VOLUME 8
TRAVEL & SAVOIR VIVRE
USA Tokio
Florida, North Carolina und Texas
Die Sushi-Metropole
Finnland
Zwischen Luftgitarren WM und Saunieren
Brighton
Englands ältestes Seebad
Oman
Heimat des Weihrauchs
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April 2013 – März 2014
USA
USA
Bahamas
Bahamas
April 2013 – März 2014
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EDITORIAL
Stars and Stripes – von Texas über Florida nach South Carolina Geschätzte Leserinnen, geschätzte Leser Eine spanische Redewendung besagt: «Das Reisen will uns eines lehren: Das Schönste bleibt stets heimzukehren. Aufenthalt im fremden Land mehrt und kräftigt den Verstand.» Getreu diesem Motto machten sich unsere Redaktoren auf und erkundeten den Erdball für Sie auf jegliche erdenkliche Art. Auf kulinarischen Wegen wandelte unser Autor Thomas Hauer. Im Land der Ölgiganten und Cowboys schaute er in texanische Töpfe, probierte Klapperschlangenbratwurst und besuchte die BBQ-City Austin. Keine Reise für Vegetarier, aber sicherlich für alle Tex-Mex-Fans. Ein ganz anderes kulinarisches Highlight bietet Tokio, die neue Welthauptstadt der Gourmetkultur. Mit 191 Michelin-Sternen und über 160'000 Restaurants stellt die japanische Hauptstadt selbst Paris in den Schatten. Ganz Mutige probieren hier den Fugu! Begeistert kam unsere Redaktorin aus Brighton zurück, der beliebtesten Stadt am Meer. Eingebettet zwischen dem Hügelland South Downs und dem Ärmelkanal, bietet Brighton eine reiche Mischung aus Regency-Kulturstätten, Fachgeschäften, schönen Künsten in Hülle und Fülle sowie das ganze Jahr über stattfindenden Events. Nicht zu vergessen ist der eigene königliche Palast, der exotische Royal Pavilion. Doch auch für alle, die Sonne suchen, haben wir einige Tipps zusammengetragen, ob Seychellen, Freegate Island oder Florida. Die Welt ist bunt und faszinierend. Gehen Sie mit uns auf Entdeckungstour und begleiten Sie uns auf einer spannenden Lesereise rund um den Globus.
Francesco J. Ciringione Verleger
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Yvonne Beck Chefredaktorin
INHALT
Inhalt
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Editorial ..................................................................................... 7
SPECIAL DESTINATIONS West-Florida ........................................................................... 12 Von schlanken Nixen und fetten Kühen
Filmkulisse, Wildpferde und Piratengeschichten ......... 20 Let`s go North Carolina
FOOD LOUNGE
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Tex-Mex im Lone Star State ................................................. 28 Kulinarische Entdeckungsreise
Gourmetparadies Japan ......................................................... 36 Shushi-Town Tokio
CITY & CULTURE A Love Story in Brighton ....................................................... 46 Der Ruf der Möwen
Savoir vivre à Paris ................................................................... 54
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The French Way of Life
Deutschlands Weihnachtsmärkte ...................................... 60 Tradition und Gemütlichkeit
HOTELS Gezeiten der Malediven .......................................................... 64 Die Welt in der Welt, die es gar nicht geben kann
Die grösste Suite in St.Moritz .............................................. 70 Residieren wie die Zaren
Ein Schloss am Wörthersee .................................................. 74 Wohnen wie Könige
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INHALT
ADVENTURE & SPORT Snowkiten ...................................................................................... 78 Ein Flug durch die schneebedeckten Berge
Top Skidestinationen ............................................................... 86 Where to go & where to stay
Adventure Time ......................................................................... 94 Sechs Abenteuertrips rund um den Erdball
PURE LIFE Duftreise ins Heimatland des Weihrauchs .................. 102 Dem Weihnachtsgeruch auf der Spur
Picture Postcards from ......................................................... 108 Cuba
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Ein James für alle Fälle ......................................................... 110 Aus dem Leben eines Inselbutlers
Luxus für die Seele .................................................................. 116 Perle im indischen Ozean
UNIQUE Ein tierischer Luxusurlaub auf den Seychellen ....... 122
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Frègate Island Private
Tervetuola im Land der Klischees .................................. 126 Sauna, Koskukorva, Luftgitarren
Reisefragebogen ...................................................................... 132 Leedonal Moore aka. Jazzmin Dian Moore
AIR, ROAD & SEA Auf dem Nassersee zu den nubischen Tempeln ........ 134
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Eine Kreuzfahrt ganz besonderer Art
Der Beginn einer grossen Liebe... ................................... 140 Unterwegs auf den Weltmeeren
Kulinarik über den Wolken ................................................142 Wine Selection by Singapore Airlines
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«Kalaallit Nunaat» - Land der Menschen ...................... 144 Mit der «MS Farm» zu Besuch an Grönlands Küsten
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INHALT
148 LOST & FOUND Mangrovenwälder ................................................................... 148 Ein wichtiges und vielfältiges Ökosystem
7 Summits ................................................................................... 154 Die Gipfel der Welt
SHORT CUTS Food Lounge ................................................................................ 42 Food News
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Books & More ............................................................................... 62 Provence, Alpenhotels und Bella Italia
Travel News 1 ............................................................................... 69 News & Shorties
Travel Gadgets ............................................................................. 84 Must-haves 1
Travel Gadgets ............................................................................. 92 Must-haves 2
Travel News 2 ............................................................................. 101 News & Shorties
Travel News 3 ............................................................................. 107 News & Shorties
Travel News 4 ............................................................................. 115 News & Shorties
Vorschau & Impressum ............................................................. 160
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SPECIAL DESTINATIONS
West-Florida Von schlanken Nixen und fetten Kühen von Angelika Schwaff
Wo der beliebte amerikanische Bundesstaat nicht rosarotes und lautes «Miami Vice» und nicht draufgängerischer Freizeitpark, sondern ursprünglich, naturverbunden und auch ein bisschen altbacken ist – und genau deshalb eine Reise wert.
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SPECIAL DESTINATIONS
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SPECIAL DESTINATIONS
F
lorida – der Sunshine State, das Rentnerparadies, Retro-Amerika. Die vielen Klischees gehen mir durch den Kopf, als ich im Flugzeug sitze und wir langsam in den Landeanflug gehen. Ich staune nur: Schon in der Luft überrascht mich der Staat. Denn ich sehe Grün. So viel Wald, Wiesen und Felder hätte ich hier nicht vermutet. War der Garden State nicht woanders? Wem Miami zu trubelig und unsympathisch ist, der sollte sich in den Wagen setzen und einmal quer durch das Land Richtung Westen fahren. Richtung Tampa. Hinter der Millionenstadt geht es noch gemächlicher zu. Vom Crystal River bis hinunter nach St. Pete ist der Sonnenstaat weniger luxuriös und bescheidener – und vielleicht genau deshalb auch liebenswerter.
Riese als ungeplanter Statist auf. Ein Manati, eine Seekuh, schaut vorsichtig um die Ecke. Die Nixe daneben lacht. Dieses Mal ist das Lachen echt.
Unterwasserballett auf Amerikanisch Die Nixen gleiten grazil durch das klare Wasser. Sie ziehen Kreise, schlagen Purzelbäume und lächeln dabei gekonnt. Typisch Amerika – immer volle Kanne Showeinlage. Ab und an schwimmen sie galant an die Seiten und holen durch einen fast unsichtbaren Schlauch Luft. Sie gehören zu Florida wie das Empire State Building zu New York. Und sind fast so alt. Seit über 60 Jahren läuft die Nixenshow am Weeki Wachee River, einer glasklaren Quelle im Nordwesten Floridas. In den See des Flusses ist ein Theater gebaut. Fast 500 Touristen finden hier Platz und fast immer ist es voll. Statt einer Bühne befindet sich vorne ein Fenster zum See und dahinter führen die hübschen Nixen ihr halbstündiges Unterwasserballett auf. Als ich hier bin, ist es die Geschichte der kleinen Meerjungfrau, natürlich. Die Mädchen schlagen Salti und wedeln gekonnt mit ihrem langen Fischschwanz. Es sieht alles so leicht aus. Und dann plötzlich taucht von hinten ein neugieriger
Stromaufwärts mit Seekühen Die Freude ist auch beim Publikum gross, denn viele, die hier sitzen, werden sich nicht die Mühe machen, nach der Show den knapp elf Kilometer langen Fluss stromaufwärts zu paddeln – wobei genau das eigentlich das Highlight ist. Für mich geht es aber nach dem Unterwasserballett raus in die Natur. Ich verpacke meine Habseligkeiten wasserfest und sprühe mich noch einmal kräftig mit Sonnenspray ein. Dann besteige ich ein Kajak und versuche, nicht gleich ins Wasser zu plumpsen, was gar nicht so leicht ist, und fast mache ich mich gleich hier am Bootseinstieg zum Klops. Aber schnell gewinne ich mein Gleichgewicht wieder und paddle los stromaufwärts. Hier, wo die Boote eingelassen werden, ist das Wasser etwas trüb und dunkel, aber mit jedem Paddelschlag wird die Farbe heller. Mir kommen ein paar Boote entgegen. Ich frage nach. «Haben Sie Seekühe gesehen?» Die Touristen von gleich zwei Booten hintereinander verneinen mit bedrückter Miene.
Ein paar Kilometer weiter im Landesinneren entspringen täglich unvorstellbare 660 Millionen Liter sauberstes Wasser, das Richtung Meer strömt. Weil es so konstant kalt und klar ist, fühlen sich hier viele Tiere wohl, darunter die wohl friedlichsten Säugetiere der Welt: Seekühe, auch Manatis genannt. Sie haben hier und weiter nördlich im Crystal River ihr Zuhause gefunden und grasen in aller Gemütlichkeit den Boden nach pflanzenreicher Nahrung ab. Und ab und an zeigen sie sich in den grossen Shows der Nixen.
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SPECIAL DESTINATIONS
so kräftig schwimme. Die Strömung ist so stark, dass ich auch nur noch mit Mühe in meinen Kajak robben kann, grazil ist anders. Aber es kennt mich hier ja niemand.
Aber ich bleibe optimistisch. Ich ziehe vorbei an das Ufer säumenden verwunschenen Häusern, die sicherlich ein Vermögen kosten. Pensionäre sitzen auf ihren Veranden, lesen Zeitung und grüssen freundlich. Viele haben ein Boot direkt vorm Haus liegen. Motorboote – ich hoffe für die Seekühe, dass die Besitzer damit umgehen können. Etwa fünfzehn Minuten nach Besteigen des Kajaks sehe ich einen Schatten im Wasser. Meine erste Seekuh in freier Natur. Mein Herz schlägt höher. Mächtig ist sie. Ich schätze ihre Länge auf vier Meter. Sie ist ziemlich moppelig für einen Vegetarier. Ich bin ganz aufgeregt und will näher an sie ran. Direkt neben ihr kann ich erkennen, dass sie auf dem Rücken Narben trägt. Ein eindeutiges Zeichen für ruppigen Kontakt mit Menschen und ihren Bootsschrauben. Wie traurig.
Schnell versuche ich, die Seekuh aufzuholen, damit ich noch sehe, wie sie auftaucht und Luft holt. Wie bestellt, gleitet der Riese in dem Moment auf, als ich endlich neben dem Tier bin. Ein majestätisches und unbezahlbares Erlebnis. Durch die Nase kommt ein zischender Ton und eine kleine «Schnauf-Fontäne» schiesst in die Luft. Bis zu 20 Minuten kann so eine Seekuh ohne Luft tauchen, dann spätestens muss sie wieder nach oben. Ich schaffe es an dem Tag bis fast ganz an den Anfang der Quelle, die natürlich unterirdisch entspringt und nicht wie im Märchen irgendwo aus einem Berg läuft. Das Paddeln wird dabei immer schwerer, aber auch das Wasser wird immer klarer. Zum Schluss mag man meinen, man paddle auf einem Pool, so klar ist der Fluss. Komplett durchsichtig bis zum Grund. Und noch zweimal sehe ich Seekühe und gleite immer zu ihnen ins Wasser. Und komme erschöpft, glücklich und durch meine vielen Badeeinlagen völlig von Mücken zerstochen wieder an der Nixenshow an.
Rauhe Schale, weicher Kern Der Seekuh sind meine Gefühle schnurzegal. Sie grast ganz gemütlich den Flussboden ab. Da Schwimmen hier erlaubt ist, nutze ich die Gunst der Stunde und gleite vorsichtig neben der Seekuh ins Wasser und schaffe das tatsächlich, ohne das Boot umzukippen. Langsam schwimme ich auf die Seekuh zu und strecke meinen Arm aus. Man darf die Tiere nur ganz vorsichtig mit einer Hand am Rücken berühren – das hatte man mir vorher gesagt. Ich erwarte eine glatte und kalte Haut und bin sehr überrascht, als meine Hand eine ganz rauhe Oberfläche berührt. Die Seekuh stört sich an meinem leichten Streicheln nicht, sie zuckt nicht mal. Ganz ruhig und entspannt grast sie weiter den Boden nach Essbarem ab. Unermüdlich. Ich bin entzückt und grinse wie ein Honigkuchenpferd. Der mächtige Koloss schwebt mit so viel Kraft weiter stromaufwärts, dass ich nicht nachkomme – auch wenn ich noch
Wo St. Petersburg Sonne und Sandstrand bedeutet Zwei Stunden weiter südlich gibt es keine Seekühe mehr, wohl aber die schönsten Strände der gesamten Vereinigten Staaten von Amerika. Die Strände bei St. Petersburg, die sich kilometerweit erstrecken, liegen am warmen Golf. Die Region ist ein Paradies für Sonnenhungrige, die dazu noch den American Liftstyle geniessen möchten. Das komplette Kontrastprogramm zum gemächlichen Weeki Wachee River. Aber dennoch bei
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«In dem warmen Küstengewässern Floridas haben die rund 3800 Manatis keinen einzigen Fressfeind zu fürchten. Nur auf die Bedrohung durch Schiffspropeller hat die Natur sie nicht vorbereitet.»
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weitem nicht so durchgestylt wie die Strände von Miami. Hier findet das Leben in der Saison am Strand statt. Sogar geheiratet wird hier direkt im Sand – ein Geheimtipp ist das allerdings nicht mehr. Der feinsandige Clearwater-Beach hat es mir angetan. Ich habe mich mit einem kleinen Picknick und einer Decke am Strand platziert, um einen der spektakulären Sonnenuntergänge zu beobachten. Und auch die Einheimischen kommen. Sobald die Sonne in allen Rottönen dramatisch im Meer versinkt, werfen sie ihre Netze ins Wasser. Sie suchen nach kleinen Fischen. Die grossen liegen derweil schon auf den Grills der umliegenden Restaurants und warten auf Kundschaft. Die Preise für Jakobsmuscheln und viele andere köstliche Meeresfrüchte sind hier übrigens so lächerlich niedrig, dass man, ohne rot zu werden und ohne seine Urlaubskasse zu sehr zu belasten, einen ganzen Hummer oder auch gleich zwei bestellen kann. Das tue ich dann auch – während die Sonne zielgerade nach Westen und knallrot mit viel Pathos im Golf von Mexiko versinkt. Genauso hatte ich mir meinen Florida-Aufenthalt vorgestellt. Mit Entspannung, ein bisschen mit Abenteuer und Romantik gewürzt. Und etwas Retro-Anmutung war ja auch dabei.
Anreise Flüge ab Zürich nonstop mit Swiss oder Edelweiss nach Tampa International Airport. Klima Florida gilt ganzjährig als tolles Reiseziel. Als beste Reisezeit gelten das Frühjahr und der Sommer. Die Temperaturen im Frühling sind angenehm warm und es gibt wenige Regentage im Monat. In den heissen Sommermonaten herrscht oft eine hohe Luftfeuchtigkeit und es kommt nicht selten zu starken Regenschauern bzw. Gewittern. Diese treten meistens erst am Nachmittag auf. Von August bis November kann es zu Hurricanes und Tropenstürmen kommen. In den Wintermonaten können auch mal kalte Luftmassen aus dem Norden der USA bis nach Orlando und Miami vordringen. Das ist aber eine Ausnahme. Nicht umsonst verbringen viele US-Pensionäre die kalten Monate des Jahres im Sunshine State. www.visitflorida.com. ������������������������������������������������������������������������������ NICE TO KNOW |||||||||||
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Filmkulisse, Wildpferde und Piratengeschichten Let’s go North Carolina von Yvonne Beck
North Carolina ist das Tor zum traditionellen Süden der USA, die Kulisse für viele beliebte Fernseh- und Filmproduktionen von «Der letzte Mohikaner» über «Dirty Dancing» bis zu «Dawson's Creek» und ein echter Geheimtipp für Liebhaber endlos langer Sandstrände, weitläufiger Dünenlandschaften und malerischer Dörfer.
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ie US-Bundesstaaten North- und South Carolina gehörten zu den ältesten Kolonien Grossbritanniens in Nordamerika. Der britische König Karl II. gründete im Jahre 1663 die nach seinem Vater Karl I. benannte Besitzung Carolina. Da sich der Norden und der Süden jedoch recht unterschiedlich entwickelten, wurde die Kolonie im Jahre 1729 in eigenständige Provinzen geteilt. Während South Carolina durch Filme wie «Fackeln im Sturm» und «Der Patriot» den meisten ein Begriff ist, gehört North Carolina noch immer zu den echten Geheimtipps in den USA, obwohl auch hier einige grosse Serien und Filme gedreht wurden.
senwerden. Seine beste Freundin ist die gleichaltrige Josephine «Joey» Potter, gespielt von der noch blutjungen Katie Holmes, die er seit frühester Kindheit kennt und mit ihr aufgewachsen ist wie Bruder und Schwester. Die Probleme beginnen, als Joey sich hoffnungslos in Dawson verliebt. Schon die erste Staffel begeisterte 6,6 Millionen Zuschauer, per Episode. Die Cape Fear Memorial Bridge Wilmington wurde fast zu so etwas wie dem Symbol der Serie. Aber auch das Water Street Restaurant, der Riverfront Park, die University of North Carolina Wilmington oder «Hell’s Kitchen» waren Filmlocations. Der «Dawson's Creek»-Hipe hat inzwischen zwar etwas nachgelassen, die letzte Staffel lief 2003, doch längst folgten andere Serien wie «One Tree Hill», die die Stadt in Atem hält. Spiel Stevenberg kennt sie alle und hat zu jeder eine kleine Anekdote bereit. Auf der Hollywoodtour kommt man zudem an kleinen Restaurants und Bars vorbei, und nicht selten sieht man dort den einen oder anderen Filmstar sitzen. Robert Downey Jr. soll beispielsweise häufiger in der Stadt zu sehen sein und Spiel Stevenberg kennt natürlich auch sein Stammlokal.
Den US-Serien- und -Filmstars auf der Spur «Welcome to Wilmywood», so begrüsst uns Spiel Stevenberg, unser Tourguide durch Wilmington, einer kleiner Hafenstadt im Südosten North Carolinas. Er wirkt auf den ersten Blick wie ein leicht verschrobener Regisseur, daher passt sein Alias perfekt zu ihm. Seit sieben Jahren macht er regelmässig Hollywoodtouren durch seine Heimatstadt Wilmington und führt Movie-Fans zu den Drehorten bekannter Filme und quotenstarker Serien. Die Filmindustrie, die Mitte der 80er Jahre nach Wilmington kam, stellt heute einen wichtigen Faktor für den wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt dar. Wilmington ist inzwischen nach Hollywood und New York das drittgrösste Zentrum der US-amerikanischen Filmindustrie. Und so findet man hier die Drehorte von David Lynchs Film «Blue Velvet», der TV-Serie «Matlock», «Iron Man III» mit Robert Downey Jr. oder «We are the Millers» mit Jennifer Anniston.
Die Geschichte des legendären Piraten Blackbeard Mit den USA verbindet man gerne Cowboygeschichten. Ein jeder kennt Winnetou und Old Shutterhand, doch die wenigsten wissen, dass auch Piraten hier ihr Unwesen getrieben haben. Und das vor allem vor der Küste North Carolinas. Mit der Filmreihe «Fluch der Karibik» hat das Genre des Piratenfilms weltweit wieder Hochkonjunktur erlangt. Und im vierten Teil, «Fluch der Karibik – Fremde Gezeiten», spielen der berüchtigte und gefürchtete Pirat Blackbeard und sein Schiff, die «Queen Anne’s Revenge», eine wichtige Rolle. Der echte Blackbeard erwarb sich zwischen 1716 und 1717 bei wiederholten Beutezügen auf Schiffe und Küstenregionen der Westindischen Inseln und der atlantischen Küste von Nordamerika wegen seiner angeblichen Grausamkeit einen finsteren Ruf.
Dass Filmfans jedoch auch von weither extra in die Stadt am Cape Fear River pilgern, ist vor allem der Serie «Dawson's Creek» zu verdanken. Die Geschichte handelt von Dawson Leery, einem 15-jährigen Filmfreak, und seinen Problemen mit dem Erwach-
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Viele Legenden haben Blackbeard romantisiert und er wurde zum Thema von Romanen, Spielfilmen und Berichten. Sein Schiff wurde 1996 nahe dem Küstenstädtchen Beaufort wiederentdeckt und wird seitdem von Archäologen ausgegraben. Erst letztes Jahr wurde der Anker von Blackbeards berüchtigter «Queen Anne’s Revenge» aus dem Atlantik geborgen. Das 1400 Kilogramm schwere Stück ist mit weiteren Fundstücken aus der Piratenzeit (unter anderem dem Schwert des Freibeuters) im Maritime Museum Beaufort zu bestaunen. Zudem gibt das Museum einen Einblick in das Leben auf dem Schiff des schwarzbärtigen Piraten. Rund um die Stadt ranken sich einige Geistergeschichten. Im «Hammock House», dem ältesten Haus der Stadt, hatte nicht nur Blackbeard sein Hauptquartier, sondern hier spuken auch seine Opfer und gefallene Soldaten. Voller skurriler und gruseliger Geschichten steckt auch der alte Friedhof, der Old Burying Ground, etwa über den Kapitän, der unter der Kanone seines Schiffes «Snapdragon» begraben liegt, den englischen Soldaten, der nur stehend beerdigt werden wollte, um seiner Majestät der Königin auch noch im Tode Ehre zu erweisen, das Mädchen, das in einem vollen Fass Rum bestattet wurde, oder die erfrorene Besatzung des Schoners «Crissie Wright». Die schaurige Vergangenheit von Beaufort können Besucher bei einem geführten «Ghost Walk» erkunden, welcher gerade wenn es dunkel wird besonders schaurig wird. Strandidylle und Wildpferde Beaufort ist mit 13'000 Einwohnern die grösste Stadt des Low Country mit einem Tiefseewasserhafen. Trotzdem wirkt sie mit ihren klassischen Südstaatenvillen und den typischen Schaukelstühlen auf den hölzernen Verandas wie ein kleines verschlafenes Küstenstädtchen. Die Crystal Coast und die Outer Banks locken mit menschenleeren Stränden und Dünen auf der Atlantikseite, mit Küstenwäldern und feuchten Marschen an der Pamlico Sound zugewandten Westseite. Eine Reihe von Leuchttürmen auf den vorgelagerten Inseln sind heute vielbesuchte Ausflugsziele, früher sollten sie Schiffsunglücke verhindern, von denen es in vergangenen Zeiten viele gab. Rund 1000 Schiffswracks sind allein vor den Outer Banks lokalisiert worden. Die Outer Banks sind nur im Norden von Devil Hills über eine Brücke mit dem Festland verbunden, doch es gibt einige Fährverbindungen zur knapp 56 Meilen langen Inselgruppe der Cape Lookout National Seashore. Hier kann man einen ruhigen Tag mit dem Beobachten von Vögeln, Angeln, Wandern, Fahrradfahren verbringen. Die meisten der Inseln sind unbesiedelt, verfügen weder über Strassen noch Hotels, dafür kann man an jener Stelle stehen, an der sich die Gebrüder Wright zum ersten Mal in die Lüfte erhoben. Auf der Insel Shackleford gibt es zudem noch wilde Pferde (Bank Ponies). Es sind die Nachfahren der spanischen Mustangs, die vor mehr als 400 Jahren hier Schiffbrüche überlebten. Und beim Anblick der durch das seichte Wasser galoppierenden Pferdeherden kommt man sich vor wie in einem der schönsten Naturfilme – kein Wunder, dass so viele Regisseure sich North Carolina als Filmlocation aussuchen.
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«Das wichtigste im Leben finden wir nicht durch intensive Suche, sondern so, wie man eine Muschel am Strand findet, im Grunde findet es uns.»
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||||||||||| NICE TO KNOW ������������������������������������������������������������������������������ Anreise North Carolina hat vier internationale Flughäfen: Raleigh Durham International Airport, Charlotte Douglas International Airport, Piedmont Triad International Airport und Wilmington International Airport. Charlotte ist eine bedeutende Drehscheibe für US Airways, sodass es keinen Mangel an Verbindungen innerhalb North Carolinas sowie der USA gibt. Verkehrsmittel Die beliebteste Art, North Carolina zu erkunden, ist mit dem Auto. Ein ausgedehntes Strassennetz (North Carolina hat mehr geteerte Strassen als alle anderen Staaten) macht das Fahren auf breiten Highways unkompliziert. Mit dem Zug zu reisen, ist ebenfalls möglich und sehr entspannend. Die Eisenbahngesellschaft Amtrak bietet tägliche Fahrten entlang sechs verschiedener Strecken an. Beaufort für Blackbeard-Fans Das Flaggschiff des Piraten lief im Jahr 1718 in der Nähe von Beaufort auf eine Sandbank. Nach vorheriger Anmeldung können auch Hobbytaucher die Ausgrabungsstätte unter Wasser besuchen. Dies ist durch das Programm «QAR Dive Down» möglich, das ein einführendes Seminar und zwei Tauchgänge umfasst. www.archaeology.ncdcr.gov Hoteltipp Das «Inlet Inn» in Beaufort liegt nur eine Strasse von Taylors Creek entfernt und man hat vom grosszügigen Balkon einen herrlichen Blick aufs Wasser und den Jachthafen. Im Holzschaukelstuhl sitzend fühlt man sich versetzt in eine andere Zeit. www.inlet-inn.com Restauranttipp Das «Blue Moon Restaurant» ist vom Geschmack, Ambiente und Service her ein echtes Highlight. Nicht günstig, aber seinen Preis wert. www.bluemoonbistro.biz Weitere Informationen www.visitnc.com ������������������������������������������������������������������������������ NICE TO KNOW |||||||||||
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SPECIAL DESTINATIONS
Für mein romantisches Rendezvous: Pop und klassische Liebeslieder
Für mein Couture Einkaufserlebnis: Die neuesten Kollektionen vom Laufsteg
Musik- und Visuellunterhaltung für jede Stimmung.
Ich bin nicht die gleiche Person bei jedem Flug. Meine Welt ist luxuriös und ich lebe meine Stimmungswechsel. Eine persönliche Begleitung durch das Check-in und Passkontrolle an Bangkoks Flughafen Suvarnabhumi geniesse ich immer, auch werde ich dort mit einer Spa-Behandlung verwöhnt. An Bord, eine erlesene Gourmetselektion, PrivatsphäreOptionen mit dem zum bequemen Bett wandelbaren Sitz und immer neuesten Unterhaltungsprogramm, was möchte ich heute? Das muss ich jetzt noch nicht entscheiden. Am Board der Royal First Klasse wähle ich, was und wann ich will. Ich fliege THAI.
Information und Reservation: T 044 215 65 00, www.thaiair.ch, reservation@thaiair.ch oder in jedem Reisebüro.
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FOOD LOUNGE
Tex-Mex im Lone Star State Kulinarische Entdeckungsreise zwischen Austin und San Antonio von Thomas Hauer
Haben Sie schon einmal eine Klapperschlangenbratwurst probiert? Nein? Dann wird es höchste Zeit, die Koffer zu packen. Unsere Reise führt in den Süden der USA, mitten ins Herz des zweitgrössten amerikanischen Bundesstaates, nach Texas. Dort finden abenteuerlustige Foodies im Landstrich zwischen Texas’ Hauptstadt Austin und der Flussperle San Antonio eine Unmenge traditioneller BBQs, Imbisse und Diners, in denen die ethnischen Töpfe und Küchen des Landes zur typischen Tex-Mex-Küche verschmelzen.
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ugegeben – für überzeugte Vegetarier ist eine Reise zu den prall gefüllten Fleischtöpfen in Amerikas Süden nicht unbedingt erste Wahl. Freunde von Beef und Co. wähnen sich dagegen schon bei der Ankunft auf dem internationalen Flughafen von Dallas im Karnivorenparadies, wo ermattete Reisende, um die Wartezeit auf den Anschlussflug zu verkürzen, mal eben eine Portion saftiger Spareribs vertilgen, die hier an jeder Ecke angeboten werden. BBQ-City Unsere Reise führt uns zunächst in die BBQ-Metropole Austin. Die mit Superlativen nicht eben geizenden Texaner haben die Stadt kurzerhand zur Live Music Capital of the World erklärt, aber auch in Sachen BBQ ist Austin zweifellos Spitze. Entlang der berühmten 6th Street und im East End reihen sich hier nicht nur unzählige Musiklokale aneinander, in denen allabendlich, je nach Etablissement, ein bunter Musikmix von Country, Blues, Soul, Rock, Tejano bis zu Death Metal oder Punk geboten wird – Eintritt frei versteht sich. Dazwischen verstecken sich auch unzählige BBQ-Restaurants, die meist in dicke Rauchschwaden der überdimensionalen Freiluft-BBQ-Smoker gehüllt sind, in denen das Beste von Rind, Schwein und vom Hühnerhof der Perfektion entgegenbrutzelt. Dabei ist das BBQ für Texaner weit mehr als eine gesellige Art, Fleisch zuzubereiten, sondern vielmehr eine Lebenseinstellung und wichtiger Teil ihrer kulturellen Identität.
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FOOD LOUNGE
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FOOD LOUNGE
Eine der besten Mikrobrauereien der Stadt ist Uncle Billy’s in der Barton Springs Row, die aber auch eine schöne Filiale am nahegelegenen Lake Travis betreibt. Gebraut werden mehr als ein halbes Dutzend Sorten – darunter zum Beispiel das malzige Hop Zombie, Hill Country Organic Amber, das Ax Handle Pale Ale oder auch aromatisierte Spezialitäten wie Agave Wit mit Agavennektar, Orangen- und Zitronenschale und Koriander. Hier könnte so mancher hiesige Braumeister noch etwas lernen. Gut sind auch die Biere der Live Oak Brewing Company, die in vielen Kneipen und Pubs von Austin ausgeschenkt werden.
Wir besuchen am ersten Abend das legendäre «Stubb’s», in dem sowohl Gegrilltes wie Livebands auf der Karte stehen. Natürlich bestellen die Gäste auch hier – wie praktisch überall im Lone Star State – nach dem All-you-can-eat-Prinzip, und so trägt unser Kellner Tony einen Fleischberg nach dem anderen aus der Küche zu uns an den Tisch. Wer nun aber meint, ein echtes Texas-BBQ bestünde vor allem aus gewaltigen T-Bone- oder Rib-Eye-Steaks, irrt gewaltig – diese Form des Fleischverzehrs ist eher an der Ostküste rund um New York zu Hause. In Texas stehen andere Fleischspezialitäten auf dem Speisezettel – allen voran Beef Brisket. Das wird aus dem unteren Teil der Rinderbrust geschnitten und ist vergleichsweise fett, wird auf dem Grill aber unheimlich saftig und ist – neben glasierten Rippchen und knackigen Würstchen – der absolute Favorit der Einheimischen.
Foodtrailer Neben seiner traditionellen BBQ-Kultur hat Austin foodtechnisch aber noch ein weiteres Highlight zu bieten: die sogenannten Foodtrailer, zum Beispiel entlang der South Congress Avenue. Dort finden Besucher auch einige spannende Läden wie das Cowboystiefel-Paradies Allens Boots, den Herrenausstatter Stags, wo Männer von Welt beim Einkaufen mit einem Fläschchen Bier bei Laune gehalten werden, oder das Trödelparadies Uncommon Objects, in dem man beim Stöbern zum Beispiel auf Dr.-Pepper-Flaschen aus den 40er Jahren oder einen ausgestopften Lamakopf stossen kann.
Zu diesen Fleischgebirgen bestellt man alibihalber noch ein paar Beilagen wie frittierte Okraschoten, Kartoffelsalat mit reichlich Mayonnaise, Sweet Potato Fries, Krautsalat oder würzige Pinto-Bohnen. Natürlich landen auch Turkey und Chicken auf dem Grill, aber das ist aus Sicht echter Texaner eher etwas für Ost- oder Westküstenneurotiker, die um ihre schlanke Linie besorgt sind, als für wahre BBQ-Fans. Zu einem echten BBQ gehört ausserdem auch eine rauchige, süss-pikante BBQ-Sauce, die oft noch selbst gemacht wird – zumindest in den «echten» BBQ-Restaurants. Das einzig zulässige Getränk beim BBQ: eiskaltes Bier. Viel eiskaltes Bier.
Doch zurück auf die Strasse: Zur Lunchtime treffen sich Locals und Touristen hier auf einen Snack an einem der zahlreichen Imbisse, die hier wie Perlen an einer Kette aufgereiht liegen: «Mighty Cone», «Hey Cupcake» oder «Fat Cactus». Wir entscheiden uns aber für «Wurst Tex». Was hier serviert wird, sind weniger Hot Dogs als Bratwürste. Freilich nicht x-beliebige. Wie wäre es zum Beispiel mit der sinnreich betitelten Variante Predator&Prey, Jäger&Beute, in der Kaninchen und Klapperschlangen eine geschmackvolle Verbindung eingehen. Oder Elchbratwurst mit Jalapenos und Cheddarkäse. Das Ganze mit gebratenen Zwiebeln und ein wenig Sauerkraut in ein butterweiches Bun geklemmt. Voila! Fertig ist ein formidabler Mittagssnack.
Microbreweries Apropos Bier: Auch Austin liegt voll im amerikanischen Bier-Trend, und der geht eindeutig in Richtung Microbreweries, die den texanischen Grossbrauereien wie Shiner oder Lone Star – deren Biere im Übrigen nicht schlecht sind – gehörig Konkurrenz machen.
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Tex-Mex in San Antonio Durch das idyllische Texas Hill Country geht unsere Reise weiter nach Süden in Richtung San Antonio. Gilt Austin BBQ-Freunden als wahres Mekka, ist San Antonio mit seinem weltberühmten Downtown Riverwalk die Hauptstadt des Tex-Mex, zweites Standbein der texanischen Küche.
Me-Portionen serviert werden, liegt falsch, ist San Antonio doch seit wenigen Jahren ebenfalls Heimat eines Campus des Culinary Institute of America (CIA) – der Kaderschmiede für angehende Kochtitanen in den USA. Untergebracht ist die Gastrouniversität in der ehemaligen Pearl Brewery direkt am San Antonio River. Schwerpunkt bei der Ausbildung ist die Küche der Südstaaten und Lateinamerikas. Gäste können die feinen und apart arrangierten Kreationen der hochmotivierten Kocheleven im «NAO – New World Flavours Restaurant» probieren. Eine der besten kulinarischen Adressen der Stadt.
Dabei hat Tex-Mex, abgesehen von vielen Zutaten wie Tortillas, Enchiladas, Salsas, Chili und natürlich Bohnen, nur wenig mit mexikanischer Küche zu tun, denn die ist traditionell weder sonderlich fleischlastig noch schwer. Harte Tacoschalen, angedickte Tomatensauce oder gar der unvermeidliche Schmelzkäse zum Überbacken von Nachos und Co. sind in Mexiko sogar weitgehend unbekannt. Im Gegenteil präsentiert sich die einheimische Küche dort eher leicht und mit feinen Geschmacksnuancen. Tex-Mex ist dagegen schwer, fett und ziemlich flüssig – aber gerade deshalb unheimlich lecker! Der Einsatz von reichlich Chili sorgt für einen würzigen und oft recht scharfen, gleichzeitig meist aber auch angenehm süssen Geschmack. Eines der typischsten Gerichte der Tex-Mex-Küche ist übrigens das auch bei uns beliebte Chili con Carne.
||||||||||| SHORTCUT ��������������������������������������������������������������������������������������� Woran erkennt man ein echt texanisches BBQ-Restaurant? 1. Vor der Tür liegt haufenweise Mesquite-Holz gestapelt – sein aromatischer Rauch verleiht gegrilltem Fleisch eine besondere Note. 2. Teller? Fehlanzeige! Ein echt texanisches BBQ wird auf Pergamentpapier serviert.
Einer der Tex-Mex-Tempel von San Antonio, in dem aber auch authentische mexikanische Gerichte auf der Karte stehen, ist das «Mi Tierra» am alten Marktplatz, das von Selfmademan Michael D. Cortez geführt wird. Der Enkel mexikanischer Immigranten führt das 24 Stunden geöffnete Gastroimperium mit eiserner Hand. Hartgesottene nehmen hier schon ein Tex-Mex-Frühstück zu sich mit reichlich Eiern, Bacon und – natürlich – Fleisch, ob in Streifen, gehackt oder als Burgerpattie, ganz egal, Hauptsache reichlich.
3. Gegessen wird, wenn nicht mit den Fingern, allenfalls mit Plastikbesteck – Silberbesteck ist für BBQ-Freaks dagegen ein absolutes No-Go. 4. Die meist im Freien aufgebauten gusseisernen BBQ-Smoker qualmen so, als stünde das ganze Restaurant in Flammen, während sie gleichzeitig einen lieblich-würzigen Duft verströmen, der hungrigen Passanten noch mehrere Strassenzüge entfernt das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt.
Culinary Institute of America Wer jetzt glaubt, die texanische Küche erschöpfe sich in bodenständigen Kalorienbomben, die ausschliesslich in Super-Size-
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Gourmetparadies Japan Sushi-Town Tokio von Yvonne Beck
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Tokio ist die Welthauptstadt der Gourmetkultur. Über 160’000 Restaurants, jeden Monat eröffnen neue. 191 Sterne verleiht der Guide Michelin an die Restaurants der japanischen Hauptstadt. Fast doppelt so viele wie an Paris und dreimal so viele wie an New York.
ür erlebnishungrige Gourmets ist Tokio ein Paradies der Köstlichkeiten. Für manchen Europäer jedoch eine fremde Welt, in der so manche Überraschung lauert. So gibt es Restaurants, die ausschliesslich giftigen Fisch servieren, und auf vielen Speisekarten ist noch die bei uns verpönte Schildkrötensuppe zu finden. Trotzdem lohnt es sich, in die kulinarischen Genüsse Tokios einzutauchen. Als Ausgangspunkt empfiehlt sich der weltberühmte Fischmarkt. In den heiligen Hallen des Fisches Der Tsukiji-Fischmarkt ist Tokios Topattraktion. Wer das Gelände bei Tagesanbruch besucht, erlebt ein Feuerwerk der Sinne: Es wird gehandelt, versteigert, gekauft, geboten, Ware kontrolliert, Händler schneiden Thunfisch mit höchster Präzision in Stücke und man kann den Geschmack eines morgendlichen Sushi-Snacks geniessen. Einen Geschmack, den man so schnell nicht vergisst, denn der Fisch ist so frisch, dass er fast noch zappelt. Ein reger und hektischer Betrieb herrscht auf dem Markt – allerdings nur von 5 bis 8 Uhr. Wer dabei sein will, muss also sehr früh aufstehen. Auf diesem Markt steht dafür so ziemlich alles zum Verkauf, was das Meer hergibt. Hier wechseln zahlreiche Fische ihren Besitzer und es herrscht eine lebendige, für Tokio fast schon chaotische Atmosphäre. Doch wie überall in der Stadt hat auch hier alles seinen festen Platz und seine Ordnung, auch wenn dies von Besuchern nicht sofort durchschaut wird. Emsig fahren kleine Transporter zwischen den Auktionshallen und Markthallen hin und her und verteilen Ware, Touristen müssen höllisch aufpassen, dass sie nicht unter die Räder kommen, man kann keine Rücksicht
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erkunden. Hier bekommt man alles, was für die Zubereitung einer japanischen Mahlzeit nötig ist. Hier kann man auch ein beliebtes und praktisches Mitbringsel ergattern – die japanischen Messer gehören zu den besten Messern auf der Welt und ihre Klingen sind so scharf, dass sie jeden Fisch oder jedes Stück Fleisch wie Butter durchschneiden. Nach der Besichtigung der Hallen und Märkte erfolgt traditionsgemäss ein Sushi-Frühstück in einem der vielen Lokale vor Ort. Nirgends sonst auf der Welt bekommt man so frisches und köstliches Sushi serviert. Um 13 Uhr wird das Gelände abgeriegelt und gereinigt. Wie überall in Tokio ist auch der Fischmarkt erstaunlich sauber und auch der Geruch ist nicht so streng, wie man annehmen möchte. Trotzdem sollte man nicht unbedingt die beste Kleidung tragen, sondern vor allem feste Schuhe, denn der Boden ist an vielen Stellen sehr glitschig und nass.
nehmen auf fotografierende und flanierende Touristen, denn hier wird gearbeitet und es geht um sehr viel Geld. Wer einen Blick auf die Verladestellen wirft, entdeckt Tintenfisch-Berge, Schalentiere in Mengen, Bassins über Bassins voller zappelnder, exotischer Fische und immer wieder riesige Thunfische oder den berühmtberüchtigten Fugu. Der ergiebige Handel mit dem Fisch Zweitausendeinhundert Tonnen Fisch und Meeresfrüchte im Wert von über 1,8 Milliarden Yen (21,5 Millionen Franken) werden täglich auf Tokios Fischmarkt verkauft, das sind im Jahr circa 575’000 Tonnen im Wert von über 480 Milliarden Yen (5,7 Milliarden Franken). Immer wieder kommt es zu Versteigerungen von hochpreisigen Thunfischen aus Nordjapan – dabei kann es sein, dass Summen von bis zu 10 Millionen Yen pro Fisch erzielt werden. Wer eine Auktion besuchen möchte, sieht zwischen 5.00 und 6.15 Uhr von einer Besuchergalerie aus zu. Einige Jahre war Touristen der Besuch der Auktionen untersagt, denn sie behinderten das rege Geschäft, bei dem es um eine Menge Geld geht. Seit einiger Zeit lässt man täglich bis zu 120 Besucher zu. Anmeldung ist nicht möglich, wer zuerst kommt, kommt rein – daher ist ein frühes Aufstehen vonnöten, wer nach 4.00 Uhr erscheint, ergattert meist keins der begehrten Einlasstickets. Dafür ist es umso spannender, wenn man mit dabei sein darf. Von der Auktion selbst versteht man als Tourist reichlich wenig, Fisch für Fisch wird versteigert. Das geht blitzschnell, und ehe man sich versieht, zieht die Menschenmenge zum nächsten Thunfisch weiter. Zuvor wurde jeder Fisch von den potentiellen Käufern genau unter die Lupe genommen. Dafür werden die Schwanzflossen abgeschnitten, damit der Fisch nach Festigkeit und Farbe beurteilt werden kann.
Lernen vom Sushi-Meister Auch für alle, die gerne selber einmal professionell Sushi herstellen möchten, ist gesorgt. Im «Peninsula Tokyo» führt Chef Teruyuki Kojima Gäste in die faszinierende Welt der japanischen Küche ein. The Peninsula Academy Sushi and Tempura Cooking Class gibt einen Einblick in eine kulinarische Welt, die eine perfekte Balance und Harmonie zwischen Geschmack, Farbe und Textur auf die Teller zaubert. Die Teilnehmer lernen, wie man perfekte Tempura und zwei Arten von Sushi zubereitet – Nigiri und Maki. Innerhalb von zwei Stunden begreift man hier, dass auch scheinbar einfache Handgriffe wie Reiskochen einer Kunstfertigkeit und eines genauen Wissens über Alter und Herkunft des Reises bedürfen. So braucht frischer Reis stets weniger Wasser als länger gelagerter, da dieser noch einen hohen Eigenwasseranteil beinhaltet. Zudem kommt es auf die richtige Mischung an und jeder Sushi-Koch hat sein Geheimrezept. Im «Peninsula» mischt man den Reis mit einem speziellen Essig, Salz, Zucker und einem Algenblatt. Der Sushi-Chef Teruyuki Kojima ist ein wahrer Meister der Klinge. Sein Messer gleitet präzise wie das eines Schwertmeisters in einer einzigen fliessenden Bewegung durch das feste Fleisch des Fisches. Hauchfein kann er einen Fisch filetieren. Seine Messer sind höllisch scharf und flössen den Sushi-Lehrlingen einigen Respekt ein. Den hellen und fettreicheren Thunfisch benutzt Teruyuki Kojima für Nigiri, den dunklen für die Sushi-Rollen. Nach dem Kurs sind die Teilnehmer nicht nur fit in der Herstellung von Sushi und Tempura, auch wenn aller Anfang schwer ist, sondern wissen zudem genau, wobei es beim Kauf von Thunfisch ankommt und wo die teuren fettreichen, hochwertigen Stücke am Fisch zu finden sind. Chef Teruyuki Kojima ist jedoch nicht nur ein Meister der Tempura- und SushiZubereitung, sondern auch gelernter und lizenzierter Fugu-Koch. Das Filetieren und Ausnehmen des hochgiftigen Fisches ist eine Kunst, die viel Erfahrung braucht.
Zum Frühstück frischen Fisch Nach den Auktionen streift man auf dem Grossmarkt durch endlose, verwinkelte Gänge. Grosshändler verkaufen hier ihre Ware direkt vom Stand an Restaurants, Hotels und Einzelhändler. Einige von ihnen sind schon seit mehr als zwanzig Generationen im Geschäft. Auch hier wird hart gearbeitet und Besucher sollten die Geschäfte möglichst nicht stören, besonders Besuchergruppen sollten davon absehen, sich um einen Stand zu drängen. Wer kein Ticket für die Auktion ergattern kann oder schnell genug hat von dem Meeresgetier, kann einen Aussenmarkt mit einer riesigen Auswahl an Obst und Gemüse erforschen. Hier ist das Treiben auch weniger hektisch und die Besucher müssen sich nicht vor den halsbrecherischen Fahrten der vielen motorisierten Karren in Acht nehmen. In aller Ruhe lassen sich hier viele Gänge voller Nudelshops, Cafés, kleiner Läden mit Küchenzubehör
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«Aber kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er hinterlässt, ist bleibend.» (Goethe)
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Und wer Fugu isst, legt sein Leben in die Hände des Küchenmeisters – doch bisher haben alle seine Gäste das Essen unbeschadet überstanden. Im Hotel Peninsula wird jedoch kein Fugu serviert, doch verstreut über die ganze Stadt sind in Tokio einige Spezialrestaurants zu finden.
Anreise Direktflüge aus der Schweiz nach Tokio mit der Swiss (www.swiss.ch) oder mit Umsteigen in Frankfurt mit der ANA (hier empfehlen wir den neuen Dreamliner (Boeing 787)) – Vorteil: Mit etwas Glück landet man in Tokio-Haneda, welcher bedeutend zentraler liegt. Die Flugzeit beträgt circa 11,5 Stunden. (www.ana.co.jp)
Die tödlichen Gaumenfreuden des Fugu Tradition, Luxus, Todesverachtung und unberechenbare Gefahr, das sind die Zutaten des Krimis aus Japans Edelküchen. In der Hauptrolle der Fugu oder auch Kugelfisch. Kenner schätzen den festen Biss und das feine Aroma des Fisches. Der Fugu hat einen zurückhaltenden und delikaten Geschmack, gerade deshalb kann man so viel aus ihm machen. Ob Salat aus Fugu-Haut, angedünstetes Fugu-Fleisch, Fugu-Sashimi, gegrillte Fugu-Rippchen oder Fugu-Filet in süsslicher Soja-Sosse – hier kommen auch lebenslustige Japaner ins Schwärmen. Japans grösste Herrscher fürchteten den Kugelfisch, konnte er doch ihre Heerscharen schneller dezimieren als jeder Gegner. Daher wurde den Samurai der Fugu-Verzehr strengstens untersagt. Und kraft Gesetz sogar dem japanischen Kaiser verboten. Dieses gilt unverändert bis heute. Doch dem Volk war der Fugu-Genuss nicht auszutreiben. Himmlische Gaumenfreude oder teuflische Versuchung? In jedem Fall ein sündhaft teurer Luxus, denn unter 150 Franken ist ein FuguGericht kaum zu bekommen. Dafür kann man danach von sich behaupten, eine tödliche Delikatesse probiert zu haben. Die inneren Organe des Fugu, insbesondere die Leber, sind hochgiftig und dürfen nur von lizenzierten und speziell ausgebildeten Köchen zubereitet werden. Drei Jahre dauert die Ausbildung zum FuguKoch. Wer seinen Mut auch beim Trinken unter Beweis stellen möchte, probiert ein Glas «hirezake» – geröstete Fugu-Flosse in heissem Sake – der traditionell das Fugu-Gericht begleitet. Sake gilt als Nationalgetränk der Japaner.
Hoteltipp Das Luxushotel The Peninsula Tokyo liegt im Geschäftsviertel Marunouchi, gegenüber dem Kaiserlichen Palast und dem HibiyaPark. Von hier aus lassen sich alle Attraktionen Tokios problemlos erreichen. Die Ginza ist fussläufig in circa 15 Minuten zu erreichen und quasi vor der Tür liegen zwei U-Stationen unterschiedlicher Linien. Das im September 2007 eröffnete «Peninsula Tokyo» ist das erste freistehende Hotel, das seit einem Jahrzehnt in Tokio erbaut wurde. Es verfügt über 314 Zimmer, darunter 47 Suiten. Die Gästezimmer (ab 51 m2) zählen zu den grössten in Tokio. Wir empfehlen es aufgrund seiner hervorragenden Lage und Ausstattung und seinem exzellenten, zuvorkommenden Service. www.peninsula.com Restauranttipp Iwasa Sushi Das frischeste Sushi in der ganzen Stadt, direkt am Fischmarkt gelegen. Mit einer zauberhaften freundlichen Chefin. www.iwasasushi.com Robataya Die Küche Japans erschöpft sich keinesfalls auf rohen oder tödlichen Fisch. Im «Robataya», einer winzigen Bauernhütte inmitten des Grossstadtdschungels von Roppongi, werden knackige Langusten und würzige Rindfleischspiesse, aromatische Doraden und allerlei sonstige Delikatessen über glühenden Kohlen gegrillt. Reservieren ist empfohlen, denn längst ist dieses Lokal, mit Ableger in New York, ein echter Insider- und Promitreff. Eric Clapton, Bruce Willis und die Twilight Crew zählten unlängst zu den Besuchern. www.roppongi-robataya.com ������������������������������������������������������������������������������ NICE TO KNOW |||||||||||
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Sushikurs bei Chef Teruyukic Kojima im «Peninsula Tokyo»
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Food News Showküche und Markteinkäufe Das Fünf-Sterne-Luxusresort «Indigo Pearl» befindet sich im Norden von Phuket und verbindet moderne und zeitgenössische Architektur mit historisch begründeten Zinn-Designelementen. Zum Resort gehören sieben Restaurants, welche mit einigen Neuigkeiten aufwarten. Der Kanadier Robert Kirk ist nach 14 Jahren Berufserfahrung und Stationen unter anderem bei den Mandarin Oriental Hotels, dem SterneRestaurant «Gordon Ramsey» in London sowie Koch-Events im Buckingham Palace nun neuer Küchenchef von «Rivet Grill» sowie stellvertretender Küchenchef aller Hotel-Restaurants des Fünf-Sterne-Luxusresorts. Khun Anongrat Meklai wiederum hat zwar noch nie in einer Sterneküche gearbeitet, dafür ist sie seit über 20 Jahren ein grosser Sympathieträger des Hotels: Zweimal die Woche weiht sie Gäste des Hotels in ihrer Showküche «Moo’s Kitchen» in das Geheimnis von Curry, Papayasalat und Co. ein: Die Gäste kaufen mit ihr auf dem lokalen Markt ihre Zutaten ein und bereiten im Anschluss unter Anleitung ein viergängiges Menu zu. www.indigo-pearl.com
Reizvolles aus der Flussfahrtenküche Die Flussfahrten-Kataloge des nächsten Jahres halten viel Innovatives und Krea-tives für Flussfahrtenliebhaber bereit. Ein ganz spezielles Erlebnis verspricht beispielsweise die Gourmetflussfahrt auf der Mosel: Auf der Route von Trier nach Würzburg besucht der TV-Koch Johann Lafer die «MS Excellence Queen» und setzt für die Reisegäste die Kochhaube auf – ein Genuss für Augen und Gaumen. Die «MS Cyrano de Bergerac» hingegen – exklusiv gechartert vom Reisebüro Mittelthurgau – bringt neu Flussfahrtenliebhaber in die Flussgebiete Gironde und Dordogne. So können Kultur- und Weinliebhaber unter anderem bequem Bordeaux, die Hauptstadt des Cognacs, besuchen. Musikalisch geht es hingegen auf der «MS Excellence Royal» zu. Diese fährt erstmals zu den Seefestspielen Mörbisch – dem weltweit grössten und erfolgreichsten Operettenfestival am Neusiedlersee. Auf dem liebevoll nachgebauten historischen Raddampfer «American Queen» aus dem Jahr 1995 begeben sich Fans der Südstaaten auf eine Zeitreise. Eine Flussreise auf dem Mississippi von Memphis nach New Orleans – wer träumt nicht davon? www.mittelthurgau.ch
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Liebe geht durch den Magen… Wenn man diesem Sprichwort Glauben schenkt, müssten die Gäste im Hotel Arlberg ständig Schmetterlinge im Bauch haben. Küchenchef Franz Riedler legt grossen Wert auf die Regionalität der verwendeten Produkte. Ob Gemüse, Käse, Fleisch oder Fisch, die Grundprodukte stammen vorwiegend aus der Umgebung und sind echt, unverfälscht und absolut frisch. Die Kräuter zum Verfeinern der ideenreichen Rezepte kommen aus dem hauseigenen Kräutergarten. Wer das Mediterrane liebt, findet im Haubenrestaurant La Fenice erstklassige italienische Küche. Wer allerdings österreichische Spezialitäten und Fondues bevorzugt, wird die traditionelle Walser Stube lieben! Hier werden Kaspressknödelsuppe, Hirschragout mit Speckpilzen, Preiselbeeren und Spätzle, Wiener Schnitzel mit Petersilienkartoffeln oder der klassische österreichische Kaiserschmarren serviert. Und am Abend werden acht verschiedene Fondues angeboten. Seit über 50 Jahren arbeiten zwei Generationen an dem ganz besonderen Charme des Hauses. Johannes Schneider leitet gemeinsam mit seiner Frau, Christiane das Fünf Sterne Hotel Arlberg ohne jemals die Philosophie, die hohe Servicequalität und Tradition des Hauses zu vergessen. www.arlberghotel.at
Die richtige Würze über den Wolken Mit dem neuen Winterflugplan bietet airberlin an Bord ab sofort eine neue Auswahl der Sansibar-Gourmet-Menus an. Bis Ende März 2013 stehen neben der Kult-Currywurst auch der Klassiker «Hähnchengeschnetzeltes nach Zürcher Art» und die exotische Variante «Asiatische Weizennudeln mit Hähnchenbruststreifen» zur Auswahl. Die beiden Menus sind jetzt ohne Vorbestellung auf airberlin-Flügen ab 90 Minuten an Bord erhältlich. Auch wenn sich mit jedem Sommer- und Winterflugplan die zwei Gerichte auf der Bord-Menukarte ändern: Die Currywurst bleibt! 2011 verkaufte airberlin die schmackhafte Wurst der Marke Sansibar rund 210’000 Mal. airberlin entwickelt bereits seit 2006 gemeinsam mit dem bekannten Sylter Restaurant «Sansibar» kulinarische Köstlichkeiten für den besonderen Genuss über den Wolken. airberlin verkauft pro Jahr etwa 600’000 Gourmetessen und ist nach wie vor die einzige Airline in Deutschland, bei der man in der Economy Class warme Speisen ohne Vorbestellung kaufen kann. Derzeit können 16 Sansibar Gourmet-Menus vorab im Internet oder im Reisebüro für Flüge ab 60 Minuten vorbestellt werden. www.airberlin.com
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Starköche für das Fünf-Sterne-Bordcatering Die weltberühmten Chefköche Ramzi Choueiri, Vineet Bhatia, Tom Aikens und Nobu Matsuhisa ergänzen das Fünf-Sterne-Catering an Bord von Qatar Airways mit eigenen Kreationen, um Passagieren ein völlig neues Genusserlebnis an Bord zu bieten. Die Airline hat den libanesischen Starkoch Ramzi Choueiri als Botschafter der arabischen Küche ausgewählt. Der in Mumbai geborene Chefkoch Vineet Bhatia, der als einziger Koch in Indien zwei Michelin-Sterne erhalten hat, bringt eine indische Note in das Kooperationsmenu mit ein. Chefkoch Tom Aikens aus Grossbritannien sorgt mit seiner Auswahl an europäischen Köstlichkeiten, die die britische und französische Küche vereinen, für einen westlichen Einfluss. Der japanische Chefkoch Nobu Matsuhisa ist bereits seit drei Jahrzehnten für seine traditionell japanischen Gerichte bekannt, die er mit südamerikanischen Zutaten verschmelzen lässt, um eine harmonische Mischung entstehen zu lassen. Die Kooperation mit solch hochkarätigen Starköchen unterstreicht weiterhin das Engagement der Airline, das Reiseerlebnis für ihre Passagiere immer wieder neu zu definieren. www.qatarairways.com/ch
Fine-Dining in Beijing Die kanadische Luxushotelgruppe Four Seasons führt ihre Expansion in China fort und eröffnete nach den beiden Häusern «Pudong», Shanghai, und «Guangzhou» nun mit dem Four Seasons Hotel «Beijing» ihr insgesamt siebtes Haus in der Volksrepublik. Das Fünf-Sterne-Hotel in Chinas Kulturmetropole vereint chinesische Traditionen mit modernem Komfort in einer exklusiven Location. Die weisse Fassade des Hotels erinnert an einen kaiserlichen Palast und auch im Inneren des Hotels finden sich traditionelle chinesische Elemente wie das Bild eines Drachens, der eintretenden Gästen Glück bringen soll. Das Hotel verfügt über zwei Restaurants und drei Lounges, darunter das glamouröse chinesische Restaurant «Cai Yi Xuan», das mit acht sehr exklusiven Private-Dining-Bereichen ideal für Geschäftsessen oder private Feiern geeignet ist. Im Restaurant «Mio» werden Gäste mit italienischen Leckereien verwöhnt und geniessen eine offene Showküche. Der Teegarten im sechsten Stock des Hotels bietet Gästen einen idealen Rückzugsort vom hektischen Treiben Pekings und die besten und seltensten Tees der Welt. www.fourseasons.com
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Lukullische Gaumenfreuden Im Wahrzeichen von St. Moritz werden Tradition und Innovation auch auf lukullischer Ebene geschickt kombiniert: Während Kaviar, Austern und Trüffel sowie der italienische Star-Gastkoch Massimo Bottura klassische Akzente auf höchstem Gourmet-Niveau setzen, läutet der «King’s Club» mit einem neuen Konzept die Party-Saison ein und versetzt die Jetset-Partygäste zurück in die wilden 80er Jahre. Auch sonst hält das Team des Badrutt’s Palace Hotel in der Wintersaison 2012/13 zahlreiche Highlights für seine Gäste bereit. An Exklusivität wird es im Badrutt’s Palace Hotel nicht mangeln – und dies liegt nicht nur an der gehobenen Gäste-Klientel. So wird zum Start der Saison, vom 1. bis 23. Dezember 2012, eine Auswahl an Trüffel-Spezialitäten in den sechs Restaurants gereicht und in «Le Grand Hall» ein anspruchsvolles Kaviar-und Austernbüffet angeboten. Die ungeduldig das Weihnachtsfest erwartenden kleinsten Gäste werden am 23. Dezember 2012 mit dem Palace Chocolate Cult in der «Le Grand Hall» mit verschiedensten schokoladigen Kreationen von Chef Pâtissier Stefan Gerber abgelenkt. www.badruttspalace.com
Gourmet-Institution in Miami feiert runden Geburtstag Feinschmecker können zur aktuellen Steinkrabbensaison in Florida gleich doppelt feiern, denn die Restaurantlegende «Joe’s Stone Crabs» in Miami Beach begeht ihren 100. Geburtstag. Bereits im Jahre 1913, zwei Jahre vor der offiziellen Gründung der Stadt, eröffnete Joe Weiss das Lokal, welches zunächst nur aus einem kleinen Tresen bestand, über den Fisch-Sandwichs und Pommes Frites verkauft wurden. Heute gilt Joe’s als Institution für Meeresfrüchtefans aus aller Welt. Besonders während der Fangzeit für die delikaten Stone Crabs (Steinkrabben) zwischen 15. Oktober und 15. Mai sollten Besucher ihre Plätze an einem der rustikalen Tische unbedingt reservieren. Die Scheren der frisch gefangenen Schalentiere werden zunächst gedünstet, anschliessend geknackt und mit geschmolzener Butter sowie pikanter Senfsauce serviert. Grosses Plus: Für das köstliche Vergnügen müssen die Krustentiere nicht sterben. Lediglich eine der zwei Scheren wird für den Verzehr entfernt. Sie wächst mit der Zeit wieder nach, so dass die hauptsächlich rund um die Florida Keys gefangenen Bestände nicht gefährdet sind. www.joesstonecrab.com
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SPECIAL DESTINATIONS
A L ve Story in Brighton Der Ruf der Möwen von Helena Ugrenovic
Cool wie James Bond, sexy wie die Blockbuster «Burlesque» und «Moulin Rouge», warmherzig und einladend wie Oma Wendys Haus in «Hook», schillernd wie ein Regenbogen, aufregend wie die Winkelgasse in «Harry Potter». In Brighton, dem grössten und ältesten Seebad Englands, erlebt so manch einer etwas, das er an zahlreichen Orten der Welt oft genug vermisst – Freiheit und Toleranz.
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righton ist quirlig und pulsierend, jedoch weit entfernt von Hektik und Stress; hier vermischen sich Retro und Vintage, enge Gassen mit ihren unzähligen Boutiquen und Flohmärkten, eine offene und herzliche Bevölkerung, Yorkshire Pudding und Dunkin Donuts mit Ihrer Königlichen Majestät bei einem entspannten English High Tea oder deftigen Sonntagsessen. Der Ruf der Möwen, deren lautes Krähen nur in den Ohren der Touristen wie eine hübsche Melodie klingt, ist wie der berühmte Pier und der «Royal Pavilion» eines der Wahrzeichen der Küstenstadt, die in einer fadengeraden Linie südlich von London liegt. Als der Prinz von Wales George IV im Jahr 1783 nach Brighton reist, um nach seiner Volljährigkeit seinen Onkel, den Herzog von Cumberland, zu besuchen, wird dies gleichzeitig eine glückliche Fügung des Schicksals. Der Royal Pavilion ist nach den Vorbildern der Mogulpaläste in Indien gebaut und aufgrund seiner Inneneinrichtung im chinesischen Stil, meterlangen von den Decken hängenden glitzernden Kronleuchtern und üppig bemalten Wänden der exotischste Palast Europas. Die Anwesenheit und der Lebenswandel des exzentrischen Prinzregenten und seine Vorlieben für rauschende Partys, Kochkünste und Theater locken den Jetset nach Brighton, sodass die Küstenstadt innerhalb kürzester Zeit an immenser Wichtigkeit gewinnt. Visit Brighton Die passende und perfekte Einstimmung für einen unvergesslichen Trip in den Süden Englands ist eine Anreise mit dem legendären Orient-Express, dem König der Züge und Zug der Könige. Mit den Flugverbindungen von easyJet, die täglich mehrere Male von Basel aus an den Flughafen London Gatwick starten, bietet der Morgenflug um 07.00 Uhr eine gemütliche Verbindung und Weiterreise mit dem Gatwick Express zur Victoria Station in London. Auf der «Platform 2» entführt der Orient-Express seine Passagiere auf Schienen in einem nostalgischen Ambiente in längst vergangene Zeiten. Während der vierstündigen, grosszügigen Umweg-Fahrt nach Brighton geniessen Passagiere auserlesene Speisen und äusserste Aufmerksamkeit des Personals. Der kürzere Weg, um von London Gatwick aus Englands beliebteste Stadt am Meer zu erreichen, bietet sich mit einem «Coach» (Bus) des National Express, der alle 15 Minuten von den beiden Flughafenterminals abfährt und je nach Verkehr nach 40 Minuten in der Nähe des Piers hält.
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«Brighton ist Großbritanniens beliebteste Stadt am Meer.»
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und Boutiquen, deren Überleben mit niedrigsten Zinsen und Abgabesteuern von der Stadtverwaltung gesichert wird. Hip ist nicht die Mega-Mall mit 50 Läden, sondern kleine all-in-oneIndies wie die Café-Boutique «Three Angels» im Stadtteil Hove. Hausgemachtes Gebäck, leckere Gemüse-Muffins und 20 Zentimeter hohe Torten laden zum Schlemmen ein. Im Schaufenster stapeln sich Bücher und Zeitungen, auf einem Tisch steht ein Schachbrett, und die Kaffee- oder Tee-Pause mutet an, zu Besuch bei Freunden zu sein. Die verzierten Spiegel und Kerzenständer sind Dekoration und Angebot zugleich, denn alles kann gekauft werden. Der Gang führt nicht etwa zu den Toiletten, sondern ins angrenzende Geschäft mit Vintage-Möbeln und allerlei Bohémien-Art.
Brighton ist ein kreatives Epizentrum, lebendig und bunt, alles geht, nichts ist auffallend genug, als dass es für Naserümpfen sorgen könnte, denn Toleranz wird gross geschrieben. Jeder darf so sein, wie er will, ob es sich dabei um die Bevölkerung oder die Anordnung der Läden handelt, wo Halloween-Shop, Tattoo-Studio, Baby-Laden und der pinkfarbene Hair-StyleSalon nebeneinandergereiht sind. So ist denn auch das typische und nur in Brighton vertretene Getränk nicht etwa ein Scotch, sondern «Tuaca», ein im Jahr 1996 aus Italien importierter Schnaps, der zum Lieblingsgetränk der Stadt avancierte. Die lebenslustige Atmosphäre steht unter dem Motto «amüsier dich und alle um dich herum», so wie George IV es seinerzeit als (Vor-)Herrscher mit seinen unzähligen Mätressen zelebrierte. Die Küstenstadt ist beliebtes Wochenendziel für Londoner und Besucher von überall her sowie das Mekka für Polterabende. Die offene und herzliche Art der Engländer, denen man zu Unrecht Humorlosigkeit und Steifheit nachsagt, versetzt europäische Festländer in helle Verzückung. Komplimente erhalten und diese weitergeben, in ein Gespräch involviert werden und mit wildfremden Menschen feiern, ist in Brighton so gewöhnlich wie die Möwen am Strand. Brighton bietet mit der reichen Mischung aus Regency-Kulturstätten, Vintage-Läden, Shopping bis zum Umfallen, ausgezeichneten Restaurants, Museen, Galerien und Theater sowie Events, die das ganze Jahr über stattfinden, ein zu jeder Jahreszeit perfektes Reiseziel.
Shopping in Brighton ist ein Vergnügen der besonderen Art. Ob man sich in der Clifton & Western Road, in Kemptown, der North Laine, Portland Road, Seven Dials, Trafalgar Street oder den «Lanes» verbummelt, man verliert sich nie. Sämtliche Ziele können gemütlich zu Fuss erreicht werden und irgendwie findet man immer einen Orientierungspunkt. «Snoopers Paradise», der grösste Flohmarkt-Laden, birgt eine Unmenge an Schätzen, die vom Zahnstocherhalter aus den 50er Jahren bis hin zum einmal getragenen Versace-Blazer neuesten Alters reichen. Unvermeidbar ist ein Abstecher in Shops wie Kissing Fish, Lavender House, Purple Heart, To Be Worn Again, Get Cutie, Berts, Utility oder Irregular Choice, wo sich die verrücktesten und ausgefallensten Schuhe finden.
Snoopers Shopping Paradise Nicht von ungefähr sagt man Brighton nach, das europäische San Francisco zu sein. Unabhängigkeit und Freiheit werden in Brighton seit Jahrzehnten gelebt und gefördert. So finden sich haufenweise «independent stores», kleine Fachgeschäfte
Royal Burlesque Cocktail Man feiert, trinkt und amüsiert sich gerne und Besucher stehen vor der Qual der Wahl. Wohin bei ungefähr 400 Restaurants, die
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«Die Stadt, die sich zu jeder Jahreszeit perfekt für einen Kurzurlaub eignet, vitalisiert und inspiriert, wie keine andere!»
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in der Stadt zu finden sind? Steak-Häuser versus vegetarische Festmähler, spanische Tapas oder indische Baltis, japanische Sushis oder einfach nur eine Tüte Fish & Chips? Ein Muss ist ein Abend im «Proud Cabaret Brighton» mit speziellen Themenabenden wie «Blitz», einer Satire mit Burlesque-Tänzerinnen auf die Besatzung der Deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg inklusive dazu passender Kostümierung. Von der Lazarett-Krankenschwester über den General bis hin zum Fliegerpilot, dessen Schal mit einem Draht so montiert ist, dass es aussieht, als wehe er im Wind, ist an Verkleidungen alles zu sehen, was die 40er Jahre zu bieten hatten. Liebenswürdige Kellnerinnen mit Federkronen im Haar, Mieder und Strapsen servieren im vollbesetzten und Wochen im Voraus gebuchten Ballroom köstliche Menus und prickelnde Cocktails.
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Ein weiteres Muss ist der Royal Pavilion, der in jeder Hinsicht auf den Spuren von George IV wandeln lässt. Der Royal Pavilion ist daher nicht nur als Museum, sondern auch durch spezielle Events wie «A Caribbean Christmas», ein Gala-Abend mit auserlesenem Menu im Ballsaal des «Pavilion», eine Attraktion sondergleichen. Brighton is calling.
«Ginger Pig»: Das beste typische englische Sonntagsessen. (www.gingermainrestaurants.com)
Anreise Tägliche Flüge von Basel oder Zürich nach London Gatwick mit easyJet. (www.easyjet.com) To do Brighton Cabaret: Besuch einer der besten Burlesque Shows. (www.brightoncabaret.com) English High Tea: auf italienischen Vintage-Stühlen aus dem Jahr 1955 der britischen Teetradition frönen. (www.metro-deco.com)
www.visitbrighton.com ���������������������������������������������������������������������� NICE TO KNOW |||||||||||
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Savoir vivre à Paris The French Way of Life von Angelika Möller
Stadt der Mode und der Eleganz, Stadt der Liebe und der grossen Dramen, Stadt der offenen Genusssucht und heimlichen Rendez-vous an den Quais der Seine.
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in finanzielle Nöte geraten. Ein zwar exzellent kredenzter, aber einfacher Café au lait kostet seine sieben Euro. Etwas mehr Milch, Madame? Einen Euro extra, s’il vous plaît! Dazu ist man gerne auch mal underdressed oder fühlt sich zumindest so! Die Pariserin im Allgemeinen schafft es mit einer Mischung aus geschmackssicherem Minimalismus, dezentem Understatement, wie zufällig hingeschneiderten edelsten Stoffen und scheinbar flüchtig aufgetragenem Make-up und drapierten Accessoires, permanent schon zur Morgenstunde so auszusehen, als ob sie sich habituell auf dem Weg zum Lunch mit einer Celebrity trifft.
st Paris wirklich heute noch so romantisch, so reich an Flair, Stil, Klasse, Mystik, an Noblesse? Wird hier heute noch so sehr geliebt? Gelebt? Und das ureigene Bewusstsein einer französischen, zutiefst fundierten Identität präsentiert, das sich allem voran darin widerspiegelt, das viel bedichtete «savoir-vivre» zu zelebrieren? «Ja, sie zweifeln nicht selten, die Franzosen; sie zweifeln jedoch nicht an ihrer Identität», so Ulrich Wickert, Ex-Anchorman der Tagesthemen, der schon als junger Garçon täglich in kurzen Hosen, Steinchen über das schiefe Pflaster kickend, in seine Pariser Bildungsanstalt trödelte, schon damals auf seinem Weg zur Schulpforte die verwirrend betörende Vielfalt an Menschen, Geräuschen und Düften wahrnahm. Und all dies heute noch so geniesst, als ob er das erste Mal einen Fuss auf die schief getretenen Steintreppen am Montmartre oder die glänzend gebohnerten alten Parketts der Bistros setzt, in einer atemberaubenden Metropole, die ehedem für edlen Glamour, Luxus und gleichsam traditionsreiche Etikette stand.
Stil ist alles. So dachte auch Nicolas Sarkozy. Seine Liebe zu der immer schon eleganten und auf dem Politparkett attraktivst defilierenden First Lady Carla Bruni stellte diejenigen Pariser zutiefst zufrieden, die sich eben mit dieser celebrityartigen Aura und luxuriösen Eleganz assoziieren und repräsentiert und geprägt sehen wollten. Eine Hymne an das Leben – c’est Paris Dabei ist Paris so viel mehr! Paris – das sind nicht zu zählende zauberhafte Strassenbistros und Bars. Schummrige Cabarets und traditionelle Jazzkeller. Verschlungene Gassen und majestätische Prachtboulevards. Mitreissende modernste Architektur zwischen grosszügig angelegten Parks und atemberaubenden Palästen. Hier Synagogen, dort Moscheen, überall Kirchen. Ein wahres Defilee an exquisiten Galerien mit alter und neuer Kunst, ehrwürdigen Literatur-Antiquariaten, welche die Chance auf den Fund wahrer Juwelen zwischen den staubigen Buchrücken bieten. Und inmitten dieser regenbogenartigen Facetten in einer der schönsten Städte der Welt findet sich ein wahres multikolores und bizarres Gemisch aus Intellektuellen und Immigranten, Models und Clochards, Schriftstellern und Bohemiens.
Style, s’il vous plaît! Noch immer gehört es für viele Damen der Gesellschaft zum guten Ton, sich zweimal im Jahr in Paris einzukleiden. Gern macht man das während der Fashion Weeks im Frühjahr und Herbst. Gehen doch wieder die Mode-Impulse von dieser Stadt aus, seitdem die grossen Modehäuser die jungen wilden und kreativen Designer verpflichteten. Ein Muss für viele der Society sowie ein «Ich will auch» für diejenigen, die von jenem Stil und Luxus träumen, den Paris ausmacht. Wenn man nach Paris zum Flanieren und Shoppen einfliegt und nicht mit genügend Selbstbewusstsein ausgestattet ist sowie einer prallen Börse voller Euros, Yen oder Dollar, dann können sich die Besucher aus aller Welt inmitten der Faszination Paris schnell fehl am Platze fühlen und nebenbei übergangslos
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«Wenn der liebe Gott sich im Himmel langweilt, dann öffnet er das Fenster und betrachtet die Boulevards von Paris.» (Heinrich Heine)
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Eher Pech hat, wer kein Französisch spricht. Der kann sich einer gewissen, vielleicht eher ungewollten Arroganz seitens des Parisers nicht erwehren, der im Allgemeinen kaum Anstalten macht, sich eines nicht französischen Wortes oder gar englischen – mon dieu, non! – zu bedienen.
Übernachtung Four Seasons Hotel George V: der Klassiker der Grandhotels mit herausragenden «Old-World-Service-Leistungen». Hier zelebriert man Savoir-vivre comme il faut. www.fourseasons.com/paris
Was die Menschen auf der Suche nach der besonderen Magie von Paris noch nie davon abgehalten hat, für eine glückliche Weile an die Seine-Stadt zu gehen. Henry Miller kam das erste Mal mit Ehefrau June in den 1930er Jahren. Wenig später brachte der amerikanische Schriftsteller wie kein anderer die Essenzen eines und seines Pariser Lebens auf den literarischen Punkt, so auch zu sehen in Brassaïs Dokumentation «Henry Miller in Paris». Millers brachial autobiografischen «Stillen Tage in Clichy» sind eine Hymne an das Leben an sich und im Besonderen an Paris, zeichnen eine wilde, gleichfalls unschuldige, brüchige, erotische Gesichtsarchitektur der Stadt im durchweg epikureischen Sinne.
Costes Hotel Szene-Hotel mit komfortablen Zimmern im Stil verschiedener Epochen und liebevoller Diskretion. Très chic! www.hotelcostes.com Restaurants Chez Julien: typisches französisches Bistro, herrliche Lage direkt an der Seine gegenüber der Île Saint-Louis mit sehr guter Küche. www.bistro-dhenri.com Guy Savoy: setzt seit langem Massstäbe in der Kochkunst, 3 Michelin-Sterne und 19 Gault-Millau-Hauben belegen seinen Ruf. www.guysavoy.com
Haute Cuisine mit Weltruf Nicht erst seit der als Chef brillierenden Maus Rémy in «Ratatouille» wissen wir, dass die Franzosen unter geringstem Aufwand, aber mit ausgesuchten und delikat zusammengestellten Ingredienzien die Könige aller Küchenrezepte sind und den Herd zu einem Ort der wahren Kunst erhoben haben. Die Liebe zu ausserordentlichen Gourmet-Kreationen und der weltweit berühmten Haute Cuisine steht hier oft über allem und treibt viele Pariser sogar manchmal zu drastischen Massnahmen in der Einteilung ihres mitunter bescheidenen Budgets: Ein Pariser Tontechniker und seine Frau verschliessen traditionell und konsequent monatlich 50 Euro ihres vergleichsweise schmalen Einkommens in eine dafür bereitstehende Holzschatulle, die genau einmal im Jahr geplündert wird: um sich gegenseitig in den Drei-Sterne-Gourmet-Tempel «Guy Savoy» einladen zu können. Auf gutes Essen und einen guten Wein verzichten, überhaupt auf einen Moment des Genusses, der Schönheit, der Eleganz – nein, dies ist kein Klischee, es ist für den Pariser einfach undenkbar. Das Savoir-vivre lebt!
Bars The Art Room: Nirgendwo trinkt man in Paris glamouröser als hier, und das nicht nur wegen der Goldsplitter im Wodka. Auf drei Ebenen funkelt und glitzert es, was den Schönen und Reichen aus der Fashionszene gefällt. 13 rue Tiquetonne, Paris 75002 Club Silencio: Inhaber ist der Filmregisseur David Lynch, Treffpunkt der Kreativszene von Künstlern und Intellektuellen. Normalsterbliche haben ab Mitternacht Zutritt. www.silencio-club.com Shopping Le 66: an den Champs-Elysées unter gleichnamiger Hausnummer. Schuhe, Accessoires und Prêt-à-porter mit temporären Kunstausstellungen und Musik, sieben Tage die Woche bis 22 Uhr. Total angesagt bei Fashion-Victims. www.le66.fr Montaigne Market: Multi-Brand-Store auf 400 Quadratmeter mit Designern wie Stella McCartney, Marc Jacobs, Zac Posen u.a. www.montaignemarket.com Art Places Neben den «Musts» wie Louvre, Palais d’Orsay oder dem Centre Pompidou lohnen sich das Palais de Tokyo, Hotspot der jungen Kunstszene (www.palaisdetokyo.com), und die Galerien von Thaddaeus Ropac, top Kunst-Location in acht Gebäuden einer ehemaligen Eisenhütte im tollen Marais-Viertel (www.galerieropac.net) sowie die Galerie Ropac Pantin (www.ropacpantin.com) ������������������������������������������������������������������������������ NICE TO KNOW |||||||||||
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Deutschlands Weihnachtsmärkte Tradition und Gemütlichkeit Text: Fabienne Bünzli, Fotos: Deutsche Zentrale für Tourismus
Aus Handwerkermärkten im Mittelalter entwickelten sich die traditionsreichsten Weihnachtsmärkte Deutschlands. Heute flanieren mehrere Millionen Besucher durch die Verkaufsstände an den Weihnachtsmärkten und lassen sich den Tag von allerlei Köstlichkeiten wie Lebkuchen oder gebrannten Mandeln versüssen.
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schon damals über ein spezielleres und breiteres Angebot als gewöhnliche Wochenmärkte: Geröstete Kastanien, Mandeln und Zuckerstangen waren rare Köstlichkeiten und machten den Besuch an den Märkten zu einem besonderen Ereignis. Wo sich jedoch der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands befindet, ist bis heute nicht eindeutig geklärt: Einige Quellen gehen davon aus, dass der älteste Weihnachtsmarkt im Jahre 1310 in München entstand. Andere wiederum vermuten, der Bautzener Wenzelsmarkt – urkundlich erstmals 1384 erwähnt – verfüge über die längste Tradition.
enn es draussen kalt ist, die Schneeflocken wie Federn im Wind tanzen und ein feiner Duft nach Lebkuchen in der Luft liegt, dann ist es wieder so weit: Deutschlands Weihnachtsmärkte laden zum Verweilen ein und versprühen eine weihnächtliche Atmosphäre. Jährlich besuchen Tausende von Gästen Weihnachtsmärkte in ganz Deutschland. Beim Flanieren durch die Stände wird schnell ersichtlich, warum sich die deutschen Weihnachtsmärkte einer so grossen Beliebtheit erfreuen: Funkelnde Lichterketten, festliche Dekorationen mit Tannenzweigen und stimmungsvolle Musik verwandeln die Innenstädte in wahre Wintermärchen. Hier kann man den Alltag hinter sich lassen und sich auf die kommende Weihnachtszeit einstimmen. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Leckereien wie gebrannte Mandeln, Zimtsterne oder Spekulatius versüssen den Besuch am Weihnachtsmarkt und dürfen keinesfalls fehlen.
Nicht nur Handwerker und Kaufleute, sondern auch die Spielwarenindustrie, die im 17. Jahrhundert aufblühte, entdeckten die Weihnachtsmärkte als lukrativen Absatzkanal. Herstellungszentren wie Berchtesgaden, der Thüringer Wald und das Erzgebiet verkauften ihre Spielwaren vorwiegend über Weihnachtsmärkte in Nürnberg, Dresden oder Leipzig. Mit diesem Angebot war ein weiterer Grundstein für eine zunehmende Orientierung der Weihnachtsmärkte am Weihnachtsfest gelegt. Auch der Weihnachtsbaum galt nicht von Anfang an als Symbol für die Weihnachtsmärkte. Der Tannenbaum als weihnachtlicher Schmuck – dieser Brauch bürgerte sich erst im 19. Jahrhundert ein.
Jahrhundertealte Tradition Weihnachtsmärkte weisen in Deutschland eine lange Tradition auf. Die Anfänge dieses Brauchs reichen rund 600 Jahre zurück. Jedoch hat sich der Zweck der Weihnachtsmärkte im Verlaufe der Zeit stark gewandelt. Bereits im 14. Jahrhundert entstand der Brauch, Handwerkern während der Adventszeit die Erlaubnis zu erteilen, auf dem Marktplatz Verkaufsstände zu errichten. Dort konnten sie Waren wie Werkzeuge, Lebensmittel, Wolle oder Feuerholz feilbieten. Daher dienten diese Märkte ursprünglich dazu, die Bürger zu Beginn der kalten Jahreszeit mit Winterwaren zu versorgen. Mit besinnlichem Schlendern durch die Verkaufsstände und Einkaufen von Geschenken hatten die damaligen Weihnachtsmärkte eher wenig zu tun. Jedoch verfügten diese Märkte
Rekordmässige Besucherzahlen Wie beliebt Deutschlands Weihnachtsmärkte sind, belegen die Besucherzahlen. Dabei gilt der Christkindlmarkt in Dortmund mit circa 3,6 Millionen Besuchern als einer der grössten Weihnachtsmärkte. Zu den populärsten und zugleich schönsten Weihnachtsmärkten gehören ausserdem der Stuttgarter Weihnachtsmarkt, der Christkindlmarkt in München und der Striezelmarkt in Dresden. Jährlich verzeichnen sie zwischen 2,5 und 3 Millionen
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für seine «Dresdner Christstollen», die sogenannten «Striezel». Mit der Weihnachtspyramide, die auf dem Altmarkt vor der Kreuzkirche steht, schaffte es der Striezelmarkt 1999 sogar ins Guinness-Buch der Rekorde.
Gäste. Auch über die deutschen Grenzen hinaus hat sich die weihnächtliche Tradition durchgesetzt: Egal ob Wien, Prag, Budapest, Stockholm oder Barcelona – überall gibt es Weihnachtsmärkte. Sogar bis nach Amerika hat sich die Begeisterung für den deutschen Adventsbrauch ausgedehnt.
www.dresden.de
Weihnachtsmärkte, die man unbedingt besucht haben muss:
Exotischer Weihnachtsmarkt Exotik und eine kulinarische Weltreise – die wenigsten würden dies an einem Weihnachtsmarkt vermuten. Doch nicht umsonst gilt der Weihnachtsmarkt in Essen als einer der aussergewöhnlichsten Weihnachtsmärkte Deutschlands: Vom 22. November bis zum 23. Dezember wird hier Traditionelles mit Internationalem verbunden. Neben prächtig geschmückten Tannen, einem Riesenrad und Krippen sorgen Skulpturen aus Afrika, Kunsthandwerk aus Russland sowie aufwändige Figurengruppen aus Kuba für ein breites kulturelles Angebot.
Weihnachtsmarkt in Lübeck Wie schmeckt eigentlich ein Marzipan-Capuccino? Am besten findet man das am Weihnachtsmarkt in Lübeck – auch bekannt als Mekka für Marzipanliebhaber – heraus. Ab dem 26. November bis Ende Dezember verwandelt sich die Hansestadt in einen wahren Weihnachtstraum. Die liebevoll geschmückten Altstadtstrassen bieten dabei eine romantische Kulisse, um gemütlich einen Glühwein zu trinken und sich nach Weihnachtsgeschenken für die Liebsten umzusehen. Ein Highlight ist zudem der Weihnachtsbasar der Konditorei Niederegger: Hier erhalten die Besucher einen einmaligen Einblick in die Marzipanherstellung.
www.weihnachtsmarkt.essen.de
Triberger Weihnachtszauber Ein wahrer Winterzauber erwartet die Besucher vom 25. bis 30. Dezember am Weihnachtsmarkt im baden-württembergischen Triberg. Während dieser Zeit verwandeln 900'000 Lichter Deutschlands höchsten Wasserfall in ein romantisches Weihnachtsmärchen. Zudem verzaubern der bekannte Feuerartist Hannes Schwarz und sein Team den winterlichen Wasserfall mit sensationellen Feuershows in ein beeindruckendes Schauspiel aus Eis und Feuer. Den krönenden Abschluss des Triberger Weihnachtsmarktes bildet ein gigantisches Feuerwerk-Finale.
www.luebecker-weihnachtsmarkt.de
Striezelmarkt Dresden Ursprünglich ein Fleischmarkt und einige Jahrhunderte später einer der traditionsreichsten Weihnachtsmärkte in Deutschland – schon erstaunlich, wie sich der Striezelmarkt in Dresden im Verlauf der Zeit entwickelte. Als einer der ältesten und schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands wird der Striezelmarkt seit 1434 regelmässig im Advent veranstaltet – dieses Jahr schon zum 578. Mal. Weltbekannt ist der Markt dabei
www.triberger-weihnachtszauber.com
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Provence, Alpenhotels und Bella Italia …
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Europa neu entdecken
Die besten Urlaubsadressen für das ganze Jahr
Lust auf ein Wochenende in Paris oder Perm? Kultur, Geschichte, Mode, kulinarische Köstlichkeiten und atemberaubende Architektur – Europa lockt mit so vielen Reichtümern, dass ein Leben dafür kaum ausreicht. Mit der richtigen Anleitung kommt man andererseits schon an einem Wochenende ziemlich weit! Diese aktualisierte, erweiterte Sammlung der berühmten «36 Hours»Reisekolumnen aus der «New York Times» enthält 125 Reisepläne für europäische Kurztrips, mit lockerer Hand geschrieben und schick illustriert. Bekannte Höhepunkte unseres Kontinents, von der Renaissance in Florenz bis zum Flamenco in Sevilla. Und viel Unerwartetes: sizilianische Mumien in ihrem Sonntagsstaat, eine sommerliche Schlittenfahrt auf Madeira oder das Penthouse eines Hotels in Tallinn, in dem der KGB ein Spionagenest unterhielt.
Das Buch «Alpenhotels» präsentiert 29 einzigartige Berghotels in sechs europäischen Ländern für jede Jahreszeit. Diese Häuser sind nicht nur fantastisch gelegen, sondern bieten auch stilvolle Interieurs, eine hervorragende Küche, ausgedehnte Wellnessbereiche sowie vielerlei Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Im Iglu Fondue essen und danach in die Sauna? In Scuol kein Problem! Mit Kind und Kegel verreisen? Das Haus «Hirt» in Bad Gastein ist auf Ihren Nachwuchs bestens vorbereitet. Oder einfach mal so richtig entspannen? Die Therme Vals kann gleich mit einem ganzen Thermalbad aufwarten – entworfen vom Schweizer Stararchitekten Peter Zumthor. Ob gemütlicher Gasthof, moderne Nobelherberge oder altehrwürdiges Grandhotel – für Ihren nächsten Urlaub in den Bergen finden Sie hier garantiert die richtige Unterkunft! Mit Stil!
«The New York Times: 36 Hours – 125 Weekends in Europe», Taschen Verlag
«Alpenhotels. Die besten Urlaubsadressen für das ganze Jahr», Knesebeck Verlag
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Entdecken und Geniessen
La bell'Italia è per sempre
Blühende Lavendelfelder, duftende Kräuter, verwunschene Dörfer, malerische Altstädte, ein unvergleichliches Licht und natürlich hervorragendes Essen – kein Wunder, dass so viele Menschen die Provence lieben. Doch gibt es noch so viel mehr zu entdecken. Rachael McKenna entführt uns auf eine Bilder-Reise, die alle Sinne anspricht. Begleitet werden ihre stimmungsvollen Aufnahmen von Zitaten berühmter Schriftsteller und Rezepten des Sternekochs Jean-André Charial. Ob traditionell, klassisch oder modern – alle Gerichte, die er in seinem preisgekrönten Restaurant «Oustau de Baumanière» kreiert hat, sind in der regionalen provenzalischen Küche fest verankert und machen Lust, den Geschmack der Provence in die eigene Küche zu holen. Oder sich gleich vor Ort vom Duft, von der Landschaft und von der Lebensart inspirieren zu lassen.
Bei einer Reise nach Italien fühlt man sich dem Paradies ganz nahe. Seit Jahrhunderten inspiriert die Schönheit von Venedig, Florenz, Neapel und Rom Schriftsteller, Künstler, Architekten und Händler. Und seit über sechzig Jahren ist Italien eines der weltweit beliebtesten Reise- und Ferienziele. Die Reize Italiens – seine Architektur, seine Landschaften, die Kultur und das fantastische Essen – gehören einfach zum Besten der Welt. Unvergleichlich ist auch das «dolce far niente», die entspannte und lockere italienische Lebensart. Dieser Band führt durch einige der schönsten Orte und Landschaften Italiens, zum Beispiel zum Comer See (Wohnort von George Clooney), nach Venedig und ins Veneto, nach Florenz und in die Toskana, an die atemberaubende Amalfiküste und zu den genauso wunderschönen Äolischen Inseln vor Sizilien.
«Der Geschmack der Provence», Knesebeck Verlag
«Great Escapes Italy», Taschen Verlag
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Gezeiten der Malediven Die Welt in der Welt, die es gar nicht geben kann von Joos K체ndig
Ein orangefarbener Ball zerschmilzt, legt sich in die Wiege des Ozeans. Die Ebene dunkelt sich sanft, spiegelglatt und bes채nftigt. Das Herz pocht, die Erde legt sich zu Schlaf.
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Genussvolle Überforderung Zwanzig Minuten später laufe ich über den Holzsteg hinaus über die Lagune in Richtung Festland. Ich habe mir für diesen Abend einen Platz im Restaurant «The Lighthouse» reservieren lassen. Kulinarik soll hier auf traumhafte Architektur des einheimischen Architekten Mohamed Shafeeq treffen. Ein Rundum-Panorama, wie man es sonst nur von Schiffen auf hoher See kennt, begleitet diesen Abend. Auf der Terrasse nehme ich an einem Tisch direkt am Wasser Platz und entdecke die ersten Fische: Babyhaie! Auf meinen entgeisterten Blick versichert man mir, dass sie völlig zahm seien. Nach dem Champagner zum Apéritif bestelle ich mir als Vorspeise gebratene Jakobsmuscheln auf Papaya, Champagner- und Koriander-Mousseline an einem maledivisch inspirierten Salat mit Palmherzen und frischem Gemüse und als Hauptgang Hummer an einer pikanten Noilly Prat Butter. Von dem aufmerksamen und freundlichen Kellner werde ich beim Wein beraten und entscheide mich für einen leichten Weisswein aus Frankreich. Die Gerichte schmecken vorzüglich und ich fühle mich beinah überfordert ob der zahlreichen Sinneseindrücke.
nwirklich mutet diese Szenerie an. Weisser Sandstrand, türkisblaues Meer, eine leichte Brise und weit und breit kein Geräusch außer dem Rascheln der Palmenblätter im Wind. Dieses paradiesische Fleckchen Erde ist für die nächsten Tage mein zu Hause. Eine eigene Welt entsteht Zurück im Jahre 1973. Der Grundstein für eine etwas andere Welt wird gelegt. Das «Baros Maldives» entsteht. Vor nun beinah 40 Jahren als drittes Resort der Malediven eröffnet, bleibt das Boutique-Resort ein Geheimtipp für anspruchsvolle Gäste. Die Jahre vergehen, die Welt verändert sich, doch das «Baros Maldives» bleibt bestehen. Wie eine gute Erinnerung, fest verankert inmitten des Ozeans. Doch während sich mancher an seine Erinnerungen klammert, erfindet sich das «Baros Maldives» immer wieder neu. Der Pioniergeist der ersten Jahre ist tief verwurzelt. Ich bin nicht das erste Mal auf den Malediven. Doch im Jahr 2012 besuche ich zum ersten Mal das «Baros Maldives». Obwohl es fünfundzwanzig Minuten vom Malé International Airport entfernt, erwartet mich hier eine andere Welt, weit entfernt von der, die ich kenne. Ruhe, Entspannung und eine innere Zufriedenheit breiten sich aus, während ich auf der Terrasse meiner Pool-Wasser-Villa dösend auf den Ozean blinzle. Die Pool-Wasser-Villen sind gerade erst im September entstanden und liegen am äussersten Ende des Holzstegs, der die über dem Meer erbauten Wasser-Villen miteinander verbindet. Die Sonne beginnt im Ozean zu versinken, ein leichter Wind kühlt meine Haut. Ich nehme ein letztes Bad in meinem 26 Quadratmeter grossen Pool, der in diesen Tagen zu meinem Reich gehört. Wie so vieles auf dieser Insel.
Es ist Mitternacht und ich spaziere über die Sandwege durch den alteingewachsenen, üppigen Palmenbestand zurück in meine Villa. Habe ich erwähnt, dass Schuhe auf Baros völlig überflüssig sind? Sind sie. Viel schöner ist es, den Sand zwischen den Zehen zu spüren. Ich freue mich nun auf mein kuscheliges Bett. Und das Geräusch des Meeres, das auf der gerade mal 300 mal 350 Meter kleinen Insel überall präsent ist. Ein letzter Blick in den Sternenhimmel und dann übermannt mich der Schlaf.
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Morgenstund hat Gold im Mund Etwas verknittert schaue ich schon aus der Wäsche, doch mein privater Yogalehrer lächelt mich freundlich an. Es ist kurz vor sechs. Die Nacht war kurz, doch erholsam und dieser Morgen würde einzigartig werden, wurde mir versprochen.
Nach einer Stunde und vielen neuen Eindrücken kehren wir zum Resort zurück. Ich fühle mich tatsächlich wie neu geboren und voller Energie für den Tag. Nach einem leichten Frühstück und einer kurzen Pause entscheide ich mich für eine erste Schnorcheltour am Hausriff. Ein Unterwasserparadies ist das hier, anspruchsvoll und sensibel, wie ich am Nachmittag erfahren soll.
Wir gleiten über das Wasser. Die Nacht hält sich noch knapp am Himmel. Unser Ziel ist eine zum Resort gehörende Sandbank, nur etwa zehn Minuten von der Insel Baros entfernt. Das gemächliche Schaukeln des Bootes lässt mich langsam erwachen. Ich trinke ein Glas kühles Wasser und lausche dem Tuckern des Motors. Ich bin ein wenig nervös, es wird meine erste Yogastunde sein. Plötzlich, wie aus dem Nichts, entdecke ich einen kleinen weissen Fleck im Meer: Wir nähern uns der Sandbank, die auch bei näherer Betrachtung ein weisser Fleck mitten im Indischen Ozean bleibt. Das ist RobinsonCrusoe-Gefühl pur – nur Palmen gibt es hier nicht. Freundlich wird mir die Hand gereicht. Mit etwas wackeligen Beinen steige ich aus dem Boot und wate die letzten Schritte durch das warme Wasser. Mein Yogalehrer lächelt mir aufmunternd zu und sagt: «Ich werde Ihnen alles zeigen, versuchen Sie einfach, mir zu folgen.» Ich nicke bestätigend. Mehr liegt im Moment nicht drin. Der Moment ist überwältigend: Es muss kurz nach sechs Uhr sein und erste Sonnenstrahlen schwappen über den Horizont. Ich höre auf meinen Atem und befinde mich in einem Zustand zwischen Wachsein und Schlaf. Da sitzen wir zu zweit auf einer Sandbank, umgeben von Wasser, fernab der Zivilisation. Und da ist sie wieder: diese ganz andere Welt. Die Yogaübungen wirken beruhigend auf mich, ebenso die magische Ausstrahlung meines indischen Yogalehrers Kurma. Ich fühle mich kraftvoll und wach, und das, obwohl ich den frühen Morgen eigentlich nicht besonders schätze. Die Sonne ist inzwischen am Himmel emporgestiegen und wärmt den Sand unter meinen Füssen.
Zukunft und Jetzt Es ist 15 Uhr, die Sonne lacht seit Stunden auf die Insel herab. Der Sand ist nicht warm, er ist gewaltig heiss. Ohne Flip-Flops würde man eher wie ein Rumpelstielzchen über den Sand hüpfen. Mit einer kleinen Gruppe mache ich mich im ersten EcoDive Centre der Malediven bereit für eine Tauchsafari. In einer kleinen Gruppe steuern wir einen Tauchspot an, den wir nur mit dem Boot erreichen können. Das Hausriff habe ich bereits beim Schnorcheln bestaunt und erkundet und nun zieht es mich in die Tiefe. Ich darf bei meinem «Diving by Design» auf einen ganz speziellen Begleiter zählen. Sepp Zedelmayer ist seit 30 Jahren auf den Malediven unterwegs. Er wird mit mir einen massgeschneiderten Tauchgang durchführen, ein spezielles Angebot im «Baros Maldives», damit jeder Gast genau das bekommt, was er sich von seinem Malediven-Urlaub verspricht. Wir tauchen gemeinsam ab. Das Wasser ist angenehm warm. Sepp zeigt und erklärt mir mit Zeichensprache die faszinierende Unterwasserwelt der Malediven. Die Farbenpracht der Korallen ist atemberaubend und wie die Fische da einfach um uns herumschwimmen, beeindruckt mich immer wieder aufs Neue. Wir sind zu Besuch in einer anderen Welt. Wieder eine Welt, die ich hier neu entdecke. Sepp gibt mir ein Zeichen, doch ich sehe nichts. Fragend schaue ich ihn an. Er führt mich langsam näher an die Stelle,
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die er mir zeigen möchte. Ich bin aufgeregt. Dann sehe ich es. Ein Kopf schaut grimmig aus einem Versteck zwischen zwei Felsen. Mein Herz klopft kräftig. Es ist die erste Muräne, die ich aus nur zwei Meter Entfernung sehe. Hinter uns schwimmt mit langsamen Zügen eine Schildkröte vorbei. Nichts Neues für mich, aber doch immer wieder faszinierend. Wir haben uns vor dem Tauchgang ein Ziel gesetzt. Ich möchte einen Schwarz- oder Weissspitzenhai sehen. Gewährt mir die Natur diesen Wunsch? Das bleibt mein Geheimnis. Zurück auf dem Boot, wird mir unverzüglich die schwere Tauchausrüstung abgenommen. Getränke und Früchteplatten stehen bereit. Ein Tuch wird mir gereicht. Das Boot beschleunigt und nur kurze Zeit später haben wir festen Boden unter den Füssen. Zusammen mit der hauseigenen Meeresbiologin stöbern wir durch die Safarifotos, die wir eben aufgenommen haben. Das «Baros Maldives» sieht es als seine Aufgabe, die Gäste auf die Sensibilität des Ökosystems hinzuweisen. Auf eindrückliche Weise wird das gerade Erlebte mit einem gigantischen Wissen verknüpft. Fasziniert lausche ich, stelle viele Fragen und merke nicht, wie die Zeit vergeht.
||||||||||| NICE TO KNOW ������������������������������������������������������������������������������ «Baros Maldives» im Nord-Malé-Atoll, Mitglied der Small Luxury Hotels, verfügt über 75 grosszügige Villen, davon zehn mit eigenem Pool und 30 auf Stelzen über dem Ozean. Das Resort verbindet gekonnt authentisch maledivischen Stil mit dem Komfort eines Luxusaufenthaltes und hat sich auf einzigartige Weise den Charme eines Inselparadieses bewahrt. Mit drei Restaurants, zwei Bars, einem Spa der Extraklasse und exzellentem Tauchcenter schätzen Ruhesuchende, Gourmets, frisch Verheiratete und neugierige Taucher das Spitzen-Resort «Baros Maldives» gleichermassen. Das Fünf-Sterne-Resort «Baros Maldives» steht schlichtweg für Luxus, Barfuss-Feeling, exzellenten Service und grossartige Taucherlebnisse.
Meine Tage in dieser anderen Welt neigen sich dem Ende zu. Ich bin ein wenig traurig, denn ich könnte hier noch so viel erleben. Gewissheit ist nicht meine Stärke, aber in diesem Moment verspüre ich sie ganz stark – ich werde zurückkehren, vielleicht schon im nächsten Jahr, wenn «Baros» sein 40-jähriges Jubiläum feiert.
Weitere Informationen und aktuelle Angebote unter www.baros.com
Jetzt geniesse ich meinen vorerst letzten Sonnenuntergang, während ich in meinem Pool auf dem Wasser entspanne. Vor mir die Wiege des Ozeans in der Welt, die es gar nicht geben kann.
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SPECIAL SHORTCUTS DESTINATIONS
Travel News I ckt. Des h entde ic s r e fü d ie n uch ickelt, d deutig a tw Treatm in n e e a d p ts n S n tme s-Tre m strafNeu e nd eine ue Trea Wellnes e u n n t e u d ls n a t te a H o -H elt h lfen, de ener r von W eninsula it samtgern he P a m r n e a n d e e M s d e Der Her Spa n, M r Stun ssten ben die d gestre romaöle weniger n A u n it e in n m e M s » halb ha in 60 tlas rap nb mt nur lltag en Body W en Man n. Der « modern in den A ork» nim ie insula Y r e e n e d w fr e e P ie « b N per w sula g. Im ast zu n in ll u n a n n e B n P « a fen Kör m p ge hampio Ents a des n unnöti aillen-C Art der e im Sp d e k e s it ig a m e il w m ld Kopf vo e lt o n To t we urzw ei G m oder t eine k Thai gil sofort b is y b d a a je n u u r schlam M te e s ch Gä portl rnen. Anspru nen die pricht S ens erle n s x ö o d k im b n a nuten in k n u p e ic en eg sK as S k» hing Abnehm unst de ole ist d d Bangko hohe K Metrop pp zum ti n ie e d Geist un im h , e n r c a e h is ich Körp hines rer Ge r c s h e fü n a n e g w Dam Sr n d n a n ls a iere rholu des M essfans der puls e und E rfnisse h n ü ie u d te w R e it bei Fitn o s r B m e e In die ag ed ers an. ine Oas iell auf re-Mass den Alt ist spez ealthca eijing» e e H B is ’s e la n u w e s ls M nin pie ge «The Pe -minüti en» beis . eine 50 re for M t a e en Ölen C lt « lt a . h h ä le See usgew nd bein a u it n m te e it n ssag zugesch apie-Ma ma-ther o r A e ein r Mä e nt s f ü
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Die grĂśsste Suite in St. Moritz Residieren wie die Zaren von Lilly Steffen
Luxus pur auf 386 Quadratmeter mit einem atemberaubenden Panoramablick Ăźber St. Moritz und die Engadiner Bergwelt.
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heute an die glanzvollen Zeiten zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Und bei der Innenausstattung kombinierte Carlo Rampazzi antike Möbel mit moderner Farbenvielfalt und gab so dem Haus seinen ganz eigenen, unkonventionellen Charakter. Viele bestehende Möbelstücke wurden aufgearbeitet und durch neue Stoffe sowie Lackierungen aufgefrischt. Die verschiedenen Materialien Glas, Holz und Stoff fügen sich harmonisch zu einem Gesamteindruck zusammen, der immer wieder durch die Liebe zum Detail des Tessiners überrascht.
as «Carlton Hotel St. Moritz» kann auf eine lange Geschichte zurückblicken: Im Jahr 1913 öffneten sich erstmals die Türen des repräsentativen Gebäudes. An Weihnachten in jenem Jahr empfing das fünfte FünfSterne-Hotel in der schon damals sehr eleganten Feriendestination seine ersten Gäste. Von der Geschichte inspiriert Mündliche Überlieferungen sagen aus, dass das Haus ursprünglich einmal als Sommerresidenz für den russischen Zaren Nicolaj II., Spross der berühmten Romanoff-Dynastie und Enkelsohn des Zaren Alexander II., geplant wurde. Jedoch konnten diese nie abschliessend bestätigt werden. In Wahrheit wurde die Zarengeschichte von einem ehemaligen Besitzer erfunden, um das Interesse der Öffentlichkeit am Haus zu wecken. Heutzutage würde man dies einen genialen PR-Coup nennen, denn die Zarengeschichte hält sich tapfer. Und trotz der Tatsache, dass sie nicht mehr als eine Legende ist, hat Interior Designer Carlo Rampazzi die glamouröse russische Geschichte als künstlerische Inspiration für die Vollrenovierung von 2006 bis 2007 mit einem Augenzwinkern gerne mit aufgenommen.
Herrschaftliches Wohnen mit Panoramablick Mit dem neuen Carlton Penthouse kann das Haus endgültig an die glanzvolle Wintersaison im Jahr 1913 anknüpfen. Das neue Carlton Penthouse präsentiert sich auf der achten Etage des «Carlton Hotel St. Moritz» und bietet mit insgesamt fünf Terrassen einen atemberaubenden Rundblick über St. Moritz und die bezaubernde Engadiner Bergwelt. Mittelpunkt der 386 Quadratmeter grossen Suite, und damit der grössten Suite in St. Moritz, ist das Wohnzimmer mit einem offenen Kamin und einer Panoramafront, die auf den zugefrorenen St. Moritzersee blickt. Integriert sind in diesen offen gestalteten Räumen verschiedene Sitzmöglichkeiten sowie ein Esszimmer und ein Arbeitsbereich mit Bibliothek. Von hier aus gelangt man in die drei grosszügigen, lichtdurchfluteten Schlafzimmer, die alle über ein eigenes Badezimmer verfügen. Eine voll ausgestattete Küche, in der die Küchencrew des «Carlton Hotel» gerne ein privates Abendessen zaubert, rundet das Gesamtangebot ab.
In vielen Details ist zu spüren, dass das 1913 erbaute «Carlton Hotel» von einem denkmalwürdigen historischen Charakter geprägt ist. So erinnern der repräsentative Treppenaufgang, die Stuckverzierungen an den Decken des Ballsaals und die historischen Steinwände an verschiedenen Stellen des Hauses noch
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Luxus bekennt Farbe Exklusivität und Privatsphäre sind die Komponenten des «Carlton Hotel St. Moritz», das vom 14.12.2012 bis zum 01.04.2013 für die Wintersaison 2012/13 geöffnet ist. Das luxuriöse Fünfsternehaus betört alle Sinne mit einer extravaganten Farbenwelt, Kulinarik auf höchstem Niveau und einer Grosszügigkeit, die ihresgleichen sucht.
Das 1200 Quadratmeter grosse Carlton Spa bietet zahlreiche Rückzugsmöglichkeiten zum Entspannen und Durchatmen. Der Wellnessbereich erstreckt sich über drei Etagen und verfügt über sechs verschiedene Behandlungsräume, in denen der Gast mit Blick auf die ausgefallenen Deckenbilder eine Vielzahl an Massagen und Kosmetikbehandlungen geniessen kann. Im untersten Geschoss finden die Gäste eine grosszügige Saunawelt mit Dampfbad, Caldarium, finnischer Sauna und einer Privatsauna für Damen. Für die Abkühlung nach einem entspannenden Saunagang stehen verschiedene Erlebnisduschen, ein Eisbrunnen und ein Kneipppfad im Schnee zur Verfügung. Das Haus bietet zudem ein grosszügiges Schwimm- und Sportbecken, das zur körperlichen Fitness motiviert und als Highlight den Innen- und Aussen-RelaxPool, der für temperaturkonforme Entspannung sorgt.
Esskultur der Spitzenklasse wird im Restaurant «Romanoff» authentisch und ungezwungen zelebriert. Im neuen «Da Vittorio – St.Moritz» dürfen sich Gäste auf die 3-Sterne Michelin Köche Enrico und Roberto Cerea freuen. Für einen leichten Lunch am Mittag oder zum Afternoon Tea ist die grosszügige Sonnenterrasse – die wohl schönste im ganzen Ort – die perfekte Adresse. Salvatore Frequente, der Chefkoch der beiden Restaurants, legt mit seinem Team Wert auf eine schnörkellose Küche, die geprägt ist von einer ausgewogenen, bekömmlichen Esskultur bei vollem Genuss. Die frischen Produkte werden schonungsvoll zubereitet; höchste Qualität und authentische, natürliche Speisen sind eine Selbstverständlichkeit. Das historische Restaurant «Romanoff» bietet klassisches Fine Dining in elegantem Ambiente, während das moderne Restaurant «Tschinè» zum kulinarischen Erlebnis mit mediterranen Spezialitäten in ungezwungener, lockerer Atmosphäre einlädt. Und die «Carlton Bar und Lobby» lädt zum süssen Nichtstun ein – ob nachmittags bei feinster Teekultur oder abends bei einem Glas prickelndem Champagner.
Fazit Ein Aufenthalt im «Carlton Hotel St. Moritz» ist mehr als ein schönes Ferienerlebnis mit den üblichen Annehmlichkeiten. Es bietet seinen Gästen eine ganze neue Erfahrung in Bezug auf Wohlgefühl, Genuss, Luxus und Entspannung.
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Eintauchen in die Welt des Weines IMAGINE verlost unter allen Neu-Abonnenten ein Il Mondo del Vino Special im Hotel Bad Bubendorf für zwei Personen. Stimmen Sie sich mit dem Haus-Apéro an der beliebten BarLounge auf einen unvergesslichen Abend ein. Auf Wunsch folgt anschliessend eine Besichtigung der hauseigenen Weingrotte. In der Osteria TRE, ausgezeichnet mit 15 GaultMillau Punkten und einem Stern Michelin erwartet Sie danach ein Viergang-Gourmetmenü bei Kerzenschein welches von einer auf die Menüfolge abgestimmte Weinreise mit spannenden Aromen und interessanten Informationen begleitet wird. Geniessen Sie die Zweisamkeit in unserem Charming Deluxe Zimmer mit grosszügigem Doppelbett und behaglicher Sofaecke. Der Ausklang bildet am nächsten Morgen ein herzhaftes Frühstück vom Buffet. (Buchbar von Dienstag bis Samstag)
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Ein Schloss am Wörthersee Wohnen wie Könige von Helena Ugrenovic
«Ein Schloss am Wörthersee, am wunderschönen Wörthersee, wo alle Menschen Freunde sind und Rosen blüh’n im Sommerwind. Tiefblauer Himmel, am Strand das Café. Kieselsteinwege, glitzernder See, der Zauber der Berge und Täler umher, die Freude am Leben fällt dir nicht schwer ...»
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Crew zu festgefahren und dem neuen Besitzer gegenüber ablehnend. Der geschäftsführende Direktor Rainer Jansen beobachtet den jungen Inhaber mit Misstrauen, und als Berger eine Werbeaktion plant, die dem spärlich gebuchten Schlosshotel neue Kundschaft bringen soll, versucht Jansen mit allen Mitteln, den neuen Chef zu torpedieren, und so ist es denn ausgerechnet der millionste «Ehrengast», dem ständig kleine Katastrophen widerfahren, sodass Lennie Berger ernsthaft um den Ruf seines Hotels fürchten muss. Die 34 Episoden sind ein Potpourri an Auftritten bekannter Schauspieler, Musiker und Moderatoren aus jener Zeit, und so geben sich Hans Clarin, Drafi Deutscher, Falko, Fritz Eckhardt, Nina Hagen, die früheren Dallas-Stars Linda Gray oder Larry Hagman ein Stelldichein mit Udo Jürgens oder Telly Savalas. Als Roy Black überraschend stirbt, erbt sein Filmsohn Max das Schlosshotel, dessen Leitung seine Exfrau Elke Berger bis zu Max’ Volljährigkeit übernimmt. Was bleibt, ist der Schlossgeist an den Ufern eines blauglitzernden Sees und eine Welt, in der die Probleme zwar nicht wie die Städte aus der Sage in der Tiefe des Wassers verschwinden, doch das Gute immer wieder siegt und Wunder wahr werden. Wie bei Charly Walker.
r ist der grösste See Kärntens und aufgrund seiner klimatischen Lage einer der wärmsten Alpenseen. 19,39 Quadratkilometer Wasseroberfläche liegen in einer Senke zwischen der Hügellandschaft des Klagenfurter Beckens, die zu einem grossen Teil von Gletschern in der Eiszeit geformt wurde. Die Seewanne, die durch Inseln, Halbinseln und unterseeische Schwellen in drei Becken gegliedert ist, reicht von Velden bis Klagenfurt. Ein Schloss am Wörthersee «Der Ehrengast», «Liebesgrüsse aus Venedig», «Zwei Gauner auf Urlaub», «Adel verpflichtet zu nichts» oder «Ein Glatzkopf kommt selten allein» sind die klangvollen Titel des Serien-Quotenhits aus den frühen 90ern. Die deutsche Heimatserie rückte den Wörthersee wieder in den Blick der Allgemeinheit und markierte auch das Comeback des Schlagerstars Roy Black, geborener Gerhard Höllerich und seufzender Sänger der Schlagerhits «Ganz in Weiss» oder «Das Mädchen Carina». In den Achtzigerjahren hatte er unter einer gescheiterten Ehe, Alkohol- und Herzproblemen gelitten, jetzt bugsierte ihn die Rolle des Hotelbesitzers Lennie Berger ins Rampenlicht der Flimmerkisten. Bereits 1968 hatte er mit Uschi Glas den Film «Immer Ärger mit den Paukern» am Wörthersee gedreht, und Uschi Glas ist es auch, die nach Roy Blacks plötzlichem Herztod im Oktober 1991 den führenden Part in der dritten Staffel übernahm. Malerischer Schauplatz und Zentrum der Kulisse ist das verträumte Renaissance-Schloss von Velden, das Gunther Sachs 1990 gekauft hatte.
Charly Walker – vom Tellerwäscher zum Milliardär Karl Wlaschek wird am 4. August 1917 in Wien geboren. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitet er unter dem Pseudonym «Charly Walker» als Pianist und Bandleader. Unter anderem im Schlosshotel Velden. Den Traum vom eigenen Tanzcafé kann er mangels ausreichender finanzieller Mittel nicht verwirklichen. 1953 hat der pfiffige Wlaschek eine famose Geschäftsidee und eröffnet in Wien Margareten eine Parfümerie, die Markenartikel zu Diskontpreisen anbietet. Bereits sieben Jahre später ist seine Firma, die Warenhandel Karl Wlaschek, auf 45 Filialen angewachsen. Warum das Rad neu erfinden, denkt sich der gewiefte Geschäftsmann
Mein Onkel war, und ich bin Leonhard Berger erbt das noble und traditionsreiche Schlosshotel Velden am Wörthersee von seinem Onkel. Für seinen Geschmack ist das Schloss zu traditionsreich, die im Nachlass inbegriffene
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Das zwischen 1590 und 1603 errichtete Schloss Velden war der gesellschaftliche Mittelpunkt der damaligen Zeit.
Einer Sage nach liegen in den Tiefen des WÜrthersees versunkene Städte und Kirchen.
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Zwei Residenzen wurden zu Demonstrationszwecken bereits komplett ausgestattet und möbliert.
Die hochwertigen Bodenbeläge und italienischen Sanitärgegenstände sind von edelster Qualität.
Im Rahmen des Möglichen ist die Innengestaltung vom künftigen Residenten frei gestaltbar.
Luxus pur und edles Design in allen Räumen.
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Die Residenzen Schloss Velden sind harmonisch in den Schlossgarten eingebettet.
Der Schatz am Wörthersee Der Traum von Karl Wlaschek ist zur ersten Adresse an Österreichs Wörthersee geworden und die Residenzen Schloss Velden, das zu den Leading Hotels of the World gehört, sind ein begehrter Leckerbissen für betuchte Investoren und Käufer. Die klimabegünstigte Gegend mit nahezu unbegrenzten Freizeitmöglichkeiten eignet sich besonders als Zweit- oder Feriendomizil. Die österreichische Riviera, wie die Gegend auch genannt wird, ist eine der schönsten Seelandschaften Österreichs. Das glasklare Wasser des Wörthersees und die Kulisse der Berge sind ein Eldorado für Wasserbegeisterte, die durch das schöne Wetter, das bis in den Oktober hinein anhält, voll auf ihre Kosten kommen. Baden, Tauchen, Segeln, Rudern, ausgedehnte Spaziergänge unter goldenen Baumkronen am glitzernden Ufer und kulinarische Highlights verwöhnen die Herzen sowohl von Natur- als auch von Gourmetliebhabern. Wer auf den Adrenalin-Kick dennoch nicht verzichten möchte, findet beim Wildwasser-Rafting, Canyoning oder Wasserski den nötigen Push-up.
und adaptiert das Geschäftskonzept auf den Lebensmittelhandel, führt das Selbstbedienungssystem ein und nennt seine Filialen ab 1961 «BILLA» – Billiger Laden. In den 1990er Jahren expandiert Eurobilla ins Ausland und Wlaschek verkauft sechs Jahre später seinen unter der BML Vermögensverwaltung AG (Billa-Gruppe) firmierenden Konzern für 1,1 Milliarden Euro an die deutsche Rewe-Gruppe. Der heute 95-Jährige konzentriert sich nach dem Verkauf der Discounter-Kette auf Immobilien und ist heute einer der grössten privaten Immobilien-Investoren Österreichs. Mit einem geschätzten Vermögen von mehr als vier Milliarden Euro gilt er als zweitreichster Mann des Landes. Ihm gehören über 100 Gebäude, einige davon in der Wiener Innenstadt, wo er mehrere Palais und auch die Wiener Börse besitzt. Der Lebenstraum Auf die Frage nach den goldenen Regeln für seinen Erfolg antwortet Karl Wlaschek in einem Interview: «Keine Aktien kaufen. Sparsamkeit. Handschlagqualität. Und keine Partner. 90 Prozent meiner Entscheidungen waren sicher gut gewesen, aber ich habe natürlich auch Blödsinn gemacht. Es ist ein gutes Gefühl, wenn man das kaufen kann, wo man früher gearbeitet hat, einmal gesessen ist und fast nichts gehabt hat.» Als Charly Walker 1953 im damaligen Schlosshotel Velden in der Piano-Bar die gutbetuchten Gäste mit klangvollen Tönen aus dem Flügel unterhält, ahnt er nicht, dass er 58 Jahre später der Besitzer des märchenhaften Schlosses sein wird, in das und dessen Lebensgefühl er sich verliebt hatte. Heute ist er ein Immobilien-Tycoon und Selfmade-Milliardär, der sich täglich über circa 200’000 Euro Mieteinnahmen freuen darf. «Beim Gschäft bin i guad, bei de Weiber bin i a Depp.» Den legendären Spruch des rüstigen 95-Jährigen nimmt ihm keiner trotz dessen drei Scheidungen ab. Am 14. April 2012 heiratet der legendäre BILLA-Gründer und geniale Geschäftsmann seine Lebensgefährtin Friederike Schenk.
Residieren, wo andere Urlaub machen Die Residenzen Schloss Velden machen es möglich. Die exklusiven Appartements mit ihrem styhlishen, edlen, aber sachlichen Erscheinungsbild in Sandstein, schliessen sich direkt an das berühmte Schlosshotel am Wörthersee an und sind zudem ein aussergewöhnlicher Zweitwohnsitz mit exklusivem Ambiente und attraktiven Serviceleistungen. In prominenter Umgebung, und das nicht nur allein wegen des berühmten Schlosses Velden, residiert man hier in einmaliger Lage abgeschieden und doch nah am Geschehen. Die zwischen 125 und 150 Quadratmeter grossen Appartements sind eingebettet in den knapp sieben Hektar grossen Schlosspark. Eine prominente Käuferin einer der Residenzen ist das ehemalige Model und die Exfrau von Paul McCartney, Heather Mills.
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