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Aroma DE 02/26

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Das Genussmagazin

Die Gäste von morgen

Sutter Begg

Kindergeburtstag in der Backstube

Aargauer

Gummibärli

Bestellen, essen, spielen

Liebe Leserin, lieber Leser

Ich gebe zu: Ich beneide die Kinder von heute, die sich auf unglaublich coolen Spielplätzen austoben dürfen. Für mich war jene blau-gelbe Rutschbahn, die in den Achtzigerjahren den minimalistischen Spielplatz eines Zuger Restaurants prägte, das Highlight.

"Zu alt für die Keineswegs!"Rutschbahn?

Sie war Grund genug, dass ich meine Eltern immer wieder dazu drängte, dort essen zu gehen. Mein Drängeln führte zwar nicht dazu, dass wir öfter auswärts assen. Aber wenn es einen Anlass gab, stand diese Beiz hoch im Kurs. Das Restaurant gab es nicht mehr, als ich ohne Eltern auswärts essen gehen konnte. Sonst wäre ich aus purer Nostalgie dort Gast gewesen.

Welche Details machen den Unterschied aus, dass sich die Kleinen und ihre Eltern wohlfühlen? Und wie schafft man es als Betrieb, dass die Kleinen in einigen Jahren selbst vorbeikommen? In diesem «AROMA» gehen wir diesen Fragen nach. Einige Erfolgsrezepte dazu entdecken Sie auf den nächsten Seiten. Viel Spass beim Stöbern! Vielleicht ist auch eine Idee für Ihren Betrieb dabei.

Das schmeckt!

Im Restaurant Bahnhof Giswil essen Erwachsene und Kinder gleichermassen entspannt. Eine allfällige Wartezeit vertreiben sich die Kleinen im Spielzimmer im Obergeschoss oder auf dem grossen Spielplatz im Freien. Gästen unter zehn Jahren servieren Gastgeber Kevin Zumstein und sein Team das Essen sogar kostenlos. Wie der Betrieb in diesem Traditionslokal organisiert ist, lesen Sie ab Seite 8.

Titelbild: Holger Jacob

Finden Sie alle im Heft versteckten Ostereier?

Inhalt

06 Kurzfutter aus Attraktivem für Kinder und «Adults only».

08 Zu Besuch in Giswil, wo im Restaurant Bahnhof die Kleinsten die Grössten sind.

18 Zu Tisch Fingerfood für Babys – und Erwachsene.

20 Im Einkaufswagen liegt Feines zum Grosswerden.

22 Auftakt zum Rausnehmen und Ausmalen.

24 Zu Besuch auf einer Kindergeburtstagsparty beim Sutter Begg.

30 Im Gespräch mit Kathrine Berger Meili, der Gründerin von «food4family», dem Online-Führer für familienfreundliche Gastrolokale.

33 Amuse-Bouche Gänseblümchen.

34 Degustation von Aargauer Gummibärchen.

40 Innereien mit Blick in die Lkw-Schaltzentrale und dem neuen Pistor Finanzchef.

42 Brandneu im Campus Sursee: Das Selbstwahlrestaurant MERCATO setzt auf digitale Abläufe.

Zu Besuch

in der Backstube von Sutter Begg in Münchenstein, wo wöchentlich Kindergeburtstage gefeiert werden und die Nachwuchsförderung ganz früh beginnt.

Herausgeberin Pistor AG, Hasenmoosstrasse 31, 6023 Rothenburg, Tel. +41 41 289 89 89, info@pistor.ch, pistor.ch Redaktion Sara Hübscher (Leitung), Raphael Dorigo, Franziska Dubach (Agentur Text-Gipfel) / E-Mail aroma@pistor.ch Konzept Agentur Guido Von Deschwanden / Art Direction Anne Hinz / Inserate pistor.ch/werbung Druck von Ah Druck AG / Bildnachweis S. 3, 8 – 15, 22 – 23, 24 – 28, 34 – 37, 40 – 41 Pistor AG; S. 6 Getty Images: Moment RF; S. 7 Getty Images: Erin Borzellino; Globi Verlag; Baeschlin Verlag; S. 18 – 19 swissmom.ch, S. 30 Getty Images: Erin Borzellino; S. 37 MamaMo®, S. 42 Campus Sursee Gesamtauflage 7 800 Exemplare / Erscheinungsweise 6 × jährlich in D und F / Copyright Pistor AG

Pistor «AROMA» / No 2, 2026

Das Gänseblümchen unter der Lupe.

Zu Besuch

bei Kevin Zumstein, der das Traditionslokal Bahnhof Giswil zusammen mit seiner Partnerin Jana Odermatt führt. Hier essen Kinder bis 10 Jahre gratis.

Degustation

Gummibärchen schmecken Kindern und Erwachsenen. Im aargauischen Lengnau werden sie in den Geschmacksrichtungen Himbeere, Orange, Zitrone und Cola «geboren».

Unterstützung für klare Marktpositionierung

HotellerieSuisse unterstützt die Mitgliederbetriebe nicht nur bei der Basisklassifikation, zu der unter anderem die Sternevergabe gehört, sondern auch bei der «Zielgruppenpositionierung durch Spezialkategorisierung». Im Bereich Family & Friends gibt es zwei Spezialisierungskategorien: Family-Friendly einerseits und Family & More andererseits. Entweder sucht eine Familie ein Haus mit Kinderbetreuung (Family & More), oder sie

möchte die Zeit zwar ohne Betreuung verbringen, aber sonst kindergerechte Infrastruktur vorfinden (Family-Friendly). Der Anforderungskatalog an Family-&-FriendsBetriebe zählt 32 Kategorien.

Hier drei Beispiele daraus:

✔ Mindestens 25 % aller durch den Betrieb angebotenen Zimmer entsprechen der Definition «Familienzimmer / Mehrbettzimmer / Familiensuiten».

✔ Mindestens ein geräumiges Spielzimmer (von mind. 20 m2) mit Tageslicht und (altersgerechten) Beschäftigungsmöglichkeiten ist vorhanden.

✔ Kindergerechte Portionen werden bei allen Mahlzeiten angeboten, was sich auch auf alle individuellen Ernährungsarten erstreckt.

Katalog-Download unter hotelleriesuisse.ch

LABEL

Exklusives Familien-Label DEBATTE «Adults-only»-Angebote

Derzeit tragen acht Schweizer Familienhotels das Label «Swiss Family Hotels». Ausgezeichnet als die Besten ihrer Kategorie, sind sie auf Familien spezialisiert und erfüllen klare Kriterien und Guidelines. Aufnahmekriterien: Sie müssen sieben Tage pro Woche Kinderbetreuung anbieten und mindestens zehn Kinder- und drei Familienprogrammpunkte sowie Indoor- und Outdoor-Attraktionen für Spass und Sport zur Verfügung stellen. Ausserdem gehören Wellnessbereiche, Sport- und Gastronomieangebote für Eltern dazu.

swissfamilyhotels.ch

Im letzten Dezember berichteten verschiedene Medien über Betriebe, deren Ausrichtung im krassen Gegensatz zu den zahlreichen Familienangeboten steht: Ein Camping in Interlaken konzentriert sich auf einem seiner Plätze ab 2026 auf Erwachsene ab 16 Jahren. In einem Engelberger Restaurant sowie einem Aarauer Café gilt neu ebenfalls «Adults only». Für jede Zielgruppe das passende Angebot oder beschleunigtes Auseinanderdriften von Lebensrealitäten wegen fehlender Toleranz? Die Entwicklung bleibt spannend.

Nur

Zahlen & Fakten

18 Prozent der Kinder und

Jugendlichen essen

die

empfohlenen

fünf Portionen Früchte und Gemüse pro Tag.

Quelle: menuCH-Kids-Studie 2025

POMMES ADE

So gelingen Kindermenüs

Die menuCH-Kids-Studie des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit zeigt: Schweizer Kinder essen zu wenig Gemüse, zu viel Fleisch und zu viele Snacks. 13 Prozent der 6- bis 17-Jährigen sind übergewichtig, für Restaurants und Kantinen eine Chance, Kindermenüs neu zu denken.

Erfolgsbeispiel: Eine Luzerner Kantine bietet alle Hauptgerichte als Kinderportion zu 60 Prozent des Preises an. So essen Kinder dasselbe wie ihre Eltern. Das spart Lagerhaltung und erhöht die Akzeptanz. Das zahlt sich aus: Gesunde Kindermenüs kosten nur 30 Rappen mehr im Einkauf, steigern aber die Kundenbindung. Denn Familien kommen häufiger, wenn ihre Kinder gesund essen.

blv.admin.ch/menuch

GETRÄNKE

Fünf praktische Ansätze: Gemüse clever in Saucen und Teig verstecken.

Fingerfood statt Tellergerichte anbieten. Kinder essen lieber mit den Händen.

Bunte Teller machen neugierig. Süssgetränke durch ungezuckerte Tees ersetzen.

Zwei Portionsgrössen anbieten, um Food-Waste zu reduzieren.

statt Sirup

Der «Babyccino» erobert die Schweizer Cafés – und er schmeckt: Schon die Verschmelzung von Englisch und Italienisch klingt so süss wie der Milchschaum mit Schokopulver, garniert mit Marshmallows oder Zimtzucker. Das Trendgetränk aus Australien gibt den Kleinsten ihr eigenes Kaffeehaus-Erlebnis, wie einem SRF-Beitrag aus dem Jahr 2017 zu entnehmen ist.

srf.ch/kultur

BÜCHER I

Globis nostalgischeZugreise durch die Schweiz

«Üblich ist’s in grossen Kreisen, in den Ferien weit zu reisen. Angefangen hat dies ja einstmals in der Adria. Rhodos, Kreta, Balearen wurden ebenfalls befahren.»

So beginnt Globis Schweizer Reise. Das GlobiBuch von 1984 zeigt die Schweiz als Reiseziel für Kinder. Peter Heinzer und Guido Strebel erzählen in Versen, wie Globi mit dem Zug durchs Land fährt. Ein Klassiker fürs Wartezimmer oder die Kinderecke.

Globis abenteuerliche Schweizer Reise

Peter Heinzer & Guido Strebel, Globi Verlag, 1984, ISBN-Nr.: 978-3-85703-072-7

BÜCHER II

Passt in jede Kinderecke

«Willkommen im Restaurant» animiert Kinder zum Rollenspiel. Alltagsgeschichten rund um Kellner Emil zeigen den Restaurantbetrieb mit Humor und animieren Kinder, selbst «Restaurant zu spielen». Trotz vielen Pannen wird jeder Restaurantbesuch zum unvergesslichen Erlebnis für die ganze Familie. Die liebevoll gestalteten Bilder laden zum Entdecken, Erzählen und Schmunzeln ein. Wer weiss, vielleicht kann so die Nachwuchsförderung schon ganz früh in die Wege geleitet werden.

Willkommen im Restaurant

Andrea Külling & Regi Widmer, Baeschlin Verlag, 2023,

ISBN-Nr.: 978-3-03893-075-4

Bestellen, essen und viel spielen

Im Hotel Restaurant Bahnhof Giswil fühlt sich Jung und Alt wohl. Gastgeber Kevin Zumstein und seine Partnerin Jana Odermatt empfangen Familien mit bemerkenswerter Leichtigkeit. Ein Besuch vor Ort zeigt, wie sie das schaffen.

Gutes Essen und vielfältige Spielmöglichkeiten: Diese Kombination macht den Ausflug ins Restaurant zum Erlebnis.

Text: Sara Hübscher Bilder: Holger Jacob

Pro Erwachsenen isst ein Kind bis zehn Jahre gratis!

Den Spielplatz hat Zimmermann und Gastroprofi Kevin Zumstein grösstenteils selbst gebaut.

Es ist ein milder Dezembertag. In Giswil steige ich aus dem Zug, überquere die Strasse und betrete das Restaurant Bahnhof. Kevin Zumstein, Koch und Gastgeber in fünfter Generation, empfängt mich herzlich. Zusammen mit seiner Partnerin Jana Odermatt hat der 29-Jährige den Betrieb 2023 von seinem Vater übernommen. Bekannt ist das Restaurant Bahnhof dafür, dass Familien mit kleinen Kindern hier besonders entspannt essen.

Jeder Gast am richtigen Platz

Es ist gerade wenig los. Wir setzen uns in die «Reblaube» neben dem Saal. Hier in der «Beiz», dem ältesten Teil des Gebäudes, stehen dieselben sechs Nussbaumtische wie am Tag der Eröffnung 1888! Kevin kündigt an, später werde es lebhafter zu und her gehen. Eine Gruppe mit sechs Kindern habe sich zum Zmittag angemeldet. «Perfekt!», finde ich und frage, warum und wie er und sein Team sich auf Familien ausgerichtet haben. «Grundsätzlich soll sich jeder bei uns wohlfühlen», sagt Kevin, «deshalb gibt es für alle ein passendes Angebot, räumlich wie kulinarisch.

Familien essen meist in der ‹Reblaube›, Gäste ohne Kinder im Landauer Stübli. Im Sommer gilt dasselbe: auf der Terrasse ohne Kinder, im Garten mit Kindern. So finden alle ihren Platz.»

Kostenloser «Ententeich»

Fürs Familienbudget interessant: Pro Erwachsenen isst ein Kind bis zehn Jahre gratis – und dies seit 25 Jahren. «Meine Eltern erzählen gern, wie damals eine Kindergärtnerin mit ihrer ganzen Klasse erschien», erinnert sich Kevin lachend. Heute sprechen vereinzelt Gäste von einem Lockvogel-Angebot, weil die Gratisregelung nur für die vier beliebtesten Kindermenüs gilt und das Kind kein kostenloses Entrecôte bekommt.

Beliebt sind: Chicken Nuggets mit Pommes, Pommes mit Ketchup, Pasta mit Tomatensauce und Gemüsesticks mit Dips. Auf der Karte heisst das Quartett charmant «Hühnernest», «Ententeich», «Katzenkorb» und «Vitaminbombe». «Diese Gerichte bereiten wir schnell und ohne Aufwand zu. Aufwendigere Menüs wie Älplermagronen verrechnen wir zu einem fairen Preis.»

Zum Betrieb

Bahnhof Giswil

Brünigstrasse 48

6074 Giswil

Geschichte: Johann und Rosa ZumsteinVon Ah erwarben 1870 das Grundstück, auf dem sie am 15. Juli 1888 das «Gasthaus zur Station Giswil» eröffneten. Genau einen Monat früher fuhr der erste Zug auf der soeben fertiggestellten Linie der damaligen Jura-Brünig-Simplon-Bahngesellschaft. Die beiden und die folgenden Generationen durchlebten turbulente Zeiten. Heute steht mit Kevin Zumstein die fünfte Generation in der Verantwortung. Er und seine Partnerin Jana Odermatt haben den Betrieb 2023 übernommen.

Mitarbeitende: 35

Angebot: Restaurant, Hotel, Catering von Mittagstischen und allgemeinen Anlässen

Raumangebot: Dorfbeiz (Fumoir), Reblaube (tendenziell für Gäste mit Kindern), Landauer Stübli (eher für Gäste ohne Kinder), Bankettsaal – je nach Bestuhlung total um die 200 Sitzplätze Aussenbereich: Terrasse 70 Plätze (für Gäste ohne Kinder), Garten 100 gedeckte Sitzplätze (für Familien, da direkt neben dem Spielplatz)

Gastgeber Kevin Zumstein ist stolz, den Familienbetrieb zusammen mit Partnerin Jana Odermatt in der fünften Generation zu führen.

Das Tischset kombiniert Speisekarte, Malvorlage und Rätsel und beschäftigt die Kinder während des Wartens.

Stichwort Vitaminbombe

Wie steht es um «gesund» versus «beliebt»? «Da prallen Welten aufeinander», sagt Kevin, «rund achtzig Prozent der Kinder bestellen Chicken Nuggets mit Pommes. Im Restaurant ist das völlig in Ordnung. Wie die Grossen sollen sich auch die Kleinen etwas Feines gönnen dürfen. Wir erachten es aber als selbstverständlich, dass wir auch die Gemüsesticks kostenlos anbieten.»

Eine ausgewogene Vollkosternährung zählt vor allem im Alltag. So auch bei den Mittagstischen, die Kevin und sein Team beliefern dürfen. Jedoch beobachtet er, dass auch bei diesen Kindern nicht die gesündesten Menüs am höchsten im Kurs stehen. Für die Betreuenden zählt, dass die Kinder essen – was, scheint oft zweitrangig. Tricks, etwa Erbsen in die Lasagne zu mischen, enden damit, dass die Kinder das ganze Gericht stehen lassen. «Und damit ist niemandem geholfen», stellt Kevin fest und verweist auf Jamie Oliver, der schon vor zwanzig Jahren versuchte, das Essen an Englands Schulen zu verbessern. Die Kinder von Geschmacksverstärkern und Glutamat wegzubringen, war schon damals eine Herkulesaufgabe. In Sachen Allergien und Ernährungsweisen fährt man im Restaurant Bahnhof eine klare Linie: «Wir legen

«Es gibt für alle ein passendes Angebot, räumlich wie kulinarisch.»
Kevin

grossen Wert darauf, vegane, gluten- und laktosefreie Gerichte anzubieten, damit jeder Gast etwas Passendes findet. Andere Gerichte auf eine Unverträglichkeit anzupassen und sie damit zu verfälschen, finden wir nicht richtig. Ich bin kein Mensch, der gern diskutiert. Darum habe ich von meinem Vater diesen Satz für die Speisekarte übernommen: ‹Bei Allergien oder Unverträglichkeiten beraten wir Sie sehr gern gegen Vorweisung Ihres Allergiker-Passes.› Durch die klare Deklaration der häufigsten Wünsche kommt es heute kaum noch zu Fragen diesbezüglich.»

Spielerische Abwechslung dank Instagram

Im Restaurant Bahnhof erhalten Kinder ihr Essen zuerst. «Hungrige Kinder sorgen selten für gute Stimmung», sagt Kevin. Erst wenn die Kleinsten satt sind, folgen die Vorspeisen für die Erwachsenen. Dann verschwinden viele Kinder ins Spielzimmer im Obergeschoss und die Eltern geniessen ihr Essen, Wein inklusive. Bei knappem Familienbudget liegt dieser dank kostenloser Kindermenüs eher drin. Ein Punkt, den es bei der Kalkulation zu beachten gilt.

Für Abwechslung im Spielzimmer sorgen gelegentliche Aufrufe auf Instagram nach neuen Spielsachen. Der

Max und Emily durften ihr Dessert gleich selbst kreieren.

So SPRIZZig schmeckt der Sommer 2026!

Rüebli Mandarine

Ingwer Zitrone Gurke Zitrone

Innovative Rezepturen

Erfrischend SPRIZZ ige

Bio-Limonaden mit Gemüseanteil.

100% Natur

Rein natürliche Zutaten. Bio, vegan und Swiss Made.

Ohne Kristallzucker

Unsere S PRIZZ sind nur leicht gesüsst mit Bio-Agavendicksaft

Im Spielzimmer im Obergeschoss vergnügen sich die jungen Gäste. Für Abwechslung sorgen gelegentliche Instagram-Aufrufe des Betriebs nach neuen Spielsachen.

«Hungrige Kinder sorgen selten für gute Stimmung.»

Kevin Zumstein

Inhaber und Gastgeber

Nachschub lässt jeweils nicht lange auf sich warten. Ich hake ein und frage nach der Wirkung sozialer Medien. Wie nutzen sie diese? «Das ist Janas Job. Und sie macht das grossartig, investiert aber auch viel Zeit. Ihr Anspruch ist, dass Follower jederzeit eine Story entdecken, egal, wann sie ihr Telefon zücken. Und es funktioniert. Gäste kommen aufgrund dieser Aktivitäten zu uns und lassen uns dies auch wissen.» Seine Partnerin verantwortet neben dem Marketing auch die Lohnbuchhaltung und die Personalverwaltung. Und sie arbeitet nebenbei als Primarlehrerin!

Türme und Tiere

Bevor die ersten Gäste zum Zmittag erscheinen, führt mich Kevin hinaus in den Garten zum – wie der Bauherr selbst sagt – «protzigen» Spielplatz. Hier hat sich der gelernte Zimmermann während der Pandemie verwirklicht (die Ausbildung zum Koch folgte als Zweitlehre). Die beiden

Holztürme wirken tatsächlich wie eine kleine Festung, beeindruckend nicht nur für Kinder. «Für den Bau habe ich das 56-seitige Normenpapier des BFU studiert», erzählt der Handwerker. Spass machen auch die frei laufenden Hühner und Enten, die gern unter dem Tisch Pommes aufpicken.

Spassige Desserts

Zurück im Restaurant treffen die ersten Mittagsgäste ein, darunter die Gruppe mit den sechs Kindern. Allrounder Kevin nimmt deren Bestellung auf und bereitet die Menüs zu. Währenddessen vergnügen sich die Kinder im Obergeschoss. Wieder am Tisch, lassen sie es sich schmecken oder widmen sich gleichzeitig der Malvorlage, die jedes Tischset ziert. Emily und Max mögen noch ein Dessert. Küchenchef Julian Windlin nimmt sich Zeit und kreiert mit ihnen eines. Die Dessertkarte kommt ohne Plastikdesserts wie Pingu oder Globi aus. Sie wurden aus zwei Gründen gestrichen: zu viel Abfall und zu teuer im Einkauf.

Zum Schluss wird klar: Im Restaurant Bahnhof Giswil wachsen Familien mit dem Haus mit. Von der Taufe über die Hochzeit bis hin zur Beerdigung begleitet die Gastgeberfamilie Zumstein Generationen. Und das hoffentlich noch Jahrzehnte

SOLUTIONS

Massgeschneiderte oder Standard-Verpackungs Lösungen aus Papier, Karton und Polymer/Hybrid

FINE & FRESH FOOD

Verpackungslösungen für die Bereiche frische und ultrafrischen handwerklichen und industriellen Lebensmittelsektor

TAKE AWAY

Verpackungslösungen für den Foodservice, Convenience und Catering

BOUTIQUE & RETAIL

Verpackungslösungen für Boutiquen und (E-)Shops

Kontakt

Fingerfood für Babys –und Erwachsene

Fingerfood für alle von 8 Monaten bis zu 88 Jahren. Das gilt für die folgenden vier Rezepte mit dem Titel «Fingerfood für Babys». Feine Häppchen, die auch beim Apéro (riche) der Grossen eine gute Figur machen.

Süsskartoffel-PouletBällchen mit Rosmarin

Süsskartoffeln klein schneiden und mit Rosmarinnadeln in einem Cutter fein hacken. Gehacktes Pouletfleisch und feine Haferflocken dazugeben. Alles gut mischen. Bällchen formen und im vorgeheizten Ofen backen.

Tipp: Die «Spicy-Variante» mit Currypulver, Pfeffer, Paprika und /oder Salz würzen.

Rüebli-RindfleischBratlinge

Karotten klein schneiden und dämpfen. Zwei bis drei Pfefferminzblättchen dazugeben und pürieren.

Masse mit Rindshackfleisch, Weizen- oder Dinkelgriess, Eigelb und Paprikapulver vermengen. Kleine, längliche Bratlinge formen. Diese in wenig Olivenöl wenden und anschliessend im Ofen backen oder in der Bratpfanne goldbraun braten.

Tipp: Die Bratlinge thematisch zum Apéro in passender Form herstellen.

Avocado-Fladenbrot mit Zucchini und Minze

Avocado schneiden und fein zerdrücken. Zucchini raffeln, Flüssigkeit ausdrücken und dazugeben. Feingehackte Minze und Saft einer Limette und etwas Schale dazugeben. Der Masse wenig Mehl untermischen und alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Kugeln formen, auswallen und in einer Bratpfanne beidseitig braten.

Tipp: Mit einem Dip aus Avocado und Limettensaft servieren.

Alle Rezepte unter swissmom.ch/fingerfood-rezepte

Rüebli-ErbsenReibeküchlein

Karotten waschen und raffeln. Erbsen grob pürieren und zu den Karotten geben. Mehl und Eier zufügen, alles gut vermischen. Portionen in einer Bratpfanne beidseitig braten.

Tipp: Kräftig gewürzt und mit Sauerrahmdips serviert, wird das Küchlein zum Apéro-Hit!

Schwabenklassiker

«Stark und gross dank Spätzle und Soss»: Die süddeutsche «Pasta» aus Mehl, Eiern und Hartweizengriess erfreut sich bei Kindern grosser Beliebtheit. Diese Version ist ein Original aus dem Schwabenland – fehlt nur noch die «Soss»!

Schwäbische Eierspätzli, tiefgekühlt, Bürger, 2 × 2,5 kg, Karton à 5 kg, Art.-Nr. 52207 Andere Sorten: schwäbische Spinatspätzli, schwäbische Eierknöpfle, schwäbische Schupfnudeln

Aber bitte mit Ketchup

Mit Pommes, im Hotdog, im Teig – es gibt viele Wege, Kinder mit Wienerli zu begeistern. Diese schmackhaften Würste kommen sogar schon geschält zu Ihnen und warten nur darauf, einen hungrigen Dreikäsehoch zu erfreuen.

Wienerli, geschält, angetaut, vakuumiert, 10 × 50 g, 14 – 15 cm (CH) (ohne Darm), Pack à 10 Stück, Art.-Nr. 88976

ZUM GROSSWERDEN

Bestellen rund um die Uhr

Eine Übersicht über die neusten ProduktHighlights finden Sie im Online-Shop: shop.pistor.ch

Löffelglück

Cremiger Genuss aus hochwertiger Milch mit milder Textur: Diese «Bächerli» sind perfekt als süsser Snack aus dem Kühlschrank für die Kleinen. Die Fairtrade-Zertifizierung steht zudem für Genuss mit Verantwortung.

Petit Suisse, rot, Emmi, 8 × 6 St. à 50 g (2 × Erdbeer, 2 × Banane, 2 × Aprikose), Karton à 48 Becher, Art.-Nr. 17763

Fruchtig-frech

Edda Erdbeere, Bob Banane und Marc Mais: Drei Freunde kommen zusammen in diesem leckeren Snack für kleine Hände und Münder. Ohne Zusatzstoffe, 100% Bio – ab einem Jahr dürfen die Kinder in die Tüte greifen.

Knusper-Herzchen, Banane und Erdbeere, Bio, Freche Freunde, 30 g (+12 Monate), Karton à 9 Beutel, Art.-Nr. 51883

Mein Tipp

Süsser Sonntag

Jeden Sonntagmorgen mache ich einen Spaziergang zum Bäcker in der Nähe unseres Wohnortes. Denn zu unserem Familienritual gehört nicht nur der frische Sonntagszopf, sondern auch ein frischgebackenes Schoggibrötli für unsere Tochter Emilia. Das Schoggibrötli mit besonders feinen Milchschoggistückchen aus Minor-Stängeli (Art.-Nr. 6464) schmeckt verführerisch – eine echte Spezialität, die Kinderaugen zum Leuchten bringt. Und Schoggibrötli bringen nicht nur Kinder zum Strahlen, sondern schmecken auch uns Erwachsenen – egal, ob als Zwischenverpflegung oder als Mitbringsel zum Kaffee. Probieren Sie es aus!

NEUHEITEN

Buletten-Power

Rinds-Frikadelle tiefgekühlt, glutenfrei, roh, Ospelt, 50 × 150 g (CH), Karton à 7,5 kg, Art.-Nr. 51971

Spice, Spice, Baby!

Curry-Paste, gelb Bio, Avopri, Beutel à 400 g, Art.-Nr. 52179

Andere Sorten: Curry-Paste rot, Curry- Paste grün

Geschichtet

Lasagne Bolognese Portionen, Cuisine Noblesse, 2 × 12 × 330 g (für 1 / 1 GN), Karton à 7.92 kg, Art.-Nr. 52202

Andere Sorten: Lasagne Gemüse

Popeye-Pasta

Cannelloni Ricotta Spinat Cuisine Noblesse, 2 × 2 kg, Karton à 4 kg, Art.-Nr. 52194

Andere Sorten: Tortellini Verdi Spinat, Tortellini Ricotta Spinat, Tortellini Rindfleisch

Iced Beef

Kalbs-Fleischkäsebrät tiefgekühlt, allergenfrei, 5 × 2 kg (CH) (zum Backen) (100 % Kalbfleisch), Karton à 10 kg, Art.-Nr. 52190

Spritzig-frisch

Nuii Yuzu Lemon Cheesecake tiefgekühlt, Frisco, 90 ml, Karton à 20 Stück, Art.-Nr. 52200

Kalter Kuchen

Mövenpick Strawberry Cheesecake tiefgekühlt, Mövenpick, 165 ml, Karton à 16 Stück, Art.-Nr. 52196

Andere Sorten: Mövenpick The Perfect Match

Zitronenwaffel

Cornet Extrême Lemon Cheesecake tiefgekühlt, Frisco, 145 ml, Karton à 16 Stück, Art.-Nr. 52195

Ein Ausmalset kommt bei Kindern immer gut an. Haben Sie Lust, Ihren kleinen Gästen eine saisonale Version abzugeben? Diese Version finden Sie als Download unter link.pistor.ch/ausmalen.

Frohe Ostern!

Sutter Begg

4142 Münchenstein

Kein Geburtstagsfest ohne Torte. Yunilda hilft Luna, die Torte in Stücke für ihre Gspändli zu schneiden.

Kindergeburtstag in der Backstube

Luna feiert ihren achten Geburtstag mit acht Gspändli in der Backstube vom Sutter Begg in Basel. Sie flechten Zöpfe, formen und verzieren Hefeteigtiere sowie Schoggiweggli. Lachen, Pinselstriche, Teiggeruch und acht Kerzen auf der Rüeblitorte: So wird der Nachmittag zu einer unvergesslichen Geburtstagsparty.

Text: Franziska Dubach Bilder: Holger Jacob

An einem Mittwochnachmittag in der Backstube vom Sutter Begg im Basler Dreispitz. Um 14 Uhr treffen die kleinen Gäste an der Rampe der Backstube ein. Ihre hellen Kinderstimmen und ihr Lachen schallen über den Vorplatz. Mitten im fröhlichen Gewusel Luna, die ihren achten Geburtstag feiert – die Augen vor Aufregung weit geöffnet. Yunilda Hunziker, Leiterin der Kinderevents, und Bäcker Robin Gressani empfangen die Kinder. Das Rolltor zur Backstube geht auf und sieben Mädchen und ein Junge werden für ein paar Stunden zu kleinen Backprofis. Schürze an, Häubchen auf: Lange Haare verschwinden im Hygienenetz. Kichernd betrachten sie einander. Hände gründlich waschen, abtrocknen und desinfizieren –dann geht’s los.

Zwei Stränge, ein Zopf

Am grossen Holztisch verteilt Robin vorbereiteten Zopfteig. Yunilda zeigt, wie sie Stränge ausrollen und zu Zöpfen verflechten. Die Kinder legen los. Robin und Yunilda helfen, korrigieren und loben. Stolz tragen die Kinder ihre zwei fertigen Zöpfe zum Nebentisch und legen sie auf die Backbleche. Jedes schreibt seinen Namen aufs Backpapier – so finden alle ihren Zopf wieder. Nun folgt das Bestreichen mit Ei: Robin zeigt, wie sie die Oberfläche gleichmässig bestreichen. Die Kinder greifen zum Pinsel und streichen – wie kleine Maler an ihrem Kunstwerk. Beat Stohler, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Backstube, gesellt sich zu uns: «Kindergeburtstagsfeiern in der Backstube bieten wir schon seit über 16 Jahren an. Anfangs einmal im Monat, mittlerweile jede Woche.»

Das Unternehmen weitete das Angebot auf die Confiserie aus: Hohlkörper giessen, Schokoladenstern-Tannenbäume zu Weihnachten, Schoggihasen an Ostern und Tortenverzieren zum Mutter- und Vatertag. «Die Freude der Kinder, die gleichermassen von der Stadt wie vom Land kommen, steckt an. Oft sind es ‹Wiederholungstäter›, die nach der Backstube auch einen Event in der Confiserie besuchen», schmunzelt Beat. Wie bewirbt Sutter Begg die Events? «Wir machen beim Familienpass Region Basel mit. Familien profitieren von vielen attraktiven Freizeitangeboten und Vergünstigungen», weiss Beat. Sutter Begg bewirbt die Events auch auf der eigenen Website – dort können Familien direkt buchen – und auf Social Media. «Am besten funktioniert es jedoch nach wie vor von Mund zu Mund.»

Igel, Mäuse und süsse SchoggiÜberraschungen

Zurück zum Kindergeburtstag: Aus Hefesüssteig entstehen kleine Tierchen. Yunilda zeigt den Kindern, wie sie aus einem Teigstück einen Igel formen: Birnenform rollen, auf der schmaleren Seite Schokoladenstückchen oder Rosinen als Augen einsetzen, mit der Schere vorsichtig Stacheln in den Rücken des Igelchens schneiden. Stolze «Schau mal!»-Rufe erfüllen den Raum. Als Nächstes modellieren die Kinder Mäuse. Diesmal wirken sie die schmale Seite der Teigbirne länger – daraus entsteht der Schwanz. Sorgfältig schlingen die Kinder das dünne Teigende einmal rund um den Teigkörper und verstecken es darunter, damit es im Ofen nicht verbrennt. Fingerspitzengefühl ist gefragt. Ob des Tatendrangs füllt sich der Tisch mit einer kleinen Tierfamilie. Zum Schluss formen die Kids Schoggiweggli: Yunilda zeigt, wie sie eine Handvoll backfester Schokoladenstücke in den Teig einarbeiten und zu runden Brötchen formen. Kleine Hände kneten, drücken, rollen. Jedes Schoggiweggli wird so individuell wie seine fröhliche Bäckerin. Die Tierchen und

«Die Schoggiweggli sind unser meistverkauftes Produkt.»
Beat Stohler

Weggli kommen auf Backbleche. Auch hier schreiben die Kinder ihre Namen aufs Papier. Mit Pinseln bestreichen sie ihre Kunstwerke mit Ei – wie kleine Picassos, die ihre Meisterstücke vollenden. Höhepunkt: das Verzieren der Tierchen mit Hagelzucker. Bald sieht die Backblechlandschaft aus wie eine fröhliche Miniaturwelt.

Zvieri für Gross und Klein

Die Backbleche kommen in den Ofen. Während Zöpfe, Tierchen und Schoggiweggli backen, gibt es ein wohlverdientes Zvieri. Die Kids legen ihre Schürzen ab und stürzen sich auf Silserbrötchen, Schoggiweggli und Sirup. «Die Schoggiweggli sind unser meistverkauftes Produkt», verrät Beat Stohler. Auch Laugenweggli und «Angge-Silserli» gehören zu den Favoriten – die kleinen Gäste und die Kundschaft teilen offensichtlich denselben Geschmack. Warum sind die Events so beliebt und oft ausgebucht? «Welches Kind bäckt nicht gern?», sagt Beat lächelnd. «Die Backstube zieht alle in ihren Bann. Modellieren, Zöpfe flechten, mit Schoggi verzieren – das begeistert Kinder wie Erwachsene.» Währenddessen packt

Die Backstube zieht Gross und Klein in ihren Bann. Kneten, rollen, formen, modellieren, pinseln, schreiben, schneiden usw. begeistert Kids genauso wie Erwachsene.

Backen macht glücklich!

Kindergeburtstag in der Backstube oder der Confiserie

Für 8 bis 12 Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren, ohne Begleitung der Eltern

Betreuung durch zwei Mitarbeitende, oft ist eine / ein Lernende / r dabei

Vergünstigung mit Familienpass

Region Basel

Buchung: https://www.sutterbegg.ch/events

Zum Betrieb

Sutter Begg 4142 Münchenstein

Gegründet: 1911, erste Backstube mit Ladengeschäft an der Lothringerstrasse 110 in Basel

Luna die Geschenke aus und kreischt vor Freude. Sie drückt nacheinander jede ihrer Freundinnen und strahlt über das ganze Gesicht. Zum Schluss gibt es die Geburtstagstorte: für Luna eine dekorierte Rüeblitorte. Sie zündet gemeinsam mit Robin acht Kerzen an. Nach dem HappyBirthday-Singen bläst sie die Kerzen aus. Yunilda hilft beim Anschneiden – und alle geniessen die feine Torte.

Heute Gast, morgen Lernende?

Zum Abschluss gibt es eine kleine Betriebsführung: Die Kinder sehen die verschiedenen Abteilungen der Backstube. «Wir legen grossen Wert auf die Ausbildung von Lernenden», betont Beat Stoh-

ler. Bis zu 18 Jugendliche bildet das Unternehmen gleichzeitig aus: Bäcker-Konditor, Konditorin-Confiseurin und Detailhandelsfachfrau / fachmann. Kinderevents sind erste Türöffner. Zusätzlich stellt Sutter Begg seine Berufe in Schulen vor, empfängt Schulklassen in der Backstube und beteiligt sich an Lehrstellenbörsen, Berufsmessen und Tischmessen. «Bisher suchen wir unsere Lernenden aus», sagt Beat Stohler dankbar.

Die Gebäcke kommen aus dem Ofen. Jedes Kind darf seine eigenen Werke in Brotbeutel verpacken und mit nach Hause nehmen. Müde, zufrieden und glücklich ziehen die kleinen Bäckerinnen und der Bäcker ab – vielleicht künftige Backprofis?!

Familienbetrieb: im Besitz der Familie Sutter und in 4. Generation geführt; Geschäftsleitung: Katharina Barmettler-Sutter (CEO), Beat Stohler (Leiter Backstube) und Tanja Widtmann (Leiterin HR Services)

Frauenpower im Verwaltungsrat: Katharina Barmettler-Sutter, Simone Sutter, Caroline Lüchinger

Mitarbeitende: 270 Mitarbeitende, viele davon in Teilzeitstellen, 10 Lernende in der Produktion und 6 im Verkauf

Regionale Präsenz: 27 Filialen in Basel und Umgebung

Produktion: seit 2007 im Dreispitz, Münchenstein

Stolz packt Luna ihre selbstgemachten Zöpfe in einen Brotbeutel.
«Die Pausenbrötli süssen wir nur mit Honig, ganz ohne Haushaltszucker.»
Beat Stohler

Süss, aber nicht zu süss

Auf dem Rückweg zum Bahnhof begleite ich Beat und seinen Sohn Elias beim Einkauf im Sutter Begg Güter. In der Vitrine: kindgerechte Produkte. «Die Pausenbrötli süssen wir nur mit Honig, ganz ohne Haushaltszucker. Sie enthalten Trockenfrüchte und gemahlene Nüsse», erklärt Beat Stohler, «auch bei den Hefesüssteigtierchen halten wir den Zuckergehalt bewusst tief».

Elias darf sich ein Gebäck aus der Vitrine aussuchen. Seine Augen leuchten, als er eine Brioche entdeckt. Freudestrahlend beisst er hinein.

Für Klein & Gross das passende Brot.

Leuchtende Kinderaugen vor der Ladenvitrine: Elias darf sich ein Gebäck aussuchen.

Preisgekrönt – das Roastbeef von Grauwiler Jahrzehntelange Erfahrung, eine hauseigene Gewürzmischung und bestes Fleisch aus der Schweiz: Das Roastbeef von Grauwiler wird höchsten Ansprüchen gerecht – und wurde für seine Qualität bereits ausgezeichnet.

Aussen eine knusprige Kruste – innen zart und saftig: Die Zubereitung von Roastbeef ist eine Kunst, die Grauwiler seit über 25 Jahren perfektioniert hat. «Während einige Fleischwaren kleine Temperaturschwankungen bei der Herstellung verzeihen, ist bei Roastbeef absolute Präzision gefragt», weiss Denis Müller, Produktionsleiter von Grauwiler, «das edle Fleisch muss bei genau 80 Grad und mit einer Kerntemperatur von exakt 52 Grad gegart werden. Nach 45 Minuten ist es dann perfekt.»

Höchste Qualität durch Innovation und Handwerkskunst

«Wir produzieren seit mehr als 25 Jahren Roastbeef», erzählt Peter Frehner. Mit diesem grossen Erfahrungsschatz, modernsten Technologien und einem tiefen Verständnis für das Handwerk hat Grauwiler den gesamten Herstellungsprozess bis ins kleinste Detail optimiert. «Der Einsatz spezieller Gar-Ofen ermöglicht eine gleichmässige und schonende Zubereitung», so Denis Müller. Das Ergebnis ist ein zartes und saftiges Roastbeef, das höchsten Qualitätsansprüchen gerecht wird.

Roastbeef von Grauwiler – mit Gold ausgezeichnet

Für die Produktion von Roastbeef wird ausschliesslich mageres Rindfleisch aus der Schweiz verwendet. Grauwiler führt fixfertig portioniertes Roastbeef sowie das Roastbeef Deluxe am Stück im Angebot. Das Roastbeef Deluxe ist ein besonders zarter Genuss. Für die herausragende Qualität und den unvergleichlichen Geschmack verlieh der SchweizerFleisch-Fachverband SFF dieser Delikatesse die Goldmedaille. Ein Höhepunkt vom GrauwilerRoastbeef ist zudem die unverkennbare Gewürzmischung. «Die hauseigene Mischung wurde über Jahrzehnte verfeinert und verleiht dem Fleisch einen einzigartigen Geschmack, der es unverwechselbar macht», sagt Denis Müller abschliessend. Ob als Highlight zu einem speziellen Anlass oder als leichtes, hochwertiges Gericht an heissen Sommertagen – Roastbeef passt in jede Saison. Besonders fein ist es mit Tartarsauce oder als Teil eines Buffets.

Grauwiler 1821 AG Hagenaustrasse 25, 4056 Basel grauwiler.ch

«Eltern sind es gewohnt, ins Restaurant zu gehen»

Kathrine Berger Meili hat einen Online-Führer für familienfreundliche Gastrolokale ins Leben gerufen. Sie erklärt, wie Gastronomen Familien begeistern – und damit die Auslastung steigern.

Raphael Dorigo

Interview:

• Frau Berger Meili, warum sind Familien und Kinder eine wichtige Zielgruppe für Gastronom:innen?

Einer der wichtigsten Gründe ist, dass Familien immer wieder Anlässe feiern: Taufen, Kommunionen und Konfirmationen, Geburtstage – das sind Chancen für Mehreinnahmen. Familien gehen oft nicht zu Stosszeiten ins Restaurant und bleiben auch oft nicht allzu lange – das verbessert die Auslastung der Kapazität. Wenn Familien gute Erfahrungen mit einem Restaurant machen, merken sie sich das und kommen wieder, wodurch man eine starke Kundenbindung erreichen kann. Da Kinder die Kundschaft von morgen sind, kann man auch bei ihnen den Grundstein für eine lange Bindung legen. Sie werden mit der Zeit grösser, essen mehr, die Rentabilität steigt. Und mir haben Gastronom:innen immer wieder erzählt, dass sie Kinder zu Besuch hatten, die später mit ihren eigenen Kindern wiederkamen.

• Spricht es sich dann auch herum, wenn ein Lokal besonders familienfreundlich ist?

Und wie! Ein Beispiel hat mich sehr beeindruckt: Vor längerer Zeit richtete ein Gastronom in der Zürcher Innenstadt eine schöne Spielecke in seinem Lokal ein, wirklich vorbildlich. Das Lokal wurde bald regelrecht überrannt und der Gastronom musste zum Teil zwei zusätzliche Servicemitarbeitende einstellen.

• Was sollte ein kinderfreundliches Gastrolokal bieten?

Ganz wichtig ist, dass Familien wissen, dass sie willkommen sind. Mein OnlineGastroführer erzielt seit Jahren konstant viele Klicks, und ich glaube, das hat viel damit zu tun, dass Eltern sich absichern wollen, dass sie in einem Lokal willkommen sind. Weiter braucht es eine gewisse Flexibilität im Service. Manchmal ist einem Kind ein ganzes Menü zu viel und es

möchte es teilen, oder es hat andere spezielle Wünsche. Was man auch wissen muss: Wir Erwachsenen gehen zum Geniessen in ein Lokal, aber Kinder möchten sich dort auch beschäftigen. Oft haben die Eltern Sachen dabei, aber es ist sehr cool, wenn es vor Ort Beschäftigungsmöglichkeiten gibt. Und natürlich sind Kindermenüs mit kleinen Portionen wichtig, die den Geschmacksvorlieben der Kleinen Rechnung tragen.

• Was für eine Infrastruktur braucht es?

Für kleinere Kinder braucht es Dinge wie Kindersitze, einen Wickeltisch und Platz für Kinderwagen. Besonders toll ist es, wenn man einen eigenen Familienbereich definieren kann – das entlastet auch die anderen Gäste. Super ist auch, wenn man beispielsweise ein Gestell aufstellt, das verschiedene Spielsachen enthält. Man kann auch am Tisch eine Kindertasche oder -box mit Rätseln, Stiften und anderem abgeben. Eine Spielecke ist natürlich Luxus – sie braucht Platz und es kann dadurch etwas lauter werden.

Das kann belastend sein: Im November 2025 war in den Medien von einem Café zu lesen, das nur noch Gäste ab 14 Jahren bewirtet. Können Sie das nachvollziehen? Meiner Erfahrung nach sind solche Betriebe eine ziemliche Ausnahme. Aber wenn

Zur Person

«Familienfreundlichkeit ist nach wie vor ein Alleinstellungsmerkmal.»
Kathrine Berger Meili Gründerin food4family

Nach ihrem Psychologiestudium arbeitete Kathrine Berger Meili mit Kindern und Jugendlichen. Als sie Mutter wurde, konnte sie nirgends einen Gastroführer für Eltern finden und stellte diesen selbst auf die Beine.

food4family.ch

man sich auf Familienfreundlichkeit ausrichtet, muss man das bewusst machen, da es Konsequenzen hat. Manchmal steigt der Lärmpegel, und trotz der Bemühungen der Eltern lassen sich Kinder nicht immer sofort beruhigen. Das kann andere Gäste verärgern. Wer eine Spielecke hat, muss die ab und zu auch selber wieder aufräumen. Kinderwagen nehmen einiges an Platz in Anspruch. Teils rennen Kinder gerne im Lokal umher – da muss man bereit sein, Grenzen zu setzen. Es muss kommuniziert werden: Ihr Eltern seid verantwortlich für die Kinder, wir sind kein Spielplatz. Wenn die Servicemitarbeitenden mit heissen Gerichten unterwegs sind, stellen die rennenden Kinder eine Gefahr dar – auch deren Spielsachen, wenn die auf dem Boden liegen gelassen werden.

• Was raten Sie Gastronom:innen zur Vorbereitung auf solche Herausforderungen?

Die Servicemitarbeitenden sollten geschult werden, damit sie wissen: Wir dürfen Eltern in die Schranken weisen. Ein Gastronom, mit dem ich sprach, hatte oft zu viele Kinderwagen im Lokal und stellte darum eine Regel auf: Maximal dürfen

Kathrine Berger Meili
«Kinder sind die Kundschaft von morgen.»

Kathrine Berger Meili Gründerin food4family

Beim Restaurant Seegarten aus Kathrine Berger Meilis Gastroführer gibt es einen lebensgrossen Dinosaurier zu bestaunen.

vier Kinderwagen herein. Dafür richtete er draussen einen «Parkplatz» für weitere Wagen ein. In den meisten Fällen bewirken solche Grenzen viel.

• 2013 gründeten Sie den Gastroführer food4family, um für mehr Familienfreundlichkeit zu sorgen – haben Sie das erreicht?

Ich habe in den letzten 15 Jahren durchaus einen Wandel beobachtet. Es hat wahrscheinlich damit zu tun, dass die Leute heute später Kinder bekommen: Früher hat man mit Restaurantbesuchen eher noch gewartet, bis die Kinder älter waren. Die heutigen Eltern sind es hingegen oft gewohnt, ins Restaurant zu gehen, und möchten nicht mehr darauf verzichten. Darauf sind die Gastronom:innen heute sensibilisiert. Das Angebot ist breiter und vielfältiger geworden. Aber es ist nach wie vor ein Alleinstellungsmerkmal, wenn man sich auf Familienfreundlichkeit fokussiert.

Was für ein besonders schönes Beispiel von Kinderfreundlichkeit in einem Gastrolokal durften Sie schon kennenlernen?

Wir besuchten einmal ein Restaurant aus meinem Führer. Dort gab es einen abgetrennten Bereich für Familien, und die Servicemitarbeitenden waren offensichtlich gut instruiert worden. Wir wurden sehr freundlich begrüsst, und alle Kinder bekamen eine tolle Spielbox, die sie zwei Stunden bei Laune hielt. Das Servicepersonal sagte zu ihnen: «Wenn ihr die Spielboxen am Ende aufgeräumt zur Kasse bringt, bekommt ihr ein kleines Geschenk.» Das klappte super. Auch die Sonderwünsche wurden erfüllt: Ein Kind wollte einfach etwas Pizzateig ohne Belag, Sirup wurde gewünscht – sie bekamen alles. Das wurde unser Lieblingsrestaurant.

• Zum Schluss: Ihre Plattform food4family läuft derzeit nur noch auf Sparflamme, richtig? Ja, ich nehme keine neuen Aufträge mehr an. Ich habe das Projekt begonnen, als ich selbst erst Mutter geworden war – mittlerweile ist meine Tochter erwachsen und ich lasse food4family auslaufen. Falls sich aber jemand findet, der das Projekt weiterführen will, fände ich das schön. Wer interessiert ist, darf sich gerne melden! ▪

Gänseblümchen

«Margritli, i lieb di». Robust, lieblich, essbar: Gänseblümchen verzieren nicht nur unsere Wiesen, sondern bereichern auch die Küche.

Wir nehmen das Pflänzlein unter die Lupe.

Text: Raphael Dorigo Illustration: Konrad Beck

Gewusst ?

100 g Gänseblümchen liefern 24 kcal und 6 g Kohlenhydrate. Hinzu kommen zahlreiche Nährstoffe: Vitamin A und C, Eisen, Magnesium, Kalium, Kalzium und Phosphor. Entsprechend wurden Gänseblümchen bereits früher als Heilpflanzen eingesetzt: Sie sollen zur Blutreinigung sowie Stoffwechsel- und Appetitanregung, als Magen-, Galleund Lebermittel gut sein. Der Pflanzenstoff Saponin in der Blume soll bei Husten den Auswurf fördern.

Gänseblümchen

werden meist 5 – 15 cm hoch und blühen von März bis Oktober.

Aus Butter, Knoblauchzehen, Salz und Gänseblümchen-Blüten lässt sich ein frühlingshafter Aufstrich herstellen.

"Wenn es ein Gänseblümchen durch den Asphalt schafft, wirst auch du deinen Weg finden."

Unbekannt

Gänseblümchen sind komplett essbar –von den Blättern über Stiel, Blüte und Samen bis hin zu den Wurzeln.

Die Blüten bringen Farbe und Geschmack auf Salate, Suppen, Vorspeisen und Desserts.

Gänseblümchen-Blüten schmecken herb und ein bisschen wie Nüsslisalat, die Blätter mild und leicht säuerlich.

Wem der Geschmack des Gänseblümchens zu herb ist, kann es kandieren.

Dank von Menschen angelegten Wiesen, Weiden und Rasenflächen konnte sich das anspruchslose Gänseblümchen stark ausbreiten.

In verschiedenen europäischen Kulturen und Mythologien steht das Gänseblümchen für Dinge wie Reinheit, Unschuld, Liebe, Fruchtbarkeit oder Jugend

Gummibärchen –Made in Lengnau AG

Wie werden Gummibären «geboren»? Die Antwort findet sich im Aargauer Surbtal, in der Nähe von Baden. Hier sind die drei Firmen Domaco Dr. med. Aufdermaur AG, Schokoladenmanufaktur E575 Gmbh und MamaMo® zuhause. Das Trio steht für hervorragende Qualität.

Text: Sara Hübscher Bilder: Jürg Waldmeier

Kinder mögen Gummibärchen, das ist seit den 1930er Jahren allgemein bekannt. Drei Jahrzehnte später wurde der bekannte Slogan mit der Zielgruppe der Erwachsenen ergänzt. Und was Gross und Klein in Deutschland schmeckt, ist auch in der Schweiz beliebt.

Silvia Huber-Meier, Inhaberin der Domaco Dr. med. Aufdermaur AG, und Andi Meier, Geschäftsleiter von MamaMo®, haben Pistor einen spannenden Einblick in die Geburtsstätte der beliebten Bärchen gewährt.

↓ Aromatisieren

Die Gummibärchen gibt es in den vier Geschmacksrichtungen Himbeere, Orange, Zitrone und Cola. Es werden nur natürliche Rohstoffe verwendet. Mit Wasser verdünntes Beerenkonzentrat bringt den fruchtigen Geschmack, Karmin, Carotin und Kurkumaextrakt sorgen für die leuchtenden Farben. Eine Charge wiegt rund 1000 Kilogramm. Die Verwiegestation bereitet die Mengen vor.

↑ Kochen

Im Kessel entsteht in einem ersten Schritt die Grundmasse aus je einem Drittel Wasser, Glukose und Zucker. Das Gemisch wird erhitzt, bis der Zucker vollständig gelöst ist. Dann kommt das Geliermittel dazu: Gelatine, Pektin oder Agar-Agar für die vegane Variante. Je nach Mittel braucht es andere Temperaturen und pH-Werte. Bereichsleiter Hansjörg Wölm überwacht die Produktion.

Giessen →

Das Herzstück des Herstellungsprozesses ist die Giessmaschine. Sie produziert die Bärchen –oder Ostergelée – im sogenannten Stärke- oder Pudergussverfahren. Ein Stempelbrett drückt die Formen in die mit Maisstärke gefüllten Rahmen. Die Mulden – je nach Sujet 180 bis 480 pro Brett – werden anschliessend mit der vorbereiteten Masse gefüllt.

↑ Trocknen

Die Giessmasse braucht bis zu 48 Stunden für die gewünschte Festigkeit und ihre typische Kaustabilität. Während dieser Lagerzeit entzieht das Maispulver der Masse Feuchtigkeit.

↓ Auspudern

Die Rahmen kommen wieder in die Maschine. Sie dreht jeden Rahmen um. Bärchen und Mehl fallen heraus. Die Maisstärke wird gesiebt und wiederverwendet. Die Pastillen oder Bärchen werden gereinigt. Die Sortiermaschine prüft auf Fehler, der Metalldetektor auf Fremdkörper. Die finale Kontrolle führt eine Mitarbeiterin von Hand durch.

Domaco Dr. med. Aufdermaur AG

Weststrasse 16 5426 Lengnau AG domaco.com

Das Kerngeschäft der Domaco Dr. med. Aufdermaur AG ist die Herstellung massgeschneiderter Produkte in verschiedenen galenischen Formen wie Hartbonbons, Weichpastillen (auf Basis von Gelatine, Gummi Arabicum und Pektin), von Instant-Getränken sowie weichschmelzenden Tabletten für Arzneimittel und Süsswaren.

Gegründet: 1922 von Dr. med. Aufdermaur. 1962 übernahm der Aargauer Tüftler und Pionier Alfons Meier das Unternehmen. Er erfand unter anderem die erste zuckerfreie Pastille sowie den Instant-Eistee.

Leitung: Heute führt und gehört Silvia Huber-Meier das Unternehmen.

↓ Glänzen

In der Trommel erhalten die Pastillen und Bärchen den letzten Schliff. Eine Honigmischung verleiht ihnen den gluschtigen Glanz. Anschliessend lagern die Produkte nochmals bis zu 14 Tage, damit die Restfeuchtigkeit verschwindet.

↑ Verpacken

Für Werbegeschenke und Give-aways füllt die Mehrfachtrichtermaschine die Bärchen in Beutel ab: vier pro Tütchen. Für MamaMo® landen die süssen in rosa-weiss gestreiften Beuteln, die sauren in grün-weiss gestreiften. Diese kommen zum Verkauf in Bäckereien und Feinkostabteilungen.

E575 GmbH

Weststrasse 5 5426 Lengnau e575.ch

Die Süsswaren- und Schokoladenmanufaktur E575 GmbH verarbeitet erstklassige Schweizer PremiumSchokolade von Max Felchlin und Süsswaren in Kundengeschenken oder Give-aways.

Gegründet: 2000 von Alfons Meiers Sohn Andi Meier. Er erlernte sein Handwerk als Konditor-Confiseur bei Sprüngli.

Leitung: Andi Meier

MamaMo®

Weststrasse 5 5426 Lengnau mamamo.ch

Die von Domaco und der E575 GmbH hergestellten Süsswaren und Schokoladen findet man in Bäckereien und Feinkostläden unter der Marke MamaMo®.

Gegründet: 2020

Leitung: Andi Meier

Erfolgreiche Geschwister: Silvia Huber-Meier leitet die Domaco Dr. med. Aufdermaur AG. Ihr Bruder Andi Meier gründete die E575 GmbH und MamaMo® und leitet beide Unternehmen bis heute.

BACKPAPIER IN WUNSCHGRÖSSE!

Schneiden, wo die Kreativität beginnt, mit dem neuen Backstar Cut.

Für eine effiziente, hygienische und produktschonende Arbeitsweise. Der neue Backstar Cut Dispenser aus Edelstahl bringt Präzision und Freiheit in die Küche. Ausgestattet mit dem Swiss Cutting System und gefüllt mit Backstar Papier in GN-Breite, lässt es sich per präzisem Schnitt an jede Situation anpassen: ob Meter-Brote, Patisserie oder Take-away. Immer genau so viel Backstar-Papier, wie gebraucht wird.

Das neue Backstar Cut im Praxistest bei Bäckerei Füger in Mörschwil.

Praxistest bestanden! In der Bäckerei Füger in Mörschwil zeigt Backstar Cut, was es kann: flexibles Schneiden, sauberes Arbeiten, cleveres Design. Das vielseitige System überzeugt im täglichen Einsatz, von Brot bis Gastro.

IP-SUISSE-Nachhaltigkeitsengagement: Fokus auf Tierwohl

Die Schweizer Landwirtschaftsorganisation IP-SUISSE setzt sich leidenschaftlich für eine nachhaltige Zukunft ein. Dabei stehen die drei Kernbereiche Tierwohl, Klimaschutz und Biodiversität im Mittelpunkt. Heute schauen wir uns das Engagement von IPSUISSE für das Tierwohl genauer an und wie die Organisation gemeinsam mit Schweizer Landwirtinnen und Landwirten positive Veränderungen vorantreibt.

Tierwohl an erster Stelle: naturnahe Haltung für zufriedene Tiere

Bei IP-SUISSE sind die Bedürfnisse der Tiere entscheidend. Alle Nutztiere haben permanenten Zugang zu Ausläufen, mehr Platz und eine eingestreute Liegefläche, die ihnen Komfort und Bewegungsfreiheit bietet. Darüber hinaus gelten strenge Kontrollen: Die Tierhaltungsbetriebe werden jährlich von unabhängigen Kontrollstellen überprüft, während der Schweizer Tierschutz regelmässig Tiertransporte und Schlachthöfe kontrolliert, um höchste Standards zu gewährleisten.

Die Anforderungen gehen jedoch noch weiter: So wachsen die Tiere bei Swiss Black Angus artgerecht bei ihren Müttern auf und werden ohne den Einsatz von Soja gefüttert. Auch andere Betriebe bieten ihren Tieren zusätzlichen Weidegang im Sommer, was ihren natürlichen Verhaltensweisen entspricht. In Zusammenarbeit mit Partnern setzt IP-SUISSE innovative Projekte um, um die Tiergesundheit kontinuierlich zu verbessern (z.B. zur Förderung von gesunden Kälbern) und eine zukunftsorientierte Tierhaltung zu gewährleisten.

Ein

gemeinsamer Weg zu mehr

Nachhaltigkeit

IP-SUISSE zeigt, dass nachhaltige Landwirtschaft nicht nur möglich, sondern bereits gelebte Realität ist. Mit ihrem Engagement für Tierwohl, Klimaschutz und Biodiversität beweist die Organisation, dass verantwortungsbewusste Landwirtschaft und wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand gehen können. Die Zukunft liegt in unseren Händen – und IPSUISSE nimmt diese Verantwortung ernst.

3 Fragen an …

Levin Egli, Lernender Kaufmann Levin Egli ist Lernender Kaufmann EFZ im ersten Lehrjahr bei Pistor. Gestartet hat er in der Abteilung Human Resources. Mit fünfzehn Jahren zählt Levin zu den jüngsten Pistorianer:innen.

• Was braucht es, um erfolgreich als Lernender Kaufmann arbeiten zu können?

Freude an der Arbeit, Offenheit für Neues, Motivation, gute Schulleistungen. Und Zuverlässigkeit.

• Was gefällt dir an deiner Arbeit?

Ich bekomme Einblicke in sechs unterschiedliche Abteilungen, lerne die Firma, viele Leute und verschiedene Aufgaben kennen.

• Was ist dein verstecktes Talent?

Ich kann gut improvisieren. Läuft etwas schief, finde ich schnell eine Lösung.

SERIE «ZUVERLÄSSIGKEIT»

So arbeitet die LkwSchaltzentrale

Über 300 000 Lieferungen führt Pistor jährlich mit ihren über

100 Lkws durch. Dafür, dass die Fahrzeuge stets pünktlich und effizient von A nach B rollen, sorgt die Abteilung Disposition. Mittendrin: Anto Coric.

Text: Raphael Dorigo

Anto Coric sass zehn Jahre lang selbst hinter dem Lkw-Steuer. Heute ist er Teamleiter in der Disposition. Täglich plant er Touren, unterstützt durch moderne Software: Zahlreiche Daten von früheren Touren helfen – Staus und anderen Hindernissen zum Trotz – die sinnvollsten Routen zu erstellen. «Wir arbeiten teils auch schon mit künstlicher Intelligenz», berichtet Anto. Langfristig solle KI die Tourenplanung noch stärker unterstützen.

«Wir schicken die Fahrer morgens möglichst direkt in kritische Zonen, damit die abgehakt sind, bevor der grosse Verkehr kommt», führt Anto aus. «Dank unserer Software wissen wir jederzeit, welcher Fahrer wo ist. Ich tausche mich laufend mit meinen Leuten aus. So wissen alle schnell über Probleme Bescheid.» Sinkt die Temperatur im Laderaum, benachrichtigt das System die Fahrer:innen sofort. Schon vor der Fahrt werden wichtige Informationen bereitgestellt: Geht die Fahrt zu einem Neukunden? Wurde eine Baustelle vor einem Betrieb gemeldet? «Die

Fahrer tragen dann während der Tour zusätzliche Infos zu Lieferorten in eine Liste ein, die täglich geprüft wird», so Anto. «Die grösste Herausforderung sind Ausfälle», ergänzt er. «Dann müssen wir umplanen, und es kann sein, dass ein Ersatzfahrer die Tour noch nicht kennt, die übernommen werden muss. Dann schauen wir, ob er mit einem Kollegen tauschen kann, der die Route kennt. Muss er auf eine unbekannte Route, machen wir ihm das so einfach wie möglich; manchmal schicken wir auch einen Beifahrer mit.» War ein Fahrer krank, prüft die Disposition sorgfältig, ob er wieder fit genug ist, um zuverlässig fahren zu können. «Wir achten auch gut darauf, dass alle ihre gesetzlich vorgeschriebenen Pausen auch wirklich machen», betont Anto. Die Pistor Logistik ist zudem bereit für Extrameilen: «Wenn etwas schiefgeht – besonders, wenn wir es auf unsere Kappe nehmen müssen –, bemühen wir uns, das wiedergutzumachen. Bei uns bleibt nie etwas stehen – irgendwie kommt die Ware immer zum Kunden!»

ZUVER LÄSSIG KEIT bei Pistor

Anto Coric hat die Standorte seiner Fahrer:innen stets im Blick.

NEUES GL-MITGLIED

Der neue Pistor Finanzchef

Silvan Odermatt startete am 1. Januar 2026 als neuer Chief Financial Officer (CFO). Er leitet neu die Abteilungen Finanzen, Recht, Compliance und Qualitätsmanagement. Peter Steinmann zog sich nach zwölf Jahren aus der Geschäftsleitung zurück. Silvan Odermatt war Manager bei PricewaterhouseCoopers und CFO bei C & A. Zuletzt war er

PISTOR 1×1

100 Mio.

So viele Franken Umsatz haben wir 2025 erstmals allein mit Fleisch erreicht.

Co-Geschäftsleiter und CFO beim Ferienwohnungsanbieter Hapimag. Der 44-Jährige studierte Wirtschaftsrecht, absolvierte einen Executive MBA des IMD Lausanne und ist eidgenössisch diplomierter Wirtschaftsprüfer sowie Chartered Financial Analyst (CFA). Willkommen bei Pistor!

AUFRUF LOGISTIK

PISTOR NACHHALTIGKEIT

Jedes Leihgebinde zählt

ICH VERWENDE EIFIX, WEIL DER ANSPRUCH MEINER GÄSTE SCHON BEIM FRÜHSTÜCK BEGINNT.

ALLE VORTEILE: g astro.eipro.de

Richtige Richtung myclimate bestätigt:

Seit 2022 ist unsere CO₂-Intensität (CO₂-Ausstoss pro CHF Umsatz) um 11 % gesunken.

Rund 3500 Rollbehälter braucht Pistor täglich, um Kundinnen und Kunden zu beliefern. Darum ist wichtig: Retournieren Sie alle Pistor Rollbehälter und Kisten! Unsere Pistor Fahrer:innen nehmen sie beim nächsten Besuch mit. So können wir unseren Betrieb aufrechterhalten, weiterhin termingerecht liefern und uns auf das konzentrieren, was zählt: Sie und Ihre Bedürfnisse. Danke für Ihre Mithilfe!

Eifix Schlemmer Rührei von EIPRO: für präzise Gelingsicherheit und besten Geschmack. Wenn es um hochwertige und kreative Eiprodukte geht, ist EIPRO Ihr Qualitätsgarant.

Selbstwahlrestaurant CampusMERCATOSursee

6208 Oberkirch campus-sursee.ch

Free-Flow-Bereich und KI-basierte Speiseerkennung

Der Campus Sursee hat sein Selbstwahlrestaurant MERCATO bei laufendem Betrieb komplett modernisiert. Neu angeordnete Ausgabetheken und ein moderner Self-Check-out beschleunigen den Gästefluss.

Text: Sara Hübscher

Täglich essen hier bis zu 1600 Gäste: Seminar- und Hotelgäste, Sportler:innen, Mitarbeitende, Lernende sowie Teilnehmende an den Bauweiterbildungen. Der neu gestaltete Free-Flow-Bereich lenkt den Gästefluss deutlich effizienter. In den übersichtlich geführten Ein- und Ausgangszonen unterstützt eine KI-basierte Speiseerkennung die Abrechnung beim Self-Check-out. Die Gästestruktur ist vielfältig – das verlangt neue kulinarische Akzente. Frische Wok-Gerichte und knusprige Pizzen ergänzen das bisherige Menü-

und Salatangebot. Damit verfolgen die Verantwortlichen den Grundsatz «mehr Auswahl, mehr Frische und ein zeitgemässes Genusserlebnis in gewohnt hoher Qualität». Die neue Sitzlandschaft bietet verschiedene Zonen: Hochsitze an einer Fensterbar, klassische Tische mit Stühlen und gemütliche, loungeähnliche Nischen mit gepolsterten Bänken. Natürliche Materialien und ein harmonisches Farbkonzept schaffen Aufenthaltsqualität. Der Essbereich wird so zum zentralen Treffpunkt auf dem Campus.

Facts & Figures

Anzahl Sitzplätze: 562

Mahlzeiten täglich:

400 – 600 Frühstücke

800 – 1000 Mittagessen

400 – 600 Abendessen

3000 kg Kaffee pro Jahr

27 000 hausgemachte Sandwiches pro Jahr

Bestseller: Pizza: täglich 350

VON DER NATUR INSPIRIERT–FÜR DEN GENUSS KREIERT

good&go überzeugt mit einem modernen, reduzierten Schwarz-Weiss-Look, der sich in jedes Konzept einfügt. Ob Bäckerei, Gastro, Hotellerie oder Event – das clever abgestimmte Sortiment mit minimierten Kunststoffbeschichtungen und verlässlicher Qualität trifft genau die Bedürfnisse von heute und macht Genuss unterwegs noch unkomplizierter.

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