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Bordmagazin PAUSE Winterausgabe

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Wir freuen uns übrigens sehr, wenn Sie unser Bordmagazin mit nach Hause nehmen.

DAS BORDMAGAZIN DER PEOPLE ' S AIR GROUP

IMPOSANTE SAMMLUNG

HILTI ART FOUNDATION: GESPRÄCH MIT KARIN SCHICK

RUNDES JUBILÄUM

100 JAHRE FLUGPLATZ ALTENRHEIN

HISTORISCHE KRIMIS

INHALT

04 Historische Krimis

Neuer Bestseller der gebürtigen Bregenzerin Alex Beer

08 Neues Funkhaus

Frischer Wind aus Vorarlberg in der legendären Argentinierstraße

14 Vorzeigeprojekt

Skihütte „Der Wolf“ in Lech

20 Land der Reben

Bei Österreichs Wein kommt

Qualität vor Quantität

22 Kochkünstler

Vorarlberger Haubenkoch im „Bad Balgach“

27 People’s News

Neuigkeiten, Flugplan und ein Olympiasieger als Ambassador

30 100 Jahre Flugplatz

Zum Jubiläum wird in Altenrhein drei Tage gefeiert

45 Imposante Sammlung

Liebe Leserinnen und Leser,

der Flugplatz Altenrhein und People’s sind ideale Beispiele für die regionale Luftfahrt, die enorm viel leisten kann und zugleich vor großen Herausforderungen steht. Passagiere individuell, hochwertig und vor allem entspannt zu befördern, liegt mir persönlich sehr am Herzen. Genau deshalb freue ich mich besonders, dass Private Wings in der Sommersaison 2025 erstmals ein Flugzeug in Altenrhein stationiert hatte und wir auch 2026 gemeinsam mit People’s die Gäste von Highlife Reisen zu ihren Urlaubszielen bringen werden.

Interview mit Dr. Karin Schick von der Hilti Art Foundation

In Oberstaufen entsteht unser Refugium – ein neues Zuhause für Juwelier Hollfelder und für alle, die besondere Momente schätzen. Herzlich willkommen ab 22. Dezember in der Hugo-von-Königsegg-Str. 10.

Anna-Lena, Laura und Max Hollfelder

Titelbild Der Maria-Theresien-Platz liegt zwischen dem Naturhistorischen Museum, dem Burgtor, dem Kunsthistorischen Museum und den Hofstallungen. Er ist benannt nach der legendären Kaiserin, deren Denkmal auf dem Platz steht. Ihr ist derzeit auch ein neues Musical im Ronacher gewidmet. © WienTourismus/Christian Stemper

Private Wings steht seit fast 35 Jahren für individuelle Charterflüge, für Unternehmen und Sportmannschaften und seit dem vergangenen Jahr auch für touristische Linienflüge. Die Stationierung eines unserer Dornier 328-100 Turboprop-Flugzeuge in Altenrhein ist ein bewusstes Bekenntnis zu regionalen Flugplätzen. Sie bieten Passagieren genau das, was heute wieder verstärkt nachgefragt wird: kurze Wege, persönliche Abläufe, vertraute Gesichter und einen stressfreien Start in den Urlaub. Fernab von überfüllten und anonymen Großflughäfen ermöglichen sie damit auch einer breiten Zielgruppe einen angenehmen und unkomplizierten Abflug in die Ferien.

Der Flugplatz Altenrhein und People’s sind hierfür hervorragende Beispiele. Eingebettet in eine starke Tourismusregion, effizient organisiert und mit hoher Servicequalität ausgestattet, war die erste Saison in Altenrhein für uns ein voller Erfolg.

Die Luftfahrt steht aktuell vor spürbaren Herausforderungen: steigende Kosten, regulatorische Anforderungen und der notwendige Weg zu mehr Nachhaltigkeit. Gleichzeitig eröffnen sich Chancen durch neue Konzepte, die Stärkung regionaler Strukturen, enge Partnerschaften sowie durch eine konsequente Fokussierung auf die Bedürfnisse der Gäste.

Impressum

Herausgeber: Altenrhein Luftfahrt GmbH, Office Park 3, Top 312, A-1300 Flughafen Wien

Konzept und Redaktion: Michael Dünser (michael@michaelduenser.at, +43 660 769 5686)

Gestaltung: Silberball Bregenz Ildikó Horváth

Druck: Holzer Druck und Medien, Weiler im Allgäu

Anzeigen: michael@michaelduenser.at

PAUSE ist das Bordmagazin der People’s Air Group. Die nächste Ausgabe erscheint im April 2026

Ich bin überzeugt: Die Zukunft der Luftfahrt wird nicht nur an großen Drehkreuzen entschieden, sondern auch an Flugplätzen wie Altenrhein. Genau dort, wo der Urlaub bereits am Abflughafen beginnt.

Ihr Peter Gatz

Inhaber und CEO Private Wings

„Ein richtig gutes Buch braucht meiner Meinung nach nicht nur die eigentliche Handlung, sondern auch unterschwellige Botschaften und Themen.“ /Alex Beer/

„Erfolg ist kein Selbstläufer“

Alex Beer hat mit ihren historischen Kriminalromanen eine echte Marktlücke aufgetan. Und wird dafür mit beeindruckenden Verkaufszahlen und zahlreichen Auszeichnungen bedacht. Die gebürtige Bregenzerin verknüpft historisches Geschehen und spannende Handlung nahtlos miteinander. So hat sie mit dem unangepassten August Emmerich und seinen Ermittlungen im Wien der 20er-Jahre einen bereits sechs Bücher umfassenden Kassenschlager erfunden. Neben dem ungewöhnlichen Kriminalinspektor aus Österreichs Hauptstadt hat die 48-Jährige mit dem schlitzohrigen Felix Blom eine weitere faszinierende Figur erschaffen und ihn gerade zum dritten Mal im Berlin des ausgehenden 19. Jahrhunderts platziert. Komplettiert wird die Garde ihrer Protagonisten durch Isaak Rubinstein, der in der Reihe „Unter Wölfen“ während des Zweiten Weltkriegs in Nürnberg kriminalistisch tätig ist. Wir haben uns mit Alex Beer in ihrer Wahlheimat Wien über ihr neuestes Buch „Felix Blom – Mord an der Spree“ unterhalten.

Ihr neues Buch ist seit November auf dem Markt. Zufrieden mit den ersten Reaktionen?

Sehr. Der Start war eine wirklich schöne Überraschung. Wir waren in der allerersten Woche bei den Paperbacks in der Spiegel-Bestsellerliste, was eher selten vorkommt. Aus Österreich sind die Rückmeldungen ebenfalls sehr positiv. Man sieht es auch daran, dass ich viele Interviewanfragen und Einladungen zu Lesungen oder Signierstunden habe. Früher musste da der Verlag oft nachhelfen, jetzt passiert es fast von selbst.

Gewöhnt man sich an den Erfolg oder denkt man immer noch: Wow, dass ich so weit gekommen bin … Ich bin sehr dankbar, dass alles so gekommen ist. Gleichzeitig ist mir bewusst, dass Erfolg kein Selbstläufer ist. Ich muss ihn mir jedes Mal aufs Neue erarbeiten. Ein schlechtes Buch wird dir vielleicht verziehen, ein zweites nicht mehr.

Steigt mit dem Erfolg auch der Druck? Im Gegenteil. Zu wissen, dass die Leute sich jetzt schon auf den Herbst freuen, wenn das nächste Buch herauskommt, das gibt mir enorm viel Motivation und Energie. Man schreibt nicht ins Nichts.

Wie ist es Ihnen dieses Mal beim Schreiben ergangen?

Sehr gut. Es war ja schon das dritte Buch der Blom-Reihe. Vor allem beim ersten Mal musst du sehr viel recherchieren

und dir die Quellen ganz intensiv erarbeiten. Dadurch kenne ich die Zeit und die Umgebung schon sehr gut und kann auf Vieles zurückgreifen, was ich bei den ersten beiden Büchern gebraucht habe.

Wenn wir Ihnen bei der Arbeit quasi über die Schulter blicken dürfen: Wie entwickelt sich ein neues Buch? Steht die Geschichte schon, bevor Sie anfangen zu schreiben? Bei mir ist es so, dass alles immer sehr genau geplant sein muss. Das ist eine Zeitfrage, weil ich jedes Jahr ein neues Buch herausbringen muss. Wenn ich die Promotionphase abziehe, bleiben vielleicht acht Monate zum Schreiben. In dieser Zeit schaffst du ein Buch nur mit Disziplin und einem klaren Plan. Früher war es so, dass sich mehr beim Schreiben entwickelt hat. Das hat dazu geführt, dass ich manchmal bis zu 50 Seiten wieder löschen musste, weil sich die Geschichte in eine andere Richtung bewegt hat. Das geht heute nicht mehr.

Wie muss man sich den Alltag einer Schriftstellerin vorstellen? Fünf Tage arbeiten und am Wochenende frei? Ich arbeite tatsächlich sieben Tage in der Woche – mit Pausen bis zu zehn Stunden am Tag. In diesen zehn Stunden ist nicht nur das Schreiben enthalten, sondern auch die Recherche. Dazu kommt der ganze Bürokram. Wenn ich mehrere Tage Pause machen würde, bräuchte ich länger, um wieder hineinzukommen. Täglich zu schreiben ist für mich wichtig, damit ein Flow entsteht.

Interview: Michael Dünser

„Mittlerweile weiß ich, dass ich mich auf die Augen der Zeitgenossen und ihre Überlieferungen verlassen kann.“ /Alex Beer/

70 Stunden ist sehr viel …

Das sagen alle, mit denen ich über das Thema spreche. Ich sehe es anders. Schreiben ist nicht nur mein Beruf, sondern auch mein Hobby. Ich mache es total gerne.

Wird man mit der Zeit routinierter oder gelassener beim Schreiben?

Ein Stück weit schon. Durch das viele Feedback bekommst du ein Gespür dafür, was die Leserinnen und Leser schätzen. Das hilft enorm. Und mittlerweile weiß ich auch, dass ich mich auf die Augen der Zeitgenossen und ihre Überlieferungen verlassen kann. Das trägt auch viel zu einer gewissen Gelassenheit bei.

Inwieweit gibt es beim Feedback der Leute Unterschiede? Achten sie bei Emmerich auf andere Dinge als bei Blom?

Diese Unterschiede gibt es wirklich. Bei Emmerich steht die Beschreibung des historischen Wien im Fokus. Die Szenerie, die politische Lage, der Rahmen – all das spielt eine sehr große Rolle. Bei Blom sind es mehr die Figuren, auf die die Leute besonders achten.

Welchen Anspruch haben Sie an Ihre Bücher? Geht es „nur“ um eine gute Geschichte oder gibt es daneben andere Aspekte, die Ihnen wichtig sind?

Ein richtig gutes Buch braucht meiner Meinung nach nicht nur die eigentliche Handlung, sondern auch unterschwellige Botschaften und Themen. Mir ist es wichtig, in die Mitte zu gehen, die Graustufen zwischen Schwarz und Weiß auszuloten, richtig und falsch, gut und schlecht zu hinterfragen. Bei Blom ist es zum Beispiel so, dass er als Dieb trotzdem sympathisch wirkt. Anders gesagt: Nur weil etwas legal ist, ist es noch lange nicht gut. Und wer etwas Illegales macht, muss nicht automatisch ein schlechter Mensch sein. Solche Zwischentöne finde ich spannend. Ganz wichtig ist es mir, dabei nie belehrend zu wirken.

Was steht als nächstes an?

Das nächste Buch ist wieder ein Emmerich. Ich recherchiere schon seit Mai intensiv an der Geschichte. Man muss sich das so vorstellen, dass ich den Blom schon im späten Frühjahr abgegeben habe, bevor er dann im Herbst herausgekommen ist. Natürlich musst du dich dann immer wieder um die Anmerkungen aus dem Lektorat kümmern, aber es bleibt schon viel Zeit zum Recherchieren für das nächste Buch. Dadurch ist die Handlung gestanden, als ich im Dezember mit dem Schreiben begonnen habe.

Können Sie uns einen ersten Eindruck geben, worum es im nächsten Buch gehen wird?

Ergänzend zum vorher Gesagten werde ich mich zum Beispiel mit der Frage beschäftigen, was und wie viel jeder von uns wirklich braucht. Diesen sozialkritischen Aspekt kann man auch überlesen, man kann sich auf die eigentliche Handlung konzentrieren und „nur“ miträtseln und mitfiebern. Man kann dieses Rauschen am Rande aber auch bewusst wahrnehmen. Für mich machen solche Elemente wie gesagt ein gutes Buch aus.

„Mir ist bewusst, dass ich mir den Erfolg jedes Mal wieder aufs Neue erarbeiten muss.“ /Alex Beer/

WEST trifft OST

DAS NEUE FUNKHAUS MIT NICI WÜHRER, HUBERT RHOMBERG UND JÜRGEN WEISHÄUPL

Die gebürtige Bregenzerin Ana Thurnher begegnet im Rahmen dieser Serie Menschen, die einen starken Bezug zu Wien und Vorarlberg haben. Dieses Mal hat sie Höttges-Geschäftsführerin Nici Wührer, Bauunternehmer Hubert Rhomberg und Kulturmanager Jürgen Weishäupl getroffen. Gemeinsam hauchen die drei dem legendären Funkhaus in der Argentinierstraße im 4. Bezirk ganz schön viel neues Leben ein. An einem Ort, an dem Alt und Neu, Kunst und Architektur, Geschichte und Gegenwart bewusst ineinandergreifen.

Jürgen Weishäupl vor dem Funkhaus in der Wiener Argentinierstraße. Die Rhomberg Gruppe setzt hier ein spektakuläres Konzept mit zeitgemäßer Kunst, Kultur und einem aufsehenerregenden Wohnprojekt um. Das Gebäude in der Argentinierstraße wurde übrigens in den Jahren 1935–1939 nach Plänen von Heinrich Schmid und Hermann Aichinger und unter Mitarbeit von Stararchitekt Clemens Holzmeister errichtet.

Höttges-Geschäftsführerin Nici Wührer und Projektmotor Hubert Rhomberg der sich von Höttges auch seine eigene Wiener Wohnung im Funkhaus einrichten ließ.

Als mich Jürgen Weishäupl durch das neue Funkhaus führt, fühlt es sich fast ein bisschen surreal an. Ich habe früher selbst hier gearbeitet. Damals, als noch ORFRadioredakteurinnen und -redakteure durch die Gänge liefen. Heute entsteht in denselben Räumen ein Kulturprojekt, das gleichzeitig experimentell, roh und überraschend stimmig ist.

Konzerte, Lesungen, DJ-Sets in ehemaligen Tonstudios, Kunstinstallationen, Künstlerateliers im ersten Stock und bald ein kleiner Hoteltrakt weiter oben. Das Funkhaus ist gerade dabei, sich Schicht für Schicht neu zu erfinden. Dazwischen entsteht sogar ein Wellbeing-Bereich mit Shiatsu-Massagen und medizinischer Betreuung.

Beeindruckend ist, wie konsequent hier Re-Use gedacht wird: CD-Regale wurden zu Bars, Möbel aus dem ehemaligen Magdas-Hotel im Prater fanden ein zweites Leben, nichts wurde neu gekauft. Das Haus wirkt wie ein zusammengewachsenes Grätzl unter einem Dach mit einer Kantine und Veranstaltungsräumen. Im ehemaligen Archiv befindet sich heute die AUX-Bar, ein unkomplizierter Treffpunkt mit gutem Wein, kleinen Speisen und einem großen Gastgarten, der im Frühling wieder aufsperrt. Das offene Kulturprogramm soll sich ständig weiterentwickeln, erzählt Jürgen Weishäupl.

Neben all dem entsteht auch neuer Wohnraum. Für die Einrichtung der 55 Wohnungen (je zur Hälfte im Alt- und im Neubau) ist im Kaufpreis ein Erstberatungsgespräch für die Interior-Planung von Nici Wührer und ihrem Team von Höttges inkludiert. Das in Dornbirn beheimatete Büro ist mit einem Atelier im Funkhaus vertreten und vereint dort Innenarchitektur, Tischlerkompetenz und Möbelhandel an einem Ort.

Die Rhomberg Gruppe führt das denkmalgeschützte Funkhaus behutsam weiter und betrachtet Kultur und Begegnung als festen Bestandteil des Projekts. Was ursprünglich als Zwischennutzung geplant war, hat sich zu einem langfristigen Konzept verdichtet. Und genau deshalb fühlt es sich trotz aller Neuerungen noch immer an wie das, was es immer war: ein Ort, der Menschen zusammenbringt und ein Funkhaus, das wieder klingt.

FUNKHAUS

Argentinierstraße 30/B 1040 Wien

Das Bock

Zwei Jungs, ein Bock und ganz viel Geschmack

Entdeckt von Ana Thurnher

Im 7. Bezirk tat sich seit April etwas, das man so in Wien bisher kaum kannte: österreichisches Streetfood, frisch gekocht und mutig gedacht. Aber, das Wichtigste: Es war so gut, dass es einen vergessen ließ, dass man hier eigentlich „nur schnell etwas holen“ wollte.

Hinter dem „Das Bock“ stehen zwei 26-jährige Wiener, die schlicht „Bock“ hatten, etwas Eigenes zu gründen. Ben und Mauriz lernten sich über eine Reihe von Pop-ups kennen (bei denen es um Kunst, Naturwein und unkompliziert gute Küche ging), und irgendwann wurde klar: Diese Energie gehört in ein langfristiges Konzept. Also stellten sie einen Businessplan auf, fanden eine Location, die zu ihnen passt, und eröffneten ihr erstes eigenes Lokal.

Gekocht wird klassisch österreichisch, aber auf die Hand: Bockhendl-Salat im Weckerl, Zwiebelrostbraten als Streetfood-Variante oder der absolute Bestseller, wie mir Ben, einer der Gründer, erzählte, der Bockhendl-Burger, der sich mit Abstand am besten verkauft. Immer wieder mischen sich aber auch kleine Innovationen dazu, zum Beispiel ein Wiener Bánh Mi mit Tafelspitz.

Den Gründern ist vor allem eines wichtig: „Kein Fastfood“. Auch wenn es auf den ersten Blick danach aussehen könnte, dauert hier vieles länger, weil alles frisch zubereitet wird. Qualität vor Geschwindigkeit, und das schmeckt man.

Das „Bock“ ist aber nicht nur ein Gastroprojekt, sondern auch ein bisschen ein Experiment. Die beiden wollten sehen, wie weit sie mit einer Idee kommen, die gleichzeitig traditionell und zeitgeistig ist. So wurde aus dem „Bock“ ein Ort, an dem zwei junge Gründer mit Herzblut zeigen, wie modern österreichische Küche sein kann, wenn man sie mit Mut, Witz und einem guten Händchen serviert.

Bleibt die Frage, wo Ben und Mauriz in Wien zu finden sind: Nach dem Start in der Neubaugasse haben sich die beiden seit Dezember auf spontane Pop-ups verlegt. Wo die gerade sind und ob es vielleicht demnächst wieder eine fixe Bleibe gibt, erfahren alle Freunde der nicht ganz alltäglichen Küche am besten auf Instagram: @benyosfan

Comeback der Beisl-Kultur

Überraschende und neue Konzepte hauchen dem Wiener Beisl, so die Bezeichnung für die typischen Gasthäuser der Stadt, neues Leben ein.

Eine geräumige Schank, wo Wein gekühlt und Bier gezapft wird, eine Holzvertäfelung, einfache Tische und Sessel und ein gemischtes Publikum – das Beisl gehört zu Wien wie das Kaffeehaus und der Heurige. Im Beisl ist die bodenständige Wiener Küche zuhause – unverfälscht und ohne große Allüren. Hier lebt die Wiener Küche in ihrer ganzen Bandbreite. Natürlich gibt es auch ein Wiener Schnitzel, aber neuerdings gibt es in der Stadt auch einige überraschende Beisl-Konzepte.

Vegetarisch im Beisl

Die größte Überraschung, die ein Beisl bieten kann, ist eine vegetarische Küche. Und genau das macht Till Wörner in seinem Beisl namens Rosi, benannt nach seiner Großmutter. Wie der frühere Steirereck-Koch dazu kam, ein Beisl mit vegetarischer Küche zu betreiben? „Zur Zeit der Lokalidee war meine Freundin vegan“, erzählt er: „In Österreich gibt es auch tolles Gemüse und wir wollen zeigen, was man damit kochen kann.“ Die Gerichte kommen in Kleinportionen auf den Tisch und sind von der Saison inspiriert.

Innereien, Wild & Wein

Kulinarischer Kontrapunkt ist das Gasthaus Stern. Im Außenbezirk Simmering gelegen, wird hier feine Wiener Küche mit Fokus auf Innereien und Wild serviert. Ein Großteil der Gäste kommt

extra wegen der Küche in die Gegend. Auf der Speisekarte stehen Gerichte wie Alpencalamari Fritti, die eigentlich Kalbskutteln sind, oder steirische Jakobsmuscheln, in Wahrheit gebackene Stierhoden. Kalbsbries, Kalbsfußsulz, Riesling-Beuschel, Rehbock-Tascherl, Fasanbrust und Wiener Schnecken sind nur ein paar weitere Beispiele für die Spezialitäten.

Kunst im Beisl

Auch Zum Roten Bären ist kein klassisches Beisl. Der Rote Bär ist ein bisschen verrückt, wild und skurril, was das Beisl umso liebenswerter macht. Die Gerichte der Abendkarte, die alle zwei Wochen wechselt, sind pures Soul Food.

Auf der Klassikkarte sind Schnitzel („Wir haben viel probiert, um die besten Brösel zu finden“), Cordon Bleu und Gerichte aus Austernpilzen die Dauerbrenner.

Die Farbe Rot im Namen spiegelt sich auch im Interieur des roten Salons wider. Überall ist Kunst an den Wänden. Im Roten Bären hat man viel Spaß, dazu darf auch die Musik etwas lauter sein.

Sterneküche

Sogar Sterneküche gibt es im Beisl-Ambiente – serviert von Quereinsteiger Wolfgang Zankl-Sertl, der früher Unternehmensberater war. Mit seinem Pramerl & the Wolf steht er für eine moderne Küche, die mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet ist. Das Besteck nehmen die Gäste selbst aus der Schublade, Karte gibt es keine – der Chefkoch fragt zu Beginn, ob es Unverträglichkeiten gibt, ob man kein Fleisch isst oder etwas gar nicht mag.

Noch mehr Beisl-Tipps

Das Cordon Bleu im Reznicek ist stadtbekannt.

Im Jagetsberger sieht es aus wie früher, die Küche bringt Zeitgemäßes aus der Wiener Küche auf den Tisch. Erstaunlich wie Kohlrabitascherl oder Kalbsherz serviert werden können.

Die Liebe zur Wiener Küche ist auch im 575 Sagmeister deutlich zu spüren. Sowohl das Ambiente als auch die Gerichte haben einen besonderen Twist. Auf Regionalität wird großen Wert gelegt, daher auch der Name: Österreich ist 575 km breit, die Produkte sollen nicht von weiter herkommen. Die ursprüngliche Einrichtung wurde mit vielen bunten Elementen aufgefrischt, im Service regiert der Wiener Schmäh.

Im Brösl im Stuwerviertel liegt der Fokus auf Gemüseküche,, Fisch und Fleisch spielen nur eine Nebenrolle.

Spannend auch, wie die Küchenstile anderer Länder ins Beisl einziehen. Etwa im Restaurant Léontine wo großartige französische Küche serviert wird. Oder bei Rosebar Centrala wo ein fantastisches kulinarisches Konzept mit Einflüssen der osteuropäischen Küche zuhause ist.

Rosi

Sechshauser Straße 120

Gasthaus Stern Braunhubergasse 6

Zum Roten Bären Berggasse 39

Pramerl & the Wolf Pramergasse 21

Gasthaus Jagetsberger Märzstraße 87

Reznicek

Reznicekgasse 10

575 Sagmeister Schimmelgasse 11

Brösl Wohlmutstraße 23

Léontine

Reisnerstraße 39

Rosebar Centrala Rauscherstraße 5

© Anna Sansani
© Anna Sansani

WINTER IN WIEN –

5 Geheimtipps, die nicht jeder kennt

DIE STADT GEHÖRT IHNEN! MITTEN IM KULTURELLEN UND TRENDIGEN

ZENTRUM WIENS ERWARTET SIE EIN LUXURIÖSES WOHNGEFÜHL:

EIN REFUGIUM FÜR GENIESSER DER ÖSTERREICHISCHEN KÜCHE AUF HAUBENNIVEAU, EXKLUSIVE ORIGINALE VON ROY LICHTENSTEIN, EIN GROSSZÜGIGER SPA-BEREICH MIT DEM LÄNGSTEN INDOOR-POOL

DER STADT. DAS SANS SOUCI WIEN ERWARTET SIE.

KUNSTLIEBHABER & GOURMETS

Wien zeigt im Winter eine angenehm entspannte Seite: weniger Trubel, mehr Raum für besondere Entdeckungen und kleine Genussmomente. Die folgenden fünf Orte und Erlebnisse laden dazu ein, die Stadt in der kühlen Jahreszeit von ihrer inspirierenden, atmosphärischen Seite kennenzulernen – überraschend, stilvoll und abseits der gewohnten Pfade.

1. Urban Wellness Retreat: Sans Souci Spa

Wenige Schritte vom MuseumsQuartier bietet das Sans Souci Spa einen der elegantesten Rückzugsorte der Stadt. Der 20-Meter-Pool mit goldschimmernden Wänden, mehrere Saunen, Dampfbad und Signature-Treatments schaffen das perfekte „Winter Reset“-Erlebnis. Insidertipp: Besonders ruhig ist es Mo–Do ab 14:00 Uhr – ideal für eine spontane Auszeit zwischen Meetings oder Museumsbesuchen. Info & Buchung: www.sanssouci-wien.com/spa.

2. Kaffeemagie in der Ferstel Passage: „Kaffeeküche“ – Micro Roastery

Die historische Ferstel Passage ist im Winter ein filmreifes Setting – und genau hier befindet sich eine der charmantesten Mikro-Röstereien der Stadt. Die Kaffeeküche röstet kleine, saisonale Batches direkt vor Ort. Empfehlenswert: ein „Coffee Flight“ mit drei Sorten zum Verkosten. Für alle, die die Wiener Kaffeehauskultur jenseits von Sacher & Demel erleben wollen. Mehr Infos: www.kaffeekueche.at

3. Kunst nach Museumsschluss: „After Hours“-Führungen im MAK

Das MAK – Österreichs Museum für angewandte Kunst – öffnet an ausgewählten Abenden seine Türen für limitierte AfterHours-Tours. Kurator:innen zeigen Objekte aus dem Archiv, die sonst nie zu sehen sind: Glasarbeiten, Designklassiker, Textilschätze. Atmosphäre: leise, exklusiv, fast mystisch –perfekt für Kulturliebhaber, die das MAK neu entdecken möchten. Programm & Termine: www.mak.at

4. Winterliche Ruheinsel: Die Alte Donau im Nebel

Wer Wien nur im Sommer kennt, erlebt an der Alten Donau im Winter eine kleine Offenbarung. Nebelschwaden über dem Wasser, Stille, nur das Rauschen der Schwäne. Viele Bootsverleiher sperren auch im Winter tageweise auf: Elektroboote mit Decken, Lichtern und heißem Tee inklusive. Best Time: kurz vor Sonnenuntergang – die Szenerie wirkt dann wie ein monochromes Gemälde. Infos (z. B. Bootsverleih): www.bootsverleih-krenn.at oder www.labdonau.at

5. Intime Musikerlebnisse: „Flüsterkonzerte“ im Palais Coburg

Fast niemand kennt sie: kleine akustische Konzerte im historischen Salon des Palais Coburg. Keine Bühne, keine Technik, nur Stimme, Cello oder Gitarre – getragen von der unglaublichen Akustik der hohen Räume. Die Termine sind selten und schnell ausgebucht. Für Musikliebhaber, die Momente suchen, die man nicht reproduzieren kann. Infos (je nach Saison): www.palais-coburg.com

Eine Skihütte wie aus dem Bilderbuch

Alpines Bauen ist eine kulturelle Praxis unter erschwerten Bedingungen, erst recht im Fall der Skihütte „Der Wolf“ in Lech am Arlberg. Wetterextreme und eine hochfrequente touristische Nutzung treffen aufeinander und finden doch zu einer Formensprache, die Behaglichkeit und Gastfreundschaft ausdrückt.

Auf einem natürlichen Geländevorsprung oberhalb von Lech am Arlberg steht die Skihütte „Der Wolf“. Ihre Position ist präzise gesetzt: nicht als weithin sichtbares Zeichen, sondern als ruhige Präsenz in der Topografie. Der Bau nutzt das vorhandene Plateau, ohne es zu modellieren oder zu überformen. Landschaft und Architektur treten in ein Verhältnis der gegenseitigen Rücksichtnahme.

Die Hütte folgt einer klaren konstruktiven Logik. Ein massives Untergeschoss aus Beton bildet den Sockel und übernimmt jene Aufgaben, die im alpinen Raum seit jeher dem Stein zukommen: Schutz vor Schnee, Feuchtigkeit und mechanischer Beanspruchung. Darauf sitzt ein kompakter Holzbau aus heimischer Fichte. Die äußere Erscheinung ist von sägerauen, unbehandelten Latten geprägt, die dem Gebäude eine gleichmäßige Textur verleihen und zugleich auf Alterung ausgelegt sind. Wind, Sonne und Niederschlag dürfen ihre Spuren hinterlassen, ohne dass die Materialität an Qualität verliert.

Die vertikale Anordnung der Latten an den Fassaden unterstützt den kontrollierten Wasserablauf, während geschützte Bereiche – Terrassen, Laibungen, Innenräume – mit horizontalen Flächen arbeiten. Dach und Wand werden als zusammenhängende Hülle verstanden, nur unterbrochen von einer umlaufenden Dachrinne aus Kupfer, die Konstruktion und Gliederung sichtbar macht. Die Dachform ist einfach, fast selbstverständlich: ein Satteldach mit zurückhaltender Neigung, das auf Schneelasten reagiert und den Baukörper bündelt.

Im Inneren setzt sich die Klarheit der Konstruktion fort. Materialien werden nicht verkleidet, sondern in ihrem Eigenwert gezeigt: Sichtbeton im Sockel, Holz für Wände, Böden und Decken, Stahl für funktionale Einbauten. Der Hauptraum öffnet sich unter einem hohen Dachraum, dessen Lattung eine zweite, innere Hülle bildet. Licht dringt gefiltert ein, der Raum gewinnt Tiefe und eine beinahe scheunenhafte Großzügigkeit, ohne seine Maßstäblichkeit zu verlieren.

Die Organisation folgt der Nutzung. Ein kompakter Eingangsbereich nimmt Erschließung und Nebenräume auf. Daran schließen Barbereich und Gasträume an, die sich zum Panorama orientieren. Große Fenster schneiden gezielt Ausschnitte aus der Landschaft, ohne sie zu dramatisieren. Sitzbänke und Tische sind als feste Elemente gedacht, eingebunden in die Architektur, nicht als lose Möblierung.

Skihütte „Der Wolf“

Architektur: bernardo bader architekten

Mitarbeit: Joachim Ambrosig (PL)

Zimmermann/Innenausbau: Kaufmann Michael | Reuthe

Statik: Merz Kley Partner | Dornbirn

Verena Jakoubek-Konrad
Adolf Bereuter

Auch im Außenraum bleibt das Gebäude zurückhaltend. Die umlaufende, überdachte Terrasse erweitert den Innenraum nach Süden und Westen. Sie bietet Schutz vor Wind und Wetter und lässt dennoch Nähe zur Umgebung zu. Die Hütte wird so zu einem Ort des Innehaltens – nicht als Inszenierung alpiner Idylle, sondern als funktionales, präzise gebautes Haus im Gebirge.

Die Skihütte Wolf steht exemplarisch für eine Architekturhaltung, die nicht nach Originalität sucht, sondern nach Angemessenheit und folgt damit dem wichtigsten Entwurfsprinzip von Bernardo Bader. Sie interpretiert die lokale, alpine Bautradition weiter, ohne sie nachzustellen oder gar kitschig zu verballhornen. Konstruktion, Material und Nutzung greifen ineinander und erzeugen ein Bauwerk, das selbstverständlich wirkt – als wäre es genau für diesen Ort und keine andere Situation gedacht.

Das Projekt ist auch Teil des Buches „Architektur in Vorarlberg“ und wird dort in einem Text von Isabella Marboe beschrieben. Im Januar 2026 erscheint das Buch auch in englischer Sprache.

Hrsg. von Sandra Hofmeister und Verena Konrad

Edition Detail, München, erschienen im November 2024

Mit Texten von: Sandra Hofmeister, Verena Konrad, Eva Lingg-Grabher, Nicola Hilti, Christian Kühn, Marina Hämmerle und Isabella Marboe

332 Seiten, zahlreiche Pläne und Fotos, deutsche Ausgabe

Architektur in Vorarlberg. Porträt einer regionalen Baukultur

Schwerpunkte:

• Porträt der aktuellen Baukultur Vorarlbergs

• herausragende Beispiele für ökologisches Bauen seit 2000

• Blick hinter die Kulissen in die Werkstatt der Architektur in der Vierländerregion

showroom dornbirn

Fabrik

Rückzugsort

Aus Leidenschaft für Immobilien

Engel & Völkers: von Hamburg in die Welt, auch an den Bodensee

Sven Schäfer

Sven Schäfer ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Engel & Völkers am westlichen Bodensee. Nach nunmehr 21 Jahren betreibt seine Gesellschaft mit Konstanz, Singen, Radolfzell, Höri, Überlingen, Friedrichshafen, Schruns, Lech und bald auch in Bregenz eigene Engel & Völkers-Niederlassungen rund um den Bodensee. Weitere Standorte sind geplant.

Richard Jennewein

Richard Jennewein ist studierter Betriebswirt. Nach der Zeit in Kreuzlingen und dem Masterstudium in Barcelona und Singapur ist er über München nach Hamburg, wo er über sieben Jahre für die Engel & Völkers-Unternehmenszentrale tätig war. Richard Jennewein verantwortet am Bodensee als Geschäftsführer die operative Gesamtleitung in Vorarlberg und Deutschland.

Wie arbeitet Engel & Völkers?

Unsere Kernwerte sind Kompetenz, Exklusivität und Leidenschaft. Leidenschaftlich sind wir für die Immobilie. Dank unserer hauseigenen Immobilienakademie sind wir vom Fach. Den Begriff Exklusivität sehen wir primär in unserer Dienstleistungsqualität begründet, erst sekundär in der Beschaffenheit der Immobilien, die wir verkaufen oder vermieten dürfen.

Wo Immobilienkompetenz zu Hause ist. Ob Kauf, Verkauf oder Investment: Engel & Völkers ist Ihr Partner für alle Immobilienvorhaben in Österreich. Mit fundiertem lokalen Marktverständnis, langjähriger Erfahrung und einem starken globalen Netzwerk begleiten wir Sie persönlich und mit Leidenschaft –von der ersten Idee bis zum erfolgreichen Abschluss. Lernen Sie uns kennen.

Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen.

Ab jetzt bleibe ich länger! VORARLBERG

+43 (0)5556 74991 | Vorarlberg@engelvoelkers.com engelvoelkers.com/vorarlberg EuV Immo GmbH Immobilienmakler

Global vernetzt, lokal verwurzelt – mit dieser Devise spielt Engel & Völkers seit bald 50 Jahren in der Champions League der Immobilien-Dienstleister. Von Hamburg aus hat das Unternehmen, bestehend aus unternehmenseigenen Büros sowie dem Franchise-Netzwerk, den Siegeszug angetreten und ist mittlerweile auf allen Kontinenten zu Hause. Kompetenz, Exklusivität und Leidenschaft sind seit Anfang an ständige Begleiter auf dem Weg nach oben. Am Bodensee sind Sven Schäfer und Richard Jennewein für Engel & Völkers verantwortlich.

Die beiden kennen sich seit 2008. Richard Jennewein hat damals bei Sven Schäfer seine ersten Schritte in der Immobilienbranche gemacht. Während Jenneweins Zeit in der Unternehmenszentrale haben beide eng zusammengearbeitet. Seit 2022 ist Richard Jennewein wieder zurück in der alten Heimat und mit Sven Schäfer Geschäftsführer für die Standorte in Vorarlberg und Deutschland. Wir haben mit den beiden über aktuelle Fragen rund ums Thema Immobilien gesprochen.

„Trotz der Herausforderungen ist absehbar, dass sich hochwertige Objekte – ob Büro, Hotel oder Einzelhandelsfläche –am Markt behaupten. Die Kombination aus Lage, Nachhaltigkeit und Flexibilität entscheidet zunehmend über den Erfolg einer Immobilie.“

Sven Schäfer und Richard Jennewein sind verhalten optimistisch und sehen für 2026 eine Stabilisierung am Gewerbeimmobilien- und Investmentmarkt

Wer sollte sich an Engel & Völkers wenden?

Was unterscheidet Engel & Völkers vom Mitbewerb?

Wir sind global vernetzt und gleichzeitig lokal verwurzelt. Dabei arbeiten wir höchst nachhaltig und teilweise langjährig mit unseren Kunden, Kollegen und Teammitgliedern. Wir verstehen unser Geschäft, den Markt und unsere Kunden und brennen mit Leidenschaft für unsere tägliche Arbeit.

Wie schätzen Sie die Marktentwicklung ein?

Vieles deutet auf eine Belebung hin. Besonders gefragt sind Immobilien mit Zweitwohnsitzwidmung, See- oder Bergblick sowie energetisch und architektonisch hochwertig gestaltete Objekte.

Teil 2 im nächsten Heft: Der Vorarlberger Immobilienmarkt im Detail.

Für uns ist die Arbeit Berufung, mehr als nur ein Beruf. Daher freuen wir uns über jeden Kontakt, von der Einzimmerwohnung bis hin zu luxuriösen Wohn- und großen Gewerbe- oder Kapitalanlageimmobilien. Im Gewerbeimmobiliensegment sind wir insbesondere in den Bereichen Zinshaus, Produktion/Logistik, Fachmarktzentren und Hotel tätig.

Jetzt exklusiv für Peoples Kunden: „Der Pragmaticus“-Jahresabo um 54 Euro mit dem Code peop254 Gültig bis 31. März 2026.

Land der Reben

Trinkkultur. 1985 wurde bekannt, dass einige Winzer ihren Wein mit Glykol versetzt hatten, um ihn süßer zu machen. Der „Weinskandal“ bewirkte eine 180-Grad-Wende bei den heimischen Produzenten: Qualität geht seither vor Quantität. Welche Rebsorten bei uns angebaut werden, wo der Wein genossen wird und wie alt die Weinstöcke sind.

Illustration: Florence Bouchain

Im besten Alter

Die meisten Rebstöcke sind jünger als 30 Jahre.

Anbaufläche: 44.210,40 Hektar

Österreich ist Weißweinland

Aber der Rote hat aufgeholt.

in Hektolitern, jeweils im Durchschnitt der letzten 5 Jahre

Teure Tropfen

Die Menge an exportiertem Wein stagniert, aber der Preis steigt.

Wo die süßen Trauben hängen

Grüner Veltliner kommt aus Niederösterreich, der Blaufränkische aus dem Burgenland.

in Hektar

Auf ein Achterl zum Wirten

Die Österreicherinnen und Österreicher trinken am liebsten auswärts.

Liter und Euro, jeweils in Millionen

Zum Wohl!

Genuss statt Kopfweh: Der Konsum sinkt.

2024 nach Distributionskanälen. Gesamtmenge in- und ausländischer Wein inklusive Schaumwein, in Litern

3. Juli 2024. Rollierendes Berechnungsjahr von Juli 2023 bis Juli 2024
pro Kopf in Litern

Kochkünstler im „Bad Balgach“

Als dem Schweizer Rheintal mit der Schließung des „Paul’s“ in Widnau sein bester Koch vorübergehend abhandenkam, war die Hoffnung unter den Genießern groß, dass Bernd Schützelhofers Küche nicht ganz aus der Region verschwinden würde. Nur wenige Kilometer von der alten Wirkungsstätte entfernt, ging dieser Wunsch im „Bad Balgach“ in Erfüllung. Und wie: Schützelhofer und seine Lebensgefährtin Jackie Pedregal wurden vom Gault Millau auf Anhieb mit 16 Punkten und drei Hauben und vom Guide Michelin mit einem Stern ausgezeichnet. Dieses Niveau wurde ihnen 2024 und 2025 bestätigt – sehr zur Freude der Gäste, von denen viele aus Vorarlberg über die Grenze kommen.

Bernd Schützelhofer, ein gebürtiger Vorarlberger, sagt selbst, dass er an jeder seiner hochkarätigen beruflichen Stationen gewachsen sei. Hauben und Preise begleiten seinen Weg. Vorläufiges Meisterstück war der Schritt in die Selbstständigkeit, den er 2013 mit dem „Paul’s“ in Widnau höchst erfolgreich wagte. Im „Bad Balgach by Schützelhofer“ arbeitet er nun an der

Krönung – mit einem Konzept, das klassische und moderne Einflüsse gekonnt kombiniert und höchsten Wert auf hochwertige, saisonale und regionale Produkte legt.

Mit der neuen Adresse hat der sympathische Spitzenkoch auch eine Verpflichtung übernommen. Mehr als 170 Jahre lang war das Dorfgasthaus „Bad Balgach“ Mittelpunkt der Ostschweizer Gemeinde Balgach. Jetzt wurde dem historischen Gebäude mit einem sehr gelungenen Umbau neuer Glanz verliehen. Bernd Schützelhofer führt ein Restaurant, das optisch und kulinarisch höchsten Ansprüchen gerecht wird. Und mit seiner Größe auch für spezielle Anlässe wie Hochzeiten, Geburtstage und Firmenfeiern bestens geeignet ist.

Besonderen Wert legen die beiden Betreiber, dass man sich im runderneuerten Haus „wie bei Freunden“ fühlt. „Enjoy the good life“ lautet denn auch das Motto, zu dem auch ein exzellent sortierter Weinkeller und eine behagliche Cigar Lounge ihren Teil beitragen.

Das sagt der Gault Millau

„Das „Bad Balgach“ ist ein Traditionshaus mit moderner Terrasse und Bernd Schützelhofers Küche passt perfekt dazu: Der erfahrene Chef kocht klassisch, aber sehr zeitgemäss.“

Der aktuelle Gault Millau zeichnete Bernd Schützelhofers Küche zum zehnten Mal in Serie mit 16 Punkten aus. Zum dritten Mal in Folge und als einziges Restaurant im Rheintal erhielt das „Bad Balgach“ außerdem einen Stern im Guide Michelin. Gleiches war ihm bereits bei seinen Tätigkeiten im „Grand Hotel Kronenhof“ in Pontresina und im „Paul's“ in Widnau gelungen.

Restaurant Bad Balgach Hauptstrasse 73, 9436 Balgach, Schweiz geöffnet Dienstag bis Samstag T +41 71 599 59 59 www.bad-balgach.com

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Lernen, um die Zukunft zu gestalten

Wer heute beruflich erfolgreich sein will, kann sich nicht mehr auf das Wissen aus Studienzeiten verlassen. Wissen veraltet schnell. Was gestern noch als Expertise galt, ist morgen oft überholt. Doch diese Dynamik ist keine Bedrohung, sondern eine Chance: Lernen hört nicht auf, es verändert nur seine Form.

LEBENSLANGES LERNEN ALS SCHLÜSSEL

Lebenslanges Lernen ist mehr als ein Schlagwort – es ist die Fähigkeit, sich immer wieder neu auszurichten. Weiterbildung ist kein Beiwerk, sondern die Basis für berufliche und persönliche Erneuerung. Erfahrung trifft auf neues Wissen, Kompetenzen werden sichtbar, überprüfbar und zertifiziert.

In einer Welt, in der Maschinen analysieren und Algorithmen rechnen, bleibt Lernen eine zutiefst menschliche Fähigkeit. Nur der Mensch verbindet Daten mit Sinn, Wissen mit Bedeutung und Veränderung mit einer klaren Richtung.

Für Hochschulen heißt das: Sie müssen zu Laboren für Zukunftsfähigkeit werden. Ein Masterstudium ist kein bloßer Anhang zur Erstausbildung, sondern ein intellektueller Neustart für Kopf und Haltung. Es geht nicht darum, fertige Antworten zu konsumieren, sondern bessere Fragen zu stellen. Zum Beispiel: Welche Kompetenzen brauche ich, um Wandel aktiv zu gestalten? Und was muss ich wissen, um wirksam zu bleiben?

Petra Schwärzler Für persönliche Anfragen, individuelle Beratung oder unternehmensinterne Schulungen steht Ihnen Petra Schwärzler gerne zur Verfügung unter petra.schwaerzler@uni.li

4 Semester berufsbegleitend Start Juni 2026

1 Semester berufsbegleitend Start August 2026

Die UNESCO hat den Begriff „Future Literacy“ geprägt. Er beschreibt die Fähigkeit, die Zukunft bewusst zu gestalten. Es geht nicht darum, sie vorherzusagen, sondern sie zu verstehen. Wer Future Literacy beherrscht, erkennt Signale, sieht Chancen und nutzt Unsicherheiten produktiv. Dieses Zukunftsbewusstsein gehört zu den zentralen Kompetenzen des 21. Jahrhunderts.

GESTALTEN STATT ABWARTEN

Die Zukunft geschieht nicht einfach – wir gestalten sie mit jedem Lernschritt. Weiterbildung schärft nicht nur das Wissen, sondern auch die Wahrnehmung. Future Literacy bedeutet, sich in möglichen Zukünften zurechtzufinden und die Ungewissheit des Kommenden produktiv zu nutzen.

Die Zukunft gehört nicht denen, die glauben, alles zu wissen, sondern denen, die bereit sind, immer wieder neu zu lernen, was wichtig wird.

WISSENSTRANSFER

IM D-A-CH-LI-RAUM

Die Universität Liechtenstein setzt auf die direkte Anwendung und den Austausch von aktuellem Fachwissen. Ihre berufsbegleitenden Programme fördern den Dialog über Unternehmensgrenzen hinweg und stärken Netzwerke. Sie gehört zu den Vorreitern des lebenslangen Lernens und verbindet wissenschaftlichen Anspruch mit Praxisnähe im gesamten D-A-CH-LI-Raum. Ihr Angebot ist flexibel, serviceorientiert und greift aktuelle Themen aus Wirtschaft, Wirtschaftsrecht, Digitalisierung und Architektur auf.

„Die Liechtenstein Executive School unterstützt Fachund Führungskräfte dabei, gezielt Kompetenzen auszubauen. Mit praxisnahen Formaten und wissenschaftlicher Fundierung bereitet sie Menschen und Organisationen auf die Anforderungen der Zukunft vor.“

Einen Überblick über alle Programme und Angebote finden Sie unter www.uni.li/weiterbildung.

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Träumen Sie schon vom Sommer 2026?

Dann dürfen Sie sich freuen: Die Pauschalreisen unserer Reisepartner High Life Reisen und Rhomberg Reisen sind ab sofort buchbar! Fliegen Sie mit uns auch im kommenden Sommer stressfrei und bequem zu einer vielfältigen Auswahl an sonnigen Ferienzielen. Kurze Wege am Flugplatz, direktes Parken vor dem Terminal sowie erstklassiger Service am Boden und an Bord sorgen für einen entspannten Start in Ihre Auszeit.

PEOPLE’S SHUTTLEBUS

Reisen Sie entspannt mit unserem eigenen Shuttlebus zum Flugplatz St.Gallen-Altenrhein an oder zu Ihrem Termin in Vorarlberg ab. An den vier Haltestellen in Bregenz, Lustenau und Dornbirn (Bahnhof und Kika) ist der komfortable Ein- und Ausstieg möglich. Tickets sind zum Preis von EUR 30,- pro Fahrt online mit der Flugbuchung oder per E-Mail und telefonisch über das Info-Center buchbar. Eine Reservierung ist erforderlich!

FLUGPLANERWEITERUNG

Dank einer zusätzlichen Rotation fliegen wir Sie künftig auch am Freitagmorgen nach Wien oder zurück in die Bodenseeregion. Damit stehen Ihnen nun an allen Werktagen zwei tägliche Verbindungen zwischen Altenrhein und Wien zur Verfügung – zu optimalen Tagesrandzeiten.

FLIEGERSPRACHE

WEB-CHECK-IN

Unser Online-Check-In ermöglicht es, den Sitzplatz bequem von zu Hause aus auszuwählen. Der Web-Check-In ist 23 Stunden bis 2 Stunden vor Abflug möglich. Einfach die Buchungsnummer und den Nachnamen eingeben und los geht’s. Sollten Sie kein Aufgabegepäck haben, können Sie direkt zur Sicherheitskontrolle gehen.

BUSINESS LOUNGE

Entspannt starten, bevor es in die Luft geht: In unserer Business Lounge am Flugplatz St.Gallen-Altenrhein warten bequeme Sitzmöglichkeiten, ruhige Arbeitsbereiche und kleine Erfrischungen. Ob vor dem Termin in Wien oder dem Wochenendtrip – hier beginnt jede Reise mit einem Moment der Ruhe. Mehr Information erhalten Sie über unser InfoCenter.

ROGER: Das Wort „Roger“ stammt aus dem international genutzten Buchstabieralphabet und bedeutet im Funkverkehr, dass die zuletzt gesendete Nachricht empfangen und verstanden wurde. Ursprünglich stand „Roger“ für den Buchstaben „R“, der in älteren Versionen des Alphabets für „received“ (empfangen) genutzt wurde.

LUKAS MÄHR

NEUER PEOPLE’S-AMBASSADOR

Niemand geringerer als Olympiasieger Lukas Mähr ist neuer Ambassador für People’s. Der Segel-Goldmedaillengewinner von 2024 pendelt zwischen seinem Geburtsort Bregenz und seiner Wahlheimat in Niederösterreich, wo er seit dem Karriereende auch ein eigenes Unternehmen führt. Der 35-Jährige ist im Bereich Engineering, genauer gesagt in der Automatisierungs- und Steuerungstechnik tätig.

Für People’s ist Lukas Mähr prädestiniert für eine längerfristige Partnerschaft – ist er doch nicht nur als Sportler mit seinen Leistungen und seiner Persönlichkeit ein Vorbild, auch in Sachen Reisen muss ihm niemand etwas vormachen: Zu seiner aktiven Zeit hat er 220 Tage im Jahr im Ausland verbracht.

PEOPLEʼS WINTERFLUGPLAN | 26. OKTOBER 2025 BIS 28. MÄRZ 2026

NEU: Ab 28.11.2025 fliegen wir Sie künftig auch am Freitagmorgen nach Wien oder zurück in die Bodenseeregion.

Altenrhein – Wien (VIE)

Tag Flug Nr. Abflug Ankunft

Mo PE 100

PE 106 06:50 17:40 07:50 18:40

100

106 06:50 17:40 07:50 18:40

106 06:50 17:40 07:50 18:40

100

106 06:50 17:40 07:50 18:40 Fr PE 100

104 06:50 16:00 07:50 17:00

Sa keine Flüge

So PE 124 16:30 17:30 Wien – Altenrhein (ACH)

Flug Nr. Abflug Ankunft

107 08:35 19:25 09:35

ANKOMMEN. ENTSPANNEN. GENIESSEN.

Willkommen im Four Points by Sheraton Panoramahaus Dornbirn.

Stilvoll, unkompliziert, einfach erholsam: Hoch über der Stadt, mit Blick auf die Berge, begrüßt Sie unser Team mit 162 komfortablen Zimmern und Suiten, kostenlosem WLAN, einem Wellnessbereich mit Alpenpanorama sowie einem modernen Fitnessraum – alles, was Ihren Aufenthalt perfekt macht.

18:00 09:35 19:00

Sa keine Flüge So PE 125 18:10 19:10

Bitte beachten Sie, dass der Flugplan an Feiertagen oder ausgewählten Daten abweichen kann und Änderungen jederzeit vorbehalten sind. Bitte beachten Sie, dass Speisen etwaige Allergene enthalten können. Bei Fragen stehen Ihnen Ihr Reiseveranstalter sowie unser Bordpersonal jederzeit gerne zur Verfügung.

Ob Stadtbummel oder Bergtour, ein Geschäftstermin in Dornbirn oder ein Treffen mit Familie und Freunden – in unserem haustierfreundlichen Hotel im Vorarlberg finden Sie genau den Freiraum, den Sie suchen.

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100 Jahre Flugplatz Altenrhein

Das 100-Jahr-Jubiläum Ende August 2026 wird ein vielfältiger Anlass, der Einblicke in die Vergangenheit gibt, Begegnungen schafft und den Blick in die Zukunft richtet – ein länderübergreifendes Volksfest gemeinsam mit allen, die sich der Region, ihrer Geschichte und der Fliegerei verbunden fühlen.

Foto: Tino Dietsche

100 Jahre Luftfahrtgeschichte

Flugplatz Altenrhein: ein unverzichtbarer Motor für die Entwicklung der Region

Text: Michael Dünser

Wer sich mit der Geschichte der Luftfahrt am Bodensee beschäftigt, stößt eher früher als später auf den Namen Claude Honoré Désiré Dornier. Auch in Altenrhein hat der in Kempten geborene deutsch-französische Flugzeugkonstrukteur seine Spuren hinterlassen. So sehr, dass er heute als Vater des Flugplatzes bezeichnet werden darf.

Claude Dornier steht in Altenrhein am Anfang einer bewegten Geschichte voller Leidenschaft und tiefer Verbundenheit mit der Region. Er ist in den Anfängen des 20. Jahrhunderts engster Mitarbeiter von Ferdinand Graf von Zeppelin und erhält in dessen Konzern eine eigene Abteilung, aus der schnell einer der großen Flugzeughersteller der damaligen Zeit entsteht: die Dornier-Werke.

Das wohl spektakulärste Projekt des jungen Unternehmens ist die Entwicklung der legendären Do X – ein Wasserflugboot mit Platz für 169 Menschen.

Ein echter Meilenstein für die Luftfahrtbranche. Mit einem für Dornier nicht unwesentlichen Haken: Der nach dem Ersten Weltkrieg geschlossene Friedensvertrag von Versailles verbietet, dass das spektakuläre Luftschiff in Deutschland und damit am Firmensitz in Friedrichshafen gebaut werden kann. Also schaut man sich am gegenüberliegenden Bodenseeufer um und wird auf Schweizer Seite in Altenrhein fündig. Dort errichtet er Produktionshallen und finanziert einen Flugplatz – die Geburtsstunde des heute von der People’s Air Group betriebenen Airports St. Gallen-Altenrhein.

Man schreibt den 18. März 1926, als der erste von über 11.000 Eisenbetonpfählen mit einer Länge von sieben bis zwölf Meter eingeschlagen wird – im sumpfigen Boden und mit den damaligen Möglichkeiten eine besondere Herausforderung. Zur Planierung werden nicht weniger als 180.000 Kubikmeter Erde bewegt. Unter erschwerten Bedingungen entsteht eine 600 Meter lange Graspiste, die ersten Linienflüge starten 1927 nach Basel, Dübendorf, Innsbruck und München.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ist der Name Dornier in Altenrhein Geschichte. Claudio Caroni benennt das Unternehmen in Flugund Fahrzeugwerke Altenrhein (FFA) um. Bald darauf wird eine 1200 Meter lange und 30 Meter breite Hartbelagpiste errichtet. Hintergrund ist ein Auftrag des Bundes für die Entwicklung eines Schweizer Kampfflugzeuges. Viele Jahre sind der Bau und die Revision von Militärflugzeugen das Hauptgeschäftsfeld in Altenrhein. Erst 1988 beginnt mit der Rheintalflug Seewald GmbH die Ära der Linienflüge nach Wien. Nach mehreren Eigentümerwechseln (Gautschi AG, Srikwerda, Dieter Bührle) ist Markus Kopf seit 2011 alleiniger Eigentümer und Betreiber des Flugplatzes sowie der gleichnamigen People`s Airline.

Eines ist bis heute gleichgeblieben: Seit 1926 verbindet der Flugplatz St. Gallen-Altenrhein Menschen und Regionen. Aus dem Pioniergeist der Anfangsjahre hat sich mit Leidenschaft und Engagement eine unverzichtbare Verkehrsinfrastruktur entwickelt. Der wirtschaftliche Aufschwung der Region ist untrennbar mit dem Flugplatz verbunden. Grund genug, 100 Jahre Luftfahrtgeschichte gebührend zu feiern – mit einem dreitägigen Volksfest, das vom 28.-30. August 2026 stattfinden wird. Unter dem Motto „Gemeinsam für den Standort – gestern, heute und morgen“ ist ein buntes Programm für die ganze Familie geplant. Aviatik-Highlights sind spektakuläre Flugshows, Modellflugvorführungen, Segelflugzeuge, historische Fluggeräte, Heißluftballone und Fallschirmspringer.

„Aus dem Pioniergeist der Anfangsjahre hat sich mit Leidenschaft und Engagement eine unverzichtbare Verkehrsinfrastruktur entwickelt.“

www.100jahreflugplatz.ch

Das legendäre Wasserflugzeug von Claude Dornier wurde in Altenrhein gebaut.

Mit Leib und Seele Airliner

Daniel Sollberger ist OK-Chef für den Jubiläumsanlass in Altenrhein

Als kleiner Bub gab es für Daniel Sollberger kein schöneres Geburtstagsgeschenk als ein Familienausflug nach Zürich-Kloten. Von der Besucherterrasse am dortigen Airport bewunderte er die startenden und landenden Flugzeuge. Heute ist er auf andere Weise ganz eng mit der Luftfahrt verbunden – als Flugplatzleiter in St. Gallen-Altenrhein und als OK-Präsident für das Jubiläum, das dort nächstes Jahr gefeiert wird.

Was fasziniert Sie an der Luftfahrt? Wie kam es dazu, dass Sie in dieser Branche tätig sind?

Schon als kleiner Junge gab es kein schöneres Geburtstagsgeschenk als ein Ausflug zum Flughafen nach Kloten oder nach Bern-Belp, wo mein Vater Privatpilot war. Bereits damals faszinierte mich der Start eines Jumbojets und ich fragte mich oft, wie so etwas überhaupt möglich sein konnte. Bis heute ist es für mich ein menschliches Wunderwerk, dass Flugzeuge derart sicher operieren und abheben können. Diese Technik, diese Präzision, diese Zuverlässigkeit begeistern mich. Mit dem Beginn meiner Luftfahrtkarriere bei Swissair ist dann auch ein Traum in Erfüllung gegangen. Seitdem sind 32 Jahre vergangen und der Geschmack des Kerosins, die Ambiance auf dem Flugplatz, das Fernwehgefühl und die Reisebranche an sich haben immer noch eine besondere Anziehungskraft für mich. Das Schöne ist, dass ich nie Karriere machen wollte. Meine Begeisterung und die Leidenschaft für die Aviatik haben mich dorthin gebracht, wo ich heute bin. Ich kann sagen, dass ich in der Luftfahrt Beruf und Berufung miteinander verbinden darf.

Wir wollen die Gunst der Stunde nutzen, um auf die Bedeutung des Standorts aufmerksam zu machen.

/Daniel Sollberger/

Wie stehen Sie zur Kritik, dass Fliegen generell reduziert werden sollte?

Als Aviatiker bin ich nach wie vor überzeugt, dass die Luftfahrt die effizienteste und sicherste Transportlösung ist. Unsere Aufgabe ist es, den technologischen Fortschritt für stetige Verbesserungen zu nutzen. Und wir müssen mehr in intelligenten Kombinationen von Transportlösungen denken. So können wir Mobilitätsangebote optimieren. Darin liegt die Zukunft.

Feierlichkeiten auf Flugplätzen sind nicht immer unumstritten. Was sagen Sie Anwohnerinnen und Anwohnern, die sich durch Lärm belastet fühlen?

Als Flugplatz möchten wir allen ein guter Nachbar sein – was ein stetiger Balanceakt zwischen Nutzen und Belastung ist. Wir befinden uns im engen Austausch mit dem Verein „Aktion gegen Fluglärm – AgF“ sowie den Behörden in der Schweiz und Österreich. Beidseitige Beweggründe sollen berücksichtigt werden, wo immer das sinnvoll ist. Nicht nur beim Jubiläum ist es unser Bestreben, so viel als möglich gegen Lärmemissionen zu unternehmen – zum Beispiel durch angepasste Flugrouten, die Reduktion privater Helikopterbewegungen, Flugschulen mit Elektroflugzeugen oder die Förderung von Elektro- oder Hybridflugzeugen. Zudem sind wir aufgrund des Staatsvertrages verpflichtet, ein strenges Lärmkorsett mit klar festgelegten Betriebszeiten einzuhalten. Nicht zuletzt müssen die Flugzeug- und Triebwerkhersteller weiterhin strenge Auflagen umsetzen und ambitiöse Ziele in Zukunft erreichen. Auch den Klimaschutz nehmen wir sehr ernst. Wir stehen für moderne Flugzeuge, kurze Wege und legen generell einen starken Fokus auf Effizienz und verantwortungsbewusstes Handeln. So werden wir die CO2-Emissionen der Jubiläums-Flugshows zu 100 Prozent kompensieren. Mir ist aber auch wichtig zu erwähnen, dass wir als Dienstleistungsunternehmen dem Nutzen für Region und Wirtschaft gerecht werden möchten.

Wo sehen Sie diesen Nutzen? Warum braucht es Altenrhein überhaupt?

Altenrhein ist eine zentrale Verkehrsinfrastruktur von nationaler Bedeutung. Unter anderem entlasten wir die Landesflughäfen, sind ein wichtiger Ausbildungsstandort für zukünftige Berufspiloten sowie eine wichtige Ressource für die Landesversorgung in unsicheren Zeiten. Dies bestätigt auch eine aktuelle Studie der Uni St. Gallen. Sie kommt zum Schluss, dass unser Flugplatz ein unverzichtbarer Faktor für die Region Ostschweiz/Liechtenstein/Vorarlberg ist. Wir sind mitten in der elfgrößten Wirtschaftsregion der Welt und der zweitstärkste Exportregion der Schweiz. Das Rheintal gehört zu den Top 10-Hightech-Standorten in Europa. Hier sorgen wir nicht nur für eine direkte Anbindung an internationale Drehkreuze. Wir stehen auch für 600 Arbeitsplätze mit Abhängigkeit zum Flugplatz und eine jährliche Wertschöpfung von über 60 Millionen Franken.

Mehrere Zeitungen titelten kürzlich, dass Sparmaßnahmen des Bundes die Existenz des Flugplatzes gefährden könnten. Hat das einen Einfluss auf die Feierlichkeiten?

Auch wenn ein solches Jubiläum vermutlich nicht nur organisatorisch, sondern auch finanziell ein Kraftakt ist?

Für das Jubiläum wurde der Verein „100 Jahre Flugplatz St. Gallen-Altenrhein“ gegründet. Das Risiko wird nicht vom Flugplatz, sondern vom Verein getragen. Auch das Startkapital von People’s in Höhe von 20.000 Franken wird zur Gänze vom Verein zurückbezahlt. Sollte sich einnahmenseitig abzeichnen, dass die notwendigen Mittel durch Eintrittsgelder und Sponsoring nicht gedeckt werden können, reduzieren wir beim Programm. Es wird also keinen Verlust geben, die Ausgaben richten sich nach den Einnahmen.

Wieviel Publikum erwarten Sie?

Im Sicherheitskonzept rechnen wir mit insgesamt maximal 80.000 Besucherinnen und Besuchern.

Es stand tatsächlich im Raum, dass wir das Ganze absagen. Aber dann haben wir entschieden, das Fest „jetzt erst recht“ durchzuführen. Wir wollen die Gunst der Stunde nutzen, um Politik, Wirtschaft und Bevölkerung auf die Bedeutung des Standorts aufmerksam zu machen. Aktuell stoßen wir dabei auf politische Unterstützung, sowohl in der Schweiz als auch in Vorarlberg. Wichtig ist in dem Zusammenhang zu erwähnen, dass die Veranstaltung dem Flugplatz keinen Franken kosten wird.

Daniel Sollbergers beruflicher Einstieg in die Aviatik war 1993 als Triebwerk- und lizenzierter Flugzeugmechaniker bei Swissair. In die Zeit bei Swissair/SR Technics fielen auch das Studium und die anschließende Tätigkeit als Triebwerk-Ingenieur. Ab 2005 war der gebürtige Berner in Führungsfunktionen bei der Lufthansa Group, der RUAG AG und den Pilatus Flugzeugwerken tätig. Im Februar 2025 stieg der 54-Jährige als Flugplatzleiter und Mitglied der Geschäftsleitung bei der Peoples Air Group in Altenrhein ein. Daniel Sollberger ist verheiratet mit Edith SollbergerSchöb und Vater von drei Kindern (Jan ist 20, Levin 18, Mona 16).

© Tino Dietsche

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GENUSS OHNE GRENZEN

Eine der größten Vinotheken Österreichs

Eine Genusswelt, die sich auf 600 Quadratmetern entfaltet, hat sich den Zusatz „grenzenlos“ redlich verdient. Insbesondere dann, wenn sie mit mehr als 1000 Weinen und 850 Destillaten aus aller Welt zu verwöhnen weiß. Viele Großflaschen und auch Raritäten sind ebenso zu finden. Diese beachtliche Vielfalt rundet Bevanda mit stilvollem Ambiente, herausragender Expertise und ehrlicher Passion geschmackvoll ab.

Mittlerweile ist Bevanda mit 2 Geschäften in Vorarlberg vertreten. Neben dem Hauptgeschäft in Rhomberg’s Fabrik in Dornbirn auch in Rankweil im FIRMAMENT

Zusätzlich präsentieren in der Vinothek in Dornbirn internationale Winzer jeden ersten Freitag und Samstag im Monat ihre Weine. Besonders ist auch, dass das allermeiste vorab an der Degustationsbar verkostet werden kann, so dass hier in der größten Vinothek Vorarlbergs jeder Gaumen zu seinem Lieblingstropfen findet – mit professioneller Beratung der gut geschulten Sommeliers und erlebbarem Genuss, der ebenso vielfältig wie grenzenlos ist.

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Ferien von Anfang an

Es ist nie zu früh um über die nächsten Sommerferien nachzudenken! Wer träumt nicht von Sonne, Genuss und mediterraner Lebensfreude – und all das ist von St. Gallen-Altenrhein nur einen kurzen Flug entfernt. Mit People’s, Private Wings und High Life Reisen erwarten Sie traumhafte Ziele wie Mallorca mit seinen vielseitigen Stränden und charmanten Dörfern, Ibiza mit magischen Sonnenuntergängen und entspanntem Lifestyle, Sardinien mit seinen karibisch anmutenden Farben, die kroatischen Perlen Istrien und Brač mit glasklarem Wasser und ursprünglichem Flair sowie die toskanische Insel Elba, deren versteckte Buchten und duftende Pinienwälder pure Ferienstimmung verbreiten.

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Auch wenn Sie heute vielleicht geschäftlich oder privat nach Wien unterwegs sind – Ihr nächster Sommerurlaub kann genauso entspannt beginnen wie dieser Flug. Mit den kurzen Wegen, dem schnellen und unkomplizierten Check-In, dem persönlichen Service und dem inkludierten Parkplatz direkt am Flughafen Altenrhein starten Sie besonders bequem in Ihre Ferien. So beginnt die Erholung schon vor dem Abflug.

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Hofgut Hafnerleiten

Ein Paradies für Ruhesuchende

Eingebettet in die sanften Hügellandschaften Niederbayerns liegt das Hofgut Hafnerleiten – ein Refugium, das Design, Kulinarik und Natur zu einem stimmigen Gesamterlebnis verbindet. Was 1999 als erste Kochschule der Region begann, hat sich unter den Gastgebern Anja-Horn Rückerl und Erwin Rückerl zu einem einzigartigen Rückzugsort entwickelt, in dem Erholung und Inspiration Hand in Hand gehen.

Einmalige Unterkünfte prägen den Charakter des Hofguts. Zehn Themenhäuser – vom Bootshaus bis zum Baumhaus – greifen die umgebende Natur architektonisch auf und verschmelzen mit der Landschaft. Zwei elegante Zimmer am Teich und fünf individuell gestaltete Einzelzimmer sind mit viel Licht, heimischen Hölzern und weitem Blick über Wiesen und Felder ausge -

stattet. Jede Unterkunft ist ein Unikat –geschaffen für Momente der Ruhe und intensiver Naturverbundenheit.

Kulinarik bleibt das Herzstück. Erwin Rückerl serviert mediterran inspirierte Küche, die Leichtigkeit mit regionalem Bezug verbindet. Frühstückskörbe werden morgens liebevoll direkt ins Haus gebracht, am Abend vereinen sich Gäste am langen Eichentisch im GenussHOF, wo ein mehrgängiges Menü serviert wird. Wer lieber ungestört genießt, wählt das Konzept „Wo auch immer“ und speist im eigenen Häuschen, im Garten oder am Seeufer. Regelmäßige Kochkurse – von Pasta über Fisch bis hin zu Grill- und Barista-Seminaren –runden das Erlebnis ab.

Erholung findet ihren Platz in den Wellnesswürfeln am Wasser oder auch im

eigenen Häuschen, ausgestattet mit Saunen, Massageräumen und Ruhezonen. Natürliche Materialien, klare Formen und der freie Blick in die Landschaft schaffen ein Umfeld, in dem Zeit neu wahrgenommen wird. Viele Gäste entscheiden sich bewusst, für ein paar Tage offline zu gehen und das Wesentliche zu spüren: Natur, Begegnung und Gelassenheit.

Ob für eine erholsame Auszeit, eine inspirierende Workation oder eine kulinarische Entdeckungsreise – das Hofgut Hafnerleiten bleibt ein besonderer Ort, an dem sich Architektur, Natur und Genuss zu einer wohltuenden Einheit verbinden.

www.hofgut.info

So lebt sich Liebe

© Joschija Bauer
© Julian Garuzzi

Hotel KrallerhofAvantgarde seit 1956

Umrandet von den Leoganger Steinbergen und den Kitzbüheler Alpen zählt Leogang zu den bekanntesten Orten im Pinzgau und ist ein idealer Ausgangspunkt für einen Aktiv- oder Erholungsurlaub im Salzburger Land. Hier versteht das traditionsreiche

Fünf-Sterne-Hotel Krallerhof die Kunst der Entschleunigung perfekt und begeistert mit einem ikonischen Spa, entworfen von Star-Architekt Hadi Teherani. Das ATMOSPHERE by Krallerhof lässt die Herzen aller Designverliebten und Wellnessenthusiasten höherschlagen und zeigt einmal mehr den Pioniergeist von Gastgeberfamilie Altenberger.

Was auch immer die Gastgeberfamilie Altenberger plant – es muss im Einklang mit der Natur geschehen und besonders umwelt- und ressourcenschonend umgesetzt werden. Dies gilt auch für das ikonische Spa ATMOSPHERE by Krallerhof – Adults Only. Hier können Wellness-Begeisterte inmitten von grünen Wiesen und einer imposanten Bergkulisse den Alltag hinter sich lassen und sich von der Architektur als ganzheitliches Erlebnis inspirieren lassen. Gestaltet vom renommierten Star-Architekten Hadi Teherani, präsentiert sich das ATMOSPHERE als ein puristisches Bauwerk aus Glas, Holz und Sichtbeton, das sich respektvoll in die Salzburger Landschaft integriert.

Beim Bau wurde besonderes Augenmerk auf die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern und die Verwendung lokaler Baustoffe und Materialien gelegt. Die aus 6.500 Einzelteilen angefertigte Lamellendecke, die sich über das gesamte Gebäude ausdehnt, ist aus österreichischem Lindenholz gefertigt. Bei den Mineralien fiel die Wahl auf Salzburger Alpenmarmor, während das gesamte Glas für das ATMOSPHERE aus Salzburg stammt. Das Dach wurde begrünt, der neu angelegte, 5.500 Quadratmeter große Natur-Badesee einmalig aus der hauseigenen Quelle befüllt. Keine Frage, mit dem grandiosen Spa beweist Familie Altenberger einmal mehr, dass Innovation, Fortschritt und Nachhaltigkeit in der Hotellerie eine wunderbare Symbiose eingehen können.

Eintauchen in neue Sphären

ATMOSPHERE by Krallerhof ist ein faszinierender Ort. Ein Ort voller Kraft und Harmonie. Hier finden Gäste innere Ruhe und widmen sich neuen Perspektiven. Ein Highlight stellt der Infinity-Pool inmitten des Natur-Badesees dar, der sich 50 Meter in den See hineinstreckt und ganzjähriges Schwimmen in olympischen Dimensionen ermöglicht. Zusätzlich komplettieren ein Whirlpool im See, die MEERBLICK Saunen, ein speziell für Allergiker geeigneter Ruheraum, ein Kältebecken, die Blaue Grotte, eine Eisgrotte, ein Infrasalzraum, eine Rotunde mit alpinem Zen-Garten sowie ein Yoga-Raum das exklusive Entspannungsangebot. Weitere Saunen und Dampfbäder, ein Indoor- und Outdoorpool, mehrere Ruheräume sowie Behandlungsräume für Beauty- und Körperbehandlungen stehen Gästen im familienfreundlichen REFUGIUM zur Verfügung.

Hotel Krallerhof

Rain 6 5771 Leogang, Österreich T +43(0)6583 8246 urlaub@krallerhof.com www.krallerhof.com

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TEIL-ABO JUGEND AB € 46,–

KONZERT 4

31. JANUAR  |  1. FEBRUAR 2026

OMERZELL · EBERLE · JOV

Benny Omerzell & Martin Eberle · Insomniac Dreams

KONZERT 5

7.  |  8. MÄRZ 2026

M C FALL · GODIK

Sergei Prokofjew Symphonie Nr. 1 »Classique«

Bohuslav Martinů · Konzert für Oboe

Gottfried von Einem · Wandlungen op. 21

Joseph Haydn · Symphonie Nr. 96 D-Dur

KONZERT 6

11.  |  12. APRIL 2026

URYUPIN · HORNUNG

Gara Garayev · Auswahl aus »Die sieben Schönheiten«

Sulkhan Tsintsadze · Cellokonzert Nr. 2

Igor Strawinsky · Suite aus »Der Feuervogel«

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Eine Zeit von Neugier, Mut und Innovation

Dr. Karin Schick leitet seit 2024 die Hilti Art Foundation

Interview: Michael Dünser Fotos: Hilti Art Foundation

Dr. Karin Schick hat am 1. April 2024 die Leitung der Hilti Art Foundation in Liechtenstein übernommen. Davor war sie zunächst in Davos (Direktorin am Kirchner Museum) und Stuttgart (stellvertretende Direktorin am Kunstmuseum) tätig und führte zuletzt die Abteilung Klassische Moderne an der Hamburger Kunsthalle. In einem ausführlichen Gespräch hat die Kunsthistorikerin über die Rolle von Kunst in unserer Gesellschaft, den Wert von Begegnungen und die Bedeutung von Neugier, Mut und Innovation erzählt.

„Mit einer kontinuierlich wachsenden Kunstsammlung widmen wir uns der Klassischen Moderne bis hin zur Gegenwart. Wechselnde Ausstellungen in unserem Museumsgebäude, Publikationen und analoge wie digitale Vermittlungsangebote öffnen die Sammlung einem regionalen und internationalen Publikum. Wir verstehen Kunst als wesentliches Moment gesellschaftlichen Lebens und wollen sie allen Menschen aktiv zugänglich machen. Unsere Leidenschaft für die Kunst teilen wir mit engagierten Partnern. Wir setzen nicht nur gemeinsam konzipierte Projekte um, sondern ermöglichen als Förderin auch Vorhaben, die neues Licht werfen auf die Moderne als eine Zeit von Neugier, Mut und Innovation.“

Das Leitbild als Essenz dessen, was das Denken der Hilti Art Foundation prägt.

Sie schreiben im Leitbild der Hilti Art Foundation, dass Sie Kunst als wesentliches Moment gesellschaftlichen Lebens verstehen. Was kann Kunst in unserer Gesellschaft bewirken?

Viel, sehr viel sogar. Für mich ist Kunst ein Ort des Erlebens und Verstehens. Sie berührt, bringt uns zum Nachdenken, lehrt uns über die Vergangenheit und kann irritieren. Sie ist ein freier Raum, in dem man unterschiedliche Ansichten haben kann. Anders als in vielen Bereichen unseres Lebens muss man nichts verteidigen, nicht für etwas kämpfen. Dadurch kommt man leichter ins Gespräch. Auszuhalten, dass es verschiedene Standpunkte gibt, ja wertzuschätzen, dass jemand eine andere Wahrnehmung hat, damit tun wir uns heute oft schwer. Mit der Kunst kann man nur gewinnen, vor allem Genuss und Freude.

Die Sie gerne mit anderen teilen … Ja, das ist ein großer Wert für uns. Der Wunsch der Familie Hilti ist es, ihre Sammlung zu öffnen, mit anderen zu teilen. Deshalb richten wir einen Fokus auf Begegnung und Vermittlung.

Sie schreiben im Leitbild auch von Neugier, Mut und Innovation. Inwieweit spiegelt sich das in der Sammlung wider?

Unsere Sammlung widmet sich im Kern der Klassischen Moderne. Die Werke dieser Zeit, zu Beginn des 20. Jahrhunderts, beruhen auf Neugier und Experimentierfreude, dem Lösen von der Vergangenheit. Der Spirit, den man hier bei Hilti erlebt, passt sehr gut zu dieser Kunst.

Kann man die Zeit damals mit heute vergleichen?

Da gibt es viele Ähnlichkeiten: Die Zeit damals war geprägt von Umbrüchen in Politik und Gesellschaft, technischen Neuerungen, den Massenmedien. Alles Themen, die uns sehr vertraut sind. Und die heutige Kunst hat eben ihre Wurzeln in dieser frühen Moderne.

Nach welchen Kriterien wird die Sammlung erweitert?

Basis und Motor sind Leidenschaft für die Kunst und die Suche nach Werken von besonderer Qualität. Die kontinuierlich wachsende Sammlung soll ein Licht werfen auf die Moderne als eine Zeit von Aufbruch, von Vielfalt und Individualität.

Kommen wir noch einmal auf den Aspekt der Begegnung zurück: Wie wird diese Begegnung ermöglicht, wie und wo findet sie statt?

Vor zehn Jahren haben wir ein Gebäude errichtet, das im Herzen von Vaduz zur sichtbaren Plattform geworden ist. Hier finden Ausstellungen und Veranstaltungen mit engagierten Partnern statt. Darüber hinaus sind wir regelmäßig Leihgeber für andere Institutionen der internationalen Kunstwelt. Uns ist natürlich bewusst, dass nicht jeder interessierte Mensch die Möglichkeit hat, nach Liechtenstein zu kommen. Deshalb ermöglichen wir Begegnung auch digital: Wir arbeiten an einer Sammlungsdatenbank, sind auf Social Media präsent und haben einen innovativen Mediaguide mit dem Berliner Unternehmen tonwelt erarbeitet. Dessen Inhalte sind nicht nur vor Ort über Leihgeräte oder das eigene Smartphone zugänglich, wir nutzen sie auch für unsere Website und die Social Media. Unser Mediaguide ist ein Tool, das Wissenschaft, Vermittlung und Archiv gleichzeitig ist, und er ist modular aufgebaut, damit er sich laufend weiterentwickeln kann.

Was war Ihnen wichtig bei der Erstellung des Mediaguides?

Es sollen möglichst viele Stimmen zu Wort kommen. Kunst lebt von diesen unterschiedlichen Perspektiven, und wir sind für alle da, die offen sind und Lust auf Kunst haben. Entsprechend ist auch der Mediaguide angelegt: ein vielfältiges digitales Gefäß, facettenreich, aber auch zugänglich und verständlich. Man kann für sich herausnehmen, was und wie viel man möchte.

Wie eng ist die Verbindung zu Ihrem Nachbarn Kunstmuseum Liechtenstein?

Wir haben eine erfolgreiche Public-Private-Partnership mit dem gemeinsamen Ziel, Kunst einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Durch unsere unterschiedlichen Schwerpunkte ergänzen wir uns ideal. Die enge architektonische Verbindung ist Sinnbild dieser Partnerschaft. Es gibt organisatorische Schnittstellen, in den Programmen jedoch sind wir eigenständig. Das ergibt wunderbare Synergien!

Beeindruckende Sammlung

Fotos: Hilti Art Foundation / Günter König

Bereits seit den 1970er-Jahren sammeln Mitglieder der Familie Hilti Kunst. Der systematische Aufbau einer Sammlung mit hochrangigen Kunstwerken begann 1997 und wurde ein Jahr später mit der Gründung der Hilti Art Foundation langfristig angelegt. Sie beinhaltet die Sammlung des Hilti Familien-Trusts und die Privatsammlung Caroline und Michael Hilti. Die Sammlung konzentriert sich zum einen auf die europäische Klassische Moderne, also Malerei und Plastik der Zeit zwischen 1900 und 1970, zum anderen auf die Kunst bis hin zur Gegenwart. Expressionismus, Kubismus, Konstruktivismus und Surrealismus, Konkrete Kunst, Zero und Minimal Art bilden Schwerpunkte, ebenso wie abstrakte malerische Tendenzen nach 1980.

Künstlerinnen und Künstler wie Max Beckmann, Alexander Calder, Alberto Giacometti, Gotthard Graubner, Callum Innes, Imi Knoebel, Ernst Ludwig Kirchner, Paul Klee, Verena Loewensberg, Pablo Picasso, Sean Scully, Keith Sonnier, Thomas Struth und Sophie Taeuber-Arp sind jeweils mit mehreren Werken vertreten. Insgesamt umfasst die Sammlung derzeit über 500 Gemälde, Skulpturen, Plastiken, Werke auf Papier und Fotografien von musealem Rang.

Max Beckmann, Selbstbildnis mit Glaskugel, 1936
Wassily Kandinsky, Entre Deux, 1934
Ferdinand Léger, La Danseuse, 1929
Sophie Taeuber-Arp, Gleichgewicht, 1932
Sean Scully, Song of Red, 1999 © Sean Scully
Ferdinand Hodler, Les Etangs longs bei Montana, 1915
August Macke, Badende Mädchen, 1913
Pablo Picasso, Femme dans un fauteuil, 1932 @ Succession Picasso 2025, ProLitteris, Zurich
Klee, Zank-Duett, 1938

Was ist aktuell in der Hilti Art Foundation zu sehen?

„In Touch. Begegnungen in der Sammlung“ läuft noch bis 12. April und ist ein kleiner Gang durch das 20. Jahrhundert. Er beginnt mit der Frage, wie die Moderne sich etabliert hat – ein Thema, bei dem das Gemeinsame und der Austausch eine große Rolle gespielt haben. Überhaupt versteht die Ausstellung Kunst als kraftvollen Raum von Verbindungen und Kontakten. Auch die Vielfalt, die Individualität, spielt eine wichtige Rolle und zeigt, wie Verschiedenes im Gemeinsamen entstehen konnte.

Ein Ort für Kunst und Begegnung

Um ihre hochkarätige Kunstsammlung einem breiten Publikum zugänglich zu machen, eröffnete die Hilti Art Foundation 2015 ein eigenes Museumsgebäude in Vaduz. Es ist ein lichter, klar gegliederter Ort, an dem die Besuchenden in Ruhe und konzentriert Kunst erleben können. Wechselnde Ausstellungen bieten immer wieder neue Perspektiven auf die Sammlung, auch im Zusammenklang mit Leihgaben anderer Institutionen. Zugleich ist das Gebäude eine Plattform für Projekte und Angebote, die einen lebendigen Austausch mit den Künsten fördern.

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Jovanotti Fritz Kalkbrenner Lo & Leduc Stefanie Heinzmann Sens Unik

VADUZSOUNDZ 2026 mit Spitzenprogramm

VADUZSOUNDZ 2026 | 22.–25. Juli

Klein und fein das Festival, hochkarätig das Programm: VADUZSOUNDZ wartet im Zentrum von Liechtensteins Hauptstadt auch bei der 15. Ausgabe mit einer Mischung aus internationalen und Schweizer Top-Stars auf. Haupt-Acts sind der charismatische italienische Rapper und Cantautore Jovanotti und der deutsche DJ Fritz Kalkbrenner. Nicht nur wegen ihnen heißt es: 22. bis 25. Juli 2026 schon jetzt dick im Kalender anstreichen.

Mit Fritz Kalkbrenner betritt VADUZSOUNDZ am 23. Juli Neuland:

Zum ersten Mal präsentiert das Festival mit einem internationalen Star-DJ einen elektronischen House-Abend. Mit zahlreichen Clubund Festivalauftritten in ganz Europa sowie einer Reihe neuer Veröffentlichungen setzt Fritz Kalkbrenner mit seinem frischen und unverwechselbaren Sound immer wieder Maßstäbe in der globalen House-Szene.

Jovanotti geht im Jahr 2026 auf Welttournee, die ihn auch nach Australien, in den Kongo, nach Marokko und Nigeria führen wird. Soeben ist sein neues Album „L'arca di Lorè” erschienen. Neben einem renommierten Festival in der Schweiz wird Jovanotti in unseren Breitengraden exklusiv am 24. Juli bei VADUZSOUNDZ auftreten – zum zweiten Mal nach 1997 beim Little Big One in Liechtenstein.

Am 25. Juli treten die Schweizer Superstars Lo & Leduc und Stefanie Heinzmann zum Abschluss von VADUZSOUNDZ auf. Das Duo „Lo” Häberli und Luc „Leduc” Oggier gehört zu den erfolgreichsten Acts der Schweiz. Seit ihrem Durchbruch mit 079 prägen sie die Schweizer Musikszene mit ihrem kreativen Sound und sprachgewandten Texten. Die beiden Berner stehen für mitreißende Mundart-Musik, kluge Texte und einen unverwechselbaren Mix aus Pop und Hip-Hop. Ihre Live-Shows sind voller Energie, Humor und Emotion. Im Frühjahr 2026 veröffentlichen sie nach beinahe vier Jahren mit „KRISE ALS CHANSON” endlich wieder ein Album.

Auf ihrer „Circles“-Tour 2026 macht Stefanie Heinzmann auch Halt in Vaduz. Die Kombination ihrer Hits aus funky Beats, gefühlvollen Balladen und einer einzigartigen Live-Atmosphäre verspricht ein intensives Konzerterlebnis: eine besondere musikalische Reise voller Energie und Emotionen. Mit ihrer unverwechselbaren Stimme hat sie eine beeindruckende Karriere hingelegt und sich von einer impulsiven Soulsängerin hin zu einer modernen Popkünstlerin entwickelt.

22. Juli: Sens Unik

23. Juli: Fritz Kalkbrenner

24. Juli: Jovanotti

25. Juli: Lo & Leduc | Stefanie Heinzmann

Weitere Programmpunkte werden laufend angekündigt. www.vaduzsoundz.li

Würth Haus Rorschach

Kunst, Kultur und Kulinarik direkt am Bodensee

Das Würth Haus Rorschach ist mehr als ein Gebäude – es ist ein Ort der Begegnung. Hier verschmelzen Kunst, Kultur und Kulinarik zu einem einzigartigen Erlebnis in der Ostschweiz. Direkt am Bodenseeufer gelegen, beeindruckt das Haus durch seine moderne, zeitlose Architektur und lädt Besucherinnen und Besucher zum Verweilen ein. Besuchen Sie uns und erleben Sie den Bodensee von seiner inspirierenden Seite!

Kunst erleben

Im Forum Würth Rorschach tauchen Sie auf rund 800 m² Ausstellungsfläche in die Welt moderner und zeitgenössischer Kunst ein. Die wechselnden Ausstellungen sind kostenfrei zugänglich und stammen aus der international ausgerichteten Sammlung Würth, die über 20.000 Werke umfasst. Ergänzend dazu bieten die Foyer-Präsentationen spannende Einblicke in die Vielfalt der Sammlung Würth. Der Skulpturengarten am Seeufer dient als erweiterter Ausstellungsraum und lädt dazu ein, Kunst unter freiem Himmel zu genießen – ideal für Spaziergängerinnen und Spaziergänger. Der Kunstshop bietet zudem die Möglichkeit, schöne Erinnerungen an den Museumsbesuch mit nach Hause zu nehmen.

Kultur genießen

Das Würth Haus Rorschach ist auch eine Bühne für Kultur. Das öffentliche Programm reicht von Konzerten über Comedy bis hin zu Musicals und Multimedia-Reportagen. Für externe Veranstaltungen stehen flexible Räumlichkeiten zur Verfügung, darunter der multifunktionale Carmen Würth Saal sowie zahlreiche Seminar- und Tagungsräume. Die Lage am See und der großzügige Außenbereich machen das Haus zu einer attraktiven Eventlocation für Kongresse, Tagungen und Galas.

Kulinarik entdecken

Das Restaurant Weitblick im ersten Obergeschoss verwöhnt mit abwechslungsreichen Mittagsangeboten und bietet 200 Sitzplätze sowie eine Terrasse mit Blick auf den Bodensee. Für die kleine Pause lädt das KunstCafé zu Kaffee und Kuchen ein – ideal in Kombination mit einem Ausstellungsbesuch. Wer mehr erleben möchte, kann eine Führung durch die aktuelle Hauptausstellung mit der Veranstaltungsreihe „Kunst zum Frühstück“ verbinden, bei der ein köstliches Frühstück serviert wird. Oder wie wäre es mit „Art for Tea“ – einem stilvollen Nachmittagstee mit herzhaften Sandwiches, Scones und feinem Gebäck? Die Verbindung von Kunst und Genuss macht den Aufenthalt zu einem besonderen Erlebnis. Sowohl das Restaurant Weitblick als auch das KunstCafé können für private Feiern oder geschäftliche Anlässe genutzt werden.

Einblick in die Ausstellung „Sport und Freizeit in Werken der Sammlung Würth“, © Ueli Steingruber
Carmen Würth Saal, © Weissengruber & Partner Fotografie OG

HOLLFELDER Optik

EIN ORT, DER SEHEN NEU ORDNET

Es gibt Räume, in denen man sofort versteht, was zählt. In Dornbirn, mitten in der Marktstraße, liegt ein solcher Raum: hochmodern und gleichzeitig klar und unaufgeregt. Ein Ort, der den Blick bündelt – und zeigt, wofür HOLLFELDER Augenoptik steht.

Hier wird Sehen nicht als Routine betrachtet, sondern als präziser Prozess. Einer, der Konzentration verlangt. Zeit. Und Menschen, die ihr Fach beherrschen.

KOMPETENZ, DIE SPÜRBAR WIRD

Zwei Augenoptikermeister und ein Optometrist bilden den Kern von Optik HOLLFELDER. Ein in Summe achtköpfiges Team arbeitet mit modernsten Messsystemen – und einem geschulten Blick für das, was Zahlen allein nicht zeigen: Sehgewohnheiten, Belastungen im Alltag, kleine Abweichungen, die große Wirkung haben können.

Diese Kombination aus Technik, Erfahrung und sorgfältiger Beobachtung macht die Beratung präzise und verlässlich.

Ob digitale Refraktion, 3D-Sehanalyse, topografische Messungen oder Videozentrierung: Die hochmodernen Geräte liefern Ergebnisse, die fundierte Entscheidungen ermöglichen.

BRILLEN, DIE MEHR KÖNNEN ALS GUT AUSSEHEN

Fassungen sind bei HOLLFELDER kein Modegag, sondern Stil. Manche wirken klar und reduziert, andere grafisch und markant. Es gibt leichte Konstruktionen, die fast verschwinden, und Modelle, die bewusst Kontur setzen. Linien, die weich führen. Rahmen, die präzise Kanten zeigen. Materialien, die sich anschmiegen – oder bewusst Präsenz haben.

Was diese Brillen verbindet, ist nicht der Trend, sondern die Idee, dass ein Gesicht nicht verkleidet wird, sondern gewinnt. Jede Fassung spricht eine eigene Sprache: mal leise, mal bestimmt, mal spielerisch. Kollektionen wie jene von Oscar Magnusson unterstreichen die Persönlichkeit desjenigen, der die Brille trägt – ausdrucksstark, klar und ausgewogen.

MENSCHEN, DIE DEN UNTERSCHIED MACHEN

Persönlichkeiten prägen diese HOLLFELDER Welt. Menschen, die zuhören, beraten, bevor sie verkaufen – und früh erkennen, was wirklich passt. Fachleute mit Charakter, mit Humor, Haltung und jener Ruhe, die nur entsteht, wenn man sein Handwerk beherrscht.

SEHEN ALS HALTUNG

Was HOLLFELDER Augenoptik in Dornbirn auszeichnet, ist nicht allein die Technik, sondern die Art, wie hier gearbeitet wird: aufmerksam, persönlich und mit echtem Interesse an den Menschen, auf deren Bedürfnisse wir eingehen, und erst dann zufrieden sind, wenn unsere Kundinnen und Kunden wieder den optimalen Blick haben.

Ein Optiker begleitet Sehgewohnheiten, Veränderungen, kleine Eigenheiten und große Ansprüche. Genau darum nehmen sich die Fachleute bei HOLLFELDER Zeit: für Fragen, für Entscheidungen, für Details, die im Alltag den Unterschied machen.

Wer hier eine Brille wählt, soll sich fachlich präzise und menschlich gut aufgehoben fühlen. Und genau deshalb kommen viele zurück.

SONNENBRILLEN – SCHUTZ, STIL UND FUNKTIONALITÄT

Auch im Bereich Sonnenbrillen setzt HOLLFELDER auf gehobene Qualität. Modelle mit präziser Filtertechnologie, klaren Kontrasten und hoher optischer Qualität gehören ebenso dazu wie Formen, die einem Gesicht Balance geben – ob dezent, sportlich oder ausdrucksstark. Sie vereinen Schutz, Stil und alltagstaugliche Funktionalität.

HOLLFELDER Optik Marktstraße 18b 6850 Dornbirn hollfelder.com

Perfekte Balance

Goldschmiedin Anna Drexel steht mit EQUIV für echte Handwerkskunst und unverkennbares Design

Anna Drexel ist Goldschmiedin aus Berufung – mit einem Weg, der aufgrund ihrer Ausbildung in Wien, Florenz und New York von vielen Einflüssen geprägt war. Was letztendlich zur Frage führte: Wo liegt die Balance zwischen der – im besten Sinn des Wortes – „bodenständigen Goldschmiedekunst meiner Heimat und den atemberaubenden Entwürfen, die ich draußen in der Welt hautnah kennengelernt habe“. Anders gesagt: Wo liegt das Gleichgewicht aus organisch gewachsenen Formen und klaren geometrischen Mustern.

Dieses Gleichgewicht ist es, das die Dornbirnerin fasziniert und in ihrer Arbeit beflügelt. „Es prägt von der Konzeption bis zur Kreation jeden Schritt meiner Designs, deren Ergebnis immer ein handgefertigtes, passgenaues Einzelstück ist.“ So sehr, dass das lateinische Wort für Gleichgewicht – Equilibrium – auch für den Namen ihres ersten eigenen Geschäfts im Herzen von Dornbirn Pate stand. Die eigenen Kollektionen werden dort mit ausgewählten Stücken hochkarätiger Designer wie Nanis, Leo Pizzo, Crivelli oder Zouel ergänzt.

FAIR MINING UND RECYCLING

Streben nach Gleichgewicht bedeutet auch, dass alle bei EQUIV verwendeten Edelmetalle aus Recycling oder Fair Mining gewonnen werden. Der Großteil stammt aus Altmetall oder aus zertifiziertem Abbau, der nachhaltig die Lebensgrundlage der Menschen vor Ort unterstützt. „So bringe ich Mensch und Umwelt ins Gleichgewicht“, sagt Anna Drexel. Womit sich der Kreis zu einem stimmigen Gesamtkonzept endgültig schließt.

Anna Drexel trägt eine Eigenkreation aus der MIX & MATCH Collection. Eine elegante Halskette aus Gold mit verschiedenen Anhängern. Dazu kombiniert sie feine, passende Ohrhänger mit dezentem Steinbesatz. Die Schmuckstücke wirken hochwertig, filigran und kunstvoll gestaltet ein stilvolles Beispiel ihrer handwerklichen Präzision und Designkompetenz.

… verbindet hochwertige Materialien mit unverkennbarem Design und echter Handwerkskunst. Kundinnen und Kunden wählen aus verschiedensten Modellen, Metallen, Steinen, Perlen und Schliffen.

• Sonderanfertigungen, individuelle Gestaltungsmöglichkeiten

• namhafte Designer mit Kollektionen aller Preisklassen

• große Auswahl an Eheringen in der 2024 eröffneten Trauring-Lounge

EQUIV Jewelry

Marktstraße 5, Dornbirn +43 650 5812028

info@equiv-jewelry.com www.equiv-jewelry.com

Leo Pizzo, 18K Weißgold Ring mit Diamanten
Nanis, 18K Gelbgold Ohrringe mit Diamanten
Zouel, 14K Gelbgold Ringe mit Natursteinen
EQUIV in der Dornbirner Markstraße vereint die Goldschmiedekunst von Anna Drexel mit Kollektionen ausgewählter Juweliere. Jedes Stück erzählt seine eigene Geschichte und bringt die Individualität seiner Trägerin auf ganz besondere Weise zum Ausdruck.
Fotos: Eva Fischer, Michael Nußbaumer

SPEEDMASTER MILANO CORTINA 2026:

Zeitmessung auf höchstem Niveau

Während sich die Athletinnen und Athleten aus aller Welt auf die Olympischen Spiele vorbereiten, präsentiert der offizielle Zeitnehmer OMEGA eine besondere Speedmaster-Uhr zu Ehren dieses Anlasses.

OMEGA liefert seit 1932 Zeitmessung auf höchstem Niveau für die Olympischen Spiele. Die erste Erfahrung mit Winterspielen sammelte die Marke 1936 in Garmisch-Partenkirchen. In den vergangenen neun Jahrzehnten hat der Schweizer Uhrenhersteller die Technologie stetig weiterentwickelt und dabei seine eigenen Standards für Präzision und Exzellenz immer wieder neu definiert. In Mailand & Cortina wird OMEGA alle 116 Wettkämpfe in acht Sportarten messen – darunter erstmals auch Skibergsteigen.

Die Speedmaster Milano Cortina 2026 besitzt ein 38-mm-Gehäuse aus vollständig poliertem Edelstahl. Dieses ist mit einer blauen Keramiklünette ausgestattet, auf der sich eine Tachymeterskala aus weißem Email befindet. Für einen winterlichen Touch sorgt das weiß lackierte Zifferblatt, das mit einem hellblauen Frost-Effekt überzogen ist. Eine Fingerlinie durchzieht den Frost und bildet ein Muster, das von der „2“ des Milano Cortina 2026-Logos inspiriert ist. Die Hilfszifferblätter sind ebenfalls lackiert um mit einer speziellen Azurage-Technik veredelt, die an frisch präparierte Skipisten erinnert.

Zu den weiteren besonderen Details zählen der zentrale Sekundenzeiger mit feinem Farbverlauf in Blau sowie die dunkelblaue Milano Cortina 2026-Typographie im Datumsfenster bei 6 Uhr. Auf dem Gehäuseboden ist ein geprägtes Medaillon mit dem Milano Cortina 2026-Emblem angebracht –als bleibende Erinnerung an dieses sportliche Großereignis.

Getragen wird die Uhr an einem polierten und gebürsteten Edelstahlarmband mit dem patentierten Komfort-Verstellmechanismus von OMEGA. Für die präzise Zeit sorgt das automatische Co-Axial Kaliber 3330 mit 52 Stunden Gangreserve.

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