HOBBYS – MEHR ALS NUR ZEITVERTREIB
Was ist eigentlich ein Hobby? Ganz einfach: Ein Hobby ist eine Tätigkeit, die wir freiwillig, aus Freude und aus eigenem Interesse tun, ohne dass sie Pflicht oder Arbeit ist. Es ist etwas, das uns Spaß macht, uns entspannt, inspiriert oder einfach glücklich macht. Hobbys können kreativ sein, körperlich oder geistig anregend, gesellig oder still und besinnlich, Hauptsache, sie tun uns gut.
Eine Studie der Purdue Universität (USA) belegt: Mehr Freizeitaktivitäten führen zu mehr Lebenszufriedenheit. Hobbys sind eine Quelle von Lebensfreude, Energie und innerer Zufriedenheit. Sie halten den Geist wach, fördern die Beweglichkeit und stärken das soziale Miteinander. Sie schenken uns das wertvolle Gefühl, gebraucht zu werden und verbunden zu sein und erwärmen uns dabei oft buchstäblich das Herz. Hobbys tun gut, auf vielerlei Weise. Wer malt, musiziert oder rätselt, trainiert Konzentration und Gedächtnis und spürt gleichzeitig die Freude am Tun.
Kreative Hobbys wie Stricken, Handwerken oder Basteln verbinden Hand und Herz: Etwas Schönes entsteht, und man erlebt Stolz und Zufriedenheit. Auch körperliche Bewegung wirkt positiv auf Körper und
Seele. Spaziergänge, Radtouren, Gymnastik oder Gartenarbeit halten den Kreislauf in Schwung, stärken Muskeln und Gelenke. Die frische Luft, die Sonnenstrahlen und die kleinen Erfolgserlebn i sse, w ie das Blühen einer Pflanze oder das Vollenden einer Übung, bringen Lebensfreude.
Doch Hobbys erwärmen das Herz nicht nur durch Aktivität, sie schaffen Verbindung und Gemeinschaft. Gesellschaftsspiele, Singen im Chor, Lesekreise oder gemeinsame Handarbeitsstunden geben Raum für Gespräche, Lachen und Austausch. Wer seine Freude teilt, spürt Verbundenheit und Geborgenheit. Gerade im Alter, wenn Familie oder alte Freundschaften seltener den Alltag bereichern, können solche Aktivitäten ein Stück familiäre Wärme ersetzen
Und dann gibt es die stillen, innigen Hobbys: Tagebuch schreiben, Fotobücher gestalten oder Erinnerungen aufzeichnen. Sie schenken Ruhe, Selbstreflexion und innere Zufriedenheit. Wer Hobbys pflegt, stärkt nicht nur Körper und Geist, sondern fühlt sich lebendig, gebraucht und glücklich
Ob kreativ, gesellig, musikalisch oder bewegend, Hobbys sind kleine Lichtblicke, die den Alltag erhellen. Sie zeigen: Es ist nie zu spät, neue Freude zu entdecken, alte Leidenschaften neu zu beleben und Herzenswärme in den Alltag zu bringen. Denn am Ende sind es genau diese kleinen, liebevollen Momente, die das Leben reich, erfüllend und fröhlich machen
Welches Hobby passt eigentlich zu mir?
Wer das richtige Hobby für sich sucht, hat die Qual der Wahl. Einfach drauflos starten ist kein guter Rat. Sonst verstauben Hanteln, Kochbücher oder die neu gekaufte Nähmaschine schneller in den Regalen, als einem lieb ist. Wer sich im Vorfeld gut überlegt, wie viel Zeit investiert werden soll, ob man eher Ruhe oder doch lieber Action sucht, sich alleine beschäftigen möchte oder in Gesellschaft sein will, findet schneller das passende Hobby. Ein Falsch oder Richtig gibt es nicht: Die Persönlichkeit, der Anspruch und die eigenen Ziele sind entscheidend. Wer besonders ehrgeizig ist, findet ein Hobby mit Wettbewerbscharakter vielleicht interessanter. Für Menschen, die der Einsamkeit entfliehen wollen, könnte hingegen sinnvoll sein, sich einem Verein oder einer Einrichtung, wie dem Seniorenbüro, anzuschließen.
Manchmal hilft es auch, an alte Hobbys aus Kindheitstagen anzuknüpfen. Und lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn die erste Wahl nicht gleich ein Volltreffer ist. Haben Sie Geduld. Auch für Sie gibt es das perfekte Hobby.
Frau M. erzählt, wie sie im Seniorenbüro das Angebot „Tanzen mal anders“
entdeckt hat
Frau M. ist 78 Jahre alt und lebt seit einiger Zeit allein. Lange dachte sie, dass es für neue Abenteuer im Leben zu spät sei. Doch dann entdeckte sie im Seniorenbüro das Angebot „Tanzen mal anders“ für Einsteiger. Tanzen, aber ohne Partner. Sie war neugierig, meldete sich an und schon nach der ersten Stunde spürte sie, wie viel Freude ihr dieses neue Hobby bereitet. Die ersten Schritte waren ungewohnt, die Koordination eine kleine Herausforderung.
„Ichhättenie gedacht,dassich nocheinmaltanzen lernenwürde...“
Doch Frau M. ließ sich nicht entmutigen. Schon bald bewegte sie sich im Rhythmus, mit Energie und einem Lächeln im Gesicht über den Parkettboden. Der Spaß am Tanzen, die Musik und die Bewegung gaben ihr Lebensfreude und Energie, die sie lange nicht gespürt hatte. Besonders schön: „Tanzen mal anders“ ist ein gemeinschaftliches Hobby, bei dem man Kontakt zu Gleichgesinnten hat, ohne auf einen Partner angewiesen zu sein. Frau M. lernte neue Freundinnen kennen, tauschte sich aus und motivierte andere Kursteilnehmerinnen, dranzubleiben. Für sie ist „Tanzen mal anders“ mehr als nur Bewegung, es ist ein Herz erwärmendes Erlebnis, das Körper, Geist und Seele belebt
Frau M. sagt heute: „Ich hätte nie gedacht, dass ich noch einmal tanzen lernen würde und dass es mir so viel Spaß macht. „Tanzen mal anders“ hat mir nicht nur Schwung in die Beine, sondern auch Freude ins Herz gebracht.“
Diese Geschichte zeigt: Es ist nie zu spät, etwas Neues zu beginnen. Neue Hobbys schenken Vitalität, neue Kontakte und kleine Momente purer Freude und genau das macht das Leben reich und lebendig , egal in welchem Alter.
Auch Herr S. erzählt von seinem Hobby
„Ich entdeckte für mich eines Tages ein Rätselheft – Kreuzworträtsel, Sudoku, kleine Logikrätsel. Ich dachte mir: Probier’s einfach mal. Und schon beim ersten Rätsel merkte ich, wie viel Freude mir das Knobeln bereitet. Am Anfang war es gar nicht so leicht, manche Aufgaben ließen mich ganz schön grübeln. Aber genau das hat mir gefallen. Jetzt sitze ich oft gemütlich zu Hause am Küchentisch, eine Tasse Tee neben mir, und löse ein Rätsel nach dem anderen.
Es hält meinen Geist wach, fordert meine Konzentration und schenkt mir ein richtiges Erfolgserlebnis, wenn ich ein kniffliges Rätsel gelöst habe. Ich merke, wie gut es tut, etwas zu schaffen, ganz allein, in meinem eigenen Tempo. Rätseln ist für mich inzwischen jeden Tag ein kleiner Glücksmoment. Es gibt mir Struktur, macht Spaß und ich fühle mich wach und lebendig. Ich hätte nie gedacht, dass mir ein so einfaches Hobby so viel Freude und auch Stolz bringen kann. Aber genau das tut es. Es erfreut mein Herz, und manchmal muss ich einfach lächeln, wenn die Lösung plötzlich da ist.“
Interview mit Rainer Berg zum Thema „Meine Hobbys“
Lieber Rainer, ich weiß von Dir, dass Du mehrere Hobbys hast, welche sind das denn?
Meine Hobbys sind Musik, Tanzen, die Schlaraffen und der Kartonmodellbau.
Hast Du ein Lieblings-Hobby?
Meine Hobbys sind sehr abwechslungsreich, deshalb mag ich sie alle. Je nach Stimmungslage überlege ich mir, was ich gerade machen will. Wenn ich guter Laune bin, dann mache ich gerne Musik oder tanze. Wenn ich eher Ruhe brauche, mache ich den Modellbau.
Besonders sind für mich immer die Treffen mit den Schlaraffen. Für mich ist die Schlaraffia vor allem ein Hobby, das Humor, Kultur und Gemeinschaft miteinander verbindet. Man taucht richtig in eine eigene kleine Welt ein. Die Schlaraffen, wie die Mitglieder genannt werden, treffen sich regelmäßig zu sogenannten Sippungen – das sind Zusammenkünfte in einer spielerisch-mittelalterlichen Fantasiewelt. Dort geht es um Wortwitz, satirische Vorträge, Musik, Gedichte und den Austausch mit anderen, bei der auch entsprechende mittelalterliche Kleidung getragen wird. Alles ist mit einem Augenzwinkern gemeint: Titel, Rituale und Regeln gehören zum Spiel dazu und lassen einen den Alltag für ein paar Stunden vergessen. Ein Beispiel: Bei einer Sippung habe ich einmal selbst eine kleine Rede über ein alltägliches Thema gehalten – natürlich im humorvollen, feierlichen Schlaraffen-Stil mit Reimen und mittelalterlicher Sprache. Aus dem einfachen Erzählen wurde so ein kleines Fest voller Kreativität und Lachen.

Besonders schön finde ich daran, dass es nicht um Politik, Religion oder Geld geht, sondern nur um Freundschaft, künstlerischen Ausdruck und das Miteinander über Generationen hinweg. Man fühlt sich willkommen, kann kreativ sein und gemeinsam Spaß haben – genau das macht den Reiz für mich aus. Jeder hat dort seinen eigenen Namen, ich bin inzwischen zum Ritter geschlagen und heiße „Ritter zwischen Baum und Borke“. Die Schlaraffen gibt es auf der ganzen Welt, ich war auch schon bei Ausflügen („Ausritten“), in ganz Deutschland unterwegs.
Was bedeutet es für Dich, ein Hobby zu haben?
Für mich bedeutet mein Hobby bei den Schlaraffen vor allem Freundschaft und Gemeinschaft. Es ist eine Mischung aus humorvoller Ernsthaftigkeit und Spaß – man taucht in eine eigene, fast märchenhafte Welt ein, kann gemeinsam aktiv werden und selbst etwas beitragen, zum Beispiel durch das Vortragen von Reden. Ich bin jetzt seit über zehn Jahren dabei und eher zufällig zu den Schlaraffen in Ingolstadt, der „Ingoldia“, gekommen. Am Anfang war alles sehr befremdlich: die Kleidung, die eigene Sprache, die besonderen Zeremonien. Aber mit der Zeit lernt man sich richtig gut kennen. Der Umgang miteinander ist sehr wertschätzend, und es ist beeindruckend, wie würdevoll an die Verstorbenen gedacht wird – die sogenannten „gen Ahalla gerittenen Freunde“.
Beim Modellbau geht es für mich dagegen eher um Ruhe und Abschalten. Ich kann dabei völlig die Zeit vergessen. Ich baue Schiffe im Maßstab 1:250, die es im Original gibt, und liebe es, sie mit selbst bemalten Figuren auszustatten –teilweise sogar mit Beleuchtung. Manche Modelle bestehen aus bis zu 7.500 Einzelteilen. Es ist ein Geduldsspiel, das mich total in den Moment eintauchen lässt und gleichzeitig unglaublich befriedigend ist.
Was wäre, wenn Du ein liebes Hobby nicht mehr ausführen könntest?
Das wäre für mich wirklich schlimm. Als ich einmal schwer krank war, habe ich auf der Reha mit einem Psychologen darüber gesprochen, und er hat mir Mut gemacht, dass ich wieder Musik machen kann. Auch beim Kartonmodellbau gab es schon eine längere Pause: Ich habe damit in der Schule begonnen, später fehlten mir Zeit und Ruhe, und erst kurz vor meiner Rente bin ich wieder dazu zurückgekehrt. Nach dem Berufsleben – angeblich hat man dann ja mehr Zeit! (lacht) – kann man alte Hobbys wieder aufleben lassen. Viele schöne Erinnerungen sind damit verbunden. Ich erinnere mich zum Beispiel daran, dass ich das Schiff „Leipzig“ fertig gebaut habe, genau in der Zeit, als meine Tochter geboren wurde.
Hast Du einen Tipp für unsere Leser zum Thema „Hobby“?
Mein Tipp wäre: Mach das, was dir Freude bereitet, und schau, wie du es ausbauen kannst – vielleicht zusammen mit anderen oder an neuen Orten. Und eines ist ganz sicher: Man ist nie zu alt, um ein Hobby zu haben oder ein neues zu entdecken!
Vielen Dank für das Gespräch!
Das Interview führte Pia Fischer.
Segeln – meine Leidenschaft
von Klaus Reppermund
„Segeln ist, wenn man sich, mit einer Regenjacke bekleidet, unter eine eiskalte Dusche stellt und dabei 100-Euro-Scheine zerreißt!“ – so lautet einer der gängigen Sprüche unter Seglern. Nun, so schlimm ist es nicht, aber manchmal schon. Andererseits hat dieser Sport auch unvergleichlich schöne Seiten. Er kann eine Leidenschaft werden.
Ich wurde von diesem Virus 1986 befallen und bin bis heute nicht geheilt. Angesteckt wurde ich damals von meinem zukünftigen Schwiegervater, der bereits einen Segelschein und einige Erfahrung hatte. In den Folgejahren bin ich dann mit vielen, wechselnden Crews zumeist im Mittelmeer gefahren. Es war immer wieder ein tolles Erlebnis, auch wenn es schon manchmal nach einem Segeltörn hieß: das war der letzte. Auch 2025 hat es mich wieder gepackt, und wir sind dabei rund um Korfu in Griechenland geschippert. Wir, das ist mein langjähriger Segelfreund Andreas und mein Sohn Stefan. Da wir keine eigene Segelyacht besitzen, heuern wir normalerweise bei einer der vielen Mitsegelgelegenheiten an, z. B. auf www.handgegenkoje.de.
Es ist sinnvoll, dass man den Anbieter eines Segeltörns –das ist normalerweise der Skipper des Bootes, aber nicht unbedingt der Eigentümer – vorher mal kennenlernt. Hierbei ist eine gewisse Menschenkenntnis von Vorteil, denn sehr viel hängt von diesem Menschen ab. Schließlich ist man ihm und seinen seglerischen Fähigkeiten, aber auch seinen menschlichen Eigenschaften für ein oder zwei Wochen
auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Natürlich muss der Skipper ausreichende Segelerfahrung haben und das Boot sehr gut kennen. Aber er muss auch menschlich in der Lage sein, aufkommende Missstimmungen auf dem Segeltörn zu kurieren. Denn was man nicht beeinflussen kann ist, welche Crew sich dann beim Törn auf dem Boot zusammenfindet. Das ist immer ein kleines Abenteuer. Allerdings habe ich bei all diesen Törns nur sehr selten eine Enttäuschung erlebt. Meist hat man unheimlich viel Spaß miteinander und lernt dabei immer wieder interessante Menschen kennen.


So hatten wir auch in den späten 90er-Jahren einen sehr guten Skipper und einige sympathische Crewmitglieder kennengelernt, mit denen wir viele Jahre danach immer wieder gesegelt sind. Da wir alle eine gewisse Erfahrung hatten, gab es nie Diskussionen bei Segel- oder Anlegemanövern. Jeder oder jede wusste, was er oder sie zu tun hatte. Leider ist unser Skipper vor einigen Jahren schwer erkrankt und gestorben, sodass wir wieder auf der Suche nach einem guten Skipper sind. Wir besitzen zwar alle den passenden Segelschein, aber das ist nur die notwendige Formalie, um eine Segelyacht chartern zu können. Viel wichtiger ist, dass der Skipper aufgrund seiner Erfahrung auch in kritischen Wettersituationen genau weiß, was zu tun ist. Das ist eine ganz andere Frage.
Idealerweise trifft an Bord der Yacht eine eingeschworene Mannschaft zusammen, denn jeder ist zur Mitarbeit verpflichtet und leistet diese auch gerne. Es geht ja nicht nur ums Navigieren, Steuern und Segel setzen, sondern auch ums Einkaufen, Essen kochen und abspülen. Wer hier schon denkt „das macht zu Hause immer meine Frau/Mutter“, der ist an Bord eine glatte Fehlbesetzung. Kommt das mal vor, dann verlässt dieses Crewmitglied das Boot nach ein bis zwei Wochen sicher als anderer Mensch!
Ich wurde immer wieder gefragt, ob Segeln nicht langweilig sei. Der Einwand ist verständlich, trifft aber nur selten zu, denn meist findet man in der Crew viele Gesprächsteilnehmer und -themen, sodass man gar keine Zeit zum Lesen eines Buches hat. Ich habe meine mitgebrachte Literatur bisher noch nach jedem Törn ungelesen wieder nach Hause transportiert.
Wenn man dann bei tiefer gehender Sonne und leichter Brise, ohne Motorlärm und nur vom Plätschern des Wassers begleitet dem Ankerplatz in einer stillen Bucht entgegenfährt, dann ist das schon ein traumhaftes Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst. Wer mag, kann nach dem Ankermanöver natürlich schwimmen und schnorcheln und dabei die nahe Unterwasserwelt bewundern.
Der Abend geht dann mit einem leckeren, selbst zubereiteten Essen und mit einem Glas Wein oder Bier an Bord zu Ende. Aber so ist es natürlich nicht immer! Es kann auch sein, dass man nach einem stürmischen Tag auf hoher See genervt, aber froh in einen Hafen einläuft und erst einmal einen Liegeplatz suchen muss. Wenn man dann mit seiner Crew anlegen will, sind einem die neugierigen Blicke der Landratten gewiss, die bei jedem Manöver nur darauf warten, dass der Steuermann einen Fehler macht, sich das eigene Boot mit dem Boot des Nachbarn verhakt oder Schlimmeres passiert. Schadenfreude ist bekanntlich die beste Freude. Übernachtungen in Häfen oder Marinas haben zwar den Vorteil, dass man an Land ein schönes Lokal aufsuchen kann. Dafür ist aber manch ein Liegeplatz durch die vorbeiströmenden Touristen recht laut. Hier heißt es, flexibel in der Schlafenszeit zu sein, und lieber noch etwas länger an Bord sitzend, mit Wein, Bier und Knabberkram versorgt, die (dann wieder neidischen) Menschen an Land zu betrachten. Und was da so alles rumläuft … und wie die alle aussehen – kaum zu glauben!
Während des Sommers fahren wir hin und wieder mit einer eigenen, kleinen Segeljolle auf dem Starnberger See. Üblicherweise treffen wir uns dazu in Leoni auf dem Landliegeplatz, machen das Boot fertig und schieben es ins Wasser. Nach dem Setzen der Segel warten wir auf den Wind. Denn der Starnberger See ist bei ausgeprägter Hochdrucklage im Sommer oftmals auch sehr windarm. Da hilft nur: Picknick auf dem Wasser und warten, bis sich ein Lüftchen regt. Oder ins Wasser springen und sich abkühlen. Und wenn gar nichts mehr geht: Paddeln zurück zum Liegeplatz. Hier kommt dann der Gedanke an einen weiteren Segelspruch auf. „Segeln heißt, mit viel Kraft, Schweiß und Mühe unter Einsatz von Geld dorthin zu fahren, wo man nicht hinwill“ Aber schön ist es trotzdem …
Über Hobbys und andere Haupt- und Nebenbeschäftigungen
von Günter Weiß
Der Begriff „Hobby“ kommt aus dem Englischen. „Hobi“–Lieblingspferd, später „hobby“–kleines Pferd. Hierzulande sprach man gerne von „Steckenpferd“, es war Privatvergnügen, Freizeitbeschäftigung, Liebhaberei. Berufe werden ausgeübt, „Liebhabereien“ gepflegt, Steckenpferde „geritten“, ein Hobby „hat“ man. Das Englische hat sich seit 80 Jahren durchgesetzt. So sprechen wir heute von „HobbyMusikern, Hobby-Gärtnern, Hobby-Köchen, Hobby-Malern, Hobby-Fotografen oder Hobby-Piloten“. Im Sport muss man umdenken. Was uns da als Freizeitbeschäftigung präsentiert wird, hat mit entspannter Freizeit wohl nichts mehr zu tun. Das war einmal! Wer mit einem Schlitten den Berg hinunterfährt ist ein Pilot, der auf das Podest rast … oder auch nicht. Ein Skispringer ist ein Adler, der aufs Treppchen fliegt. Es sind alle „Berufs-Athleten“, ob sie einen Hammer werfen oder auf Skiern fahren, gerne mit einem Gewehr auf dem Buckel. Polizei- und Zollbeamte, Bereitschaftspolizisten, Bundeswehrangehörige mit besonderen Vorlieben und Talenten, werden gezielt und großzügig von ihren eigentlichen Dienstaufgaben freigestellt.

Sie können sich, bei vollem Gehalt, ihrem „Hobby“, dem Training widmen. Andere profitieren von Fördermitteln, die ihnen den vollen Zugang zu Ihrem neuen „Beruf“ ermöglichen. Im Winterhalbjahr dürfen wir das monatelang im Fernsehen erleben, jedes Wochenende 20 Stunden, auch abends, nachts – mit Flutlicht selbstverständlich. Ein Zirkus, einige wenige Namen, immer die Gleichen, die rund um die Welt ziehen. Da Mitteleuropa nur noch auf Kunstschnee zu „bespielen“ ist, wird das Spektakel vermutlich erst dann sein Ende finden, wenn auch in Ostsibirien, Kamtschatka oder Workuta, auch am Nord- und Südpol kein Schnee mehr liegt – oder sich ein reicher Ölmagnat findet, der auf der arabischen Halbinsel naturunabhängige Möglichkeiten schafft, auch bei 40 bis 50 Grad Außentemperatur 400 Tage im Jahr in riesigen Hallen Skispringen und Biathlon zu betreiben, fernsehgerecht selbstverständlich. Es sind Profis, die uns das vorführen, was breitenwirksam keine Zukunft haben wird. Dies als Beispiel dafür, wie eine ursprünglich mal schöne, sinnvolle Freizeitbeschäftigung, ein Hobby, eine Liebhaberei also, zu Zirkus, Show und Spektakel ver-
kommen ist. Ein Insider aus dem Fußball-Sport, hat einmal gemeint, es sei viel zu viel Geld im System. Man kann gar nicht mehr abspecken, zurückfahren, ausmisten, selbst wenn man das wollte. Es hängt zu viel dran. „Allzu viel ist ungesund“, „weniger ist mehr“, „in Maßen, nicht in Massen“, „in der Kürze liegt die Würze“! Wer hier Kritik am organisierten Sportbetrieb, dem Treiben der Sportfunktionäre herauslesen will, liegt nicht ganz falsch.
Es kann aber auch umgekehrt gehen, wenn der Beruf zum Hobby wird, der gewählte Beruf gefällt und sonst keine besonderen Interessen da sind. Bei Politikern findet man das häufig: Tunnelblick, Wichtiges wird nicht erkannt. Es gibt aber auch dort Beispiele, die etwas Anderes zeigen. Otto v. Bismarck, ikonischer Reichskanzler, der Geschichte geschrieben, sich dabei aber auch zu Tode „gefressen“ hat, sein „Hobby“! Es ist der mit dem -Hering!
Winston Churchill malte, Adenauer züchtete Rosen, Söder spielt Tennis, Seehofer hat seine Modelleisenbahn. Der Bundeskanzler ist ein begeisterter Hobby-Pilot. Albert Einstein, kein Politiker, spielte Geige, nicht besonders perfekt, aber gerne. Die Bundesarbeitsministerin kurvt mit einer Harley durch Duisburg, Bundestagspräsidentin Julia Glöckner mit ihrer Vespa durch Rheinland-Pfalz.
Der Günther Weiß hat die „Obere“ Pfalz durchmessen, mit einer Vespa, einer Richtigen, mit echtem Nummernschild –nur mit einem Motorrad-Führerschein zu fahren. Was vorher mühsam, aber auch sehr gerne, mit dem Radl (immerhin damals schon mit 3-Gang-Schaltung) zu erstrampeln war, ließ sich dann mühelos mit dem Drehgriff am Lenker regeln. Kein Schutzhelm, hemdsärmelig, Vergnügen pur. Das war ein richtiges Hobby! Man roch die Natur, Flieder im Frühling, reife Kornfelder im Sommer, frisch umgepflügte Äcker und den Duft von Kartoffelfeuern im Herbst.
Das hatte man im Auto nicht. Doch irgendwann schlich sich ein Einwand heran, ob nicht Regen, Wind, auch gelegentlich Schnee arg am Spaß-Faktor des Naturnahen nagten, ob nicht ein irgendwie geartetes Dach auch gewisse Vorteile, Schutz vor den Launen des mitteleuropäischen Wetters… Das Todesurteil für die Vespa! Was kam, war ein vierrädriger Albtraum, ein rollendes Ärgernis! Kein Hobby, kein Steckenpferd mehr. So etwas kam dann auch später nicht mehr … so richtig.
Ist Lesen ein Hobby, Zeitung-Lesen? Reisen? Ja, eskann zu einer Liebhaberei werden. So wie wir es betrieben haben, war es aber auch sehr anstrengend, alles auf eigene Faust, wir waren immer unsere eigenen Reiseleiter. Wenn es nicht klappte, die Beschwerdestelle waren wir höchstselbst.
Mit fortgeschrittenem Alter kommt das, was ein leider schon verstorbener, in diesem Punkt ähnlich gestrickter Schwager, einmal lapidar meinte, „ich bin nicht mehr neugierig“. Heute verstehe ich das - unverständlicherweise. Das Ehrenamt? Es kann zum Hobby werden. Das Rote Kreuz, das THW, die Feuerwehr, Engagement in Vereinen, Mitarbeit im Seniorenbüro, z. B. hier beim Seniorenkurier. Der dies schreibt, ist so einer, der regelmäßig etwas Schriftliches abliefert, sich auch freut, es zu tun, sich aber noch mehr freut, wenn es fertig ist, wenn er glaubt, es sei fertig Es ist ihm aber nicht gelungen, das, was ihn immer sehr angezogen hat, zum Beruf zu machen: Die Luftfahrt! Die alles entscheidende Frage, von der Lufthansa gestellt: Volle Sehkraft ohne Korrektur? auf gut Deutsch: „Brille, ja oder nein?“ Aus, der Traum! Heute wäre so etwas kein Thema mehr.Eine banale, alltägliche Geschichte, aber schicksalhaft. Öffnet Lebenswege oder ändert sie, kleine Ursache – große Wirkung. Soll ich dem nachtrauern? Mein Leben wäre sicher ganz anders verlaufen. Das Hobby als Beruf?! Ja schon, aber andere Frau, andere Kinder, anderer Wohnort, alles anders. Nein, zu hoch der Preis, alles gut!


Sich Gutes tun – gerade in schwierigen Zeiten
von Matthias Heil
Es gibt Zeiten im Leben, da scheint alles schwer. Sorgen um Gesundheit, Familie oder die Welt drücken aufs Gemüt. Viele Menschen fühlen sich dann niedergeschlagen oder ausgelaugt. Oft mischt sich ein schlechtes Gewissen dazu: „Wie kann ich mich entspannen oder Freude empfinden, wenn andere leiden?“ Doch genau in solchen Zeiten ist es besonders wichtig, gut mit sich selbst umzugehen. Denn nur, wenn wir für uns sorgen, können wir auch für andere da sein
Wenn Stress den Körper schwächt
Unser Körper reagiert empfindlich auf seelische Belastungen. Dauerhafter Stress bringt das innere Gleichgewicht durcheinander: Der Blutdruck steigt, die Muskeln spannen sich an, das Herz schlägt schneller. Der Körper schüttet vermehrt Stresshormone wie Cortisol aus, die auf Dauer unser Immunsystem schwächen. Wir schlafen schlechter, sind müde, gereizt und verlieren die Freude am Alltag. Medizinische Forschung zeigt: Wer über längere Zeit angespannt ist, hat ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen oder Erschöpfungssymptome. Unser Organismus ist nicht für Dauerstress gemacht – er braucht Phasen der Erholung, um gesund zu bleiben.
Entspannung – Medizin für Körper und Seele Umso wichtiger ist es, bewusst Momente der Ruhe und Entspannung in den Alltag einzubauen. Schon kleine Pausen wirken Wunder: ein Spaziergang im Grünen, ein paar tiefe Atemzüge am offenen Fenster, Musik hören, beten oder meditieren.
Solche Momente aktivieren das, was Fachleute das „parasympathische Nervensystem“ nennen – das natürliche Gegenprogramm zum Stressmodus. Es sorgt dafür, dass sich Puls und Blutdruck senken, die Muskulatur entspannt und der Körper in den Regenerationsmodus schaltet.
Regelmäßige Entspannung wirkt wie eine sanfte Medizin: Sie stärkt das Immunsystem, verbessert die Konzentration und hebt die Stimmung. Menschen, die regelmäßig zur Ruhe kommen, berichten von innerer Gelassenheit und mehr Lebensfreude – selbst in schwierigen Lebensphasen.
Wohlbefinden als Kraftquelle
Positive Gefühle sind kein Luxus, sondern eine Lebensgrundlage. Die Psychologie weiß heute: Wer Freude, Dankbarkeit oder Hoffnung erlebt, kann besser mit Belastungen umgehen. Positive Emotionen erweitern unseren Blick, fördern Kreativität und stärken die seelische Widerstandskraft. Das bedeutet nicht, Sorgen zu verdrängen – sondern ihnen mit neuer Kraft zu begegnen. Ein erfülltes Leben besteht aus beidem: Aktivität und Ruhe, Geben und Empfangen, Fürsorge für andere und Fürsorge für sich selbst.
Selbstfürsorge ist kein Egoismus
Manche Menschen haben gelernt, immer zuerst an andere zu denken. Doch wer sich selbst ständig zurückstellt, verliert irgendwann die Kraft zum Helfen. Ein Arzt, der seine eigene Erschöpfung ignoriert, kann auf Dauer keine gute Behandlung leisten. Nur wer innerlich stabil ist, kann anderen wirklich beistehen.
Auch die Bibel weist uns darauf hin: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ (Markus 12,31). Dieser Satz erinnert uns daran, dass Selbstliebe kein Egoismus ist, sondern die Voraussetzung für echte Nächstenliebe. Wer sich selbst Gutes tut, nährt damit auch seine Fähigkeit, liebevoll und mitfühlend zu handeln.
Innehalten und Kraft schöpfen
Gerade Menschen in der Lebensmitte oder im höheren Alter haben oft gelernt, Verantwortung zu tragen – für Kinder, Partner, Eltern, Beruf, Gesellschaft. Doch das Leben schenkt uns auch die Erkenntnis, dass Fürsorge für sich selbst kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit ist. Sich Zeit für Entspannung zu nehmen, bedeutet, sich selbst ernst zu nehmen. Es bedeutet, den eigenen Körper und die eigene Seele zu achten. Und es bedeutet, das Leben trotz aller Sorgen bewusst zu genießen – als Ausdruck von Dankbarkeit und innerer Reife.
Fazit
Selbstfürsorge ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Wer sich regelmäßig Pausen gönnt, auf seine Bedürfnisse hört und sich selbst Gutes tut, bleibt vital, belastbar und mitfühlend.
Gerade in schwierigen Zeiten dürfen – ja, sollen – wir uns Gutes tun. Denn nur wer in sich ruht, kann anderen Halt geben.
Sich „es gut gehen zu lassen“ ist somit kein Rückzug aus der Welt, sondern eine stille Form der Liebe – zu uns selbst und zu den Menschen, die uns anvertraut sind.
Dienstag 03.03.2026
Filmvortrag: Eine Reise durch Kalifornien – Teil 1
In seinem Filmvortrag – Teil 1 – nimmt Sie W. Türckheim mit auf eine eindrucksvolle Busreise durch einige der spektakulärsten Landschaften Nordamerikas. Von den schillernden Metropolen Los Angeles und San Diego geht es hinein ins Herz Arizonas –durch die weite Sonora-Wüste, über das farbglühende Sedona, bis hin zum überwältigenden Grand Canyon, einem der größten Naturwunder unserer Welt.
Mit beeindruckenden Filmaufnahmen, persönlichen Eindrücken und spannenden Hintergrundgeschichten zeigt W. Türckheim die Schönheit dieser Regionen.
Teil 2 der Reise durch Kalifornien am Mittwoch, den 15.04.2026 Beginn: 14.00 Uhr im Hof bergsaal – Dauer ca. 1,5 Stunden Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Mittwoch 04.03.2026
Vortrag: Gut vorbereitet mit der Notfallmappe
Manchmal kommt das Leben anders, als man denkt – und plötzlich müssen andere für uns Entscheidungen treffen. Damit in solch einer Situation alles geregelt ist, gibt es die Notfallmappe des Landratsamtes Pfaffenhofen an der Ilm Sie hilft, alle wichtigen Unterlagen und Informationen an einem Ort zu sammeln – übersichtlich, griff bereit und verständlich
ANMELDERICHTLINIEN FÜR AUSFLÜGE:
» Beginn ist am jeweiligen Anmeldedatum um 9.00 Uhr, es werden vorher keine Anmeldungen entgegengenommen.
» Anmeldungen per E-Mail können nicht berücksichtigt werden.
» Jeder kann maximal 2 Personen anmelden.
» Telefonische Anmeldung möglich (Ausnahme: Stadtausflug am 07.05.2026, hier sind nur persönliche Anmeldungen mit sofortiger Zahlung möglich.)
» Busplatzvergabe erst bei Bezahlung
» Gerne können Sie mit Karte bezahlen
» Die Ausflüge richten sich an Pfaffenhofener Bürgerinnen und Bürger. Alle anderen können nur auf die Warteliste aufgenommen werden.
Danke für Ihr Verständnis
In diesem Vortrag erfahren Sie, wie Sie Ihre persönliche Notfallmappe richtig ausfüllen, welche Dokumente wichtig sind und warum die Mappe für Sie und Ihre Angehörigen so entlastend sein kann. Manuel Hauptmann, Leiter der Betreuungsbehörde im Landratsamt, zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie einfach gute Vorsorge sein kann
Beginn: 18 30 Uhr im Hof bergsaal Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Donnerstag 12.03.2026
Elektromobilität erleben – Ein Erfahrungsbericht aus der Praxis
Elektromobilität ist mehr als nur ein Trend – sie verändert unsere Art, mobil zu sein. Doch wie fühlt sich elektrisches Fahren im Alltag wirklich an? Welche Antriebsformen gibt es, und was bedeutet das konkret für Reichweite, Laden und Nutzung?
In diesem Vortrag von Siegmund Hornig, Dipl.-Ing. Elektrotechnik, erhalten Sie eine verständliche Einführung in die Welt der Elektromobilität. Nach einem kurzen Überblick über die Gründe für den Wandel und die verschiedenen Antriebsvarianten stehen vor allem die praktischen Erfahrungen im Mittelpunkt: Wie unkompliziert ist das Laden im Alltag? Wie realistisch sind Reichweitenangaben? Und welche Überraschungen – positive wie auch herausfordernde – bringt das elektrische Fahren mit sich?
Der Vortrag richtet sich an alle, die sich für Elektromobilität interessieren – ob Einsteiger, Skeptiker oder Neugierige. Freuen Sie sich auf einen ehrlichen, praxisnahen Erfahrungsbericht, der informiert, Orientierung bietet und Lust auf die Mobilität der Zukunft macht.
Beginn: 14.30 Uhr im Hofbergsaal Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Mittwoch 18.03.2026
Der Steigerwald – Frankens gemütliche Ecke
Dieser heimatkundliche Ausflug, organisiert und begleitet von Anton Willkofer, führt in eine etwas weniger bekannte Gegend: den östlichen Steigerwald, auch als Frankens gemütliche Ecke bekannt. Die Fahrt geht in den kleinen Hugenottenort Wilhelmsdorf. Bei einer Führung durch das weltweit einmalige Zirkelmuseum erfahren Sie mehr über die frühere Herstellung von Reißzeugen einschließlich Etuis sowie über die damit verbundenen Berufe, wie etwa den des Schatullenmachers.
Nach einem Mittagessen in Birnbaum geht es weiter zum Kloster Münchsteinach. Der Steigerwald mit seinen weltabgeschiedenen Seitentälern hat bereits im frühen Mittelalter zu Klostergründungen wie der des Benediktinerklosters eingeladen. Die Klosterkirche St. Nikolaus in Münchsteinach ist eine der wenigen in Franken, in deren Innerem die Atmosphäre der romanischen Bauzeit noch sehr unverfälscht auf den interessierten Besucher wirkt.
Umfangen von der spärlichen Beleuchtung des Kirchenraums erscheint die schemenhafte romanische Bemalung der Pfeiler und Bögen besonders eindrucksvoll. Sie versetzt uns zurück in eine andere Zeit – in das 12. Jahrhundert, die Epoche der Spätromanik. Mit einer Führung durch die Klosterkirche und kurzen Erläuterungen zur Geschichte des Klosterdorfes schließen wir diesen Ausflugstag ab
Hinweis: Die Führungen sind nicht barrierefrei.
Abfahrt: 7.45 Uhr Hirschberger Wiese, 7.55 Uhr Landratsamt
Preis pro Person: 20 €
Anmeldung: ab 23.02.2026
Mittwoch 15.04.2026
April
Filmvortrag: Eine Reise durch Kalifornien – Teil 2
Im zweiten Teil seines USA-Filmvortrags führt W. Türckheim das Publikum mitten hinein in einige der spektakulärsten Naturwunder des amerikanischen Westens. Die Reise beginnt am gewaltigen Grand Canyon, dessen unfassbare Weite und Farbspiele W. Türckheim in beeindruckenden Bildern festhält Weiter geht es zum mystisch wirkenden Bryce Canyon, wo tausende filigrane Felstürme eine Märchenlandschaft formen, und in den mächtigen Zion Nationalpark, dessen gewaltige Sandsteinwände im Licht der Sonne zu glühen scheinen.
Nach diesen Naturhighlights folgt ein Kontrast der Superlative: Las Vegas – die glitzernde Metropole der Lichter, der Shows und der unendlichen Nacht. Von dort führt die Route in die karge Hitze des legendären Death Valley, einem der heißesten Orte der Erde, bevor die Reise in den grünen Riesen des Yosemite Nationalparks ihren Höhepunkt findet – mit donnernden Wasserfällen, Granitkuppeln und uralten Mammutbäumen. Weiter geht es nach San Francisco und entlang der malerischen Küstenstraße der Westküste über das elegante Santa Barbara nach Los Angeles, wo nach 14 Tagen eine erlebnisreiche Busreise zu Ende geht
Beginn: 14.00 Uhr im Hofbergsaal – Dauer ca. 1,5 Stunden Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Osterbrunnen
Unsere fleißigen, ehrenamtlichen Helferinnen gestalten wieder einen wunderschönen Osterbrunnen im Innenhof des Bürgerzentrums Hofberg. Von 25. März bis 10. April 2026 können Sie diesen betrachten.
Wir wünschen Ihnen frohe Ostern!
Donnerstag 16.04.2026
Offene Führung Dachau
Altstadt-KURFÜRSTLICH und Kloster Indersdorf
Markt Dachau, Sommersitz der Wittelsbacher: Ein kur zweiliger, offener Rundgang führt Sie durch den früheren Stadtkern mit seinen historischen Bürgerhäusern, außerdem besuchen Sie mit der Stadtführerin die Wittelsbacher Sommerresidenz Schloss Dachau.
Geschichte und Geschichten aus mehr als 1200 Jahren Dachau – unterhaltsam und informativ präsentiert. Nach einem Mittagessen beim Klosterwirt in Schönbrunn geht es weiter zum Kloster Markt Indersdorf. Nach Scheyern und Ensdorf war Indersdorf das dritte Hauskloster der Wittelsbacher. Das prachtvolle Rokoko-Kloster mit seiner barocken Kirche, kunstvollen Fresken und stillen Innenhöfen lädt zum Staunen und Verweilen ein. Heute beherbergen die historischen Mauern ein Museum, das die spannende Geschichte des Klosters erzählt. Bei einer Kirchenführung erfahren Sie mehr über die Hintergründe und die Geschichte. Als Abschluss des Ausflugstages besuchen wir den Bumbaurhof.Ein sehenswertes Hofcafé mit tollen Kuchen und Torten sowie ein Hofladen laden zum Verweilen ein. Hinweis: Die Wege in Dachau sind teils steil und mit Kopfsteinpflaster.
Abfahrt: 8.30 Uhr Hirschberger Wiese, 8.40 Uhr Landratsamt Preis pro Person: 22 € Anmeldung: ab 23 03 2026
Donnerstag 23.04.2026
Blues, Spaß und Chili – Die Late Bloomers rocken die Bühne!
Fünf lebenslustige Musiker, eine gemeinsame Leidenschaft –und jede Menge Groove: Die Late Bloomers zeigen, dass man für musikalische Abenteuer nie zu alt ist
Nach intensiven Proben steht die älteste Newcomer-Band Pfaffenhofens bereit, um den Blues auf die Bühne zu bringen – ehrlich, handgemacht und mit einem charmanten Augenzwinkern. Freuen Sie sich auf ein Live-Set von zweimal 30 Minuten, das Herz und Stimmung gleichermaßen hebt. Und weil Musik am besten mit etwas Leckerem schmeckt: Chili con Carne, kleine Köstlichkeiten und spritzige Getränke gibt es an d iesem Abend vom Café Hofberg– kreativ, frisch und zum Genießen
Beginn: 18.00 Uhr im Foyer des Bürgerzentrum Hofberg Keine Anmeldung notwendig.
Dienstag 28.04.2026 (Ausweichtermin: 30.04.2026)
E-Bike-Training in Theorie und Praxis

In Zusammenarbeit mit der Kreisverkehrswacht laden wir Sie herzlich zu einem speziellen E-Bike-Training für Senioren ein. Immer mehr Menschen entdecken das Elektrofahrrad als komfortables und umweltfreundliches Fortbewegungsmittel. Damit Sie jederzeit sicher unterwegs sind, zeigen wir Ihnen in diesem Training, wie Sie Ihr E-Bike richtig handhaben und souverän im Straßenverkehr bewegen. Im theoretischen Teil erläutern die geschulten Trainer, worauf es im Straßenverkehr mit dem Fahrrad ankommt. Anschließend üben Sie unter fachkundiger Anleitung praxisnah rund um das Bürgerzentrum Hof berg das sichere Anfahren, kontrollierte Bremsmanöver und das Kurvenfahren. Dabei gehen die Trainer der Kreisverkehrswacht individuell auf Ihre Fragen ein und vermitteln wertvolle Tipps, die Ihnen mehr Sicherheit und Freude beim Radfahren geben. Die Firma Kratzer informiert zudem rund um das Thema Fahrradhelm und gibt hilfreiche Hinweise zu wichtigen Einstellungen an Ihrem Fahrrad. An einem Fahrsimulator können Sie risikofrei erleben, wie unterschiedliche Verkehrssituationen wirken, auf unerwartete Momente reagieren und Ihr Reaktionsvermögen verbessern
Das Training richtet sich an Einsteiger und Wiedereinsteiger gleichermaßen. Ziel ist es, Vertrauen in die eigene Fahrtechnik zu stärken und so Mobilität und Selbstständigkeit im Alltag zu erhalten.
Beginn: 1. Training um 10.00 Uhr | 2. Training um 13.00 Uhr
Dauer: jeweils 2 Stunden
Treffpunkt: Eingangsbereich Seniorenbüro Kostenfrei
Anmeldung: ab 07.04.2026
Mittwoch 29.04.2026
Bunter Nachmittag im Hof bergsaal
Seien Sie dabei und gestalten Sie aktiv mit – unser Programm lebt von Ihrer Teilnahme. Geschichten oder Gedichte vortragen, Sketche aufführen, musizieren oder Ihre eigene Idee einbringen – alles ist willkommen.
Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich gesorgt. Das Café Hofberg verwöhnt Sie mit Kaffee und Kuchen. Der Eintritt ist frei, kommen Sie vorbei, zeigen Sie Ihr Talent oder genießen Sie einfach die bunte Atmosphäre.
Beginn: 14.00 Uhr
Anmeldung: ab 07.04.2025
Donnerstag 07.05.2026
Stadtausflug der Senioren
Unter der Schirmherrschaft des Ersten Bürgermeisters laden wir alle Seniorinnen und Senioren aus der Stadt Pfaffenhofen zu einem gemeinsamen Ausflug ein
Mit drei Bussen starten wir am Morgen zu einem abwechslungsreichen Tagesausflug in angenehmer Gesellschaft. Auf dem Programm stehen eine Schifffahrt, ein kultureller Besuch sowie ein gemeinsamer Abschluss bei Kaffee und Gebäck
Ein Programmpunkt ist die Schifffahrt von Kelheim nach Regensburg. Während der Fahrt können Sie die Landschaft entlang der Donau genießen. Das Mittagessen wird an Bord serviert. Zur Auswahl stehen ein Schweineschnitzel „Wiener Art“ oder ein gebackenes Fischfilet, jeweils mit Kartoffelsalat
Anschließend besuchen wir den Nepal Himalaya Pavillon in Wiesent. Der Pavillon wurde ursprünglich für die Expo 2000 in Hannover errichtet und später nach Wiesent umgesetzt. Mit seinem 22 Meter hohen, vergoldeten Turm, den kunstvollen Holzschnitzereien sowie der Verbindung buddhistischer und hinduistischer Elemente ist er ein besonderes Bauwerk. Der angrenzende Nepal Himalaya Park umfasst rund neun Hektar mit über 6 200 Pflanzenarten und verschiedenen Themengärten. Vor Ort besteht die Möglichkeit, an einer Führung teilzunehmen oder den Park selbstständig zu erkunden.
Zum Abschluss kehren wir im Gasthof „Zum Kruckenberger“ in Wiesent ein und lassen den Tag bei Kaffee und einem hausgemachten Küchle ausklingen.
Preis pro Person: 62 € (Der Preis beinhaltet die Busfahrt, die Schifffahrt, das Mittagessen auf dem Schiff, die Führung im Nepal Himalaya Pavillon sowie Kaffee und ein Küchle.)
Anmeldung: ab 13.04.2026
Abfahrt Bus 1: Affalterbach 8 00 Uhr
Förnbach Bushaltestelle 8 10 Uhr
Kirchplatz PAF 8 20 Uhr
Hirschberger Wiese PAF 8.30 Uhr
Abfahr t Bus 2: Tegernbach Raiffeisenbank8.00 Uhr
Tegernbach Oberhof 8.10 Uhr
Ehrenberg Bushaltestelle 8.20 Uhr
Hirschberger Wiese PAF 8 30 Uhr
Abfahr t Bus 3: Niederscheyern Maibaum 8.10 Uhr
Kirchplatz PAF 8 20 Uhr
Hirschberger Wiese PAF 8.30 Uhr
Anmeldungen:
Für FörnbachFrau Geißler Tel.: 08441-2335
Für Ehrenberg Frau Riedl Tel.: 08441-1557
Für Tegernbach Frau Weichenrieder Tel.: 08443-474
Für Pfaffenhofen und sonstige Ortsteile im Seniorenbüro: Hierwerden Anmeldungen nur persönlich entgegengenommen. Telefonische und Anmeldungen per E-Mail können leider nicht berücksichtigt werden. Die Fahrt ist bei Anmeldung bar zu bezahlen.