, NACHDEM DURCH EIN ZWEIJÄHRIGES RENOVIERUNGSPROGRAMM ALLE 119 ZIMMER, DIE GEMEINSCHAFTS­ BEREICHE, DIE SCHWIMMBÄDER UND DAS UMLIEGENDE GELÄNDE UMGESTALTET WURDEN. DAS UPGRADE BRINGT DAS HISTORISCHE FLAGGSCHIFF DER LESANTE COLLECTION MIT DEN DESIGNSTANDARDS VON LESANTE CAPE UND LESANTE BLU IN EINKLANG UND BEHÄLT GLEICHZEITIG SEINE POSITION ALS BARRIEREFREIE FÜNF-STERNE-IMMOBILIE AUF DER INSEL.

Nur wenige Schritte vom Meer entfernt, in Tsilivi gelegen, hat Lesante Classic eine zweijährige Renovierung abgeschlossen, die in zwei Phasen durchgeführt wurde. In Phase eins wurden alle 119 Zimmer und Suiten und in Phase zwei die öffentlichen Bereiche, die Pools, die Aussenbereiche und die Aussenfassaden des Gebäudes neugestaltet. DESIGN UND UNTERBRINGUNG Die Renovierung wurde von einer Philosophie geleitet, die natürliche Materialien und das Wesen griechischer Gastfreundschaft betont. Holz und Stein wurden im gesamten Grundstück mit Leinentextilien und organischen Texturen kombiniert, mit einer Palette aus Beige- und Ecrutönen, die jedes Interieur mit der umliegenden Landschaft verbinden: das intensive ionische Licht, das tiefe Blau des Meeres und die sanften Sandtöne. Jeder Unterkunftsraum ist als persönlicher Zufluchtsort gestaltet, geprägt von zeitlosen Linien und sanften Tonalitäten, wobei Technologie – Beleuchtung, Klimaanlage und Konnektivitätssysteme – dezent integriert sind.

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ZUGÄNGLICHER

SPECIAL DESTINATION

LUXUSAUTHENTIZITÄT MIT DER

Lesante Classic wieder eröffnet

VON ZAKYNTHOS

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Die gleiche Designsprache erstreckt sich auch zu den öffentlichen Bereichen und den Aussenfassaden. Natürliche Materialien wurden aufgrund ihrer Haltbarkeit im Küstenklima und ihrer Fähigkeit, sich harmonisch in die zakynthische Landschaft einzufügen, ausgewählt. Das umliegende Gelände und der Poolbereich wurden mit bereichertem Grün neugestaltet, um eine geschütztere und ruhigere Umgebung zu schaffen, während saubere Oberflächen und das Spiel des mediterranen Lichts auf Texturen den architektonischen Zugang zu den Aussenbereichen prägen. Die Unterkunft umfasst neun Kategorien: Deluxe-Zimmer (30 Quadratmeter) mit Blick auf den Garten oder den Pool, Executive Rooms (38 Quadratmeter) mit King-Size-Betten und poolgegenüberliegenden Balkonen, Premium Deluxe Rooms (35 Quadratmeter) mit Regenduschen, Premium Executive Suites (43 Quadrat­meter) mit eigenen Arbeitsbereichen, Junior Suites (45 Quadratmeter) mit erweiterten Sitzbereichen, Superior Family Suites (63 Quadratmeter) mit separaten Wohn­zimmern, Deluxe Family Rooms (60 Quadratmeter) mit separaten Wohnbereichen, Superior Suites mit Outdoor Jetted Tubs (75 Quadrat­ meter) und Grand Suites mit Outdoor Jetted Tubs (140 Quadrat­meter) mit privaten Terrassen mit Blick auf den Pool­bereich.

GASTRONOMIE Kulinarik ist auf vier Orte verteilt. Aufbauend auf einer Tradition von Kooperationen mit Köchen wie Dimitris Skarmoutsos und Dimitris Katrivesis begrüsst das Resort Chef Thodoris Christakis als Kurator für seine kulinarische Richtung, der mit lokal gewonnenen Zutaten aus dem Ionischen Meer und den umliegenden Regionen arbeitet – Meeresfrüchte, saisonales Gemüse, Olivenöl, Honig und Rosinen. Das Olvea Restaurant serviert Frühstück und Abendessen und bietet eine raffinierte Auswahl griechischer und mediterraner Traditionen. Das Elysian Restaurant serviert Mittag- und Abendessen mit einer offenen Küche, in der die Gäste die Köche bei der Arbeit beobachten können, basierend auf einer Speisekarte aus saisonalen, biologischen und lokal bezogenen Produkten. Die Palm Bar liegt am Pool und serviert tagsüber frische Säfte, Kaffees und kühle Getränke sowie abends Premium-­C ocktails und Spirituosen. Die Pavilion Bar, die sich in der Lobby mit einer Terrasse mit Blick auf das Becken befindet, begleitet abendliche Aperitifs, Champagner, Wein und Signature-Cocktails mit Klavier­ musik; an ausgewählten Abenden werden Live-Jazz- und klassische Auftritte präsentiert.

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SPECIAL DESTINATION

WELLNESS Das Lesante Wellness & Spa erstreckt sich über 400 Quadratmeter und wird von einer Philosophie aus drei Prinzipien geleitet: entspannen, wiederherstellen, erheben. Zu den Einrichtungen gehören ein Hallenbad, Massagebehandlungsräume, ein Massagebehandlungsraum, eine Sauna mit Hamam, ein Innen-Jacuzzi, ein Fitnessstudio und ein Fussbad. Zu den charakteristischen Ritualen gehören Golden Sensation (ein goldgetränktes Körperpeeling und eine Maske) und Amazonian Exotic Paradise (Ganzkörperritual, Massage und Gesichtspflege). Das Gesichtsmenü umfasst die «Hydration with Aloe»-Behandlung, das mit Vitamin C angereicherte Pre Sun Expert und die Anti-Aging-Gesichtsbehandlung Turn On Beauty. Das Massage-Menü umfasst Aromatherapie, eine antike griechische Massage mit Heilbechern und die Candle-Paradise-Ganzkörperbehandlung. Kinder-Spa-Behandlungen und ein Friseursalon stehen Frauen, Männern und Kindern zur Verfügung.

AKTIVITÄTEN Der lange Sandstrand ist 100 Meter vom Resort entfernt. Zwei Süsswasserbecken im Lagunenstil befinden sich auf dem Gelände. Naturbezogene Aktivitäten auf der Insel umfassen Wandern, Radfahren, Reiten und Tauchen mit zertifizierten Lehrern, die die Unterwasserlandschaft des Ionischen Meeres erkunden. Private Yachtausflüge erreichen die ikonischen Strände der Insel – Navagio (Schiffswrackstrand) – sowie die türkisfarbenen Ufer von Myzithres und Marathonisi. Private VIP-Landtouren führen die Gäste durch das venezianische Schloss, das Kloster des Heiligen Dionysios, das Dionysios-Solomos-Museum und die Panoramablicke der Insel. Kulinarische Erlebnisse umfassen Weinverkostungen und interaktive Kochkurse mit den Köchen des Resorts. Familien sind gut versorgt. Jüngere Gäste verfügen über einen eigenen Innenspielbereich mit Büchern, Brettspielen und interaktiven Aktivitäten sowie den nahe gelegenen familienfreundlichen Strand zum Schwimmen in flachem Wasser und zum Spielen am Ufer. Begegnungen mit den Caretta-caretta-Meeresschildkröten in ihren geschützten Insellebensräumen sind möglich. Babysitterdienste, Kinder­karten, Kinderbetten und Hochstühle werden bereitgestellt. WWW.LESANTECOLLECTION.GR/HOTELS/ LESANTE-CLASSIC

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Autor_Urs Huebscher Bilder_Precise Resort

AM RAND DES

ATLANTIKS 58


Precise Resort Tenerife

SPECIAL DESTINATION

DAS PRECISE RESORT TENERIFE HAT IN PUERTO DE LA CRUZ NACH EINER ZWEIJÄHRIGEN RENOVIERUNG IM WERT VON ZEHN MILLIONEN EURO WIEDER ERÖFFNET. AUF EINER KLIPPE ÜBER DEM ATLANTIK GELEGEN UND UMGEBEN VON 40’000 QUADRATMETERN BOTANISCHER GÄRTEN, IST DAS VIER-STERNERESORT EIN ELEGANTER UND ZUGÄNGLICHER RÜCKZUGSORT AM MEER AN DER UNBERÜHRTEN NORDKÜSTE DER INSEL.

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Das Resort wurde Ende der 1970er-Jahre als Maritim Hotel Tenerife erbaut, eines der prächtigen Hotels seiner Zeit, und wurde nun vollständig umgestaltet, während seine markante vertikale Silhouette über dem Ufer erhalten blieb. Beheizte Pools wie auch Sportund Tauchanlagen gehören zu den Räumen, die für längere Aufenthalte und ganze Tage geschaffen werden, was es ideal für Paare und Familien macht. Verspielte abendliche Rituale und ein Soundtrack, der mit dem Meer verbunden ist, verleihen dem Aufenthalt seinen eigenen ruhigen Rhythmus. Das passt zum Ansatz der Marke Precise, jeden Ort in seinem Setting zu verankern und das Erlebnis offen und relaxed zu halten. Jedes Grundstück wird von seiner Geschichte, Geografie und den Kulturen geprägt, die es durchquert haben. Die Gruppe betreibt Hotels und Resorts in Deutschland, Italien und Spanien, die alle durch einen Geist kulturellen Pluralismus vereint sind.

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SPECIAL DESTINATION Die weitläufigen Gärten wurden als botanische Reise neugestaltet, inspiriert von Alexander von Humboldt und seiner historischen Verbindung zu Teneriffa. 1799 verbrachte Humboldt sechs Tage auf der Insel. Er bestieg den Teide und dokumentierte, wie sich die Vegetation von der Küste bis zum Gipfel veränderte – eine Arbeit, die dazu beitrug, die Biogeographie als Wissenschaft zu etablieren. Palmen, Blütenpflanzen, Wege und Brücken schlängeln sich durch das Gelände und verbinden die Gebäude mit dem Wasserrand. Im Rahmen der Renovierung wurde jede Pflanzenart kartiert und katalogisiert. Die meisten sind endemisch und ein lebendes Zeugnis des botanischen Reichtums des Archipels.

Blautönen ausgestattet. Holz, Rattan, Leinen und Keramik sorgen für Wärme. Orientalische Teppiche, nordafrikanische handwerkliche Stücke sowie historische Karten und Gravuren spiegeln die vielschichtige, multikulturelle Vergangenheit der Insel wider. Die meisten Zimmer führen zu privaten Balkonen, die entweder zum Atlantik, zum Orotava-Tal und zum Teide-Berg oder zur üppigen Umgebung des Resorts hinausblicken. Die Suiten bieten separate Wohnbereiche, da das Licht tagsüber zwischen Küste und Berg wechselt. Im gesamten Anwesen begegnen die Gäste einer Sammlung limitierter, handsignierter Mid-Century-Aquarelle des spanischen Künstlers Tomás Galán Ulla, die Plantagenarbeiter, Fischer und Szenen des Alltagslebens auf der Insel zeigen.

EIN BOTANISCHES ANWESEN AM MEER Die Ankunft entfaltet sich in einem zentralen Atrium, das zum Himmel geöffnet und von spanischen Innenhöfen und marokkanischen Riads inspiriert ist. Kentia-Palmen sorgen für Höhe und Schatten, langsame Holzdeckenventilatoren geben das Tempo vor, und grosse Fenster rahmen das Meer ein. Draussen zeigt sich eine Terrasse, die mit Teak-Liegeplätzen gesäumt ist, zum Wasser hinaus. Die 153 Gästezimmer des Hotels, die sich über Meerblick-, Talblick- und Familienzimmer bis hin zu Suiten erstrecken, sind in einer Palette von Sandtönen, sanften Weisstönen und gedämpften

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SPECIAL DESTINATION

ESSEN, SCHWIMMEN, TAUCHEN, ERKUNDEN Koch Ronen Dovrat Bloch, ausgebildet bei Le Cordon Bleu, bringt eine französische Grundlage und marokkanisches Erbe in die Küche ein. Die Küche folgt der Lage der Insel zwischen drei Kontinenten: Kanarische Produkte, nordafrikanische Gewürze und die maritimen Kochtraditionen Portugals und Madeiras prägen die Speisekarte. Sein Kochen verbindet Präzision mit kräftigen, sonnenwarmen Aromen. Mar Océano, das Hauptrestaurant, blickt auf das Ufer und bietet hohe Fenster, die Meeresluft hereinlassen. Im Inneren sind Teaktische und blaue Mahagoni-Regisseurstühle unter handgewebten Tellern arrangiert. La Bodega, der À-la-carte-Speisesaal des Resorts, basiert auf denselben kulinarischen Grundlagen mit einem fokussierteren Menü. Im Garten befinden sich zwei Süsswasserbecken, beide das ganze Jahr über beheizt. Der Pool Humboldt liegt zwischen hohen Palmen mit weiten Ausblicken zum Horizont, während neben dem Hauptgebäude ein Kinderbecken und eine Sonnenterrasse liegen. Zwischen den Dips serviert die Poolbar ColoLoco Cocktails gegen die atlantische Brise.

Tennis- und Padelplätze, Yoga- und Pilates-Stunden, ein 18-Loch-Minigolfplatz sowie ein Fitnessstudio füllen den Rest des Geländes. Das Tauchzentrum bringt die Gäste direkt von der Tür des Resorts in die vulkanischen Felsformationen Teneriffas und das Meeresleben. Das Spa ist in den Klippenrand gehauen und mit Mikrozement, schwarzem Basalt und rustikalem Holz versehen. Der Raum weicht salziger Luft und dem Grün darunter. Ein Aussen-Jacuzzi hängt direkt über dem Wasser, daneben befinden sich Saunakabinen. Die Behandlungen verwenden Sodashi, eine australische Linie, die seit 1999 aus 100 Prozent natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt wird und in Luxus-Spas in über 25 Ländern zu finden ist. Hinter dem Resort ist der Loro Parque acht Gehminuten entfernt. Das historische Zentrum von Puerto de la Cruz, einer Hafen­ stadt, die auf Jahrhunderten des Handels erbaut wurde, ist nur eine kurze Autofahrt entfernt. Der Nationalpark Teide und seine vulkanischen Landschaften sind leicht erreichbar. Das Precise Resort Tenerife ist jetzt geöffnet und bringt eines der ursprünglichen Seehotels Teneriffas zurück an die Nordküste, für die es gebaut wurde. WWW.PRECISEHOTELS.COM/TENERIFFA

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REPORTAGE

Zwei Insel-

Schönheiten im Atlantik MADEIRA & PORTO SANTO 64


SPECIAL DESTINATION MILDES KLIMA, KLARES WASSER UND CHARMANTE STÄDTCHEN PRÄGEN MADEIRA UND PORTO SANTO. UND DOCH KÖNNTEN DIE BEIDEN SCHWESTERN­ INSELN UNTERSCHIEDLICHER KAUM SEIN: HIER DIE VIELGESTALTIGKEIT AUS BERGEN, WÄLDERN UND LEVADAS, DORT DIE UNBERÜHRTHEIT UND EIN LANGER, HELLER SANDSTRAND. Autorin und Bilder_Katrin Gehri

Portugal scheint mich einfach nicht loszulassen. Dieses Mal führt mich meine Reise nach Madeira. Geplant ist, und darauf freue ich mich sehr, ein Tagesausflug nach Porto Santo. Während Madeira als Blumeninsel und Wanderparadies gilt und für seine teils spektakuläre Natur mit steilen Küsten und dem UNESCO-geschützten Lorbeerwald bekannt ist, birgt Porto Santo einen Schatz: den neun Kilometer langen, feinen Sandstrand – eine Seltenheit im Madeira-Archipel. Hinsichtlich Lage und Klima gelten beide als privilegiert. ANKOMMEN IN FUNCHAL Meine Reise beginne ich im wirtschaftlichen und infrastrukturellen Zentrum Madeiras, in Funchal. Die Stadt liegt geschützt in einer Bucht, ist überschaubar und wurde von Bausünden verschont. Hübsche Häuser winden sich den Hang hinauf. Beim Erkunden durchquere ich kleine Parks, verweile in Cafés und lasse mich an der Marina kulinarisch treiben. Bei einer Stadtführung erfahre ich, dass sich Funchal im 15. und 16. Jahrhundert zunächst als Handelsplatz für Zucker und später für Wein entwickelte. Rund um die «Sé Catedral do Funchal» ist das bis heute gut erkennbar. Der Weinbau prägt die Stadt bis heute. Wer Lust auf eine kostenlose Degustation hat, wird in der Bar «Rei

da Poncha» fündig. Mich aber zieht es weiter zum «Mercado dos Lavradores» und in die Zona Velha mit der Rua de Santa Maria, einem der meistbesuchten Orte der Stadt. Beide sind zwar durchaus touristisch geprägt, bleiben aber Teil des gelebten Alltags. Oberhalb der Stadt liegt Monte, erreichbar per Seilbahn, mit Aussicht über die Bucht. Wer mag, kann für die Rückfahrt auf ein etwas anderes «Verkehrsmittel» umsteigen. Bis zum Stadtteil Livramento sausen sogenannte «carro de cesto» hinab: Korbschlitten, gesteuert von zwei «Carreiros». UNTERWEGS ENTLANG DER LEVADAS Gut vorbereitet und mit gebuchtem Zeitfenster breche ich am nächsten Tag zu meiner ersten Levada-Wanderung auf. «Levadas» sind offene, künstlich angelegte Wasserkanäle, die bereits im 15. Jahrhundert gebaut wurden, um Wasser aus den regenreichen Gebirgsregionen in die trockeneren Teile im Süden zu leiten. Heute werden sie meist als Streckenwanderwege genutzt. Einige lassen sich jedoch auch zu Rundtouren verbinden. Zu Beginn dieses Jahres wurde für die PR-Wanderwege ein neues Reservierungssystem eingeführt – mit obligatorischer Registrierung, kostenpflichtigem Zugang und Zeitfenstern. Die Buchung erfolgt online über die offizielle SIMplifica-Plattform. Als PR-Wege werden die inselbezogenen, offiziell markierten Routen bezeichnet, auf Madeira von PR1 bis PR28, auf Porto Santo von PR1 bis PR3.

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DIE KÖNIGS-LEVADA Ich beginne mit der Levada do Rei – der Königs-Levada. Sie startet oberhalb von São Jorge. Zu Beginn laufe ich durch einen Eukalyptuswald, der im Frühjahr von blühenden Schmucklilien gesäumt ist. Der Pfad ist oft schmal, stellenweise feucht, exponierte Passagen sind mit einem Drahtseil gesichert. Kommen mir andere Wandernde entgegen, stelle ich mich kurzerhand auf den Rand des Kanals – für mich ein gänzlich neues Erlebnis. Ich liebe es. Später geht die Vegetation in dichten Lorbeerwald über. Die Levada ist rund zehn Kilometer lang und gilt als einfach. Dennoch sind Wanderschuhe ratsam, ebenso das Mitnehmen von Trinkwasser und einer Regenjacke. Denn unterwegs gibt es keinerlei Infrastruktur, weder Toilette noch Abfalleimer, geschweige denn ein Bistro. Und das wirkt erstaunlich stimmig. Nach einer gefühlt kurzen Wanderung, bei der ich immer wieder stehen bleibe, einem Geräusch nachlausche oder eine Pflanze genauer betrachte, erreiche ich den Höhepunkt des Tages: die Wasserläufe des «Ribeiro Bonito». Auf dem letzten Abschnitt sorgen herabtropfende Wassermengen dafür, dass die Familie vor mir ordentlich durchnässt wird.

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SPECIAL DESTINATION EIN «BALKON» MIT WEITBLICK Später gebe ich der Versuchung nach, die Levada dos Balcões zu erkunden. Sie ist kompakt, gut zugänglich und auch für ungeübte oder weniger mobile Wandernde geeignet. Ausgangspunkt ist Ribeiro Frio, erreichbar über eine gut ausgebaute Strasse. Von dort aus geht es zum Aussichtspunkt Balcões. Die rund 1.5 Kilometer sind für meine Nachmittagsrunde genau richtig. Der Weg durch den dichten, immergrünen Lorbeerwald ist breit, gut befestigt und weist kaum eine Steigung auf. Dafür bin ich, mit bereits etwas müden Beinen, sehr dankbar. Die Levada scheint hier nicht das zentrale Element zu sein. Meine Aufmerksamkeit gilt vielmehr den Moosen, Farnen und alten Bäumen sowie den erstaunlich zutraulichen Madeira-Buchfinken. Der «Balcões» ist im wörtlichen Sinn ein Balkon. Von dessen Plattform aus öffnet sich der Blick in ein tief eingeschnittenes Tal und auf ein Bergmassiv. Bei klaren Bedingungen sind Gipfel wie der des markanten Pico do Arieiros sichtbar. ÜBERFAHRT IN EINE ANDERE WELT Der nächste Tag gehört Porto Santo – oder treffender: der «goldenen Insel». Seit 2020 ist sie Teil des UNESCO-Weltnetzes der Biosphärenreservate. Das ausgewiesene Schutzgebiet umfasst rund 27’310 Hektar und schliesst neben Landflächen auch Meeresgebiete sowie Areale des Natura-2000-Netzwerks ein. Schon am Vorabend freue ich mich auf die Überfahrt. Ich habe eine Schwäche für das Ambiente des Meeres. Die Fähre legt in Funchal ab, und nach rund zweieinhalb Stunden erreicht man eine andere Welt. Unbedingt – und zwar wirklich unbedingt – sollte man sich nach dem Auslaufen die gut sichtbare Landebahn genauer anschauen. Was ich für eine Brücke hielt, ist die erstaunlich kurze, auf Stelzen gebaute Piste des Flughafens «Madeira Cristiano Ronaldo». Ich verstehe, warum der Anflug als einer der spektakulärsten in Europa gilt, und bin erleichtert zu wissen, dass die Piloten dafür speziell geschult werden.

Doch zurück zu Porto Santo: Wenn ich einen Ort erstmals bereise, verlasse ich mich gern auf einheimische Guides. Direkt am Hafen wartet Sofia von «Lazermar» mit ihrem Jeep auf mich. Sie liebt ihre Heimat so sehr, dass sie so enthusiastisch und authentisch darüber berichtet, dass mich ihre Ausführungen umgehend in den Bann ziehen. Zu Beginn fahren wir auf holprigen Strassen oberhalb der Küste entlang. Von dort aus erhasche ich einen Blick auf den neun Kilometer langen Sandstrand, der einer der wenigen echten Orientierungspunkte ist. Auf Offroad-Pisten geht es weiter ins Hinterland. Vereinzelte Hügel und die karge Vegetation zeigen, wie viel trockener das Klima hier im Vergleich zu Madeira ist. Wir halten am Miradouro da Portela. Von hier aus habe ich einen umfassenden Ausblick: In der Mitte liegt Vila Baleira, davor zieht sich die Küste wie eine klare Linie entlang des türkisfarbenen Meeres. In unmittelbarer Nähe steht die Kapelle Capela de Nossa Senhora da Graça, deren Ursprünge bis in das Jahr 1533 zurückgehen. Beinahe wie auf einer Übersichtskarte lassen sich weitere markante Punkte erkennen, etwa der Pico de Baixo, die vorgelagerte Ilhéu de Cima sowie der Hafen und die Marina. Der nächste Stopp überrascht und berührt mich: die «Quinta das Palmeiras», ein kleiner botanischer Garten. Privat geführt, sorgfältig gepflegt, spürbar mit Hingabe betrieben. Zwischen exotischen Pflanzen und Palmen begegne ich Vögeln, Affen und kleineren Säugetieren, viele in offenen Gehegen. Ein Pfau schlägt sein wunderschönes Rad – ein beinahe unwirklicher Kontrast zur sonst eher kargen Landschaft. Im Anschluss geht es bereits zurück. Beim Abschied umarmt mich Sofia, strahlt und sagt: «You know, mother nature blessed this island!» Und ich denke, wie recht sie hat!

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EINE GENUSSVOLLE REISE AN DIE

DEUTSCHE NORDSEE

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ZWISCHEN

WELLNESS, NATUR UND KULINARIK


SPECIAL DESTINATION Die deutsche Nordsee entfaltet ihre Wirkung nicht laut, sondern mit einer stillen Selbstverständlichkeit. Schon beim ersten Schritt auf den Deich, beim Blick über das Watt oder bei einem Spaziergang entlang des Flutsaums verändert sich die Wahrnehmung. Der Wind ordnet die Gedanken, die Weite schafft Abstand zum Alltag, und das wechselnde Licht über Himmel und Meer lenkt den Blick auf das Wesentliche. In einer Zeit, in der Erholung oft mit Aktivität verwechselt wird, erinnert die Küste daran, dass echte Regeneration vor allem aus Ruhe, Rhythmus und Natur entsteht. Ob an der niedersächsischen Nordseeküste mit ihren Ostfriesischen Inseln oder im schleswig-holsteinischen Wattenmeer mit Halligen und Nordfriesischen Inseln: Beide Regionen verbindet die Kraft einer Landschaft, die weit mehr ist als blosse Kulisse. Das UNESCO-­Weltnaturerbe Wattenmeer, das gesunde Reizklima und die unmittelbare Nähe zum Meer schaffen beste Voraussetzungen, um neue Energie zu tanken und den Alltag für eine Weile hinter sich zu lassen.

© Anna Brockmüller und Yannik Roth Fokus Nordsee Dithmarschen

© Sabine Hinrichs

WER AN DIE DEUTSCHE NORDSEE REIST, SUCHT NICHT NUR ERHOLUNG, SONDERN EINE WOHLTUENDE GEGENWELT ZUM VERDICHTETEN ALLTAG. ZWISCHEN SALZHALTIGER MEERESLUFT, WEITEM HORIZONT UND DEM STETIGEN RHYTHMUS DER GEZEITEN ENTFALTET SICH HIER EINE FORM DES REISENS, DIE RUHE, GESUNDHEIT UND GENUSS AUF BESONDERE WEISE VERBINDET. GENAU DARIN LIEGT DIE STÄRKE DIESER KÜSTENREGION: WELLNESS BEGINNT NICHT ERST IM SPA, SONDERN BEREITS IN DER LANDSCHAFT SELBST – UND FÜHRT VON THALASSO, BEWEGUNG UND ACHTSAMKEIT GANZ SELBSTVERSTÄNDLICH WEITER ZUR FEINEN REGIONALEN KÜCHE.

Ein wesentlicher Teil dieser Erfahrung liegt im Klima selbst. Die jodhaltige Meeresluft gilt als wohltuend für Atemwege, Haut und allgemeines Wohlbefinden. Bewegung wirkt an der Nordsee klarer, intensiver, fast befreiender. Eine Gehmeditation auf dem Deich, Yoga am Strand oder Wanderungen entlang der Küste werden hier beinahe mühelos zu kleinen Gesundheitsanwendungen unter freiem Himmel. Das Meer wird zum natürlichen Gegenüber, das entschleunigt und stärkt. Besonders eindrucksvoll zeigt sich diese Qualität dort, wo Naturerlebnis und Gesundheitsangebote zusammenfinden. Thalasso steht seit jeher für die heilende Kraft des Meeres. An der Nordsee ist sie keine abstrakte Idee, sondern gelebte Praxis: Meerwasser, Salz, Schlick, Algen und Aerosole bilden die Grundlage zahlreicher Anwendungen entlang der Küste. Von Norderney bis Cuxhaven, von Büsum bis Sylt reicht das Spektrum von medizinisch begleiteten Angeboten bis zu modernen Spa-Konzepten mit Meerblick.

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Doch die Nordsee erweitert den Begriff der Erholung noch einmal. Sie wirkt nicht nur durch Anwendungen, sondern auch durch Erlebnisse, die die Perspektive verändern. Eine Wattwanderung gehört zweifellos zu den eindrucksvollsten Erfahrungen dieser Landschaft. Über den Meeresboden zu laufen, dort, wo wenige Stunden zuvor noch Wasser stand, macht Ebbe und Flut auf unmittelbare Weise spürbar. Prielen zu folgen, die Weite des Watts zu erleben und den Rhythmus dieser Landschaft zu begreifen, ist weit mehr als ein Ausflug. Es ist eine Begegnung mit einer Natur, die ständig in Bewegung ist. Auch die Tierwelt prägt dieses Naturerlebnis. Im Frühjahr und im Herbst wird die Nordseeküste zur Bühne des Vogelzugs, wenn Tausende Vögel auf Halligen, Inseln und Wattflächen rasten. In Wilhelmshaven lassen sich mit etwas Glück sogar Schweinswale beobachten, die hier auf Nahrungssuche gehen. Solche Momente schärfen die Wahrnehmung und machen deutlich, dass die Nordsee nicht nur Erholungsraum, sondern zugleich ein einzigartiger Lebensraum ist. Wer die Nordsee in dieser Intensität erlebt hat, versteht schnell, weshalb der Weg von Wellness zu Kulinarik so naheliegend ist. Frische Luft macht hungrig, und die Küche der Küste knüpft unmittelbar an das an, was diese Landschaft auszeichnet: Klarheit, Herkunft und unverfälschten Geschmack. In Strandbistros, Gasthöfen und feinen Restaurants wird serviert, was die Region prägt und was Küstenköchinnen und Küstenköche mit sicherem Gespür veredeln.

© Long-Nong Huang Fokus Nordsee Sylt

Auf der Ostfriesischen Insel Norderney zeigt sich das besonders eindrucksvoll. Das «bade:haus» zählt zu den bekanntesten Thalasso-­ Adressen Europas. Plattformen in den Dünen laden dazu ein, die wohltuende Nordseeluft bewusst einzuatmen und den Blick über die Landschaft schweifen zu lassen. Auch andernorts verbinden sich Wärme, Wasser und Weite auf nordische Weise, etwa in Saunaangeboten direkt an der Küste oder in Büsum, wo eine Strandkorbsauna den Saunagang mit Panoramablick auf die Nordsee verbindet. Wellness bedeutet hier nicht Abschottung, sondern bewusste Nähe zur Natur.

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© Tanja Weinekötter

SPECIAL DESTINATION

© Lennart Plambeck Fokus Nordsee Amrum

Frischer Fisch aus der Nordsee, Büsumer Krabben, Sylter Austern, Helgoländer Hummer, zartes Fleisch von Deichlämmern oder Queller, auch Meeresspargel genannt, stehen für eine regionale Küche, die bodenständig und zugleich raffiniert ist. Sie braucht keine grosse Inszenierung, weil sie aus der Landschaft selbst heraus erzählt. Gerade nach einem Tag im Wind, am Wasser oder im Watt entfaltet diese Kulinarik ihre besondere Wirkung. Sie schmeckt nach Küste, nach Frische und nach echter regionaler Identität. So wird aus einer Reise an die Nordsee weit mehr als eine klassische Auszeit. Sie verbindet Natur, Gesundheit und Genuss auf eine Weise, die angenehm unaufgeregt ist und gerade deshalb lange nachwirkt. Die Nordsee ist Wellnessraum, Bewegungslandschaft und Genussregion zugleich. Wer hier ankommt, findet nicht nur Erholung, sondern eine stille Form von Fülle, die bleibt. WWW.NORDSEE53GRAD.DE WWW.NORDSEETOURISMUS.DE WWW.OSTFRIESISCHE-INSELN.DE NICE TO KNOW ! Eine Reise an die Nordsee ist buchbar bei WWW.RAILTOUR.CH

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REPORTAGE

AUF SEE MIT DER MSC MERAVIGLIA DIE MSC MERAVIGLIA BIETET EINE FÜLLE AUSSERGEWÖHNLICHER ANNEHMLICHKEITEN, DIE ZU JEDER JAHRESZEIT FÜR EIN PERFEKTES ERLEBNIS AUF SEE SORGEN. ERSTKLASSIGE UNTERHALTUNG, DARUNTER NEUE PANORAMABEREICHE, EINE INNOVATIVE LOUNGE MIT MEERBLICK AM HECK, EINE ÜBER ZWEI DECKS REICHENDE «INNENPROMENADE» MIT EINER 480 QUADRATMETER GROSSEN LED-KUPPEL SOWIE EINEN SPEKTAKULÄREN VERGNÜGUNGSBEREICH, DER MIT EINEM WASSERPARK IM FREIEN VERBUNDEN IST. Autor_Urs Huebscher Bilder_MSC Cruises

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CRUISES

Restaurants (je nach Buchung) inbegriffen. Dank ihrer Grösse bietet die MSC Meraviglia eine grosse Auswahl an verschiedenen Küchen. Bei der Buchung kann man Speisepakete erwerben, mit denen eine bestimmte Anzahl an Mahlzeiten in verschiedenen Restaurants im Voraus gebucht werden können. Nach Einlösung des Pakets steht den Kreuzfahrtgästen eine exklusive Auswahl an Gerichten zur Verfügung. Wer mehr als zwei oder drei Spezialitätenrestaurants besuchen möchte, spart in der Regel Geld mit einem solchen Mahlzeiten-­Paket. Waves, Panorama, L’Olive Dorée und L’Olivo D’Oro sind die vier Hauptrestaurants der Meraviglia, in denen Passagiere kostenlos zu Abend essen können. Die Menüs wechseln täglich und sind in allen vier Restaurants identisch. Das Buffetrestaurant Marketplace erstreckt sich über das gesamte Achterdeck von Deck 15. Es bietet eine grosse Auswahl an Stationen, allerdings ist das Speiseangebot oft täglich gleich. Die Aufteilung ist etwas unübersichtlich, mit vielen Ecken und Winkeln, die die Suche nach dem Gesuchten erschweren. Teppanyaki? Ja, die Witze und andere Showeinlagen beim Kochen gehören zum Standard, aber die Gerichte selbst sind so viel schmackhafter als alles Vergleichbare, was ich bisher an Land gegessen habe. Erstklassige Qualität und meisterhafte Würzung machen die Gerichte zu etwas ganz Besonderem. Als Vorspeise verzehrte ich eine Misosuppe und einen kleinen Salat sowie Sushi und Sashimi mit Tempura-Gemüse. Anschliessend durfte ich aus verschiedenen Menüoptionen wählen: Geisha (Seebarschfilet und Hähnchenbrust), Samurai (schottischer Lachs, Riesengarnelen und Rinderlende), Kaiser (Gelbflossenthunfisch-Tataki, Jakobsmuscheln und ein halber Maine-­Hummer), vegetarisch (Eierrolle und Sesam-­TofuSteak). Ich bestellte das Samurai-Menü, und sowohl der Lachs als auch das Rinderfilet waren absolut köstlich. Alle Gerichte werden mit gebratenem Reis und einem Dessert aus karamellisierter Ananas, Ingwereis und Minze serviert.

Die Meraviglia von MSC Cruises war das erste Schiff der Meraviglia-Klasse. Bei ihrer Indienststellung 2017 war sie mit einer Kapazität von bis zu 5 655 Personen das grösste Schiff der Reederei. Inzwischen wurde sie hinsichtlich der Passagierkapazität von nachfolgenden Schiffen der Meraviglia-Klasse sowie der World-Klasse übertroffen. Das Schiff verströmt denselben Glanz, der typisch für MSC-Schiffe ist, trotz seiner Ausrichtung auf ein breites Publikum und seiner Vorliebe für preisbewusste Reisende. Prunkvolle Kunstwerke, Chromakzente und kräftige Töne vermitteln in den öffentlichen Bereichen ein Gefühl von Opulenz, und kein Schiff der Flotte wäre komplett ohne eine mit Tausenden von Swarovski-Kristallen verzierte Atriumtreppe. Mein Aufenthalt an Bord war insgesamt hervorragend. Die Crew war freundlich, meine Kabine komfortabel und das tägliche Freizeitangebot vielfältig, abwechslungsreich und unterhaltsam. Die Abendshows waren exzellent, und das Essen in den kostenpflichtigen Restaurants war sehr gut. GALLERIA MERAVIGLIA Einer der aufregendsten und spektakulärsten Orte ist sicherlich die Galleria, eine zentrale überdachte Passage. Der lange Raum ist gesäumt von Bars, Restaurants und Geschäften und versprüht den Charme eines Einkaufszentrums. Mein persönliches Highlight war jedoch die riesige LED-Leinwand, die sich über die gesamte Länge des Raumes erstreckt und auf der die sogenannten «Dome Shows» gezeigt werden. Während dieser Shows werden thematische Szenen an der Decke eingeblendet. Sie sind der metaphorische Herzschlag des Schiffes, und man kann nicht anders, als stehen zu bleiben und zuzusehen. RESTAURANTS UND BARS DER MSC MERAVIGLIA Im Reisepreis ist die kostenlose Nutzung des riesigen Marketplace-Buffets, eines der vier Hauptrestaurants oder des Yachtclub-­

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PRESTIGE TRAVEL KABINEN UND SUITEN MSC-Buchungen können für Erstkunden etwas verwirrend sein, da die Passagiere neben der Wahl der Kabinenkategorie (Innen-, Aussen-, Balkonkabine oder Suite) auch eines von drei Erlebnispaketen auswählen müssen. Diese Pakete – Bella, Fantastica und Aurea – bieten jeweils unterschiedliche Vorteile und Inklusivleistungen. Die MSC Meraviglia verfügt über 2 244 Kabinen verschiedener Kategorien und Konfigurationen, von denen einige Platz für mehr als zwei Passagiere bieten. Die Kabinentypen sind die Standardtypen, die auf fast allen Kreuzfahrtschiffen zu finden sind: Innenkabine (ohne Fenster oder Balkon), Aussenkabine (mit einem Fenster oder Bullauge, das sich nicht öffnen lässt), Balkonkabine (mit einer Glasschiebetür, die sich zu einem kleinen Balkon öffnet, in der Regel mit Stühlen und einem kleinen Tisch) und Suite (Kabinen mit Balkon und mehr Platz und / oder besonderen Annehmlichkeiten wie denen im Yacht Club). 55 dieser Kabinen sind barrierefrei und somit für Passagiere mit eingeschränkter Mobilität geeignet. In diesen finden die Passagiere zusätzlichen Platz zum Manövrieren von Rollstühlen und Scootern sowie schwellenlose Türen und Haltegriffe in der Dusche. SPORT UND WASSER Wer Lust auf Schwimmen oder Sonnenbaden hat, macht es sich auf einer Liege am Hauptpool «Atmosphere» bequem. Der achtern gelegene Horizon Pool bietet eine bessere Aussicht und mehr Ruhe. Auf dem privaten Sonnendeck des Yachtclubs befindet sich ausserdem ein weiterer Pool. Wer lieber in einen Whirlpool sitzt, findet einen über dem Atmosphere Pool, zwei weitere am Bamboo Pool und einen auf dem Achter-Sonnendeck von Deck 18 (hinter dem Sportplex). Auch am Yacht Club Pool gibt es einen Whirlpool. Der Polar Aquapark auf Deck 19 achtern bietet jede Menge Wasserspass für Gross und Klein. Zu den Attraktionen gehören drei Rutschen: eine Trichterrutsche, bei der man etwas unbeholfen im Trichter landet und über eine Treppe wieder herauskommt, und zwei kurvenreiche Rutschen, für die man Schlauchboote benötigt – sowie ein Planschbecken mit Sprühdüsen und Kippeimern.

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CRUISES

Für Freunde des Spiels gibt es wahrscheinlich kaum etwas Schöneres als einen entspannten Tag in der Spielhalle, und MSC bietet mit seinem Sportplex-Spielkomplex genau das. Er umfasst eine kleine, traditionelle Spielhalle mit Airhockey, Shootern und Ego-Rennspielen sowie Gewinnspielautomaten, mehrere immersive Virtual-Reality-Kapseln, Formel-1-Rennsimulatoren, ein 4-D-­K ino und einen Sportplatz, auf dem Basketball, Pickleball, Völkerball und andere Aktivitäten angeboten werden.

aufweist, erzählt lose die Geschichte von Houdinis spektakulärer Unterwasserbefreiung aus Zwangsjacke und Ketten. Eine Gruppe von Sängern, Tänzern, Akrobaten und Luftartisten, die als Zirkus­ artisten verkleidet sind, weist Houdini in die Kunst ein, während er sich auf seine grösste Leistung vorbereitet. MSC AUREA SPA Eine MSC-Kreuzfahrt ist nicht nur eine Gelegenheit zum Reisen und Entdecken – sie ist auch eine Gelegenheit, sich zu entspannen, sich wohlzufühlen und gut auszusehen. Sauna, Massagen oder eine Hightech-Schönheitsbehandlung im MSC Aurea Spa sind im Angebot. Das Spa besticht durch ein exotisches Interieur aus Naturstein, edlen Hölzern und prächtigen Mosaiken und verfügt über spezielle Suiten für Massagen und Behandlungen. Sich bei einer traditionellen balinesischen Massage verwöhnen zu lassen, ist ein wahrhaft einzigartiges Erlebnis. Dank einer Mischung aus duftenden Essenzen und aromatischen Ölen wird der Körper von einer unendlich friedlichen und entspannenden Atmosphäre umhüllt.

ERSTKLASSIGES UNTERHALTUNGSPROGRAMM Wie auf den meisten Schiffen von MSC ist auch auf der MSC Meraviglia das Unterhaltungsprogramm erstklassig. Von kostenloser Livemusik, Theateraufführungen und Tanzpartys auf der Promenade bis hin zu kostenpflichtigen Shows ist das Angebot vielfältig und umfasst talentierte Sänger, Tänzer, Magier, Akrobaten und vieles mehr. Jede Produktion wird einmal pro Kreuzfahrt aufgeführt, um 19:30 Uhr und um 21:30 Uhr im Broadway Theatre. Einige Vorstellungen sind fester Bestandteil des Programms, andere wechseln regelmässig. Die Carousel Productions, MSCs eigene Showreihe im Stil des Cirque du Soleil, werden an sechs Tagen in der Woche auf der MSC Meraviglia angeboten. Die beiden Shows «House of Houdini» und «Rock Circus» laufen jeweils an drei Abenden im Wechsel mit zwei Vorstellungen (20:00 und 22:00 Uhr). Die Carousel Lounge, ursprünglich als Dinner-Theater konzipiert, ist heute als Rundtheater gestaltet. Bei diesen Vorstellungen wird eine geringe Eintrittsgebühr erhoben, inklusive eines Begrüssungsgetränks für jeden Zuschauer. «Rock Circus» ist eine Mischung aus Akrobatik, Luftartistik und Gesang und Tanz zu einigen der grössten Hits der Rockgeschichte, darunter Songs von Guns N' Roses und AC / DC. «Das Haus des Houdini», das eine klarere Handlung als «Rock Circus»

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DER MSC YACHT CLUB Dieser ist ein exklusiver Bereich auf ausgewählten MSC-Schiffen mit Kabinen verschiedener Kategorien, darunter auch Suiten. Gemäss MSC wird der Yacht Club von Schweizer Gästen bevorzugt gebucht. Gäste dieser Kabinen erhalten mit einer speziellen Schlüsselkarte Zugang zu einem separaten Gästeservice- und Concierge-­ Schalter, einem exklusiven Pool, Sonnendeck, einer Lounge und Bar (mit kostenlosen Getränken) sowie kostenfreies Essen zu jeder Tageszeit in einem exklusiven Restaurant nur für Yacht-Club-Gäste. Die Kabinen sind mit hochwertigen Materialien und Möbeln ausgestattet und verfügen jeweils über einen Butlerservice. Weitere besonderen Annehmlichkeiten, die MSC den Yacht-­ Club-Passagieren bietet, sind ein exklusiver Nachmittagstee und vieles anderes. Obwohl der Yacht Club seinen Preis hat, sind Ge-

tränke und Trinkgelder im Preis inbegriffen, ebenso kostenloser Zimmerservice und eine Auswahl an Minibar-Artikeln. Das Wertvollste am Yacht Club ist jedoch, dem allgemeinen Trubel an Bord zu entfliehen. Nicht falsch verstehen: Man darf sich so oft man will ins bunte Treiben ausserhalb des Yacht Clubs stürzen, aber für introvertierte Personen, die Menschenmengen und Lärm mit zunehmendem Alter immer weniger mögen, ist es fast unerlässlich, einen separaten Bereich zu haben, in den man sich zurückziehen kann. Eine Buchung im Yacht Club berechtigt Sie ausserdem zu bevorzugtem Ein- und Ausschiffen sowie bevorzugtem Zugang zu Beibooten, 24-Stunden-Butler- und Concierge-Service, kostenfreiem Zugang zur Spa-Thermalsuite, Gepäckauspack- und -einpackservice, täglicher Zeitungszustellung und einer kostenlosen Umbuchung vor Reiseantritt.

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CRUISES

FAZIT Die MSC Meraviglia ist ein wunderschönes Schiff, aber sie hat auch ein paar Schwächen. Neben dem beengten Raumgefühl verlangt das Schiff für viele Dinge, die die Kreuzfahrt insgesamt angenehmer machen würden, zusätzliche Gebühren. Wenn Sie ein begrenztes Budget haben, sollten Sie sich darauf beschränken, entweder nur die kostenlosen Aktivitäten zu nutzen oder im Hauptrestaurant am Buffet zu essen. Mit 19 Decks ist die MSC Meraviglia riesig. Auf meiner Reise war das Schiff mit über 5 600 Passagieren ausgelastet. Eine solche grosse Menschenmenge beanspruchte täglich viele der öffentlichen Bereiche. So war beispielsweise der Poolbereich an mehreren Tagen bis auf den letzten Liegestuhl besetzt, und das Essensbuffet auf dem 15. Stockwerk war ständig so überfüllt, dass ich dort während der gesamten Reise nur zweimal gegessen habe. Das Gefühl der Überfüllung wurde durch Unannehmlichkeiten beim Service wie lange Wartezeiten auf Getränke, Mahlzeiten und Aufzüge noch verstärkt. Die Qualität des Essens im Buffet-Restaurant war mittelmässig – nicht besonders gut, aber auch nicht schlecht. Ich finde, die alternativen kostenpflichtigen Restaurants auf der MSC Meraviglia gehören zu den besten. Wer bereit ist, etwas mehr auszugeben, kann auf diesem Schiff wirklich fantastisch essen.

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AUF DER SEINE

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REISEN WIE GEMALT

Les Jardins d’Étretat laden zu einem Spaziergang mit spektakulären Ausblicken ein.

DAS WORT «MALERISCH» BEKOMMT AUF DEN SEINEREISEN VON THURGAU TRAVEL EINE GANZ NEUE BEDEUTUNG. ZWISCHEN PARIS UND IHRER MÜNDUNG BEI HONFLEUR / LE HAVRE WINDET SICH DIE SEINE DURCH IDYLLISCHE LANDSCHAFTEN MIT MALERISCHEN DÖRFERN ZWISCHEN GELBEN KALKSTEINFELSEN UND VERWUNSCHENEN GRÜNEN UFERGÜRTELN. ALS DIE EISENBAHN IM 19. JAHRHUNDERT FAHRTEN AUS PARIS HINAUS INS TAL DER SEINE MÖGLICH MACHTE, ZOG ES VIELE KÜNSTLER WIE MONET, PISSARRO, RENOIR ODER VAN GOGH AUFS LAND. Autorin_Ingrid Schindler Bilder_Ingrid Schindler und Thurgau Travel

Auf den Flussschiffreisen mit dem Fünf-Sterne-Kreuzfahrtschiff MS Swiss Pearl steuert man die kleinen Paradiese der grossen Maler an und sieht die Originalschauplätze, an denen zum Beispiel van Gogh seine bedrohlichen Weizenfelder malte (Auvers-surOise), Monet seine Seerosenteiche anlegte und im XXXL-Format auf die Leinwand bannte (Giverny) oder Renoir ausgelassenes Volk beim Feiern in Ausflugslokalen an der Seine festhielt, wie im Bilde «La Grenouillère».

Die MS Swiss Pearl liegt in Caudebec-en-Caux an der Seine.

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CRUISES Keine Kathedrale wurde von einem Künstler so oft verewigt wie Notre Dame de Rouen von Monet, der deren Fassade ganze 30-mal in verschiedenen Lichtstimmungen einfing. In den Altstadtgassen von Rouen, der bildschönen Hauptstadt der Normandie, ist noch viel mehr zu sehen und zu entdecken, das Stöbern lohnt sich bei Kuriositäten- und Antiquitätenhändlern ebenso wie in originellen Boutiquen. Wer dort nicht fündig wird, landet sicher in der romantischen Abtei von Wandrille auf der «Strasse der Klöster» einen Treffer, denn was die fleissigen Mönche hier an selbstgebrautem Bier, Haus-, Heil- und Lebensmitteln im Klosterladen anbieten, ist ein wahrhaft göttliches Sortiment. Apropos Romantik: Die Ruinen von Jumièges, die ebenfalls auf dem Ausflugsprogramm stehen, sind laut Dichter Victor Hugo die schönsten von ganz Frankreich. Zum Schluss bietet die Reise mit der MS Swiss Pearl einen Tag voller Höhepunkte in Paris, der mit dem Besuch einer frivolen Cabaret-Show im Paradis Latin endet. Die Gäste werden am Anund Abreisetag im TGV zurück nach Zürich beziehungsweise Basel begleitet. Für Komfort ohne Stress sorgt während der ganzen Reise das erfahrene Team des Schweizer Flussreiseveranstalters Thurgau Travel.

In Rouen malte Monet die Kathedrale aus einem Zimmer im linken Haus bei unterschiedlichsten Lichtstimmungen.

Das Schiff bringt die maximal 133 Passagiere an die Küste der Normandie, deren unvergleichliches Licht die Impressionisten sprichwörtlich wie die Motten anzog. Es legt im malerischen Honfleur an, wo Monet bei Eugène Boudin, dem Meister der schönen Himmel, die Weite des Himmels und des Meeres in lichten Farben und aufgelösten Konturen malen lernte. Gegenüber befindet sich Le Havre, die Modellstadt der Moderne, die als einziges städtebauliches Ensemble Europas auf der UNESCO-Welterbeliste steht. Monets Hafen­ gemälde «Impression, soleil levant» von Le Havre hat dem Impressionismus seinen Namen gegeben. Von hier geht es weiter zu den imposanten Klippen von Étretat, die ebenfalls ein Lieblingsmotiv vieler berühmter Maler waren.

WWW.THURGAUTRAVEL.CH

Rouen besitzt über 800 gut erhaltene, bunte Fachwerkhäuser.

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BERGBLICK HOTEL & SPA

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ZEIT ZUM INNEHALTEN UND GLÜCKLICHSEIN DAS TANNHEIMER TAL IN DEN ALLGÄUER ALPEN ZÄHLT MIT SEINEN IDYLLISCHEN ALMWIESEN, BEEINDRUCKENDEN GIPFELN UND K LAREN BERGSEEN ZU DEN SCHÖNSTEN HOCHTÄLERN EUROPAS. AUF RUND 1 150 METERN HÖHE BEFINDET SICH DAS LUXURIÖSE FÜNF-STERNEHOTEL BERGBLICK HOTEL & SPA – AUSGEZEICHNET MIT DEM HOLIDAY CHECK AWARD 2026 UND DEM MICHELIN STERN KEYS. EIN ORT, AN DEM DIE GÄSTE DEM ALLTAG ENTFLIEHEN UND SICH BEWUSST ZEIT FÜR SICH NEHMEN.

Gastgeber Daniel Braun beschreibt die Philosophie des Hauses so: Hier finden Menschen Zeit für das, was im Alltag oft zu kurz kommt – den Moment bewusst zu erleben und ihn zu etwas Besonderem zu machen. Schon beim Betreten des Hotels wird die angenehme Atmosphäre dieses Rückzugsortes spürbar. Das Bergblick verbindet modernen alpinen Stil mit rustikalem Luxus und viel Liebe zum Detail. Handgefertigte Möbel, ausgewählte Kunstwerke sowie eine Sammlung historischer Uhren und Comtoise-Uhren verleihen dem Hotel einen einzigartigen Charakter. Diese Uhren sind Teil der Kunstsammlung des Hauses und spiegeln die Philosophie wider, dass Zeit hier eine entschleunigte und bewusste Rolle spielt. Die stilvoll eingerichteten Zimmer und Suiten unterstreichen dieses Gefühl und bieten zusätzlich einen beeindruckenden Panoramablick auf die umliegende Bergwelt.

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MOMENTS Im Mittelpunkt der Erholung steht der grosszügige Wellnessbereich des Hotels. Die Gäste können in der Saunalandschaft, im Kräuterdampf bad oder in der Almsauna entspannen und in den Ruheräumen neue Energie tanken. Der Innen- und Aussenpool ermöglicht es, beim Schwimmen die beeindruckende Berglandschaft zu geniessen. Ergänzt wird das Angebot durch verschiedene Massagen, Peelings und Beauty-Behandlungen mit hochwertigen Produkten von Team Dr. Joseph. Ausserdem stehen Yogaangebote sowie ein moderner Fitnessraum mit Geräten der Marke Life Fitness zur Verfügung. Auch Aktivurlauber finden in der Umgebung zahlreiche Möglichkeiten für unvergessliche Natur- und Bergerlebnisse. Im Sommer laden Wanderwege, Mountainbike-Strecken und Kletterrouten zu sportlichen Aktivitäten ein, während im Winter Skifahren und Langlauf sowie andere Wintersportarten möglich sind. Für Golfliebhaber befindet sich zudem der 18-Loch-Golfclub «Auf der Gsteig» in Lechbruck nur etwa 45 Minuten entfernt. Ein weiterer Höhepunkt des Aufenthalts ist die Kulinarik. Im Gourmetrestaurant «Elysium» verwöhnt ein engagiertes Küchenteam die Gäste mit kreativen Gerichten aus hochwertigen Naturprodukten. Kompetenz, Kreativität und regionale Zutaten verbinden sich hier zu einem besonderen Geschmackserlebnis, das durch ausgewählte Weine perfekt ergänzt wird. Das Bergblick Hotel & Spa ist damit ein idealer Ort zum Abschalten, Geniessen und Entspannen – ein Rückzugsort mit dem Gefühl der Zeitlosigkeit. WWW.HOTELBERGBLICK.AT

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RELAIS & CHÂTEAUX HOTEL TENNERHOF

FEEL THE HISTORY. DAS KLEINE UND CHARMANTE LUXUSHOTEL IST DAS INDIVIDUELLSTE UND ROMANTISCHSTE FÜNF-STERNEHOTEL IM ÖSTERREICHISCHEN KITZBÜHEL. DAS HOTEL LIEGT IN LEICHTER HANGLAGE INMITTEN EINES RUHIGEN GARTENS AUF DER SONNEN­ SEITE KITZBÜHELS. DER BLICK AUF KITZBÜHEL UND DIE PANORAMA­ AUSSICHT AUF DIE UMLIEGENDE BERGWELT SIND EINZIGARTIG. Autor_Urs Huebscher Bilder_Hotel Tennerhof

ENJOY LUXURY.

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MOMENTS

Das Hotel blickt auf eine lange Geschichte zurück, die bis ins Jahr 1416 reicht. Hier verschmelzen gelebte Tradition, zeitlose Eleganz und herzliche Gastfreundschaft zu einem Erlebnis, das weit über einen gewöhnlichen Urlaub hinausgeht. Eingebettet auf einem Hochplateau über den Dächern von Kitzbühel, bietet das Hotel einen atemberaubenden Blick auf die majestätischen Kitzbüheler Alpen und den weltberühmten Hahnenkamm. Die nur 39 Zimmer und Suiten im Relais & Châteaux Hotel Tennerhof sind alle individuell eingerichtet und zeitlos schön. Antiquitäten aus dem Familienbesitz, ausgesuchte Stoffe und persönliche Details sorgen für ein Maximum an Exklusivität und verleihen den Zimmern und Suiten eine wohnliche und unverwechselbare Atmosphäre.

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Feinschmecker und Gourmets schätzen die kulinarischen Höhenflüge im Hotel Tennerhof seit Jahrzehnten. Das Restaurant lädt auf eine kulinarische Entdeckungsreise ein. Starten Sie mit einem reichhaltigen Gourmetfrühstück in den Tag, geniessen Sie die Tennerhof Classics zu Mittag, wählen Sie am Abend vom täglich wechselnden Menü oder von der À-la-carte-Karte und erfreuen Sie sich währenddessen am atemberaubenden Blick auf die weltberühmte Streif. Küchenchef Kai Horitzky verbindet die traditionelle französische Küche mit Inspiration durch regionale Spezialitäten. Kunstvoll angerichtet und aussergewöhnlich elegant präsentiert, werden die Speisen zum Geschmackserlebnis. Im Restaurant Römerhof Stüberl geniessen Sie im Winter österreichische Küche in urigem Ambiente.

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MOMENTS Im ausgezeichneten Spa de Charme erwartet Sie ein ganzheitliches Erholungserlebnis, das höchsten Ansprüchen gerecht wird. Das Luxury-Wellness-Konzept basiert auf einem Wechselspiel der Elemente in einer privaten, eleganten Atmosphäre. Tauchen Sie ein in das Wasser des Pools oder lassen Sie sich von den wohltuenden Wasser­ strahlen des Whirlpools sanft massieren. Spüren Sie die Wärme der finnischen Sauna und des Dampfbades oder die kühlende Alpenluft im Garten mit uralten Obstbäumen. Entschleunigen Sie im Panorama-­ Ruheraum und im Silent-Sole-Raum und entspannen Sie bei einer wohltuenden Massage. SECHS EXKLUSIVE TENNERHOF-LUXURY-CHALET-SUITEN In den luxuriösen Tennerhof-Chalets geniessen Sie auf über 100 Quadratmetern grosszügige Freiheit, höchste Privatsphäre und exklusive Ausstattung. Die Chalets vereinen modernen Luxus mit alpiner Gemütlichkeit: warme Holztöne, natürliche Materialien, liebevolle Details und ein Ambiente, das gleichzeitig elegant und einladend ist. Ob beim Entspannen auf der sonnigen Terrasse, vor dem knisternden Kamin oder beim erholsamen Abend im privaten Spa – hier erleben Sie Urlaub auf höchstem Niveau. Nur einen kurzen Spaziergang vom Haupthaus entfernt geniessen Sie die Vorzüge des Hotels Tennerhof: erstklassigen Service, kulinarische Köstlichkeiten, traditionsreiche Gastfreundschaft und ein Team, das jeden Wunsch von den Augen abliest. WWW.TENNERHOF.COM

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SEHNSUCHTSORTE in Baden-Württemberg

DER SÜDEN DEUTSCHLANDS HAT EINIGES ZU BIETEN – VON WEITEN LANDSCHAFTEN UND IDYLLISCHER NATUR ÜBER CHARMANTE KLEINSTÄDTE MIT VERWINKELTEN GASSEN UND HISTORISCHEN FACHWERKHÄUSERN BIS HIN ZU MODERNEM LIFESTYLE. HIER VEREINT SICH ALLES ZU EINER BEEINDRUCKENDEN VIELFALT AN SEHNSUCHTS­ ORTEN, DIE NUR DARAUF WARTEN, ENTDECKT ZU WERDEN.

© Oberschwaben Tourismus GmbH, Florian Trykowski

ANKOMMEN UND WOHLFÜHLEN Willkommen im Hotel zum Schloss in Amtzell: Gastgeberin Stephanie begrüsst und gibt uns gleich ein paar Tipps für Radtouren und Spaziergänge durch den Ort: «Bei einer kleinen Wanderung zur Heilig-Kreuz-Kapelle habt ihr einen schönen Blick auf Amtzell, die Hügel von Oberschwaben-Allgäu und bei klarem Wetter bis zu den Alpen. Nehmt euch etwas Zeit und setzt euch unter die alte Linde bei der kleinen Kirche, um die Stille zu geniessen.» Das Schönste an unserem Urlaubsort: Rundherum liegen einige schöne kleine Altstädte und Moorgebiete, und auch hier werden wir in den nächsten Tagen spannende Streifzüge unternehmen – die perfekte Mischung. GENUSS MIT LEIDENSCHAFT Wir sind mittendrin in Oberschwaben-Allgäu – und was wäre Landurlaub ohne echten Genuss? In der Käserei Bauhofer in Bodnegg blicken wir direkt in die Reifekeller und erleben, wie aus frischer Milch mit viel Zeit und Liebe charaktervoller Rohmilchkäse entsteht. Ein echter Tipp für alle, die wissen wollen, wie gut Regionalität schmecken kann. Dazu schlemmen wir uns durch Wochenmärkte und Hofcafés und vergessen auch die sogenannte «Seele» dabei nicht.

LANDURLAUB

in Oberschwaben-Allgäu

Wenn der Alltag auf Dauersprint schaltet, bietet Oberschwaben-­ Allgäu die perfekte Auszeit: weite Horizonte, herzliche Gastgeber und Hofläden mit Charme. In Oberschwaben-Allgäu geht’s nicht um Tempo, sondern um Tiefgang. Zwischen den sanften Hügeln des Alpen­vorlandes, kleinen Weihern und barocken Klöstern fühlt sich jeder Schritt wie ein kleiner Neustart an. Auf einer Tour durch Oberschwaben und das Württembergische Allgäu säumen Apfelbäume den Weg, und bei klarer Sicht grüssen die Alpen. Doch Landurlaub hier bedeutet mehr als Entschleunigung – er ist eine Einladung zu echten Begegnungen: mit Menschen, die im Einklang mit der Natur leben, und mit einer Landschaft, die inspiriert, erdet und einfach guttut. Urlaub wie bei Freunden – nur mit mehr Käse.

EIN MEHR AN ERLEBNISSEN Schon bei der Ankunft erwartet uns ein besonderes Geschenk: Die «AusZeit Card» wird uns als Geschenk und unseren persönlichen Schlüssel für Oberschwaben-Allgäu überreicht. Mit der digitalen Gäste­k arte lädt uns unsere Gastgeberin zu einem kostenfreien Besuch von über 100 einzigartigen Natur- und Freizeiterlebnissen ein – und die freie Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel gab es noch dazu. So viel ist sicher: Wir haben lange nicht alles gesehen und kommen definitiv wieder. WWW.OBERSCHWABEN-TOURISMUS.DE WWW.AUSZEIT-CARD.DE

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© Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg, Isabela Pacini

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© Frommergrafie

MOMENTS

ROTTWEIL

Geschichte erleben und Zukunft entdecken

DIE ÄLTESTE STADT BADEN-WÜRTTEMBERGS VERBINDET AUF FASZINIERENDE WEISE ÜBER 2 000 JAHRE GESCHICHTE MIT LEBENDIGER GEGENWART. EINGEBETTET ZWISCHEN SCHWARZWALD UND SCHWÄBISCHER ALB, BEGEISTERT DIE STADT MIT HISTORISCHEM CHARME, BEEINDRUCKENDER ARCHITEKTUR, NATURNAHEN ERLEBNISSEN UND MODERNEN HIGHLIGHTS.

© NECKARLINE ROTTWEIL GmbH & Co. KG

© hak design studio

Schon beim Betreten der historischen Innenstadt durch das Schwarze Tor wird Rottweils Geschichte lebendig. Entlang der historischen Hauptstrasse prägen prachtvolle Bürgerhäuser und bedeutende Bauwerke wie das Alte Rathaus, der Kapellenturm und das Heilig-Kreuz-Münster das eindrucksvolle Stadtbild. Ein modernes Wahrzeichen setzt dazu einen spannenden Kontrast: der 2017 eröffnete Testturm im Berner Feld. Mit dem Panoramalift gelangen die Besucher in nur 30 Sekunden zur höchsten Aussichtsplattform Deutschlands und geniessen von dort einen spektakulären Blick über Schwarzwald, Schwäbische Alb und bei klarer Sicht sogar bis zu den Alpen. Auch die Herkunft des weltbekannten Rottweiler-Hundes ist eng mit der Stadt verbunden. Als einstiges Zentrum des Viehhandels war Rottweil im 19. Jahrhundert prägend für die Zucht der kräftigen, intelligenten Hunde, die als Treib- und Schutzhunde eingesetzt wurden. Gleichzeitig laden die umliegenden Natur- und Erholungsräume zu Aktivitäten wie Wandern, Radfahren oder entspannten Spaziergängen ein. Rottweil vereint Tradition und Moderne mit Leichtigkeit. Eine Stadt, die sich immer wieder neu erfindet und ihre Besucher mit Herzlichkeit, Lebensfreude und einem unverwechselbaren Charakter empfängt. Ein eindrucksvolles Zeichen dafür, dass Rottweil sich stetig weiterentwickelt und dabei nicht stehen bleibt, ist die neue Hängebrücke «NECK ARLINE». Als spektakuläre Fussgängerbrücke über das Neckartal bietet sie atemberaubende Ausblicke und setzt ein modernes Highlight im historischen Umfeld. WWW.TOURISMUS-ROTTWEIL.DE

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© Barbara Honner, Bürger und Verkehrsverein Tübingen

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TÜBINGEN

Die junge Universitätsstadt mit Flair in alten Gemäuern

Weltverändernde Entdeckungen wurden hier gemacht, grosse Geistesgeschichte wurde geschrieben und zukunftsweisende Wissenschaften wurden begründet. Ob im Labor oder in der Schreibstube, in der Medizin, Philosophie, Geschichte oder Chemie: Seit über einem halben Jahrtausend prägen kluge Köpfe, geniale Erfindungen und bisher neun Nobelpreisträgerinnen und -träger den Ruf Tübingens in der Welt. Geist und Genuss liegen hier nahe beieinander. Der Einfallsreichtum vieler kreativer Köpfe zeigt sich auch im Kulturleben, in dem Ideen wachsen und zu grossen Events reifen können. Besonders im Sommer wird die quirlige Lebendigkeit der Altstadt mediterran. In den Altstadtgassen treffen Sie bei Ihrem Bummel auf viele kleine Läden und Boutiquen. Seien Sie versichert: Hinter jedem dekorierten Schaufenster, hinter jedem einladenden Entrée verbirgt sich eine besondere Welt der Dinge. In all das taucht man ein und wundert sich, welche Vielfalt sich mitunter auf nur wenigen Fachwerkquadratmetern so betörend arrangieren lässt. Und was wäre Tübingen ohne seine Stocherkähne? Sie gehören vor dem Hölderlinturm und auf dem Neckar zum Stadtbild und sind bis heute allgemeines Kulturgut. Die Tübinger würden ihren Stocherkahn niemals nur Besuchern und Gästen überlassen! Aber sie teilen das Vergnügen gerne mit ihren Gästen. Was immer Sie in Tübingen tun, Sie sind immer Teil des Tübinger Lebens. Ob beim Rundgang durch die Altstadt, beim Shopping, beim Aufenthalt in einem der familiengeführten Hotels, beim Essen in den traditionellen Gastwirtschaften, Weinstuben und Studentenkneipen oder beim Besuch auf einem der zahlreichen Märkte, Festivals und Kulturveranstaltungen. Herzlich willkommen!

© Dennis Stratmann, WIT

LIEBHABERINNEN UND LIEBHABER DER STADT BEHAUPTEN, SIE HÄTTE EINE DER SCHÖNSTEN MITTELALTERLICHEN ALTSTÄDTE DEUTSCHLANDS UND DIE GROSSE UNIVERSITÄT TRAGE MIT IHREN FAST 29’000 STUDIERENDEN AUS ALLER WELT ZU EINER WELTOFFENEN UND TOLERANTEN ATMOSPHÄRE BEI. IN DIESER STADT BESTIMMEN DENKEN UND FORSCHEN SEIT 550 JAHREN DAS ALLTAGSLEBEN.

WWW.TUEBINGEN-INFO.DE

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MOMENTS © Breuninger

BREUNINGER

Ihr Gastgeber für Stil seit 1881

EIN KURZTRIP NACH DEUTSCHLAND ERÖFFNET EINE WELT AUS PULSIERENDEN METROPOLEN, KULTUR UND KULINARIK. UND MITTENDRIN: BREUNINGER ALS STILVOLLER GASTGEBER, DER IHREN BESUCH ZU EINEM ECHTEN HIGHLIGHT MACHT. OB WOCHENENDTRIP ODER SHOPPINGSTOP-OVER – IN DEN HÄUSERN BEGEGNEN SIE KURATIERTEN KOLLEKTIONEN, EINZIGARTIGER GASTRONOMIE UND MOMENTEN, DIE LANGE NACHWIRKEN.

© Breuninger

Seit 145 Jahren steht Breuninger für Fashion, Beauty und Stil mit über 1 500 internationalen Designermarken und sorgfältig ausgewählten Newcomer-Labels – begleitet von einzigartigen Services: Beauty Treatment Rooms, Änderungsateliers, Tax-Refund in Zusammenarbeit mit Global Blue sowie einer persönlichen Beratung beim Private Shopping. Zudem gibt es den Special Service, bei dem Ihnen in separaten Lounge-­Räumen individuelle Outfits zusammengestellt werden – Beratungstermine lassen sich bequem vorab online buchen. Welches der insgesamt 13 Häuser zu Ihrer Reise passt? Lassen Sie sich von einem Überblick über fünf Standorte inspirieren, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Für einen Kurztrip aus der Schweiz empfehlen sich vor allem die Häuser in Stuttgart und Freiburg: • Stuttgart: Das Stammhaus und zugleich der grösste Breuninger Store mit über 40’000 Quadratmetern auf sechs Etagen: ein Flagship mit kuratiertem Sortiment und vielfältiger Gastronomie am Marktplatz im Herzen Stuttgarts. • Freiburg: Auf der Geldermann-Rooftop-Terrasse lässt sich ein entspannter Shoppingtag mit einem Glas Sekt ausklingen – inklusive Panoramablick über Freiburg und das Freiburger Münster. Alle, die Deutschland weiter erkunden möchten, finden auch in Düsseldorf, München und Hamburg Breuninger Flagship Stores, die einen Besuch wert sind: • Düsseldorf: Direkt am Kö-Bogen gelegen, bietet das Haus eines der exklusivsten Sortimente im Breuninger Kosmos – ideal für einen stilvollen Shoppingbummel zwischen Königsallee und Rhein. • München: Nur drei Gehminuten vom Marienplatz entfernt, shoppen Sie mit Blick auf die Frauenkirche – perfekt, um City-­Sightseeing und anspruchsvolles Shopping zu verbinden. • Hamburg: Im neuen Westfield-Überseequartier gelegen, verbindet das Haus maritimes Flair mit architektonischer Moderne. Das Highlight: der Blick aus der Private Shopping Suite direkt auf die Elbphilharmonie. Sie haben keine Zeit, Breuninger vor Ort zu besuchen? Schauen Sie doch im Onlineshop vorbei. WWW.BREUNINGER.COM/CH

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FRANKEN © Rhön GmbH / Wolfgang Fallier

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FRANKEN UND SEINE 16 FERIEN­ LANDSCHAFTEN STECKEN VOLLER ÜBERRASCHUNGEN: SIE VERWÖHNEN MIT KÖSTLICHER KÜCHE, EINZIGARTIGER NATUR, FACHWERKROMANTIK, URBANEM LIFESTYLE UND WUNDERBAREN GELEGENHEITEN, DIESE VIELFALT GEBÜHREND ZU FEIERN.

Freude am

ENTDECKEN

Am Hochrhöner, Rhön

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MOMENTS © Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH / Mikhail v. Butovskiy

Durchatmen in der grünen Umarmung der fränkischen Natur­ parks, einem Konzert im barocken Festsaal lauschen, eintauchen in gesundes Heilwasser oder mitfeiern bei spannenden Jubiläen: Wer nach Franken reist, erlebt ein Urlaubsland voller Kontraste. Zelebriert werden diese mal aktiv, mal ganz entspannt, aber immer mit herzlicher Gastfreundschaft. Den besten Blick auf diese Vielfalt bieten Frankens Wanderwege – viele von ihnen sind als Qualitäts- oder Premiumwanderweg zertifiziert. Zu ihnen gehört der «Hochrhöner»: Er feiert 2026 seinen 20. Geburtstag und lädt zu Touren über Hochflächen und Basaltkuppen, durch mystische Moore und durch uralte Buchen und Eibenwälder im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön ein. Auch bei Frankens Radwegen gibt es Grund zum Feiern: Seit 20 Jahren lädt der «RegnitzRadweg» zu entspannten Touren am Fluss ein und verbindet dabei die Städtehöhepunkte Nürnberg, Fürth, Erlangen, Forchheim und Bamberg. Ein Sprung ins kühle Nass hat in Pottenstein Tradition: Dort lockt seit 100 Jahren das Felsenbad mit seiner Naturkulisse, seinem Jugendstil-Charme und seinem glasklaren Quellwasser.

© Tourismusbüro Pottenstein

Festspielhaus Bayreuth, Fichtelgebirge

© Florian Trykowski

Felsenbad Pottenstein, Fränkische Schweiz

Blick über die Nürnberger Altstadt, Städteregion Nürnberg

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© zvg. Franken Tourismus

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WASSER UND WOHLGEFÜHL Heilsames Thermalwasser gehört zu den Naturschätzen der Heilbäder und Kurorte in Franken. Auch hier stehen erholsame Jubiläen im Programm: In Bad Mergentheim zum Beispiel jähren sich die Entdeckung der ersten Heilquelle zum 200. Mal und die Ernennung zum Bad zum 100. Mal. Seit einem Vierteljahrhundert trägt Staffelstein das Prädikat «Bad». Gefeiert wird dies in der Stadt mit der stärksten und wärmsten Thermalsole Bayerns unter dem Motto «Meer, Gesundheit & Genuss». Da passt es wunderbar, dass auch die Obermain Therme Bad Staffelstein ihren 40. Geburtstag begeht und dafür zu aussergewöhnlichen Saunaevents und Feiern im Thermen-Meer einlädt. Bad Rodach ist der dritte «Gesundheitsjubilar»: Seit 50 Jahren steht die Therme­ Natur für Wärme und Wohlbefinden. Bad Rodach liegt eingebettet in die Urlaubsregion Coburg. Rennsteig, die historisch stark vom Doppelherzogtum Sachsen-­ Coburg und Gotha geprägt wurde. Dieses entstand vor 200 Jahren. Daran erinnern in diesem Jahr Ausstellungen in Coburg auf der Veste, im Schloss Ehrenburg und im Staatsarchiv unter dem Motto «Coburg | Gotha | 1826. Ein Herzog. Zwei Residenzen».

Retti-Palais in Ansbach

© zvg. Franken Tourismus

NEUES LEBEN IM BAROCKEN PALAIS Einem seiner bedeutendsten historischen Bauten haucht Ansbach neues Leben ein. 2026 eröffnet das barocke Retti-Palais als Museum, in dem alte Pracht mit moderner Kunst zusammentrifft. Als begehbares Gesamtkunstwerk präsentiert sich Bayreuth, wo seit eineinhalb Jahrhunderten Musikbegeisterte zu den Richard-­ Wagner-Festspielen auf den «Grünen Hügel» pilgern. Mit seinem Festspielhaus und dem Wunsch nach dem vollkommenen Musik­ erlebnis begründete Wagner das moderne Musikfestival. Diese innovative Idee nimmt Bayreuth im Jubiläumsjahr «Festival 150» auf und richtet mit Veranstaltungen in der ganzen Stadt den Blick in die Zukunft.

Führung durch den Kiliansdom in Würzburg

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© zvg. Franken Tourismus

MOMENTS

© zvg. Franken Tourismus

Familienausflug bei Schloss Ehrenburg in Coburg

ORT DER BEGEGNUNG Wo auch immer man in Franken unterwegs ist: Seine kulinarischen Schätze sind immer ein Fest. Ob bei frisch gezapftem Bier, bei köstlichem Frankenwein aus sonnenverwöhnten Lagen oder bei kreativen Food-Experimenten in den Städten – hier lässt man sich auf der Zunge zergehen, was Franken besonders gut kann: die Verbindung seiner Traditionen mit kreativen Ideen zu einem einzigartigen Gesamterlebnis. WWW.FRANKENTOURISMUS.DE

Blick auf die Fürther Uferpromenade

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Geniesserhotel La Maiena Meran Resort

ÜBER DEN D CHERN MERANS Dolce far niente

Südtiroler Wander-Eldorado trifft auf urbanen Lifestyle: Die traumhafte Lage des La Maiena Meran Resort oberhalb von Meran macht es möglich. Ein Trip in die pulsierende Kurstadt mit seinen Promenaden und edlen Shoppingadressen wird zum Erlebnis, bevor man im Wellnessbereich untertaucht. Mit dem letzten Umbau der Rezeption, der Nörder-Bar und des Sensa-Spas zeigt Familie Waldner abermals ihr feines Gespür für Extravaganz und urbanen Lifestyle.

MIT ATEMBERAUBENDEM AUSBLICK HOCH ÜBER DEM MERANER LAND LIEGT DAS VON FAMILIE WALDNER GEFÜHRTE LA MAIENA MERAN RESORT – EINE KOMBINATION AUS WELLNESSHOTEL, AKTIVRESORT UND GENIESSERHOTEL.

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MOMENTS Südtirol zählt zu den Top-Weinregionen Europas und die Nörder-Bar bietet einen einzigartigen Rahmen für edle Tropfen und einen geselligen Abend samt wöchentlicher Livemusik. Sie ist neben der Rezeption das Herzstück des Hotels und gleichzeitig Kommunikationshotspot. Ihr Name ist eine Hommage an das einstige Nörder-­ Tanzlokal. Bis heute zählt die Bar zum angesagten Treffpunkt für Einheimische und Gäste. «Dolce far niente» im Sensa-Spa auf 4 400 Quadratmetern: Gute Aussichten sind von der Panorama-Sauna «Bella Vista» mit Blick über die Kurstadt garantiert. Zusätzliches Saunavergnügen wartet in der Bergsauna, der Bio-Kräutersauna und dem Aroma-­ Kräuter-Dampf bad. Ice Ice Baby: Für den krönenden Abschluss sorgt das eiskalte Open-Air-Kaltwasserbecken. Nach dem Saunieren warten grosszügige, kuschelige Ruheräume mit traumhaftem Panoramablick. Wasserbetten und Doppelliegen laden zum Träumen ein. Für eine Relax-Auszeit mit dem Lieblingsmenschen bieten sich die Face- & Nail-Bar, das Hair-Studio sowie die «Yin & Yang»­Yogastunden an. Wer sich im Urlaub ein besonderes Gourmeterlebnis gönnen möchte, ist hier genau richtig. Kulinarik und Weinkultur nehmen im La Maiena Meran Resort einen besonderen Stellenwert ein. So vielfältig wie Südtirol sind auch die kulinarischen Kreationen. Das Küchenteam setzt bei seinen Menüs auf regionale Qualität, ausgewählte Südtiroler Produkte und mediterrane Einflüsse. Weinliebhaber finden eine Auswahl erstklassiger Südtiroler, italienischer und internationaler Weine. WWW.LAMAIENA.IT

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MERAN

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mit Sti(e)l

HOTEL MIGNON MERAN PARK&SPA

exotische Gehölze treffen auf vertraute heimische Pflanzen. Über die Jahre hat sich eine Flora entwickelt, die Kontinente verbindet: von südamerikanischen Schmucktannen über nordamerikanische Blütenhartriegel bis hin zu asiatischen Kamelien und mediterranem Lavendel. Zwischen dem Grün verstecken sich kleine Oasen: eine lauschige Kapelle, ein kleiner Gartenteich oder eine Bonsai-Lounge mit freiem Blick auf die Südtiroler Berglandschaft. Das Fünf-Sterne-Hotel ist ein Refugium für Ruhesuchende und Geniesser – nur drei Gehminuten vom Zentrum der Südtiroler Kurstadt entfernt. Das elegante Hideaway wird seit Generationen liebevoll von Familie Amort-Ellmenreich geführt. Die beste Aussicht auf das blühende Herz des Hotels zeigt sich in einem der Zimmer oder Suiten mit Gartenblick oder von einer der exklusiven Penthouse-Suiten mit Privatterrasse, Whirlpool und Panoramablick. Im grosszügigen Park Spa erleben Gäste auf drei Ebenen wohltuende Entspannung – unter anderem mit Rooftop-Biosauna, Salzgrotte und Pools unter freiem Himmel. Das kulinarische Verwöhnprogramm umfasst Gourmetmenüs, Themenabende und Spezialitäten aus der alpinen wie mediterranen Küche. Ein vielseitiges Aktivprogramm, eine persönliche Betreuung und die privilegierte Lage zwischen grünem Idyll und urbanem Flair machen das Mignon zum Wohlfühlort für stilvolle Auszeiten zwischen Natur, Stadt und Südtiroler Lebensart.

EIN HOTELGARTEN SIEHT NICHT NUR GUT AUS: DER DUFT VON BLÜTEN, DER SCHATTEN EINES SICH IM WIND WIEGENDEN MAGNOLIENBAUMS ODER DAS ZWITSCHERN DER VÖGEL ERFREUEN ALLE SINNE. NUR WENIGE SCHRITTE VOM LEBENDIGEN ZENTRUM MERANS ENTFERNT ÖFFNET SICH IM FÜNF-STERNEHOTEL MIGNON MERAN PARK & SPA EINE ANDERE WELT: DER ÜBER 10’000 QUADRATMETER GROSSE PRIVATE PARK ERZÄHLT VON DER BESONDEREN LAGE MERANS ZWISCHEN ALPINEN GIPFELN UND DEM MEDITERRANEN SÜDEN – UND VON EINER ÜBER GENERATIONEN GEWACHSENEN LEIDENSCHAFT FÜR ALLES, WAS BLÜHT UND GEDEIHT. Autor_Urs Huebscher Bilder_Hotel Mignon Meran Park & Spa

Mitten in Meran erstreckt sich die rund ein Hektar grosse mediterrane Parkanlage des Hotel Mignon – ein grünes Refugium, das seit über vier Jahrzehnten gediehen ist. Was anderswo Gegensätze wären, wächst hier ganz selbstverständlich nebeneinander; Palmen und Olivenbäume stehen neben Schwarzkiefern und Hemlocktannen,

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MOMENTS DIE HANDSCHRIFT EINER FAMILIE Seit vier Generationen pflegt Gastgeberfamilie Amort-­ Ellmenreich diese grüne Oase mit Hingabe. Was dort wächst, setzt sich im gesamten Haus fort. Sissi Amort-Ellmenreich greift täglich selbst zu Schere und Vase und arrangiert frische Blumen, während florale Motive aus dem Park an anderer Stelle wiederkehren: auf Badetaschen in den Zimmern oder als feine Details auf den Untersetzern in der Bar. «Ein Garten ist nie fertig – er wächst mit uns und erzählt jeden Tag eine neue Geschichte», so die Gastgeberin. «Vielleicht ist genau das sein grösstes Geschenk: dass er uns entschleunigt und zugleich inspiriert.» Meran besitzt viele Gesichter: mondän und mediterran, alpin und italienisch, elegant und entspannt zugleich. Kaum jemand kennt dieses Lebensgefühl so gut wie Sissi Amort-Ellmenreich. Die Gastgeberin wuchs zwischen Hotelfluren, Gartenwegen und dem Duft frisch gebackener Kuchen auf. Schon als Kind beobachtete sie, wie ihre Familie Gäste empfing, Geschichten austauschte und Meran als Ort der Begegnung lebte. Bei meinem Besuch verrät sie mir ein paar Dinge über Meran: «Für mich kommt kein anderer Ort infrage, weil die Stadt so liebenswert, grün und angenehm überschaubar wirkt. Gleichzeitig eröffnet sie unglaublich viele Möglichkeiten: Berge, Wanderwege, Skifahren, Radfahren, Joggen, schöne Geschäfte – und überall begegnen mir vertraute Gesichter und liebe Bekannte. Viele italienische Gäste nennen Meran die Stadt der Blumen und Pferde. Dazu gehört für mich vor allem diese einzigartige Mischung aus Südtiroler Bodenständigkeit und italienischer Lebensart. Die Promenaden und der Tappeinerweg verkörpern die Verbindung aus alpinem und mediterranem Lebensgefühl. Der berühmte Spazierweg zählt zu den eindrucksvollsten Höhenwegen Südtirols: Palmen, Kakteen und Zypressen rahmen dort Ausblicke auf schneebedeckte Gipfel und historische Villen ein. Genau diese Gegensätze verleihen Meran seinen unverwechselbaren Charakter.»

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EIN GLAS VOLL BLÜTE: HOTELEIGENE BIENENVÖLKER Das Mignon ist seit vier Jahren stolzer Besitzer von vier Bienenvölkern, die auf der 1 500 Quadratmeter grossen Wiese hinter dem Hotel leben. Die Bienen sammeln Pollen in einem Radius von 700 bis 1 000 Metern – und somit auch in der 10’000 Quadratmeter grossen Parkanlage des Hotels. Der Mignon-Honig präsentiert sich als Blütenhonig und als einzigartiger Jahresmix der gesamten Blütenvielfalt rund um Meran. Vergleichbar mit einer Cuvée entsteht er durch eine einmal jährlich erfolgende Ernte und Schleuderung, wobei sich die Zusammensetzung von Jahr zu Jahr leicht verändert. Zu den enthaltenen Bestandteilen zählen unter anderem Pollen von Kirschblüten, Apfelbäumen, Linden sowie Kastanienbäumen. Mithilfe eines professionellen Imkers werden pro Volk etwa 50 Kilogramm Honig produziert. WWW.HOTELMIGNON.COM


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EIN MINIMALISTISCHER

ARCLINE ONE

ALUMINIUMKABINENKOFFER, DER EIN REISELEBEN LANG HÄLT

Eine Ledertasche von 1945, gefunden auf dem Zürcher Bürkliplatz, wurde zum Ausgangspunkt der neuen

Schweizer Reisemarke Empyrean. Der ArcLine One ist von innen statt mit Kunststoff vollständig mit

Baumwolle ausgekleidet und versteht sich als Einladung, bewusster zu reisen und zu konsumieren.

Der Unterschied beginnt im Innenraum Während viele Hartschalenkoffer im Inneren auf Kunststoff- oder Polyesterfutter setzen, inklusive des typischen Plastikgeruchs beim ersten Auspacken, ist der ArcLine One von Anfang an vollständig

Mehr als ein Koffer – eine Einladung

mit Baumwolle ausgekleidet. Das natürliche Textil ist atmungs-

Für Empyrean ist der ArcLine One nicht nur ein Reisebegleiter,

aktiv, angenehm im Griff und geruchsneutral – und anders als Kunst-

sondern eine bewusste Gegenbewegung zu schnellem, austausch-

stofffasern setzt es weder auf der Deponie noch im Meer Mikro-

barem Konsum. Dahinter steht eine einfache Überzeugung des

plastik frei. Es ist kein nachträgliches Upgrade, sondern bereits beim

Gründers: Der Mensch ist Teil der Natur – etwas, das im Alltag oft

allerersten Produkt der Marke gesetzt – ein bewusstes Bekenntnis

in Vergessenheit gerät. Produkte, die man bewusst wählt, lange

zu natürlichen Materialien statt zum billigsten Standard.

nutzt und nicht ersetzen muss, sind für ihn ein kleiner Schritt zurück zu diesem Ursprung – und öffnen den Blick dafür, was

Aluminium, das bleibt

wirklich Bestand hat. Schon das erste Produkt der Marke macht

Die Hülle des ArcLine One besteht aus Aluminium – einem der nach-

diesen Anspruch sichtbar, bis ins Detail.

haltigsten Materialien überhaupt. Es lässt sich unendlich oft recyceln, ohne an Festigkeit zu verlieren, und das Recycling verbraucht bis zu 95 Prozent weniger Energie als die Herstellung aus Rohstoffen. Wo Kunststoffkoffer mit der Zeit verschleissen, behält ein Aluminium­ koffer seine Form, schützt den Inhalt und altert mit Charakter.

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GADGETS

Gewinnen Sie einen von zwei ArcLine-One-Koffern! Senden Sie ein Mail mit dem Kennwort «Koffer» bis 31. Juli 2026 an info@schweizerfachmedien.ch – Der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt.

Der ArcLine One im Überblick • Gehäuse: recycelbares Aluminium mit verstärkten Ecken und schlagfester Hülle • Interieur: vollständig baumwollgefüttert, organisiert, atmungsaktiv und geruchsneutral • Mobilität: leichtgängige 360°-Rollen und Teleskopgriff, ausgelegt auf internationale Carry-on-Masse • Sicherheit & Finish: TSA-konforme Schlösser und ein zeitloses, minimalistisches Finish • Grösse: 55 × 36 × 20 Zentimeter, 36 Liter, 4.2 Kilogramm, Cabin approved • Preis: 440 Franken, lieferbar in zwei bis vier Arbeitstagen • Er ist im Onlineshop empyreansuitcases.com bestellbar WWW.EMPYREANSUITCASES.COM

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GADGETS PRESTIGE TRAVEL

Monolith Mit dem MONOLITH TWO.66 ergänzt ein Kamado-Grill das Segment für den Aussenbereich, der Funktionalität mit einem modernen Design kombiniert. Das Modell verfügt über eine Grillfläche von 52 Zentimetern und ein markantes, mattschwarzes Gestell. Dank seiner stabilen Konstruktion und Wärmespeicherung eignet er sich für verschiedene Outdoor-Szenarien – vom

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privaten Gebrauch bis hin zum Einsatz durch Profis.

Das sechsteilige Ichendorf-Milano-Set aus Borosilikat­ glas ist leicht, robust und hitzebeständig. Die hand-

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Die Vollformatkamera Canon EOS R6 V komnung und ist ideal für unterwegs. Ob auf Reisen, beim Wandern oder beim Festhalten besonderer Outdoor-Momente – die leichte Kamera eignet sich für hochwertige Foto- und Videoaufnahmen. 2199.– Franken WWW.DE.CANON.CH

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Saucen und Dressings in wenigen Sekunden. Dank innovati-

ein. Das Kissen setzt im Handumdrehen lebendige

vem Druckmechanismus werden die Zutaten mühelos ver-

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mischt, während der integrierte Ausguss ein präzises und

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SWISSNESS

INSPIRATION

STOFFGEWORDENE

IM SORELL HOTEL CITY WEISSENSTEIN IN ST. GALLEN WIRD DIE TEXTILE GESCHICHTE DER STADT ZU EINEM SINNLICHEN HOTELERLEBNIS – BESONDERS IM EINZIGARTIGEN «FASHION ATELIER». Autor_Urs Huebscher

Mitten in St. Gallen verbindet das Sorell Hotel City Weissenstein urbanen Komfort mit gestalterischer Raffinesse. Nur wenige Schritte von Altstadt und Bahnhof entfernt, empfängt das stilvolle Vier-Sterne-Haus seine Gäste mit einer offenen, modernen Atmosphäre und einem klaren Bekenntnis zur lokalen Identität. Als Hommage an die einst führende St. Galler Textilindustrie sind bei der Ausgestaltung der 32 Zimmer Stoffe von Jakob Schlaepfer und Christian Fischbacher eingesetzt worden. Ihre kunstvollen Designs verleihen den Räumen Tiefe und Individualität und knüpfen gleichzeitig an die reiche textile Tradition der Region an. Ein Herzstück dieses Konzepts ist das «Fashion Atelier». Dieses besondere Zimmer versteht sich weniger als klassische Unterkunft, sondern vielmehr als kreativer Rückzugsort. Unter lichtdurchfluteten Dachfenstern entfaltet sich ein Raum, der an ein Designstudio erinnert: reduziert, elegant und zugleich voller Charakter. Hochwertige Materialien, eine freistehende Badewanne und ein durchdachtes Raumgefühl machen den Aufenthalt zu einem ästhetischen Erlebnis. Auch abseits der Zimmer zeigt sich das Hotel als lebendiger Treffpunkt: Die Lobby wird zum Wohnzimmer auf Zeit, ideal für entspannte Begegnungen oder inspirierende Gespräche. So gelingt dem City Weissenstein eine stilvolle Verbindung von Geschichte und Gegenwart. WWW.SORELLHOTELS.COM

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25HOURS ZÜRICH LANGSTRASSE TWENTY FIVE HOURS HOTEL

EIN

UNIVERSUM FÜR SICH

DAS 25HOURS HOTEL LANGSTRASSE LIEGT ALS TEIL DER EUROPAALLEE AN EINEM DER WICHTIGSTEN PUNKTE IN ZÜRICH. HIER TRIFFT DAS NEU GESCHAFFENE VIERTEL AUF DIE LEGENDÄRE LANGSTRASSE, HIER VERSCHMELZEN DIE WELTEN UND IM IDEALFALL DIE KULTUREN. UND DAS ALLES IN UNMITTELBARER NÄHE DES ZÜRCHER HAUPTBAHNHOFS.

Der Standort an der Nahtstelle zwischen dem traditionellen Quartier der Subkultur und der Nachtschwärmer an der Langstrasse und der gediegenen Europaallee inspirierte die Macher des Hotels, sich mit den Kontrasten von Banken und Rotlicht, von Kunst und Kapital, auseinanderzusetzen. Das Team um den Designer Werner Aisslinger entwickelte ein ganzheitliches Gestaltungskonzept unter dem Arbeitstitel «Pocket Universe». So versteht sich das 25hours Hotel Lang­strasse als eigenes kleines Universum und bietet zeitgemäss interpretierte Dienstleistungen für die Zielgruppe urbaner Nomaden. Schon der Empfangsbereich steht ganz im Zeichen von Pocket Universe. Die Rezeption erinnert an Leihhäuser, wie sie auch in der Langstrasse zu finden sind. Sie ist Dreh- und Angelpunkt für Wünsche, Fragen und das nette Willkommen. Hier können die Gäste die unterschiedlichsten Gegenstände bestaunen oder an bestimmten Tagen sogar selbst eine Übernachtung in «Zahlung geben». Das 25hours Hotel Langstrasse ist das möglicherweise erste Hotel der Welt, in dem man seinen Aufenthalt auch mit Kunst oder Krempel begleichen kann.

Das Erdgeschoss ist in typischer 25hours-Art eher lebendiges Wohnzimmer als klassische Hotellobby. Hier begegnen sich Hotelgäste und Einheimische, Neugierige und die Bewohner des Quartiers. Ankommen und Abreisen sind dabei wichtige Gestaltungselemente. Herzstück des 25hours Hotel Langstrasse ist das Restaurant NENI – und zwar nicht nur in kulinarischer Hinsicht. Hier trifft man sich zum orientalischen Lunch oder Dinner. Die Cinchona Bar ist der perfekte Treffpunkt für Kommunikation und nette Kontakte. Am Tresen und im gemütlichen Lounge-Bereich wird die Idee des «Day Drinking» kultiviert, welches den Genuss von gepflegten Highball-Drinks bereits am Nachmittag zelebriert. Fest etabliert ist hier die Kultur des Apéro.

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Von der Kunst zum Business: im ersten Obergeschoss bietet 25hours den Hotelgästen Freiräume zum Reden und Arbeiten. Die Business-Corner ist ausgestattet mit iMacs. Daneben befindet sich ein Gambling Corner, in dem analoge Geräte wie der «Polaroid-­ Flipper» oder die «Armdrücker-Maschine» für Spielhallen-Feeling sorgen. Zum Ambiente gehört ausserdem eine klassische Hausbar. Die Räumlichkeiten können im Rahmen von Veranstaltungen auch exklusiv gemietet werden. Im ersten bis siebten Stock warten 170 Zimmer in insgesamt fünf Kategorien auf die Gäste. Sie sind gemütliche Rückzugsorte mit unterschiedlich inspirierten Gestaltungselementen aus dem Rotlichtviertel, der Belle Époque oder den grossen Metropolen. Ausgestattet mit allen 25hours-Standards, die urbane Nomaden schätzen: Betten für eine hohe Schlafqualität, Klimaanlage, nachhaltige Kosmetik­ artikel, Flachbild-TV mit Apple-TV, Minibar, Kreafunk-Bluetooth-­ Lautsprecher und kostenfreies Highspeed-WLAN. Auf den ersten drei Etagen befinden sich die Zimmer der Inspirationswelt «Red Light», auf der vierten und fünften Ebene ist die «Bel Etage» zu Hause und im sechsten und siebten Stock darf es das «Penthouse» sein. Krönender Abschluss im siebten Stock ist der «Sauna & Gym»-­ Bereich mit Rooftop-Terrasse. Aus der Trainspotting-Sauna bietet sich dem Gast ein spektakulärer Blick auf das Gleisbett des Zürcher Hauptbahnhofs mit seinen ein- und ausfahrenden Zügen – spannende Ausblicke garantiert. Zum Relaxen laden eine Ruhezone sowie der Aussenbereich mit Liegen ein. NEUER WEEKEND BRUNCH IM NENI ZÜRICH Für alle Langschläfer, Foodies und Sonnenanbeter ist der neue Brunch im NENI und auf der weitläufigen Restaurant-Terrasse an der Langstrasse geeignet. Der NENI Weekend Brunch beinhaltet jedes Wochenende besondere Highlights – eine Auswahl an À-la-carte-­ Gerichten kombiniert mit einem umfangreichen, kulinarischen Angebot am Buffet. Dazu gehören die herzhaften Brunch Bowls zum

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Selbstzusammenstellen: Verschiedene frische Salate, hausgemachte Dressings und Toppings wie Nuss- oder Kernemix ermöglichen individuelle Kombinationen. Süsse Bowls gibt es an der Müsli-Station. Ergänzt wird das Angebot durch einen wechselnden Sonntags­ braten – etwa zart geschmorte Klassiker der Saison – sowie einen im Ganzen gegrillten Fisch, beispielsweise eine aromatische Dorade, die an der Live-Cooking-Station frisch zubereitet wird. Dazu werden saisonale und hausgemachte Saucen serviert. An der Getränkestation finden die Gäste neben den typischen Brunch-Getränken wie Kaffeespezialitäten und Tee von Samowa auch einen Juicer zum Selber­ entsaften. Für die eigenen Kreationen stehen Obst und Gemüse wie Sellerie, Karotten, Orangen, Äpfel und Ingwer bereit. Am Buffet warten zudem abwechslungsreiche kalte Gerichte – von Lachs-Frischkäse-Creme über Linsensalat mit Cherrytomaten und Frisée bis hin zur Hummus- und Mezze-Station mit wechselnden Levante-Kreationen. Das urbane Breakfast-Lunch überzeugt mit einer Kombination aus umfangreichem Buffet und Levante-Signature-­ Gerichten aus der NENI-Speisekarte. Zu diesen gehören unter anderem das beliebte Shakshuka, Omelette Jerusalem Style mit Poulet, hausgemachte Falafel mit Tahina, diverse Eierspeisen, Pancakes und Sauerteigbrot mit Erdnussbutter und Banane. Aber auch die Naschkatzen werden mit Waffeln, die sie selbst backen können, einer Müsli-­ Station mit frischem Obst und einem Dessertbuffet mit wechselnden Kuchen und Desserts glücklich. Die Speisen, die beim neu konzipierten Brunch angeboten werden, sind frisch, hausgemacht, vielseitig und werden mit dem typischen Sharing-Gedanken im bekannten NENI-Stil mit Klassikern wie dem legendären NENI-Cheesecake serviert. Das Restaurant befindet sich in bester Lage mitten im Kreis vier und bietet mit seiner grossen Sonnenterrasse urbanen und lebendigen Zürich-Vibe sowie einen perfekten Ausgangspunkt für einen anschliessenden Spaziergang durch die Stadt. WWW.25HOURS-HOTELS.COM


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VOM GRANDHOTEL ZUR KLEINEN HOTELWELT

Wer im Hotel Belvédère ankommt, merkt schnell: Hier läuft vieles anders. Statt anonymer Abläufe prägen Begegnungen den Rhythmus – Gespräche im Gang, ein kurzer Austausch an der Rezeption, ein Gastgeber, der präsent ist. Kurt Baumgartner führt das Haus mit sichtbarer Nähe zum Alltag. Der gebürtige Innerschweizer und Hansdampf in allen Gassen hat sich damit gleich zwei Kindheits­träume erfüllt: «Zirkusdirektor oder Architekt wollte ich werden», sagt er lachend. «Heute kann ich beides ein bisschen sein. Ein Hotel ist wie eine Manege – und bauen tue ich sowieso gern.» Als Baumgartner 1999 mit seiner Frau Julia nach Scuol kam, stand das traditionsreiche Haus kurz vor der Liquidation. Der Neustart begann mit sieben Mitarbeitenden – heute sind es rund 170, mehrheitlich in Ganzjahresstellen. Aus dem einzelnen Grandhotel ist eine kleine Hotelgruppe entstanden: Neben dem Vier-Sterne-­Superior-­ Hotel Belvédère gehören das Drei-Sterne-Superior-Badehotel Belvair, das Vier-Sterne-Boutique-Hotel GuardaVal in einem historischen Engadinerhaus sowie ein Businesshotel in Münchwilen dazu. Erweiterungen wie die Ala Nova und die Chasa Nova mit Suiten und Konferenzräumen haben das Ensemble stetig wachsen lassen. Ein zentrales Element ist die direkte Anbindung aller Häuser an das Bogn Engiadina. Über unterirdische Zugänge gelangen die Gäste bequem ins Mineralbad mit seiner weitläufigen Bäder- und Saunalandschaft. Ergänzt wird das Angebot durch ein hauseigenes Spa, einen Fitnessbereich, den Winter-Skipass und ein Dine-­aroundKonzept in den Hotelrestaurants sowie dem Thai-Lokal Nam Thai.

WAS EINST ALS EINZELNES TRADITIONSHAUS BEGANN, IST HEUTE EINE VIELSEITIGE HOTELGRUPPE. DAS BELVÉDÈRE IN SCUOL ZEIGT, WIE SICH EIN BETRIEB MIT WEITBLICK UND BEHARRLICHKEIT NEU ERFINDEN KANN. Autorin_Silvia Schaub

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Wirtschaftlich steht das Unternehmen solide da: Mit über 160 Zimmern werden jährlich rund 70’000 Logiernächte generiert – ohne externe Investoren. Gewinne fliessen konsequent zurück in den Betrieb. «Wir denken langfristig», sagt Baumgartner, der kürzlich zur «Bündner Persönlichkeit des Jahres 2025» gewählt wurde. Stillstand ist ohnehin nicht seine Sache. Neue Projekte in Pontresina und Samedan sind in Planung. Und direkt neben dem Belvédère entsteht derzeit die «Chasa Plavna» mit 20 Serviced Apartments. «Nach der Pandemie haben wir gespürt, wie gross das Bedürfnis nach Ferienwohnungen ist», erklärt René Stoye, Leiter Belvédère Hotel Familie Scuol. «In diesem Bereich sehen wir noch Entwicklungspotenzial.» Bis Dezember 2026 sollen 20 komplett ausgestattete Apartments mit Kitchenette für zwei bis fünf Personen fertiggestellt sein. Gebucht werden sie mit einem schlanken Starterpaket – alles Weitere lässt sich à la carte dazubuchen. Ein Deli-Feinkost-Bistro, ein Kinderland, ein Sportladen und eine Bowlingbahn gehören ebenfalls zum Haus. Vorher richtet sich der Blick zurück: Im Herbst feiert das Hotel Belvédère sein 150-jähriges Bestehen. Die Geschichte des Hauses  – von frühen Schicksalsschlägen bis zur heutigen Erfolgsgeschichte – wird dabei mit einem «Diner Spectacle» im Haus selbst inszeniert. Ein passender Ort für ein Jubiläum, das zeigt, wie viel Bewegung in einem traditionsreichen Hotel stecken kann. WWW.BELVEDERE-SCUOL.CH

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PRESTIGE TRAVEL

DIE GANZE SCHWEIZ IN DER TASCHE

VIA BERNA Die Schweiz wird von zahlreichen Fernwanderwegen durchzogen, und eine Karte all dieser Routen sieht beinahe aus wie der S-Bahnnetzplan einer grossen Stadt. Viele dieser grossen Routen sind dabei so angelegt, dass sie einer Art von Topografie folgen; man ist dann stets in den Voralpen unterwegs oder entlang den Juraketten – oder man kraxelt von einem Alpenpass zum nächsten. Da sticht die Via Berna 38 wohltuend heraus. Denn auf ihren 20 Etappen führt sie quer durch den ganzen Kanton Bern. Wer sich auf die etwa 300 Kilometer einlässt, kann sich auf ein besonders abwechslungsreiches Erlebnis freuen. Denn hier erlebt man gleich vier Landschaftstypen: den Jura, das Mittelland, die Voralpen und schliesslich eines der spektakulärsten Gebiete der Schweizer Alpen. Der Start zum Abenteuer liegt im kleinen Dorf Bellelay ganz im Nordwesten des Kantons. Auf den ersten fünf Tagesetappen geht es durch den Faltenjura. Mal ist man auf einem Gratrücken unterwegs, mal quert man eine Talsenke, und schliesslich erreicht man Biel. Zu den Highlights auf dieser Strecke gehören die freien Höhenzüge auf dem Montagne du Droit, der Aufstieg durch die Schlucht La Combe Grède und der Blick vom Chasseral auf Hunderte Alpengipfel.

UNTER DEN FERNWANDERWEGEN DER SCHWEIZ STICHT DIE VIA BERNA HERAUS. DENN SIE FÜHRT IN 20 ETAPPEN QUER DURCH DEN VIELSEITIGSTEN K ANTON DES LANDES. UND BIETET DAMIT ERHOLUNG, ERLEBNIS UND ABWECHSLUNG PUR. Autor und Bilder_Heinz Staffelbach

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VON SPAZIERGÄNGEN UND GRÖSSEREN AUFSTIEGEN Die Etappen sechs bis elf sind quasi der «Promenaden»-Teil der Via Berna. Hier gibt es nur kleine Auf- und Abstiege, dafür einige Abschnitte an dicht befahrenen Strassen entlang zu meistern, und entlang von Flüssen und durch Wälder lässt es sich ganz entspannt in die Landschaften eintauchen. Da gibt es bei Studen eine römische Tempelanlage, bei Golaten ein weitläufiges Feuchtgebiet, in dem sich der Biber so richtig wohlfühlt, das UNESCO-Weltkulturerbe Berner Altstadt, eine fast zehn Kilometer lange Auenlandschaft an der Aare bei Belp und schliesslich eine pittoreske Strecke dem Thunersee entlang. Die Etappen zwölf bis 20 sind dann die wahren Königs­ etappen – hier gibt es fünf grössere Aufstiege zu meistern. Gut zu wissen: Wer es etwas gemütlicher vorzieht, kann die anstrengendste Etappe hoch auf die Schynige Platte (1 350 Meter Aufstieg) auch mit dem Züglein bewältigen. Der Lohn all des Schweisses sind atemberaubende Blicke auf die Berner Hochalpen. Anfänglich geht es auf diesem Alpenabschnitt noch durch weniger bekannte Gebiete um das Morgenberghorn und den Bällehöchst. Die für viele spektakulärsten Aussichten geniesst man dann auf der Schynige Platte und auf dem höchsten Punkt der ganzen Via Berna, dem 2 680 Meter hohen Faulhorn. Gleich unter dem Gipfel liegt hier das altehrwürdige Berghotel Faulhorn, und nach dem Nachtessen versammeln sich (fast) alle Gäste oben auf dem Gipfel, um einem der eindrücklichsten Sonnenuntergänge und Bergpanoramen der Schweiz beizuwohnen. Über die Grosse Scheidegg und den Engstlensee geht es schliesslich hoch auf den Sustenpass. WWW.MADEINBERN.COM

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VOR

SCHAU

PRESTIGE TRAVEL

SAINT LUCIA – SONNE, SAND UND GELASSENHEIT

Saint Lucia ist die einzige Nation der Welt, die den Namen einer Frau trä g t – u nd ei ne Insel, d ie i h re Besucher m it aussergewöh n l icher Naturvielfalt und lebendiger Kultur begeistert. In der östlichen Karibik gelegen, vereint sie traumhafte Riffe, tropische Regenwälder, Wasser­ fälle, heisse Schwefelquellen und die weltberühmten Pitons, die zum UNESCO-Weltnaturerbe zählen. Beim Wandern und Radfahren oder einer Tour mit dem Quad oder dem Kaja k lässt sich die Perle der Ka ribik wunderbar erkunden. Die gehobene Hotellerie und die Bilderbuchstrände locken natürlich auch zahlreiche Honeymooner an.

VANUATU – ERFINDER DES BUNGEE-JUMPINGS Ha r t a n der Datu msg renze, g ute d rei F lu gstu nden östl ich von Australien tauchen mitten im unendlich scheinenden Türkis der Südsee 83 weit versprengte Inseln auf. Smaragdgrüne Kleckse umrahmt von leuchtenden Sandstränden und knallbunten Koral-

ROTHENBURG – STADT. LANDSCHAFT. NATUR.

lenriffen – ein Paradies für Taucher, Surfer und Segler. Sieben Inseln liegen direkt auf dem zirkumpazifischen Feuergürtel. Beim «Naghol» auf Pentecost Island stürzt sich das Volk der Sa nur mit Lianen an den Beinen kopfüber von wackeligen, bis zu 20 Meter hohen Holztürmen, um eine gute Yams-Ernte zu erzielen. Die melanesischen Erfinder des Bungee-Jumpings riskieren dabei Kopf und

Die deutsche Stadt Rothenburg ob der Tauber denkt, 2026 weiter  –

Kragen, denn sie springen über Land ab und nicht über Wasser.

hinaus über Mauern und Türme, hinein in eine Landschaft, die die Stadtgeschichte seit Jahrhunderten prägt. Unter dem Motto «Rothenburg – Stadt. Landschaft. Natur.» zeigt die Tauberstadt, wie eng Kultur, Natur und Lebensraum hier miteinander verwoben sind. Beim Rothenburger Märchenzauber dient die Altstadt als romantische Kulisse für ein vielseitiges Veranstaltungsangebot rund um das Thema «Märchen». Von Lesungen über Führungen und Theateraufführungen bis hin zu zauberhaften Konzerten und vielem mehr bietet der Rothenburger Märchenzauber eine bunte Auswahl an Kulturformaten f ür die ganze Familie.

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Die Wohlfühloase für Geniesser NATUR. WELLNESS. GOLF. GOURMET. Entspannung im Carrossa-Spa (1‘500 m2) und feine Kulinarik in unseren zwei Restaurants. Das Wochen-Arrangement: 7 Nächte inkl. Gourmet-Halbpension bereits ab 1‘225 € p. P. im Standard Room

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