AUSGABE 03/2026
DAS MULTITALENT IM OBJEKTBAU Hörmann Schweiz AG HOLZ | ALTBAUSANIERUNG | MODERNES WOHNEN | AUSSENARCHITEKTUR | AUFZÜGE
Von der ersten Installation über den täglichen Betrieb bis hin zur zukünftigen Modernisierung – wir stehen Ihnen stets zur Seite.
kone.ch
Wir lassen Ihre Fassade atmen
RUBRIK
Liebe Leser*innen, zehn Jahre sind ein guter Moment, um zurückzublicken – und noch wichtiger: um nach vorne zu schauen. Der Bausektor hat sich in dieser Zeit grundlegend verändert. Klimawandel, Ressourcenknappheit, neue Lebensmodelle und steigende Anforderungen an Energieeffizienz stellen vertraute Planungs- und Bauprozesse auf den Prüfstand. Gleichzeitig wächst die Erkenntnis, dass gute Architektur mehr leisten muss, als ein Gebäude zu errichten: Sie muss Lebensräume schaffen, die auch morgen funktionieren. Ganzheitliche Planung wird damit zum Schlüssel für das Bauen der Zukunft. Nicht einzelne Massnahmen, sondern das Zusammenspiel von Architektur, Technik, Material, Nutzung und Umfeld entscheidet über die Qualität einer Immobilie. Besonders in der Stadterneuerung liegt enormes Potenzial. Wo bestehende Strukturen weiterentwickelt, verdichtet und mit neuen Qualitäten ergänzt werden, entstehen Quartiere mit Mehrwert – lebendig, durchmischt, gut erschlossen und auf die Bedürfnisse ihrer Bewohnerinnen und Bewohner ausgerichtet. Lebenswerte Quartiere brauchen dabei langlebige Immobilien. Nachhaltigkeit beginnt deshalb nicht erst bei der Gebäudetechnik, sondern bereits bei der Frage, wie wir planen, was wir erhalten und welche Materialien wir einsetzen. Baustoffe sind ein entscheidender Faktor für die Klimabilanz eines Gebäudes. Ihre Herkunft, Herstellung, Transportwege, Lebensdauer und Wiederverwendbarkeit müssen ebenso berücksichtigt werden wie ihre funktionalen und gestalterischen Qualitäten. Dabei lohnt sich ein Perspektivwechsel, denn Bauschutt ist nicht einfach Abfall. Was heute auf der Baustelle als Reststoff anfällt, kann morgen wertvoller Rohstoff sein. Kreislauffähiges Bauen bedeutet, Materialien im System zu halten, Bauteile wiederzuverwenden und Gebäude bereits heute so zu konzipieren, dass sie auch später umgenutzt, repariert oder rückgebaut werden können. Nachhaltigkeit darf deshalb keine Zusatzdisziplin sein. Sie ist integraler Bestandteil jeder Bauaufgabe – vom Neubau über die Verdichtung bis zur Altbau sanierung. Gerade im Bestand zeigt sich, wie wirkungsvoll intelligente Planung sein kann: Bestehendes bewahren und energetisch verbessern sowie gleichzeitig neue Wohn- und Lebensqualität schaffen. Und diese Qualität endet nicht an der Gebäudehülle. Das Zuhause von morgen soll nicht nur energieeffizient und langlebig, sondern auch ein Ort des Wohlbefindens sein. Wellness zu Hause steht sinnbildlich für einen erweiterten Anspruch an Architektur – Räume sollen Gesundheit, Rückzug, Komfort und Lebensfreude ermöglichen. Unser zehnjähriges Jubiläum ist deshalb weniger ein Schlusspunkt als ein Startsignal. Die Zukunft des Bauens liegt in Lösungen, die ökologisch verantwortungsvoll, wirtschaftlich tragfähig und gesellschaftlich wertvoll sind.
Gabriela Röthlisberger Redaktorin bauRUNDSCHAU
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INHALTSVERZEICHNIS
TITELSTORY 6 OBJEKTTÜREN RICHTIG PLANEN – MIT DER ARCHITEKTENBERATUNG VON HÖRMANN SCHWEIZ Von Brand- und Schallschutz bis zur flächenbündigen Ästhetik
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HIGHLIGHT HOLZ 10 RENAISSANCE DES HOLZBAUS Die Wiederentdeckung eines traditionsreichen Baustoffs 16 ZUKUNFT GESTALTEN MIT VERANTWORTUNG Ökologisches Bauen
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22 GANZHEITLICHE PLANUNG FÜR DIE STÄDTE DER ZUKUNFT Zusammenarbeit im Bereich Hochbau und Infrastruktur 24 STARKER MANN FÜR EINE STARKE SPARTE Christoph Neuhaus übernimmt das Ruder bei Holzbau Schweiz Sektion Bern 28 FENSTER, DIE MITDENKEN Sirius setzt neue Massstäbe beim Brandschutz 30 BAUEN FÜR MORGEN AUF AREALEN VON HEUTE Klimaziele und neuer Wohnraum gemeinsam gedacht 32 BAUHEIZUNG FÜR TERMINSICHERE BAUABLÄUFE KrügerTalk mit Bauleiter Luca Napolitano
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ALTBAUSANIERUNG 36 GEBÄUDEBESTAND IM WANDEL Bestand erhalten, Zukunft gestalten 42 REKORDNACHFRAGE TRIFFT SANIERUNGSDRUCK Warum Schweizer Hotels robustere Oberflächen brauchen 46 NACHHALTIGE ALTBAUSANIERUNG MIT DER POESIA-GRUPPE Neue Dichtungen für ein besseres Raumklima
MODERNES WOHNEN 48 WOHNEN, WO INNEN UND AUSSEN EINS WERDEN Für Komfort und Lebensqualität 50 DIE HANDSCHRIFTDES WALDES Wie SCHMIDT die natürliche Vielfalt des Holzes in moderne Lebensräume verwandelt 54 WELLNESS ZU HAUSE Wohnraum als persönliche Gesundheitsoase und Ruhepol 58 WO AUS DEM BADEZIMMER EIN LEBENSRAUM WIRD Brombacher Design trifft auf italienische Designkunst
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5 + 1 überzeugende Gründe für unsere mobilen Heizzentralen KruTec – die weiterentwickelte Fernüberwachung | 40 ausgebildete Fachspezialisten sind im Bereich Heizen für Sie unterwegs | Über 1 Million Menschen und Unternehmen vertrauen auf unsere Fachkompetenz | Bei 300 Heizzentralen ist unter anderem eine Fernüberwachung möglich | Unser Lager umfasst schweizweit mehr als 1 000 mobile Heizzentralen | Unsere Heizzentralen bringen eine Leistung von 2 kW bis 2 MW krueger.ch/heizen2026
INHALTSVERZEICHNIS
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AUSSENARCHITEKTUR 62 STOLZE GEBÄUDEHÜLLEN-PROFIS IN HÜLLE UND FÜLLE Wir bauen die Energiezukunft der Schweiz 64 DIE STADT VON MORGEN SCHON HEUTE GEBAUT Die Firma Richard Brink liefert Pflanz- und Entwässerungssysteme für den Dachgarten eines Berliner Bürokomplexes 68 VERBINDUNG MIT SYSTEM Connectoren für sichere und effiziente Alu-Unterkonstruktionen 70 BEI FLACHDÄCHERN LOHNT SICH EIN PERMANENTES GELÄNDER Sichere Montage und Instandhaltung dank permanentem Kollektivschutz
IT IN DER BAUBRANCHE
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72 INTELLIGENTES WOHNEN Vom digitalen Plan zur intelligenten Baustelle 78 DIE INTELLIGENTE AUTOMATISCHE TÜR MotionIQ
BAUEN & MODERNISIEREN-MESSE 80 INNOVATION UND WOHNDESIGN Aussteller im Fokus
AUFZÜGE 84 AUFZÜGE IM WANDEL Komfort, Effizienz und Nachhaltigkeit für die Gebäude von morgen
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86 AUFZUG STATT AUSZUG So gelingt der nachträgliche Lifteinbau
UMWELT&TECHNIK 88 KREISLAUFWIRTSCHAFT ALS ZUKUNFT DES BAUENS Wenn aus Alt Neues entsteht 93 MODULARE LÖSUNGEN FÜR EINE NACHHALTIGERE ZUKUNFT Solarstar GmbH 94 RECYCLING FÜR EINE SAUBERE ZUKUNFT PV-Module und Wärmepumpen fachgerecht recyceln
KOLUMNEN 34 DAS GRÜNE GEWISSEN KOSTET 50 RAPPEN EXTRA 60 DIE ZUKUNFT BRAUCHT MEHR CARLOS
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MotionIQ – die intelligente automatische Tür MotionIQ optimiert die Steuerung von automatischen Türen. Die Tür öffnet nur dann und nur so lange wie nötig und verringert dadurch den Energieverlust deutlich. www.dormakaba.ch/motioniq
Vollverglaste Feuer- und Rauchschutzelemente überzeugen durch zertifizierte Sicherheit und 100 Prozent ansichtsgleiche Optik.
Objekttüren richtig planen – mit der Architektenberatung von Hörmann Schweiz Von Brand- und Schallschutz bis zur flächenbündigen Ästhetik Türen sind im modernen Objektbau längst keine reinen Trennelemente mehr. Sie sichern Brandabschnitte, dämpfen den Schall, schützen vor Einbruch, senken Heizkosten und prägen zugleich den architektonischen Ausdruck eines Gebäudes. Dieser Spagat zwischen Technik und Gestaltung stellt Planende vor anspruchsvolle Aufgaben. Hörmann Schweiz bietet dafür ein breites Portfolio – und eine Architektenberatung, die möglichst früh ansetzt. Autorin: Monika Probst Bilder: Hörmann Schweiz AG
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TITELSTORY
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m Objektbau sind Türen ein integraler Bestandteil der Planung und übernehmen weit mehr als reine Trennfunktionen. Sie strukturieren Nutzungen, definieren Brandabschnitte, beeinflussen die Raumakustik und tragen zur Sicherheit sowie zum Komfort eines Gebäudes bei. Gleichzeitig sind sie Teil des architektonischen Konzepts und prägen das Erscheinungsbild eines Gebäudes. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die Auswahl geeigneter Türsysteme und deren planerische Integration. Hörmann Schweiz bietet für den Objektbereich ein breit abgestütztes Portfolio, das unterschiedliche Anforderungen und Einsatzbereiche abdeckt. Die Stahlobjekttüren OD dienen dabei als wirtschaftliche und normgerechte Systemlösung, die eine Vielzahl technischer Funktionen in einer durchgängigen, ansichtsgleichen Optik vereint. Feuer-, Rauch-, Schall- und Einbruchschutz lassen sich so innerhalb eines Gebäudes kombinieren, ohne dass gestalterische Brüche entstehen. Die Türen erfüllen die Anforderungen moderner Brand- und Rauchschutzkonzepte und basieren auf den relevanten europäischen Prüfnormen und Produktstandards. Für Projekte mit höheren gestalterischen Ansprüchen stehen die Stahl- und Edelstahltüren STS / STU zur Verfügung. Diese Systeme verbinden funktionale Eigenschaften mit ästhetischer Qualität – etwa durch flächenbündige Ausführungen oder den gezielten Einsatz von Edelstahl in Bereichen mit erhöhten Anforderungen an Hygiene und Korrosionsbeständigkeit. Sie kommen häufig in öffentlichen Bauten, Gesundheitsbauten oder repräsentativen Verwaltungsgebäuden zum Einsatz, in denen neben der technischen Leistungsfähigkeit auch die gestalterische Integration eine zentrale Rolle spielt. Ergänzt wird das Sortiment durch Rohrrahmenelemente aus Stahl und Aluminium, die mit schlanken Profilansichten und hohem Glasanteil transparente Lösungen ermöglichen. Als vollverglaste Feuer- und Rauchschutzelemente verbinden sie eine offene, lichtdurchlässige Gestaltung mit geprüfter Sicherheit – bei nahezu identischer Optik der verschiedenen
Elegante Türansicht mit den Stahl-/Edelstahlobjekttüren STS / STU von Hörmann
Funktionsvarianten. Sie eignen sich damit besonders für Anwendungen, bei denen räumliche Verbindungen sichtbar bleiben sollen, ohne auf sicherheitsrelevante Eigenschaften zu verzichten. Mit dem Produktportal stellt Hörmann eine zentrale Plattform bereit, die Architekt*innen und Planende bei der Produktauswahl unterstützt. Über eine filtergestützte Suche stehen Ausschreibungstexte, technische Daten, Zeichnungen in CAD- und PDF-Format sowie BIM-Daten zur Verfügung, sodass Türsysteme frühzeitig korrekt geplant und in den Gesamtentwurf integriert werden können. Das erleichtert die Projektierung und trägt zu einer höheren Planungs sicherheit bei. Ein zentraler Baustein bei Hörmann Schweiz ist die Architektenberatung. Sie begleitet Planende vom Vorprojekt bis zur Ausschreibung und fungiert, wie Rino Di Nardi, Architektenberater bei Hörmann Schweiz, betont, «als kompetente Schnittstelle zwischen architektonischer Vision und technischer Machbarkeit». Bereits in einer frühen Projektphase bringt die Architektenberatung ihr Fachwissen ein, zeigt mögliche Ausführungsvarianten auf und unterstützt bei der Abstimmung von Gestaltung und technischen Anforderungen. Dabei versteht sie sich als Sparringspartner für Architekt*innen und Planende. Kennzeichnend ist die individuelle Eins-zu-eins-Betreuung: Architekt*innen und Planende werden passend zum jeweiligen Bauvorhaben beraten und erhalten massgeschneiderte Lösungen. Weil Türen im Objektbau mehrere Anforderungen zugleich erfüllen müssen, klärt die Beratung technische Anforderungen, prüft ihre Vereinbarkeit und erarbeitet auf Basis langjähriger Erfahrung und breiten Produktwissens projektspezifische Lösungen – bis hin zu Sonderanfertigungen, wenn Standardmasse nicht ausreichen.
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TITELSTORY
Damit wird die Beratung zum Bindeglied zwischen gestalterischem Anspruch und technischer Realisierbarkeit und trägt massgeblich zu einem effizienten Projektablauf bei.
Nachhaltigkeit als wachsendes Thema An Bedeutung gewinnt zudem die ökologische Dimension. Stahl lässt sich als Werkstoff problemlos einschmelzen und wiederverwerten, weshalb er sich gut in Materialkreisläufe einfügt. Auf Basis einer CO₂-Bilanz setzt Hörmann in der Nachhaltigkeitsstrategie auf die Reduktion und Vermeidung von Emissionen. In Deutschland sind Objektbau-Bauelemente wie Objekttüren optional bereits CO₂-neutral erhältlich. Rino Di Nardi, Architektenberater bei Hörmann Schweiz, spricht über aktuelle Entwicklungen im Objektbau und die Anforderungen an moderne Türsysteme. Welche Entwicklungen prägen derzeit den Türenmarkt im Objektbau in der Schweiz? Rino Di Nardi: Drei Themen bestimmen den Markt: Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung sowie BIM. Viele Architekt*innen interessieren sich zunehmend für die CO₂-Kompensation. Und seit diesem Jahr ist das Interesse an Digitalisierung und BIM noch einmal deutlich angestiegen – digitale Planung ist heute Standard, nicht mehr Kür.
Robuste Stahltüren für den Innenausbau
Womit beschäftigen sich Architekt*innen am häufigsten, wenn es um Türen geht? Vor allem mit Multifunktionalität sowie mit Design und Ästhetik. Multifunktionalität ist für viele zentral – daraus ergeben sich aber gelegentlich auch Anforderungen, die sich technisch kaum vereinen lassen. Und Design ist ohnehin immer ein grosses Thema: Man möchte dem eigenen Projekt das besondere Etwas geben.
stimmte Anforderungen mit den bereits gewählten Produkten nicht umsetzbar sind, muss die Planung mitunter komplett neu aufgerollt werden. Welche Trends beobachten Sie bei vollverglasten Brandschutz- oder Automatiklösungen? Die Elemente werden immer grösser – in Höhe und Breite. Das Design steht klar im Vordergrund: Architekt*innen planen sehr individuelle, optisch anspruchsvolle Objekte und brauchen dafür Produkte ausserhalb der gängigen Normmasse, etwa Verglasungen mit 3.5 Metern Höhe. Beim Brandschutz gibt es Grenzen, ansonsten suchen wir gemeinsam mit den Werken nach Sonderlösungen.
Welche funktionalen Anforderungen führen oft zu komplexen Planungssituationen? Gerade die Kombination aus Brandschutz, Akustik und Energieeffizienz führt häufig zu Zielkonflikten. Ein Beispiel: Brandschutz und Energieeffizienz verlangen einen komplett unterschiedlichen Türaufbau – andere Materialien, andere Isolation. Was für das eine Ziel optimal ist, kann dem anderen entgegenstehen. Hier gilt es, die Prioritäten sauber abzuwägen.
«Digitale Ressourcen sind Was sind typische Stolpersteine in der frühen Entheute das Rückgrat der wurfsphase? Planung. Hörmann verfügt Wenn die genauen Anforderungen an die Tür noch nicht bekannt sind. Oft macht man sich im Vorfeld noch keine präüber sehr gute Unterlagen, zisen Gedanken zu Dimensionen, Brandschutz oder Sonderdie wir abgeben können und anforderungen wie speziellen Schlössern. Genau hier setzen wir als Architektenberatung an: Werden wir früh einbezogen, mit denen effizient geplant lassen sich die Anforderungen rechtzeitig klären. Geschieht das erst spät, wird es aufwendig – wenn sich zeigt, dass bewerden kann.» bauRUNDSCHAU
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TITELSTORY
Wo sehen Sie den grössten Nutzen thermisch getrennter Türen? In der Senkung der Heizkosten durch die dauerhafte Unterbrechung von Wärmebrücken. Energieeffizienz ist enorm wichtig geworden – mittlerweile werden sogar Tiefgaragen isoliert. Das zeigt, wie stark sich das Bewusstsein verändert hat. Wie begleiten Sie Architekt*innen vom Erstkontakt bis zur Ausführung? Wir begleiten sie vom Vorprojekt bis zur Ausschreibung. Optimal ist es, wenn wir bereits im Vorprojekt dabei sind – so klären wir von Beginn an, wo die Anforderungen liegen und wie wir sie am besten erfüllen. In der Praxis werden wir aber oft erst beim Bauprojekt einbezogen. Wichtig: Unsere Beratung ist regional verankert. Wir arbeiten nicht nur von Oensingen aus, sondern aus den Regionen heraus. Das bedeutet kurze Wege – wir kommen auch für ein kurzes Gespräch rasch vorbei. Und: Unsere Beratung ist kostenlos, was viele gar nicht wissen. Wie gehen Sie vor, wenn gestalterische und technische Anforderungen kollidieren? Wir suchen gemeinsam nach Lösungen. Ich zeige auf, welche Alternativen es gibt – mit ihren jeweiligen Vorteilen und Einschränkungen. Meistens finden wir einen Mittelweg, der für die Architekt*innen passt. Welche Rolle spielen BIM-Daten und digitale Ressourcen im Alltag? Digitale Ressourcen sind heute das Rückgrat der Planung. Hörmann verfügt über sehr gute Unterlagen, die wir abgeben können und mit denen effizient geplant werden kann.
Die Stahl-/Edelstahlobjekttüren STS / STU in Edelstahlausführung
Wie hilft das Hörmann-Produktportal konkret? Das Produktportal ist eine hervorragende Sache – hier informiert man sich im Detail über unsere Produkte.
Rino Di Nardi, Architektenberater bei der Hörmann Schweiz AG
Ideal wäre, wenn wir bereits in dieser Phase einbezogen würden, damit keine für das Projekt unpassenden Produkte gewählt werden, etwa ein Garagen-Sektionaltor für eine Sammelgarage. Welche Bedeutung haben Farben und Oberflächen? In der Phase, in der wir beraten, spielen sie oft noch keine Rolle. Bei Grossprojekten werden Farbkonzepte meist spät definiert. Da wir die gesamte Bandbreite an Farben – RAL und mehr – sowie eine grosse Auswahl an Oberflächen anbieten, gibt es hier selten Limitationen. Wie oft werden Sonderlösungen nachgefragt? Sie nehmen zu: Mittlerweile ist jedes fünfte Objekt eine Sonderlösung, häufig wegen der Grösse. Dann arbeite ich verschiedene Varianten aus, die wir gemeinsam diskutieren. Wo sehen Sie das grösste Innovationspotenzial in der Türtechnik? Bei den Abmessungen. Gebäude werden immer grösser, mit immer höheren Elementen. Entsprechend steigt die Nachfrage nach grösseren Türelementen – und zwar ohne Verlust der Eigenschaften wie Brand-, Schall- oder Wärmeschutz. Genau daran arbeiten wir.
Hörmann Schweiz AG | Nordringstrasse 14 | CH-4702 Oensingen | Tel. +41 (0) 62 388 60 60 | www.hoermann.ch
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HIGHLIGHT
Renaissance des Holzbaus © Corinne Cuendet, Clarens/LIGNUM
Die Wiederentdeckung eines traditionsreichen Baustoffs
Neubau Kinderspital (KISPI) Zürich, 2024
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HIGHLIGHT
Das Aufkommen «moderner» Baumaterialien wie Beton, Stahl und Glas verwies Holz Anfang des 20. Jahrhunderts in eine Nische. Die letzten Jahrzehnte haben den nachwachsenden Baustoff unter einer Vielzahl von Einflüssen jedoch Schritt um Schritt wieder entdeckt und das Bauen mit Holz in jüngster Zeit zu neuer Blüte gebracht. Autor: Michael Meuter
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ast ein Drittel der Schweizer Landesfläche ist Wald. Entsprechend zahlreich sind in vielen Regionen die Zeugen einer alteingesessenen Holzbaukultur. Vielfältig ausdifferenzierte Bauern- und Wohnhäuser in Holzbauweise fallen ebenso ins Auge wie oft staunenswert konstruierte und mitunter prachtvoll ausgestaltete Brücken als Zeugnisse hoher Zimmermannskunst früherer Zeit. Der Fremdenverkehr profitiert von der Pflege der traditionellen Baukultur. Orte wie Vrin im bündnerischen Lugnez oder Commeire im Wallis erhalten ihr Holzbau-Erbe bewusst integral und entwickeln es sorgfältig weiter. Zeugen der Holzbau-Vergangenheit haben sich über viele Jahrhunderte auch in den Städten erhalten. In den alten Kernen erinnern schöne alte Fachwerkhäuser an eine Zeit, als Holz auch hier das Bauen prägte. Das Städtchen Werdenberg im Rheintal blieb wie durch ein Wunder vor Brand und Zerstörung bewahrt und zeigt zusammen mit seinem Schloss noch heute ein mittelalterliches Holz-Ensemble. Bis gegen Mitte des 19. Jahrhunderts blieb der Holzbau in der Schweiz ein prägendes Element der Baukultur. Beim Stöbern in den Annalen des Holzbaus erfährt man, dass damals der allgegenwärtige Schweizer Holzbaustil nicht nur im ganzen Land beliebt, sondern auch ein international vermarkteter Renner war. Das «Schweizerhaus» war ein eigentlicher Exportschlager – hergestellt wurde es in regelrechten Fabriken.
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Doch die heutigen städtischen Räume und ihre Agglomerationen zeigen sich seit Generationen weithin steinern. Der einst überall in Form von Häusern, Hallen, Brücken prominent vertretene Holzbau ist im Baugeflecht des 20. Jahrhunderts kaum mehr sichtbar. Erst seit kurzem entstehen besonders im urbanen Umfeld wieder mehrgeschossige, grossvolumige Holzbauten als unübersehbare Zeichen einer neu erworbenen Geltung des nachwachsenden Rohstoffes. Wie ist es zu diesem Dasein des Materials Holz im Schatten der Moderne gekommen, das bis vor wenigen Jahrzehnten andauerte – und worauf gründet seine Renaissance?
© Corinne Cuendet, Clarens / LIGNUM
HIGHLIGHT
Aus der Entwicklung gefallen Noch im 18. Jahrhundert fanden sich in den Städten häufig Riegelbauten und Holzbalkendecken. Da ohne Abstand und ohne trennende Brandabschnitte in Häuserketten gebaut wurde, führte der Ausbruch von Feuer oft zu verheerenden Schäden. Deshalb wurde Holz, dessen Brennbarkeit man in den traditionellen Bauweisen nur bedingt zu beherrschen vermochte, allmählich aus dem urbanen Raum verbannt. Noch beschleunigt wurde dieser Vorgang dadurch, dass Holz im Übergang zur Moderne den Anschluss an die Industrialisierung verpasste. Die aufkommende Massenproduktion zur Befriedigung der Bedürfnisse einer rasant wachsenden Bevölkerung verlangte nach konstanten Materialeigenschaften, standardisierten Produkten und reproduzierbaren Bauverfahren. Das konnte der Baustoff Holz mit der breiten Streuung seiner natürlichen Eigenschaften damals nicht bieten. Stahl und Beton überrundeten das ehemals so erfolgreiche Holz unter diesen Vorzeichen innert Kürze. Die jetzt auch zu vertretbaren Kosten über weite Strecken transportierbaren neuen Materialien wurden zu eigentlichen Grundstoffen in den Händen einer jungen Generation von Architekten, während der Holzbau in Nischen verwiesen wurde. Traditionelle Chalets, landwirtschaftliche Zweckbauten, vor allem aber Einfamilienhäuser waren über viele Jahre das Geschäft des Holzbaus – im «grossen» Baugeschehen, in der «richtigen» Architektur führte Holz dagegen ein Mauerblümchendasein.
Interesse für Natur und Umwelt lancieren Holz neu Die Ausganglage für Holz änderte sich erst wieder ab etwa 1980. Die Erdölkrise machte den Industrieländern in den siebziger Jahren zum ersten Mal bewusst, dass Energie vielleicht nicht für immer zu einem Spottpreis zu haben sein würde. Die achtziger Jahre entdeckten zugleich den Umweltschutz. Die Allgemeinheit begann die Bedeutung der natürlichen Umgebung für den Menschen zu verstehen und sie als System zu begreifen. Das neuartige Konzept der Nachhaltigkeit – heute oft nurmehr eine inflationär verwendete Leerformel, im Brundtlandt-Bericht der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen aber echbauRUNDSCHAU
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Anbau Tribunal Cantonal Lausanne (VD), 2025
tes gedankliches Neuland – fasste das neue Bewusstsein in ein Denkmodell, das bahnbrechend wurde. Unter dem neuen Paradigma der Nachhaltigkeit erschien der nachwachsende, CO2 speichernde und in Europa aus nachhaltig betriebener Waldwirtschaft gewonnene Rohstoff Holz, den die «Solarfabrik Wald» ohne Zufuhr von Fremdenergie bereitstellt, plötzlich wieder in einem ganz neuen Licht. Energetisch vorbildliche Bauten aus dem ökologischen Material wurden zum Aushängeschild einer ganzen «grün» bewegten Generation sowie zum Manifest einer Lebensweise, die umweltbewusste Ganzheitlichkeit suchte. Das Postulat, Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt auszutarieren, ist seit dem Erdgipfel von Rio 1992 fester Bestandteil des öffentlichen Diskurses in der Schweiz. 2002 wurde die mächtige Holzkugel des «Palais de l’Equilibre»,
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in welcher der Bund an der Expo.02 zusammen mit der Schweizer Waldund Holzwirtschaft Sinn und Elemente einer nachhaltigen Entwicklung darstellte, mit 1.9 Millionen Besuchern zur meistbegangenen Schau der ganzen Landesausstellung.
Neuer Blick auf ein altbekanntes Material
Erst seit kurzem entstehen besonders im urbanen Umfeld wieder mehrgeschossige, grossvolumige Holzbauten als unübersehbare Zeichen einer neu erworbenen Geltung des nach wachsenden Rohstoffes. 13
Doch auch die Architekten nahmen das lange übergangene Material fast von einem Tag auf den anderen mit frischen Augen wahr. Ab Ende der achtziger Jahre präsentierten eine ganze Reihe hervorragender Gestalter der Schweizer Architekturszene aufregende neue Projekte, die überzeugend nachwiesen, dass sich mit Holz hochwertig und auf absolut zeitgenössische Weise gestalten liess. Dieser Windstoss befreite den Baustoff auf einen Schlag vom Staub seiner jüngeren Geschichte. Dies gelang umso besser, als das Bauen mit Holz immer mehr zu einem eigentlichen Zukunftslabor des Bauwesens wurde. Ab den achtziger Jahren jagten sich die Materialentwicklungen ebenso wie die Verarbeitungsmethoden. Es entstanden innovative Vollholzprodukte moderner Machart und eine Palette leistungsfähiger neuer Holzwerkstoffe im Baubereich, wobei auch bereits früher vorgeschlagene Neuerungen wie etwa die heute stark verbreitete Grobspanplatte OSB (Oriented Strand Board, erfunden bereits 1963) endlich in ihrer Leistungsfähigkeit erkannt wurden. Der Computer hielt umfassend Einzug im Bauen mit Holz: von der Planung bis zur Vorfertigung der Bauteile, die sich immer mehr in die Werkhalle verlagerte. Das einstige reine Handwerk verwandelte sich mehr und mehr in eine von der Digitalisierung durchdrungene Industrie. 1988 gelangte ein revolutionäres CAD auf den Markt, das dreidimensionales Arbeiten zuliess. 1989 wurde die erste CNC-gesteuerte Bearbeitungsmaschine für Holzbauteile in Betrieb genommen. Mit einer ersten Generation speziell für den baulichen Einsatz von Holz bauRUNDSCHAU
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Brandsicherheit als letztes Hindernis Der grösste Hemmschuh dafür lag im Brandschutz. Zwei Geschosse plus Dachausbau – so lautete bis zum Ende des Jahres 2004 in der Schweiz die Obergrenze für die bauliche Nutzung von Holz. Das Material blieb so neben der Verwendung für Innenausbau und Möbel auf den Massstab des Einfamilienhauses und anderer Kleinbauten beschränkt. Zwar wurden bereits ab etwa 1980 lineare Holzbauteile mit Feuerwiderständen klassierbar, und ab 1993 wurde der Holzeinsatz für flächige, brandabschnittsbildende Bauteile möglich. Doch es brauchte noch mehr als zehn Jahre Forschung und Entwicklung in einem grossen Verbund weit über die Holzbranche hinaus, bis sich die Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen 2005 in der Lage sah, erstmals Holz für Bauten bis zu sechs Geschossen Höhe freizugeben. Damit kam der Durchbruch für Holz in der Schweiz. Das Material nimmt seither wieder als vollwertiger Partner an der Gestaltung des städtischen Raums teil. Der mehrgeschossige Holzbau hat sich seit dem Quantensprung von 2005 etabliert. Hinsichtlich Neubauten von Mehrfamilienhäusern besetzt die Holzbauweise zwar mit mittlerweile knapp 10 Prozent Marktanteil immer noch erst eine Nische – sie hat aber den Marktanteil seit 2005 ungefähr verdreifacht. Seither kann man von einem eigentlichen Holzbau-Boom sprechen. Die erreichten Dimensionen sind eindrücklich: Derzeit bauRUNDSCHAU
werden etwa im Grossraum Zürich laufend Objekte mit mehreren hundert Wohneinheiten realisiert. Das Segment Mehrfamilienhäuser wies 2011 bereits den grössten Holzbedarf des Baubereichs auf. Jedes Jahr werden mittlerweile Hunderte Baugesuche für mehrgeschossige Bauten mit Holzkonstruktionen eingereicht, immer öfter auch in Mischbauweisen unter Verwendung von Holz. Auch bei An- und Umbauten von Mehrfamilienhäusern
© Maris Mezulis
ausgebildeter Ingenieure wuchs die Holzbaubranche Anfang der neunziger Jahre zu einem der innovativsten und leistungsfähigsten Zweige der Bauwirtschaft heran. Die Systembauweise war als Königsweg des modernen Holzbaus erkannt und entwickelte sich kontinuierlich weiter zu einem ganzheitlichen Konzept für das Gebäude. Aber für einen neuen Aufschwung von Holz am Markt fehlte noch ein zentrales Element: der Zugang zu grossen Volumen.
543 Hortus, Allschwil, Switzerland
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wird Holz ganz klar immer beliebter. Sein Marktanteil an den Tragkonstruktionen liegt in diesem Segment mittlerweile bei fast 30 Prozent und ist damit ebenfalls stürmisch gewachsen.
Bannerträger der 2 000-Watt-Gesellschaft In Bezug auf die seit 2005 noch bestehenden Einschränkungen im Brandschutz hat Holz 2015 einen weiteren grossen Schritt gemacht: Es normali-
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siert sich unter den seither geltenden Brandschutzvorschriften als Baustoff ohne Sonderregelung. Neu kann Holz in allen Gebäudekategorien und Nutzungen angewendet werden. Brandschutztechnisch robuste, mit nichtbrennbaren Platten geschützte Holzbauteile sind neu der nichtbrennbaren Bauweise gleichgestellt. Bis zu einer Gesamthöhe von dreissig Metern können jetzt Wohn-, Büro- und Schulhäuser, Industrie- und Gewerbebauten, Beherbergungsbetriebe oder etwa Verkaufsgeschäfte in Holzbau realisiert werden. Sogar für Hochhäuser (Gebäude über 30 Meter Höhe beziehungsweise über 22 bis 30 Meter je nach genauer Definition) ist der Einsatz von Holz für tragende und brandabschnitts-
bildende Bauteile ebenfalls bis zu einer Gesamthöhe von 100 Metern unter bestimmten, strengen Rahmenbedingungen und Zusatzkonzepten (wie Sprinklerung und speziellen Kapselungen) zulässig. Mit seinen erstaunlichen Produkt- und Prozessinnovationen definiert der Holzbau heute das Spitzenfeld der Baubranche. Der energieeffiziente und klimafreundliche, nachhaltig bereitgestellte Baustoff Holz erweist sich als das Material der Wahl, um die Vision der 2000-Watt-Gesellschaft umzusetzen. Gefragt ist dabei insbesondere auch die Leistungsfähigkeit des Holzbaus zugunsten der intelligenten Verdichtung und der energetischen Ertüchtigung des Bauwerks Schweiz. Die neue Geltung von Holz zeigt sich am schönsten darin, dass es das High-Tech-Material geschafft hat, zum Imageträger zu werden. Paradebeispiele dafür sind der international beachtete siebengeschossige Tamedia-Neubau in Zürich von Pritzker-Preisträger Shigeru Ban, das Hortus in Allschwil von Herzog & de Meuron oder das Holzhybrid-Hochhaus H1 im Zwhatt-Areal in Regensdorf. www.lignum.ch
INFOS ZU HOLZ Kostenlose Auskunft: Unter Tel. 044 267 47 83 oder hotline@lignum.ch gibt es bei Lignum, Holzwirtschaft Schweiz, der Dachorganisation der Schweizer Wald- und Holzwirtschaft, von Montag bis Donnerstag jeweils morgens von 8 bis 12 Uhr kostenlos Auskunft zu allen Fragen rund um Holz. Die Website der Organisation bietet ausführliche und neutrale Information zu Holz und Holzbau.
ÜBER LIGNUM, HOLZWIRTSCHAFT SCHWEIZ Lignum, Holzwirtschaft Schweiz ist die Dachorganisation der Schweizer Wald- und Holzwirtschaft. Sie vereinigt sämtliche wichtigen Verbände und Organisationen der Holzkette, Institutionen aus Forschung und Lehre, öffentliche Körperschaften sowie eine grosse Zahl von Architekten und Ingenieuren. Dazu kommen 18 regionale Arbeitsgemeinschaften. Lignum vertritt in allen Landesteilen der Schweiz eine Branche mit rund 90’000 Arbeitsplätzen von der Waldwirtschaft über Sägerei und Holzwerkstoffproduktion, Handel, Zimmerei, Schreinerei und Möbelproduktion bis zum Endverbraucher von Holz.
Michael Meuter ist Verantwortlicher Information von Lignum, Holzwirtschaft Schweiz im Ruhestand
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Zukunft gestalten mit Verantwortung Ökologisches Bauen
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Der Bausektor steht vor einem grundlegenden Wandel: Steigende Energiepreise, knapper werdende Ressourcen und ambitionierte Klimaziele stellen Architektur- und Planungsbüros, Bauunternehmen und Investoren vor neue Heraus forderungen. Parallel hierzu wächst das Bewusstsein dafür, dass Gebäude nicht nur funktional und wirtschaftlich sein müssen, sondern auch einen möglichst geringen ökologischen Fussabdruck hinterlassen sollten. Ökologisches Bauen entwickelt sich deshalb von einer Nischenlösung zum neuen Qualitätsstandard – auch in der Schweiz. Autorin: Gabriela Röthlisberger
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ebäude verursachen einen erheblichen Anteil des Energieverbrauchs und der CO₂-Emissionen. Dabei beschränkt sich ihre Umweltwirkung nicht allein auf die Nutzungsphase. Bereits die Herstellung von Baustoffen, der Transport, die Bauausführung sowie der spätere Rückbau beeinflussen die Gesamtbilanz eines Bauwerks. Nachhaltiges Bauen betrachtet deshalb den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes – von der Rohstoffgewinnung bis zur Wiederverwertung der eingesetzten Materialien.
Ganzheitliches Denken statt Einzelmassnahmen Ökologisches Bauen bedeutet weit mehr als eine gute Wärme dämmung oder eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Entscheidend ist ein integraler Planungsansatz, bei dem Architektur, Gebäudetechnik, Materialwahl und Nutzung bereits in der frühen Projektphase aufeinander abgestimmt werden. Nur wenn alle Gewerke gemeinsam denken und planen, lassen sich ökologische, wirtschaftliche und soziale Ziele miteinander verbinden.
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HIGHLIGHT
Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Gebäude möglichst ressourcenschonend entstehen und über Jahrzehnte hinweg effizient betrieben werden können. Flexible Grundrisse, langlebige Konstruktionen und eine hohe Anpassungsfähigkeit an zukünftige Nutzungen erhöhen die Nachhaltigkeit erheblich. Gebäude, die sich einfach umbauen oder erweitern lassen, vermeiden später ressourcenintensive Neubauten.
Baustoffe als Schlüssel zur Klimabilanz Die Wahl der Baumaterialien beeinflusst die Umweltbilanz eines Gebäudes massgeblich. Während klassische Baustoffe wie Stahl und Zement mit einem hohen Energieaufwand hergestellt werden, gewinnen nachwachsende Rohstoffe immer stärker an Bedeutung. bauRUNDSCHAU
Der Werkstoff Holz spielt in diesem Szenario eine ganz besondere Rolle, denn als im besten Fall regional verfügbarer Baustoff speichert er während seines Wachstums Kohlendioxid und bindet dieses über Jahrzehnte im Bauwerk. Gleichzeitig überzeugt Holz durch seine guten statischen Eigenschaften, seine vergleichsweise geringe graue Energie und eine hohe Vorfertigung, wodurch Bauzeiten verkürzt werden können. Auch Lehm erlebt eine Renaissance. Seine Fähigkeit, Feuchtigkeit zu regulieren und das Raumklima positiv zu beeinflussen, macht ihn insbesondere im Innenausbau attraktiv. Ergänzt wird das Spektrum durch Naturdämmstoffe wie Zellulose, Hanf, Flachs oder Holzfasern, die eine ressourcenschonende Alternative zu konventionellen Dämmstoffen darstellen.
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Neben natürlichen Materialien rücken zunehmend Recyclingbaustoffe in den Fokus. Aufbereiteter Beton, wiederverwendeter Stahl oder recyceltes Glas reduzieren den Bedarf an Primärrohstoffen und unterstützen den Übergang zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft.
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INNOVATIVE
LANGZEITPARTNER FÜR IHRE SCHALUNG Die alkus Schalungsplatte.
Energieeffizienz beginnt beim Entwurf Der nachhaltigste Energieverbrauch ist jener, der gar nicht erst entsteht. Deshalb beginnt Energieeffizienz nicht bei der Heizungsanlage, sondern bereits mit der architektonischen Planung. Gebäudeorientierung, Fensterflächen, Verschattung und kompakte Baukörper beeinflussen den späteren Energiebedarf erheblich. Eine optimale Ausrichtung zur Sonne ermöglicht passive Wärmegewinne im Winter und reduziert gleichzeitig den Heizbedarf. Gleichzeitig verhindern intelligente Verschattungssysteme eine Überhitzung während der Sommermonate. Hochwertige Gebäudehüllen mit hervorragender Wärmedämmung minimieren Wärmeverluste und verbessern den Wohnkomfort nachhaltig. Moderne Gebäudetechnik ergänzt diese baulichen Massnahmen. Wärmepumpen, kontrollierte Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung sowie Photovoltaikanlagen bilden
heute vielfach das Rückgrat energieeffizienter Gebäude. In Kombination mit Batteriespeichern und intelligenten Energiemanagementsystemen entstehen Gebäude, die einen grossen Teil ihres Energiebedarfs selbst decken können.
Kreislaufwirtschaft als neues Leitbild Ein zukunftsfähiges Bauwesen endet nicht mit der Fertigstellung eines Gebäudes. Vielmehr rückt dessen gesamter Lebenszyklus in den Mittelpunkt. Die Kreislaufwirtschaft verfolgt das Ziel, Baustoffe möglichst lange im Nutzungskreislauf zu halten und Abfälle weitgehend zu vermeiden. Gebäude werden zunehmend als «Materiallager der Zukunft» verstanden, deren Bauteile nach Jahrzehnten demontiert, aufbereitet und erneut verwendet werden können. Voraussetzung dafür sind rückbaubare Konstruktionen, sortenrein trennbare
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Materialien und eine sorgfältige Dokumentation der verbauten Komponenten. Digitale Gebäudepässe und Building Information Modeling (BIM) unterstützen diesen Prozess, indem sie Informationen über Materialien, Mengen und Einbauorte langfristig verfügbar machen. Damit entstehen neue Möglichkeiten für eine ressourcenschonende Sanierung und den gezielten Wiedereinsatz wertvoller Baustoffe.
Biodiversität und Klimaresilienz Nachhaltiges Bauen beschränkt sich nicht auf Energie und Materialeinsatz – auch die Einbindung von Gebäuden in ihre natürliche Umgebung ist zunehmend ein wichtiger Punkt. Schliesslich verbessern begrünte Dächer und Fassaden das Mikroklima massgeblich, fördern zudem die Artenvielfalt und leisten einen Beitrag zur Regen-
wasserrückhaltung. Gleichzeitig reduzieren sie die sommerliche Aufheizung urbaner Räume und steigern die Aufenthaltsqualität.
Hochwertige Gebäudehüllen mit hervorragender Wärmedämmung minimieren Wärmeverluste und verbessern den Wohnkomfort nachhaltig.
Ebenso wichtig ist ein verantwortungsvoller Umgang mit Wasser. Regen wassernutzung, versickerungsfähige Oberflächen sowie wassersparende Gebäudetechnik tragen dazu bei, natürliche Wasserkreisläufe zu entlasten und den Folgen zunehmender Wetterextreme entgegenzuwirken.
Digitalisierung als Treiber nachhaltiger Bauprozesse Digitale Planungs- und Steuerungs instrumente eröffnen neue Möglichkeiten für ökologisches Bauen. Mithilfe von Simulationen lassen sich bereits in frühen Planungsphasen Energiebedarf, Tageslichtnutzung oder CO₂-Emissionen verschiedener Varianten vergleichen. Dadurch können Optimierungspotenziale erkannt werden, bevor die eigentliche Bauausführung beginnt. Auch während des Gebäudebetriebs liefern intelligente Mess- und Regelungs systeme wertvolle Daten. Sie überwachen den Energieverbrauch, erkennen Optimierungsmöglichkeiten und unterstützen einen wirtschaftlichen Betrieb. So wird Nachhaltigkeit nicht nur geplant, sondern über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes aktiv gesteuert.
Die Schweiz als Vorreiter Die Schweiz verfügt über ausgezeichnete Voraussetzungen, um ökologisches bauRUNDSCHAU
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nierung des bestehenden Gebäudebestands werden die Branche in den kommenden Jahren intensiv beschäftigen. Gerade Bestandsgebäude bieten ein enormes Potenzial zur Reduktion von Emissionen, da ihre Weiternutzung häufig deutlich ressourcenschonender als ein vollständiger Neubau ist.
Mehr als ein kurzfristiger Trend
Entscheidend wird sein, Nachhaltigkeit nicht als zusätzliche Anforderung, sondern als integralen Bestandteil jeder Bauaufgabe zu verstehen. schaften und Planenden Orientierung bei der Umsetzung nachhaltiger Projekte bieten. Dennoch bleiben Herausforderungen bestehen. Insbesondere die Reduktion der sogenannten grauen Energie, die verstärkte Wiederverwendung von Baustoffen sowie die wirtschaftliche Sa-
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Bauen weiter voranzutreiben. Hohe Qualitätsstandards, innovative Planungsbüros, eine leistungsfähige Holzwirtschaft sowie ein wachsendes Bewusstsein für nachhaltige Bauweisen bilden eine solide Grundlage. Hinzu kommen etablierte Standards und Zertifizierungssysteme, welche Bauherr-
Ökologisches Bauen entwickelt sich zu einem grundlegenden Prinzip einer verantwortungsvollen Baukultur. Die Kombination aus ressourcenschonenden Materialien, energieeffizienter Planung, erneuerbaren Energien und kreislauffähigen Konstruktionen schafft Gebäude, die sowohl ökologischen als auch wirtschaftlichen Anforderungen gerecht werden. Für die Schweizer Bauwirtschaft eröffnet dieser Wandel erhebliche Chancen. Innovationen in Material entwicklung, Digitalisierung und Kreislaufwirtschaft stärken die Wettbewerbsfähigkeit der Branche und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Entscheidend wird sein, Nachhaltigkeit nicht als zusätzliche Anforderung, sondern als integralen Bestandteil jeder Bauaufgabe zu verstehen. Denn die Gebäude, die heute geplant und errichtet werden, prägen den Ressourcenverbrauch und die Lebensqualität kommender Generationen – und damit die Zukunft des Bauens selbst.
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Ganzheitliche Planung für die Städte der Zukunft Zusammenarbeit im Bereich Hochbau und Infrastruktur Neben der Planung von Gebäuden sollte auch eine ganzheitliche Planung von Siedlungsräumen und der Infrastruktur erfolgen. Daher gibt es die neue Publikation «Naturbasierte Infrastruktur» von Bauen digital Schweiz. Autor: Jordan Kouto Bilder: sanu future learning ag
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Ein Parkhaus in Zürich, bei dem die Verbindung zwischen dem privaten Gebäude und der Strasse durch eine Fassadenbegrünung entsteht
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er Trend ist deutlich erkennbar: Immer mehr Menschen, rund 85 Prozent der Schweizer Bevölkerung, leben in urbanen, besiedelten Gebieten. Gleichzeitig begrenzt das Raumplanungsgesetz die Siedlungsausdehnung, während die Netto-Null- und Versorgungssicherheitsziele eine ressourcen schonende und klimaresiliente Siedlungsentwicklung mit Innenverdichtung verlangen. Mit dem Kreislauf- und Innovationsgesetz (KlG) sowie dem Umweltschutzgesetz (USG, Art. 10h und 35j) bestehen dafür auch neue rechtliche Grundlagen. Bereits bestehende Infrastrukturen umfassen: w graue Infrastruktur: Ver- und Entsorgungsleitungen und Mobilität, w gelbe Infrastruktur: Erzeugung, Speicherung und Verteilung von erneuerbarer Energie, w blaue Infrastruktur: wasserbezogene Systeme. Darüber hinaus wird auch die grüne Infrastruktur, die sich auf vegetationsbasierte Flächen und Strukturen wie Bäume, Hecken, Pflanzflächen sowie Fassaden- und Dachbegrünungen bezieht, immer wichtiger. Dies ist darauf zurückzuführen, dass urbane Gebiete bereits heute stark von Hitze, Trockenheit und Extremwetter betroffen sind.
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Es findet eine Interaktion zwischen Gebäude und Siedlungsraum durch den Austausch von Wirkung und Auswirkung statt, wobei das gesamte Ökosystem berücksichtigt werden muss. Die Faktoren des Innenraumklimas eines Hauses oder einer Wohnung werden aus dem Freiraumklima gespiegelt, wobei der Fokus auf Sicherheit und Gesundheit liegt. Das Ziel bleibt eine nachhaltige Entwicklung im Bausektor, bei der nicht nur die Gesundheit und der Komfort (Behaglichkeit) in Innenräumen, sondern auch die Freiräume funktional, resilient und nachhaltig gestaltet werden. Das SIA-Merkblatt 2066 «Freiräume nachhaltig planen, bauen und pflegen» erläutert folgende Ziele: Gesundheit, Resilienz, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit, Freiraumqualität und Baukultur. Die Fachdisziplinen sind zu einer Zusammenarbeit zwischen Architektur, Landschaftsarchitektur und Bauingenieurwesen aufgefordert. Hinzu kommt die Infrastruktur. Erforderlich ist auch ein Perspektivwechsel durch den Einbezug von Werkzeugen zur Sensibilisierung, Bewertung der Ökosysteme und Ökobilanzierung der Freiraumgestaltung. Es ist interessant zu beobachten, wie sich die Themen des neuen Whitepapers auf die Prinzipien des gesunden und nachhaltigen Bauens richten und auch im Infrastrukturbau eine Wende erfordern.
Die Dachbegrünung auf dem Dach der Metro-Haltestelle in Lausanne
Bauen für das Klima von morgen Die Hitzetage der letzten Monate klingen wie eine Warnung. Es sind Symptome des Klimawandels: häufigere, längere und intensivere Perioden. Prinzipien wie Hitzeminderung und Schwammstadt gewinnen in den Innenstädten zunehmend an Bedeutung. Unsere Städte und Gebäude sind für kalte Winter geplant und dimensioniert, um mit möglichst wenig Heizenergie auszukommen. Für Hitzewellen sind sie weniger geeignet. Sie sollten umweltfreundlicher gebaut werden und Konzepte zur Wärmespeicherung, zur Ausrichtung der Fassaden mit Fenstern sowie zur Fensterlüftung, zum Licht und zur Beschattung beinhalten. Der Gebäudesektor und die Elektromobilität haben bei der Vermeidung von CO₂ viele Fortschritte gemacht. Naturgefahren und Risiken können durch Wetterprognosen und Warnsysteme verringert werden, sodass die Bevölkerung rechtzeitig informiert werden kann. Trockenheit ist aber schon heute ein Problem – nicht nur für die Trinkwasserversorgung, sondern insbesondere für die Landwirte. Die Mehrheit ist sich des Problems bewusst und fordert mehr Klimaschutz. In der Politik und auch in der Bevölkerung braucht es jedoch Zeit, um Veränderungen umzusetzen. Es geht weniger um Verzicht und moralische Schuld als um eine Investition in eine saubere, resiliente Infrastruktur und ökonomische Vernunft.
Aufenthaltsplatz in der Berner Holligensiedlung
Menschen im Mittelpunkt In der Baubiologie und inzwischen in der Raumplanung gewinnt der Ansatz, «das Wohlbefinden der Menschen in den Mittelpunkt zu stellen», zunehmend an Bedeutung. Bislang konnten sich Menschen in Innenräumen abkühlen. An Hitzetagen in Städten scheint dies jedoch nicht mehr möglich zu sein. Während der Hitzewelle stösst unsere gebaute Umwelt an ihre Grenzen, beispielsweise bei den Mobilitäts infrastrukturen, der Verfügbarkeit von schattigen Flächen oder beim Wasser zur Abkühlung. Bei der Planung von Gebäuden und Quartieren gewinnt die Berücksichtigung des Wohlbefindens der Menschen in unserer gebauten Umwelt immer mehr an Bedeutung.
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Starker Mann für eine starke Sparte Christoph Neuhaus übernimmt das Ruder bei Holzbau Schweiz Sektion Bern
Mit Christoph Neuhaus setzt Holzbau Schweiz Sektion Bern auf einen neuen Geschäftsführer mit langjähriger Erfahrung in Politik, Verwaltung und Bauwesen. Der ehemalige Berner Regierungsrat übernimmt am 1. November 2026 die operative Leitung der Sektion und des Bildungszentrums Holz. Im Fokus stehen unter anderem der Aufbau des neuen Bildungszentrums in Lützelflüh, die Berufsbildung und die weitere Positionierung des Holzbaus. Autor und Bilder: Holzbau Schweiz
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er Zeitpunkt für den Wechsel an der Spitze von Holzbau Schweiz Sektion Bern ist strategisch interessant: Die Holzbranche befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Digitalisierung,
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Vorfertigung, neue Konstruktionsmethoden und steigende Anforderungen an die Nachhaltigkeit verändern die Prozesse vom Entwurf bis zur Montage. Gleichzeitig wächst der Bedarf an qualifizierten Fachkräften.
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In diesem Umfeld übernimmt Christoph Neuhaus die operative Führung der Berner Sektion. Der Vorstand hat den 60-jährigen ehemaligen Regierungsrat zum neuen Geschäftsführer gewählt. Neuhaus tritt seine Stelle am 1. No-
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vember 2026 an und folgt auf Andreas Andermatt, der Ende Januar 2027 in Pension geht. Für die Sektion ist die Personalie auch deshalb von Bedeutung, weil mehrere wichtige Zukunftsprojekte gleichzeitig vorangetrieben werden. Im Zentrum steht der geplante Neubau des Bildungszentrums Holz Lützelflüh (BHL), den Holzbau Schweiz Sektion Bern gemeinsam mit dem Schreinermeisterverband Kanton Bern realisiert.
Vom Regierungsrat in die Holzbranche Christoph Neuhaus verfügt über langjährige Erfahrung an der Schnittstelle von Politik, Verwaltung und Bauwirtschaft. Von 2008 bis Mai 2026 gehörte er dem Regierungsrat des Kantons Bern an. Ab 2018 stand er der Bau- und Verkehrsdirektion vor. Damit war Neuhaus über Jahre hinweg mit zentralen Themen der kantonalen Bau- und Infrastrukturpolitik befasst. Dazu gehören unter anderem Fragen der räumlichen Entwicklung, des Bauens, der Infrastruktur und der Mobilität sowie die Zusammenarbeit mit Gemeinden, Unternehmen und Verbänden. Dieses Umfeld ist ihm nun auch in seiner neuen Funktion vertraut – allerdings aus einer anderen Perspektive. Als Geschäftsführer von Holzbau Schweiz Sektion Bern vertritt er künftig die Inte-
«Ich übergebe eine gut aufgestellte Geschäftsstelle und ein starkes Bildungs zentrum. Die kommenden gemeinsamen Monate nutzen wir für eine saubere Übergabe.» Andreas Andermatt
Andreas Andermatt, Geschäftsführer bis 1. Januar 2027
ressen der Holzbaubetriebe und wirkt an der Schnittstelle zwischen Branche, Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Für den Vorstand war diese Erfahrung ein wesentliches Kriterium bei der Wahl. Hinzu kommt das über Jahre gewachsene Netzwerk von Neuhaus in Politik und Verwaltung. Gerade bei politischen und regulatorischen Rahmen bedingungen, die den Bau und damit auch den Holzbau betreffen, kann eine solche Vernetzung für einen Branchen verband von Bedeutung sein.
Bildungszentrum Lützelflüh als Schlüsselprojekt Eine zentrale Aufgabe wird die Begleitung des neuen Bildungszentrums Holz Lützelflüh sein. Das Projekt wird gemeinsam mit dem Schreinermeisterverband Kanton Bern realisiert und
soll bis 2029 fertiggestellt werden. Der Neubau ist mehr als ein Infrastrukturprojekt. Die Anforderungen an die Fachkräfte im Holzbau haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Digitale Planung und Fertigung, computergestützte Produktionsprozesse, industrielle Vorfertigung und komplexe Holztragwerke gehören zunehmend zum beruflichen Alltag. Gleichzeitig gewinnen Themen wie Energieeffizienz, Materialeffizienz und Kreislaufwirtschaft an Bedeutung. Damit verändern sich auch die Anforderungen an die Berufsbildung. Moderne Bildungszentren müssen nicht nur handwerkliche Grundlagen vermitteln, sondern zunehmend auch technologische Entwicklungen und neue Produktionsmethoden abbilden. Das Bildungszentrum in Lützelflüh soll hierfür die notwendige Infrastruktur bereitstellen und gleichzeitig die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Holzberufen fördern. Für die Berner Holzbranche ist das Projekt deshalb ein wichtiger Baustein für die langfristige Sicherung von Fachkompetenz und Nachwuchs.
Übergabe mit fliessendem Wechsel Der Wechsel an der Spitze erfolgt bewusst nicht abrupt. Bis zu seiner Pensionierung am 31. Januar 2027 wird Andreas Andermatt gemeinsam mit seinem Nachfolger die Geschäfte führen. Die rund dreimonatige Übergangsphase ermöglicht eine schrittweise
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Berufsbildung als Fundament der Branche Neben dem Neubau in Lützelflüh bleibt die Berufsbildung eine der wichtigsten Aufgaben von Holzbau Schweiz Sektion Bern. Die Sektion organisiert überbetriebliche Kurse, begleitet die Qualifikationsverfahren für Zimmerleute und bietet Weiterbildungen für Fachkräfte an. Damit übernimmt sie eine zentrale Funktion innerhalb der regionalen Berufsbildungslandschaft. Denn die Entwicklung des Holzbaus hängt nicht allein von technischen Innovationen oder der Verfügbarkeit des Rohstoffs ab. Entscheidend ist auch, ob genügend qualifizierte Fachleute vorhanden sind, um neue Verfahren und Konstruktionen in die Praxis umzusetzen. Die Nachwuchsförderung gehört deshalb ebenfalls zu den Aufgaben der Sektion. Sie engagiert sich für die Attraktivität der Holzberufe und unterstützt den fachlichen Austausch sowie die Vernetzung der Mitgliedsbetriebe.
Holzbau zwischen Tradition und Hightech
Einarbeitung und soll sicherstellen, dass laufende Projekte, Kontakte und interne Abläufe ohne Unterbruch weitergeführt werden können. Für die Ausbildungsbetriebe ändert sich zunächst nichts. Der Kurs- und Ausbildungsbetrieb am heutigen Standort in Lyss läuft unverändert weiter. Die überbetrieblichen Kurse, Qualifikationsverfahren für Zimmerleute und Weiterbildungsangebote werden somit unabhängig vom Wechsel in der Geschäftsführung fortgeführt. Gerade angesichts des parallel laufenden Projekts für das neue Bildungszentrum ist eine geordnete Übergabe von besonderer Bedeutung.
HOLZBAU SCHWEIZ SEKTION BERN – AUF EINEN BLICK Organisation: Regionale Berufs- und Interessenvertretung des Holzgewerbes im Kanton Bern Vertretungsgebiet: Bern-Mittelland, Biel / Bienne, Seeland, Oberaargau und Emmental Kernaufgaben: Interessenvertretung, Berufsbildung, Weiter bildung, Nachwuchsförderung und Vernetzung der Betriebe Bildungszentrum heute: Lyss Neues Bildungszentrum: Bildungszentrum Holz Lützelflüh (BHL), gemeinsam mit dem Schreinermeisterverband Kanton Bern Geplanter Abschluss des Neubaus: 2029 Geschäftsführungswechsel: Christoph Neuhaus ab 1. November 2026 bauRUNDSCHAU
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Der Holzbau hat sich in den vergangenen Jahrzehnten von einem traditionell handwerklich geprägten Gewerbe zu einer technologisch anspruchsvollen Sparte der Bauwirtschaft entwickelt. Moderne Holzgebäude entstehen zunehmend in digital vernetzten Planungs- und Produktionsprozessen. Bauteile werden präzise vorgefertigt und auf der Baustelle in kurzer Zeit montiert. Diese Entwicklung eröffnet dem Holzbau neue Anwendungsfelder – vom Einfamilienhaus über mehrgeschossige Wohnbauten bis hin zu öffentlichen und gewerblichen Gebäuden. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Planung, Statik, Brandschutz, Bauphysik und Ausführung. Für die Branche bedeutet dies, dass die Aus- und Weiterbildung kontinuierlich angepasst werden müssen. Das geplante Bildungszentrum in Lützelflüh soll künftig einen wichtigen Beitrag dazu leisten.
Interessenvertretung mit Blick auf die Baupolitik Als regionale Stimme der Holzbaubranche vertritt Holzbau Schweiz Sektion Bern die Interessen der Betriebe in den Verwaltungskreisen Bern-Mittelland, Biel/Bienne, Seeland, Oberaargau und Emmental. Dabei geht es um wirtschaftliche und politische Anliegen ebenso wie um Fragen der Berufsbildung und Branchenentwicklung. In einem zunehmend regulierten Bauumfeld wird die Interessenvertretung gegenüber Politik und Verwaltung wichtiger. Themen wie nachhaltiges Bauen, Ressourceneffizienz, erneuerbare Baustoffe und die Reduktion der Umweltwirkungen des Gebäudesektors schaffen gleichzeitig Chancen für den Holzbau. Damit diese Potenziale genutzt werden können, braucht es geeignete Rahmenbedingungen und eine leistungsfähige Wertschöpfungskette – von der Planung über die Produktion bis zur Montage. Mit seinem Hintergrund aus der kantonalen Bau- und Verkehrspolitik bringt Christoph Neuhaus dafür einen spezifischen Erfahrungsschatz mit.
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Neue Funktion, bekannte Themen «Holz ist der Baustoff Der Wechsel vom Regierungsrat zum Geschäftsführer eines Branchenverbands ist auf den ersten Blick ein deutlicher Rollenwechsel. Inhaltlich bestehen jedoch zahlreiche Berührungspunkte. Fragen rund um Bauen, Infrastruktur, Raum und nachhaltige Entwicklung gehörten bereits zu den Schwerpunkten von Neuhaus’ bisheriger Tätigkeit. Nun wird er diese Themen aus Sicht der Holzbranche bearbeiten. Sein Auftrag dürfte dabei über die operative Führung der Geschäftsstelle hinausgehen: Die Weiterentwicklung der Berufsbildung, die Realisierung des Bildungszentrums und die Stärkung des Holzbaus als nachhaltige Bauweise gehören zu den zentralen Aufgaben der kommenden Jahre. Mit dem Führungswechsel verbindet Holzbau Schweiz Sektion Bern damit
mit Zukunft und das Berner Holzbau gewerbe hat Gewicht. Ich freue mich sehr, den Verband und das BHL mitzugestalten.» Christoph Neuhaus, designierter Geschäftsführer personelle Erneuerung und strategische Kontinuität. Andreas Andermatt sorgt bis Ende Januar 2027 für eine geordnete Übergabe. Danach wird Christoph Neuhaus die Geschicke der Sektion allein verantworten. www.holzbau-schweiz.ch
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ZUR PERSON Christoph Neuhaus, Jahrgang 1966, war von 2008 bis Mai 2026 Mitglied des Regierungsrats des Kantons Bern. Ab 2018 leitete er die Bau- und Verkehrsdirektion. Am 1. November 2026 übernimmt er die Geschäftsführung von Holzbau Schweiz Sektion Bern. bauRUNDSCHAU
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Fenster, die mitdenken Sirius setzt neue Massstäbe beim Brandschutz
Ein Brand entwickelt sich oft in Minuten, und genau diese Minuten entscheiden. Neben tragenden Bauteilen und Fluchtwegen spielt dabei ein Element eine unterschätzte Rolle: das Fenster. Gerade bei Mehrfamilienhäusern, Schulen, Hotels und öffentlichen Gebäuden verlangen Behörden heute geprüfte Brandschutz lösungen, ohne dass dabei Licht, Komfort oder Gestaltungsfreiheit auf der Strecke bleiben dürfen. Sirius-Fenstersysteme in Holz und Holz-Metall zeigen, wie sich höchste Sicherheitsanforderungen und zeitloses Design vereinen lassen. Autor: Eschbal AG Bilder: Sirius
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enster gehören baurechtlich zu den sensibelsten Bauteilen, wenn es um die Ausbreitung von Feuer und Rauch geht. Sirius bietet dafür geprüfte und zertifizierte Fensterlösungen, die die geforderten Brandschutzklassen zuverlässig einhalten, egal ob im Mehrfamilienhaus, im Schulgebäude, im Hotel oder in der öffentlichen Einrichtung. Möglich
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macht dies eine durchdachte Konstruktion aus speziellen Rahmenprofilen, geprüften Beschlägen und hochwertigen Materialien, die im Ernstfall zuverlässig standhält. Christian Wenger, Geschäftsführer von Eschbal, dem Systemgeber von Sirius-Fenster, bringt es auf den Punkt: «Brandschutz darf kein Kompromiss sein, weder bei der Sicherheit noch bei
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der Optik. Mit unseren zertifizierten Systemen zeigen wir, dass beides zusammengeht. Das schafft Vertrauen bei Bauherrschaften, Architekt*innen und Behörden gleichermassen.»
Mehrere Schutzfunktionen, ein Fenster Der eigentliche Mehrwert zeigt sich in der Kombination: Sirius-Brandschutz-
fenster lassen sich nahtlos mit Schallschutz, einbruchhemmenden Beschlägen und hochwertiger Wärmedämmung verbinden. So entsteht ein Fenster, das gleich mehrere Anforderungen auf einmal erfüllt, ohne dass zusätzliche Bauteile oder Kompromisse bei den schlanken Rahmenprofilen nötig sind. Für Planer*innen bedeutet das weniger Koordinationsaufwand, für Bewohner*innen mehr Sicherheit und Ruhe im Alltag.
Ästhetik trotz höchster Anforderungen Dass Brandschutz nicht auf Kosten der Gestaltung gehen muss, zeigen zahlreiche Referenzprojekte: In Schulgebäuden sorgen grossflächige Sirius-Fenster für lichtdurchflutete Lernräume, im Hotelbereich ermöglichen sie Panoramablicke auf die Landschaft, und in Sportanlagen schaffen sie offene, einladende Begegnungsorte. Schlanke Rahmen und grosszügige Glasflächen bleiben auch bei zertifizierten Brandschutzlösungen erhalten, denn Sicherheit soll man spüren, aber nicht sehen.
Swissness mit System – regional produziert, nachhaltig gedacht Während andere Anbieter ihre Produktion ins Ausland verlagern, setzt Sirius auf Nähe: gefertigt in der Schweiz und in Liechtenstein, aus Holz aus verantwortungsvoller Forstwirtschaft, mit langlebigen Materialien und kurzen Transportwegen. Das sichert nicht nur eine persönliche Betreuung, sondern garantiert auch Qualität, Flexibilität und schnelle Reaktionszeiten. Gerade bei sicherheitsrelevanten Bauteilen wie Brandschutzfenstern zählt genau das.
Individuell geplant, persönlich begleitet Sirius-Fenster entstehen im Dialog mit Bauherrschaften, Architekt*innen und Fensterbaupartnern. Der dezentrale Aufbau mit einem Netzwerk aus lokalen Partnern sorgt dafür, dass Planung,
Sicherheit, Design und Komfort in einem System Montage und späterer Service schnell und zuverlässig ablaufen. Gerade bei zertifizierten Systemen ist das ein echter Mehrwert, denn Wartung und Kontrolle gehören bei Brandschutzfenstern zur langfristigen Betriebs sicherheit dazu.
Fazit: Sicherheit, die überzeugt und dabei überzeugend aussieht Ob Wohnhaus, Schule oder Hotel: Sirius-Fenster zeigen, dass Brandschutz, Design und Komfort keine Gegensätze
sind, sondern sich gegenseitig verstärken. Wer heute in zertifizierte Fensterlösungen investiert, schützt Menschen und Werte und profitiert gleichzeitig von einem Fenster, das hell, einladend und langlebig ist. Sirius steht damit für Fensterlösungen, die mitdenken und gleichzeitig vorausdenken.
Sirius-Fenstersysteme in Holz und Holz-Metall Mehr Infos unter www.sirius-fenster.ch
Sirius c/o Eschbal AG | Aspstrasse 9 | CH-8472 Ober-Ohringen | Tel. +41 (0) 52 320 08 08 | www.sirius-fenster.ch
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Spenglerpark Münchenstein BL, umgebaut von Losinger Marazzi: Früher ehemaliger Firmenhauptsitz, bietet er heute Raum für Lernen, Wohnen und Arbeiten.
Bauen für morgen auf Arealen von heute Klimaziele und neuer Wohnraum gemeinsam gedacht
Bezahlbaren Wohnraum, Grünflächen, lebenswerte Quartiere, Klimaziele. Die Liste der Wünsche für unsere Zukunft ist lang – und gleichzeitig eine Herausforderung für alle, die den Ansprüchen gerecht werden wollen. Ein grosses Potential liegt unter anderem in bereits bebauten Arealen. Diese neu zu denken, dabei mehr Wohnraum zu schaffen und die Klimazielerreichung zu unterstützen, das bedeutet Stadt erneuerung mit Mehrwert. Autorin: Viviane Gutzwiller Bilder: Merlin Photography Ltd
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enn wir uns heute überlegen, wie die wachsenden Anforderungen an Wohnen, Arbeiten und Mobilität erfüllt und gleichzeitig die ambitionierten Ziele erreicht werden können, kommt unweigerlich immer wieder dieselbe Frage auf: Welches Potenzial steckt in Orten, die bereits existieren? Ehemalige Industrieareale, Bürostandorte oder Gewerbeflächen verfügen oft bereits über Infrastruktur, Erschliessung und Identität. Sie sind nicht am Ende ihrer Entwicklung angekommen, sondern stehen am Anfang eines «neuen Lebens». Mehr Fläche zu schaffen, ist nicht die eigentliche Herausforderung, sondern vielmehr die Frage, wie auf bestehenden Arealen Orte für die Zukunft geschaffen werden können.
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Nicht Verdichtung, sondern Aufwertung bestehender Gebäude Der Begriff «Verdichtung» wurde erst in den letzten Jahren populär. Und schon löst er bei vielen ungute Gefühle aus. Denn Verdichtung bedeutet für viele: hoch, dicht, mehr Verkehr, weniger Freiräume. Doch Verdichtung kann mehr: Die Frage ist nicht, wie viele Menschen oder Nutzungen auf einer Fläche Platz finden. Die Frage ist vielmehr, ob ein Ort an Qualität gewinnt. Ob neue Freiräume entstehen oder die Wege kürzer werden. Ob ein Quartier lebenswert bleibt oder das Areal widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels wird. Denn auch das heisst Verdichtung. Verdichtung mit positiven Folgen für die zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer. Verdichtung als Mehrwert.
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Vom Gebäude zum Lebensraum Stadterneuerung betrachtet bestehende Orte nicht als abgeschlossenes Kapitel, sondern als Ausgangspunkt für Neues und Anderes. Oft liegt die nachhaltigste Lösung darin, vorhandene Qualitäten zu erkennen, weiterzudenken und neu zu nutzen.
«Nachhaltigkeit müssen wir heute unbedingt auch mit Bestand in Verbindung bringen», Greencity in Zürich zeigt hervorragend, wie aus einem alten Industrieareal eine neue kleine Stadt entwickelt werden kann. sagt Reto Meier, Niederlassungsleiter Basel von Losinger ruktion des von Losinger Marazzi entwickelten und für die Marazzi. «Denn wenn Swiss Prime Site realisierten Projekts BERN 131 ist dafür ein Paradebeispiel. Nachhaltigkeit wird hier nicht als Zusatz verwir bestehende Orte sondern als integraler Bestandteil der Entwicklung. neu erfinden und weiterentwickeln standen, Bei der Planung war wichtig, dass das Gebäude nicht nur können, schonen wir unsere der zunehmenden Hitze standhalten kann, sondern auch extreme Wetterereignisse unbeschadet übersteht. Zudem Ressourcen am besten.» wurde Ressourceneffizienz konsequent mitgedacht. Nachhaltigkeit ist keine Option mehr. Sie ist eine Voraussetzung für langfristig erfolgreiche Entwicklungen.
Ein Beispiel dafür ist der Spenglerpark in Münchenstein. Der ehemalige Hauptsitz des Modeunternehmens Spengler hat sich zu einem Ort entwickelt, an dem Wohnen, Arbeiten und Bildung zusammenkommen. Das Projekt steht exemplarisch für eine Entwicklung, die in vielen Schweizer Städten zunehmend wichtig wird: Bestehende Standorte werden nicht ersetzt, sondern neu gedacht.
Die Zukunft wird weitergebaut Alle wünschen sich von Bauvorhaben etwas anderes. Gemeinden wollen eine positive Entwicklung, Investoren stabile Werte, Nutzerinnen und Nutzer attraktive Wohnungen und kurze Wege. Wer es schafft, all diese Wünsche zusammenzubringen, schafft gute Stadtentwicklung und sichtbaren Mehrwert. Greencity in Zürich zeigt, wie das gelingen kann. Auf einem ehemaligen Industrieareal entstand ein Quartier, das Wohnen, Arbeiten und Freiraum verbindet. Mehrwert entsteht nicht durch zusätzliche Quadratmeter allein, sondern durch Orte, die unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden und langfristig funktionieren. Die Schweiz steht vor grossen Herausforderungen, denn sie kann nicht auf grünen Wiesen weitergebaut werden. Die Zukunft entsteht vor allem auch dort, wo bestehende Orte weitergedacht und neu genutzt werden. Erfolgreiche Stadterneuerung verlangt neue Perspektiven, interdisziplinäres Denken und die Bereitschaft, Bestehendes nicht als Grenze, sondern als Chance zu verstehen. Genau dafür braucht es Menschen, die über einzelne Gebäude hinausdenken. Diesen Anspruch verfolgt Losinger Marazzi schweizweit bei der Entwicklung von Arbeits- und Lebensräumen. Denn die spannendsten Entwicklungsflächen der Zukunft sind oft jene, die bereits existieren.
Der Grundstein für Nachhaltigkeit wird früh gelegt Energieeffiziente Gebäude oder neue Technologien werden meist mit Nachhaltigkeit gleichgesetzt. Dabei beginnt diese oft viel früher – bei der Frage, wie gebaut wird und welche Baumaterialien eingesetzt werden. Die Holz-Hybrid-Konst-
BERN 131 als Vorzeigeprojekt für eine effiziente, nachhaltige und zukunftsorientierte Bauweise.
Losinger Marazzi AG | Aeschenvorstadt 55 | CH-4051 Basel | Telefon +41 (0) 58 456 78 00 | basel@losinger-marazzi.ch | www.losinger-marazzi.ch
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Bauheizung für terminsichere Bauabläufe KrügerTalk mit Bauleiter Luca Napolitano Fixe Termine und parallele Bauphasen verlangen auch im kommenden Winter verlässliche Lösungen. Im KrügerTalk berichtet Bauleiter Luca Napolitano, weshalb die Bauheizung auf Grossbaustellen eine zentrale Rolle spielt. Interviewpartner: Luca Napolitano Autor und Bilder: Krüger + Co
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uf dem Kochareal in Zürich entsteht eines der grössten Wohnbauprojekte der Stadt. Enge Terminfenster, parallele Bauphasen und winterliche Bedingungen stellen hohe Anforderungen an die Baustellenorganisation. Im KrügerTalk spricht Luca Napolitano, Bauleiter bei HRS, über die Herausforderungen im Baustellenalltag und weshalb eine zuverlässige Bauheizung entscheidend dazu beiträgt, den Innenausbau auch während der Wintermonate planmässig voranzubringen.
Was entsteht auf dem Kochareal? Luca Napolitano: Für die Allgemeine Baugenossenschaft Zürich realisieren wir ein rund 85 Meter hohes Wohnhochhaus mit 27 Obergeschossen sowie ein siebenstöckiges Mehrfamilienhaus. Insgesamt entstehen 204 Wohnungen und Gewerbeflächen als Teil des neuen Koch-Quartiers. Bauen unter Zeitdruck gehört heute zum Alltag. Wo liegen die grössten Herausforderungen? Die Übergabetermine sind fix und lassen kaum Spielraum. Startet ein Projekt so, dass der Innenausbau in die Wintermonate fällt, müssen Lösungen gefunden werden, damit trotzdem effizient gearbeitet werden kann. Mobile Bauheizungen sind dabei zentral, um konstante Bedingungen zu schaffen und Unterbrüche zu vermeiden. Wofür setzen Sie die Bauheizung konkret ein? Im Zeilenbau dient sie dazu, das Gebäude während der Wintermonate zu beheizen. Da die definitive Heiztechnik erst später verfügbar ist, ermöglicht die mobile Bauheizung den Innenausbau ohne Unterbruch und sorgt dafür, dass die nachfolgenden Gewerke planmässig weiterarbeiten können.
«Mobile Bau heizungen sind dabei zentral, um konstante Bedingungen zu schaffen und Unterbrüche zu vermeiden.» Welche Rolle spielt die Wahl des Energieträgers? Je nach Projekt, Bauphase und Rahmenbedingungen unterscheiden sich die Anforderungen. Dass verschiedene Energieträger zur Verfügung stehen, erleichtert es, wirtschaftliche und möglichst nachhaltige Lösungen einzusetzen. Was schätzen Sie an der Zusammenarbeit mit Krüger besonders? Die Abläufe funktionieren zuverlässig und entlasten uns im anspruchsvollen Baustellenalltag deutlich. Seit der Installation der Bauheizung musste ich lediglich einmal Kontakt aufnehmen, um den Notfallkontakt über die Feiertage zu klären. Das spricht für die Zuverlässigkeit der Anlagen und einen reibungslosen Betrieb.
MEHR ZUM BAUPROJEKT Das vollständige Interview mit weiteren Einblicken in das Bauprojekt, den Baustellenalltag und den Einsatz der Bauheizung finden Sie über den QR-Code auf der Krüger-Website.
QR-Code zum KrügerTalk: Krüger + Co. AG | Winterhaldenstrasse 11 | CH-9113 Degersheim | Tel. +41 (0) 71 372 82 82 info@krueger.ch | www.krueger.ch
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Das grüne Gewissen kostet 50 Rappen extra Autor: Dominik Mahn, CEO von smartconext AG
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in Zürcher Projektentwickler präsentierte mir kürzlich stolz seine neue Überbauung. Minergie-P zertifiziert. SNBS-geprüft. Nachhaltig, versteht sich. Auf dem Hoch glanzprospekt prangte ein sattgrünes Blatt. Im Kleinge druckten: Das Fundament besteht aus 4 800 Tonnen Armierungs beton. Kein Wort dazu, wie lange die Erstellung diese CO₂-Bilanz belastet. Kein Wort zu den Transportwegen der Fassadenele mente aus Fernost. Kein Wort zur geplanten Nutzungsdauer. Willkommen im Zeitalter des grünen Etiketts.
«Nachhaltigkeit ist das neue Schwarz. Jeder trägt es. Kaum jemand wohnt darin.» Das Label-Labyrinth Minergie. Minergie-P. Minergie-A. Minergie-ECO. SNBS. LEED. BREEAM. SméO. Die Schweizer Baubranche ertrinkt in Nachhal tigkeitszertifikaten – und der Bauherr soll den Überblick behalten. Jedes Label misst etwas anderes, priorisiert andere Kriterien, lässt andere Lücken zu. Ein Gebäude kann das eine Label tragen und trotzdem in der Erstellung massiv CO₂ emittieren. Es kann ener gieeffizient betrieben werden und gleichzeitig mit Materialien ge baut worden sein, die in 20 Jahren auf der Deponie landen. Das ist kein Versagen einzelner Labels. Es ist das Versagen eines Systems, das Komplexität mit Zertifikaten zu ersetzen versucht. Wer lügt sich was vor? Stellen wir uns einen Neubau vor: Ein Investor wirbt mit «kli maneutralem Wohnen». Der Architekt hat Recyclingbeton im Erd geschoss eingebaut und verweist auf etlichen Seiten seiner Doku mentation darauf. Die Generalunternehmerin kommuniziert «nachhaltigen Bauprozess» – gemeint ist eine Solarpanel-Ladesta tion auf dem Baustellenparkplatz. Und der Käufer unterschreibt beruhigt, überzeugt, er tue das Richtige. Alle vier lügen sich etwas vor. Keiner mit bösem Willen, aber alle mit dem gleichen Resultat: ein Gebäude, das grün wirkt und es nur in Teilen ist.
Seit dem 1. Januar 2025 ist Greenwashing in der Schweiz nach Art. 3 Abs. 1 lit. x UWG übrigens gesetzlich verboten: Wer Angaben über die Klimabelastung seiner Leistungen macht, muss diese objektiv und überprüfbar belegen können. Beweislastumkehr. Die Baubranche hat das weitgehend ignoriert. Was echte Nachhaltigkeit kostet Ein Gebäude ist dann wirklich nachhaltig, wenn man die ge samte Lebensdauer betrachtet: Erstellung, Betrieb, Rückbau. Graue Energie, also die Energie, die in Baustoffen steckt, bevor der erste Mieter einzieht, macht bei einem Neubau bis zu 50 Prozent der gesamten Lebenszyklusemissionen aus. Darüber redet niemand auf dem Hochglanzprospekt. Echte Nachhaltigkeit ist teurer, kom plexer und lässt sich schlecht auf ein Blatt reduzieren. Sie verlangt unbequeme Entscheidungen: weniger Beton, mehr Holz, mehr Verzicht auf Flächenverbrauch, sanieren statt abreissen. Das schmerzt – beim Budget, beim Zeitplan, beim Ego. Der Appell Ich fordere keine Abschaffung der Labels. Ich fordere Ehrlich keit. Von Investoren, die mehr wollen als ein Marketingargument. Von Architekten, die den Mut haben, Schwachstellen offen zu kommunizieren. Von Politikern, die nicht jeden Neubau als «grün» abnicken, solange ein Panel auf dem Dach sitzt. Und von uns allen, die wir aufgehört haben zu fragen: Was bedeutet das eigentlich – nachhaltig? Ein grünes Blatt auf dem Deckblatt beantwortet diese Frage nicht. Dominik Mahn ist Gründer und CEO der smartconext Group AG. Als Innovationstreiber schlägt er die Brücke zwischen traditionellem Baugewerbe und modernster Technologie. Dabei versteht sich die smartconext Group weit über eine Akquise-Plattform hinaus als ganzheitliches Technologieunternehmen: Die Unternehmen der smartconext Group entwickeln unter anderem individuelle Automatisierungsund Prozesslösungen für Unternehmen aus dem Bauhaupt- und Nebengewerbe. Durch den gezielten Einsatz von Machine Learning und Robotic Process Automation revolutioniert Mahn die datenbasierte Wertschöpfungs kette der Branche und gilt als gefragter Vordenker und Speaker für die digitale Transformation im Bau- und Handwerkssektor. Mehr zu Dominik Mahn: www.linkedin.com/in/dominik-mahn Mehr zu smartconext: www.smartconext.com
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Gebäudebestand im Wandel Bestand erhalten, Zukunft gestalten
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Die Schweizer Bauwirtschaft steht vor einer ihrer grössten Aufgaben: der nachhaltigen Erneuerung des bestehenden Gebäudeparks. Während jahrzehntelang Neubauten im Fokus standen, rückt heute die Sanierung bestehender Gebäude zunehmend ins Zentrum. Steigende Energiepreise, verschärfte Klimaziele,begrenzte Baulandreserven und der Wunsch nach dem Erhalt historischerBausubstanz machen die Altbausanierung zu einer Schlüsselaufgabe für Planungs- und Architektenbüros, Bauunternehmen sowie Eigentümerschaften. Autorin: Gabriela Röthlisberger
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akt ist, dass der Gebäudebestand eine grosse Ressource beinhaltet. Ein erheblicher Teil der Schweizer Wohngebäude entstand zwischen den 1940er- und 1980er-Jahren. Viele dieser Gebäude entsprechen weder den heutigen energetischen Anforderungen noch den aktuellen Erwartungen hinsichtlich Wohnkomfort, Barrierefreiheit oder Gebäudetechnik. Gleichzeitig verfügen sie über eine solide Tragstruktur und oft über eine hohe architektonische Qualität. Die Modernisierung des bestehenden Gebäudeparks zählt zu den bedeutendsten Zukunftsaufgaben der Schweizer Bauwirtschaft. Dementsprechend gelten Bestandserhalt und innere Verdichtung als zentrale Handlungsfelder der kommenden Jahrzehnte.
Sanieren statt ersetzen Noch vor wenigen Jahren wurde bei älteren Gebäuden häufig der Ersatzneubau bevorzugt. Heute erfolgt die Betrachtung deutlich differenzierter. Neben den Investitionskosten gewinnen ökologische Faktoren zunehmend an Bedeutung. Insbesondere die sogenannte graue Energie, also die bereits im Gebäude gebundene Energie aus Herstellung, Transport und Bau, wird stärker berücksichtigt. Eine sorgfältig geplante Sanierung verursacht in vielen Fällen deutlich geringere Umweltbelastungen als ein vollständiger Neubau. Gleichzeitig lassen sich bestehende Quartiere erhalten, gewachsene Strukturen bewahren bauRUNDSCHAU
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und wertvolle Baumaterialien weiter nutzen. Diese Entwicklung entspricht auch dem zunehmenden Fokus auf Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz im Bauwesen.
Ganzheitliche Planung als Erfolgsfaktor Eine erfolgreiche Altbausanierung beginnt nicht mit der Auswahl neuer Fenster oder einer Wärmepumpe, son-
dern mit einer fundierten Analyse des Gebäudes. Konstruktion, Tragwerk, Gebäudehülle, Haustechnik, Schadstoffbelastung sowie bauphysikalische Eigenschaften müssen als Gesamtsystem betrachtet werden. Besonders bei älteren Gebäuden können unerwartete Herausforderungen auftreten. Versteckte Feuchtigkeitsschäden, ungenügende Wärmedämmung, Asbest, veraltete Elektroinstallationen
oder statische Schwachstellen führen häufig zu Anpassungen während der Bauphase. Eine umfassende Bestandsaufnahme reduziert Risiken und schafft Planungssicherheit. Ebenso wichtig ist die enge Zusammenarbeit zwischen Architektinnen und Architekten, Fachplanenden, Energieberatenden und ausführenden Unternehmen. Nur eine integrale Planung verhindert Zielkonflikte zwischen Energieeffizienz, Denkmalpflege, Bauphysik und Wirtschaftlichkeit.
Energieeffizienz intelligent verbessern Die energetische Sanierung bildet heute meist den Kern jeder Altbauerneuerung. Ziel ist jedoch nicht die maximale Dämmstärke um jeden Preis, sondern ein ausgewogenes Gesamtkonzept. Typische Massnahmen umfassen: w die Dämmung von Dach, Fassade und Kellerdecke, w den Ersatz veralteter Fenster, w die Optimierung der Luftdichtheit, w die Erneuerung der Heizungsanlage, w die Installation kontrollierter Lüftungssysteme, w die Integration von Photovoltaik. Dabei gilt: Jede Massnahme beeinflusst das gesamte Gebäude. Wird beispielsweise ausschliesslich die Gebäudehülle stark verbessert, ohne das Lüftungskonzept anzupassen, können Feuchtigkeitsprobleme oder Schimmelbildung entstehen. Energetische Sanierungen erfordern deshalb stets eine bauphysikalische Gesamtbetrachtung.
Historische Bausubstanz bewahren Die Schweiz verfügt über zahlreiche schützenswerte Altbauten – von Bauernhäusern über Jugendstilvillen bis zu Industriegebäuden. Gerade hier besteht die Herausforderung darin, moderne Anforderungen mit dem Erhalt des architektonischen Charakters zu verbinden.
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Moderne Sanierungskonzepte setzen deshalb auf möglichst reversible Eingriffe und den respektvollen Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz. Originale Fassaden, Fensterproportionen, Holzkonstruktionen oder Natursteinmauerwerke bleiben nach Möglichkeit erhalten und werden technisch ergänzt statt ersetzt. Diese Vorgehensweise steigert nicht nur den kulturellen Wert der Gebäude, sondern erhöht häufig auch deren Marktattraktivität.
Digitalisierung verändert die Sanierung Auch in der Altbausanierung gewinnen digitale Werkzeuge zunehmend an Bedeutung. Laserscanning, 3-D-Bestands modelle, Building Information Modeling (BIM) sowie digitale Bauwerksdokumentationen erleichtern Planung und Ausführung erheblich. Gerade bei komplexen Bestandsobjekten ermöglichen digitale Modelle eine präzisere Mengenermittlung, bessere Kollisionskontrolle und effizientere Bauabläufe. Gleichzeitig verbessert sich die Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten. Die Digitalisierung gehört heute zu den prägenden Entwicklungstrends der Schweizer Bauwirtschaft und wird den Sanierungsbereich in den kommenden Jahren nachhaltig verändern.
Wer bestehende Gebäude intelligent weiterentwickelt, schafft langlebige Immobilien mit hoher Aufenthaltsqualität und leistet einen wesentlichen Beitrag zu einer nachhaltigen Bauwirtschaft.
Wirtschaftlichkeit realistisch bewerten Altbausanierungen gelten häufig als kostenintensiv. Tatsächlich entstehen durch unvorhergesehene Befunde während der Bauphase oftmals zusätzliche Aufwendungen. Dennoch sollte die Wirtschaftlichkeit nicht ausschliesslich anhand der Baukosten beurteilt werden. Ebenso zu berücksichtigen sind: w geringere Betriebskosten, w eine höhere Energieeffizienz, w der Werterhalt der Immobilie, w eine längere Nutzungsdauer, w die bessere Vermietbarkeit, w ein steigender Wohnkomfort. Eine langfristige Lebenszyklusbetrachtung zeigt häufig, dass qualitativ hochwertige Sanierungen wirtschaftlich sinnvoller als kurzfristig optimierte Lösungen sind.
Zukunft des Bauens liegt im Bestand Die Transformation der Schweizer Bauwirtschaft wird künftig weniger durch spektakuläre Neubauten als durch intelligente Bestandserneuerung geprägt sein. Der vorhandene Gebäudepark stellt eine enorme Ressource dar, deren Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft ist. Altbausanierung bedeutet heute weit mehr als energetische Modernisierung. Sie verbindet Klimaschutz, Ressourceneffizienz, Werterhalt und Baukultur miteinander. Gleichzeitig verlangt sie interdisziplinäres Fachwissen, sorgfältige Planung und handwerkliche Qualität. Wer bestehende Gebäude intelligent weiterentwickelt, schafft langlebige Immobilien mit hoher Aufenthaltsqualität und leistet einen wesentlichen Beitrag zu einer nachhaltigen Bauwirtschaft. Damit wird die Altbausanierung nicht zur Alternative des Neubaus, sondern zu dessen gleichwertigem und oftmals zukunftsfähigerem Gegenstück.
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Rekordnachfrage trifft Sanierungsdruck Warum Schweizer Hotels robustere Oberflächen brauchen
Die Schweizer Hotellerie verzeichnete 2025 mit 43.9 Millionen Logiernächten einen neuen Höchstwert.1 Gleichzeitig steigt der Druck auf bestehende Häuser: Hohe Baukosten, knappe Flächen, kurze Umbaufenster und intensive Nutzung machen Sanierungen im Bestand zur zentralen Aufgabe für Betreiber, Architekten und Planer. Besonders Wand- und Bodenflächen rücken dabei in den Fokus. Ideal Work, Hersteller fugenloser Wand- und Bodensysteme, zeigt, warum Oberflächenentscheidungen in Schweizer Hotel-, Spa- und Wellnessprojekten an Bedeutung gewinnen. Autorin: Chiara Sergi Bilder: Ideal Work
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olle Häuser sind für die Schweizer Hotellerie eine gute Nachricht, für die bauliche Substanz vieler Betriebe aber auch ein Belastungstest. Wenn Zimmer, Spa-Bereiche und Restaurants stärker frequentiert werden, steigt der Verschleiss dort, wo Gäste täglich unmittelbar mit dem Gebäude in Kontakt kommen: an Böden, Wänden und stark beanspruchten Allgemeinflächen. Gleichzeitig verschiebt sich der Investitionsfokus. Neubauten auf der grünen Wiese treten zugunsten von Sanierungen, Umbauten und Conversions, also der Umnutzung bestehender Immobilien, in den Hintergrund. Hohe Baukosten, Flächenknappheit und regulatorische Anforderungen machen die Weiterentwicklung des Bestands zur realistischeren Option. Damit steigen auch die Anforderungen an Wandund Bodensysteme, die nicht mehr nur gestalterisch, sondern auch betrieblich überzeugen müssen. Maurizio Pontello, Mitgründer von Ideal Work, ist überzeugt: «Viele Hotelprojekte werden noch immer stark vom Eröffnungsbild her gedacht. Die entscheidende Frage lautet aber nicht, wie eine Fläche am ersten Tag aussieht, sondern wie sie sich nach fünf oder zehn Jahren unter realer Nutzung verhält.»
Schweizer Hotels sanieren unter besonderen Bedingungen Renovierungen in Schweizer Hotels finden selten unter einfachen Bedingungen statt. Viele Häuser liegen in alpinen Destinationen, historischen Gebäuden oder touristisch stark ausgelasteten Lagen. Umbauten müssen deshalb oft in engen Zeitfenstern zwischen den Saisonen, abschnittsweise oder bei laufendem Betrieb umgesetzt werden. Besonders in alpinen Betrieben sind Böden und Wände im Alltag stark gefordert. In Eingangsbereichen, Wellness- und Restaurantzonen treffen Feuchtigkeit, Schnee, Salzeintrag, Skischuhe, Rollkoffer und intensive Reinigung auf hohe gestalterische Ansprüche. Die Oberf lächen müssen
entsprechend mehr leisten als in vielen urbanen Häusern. Auch wirtschaftlich steigt der Druck. Eine Einschätzung der Prodinger Tourismusberatung zur alpinen Hotellerie zeigt, wie hoch die Investitionen ausfallen können: Die Renovierungskosten reichen je nach Segment von rund 8 000 bis 15’000 Euro pro Zimmer im Economy-Bereich bis zu rund 120’000 Euro in der Luxushotellerie.2 Spa, Pool, Brandschutz und Haustechnik kommen zusätzlich hinzu. Unter diesen Bedingungen wird die Material-
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wahl zur Betriebsfrage: Welche Systeme reduzieren den Pflegeaufwand, verlängern die Renovierungszyklen und minimieren Ausfälle? Luca Seminati, ebenfalls Mitgründer von Ideal Work, fasst den Anspruch zusammen: «Ein Hotel ist kein Showroom, sondern ein hochfrequentierter Betriebsraum. Oberflächen müssen architektonisch überzeugen und gleichzeitig Wasser, Reinigung, Temperaturwechsel und täglicher Nutzung über viele Saisonen hinweg standhalten.» bauRUNDSCHAU
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Designreduktion erhöht den Ausführungsanspruch Der Trend zur reduzierten, hochwertigen Hotelarchitektur ist in der alpinen wie urbanen Premiumhotellerie fest etabliert: Natürliche Materialien, klare Linien, mineralische Oberflächen und grosszügige Raumwirkung prägen viele neue Konzepte. Für die Ausführung bedeutet das: Je puristischer ein Raum gestaltet ist, desto sichtbarer werden Fugen, Abnutzung, Reparaturspuren und Materialbrüche. Was in der Planung homogen wirkt, kann im Betrieb schnell fragmentiert aussehen. Fugenlose Systeme setzen hier an. Sie können Böden, Wände, Waschtische und ausgewählte Möbeloberflächen gestalterisch zusammenführen und eine durchgängige Raumwirkung erzeugen. Ideal Work entwickelt dafür mineralische Systeme wie SOLIDRO, das speziell für Zonen mit intensiver Nutzung, häufigen Reinigungszyklen und dauerhafter Feuchtigkeitsbelastung ausgelegt ist, sowie Microtopping®, ein fugenloses Wand- und Bodensystem mit hochwertiger, matter Optik. «Designreduktion funktioniert nur, wenn auch die eingesetzten Materialien den Alltag aushalten. Eine Oberfläche, die auf dem Rendering perfekt aussieht, aber im Betrieb schnell altert, ist keine nachhaltige architektonische Lösung», ergänzt Pontello.
Spa und Wellness: Kritische Zonen mit kombinierten Anforderungen Wellnessbereiche gehören in der Schweizer Hotellerie zu den zentralen Differenzierungsmerkmalen und gleichzeitig zu den anspruchsvollsten Planungsbereichen. Feuchtigkeit, Wärme, intensive Reinigungszyklen, Barfussbereiche und hoher Gästekontakt treffen auf den Anspruch an Ruhe, Hygiene und hochwertige Gestaltung. Fugen sind in solchen Bereichen klassische Schwachstellen: Sie nehmen Feuchtigkeit auf, erschweren die Reinigung und werden unter dauerhafter Belastung früher sichtbar. Fugenlose Systeme können diese Unterbrechungen eliminieren, homogene Flächen schaffen und die Pflege im laufenden Betrieb erleichtern. Seminati beschreibt die Anforderung aus der Praxis: «In hochfrequentierten Hotelbereichen ist die langfristige Belastbarkeit der Oberflächen kein technisches Detail, son-
Das Projekt zeigt, wie mineralische Oberflächen mit Holz, Stein und Textilien kombiniert werden können, ohne die Raumwirkung zu fragmentieren. bauRUNDSCHAU
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dern Teil des architektonischen Konzepts. Gerade in Spaund Nassbereichen muss die Oberfläche mit dem Betrieb mitdenken.» Beim Eriro Alpine Hotel in Tirol wurde dieser Ansatz bereits umgesetzt: Im Wellnessbereich, in der Lounge und im Restaurant kamen fugenlose Microtopping®-Böden zum Einsatz; in den Badezimmern wurde das System auf Waschtische und ausgewählte Wandflächen ausgedehnt. Das Projekt zeigt, wie mineralische Oberflächen mit Holz, Stein und Textilien kombiniert werden können, ohne die Raumwirkung zu fragmentieren.
miert: «Gute Hotelarchitektur zeigt sich nicht nur am Tag der Eröffnung, sondern im laufenden Betrieb. Gerade bei Sanierungen im Bestand müssen Oberflächen heute Räume prägen, Abläufe erleichtern und langfristig wirtschaftlich bleiben.»
www.admin.ch/de/newnsb/0GrL4Q0yeik7OnQVPzxdz?utm https://tourismusberatung.prodinger.at/2025/05/08/ hotelinvestitionen-mit-weitblick/ 3 https://gastrosuisse.ch/de/branchenwissen/zahlen-und-trends/ aktuelle-geschaeftslage/konjunkturkof?utm 1
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Materialwahl als wirtschaftliche Entscheidung Dennoch bleibt die wirtschaftliche Lage für viele Schweizer Hotelbetriebe anspruchsvoll. Laut der Konjunkturumfrage von GastroSuisse lagen die Umsätze der Hotellerie im ersten Quartal 2026 leicht unter dem Vorjahresniveau.3Das schärft den Blick für Investitionen, die nicht nur gestalterisch, sondern auch betriebswirtschaftlich überzeugen. Wand- und Bodensysteme beeinflussen Wartungsaufwand, Reinigungsintervalle, Renovierungszyklen und mögliche Betriebsausfälle. In der Lebenszyklusbetrachtung einer Immobilie werden diese Faktoren zunehmend eingepreist und spielen bei Sanierungsentscheidungen eine wachsende Rolle. Seminati resü-
ÜBER DAS UNTERNEHMEN Ideal Work ist ein italienischer Hersteller von fugenlosen Oberflächensystemen für Architektur und Bau mit Sitz in Riese Pio X (Venetien). Seit über 30 Jahren entwickelt das Unternehmen mineralische und hybride Lösungen auf Zement- und Kalkbasis für Böden, Wände, Möbel und Einbauten im Innenund Aussenbereich. Die Systeme werden handwerklich verarbeitet und kommen in Projekten weltweit zum Einsatz – von öffentlichen Bauten und Hotels über Retail- und Arbeitswelten bis hin zum privaten Wohnbau. Mehr Informationen unter www.idealwork.com.
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Nachhaltige Altbausanierung mit der poesia-gruppe Neue Dichtungen für ein besseres Raumklima Wer einen Altbau sanieren möchte, denkt meistens zuerst an eine neue Heizung, die Dämmung von Dach und Fassade oder die Bad- und Küchensanierung. Oft wird ein entscheidender Punkt vergessen: alte und verschlissene Dichtungen in Fenstern und Türen. Autor: Daniel Kurmann Bilder: poesia holding ag
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iele Häuser aus den 60er- und 70er-Jahren entsprechen nicht mehr den aktuellen energetischen Anforderungen, und in schlecht isolierten Gebäuden geht viel wertvolle Wärme verloren. Die Folgen sind viel zu hohe Heizkosten, Zugluft, Feuchtigkeit und Schimmel. Zudem ist das Raumklima unangenehm, denn im Sommer wird es im Innern viel zu heiss und im Winter viel zu kalt. Zu einer nachhaltigen Altbausanierung gehört weit mehr als eine neue Heizung oder eine verbesserte Dämmung. Fenster und Türen müssen wieder zuverlässig abdichten. Genau hier setzt die poesia-gruppe an. Das Unternehmen verfügt über ein riesiges Sortiment von mehr als 5 000 Ersatzdichtungen und Profilen. Die Dichtungen eignen sich für Fenster aus Holz, Kunststoff, Metall oder Holz-Metall. Sie sind zudem auch für Holztüren, Zargen, Futtertüren, Duschkabinen, Kühlschränke oder Gefriertruhen ideal.
Musterservice Doch welche Dichtung passt wirklich? Um diese Frage zu klären, bietet die poesia-gruppe ihren praktischen Muster service an. Die Kunden senden entweder eine alte Dichtung oder ein Foto davon ein. Die Spezialisten suchen anschliessend die passende Ersatzdichtung und stellen ein kostenloses Muster zur Verfügung. So lässt sich vor der Bestellung prüfen, ob das Profil exakt passt. Falls eine komplett neue Dichtung benötigt wird, umfasst die Beratung einen
Rundum-Service: von der Ideenskizze bis zur Herstellung des einbaufertigen Dichtungsprofils. Neue Dichtungen in TPE und Silikon können bereits ab 300 Meter hergestellt werden. Dieser umfassende Service wird von vielen Kundinnen und Kunden besonders geschätzt.
Breite Kundengruppe Zu den Kunden, die auf die Dichtungen der poesia-gruppe vertrauen, zählen Schreiner, Metall- und Fensterbauer, Servicefirmen im Sanierungsbereich, Sanitärunternehmen und Kältetechniker. Selbstverständlich richtet sich das Angebot auch an Privatpersonen.
Onlineshop Liegen bereits alle Angaben zur passenden Dichtung vor, kann die Bestellung direkt über den Webshop unter shop.mk-dichtungen.ch, per Telefon oder per Mail erfolgen.
Montage einfach gemacht Die Lieferung erfolgt entweder als Meterware oder fertig konfektioniert. Dabei werden die Dichtungen exakt auf die benötigten Masse zugeschnitten und geklebt, geschweisst oder vulkanisiert, was die Montage erheblich erleichtert. Voraussetzung dafür sind jedoch präzise Massangaben bei der Bestellung.
poesia holding ag | Grenzweg 3 | CH-5726 Unterkulm | Tel. +41 (0) 62 832 32 32 | info@poesia-gruppe.ch | www.poesia.ch
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Markus Meier Direktor HEV Schweiz
Hauseigentümerverband Schweiz Seefeldstrasse 60, Postfach, 8032 Zürich www.hev-schweiz.ch, info@hev-schweiz.ch
www.hev-schweiz.ch
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MODERNES WOHNEN
Wohnen, wo innen und aussen eins werden Für Komfort und Lebensqualität
Moderne Wohnkonzepte lösen die Grenzen zwischen Haus und Garten zunehmend auf. Hochwertige Materialien, fliessende Übergänge und private Wellnessbereiche schaffen ein Zuhause, das Komfort, Architektur und Lebens qualität miteinander verbindet. Autorin: Gabriela Röthlisberger
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rosszügige Glasfronten öffnen den Wohnraum zum Garten und lassen Innen- und Aussenbereiche zu einer architektonischen Einheit verschmelzen. Terrassen werden dabei längst nicht mehr nur als Sitzplatz, sondern als Erweiterung des Wohnraums verstanden: mit Outdoor-Lounge, Sommerküche, Feuerstelle oder einer stilvoll integrierten Poolanlage. Der Pool wird zum zentralen Element des privaten Wellnessbereichs. Klare Linien, hochwertige Natursteinflächen und eine sorgfältig inszenierte Beleuchtung schaffen eine Atmosphäre, die tagsüber Erholung und abends ein besonderes Ambiente bietet. Ergänzt durch Whirlpool, Sauna oder eine Aussendusche entsteht ein persönlicher Rückzugsort direkt vor der Haustür.
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Auch im Inneren setzt sich der Anspruch an Komfort und Gestaltung fort. Die moderne Küche entwickelt sich zum kommunikativen Mittelpunkt des Hauses. Grosszügige Arbeitsflächen, hochwertige Materialien und durchdachte Stauraumlösungen verbinden Funktionalität mit zeitgemässem Design. Offene Grundrisse schaffen fliessende Übergänge von Küche und Essbereich bis hinaus auf die Terrasse. So entsteht modernes Wohnen nicht allein durch spektakuläre Architektur, sondern durch das Zusammenspiel von Raum, Natur, Technik und persönlichen Bedürfnissen. Innen- und Aussenräume werden zu einem Lebensraum, der Komfort und Ästhetik selbstverständlich miteinander verbindet.
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Die Handschrift des Waldes
Wie SCHMIDT die natürliche Vielfalt des Holzes in moderne Lebensräume verwandelt Kaum etwas schmeichelt unseren Händen und Augen so wie Holz. Es besitzt Eigenschaften, die kein künstlicher Werkstoff glaubwürdig imitieren kann. Als Naturmaterial prägt es Räume auf eine Weise, die eng mit Wohlbefinden und Geborgenheit verbunden ist. Ob hell oder dunkel, ruhig gemasert oder lebhaft strukturiert – Holz schafft Atmosphäre und wirkt zugleich ausgleichend. Seine organische Formensprache sorgt dafür, dass keine Oberfläche der anderen gleicht. Autor: Pascal Blum Bilder: SCHMIDT Küchen und Wohnwelten
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ls Spezialist für massgeschneiderte Möbel versteht es SCHMIDT Küchen & Wohnwelten, diese Wirkung gezielt einzusetzen. Küchenfronten, Schlafzimmerschränke, Ankleiden oder Kommoden lassen sich zu stimmigen Arrangements im Naturlook komponieren. Dabei darf das Material gewissermassen selbst erzählen: von Jahresringen, die Zeit sichtbar machen. Von Astknorren, die Charakter beweisen. Von Maserungen, die jeder Fläche ihre eigene Handschrift verleihen.
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Gerade diese Vielfalt macht den besonderen Reiz aus. Unterschiedliche Verarbeitungsformen eröffnen zudem zahlreiche gestalterische Möglichkeiten. Furnier, Dekor oder authentische Vollholzrahmen aus massiver Eiche setzen individuelle Akzente. Beizen, transparente oder farblose Lackierungen vertiefen das prägende Element der Gestaltung.
Wenn die Natur ins Haus einzieht Eine zentrale Rolle in der Möbelproduktion spielt das Furnier. Darunter versteht man hauchdünne Blätter echten Holzes, die aus besonders hochwertigen Baumstämmen geschnitten werden. Jedes einzelne Blatt bringt dabei seine eigene Signatur mit: Farbnuancen, feine Linien, lebendige Strukturen
Gerade Vollholzrahmen aus Eiche verleihen Fronten eine besondere Präsenz. Wie hier bei der Nebraska Celest von SCHMIDT wirken kraftvoll, authentisch und zugleich zeitlos. Offenporig mit wasserbasiertem Hydrolack veredelt, bleibt die natürliche Struktur sichtbar.
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oder kleine Wuchsbesonderheiten. Auf ein Trägermaterial aufgebracht, bewahrt das Furnier seine natürliche Anmutung und ermöglicht gleichzeitig eine präzise, ressourcenschonende Verarbeitung. Tatsächlich besitzen nur rund fünf Prozent der Bäume im Wald jene makellosen Eigenschaften, die dafür infrage kommen. Entsprechend sorgfältig fällt die Auswahl aus. Bei SCHMIDT werden die feinen Holzblätter anschliessend zu grösseren Bahnen zusammengesetzt und im sogenannten «Mix-and-Match»-Verfahren kombiniert. Maserungen, Farbverläufe und Faserstrukturen verschiedener Bäume werden bewusst aufeinander abgestimmt, sodass charakterstarke Oberflächen und reichhaltige Muster entstehen. «Dennoch erfüllen letztlich nur etwa ein Drittel des verfügbaren Furniers unsere hohen Qualitätsanforderungen», erklärt Dominique Roesch, ein ausgewiesener Experte für Holz und Senior-Einkäufer für Rohstoffe bei der SCHMIDT Groupe. Diese konsequente Selektion folgt einer klaren Haltung: Sichtbare Qualität beginnt bereits beim Rohstoff. Auch stammt das eingesetzte Holz aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Beständen. Verarbeitet werden ausschliesslich PEFC-zertifizierte Hölzer. Dieses Label garantiert eine Forstwirtschaft, die ökologische, soziale und wirtschaftliche Kriterien miteinander verbindet und den langfristigen Erhalt der Wälder sichert. Gleichzeitig setzt das Unternehmen konsequent auf Ressourcenschonung: Die Paneele etwa bestehen zu mindestens 70 Prozent aus recyceltem Holz. Auf diese Weise greifen Materialanspruch und Nachhaltigkeit ineinander wie Zahnräder eines Uhrwerks.
Sichtbare Qualität beginnt bereits beim Rohstoff. Verarbeitet werden ausschliesslich PEFCzertifizierte Hölzer.
Veredelung mit Verantwortung So entscheidend die Auswahl des Holzes ist, so prägend zeigt sich die Gestaltung der Oberfläche. Sie bestimmt, wie intensiv das Material zur Geltung kommt und wie widerstandsfähig es im Alltag bleibt. bauRUNDSCHAU
Ein perfektes Paar: Die Vorbereitungsfläche Work’n’Cook ist passgenau in die Arbeitsplatte eingebettet und schliesst bündig mit deren Vorderkante ab.
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Die Küchenfront BAIA Alona Oak von SCHMIDT zeigt die natürliche Ausdruckskraft von Eichefurnier. Die Oberfläche ist gebeizt und mit offenporigem, wasserbasiertem Hydrolack veredelt, sodass Maserung und Struktur des Holzes besonders lebendig wirken.
Beizen dringen tief in die Poren ein und betonen natürliche Farbnuancen, ohne die Struktur zu überdecken. Maserungen bleiben sichtbar, Astbilder treten plastischer hervor, der ursprüngliche Charakter kommt noch stärker zur Geltung. Transparente Lacke ergänzen diesen Prozess mit einer schützenden Schicht gegen Feuchtigkeit, Hitze und tägliche Beanspruchung – das ist besonders im Küchenumfeld ein wichtiger Faktor. «Deckende Lackierungen eröffnen darüber hinaus zusätzl iche gestalterische Freiheit und verbinden klare Farbflächen mit der Substanz des Naturmaterials», erläutert Dominique Roesch. Auch bei den Oberflächen wird sichtbar, wie konsequent SCHMIDT individuelle Gestaltung und Verantwortung miteinander verknüpft. Im Jahr 2025 stellte das Traditionsunternehmen seine Produktion vollständig auf wasserbasierte, lösungsmittelfreie Lacke und Beiztöne ohne leichtflüchtige Kohlenwasserstoffe um. Ein Schritt, der den CO₂-Fussabdruck reduziert und zeigt, wie Innovation und Nachhaltigkeit ineinandergreifen. Sorgfältige Materialauswahl, verantwortungsvolle Herkunft und durchdachte Verarbeitung verbinden sich zu Möbeln, die weit mehr sind als funktionale Einrichtungsgegenstände. So wird aus Holz, Handwerk und Haltung ein Zuhause mit Charakter.
Zürcher Messe für Bauen, Wohnen und Energie Züri SOLAR
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17.–20. September 2026 Messe Zürich 53
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Wellness zu Hause Wohnraum als persönliche Gesundheitsoase und Ruhepol Der Begriff Wellness hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Ging es früher vor allem um luxuriöse Spa-Anlagen in Hotels oder um Wellnessferien, rückt heute das eigene Zuhause zunehmend in den Mittelpunkt. Autorin: Gabriela Röthlisberger
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Menschen verbringen heute einen Grossteil ihres Lebens in Innenräumen, und letztendlich beginnt Gesundheit beim Wohnen. Umso wichtiger wird die Qualität der Wohnumgebung, denn Licht, Raumklima, Akustik, Materialien und Luftqualität beeinflussen das körperliche und psychische Wohlbefinden stärker, als lange angenommen wurde. Moderne Wellnesskonzepte setzen deshalb nicht erst beim Badezimmer an, sondern betrachten das gesamte Gebäude. Ziel ist ein Wohnraum, der Stress reduziert, Erholung fördert und den natürlichen Biorhythmus unterstützt. Dabei verschmelzen Architektur, Gebäudetechnik und Innenausstattung zu einem ganzheitlichen Konzept.
Das Badezimmer als privates Spa
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ohnen bedeutet längst mehr als Schutz vor Witterung und ein funktionaler Lebensraum. Das Eigenheim entwickelt sich zu einem Ort der Regeneration, der Gesundheit und des Wohlbefindens. Architektenbüros, Innenarchitektinnen und Innenarchitekten sowie Bauherrschaften reagieren auf diesen Wandel mit innovativen Konzepten, die Komfort, Design und Gesundheit miteinander verbinden.
Den Mittelpunkt vieler Wellnesskonzepte bildet nach wie vor das Badezimmer. Es entwickelt sich zunehmend vom funktionalen Nassraum zur persönlichen Wohlfühloase. Grosszügige, bodenebene Duschen mit Regenbrausen, freistehende Badewannen, hochwertige Naturmaterialien und stimmungsvolle Beleuchtung schaffen eine Atmosphäre, die an exklusive SpaHotels erinnert. Warme Farbtöne, grossformatige Keramikplatten sowie Holzund Natursteinelemente vermitteln Ruhe und Geborgenheit. Auch intelligente Armaturen gewinnen an Bedeutung. Sie ermöglichen die präzise Steuerung von Wassertemperatur, Durchfluss und individuellen Duschprogrammen. Ergänzt wird das Konzept durch indirekte Beleuchtung, beheizte Spiegel und komfortable Sitzgelegenheiten.
Sauna und Dampfbad im Eigenheim Was früher grosszügigen Einfamilienhäusern vorbehalten war, findet heute zunehmend auch in kleineren Wohnobjekten Platz. Kompakte Infrarot kabinen, platzsparende Saunen und
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moderne Dampfduschen ermöglichen Wellness auf begrenzter Fläche. Besonders Infrarotkabinen erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Sie benötigen vergleichsweise wenig Platz, sind energieeffizient und lassen sich oftmals auch nachträglich problemlos inte grieren. Dampfduschen verbinden Körperpflege mit Entspannung und benötigen deutlich weniger Raum als klassische Wellnessanlagen. Bei der Planung spielen Lüftung, Feuchtigkeitsschutz und hochwertige Baumaterialien eine entscheidende Rolle. Nur fachgerecht ausgeführte Konstruktionen gewährleisten Funktion und Werterhalt langfristig.
Licht als Wohlfühlfaktor Licht beeinflusst den menschlichen Organismus unmittelbar. Moderne Lichtkonzepte orientieren sich deshalb zunehmend am natürlichen Tageslichtverlauf. Dynamische Beleuchtungssysteme verändern Farbtemperatur und Helligkeit automatisch im Tagesverlauf und unterstützen so den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus. Grosszügige Fensterflächen sorgen zusätzlich für hohe Tageslichtanteile und schaffen fliessende Übergänge zwischen Innen- und Aussenraum. Besonders in Kombination mit Wintergärten oder begrünten Innenhöfen entsteht ein Wohngefühl, das Natur und Architektur harmonisch verbindet.
Natürliche Materialien schaffen Behaglichkeit Materialien spielen eine zentrale Rolle für das subjektive Wohlbefinden. Holz, Naturstein, Lehm und hochwertige Textilien erzeugen eine warme, natürliche Atmosphäre und verbessern gleichzeitig das Raumklima. Holzoberflächen regulieren auf natürliche Weise die Luftfeuchtigkeit und vermitteln Geborgenheit. Lehmputze können Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben, wodurch das Raumklima ausgeglichener bleibt. Naturstein überzeugt durch Langlebigkeit, zeitlose Eleganz und angenehme Haptik. bauRUNDSCHAU
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Gleichzeitig achten Bauherrschaften zunehmend auf emissionsarme Baustoffe. Schadstoffarme Farben, lösemittelfreie Klebstoffe und nachhaltige Materialien tragen wesentlich zu einer gesunden Wohnumgebung bei.
Wellness beginnt mit guter Luft Ein angenehmes Raumklima zählt zu den wichtigsten Voraussetzungen für gesundes Wohnen. Moderne Komfortlüftungen sorgen kontinuierlich für frische Luft und entfernen Feuchtigkeit sowie Schadstoffe aus den Innenräumen. Insbesondere in energieeffizienten Gebäuden verhindert die kontrollierte Lüftung Feuchteschäden und verbessert gleichzeitig die Luftqualität. Hochwertige Filtersysteme reduzieren Pollen, Feinstaub und andere Luftverunreinigungen – ein spürbarer Vorteil insbesondere für Allergiker. Auch Temperatur und Luftfeuchtigkeit lassen sich heute intelligent steuern. Smarte Gebäudetechnik passt Heizung, Kühlung und Lüftung automatisch an die jeweiligen Bedürfnisse der Bewohner an.
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Der Garten als Erweiterung des Wellnessbereichs Wellness endet nicht an der Haustür. Terrassen, Dachgärten und naturnah gestaltete Aussenbereiche gewinnen als Rückzugsorte zunehmend an Bedeutung. Whirlpools, Schwimmteiche oder kleine Naturpools ergänzen moderne Wohnkonzepte ebenso wie überdachte Sitzplätze, OutdoorDuschen oder hochwertige Outdoor-Küchen. Wasser, Pflanzen und natürliche Materialien schaffen eine beruhigende Atmosphäre und fördern die Erholung im Alltag. Besonders gefragt sind fliessende Übergänge zwischen Innen- und Aussenbereich. Grossformatige Schiebetüren, einheitliche Bodenbeläge und überdachte Terrassen erweitern den Wohnraum optisch und funktional.
Smarte Technik unterstützt den Komfort Digitale Gebäudetechnik macht Wellness heute komfortabler denn je. Beleuchtung, Beschattung, Raumtemperatur, Musikanlagen oder Duftsysteme lassen sich zentral steuern und individuell programmieren. Per Smartphone oder Sprach-
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Ziel ist ein Wohnraum, der Stress reduziert, Erholung fördert und den natürlichen Biorhythmus unterstützt. steuerung können persönliche Wohlfühlszenarien aktiviert werden – vom entspannenden Abendlicht bis zum morgendlichen Aktivierungsprogramm mit sanfter Beleuchtung und angenehmer Raumtemperatur. Entscheidend bleibt jedoch, dass die Technik den Menschen unterstützt und nicht dominiert. Gute Planung zeichnet sich dadurch aus, dass komplexe Systeme intuitiv bedienbar bleiben.
Nachhaltigkeit und Wellness ergänzen sich Nachhaltiges Bauen und Wellness stehen keineswegs im Widerspruch. Im Gegenteil: Energieeffiziente Gebäude mit hochwertiger Dämmung, angenehmem Raumklima und ressourcenschonenden Materialien erhöhen gleichzeitig den Wohnkomfort. Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und intelligente Energiemanagementsysteme reduzieren Betriebskosten und schaffen ein behagliches Wohnumfeld. Wer nachhaltig baut, investiert damit nicht nur in den Klima schutz, sondern auch in die langfristige Lebensqualität.
Wellness im Wohnbau – mehr als luxuriöse Ausstattung Im Mittelpunkt stehen Gesundheit, Erholung und Lebensqualität. Natürliche Materialien, hochwertige Architektur, intelligente Gebäudetechnik und durchdachte Raumkonzepte schaffen Wohnräume, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Die Zukunft des Wohnens wird deshalb nicht allein durch Energieeffizienz oder Digitalisierung geprägt, sondern zunehmend durch das Bedürfnis nach einem gesunden, ausgewogenen Lebensumfeld. Häuser und Wohnungen entwickeln sich zu Orten der Regeneration – zu Rückzugsräumen, in denen Architektur, Technik und Natur zu einem harmonischen Ganzen verschmelzen. Wellness wird damit nicht zum Luxus, sondern zu einem wesentlichen Qualitätsmerkmal modernen Wohnens.
Der individuelle Stil für Ihr Bad Unsere Alterna-Neuheiten verbinden Design und Funktion, setzen besondere Farbakzente und sind individuell kombinierbar. Lassen Sie sich online oder in den Sanitas Troesch Ausstellungen inspirieren. sanitastroesch.ch/alterna
MODERNES WOHNEN
Wo aus dem Badezimmer ein Lebensraum wird Brombacher Design trifft auf italienische Designkunst Wer aussergewöhnliche Badarchitektur sucht, findet bei Brombacher Design in Liestal Inspiration auf höchstem Niveau. Gemeinsam mit der italienischen Designmarke antoniolupi entstehen exklusive Badwelten, die zeitlose Ästhetik, innovative Materialien und erstklassige Handwerkskunst zu einem einzigartigen Wohngefühl verbinden. Autor: Ueli Gröbli Bilder: Brombacher Design
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s gibt Räume, die den Alltag vergessen lassen. Räume, die Ruhe ausstrahlen, Inspiration schenken und jeden Tag aufs Neue begeistern. Genau solche Badezimmer entstehen bei Brombacher Design in Liestal. Mit einem feinen Gespür für Architektur, Design und Materialien entwickelt das Unternehmen exklusive Badwelten, die weit mehr sind als funktionale Räume – sie sind Ausdruck von Persönlichkeit und Lebensqualität.
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Im Zentrum steht die Überzeugung, dass aussergewöhnliches Design immer aus dem perfekten Zusammenspiel von Ästhetik, Funktion und Qualität entsteht. Deshalb begleitet Brombacher Design seine Kundschaft von der ersten Idee bis zur fertigen Realisierung und schafft individuelle Lösungen, die bis ins kleinste Detail überzeugen. Ein Herzstück der Ausstellung ist die italienische Designmarke antoniolupi – ein Name, der international für visionäres Baddesign, handwerkliche Perfektion und kom-
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promisslose Qualität steht. Seit Jahrzehnten setzt das Familienunternehmen aus der Toskana weltweit Massstäbe und arbeitet mit renommierten Designerinnen und Designern zusammen, die Badezimmer neu denken. Das Ergebnis sind Kollektionen mit ikonischem Charakter, die Architektur und Einrichtung auf einzigartige Weise miteinander verbinden. Ob skulpturale Waschtische, freistehende Badewannen, elegante Möbelprogramme, raffinierte Spiegel oder innovative Lichtlösungen – jedes Produkt von antoniolupi ist ein Designobjekt mit unverwechselbarer Ausstrahlung. Klare Linien, harmonische Proportionen und aussergewöhnliche Materialien verleihen den Kollektionen ihre unverkennbare Handschrift. Innovative Mineralwerkstoffe ermöglichen fugenlose Formen, seidige Oberflächen und eine gestalterische Freiheit, die neue Dimensionen eröffnet. Wer die Welt von antoniolupi betritt, entdeckt Badezimmer als Orte der Emotion. Licht, Material und Form
verschmelzen zu einer Atmosphäre, die Ruhe, Eleganz und Wohnlichkeit ausstrahlt. Genau dieses Lebensgefühl vermittelt auch die Ausstellung von Brombacher Design in Liestal. Hier werden Designideen erlebbar, Materialien können berührt und Farben im Zusammenspiel entdeckt werden. Die persönliche Beratung sorgt dafür, dass aus Inspiration ein individuelles Badkonzept entsteht – perfekt abgestimmt auf Architektur, Wünsche und Lebensstil. Brombacher Design verbindet Schweizer Planungskompetenz mit der unverwechselbaren Designkultur Italiens. Gemeinsam mit antoniolupi entstehen exklusive Wohlfühlräume, die zeitlos schön sind und höchste Ansprüche an Qualität und Komfort erfüllen. Wer sein Badezimmer nicht einfach neu einrichten, sondern in einen einzigartigen Lebensraum verwandeln möchte, findet in Liestal einen Partner, der Visionen Wirklichkeit werden lässt – mit Leidenschaft, Erfahrung und einer der faszinierendsten Designmarken der internationalen Badwelt.
Brombacher Design | Frenkendörferstrasse 20 | CH-4410 Liestal | Tel. +41 (0) 61 902 05 50 | info@brombacher.ch | www.brombacher.ch
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Die Zukunft braucht mehr Carlos Autor: Andreas Breschan
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ie Fussball-Weltmeisterschaft ist vorbei. Geblieben sind Tore, Emotionen und natürlich die unvermeid lichen Experten, die schon vor dem ersten Anpfiff genau wussten, wer Weltmeister wird. Mich beschäftigt ein anderes Bild: Vinícius Junior sitzt nach dem Ausscheiden gegen Norwegen frustriert und mit leerem Blick auf dem Rasen. Carlo Ancelotti kommt zu ihm, streckt ihm die Hand hin und hilft ihm auf die Beine. Keine Taktiktafel. Keine Analyse. Kein Vortrag. Einfach eine ausgestreckte Hand. Genau dieses Bild hatte ich in den letzten Wochen immer wieder vor Augen, wenn ich Diskussionen über künstliche Intelligenz ver folgte. Denn hört man manchen Prognosen zu, müssten Füh rungskräfte bald überflüssig sein. Entscheidungen trifft die KI. Analysen macht die KI. Präsentationen erstellt die KI. E-Mails schreibt die KI. Bleibt eigentlich nur noch die Frage, wer dem CEO irgendwann die Kündigung überbringt. Ich sage aber: Genau das Gegenteil ist der Fall. Je mehr KI in Unternehmen Einzug hält, desto wichtiger wird der Mensch. Technologie löst Probleme. Menschen lösen Unsicherheit. Und Unsicherheit gibt es derzeit reichlich. Viele Mitarbeitende fra gen sich nicht, ob KI einen Bericht schneller schreiben kann. Sie fragen sich, ob ihre Erfahrung künftig noch zählt. Ob sie mithalten können. Ob sie morgen noch gebraucht werden. Ge nau dort beginnt Führung. Nicht als Kontrollinstanz. Nicht als Oberexperte für jeden neuen Technologietrend. Sondern als Enabler. Als jemand, der Orientierung gibt, Vertrauen schafft und Menschen befähigt, sich zu entwickeln. Die vielleicht grösste Fehlannahme unserer Zeit lautet, dass KI vor allem technische Herausforderungen schafft. Tatsächlich schafft sie vor allem menschliche Herausforderungen. Die meisten Transformationsprojekte scheitern nicht an der Software. Sie scheitern an Unsicherheit, Widerständen und mangelnder Ori entierung. Oder anders gesagt: Die Technik funktioniert allein oft besser als die Menschen miteinander. Und dadurch verbreitet sich der Irrtum, dass das Individuum dank KI allein effizienter
als das Team ist. Dem Individualismus wird somit weiter Vor schub geleistet. Der Weltmeister Spanien liefert dazu ein in teressantes Beispiel: Trainer Luis de la Fuente spricht konsequent von seiner Mannschaft als Familie. Er setzt auf Charakter, Team geist und Zusammenhalt statt auf Status und Ego. In einer Welt, die von Individualisierung geprägt ist, hat ausgerechnet ein Team gewonnen, das Gemeinschaft über Selbstdarstellung stellt. Vielleicht sollten wir daraus auch für Unternehmen etwas lernen. Denn während wir Milliarden in künstliche Intelligenz investieren, sparen wir manchmal genau dort, wo der grösste Hebel liegt: bei Führung, Kultur und Vertrauen. KI kann Daten analysieren. Aber sie kann keinem Mitarbeitenden Mut machen. KI kann Muster erkennen. Aber sie kann keine Zuversicht ver mitteln. KI kann Antworten liefern. Aber sie kann niemandem die Hand reichen, wenn er gerade am Boden sitzt. Darum glaube ich, dass die entscheidende Managementfrage der nächsten Jahre nicht lautet: «Wie viel Führung wird durch KI ersetzt?» Sondern: «Welche Führung wird durch KI unver zichtbar?» Für mich ist die Antwort klar: Die Führungskraft der Zukunft wird weniger kontrollieren, dafür mehr befähigen. We niger Anweisungen geben, dafür mehr Orientierung schaffen. Weniger Chef sein, dafür mehr Mensch. Die Unternehmen mit der meisten KI werden nicht automatisch gewinnen. Gewinnen werden die Unternehmen, die Technologie konse quent nutzen und gleichzeitig verstehen, dass der Mensch keine Ressource, sondern der eigentliche Wettbewerbsvorteil ist. Oder kurz gesagt: Die Software wird intelligenter. Die Führung muss menschlicher werden. Und genau darin liegt die vielleicht grösste Chance unserer Zeit. Deshalb sage ich: mehr Carlos bitte!
Andreas Breschan ist CEO der Hörmann Schweiz AG. www.hörmann.ch
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Stolze Gebäudehüllen- Profis in Hülle und Fülle Wir bauen die Energiezukunft der Schweiz
Mit vereinten Kräften bewegt die Gebäudehüllen-Branche Schritt für Schritt im Kleinen Grosses. Mit den Image-Aktivitäten wird eine authentische Ausstrahlungs- und Anziehungskraft kultiviert – damit viele Macherinnen und Macher den Weg in die Welt der Gebäudehülle finden.
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ank des rasanten Fortschritts der Digitalisierung und der künstlichen Intelligenz rückt das Handwerk wieder ins Scheinwerferlicht. Mitten auf der Bühne und mit der passenden Beleuchtung gelingt das Vermitteln der Handwerkstradition und deren Werte viel einfacher, teilweise sogar ohne Worte. Denn die über die vielen Jahrzehnte gelebte Bodenständigkeit, der ausgeprägte Sinn für Gemeinschaftliche und die Liebe zur Ästhetik sowie zu praktikablen Detail-Anschlusslösungen sprühen den Handwerkern sprichwörtlich aus jeder Pore. Deshalb stehen genau diese authentischen und wetterfesten Persönlichkeiten bei der Kampagnenarbeit immer wieder im Fokus. Gebäudehülle Schweiz setzt sich gemeinsam mit
Autorin: Chantal Huser Bilder: Gebäudehülle Schweiz
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der Kommission «Nachwuchs» seit mehreren Jahren für das Sichtbarmachen ein – mit dem klaren Ziel, dass die breite Bevölkerung, Eltern und Lehrer verstehen, dass die grossen Berufe der Energiewende Schritt für Schritt den Gebäudepark Schweiz für die Zukunft fit machen. Das Schuljahr 2026 / 2027 ist mit Rekordzahlen bei den Berufen Abdichter/ in, Dachdecker/in und Fassadenbauer / in gestartet. Diese Zahlen belegen, dass die Kampagnena rbeit greift und die ausbildenden Betriebe beim Rekrutieren mit viel Engagement unterwegs sind. Diese Zahlen gilt es, in «In Hülle und Fülle... den nächsten Jahren zu halten und Hand Die Fassade übernimmt in Hand mit den Mitgliederbetrieben nebst der Ästhetik eine wach- und achtsam die nächsten Etapwichtige Rolle für die pen auszurollen. Eine Stärke des Handwerks ist seine Energieeffizienz. Die Hülle regionale Verankerung. Somit liegt auf kann zudem als Kraftwerk der Hand, dass auch die Verbands funktionieren, wie bei aktivitäten auf dieser soliden Basis diesem Industriegebäude aufbauen und mit dem grossflächigen und nationalen Netzwerk verknüpft in Büsserach (siehe Foto). werden. Denn für die Energiezukunft Eine präzise Ausführung der Schweiz braucht es in den kommenkombiniert mit soliden den Jahrzehnten viele Macherinnen und Macher – gefragt sind Handwerker mit Anschlusslösungen sind Köpfchen, zwei fleissigen Händen und das A und O langlebiger viel Herzblut.
Fassaden.»
hoch-hinaus.ch
Roger Salm, Geschäftsführer und Eigentümer Salm Fassadenbau AG
«Bildung kennt kein Alter… Das digitale Zeitalter hat uns fest im Griff. Was heute zählt, ist morgen schon überholt. Die Bildung hält als Konstante über Generationen hinweg stand. Lebenslanges Lernen trumpft deshalb auf. Hand werk transportiert Wissen gekonnt ins Tun. Daraus entstehen Erfahrung und fundiertes Fachwissen – der künftige Wettbewerbs vorteil Nummer eins.» Andreas Meyer, Mitglied Zentral vorstand Gebäudehülle Schweiz
KEYNOTE WITH CHANTAL HUSER Best-Practice Keynote «Hacks for recruiting young talent off the beaten track» during the IFD Connection Forum in Vienna, 14 – 15 October 2026. Chantal Huser is responsible for Marketing & Communication at Gebäudehülle Schweiz and Polybau and a member of the Marketing Committee IFD. Successful campaigns don’t happen by chance; here are three factors that can help: 1. Convince and motivate influencers 2. Plan small steps instead of a Big Bang Chantal Huser 3. Cultivate consistency and persistence on LinkedIn
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Das Projekt auf der Mierendorff-Insel zwischen Spree und Westhafenkanal ist Teil der Umfunktionierung des ehemaligen Kraftwerkgeländes Charlottenburg. Das AERA-Bauwerk passt entsprechend zu den umliegenden neuen Gebäuden und sticht durch die intensive Dachbegrünung gleichzeitig deutlich heraus.
Die Stadt von morgen schon heute gebaut Die Firma Richard Brink liefert Pflanz- und Entwässerungssysteme für den Dachgarten eines Berliner Bürokomplexes An der Darwinstrasse im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf entstand in den letzten Monaten ein beeindruckender Neubau. Ein grossflächiger Dachgarten setzt hier ein Highlight und erstreckt sich kaskadenartig über das gesamte Bauwerk hinweg. Die Firma Richard Brink lieferte verschiedenste Pflanzsysteme aus Cortenstahl sowie Betonrinnen mit Design-Gussrosten. Autor und Bilder: Richard Brink GmbH & Co. KG
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uf der Mierendorff-Insel zwischen Spree und Westhafenkanal erfährt das Gelände des ehemaligen Kraftwerks Charlottenburg eine völlig neue Nutzung. Als Massnahme für die Verdichtung von Ballungszentren entstehen aktuell in mehreren Städten neue Wohngebiete auf alten Industrieflächen. Auch wenn die Kommunen neuen Wohnraum schaffen müssen, stehen sie zeitgleich vor der Herausforderung, Retentionsflächen für mögliche Starkregenereignisse bereitzuhalten. Eine
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Massnahme in diesem Konflikt der Raumnutzung besteht darin, Grünflächen in den Baubestand zu integrieren.
Als grüne Metropole in Europa vorangehen Diesbezüglich hat das neue Geschäftshaus AERA Massstäbe gesetzt. Einerseits fügt sich der Neubau ansprechend in das urbane Umfeld ein, andererseits sticht er durch den imposanten Dachgarten auffällig heraus. Genau das war die Intention von Benedict Crasemann, seines Zeichens Projektentwickler
beim Immobilienunternehmen und Bauherren BAUWENS: «Unser Ziel war es, die Natur einzubeziehen, statt sie zu verdrängen, und vermeintliche Grenzen zum Fliessen zu bringen. Es sollte ein tatsächlich grünes Gebäude entstehen – und dies ist uns vollends gelungen.» Der über 100 Meter lange und rund 20 Meter breite Bau mit acht Geschossen zeichnet sich durch seine grossflächigen Glasfassaden aus. Die Gewerbe-Mieteinheiten sind geprägt von offenen Raumkonzepten mit Deckensegeln und Konferenzbereichen mit Panoramablick. Um dem Gebäude mit einem intensiven Gründach die Krone aufzusetzen, waren verschiedenste Bau- und Planungsunternehmen am Vorhaben beteiligt, darunter die Architekten Grüntuch Ernst, MBN als Generalunternehmer sowie der Experte für urbane Landschaften Tancredi Capatti vom Landschaftsarchitekturbüro capattistaubach. «Wie wird der moderne Arbeitsplatz in unserer Hauptstadt aussehen? Die Zukunft lässt sich am besten vorhersagen, indem man sie selbst gestaltet», kommentiert er das spekulative Design.
Der Verlauf der obersten Stockwerke lässt die Dachfläche treppenförmig erscheinen und die 2 200 Quadratmeter grosse Grünanlage erstreckt sich über alle Etagen hinweg. Der Zugang erfolgt über einen Aufstieg an der Westseite des Gebäudes. Bei der Gartengestaltung, die sich entlang des Aufstiegs fortsetzt, kamen Elemente von einfachen Grünflächen über Kiesbeete und Sandlinsen bis hin zu Sitzgelegenheiten zum Einsatz. In den einzelnen der vier Ebenen, von denen der mittlere Übergang als Tribüne für Veranstaltungen ausgearbeitet ist, ergeben sich keine festen Muster in der Anordnung. Die Entwicklung innovativer Strukturen mit ökologischem Mehrwert steht im Vordergrund beim Design des AERA-Gebäudes.
Hand in Hand zum Erfolg Verantwortlich für die Umsetzung der Dachbegrünung vor Ort waren Sebastian Simon und Michael Oelmann von der Garten- und Landschaftsbau Klaus Hildebrandt AG mit Hauptsitz in Hamburg. Michael Oelmann setzte bei der Wahl der Gestaltungselemente vor al-
In Charlottenburg-Wilmersdorf entstand ein beeindruckender Bürokomplex, der neben dem sechs Meter hohen Foyer und den Konferenzbereichen mit Panoramablick im Innenbereich vor allem durch seinen einzigartigen Dachgarten zu punkten weiss.
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Gemeinsam mit der wassergebundenen Wegedecke aus Gloritbeton ist die RinnenRost-Kombination Teil des Regenwassermanagements. Das einfallende Wasser wird zwischengespeichert und der Vegetation zugeführt.
lem auf hochwertige Metallwaren der Richard Brink GmbH & Co. KG: «Die gesamte Aufmachung aus Wege- und Grünflächen, Beeten und Sitzgelegenheiten erscheint wie aus einem Guss. Das liegt nicht zuletzt daran, dass ein Grossteil der einrahmenden Elemente tatsächlich aus einem Hause stammt. Die Firma Richard Brink lieferte Treppenwangen, Beeteinfassungen und Hochbeete, allesamt aus Cortenstahl, sowie Entwässerungsrinnen und Roste. Auch bei Sonderformen und projektspezifischen Vorgaben wurden alle Liefertermine zuverlässig eingehalten.» Die einzelnen Etagenabschnitte des Aufgangs zum Dach zeichnen sich durch im Wechsel angelegte Beetflächen und Hochbeete aus. Diese führen die Besucher auf einen leicht gewundenen Weg zwischen der Glasfassade des Gebäudes und der Brüstung der Treppenaufgänge. Die flachen Beete sind durch die drei Millimeter starken und 150 Millimeter hohen Stahlbandeinfassungen «Ora Max» aus dem Hause Richard Brink eingegrenzt. Auch die für die Stufengrössen passgenau angefertigten zehn Millimeter starken Treppenwangen fungieren zeitgleich als Beetbegrenzung, da die gestaffelten Hochbeetwandungen der Treppen- beziehungsweise Etagenübergänge direkt an die Treppenwangen anschliessen. bauRUNDSCHAU
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Hochbeete des Typs «Semira» wurden stellenweise mit zusätzlichen Sitzbänken ausgestattet, sodass eine ganze Parkanlage mit verschiedenen Ruhe oasen geschaffen wurde. An ihren Enden laufen die stets massgefertigten Hochbeete schräg aus, wodurch sich ein eleganter Übergang in die ab Werk radial vorgebogenen Beeteinfassungen ergibt. Darüber hinaus zeichnen sich die einzelnen Ebenen durch weitere organisch geformte Hochbeete aus. Insgesamt finden über 35 Pflanzenarten, darunter bis zu zwölf Meter hohe Bäume sowie für die lokalen Bedingungen geeignete Stauden, in den Beetflächen Platz und binden dabei bis zu fünf Tonnen CO2 pro Jahr. Die 480 Meter umfassende Wegestrecke selbst besteht aus drainagefähigem Gloritbeton in Sandoptik und ist Teil des Regenwassermanagements. Retentionsboxen zur Hochwasservorsorge sind im Sinne des Schwammstadtkonzepts in die wassergebundene Wegedecke integriert. Saugund Kapillarvliese verteilen das eintretende Wasser zwischen den Boxen und der Substratschicht, sodass die Pflanzen das Wasser aufnehmen können. Bei hohen Temperaturen gibt die Vegetation das Wasser dann durch Transpiration in die Umgebung ab. Folglich sind die
Entlang der Stufen fungieren Elemente aus Cortenstahl zugleich als Treppenwangen und Beeteinfassungen. Für die insgesamt 2 200 Quadratmeter grosse Dachfläche setzte die Firma Richard Brink vielerlei Anforderungen als individuelle Sonderlösungen um.
Hochbeete und Stahlbänder keine vollständig geschlossenen Konstruktionen, sondern dienen der oberflächlichen Abgrenzung einzelner Bereiche, während im Untergrund der Wasserzufluss für die Bepflanzung sichergestellt ist. Neben Pflanzsystemen hat sich das ostwestfälische Familienunternehmen vor allem auf die Herstellung von Drainage- und Entwässerungslösungen spezialisiert. Auch die Betonrinnen «Fortis» mit einer Nennweite von DN 100, veredelt durch den Design-Gussrost «Zippa», zieren den Dachgarten. Sie stellen unter anderem in den Bereichen der Etagenübergänge an den Treppen die Wasserableitung sicher. Entlang
Zum Teil sind die Hochbeete durch Sitzgelegenheiten ergänzt, sodass sich eine kreativ gestaltete Parkanlage ohne feste Muster mit verschiedenen Ruheoasen ergibt. Ein besonderes Highlight ist der als Tribüne für Veranstaltungen ausgearbeitete mittlere Etagenübergang.
des Aufstiegs entwässern sie in den Laibungsbereichen der Fenster und Türen auch die Glasfassade. Das AERAGebäude fügt sich nahtlos in eine Reihe von Prestigeprojekten in der Hauptstadt ein, unter anderem die Neugestaltung des Centers am Potsdamer Platz, bei denen Produkte der Firma Richard Brink zum Einsatz kamen. Das vielfältige Sortiment des Herstellers liefert auch beim AERA die Grundlage für eine ästhetische Wohlfühloase, welche durch die Bepflanzung im wahrsten Sinne mit Leben gefüllt wurde. Benedict Crasemann bewertet abschliessend: «Wir sind stolz, dieses Projekt verantworten zu dürfen, und danken allen Beteiligten von Statik über Architektur bis hin zu den verarbeitenden und zuliefernden Betrieben, deren konstruktive Zusammenarbeit der Schlüssel zum Erfolg war. Mit AERA wurde eine Idee des Büros der Zukunft Realität, bei dem ein erholsamer Ausgleich zum Berufsalltag integraler Bestandteil des Arbeitsplatzes ist.» Nach Abschluss der Arbeiten hat BAUWENS die Verantwortung für den Neubau an die Immobilien-Assetmanagement AG Real I.S. übergeben und verantwortet auf einem angrenzenden Grundstück die Quartiersentwicklung durch die Errichtung weiterer 100’000 Quadratmeter grosser Wohn- und Büroflächen in insgesamt acht Gebäuden.
Richard Brink GmbH & Co. KG | Görlitzer Strasse 1 | DE-33758 Schloss Holte-Stukenbrock | Tel. +49 (0) 5207 9504-1175 info@richard-brink.de | www.richard-brink.de
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Verbindung mit System Connectoren für sichere und effiziente Alu-Unterkonstruktionen Vorgehängte, hinterlüftete Fassaden stellen hohe Anforderungen an die Befestigung der Unterkonstruktion: Sie muss Lasten zuverlässig ableiten, eine präzise Ausrichtung ermöglichen und Wärmebrücken gering halten. Für den Übergang zwischen Baukörper und Aluminiumprofil bietet PROFIX Connectoren für die Schraubmontage anker TOPROC®-F und TOPROC® TSM-D. Autorin: Lydia Diesslin Bilder: PROFIX AG
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ie Connectoren ermöglichen die Befestigung vertikaler und horizontaler Aluminium-Unterkonstruktionen auf Beton und Backstein. Auf Beton und Backstein kommt das System in Verbindung mit TOPROC®-F zum Einsatz, TOPROC® TSM-D ist für Befestigungen in Beton vorgesehen. Zusammen mit dem jeweils passenden Aluminiumprofil entsteht eine abgestimmte Lösung für die Montage vorgehängter, hinterlüfteter Fassaden. Ein wesentlicher Vorteil ist die nahezu wärmebrückenfreie Verbindung. Die Connectoren bestehen aus hochwertigem Kunststoff und reduzieren den direkten Kontakt zwischen Schraubmontageanker und Aluminiumprofil. Dadurch wird der Wärmefluss an diesem Verbindungspunkt vermindert. Das unterstützt energetisch optimierte Fassadenkonstruktionen, ohne die sichere und belastbare Verankerung aus dem Blick zu verlieren. Auch auf der Baustelle ist das System auf eine einfache und präzise Verarbeitung ausgelegt. Flexible Einschubmöglichkeiten erlauben Schraubwinkel von null und 15 Grad. Damit lassen sich die Connectoren bei vertikal wie auch horizontal ausgerichteten Unterkonstruktionen einsetzen. Zugleich dienen sie als Bohr- und Positionierhilfe: Der Schraubmontageanker kann genau angesetzt und kontrolliert montiert werden. Das Vorbohren erfolgt gemäss den Vorgaben des jeweils eingesetzten TOPROC®-Systems.
Die aufeinander abgestimmten Komponenten vereinfachen den Montageablauf und fördern eine gleichmässige Ausführung. Unterschiedliche Connector-Ausführungen sorgen für die eindeutige Zuordnung zu TOPROC®-F beziehungsweise TOPROC® TSM-D. Das reduziert Verwechslungen und verbindet Befestigung, Ausrichtung und thermische Trennung in einem durchgängigen System. Mit den Connectoren ergänzt PROFIX seine Schraubmontageanker um eine praxisgerechte Lösung für moderne Aluminium-Unterkonstruktionen. Das System richtet sich an Fassadenbauer, Planer und Verarbeiter, die Sicherheit, Energieeffizienz und eine rationelle Montage verbinden wollen. Bei wiederkehrenden Befestigungspunkten können eine Positionierhilfe und eine klare Systemzuordnung dazu beitragen, die Montage zu optimieren und die Ausführungsqualität zu sichern.
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Bei Flachdächern lohnt sich ein permanentes Geländer Sichere Montage und Instandhaltung dank permanentem Kollektivschutz Bei der Montage und der Instandhaltung eines Solardachs ist stets auf regelkonforme Absturzsicherungsmassnahmen zu achten. Ein permanenter Kollektivschutz, zum Beispiel ein Geländer, hat zahlreiche Vorteile.
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olaranlagen erleben einen Boom. Meist werden sie auf Dächern montiert. Das bedeutet, die Montagearbeiten und die Instandhaltung finden in beachtlicher Höhe statt. Damit rückt das Thema Absturzsicherung in den Fokus. Es ist nicht neu, doch die grosse Nachfrage nach Solaranlagen verleiht ihm zusätzliche Aktualität. Das Thema bleibt relevant, denn insgesamt stürzen heutzutage in der Schweiz etwa 220 Personen bei allgemeinen Arbeiten auf dem Dach in die Tiefe. Die grosse Absturzhöhe führt oft zu schweren Verletzungen und Todesfällen. Dabei zeigt sich: Viele unterschätzen das Risiko.
© Suva / C. Schürpf
Autor: Suva
Sicherheit für alle Bei Arbeiten auf dem Dach braucht es in jedem Fall eine regelkonforme Absturzsicherungsmassnahme. «Bei der Montage einer Solaranlage ist ein Kollektivschutz, zum Beispiel ein Fassadengerüst, vorgeschrieben», sagt Roland Richli, Experte für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Suva. Auch für Instandhaltungsarbeiten sei ein Kollektivschutz die sicherste Lösung: «Diese Massnahmen haben Vorteile gegenüber einem Individualschutz wie einer Seilsicherung.» Ein Kollektivschutz wie ein Geländer oder ein Fassadengerüst schützt alle Personen, die auf dem Dach arbeiten. Nicht jede*r muss sich einzeln um den Schutz kümmern. Ein bauRUNDSCHAU
Das Geländer als permanente Lösung zahlt sich langfristig aus.
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Langfristige Lösung im Vorteil Das Geländer als permanente Lösung zahlt sich langfristig aus. Es bietet dabei nicht nur für die Dauer der Montagearbeiten Schutz: Einmal montiert, hat man Ruhe und ist immer korrekt
gesichert. Und auch bei späteren Instandhaltungsarbeiten des Solardachs sind keine zusätzlichen Schutzmassnahmen notwendig. Ein weiterer Vorteil: Auch bei allen übrigen Arbeiten auf dem Dach – zum Beispiel Begrünung schneiden, Dachrandkontrolle, Dachwasserabläufe kontrollieren – braucht es keine zusätzlichen Massnahmen zur Absturzsicherung. Gerade bei einem Flachdach bringt dies Vorteile. Kleinere Arbeiten wie etwa die Dachrandkontrolle verleiten dazu, diese schnell zu erledigen. Weil dies ohne grossen Aufwand möglich ist, ist das Risiko vorhanden, dass man sich über die Absturzsicherung wenig Gedanken macht. Für solche Situationen sieht Roland Richli den permanenten Schutz eines Geländers als sicherste und zielführendste Lösung. Das permanente Geländer schützt, ohne dass sich jede und jeder damit auseinandersetzen muss. Das macht Arbeiten auf dem Dach sicher und effizient und verhindert zusätzliche Kosten, weil das Thema Absturzsicherung bereits erledigt ist. Denn auch auf dem Flachdach gilt bei allen Arbeiten: Stopp bei Gefahr, Gefahr beheben, weiterarbeiten.
Hindernisse mitdenken Aus Sicherheitsüberlegungen empfiehlt sich ein permanentes Geländer, das sämtliche Arbeiten, die auf dem Dach anfallen, absichert. Das betrifft nicht nur den Dachrand: «Gerade auch Oberlichter bergen Absturzgefahr. Daher sind auch diese mit einem permanenten Kollektivschutz zu sichern», sagt Roland Richli. Dies setzt jedoch voraus, dass die örtlichen Bauvorschriften und die architektonische Ästhetik dies zulassen. Klären Sie dies rechtzeitig ab und berücksichtigen Sie ein solches für zukünftige und sichere Instandhaltungsarbeiten. Gerade bei Gewerbe-, Industrie- und öffentlichen Bauten ist feststellbar, dass solche Massnahmen zunehmend umgesetzt werden.
SICHERHEIT AUF JEDEM DACH Auch bei einem Steildach dürfen keine Arbeiten ohne regelkonforme Absturz sicherungsmassnahmen durchgeführt werden. Hierbei ist eine permanente Anschlageinrichtung die sicherste Lösung. Weiterführende Informationen, Unfall beispiele und rechtliche Grundlagen bietet die Website www.suva.ch/solar.
©zVg
Kollektivschutz mindert zudem das Risiko einer Fehleinschätzung durch eine einzelne Person. Im Vorteil sieht Roland Richli insbesondere das permanente Geländer: «Einmal installiert, bietet es bei jeder Dachbegehung den notwendigen Schutz.»
Ein permanenter Kollektivschutz, beispielsweise eine Gittereinlage beim Oblicht, hat zahlreiche Vorteile.
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IT IN DER BAUBRANCHE
Intelligentes Wohnen Wenn das Zuhause mitdenkt
Das vernetzte Zuhause ist längst keine Zukunftsvision mehr. Was vor wenigen Jahren noch als technische Spielerei galt, entwickelt sich zunehmend zum Standard im modernen Wohnungsbau. Intelligente Gebäudetechnik verbindet Komfort, Energieeffizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit zu einem Gesamtkonzept, das den Alltag der Bewohner erleichtert. Dabei geht das Smarthome heute weit über die Steuerung von Licht oder Heizung hinaus. Das intelligente Haus denkt mit, reagiert auf veränderte Bedingungen und passt sich den individuellen Bedürfnissen seiner Bewohner an. Autorin: Gabriela Röthlisberger
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IT IN DER BAUBRANCHE
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m Mittelpunkt des intelligenten Wohnens steht die Vernetzung unterschiedlicher Gebäudefunktionen. Beleuchtung, Heizung, Lüftung, Beschattung, Sicherheitstechnik und Haushaltsgeräte kommunizieren über zentrale Steuerungssysteme miteinander. Sensoren erfassen laufend Daten wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Helligkeit oder Anwesenheit und ermöglichen eine automatische Anpassung der Gebäudetechnik. Dadurch entstehen Wohnräume, die nicht nur komfortabler, sondern auch effizienter arbeiten. Räume werden nur dann beheizt oder gekühlt, wenn sie tatsächlich genutzt werden. Die Beleuchtung passt sich dem Tageslicht an, während automatische Beschattungssysteme im Sommer Überhitzung verhindern und im Winter solare Wärmegewinne optimal nutzen.
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Energie intelligent nutzen Mit steigenden Energiepreisen und strengeren Klimazielen rückt die intelligente Steuerung von Energieflüssen zunehmend in den Fokus. Smarthome-Systeme analysieren den Energieverbrauch in Echtzeit und optimieren den Betrieb technischer Anlagen automatisch. Besonders in Gebäuden mit Photovoltaikanlagen entstehen neue Möglichkeiten. Überschüssiger Solarstrom kann gezielt für den Betrieb der Wärmepumpe, das Laden eines Elektrofahrzeugs oder den Warmwasserspeicher genutzt werden. Batteriespeicher erhöhen zusätzlich den Eigenverbrauch und reduzieren die Abhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz. Diese intelligente Vernetzung verbessert nicht nur die Energieeffizienz, sondern senkt langfristig auch die Betriebskosten.
IT IN DER BAUBRANCHE
Mehr Komfort im Alltag Ein wesentlicher Vorteil intelligenter Wohnkonzepte liegt im täglichen Komfort. Individuelle Szenarien ermöglichen es, mehrere Funktionen gleichzeitig zu steuern. Mit einem einzigen Tastendruck oder per Sprachbefehl lassen sich Licht, Raumtemperatur, Beschattung und Unterhaltungselektronik auf die gewünschte Situation abstimmen. Auch automatische Abläufe erleichtern den Alltag. Rollläden öffnen sich bei Sonnenaufgang, die Heizung reduziert ihre Leistung während der Abwesenheit, und die Beleuchtung schaltet sich beim Betreten eines Raums automatisch ein. Solche Funktionen sparen Zeit und erhöhen gleichzeitig den Wohnkomfort. Dabei steht nicht die Technik selbst, sondern ihre unauffällige Integration in den Alltag im Vordergrund. Ein
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intelligentes Gebäude zeichnet sich dadurch aus, dass komplexe Prozesse für die Nutzer kaum sichtbar ablaufen.
Sicherheit rund um die Uhr Moderne Smarthome-Systeme leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Gebäudesicherheit. Vernetzte Rauch- und Wassermelder, Bewegungs- und Türsensoren sowie Überwachungskameras erkennen ungewöhnliche Ereignisse frühzeitig und informieren die Bewohner in Echtzeit. Während längerer Abwesenheiten können Anwesenheitssimulationen potenzielle Einbrecher abschrecken. Gleichzeitig lassen sich Türen kontrollieren, Fenster überwachen oder technische Störungen früh erkennen. Intelligente Systeme tragen damit nicht nur zum Schutz von Personen und Sachwerten bei, sondern erhöhen auch das Sicherheitsgefühl der Bewohner.
Gesundes Raumklima Ein weiterer Schwerpunkt intelligenter Gebäudetechnik ist die Verbesserung des Raumklimas. Sensoren überwachen kontinuierlich Temperatur, Luftfeuchtigkeit und den Kohlendioxidgehalt der Raumluft. Die Lüftung reagiert automatisch auf veränderte Bedingungen und sorgt für eine gleichbleibend hohe Luftqualität. Gerade in energieeffizienten Gebäuden mit dichter Gebäudehülle spielt diese automatische Steuerung eine wichtige Rolle. Sie verhindert Feuchtigkeitsschäden, reduziert Schimmelrisiken und schafft gleichzeitig ein angenehmes Wohnklima. bauRUNDSCHAU
Flexibilität für jede Lebensphase Intelligente Wohnkonzepte bieten Vorteile für Menschen jeden Alters. Für Familien erhöhen sie Komfort und Sicherheit, während ältere Menschen von automatisierten Abläufen und Assistenzfunktionen profitieren. Sprachsteuerungen, Notrufsysteme oder automatische Beleuchtung erleichtern den Alltag und unterstützen ein selbstständiges Wohnen bis ins hohe Alter. Auch bei veränderten Lebenssituationen lassen sich viele Funktionen ohne bauliche Eingriffe anpassen. Da-
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durch bleibt das Gebäude langfristig flexibel und zukunftsfähig.
Datenschutz und IT-Sicherheit Mit zunehmender Vernetzung steigen auch die Anforderungen an Datenschutz und Cybersicherheit. Moderne Smarthome-Systeme verarbeiten zahlreiche Informationen über das Nutzungsverhalten der Bewohner. Deshalb gewinnen verschlüsselte Datenübertragung, regelmässige Software-Updates und sichere Zugriffsrechte an Bedeutung.
IT IN DER BAUBRANCHE
Offene Systemstandards bieten dabei den Vorteil, dass Geräte verschiedener Hersteller miteinander kombiniert werden können. Gleichzeitig vermeiden sie Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern und erleichtern spätere Erweiterungen.
Wie wird sich die Zukunft des Wohnens gestalten? Die Entwicklung intelligenter Gebäude steht erst am Anfang. Künstliche Intelligenz wird künftig in der Lage sein, Gewohnheiten der Bewohner zu erkennen und Gebäudefunktionen noch präziser auf individuelle Bedürfnisse abzustimmen. Gleichzeitig werden Energiemanagement, Elektromobilität und dezentrale Stromproduktion stärker miteinander vernetzt. Das Gebäude entwickelt sich damit zunehmend zu einem aktiven Bestandteil des Energiesystems und übernimmt Aufgaben, die weit über das reine Wohnen hinausgehen. Intelligentes Wohnen beinhaltet nicht lediglich die digitale Steuerung einzelner Geräte. Es verbindet Gebäudetechnik, Energieeffizienz, Komfort und Sicherheit zu einem ganzheitlichen Konzept. Richtig geplant, unterstützt das Smarthome die Bewohner unauffällig im Alltag, reduziert den Energieverbrauch und erhöht die Wohnqualität nachhaltig.
Für Bauherrschaften, Architektur- und Fachplanungsbüros eröffnet die Digitalisierung neue Möglichkeiten, um Gebäude flexibler, wirtschaftlicher und nachhaltiger zu gestalten. Damit entwickelt sich das intelligente Zuhause zunehmend vom technischen Extra zum festen Bestandteil zeitgemässer Wohnarchitektur.
Eine Dienstleistung der SAHB
Hindernisfrei wohnen Mit der Exma VISION unterhält die SAHB eine ganzjährige Ausstellung mit Ideen und Lösungen zur Förderung der Selb ständigkeit und des hindernisfreien Wohnens. • Einrichtungen für Bad, Dusche und WC • Situationsgerechte Küchenausstattungen • Sitz- und Plattformtreppenlifte • Weitere praktische Alltagshilfen Unser Highlight: ein verstellbares Badezimmer, mit dem sich eine individuell angepasste Einrichtung im Massstab 1:1 erleben lässt. Der Besuch unserer Ausstellung Exma VISION lohnt sich – unsere Fachleute beraten Sie unabhängig und kompetent. EXMA VISION Industrie Süd Dünnernstrasse 32 4702 Oensingen T 062 388 20 20 exma@sahb.ch www.exma.ch
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Die intelligente automatische Tür MotionIQ
MotionIQ – Energieeinsparung durch Bewegungserkennung
Menschen gehen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit durch Türen. Herkömmliche Türsysteme öffnen und schliessen immer für eine vordefinierte Zeit, was unnötigen Energieverbrauch und Materialverschleiss verursacht. MotionIQ von dormakaba ist das intelligente Türsystem, das sich automatisch den individuellen Bewegungsmustern anpasst und sowohl bei Drehflügelals auch bei Schiebetüren für mehr Effizienz und Nachhaltigkeit bei geringeren Kosten sorgt. Autor und Bilder: dormakaba Schweiz AG
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as Prinzip ist so einfach wie intelligent: Die Türsteuerung MotionIQ ermittelt den Bewegungsvektor von Personen
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und berechnet den optimalen Öffnungspunkt und die ideale Offenhaltezeit. Das Ergebnis: bis zu 50 Prozent weniger Energieverbrauch, ein deutlich reduziertes
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Kollisionsrisiko und eine längere Lebensdauer der Tür durch weniger unnötige Öffnungen. Um den perfekten Öffnungsmoment und die Offenhaltezeit
IT IN DER BAUBRANCHE
zu berechnen, wird ein Feld im Türbereich mit einem virtuellen Netz belegt. Sobald eine Person diesen Erfassungsbereich betritt, misst MotionIQ Entfernung, Geschwindigkeit sowie Winkel und berechnet einen Bewegungsvektor. Wird eine Begehungsabsicht erkannt, bestimmt MotionIQ den optimalen Öffnungspunkt sowie die Offenhaltezeit für die durchgehende Person. Und da keine manuelle Abstimmung von Sensor und Antrieb notwendig ist, ist auch die Inbetriebnahme schnell und kosteneffizient erledigt.
Erprobt unter extremen Bedingungen Im Resort Sorrisniva, dem nördlichsten Eishotel der Welt in der arktischen Region Alta in Norwegen, führte dormakaba ein aussergewöhnliches Projekt durch. In dieser einzigartigen Umgebung wurde das innovative Türsystem MotionIQ auf Funktionalität unter extremen Bedingungen und Energieeffizienz getestet. Eigentümerschaft und Gäste waren gleichwohl zufrieden, das innovative Türsystem überzeugte auf der ganzen Linie. Die hier gewonnenen
MotionIQ - Extrem-Test im Eishotel.
ST PRO Green in Kombination mit MotionIQ – Sicherheit, Komfort und weniger Energieverbrauch
Erkenntnisse helfen dormakaba, Hotels auf der ganzen Welt sicherer, komfortabler und effizienter zu gestalten.
MotionIQ – die Vorteile im Überblick w Erhebliche Energieeinsparungen Die Tür öffnet just in time und bleibt nur so lange geöffnet wie nötig, was Energieverluste um bis zu 50 Prozent reduziert. w Einfache Installation und Inbetriebnahme Die Einrichtung des Systems erfolgt automatisch und der Antrieb passt sich an die Einsatzbedingungen an. w Verbesserte Sicherheit bei der Nutzung Da die Türbewegung mit sicherem Abstand zur Person erfolgt, wird die Anstossgefahr verringert. w Verlängerte Lebensdauer des Türsystems Durch weniger Wiederöffnungen verringert sich der mechanische Verschleiss der Tür. w Einfache Nachrüstung verschiedener Türsysteme Ein- oder zweiflügelige Türen mit Drehtürantrieben der Serie ED 100 / 250 oder die energie effiziente Schiebetür ST PRO Green können problemlos aufgerüstet werden. Ob Green Buildings, öffentliche Gebäude oder anspruchsvolle Eingangsbereiche – MotionIQ in Kombination mit einer automatischen Tür bietet eine leistungsstarke Komplettlösung für Effizienz, Komfort und Nachhaltigkeit. Dies vereinfacht die Planung und Gestaltung moderner, intelligenter Eingänge. Die Inbetriebnahme gestaltet sich einfach, und aufgrund der reduzierten Beanspruchung (keine Geisteröffnungen) können auch Serviceeinsätze reduziert werden. Weitere Informationen:
dormakaba Schweiz AG | Mühlebühlstrasse 23 | CH-8620 Wetzikon | Tel. 0848 85 86 87 | info.ch@dormakaba.com | www.dormakaba.ch
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RUBRIK& MODERNISIEREN-MESSE BAUEN
Bauen & Modernisieren empfiehlt
Hörmann Schweiz AG | Halle 4 | Stand J07 Die Hörmann Schweiz AG wurde 1984 in Kestenholz gegründet und zog 1997 nach Oensingen, wo der Standort seither mehrfach erweitert wurde. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 190 Mitarbeitende und vertreibt in der Schweiz Tore, Türen, Zargen, Antriebe sowie Zufahrts- und Stauraumsysteme. Ein schweizweites Netzwerk qualifizierter Fachpartner gewährleistet kompetente Beratung und Kundennähe. Wer die Produkte von Hörmann live erleben möchte, findet an der Bauen & Modernisieren die passende Gelegenheit. Das Team freut sich auf Ihren Besuch. www.hoermann.ch
Buderus Schweiz | Halle 4 | Stand K09 Lösungen für die Heizung der Zukunft. Buderus zeigt, wie moderne Heiztechnik heute und morgen aussieht. Im Fokus stehen effiziente Wärmepumpen, Biomasselösungen und intelligente Energiesysteme für die Gebäudemodernisierung. Mit dem natürlichen Kältemittel R290 setzt Buderus dabei auf zukunftsorientierte Wärmepumpentechnik.Auch die Abschaffung des Eigenmietwerts rückt Investitionen in die eigenen vier Wände stärker in den Fokus. Wer sein Zuhause modernisiert, schafft nicht nur mehr Komfort, sondern kann auch langfristig den Wert der Immobilie sichern. Buderus begleitet Eigentümerinnen und Eigentümer dabei mit passenden Lösungen und umfassender Beratung. Dabei endet die Unterstützung nicht mit dem Einbau: Über 100 Servicetechniker sind schweizweit für Buderus im Einsatz. Sie sorgen für zuverlässigen Service und fachkundige Unterstützung direkt vor Ort. So verbindet Buderus innovative Produkte mit persönlicher Betreuung und lang fristiger Partnerschaft. www.buderus.ch bauRUNDSCHAU
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BAUEN & MODERNISIEREN-MESSE RUBRIK
swissFineLine AG | Halle 3 | Stand D02 Grosse Schiebefenster für Panoramablick Die Vision von swissFineLine ist klar und kraftvoll: Mit Transparenz, Licht und Aussicht Architektur neu zu definieren. Dabei ist das Fenster weit mehr als ein funktionales Element – es ist ein Medium für Emotion, Atmosphäre und architektonische Leichtigkeit. Die rahmenlosen Premium-Schiebefenster von swissFineLine bestechen durch Minimalismus und absolute Transparenz und ermöglichen eine Architektur, die Grenzen überwindet. Mit 25 qm grossen Glaselementen definiert swissFineLine den architektonischen Gestaltungsspielraum neu und bietet atemberaubende Panoramaaussichten, die Ästhetik und Funktionalität vereinen. www.swissfineline.com
Timbase Schweiz AG | Halle 3 | Stand F12 Holzbau beginnt beim Fundament Keller aus Beton sind heute Standard – das soll sich in Zukunft ändern. Denn aus Holz gefertigte Untergeschosse sind umweltfreundlicher und lassen sich zudem in deutlich kürzerer Zeit montieren. Seit 2020 bauen Timbase Schweiz AG Untergeschosse aus Holz. Mit modernster Technologie liefert Holzbau auch für ihr Projekt ein gutes Fundament. www.timbase.com
EKZ | Halle 3 | Stand C04 Energieberatung für zuhause Besuchen Sie die EKZ-Energieberatung an der Messe «Bauen & Modernisieren», 17. bis 20. September 2026. Das Team liefert Expertenwissen zu Strom sparen, Solarenergie, Heizungsersatz und Elektromobilität. Buchen Sie Ihre Energieberatung für zuhause direkt am Stand und sparen Sie 50 Prozent. www.ekz.ch
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UMWELT BAUEN && MODERNISIEREN-MESSE TECHNIK
gottardo LED.swiss | Halle 3 | Stand F14 Mit Swiss Engineering zum perfekten Licht gottardo ist eine Marke der S-TEC electronics AG, einem Schweizer Engineering-Unternehmen in Unterägeri. 1989 gründeten zwei ETH-Elektroingenieure die Firma, die heute aus einem Team von mehr als 30 Mitarbeitern besteht. «Swiss made as much as possible» ist die Philosophie, nach der wir unsere Produkte herstellen. Mit Feuer und Leidenschaft produzieren wir seit 2013 LED-Leuchten. Unsere Firma steht für Innovation, Qualität, Kundenservice und Flexibilität – mit gottardo erwerben Sie Schweizer Ingenieurskunst kombiniert mit vorzüglichem Handwerk. www.gottardo-led.swiss
Helion Energy AG | Halle 3 | A15 Helion ist seit 2008 mit ausgeprägtem Pioniergeist und Innovationssinn unterwegs. Als eines der innovativsten Energielösungsunternehmen der Schweiz hat sich Helion zum Ziel gesetzt, die neue Energiewelt aktiv voranzutreiben. Dafür bietet Helion sämtliche Lösungen für die Energiewende aus einer Hand: Wir realisieren Projekte in den Bereichen Photovoltaik, Stromspeicher, Smart Energy, Wärmepumpen und Ladestationen für Elektrofahrzeuge – in jeder Dimension inkl. Beratung, Planung, Installation und Wartung. www.helion.ch
Linie C Collection AG | Halle 3 | Stand E15 Die Sitzgruppen, die Linie C Collection AG in ihr Programm aufgenommen hat, erfreuen ihre Kunden seit mehr als 40 Jahren. Linie C Collection AG ist ein international tätiges Unternehmen mit Sitz im Fürstentum Liechtenstein. Die langjährig erfahrenen Lieferanten gehören zu den qualitativ besten ihrer Branche. Um den hohen Qualitätsansprüchen von Linie C Collection AG gerecht zu werden, umfasst das Sortiment ausschliesslich hochwertige Leder und Alcantara-Stoffe als Bezugsstoffe. www.linie-c.com bauRUNDSCHAU
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AUFZÜGE
Aufzüge im Wandel Komfort, Effizienz und Nachhaltigkeit für die Gebäude von morgen
In modernen Wohn- und Geschäftsbauten übernehmen Aufzüge eine Schlüsselrolle für Komfort, Barrierefreiheit und Energieeffizienz. Angesichts einer alternden Gesellschaft, steigender Anforderungen an nachhaltiges Bauen und zunehmender Urbanisierung gewinnen intelligente Aufzugssysteme kontinuierlich an Bedeutung. Autorin: Gabriela Röthlisberger
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ie spätere Nutzung eines Gebäudes wird bereits in der Planungsphase mit der Wahl des passenden Aufzugssystems beeinflusst. Während in Mehrfamilienhäusern vor allem Platzbedarf, Wirtschaftlichkeit und Betriebskosten im Vordergrund stehen, spielen bei Büro- und Gewerbebauten Förderleistung, intelligente Steuerung sowie kurze Wartezeiten eine entscheidende Rolle. Gleichzeitig verlangen Bauherrschaften zunehmend nach flexiblen Lösungen, die sich architektonisch harmonisch in das Gebäude integrieren lassen.
Trend zur Digitalisierung Moderne Aufzüge verfügen über vernetzte Steuerungssysteme, die Betriebsdaten in Echtzeit analysieren und frühzeitig auf einen Wartungsbedarf hinweisen. Diese sogenannte vorausschauende Wartung reduziert Ausfallzeiten, erhöht die Betriebssicherheit und senkt langfristig die Unterhaltskosten. Ergänzend sorgen smarte Zielwahlsteuerungen dafür, den Personenfluss insbesondere in stark frequentierten Gebäuden effizient zu organisieren. Energieeffizienz hat sich in der Aufzugstechnik in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt. Frequenzgeregelte Antriebe, LED-BeleuchbauRUNDSCHAU
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AUFZÜGE
tungen und Stand-by-Funktionen minimieren den Stromverbrauch. Besonders effizient arbeiten Systeme mit Energierückgewinnung: Beim Bremsen oder bei Leerfahrten wird elektrische Energie in das Gebäudenetz zurückgespeist und steht anderen Verbrauchern zur Verfügung – so wird ein wichtiger Beitrag zur Erreichung ambitionierter Nachhaltigkeitsziele geleistet.
Schweizer Markt setzt auf Modernisierung bestehender Anlagen Viele Aufzüge in Wohn- und Geschäftshäusern entsprechen zwar noch den gesetzlichen Anforderungen, erfüllen jedoch die heutigen Erwartungen an Komfort, Energieverbrauch oder digitale Vernetzung nur eingeschränkt. Durch gezielte Modernisierungsmassnahmen – etwa den Austausch der Steuerung, des Antriebs oder der Kabinenausstattung – lassen sich Lebensdauer, Sicherheit und Effizienz erheblich steigern, ohne dass ein kompletter Ersatz erforderlich wird.
Barrierefreiheit als zentrales Thema Breitere Kabinen, intuitive Bedienelemente, sprachunterstützte Ansagen sowie kontrastreiche Taster erleichtern die Nutzung für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder Sehbehinderung. Damit werden Aufzüge zu einem unverzichtbaren Bestandteil inklusiver Architektur.
Zukunft der Aufzugstechnik Intelligente Vernetzung von Gebäudeautomation, Nachhaltigkeit und Nutzerkomfort – für Planende, Architekten und Immobilienbesitzer bedeutet dies, bereits heute auf innovative Lösungen zu setzen, die wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Anforderungen gleichermassen erfüllen. Moderne Aufzüge sind damit nicht nur eine technische Notwendigkeit, sondern ein entscheidender Baustein zukunftsfähiger Gebäude.
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RUBRIK
Aufzug statt Auszug So gelingt der nachträgliche Lifteinbau Treppen werden mit den Jahren zur Hürde – ein Aufzug schafft Abhilfe. Der nachträgliche Lifteinbau verbessert nicht nur die Barrierefreiheit, sondern steigert auch den Wert einer Liegenschaft. Welche Lösungen sich anbieten und worauf Eigentümer achten sollten, erklärt Matthias Meiner, Leiter Business Development Modernisierung DACH bei KONE. Autor: Matthias Meiner Bilder: KONE (Schweiz) AG
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er Bedarf an barrierefreiem Wohnraum wächst kontinuierlich. Mit zunehmendem Alter wird das Treppensteigen anstrengender und das Risiko für Stürze steigt. Doch ein Lift ist längst nicht nur für ältere Menschen interessant: Auch Familien mit kleinen Kindern oder Personen mit eingeschränkter Beweglichkeit profitieren erheblich davon. Gleichzeitig
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erweitert ein Aufzug die Nutzungsmöglichkeiten einer Immobilie und trägt zu einer nachhaltigen Wertentwicklung bei.
Fast in allen Altbauten möglich Die Annahme, dass Aufzüge nur in Neubauten realisierbar sind, hält sich hartnäckig, entspricht jedoch nicht der Realität. Erfahrungsgemäss lässt sich in der grossen Mehrheit bestehender Ge-
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bäude ein Lift nachträglich integrieren. Voraussetzungen dafür sind eine durchdachte Planung sowie eine Lösung, die individuell auf die baulichen Gegebenheiten abgestimmt ist. Zu Beginn empfiehlt es sich, zentrale Fragen zu klären: Wer wird den Lift nutzen? Zu welchen Zeiten und in welcher Form? Und vor allem: An welchem Ort soll die Anlage installiert werden? Insbesondere die Standortwahl setzt
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Erfahrung und Fachwissen voraus. Ein Aufzug kann ausserhalb oder innerhalb des Gebäudes nachträglich angebracht werden. Im zweiten Fall lässt er sich im sogenannten Treppenauge – dem Freiraum zwischen den Treppenläufen – oder neben dem bestehenden Treppenhaus installieren. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Lift an der Stelle des bestehenden Treppenhauses einzubauen und dieses ausserhalb des Gebäudes neu zu errichten. Welche Lösung sich am besten eignet, hängt von den baulichen Gegebenheiten, den geltenden Bauvorschriften und den Vorstellungen der Eigentümerschaft ab. Sofern ein Aussenlift bewilligt wird, ist dessen Umsetzung häufig weniger aufwendig als eine Integration im Gebäudeinneren. Dabei sind jedoch Aspekte wie Statik, gesetzliche Abstände sowie Witterungseinflüsse zwingend zu berücksichtigen. Je nach Projekt kommen unterschiedliche Schachtlösungen infrage: Stahlschächte mit Glas, kompakte Mauerwerks- oder Betonschächte sowie zunehmend auch Holzschächte, deren Nachfrage kontinuierlich wächst. Die Erschliessung kann über bestehende Korridore erfolgen oder direkt an die Wohnungen angebunden werden, etwa über Balkone oder mit einem unmittelbaren Zugang. Befindet sich zwischen Lift und Wohnung kein Vorraum, spricht man von einer sogenannten Penthouse-Lösung. Grenzen setzen mitunter der Denkmalschutz oder die Statik eines Gebäudes. Dennoch lassen sich mit einer frühzeitigen Planung und einer engen Abstimmung mit den zuständigen Behörden häufig praktikable Lösungen finden. Ebenso wichtig sind die technischen Voraussetzungen für einen sicheren Betrieb. Dazu gehören eine geeignete Stromversorgung am richtigen Ort, trockene Verhältnisse in der Schachtgrube und im Schachtkopf sowie Temperaturen zwischen
fünf und 40 Grad Celsius im Aufzugsschacht.
Moderne Lösungen für enge Platzverhältnisse Bei der Integration eines Aufzugs im Bestandsgebäude kommt es auf die Platzverhältnisse an. Dabei sollte man nicht vorschnell vermuten, dass es unmöglich ist. Moderne Aufzugsanlagen können sehr kompakt gebaut werden – teils genügt eine Grundfläche von etwa einem Quadratmeter. Und einige Modelle benötigen nur wenig Platz oberhalb und unterhalb des Fahrschachts, im Fachbegriff Schachtgrube und Schachtkopf genannt. Auch bei Gebäudeaufstockungen stellt sich häufig die Frage nach einem Lift. Ob dieser vorgeschrieben ist, richtet sich nach den kantonalen Baugesetzen. Unabhängig von gesetzlichen Vorgaben entscheiden sich viele Eigentümer freiwillig für einen nachträglichen Einbau, um den Wohnkomfort zu erhöhen und den Wert ihrer Immobilie langfristig zu steigern. Besteht bereits ein Liftschacht, kann dieser oftmals verlängert oder ersetzt werden. Der Einbau des passenden Aufzugs unterliegt aber einer gründlichen Planung.
Einfache Umsetzung dank modularer Systeme Ist die Planung abgeschlossen, gestaltet sich auch die Umsetzung meist unkomplizierter als erwartet. Dank bewährter, modular aufgebauter und individuell konfigurierbarer Anlagen kann der Einbau in Zusammenarbeit mit allen beteiligten Gewerken innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit erfolgen. Ein nachträglich eingebauter Aufzug soll kein Fremdkörper, sondern integraler Bestandteil des Gebäudes sein – als funktionaler und gestalterischer Mehrwert, der Komfort und Lebensqualität erhöht und eine nachhaltige Wertsteigerung schafft, sowohl in finanzieller als auch in ästhetischer Hinsicht.
KONE (Schweiz) AG | Ruchstuckstrasse 21 | CH-8306 Brüttisellen | Tel. +41 (0) 44 838 38 38 | switzerland@kone.com | www.kone.ch
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UMWELT & TECHNIK
Kreislaufwirtschaft als Zukunft des Bauens Wenn aus Alt Neues entsteht
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UMWELT & TECHNIK
Die Bauwirtschaft zählt weltweit zu den ressourcenintensivsten Branchen. Sand, Kies, Beton, Stahl, Holz und weitere Baustoffe werden in enormen Mengen verarbeitet, während gleichzeitig Millionen Tonnen Bauabfälle entstehen. In der Schweiz gewinnt deshalb die Wiederverwertung von Baustoffen zunehmend an Bedeutung. Was früher als Bauschutt galt, entwickelt sich heute zu einem wertvollen Rohstoff. Die Kreislaufwirtschaft verändert Planung, Rückbau und Materialeinsatz grundlegend – und eröffnet neue Chancen für nachhaltiges Bauen. Autorin: Gabriela Röthlisberger
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om Abbruch zum selektiven Rückbau: Über Jahrzehnte wurden Gebäude am Ende ihrer Lebensdauer meist abgebrochen. Wertvolle Materialien vermischten sich mit Abfällen und konnten oft nur noch minderwertig verwertet oder deponiert werden. Dieses lineare Modell – bauen, nutzen, entsorgen – entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen an Ressourcen- und Klimaschutz. An seine Stelle tritt zunehmend der selektive Rückbau. Dabei werden Gebäude systematisch in ihre einzelnen Materialgruppen zerlegt. Beton, Ziegel, Holz, Stahl, Glas, Metalle und weitere Baustoffe werden getrennt erfasst und einer möglichst hochwertigen Wiederverwendung oder Wiederverwertung zugeführt. Bereits während der Planung eines Rückbaus werden Schadstoffe identifiziert, Materialien dokumentiert und geeignete Recyclingwege festgelegt. Dadurch steigt die Qualität der zurückgewonnenen Baustoffe erheblich.
Baustoffe mehrfach nutzen Es gilt zu bedenken, dass viele Baustoffe über eine wesentlich längere Lebensdauer als das Gebäude selbst verfügen. Natursteinplatten, Stahlträger, Holzbalken oder Ziegel können oftmals nach einer fachgerechten Auf bereitung erneut verwendet werden. Noch häufiger erfolgt das stoffliche
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Recycling. Betona bbruch wird zu Recyclinggranulat verarbeitet und kann als Zuschlagstoff für neuen Beton oder im Strassenbau eingesetzt werden. Asphalt wird aufbereitet und erneut eingebaut. Metalle lassen sich nahezu unbegrenzt einschmelzen, ohne ihre Materialeigenschaften wesentlich zu verlieren. Auch Holz gewinnt an Bedeutung. Je nach Qualität wird es direkt wiederverwendet, zu Holzwerkstoffen verarbeitet oder energetisch genutzt. Entscheidend ist dabei stets die Kaskadennutzung: Hochwertige Anwendungen sollen möglichst lange erhalten bleiben, bevor eine energetische Verwertung erfolgt.
Kreislaufwirtschaft beginnt bereits in der Planung Die Wiederverwertung von Baustoffen ist nicht erst beim Rückbau relevant. Sie beginnt bereits in der Entwurfsphase eines Gebäudes. Architekten und Fachplaner berücksichtigen zunehmend den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie. Gebäude werden so konzipiert, dass Bauteile später einfacher demontiert werden können. Verschraubte statt verklebte Verbindungen, modulare Konstruktionen und sortenreine Materialien erleichtern die spätere Trennung erheblich. Dieses Prinzip wird unter dem Begriff «Design for Disassembly» zunehmend Bestandteil moderner Baukonzepte. Digitale Materialpässe unterstützen diese Entwicklung zusätzlich. Sie dokumentieren, welche Baustoffe in welcher Menge verbaut wurden, und erleichtern zukünftige Umbauten oder Rückbauten erheblich.
Gleichzeitig sinken Energieverbrauch und CO₂-Emissionen. Besonders die Herstellung von Zement gehört weltweit zu den grössten industriellen Emittenten von Kohlendioxid. Jeder Anteil an Recyclingmaterial trägt dazu bei, den Bedarf an Primärrohstoffen zu reduzieren. Hinzu kommen kürzere Transportwege, sofern regionale Recyclinganlagen und Baustoffbörsen genutzt werden. Dadurch verbessert
Ökologische Vorteile Die Wiederverwertung von Baustoffen reduziert den Verbrauch natürlicher Rohstoffe erheblich. Jeder wiederverwendete Ziegel wie auch jeder Kubik meter Recyclingbeton ersetzt neu gewonnene Materialien und schont Kiesgruben, Steinbrüche und Deponien. bauRUNDSCHAU
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sich auch die Gesamtenergiebilanz eines Bauprojekts.
Wirtschaftlichkeit gewinnt an Bedeutung Noch immer wird Recycling häufig mit höheren Kosten verbunden. Tatsächlich zeigt sich jedoch ein differenziertes Bild. Steigende Rohstoffpreise, knapper werdende Deponiekapazitäten und strengere Umweltauflagen verändern die
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wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Recyclingbaustoffe können bei geeigneter Planung wirtschaftlich konkurrenzfähig sein. Gleichzeitig reduzieren sie Entsorgungskosten und schaffen eine höhere Versorgungssicherheit bei knappen Rohstoffen. Besonders öffentliche Bauherrschaften berücksichtigen heute zunehmend ökologische Bewertungskriterien neben den reinen Erstellungskosten. Dadurch wächst die Nachfrage nach hochwertigen Recyclingmaterialien kontinuierlich.
Qualität schafft Vertrauen Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Kreislaufwirtschaft ist die Qualität der wiederverwendeten Baustoffe. Moderne Auf bereitungsanlagen ermöglichen heute eine präzise Sortierung und Verarbeitung unterschiedlichster Materialien.
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Eine Marke. Ein Team. Wir bündeln unsere Kräfte. Die Unternehmen der JURA Materials Gruppe treten neu unter einem gemeinsamen Namen auf. Was bleibt: die Nähe, die Qualität und die Menschen, auf die Sie zählen. Ihr regionaler Lösungsanbieter für zukunftsfähiges Bauen. juramaterials.ch
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Recyclingbeton erreicht mittlerweile Eigenschaften, die in vielen Anwendungen mit konventionellem Beton vergleichbar sind. Auch wiederverwendete Stahlträger oder historische Bauelemente erfüllen nach entsprechender Prüfung hohe technische Anforderungen. Entscheidend bleiben klare Qualitätsstandards, lückenlose Dokumentation sowie normgerechte Prüfverfahren. Nur so entsteht das notwendige Vertrauen bei Bauherren, Planern und Investoren.
Digitalisierung unterstützt Materialkreisläufe Digitale Technologien beschleunigen den Wandel zur Kreislaufwirtschaft erheblich. Building Information Modeling (BIM), Materialdatenbanken und digitale Gebäudepässe ermöglichen eine vollständige Dokumentation der verbauten Materialien.
Entscheidend bleiben klare Qualitätsstandards, lückenlose Dokumentation sowie normgerechte Prüfverfahren. Künftig könnten ganze Gebäude als Roh stofflager betrachtet werden. Bereits während der Nutzung bleibt nachvollziehbar, welche Materialien später wieder zur Verfügung stehen. Diese Transparenz erleichtert nicht nur den Rückbau, sondern verbessert auch die Planung zukünftiger Bauprojekte.
Herausforderungen bleiben bestehen Trotz grosser Fortschritte steht die Branche weiterhin vor erheblichen
Herausforderungen. Unterschiedliche Materialqualitäten, fehlende Lager kapazitäten, aufwendige Logistik und teilweise noch unzureichende Marktstrukturen erschweren den flächen deckenden Einsatz wiederverwerteter Baustoffe. Auch Planungsprozesse müssen angepasst werden. Kreislaufgerechtes Bauen verlangt eine frühzeitige Zusammenarbeit zwischen Architekten, Ingenieuren, Rückbauunternehmen und Recyclingbetrieben. Gleichzeitig sind Investitionen in moderne Aufbereitungstechnologien und qualifizierte Fachkräfte erforderlich.
Kreislaufwirtschaft wird zum Standard Die Wiederverwertung von Baustoffen entwickelt sich von einer ökologischen Option zu einem zentralen Bestandteil des modernen Bauens. Angesichts begrenzter Ressourcen, steigender Umweltanforderungen und wachsender Rohstoffpreise wird die Kreislaufwirtschaft künftig mehr und mehr eine Selbstverständlichkeit. Für die Schweizer Bauwirtschaft bedeutet dies einen grundlegenden Wandel: Gebäude werden nicht mehr ausschliesslich als Bauwerke, sondern als langfristige Materiallager betrachtet. Wer heute kreislauffähig plant und baut, schafft nicht nur nachhaltige Immobilien, sondern leistet einen entscheidenden Beitrag zur Ressourcenschonung und zur Reduktion der Umweltbelastung. Die Zukunft des Bauens liegt daher nicht allein im effizienten Einsatz neuer Materialien, sondern vor allem in der intelligenten Nutzung jener Baustoffe, die bereits vorhanden sind. bauRUNDSCHAU
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Modulare Lösungen für eine nachhaltigere Zukunft Solarstar GmbH
Wer sich für eine Photovoltaikanlage entscheidet, setzt seinen Fokus zwar in erster Linie auf saubere Energie – doch ebenso massgebend sind Vertrauen, Qualität und eine Lösung, die perfekt zu den eigenen Bedürfnissen passt. Genau darin liegt die Stärke der Solarstar GmbH, eines unabhängigen Solarexperten an den beiden Standorten Buchs und Wallisellen. Mathias Matloch (Gründer, Geschäftsführer): «Unser Unternehmen steht für innovative Technologien, nachhaltige Energie und mass- geschneiderte Lösungen, die genau auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. In einer Welt, die zunehmend auf erneuerbare Energien setzt, möchten wir als verlässlicher Begleiter an Ihrer Seite stehen und gemeinsam mit Ihnen die Energie von morgen gestalten.»
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as engagierte Team von Solarstar zeichnet sich durch seine langjährige Erfahrung in Beratung, Planung und Ausführung aus. Von der ersten Idee bis zum Anschluss durch den eigenen Elektro meister erhalten Kundinnen und Kunden alles aus einer Hand – zuverlässig, präzise und termintreu.
Komplettpaket von A bis Z Bei Solarstar werden Planung, Installation und intelligentes Energiemanagement für Photovoltaik-anlagen, Speichersysteme, Wärmepumpen und Wallboxen zu einem Rundumsorglos-Paket geschnürt, welches durch ein umfangreiches Dienstleistungsangebot ergänzt wird. Ein besonders hervorzuhebender Pluspunkt, den Solarstar zu bieten hat: Jede Offerte wird individuell angepasst. Dank einer unabhängigen Produktauswahl kann Solarstar massgeschneidert bis ins letzte Detail auf die jeweiligen Bedürfnisse der Kundschaft eingehen und so eine optimale Kombination aus Modulen, Speichern, Wallboxen und Wechselrichtern zusammenstellen. Dabei setzt das Unternehmen konsequent auf dreiphasige
Autor und Bild: Solarstar GmbH
Notstromlösungen mit Back-up-Box, um auch bei einem eventuellen Stromausfall das höchste Mass an Versorgungssicherheit zu gewährleisten.
Transparenz schafft Vertrauen Der wichtigste Erfolgsindikator des Unternehmens ist die Zufriedenheit der Kundinnen und Kunden. Diese wird durch einen reibungslosen internen wie externen Ablauf und eine offene, geradlinige Kommunikation sichergestellt. Höchste Präzision, Verlässlichkeit und Ehrlichkeit sind dabei die Werte, die Solarstar täglich lebt – und die das Unternehmen zu einem vertrauenswürdigen Partner auf dem Weg in eine nachhaltige Energiezukunft werden lassen. Energie für Generationen – realisiert durch individuelle Lösungswege.
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©SENS eRecycling
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2025 wurden 207 Tonnen Wärmepumpen über das SENS-System zurückgenommen und recycelt.
Recycling für eine saubere Zukunft PV-Module und Wärmepumpen fachgerecht recyceln
Immer mehr Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen erreichen das Ende ihrer Lebensdauer. Damit wächst der Bedarf an einer verlässlichen Recyclinglösung. SENS eRecycling bietet Installationsbetrieben dafür eine schweizweite Branchenlösung, die einfach, sicher und kostenlos ist. Autor: Nando Erne
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©SENS eRecycling
llein 2025 wurden über das SENS-Recyclingsystem 1700 Tonnen Photovoltaikmodule fachgerecht recycelt. Das sind deutlich mehr als im Vorjahr (1200 Tonnen). Da viele Anlagen nun ihr Lebensende erreichen, wird die Menge in den kommenden Jahren weiter stark zunehmen. Rund 84 Prozent der enthaltenen Materialien lassen sich wiederverwenden, allen voran das Glas. Auch bei Wärmepumpen zeigt sich ein klarer Trend: 2025 wurden 207 Tonnen recycelt, bereits viermal so viel wie 2023, als die Branchenlösung neu eingeführt wurde. Da Wärmepumpen Kältemittel enthalten, die der Ozonschicht und dem Klima schaden, werden diese vor dem mechanischen Recycling fachgerecht abgesaugt und vernichtet. Anschliessend werden die Geräte zerlegt und rund 85 Prozent der Materialien wie Eisen, Aluminium und Kupfer als Sekundärrohstoffe in den Kreislauf zurückgeführt.
Wichtig beim Wärmepumpen-Recycling ist das fachgerechte Entfernendes Kältemittels, damit dieses nicht in die Umwelt gelangt. ©Swissolar
Einfach, schweizweit, kostenlos Für beide Gerätekategorien gilt derselbe Ablauf: Nach einer kostenlosen Registrierung können Installationsbetriebe ausgediente Photovoltaikmodule und Wärmepumpen an einer der rund 630 SENS-Sammelstellen abgeben oder direkt auf der Baustelle abholen lassen. Die Abholung wird bequem über das SENS-Onlineportal beauftragt, ein Transporteur bringt die Geräte zu einem zertifizierten Recyclingbetrieb. Finanziert wird das System über den vorgezogenen Recyclingbeitrag (vRB), den Endkundinnen und Endkunden beim Kauf bezahlen. Dieser Beitrag deckt die gesamte Kette von der Sammlung über den Transport bis zur Verwertung ab. Für Installationsbetriebe entstehen dadurch keine Kosten.
Der Branchenstandard mit zahlreichen Partnerbetrieben Mehr als 200 Betriebe setzen bereits auf die Branchenlösung für Photovoltaikmodule, über 630 auf jene für Wärmepumpen. Beide Lösungen haben sich damit als Branchenstandard etabliert. Schliessen auch Sie sich an: Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur wenige Minuten.
©SENS eRecycling
Im vergangenen Jahr wurden 1700 Tonnen Photovoltaikmodule über das SENS-System zurückgenommen und recycelt.
2025 wurden 1 700 Tonnen Photovoltaikmodule fachgerecht recycelt. Rund 84 Prozent der enthaltenen Materialien in Photovoltaikmodulen lassen sich wiederverwenden. Dank neuer Technologien steigt die Zahl zunehmend.
Weitere Informationen: sens.ch/waermepumpen oder sens.ch/photovoltaik
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Vorschau
Die nächste bauRUNDSCHAU-Ausgabe erscheint im Dezember 2026
Folgende Schwerpunkte stehen auf unserer Agenda: Baustoff: Metall / Aluminium ( Projekt Vorstellung ) w Küche w Boden w Badezimmer w Innenausbau w Dämmstoffe
Kernrubriken: Aufzüge, Heizung Lüftung Klima, Umwelttechnologie, Weiterbildungen, Infrastruktur, Baumaschinen, Nachhaltige Energielösungen, IT in der Baubranche, Sicherheit und Arbeitsschutz, Facility-Management, Solarenergie und Lichtlösungen
Herausgeber Schweizer Fachmedien GmbH Pfeffingerstrasse 19 CH-4153 Reinach Telefon +41 61 711 13 93
Leitung Produktion & Grafik Melanie Moret m.moret@schweizerfachmedien.ch Korrektorat / Lektorat Mario Hetzel
Interviewpartner*in Luca Napolitano Rino Di Nardi
info@schweizerfachmedien.ch www.schweizerfachmedien.ch
Aboservice info@schweizerfachmedien.ch
Titelbild Hörmann Schweiz AG
Verleger Francesco J. Ciringione
Autor*innen Pascal Blum Andreas Breschan Richard Brink GmbH & Co. KG Krüger + Co Eschbal AG Lydia Diesslin dormakaba Schweiz AG Nando Erne Ueli Gröbli Viviane Gutzwiller Holzbau Schweiz Chantal Huser Jordan Kouto Daniel Kurmann Dominik Mahn Matthias Meiner Michael Meuter Monika Probst Chiara Sergi
Bilder Brombacher Design Buderus Schweiz Corinne Cuendet, Clarens/LIGNUM dormakaba Schweiz AG Gebäudehülle Schweiz EKZ gottardo LED.swiss Helion Energy AG Holzbau Schweiz Hörmann Schweiz AG Ideal Work KONE (Schweiz) AG Krüger + Co Linie C Collection AG Maris Mezulis Merlin Photography Ltd poesia holding ag PROFIX AG Richard Brink GmbH & Co. KG
Verlagsleitung Hasan Dursun h.dursun@schweizerfachmedien.ch Projektleitung Hazim Junuzovic h.junuzovic@schweizerfachmedien.ch Verkauf Virginie Vincent v.vincent@schweizerfachmedien.ch Redaktion Gabriela Röthlisberger g.roethlisberger@schweizerfachmedien.ch
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Solarstar GmbH Suva
sanu future learning ag SCHMIDT Küchen und Wohnwelten SENS eRecycling Shutterstock Sirius smartconext AG Solarstar GmbH Suva / C. Schürpf swissFineLine AG Swissolar Timbase Schweiz AG Bei allen übrigen Bildern liegen die Bildrechte bei den jeweiligen Inserenten. Jahresabo Vier Ausgaben CHF 19.– Einzelpreis CHF 5.90 info@schweizerfachmedien.ch ISSN Print 2504-1142 ISSN E-Mag 2813-1509 A PART OF FIRST CONSULENZA AG Wiedergabe von Artikeln und Bildern, auszugsweise oder in Ausschnitten, nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion. Für unverlangte Zusendungen wird von der Redaktion und dem Verlag jede Haftung abgelehnt.
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