Skip to main content

PRESTIGE Switzerland Volume 79 Auszug

Page 1


ORNAMENTINA

Von Zürich inspiriert. Von Beyer kreiert.

Blueprints Fraumünster Zürich

Midnight Scented Dream PARFUM INTENSE

IM PRES SUM

erscheint vierteljährlich

OWNER

Schweizer Fachmedien GmbH

Pfeffingerstrasse 19 CH-4153 Reinach

Telefon +41 61 711 13 93 info@schweizerfachmedien.ch www.schweizerfachmedien.ch

PUBLISHER

FRANCESCO J. CIRINGIONE

PUBLISHING DIRECTOR

HASAN DURSUN

HEAD OF PRESTIGE

BORIS JAEGGI

b.jaeggi@schweizerfachmedien.ch

EDITOR IN CHIEF

URS HUEBSCHER u.huebscher@schweizerfachmedien.ch

HEAD OF SALES

HAZIM JUNUZOVIC h.junuzovic@schweizerfachmedien.ch

SALES

VIRGINIE VINCENT v.vincent@schweizerfachmedien.ch

HEAD OF PRODUCTION & ART DIRECTION

MELANIE MORET m.moret@schweizerfachmedien.ch

PRODUCT PUBLIC RELATION

LAURA GIARRATANA l.giarratana@schweizerfachmedien.ch

PUBLIC RELATION

GIULIA CIRINGIONE g.ciringione@schweizerfachmedien.ch

EDITORS

NATHALIE BECKER

GISBERT L. BRUNNER

ALEXANDER CHETCHIKOV

KATRIN GEHRI

JULIA GRUBER

BEAT KRENGER

ELISABETH MÜLLEDER

MICHAEL WASESCHA

CORRECTOR

MARIO HETZEL

COVER

Daniel Brush Maze (detail), 1992 Pure gold, steel. Private collection Photo: L'ÉCOLE, School of Jewelry Arts - B. Chelly

PHOTOGRAPHS

Taschen, Image database, Dior, Die Gestalten Verlag GmbH und Co. KG Patek Philippe, Hublot, Cartier, Rolex, Urban Jürgensen, Jaeger-LeCoultre, Breitling, TAG Heuer, Corum, Gucci, Universal Genève, Maurice Lacroix, Gerald Charles, Chopard, Bvlgari, Juwelier Kurz AG, Louis Vuitton, Pasquale Bruni, Swarovski, Piaget, Tiffany & Co., Nevermined, Longines, Parmigiani Fleurier, Jacob & Co., Bugatti, Vacheron Constantin, Tudor, Greubel Forsey, IWC Schaffhausen, Norqain, BMW, Ferrari, Bentley, Porsche, Audi, Mercedes-Benz, Tesla, Brabus, Dab Motors, Maserati, Longchamp, Dorothee Schumacher, knt kiton, Saint Laurent, Balmain, Tommy Hilfiger, Joseph Fashion, Valentino, windsor., Tsatsas, Gant, Ferragomo, Brunello Cucinelli, Igea, Loewe, Paula’s Ibiza, Berluti, Chanel, Lancôme, Armani, Dolce&Gabbana, Carolina Herrera, YSL, Calvin Klein, Paco Rabanne, Mugler, Versace, Guerlain, Le Labo, one.two.free!, Dr.Hauschka, Babor, Maria Galland, Alpeor, Kylieskin, Hermès, Révive, Tom Ford, Oral-B, Declaré, Sisley, Doctor Babor, Jo Malone, Cellmen, Clinique for Men, Biotherm, Diptyque, Gianfranco Ferré Home, NII / ITOKI, Lalique, BoConcept, Atelier Axo, Lavie, Igea, Rivoli, UfoTM3, Dyson, Floyd, Tumi, Carl Friedrik, Phaidon, Monacelli, Alena Brandt, K-Garden

ADMIN, COORDINATION & SUBSCRIPTIONS

SERPIL TÜRKMEN

s.tuerkmen@schweizerfachmedien.ch

PRICE

Issue CHF 10.–/€ 11.–Year CHF 39.–/€ 40.–

is a registered trademark. (IGE 596.147)

ISSN Print: 1662-1255

ISSN E-Mag: 2813-1495

A PART OF FIRST CONSULENZA AG

Entdecken Sie seit Mai 2026 mit der VIVA BEYOND Frankreichs Highlights!

Italien war noch nie so

unique.

Ihre exklusive Flusskreuzfahrt durch Venedigs Lagune und die Emilia Romagna. Entdecken Sie ab Frühling 2027 Städte wie Chioggia, Bologna und Verona auf der VIVA UNIQUE entlang des idyllischen Po.

Und an Bord? Es erwarten Sie großzügige Suiten mit weitem Panoramablick, ein modernes Design, das Eleganz und Komfort verbindet, erstklassige Kulinarik auf Sterne-Niveau, erlesene Weine sowie ein Service, der Ihre Wünsche erfüllt, noch bevor Sie sie aussprechen.

Darüber hinaus können Sie aus drei einzigartigen Reisen wählen, die Kunst, Kulinarik und Kultur miteinander verbinden – die Aromen Italiens, eine Reise durch Zeit und Lagune und auf den Spuren italienischer Meister – für unvergessliche Momente voller Genuss und Inspiration.

22 EWIGE MUSE

22 & JEWELLERY WAT CH ES ART & CUL TURE 48 72

100 Jahre Marilyn Monroe

34 THE END OF HUMAN RACE

Alexander Maria Lohmann

42«DER EDLE AKT. PORZELLAN UND EROTIK»

Sonderausstellung im Museum

Schloss Fürstenberg

46 SHORTCUT BOOKS

Buch-Highlights auf einen Blick

48 AM PULS DER KUNST

Art Basel

53 EDITOR ’ S CHOICE

Drei kulturelle Highlights

54 TECHNIK VOR LAUTSTÄRKE

Uhrenfrühjahr 2026

66 ICONIC SINCE 1957

OMEGA Speedmaster

72 THE ART OF LINE AND LIGHT

Ein Meister der Goldschmiedekunst

76 SCHLANKES KRAFTPAKET

Vacheron Constantin

78 DRIVEN BY TIME

Porsche Design

BIG BANG RELOADED

MOTION FASH ION

80 DER NERVENKITZEL DES OFFENEN FAHRENS

Moderne Cabrios im Fokus

90 SCHNELLSTES FAHRZEUG DER WELT

BYD begeistert mit Technologie

94 DIE KÖNIGIN DER ALPENSTRASSE

Stilfser Joch

98 EINE ZUSAMMENARBEIT MIT LOBANOV DESIGN

Isa Blade

100 SUMMER GADGETS

Die Highlights der Saison

102 PRÄZISION. VIELSEITIGKEIT. VERMÄCHTNIS.

Ina Kess

110 MADE IN MILAN

Die Modemetropole Mailand

118 WHEN HOPE IS NOT ENOUGH

Thongchai Lerspiphopporn

124 IT ’ S A BURBERRY SUMMER

Burberry-Check-Bikini

130 FERNWEH AUF DEM KOPF

Die Rückkehr der Badekappe

134 DIE WELTWEIT MEISTVERKAUFTEN PARFÜMS

Die Top 20

140 VOM OP ZUR SKINCARE

Was eine Chirurgin anders sieht

142 FORSCHERIN ZWISCHEN NATURHEILKUNDE UND KUNST

Emma Kunz

148«EIN WENDEPUNKT, DER VON INNEN KAM»

Michael Epiney setzt auf Balance

150 HAUS DER DÜFTE UND AROMEN

Sensoria

LI VI NG 154

TR AV EL

154 THE POWER OF MUSIC

Bowers & Wilkins Px8 S2

158 STILLER LUXUS

Pontresina damals und heute

162 TRADITION, VERTRAUEN & VISION

Maura Wasescha AG in St. Moritz

166 EIN ZUFLUCHTSORT FÜR KREATIVITÄT

Zu Hause bei Sir Henry Royce

174 AUSZEIT IM TROPENPARADIES

Dinarobin Beachcomber Golf Resort & Spa

182 SAUDI-ARABIENS NEUE BÜHNE FÜR ARCHITEKTUR & DESIGN

Amaala

186 EIN UNVERGESSLICHER ÜBERNACHTUNGSORT

Giraffe Manor Hotel

190 ALL-INCLUSIVE-DEBÜT IN PUNTA CANA

W Hotels

194 DER ZAUBER VON MARYHILL

Ein Ort voller Ruhe

196 SOMMERZEIT IM KURHAUS CADEMARIO

Sommer, Sonne und Entspannung

198 ARCHITEKTUR UNTER DER STADT

Die schönsten U-Bahn-Stationen der Welt

200 TRAVEL NEWS Reisewelten & smarte Reisebegleiter

202 100 JAHRE MARILYN MONROE

Los Angeles feiert Marilyn Monroe

205 WUSSTEN SIE SCHON ...?

Karibik-Insel Aruba feiert 40 Jahre Status Aparte

206 WYNDHAM HOTELS & RESORTS

Im Gespräch mit Dimitris Manikis

Amani, architektonisches Design für ein einzigartiges

Outdoor Living Erlebnis

Träumen Sie sich an einen einzigartigen Ort, an dem Sie die Natur in ihrer reinsten Form erleben können. Der ultimative Outdoor Living Bereich, der sich ganz nach Ihrem Komfort, Ihrem Geschmack und Ihren Wünschen gestalten lässt. Raffinierter, vollständiger und multifunktionaler denn je. Entdecken Sie unsere Amani.

amani-exteriors.com

Amani Showrooms in der Schweiz

Erregi

Green Art

AMS Construction

Iseli & Eng

Lamatec

Vettiger Metallbau

1030 Bussigny­Pres­Lausanne

1222 Vésenaz (La Pallanterie)

3280 Morat

3627 Heimberg

3960 Sierre

9245 Oberbüren

Entdecken Sie den Park oder planen Sie Ihren Besuch noa-outdoor.com
Offizieller Partner

208 IM HERZEN DER PROVENCE

Domaine du Grand Fontanille

214 GALICISCHES LEBENSGEFÜHL

Mar de Frades Albariño D.O. 2024

216 FOR HEAVEN ’ S SAKE

Reiswein mit Tradition

218 130 JAHRE DER EXTRAKLASSE

Domaines Ott* feiert Jubiläum

220 ALT, ABER GUT

Luxusgüter-Aktie

226 TOP 100 VERMÖGENSVERWALTUNG

Die kuratierte Auswahl der globalen Finanzelite

228 GLANZ UND GELD AUF SOCIAL MEDIA

Der stille Aufstieg der Power-Creatorinnen

MAURA WASESCHA AG: DIE KUNST DES LUXUS, DIE ESSENZ DER EXZELLENZ IN ST. MORITZ

Seit über 48 Jahren steht Maura Wasescha AG für höchste Eleganz und Prestige im Luxusimmobilienmarkt von St. Moritz. Mit tiefem Wissen über die Region und einem exklusiven Netzwerk bieten wir außergewöhnliche Residenzen an den schönsten Orten des Engadins und darüber hinaus. Unser Anspruch geht über klassische Vermittlung hinaus: Wir gestalten maßgeschneiderte Erlebnisse – von individueller Beratung über diskrete Verwaltung bis hin zu stilvollem Interior Design und Concierge-Services auf höchstem Niveau. Jede Immobilie ist ein Meisterwerk, in dem Komfort, Privatsphäre und natürliche Schönheit eine perfekte Einheit bilden. Mit Maura Wasescha AG wird Luxus zur gelebten Realität – einzigartig, stilvoll und unvergleichlich.

DAS METAVERSE EIN NEUES

SETTING FÜR LUXUS

EDI TO RIAL

Luxus war schon immer mehr als das, was man besitzt. Es geht darum, wie etwas erlebt wird, wie es zugänglich ist und wie es anerkannt wird. Heute wird eine neue Ebene hinzugefügt. Metaverse verändert das Wesen von Luxus, aber es erweitert, wo und wie es ausgedrückt wird. Gleichzeitig findet Anerkennung neue Formen. Auszeichnungen, Status und Glaubwürdigkeit sind nicht mehr auf physische Räume beschränkt.

Luxus war zudem schon immer eng mit dem Ort verbunden. Flaggschiffläden, private Veranstaltungen und kuratierte Umgebungen haben geprägt, wie Marken erlebt werden. Jetzt erweitern sich diese Umgebungen. Virtuelle Räume bieten Kunden neue Möglichkeiten, Kollektionen zu erkunden, Veranstaltungen zu besuchen und mit Marken in Umgebungen zu interagieren, die nicht an den Standort gebunden sind. Diese Räume sind nicht dazu gedacht, physische Erfahrungen zu ersetzen. Stattdessen verlängern sie diese und bieten zusätzliche Momente der Interaktion und Entdeckung. Anerkennung wird in diesem Zusammenhang sehr sichtbar. Preisgekrönte Marken können ihren Status in diesen Umgebungen präsentieren und in virtuelle Showrooms, Messen und Erlebnisse integrieren. Anstatt ein Logo oder eine Aussage zu sein, wird es Teil des Raums selbst und stärkt die Glaubwürdigkeit auf eine Weise, die Kunden sehen und nutzen können. Dies schafft eine Kontinuität zwischen der physischen und digitalen Präsenz einer Marke.

Anerkennung bleibt eines der stärksten Signale im Luxusbereich. Sie steht für Vertrauen, Qualität und Erfolg. Was sich verändert, ist, wie sie ausgedrückt wird. Heute kann sich die Anerkennung über verschiedene Umgebungen hinwegbewegen. Sie kann in digitale Vermögenswerte eingebettet, in personalisierten Erlebnissen widergespiegelt und in virtuellen Räumen präsentiert werden. Sie ist nicht mehr auf einen Moment oder einen Ort beschränkt.

Die überzeugendsten Luxusmarken heute sind diejenigen, die in ihrer Identität konsequent bleiben und dabei neue Wege erkunden, um mit ihren Kunden in Kontakt zu treten. Luxus hat sich immer angepasst und ist seinem Kern treu geblieben. Was sich jetzt entfaltet, ist einfach der nächste Ausdruck dieser Tradition.

Green Marilyn, 1962, by Andy Warhol

ART CUL TURE &

Marilyn Monroe, Ballerina Sitting, 1954, by Milton H. Greene
Milton H. Greene © MHG Collective, LLC.

Autor_Beat Krenger

EWIGE MUSE

Am 1. Juni 2026 wäre Marilyn Monroe 100 Jahre alt geworden – und sie ist allgegenwärtig. Insbesondere die Kulturindustrie mit Millionen von Fans begeht diesen Jahrestag mit ehrfürchtiger Intensität. In den nächsten Monaten wird kein Weg an der Filmlegende vorbeiführen. Nicht, weil sie neu entdeckt wird, sondern weil sie nie weg war. Ihre magnetische Wirkung ist ungebrochen, ihre Aura zeitlos, ihr Zauber unerreicht.

Marilyns Stern strahlt heller denn je: Ausstellungen in Los Angeles, London, Paris und Zürich widmen der Schauspielerin umfassende Retrospektiven. Mattel bringt eine Centennial-Barbie heraus. Bei Auktionen werden Nachlass-Erlöse in astronomische Höhen getrieben, und die legendären Siebdrucke von Andy Warhol brechen neue Rekorde. Alle sind sich einig: Die Welt ist immer noch verrückt nach der Monroe.

Keine andere Künstlerin aus ihrer Generation hat eine derart unsterbliche Präsenz entwickelt. Sie war ein Superstar, lange bevor sich die Selbstvermarktung im Netz etablierte, und doch funktioniert ihr Image im modernen Zeitalter besser als je zuvor.

100 Jahre Marilyn Monroe: Jeder, der die Ikone fotografiert hat, sah etwas anderes in ihr. Und genau das machte sie so einzigartig. Zum Jubiläum wird die Muse aller Musen besonders kunstvoll gefeiert.

2022 nähte sich Kim Kardashian in Marilyns legendäres Kennedy-Geburtstagskleid (Wert: 1.5 Millionen US-Dollar), um auf der Met Gala einen unvergesslichen Auftritt hinzulegen. Der Stunt löste einen Sturm der Empörung aus, da Konservatoren vor Schäden am historischen Stoff warnten. Aber die ganze Aufregung bewies auch: Marilyn Monroe ist nicht nur Inspiration, sie ist Währung. Wer sie trägt, kann selbst Geschichte schreiben.

Auch Beyoncé wurde schon des Öfteren im Monroe-Look abgelichtet, genauso wie Lady Gaga am Anfang ihrer Karriere, etwa im Video zu ihrem Hit «Paparazzi» oder 2016 zur Verleihung der Golden Globes. Selbst Lana Del Rey hat Gefallen daran gefunden, Marilyn-Zitate wie Goldfäden in ihre Lieder zu spinnen. Das Album «Born to Die» klingt wie eine Meditation über das tragische Schicksal der berühmten Blondine, ohne ihren Namen je zu erwähnen.

«SIE HAT

GENERATIONEN VON NAMHAFTEN KÜNSTLERN INSPIRIERT. UND TUT ES HEUTE NOCH.»

Victoria

Siddall, Direktorin der National Portrait Gallery

ARCHIV DER VERWANDLUNG

Sie bietet eine Projektionsfläche für Fantasien und heimliche Sehnsüchte, für Sinnlichkeit und das Versprechen, dass Glamour eine Form von Freiheit sein kann. 100 Jahre: Ein ganzes Jahrhundert ist vergangen seit ihrer Geburt 1926 als Norma Jeane Mortenson in Los Angeles – in eine Welt, die noch nicht ahnte, was für eine Ausnahmeerscheinung sie erschaffen würde.

Ohne sie gäbe es keine Bilder, die jetzt unter dem Titel «Marilyn Monroe – A Portrait» in der Londoner National Portrait Gallery gezeigt werden. Es ist keine weitere nostalgische Huldigung, sondern eine Untersuchung dessen, was geschieht, wenn ein Mensch zum Image wird, wenn das Abbild bedeutender wird als das Original. Zwei Kuratorinnen haben relevante Gemälde und Hunderte von Fotografien zusammengetragen – von den ersten unbeholfenen Aufnahmen bis zu den letzten, die eine Frau zeigen, die an ihrem Ruhm verzweifelt. Ein Archiv der Verwandlung. Von den frühen Pin-up-Fotos bis zu den letzten verstörenden Bildern: Man wird sehen können, wie sich ihr Blick verändert, wie das Lächeln brüchiger und die Pose mechanischer wird, wie aus Spiel Ernst wird und aus Ernst Verzweiflung. Präsentiert werden ausserdem bisher unveröffentlichte Fotografien für das Magazin «Life»: intime Porträts, die Allan Grant einen Tag vor dem Tod der Schauspielerin im August 1962 in ihrem Haus in Brentwood aufgenommen hat.

«Marilyn Monroe ist der Inbegriff von Glamour, verkörpert durch die Filme, in denen sie mitwirkte, und eine Fülle von Fotografien, die in die Geschichte eingegangen sind», erklärt Victoria Siddall, die Direktorin der National Portrait Gallery. «Sie hat Generationen von namhaften Künstlern inspiriert. Und tut es heute noch.»

Marilyn Monroe, 1962,
by Allan Grant
© 1962 MM LLC (Photographs by Allan Grant), www.marilynslostphotos.com

MYTHOS UND INSPIRATION

Besonders die Fotografen haben den Mythos einer Ikone geboren. André de Dienes, der sie 1945 fotografierte, als sie noch kastanienbraune Haare hatte und noch niemand wusste, dass sie unsterblich werden würde. Er sah etwas in ihr, das sie selbst nicht sehen konnte. Oder vielleicht sah er nur, was er sehen wollte – ist das nicht immer so bei Musen? Sie sind Spiegel, keine Subjekte. Doch Marilyn war ein besonderer Spiegel. Einer, der nicht nur reflektierte, sondern transformierte. Jeder Fotograf, der durch ihre Linse blickte, sah etwas anderes – und genau das machte sie so einzigartig. Sie war formbar. Wandelbar wie ein Chamäleon. Eine Schauspielerin, die in jede Fantasie passte, weil sie selbst keine feste Form hatte. Oder weil sie gelernt hatte, ihre Form zu verändern, je nachdem, wer sie gerade anschaute.

Richard Avedon machte sie zur Kunst. Seine Porträts von 1957 fingen eine Frau ein, die es geniesst, beobachtet zu werden. Die damit spielt wie eine Katze mit einem halbtoten Vogel. Augen geschlossen, Mund geöffnet, eine Ekstase, die so inszeniert ist, dass sie echt wirkt. Oder umgekehrt. Avedon erzählte später, er habe in diesen Sessions gesehen, wie sie sich verwandelte – von Norma Jeane zum Hollywoodstar und zurück. Als würde sie einen Schalter umlegen. «Sie konnte Marilyn werden», sagte er, «wie andere Leute einen Mantel anziehen.»

Bert Stern fotografierte sie 1962, sechs Wochen vor ihrem Tod, für die amerikanische «Vogue». «The Last Sitting» nannte er das Editorial – der letzte Termin. Nackt, bis auf ein paar Chiffontücher, die mehr enthüllten als verhüllten. Sie selbst kreuzte auf den Kontaktbögen die Aufnahmen durch, die ihr nicht gefielen – mit grossen Xs über ihrem Gesicht. Als wolle sie sich selbst auslöschen. Als ahnte sie, dass es bald vorbei sein würde. Die durchgestrichenen Bilder wurden später teurer verkauft als die genehmigten.

Stern beschrieb die Sitzung später als «sechs Stunden reiner Magie, gefolgt von einer schleichenden Panik». Er habe gespürt, dass etwas nicht stimmte. Dass Marilyn nicht mehr spielte, sondern flüchtete – in die Kamera, vor sich selbst. «Sie war gleichzeitig vollkommen präsent und vollkommen abwesend», sagte er. «Als würde sie durch mich hindurchschauen, auf etwas, das ich nicht sehen konnte.»

© André de Dienes /
Marilyn Monroe, 1946, by André De Dienes

HEILIGE IN KNALLFARBEN

Die Fotografen konnten nicht aufhören, die Schauspielerin zu fotografieren, weil sie ein wandelndes Paradox war: in ihren Beziehungen geradezu unterwürfig und als Superstar vollkommen unerreichbar. Dabei war überraschend, dass sie als Model nicht nur brav posierte, sondern auch die Initiative ergriff und das Recht beanspruchte, Bilder abzulehnen, die ihr nicht gefielen.

Mit diesem Widerspruch hatte sie bis zum tragischen Ende zu kämpfen. Daraus entstand diese faszinierende Wirkung, die bis heute anhält. Weil eine glückliche Muse langweilig ist. Und sich eine glückliche Geschichte weniger gut vermarkten lässt als eine tragische.

Das verstand auch Cecil Beaton, der sie 1956 im Bett mit einer roten Nelke in der Hand fotografierte, das Gesicht so weichgezeichnet, dass sie aussah wie eine viktorianische Puppe. Marilyn als Kunstwerk, als Objekt, als etwas, das man ins Museum stellt und hinter Glas bewundert. Was sie auch wird. In diesem Moment, aber

auch in Zukunft. Später sorgte Andy Warhol dafür, dass sie für immer als Pop-Art existiert, vervielfältigt und zur luxuriösen Marke gemacht wurde.

Warhol ist der Schlüssel zum Verständnis dessen, warum sie als Legende bis heute relevant ist. Er nahm eines von Bert Sterns Bildern, ein Publicity-Foto für den Film «Niagara» von 1953, isolierte Monroes Gesicht vor einem goldenen Hintergrund und stilisierte sie zu einer byzantinischen Heiligen. Später stellte er in New York diverse Siebdruck-Variationen davon her – allesamt in knalligen Farben: Pink, Gelb, Türkis.

Warhol sah in ihr, was sie selbst nie sein wollte: ein Produkt. Und Produkte kann man reproduzieren. Bis in alle Ewigkeit. Aber er tat noch etwas anderes: Er machte ihre Entmenschlichung zur Kunst. Je öfter man ihr Gesicht zu sehen bekommt, umso mehr wird es zum dekorativen Hintergrund.

UND GENAU DAS MACHT SIE UNSTERBLICH.

© 1962 MM LLC (Photograph by Allan Grant)
Marilyn Monroe, 1955, by Milton H. Greene
© Eve Arnold Estate
Marilyn Monroe, Mount Sinai, Long Island, 1952, by Eve Arnold

IDOL DER POPKULTUR

Kostümbildner liebten sie, weil sie der Mode eine Form gab. Der Stoff immer nah am Körper. William Travilla entwarf für sie das berühmteste Kleid der Filmgeschichte – jenes blütenweisse, plissierte Exemplar, das über einem U-Bahn-Schacht hochflog, während sie in «Das verflixte 7. Jahr» kichernd versuchte, es festzuhalten. Ein Kleid, das nur funktioniert, weil darunter Marilyn Monroe steckte. Hätte eine andere Berühmtheit es getragen? Das Kleid wäre längst in Vergessenheit geraten.

Madonna war die erste Künstlerin in den 80er-Jahren, die dem Zauber der Hollywood-Diva selbst verfiel. Sie bleichte ihre Haare, malte sich einen Schönheitsfleck auf, räkelte sich im Video zu «Material Girl» in einem langen Kleid aus rosa Satin, das direkt aus dem Film «Blondinen bevorzugt» geklaut war, genauso wie die Musical-Einlage von «Diamonds Are A Girl’s Best Friend». Madonna imitierte die laszive Verführerin, aber mit einem Unterschied: Sie war nie ein Opfer. Sie war stets Regisseurin ihrer eigenen Marke, und das untermauerte ihre selbstbestimmte Starqualität. Pamela Anderson hingegen interpretierte ihre platinblonden Ambitionen in den 90er-Jahren ganz anders. Sie wurde zur Trash-Version des Idols: auftoupiertes Haar, üppiges Décolleté, mit einem Lächeln, das gleichzeitig einladend und leer war. Anderson spielte jahrelang die sexy Amazone, obwohl sie als Darstellerin auch ganz andere Facetten zu bieten hatte. Erst viele Jahre später gelang es ihr, sich von ihrem freizügigen Image zu emanzipieren. Zuletzt hat sich Sabrina Carpenter ausgiebig mit MonroeReferenzen geschmückt. Besonders die Videos der Sängerin sind voll davon – das glatt geföhnte blonde Haar, der Schmollmund, die inszenierte Unschuld. Für das Cover ihres Albums «Man’s Best Friend» zitierte sie unverblümt die goldenen Zeiten der HollywoodÄra, indem sie ein Foto von Marilyn Monroe aus dem Jahr 1957 nachstellte. Dies löste in den Feuilletons eine Debatte über Provokation, Satire und Inspiration aus.

PARFUM DER EINSAMKEIT

Der Hollywoodstar starb mit 36. Überdosis. Möglicherweise Selbstmord. Möglicherweise Unfall. Möglicherweise Mord. Doch das Narrativ war bereits geschrieben: Sie war zu schön für diese Welt, zu sensibel. Die Frau, die alles hatte und nichts. Die Frau, die von allen geliebt wurde und doch einsam starb.

Der Schock über ihren plötzlichen Tod im Jahr 1962 wirkte als Auslöser für die Entstehung zahlreicher Porträts durch Kunstschaffende beidseits des Atlantiks. Die britische Pop-Art-Pionierin Pauline Boty, eine glühende Bewunderin der Leinwandgöttin, verarbeitete ihre Trauer in Gemälden wie «The Only Blonde in the World» (1963) und «Colour Her Gone» (1962).

Was über all die Jahre fast vergessen ging: Marilyn Monroe selbst war eine leidenschaftliche Kunstliebhaberin und -sammlerin. In ihrer Wohnung in New York hingen Werke von Rodin und Renoir, sie besass Drucke von Goya und eine kleine Skulpturensammlung. Besonders fasziniert war sie von der Antike – in ihrem Schlafzimmer stand eine Reproduktion der Büste der Nofretete. Sie sah in Nofretete eine Seelenverwandte. Eine Frau, die zur Galionsfigur wurde, aber deren wahren Charakter niemand kennt.

Colour Her Gone, 1962, by Pauline Boty

IHR LETZTES VERSPRECHEN

Der Weltstar wurde auch selbst kreativ. In den späten 50er-Jahren begann sie zu malen, beeinflusst vom abstrakten Expressionismus, geprägt von Künstlern wie Jackson Pollock, Mark Rothko und Willem de Kooning. Ihre eigenen Bilder zeigen kräftige Farben, gestische Pinselstriche, eine gewisse Unruhe. Sie malte keine Selbstporträts, sondern Emotionen in Reinform. Einige dieser Arbeiten wurden nach ihrem Tod versteigert, andere blieben in Privatbesitz. Wer sie gesehen hat, erkennt darin, wie die Künstlerin versuchte, ihre inneren Dämonen auf der Leinwand zu bändigen.

«Sie war keine naive Blondine», stellt der deutsche Filmhistoriker Peter Schnug fest. «Sie las Dostojewski, Joyce, Rilke. Sie besuchte Kunstgalerien in New York und diskutierte mit Lee Strasberg über Methoden des Method Acting. Sie war intellektuell neugierig und kulturell ambitioniert.» Ihr Apartment sei eine Mischung aus Museum und Zufluchtsort gewesen – der einzige Platz, an dem sie sich sicher fühlte.

Wer die Ausstellung in der National Portrait Gallery besucht, wird der magnetischen Anziehungskraft von Marilyn Monroe auf den Grund gehen. Gemälde für Gemälde. Foto für Foto. Jahr für Jahr. Vom natürlichen Lächeln bis zum professionellen Spiel mit dem Betrachter. Und vielleicht wird man irgendwo, in einer der frühen Aufnahmen, einen Moment entdecken. Einen Blick. Ein Zögern. Etwas, das sagt: Ich weiss genau, was hier passiert. Ich weiss, wie es einmal enden wird. Aber ich mache trotzdem weiter.

«SIE WAR INTELLEKTUELL NEUGIERIG UND KULTURELL AMBITIONIERT.»

QUICK FACTS

«Shot Sage Blue Marilyn» (1964) von Andy Warhol ist das teuerste Kunstwerk mit Bezug zur Hollywoodlegende. Das Gemälde aus einem Schweizer Nachlass wurde 2022 für 195 Millionen US-Dollar bei Christie’s in New York versteigert.

Zahlreiche Stars haben sich über die Jahrzehnte vom einzigartigen Look der Schauspielerin inspirieren lassen: Lady Gaga, Christina Aguilera, Madonna und Billie Eilish genauso wie Ana de Armas in der Filmbiografie «Blonde».

«Marilyn Monroe: A Portrait» beleuchtet ihr kulturelles Erbe als Muse für Fotografen und Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Ausstellung läuft noch bis zum 6. September 2026 in der National Portrait Gallery in London.

Norma Jeane, 1946, by Bruno Bernard

WAT CHES

UHRENFRÜHJAHR 2026

VOR LAUTSTÄRKETECHNIK

Von Blancpain bis Universal Genève zeigt sich ein Uhrenjahrgang, der Jubiläen, Retrospektiven und tickende Mechanik verbindet.

Beim Blick auf die Protagonisten des Uhrenfrühjahrs 2026 treten modische Effekte hinter technischer und handwerklicher Kompetenz zurück. Rolex feiert 100 Jahre Oyster und Patek Philippe 50 Jahre Nautilus. Universal Genève bringt den von Gérald Genta gestalteten Polerouter zurück. Omega zertifiziert erstmals eine Zwei-Zeiger-Uhr als Chronometer. Blancpain, JaegerLeCoultre, TAG Heuer und Gerald Charles setzen auf komplexe Mechanik. Bulgari, Richard Mille und Corum zeigen, dass Material, Konstruktion und ausgewogene Proportionen weiterhin zentrale Themen bleiben.

OYSTER MIT JAHRHUNDERTZEICHEN

2026 erinnert Rolex an den 100. Geburtstag des Oyster-Gehäuses mit verschraubter Krone. Die Oyster Perpetual 41 in Rolesor gelb versteht sich als Hommage an jene technische Meisterleistung, welche die Wasserdichtigkeit der Armbanduhr entscheidend beeinflusste. Historisch begann die Oyster zwar mit Handaufzug, doch das regelmässige Öffnen der Krone passte nicht zur Idee dichter Schalen. Deshalb war der 1931 vorgestellte Selbstaufzug mehr als nur eine logische Konsequenz. In der neuen Oyster Perpetual tickt das Manufaktur-Automatikkaliber 3230 mit rund 70 Stunden Gangautonomie. Wasserdicht ist das 41-Millimeter-Gehäuse bis zu zehn Bar. Besondere Merkmale des unlimitierten Jubiläumsmodells sind die erste Rolesor-Ausführung mit ausschliesslich goldener Lünette, ein schiefergraues Zifferblatt mit grünen Akzenten und «100 years» bei «6» sowie die reliefierte 100 auf der Schraubkrone.

50 JAHRE NAUTILUS

Den Beginn der von Gérald Genta gezeichneten Nautilus im Jahr 1976 markierte Stahl. Mit Edelmetall und einer Reduzierung der Ikone auf ihre Grundform feiert Patek Philippe den 50. Geburtstag dieses Klassikers. Drei limitierte Jubiläumsmodelle finden nur mit Zeigern für Stunden und Minuten ans Handgelenk. Die zwei Referenzen 5810 gibt es in Weissgold, 41 Millimeter gross und

Autor_Gisbert L. Brunner

nur 6.9 Millimeter hoch – zum einen mit massivem Gliederband und alternativ mit Baguette-Diamanten als Indexe sowie blauem Composite-Band. Nur 38 Millimeter misst die Platin-Referenz 5610/1P. Diese Armbanduhr knüpft damit an kleinere Nautilus-Formate der 1980er-Jahre an. Alle Mitglieder dieses Trios besitzen ein blaues, horizontal geprägtes Sonnenschliff-

Zifferblatt. Im Inneren findet sich das extraflache Mikrorotor-Automatikkaliber 240. Je 2000-mal fertigt Patek Philippe die Weissgoldversion mit Gliederband und die Ausführung in Platin, 1000-mal die Dritte im Bunde.

BIG BANG, NEU GELADEN

Zur Watches and Wonders 2026 richtet Hublot den Fokus auf seinen Bestseller. Die Big Bang Reloaded bleibt ihrer Identität unverkennbar treu: 44 Millimeter, sichtbare Schrauben, offene Architektur, kräftige Materialwirkung. Die Zukunft besteht in einer Verdichtung des bekannten und erfolgreichen Konzepts. Im Zentrum steht das Manufakturkaliber HUB1280 Unico mit automatischem Aufzug, 72 Stunden Gangautonomie, vier Hertz Unruhfrequenz, Schaltrad-Chronograf und Flyback-Funktion. Fortan rückt die zeitschreibende Mechanik zur Dynamisierung des Auftritts optisch noch stärker in den Vordergrund. Zur Wahl stehen fünf ausdruckstarke und materialbetonte Varianten. Das Spektrum reicht von Titan-Keramik und All Black über blaue oder dunkelgrüne Keramik bis hin zum kratzfesten Magic Gold. Ergänzend dazu gibt es limitierte Editionen zum Fussballer Kylian Mbappé und Sprint-Star Usain Bolt.

© Hublot

CONSTELLATION – HÖRBAR PRÄZISE

Mit der Constellation Observatory Collection führt Omega eine klassische Linie technisch anspruchsvoll in die Zukunft. Äusserlich warten die 39.4 Millimeter grossen Armbanduhren mit Merkmalen früher Modelle auf. Dazu gehören die geknickten Bandanstösse, facettierte Indexe, das speziell gestaltete Zifferblatt, die DauphineZeiger und das Observatorium-Medaillon. Der weniger sichtbare Fortschritt liegt im Prüfverfahren. Erstmals erhält eine Zwei-ZeigerUhr die Master-Chronometer-Zertifizierung. Den präzisen Gang des Automatikwerks analysiert Omegas Laboratoire de Précision mangels Sekundenzeiger akustisch. Bei den Stahlversionen ist es das Kaliber 8914, bei den Edelmetallmodellen das luxuriösere 8915 mit Goldrotor. 60 Stunden Gangautonomie sind allen zu eigen. Als Gehäusematerialien stehen O-Megasteel, Moonshine-, Sednaund Canopus-Gold sowie Platin-Gold zur Wahl. Bis drei Bar reicht die Wasserdichte.

FEUERPFERD AUS LE BRASSUS

Die Serie seiner uhrmacherisch aufwendigen Kalenderuhren setzt Blancpain zum chinesischen Jahr des Feuerpferdes in Gestalt der auf 50 Exemplare limitierten Villeret Calendrier Chinois Traditionnel 2026 fort. Schon seit 2012 überträgt die Manufaktur den traditionellen chinesischen Kalender in Mechanik. Für das hier verbaute Automatikkaliber 3638 mit amagnetischer Siliziumspirale braucht es 464 Komponenten. Es entsteht im Atelier für grosse Komplikationen und übertrifft die Komplexität eines ewigen Kalenders. Zum Spektrum der Indikationen gehören unter anderem chinesische Stunden, Datum, Monat, Schaltmonat, Tierkreiszeichen, Elemente, Himmelsstämme und Mondphasen. Drei Federhäuser gewährleisten sieben Tage Gangautonomie. Das Jubiläumsmodell verfügt über ein 45.2 Millimeter grosses Platingehäuse, ein lachsfarbenes Grand-Feu-Emailzifferblatt und applizierte Weissgoldziffern.

© Omega

DIE LEICHTIGKEIT

UHRMACHERISCHEN SEINS

Bei der RM 55-01 Manual Winding verfolgt Richard Mille das Thema Reduktion mit hohem technischem Aufwand. Im tonneauförmigen Gehäuse, Masse 37.95 x 10.75 x 47.33 Millimeter, misst das neue skelettierte Handaufzugskaliber RMUL4 die Zeit. Dieses Œuvre wiegt weniger als fünf Gramm und lässt Werkarchitektur, Licht sowie Tiefe ungestört wirken. Aus Grade5-Titan besteht die feingestrahlte, geschliffene und schwarz PVD-beschichtete Platine. Drei ebenfalls aus Titan gefertigte und mit Titalyt behandelte Brücken lagern das Räderwerk. Erhältlich ist die Uhr in Carbon TPT, weissem Quarz TPT oder grauem Quarz TPT. Diese leichten Verbundwerkstoffe bieten hohe Stoss- und Kratzfestigkeit. Spline-Schrauben aus Titan, satinierte Säulen, polierte Lünetten sowie ein Höhenring aus Titan, Carbonfaser und Stahl verleihen dem Newcomer augenfällige technische Präsenz am Handgelenk.

TICKENDE NEUHEITEN KOMPAKT

UJ-2, SCHLICHT UND ANSPRUCHSVOLL

Optisch, aber nicht technisch-uhrmacherisch setzt Urban Jürgensen bei der UJ-2 auf Reduktion. Im 39-Millimeter-Gehäuse aus Platin oder Roségold zeigt ein Handaufzugswerk mit doppeltem natürlichem Hemmungssystem und 2.5 Hertz Unruhfrequenz die Stunden, Minuten, Sekunden und die Gangreserve an.

SANTOS, FEIN GEGLIEDERT

Cartier führt die Santos-Tradition von 1904 mit einer besonders eleganten Variante fort. Das 43.5 x 31.4 Millimeter grosse Gelbgold- oder Platin-Gehäuse hält ein poliertes Band aus bis zu 394 feinen Gliedern am Hand gelenk. Um die Zeit kümmert sich das flache Handaufzugskaliber 430 MC.

DREIACHS-TOURBILLON

Nur 20 Exemplare stellt JaegerLeCoultre vom Master Hybris Inventiva Gyrotourbillon à Stratosphère her. Im Platingehäuse kompensiert das Kaliber 178 mit 72 Stunden Gangautonomie und Dreiachs-Tourbillon negative Schwerkrafteinflüsse. Die Titan-Käfige – Umlaufzeit 20, 60 und 90 Sekunden – wiegen 0.783 Gramm.

OCTO WIRD KOMPAKTER

Bulgari verkleinert die Octo Finissimo auf 37 Millimeter. Dafür entstand das neue Mikrorotor-Automatikkaliber BVF 100: 2.35 Millimeter flach, drei Hertz Unruhfrequenz und 72 Stunden Gangautonomie. Die drei Bar wasserdichte Titanversion wiegt nur 65 Gramm. Sie bietet ein verbessertes Gliederband.

COSMONAUTE UND METEORIT

Breitling erinnert mit der Navitimer B02 Chronograph 41 Cosmonaute Artemis II an Scott Carpenters Raumflug von 1962. Damals reiste die erste Schweizer Armbanduhr durchs All. Die limitierte Neuauflage besitzt ein 24-Stunden-Zifferblatt aus galaxieblauem Meteorit. Jedes Exemplar ist ein Unikat.

MONACO INNOVATIV

Der TAG Heuer Monaco Evergraph besticht durch einen neuartigen Chronografen-Mechanismus. Bei dem zusammen mit Vaucher entwickelten Automatikkaliber TH80-00 mit einer Gangautonomie von rund 70 Stunden ersetzen zwei flexible bistabile LIGA-Komponenten viele klassische Hebel.

AIKONIC MIT RÜCKSPRUNG

Allein schon der Name sagt, was die stählerne Aikonic Master Triple Retrograde von Maurice Lacroix alles kann. Das Automatikkaliber ML29 im 43-Millimeter-Gehäuse mit Keramiklünette lässt Datum, Wochentag und eine zweite Zonenzeit blitzschnell zurückspringen, wenn der jeweilige Zeiger am Skalenende angekommen ist.

ADMIRAL NEU POSITIONIERT

Corum startet 2026 mit der Admiral 39 neu durch. Das Design entstand zusammen mit Emmanuel Gueit. Das mit Concepto entwickelte Automatikkaliber CO231 verfügt über Sekundenstopp, Schnellkorrektur des Datums und 72 Stunden Gangautonomie. Für einen effizienten Selbstaufzug sorgt ein Rotor mit schwerem Wolfram-Segment.

COMEBACK DES POLEROUTER

2026 meldet sich Universal Genève mit dem Polerouter in 37 und 39 Millimeter zurück. Zur Wahl stehen Gehäuse in Stahl oder Roségold. In der 9.5 Millimeter flachen, bis zehn Bar wasserdichten Schale lässt das Kaliber UG-110 mit Dreiviertelrotor und 72 Stunden Gangautonomie drei Zeiger für Stunden, Minuten und Sekunden drehen.

GENTAS EWIGES ERBE

Gerald Charles lanciert seine bislang komplexeste Armbanduhr. Ihr Name: Masterlink Perpetual Calendar. Im 40 x 40 Millimeter grossen Titan gehäuse demonstriert das 4.63 Millimeter flache Mikrorotor- Kaliber GCA11000 mit ewigem Kalender, Mondphasenanzeige und 50 Stunden Gangautonomie seine umfassenden Fähigkeiten.

MO ON

NERVENKITZEL DES OFFENEN FAHRENS

Cabrios bieten ein intensiveres Fahrerlebnis als Coupés, da man die Umgebung besser wahrnimmt und den satten Sound des Motors noch intensiver hört. Vorbei sind die Zeiten, in denen Cabrios aufgrund des fehlenden Dachs strukturelle Probleme hatten. Dank technologischer Fortschritte und leichterer Materialien sind Cabrios heute fast so

BMW Z4

Der Z3 war ein Kultauto, bekannt aus dem James-Bond-Film «GoldenEye», doch sein Ruhm reichte weit darüber hinaus: Er begründete ein ganzes Genre schneller, aber dennoch dynamischer Roadster. Seine kompakten Abmessungen und sein geringes Gewicht trugen massgeblich dazu bei, dass der Z3 nach seiner Markteinführung eine riesige Fangemeinde gewann. Der Z4 ist elegant, schnell und praktisch und bietet

gleichzeitig ein tolles Fahrerlebnis. Der Reihensechszylinder macht im Grenzbereich richtig Spass und lädt dazu ein, sein dynamisches Potenzial auszuschöpfen. Die direkte Lenkung und das präzise Handling sind weitere Merkmale eines sportlichen BMW. Der Z4 überzeugt zudem mit einem attraktiven Preis-Leistungs- Verhältnis und bietet neben seinem exotischen Design auch überzeugende Fahrleistungen.

Autor_Urs Huebscher

MERCEDES-MAYBACH SL 680

Der Mercedes - Maybach SL 680 Monogram Series ist das bisher sportlichste Modell der Markenhistorie. Der offene Zweisitzer interpretiert die ikonische Silhouette des SL auf eine aussergewöhnliche Weise. Sportliche Proportionen verschmelzen mit erlesener Ästhetik und höchstem Komfort. Er verbindet ein dynamisches Fahrgefühl mit allem, was einen Mercedes - Maybach auszeichnet: exzellente Handwerkskunst, erlesene Materialien und exquisite Design-Details. Damit bietet er entsprechend der Markenphilosophie ein ganzheitliches, sinnliches Erlebnis.

Auf Wunsch stehen neben den kuratierten Farbkonzepten mehr als 50 weitere ManufakturLackfarben zur Auswahl. Die Farbpalette ist inspiriert von den Tönen von Edelsteinen, Mineralien oder Naturphänomenen, beispielsweise Côte-d’Azur-Blau, sowie von aktuellen Farbströmungen aus Mode, Architektur und Design. Dazu gehören auch neu interpretierte Klassiker aus dem historischen Farbarchiv von Mercedes - Benz und Maybach.

Der MCPURA-Supersportwagen ist in Coupé- und Cabrio-Versionen erhältlich, bekannt als Cielo. Das Meisterwerk, zu 100 Prozent in Italien hergestellt, ist eine Weiterentwicklung des MC20 Halo Car, der 2020 eine neue Ära für die Marke einläutete. Der neue MCPURA greift diesen Geist auf und verstärkt ihn zu seiner intensivsten und verfeinertesten Form. Die Arbeit konzentrierte sich auf das Aussendesign, die Materialien und die Innenausstattung, aber der Kern bleibt derselbe: der kraftvolle und unverkennbare 630-CV- V6-Nettuno-Motor, ein Symbol für Maseratis Leidenschaft für Performance. Schliesslich umfasst MCPURA alles, was das Maserati- Fahrerlebnis einzigartig macht, nämlich die Möglichkeit, sich filterfrei mit dem Fahrer zu verbinden und die grösste Eleganz, mitreissende Fahrleistung und zeitlose Kunstfertigkeit zu vermitteln. Reine Eleganz, Charakter und Emotion. Der Name selbst offenbart das Wesen eines Modells, das in seiner konzentriertesten Form die authentischsten Werte des Trident verkörpern soll.

FERRARI AMALFI SPIDER

Der Ferrari Amalfi Spider ist der Nachfolger des gefeierten Roma Spider. Während der Roma für Ferrari-Verhältnisse elegant und zurückhaltend war, zeichnet sich der Amalfi durch eine ausdrucksstärkere Designsprache aus, die von der sonnenverwöhnten Atmosphäre seines italienischen Namensvetters an der Küste inspiriert ist. Das faltbare Metalldach des Amalfi Spider ist in vier massgeschneiderten Farben und zwei technischen Stoffen erhältlich, darunter die neue Option Tecnico Ottanio. Dabei handelt es sich um ein gedecktes Türkis, das je nach Lichteinfall einen dreidimensionalen Schimmer aufweist. Bei Ferrari ist selbst das Dach ein modisches Statement.

Unter dem Dach verbirgt sich ein V8Biturbo- Motor mit über 600 PS, dessen Kraft über ein Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe an die Hinterräder geleitet wird. Das Ergebnis ist ein Fahrzeug mit beinahe absurder Leistungsfähigkeit, gepaart mit dem Komfort und der Laufruhe, die es zu einem glaubwürdigen Gran Turismo machen.

ASTON MARTIN DB12 VOLANTE

Der Name «Volante» prangt seit 1965 auf Aston-Martin-Cabriolets – und seit Timothy Dalton in «Der Hauch des Todes» einen V8 Vantage Volante fuhr, auch in James-BondFilmen. Aston Martin ist bis heute Bonds offizieller Automobilpartner. Einen zu besitzen, ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Lizenz zum Nervenkitzel. Der Übergang vom ohnehin schon atemberaubenden DB12 Coupé zum Volante wurde mit der für Aston Martin typischen Eleganz vollzogen. Das faltbare Stoffverdeck fügt sich nahtlos in die langgezogenen, fliessenden Linien des Fahrzeugs ein, und das Ergebnis ist ein Cabriolet, das aussieht, als sei es schon immer für das offene Verdeck geschaffen worden.

Aston Martin bezeichnet den DB12 als den weltweit ersten Super Tourer. Ein VierliterV8-Biturbo mit 680 PS beschleunigt den Volante in 3.6 Sekunden auf 100 km/h, während ein Achtgang-Automatikgetriebe für eine sanfte Kraftentfaltung sorgt, die jeder Situation gerecht wird. Der Innenraum ist exquisit ausgestattet und bietet ein fahrerorientiertes Layout, das den Fahrer optimal umschliesst. Der DB12 Volante ist ein Auto, das nicht nur eine Fahrt, sondern den ganzen Tag zu einem besonderen Erlebnis macht.

BENTLEY CONTINENTAL GTC

Der Bentley Continental GTC ist eine Klasse für sich: das ultimative Grand-TouringCabriolet. Kein anderes offenes Auto vereint diese Eleganz und mühelose Leistung in vergleichbarer Weise. Der W12-BiturboMotor ist ein technisches Meisterwerk: Er leistet 650 PS und beschleunigt den Wagen in unter vier Sekunden von null auf 100 km / h, während er gleichzeitig bei Autobahngeschwindigkeit angenehm leise fährt. Das dreilagige Stoffverdeck öffnet sich in nur 19 Sekunden und bietet einen nahezu limousinenähnlichen Schutz vor

Witterungseinflüssen. Der Innenraum des Continental GTC ist ein wahres Meisterwerk der Bentley-Handwerkskunst. Jedes Interieur wird in der Bentley-Manufaktur in Crewe von Hand genäht – fast drei Kilometer Garn werden dafür verwendet. Beim Standardmodell sind es fast 300’000 Einzelstiche, bei der Mulliner-Ausstattung sogar rund 400’000. Jedes Lederpaneel wird anschliessend auf der Rückseite vom jeweiligen Handwerker signiert. Nur wenige Fahrzeuge weltweit bieten diese Kombination aus Leistung, Luxus und Open-AirFeeling zu jedem Preis.

PORSCHE 911 GT3 S/C

Porsche stellt erstmals einen 911 GT3 mit vollautomatischem Cabriolet-Verdeck vor. Der besonders fahrspassorientierte 911 GT3 S/C kombiniert die Leichtbaustrategie des 911 S/T mit dem frei saugenden Vierliter-Boxermotor mit 375 Kilowatt (510 PS) und 450 Newtonmetern des 911 GT3. Die markanten Kotflügel und Türen des 911 S/T verleihen dem neuen 911 GT3 S/C in Kombination mit dem schwarzen Windschutzscheibenrahmen eine unverwechselbare Optik.

Gemäss seiner Positionierung als Driver’s Car ist er ausschliesslich mit dem kurz übersetzten und leichten Sechsgang-Sportschaltgetriebe erhältlich. Als einzige offene Variante der aktuellen 911-Palette ist der 911 GT3 S / C als reiner Zweisitzer ausgelegt – eine Reminiszenz an den 911 Speedster aus dem Jahr 2019. Im Gegensatz zu diesem ist der 911 GT3 S / C aber nicht limitiert. Erstmals ist für den 911 GT3 S/C ein Street-Style-Paket erhältlich, mit dem sich das Fahrzeug noch individueller an den persönlichen Geschmack anpassen lässt.

MERCEDES-BENZ CLE CABRIOLET

Der Mercedes-Benz CLE Cabriolet ist der Nachfolger der Cabriolets der C- und E-Klasse. Er vereint die Stärken beider Modelle in einem einzigen Fahrzeug. Die eleganten, langgezogenen Proportionen verleihen dem CLE eine klassische, dynamische Silhouette. Im Innenraum sorgen das neueste MBUX-Infotainmentsystem von Mercedes-Benz und ein breites, gebogenes Display für ein wahrhaft hochwertiges Ambiente. Das mehrlagige Dämmdach reduziert Windgeräusche im Vergleich zu vielen Konkurrenten mit Stoffverdeck deutlich – und verbessert gleichzeitig den Klang des Infotainmentsystems erheblich. Die Motorenpalette umfasst Mildhybrid-Vierzylinder- und Sechszylinder-Benzinmotoren, wobei der CLE 300 4MATIC eine besonders ausgewogene Wahl für all jene darstellt, die gleichermassen Wert auf Komfort, Leistung und Souveränität bei allen Wetterbedingungen legen.

FA SHI ON

INA KESS

Autor_Urs Huebscher
Bilder_ INA KESS

PRÄZISION. VIELSEITIGKEIT. VERMÄCHTNIS.

Die Geschichte von INA KESS begann vor einem Jahrzehnt in einem bescheidenen Atelier in einer Zürcher Wohnung, wo zwei Schwestern sich auf die Mission machten, das Wesen des verfeinerten, mühelosen Stils neu zu definieren. Ihr Ziel war es, exquisite, zeitlose Stücke für den Alltag zu schaffen – jedes sorgfältig entworfen nur aus den aussergewöhnlichsten technischen Stoffen, bei denen Komfort auf unvergleichlichen Stil trifft.

Es begann nicht mit einem Kleid, sondern mit einer Hose –der charakteristischen Trainingshose LUXE LÉGER. Strassen befragungen und direktes Feedback prägten die Kollektion von Anfang an und stellten sicher, dass jedes Stück den echten Bedürfnissen echter Frauen gerecht wurde. So lag der Fokus zu Beginn auf der Entwicklung von hochwertigen und bequemen Sportoutfits. Bald erkannten die Schwestern allerdings, dass sie diese Qualität und den Komfort nicht nur im Sport, son dern auch in ihrer täglichen Garderobe erwarteten. Dies führte zur Frage: Warum sollen Kleidungsstücke eigentlich ein Kompromiss zwischen Eleganz, Komfort und Funktion sein?

Die Gründerinnen überwachen jedes Detail der Marke –von der Entwicklung innovativer Stoffe bis zur Umgestaltung jeder Silhouette. Ihre Designphilosophie balanciert Struktur und Weich heit, Performance und Eleganz aus und schafft zeitlose Stücke, die sich mit der modernen Frau bewegen.

«Luxus heute ist die Freiheit, sich schön, kraftvoll und kompromisslos zu bewegen.»
Katharina Staub, Gründerin und Kreativdirektorin

REVOLUTIONÄRE MODE

Frauen sind heutzutage so vielseitig unterwegs, aber ihre Kleiderschränke sind es nicht. Sie stehen unter dem Druck, kontinuierlich Outfit-Entscheidungen zu treffen, die auf geplanten Aktivitäten, spezifischer Nutzung und gesellschaftlichen Erwartungen basieren. Katharina und ihre Schwester Isabelle erkannten, dass Stoff und Passform die wichtigsten Entscheidungsfaktoren dafür sind, warum Frauen wählen, was sie wann tragen. Zusammen entwickelten sie eine Stoffpalette, die sich auf Komfort und Funktionalität konzentriert, und kreierten eine Designsprache, die den Fokus auf elegante, feminine Powersilhouetten legt –unabhängig davon, wo, wie und wann diese Kleider zum Einsatz kommen. Aus der

Kombination dieser Elemente entstanden Kleidungsstücke für den täglichen Gebrauch, vom Sport bis zum Business, vom Reisen bis zur Abendveranstaltung. Heute ist man eine Schweizer Luxusmarke, die wunderschöne Kleidung herstellt, die zum Bewegen und Tragen gestaltet ist. Die 2015 gegründete Marke basierte auf der Vision, aus der Perspektive des Trägers zu entwerfen, Stücke zu schaffen, die mühelosen Komfort verkörpern und die Frau nahtlos durch jeden Moment ihres Tages begleiten, unabhängig von Ort, Zeit oder Anlass. Jedes Design wird akribisch skizziert, entwickelt und im eigenen Atelier in der Schweiz angepasst, anschliessend mit Präzision von den besten Produktionspartnern Portugals oder Italiens gefertigt.

NEUE SAISON, NEUE ANFÄNGE

Mit der Kollektion SS26 führt man ein neues Kapitel ein, das von stiller Stärke, Klarheit und müheloser Eleganz entkräftet wird. Inspiriert von den ruhigen Farbtönen und dem natürlichen Licht Siziliens, spiegelt die Kollektion einen reformierten Ansatz moderner Kleidung wider, bei dem Form, Funktion und Weiblichkeit mühelos aufeinandertreffen. Verwurzelt in Schweizer Präzision und einem ausgeprägten Sinn für zeitgenössischen Luxus konzentriert sich die Kollektion auf gehobene Essentials für den Alltag. Saubere Linien, flüssige Silhouetten und sorgfältig ausgewählte Materialien kommen zusammen, um Stücke zu schaffen, die zeitlos und modern wirken und Vielseitigkeit bieten, ohne auf Raffinesse zu verzichten. Materielle Innovation steht weiterhin im Mittelpunkt der Sammlung.

Signature-Stoffe wie LYRIX und SCUBADINE spielen eine zentrale Rolle und werden wegen ihres Komforts, ihrer Haltbarkeit und ihres eleganten Falles ausgewählt. Diese Materialien ermöglichen es den Kleidungsstücken, ihre Form zu bewahren und gleichzeitig ein weiches, müheloses Gefühl auf der Haut zu erzeugen, was das Engagement der Marke für Qualität und durchdachtes Design unterstreicht. Die neue Saison markiert zudem die Einführung der ersten Beach-Kollektion – eine natürliche Erweiterung des Universums der Marke im sommerlichen Kontext. Die Teile sind so gestaltet, dass sie auch ausserhalb des Strands gestylt werden, und spiegeln die Philosophie der Marke von Vielseitigkeit und erhöhter Schlichtheit wider.

DESIGNED IN SWITZERLAND, MADE IN EUROPE

Der Schweizer Ursprung garantiert eine klare Designsprache und die beste Qualität als Mittelpunkt. Ein europäischer Material- und Produktionsfokus ermöglicht die Umsetzung der hohen Standards, die man verspricht. Seit über zehn Jahren hat sich die Marke ihre Identität nicht durch Trends, sondern durch kontinuierliche Refinanzierung aufgebaut. Jede Kollektion entwickelt sich aus einer soliden Grundlage unverzichtbarer Stücke, die im Laufe der Zeit entwickelt und perfektioniert wurden.

Für ein massgeschneidertes, persönliches Erlebnis findet man die Kollektionen im Zürich Flagship Store, in den Vereinigten Staaten, dem Nahen Osten, Dubai oder Singapur sowie bei zahlreichen europäischen und hiesigen Händlern, darunter namhafte Häuser wie Globus und Pesko. Auch in Deutschland sind die Teile im KaDeWe Berlin, Oberpollinger München und Alsterhaus Hamburg erhältlich. INA KESS steht heute als Zeugnis für ein Jahrzehnt der Revolution – zeitlose Stücke, die aus Funktion geboren, für Bewegung gemacht und in Schweizer Designwerten verwurzelt sind.

& BE AUTY WELL BEING

DIE WELTWEIT MEISTVERKAUFTEN

PARFÜMS

Autor_Urs Huebscher

Hinter jeder Flasche steckt eine 80-Milliarden-DollarBranche, die Luxus neu definiert. Laut LVMH, L’Oréal Group, Chanel, Circana und Euromonitor sind diese hier die 20 meistverkauften Parfüms der Welt …

LA VIE EST BELLE – LANCÔME

BACCARAT ROUGE 540 – MFK

COCO MADEMOISELLE –CHANEL

LIBRE – YSL ACQUA DI GIÒ –ARMANI
BLACK OPIUM
YVES SAINT LAURENT
1 MILLION –PACO RABANNE
CK ONE –CALVIN KLEIN
LE MALE –JEAN PAUL GAULTIER
ANGEL – MUGLER EROS – VERSACE
MISS DIOR
Eine Flasche Parfüm ist nie einfach Parfüm. Sie umfasst das Erbe, die Geschichte, das Duftgedächtnis und die wahrgenommene Identität –alles verkauft zu einer Marge, von der die meisten Branchen nur träumen können.

Ein Muster sticht besonders hervor: 17 der 20 Parfüms sind aus Frankreich. Das Land führt nicht nur die Parfümindustrie an, es hat sie auch erfunden. Die Zahlen hinter dieser Liste sind aussergewöhnlich. Der globale Duft- und Parfümmarkt wurde 2025 mit 76.71 Milliarden US-Dollar bewertet und soll bis 2031 121.26 Milliarden US-Dollar erreichen – mit einer jährlichen Wachstumsrate von 8.04 Prozent. Premiumdüfte dominierten den Markt und machten 2025 65.25 Prozent des Gesamtwerts aus. Die Generation Z steigerte allein im Jahr 2024 die Ausgaben für Duftstoffe um 26 Prozent –und wurde damit zum stärksten Wachstumstreiber der Branche. Die Lieferkette hinter einem Luxusduft ist komplexer als in den meisten anderen Branchen. Natürliche Zutaten – Oud aus Südostasien, bulgarische Rose, indisches Sandelholz, madagaskische Vanille – reisen Tausende Kilometer, bevor sie eine einzige Flasche erreichen. Die Beschaffungs-, Extraktions-, Vermischungs-, Abfüll-, Verpackungs- und Vertriebskette hinter einem Chanel Nr. 5 umfasst zum Beispiel Dutzende Länder und Hunderte Lieferanten. Frankreich führt als globales Kraftpaket die Parfümexporte an – mit über 350 Duftmarken, die jährlich mehr als 600 Millionen Einheiten produzieren, was 8.2 Prozent der weltweiten Duftproduktion ausmacht.

LI VI NG

BOWERS & WILKINS PX8 S2

THE OF MUSIC POWER

Autorin_Nathalie Becker

Bilder_Bowers & Wilkins

Der Bass brummt laut, die Lichter strahlen, die Tanzfläche ist voll bepackt mit Menschen und ganz plötzlich passiert es: Der Beat wechselt und die ersten Töne dieses einen Lieds werden gespielt. Gänsehaut breitet sich auf dem gesamten Körper aus und Arme werden in die Luft gerissen. Pure Euphorie erfüllt den ganzen Raum. Kaum einem anderen Medium gelingt es, Emotionen so unmittelbar hervorzurufen wie der Musik. Was also, wenn sich genau dieses Gefühl einer euphorischen Clubnacht jedes Mal aufs Neue erzeugen liesse, sobald man Kopfhörer aufsetzt?

Bowers & Wilkins gehört seit Jahren zu den Marken, deren Ziel es ist, Klang möglichst nah an das heranzubringen, was Künstler ursprünglich im Studio geschaffen haben. Nun präsentiert die Marke ihr neues Flaggschiff unter den WirelessKopfhörern: den Px8 S2. Das sorgfältig durchdachte Design und Profil des Px8 S2 ist für diejenigen, die sich gerne in die Welt der Musik flüchten, auf stundenlangen Tragekomfort ausgelegt. Auch optisch entfernt sich der Px8 S2 vom klassischen Tech-Gadget. Feines Nappaleder, ein schlankeres Profil und sichtbare Kabeldetails am Aluminiumbügel erschaffen ein einzigartiges skulpturales Design.

Im Mittelpunkt steht jedoch vor allem das Hörerlebnis. Die neuen 40-Millimeter-Treiber mit Kohlefasermembran sollen eine besonders präzise und transparente Klangwiedergabe ermöglichen. Unterstützt wird dies durch Technologien wie aptX Adaptive und aptX Lossless, die hochauflösende Musikübertragung kabellos in hoher Qualität ermöglichen. In Kombination mit dem von Bowers & Wilkins entwickelten digitalen Signalprozessor entsteht eine Hi-Res-Soundqualität von 24 Bit/96 Kilohertz, die vor allem durch Detailtiefe und Klarheit überzeugen soll.

Auch das aktive Noise Cancelling wurde weiterentwickelt. Insgesamt acht Mikrofone sind entlang der Ohrmuscheln positioniert, um Umgebungsgeräusche möglichst effektiv herauszufiltern und eine klare Sprachqualität bei Telefonaten sicherzustellen. Gerade in hektischen oder lauten Umgebungen soll durch die präzise Positionierung und Ausrichtung der Mikrofone ein deutlich ruhigeres und immersiveres Hörerlebnis entstehen.

VERBESSERTE FEATURES

Mit einer Akkulaufzeit von bis zu 30 Stunden richtet sich der Px8 S2 zudem klar an Nutzer*innen, die viel unterwegs sind. Sollte der Akku dennoch leer sein, liefert eine 15-minütige Schnellladung bis zu sieben weitere Stunden Wiedergabezeit. Zudem lässt sich der Px8 S2 über die Music App konfigurieren und bedienen. Über diese lassen sich verschiedene Klangprofile individuell anpassen. Neben einem Fünf-Band-Equalizer steht auch der sogenannte True-Sound™-Modus zur Verfügung, der auf den bevorzugten Einstellungen des Akustikteams von Bowers & Wilkins basiert.

Sowohl der Px7 S3 als auch der Px8 S2 sind mit physischen Bedienelementen ausgestattet und lassen sich auch ohne die Music App steuern. Das neue Tastendesign ist intuitiver denn je: Die Play/Pause- und Lautstärketasten wurden neu gestaltet, um eine bessere taktile Interaktion zu ermöglichen.

Der Px8 S2 ist seit September 2025 in den Farbvarianten Onyx Black, Warm Stone und als McLaren Edition sowie seit April 2026 in den neuen Farbvarianten Pearl Blue und Blue Midnight erhältlich, die das Kopfhörererlebnis umso persönlicher machen. Somit ist der Kopfhörer ein wahr gewordener Traum für alle, die der Musik nie nahe genug sein können und sie so echt wie möglich wahrnehmen möchten.

DINAROBIN BEACHCOMBER GOLF RESORT & SPA

Wer dem Alltag entfliehen möchte, ist mit einem Hotel ohne Adresse – ohne Hausnummer, Strassenname oder Postleitzahl –bestens bedient. Umso besser, wenn es sich auf einer Tropeninsel im Indischen Ozean befindet, gesäumt von weissen Sandstränden, üppig bewachsen mit Palmen und benannt nach einem Berg in so sattem Dschungelgrün, dass man ihn sich kaum ausserhalb der Tropen vorstellen kann. Genau diese Lage bietet das Dinarobin Beachcomber, ein Suiten-Resort im Kolonialstil auf der Halbinsel Le Morne auf Mauritius.

Autor_Urs Huebscher

Bilder_Dinarobin Beachcomber Golf Resort & Spa

Wer an einen traumhaften Strandurlaub denkt, stellt sich ruhiges, türkisfarbenes Wasser, weissen Sandstrand und die entspannte Atmosphäre einer Oase fernab vom Trubel der Stadt vor. Und obwohl all das unweigerlich an die Malediven und die Karibik erinnert, ist Mauritius ein Reiseziel, das man unbedingt besuchen sollte – und das in Wirklichkeit genauso traumhaft ist wie auf dem Papier. Eines der luxuriösesten und schönsten Hotels auf Mauritius, welches eine ganz besondere Atmosphäre ausstrahlt, ist das Dinarobin Beachcomber Golf Resort & Spa. Und das nicht nur aus den Gründen, die man vielleicht vermuten würde: Auf einer weniger bekannten Tropeninsel würde die Lage vermutlich genügen, doch wir befinden uns auf Mauritius, wo der Wettbewerb unter den Luxushotels extrem hart ist. Versteckt an der malerischen Westküste der Halbinsel Le Morne – am Fusse des imposanten Berges Le Morne Brabant –, verkörpert das Dinarobin die ultimative Ruhe und das intime Flair eines Boutique-Hotels. Besonders hervorzuheben ist, dass es ausschliesslich Suiten bietet und somit allen Gästen den Luxus eines eigenen tropischen Paradieses ermöglicht.

SUITEN FÜR ALLE

Das Fünf-Sterne-Resort bietet ausschliesslich grosszügige Suiten, die für Paare und Familien gleichermassen ideal ausgestattet sind. Alle Zimmer, angefangen bei der Junior-Suite, bieten Meerblick und verfügen über überdachte Balkone oder Terrassen. So können Sie den Blick aufs Wasser geniessen, bis es Sie unweigerlich ins Haus lockt. Entscheiden Sie sich für eine Strandsuite mit freiem Blick und direktem Zugang zum Sand. Die Senior-Suiten sind wie eine private Wohnung gestaltet. Sie umfassen ein Hauptschlafzimmer, eine grosse Terrasse mit Strohdach und Rattanmöbeln, einen Wohnbereich und ein geräumiges Badezimmer mit Badewanne, von der aus Sie durch ein Erkerfenster die Palmen auf der anderen Seite beobachten können. Ein wahrhaft komfortabler Rückzugsort, wenn Sie eine Weile ungestört sein möchten – und ein weiterer guter Grund, an einem Ort ohne Adresse zu übernachten. In fünf der sechs halbkreisförmigen, üppigen Gärten vor den Suiten laden stylishe Pools zum entspannten Baden ein. Umschlossen sind sie von grosszügigen Terrassen, ausgestattet mit Liegen und Loungemobiliar.

Die stimmungsvolle koloniale Inneneinrichtung der Juniorund Senior-Suiten ist von warmen Farbtönen und eleganten Holzmöbeln gekennzeichnet. Die Betonung liegt auf Licht und viel Platz. Auf Anfrage werden die Suiten gerne durch Verbindungstüren in Family-Suiten oder Club-Family-Suiten umgewandelt. Die geräumigen Senior-Suiten liegen in erster Reihe zum Meer und bieten noch mehr Platz und Komfort.

Für Gäste, die besondere Ruhe suchen, wurde der Adults-onlyBereich entwickelt, der sich im hinteren Bereich des Resorts befindet und ab 18 Jahren buchbar ist. Die hier liegenden Zimmer teilen sich einen Ruhepool, ausserdem steht ein exklusiver Bereich im Hauptrestaurant zur Verfügung.

Zu den Markenzeichen des Beachcomber-Hotels gehören tadelloser Service, eine hervorragende Küche und ein Spa, das auf der Insel berühmt ist. Zur Freizeitgestaltung trägt ein vielseitiges Angebot an Land- und Wassersportarten sowie der Zugang zu drei Weltklasse-Golfplätzen bei. Die Gäste dürfen ausserdem die Anlage des nebenan gelegenen Schwesterhotels Paradis Beachcomber Golf Resort & Spa nutzen, haben also Zugang zu zahlreichen weiteren Einrichtungen und insgesamt acht Restaurants.

UNVERGESSLICHE ERLEBNISSE

Das Ergebnis: vier Restaurants – darunter eines, in dem Sie elegant gekleidet sein können, und ein anderes, in dem Sie die Zehen in den Sand stecken können –, ein weitläufiges Spa inmitten von Gärten und Pools am Fusse des Berges und ein Sportangebot (Boccia, Tennis, Segeln, Tauchen …), das für mehrere mauritische Olympiamannschaften ausreichen würde. Und zusammen mit ihrem nahe gelegenen Schwesterhotel auf Le Morne gibt es einen eigenen 18-Loch-Golfplatz, den treffend benannten Paradis. Mit etwas mehr Kraft beim Abschlag waten Sie vielleicht im türkisblauen Wasser des Indischen Ozeans, auf weichem, weissem Sand, im Schatten von Palmen zu Ihrem Ball – keine allzu schlimme Strafe für einen Fehlschlag.

Das Spa garantiert Verwöhnprogramme pur: Strohgedeckte Naturstein-Chalets gruppieren sich um einen herrlichen kühlen Pool, aufgelockert von lauschigen Patios, edlen Mosaiken, arabischen Springbrunnen und einem orientalischen Garten. Während zarte Düfte die Sinne berühren, verlieren die Gäste das Gefühl für Zeit und Raum, ganz nach dem Motto «The Art of Wellness». Traumhafte Massagen und Beautytreatments in der privaten SpaSuite erwarten wellnesshungrige Gäste ebenso wie Saunas oder Hammams. Ein Weg aus japanischen Steinen führt die Gäste über einen schmalen, schimmernden Pool zu einem eigenen Bereich des Spas, der den wasserbasierten Anwendungen und der Balneotherapie gewidmet ist. Im Spa-eigenen Ayurvedazentrum werden entsprechende Behandlungen angeboten. Hier liegt auch der Yoga-Pavillon. Yogainteressierte Gäste können an Gruppenstunden teilnehmen oder auch individuelle Trainings mit der erfahrenen Yoga-Therapeutin buchen.

Für die feine Küche seiner vier Restaurants und die des Schwesterhotels Paradis Beachcomber ist das Dinarobin Beachcomber berühmt. «L’Harmonie», das Hauptrestaurant des Hotels, ist für alle Mahlzeiten geöffnet. Entsprechend der kulturellen Vielfalt der Inselbevölkerung mischt die Küche französische, italienische, chinesische und kreolische Aromen. Die vielfältigen Buffets bieten exklusive Highlights von warmen und kalten Gerichten. «Umami» heisst übersetzt «angenehm herzhafter Geschmack» und ist einer der fünf etablierten Grundgeschmacksarten in Japan (zusammen mit süss, sauer, bitter und salzig), die im frühen 20. Jahrhundert entdeckt wurden. Im gleichnamigen Restaurant, in dem edle Materialien wie Holz und Stein präsent sind, wird asiatische Fusionsküche serviert. Eine offene Küche ermöglicht es den Gästen, die

Köche bei der Zubereitung der Spezialitäten zu beobachten. Ganz neu hat das Rangoli eröffnet, eine Hommage an die Kultur und Aromen Indiens. Inspiriert vom lebendigen Erbe des Subkontinents und seinen betörenden Düften, lädt das Rangoli zu einer genussvollen Reise für alle Sinne ein. Die moderne indische Küche wird hier elegant neu interpretiert – eine harmonische Komposition aus Gewürzen, Texturen und Aromen, die Tradition und Innovation vereint.

Direkt am Strand gelegen, trifft man sich im Le Morne Plage zum legeren Lunch mit den Füssen im Sand. Die Küche ist auf schmackhafte Snacks, frischen Fisch und Meeresfrüchte spezialisiert. Einmal die Woche freuen sich die Gäste auf die beliebten Hummer-Abende.

leichten Snacks, umgeben von den atemberaubenden Klängen, Düften und dem Anblick des glitzernden Indischen Ozeans, der die Le-Morne-Halbinsel säumt.

Wie alle Beachcomber-Hotels hat das Dinarobin Beachcomber einen kostenlosen Miniclub mit einer breiten Auswahl an Aktivitäten an, um Kindern (von drei bis zwölf Jahren) jede Menge Ferienfreude zu bieten.

PRIVILEGIERTER ZUGANG

ZU ZWEI 18-LOCH-GOLFPLÄTZEN

Golf wird am Fusse des Le Morne grossgeschrieben. Die Gäste des Dinarobin Beachcomber Golf Resort & Spa haben direkten Zugang zum benachbarten 18-Loch-Golfplatz des Paradis Hotel & Golf Club (Par 72) und der zugehörigen Golf-Academy. Ausserdem erhalten sie vergünstigte Greenfees auf den Golfplätzen Golf du Chateau und Tamarina Golf Estate & Beach Club, die in der Nähe liegen.

Sports Beachcomber, die grösste Sportschule im Indischen Ozean, verwöhnt die Gäste des Hotels mit einem umfangreichen Angebot an Land- und Wasseraktivitäten, die meisten sind im Preis inkludiert. Die Dinarobin-eigene Kitesurf-Schule bietet Kitesurfunterricht an einem nahe gelegenen Strandabschnitt des Hotels an. Sportbegeisterte können das private Coachingkonzept testen, das gegen Aufpreis allen Gästen zur Verfügung steht. Ein qualifizierter Trainer hilft dabei, sportliche Ziele zu erreichen und Techniken zu verbessern.

Für den Pre- oder After-Dinner-Drink besuchen die Gäste die stimmungsvolle Mahagony Bar im Herzen des Hotels, die mit Livemusik einlädt. Tagsüber oder auch direkt zum Sundowner können sie sich auch an der Butik Bar direkt am Strand mit erfrischenden Drinks versorgen.

Direkt an einem der schönsten weissen Sandstrände von Mauritius gelegen, bietet die Butik Bar eine private Oase zum Auftanken, Erholen und Entspannen. Der stilvolle Strandkiosk mit Bar serviert eine köstliche Auswahl an Getränken und

Zu den weiteren Aktivitäten zählen Badminton, Fahrräder, Beachvolleyball, Boccia, Fussball, Speedminton, Tischtennis, Tennis (drei Flutlichtplätze), Tennisvolley, Trekking sowie im Sportcenter Cardiotraining, Stretching und ein Kraftraum. Im Bereich Wassersport können sich die Gäste im Dinarobin Beachcomber mit Glasbodenbooten, Kajak, Tretbooten, Segeln und Schnorcheln sowie im Paradis beim Tauchen, Segeln, Surfen und Wasserski vergnügen.

WWW.BEACHCOMBER.COM

LINA CU RI UM

DOMAINE DU GRAND FONTANILLE

Im Herzen der Provence, an den Nordhängen des Naturparks Alpilles, liegt ein wohlbehütetes französisches Landgut: die Domaine du Grand Fontanille. Dieses bezaubernde Anwesen verfügt über eine majestätische zweiläufige Treppe, elegante französische Gärten und klassische Springbrunnen.

Das Weingut erstreckt sich über 60 Hektar, darunter 4.5 Hektar Rebflächen, und wird von einer bezaubernd restaurierten Bastide aus dem 17. Jahrhundert dominiert, die ursprünglich als befestigtes Herrenhaus erbaut wurde. Von Familie Leuschner liebevoll gepflegt, spiegelt das Anwesen heute sowohl das reichhaltige Erbe als auch seine tiefe Verbundenheit mit dem Land wider.

EIN WIEDERBELEBTES ERBE

Autor_Urs Huebscher

Bilder_Domaine du Grand Fontanille

Die neuere Geschichte des Anwesens begann, als Leonie Leuschners Familie die lange vernachlässigte Bastide entdeckte, die ruhig inmitten ihrer historischen Landschaft lag. Das Haus wurde unter Berücksichtigung seines architektonischen Erbes sorgfältig restauriert und erhielt so seine ursprüngliche provenzalische Eleganz zurück, wobei der authentische Charakter und die Verbindung zur umgebenden Landschaft erhalten blieben. Einst von Rebflächen und Olivenhainen umgeben, wurde das landwirtschaftliche Erbe des Terrains nach und nach wiederbelebt, was unter der Anleitung und mit dem Fachwissen lokaler Handwerker und Winzer zur Wiederaufnahme der Weinproduktion führte. Die Rebflächen wurden sorgfältig neu bepflanzt, und die Domaine nahm mithilfe des Wissens lokaler Agrarspezialisten, die auch heute noch geschätzte Partner sind, die Weinproduktion wieder auf.

EINE LEBENDIGE LANDSCHAFT

Das von einem geschützten Wald umgebene Weingut ist ein blühendes Ökosystem. Pferde, Schafe und Schweine weiden frei und pflegen so auf natürliche Weise das Land, während Pferde noch immer zum Ziehen der Pflüge eingesetzt werden. Diese Praktiken halten jahrhundertealte provenzalische Traditionen aufrecht und zeugen vom anhaltenden Engagement der Familie Leuschner für nachhaltige Landwirtschaft und Umweltschutz.

Ein provenzalisches

Familienerbe, verwurzelt in Natur, Tradition und Wein

EIN FAMILIENERBE LEBT WEITER

Leonie Leuschner wuchs zwischen Deutschland und der Provence auf und verbrachte ihre Kindheit damit, die Weinberge und Wälder des Anwesens zu erkunden. Geprägt von ihrer Zweisprachigkeit und einer internationalen Erziehung, knüpfte Leonie während ihres Studiums in Paris und der Covid-Zeit wieder an die Domaine an. Ihr Aufenthalt dort, umgeben von Tradition und natürlicher Schönheit, inspirierte sie dazu, sich für die Entwicklung und Sicherung der Zukunft der Domaine zu engagieren.

Heute pendelt sie zwischen Berlin und der Provence. Zusammen mit ihrem Zwillingsbruder Ullrich setzt sich Leonie dafür ein, dass die Traditionen, das handwerkliche Können und der Respekt vor der Umwelt auch für kommende Generationen erhalten bleiben.

BIOLOGISCHE WEINPRODUKTION

Heute produziert die Domaine du Grand Fontanille zertifizierte Bio-Weine und verfügt über die renommierte Zertifizierung ECOCERT SA FRANCE. Die Weine werden aus Syrah-, Grenache- und CabernetSauvignon-Trauben gekeltert, wobei jede Traube die Fülle und den Charakter des provenzalischen Terroirs zum Ausdruck bringt.

Die Domaine bietet eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl an Bio-Weinen, darunter La Source – Red (Syrah, Grenache, Cabernet-Sauvignon), Le Carré – Red (Syrah), Brut Rosé – Sparkling Rosé (Cabernet Sauvignon, Syrah) und Le Rosé – Rosé (Grenache, Syrah, Cabernet Sauvignon). Besucher sind von Montag bis Freitag zu Weinverkostungen willkommen, um die Geschichte des Weinguts, die Handwerkskunst und die anhaltende Leidenschaft für nachhaltigen Weinbau entdecken zu können.

EIN ZEITLOSES PROVENZALISCHES JUWEL

Die Domaine du Grand Fontanille ist heute nicht nur ein historisches Anwesen, sondern auch ein lebendiges Zeugnis für Leidenschaft, Ausdauer und generationsübergreifendes Engagement. Von der Restaurierung der Bastide über den Ausbau der Rebflächen bis hin zur Erhaltung der natürlichen Landschaft – die Geschichte der Familie ist in jeden Stein, jede Rebe und jedes Feld eingewoben.

BU SIN ESS

ALT, ABER

Luxusgüter-Aktien gehören seit Jahren zum Besten, was der Aktienmarkt zu bieten hat.

Die Historie zeigt: Schwächephasen sind Einstiegschancen. Worauf also noch warten?

Der Paris FC spielt seit Jahrzehnten ohne nennenswerte Ambitionen

Fuss ball in der zweiten französischen Liga. Wer in Paris Stars und Champions-League-Spektakel wollte, musste bis anhin ins Stadion direkt gegenüber, zu Paris St. Germain, gehen. Dass dort einige der besten Fussballer dieser Welt spielen, war aber auch nicht immer so. Erst als der Staatsfonds aus Katar bei dem Verein einstieg, begann der Aufstieg zum Topclub.

Während es bei den einen die Öl-Milliarden aus Katar brauchte, sollen bei den anderen nun Milliarden aus dem Handtaschen- und Schaumweingeschäft eingesetzt werden. Bernard Arnault hat 52 Prozent der Anteile des Paris FC übernommen. Bis 2027 sollen es zudem 80 Prozent werden. Prompt folgte nach 46 Jahren die Rückkehr in die französische Ligue 1. Ein grosser Schritt hin zum zweiten BigPlayer in der Stadt an der Seine.

Bernard Arnault ist der mit Abstand reichste Mensch Europas. Laut Forbes besitzt der 77-Jährige ein Vermögen von 143.23 Milliarden Euro. Verdient hat er es sich mit der Lust nach Luxus anderer reicher und superreicher Menschen. Er führt das Luxusimperium LVMH seit 33 Jahren und will bis zum 80. Geburtstag bleiben. 1989 wurde Arnault Mehrheitsaktionär des Luxusgüterkonzerns, dessen Geschichte 1987 mit der Fusion der Wein- und Spirituosenhersteller Moët und Hennessy – die sich bereits 1971 zusammengeschlossen hatten – mit dem Luxusmodeunternehmen Louis Vuitton zur Moët Hennessy-Louis Vuitton SE begann. Zu dem mit über 70 Marken und rund 85 Milliarden Euro Jahresumsatz grössten Luxusgüterkonzern der Welt gehören neben Louis Vuitton, Moët und Hennessy weitere bekannte Luxusmarken aus den Segmenten Wein & Spirituosen, Mode & Lederwaren, Parfum & Kosmetik, Uhren & Schmuck sowie Einzelhandel, darunter Dior, Marc Jacobs, Bulgari, Guerlain und auch Tiffany & Co. Börsenwert: 270 Milliarden Euro.

IDENTITÄT, HANDWERK, HERITAGE

Dass dieses Projekt im europäischen Vereinsfussball nicht mit Geld aus den Golfstaaten finanziert, sondern mit Gewinnen aus dem Luxusgütersektor aufgepumpt wird, kommt nicht von ungefähr. Wenn in einer Branche noch richtig Geld gescheffelt wird, dann im Luxusgüterbereich. Hier geht es um Identität, Handwerk, Heritage. Teils über Jahrhunderte hinweg haben sich Marken ein pfadabhängiges Best-in-Class-Image geformt. Nur wenige Branchen haben solch breite Burggräben. Frische Markteintritte kommen angesichts der Übermacht einzelner Konzerne einer HerkulesAufgabe gleich.

Nahezu alles, was an Marken im globalen Luxus-Business Rang und Namen hat, gehört zu Europas Exklusiv-Giganten. Nicht alle sind börsennotiert. Chanel nicht, Rolex auch nicht. Eigentlich schade, denn diejenigen, die es sind, gehören zum Besten, was der europäische Aktienmarkt zu bieten hat. Die LVMH-Aktie hat sich in 15 Jahren mehr als versiebenfacht, Hermès-Papiere stehen heute 20-mal höher, Kering-Titel kosten immerhin rund 300 Prozent mehr. Hier sind vier Titel mit Potenzial.

MOËT HENNESSY LOUIS VUITTON

Wer auf Aktien von LVMH setzt, der kauft die Branche. Neben den namensgebenden Marken Louis Vuitton, Moët und Hennessy gehören noch zig weitere exklusive Top-Brands zum Konzern, darunter die Modemarken Dior, Fendi und Kenzo, der berühmte Schmuckhändler Tiffany & Co, die Uhrenhersteller TAG Heuer und Hublot. Die LVMH-Aktie steht durch die breite Diversifizierung für nahezu alles, was den Luxusgütersektor auszeichnet. Im Wesentlichen ist das dessen Fähigkeit, auch dann noch zu laufen, wenn sonst nichts mehr läuft. Luxus-Aktien sind krisenresistent. Handtaschen, Uhren und Champagner für Tausende Euros sind Statussymbole für eine Käuferklientel, die auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten solvent ist. Die Margen sind hoch, der Preisdruck ist gering, und begehrte Marken können ihre Preise nahezu nach Belieben anziehen. Schwächelt eine bestimmte Marke, hat LVMH genügend Alternativen im Portfolio, um dies auszugleichen.

HERMÈS

Regelmässig schiessen die Aktien des 1837 in Paris gegründeten Konzerns in Richtung neuer Rekordhochs. Zwischenzeitlich überholte Hermès sogar LVMH beim Börsenwert. Innert zehn Jahren hat sich der Kurs versechsfacht. Hermès profitiert dabei vor allem vom Glamour seiner Kernmarke. Die Kelly und die Birkin Bag sind die vielleicht bekanntesten Handtaschen der Welt und häufig nicht nur Statussymbol, sondern auch Wertanlage. Eine Birkin-Handtasche bringt in etwa 10’000 Euro ein, hinzu kommen teils deutlich teurere Sonderserien. Die Birkin Bag liegt zudem bei jungen Menschen im Trend, überhaupt ist Hermès bei der Generation Z laut einer Studie die beliebteste Modemarke.

Hermès setzt weniger auf den breiten Markt als vielmehr auf Exklusivität innerhalb des Exklusiven. «Marge, Marge, Marge» lautet das Motto. Die Pariser halten absichtlich die Produktion ihrer beliebten Handtaschen knapp. Die Wartezeiten sind lang, die Preise deshalb hoch. Die EbitMarge im Konzern liegt bei über 40 Prozent. In absoluten Zahlen liest sich das so: Von gerade einmal acht Milliarden Euro Umsatz blieben im ersten Halbjahr 3.3 Milliarden Euro operativer Gewinn übrig.

RICHEMONT

Die Richemont-Aktie beweist seit Jahren Dauerläufer-Qualität. Grosse Kursexplosionen gibt es nicht, dafür aber auch keine nennenswerten Einbrüche. Schritt für Schritt hangeln sich die Titel des Schweizer Schmuck- und Uhrenmachers von Rekordhoch zu Rekordhoch. Richemont profitiert erheblich von seinem zweigeteilten Geschäftsmodell. Während Konkurrent Swatch beispielsweise unter einer schwächeren Uhrennachfrage leidet, macht Richemont diese durch Wachstum im Schmuckgeschäft wett. Schmuck von Cartier, Van Cleef & Arpels sowie Buccellati ist angesagt, Uhren liegen zudem bei jungen Menschen im Trend – ein intaktes Geschäftsmodell also.

KERING

Kering galt in den letzten Jahren als das grosse Sorgenkind der Branche. Der Konzern ist stark abhängig von einer Marke: Gucci. Rund die Hälfte des Konzernumsatzes steuert diese bei – sowie zwei Drittel der operativen Rentabilität. Die Glanzzeiten des italienischen Luxuslabels sind jedoch schon seit Längerem vorbei. Konzernübergreifend stehen da Marken wie Balenciaga, Saint Laurent oder Bottega Veneta auch eher bescheiden da. Die logische Konsequenz: Der Kurs der Aktie hat sich in fünf Jahren halbiert. Zur Wahrheit gehört aber auch: Kering-Titel haben 75 Prozent zugelegt. Mit dem neuen CEO wächst die Hoffnung, dass sich der Konzern nach Jahren der Underperformance bei Gucci stabilisiert. Gelingt es, Gucci wieder zu einer «Must-have»-Marke zu machen, wäre das Aufwärtspotenzial sicher immens.

VOR SCHAU

SCHÖNHEIT

ALS WAFFE

Nach 38 Jahren als einer der führenden Modemacher folgt Dries Van Noten einer neuen Berufung. Der Belgier verwirklicht seinen letzten grossen Traum am Canale Grande. In seinem herrschaftlichen Palazzo aus dem 15. Jahrhundert schafft er einen Treffpunkt in Venedig, wo sich kreative Köpfe austoben können. Mode, Gastro, Design, Handwerk, Kultur und Architektur werden hier zu einem neuen Ganzen verwoben.

LUXUSAUKTIONEN

Die Dynamik, die man im vergangenen Jahr bei Auktionen, Onlineverkäufen und Privatverkäufen beobachten konnte, setzt sich auch im Jahr 2026 fort. Dies zeigt sich in der aussergewöhnlich hohen Besucherzahl in Galerien, der regen Aktivität auf digitalen Plattformen und – was am wichtigsten ist – in den Ergebnissen der Auktionshäusern weltweit. Die Qualität und Vielfalt der Werke und Gegenstände, die bisher in dieser Saison angeboten wurden, sind wahrlich beispiellos – darunter zum Beispiel die Gitarre von David Gilmore von Pink Floyd für fast 15 Millionen US-Dollar.

WILD WILD

EAST

Poesie trifft auf Politik: Kunstschätze aus Asien, Australien und Ozeanien sind erstmals in dieser Form in Europa zu sehen. Mit «Rising Voices» wird eine Gruppenausstellung gezeigt, an der 40 international gefeierte Künstler*innen aus 25 Ländern aufeinandertreffen, um sich mit ihrer Herkunft auseinandersetzen. Mehr als 70 Werke aus den Bereichen Skulptur, Fotografie, Malerei, Keramik, Weberei und Körperschmuck rücken unterschiedliche Merkmale von Heimat in den Vordergrund.

Fünf-Franken-Aktion: HEV-Mitgliedschaft für nur fünf Franken bis Ende 2026. Ab 2027 gilt der reguläre Jahresbeitrag der zuständigen Sektion. Die Aktion gilt nur für Neumitglieder und bis 31.12.2026. Hier anmelden: www.hev-schweiz.ch/prestige-magazin

Hauseigentümerverband Schweiz

Seefeldstrasse 60, Postfach, 8032 Zürich www.hev-schweiz.ch, info@hev-schweiz.ch

A Racing Machine On The

Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
PRESTIGE Switzerland Volume 79 Auszug by Schweizer Fachmedien - Issuu