

Kommunaler Katastrophenschutz Gemeinsam vorbereitet.

Liebe Pfaffenhofenerinnen und Pfaffenhofener, der Schutz der Bevölkerung hat in unserer Kommune höchste Priorität. Katastrophen und Notlagen können uns alle unerwartet treffen – umso wichtiger ist eine gute Vorbereitung. Dies hilft, Risiken zu minimieren und im Ernstfall richtig zu agieren.
Mit dieser Broschüre möchten wir Sie darüber informieren:
·wie Sie gewarnt werden
·wo Sie Katastrophenschutz-Leuchttürme und Notunterkünfte finden
·wie Sie Erste Hilfe leisten können
·wie Sie bei Gefahr richtig handeln
·welche Vorräte Sie zuhause haben sollten
Katastrophenschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Deshalb ist es wichtig, durch eigene Vorsorge nicht nur sich selbst, sondern auch andere zu stärken. Informieren Sie Ihre Familie und Nachbarn über mögliche Gefahren und richtiges Verhalten und helfen Sie im Ernstfall, ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen.
Mein besonderer Dank gilt allen haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften, die sich mit großem Engagement für unsere Sicherheit einsetzen.
Ihr Bürgermeister
Thomas Herker

So werden Sie gewarnt
Sirenen-Signale
Warn-Apps z. B. NINA
Radio mit Batterie oder Kurbelradio
Cell Broadcast direkt auf das Handy
Lautsprecherdurchsagen von Feuerwehr oder Polizei
Online-Kanäle der Stadtverwaltung
Webseite: pfaffenhofen.de
Instagram: @pfaffenhofen a.d.ilm
Facebook: pfaffenhofen.an.der.ilm
Mit einem Scan zur
NINA-Warn-App
Mit einem Scan zur Webseite der Stadtverwaltung
Das bedeuten die Sirenen-Signale
Warnung der Bevölkerung
1 Minute auf- und abschwellender Ton: Informieren Sie sich über die oben genannten Wege.
Entwarnung
1 Minute Dauerton: Gefahr besteht nicht mehr.
Alarmierung der Feuerwehr
3 x je 12 Sekunden Dauerton: nur zur Alarmierung von Feuerwehrkräften
Leuchttürme und Notunterkünfte
Katastrophenschutz-Leuchttürme
Die sogenannten „Katastrophenschutz-Leuchttürme“ sind Anlaufstellen, die der Bevölkerung im Katastrophenfall als zentrale Informations- und Versorgungsorte dienen.
Die Leuchttürme sind im Katastrophenfall notstromversorgt und personell besetzt
Wichtig: Die Leuchttürme werden nur im Bedarfsfall aktiviert.
· Sie erhalten Informationen über die aktuelle Lage.
· Sie können sich aufwärmen und erhalten grundlegende Unterstützung, wie z. B. Erste Hilfe oder warme Getränke.
· Sie können Notrufe absetzen (bei Ausfall der Kommunikation).
Eine interaktive Karte der Leuchttürme gibt es im Geoportal der Stadt unter: geoportal.pfaffenhofen-ilm.de
Notunterkünfte
Zwei Katastrophenschutz-Leuchttürme im Stadtgebiet sind gleichzeitig auch als Notunterkünfte eingerichtet.
Dort wird eine Grundversorgung (Feldbetten, Essen und Getränke) bereitgestellt.
Informationsstelle: Rathaus, Hauptplatz 1

Katastrophenschutz
Leuchtturm
Gebäude, die im Katastrophenfall als Leuchttürme bzw. Notunterkünfte dienen, sind mit diesem Schild gekennzeichnet.
Stadtgebiet
Standorte
Rathaus, Hauptplatz 1
Kita Am Hopfastadl, Fliederstraße 4
Kita Burzlbaam, Königsberger Straße 21
Haus für Kinder Maria Rast, Schrobenhausener Straße 22
Kita St. Andreas, St.-Andreas-Straße 8
Ortsteile (Feuerwehren)
L6
L7
L8
Ehrenberg, Am Kreuzberg 1a
Tegernbach, Göbelsbacher Straße 6
Uttenhofen, Bahnstraße 14
Notunterkünfte
Die beiden Notunterkünfte stellen gleichzeitig auch Katastrophenschutz-Leuchttürme dar.
Grund- und Mittelschule, Kapellenweg 14
Turnhalle der Grund- und Mittelschule, Niederscheyerer Straße 19

Leuchttürme und Notunterkünfte
L1 Rathaus, Hauptplatz 1
L2 Kita Am Hopfastadl, Fliederstraße 4
L3 Kita Burzlbaam, Königsberger Straße 21
L4 Haus für Kinder Maria Rast, Schrobenhausener Straße 22
L7 Feuerwehr Tegernbach Göbelsbacher Straße 6
L6 Feuerwehr Ehrenberg Am Kreuzberg 1a
Tege
L5 Kita St. Andreas, St.-Andreas-Straße 8
N1 Grund- und Mittelschule, Kapellenweg 14
N2 Turnhalle der Grund- und Mittelschule, Niederscheyerer Straße 19
ch arbe faaltAff
L1
Weihern
L2
L8
Leuchttürme und Notunterkünfte





L1 Rathaus, Hauptplatz 1
L2 Kita Am Hopfastadl, Fliederstraße 4
L3 Kita Burzlbaam, Königsberger Straße 21
L4 Haus für Kinder Maria Rast, Schrobenhausener Straße 22
L5 Kita St. Andreas, St.-Andreas-Straße 8

L6
Ehrenberg, Am Kreuzberg 1a


L8 Feuerwehr Uttenhofen, Bahnstraße 14

N1 Grund- und Mittelschule, Kapellenweg 14

N2 Turnhalle der Grund- und Mittelschule, Niederscheyerer Straße 19
Feuerwehr
L7 Feuerwehr Tegernbach, Göbelsbacher Straße 6
Erste Hilfe
Grundsätze
Ruhe bewahren
Unfallstelle sichern
Eigene Sicherheit beachten
Person ggf. aus dem Gefahrenbereich retten.
Bewusstsein prüfen laut ansprechen, anfassen, rütteln
nicht vorhanden
um Hilfe rufen
Atmung prüfen
Atemwege freimachen, Kopf nackenwärts beugen, Kinn anheben, sehen/hören/fühlen
Situationsgerecht helfen z. B. Wunde versorgen Seitenlage
Notruf
Bewusstsein und Atmung überwachen
Notruf
Wo ist der Notfallort? Was ist geschehen?
Wieviele verletzte oder Erkrankte?
Welche Verletzungen oder Erkrankungen?
Warten auf Rückfragen!
nicht vorhanden
30 x Herzdruckmassage
Hände in Brustmitte
Drucktiefe 5–6 cm
Arbeitstempo 100–120/min
Notruf
2 x Beatmung
1 Sekunde lang Luft in Mund oder Nase einblasen
AED* holen lassen
Erste Hilfe lernen
Viele Hilfsorganisationen bieten Erste-Hilfe-Kurse an. Dort lernen Sie, lebensrettende Sofortmaßnahmen durchzuführen.
Sie finden Ihren Ansprechpartner im Telefonbuch und im Internet.
* Sofern verfügbar – den Anweisungen des „Automatisierten Externen Defibrillators“ (AED) folgen.
So handeln Sie richtig
Grundregeln
· Ruhe bewahren
· offizielle Informationen beachten
· Anweisungen der Einsatzkräfte befolgen
· Nachbarn und hilfsbedürftige Personen unterstützen, sich selbst aber nicht in Gefahr bringen
Stromausfall
· Zuhause bleiben
· Wasser sparen
· Taschenlampe statt Kerzen verwenden
· Informationen verfolgen (z. B. über Radio, falls vorhanden)
· Campingkocher im Freien zum Kochen nutzen
Hochwasser
· Keller und Tiefgaragen nicht betreten
· Strom abschalten (Sicherungen herausnehmen)
· Notgepäck bereithalten
· Fenster und Türen mit z. B. Sandsäcken vor Wasser schützen
Achtung
Sandsackfüll- und Ausgabestellen werden im Katastrophenfall auf dem Betriebsgelände der Stadtwerke in der Michael-Weingartner-Straße 11 sowie nach Bedarf in den betroffenen Gebieten eingerichtet.
Feuer
· Gebäude verlassen
· Notruf 112 wählen
· keine Aufzüge benutzen
· Löschversuch – nur wenn möglich und ohne sich selbst in Gefahr zu bringen
Gefahrstoffaustritt
· Fenster und Türen schließen
· Lüftung und Klimaanlagen ausschalten
· auf Warndurchsagen achten
Unwetter
· Schutz in Gebäuden suchen
· Fenster und Türen schließen
· lose Gegenstände sichern

Essen und Trinken
Trinkwasser: ca. 2 Liter pro Person/Tag haltbare Lebensmittel (ohne Kühlung)
z. B. Nudeln, Reis, Konserven
alternative Kochgelegenheit, wie Camping-Kocher oder Gasgrill mit passendem Brennstoff
Futtervorrat für Haustiere
Information/Kommunikation
solar- oder batteriebetriebenes Radio inkl. Batterien oder Kurbelradio
installierte Warn-App aufgeladene Powerbank
Liste wichtiger Telefonnummern in Papierform
Licht und Wärme
Taschenlampe und Batterien
Kerzen, Feuerzeug, Streichhölzer warme Kleidung und Decken
netzunabhängige Heizgelegenheit mit Brennstoff
Hygiene
Zahnpasta, Zahnbürsten, Seife persönliche Hygieneartikel
Müllbeutel
Toilettenpapier
Hausapotheke
persönliche Medikamente
Erste-Hilfe-Ausstattung
Schmerzmittel
fiebersenkende Mittel und Fieberthermometer
Kühlkompresse
Einmalhandschuhe
Brand-, Wund-, Heilsalbe
Mittel gegen Durchfall, Erbrechen, Übelkeit und Erkältungsbeschwerden
Elektrolyte (zum Ausgleich von Flüssigkeitsverlust)
Notgepäck
Wechselkleidung, Regenschutz, feste Schuhe Mappe mit wichtigen Dokumenten (Ausweise, Geburtsurkunde, Zeugnisse etc.)
Essgeschirr, Taschenmesser und Dosenöffner
Sonnencreme und Kopfbedeckung
Notizblock und Stift
Ersatz für Hilfsmittel wie Brille oder Hörsysteme
Sonstiges
leerer Wasserbehälter
Atemschutzmaske (FFP2) zum Schutz vor Viren, Bakterien, gefährlichen Stoffen
Bargeld
Bei lebensbedrohlichen medizinischen Notfällen, Bränden und Situationen, die den Einsatz der Feuerwehr erfordern
Bei Verkehrsunfällen ohne Personenschaden, Straftaten oder zur Gefahrenabwehr
Bei nicht-lebensbedrohlichen medizinischen Fällen außerhalb der üblichen Praxis-Sprechzeiten
Das Hilfe-Telefon der Stadtverwaltung ist nur im Bedarfsfall besetzt.
Unsere Katastrophenschutz-Seite bietet verständliche Informationen, konkrete Handlungsempfehlungen und wertvolle Tipps zur Vorsorge unter pfaffenhofen.de/katastrophenschutz
Weitere nützliche Informationen und Ratgeber hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter bbk.bund.de zusammengestellt.
Stadtverwaltung Pfaffenhofen a. d. Ilm
Hauptplatz 1 und 18 · 85276 Pfaffenhofen a. d. Ilm
Telefon: 08441 78-0
E-Mail: rathaus@stadt-pfaffenhofen.de pfaffenhofen.de facebook.com/pfaffenhofen.an.der.ilm
Herausgeber: Stadtverwaltung Pfaffenhofen a. d. Ilm · Stand: April 2026 · Änderungen vorbehalten