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GESCHÄFTSFÜHRER*IN BASEL 03-26

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HERBST 2026

KOLUMNEN CHRISTOPH BUSER FRANK LINHART MIQUEL DEL RÍO KARIN VALLONE BOULEVARD VOGEL

WENN BASEL DIE WELT EMPFÄNGT 15 JAHRE LONGINES CHI CLASSICS BASEL

GUT HÖREN, BESSER LEBEN HÖRAKUSTIKMEISTER MIKE SONNENBERG ERZÄHLT

«GASTRONOMIE IST FÜR UNS MEHR ALS GUTES ESSEN!» PASTA KÖNIG STEHT FÜR ITALIENISCHEN GENUSS UND HAUSGEMACHTE PASTA

MARIO HOTTIGER TRAGWERK AG


Ein Studium voller Perspektiven Tauche ein in die Welt der pharmazeutischen Wissenschaften

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LIEBE LESER*INNEN, die Freiluftsaison in der Region ist durch und durch eine Zeit zum Erleben, denn der Sommer hat eine ganz besondere Fähigkeit: Er bringt Menschen zusammen. Die Tage sind länger, die Abende angenehm warm und das Leben verlagert sich nach draussen. Plätze, Parks, Wanderwege und Dorfzentren werden zu Begegnungsorten, an denen gelacht und gefeiert wird und man gemeinsam unvergessliche Momente erlebt. Mit dieser Ausgabe zur ausklingenden Sommerzeit möchten wir Ihnen Lust machen, genau diese Momente in schöner Erinnerung zu behalten. Doch unsere Region zeigt sich auch noch in den kommenden Wochen von ihrer lebendigsten Seite. Das eine oder andere traditionelle Dorf- oder Quartierfest, stimmungsvolle Open-Air-Konzerte, bunte Märkte, Sportveranstaltungen oder kulturelle Highlights stehen noch an – der Veranstaltungskalender ist so vielfältig wie die Menschen, die ihn mit Engagement und Leidenschaft gestalten. Hinter jedem Event stehen Vereine, Ehrenamtliche und Organisatoren, die mit unermüdlichem Einsatz dafür sorgen, dass Gemeinschaft erlebbar wird. Ihnen gilt unser besonderer Dank. Die Ferienzeit ist zwar für die meisten von uns bereits vorbei, aber dadurch, dass wir den Alltag für einen Moment hinter uns lassen konnten, schwingt der Erholungseffekt noch einige Zeit nach. Mit Energie können nun schöne Erlebnisse direkt vor der Haustür erkundet werden: beim Wandern durch idyllische Landschaften, auf abwechslungsreichen Velotouren, bei einem Sprung ins kühle Nass oder bei einem gemütlichen Picknick mit Familie und Freunden. Wer mit offenen Augen unterwegs ist, entdeckt immer wieder neue Lieblingsorte. In dieser Ausgabe finden Sie zahlreiche Anregungen für Ausflüge, Freizeitaktivitäten und Veranstaltungen, die die Sommerzeit bereichern. Vielleicht lassen Sie sich inspirieren, um Neues auszuprobieren oder Bekanntes aus einer anderen Perspektive zu erleben. Denn oft entstehen die schönsten Erinnerungen ganz spontan: bei einem lauen Sommerabend auf dem Marktplatz, einem Konzert unter freiem Himmel oder einer Wanderung mit weitem Blick über die Landschaft. Nutzen wir diese besondere Jahreszeit, um gemeinsam Zeit zu verbringen, die Natur zu geniessen und unsere Heimat mit all ihren Facetten neu zu entdecken. Der Sommer schenkt uns Gelegenheit, innezuhalten, aufzutanken und das Leben im Freien zu feiern. Viel Freude beim Lesen dieser Ausgabe und einen wunderbaren Spätsommer!

BARD - ERLEBNISWELT IN MÜNCHENSTEIN Mit individuellen Schränken, Küchen, Bädern und Büroeinrichtungen erfüllt der Münchensteiner Möbelhersteller seit 70 Jahren individuelle Wohnträume. Einen erstklassigen Überblick über die unzähligen Möglichkeiten verschafft die Ausstellung auf über 1000 Quadratmetern. Sie ist von Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr und von 13.30 bis 17.00 Uhr (freitags bis 16.30 Uhr) geöffnet, am Samstag durchgehend von 10.00 bis 16.00 Uhr. Weitere Termine nach Vereinbarung. Besuchen Sie unsere neue Website: www.bard.ch

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INHALT

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AKTUELL SICHERHEIT SCHAFFT FREIRAUM

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Tragwerk AG – Rundum gut beraten

BAUEN & WOHNEN FARBE ALS GESTALTUNGSELEMENT

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Wie moderne Lacke und Farben das Wohnen verändern WO AUS DEM BADEZIMMER EIN LEBENSRAUM WIRD

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Brombacher Design trifft auf italienische Designkunst SOLARENERGIE IN DER SCHWEIZ

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Schlüsseltechnologie für die Energiezukunft

IMMOBILIEN

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KI UND DIGITALISIERUNG IN DER

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BAU- UND IMMOBILIENBRANCHE Vom digitalen Plan zur intelligenten Immobilie

GESCHÄFTSFÜHRER*IN EMPFIEHLT TRADITION TRIFFT TOURISMUS

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Basel Tourismus und Jakob’s Leckerly machen Tradition erlebbar «GASTRONOMIE IST FÜR UNS MEHR ALS GUTES ESSEN!» 36

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Pasta König steht für italienischen Genuss und hausgemachte Pasta HELFEN BEWEGT

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IVB seit 1932 im Dienst von Menschen mit Behinderungen MIT KOMPETENZ UND WEITBLICK AN DIE SPITZE

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Allianz-Generalagentur Basel KI, DIE IM UNTERNEHMEN WIRKUNG ERZIELT

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Wie Opacc Innovation dort einsetzt, wo sie wirkt STANDORTWECHSEL PROFESSIONELL GEPLANT

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Jost Umzugs AG realisiert Firmenumzüge mit System und Erfahrung ENTSORGUNG LEICHT GEMACHT!

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Jost Mulden & Recycling AG sorgt für nachhaltige Entsorgung

AUTO & MOTO DER NERVENKITZEL DES OFFENEN FAHRENS

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Faszinierende Cabriolets für puren Fahrgenuss

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GESCHÄFTSFÜHRER*IN BASEL HERBST 2026

in der Region Basel

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BEGEGNUNGEN NICHT NUR FÜR PFERDESPORTBEGEISTERTE. DIE FASZINATION DES PFERDESPORTS. FEI WORLD CUP JUMPING | DRESSAGE TM

07.–10. JANUAR 2027 ST. JAKOBSHALLE chi-classics-basel.com

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INHALT

SPORT & FREIZEIT WENN GRENZEN VERSCHWINDEN

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Der slowUp Basel-Dreiland macht die Region erlebbar WENN BASEL DIE WELT EMPFÄNGT

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15 Jahre LONGINES CHI CLASSICS BASEL prägen den Standort Basel

EVENTS & LIFESTYLE

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ORIENTIERUNG FÜR DIE ARBEITSWELT VON MORGEN

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Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse 2026

GESUNDHEIT GUT HÖREN, BESSER LEBEN

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Ein Hörakustikmeister erzählt ERFAHRUNG SCHAFFT ZUKUNFT

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Führungskräfte als Mentor*innen ARZNEIPFLANZEN ZWISCHEN TRADITION UND MEDIZIN

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Wiedereröffnung des Arzneipflanzengartens der Merian Gärten WEICHEN FÜR DIE ZUKUNFT GESTELLT

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LABOMATIC-Systems AG regelt die CEO-Nachfolge

BEAUTY & FASHION «MISE EN SCÈNE»

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Eine Ausstellung über die Kunst der Modefotografie

KOLUMNEN

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MIQUEL DEL RÍO

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CHRISTOPH BUSER

30

FRANK LINHART

38

BOULEVARD VOGEL

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KARIN VALLONE

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VOM 20. DEZEMBER 2025 BIS ZUM 2. MÄRZ 2026

er nd große Kind Kleine Autos u


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AKTUELL

Mario Hottiger und Melanie Marty stehen gemeinsam für Tragwerk Versicherungen.

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AKTUELL

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SICHERHEIT SCHAFFT FREIRAUM TRAGWERK AG – RUNDUM GUT BERATEN

Ob Cyberangriffe, Fachkräftemangel, steigende Kosten oder die Frage nach der richtigen Vorsorge: Unternehmen und Privatpersonen sehen sich mit einer zunehmend komplexen Risiko­landschaft konfrontiert. Die Tragwerk AG mit Sitz in Reinach setzt ihre Intensionen auf persönliche und unabhängige Beratung. Im Gespräch erklärt CEO Mario Hottiger, weshalb gerade KMU eine individuelle Absicherung brauchen, was sich durch die Digitalisierung verändert und warum Vertrauen auch in Zukunft die wichtigste Währung der Versicherungsbranche bleibt. Interviewpartner: Mario Hottiger Autorin: Gabriela Röthlisberger

GESCHÄFTSFÜHRER*IN BASEL: Herr Hottiger, Tragwerk wurde vor fünf Jahren gegründet und ist dementsprechend ein relativ junges Unternehmen. Was war die Idee hinter der Gründung – und welche Lücke wollten Sie im Versicherungsmarkt schliessen? MARIO HOTTIGER: Wir wollten Beratung neu denken. Versicherungen, Vorsorge oder Finanzierungen sind für viele Menschen und Unternehmen komplexe Themen. Gleichzeitig haben wir festgestellt, dass häufig Produkte im Vordergrund stehen und weniger die tatsächlichen Bedürfnisse des Kunden. Unser Anspruch ist deshalb, zuerst genau hinzuschauen: Wo steht ein Unternehmen oder eine Privatperson, welche Risiken bestehen und welche Lösungen sind wirklich sinnvoll? Da­

raus entsteht eine langfristige Partnerschaft statt einfach einer einzelnen Versicherung.

Sie sprechen von unabhängiger Beratung. Was bedeutet das für eine Kundin oder einen Kunden konkret? Unabhängigkeit bedeutet für uns, dass wir nicht einfach ein bestimmtes Produkt anbieten wollen, sondern die passende Lösung suchen. Wir vergleichen verschiedene Anbieter und Angebote miteinander, aber schlussendlich entscheidet der Kunde selbst, welche unserer Empfehlungen zu seiner Situation passt. Wichtig ist dabei Transparenz. Der Kunde soll verstehen, weshalb er etwas abschliesst – und genauso, weshalb eine bestimmte Versicherung vielleicht gar nicht notwendig ist.

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AKTUELL

Versicherungen gelten füre viele Menschen als kompliziert und unübersichtlich. Wie schaffen Sie es, dieses Thema verständlich zu vermitteln? Indem wir versuchen, möglichst wenig Fachsprache zu verwenden. Am Ende geht es um eine einfache Frage: Was passiert, wenn etwas schiefgeht? Was bedeutet das finanziell für mich oder mein Unternehmen? Wir übersetzen komplexe Versicherungsbedingungen in konkrete Situationen aus dem Alltag. Gute Beratung bedeutet für mich, dass der Kunde nach einem Gespräch mehr Klarheit hat als vorher.

Tragwerk betreut viele Unternehmen und KMU. Welche Risiken werden von Unternehmerinnen und Unternehmern am häufigsten unterschätzt? Ein häufiges Thema ist die Abhängigkeit von einzelnen Personen. Gerade bei kleineren Unternehmen kann der Ausfall einer Schlüsselperson erhebliche Folgen haben. Auch Cyberrisiken werden teilweise noch unterschätzt. Und bei der Vorsorge gibt es immer wieder Situationen, in denen Unternehmen zwar gut versichert sind, sie ihre Vorsorgelösungen aber nicht regelmässig überprüfen. Dabei verändern sich Unternehmen ständig  – und die Absicherung sollte sich entsprechend mitentwickeln.

Die Region Basel ist geprägt von KMU, Industrie, Pharma und international tätigen Unternehmen. Welche besonderen Bedürfnisse beobachten Sie hier? Die Region ist wirtschaftlich sehr vielfältig. Wir haben klassische KMU, Start-ups, international tätige Unternehmen und eine starke Life-Science- und Pharmaindustrie. Entsprechend unterschiedlich sind die Anforderungen. Ein kleiner Gewerbebetrieb braucht eine andere Absicherung als ein Unternehmen mit internationalen Lieferketten oder komplexen Haftungsrisiken. Gerade diese Vielfalt macht den Wirtschaftsraum Basel für uns spannend. Durch unser Netzwerk weitet sich unser Betätigungsfeld aber auch über die Nordwestschweiz hinaus – zahlreiche Klientinnen und Klienten sind aus dem Raum Zürich. Unter dem Strich gibt es kaum eine Branche, die nicht von uns betreut wird.

Künstliche Intelligenz, Cyberangriffe und wirtschaftliche Unsicherheiten verändern die Risikolandschaft. Welche Risiken werden Unternehmen künftig stärker beschäftigen? Cyberrisiken werden sicher weiter an Bedeutung gewinnen. Gleichzeitig verändert künstliche Intelligenz viele Geschäftsprozesse – und damit entstehen neue Chancen, aber auch neue Haftungs- und Sicherheitsfragen. Dazu kommen geopolitische Entwicklungen, Lieferketten und der Fachkräftemangel. Versicherungen können nicht jedes Problem lösen. Aber sie können dazu beitragen, die finanziellen Folgen bestimmter Risiken abzufedern. Entscheidend ist deshalb, Risiken frühzeitig zu erkennen.

Welche Bedeutung hat das Case-Management für die Tragwerk AG, und welchen konkreten Mehrwert bietet es für Kundinnen und Kunden? Case-Management wird für uns immer wichtiger, weil es darum geht, Versicherte in schwierigen Situationen individuell zu begleiten. Hier ist Prophylaxe gefragt. Unser Ziel ist es, die Ursache des Problems frühzeitig zu erkennen, damit die Risikofaktoren minimiert werden können und dadurch die Prämien längerfristig nicht steigen.

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Dabei ist eine persönliche Betreuung besonders wichtig. Wir versuchen, die verschiedenen Beteiligten – zum Beispiel Versicherte, Arbeitgeber, Ärzte oder andere Fachstellen – möglichst gut miteinander zu koordinieren. So können wir dazu beitragen, dass Menschen nach einem Unfall oder einer längeren Krankheit möglichst schnell wieder in den Arbeitsalltag zurückkehren können. Für uns ist Case-Management deshalb nicht nur eine administrative Aufgabe, sondern vor allem eine Form der persönlichen Unterstützung und Kundenbetreuung.

Tragwerk bietet neben Versicherungen auch Vorsorge und Hypotheken an. Warum dieser ganzheitliche Ansatz? Weil diese Themen häufig miteinander verbunden sind. Unser Ziel ist, dass unsere Kundschaft mehr Freizeit generieren kann und wir uns um derart zeitraubende Angelegenheiten kümmern. Wenn jemand ein Unternehmen aufbaut, eine Immobilie kauft oder seine Vorsorge plant, spielen verschiedene finanzielle Entscheidungen zusammen. Wir wollen diese Zusammenhänge sichtbar machen und unserer Kundschaft eine kompetente Anlaufstelle für unterschiedliche Fragen sein.

Steigende Personalkosten stellen viele Schweizer Unternehmen vor Herausforderungen – wie begegnet die Tragwerk  AG dieser Entwicklung? Steigende Personalkosten sind aktuell ein wichtiges Thema. Gerade in der Versicherungsbranche sind gut ausgebildete und qualifizierte Mitarbeitende sehr wichtig, und entsprechend müssen wir auch attraktive Arbeitsbedingungen bieten. Gleichzeitig bedeutet ein höherer Personalaufwand, dass wir unsere Prozesse möglichst effizient gestalten müssen. Digitalisierung und neue Technologien können dabei helfen, administrative Aufgaben zu vereinfachen und Mitarbeitende zu entlasten. Wichtig ist für uns aber, dass die persönliche Beratung und der Kontakt zu unseren Kundinnen und Kunden nicht verloren gehen. Wir sehen steigende Personalkosten deshalb nicht nur als Belastung, sondern auch als Investition in unsere Mitarbeitenden. Gut ausgebildete und motivierte Mitarbeitende sind letztlich ein wichtiger Faktor für die Qualität unserer Dienstleistungen und für die langfristige Entwicklung des Unternehmens.

Die Versicherungsbranche wird immer digitaler. Wie viel Digitalisierung verträgt ein Geschäft, das auf Vertrauen und persönlichen Beziehungen basiert? Sehr viel – solange die Digitalisierung den Menschen unterstützt und nicht ersetzt. Digitale Prozesse können vieles einfacher und schneller machen. Für uns bleibt aber das persönliche Gespräch zentral, denn nur so können massgeschneiderte Lösungen gefunden werden. Wenn es um die Absicherung eines Unternehmens, die eigene Vorsorge oder eine grössere Investition geht, möchten die meisten Menschen mit jemandem sprechen, der ihre Situation kennt und Verantwortung übernimmt.

Was macht für Sie eine gute Unternehmenskultur aus? Vertrauen, Eigenverantwortung, offene Kommunikation, eine Prise Humor und eine respektvolle, flache Hierarchie. Zuhören hat bei uns oberste Priorität. Gleichzeitig ist uns der Austausch im Team wichtig, weshalb wir in regelmässigen Abständen gemeinsame Freizeitaktivitäten unternehmen und Events veranstalten. Eine gute Unternehmenskultur entsteht für mich nicht durch schöne Worte, sondern dadurch, wie man miteinander umgeht – gerade dann, wenn es einmal schwierig wird.


AKTUELL

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Das Team von Tragwerk Versicherungen steht für persönliche Beratung, Engagement und starke Lösungen.

Die Tragwerk AG setzt offenbar stark auf junge Talente und gibt Nachwuchskräften früh Verantwortung. Wie sieht Ihre Strategie zur Nachwuchsförderung konkret aus, und welche Möglichkeiten bieten Sie jungen Mitarbeitenden, sich nach einem Praktikum oder der Ausbildung langfristig im Unternehmen weiterzuentwickeln? In unserer Branche ist Nachwuchsförderung sehr wichtig und ebenso ein markanter Bestandteil unserer Geschäftspolitik. Für eine den Talenten entsprechende individuelle Förderung nehmen wir uns viel Zeit und folgen dabei keinem Schema  F. Wir möchten jungen Menschen nicht nur einen Einstieg in die Versicherungsbranche ermöglichen, sondern ihnen auch die Chance geben, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. Deshalb binden wir unsere Nachwuchskräfte möglichst früh in den Arbeitsalltag ein und übertragen ihnen – ihrem Ausbildungsstand entsprechend – eigene Aufgaben und Verantwortung. Ein harmonisch agierendes Team ist sehr bedeutend – junge Mitarbeitende müssen unbedingt zum Teamspirit beitragen. Sie sollen verschiedene Bereiche kennenlernen und verstehen, wie die einzelnen Prozesse zusammenspielen.

Gleichzeitig stehen ihnen erfahrene Kolleginnen und Kollegen als Ansprechpartner zur Seite. Nach einer erfolgreichen Ausbildung oder einem Praktikum prüfen wir gerne gemeinsam, welche Entwicklungsmöglichkeiten sich innerhalb des Unternehmens ergeben. Unser Ziel ist es, gute Nachwuchskräfte möglichst langfristig zu fördern und ihnen Perspektiven bei Tragwerk zu bieten.

Welche konkreten Erfahrungen haben Sie damit gemacht, Nachwuchskräfte früh ins Tagesgeschäft einzubinden und ihnen Verantwortung zu übertragen? Junge Mitarbeitende sind meistens besonders motiviert, wenn sie merken, dass sie wirklich gebraucht werden und ihre Arbeit etwas bewirkt. Deshalb versuchen wir, ihnen nicht nur Routineaufgaben zu geben, sondern ihnen auch eigene Aufgabenbereiche zu übertragen. Natürlich begleiten wir sie dabei und sind jederzeit für Fragen da. Wenn beispielsweise ein Praktikant sagt, der Tag wäre wie im Flug vergangen, bestätigt uns dies, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Gleichzeitig bringen junge Leute oft neue Ideen und eine andere Sichtweise mit – und davon profitieren auch wir als Unternehmen.

Wenn wir in fünf Jahren wieder miteinander sprechen: Wo soll Tragwerk dann stehen – und wofür soll Ihr Unternehmen in der Region Basel bekannt sein? Als Unternehmen, welches so personenbezogen ist, möchten wir eine Basis schaffen, von der sich alle weiterentwickeln können. Wir streben langjährige Mitarbeitende sowie eine konstante Kundschaft an – gleichzeitig wollen wir ein verlässlicher Partner für die Menschen und Unternehmen in der Region sein. Wenn Kundinnen und Kunden in fünf Jahren sagen, «bei Tragwerk werde ich wirklich verstanden und gut beraten», dann haben wir viel erreicht.

TRAGWERK AG Pfeffingerstrasse 19, CH-4153 Reinach Telefon +41 (0) 61 561 81 10 info@tragwerk-versicherungen.ch www.tragwerk-versicherungen.ch

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BAUEN / WOHNEN


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BAUEN & WOHNEN

FARBE ALS GESTALTUNGSELEMENT WIE MODERNE LACKE UND FARBEN DAS WOHNEN VERÄNDERN Farben beeinflussen Räume stärker als jedes andere Gestaltungselement. Sie schaffen Atmosphäre, strukturieren Architektur, verändern Proportionen und wirken unmittelbar auf das Wohlbefinden der Bewohner. In der modernen Wohnarchitektur der Schweiz gewinnt der bewusste Einsatz von Farben und Lacken deshalb zunehmend an Bedeutung. Während früher vor allem neutrale Töne dominierten, setzen Architektur- wie auch Innenarchitekturbüros und Bauherrschaften heute gezielt auf differenzierte Farbkonzepte, nachhaltige Materialien und hochwertige Oberflächen. Autorin: Gabriela Röthlisberger GESCHÄFTSFÜHRER*IN BASEL HERBST 2026


BAUEN & WOHNEN

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arben sprechen Menschen emotional an: Helle Töne wie Creme, Sand oder warmes Weiss vermitteln Offenheit und Ruhe, während dunklere Nuancen wie Anthrazit, Tannengrün oder Tief blau Eleganz und Geborgenheit erzeugen. Besonders im Wohnungsbau zeigt sich, dass Farbgestaltung längst nicht mehr nur dekorativen Charakter besitzt, sondern integraler Bestandteil eines architektonischen Gesamtkonzepts geworden ist. Dabei spielt auch das natürliche Licht eine entscheidende Rolle. In der Schweiz, wo grosse Fensterflächen und offene Grundrisse zunehmend Standard sind, verändert sich die Wirkung einer Farbe je nach Tageszeit erheblich. Ein warmer Grauton kann am Morgen kühl erscheinen und am Abend eine beinahe wohnliche Wärme entwickeln.

Eine professionelle Farbplanung berücksichtigt deshalb sowohl die Lichtverhältnisse als auch die Nutzung der Räume.

LACKE ALS FUNKTIONALE OBERFLÄCHEN Neben der gestalterischen Wirkung erfüllen moderne Lacke heute zahlreiche funktionale Anforderungen. Sie schützen Oberflächen vor Feuchtigkeit, UV-Strahlung, mechanischer Beanspruchung oder Schmutz. Besonders im Innenausbau kommen hochwertige Lacke bei Türen, Küchenfronten, Einbaumöbeln oder Treppen zum Einsatz. Im Aussenbereich müssen Beschichtungen deutlich höheren Belastungen standhalten. Fassaden, Holzbauteile und Metallkonstruktionen sind ganzjährig Temperaturschwankungen, Niederschlag

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und Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Innovative Lacktechnologien ermöglichen heute langlebige Oberflächen mit hoher Widerstandsfähigkeit und gleichzeitig geringer Umweltbelastung. Vor allem wasserbasierte Lacke haben in den vergangenen Jahren grosse Fortschritte gemacht. Sie enthalten deutlich weniger Lösungsmittel als klassische Produkte und verbessern sowohl die Raumluftqualität als auch die Umweltbilanz eines Gebäudes. Für nachhaltige Bauprojekte und Minergie-zertifizierte Gebäude sind emissionsarme Produkte inzwischen nahezu Standard.

DER TREND ZU NATÜRLICHEN FARBTÖNEN Im aktuellen Schweizer Wohnbau zeigt sich eine signifikante Hinwendung

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BAUEN & WOHNEN

zu natürlichen und erdigen Farbwelten. Terracotta, Lehmfarben, warme Beigeund Brauntöne oder gedeckte Grüntöne orientieren sich an natürlichen Materialien wie Holz, Stein oder Ton. Diese Farbigkeit harmoniert besonders gut mit dem Wunsch nach wohnlicher Reduktion und zeitloser Gestaltung. Gleichzeitig gewinnen mineralische Farben und Kalkputze an Popularität. Sie erzeugen lebendige Oberflächen mit subtilen Strukturen und verleihen Innenräumen eine authentische, beinahe hand-

werkliche Wirkung. Anders als industriell perfekte Oberflächen dürfen diese Materialien kleine Un-regelmäs-sigkeiten zeigen – ein Trend, der sich bewusst von sterilen Hochglanzoptiken entfernt. Auch matte Lacke erleben derzeit eine Renaissance. Während glänzende Oberflächen lange als Ausdruck moderner Eleganz galten, bevorzugen viele Bauherren heute samtige, zurückhaltende Oberflächen mit weicher Lichtreflexion. Matte Beschichtungen wirken hochwertig und schaffen eine ruhige Raumwirkung.

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NACHHALTIGKEIT ENTSCHEIDET Die Anforderungen an nachhaltiges Bauen betreffen zunehmend auch Farben und Lacke. Bauherren achten verstärkt auf Inhaltsstoffe, Emissionswerte und Recyclingfähigkeit. Die Hersteller reagieren darauf mit innovativen Produkten auf biologischer Basis oder mit besonders niedrigen VOC-Werten (Volatile Organic Compounds), eine Bezeichnung für flüchtige organische Verbindungen in der Luft, beispielsweise aus Farben oder Möbeln.


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Neben gesundheitlichen Aspekten spielt die Langlebigkeit eine zentrale Rolle. Hochwertige Beschichtungen verlängern die Lebensdauer von Materialien und reduzieren den Renovationsaufwand erheblich. Gerade im mehrgeschossigen Wohnbau oder bei öffentlichen Gebäuden ist dies wirtschaftlich wie ökologisch relevant. Auch traditionelle Materialien erleben in diesem Zusammenhang eine Wiederentdeckung. Naturfarben auf Basis von Lehm, Kalk oder Silikat bieten gute bauphysikalische Eigenschaften und regulieren teilweise sogar die Feuchtigkeit im Raum. Besonders bei Sanierungen historischer Gebäude kommen solche Produkte häufig zum Einsatz.

FARBE ALS TEIL MODERNER ARCHITEKTUR Die Architektur selbst wird zunehmend mutiger im Umgang mit Farbe. Während Fassaden in der Vergangenheit oft zurückhaltend gestaltet wurden, setzen zeitgenössische Projekte gezielt farbliche Akzente. Farbige Metallfassaden, lasierte Holzoberflächen oder pigmentierte Sichtbeton-elemente verleihen Gebäuden eine eigene Identität. Im Innenraum dient Farbe zudem immer häufiger der Orientierung und Zonierung. Offene Wohnbereiche können durch unterschiedliche Farbstimmungen gegliedert werden, ohne dass zusätzliche Wände notwendig sind. Besonders in verdichteten urbanen Wohnformen schafft

dies Struktur und Atmosphäre zugleich. Digitale Planungstechnologien unterstützen diesen Prozess zusätzlich. Visualisierungen ermöglichen heute eine präzise Simulation von Farbstimmungen bereits in frühen Projektphasen. Dadurch können Bauherrschaft und Planer unterschiedliche Varianten realitätsnah beurteilen und besser aufeinander abstimmen. Letztendlich lässt sich zusammenfassen: Farben und Lacke sind weit mehr als dekorative Oberflächen. Sie prägen Architektur emotional, funktional und

Bannhollenweg 16 4143 Dornach zeltner@umzugslogistik.ch umzugslogistik.ch

nachhaltig. Die Entwicklung moderner Materialien eröffnet neue gestalterische Möglichkeiten und verbindet Ästhetik mit technischen Anforderungen. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein für gesunde, langlebige und umweltfreundliche Produkte. Im Schweizer Wohnbau zeigt sich deutlich: Die Zukunft der Farbgestaltung liegt in der Kombination aus Natürlichkeit, Qualität und individueller Atmosphäre. Wer Farben gezielt einsetzt, schafft nicht nur schöne Räume, sondern Lebensräume mit Charakter und Identität.

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BAUEN & WOHNEN

WO AUS DEM BADEZIMMER EIN LEBENSRAUM WIRD BROMBACHER DESIGN TRIFFT AUF ITALIENISCHE DESIGNKUNST

Wer aussergewöhnliche Badarchitektur sucht, findet bei Brombacher Design in Liestal Inspiration auf höchstem Niveau. Gemeinsam mit der italienischen Designmarke antoniolupi entstehen exklusive Badwelten, die zeitlose Ästhetik, innovative Materialien und erstklassige Handwerkskunst zu einem einzigartigen Wohngefühl verbinden. Autor: Ueli Gröbli

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s gibt Räume, die den Alltag vergessen lassen. Räume, die Ruhe ausstrahlen, Inspiration schenken und jeden Tag aufs Neue begeistern. Genau solche Badezimmer entstehen bei Brombacher Design in Liestal. Mit einem feinen Gespür für Architektur, Design und Materialien entwickelt das Unternehmen exklusive Badwelten, die weit mehr sind als funktionale Räume – sie sind Ausdruck von Persönlichkeit und Lebensqualität. Im Zentrum steht die Überzeugung, dass aussergewöhnliches Design immer aus dem perfekten Zusammenspiel von Ästhetik, Funktion und Qualität entsteht. Deshalb begleitet Brombacher Design seine Kundschaft von der ersten Idee bis zur fertigen Realisierung und schafft individuelle Lösungen, die bis ins kleinste Detail überzeugen. Ein Herzstück der Ausstellung ist die italienische Designmarke antoniolupi – ein Name, der international für visionäres Baddesign, handwerkliche Perfektion und kompromisslose Qualität steht. Seit Jahrzehnten setzt das Familienunternehmen aus der Toskana weltweit Massstäbe und arbeitet mit renommierten Designerinnen und Designern zusammen, die Badezimmer neu denken. Das Ergebnis sind Kollektionen mit ikonischem Charakter, die Architektur und Einrichtung auf einzigartige Weise miteinander verbinden. Ob skulpturale Waschtische, freistehende Badewannen, elegante Möbelprogramme, raffinierte Spiegel oder innovative Lichtlösungen – jedes Produkt von antoniolupi ist ein Designobjekt mit unverwechselbarer Ausstrahlung. Klare Linien, harmonische Proportionen und aussergewöhnliche Materialien verleihen den Kollektionen ihre unverkennbare Handschrift. Innovative Mineral-

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werkstoffe ermöglichen fugenlose Formen, seidige Oberflächen und eine gestalterische Freiheit, die neue Dimensionen eröffnet. Wer die Welt von antoniolupi betritt, entdeckt Badezimmer als Orte der Emotion. Licht, Material und Form verschmelzen zu einer Atmosphäre, die Ruhe, Eleganz und Wohnlichkeit ausstrahlt. Genau dieses Lebensgefühl vermittelt auch die Ausstellung von Brombacher Design in Liestal. Hier werden Designideen erlebbar, Materialien können berührt und Farben im Zusammenspiel entdeckt werden. Die persönliche Beratung sorgt dafür, dass aus Inspiration ein individuelles Badkonzept entsteht – perfekt abgestimmt auf Architektur, Wünsche und Lebensstil. Brombacher Design verbindet Schweizer Planungskompetenz mit der unverwechselbaren Designkultur Italiens. Gemeinsam mit antoniolupi entstehen exklusive Wohlfühlräume, die zeitlos schön sind und höchste Ansprüche an Qualität und Komfort erfüllen. Wer sein Badezimmer nicht einfach neu einrichten, sondern in einen einzigartigen Lebensraum verwandeln möchte, findet in Liestal einen Partner, der Visionen Wirklichkeit werden lässt – mit Leidenschaft, Erfahrung und einer der faszinierendsten Designmarken der internationalen Badwelt.

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KOLUMNE

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WARUM BRAUCHEN WIR ARCHITEKTUR IN ZEITEN VON KI? Autor: Miquel del Río

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ch war neulich bei einem Abendessen. Die weinselige Debatte war bereits im Gange. Als mein Tischnachbar erfuhr, dass ich Architekt bin, schoss er prompt los: «Warum brauche ich in Zeiten von KI überhaupt noch einen Architekten?» Ehrlich? Ich verstehe ihn. Uns wegzulassen, sieht günstiger aus – zumindest am Tag der ersten Anzahlung. In Zeiten steigender Kosten sucht jeder nach Abkürzungen: ein Grundstück, ein KI-Bild und ein Baumeister, der alles zum halben Preis verspricht. Der perfekte Plan, aber … KI liefert nur, wonach man fragt. Das Leben bewegt sich, generische Prompts tun es nicht. Ein Single baut ein Haus, perfekt optimiert als offenes Loft. Später zieht ein Partner ein. Doch im Alltag fehlen Rückzugsorte. Weil die Struktur absolut unflexibel ist, folgt der Frust. Am Ende muss das geliebte Zuhause verkauft werden.

jekt braucht aber das menschliche Gespräch. Erst durch das echte Gegenüber fordern wir unsere Ideen heraus und entwickeln uns wirklich weiter. Erst dann entsteht der massgeschneiderte Entwurf für Ihre Zukunft. Und dabei nutzen wir KI ganz selbstverständlich als Werkzeug. Zwei aktuelle Beispiele aus unserer Praxis zeigen, wie das aussieht: Der Einkommensanker (Oberwil): Eine Bauherrin wollte ein Haus mit Garage sanieren. Wir brachten eine Parkterrasse direkt im steilen Eingangshang des Leimentals unter und sparten jeden gesetzlichen Quadratmeter für den eigentlichen Wohnraum ein. Es entstanden zwei komfortable Wohnungen statt eines Riesenhauses. Heute lebt die Bauherrin dort. Und die Miete der zweiten Einheit zahlt quasi ihr eigenes Haus ab.

KI ignoriert das lokale Kleingedruckte. Ein Investor erwarb einen alten Block in der Basler Peripherie und riss ihn voreilig ab. Nach dem Abriss das Erwachen: Die neue Zonenordnung schreibt eine viel kleinere Grundfläche vor. Durch die Vernichtung des alten «Mülls» verschwendete er nicht nur Kapital, sondern verlor rechtlich auch 20 Prozent seiner Wohnfläche – für immer.

Die lebendige Nische (Riehen): Ein Paar im grünen Riehen wünschte sich für sein Haus ein riesiges Esszimmer für Feste. Wir lösten den Raum stattdessen in flexible Nischen auf. Als ein Baby kam und das Homeoffice dauerhaft wurde, wurde eine Nische zum ruhigen Büro. Das Haus war an Tag eins perfekt und passte sich fünf Jahre später unvorhergesehenen Lebensphasen an – ganz ohne Wanddurchbrüche im Gartenstadt-Idyll.

KI steht mit Ihnen nicht im Schlamm. Das Bauen ist eine brutale Realität aus Materialknappheit und starren Vorschriften. Ohne Experten an Ihrer Seite stehen Sie im Lärm allein. Bis Sie merken, dass Rohre nicht durch Tragbalken passen, blutet Ihr Budget bereits durch unvorhergesehene Nachträge aus.

Warum also in der Welt der KI einen Architekten engagieren? Jede Person kann heute in Sekundenschnelle schicke Renderings erstellen. Aber das ist nicht der Grund, warum man uns bucht. Man engagiert uns, damit Ihre 200-jährige Investition nicht nach zehn Jahren zum finanziellen Desaster wird.

KI ist im Digitalen gefangen. Sie versteht weder Schwerkraft und Klima noch die Umgebung. Bauherren übergeben ein schönes KIBild blind an den Baumeister. Beim Bauen folgt der Schock: Materialien verziehen sich im Basler Regen. Das Vordach braucht eine hässliche Stütze. Die Küche blickt auf die Mülltonnen. Das perfekte Rendering wird zum halbfertigen Fehler. Wir erleben einen Marktwandel. Unser Wert liegt nicht im Linienzeichnen, sondern im vorausschauenden Mitdenken. KI sagt einfach blind «Ja» zu jedem Prompt – selbst zu den schlechten. Ein gutes Pro-

MIQUEL DEL RÍO ist Geschäftsführer bei MIDERI Architekten. MIDERI Architekten , Klybeckstrasse 141, K-24, CH-4005 Basel, Office 2.15, Telefon +41 76 323 85 84, mideri@mideri.ch, www.mideri.ch, Instagram: mideri.architekten

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SOLARENERGIE IN DER SCHWEIZ SCHLÜSSELTECHNOLOGIE FÜR DIE ENERGIEZUKUNFT In den vergangenen Jahren hat sich die Solarenergie von einer Nischentechnologie zu einem zentralen Pfeiler der Schweizer Energiepolitik entwickelt. Angesichts der Energiestrategie 2050 (Atomausstieg), steigender Energiepreise, wachsender Klimasorgen und geopolitischer Unsicherheiten gewinnt die dezentrale Strom­ produktion aus Sonnenlicht zunehmend an Bedeutung. Fachleute sind sich einig: Ohne einen massiven Ausbau von Photovoltaik wird die Schweiz ihre energieund klimapolitischen Ziele nicht erreichen. Autorin: Gabriela Röthlisberger

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och wie steht es konkret um die Zukunft der Solar­ energie in der Schweiz? Wie schnell wird sich ein dynamisches Wachstum entwickeln? Wie sieht es mit den politischen Rahmenbedingungen aus? Welche Herausforderungen müssen bewältigt werden? Welche Chancen zeichnen sich ab?

STRATEGISCHE AUSRICHTUNG DER SCHWEIZER ENERGIEPOLITIK Die strategische Ausrichtung der Schweizer Energiepolitik ist eng mit der Energiestrategie 2050 verbunden, welche nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima beschlossen wurde. Das erklärte Ziel ist es, die Kernenergie schrittweise zu ersetzen und den Anteil erneuerbarer Energien deutlich zu erhöhen. Dabei spielt die Solarenergie eine Schlüsselrolle, da sie im Gegensatz zu Wasserkraft oder Windenergie zukünftig noch erhebliche Ausbaupotenziale bieten kann. Organisationen wie Swissolar sehen insbesondere in der Nutzung bestehender Infrastruktur  – etwa Dächer, Fassaden und Parkplätze – grosse Chancen. Schätzungen zufolge könnte allein die Nutzung geeigneter Dachflächen einen erheblichen Anteil des heutigen Strombedarfs decken. Gleichzeitig gewinnen alpine Solaranlagen an Bedeutung, da sie im Winterhalbjahr überdurchschnittlich hohe Erträge liefern und so zur Versorgungssicherheit beitragen können. Die installierte Photovoltaikleistung in der Schweiz wächst kontinuierlich. Förderinstrumente wie Einmalvergütungen, Investitionsbeiträge und kantonale Programme haben den Ausbau in den letzten Jahren deutlich beschleunigt. Insbesondere seitdem sich in Europa eine Energiekrise abzeichnet, ist das Bewusstsein für eine unabhängige und nachhaltige Strom­ver­sor­gung deutlich gestiegen. Mit der Revision des Energiegesetzes sowie neuen politischen Initiativen wird der Ausbau zusätzlich forciert. Derzeit am Start sind vereinfachte Bewilligungsverfahren für grosse Solaranlagen, insbesondere im alpinen Raum, welche die Winterstromproduktion massiv erhöhen sollen – ein entscheidender Faktor, da die Schweiz in den kalten Monaten traditionell Strom importiert.

TECHNOLOGISCHE FORTSCHRITTE ALS TREIBER Zur politischen Unterstützung schreitet die technologische Entwicklung ebenfalls rasch voran. Moderne PV-Module erreichen höhere Wirkungsgrade und sind zunehmend kosteneffizient. Innovative Solarmodule erreichen heute Wirkungsgrade von über 22 Prozent, während die Produktionskosten gleichzeitig kontinuierlich sinken. Besonders vielversprechend sind Innovationen wie bifaziale Module, die Sonnenlicht von beiden Seiten nutzen. Auch innovative Photovoltaiklösungen für Gebäude, bei denen Solar­ elemente direkt in Fassaden oder Dächer integriert werden, eröffnen neue Einsatzmöglichkeiten. Unternehmen und Forschungseinrichtungen, darunter die ETH Zürich, treiben diese Entwicklungen aktiv voran. Auch im Bereich der Energiespeicherung zeigen sich markante Fortschritte. Batteriespeicher werden leistungsfähiger und günstiger, wodurch Eigenverbrauchsmodelle attraktiver werden. In Kombination mit intelligenten Energiemanagementsystemen entsteht ein zunehmend dezentrales und flexibles Energiesystem.

ALPINE SOLARANLAGEN: CHANCEN UND KONTROVERSEN Ein zentrales Zukunftsthema ist die Nutzung alpiner Regionen für die Solarstromproduktion. Aufgrund der höheren Sonneneinstrahlung im Winter und geringeren Nebelbelastung bieten Bergregionen ideale Bedingungen. Projekte in hochalpinen Lagen könnten einen wichtigen Beitrag zur Winterstromversorgung leisten. Gleichzeitig sind diese Vorhaben nicht unumstritten. Landschaftsschutz, Biodiversität und touristische Interessen stehen oft im Spannungsfeld mit energiepolitischen Zielen. Eine sorgfältige Abwägung sowie transparente Planungsprozesse sind daher entscheidend, um Akzeptanz in der Bevölkerung zu sichern.

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DEZENTRALISIERUNG UND PROSUMER-MODELLE Die Zukunft der Solarenergie ist eng mit der Dezentralisierung der Energieversorgung verbunden. Immer mehr Haushalte und Unternehmen werden zu sogenannten «Prosumern»  – sie produzieren und konsumieren gleichzeitig Energie. Zusammenschlüsse zum Eigenverbrauch (ZEV) und lokale Energiegemeinschaften ermöglichen eine effizien-tere Nutzung des erzeugten Stroms. Diese Entwicklung stellt jedoch auch neue Anforderungen an das Stromnetz. Netzbetreiber müssen ihre Infrastruktur anpassen, um bidirektionale Stromflüsse zu bewältigen und Netzstabilität zu gewährleisten. Digitalisierung und Smart Grids spielen hierbei eine massgebliche Rolle.

WIRTSCHAFTLICHE PERSPEKTIVEN UND FACHKRÄFTEMANGEL Die Solarbranche entwickelt sich zunehmend zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor. Neue Geschäftsmodelle, von Contracting über Leasing bis hin zu Energiedienstleistungen, eröffnen zusätzliche Wertschöpfungspotenziale. Gleichzeitig steigt der Bedarf an qualifizierten Fachkräften – von Planung und Installation bis hin zu Wartung und Systemintegration. Der Fachkräftemangel könnte sich jedoch als Bremsfaktor erweisen. Ausbildungsinitiativen und Weiterbil-

dungsprogramme sind daher essenziell, um den wachsenden Bedarf zu decken und die Qualität der Installationen sicherzustellen.

FAZIT: SOLARENERGIE ALS INTEGRALER BESTANDTEIL DER ENERGIEWENDE Die Solarenergie wird in der Schweiz künftig eine noch zentralere Rolle spielen. Technologische Innovationen, politische Unterstützung und ein wachsendes gesellschaftliches Bewusstsein bilden

eine solide Grundlage für weiteres Wachstum. Dennoch bleiben Herausforderungen bestehen – insbesondere im Hinblick auf Netzintegration, Flächennutzung und Fachkräfte. Politisch wird der Ausbau durch Förderinstrumente wie Einmalvergütungen und Einspeisevergütungen zwar unterstützt, dennoch sehen Branchenvertreter weiterhin Handlungsbedarf. Bürokratische Hürden, lange Bewilligungsverfahren und Unsicherheiten bei regulatorischen Rahmenbedingungen nehmen teilweise den Wind kräftig aus den Segeln. Initiativen zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren und zur Vereinfachung der Vorschriften sind daher äusserst notwendige Themen in der aktuellen energiepolitischen Diskussion.

WIE WIRD DIE FERNERE ZUKUNFT AUSSEHEN? Langfristig dürfte sich die Solarenergie jedoch als unverzichtbarer Bestandteil eines nachhaltigen, resilienten und weitgehend CO 2-neutralen Energiesystems etablieren. Entscheidend wird sein, wie es gelingt, ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Interessen in Einklang zu bringen und die Energiewende ganzheitlich voranzutreiben. Neben technischen und politischen Fragen spielt auch die gesellschaftliche Akzeptanz eine entscheidende Rolle. Während Solaranlagen auf Gebäuden meist breite Zustimmung finden, sind grössere Freiflächenanlagen – insbesondere in sensiblen alpinen Regionen – teilweise umstritten. Hier gilt es, einen Aus-

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hezu unerschöpflich und bietet der Schweiz die Chance, ihre Energieversorgung nachhaltiger, unabhängiger und resilienter zu gestalten. Die kommenden Jahre werden entscheidend sein, um die Weichen für ein klimaneutrales Energiesystem zu stellen.

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gleich zwischen Energieproduktion, Landschaftsschutz und lokalen Interessen zu finden. Eine stabile Zukunft der Solarenergie in der Schweiz wird entscheidend davon abhängen, wie gut es gelingt, Innovation, Politik und Gesellschaft in Einklang zu bringen. Klar ist: Die Sonne als Energiequelle ist na-

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KI UND DIGITALISIERUNG IN DER BAU- UND IMMOBILIENBRANCHE VOM DIGITALEN PLAN ZUR INTELLIGENTEN IMMOBILIE Die Schweizer Bau- und Immobilienbranche steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Während andere Industrien ihre Prozesse bereits seit Jahren konsequent digitalisieren, galten Bauwesen und Immobilienwirtschaft lange als vergleichsweise konservativ. Papierpläne, Excel-Listen, manuelle Rapportierungen und fragmentierte Kommunikationswege prägten vielerorts den Alltag. Doch steigender Kostendruck, Fachkräftemangel, strengere Nachhaltigkeitsanforderungen und komplexere Bau- und Immobilienprojekte verändern die Rahmenbedingungen grundlegend. Digitale Technologien werden zunehmend zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Autorin: Gabriela Röthlisberger GESCHÄFTSFÜHRER*IN BASEL HERBST 2026


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ie Digitalisierung ist dabei längst mehr als ein kurzfristiger Trend. Sie verändert Planungsprozesse, Baustellenorganisation, Immobilienmanagement, Gebäudebetrieb und die Zusammenarbeit aller Beteiligten entlang des gesamten Lebenszyklus einer Immobilie. Besonders in der Schweiz wächst die Bedeutung von integrierten IT-Lösungen, BIM-Modellen, cloudbasierten Plattformen und künstlicher Intelligenz. Branchenexperten sprechen inzwischen nicht mehr von einer optionalen Entwicklung, sondern von einer strukturellen Notwendigkeit.

DIGITALISIERUNG ALS ANTWORT AUF DEN PRODUKTIVITÄTSDRUCK Die Bau- und Immobilienwirtschaft kämpft seit Jahren mit stagnierender Produktivität. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Dokumentation, Qualitätssicherung und Nachhaltigkeit. Projekte werden komplexer, während Margen unter Druck geraten. Besonders problematisch sind Informationsverluste zwischen Planung, Ausführung und Betrieb. Genau hier setzt moderne Informationstechnologie an. Digitale Systeme ermöglichen einen durchgängigen Informationsfluss zwischen Architekten, Ingenieuren, Bauunternehmen, Investoren und Immobilienbetreibern. Daten werden zentral gespeichert, in Echtzeit aktualisiert und allen Projektbeteiligten verfügbar gemacht. Fehler, Doppelspurigkeiten und Missverständnisse lassen sich dadurch deutlich reduzieren. Aktuelle Studien zeigen, dass die Bauund Immobilienwirtschaft im deutschsprachigen Raum zwar hinter anderen Branchen zurückliegt, der Digitalisierungsdruck jedoch kontinuierlich steigt. Unternehmen investieren zunehmend in ERP-­Systeme, digitale Baustellensteuerung, cloudbasierte Plattformen und mobile Anwendungen. Gleichzeitig erkennen immer mehr Betriebe, dass digitale Prozesse nicht nur Effizienzgewinne bringen, sondern auch helfen, Fachkräftemangel und Kostendruck abzufedern.

BIM WIRD ZUM STANDARD Im Zentrum vieler Digitalisierungsstrategien steht Building Information Modeling (BIM). Dabei handelt es sich weit mehr als um ein dreidimensionales Gebäudemodell. BIM verbindet geometri-

sche Informationen mit Daten zu Materialien, Kosten, Terminen, Energieverbrauch oder Wartungszyklen. Das Modell wird damit zur zentralen Datenplattform eines Bauprojekts. Sämtliche Beteiligte arbeiten auf derselben Informationsbasis. Änderungen werden automatisch aktualisiert und sind sofort sichtbar. Konflikte zwischen Gewerken können bereits in der Planungsphase erkannt werden, bevor sie auf der Baustelle teuer werden. Insbesondere öffentliche Auftraggeber treiben diese Entwicklung voran. BIM wird zunehmend zur Voraussetzung bei grossen Infrastruktur- und Hochbauprojekten. Experten sehen darin einen entscheidenden Schritt hin zu mehr Transparenz und Qualität im Bauwesen. Ein wesentlicher Vorteil von BIM liegt in der besseren Koordination. Statt isolierter Einzelpläne entsteht ein gemeinsames digitales Abbild des gesamten Gebäudes. Das reduziert Planungsfehler, vereinfacht die Zusammenarbeit und verbessert die Kostenkontrolle. Darüber hinaus gewinnt das

sogenannte Lifecycle Data Management an Bedeutung. Gebäudedaten werden nicht nur während Planung und Bau genutzt, sondern über den gesamten Lebenszyklus hinweg – vom Betrieb über die Immobilienverwaltung bis zum späteren Rückbau. Gerade im Kontext nachhaltiger Gebäude und der Kreislaufwirtschaft eröffnet dies neue Möglichkeiten.

BAUSTELLEN UND IMMOBILIEN WERDEN DIGITAL VERNETZT Parallel zur Digitalisierung der Planung verändert sich auch die Baustelle selbst. Mobile Geräte, cloudbasierte Anwendungen und Echtzeitdaten prägen zunehmend den Alltag auf der Baustelle. Gleichzeitig profitieren Eigentümer, Verwalter und Facility-Management-Teams von digitalen Informationen, die bereits während der Bauphase entstehen. Bauleiter erfassen Rapporte direkt per Tablet, Materiallieferungen werden digital dokumentiert und Mängel über mobile

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verzögerungen prognostizieren oder Materialengpässe identifizieren. Auch im Gebäudebetrieb gewinnt KI an Bedeutung. Intelligente Systeme analysieren Sensordaten in Echtzeit und optimieren Energieverbrauch, Raumklima oder Wartungsintervalle. Smart Buildings entwickeln sich damit zunehmend zu datengetriebenen Systemen. Auch in der Immobilienbranche eröffnet künstliche Intelligenz neue Möglichkeiten. Sie unterstützt unter anderem bei der Analyse von Gebäudedaten, der vorausschauenden Wartung (Predictive Maintenance), der Bearbeitung von Mieteranfragen sowie der Optimierung von Energieverbrauch und Betriebskosten. Dadurch können Immobilien effizienter verwaltet und langfristig wirtschaftlicher betrieben werden. Gleichzeitig bleibt die Branche vorsichtig. Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, neue Technologien sinnvoll in bestehende Prozesse zu integrieren. Fachwissen, Datensicherheit und klare Standards bleiben zentrale Themen.

FACHKRÄFTEMANGEL BESCHLEUNIGT DIE DIGITALISIERUNG Apps gemeldet. Fotos, Pläne und Fortschrittsdaten stehen jederzeit zentral zur Verfügung. Die klassische Trennung zwischen Baustelle, Büro und späterem Gebäudebetrieb löst sich zunehmend auf. Diese Entwicklung bringt erhebliche Vorteile. Informationen gehen weniger verloren, Entscheidungswege werden kürzer und Abstimmungen effizienter. Besonders bei komplexen Projekten mit vielen Beteiligten verbessert die digitale Kommunikation die Transparenz erheblich. Zudem entstehen neue Möglichkeiten für Datenanalysen. Bauunternehmen, Eigentümer und Immobilienbetreiber können Materialverbrauch, Geräteeinsatz, Energieverbrauch oder Zeitaufwände genauer auswerten und Prozesse nachhaltig optimieren. Kennzahlen werden zum wichtigen Steuerungsinstrument.

KÜNSTLICHE INTELLIGENZ HÄLT EINZUG Ein weiterer Trend ist der Einsatz künstlicher Intelligenz (KI). Noch befindet sich vieles in einer frühen Phase, doch die Dynamik ist hoch. KI-Systeme unterstützen bereits heute bei der automatisierten Dokumentation, Terminplanung oder Mängelerkennung. Besonders im Zusammenspiel mit BIM eröffnen sich neue Potenziale. Algorithmen können grosse Datenmengen analysieren und Risiken frühzeitig erkennen. So lassen sich beispielsweise Termin-

Der zunehmende Mangel an qualifizierten Fachkräften verstärkt den Digitalisierungsdruck zusätzlich. In vielen Bereichen fehlen Bauleiter, Planer oder spezialisierte Handwerker. Gleichzeitig steigt die Komplexität moderner Bau- und Immobilienprojekte. Digitale Werkzeuge helfen dabei, Abläufe effizienter zu gestalten und administrative Aufgaben zu reduzieren. Automatisierte Dokumentation, digitale Checklisten oder intelligente Projektplattformen sparen Zeit und entlasten Mitarbeitende. Gleichzeitig entstehen neue Berufsbilder. BIM-Koordinatoren, Datenmanager oder Spezialisten für digitale Baustellenund Immobilienprozesse gewinnen an Bedeutung. Die Grenzen zwischen klassischem Bauwesen, Immobilienmanagement und IT verschwimmen zunehmend. Auch Aus- und Weiterbildung verändern sich. Hochschulen und Fachschulen bauen ihre Angebote im Bereich Digital Construction und digitales Immobilienmanagement kontinuierlich aus. Unternehmen investieren verstärkt in die digitalen Kompetenzen ihrer Mitarbeitenden.

NACHHALTIGKEIT UND DATENMANAGEMENT Neben Effizienz spielt Nachhaltigkeit eine immer grössere Rolle. Gebäude sollen energieeffizienter, ressourcenschonender und langfristig wirtschaftlicher werden. Ohne digitale Technologien sind diese Anforderungen kaum noch zu bewältigen.

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BIM ermöglicht beispielsweise präzise Simulationen von Energieverbrauch, Materialeinsatz oder CO2-Bilanzen bereits in frühen Planungsphasen. Dadurch lassen sich nachhaltige Entscheidungen deutlich besser treffen. Auch Eigentümer, Verwalter und Facility Manager profitieren von intelligenten Gebäudesystemen. Sensoren erfassen Temperaturen, Luftqualität oder Energieverbrauch in Echtzeit. Betreiber können Anlagen effizienter steuern, Wartungen gezielter planen und Betriebskosten langfristig senken. Die Verbindung von BIM, IoT-Technologien und Datenplattformen gilt deshalb als wichtiger Schlüssel für die Zukunft intelligenter Gebäude und einer modernen Immobilienbewirtschaftung.

HERAUSFORDERUNGEN BLEIBEN GROSS Trotz aller Fortschritte verläuft die Digitalisierung in der Bau- und Immobilienwirtschaft nicht ohne Hindernisse. Viele Unternehmen arbeiten noch mit isolierten Einzellösungen oder analogen Prozessen. Investitionskosten, fehlende Standards

und mangelnde digitale Kompetenzen bremsen die Entwicklung. Hinzu kommt die hohe Fragmentierung der Branche. Unterschiedliche Softwarelösungen und Datenformate erschweren oft die Zusammenarbeit zwischen Planern, Bauunternehmen, Eigentümern und Betreibern. Experten sehen deshalb insbesondere offene Standards und interoperable Systeme als entscheidend an. Nur wenn Daten über Unternehmensgrenzen hinweg nutzbar bleiben, kann das volle Potenzial digitaler Prozesse ausgeschöpft werden. Auch kulturelle Faktoren spielen eine wichtige Rolle. Digitalisierung bedeutet nicht nur neue Software, sondern häufig auch neue Arbeitsweisen und Verantwortlichkeiten. Der Wandel erfordert deshalb neben technischer auch organisatorische Transformation.

DIE ZUKUNFT DER DIGITALEN IMMOBILIE Die Entwicklung wird sich in den kommenden Jahren weiter beschleunigen. BIM dürfte sich zunehmend als Standard etablieren. Cloud-Plattformen, KI-Anwendun-

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gen und digitale Zwillinge werden stärker in den Alltag integriert. Gleichzeitig gewinnen automatisierte Baustellenprozesse, Robotik und datenbasierte Entscheidungsmodelle ebenso an Bedeutung wie intelligente Lösungen für den Betrieb und die Verwaltung von Immobilien. Die Immobilie der Zukunft ist vernetzt, datengetrieben und weitgehend digital organisiert. Informationen stehen jederzeit in Echtzeit zur Verfügung. Prozesse werden transparenter, nachhaltiger und effizienter – von der Planung über den Bau bis hin zum laufenden Gebäudebetrieb. Für die Schweizer Bau- und Immobilienbranche eröffnet diese Entwicklung grosse Chancen. Unternehmen, Investoren, Eigentümer und Verwalter, die frühzeitig in digitale Kompetenzen und moderne IT-Infrastrukturen investieren, können ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärken. Digitalisierung ist damit längst nicht mehr nur ein Thema der Baustelle, sondern ein strategischer Erfolgsfaktor entlang des gesamten Lebenszyklus einer Immobilie.

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DER WAHRE PREIS DES NICHTSTUNS Autor: Christoph Buser

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er Digitalisierung nur als Kostenfaktor sieht, macht einen teuren Fehler. Noch immer wird Digitalisierung vor allem mit Investitionen verbunden: neue Software, Schulungen, IT-Projekte oder Veränderungen im Betrieb. Kurz gesagt: mit Kosten. Dabei gerät eine viel wichtigere Frage aus dem Blick: Was kostet es, nichts zu tun? Märkte verändern sich rasant, die Erwartungen der Kundinnen und Kunden steigen und der Fachkräftemangel verschärft den Druck zusätzlich. Es geht deshalb längst nicht mehr darum, ob Unternehmen digitalisieren, sondern wie schnell sie den digitalen Wandel für sich nutzen. Wer heute notwendige Investitionen aufschiebt, riskiert morgen Wettbewerbsnachteile, ineffiziente Prozesse und verpasste Geschäftschancen. Gerade für KMU bedeutet Digitalisierung nicht, jedem Hype hinterherzulaufen oder jede neue Technologie einzuführen. Entscheidend ist vielmehr, die eigenen Abläufe kritisch zu hinterfragen und dort anzusetzen, wo digitale Lösungen einen konkreten Mehrwert schaffen. Nicht die Technologie steht im Zentrum, sondern ihr Nutzen: weniger Aufwand, schlankere Prozesse, bessere Entscheidungen und mehr Zeit für das eigentliche Kerngeschäft. Die Wirtschaftskammer Baselland engagiert sich deshalb seit Jahren für die digitale Transformation der KMU. Mit dem Kompetenzzentrum Digitalisierung im Haus der Wirtschaft begleiten wir Unternehmen von der Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie über praxisnahe Workshops bis zum Austausch mit erfahrenen Expertinnen und Experten. Digitalisierung soll nicht abstrakt bleiben, sondern im Unternehmensalltag funktionieren. Ein zentraler Bestandteil dieses Engagements ist Digital-World. Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum ist daraus ein umfassendes

Ökosystem mit Conference, Roadshow, Academy und weiteren Formaten entstanden. Unser Ziel ist es, Orientierung zu geben, Erfahrungen aus der Praxis zugänglich zu machen und Unternehmen miteinander zu vernetzen. Denn Digitalisierung gelingt dort am besten, wo voneinander gelernt wird. Ich freue mich deshalb besonders auf die Digital-World Conference am 10. und 11. September im Haus der Wirtschaft. Mit Professor Marcel Salathé, Sascha Lobo und Franziska Barmettler konnten wir Persönlichkeiten gewinnen, die den digitalen Wandel aus ganz unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und wertvolle Impulse für Unternehmen liefern. Digitalisierung ist keine Frage der Unternehmensgrösse und keine Modeerscheinung. Sie ist eine unternehmerische Entscheidung über die Zukunftsfähigkeit des eigenen Betriebs. Nicht die Digitalisierung ist teuer – teuer wird es, wenn man sie verpasst.

CHRISTOPH BUSER Direktor der Wirtschaftskammer Baselland Haus der Wirtschaft, Hardstrasse 1, CH-4133 Pratteln, Telefon +41 (0) 61 927 64 64, info@kmu.org, www.kmu.org

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EMPFEHLUNGEN


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TRADITION TRIFFT TOURISMUS

© Jakob’s Basler Leckerly

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BASEL TOURISMUS UND JAKOB’S LECKERLY MACHEN TRADITION ERLEBBAR Lokale Unternehmen, handwerkliches Können und historische Spezialitäten prägen die Identität einer Stadt. Mit der Partnerschaft von Basel Tourismus und Jakob’s Basler Leckerly rückt gelebte Tradition stärker ins touristische Angebot. Regionale Wertschöpfung und authentische Erlebnisse gehen dabei Hand in Hand.

ÜBER BASEL TOURISMUS Basel Tourismus ist verantwortlich für die touristische Markenprofilierung und Positionierung Basels im In- und Ausland sowie für die Förderung von Innovation und Qualität über die touristischen Angebote hinweg. Dies erfolgt mittels gezielter Initiativen, Kampagnen und Promotionen, welche Basel als Kultur- und Architekturmetropole sowie als Messeund Kongressstadt positionieren und gleichzeitig das authentische Bild einer nahbaren Freizeitdestination vermitteln. Dazu gehört die Bewerbung touristischer Höhepunkte wie der Basler Fasnacht oder der Art Basel ebenso wie die stetige Entwicklung neuer und innovativer Angebote und Dienstleistungen für Freizeit- und Geschäftsreisende. Weitere Ziele von Basel Tourismus sind die laufende Akquisition von Kongressen und Messen, strategische Partnerschaften mit Unternehmen der Privatwirtschaft sowie die Digitalisierung touristischer Dienstleistungen und Prozesse. Grundlage bildet eine nachhaltige Destinationsentwicklung im Interesse von Gästen und Einheimischen.

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ÜBER JAKOB’S BASLER LECKERLY Das Basler Familienunternehmen wurde 1753 gegründet und gehört zu den 30 ältesten heute noch existierenden Unternehmen der Schweiz. Jakob’s Basler Leckerly ist auch die älteste heute noch operativ aktive Firma von Basel. Jakob’s Basler Leckerly war einer der Läckerli-Pioniere und stieg im Verlauf des 19. Jahrhundert zum Läckerli-­König auf. Bis heute produziert das Unternehmen in der Altstadt von Basel und ist die einzige noch existierende historische Leckerly Manufaktur. In der Manufaktur werden Leckerly nach Rezepten aus vier Jahrhunderten täglich frisch von Hand hergestellt. Es werden ausschliesslich auserlesene Rohstoffe verwendet und mit viel Liebe verarbeitet.wie auch der Einheimischen interessensgeleiteten sowie nachhaltigen Destinationsentwicklung.

© Basel Tourismus, Matthieu Croizier

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ouristische Angebote entstehen nicht nur durch Sehenswürdigkeiten, sondern auch durch die Menschen, Unternehmen und Geschichten, die eine Stadt einzigartig machen. Mit der Zusammenarbeit von Basel Tourismus und Jakob’s Basler Leckerly rückt ein Stück Basler Handwerk stärker ins Bewusstsein von Gästen und Einheimischen. Jakob’s Basler Leckerly zählt zu den ältesten Familienunternehmen der Region. Das Unternehmen wurde 1753 gegründet und stellt seine Spezialität bis heute mitten in der Basler Altstadt täglich von Hand her. Die historische Manufaktur steht für traditionelle Herstellung, hohe Qualität und eine enge Verbindung zur Geschichte und Kultur der Stadt.


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Ein zentraler Bestandteil der Partnerschaft sind die Manufakturführungen. Jährlich erhalten rund 6 000 Besucherinnen und Besucher einen direkten Einblick in die Herstellung der Leckerly und erleben, wie viel Handarbeit hinter der traditionsreichen Spezialität steckt. Die Führungen machen lokales Wissen und Handwerk unmittelbar zugänglich und ergänzen das touristische Angebot um eine authentische Erfahrung. Für Basel Tourismus ist die Zusammenarbeit ein Beispiel dafür, wie bestehende Stärken der Stadt gezielt weiterentwickelt werden können. Lokale Betriebe mit Geschichte und Substanz tragen dazu bei, Basel als vielfältige und lebendige Destination zu positionieren und gleichzeitig die regionale Wertschöpfung zu stärken.

WEITERE INFORMATIONEN www.basel.com | www.baslerleckerly.ch

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«GASTRONOMIE IST FÜR UNS MEHR ALS GUTES ESSEN!» PASTA KÖNIG STEHT FÜR ITALIENISCHEN GENUSS UND HAUSGEMACHTE PASTA Vier Standorte, vier Konzepte und eine Leidenschaft: Pasta König steht für italienischen Genuss, hochwertige Küche und echte Gastfreundschaft am Hochrhein. Im Gespräch erzählt der Inhaber von seiner kulinarischen Philosophie, was hinter den unter­schied­lichen Konzepten steckt, warum hausgemachte Pasta eine Herzensangelegenheit ist, vom Angebot besonderer Events, welche Bedeutung die grenzüberschreitende Region hat und von den Bedingungen, die ein Restaurant zu einem Ort machen, an den man gerne zurückkehrt. Interviewpartner: Raffaele Solito Autorin: Gabriela Röthlisberger

GESCHÄFTSFÜHRER*IN BASEL: Vier Standorte, vier unterschiedliche Konzepte – was war Ihre Vision, als Sie Pasta König im Jahr 2009 gegründet haben, und was verbindet die Restaurants trotz ihrer unterschiedlichen Ausrichtung? RAFFAELE SOLITO: Meine Vision war von Anfang an, italienische Gastronomie vielseitig und modern zu interpretieren. Jeder Standort sollte seinen eigenen Charakter haben und zu seinem Umfeld passen. Die gemeinsame Basis sind hochwertige Produkte, frisch zubereitete Speisen, hausgemachte Pasta und vor allem die Leidenschaft für gutes Essen und herzliche Gastfreundschaft. Ob Pasta und Pizza, ein gutes Stück Fleisch oder ein entspann-

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ter Kaffee – bei Pasta König soll jeder seinen persönlichen Lieblingsplatz finden.

Was bedeutet «italienischer Genuss» für Sie persönlich? Lebensfreude und die Begeisterung daran, gemeinsam zu essen. Es geht nicht darum, möglichst kompliziert zu kochen, sondern um gute Zutaten, ehrliche Produkte und die richtige Zubereitung. Eine gute Pasta braucht beispielsweise gar nicht viele Komponenten, wenn die Qualität stimmt. Dazu kommt das italienische Lebensgefühl – Zeit miteinander verbringen, sich wohlfühlen und einen schönen Moment geniessen. Ein guter Tropfen gehört natürlich auch


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dazu, wir beziehen unsere Weine von «Filili – Köstlichkeiten der Welt – exklusiver Wein & mehr».

Ihre Pasta wird in einer eigenen Manufaktur hergestellt. Was steckt hinter dieser Idee? Bei einem unserer wichtigsten Produkte wollten wir keine Kompromisse machen. Deshalb war es für uns konsequent, die Pasta selbst herzustellen. So können wir die Qualität kontrollieren und gleichzeitig neue Kreationen entwickeln. Für unsere Gäste macht sich das vor allem in Konsistenz und Geschmack bemerkbar. Und für uns ist es schön zu wissen, dass dieses Produkt wirklich aus unserer eigenen Manufaktur kommt. Übrigens: Mit unseren Pasta-Produkten beliefern wir auch mit grossem Erfolg die Gastronomie und Hotels.

Wie entstehen die unterschiedlichen Gastronomiekonzepte? Jeder Standort hat seine eigene Geschichte, sein Umfeld und seine Gäste. Deshalb möchten wir nicht überall dasselbe Konzept kopieren. In Bad Säckingen steht beispielsweise die mediterrane Atmosphäre stärker im Mittelpunkt, während wir in Rheinfelden mit dem Steakhouse einen moderneren Akzent setzen. Im Hoch­rhein-­Center wiederum haben wir mit dem Deli-Café und dem Pop-up-Restaurant ein Konzept geschaffen, das deutlich entspannter und flexibler funktioniert. Wir beobachten, was die Menschen vor Ort suchen, und versuchen daraus ein stimmiges Gesamtkonzept zu entwickeln.

Ihre Restaurants liegen direkt an der Schweizer Grenze. Welche Bedeutung hat die Region Basel für Ihr Unternehmen? Die gesamte grenzüberschreitende Region ist für uns sehr wichtig. Der Hochrhein verbindet Menschen aus Deutschland und der Schweiz – das erleben wir auch in unseren Restaurants. Wir freuen uns über die vielen Gäste aus der Schweiz genauso wie über unsere Stammgäste aus Rheinfelden, Bad Säckingen und der Umgebung. Die Region ist lebendig und kulinarisch anspruchsvoll. Das ist für uns Inspiration und Ansporn zugleich.

Welche Rolle spielen Events bei Pasta König?

© Aksana Götting Photography

Events sind für uns eine schöne Möglichkeit, Gastronomie noch erlebbarer zu machen. Wir möchten unseren Gästen nicht nur gutes Essen anbieten, sondern besondere Momente schaffen.

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Dazu gehören kulinarische Veranstaltungen, saisonale Aktionen und unterschiedliche Eventformate. Solche Abende bieten die Möglichkeit, unsere Restaurants von einer anderen Seite kennenzulernen und Menschen zusammenzubringen. Die Termine der kommenden Events finden sich auf unserer Website.

Auch Weihnachtsessen gehören dazu. Was macht diese Zeit besonders? Die Weihnachtszeit ist für uns eine spezielle, stimmungsvolle Zeit, weil gutes Essen und gemeinsames Zusammensein hier eine bedeutende Rolle spielen. Viele Unternehmen nutzen unsere Restaurants für Weihnachtsfeiern, aber auch Familien und Freundeskreise kommen zusammen, um das Jahr ausklingen zu lassen. Wir möchten dafür den passenden Rahmen schaffen – mit gutem Essen, aufmerksamer Gastfreundschaft und einer Atmosphäre, in der man gerne noch etwas länger sitzen bleibt. Gerade in der hektischen Vorweihnachtszeit sind solche gemeinsamen Momente wertvoll.

Gastronomie lebt von Menschen. Was ist Ihnen bei Ihrem Team wichtig? Ein gutes Team ist die Grundlage eines erfolgreichen Restaurants. Fachliche Kompetenz ist wichtig, genauso entscheidend sind Leidenschaft, Respekt und ein freundlicher Umgang miteinander. Unsere Gäste sollen spüren, dass sie willkommen sind. Wenn jemand unser Restaurant mit einem Lächeln verlässt und schon überlegt, wann er wiederkommt, haben wir vieles richtig gemacht.

Gastronomie steht heute vor vielen Herausforderungen. Wie schaffen Sie es, Qualität und Ihren eigenen Stil zu bewahren? Es ist sicherlich anspruchsvoller geworden, gleichzeitig hohe Qualität zu bieten und wirtschaftlich nachhaltig zu arbeiten. Umso wichtiger ist es, sich auf seine Stärken zu konzentrieren. Wir versuchen, bei unseren Produkten und unserer Küche konsequent zu bleiben und gleichzeitig offen für neue Ideen zu sein. Gastronomie darf sich nicht ständig neu erfinden müssen  – aber sie sollte sich weiterentwickeln. Genau diese Balance zwischen unseren Wurzeln und neuen Konzepten ist uns wichtig.

Wenn Sie in die Zukunft blicken: Was dürfen die Gäste von Pasta König noch erwarten? Wir haben noch viele Ideen – aktuell suchen wir Lizenzpartner für weitere Restaurants und Projekte in der Schweiz. Unser Ziel ist es, bestehende Konzepte weiterzuentwickeln und unseren Gästen immer wieder neue kulinarische Erlebnisse zu bieten. Dabei möchten wir unserer Linie treu bleiben: gute Produkte, ehrliche Küche, italienische Lebensfreude und ein Ambiente, in dem man sich gerne aufhält. Wenn wir es schaffen, unsere Gäste immer wieder zu überraschen und gleichzeitig das Gefühl zu vermitteln, nach Hause zu kommen, dann sind wir auf dem richtigen Weg.

WEITERE INFORMATIONEN Raffaele Solito, Inhaber von Pasta König

zu den vier Gastronomiebetrieben in Bad Säckingen und Rheinfelden unter www.pastakoenig.net

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SORGE TRAGEN ZUR BERUFSBILDUNG! Autor: Frank Linhart

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er neue «Bildungsbericht Schweiz 26» bestätigt die zentrale Rolle der Berufsbildung im Schweizer Bildungssystem und stellt ihr insgesamt ein gutes Zeugnis aus. Sie gewährleistet in hohem Mass die Integration junger Menschen in den Arbeitsmarkt und ist eine tragende Säule der Ausbildung auf der Sekundarstufe  II. Besonders hervorgehoben wird ihre starke Arbeitsmarktnähe: Die duale Ausbildung ermöglicht es, theoretisches Wissen und praktische Erfahrung eng zu verknüpfen, wodurch Absolventen sehr gute Beschäftigungsperspektiven haben. Ein weiterer zentraler Befund ist die hohe Effektivität der Berufsbildung. Die Erfolgsquoten sind sehr hoch: Ein grosser Teil der Lernenden schliesst die Ausbildung erfolgreich ab, und die Übergänge in den Arbeitsmarkt verlaufen in der Regel reibungslos. Gleichzeitig weist der Bericht darauf hin, dass die Berufsbildung ein entscheidender Faktor zur Erreichung bildungspolitischer Ziele ist – insbesondere des Ziels, dass 95 Prozent eines Jahrgangs einen Abschluss auf Sekundarstufe II erreichen. Dieses Ziel wird aktuell jedoch nicht erreicht  – die Quote liegt bei gut 90 Prozent (Tendenz sinkend); im Kanton Baselland immerhin bei 91.5 Prozent, im Kanton Basel-Stadt nur bei 87.5 Prozent. Der aktuelle Bildungsbericht benennt Herausforderungen in der Berufsbildung, ordnet diese jedoch differenziert ein. So zeigt er, dass Lehrvertragsauflösungen unterschiedliche Ursachen haben und nicht pauschal auf Defizite einzelner Akteure zurückzuführen sind. Ein grosser Teil der Lernenden, die ihre Lehre abbrechen, findet nach einem Abbruch erneut Anschluss im Bildungssystem. Darüber hinaus belegen die Zahlen zum Qualifikationsverfahren (QV) – also das formelle Abschlussverfahren am Ende der Lehre – die hohe Abschlussquote der Berufsbildung: 94 Prozent der Lernenden bestehen das QV im ersten Anlauf. Nach weiteren Anläufen jener, die es nicht im ersten Anlauf schaffen, sind es rund 99 Prozent. Auch qualitative Aspekte rücken stärker in den Fokus. Der Bericht betont, dass sich die Anforderungen an berufliche Kompetenzen im Zuge von Digitalisierung und technologischem Wandel deutlich verändern. Die Berufsbildung muss deshalb kontinuierlich angepasst werden, um den künftigen Bedarf an Fachkräften zu decken.

Prognosen gehen davon aus, dass insbesondere in technologieund gesundheitsnahen Berufen die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften weiter steigen wird und die Zahl der Lernenden entsprechend zunimmt. Die Einschätzung der Arbeitgeber deckt sich weitgehend mit diesen Befunden. Wir betonen insbesondere die grosse Bedeutung der Berufsbildung für die Fachkräftesicherung und heben ihre Flexibilität sowie die enge Anbindung an die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes hervor. Gleichzeitig sehen wir auch Reformbedarf – etwa bei der Attraktivität der Berufsmaturität, bei der Sicherstellung ausreichender Lehrstellenangebote und bei der Anpassung der Ausbildungsinhalte an neue technologische Entwicklungen. Ein Blick auf die Region Basel zeigt, dass sich diese Entwicklungen hier in spezifischer Weise manifestieren. In Basel-Stadt liegt der Anteil von Jugendlichen mit einem Abschluss auf Sekundarstufe II unter dem nationalen Zielwert, was die Bedeutung funktionierender Übergänge in die Berufsbildung unterstreicht. Hinzu kommt, dass unsere Region durch eine vergleichsweise hohe gymnasiale Orientierung geprägt ist, was die Berufsbildung zusätzlich unter Konkurrenzdruck setzt. In Baselland ist die Berufsbildung traditionell stärker verankert, doch auch hier stellen sich Fragen der Fachkräftesicherung und der Anpassung an den wirtschaftlichen Strukturwandel. Insgesamt zeigt sich, dass die Berufsbildung auch in der Region Basel ein zentraler Erfolgsfaktor bleibt, ihre Weiterentwicklung jedoch aktiv gestaltet werden muss. So muss unserer Meinung nach auch die Berufsberatung allgemein und in der Oberstufe der Volksschule gestärkt und noch wirtschaftsnaher ausgestaltet werden.

FRANK LINHART Leiter Öffentlichkeitsarbeit & Berufsbildung Arbeitgeberverband Region Basel Arbeitgeberverband Region Basel, St. Jakobs-Strasse 25, Postfach, CH-4010 Basel, Telefon +41 (0) 61 205 96 00, info@arbeitgeberbasel.ch, www.arbeitgeberbasel.ch

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HELFEN BEWEGT IVB SEIT 1932 IM DIENST VON MENSCHEN MIT BEHINDERUNGEN

Die IVB Behindertenselbsthilfe beider Basel wurde im Jahre 1932 als Selbsthilfeorganisation gegründet. Am Anfang stand die unmittelbare Nothilfe für die Vereinsmitglieder im Vordergrund. Es folgte der Betrieb einer Bürstenmacherei in den 40er- und 50er-Jahren. 1957 entstand der Behindertentransportdienst – die heutige Kerntätigkeit. 1985 folgte die Einrichtung einer professionellen Geschäftsstelle in Binningen. Zu Beginn des neuen Jahrtausends wurden ein kostengünstiger Patiententransport und das Sozialprojekt «Courage» zur Integration von behinderten Menschen in den Arbeitsprozess lanciert.

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ie Gründung der IVB fand inmitten der Wirtschaftskrise in den 30er-Jahren statt. Auch in unserem Land herrschte damals Not. Benachteiligte wie behinderte Menschen litten besonders darunter. Der Sinn und Zweck der IVB war es zu helfen und aktiv dazu beizutragen, dass Betroffene ihre Grundbedürfnisse besser oder überhaupt befriedigen konnten. Daneben sollten aber auch die sozialen Kontakte und die gesellschaftliche Integration gefördert werden.

Mit einem Mitgliederbeitrag von einem Franken pro Monat konnte der Verein in seinen Anfangsjahren natürlich nur beschränkt Not lindern. Der Vorstand musste mit Anliegen wie Darlehen oder der dringend nötigen Reparatur von Hilfsmitteln an die Armenpflege und die Fürsorgestelle der Kantone gelangen. Während einiger Jahre war die IVB das Bindeglied zwischen den Betroffenen und den amtlichen Stellen. In den schwierigen 30er-Jahren konnte die IVB vor allem mit der Abgabe von Gutscheinen für Brennholz und Kohle sowie

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kleineren Finanzhilfen die grössten Notsituationen lindern.

SEIT BALD 70 JAHREN MACHEN WIR MENSCHEN MOBIL! Auch der IVB Behindertentransport entstand aus dem Selbsthilfegedanken. In der Regel konnten schwerstbehinderte Mitglieder an den vielfältigen gesellschaftlichen und kulturellen Aktivitäten des Vereins nur eingeschränkt oder überhaupt nicht teilnehmen. 1957 kaufte die IVB einen


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Occassions-­VW-Bus, baute ihn behindertengerecht um und ermöglichte damit den mobilitätsbehinderten Mitgliedern die Teilnahme an den monatlichen Mitgliederversammlungen. Ein Jahr später folgte bereits das zweite Fahrzeug. Bald fanden regelmässige Therapiefahrten für das Kinderspital, Transporte für die Sonderschule «Scherkesselweg» und Tagesheimtransporte für die Spitäler Felix Platter, Merian Iselin und Bethesda statt. Der IVB Transportdienst wuchs seither von Jahr zu Jahr kontinuierlich. Mit über 70 bedürfnisgerecht ausgerüsteten Fahrzeugen betreibt die IVB heute einen der grössten Behindertentransportdienste in der Schweiz und führt jährlich circa 120’000 Transporte durch.

VIER TRANSPORTBEREICHE Der Behinderten- und Betagtentransport umfasst heute Schülertransporte für heilpädagogische Angebote der Volksschulen Basel-Stadt und weitere Sonderschuleinrichtungen in der Region Basel. Zudem erfolgen Tagesspital / -heimtransporte und Einzelfahrten in Förderstätten, zur Arbeit in Werkstätten, zur Dialyse oder zur Therapie, in Wohnheime und so weiter. Täglich werden über 400 mobilitätsbehinderte Menschen gefahren. Diese Dienstleistung steht allen Menschen in der Nordwestschweiz zur Verfügung, welche die öffentlichen Verkehrsmittel nicht selbstständig benutzen können. Der Behindertentransport erfolgt zu sozialverträglichen Tarifen und ist damit nicht kostendeckend. Diese für mobilitätseingeschränkte Menschen wichtige Dienstleistung und im Besonderen die Anschaffung und der Ersatz von Fahrzeugen kann nur mit Spenden und Unterstützungsgeldern durchgeführt werden. Zusätzlich führt die IVB seit mittlerweile über 25 Jahren sogenannte einfache Patienten-­ Verlegungstransporte durch. Dabei handelt es sich um ein kostengünstiges Angebot für den sitzenden oder liegenden Transport von medizinisch stabilen Patienten im Auftrag von Spitälern, Kliniken und Ärzten. Der IVB Patiententransport ist ein von den Krankenkassen und den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft offiziell anerkannter Leistungserbringer.

VIELFÄLTIGES VEREINSLEBEN Die IVB ist aber nicht nur ein Mobilitätsdienstleister, sondern bietet als Verein für seine über 500 Mitglieder ein abwechslungsreiches Vereinsleben. Das IVB-Jahr beginnt mit einem Gratis-­Lottonachmittag. Es folgen ein Unterhaltungsnachmittag und die Generalversammlung. Jeweils am ersten Sonntag im September findet eine sogenannte Schweizerreise statt, an der in der Regel gegen 100 Vereinsmitglieder und Begleitpersonen teilnehmen. Im November folgt eine Sondervorstellung im Kulturhaus Häbse und mit der Weihnachtsfeier findet das Vereinsjahr seinen krönenden Abschluss.

SPENDENKONTO PC 40-37124-6, IBAN: CH91 0900 0000 4003 7124 6 IVB Behindertenselbsthilfe beider Basel, 4002 Basel

IVB BEHINDERTENSELBSTHILFE BEIDER BASEL Geschäftsstelle, Schlossgasse 11, CH-4102 Binningen Telefon +41 (0) 61 426 98 00, ivb@ivb.ch, www.ivb.ch

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MIT KOMPETENZ UND WEITBLICK AN DIE SPITZE ALLIANZ-GENERALAGENTUR BASEL Mit ihrer Ernennung schreibt sie Geschichte: Erstmals seit der Gründung der AllianzGeneralagentur Basel übernimmt eine Frau die Leitung. Im Gespräch erzählt sie von ihrem Karriereweg, ihrem Führungsverständnis, den Herausforderungen einer sich wandelnden Branche und davon, warum Vielfalt und Vertrauen entscheidende Erfolgsfaktoren sind. Interviewpartnerin: Barbara Moursy Autorin: Gabriela Röthlisberger

GESCHÄFTSFÜHRER*IN BASEL: Frau Moursy, seit dem 1. Januar  2026 leiten Sie als erste Frau die Allianz-­General­ agentur in Basel. Was bedeutet dieser Meilenstein persönlich für Sie? BARBARA MOURSY: Diese berufliche Option hatte ich nie so richtig auf dem Schirm, dennoch hat sie sich für mich aufgetan – nicht aktiv gesucht, aber zu 100 Prozent gefunden. Dieser Herausforderung tagtäglich gewachsen zu sein, erfüllt mich einerseits mit tiefer Zufriedenheit, andererseits ist es spannend, als weibliche Führungsperson alternative Fa-

cetten und Stärken aufzuzeigen. Rückblickend kam die Chance, als Generalagentin zu wirken, genau zum optimalen Zeitpunkt meiner Karriere. So kann ich nun das Bedürfnis ausleben, mein langjährig gesammeltes Wissen in der Kundenberatung weiterzugeben.

Wie haben Sie Ihren Weg in die Versicherungsbranche erlebt und welche Stationen haben Sie besonders geprägt? Mein Studiengang in Betriebswirtschaft hat mir sicherlich eine solide Basis im Versicherungssektor verliehen und ist

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wie der rechte Flügel. Meine Tätigkeit in der Gastronomie, die ich längere Zeit mit grosser Begeisterung ausübte, stellt den linken Flügel dar, denn dort lernte ich, was Dienstleistung bedeutet: mit Menschen empathisch umzugehen und ihnen mit voller Aufmerksamkeit zuzuhören. Mit diesen beiden Attributen ausgestattet, verlief mein Karriereweg in der Versicherungsbranche zwar relativ normal, aber ausgesprochen effizient. Dass ich noch heute mit Kundinnen und Kunden aus meiner Anfangszeit in freundschaftlichem Kontakt stehe, geniesse ich besonders.


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Gab es auf Ihrem Karriereweg Herausforderungen, die Sie als Frau besonders wahrgenommen haben? Wie sind Sie damit umgegangen?

können, und stets offen für Lernprozesse zu sein. Und Authentizität – sich auch in schwierigen Situationen selbst treu bleiben.

Bei der Allianz steigt die Frauenquote seit Jahren schon kontinuierlich an. Den spezifischen Anforderungen bin ich eher cool begegnet, weil ich Männer und Frauen nicht als zwei konkurrierende Lager sehe, sondern insofern, dass jeder seine entsprechenden Stärken einbringen kann.

Welche Eigenschaften sollte eine erfolgreiche Generalagentin oder ein Generalagent heutzutage mitbringen? Gut zuhören können, Geduld, Weitsicht, Detailverliebtheit und Freude am Umgang mit Menschen. Eine betriebswirtschaftliche Ausbildung mitzubringen, ist ebenfalls von Vorteil.

Basel ist ein vielfältiger Wirtschafts- und Lebensraum. Welche Besonderheiten und Chancen sehen Sie im Versicherungsmarkt der Region?

Wenn Sie in fünf Jahren auf Ihre Amtszeit zurückblicken: Woran möchten Sie gemessen werden und was wäre für Sie ein erfolgreicher Rückblick?

Als jemand, der in Basel aufgewachsen ist, fühle ich mich mit der Region stark verbunden. Besonders schätze ich die einzigartige Atmosphäre, die Grenznähe und die kulturelle Vielfalt, welche Basel prägen. Für mich ist Basel eine Heimat mit hoher Lebensqualität, Offenheit und internationalem Flair, ohne dabei den persönlichen und familiären Charakter zu verlieren. Gerade diese Dynamik bietet grosse Chancen, Kundinnen und Kunden mit individuellen Versicherungs- und Vorsorgelösungen zu begleiten sowie langfristige, persönliche Beziehungen aufzubauen.

Daran, dass die Mitarbeitenden mit Stolz und Freude hier arbeiten und sich wegen des hohen Wohlfühlfaktors nicht vorstellen können, woanders zu arbeiten. An der funktionierenden Kundenbindung und daran, dass ich verbale Ankündigungen in die Tat umgesetzt habe. Wenn Professionalität und Menschlichkeit gut ausbalanciert sind und wir auch in Zukunft wie bisher als einer der zuverlässigsten Partner auf dem Versicherungsmarkt gelten.

Welche Führungswerte sind Ihnen als Generalagentin besonders wichtig? Transparenz, Vertrauen und Qualität auf ganzer Linie – am Ende muss alles richtig gemacht worden sein. Mit unserem Kundenkreis eine Partnerschaft auf Augenhöhe zu pflegen und sie immer wieder positiv überraschen zu können, liegt mir dabei besonders am Herzen. Meine Mitarbeitenden binde ich, wann immer möglich, in Entscheidungen ein, denn eine flache Hierarchie generiert kurze Entscheidungswege und ein harmonisches Miteinander.

Wie möchten Sie die Generalagentur Basel weiterentwickeln und welche Schwerpunkte setzen Sie für die kommenden Jahre? Vor allen Dingen möchte ich die Strukturen festigen und eine anspruchsvolle Kultur entstehen lassen, um attraktive Arbeitsplätze zu kreieren und gleichermassen anziehend für die bestehende und zukünftige Kundschaft zu sein.

Die Versicherungsbranche befindet sich im Wandel. Welche Veränderungen sehen Sie als besonders wichtig für Kundinnen und Kunden? Dass der Mensch trotz der rasant fortschreitenden Digitalisierung weiterhin im Mittelpunkt stehen wird. Selbstverständlich werden wir bezüglich der kommenden Innovationen am Ball bleiben, um unserem Kundenkreis zukünftig auf mehreren Kanälen zu begegnen. Wir werden unsere Kompetenz und Flexibilität für eine schnelle Reaktionszeit einsetzen, damit wir weiterhin individuelle statt standardisierte Lösungen anbieten können.

Wie wichtig sind Diversität und Chancengleichheit für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens? In einer stetig komplexer werdenden Arbeitswelt wird so Raum für Kreativität, neue Ideen und Mut zum Anderssein geschaffen. Sich von der Masse abzuheben, empfinde ich als einen wesentlichen Bestandteil des beruflichen Erfolgs.

Barbara Moursy, Generalagentin, Allianz-Generalagentur Basel

Was möchten Sie jungen Frauen mitgeben, die eine Führungsposition in der Finanz- oder Versicherungsbranche anstreben?

ALLIANZ-GENERALAGENTUR BASEL

Den Mut, unbekannte Wege zu gehen, das Wissen darüber, wie viel Wertvolles wir Frauen in leitenden Positionen beitragen

Innere Margarethenstrasse 2, CH-4051 Basel, Telefon +41 (0) 58 357 02 02, info@Allianz.ch, www.Allianz.ch

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KI, DIE IM UNTERNEHMEN WIRKUNG ERZIELT WIE OPACC INNOVATION DORT EINSETZT, WO SIE WIRKT

Kaum eine Technologie verändert Unternehmen derzeit so grundlegend wie künstliche Intelligenz. Viele Initiativen beginnen mit einem Chatbot oder einem Sprachmodell. Der entscheidende Nutzen entsteht jedoch erst, wenn KI direkt in die Geschäftsprozesse integriert ist, auf relevante Unternehmensdaten zugreift und konkrete Aufgaben unterstützt.

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iesen Ansatz verfolgt Opacc, Schweizer Herstellerin von Enterprise Software. Im Zentrum der KI-Strategie steht nicht die Entwicklung eigener Sprachmodelle, sondern deren sichere, wirtschaftliche und nachhaltige Integration in die bestehenden Anwendungen. Die KI soll Unternehmen dort unterstützen, wo täglich gearbeitet und entschieden wird: im ERP, CRM und Enterprise Shop.

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KUNDENNUTZEN VOR TECHNOLOGIE Neue KI-Modelle und -Dienste entstehen in hoher Geschwindigkeit. Für Unternehmen ist deshalb nicht entscheidend, welches Modell heute als führend gilt. Relevant ist, wie sich neue Technologien langfristig, sicher und ohne Abhängigkeit von einzelnen Anbietern nutzen lassen. Opacc setzt auf das Prinzip «Freedom of Choice». Der Opacc AI-Hub bindet neue KI-Dienste flexibel ein und ersetzt sie bei Bedarf durch bessere Lösungen. Unternehmen profitieren damit laufend von technologischen Fortschritten, ohne ihre Geschäftsprozesse oder die bestehende Systemarchitektur neu aufbauen zu müssen. Sie nutzen jene Funktionen, die einen konkreten Mehrwert schaffen – und lassen den Rest bewusst weg.

DER OPACC AI-HUB VERBINDET DATEN UND PROZESSE

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Die Resultate werden kontrolliert in die OXAS-Plattform zurückgeführt und stehen dort im richtigen fachlichen Zusammenhang zur Verfügung.

OFFEN FÜR DIE NÄCHSTE ENTWICKLUNG Die Entwicklung künstlicher Intelligenz steht erst am Anfang. Künftig werden KI-Agenten zunehmend bereichsübergreifende Aufgaben übernehmen, Prozesse automatisieren und Mitarbeitende von repetitiver Handarbeit entlasten. Mit der offenen und updatefähigen OXAS-Plattform schafft Opacc die Grundlage, damit Unternehmen auch künftige KI-­ Innovationen sicher und wirtschaftlich einsetzen können. Der Fokus bleibt klar: nicht möglichst viel KI, sondern genau jene Funktionen, die Prozesse verbessern, die Datenqualität erhöhen und einen messbaren Kundennutzen schaffen.

Der Opacc AI-Hub ist auf der OXAS-Plattform integriert. Er verbindet externe KI-Modelle mit den zentral verfügbaren Unternehmensdaten und steuert den sicheren Austausch zwischen Anwendungen und KI-Diensten. Analyseergebnisse, Prognosen und generierte Inhalte fliessen direkt in den passenden Geschäftsprozess zurück. Mitarbeitende nutzen die KI-Funktionen dort, wo sie bereits arbeiten. Zusätzliche Plattformen, separate Benutzeroberflächen und aufwendige Medienbrüche entfallen. Der AI-Hub kann mit Opacc-Installationen im Opacc Cloud Center sowie mit On-Premise-Systemen verbunden werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein KI-Dienst in der Opacc Cloud oder bei einem externen Anbieter betrieben wird.

KONKRETE UNTERSTÜTZUNG IM ARBEITSALLTAG KI muss messbare Resultate liefern. Deshalb konzentriert sich Opacc auf Funktionen, die den Arbeitsalltag vereinfachen und bessere Entscheidungen ermöglichen. Produktprognosen analysieren Transaktionsdaten und unterstützen den Einkauf mit präziseren Bedarfsprognosen. Kundenanalysen erkennen Muster und Trends, segmentieren Zielgruppen und schaffen eine fundierte Basis für Marketing und Vertrieb. Personalisierte Produktempfehlungen berücksichtigen individuelle Kaufmuster und unterstützen die gezielte Ansprache über verschiedene Verkaufskanäle. Auch sprachliche Aufgaben sind direkt integriert. DeepL übersetzt Texte und Dokumente innerhalb der Opacc-Anwendungen. DeepL Write optimiert Formulierungen und passt Texte an die gewünschte Tonalität oder den definierten Schreibstil an. Ein separater DeepL-Account ist dafür nicht erforderlich. Die KI-Services stehen standardmässig zur Verfügung. Aufwendige Einzelprojekte entfallen. Gleichzeitig profitieren die Funktionen von der Opacc-Update-Garantie und entwickeln sich kontrolliert mit der Plattform weiter.

ZWEI AUSGEZEICHNETE ANWENDUNGEN VINMA wurde am Best of Swiss Web 2026 gleich zwei Mal mit Bronze ausgezeichnet. Die Lösung zeigt, wie sich mit OpaccStandardsoftware praxisnahe, integrierte und updatefähige Digitalisierung im Weinbau erfolgreich umsetzen lässt. Die neue E-Commerce-Plattform von CREABETON überzeugt auf ganzer Linie: Beim Digital Commerce Award 2026 gewann sie zwei Mal Gold in den Kategorien «B2B Usability & Content» und «Customer Support». Ein weiterer Beweis für die Stärke der integrierten Commerce-Lösung von Opacc.

SICHERHEIT ALS GRUNDVORAUSSETZUNG Unternehmensdaten gehören zu den wertvollsten Ressourcen eines Unternehmens. Ihr Schutz ist deshalb eine zentrale Voraussetzung für den produktiven Einsatz von KI. Im Opacc AI-Hub steuern umfassende Sicherheitsmechanismen, welche Daten an externe Modelle übergeben werden. Personenbezogene Informationen können vor der Verarbeitung anonymisiert werden. Sicherheitsprotokolle verhindern ungewollte Lese- oder Schreibzugriffe.

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STANDORTWECHSEL PROFESSIONELL GEPLANT JOST UMZUGS AG REALISIERT FIRMENUMZÜGE MIT SYSTEM UND ERFAHRUNG Ein Geschäftsumzug oder Standortwechsel ist weit mehr als der Transport von Mobiliar von A nach B. Hinter jedem Firmenumzug steckt ein komplexes Logistikprojekt, das eine sorgfältige Planung, klare Abläufe und erfahrene Fachleute erfordert. Denn jedes Detail zählt  – schliesslich sollen Arbeitsprozesse möglichst ohne Unterbruch weitergeführt werden.

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ereits in der Vorbereitungsphase müssen zahlreiche Aspekte berücksichtigt werden. Dazu gehören beispielsweise der sichere Transport sensibler Akten, der fachgerechte Umgang mit Chemikalien oder anderen Gefahrstoffen, Zutrittsberechtigungen für verschiedene Standorte, Sonntagsfahrbewilligungen sowie Spezialtransporte für Tresore, Maschinen oder technische Anlagen. Wer diese Herausforderungen frühzeitig erkennt und professionell plant, spart Zeit und Kosten und vermeidet unnötige Risiken.

MEHR ALS SIEBEN JAHRZEHNTE ERFAHRUNG Mit langjähriger Erfahrung begleiten die Projektleiter*innen der Jost Umzugs AG Unternehmen jeder Grösse – vom kleinen Büro bis zum kompletten Unternehmensstandort. Die Entwicklung der wirtschaftlichsten und effizientesten Lösung findet gemeinsam mit der jeweiligen Kundschaft statt, wobei der gesamte Umzugsprozess Schritt für Schritt begleitet wird.

Dieses bewährte Vorgehen beginnt mit einer Analyse der bestehenden Situation und der Definition der Ziele für den neuen Standort. Anschliessend werden sämtliche Daten erfasst und ausgewertet, ein transparentes Angebot wird erstellt und die detaillierte Umzugsplanung zusammen mit den verantwortlichen Ansprechpartnern erarbeitet. Ressourcenplanung, Kontrollmechanismen und Notfallkonzepte sorgen dafür, dass der Umzug reibungslos verläuft. Nach Abschluss folgen Debriefing, Abrechnung und eine saubere Projektübergabe.

PERFEKT VERNETZT Als Komplettanbieter übernimmt Jost auf Wunsch sämtliche anfallenden Arbeiten. Dazu gehören die fachgerechte Demontage und Montage von Büromöbeln, das sichere Verpacken empfindlicher Einrichtungen, Ein- und Auspackservices sowie die Bereitstellung von hochwertigem Ver­packungs­material. Ebenso werden Zwi­schenlagerungen organisiert, umweltgerechte Entsorgungen übernommen und abgabefertige Reinigungen angeboten –

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entweder mit dem hauseigenen Team oder mit zertifizierten Partnerbetrieben. Für anspruchsvolle Transportaufgaben kommen moderne Möbellifte,Lkw-Krane und Spezialfahrzeuge zum Einsatz. Und wer zusätzlich eine Mulde benötigt, kann diese bequem über den Online-Muldenshop bestellen. Als regional verankertes Familienunternehmen steht die Jost Umzugs AG für Professionalität, Zuverlässigkeit und persönliche Betreuung – mit dem Ziel, Unternehmen in Basel und der Region eine pünktliche, wirtschaftliche und massgeschneiderte Lösung für Geschäftsumzüge, Standortwechsel und Rückbauprojekte anzubieten. So kann sich die Kundschaft voll und ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.

JOST UMZUGS AG Industriestrasse 121, CH-4147 Aesch BL Telefon +41 (0) 61 711 38 38, basel@jost-transport.ch, www.jost-transport.ch


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ENTSORGUNG LEICHT GEMACHT! JOST MULDEN & RECYCLING AG SORGT FÜR NACHHALTIGE ENTSORGUNG Ob Umbau, Gartenprojekt, Wohnungsräumung oder Grossbaustelle – wo gearbeitet wird, fallen Abfälle an. Damit diese fachgerecht entsorgt und wertvolle Rohstoffe dem Recycling zugeführt werden können, braucht es einen zuverlässigen Partner. Genau hier kommt die Jost Mulden & Recycling AG ins Spiel.

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as langjährig in der Region verwurzelte Entsorgungsunternehmen bietet einen umfassenden Rundum-­ Service, von der passenden Mulde oder dem geeigneten Container bis hin zur umweltgerechten Entsorgung und dem fachgerechten Recycling sämtlicher Materialien. Ganz gleich ob Bauschutt, Sperrgut, Altholz, Grüngut oder andere Wertstoffe: Es wird dafür gesorgt, dass Abfälle korrekt getrennt, verarbeitet und nachhaltig verwertet werden.

RESSOURCEN CLEVER RECYCELN Im modernen Wertstoff-Recycling-­C enter in Birsfelden werden die angelieferten Materialien fachgerecht nach Abfall­ arten sortiert. Als zertifizierter Fachbetrieb erfüllt die Jost Mulden & Recycling AG höchste Qualitäts- und Umweltstandards und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Schonung wertvoller Ressourcen. Durch die fachgerechte Aufbereitung können viele Materialien in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden – ein Gewinn für Umwelt und Region. Ebenso wichtig wie die Entsorgung ist die passende Logistik. Deshalb wird für jede Anforderung die geeignete Mulde oder der passende Container zur Verfügung gestellt und termingerecht an den gewünschten Standort geliefert. Die gefüllte Mulde wird dann

zuverlässig zu einem vereinbarten Wunschtermin wieder abgeholt, damit sich die Kundinnen und Kunden ganz auf ihr Projekt konzentrieren können. Auch Unternehmen, Bauunternehmen und Gemeinden profitieren von diesen individuellen Lösungen. Ob einmaliger Einsatz, langfristige Zusammenarbeit oder regelmässig wiederkehrende Entsorgungsaufgaben – entwickelt werden massgeschneiderte Konzepte, die auf Wunsch im Rahmen von Daueraufträgen übernommen werden können. Persönliche Beratung, Flexibilität und Termintreue stehen dabei stets im Mittelpunkt. Mit Know-how, einer kundenorientierten Arbeitsweise sowie moderner Infrastruktur stellt die Jost Mulden & Recycling AG einen kompetenten Partner für alle Fragen rund um Entsorgung, Recycling und Muldenservice dar. Verlässlich, nachhaltig und unkompliziert – damit Entsorgung einfach funktioniert.

JOST MULDEN & RECYCLING AG Industriestrasse 121, CH-4147 Aesch BL, Telefon +41 (0) 61 711 38 38, entsorgung@jost-transport.ch, www.jost-transport.ch

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AUTO / MOTO

© Aston Martin


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AUTO & MOTO

DER NERVENKITZEL DES OFFENEN FAHRENS Ob entlang des Rheins, durch das Baselbiet oder über die kurvenreichen Jurastrassen  – Cabrios bieten ein intensiveres Fahrerlebnis als Coupés, da man die Umgebung besser wahrnimmt und den satten Sound des Motors noch intensiver hört. Vorbei sind die Zeiten, in denen Cabrios aufgrund des fehlenden Dachs strukturelle Probleme hatten. Dank technologischer Fortschritte und leichterer Materialien sind Cabrios heute fast so schnell wie Fahrzeuge mit festem Dach. Zudem haben Cabriolets schon immer einen besonderen Platz im Herzen von Fahrbegeisterten eingenommen. Der aktuelle Markt bietet eine Reihe überzeugender Optionen – von zugänglichen, spassorientierten Sportwagen bis hin zu Grand Tourern von nahezu unvorstellbarem Luxus. Autor: Urs Huebscher

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b kompakter Roadster, sportlicher Zweisitzer oder luxuriöser Grand Tourer – die Hersteller setzen das offene Fahren ganz unterschiedlich um. Gemeinsam haben alle Modelle ihren eigenen Charakter und die Fähigkeit, jede Ausfahrt auf ihre eigene Weise zu einem besonderen Erlebnis zu machen.

MERCEDES-MAYBACH SL 680 Der Mercedes‑Maybach SL 680 Monogram Series ist das bisher sportlichste Modell der Markenhistorie. Der offene Zwei­ sitzer interpretiert die ikonische Silhouette des SL auf eine aussergewöhnliche Weise. Sportliche Proportionen verschmelzen

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mit erlesener Ästhetik und höchstem Komfort. Er verbindet ein dynamisches Fahrgefühl mit allem, was einen Mercedes‑­Maybach auszeichnet: exzellente Handwerkskunst, erlesene Materialien und exquisite Design-Details. Damit bietet er entsprechend der Markenphilosophie ein ganzheitliches, sinnliches Erlebnis. Auf Wunsch stehen neben den kuratierten Farbkonzepten mehr als 50  weitere Manufaktur-­Lackfarben zur Auswahl. Die Farbpalette ist inspiriert von den Tönen von Edelsteinen, Mineralien oder Naturphänomenen, beispielsweise Côte-d’Azur-Blau, sowie von aktuellen Farbströmungen aus Mode, Architektur und Design. Dazu gehören auch neu interpretierte Klassiker aus dem historischen Farbarchiv von Mercedes‑­Benz und Maybach.

© Mercedes-Maybach

FASZINIERENDE CABRIOLETS FÜR PUREN FAHRGENUSS IN DER REGION BASEL


AUTO & MOTO

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BMW Z4

MASERATI MCPURA Der MCPURA-Supersportwagen ist in Coupé- und Cabrio-Versionen erhältlich, bekannt als Cielo. Das Meisterwerk, zu 100  Prozent in Italien hergestellt, ist eine

© Maserati

Der Z3 war ein Kultauto, bekannt aus dem James-Bond-Film «GoldenEye», doch sein Ruhm reichte weit darüber hinaus: Er begründete ein ganzes Genre schneller, aber dennoch dynamischer Roadster. Seine kompakten Abmessungen und sein geringes Gewicht trugen massgeblich dazu bei, dass der Z3 nach seiner Markteinführung eine riesige Fangemeinde gewann. Der Z4 ist elegant, schnell und praktisch und bietet gleichzeitig ein tolles Fahrerlebnis. Der Reihensechszylinder macht im Grenzbereich richtig Spass und lädt dazu ein, sein dynamisches Potenzial auszuschöpfen. Die direkte Lenkung und das präzise Handling sind weitere Merkmale eines sportlichen BMW. Der Z4 überzeugt zudem mit einem attraktiven Preis-Leis­tungs-­Verhältnis und bietet neben seinem exotischen Design auch überzeugende Fahrleistungen.

Weiterentwicklung des MC20 Halo Car, der 2020 eine neue Ära für die Marke einläutete. Der neue MCPURA greift diesen Geist auf und verstärkt ihn zu seiner intensivsten und verfeinertesten Form. Die Arbeit konzentrierte sich auf das Aussendesign, die Materialien und die Innenausstattung, aber der Kern bleibt derselbe: der kraftvolle und unverkennbare 630-CV-­ V6Nettuno-Motor, ein Symbol für Maseratis Leidenschaft für Performance. Schliesslich umfasst MCPURA alles, was das Maserati-­Fahrerlebnis einzigartig macht, nämlich die Möglichkeit, sich filterfrei mit dem Fahrer zu verbinden und die grösste Eleganz, mitreissende Fahrleistung und zeitlose Kunstfertigkeit zu vermitteln. Reine Eleganz, Charakter und Emotion. Der Name selbst offenbart das Wesen eines Modells, das in seiner konzentriertesten Form die authentischsten Werte des Trident verkörpern soll.

TOYOTA

C-HR+ 4x4 Settelen Auto AG Türkheimerstrasse 17 | 4055 Basel 061 307 38 00 | www.settelen.ch | garage@settelen.ch

Toyota C-HR+ Premium AWD Electric 77 kWh 343 PS, 15,8 kWh/100 km 17 g/km CO₂ En.-Eff. B

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FERRARI AMALFI SPIDER

© Bentley

© Aston Martin

Der Ferrari Amalfi Spider ist der Nachfolger des gefeierten Roma Spider. Während der Roma für Ferrari-­Verhältnisse elegant und zurückhaltend war, zeichnet sich der Amalfi durch eine ausdrucksstärkere Designsprache aus, die von der sonnen­ verwöhnten Atmosphäre seines italienischen Namensvetters an der Küste inspiriert ist. Das faltbare Metalldach des Amalfi Spider ist in vier massgeschneiderten Farben und zwei technischen Stoffen erhältlich, darunter die neue Option Tecnico Ottanio. Dabei handelt es sich um ein gedecktes Türkis, das je nach Lichteinfall einen dreidimensionalen Schimmer aufweist. Bei Ferrari ist selbst das Dach ein modisches Statement. Unter dem Dach verbirgt sich ein V8Biturbo-­Motor mit über 600 PS, dessen Kraft über ein Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe an die Hinterräder geleitet wird. Das Ergebnis ist ein Fahrzeug mit beinahe absurder Leistungsfähigkeit, gepaart mit dem Komfort und der Laufruhe, die es zu einem glaubwürdigen Gran Turismo machen.

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ASTON MARTIN DB12 VOLANTE Der Name «Volante» prangt seit 1965 auf Aston-Martin-­ Cabriolets – und seit Timothy Dalton in «Der Hauch des Todes» einen V8 Vantage Volante fuhr, auch in James-Bond-Filmen. Aston Martin ist bis heute Bonds offizieller Automobilpartner. Einen zu besitzen, ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Lizenz zum Nervenkitzel. Der Übergang vom ohnehin schon atemberaubenden DB12 Coupé zum Volante wurde mit der für Aston Martin typischen Eleganz vollzogen. Das faltbare Stoffverdeck fügt sich nahtlos in die langgezogenen, fliessenden Linien des Fahrzeugs ein, und das Ergebnis ist ein Cabriolet, das aussieht, als sei es schon immer für das offene Verdeck geschaffen worden. Aston Martin bezeichnet den DB12 als den weltweit ersten Super Tourer. Ein Vierliter-­V8-Biturbo mit 680 PS beschleunigt den Volante in 3.6  Sekunden auf 100 km / h, während ein Achtgang-Automatikgetriebe für eine sanfte Kraftentfaltung sorgt, die jeder Situation gerecht wird. Der Innenraum ist exquisit ausgestattet und bietet ein fahrerorientiertes Layout, das den Fahrer optimal umschliesst. Der DB12 Volante ist ein Auto, das nicht nur eine Fahrt, sondern den ganzen Tag zu einem besonderen Erlebnis macht.

BENTLEY CONTINENTAL GTC Der Bentley Continental GTC ist eine Klasse für sich: das ultimative Grand-Touring-­Cabriolet. Kein anderes offenes Auto vereint diese Eleganz und mühelose Leistung in vergleichbarer Weise. Der W12-Biturbo-­Motor ist ein technisches Meisterwerk: Er leistet 650 PS und beschleunigt den Wagen in unter vier Sekunden von null auf 100 km / h, während er gleichzeitig bei Autobahngeschwindigkeit angenehm leise fährt. Das dreilagige Stoffverdeck öffnet sich in nur 19 Sekunden und bietet einen nahezu limousinenähnlichen Schutz vor Witterungseinflüssen. Der Innenraum des Continental GTC ist ein wahres Meisterwerk der Bentley-­Handwerkskunst. Jedes Interieur wird in der Bentley-Manufaktur in Crewe von Hand genäht – fast drei Kilometer Garn werden dafür verwendet. Beim Standardmodell sind es fast 300’000 Einzelstiche, bei der Mulliner-Ausstattung sogar rund 400’000. Jedes Lederpaneel wird anschliessend auf der Rückseite vom jeweiligen Handwerker signiert. Nur wenige Fahrzeuge weltweit bieten diese Kombination aus Leistung, Luxus und Open-Air-Feeling zu jedem Preis.


© Porsche

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Porsche stellt erstmals einen 911 GT3 mit vollautomatischem Cabriolet-Verdeck vor. Der besonders fahrspassorientierte 911 GT3 S/C kombiniert die Leichtbaustrategie des 911 S/T mit dem frei saugenden Vierliter-Boxermotor mit 375 Kilowatt (510 PS) und 450 Newtonmetern des 911 GT3. Die markanten Kotflügel und Türen des 911 S/T verleihen dem neuen 911 GT3 S/C in Kombination mit dem schwarzen Windschutzscheibenrahmen eine unverwechselbare Optik. Gemäss seiner Positionierung als Driver’s Car ist er ausschliesslich mit dem kurz übersetzten und leichten Sechsgang-Sportschalt­ getriebe erhältlich. Als einzige offene Variante der aktuellen 911-Palette ist der 911 GT3 S / C als reiner Zweisitzer ausgelegt  – eine Reminiszenz an den 911 Speedster aus dem Jahr 2019. Im Gegensatz zu diesem ist der 911 GT3 S / C aber nicht limitiert. Erstmals ist für den 911 GT3 S/C ein Street-Style-Paket erhältlich, mit dem sich das Fahrzeug noch individueller an den persönlichen Geschmack anpassen lässt.

© Mercedes

PORSCHE 911 GT3 S/C

MERCEDES-BENZ CLE CABRIOLET Der Mercedes-Benz CLE Cabriolet ist der Nachfolger der Cabriolets der C- und E-Klasse. Er vereint die Stärken beider Modelle in einem einzigen Fahrzeug. Die eleganten, langgezogenen Proportionen verleihen dem CLE eine klassische, dynamische Silhouette. Im Innenraum sorgen das neueste MBUX-Infotainmentsystem von Mercedes-Benz und ein breites, gebogenes Display für ein wahrhaft hochwerti-

ges Ambiente. Das mehrlagige Dämmdach reduziert Windgeräusche im Vergleich zu vielen Konkurrenten mit Stoffverdeck deutlich – und verbessert gleichzeitig den Klang des Infotainmentsystems erheblich. Die Motorenpalette umfasst Mildhybrid-­

Vierzylinder- und Sechszylinder-Benzinmotoren, wobei der CLE 300 4MATIC eine besonders ausgewogene Wahl für all jene darstellt, die gleichermassen Wert auf Komfort, Leistung und Souveränität bei allen Wetterbedingungen legen.


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© slowUp Basel-Dreiland


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WENN GRENZEN VERSCHWINDEN DER SLOWUP BASEL-DREILAND MACHT DIE REGION ERLEBBAR

Wenn Grenzen verschwinden und Strassen zu Begegnungsräumen werden, zeigt sich die Region Basel von einer besonderen Seite. Der slowUp Basel-Dreiland macht erlebbar, was das Dreiländereck einzigartig macht: die Verbindung von Schweiz, Deutschland und Frankreich, von Stadt und Landschaft, von Bewegung und gemeinschaftlichem Erlebnis. Autorin: Gabriela Röthlisberger Bilder: slowUp Basel-Dreiland

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inmal im Jahr gehört das Dreiländereck den Menschen – nicht den Motoren. Zwischen zehn und 17 Uhr verwandelt sich die Region in einen grossen Bewegungsraum: Wo sonst Autos unterwegs sind, rollen Velos, Inlineskates und Trottinetts, während andere die Strecke zu Fuss entdecken. Der beliebte slowUp Basel-­ Dreiland findet in diesem Jahr am Sonntag, 20. September 2026, statt. Mit rund 62 Kilometern zählt der slowUp Basel-Dreiland zu den längsten Veranstaltungen der gesamten slowUp-­ Serie. Die Strecke verbindet historische Altstädte, moderne Stadtquartiere, Rhein­ ufer und ländliche Abschnitte zu einem abwechslungsreichen Rundkurs. Sechs Rheinquerungen und zwei Kraftwerks-

übergänge eröffnen immer wieder neue Perspektiven auf die Region. Dabei wechseln sich urbane Kulissen mit Natur­ erlebnissen beinahe nahtlos ab – ein Wechselspiel, das den besonderen Reiz dieses slowUp ausmacht.

EVENT FÜR GROSS UND KLEIN Das Konzept ist ebenso einfach wie erfolgreich: Die Teilnahme ist kostenlos, es gibt weder einen offiziellen Start noch ein Ziel. Jede und jeder kann dort einsteigen, wo es am besten passt, eine kurze Runde drehen oder den gesamten Rundkurs absolvieren. Familien mit kleinen Kindern fahren gemütlich von Dorf zu Dorf, ambitionierte Velofahrer nutzen die Gelegenheit für längere Touren, während Spaziergän-

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ger einzelne Streckenabschnitte geniessen. Gerade diese Offenheit macht den slowUp zu einem Anlass für alle Generationen. Wer den slowUp erlebt, merkt schnell, dass es dabei um weit mehr geht als um Bewegung. Entlang der Strecke entsteht eine ganz besondere Atmosphäre. Vereine, Gemeinden und lokale Organisationen verwandeln Dorfplätze und Strassen in Begegnungszonen mit Musik, regionalen Spezialitäten, Spielangeboten und Informationsständen. Überall laden Festwirtschaften zum Verweilen ein. Aus einer Velotour wird so ein Tagesausflug voller kleiner Entdeckungen.

FLIESSENDE GRENZEN Der Name «Dreiland» ist dabei Programm: Innerhalb von wenigen Stunden

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wechseln die Teilnehmenden mehrfach zwischen der Schweiz, Deutschland und Frankreich – oft fast unbemerkt. Während politische Grenzen im Alltag sichtbar sind, rücken sie an diesem Sonntag in den Hintergrund. Stattdessen zeigt sich die Region als gemeinsamer Lebensraum mit einer aussergewöhnlichen kulturellen Vielfalt. Unterschiedliche Sprachen, Traditionen und kulinarische Spezialitäten liegen oft nur wenige Kilometer auseinander. Gerade Basel profitiert von dieser einzigartigen Lage. Kaum eine andere europäische Region ist so eng grenzüberschreitend verflochten. Tausende Menschen pendeln täglich zwischen den drei Ländern, Unternehmen arbeiten international zusammen, kulturelle Einrichtungen ziehen Besucher aus dem gesamten Ober­rhein­ gebiet an. Der slowUp macht diese grenzüberschreitende Zusammenarbeit auf besonders anschauli-

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che Weise erlebbar. Was im Alltag oft selbstverständlich erscheint, wird an diesem Tag bewusst wahrgenommen.

NACHHALTIGE MOBILITÄT ERLEBEN Auch aus ökologischer Sicht setzt der Anlass ein Zeichen. Für einige Stunden verschwindet der motorisierte Verkehr von der Strecke. Wo normalerweise Autos dominieren, hört man Gespräche, Vogelstimmen und das Surren von Veloreifen. Die Erfahrung zeigt eindrucksvoll, wie sich öffentliche Räume verändern, wenn sie den Menschen statt dem Verkehr gehören. Der slowUp versteht sich deshalb


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nicht als Verzicht, sondern als Einladung, alternative Formen der Mobilität kennenzulernen und Freude an der Bewegung zu entdecken. Für viele Teilnehmende gehört der Anlass längst fest zum Jahreskalender. Familien treffen sich zu gemeinsamen Ausflügen, Freundesgruppen planen ihre Route inklusive Einkehr in den zahlreichen Festwirtschaften, Vereine organisieren gemeinsame Touren. Selbst wer nicht die gesamte Strecke zurücklegt, erlebt einen entspannten Tag ohne Zeitdruck. Gerade diese Mischung aus Aktivität und Gelassenheit prägt den besonderen Charakter des slowUp.

KULINARISCHES UND KULTURELLES MITEINANDER Nicht zuletzt profitiert auch die regionale Wirtschaft. Restaurants, Cafés, Hofläden und lokale Produzenten entlang der Strecke erhalten an diesem Tag zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Viele Gemeinden nutzen die Gelegenheit, ihre Sehenswürdigkeiten oder regionalen Spezialitäten zu präsentieren. So verbindet der slowUp Freizeit, Tourismus und regionale Wertschöpfung auf nachhaltige Weise. Damit der Anlass für alle sicher bleibt, gilt auf der Strecke eine einheitliche Fahrtrichtung. Gegenseitige Rücksichtnahme, angepasste Geschwindigkeit und das Tragen eines Velohelms werden empfohlen. Da zahlreiche Familien und Kinder unterwegs sind, steht nicht sportlicher Ehrgeiz, sondern das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund. Der slowUp Basel-Dreiland zeigt, was die Region auszeichnet: Offenheit, Vielfalt und Lebensfreude. Der slowUp Basel-­Dreiland verbindet Menschen über Grenzen hinweg und macht erfahrbar, wie attraktiv nachhaltige Mobilität sein kann. Für einen Tag gehört die Strasse wieder den Menschen – und genau darin liegt der Zauber dieses aussergewöhnlichen Anlasses.

WEITERE INFORMATIONEN www.slowup.ch

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WENN BASEL DIE WELT EMPFÄNGT 15 JAHRE LONGINES CHI CLASSICS BASEL PRÄGEN DEN STANDORT BASEL

Es gibt diesen einen Moment, in dem die St. Jakobshalle den Atem anhält. Das Pferd sammelt sich vor dem Sprung, Reiterin oder Reiter konzentriert sich auf die letzten Meter und Tausende Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgen jede Bewegung. Für einen Augenblick scheint die Zeit stillzustehen, bis der Sprung gelingt und sich die Spannung in Applaus entlädt. Autorin: Janine Geigele Bilder: fotografie-stuppia

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enau diese Momente machen die LONGINES CHI CLASSICS BASEL seit 15 Jahren zu weit mehr als einem internationalen Reitturnier. Sie haben Basel zu einem der bedeutendsten Austragungsorte des Pferdesports gemacht – und gleichzeitig zu einem Treffpunkt für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Während sich die Weltelite des Reitsports misst, entstehen auf den Tribünen, in den Hospitality-­Bereichen und hinter den Kulissen Begegnungen, die weit über den Sport hinausreichen.

Dass Basel heute regelmässig Gastgeber der internationalen Reitsportelite ist, war keineswegs selbstverständlich. Alles begann auf dem Schänzli-Areal, wo Willy Bürgin im Jahr 2001 nach langer Unterbrechung wieder Pferdesporttage in die Stadt brachte. Was zunächst regional begann, entwickelte sich Schritt für Schritt weiter. Mit den Schweizer Meisterschaften 2007 und 2008 wurde das Potenzial Basels für grössere Aufgaben deutlich. Entscheidend war dabei nicht nur die sportliche Entwicklung, sondern auch eine klare Vision. Gemeinsam mit dem

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Unternehmer Dr. h.c. Thomas Straumann entstand die Überzeugung, dass Basel ein internationales Spitzenturnier verdient, das sportliche Exzellenz mit Gastfreundschaft, Qualität und unternehmerischem Denken verbindet. Aus dieser Idee heraus wurde 2010 der CSI Basel ins Leben gerufen. Der Aufstieg verlief aussergewöhnlich schnell. Bereits ein Jahr später erhielt das Turnier den Fünf-Sterne-Status und etablierte sich damit in der höchsten Kategorie des internationalen Springsports. Mit Olympiasiegern wie Steve Guerdat und Erfolgsreiter Martin Fuchs sowie später auch


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den besten Dressurreiterinnen und Dressurreitern der Welt entwickelte sich Basel zu einer festen Grösse im internationalen Kalender. Der Einstieg von Longines als Titelpartner verlieh der Veranstaltung zusätzliche internationale Strahlkraft und unterstrich den Anspruch, zu den führenden Hallenturnieren der Welt zu gehören. Ein weiterer Meilenstein folgte mit der Aufnahme in den LONGINES FEI Jumping World Cup™. Mit der Austragung der FEI World Cup™Finals 2025 wurde schliesslich der Stellenwert Basels im internationalen Pferdesport deutlich. Die erneute Vergabe der Finals durch den Weltverband FEI für das Jahr 2028 ist Ausdruck des grossen Vertrauens in die Organisation und die Qualität des Anlasses. Doch die LONGINES CHI CLASSICS BASEL leben nicht allein von sportlichen Höchstleistungen. Ihr eigentlicher Wert für Basel liegt in einem unternehmerischen Konzept, das sich über 15 Jahre bewährt hat: Eine Veranstaltung dieser Grössenordnung lässt sich nicht innerhalb weniger Monate auf die Beine stellen – sie verlangt einen langen Atem, ein tragfähiges Netzwerk aus Organisatoren, Partnern, Sponsoren und Behörden sowie die Bereitschaft, auch in wirtschaftlich unsicheren Jahren an der Vision festzuhalten. Genau diese Kontinuität ist es, die aus einem regionalen Turnier ein internationales Aushängeschild gemacht hat – und Basel als Standort für Investitionen dieser Art attraktiv macht. Für Unternehmen bietet das Turnier weit mehr als repräsentative Logenplätze. Es bietet einen planbaren Rahmen für Kundenpflege und Geschäftsanbahnung: vier Tage, an denen sich Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft an einem Ort aufhalten, ohne dass ein Termin dafür organisiert werden muss. Gespräche entwickeln sich zwischen zwei Prüfungen, oft informeller und ergebnisoffener als im Sitzungszimmer. Genau darin liegt der geschäftliche Nutzen. Vertrauen entsteht schneller durch ein gemeinsames Erlebnis als durch einen reinen Termin.

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Wer diesen Rahmen konkret nutzen möchte, findet bei den LONGINES CHI CLASSICS BASEL ein abgestuftes Hospitality-­ Angebot: vom traditionsreichen Black Horse Club über den White Horse Club bis zur Basler Brugg sowie Gold-Tickets für den direkten Blick ins Geschehen mit exklusiven Tischen in unmittelbarer Nähe zum Parcours. Gleichzeitig profitiert auch Basel. Vier Tage lang richtet sich der Blick internationaler Medien, von Reiterinnen und Reitern sowie Gästen aus aller Welt auf die Stadt. Die LONGINES CHI CLASSICS BASEL präsentieren Basel als weltoffenen Gastgeber mit hoher Organisationsqualität und internationaler Ausstrahlung. Sie tragen dazu bei, das Image der Region weit über die Landesgrenzen hinaus zu stärken. Was einst auf dem Schänzli mit einer Vision begann, ist heute eine internationale Erfolgsgeschichte. Die LONGINES CHI CLASSICS BASEL sind längst mehr als nur ein Reitturnier. Sie sind ein Aushängeschild für Basel, ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und ein Beispiel dafür, wie aus unternehmerischem Mut, Beharrlichkeit und partnerschaftlicher Zusammenarbeit eine Veranstaltung mit weltweiter Strahlkraft entstehen kann.

WEITERE INFORMATIONEN www.chi-classics-basel.com

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KOLUMNE

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KOLUMNE

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ZWISCHEN QUIETSCHEN UND NOSTALGIE

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Autor: Boulevard Vogel

Trämli uf di wart i nämmli», war einmal ein Schnitzelbangg der Spitzenklasse vom Anggebliemli. Jedes Kind kannte den Vers und sang ihn selbst in den Warte­zonen der Strassenbahn. Die grünen Kolosse rumpelten gemütlich durch die Stadt, wie zahme Blech-Dinosaurier auf Schienen – freundlich klingelnd, ein bisschen schief, aber stets pünktlich. Es vermittelte einem das Gefühl einer Spielzeuganlage. Doch die Trams veränderten ihren Charakter und auch ihre Form. Sie wurden moderner und länger. Jeden Platz nutzt man als Werbeplattform, schlimmer als bei einem Formel-1-Rennwagen. Graffitiakteure besprühen die Flächen, und selbst die Banken hielten nicht inne und setzten gleich eine Sau ans Ende des Trams – als Sparbüchse. Doch das wahre Kunstwerk versteckt sich in den Schienen. Wer braucht schon das Sinfonieorchester Basel, wenn man gratis ein Konzert aus Quietschen, Klirren und Rattern bekommt? In der Kurve erklingt Beethovens Fünfte, bei der nächsten Steigung übernimmt die Glopfgeischter-Gugge, und auf der Geraden lärmen die Gasseglopfer. Guggenkonzert täglich, kostenlos und ohne Vorverkauf. Während sich manche Fahrgäste köstlich amüsieren, überlegen andere, ob sie sich nicht doch lieber ein Tinnitus-Abo leisten sollten.

Nicht nur der Lärm macht den Benutzern der grünen Transport­ vehikel Mühe. Nein, es ist auch der Schnee. Anscheinend ist man nicht mehr fähig, einen kleinen Schneefall frühzeitig zu erkennen und die Pisten zu säubern. Katastrophale Verhältnisse haben wir erlebt; man meinte, Basel sei im tiefsten Süden zu Hause und für eine solche Übung nicht gewappnet. Es braucht nicht nur Gelenkbusse und längere Trams, die sich kaum wenden lassen, es braucht im Winter auch Schneeschaufeln. Vielleicht hat man beim Klimawandel einfach zu genau hingehört: «Schnee gibt’s ja kaum mehr»– und schon wurde das Budget gestrichen und der Fuhrpark von Schneepflügen und Streufahrzeugen ins Antiquariat gestellt. Vieles fehlt: der Charme und die Menschlichkeit, die einst zwischen Fahrer und Fahrgast hüpften, als der Chauffeur noch grüsste und man hinten im Wagen auf den Holzbänken herumrutschte. All dies und jenes ist verblichen. Heute blinkt nur noch ein Display – «Bitte treten Sie zurück» – und man weiss nicht, ob dies als Warnung oder als Lebensmotto gemeint ist. Vielleicht sollte man den Vers «Jä Drämmli – uf di warti nämmli» öfter wieder anstimmen und singen, als Erinnerung daran, dass Basel einmal eine Stadt war, die auf ihren Schienen nicht nur fuhr, sondern auch lebte.

Ich bin mir nicht sicher, ob die BVB dem Güterbahnhof Wolf bezüglich Schienengesang und Weichengezwitscher Konkurrenz machen will. Selbstverständlich sind Schienen Verbrauchsmaterial und halten nicht ewig. Auch die Verbindungen lassen wegen der zahlreichen Baustellen seit geraumer Zeit zu wünschen übrig. Nicht eingehaltene Fahrpläne infolge von Umleitungen und Haltestellenverschiebungen sind mittlerweile ebenso mühsam wie die Verspätungen bei der Deutschen Bundesbahn und gehören inzwischen zur Tagesordnung. Die Leitstelle kommentiert die Probleme und entschuldigt sich für die diversen Unstimmigkeiten allzu oft über den Äther. Wenn sich diese Probleme weiter ausdehnen wie die Schienen selbst, braucht man kein Radio Basilisk mehr – dann sendet die BVB ihr eigenes Radioprogramm «BVB Prime News» live aus der Betriebsleitstelle oder aus einem Oldtimer-Tram.

BOULEVARD VOGEL ist Autor, Kolumnist und Satiriker.

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ORIENTIERUNG FÜR DIE ARBEITSWELT VON MORGEN BASLER BERUFS- UND WEITERBILDUNGSMESSE 2026 Die Berufswelt befindet sich im Wandel. Digitalisierung, Fachkräftemangel, Nachhaltigkeit und neue Arbeitsformen verändern die Anforderungen an Unternehmen und Beschäftigte gleichermassen. Gleichzeitig wächst der Bedarf an fundierter Berufsorientierung und lebenslangem Lernen. Vor diesem Hintergrund kommt der Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse, die vom 15. bis 17. Oktober 2026 stattfindet, eine besondere Bedeutung zu. Sie bringt Jugendliche, Berufs­ einsteiger*innen, Fachkräfte, Arbeitgebende sowie Bildungsinstitutionen unter einem Dach zusammen und bietet einen umfassenden Überblick über Ausbildungswege, Weiterbildungen und Karriereperspektiven in der Nordwestschweiz. Autorin: Gabriela Röthlisberger Bilder: Gewerbeverband Basel-Stadt GESCHÄFTSFÜHRER*IN BASEL HERBST 2026


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ie Messe hat sich in den vergangenen Jahren als wichtiger Treffpunkt für Berufsbildung und Fachkräfteentwicklung etabliert. Während Schüler*innen hier erste Kontakte zu Lehrbetrieben knüpfen und verschiedene Berufe kennenlernen können, richtet sich das Angebot ebenso an Erwachsene, die ihre Qualifikationen erweitern oder sich beruflich neu orientieren möchten. Damit bildet die Veranstaltung den gesamten Bildungsweg ab – von der ersten Berufswahl bis zur kontinuierlichen Weiterbildung im Erwerbsleben.

BERUFE ERLEBEN, STATT NUR DARÜBER ZU LESEN Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Messe ist ihr praxisnahes Konzept. Zahlreiche Aussteller präsentieren ihre Berufe nicht nur anhand von Broschüren oder Informationsständen, sondern laden die Besucher*innen dazu ein, selbst aktiv zu werden. Ob handwerkliche Tätigkeiten, technische Anwendungen, digitale Technologien oder Gesundheitsberufe – vielerorts können Arbeitsabläufe ausprobiert und Gespräche mit Lernenden sowie Berufsbildner*innen geführt werden. Gerade Jugendliche profitieren von diesem direkten Austausch. Häufig entsteht erst im persönlichen Gespräch ein realistisches Bild des Berufsalltags. Welche Fähigkeiten sind gefragt?

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Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus? Welche Entwicklungsmöglichkeiten bestehen nach der Lehre? Antworten auf diese Fragen lassen sich im unmittelbaren Dialog oft besser als in jeder Informationsbroschüre vermitteln.

DIE DUALE BERUFSBILDUNG ALS ERFOLGSMODELL Die Schweiz gilt international als Vorbild für ihr duales Berufsbildungssystem. Die Verbindung von praktischer Ausbildung im Betrieb und theoretischem Unterricht an der Berufsfachschule ermöglicht einen frühen Einstieg in die Arbeitswelt und schafft gleichzeitig hervorragende Karriereperspektiven. Die Messe zeigt eindrücklich die Vielfalt dieses Systems. Das Spektrum der vorgestellten Lehrberufe reicht von klassischen Handwerksberufen über kaufmännische Ausbildungen bis hin zu hochspezialisierten Berufen in Informatik, Life Sciences oder Medizintechnik. Gerade die Wirtschaftsregion Basel mit ihrer starken Pharma-, Chemie- und Life-­ Sciences-Branche eröffnet jungen Menschen zahlreiche attraktive Perspektiven. Unternehmen nutzen die Veranstaltung zugleich, um motivierte Nachwuchskräfte kennenzulernen. Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels gewinnt die frühzeitige Rekrutierung talentierter Lernender weiter an Bedeutung.

WEITERBILDUNG GEWINNT AN BEDEUTUNG Nicht nur Jugendliche stehen vor beruflichen Entscheidungen: Die Arbeitswelt entwickelt sich mit hoher Geschwindigkeit weiter, Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Automatisierung verändern Berufsbilder teilweise grundlegend. Viele Beschäftigte stehen deshalb vor der Frage, wie sie ihre Kompetenzen aktuell halten können. Die Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse trägt diesem Trend Rechnung. Hochschulen, Fachhochschulen, höhere Fachschulen, private Bildungsanbieter und Verbände präsentieren ihre Weiterbildungsangebote – von kurzen Zertifikatskursen bis hin zu berufsbegleitenden Studiengängen. Besonders gefragt sind Qualifikationen in den Bereichen Digitalisierung, Projektmanagement, Nachhaltigkeit, Gesund­ heitswesen und Führung. Gleichzeitig gewinnen sogenannte Soft Skills wie Kommunikation, Teamfähigkeit oder interkulturelle Kompetenz zunehmend an Bedeutung.

CHANCEN FÜR QUEREINSTEIGER*INNEN

REGIONALE WIRTSCHAFT PRÄSENTIERT SICH

Der Arbeitsmarkt wird flexibler. Immer mehr Menschen wechseln im Laufe ihres Berufslebens die Branche oder spezialisieren sich neu. Die Messe bietet daher auch Orientierung für Quereinsteiger*innen sowie für Personen, die nach einer Familienphase oder Arbeitsunterbrechung wieder in das Berufsleben einsteigen möchten. Beratungsstellen informieren über Fördermöglichkeiten, Anerkennungsverfahren bereits erworbener Kompetenzen und Finanzierungsmöglichkeiten für Weiterbildungen. Dadurch wird deutlich, dass die berufliche Entwicklung heute längst kein einmaliger Prozess mehr ist, sondern ein lebenslanges Lernen voraussetzt.

Für die Unternehmen der Region stellt die Messe eine wichtige Plattform dar. Neben Grossunternehmen präsentieren sich zahlreiche kleine und mittlere Betriebe, die das wirtschaftliche Rückgrat der Nordwestschweiz bilden. Sie zeigen auf, welche Qualifikationen künftig gefragt sein werden und welche Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb ihrer Unternehmen bestehen. Gerade mittelständische Unternehmen nutzen die Gelegenheit, ihre Ausbildungsqualität sichtbar zu machen und sich als attraktive Arbeitgebende zu positionieren. Viele Besucher*innen erhalten dadurch erstmals Einblicke in Betriebe, die ihnen bislang kaum bekannt waren.

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BERATUNG AUF AUGENHÖHE Ein besonderes Merkmal der Messe ist die persönliche Atmosphäre. Anders als bei digitalen Informationsplattformen stehen hier individuelle Gespräche im Mittelpunkt. Berufsberater*innen, Lehrpersonen, Personalverantwortliche und Lernende nehmen sich Zeit für Fragen und unterstützen die Besucher*innen bei ihrer Entscheidungsfindung. Gerade Eltern spielen bei der Berufswahl ihrer Kinder häufig eine wichtige Rolle. Auch sie finden auf der Messe umfangreiche Informationen und können sich gemeinsam mit ihren Kindern einen Überblick über Ausbildungswege und Zukunftsperspektiven verschaffen.

TRENDS DER ARBEITSWELT Die Messe spiegelt zugleich aktuelle Entwicklungen des Arbeitsmarkts wider. Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und künstliche Intelligenz beeinflussen nahezu alle Branchen. Entsprechend verändern sich auch Ausbildungs­ inhalte und Kompetenzprofile. Viele Aussteller zeigen, wie moderne Technologien bereits heute im Berufsalltag eingesetzt werden – von Robotik und Automatisierung über virtuelle Simulationen bis hin zu datengetriebenen Produktionsprozessen. Gleichzeitig wird deutlich, dass technisches Know-how allein nicht ausreicht. Kreativität, Problemlösungskompetenz und soziale Fähigkeiten bleiben entscheidende Erfolgsfaktoren.

BEDEUTUNG FÜR DIE REGION BASEL Die Wirtschaftsregion Basel zählt zu den innovativsten Standorten Europas. Internationale Konzerne, Forschungseinrichtungen, Start-ups und zahlreiche KMU prägen den Arbeitsmarkt. Um diese Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern, braucht es gut ausgebildete Fachkräfte und attraktive Bildungsangebote. Die Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse leistet hierzu einen wichtigen Beitrag. Sie vernetzt Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Arbeitnehmende, schafft Transparenz über Karrierewege und stärkt die Berufsbildung als tragende Säule des Wirtschaftsstandorts. Gerade in Zeiten rascher Veränderungen bietet die Veranstaltung Orientierung und Perspektiven – sowohl für junge Menschen am Beginn ihrer beruflichen Laufbahn als auch für erfahrene Fachkräfte, die ihre Karriere aktiv weiterentwickeln möchten. Die Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse vom 15. bis 17. Oktober 2026 ist weit mehr als eine klassische Informationsveranstaltung. Sie ist Begegnungsort, Inspirationsquelle und Netzwerkplattform zugleich. Hier treffen Ausbildung auf Praxis, Erfahrung auf Innovation und junge Talente auf potenzielle Arbeitgeber. Wer sich mit seiner beruflichen Zukunft auseinandersetzt  – sei es beim Einstieg ins Berufsleben, bei der Suche nach einer Weiterbildung oder bei einer beruflichen Neuorientierung –, findet auf der Messe vielfältige Anregungen und konkrete Perspektiven. Damit bleibt sie ein bedeutender Impulsgeber für die Bildungslandschaft und den Wirtschaftsstandort Basel.

WEITERE INFORMATIONEN www.basler-berufsmesse.ch

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GESUNDHEIT


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GESUNDHEIT

GUT HÖREN, BESSER LEBEN EIN HÖRAKUSTIKMEISTER ERZÄHLT

Bei dem inhabergeführten Hörakustikfachgeschäft Sonnenberg stehen die individuellen Hörbedürfnisse der Kundinnen und Kunden im Mittelpunkt. Das erfahrene Team verbindet modernste Audiotherapie mit persönlicher Beratung, um das Hörerlebnis nachhaltig zu verbessern. Ob bei Hörverlust, Tinnitus oder allgemeiner Hörsensibilisierung  – gemeinsam werden massgeschneiderte Lösungen entwickelt, die nicht nur das Hören, sondern parallel dazu die Lebensqualität spürbar steigern. Interviewpartner: Mike Sonnenberg Autorin: Gabriela Röthlisberger

GESCHÄFTSFÜHRER*IN BASEL: Herr Sonnenberg, Sie sind Hörakustikmeister, Experte für Audiotherapie sowie ganzheitliche Hörgesundheit und haben den Bachelor Professional für Hör­ akustik absolviert. Wie erkennen Menschen, dass ihr Hörvermögen nachlässt, und welche Anzeichen werden häufig unterschätzt? MIKE SONNENBERG: Die meisten Menschen merken einen Hörverlust zunächst gar nicht bewusst. Unser Gehirn

gleicht viele Defizite erstaunlich lange aus. Häufige Anzeichen sind deshalb nicht nur «schlechter hören», sondern vor allem ein erhöhter Hörstress. Gespräche in Restaurants oder Familienrunden werden anstrengender, man fragt häufiger nach oder dreht den Fernseher lauter. Viele berichten auch, dass sie nach längeren Gesprächen erschöpft sind. Genau diese geistige Ermüdung wird oft unterschätzt und nicht mit dem Hören in Verbindung gebracht.

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Viele zögern, einen Hörtest zu machen. Welche Gründe erleben Sie in Ihrem Berufsalltag am häufigsten? Der häufigste Satz lautet: «Ich höre noch gut.» Tatsächlich geht es aber oft nicht darum, ob man überhaupt etwas hört, sondern wie viel Energie das Verstehen kostet. Viele verbinden Hörgeräte ausserdem noch mit einem veralteten Bild von grossen, auffälligen Geräten. Hinzu kommt die Sorge, dass ein Hör­ gerät ein Zeichen des Älterwerdens sei.


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Welche Missverständnisse über Hörgeräte begegnen Ihnen immer wieder, und was stimmt tatsächlich? Das schwerwiegendste Missverständnis ist der Vergleich mit einer Brille. Eine Brille korrigiert meist einen optischen Fehler, sodass das Sehen wieder nahezu normal wird. Beim Hören ist häufig jedoch ein Teil der Sinneszellen dauerhaft geschädigt. Ein Hörgerät kann diese Zellen nicht ersetzen. Es unterstützt das Gehirn dabei, die vorhandenen Informationen bestmöglich zu nutzen. Deshalb ist die Anpassung wesentlich komplexer, als viele vermuten.

Wie läuft die Anpassung eines Hörgeräts in Ihrem Fachgeschäft ab, und warum braucht dieser Prozess Zeit? Der erste Schritt ist immer, den Menschen kennenzulernen. Nicht jeder Hörverlust führt zu denselben Problemen im Alltag. Anschliessend erfolgen umfangreiche Messungen, die Auswahl der passenden Technik und eine erste Einstellung. Danach beginnt die eigentliche Anpassung im Alltag. Das Gehirn muss sich an die neuen Höreindrücke gewöhnen und wir optimieren die Einstellungen Schritt für Schritt. Eine gute Hörgeräteversorgung ist deshalb eher mit einer Rehabilitation als mit dem Kauf eines technischen Produkts vergleichbar.

Mike Sonnenberg ist Hörakustikmeister und Experte für ganzheitliche Hörgesundheit.

Dabei ist ein Hörtest vollkommen unkompliziert und kann frühzeitig Klarheit schaffen.

Wie wichtig ist gutes Hören für die körperliche und mentale Gesundheit – gerade im Alter? Hören bedeutet weit mehr als Sprache zu verstehen. Unser Gehirn nutzt Geräusche ständig, um die Umgebung einzuschätzen und Vorhersagen über das Geschehen zu treffen. Funktioniert das nicht mehr zuverlässig, steigt die mentale Belastung erheblich. Menschen ziehen sich häufiger aus Gesprächen zurück, soziale Kontakte nehmen ab und die geistige Ermüdung steigt. Deshalb ist gutes Hören ein wichtiger Baustein für Lebensqualität, soziale Teilhabe und geistige Fitness bis ins hohe Alter.

Welche technischen Entwicklungen bei Hörgeräten haben Sie in den vergangenen Jahren besonders beeindruckt? Der grösste Fortschritt liegt aus meiner Sicht nicht in der Lautstärke, sondern in der Signalverarbeitung. Moderne Hör­ geräte arbeiten heute mit künstlicher Intelligenz, erkennen komplexe Hörsituationen und können Sprache gezielt unterstützen. Gleichzeitig lernen wir immer besser, dass nicht jeder Mensch dieselbe Technik benötigt. Die Zukunft liegt in einer individuellen Anpassung an das Gehirn und nicht nur an das Audiogramm.

Was können Menschen tun, um ihr Gehör möglichst lange gesund zu erhalten? Lärm ist nach wie vor einer der grössten Risikofaktoren. Gehörschutz bei Konzerten, Maschinen oder lauten Hobbys ist deshalb sehr sinnvoll. Gleichzeitig sollte man das Gehör regelmässig überprüfen lassen, ähnlich wie die Augen oder die Zähne. Wer früh handelt, kann oft deutlich bessere Ergebnisse erzielen als jemand, der jahrelang wartet.

Mit welchen Wünschen oder Sorgen kommen Ihre Kundinnen und Kunden am häufigsten zu Ihnen? Fast alle sagen: «Ich möchte wieder entspannt Gesprächen folgen können.» Es geht selten darum, möglichst laut zu hören. Die meisten wünschen sich, im Restaurant weniger erschöpft zu sein und Familienfeiern wieder geniessen oder den Enkelkindern pro­ blemlos folgen zu können. Gleichzeitig besteht häufig die Sorge, dass ein Hörgerät unnatürlich klingt oder ständig störende Geräusche verstärkt – und natürlich die unterschwellige Angst vor Demenz.

Was macht für Sie den Unterschied zwischen einer persönlichen Betreuung im Fachgeschäft und dem Kauf eines Hörgeräts über das Internet aus? Ein Hörgerät entfaltet seinen Nutzen erst durch die richtige Anpassung. Zwei Menschen mit demselben Audiogramm können völlig unterschiedliche Bedürfnisse haben. Deshalb begleiten wir unsere Kundinnen und Kunden über Wochen oder Monate, messen objektiv nach, optimieren die Einstellungen und trainieren bei Bedarf auch das Hören. Diese persönliche Begleitung lässt sich nicht durch einen Onlinekauf ersetzen.

Welchen Rat würden Sie Menschen geben, die den Verdacht haben, schlechter zu hören, den ersten Schritt aber noch aufschieben? Warten Sie nicht darauf, dass das Problem von allein verschwindet. Ein Hörtest dauert nur kurze Zeit, ist vollkommen schmerzfrei und gibt Gewissheit. Selbst wenn sich herausstellt, dass das Gehör noch völlig in Ordnung ist, wurde Klarheit geschaffen. Falls doch ein Hörverlust vorliegt, profitiert man meist umso mehr, je früher gehandelt wurde. Denn gutes Hören bedeutet nicht nur besser zu verstehen  – es bedeutet auch weniger Anstrengung, mehr Lebensqualität und mehr Teilhabe am sozialen Leben.

HÖRAKUSTIK SONNENBERG GMBH Schulstrasse 21, CH-4402 Frenkendorf, Telefon +41 (0) 981 24 24, info@hoerakustik-sonnenberg.ch, www.hoerakustik-sonnenberg.ch

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ERFAHRUNG SCHAFFT ZUKUNFT FÜHRUNGSKRÄFTE ALS MENTOR*INNEN

Fachkräfte, Führungspersonen und Unternehmer*innen übernehmen täglich Verantwortung. Sie entwickeln Strategien, führen Teams, lösen komplexe Herausforderungen und gestalten die Zukunft ihrer Unternehmen. Doch gesellschaftliche Verantwortung endet nicht am Arbeitsplatz oder Büroeingang. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen gewinnen Menschen an Bedeutung, die ihre Kompetenzen auch ausserhalb des Berufs sinnvoll einsetzen möchten. Autorin: Corinne Sieber GESCHÄFTSFÜHRER*IN BASEL HERBST 2026


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as Schweizerische Rote Kreuz Kanton Baselland (SRK BL) sucht engagierte Freiwillige, die geflüchtete Menschen als Mentor*innen im Alltag begleiten. Gesucht werden Menschen, die ihre Lebens­ erfahrung, ihre Kommunikationsfähigkeit und ihre sozialen Kompetenzen einbringen möchten, um anderen einen erfolgreichen Start in ihrem neuen Lebensumfeld bei uns zu ermöglichen.

WARUM FÜHRUNGSKRÄFTE UND BERUFSERFAHRENE WERTVOLLE MENTOR*INNEN SIND Viele der Leser*innen des Fachmagazins «Geschäftsführer*in Basel» verfügen über Qualifikationen und Erfahrungen, die für andere von grossem Wert sein können. Fähigkeiten, die sich hervorragend auf ein Mentoring übertragen lassen. Ein*e Mentor*in hört zu, motiviert, vermittelt Orientierung und eröffnet neue Perspektiven. Für geflüchtete Menschen kann dies entscheidend sein, um Vertrauen zu gewinnen, Möglichkeiten zu erkennen und eigenständiger ihren Weg zu finden.

INTEGRATION BEGINNT IM ALLTAG Geflüchtete, die neu in die Schweiz kommen, stehen vor zahlreichen Herausforderungen. Die Sprache lernen, das Bildungssystem verstehen, Kontakte knüpfen, den Arbeitsmarkt kennenlernen oder sich in administrativen Abläufen zurechtfinden: Vieles ist neu und oft komplex. Genau hier leisten Mentor*innen einen entscheidenden Beitrag: Sie unterstützen nicht als Sozialarbeiter*innen oder Fachpersonen, sondern als vertrauensvolle Begleiter*innen im Alltag. Oft sind es die kleinen Dinge, die den Unterschied machen: gemeinsam Deutsch sprechen, einen Brief verstehen, den Weg zu einer Behörde erklären, einen Verein vorstellen oder über berufliche Perspektiven sprechen. Ein Mentoring lässt sich flexibel gestalten. Aus einzelnen Begegnungen entstehen Brücken zwischen Menschen, Kulturen und Lebenswelten. So wird Integration konkret, persönlich und nachhaltig.

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verborgen blieben. Ausserdem sei es ein gutes Gefühl, Menschen zu unterstützen. Neue Perspektiven, inspirierende Lebensgeschichten und die Erfahrung, konkrete gesellschaftliche Wirkung zu erzielen, machen dieses Engagement besonders sinnstiftend.

GEMEINSAM VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN Integration gelingt nicht allein durch staatliche Institutionen oder gemeinnützige Organisationen. Sie gelingt vor allem dort, wo Menschen auf Menschen zugehen. Aus Begegnungen entstehen Beziehungen. Aus Unterstützung entsteht Selbstständigkeit. Und aus einzelnen Engagements wächst gesellschaftlicher Zusammenhalt. Für Unternehmen gewinnt gesellschaftliches Engagement ebenfalls zunehmend an Bedeutung. Organisationen profitieren von Mitarbeitenden, die soziale Kompetenzen stärken, interkulturelle Erfahrungen sammeln und ihre Verantwortung für das Gemeinwesen aktiv wahrnehmen. Deshalb richtet sich dieser Aufruf nicht nur an Einzelpersonen. Das SRK BL bittet auch Unternehmen, Geschäftsleitungen, Personalverantwortliche und Führungskräfte, in ihren betrieblichen Netzwerken auf die Freiwilligensuche aufmerksam zu machen. Schon ein Hinweis im Intranet, ein Beitrag im internen Newsletter oder die Weiterleitung dieses Aufrufs an Mitarbeitende kann dazu beitragen, neue Mentor*innen zu gewinnen. Das SRK BL freut sich über Menschen, die bereit sind, ihre Kompetenzen, ihre Offenheit und ihre Erfahrung einzubringen – oder auf die Freiwilligensuche fürs Mentoring in ihren beruflichen oder privaten Netzwerken aufmerksam zu machen.

DAS BEISPIEL VON PHILIPP OBERLI UND LÜTFULLAH GÜNEY Es war die Angst um Leib und Leben, die Lütfullah Güney (55 Jahre) 2021 veranlasste, sein aufgebautes Leben in der Türkei mit seiner Frau und den heute zehnjährigen Zwillingen zurückzulassen. Als Lehrer setzte er sich für Toleranz und Vielfalt ein, was ihn zu einer politischen Zielscheibe machte. Innere Überzeugung treibt den pensionierten Chemielaboranten Philipp Oberli (69 Jahre) seit zehn Jahren an, Menschen wie Güney zu unterstützen. Oberli unterstützt vor allem beim Deutschlernen im Alltag und macht die Familie aus der Türkei mit den hiesigen Lebensgewohnheiten vertraut. Er versteht sich vor allem als Gesprächspartner. Dafür treffen sie sich einmal pro Woche. Gemeinsam brüten sie über den Übungen, die der Familienvater vom Deutschkurs nach Hause bringt. Bei Bedarf begleitet er auch bei Behördengängen und Wohnungsbesichtigungen – alles Dinge, die zusammenschweissen. Oder sie besuchen den nahen Kulturverein oder den Park im Grünen. «Eigentlich ist es sogar so, dass ich das nicht für sie tue, sondern für mich», so Oberli. Schliesslich profitiere er ja auch, lerne Kulturen kennen und erhalte Einblicke in Leben, die ihm sonst

WEITERE INFORMATIONEN Informationsveranstaltung Freiwilligenengagement beim SRK Baselland

SPENDEN Zweck: «Freiwillige begleiten Geflüchtete» PC-Konto 40-2448-4, IBAN: CH 31 0900 0000 4000 2448 4

ROTES KREUZ BASELLAND Telefon +41 (0) 61 905 82 00, freiwillige@srk-baselland.ch, www.srk-baselland.ch

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ARZNEIPFLANZEN ZWISCHEN TRADITION UND MEDIZIN WIEDERERÖFFNUNG DES ARZNEIPFLANZENGARTENS DER MERIAN GÄRTEN

Die Merian Gärten haben den erneuerten Arzneipflanzengarten eröffnet. Rund 250 Pflanzenarten zeigen die vielfältige Nutzung und Erforschung von Heilpflanzen  – von traditionellen Hausmitteln bis zur modernen Medizin. Die Anlage in Unter Brüglingen ist Teil des Nutzpflanzen­ sortiments der Merian Gärten, dem grössten operativen Engagement der Christoph Merian Stiftung (CMS). Autor: Christoph Merian Stiftung Bilder: Kathrin Schulthess

H

eilpflanzen begleiten die Menschheit seit Jahrhunderten und verbinden traditionelles Wissen mit moderner Medizin. Der erneuerte Arzneipflanzengarten der Merian Gärten zeigt, wie vielfältig Heilpflanzen genutzt werden, und lädt dazu ein, ihre Geschichte, Anwendung und Bedeutung aus nächster Nähe zu entdecken.

FASZINATION ARZNEIPFLANZEN Heilpflanzen werden seit Jahrhunderten als Hausmittel genutzt und sind Bestandteil moderner Medizin. Zugleich stehen sie für die Vorstellung einer verborgenen Heilkraft. Der Arzneipflanzengarten greift diese unterschiedlichen Zugänge auf. Kultur- und Naturinteressierte erfahren, wie aus Pflanzen Medikamente entstehen und können Blüten und Blätter aus der Nähe betrachten und den Garten als einen besonders wohl­t uenden Ort erleben.

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ORT UND GESCHICHTE Im Arzneipflanzengarten veranschaulichen rund 250 Pflanzenarten die vielfältige Nutzung und Erforschung von Heilpflanzen. Die Anlage ist Teil des Nutzpflanzensortiments der Merian Gärten, zu dem seit 2012 auch die schweizweit grösste Präsentation von ProSpecieRara-­ Gemüse, -Beeren und -Obst gehört. Der Arzneipflanzengarten wurde 1980 vom Schweizerischen Drogisten-Verband im Rahmen der Ausstellung für Garten- und Landschaftsbau «Grün 80» angelegt. Da sich seither die Grundlagen der Phytopharmazie durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse weiterentwickelt haben, wurde er nun überarbeitet.

VON KLOSTERGÄRTEN BIS ZUR KREBSFORSCHUNG Die Ausstellungstexte spannen einen Bogen von Hausmitteln bis zur aktuellen Wirkstoffforschung und ordnen die Heilpflanzen in historische und wissenschaftliche Kontexte ein. So steht der Schlafmohn für einen Wendepunkt der Medizingeschichte: Aus seinem Milchsaft wurde Anfang des 19. Jahrhunderts erstmals Morphin isoliert – ein exakt dosierbarer Wirkstoff. Echinacea erlebte während der Corona-Pandemie einen Boom. Das Heilwissen zu traditionellen Heilmitteln wie Salbei und Kamille stammt aus Klostergärten. Auch moderne Anwendungen greifen auf Pflanzenextrakte zurück – etwa in der Chemotherapie mit Wirkstoffen aus dem Madagaskar-Immergrün.

STANDORTGERECHT AUSGEWÄHLT Aus Hunderten im pharmazeutischen Referenzwerk aufgeführten Heilpflanzenarten wurden jene ausgewählt, die im sonnigen Arzneipflanzengarten gut gedeihen. Neben bekannten Pflanzen wie Minze, Rosmarin und Lavendel sind im Garten auch besondere Arten zu entdecken – etwa die Teepflanze (Camellia sinensis) oder die Wildform der Johannis­ beere (Ribes nigrum).

WEITERE INFORMATIONEN Die Merian Gärten sind täglich von 8 Uhr bis Sonnenuntergang geöffnet. Der Eintritt ist frei.

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WEICHEN FÜR DIE ZUKUNFT GESTELLT LABOMATIC-SYSTEMS AG REGELT DIE CEO-NACHFOLGE

Die LABOMATIC-Systems AG mit Sitz im aargauischen Rheinfelden hat Lorenz Jakob zum neuen CEO ernannt. Mit dieser Besetzung regelt der Spezialist für Analytik, Medizin­ technik und Fluidtechnologie die langfristige Nachfolge in der Unternehmensführung. Autorin: Serafina Haldimann

M

it der Neubesetzung der CEO-Position führt LABOMATIC-­S ystems AG den erfolgreichen Weg des Unternehmens weiter und verbindet Kontinuität mit neuen Impulsen. Die bewährte Führungsstruktur bleibt erhalten, während gleichzeitig die Voraussetzungen geschaffen werden, um die strategische Weiterentwicklung und die Nähe zu Kunden und Märkten weiter voranzutreiben. Die operative Führung wurde durch Lorenz Jakob von Patrick Erb übernommen, der das Unternehmen seit dem Ableben des Gründers Claude Marchand interimistisch geleitet hat. Er bleibt der LABOMATIC-­Systems AG als CFO und Präsident des Verwaltungsrates erhalten und wird weiterhin eine zentrale Rolle in der strategischen und finanziellen Entwicklung des Unternehmens einnehmen. Zudem bleibt die Familie Marchand mit Eveline Marchand im Verwaltungsrat vertreten. Damit bleibt die Verbindung zur Geschichte des Unternehmens gewahrt und gleichzeitig wird die Grundlage für die weitere Entwicklung gestärkt. Mit der neuen Führung steht eine unternehmerisch geprägte Persönlichkeit mit strategischer Ausrichtung und ausgeprägtem Kundenfokus an der Spitze der LABOMATIC-­S ystems AG. Aus seinen bisherigen Tätigkeiten im Bankenwesen bei Credit Suisse und Bank J. Safra Sarasin bringt der neue CEO umfassende Erfahrung im Aufbau und in der Pflege langfristiger Kundenbeziehungen sowie fundiertes Finanz- und Strategie-­ Know-how mit. In leitenden Funktionen hat Lorenz Jakob erfolgreich Teams geführt, Veränderungsprozesse begleitet und nachhaltige Geschäftsstrukturen aufgebaut. Gemeinsam mit dem eingespielten Führungsteam setzt die neue Unternehmensführung auf Kontinuität, die gezielte Weiterentwicklung bestehender Prozesse und die nachhaltige Stärkung der LABOMATIC-Systems AG. Im Fokus stehen dabei die enge Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern, die Weiterentwicklung innovativer Lösungen sowie die aktive Gestaltung der Zukunft des Unternehmens.

WEITERE INFORMATIONEN www.labomaticsystems.com

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DARUM IST AUSBILDUNG CHEFSACHE Autorin: Karin Vallone

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ie künstliche Intelligenz verändert unsere Arbeitswelt rasant. Ob Recherchen, Datenanalysen oder Programmierarbeiten – viele dieser Aufgaben, die bisher Hochschulabsolvierende, Praktikantinnen oder Junior-­Mitarbeitende erledigten, übernehmen KI-Systeme heute oft schneller und günstiger. Der Einsatz von KI ist grundsätzlich positiv: Er stärkt Unternehmen, fördert Innovationen und schafft Wachstum. Gleichzeitig stellt sich eine wichtige Frage: Woher kommen die Fachkräfte von morgen, wenn klassische Einstiegsjobs wegfallen? Viele Unternehmen stehen wegen der instabilen geopolitischen Lage unter Druck. Kosten und Wettbewerb nehmen zu. Deshalb prüfen sie bei der Personalplanung genau, welche Funktionen sie künftig noch brauchen. Bei diesen kurz- und mittelfristigen Effizienzüberlegungen darf man jedoch die langfristige Realität nicht ausser Acht lassen: In den nächsten fünf bis zehn Jahren gehen viele Fach- und Führungskräfte in Pension. Gleichzeitig gab es laut einem Online-Stellenportal im letzten Jahr ein Drittel weniger Ausschreibungen für Einstiegsstellen als zwischen 2019 und 2022. Wir dürfen diese beiden Entwicklungen nicht auf die leichte Schulter nehmen. Expertise lässt sich nicht kurzfristig aufbauen und Führungskräfte entwickeln sich nicht von selbst. Wer in zehn Jahren gute Projektleitende, Teamverantwortliche oder Geschäftsleitungsmitglieder braucht, muss heute in Lernende, Praktikantinnen, Berufseinsteiger und Hochschulabsolvierende investieren.

tegische Investition in die Zukunft von Unternehmen und Branchen. Darum gehört sie auf die Agenda der Geschäftsleitung – als wichtige Führungsaufgabe. Die Anforderungen an die Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger verändern sich: Sie übernehmen künftig weniger Routineund Rechercheaufgaben. Stattdessen nutzen sie KI und können damit schneller selbstständig arbeiten sowie Verantwortung übernehmen. Lässt sich ein Unternehmen darauf ein, ist das Chance und Gewinn zugleich – heute und langfristig. Wer Ausbildung nur als Kostenfaktor sieht, profitiert kurzfristig von neuen Technologien. Wer Ausbildung hingegen als strategische Investition versteht, stärkt den langfristigen Erfolg. Denn KI kann Prozesse beschleunigen und Aufgaben automatisieren. Sie ersetzt aber nicht die nächste Generation von Fachkräften, Führungspersonen und Unternehmerinnen. Darum muss Ausbildung Chefsache sein – nicht aus gesellschaftlichem Pflichtgefühl, sondern weil die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen langfristig davon abhängt.

KARIN VALLONE Leiterin Bildung der Handelskammer beider Basel

Aus Sicht der Handelskammer beider Basel ist klar: Die Förderung junger Menschen darf nicht nur unter dem Blickwinkel kurzfristiger Effizienz und von Kosteneinsparungen beurteilt werden. Die Ausbildung und Entwicklung zukünftiger Fachkräfte ist eine stra-

Handelskammer beider Basel, St. Jakobs-Strasse 25, CH-4010 Basel, Telefon +41 (0) 61 270 60 60, info@hkbb.ch, www.hkbb.ch

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© Jürg Zürcher


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Jeanloup Sieff: Werbefotografien für «Leganza» (Media AG Heiden, 1988

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«MISE EN SCÈNE» EINE AUSSTELLUNG ÜBER DIE KUNST DER MODEFOTOGRAFIE

Mode wird nicht nur aus Stoffen gemacht – sondern auch aus Bildern. Fotografien entscheiden mit, wie wir Kleidung wahrnehmen, welche Vorstellungen von Schönheit entstehen und welche Entwürfe zu Ikonen werden. Die Ausstellung «Mise en Scène. Modefotografie von der Belle Époque bis heute» im Textilmuseum St.Gallen zeigt, wie sich Modefotografie über mehr als 120 Jahre entwickelt hat und verbindet internationale Fotokunst mit der Geschichte der Schweizer Textilindustrie. Bilder: Jürg Zürcher

Iwan Baan: Foto-Essay anlässlich des 100-jährigen Firmenjubiläums von Akris, 2022

B

ilder können Mode verwandeln. Ein Kleid, ein Stoff, eine Silhouette erhalten durch die Fotografie eine neue Bedeutung und werden Teil einer Geschichte. Seit den Anfängen der Modefotografie um 1900 prägen Fotograf*innen unsere Vorstellungen von Eleganz, Stil und Schönheit. Was in Ateliers, auf Laufstegen oder für Modemagazine entstand, wurde durch die fotografische Inszenierung zu einem kulturellen Zeichen seiner Zeit.

Genau diesem Zusammenspiel widmet sich die Ausstellung «Mise en Scène. Modefotografie von der Belle Époque bis heute» im Textilmuseum St. Gallen. Erstmals führt das Textilmuseum St. Gallen seine bedeutenden fotografischen Bestände mit ausgewählten Werken aus öffentlichen und privaten Schweizer Sammlungen zusammen. Anhand von Fotografien, Textilien, Kleidungsstücken und Archivalien erzählt die Ausstellung eine Geschichte, die weit über Mode hinausgeht: Sie zeigt gesellschaftliche

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Veränderungen, wirtschaftliche Entwicklungen und den Wandel unserer Vorstellungen von Schönheit und Identität. Im Mittelpunkt stehen Werke renommierter Fotograf*innen und bedeutender Studios – darunter Nathan Lazarnick, Atelier d’Ora Benda, Tom Kublin, Helmut Newton, Peter Knapp, Jeanloup Sieff, Anton Corbijn und Iwan Baan. Ihre Bilder entstanden in unterschiedlichen Epochen und Kontexten  – in Paris, New York, Wien, Mailand oder St. Gallen – und zeigen, wie vielfältig Mode­fotografie sein kann: als Kunstwerk, als Werbemittel, als Zeitdokument und als Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen.

SCHWEIZER STOFFE AUF DER WELTBÜHNE Eine besondere Perspektive eröffnet die Verbindung zur Ostschweizer Textil-

industrie. Denn hinter vielen berühmten Modebildern stehen nicht nur kreative Köpfe aus Fotografie und Design, sondern auch aussergewöhnliche Materialien. Stickereien, Spitzen und Stoffe aus der Schweiz gehörten über Jahrzehnte zu den gefragtesten Materialien der internationalen Modewelt. Die Ausstellung macht sichtbar, wie eng Textilunternehmen, Couturiers, Fotograf*innen und Medien miteinander verbunden waren. Ergänzt werden die Fotografien durch textile Arbeiten und Objekte von Schweizer Unternehmen wie Forster Rohner, Jakob Schlaepfer und Akris. So entsteht ein Dialog zwischen internationaler Bildsprache und regionaler Handwerkskunst. Besonders eindrucksvoll zeigt sich dieses Zusammenspiel in den Arbeiten, die im Auftrag von Ostschweizer Textil-

unternehmen entstanden. Fotograf*innen entwickelten ihre eigene gestalterische Handschrift und schufen gleichzeitig Bilder, die Materialien, Muster und Stoffqualitäten wirkungsvoll in Szene setzten. Die Fotografien erzählen damit nicht nur von Mode, sondern auch von der Bedeutung der Schweizer Textilindustrie auf den internationalen Märkten.

WIE BILDER UNSER SCHÖNHEITSIDEAL PRÄGEN Modefotografie zeigt immer auch, wie sich das Bild des Menschen und insbesondere das Bild der Frau verändert. Die Ausstellung verfolgt diese Entwicklung von den aufwendig inszenierten Roben der Belle Époque über die neuen, beweglicheren Silhouetten der 1920er-Jahre bis zu den vielfältigen Darstellungen der Gegenwart.

Ausstellungsansicht «Mise en Scène. Modefotografie von der Belle Époque bis heute», Textilmuseum St. Gallen

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Die Fotografien dokumentieren, wie Mode gesellschaftliche Rollenbilder aufnimmt und gleichzeitig mitgestaltet. Sie erzählen von Emanzipation, Selbstinszenierung und neuen Formen von Individualität. Gleichzeitig werfen sie Fragen auf, die bis heute aktuell sind: Wer bestimmt, wie Menschen dargestellt werden? Welche Schönheitsideale prägen unseren Blick? Und welchen Einfluss haben Bilder auf unser Selbstverständnis? Gerade im Zeitalter digitaler Medien hat diese Auseinandersetzung neue Bedeutung gewonnen. Täglich entstehen Millionen von Bildern, doch die grundlegenden Prinzipien der Inszenierung bleiben bestehen: Licht, Komposition, Perspektive und die bewusste Gestaltung eines Moments entscheiden darüber, welche Bilder in Erinnerung bleiben.

MODE ZWISCHEN INSZENIERUNG UND REALITÄT Einen bewussten Kontrast zur glamourösen Welt der Modefotografie setzt die Serie «Porträt einer Schweizer Firma» der Ostschweizer Fotografin Barbara Davatz. Die Arbeit ist zeitgleich in der Lounge des Textilmuseums zu sehen. Während die Modefotografie oft ideale Welten erschafft und Kleidung als Ausdruck von Luxus, Stil und Persönlichkeit präsentiert, richtet Davatz den Blick auf die Menschen hinter der Textilindustrie. Im Jahr 1972 porträtierte sie Mitarbeitende der Herisauer Textilfirma Walser AG – Spinnerinnen, Arbeiter, Textildrucker, Verwaltungsangestellte und Lernende. Ihre direkten Porträts erzählen von Arbeit, Migration und vom Alltag jener Menschen, die wesentlich zum Erfolg der Schweizer Textilwirtschaft beigetragen haben. Die Gegenüberstellung der beiden fotografischen Positionen erweitert den Blick auf Mode und Textilien: Hier die sorgfältig komponierte Welt der Fashionfotografie, dort die unmittelbaren Porträts der Menschen, die hinter der Industrie stehen. Beide zeigen unterschiedliche Facetten einer Branche, deren Geschichte eng mit Bildern verbunden ist. «Mise en Scène» lädt dazu ein, Modefotografie neu zu betrachten. Die Ausstellung zeigt nicht nur Kleidung und ihre Inszenierung, sondern erzählt von Kreativität, Handwerk, Wirtschaft und gesellschaftlichem Wandel. Sie macht deutlich, dass Modebilder nie nur zeigen, was wir tragen – sondern auch, wie wir uns selbst und unsere Zeit verstehen.

Akris-Modelle und Fotografien und Videos aus dem Firmenarchiv

Helmut Newton: Modefotografien für Forster Willi und Jakob Schlaepfer, 1972

WEITERE INFORMATIONEN Mise en Scène. Modefotografie von der Belle Époque bis heute ō 03. Juli 2026 – 28. Februar 2027 ō Textilmuseum St.Gallen, Vadianstrasse 2, 9000 St. Gallen ō Kuration: Silvia Gross, Textilmuseum St.Gallen ō Szenografie und Ausstellungsgrafik: Meierkolb, André Meier ō Ergänzend zur Ausstellung: Barbara Davatz – «Porträt einer Schweizer Firma»

Barbara Davatz: Porträt einer Schweizer Firma, 1972

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FIRMENVERZEICHNIS & IMPRESSUM

Allianz Versicherungen Generalagentur Basel     42 – 43

CHI Classics Basel Ltd     3, 60 – 61 Der Nervenkitzel des offenen Fahrens     50 – 53

LABOMATIC-Systems AG regelt die CEO-Nachfolge     79

Rotes Kreuz Baselland     74 – 75 Settelen     51 slowUp Basel-Dreiland     56 – 59

Arbeitgeberverband Region Basel     38 – 39

Farbe als Gestaltungselement     12 – 15

Lamprecht Transport AG     23

Auto Götte AG     UG3

Götschi AG     35

Legendär – Kurzgeschichten aus Basel     29

Solarenergie in der Schweiz     20 – 23

BARD AG     1

H. P. Gerber Pannendienst AG     53

Merian Gärten: Wiedereröffnung des

Solarstar     88

Arzneipflanzengartens     76 – 78

Stiftung TBB Schweiz     4

Hauseigentümerverband Basel-Stadt     28

MIDERI Architekten GmbH     18 – 19

Top Immobilien AG     28

Basilisk Umzüge GmbH     17

Hörakustik Sonnenberg GmbH     72 – 73

MISE EN SCÈNE – Eine Ausstellung

Tragwerk AG     UG1, 6 – 9

Basler Berufs- und

IVB beider Basel     40 – 41

Basel Tourismus und Jakob’s Leckerly machen Tradition erlebbar    34 – 35

Weiterbildungsmesse 2026     66 – 69 Boulevard Vogel     62 – 63 Brombacher Design GmbH     16

Handelskammer beider Basel     80 – 81

über die Kunst der Modefotografie     84 – 87

Universität Basel Pharmazeutische Wissenschaften     UG2

Jost Umzugs AG     46, 47

Musée National de l'Automobile     5

KI und Digitalisierung in der

Opacc Software AG     44 – 45

Wirtschaftskammer Baselland     30 – 31

Pastakönig im Flora     36 – 37, UG4

Zeltner Umzugslogistik      15

Bau- und Immobilienbranche     26 – 29

Bei allen übrigen Bildern liegen die

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