hotelmignon.com - Der Park

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Der Mignon Park

Ein Ruhepol unter Palmen im Herzen Merans.

Merans grĂŒnes Hoteljuwel

Ein Augenblick voller Plaudern und Geselligkeit, begleitet vom Zwitschern der Vögel und ganz in Ruhe in die Abenteuer Ihrer LektĂŒre eintauchen - so fĂŒhlt es sich an, wenn Sie das Hotel Mignon Meran betreten. Der Garten lĂ€dt dazu ein, alle Ihre UrlaubstrĂ€ume zu verwirklichen, umgeben von der lebendigen Vielfalt grĂŒner Pflanzen und blĂŒhender Blumen.

In der Natur fĂŒhlen wir uns so wohl, weil sie kein Urteil ĂŒber uns hat.

Ein Garten Eden im Herzen der lebendigen Kurstadt Meran: Die beschaulich ruhige Parkanlage des Mignon vereint seit vierzig Jahren Sinnbilder des SĂŒdens und der Exotik mit stĂ€mmigen Gesellen nördlicher Gefilde.

Auf einem Hektar gedeihen hier, dank der klimatisch gĂŒnstigen Lage sĂŒdlich des Alpenhauptkammes, BĂ€ume, StrĂ€ucher, Blumen und KrĂ€uter aus aller Welt. Mit großer Liebe zu dieser pflanzlichen Vielfalt wird das Park Hotel Mignon in vierter Generation.

Im Hotelpark

1. Gelsomino - Jasminum

Wohl jeder hat schon einmal den intensiven Duft von Jasmin gerochen, sei es als Bestandteil eines ParfĂŒms oder Aroma in Jasmin-Tee oder GrĂŒnem Tee. Jasmin-Öl und Jasmin-Aroma werden aus den Pflanzen der Gattung Jasmin (Jasminum) gewonnen. Sie umfasst ĂŒber 200 Arten von aufrecht wachsenden StrĂ€uchern und Kletterpflanzen, die vor allem in den Tropen und Subtropen vorkommen. Die Wuchshöhen variieren je nach Art und Wuchsform zwischen einem halben und fĂŒnf Meter.

2. Pinus nigra - Schwarz-Kiefer

Die Pinus nigra austriaca, Schwarkiefer ist ein dekorativer Großbaum der bis zu 30 m hoch werden kann. Die dunkelgrĂŒnen, 8 cm bis 15 cm langen Nadeln können leicht stechend sein. Der Baum vertrĂ€gt volle Sonne ist aber schattenunvertrĂ€glich. Der Boden sollte durchlĂ€ssig sein, ist ansonsten aber relativ anspruchslos. Er besitzt eine ausgeprĂ€gte Windresistenz und vertrĂ€gt Hitze und sommerliche DĂŒrre erstaunlich gut.

3. Lawsons Scheinzypresse

Benannt nach dem schottischen Botaniker Peter Lawson Lawsons Scheinzypresse ist ein immergrĂŒner, ein- oder mehrstĂ€mmiger Baum, der in seiner Heimat Wuchshöhen von meist 50, selten bis zu 65 Metern und Stammdurchmesser (BHD) von bis zu 300 Zentimetern, in Europa aber nur Wuchshöhen von 30 Metern erreicht. Sie ist damit die grĂ¶ĂŸte Art der Gattung der Scheinzypressen (Chamaecyparis). Das Höchstalter liegt bei rund 600 Jahren. Ein Artkennzeichen sind die ĂŒberhĂ€ngenden Gipfeltriebe und die farnwedelartigen, in gleicher Ebene ausgerichteten Zweige. Die HauptĂ€ste sind stets abwĂ€rts gerichtet.

4. Tsuga Caroliniana - Carolina-Hemlocktanne

Die Hemlocktanne wird bei uns hauptsĂ€chlich in Parkanlagen und in GĂ€rten als Zierbaum gepflanzt. Die Sorten unterscheiden sich in der Wuchsform und in der NadelfĂ€rbung. Besonders eindrucksvoll sind Formen mit hĂ€ngenden Zweigen. Beliebt sind auch Zwergformen, von denen einige kaum 1-2 m hoch werden. Das Holz der Hemlocktanne ist im Gegensatz zu dem der einheimischen KieferngewĂ€chse harzfrei. Deswegen wird es neuerdings auch bei uns zu Innen- und Außenverkleidungen verarbeitet. Dennoch wird die Hemlocktanne noch recht selten und meist nur auf kleinen FlĂ€chen forstlich angepflanzt.

5. Pseudotsuga Menziesii - Douglasie

Die Douglasie wurde 1827 von J. DOUGLAS nach England gebracht. Nach ihm wurde sie benannt. Auch von dieser Art sind viele Zierformen beschrieben worden. Sie differieren in Wuchsform und NadelfÀrbung von der Wildform, haben sich aber kaum Eingang in Parks und GÀrten verschafft.

6. Kamelie

Die Gattung der Kamelien umfasst rund 300 Arten sowie unzĂ€hlige Sorten und Hybriden. Sie alle zĂ€hlen zur Familie der TeestrauchgewĂ€chse (Theaceae). Die Chinesische Kamelie (Camellia sinensis) ist in Ostasien eine Jahrtausende alte Kulturpflanze – schon seit ĂŒber 4.000 Jahren werden aus ihren BlĂ€ttern der GrĂŒne und der fermentierte Schwarze Tee gewonnen. Neben der eigentlichen Teepflanze gibt es auch andere Kamelien, die wegen ihrer schönen großen BlĂŒten als ZierstrĂ€ucher Ă€ußerst beliebt sind.

7. Liquidamber

Der Amerikanische Amberbaum (Liquidambar styraciflua) hat seinen natĂŒrlichen Lebensraum im sĂŒdöstlichen Nordamerika zwischen Illinois und Texas sowie im nördlichen Mittelamerika. Er wĂ€chst in FlusstĂ€lern und an feuchten BerghĂ€ngen auf tiefgrĂŒndigen, nĂ€hrstoffreichen Böden. Der lateinische Name Liquidambar setzt sich aus „liquid“ (lateinisch fĂŒr „flĂŒssig“) und „anbr“ (arabisch fĂŒr „Bernstein“) zusammen. Bei Verletzung des Stamms tritt ein sĂŒĂŸlich duftendes Harz, auch Storax genannt, aus. Die Indianer verwendeten es als natĂŒrliches Kaugummi und auch heute noch dient es als Rohstoff fĂŒr die Kaugummiherstellung. Die US-Amerikaner nennen den Amberbaum deshalb auch „sweetgum“ („SĂŒĂŸgummi“).

8. Cornus Nuttallii - Pazifischer BlĂŒtenhartriegel

Der Nuttalls BlĂŒten-Hartriegel ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Hartriegel (Cornus). Er wĂ€chst in den feuchten NadelwĂ€ldern an der PazifikkĂŒste Nordamerikas. Manchmal auch Pazifischer BlĂŒten-Hartriegel genannt, wird er gelegentlich wegen seiner dekorativen BlĂŒtenstĂ€nde als Ziergehölz kultiviert.

Der botanische Name bezieht sich auf Thomas Nuttall, der diese Pflanzenart am Columbia River sammelte und an Audubon weitergab, der sie in seinem Buch Birds of America erwÀhnte.

9. Araucaria Araucana - Schmucktanne

Die Schmucktanne stammt ursprĂŒnglich aus SĂŒdamerika, genauer gesagt Chile. Dort ist sie stark vom Aussterben bedroht und wurde in die Liste der gefĂ€hrdeten Pflanzen aufgenommen. Sie erreicht im Alter dort Höhen von bis zu 40 Meter, bei uns ist sie mit maximal 20 Meter aber nach vielen Jahrzehnten ausgewachsen. Die Vermehrung der Araucaria geht zwar durch Samen recht einfach, es dauert aber viele Jahre bis man ein auspflanzfĂ€higes Gehölz (40-50cm) hat. Zudem sollte sie ein Alter von mindestens 4 Jahren haben da Jungpflanzen um einiges frostempfindlicher sind.

10. Chamaecyparis Lawsoniana „Perpury Blue“Lawsons Scheinzypresse

Benannt nach dem schottischen Botaniker Peter Lawson Die Chamaecyparis laws. Van Pelts Blue ist eine sehr sÀulenförmige Gartenzypresse mit graublauen Schuppen mit der intensivsten bekannten blaufÀrbung. Sie sollte einen sonnigen Standort erhalten und ist an den Boden relativ anpassungsfÀhig.

11. Acer palmatum - Japanische Ahorne

Seit ĂŒber 300 Jahren werden japanische Ahorne wegen ihrer Schönheit und der Vielfalt ihrer Farben und Formen gezĂŒchtet und gepflegt. Japanische Ahorne sind nicht nur von vollkommener Schönheit - ihre dekorative Wirkung bleibt ĂŒber das ganze Jahr erhalten - sondern sie sind aufgrund ihrer geringen Wuchshöhe bis maximal 4 oder 5 Metern besonders fĂŒr kleine GĂ€rten sehr gut geeignet. Die meist kaminroten Triebe im FrĂŒhjahr, die frischen hellgrĂŒnen wohlgeformten BlĂ€tter im Sommer und nicht zuletzt das in verschiedensten roten, gelben und orangegoldenen Farben leuchtende Herbstlaub bieten immer neue Reize fĂŒr das Auge des Betrachters.

12. Abies glauca Coerulea - Amerikanische Blau-Tanne

Die blauen Typen von Abies procera treten in den Hochlagen der Rocky Mountains, zusammen mit Pinus-, Gaultheria-, RhododendronVaccinium-, zahlreichen Farn-Arten sowie Cornus canadensis und Tiarella trifoliata auf. Alles Arten, die kĂŒhl-feuchte PlĂ€tze mit sauren Böden bevorzugen.

Intensiv prÀgt sich die BlaufÀrbung der Nadeln dann aus, wenn diese Tanne nicht auf zu nÀhrstoffreiche Böden gepflanzt wird, sondern auf feuchten, etwas lehmigen, kiesig-sandigen Boden in voller Sonne.

13. Cupressus sempervirens - SĂ€ulenzypresse

Die italienische Zypresse gilt als landschaftsprÀgender Baum, so wie man ihn u.a. aus der Toskana kennt! Der schlanke, extrem sÀulenartige Wuchs entsteht von selbst und sieht sowohl in Einzelstellung, als auch in der Gruppe sehr reizvoll aus. Die Pflanze wird von Jahr zu Jahr robuster, so dass spÀter auch auf einen Winterschutz bei Dauerfrost verzichtet werden kann. Sie erreicht nach etwa 10 Jahren eine Höhe von ca. 4-6 m.

14. Cedrus deodara - Himalaya Zeder

Bei optimalen Bedingungen erreicht die Himalaya-Zeder Wuchshöhen von 35 Metern. Die HauptĂ€ste wachsen auffĂ€llig horizontal und haben hĂ€ngende Spitzen. Die biegsamen Nadeln sind mit vier bis fĂŒnf Zentimetern die lĂ€ngsten der Zedernarten. WĂ€hrend die Nadeln in der Jugend noch blaugrĂŒn sind, werden sie im Alter von etwa 25 Jahren dunkler. An Langtrieben erscheinen die Nadeln einzeln, an Kurztrieben in BĂŒscheln. AuffĂ€llig und somit dienlich fĂŒr eine Artbestimmung ist, dass die Nadelspitzen durchsichtig sind. Die tonnenförmigen Zapfen stehen aufrecht, sind etwa neun Zentimeter groß und fĂŒnf bis sechs Zentimeter breit.

15. Magnolia Grandiflora - ImmergrĂŒne Magnolie

Die ImmergrĂŒne Magnolie ist ein immergrĂŒner Baum und erreicht eine Wuchshöhe von etwa 25 Metern, in AusnahmefĂ€llen ĂŒber 35 Meter. Die Rinde junger Zweige und die Knospen sind dicht behaart, Ă€ltere Zweige dagegen kahl und mit dĂŒnner grauer Rinde versehen, die an Ästen und StĂ€mmen zu einer dicken, in Platten aufreißenden Borke wird. Die Krone ist breit und rund, die Äste sind wenig verzweigt. SĂ€mlinge entwickeln zuerst eine Pfahlwurzel, im Alter wird diese Magnolie ein Herzwurzler.

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Acer Dissectum Viridis - Japanischer Schlitzahorn

Unter dem Oberbegriff Japanische Ahorne werden die Sorten des FĂ€cherAhorns (Acer palmatum) und des Japan-Ahorns (Acer japonicum) sowie der Gold-Ahorn (Acer shirasawanum ‚Aureum‘) zusammengefasst. Sie sstammen alle aus Ostasien. Obwohl ihre BlĂŒten eher unscheinbar sind, zĂ€hlen die japanischen Ahorne zu den beliebtesten Gartenpflanzen. Kein Wunder, denn fast alle eignen sich auch fĂŒr kleine GĂ€rten und bilden im Alter eine malerische Krone. Ihre filigranen BlĂ€tter sind in Form und Farbe sehr variabel, verfĂ€rben sich im Herbst leuchtend gelborange bis karminrot und schmĂŒcken sich oft auch im FrĂŒhling wĂ€hrend des Austriebs mit besonderen Farbtönen.

17. Acer palmatum shindeshojo - Japanischer FĂ€cherahorn Vom japanischen FĂ€cherahorn gibt es vielfĂ€ltige Sorten in Bezug auf Wuchs, Laub und HerbstverfĂ€rbung. Oftmals Ă€ndert sich die Farbe des Laubes ab dem Austrieb bis zum Herbst. FĂ€cherahorn sollte sonnig bis halbschattig in gut durchlĂ€ssigem Boden gepflanzt werden. Die Pflanzerde sollte mit Kompost oder OR BRUN aufgelockert und verbessert werden. Pflanzpositionen mit StaunĂ€sse sind ungeeignet. Bei Trockenheit sollte regelmĂ€ĂŸig gegossen werden. DĂŒngen sollten Sie mit einem NaturdĂŒnger (wie z.b. unserem RosendĂŒnger-Konzentrat) bei der Forsythien-BlĂŒte.

18. Acer dissectum atropurpureum - roter Schlitzahorn Ein wunderschöner kleiner Zierbaum, der nicht nur durch seine Farbe, sondern auch durch die interessante Blattform auffĂ€llt. Er wĂ€chst recht langsam und ist auch fĂŒr kleine GĂ€rten oder GartenkĂŒbel geeignet. Der FĂ€cherahorn hat eine zurĂŒckhaltenden roten Blattfarbe. In Laub und Habitus sind diese Gehölze malerische BĂ€ume fĂŒr Terrassen, SteingĂ€rten, Innenhöfe oder man pflanzt sie an Wasserbecken.

19. Cedrus deodara pendula - HĂ€ngende Himalaja Zeder

Die Cedrus deodara - Himalaja Zeder ist ein Nadelbaum aus der Gattung der Zedern, aus der Familie der KieferngewÀchse.

Die Himalaya-Zeder ist vom westlichen Nepal bis ins östliche Afghanistan heimisch. Begrenzt ist das Verbreitungsgebiet auf Höhenlagen von 1200 m bis 3000 m NN. Sie wĂ€chst sowohl auf nĂ€hrstoffarmen, trocken Standorten aus Kalkstein, als auch auf mĂ€ĂŸig sauren Böden. In Deutschland ist die Himalaya-Zeder nur in den milderen Gebieten winterhart.

20. Hydrangea macrophylla - Bauernhortensie

Die Bauernhortensie ist ein blĂŒhender Strauch, bei uns wird sie bis zu 2 Meter hoch. Ihr Ursprung liegt in Japan, daher auch der hĂ€ufig gebrĂ€uchliche Name ‚Japanhortensie‘. Die BlĂ€tter sind dicklich eiförmig und leicht fleischig. Die BlĂŒten können flache Doldenrispen oder eher kugelförmig sein. Die kleinen fertilen inneren BlĂŒten sind meist weiß oder blau. Bei vielen Zuchtformen sind diese jedoch gar nicht mehr vorhanden. Die Ă€ußeren ScheinblĂŒten der Bauernhortensie blĂŒhen in weiß, rosa oder blau.

21. Hydrangea Paniculata grandiflora - Rispenhortensie

Die Rispenhortensie wird bei uns bis zwei Meter hoch, in der ostasiatischen Heimat und in Nordamerika erreicht die Rispenhortensie sogar eine Höhe von ĂŒber sieben Metern. Die weiße (oft auch gelblichweiße) BlĂŒte erscheint im Hochsommer in fliederartigen Rispen, sie duften. Beim VerblĂŒhen verfĂ€rbt sich die BlĂŒte der Rispenhortensie nach rosa. Die Rispenhortensie ist die Hortensienart, die als letztes im Jahr blĂŒht. Die BlĂ€tter sind elliptisch bis eiförmig und 5-15 cm lang, unten leicht borstig behaart und zeigen im Herbst nur kurz eine gelbe FĂ€rbung.

22. Hydrangea Quercifolia - EichenblÀttrige

Hortensie

Die EichenblĂ€ttrige Hortensie ist im SĂŒdosten der USA beheimatet. Die Form der BlĂ€tter dieser Hortensie erinnern stark an Eichenlaub mit drei, fĂŒnf oder sieben Lappen. Zudem verfĂ€rbt sich das Laub der EichenblĂ€ttrigen Hortensien im Herbst ganz so wie das der nordamerikanischen Eichen in ein schönes Rot. Die BlĂŒten dieser Hortensienart erscheinen im FrĂŒhsommer und sind zunĂ€chst weiß, bei fast allen Sorten verfĂ€rben sich die BlĂŒten beim AbblĂŒhen rosa. Die kegelförmigen BlĂŒtendolden werden bis zu 30 cm lang, wobei die Dolden der großblĂŒtigen Sorten dazu neigen herabzuhĂ€ngen.

23. Pinus pentaphylla parviflora - MĂ€dchenkiefer - Bonsai

Die Heimat der MĂ€dchenkiefer ist Japan.

In Japan kann man ganze WĂ€lder von MĂ€dchenkiefern sehen, sie sind dort die dominierende Pflanze im Bereich der NĂ€delgehölze. Sie ist eine der beliebtesten Bonsaiarten und fehlt in keinem Bonsaigarten. Durch seine elgante Erscheinung, dem langsamen Wuchs und der immergrĂŒnen, blaugrĂŒnen Benadelung (fĂŒnf Nadeln werden aus einem Scheideblatt herausgeschoben), wirkt sie sehr dekorativ. Im Herbst wirft die MĂ€dchenkiefer die alten Nadeln ab, nur die jungen Nadeln verbleiben an der Pflanze. Ein Bonsai, fĂŒr jeden AnfĂ€nger.

24. Buxus - Buchsbaum-Kugeln

Der Name der Gattung Buchsbaum (Buxus) stammt vermutlich vom griechischen Wort „pyxis“, zu deutsch „BĂŒchse“. Aus dem hellen, harten und kleinporigen Holz wurden bereits im Altertum Dosen und andere kleine BehĂ€lter hergestellt. Die Gattung ist namensgebend fĂŒr die Familie der BuchsbaumgewĂ€chse (Buxaceae), zu der weltweit gut 70 Arten gehören. Sie sind alle von Mitteleuropa und Afrika bis Ostasien auf der Nordhalbkugel verbreitet. In Mitteleuropa ist nur der Gewöhnliche Buchsbaum (Buxus sempervirens) heimisch.

25. FĂ€cherpalme

Als FĂ€cherpalme werden Palmenarten bezeichnet, die handförmig zerschnittene (palmate) BlĂ€tter besitzen. Der Umriss des Blattes ist dabei fĂ€cherförmig, die Blattrippen gehen strahlenförmig vom Ansatz des Blattstieles zum Blattrand. Oft ist hier am Spreitengrund auch eine Hastula ausgebildet. Der Gegensatz dazu sind Fiederpalmen, die gefiederte (pinnate) BlĂ€tter besitzen, wie Dattelpalmen oder Ölpalmen.

26. Rosen

Mit ihren zart duftenden BlĂŒten ist die Rose eine Blume, die von zahlreichen Geschichten, Mythen und Sagen umrankt ist. Als symbolund geschichtstrĂ€chtige Blume hat die Rose seit jeher Menschen in ihrer Kulturgeschichte begleitet. Dazu kommt, dass die Rose eine nahezu unĂŒberblickbare Vielfalt aufweist: So gibt es ĂŒber 200 Arten und bis zu 30.000 Sorten – Zahl steigend.

27. DuftblĂŒte - Osmanthus

Die DuftblĂŒte (Osmanthus) gehört zu den dankbaren ImmergrĂŒnen, die auf den ersten Blick kaum auffallen. Manche Gartenliebhaber werden erst durch seinen Duft auf das noch wenig bekannte Gehölz aufmerksam. Seinem intensiven BlĂŒtenaroma verdankt es auch seinen botanischen Namen. Denn im Griechischen bedeutet „osme“ Duft und „anthos“ BlĂŒte. Wenn das ÖlbaumgewĂ€chs (Oleaceae) blĂŒht, nimmt man sein fruchtigsĂŒĂŸes ParfĂŒm schon auf mehrere Meter Entfernung wahr. In der Kosmetik ist das Öl lĂ€ngst mehr als ein Geheimtipp.

Die „Terrasse der 5 Sinne“

28. Photinia x fraseri Birmingham - Glanzmispel ImmergrĂŒne, breitbuschige, locker wachsende StrĂ€ucher. Der Austrieb ist leuchtend rot, im SpĂ€therbst / Winter fĂ€rbt sich das Laub glĂ€nzend grĂŒn. Die weißen BlĂŒten erscheinen im Mai / Juni. Wird sehr hĂ€ufig als SolitĂ€rpflanze, oder neuerdings auch als Reihenpflanzung verwendet. Die Pflanzen sind gut schnittfĂ€hig. Aufgrund ihrer extrem leuchtenden und schönen FĂ€rbung und wegen ihres unkomplizierten Anwachsverhaltens sind diese Pflanzen sehr zu empfehlen.

29. Trachycarpus Fortunei - Chinesische Hanfpalme

Die Hanfpalme ist eine sehr robuste, eher langsamwachsende Palme, die dort beheimatet ist, wo man Palmen kaum vermutet, nĂ€mlich im asiatischen Hochgebirge bis zu 2500 m ĂŒber dem Meeresspiegel. Sie erreicht eine Höhe von ĂŒber 10 m. Die BlĂ€tter dieser Schirmpalme sind krĂ€ftig und stabil sowie bis an die Blattbasis eingeschnitten. Sie knicken durch Windeinwirkung leicht ab und hĂ€ngen dann an den Spitzen herunter. Abgestorbene BlĂ€tter bilden wie Washingtonias oft einen „Pettycoat“, wenn sie nicht abgeschnitten werden.

30. Olivenbaum

Mit einem OlivenbĂ€umchen (Olea europaea), oder Echtem Ölbaum, holen Sie sich den Traum vom sonnigen SĂŒden auf die eigene Terrasse. Die mediterrane Pflanze gehört zur Familie der ÖlbaumgewĂ€chse (Oleaceae) und wird bereits seit dem vierten Jahrtausend vor Christus kultiviert –nicht nur im Mittelmeerraum, sondern auch im Nahen Osten und in Afrika. Damit gehört sie zu den Ă€ltesten bekannten Nutzpflanzen ĂŒberhaupt. Mit seinem silbergrauen Laub ist der Olivenbaum charakteristisch fĂŒr den Mittelmeerraum und trĂ€gt eine starke Symbolik in sich. Schon in der Antike stand Olivenlaub als Zeichen fĂŒr den Frieden. Ein Kranz aus Olivenzweigen galt bei den Olympischen Spielen als höchste Auszeichnung.

31. Lavendel

Echter Lavendel (Lavandula angustifolia) ist eine Lavendel-Art aus der Familie der LippenblĂŒtler (Lamiaceae). Er stammt aus dem Mittelmeergebiet, wo er auf felsigen oder trockenen HĂ€ngen wild wĂ€chst. Benediktinermönche brachten den Lavendel im 11. Jahrhundert mit ĂŒber die Alpen in die KlostergĂ€rten Nordeuropas. Seither wird die Lavendel-Art als Anti-Mottenmittel, als Duftkraut sowie als Heilkraut unter anderem gegen Stress, innere Unruhe und zur Steigerung der Konzentration eingesetzt.

Karl-Grabmayr-Straße 5 39012 Meran SĂŒdtirol - Italien T +39 0473 230 353 info@hotelmignon.com www.hotelmignon.com

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