Das Dokument erzählt in Form einer Parabel die Geschichte von „Schwarzweissland“, einer Gesellschaft, die Werte und Realität ausschließlich eindimensional – in Grautönen – misst und bewertet. Die Bewohner und Experten dieses Landes sind überzeugt, dass ihre „Universelle Grauton-Metrik“ (G = 0,299R + 0,587Gr + 0,114B) die einzig objektive und wissenschaftliche Methode zur Bewertung von Dingen und Unternehmen ist.
Mit dem Auftauchen von Chromos, einem Besucher aus „Farbenland“, wird diese Sichtweise herausgefordert. Chromos bringt das Konzept der Vektoren ins Spiel: Werte und Eigenschaften sind mehrdimensional und können als Vektorprofile dargestellt werden. Er zeigt, dass die Reduktion komplexer Eigenschaften auf einen einzigen Grauwert die wahre Vielfalt und Bedeutung von Dingen und Unternehmen verschleiert.
Die Geschichte entwickelt sich weiter zu einer Kritik an traditionellen Bewertungs- und Managementsystemen in Wirtschaft und Gesellschaft, die alles auf monetäre Kennzahlen und eindimensionale Ratings red