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Seniorenkurier2026_Ausgabe_084_issuu

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Das kennen die Jungen gar nicht mehr

Inklusive großem Veranstaltungsteil

Liebe Seniorinnen und Senioren, als neue Seniorenreferentin im Stadtrat freue ich mich sehr, mich Ihnen heute im Seniorenkurier vorstellen zu dürfen. Seit zwölf Jahren bin ich bereits als Referentin für Kindertagesstätten tätig. Dort erlebe ich täglich, wie wertvoll der Zusammenhalt zwischen den Generationen ist.

Liebe

Nun freue ich mich von Herzen darauf, mich auch für die Anliegen unserer Seniorinnen und Senioren in Pfaffenhofen einzusetzen. Passend dazu beleuchtet der aktuelle Leitartikel die Digitalisierung im Alltag. Ob Smartphone oder Online-Banking – Technologie soll uns den Alltag erleichtern und Menschen verbinden, anstatt sie auszugrenzen. Mir ist es ein persönliches Anliegen, dass niemand den Anschluss verliert.

Gleichzeitig dürfen wir die Werte und Erfahrungen von früher nicht vergessen. Der Austausch zwischen Jung und Alt hilft uns, Tradition und Fortschritt wunderbar miteinander zu verbinden.

Ich freue mich auf viele persönliche Begegnungen, gute Gespräche und Ihre Anregungen. Viel Freude beim Lesen dieser Ausgabe.

Herzliche Grüße

Marianne Kummerer-Beck

Referentin für Soziales, Senioren und Kindertagesstätten

Leserinnen und Leser, schmunzelnd arbeite ich an dem Beitrag „Das kennen die Jungen gar nicht mehr“, den Sie auf den folgenden Seiten finden. Erinnerungen an früher werden wach: die Musikkassette, auf der man mühsam die Lieblingslieder aus dem Radio mitgeschnitten hat und die leise Verärgerung, wenn der Moderator mitten in den Song hineinplapperte.

Oder der „Anpfiff“ der Eltern, wenn ein Telefonat mit dem Freund wieder einmal zu lange dauerte und somit viel zu teuer wurde. Und natürlich die Telefonzellen, in denen wir nicht nur telefoniert, sondern uns manchmal sogar in den ausgehängten Telefonbüchern verewigt haben. Schön, auf diese Weise gedanklich in diese Zeit zurückzukehren.

Mit einem der ersten tragbaren Telefone begann bei vielen von uns eine neue Ära. Ich vergesse dieses Gerät mit seiner scheinbar endlos langen Antenne nie. Heute ist es kaum noch vorstellbar, nicht jederzeit erreichbar zu sein. Aus dem Urlaub reichte früher ein kurzer Anruf mit der Nachricht, dass man gut angekommen ist. Heute erreichen uns Bilder, Videos und sogar Live-Gespräche aus aller Welt fast in Echtzeit.

Ich möchte mir nicht anmaßen zu beurteilen, ob früher alles besser oder schlechter war, aber vieles von damals empfinde ich als sehr vertraut und angenehm. Sicher weckt dieses Heft auch bei Ihnen persönliche Erinnerungen. Der Wandel, insbesondere in der Technik, war enorm und er begleitet uns bis heute.

Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Lektüre und vielleicht den ein oder anderen schmunzelnden Blick zurück in Ihre eigene Vergangenheit.

Herzliche Grüße

Ihre Heidi Andre Leitung Seniorenbüro

MOMENTAUFNAHME

„Der Heimkehrer“ Basstölpel auf Helgoland bei Sonnenuntergang. Die Insel Helgoland ist der einzige Ort in Deutschland, wo diese Vogelart vorkommt.

Zur Verfügung gestellt von G. Alkofer, Fotofreunde Pfaffenhofen a. d. Ilm

Kraftplatz und Ort der Entspannung –die Wallfahrtskirche Herrnrast

Mein Lieblingsplatz ist bei der Ende des 16. Jahrhunderts errichteten, idyllisch gelegenen Wallfahrtskirche Herrnrast. Von Ilmmünster aus führt der Weg Richtung Osten entlang der ehemaligen „Sportkurve“ aus dem Dorf heraus über die B13 zur Bahnunterführung. Von hier sieht man bereits die ab Frühjahr zunehmend von Bäumen umsäumte, würdevoll auf einer Anhöhe stehende Kirche. Der Weg zu ihr verläuft über eine schlichte Treppe, die an einer Sitzbank unmittelbar vor dem Gotteshaus endet. Hier spürt man zum einen die besondere Energie dieses Ortes, an dem sich einst eine Erscheinung, die des „Herrn in der Rast“, zugetragen haben soll, als einem Hirtenmädchen der Herr, auf einem Baumstamm rastend, erschienen ist. Zum anderen genießt man von hier einen wunderbaren Blick auf das geschichtsträchtige Dorf Ilmmünster mit seiner dem Heiligen Arsatius geweihten Stiftskirche, die quasi Blickkontakt zu Herrnrast hat.

Hier fand bis weit in das 19. Jahrhundert hinein eine zweitägige Dult statt, bei der damals auch Herzog Max von Bayern und seine Familie, darunter die spätere Kaiserin Sissi von Österreich, anwesend waren. Die prächtige Aussicht von Herrnrast auf Ilmmünster und die ruhige Atmosphäre abseits des lebendigen Treibens im Alltag erlaubt einen Ausstieg aus einer schneller gewordenen Welt, die hier nur in den gelegentlich vorbeifahrenden Zügen sichtbar wird.

Machen Sie mit und zeigen uns Ihr Lieblingsplatzerl.

Seit geraumer Zeit berichten in diesem Heft Seniorinnen und Senioren über ihr ganz persönliches Lieblingsplatzerl – Orte, die Sie gerne besuchen, die Ihnen guttun oder mit besonderen Erinnerungen verbunden sind. Nun suchen wir weitere Schreiberinnen und Schreiber, die Lust haben, ihren Lieblingsplatz mit unseren Leserinnen und Lesern zu teilen. Ob ein Ausflugsziel in der Natur, ein Platz in der Stadt, ein Café oder ein Wanderweg – erzählen Sie uns, warum Sie diesen Platz so gerne besuchen und was ihn für Sie besonders macht.

Wir freuen uns auf persönliche, lebendige Beiträge von Seniorinnen und Senioren, die gerne unterwegs sind und ihre Erfahrungen weitergeben möchten.

Bitte senden Sie Ihren Beitrag und zwei bis drei Bilder an seniorenbuero@stadt-pfaffenhofen.de. Ausgewählte Texte werden in einer der nächsten Ausgaben veröffentlicht.

Wir sind gespannt auf Ihre Lieblingsplatzerl. Herzliche Grüße Ihre Redaktion

Die Kirche in den 1950er Jahren
Der Treppenaufgang zur Kirche (1975)
Herrnrast im Jahr 1958 mit Heumandln (Gemälde von Eduard Lückhaus)

Früher und heute:

Wie

die Digitalisierung unseren Alltag verändert hat

Früher sah der Alltag vieler Menschen ganz anders aus. Kinder spielten draußen, tobten auf Straßen und Höfen, bauten Hütten, fuhren Rad oder spielten Fangen und Verstecken. Kontakte entstanden direkt, man kannte die Nachbarskinder, und die Freizeit war oft abenteuerlich und frei. Heute verbringen viele Kinder einen großen Teil ihrer Zeit online, spielen digitale Spiele oder kommunizieren über das Internet. So hat sich auch die Art, wie Generationen aufwachsen, stark verändert.

Wer etwas mitteilen wollte, schrieb einen Brief. Das Papier wurde sorgfältig ausgewählt, die Worte gut überlegt, dann wanderte der Brief zur Post und war oft mehrere Tage unterwegs. Telefonieren war ein geplanter Akt: Ein Festnetztelefon mit Wählscheibe im Flur (glücklich waren die, die ein besonders langes Kabel hatten).

Ein spontaner Anruf beim Nachbarn oder bei der Familie war selten, denn die Leitung war oft besetzt und die Kosten mussten bedacht werden.

Früher war der Einkauf von Lebensmitteln oft anders als heute. Viele Menschen gingen zu kleinen Geschäften oder zum Wochenmarkt. Dort kannte man die Verkäufer persönlich und kaufte meist nur das, was man wirklich brauchte. Obst und Gemüse waren saisonal und kamen aus der Region. Bezahlt wurde fast immer mit Bargeld. Heute kaufen viele Menschen in großen Supermärkten oder sogar im Internet ein. Die Auswahl ist viel größer geworden. Es gibt Produkte aus aller Welt, Bio-Lebensmittel und viele Fertiggerichte. Moderne Kassen und Kartenzahlung machen das Einkaufen schneller und einfacher.

Fotos und Erinnerungen hatten einen besonderen Wert: Die Kamera war analog, jeder Film begrenzt auf wenige Aufnahmen. Man überlegte genau, wen oder was man fotografierte. Nach dem Entwickeln wartete man gespannt auf die fertigen Bilder, die dann in Alben eingeklebt und sorgfältig beschriftet wurden. Familienfeste, Urlaube oder Geburtstage – all das wurde sorgfältig dokumentiert. Jede Erinnerung war greifbar, jede Aufnahme ein kleines Ereignis.

Mit der Zeit kam die Technik schrittweise in den Alltag. Der Fernseher bekam einen Videorekorder, der das Aufnehmen von Lieblingssendungen möglich machte. Das erste Mobiltelefon veränderte die Kommunikation, Computer hielten Einzug in die Haushalte, und schließlich eröffnete das Internet völlig neue Möglichkeiten. Für viele Seniorinnen und Senioren war das zunächst fremd und herausfordernd: Geräte, Begriffe und Funktionen mussten erlernt werden, und die Angst, etwas falsch zu machen, war groß. Doch mit Geduld, kleinen Schritten und Unterstützung von Familie, Freunden oder speziellen Kursen wuchs das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Heute ist der Alltag schneller, flexibler und stärker vernetzt. Nachrichten können in Sekunden verschickt, Fotos sofort angesehen und geteilt werden. Termine lassen sich online organisieren, Arztbesuche digital vereinbaren. Einkäufe und Bankgeschäfte können bequem von zu Hause erledigt werden, Fahrpläne und Wettervorhersagen stehen jederzeit zur Verfügung. Videotelefonie bringt die Enkelkinder direkt ins Wohnzimmer, selbst wenn viele Kilometer dazwischenliegen. Die digitale Technik eröffnet Möglichkeiten, die früher undenkbar waren.

Die Reise von analog zu digital macht deutlich, wie sehr sich der Alltag verändert hat. Früher war das Leben langsam, alles geschah in einem festen Rhythmus, und vieles wurde bewusst erlebt. Kinder spielten draußen, Familien verbrachten Zeit gemeinsam, Briefe mussten geschrieben und verschickt werden, Einkäufe geplant und Gespräche sorgfältig geführt. Jeder Moment hatte Zeit und Aufmerksamkeit, sei es das gemeinsame Kaffeetrinken mit Nachbarn oder das Sortieren und Einkleben von Fotos ins Album. Nähe und persönliche Kontakte standen im Vordergrund, Erinnerungen wurden aktiv gestaltet und bewusst bewahrt. Heute stehen Informationen jederzeit zur Verfügung, viele Aufgaben, die früher Stunden in Anspruch nahmen, lassen sich mit wenigen Klicks erledigen. Digitale Technik erleichtert den Alltag, spart Zeit und ermöglicht, trotz räumlicher Entfernung in Verbindung zu bleiben.

Beide Welten haben ihren eigenen Wert: Die analoge Zeit lehrt Geduld, Aufmerksamkeit und bewusste Gestaltung des Alltags. Die digitale Zeit eröffnet Freiheit, Flexibilität und die Möglichkeit, aktiv an der modernen Welt teilzuhaben. Wer Schritt für Schritt den Umgang mit der neuen Technik erlernt, kann beide Welten miteinander verbinden. Erinnerungen aus der analogen Zeit können bewahrt, persönliche Kontakte gepflegt und der Alltag selbstbestimmt gestaltet werden – unterstützt durch die Vorteile der digitalen Möglichkeiten. So entsteht ein Alltag, der sowohl die Ruhe und Tiefe der Vergangenheit als auch die Flexibilität und Vernetzung der Gegenwart vereint.

Die technische Entwicklung zeigt, wie Lebensgewohnheiten sich verändern, welche Chancen neue Technologien bieten und wie bereichernd es sein kann, auch im Alter noch Neues zu entdecken. Wer sich traut, Schritt für Schritt Neues zu lernen, wird belohnt: Mit einem selbstbestimmten, vernetzten Alltag, in dem Erinnerungen bewahrt und Kontakte gepflegt werden können – und in dem beide Welten ihren festen Platz haben.

Eine kleine Zeitreise in den Alltag der 70er und 80er Jahre

Manchmal reicht ein alter Gegenstand, und schon sind die Erinnerungen wieder da: das leise Klicken einer Wählscheibe, das Surren eines Kassettenrekorders oder das Rascheln einer aufgefalteten Straßenkarte. Dinge, die früher ganz selbstverständlich zum Alltag gehörten, sind heute fast verschwunden. Für die jüngere Generation wirken sie oft wie Relikte aus einer längst vergangenen Zeit – für viele von uns jedoch sind sie Teil gelebter Geschichte.

Musikkassetten – Bandsalat inklusive

Wer Musik hören wollte, griff zur Kassette. Lieblingssongs wurden mühsam aus dem Radio aufgenommen, oft inklusive der Stimme des Moderators. Und wehe, das Band verhedderte sich – dann kam der Bleistift zum Einsatz, um es wieder aufzuwickeln. Heute unvorstellbar, wo doch ein Fingertipp genügt.

Das kennen die Jungen gar nicht mehr.

Röhrenfernseher – schwer und zuverlässig

Der Fernseher war ein Möbelstück – groß, schwer und oft mit einem warmen Flimmern. Sender gab es nur wenige, lange Zeit sogar nur drei Programme. Nach dem Sendeschluss gab es nachts kein Programm mehr. Und umschalten musste man noch persönlich am Gerät – eine Fernbedienung gab es nicht. Wer etwas sehen wollte, musste sich nach festen Sendezeiten richten.

Telefonzellen – die Verbindung zur Welt

Unterwegs telefonieren? Das ging nur mit Münzen oder Telefonkarten – und einer freien Telefonzelle. In vielen Zellen hing ein ausklappbares Telefonbuch, das oft schon vergilbt und mit Notizen versehen war. Wer keine Nummer wusste, konnte sie dort nachschlagen. Telefonzellen waren nicht nur Orte für kurze Gespräche, sondern manchmal auch ein Treffpunkt oder ein Platz für Verliebte. Bei Regen oder Kälte wurde die kleine Kabine schnell zum Zufluchtsort. Heute trägt jeder sein Telefon in der Hosentasche und ist rund um die Uhr erreichbar.

Faxgeräte – der schnelle Draht auf Papier

Bevor E-Mails alltäglich wurden, war das Faxgerät eine kleine Sensation. Dokumente konnten plötzlich in wenigen Minuten übertragen werden – allerdings mit lautem Piepen und oft schlechter Druckqualität.

Wählscheibentelefon und Festnetz –Geduld gefragt

Telefonnummern wurden mühsam mit der Wählscheibe gewählt – Zahl für Zahl. Dabei drehte sich die Scheibe langsam zurück, bevor die nächste Ziffer gewählt werden konnte. Das dauerte nicht nur länger, sondern verlangte auch Geduld, besonders bei langen Nummern. Später kamen Tastenapparate, doch das Telefon blieb fest an einem Ort im Haus – meist im Flur. Gespräche waren oft kurz, denn lange Zeit war Telefonieren teuer und es gab keine Flatrate. Jede Minute kostete Geld, daher wurde genau überlegt, was wirklich gesagt werden musste. Wer anrief, musste zudem damit rechnen, dass jemand anderes im Haushalt mithörte oder den Hörer abnahm.

Die „Gelben Seiten“ – das Branchenbuch

Wer einen Handwerker oder ein Geschäft suchte, blätterte in den „Gelben Seiten“. Dicke Bücher voller Anzeigen – heute ersetzt durch schnelle Online-Suchen.

Fotoapparate mit Film – jeder Schuss musste sitzen

Früher fotografierte man nicht einfach drauflos – jedes Bild war kostbar. In der Kamera lag ein Film mit meist nur 24 oder 36 Aufnahmen. Das bedeutete: genau überlegen, bevor man auf den Auslöser drückte. Nach jedem Foto musste der Film manuell weitergedreht werden, sonst konnte kein neues Bild gemacht werden. Gruppenfotos wurden sorgfältig arrangiert, und niemand durfte blinzeln oder sich bewegen.

Nach dem Fotografieren begann das lange Warten: Der Film wurde erst im Geschäft oder zuhause entwickelt. Tage später hielt man die Abzüge in den Händen – und erst dann zeigte sich, ob die Erinnerungen wirklich gelungen waren oder ob jemand abgeschnitten, unscharf oder gar nicht auf dem Bild war.

Straßenkarten und der Mut zu fragen

Früher bedeutete Reisen oft: eine große Papierkarte auf dem Schoß oder auf dem Beifahrersitz entfalten. Diese Karten waren gefaltet, unhandlich und wollten erst einmal richtig gelesen werden. Man musste Straßen, Orte und Abzweigungen selbst suchen und im Kopf den richtigen Weg zusammenstellen. Ein kleiner Fehler beim Abbiegen konnte schnell zu einem Umweg führen.

Oft hielt man an und fragte Passanten nach dem Weg –manchmal mehrmals hintereinander. Das führte nicht selten zu kleinen Gesprächen oder spontanen Hilfestellungen. Auch Beifahrer hatten ihre Aufgabe: Karte halten, mitlesen und rechtzeitig warnen.

Lexikon statt Internet

Wissen wurde in dicken Büchern gesammelt. Wer etwas nachschlagen wollte, blätterte im Lexikon – Seite für Seite. Das dauerte länger, aber man entdeckte oft viel mehr als nur das Gesuchte.

Fazit: Jede Zeit hat ihren eigenen Wert

Ob damals oder heute – jede Zeit bringt ihre eigenen Möglichkeiten und Herausforderungen mit sich. Was früher mehr Geduld und Einfallsreichtum verlangte, wird heute durch Schnelligkeit und Komfort ersetzt. Beides hat seine Berechtigung. Entscheidend ist nicht, was besser ist, sondern was wir daraus machen. Denn am Ende sind es die Menschen und ihre Erfahrungen, die jeder Zeit ihren ganz besonderen Wert verleihen.

Vom Tipp-Ex zur E-Mail –Erinnerungen an den Wandel der Büroarbeit

Seitdem ich im Jahr 2016, nach 49 Jahren Vollzeit im Büro, in Rente gegangen bin, haben sich in den letzten 10 Jahren die Arbeitsabläufe rapide verändert. Die wichtigsten Veränderungen kamen in den 1980er durch die Einführung des Computers und in den 90er Jahren durch die Einführung der E-Mail und des Internets. Aber der Reihe nach:

Der Arbeitsalltag nach meiner Ausbildungszeit als Bürokauffrau war geprägt von Unmengen Papier, welches erstellt, verschickt und archiviert werden musste. Ein Brief auf einer mechanischen Schreibmaschine inkl. ein bis drei Durchschlägen war teilweise eine Herausforderung. Durchschläge waren schon so eine Sache. Wurde zu schnell getippt, verhakten sich die Buchstabengeber. Beim Vertippen wurde dann mit den kleinen Tipp-Ex-Blättchen korrigiert. Sie können sich nicht vorstellen, wie ich mich damals über die Anschaffung einer elektrischen Schreibmaschine mit Korrekturtaste gefreut habe. Bei den Durchschlägen konnte man dann deutlich sehen, wie oft man sich vertippt hatte. Im schlimmsten Fall ging alles wieder von vorne los und der Brief musste komplett neu geschrieben werden. Was für ein Aufwand. Wenn der Brief endlich fertig war, wurde er an den/die Empfänger verschickt und es dauerte in der Regel ein bis zwei Wochen (manchmal auch länger), bis endlich die Antwort kam und der Vorgang weiterbearbeitet oder abgeschlossen werden konnte. War der Vorgang abgeschlossen, mussten alle Unterlagen dem richtigen Aktenordner zugeordnet, abgeheftet und archiviert werden. Wehe man hat den falschen Ordner erwischt, dann waren die Unterlagen zuerst einmal für längere Zeit oder auf Nimmerwiedersehen verschwunden.

Und heute? E-Mail schreiben, im Idealfall innerhalb kürzester Zeit die Antwort erhalten, den Vorgang weiterbearbeiten oder abschließen.

Ab Mitte der 90er Jahre war ich u. a. für den Vorstand unserer Organisation zuständig, der monatlich tagte. Die Sitzungsunterlagen, die aus den Fachabteilungen zu mir kamen, waren selbstverständlich in Papierform. In diesen Jahren gab es noch in unserem Haus eine eigene Druckerei. Der Kollege, der dort arbeitete, bekam von mir einen kompletten Satz der Sitzungsunterlagen. Die musste er entsprechend oft drucken, der Reihe nach zusammenstellen, mit Adressaufkleber versehen, in Briefumschläge verpacken und versenden. Für die 2x im Jahr stattfindenden bayernweiten Hauptvorstandssitzungen war der Aufwand im Grunde wie bei den monatlichen Sitzungen. Es gab allerdings viel mehr Tagesordnungspunkte, entsprechend mehr Vorlagen und der Empfängerkreis war sehr viel größer. Entsprechend wurde sehr viel mehr Papier produziert, welches auf dem Postweg an die Empfänger verschickt wurde. Ich weiß noch, dass sich unsere Delegierten und Teilnehmer öfter mal über die Papiermenge beschwert haben, da sie diese zu den Sitzungen mitschleppen mussten.

Und heute ...

Schee war’s – Kindheit in den 1950er Jahren

Ja, wo soll ich denn da anfangen? Am besten mit der größten Errungenschaft, einem Spülklosett und einem Badezimmer. Bis zu meinem fünften Geburtstag badeten wir jeden Samstag in einer Zinkwanne in der Küche, weil in unserem ebenerdigen Haus, weder für ein Klosett, noch ein Badezimmer Platz war. Für dringende Bedürfnisse stand auf dem Komposthaufen ein Holzhäuschen. Wie wir uns freuten, als unser Haus um ein Stockwerk erhöht wurde, ist unbeschreiblich. Natürlich hatten meine Schwester und ich auch keine Dreiräder. Wir machten mit unseren, von Opa geschreinerten Rollern die kleine, ungeteerte Straße unsicher.

Nach dem Abendessen spielten wir „Mensch ärgere dich nicht“, „Mikado“ oder ein Töpfchenspiel auf dem Küchentisch, weil es kein Wohnzimmer gab. Hier spielte sich das tägliche Leben vom Frühstück, übers Kochen, Essen, Bügeln, Hausaufgaben machen usw., ab.

Natürlich besaßen wir auch kein Auto. An einem Tag in den großen Ferien fuhren wir mit einem Dampflokzug nach München, dann mit der Trambahn zum Tierpark Hellabrunn, wo wir den ganzen Tag zwischen Elefanten, Löwen und Eisbären spazierten und unsere Köstlichkeiten aus dem Rucksack verspeisten. Schee war‘s! Die anderen Ferientage verbrachten wir an und vor allem in der Ilm, und später im Gerolsbach-Bad. Dort lernte ich mir selbst das Schwimmen. Telefon? Fehlanzeige! In dringenden Fällen durften wir bei

unseren Nachbarn gegenüber, im Büro, telefonieren. Von dort wurden wir auch verständigt, wenn ein wichtiger Anruf für uns kam. Da es auch noch keine Schulbusse gab, mussten Kinder aus Niederscheyern, Angkofen oder Siebenecken, kilometerweit zur Mädchen- oder Bubenschule zu Fuß gehen. Größere Dörfer hatten sogenannte Zwergschulen.

Die heutigen Kinder kennen keine Schiefertafel, die beim Herunterfallen zerbrach. Sie wissen nicht, was ein Griffel ist, von Federhaltern mit herausnehmbaren Federn und Fūllern, die aus Tintenfässern in den Bänken betankt wurden, ganz zu schweigen.

Es war eine friedliche, ruhigere Zeit, beinahe ohne Autos, in der wir nachmittags, nach der Hausaufgabe, von der „Weiberrast“ bis zur Wasserreserve und zum Kuglbauern, unterwegs sein konnten – natürlich erst im „höheren“ Alter!

Softwarefehler beim Stadtmarathon München

In München wurde bereits in den 80er Jahren jährlich ein öffentlicher Stadtmarathonlauf veranstaltet, an dem sich jede Bürgerin und jeder Bürger beteiligen konnte.

Mein früherer Arbeitgeber, eine amerikanische Computerfirma, hatte sich in der zweiten Hälfte der 80er Jahre als Sponsor bereit erklärt, die Zeitmessung beim Marathonlauf durchzuführen. Mir fiel es in mehreren Jahren zu, als Projektleiter die entsprechende Technik aufzubauen, das Team zu organisieren und die Ergebnisse aufzubereiten. Einer dieser Läufe hat allerdings zu einer Menge grauer Haare auf meinem Kopf geführt.

Dazu muss ich zunächst kurz erläutern, wie die Zeitmessung damals funktionierte: Ziel des Stadtmarathons war immer das Olympiastadion in München. Auf der Zielgeraden des Stadions wurden für die Zeitmessung vier Gassen gebildet, die wechselweise geöffnet und wieder geschlossen wurden. In die sollten die Läufer dann bei Ankunft hineinlaufen. Am Anfang jeder Gasse saß jeweils ein Mitarbeiter an einem PC. Wenn nun ein Läufer in eine dieser Gassen hineinlief, drückte der Mitarbeiter auf die Leertaste der Tastatur, und damit wurde eine Zeit im zentralen Server gestoppt. Am Ende jeder Gasse befand sich jeweils ein weiterer Mitarbeiter, der dem Läufer einen Zettel von seiner Startnummer abriss, auf dem sich ein Code mit der Startnummer befand, den man dann mit einer Scannerpistole einlesen konnte. Im Server wurde dann die gestoppte Zeit mit der eingelesenen Nummer in Verbindung gebracht, und somit

konnte dem Läufer die gelaufene Zeit zugeordnet werden. Das ganze Verfahren war zwar etwas fehleranfällig, aber es funktionierte für diesen Zweck hinreichend genau. Das System und die Software war auf vier Gassen und maximal 10.000 Läufer ausgelegt. Da normalerweise circa 3.000–4.000 Läufer teilnahmen, war es vollkommen ausreichend.

Im letzten Jahr unserer Unterstützung als Sponsor wuchs die Teilnehmerzahl aber auf mehr als 8.000 Personen an. So gab es bereits Zweifel, ob der ganze Aufbau mit vier Gassen für diese große Zahl von Teilnehmern ausreichen würde. Aber unsere Firma wollte das System aus Kostengründen nicht mehr erweitern. So habe ich einen Tag vor dem Marathonlauf mit meinem Team aus circa 20 Personen das System erneut getestet, diesmal auch für die höhere Läuferzahl. Als wir bei dem Test mehr als 7.000 Zeiten simuliert hatten, stürzte plötzlich einer der Computerprozesse ab, und zwar bei genau 7.123 Zeiten. Wir waren verblüfft und konnten uns das nicht erklären. Also alles nochmal von vorne. Wir machten den gleichen Test noch mal, was zeitlich sehr aufwändig war (man musste schließlich mehr als 7.000-mal auf die Leertaste drücken… usw.), aber auch diesmal stürzte derselbe Prozess wieder bei genau 7.123 Zeiten ab. Das war der GAU, ausgerechnet einen Tag vor Austragung des Marathonlaufs.

Irgendwo in der Software musste ein bislang unentdeckter Fehler schlummern. Ich schickte das Testteam nach Hause und begab mich daran, den Software-Code zu untersuchen. So saß ich am Samstagabend um 23.30 Uhr in den Umkleidekabinen der Fußballmannschaften im Olympiastadion, wo unser Server stand und war der Verzweiflung nahe. Nachdem ich den Code mehrmals oberflächlich durchsucht hatte, sah ich plötzlich, dass eine so genannte Feldvereinbarung fehlerhaft deklariert worden war, die sich aber bisher nicht ausgewirkt hatte, weil es nie mehr als 7.000 Teilnehmer gegeben hatte und auch bisher nie soweit getestet worden war.

Der Fehler war zum Glück so offensichtlich, dass ich mir ziemlich sicher war, dass es sich um die Ursache handelte. Allerdings hätte der Fehler genau bei der 7.001sten Zeit auftreten müssen, nicht erst bei der krummen Zahl 7.123. Ich korrigierte den Fehler, konnte aber aufgrund der Abwesenheit meines Teams keinen weiteren Test mehr machen. Am nächsten Morgen, als der Lauf startete, begann das Zittern, und – was soll ich sagen – das System arbeitete diesmal korrekt. Mir fiel ein riesiger Stein vom Herzen.

Und die Moral von der Geschicht‘? Jede Software enthält Fehler, auch wenn sie noch so gut getestet wurde. Denn sie wurde von Menschen geschrieben (zumindest damals). Heute, im Zeitalter der künstlichen Intelligenz, könnte man die Ursache solcher Fehler manchmal gar nicht mehr finden.

Die Ausflüge des Seniorenbüros erfreuen sich in letzter Zeit sehr großer Beliebtheit. Inzwischen wird behauptet, dass man sehr früh erscheinen muss, um einen der begehrten Plätze zu ergattern. So warten viele Interessierte bereits vor 7 Uhr morgens, um bei der Anmeldung um 9 Uhr zu den Ersten zu gehören. Diese Karikatur wirft einen augenzwinkernden Blick auf die Anmeldesituation beim diesjährigen Stadtausflug.

Rückblick Stadtausflug 2026

Einen gelungenen Stadtausflug verbrachten rund 150 Senioreninnen und Senioren Anfang Mai. Bürgermeister Thomas Herker begrüßte die Gäste herzlich an Bord der „MS Kelheim“. Während der dreistündigen Schifffahrt mit Mittagessen an Bord, wies der Kapitän auf zahlreiche Sehenswürdigkeiten hin, die vom Schiff aus zu sehen waren. Auch eine Schleusung auf dem Main-Donau-Kanal konnten die Passagiere miterleben.

Zum zweiten Programmpunkt ging es weiter zum Nepal Himalaya Park nach Wiesent. Der leichte Regen hielt die Besucher nicht davon ab, die besondere Atmosphäre zu genießen. In mehreren Führungen wurden die Entstehung des Parks, der philosophische Hintergrund und die Gestaltung mit den faszinierenden asiatischen Kunst- und Bauwerken sowie die spezielle Pflanzenwelt erklärt.

Bei bester Stimmung gab es in einer Weinstube zum Tagesausklang noch Kaffee und ein bayrisches Kücherl. Die Rückmeldungen der Teilnehmer waren sehr positiv, eine Teilnehmerin meinte: „Wir hatten alle einen sehr schönen Tag mit tollem Programm und ich bedanke mich sehr beim Seniorenbüro für die gelungene Organisation.“

Dienstag 14.07.2026

Freising Altstadt und Domberg

Besuchen Sie die älteste Stadt an der Isar und sammeln Sie bei einer 60-minütigen Führung Eindrücke von der geschichtsträchtigen Altstadt. Die abwechslungsreiche Tour führt auf barrierefreien Wegen zum Rathaus, zum Asamgebäude und zur Kirche St. Georg.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Zentrum geht es bei einem ca. 15-minütigen Spaziergang auf den Domberg mit seiner burgähnlichen Bebauung. Wer mit der neuen Dombergbahn nach oben fahren möchte, muss einen Spazierweg bis zum Einstieg in Kauf nehmen.

Die weltbekannten Fresken und den Stuck der Gebrüder Asam, das Altargemälde von Peter Paul Rubens sowie weitere Höhepunkte wie die Maximilianskapelle werden Ihnen fachmännisch erklärt. Dabei nehmen Sie bequem in den Kirchenbänken Platz. Im Anschluss haben Sie noch die Gelegenheit, den Dom selbstständig zu erkunden.

Am Domberg mit seinen imposanten Gebäuden des Fürstbistums Freising bleibt Ihnen danach Zeit zur freien Verfügung. Bei guter Sicht genießen Sie ein traumhaftes Panorama bis nach München und in die Alpen.

Wichtige Information: Bitte beachten Sie, dass bei diesem Ausflug mehrere Wege ausschließlich zu Fuß zurückgelegt werden können. Teilweise handelt es sich dabei um Kopfsteinpflaster, Kieswege sowie Strecken mit Steigungen. Sowohl bei der Ankunft

als auch bei der Abholung kann der Bus die Gäste nur außerhalb des Stadtkerns von Freising ein- bzw. aussteigen lassen. Daher ist jeweils ein Fußweg von etwa 15 Minuten erforderlich.

Gegen 16.30 Uhr fährt der Bus zurück nach Pfaffenhofen.

Abfahrt: 9.15 Uhr Hirschberger Wiese, 9.25 Uhr Landratsamt

Preis pro Person: 20 €

Anmeldung: ab sofort

ANMELDERICHTLINIEN FÜR AUSFLÜGE:

» Beginn ist am jeweiligen Anmeldedatum um 9.00 Uhr, es werden vorher keine Anmeldungen entgegengenommen.

» Anmeldungen per E-Mail können nicht berücksichtigt werden.

» Jeder kann maximal 2 Personen anmelden.

» Telefonische Anmeldung möglich Busplatzvergabe erst bei Bezahlung

» Gerne können Sie mit Karte bezahlen.

» Die Ausflüge richten sich an Pfaffenhofener Bürgerinnen und Bürger. Alle anderen können nur auf die Warteliste aufgenommen werden.

Danke für Ihr Verständnis.

Freitag 17.07.2026

Kulinarischer Abend mit Musik im Innenhof

Erleben Sie einen unvergesslichen Sommerabend im Innenhof des Bürgerzentrums Hofberg. Lassen Sie sich von der stimmungsvollen Atmosphäre unter freiem Himmel verzaubern und genießen Sie die mitreißenden Klänge der Tiny Bubbles Jazz Band. Unter dem Motto „Unser Mississippi ist die Ilm“ bringt die Band aus Pfaffenhofen den Geist des frühen Jazz auf die Bühne.

Die sieben erfahrenen Musikerinnen und Musiker begeistern mit Dixieland und Swing im Stil von Louis Armstrong und Duke Ellington, schwungvollen Stücken und guter Laune. Ihre Improvisationen machen jedes Konzert zu einem einzigartigen Klangerlebnis.

Für die Bewirtung sorgt das Café Hofberg und setzt auf herzhafte Klassiker: Gulaschsuppe, direkt aus der Gulaschkanone, Leckeres vom Grill mit Kartoffelsalat und kühle Getränke von der Bar.

Holen Sie sich bei Selbstbedienung Ihr Schmankerl direkt am Grill oder an der Bar ab. Freuen Sie sich auf einen entspannten Abend voller Genuss, Musik und guter Gesellschaft. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Hofbergsaal statt.

Beginn: 18.00 Uhr

Der Eintritt ist frei.

August

September

Mittwoch 02.09.2026

Stadtführung für pflegende Angehörige – Zeit zum Durchatmen und Entdecken

Sie pflegen einen Angehörigen mit Demenz und wünschen sich eine kleine Auszeit? Wir laden Sie herzlich zu einer besonderen Stadtführung durch Pfaffenhofen ein.

Während Sie bei einer rund 90-minütigen Führung die Stadt Pfaffenhofen entdecken, wird Ihr Angehöriger mit Demenz parallel in einer Betreuungsgruppe in den Räumen der Caritas, liebevoll begleitet und betreut. So können Sie die Führung entspannt genießen und neue Kraft schöpfen. Im Anschluss lassen wir den Vormittag bei einer gemeinsamen Brotzeit gemütlich ausklingen – eine schöne Gelegenheit zum Austausch mit anderen Angehörigen.

Treffpunkt: 9.15 Uhr an der Caritas, Ambergerweg 3, Pfaffenhofen

Start der Stadtführung: 9.30 Uhr

Das Angebot ist kostenfrei, wir freuen über eine kleine Spende. Anmeldung: ab 27.07.2026 im Seniorenbüro

Veranstaltungen zur 7. Bayerische Demenzwoche

18. bis 27. September 2026

Angesichts des demografischen Wandels gewinnt das Thema Demenz zunehmend an Bedeutung und stellt Kommunen vor große Herausforderungen. Deshalb setzt sich die Arbeitsgruppe „Demenzfreundliche Stadt Pfaffenhofen“, die vor vier Jahren gegründet wurde, für eine bessere Unterstützung von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen ein.

Ab Dienstag, 08.09.2026 – alle 14 Tage

„Buon Giorno!“ Ihr

Einstieg ins Italienische

Italienisch für den Alltag, ganz ohne Vorkenntnisse! Sie möchten Italienisch lernen, haben aber noch keinerlei Erfahrung?

Dann ist dieses Angebot ab 8. September genau das Richtige für Sie.

In entspannter Atmosphäre lernen Sie einfache Ausdrücke und Redewendungen, die Sie direkt im Alltag anwenden können – ideal für Reisen, Begegnungen oder einfach aus Freude an der Sprache. Die Kursleitung übernimmt Lun Hermann, ein Muttersprachler aus Südtirol, der Ihnen mit viel Geduld und Praxisnähe die italienische Sprache näherbringt.

Der Kurs findet dienstags, alle 14 Tage, von 14.00 bis 15.00 Uhr statt und beginnt am 8. September. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist im Seniorenbüro erforderlich.

Im Fokus stehen Aufklärung, mehr Verständnis in der Gesellschaft sowie konkrete Hilfs- und Begegnungsangebote. Beteiligt sind die Alzheimer Gesellschaft Landkreis Pfaffenhofen/Ilm e.V., die Caritas-Fachstelle für pflegende Angehörige, das Städtische Seniorenbüro und die Gesundheitsregion Plus. Gemeinsam engagieren sie sich für eine demenzfreundliche Stadt und wirken mit verschiedenen Veranstaltungen an der Bayerischen Demenzwoche mit.

Mehr Informationen zu den einzelnen Angeboten finden Sie demnächst Flyer „Demenzfreundliche Stadt Pfaffenhofen“.

Donnerstag 17.09.2026

Einladung zur Ausstellungseröffnung

„Was geht – was bleibt. Leben mit Demenz“

Die Wanderausstellung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention macht Halt in Pfaffenhofen.

Die Ausstellung informiert im Rahmen der Bayerischen Demenzstrategie über das Leben mit Demenz. Sie soll dazu beitragen, Betroffene besser zu verstehen. Die Ausstellung klärt über Demenzerkrankungen auf, hilft, Ängste abzubauen und gibt Tipps zum Umgang mit Erkrankten. Die Ausstellung kann von 14. September bis 5. Oktober zu den Öffnungszeiten des Café Hofbergs besucht werden. Diese sind Montag bis Freitag von 7.00 bis 17.00 Uhr, Samstag und Sonntag von 9.00 bis 17.00 Uhr.

Demenz verändert das Leben – für Betroffene ebenso wie für Angehörige. Doch trotz aller Herausforderungen bleiben Erinnerungen, Gefühle, Nähe und Menschlichkeit bestehen. Wir laden Sie herzlich zur feierlichen Eröffnung der Wanderausstellung „Was geht – was bleibt. Leben mit Demenz“ ein.

Freuen Sie sich auf einen informativen und bewegenden Abend mit persönlichen Einblicken, kulturellen Beiträgen und Raum für Begegnung.

Das erwartet Sie:

• Begrüßung durch den Bürgermeister

• Bewegender Poetry-Slam-Vortrag

• Musikalische Untermalung in besonderer Atmosphäre

• Podiumsgespräch mit

» Dr. Grein, Chefarzt der Neurologie der Ilmtalklinik

» einem Betroffenen

» einer pflegenden Angehörigen

• Infostände der Alzheimer Gesellschaft und der Caritas Fachstelle für pflegende Angehörige

• Demenzsimulator –erleben Sie selbst, wie sich der Alltag mit Demenz anfühlen kann

• Einführung und Erklärung zur Ausstellung

• Kleine Snacks, Getränke und Gelegenheit zum Austausch

Die Ausstellung macht Mut, schafft Verständnis und lädt dazu ein, Demenz mit neuen Augen zu betrachten. Angehörige, Fachkräfte, Interessierte und Betroffene sind herzlich willkommen. Kommen Sie vorbei, informieren Sie sich und setzen Sie gemeinsam mit uns ein Zeichen für mehr Verständnis und Menschlichkeit im Umgang mit Demenz.

Beginn: 17.00 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Samstag 19.09.2026

Das Herz wird nicht dement –Infos und Beratung am Wochenmarkt

Die Arbeitsgruppe präsentiert sich am Wochenmarkt auf dem Hauptplatz und ist dort von 8 bis 12 Uhr für Sie da. Unter dem Motto „Das Herz wird nicht dement“ möchten wir darauf aufmerksam machen, dass Demenz weit mehr ist als reiner Gedächtnisverlust. Sie beeinflusst Gefühle, Wahrnehmungen und die Art und Weise, wie Menschen sich selbst und ihre Umwelt erleben.

An unserem Infostand haben Sie die Gelegenheit, direkt ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und sich umfassend über Beratungs- und Unterstützungsangebote für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zu informieren. Wir stehen für Sie bereit, um praktische Tipps zu geben, auf individuelle Anliegen einzugehen und Wege aufzuzeigen, wie Betroffene und ihre Familien im Alltag unterstützt werden können.

Besuchen Sie uns und erfahren Sie, wie Verständnis, Austausch und Unterstützung den Umgang mit Demenz bereichern können.

Mittwoch 23.09.2026

Demenz Screening im Rahmen der Bayerischen Demenzstrategie und digiDem Bayern

Elisabeth Buchbauer, Fachstelle für pflegende Angehörige, bietet zur Früherkennung von kognitiven Einschränkungen ein Screening an. Bürgerinnen und Bürger können ihre Gedächtnisleistung kostenfrei und mit Hilfe eines wissenschaftlichen Kurztests überprüfen lassen. Ein Termin dauert ca. 30 Minuten.

Uhrzeit: 9.00 bis 16.00 Uhr

Ort: Bürgerzentrum Hofberg, Seniorenbüro, Hofberg 7

Anmeldung: ab 07.09.2026 im Seniorenbüro

Alle Veranstaltungen der Arbeitsgruppe „Demenzfreundliche Stadt Pfaffenhofen“ finden Sie demnächst im separaten Flyer

Samstag 26.09.2026

Fahrsicherheitstraining mit dem eigenen Auto

Auch erfahrene Autofahrerinnen und Autofahrer profitieren von einem gezielten Sicherheitstraining: Es schärft das Reaktionsvermögen und hilft, das eigene Fahrzeug noch besser einzuschätzen.

Das Training der Kreisverkehrswacht dauert jeweils ca. zwei Stunden und besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Im Theorieteil erhalten Sie aktuelle Informationen zur Straßenverkehrsordnung und haben genügend Zeit, Ihre Fragen zu stellen. Im Praxisteil üben Sie wichtige Alltagstechniken sowie das richtige Verhalten in Gefahrensituationen: Bremsen, Ausweichen, Kurvenfahren, Einparken und Rangieren. Zusätzlich können Sie am Fahr- und Bremssimulator trainieren. Erfahrene Trainerinnen und Trainer der Kreisverkehrswacht sowie ein Fahrlehrer begleiten Sie fachkundig durch das gesamte Programm.

Beginn: 9.00 Uhr oder 13.00 Uhr im Kreisbauhof in der Niederscheyerer Straße 61 in Pfaffenhofen

Kostenfrei

Anmeldung: ab 07.09.2026

Oktober

Donnerstag 08.10.2026

Vortrag „Einfach

gut schlafen“

Guter Schlaf ist eine wichtige Grundlage für unser Wohlbefinden. Doch wie viel Schlaf brauchen wir eigentlich, beeinflusst das Alter den Schlaf - und was können wir selbst tun, um besser zur Ruhe zu kommen?

Der Biologe Dr. Matthias Heil gibt leicht verständliche Einblicke in die Grundlagen des Schlafs und präsentiert aktuelle Erkenntnisse der Schlafforschung. Sie erfahren, warum Schlafprobleme entstehen können und welche einfachen, alltagstauglichen Methoden Ihnen helfen, wieder besser zu schlafen.

Den Ausklang der Veranstaltung bildet eine geführte, etwa 15-minütige Trancegeschichte aus dem Schlaflabor. Sie lädt Sie dazu ein, wohltuende Entspannung zu erleben und neue Ruhe zu finden. Die dabei gewonnenen Eindrücke können Sie später ganz individuell für Ihren eigenen Schlaf nutzen – und so wieder leichter zu tiefem und erholsamem Schlaf finden.

Beginn: 14.30 Uhr im Hofbergsaal Eine Anmeldung ist nicht notwendig

Donnerstag 22.10.2026

Ausflug nach Kufstein

Entdecken Sie Kufstein, eingebettet zwischen Bergen und Inn. Bei einer klassischen Stadtführung lernen Sie die verwinkelten Gassen, die farbenfrohen Fassaden und die bedeutenden historischen Sehenswürdigkeiten kennen – von der Altstadt über die Festungsanlage bis zu den lebendigen Plätzen, die Geschichte spürbar machen.

Ein besonderes Highlight erwartet Sie im Herzen der Stadt: die weltberühmte Heldenorgel in der Festungsanlage. Diese imposante Orgel, eine der größten Freiluftorgeln Europas, begeistert mit ihrem kraftvollen Klang und ihrer bewegenden Geschichte –sie spielt täglich die legendäre „Heldenmusik“, die seit Jahrhunderten Besucher aus aller Welt fasziniert.

Mit dem Schrägaufzug geht es hinauf zur Festung, wo Sie ein köstliches Mittagessen mit einem tollen Blick über Kufstein genießen. Danach bleibt Ihnen Zeit zur freien Verfügung: Erkunden Sie die Festung, besuchen Sie das Museum oder schlendern Sie durch die historischen Gassen der Stadt.

Die Rückfahrt erfolgt gegen 16.30 Uhr – ein unvergesslicher Tagesausflug voller Kultur, Musik und Tiroler Lebensgefühl.

Abfahrt: 8.30 Uhr Hirschberger Wiese, 8.40 Uhr Landratsamt Preis pro Person: 39 € Anmeldung: ab 05.10.2026

Montag

26.10.2026

Musik verbindet Generationen

Die Städtische Musikschule Pfaffenhofen lädt herzlich zu einem Montagskonzert in den Hofbergsaal im Bürgerzentrum Hofberg ein. Im Rahmen der langjährigen Kooperation mit dem Seniorenbüro gestalten Schülerinnen und Schüler der Musikschule ein abwechslungsreiches Konzertprogramm mit solistischen und kammermusikalischen Beiträgen aus verschiedenen Stilrichtungen.

Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf einen stimmungsvollen Abend freuen, bei dem Musik Begegnung schafft und Generationen miteinander verbindet. Die Konzertreihe bietet jungen Musikerinnen und Musikern regelmäßig die Möglichkeit, ihr Können vor Publikum zu präsentieren. Gleichzeitig lädt sie die Zuhörerinnen und Zuhörer dazu ein, Musik hautnah zu erleben und einen schönen gemeinsamen Abend in gemütlicher Atmosphäre zu genießen.

Beginn: 18.00 Uhr im Hofbergsaal Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dienstag 27.10.2026

Elektromobilität

erleben – Ein Erfahrungsbericht aus der Praxis

Wegen der großen Nachfrage wiederholt Herr Hornig diesen interessanten Vortrag.

Elektromobilität ist mehr als nur ein Trend – sie verändert unsere Art, mobil zu sein. Doch wie fühlt sich elektrisches Fahren im Alltag wirklich an? Welche Antriebsformen gibt es, und was bedeutet das konkret für Reichweite, Laden und Nutzung?

In diesem Vortrag von Siegmund Hornig, Dipl. Ing. Elektrotechnik erhalten Sie eine verständliche Einführung in die Welt der Elektromobilität. Nach einem kurzen Überblick über die Gründe für den Wandel und die verschiedenen Antriebsvarianten stehen vor allem die praktischen Erfahrungen im Mittelpunkt: Wie unkompliziert ist das Laden im Alltag? Wie realistisch sind Reichweitenangaben? Und welche Überraschungen – positive wie auch herausfordernde – bringt das elektrische Fahren mit sich?

Der Vortrag richtet sich an alle, die sich für Elektromobilität interessieren – ob Einsteiger, Skeptiker oder Neugierige. Freuen Sie sich auf einen ehrlichen, praxisnahen Erfahrungsbericht, der informiert, Orientierung bietet und Lust auf die Mobilität der Zukunft macht.

Beginn: 18.30 Uhr im Hofbergsaal Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Freitag, 30.10.2026

Stadtrundfahrt

mit Bürgermeister

Bürgermeister Thomas Herker zeigt und erklärt Ihnen bei einer Stadtrundfahrt durch Pfaffenhofen die neuesten Entwicklungen in und um Pfaffenhofen.

Im Anschluss haben Sie im Hofbergsaal die Möglichkeit, bei einem kleinen Imbiss Ihre Fragen an Herrn Herker zu stellen.

Abfahrt: 9.30 Uhr Volksfestplatz, 9.35 Uhr Landratsamt

Preis pro Person: 3 €

Anmeldung: ab 12.10.2025

Offene Werkstatt im Seniorenbüro

Handwerken, reparieren, gestalten –gemeinsam aktiv werden.

Sie arbeiten gerne mit Holz, tüfteln an kleinen Projekten oder möchten etwas Praktisches mit den eigenen Händen schaffen? Dann sind Sie in unserer offenen Werkstatt genau richtig.

In der gut ausgestatteten hauseigenen Werkstatt entstehen nützliche und kreative Arbeiten nicht nur aus Holz, sowohl für das Seniorenbüro als auch für den privaten Bedarf. Ob Vogelhaus, Dekoration oder kleine Alltagshelfer: Hier können Ideen verwirklicht werden. Auch kleine Reparaturen sind möglich. Erfahrene Teilnehmer unterstützen sich gegenseitig, tauschen Wissen aus und verbringen eine gemeinsame Zeit.

Wann?

Alle 14 Tage mittwochs von 10 bis 16 Uhr Wo?

In der hauseigenen Werkstatt des Seniorenbüros Für wen?

Für alle Seniorinnen und Senioren, die Freude am Handwerken haben. Vorkenntnisse sind willkommen, aber nicht erforderlich.

Kommen Sie vorbei, lernen Sie neue Menschen kennen und entdecken Sie die Freude am gemeinsamen Werkeln. Wir freuen uns auf Sie!

WANDERUNGEN

Die Wandersaison ist bereits in vollem Gange und bietet weiterhin zahlreiche Gelegenheiten, gemeinsam aktiv zu sein, die Natur zu erleben und gesellige Stunden zu verbringen. Unsere Wanderungen stehen für Bewegung, frische Luft und das Miteinander in angenehmer Atmosphäre. Die regelmäßigen Donnerstagswanderungen werden von S. Härtl, R. Schipp, H. Vogl und A. Köpf geführt. Sie sorgen für abwechslungsreiche Strecken und ein angepasstes Tempo, sodass alle Teilnehmenden gut mitkommen können. Die monatlichen Sonntagswanderungen werden von H. Kunth und R. Gemsjäger begleitet, die stets interessante Ziele auswählen und für besondere Wandererlebnisse sorgen. Nachfolgend finden Sie die Termine von Juli bis Oktober:

Donnerstag, 02.07.2026

Wanderung in Pfaffenhofen zum Schindelhauser Forst

Einkehr im Bürgerpark Biergarten

Treffpunkt 13.00 Uhr Hirschbergerwiese

Sonntagswanderung, 26.07.2026

Wanderung in Schrobenhausen mit Stadtrundgang

Einkehr im Café „Zum Neugschwendner“

Treffpunkt 13.30 Uhr Schyren Gymnasium (Fahrgemeinschaften)

Im August keine Wanderungen

Donnerstag, 03.09.2026

Wanderung in Reichertshausen

Einkehr Golfclub Reichertshausen

Treffpunkt 13.00 Uhr Hirschberger Wiese (Fahrgemeinschaften)

Sonntagswanderung, 27.09.2026

Wanderung in Pfaffenhofen am Trimm-dich-Pfad

Einkehr auf der Insel

Treffpunkt 13.30 Uhr Königsberger Straße

Donnerstag, 01.10.2026

Wanderung in Pfaffenhofen am Trimm-dich-Pfad

Einkehr im Café Hofberg

Treffpunkt 13.00 Uhr Hirschberger Wiese

Sonntagswanderung, 25.10.2026

Wanderung in Mitterscheyern

Einkehr im Gasthof Hoiß

Treffpunkt 13.30 Uhr Schyren Gymnasium (Fahrgemeinschaften)

RADTOUREN DER E-BIKE-TRUPPE

Die Radlgruppe des Seniorenbüros bietet regelmäßig kurze und längere Touren rund um Pfaffenhofen an. Die Strecken sind für E-Bike-Fahrer geeignet. Auch eine Einkehr ist immer geplant. Bitte tragen Sie einen Helm zu Ihrer eigenen Sicherheit. Eine vorherige Anmeldung im Seniorenbüro ist notwendig, es werden maximal 15 Plätze vergeben. Viel Spaß beim Radeln!

Donnerstag 09.07.2026

Radtour nach Mariabrunn

Treffpunkt: 10.00 Uhr Sperl-Ring 4, Pfaffenhofen-Reisgang

Anmeldung: ab 29.06.2026 im Seniorenbüro

Donnerstag, 23.07.2026

Radtour nach Langenpettenbach

Treffpunkt: 10.00 Uhr Sperl-Ring 4, Pfaffenhofen-Reisgang

Anmeldung: ab 13.07.2026 im Seniorenbüro

Donnerstag, 06.08.2026

Radtour Kranzberger Weiher

Treffpunkt: 10.00 Uhr Sperl-Ring 4, Pfaffenhofen-Reisgang

Anmeldung: ab 27.07.2026 im Seniorenbüro

Donnerstag, 20.08.2026

Radtour nach Wolnzach-Egg

Treffpunkt: 10.00 Uhr am Volksfestplatz

Anmeldung: ab 10.08.2026 per WhatsApp in der Radlgruppe

Donnerstag, 03.09.2026

Radtour nach Niederdorf

Treffpunkt: 10.00 Uhr Sperl-Ring 4, Pfaffenhofen-Reisgang

Anmeldung: ab 24.08.2026 per WhatsApp in der Radlgruppe

Donnerstag, 17.09.2026

Radtour nach Geisenfeld

Treffpunkt: 10.00 Uhr am Volksfestplatz

Anmeldung: ab 07.09.2026 im Seniorenbüro

Donnerstag, 01.10.2026

Radtour nach Starzhausen

Treffpunkt: 10.00 Uhr am Volksfestplatz

Anmeldung: ab 21.09.2026 im Seniorenbüro

Donnerstag, 15.10.2026

Radtour nach Gerolsbach (lange/kurze Tour – je nach Wetter)

Treffpunkt: 10.00 Uhr oder 13.00 Uhr am Volksfestplatz

Anmeldung: ab 05.10.2026 im Seniorenbüro

Donnerstag, 29.10.2026

Radtour nach Scheyern (kurze Tour)

Treffpunkt: 13.00 Uhr am Volksfestplatz

Anmeldung: ab 19.10.2026 im Seniorenbüro

In Pfaffenhofen gibt es ein neues Angebot für Seniorinnen und Senioren

Die Tagespflege des St. Franziskus Pfaffenhofen hat kürzlich ihre Türen geöffnet. Sie richtet sich an ältere Menschen, die weiterhin zu Hause leben möchten, aber tagsüber Unterstützung und Gesellschaft suchen.

Die Tagespflege bietet eine strukturierte Betreuung mit gemeinsamen Mahlzeiten, aktivierenden Angeboten wie Gedächtnistraining oder leichter Bewegung sowie ausreichend Zeit für Erholung. Gleichzeitig steht das soziale Miteinander im Mittelpunkt – Gespräche, gemeinsames Lachen und kleine Aktivitäten fördern die Lebensfreude.

Ein besonderer Vorteil: Angehörige werden spürbar entlastet, während ihre Familienmitglieder in guten Händen sind. Auf Wunsch steht ein Fahrdienst zur Verfügung, alternativ können die Gäste auch selbst gebracht und abgeholt werden.

Mit dem neuen Angebot schafft St. Franziskus eine wohnortnahe Möglichkeit, Selbstständigkeit zu erhalten und den Alltag abwechslungsreich zu gestalten.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 7.30 bis 16.30 Uhr

Tagespflege St. Franziskus

Spitalstr. 2 85276 Pfaffenhofen

Tel: 08441-40581402

St.Franziskus-Tagespflege@paritaet-bayern.de

Die Tagespflege des BRK Pfaffenhofen wird in der nächsten Ausgabe des Seniorenkuriers vorgestellt.

Ein Gedicht

Früher: Unsere damalige Schulzeit

FürMädchenundJungswarendieSchulklassen getrennt, dass ist uns allen heute fremd. MitdemRadlkamenwirzurSchulegesaust, der Wind hat ordentlich die Haare zerzaust.

DerLehrerwolltealsErstesunsereHändesehen, SchmutzunterdenNägelnkonnteernichtverstehen. DerRohrstockistaufdieFingergeknallt, unser Aufschrei ist verhallt.

IndenPausensindwirdasGeländerruntergerutscht, richtigschnellistesgeflutscht. DerLehrerfanddasgarnichtrichtig, bestrafteuns–derSpaßwarnichtig.

InderLandwirtschaftgingenwirmitzurHand, wenigZeitmandannzumSpielenfand. BarfußgingenwirdurchdieWiesen, solangeesunsereFüßezuließen.

KurzfristigtrafenwirunsumdieFreizeitzuverleben, andiefrischeLufthabenwirunsbegeben. GemeinsamDosenwerfen,fangenoderverstecken, wirkonntenunsauchsogutgegenseitignecken.

Bisesdunkelwurdehieltenwiresdraußenaus, danngingjederwiederzufriedennachHaus. VieleerinnernsichanihreSchulzeitganzgern, liegtsieauchfürManchenschonganzschönfern.

Bürgerzentrum Hofberg Seniorenbüro Hofberg 7

OBERER HAUPTPLATZ

UNTERER HAUPTPLATZ

Der Seniorenkurier wird 3 x jährlich vom Seniorenbüro Pfaffenhofen a. d. Ilm herausgegeben.

Redaktion:

Heidi Andre, Pia Fischer, Simone Mentz, Verena Kiss-Lohwasser, Doris Svoboda, Marlis Weiß, Dr. Günther Weiß, Klaus Reppermund, Barbara Fleischmann, Silvia Möhrstädt

Titelbild: iStock.com/mj0007

Bildnachweise:

Seite 2: Stadt Pfaffenhofen, Marianne Kummerer-Beck, FlorianSchaipp

Seite 3: Stadtarchiv

SCHULSTRAßE

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Seite 8: iStock.com/pixelwell, Seniorenbüro

Seite 9: Seniorenbüro, Barbara Fleischmann

Seite 10: Klaus Reppermund, Seniorenbüro

Seite 11: Seniorenbüro

Seite 12: Touristinfo Freising – R. Lehmann

Seite 13:Tiny Bubbles

Seite 14: Stadtverwaltung Pfaffenhofen

Seite 15: Seniorenbüro

Seite 16/17: KI generiert

Seite 17: Humylaya Pavillion

Seite 18:Stadt Kufstein, Musikschule Pfaffenhofen a. d. Ilm

Seite 19: Hornig

Seite 20/21: Seniorenbüro

Seite 22: Tagespflege St. Franziskzs

Bürgerzentrum Hofberg · Seniorenbüro

Hofberg 7 · 85276 Pfaffenhofen a. d. Ilm

Ansprechpartnerin: Heidi Andre

Telefon: 08441 8792-0 · Telefax: 08441 8792-20

E-Mail: seniorenbuero@stadt-pfaffenhofen.de seniorenbuero-pfaffenhofen.de

Öffnungszeiten Seniorenbüro:

Montag bis Donnerstag 9.00–12.00 Uhr und 13.00–16.00 Uhr

Freitag 9.00–12.00 Uhr

Stadtverwaltung Pfaffenhofen a. d. Ilm

Hauptplatz 1 und 18 85276 Pfaffenhofen a. d. Ilm

Telefon: 08441 78-0

E-Mail: rathaus@stadt-pfaffenhofen.de pfaffenhofen.de facebook.com/pfaffenhofen.an.der.ilm

Herausgeber: Stadtverwaltung Pfaffenhofen a. d. Ilm Stand: Juni 2026 | Änderungen vorbehalten

DIE VERANSTALTUNGSREIHEN

DES SENIORENBÜROS AUF EINEN BLICK

Montag wöchentlich ab 8.30 Uhr Zauberharfe 9.00 und 10.15 Uhr Yoga für Senioren

13.00 Uhr Rommé 13.30 Uhr Skat

Dienstag wöchentlich 9.00 Uhr Digitale Fragestunde (Smartphone, Tablet und PC)

10.30 Uhr Qi Gong alle 14 Tage 9.00 Uhr Gedächtnistraining 14.00 Uhr English Conversation 14.00 Uhr NEU ab 08.09.: Italienisch für Einsteiger letzter Dienstag im Monat 14.00 Uhr Geselliges Beisammensein

Mittwoch wöchentlich 9.00 Uhr Nordic Walking 9.00 und 10.00 Uhr Mit Schwung in den Tag (Sport und Gymnastik) alle 14 Tage 10.00 – 16.00 Uhr Handwerken 13.30 Uhr Handarbeiten 14.00 Uhr Tanztreff 14.00 Uhr Stammtisch der Theatergruppe im Bürgerzentrum einmal im Monat 10.30 Uhr Offener Treff (Gemeinschaftsspiele)

Donnerstag wöchentlich 9.00 und 10.00 Uhr Sitzgymnastik 14.00 Uhr Kreatives Malen 14.30 Uhr Gymnastik in der Turnhalle der J.-M.-Lutz-Schule 17.00, 17.30, 18.00 Uhr Wassergymnastik im Gerolsbad einmal im Monat 14.00 Uhr Musikantentreff

Freitag wöchentlich 13.00 Uhr Rommé und Schafkopf alle 14 Tage 10.30 Uhr Eine Stunde Entspannung einmal im Monat 9.00 Uhr Basteln 14.00 Uhr Kegeln im Kolpinghaus

letzter Freitag im Monat 9.00 Uhr Treffen der Briefmarkenfreunde

Samstag wöchentlich 10.00 Uhr Tanzen mal anders

Unregelmäßig Theatergruppe, Wanderungen, Radtouren, musikalische Nachmittage, Vorträge, Sonntagscafé, Yoga-Lachen, Smartphone-Kurse (Anfänger und Fortgeschrittene), Workshops zu digitalen Themen

! Bei allen Veranstaltungen sind Änderungen und Absagen möglich.

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