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Broschüre Kommunaler Katastrophenschutz 2026

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Kommunaler Katastrophenschutz Gemeinsam vorbereitet.

Liebe Pfaffenhofenerinnen und Pfaffenhofener, der Schutz der Bevölkerung hat in unserer Kommune höchste Priorität. Katastrophen und Notlagen können uns alle unerwartet treffen – umso wichtiger ist eine gute Vorbereitung. Dies hilft, Risiken zu minimieren und im Ernstfall richtig zu agieren.

Mit dieser Broschüre möchten wir Sie darüber informieren:

·wie Sie gewarnt werden

·wo Sie Katastrophenschutz-Leuchttürme und Notunterkünfte finden

·wie Sie Erste Hilfe leisten können

·wie Sie bei Gefahr richtig handeln

·welche Vorräte Sie zuhause haben sollten

Katastrophenschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Deshalb ist es wichtig, durch eigene Vorsorge nicht nur sich selbst, sondern auch andere zu stärken. Informieren Sie Ihre Familie und Nachbarn über mögliche Gefahren und richtiges Verhalten und helfen Sie im Ernstfall, ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen.

Mein besonderer Dank gilt allen haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften, die sich mit großem Engagement für unsere Sicherheit einsetzen.

Ihr Bürgermeister

Thomas Herker

So werden Sie gewarnt

Sirenen-Signale

Warn-Apps z. B. NINA

Radio mit Batterie oder Kurbelradio

Cell Broadcast direkt auf das Handy

Lautsprecherdurchsagen von Feuerwehr oder Polizei

Online-Kanäle der Stadtverwaltung

Webseite: pfaffenhofen.de

Instagram: @pfaffenhofen a.d.ilm

Facebook: pfaffenhofen.an.der.ilm

Mit einem Scan zur

NINA-Warn-App

Mit einem Scan zur Webseite der Stadtverwaltung

Das bedeuten die Sirenen-Signale

Warnung der Bevölkerung

1 Minute auf- und abschwellender Ton: Informieren Sie sich über die oben genannten Wege.

Entwarnung

1 Minute Dauerton: Gefahr besteht nicht mehr.

Alarmierung der Feuerwehr

3 x je 12 Sekunden Dauerton: nur zur Alarmierung von Feuerwehrkräften

Leuchttürme und Notunterkünfte

Katastrophenschutz-Leuchttürme

Die sogenannten „Katastrophenschutz-Leuchttürme“ sind Anlaufstellen, die der Bevölkerung im Katastrophenfall als zentrale Informations- und Versorgungsorte dienen.

Die Leuchttürme sind im Katastrophenfall notstromversorgt und personell besetzt

Wichtig: Die Leuchttürme werden nur im Bedarfsfall aktiviert.

· Sie erhalten Informationen über die aktuelle Lage.

· Sie können sich aufwärmen und erhalten grundlegende Unterstützung, wie z. B. Erste Hilfe oder warme Getränke.

· Sie können Notrufe absetzen (bei Ausfall der Kommunikation).

Eine interaktive Karte der Leuchttürme gibt es im Geoportal der Stadt unter: geoportal.pfaffenhofen-ilm.de

Notunterkünfte

Zwei Katastrophenschutz-Leuchttürme im Stadtgebiet sind gleichzeitig auch als Notunterkünfte eingerichtet.

Dort wird eine Grundversorgung (Feldbetten, Essen und Getränke) bereitgestellt.

Informationsstelle: Rathaus, Hauptplatz 1

Katastrophenschutz

Leuchtturm

Gebäude, die im Katastrophenfall als Leuchttürme bzw. Notunterkünfte dienen, sind mit diesem Schild gekennzeichnet.

Stadtgebiet

Standorte

Rathaus, Hauptplatz 1

Kita Am Hopfastadl, Fliederstraße 4

Kita Burzlbaam, Königsberger Straße 21

Haus für Kinder Maria Rast, Schrobenhausener Straße 22

Kita St. Andreas, St.-Andreas-Straße 8

Ortsteile (Feuerwehren)

L6

L7

L8

Ehrenberg, Am Kreuzberg 1a

Tegernbach, Göbelsbacher Straße 6

Uttenhofen, Bahnstraße 14

Notunterkünfte

Die beiden Notunterkünfte stellen gleichzeitig auch Katastrophenschutz-Leuchttürme dar.

Grund- und Mittelschule, Kapellenweg 14

Turnhalle der Grund- und Mittelschule, Niederscheyerer Straße 19

Leuchttürme und Notunterkünfte

L1 Rathaus, Hauptplatz 1

L2 Kita Am Hopfastadl, Fliederstraße 4

L3 Kita Burzlbaam, Königsberger Straße 21

L4 Haus für Kinder Maria Rast, Schrobenhausener Straße 22

L7 Feuerwehr Tegernbach Göbelsbacher Straße 6

L6 Feuerwehr Ehrenberg Am Kreuzberg 1a

Tege

L5 Kita St. Andreas, St.-Andreas-Straße 8

N1 Grund- und Mittelschule, Kapellenweg 14

N2 Turnhalle der Grund- und Mittelschule, Niederscheyerer Straße 19

ch arbe faaltAff

L1
Weihern
L2
L8

Leuchttürme und Notunterkünfte

L1 Rathaus, Hauptplatz 1
L2 Kita Am Hopfastadl, Fliederstraße 4
L3 Kita Burzlbaam, Königsberger Straße 21
L4 Haus für Kinder Maria Rast, Schrobenhausener Straße 22
L5 Kita St. Andreas, St.-Andreas-Straße 8

L6

Ehrenberg, Am Kreuzberg 1a

L8 Feuerwehr Uttenhofen, Bahnstraße 14

N1 Grund- und Mittelschule, Kapellenweg 14

N2 Turnhalle der Grund- und Mittelschule, Niederscheyerer Straße 19

Feuerwehr
L7 Feuerwehr Tegernbach, Göbelsbacher Straße 6

Erste Hilfe

Grundsätze

Ruhe bewahren

Unfallstelle sichern

Eigene Sicherheit beachten

Person ggf. aus dem Gefahrenbereich retten.

Bewusstsein prüfen laut ansprechen, anfassen, rütteln

nicht vorhanden

um Hilfe rufen

Atmung prüfen

Atemwege freimachen, Kopf nackenwärts beugen, Kinn anheben, sehen/hören/fühlen

Situationsgerecht helfen z. B. Wunde versorgen Seitenlage

Notruf

Bewusstsein und Atmung überwachen

Notruf

Wo ist der Notfallort? Was ist geschehen?

Wieviele verletzte oder Erkrankte?

Welche Verletzungen oder Erkrankungen?

Warten auf Rückfragen!

nicht vorhanden

30 x Herzdruckmassage

Hände in Brustmitte

Drucktiefe 5–6 cm

Arbeitstempo 100–120/min

Notruf

2 x Beatmung

1 Sekunde lang Luft in Mund oder Nase einblasen

AED* holen lassen

Erste Hilfe lernen

Viele Hilfsorganisationen bieten Erste-Hilfe-Kurse an. Dort lernen Sie, lebensrettende Sofortmaßnahmen durchzuführen.

Sie finden Ihren Ansprechpartner im Telefonbuch und im Internet.

* Sofern verfügbar – den Anweisungen des „Automatisierten Externen Defibrillators“ (AED) folgen.

So handeln Sie richtig

Grundregeln

· Ruhe bewahren

· offizielle Informationen beachten

· Anweisungen der Einsatzkräfte befolgen

· Nachbarn und hilfsbedürftige Personen unterstützen, sich selbst aber nicht in Gefahr bringen

Stromausfall

· Zuhause bleiben

· Wasser sparen

· Taschenlampe statt Kerzen verwenden

· Informationen verfolgen (z. B. über Radio, falls vorhanden)

· Campingkocher im Freien zum Kochen nutzen

Hochwasser

· Keller und Tiefgaragen nicht betreten

· Strom abschalten (Sicherungen herausnehmen)

· Notgepäck bereithalten

· Fenster und Türen mit z. B. Sandsäcken vor Wasser schützen

Achtung

Sandsackfüll- und Ausgabestellen werden im Katastrophenfall auf dem Betriebsgelände der Stadtwerke in der Michael-Weingartner-Straße 11 sowie nach Bedarf in den betroffenen Gebieten eingerichtet.

Feuer

· Gebäude verlassen

· Notruf 112 wählen

· keine Aufzüge benutzen

· Löschversuch – nur wenn möglich und ohne sich selbst in Gefahr zu bringen

Gefahrstoffaustritt

· Fenster und Türen schließen

· Lüftung und Klimaanlagen ausschalten

· auf Warndurchsagen achten

Unwetter

· Schutz in Gebäuden suchen

· Fenster und Türen schließen

· lose Gegenstände sichern

Essen und Trinken

Trinkwasser: ca. 2 Liter pro Person/Tag haltbare Lebensmittel (ohne Kühlung)

z. B. Nudeln, Reis, Konserven

alternative Kochgelegenheit, wie Camping-Kocher oder Gasgrill mit passendem Brennstoff

Futtervorrat für Haustiere

Information/Kommunikation

solar- oder batteriebetriebenes Radio inkl. Batterien oder Kurbelradio

installierte Warn-App aufgeladene Powerbank

Liste wichtiger Telefonnummern in Papierform

Licht und Wärme

Taschenlampe und Batterien

Kerzen, Feuerzeug, Streichhölzer warme Kleidung und Decken

netzunabhängige Heizgelegenheit mit Brennstoff

Hygiene

Zahnpasta, Zahnbürsten, Seife persönliche Hygieneartikel

Müllbeutel

Toilettenpapier

Hausapotheke

persönliche Medikamente

Erste-Hilfe-Ausstattung

Schmerzmittel

fiebersenkende Mittel und Fieberthermometer

Kühlkompresse

Einmalhandschuhe

Brand-, Wund-, Heilsalbe

Mittel gegen Durchfall, Erbrechen, Übelkeit und Erkältungsbeschwerden

Elektrolyte (zum Ausgleich von Flüssigkeitsverlust)

Notgepäck

Wechselkleidung, Regenschutz, feste Schuhe Mappe mit wichtigen Dokumenten (Ausweise, Geburtsurkunde, Zeugnisse etc.)

Essgeschirr, Taschenmesser und Dosenöffner

Sonnencreme und Kopfbedeckung

Notizblock und Stift

Ersatz für Hilfsmittel wie Brille oder Hörsysteme

Sonstiges

leerer Wasserbehälter

Atemschutzmaske (FFP2) zum Schutz vor Viren, Bakterien, gefährlichen Stoffen

Bargeld

Bei lebensbedrohlichen medizinischen Notfällen, Bränden und Situationen, die den Einsatz der Feuerwehr erfordern

Bei Verkehrsunfällen ohne Personenschaden, Straftaten oder zur Gefahrenabwehr

Bei nicht-lebensbedrohlichen medizinischen Fällen außerhalb der üblichen Praxis-Sprechzeiten

Das Hilfe-Telefon der Stadtverwaltung ist nur im Bedarfsfall besetzt.

Unsere Katastrophenschutz-Seite bietet verständliche Informationen, konkrete Handlungsempfehlungen und wertvolle Tipps zur Vorsorge unter pfaffenhofen.de/katastrophenschutz

Weitere nützliche Informationen und Ratgeber hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter bbk.bund.de zusammengestellt.

Stadtverwaltung Pfaffenhofen a. d. Ilm

Hauptplatz 1 und 18 · 85276 Pfaffenhofen a. d. Ilm

Telefon: 08441 78-0

E-Mail: rathaus@stadt-pfaffenhofen.de pfaffenhofen.de facebook.com/pfaffenhofen.an.der.ilm

Herausgeber: Stadtverwaltung Pfaffenhofen a. d. Ilm · Stand: April 2026 · Änderungen vorbehalten

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