Herausgeber: Altenrhein Luftfahrt GmbH, Office Park 3, Top 312, A-1300 Flughafen Wien Konzept und Redaktion: Michael Dünser (michael@michaelduenser.at, +43 660 769 5686)
Gestaltung: Silberball Bregenz Ildikó Horváth Druck: Holzer Druck und Medien, Weiler im Allgäu Anzeigen: michael@michaelduenser.at
PAUSE ist das Bordmagazin der People’s Air Group. Die nächste Ausgabe erscheint im Juli 2026
Liebe Gäste von People’s,
Sie kennen vielleicht die Werbung, in der eine Bank davon spricht, dass „Vertrauen verbindet“. Der Slogan ist mir in den vergangenen Monaten immer wieder durch den Kopf gegangen – besonders dann, wenn es um die Zukunft der Regionalflugplätze in der Schweiz ging. Auch Altenrhein war bekanntlich von den Diskussionen betroffen. Wären die Bundesmittel für die Flugsicherung gestrichen worden, hätte dies massive, unter Umständen existenzgefährdende Herausforderungen bedeutet.
Umso wichtiger war eine Erkenntnis, die sich in den vielen intensiven Gesprächen mit politischen Entscheidungsträgern immer stärker durchgesetzt hat: Nicht die Regionalflugplätze sind das Problem. Vielmehr geht es darum, das Finanzierungssystem der Flugsicherung langfristig effizient und tragfähig zu gestalten. Die nun getroffene Entscheidung gibt uns die nötige Luft, um gemeinsam an solchen Lösungen zu arbeiten.
Dass wir unsere Perspektive letztendlich glaubwürdig vermitteln konnten, hat viel mit Vertrauen zu tun. Vertrauen zwischen Politik, Wirtschaft und den Menschen, die sich für unsere Region engagieren. Dafür bin ich sehr dankbar.
Darauf dürfen wir uns jetzt aber nicht ausruhen. Für eine gesunde Zukunft unseres Standorts St.Gallen-Altenrhein braucht es eine solide Vertrauensbasis in allen Bereichen. Politik, Wirtschaft und Industrie sind mehr denn je gefordert – grenzüberschreitend, themenübergreifend. Um es offen und ehrlich zu sagen: In diesem Zusammenhang wünsche mir noch mehr nachhaltiges, gegenseitig unterstützendes Denken und Handeln. Nur wenn wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen, können wir auch künftig für unsere Region das sichern, was für uns alle so wichtig ist: Arbeitsplätze, Wertschöpfung und eine gute Anbindung an internationale Destinationen.
Ein besonderes Zeichen dafür ist in diesem Jahr das Jubiläum „100 Jahre Flugplatz St. Gallen-Altenrhein“ (Seite 4 bis 7). Für uns ist dieser runde Geburtstag nicht nur Anlass zum Feiern, sondern auch eine Würdigung dessen, was engagierte Menschen über ein Jahrhundert hinweg gemeinsam aufgebaut haben – getragen von Vertrauen, Mut und dem Blick nach vorne.
Ich freue mich sehr, wenn wir diese Geschichte gemeinsam fortschreiben dürfen.
Thomas Krutzler
CEO People’s Air Group
PS: Die vertrauensvolle Zusammenarbeit verschiedener Partner bildet auch die Grundlage unseres Sommerprogramms. Gemeinsam mit High Life Reisen und Rhomberg Reisen als Veranstaltern sowie Private Wings und uns als Flugdienstleister stehen wir auch in diesem Jahr dafür, dass Sie fast von zu Hause aus stressfrei zu den schönsten Destinationen am Mittelmeer reisen können. Mehr dazu erfahren Sie auf den Seiten 38 bis 44 sowie im beiliegenden Folder.
100 Jahre Flugplatz –100 Jahre Luftfahrt in einer Show
Einer der letzten Auftritte der Patrouille Suisse –Kartenvorverkauf hat begonnen
Der Flugplatz Altenrhein feiert Ende August sein 100-jähriges Bestehen mit einer großen Jubiläums-Airshow. Zu den Höhepunkten gehört einer der letzten Auftritte der Patrouille Suisse.
Luftfahrt ist spektakulär, Luftfahrt ist faszinierend, Luftfahrt verblüfft mit technologischen Wunderwerken und historischen Meisterleistungen der Pioniere. All das gibt es gebündelt an drei Tagen zum 100. Geburtstag des Flugplatzes in Altenrhein. Emotionaler Höhepunkt in einem an Attraktionen reichen Programm ist einer der letzten Auftritte der legendären Patrouille Suisse.
Von rasant bis leise, von gemütlich bis zu hohen G-Belastungen der Piloten: Das 100-jährige Flugplatzjubiläum zeigt Ende August alles, was die Luftfahrt heute zu bieten hat. „Faszination Fliegen zum Anfassen“ lautet das Motto der Verantwortlichen um OK-Präsident Roland Müller. „Wir wollten ein Programm zusammenstellen, das die zahlreichen Luftfahrtfans begeistert – und gleichzeitig Rücksicht auf die vereinzelte Bedenken aus der Bevölkerung nimmt“, sagt Roland Müller. „Deshalb haben wir lärmintensive Programmpunkte bewusst reduziert.“
Vom Segelflieger über den historischen Doppeldecker bis zum hochmodernen Rettungshelikopter und zur phänomenalen Show der Schweizer Luftwaffe erstreckt sich die Palette der Attraktionen, die Martin Kopietz federführend zusammengestellt hat. Er ist selbst Pilot und vor allem durch seine Tätigkeit im Fliegermuseum Altenrhein in der internationalen Luftfahrt bestens vernetzt.
Höhepunkt ist der Auftritt der legendären Patrouille Suisse am Samstagnachmittag – ein absolutes Highlight für jede Airshow. Sechs F-5-Tiger bilden eine der ältesten Kunstflugstaffeln Europas. Die Flugzeuge erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von über 1700 km/h. Engste Formationen, hohe G-Belastung und perfekt choreografierte Manöver – dafür steht die Staffel seit 1964. Mit der bevorstehenden Ausmusterung der F-5 wird die Patrouille Suisse 2027 Geschichte sein. In Altenrhein besteht somit eine der letzten Gelegenheiten, sie in dieser Konstellation zu erleben.
F-5E Tiger der Patrouille Suisse @ Peter Lewis
Kunstflugstaffel Patrouille Suisse im Formationsflug @ André Scheidegger
Text: Michael Dünser
Weitere Programmhighlights:
Der Super Puma wird von der Schweizer Luftwaffe vor allem für Such- und Rettungseinsätze, Truppentransporte und Gebirgsoperationen eingesetzt. In Altenrhein präsentiert die Crew dem Publikum, wie wendig und präzise der vielseitig einsetzbare Helikopter trotz seiner Größe und seines Gewichts ist.
Die Flying Bulls zeigen einen Auszug aus der Aviatik-Sammlung von Red Bull – ein absolutes Juwel der Luftfahrt. Neben einer Reihe historischer Raritäten wird mit der Bo 105 der einzige kunstflugfähige Hubschrauber der Welt präsentiert.
Die Classic Formation bringt die DC-3 nach Altenrhein. Der große Vogel mit seinen mächtigen Sternmotoren steht für Verlässlichkeit, Vielseitigkeit und Flexibilität. Er wurde als Reiseflugzeug, aber auch für militärische Aufgaben genutzt – ein absoluter Klassiker der Luftfahrt, von dem heute weltweit nur noch einige Dutzend Exemplare aktiv fliegen. Begleitet wird die DC-3 von drei Beechcraft Model 18 –einem Flugzeugtyp, der von 1937 bis 1969 ununterbrochen in Produktion war, ein bis heute unerreichter Rekord.
Dornier Do 27, Boeing Stearman, Pilatus P-2, P-3 und P-7, Lockheed Model 12A Electra Junior – der Beitrag des Fliegermuseums Altenrhein zum Jubiläum lässt Aviatikfreunde mit der Zunge schnalzen. Zudem wird mit der Piper J3 der am längsten in Altenrhein stationierte Flieger auf der Jubiläums-Airshow präsentiert werden.
Selbstverständlich wird auch der Zeppelin dem Geburtstagskind seine Aufwartung machen und kann aus nächster Nähe bestaunt werden. Mit der Junkers F 13 ist ein weiterer Dinosaurier beim Jubiläum zu Gast. Das erste Ganzmetall-Verkehrsflugzeug der Welt revolutionierte vor über 100 Jahren die zivile Luftfahrt. Die F 13 wurde wiederbelebt und wird seit 2016 wieder in Altenrhein gefertigt. Drei dieser glänzenden Wellblech-Flieger werden zu sehen sein.
Außerdem präsentiert sich mit der FFA AS-202 Bravo ein echter Botschafter der Altenrheiner Luftfahrtgeschichte dem Publikum. Das Rahmenprogramm bestreiten u.a. Modellflieger und Fallschirmspringer.
Kartenvorverkauf: Tickets können bereits unter www.100jahreflugplatz.ch erworben werden.
The Flying Bulls P-51 D Mustang
Zajcmaster Red Bull Content Pool
Abseilen aus dem Hubschrauber
VORARLBERGS MORGENSTIMME WAGT DEN NEUSTART
Isabella Canaval wechselt nach 16 Jahren in die Selbstständigkeit
Über viele Jahre sind täglich bis zu 115.000 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger mit ihr aufgestanden. Als Morgenstimme von Antenne Vorarlberg war Isabella Canaval (35) von 5 bis 9 Uhr für den guten Start in den Tag verantwortlich. So ganz nebenbei hat sich die Alberschwenderin als Moderatorin von mittlerweile über 100 Veranstaltungen einen Namen gemacht. Jetzt heißt es auf zu neuen Ufern. Davor hat sie für einmal die Seiten gewechselt – und hat ausnahmsweise Fragen nicht gestellt, sondern beantwortet. Ein spannendes Gespräch mit einer sympathischen jungen Frau über Lampenfieber, Neuanfänge und den Spagat zwischen achtjähriger Tochter und Job, aber auch über die Wirkung von Sprache und die Zeit, die sie im Pyjama vom Bett bis ans Mikro gebraucht hat.
Text: Michael Dünser
Fotos: Lisa Dünser
Wenn du als Moderatorin Isabella Canaval interviewen würdest: Welche Frage würdest du ihr als erstes stellen? Was wolltest du immer schon einmal von Isabella Canaval wissen?
Warum sie um alles in der Welt nach 16 Jahren einen liebgewonnenen Job im Radio aufgibt und sich selbstständig macht.
Was wäre deine Antwort?
Dass es mir nicht leichtgefallen ist, diesen Schritt zu gehen. Radio war mein erster Job nach der Matura. Vieles, was mich ausmacht, habe ich in den 16 Jahren bei der Antenne gelernt. Aber manchmal gibt es einfach Situationen, in denen man sagt: So ist es. Dann muss man Grenzen setzen und den Schritt auch gehen.
Ganz ohne Bauchweh?
Am Anfang war schon Bauchweh dabei. Mittlerweile fühlt es sich aber gut und richtig an. Ich bin froh, dass ich es durchgezogen habe. Im Radio habe ich vieles gemacht und gesehen – jetzt möchte ich neue Perspektiven bekommen. Auch ist es in der Selbstständigkeit leichter, eigene Ideen umsetzen und das zu verwirklichen, was man so im Kopf hat. Dieses „selber bestimmen können“ war mir sehr wichtig.
Was wirst du mit deiner eigenen Firma anbieten?
Eventmoderation. Diesen Bereich habe ich mir nebenher kontinuierlich aufgebaut. Das möchte ich jetzt intensivieren. Dazu kommt noch ein bisschen Videomoderation.
„MANCHMAL GIBT ES EINFACH SITUATIONEN, IN DENEN MAN SAGT: SO IST ES. DANN MUSS MAN GRENZEN SETZEN UND DEN SCHRITT AUCH GEHEN“, SAGT ISABELLA CANAVAL, DIE NACH 16 JAHREN RADIO IN DIE SELBSTSTÄNDIGKEIT
GEWECHSELT IST.
„RADIO WAR MEIN ERSTER JOB NACH DER MATURA.“
Gehen wir noch einmal zurück zum Anfang. Wie kommt man zum Radio, was hast du vorher gemacht?
Nach der Matura am BORG Egg dachte ich mir: Geh lieber arbeiten und Geld verdienen, statt irgendetwas zu studieren. Also habe ich mir verschiedene Dinge angeschaut – von Immobilienmaklerin über Kinderbetreuung bis „Häs vakofa“ (für Nicht-Vorarlberger: Bekleidung verkaufen). Aber aus verschiedenen Gründen habe ich mich nirgendwo so richtig wohlgefühlt.
Und dann …
… kam aus dem Nichts die Notiz in der Zeitung, dass Antenne Vorarlberg neue Leute sucht. Meine spontane Idee war: Referate haben mir in der Schule oft die Note gerettet, das schaust du dir an. Nach dem Casting haben sie mich zum Vorsprechen eingeladen und irgendwann hatte ich den Job. Rückblickend ein echter Glücksgriff für mich.
„MIT 23 BIN ICH IN DER MORGENSHOW GELANDET.“
Wie ging’s dann weiter?
Ich habe mit dem Volontariat begonnen und Radio von Grund auf gelernt. Nach vier Monaten hatte ich wieder Glück, weil der Nachmittags-Nachrichtensprecher nachbesetzt werden musste und man mir das zugetraut hat. So ging’s Schritt für Schritt voran, bis ich mit 23 bei der Morgenshow gelandet bin – damals als eine der jüngsten im deutschsprachigen Raum. Das blieb dann auch mit Ausnahme der Babypause meine Heimat bei der Antenne.
Wie muss man sich den Tagesplan einer Morgenshow-Moderatorin vorstellen?
Die Sendung begann um 5 Uhr. Das heißt: Aufstehen um halb 4 …
EIN BUCH, DAS JEDER LESEN SOLLTE?
Ich muss zugeben, dass ich mir nicht so viel Zeit zum Lesen nehme. Aber „Durchbruch“ von Ronan Farrow hat mich sehr beschäftigt. Es war kein angenehmes Buch, weil es um den „Me too“-Skandal geht. Aber das Thema ist einfach sehr wichtig. „Me too“ zeigt auf, wie oft im Alltag Grenzen überschritten werden und wie das über Jahrzehnte hinweg in patriarchalen Strukturen normalisiert wurde. Da kommt ja immer mehr zum Vorschein: Weinstein, Epstein, Gisèle Pelicot … Ich ziehe eine Tochter groß und möchte nicht, dass sie aufwächst und meint, so etwas sei normal.
EIN FILM, DER MICH BEREICHERT HAT?
„Ziemlich beste Freunde“. Er geht ans Herz und zeigt, was Freundschaft bedeutet und dass auch in schweren Zeiten Humor sehr viel Leichtigkeit und Lebensmut geben kann.
„IN ACHT MINUTEN HABE ICH ES IM PYJAMA VOM BETT ANS MIKRO GESCHAFFT.“
Ui, hast du einmal verschlafen?
Tatsächlich einmal. Darum weiß ich, dass ich es in acht Minuten aus dem Bett ans Mikro geschafft habe. Allerdings nur im Pyjama.
Okay, 3:30 Uhr Tagwache, und dann?
Von 5 bis 9 auf Sendung, kurze Nachbesprechung und dann begann schon die Vorbereitung auf den nächsten Tag. Mittags heim zum Kochen, kurz Schlaf nachholen, für die Kleine da sein und am Abend früh ins Bett – so sah ein typischer Tag aus.
Ist man eigentlich nach 16 Jahren am Mikro vor einer Sendung oder einer Veranstaltung noch nervös?
Beim Radio war das Lampenfieber irgendwann nicht mehr so groß. Auf der Bühne ist es anders, weil du den direkteren Kontakt zum Publikum hast. Da spürst du sofort ungefiltertes Feedback, positiv wie negativ. Bei mir ist es meistens so, dass ich locker werde, wenn die ersten drei, vier Sätze passen. Bei einer Skiübertragung würde der Moderator dann sagen: Jetzt hat sie ihren Rhythmus gefunden.
EINE MUSIK, DIE ICH IMMER WIEDER GERNE HÖRE?
Wie lange hast du Zeit? Miley Cyrus, Santana, Muse, Robbie Williams, Nina Chuba, die Liste ist lang, die Mischung wild. Aber ich liebe einfach Musik und kann mich für fast jeden Stil begeistern – mit Ausnahme von Ballermann-Hits und deutschen Schlagern. WELCHE PERSÖNLICHKEIT BEEINDRUCKT DICH AM MEISTEN?
Frida Kahlo – eine Künstlerin, die ihre Verletzlichkeit sehr mutig gezeigt hat. Miley Cyrus – eine starke Frau, die schon in jungen Jahren genau ihr Ding durchzieht. Michelle und Barack Obama – als Paar und er mit seiner Rhetorik: Wie er sprachlich überzeugt, da kann ich nur sagen: Der versteht’s. Ein echtes Vorbild ist für mich Dorit Wilhelm –eine langjährige Wegbegleiterin, die zur Freundin geworden ist. Sie ist schon über 80, hat enorm viel Lebenserfahrung und ist einfach eine unglaublich coole Frau mit einer Haltung, die mir jedes Mal aufs Neue tief imponiert.
LEBENSMOTTO?
Für manche Leute bin ich ein zu positiver Mensch. Aber es gibt halt am Ende des Tages nichts, was so schlecht ist, dass es nicht für irgendetwas gut wäre.
Wie verstehst du deine Rolle als Moderatorin einer Veranstaltung?
Ich sehe mich als Vermittlerin und versuche, eine Verbindung zwischen Interviewpartner und Publikum und vor allem vom Thema zum Menschen zu schaffen. Ich will eine Brücke bauen, die im besten Fall leicht verständlich rüberkommt. Das heißt: Herunterbrechen, Räume öffnen und das Thema auf den Punkt bringen. Das ist meine Rolle. Entscheidend ist in meinen Augen, die richtigen Fragen zu stellen. Dann kommen meistens auch die richtigen Antworten.
Wenn ich das anmerken darf: Damit unterscheidest du dich wohltuend von einigen anderen deiner Zunft. Manche Moderatoren vermitteln zumindest den Eindruck, dass sie sich für den eigentlichen Star der Veranstaltung halten ...
Ich sehe mich als Dienstleisterin und möchte den Leuten helfen, ihre Geschichte glänzen zu lassen.
Erzähl uns am Schluss noch ein bisschen von dir privat. Was machst du, wenn du gerade nicht am Moderieren bist?
Lass es mich so sagen: Was ich fast immer schaffe, ist so viel Zeit wie möglich mit meiner Tochter zu verbringen: eislaufen, skifahren, baden, wir machen gerne Ausflüge, auch einmal weiter weg zu einer Freundin in Stuttgart oder meinem Partner in Lausanne. Nur in Wellen funktioniert hingegen mein sportlicher Ehrgeiz. Ich gehe eigentlich gerne laufen, Rad fahren oder schwimmen. Es kommt aber zwischendurch auch vor, dass ich ein halbes Jahr gar nichts mache. Daran muss ich noch arbeiten :)
Das Gespräch mit Isabella Canaval fand im kleinen Löwen am Bregenzer Kornmarktplatz statt.
„SPRACHE IST EINE WAFFE. SIE TRIFFT IMMER, POSITIV WIE NEGATIV.“
Wenn man deine Beiträge in den Sozialen Medien anschaut, dann bemerkt man, dass du dich immer wieder mit der Wirkung von Sprache beschäftigst. Ist das ein Thema, das dir besonders am Herzen liegt? Unbedingt. Sprache ist eine Waffe. Mit dem Unterschied, dass du mit einer Waffe auch einmal danebenschießen kannst. Sprache trifft immer, positiv wie negativ. Du kannst andere mit Worten aufbauen, du kannst sie aber auch brechen. Du kannst mit Worten Mut machen oder mundtot machen. Der Grat ist schmal. Deshalb tun wir gut daran, sensibel mit unserer Sprache umzugehen.
Du hast eine achtjährige Tochter. Wie leicht oder – wahrscheinlich eher – wie schwer ist es, Kind und Job unter einen Hut zu bringen?
Das hat man mich tatsächlich schon oft gefragt und ich bin froh über die Frage, weil ich das Thema für sehr wichtig halte. Ich will nicht, dass man meint, die macht das alles mit links. Ich bin alleinerziehend und ohne meine Eltern, die noch dazu im selben Haus wohnen, würde ich es nicht schaffen. Es bleibt trotz allem eine Herausforderung, der ich mich jeden Tag aufs Neue stellen muss. Und ich bin glücklich, dass es uns – glaub ich – gut gelingt.
auch immer wir bauen, wird am Ende ein
Kochkünstler im „Bad Balgach“
ABSCHALTEN. AUFTANKEN. PRODUKTIV SEIN.
Willkommen im Four Points by Sheraton Panoramahaus Dornbirn.
Wo Business auf Wellness trifft.
Die perfekte Kombination aus Entspannung und Komfort für den Arbeitsalltag: Unser Haus verbindet alpines Wellnessgefühl mit den Annehmlichkeiten eines modernen Businesshotels.
Ob zwischen Meetings, nach einem intensiven Arbeitstag oder als bewusste Auszeit zwischendurch – genießen Sie wohltuende Ruhe mit Panoramaausblick, Saunaund Relaxbereiche sowie einen modernen Fitnessraum.
Für den perfekten Start in den Tag laden wir Sie zu unserem reichhaltigen Frühstücksbuffet hoch über der Stadt ein – frisch, abwechslungsreich und voller Energie für einen erfolgreichen Tag. Am Abend verwöhnt Sie unser Restaurant mit kreativen Gerichten und erfrischenden Drinks.
Wellness für den Körper. Freiraum für den Kopf. Komfort für erfolgreiches Arbeiten. Jetzt buchen: fourpointsdornbirn.com
Als dem Schweizer Rheintal mit der Schließung des „Paul’s“ in Widnau sein bester Koch vorübergehend abhandenkam, war die Hoffnung unter den Genießern groß, dass Bernd Schützelhofers Küche nicht ganz aus der Region verschwinden würde. Nur wenige Kilometer von der alten Wirkungsstätte entfernt, ging dieser Wunsch im „Bad Balgach“ in Erfüllung. Und wie: Schützelhofer und seine Lebensgefährtin Jackie Pedregal wurden vom Gault Millau auf Anhieb mit 16 Punkten und drei Hauben und vom Guide Michelin mit einem Stern ausgezeichnet. Dieses Niveau wurde ihnen 2024 und 2025 bestätigt – sehr zur Freude der Gäste, von denen viele aus Vorarlberg über die Grenze kommen.
Bernd Schützelhofer, ein gebürtiger Vorarlberger, sagt selbst, dass er an jeder seiner hochkarätigen beruflichen Stationen gewachsen sei. Hauben und Preise begleiten seinen Weg. Vorläufiges Meisterstück war der Schritt in die Selbstständigkeit, den er 2013 mit dem „Paul’s“ in Widnau höchst erfolgreich wagte. Im „Bad Balgach by Schützelhofer“ arbeitet er nun an der Krönung – mit einem Konzept, das klassische und moderne Einflüsse gekonnt kombiniert und höchsten Wert auf hochwertige, saisonale und regionale Produkte legt.
Mit der neuen Adresse hat der sympathische Spitzenkoch auch eine Verpflichtung übernommen. Mehr als 170 Jahre lang war das Dorfgasthaus „Bad Balgach“ Mittelpunkt der Ostschweizer Gemeinde Balgach. Jetzt wurde dem historischen Gebäude mit einem sehr gelungenen Umbau neuer
Glanz verliehen. Bernd Schützelhofer führt ein Restaurant, das optisch und kulinarisch höchsten Ansprüchen gerecht wird. Und mit seiner Größe auch für spezielle Anlässe wie Hochzeiten, Geburtstage und Firmenfeiern bestens geeignet ist.
Besonderen Wert legen die beiden Betreiber, dass man sich im runderneuerten Haus „wie bei Freunden“ fühlt. „Enjoy the good life“ lautet denn auch das Motto, zu dem auch ein exzellent sortierter Weinkeller und eine behagliche Cigar Lounge ihren Teil beitragen.
Das sagt der Gault Millau
„Das „Bad Balgach“ ist ein Traditionshaus mit moderner Terrasse und Bernd Schützelhofers Küche passt perfekt dazu: Der erfahrene Chef kocht klassisch, aber sehr zeitgemäss.“
Der aktuelle Gault Millau zeichnete Bernd Schützelhofers Küche zum zehnten Mal in Serie mit 16 Punkten aus. Zum dritten Mal in Folge und als einziges Restaurant im Rheintal erhielt das „Bad Balgach“ außerdem einen Stern im Guide Michelin. Gleiches war ihm bereits bei seinen Tätigkeiten im „Grand Hotel Kronenhof“ in Pontresina und im „Paul's“ in Widnau gelungen.
Restaurant Bad Balgach Hauptstrasse 73, 9436 Balgach, Schweiz geöffnet Dienstag bis Samstag T +41 71 599 59 59 www.bad-balgach.com
Besuchen Sie unseren Showroom in Schaan und entdecken Sie die grösste Auswahl exklusiver Möbelmarken auf 2000m2. Wir bieten stimmungsvolle Beleuchtungen, edle Materialien, Böden, Design-Tapeten und Textilien an. Ob Wohnbereich, Büro, Restaurant, Bar oder Hotel – wir planen und gestalten Räume, die Ästhetik und Funktion perfekt vereinen. Bei uns finden Sie Qualität, die man sieht und spürt.
Ein besonderes Highlight: Unsere hauseigene Art Gallery. Entdecken Sie eine Welt der Kunst, die nicht nur Ihre Räume vervollständigen, sondern auch erwachen lassen. Denn bei Thöny glauben wir daran, dass wahres Wohnen im liebevollen Zusammenspiel von Design und Individualität liegt.
Unser Autor hat kurz vor Weihnachten mit seiner Frau drei Tage in der „Gams“ in Bezau verbracht. Seine Gedanken vor, während und nach dem Aufenthalt hat er für uns zu Papier gebracht.
Ich geb’s gleich zu: Die Idee für „ein paar Tage zum Runterkommen, bevor der weihnachtliche Trubel losgeht“, kam … von meiner Frau. Männer – zumindest die, die ich kenne – sind da wahrscheinlich rationaler. Bevor jemand nachfragt: Nein, diese These kann ich nicht näher belegen. Ist nur so ein Gefühl.
Apropos Gefühl: Wie geht MANN mit dem Gefühl um, vor Weihnachten (bekanntlich die Zeit im Jahr, zu der immer ALLES fertig werden muss) drei wertvolle Tage im Büro opfern zu müssen? Zum „Runterkommen“!
Maßnahme 1: Er strapaziert sein Überstundenkonto. Die drei Tage müssen ja irgendwie kompensiert werden. Einwand meiner Frau: Es sind nur zwei Tage, der dritte ist ein Samstag. Mein Gegenargument: Statistisch gesehen habe ich früher vor Weihnachten immer wieder einmal am Samstag gearbeitet. Muss ja bekanntlich ALLES fertig werden.
Zurück zu den Vorbereitungen. Man hat ja auch ein Leben neben der Arbeit. Deshalb Maßnahme 2: Netflix schnell noch leer schauen. Die in der „Gams“ haben anscheinend nicht einmal einen Fernseher auf dem Zimmer.
Maßnahme 3: Bei der Mittwochs-Runde auf den Hausberg einen Zahn zulegen. Fitness-Raum haben sie in der „Gams“ nämlich auch keinen richtigen. Muss auch irgendwie kompensiert werden.
Maßnahme 4: Damit die Liebe in Zeiten der Follower nicht unnötig zurückstehen muss, setze ich in der Woche vor unserem Aufenthalt zwei Posts mehr als sonst auf LinkedIn ab. Dann darf man auch mal drei Tage guten Gewissens Pause machen – zumal ich nicht sicher bin, ob die in der „Gams“ einen guten Handyempfang haben.
Dermaßen präpariert, kommen wir an in Bezau, mitten im (wunderschönen) Bregenzerwald. Nicht zu übersehen das Motto des (nicht weniger wunderschönen) Hauses, das für drei vermutlich lange Tage unsere Unterkunft sein wird: „Zeit zu zweit“. Was immer das heißen mag, denke ich mir.
Drei Tage später fühle ich mich in der Lage, mir selbst eine Antwort zu geben. Sie lautet: „Zeit zu zweit“ muss nichts Spektakuläres sein. Kein großes Programm, kein perfekter Plan. Nur kurz mal anhalten. Manchmal reichen zwei Gläser – für ein Gespräch, das nicht nebenbei geführt wird. Zuhören, ohne schon an die Antwort zu denken. Ein Lächeln, das nur für den anderen bestimmt ist. Vielleicht ein Spaziergang ohne Ziel. Vielleicht Schweigen, das sich nicht leer anfühlt. Es geht nicht darum, ständig etwas zu erleben. Sondern darum, im selben Moment zu sein. Die „Gams“ schafft die Bühne dafür. Der Rest ergibt sich. Paar excellence sozusagen. So einfach kann es sein an einem Ort, an dem die Liebe die Hauptrolle spielt, wie ich im Hausprospekt nachlese.
Warum ich das nicht schon viel früher mitbekommen habe, frage ich die Chefin. „Wir sind nur ein Angebot. Ein Raum, in dem Zeit zu zweit und nichts anderes völlig losgelöst vom Weltgeschehen Platz hat“, sagt Ellen. Jedes Paar interpre tiere das anders. Jeder mache sich sozusagen seine eigene Gams. Die Atmosphäre, die Kulinarik, 3000 m2 Spa, der Bre genzerwald, die Freundlichkeit der Menschen – wer wirklich gut ist, muss das nicht auf der Stirn picken haben. Was das konkret für die „Gams“ bedeutet, entscheidet jeder für sich ganz persönlich. Alles kann, nichts muss. Alles ist da. Jeder nimmt sich, was er gerade am besten brauchen kann.
Was hier immer gilt: Qualität statt Quantität, Präsenz statt Ablenkung, Wertschätzung statt Gewohnheit. Wie sagt Ste fan Sagmeister, Vorarlbergs berühmtester Kreativer (der mit dem Rolling Stones-Cover), so schön: Now is better. Ganz frei interpretiert: Der Moment ist jetzt. Die „Gams“ hat alles im Angebot, um sich zu zweit darauf einlassen zu können. „Platz schaffen für ein nachhaltiges Bekenntnis zueinander“, sagt Ellen Nenning dazu. In ihrer Bubble für Zweisamkeit ist Zeit zu zweit keine Mengenangabe. „Wir brauchen Menschen, die sich ihrer bewusst sind. Und beim Auschecken nach ihrem Minimoon nicht uns als Hotel beurteilen, son dern ihre Beziehung.“
Aber großes Achtung: Hier wird nicht repariert. Die „Gams“ ist kein Coach, kein Allheilmittel und kein Medikament. Nur Kulisse. „Am Gast interessiert uns, was er braucht,
ES GIBT KEINEN ZWEITEN ERSTEN EINDRUCK.
Bereit für Ihren Auftritt?
Besuchen Sie uns auf vorsprung.at
MESSEBAU. BERATUNG. BRAND SPACE.
Marken brauchen Raum. Wir schaffen ihn. vorsprung entwickelt Live-Marketing-Erlebnisse und markenprägendes Interior Design. Für jede Branche. Von der Konzeption bis zur Umsetzung.
Die Framery Four bringt einen perfekt akustischen Meetingraum für bis zu vier Personen direkt ins Büro. Boardmeeting?
Heute ohne Boarding.
Mit Holz bauen
Hermann, Johannes, Michael, Matthias, Anton und Christian Kaufmann im Gespräch mit Verena Jakoubek-Konrad
Wer in Vorarlberg an das Thema Holz denkt, kommt nicht an ihnen vorbei: Über Generationen und in zahlreichen Konstellationen aktiv und prägend ist die Familie Kaufmann. In ihr versammeln sich Handwerker, Holzbauunternehmer, Baumeister und Architekten. Ein Gespräch über Holz, Baukultur und das Streben nach guten Lösungen.
Vorarlberg und Holzbau – dieses Begriffspaar ist zu einer Marke geworden, an der ihr großen Anteil habt. Welche Bedeutung hat der Holzbau für die Baukultur in Vorarlberg und was ist euer jeweiliger Beitrag dazu?
Hermann Kaufmann: Der moderne Holzbau ist eine wichtige gestalterische Anknüpfung an die historische Baukultur in Vorarlberg. So konnte die Moderne „verträglich“ aufgenommen und in das bestehende Formenvokabular integriert werden. Wir haben diese Verbindung in zahlreichen Projekten gezeigt und sind nicht ganz unbeteiligt daran, dass Vorarlberg ein Vorbild geworden ist und dass neues Bauen teilweise die Ortsbilder prägt.
Johannes Kaufmann: Die partnerschaftliche Zusammenarbeit innerhalb der Wertschöpfungskette Holz ist essenziell. Ich denke, das haben wir früh erkannt und uns dafür eingesetzt. Das macht den Holzbau auch zu einem Erfolgsfaktor für die Region.
Anton Kaufmann: Der Beginn war verbunden mit der Entwicklung innovativer Holzprodukte. Planer:innen und Architekt:innen konnten auf diese zurückgreifen und damit den Holzbau vorantreiben.
Was waren bisher die Meilensteine in der Entwicklung eurer Büros und Unternehmen, und was waren und sind die größten Hürden?
Michael Kaufmann: Sehr wichtig waren für uns die Entwicklung des ersten Raummoduls (SU-SI) und natürlich die erste „serielle Fertigung“ von Modulen. Auch der Bau unserer neuen Montagehalle 2017 hat unsere weitere Entwicklung maßgeblich geprägt.
Anton Kaufmann: Ein ganz wichtiger früher Meilenstein für unseren Betrieb war 1961 die Entwicklung eines 36 Meter langen, gebogenen Brettschichtholz-Trägers für die Kirche St. Kolumban in Bregenz, gefolgt gut 20 Jahre später von der Arbeit am Rinterzelt in Wien mit einem Durchmesser von 185 Metern, einem Turm von 75 Metern Höhe und einer Dachfläche von 38.000 Quadratmetern. Wir konnten damit zeigen, dass Holz auch für große Bauaufgaben ein geeigneter Baustoff ist. 1993 haben wir unsere erste CNC-Anlage für große Tragwerkselemente entwickelt und in Betrieb genommen und 1997 mit Hermann Kaufmann die Systemwohnanlage „Ölzbündt“ in Dornbirn entwickelt. Seither versuchen wir, den mehrgeschossigen Wohnbau in Holz zu forcieren.
Christian Kaufmann: Leider gibt es hier nach wie vor zu wenig Bewusstsein und Willen. Bis heute ist in Österreich die Ausschreibung viel zu kompliziert. Es ist also nicht so, wie von außen vielleicht wahrgenommen wird, dass Vorarlberg und Österreich hier einen Vorsprung hätten. Dafür haben wir international zugelegt: 2018 wurde das Studentenheim Woodie in Hamburg mit 371 Modulen fertiggestellt. Es ist mit seinen sechs Geschossen unser bisher größtes Modulbauprojekt, gefolgt 2021 vom Bürogebäude Luise für den deutschen Bundestag mit über 400 Modulen im Regierungsviertel in Berlin.
Hermann Kaufmann: Die intensive Befassung mit dem modernen Holzbau und den damit zusammenhängenden Gesetzmäßigkeiten für den Entwurf haben uns geprägt.
Die Beteiligung an Bausystementwicklungen war ein Meilenstein, aber auch die Überwindung von vermeintlichen Grenzen was Dimensionen und Bauwerkshöhen betrifft. Hürden waren bisher immer die geltenden Gesetze, aber indem wir pionierhaft gearbeitet und Lösungen vorgeschlagen haben, waren und sind wir beteiligt an einem Entwicklungsprozess, der sich hinsichtlich der Möglichkeiten des Holzbaus auch auf gesetzlicher Ebene niederschlägt.
Was sind aktuell die größten Herausforderungen für den Holzbau in Vorarlberg und darüber hinaus?
Hermann Kaufmann: Die größte Herausforderung auch in Vorarlberg ist das Aufbrechen von nach wie vor vorherrschenden Vorurteilen in Bezug auf den Werkstoff Holz. Wie kann es sein, dass Holz im Industriebau praktisch nicht vorkommt, dass Holz von den privaten Bauträgern noch nicht entdeckt wurde, dass auch die Kollegenschaft trotz der dringend gebotenen Baustoffwende nach wie vor CO2-intensive Baustoffe zelebriert? Die größte Aufgabe ist, durch einen professionellen und überzeugenden Informations- und Strategieprozess in der gesamten Branche diese Vorurteile endlich zu beseitigen.
Michael Kaufmann: Das sehen wir auch so. Darüber hinaus ist die größte Herausforderung für die Holzbaubetriebe sicher der Fachkräftemangel und die Kleinstrukturiertheit der einzelnen Betriebe.
Vorarlberg und der Holzbau sind untrennbar miteinander verbunden. Großen Anteil daran haben die sechs „Kaufmänner“ Johannes, Michael, Hermann, Matthias, Anton und Christian (v.l.)
Die Tischlerei Kaufmann ist mit ihrer Montagehalle, die von Johannes Kaufmann geplant wurde, einer der maßgeblichen Umsetzungsorte für die Entwicklung von Holzmodulen und des Systembaus und gleichzeitig der Ort, wo alles begann.
Was könnt und wollt ihr selbst positiv zu diesen Entwicklungen beitragen?
Christian Kaufmann: Teil der ökologischen Transformation können nicht nur die Bauweise und das Material an sich sein, auch dessen Herkunft und das Denken in Kreisläufen ist wichtig. Bei uns kommt nur zertifiziertes Holz zur Anwendung und das sogenannte Wood Cycle-Konzept wird umgesetzt: Die Kubikmeter an Holz, die verbaut werden, speichern während der Lebenszeit des Gebäudes die Tonnen an CO2. Gleichzeitig verpflichten wir uns, durch das Pflanzen von neuen Bäumen dafür zu sorgen, dass innerhalb einer gewissen Zeit die verbaute Menge an Holz nachwachsen und somit wieder CO2 gespeichert werden kann.
Matthias Kaufmann: Der nächste Schritt ist konsequenterweise das Bauen unter der Berücksichtigung von Rückbaubarkeit, Sortenreinheit und der Wiederverwendung der einzelnen Baumaterialien. Schon heute haben wir Forschungsprojekte in Zusammenarbeit mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) realisiert. Hier gilt es, unser Know-how zu nutzen und weitere Lösungen zu entwickeln.
Hemann Kaufmann: Holz wird zunehmend ein urbaner Baustoff. Die dabei gestellten architektonischen Fragestellungen sind sehr interessant. Leider wird derzeit oft übertrieben. Unbehandelte Holzfassaden mit materialfremden Strukturierungen erzeugen eine Erwartungshaltung, die nie eingelöst werden kann, und bei einer Umsetzung ist garantiert mit Folgeschäden zu rechnen. Das ist sehr gefährlich für einen Baustoff im Aufbruch. Ich versuche, hier mit meinen Vorträgen und Publikationen zu informieren und zu vermitteln. Eine dringend notwendige Entwicklung scheint mir ein intensives Hinterfragen geltender Baustandards im Hinblick
auf Langlebigkeit und Rückbaubarkeit. Die Bauteile haben zu viele unterschiedliche Materialschichten, die schwer wieder zu entflechten sind. Einfacheres Bauen mit zueinander passenden Materialien und diese so kombiniert, dass sie leicht wieder demontiert und wiederverwendet werden können, ist das Credo für die Zukunft.
Verena Jakoubek-Konrad: Danke für das Gespräch!
Die Langform des Interviews ist abgedruckt im Buch „Architektur in Vorarlberg.
Hrsg. von Sandra Hofmeister und Verena Konrad
Edition Detail, München, erschienen im November 2024
Mit Texten von: Sandra Hofmeister, Verena Konrad, Eva Lingg-Grabher, Nicola Hilti, Christian Kühn, Marina Hämmerle und Isabella Marboe
332 Seiten, zahlreiche Pläne und Fotos, deutsche Ausgabe
Architektur in Vorarlberg. Porträt einer regionalen Baukultur
Schwerpunkte:
• Porträt der aktuellen Baukultur Vorarlbergs
• herausragende Beispiele für ökologisches Bauen seit 2000
• Blick hinter die Kulissen in die Werkstatt der Architektur in der Vierländerregion
Mit uns grenzenlos unternehmerisch denken. & Notare
Klarheit für internationale Rechtsräume.
Denn grenzüberschreitende Fragen brauchen anspruchsvollere Antworten.
maierlaw.li mit Standorten in der Schweiz, Österreich und Liechtenstein.
Erfahren Sie wie. Jetzt scannen.
Die Firma Kaufmann Bausysteme war und ist pionierhaft am Holzbau in Vorarlberg beteiligt.
Das Würth Haus Rorschach ist mehr als ein Gebäude – es ist ein Ort der Begegnung. Hier verschmelzen Kunst, Kultur und Kulinarik zu einem einzigartigen Erlebnis in der Ostschweiz. Direkt am Bodenseeufer gelegen, beeindruckt das Haus durch seine moderne, zeitlose Architektur und lädt Besucherinnen und Besucher zum Verweilen ein. Besuchen Sie uns und erleben Sie den Bodensee von seiner inspirierenden Seite!
Im Forum Würth Rorschach tauchen Sie auf rund 800 m² Ausstellungsfläche in die Welt moderner und zeitgenössischer Kunst ein. Die wechselnden Ausstellungen stammen aus der international ausgerichteten Sammlung Würth, die über 20.000 Werke umfasst und kostenfrei zugänglich sind. Ergänzend dazu bieten die Foyer-Präsentationen spannende Einblicke in die Vielfalt der Sammlung Würth. Der Skulpturengarten am Seeufer dient als erweiterter Ausstellungsraum und lädt dazu ein, Kunst unter freiem Himmel zu genießen – ideal für Spaziergängerinnen und Spaziergänger. Der Kunstshop bietet zudem die Möglichkeit, schöne Erinnerungen an den Museumsbesuch mit nach Hause zu nehmen.
Kultur genießen
Einblick in die Ausstellung „Sport und Freizeit in Werken der Sammlung Würth“,
Kulinarik entdecken
Das Restaurant Weitblick im ersten Obergeschoss verwöhnt mit abwechslungsreichen Mittagsangeboten und bietet 200 Sitzplätze sowie eine Terrasse mit Blick auf den Bodensee. Für die kleine Pause lädt das KunstCafé zu Kaffee und Kuchen ein – ideal in Kombination mit einem Ausstellungsbesuch. Wer mehr erleben möchte, kann eine Führung durch die aktuelle Hauptausstellung mit der Veranstaltungsreihe „Kunst zum Frühstück“ verbinden, bei der ein köstliches Frühstück serviert wird. Oder wie wäre es mit „Art for Tea“ – einem stilvollen Nachmittagstee mit herzhaften Sandwiches, Scones und feinem Gebäck? Die Verbindung von Kunst und Genuss macht den Aufenthalt zu einem besonderen Erlebnis. Sowohl das Restaurant Weitblick als auch das KunstCafé können für private Feiern oder geschäftliche Anlässe genutzt werden.
Das Würth Haus Rorschach ist auch eine Bühne für Kultur. Das öffentliche Programm reicht von Konzerten über Comedy bis hin zu Musicals und Multimedia-Reportagen. Für externe Veranstaltungen stehen flexible Räumlichkeiten zur Verfügung, darunter der multifunktionale Carmen Würth Saal sowie zahlreiche Seminar- und Tagungsräume. Die Lage am See und der großzügige Außenbereich machen das Haus zu einer attraktiven Eventlocation für Kongresse, Tagungen und Galas.
Im Fokus: Carmen Herrera, Wassily Kandinsky, Mark Rothko
8. Mai 2026 – 17. Mai 2027
Di-So: 10-17 Uhr, Do: 10-20 Uhr
Freier Eintritt am Mittwoch
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelten Künstlerinnen und Künstler eine neue Bildsprache: Sie sollte nicht mehr das Sichtbare abbilden, sondern radikal modern sowie weltweit verständlich sein. Bis heute fasziniert die Abstraktion in ihren vielfältigen Ausprägungen – und steht ab 8. Mai im Fokus einer neuen Ausstellung der Hilti Art Foundation in Vaduz.
Eine Kunst, die sich löst von der realistischen Abbildung der Wirklichkeit. Um Emotionen oder Ideen auszudrücken, konzentriert sie sich stattdessen auf Formen, Farben, Linien und Texturen. So lässt sich die um 1910 entstandene abstrakte Kunst in einfachen Worten beschreiben. Triebfedern waren Wissenschaft, Technik und Fortschritt, aber auch die Suche nach dem Geistig-Seelischen.
Einer der wichtigsten Wegbereiter: der russische Künstler Wassily Kandinsky (1866-1944). Sein Werk Improvisation 21 steht mit zwei weiteren bedeutenden Neuerwerbungen von Carmen Herrera und Mark Rothko im Zentrum der neuen Ausstellung der Hilti Art Foundation. Umringt von rund 60 weiteren Gemälden und Skulpturen der eigenen Sammlung veranschaulichen sie drei unterschiedliche Spielarten der Abstraktion – das Lösen vom Gegenstand, die geometrische Konstruktion und die Farbfeldmalerei. Mit ihren transnational geprägten Biografien belegen die drei Künstlerpersönlichkeiten außerdem, dass die Abstraktion von jeher eine globale Bewegung war und noch immer ist.
Wassily Kandinsky, Improvisation 21, 1911
Das Gemälde gehört mit seinen freien Formen zu den frühesten abstrakten Werken der europäischen Kunstgeschichte. Es scheint kein Oben und Unten zu geben, keinen festen Halt. Schwarz und Weiß treffen auf erdige und pastellene Töne, unregelmäßige Flächen schieben sich übereinander – gleichsam wahllos und doch erstaunlich ausgewogen, mit einem inneren Zusammenklang.
„Jedes Kunstwerk entsteht technisch so, wie der Kosmos entstand – durch Katastrophen, die aus dem chaotischen Gebrüll der Instrumente zum Schluss eine Symphonie bilden, die Sphärenmusik heißt. Werkschöpfung ist Weltschöpfung.“ So erklärte Wassily Kandinsky 1913 selbst den Entstehungsprozess seiner Arbeiten.
„Improvisation 21 von Wassily Kandinsky ist ein wunderbarer Neuzugang für unsere Sammlung: Das Gemälde stammt aus der bedeutendsten Schaffensphase Kandinskys und aus dieser aufregenden Zeit der Moderne, in der sich die Abstraktion an verschiedenen Orten in Europa durchsetzt.“
Dr. Karin Schick, Direktorin Hilti Art Foundation
Kandinsky gilt als einer der Begründer der Abstraktion. Er suchte nach einem künstlerischen Ausdruck für das Geistige, Immaterielle. Eine wichtige Inspirationsquelle war dabei die moderne Musik mit ihren rhythmischen Folgen von gleichwertigen Tönen. Auch Kandinsky unterscheidet in seinen Werken zwischen Impressionen, Improvisationen und Kompositionen. Die Improvisationen entspringen für ihn der Innenwelt des Künstlers, den „Eindrücken der inneren Natur“.
In Improvisation 21 gibt es noch Anklänge an die sichtbare Welt. So lassen sich in der unteren Bildhälfte liegende Figuren und ein gelbes Pferd mit gesenktem Kopf erahnen. Pferd und Reiter waren wiederkehrende Motive bei Kandinsky und hatten für ihn eine zentrale Bedeutung: Sie standen für den Aufbruch in eine neue, spirituelle Welt. 1911 gründete er auch mit seinen Weggefährten die Künstlervereinigung Der Blaue Reiter und veröffentlichte seine wegweisende Schrift Über das Geistige in der Kunst
EIN KONZERT
ABER NICHT IM KONZERTSAAL
EIN ORCHESTER
ABER NICHT IMMER ALLE
EIN ERLEBNIS?
GENAU!
Vo Mellau bis …. Schruns
Von ABBA bis Bach
SOV Outreach: Ein neues Konzertformat erobert das Land
„Ein Konzert, aber nicht im Konzertsaal. Ein Orchester, aber nicht immer alle. Ein Erlebnis? Genau das!“
SOV.AT/OUTREACH
Das Symphonieorchester Vorarlberg (SOV) geht neue Wege und bringt Musik dorthin, wo die Menschen zu Hause sind.
„Verschiedene Formationen unseres Orchesters verlassen den Konzertsaal und treffen auf ihrem Weg durchs Land die Menschen mitten in ihrem Lebensraum“, umschreiben Musikvermittlerin Monica Tarcsay und SOV-Geschäftsführer Gerald Mair die Idee hinter „Outreach“. „Wir kommen zu den Leuten und schaffen so Nähe und Verbindung.“ Ohne Hemmschwelle versuchen die Initiatoren „auch die zu erreichen, die normalerweise nicht ins Konzert gehen“.
Der Eintritt ist frei, die Orte ungewöhnlich, das Programm kompakt und crossover. In einer Dreiviertelstunde (nur am Seewaldsee ist Konzertlänge eingeplant) spannt sich der musikalische Bogen von ABBA bis Bach. Zu hören sind ein Holzbläserquintett, ein Celloquartett, ein Streicherquintett, ein Bläseroktett sowie ein Posaunenquartett. Teilweise werden auch Institutionen vor Ort – zum Beispiel lokale Chöre – eingebunden.
Die Konzerte werden mit Moderation begleitet und mit Mitmachaktionen und Gewinnspielen garniert. Im Vordergrund stehen das gemeinsame Erleben von Musik und der Dialog zwischen Bühne und Publikum.
Apropos Bühne: Bei allen Terminen ist auch der SOV-Transporter als Eyecatcher dabei – mit einer aufklappbaren Bühne, auf der die Musikerinnen und Musiker Platz nehmen.
Selbstverständlich outdoor erzählten Monica Tarcsay und Gerald Mair über das neue SOV-Format Outreach. Diese etwas andere Tournee führt vom Bodensee bis ins Montafon durchs ganze Land. Der Eintritt ist frei. (Foto: Lisa Dünser)
SOV-Outreach
10. Mai | 15 Uhr Schwarzenberg, Bahnhof Wälderbähnle
23. Mai | 19 Uhr Mellau, Pfarrkirche
28. Mai | 18 30 Uhr Bludenz, Remise
19. Juni | 20 Uhr Schruns, Festwiese Litz (nur bei Schönwetter)
27. Juni | 18 Uhr Fontanella, Seewaldsee
Ankommen.
Durchatmen. Bleiben wollen.
Nici Wührer von höttges spricht über Feriendomizile als Orte des Ankommens und erklärt, wie durch das bewusste Zusammenspiel von Interior- und Exterior-Design Räume entstehen, die Ruhe ausstrahlen und vom ersten Moment an das Gefühl geben: Hier möchte ich bleiben.
→ Ankommen.
Nici Wührer, DI Architektin und Geschäftsführerin von höttges mit Standorten in Dornbirn und Wien, gestaltet Innenund Außenräume von Feriendomizilien mit Blick für Ästhetik, Komfort und Atmosphäre.
→ Ankommen.
Durchatmen.
Architektin und Geschäftsführerin von höttges mit Standorten in Dornbirn und Wien, gestaltet Innen- und Außenräume von Feriendomizilien mit Blick für Ästhetik, Komfort und Atmosphäre - immer individuell und mit regionalen Accessoires, was wesentlich zu einer gelungenen Gestaltung beiträgt.
Durchatmen. Bleiben wollen.
PAUSE: Frau Wührer, warum ist es Ihrer Meinung nach so wichtig, Feriendomizile bewusst zu gestalten?
PAUSE: Wie gehen Sie bei der Planung vor?
→ Alles draußen, alles gut!
Bleiben wollen.
Nici Wührer von höttges spricht über Feriendomizile als Orte des Ankommens und erklärt, wie durch das bewusste Zusammenspiel von Interior- und Exterior-Design Räume entstehen, die Ruhe ausstrahlen und vom ersten Moment an das Gefühl geben: Hier möchte ich bleiben.
PAUSE: Gibt es typische Stolpersteine bei der Einrichtung von Ferienimmobilien?
Nici Wührer von höttges spricht über Feriendomizile als Orte des Ankommens und erklärt, wie durch das bewusste Zusammenspiel von Interior- und Exterior-Design Räume entstehen, die Ruhe ausstrahlen und vom ersten Moment an das Gefühl geben: Hier möchte ich bleiben.
PAUSE: Frau Wührer, warum ist es Ihrer Meinung nach so wichtig, Feriendomizile bewusst zu gestalten?
Nici Wührer: Ein Feriendomizil ist für viele Menschen ein Rückzugsort – ein Platz zum Abschalten, Genießen und Auftanken. Die Einrichtung entscheidet maßgeblich darüber, wie wohl man sich fühlt. Wer schöne, durchdachte Räume hat, erlebt den Urlaub intensiver. Es geht darum, eine Umgebung zu schaffen, die Ruhe, Komfort und Freude vermittelt – innen wie außen.
Nici Wührer: Ein Feriendomizil ist für viele Menschen ein Rückzugsort – ein Platz zum Abschalten, Genießen und Auftanken. Die Einrichtung entscheidet maßgeblich darüber, wie wohl man sich fühlt. Wer schöne, durchdachte Räume hat, erlebt den Urlaub intensiver. Es geht darum, eine Umgebung zu schaffen, die Ruhe, Komfort und Freude vermittelt – innen wie außen.
einladen, sollen zum Verweilen animieren, gleichzeitig aber praktisch und nutzbar sein. Ein Ferienhaus lebt von Details: hochwertige Materialien, stimmige Farben, bequeme Möbel und bewusst ausgewählte Accessoires. Jedes Element trägt zur Gesamtwirkung bei.
PAUSE: Gibt es bestimmte Prinzipien, die Sie bei der Gestaltung von Ferienhäusern oder -wohnungen beachten?
Nici Wührer: Zuerst schauen wir uns die Immobilie genau an – Lage, Architektur, Lichtverhältnisse, Ausblicke. Dann entwickeln wir ein Konzept, das sowohl den Innen- als auch den Außenbereich einschließt. Wir achten darauf, dass die Räume miteinander harmonieren, dass ein roter Faden entsteht. Licht, Möbel, Textilien, Pflanzen – alles wird aufeinander abgestimmt. Nur so entsteht ein Zuhause, in dem man sofort ankommen kann.
PAUSE: Frau Wührer, warum ist es Ihrer Meinung nach so wichtig, Feriendomizile bewusst zu gestalten?
PAUSE: Sie erwähnen den Außenbereich. Welche Rolle spielt er für das Urlaubserlebnis?
ger ist hier mehr. Es sollte ein stimmiges Ganzes entstehen, das Ruhe ausstrahlt und gleichzeitig funktional ist.
Nici Wührer: Oft wird der Planungsaufwand unterschätzt. Viele denken nur an Möbel und vergessen Licht, Textilien oder Stauraum. Oder es wird zu viel gleichzeitig ausprobiert – weniger ist hier mehr. Es sollte ein stimmiges Ganzes entstehen, das Ruhe ausstrahlt und gleichzeitig funktional ist.
PAUSE: Gibt es bestimmte Prinzipien, die Sie bei der Gestaltung von Ferienhäusern oder -wohnungen beachten?
Nici Wührer: Ja, ein klarer Leitgedanke ist immer die Balance zwischen Funktionalität und Atmosphäre. Die Räume sollen
PAUSE: Wie gehen Sie bei der Planung vor?
Nici Wührer: Ja, ein klarer Leitgedanke ist immer die Balance zwischen Funktionalität und Atmosphäre. Die Räume sollen einladen, sollen zum Verweilen animieren, gleichzeitig aber praktisch und nutzbar sein. Ein Ferienhaus lebt von Details: hochwertige Materialien, stimmige Farben, bequeme Möbel und bewusst ausgewählte Accessoires. Jedes Element trägt zur Gesamtwirkung bei.
PAUSE: Sie erwähnen den Außenbereich. Welche Rolle spielt er für das Urlaubserlebnis?
Nici Wührer: Zuerst schauen wir uns die Immobilie genau an – Lage, Architektur, Lichtverhältnisse, Ausblicke. Dann entwickeln wir ein Konzept, das sowohl den Innen- als auch den Außenbereich einschließt. Wir achten darauf, dass die Räume miteinander harmonie–ren, dass ein roter Faden entsteht. Licht, Möbel, Textilien, Pflanzen – alles wird aufeinander abgestimmt. Nur so entsteht ein Zuhause, in dem man sofort ankommen kann.
Nici Wührer: Eine sehr große. Gerade im Urlaub verbringt man viel Zeit draußen – auf der Terrasse, am Balkon, im Garten oder beim Pool. Wenn diese Bereiche schön gestaltet sind, fühlt man sich auch dort ge–borgen. Komfortable Sitzgelegenheiten, stimmungsvolle Beleuchtung und eine Verbindung zur Natur machen den Aufenthalt draußen so besonders wie drinnen.
Nici Wührer: Ein Feriendomizil ist für viele Menschen ein Rückzugsort – ein Platz zum Abschalten, Genießen und Auftanken. Die Einrichtung entscheidet maßgeblich darüber, wie wohl man sich fühlt. Wer schöne, durchdachte Räume hat, erlebt den Urlaub intensiver. Es geht darum, eine Umgebung zu schaffen, die Ruhe, Komfort und Freude vermittelt – innen wie außen.
Nici Wührer: Eine sehr große. Gerade im Urlaub verbringt man viel Zeit draußen – auf der Terrasse, am Balkon, im Garten oder beim Pool. Wenn diese Bereiche schön gestaltet sind, fühlt man sich auch dort geborgen. Komfortable Sitzgelegenheiten, stimmungsvolle Beleuchtung und eine Verbindung zur Natur machen den Aufenthalt draußen so besonders wie drinnen.
PAUSE: Wenn Sie einem Eigentümer einen Rat mitgeben könnten, was die Einrichtung seines Ferienhauses angeht –welcher wäre das?
einladen, sollen zum Verweilen animieren, gleichzeitig aber praktisch und nutzbar sein. Ein Ferienhaus lebt von Details: hochwertige Materialien, stimmige Farben, bequeme Möbel und bewusst ausgewählte Accessoires. Jedes Element trägt zur Gesamtwirkung bei.
PAUSE: Wenn Sie einem Eigentümer einen Rat mitgeben könnten, was die Einrichtung seines Ferienhauses angeht – welcher wäre das?
PAUSE: Wie gehen Sie bei der Planung vor?
PAUSE: Sie erwähnen den Außenbereich. Welche Rolle spielt er für das Urlaubserlebnis?
ger ist hier mehr. Es sollte ein stimmiges Ganzes entstehen, das Ruhe ausstrahlt und gleichzeitig funktional ist.
→ Alles draußen, alles gut!
PAUSE: Gibt es bestimmte Prinzipien, die Sie bei der Gestaltung von Ferienhäusern oder -wohnungen beachten?
PAUSE: Gibt es typische Stolpersteine bei der Einrichtung von Ferienimmobilien?
Nici Wührer: Ja, ein klarer Leitgedanke ist immer die Balance zwischen Funktionalität und Atmosphäre. Die Räume sollen
Nici Wührer: Oft wird der Planungsaufwand unterschätzt. Viele denken nur an Möbel und vergessen Licht, Textilien oder Stauraum. Oder es wird zu viel gleichzeitig ausprobiert – weni-
Nici Wührer: Gestalten Sie Räume, in denen Sie selbst sich sofort wohlfühlen. Denken Sie an Atmosphäre, Materialität, Komfort und Details. Wenn Sie selbst gerne Zeit darin verbringen, werden es auch Ihre Gäste oder Ihre Familie tun – und das ist schließlich das Ziel eines Feriendomizils: den Urlaub genießen, in vollen Zügen.
Nici Wührer: Gestalten Sie Räume, in denen Sie selbst sich sofort wohlfühlen. Denken Sie an Atmosphäre, Materialität, Komfort und Details. Wenn Sie selbst gerne Zeit darin verbringen, werden es auch Ihre Gäste oder Ihre Familie tun – und das ist schließlich das Ziel eines Feriendomizils: den Urlaub genießen, in vollen Zügen. hoettges.at office@hoettges.at
hoettges.at office@hoettges.at
Nici Wührer: Zuerst schauen wir uns die Immobilie genau an – Lage, Architektur, Lichtverhältnisse, Ausblicke. Dann entwickeln wir ein Konzept, das sowohl den Innen- als auch den Außenbereich einschließt. Wir achten darauf, dass die Räume miteinander harmonie–ren, dass ein roter Faden entsteht. Licht, Möbel, Textilien, Pflanzen – alles wird aufeinander abgestimmt. Nur so entsteht ein Zuhause, in dem man sofort ankommen kann.
Nici Wührer: Eine sehr große. Gerade im Urlaub verbringt man viel Zeit draußen – auf der Terrasse, am Balkon, im Garten oder beim Pool. Wenn diese Bereiche schön gestaltet sind, fühlt man sich auch dort ge–borgen. Komfortable Sitzgelegenheiten, stimmungsvolle Beleuchtung und eine Verbindung zur Natur machen den Aufenthalt draußen so besonders wie drinnen.
PAUSE: Gibt es typische Stolpersteine bei der Einrichtung von Ferienimmobilien?
Nici Wührer: Oft wird der Planungsaufwand unterschätzt. Viele denken nur an Möbel und vergessen Licht, Textilien oder Stauraum. Oder es wird zu viel gleichzeitig ausprobiert – weni-
PAUSE: Wenn Sie einem Eigentümer einen Rat mitgeben könnten, was die Einrichtung seines Ferienhauses angeht –welcher wäre das?
Nici Wührer: Gestalten Sie Räume, in denen Sie selbst sich sofort wohlfühlen. Denken Sie an Atmosphäre, Materialität, Komfort und Details. Wenn Sie selbst gerne Zeit darin verbringen, werden es auch Ihre Gäste oder Ihre Familie tun – und das ist schließlich das Ziel eines Feriendomizils: den Urlaub genießen, in vollen Zügen.
hoettges.at office@hoettges.at
Wenn Design, Komfort und Qualität nach draußen ziehen: Das exklusive Outdoor-Möbelsortiment von höttges macht jeden Platz im Freien zu Ihrem persönlichen Sommerrefugium – für lange Abende, warme Tage und echte Wohlfühlmomente.
Wenn Design, Komfort und Qualität nach draußen ziehen: Das exklusive Outdoor-Möbelsortiment von höttges macht jeden Platz im Freien zu Ihrem persönlichen Sommerrefugium – für lange Abende, warme Tage und echte Wohlfühlmomente.
→ höttges Wien Im Funkhaus Argentinierstraße 30B 1040 Wien T +43 (0)1 5338382 office@hoettgeswindows.at
Nici Wührer, DI
KOS Armlehnstuhl
KOS Bank
Mit Klarheit zur Wahrheit
17 Jahre lang arbeitete Simone Katzian-Gunz im familiären Erfolgsunternehmen – mit viel Verantwortung, unternehmerischem Denken und engem Kontakt zu Menschen. Ihr Vater Werner übertrug der heute 38-Jährigen schon früh zentrale Aufgaben und viel Verantwortung. Doch bei aller beruflichen Klarheit ließ sie eine Frage nie los: Wer bin ich – jenseits von Rolle und Erwartungen? Die Suche nach dieser Antwort führte während ihrer Karenz zu einer beruflichen Neuorientierung.
„Neben meinen Erfahrungen als Unternehmerin hat mich immer der Mensch als Ganzes fasziniert“, sagt sie. Neue Zugänge dazu fand die Altacherin, als sie 2019 auf Human Design aufmerksam wurde. Die intensive Auseinandersetzung mit Verhalten, Entwicklung und innerer Prägung wurde so zum Wendepunkt.
Seit Oktober 2023 unterstützt Simone Katzian-Gunz im Rahmen ihrer Selbstständigkeit Unternehmen, aber auch Privatpersonen. „Ich biete Analysen, Beratungen und Kurse an. Sie helfen, Einzigartigkeit zu entdecken und zu leben.“
Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht immer der Mensch mit seinem Naturell und seiner Individualität. Gemeinsam lesen wir die persönliche Landkarte –je nach gewünschter Intensität und Tiefe.
Simone Katzian-Gunz
Zum Beispiel im Beruf. „Ich arbeite unter anderem mit Personen, für die ihr bisheriger Weg nicht mehr stimmig ist.“ Statt vorschnellen Entscheidungen bietet Simone Katzian-Gunz einen mehrmonatigen Prozess – mit dem Ziel, die berufliche Rolle neu zu verstehen und mit innerer Klarheit tragfähige nächste Schritte zu entwickeln. „Das ist etwas anderes als klassische Karriereplanung. Ich begleite meine Kundinnen und Kunden auf ihrem Weg, ihre berufliche Persönlichkeit mit all ihren Stärken und Herausforderungen zu entdecken.“
Zielgruppe
• Menschen, die sich selbst besser verstehen möchten oder im Umbruch sind.
• Menschen in beruflicher Veränderung. Das alte passt nicht mehr und der Wunsch für eine Veränderung ist da. „Mein Ansatz ist es, die Menschen von innen heraus zu stärken. Das Äußere verändert sich dann von ganz allein mit den richtigen Entscheidungen.“
• Einzelunternehmen und hier vor allem Personen, die ihr Unternehmen und ihr Angebot so gestalten wollen, wie es ihnen wirklich entspricht.
• Unternehmen, die Mitarbeitende aus allen Bereichen verstehen, entwickeln und stärkenbasiert einsetzen möchten.
Stärken und Potenziale sichtbar machen
Fester Bestandteil der Beratung ist das bereits erwähnte Human Design. „Ein kraftvolles Tool, um die Stärken und Potenziale jedes einzelnen sichtbar zu machen.“ Mithilfe der exakten Geburtsdaten wird eine Körpergrafik erstellt, die das ganz individuelle Energiesystem abbildet. „Human Design hilft dir herauszufinden, wer du wirklich bist und was dein Geschenk für diese Welt ist“, formuliert es Simone Katzian-Gunz.
Jeder von uns sei einzigartig und bringe von Geburt an ganz bestimmte Eigenschaften, Gaben, Verhaltensweisen oder Energien mit. Sie alle warten darauf, entfaltet zu werden, was uns zu einem sinnerfüllten und gesunden Leben führen kann. Ohne Bewusstheit darüber tappen wir immer wieder im Dunkeln und das Leben verläuft vielleicht nicht so, wie wir es uns wünschen würden.
Das Human Design biete „einen Werkzeugkasten mit einer auf dich abgestimmten Gebrauchsanleitung. Sie ermöglicht dir, deine Individualität zu erkennen und dein Leben gemäß deiner wirklichen Persönlichkeit zu gestalten.“
Mit enormen Vorteilen für jeden einzelnen, aber auch für Unternehmen. „Ich war selbst zehn Jahre im Personalbereich tätig und hab zum Beispiel noch vor mir, wie neue Mitarbeitende eingestellt werden. Fast alle hinterfragen immer: Was hat er oder sie bisher gemacht? Viel besser sollte man sich mit den Stärken der Kandidatin oder des Kandidaten beschäftigen. Denn vielleicht hat ja die bisherige Arbeit nicht ganz dem Naturell entsprochen.“ Was einem nicht liege, koste nur Energie und ende langfristig in Frustration. „Hingegen führt das, was uns entspricht, zu Erfüllung und Erfolg. Und davon profitieren immer beide Seiten.“
Human Design
… wird auch die Wissenschaft der Differenziertheit genannt. Jeder Mensch ist individuell – so wie es jeden Fingerabdruck nur einmal gibt. Jeder kann etwas anderes und braucht auch etwas anderes. Das System basiert auf jahrtausendealten Weisheitslehren wie Astrologie, Chakren und das chinesische Ging. Mithilfe genauer Geburtsdaten bekommt jeder quasi seine persönliche Bedienungsanleitung: Stärken, Potentiale, Lebensaufgabe, dazu Fragen wie korrekte Entscheidungen getroffen werden oder wie der einzelne energetisch funktioniert. Und vor allem auch, wo Schatten und Herausforderungen im Leben sein können.
Human Design hilft also nicht nur, uns selbst besser zu verstehen. Wir werden auch anderen Menschen gegenüber toleranter, weil uns die Andersartigkeit von jedem einzelnen bewusster wird. Was schlussendlich auch zu einem fried- und respektvollem Miteinander führt. Mehr ich. Mehr Du. Mehr Wir.
Nähere Informationen www.simis.at
Human Design zeigt dir, wie du „gedacht bist“: wie deine Energie fließt, wie du Entscheidungen triffst, was dich stärkt und wo du dir selbst im Weg stehst, wenn du nicht du selbst bist.
Simone Katzian-Gunz
Menschen und Unternehmen in ihrer Individualität zu begleiten und zu unterstützen, das hat sich Simone Katzian-Gunz zu ihrem beruflichen Lebensinhalt gemacht.
Text: Michael Dünser
DASBILD D E S MONATS
DASBILD D ES MONATS
Faszination Luftfahrt:
100 Jahre Flugplatz Altenrhein
Das 100-Jahr-Jubiläum Ende August 2026 wird ein vielfältiger Anlass, der Einblicke in die Vergangenheit gibt, Begegnungen schafft und den Blick in die Zukunft richtet – ein länderübergreifendes Volksfest gemeinsam mit allen, die sich der Region, ihrer Geschichte und der Faszination der Fliegerei verbunden fühlen. Mehr dazu auf den Seiten 4 bis 7.
Das Bild von Tino Dietsche zeigt die auf den Namen Laura getaufte People's-Maschine, eine Embraer 170 mit dem Kennzeichen OE-LMK.
PEOPLE ′ S NEWS
STUDENTENTARIF
Reisen war noch nie so einfach: Profitiere jetzt von unserem exklusiven Studententarif ab EUR/CHF 185.– pro Strecke und Person! Das Angebot gilt für alle Studierenden – ohne Altersbegrenzung – mit gültigem Ausweis einer Universität, staatlich anerkannten Fachhochschule oder höheren Fachschule. Bitte halte deinen Studentenausweis bei der Buchung sowie beim Check-in am Flughafen bereit. Inklusive: 20 kg Gepäck + 8 kg Handgepäck, Umbuchung / Namensänderung: je EUR/CHF 50.– (keine Rückerstattung möglich).
FERIENDESTINATIONEN 2026
Fliegen Sie gemeinsam mit uns sowie unseren Reisepartnern High Life Reisen und Rhomberg Reisen auch in diesem Jahr bequem und stressfrei zu 14 sonnigen Ferienzielen in Spanien, Griechenland, Südfrankreich, Italien und Kroatien. Der Urlaub beginnt bereits am People’s Flugplatz St. Gallen-Altenrhein: Parkplätze direkt am Terminal, persönliche Betreuung ohne lange Wartezeiten und nur wenige Schritte bis zum Flugzeug.
An Bord der Embraer 170 genießen Sie großzügige Beinfreiheit, erstklassigen Service und herzliche Betreuung – für einen rundum entspannten Start in die Ferien. Die Destinationen sind jeweils über die Reisebüros von High Life Reisen und Rhomberg Reisen buchbar.
FLUGPLANERWEITERUNG
Dank einer zusätzlichen Rotation fliegen wir Sie künftig auch am Freitagmorgen nach Wien oder zurück in die Bodenseeregion. Damit stehen Ihnen nun an allen Werktagen zwei tägliche Verbindungen zwischen Altenrhein und Wien zur Verfügung – zu optimalen Tagesrandzeiten.
WEB-CHECK-IN
Unser Online-Check-In ermöglicht es, den Sitzplatz bequem von zu Hause aus auszuwählen. Der Web-Check-In ist 23 Stunden bis 2 Stunden vor Abflug möglich. Einfach die Buchungsnummer und den Nachnamen eingeben und los geht’s. Sollten Sie kein Aufgabegepäck haben, können Sie direkt zur Sicherheitskontrolle gehen.
PEOPLE’S SHUTTLEBUS
Reisen Sie entspannt mit unserem eigenen Shuttlebus zum Flugplatz St.Gallen-Altenrhein an oder zu Ihrem Termin in Vorarlberg ab. An den vier Haltestellen in Bregenz, Lustenau und Dornbirn (Bahnhof und Kika) ist der komfortable Ein- und Ausstieg möglich. Tickets sind zum Preis von EUR 30,- pro Fahrt online mit der Flugbuchung oder per E-Mail und telefonisch über das Info-Center buchbar. Eine Reservierung ist erforderlich!
BUSINESS LOUNGE
Entspannt starten, bevor es in die Luft geht: In unserer Business Lounge am Flugplatz St.Gallen-Altenrhein warten bequeme Sitzmöglichkeiten, ruhige Arbeitsbereiche und kleine Erfrischungen. Ob vor dem Termin in Wien oder dem Wochenendtrip – hier beginnt jede Reise mit einem Moment der Ruhe. Mehr Information erhalten Sie über unser InfoCenter.
PEOPLEʼS SOMMERFLUGPLAN | 29. MÄRZ 2026 BIS 24. OKTOBER 2026
Bitte beachten Sie, dass der Flugplan an Feiertagen oder ausgewählten Daten abweichen kann und Änderungen jederzeit vorbehalten sind.
Altenrhein – Wien (VIE)
106 06:50 17:40 07:50 18:40
keine Flüge
124 16:30 17:30 Wien – Altenrhein (ACH)
People’s Info Center AT +43 5572 203 610 CH +41 71 858 51 60 | info@peoples.ch I www.peoples.ch
nonst p to vienna city center.
Feriendestinationen 2026
Mit People's, High Life Reisen und Rhomberg Reisen bequem und stressfrei in den Urlaub.
Mallorca – unerreichte
Vielfalt 1)
Die Perle der Balearen bietet endlose Sandstrände, versteckte Buchten und eine atemberaubende Landschaft.
Vom türkisblauen Meer der Küste über charmante Dörfer und das pulsierende Palma bis zu den majestätischen Gipfeln der Tramuntana hat die Insel eine Vielfalt, die ihresgleichen sucht.
Kroatien/Istrien –romantischer Charme* 1)
Istrien begeistert mit türkisblauem Meer, unberührter Natur und malerischen Küstenstädten. Historische Orte wie Rovinj und Pula verzaubern mit romantischem Charme, während die sanften Hügel im Landesinneren zu erholsamen Ausflügen einladen.
Kroatien/Brac –natürliche Schönheit* 1)
Die größte Insel Dalmatiens besticht durch ihre Ursprünglichkeit, malerische Landschaften und atemberaubende Badeplätze. Bekannt für das klare, türkisfarbene Wasser und idyllische Buchten – nicht nur der berühmte Strand Zlatni Rat ist ein Paradies für Erholungssuchende.
Nordsardinien – perfekte Mischung* 1)
Eine einzigartige Mischung aus atemberaubender Natur, der mondänen Costa Smeralda, kleinen Buchten und unberührtem Hinterland. Ein besonderer Tipp: das traumhafte Maddalena Archipel, ein unvergleichliches Gebiet voll natürlicher Schönheit.
Ibiza – unnachahmlicher Style* 1)
Faszinierender Kontrast zwischen verträumten Küstenlandschaften und pulsierender Party-Atmosphäre. Die Leichtigkeit des Seins ist allgegenwärtig. Die kleine Baleareninsel ist reich an romantischen Felsbuchten. Ihre kleine Schwester Formentera ist weniger als eine Stunde mit dem Boot entfernt und bietet endlose Dünenstrände und verträumte Dörfchen.
Südsardinien –Entspannung pur 1)
Kein Massentourismus, malerische Buchten, lange Sandstrände, perfekt für entspannte Badeferien – das ist Südsardinien. Wer Abwechslung sucht, findet sie in der quirligen Inselhauptstadt Cagliari.
Korfu – die grüne Perle 2)
Ausgedehnte Olivenhaine, Hügel mit den typischen säulenartigen Zypressen und fruchtbare Täler prägen das Landschaftsbild und verleihen Korfu seine einzigartige Schönheit.
Nordkorsika – der blühende Garten Korsikas 2)
Ideal zum Wandern und Radfahren.
Die Hafenstadt Calvi ist der Hauptort der bezaubernden Region Balagne. Familienfreundliche, lange Sandstrände.
Historische Dörfer mit fantastischem Blick auf das Meer.
Neapel – UNESCOWeltkulturerbe 1)
Eine der ältesten Städte Italiens, malerisch an der Küste des Golfs von Neapel gelegen und vom majestätischen Vesuv überragt. Die Stadt ist berühmt für ihre historische Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Die Amalfiküste und Capri sind nur einen Katzensprung entfernt.
Südkorsika – Karibikflair im Mittelmeer 2)
Berühmt für seine paradiesischen Strände – feinster weißer Sand und türkisblaues Wasser. Über weißen Kalksteinfelsen ragt Bonifacio auf und verspricht Postkartenmotive.
Elba – vielfältige Insel* 1)
Traumstrände, türkisblaues, kristallklares Wasser, viel Natur, mediterrane Vegetation, bunte Häfen, idyllische Bergdörfer und die leckere toskanische Küche – oder einfach nur Elba.
Menorca – die schöne Unbekannte 2)
Menorca bezaubert mit seiner unaufdringlichen Schönheit. Im Schatten der Schwesterinseln Mallorca und Ibiza präsentiert sich die Insel als ein ruhigeres Reiseziel. Charmante Fischerdörfchen und atemberaubende Strände prägen das Bild.
Kalabrien – das ursprüngliche Italien 2)
Hier kommen Natur, Kultur, Kulinarik und lebenslustige Menschen in eindrucksvoller Weise aufeinander. Beispielsweise dann, wenn schmucke Städtchen mit Charakter auf die Brandung des tiefblauen Meers treffen.
St.Gallen-Altenrhein
Kefalonia – das vielfältige Inselparadies 2)
Die größte der Ionischen Inseln beeindruckt mit atemberaubenden Stränden, üppiger Vegetation, Olivenhainen, Wäldern und Felsformationen aus Kalkstein.
Nähere Infos zu den Pauschalreisen unter www.rhomberg-reisen.com und www.highlife.at
Wien
Pula*
Brac*
Nordkorsika – Calvi
Südkorsika – Figari
Olbia*
Cagliari Neapel
Korfu
Kefalonia
Kalabrien
Menorca
Mallorca Ibiza*
Elba*
Südkorsika
Französisches Karibikflair im Mittelmeer
Paradiesische Strände. Majestätische Berggipfel.
Wildromantische Wälder. Glasklare Flüsse und Seen.
Historische Hafenstädtchen. Französische Eleganz.
ECHTER LUXUS DIREKT AB ALTENRHEIN
Jetzt buchen
Französisches Karibikflair im Süden Korsikas - die Region um das lebhafte Hafenstädtchen Porto Vecchio wartet mit einer Vielzahl an Traumstränden wie Rondinara, Palombaggia und Santa Giulia, die sich entlang der Südostküste aneinanderreihen. Die auf Kalkfelsen erbaute Hafenstadt Bonifacio verspricht Postkartenmotive und wird auch als die schönste Stadt Frankreichs bezeichnet. Schon vom Meer aus ziehen die bizarren Gipfel des Bavella-Massivs die Blicke auf sich und locken die wanderfreudigen Urlauber mit unzähligen Wegen.
Natur- und Kulturparadies.
Die Hauptstadt Ajaccio, Geburtsort Napleons, lockt Kulturinteressierte mit historischem Charme und beeindruckenden Sehenswürdigkeiten. Wer Ruhe im Einklang mit der Natur sucht, findet diese in den wildromantischen Wäldern, Tälern und Gebirgszügen, den tief eingeschnittenen Schluchten und roten Granitfelsen. Rhomberg Reisen bringt Sie jeden Samstag von 23. Mai bis 26. September direkt und komfortabel von St. Gallen-Altenrhein nach Figari – in den Süden Korsikas! Unsere Reiseexperten beraten Sie gerne persönlich oder buchen Sie Ihre Traumferien einfach und bequem online.
Deluxe by High Life
Wenn Reisen mehr ist als ein Ortswechsel
Wer viel unterwegs ist, der weiß: Wahrer Luxus zeigt sich nicht im Überfluss, sondern in der Qualität der Entscheidungen. In Ruhe. In Klarheit. Und im Vertrauen darauf, dass jedes Detail stimmt. Genau hier setzt Deluxe by High Life an.
Als regional verwurzelter Reiseveranstalter mit internationalem Anspruch kuratiert High Life Reisen seit Jahren ein exklusives Deluxe-Portfolio für Menschen, die bewusst reisen – privat wie geschäftlich. Im Mittelpunkt stehen handverlesene Hotels, außergewöhnliche Destinationen und ein Serviceverständnis, das auf persönlicher Erfahrung basiert, nicht auf Versprechen.
Die Reisen führen zu einigen der schönsten Orte Europas:
• nach Sardinien wo diskreter Luxus auf ursprüngliche Natur trifft
• nach Mallorca und Ibiza wo Design, Kulinarik und mediterrane Leichtigkeit eine entspannte Eleganz entfalten
• auf die toskanische Insel Elba, stilvoll, zurückhaltend und authentisch italienisch
• nach Istrien und auf die Insel Brač wo kristallklares Meer, exzellente Küche und kulturelle Tiefe den Rahmen für anspruchsvolle Erholung bilden
• nach Wien – eine Stadt, die wie kaum eine andere für Kultur, Genuss und zeitlose Klasse steht.
Was alle Deluxe-Reisen verbindet, ist ein klarer Anspruch an Qualität: von der persönlichen Beratung über Inklusiv-Leistungen wie Gratis-Parkplatz, Sitzplatzreservierungen, Loungezugang und Privattransfers vor Ort. Und ein Ferienbeginn, der diesem Anspruch gerecht wird: St. Gallen-Altenrhein ermöglicht einen Reisestart, wie ihn Vielreisende schätzen: kurze Wege, persönliche Betreuung und eine Atmosphäre, die Ruhe vermittelt – lange bevor man ankommt.
Deluxe by High Life richtet sich an Menschen, die wissen, was sie wollen. An Paare, Individualisten und Familien, die Wert auf Stil, Substanz und Verlässlichkeit legen. Und an all jene, die auch in ihrer Freizeit nicht irgendeine Reise suchen – sondern die richtige.
Buchung, Information und Katalogbestellung bei High Life Reisen A-6840 Götzis, Im Buch 1, Am Garnmarkt, Tel +43/5523 649500, CH-9423 Altenrhein, Am Flughafen, Tel. +41/71/886 60 88 info@highlife.at, www.highlifereisen.ch
Mallorca, wie es sein sollte
Wer die Insel kennt, wird überrascht sein, wie viel unberührte Schönheit sie noch bereithält. Bestens dazu passen diese familiengeführten Hotels der Torre de Canyamel Group, die Tradition, Naturverbundenheit und zeitgemäßen Fünf-Sterne-Komfort auf besondere Weise vereinen.
Mallorcas stille Seite –
Luxus, Natur und Lebensart
Vier besondere Orte – ein Lebensgefühl. Wer Mallorca von seiner kultivierten, naturnahen und entspannten Seite erleben möchte, findet hier Orte, die inspirieren – und Lust machen, wiederzukommen.
Can Simoneta
Auf einer Klippe über dem Meer gelegen, erwartet die Gäste ein exklusives Fünf-Sterne-Finca-Hotel mit direktem Meerzugang, großzügigen Terrassen und einem Blick, der bis zum Horizont reicht. Ein Ort für stille Momente und lange Abende bei Kerzenschein.
Pleta de Mar – Luxury by Nature
Eingebettet in eine naturbelassene Küstenlandschaft, liegt das Adults-Only-Hotel Pleta de Mar. 30 elegante Suiten, zwei Infinity-Pools mit Meerblick und ein privater Zugang zu einer kleinen Badebucht schaffen ein Refugium für Paare und Ruhesuchende.
Fontsanta Hotel Thermal Spa & Wellness
Im Süden der Insel, nahe der naturgeschützten Es Trenc-Strände, befindet sich das Fontsanta Hotel – es ist das einzige Thermalhotel der Baleraren und nutzt eine natürliche, mineralhaltige Quelle. Ein Ort für Gäste, die Gesundheit, Genuss und Entschleunigung verbinden möchten.
Convent de la Missio in Palma
Mitten in der Altstadt von Palma gelegen. Historische Mauern, zeitgenössische Eleganz, kleine Innenhöfe, eine Dachterrasse mit Blick über die Stadt und ein ausgezeichnetes Restaurant machen das Boutique-Hotel zu einem stilvollen Ausgangspunkt für kulturelle Entdeckungen.
Wer diese Hotels mit unseren Flügen ab Altenrhein bucht, genießt die Vorteile der Deluxe-Kollektion: kostenloses Parken direkt vor dem Terminal, Loungezugang, Gratis-Sitzplatzreservierung und Privattransfer vor Ort. Keine Hektik, keine Menschenmassen – stattdessen Ruhe, kurze Wege und Businessclass-Komfort für alle. Es fühlt sich an wie ein kleiner Luxusmoment, bevor der große Urlaub beginnt.
God Save the King!
Er galt als ewiger Thronfolger. In der Geschichte Großbritanniens gibt es keinen König, der zum Zeitpunkt seiner Krönung älter war als Charles: ganze 74 Jahre.
Nach seinem langen Warten auf den Thron bemerkte Charles III. gewohnt ironisch: „Für diesen Job gibt es keine Stellenbeschreibung. König sein ist mehr als Händeschütteln, Einweihen von Spitälern oder Abnehmen von Militärparaden.“
Die aus Vorarlberg stammende Adelsexpertin Lisbeth Bischoff verfolgt die turbulenten Geschehnisse rund um den ewigen Nachfolger schon lange aus nächster Nähe. Nun hat sie mit viel Feingefühl ein Porträt des 2023 gekrönten Königs erschaffen. Das Buch lässt kein Detail und keinen Skandal aus. Vom Leben im Schatten von Queen Elizabeth über den dramatischen Tod von Diana bis zur prunkvollen Krönung. Ein ebenso umfassender wie unterhaltsamer Einblick in das britische Königshaus – inklusive kurioser Anekdoten, spannendem historischem Hintergrundwissen sowie Porträts seiner ersten Frau, Lady Diana, ihrer gemeinsamen Söhne William und Harry sowie von Königin Camilla, der zweiten Frau von King Charles.
Lisbeth Bischoff begleitet den Weg von Charles III. seit über 40 Jahren. So war sie 2017 bei seinem Staatsbesuch in Österreich die einzige zugelassene Pressevertreterin. Mit ihrem Porträt „King Charles. Kein Mann der zweiten Reihe“ zeichnet sie ein umfassendes Bild des Monarchen.
Die Dornbirnerin Lisbeth Bischoff ist Gesellschaftsjournalistin und Österreichs anerkannte Adelexpertin. In zahlreichen Berichten und Reportagen hat sie über die Königshäuser dieser Welt berichtet. Große Anerkennung fand auch ihr 2024 erschienenes Buch „Udo Jürgens: Merci“.
Spezielle Routinen
Lisbeth Bischoff hat in ihrem Buch auch über die teilweise sehr speziellen Routinen und Abläufe im Leben von Charles III. recherchiert. So startet der Monarch mit einem Bad in den Tag. Das Wasser muss dabei lauwarm sein, die Wanne nur halbvoll und der Badewannenstöpsel darf nur in einer ganz speziellen Position platziert werden. Nach dem Aussteigen aus der Wanne verlangt Charles III. nach einem Handtuch, das so gefaltet ist, dass er sich beim Abtrocknen hineinsetzen kann.
Weiter geht’s dann mit dem Frühstück, wo er angeblich unter bis zu sieben Eiern mit unterschiedlich langen Kochzeiten durch „Köpfen und Testen“ dasjenige mit der perfekten Konsistenz heraussuche.
Und sonst: Man spricht erst, wenn der Royal einen von sich aus angesprochen hat und steht, sitzt oder isst ebenfalls immer nur dann, wenn auch der König das tut.
Das Buch von Lisbeth Bischoff über Charles III. ist im AmaltheaVerlag erschienen.
Hotel Krallerhof –Die Kunst der Erholung
Umrandet von den Leoganger Steinbergen und den Kitzbüheler Alpen zählt Leogang zu den bekanntesten Orten im Pinzgau und ist ein idealer Ausgangspunkt für einen Aktiv- oder Erholungsurlaub im Salzburger Land. In dieser Landschaft versteht das traditionsreiche Fünf-Sterne-Hotel Krallerhof die Kunst der Entschleunigung besonders gut. Seit Sommer 2023 ergänzt ein ikonisches Spa das Haus: das ATMOSPHERE by Krallerhof, entworfen vom Star-Architekten Hadi Teherani. Der außergewöhnliche Bau lässt Designliebhaber und Wellnessenthusiasten gleichermaßen aufhorchen – und zeigt einmal mehr den Pioniergeist der Gastgeberfamilie Altenberger.
Harmonie und Gleichgewicht, Kraft und Stille: Der Krallerhof ist ein besonderer Ort. Malerisch eingebettet in die Hänge seines Hausbergs, des Asitz, eröffnet sich der Blick auf die markanten Gipfel der umliegenden Bergwelt. Bereits in der vierten Generation führt die Familie Altenberger eines der renommiertesten Wellnesshotels Österreichs. Was sie antreibt, ist die Lust an der Weiterentwicklung und die Überzeugung, dass Tradition und Innovation einander ergänzen. Genau dieser Anspruch prägt das Haus bis heute und macht den Krallerhof zu einem Vorreiter in der Region.
Ganzheitliches Konzept
Seit inzwischen 70 Jahren steht das Hotel in Leogang für die Bereitschaft, sich immer wieder neu zu erfinden. 2026 feiert das familiengeführte FünfSterne-Resort sein Jubiläum – und setzt gleichzeitig neue Akzente für die Zukunft. Was in den 1950erJahren als klassischer Alpenbetrieb begann, hat sich über die Jahrzehnte zu einem ganzheitlichen Konzept aus alpiner Erholung, Prävention und langfristiger Gesundheitsförderung entwickelt.
Im Jubiläumsjahr führt der Krallerhof diesen Weg konsequent fort und baut sein Longevity-Angebot gezielt aus. Neu hinzu kommt die Medical Beauty Lounge by Krallerhof, die dem bestehenden Konzept einen medizinisch fundierten Schwerpunkt im Bereich ästhetischer Medizin verleiht. Geleitet wird die Einrichtung von Dr. Alexandra Unterrainer und ergänzt das ganzheitliche Langlebigkeitsprogramm um evidenzbasierte Behandlungen, die Haut und Gewebe nachhaltig stärken.
Im Mittelpunkt stehen dabei die natürlichen Regenerationsmechanismen der Haut sowie langfristige Effekte statt kurzfristiger kosmetischer Ergebnisse. Zum Einsatz kommen bewährte Verfahren wie Eigenbluttherapie (ACP), Mesotherapie, Skinbooster, chemische Peelings und medizinisches Microneedling. Ziel ist es, die Haut zu regenerieren, die Kollagenproduktion anzuregen, die Hautqualität zu verbessern und die Haarfollikel zu unterstützen – stets individuell abgestimmt und eingebettet in ein persönliches Therapiekonzept.
Hotel Krallerhof Rain 6 5771 Leogang, Österreich T +43(0)6583 8246 urlaub@krallerhof.com www.krallerhof.com
Der Krallerhof aus der Vogelperspektive: Was vor 70 Jahren als klassischer Alpenbetrieb begann, steht heute für eine Symbiose aus alpiner Erholung, Prävention und langfristiger Gesundheitsförderung.
Deine Vorteile in Liechtenstein
Weltmarktführer und global tätige Industrieunternehmen, ein innovativer und breit diversifizierter Finanzplatz, aufstrebende und ideenreiche Start-ups sowie eine Vielzahl an Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen prägen den florierenden Wirtschaftsstandort. Über 5500 Unternehmen bieten mehr attraktive Arbeitsplätze an, als Menschen im Land leben. Die breit diversifizierte Branchenstruktur und das stabile wirtschaftliche und politische Umfeld wirken anziehend auf Talente aus der Region und dem Ausland.
Bruttowertschöpfung nach Wirtschaftssektor
2 Wie unterstützt der Staat die Unternehmen?
Industrie
allgemeine Dienstleistungen
Finanzdienstleistungen
1 Was zeichnet den Wirtschaftsstandort Liechtenstein aus?
Liechtenstein ist ein Land der kurzen Wege. Das heißt auch: Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Verwaltung und Politik ist unkompliziert und lösungsorientiert. Internationale wie regionale Akteure schätzen zudem
• stabile politische und rechtliche Rahmenbedingungen
• eine liberale Wirtschaftspolitik mit funktionierender Sozialpartnerschaft
• den freien Zugang zur EWR und zur Schweiz und den IWF Beitritt 2024
• moderate Unternehmensbesteuerung
• soziale Sicherheit
• ein leistungsfähiges Bildungssystem
• eine effiziente Verwaltung
Hier liegt der Fokus auf der Schaffung und Aufrechterhaltung eines attraktiven, unternehmerfreundlichen Umfelds mit stabilen Rahmenbedingungen, die langfristige Planungssicherheit ermöglichen. Zusätzliche Anreize schaffen Förderinstrumente in den Bereichen Digitalisierung, Innovation, Export und Nachhaltigkeit. Zur gezielten Unterstützung von Unternehmen und Impulsen für zukunftsfähige Projekte zählen auch bestehende Angebote und Kooperationen im Bereich Innovation, Forschung und Bildung.
3 Jobwunder Liechtenstein
Liechtenstein verfügt über mehr Arbeitsplätze als Einwohnerinnen und Einwohner und ist beliebt bei Fachkräften im Vierländereck. Täglich pendeln rund 25 000 Personen nach Liechtenstein, um unter anderem bei Firmen wie Hilti, Ivoclar, Hoval oder auch Hilcona, Oerlikon und Neutrik zu arbeiten.
Mehr Informationen www.liechtenstein-business.li business@liechtenstein.li
Warum es sich lohnt, in Liechtenstein zu arbeiten
Bist du bereit für mehr? Mehr Karrierechancen und mehr Lebensqualität? Liechtenstein wartet auf dich! Als Pendlerin oder Pendler profitierst du von einem der attraktivsten Arbeitsmärkte im Herzen Europas. Täglich pendeln Tausende Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach Liechtenstein – und das aus gutem Grund.
In Liechtenstein findest du eine breite Palette an Arbeitgebern. Von ausgezeichneten Arbeitgebern in einem internationalen Umfeld uber innovative Familienbetriebe bis hin zu vielseitigen Handwerks-, Dienstleistungs- und Hightech-Unternehmen. Firmen wie Hilti, Ivoclar, Hoval oder auch Hilcona, Oerlikon und Neutrik und viele weitere bieten gute Möglichkeiten, sich beruflich zu entfalten und seine Karriere voranzutreiben.
Durch seine zentrale Lage im Vierländereck zwischen der Schweiz und Österreich ist Liechtenstein ein wichtiger Arbeitsmarkt für internationale Fachkräfte. Die Branchen- und Berufsvielfalt auf engem Raum sowie die attraktiven Arbeitsbedingungen ziehen Talente aus den Nachbarländern an und bieten dir interessante Karriereperspektiven.
• Das Lohnniveau ist in Top-Branchen wie Industrie, Finanzwesen oder IT sehr hoch.
• Keine Doppelbesteuerung als Grenzgängerin oder Grenzgänger – höheres Nettoeinkommen.
• Sichere Jobs in einer starken Wirtschaft: Mit einer Arbeitslosenquote von unter 2 % und mehr Jobs als Einwohnerinnen und Einwohner. Stabile Bedingungen, flexible Zeiten, WorkLife-Balance und internationale Teams.
• Hohe Lebensqualität, kurze Wege: Pendle in unter einer Stunde aus Vorarlberg, Ostschweiz oder dem süddeutschen Raum per Auto, Zug oder Bus.
Wussten Sie schon, dass
... es ohne Liechtenstein keine Mondlandung gäbe?
Die Balzers AG (heute Oerlikon AG) untersuchte Veränderungen von Materialien beim Verlassen der Erdatmosphäre und stattete 1969 die Raumschiffe des Apollo-Programms der NASA mit einer speziellen Beschichtung aus. Sie schützte vor kosmischer Strahlung.
Zum Dank reiste die Liechtensteiner Flagge mit zum Mond. Die Flagge und mitgebrachtes Mondgestein können heute in der Liechtensteinischen SchatzKammer besichtigt werden.
Wirtschafts- & Arbeitsstandort Liechtenstein Business Projektleiter Marketing Kommunikation daniel.mauche@liechtenstein.li
Alle weitere Infos unter arbeitsplatz-liechtenstein.li
Mehr Feiertage
Die Dichte an Feiertagen ist in Liechtenstein vergleichsweise hoch. Insgesamt sind es genau 13, dazu kommen zusätzliche freie Tage für Sektoren wie Banken und Verwaltung.
LEADING AI AND DIGITAL TRANSFORMATION CAS
16 Wochen
Praxis-Projekt
Mehr als eine Weiterbildung: Teilnehmende erarbeiten einen direkt umsetzbaren Transformations-Blueprint für ihr eigenens Unternehmen.
Der Kern des Erfolgs
Die meisten Unternehmen scheitern nicht an der Technologie, sondern an ihrer wirksamen Verankerung in der Organisation.
Start
Ende August
9 Präsenztage in 4 Blöcken ermöglichen einen tiefgehenden Austausch ohne den Fokus auf die berufliche Tätigkeit zu verlieren.
„Transformation
scheitert
nicht an Technologie –sondern an Führung“
85 Prozent aller digitalen Transformationen verfehlen ihre Ziele. Ein neues Weiterbildungsprogramm der Universität Liechtenstein zeigt, warum – und wie es anders geht.
Künstliche Intelligenz verändert die Spielregeln der Wirtschaft. Generative KI, prädiktive Algorithmen und datengetriebene Entscheidungsfindung sind längst geschäftskritische Werkzeuge. Gleichzeitig zeigt die Praxis: Die meisten Unternehmen scheitern nicht daran, die richtige Technologie zu finden – sie scheitern daran, sie in der Organisation zu verankern. „Führungskräfte stehen heute vor einer dreifachen Herausforderung“, sagt Benjamin van Giffen, Associate Professor für Information Systems & Digital Innovation an der Universität Liechtenstein und Leiter des CAS Leading AI and Digital Transformation. „Sie müssen die Technologie verstehen, die Organisation für den Wandel befähigen und die Innovationsfähigkeit aufbauen. Wer nur eine dieser Perspektiven beherrscht, wird scheitern.“
DREI PERSPEKTIVEN STATT EINER LÖSUNG
Genau hier setzt das Programm an. Anders als klassische Seminare verbindet das CAS drei gleichwertige Perspektiven: die strategische Perspektive mit Blick auf KI-Strategie und Skalierung, die organisationale Perspektive mit Fokus auf Führung und Change sowie die Innovationsperspektive, in der Teilnehmende mit der Methodik Design Thinking for AI lernen, menschenzentrierte KI-Innovationen zu entwickeln.
DREI PERSPEKTIVEN FÜR DIE DIGITALE TRANSFORMATION
NACHHALTIGER KOMPETENZAUFBAU STATT KOMPAKTSEMINAR
Was das Programm unterscheidet, ist die Tiefe der Begleitung. Das CAS erstreckt sich über 16 Wochen mit neun Präsenztagen in vier Blöcken. „Transformation ist kein Sprint“, erklärt van Giffen. „Zwischen den Blöcken arbeiten die Teilnehmenden an ihrem eigenen Transformationsprojekt – begleitet durch individuelles Coaching. Am Ende steht ein validierter Transformations-Blueprint, der direkt umgesetzt werden kann.“
VON DER ERKENNTNIS ZUR UMSETZUNG
Dr. Benjamin van Giffen … ist Assoziierter Professor für Wirtschaftsinformatik und Digitale Innovation und Studiengangsleiter des CAS Leading AI and Digital Transformation an der Universität Liechtenstein. Er beschäftigt sich vornehmlich mit den Chancen und Herausforderungen wie Unternehmen Künstliche Intelligenz und digitale Technologien wertstiftend in Ihre Unternehmen einbringen und nutzen können.
Das Programm richtet sich an Führungskräfte, die Verantwortung für Transformationsprojekte tragen –unabhängig von Funktion oder Branche. Technisches Vorwissen ist keine Voraussetzung.
„Führungskräfte, die bereit sind zu lernen, können alles Digitale zu ihrem Vorteil nutzen“, schließt van Giffen. „Das Programm gibt ihnen das Handwerkszeug dafür.“
Die nächste Durchführung startet im Herbstsemester 2026. Bewerbungen sind ab sofort möglich.
Das Herzstück ist das Integrationsprojekt. Jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer bringt eine reale Herausforderung mit und durchläuft einen strukturierten Innovationsprozess: von der Problemdekonstruktion über Ideation bis zu Prototyping und Validierung. Bereit für den nächsten Schritt? Informieren Sie sich jetzt über das Programm oder vereinbaren Sie ein persönliches Gespräch. benjamin.vangiffen@uni.li www.uni.li/weiterbildung
Jovanotti Fritz Kalkbrenner Lo & Leduc Stefanie Heinzmann Sens Unik
VADUZSOUNDZ 2026 –
Das
Innenstadt Open Air Club-Festival
Mitten im Zentrum von Liechtensteins Hauptstadt Vaduz, mit Blick auf Schloss Vaduz, überrascht das kleine Festival VADUZSOUNDZ jedes Jahr aufs Neue mit hochkarätiger Besetzung. Das 15-jährige Jubiläum steht im Zeichen eines Stil-Mixes aus Rock, Pop, Soul, Rap und Electro. Auch 2026 bleibt sich VADUZSOUNDZ treu und wartet wieder mit einem Qualitätsprogramm aus internationalen und Schweizer Top-Stars auf. Besonders bemerkenswert: exklusive Auftritte von Jovanotti und Fritz Kalkbrenner.
Für den Eröffnungsabend konnte VADUZSOUNDZ die Westschweizer Raplegenden von Sens Unik und den Ostschweizer CRIMER gewinnen.
Sens Unik haben mit ihrem französischen Rap die Musikszene der 1990er- und 2000er-Jahre nachhaltig geprägt und den Sprung über den Röstigraben geschafft. Mit über 500.000 verkauften Tonträgern, mehreren Goldauszeichnungen und zahlreichen Platzierungen in den Schweizer Charts zählen sie zu den erfolgreichsten Hip-Hop-Acts des Landes. 2010 beschloss die Band, sich zu trennen. Letztes Jahr dann das große Comeback mit denselben Mitgliedern wie 2010: Just One, Deborah, Bio, MC Carlos und neu Jiggy Jones. Und so lautet das Motto zum VADUZSOUNDZ-Auftakt 2026: „Jump tout le monde, Jump!“
Mit seinem unverkennbaren Stil zwischen New Wave und tanzbarem Pop Punk sowie seinem markanten Gesang beweist der Ostschweizer Shooting-Star CRIMER, dass er seine künstlerische Bandbreite stetig erweitert: Retro-Charme mit einem Augenzwinkern.
Mit Fritz Kalkbrenner betritt VADUZSOUNDZ am 23. Juli Neuland: Zum ersten Mal präsentiert das Festival mit einem internationalen Star-DJ einen elektronischen House-Abend. Mit zahlreichen Clubund Festivalauftritten in ganz Europa sowie einer Reihe neuer Veröffentlichungen setzt Fritz Kalkbrenner mit seinem frischen und unverwechselbaren Sound immer wieder Maßstäbe in der globalen House-Szene.
Wie wohl kaum ein anderer vereint der charismatische italienische Rapper und Cantautore Jovanotti die unterschiedlichsten Stilrichtungen und vermischt sie zu seinem einzigartigen Markenzeichen. Viele Jahre war es außerhalb Italiens ruhig um ihn geworden. Doch 2026 geht er erstmals wieder auf eine Welttournee, die auch in Liechtenstein Halt macht. Außer beim renommierten Jazzfestival Montreux tritt Jovanotti mit seiner mitreißenden Bühnenshow in unseren Breitengraden nur in Vaduz auf.
Zum Festivalabschluss treten die Schweizer Superstars Lo & Leduc und Stefanie Heinzmann auf. Das Duo „Lo” Häberli und Luc „Leduc” Oggier gehört zu den erfolgreichsten Acts der Schweiz. Seit ihrem Durchbruch mit 079 prägen sie die Schweizer Musikszene mit ihrem kreativen Sound und sprachgewandten Texten. Die beiden Berner stehen für mitreißende Mundart-Musik, kluge Texte und einen unverwechselbaren Mix aus Pop und Hip-Hop. Ihre Live-Shows sind voller Energie, Humor und Emotion. Im Frühjahr 2026 veröffentlichen sie nach beinahe vier Jahren mit „KRISE ALS CHANSON” endlich wieder ein Album.
Auf ihrer „Circles“-Tour 2026 macht Stefanie Heinzmann auch Halt in Vaduz. Die Kombination ihrer Hits aus funky Beats, gefühlvollen Balladen und einer einzigartigen Live-Atmosphäre verspricht ein intensives Konzerterlebnis: eine besondere musikalische Reise voller Energie und Emotionen. Mit ihrer unverwechselbaren Stimme hat sie eine beeindruckende Karriere hingelegt und sich von einer impulsiven Soulsängerin hin zu einer modernen Popkünstlerin entwickelt.
22. Juli: Crimer | Sens Unik
23. Juli: DJ DavetheDog | Fritz Kalkbrenner
24. Juli: EAZ | Jovanotti
25. Juli: Lo & Leduc | Stefanie Heinzmann The Lamperts
Alle Infos und Tickets: www.vaduzsoundz.li
Sven Schäfer
Sven Schäfer ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Engel & Völkers am westlichen Bodensee. Nach nunmehr 21 Jahren betreibt seine Gesellschaft mit Konstanz, Singen, Radolfzell, Höri, Überlingen, Friedrichshafen, Schruns, Lech und bald auch in Bregenz eigene Engel & Völkers-Niederlassungen rund um den Bodensee. Weitere Standorte sind geplant.
Aus Leidenschaft für Immobilien
Engel & Völkers: von Hamburg in die Welt, auch an den Bodensee
Richard Jennewein
Richard Jennewein ist studierter Betriebswirt. Nach der Zeit in Kreuzlingen und dem Masterstudium in Barcelona und Singapur ist er über München nach Hamburg, wo er über sieben Jahre für die Engel & Völkers-Unternehmenszentrale tätig war. Richard Jennewein verantwortet am Bodensee als Geschäftsführer die operative Gesamtleitung in Vorarlberg und Deutschland.
Rückzugsort
Ab jetzt bleibe ich länger!
Wo Immobilienkompetenz zu Hause ist. Ob Kauf, Verkauf oder Investment: Engel & Völkers ist Ihr Partner für alle Immobilienvorhaben in Österreich.
Mit fundiertem lokalen Marktverständnis, langjähriger Erfahrung und einem starken globalen Netzwerk begleiten wir Sie persönlich und mit Leidenschaft –von der ersten Idee bis zum erfolgreichen Abschluss. Lernen Sie uns kennen.
Global vernetzt, lokal verwurzelt – mit dieser Devise spielt Engel & Völkers seit bald 50 Jahren in der Champions League der Immobilien-Dienstleister. Von Hamburg aus hat das Unternehmen, bestehend aus unternehmenseigenen Büros sowie dem FranchiseNetzwerk, den Siegeszug angetreten und ist mittlerweile auf allen Kontinenten zu Hause. Kompetenz, Exklusivität und Leidenschaft sind seit Anfang an ständige Begleiter auf dem Weg nach oben. Am Bodensee sind Sven Schäfer und Richard Jennewein für Engel & Völkers verantwortlich. Wir haben den beiden fünf Fragen über Ihr Engagement in Vorarlberg gestellt.
01Wie ist Engel & Völkers in Vorarlberg vertreten?
Engel & Völkers Vorarlberg ist aktuell mit Standorten in Lech und Schruns vertreten, im Frühjahr 2026 folgt die Eröffnung unseres Shops in Bregenz. Weitere Büros in Dornbirn und Feldkirch sind ebenfalls geplant. Geführt wird die Region von uns beiden als Lizenzpartner-Duo. Das rund zehnköpfige Team verbindet internationale Marke und Netzwerk mit tiefgehender regionaler Marktkenntnis. Gerade in einem kleinteilig strukturierten Markt wie Vorarlberg ist diese Kombination aus lokaler Expertise und globaler Reichweite ein entscheidender Mehrwert.
02
Welche Schwerpunkte gibt es an den Standorten in Vorarlberg?
Die Engel & Völkers Standorte spiegeln die Vielfalt des Vorarlberger Marktes wider: Lech steht für den alpinen Premiumstandort mit internationaler Klientel. Schruns bedient das Montafon und touristisch geprägte Lagen. Bregenz erweitert die Präsenz in Richtung Bodenseeraum und urban geprägte Wohnmärkte. Allen Standorten gemeinsam ist der Fokus auf hochwertige Wohnimmobilien sowie zunehmend auch auf Gewerbe- und Anlageobjekte. Dabei zeigt sich aktuell klar: Bestandsimmobilien sind stärker gefragt als Neubauten – insbesondere aufgrund besserer Preis-Leistungs-Relationen und flexiblerer Sanierungsmöglichkeiten.
03
Wie beurteilen Sie die Marktentwicklung in Vorarlberg?
Nach der Preiskorrektur 2023/24 stabilisierte sich der Immobilienmarkt 2025. Sinkende Zinsen und das Auslaufen der KIM-Verordnung führten zu einer verbesserten Finanzierbarkeit und einer moderaten Belebung der Nachfrage. Gefragt sind vor allem gut erhaltene Bestandsobjekte in guten Mikrolagen. Im Raum Dornbirn bewegten sich gebrauchte, gut ausgestattete Eigentumswohnungen 2025 bei rund 5.000 €/m². Käufer achten stärker auf Energieeffizienz, Zustand und langfristige
Betriebskosten. Der Mietmarkt bleibt angespannt. Im Raum Dornbirn lagen gut ausgestattete Mietwohnungen (ab ca. 65 m²) bei rund 14 €/m². Aufgrund der niedrigen Neubauleistung dürfte der Preisdruck anhalten.
„Gerade in einem hochpreisigen Markt wie Vorarlberg ist professionelle Beratung und langjährige Expertise entscheidend.“ Sven Schäfer und Richard Jennewein
04
Welche Rolle spielen Gewerbeimmobilien in Vorarlberg?
Der Gewerbemarkt zeigte 2025 eine Stabilisierung auf selektivem Niveau. Core-Objekte in guten Lagen bleiben gefragt, während B-Lagen aktives Asset-Management erfordern. Energieeffizienz, flexible Nutzungskonzepte und kontrollierbare Betriebskosten gewinnen deutlich an Bedeutung.
05
Welche Rolle spielen Anlageimmobilien in Vorarlberg?
Anlageimmobilien bleiben ein relevantes Segment, insbesondere im Wohnbereich. In einem Umfeld moderater Marktbelebung und stabilisierender Zinsen gewinnen langfristige Werthaltigkeit, Energiequalität und Standortqualität weiter an Bedeutung.
Wien im Frühling
Blüten, Barock und Barkultur – sechs besondere Momente zwischen draußen und drinnen
Wenn Wien im Frühling erwacht, verändert sich die Stadt spürbar. Die Sonne taucht die Ringstraße in warmes Licht, in den Parks öffnen sich Magnolien und Kirschblüten, und in den Straßencafés wird wieder gelacht, diskutiert und genossen. Es ist die Jahreszeit, in der Wien seine Leichtigkeit zeigt – elegant wie eh und je, aber mit einem Hauch von Dolce Vita.
Hier sind sechs ausgewählte Frühlingsmomente, die man in der österreichischen Hauptstadt nicht verpassen sollte.
OUTDOOR – Wiens sonnige Seiten
1. Spaziergang zwischen Blüten und Geschichte
Der Burggarten oder die Gärten von Schloss Schönbrunn laden im Frühling zum Flanieren ein. Historische Architektur trifft auf blühende Beete und weite Grünflächen – ideal für eine entspannte Auszeit mitten in der Stadt. Infos unter www.bundesgaerten.at und www.schoenbrunn.at.
2. Heurigenbesuch mit Aussicht
Wien ist die einzige Metropole mit eigenem Weinbau. In Grinzing oder Neustift genießt man im Gastgarten ein Glas Grünen Veltliner und regionale Spezialitäten – mit Blick auf die Weinberge. Mehr zur Wiener Weinkultur: www.wienwein.at
3. Geheimtipp für Eisgenuss
Ein Frühlingsspaziergang wird besonders süß mit einem Stopp bei der Gelateria La Romana dal 1947 in der Stiftgasse. Hier trifft italienische Handwerkskunst auf feinste Zutaten. Ein authentischer Geheimtipp abseits der klassischen Touristenpfade. Mehr unter www.gelateriaromana.com
INDOOR – Stilvoll genießen
1. Eintauchen und Aufatmen im Sans Souci Spa
Wenn das Wetter wechselt, bietet der Sans Souci Spa eine elegante Rückzugsoase mit dem längsten Hotel-Pool Wiens, mehreren Saunen und exklusiven Treatments – Entspannung mitten in Wien. Details unter www.sanssouci-wien.com/wellness
2. Cocktailkurse in der Veranda Brasserie & Bar
Frische Kräuter, Zitrusnoten und kreative Rezepturen: Bei einem Cocktailkurs in der Veranda Brasserie & Bar werden Gäste selbst zum Barkeeper. Termine unter www.verandawien.at
3. Kunst im MuseumsQuartier
Moderne Ausstellungen und inspirierende Räume machen das MuseumsQuartier zu einem kulturellen Highlight – perfekt für einen stilvollen Frühlingsnachmittag. Programm unter www.mqw.at
Das Servitenviertel (Spitzname „Klein-Paris“) ist ein Grätzl im 9. Bezirk, dessen Kern rund um die barocke Servitenkirche liegt. Es ist bekannt für französisches Lebensgefühl, schöne Altbauten, kleine Cafés und eine entspannte, elegante Stimmung – deutlich ruhiger als etwa das Bermudadreieck oder der 7. Bezirk.
LIEBHABER GOURMETS &
DIE STADT GEHÖRT IHNEN! MITTEN IM KULTURELLEN UND TRENDIGEN ZENTRUM WIENS ERWARTET SIE EIN LUXURIÖSES WOHNGEFÜHL: EIN REFUGIUM FÜR GENIESSER DER ÖSTERREICHISCHEN KÜCHE AUF HAUBENNIVEAU, EXKLUSIVE ORIGINALE VON ROY LICHTENSTEIN, EIN GROSSZÜGIGER SPA-BEREICH MIT DEM LÄNGSTEN INDOOR-POOL DER STADT. DAS SANS SOUCI WIEN ERWARTET SIE.
Die gebürtige Vorarlbergerin Ana Thurnher begegnet Beate Klein, Gründerin des Wiener Kinder-Concept-Stores HERR UND FRAU KLEIN, an ihrem Lieblingsplatz im 7. Bezirk – mitten in ihrem eigenen Geschäft.
Ich bin …
Lieblingsplatz
Beate Klein
Geboren 1973 in Vorarlberg.
Nach der Matura am Gymnasium Gallusstraße in Bregenz zog es sie zunächst nach Paris und später nach Wien. Nach einem abgebrochenen Architekturstudium besuchte sie die Werbeakademie Wien und arbeitete als Werbetexterin bei renommierten Agenturen wie Demner, Merlicek & Bergmann in Wien sowie Scholz & Friends in Berlin und London.
Weitere berufliche Stationen führten sie nach New York und Barcelona, wo sie schließlich den Wunsch entwickelte, etwas Eigenes aufzubauen.
2006 gründete sie gemeinsam mit ihrem Mann den Kinder-Concept-Store HERR UND FRAU KLEIN im Wiener 7. Bezirk. Heute zählt das Geschäft zu den bekanntesten Adressen für hochwertige und nachhaltige Produkte rund um das Leben mit kleinen Kindern.
Beate Klein ist Mutter von zwei Söhnen und engagierte sich von 2021 bis 2026 als Bezirksrätin im 7. Bezirk in Wien.
HERR UND FRAU KLEIN, Wien Im Oktober feiert HERR UND FRAU KLEIN sein 20-jähriges Jubiläum. Was 2006 im kreativen Wiener 7. Bezirk als kleines Geschäft mit rund 80 m² begann, hat sich zu einem 600 m² großen Concept Store für Familien mit kleinen Kindern entwickelt.
In einem wunderschönen Wiener Gründerzeithaus finden Besucher auf zwei Etagen ein sorgfältig kuratiertes Sortiment: hochwertige Kinderwagen, fair produzierte Spielsachen, Designer-Kindermöbel, Babytragen und viele Produkte, die den Alltag mit kleinen Kindern einfacher und schöner machen.
Schön bedeutet hier nicht nur gutes Design, sondern auch Nachhaltigkeit und Verantwortung. Deshalb entwickelt das Team inzwischen auch eigene Produkte – etwa Bio-Kleidung, Fellsäcke oder den beliebten Wollfleece-Overall „Anton“ (benannt nach Beate Kleins Wiener UND Vorarlberger Großvater).
Besonders wichtig ist Beate Klein die persönliche Atmosphäre: Kunden sollen sich wie Gäste fühlen. Deshalb gibt es bei der Kinderwagenberatung auch einmal einen Bio-Cappuccino – und Gespräche über Einschlafrituale gehören genauso dazu wie Tipps rund ums Familienleben.
Kirchengasse 7, 1070 Wien
Unternehmerin mit Nachhaltigkeitsschwerpunkt – sowohl bei unserem Sortiment als auch im Umgang mit unseren Kunden. Das Persönliche und Authentische macht den großen Unterschied zum Internet. Außerdem bin ich Mama von zwei großartigen, erwachsenen Söhnen und Frau von Herrn Klein.
Ich bin keine … Weltverbesserin. Aber ich bin überzeugt, dass jeder in seinem Bereich etwas bewegen kann – und sei es nur etwas Kleines.
Produkte für Kinder faszinieren mich, weil … gute Dinge in Erinnerung bleiben. Manchmal nicht als Produkt, sondern als Gefühl – wie Freude oder Urvertrauen. Mit dem richtigen Equipment und Spielzeug kann man Weichen stellen, die langfristig Wirkung haben.
Das vermisse ich in Wien am meisten … Den Blick vom Harder Bodenseeufer auf den Horizont und die Farben der Natur –auch bei schlechtem Wetter.
Mein liebstes Reisesouvenir … sind kleine Schälchen vom Chatuchak Market in Bangkok. Darin servieren wir im Café Klein unsere Bio-Kekse zum Cappuccino.
Brilli – philippinische Küche im versteckten Innenhof
Entdeckt von Ana Thurnher und Elena Haas
Am Rande der Mariahilfer Straße, zwischen MuseumsQuartier und Westbahnhof, versteckt sich ein kleiner Wiener Geheimtipp: das Brilli im Hotel am Brillantengrund. Von außen eher unscheinbar, öffnet sich hinter dem Tor ein wunderschöner Innenhof, der sich im Frühling und Sommer in eine kleine urbane Oase verwandelt.
Gerade wenn es in Wien langsam warm wird, fühlt sich ein Abend hier ein bisschen wie ein Kurzurlaub an: fern vom Trubel der Stadt, zwischen Palmen, Pflanzen und dem charmanten Retro-Flair des Hauses. Der Innenhof ist ein Ort zum Durchatmen – ein kleines Escape mitten im 7. Bezirk.
Kulinarisch dreht sich im Brilli vieles um philippinische Küche. In der Küche steht „Nanay“ (Mama) Mangalino mit ihrem Team und bringt authentische Gerichte aus ihrer Heimat auf den Teller. Die philippinische Küche gilt als besonders vielfältig: Sie verbindet Einflüsse aus Spanien, Mexiko, China, Indien und den USA zu harmonischen Gerichten mit oft überraschenden Geschmacksnoten.
Im Brilli wird dabei viel Wert auf Qualität gelegt: Alle Speisen werden frisch und hausgemacht zubereitet.
Bio-Eier aus Freilandhaltung und Bio-Fleisch kommen ebenso zum Einsatz wie zahlreiche vegetarische und vegane Optionen.
Wer Wien einmal von einer etwas anderen kulinarischen Seite entdecken möchte, sollte hier unbedingt vorbeischauen – am besten draußen im Innenhof, mit einem guten Essen und dem Gefühl, für ein paar Stunden der Stadt entkommen zu sein.
Übrigens: Auch das Hotel ist absolut eine Empfehlung wert. Jedes der 34 Zimmer, Suiten und Appartements ist individuell gestaltet und mutet wie eine Designreise in die 50er- bis 70er-Jahre an.
Brilli Bandgasse 4 1070 Wien
www.brillantengrund.com
ZIMA-NEUBAU | WIEN-DONAUSTADT
Provisionsfrei zur Anlegerwohnung in Wien
2-ZIMMER ANLEGERWOHNUNGEN AB € 200.000,-
Bis zu 4 % Bruttorendite
Wien wächst, Nachfrage steigt
Gewohnte ZIMA-Qualität in Toplage
JETZT UNTERLAGEN ANFORDERN roomeo-wohnen.at
und Großhandel | Partner der Gastronomie für Österreich, Schweiz und Liechtenstein
GENUSS OHNE GRENZEN
Eine der größten Vinotheken Österreichs
Eine Genusswelt, die sich auf 600 Quadratmetern entfaltet, hat sich den Zusatz „grenzenlos“ redlich verdient. Insbesondere dann, wenn sie mit mehr als 1000 Weinen und 850 Destillaten aus aller Welt zu verwöhnen weiß. Viele Großflaschen und auch Raritäten sind ebenso zu finden. Diese beachtliche Vielfalt rundet Bevanda mit stilvollem Ambiente, herausragender Expertise und ehrlicher Passion geschmackvoll ab.
Mittlerweile ist Bevanda mit 2 Geschäften in Vorarlberg vertreten. Neben dem Hauptgeschäft in Rhomberg’s Fabrik in Dornbirn auch in Rankweil im FIRMAMENT
Zusätzlich präsentieren in der Vinothek in Dornbirn internationale Winzer jeden ersten Freitag und Samstag im Monat ihre Weine. Besonders ist auch, dass das allermeiste vorab an der Degustationsbar verkostet werden kann, so dass hier in der größten Vinothek Vorarlbergs jeder Gaumen zu seinem Lieblingstropfen findet – mit professioneller Beratung der gut geschulten Sommeliers und erlebbarem Genuss, der ebenso vielfältig wie grenzenlos ist.
Färbergasse 15, Dornbirn Rhomberg’s Fabrik
T +43 5572 386631 www.bevanda.cc, office@bevanda.cc
Bevanda Wein & Destillate Öffnungszeiten in Dornbirn Öffnungszeiten in Rankweil
Besuchen Sie uns doch auch auf Facebook & Instagram und abonnieren Sie unseren Newsletter. Römergrund 1, Rankweil FIRMAMENT
Mo bis Fr 9–18 Uhr | Sa 9–17 Uhr Jeden 1. Fr im Monat 9–20 Uhr Außerhalb der Geschäftszeiten nach Vereinbarung
Di bis Fr 11–19 Uhr | Sa 10–17 Uhr
250 Jahre Albertina mit einer kleinen Sensation
Wiens großes Ausstellungshaus Albertina feiert 2026 sein 250-jähriges Gründungsjubiläum mit einem umfangreichen Festprogramm.
Zu diesem Anlass wird auch Dürers berühmter „Feldhase“, zuletzt in seiner Werkschau 2019/2020 zu sehen, wieder einmal gezeigt – eine kleine Sensation.
Einen neuen Blick auf die Sammlung der Albertina erlaubt auch die Ausstellung „Künstlerinnen der Albertina“ (30. Oktober bis 17. Jänner 2027). Bisher zu wenig beachtete Werke von Frauen werden in einem Dialog über die Epochen gezeigt.
1776 gründete Herzog Albert von Sachsen-Teschen (1738-1822) die heutige Albertina, die längst als eine der wichtigsten Sammlungen der Welt gilt und über eine Million Zeichnungen und Druckgrafiken von der Spätgotik bis zur Gegenwart umfasst. Als der Herzog starb, hatte seine Sammlung bereits eine beachtliche Größe erreicht – die Basis der heutigen Albertina.
OPEN HOUSE AM 4. UND 5. JULI
Gefeiert wird das Jubiläum dieses Jahr groß – mit Sonderausstellungen und einem Open House bei freiem Eintritt am 4. und 5. Juli. Die Gründung geht auf den Juli 1776 zurück. Herzog Albert unternahm mit seiner Frau Erzherzogin Marie Christine, Tochter der Kaiserin Maria Theresia, eine Bildungsreise nach Italien. In den ersten Julitagen übergab der kaiserliche Gesandte Conte Giacomo Durazzo in Venedig dem Paar eine ausgewählte Grafiksammlung, die sie drei Jahre zuvor in Auftrag gegeben hatten.
Jahreshighlight ist die Jubiläumsausstellung „Sammeln für die Zukunft. 250 Jahre Albertina“. Sie widmet sich von 19. Juni bis 11. Oktober den Anfängen und der Geschichte der Albertina. Hier dürfen bekannte Werke wie Albrecht Dürers „Feldhase“ oder Zeichnungen von Egon Schiele nicht fehlen. Dass Dürers weltberühmter Hase aus dem Stall (sprich Speicher) gelassen wird, ist eine kleine Sensation. Das Werk aus dem Jahr 1502 kann aus konservatorischen Gründen nur sehr selten gezeigt werden.
Die Ausstellung rückt auch eine weibliche Persönlichkeit in den Mittelpunkt, die in ihrer Bedeutung für die Sammlungsgründung häufig im Schatten ihres Gatten stand: Erzherzogin Marie Christine. Als Habsburger-Tochter brachte sie das Vermögen in die Ehe ein, das den umfassenden Erwerb von Kunst erst ermöglichte.
WEITERE PROGRAMMHÖHEPUNKTE 2026 Daneben gibt es 2026 noch viel mehr entdecken. So zum Beispiel Honoré Daumier, der französische Meister der politischen Karikatur (bis 25. Mai). Die beiden Jahrhundertkünstler Pablo Picasso und Francis Bacon, beide für ihre figurative Malerei bekannt, stehen im Fokus der großen Herbstausstellung (18. September bis 31. Jänner). In der Albertina modern präsentiert die Schau „KAWS. Art & Comix“ (3. April bis 27. September) Gegenwartskunst an der Schnittstelle von Comics und Kunst. Mit Ausstellungen zu Franz West (ab 6. November in der Albertina modern) und Arnulf Rainer (ab 13. November in der Albertina) widmet man auch zwei herausragenden österreichischen Künstlern Retrospektiven. www.albertina.at
Albertina, Außenansicht @ WienTourismus Paul Bauer
Ersterscheinung:
Der Pragmaticus Ausgabe 1/2026
Fakten gibtʼs jetzt im Abo.
Jeden Monat neu, bequem in Ihrem Briefkasten.
Bestellen unter: derpragmaticus.com/abo
Jetzt exklusiv für Peoples Kunden: 15 % Rabatt auf das „Der Pragmaticus“Jahresabo mit dem Code peop261. Gültig bis 30.06.2026.
Ein Satz und seine Folgen
Glasnost!
Generalsekretär Michail Gorbatschow fordert auf dem XXVII. Parteitag der KPdSU am 25. Februar 1986, „die Dinge beim Namen zu nennen“. Und leitet damit ungewollt das Ende der Sowjetunion ein.
Wir blicken vierzig Jahre zurück:
Es ist der 25. Februar 1986 in Moskau. 5.000 Sowjet-Delegierte haben sich im Kremlpalast versammelt, um die Ausführungen des neuen Generalsekretärs zu beklatschen.
Es ist seine erste Grundsatzrede. Fünf Stunden lang wird Michail Gorbatschow seine Zuhörer langweilen. Sich zigmal versprechen, Seiten verwechseln. Und die Welt verändern. Anfangs lullt Gorbatschow das Publikum mit gewohnter Rhetorik ein: Der Westen sei an allem schuld. Ein imperialistisches Regime, in dem „Unmoral und Recht des Stärkeren“ herrschen und „Hass auf alles Demokratische“. Von der großen Kapitalismus-Kritik leitet Gorbatschow über zu den vergleichsweise kleinen Problemen der Sowjetunion mit Freiheiten und Menschenrechten. Er sagt: „Ohne Glasnost keine Demokratie.“ Es brauche sie überall, „wo Menschen arbeiten und leben“.
Alle müssten die Dinge beim Namen nennen: Glasnost – Offenheit. Zwei Monate später explodiert das AKW Tschernobyl. Drei Jahre später fällt die Berliner Mauer. Ende 1991 ist die UdSSR nicht mehr. Wladimir Putin wird das später als die „größte geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts“ bezeichnen.