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Von Zürich inspiriert. Von Beyer kreiert.





























when you are different. when you are different.




erscheint vierteljährlich
OWNER
Schweizer Fachmedien GmbH Pfeffingerstrasse 19 CH-4153 Reinach
Telefon +41 61 711 13 93 info@schweizerfachmedien.ch www.schweizerfachmedien.ch
PUBLISHER
FRANCESCO J. CIRINGIONE
PUBLISHING DIRECTOR
HASAN DURSUN
HEAD OF PRESTIGE
BORIS JAEGGI
b.jaeggi@schweizerfachmedien.ch
EDITOR IN CHIEF
URS HUEBSCHER u.huebscher@schweizerfachmedien.ch
HEAD OF SALES
HAZIM JUNUZOVIC h.junuzovic@schweizerfachmedien.ch
SALES
VIRGINIE VINCENT v.vincent@schweizerfachmedien.ch
HEAD OF PRODUCTION & ART DIRECTION
MELANIE MORET m.moret@schweizerfachmedien.ch
PRODUCT PUBLIC RELATION
LAURA GIARRATANA l.giarratana@schweizerfachmedien.ch
PUBLIC RELATION
GIULIA CIRINGIONE g.ciringione@schweizerfachmedien.ch
EDITORS
NATHALIE BECKER
ANJA BETTING
GISBERT L. BRUNNER
VIVA CRUISES
MARKUS FÄSSLER
DANIELA GRUNWALD
BEAT KRENGER
MARIE MARTIN
NEVERMINED UND MANDANA
JOANNA PEYER
TECHNOGYM
KARSTEN-THILO RAAB
MAURA WASESCHA
GEORG WEINDL
CORRECTOR
MARIO HETZEL
COVER Humanplayground Winston Churchill’s Boy –Fine Art Photography Alexander Maria Lohmann
PHOTOGRAPHS
TASCHEN, teNeues, flammarion, Scheidegger&Spiess, Cartier, Rolex, Parmigiani Fleurier, Breitling, Image database, OMEGA, Serpentis, Chopard, Messika, mandana, IWC, Tornaghi, Pomelato, Swarovski, Pasquale Bruni, Eberhard Clous de Paris, Louis Moinet, Gerald Charles, MB&F, Oris, Urban Jürgensen, Doxa, Jaeger-LeCoultre, Louis Vuitton, Louis Moinet, Tiffany & Co., Bentley, McLaren, Lamborghini, Rolls-Royce, Recaro x Porsche, Audi, Bugatti, Mercedes-Benz, Tesla, Jimmy Choo, Karl Lagerfeld, Brunello Cucinelli, Roberto Cavalli, Longchamp, Fusalp, Ferragamo, Dorothee Schumacher, Ammann, Saint Laurent, Lacoste, Hugo Loro Piana, Prada, Dressler, Dior, Tommy Hilfiger, Douglas, FAQ™Swiss, Hermès, Bvlgari, Biossance, Chanel, ArtDeco, Rivoli, Valentino, Soeder, Carolina Herrera, Nuxe, huut., Dr.Hauschka, Jungkraut, QMS Medicosmetics, Moroccanoil, Inoiv, Faber-Castell, Roche Bobois, Ligne Roset, BoConcept, La Palma, L'Epee, Etro Home Interiors, Corum, Vacheron Constantin, Canon, Tumi, MYMARINI, Lufthansa Worldshop, Bremont,Audemars Piguet, Zenith, Roberto Cavalli Home Interiors, Kave Home, Girard-Perregaux, Norbert Eisele-Hein
ADMIN, COORDINATION & SUBSCRIPTIONS
SERPIL TÜRKMEN s.tuerkmen@schweizerfachmedien.ch
PRICE
Issue CHF 10.–/€ 11.–Year CHF 39.–/€ 40.–
is a registered trademark. (IGE 596.147)
ISSN Print: 1662-1255
ISSN E-Mag: 2813-1495
Auf acht traumhaften Karibikinseln heißen Sie 17 Resorts nur für Erwachsene willkommen. Hier finden Sie Strände mit weichem Sand und Wasser so klar wie Kristall. Schweben Sie im Walk-in-Pool, erleben Sie die Faszination neuer Wassersportarten oder genießen Sie die Ruhe in Ihrer privaten Suite. Seit über 40 Jahren machen wir Karibikferien zu etwas ganz Besonderem – damit Sie einfach entspannen und alle Inklusivleistungen in vollen Zügen genießen können.

Für weitere Informationen besuchen Sie sandals.com Zum Buchen wenden Sie sich an Ihren Reiseveranstalter


Ride with us:



22 KÖRPER UND SEELE
Starfotograf Bruce Weber
34 ERLEUCHTUNG GARANTIERT
Andrew Carnegie
36 SHORTCUT BOOKS
Buch-Highlights auf einen Blick
38 EIN JUMBOJET ALS KUNSTIKONE
Die Geschichte einer Transformation einer Boeing 747 in Amsterdam
40 THE MARK X ASSOULINE
Ein neues Coffee Table Book über das legendäre New Yorker Hotel

42 LUXUS STABIL, MITTE UNTER DRUCK
Der Uhrenmarkt im Umbruch
54 FUNKELNDES STATEMENT
Haute Joaillerie
58 EXKLUSIV
Im Gespräch mit George Clooney
60 DIE ZUKUNFT FUNKELT ANDERS
Nevermined & mandana
64 KONSTRUKTION AUS SAPHIR
RM 75-01
Flying Tourbillon Sapphire
















68 FAST CARS – SLOW FOOD
Die Kombination aus starken und schönen Autos von Ferrari, Lamborghini und Maserati
78 HERZSCHLAG 2.0
Ferraris elektrischer Neustart
82 DIE YACHT FÜR DAS LAND

Luxus, der ankert, wo Sie wollen
Die Highlights der Saison
SEIT JAHRHUNDERTEN
VON VENEDIG ÜBER DIE ALPEN
Grossglockner Hochalpenstrasse
JENSEITS DES HORIZONTS
Maybach Ocean Club
WUSSTEN SIE SCHON ...?
Moderne Architektur mit Natur
The Row von Ashley und
METROPOLITAN MAGIC
DIE RÜCKKEHR EINER IKONE
126 FÜR EIN LANGES LEBEN
Medical Retreats & Longevity
136 SHADES OF BLACK
Die Geschichte des Eyeliners
139 WUSSTEN SIE SCHON ...?
Schwan-STABILO gehört zu den grössten Eyeliner-Herstellern der Welt
140 LET ’ S MOVE FOR A BETTER WORLD 2026
Ein Jahrzehnt, in dem Bewegung Sinn stiftet
142 DIE ÄRZTIN, DIE ÄSTHETIK NEU DENKT
Dr. Kelly Vasileiadou
BALGACH Eggenberger Wohnen BASEL Möbel Rösch, Passion for Beds Basel BÜLACH Scheidegger Möbel KRIENS Möbel Amrein LUZERN BuchwalderLinder, Colombo la Famiglia OLTEN Möbel Kissling SCHATTDORF Muoser WILL Gamma Einrichtungshaus ZOLLIKON Colombo la Famiglia Zürich ZinggLamprecht ZWEISIMMEN Müller-Hirschi Interieur Passion for Beds Zürich



146 AUSSERGEWÖHNLICHER KLANG UND IKONISCHES DESIGN
100 Jahre Bang & Olufsen
154 DER HÖHEPUNKT BERLINS
Der Estrel Tower
158 FÜHLEN. SPÜREN. SEIN.
Haus Ca’ dei Mongi
161 WUSSTEN SIE SCHON ...?
Die Macht der Motive
162 EIN ZUHAUSE DER SUPERLATIVE
Die Goldstein Residence in Los Angeles
166 KOLUMNE
Maura Wasescha
170 UNVERGESSLICHER LUXUS UND KÜNSTLERISCHE EXZELLENZ Velaa Private Island



178 LUXUS VEREINT MIT ALL-INCLUSIVE Bayou Villas Anda –The Delice Peninsula
184 ROMANTIC ESCAPE AM LAGO MAGGIORE
Hotel Belvedere Locarno
186 ZU GAST IN EINER PARISER LEGENDE «Le Train Bleu»
188 AUF SISSIS SPUREN
Rosewood Schloss Fuschl
192 WUSSTEN SIE SCHON ...?
Eine zeitlose Ikone der Riviera
194 TRAVEL NEWS Resorts & smarte Reisebegleiter
196 DESIGN, ERLEBNISVIELFALT UND SÜDTIROLER GASTLICHKEIT
Winkler Hotels
200 FINE DINING AUF STERNENIVEAU
VIVA Boutique
204 JEAN-JAQUES VALLET 50 Jahre Constance Hotels & Resorts

Entdecken Sie ab Mai 2027 mit der VIVA UNIQUE auch Italiens Highlights!

Ein neues Kapitel gefüllt mit einzigartigen Momenten.
Von Paris, der Stadt der Liebe, geht es auf der VIVA BEYOND ab Mai 2026 durch die Region Île-de-France auf der wunderschönen Seine bis in die Normandie Perfekt, dass das elegante Boutique-Hotel immer dabei ist – individuell auf die Wünsche der maximal 112 Passagiere zugeschnitten, mit über 50 % Suiten, einer kulinarischen Vielfalt der Extraklasse und einem umfangreichen All-Inclusive Konzept.
Informationen zu Ihrem Boutique-Hotel auf dem Fluss finden Sie unter: www.viva-cruises.com/ viva-boutique




206 VIVE LA PROVENCE Coquillade Provence
212 SPANIENS BELIEBTESTE RIOJA-MARKE
Ramón Bilbao
214 LUXURY OF TIME
Douro Boys
215 AUSSERGEWÖHNLICHER TROPFEN UND SMARTES GRILLIEREN
Louis XIII und Weber mit dem neuen «Genesis»
216 KULINARIK MIT WELTERBE-CHARAKTER
The Amauris Vienna
218 SLOW BREWING
Die Kunst des langsamen Biergenusses

220 KUNST UND KAPITAL
Anlageklasse im Fokus
226 EINE FRAGE DES VERTRAUENS
Marken-Residenzen
230 EIN RUNDUM-SORGLOS-PAKET ALS INVESTITION
Die Residences des Hard Rock Hotel Davos


Seit über 48 Jahren steht Maura Wasescha AG für höchste Eleganz und Prestige im Luxusimmobilienmarkt von St. Moritz. Mit tiefem Wissen über die Region und einem exklusiven Netzwerk bieten wir außergewöhnliche Residenzen an den schönsten Orten des Engadins und darüber hinaus. Unser Anspruch geht über klassische Vermittlung hinaus: Wir gestalten maßgeschneiderte Erlebnisse – von individueller Beratung über diskrete Verwaltung bis hin zu stilvollem Interior Design und Concierge-Services auf höchstem Niveau. Jede Immobilie ist ein Meisterwerk, in dem Komfort, Privatsphäre und natürliche Schönheit eine perfekte Einheit bilden. Mit Maura Wasescha AG wird Luxus zur gelebten Realität – einzigartig, stilvoll und unvergleichlich.


Der Frühling markiert einen leisen Wendepunkt – nicht nur in der Natur, sondern auch im Verständnis von Luxus. Was zählt, ist nicht länger das Mehr, sondern das Richtige. Weniger Inszenierung, mehr Substanz. Weniger Lautstärke, mehr Gefühl. Luxus zeigt sich heute in der Art, wie sich Dinge anfühlen. In einem Automobil, das nicht imponieren will, sondern überzeugt – durch Design, durch Präzision, durch Ruhe. Technologische Innovation tritt nicht in den Vordergrund, sondern fügt sich selbstverständlich ein. Fortschritt wird nicht erklärt, er wird erlebt.
Auch die Mode folgt diesem neuen Selbstverständnis. Der Frühling bringt Leichtigkeit, aber keine Flüchtigkeit. Klare Schnitte, hochwertige Materialien, Farben, die Raum lassen. Es ist eine Eleganz, die nicht nach Aufmerksamkeit sucht. Sie funktioniert im Alltag ebenso wie im besonderen Moment – und gerade darin liegt ihre Stärke.
Reisen werden neu gedacht. Nicht als Sammlung von Destinationen, sondern als bewusste Entscheidung für Zeit. Für Orte, die entschleunigen, statt zu beeindrucken. Ein Haus am Wasser, eine Stadt abseits des Trubels, ein Nachmittag ohne Programm. Luxus bedeutet, nicht überall sein zu müssen.
Kunst und Kultur spiegeln diese Haltung wider. Ausstellungen setzen auf Reduktion, auf Tiefe, auf den Dialog zwischen Handwerk und Gegenwart. Man schaut genauer hin. Man bleibt länger. Qualität entfaltet sich nicht auf den ersten Blick, sondern auf den zweiten.
Und schliesslich der Genuss: Die Küche des Frühlings ist klar, saisonal, präzise. Produkte stehen im Mittelpunkt, nicht ihre Erklärung. Ein Glas Wein begleitet, statt zu dominieren. Grosse Gesten weichen stiller Exzellenz.
Vielleicht ist genau das der Luxus unserer Zeit: die Freiheit, bewusst zu wählen. Mit Haltung. Mit Sinn für Ästhetik. Mit Vertrauen in Qualität.
Leichtigkeit des Seins – als zeitgemässe Form von Luxus. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Lesevergnügen mit unserer Frühlingsausgabe!
Urs Huebscher Editor in Chief



DBruce Weber hat nicht nur unvergessliche Bilder geschaffen. Er entwickelte eine eigene Sprache, um Schönheit und Sehnsucht neu zu definieren.
er Junge sass im Schlafanzug auf der Treppe. Unten feierten die Eltern mit Freunden. Musik, Gelächter und das Klirren von Eiswürfeln in Whiskeygläsern hielten ihn wach. Der Junge faltete Zettel zu Papierfliegern. Darauf schrieb er: «Liebe Mom, lieber Dad – darf ich auch zu euch runterkommen?» Die Flieger segelten hinab ins Wohnzimmer, landeten neben der Bar, doch niemand schenkte ihnen Beachtung.
Zum zwölften Geburtstag bekam der kleine Bruce eine Kamera geschenkt: eine Argus C3 Standard, massiv wie ein Ziegelstein. Und der Junge wusste sofort: Meine Fotos sollen wie die Papierflieger in die Welt hinaus. Nur erfolgreicher. Sie müssen gesehen werden.
Bruce Weber wurde 1946 in der Kleinstadt Greensburg in Pennsylvania geboren. Seine frühe Faszination galt dem Film, doch es war die Standbildfotografie, die ihn letztendlich in ihren Bann zog. «Ich war schon immer ziemlich schüchtern. Das ist teilweise der Grund, warum ich ein Leben hinter der Linse gewählt habe. Meine Arbeit sollte für sich selbst sprechen», reflektiert der Künstler seine Berufswahl.
Dieses Jahr konnte er seinen 80. Geburtstag feiern. Und Weber blickt zurück auf ein bewegtes Leben. Er hat für Karl Lagerfeld und Versace fotografiert. Seine Calvin-Klein-Kampagnen in den 80er-Jahren sind unvergessen. Ein olympischer Stabhochspringer im weissen Slip auf einer riesigen Werbetafel am Times Square: was für eine Provokation! Plötzlich wurde Männerunterwäsche sexy. Das Bild brach mit jahrzehntelangen Konventionen. Männlichkeit musste nicht mehr hart und unnahbar sein – sie durfte verletzlich, ästhetisch, begehrenswert wirken.
DIANE ARBUS ALS MENTORIN
Doch Bruce Webers Weg bis dorthin war ein steiniger. Ganz am Anfang seiner Karriere arbeitete er nur sporadisch für IndependentMagazine, alles schlecht bezahlte Aufträge ohne jeglichen Glamour, die er einzig annahm, um seinen eigenen Stil zu finden. Er experimentierte mit Licht, mit Kompositionen, mit der Beziehung zwischen Fotograf und Modell. Diese Jahre der Unsicherheit prägten seine Arbeitsweise nachhaltig: Weber lernte, dass Authentizität wichtiger ist als Perfektion.
Autor_Beat Krenger
Bilder_Bruce Weber
Seine Mentorin in diesen Anfangsjahren war niemand Geringeres als Diane Arbus, die legendäre Dokumentarfotografin. Von ihr übernahm er die Fähigkeit, hinter die Fassade zu blicken, das Unerwartete im Alltäglichen zu entdecken. Arbus lehrte ihn, dass jedes Gesicht eine Geschichte erzählt – man muss nur genau genug hinsehen. Diese Lektion sollte Webers gesamtes Schaffen durchziehen.
Sein grosser Durchbruch kam schliesslich 1980 mit einer Modestrecke für die britische «Vogue». Er war mit der berühmten Stylistin Grace Coddington unterwegs, die in jungen Jahren auch gemodelt hatte und deshalb wie keine andere verstand, mit Kleidern Geschichten zu erzählen. Ihre methodische Vorbereitung traf auf Webers spontane Kreativität. Obwohl die anfängliche Autofahrt durch die australische Wüste in Schweigen gehüllt war, entwickelte sich daraus eine Freundschaft, die Raum für gegenseitige Überraschungen liess. Coddington erkannte sofort Webers besonderes Talent: «Er fotografiert nicht Kleider an Körpern, sondern Menschen in Momenten.»
NATÜRLICHKEIT WIRD KULT
Bruce Weber gilt als Begründer dessen, was heute als «Lifestyle Branding» in aller Munde ist. Er wollte durch seine Aufnahmen niemals Produkte verkaufen, sondern ein Lebensgefühl zelebrieren. Dafür setzte er schöne Menschen und Orte ins Zentrum des Geschehens, kurbelte mit seinen Beobachtungen die Fantasie von Männern und Frauen gleichermassen an. Seine Shootings fanden nicht im sterilen Studio statt, sondern am Strand, auf Farmen, in verfallenen Herrenhäusern. Die Umgebung war nie Kulisse, sondern Mitspieler. Seine Porträts sind intim. Überraschend. Erotisch. Sie bleiben im Gedächtnis, weil sie etwas wagen. So auch die «Abercrombie & Fitch»-Kataloge, die Webers Naturalismus einem breiten Publikum bekannt gemacht haben. Kleider spielten dabei eine Nebenrolle. Die Kataloge wurden gerade deshalb zu Kultobjekten, zu Sammlerstücken – manche behaupten, sie hätten eine ganze Generation in ihrer Vorstellung von Begehren geprägt.




Es folgten hitzige Diskussionen über die Sexualisierung seiner Sujets: «Viele meiner Aufnahmen galten damals als zu riskant, um in einem renommierten Magazin abgedruckt zu werden», erinnert sich der Fotograf. Gleichzeitig gilt er als Vorreiter der Körperkult-Bewegung, die bis heute anhält. Der einst schüchterne Junge vom Land entwickelte sich immer mehr zu einem Visionär seiner Zunft, mit dem alle arbeiten wollten. Auch der Modemogul Ralph Lauren.
DER AMERIKANISCHE TRAUM
Judith Thurman vom «New Yorker» nannte damals Ralph Lauren und seine Marke «die Idealisierung des amerikanischen Traums». Und Bruce Weber erweckte mit seinen Aufnahmen diesen Traum zum Leben. Er definierte nicht nur ein Image, das auf eine nostalgische, aber dennoch moderne Art typisch amerikanische Werte wie Freiheit und Familienzugehörigkeit verkörperte. Er schuf ein visuelles Universum, das wie massgeschneidert zum Label passte.
Die Zusammenarbeit zwischen Weber und Lauren wurde legendär. Ihre Kampagnen zeigten nicht Models, sondern Archetypen: den Rancher, die Erbin, den Studenten, die Familie beim Picknick. Diese Figuren existierten in einer Welt zwischen Realität und Fantasie, zwischen Erinnerung und Gegenwart. Es war Americana vom Feinsten – ein Amerika, das vielleicht nie so existiert hatte, aber in der kollektiven Sehnsucht umso präsenter war. Ralph Lauren erinnert sich an die damalige Zeit: «Bruce verstand sofort, worum es mir ging, und ich wusste genauso, was ihm wichtig war. Wir teilten diese tiefe Liebe zu unserem Vaterland und der damit verbundenen Erdverbundenheit. Ich spürte die gleiche Sensibilität für das, was mir besonders am Herzen liegt: Tradition und Familie.»
«WENN ICH BILDER VON KATE
Die authentische Ästhetik, für die Weber steht, verlieh den Kampagnen eine zeitlose Qualität. Dabei konnte er sich selbst treu bleiben: «Wenn Leute mich engagieren, denke ich über die Person nach, für die ich arbeite, nicht über das Unternehmen.» Diese Haltung machte ihn zu einem gefragten, aber auch eigenwilligen Partner. Weber akzeptierte nur Projekte, bei denen er künstlerische Freiheit hatte. Kompromisse bei der Vision? Undenkbar.
CHARISMATISCHE KATE
Sein Gespür für den besonderen Moment während eines noch so kurzen Treffens ist legendär. Auch deshalb blieb ihm noch Jahre später die erste Begegnung mit Kate Moss, die in den frühen 90erJahren noch am Anfang ihrer Karriere stand, besonders gut in Erinnerung.
Weber trug wesentlich dazu bei, ihren Status als Supermodel ihrer Generation zu zementieren. Er schwärmt von ihrem Charisma: «Wenn ich Bilder von Kate anschaue, hat sie bis heute dieses gewisse Etwas, das sie von anderen Models abhebt, behalten. Sie hat nie gross über ihr Privatleben gesprochen, und das macht sie umso geheimnisvoller. Ich hatte wirklich Glück und fühlte mich geehrt, so viele Reisen und Shootings mit ihr machen zu können.»
Was Weber in Kate Moss sah, war nicht einfach ein hübsches Gesicht. Es war eine Präsenz, eine Fähigkeit, vor der Kamera gleichzeitig anwesend und abwesend zu sein. Sie konnte träumen mit offenen Augen. Diese Qualität einzufangen, ohne sie zu zerstören –das war Webers Meisterschaft.
Seine Porträts von Tina Turner, Matt Dillon, Tom Waits, Viggo Mortensen, Keanu Reeves, Brad Pitt, Madonna und Amy Winehouse wurden zu Klassikern. Nicht weil sie besonders glamourös sind, sondern weil sie die Seele hinter der prominenten Fassade einfangen. Weber interessierte sich nie für die Maske, immer für den Menschen darunter. Seine Aufnahme von Amy Winehouse etwa zeigt nicht die selbstzerstörerische Diva der Boulevardpresse, sondern ein junges, verletzliches Mädchen mit ungeheurer künstlerischer Kraft. Was Weber von vielen seiner Zeitgenossen unterscheidet, ist ein anhaltender Glaube an die Einzigartigkeit der Porträtierten. In einer Industrie, die Prominente immer stärker auch als Marken inszeniert, beharrte Weber darauf, dass sie sie selbst bleiben dürfen. Kompliziert. Widersprüchlich. Verletzlich. Diese Haltung machte ihn bei Stars beliebt – vor seiner Kamera mussten sie nicht funktionieren, sie durften einfach sein.
HAT
Bruce Weber

PERSÖNLICHE PORTRÄTS
Bruce Weber hatte alle grossen Stars der letzten 50 Jahre vor der Kamera: enge Freunde wie Elisabeth Taylor und Keith Richards. Jessica Lange mit Sam Shepard als inniges Liebespaar. Seine verehrten Berufskollegen Helmut Newton und Richard Avedon. Die Tennis-Schwestern Serena und Venus Williams am Anfang ihrer Karriere. Francis Ford Coppola, Greta Gerwig, Wim Wenders oder Pedro Almodóvar, auch abseits von Filmsets. Georgia O’Keeffe auf ihrer Ranch. Roy Lichtenstein in seinem Atelier. Louise Bourgeois in New York. Die Liste liest sich wie ein «Who is who» der Kulturgeschichte.
David Bowie hat er mehrmals fotografiert, in verschiedenen Phasen seines Lebens. Als er den Musiker und dessen Ehefrau Iman 1995 nach Kapstadt begleitete, um Nelson Mandela zu treffen, bemerkte er: «Es war unglaublich emotional, so kurz nach dem Ende der Apartheid in Südafrika zu sein – mit diesem Paar, das bedingungslose Liebe so atemberaubend verkörperte. Sie wurden überall, wo wir Aufnahmen machten, willkommen geheissen und gefeiert, weil ihre Persönlichkeiten alles andere überstrahlten.»


Die 23-jährige Amy Winehouse – vier Jahre vor ihrem tragischen Tod
In seinem neuen Fotoband «My Education» verrät der viel gereiste Künstler nicht nur, was ihn zu dem gemacht hat, was er heute ist, sondern auch, wie er neue Herausforderungen angeht: «Wenn ich jemanden zum ersten Mal sehe, ist die Person zunächst nur ein Gesicht in der Menge, das meine Fantasie anregt. Für mich liegen Geheimnis und Glück der Fotografie darin, diesen ersten Eindruck, den ich von einer Person bekomme, möglichst glaubwürdig einzufangen.»
Seine Bildstrecken erschienen auf dem Höhepunkt seiner Karriere in allen stilprägenden Magazinen, von «Vanity Fair» über «Rolling Stone» bis «Life». Doch auch als Filmregisseur war er erfolgreich. «Let’s Get Lost», seine Hommage an den Jazzmusiker Chet Baker, lief 2008 im Klassikerprogramm in Cannes und wurde für einen Oscar nominiert. Der Film ist mehr als eine Biografie – er ist ein melancholisches Gedicht über Schönheit, Sucht und den Preis des Ruhms. Weber filmte Baker mit derselben Zärtlichkeit, mit der er ihn fotografiert hätte: ungeschönt, ehrlich, liebevoll.
Sein Antikriegsfilm «A Letter to True» eröffnete 2004 die Berlinale und demonstrierte Webers Fähigkeit, fotografische Magie in bewegte Bilder zu übersetzen. Der Film, benannt nach einem gefallenen Soldaten, ist Webers persönlichste Arbeit –ein Aufschrei gegen Gewalt, verpackt in Bilder von verstörender Anmut.
SCHATTENSEITEN DER MACHT
2017 zogen dunkle Wolken auf. Die New York Times berichtete über Webers sexuelles Fehlverhalten gegenüber fünf männlichen Models in der Vergangenheit. Der Fotograf bestritt jegliche Vorwürfe. Mittlerweile wurden alle damit verbundenen Anklagen fallen gelassen oder endeten in einem Vergleich. Dennoch warfen die Schlagzeilen einen Schatten über sein Lebenswerk und führten zu Diskussionen über Machtdynamiken in der Modebranche. Alle zukünftigen Projekte mit Bruce Weber wurden auf Eis gelegt. Die Mechanismen der Branche, die Weber mitgeprägt hatte, wurden plötzlich kritisch hinterfragt: Wo hört künstlerische Freiheit auf und fängt Grenzüberschreitung an? Wie kann man junge Models besser vor Ausbeutung schützen?
Auch Dirk Luckow, Intendant der Deichtorhallen in Hamburg, verschob eine geplante Retrospektive. Die Ausstellung sollte nicht den Starfotografen zeigen, sondern seine unbekannte Seite beleuchten –den Künstler auf Entdeckungsreisen fernab vom Scheinwerferlicht.

Die Kontroverse bleibt bis heute ein Teil von Webers Geschichte. Doch sie mindert nicht die Tatsache, dass sein Werk die visuelle Landschaft der letzten fünf Jahrzehnte nachhaltig geprägt hat.
COMEBACK MIT 80 JAHREN
Bruce Weber hat sich dazu entschieden, weiterzumachen – unabhängiger denn je –, da selbst langjährige Wegbegleiter alle gemeinsamen Pläne vertagt haben. Und somit ist er wieder aktiv geworden: Kürzlich durfte er die Winterkampagne für die Jeansmarke Blauer in Miami realisieren. Ein vielbeachtetes Comeback des Altmeisters. Die Bilder zeigen, dass Weber nichts von seiner Handschrift verloren hat – auch mit 80 Jahren sieht er die Welt noch immer mit den Augen des staunenden Jungen von damals. Er arbeitet nach wie vor analog, nicht digital. Er bleibt dabei, weil er den Überraschungseffekt vorzieht: «Wenn man digital arbeitet, sieht man die Ergebnisse sofort. Alle am Set sehen sie. Es gibt keinen glücklichen Zufall mehr. Nicht dieses Weihnachtsgeschenk-Gefühl, sobald die Kontaktbögen aus dem Labor ankommen.» Diese Treue zum Analogen ist mehr als Nostalgie – es ist ein künstlerisches Prinzip. Weber glaubt an den Moment, an die Magie des Nichtwissens, an die Spannung zwischen Auslösen und Entwickeln.
In einer Zeit, in der Bilder in Sekundenschnelle um die Welt gehen und genauso schnell vergessen werden, wirkt Webers Arbeitsmethode wie aus einer anderen Ära. Doch genau das macht sie wertvoll: Seine Fotografien haben Gewicht, Substanz, Dauer. Sie sind nicht für den schnellen Konsum gemacht, sondern fürs Erinnern.
Hin und wieder erinnert sich der berühmte Fotograf an den kleinen Bruce auf der Treppe zurück, der sich ausgestossen und allein gelassen fühlte. Damals hielt er einen Papierflieger in der Hand. Jahre später wurde daraus eine Kamera. Seine Bilder gingen um die Welt. Sie wurden gesehen, geschätzt und geliebt. Und durch sie wurde auch Bruce Weber gesehen. Das war alles, was er wollte.

SAMMLERSTÜCK
«My Education» ist das persönlichste Vermächtnis des Fotografen. Erhältlich bei taschen.com
Während seiner Karriere hat Bruce Weber die unterschiedlichsten Kunst formen bespielt: Er hat sieben Kurz- und Langfilme gedreht, mehr als 37 Bücher veröffentlicht und weltweit über 60 Ausstellungen inszeniert.
Mit seinen Schwarz-Weiss-Aufnahmen schuf der Starfotograf zeitlose Kampagnen für Calvin Klein, Ralph Lauren, Versace und Dior Homme. Den Pirelli-Kalender durfte er sogar zweimal gestalten: 1998 und 2003.
«My Education» (Taschen) ist Webers Vermächtnis an das Träumen, Lernen und Zusammenarbeiten, mit Texten von Charles Bukowski, Rupert Brooke, John Steinbeck und Erinnerungen des Amerikaners selbst. Die visuelle Reise auf 564 Seiten beleuchtet den Weg vom schüchternen Jungen bis zum Biografen unserer Zeit.
Der US-amerikanische Stahlbaron und Mäzen Andrew Carnegie hatte eine Schwäche fürs Lesen. Er liess über Jahrzehnte hinweg entlegene Leuchttürme mit Büchern beliefern. Sie machten aus ihren Wärtern stille Gelehrte, fernab von Universitäten.
Über einen Zeitraum von 40 Jahren, von 1880 bis etwa 1920, wurden die meisten Leuchttürme in der englischsprachigen Welt regelmässig und kostenlos mit Bücherkisten ausgestattet. Öffentliche Büchereien in den nächstgelegenen Hafenstädten stellten diese kleinen Sammlungen zusammen. Kisten mit gelesenen Büchern gaben die Leuchtturmwärter an die Versorgungsschiffe zurück, die sie wiederum zu anderen Leuchttürmen brachten. Der Aufdruck auf den Kisten lautete schlicht «Library Box». In die Geschichte ging das Programm jedoch unter dem Namen «Carnegie’s Book Boxes» ein.
Die Kisten mit der wertvollen Fracht waren mit Wachstuch eingeschlagen, für den Fall, dass sie beim Verladen nass wurden, und vermutlich standen sie meist irgendwo in der hintersten Ecke des Laderaums. Also wurden zuerst die Säcke mit Kartoffeln und Zwiebeln ausgeladen, dann Mehl, Salz und Zucker, dann die anderen Lebensmittel. Der insgeheim am sehnsüchtigsten erwartete Teil der Fracht kam erst am Ende und wog oft so viel, dass zwei Personen ihn hinüber zum Leuchtturm tragen mussten. Bücher haben Gewicht. Und eine stabile, bronzebeschlagene Eichenholzkiste voller Romane, Sachbücher und Lexika wiegt eine ganze Menge. Die Leuchtturmbewohner werden den Männern auf dem Versorgungsschiff zum Abschied gewunken und anschliessend zuerst sämtliche Vorräte verstaut haben. Wenn alles erledigt war, folgte der grosse Moment: Die Kiste wurde geöffnet. Wahrscheinlich muss man sich das ein wenig wie die Bescherung an Weihnachten vorstellen.
Carnegie? Der mit der Carnegie Hall? Genau der: Andrew Carnegie, geboren 1835 in Dunfermline, Schottland, gestorben 1919 in Lenox, Massachusetts. Jener Carnegie, der mit seinen Stahlwerken in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem der reichsten Männer der USA geworden war. Der Carnegie, der – wie seine Zeitgenossen John D. Rockefeller und Cornelius Vanderbilt –beträchtliche Teile seines Vermögens gemeinnützigen Projekten zur Verfügung stellte.
Nach heutiger Kaufkraft besass der Stahltycoon auf dem Höhepunkt seiner wirtschaftlichen Macht ein Vermögen von geschätzt 372 Milliarden US-Dollar – in den letzten Jahren seines Lebens sollte er fast 90 Prozent davon stiften oder spenden. Nachdem er sein Unternehmen im Alter von 65 Jahren verkauft hatte, konzentrierte sich Carnegie ganz auf philanthropische Aktivitäten. Der Mäzen unterstützte Universitäten, Museen und Theater, vergab Stipendien, förderte Talente. Und er liess öffentliche Bibliotheken bauen, viele Bibliotheken – am Ende seines Lebens waren es mehr als 2500.
Die Bücherkisten für die Leuchtturmwärter?
Waren eigentlich bloss eine kleine Erweiterung dieses Mäzenatentums. Für Carnegie waren die Leuchtturmwärter in ihren abgelegenen Aussenposten in erster Linie Menschen, die keinen Zugang zu Fachliteratur oder Lexika hatten. Also liess er ihnen Bücherkisten schicken, die in den Bibliotheken der Küstenstädte bestückt wurden. In die Kisten wurden Konversationslexika und Fachliteratur gepackt, aber auch Bücher, die die ganze Familie lesen konnte. Der Stahltycoon und Philanthrop achtete mit seinem Stab bis an sein Lebensende auf die Abläufe in seinen Büchereien und bei den Book Boxes für die Leuchttürme. 1893 waren allein in den USA über 700 nummerierte Bücherboxen zwischen den Leuchttürmen unterwegs. Etwa alle drei Monate wurden die Kisten mit ihren 30 bis 40 Bänden abgeholt und durch neue ersetzt. Ein Laufzettel in der Kiste gab Auskunft darüber, wo die Box bereits gewesen war. So liess sich verhindern, dass sie zweimal an denselben Ort geliefert wurde.

Family Escapes lädt ein, unvergessliche Familienmomente an den schönsten Orten der Welt zu erleben. Kuratiert von Andrea Stadlhuber, Gründerin von The Family Project, vereint das Buch exzellente Fotografie, authentische Geschichten und exklusive Empfehlungen für luxuriöse Familienreisen. Eine visuelle Entdeckungstour und ein wertvoller Begleiter in einem klassischen Bildband voller massgeschneiderter Tipps, die die Wünsche von Erwachsenen und Kindern wahr werden lassen.
teNeues
272 Seiten | ISBN: 978-3-96171-728-6 (DE)



Der Fashion-Guru der sozialen Netzwerke Scott Schuman alias The Sartorialist war in den Strassen seiner Wahlheimat Mailand unterwegs, um visuell charismatische Menschen zu fotografieren. Porträts sind mit Stadtansichten zu einer visuellen Erzählung vereint, die eindrucksvoll den Charakter von Stadt und Menschen einfängt. Für alle, die Mode, Fotografie und die Magie der Stadt lieben: Milano ist ein Stück Mailänder Geschichte, fotografiert vom Mann, der Streetstyle zur Kunstform erhob. Miuccia Prada, Emiliano Salci, Luciano Barbera, die Sozzani-Schwestern – alle sind hier in denselben Strassen und Cafés inmitten einer Pracht aus Marmor, Fresken, Palazzi zu sehen.
TASCHEN, taschen.com
289 Seiten | ISBN: 987-3-7544-0321-1 (EN)
Paris – eine Stadt, in der Geschichte flüstert, Mode spricht und Eleganz atmet. Seit 1925 verkörpert das Haus an der 112, rue du Faubourg Saint-Honoré dieses Lebensgefühl wie kaum ein anderes: Le Bristol Paris, Inbegriff französischer Gastlichkeit und Botschafter eines weltberühmten art de vivre. Zum 100-jährigen Jubiläum erscheint nun bei Flammarion ein opulentes Werk: Le Bristol Paris – Ode à un Art de Vivre. Der 240-seitige Band der Autorin Laure Verchère erzählt die Geschichte eines Hauses, das stets von Visionären geprägt wurde – vom kühnen Gründer Hippolyte Jammet über seinen Sohn Pierre bis zur Familie Oetker, die Le Bristol seit 1978 mit Stil, Beständigkeit und einem feinen Sinn für Tradition weiterführt.
flammarion
240 Seiten | ISBN : 978-2-0804-5224-5


Sustainable Living lädt zu einer Reise durch Kontinente und Klimazonen ein und präsentiert 63 Architekturprojekte, die nachhaltiges Wohnen neu definieren. Als Teil der Reihe Homes for Our Time zeigt das Buch, wie Architektur auf die Herausforderungen eines sich erwärmenden Planeten und begrenzter Ressourcen reagiert. So ergibt sich eine dokumentarische Gesamtschau nachhaltiger Baupraxis, in der Architektinnen und Architekten – von Norman Foster bis zum Büro Snøhetta – ihre Strategien zum Schutz der ökologischen Systeme offenlegen, die für das Leben auf unserem Planeten so wichtig sind.
TASCHEN, taschen.com

496 Seiten | ISBN: 978-3-8365-9689-3 (EN, FR, DE)




Im Mai 2026 hätte Miles Davis (1926–1991), einer der einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts, seinen 100. Geburtstag gefeiert. Aus diesem Anlass erscheint ein Buch des deutschen Fotografen und Dokumentarfilmers Ralph Quinke. Es vereint Aufnahmen aus den Jahren 1971 bis 1989, darunter eine zentrale Reportage von 1989, die während eines dreitägigen Besuchs bei Davis in Malibu entstand. Gemeinsam mit dem Schweizer Journalisten Marco Meier begleitete Quinke den Musiker für ein Interview der Kulturzeitschrift Du und kam ihm dabei mit der Kamera erstaunlich nahe. Ergänzt wird das Buch durch weiteres Archivmaterial sowie eine überarbeitete In terviewfassung.
Scheidegger & Spiess, herausgegeben von Arne Reimer 152 Seiten | ISBN: 978-3-03942-306-4
Mit dem neu erschienenen Buch «Taste not Waste» zeigt Esther Kern, eine der profiliertesten Stimmen der Schweiz im Bereich nachhaltiger Kulinarik, wie genussvoll Food Save sein kann. Initiiert von Responsible Hotels of Switzerland und geprägt vom Know-how der Spitzenköche aus den Mitgliedsbetrieben, denkt das Buch den Umgang mit Lebensmitteln neu – sinnlich, kreativ und ohne moralischen Zeigefinger. Im Fokus stehen Rezepte und Techniken aus Küchen, in denen bewusster Umgang mit Produkten selbstverständlich ist: Es geht nicht um Verzicht, sondern um Präzision, Kreativität und Wertschätzung – vom Einsatz ganzer Produkte bis zur Neubewertung von Qualität über Geschmack, Textur und Idee.
atVERLAG
288 Seiten | ISBN: 978-3-03902-271-7


Ein ehemaliger Jumbo wird zum Kunstwerk: die Geschichte einer bemerkenswerten Transformation einer Boeing 747 in Amsterdam.

Autor und Bilder_Karsten-Thilo Raab
Amsterdam, irgendwo zwischen Himmel und Asphalt. Eine Boeing 747, einst Königin der Lüfte, steht fest verankert auf dem Boden der Tatsachen – und doch wirkt sie entrückt. Nicht wegen ihrer Grösse, sondern wegen ihrer Botschaft: «You deserve it» prangt in pinken Lettern gut sichtbar auf dem Rumpf, flankiert von einem blauen Gorilla mit glühendem Blick. Die Szene spielt sich nicht etwa in einem Hangar oder Museum ab, sondern im Garten des Corendon Amsterdam Schiphol Airport Hotel – umgeben von Bäumen, modernen Wohngebäuden und dem Rauschen der nahen Autobahnen A4 und A9. Die Maschine, ein ausgemusterter Jumbo, der drei Jahrzehnte lang für KLM um den Erdball jettete und über 134’000 Flugstunden auf dem Tacho hat, wurde nicht verschrottet, sondern im Auftrag von Corendon Airlines zu einem Kunstwerk transformiert. «Do absolutely nothing» steht in grünen Lettern an der Oberseite des Fliegers. Ein Satz, der gerne mal im Hipster- Café auf recyceltem Holz hängt, hier aber durch die schiere Grösse und den Kontext eine neue Tiefe bekommt. Denn was ist ein Flugzeug anderes als ein Vehikel für Erinnerungen, für Abschiede, Ankünfte, Abenteuer?
Tatsächlich ist die kunstvolle Verzierung das Werk eines entfernten Verwandten des berühmten niederländischen Malers Vincent van Gogh: Der Künstler Lieuwe van Gogh hat dem mächtigen Flugapparat anlässlich des 20-jährigen Bestehens von Corendon Airlines ein poppiges Aussehen verliehen. Dabei hat van Goghs Stil absolut nichts mit den Arbeiten seines wesentlich berühmteren Urgrossonkels zu tun. Denn als ehemaliger Koch verwendet Lieuwe gerne die Mayonnaise-Flaschen, die er einst bei der Kreation von Mahlzeiten benutzt hat, um Sprühfarbe auf horizontale Leinwände aufzutragen. Der Künstler mit dem grossen Namen, dessen Werke auch die Ebene mit den Meetingräumen des Hotels zieren, hat hier jedoch mehr als nur Farbe auf Metall gebracht. Er hat ein Symbol der Globalisierung in ein Statement verwandelt. Die Figuren –mal comicartig, mal psychedelisch – erzählen von Konsum, Identität und dem Wunsch, gesehen zu werden. Und das alles auf einem Objekt, das einst Millionen Menschen durch die Lüfte trug, ohne dass jemand hinsah.
Von 1989 bis 2019 war die Boeing 747 im Einsatz, ehe die Corendon-Hotelgruppe das ausgemusterte Flugzeug erwarb, um es als Wahrzeichen und Blickfang im Hotelgarten zu präsentieren. Dabei war es eine besondere logistische Herausforderung, die gut 180 Tonnen schwere Maschine vom nahen Flughafen Schiphol zu seinem jetzigen Standort zu bringen. Das Flugzeug musste über 17 Gräben sowie die Autobahn A9 und eine Provinzstrasse überqueren, bevor seine finale Parkposition erreicht wurde. Dafür wurde eine spezielle, mehr als 2000 Metallplatten umfassende Wegführung verlegt, um zu verhindern, dass die schwere Last einsinkt.
Vor dem Transport wurde die Maschine, die ursprünglich das blau-weisse KLM-Design trug, in den Corendon-Farben neu lackiert. Im Garten des Hotels wurde sie dann auf eigens errichteten Stahlsockeln positioniert, ehe Lieuwe van Gogh aus der Maschine ein Kunstwerk machte.
Übrigens: Wer mag, kann den stählernen Vogel gegen ein kleines Entgelt sogar betreten. Von montags bis samstags wird jeweils um elf Uhr eine Führung angeboten.

Im Coffee Table Book The Mark bietet New-York-TimesBestsellerautor Derek Blasberg einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen des Lebens im ikonischen Hotel The Mark in New York City, das in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert.




Seit seiner Eröffnung hat sich The Mark als Institution der Upper East Side etabliert, bekannt für sein aussergewöhnliches Interior-Design, seine renommierte Gastronomie und als Inbegriff urbanen Luxus.
Der Autor des Buchs Derek Blasberg ist Schriftsteller, Herausgeber und New-York-Times-Bestsellerautor. Er ist Head of Fashion & Beauty bei YouTube, Director of Public Figures sowie Senior Staffer bei der Gagosian Gallery und beitragender Herausgeber bei Vanity Fair, Architectural Digest und mehreren internationalen Ausgaben der Vogue.
Blasberg beschreibt das Hotel als teils pied-à-terre, teils privaten Treffpunkt für anspruchsvolle Gäste. Er zeigt, wie das Haus durch die Renovierung 2005 unter Jacques Grange seinen Charme bewahrte und gleichzeitig moderne, französisch inspirierte Eleganz in alle öffentlichen Bereiche und die 153 Zimmer brachte. Unterstützt wurde er dabei von Kreativen wie Karl Lagerfeld, Guy de Rougemont, Paul Mathieu und Mattia Bonetti, deren massgefertigte Möbel die Räume bereichern.
Das Coffee Table Book beleuchtet zudem die besondere Rolle des Hotels im Umfeld der Met Gala, kuratierte Erlebnisse wie private Segeltörns oder den massgeschneiderten Pedicab «Bergdorf Goodman Express» und die grösste Penthouse-Suite Nordamerikas. Beliebte Einrichtungen wie Frédéric Fekkais FlagshipSalon, Caviar Kaspia, The Mark Restaurant by Jean-Georges, die elegante Mark Bar und der Assouline-Buchshop zeigen die Mischung aus Persönlichkeit, Luxus und stilvollem Komfort, die The Mark weltweit auszeichnet.
The Mark Hotel ist der Gipfel des kühnen Luxus, der das Beste an persönlichem Service, avantgardistischem Design und altmodischem Komfort im Herzen von Manhattans Upper East Side vereint.
Das Hotel liegt an der Ecke Madison Avenue und 77th Street, nur wenige Schritte vom Central Park und einigen der weltbesten Museen, Galerien und Boutiquen entfernt.
Die moderne, luxuriöse Ästhetik des Hotels wurde vom legendären Designer Jacques Grange und einem Team aus weltbekannten Künstlern und Kunsthandwerkern wie Ron Arad, Mattia Bonetti, Guy de Rougemont, Vladimir Kagan, Eric Schmitt und Paul Mathieu zum Leben erweckt.


Am Ende kam es 2025 doch nicht ganz so schlimm wie von Pessimisten erwartet. Übers Jahr gaben die Schweizer Uhrenexporte moderate 1.7 Prozent nach. Ausschlaggebend war eine deutliche Erholung im Dezember, der nach mehreren schwachen Monaten wieder ein Plus von 3.3 Prozent brachte. Insgesamt beliefen sich die Ausfuhren auf 25.6 Milliarden Franken. Wachstumsmotor blieben die USA, begünstigt durch gesenkte
Zölle: Allein im Dezember stiegen die Exporte dorthin um 19.2 Prozent. Überraschend stark präsentierte sich Frankreich mit einem Rekordzuwachs. Ebenso trugen Märkte wie Singapur, Taiwan oder das Vereinigte Königreich positiv bei. Demgegenüber standen deutliche Rückgänge in wichtigen Absatzregionen wie China, Hongkong, Deutschland und Italien.
Autor_Gisbert L. Brunner
trukturell zeigte sich 2025 ein klarer Trend: Wertwachstum kam vor allem aus hochpreisigen Segmenten. Gleichzeitig sanken die Stückzahlen. Für 2026 zeichnet sich eine vorsichtige Stabilisierung ab. Immerhin senden Nordamerika, Indien und Teile Europas positive Signale. In diesem Sinne gilt das Prinzip Hoffnung.
BLANCPAIN MINI VILLERET 2026
Den Valentinstag 2026 zelebrierte Blancpain mit der 26. Sonderedition eines anlassbezogenen Zeitmessers. Die Mini Villeret Saint-Valentin knüpft an die lange Markentradition bezüglich der Gestaltung und Fertigung schmückender Damenuhren an. Die Kreation verknüpft feine Mechanik mit symbolträchtigen Details. Das nur 21.5 Millimeter grosse Gehäuse beherbergt ein winziges Automatikwerk mit nur 15.7 Millimetern Durchmesser. Der Rotor zeigt ein graviertes Herz. Aus nacre perlée, einer besonders seltenen und anspruchsvollen Perlmuttform, besteht der sichtbare Teil des Zifferblatts. Den Schmuckcharakter unterstreichen eine diamantbesetzte Lünette sowie ein herzförmig geschliffener Diamant bei «12». Weiteres Kennzeichen der insgesamt nur 14 hergestellten Armbanduhren ist ein lackiertes Alligatorlederband in leuchtendem Chérie-Rot.

CARTIER BALLON BLEU
MIT TAG / NACHT-ANZEIGE
Seit ihrer Einführung im Jahr 2007 zählt die Ballon Bleu zu den prägenden Uhrdesign-Ikonen des Hauses Cartier. Charakteristisch ist das speziell gestaltete Gehäuse samt der von einem Metallbogen geschützten Krone mit integriertem Saphircabochon. Zu den Spezifika gehören auch die neu interpretierten römischen Ziffern und die innenliegende Minuterie, welche durch das bombierte Saphirglas optisch leicht verzerrt erscheinen. Bereits Ende 2025 erweiterte Cartier die Kollektion um zwei neue Modelle mit einer Zusatzindikation bei «10». Diese visualisiert den beständigen Wechsel von Tag und Nacht. Eine von zwei Varianten gibt es in Weissgold. Sie verfügt über ein Zifferblatt aus Aventuringlas, dessen kupferhaltige Struktur das Licht differenziert reflektiert. 1847 MC heisst das exklusive, auf Präzision und Zuverlässigkeit ausgelegte Automatikkaliber.
SCHMUCKSTÜCK MIT UHR:
FRÉDÉRIQUE CONSTANT MANCHETTE
Mit der im Mai 2025 vorgestellten Classics Manchette positionierte sich Frédérique Constant bewusst jenseits klassischer Uhrmacherei als feminines Design- und Schmuckobjekt. Die Uhr folgt der Tradition der Manchette- beziehungsweise Cuff-Uhren, bei denen das breite Armband die Gestaltung dominiert und die Zeitanzeige elegant integriert ist. Ihre Wurzeln reichen bis in die Art-déco-Epoche der 1920er-Jahre zurück, weitere Revivals folgten in den 1970ern sowie um die Jahrtausendwende.
Zu den im vergangenen Jahr vorgestellten Modellen gesellt sich 2026 eine goldfarbene Variante mit PVD-beschichtetem Stahlgehäuse, schwarzem Onyx-Zifferblatt, flachem Auftritt mit nur 6.45 Millimetern Bauhöhe sowie einem siebenreihigen Gliederband mit Clou-de-Paris-Dekor. Auch diese Variante interpretiert das feminine Thema in zeitgemässer Weise. Das präzise Quarzkaliber FC-200 mit fünf Jahren Batterielaufzeit unterstreicht die Alltagstauglichkeit dieser augenfälligen Damenarmbanduhr.
TAG HEUER
IM ZEICHEN DER GEZEITEN
Sowohl gestalterisch als auch funktional nimmt der TAG Heuer Carrera Chronograph Seafarer Bezug auf ein Vorbild aus dem Jahr 1959. Der damals vorgestellte Mareographe zeichnete sich durch Gezeitenfunktion und Chronograph aus. Nachdem der amerikanische Kunde Abercrombie & Fitch mit dem französischen Namen wenig anfangen konnte, erfolgte eine Umbenennung in Seafarer. Die Einstellung des rein mechanisch funktionierenden Indikators geschieht mithilfe des bei «9» positionierten «TIDE»-Drückers. Danach lassen sich die Zeiten von Ebbe und Flut über einen

vollständigen Mondzyklus hinweg ablesen. Das hauseigene Automatikkaliber TH20-04 verfügt über rund 80 Stunden Gangautonomie. Bis zu zehn Bar Druck reicht die Wasserdichte des 42 Millimeter grossen Edelstahlgehäuses im Carrera-GlassboxDesign. Erhältlich ist der Newcomer seit März 2026.
AGAVE BLUE FÜR DIE TONDA PF MICRO-ROTOR
Parmigiani Fleurier ergänzt die Tonda PF Micro-Rotor um einen neuen, eleganten Zifferblattton in Agave Blue. Die Neuheit ist in zwei Ausführungen erhältlich: in Edelstahl mit fein gerändelter Lünette aus 950er-Platin sowie in 18 Karat Roségold. Das handguillochierte Grain-d’Orge-Zifferblatt mit applizierten Indexen aus Rhodium oder Roségold unterstreicht die ruhige, ausgewo -



gene Gestaltung dieser erfolgreichen Linie. Die beiden Zeiger Stunden und Minuten treibt das ultraflache Manufakturkaliber PF703 an. Sein Mikrorotor besteht aus 950er-Platin. Finissierungen wie Côtes de Genève, Perlage und anglierte Brücken werten das Mechanik-Œuvre mit drei Hertz Unruhfrequenz und 48 Stunden Gangautonomie auf. Schutz bietet eine 40 Millimeter messende Sichtbodenschale mit verschraubter Krone und eine Wasserdichte, die bis zu zehn Bar Druck reicht.
ROLEX PERPETUAL 1908 MIT GLIEDERBAND
Mit einer beeindruckenden Variante der Perpetual 1908 hat Rolex seine elegante, 2023 in den Markt eingeführte Klassiklinie erweitert. Erstmals kombiniert die Schweizer Traditionsmanufaktur das
9.5 Millimeter flache Gelbgoldgehäuse mit einem siebenreihigen Gliederband aus dem gleichen Material. Letzteres ist Resultat eines speziell auf dieses Modell abgestimmten Entwicklungsprozesses. Das fein abgestufte Band mit verdeckter CrownclaspSchliesse fügt sich harmonisch in die Linienführung des schlichten runden Gehäuses ein und unterstreicht den Charakter als Dresswatch. Die Lünette der 39 Millimeter messenden Schale umrahmt ein zurückhaltend gestaltetes Zifferblatt mit kleiner Sekunde bei «6». Das akkurate Drehen der drei massivgoldenen Zeiger bewirkt die zertifizierte Manufaktur-Automatik 7140. Zu ihren Merkmalen gehören eine hocheffiziente Chronergy-Hemmung, eine vollkommen amagnetische Syloxi-Spirale und beruhigende 66 Stunden Gangautonomie.
BREITLING UND ASTON MARTIN:
RÜCKKEHR IN DIE FORMEL 1
Pünktlich zum Start der neuen Formel-1-Saison geben Breitling und das Aston Martin Aramco Formula One Team eine mehrjährige Partnerschaft bekannt. Breitling wird offizieller Uhrenpartner des Teams und markiert damit seinen Wiedereinstieg in die Königsklasse des Motorsports. Der erste gemeinsame Auftritt geht beim Launch des neuen AMR26-Rennwagens über die Bühne, das Renndebüt folgt beim Grossen Preis von Australien im März.
Zum Auftakt lanciert der Schweizer Spezialist für präzise Kurzzeitmessung eine spezielle Navitimer B01 Chronograph 43 Edition, welche Rennsport-DNA und Markenidentität vereint. Auf 1959 Exemplare limitiert, eine Referenz an Aston Martins ersten Formel-1-Einsatz im Jahr 1959, kombiniert der Armbandchronograph Titangehäuse, Carbonzifferblatt sowie markante Farbakzente in Aston Martin Racing Green. Im Inneren findet sich das COSCzertifizierte Manufakturkaliber B01. Dieser Zeitmesser präsentiert sich als sehr sportliche Interpretation der 1952 vorgestellten Ikone und als sichtbares Symbol der neuen Auto-Uhr-Allianz.
GOAT AM HANDGELENK: HUBLOT EHRT NOVAK DJOKOVIC
Parallel zur LVMH Watch Week 2026 und den Australian Open brachte Hublot die Big Bang Tourbillon Novak Djokovic GOAT Edition auf den Markt. Erhältlich ist der Zeitbolide in drei Farbvarianten, deren Stückzahlen Djokovics Turniersiege widerspiegeln: Blau für Hartplatz (72 Exemplare), Rostrot für Sand (21) und Grün für Rasen (acht). Die Modelle sind einzeln nummeriert, aber nicht erschöpfend limitiert, denn bei weiteren Titeln sollen zusätzliche Uhren folgen.
Im Zentrum steht das skelettierte Manufakturkaliber HUB6035 mit Minutentourbillon bei «6». Eine 0.55 Millimeter dünne, lasergravierte Gitterstruktur erinnert an Tennissaiten. Dank neuem Titan-Kunststoff-Verbundwerkstoff wiegt die Uhr lediglich 56 Gramm. Gorillaglas, Mikrorotor und rund 72 Stunden Gangautonomie unterstreichen den Hightech-Anspruch dieser Uhrenmarke.
CHOPARD X ZAGATO:
ULTRALEICHTE KONZEPTUHR MIT RENNSPORT-DNA
Mit der Zagato Lab One Concept stellte Chopard Anfang 2026 seine dritte Kooperation mit dem italienischen Designstudio Zagato vor. Entwickelt in der L.U.C-Manufaktur in Fleurier, verbindet die auf 19 Exemplare limitierte Konzeptuhr automobile Konstruktionsprinzipien mit Haute Horlogerie. Herzstück ist eine von Rennwagen inspirierte Rohrrahmenkonstruktion, die hohe Steifigkeit bei minimalem Gewicht bietet. Gefertigt aus keramisiertem Titan, bringt die Uhr nur 43.2 Gramm inklusive Armband auf die Waage – ein Rekord für Chopard.
Angetrieben wird sie vom chronometerzertifizierten Tourbillon-Handaufzugskaliber L.U.C 04.04-L mit 60 Stunden Gangreserve, Stossdämpfung nach Automobilvorbild und skelettierter Anzeige ohne klassisches Zifferblatt. Die Gestaltung zielt konsequent auf den Motorsport, beginnend beim Gehäuse über die Zeitanzeige bis hin zur Gangreserveindikation im Tankuhrstil.





PATEK-PHILIPPE-QUADRUPEL-KOMPLIKATION
Mit der Referenz 5308G-001 übernahm Patek Philippe 2025 erstmals eine Vierfachkomplikation in die reguläre Kollektion. Im Zentrum des tickenden Geschehens steht das Automatikkaliber R CHR 27 PS QI. Dabei handelt es sich um ein hochkomplexes Uhrwerk. 799 sorgfältig finissierte Komponenten braucht es für eine Minutenrepetition auf klassische Tonfedern, einen Monopusher-Schleppzeiger-Chronographen mit zwei patentierten Besonderheiten sowie einen augenblicklich schaltenden ewigen Kalender mit Fenstern für Wochentags-, Datums-, Monats-, Schaltjahres-, Mondphasen- und Tag/Nacht-Indikation. Beim Tragen baut der Platin-Minirotor eine Gangautonomie von bis zu 48 Stunden bei angehaltener Stoppfunktion auf.
Durch das Saphirglas des 42 Millimeter grossen Weissgoldgehäuses mit durchbrochenen Bandanstössen blickt man auf ein eisblaues Zifferblatt mit Sonnenschliff und applizierten Weissgoldindizes. Die Lieferung dieses Ausweises der uhrmacherischen Komplikationenkompetenz erfolgt mit Sichtboden und einem massiven Pendant.
OMEGA SEAMASTER DIVER 300M ZU MILANO CORTINA 2026
Vom 6. bis 22. Februar 2026 fanden in Italien, konkret Mailand und Cortina, die 25. Olympischen Winterspiele statt. Bereits zum 32. Mal agierte Omega dabei als offizieller Zeitnehmer. In dieser Rolle stellte die Manufaktur eine spezielle Seamaster Diver 300M vor. Gestalterisch inspiriert ist die 43.5 Millimeter grosse Armbanduhr logischerweise vom Emblem des sportlichen Grossevents. Die Lieferung erfolgt in einer speziellen Präsentationsbox. Gehäuse und Lünette bestehen aus weisser Keramik und Titan Grad 5, kombiniert mit unterschiedlich veredelten Oberflächen. Das weisse Keramikzifferblatt zeigt eine lasergravierte Struktur, die das Motiv der Spiele aufgreift. Rhodinierte Zeiger und Indizes mit weisser Leuchtmasse sowie ein blau verlaufender Sekunden zeiger sorgen für klare Ablesbarkeit. zeigt das offizielle Milano-Cortina-2026-Em blem. Um die beim Sport immens wichtige Zeit kümmert sich das Co-Axial-MasterChronometer-Automatikkaliber 8806 mit 55 Stunden Gangautonomie.



RADO WÜRDIGT LE CORBUSIER
Rado setzt seine Zusammenarbeit mit Les Couleurs Suisse fort und präsentiert drei neue Sondereditionen zu Ehren des grossen Architekten Le Corbusier. Die Uhren greifen zentrale Werke und Gestaltungsprinzipien des Visionärs auf und übersetzen sie in zeitgenössische Uhrmacherei aus Hightech-Keramik. Alle Modelle sind inspiriert von der Cité Radieuse in Marseille, dem Carpenter Center for the Visual Arts in Cambridge sowie dem Stadtplan von Chandigarh in Indien. Lasergravierte Zifferblätter führen die Texturen von Sichtbeton vor Augen, während die Farbgestaltung auf Le Corbusiers Polychromie Architecturale basiert. MonoblocGehäuse, Krone und Armband bestehen aus Hightech-Keramik, deren Farbton bereits im Sinterprozess entsteht. Die Zeitanzeige obliegt dem Automatikkaliber R763 mit 80 Stunden Gangautonomie. Es tickt hinter einem Saphirglasboden mit Farbstreifen der Polychromie.

CSERPENTIS – BAR PENDANT
Die Serpentis-Halskette übersetzt das ikonische Schlangenmuster in eine skulpturale Sprache aus Metall und Licht. Von der Geometrie der Schlangenhaut inspiriert, formen handgravierte Schuppen ein rhythmisches, architektonisches Design, in das Diamanten wie Lichtpunkte eingebettet sind. Als moderner Talisman vereint die Kette Schutz, Bewegung und zeitlose Symbolik.

MMESSIKA – MODERNISTE
CLASH DE CARTIER

Die Kollektion verbindet markantes Design mit feiner Eleganz – vom extrabreiten Ring aus Gelbgold mit Onyx über das Armband im kleinen Modell aus Roségold bis zur flexiblen Halskette aus Weissgold.
T SNach Jahren des reduzierten
zurück. Das Linea-Armband

Die «Moderniste»-Kollektion folgt mit ihren klar strukturierten Schmuckstücken den Gesetzen moderner Architektur und richtet ihren Fokus auf das Material, aus dem die einzelnen Schmuck-Geometrien entstehen: Gold. Ein Hexagon bildet die grundlegende Form der Schmuckstücke, die durch ihre Ecken und Kanten sowohl feminin als auch maskulin gelesen werden kann.
20.02 Karat und Brillanten von insgesamt 1.92 Karat, vereint zeitlose Eleganz mit moderner Kühnheit. Schmuck ist hier mehr als ein Accessoire – er ist Ausdruck von Haltung, Identität und innerer Stärke.

PPOMELLATO TOGETHER Verbindung, raffiniert. Ineinander verschlungenes Roségold und Diamanten zelebrieren die Bindungen, die uns ausmachen –allein oder gemeinsam getragen, wendbar und vielseitig. Moderne Liebe, zeitloses Design.
HALSKETTE MANDANA CHANGE
Halskette im Paperclip-Design aus recyceltem 18-Karat-Gelb- oder Weissgold mit mandanatypischem Achteck-Anhänger. Die acht Ecken sind mit nachhaltig in Deutschland gezüchteten Nevermined-Lab-Diamanten besetzt – ein Symbol für Unendlichkeit. Ausgezeichnet mit dem German Design Award 2026 in Gold.


PPASQUALE BRUNI – PETIT JOLI Petit Joli setzt seine verspielte und ausdrucksstarke Reise mit einer raffinierten Erweiterung fort, die sich auf die beliebtesten Farben konzentriert (Mondstein mit Perlmutt, grüner Achat und Onyx). Präsentiert in einer reduzierten 10-Millimeter-Blüte, erinnern Mondstein-DupletSteine an die intimen Farbtöne des Mondes, unseres Beschützers, und schaffen eine poetische Verbindung zwischen der Energie des Mondes und dem Herzen der Frau. Eine fröhliche Feier der Individualisierung, Farbe und emotionalen Resonanz.

Liebe zum Tanz und die Faszination für Licht offenbaren. Die Ohrringe sind in 18 Karat ethischem Roségold gefertigt und mit pinkfarbenen Saphiren und Diamanten im Brillantschliff besetzt. Sie verkörpern die Essenz der Designsprache von Chopard und sind eine Hommage an die anmutige Beweglichkeit und Schwerelosigkeit hauchfeiner Stoffe wie Spitze oder Tüll.

CDesigns präsentiert die fantasievolle ChromaSchmuckfamilie Kristalle in ihrer reinsten chromatischen Ausdrucksform. In dieser Saison kommen sanftere Töne, schlankere Silhouetten und Wandlungs fähigkeit hinzu. Doppelseitige Ohrringe lassen sich vielseitig kombinieren, während ein flexibler Armreif die Anpassungsfähigkeit der Schmuckfamilie erweitert.

Edelsteine werden zum erzählerischen Zentrum – lebendig, symbolisch und voller innerer Spannung.
Die Zeit der edlen Zurückhaltung ist vorbei, zumindest wenn es nach den neusten Kreationen der Haute Joaillerie geht. Die Lust an Farbe, Form und Ausdruck ist zurück – und mit ihr ein neues Lebensgefühl: mutig, leuchtend, unverkennbar.
Autorin_Anja Betting
Eglitzert und funkelt wieder. Und das nicht leise, sondern mit Ansage. Nach Jahren des «Quiet Luxury» feiert die Haute Joaillerie ihr Comeback mit Pauken und Trompeten. Farbe, Volumen und der Mut zur grossen Geste prägen die neue Schmuckkultur: Was einst diskret schimmerte, darf heute wieder funkeln und strahlen. Diese Rückkehr zur sichtbaren Pracht folgt der gesellschaftlichen Entwicklung, die eigene Identität laut und deutlich zu leben – und so wird Schmuck, ebenso wie die Mode, mehr denn je zur Sprache des Selbstbewusstseins und der Individualität. Ausserdem: Was wäre das Leben ohne ein wenig Glanz, der uns daran erinnert, dass auch Übermut eine Form von Stil sein kann?
Die grossen Maisons haben den Trend zur neuen, expressiven Eleganz längst erkannt. Kollektionen wie Diorexquis von Dior Joaillerie oder En Équilibre von Cartier spielen mit Themen wie Natur und Märchen und verbinden Bewegung, Balance und eine wahre Pracht an Farben zu einer völlig neuen Form des Schmucks. Auch Chanel Haute Joaillerie leitet die Rückkehr der grossen Formen ein. Kontrastreich, lichtdurchflutet und voller Energie feiern ihre Kompositionen die neue Lust an Kreativität und Charakter. Doch wer glaubt, es gehe nur um grösser, bunter und auffälliger, der irrt: Die Geschichte hinter den Stücken rückt wieder in den Mittelpunkt und prägt den Geist der modernen Haute Joaillerie. Ein Beispiel dafür ist Terres d’Instinct von Messika, inspiriert von einer emotionalen Reise nach Namibia. Hier verschmelzen Natur, Erinnerung und Emotion zu einer Erzählung aus Licht und Bewegung. Gleichzeitig zeigt sich eine neue handwerkliche Freiheit, die durch innovative Fassungstechniken, ungewohnte Steinformen und mutigere Materialkombinationen ermöglicht wird. Immer häufiger treten farbintensive Edelsteine wie ParaibaTurmalin, Spinell oder Saphir ins Zentrum – Steine, die nicht nur visuell strahlen, sondern auch Geschichten tragen. Die Maisons nutzen diese Vielfalt, um Schmuck zu schaffen, der gleichermassen Kunstobjekt wie tragbares Statement ist.

Zwischen Kunstobjekt und Designerstück: Haute Joaillerie denkt Form neu und verleiht Fantasie eine sichtbare Gestalt.
SCHMUCK MIT SEELE
Doch hinter dem neuen Glanz verbirgt sich mehr als reine Ästhetik. Die emotionale Dimension des Schmucks rückt wieder in den Vordergrund, und die Geschichten hinter den einzelnen Stücken gewinnen an Gewicht. Haute Joaillerie wird so zu einer Kunstform, die Erinnerung, Persönlichkeit und Gefühl miteinander verbindet. Viele dieser Stücke sind bewusst so gestaltet, dass sie nicht nur getragen, sondern erlebt werden wollen, als Erinnerungsanker, Talisman oder persönliches Symbol. Damit entsteht eine Verbindung, die weit über den materiellen Wert hinausgeht. Eine Entwicklung, die weder Sammlerinnen und Sammlern weltweit noch einer neuen Generation von Käuferinnen und Käufern verborgen bleibt: Hochwertiger Schmuck und Statement-Diamanten können wieder mehr sein als ein reines Statussymbol. Sie markieren den Beginn einer neuen Ära des Luxus und stehen für Selbstbewusstsein, Kreativität und die Rückkehr zu echter Ausdruckskraft. Haute Joaillerie wird damit zum Spiegel einer neuen Luxusmentalität: sinnlich, mutig, leuchtend.
IWC PILOT ’S WATCH AUTOMATIC 41
GEORGE RUSSELL
IWC Schaffhausen hat mit George Russell und dem Mercedes-AMG PETRONAS Formel-1-Team™ an der Entwicklung zweier limitierter Pilotenuhren zusammengearbeitet. Diese bestehen aus einem Chrono graphen und einem automatischen Modell und sind beide aus schwarzem Zirkoniumoxid-Keramik gefertigt.
Sie verfügen über schwarze Ziffer blätter mit Druck und Lumineszenz in einem auffälligen Blau, das den charakteristischen Blauton wider spiegelt, der auch auf Russells Helm zu sehen ist. Die Uhren sind mit Titan-Gehäuserückseiten ausgestattet und mit der Startnummer des Fahrers «63» graviert.


EEBERHARD & CO. – CLOUS DE PARIS
Die Clous-de-Paris-Lackierung ist eine traditionelle GuillocéTechnik , die in der Uhrmacherei weit verbreitet ist und sich durch eine Textur dreidimensionaler, pyramidenförmiger Reliefs auszeichnet. Wie eine Miniaturarchitektur wird Licht ein integraler Bestandteil des Designs: Die Mikrofacetten der Pyramiden spielen mit Reflexionen, verändern je nach Winkel die Wirkung und verleihen der geometrischen Regelmässigkeit des Musters Dynamik. In den Modellen der Kollektion von 1887, angetrieben von den exklusiven Kalibern der Maison, unterstreicht das Clous-de-Paris-Motiv eine klassische Ästhetik, das Ergebnis sorgfältiger Recherche zu den historischen Uhren der Marke ist.

DORIS – BIG CROWN
Die Big Crown Pointer Date Bullseye zeigt sich mit markantem grauschwarzem Zifferblatt, übergrosser Krone und charakteristischem Datumszeiger mit roten Akzenten. Als unkonventionelle Variante der seit 1938 produzierten Ikone steht sie für Unabhängigkeit und Individualität. Abgerundet wird das Design durch ein Edelstahl gehäuse mit beidseitig gewölbtem, innen entspiegeltem Saphirglas und Sichtboden.
« GREAT WHITE » TOPPER EDITION Das 40 -Millimeter-Gehäuse beherbergt ein Schweizer Automatikwerk mit zweiter Zeitzone. Die No-Date-Variante bewahrt die typische ZifferblattAsymmetrie und maximale Leuchtkraft. Die markante Sägezahn-Lünette ermöglicht die Berechnung von Tauchzeiten, während das flache, entspiegelt beschichtete Saphirglas an das DOXA-Original von 1968 erinnert.

GGERALD CHARLES –MAESTRO GC SPORT
Das sonnengestrahlte RoyalBlue-Zifferblatt mit applizierten arabischen Ziffern bei 3, 9 und 12 spiegelt die Energie der HardCourt-Tennissaison wider. Das nur 8.7 Millimeter flache Gehäuse aus poliertem Grade-5-Titan überzeugt durch sein geringes Gewicht und hohen Tragekomfort –auch während des Spiels. Abgerundet wird das Design durch ein vulkanisiertes Kautschukarmband mit Clous-deParis-Motiv und GeraldCharles-Signatur.

URBAN JÜRGENSEN –
THE 250TH ANNIVERSARY WATCH
Diese Jubiläumsuhr verbindet fliessende Linien und fein abgestimmte Oberflächen mit der traditionsreichen Uhrmacherkunst von Urban Jürgensen. Als moderne Neuinterpretation der legendären Pratt-Oval-Taschenuhr überträgt sie deren ikonisches Uhrwerk erstmals in eine Armbanduhr. Entstanden unter der Leitung von Kari Voutilainen, steht sie für generationsübergreifende Handwerkskunst und technische Meisterleistung. Die Edition ist streng limitiert: 75 Exemplare, aufgeteilt auf drei Referenzen à 25 Stück.
MB&F – LM SEQUENTIAL
FLYBACK EVO
MDie neue EVO-Edition aus Titan mit Aquamarin-Zifferblatt vereint modernen Sportcharakter mit Alltagstauglichkeit. Ausgestattet mit Flyback-Chronograph, geneigtem Zifferblatt und ergonomischem Gehäuse, überzeugt sie durch Wasserdichtigkeit bis 80 Meter, verschraubte Krone, integriertes Kautschukarmband und das MB&FFlexRing-Stossdämpfungssystem. Hochwertige Materialien wie Titan und Zirkonium, nahtlos integriertes Armband und Super-LumiNovaZiffern sorgen für Haltbarkeit, Komfort und zeitlose Eleganz.



ACODE 11.59 BY AUDEMARS PIGUET –EWIGER KALENDER SQUELETTE


Das kunstvoll skelettierte Kaliber 7139 vereint technische Raffinesse mit exzellenter Ablesbarkeit. Das 41-Millimeter-Gehäuse aus 18 -karätigem Weissgold mit schwarzen Keramikakzenten, doppelt entspiegeltem Saphirglas und Saphirglasboden gibt den Blick auf das filigrane Uhrwerk frei. Transparent graue Zähler, rhodinierte Roségold-Indizes und Zeiger mit Leuchtmasse harmonieren perfekt. Abgerundet wird das Design durch ein schwarzes Alligatorlederarmband mit Dreifachfaltschliesse aus Weissgold.
VACHERON CONSTANTIN –OVERSEAS TOURBILLON Im Einklang mit der Philosophie des Reisens vereint diese Uhr aus Titan Grad 5 ein extra flaches Uhrwerk von nur 5.65 Millimmetern Höhe mit einem Tourbillonkäfig in Form des Malteserkreuzes. Die periphere Schwungmasse aus 22-karätigem 3N-Gelbgold und der durchbrochene Gehäuseboden geben den Blick auf das gesamte Kaliber mit über drei Tagen Gangreserve frei. Drei wechselbare Armbänder aus Titan, Leder und Kautschuk ermöglichen vielseitige Stilvariationen.


Das OMEGA House markierte während den Olympischen Winterspielen in Mailand-Cortina die olympische Reise, internationale Repräsentation und die präzise Zeitmessung. Die Schweizer Marke, offizieller Zeitnehmer der Olympischen und Paralympischen Spiele, feierte das Ereignis mit einer exklusiven Gala, zu der einige der bekanntesten Persönlichkeiten aus Kultur und Sport eingeladen waren. Zu den Gästen gehörte auch Markenbotschafter George Clooney.
Bilder_OMEGA
PRESTIGE: Hallo George, schön Dich hier zu treffen! Kennst du Mailand gut?
GEORGE CLOONEY: Mailand ist fantastisch. Ich komme immer wieder hierhin. Es liegt ja nur 45 Autominuten von Como entfernt, wo ich seit rund 25 Jahren ein Zuhause habe. Ich bin meistens im Sommer da, wenn der Ort leer ist, weil es so heiss ist. Aber ich finde es zu dieser Jahreszeit wunderbar hier zu sein, weil es sich lebendig und wach anfühlt.
Was ist Dein Eindruck von der Olympia-Gastgeberstadt Mailand und der gesamten Region?
Mailand ist eine wirklich tolle Stadt, nicht nur für Mode. Es ist auch eine grosse Industriestadt und sobald man im Zentrum ist und in der Nähe des Doms flaniert, findet man sehr schöne Restaurants. Tatsächlich war Norditalien schon immer mein Lieblingsteil von Italien – vor allem das Piemont. Das Essen dort ist spektakulär.
Wir wissen, dass du Sportfan bist. Aber hast Du Dich jemals zu Wintersportarten hingezogen gefühlt, sei es als Zuschauer oder Teilnehmer?
Ich habe früher sehr viel Sport gemacht. Aktuell spiele ich immer noch gerne viele Sportarten wie Basketball und Tennis. Tatsächlich wollte ich einmal professioneller Baseballspieler werden und bekam sogar ein paar Probespiele bei den Cincinnati Reds. Ich habe nicht so viel Erfahrung mit Wintersportarten, aber ich sehe mir die eine oder andere gerne an. Es macht immer Spass, die Skiabfahrtsrennen zu beobachten. Zu sehen, wie diese
Athleten mit dieser hohen Geschwindigkeit den Berg herunterrasen, ist einfach Wahnsinn. In den 90er-Jahren habe ich zudem mal mit Eislaufen angefangen. Das finde ich ein bisschen wie Turnen, im Sinne davon, dass es alles oder nichts ist. Wenn du hier fällst, ist es vorbei. Es gibt sehr viel Risiko bei dieser Sportart. Du schaust zu, wie Athleten alles riskieren, wofür sie ihr ganzes Leben lang trainieren. Sie haben es 99- von 100-mal geschafft, aber wenn sie fallen, ist es einfach herzzerreissend.
Da du OMEGA gut kennst: Was denkst du, macht diese Marke zur besten Wahl als offizieller Zeitnehmer?
OMEGA war auf dem Mond. Wenn man beobachtet, was bei diesen Apollo-Flügen alles passiert ist, denkt man automatisch an die erforderliche Genauigkeit eines Zeitmessers. Ohne Zweifel wusste man, dass es ein wirklich hochwertiges Produkt ist, denn das Leben der Menschen stand auf dem Spiel. Es gibt aber auch die Tradition. OMEGA ist seit 1932 bei den Olympischen Spielen dabei und wir haben diesen Namen immer gesehen, daher ist allein der Name etwas Besonderes.
Und es ist auch ein besonderer Name in deiner Familie …
Mein Vater hatte bereits eine OMEGA-Uhr. Als ich vor etwa 25 Jahren Markenbotschafter bei OMEGA wurde, ging er auf den Dachboden, fand seine alte OMEGA-Uhr, drehte sie auf und gab sie mir. Sie funktionierte perfekt und es war schön. Es ist also sogar eine persönliche Tradition in meiner Familie. Ausserdem bin ich sehr stolz, OMEGA zu vertreten und Teil des Unternehmens sein zu dürfen. Ich nehme diese Arbeit sehr ernst, da ich nur wenige solcher Partnerschaften mache. Es ist mir eine Ehre schon so viele Jahre mit dem Unternehmen verbunden zu sein.
Du hast tatsächlich einen Film über das Rudern bei den Olympischen Spielen inszeniert: «Die Jungs im Boot». Die Geschichte spielt 1936, als OMEGA auch Zeitmesser war. Wie hast du diese Erfahrung erlebt?
Als wir «The Boys in the Boat» drehten, wurde uns klar, dass es sehr schwer ist, Rudern spannend aussehen zu lassen, weil man nicht nah genug herankommt. Du bist so weit weg von den Booten, und die Ruder sind so lang. Mit Drohnen und der heutigen Technik kann man es jetzt etwas spannender aussehen lassen. Aber ich verstand auch, wie anders die Zeitmessung war. Damals benutzte OMEGA die Stoppuhr, und sie war auf die nächstgelegene Sekunde abgestimmt. Das war die Messung. Jetzt haben sie Timer, die die Zeit auf eine Millionstelsekunde aufteilen können.

Warum glaubst Du, dass Sport eine so faszinierende Quelle für Geschichten und Filme ist?
Das Interessante an Sportfilmen ist, dass wir wissen, wie sie enden, bevor sie überhaupt beginnen. Mit «The Boys in the Boat» wussten wir, dass die Amerikaner dieses Rennen gegen Deutschland gewonnen hatten. Wir wussten es. Aber was so faszinierend ist: Du bist trotzdem bereit, diese Reise zu gehen, weil du die Fahrt willst. Das ist es, was Sportfilme auf wunderschöne Weise tun. Wir lieben es, wenn der Aussenseiter gewinnt. Ob Miracle, Hoosiers, Rudy oder eine dieser grossartigen Geschichten, ich liebe Sportfilme einfach.
Und schliesslich: Welche OMEGA-Uhr ist der Champion in deiner Sammlung?
Ich mag die Speedmaster, diese ist einfach ein Klassiker. Die trage ich wahrscheinlich am häufigsten. Auch die Moonwatch finde ich toll und auch die Dark Side of the Moon ist atemberaubend schön. Ich bin auch total begeistert von der neuen Aqua Terra in Türkis. Ich beobachte, wie Leute Phasen durchlaufen, in denen sie solche Farben mögen, und im Moment scheinen die Leute grüne Anzeigen wirklich zu mögen.
Ausgezeichnet mit dem German Design Award 2026 in Gold stehen Nevermined und mandana mit ihren Lab-grown-Diamanten aus Deutschland, recycelten Materialien und langlebigem Design für nachhaltigen Luxus, der bleibt.
Autor und Bilder_Nevermined und mandana


WFür Christine Marhofer ist die Antwort klar: Verantwortung. Mit Nevermined und mandana hat sie zwei Marken gegründet, welche die Schmuckwelt mit ihrer aussergewöhnlichen Ästhetik und vor allem mit ihrer Vision begeistern: echter Diamantschmuck, gewachsen mit 100 Prozent Ökostrom, verarbeitet mit viel Liebe zum Detail in Deutschland und Spanien aus recyceltem 18-Karat-Gold und 950er-Platin.
2021 entstand so in Essen eines der ersten Labore Europas für echte Lab-grownDiamanten: Nevermined. Der Anspruch hierbei war kompromisslose Transparenz, höchste Schmuckqualität gemäss den 4CKriterien und Verantwortung auf allen Ebenen. mandana, die dazugehörige Schwesterfirma, wurde mit in Deutschland und Spanien handgefertigten Designs zur Bühne für diese neue Generation von bewusstem Luxus.
Was die Lab-grown-Diamanten von Nevermined auszeichnet, ist ihre Herkunft. Als erstes Unternehmen in Deutschland ist Nevermined mit dem SCS-007 Sustainability Rated Diamond Standard zertifiziert –


einem der weltweit strengsten Nachhaltigkeitsnachweise. Das bedeutet, dass jeder einzelne Diamant vollständig rückverfolgbar, CO₂-neutral produziert, mit 100 Prozent Ökostrom gewachsen und unter fairen Arbeitsbedingungen entstanden ist.
Mit der genderneutralen Kollektion All Gens wurde mandana 2026 mit dem German Design Award als Gold Winner ausgezeichnet. Ein klares Zeichen dafür, dass zukunftsweisendes Design heute anders entworfen wird: generationsübergreifend, geschlechterneutral und nachhaltig.
2026 schlägt mandana ein neues Kapitel auf: Schmuckstücke aus recyceltem 950er-Platin ergänzen das Sortiment und bieten eine noch langlebigere, puristischere Alternative zu recyceltem 18- Karat-Gold. «Platin ist edel, schwer und beständig und daher wie gemacht für ewige Erinnerungsstücke und moderne Klassiker», so Christine Marhofer. Ein besonderes Highlight, das die beiden Marken verbindet, sind zudem die farbigen Lab-grown-Diamanten, sogenannte Fancy Colours. Ob zartes Rosé, leuchtendes Gelb oder tiefes Blau – jede Farbe erzählt eine eigene Geschichte und macht aus jedem Design ein persönliches Statement. Die neue Platin- Solitaire-Kollektion kombiniert diese Fancy Colours mit klaren Linien und hoher Symbolkraft – für Schmuck, der sich nicht aufdrängt, aber im Gedächtnis bleibt.
Ein Diamant ist seit Jahrzehnten weit mehr als ein Accessoire. Er ist ein Versprechen. Für manche ist es Liebe, für andere ein Andenken an jemanden, der unvergessen bleibt. Schmuck begleitet uns durch die wichtigsten Momente im Leben, was ihn umso bedeutungsvoller macht.
Dieses traditionsreiche Symbol, das seit jeher von Nähe und Erinnerung erzählt, wird dank Nevermined & mandana weiterentwickelt und zu Schmuckstücken verarbeitet, die für die Zukunft gemacht sind. Echte Diamanten.
ZENITH – CHRONOMASTER OPEN

Die CHRONOMASTER Open gewährt einen Blick auf das schlagende Herz des El-Primero-Uhrwerks. Das schlanke Millimeter-Edelstahl gehäuse trägt ein mattsilbernes Zifferblatt mit dreifarbigen Zählern und einem transparenten Sekunden indikator. Angetrieben vom automatischen 1/10-Sekunden-Chronographenwerk El Primero 3604, wird die Uhr durch ein integriertes Edelstahlarmband komplettiert.

TTTUDOR ROYAL

TIFFANY & CO. –THE ENAMEL WATCH Tiffany & Co. interpretiert das Design-Erbe von Jean Schlumberger mit der neuen Email-Uhr neu. Inspiriert von der 1962 entworfenen Schmuckkollektion, kombiniert sie ein diamantbesetztes Zifferblatt mit einem rotierenden Ring aus Tiffany-Blue®Paillonné- oder weissem Email sowie dem ikonischen Kreuzstichmotiv in 18karätigem Gelbgold. Die limitierte Uhr erscheint in einem 36-Millimeter-Gehäuse aus 18-karätigem Weissoder Gelbgold.

LOUIS MOINET FEIERT
LMit integriertem Metallarmband, gekerbter oder diamantbesetzter Lünette und automatischem Uhrwerk verkörpert die TUDOR Royal sportliche Eleganz und Vielseitigkeit. Neu im Sortiment: lachs- und schokoladenfarbene Zifferblätter mit Sonnenschliff, ergänzt durch applizierte römische Ziffern oder eine Kombination aus Ziffern und acht Diamantindizes – ein subtiler, luxuriöser Akzent.
DAS JAHR DES FEUERPFERDES Inspiriert vom Feuerpferd der chinesischen Astrologie, Symbol für Macht und Kühnheit, zeigt das Zifferblatt ein dynamisch galoppierendes Pferd in ausdrucksstarker Bewegung. Die TOURBILLON PUZZLE FIRE HORSE ist ein einzigartiger Zeitmesser, veredelt mit aufwendiger Mikromalerei auf einem Puzzle-Zifferblatt.

Die Golden Bridge Miss verleiht einem Meilenmacherkunst eine feminine Ausdruckskraft. Gefertigt aus 18-karätigem 5N-Roségold, einem besonders warmen und intensiven Roségoldton, präsentiert sich die Uhr mit offenem Gehäuseboden, doppelt entspiegeltem Saphirglas und 90 runden Diamanten von insgesamt circa 0.68 Karat. Abgerundet wird das Design durch ein Armband aus Alligatorleder.
BBREGUET – REINE DE NAPLES
PHASE DE LUNE 9935
Diese Kollektion ist eine freie Interpretation der ersten Uhr, die am Handgelenk getragen werden sollte und von A.-L. Breguet für Caroline Murat entworfen wurde. Die Modelle dieser Kollektion sind ein perfektes Symbol für Raffinesse und Präzision.



GRENDEZ-VOUS MOON
Die Rendez-Vous Moon vereint zeitlose Eleganz und technische Raffinesse. Mit austauschbaren Armbändern aus Roségold und schwarzem Leder,diamantbesetzten Details sowie einer Mondphasen anzeige verkörpert sie feminine Uhrmacherkunst auf höchstem Niveau. Angetrieben vom Kaliber 925 mit 70 Stunden Gangreserve.

GIRARD-PERREGAUX
LA ESMERALDA TOURBILLON «A SECRET» ETERNITY EDITION Girard-Perregaux präsentiert eine neue Version der La Esmeralda Tourbillon «A Secret» Eternity Edition aus La Chaux-de-Fonds. Die Bridges-Kollektion wird hier in satten Honigtönen interpretiert, die in Kombination mit Roségold meisterhaft mit dem Licht spielen und den Uhren einen unverwechselbaren Charakter verleihen.
TAMBOUR CONVERGENCE GUILLOCHÉ
Louis Vuitton taucht tiefer in die verfeinerte Welt der Uhrmacherei mit einer neuen Uhr ein, die die Kunst der traditionellen, handgefertigten Guillochage feiert. Vollständig produziert, zusammengebaut und fertiggestellt in den Genfer Werkstätten von La Fabrique du Temps Louis Vuitton, fördert das Tambour Convergence Guilloché die Nutzung des breiten, kostbaren Schildes, das die Sammlung prägt, als Leinwand des Ausdrucks für Métiers d’Art. Es ist das dritte Modell, das in der TambourConvergence-Kollektion veröffentlicht wurde.
Autorin_Nathalie Becker
Bilder_Richard Mille
«Deine Augen funkeln wie Saphire» – mit diesem Kompliment verdeutlicht der charmante Zeichentrickkater Thomas O’Malley in Disneys Klassiker Aristocats, dass sogar Katzen die Wirkung des Edelsteins kennen, der uns bereits seit Jahrhunderten in seinen Bann zieht. Auch die Schweizer Uhrenmanufaktur Richard Mille ist fasziniert von der funkelnden Farbpracht der Saphire und integriert diese nun mit der RM 75-01 Flying Tourbillon Sapphire als konstruktives Fundament in ihre Welt der Haute Horlogerie.
Die RM 75-01 Flying Tourbillon Sapphire ist in drei verschiedenen Ausführungen erhältlich. Zwei Gehäuse der Modelle sind aus transparentem und farbigem Saphir gefertigt und werden jeweils in einer Auflage von zehn Stück produziert, während das Gehäuse eines dritten Modells vollständig aus farblosem Saphir besteht und in einer Auflage von 15 Stück angeboten wird. Alle drei Varianten sind von der Unterwasserwelt inspiriert und erinnern jeweils mit ihrer einzigartigen Farbgebung an eine bestimmte maritime Umgebung.
Die RM 75-01 aus klarem Saphir erinnert an die Oberfläche des Wassers, während die meergrüne Farbe ihres Kautschukarmbands den Betrachter gedanklich an traumhafte Buchten tropischer Strände entführt. Zwei weitere Versionen schmücken sich mit farbigen Saphirgehäusen: in einem zarten Violett, das die Farben der Südsee bei Sonnenuntergang aufgreift, oder in einem satten Blau, das für die Tiefen der Unterwasserwelt steht. Der Saphir übernimmt bei allen diesen Modellen eine einzigartige funktionale, ästhetische und taktile Rolle. Durch ihre glatte Oberfläche schmiegt sich die Uhr angenehm ums Handgelenk und überrascht durch die Wärme, die sie ausstrahlt, wenn sie sich beim Anlegen augenblicklich der Körpertemperatur anpasst.


Inspiriert wurde die Uhr von dem Wunsch, sowohl die schillernde Unterwasserwelt als auch die gotische Kunst in ihr Design zu integrieren, was einen grossen Einfluss auf die Entwicklung von Uhrwerk und Gehäuse hatte. Die umfassend skelettierte RM75-01 ist als ätherische Skulptur konzipiert, bei der jedes Bauteil an die Komplexität gotischer Architektur erinnert und das fliegende Tourbillon sowie das fliegende Federhaus perfekt in Szene gesetzt werden.
Jedes Detail des Uhrwerks zeugt von der Virtuosität dieser mechanischen Komposition. Die allgegenwärtigen Kreisbögen, die bei der Betrachtung des Gehäusemittelteils auffallen, vermitteln ein Gefühl von Fluidität und Bewegung. Der Höhenring wirkt hierbei mit seinen gewagten Proportionen wie eine architektonische Kuppel. Dieses wahrhaft monumentale Element aus feingestrahltem und satiniertem Rotgold ruht auf Säulen aus poliertem und satiniertem Titan. Super-LumiNova-Akzente lassen die Säulen des Gehäuses bei Dunkelheit leuchten und vervollständigen so das faszinierende Spiel mit Form und Leere. Selbst der Federhausdeckel spielt mit seiner von Hand gefertigten Rosette auf die gotische Kunst an und wird von der Indexmarkierung aufgegriffen, welche die Harmonie der Gesamtkomposition verstärkt.
Das Kaliber RM 75-01 stellt ein faszinierendes Paradoxon dar: Es ist minimalistisch in der Klarheit und in der Präzision seiner Komponenten, offenbart jedoch auch eine erstaunliche Raffinesse. Die Titanplatine aus Metall hält die Räder mit Evolventenprofil, Tourbillon und Federhaus sicher in Position und durch den bewussten Verzicht auf obere Brücken scheinen diese «fliegenden» Elemente, die mit Goldcabochons veredelt sind, zu schweben. So wird die Skelettierung des Uhrwerks hervorgehoben, ohne dabei seine Widerstandsfähigkeit zu beeinträchtigen. Als Kontrast zu den rhodinierten Rädern verleiht die goldene (5N-)PVD-Beschichtung der Titanplatine dem mechanischen Ensemble eine warme Note.


Die Transparenz von Saphir ermöglicht es, die gesamte Struktur des Uhrwerks der RM 75-01 Flying Tourbillon Sapphire vollständig sichtbar zu machen. Hierbei wird synthetischer Saphir für die Herstellung aller drei Gehäuseteile (Lünette, Mittelteil und Boden) verwendet.
Die Bearbeitung von Saphir ist hierbei eine echte technische Meisterleistung. Seine extreme Härte von neun auf der MohsSkala (2000 Vickers), die knapp hinter der von Diamanten liegt, macht ihn äusserst kratzfest, erlaubt aber nur Toleranzen im Mikrometerbereich hinsichtlich der perfekten Passform der einzelnen Komponenten. Die Herstellung eines dreiteiligen Gehäuses aus einem Block, der mehrere Dutzend Kilo auf die Waage bringt, erfordert mehr als 1000 Stunden, davon 40 Tage ununterbrochenes Schleifen. Ein Drittel dieser Zeit ist dem Polieren gewidmet – ein Prozess, der sich durch die Kurven und Säulen eines Richard-MilleGehäuses besonders komplex gestaltet.
Die Herstellung von farbigem Saphir durch die Einarbeitung von Metalloxiden in die Kristallstruktur war der zweite essenzielle Schritt für die Herstellung dieses Modells. Dieses Verfahren ist noch komplexer und heikler als die Herstellung von transparentem Saphir und erfordert eine äusserst präzise Kontrolle von Temperatur und Wachstumsgeschwindigkeit, denn schon die geringste Abweichung kann zu einer ungleichmässigen Farbgebung oder zu Bläschenbildung führen. Eine exakte Farbübereinstimmung zwischen verschiedenen Blöcken zu erreichen, bleibt deshalb eine grosse Herausforderung und eröffnet mit ihrer Komplexität völlig neue handwerkliche und kreative Horizonte der Haute Horlogerie.





Autor_Georg Weindl Bilder_Norbert Eisele-Hein

Willkommen im Reich der Sinne. Die norditalienische Stadt Modena betört seit Generationen Menschen mit Sinn für exklusive Genüsse. Die Kombination aus schönen und starken Autos von Ferrari, Lamborghini und Maserati und einer verführerischen Küche mit Aceto Balsamico und Parmigiano Reggiano ist weltweit einzigartig.




Vom Kuhstall zur Schatzkammer sind es nur wenige Schritte über den Asphalt. Es ist ja auch nicht irgendein Kuhstall. Aus der Milch wird bester Parmigiano Reggiano in Bioqualität gefertigt. Die wahre Attraktion der Familie Panini verbirgt sich aber in einer grossen Halle, vor der alte, raubeinige Traktoren Spalier stehen. Hier in der Emilia, dem weiten Land in der Poebene rund um Modena, gelten die Menschen als tüchtig und erfinderisch. Dass sie Vernunft und Leidenschaft bestens kombinieren können, dafür sind die Paninis das beste Beispiel. Zwischen Kuhstall und Käserei horten sie ihre weltberühmte Maserati-Kollektion. Gut 20 historische Modelle stehen dicht gedrängt in der Halle, dazu etliche deutsche und amerikanische Klassiker.
Jeder Maserati ist für sich ein Kunstwerk, eine Rarität und oft auch ein technischer Meilenstein. Sofort fällt der 420M Eldorado Special ins Auge, ein weisser Monoposto mit bunter Dekoration, mit dem Stirling Moss 1958 die 500 Meilen von Monza fuhr und der dank der Aufkleber des Eisherstellers Eldorado ein Pionier des Motorsportsponsorings wurde. Mit seinem 450 PS starken Achtzylinder schaffte er 350 km/h. Legendär sind auch der Tipo 61 Birdcage mit



seinem filigranen, nur 36 Kilogramm leichten Gitterrohrrahmen und der rote 6C34, mit dem Tazio Nuvolari 1934 die 24 Stunden von Le Mans gewann. Oder die hinreissenden Grantourismo mit dem 5000 GT von 1957, den sich damals der Schah von Persien mit einem Achtzylinder aufpäppeln liess, weil ihm der 3500 GT zu schwach war.
Dass diese Pretiosen bei Panini landeten, hat eine bemerkenswerte Vorgeschichte. 1996, kurz nachdem Fiat die notleidende Sportwagenschmiede von Alejandro de Tomaso übernommen hatte, landete die Kollektion beim Auktionshaus Brooks in London. Umberto Panini, der mit seinen Brüdern mit den berühmten Fussballbildchen reich wurde und in jungen Jahren bei Maserati arbeitete, ersteigerte die Sammlung und brachte sie zurück in die Heimat. Heute kümmern sich seine Söhne Giovanni und Matteo darum. «Wir machen hier auch viele Events und verbinden das auch mal mit einer Ausfahrt auf dem neuen Autodromo di Modena
bei Marzaglia, der dazu gemietet werden kann», erzählt Giovanni Panini. Die rustikale Lage in dem grossen Gutshof Hombre auf dem flachen Land auf halbem Weg zwischen Modena und Maranello ist nicht untypisch. Die Gegend wirkt auf den ersten Blick unspektakulär und scheint vor allem geprägt vom Fleiss der Handwerksund Industriebetriebe.
Das ist der Boden, auf dem Erfolgsgeschichten wie die von Ferrari, Lamborghini und Maserati gedeihen konnten. Terra di Motori nennen sie heute die Region um Modena, das Land der Motoren. Fast Cars und Slow Food ist der Slogan, der die speziellen Qualitäten auf den Punkt bringt. Die grossen Fabriken von Ferrari und Lamborghini sind begehrte Anziehungspunkte und besitzen grosse offizielle Museen. Spannender und charmanter als diese kommerziellen Inszenierungen sind die privaten Sammlungen, durch die die Passion der Besitzer eine ganz andere, persönlichere Atmosphäre schafft und nicht nur schöne Autos, sondern auch Geschichten zu erleben sind.
Unsere Tour bringt uns auf der schmalen Landstrasse Richtung Modena, auf der vielbefahrenen Tangenziale nach Norden und über Nonantola bis Sant`Agata vorbei an der modernen und gut bewachten Lamborghini-Fabrik bis zu einem unscheinbaren Dorf nördlich von Bologna. Unterwegs sorgen Testfahrer von Lamborghini mir ihren röhrenden Huracáns und Aventadors für Abwechslung.
An der Strada Provinciale nördlich von Funo di Argelato steht ein flacher Gewerbebau hinter einem weiten Parkplatz. Und der wäre eigentlich nichts Besonderes in dieser Gegend, wäre da nicht die Tafel mit Ferruccio Lamborghini Museo über dem Eingang. Das private Museum der Familie Lamborghini bietet eine überraschend vielseitige Begegnung mit dem Leben des Firmengründers, der am 28. April 2016 bereits seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte. Gleich hinter dem Eingang lauert Ferruccios privater roter Miura SV. Für den Boliden mit einer Laufleistung von 32’000 Kilometern würden reiche Sammler viele Millionen zahlen. Perfekt aufbereitet ist die Geburt der Lamborghini-Sportwagen. Ferruccio war in den 1960er-Jahren ein erfolgreicher Traktorenproduzent und leistete sich einen Ferrari 250 GTE. «Weil die Kupplung immer wieder Probleme machte, baute mein Onkel einfach eine Kupplung von seinen Traktoren ein», schmunzelt Fabio Lamborghini. Enzo Ferrari war nicht begeistert und soll darauf erwidert haben: «Das Auto ist in Ordnung. Das Problem ist, dass du mit Traktoren umgehen kannst, aber nicht mit einem Ferrari.» Die Replik kam rasch. Lamborghini wollte seinen eigenen Sportwagen und liess den Designer Franco Scaglione einen futuristischen Prototyp zeichnen. «Bevor der 350 GTV als erster Lamborghini 1964 in Serie ging, musste er auf Anweisung meines Onkels noch umgestaltet werden, damit er europäischer und eleganter wirkte», erzählt Fabio Lamborghini. Der Prototyp ist hier genauso ausgestellt wie der ungeliebte Ferrari, den sie ohne Räder aufgebockt haben, und das klassisch gezeichnete Serienmodell des GTV.
Erst nach Ferruccios Ausstieg 1972 verschrieb sich das Lamborghini-Design der Avantgarde und dem exaltierten Auftritt.


Ein Highlight des Museums ist auch das Papamobil, eine Art XXL-Golfwagen in Weiss mit einem erhöhten Rücksitz, mit dem Johannes Paul II. und Benedikt XVI. im Sommersitz Castel Gandolfo chauffiert wurden. Es fällt schon schwer, das Museum, das auch noch mit gut 1000 privaten Fotos ausgestattet ist, zu verlassen. Aber in der Terra di Motori gibt es noch andere Attraktionen. Auf dem Weg übers flache Land zurück gönnen wir uns einen Abstecher in ein Lokal, das auch die Leute von Lamborghini und Maserati schätzen. In der Osteria di Rubbiara kann man nicht nur die echte Modeneser Küche in nostalgischem Ambiente goutieren. Die Familie Pedroni zählt zu den besten Aceto-BalsamicoProduzenten in der Region. Auch der hausgemachte Lambrusco und die Destillate sind gute Gründe für den Zwischenstopp.
Zurück in Modena begegnen wir der Maserati-Fabrik und ein paar Ecken weiter leuchtet ein knallgelbes Bauwerk, das seit 2012 zu den Hauptattraktionen der Stadt gehört. Das Museo Enzo Ferrari, dessen Dach eine Motorhaube symbolisieren soll, besteht aus dem hypermodernen Neubau und dem einstigen Elternhaus von Enzo, das er in jungen Jahren verkaufte, weil er Geld für den Motorsport benötigte. Im Vergleich zu Panini und Lamborghini


ist das Ferrari-Museum ein echter Zeitsprung. Riesige Videopräsentationen, Fahrsimulator und Fanshop gehören heute zum Infotainment. Das Museum ist thematisch zweigeteilt. Im Altbau stehen Motoren im Mittelpunkt und es sind etliche Exponate aus der Formel 1 und der Serienproduktion ausgestellt. Im Neubau läuft derzeit die Ausstellung mit dem Titel «Roter Teppich», bei dem es ganz um Ferrari und Kino geht. Unverzichtbar ist da der 308 GTS aus der US-Serie Magnum. Das weisse 250 GT Cabrio von 1957 war das Lieblingsauto von Marilyn Monroe. Mit dem 375 America war Sofia Loren in dem Film «Der Knabe auf dem Delphin» 1957 unterwegs. Der weisse Testarossa wurde für Miami Vice zur Verfügung gestellt, nachdem die Hauptdarsteller vorher in einem Fake Daytona Spider auf Corvette-Basis gefahren sind, was Ferrari logischerweise gar nicht begeisterte.
Man kann Modena nicht verlassen, ohne über die Piazza del Duomo spaziert zu sein und sich mit den kulinarischen Qualitäten anzufreunden. Die Salumeria Giusti unter den Bögen der Via Farini ist ein winziges Epizentrum des guten Geschmacks. Ein enger Laden, in dem sich
Ferrari www.ferrari.com
Lamborghini www.museolamborghini.com
Panini www.paninimotormuseum.it
Auto Moto Sassuolo www.cybermotorcycle.com/ contributors/ames-museum-it.htm
www.modenatur.it
Schinken, Salami, Parmigiano und Aceto Balsamico stapeln und man im kleinen Nebenzimmer entsprechend gut tafeln kann. Die Topadresse in der Stadt ist derzeit die mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Osteria Francescana in der Via Stella. Der Küchenchef Massimo Bottura ist seit Kurzem auch Markenbotschafter für Maserati. Küche und schnelle Autos gehören hier eben zusammen wie Aglio und Olio.
Unser letzter Ausflug führt uns in die Nähe der Ferrari-Zentrale, in eine ganz und gar unromantische Gegend. Zwischen den zahllosen Keramikfabriken in Sassuolo versteckt sich das winzige Privatmuseum dreier auto- und motorradverrückter Sammler.
AMES Auto Moto d’Epoca Sassuolo heisst die Sammlung, deren rare Versionen von Cinquecento, Goggo und Messerschmitt einen erfrischenden Kontrast zu all den Supersportwagen rund um Modena setzen. Die Sammlung erzählt sehr anschaulich, wie kreativ die Designer in den Nachkriegsjahren waren – und wie damals mit einem Bimbo 46, dem kleinsten Auto der Welt, gefahren werden konnte. Mit einem 125er-Motor mit 4.5 PS ging das immerhin 50 km/h schnell. Nur für den Einstieg würde man heute einen Yoga-Kurs zur Vorbereitung brauchen.



Ein Paradebeispiel für ein Optimum an Technologie und Leistung: der Hybrid-Supersportwagen F80


Die Anlehnung an den Rennsport ist unverkennbar, zum Beispiel durch den aktiven Spoiler beim Testarossa.
Autorin_Anja Betting Bilder_ Ferrari Media Centre
Spitzenperformance der Zukunft. Mit seinem ersten vollelektrischen Modell erweitert Ferrari seine Hochleistungs-DNA um eine neue Dimension –kraftvoll, präzise und kompromisslos visionär.
Ferrari bewegt sich mit seinem neuesten Werk, Codename «Elettrica», nicht in fremden Gefilden – im Gegenteil: Die Wurzeln dieses Modells reichen tief in die jüngere Geschichte des Traditionsunternehmens aus Italien zurück. Bereits 2009 begann die Marke, Elektrifizierung als Teil ihrer eigenen DNA zu verstehen. Mit dem LaFerrari wurde 2013 der erste grosse Meilenstein gesetzt, gefolgt von erfolgreichen High-Performance-Hybridmodellen, die heute mehr als die Hälfte aller Verkäufe ausmachen. Mit dem Elettrica folgt nun der nächste logische Schritt: das erste vollelektrische Modell der Marke.
Trotz der langjährigen Expertise im Hybridbereich stellt ein reines Elektrofahrzeug eine völlig neue Disziplin für Ferrari dar. Elektrifizierung kennt man in Maranello, reine Elektromobilität jedoch folgt eigenen Regeln, eigenen Herausforderungen und einem anderen Anspruch. Und genau deshalb geht die Marke diesen Schritt mit besonderer Ernsthaftigkeit und technischer Akribie. Jede wesentliche Komponente, von der Batterie bis zu den E-Achsen, wird im eigenen Haus gefertigt, intern getestet und präzise aufeinander abgestimmt. So entsteht ein Elektroauto, das nicht nur den Namen Ferrari trägt, sondern die Ingenieursphilosophie der Traditionsmarke in eine neue Antriebsform übersetzt.
Dass Ferrari die Enthüllung von Oktober 2025 auf das erste Halbjahr 2026 verschoben hat, unterstreicht genau diesen Anspruch.

Das Chassis des Elettricas –mit vollständig im Boden integrierter Batterie

Kein umgebauter Verbrenner, sondern ein von Grund auf neu gedachtes HochleistungsEV-Layout: Die integrierte Antriebseinheit bündelt Motor, Getriebe und Elektronik in einer tragenden Struktur.
Die Marke folgt keinem äusseren Tempo. Echte Fortschritte werden erst dann präsentiert, wenn sie den internen Massstäben standhalten. Erst wenn alle Parameter stimmen, geht Ferrari in die Vollen.
Schon das vorgestellte Chassis zeigt, wie konkret Ferrari diesen Anspruch umsetzt. Ein kürzerer Radstand, eine fahrerzentrierte Sitzposition und eine vollständig im Boden integrierte Batterie schaffen eine Architektur, die Stabilität, Präzision und Dynamik neu definiert. 75 Prozent recyceltes Aluminium, eine Vielzahl patentierter Lösungen und eine optimierte Gewichtsverteilung machen deutlich: Ferrari will nicht nur ein weiteres Elektroauto bauen –
Ferrari will Massstäbe setzen. Unter der noch verhüllten Karosserie arbeitet zudem eine Antriebstechnologie, die selbst im Kreis der Supersportwagen neue Akzente setzt. Zwei E-Achsen mit insgesamt vier Elektromotoren erzeugen über 1000 PS und katapultieren den Elettrica in etwa 2.5 Sekunden auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei rund 310 km / h. Eine 122-KilowattstundenBatterie, die ebenfalls im eigenen Haus entwickelt wurde und zu den energiedichtesten ihrer Klasse gehört, soll Reichweiten von über 530 Kilometern ermöglichen. Hinzu kommt ein progressives Leistungsstufensystem, das eine nahezu durchgehende, linear ansteigende Beschleunigung erzeugt – gewissermassen das elektrische Pendant zu dem Schubgefühl, das Ferrari-Fahrer seit Jahrzehnten fasziniert.
Auch beim Klang wählt Ferrari bewusst einen eigenen Weg. Anstatt künstliche Verbrennergeräusche zu simulieren, werden die realen Vibrationen des Antriebsstrangs aufgegriffen und verstärkt. So entsteht eine gänzlich neue akustische Signatur. Während Batterietechnologie und Sound bereits eine grobe Richtung vorgeben, bleiben andere Aspekte wie die Karosserie, der Innenraum und zahlreiche technische Details noch im Dunkeln. Nur so viel sei verraten: Das Modell wird ein Viertürer, dessen Design gemeinsam mit dem renommierten Studio «LoveFrom» und dessen Gründer Jony Ive, seines Zeichens früherer Chefdesigner bei Apple, entwickelt wird. Bis zur Enthüllung 2026 bleibt also viel Raum für Spekulation – und ebenso viel für die Erwartung, dass Ferrari erneut neue Massstäbe setzen wird.





IEinst geplant und entwickelt für Formel-1-Rennfahrer, wird die Driver Suite von SCHULER nun auch exklusiv für den Privatgebrauch gebaut.
Autorin_Marie Martin Bilder_SCHULER Fahrzeugbau GmbH
m internationalen Motorsport stehen mobile Bauten aus dem Hause SCHULER seit Jahrzehnten als stille Ikonen für Exzellenz. Wer in den exklusivsten Rennserien zu Hause ist, weiss: kaum ein Topteam, das nicht von SCHULER begleitet und ausgestattet wird. Präzision, kompromisslose Qualität und ein tiefes Verständnis für das Luxussegment sind hier keine Versprechen, sondern gelebter Standard.
Was selbst Kenner oft nicht wissen: Abseits der Motorsportwelt entstehen bei SCHULER mobile Architekturen, die als diskrete Raritäten gelten. Massgefertigte Einzelstücke, fernab jeder Serienproduktion – geschaffen für eine Klientel, die Einzigartigkeit nicht sucht, sondern voraussetzt.
Zu diesen besonderen Kreationen zählt die Driver Suite, intern liebevoll als «die Yacht für das Land» bezeichnet – und genau so fühlt sie sich an. Ein mobiles Luxusapartment, das nicht transportiert wird, sondern reist. Zwölf elegant integrierte Pop-outs entfalten eine beeindruckende Grosszügigkeit und verwandeln Mobilität in Raum. Ein Refugium für Bewohner und Gäste gleichermassen. Offen, souverän, kompromisslos.
Die Driver Suite ist kein Objekt. Sie ist ein Statement für Freiheit, Privatsphäre und eine neue Definition von Luxus: unabhängig vom Ort.



Im Inneren offenbart sich ein kompromissloser Anspruch an Materialität und Atmosphäre. Verarbeitet werden ausschliesslich handverlesene Edelholzoberflächen und feinste Natursteine, deren Haptik und Tiefe an klassische Yachten und private Residenzen erinnern. Jeder Raum ist bewusst komponiert, jede Oberfläche ein Statement zeitloser Wertigkeit.
Ein fein abgestimmtes Lichtkonzept inszeniert die Architektur je nach Moment und Stimmung. Die gesamte Raumbeleuchtung, die Klimatisierung sowie die Medien- und Haustechnik werden intuitiv über IPads gesteuert – diskret, präzise und vollkommen mühelos.
Selbstverständlich ist jede Driver Suite ein Unikat. Materialien, Oberflächen, technische Ausstattung und Raumkonzepte werden individuell auf die Wünsche und den Lebensstil ihrer Eigentümer abgestimmt. Ganz wie im Claim des besonderen Unternehmens: «Outstanding Mobile Solutions».
Mehr Informationen zu dieser exklusiven Rarität finden Sie unter www.driver-suite.com.






PX8 S2 MCLAREN
EDITION KOPFHÖRER
In Zusammenarbeit mit McLaren Automotive und dem McLaren Formula 1 Team entwickelt, vereint der Px8 S2 McLaren Edition die akustische Expertise von Bowers & Wilkins mit McLarens Design- und Ingenieursqualität.

BBENTLEY LIMITED EDITION LUGGAGE SE
Das limitierte Luggage Set zum neuen Continental GT Speed besteht aus Weekender, Rucksack und Washbag aus feinstem italienischem Leder. Alle drei Teile sind mit dem geprägten Bentley-Emblem versehen und werden in Bentley Dust Bags geliefert. Erhältlich in Gravity Grey mit Akzenten in Mandarin, Kingfisher oder Hotspur. Die streng limitierte Edition wird nur für diese Saison produziert.
AUTOMOBILI LAMBORGHINI.
PAST. PRESENT. FUTURE. Eine luxuriöse Box in einer exklusiven limitierten Auflage, die die Geschichte von Lamborghini erzählt: Vom Miura bis zum Abschied von Ferruccio, vom 60-jährigen Jubiläum bis zur Zukunftsvision der Marke ist dieses wertvolle Buch über Lamborghini eine Hommage an eine der weltweit führenden italienischen Marken.


RECARO X PORSCHE GAMING-STUHL-PEPITA
Exklusiver Porsche-GamingStuhl in Zusammenarbeit mit RECARO. Für komfortable performance – ob beim Gaming oder im Homeoffice. Gaming Chair im edlen Pepita-Look.

Elegantes Set für den stilvollen Zigarren genuss. Das Set wird in einer charakteristischen Rolls-Royce-Collection-Verpackung geliefert und ergänzt eine Zigarrenaufbewahrungsbox sowie weitere exklusive Accessoires perfekt.
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Sportlicher Chronograph mit präzisem Quarzwerk, satiniertem Edelstahlgehäuse und markantem Carbon-Zifferblatt. Leuchtende Zeiger und Indizes, Chronographen funktionen mit Datumsanzeige und Tachymeter sowie ein Kalbs lederarmband runden das Design ab. Wasserdicht bis 10 ATM.
BUGATTI-SONNENBRILLE
Die Collection Four von Bugatti Eyewear wurde im Rahmen einer exklusiven Preview am Rande der Mailänder Brillenmesse präsentiert.


MMERCEDES-BENZ-G-KLASSE-KOFFER
Der schwarze Hartschalenkoffer aus Polycarbonat greift das ikonische Design der Reserveradabdeckung der G-Klasse auf. Im Inneren sorgen praktische Fächer für eine übersichtliche Organisation, während TSA-Zahlenschlösser, Teleskopstange und vier Rollen komfortables Reisen ermöglichen. Ein markantes Statement für Liebhaber der legendären G-Klasse.


des Ladevorgangs, Kontrollleuchten zeigen den Ladezustand an. Alternativ können Geräte über das integrierte USB-C-Kabel geladen werden –aufladbar über ein Tesla-Ladedock oder jeden USB-C-Anschluss.


Am 3. August 1935 wurde Österreichs visionärstes Strassenbauprojekt eröffnet. Heute ist die Grossglockner Hochalpenstrasse das grösste Denkmal der Republik und ein Symbol für technischen Mut, landschaftliche Schönheit im Hochgebirge und nationale Identität.
Huebscher
Autor_Urs
Bilder_grossglockner.at


Was am 3. August 1935 mit Böllerschüssen, Festmessen und internationaler Aufmerksamkeit begann, ist heute nicht nur eine der spektakulärsten Panoramastrassen Europas, sondern auch ein Symbol für österreichischen Pioniergeist, das alpine Österreich sowie den Versuch der bestmöglichen Verbindung von Natur, Technik und Tourismus. Vor 90 Jahren wurde mitten in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Grossglockner Hochalpenstrasse feierlich eröffnet. Ein visionäres Projekt schuf 3000 Arbeitsplätze und verband –erstmals in dieser Form – den Norden und Süden Österreichs über die majestätische Alpenkulisse der Glocknergruppe und die Hohen Tauern, ein Gebiet, das Anfang der 2000er-Jahre als Nationalpark Hohe Tauern auch international anerkannt wurde.

In den vergangenen Jahren wurde sie mit viel Verantwortungsbewusstsein als Nationalparkstrasse und Besucherlenkung weiterentwickelt – mit konkreten Massnahmen im Umwelt-, Natur- und Klimaschutz sowie einer eigenen Umwelt-Governance. Dabei wurden zahlreiche emissionssenkende Massnahmen umgesetzt: von der Einführung eines Nachtfahrverbots, Fahr-Langsam-Kampagnen und dem Aufstellen von Radargeräten über die Förderung alternativer Antriebstechnologien wie der Elektromobilität durch die Errichtung von E-Tankstellen und die Einführung reduzierter ETarife bis zur Errichtung von 15 Ausstellungen entlang der Strasse, die sich im Sinne eines zeitgemässen Edutainments überwiegend mit dem Nationalpark, der Flora und Fauna und der Geschichte beschäftigen. Die Grossglockner Hochalpenstrasse wurde darüber hinaus im Juli 2015 unter Denkmalschutz gestellt und besetzt somit als eines der bedeutendsten Ausflugsziele Österreichs seit exakt zehn Jahren auch den Platz als flächenmässig grösstes Denkmal der Republik.
DENKMALGESCHÜTZTE HOCHALPENSTRASSE
Der höchste Gipfel Österreichs, der 3798 Meter hohe Grossglockner, ist eine wahre Bergmajestät, der von zahlreichen Dreitausendern umringt wird. Als Bruderberg des heiligen Kailash in Tibet gilt der Glockner als Kraftort mit magischer Ausstrahlung. Schon vor über 80 Jahren wurde die Grossglockner Hochalpenstrasse an seinem Fusse erbaut. Heute zählt die schönste Panoramastrasse Europas zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in den Alpen. Mit dem Auto geht es ganz bequem auf die 2369 Meter hohe Kaiser-FranzJosefs-Höhe, wo der Gipfel zum Greifen nahe erscheint. Hier kann man auch den längsten Gletscher der Ostalpen auf einem kleinen Spaziergang entdecken. Schneeballschlachten, Ausstellungsbesuche und Wildtierbeobachtungen versprechen ein wahrlich fürstliches Vergnügen.
Die Grossglockner Hochalpenstrasse ist ein grandioses Beispiel für gigantische Strassenbaukunst: Weil sie bis auf 2571 Meter hoch hinauf und in das Herz des Nationalparks Hohe Tauern führt. Weil sie an der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe in unmittelbarer Nähe des höchsten Bergs Österreichs und hoch über der Pasterze, dem längsten Gletscher der Ostalpen, endet. Und weil sie die schönste Panoramastrasse in Europa und die legendärste Nord-Süd-Verbindung über die Alpen ist. Sie ist eine Ausflugsstrasse der Superlative mit 15 kostenlosen Ausstellungen, Murmeltieren, Steinböcken und Wasserfällen am Wegesrand sowie den schönsten Logenplätzen der Alpen.



Maybach ist bekanntlich die Königsklasse von Luxus und Komfort. Was wäre, wenn es nun eine Möglichkeit gäbe, diese auch auf dem Wasser zu erleben?




Autorin_Nathalie Becker
Die Antwort auf diese Frage liefert der neue Maybach Ocean Club, gegründet von der Splendid Sea AG in Zusammenarbeit mit Maybach. Dieser Private Members Club für Superyachten bietet seinen Mitgliedern Zugang zu einer exklusiv entwickelten Yacht von Dölker + Voges sowie zu kuratierten Reisen zu ausgewählten Zielen und einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten.
Der Star dieses Konzepts ist die «Beyond Horizons» – eine Yacht der Extraklasse, die in enger Zusammenarbeit mit dem Designteam von Mercedes-Benz entworfen wurde. Mit 155 Metern Länge ist sie eine der grössten Yachten ihrer Art und mit ihrer langgestreckten Silhouette ein architektonisches Meisterwerk. Selbst der Bug
der Yacht wirkt beinahe monumental und greift die klassische Formsprache Maybachs auf, die sich durch die Material- und Farbwahl auch im Interieur fortsetzt.
Die 30 gleich grossen Suiten plus sechs zusätzlichen Gästesuiten für Familie und Freund*innen sind mit ihrer Weitläufigkeit bewusst auf Komfort und Privatsphäre ausgelegt und verfügen über ihren eigenen Aussenbereich. Bodentiefe Fenster lassen Licht und den Horizont ins Innere strömen und schaffen einen sanften Übergang zur Umgebung. Materialien und Farben wie warme Cremetöne, ruhige Oberflächen sowie dezente Metallakzente orientieren sich klar an der Maybach-Welt und vermitteln selbst auf hoher See das Gefühl, in einem Maybach zu sitzen.



Der wichtigste Punkt beim Entwurf dieser Yacht war jedoch der Clubgedanke. Jeder Raum folgt der gleichen gestalterischen Logik, kein Raum wirkt zweitrangig und keine Suite ist einer anderen überlegen. Es wurde bewusst ein Gleichgewicht geschaffen, um Luxus für alle Mitglieder gleichwertig zugänglich zu machen.
Der Maybach Ocean Club versteht sich zudem als kuratierte Gemeinschaft. Die Mitgliedschaft gewährt Zugang zu einer Suite für vier Wochen pro Jahr. Diese ist nicht fest zugewiesen, sondern wird pro Aufenthalt neu vergeben. Dadurch entsteht eine besondere Dynamik. Die Mitglieder begegnen sich auf Zeit und teilen Erlebnisse, Gespräche und Aufenthaltsorte. So wird die Yacht zu einem Treffpunkt, der sich immer wieder neu zusammensetzt, und bildet eine ideale Alternative zum Besitz einer eigenen Yacht.
Geplant sind Reisen rund um Veranstaltungen wie den Grand Prix von Monaco oder die Filmfestspiele von Cannes. Auf diese Weise entsteht ein ausgeglichener Rhythmus. Im Sommer schippert die Yacht durch das Mittelmeer und im Winter rund um Mittelamerika und die Karibik. Mitglieder werden auf diesen Reisen von exzellentem Service begleitet. Dazu gehören
ein Personal Trainer, medizinisches Fachpersonal, Longevity-Expert*innen sowie weltberühmte Spitzenköch*innen. Der Concierge-Service bietet zusätzlich zu den geplanten Reiserouten ausgewählte Erlebnisse an Land, beispielsweise eine Trüffelsuche, sowie eine Sternbeobachtung in St. Lucia an. Um den ultimativen Komfort bei An- und Abreisen zu garantieren, ist ausserdem für Limousinen- oder Helikoptertransfers gesorgt.
Für eine unvergessliche Zeit an Board der «Beyond Horizons» sind zusätzlich weitere Annehmlichkeiten wie ein grosszügiges Spa mit Behandlungsräumen, Sauna, Wellnessbereichen und modernsten Fitnessgeräten geboten, die das Urlaubsgefühl neben einem weitläufigen Beachclub inklusive Infinitypool, direktem Zugang zum Meer und Wasserspielzeugen wie JetSkis und Seabreachers perfekt machen.
Mit der für 2029 geplanten Auslieferung der «Beyond Horizons» inklusive Begleitschiff schliesst sich ein historischer Kreis. Aus der Pionierzeit, in der MaybachMotoren zu den leistungsstärksten ihrer Zeit zählten, entsteht heute eine Superyacht, die den Traum vom unendlichen Horizont nach höchsten Standards der maritimen Branche verwirklicht.

Wilhelm Maybach arbeitete erst als technischer Direktor bei der Daimler-Motoren-Gesellschaft. Hier entwickelte er den ersten Mercedes und beendete allmählich das Kutschenzeitalter.
Maybach entwickelte ab 1886 gemeinsam mit Gottlieb Daimler den ersten Bootsmotor, der mit Benzin angetrieben wurde.
1909 gründete er gemeinsam mit seinem Sohn Karl Maybach, der bis zu diesem Zeitpunkt als Praktikant bei der Daimler-Motoren-Gesellschaft tätig war, sein eigenes Unternehmen: die «Luftfahrzeug-Motorenbau GmbH». Karls erstes eigens entwickeltes Automobil «W1» basierte auf einem Mercedes.
Karl Maybachs Genauigkeit und Besessenheit mit technischer Perfektion waren Auslöser für Maybachs hohen Anspruch an Qualität, der bis heute zu den wichtigsten Werten Maybachs zählt.
Es ist keine Überraschung, dass der Flughafen immer wieder zum besten Airport der Welt gewählt wird. Der Hub ist bekannt für seinen reibungslosen Transit, den erstaunlichen JewelKomplex und sein makelloses Ambiente.
Autor_Urs Huebscher
Bild_Singapore Tourism Board

Der Changi Airport begründet nicht nur Singapurs Status als Luftfahrtdrehkreuz von Weltrang, er ist auch selbst eine regelrechte Reisedestination. Singapurs wichtigster Flughafen wurde bereits mehrfach ausgezeichnet und bietet eine Vielzahl spannender Aktivitäten mit seinen Gastronomie-, Einkaufs- und Unterhaltungsangeboten. Der Flughafen besteht aus vier Terminals und dem Jewel Changi, einem zehnstöckigen Lifestyle-Zentrum, das an die Terminals 1, 2 und 3 angrenzt – eine beeindruckende Fusion aus Kunst, Architektur und Natur. Ob man Singapur nur auf der Durchreise besucht oder eine Woche im tropischen Paradies verbringt: Der Changi Airport verzaubert vom ersten Moment an.
UMGEBEN VON NATUR
Genau wie Singapur, das weltweit als «Gartenstadt» bekannt ist, beheimatet der Changi Airport üppige Grünanlagen und Gärten, in denen sich Reisende nach einem langen Flug erholen und sich die Beine vertreten können. Der wohl eindrucksvollste Bereich des Flughafens ist das Jewel Changi mit dem spektakulären HSBC Rain Vortex, einem 40 Meter hohen Indoor-Wasserfall, der von tropischen Pflanzen und über 2000 Bäumen umgeben ist. Zu den kleineren, aber ebenso beeindruckenden Bereichen gehören der Butterfly Garden im Terminal 3, der Sunflower Garden im Terminal 2 sowie der Cactus Garden im Terminal 1, wo es über 100 Arten von Kakteen und Wüstenpflanzen gibt. Naturliebhaber können dort ihr Wissen über die Wunder der Natur vertiefen und an der Emergence Enclosure Schmetterlingen beim Schlüpfen aus dem Kokon zusehen.

SPASS FÜR DIE GANZE FAMILIE
Im Changi Airport kommt nie Langeweile auf. Jedes Flughafenterminal verfügt über seine eigene Auswahl an familienfreundlichen Aktivitäten, darunter Indoor-Spielplätze in den Terminals 1 und 3, die höchste Rutsche der Insel (im öffentlichen Bereich von Terminal 3) und die Family Zone im Terminal 2. Familien mit Jugendlichen können in den Entertainment Corner im Terminal 4 gehen, wo sie Xbox-KinectSpiele und Vintage-Spielautomaten erwarten, oder einen Film in einem von Changis zwei Kinos (in den Terminals 2 und 3) anschauen. Oder begeben Sie sich mit der ganzen Familie ins oberste Stockwerk des Jewel und tollen Sie ausgelassen im Canopy Park. Dieser 14’000 Quadratmeter grosse Bereich ist voller aufregender Attraktionen, von Gartenlabyrinthen bis hin zu von Nebel umwobenen Spielwiesen.
OPULENTE SPEISEN UND SHOPPINGTOUREN
Sinnesfreuden erwarten Sie im Changi Airport – Sie haben die Qual der Wahl bei Speiselokalen und Einkaufsmöglichkeiten. Allein das Jewel Changi beherbergt über 100 Speiselokale, von denen über 30 rund um die Uhr geöffnet sind. Die vier Terminals verfügen jeweils über ihre eigene Auswahl an Restaurants und verschiedene Gastronomiebereiche. Auch eine Kostprobe von Singapurs Status als Shopping-Paradies lässt sich hier geniessen: Im gesamten Airport erwarten Sie internationale Marken von Apple bis Zara.
Der Flughafen ruht sich jedoch nicht auf seinen Lorbeeren aus, sondern verwandelt sich laufend in einen Flughafen der Zukunft, indem er passagierfreundliche wie technische Verbesserungen einführt. Dank des passlosen biometrischen Abfertigungssystems, das sowohl für Einheimische als auch für ausländische Besucher konzipiert ist, dauert die Ausreiseabfertigung aktuell nur noch zehn Sekunden.




Autor_Beat Krenger
Bilder_The Row
Alles, was die Zwillinge Ashley und Mary-Kate Olsen anfassen, wird zu Gold. Ihr Modelabel The Row verkörpert den Zeitgeist auf höchstem Niveau. Jeder Entwurf ist nicht nur extrem schlicht, sondern auch extrem kostbar.
Wann ist ein Pullover mehr als nur ein Pullover? Dazu braucht es edle Kaschmirwolle, eine makellose Passform und Stricktechnik sowie ein dezent eingenähtes Etikett mit dem Versprechen, damit Zutritt zu einem exklusiven Club zu erhalten. The Row fertigt solche Pullover an – für 2000 Franken das Stück.
Die zaghaften Anfänge als Promi-Designermarke, gegründet von Ashley und Mary-Kate Olsen, sind längst vorbei. Nach einem abgebrochenen Studium an der New York University gründeten die eineiigen Zwillinge im Jahr 2005 The Row. Der Name ist eine Anspielung auf die Savile Row in London, die für ihre Schneiderkunst bekannt ist.
Der Triumphzug des Labels hat neben hohen Qualitätsansprüchen auch mit der gezielten Verknappung des Angebots zu tun. So wird der Bestseller des Hauses, die MargauxHandtasche, aufgrund einer Warteliste und ihres Investitionspotenzials bereits als «die neue Birkin» gehandelt.
Das Engagement für ethische Herstellung in Kleinserie trägt zur exzellenten Ausstrahlung der Marke bei. Durch die Produktion in Italien werden faire Löhne und sichere Arbeitsbedingungen für die Handwerker gewährleistet.
LAUFSTEG STATT HOLLYWOOD Mittlerweile ist The Row ganz oben in der Luxusliga angekommen und wird im gleichen Atemzug mit Hermès, Chanel und Loro Piana genannt. Und das nur 20 Jahre nach dem Sprung ins Ungewisse, der von zahlreichen Fachleuten belächelt wurde.
Was durch den enormen Erfolg des Labels oft in den Hintergrund rückt: Ashley und Mary-Kate waren einst als Kinderstars mindestens genauso berühmt wie Leonardo DiCaprio. Selbst als sie mit Anfang 20 endgültig der Schauspielerei den Rücken kehrten, blieben sie – unfreiwillig – Dauergäste in der Klatschpresse.
Die heute 39-jährigen Schwestern ziehen die Anonymität dem Rampenlicht vor, wurden sie doch bereits als Kleinkinder unerbittlich vermarktet, angefangen mit der US-Fernsehserie «Full House», in der sie sich die Rolle von Nesthäkchen Michelle Tanner teilten.
Kaum waren die Mädchen sechs Jahre alt, gründeten deren Eltern die Firma Dualstar Entertainment mit dem Ziel, so viel Geld wie nur möglich mit den Zwillingen zu machen –vor allem durch Heimvideo-Spielfilme und Kleiderkollektionen bei Walmart. Später folgten Puppen, Make-up, eine Zeitschrift, Parfüms, Brettspiele und viele andere Produkte für Teenager.
Ashley und Mary-Kate ernteten den Erfolg, den Allgegenwärtigkeit mit sich bringen konnte. Doch der Preis war hoch: Paparazzi, die sie auf Schritt und Tritt verfolgten, aufdringliche Fans und Hasskommentare unter den Sensationsgeschichten in den Boulevardmedien. Als sie mit 18 Jahren selber die Leitung übernahmen, erzielte das Olsen-Imperium Berichten zufolge einen Umsatz von über einer Milliarde US-Dollar.
Viele Entwürfe von The Row spiegeln den persönlichen Stil der Schwestern wider. Dem grossen Publikum sind vor allem ihre eigenwilligen Bohème-Outfits in Erinnerung geblieben: bodenlange, zeltartige Mäntel in Anti-Farben wie Beige, Schwarz und Grau, flache Lederschuhe, riesige Sonnenbrillen und überlange Schals, die um das wallende Haar gewickelt werden. So hat sich ihre Ästhetik zu einer Uniform der selbstbewussten, vermögenden, weltgewandten New Yorkerin entwickelt.

GEHEIMNISVOLLE AURA
Bis heute sind die Zwillinge in den sozialen Medien kaum präsent, ihr Leben bleibt geheimnisumwittert. Ihre seltenen öffentlichen Auftritte geben Anlass für Spekulationen. In einer Welt, die rund um die Uhr von Nachrichten und Social Sharing dominiert wird, macht das scheinbare Desinteresse an dem sie umgebenden Zirkus die zwei Frauen nur noch faszinierender. Logos sucht man bei The Row vergeblich. Das DesignDuo hat es nicht nötig, ihre Kollektionen marktschreierisch anzupreisen. Mund-zu-Mund-Propaganda ist ohnehin viel cooler –und effektiver, um die Verkäufe anzukurbeln. Der maximale Erfolg von Quiet Luxury in den letzten Jahren beweist, dass ein wachsendes Publikum in qualitativ hochstehende Bekleidung investiert.
Wenn Ashley und Mary-Kate über ihre Entwürfe sprechen, dann tun sie das überlegt und liebevoll, mit dem nötigen Respekt für eine Materie, die sie als geschätztes Handwerk verstehen. Für jedes Kleidungsstück und Accessoire, das ihre Handschrift trägt, ist ihnen nur das Beste gut genug. Was modern wirkt, wird durch die Art und Weise definiert, wie ihre Kundschaft die Kleidung trägt. Die Modernität von The Row bedeutet, zu sich selbst zu stehen. Marina Larroudé, jahrelang Chefeinkäuferin bei Barneys New York, wo The Row die meistverkaufte Konfektionsmarke war – beliebter als Prada, Gucci oder Saint Laurent – erinnert sich: «Eines Tages kam eine Kundin herein und wollte 30 simple Pullover von The Row – richtig verstanden: 30 Stück von demselben Pullover, in verschiedenen Farben. Sie kaufte alles, was wir in ihrer Grösse vorrätig hatten. Kostenpunkt: 30’000 Dollar.» Damals wurde Larroudé schlagartig klar: «Eine superreiche Frau in New York kauft bei The Row so ein wie wir bei Uniqlo.»
Die aktuelle Frühlingskollektion setzt auf dezente Farbkontraste.

ABSTURZ UND AUFSCHWUNG
Im Sommer 2019 folgte nach einem langen Höhenflug eine unsanfte Landung. Barneys meldete Insolvenz an, notabene jenes legendäre Kaufhaus, bei dem das Label regelmässig Rekordumsätze erzielt hatte. Über Nacht standen die Olsen-Zwillinge mit einem Verlust von 3.7 Millionen US-Dollar als grösster Einzelgläubiger da. Nach dem finanziellen Debakel verliess der damalige The-Row-Präsident Hals über Kopf das Unternehmen. Die Gründerinnen mussten kurzfristig einspringen, um das Ruder herumzureissen, indem sie sich die Aufgaben des CEO und Kreativdirektors aufteilten. Ashley und Mary-Kate lösten die Herkulesaufgabe überraschend souverän.
Dann brachte 2020 die Pandemie neue Herausforderungen. Zeitgleich wurde Mary-Kate durch ihre Scheidung von dem Bankier Olivier Sarkozy (ihr 250-Millionen-Dollar-Vermögen war durch einen Ehevertrag geschützt) wieder von der Regenbogenpresse ins Visier genommen. Eine schwierige Zeit, in der die Schwestern wie Löwinnen um ihr geliebtes Flaggschiff kämpfen mussten. Im April des gleichen Jahres wurde The Row ein staatlicher Kredit in Höhe von rund 2.3 Millionen US-Dollar bewilligt, der das Modehaus wieder in ruhiges Fahrwasser manövrierte.
PREISGEKRÖNTE PERFEKTION
Der Gestaltungsprozess bei The Row beginnt immer gleich. Kleidungsstücke der Avantgarde werden gesucht, selektiert und finden schliesslich ihren Weg ins Atelier und auf die Moodboards des Designteams. Margiela, Comme des Garçons, Jil Sander, Celine von Phoebe Philo und Issey Miyake: Das sind die Marken, die, neu interpretiert, sämtliche Kollektionen der Amerikanerinnen prägen. Es ist ein offenes Geheimnis, dass viele Vintage-Inspirationen aus den eigenen Kleiderschränken der beiden Schwestern stammen. Ihre Geschäftsphilosophie gipfelt darin, immer und überall das «Nonplusultra» anzustreben. Neben dem perfekten T-Shirt, den perfekten Leggings und den perfekten Lederjacken – ihre ersten Verkaufsschlager – kamen nach und nach der perfekte Mantel, das perfekte Hemd, die perfekten Flip-Flops und die perfekten Ballerinas dazu.

Der Bestseller von The Row heisst Margaux. Die Handtasche wird bereits als «neue Birkin» gehandelt.
Der Einfluss von The Row auf die urbane Elite ist enorm: Ashley und MaryKate Olsen haben ein neues Verständnis von funktionaler Mode nach Europa gebracht, geprägt von schlichter Effizienz und lässiger Ästhetik, und dabei sogar asiatische Designkonzepte wie das Schichten von Kleidungsstücken (Layering), Outerwear in Übergrösse (oversized) und asymmetrische Schnitte populär gemacht.
Die Firma wächst stetig: Vom fünfköpfigen Team in einem engen Büro im Garment District New Yorks zu aktuell einem Geschäftskomplex und Atelier im West Village mit insgesamt 405 Mitarbeiter*innen weltweit. The Row betreibt fünf eigene Boutiquen – in New York, Los Angeles, Paris, London und Amagansett in den Hamptons.
Die Marke mit der Bekleidung, die nicht schreit, sondern flüstert, ist zudem in den wichtigsten Kaufhäusern und bei unabhängigen Einzelhändlern vertreten und hat neben dem eigenen E-Commerce sowohl ein Grosshandels- und Shop-inShop-Business als auch eine Männerlinie aufgebaut.
In der Branche hat sich die anfängliche Skepsis gegenüber The Row längst gelegt. So werden die Olsen-Twins mittlerweile regelmässig für die CFDA Awards, die amerikanischen Mode- Oscars, nominiert –und fünf davon haben sie gewonnen, darunter den Preis als Womenswear-Designer des Jahres 2012 und 2015. Und erst im vergangenen November wurden sie für die besten Accessoires des Jahres mit dem Fachpreis ausgezeichnet.


Zu den prominentesten Trägerinnen von The Row zählen Hailey Bieber, Model Kendall Jenner sowie die Schauspielerinnen Jennifer Lawrence, Zoë Kravitz und Elizabeth Olsen, die jüngere Schwester von Mary-Kate und Ashley. Es spricht für sich, dass die Marke keine offiziellen Markenbotschafter nötig hat.
Letzten Sommer war Jonathan Bailey in London, um seinen Film «Jurassic World: Rebirth» zu promoten. Der «Bridgerton»-Star erschien zum Fototermin in einem anthrazitfarbenen Pullover, den er in eine schwarze Jeans gesteckt hatte, die locker über seine Flip-Flops fiel. Das komplette Outfit stammte von The Row. Danach gingen die Sandalen viral. Innert Wochenfrist waren sie weltweit ausverkauft.
Ashley und Mary-Kate sind nach wie vor besessen von aussergewöhnlichen Details. Ihr Geschäft am Melrose Place in Los Angeles ist beispielsweise um einen Swimmingpool herum angeordnet, wie ein begehbares Gemälde von David Hockney. Ihre museale Boutique in London wiederum wurde von Annabelle Selldorf entworfen, die eher für erstklassige Kunstgalerien wie David Zwirner bekannt ist.
Der grösste Markt liegt nach wie vor in den USA, doch das Luxuslabel ist weltweit auf Expansionskurs. Dafür sorgt vor allem ein grosszügiges Investment der Chanel-Eigentümer Alain und Gérard Wertheimer, die 2024 zusammen mit der milliardenschweren L'Oréal-Erbin Françoise Bettencourt Meyers eine Minderheitsbeteiligung an The Row erworben haben. Die Zeichen stehen ganz klar auf Welteroberung.
Wäre es nicht wunderbar, wenn man die Zeit anhalten könnte, um einen kostbaren Moment möglichst lange zu geniessen? Sobald der perfekte Pullover von The Row über den Kopf gezogen ist, stellt sich augenblicklich dieser Wunsch ein. Genau so muss sich Luxus auf der Haut anfühlen.
Jedes Jahr versammeln sich Hunderte unglaublich schick gekleidete New Yorkerinnen in einer unendlich langen Schlange rund um den Metropolitan Pavilion. Sie warten stundenlang, in der Hoffnung, irgendetwas von The Row mit einem satten Rabatt zu ergattern. Der letzte Sample Sale sorgte für Schlagzeilen, da einige Fans sogar im Zelt vor dem Verkaufsraum übernachteten, um ein reduziertes Olsen-Piece zu ergattern.

Tagtäglich nutzen wir sie, um in unserem geschäftigen Leben zu unseren Zielen zu kommen. Mit Musik aus unseren Kopfhörern dröhnend und auf unser Smartphone starrend, warten wir darauf, dass die Bahn endlich einfährt und wir unserem Alltag nachgehen können.
Doch was, wenn wir den Blick einmal heben würden?
Diese Frage greift Chanels neue Métiers-d’artKollektion auf. Inmitten der stillgelegten Bowery Station der New York Subway fand die Métiers d’art Fashion Show 2026 statt und thematisierte jene Vielfalt, die New York City seine unnachahmliche Einzigartigkeit schenkt.
Als Ende des 19. Jahrhunderts viele Zufluchtssuchende aus nordwestlichen sowie aus mitteleuropäischen Ländern wie Deutschland, Irland und England und später auch aus südeuropäischen Ländern und aus China in die Vereinigten Staaten einwanderten, sahen sie in New York City das Tor zu einem neuen Leben. Hungersnöte, Missernten und politische Unruhen waren Auslöser für senmigration und man erhoffte sich in den USA Freiheit und neue wirtschaftliche Möglichkeiten.
Seit Matthieu Blazy vor genau einem Jahr das Chanel-Zepter übernahm, spekulierte die ganze Modewelt darüber, wie er die Zukunft des Modehauses beeinflussen würde. Heute blicken wir auf zwei riesige Erfolgskollektionen Blazys bei Chanel zurück, darunter auch auf die Magie der Métiers d’art Show 2026. Diese Magie beginnt ausgerechnet dort, wo wir sonst wohl kaum nach ihr suchen würden, und stellt eine simple Frage: Was bedeuten öffentliche Verkehrsmittel für uns?
Chanels Creative Director Matthieu Blazy wählte die New Yorker Subway als Schauplatz zur Präsentation der Kollektion, da hier das Fundament New York Citys am stärksten sichtbar wird: In der Subway kommen Menschen aus vielen verschie denen Kulturkreisen und sozialen Schichten zusammen – seien es gestresste Wallstreet-

Autorin_Nathalie Becker
Bilder_Chanel
Anzugträger, stylishe Künstler auf dem Weg zu ihrem Artstudio in Brooklyn, eine alleinerziehende Mutter, die ihr Kind zur Schule bringt, oder Studierende, die sich um ihre nächste Mietenzahlung sorgen. Die Subway repräsentiert die Basis New York Citys, auf der diese Millionenmetropole gebaut wurde: Träume. daraus hervorgehend: kulturelle Vielfalt. Die Show eröffnete das indische Model Bhavitha Mandava, für die der American Dream Wirklichkeit wurde, denn die damalige Architekturstudentin wurde in der Subway entdeckt. In Jeans, T-Shirt und Sweatshirt rauschte sie zu Beginn der Show durch die Subway Station. Ohne genauer auf Preis und Qualität zu achten, würde man mit grosser Wahrscheinlichkeit überhaupt nicht bemerken, dass sie von Kopf bis Fuss in Chanel gekleidet war. Ein wirklich tragbarer Look, der Bände über Chanel unter Blazys Leitung spricht. Unter Modegiganten wie Karl Lagerfeld Virginie Viard wurde der Chanel-Look viel strikter und unerreichbarer als Gabrielle Chanels ursprüngliche Vision, was dazu führte, dass Chanel einen Grossteil von Leuten nicht mehr so erstrebenswert war wie zuvor. Dies war zudem darauf zurückzuführen, dass sich der Kreis der Vermögenden Karl Lagerfelds Zeit bei Chanel verändert hatte. Menschen aus verschiedenen Altersklassen und Herkunftsländern haben heute Geld, sind viel mound gehen mit der Zeit. Sie alle wollen sich ausdrücken und möchten gesehen werden. Dieser Gedanke von Diversität und Einzigartigkeit machte Wahl der Location für die Métiers d’art Fashion Show 2026 perfekt, denn nichts erzählt die Geschichte Vielfältigkeit besser als New York City – eine Stadt, wortwörtlich von Migranten gebaut und berühmt gemacht wurde.



Kollektion beinhaltet Stücke für jede Art von Frau, sei Kleidung im femininen Stil, Oldschool, modern oder künstlerisch. Sie ist ein volles Spektrum und so unvorhersehbar wie die ver schiedenen Menschen, die einem täglich in der Subway begegnen. Gegensatz zu früher ist die moderne Chanel-Frau globaler lässt sich nicht mehr nur auf eine einzige Ästhetik festlegen. Wichtigste bei dieser Kollektion: Gabrielle Chanels Vision geht unter und tritt immer wieder in den Vordergrund. Klassische Chanel-Kostüme gehörten zu den ersten Looks, die in der Show präsentiert wurden. Darunter befanden sich auch Kostüme mit Leopardenprint, welcher heute ein vergessener Chanel-Klassiker ist, der von Gabrielle Chanel selbst geliebt und von Persönlichkeiten wie Barbara Streisand getragen wurde.



Doch die Show war keineswegs nur klassisch und monochrom. Immer mehr Models in farbenprächtigen Stücken eilten durch die Subway Station zur wartenden Bahn. Blazy spielte hierbei viel mit Nostalgie und dem Gefühl, im Concrete Jungle aufzuwachsen. Drei Looks stachen hierbei besonders heraus: Zuerst begeisterte ein knallgelbes Rock-Kostüm mit leopardähnlichem Muster, welches an den Kindercomic Marsupilami erinnert. Darauf folgte ein körperbetontes Kleid mit Tigerstreifenmusterung und aufwendigen Paillettenapplikationen als Anspielung auf den weltbekannten Kellog’s-Charakter Tony Tiger, mit welchem Millionen New Yorker Kinder am Frühstückstisch aufwuchsen. Der dritte Look war eine Hommage an den Publikumsliebling Spider-Man. Ihm zu Ehren wurde ein schwarzes, tief ausgeschnittenes Abendkleid in den Vordergrund gerückt, dessen Stoff mit aufwendigen, aus Perlen und Pailletten bestehenden Spinnenmusterverzierungen bestückt ist.




Neben diesen popkulturellen Referenzen brachte Blazy glamouröse Kreationen mit ausladenden Pelz- und Federverzierungen als Anekdote an das alte Hollywood in die
Doch was wäre schon eine Matthieu Blazy Chanel Show, ohne ein Stück mit der berühmBlazy-Silhouette? Zwischen klasChanel-Kostümen tauchten immer wieder Blazys eigene Markenzeichen auf, ohne dabei jedoch auf klassische Chanel-Codes zu verzichBeispiel hierfür ist ein Look bestehend aus einer Hemdjacke im Oversized-Look aus rot kariertem Tweed-Stoff in Kombination mit einem navyblauen Bleistiftrock als Hommage an Blazys geliebte Denim-Optik. Ein Look, welcher die Strenge traditioneller Chanel-Kostüme auflockert und diese tragbarer macht. Rückblickend führt Matthieu dieser Kollektion zurück ins echte Leben, dorthin, wo Mode wirklich entsteht. Wer in der Subway den Blick hebt, entdeckt zwischen all der Eile und dem Warten ein Spektrum an Stilen, die nicht ausschliesslich von Social Media bestimmt werden, sondern von Alltag, persönlichem Kultur und Zeitgeist.

KARL LAGERFELD
Entdecken Sie die Eleganz der Karl-Lagerfeld-Brillen, bei denen quadratisches Design auf moderne Raffinesse trifft. Der graue Acetatrahmen verleiht dem Gesicht einen Hauch von Geheimnis, während die sorgfältig gestalteten Bügel und der Steg für Komfort und perfekten Sitz sorgen. Ein stilvolles Accessoire für Frauen, die zeitlose Mode schätzen.


Gemustertes Miniabendkleid aus der Roberto Cavalli Spring Summer 2026


LONGCHAMP – NETZBEUTEL LE PLIAGE COLLECTION
JIMMY CHOO
Faiz 100 Pumps mit metallischer Spitzenverzierung und ikonischer Jimmy-Choo-Spitze in Rosé.
Die ikonische Le Pliage Filet wird diese Saison neu interpretiert: Handgewebte Raffiabastschleifen der NGO ANAKA aus Madagaskar schaffen subtile Farbverläufe in Sonnenuntergangs- und tönen und feiern authentisches Handwerk. Mit russischer Lederklappe, Druckknopfverschluss und luftiger Form ist die kleine Netztasche praktisch, einzigartig und perfekt, um Ihre Sommerutensilien stilvoll zu transportieren.
AAMMANN SHOES ISELLE
Der Iselle-Boot bringt mit Farbvarianten wie Gold, Rot, Schwarz und Ecru einen Hauch Glamour in die Wintermonate. Napplackleder sorgt hierbei für eine glatte, leicht glänzende Oberfläche, die bewusst reduziert wirkt und ein elegantes, gepflegtes Statement setzt.

FERRAGAMO –
«LA PRIMA IMPRESSIONE»
Für die Frühjahr- / Sommer-2026Kollektion inszeniert Ferragamo eine filmische Erzählung, die das cineastische Erbe des Hauses und den Dialog zwischen den Generationen in den Fokus rückt. Die Designs verbinden klassische Handwerkskunst mit modernen Silhouetten – von seidigen Kleidern mit feinen Prints bis hin zu ikonischen Accessoires wie der gewebten Hug Bag und den skulpturalen S-Heel-Mules. Eine Kollektion, die Tragbarkeit, Vielseitigkeit und zeitlose Eleganz vereint und Tradition zeitgemäss interpretiert.



SDOROTHEE SCHUMACHER – PATTERN PLAY

LORO PIANA– JUST BAG
SAINT LAURENT
Aviator-Sonnenbrille in edler SchildpattOptik mit Doppelsteg und leichten Gläsern. Die geschmeidigen Bügel schmiegen sich sanft an und verleihen der Brille einen stilvollen, modernen Look.
LFDorothee Schumachers diesjährige Spring/Summer Collection steht ganz unter dem Motto «Pattern Play». Fliessende Stoffe gemeinsam mit Streifen, grafischen Elementen und Flower Prints bringen Struktur und Dynamik in die Kollektion, wodurch moderne, feminine Silhouetten entstehen.
Für die Saison Frühjahr/Sommer 2026 präsentiert Loro Piana die Just Bag –eine Alltagstasche, deren zeitlose rechteckige Silhouette raffinierte Schlichtheit ausstrahlt. Sorgfältig und mit grosser Liebe zum Detail gefertigt, verkörpert sie Schönheit in ihrer pursten Form. Die Just Bag besticht durch ein geometrisches, minimalistisches Design, das vielseitige Tragevarianten ermöglicht und eine harmonische Balance zwischen Funktionalität und zurückhaltender Eleganz schafft.


Seit den goldenen Jahren des italienischen Kinos steht Gattinoni für zeitlose Eleganz, meisterhafte Handwerkskunst und den unverkennbaren Stil des «Made in Italy». In den 1950er- und 1960er-Jahren kleidete die Maison die grössten Stars ihrer Zeit – von Audrey Hepburn über Sophia Loren bis hin zu Liz Taylor – und prägte das visuelle Erbe von La Dolce Vita mit Anita Ekberg im kleinen Schwarzen auf der Leinwand wie in der Modewelt.


Autor_Urs Huebscher Bilder_Gattinoni 1946
Gegründet wurde das Haus 1946 von Fernanda Gattinoni, einer der einflussreichsten Couturières Italiens. Ihr feines Gespür für Form, Leichtigkeit und diskrete Raffinesse machte sie zu einer Ikone ihrer Zeit. Sie verstand es, Mode als Sprache der Persönlichkeit zu begreifen, als Ausdruck von Kultur, Haltung und Individualität. Dieses Erbe prägt die Marke bis heute. Heute präsentiert sich Gattinoni mit dem strategischen Projekt «Gattinoni 2046» neu – ein ambitioniertes Programm, das das historische Erbe der Marke mit einer klaren Vision für die Zukunft des Luxus verbindet.
PREMIUM MADE IN ITALY MIT GLOBALER PERSPEKTIVE
Mit der Frühjahr/Sommer-Kollektion 2026 eröffnet Gattinoni 1946 ein neues Kapitel seiner Geschichte. Eine Rückkehr, die nicht in die Vergangenheit blickt, sondern über die Zeit hinausreicht. Das Modehaus präsentiert sich heute unter der kreativen Leitung von Luigi Filippo Morelli, Spitzname Gifi, in einer neuen Ära.
EINE NEUE SPRACHE DER COUTURE
Für Gifi liegt die wahre Avantgarde in der Rückkehr zum Ursprung. Die Kollektion SS26 verkörpert diese Haltung: ein Dialog zwischen der Reinheit der Linien der 1950er- und der strukturellen Klarheit der 1990er-Jahre. Daraus entstehen Silhouetten von architektonischer Präzision und sinnlicher Ausgewogenheit, in denen Strenge und Leichtigkeit in stiller Harmonie verschmelzen. Eine Couture, die nicht laut ist, sondern wirkt.
MATERIAL UND HERITAGE
Die Materialwahl wird zur ästhetischen Botschaft: Crêpe Cady, Mikado, Georgette, bedruckte Organza und perforiertes Eco-Leder entfalten eine sinnliche, zeitlose Textur. Die von Hand genähten und gewendeten Bänder, charakteristisch für die Gattinoni-Tradition, erscheinen als Fransen, Drapierungen und strukturierte Details. Ein schwarz-weisses Intarsienmotiv – inspiriert von einer Jacke aus dem Jahr 1989, die Fernanda Gattinoni für die Serie Dynasty entwarf und von Joan Collins getragen wurde – wird zum grafischen Symbol der Kontinuität.
DIE FARBPALETTE DER WIEDERGEBURT
Die Farbwelt der Kollektion erzählt von bewusster Weiblichkeit und mediterraner Energie: Black und White als Kontrast und Balance, Blue Aura als Licht des Horizonts, Amber Haze, Orange und Terracotta als warme Schattierungen einer neuen Saison. Die Drucke Artimalier, eine Fusion aus floralen und künstlerischen Motiven, vereinen Anmut und Instinkt, ein Sinnbild für die doppelte Seele der Gattinoni-Frau.
Die Kollektion markiert zugleich den Beginn einer neuen visuellen und strategischen Identität von Gattinoni 1946. Das Rebranding definiert die Marken-Codes neu: ein reduziertes Logo, monochrome Verpackungen in Schwarz und Weiss mit integriertem QR-Code, eine exklusive Typografie und eine visuelle Sprache, die das Wesen italienischer Eleganz neu interpretiert. Kein nostalgischer Blick zurück, sondern eine klare Vision nach vorn.










LLACOSTE
Diese neue Sonnenbrille ist von der Runway Show inspiriert und überzeugt mit einem kühnen, geometrischen Design für einen modernen Look. Die Metallbügel sind mit ikonischen LacosteSymbolen wie Krokodil, Tennisball und Schläger verziert. Der elegante Stil ist auch mit Korrekturgläsern kompatibel und wird mit einem grossen Etui geliefert.


Baseballkappe mit Logo-Stickerei

JJIMMY CHOO –DIAMNOD FLEX
Gefertigt aus einem WildlederDenim-Mix,überzeugt der Diamond Flex mit einer flexiblen Sohle aus Materialmix sowie einer umklappbaren Fersenpartie, die auch das Tragen als Slipper ermöglicht –für maximalen Komfort und
TRAVELLER COLLECTION

Die neue Kollektion vereint smartes Design mit Funktionalität – ideal für unterwegs. Leichte Stretchmaterialien sorgen für hohen Komfort, während wasserabweisende und atmungsaktive Eigenschaften Schutz und Klimaregulierung bieten. Perfekt für Reisen, Business und Alltag: flexibel, pflegeleicht und modern.

WWINDSOR. – BUSINESS CHIC
Die windsor.-Frühjahrskollektion interpretiert Business Chic modern und alltagstauglich – mit Overshirts, Oversize-Blazern und Tailoring-Pieces, die Eleganz und Leichtigkeit vereinen.
TOMMY HILFIGER – REGULAR FIT
POLOSHIRT MIT REISSVERSCHLUSS
Klassisches Poloshirt mit modernem Twist: Die Reissverschlussleiste und das strukturierte Air-Dot-Design sorgen für einen zeitgemässen Look. Ein Polokragen, das Tommy-Tape am inneren Ausschnitt sowie ein seitliches Logo-Label setzen dezente Markenakzente.




LOUIS VUITTON – KEEPALL CARGO 35 MIT SCHULTERRIEMEN
Gefertigt aus aussergewöhnlich weichem, leicht genarbtem Nappa-Kalbsleder, ergänzt durch ein funktionales Reissverschlussfach auf der Vorderseite. Markentypische Akzente setzen Adressanhänger und Zipper aus naturbelassenem Rindsleder. Das Jacquard-Innenfutter sowie Griffe und ein abnehmbarer, verstellbarer Schulterriemen sorgen für hohen Tragekomfort und vielseitige Einsatzmöglichkeiten.
LGESTREIFTE KRAWATTE
Die Krawatte aus der Sommerkollektion 2026 überzeugt durch ihre diagonalen Streifen in Marineblau und Rot. Mit dem an der Spitze platzierten Dior-Detail verleiht das Accessoire aus Seide jedem Anzug eine grafische Note.

Htonaler Dornschliesse ist aus italienischem Glattleder gefertigt und sorgt für einen edlen Look. Geprägtes Logo-Detail an der Schlaufe.

FFERRAGAMO –TRAMEZZA PENNY-LOAFER In Italien gefertigte Schuhe aus hochwertigem Kalbsleder in elegantem Dunkelblau. Die lange Kappe und die klassische Ledersohle verleihen dem Schuh einen stilvollen Auftritt.





Es sind aktuell wohl die Lifestyle- Themen überhaupt. Dabei ist das Streben nach Langlebigkeit –so die deutsche Übersetzung – im Grunde so alt wie die Menschheit selbst. Doch der Hype lässt nicht nach. Das belegen unzählige Bücher, Podcasts – und vor allem Bezahl-Angebote diverser Praxen und Institute. Wer sich heute für 25’000 Franken eine Woche in einer WellnessKlinik gönnt, kauft keine Massage, sondern eine Verheissung: gesünder, smarter, länger leben. Willkommen in der Health-Elite.
Hochwertige, medizinisch begleitete Erholungsaufenthalte haben eine vergleichbar intensive Wirkung auf Stressabbau und Leistungssteigerung wie Drogen, sind jedoch legal und zielen auf Regeneration statt auf Sucht ab: Sie liefern «Eu phorie durch Entzündungshemmer» im Einklang mit New Work und bieten Klarheit und Fokus. Longevity ist ein medizinisches Fachgebiet, das uns zeigt, wie wir länger und gesünder leben können. nicht nur die Lebensspanne zu verlängern, sondern auch ein akti ves, produktives und gesundes Leben im Alter zu gewährleisten. Doch wie genau definieren wir Langlebigkeit? Welche einfachen Änderungen Ihres Lebensstils können Sie Ihre Lebenserwartung zu übertreffen? Wer kauft keinen Kuraufenthalt, sondern eine Willkommen in der Liga der Selbstoptimierung. Vergessen Sie Spa und Chillen, jetzt ist Full angesagt! Wer es sich leisten kann, fliegt nicht Lanka, um Yoga zu machen, sondern lässt lang von Ärzten, Heilpraktikern und Algorithmen leuchten – und zwar von innen. Medical die Droge im High-End-Wellness-Spiel. Hier trifft Silicon Valley Biohacking auf ayurvedische Heilkunst, diagnostik auf Klangschalen und Intervallfasten auf Infinitypool.
In den USA heisst der Trend: Wellcare statt Healthcare. Laut Hochrechnungen soll der Markt für Personalized Wellness bis 2030 auf mehr als eine Billion US-Dollar wachsen. Auf der ganzen Welt entstehend LongevityKliniken, in denen Körperflüssigkeiten analysiert werden wie bei der NASA. Blut, Speichel, Stuhl, DNA: Alles wird verwertet, alles wird optimiert.
Wer glaubt, Medical Wellness sei eine europäische Erfindung, war noch nie in China oder Japan. In Singapur boomt der Health-Tech-Markt: Da entwickeln Start-ups Longevity-Formeln, die aus Science-Fiction Realität machen. In Thailand verbindet zum Beispiel das Chiva-Som Ayurveda, Functional Medicine und AI-basierte Diagnostik zu einem 360-Grad-Reboot. Ein StandardRetreat kostet hier 1000 Franken pro Nacht –nach oben offen. Inklusive: Blutanalysen, Detox-Smoothies, Deep-Sleep-Tracking, Genetik-Consulting und Biofeedback-Coaching. Wer will, bekommt Stammzellen-Infusionen, Ozontherapie oder Hyperbaric Oxygen SesKlingt übertrieben? Elon Musk und

Gwyneth Paltrow war im SHA-Wellness im spanischen Alicante, Rebel Wilson bei F.X. Mayr in Österreich. Influencer mit Millionenreichweite nutzen Retreats inzwischen als Content-Fabrik. Detox als Algorithmus-Booster, aber immer mehr Konzepte werden skalierbar. Die Retreat-Formel wird in Boxen wie Salufast, Apps wie Zoe oder Programmen wie Levels übersetzt. Longevity für alle von uns? Noch nicht. Aber es kommt.
Medical Retreats sind nicht nur Ziel für die Reichen, sondern auch Spielfeld für Health-Tech-Erfinder. Hier entstehen Daten und Geschäftsmodelle. Start-ups nutzen Retreats als Beta-Tester für ihre Wearables, Supplements und Therapien. Der Markt ist agil und hochprofitabel, eine Branche zwischen Exit und Exzellenz. Biohacking ist das Mindset, Medical Retreats sind die Hardware. Die neue Generation trackt alles: REMSchlaf, HRV, Glukose, VO2max. Retreats liefern den Rahmen für radikale Veränderung. Und genau warum Medical Retreats richtig Dampf ins Business bringen. Man spricht nicht mehr die gestresste Mittelschicht ckenschmerzen an, sondern die Macher von morgen: Menschen, die ihren Körper nicht als Tempel, sondern als Maschine auf Höchstleistung sehen.
Medical Retreats sind also das neue Koks. Der Unterschied: Statt Euphorie gibt es Entzündungs senker. Statt Crash gibt es Zellregeneration. Und das Beste: Es ist legal, skalierbar und komplett im Trend. Wer es sich leisten kann, fastet sich fit. Wer es sich nicht leisten kann, wird müde alt. Business leute sprechen mittlerweile über Magnesiumlevel wie früher über Marketingbudgets. Es ist nicht län ger albern, sich zum Fastenurlaub anzumelden, es ist ein Zeichen von Commitment und geistiger Führungsstärke. Friss oder stirb ist vorbei. Jetzt heisst es: Faste oder stirb. Die Regeln haben sich geändert. Der Körper ist kein Bonus mehr, er ist Voraussetzung für alles andere. Wer ihn igno riert, spielt gegen die Zeit. Wer ihn optimiert, spielt in einer ganz anderen Liga.


Gesund alt werden – ein Wunsch, den Millionen Menschen teilen. Doch Longevity, der Trend für ein längeres, vitales und jugendliches Leben, geht weit über Anti-Aging hinaus. Im Mittelpunkt steht nicht nur die Lebenszeit, sondern die Lebensqualität: körperlich fit bleiben, geistig klar denken, sich wohlfühlen – und gleichzeitig ein frisches, natürliches Aussehen bewahren. Longevity beschreibt das Zusammenspiel aus Lebenserwartung, Gesundheitsspanne und sichtbarer Vitalität. Es geht darum, möglichst viele Lebensjahre in einem Zustand voller Energie, Kraft und Wohlbefinden zu verbringen.

Drei Grundpfeiler bestimmen das Konzept: Präventivmedizin –Krankheiten vorbeugen, bevor sie entstehen. Regeneration – die natürlichen Reparaturmechanismen des Körpers stärken. Schönheit von innen – ästhetische Behandlungen, die im Gewebe wirken und langfristige Hautqualität fördern. Dieser Ansatz verbindet medizinisch fundiertes Wissen mit modernem Lifestyle – und exakt das macht Longevity so populär.
Heute verbindet Longevity altes Wissen mit modernster Medizin und präventiven Strategien – eine Symbiose aus Erfahrung, Forschung und Lifestyle, die den Weg für ein gesundes, strahlendes Altern ebnet. Die moderne Medizin versteht Alterung heute als Prozess, der beeinflussbar ist. Erkenntnisse aus Epigenetik, Mitochondrienforschung, Zellregeneration und Hormonmedizin zeigen: Unser Körper kann länger gesund bleiben, wenn wir frühzeitig in Prävention investieren.
Menschen wollen heute nicht nur älter werden – sie wollen aktiv, schön und leistungsfähig bleiben. Die steigende Lebenserwartung sorgt dafür, dass ein gesundes Altern an Bedeutung gewinnt. Viele sehen darin einen Weg, die Kontrolle über das eigene Altern zurückzugewinnen.
In Europa zieht der Markt gerade nach: In England sorgt Neko Health für Aufsehen. Das Med-Tech-Unternehmen bietet in London und Manchester Ganzkörperscans an, bei denen mithilfe von Sensoren, Kameras und KI innerhalb weniger Minuten Millionen Datenpunkte zu Haut, Herz-Kreislauf-System, Blutdruck und Augeninnendruck erfasst werden. Die Vision dahinter: Früherkennung durch Technologie. Präventation statt Operation. KI statt Pillen.
Langlebigkeit umfasst drei Konzepte: Verlängerung der Lebensspanne des Einzelnen, Verlängerung der Gesundheitsspanne eines Individuums (Gesundheitsspanne = längeres Leben ohne Krankheiten), Kontrolle und Umkehrung der Kennzeichen des Alterns. Viele Faktoren können darüber entscheiden, wie lange und wie gesund man lebt. Zu diesen Faktoren gehört die



© Longevity

Genetik. Studien zeigen, dass etwa 25 Prozent der Unterschiede in der Lebenserwartung zwischen Menschen auf genetische Faktoren zurückzuführen sind. Diese Genvarianten sind für die Zellfunktionen verantwortlich und schützen vor den typischen Zeichen des Alterns. Sie sind zuständig für den Erhalt der Telomere (Enden der Chromosomen), die DNA-Reparatur und den Schutz der Zelle vor oxidativem Stress (der Produktion reaktiver Sauerstoffspezies durch die Mitochondrien).
Die Umwelt spielt eine entscheidende Rolle für die Lebenserwartung. Ein Beispiel hierfür ist die Luftqualität. Während des Lockdowns sank die Sterblichkeit in Europa dank der reduzierten Luftverschmutzung durch Fahrzeuge und Industrieanlagen. Ein weiterer Umweltfaktor, der die Lebenserwartung verlängern kann, ist das Leben in höheren Lagen. Wussten Sie, dass es auf der Welt einige geografische Gebiete gibt, die als blaue Zonen bezeichnet werden und in denen die Menschen länger leben und ein geringeres Risiko für chronische Krankheiten haben? Zu diesen blauen Zonen gehören Okinawa (Japan), Ikaria (Griechenland), Sardinien (Italien), Loma Linda (Kalifornien) und Nicoya (Costa Rica).
Neben genetischen und Umweltfaktoren können Sie Ihre Gesundheit und Lebenserwartung durch Ihren Lebensstil direkt beeinflussen. Eine gesunde Ernährung und regelmässige Bewegung können die Gesundheit fördern und somit die Lebenserwartung erhöhen. Bedenken Sie jedoch, dass jeder Mensch individuell ist und die positiven Auswirkungen individuell verschieden sind. Der beste Weg, Ihre Lebenserwartung zu verbessern, ist, Ihren Lebensstil auf die Ergebnisse Ihrer persönlichen medizinischen Diagnostik abzustimmen.
Das Ziel der unzähligen Longevity-Angebote ist es, die Medizin von der Behandlung von Krankheitssymptomen hin zur Prävention zu verlagern. Die Beobachtung Ihrer Körperfunktionen liefert Erkenntnisse darüber, wie Sie Ihren Alterungsprozess beeinflussen und ein gesünderes Leben fördern können.
Das Steigenberger Hotel & Spa Krems ist zum Beispiel ein Ort für Angebote rund um Longevity und Slow Aging. Im integrierten Gesund-bleib-Zentrum, spezialisiert auf Medical Wellness und Medical Longevity, erwarten die Gäste ganzheitliche und bewährte Therapiekonzepte. Gemeinsam mit dem erfahrenen Ärzteteam DDr. Gerald Jahl, Dr. Michael Jahl und Dr. Michael Schütz –mit einem Lehrauftrag an der Medizin-Universität Krems für Longevity – wurden unterschiedlichste holistische LongevityAngebote konzipiert. Das «Longevity Start»-Package bucht man als kompakten, inspirierenden Kick-Start mit zwei Übernachtungen auf der ganz persönlichen Longevity-Reise. Neben medizinischen
Check-ups wie Atemgasanalyse, Bioimpedanz und Zellregulationstest entdeckt man als Gast Mitochondrientherapie, Kältekammer, Rotlicht-Körper-Photobiomulation und Hydrojet-Massagen. Als Add-on können unter anderem NADH-Infusionen, Vagustraining und IHHT als virtuelles Höhentraining gebucht werden. Als spezielles Angebot für Frauen in den Wechseljahren wurde das «Meno & Stoffwechsel»-Package zusammengestellt. Moderne Langlebigkeitsbehandlungen, Ernährungs- und Lebensstilstrategien unterstützen Energie, Figur, Haut und innere Balance. Teil des Behandlungsspektrums sind unter anderem ein individuelles Empowerment-Coaching, IHHT, Kryokammer, BrainlightShiatsu-Massage, uVida-Stoffwechsel- und Stressanalyse, Beckenstuhl-Therapie und bei Bedarf eine individuell abgestimmte Hormonersatztherapie oder Hormonkosmetik für ein kraftvolles, gesundes und selbstbestimmtes Leben – auch nach den Wechseljahren. Auf Wunsch wird eine Beratung zum erfolgreichen Thema «SAFE-Programm mit der Abnehmspritze» angeboten.
Für Männer wurde ein kompaktes Einsteigerprogramm konzipiert, für mehr Energie, Leistung und Regeneration. Nach einer detaillierten Stoffwechselanalyse lernen die Gäste die Möglichkeiten des modernen, instrumentellen Biohackings kennen –von kraftsteigernden Hightech-Anwendungen bis hin zu regenerativen Behandlungen. Ein ideales Programm für Männer, die verstehen wollen, wie ihr Körper funktioniert und welche Tools sie fitter, leistungsfähiger und widerstandsfähiger machen. Die Basis bilden unter anderem eine sportwissenschaftliche Beratung und persönliches Coaching, IHHT, Kältekammer, die einzigartige uVida-Stoffwechsel- und Stressanalyse, ein Premium-Bluttest, Hydrojet-Massage, Pelvic-Chair, Bioimpedanz, Zellregulationstestung sowie Antioxidantien-Infusionen.
Longevity ist der Weg zu einem erfüllten, gesunden und strahlenden Leben. Es ist weit mehr als ein Trend – es ist ein neues Verständnis von Gesundheit, Schönheit und Lebensqualität.

DDOUGLAS –«THE-DRAMATIZER-MASCARA»
Diese ultra-aufbaubare Mascara verleiht extremes Volumen und maximale Länge und lässt sich klümpchenfrei auftragen. Die vegane Formel hält bis zu zwölf Stunden, ist schweissresistent, wischfest und bröckelt nicht, lässt sich aber dennoch leicht entfernen.

HHERMÈS – MUSC PALLIDA
EAU DE PARFUM
Pudrige Iris trifft auf weichen Moschus zu einem reinen, eleganten Duft. Der strahlende Flakon in warmen Orange- und Goldtönen, mit Kappe aus weichem, elfenbeinfarbenem Leder, spiegelt die sanften, sinnlichen Nuancen des Parfums wider.

FOberfläche in mattem Gold. Es wurde für maximale Wirksamkeit und Eleganz entwickelt und verfügt über 512 LEDs in medizinischer Qualität, die gezielt gegen Falten, feine Linien, Akne, Pigmentflecken und unebene Hautstruktur wirken.

ikonischsten Duftkreationen von Bvlgari in hochkonzentrierter Form. Vibrierende Zitrus- und holzige Noten entfalten unter der Handschrift von Meisterparfümeur Jacques Cavallier neue Tiefe und sinnliche Intensität.
ARTDECO – LIP WONDER SERUM
Das Lip Wonder Serum pflegt und regeneriert die Lippen mit einem Dreifach-Wirkstoffkomplex aus pflanzlichen Stammzellen. Es spendet intensiv Feuchtigkeit, lässt die Lippen sofort weich und sichtbar aufgepolstert wirken und schützt sie mit einer feinen Feuchtigkeitsbarriere. Die Nuance «caring apricot» N°4 sorgt für einen zarten Pfirsichton.

CRIVOLI – LE VISAGE MOUSSE NETTOYANTE
Das Rivoli Le Visage Mousse Nettoyante ist ein zarter, leicht peelender Schaum für alle Hauttypen. Mit Reispuder angereichert, exfoliert und entfernt er sanft alle Unreinheiten und abgestorbene Hautzellen, ohne Irritationen zu verursachen.

BIOSSANCE – QUALANE + GROWTH FACTOR FIRMING MOISTURIZER
Diese Feuchtigkeitscreme spendet intensiv Feuchtigkeit und verbessert dank Growth-Factor-Technologie sichtbar Hautfestigkeit, Elastizität und feine Linien. Der hochwirksame Wirkstoff unterstützt ein kollagenreiches Hautbild und sorgt sofort sowie langfristig für einen glatteren, pralleren Teint.


RBCHANEL – ROUGE NOIR CONFIDENCE
Vier Nuancen im Spannungsfeld von Magenta, glühendem Rot und sanftem Rosa entfalten die ganze Tiefe des ikonischen Farbtons. Eine Lidschatten- und RougeHarmonie in limitierter Rouge-Noir-Edition.

VALENTINO – BORN IN ROMA
VEin leuchtender Auftakt aus Pflaume trifft auf ein strahlendes Osmanthus-Herz und klingt in sinnlicher MadagaskarVanille aus. Die fruchtig-florale Komposition vereint warme GourmandNoten mit eleganter Tiefe und hinterlässt einen bleibenden Eindruck.


Was als schön gilt, verändert sich bekanntlich ständig – von Epoche zu Epoche, von Kultur zu Kultur.
Und doch gibt es eine Konstante, die sich durch die Geschichte zieht: die Augen. Sie gelten als Ort von Emotion, Ausdruck und Identität. Kein Wunder also, dass kaum ein Kosmetikprodukt eine so lange Geschichte besitzt wie der Eyeliner.
Autorin_Nathalie Becker
Schwarz ist die Farbe, die dabei bis heute dominiert. Sie gehört zu den ältesten Pigmenten der Menschheit: Bereits in neolithischen Höhlen malereien wurde Schwarz in Form von Holzkohle verwendet und steht bis heute Mysterium, Trauer und Dramatik.
DER URSPRUNG DES CATEYES
Einer der frühesten Vorläufer des modernen liners ist Kohl, ein Pigment, das bereits im Alten Ägypten verwendet wurde. Selbst und Skulpturen zeigen Männer und Frauen mit stark umrandeten Augen. Das Besondere: Kohlbehälter wur den in Gräbern aller Gesellschaftsschichten gefunden und belegen, dass Augen-Make-up kein Privileg der Elite war, sondern zum Alltag gehörte. Die Re zepturen waren komplex: zerstossenes Anti mon, verbrannte Mandeln, Blei, oxidiertes Kup fer, Ocker, Asche, Malachit oder Chrysokoll wurden zu schwarzen, grauen oder menten verarbeitet. Kohl wurde sogar als Heil mittel gegen Augenleiden eingesetzt und galt als spirituelle Verbindung zum Gott Horus, dessen Auge als Schutzsymbol verehrt wurde.

MORAL UND VERBOT Kohl und ähnliche Augenpigmente fanden später auch im Persischen Reich, in Griechenland und im Römischen Reich Verwendung. In Athen wurden Augen und Brauen mit Antimon und verbranntem Kork betont, römische Frauen nutzten zusätzlich weisse Pulver, denen man heilende Wirkungen zuschrieb. Doch mit der Zeit wandelte sich die Wahrnehmung: Auffälliges Augen-
Make-up galt zunehmend als unsittlich, als Zeichen von Verführung. So verschwanden Eyeliner jahrhundertelang beinahe vollständig aus dem öffentlichen Leben Europas, während Kohl in Indien, im Nahen Osten, in Teilen Afrikas und Südasiens aus religiösen, medizinischen und ästhetischen Gründen fest verankert blieb.
DIE RÜCKKEHR DES EYELINERS
Erst im frühen 20. Jahrhundert kehrte der Eyeliner in den Westen zurück. Die Entdeckung des Grabes von Tutanchamun im Jahr 1923 entfachte eine regelrechte Ägyptomanie und dunkel umrandete Augen wurden zum Symbol des «Exotischen», Mysteriösen und Modernen. Gleichzeitig begannen Frauen, sich freier zu schminken, ohne sozialen Aufruhr fürchten zu müssen.
KRIEG, KONTROLLE UND GLAMOUR
Während des Zweiten Weltkriegs wurden Kosmetika knapp und viele Produkte rationiert. Frauen improvisierten mit selbstgemachten Pigmenten, um ihre Augen zu betonen. Schönheit hatte nun eine neue Funktion: Sie sollte Moral stiften. Während die Männer an die Front gingen, arbeiteten die Frauen in Fabriken und wurden ermutigt, dennoch «feminin» zu bleiben. Make-up galt fortan besonders in den USA als patriotisch.
Der Eyeliner dieser Zeit war dezent, praktisch und kontrolliert. Es wurden keine dramatischen Linien gezogen, sondern feine Betonungen entlang des Wimpernkranzes gesetzt, um diesen voller wirken zu lassen. Dieser Look wurde besonders von Hollywoodstars getragen und popularisiert.
DER WANDEL DES EYELINERS
IM LAUF DER JAHRZEHNTE
In den 1950er-Jahren wurde diese Art von kontrolliertem Glamour perfektioniert. Eyeliner wurde präzise am oberen Lid aufgetragen und leicht nach aussen gezogen. Ein Look, der die damaligen Werte von Eleganz, Ordnung und Häuslichkeit widerspiegelte. So wurde der Lidstrich durch Ikonen wie Audrey Hepburn und Marilyn Monroe zu einem unverzichtbaren Klassiker.
Die 1960er brachen dann plötzlich mit dieser Strenge. Jugendkultur, Mode und Make-up wurden zunehmend experimentell und erzählten von Neugier, Selbstständigkeit und Kreativität. Der Eyeliner wanderte auf Ober- und Unterlid, schuf grafische Formen und überzeichnete Lidfalten. Models wie Sophie van Kleef oder die Schauspielerin Elizabeth Taylor mit ihrem berühmten Cleopatra-Look verwandelten den Lidstrich in ein Statement von Autonomie und künstlerischer Freiheit.
In den 1970ern spalteten sich die Meinungen über Eyeliner: Während der Mainstream, beeinflusst von der Hippie -

bewegung und dem Feminismus, Natürlichkeit bevorzugte, nutzten Subkulturen Eyeliner als Provokation. Jane Birkin stand in dieser Zeit beispielsweise für Minimalismus und David Bowie für geschlechterübergreifende Inszenierung.
Mit dem Beginn der 1980er hielt der Eyeliner dann schliesslich Einzug in jede einzelne Make-up-Tasche. Dunkle, dicke Linien, kombiniert mit Farbe und Drama, galten als Symbol für Macht und Sichtbarkeit und Berühmtheiten wie Brooke Shields und Madonna nutzten ihn als Zeichen von Dominanz und Provokation.

In den 1990ern verlor der Lidstrich allmählich seiner Perfektion. Verschmiert, roh, fast beiläufig wirkte er. Er wurde zum Ausdruck einer Genevon Hochglanz und Künstlichkeit distanzierte und sich nach etwas Echtem sehnte. Der Eyeliner war nun mehr Stimmung als Schmuck.
Seit den 2000ern existiert der Eyeliner in allen Formen gleichzeitig. Klassische Cat-Eyes stehen neben grungigen Wasserlinien und beinahe unsichtbarem
Diese Vielfalt wird von Social Media beschleunigt, was dazu beiträgt, dass der Eyeliner heute nicht mehr abhängig von Alter, Geschlecht oder Anlass parallel zu seinen ursprünglichen Funktionen
antiken Ritual bis hin zur digitalen Selbstinszenierung hat sich der Eyeliner seinen festen Platz in der Welt erkämpft. Er erzählt, wer wir sind und wie wir werden wollen – wie ein Schlüssel, der die Tore zur Seele öffnet.

Jeder kennt ihn – oder hatte zumindest einmal einen von ihnen in den hintersten Ecken seiner Schultasche stecken: den klassischen STABILO BOSS ORIGINAL mit seinem bunten Gehäuse und seiner schwarzen Stiftkappe. Er gehörte zur Pflichtausstattung jedes coolen Schülers in der Mittelstufe, und doch kennen nur die wenigsten die kosmetische Seite des Schwans.

Was 1855 in Heroldsberg bei Nürnberg als Bleistiftfabrik begann, zählt heute zu den weltweit grössten Herstellern von Eyelinern und Make-up-Stiften. Sei es als krönendes Element eines bunten Lidschattenlooks, leicht verwischt wie in den 90ern oder auf dem blossen Augenlid – der Eyeliner ist ein grosser Bestandteil der Make-up-Welt. Und ein grosser Teil davon stammt aus den Produktionshallen von Schwan-STABILO. Aus einem medizinischen Dermatographen, der ursprünglich zur Hautmarkierung diente, entwickelte das Unternehmen 1927 seinen ersten Augenbrauenstift: den «Schwan Eyebrow Pencil». Hierdurch liess sich Make-up erstmals in Stiftform auftragen und war nun präziser, praktischer und deutlich einfacher in der Anwendung. Der Stift wurde zum Hit und wurde sogar von Make-up- Giganten wie Max Factor gelobt. Diese frühen Erfolge zeigten, welches Potenzial im Beauty-Segment steckte, und ebneten den Weg für technische Innovationen wie Twist-Mechanismen, die bis heute den Markt dominieren. In den 1980er- und 1990er-Jahren folgte
schliesslich der grosse Durchbruch: Flüssige Eyeliner und Kajalstifte eroberten den Markt im Sturm und wurden mitunter zum Herzstück der Schwan-Kosmetiksparte. Heute zählt Schwan Cosmetics zu den wichtigsten OEM- und Private-LabelHerstellern der Beautyindustrie. Millionen von Eyelinern, Kajal- und Lippenstiften stammen aus dem Hause Schwan – auch wenn der Name selbst auf den Produkten meist unsichtbar bleibt.
EIN JAHRZEHNT, IN DEM BEWEGUNG SINN STIFTET
Bewegung steht bei Technogym im Mittelpunkt. Sie ist eine gemeinsame Sprache, die Menschen verbindet, Gesundheit fördert und eine positivere, gesündere Gesellschaft gestaltet. Aus dieser Überzeugung heraus entstand die diesjährige Kampagne «Let’s Move and Donate Food», die diesen März startet und Technogyms Engagement im Bereich Ernährungssicherung und Wohlbefinden unterstreicht.
Autor und Bilder_Technogym
Vom 10. bis 27. März 2026 findet die diesjährige Kampagne statt – als grösste soziale Initiative in der Fitnessbranche. In diesem Jahr kooperiert Technogym mit dem UN World Food Programme, um Bewegung und Solidarität in einem klaren Ziel zu vereinen: weltweit eine Million Schulmahlzeiten für Kinder in Not bereitzustellen. Jeder symbolische Beitrag von 2000 MOVEs entspricht einer Mahlzeit und verwandelt tägliche Aktivität in einen Beitrag zu Gesundheit, Bildung und Zukunftschancen.
MOVEs sind die universelle Einheit zur Messung körperlicher Aktivität bei Technogym. Ob Training an Geräten, in Gruppenkursen oder Sport im Freien –jede Aktivität wird über die TechnogymApp oder verknüpfte Geräte mit einem Herzfrequenzmonitor erfasst. Wer sich regelmässig bewegt, sammelt mehr MOVEs bis zum täglichen Maximum, sodass persönliche Leistung Teil eines globalen Kollektivs wird.
Für Technogym ist die Initiative Ausdruck der Unternehmenswerte und der Verantwortung, die die Wellnessbranche in der Gesellschaft übernehmen sollte. In einer Zeit, in der Bewegungsmangel eine globale Herausforderung darstellt, zeigt «Let’s Move for a Better World», dass Bewegung Teil kollektiver Verantwortung ist: Jedes Work-out, jede Klasse, jede TrainingsLebensstile Fitnessraum

In den vergangenen Jahren beteiüber 130 Ländern. Auch 2026 gilt: Bewegung mit Absicht, mehr – jeder Welt ein
Weitere Informationen zur Teilnahme sind hier verfügbar: www.technogym.com/de-CH/lets-move

Midnight Scented Dream
PARFUM INTENSE
Dr. Kelly Vasileiadou steht für eine neue Generation plastischästhetischer Medizin in der Schweiz: präzise, zurückhaltend, langfristig. In ihrer Klinik in Hünenberg See verbindet sie Chirurgie, minimalinvasive Verfahren, Hautqualität und Longevity – nicht als Trend, sondern als konsequentes Konzept gegen das «Paradox des Anti-Aging».
Autor_Urs Huebscher Bild_Dr. Kelly
Wer Dr. Kelly Vasileiadou zuhört, merkt schnell: Hier spricht keine Operateurin, die Eingriffe verkauft, sondern eine Medizinerin, die Entscheidungen verteidigt.
«Chirurgische Perfektion allein reicht nicht, wenn die Haltung dahinter fehlt», sagt sie. Diese Erkenntnis beschreibt sie als einen ihrer entscheidenden Wendepunkte: weg vom reinen Können hin zu einem Verantwortungsverständnis, das Grenzen genauso ernst nimmt wie Möglichkeiten.
DREI WENDEPUNKTE – UND EINE KLARE KONSEQUENZ
Ihre berufliche Reise fasst Dr. Kelly Vasileiadou in drei Stationen zusammen: Erstens die Einsicht, dass Exzellenz ohne ethische Klarheit leer bleibt. Zweitens die Selbstständigkeit – nicht aus Wachstumsdrang, sondern um freier entscheiden zu können. Drittens die heutige Phase, in der sie ästhetische Medizin nicht mehr als Summe einzelner Eingriffe, sondern als langfristiges medizinisches Konzept versteht. Unbequem sei das gewesen, sagt sie –aber genau diese Momente hätten «Klarheit geschaffen».

Diese Klarheit richtet sich gegen ein verbreitetes Versprechen der Branche: eine Behandlung als Lösung fürs Altern. Dr. Kelly Vasileiadou nennt dies das «Paradox des Anti-Aging». Nachhaltige Ergebnisse entstünden nicht durch die eine OP oder die eine Injektion, sondern durch einen ganzheitlichen Ansatz, der Struktur, Hautqualität, Regeneration und Lebensstil zusammendenkt. Ihr Anspruch: «Nicht mehr Eingriffe, sondern bessere Entscheidungen.»
SCHÖNHEIT OHNE «OP-LOOK» –IDENTITÄT ALS LEITPLANKE
Auch ihr Begriff von Perfektion hat sich radikal verändert. Früher, so Dr. Kelly, sei Perfektion ein Ziel gewesen. Heute sei sie oft «das Gegenteil von Eleganz». Wirklich schöne Resultate entstünden dort, wo Identität erhalten bleibe – und dort, wo man bewusst nicht alles macht, was machbar wäre. Zurückhaltung ist für sie kein Verzicht, sondern Kontrolle: «Eleganz entsteht oft im Weglassen.»
Dieses Denken prägt auch das Erleben der Patientinnen und Patienten. Dr. Kelly Vasileiadou beschreibt ihre Klinik als «Safe Space»: ruhiger Erstkontakt, echtes Zuhören, Empfehlungen statt Verkauf –und Nachsorge als Teil der Verantwortung, nicht als Zusatzleistung. Die Patient*innen sollen spüren, dass sie nicht ein «Fall», sondern eine Entscheidung sind.

FÜHRUNG IN DER MEDIZIN – RUHIG, PRÄZISE, MENSCHLICH Was viele «Female Leadership» nennen, übersetzt Dr. Kelly in konkrete Praxis: Klarheit, Konsequenz und Empathie zugleich. Nicht Lautstärke, sondern Haltung. Und eine Reihenfolge, die nicht verhandelbar ist: zuerst medizinische Verantwortung, dann Ästhetik und Nachhaltigkeit, erst danach Wirtschaftlichkeit. Wenn sich ein Entscheid nicht sauber erklären lässt, ist er für sie meist nicht der richtige.
Auch intern setzt sie auf Transparenz: Jede Person im Team soll wissen, wofür die Klinik steht – und was sie nicht tut. Fehler dürfen angesprochen werden, Gleichgültigkeit nicht. Vertrauen entstehe nicht über Hierarchie, sondern über geteilte Verantwortung.
BEOBACHTUNGEN ZUR NEUEN ÄSTHETIK –
RUHIG, PRÄZISE, LANGFRISTIG
Dr. Kelly Vasileiadou beobachtet derzeit eine spürbare Verschiebung in der ästhetischen Medizin: weg vom auffälligen Effekt hin zu Ergebnissen, die erholt, frisch und selbstverständlich wirken – ohne dass «gemacht» sichtbar wird. Entscheidend ist weniger die einzelne Methode als die Haltung dahinter: präzise Indikation, klare Grenzen und ein Plan, der in Jahren statt Wochen denkt. Diese Entwicklung zeigt sich unter anderem darin, dass operative Eingriffe früher und vorausschauender geplant werden –mit dem Ziel, Strukturen zu stabilisieren und natürliche Bewegung zu erhalten. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Korrekturen nach deutlichen Gewichtsveränderungen, weil Körperkonturen, Hautqualität und Gewebeelastizität neu bewertet werden müssen.
Auch bei Form- und Proportionswünschen wird Zurückhaltung stärker: Statt maximaler Veränderung stehen Ausgewogenheit, Leichtigkeit und Individualität im Vordergrund. Parallel dazu wird der Behandlungsalltag zunehmend so gestaltet, dass Erholung und Alltagstauglichkeit realistisch vereinbar sind – nicht als Versprechen, sondern als medizinisch saubere Planung, inklusive konsequenter Nachsorge.
Über allem steht für sie der Fokus auf Substanz: weniger kurzfristige Korrekturen, mehr Aufbau von Qualität – Haut, Gewebe, Regeneration. Das passt zu ihrem Grundsatz, dass nachhaltige Ästhetik nicht laut, sondern tragfähig sein muss.
EIN SATZ, DER ALLES ZUSAMMENFASST
Vielleicht lässt sich Dr. Kelly Vasileiadous Position am klarsten in dem Satz erkennen, den sie selbst als Beschreibung ihrer Klinik wählt: «Eine Klinik für Menschen, die Qualität, Ruhe und Ehrlichkeit höher schätzen als schnelle Versprechen.» Wenn Ästhetik heute leiser wird, ist das kein Zufall. Es ist das Ergebnis einer neuen Priorität: Medizin, die nicht imponieren will, sondern trägt. Auch Jahre später.
WWW.DRKELLY.CH

sauberes, erfrischtes Gefühl, während Glycerin die Feuchtigkeitsversorgung unterstützt. Die wiederbefüllbaren Glasflaschen stehen für die Soeder-Philosophie der Nachhaltigkeit und helfen, Abfall zu reduzieren und die Lebensdauer des Produkts zu verlängern.

CCAROLINA HERRERA –
BAD BOY COBALT ABSOLUTE
Bad Boy Cobalt Absolute interpretiert die ikonische Fougère-Struktur neu und setzt auf markante Kontraste. Aromatischer Lavendel und Salbei eröffnen den Duft, veredelt durch die harzige Tiefe von Elemi. Im Herzen entfaltet sich kostbares Oud, dessen mineralische Facetten mit weissem Trüffel verschmelzen und dem Duft eine intensive, elegante Tiefe verleihen.
DR. HAUSCHKA – HAARÖL


DDas silikonfreie Haaröl reguliert die Kopfhaut und schützt das Haar vor äusseren Einflüssen wie Sonne oder Salzwasser. Pflanzliche Öle und Heilpflanzenauszüge pflegen selbst strapaziertes Haar und verleihen Glanz und Geschmeidigkeit. Der Rosmarinduft wirkt belebend, der praktische Dosierspender sorgt für eine einfache, sparsame Anwendung. Ideal für trockenes, brüchiges oder behandeltes Haar.


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Der 2-in-1-Reinigungsschaum reinigt sanft und porentief mit leichtem Peeling- und Detox-Effekt. Schweizer Gartenkresse, Kamille und Allantoin beruhigen die Haut, spenden Feuchtigkeit und stärken ihre Widerstandskraft. Pflanzliche Zuckertenside entfernen überschüssigen Talg, ohne die Hautbarriere zu beeinträchtigen. Geeignet für alle Hauttypen, besonders für empfindliche oder zu Unreinheiten neigende Haut.
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Eine moderne Neuinterpretation von Dior Homme mit einer klaren, intensiven Iris-Signatur. Pudrige Iris verschmilzt mit warmen Amber- und holzigen Noten zu einem eleganten Herrenduft, der Stärke und Sensibilität vereint. Abgerundet wird die Komposition durch einen puristischen Flakon mit markantem Farbverlauf.

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Dieses Körperpeeling auf Gel-Basis entfernt sanft abgestorbene Hautzellen mit Arganschalenpulver und Bims aus Lavastein. Gleichzeitig pflegt eine Mischung aus sechs Ölen, darunter Argan, Avocado, Reiskleie, Färberdistel, Traubenkern und Süssmandel, die Haut und macht sie weich und geschmeidig. Das Peeling ist mit dem charakteristischen Moroccanoil-Duft aus Amber und warmen Blumennoten parfümiert und sorgt für ein spürbar glatteres Hautgefühl und anhaltende Feuchtigkeit.


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Die Anti-Age-Creme glättet vorhandene Falten, beugt neuer Faltenbildung vor und versorgt die Haut intensiv mit Feuchtigkeit. Resveratrol aus Weinreben schützt vor freien Radikalen und unterstützt die Produktion von Kollagen und Elastin, während Kokosnussöl pflegt und schützt. Japanischer Blutwurz-Extrakt spendet sofort Feuchtigkeit, und ein Amino-Peptid-Komplex reduziert die Faltentiefe – ideal für trockene, gestresste oder reife Haut.

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Seit nunmehr 100 Jahren setzt die dänische Audiomarke weltweit immer wieder neue Massstäbe in Sachen Klangqualität. Kein Moment des Innehaltens und Zurückblickens – Bang & Olufsen richtet seinen Fokus nach vorn, um auch in Zukunft innovative Technologien und skandinavisches Design in aussergewöhnlichen Produkten zu vereinen und damit seinen Gründungsprinzipien treu zu bleiben.
Mit dem Übergang in ihr zweites Jahrhundert präsentiert die Marke neue, zeitlos beständige Produkte voller technischer Neuerungen und handwerklicher Exzellenz. «Als Peter Bang und Svend Olufsen dieses Unternehmen 1925 gründeten, bauten sie nicht einfach nur Geräte – sie folgten ihrem unbändigen Willen, nur das Beste zu erschaffen und ständig neue Möglichkeiten zu finden. Und auch heute, 100 Jahre später, ist es dieser Wille, der uns bei allem, was wir tun, antreibt: bei jedem Lautsprecher, jedem handgefertigten Detail, jeder mutigen Innovation», so Kristian Teär, CEO von Bang & Olufsen. Er fährt fort: «Für Bang & Olufsen geht es seit jeher um mehr als Klang – es geht darum, neue Massstäbe zu setzen, wie die Menschen Technologie erleben, und dabei stets nach dem Aussergewöhnlichen zu streben. Wir prägen ganze Generationen in ihrer Wahrnehmung von Musik, Design und Handwerkskunst – wir gestalten Kultur mit. Unsere am meisten geschätzten Produkte werden genutzt und geliebt, generalüberholt und wieder genutzt. Die damit verbundenen Geschichten und Erinnerungen werden von einer Generation an die nächste weitergegeben. Genau das schafft Verbindungen, die die Jahrzehnte überdauern – und das ist es, was wir in unserem nächsten Jahrhundert fortführen.»
Autor_Urs Huebscher Bilder_Bang & Olufsen


VON EINEM DÄNISCHEN BAUERNHAUS IN DIE GANZE WELT
Von den ersten Radios, die in einem Bauernhaus im dänischen Struer zusammengebaut wurden, bis hin zu den heutigen vernetzten Soundsystemen steht Bang & Olufsen seit jeher für die Überzeugung, dass Innovation und Handwerkskunst einen bleibenden Wert haben. 1925 brachten Peter und Svend mit dem Eliminator, der im Gegensatz zu batteriebetriebenen Radios per Strom aus der Steckdose betrieben werden konnte, ihr erstes Produkt auf den Markt. 1939 folgte das stilvolle Radio Beolit 39, 1967 der elegante Fernseher Beovision 1 und 1972 der Kultplattenspieler Beogram 4000. Dabei bestand das Ziel von Bang & Olufsen von Anfang an darin, audiovisuelle Produkte in Designobjekte zu verwandeln, die Schönheit in jedes Zuhause bringen und leistungsstarke Technologien mit höchster Handwerkskunst verbinden.
Die dänische Audiomarke war ihrer Zeit stets weit voraus und so ahnte man bereits in den 1980ern, dass Haushaltsgeräte in Zukunft miteinander kommunizieren würden. Also entwickelte Bang & Olufsen 1986 das heute als Beolink bekannte, vollständig integrierte System für eine einfach zu bedienende, nahtlose Musik- und TV-Wiedergabe in verschiedenen Räumen. Und mit dem Lautsprecher Beolab 90, der die Musik sowohl an den Raum als auch an die Zuhörenden anpasst, setzte Bang & Olufsen 2015 neue Massstäbe für Innovationen, die eine ganze Branche inspirierten.


GRUNDPFEILER FÜR DIE NÄCHSTEN 100 JAHRE:
LUXURIÖSE, ZEITLOSE TECHNOLOGIEN
Im neuen Unternehmensjahrhundert möchte Bang & Olufsen seinen Fokus verstärkt auf überragende Handwerkskunst legen, Designikonen bewahren und langlebige, bedeutungsvolle Technologien entwickeln – und damit zeigen, dass moderner Luxus nicht nur Klang und Ästhetik, sondern auch beständigen Wert bedeutet.




Im Recreated-Classics-Programm werden ikonische Produkte von Bang & Olufsen sorgfältig generalüberholt und an den modernen Stil angepasst. Dabei werden legendäre Designs wie der Beogram 4000 und die Beosound 9000 nicht einfach nur nachproduziert, sondern neu konzipiert und seit Jahrzehnten verwendete Komponenten überarbeitet. So profitieren die Produkte nicht nur von einer längeren Lebensdauer, sondern bieten auch die neuesten Technologien und nahtlose Konnektivität und harmonieren mit den Einrichtungsstilen von heute. Die daraus resultierenden Meisterwerke wecken Emotionen und weisen dieselbe ansprechende Haptik und Formvollendung auf, die sie seit jeher zu zeitlosen Klassikern machen. Dabei sind sie keine Relikte aus der Vergangenheit, sondern lebende Designlegenden – neu aufbereitet, um von den kommenden Generationen genauso geschätzt zu werden wie von den vorherigen.
Das Atelier-Programm belegt diese Vision eindrucksvoll, indem es einer sorgfältig zusammengestellten Auswahl der begehrtesten Produkte von Bang & Olufsen noch mehr Kunstfertigkeit verleiht. In Form von speziellen Finishes, einzigartigen Personalisierungen und streng limitierten Auflagen wie der aktuellen Beolab-90-TitanEdition können Kund*innen mit dem Atelier-Programm ihren persönlichen Geschmack und ihre Individualität zum Ausdruck bringen. Jede einzelne Kreation wird zu einem bleibenden Vermächtnis, das nicht nur die eigene Persönlichkeit, sondern auch die bedingungslose Hingabe der Marke zu Handwerkskunst und überragender Technik widerspiegelt.
Für Bang & Olufsen ist es von grossem Wert, dass Innovationen Bestand haben. Jedes neue Produkt entsteht aus dem Streben nach Langlebigkeit, Kreislauffähigkeit und immer wieder neuen Erlebnissen. Die Produkte sind darauf ausgelegt, geschätzt, instand gesetzt und an die nächste Generation weitergereicht zu werden. Entwicklungen wie der weltweit erste nach dem Cradle to Cradle Certified Bronze Standard ausgezeichnete Lautsprecher Beosound Level beweisen, dass überragende Klangqualität und ästhetische Vollkommenheit mit grossem Respekt für Handwerk, Sorgfalt und Tradition einhergehen können. Mittlerweile sind neun Produktentwicklungen, einschliesslich der neuen Soundbar Beosound Premiere, mit Cradle to Cradle Certified Bronze ausgezeichnet. Ziel ist es, ein umfangreiches Sortiment aus zertifizierten Produkten anzubieten.
«Von den ersten Radios, die in einem Bauernhaus im dänischen Struer zusammengebaut wurden, bis hin zu den heutigen vernetzten Soundsystemen bestand unser Ziel schon immer darin, mit unseren Technologien die Menschen zu bewegen und einen beständigen Wert zu schaffen. Die wichtigste Innovation in unserer schnelllebigen Welt ist nicht zwangsläufig die nächste technologische Sensation, sondern vielmehr anhaltende Bedeutsamkeit, Hingabe und Wertschätzung. Mit unseren Atelier- und Recreated-ClassicsProgrammen würdigen wir zeitlose Handwerkskunst und erschaffen Meisterwerke, die neu konzipiert, überarbeitet und von Generation zu Generation weitergegeben werden können. Echter Luxus ist aussergewöhnlich, nachhaltig, formvollendet und beständig», so Kristian Teär. Und er schliesst mit den Worten: «Heute beginnt ein neues Jahrhundert überragender Klangqualität.»

THE CENTENNIAL COLLECTION
Die Sondermodelle sind vom Erbe der Marke inspiriert und würdigen ein Jahrhundert aus kompromisslosem Design und Klang. Die Centennial Collection schöpft aus jahrzehntelanger Designinspiration, indem sie Archivdetails mit zeitgenössischer Handwerkskunst verbindet und drei der ikonischen Produkte von Bang & Olufsen neu interpretiert: Beoplay H100, Beosound A5 und Beosound A9 5th Gen. Von den karierten Gittermustern der frühen Radios bis hin zur leuchtenden Farbpalette der 1970er-Jahre in Century Red, Chestnut Brown und Century Blue trägt jedes Detail den Geist seiner Zeit in sich. Die in den 1980er-Jahren perfektionierten Oberflächen aus gebürstetem Aluminium spiegeln die raue Schönheit des charakteristischen Materials der Marke wider, während die

des letzten Jahrzehnts aufgreifen. Jedes Produkt der Kollektion ist mit dem B&O Est. 1925 Anniversary Logo versehen und trägt eine Hommage an die Vision der Gründer Peter Bang und Svend Olufsen: «Ein nie versagender Wille, nur das Beste zu schaffen.»
DAS CENTENARY-PROGRAMM:
100 JAHRE BANG & OLUFSEN
Bang & Olufsen feiert sein 100-jähriges Jubiläum ein ganzes Jahr lang, um ein Jahrhundert voller überragender Designs und kreativer Ansätze zu würdigen:
› Veranstaltungen und Ausstellungen weltweit: In den Kulturmetropolen der Welt – von Kopenhagen über London, Paris und New York bis hin zu Shanghai, Tokio und Seoul – finden diverse immersive Events statt, bei denen Sound, Design und Kultur aufeinandertreffen.
› The Book of Sound and Vision (2026): Eine umfassende Chronik über 100 Jahre Design, Innovation und den kulturellen Einfluss von Bang & Olufsen.
› Touren in Struer (2026): Eine Einladung, den Heimatort der Marke im Rahmen von exklusiven Touren und Archivbesuchen zu erkunden.
› Accessoires-Kollektionen: ausgewählte LifestyleProdukte im ikonischen Design von Bang & Olufsen.

Die Luxus-Audiomarke Bang & Olufsen wurde im Jahr 1925 im dänischen Struer von Peter Bang und Svend Olufsen gegründet, deren Hingabe und Vision die Grundlage für das Unternehmen bilden.
Seit einem Jahrhundert fordert Bang & Olufsen die Grenzen der Audiotechnologie heraus und das Unternehmen bleibt ein Vorreiter im Bereich Akustikinnovationen.
Heute zeichnet sich jedes Produkt von Bang & Olufsen durch eine einzigartige Kombination aus beeindruckendem Sound, zeitlosem Design und beispielloser Handwerkskunst aus.
Die innovativen und fortschrittlichen Produkte des Unternehmens sind weltweit in den Geschäften von Bang & Olufsen, online auf bang-olufsen.com und bei ausgewählten Einzelhändlern erhältlich.
Das Unternehmen beschäftigt etwa 1000 Mitarbeitende und ist in mehr als 70 Märkten tätig. Aktien von Bang & Olufsen sind an der NASDAQ Kopenhagen A/S notiert.


Autor_Urs Huebscher Bilder_Estrel Berlin
Mit 176 Metern Höhe wird der Estrel Tower nach seiner Eröffnung Ende 2026 zum höchsten Gebäude Berlins. Hotel, Co-Working-Spaces, Galerie, Restaurants und Bar verschmelzen im neuen Wahrzeichen der Stadt zu einem spektakulären architektonischen Open-Space -Konzept –ein inspirierender Ort des Austauschs, der ebenso vielfältig ist wie Berlin selbst.
Der Estrel Tower wird nicht nur die Berliner Skyline neu definieren, sondern auch einen Wendepunkt in der Art und Weise markieren, wie grossflächige Stadtentwicklungsprojekte Nachhaltigkeit, Design und die sich wandelnden Anforderungen der Tagungsbranche berücksichtigen. Mit einer Höhe von 176 Metern und 45 Stockwerken wird er Deutschlands höchstes Hotelgebäude und ein Symbol des Wandels im südlichen Berliner Bezirk Neukölln sein.
Doch der Turm ist mehr als nur ein neues architektonisches Wahrzeichen. Er ist das nächste Kapitel einer Geschichte, die vor drei Jahrzehnten mit dem ursprünglichen Estrel Berlin begann. Seit seiner Gründung vor über 30 Jahren hat sich der Estrel Tower zum grössten Hotel-, Kongress- und Unterhaltungskomplex Europas entwickelt. Seine Bedeutung für die Berliner Wirtschaft und sein Ruf als bedeutender Tagungsort sind unbestritten – etwas, das auch die Berliner Politik anerkennt.

DIE ZUKUNFT
VON VERANSTALTUNGEN
Der Estrel Tower wurde entworfen, um dem wachsenden Bedarf an flexiblen, hybriden Räumlichkeiten gerecht zu werden, die gemeinsames Gestalten, Kreativität und Zusammenarbeit fördern. Sein Mischnutzungskonzept spiegelt einen bedeutenden Wandel in der Konzeption von Veranstaltungen wider: Sie werden nicht mehr als isolierte Momente, sondern als Teil eines umfassenden Erlebnisses verstanden. Vom lichtdurchfluteten Atrium über Co-Working-Lounges und Rooftop-Bars bis hin zu Panorama-Veranstaltungsflächen – das Gebäude integriert Arbeit, Entspannung und Networking.
Der Tower erstreckt sich über 3800 Quadratmeter Veranstaltungsfläche und 9300 Quadratmeter Co-Working-Bereiche und bietet flexible Meetingzonen auf mehreren Etagen, darunter die Sky Floors in der 41. und 42. Etage. Diese hochgelegenen Bereiche umfassen über 1200 Quadratmeter Meeting- und Gastronomieflächen und werden von einem spektakulären Restaurant und einer Bar in der 43. Etage mit Panoramablick über Berlin gekrönt. Zusätzlich stehen 522 Designerzimmer, Suiten und Serviced Apartments zur Verfügung.
Das Gebäude ist über einen Tunnel physisch mit dem ursprünglichen EstrelHotel und Kongresszentrum verbunden, wodurch die Kontinuität von Service, Logistik und Betrieb gewährleistet wird – ein praktischer Schritt, der aber gleichzeitig eine nahtlose Fortführung des Erbes signalisiert.
Doch der wohl ambitionierteste Aspekt des Estrel Tower liegt in seinen Umweltstandards. Von Anfang an war das Ziel des Projekts, die LEED-Platinum-Zertifizierung zu erreichen, den höchsten Standard des weltweit anerkannten LEED-Rahmenwerks (Leadership in Energy and Environmental Design). Um dieses Niveau zu erreichen, musste das Team weit über energieeffiziente Beleuchtung und wassersparende Systeme hinausgehen. Die Materialien wurden bis ins kleinste Detail geprüft, selbst die Klebstoffe und Dichtstoffe. Nur Produkte, die strenge VOC-Emissionsgrenzwerte (flüchtige organische Verbindungen) einhalten, durften verwendet werden. Holz musste PEFC- oder FSC-zertifiziert sein, und auch die Entsorgung von Bauabfällen, die Überwachung der Luftqualität und sogar die Tageslichtmodellierung waren Teil der Konformitätskriterien.
Der architektonische Entwurf von Barkow Leibinger unterstreicht die Umweltziele des Turms mit einer Fassade, die an die Sonnenausrichtung jeder Seite angepasst ist. «Mit seiner schimmernden Fassade ist der Estrel Tower bereits ein fester Bestandteil der Berliner Skyline. Er ist in der Stadt allgegenwärtig und von vielen Orten aus sichtbar – ein neues Wahrzeichen», so Architekt Frank Barkow.


GEPLANTE ERÖFFNUNG Sommer 2026
HÖHE
176 Meter – Berlins höchstes Gebäude
ANZAHL DER ETAGEN 45
522 Hotelzimmer, darunter sieben Loft-Suiten (bis zu 240 Quadratmeter) und 90 Serviced Apartments
Veranstaltungsfläche: insgesamt 3800 Quadratmeter, einschliesslich Sky Floors (41 – 42), mit 1200 Quadratmetern PremiumTagungs- und Essbereich und Estrel Forum (1000 Quadratmeter mit einem 500 Quadratmeter grossen Foyer)
CO-WORKING-SPACE 9300 Quadratmeter
NACHHALTIGKEIT
LEED-Platinum-Zertifizierung

Ein grober Naturstein «schwebt» über dem freistehenden Küchenblock aus Stahl, als wäre er schon immer hier gewesen. Gleich daneben ein Podest, das als Sofa wie auch als Essplatz fungiert. Dahinter eröffnet sich eine Aussicht über den gesamten Lago di Garda, die ihresgleichen sucht.
Die Wohnküche ist nur einer von vielen atmosphärischen Plätzen des Ca’ dei Mongi. Das Anwesen inmitten von Olivenhainen liegt abseits der Strassen und pulsierenden GardaseeStädtchen zwischen Brenzone und Monte Baldo in ehemaligen Weinbergen. Ein ruhiger, abgelegener Ort und doch nicht weit vom Ostufer und seinen Aktivitäten entfernt.
Auf der Suche nach einem kleinen Olivenhain am Gardasee für ihren Airstream-Oldtimer (den amerikanischen runden Wohnwagen aus Alu) entdeckten Daniela und Alv Kintscher das Haus der Familie Mongi. Es war Liebe auf den ersten Blick. Ein charmantes italienisches Städtchen ganz in der Nähe, herzliche Menschen und zwei alte Steinhäuser. Als Designer mit Schwerpunkt auf hochwertigen Innenausbau wurde die gesamte Sanierung und Gestaltung selbst konzipiert – immer mit der Frage, ob jedes Detail auch wirklich schön, ästhetisch und reduziert ist. So steckten sie all ihre Erfahrung in Architektur und Handwerk in das Projekt und erschufen einen Ort voller Ruhe, Seele und Emotionen. Entstanden ist ein Ort, an dem man die Stille förmlich hören kann. Hier kann man sich tief verwurzeln – in sich selbst und in der Natur. Hier kann man die Zeit vergessen.
Autor_Urs Huebscher Bilder_Ca’ dei Mongi

Während des dreijährigen Renovierungsprozesses achteten die beiden auf authentische und natürliche Materialien, erdige Töne, ruhige Nuancen und einen tiefen Respekt vor der Tradition. Vieles wurde neugestaltet, um die vorhandene Schönheit hervorzuheben und sie durch den Geist des Wabi-Sabi noch magischer zu machen. Wabi-Sabi ist eine alte Philosophie der Japaner, die drei Dinge in den Fokus setzt: Schlichtheit/Reduktion auf das Wesentliche, Verbindung zur Natur und das Wahrnehmen der Schönheit des natürlichen Alterns.

Da nach Wabi-Sabi die Schönheit der Dinge erst durch ihre Patina entsteht, wurden Materialien verwendet, die ein natürliches Altern ermöglichen und mit der Zeit Gebrauchsspuren erhalten dürfen. Die Dinge im und ums Haus dürfen hier leben. Und sie dürfen genutzt werden, ohne dass man sich über Gebrauchsspuren sorgen braucht. Denn ein natürliches Altern macht die Schönheit der Dinge aus. So wurden Materialien verwendet, die genau das erlauben (wie altes gelebtes Holz, Stein, Beton, unbehandelter Stahl). Und sie erwachen erst dann wirklich zum Leben, wenn sie Patina haben und die Geschichte weitererzählen können.

EMPFINDEN FÜR ÄSTHETIK
Der Ort ist für Menschen, die bereits in ihrem täglichen Umfeld und Leben einen Sinn für das Besondere sowie ein Interesse an Architektur und natürlichem Wohnen haben – mit einem ehrlichen Gefühl für die Natur und Lust, abenteuerlich und geniesserisch zu sein. Es sind die, die die Entscheidung getroffen haben, ihren Urlaub nicht im Hotel zu verbringen, sondern die, die einen Zufluchtsort und kompromisslose Privatsphäre mit persönlicher Note suchen – mit viel persönlicher Freiheit.
DAS BESONDERE UND SCHÖNE
Paare mit dem Wunsch nach absoluter Privatsphäre, Familien, Freund*innen und kleine Gruppen, die einen Sinn für das Besondere und Schöne sowie Interesse an Architektur, Interior-Design und einem Rückzugsort in der Natur haben. Ob Geniesser*innen oder Abenteuerlustige: Insgesamt finden bis zu zwölf Personen in den zwei Häusern komfortabel Platz.
Das grössere Rustico besitzt im Obergeschoss ein Hauptschlafzimmer, ein Doppelschlafzimmer mit Alkoven und ein Bad sowie im Untergeschoss ein weiteres Gästezimmer für zwei Personen. Die Küche mit offener Feuerstelle sowie dem Sofapodest mit höhenverstellbarem Tisch liegt im Erdgeschoss und geht direkt auf die überdachte Terrasse mit grossem Esstisch und Lounge-Bereich mit Pool über.
Das zweite Haus beherbergt ebenfalls ein Doppelschlafzimmer mit verglaster Loggia sowie eine Wohn-Lounge mit kleinem Kino für verregnete Tage, eine offene Feuerstelle und eine Galerie mit vier zusätzlichen Schlafplätzen. Eine Sauna, eine Yoga-Plattform mit Blick über den See sowie ein kleines «Amphitheater» für Retreats oder Events ergänzen das Anwesen. Sogar ein eigener Land Rover steht für Abenteuerlustige bereit und wird auch benötigt, denn die steile Anfahrt zum Haus ist nur mit einem geländegängigen Allrad befahrbar.
EIN EINZIGARTIGER ORT
Daniela und Alv Kintscher glauben, dass man hier heilen kann – sanft, leise, tiefgreifend. Es geht nicht um höher, schneller, weiter, sondern darum, zu sich selbst zurückzukehren. Ankommen, um zu bleiben. Ruhen im Schatten der Olivenbäume, frische Feigen vom Baum essen, Wasser aus der Quelle trinken, einfach nur sein, fühlen und spüren. Freiheit, die sich alle wünschen. Besonders im Urlaub. Ziel ist es, einen Gegenpol zu schenken zum Alltag der heutigen Zeit. Ca‘ dei Mongi bietet die perfekte Bühne dafür.
WWW.CADEIMONGI.COM
Atmungsaktiver Lehmputz vom regionalen Lieferanten MATTEO BRIONI aus Mantova an allen Wänden gespachtelt (besonders atmungsaktiv und feuchtigkeitsregulierend).
Betten in den Hauptschlafzimmern in Zirbenholz gearbeitet (für lang anhaltenden Duft und mit positiver Wirkung auf den Schlaf und das allgemeine Wohlbefinden).
Besonders viele Möbel sind mit Eiche-Altholz gearbeitet, auch um neue Ressourcen zu schonen.
Hohe Qualität aller Materialien, Accessoires und Geräte (GaggenauGeräte, PITT-Gaskocher, speziell entworfenes Besteck aus der Schweiz, handgefertigtes Geschirr aus Deutschland, Stoffe und Leinen aus Frankreich, Armaturen von Gessi Italia in allen Badezimmern und im Aussenbereich…).
Ein 10 Meter langer Natur-Bio-Pool der wie alles andere Trinkwasser auf dem Gelände auch von einer Quelle oben am Berg gespeist wird.
Die ersten Spuren der polynesischen Tätowierkunst reichen mehr als 2000 Jahre zurück! Heute ist sie auf den Inseln lebendiger denn je. Dennoch wäre diese Kunstform fast ausgestorben.
Die als Tatau bekannten polynesischen Tätowierungen haben sowohl mythische als auch historische Ursprünge. Den Legenden der Inseln von Tahiti zufolge wurden die ersten Tätowierungen von den Söhnen des Gottes Ta’aroa gezeichnet, der in der polynesischen Kultur als Schöpfer von allem gilt. Später gaben die Söhne diese Praxis an die Männer weiter. Die historischen Ursprünge der Tätowierung gehen auf die ersten Siedlungswellen aus Südostasien zurück, die sich ab dem zweiten Jahrhundert vor Christus auf den polynesischen Inseln niederliessen. Die Praxis verbreitete sich im gesamten polynesischen Dreieck, mit Ausnahme der Austral- und Tuamotu-Inseln. Besonders die Marquesas waren für ihre komplexe und reiche Tätowierkunst bekannt.
DIE HEILIGE ROLLE DER TÄTOWIERUNG IN DER TRADITIONELLEN GESELLSCHAFT
In der voreuropäischen polynesischen Gesellschaft nahmen Tätowierungen eine grundlegende Stellung als soziale Markierung und heiliges Symbol ein. Ihre Verwendung war weit verbreitet und hatte verschiedene Bedeutungen. Sie war nicht nur ein Mittel, um die Zugehörigkeit zu einem Gebiet, einem Stamm oder einer Familie anzuzeigen, sondern auch, um den sozialen Status einer Person zu definieren. Ausserdem war die Tätowierung eng mit wichtigen sozialen Ritualen verbunden, zum Beispiel dem Übergangsritual von der Kindheit zur Pubertät oder der Hochzeit.
Über den sozialen Aspekt hinaus hatte die Tätowierung eine sakrale Dimension, die tief in der polynesischen Kultur verwurzelt war. Dem Glauben nach wurde sie als Geschenk der Götter betrachtet und trug eine übernatürliche Kraft in sich. Einige Motive

wurden speziell entworfen, um die Person zu schützen, indem sie ihr Mana, eine essenzielle spirituelle Kraft, bewahrten. Diese Motive standen auch für das Prestige und die göttliche Essenz, die für die gute Gesundheit, Ausgeglichenheit und Fruchtbarkeit des Menschen verantwortlich waren und ihn gleichzeitig vor schädlichen Einflüssen schützten.
Weit entfernt von Modeerscheinungen war die polynesische Tätowierung weit mehr als nur eine Form der Körperkunst. Sie war ein starkes Mittel der Kommunikation und des Ausdrucks in der traditionellen Gesellschaft. Ihre soziale und sakrale Bedeutung machte sie zu einem wesentlichen Bestandteil der polynesischen Identität, die sowohl die Geschichte als auch die Kultur und die Werte dieser alten Zivilisation vermittelte.
Die Goldstein Residence in Los Angeles gilt als eines der spektakulärsten Anwesen der Welt, ihr Besitzer James Goldstein als Ikone.
Allein schon die Fahrt zur Goldstein Residence ist vielversprechend. Die scheinbar endlose, von hohen Palmen gesäumte Strasse schlängelt sich steil aufwärts, vorbei an Grundstücken mit Einfahrten, die nur erahnen lassen, was sich dahinter verbirgt. Am Ende der Strasse steht ein breites, weisses Tor. Dahinter führt ein Weg, umrahmt von tropischen Pflanzen, auf das Anwesen von James Goldstein. Hier in Beverly Crest, oberhalb von Beverly Hills, liegen fast versteckt das legendäre Sheats-Goldstein-Haus sowie ein neuerer, puristischer Bau mit einem beeindruckenden Pool und einem atemberaubenden Blick auf Los Angeles bis hin zum Pazifik. Wer hier zu Besuch ist, merkt schnell: Dieses Anwesen ist aussergewöhnlich – genau wie sein Besitzer: James Goldstein ist Multimillionär, Architekturexperte, Basketball-Superfan, Modeliebhaber. Bei den Fashion Weeks in Mailand, Paris, London und New York sitzt er stets in der ersten Reihe. Extravagante Outfits sind sein Markenzeichen, er trägt ausgefallene Haute-Couture-Jacken, Cowboystiefel und Hüte aus Pythonleder. Hollywoods Superstars und junge Models lassen sich gern mit ihm fotografieren oder kommen auch einfach mal so vorbei. Denn James Goldstein gilt als Ikone.

Das Sheats-Goldstein-Haus hat ebenfalls bereits lange Kultstatus. Auf der Terrasse setzte schon Starfotograf Helmut Newton seine Models gern in Szene. Hollywood-Filme wie «The Big Lebowski» oder «Drei Engel für Charlie» wurden hier gedreht, ebenso wie zahlreiche Musikvideos. Entworfen und gebaut wurde die Villa von 1961 bis 1963 vom bekannten Architekten John Lautner für das damalige Glamour-Paar Helen und Paul Sheats – und zwar direkt in einen Sandsteinvorsprung des Benedict Canyon. Lautners Idee war es, Haus und Natur miteinander verschmelzen zu lassen. Typisch für seine Arbeit – und ein grandioses Beispiel für organische Architektur, bei der Gebäude und Umgebung miteinander im Einklang stehen.
James Goldstein erwarb das Haus 1972 und hat es seitdem – viele Jahre auch noch mit John Lautner zusammen – immer wieder verändert und weiterentwickelt. So liess er zum Beispiel alle Fenster durch rahmenloses Glas ersetzen, um die Grenze zwischen aussen und innen noch mehr verschwimmen zu lassen. «Dabei hatte ich nie einen Plan, alles hat sich nach und nach ergeben. Es war ein Prozess über mehrere Jahrzehnte», erklärt James Goldstein. «Ich habe versucht, etwas zu kreieren, das vielleicht noch kein anderer vor mir so im Detail gemacht hat. Ich wollte aus diesem Haus etwas ganz Besonderes machen.»

Das Gefühl, mitten in der Natur zu wohnen, durchzieht sich durch das gesamte Gebäude. Und das bis zum Äussersten: So lassen sich mit nur einem Knopfdruck ganze Glasfronten zur Seite schieben, wodurch der Innenraum zu einer Terrasse wird und einem Los Angeles zu Füssen liegt. Geländer gibt es keine. Der Gefahrenaspekt ist Teil des architektonischen Konzepts, so wie auch beim Aussenflur, bei dem eine Seite komplett offen ist und nur die Pflanzen, die vom Abhang nach oben ranken, optisch eine Wand bilden. Wie schön und fliessend die Übergänge zwischen innen und aussen sein können, zeigt auch eines der WCs, dessen Dach aus Glas besteht. Durch zusätzlich verspiegelte Innenwände verbreiten sich Licht und Grün von draussen im ganzen Raum. Und so hat man beim Händewaschen das Gefühl, mitten in einem tropischen Wald zu stehen. Das Interieur im gesamten Haus orientiert sich an der Natur und deren Farben. Holzgetäfelte Decken, Möbel aus Beton, cognacfarbenes Leder – wie im Wohnzimmer. Dessen schräge Kassettendecke mit insgesamt 750 Oberlichtern ist ebenfalls ikonisch. Das Sheats-Goldstein-Haus hat eindeutig den «Goldstandard» in der modernen Wohnarchitektur gesetzt und gilt heute als Gesamtkunstwerk im Space-Age-Design.

James Goldstein hat jedoch nie Architektur studiert, sondern sich das Wissen selbst angeeignet. «Ich habe mich schon sehr früh dafür interessiert, in einem Alter, in dem man eigentlich noch Sandburgen am Strand bewundert. Ich bin viel gereist und habe mir überall auf der Welt Gebäude genau angeschaut», erklärt er. Und auf die Frage, wie er es so weit geschafft hat, antwortet James Goldstein: «Ich habe mich immer auf nur eine Sache konzentriert, wurde darin Spezialist und habe sie einfach weiter vorangetrieben, als andere es je tun würden.» Sich auf seinem Erfolg auszuruhen, liegt ihm dennoch fern. Auch heute noch denkt er jeden Tag über Projekte, Verbesserungen und Details nach.


Vor einigen Jahren hat James Goldstein dann noch ein weiteres Projekt umgesetzt: den Bau des futuristisch aussehenden Gebäudes gleich nebenan, das sich stilistisch an das Sheats-Goldstein-Haus und Lautners Ideen anlehnt. Hier befindet sich der hauseigene Nachtclub «Club James», in dem der Hausherr mit prominenten Gästen wie Leonard di Caprio, Mick Jagger oder Lady Gaga feiert. Ausserdem gibt es einen VIP-Bereich sowie eine Bibliothek mit Bildbänden und unzähligen Fotos von James Goldstein mit vielen Hollywood-Stars. Daneben liegt das Büro, bei dem einem ebenfalls der Atem stockt. Mit einem riesigen Schreibtisch aus Beton und einer spektakulären Glasfront mit Blick auf die Stadt wirkt der Arbeitsbereich wie ein Raumschiff, das über Los Angeles schwebt. «Hier sitze ich jeden Morgen und unterschreibe 30 Minuten lang Schecks», sagt Goldstein mit einem verschmitzten Lächeln. Bei der Frage, womit genau er sein Vermögen gemacht hat, hüllt sich der Multimillionär jedoch gern in Schweigen. Fest steht aber, dass er schon frühzeitig geschickt in bestimmte Immobilien investiert hat.
Allzu lange sitzt «Jimmy», wie ihn seine Freunde nennen, jedoch nie in seinem Büro. Viel lieber spielt er Tennis auf seinem eigenen Platz. Dieser befindet sich auf dem Dach des Gebäudes –der einzige Infinity-Tennisplatz der Welt. Ausserdem besucht der Basketballfan ausnahmslos jedes Spiel der NBA oder fährt mit seinem 1961er Rolls Royce Silver Cloud II an den Strand, wo er dann den Nachmittag verbringt. Den Oldtimer besitzt Goldstein seit 54 Jahren, einen anderen Wagen hat und will er auch gar nicht. Und er fährt ihn immer selbst. «Ich vertraue keinem anderen meinen Wagen an», erklärt er. Wie generell im Leben verlässt sich Goldstein am liebsten nur auf sich selbst: «Ich kann nicht wirklich sagen, dass ich viele Berater um mich habe. Natürlich waren immer ein paar Menschen involviert, aber letztendlich hatte ich immer meine eigenen Ideen, habe meine Ziele verfolgt und alles allein durchgezogen.»

Auf viele wirkt James Goldstein mysteriös. Er selbst sieht sich nicht so. «Die meisten Menschen haben einfach nur Angst davor, anders zu sein. Sie fühlen sich sicherer, wenn sie so sind wie alle anderen um sie herum», erklärt er weiter. «Ich bin nicht so. Ich bin nie unsicher, möchte Chancen wahrnehmen und fühle mich gut damit. Dadurch bin ich auch immer einen Schritt weiter als andere. Die Angst, dabei zu weit zu gehen, kenne ich ebenfalls nicht. Ich habe festgestellt, dass mein Leben so viel spannender ist.»
Viele Gedanken und Sorgen um die Zukunft macht sich James Goldstein nicht. Aber eines hat er dennoch schon geregelt. Da er keine Kinder, keine Familie hat, vereinbarte er bereits vor einigen Jahren, dass nach seinem Tod sein Lebenswerk – die Goldstein Residence – an das Los Angeles County Museum of Art (LACMA) übergeht. «Mein Haus ist das, was ich der Nachwelt hinterlassen werde. Und ich möchte, dass noch viele Generationen nach mir etwas davon haben.» Und dann hat James Goldstein noch einen wichtigen Rat: «Wenn man eine

Leidenschaft für etwas hat, sollte man diese auch ausleben und sich nicht mit 20 verschiedenen Dingen oberflächlich beschäftigen. Man sollte sich entscheiden, was einen wirklich interessiert, und damit dann alles geben. Genau das habe ich mit meinem Haus getan.»
«MEIN HAUS IST DAS, WAS ICH DER NACHWELT HINTERLASSEN WERDE. UND ICH MÖCHTE, DASS NOCH VIELE
James Goldstein



Extravagante Outfits, Haute-Couture-Jacken, Cowboystiefel und Hüte aus Pythonleder: James Goldstein gilt als Ikone.
Autorin und Bild_Maura Wasescha

Kontext einmal mehr als verlässlicher Hafen wahrgenommen –politisch neutral, wirtschaftlich robust und mit hoher Lebensqualität. Das Engadin profitiert davon in besonderem Masse: Die Kombination aus Diskretion, alpiner Natur, exzellenter Infrastruktur und internationaler Anbindung überzeugt anspruchsvolle Käufer wie auch Langzeitmieter.

Die Wintersaison 2025/26 im Engadin steht unter aussergewöhnlich starken Vorzeichen – wirtschaftlich, gesellschaftlich und touristisch. Bereits im Verlauf des Herbsts wurde deutlich, was sich nun zur Hochsaison manifestiert:
Die Nachfrage nach hochwertigen Immobilien in unserer Region bewegt sich auf einem historisch hohen Niveau, während das verfügbare Angebot weiterhin äusserst begrenzt bleibt. Exklusive Objekte gelangen nur selten auf den Markt, Kaufgelegenheiten sind entsprechend knapp und Transaktionen erfolgen diskret, schnell und oft innerhalb bestehender Netzwerke.
Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung liegt ausserhalb der Schweiz. Die anhaltend turbulenten geopolitischen Rahmenbedingungen in Europa sowie die Spannungen im Nahen Osten verstärken das Bedürfnis internationaler Vermögensinhaber nach Stabilität, Sicherheit und Werterhalt. Die Schweiz wird in diesem
Parallel dazu erleben wir touristisch eine Saison, die neue Rekordzahlen erwarten lässt. Der Winter zeigte sich früh von seiner besten Seite: ergiebige Schneefälle, stabile Wetterlagen und – für viele Gäste emotional besonders bedeutsam – weisse Weihnachten. Diese atmosphärischen Faktoren bilden die Grundlage für eine ausserordentlich starke Auslastung über die gesamte Saison hinweg. Hinzu kommt ein Eventkalender, der weltweit seinesgleichen sucht. Veranstaltungen wie Snow Polo, THE ICE oder White Turf verbinden Spitzensport, Eleganz und gesellschaftliche Strahlkraft auf einzigartige Weise. Sie ziehen ein internationales Publikum an, das Sport, Networking und alpinen Lifestyle miteinander verbindet – und nicht selten den Wunsch entwickelt, länger zu bleiben oder zu investieren.
Auch für die Maura Wasescha AG zeichnet sich eine Rekordsaison ab. Insbesondere im Vermietungssegment verzeichnen wir eine markante Zunahme. Da das Kaufangebot limitiert ist, weichen viele Interessenten auf exklusive Saison-, Jahres- oder Mehrjahresmieten aus. Hochwertig möblierte Residenzen, ServiceApartments und betreute Chalets sind besonders gefragt. Diese Entwicklung schafft einerseits Flexibilität für Interessenten, erhöht andererseits aber auch den Druck auf das ohnehin knappe Angebot.
Auffallend ist zudem der demografische Wandel innerhalb unserer Klientel. Das internationale Publikum wird zunehmend jünger. Neben klassischen Unternehmerfamilien treten vermehrt Tech-Investoren, Start-up-Gründer und Vertreter von Next-GenFamily-Offices auf. Sie suchen nicht nur Rückzug und Sicherheit, sondern auch Inspiration, Sportlichkeit und Erlebnisqualität. Das Engadin positioniert sich damit immer stärker als ganzjährige Lifestyle-Destination – mit Kulinarik, Kunst, Outdoorsport und nachhaltigen Konzepten auf höchstem Niveau.
So vereint die Wintersaison 2025/26 wirtschaftliche Stärke mit einem spürbaren neuen Zeitgeist. Tradition und Innovation greifen ineinander, Exklusivität trifft auf Internationalität, und Stabilität wird zum zentralen Standortvorteil.
Das Engadin bleibt damit, was es seit Generationen ist: ein Sehnsuchtsort – und zugleich mehr denn je ein sicherer Wert in bewegten Zeiten.

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Der neue Catskills-Sessel mit seinen weichen, abgerundeten Formen schafft ein umhüllendes Gefühl und lädt dazu ein, es sich gemütlich zu machen.

KKAVE HOME – SOREIN
Beistelltisch aus massiven, 15 Millimeter starken Marmorplatten. Die hohle Konstruktion im Inneren reduziert das Gewicht und erleichtert den Transport. Kunststoffgleiter an der Unterseite schützen den Boden. Jedes Stück ist ein und charakteristischen Farbnuancen

RL'EPEE – LA REGATTA
La Regatta ist als vertikale Uhr mit klarer, reduzierter Präsenz gestaltet. Die schlanke Silhouette erinnert an ein Rennboot, das kraftvoll durch das Wasser gleitet. Inspiriert von der Dynamik des Meeres, fängt das kunstvolle Cloisonné-Emaille-Zifferblatt die Bewegung der Wellen ein. Ein präzises Uhrwerk mit acht Tagen Gangreserve steht für Ausdauer, Kontrolle und technische Raffinesse.


LZu den neuesten Outdoor-Neuerungen der Marke La Palma gehört der KIPU-Club-Sessel , der auf dem ikonischen KIPU-Pouf aus dem Jahr 2014 von Anderssen & Voll entworfen wurde und eine ergonomische Rückenlehne hinzufügt, die den Körper stützt, schützt und sanft umschliesst. Ein echtes Nest, von La Palma in einen atmungsaktiven, wasserdichten und UV-resistenten Schutzstoff gekleidet, der seine natürliche Eleganz, Freude und Entspannung in die Aussenbereiche bringt.

ROBERTO CAVALLI HOME INTERIORS – NEVADA-BETT Kühn und umfassend ist das Nevada-Bett, ein Hauptcharakter im ersten Schlafzimmer, ein markantes Statement-Stück, das jedem Schlafzimmer skulpturale Präsenz und luxuriösen Komfort verleiht. Sein Markenzeichen ist das imposante Kopfteil, das durch das charakteristische DuneQuilten betont wird, ein Muster, das von der Wüstenlandschaft inspiriert ist. Optionale dekorative Metallelemente und eine Messingplatte mit dem RobertoCavalli-Monogramm am Bettrahmen unterstreichen subtil die Identität der Marke.

ETRO HOME INTERIORS – CUSHY
Als Ausdruck eines neuen Wohnkonzepts ist Cushy eine Möbellinie von Etro Home Interiors, die von weichen, natürlichen Linien geprägt ist, die maximalen Komfort hervorrufen. Mit Stoffen aus der Kollektion bezogen, wird der Pouf mit seinen grosszügigen Volumenstärken und dem umhüllenden Design zu einem vielseitigen Element für Freiräume und bietet das gleiche Gefühl von und Intimität wie die Innenkollektion Willkommensein.



Sich auf den Malediven von der Masse abzuheben, ist keine leichte Aufgabe. Das Land besteht aus über 1000 Inseln in 26 Atollen und verfügt über 100 Resort-Inseln, welche alle einzigartig und luxuriös sind. Doch nur wenige bieten wirklich absolute Privatsphäre. Der Milliardär Jiri Smejc erschuf sich hier ein eigenes privates Paradies – und zum Glück für uns hat er es mit der Welt geteilt. Die Insel ist seine Interpretation von wahrem Luxus und Ausdruck seines Wunsches, den privatesten Ort der Welt zu schaffen. Und das ist ihm wahrlich gelungen.
Einfach gesagt: Es ist perfekt. Die Insel, das Wetter, die Architektur, das Essen, das Spa, das Personal, die Zimmer, der Service und die Liebe zum Detail. Die Insel ist so klein, dass man sie in fünf Minuten mit einem der Hotelfahrräder umrunden kann, um die wichtigen Orte zu bestaunen: Tevaru, das exquisite Restaurant der Insel, das sich im höchsten Gebäude der Malediven befindet, den Golfplatz mit Akademie, den einzigen überdachten Tennisplatz des Landes, das Wellbeing Village, welches das allgemeine Wohlbefinden unterstützt, oder den einzigartigen Schneeraum des Spas.
Velaa Private Island ist die Verwirklichung des Traums, ein exklusives Boutique-Refugium auf den Malediven zu schaffen, das über den Luxus hinausgeht. Velaa bedeutet in der lokalen Sprache «Schildkröte» – benannt nach Generationen von Meeresschildkröten, die hier nisten und schlüpfen und wie Könige verehrt werden. Beim Blick aus dem Wasserflugzeug erkennt man, dass die Insel nach der Form der Meeresschildkröten gestaltet wurde. Die exklusiven Überwasservillen der Insel sind so konstruiert, dass sie dem Kopf einer Schildkröte ähneln, wobei die Insel den Körper bildet.

Auch ich erlebte diese königliche Behandlung – vom Moment meiner Ankunft auf dieser besonderen Insel, als ich von einem champagnertragenden Empfangskomitee begrüsst wurde, bis zu dem Augenblick, als mich das Wasserflugzeug wieder abholte. Es ist ein exklusiver Rückzugsort, der mehr bietet als «normalen Luxus».
Es gibt eine grosse Auswahl an Villen – Strandpool, Meerpool-Villa / Haus, Privatresidenz, Wasserpool-Villen mit Sonnenaufgangs-/Sonnenuntergangsblick oder romantische Poolresidenz. Alles hängt vom Budget ab – Luxus hat hier seinen Preis. Erwarten Sie aber keine protzigen und übertriebenen Unterkünfte. «Stiller Luxus» ist hier die Devise. Nichts ist vergoldet oder mit Diamanten besetzt, Subtilität steht im Vordergrund und die Liebe zum Detail wird mit Sorgfalt gepflegt. Die Villen schaffen eine harmonische Verbindung zur Natur: Dunkle Holzvertäfelungen, hohe Decken mit grossen Windspielen und Dekorationen aus Treibholz und Seegras prägen das Bild. Die Böden bestehen aus Stein und Holz, die Wände glitzern mit lackierten Muscheln und Rattansessel laden zum Verweilen und Geniessen der Schönheit der Insel ein.
Das Badezimmer in einem separaten Flügel ist so gross wie eine kleine Wohnung und verfügt über eine ebenerdige Dusche mit Blick auf die Terrasse durch bodentiefe Fenster, zwei riesige Steinwaschbecken und zwei Doppelkleiderschränke – falls Sie mehr Stauraum benötigen. Kieselsteine und Steine, die die Hitze nicht speichern, führen zu einem Aussenbereich mit Liegen, Aussendusche und einer grossen, eingelassenen Badewanne. Bad, Dusche und Aussenbereich sind mit einer Fülle von Clarins-Pflegeprodukten ausgestattet (in Originalgrösse, nicht in den winzigen Reisegrössen, an die wir uns gewöhnt haben).
Das grosse Kingsize-Bett bietet einen atemberaubenden Meerblick, als sei man ein wohlhabender König, der über seiner Aussicht thront – ein mit Mosaiken verzierter Privatpool an einem eigenen Privatstrand, umgeben von Palmen und einer fast schon postkartenreifen Kulisse. Zurück im Inneren erwarten Sie iPads mit Menüs zur Buchung von Aktivitäten und Essensbestellungen sowie ein privates Handy, um Ihren persönlichen Assistenten zu kontaktieren – schliesslich befinden Sie sich hier fast auf einer einsamen Insel. Die Minibar ist prall gefüllt mit einer riesigen Auswahl an Leckereien, von Bio-Popcorn und Velaa-Süssigkeiten über Schnorchelmasken, Stress-, Reiseund Partysets bis hin zu Unterwasserkameras, um den Spass im exklusiven Wassersportzentrum festzuhalten.
KUREDHI RESIDENCE MIT VIER SCHLAFZIMMER
Die 1324 Quadratmeter grosse, exklusive Unterkunft mit vier Schlafzimmern, markiert das nächste Kapitel für ein transformatives, massgeschneidertes Erlebnis. Eingebettet in eine üppige Vegetation und mit Blick auf das türkisfarbene Wasser des Indischen Ozeans bietet die neu gestaltete Kuredhi Residence eine nahtlose Mischung aus Barfuss-Luxus und modernem Komfort. Das Interieur strahlt sanfte, vom Strand inspirierte Eleganz aus, die durch natürliche Texturen, sanfte Meerestöne und geräumige, lichtdurchflutete Räume zum Leben erweckt wird.


Bei der kompletten Neugestaltung dieser Villa wurde jedes Detail sorgfältig berücksichtigt – von der Einrichtung bis Ausstattung. Die Gäste erwarten elegante, gedämpfte Töne, Kunstwerke von Anne Kyyro Quinn, vier exquisite Gästezimmer, grosszügige Wohnbereiche und eine neu gestaltete, 139 Quadratmeter grosse Poolterrasse. Darüber hinaus können die Gäste einen privaten Koch, einen Butler-Service und ein exklusives Fitnessstudio geniessen, während die Lage der Villa neben der Lagune auch Zugang zu einem unberührten Privatstrand bietet, der völlige Abgeschiedenheit gewährleistet. Ein weiteres Beispiel für das Engagement von


Velaa Private Island, transformative, personalisierte Erlebnisse zu schaffen, die die Kunst der Entspannung an einem der exklusivsten Reiseziele der Welt zelebrieren.
Im Athiri, dem Hauptrestaurant, verwendet ein Team von Köchen aus 14 Ländern die besten importierten und lokalen Zutaten, um ein globales Menü authentischer, hausgemachter Speisen zu servieren. Das Restaurant ist zur Hälfte im Sand angelegt, einige Stühle und Tische stehen sogar im Wasser. Zum Abendessen serviert das Athiri eine wunderschöne, unkomplizierte Speisekarte mit frischen japanischen, italienischen, indischen und thailändischen Gerichten. Das Frühstücksbuffet ist überwältigend, sodass man tief durchatmen muss und sich Zeit lassen sollte. Es bietet Geschmacksrichtungen aus aller Welt und eine À-la-carte-Karte an, die einfach himmlisch ist.
Direkt am Wasser liegt das Restaurant Aragu, dessen Küche von Küchenchefin Adeline Grattard geleitet wird, einer erfahrenen Köchin, die bereits in zwei mit Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurants tätig war. Das exquisite Design des Restaurants spiegelt die Gourmetküche wider: Hunderte (genau 365) goldene und porzellanene fliegende Fische hängen von der Decke, während man den ungestörten Blick auf den Indischen Ozean geniesst.



Im Restaurant Faiy in der neuen Wellness-Oase trifft Fine Dining auf Wellness und bietet ein durchdacht Menü mit ausgewogenen, nahrhaften Mahlzeiten, die vom Reichtum der Natur inspiriert sind. Es ist eine grüne Oase im tropischen Garten der Insel, die gesunde, leichte und farbenfrohe Gerichte serviert. Faiy bedeutet in der lokalen Sprache «Blatt» und bezieht sich sowohl auf die üppige Umgebung des Restaurants als auch auf die natürliche, gesunde Speisekarte. Und schliesslich, aber keineswegs weniger wichtig, das Juwel in Velaas Krone: das unglaubliche Restaurant Tavaru, das sich im obersten Stockwerk eines architektonischen Meisterwerks befindet, einem 21 Meter hohen Turm. Es liegt im vierten Stock, über drei Etagen und der «Weinkeller» beherbergt über 6000 Flaschen Wein mit einem Wert von rund einer Million Euro. Velaa Private Island durfte schon mehrfach die Auszeichnung als «World’s Best Fine Dining Hotel» entgegennehmen und hat damit seinen Ruf als Leuchtturm für exklusive Erlebnisse und kulinarische Exzellenz gefestigt. Die Auszeichnung unterstreicht das Engagement des Unternehmens, kuratierte kulinarische Erlebnisse zu bieten, die über Luxus hinausgehen und erstklassige Küche mit der ruhigen Schönheit der Umgebung verbinden.

PERSÖNLICHES WELLNESS-ERLEBNIS
Das Wellbeing Village integriert fortschrittliche Technologien, um die Genesung, das Schmerzmanagement und das allgemeine Wohlbefinden zu unterstützen. Diese personalisierten Behandlungen fördern die Heilung, verbessern die Durchblutung und reduzieren Stress für einen ganzheitlichen Gesundheitsansatz. Eine Welt voller Fachwissen und Exzellenz, Freude und Wandel zu erleben, in der modernste Technologie auf die angestammte Kunst des Berührens trifft. Die Programme sind einzigartig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten und schaffen ein Gleichgewicht zwischen Körperbehandlungen, Achtsamkeit, Fitness und Ernährung. Das Angebot reicht von medizinischen Behandlungen zum Wohlbefinden mit einem ausgebildeten Hausarzt über manuelle Medizin bis zu AyurvedaBehandlungen.
SPIELRUNDE MIT UNBEGRENZTEN MÖGLICHKEITEN
So vielfältig und durchdacht wie die Villen sind auch die Möglichkeiten, sich auf ungewöhnliche neue Abenteuer einzulassen: Das Resort kann die neuesten Hi-TechWassersport-Spielzeuge und -Geräte anbieten, von Flyboarding und Hoverboarding bis zu elektrischen Foil-Surfbrettern und einem kompletten Set an aufregenden Schlepp geräten für Kinder und Familien. Ausserdem gibt es ein Tauchzentrum, Standup-Paddling, Parasailing und Kitesurfen. Im Aktivitäten-Angebot stehen aber auch eine authentische maledivische BatheliBootsfahrt, das Schnorcheln in einem unberührten Riff oder der Besuch auf einer einsamen Insel bei Sonnenuntergang.
Wenn Sie lieber an Land bleiben möchten, besuchen Sie den besten Freizeitbereich der Malediven mit dem einzigen überdachten Tennisplatz der Malediven, Squashplatz, Kletterwand, hochmodernem Gym und sogar einem Fussballplatz. Die Velaa Golf Academy von Olazábal, bekannt für ihr Kurzspiel, bietet ein einzigartiges Golferlebnis. Das Studio hat Einzelunterricht mit PGA-Profis im Angebot, unterstützt von modernster SchwunganalyseTechnologie, und ist ausserdem mit einem Trackman-Simulator ausgestattet, um die Golfsession zu verbessern. Im Yoga-Pavillon finden Yoga- und Mediationssitzungen statt, die Spa-Einrichtungen des Velaa Spa versprechen eine Welt der Expertise und Exzellenz.
Der Service war absurd gut. Der Butler stand mir exklusiv zur Verfügung –kein Teilen, vielen Dank. Aber Velaa ist natürlich nicht real. Nichts hier ist real. Es ist eine Hyperrealität, in der alles besser ist.
Das Essen war hervorragend. Ein grandioses Mahl im Gourmetrestaurant Aragu mit einem Degustationsmenü, das mit Abstand zu den besten gehörte, die ich seit Langem genossen habe. Das Frühstück war himmlisch – ein wahrer Genuss. Selbst das Teppanyaki war absolut brillant.
Eingebettet in die Konstellation der Inseln, die das Noonu-Atoll auf den Malediven bilden, hebt Velaa Private Island die Exklusivität auf die nächste Stufe mit Einrichtungen und Services, die über traditionelle Resorts hinausgehen.
Velaa Private Island im unberührten Noonu-Atoll gilt als der exklusivste, intimste und transformativste Rückzugsort der Malediven.
Edelweiss, die führende Schweizer Ferienfluggesellschaft, fliegt mehrmals wöchentlich nonstop von Zürich nach Malé. Maximalen Sitzkomfort geniesst man in der Businessclass oder in der Economy-Max-Class.




Halikarnassos hiess die antike Stadt, auf deren Resten das heutige Bodrum errichtet wurde. In der frühen Neuzeit war sie nicht mehr als ein verschlafendes Dörfchen. In den vergangenen Jahrzehnten wurde der Ort immer berühmter. Bodrum ist heute ein Hotspot für die türkische Bohème und die internationale High Society –und das lockt Gäste von überall her an.


MAutor_Urs Huebscher
Bilder_Bayou Villas
Mittendrin die Bayou Villas Anda – diese revolutionieren den All-inclusive-Urlaub in der Türkei und heben ihn auf ein völlig neues Niveau. Sie sind ganz auf Luxus und Entspannung ausgerichtet. Mit endlosen Aktivitäten, köstlichen Restaurants und unvergesslichen Erlebnissen sind die stilvollen Villen ein Ort, an dem sich Familien, Paare oder Freunde wirklich entspannen können und praktisch alles für einen stressfreien Luxusurlaub inklusive ist.
Die 1971 gegründeten Barut Hotels haben die Marke Bayou Villas geschaffen, um den Gästen Privilegien, Sorgfalt und Ruhe bis ins kleinste Detail zu bieten. Man wird eingeladen, in ein privates Leben einzutreten, das «mir gehört», und ein Urlaubserlebnis von internationalem Standard zu erleben, bei dem jedes Detail «exklusiv für mich» durchdacht ist, gemäss dem Ansatz «Belong

To You». Mit massgeschneiderten und privilegierten Dienstleistungen in den Bereichen Gastronomie, Kunst, Sport, Natur und Wellness bietet Bayou Villas einen privaten Raum, in dem man sich wohlfühlt, verschiedene Geschmacksrichtungen geniesst und den neuen Tag mit neuer Energie beginnen kann.
Die Anlage in Bodrum bietet ein exklusives und privates Erlebnis an einem malerischen Standort. Die Kollektion besteht aus 14 privaten Villen mit einem oder drei Schlafzimmern, die von einzigartiger Natur umgeben sind und in denen Luxus
und Komfort an erster Stelle stehen. Als Gast kann man die moderne Innenausstattung der Villen, die privaten Swimmingpools, die Sonnenterrasse, die CAPE Beach Lounge und Bar sowie die All-inclusiveNutzung des Anda-Barut-Collection-Resorts geniessen. Als Gast verfügt man über Zugang zu den zahlreichen Annehmlichkeiten und Einrichtungen des Fünf-Sterne-Hotels und kann das All-inclusive-Konzept in vollen Zügen geniessen. In den sieben À-lacarte-Restaurants und fünf stilvollen Bars erfreut man sich an unvergesslichen kulinarischen Erlebnissen. Zum gewissen Extra


an Luxus zählen unter anderem ein Buggy-Transfer rund um das Resort, persönliche Assistenten, ein Turn-down-Service, bevorzugte Reservierungen in den À-la-carte-Restaurants des Hotels und ein kostenloser persönlicher Butler bei einem Aufenthalt in einer Villa mit drei Schlafzimmern.
MULTIGENERATIONEN-URLAUB
Während die Villen mit einem Schlafzimmer insbesondere für Paare oder kleine Familien gedacht sind, sind die 240 Quadratmeter grossen Villen mit drei Schlafzimmern ein perfektes Domizil für einen Mehrgenerationen-Urlaub oder eine Reise mit Freunden. So verfügt jedes Schlafzimmer auch über ein eigenes Badezimmer, sodass ein hohes Mass an Privatsphäre gegeben ist. Entspannung findet man auf der weitläufigen Terrasse mit privatem Pool. Eine Küche ist ebenfalls vorhanden.

In der naturbelassenen Gegend der Halbinsel Delice beginnt die Geschichte direkt vor der Haustür der Bayou Villas, wo sich die beeindruckenden Ruinen des ApolloTempels befinden. Die Sehenswürdigkeiten wie Halikarnassos in Bodrum oder das antike Ephesos bei Izmir – Schauplätze von zwei der sieben Weltwunder der Antike –sind nahe gelegen.
Die Bayou Villas locken zudem mit einem einzigartigen Premium-all-inclusive-Konzept, welches keine Wünsche offenlässt. Bis auf wenige Ausnahmen kann sich der Gast auf einen Rundum-sorglosUrlaub freuen. Einen Mitternachtssnack in die Villa bestellen? Kein Problem! Noch ein leckerer Cocktail? Jederzeit! Zudem kann man ohne weitere Kosten das kulinarische Angebot der Lara Barut Collection mit seinen Restaurants und Bars nutzen. Für einige Restaurants ist eine Reservierung notwendig, dabei erhält der Bayou-VillaGast Priorität.

VON SPA BIS SPORT
Langeweile ist ein Fremdwort. Alleine die Villen an sich bieten zahlreiche Möglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben: Neben der Entertainment-Zone verfügen die Villen mit mindestens zwei Schlafzimmern auch über ein privates Spa mit Sauna, Dampfbad und Whirlpool. Für die Extraportion Entspannung kann man auch eine Wellnessbehandlung im eigenen Spa-Bereich der Villa buchen oder das grosse WellnessAreal in der Lara Barut Collection unter anderem mit einem Thalasso-Pool besuchen. Wer sich auspowern möchte, kann dies entweder im Villa-eigenen Gym tun oder aber das grosse Fitnessstudio der Lara Barut Collection nutzen.
Ausserhalb der Villa bietet die Anda Barut Collection ein vielfältiges Angebot an Unterhaltungs- und Sportmöglichkeiten, sodass Langeweile ein Fremdwort ist. Kinder können sich beispielsweise im Park austoben und die Gäste können kostenfrei verschiedene Sportangebote wie Yoga, Pilates, Aqua-Gym, Zumba und Boccia nutzen oder sich auf dem privaten Jogging-Trail in den Resorts auspowern. Auf Golfspieler warten hervorragende, mehrfach prämierte Golfplätze in der Nähe.

WWW.BAYOUVILLAS.COM
Hier ein Termin, dort eine neue Benachrichtigung, der Haushalt ruft und der Hund müsste ganz dringend mal wieder zum Friseur. Und war da nicht noch ein Anruf beim Zahnarzt, der seit Wochen darauf wartet, getätigt zu werden? Ständig werden unsere Gedanken von diesen scheinbar dringlichen Überlegungen heimgesucht, die sich manchmal sogar nachts in unsere Köpfe schleichen. Spätestens dann wird es Zeit, einen grossen Schritt zurückzutreten und sich den Dingen zu widmen, die dieses überlastete Gedankensystem herunterfahren und uns zur Ruhe bringen. Für manche bedeutet dies, einen Spaziergang in der Natur zu unternehmen, für andere wiederum, ungestört Zeit mit dem Partner zu verbringen.


Der Frühling steht vor der Tür und die ersten Sonnenstrahlen beginnen sich hinter der dicken Wolkendecke hervorzuwagen. Was gäbe es also für eine bessere Jahreszeit als den Frühling, um einen romantischen Wochenendtrip zu zweit zu unternehmen?
Zwischen den Bergen des Tessins am begehrten Lago Maggiore thront das Hotel Belvedere hoch über der Altstadt Locarnos – der perfekte Rückzugsort für ein romantisches Wochenende. Mit zahlreichen abwechslungsreichen Paketen wird hier jeder Aufenthalt zu einem sorgfältig kuratierten Kurzurlaub. Zu diesen gehört auch das Arrangement «Romantic Moments for Two», das ich bei meinem Besuch im Hotel Belvedere gemeinsam mit meinem Partner geniessen durfte.
Bei unserer Ankunft erwartete uns ein grosses Zimmer mit weitem Seeblick und einer kleinen Überraschung. Das warme Licht und die liebevoll ausgewählten Details vermittelten sofort ein Gefühl

Autorin_Nathalie Becker
Bilder_Hotel Belvedere Locarno
von Geborgenheit und der geräumige Balkon wurde schnell zu einem unserer Lieblingsplätze, wo wir den Abend mit einem Glas Champagner ausklingen liessen.
Am nächsten Morgen zauberten uns die Berge in ihrer vollen Strahlkraft ein Lächeln auf die Lippen, als wir im hoteleigenen Restaurant «La Fontana» frühstückten. Die Auswahl hierbei war gross und liess keine Wünsche offen. Eier wurden auf Wunsch frisch zubereitet und fluffige Pancakes bildeten hierzu einen süssen Kontrast. Wer es noch gemütlicher mag, kann das Frühstück auch ganz entspannt im Zimmer geniessen, um sich langsam von den ersten Sonnenstrahlen des Tages wachkitzeln zu lassen.
Nach dem Frühstück begaben wir uns zu einer 50-minütigen Paarmassage in das vor einem Jahr eröffnete Oasi Belvedere Spa, welches uns in Begleitung von sanfter klassischer Musik in eine wohlduftende, intime Atmosphäre hüllte. Anschliessend liessen wir uns im warmen Wasser des Pools in den Aussenbereich treiben, wo wir die Aussicht auf die wunderschön angelegte Gartenlandschaft genossen. Freier Zugang zum Whirlpool sowie zu den verschiedenen Saunen, dem Dampfbad und den Ruheräumen ermöglichten weitere entspannte Stunden in Zweisamkeit, die den Spa-Besuch perfekt vollendeten.
Mit dem Erwachen des Abends begann ein romantisches Vier-GängeGourmetdinner voller regionaler Aromen, welches uns von Gang zu Gang mit neuen Geschmackskombinationen begeisterte. Livemusik und regionaler Tessiner Wein begleiteten uns durch den Abend, der langsam am schillernden See zu Ende ging.

Sei es während der Ankunft, im SpaBereich oder während des Dinners: Die aussergewöhnliche Herzlichkeit des gesamten Teams trug stark zu dem heimeligen jedem Raum bei, wodurch wir uns durchgehend gut aufgehoben fühlten und zu jedem Zeitpunkt die pure Freude des Teams am Gastgebersein spürten.
Das Hotel Belvedere Locarno entstand Ende des 19. Jahrhunderts aus einem antiken Adelswohnsitz, der im 15. Jahrhundert erbaut wurde, und ist seit seiner Transformation zum Hotel ein Familienunternehmen.
Während der Renovierungsarbeiten des Hotels wurde trotz Modernisierung genaustens darauf geachtet, den historischen Charme und die Originalverzierungen des Gebäudes zu erhalten.
Das Hotel verfügt über eine grosse Kunstsammlung von hauptsächlich lokalen Kunstwerken, welche persönlich von den heutigen Hotelbesitzern ausgewählt wurden und sich im gesamten Hotel bestaunen lassen.
Neben den Hotelzimmern gibt es auch einige verschiedene Räume für Bankette und Anlässe mit einer Kapazität von bis zu 300 Gästen.
Das Hotel verfügt über eine herausragende Küche, die mit 14 Gault&Millau-Punkten ausgezeichnet wurde und gleich in mehreren hauseigenen Restaurants gekostet werden kann –darunter das À-la-carte-Restaurant «La Fontana» und das «Grotto al Sasso», welches ausschliesslich im Sommer geöffnet ist und im Schatten der Rebenpergola zum Entspannen einlädt.
Als Reisen noch ein Ausdruck von Stil war, entstand im Pariser Gare de Lyon das Bahnhofsrestaurant «Le Train Bleu» –eine Feier der Opulenz, des Luxus und der gehobenen Lebensart.
Autor_Urs Huebscher
Eine geschwungene, doppelläufige Treppe, eine Drehtür aus Holz und Glas, und man ist in einer anderen Welt, einer anderen Zeit. «Le Train Bleu», das Restaurant über den Gleisen in Halle eins des Gare de Lyon in Paris, hat sich seit seiner Einweihung 1901 kaum verändert, und das ist ein Glück. Es war immer die erste Etappe auf dem Weg zum Mittelmeer. Damit sich die Passagiere auf diese Reise einstimmen konnten, wurde der Architekt Marius Toudoire beauftragt, ein Bahnhofslokal zu entwerfen, das der Sehnsucht und der Vorfreude der Reisenden auch gerecht würde. Gut zwei Dutzend Künstler malten Motive aus ihren Regionen, die der blaue Zug auf seiner Reise durchquerte, an Wände und Decken des «Buffet de la Gare» – so hiess das Restaurant damals, als wäre es ein gewöhnliches Bahnhofsbüfett.
Von Anfang an sollte das Stationsbuffet anlässlich der Weltausstellung von 1900 von der Paris-Lyon-Mediterranean Railway Company (PLM) unter dem Namen «Buffet de la Gare de Lyon» das Bild eines wohlhabenden und kultivierten Frankreichs verkörpern, ein Vorgeschmack auf die Reise ans Mittelmeer für eine privilegierte Kundschaft. 1963 wurde das Restaurant in «Le Train Bleu» umbenannt, als Hommage an den mythischen blauen Zug «Paris–Ventimiglia» von 1868. Diese Namensänderung markierte mehr als nur eine Entwicklung: Sie verankerte das Establishment endgültig in der französischen Eisenbahnlegende. Der blaue Zug wurde daraufhin zum Symbol einer Lebenskunst, nämlich der Reise zur Côte d’Azur, welche mit Flucht und Luxus verbunden wurde.


Die Industrialisierung des 19. Jahrhunderts hatte Fortschritt gebracht, wissenschaftlichen und technischen, sie hatte auch den Transport revolutioniert. Plötzlich stand die Welt da draussen nicht mehr nur der Aristokratie, sondern mindestens auch der Bourgeoisie offen. Und das wollte begangen werden, prall und protzig, mit dem Gestus der alten Zeit auch im Bahnhof und in seinem «Buffet de la Gare». Grosse Kronleuchter hingen schon damals im «Salon doré», dem Saal der ersten Klasse, und in der grösseren «Salle Réjane», der zweiten Klasse. Die Räume fürs kleine Volk waren nüchterner gehalten, sie trugen die Namen kolonialer Destinationen auf der anderen Seite des Mittelmeers: «Salle marocaine», «Salle tunisienne», «Salle algérienne». Denn ja, früher reisten auch viele Menschen im Train Bleu nach Marseille, wo sie dann die Fähre hinüber in den noch südlicheren Süden nahmen. Heute sind ausser der «Salle marocaine», die lange als Büro des Lokals diente, alle Säle des «Train Bleu» als historische Denkmäler eingestuft, es ist Restaurant und Museum in einem. Erst in den 1960er-Jahren wurde das Lokal in «Le Train Bleu» unbenannt, als Hommage an den ikonischen Zug und die Sehnsucht, die ihm nachwehte.
HOCHBURG DER FRANZÖSISCHEN GASTRONOMIE
In diesem goldenen Schmuckkästchen entdeckt man die grosszügige und raffinierte Küche des Sternekochs Michel Rostang. Eine Küche, die den französischen Klassikern huldigt und den Geist der alten Bahnhofsbuffets neu belebt. Auf der Speisekarte stehen schöne Spezialitäten wie die Landpastete, die Entenleberterrine, der Taschenkrebs oder das Frikassee von Pfifferlingen in Vin Jaune. Um das kulinarische Erlebnis zu vervollständigen, zerlegt das Personal einige Gerichte im Speisesaal und flambiert andere vor Ihren Augen, sodass eine wahre Kochshow entsteht. Le Train Bleu und Michel Rostang teilen eine Liebe zu guten Produkten und Respekt für die saisonale Küche. Gemeinsam interpretieren sie den Mythos des Buffet de Gare neu und bieten ein Menü, das französische Tradition und geschmacklichen Genuss verbindet.
Le Train Bleu zieht weiterhin eine vielfältige Kundschaft an, eine Mischung aus vorbeiziehenden Reisenden, neugierigen Touristen und Pariser Stammgästen. Viele Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts sind zu Stammgästen des Train Bleu geworden und haben zum Mythos beigetragen, darunter Brigitte Bardot, Sarah Bernhardt, Coco Chanel, Jean Cocteau, Colette, Salvador Dalí, Jean Gabin, François Mitterrand und Marcel Pagnol. Das Etablissement hat auch das Kino erobert und diente als Bühnenbild vieler Filme, von Luc Bessons Nikita über Mr. Beans Holiday bis Nicole Garcias Place Vendôme.
Mehr als ein Restaurant, bleibt Le Train Bleu ein privilegierter Zeuge der französischen Geschichte, ein lebendiges Konservatorium dekorativer Kunst aus dem Jahr 1900 und ein Symbol der französischen Lebenskunst und bietet eine Speisekarte, die die grossen Klassiker der französischen Gastronomie feiert. Die Gerichte, zubereitet mit hochwertigen Zutaten, werden sorgfältig serviert.



Autor_Urs Huebscher Bilder_Rosewood Hotels

Majestätisch am Ufer des Fuschlsees gelegen, wurde das heutige Rosewood Schloss Fuschl durch die legendären Sissi-Filme mit Romy Schneider zu einem ikonischen Schauplatz österreichischer Filmgeschichte. Bis heute bewahrt das Haus die unverwechselbare Aura jener Zeit – eine Atmosphäre, in der sich Geschichte, Eleganz und zeitlose Anmut vereinen.
n lässlich des 70-jährigen Jubiläums der berühmten Sissi-Trilogie lädt das Schloss Fuschl zu einer besonderen Reise auf den Spuren der österreichischen Kaiserin ein. Das Erlebnis «Auf Sissis Spuren» ist eine Hommage an jene Epoche, die von Stil, Raffinesse und kaiserlicher Eleganz geprägt war und bis heute nichts von ihrer Faszination verloren hat. Ein privater Transfer führt nach Bad Ischl, in die historische Kaiservilla, einst Sommerresidenz der Monarchin und Schauplatz vieler persönlicher Momente. Dort erwartet die Gäste eine exklusive Führung, die intime Einblicke in das Leben der Kaiserin bietet und ihre enge Verbindung zu diesem Ort spürbar macht. Im Anschluss öffnet die traditionsreiche Kurapotheke Bad Ischl ihre Türen, ein Ort, den Sissi bereits zu Lebzeiten regelmässig besuchte, um dort ihre individuell zubereiteten Arzneien zu erwer-


ben. Im Rahmen eines exklusiven Workshops stellen die Gäste hier eine handgefertigte Pflegecreme nach historischen Rezepturen her – inspiriert von den Schönheitsgeheimnissen der Kaiserin selbst. Eine Kaffeepause im berühmten Café Zauner, das einst den Kaiserhof belieferte, rundet den Ausflug genussvoll ab. Zurück im Rosewood Schloss Fuschl entfaltet sich der Zauber vergangener Zeiten auf besondere Weise. Eine eigens konzipierte Sissi-Tour führt durch das Anwesen und offenbart die enge Verbindung zwischen Geschichte und Gegenwart. Im Sissi Museum des Hauses erleben die Gäste sorgfältig kuratierte Exponate, die einen authentischen Einblick in das Leben der Kaiserin geben und den Geist der kaiserlichen Epoche spürbar machen. Als Hommage an ihre Zeit residiert im Hotel zudem das prachtvolle Kaiserin Elisabeth House, eine luxuriöse Suite mit zwei Schlafzimmern in den oberen Etagen des historischen Schlossturms mit Panoramablick auf den Fuschlsee, gestaltet mit feinen Details, die an Sissis unverwechselbaren Stil erinnern.

Gelegen an den ruhigen Ufern eines Alpensees in der Nähe von Salzburg und eingebettet in eine Landschaft aus majestätischen Kalksteinbergen, ist das Rosewood Schloss Fuschl ein österreichisches Meisterwerk mit einer Geschichte, die so reich ist wie seine Umgebung.
Das sorgfältig restaurierte Schloss aus dem 15. Jahrhundert verfügt über 98 Zimmer, darunter 42 Suiten und sechs Chalets, die bis ins kleinste Detail gestaltet wurden, um die Gäste mit der traditionsreichen Vergangenheit zu verbinden.
Renaissancegemälde aus der Epoche der «alten Meister», barocke Skulpturen und exklusive Abendführungen durch Mozarts Geburtshaus laden zu einer Reise durch Jahrhunderte europäischer Kunst ein.
In den vier Restaurants und der Bar spiegeln sich die natürliche Schönheit und Vielfalt der Alpen auch kulinarisch wider.
Ob inspirierende Wanderungen mit regionalen Kräuterexperten oder Asaya-Spa-Behandlungen, die auf alpiner Weisheit basieren – Schloss Fuschl steht in vollkommener Harmonie mit seiner Umgebung.
Mehr erfahren: rosewoodhotels.com/en/schloss-fuschl



Audrey Hepburn, F. Scott
Fitzgerald, Winston Churchill –sie alle haben im Le Beauvallon am Golf von Saint-Tropez residiert. Seit über einem Jahrhundert steht diese Ikone der französischen Riviera für Stil, Glamour und den Lifestyle der Côte d’Azur.
Autor_Urs Huebscher
Bilder_Como Resorts
erbaut, 2008 für eine umfassende Restaurierung geschlossen und 2015 als exklusives Privatgrundstück wiedereröffnet – Le Beauvallon kehrt zu seinen Wurzeln als ikonisches Hotel an der französischen Riviera zurück. Im April 2026 wird diese Grand Dame der Belle Époque, die schon Winston Churchill und Audrey Hepburn beherbergt hat, als COMO Le Beauvallon wiedereröffnet.
Die Lage des COMO Le Beauvallon ist einzigartig – mit einigen der reizvollsten Ausblicke und Zugänge zum Golf von Saint-Tropez entlang der Côte d’Azur. Das Hauptgebäude des Hotels thront auf einem Hügel inmitten eines zehn Hektar grossen Privatgrundstücks mit Palmen, Pinien und weitläufigen Rasenflächen. Die ausgedehnten Grünanlagen erstrecken sich bis zur Bucht, wo sich der Pool, das Restaurant und der Beach Club befinden. Tenderboote können von den Yachten aus direkt vor dem Anwesen anlegen – ein Komfort, der für ständige Nachfrage nach Tischen in dem neuen Beach-Restaurant Beauvallon Sur Mer sorgt.
Hotelgäste, die auch andere Ecken der Riviera erkunden möchten, können vom privaten Steg des COMO Le Beauvallon aus mit dem Schnellboot eine kostenlose achtminütige Fahrt nach Saint-Tropez geniessen. Harmonisch fügt sich ein weiteres Highlight der Gartenlagen des COMO Le Beauvallon ein: der Sommerpavillon der Serpentine Gallery aus dem Jahr 2002.
Jedes der 42 individuell gestalteten Zimmer und Suiten vermittelt das Gefühl, vielmehr in einem Privathaus als in einem Hotel zu residieren, denn die meisten sind mit Highlight-Werken aus der über Jahrzehnte aufgebauten Sammlung zeitgenössischer Kunst des Hotels ausgestattet: Unter den über 300 Werken finden sich Skulpturen, Installationen und seltene Kunstobjekte.
CCANON FEIERT
30 JAHRE POWERSHOT
Canon begeht im Jahr 2026 das 30-jährige Jubiläum seiner PowerShot-Serie kompakter Digitalkameras. Anlässlich dieses Jubiläums bringt das Unternehmen die PowerShot G7 X Mark III 30th Anniversary Edition auf den Markt. Das Sondermodell zeichnet sich durch ein exklusives Farbdesign sowie ein eigens entwickeltes Jubiläumslogo aus.

TUMI LANCIERT
ALPHA-KOLLEKTION
Entwickelt für Reisende, die auf jeder Reise mehr erwarten: Diese Bestseller-Duffel ist intelligent konstruiert, um das Packvolumen optimal zu maximieren. Mit beeindruckender Tiefe und erweiterbarem Stauraum wird sie zum idealen Begleiter für lange Wochenenden.


STSIX SENSES THE PALM IN DUBAI (VAE)
Das Six Senses The Palm Dubai bringt die für die Marke typische Kombination aus Wellness, Nachhaltigkeit und Design erstmals auf die ikonische Palm Jumeirah. Highlight ist der Six-Senses-Spa- und Wellness-Club auf über 5000 Quadratmetern. Das Resort richtet sich an Reisende, die Luxus nicht als Inszenierung, sondern als Balance von Körper, Geist und Umgebung verstehen.

MEIN SOMMERTAGSTRAUM –MYMARINI SEASONAL COLLECTION RÊVERIE Rêverie von MYMARINI ist eine Bademodenkollektion wie ein sommerlicher Tagtraum: Mit ihren verspielten, weiblich weichen Styles lädt sie zum Träumen und Verweilen am Strand ein. Feminine Retro-Schnitte kombiniert mit nostalgischen VichyKaromustern und monochromen Streifenprints verleihen den Styles moderne Eleganz.

MANDARIN ORIENTAL EXCEPTIONAL HOMES
Die Villa Los Verdiales – Nueva Andalucía, Marbella befindet sich in der geschlossenen und prestigeträchtigen Wohnanlage Los Verdiales, ideal gelegen zwischen Puente Romano und dem Marbella Club und nur 50 Meter vom Strand entfernt. Sie verkörpert die Essenz des zeitgenössischen andalusischen Lebens, wo raffiniertes Design auf Küstenluxus trifft. Mit ihrem atemberaubenden Blick über das Mittelmeer bis hin zu den Bergen von La Concha verbindet die Villa beeindruckende moderne Architektur mit einer Atmosphäre von zurückhaltender Eleganz.

LUFTHANSA PURE COLLECTION –ROBUSTE LEICHTGEPÄCKSERIE
Ob Geschäftsreise nach London, Familienferien am Mittelmeer oder Wochenendausflug in die Berge: Mit der Pure Collection präsentiert der Lufthansa Worldshop die idealen Reisebegleiter für alle Gelegenheiten. Die Trolley-Serie aus bruchfestem Polypropylen überzeugt durch geringes Eigengewicht, strukturierte Innenaufteilung und praktische Details. Leichtlaufende Doppelrollen, ein mehrstufig verstellbarer Teleskopgriff und ergonomische Top- und Seitengriffe sorgen für unkompliziertes Handling auf allen Wegen.

MTHE RITZ-CARLTON, MASAI MARA SAFARI CAMP –EIN NEUER STANDARD FÜR SAFARILUXUS
Im Herzen von Kenias ikonischer Masai Mara wurde ein Refugium eröffnet, in dem Natur und Luxus zusammentreffen, wo Design flüstert statt schreit und wo jedes Element dazu dient, die Verbindung zwischen Gast und Umwelt zu vertiefen. Das von LW Design entworfene The Ritz-Carlton, Masai Mara Safari Camp ist ein aussergewöhnliches Zeugnis für die Kunst der immersiven Architektur: eine Oase, die die Grenze zwischen der Einfachheit und Schönheit der afrikanischen Wildnis verwischt.
RLUFTHANSA WORLDSHOP INDIVIDUALISIERUNG LEICHT GEMACHT Konsument*innen legen zunehmend Wert auf Produkte, die ihre Persönlichkeit zum Ausdruck bringen. Ein individualisierter Koffer verbindet persönlichen Stil mit praktischem Nutzen –so ist er am Gepäckband sofort wiederzuerkennen. Gepäckanhänger mit Adressfeld helfen beim Wiederfinden, Design-Anhänger aus Leder, Metall oder recycelten Materialien setzen persönliche Akzente.



Eine aussergewöhnliche Vielfalt an exklusiven Urlaubserlebnissen –dafür stehen die vier individuell geprägten Südtiroler Refugien der familiengeführten Winklerhotels. Hotel Lanerhof, Chalet Purmontes, Hotel Winkler und das neu gestaltete Hotel Solvie vereinen ein Spitzenangebot aus Gastfreundschaft, Architektur, Kulinarik und Wellness. Eingebettet in die kraftvolle Naturkulisse des Pustertals am Fusse des Kronplatzes, erzählt jedes Haus seine eigene Geschichte. Ob alpiner Rückzugsort, herzliche Familienunterkunft oder elegantes Hideaway: Quelle der Erholung und Inspiration sind sie alle für ihre Gäste.
Autor_Urs Huebscher
Südtiroler Lebensgefühl, das von Ursprünglichkeit, Qualität und dem tiefen Wunsch nach echter Verbindung geprägt ist –zur Natur, zu sich selbst und zu den Menschen. Wer hierher kommt, darf ankommen. Als Ursprungshaus der Familie Winkler empfängt der Lanerhof seine Gäste mit einer entsprechend warmen, familiären Atmosphäre. Hier trifft alpiner Charme auf wohltuende Ganzheitlichkeit: Yoga, Qigong, KneippParcours, Physiotherapie, Saunaaufgüsse und geführte Naturerlebnisse sorgen für tiefe Regeneration. Auch an die Bedürfnisse von Familien wird gedacht – zum Beispiel mit Streichelzoo, Ballsporthalle und täglicher Kinderbetreuung. Ein Kraftort für alle Generationen, der inmitten weiter Wiesen das kleine Glück gross feiert.
CHALET PURMONTES:
PRIVATE LUXURY IN SEINER EDELSTEN FORM Fünf exklusive Chalets, eingebettet in die stille Weite der Wiesen von Montal, zelebrieren diskreten Luxus im Einklang mit der Natur. Private Infinitypools, Design-Suiten mit alpinen Materialien, grosszügige Rückzugsräume und das hoch über dem Tal gelegene «Loft Spa» machen das Purmontes zu einem Hideaway für besondere Momente. Die Küche ist auf höchstem Niveau – innovativ, regional verwurzelt und stets persönlich abgestimmt auf die Gäste. Hier treffen Ästhetik, Achtsamkeit und absolute Ruhe aufeinander – ein Rückzugsort, der Individualität den nötigen Raum gibt.

HOTEL WINKLER: DESIGN MIT AUSSICHT
Majestätisch oberhalb von Bruneck gelegen, verbindet das Hotel Winkler stilbewussten Lifestyle mit luxuriösem Aktivurlaub. Extravagante Architektur trifft auf ein hochmodernes Spa-Konzept mit sieben Pools, Skypool, Rooftop-Lounge und Adults-only-Bereich. Das Aktivprogramm reicht von geführten Wanderungen über Skitouren bis zu Heli-Erlebnissen in den Dolomiten. Wer Bewegung und Entspannung auf höchstem Niveau sucht, findet hier das perfekte Zusammenspiel aus Panorama, Professionalität und persönlicher Freiheit.
HOTEL SOLVIE: STILVOLLE AUSZEITEN
UND ZEITLOSER LUXUS
Ein ästhetisch durchkomponiertes Refugium, das entschleunigten Luxus, visionäre Architektur und tiefenentspannte Leichtigkeit zu einem neuen Kapitel alpiner Gastlichkeit vereint. Ein Sehnsuchtsort für designaffine Geniesser, Liebhaber achtsamer Erholung und Ästheten auf der Suche nach stiller Grösse. Ein Rückzugsort, bei dem das Licht das Design prägt, die Architektur von der Natur inspiriert ist und Wohlgefühl zur Haltung wird.
Im Solvie wird die Natur zum gestaltenden Element: Organisch geformte Räume, klare, ruhige Linien, offene Raumkonzepte und eine subtile Materialauswahl, die sich in natürlichem Licht entfaltet, schaffen ein Ambiente von unangestrengtem Luxus. Warme Hölzer, Naturstein, textile Sanftheit und eine Farbwelt, die sich dem Lichtspiel der Landschaft anschmiegt, prägen die Interieurs. Hier darf der Blick wandern und die Gedanken dürfen still werden. Zentrales visuelles Statement: die elliptisch geformte Signature-Bar, die sich mit ihrer offenen Degustationstheke und der integrierten Whiskey Library als soziales Herzstück des Hauses inszeniert – mit Blickachse zum Garten, zur Feuerstelle und zum Infinitypool. Eine Bühne für Genuss, Rückzug und Begegnung. Die Kulinarik im Hotel Solvie ist eine sinnliche Komposition aus gesundem Lebensstil, raffinierter Leichtigkeit und genussvoller Achtsamkeit: inspirierend, farbenfroh und kreativ – mit regionaler Verwurzelung und globalem Blick. Der Tag beginnt mit einem ausgedehnten Late Breakfast bis 11:30 Uhr, das mühelos zum ersten kleinen Highlight des Tages wird. Danach erwarten die Gäste leichte À-la-carte-Gerichte von der vitalen Mittagskarte sowie Sensual Healthy Food wie frisch zubereitete Bowls, Sushi,

Fingerfood oder Buns von der Fresh-Theke. Am Abend verwandelt sich das stilvoll-minimalistische Panoramarestaurant in eine edle Bühne für kreative mehrgängige Gourmet-Kreationen mit saisonaler Klarheit und mediterran-alpinen Aromen, optional begleitet von erlesenen Weinen. Ein Erlebnis, das sich bis auf die Terrasse, in die Private Lounge am Pool oder in die Suite mit Panoramablick fortsetzt.
Ruhe wird zum Raumgefühl, Wellness zur Kunst, um den eigenen Rhythmus wiederzufinden – und Wohlbefinden zur Haltung. Eingebettet in eine 5000 Quadratmeter grosse Gartenlandschaft mit Panoramablick zu drei Seiten, entfaltet sich die Spa-Welt als architektonisches Statement der Entschleunigung – lichtdurchflutet, weit, sinnlich. Ein ganzjährig beheizter Infinitypool, ein kristallklarer Naturbadeteich mit Outdoor-Yogaplattform, ein exklusiver Skypool auf dem Skydeck – im Solvie wird das Element Wasser zur Essenz für Körper und Geist. Der Spa Garden mit Onsenpool und Fireplace erweitert das Erlebnis um eine wohlig-introspektive Komponente. In den Saunen – von der Aufgusssauna am Wasser über die Herbal Clay Sauna bis hin zur Vapor Experience – trifft Klarheit auf Atmosphäre. Ergänzt wird die Spa-Welt durch tägliche Aufgussrituale, Peelings, individuelle Beauty-Treatments sowie holistische Focus-Programme für ganzheitliches Wohlbefinden. Ein Hideway mit Seele – ein Rückzugsort mit Haltung, ein Erlebnisraum für eine neue Art des Reisens: entschleunigt, inspiriert, stilsicher. Hier ist Luxus kein Versprechen, sondern eine leise Einladung zum Innehalten.




Die Winklerhotels bieten über das ganze Jahr hinweg ein hochkarätiges Erlebnisprogramm. Wer es naturnah mag, entdeckt bei den E-Bike Pioneers die schönsten Panoramastrecken Südtirols auf zwei Rädern – kompetent geführt und begleitet. Und beim Wanderprogramm mit privaten Guides werden verborgene Kraftplätze, aussichtsreiche Höhenwege und stille Waldpfade zu persönlichen Lieblingsorten. Yoga Retreats & Energy Weeks legen im Frühjahr und im Herbst den Fokus auf Achtsamkeit, Bewegung und bewusste Ernährung. Im Mai bis im Oktober schaffen Winklers Reit- und Fussball-Camps unvergessliche Wochen für junge Gäste. Die Yachtmasters am Gardasee, die Dolomites Bike Days, Skyline-Events und die Sports Car Tour verbinden sportliche Action mit Adrenalin, ein wenig Extravaganz und purer Lebensfreude. Und für Golfer gibt es 100 Prozent GreenfeeErmässigung im benachbarten Golfclub Pustertal.
WWW.WINKLERHOTELS.COM

Ab Frühling geniessen die Gäste der neuen Produktlinie VIVA Boutique von VIVA Cruises Kulinarik auf allerhöchstem Niveau – stilvoll inszeniert und begleitet von traumhaften Ausblicken auf die Seine. Dafür sorgt unter anderem der deutsche Sternekoch David Görne.
Autor und Bilder_VIVA Cruises


Zwischen Marktständen, Fromagerien und feinen Weinkellern erzählt die Seine-Region eine kulinarische Liebesgeschichte. Sie handelt von Qualität, Zeit und dem Wissen, dass Essen mehr ist als eine Mahlzeit – es ist Ausdruck von Kultur. Von Paris bis nach Le Havre und zurück gleitet die VIVA BEYOND ab Mai 2026 durch die Normandie und vereint landschaftliche Schönheit mit kulinarischer Raffinesse. Der Genuss kommt dabei keinesfalls zu kurz: Drei Restaurants, darunter das exklusive Fine-Dining-Restaurant MOMENTS sowie VIVAs Brasserie, die französische Klassiker modern interpretiert, laden zum Verweilen ein. Von frischen Austern und feinem Seafood über aromatischen Camembert bis hin zu Crémant oder Champagner – hier bleiben keine Wünsche offen.
DIE HANDSCHRIFT VON DAVID GÖRNE
Ein absolutes Highlight erwartet die Gäste im Fine-Dining-Restaurant MOMENTS. Hier erleben diese nämlich ein aussergewöhnliches kulinarisches Konzept, entwickelt von Spitzenkoch David Görne – und das exklusiv für VIVA Boutique.
Den gebürtigen Hamburger zog es vor vielen Jahren nach Frankreich, wo er seit 2009 in seinem Restaurant G.a. im Manoir de Rétival oberhalb der Seine im malerischen Caudebec-en-Caux feinste Überraschungsmenüs kreiert. 2016 wurde David Görne als erster Deutscher in Frankreich mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, 2020 folgte der Grüne Stern für nachhaltige Küche.
An Bord der VIVA BEYOND bringt er dieses besondere Konzept nun aufs Wasser: ein Feinschmecker-Menü auf Sterne -



niveau, inspiriert von der Normandie und interpretiert mit moderner Leichtigkeit. Zart gegartes Fischfilet, raffiniert gewürztes Gemüse oder aromatische Fleischspezialitäten – jedes Gericht trägt unverkennbar die Handschrift des Sternekochs und verbindet Regionalität mit zeitgemässer Eleganz.
EINE REISE FÜR GOURMETS
Während alle Gäste die umfangreiche Kulinarik an Bord geniessen können, setzen die Routen selbst unterschiedliche Schwerpunkte: Drei Themen eröffnen den Gästen vielfältige, individuelle Perspektiven auf Frankreich – von Kunst, Kultur und Lifestyle bis hin zu Kulinarik.
Die Reise «Kulinarik der Normandie» bietet Gourmets die perfekte Gelegenheit, die reiche Vielfalt der französischen Küche –nicht nur an Bord – zu entdecken. Entlang der Seine führt die Reise durch Regionen, die für ihre kulinarischen Traditionen

HIGHLIGHTS DER VIVA BEYOND
› Hauptrestaurant «RIVERSIDE»
Das RIVERSIDE-Restaurant ist das Hauptrestaurant der VIVA BEYOND –und ein Ort, an dem die Mitreisenden mit einer internationalen Gourmetküche verwöhnt werden. Zum Mittag- und Abendessen stehen mehrgängige Menüs zur Auswahl.
› Spezialitätenrestaurant «MOMENTS» Im MOMENTS geniessen Sie Fine Dining auf Sterne-Niveau – eine Reise durch die Welt der Aromen, geprägt von raffinierten Kompositionen und serviert in stilvollem Ambiente am Heck des Schiffes.
weltberühmt sind. Bei den Ausflügen an Land haben die Gäste die Möglichkeit, lokale Märkte zu besuchen, in traditionellen Restaurants zu speisen und an exklusiven Verkostungen von Weinen, Käse und anderen regionalen Spezialitäten teilzunehmen.
Von frischen Baguettes und feinen Croissants in Paris bis hin zu edlen Weinen und Spezialitäten der Normandie – jeder Halt wird zu einem Fest für die Sinne und schafft eine tiefe Verbindung zur französischen Esskultur.
Begleitet wird das Reiseerlebnis durch das umfassende VIVA All-inclusive sowie durch weitere Vorzüge, die die Gäste exklusiv auf den Boutique-Reisen geniessen.
Informationen zu VIVA Cruises und VIVA Boutique finden Interessierte in jedem Reisebüro oder unter www.viva-cruises.com.
› «VIVAs Brasserie» im vorderen Bereich der VIVA BEYOND dient als Alternative zum Hauptrestaurant mit Klassikern zum Abendessen.
› Fitness-Center mit Laufband, Fahrrad, Rudergerät und Hanteln
› Wellnessbereich
› Pool auf dem Sonnendeck
› Kostenfreie Leihfahrräder
› Aufzug zwischen Smaragd-, Rubinund Diamant-Deck

Er stiess 1994 zu Constance Hotels, damals gab es nur das Hotel Constance Belle Mare Plage auf Mauritius. Zu dieser Zeit war noch nicht einmal der berühmte Legend Golf Course eröffnet. Als Group CFO und verantwortlich für Projekte und den operativen Betrieb war ihm schon damals klar, dass es nicht nur darum gehen würde, Hotels zu errichten, sondern eine Marke, eine Kultur und eine Organisation aufzubauen.

Autor_Urs Huebscher Bilder_Constance Hospitality
PRESTIGE: Herr Vallet, Sie leiten Constance Hospitality seit 2012 als CEO. Welche Momente aus den vergangenen Jahren beeinflussen und inspirieren Ihre Arbeit noch heute?
JEAN-JACQUES VALLET: Der eigentliche Beginn der Gruppe war Ende 1995, Anfang 1996, als wir das Projekt für das Constance Prince Maurice starteten. Kurz darauf folgte das Constance Lemuria auf den Seychellen, und mit jedem Schritt nach vorne mussten wir lokal und international eine Struktur schaffen, um dieses Wachstum aufrechtzuerhalten. Was mich aus diesen frühen Jahren weiterhin inspiriert, ist der Pioniergeist: der Mut, in neue Reiseziele zu investieren, die Überzeugung, Menschen und Kultur in den Mittelpunkt zu stellen, und der Glaube, dass Authentizität und Qualität unser Kompass bleiben müssen. Diese Werte haben unsere ersten Projekte geprägt und leiten meine Führungsarbeit bis heute. Bei jeder Neueröffnung geht es nicht nur um Expansion, sondern auch darum, zu bekräftigen, wer wir sind und wofür wir stehen: echte Gastfreundschaft, Raffinesse und einzigartige Erlebnisse, die in der Schönheit des Indischen Ozeans verwurzelt sind.
Tradition kann auch Verpflichtung sein. Wo mussten Sie langjährige Gewohnheiten infrage stellen oder ändern?
Für mich war das Wort «Tradition» schon immer ein zweischneidiges Schwert. Einerseits spiegelt es unser Erbe und die Werte wider, die Constance einzigartig machen. Andererseits kann es leicht zu einer Komfortzone werden, die uns daran hindert, uns weiterzuentwickeln. Wir haben beschlossen, den Gast in den Mittelpunkt des Erlebnisses zu stellen und Momente zu schaffen, die persönlicher, unvergesslicher und authentischer sind.
Welche Erwartungen haben die Gäste an Luxus und Service?
Wenn wir auf unsere Anfänge zurückblicken – zehn einfache Bungalows am Strand –, bedeutete Luxus damals Platz, Komfort und guten Service. Das war genug. Heute hat sich die Definition komplett verändert. Gäste suchen immer noch nach Raffinesse, aber was ihnen heute wirklich wichtig ist, sind Authentizität, einzigartige Erlebnisse und ein echtes Gefühl für den Ort. Was sich nie geändert hat und sich auch nie ändern wird, ist unser Streben nach Exzellenz. Von den Bungalows von gestern bis zu den elf Resorts von heute ist eines immer gleich geblieben: Wir möchten sicherstellen, dass jeder Gast mit Erinnerungen abreist, die ihm ein Leben lang bleiben.
Wie stellen Sie sicher, dass die Konzepte der Häuser die Kultur der jeweiligen Inselwelten widerspiegeln?
Von Anfang an war es unsere Philosophie, uns in die Natur einzufügen und die Einzigartigkeit jedes Standorts zu respektieren. Jeder unserer Standorte ist auf seine Weise etwas Besonderes, sei es die Lagune von Mauritius, die Granitfelsen der Seychellen oder die Atolle der Malediven. Die Aufgabe der Architektur ist es, diese Einzigartigkeit hervorzuheben, ohne sich selbst in den Vordergrund zu drängen. Die gleiche Philosophie gilt für unsere kulinarischen Konzepte: Wir zelebrieren das Lokale, die Zutaten, die Aromen und die Traditionen und veredeln sie dann mit internationalem Savoir-faire. Diese Balance zwischen Authentizität, Kreativität und Raffinesse vermittelt unseren Gästen ein echtes Gefühl für den Ort und bietet ihnen gleichzeitig das Mass an Qualität und Beständigkeit, das sie von Constance erwarten.
Planen Sie in den kommenden Jahren weitere Expansionen? Wie wollen Sie sicherstellen, dass die Seele von Constance Hotels & Resorts auch in den nächsten 50 Jahren spürbar bleibt? Während wir Möglichkeiten in Südostasien, China, Subsahara-Afrika und Nordafrika ausloten, bleibt unser Fokus fest auf dem Indischen Ozean verankert, unserem Geburtsort, unserer Inspiration und dem Kern unserer Identität. Jede Expansion, die wir unternehmen, wird selektiv sein. Wir werden nur dorthin gehen, wo das Produkt wirklich zu unserer Marke passt, denn für uns geht es beim Wachstum nicht um Zahlen, sondern darum, die Einzigartigkeit und Stärke von Constance zu schützen.
WWW.CONSTANCEHOTELS.COM





Die Provence entfaltet ihre Kraft im Langsamen. Im Luberon zeigt sie sich in der Weite der Ebene, im besonderen Licht, in Rebbergen und Lavendelfeldern, die nicht inszeniert wirken, sondern gewachsen sind. Wer hierher reist, sucht keine Abfolge von Höhepunkten, sondern Orte, die Zeit lassen und den Blick öffnen. Vielleicht ist es kein Zufall, dass man sagt, die schönsten Orte lägen in Südfrankreich – und Gott lebe bekanntlich hier.
Auf einem Hügel nahe Gargas liegt die Coquillade Provence. Was heute ein Fünf-Sterne-Resort ist, war einst ein Dorf aus dem elften Jahrhundert. Die historische Struktur ist erhalten geblieben: sandfarbener Stein, kleine Häuser, schmale Wege, plätschernde Brunnen. Zimmer und Suiten verteilen sich auf einzelne Gebäude, verbunden durch Gassen und Plätze. Man bewegt sich durch ein Dorf – nicht durch einen Hotelkomplex.
Andy Rihs, Schweizer Unternehmer, entdeckte diesen Ort und machte ihn zu einem Rückzugsort, der seiner Vorstellung vom guten Leben entsprach. Er liebte die Provence für ihr Savoir-vivre, ihre Küche und ihre Weine. Ebenso prägend war seine Leidenschaft für den Radsport. Sein Lebensmotto brachte diese Haltung auf drei Begriffe: «La Vie. Le Vin. Le Vélo.»
Oben im Rebberg, mit Blick auf das Resort, erinnert ein schlichter Gedenkstein an den Gründer. In ihn sind genau diese drei Worte eingraviert. Sie fassen zusammen, was diesen Ort bis

heute ausmacht. Dass dieses Motto bis heute trägt, zeigt sich in der Art, wie die Coquillade Provence gedacht ist. Das Cycling Center erinnert an Andy Rihs’ Nähe zum professionellen Radsport – er war früherer Besitzer des «BMC Racing Team» – und öffnet den Zugang zu den Strassen und Anstiegen des Luberon. Ebenso selbstverständlich gehört ein eigenes Weingut – die Domaine de la Coquillade – zum Hotel.
Seit dem Tod von Andy Rihs im Jahr 2018 führen seine Söhne Tobias und Oliver das Erbe weiter. Der eine ist Architekt und lebt auf dem Land in Portugal, der andere Filmemacher mit Wohnsitz in Berlin. Gemeinsam entwickeln sie den Ort behutsam weiter, insbesondere um einen neuen Bereich: zeitgenössische Kunst. Mit Projekten wie Artist in Residence holen sie Kunstschaffende ins Hotel und öffnen den Ort für neue Perspektiven. Die Kollektion Coquillade spiegelt ihre Reisen, Lebensabschnitte, Begegnungen und Freundschaften wider. Gesammelt wird nicht entlang der grossen Messen und Galerien, sondern im eigenen Umfeld – jenseits der Autobahnen des Kunstmarkts. Schon beim Ankommen wird dies sichtbar. Vor dem Hotel steht die Wortskulptur «Four Sides of Being» von Carl Hegemann, dem legendären Dramaturgen der Berliner Volksbühne. Die Arbeit besteht aus vier Seiten, auf denen unter anderem die Begriffe «Beauty» und «Reality» zu lesen sind. Sie erklärt nichts, sie kommentiert nichts. Man geht an ihr vorbei – und begegnet ihr vielleicht später erneut, aus einer anderen Perspektive.
Im Innern setzt sich dieser Ansatz fort. In Lobby, Rezeption und Restaurants begegnet man Kunst beiläufig, fast nebenbei. Fotografien von Walter Pfeiffer hängen dort, wo man isst oder verweilt. Arbeiten von Beni Bischof, Jorge Queiroz, David Renggli, Pedro Vaz und Christof Vetsch tauchen entlang der Wege auf. Statt White Cube gibt es Schwellen, Treppen und Korridore. Kunst wird Teil der Orientierung:


Man merkt sich Wege über Bilder, nicht über Pläne. Gerade darin liegt ihre Wirkung. Wer mehrere Tage bleibt, begegnet denselben Arbeiten immer wieder. Die Kunst verändert sich nicht – wohl aber der Blick auf sie. Sie wird Teil des Aufenthaltsrhythmus, nicht dessen Mittelpunkt, aber auch nicht blosses Dekor. Auch in den Zimmern und Suiten setzt sich diese Haltung fort. In den neuen Luberon-Suiten begegnet man verschiedenen Kunstwerken, darunter Carlos Amorales’ «Mariposas Negras». Die schwarzen Schmetterlinge sind zurückhaltend in die Räume integriert und begleiten den privaten Rückzug mit einer leisen, fast schwebenden Spannung. Jede Suite verfügt über bodentiefe Fensterfronten und eine private Terrasse mit Whirlpool im Stil eines traditionellen, in Stein gehauenen «Aiguier», wie sie einst zur Wassergewinnung in der Provence dienten. Die Ausblicke reichen über die hoteleigenen Rebberge in die Hügel des Luberon. Die Coquillade Provence ist ein Ort des Verweilens und zugleich ein idealer Ausgangspunkt, um die wildromantische Region zu erkunden. Die malerischen ockerfarbenen Dörfer, die bunten Märkte voller Köstlichkeiten und die feine provenzalische Küche erzählen den Landstrich weiter. Im Velosattel auf den Strassen des Luberon, bei einer Degustation auf der Domaine de la Coquillade oder einfach beim Blick in die Sonne findet man Zeit für sich. Die Coquillade Provence lässt all das nebeneinander bestehen, ohne Vorgaben, ohne Eile.


Das 1924 gegründete Weingut aus Haro in der Rioja Alta feierte 2024 sein 100-jähriges Bestehen – ein Jahrhundert voller Abenteuerlust, Innovationskraft und kompromissloser Leidenschaft für den Wein.
Autor_Urs Huebscher Bilder_Ramón Bilbao
steht für Bewegung, Wandel und die unaufhörliche Suche nach neuen Horizonten. Unter der Leitung von Rodolfo Bastida, einem der führenden Winzer Spaniens, hat sich das Haus zu einem Synonym für modernen Rioja entwickelt – geprägt von Präzision, Eleganz und Respekt vor der Natur. Ein Jahrhundert Entdeckergeist, Innovation und Weinleidenschaft aus der Rioja.
EINE MARKE, DIE GESCHICHTEN ERZÄHLT
Seit seiner Gründung folgt Ramón Bilbao einer klaren Philosophie: Wein ist kein statisches Produkt, sondern eine Reise – geprägt von Zeit, Geduld und stetiger Weiterentwicklung. Diese Haltung spiegelt sich auch in der visuellen Welt der Marke wider. Die Etiketten erzählen kleine Abenteuer: Ein Heissluftballon, der ein Weinfass trägt, steht für den Pioniergeist des Hauses. Ein Fahrrad, das über der Welt schwebt, symbolisiert Neugier und Entdeckungslust. Und ein Seefahrer, der auf einer Uhr über Wellen gleitet, verkörpert die Balance zwischen Vergangenheit und Zukunft. Jede Flasche Ramón Bilbao lädt dazu ein, sich auf diese Reise einzulassen – mit allen Sinnen.
NACHHALTIGKEIT ALS HALTUNG
Als erstes spanisches Weingut wurde Ramón Bilbao bereits 2018 mit der Zertifizierung «Wineries for Climate Protection» ausgezeichnet. Diese Auszeichnung markiert den Beginn eines neuen Kapitels im nachhaltigen Weinbau: Solarenergie, ressourcenschonende Bewässerung, präzise Energieverwaltung und ein bewusster Umgang mit der Biodiversität in den Weinbergen stehen im Mittelpunkt. Ramón Bilbao beweist, dass Tradition und Nachhaltigkeit kein Widerspruch sind, sondern sich gegenseitig beflügeln. Die Weine entstehen im Einklang mit der Natur, mit modernster Kellertechnik und handwerklicher Hingabe.
100 JAHRE RIOJA –
EIN JUBILÄUM MIT ZUKUNFT
Im Jahr 2024 feierte Ramón Bilbao 100 Jahre Geschichte – ein seltener Meilenstein in der Welt des Weins. Seit seiner Gründung 1924 hat sich das Weingut immer wieder neu erfunden, ohne seine Wurzeln zu vergessen. Heute ist Ramón Bilbao die beliebteste Rioja-Marke Spaniens mit einem Marktanteil von 12.5 Prozent – und bleibt doch immer auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer.
DIE WEINE IM ÜBERBLICK


Mit einem beeindruckenden Spektrum an Weinen zeigt Ramón Bilbao die ganze stilistische Vielfalt der Rioja und Rueda – von lebendigen Weissweinen über fein nuancierte Rosés bis hin zu charakterstarken Rotweinen. Jeder Wein verkörpert den Entdeckergeist des Hauses und zeugt von Präzision, Balance und Leidenschaft –Qualitäten, die Ramón Bilbao seit einem Jahrhundert prägen.


RAMÓN BILBAO CRIANZA 2022
CHARAKTERISTIK
Im Bouquet intensive Aromen schwarzer Früchte mit Noten von Lakritz, Vanille, Zimt und Kreuzkümmel sowie feinen milchigen Nuancen. Am Gaumen harmonisch und ausgewogen, mit frischer Säure, hoher Fruchtkonzentration und geschmeidigen Tanninen. Der Abgang ist elegant, subtil und anhaltend.
AUSBAU
Die Trauben stammen aus ausgewählten Weinbergen der Rioja und werden von Hand gelesen. Nach temperaturkontrollierter Gärung bei 27 bis 28 Grad Celsius reift der Wein 14 Monate in amerikanischer Eiche und weitere acht Monate in der Flasche – für Tiefe, Struktur und Balance.
SPEISENEMPFEHLUNG
Ideal zu geschmortem Lamm mit Rosmarin, Iberico-Schwein oder reifem Manchego. Als vegetarische Alternative empfehlen sich gefüllte Auberginen mit Kräuter-TomatenSugo oder ein würziges Pilzrisotto.
RAMÓN BILBAO RESERVA –
ELEGANZ UND TIEFE


Ein klassischer Rioja mit Struktur und Charakter. Noten von reifen Brombeeren, dunkler Kirsche und Vanille. Am Gaumen kraftvoll, mit würzigem Holz und feiner Balance. Lang anhaltend und komplex.
RAMÓN BILBAO EDICIÓN LIMITADA
Tempranillo – moderne Interpretation eines Klassikers. Reife Cassisfrucht, Pflaume und Zedernholz prägen diesen dichten, fruchtbetonten Rioja. Elegant ausbalanciert mit feiner Säure und langem, würzigem Nachhall.
RAMÓN BILBAO MIRTO –DER FLAGSHIP WINE
Ein Meisterwerk der Rioja Alta: Kirschen, Himbeeren und balsamische Noten im Bouquet, dazu feine Röstaromen, Kaffee und dunkle Schokolade. Am Gaumen kraftvoll, präzise und von samtiger Struktur – das ikonische Aushängeschild von Ramón Bilbao.
Im portugiesischen Douro-Tal, einem der ältesten Weinbaugebiete der Welt und UNESCO-Weltkulturerbe, haben sich vier der renommiertesten Weinproduzenten des Landes zu einer einzigartigen Allianz zusammengeschlossen: die Douro Boys. Hinter dem Namen stehen Quinta do Vallado, Niepoort, Quinta do Crasto und Quinta do Vale Meão – vier Häuser, die Tradition schätzen, bewahren und weiterentwickeln.






Autorin_Nathalie Becker
Bilder_Douro Boys
Seit ihrer Gründung im Jahr 2003 verfolgen die Douro Boys ein gemeinsames Ziel: die Besonderheiten der Douro-Weine und -Portweine mit Leidenschaft und Überzeugungskraft international bekannt zu machen.
«Luxury of Time» lautet das Credo der Douro Boys. Für die Winzer sind ihre Weine wahre Kostbarkeiten. Mit zunehmender Flaschenreife gewinnen sie an Balance, Tiefe und Charakter. Gerade in einem digitalen Zeitalter vermitteln sie ein neues Verständnis für den Wert von Geduld, denn erst wer den Weinen Zeit im Keller schenkt und den richtigen Moment abwartet, erlebt ihre volle Ausdruckskraft.
SWEET IS BACK, TREAT YOURSELF WITH PORT Portwein erlebt eine Renaissance. Einst einer der teuersten Weine der Welt, geriet er mit dem Trend zu trockenen Weinen lange in den Hintergrund. Heute verändert sich der Geschmack erneut: Süsse und aromatische Weine werden wieder geschätzt – als bewusster Genuss und wohltuende Alternative zu industriellen Süssigkeiten für besondere Momente. Ausserdem macht ihn sein traditionsreicher Herstellungsprozess so besonders: Die natürliche Süsse der Trauben bleibt erhalten, während eine oft jahrzehntelange Reifezeit im Keller Tiefe, Komplexität und Langlebigkeit verleiht. Gleichzeitig wächst besonders bei der jüngeren Generation die Nachfrage nach wertvollen, langlebigen Weinen, die man für besondere Momente aufbewahrt, teilt und zelebriert. Portwein vereint beides: Tiefe, Süsse und Einzigartigkeit. Weniger reglementiert als Rot- oder Weisswein und geprägt von jahrhundertealter Handwerkskunst, steht er für eine echte Keepsake-Mentalität: zum Sammeln, Erinnern und Geniessen.
NIEPOORT – PORTO TAWNY 30 YEARS OLD
30 Years Old Tawny mit tiefbrauner Farbe. Im Vordergrund stehen komplexe Aromen von Kaffee, Walnuss und karamellisiertem Zucker, ölig-texturiert mit langem, harmonischem Abgang.
QUINTA DO VALLADO TAWNY 40 YEARS OLD
In 600-Liter-Eichenfässern gereifter 40 Years Old Tawny mit Aromen von Feigen, Nüssen und Tabak. Intensiv, strukturiert und ideal zu Käse oder Desserts.
QUINTA DO CRASTO – 2005 COLHEITA PORT
Colheitas sind Tawny Ports aus einem einzelnen Jahrgang mit mindestens sieben Jahren Fassreife. Dieser Colheita Port 2005 reifte 15 Jahre in Eichenfässern und zeigt Aromen von Feigen, Datteln, Karamell, Nüssen sowie feinen Vanille- und Gewürznoten.
QUINTA DO VALE MEÃO – 2001 PORTO VINTAGE
Vintage Port 2001, «aged at the Quinta» – seit der Abfüllung 2003 direkt auf dem Weingut in der Flasche gereift, dicht und konzentriert mit Noten von Brombeeren, Pflaumen und Kakao.
Kaum ein Cognac verkörpert Handwerkskunst, Geschichte und Geduld so eindrucksvoll wie Louis XIII. Seit 1874 wird dieser aussergewöhnliche Tropfen von Rémy Martin in der Region Cognac hergestellt – ein Werk, das über Generationen von Kellermeister*innen weitergegeben wird. Jede Flasche ist das Ergebnis jahrzehntelanger Reifung und der Auswahl feinster Eaux-de-Vie aus der Grande Champagne.

Mit den ersten milderen Tagen kehrt das kulinarische Leben schon bald wieder ins Freie zurück. Der BBQ-Weltmarktführer Weber präsentiert mit dem neuen «Genesis» die nächste Generation des smarten Grillierens.

Der ikonische Kristalldekanter, dessen Form auf einen Fund aus der Schlacht von Jarnac zurückgeht, wird bis heute mundgeblasen und von französischen Kristallherstellern gefertigt. Jede Edition ist damit weit mehr als ein Cognac – sie ist eine Hommage an König Ludwig XIII. und an das Lebenswerk von vier Generationen von Kellermeister*innen.
Das ikonische Modell kombiniert bewährte Weber-Qualität mit modernster Technologie: Wi-Fi- und Bluetooth-fähige Thermometer, präzise Temperatursteuerung und die Weber- Connect-App sorgen für perfekte Ergebnisse – ganz ohne Stress am Rost. Für die Extraportion Grillgenuss bietet der Genesis eine ultraheisse Sear Zone für Steaks mit perfektem Branding, grosszügige Arbeitsflächen und das flexible Weber-Works-System für praktische Erweiterungen. So wird jeder Grillabend garantiert ein voller Erfolg.

Wien 2026: kulinarische Erlebnisse, musikalische Höhepunkte und kulturelle Highlights für echte «Momente, die bleiben». Von rauschenden Ballnächten über exquisite Gaumenfreuden bis zum Comeback des Eurovision Song Contest zeigt sich die Hauptstadt in Bestform. Die stilvollste Base dafür: The Amauris Vienna an der Ringstrasse.
Autor_Urs Huebscher
Bilder_The Amauris Vienna

Wien schmeckt – und das 2026 vielleicht intensiver denn je. Die Stadt ist berühmt für ihre kulinarischen Klassiker, allen voran die unvergleichliche Kaffeehauskultur und die legendären Würstelstände, die als immaterielles Kulturerbe der UNESCO gelten. Daneben stehen Wiener Schnitzel sowie ein obligatorischer Besuch auf dem Naschmarkt sinnbildlich für Wiener Lebensart. Und da nirgendwo sonst Alltagsschmäh und Haute Cuisine so nah beieinanderliegen, freuen sich Foodies auf ein Dinner im Gourmetrestaurant des Hotels The Amauris Vienna, Glasswing by Alexandru Simon, ausgezeichnet mit zwei Michelin-Schlüsseln – ein Erlebnis für alle Sinne, das die Genusskultur Wiens zeitgemäss interpretiert.

Wenn die Kronleuchter der Ballsäle erstrahlen und die ersten Dreivierteltakte erklingen, wird Wien zum funkelnden Parkett der Lebensfreude. Die Ballsaison 2026 verspricht pure Magie – mit gesellschaftlichen Fixpunkten wie dem Ball der Wiener Philharmoniker, dem traditionsreichen Jägerball und dem glanzvollen Opernball in der Wiener Staatsoper. Nur wenige Schritte von den wichtigsten Ballstätten entfernt bietet The Amauris Vienna den perfekten Rückzugsort zwischen rauschenden Nächten und genussvollen Morgenstunden. Wer nach durchtanzten Stunden zurückkehrt, geniesst Ruhe, Stil und herzliche Gastfreundschaft – und lässt beim Frühstück mit Blick auf die Ringstrasse die schönsten Momente Revue passieren.
Im Mai 2026 wird Wien dann zum musikalischen Zentrum Europas: Der Eurovision Song Contest kehrt in die Stadt zurück, die bereits zum dritten Mal Austragungsort des Wettbewerbs ist. Rund um das Event entfaltet sich ein buntes Kulturprogramm, das klassische Musik, Popkultur und urbane Lebensfreude vereint. Zahlreiche Konzerte, Open-Air-Events und Sonderausstellungen zeigen, dass Wien auch im 21. Jahrhundert seiner Rolle als Musikmetropole gerecht wird.
Für Gäste des Amauris Vienna bedeutet das: kurze Wege zu grossen Momenten. Ob Staatsoper, Musikverein oder Museumsquartier – alles liegt nur wenige Gehminuten entfernt. Wer die Stadt abseits der grossen Bühnen entdecken möchte, findet in den kleinen Galerien, Jazzclubs und Theatern Wiens kreative Energie und künstlerischen Mut in ihrer reinsten Form.
Das prächtige Stadtpalais aus dem 19. Jahrhundert ist ein Design-Hotspot der Stadt Wien.
Zwischen Kultur und Kunst finden Interior-Fans, Gourmets, anspruchsvolle Reisende und Freunde des gehobenen Komforts ein Kleinod.
Gelebte Gastfreundschaft, gehobene Kulinarik und Nachhaltigkeit werden hier grossgeschrieben.
The Amauris Vienna ist Mitglied der renommierten Hotel- und Restaurantvereinigung Relais & Châteaux und teilt und lebt diese Ideale.


Bereits 820 wurde von Mönchen im Kloster St. Gallen der Grundstein und damit der Anfang für die älteste Brauerei der Schweiz gelegt: die Brauerei Schützengarten. Den Namen verdankt die Brauerei ihrer Geschichte. 1779 wurde die Liegenschaft gekauft, auf welcher sich auch das Schützenhaus und der Scheibenstand der «Schützengesellschaft vor dem Platztor» befand. Im Schützenhaus wurde daraufhin zur Freude der Schützen und der Restaurantgäste eine Biersiederei eingerichtet, woraus die Brauerei Schützen garten wurde.
Dank des über die Jahre hinweg weitergegebenen Pionierund Innovationsgeistes entstehen in der Brauerei kontinuierlich herausragende Biere. Von klassischen, hellen Lagern und fruchtigen Indian Pale Ales bis hin zu schokoladigen, cremigen Swiss Stouts liefert die Brauerei alles, was das Herz eines Bierliebhabers begehren könnte. Solch hohe Qualität kommt natürlich nicht aus dem Nirgendwo – es kann nur unter dem Einsatz eines präzisen Handwerks entstehen. In diesem Fall heisst dieses Handwerk «Slow Brewing». Seit 2014 trägt Schützengarten als einzige Schweizer Brauerei das höchste Gütesiegel, das es in der Branche gibt, welches sonst von nur 31 anderen Brauereien weltweit getragen werden darf. Mit diesem Qualitätszeichen beweist das Familienunternehmen seither Jahr für Jahr, dass höchste Braukunst, Nachhaltigkeit und Verantwortung Hand in Hand gehen.
Zeit, Können, Respekt und Individualität – das ist Slow Brewing. Nur unter diesen Bedingungen kann ein charaktervolles und harmonisches Bier entstehen. Jede Zutat wird mit Bedacht ausgewählt, jeder Schritt im Brauprozess präzise abgestimmt und das Bier darf so lange reifen, wie es braucht. Das Resultat ist kein gewöhnliches Bier, sondern ein wahres Genussobjekt: harmonisch, balanciert, mit einer geschmacklichen Tiefe, die man nicht einfach trinkt, sondern erlebt. Diese Haltung spürt man in jedem Detail: vom behutsamen Mahlen des Malzes über die akribisch gesteuerte Temperaturführung bis hin zur sorgfältigen Abfüllung.
NACHHALTIG BEEINDRUCKENDES BIER
Schützengarten verbindet mehr als 240 Jahre Schweizer Brautradition mit einem klaren Bekenntnis zur Nachhaltigkeit. Die Brauerei bewahrt das Wissen und die Techniken ihrer Vorfahren und übersetzt sie in moderne, effiziente Prozesse, ohne die Qualität zu kompromittieren. Durch das Nutzen von regionalen Rohstoffen, schonenden Ressourceneinsatz, kurze Transportwege und ihr eigenes Wasserkraftwerk, um Strom zu erzeugen, zeigen sie, wie eng Umweltbewusstsein und Genuss miteinander verknüpft sein können, um das beste Biererlebnis zu haben. Zur Nachhaltigkeit in der Herstellung, aber auch im Geschmack trägt massgebend das SlowBrewing-Verfahren bei.
Das Slow-Brewing-Gütesiegel, welches international als das strengste Qualitätszeichen der Braubranche gilt, prüft nicht nur das Bier selbst, sondern die gesamte Produktionskette. Rohstoffe, Unternehmensführung, Marketing, Personalführung, Nachhaltigkeit und Reifezeiten werden monatlich überprüft. Zusätzlich findet einmal jährlich eine umfassende Hauptprüfung statt, bei der entschieden wird, ob die Brauerei das Gütesiegel erneut tragen darf. Diese strengen, kontinuierlichen Kontrollen garantieren eine aus sergewöhnliche und gleichbleibende Qualität, welche alle von Schützengarten meisterhaft erfüllt werden. Durch das Gütesiegel gilt die Brauerei jährlich als Aushängeschild einer neuen, bewussten Biergenusskultur in der Schweiz.
DES BEWUSSTEN BIERS
Mit dem Slow-Brewing- Siegel positioniert sich Schützengarten nicht nur als Vorreiterin in der Schweiz, sondern auch als Teil einer internationalen Bewegung, die Genuss, Handwerk und Nachhaltigkeit wieder in den Mittelpunkt stellt. Es ist ein Bekenntnis zu Zeit, Qualität und Verantwortung und ein Versprechen an all jene, die Bier nicht nur trinken, sondern erleben wollen. Wer jedoch immer noch nicht überzeugt sein sollte, dass Slow-Brewing-Biere die besten in ihrer Branche sind, sollte ganz einfach eines probieren, zum Beispiel das St. Galler Klosterbräu von Schützengarten: Dieses bernsteinfarbene Amberbier vereint malzige Karamellnoten mit einer feinen Hopfenaromatik und einer harmonischen Balance zwischen Süsse und Komplexität. Es ist perfekt, um sich einen Moment Zeit zu nehmen und die Liebe zum Detail in




Kunst, deren Bedeutung und Wert sich über Jahrzehnte und Generationen entfalten: Sternenlicht von Van Gogh
Kunst als kuratierter Bestand: Sammlungen verbinden ästhetische Vielfalt mit langfristigem Wertdenken.




NKunst galt lange Zeit als elitäres Spielfeld für Kenner der grossen Namen wie Warhol, Vermeer oder Van Gogh. Heute rückt sie zunehmend als ernst zu nehmende und strategisch relevante Anlageklasse in den Fokus.
och vor wenigen Jahren spielte Kunst im Anlageuniversum eher eine untergeordnete Rolle und war oftmals nur den solventesten Sammlern vorbehalten. Inmitten wirtschaftlicher Unsicherheit, globaler Spannungen und volatiler Finanzmärkte gewinnt sie jedoch an Bedeutung. Nicht zuletzt, weil traditionelle Anlageformen sensibler denn je auf politische Entscheidungen, Zinswenden oder Währungsschwankungen reagieren. Der Kunstmarkt zeigt sich dagegen bemerkenswert stabil und entwickelt sich zu einem verlässlichen Gegenpol in modernen Vermögensstrukturen.
Auch der Blick auf den internationalen Auktionsmarkt unterstreicht diesen Trend. In den vergangenen Jahren ist der weltweite Umsatz stetig gewachsen, ein Zeichen dafür, dass Kunst nicht nur kulturell, sondern zunehmend auch wirtschaftlich relevant wird. Als reale Sachwerte sind Kunstwerke weder an Währungen noch an politische Systeme gebunden. Ihre Wert-
entwicklung folgt eigenen Zyklen, die häufig unbeeindruckt von kurzfristigen Turbulenzen verlaufen. Für viele Anleger wird Kunst dadurch zu einer Anlageform, die nicht nur ästhetische Freude bereitet, sondern auch eine tragfähige Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit bietet. Gerade diese besondere Marktlogik fernab täglicher Kursschwankungen macht Kunst zu einer attraktiven Alternative zu klassischen Finanzanlagen. Gleichzeitig erfordert sie ein grundlegendes Verständnis dafür, wie Werte im Kunstmarkt entstehen – und worin sich lukrative Segmente von reinem Liebhaberinteresse unterscheiden.
DES KUNSTMARKTS
Viele denken bei Kunst zunächst an die grossen Meister und ikonische Unikate, die für Millionenbeträge versteigert werden. Doch gerade unter dem Investmentaspekt sind es häufig andere Arten von Kunstwerken, die eine tragende Rolle spielen: limitierte Fotografien, seriell produzierte Editionen oder Werke zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler, die in mehreren, wenn auch begrenzten Auflagen existieren. Diese Segmente haben zwei entscheidende Vorteile. Erstens sind sie erschwinglicher und ermöglichen damit auch Anlegern mit kleineren Budgets einen diversifizierten Einstieg. Zweitens lassen sich durch die Existenz identischer Werke Preise deutlich präziser bestimmen. Ein
Werk, das mehrfach gehandelt wurde, schafft Transparenz über den Marktwert und erlaubt realistische Erwartungen an die spätere Wertentwicklung. Hinzu kommt, dass diese Bereiche über die vergangenen Jahrzehnte zu den wachstumsstärksten Segmenten des Kunstmarkts zählten.
Fotografien und zeitgenössische Kunst profitieren von einer breiten, internationalen Sammlerbasis und regelmässigen Transaktionen – alles Faktoren, die für stabile Marktstrukturen sorgen. Zudem macht die Auswahl mehrerer Werke unterschiedlicher Künstler eine breite Streuung möglich, die im hochpreisigen Unikatmarkt kaum realisierbar wäre. Während einzelne Meisterwerke nur von wenigen vermögenden Sammlern erworben werden können, bieten Editionen und Fotografien eine breitere Basis, häufigere Verkäufe und damit verlässlichere Daten zur Preisentwicklung. Genau deshalb gelten sie in vielen Analysen als besonders geeignete Segmente für kunstbasierte Vermögensstrategien.

LANGFRISTIG UND TROTZDEM FLEXIBEL
Trotz ihrer besonderen Marktstruktur gilt Kunst als Investment, das vor allem über lange Zeiträume seine Stärken entfaltet. Wertentwicklungen entstehen nicht über laufende Erträge, sondern durch die allmähliche Preissteigerung eines Werks, oft über viele Jahre hinweg. Besonders Daten aus dem internationalen Auktionsmarkt zeigen: Wer Kunst kauft, sollte nicht in Quartalen, sondern in Dekaden denken. Je länger der Anlagezeitraum, desto stärker wirkt sich die natürliche Wertstabilität vieler Kunstsegmente aus. Gleichzeitig ist Kunst wesentlich flexibler, als es ihr Ruf vermuten lässt. Werke können je nach Marktphase über Auktionen, Privatverkäufe oder spezialisierte Händler rasch veräussert werden. Diese Vielzahl an Absatzkanälen sorgt für eine überraschend hohe Liquidität, die im Vergleich zu anderen Real Assets wie etwa Immobilien klar hervorsticht. Hinzu kommt die geografische Mobilität: Kunst lässt sich international lagern, verkaufen oder verleihen und ist nicht an einen spezifischen Standort oder Markt gebunden. Zudem sind die laufenden Kosten für Versicherung, Lagerung oder Transport im Verhältnis zu anderen Sachwerten vergleichsweise moderat – ein weiterer Grund, warum Kunst zunehmend in Portfolios integriert wird.
So entsteht eine seltene Kombination: Kunst ist einerseits ein langfristiger Wertanker im Portfolio, andererseits ein Vermögenswert, über den Anleger flexibel verfügen können. Genau diese Mischung aus Stabilität, Beweglichkeit und realem Sachwertcharakter macht sie zu einer Anlageklasse, die immer stärker in den Fokus rückt. Sie ergänzt Portfolios auf sinnvolle Weise und wird so zu einem Investment, das weit über die ästhetische Faszination hinausreicht.

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Luxuswohnungen in Kombination mit einem Hotel einer renommierten Marke – das zieht Käufer an.
Hotelmarken dominieren das Feld mit einem Anteil von circa 80 Prozent. Zwei Drittel dieser Objekte zählen zum Luxussegment, was die Positionierung des Geschäftsmodells verdeutlicht. Branded Residences sind nicht einfach Wohnungen, sie sind Statussymbole, meist in globalen Hotspots wie Dubai, Miami, New York und London. Der Erfolg des Konzepts liegt in der Mischung. Die Bewohner erwerben ein Apartment, das nicht nur exklusiv gelegen, sondern auch mit dem Service eines Fünf-Sterne-Hotels verbunden ist. Damit erfüllen Markenresidenzen die Bedürfnisse einer zahlungskräftigen Klientel. Sie bieten Prestige, Sicherheit und Werthaltigkeit, Privatsphäre und Eigentum verbunden mit Concierge, Security, Spa und Fine Dining. Kaum eine Marke hat das Konzept der Branded Residences so konsequent auf ihren Lifestyle übertragen wie Mandarin Oriental. Das Unternehmen betreibt über zwölf Projekte, unter anderem in New York, Beverly Hills, Muscat und Barcelona. Die Wohnungen reichen weltweit von kompakten Ein-Zimmer-Apartments bis hin zu grosszügigen Penthäusern. Ausgestattet sind sie mit massgeschneiderter Innenarchitektur mit Bädern, die an Spa-Landschaften erinnern. Hinzu kommen die Annehmlichkeiten eines Luxushotels wie Concierge und Portier rund um die Uhr, Sicherheitsund Parkservice sowie exklusive Fitnessund Poolbereiche. Wer es noch exklusiver
braucht, bucht Housekeeping, In-Residence-Dining, Spa-Behandlungen oder Catering hinzu. Die Preise bewegen sich im oberen Segment. In den Residences Beverly Hills kostet eine 116-Quadratmeter-Wohnung mit Balkon etwa 2.1 Millionen US-Dollar, ein 280-Quadratmeter-Apartment mit drei Schlafzimmern zum Beispiel um die 6.2 Millionen US-Dollar. Die Käufer suchen meistens eine Marke, die ihren Werten entspricht, einen Namen, dem sie vertrauen, und eine Erfahrung, die sich nahtlos in ihren Lebensstil einfügt.
Der typische Kunde ist ein international mobiler, wohlhabender Mensch, welcher Wert auf Sicherheit einer vertrauenswürdigen Luxusmarke und die nahtlose Verbindung von durchdachter Gastfreundschaft legt. Besonders gefragt sind Exklusivität, Design und exzellenter Service – sei es für einen Hauptwohnsitz, eine Zweitwohnung oder als Investment. Die meisten sind Weltbürger, die ihre Zeit zwischen verschiedenen Grossstädten aufteilen.
Branded Residences gibt es in den Varianten Standalone oder Mixed-Use. Erstere sind markengebunden, befinden sich aber nicht im gleichen Gebäude wie ein Hotel, nutzen jedoch dessen Marke und haben einen Servicevertrag. Ein Beispiel dafür ist das Four Seasons Privat Residences London at Twenty Grosvenor Square mit 37 Wohnungen ab 6.3 Millionen Euro. Den Eigentümern stehen ein 25-Meter-Pool, Spa, Fitnesscenter, ein Privatkino, Bibliothek, Garten mit Terrasse, Businesscenter und Tagungsraum, Weinkeller und sogar eine Kinderkrippe zur Verfügung. Der Service wird vom Four Seasons London at Park Lane abgewickelt. Dieses Londoner Beispiel ist eines von drei privaten Residenzen der Gruppe in Europa und eine von 75 weltweit, davon etwa die Hälfte in Nord-



Es gibt keine einheitliche Branchendefinition, aber im Kern handelt es sich bei einer Branded Residence um eine auf dem freien Markt zum Kauf angebotene Wohnimmobilie, welche durch Design und Service mit einer Marke (Brand) verbunden ist.
Sorgenfreies Wohnen, Hotelfeeling in den eigenen vier Wänden und interessante Rendite-Möglichkeiten: Branded Residences verknüpfen eine privat erwerbbare Immobilie mit den Annehmlichkeiten eines Hotels und weiteren Services für Eigentümer.
Diese Form des Wohnens ist einer der am schnellsten wachsenden Trends der Immobilienbranche, oft verknüpft mit renommierten Hotel- und Luxusmarken.
ist der grösste Anbieter weltweit. Mit rund 300 offenen oder in Planung befindlichen Projekten deckt die Gruppe mit Namen wie The Ritz Carlton Residences, JW Marriott Residences und W Residences alle Premium- und Luxussegmente ab. In Europa findet man Konzepte an der Costa de Sol, in der Türkei, in Griechenland oder Portugal.
Hilton bietet über 30 Projekte mit mehr als 3000 Einheiten unter den Luxusmarken Waldorf Astoria, Conrad und LXR und unterscheidet zwischen Hotel & Resort Residences mit verwaltetem Vermietprogramm und Private Residences, die ausschliesslich Eigentümern und deren Gästen vorbehalten sind. Auch Accor ist in diesem Markt tätig. Die 30 Branded Residences laufen unter Marken wie Raffles Residences, Fairmont Residences oder Sofitel Residences. Die Raffles Residences Istanbul mit 66 Wohnungen sind Teil des Raffles Istanbul im Zorlu Center und kosten mindestens drei Millionen Euro.
Gefragt sind Zweit- und Drittwohnsitze beruhend auf dem Wunsch nach schlüsselfertigen, gepflegten Rückzugsorten, die sogar weitervermietet werden können, wenn die Eigenheimbesitzer nicht vor Ort sind. Vermögende Käufer sehen die Immobilien zudem als wichtiges Element ihrer Vermögensverwaltungsstrategien und familiären Vermächtnisse.
Die Zugehörigkeit zu einer Marke schafft Vertrauen bei den Käufern, da sie ihnen ein hohes Serviceniveau und in der Regel ein aussergewöhnliches Angebot an Annehmlichkeiten garantiert. Die Käufer sind jedoch nicht die einzigen Nutzniesser.

Eine Ferienwohnung kaufen, sie selbst nutzen und während der übrigen Zeit professionell vermieten lassen: Möglich machen dies die Residences des Hard Rock Hotel Davos. Im April startet der Bau von 17 neuen solcher Residenzen.

Marika Zanoletti steht auf dem Balkon eines der Zimmer des Hotels «Spenglers Inn» in Davos und blickt in Richtung Jakobshorn. Bald schon geniessen diese Aussicht die Inhaber*innen und Gäste der neu geplanten Serviced Apartments des Vier-Sterne-Superior-Hauses Hard Rock Hotel Davos. Ab April wird das in die Jahre gekommene Gebäude des «Spenglers Inn» abgerissen und durch 17 neue Apartments ersetzt. Ende 2027 sollen sie bezugsbereit sein. Für den Verkauf zeichnet Marika Zanoletti verantwortlich.
Das Prinzip dahinter: das «Buy to use and let»-Modell. Dabei erwerben die Käufer*innen die Residenz wie eine klassische Eigentumswohnung. Die Eigentümerschaft kann diese maximal acht Wochen
Autor_Markus Fässler
Bilder_Hard Rock Hotel Davos

Das Spezielle: Auch Ausländer*innen können sie erwerben. Denn das «Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland» (Lex Koller) erlaubt wenige Ausnahmen. Eine davon ist das vom Hard Rock Hotel Davos angewendete «Buy to use and let»-Modell. «Unsere Käuferschaft ist sowohl aus der Schweiz als auch aus dem Ausland. Die meisten sind langjährige Stammgäste von Davos», so Zanoletti.
pro Jahr selbst nutzen. Während der restlichen Zeit vermietet das Hard Rock Hotel Davos sie an andere Gäste und gibt einen Teil des Ertrags an die Besitzer weiter.
Dass die Nachfrage nach alpinen Luxusresidenzen noch lange nicht ausgeschöpft ist, zeigt das Beispiel Davos eindrücklich. Die elf neuen 2.5- und sechs 3.5-Zimmer-Apartments mit Flächen zwischen 51 und 62 respektive 99 bis 104 Quadratmetern sind seit 2024 im Verkauf. Das Interesse war von Beginn an hoch. «Zehn Einheiten sind Stand Februar 2026 bereits verkauft, eine Wohnung ist reserviert. Die hohe Vorreservationsquote in einer frühen Projektphase unterstreicht das anhaltende Interesse an Serviced Apartments unter der Marke Hard Rock», sagt Zanoletti. Dazu kommt: Das Projektentwicklungsteam der Liegenschaften, die International Hospitality Services (IHS), hat bereits zu einem früheren Zeitpunkt 15 solcher Residenzen gebaut, von denen 14 verkauft sind.
Nebst der Möglichkeit der Eigennutzung und der Umsatzbeteiligung aus den Vermietungen eröffnen sich durch die «Serviced Apartments» weitere Vorteile. Im Vergleich zu klassischen Zweitwohnungen entfällt der operative Aufwand, da das Hard Rock Hotel Davos Preisgestaltung, Buchung und Gästeservice übernimmt. Dazu kommt der volle Zugang zur Infrastruktur des VierSterne-Superior-Hauses – inklusive Spa, Fitness und täglicher Reinigung. «Die Services und die Infrastruktur spielen beim Kauf eine zentrale Rolle. Dazu kommt die Marke Hard Rock, die einen gewissen Lifestyle-Charakter ausstrahlt. So ist der typische Käufer jemand, der Eigennutzung, Lifestyle und eine professionell gemanagte Investition kombinieren möchte», so Zanoletti. Oder wie sie es auch nennt: ein Rundum-sorglos-Paket.
WWW.RESIDENCESATHRHDAVOS.COM
Sag mir, wo du wohnst, und ich sag dir, was du trägst: Es ist kein Geheimnis, dass sich im Herzen Mailands alles um Mode dreht. Dabei macht die italienische Eleganz selbst vor Altersgrenzen nicht halt, sondern ist über alle Generationen hinweg zu bewundern. Fotograf Scott Schuman hat die stilvollsten Milanesi auf den Strassen der Stadt aufgespürt.
Marilyn Monroe wäre dieses Jahr 100 Jahre alt geworden. Sie war ein Superstar, lange bevor sich die Selbstvermarktung im Netz etablierte. Heute treiben Auktionen die Erlöse ihres Nachlasses in astronomische Höhen. Ausstellungen in Paris und London werden das Vermächtnis der Stilikone glamourös in Szene setzen.
Das Giraffe Manor Boutique-Hotel in Nairobi / Kenia ist ein exklusives Hotel mit einer ansässigen Herde wilder Giraffen. Das historische Herrenhaus befindet sich auf zwölf Hektar Privatland innerhalb von 140 Hektar einheimischem Wald. Eines der faszinierendsten Dinge des Hotels: Die ansässigen Nubian / Rothschild-Giraffen kommen morgens und abends zu Besuch und strecken ihre langen Hälse in die Fenster in der Hoffnung auf eine Belohnung, bevor sie sich in ihr Waldschutzgebiet zurückziehen.

Fünf-Franken-Aktion: HEV-Mitgliedschaft für nur fünf Franken bis Ende 2026. Ab 2027 gilt der reguläre Jahresbeitrag der zuständigen Sektion. Die Aktion gilt nur für Neumitglieder und bis 31.12.2026. Hier anmelden: www.hev-schweiz.ch/prestige-magazin

Markus Meier Direktor HEV Schweiz

Hauseigentümerverband Schweiz
Seefeldstrasse 60, Postfach, 8032 Zürich www.hev-schweiz.ch, info@hev-schweiz.ch

Als eine Kollektion, die keine Grenzen kennt, verkörpert die Planet Ocean den Pioniergeist von OMEGA. In seiner jüngsten Ausführung folgt dieses Co-Axial Master Chronometer Modell dem Ruf des Ozeans mit einem Design, das vollständig überarbeitet wurde. Mit einer innovativen Keramiklünette im typischen Orange der Planet Ocean und einem noch kantigeren, prägnanteren Gehäuse bietet sie einen zeitgemässen, frischen Look.