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Tribüne#253

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TRIBÜNE|AKTUELL Sportzeitung des TSV Birkenau „Mit Tradition in die Zukunft “

Sonderausgabe der Corona bedingt ausgefallenen Saison 2020-2021 für die Sponsoren, Unterstützer, Mitglieder und Fans des TSV-Birkenau

Sonderausgabe 253 18.04.2021

DANKE für eure Treue!

Die Herren 1 Mannschaft der Saison 2020/2021 (Foto: Simon Hofmann)

FÖRDERVEREIN

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TSV BIRKENAU

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Geschäftsstelle des TSV Birkenau E-Mail: Anschrift: Besuchsadresse: Telefon/Fax

info@tsv-birkenau.de Postfach 1129, 69485 Birkenau Bergstraße 15a, 69488 Birkenau 0 62 01-37 99 05 / 37 99 06

Öffnungszeiten Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag

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Inhalt Impressum.............................................................................................2

Impressum

Herren 1................................................................................................. 3

Herausgeber: TSV Birkenau Handball Spielbetriebs-GmbH

weibliche Jugend................................................................................. 4

Redaktion:

Paul Böhm

Damen 1................................................................................................ 5

Autoren/Mitarbeiter: Fotos:

Paul Böhm, Roland Weber, WN/OZ, BHV-Redaktion, Lilly Knogler, Timo Frit sche, Heike Dubois de Luchet, Nils Heck- mann, Peter Kadel, Peter Denger

Satz und Layout:

Paul Böhm, Waldemar Fertig

Herren 1B.......................................................................................... 6-7 Umbau Hallenbad................................................................................ 9 Bewegungsschule............................................................................. 10 Präsidium............................................................................................ 11 Gesundheitssport.............................................................................. 14 SWR Retro Abendschau................................................................... 14 Aktuelles.............................................................................................. 15 weibliche Jugend.........................................................................16-17 Förderverein........................................................................................ 19 Aktuelles.............................................................................................. 21

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Herstellung: ABT Print und Medien GmbH 69469 Weinheim Auflage gesamte Saison: ca. 5.000 Stück Anzeigen/Zuschriften: TSV Birkenau HSB-GmbH Bergstraße 15a 69488 Birkenau Fax:

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e-Mail:

tribuene-aktuell@tsv-birkenau.de

Internet: www.tribuene-aktuell.de www.tsv-birkenau.de www.facebook.com/tsvherrenhandball

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Liebe Sponsoren, freiwilligen Helfer, Fans und Freunde Als der Verband die Saison am 11.2.2021 offiziell für beendet erklärt hat und uns lediglich eine Aufstiegsrunde angeboten wurde, stand die Enttäuschung bei jedem ins Gesicht geschrieben. Wieder einmal wurde die Saison unterbrochen, diesmal nach dem 3.Spieltag und somit viel zu früh. Voller Zuversicht hofften wir mit dem Jahreswechsel, dass es irgendwann weitergeht. Doch auch diese Hoffnung verschwand durch die verschärften Regelungen der Regierung immer mehr. Sportlich gesehen hätten wir uns den Start in die Baden-Württemberg Oberliga nicht besser vorstellen können: Eine knappe Niederlage gegen den Aufstiegsfavoriten Nr.1 Neuhausen/Fildern, ein mehr als deutlicher Heimsieg gegen Schutterwald und ein hartumkämpftes Unentschieden gegen den insgeheimen Aufstiegsfavoriten Baden-Baden. Der Wille, die Motivation, die Leistung – im grundgenommen das Gesamtpaket – hat bei uns mehr als gepasst. Nur half das alles nichts, da wir nicht weiterspielen durften. Es sind verrückte Zeiten mit besonderen Maßnahmen, die wir wohl oder übel gemeinsam überstehen müssen. Vor fast einem Jahr haben wir uns schon einmal bei Euch für Eure Unterstützung in allen Belangen bedankt. Wir haben gehofft und gebetet, dass alles wieder besser wird und wir – nach so langer Zeit in der Badenliga – eine geile BWOL-Saison für Euch spielen dürfen.

Aber wie sagt man so schön: „Ein Satz mit X, das war wohl nix“. Leider können wir auch heute nicht mehr tun, als lediglich ein Dankeschön an Euch auszusprechen. Trotzdem möchten wir hiermit als Mannschaft ein paar zuversichtliche Worte an Euch Sponsoren, freiwilligen Helfer, Fans und Freunde richten und uns für Eure Unterstützung bedanken: Trotz der schwierigen Zeiten habt ihr es uns überhaupt möglich gemacht, das „Projekt BWOL“ starten zu lassen! Die drei Saisonspiele mit euch im Rücken haben uns gezeigt, dass Birkenau zusammenhält. Es wurde auf dem Spielfeld gefightet, auf der Tribüne geklatscht, gejubelt und gemeckert. Eben all das, was Handball ausmacht und wieso wir auf der Platte stehen. Jeder einzelne von uns vermisst dieses Gefühl unheimlich. Woche für Woche halten wir uns mit Joggen, Krafttraining, Workouts etc. fit, um bereit zu sein, wenn wir wieder in die Halle gehen dürfen. Auch wenn diese Art des Trainings auf Dauer nicht immer leicht für uns ist, ist das aber das Mindeste, was wir tun können. Natürlich ist nicht das Joggen, Krafttraining oder das Workout unsere Leidenschaft, sondern das Handballspielen! Unser Ziel ist es aber mit dieser Art des Trainings, uns für den hoffentlich baldigen – Start fit zu halten und dann all Euer Vertrauen in uns mit Leistung zurück zu zahlen. Dafür gehen wir gerne für Euch, für den Verein

sowie für unseren ganzen Trainer-, Betreuer und Vorstandsstab an unsere Grenzen. Auf diesem Wege möchten wir uns auch bei unseren Trainern und Betreuern bedanken, die sich trotz des aussetzenden Hallentrainings immer wieder neue Trainingsmethoden ausdenken. Sie geben stets ihr Bestes, um uns Spieler bei Laune zu halten. Weiterhin geht auch ein großer Dank an unseren Vorstandsstab, der all seine Tätigkeiten ehrenamtlich ausführt und es uns ermöglicht, auch nächste Saison wieder eine starke Mannschaft zu sein. Sie führen auf Hochtouren Spielergespräche, obwohl dies gerade eine große Herausforderung darstellt. Dabei schließen sich oft Türen, welche durch andere Spieler wieder geöffnet werden. Leider müssen wir uns dieses Jahr von unserem langjährigen Kapitän und Freund Gerrit Fey verabschieden. Aufgrund einer KnieOP musste er schweren Herzens seine Karriere beenden. Wir wünschen dir auf diesem Wege auch nochmal alles Gute für deine Zukunft und glauben fest daran, dass wir dich eines Tages wieder auf der Platte stehen sehen. Du hast die Mannschaft die letzten Jahre geprägt und angeführt, wie es sich als Kapitän gehört – das hätte keiner besser machen können! Wir wünschen dir, deiner Familie und eurem Team weiterhin viel Erfolg mit eurer neueröffneten zweiten Praxis und hoffen, dass du trotzdem noch fleißig in der

Herren 1

Halle vorbeischaust! Aufgrund der aktuellen Situation haben wir mit Gerrit gesprochen und er möchte noch ein paar Worte an Euch richten: „Ich möchte mich hiermit nochmals bei euch allen herzlich für die tollen Jahre und die vielen unvergesslichen Momente bedanken. Sowohl die emotionalen und umkämpften Spiele als auch die Gespräche danach haben mich als Spieler des TSV Birkenau geprägt. Danke!“ Wir als Mannschaft können uns hier nur anschließen! Wir hoffen, dass – wenn es wieder los geht – wir Euch alle wieder in der Halle sehen und gemeinsam die Langenberghalle als Festung beibehalten können. Die Baden-Württemberger sollen mit enttäuschten Gesichtern aus unserem schönen Hessen nach Hause fahren! :-) Wir sind zuversichtlich, dass wir zusammen an die vergangenen Erfolge anknüpfen und die momentanen schweren Zeiten hinter uns lassen werden. Bis dahin wünschen wir Euch viel Gesundheit, Kraft, Durchhaltevermögen und freuen uns auf ein schnellstmögliches Wiedersehen! Vielen Dank für Alles und an Alle, die uns unterstützen!!! Eure 1.Herrenmannschaft

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weibliche Jugend

Meine Saison 2020/21

Als ich das erste Mal von Corona gehört habe dachte ich mir: „Ach ja, irgendein Virus in China, auf der anderen Seiter der Welt.“ Ich glaube das haben sich die meisten gedacht. Doch dann fing es an. Quarantäne, Geschäfte wurden geschlossen und wir durften auf einmal nicht mehr trainieren und nicht mehr spielen. Für mich war das wie ein Schlag in die Magengrube. Wir sollten weiter in die Schule gehen aber kein Handball mehr spielen dürfen? Eine schreckliche Vorstellung denn das Training war die Tageszeit, um einfach mal dem ganzen Stress zu entfliehen, Spaß mit den Mädels zu haben und sich richtig auszupowern. Den Gedanken an Schule verdrängte ich dann immer vollständig. Und das sollte uns nun genommen werden? Ich konnte und wollte das nicht verstehen. Doch dann gab es einen Lichtblick. Es hieß die Runde würde trotzdem gestartet werden, allerdings verspätet. Zu diesem Zeitpunkt war es mir wirklich komplett egal wann die Runde gestartet wird. Ich wollte einfach nur spielen und Spaß haben. Als es dann wieder

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losging, war es natürlich anders als zuvor. Wir trugen Masken und durften in manchen Hallen nicht einmal mehr zusammen in die Umkleiden. Außerdem gab es keine Zuschauer mehr. Es war ungewohnt und extrem komisch, aber wir mussten uns damit abfinden. Wir bewältigten die ersten Partien und waren unendlich froh wieder zusammen spielen zu können. Doch lange hielt diese Freude nicht an. Nach ein paar Spielen wurde die Saison wegen der zu hohen Corona Zahlen abgebrochen. Natürlich war das nachvollziehbar, trotzdem ein ziemlicher Tiefschlag. Und dann begann einer der schlimmsten Abschnitte in meinem bisherigem Leben. Monatelang konnten wir nicht in die Halle, wir konnten so gut wie nichts machen. Jedes Mal, wenn etwas im Bundestag besprochen wurde und jedes Mal, wenn die Zahlen etwas runtergingen, habe ich gebetet das endlich die Hallen wieder aufmachen und dass wir wieder Handball spielen dürfen. Doch es passierte nichts. Wir tappten den ganzen Winter lang völlig im Ungewissen und hatten keine Ahnung was wir tun sollten. Dazu kam dann noch der Stress mit dem Online-Schooling. Es war einfach extrem anstrengend. Öfters hieß es dann auch, dass die Hallen vielleicht doch wieder aufgemacht werden können. Jedes Mal, wenn so eine Nachricht kam, habe ich fast Luftsprünge vollführt vor Freude. Doch niemals war an solchen Gerüchten etwas dran. Die Hallen blieben geschlossen, der Handball und die Sportschuhe unbenutzt. Als es dann langsam wärmer wur-

de, haben wir uns dann aber doch entschlossen etwas zu tun. Natürlich konnten wir immer noch nicht in die Halle, aber ein bisschen fitbleiben müssen wir ja. Wir haben uns online getroffen und darüber geredet was wir jetzt tun wollen. Jetzt werden jede Woche Aufgaben gestellt (z.B. 5km joggen, 10km Radfahren usw.) die wir in Zweiergruppen bewältigen müssen. Das kommt zwar nicht an das sonstige Training heran, aber es

tut gut die anderen Mädels mal wieder zu sehen und mit ihnen zu quatschen. Wir bleiben zuversichtlich, dass wir bald wieder das aufgeregte Kribbeln im Bauch spüren dürfen, wenn es raus aus den Kabinen und aufs Spielfeld geht. Bis dahin versuchen wir einfach das Beste aus der ganzen Situation zu machen. Eigentlich kann es ja nur besser werden. Bericht: Lilly Knogler


Damen 1

Birkenaus DNA wieder stärken nahmslos positiv. Von den bisherigen Spielerinnen wird uns nur Danijela Rajic verlassen, hinter einer Personalie steht noch ein Fragezeichen. Ansonsten haben wir zehn Zusagen und einen Kader von derzeit 15 Spielerinnen. Aber aufgrund der langen Pause und der erhöhten Verletzungsgefahr, wenn es dann mal wieder losgeht, hätten wir schon gern einen Kader von 17, 18 Spielerinnen. „Wir“ heißt vor allem Ihr Co-Trainer Emil Hoffmann. In Großsachsen führte er die HG Saase an die Spitze der Baden- und die A-Mädchen in die Baden-Württemberg-Oberliga, jetzt wird Carsten Sender neuer Trainer der Birkenauer Handballerinnen (wir haben berichtet). Nach einer Saison in der A-Jugend-Bundesliga bei den Ketscher Kurpfalz Bären zieht es den Hirschberger wieder zurück in unsere Region. Wir fragten den Nachfolger des scheidenden Trainers Armin Merz, warum seine Entscheidung für den TSV fiel. Carsten, der TSV Birkenau setzt traditionell auf ein junges Team, Sie arbeiten gern mit jungen Spielerinnen zusammen. Scheint die perfekte Kombination zu sein. Carsten Sender: Das stimmt, wir scheinen uns gefunden zu haben. Bei der Zoom-Konferenz mit dem Leitungsteam der weiblichen Handballabteilung hat die Chemie sofort gestimmt. Ich freue mich sehr darauf. In der am Sonntagabend ver-

schickten Pressemitteilung wurde eine Neuausrichtung angekündigt. Wie sieht die denn aus? Sender: Das bezieht sich vor allem darauf, dass es in den vergangenen Jahren eine recht hohe Fluktuation gab. Uns geht es darum, die Birkenauer DNA wiederherzustellen. Wir wollen nicht mehr so viele Wechsel, sondern Kontinuität und Zugänge mit geografischem Bezug aus der Region. Das legt die Vermutung nah, dass auch Ihre Tochter und Torfrau Johanna Mayer, die bereits aus Saase nach Ketsch mitgewechselt sind, demnächst das Birkenauer Trikot tragen. Sender (lacht): Ja, stimmt. Und zudem kommen mit Chiara Helfert und Annalena Mayer, die zuletzt in Viernheim spielten, sowie Lenya Müller weitere ehemalige Spielerinnen zum TSV. Klingt nach einem großen Kader. Sender: Die Personalgespräche am Wochenende verliefen aus-

Sender: Genau. Wir hatten schon immer Bock, mal was zusammen zu machen, am liebsten ein Jugend-Bundesligateam aufzubauen. Jetzt ist es eben Birkenau, da ist die älteste Spielerin gerade mal 25. Sie kommen ja gerade zurück aus der Jugend-Bundesliga in Ketsch. Das hat nicht so gepasst?

geben würde. Orakeln Sie mal für 2021. Sender: Mir wäre es lieber gewesen, wenn ich nicht recht behalten hätte. Sobald was geht, machen wir es, da wird kein Tag verschenkt. Egal, ob ein Dach drüber ist oder nicht. Die Mädels haben alle Bock, sie hätten am liebsten gleich in Jeans trainiert. Und da ich ja auch Fitnesstrainer bin, liegt da schon einiges in der Schublade. Joggen allein bringt uns fürs Handball nichts. Und die Prognose? Sender: Ich bin mir sicher, dass im Herbst Bälle in der Halle fliegen und wir eine Saison haben werden, die dann eventuell noch ein-, zweimal unterbrochen wird. Allerdings brauchen wir dazu sowohl die Impfungen als auch Tests. AT Bericht WN/OZ vom Birkenau, 23.03.2021

Sender: Leider nein. Und dann kam ja auch noch Corona dazwischen. Vier Spiele konnten wir machen, das waren tolle Erfahrungen, beispielsweise in Dortmund zu spielen. Aber im Prinzip wurden auch die Talente, die sich irgendwann im Leistungsbereich wiederfinden sollen, gleichgestellt mit Hobbyspielern. Letztlich war Training, auch aufgrund der Organisation und Testungen, nur für die Erstliga-Frauen möglich. Wir hatten uns zuletzt vor genau einem Jahr unterhalten, als Ihr Wechsel aus Saase nach Ketsch feststand. Damals schon rechneten Sie damit, dass es 2020 keinen Handball-Spielbetrieb

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Herren 1B

Interview mit Herren 1B Trainer Max Pauli Hallo Max! Als erste und in heutigen Zeiten auch sehr wichtige Frage: Wie geht es Dir? Hallo Timo. Ich kann mich glücklich schätzen, mir geht es aktuell sehr gut. Ich bin in der glücklichen Position, durch meinen Beruf schon die erste Impfung gegen das Corona-Virus erhalten zu haben und auch sonst habe ich keine Beschwerden. Nachdem Du auch als Spieler für den TSV aktiv warst, kamst Du zur Saison 2020 / 2021 als Trainer der Herren 1b zum TSV Birkenau zurück. Wie kam der Kontakt zustande und was hat Dich bewegt bzw. motiviert die kleinen Falken zu coachen? Ich hatte schon lange den Wunsch, meinen Einstieg als Trainer in den Aktivenbereich zu vollziehen, habe es aber aufgrund meines Berufs nicht geschafft. Als ich dann kurz vor der Corona-Pause interimsmäßig eine Trainingseinheit in Hemsbach geleitet habe, hat es mich richtig gepackt. Da kamen Philipp Platzer und Benny

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Knapp kurz danach genau zum richtigen Zeitpunkt, um mich zu fragen, ob ich das Amt übernehmen möchte. Zu dieser Zeit hat es auch beruflich gut gepasst und ich kenne durch meine Zeit als Spieler in Birkenau noch viele Aktive – auch in der 1b. Deshalb wusste ich sofort, dass es menschlich mit Sicherheit passt. Glücklicherweise konnte die Vorbereitung trotz der Corona-Situation mehr oder minder gut aufgenommen werden. Wie war Dein erster Eindruck des 1b-Teams und wie bist Du die Vorbereitung auf die 2. Landesligasaison angegangen und warst Du damit zufrieden? Es war erstmal Neuland für mich, eine Herrenmannschaft zu trainieren, ich hatte bis dahin nur Erfahrung im Bereich von D- und C-Jugend. Das hat sich in den ersten Wochen sicher auch auf meine Freizeit niedergeschlagen, weil ich viel über die Trainingsplanung und -steuerung nachgedacht habe. Die Mannschaft hatte auch hier schon eine coronabedingte Zwangspause hinter sich, wes-

halb ich die Jungs bei allem Ehrgeiz erst wieder langsam an den Sport heranführen musste – das Wichtigste war hier verletzungsfrei zu bleiben. Ich hätte ihnen gerne früher wieder den Ball an die Hand gegeben, da das aber nicht möglich war, mussten wir uns auf die physischen Grundlagen konzentrieren. Und da muss ich die Jungs loben – alle haben absolut motiviert mitgezogen. In der Mannschaft gab es einige Veränderungen, einen Generationenwechsel könnte man fast sagen. Gestandene 1b-Spieler wie Abwehrchef Dominik Roth, Goalgetter Christian Heinrich, Peter Spatz und auch Dustin Hoffmann haben die berühmten Handballschuhe an den Nagel gehängt. Wie konnte dieser „Aderlass“ kompensiert werden und wie lief die Integration der Neuzugänge? Das war natürlich ein großer Umbruch. Solche gestandenen Spieler sind nicht zu ersetzen, vor allem nicht in so einer jungen Truppe. Wir haben uns allerdings mit den Zugängen von

Philipp Schmitt, Leon Schaal und Jannis Neuner sowohl im Rückraum wie auch auf Außen drei junge, hungrige Spieler ins Team geholt, die den Verein auf Dauer sicher nach vorne bringen. Sie mit mehr Verantwortung auszustatten muss jetzt der nächste Schritt sein. Und durch die Verjüngung des Kaders war es für mich auch möglich, meine Spielphilosophie eines modernen, schnellen Handballs umzusetzen. Durch die kurze Vorbereitung und die wenigen Saisonspiele konnten wir Eric Groß spielerisch leider noch nicht so integrieren, dass es seiner Trainingsbeteiligung und seinem Einsatz für die Mannschaft gerecht geworden wäre – ich bin aber sicher, dass auch er seine Chance noch bekommt. Nach der schweißtreibenden Vorbereitung und einigen Testspielen ging die Saison 2020 / 2021 unter außergewöhnlichen Umständen los, um dann nach gerade mal 4 Spielen leider doch wieder unter- bzw. schlußendlich ganz abgebrochen zu werden, was nur verständlich


Herren 1B war bzw. ist und letztlich alternativlos war. Lass die Leser mal an Live-Handball in Erinnerungen schwelgen Max: Wie hast Du diese ersten 4 Spiele erlebt und wie lautet Dein Resumee bis zum Abbruch? Gleich das erste Saisonspiel war ein Auf und Ab der Gefühle. Der anfängliche 1:5 Rückstand gegen Schriesheim war genau der Fehlstart in die Saison, den ich vermeiden wollte. Aber selbst jetzt bekomme ich noch Gänsehaut, wenn ich dann an das Comeback und den auch in dieser Höhe verdienten Sieg denke. Das für mich persönlich wichtigste Spiel war das Derby in Hemsbach – auch hier haben wir Moral gezeigt, waren über 50 Minuten mindestens auf Augenhöhe. Letztendlich hat uns ein wenig Erfahrung gefehlt, um den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Im nächsten Heimspiel hat die Mannschaft wieder gezeigt, was für ein Potential in ihr steckt. Ein absolut souveräner Heimsieg. Ich höre mir seit meiner Zeit als Spieler in Birkenau gerne auch das Feedback der Zuschauer direkt nach den Spielen an und das war durchweg positiv. Ein Lob, das ich gerne an die Mannschaft weitergebe. Im letzten Spiel der Saison gegen Plankstadt hat sich wieder die fehlende Erfahrung bemerkbar gemacht. Trotzdem haben wir das Spiel bei einer der heimstärksten Mannschaften bis kurz vor Schluss offengehalten. Abschließend muss ich sagen, die Mannschaft hat meine Erwartungen voll erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen. Ein neuer Trainer mit einer anderen Spielweise, viele neue Spieler, Abgänge von Leistungsträgern – da entstehen Probleme die nicht in zwei, drei Trainingseinheiten behoben werden können. Da muss man realistisch sein und die Entwicklung der Spieler in den Vordergrund stellen. Und die habe ich definitiv gesehen! Ende Oktober 2020 kam dann die leider zu erwartende Botschaft, daß die Saison nicht weitergespielt werden kann und auch kein Mannschaftstraining mehr stattfinden darf. Wie bist Du bzw. die Mannschaft damit

umgegangen? Wie geht die Mannschaft aktuell mit der Corona-Situation um? Wie war der Kontakt zum Team in einer nahezu kontaktlosen Zeit? Wir treffen uns seitdem regelmäßig digital via Skype und besprechen sportliche wie auch private Dinge. Ich merke, dass den Spielern der Kontakt zueinander fehlt und das ist verständlich – und gut. Das Teamgefüge passt, das merkt man sofort. Die Jungs wollen wieder spielen und auch ich würde meine erste Saison als Herrentrainer lieber am Spielfeldrand als am Laptop beenden. Aber das liegt nicht in unserer Macht. Um den Sport nicht ganz zu vernachlässigen haben wir eine „Laufliga“ gegründet, in der ich gewisse Kilometerzahlen vorgegeben habe. Da ist Philipp Platzer als Kapitän vorbildlich vorangegangen und hat in einem Monat mit über 160 Laufkilometern klar gezeigt, wie motiviert er immer noch ist. Für die Frühlingszeit habe ich der Mannschaft Trainingspläne geschrieben, sozusagen als „return to sport“. Ich sehe die Gefahr, dass die Spieler nach einer langen Pause ohne Richtungswechsel und stärkere Belastung sehr verletzungsanfällig sind. Das Training wird in der kommenden Zeit an Intensität zunehmen und beinhaltet stabilisierende Kraftübungen und spielnahe Bewegungen. So kann im Falle einer Hallenöffnung schneller und sicherer wieder mit dem eigentlichen Sport begonnen werden. Leider musstest Du in den vergangenen Wochen den kleinen Falken die Mitteilung machen, daß Du für die hoffentlich startende kommende Saison nicht mehr als Coach an der Seitenlinie agieren wirst. Wie kam es zu dieser Entscheidung und wie schwer ist Dir diese gefallen? Die Entscheidung ist rein beruflicher Natur. Ich will mich hier weiterentwickeln und musste abwägen – hier zugunsten meines Berufs. Ich habe das Traineramt mit dem Ziel angetreten immer 100% zu geben, genau wie ich das von meinen Spielern erwarte. Das kann ich

aber nicht mehr gewährleisten und musste mir selbst und den Jungs gegenüber ehrlich sein. Diese Entscheidung ist mir unheimlich schwergefallen, nicht zuletzt aufgrund der „halben Saison“ und weil ich sehr gut mit der Mannschaft harmoniere. Ich bin jünger als einige der Spieler, aber die Dialoge waren immer auf Augenhöhe und das schätze ich sehr. Ich habe den Weg der Spieler gesehen, die individuellen Entwicklungen und auch, dass der Truppe noch richtige „Leader“ fehlen. Das ist ein Prozess, den die jungen Spieler jetzt erst noch durchlaufen müssen. Dabei hätte ich sie gerne unterstützt und weiter gefördert.

und auch den Verantwortlichen für die tolle Zeit zu danken und den Jungs alles Gute für die Zukunft zu wünschen – sportlich wie auch privat. Und mit Sicherheit werde ich das eine oder andere Spiel besuchen, um die Entwicklung der Mannschaft weiter zu verfolgen. Wir wünschen Dir für Deine sportliche, berufliche und private Zukunft auch Alles Gute und vielen Dank Max, daß Du Dir für die „Tribüne“ und die Leser Zeit genommen hast! Das Interview mit Max Pauli führte Timo Fritsche.

Die letzten Fragen Max: Du stehst ja nach wie vor medial mit der Mannschaft regelmäßig in Kontakt. Kannst Du den Lesern trotz der Gewissheit künftig kein 1b-Trainer mehr zu sein, einen kleinen Ausblick auf die hoffentlich kommende Saison 2021 / 2022 geben? Bleibt die Mannschaft zusammen bzw. gibt es auf Spielerseite personelle Veränderungen? Und zu guter Letzt: Was wünschst Du Deiner Mannschaft und dem Sport im Allgemeinen für die aktuell noch ungewisse Zukunft? Ich schaue, bald auch als Fan, sehr positiv in die Zukunft dieser Mannschaft. Die Entwicklung, die die Spieler in diesem Jahr genommen haben hat mir gezeigt, wie viel Potential in einigen steckt. Hier sind in den nächsten Jahren sicher auch Aspiranten für eine Badenligaoder BWOL-Mannschaft dabei, weshalb ich auf eine gute Zusammenarbeit zwischen der „Ersten“ und der 1b hoffe. Nur so können junge Spieler an ein solches Leistungsniveau herangeführt werden. Die Mannschaft bleibt bis auf Torhüter Christian Armbrust, der uns studienbedingt verlässt, zusammen. Auch das ist ein schönes Zeichen, dass es menschlich wie sportlich gut passt. In Sachen Neuzugängen gibt es aktuell keine Neuigkeiten, wir befinden uns diesbezüglich noch in Gesprächen. Abschließend bleibt mir nur, der Mannschaft 7


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Umbau des Hallenbads in eine Gymnastikhalle

Umbau Hallenbad

Großartige Gemeinschaftsarbeit der Mitglieder des TSV Birkenau e. V. mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde Birkenau und privater Sponsoren. Im Jahr 2010 wurde das Birkenauer Hallenbad im Untergeschoss der Langenberghalle geschlossen. Jetzt nach 10 Jahren ist es dem TSV Birkenau endlich gelungen, das Hallenbad in eine Gymnastikhalle umzubauen.

Großartige Gemeinschaftsarbeit der Mitglieder des TSV Birkenau e. V. mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde Birkenau und privater Sponsoren Im Jahr 2010 wurde das Birkenauer Hallenbad im Untergeschoss der Langenberghalle geschlossen. Jetzt nach 10 Jahren ist es dem TSV Birkenau endlich gelungen, das Hallenbad in eine Gymnastikhalle umzubauen. Das jahrelange intensive Bemühen von Adolf Frei mittels einer privaten Organisation, die vom Kreis und der Gemeinde unterstützt wurde, den Weiterbetrieb des Hallenbades zu gewährleisten, scheiterte. Vor diesem Hintergrund entwickelte der TSV Birkenau den Vorschlag, die Schwimmhalle zu einer Gymnastikhalle umzubauen. Dieser Vorschlag wurde der Gemeinde

bereits 2015 unterbreitet. Auf Grund eines zwischen der Gemeinde und dem Kreis Bergstraße bestehenden Vertrages war lang nicht klar, wer eine solche Umnutzung erlauben könnte. Nach zahlreichen Gesprächen und Besichtigungsterminen mit Verantwortlichen des Kreises und der Gemeinde Birkenau ist es Herrn BM Morr gelungen eine Klärung mit dem Landrat herbei zu führen, sodass die Gemeinde über die Räume des ehemaligen Hallenbades verfügungsberechtigt ist. Mit diesem Ergebnis war es dann möglich, einen Nutzungsüberlassungsvertrag zwischen Gemeinde und dem TSV Birkenau abzuschließen, durch den der TSV die Erlaubnis bekam, die ehemalige Schwimmhalle in einem Gymnastikraum umzubauen. In diesem Vertrag, der am 05.08

2020 abgeschlossen wurde, verpflichtete sich die Gemeinde den Großteil der Materialkosten zu übernehmen. Der TSV hat sämtliche Arbeitsleistungen zu erbringen und die restlichen Materialkosten zu finanzieren. Als Gegenleistung für den Zuschuss ist der Gemeinde ein Mitbelegungsrecht des Gymnastikraums für Aktivitäten anderer Vereine an zwei Tagen einzuräumen. Unmittelbar nach dem Vertragsabschluss begannen die Umbauarbeiten unter Federführung von Zimmermeister Karl Klein. Die Arbeiten wurden so zügig abgewickelt, dass sie Ende November abgeschlossen waren. Leider hat die Corona Pandemie und die damit verfügte Sperrung von Sportstätten dem TSV einen Strich durch die Rechnung gemacht, den neuen

Gymnastikraum unmittelbar in Betrieb zu nehmen. Festzuhalten gilt, dass es eine großartige gemeinsame Arbeitsleistung der TSV-Mitglieder unter dem Kommando von Dieter Klein war. An vorderster Front standen dabei die AH-Handballer sowie die Spieler der 1. und 2. Herrenmannschaft. Aber auch Handballerinnen und Mitglieder des Gesundheitssports halfen mit. So ist es dem TSV nach 10 Jahren gelungen, in weniger als 4 Monaten eine neue Gymnastikhalle zur Verfügung zu stellen, die jetzt auf ihre Inbetriebnahme wartet. Sobald es die Corona-Lage zulässt, ist vorgesehen, die Eröffnung in dem dann möglichen Rahmen zu feiern.

Der Dank für die Unterstützung geht auch an

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                  Freierklärt hat im Präsidium die KoDie „Birkenauer Bewegungs- erlangen auch unter 3 Jährige Lisa Kunkel durchgeführt.        für den Kinder-  und schule“, eine Initiative des allmählich Bewegungssicher- tags von 15:15 bis  16:00 in  der ordination          TSV-Birkenaus, erweitert ihr heit. Bei den als Eltern-Kind-Tur- Grundsporthalle in Birkenau Jugendsport zu übernehmen.   zählen neben  der „BirAngebot im Bereich Kindertur- nen geplante Stunden dürfen angeboten.  Hierzu  auch die Kleinsten in Begleitung Diese Aktivität „TIGERKINDER: kenauer Bewegungsschule“ nen.         von  1-3 auch das Kinderturnen und die Wenn bisher nur Eltern mit spannende Bewegungsland- Eltern-Kind-Turnen     Handballminis.   drei bis sechs jährigen Kindern schaften erkunden und erste Jahren“ wird vom     Präsidium  die Bewegungsschule nutzen kleine Spiele kennen lernen. des TSV Birkenau ausdrücklich und weitere  Infos zu  Kontakt   unterstützt. Hier  „Bibs“ erhalten sie unter www. konnten, können zukünftig Sobald es wieder möglich ist, begrüßt und      dass sich mit bewegungsschule.tsv-birkeauch Kinder unter 3 Jahren wird das Eltern-Kind-Turnen ist es erfreulich,      de Luchet, ein nau.de. großräumige Bewegungserfah- von 1-3 Jahren von den erfah- Heike Dubois   TSV-Mitglied, die rungen machen. renen und speziell ausgebilde- sehr aktives       Durch den selbständigen Um- ten Übungsleiterinnen Miriam schon seit Jahren als Übungs     gang mit einfachen Bauele- Hoffmann, Vanessa Falter, Mar- leiterin im Gesundheitssport       menten und dem Ausprobieren len Osada, Lisa Holland und des TSV arbeitet, sich bereit                     Königsberger Straße     3 · 69488 Birkenau Telefon 0 62 01/3 36 73 · Handy 01 71/3 12 42 25                                                       

TIGERKINDER ein neues Angebot der Birkenauer       Bewegungsschule beim TSV Birkenau  

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Tribüne Ausgabe 253 eine Sonderausgabe als Dank an die Sponsoren, Unterstützer und Mitglieder des TSV-Birkenaus Normalerweise erscheint die Tribüne zu einem Heimspiel der Damen bzw. Herrenmannschaft des TSV-Birkenau. Das letzte Heimspiel der Herren 1 fand am 10. Oktober letzten Jahres gegen den TuS Schutterwald statt; unsere 1. Damenmannschaft hatte in der abgebrochenen Saison überhaupt keine Gelegenheit, sich den heimischen Fans vorzustellen. Seit über 6 Monaten gibt es wegen der Corona Pandemie keine Heimspiele, im Prinzip überhaupt keinen Spielbetrieb bzw. geordneten Trainingsbetrieb; in der Konsequenz auch keine Ausgabe der Tribüne. Das Vereinsleben hat sich seither verändert. Trainingsgruppen bzw. -mannschaften können sich nur virtuell über Online-Medien treffen und austauschen. Trainingseinheiten finden mit

maximal zwei Personen statt und beschränken sich auf Laufen, Radfahren oder anderen Aktivitäten im Freien. In einer Halle zusammen mit einem Ball zu spielen, ist derzeitig nicht möglich. Dieser besonderen Situation für die aktiven Mitglieder des TSV möchte der Vorstand Rechnung tragen, indem die nächste Mitg l i e d s b e i t ra g s einzug im Juni 2021 auf Basis eines passiven Mitgliedsbeitragssatzes für alle Mitglieder erfolgt. Das bedeutet für Einzelzahler einen Betrag von 39,- € anstatt 60,€ und für Familien einen Be-

trag von 78,- € anstatt 120,€. Mit dieser kleinen Geste möchte sich der TSV für die Treue zum Verein bedanken. Trotzdem sind wir zuversichtlich, dass es eine Saison 2021-2022 geben wird, auf die wir alle hin fiebern. Der Vorstand des TSV hat sich entschieden zum Ende dieser besonderen, hoffentlich einzigartigen Saison 20202021 eine Sonderausgabe der Tribüne Aktuell herauszugeben, in dem alle Bereiche des TSV Birkenau zu Wort kommen. Wir hoffen, dass wir gemeinsam bald wieder Sport treiben und uns gemeinsam

über eine spannende Saison 2021-2022 freuen dürfen und nicht zuletzt auch wieder Kontakte im Rahmen aller Veranstaltungen genießen dürfen. Präsidium des TSV Birkenau

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Aus dem Gesundheitssport gibt es derzeit nicht viel zu Berichten, da der Sportbetrieb seit dem 01.11.2020 ruht. Viele ältere aus den Gruppen berichten, dass sie zwar zu Hause ein paar Übungen machen, das aber nicht das gleiche ist, als sich in den Gruppen zu treffen um Bewegung in die Körper zu bringen. Auch hier sind die sozialen Kontakte nicht zu unterschätzen. Mit zunehmendem Alter ist es ganz besonders wichtig Bewegung zu erhalten auch um dem Verschleiß der Gelenke und Verkürzungen der Muskeln vorzubeugen.

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Die ARD hat in ihrer Mediathek eine Reihe SWR Retro aufgelegt. Hier sind alte Abendschau Berichte des SWRFernsehens zu sehen. Unter anderem ein Bericht über das Feldhandballspiel auf dem Tannenbuckel am 27.09.1965 zwischen dem TSV-Birkenau und GW-Dankersen, das der TSV mit 16:12 gewann https://www.ardmediathek.de/video/swr-retro-abendschau/ feldhandball-zwischenrunde-tsv-birkenau-gw-dankersen/swrfernsehen-de/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzExNjExNTE/


TSV Birkenau trauert um Hermann Sattler Er war Vorbild, Manager, Gönner und Berater unseres Vereins und des Sports. Unser langjähriger Handballabteilungsleiter und Gönner Hermann Sattler ist am 23.3.2021 verstorben. Hermann Sattler wurde 84 Jahre alt. Mit ihm ist ein großer Freund des Sports und des TSV von uns gegangen, was uns sehr traurig macht. Der TSV Birkenau ist Hermann Sattler zu großem Dank verpflichtet. Er hat fast 60 Jahre lang die Entwicklung und Geschicke unseres Vereins mitgestaltet, über viele Jahre in verantwortlichen Positionen und war stets ein geschätzter Berater der Vereinsverantwortlichen. Hermann Sattler übernahm ab 1963 erste Aufgaben in der Handballabteilung, ab 1968 mit zunehmender Verantwortung. Viele Erfolge fallen in diese Zeit, in der er den Birkenauer Handballsport prägte. Herausragende Stationen waren die Süddeutsche Hallenmeisterschaften 1971, als unser Team nur knapp am Wiederaufstieg in die Bundesliga scheiterte. Es folgte der Gewinn der Deutschen Feldhandballmannschaft 1974. Sicherlich einer der Höhepunkte im sportlichen Wirken Sattlers. Unvergessen ist hier der 16:14

Erfolg über den SV Crumstadt im Weinheimer Stadion. 1979 gelang dann nochmals der lange ersehnte Aufstieg in die nunmehr eingleisige 1. Bundesliga. Dies war ein besonderes Erlebnis für viele Handballfans in der Region und natürlich für Hermann Sattler– mit der Birkenauer Mannschaft gegen die besten deutschen Teams antreten zu dürfen. Viele Mannschaften hatten Nationalspieler im Aufgebot, die gerade ein Jahr zuvor Weltmeister geworden waren. Erwähnt sei hier nur der Auftritt es TSV in der vollbesetzten Kieler Ostseehalle. Die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ließen aber einen längeren Verbleib in der deutschen Eliteklasse nicht mehr zu. Nach dem Abstieg in die Regionalliga gelang dann aber 1981 die Qualifikation für die neu geschaffene 2. Bundesliga, welcher der TSV bis 1986 angehörte. Die umfangreichen Aufgaben eines Handballabteilungsleiters nahm Sattler bis 1986 wahr. Handball hatte für ihn einen besonderen Stellenwert-mehr als nur ein Hobby, dem er große Zeitanteile widmete. Dies galt auch für die Folgejahre, als er beispielsweise den Vorsitz des Förderkreises übernahm und

Hermann Sattler mit Bürgermeister Helmut Morr beim Eintrag ins Buch der Gemeinde anlässlich seines 80. Geburtstag

als Gesellschafter der Handball Spielbetriebs GmbH wirkte. Dies alles neben den zeitintensiven Aufgaben in seiner Bauunternehmung. Dass Sattler darüber hinaus noch andere Vereine unterstützte und insbesondere im TV Birkenau dem Tennissport nachging, rundet das Bild eines sportbegeisterten Mitbürgers ab, dessen zeitliches und ehrenamtliches Engagement über all die Jahre heute kaum mehr vorstellbar ist. „Alles was ich gemacht habe, habe ich gerne gemacht“, so fasste Hermann Sattler seinen sportlichen und ehrenamtlichen Lebenslauf in einem Interview mit den Weinheimer Nachrichten 2016 zusammen. Anlass war ein Empfang des TSV zu seinem 80. Geburtstag. Ehrenpräsident Peter Denger erinnerte bei dieser Veranstaltung nicht nur an sportliche Erfolge, sondern auch an den Bau der vereinseigenen Sporthalle am Langenberg, die ohne das Engagement Sattlers kaum realisierbar gewesen wäre. Heute trägt die Halle in Würdigung des langjährigen Engagements Hermann Sattlers seinen Namen. Hermann Sattler wird den TSV Mitgliedern als Vorbild und Manager wie auch als Gönner und geschätzter Berater in Erinne-

Aktuelles

Peter Denger überreicht Hermann Sattler anlässlich seines 70. Geburtstags die Urkunde zum Ehrenmitglied des TSV

rung bleiben. Er hat Maßstäbe gesetzt, die unvergessen bleiben. Mit ihm verliert der TSV zudem einen verlässlichen Freund und eine herausragende Persönlichkeit. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Hermann Sattler bei der Siegerehrung zu dem von ihm gestifteten Hermann-Sattler Cup

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weiblich Jugend

Handball ist Zusammenhalt eigentlichen Niveau her auch hingehören.“ Auch wenn das heißt, dass der TSV dann wieder kleinere Brötchen backt. „Aber die haben wir dann. Natürlich möchten wir weiter den Leistungsgedanken spinnen, aber eben nicht um jeden Preis. Wir wollen Handball für alle bieten“, sagt Leonhard, die unumwunden zugibt – auch wenn das nicht jeder gerne hört: „Die ganz hochklassigen Zeiten des Frauen- und Mädchenhandballs in Birkenau sind vorbei.“ Der TSV Birkenau kann alle Altersklassen bei den Mädchen noch durchgehend besetzen Einmal hatte Claudia Leonhard ein Angebot aus der Regionalliga. Nach dem Probetraining stellte sie fest: So hochklassig wie möglich Handball zu spielen, bedeutet nicht alles. „Erfolg ist schön, aber nicht um jeden Preis. Der Zusammenhalt im Team ist wichtiger.“ Das versuchte sie jahrelang als Jugendtrainerin zu vermitteln. Und dieses Credo ist ihr auch als weiblicher Jugendkoordinatorin beim TSV Birkenau wichtig. Die „Mädels“ aus ihrem Heimatverein, dem inzwischen in den HSV Wuppertal eingegangenen TV Friesen, treffen sich noch heute wöchentlich zum Stammtisch. Da ist Claudia Leonhard allerdings nicht mehr dabei. „Dienstagabends ist man selten in Wuppertal. Und auch den Urlaub verbringt man dort selten“, lacht die Frau, die inzwischen wieder einsteigen könnte. Denn der Stammtisch findet auch in diesen Zeiten statt, aber eben online. Da kann sich auch die ehemalige Rechtsaußen-Spielerin zuschalten. Doch Leonhard ist auch in ihrem jetzigen Lebensmittelpunkt nicht „gruppenlos“. Sie engagiert sich im Führungsteam des TSV Birkenau für den weiblichen Jugendbereich. Und ganz Teamworker zierte sie sich zunächst auch, allein für unser Format „EinBlick“ herzuhalten. „Wir arbeiten gemeinsam und entscheiden gemeinsam“, sagt die 53-Jährige, die Handball lebt. 16

Bei einem Mixed-Handballturnier in Köndringen-Teningen wurde dem TV Friesen-Wuppertal das Herrenteam der HSG Nieder-Liebersbach zugelost. Das führte nicht nur zum Turniersieg, sondern bei der gemeinsamen Feier auch zum Kennenlernen ihres künftigen Ehemanns: Gerold Leonhard sorgte dafür, dass die Handballfamilie an der Bergstraße Zuwachs erhielt. Bis zur abgebrochenen Saison war Claudia Leonhard Trainerin der D-Jugend, im Führungsteam ist sie für die Koordination zuständig, hat den Daumen auf den Trainingszeiten und versucht, für jedes der fünf Jugendteams zumindest einmal in der Woche eine ganze Halle zu sichern. Falls das nicht klappt, und sich Trainingszeiten in der Langenberg- oder Hermann-Sattler-Halle überschneiden, soll wenigstens das altersmäßig nächste Team im Anschluss trainieren. Eventuell gibt es ja doch die eine oder andere Spielerin, die in der nächsthöheren Altersklasse mal aushelfen muss. Die Betonung legt Claudia Leonhard auf „mal“. Denn zur Regel – wie man das früher sah, als ein Mädchen am Wochenende in teilweise gleich drei Mannschaften aktiv war – soll das nicht mehr werden. „Diese Rochaden wollen wir nicht mehr. Die Kinder, die das wollen, sollen es natürlich dürfen. Aber müssen muss niemand. Wir wollen keine Spielerin in eine Mannschaft ziehen, nur, dass diese dann gut aussieht. Die Mannschaften sollen da spielen, wo sie von ihrem

Alle Altersklassen sind besetzt Und dennoch kann sich der TSV rühmen, alle Altersklassen mit einem Team besetzt zu haben. Von der E- bis zur A-Jugend hoffen die TSV-Verantwortlichen, dass auch nach dem sportlichen Lockdown genügend Spielerinnen zur Verfügung stehen, damit Birkenau einer der Vorzeigevereine im weiblichen Bereich innerhalb des Badischen Handball-Verbands bleibt. „Wir können stolz darauf sein, dass wir das aus eigener Kraft schaffen. Wir sind auch immer noch ganz gut aufgestellt. Aber es dünnt sich aus – gerade nach oben hin, was die älteren Jahrgänge angeht.“ Das ist wahrlich kein Problem, das der TSV Birkenau alleine hat. Ein Grund ist die hochklassige Konkurrenz, vor allem in direkter Nachbarschaft. Birkenau spielt zwar noch in der Baden-Württemberg-Oberliga, doch wer wirklich höherklassig spielen wolle, dem lege der TSV keine Steine in den Weg. Gerade aktuell seien wieder zwei Jugendliche zu den Flames der HSG Bensheim/Auerbach gewechselt. Die dürfen gerade trainieren, weil Hessen den Sport im Freien für Jugendliche unter 14 – im Gegensatz zu Baden-Württemberg – derzeit noch erlaubt. Mit den professionalisierten Strukturen der Handball-Akademie kann ein ehrenamtlich strukturierter Verein wie der TSV es nicht aufnehmen. „Wer hochklassig spielen will, wird

irgendwann wechseln müssen. Aber es wäre schön, wenn die Spielerinnen im Hinterstübchen behalten würden, wenn es ihnen in Birkenau gefallen hat. Denn Handball ist ja mehr als Sport. Das ist Zusammenhalt. Und das will ich, das wollen wir den Kindern mitgeben.“ Das tat Claudia Leonhard vor ihrer Zeit bei den Nachwuchsteams des TV Oberflockenbach in der JSG Bergstraße und der HSG Weinheim/Oberflockenbach. Und das tut sie jetzt beim TSV Birkenau, wo auch ihre Tochter Neele nach einem frühen verletzungsbedingten Karriereende mittlerweile als C-Jugend-Trainerin aktiv ist. Sie ist eine der derzeit sieben Übungsleiter im weiblichen Bereich. „Es ist ja nicht nur für uns schwierig, Leute zu finden, die sich im Ehrenamt engagieren.“ Der TSV sucht sowohl noch D-Jugend-Trainer als auch Unterstützer für den Führungskreis der weiblichen Jugend. Menschen wie Claudia Leonhard, die das Neinsagen nicht gelernt haben, gibt es nicht gerade wie Sand am Meer. „Die große Wand Corona“ „Ihre“ D-Jugend gibt Jasagerin Claudia Leonhard dennoch ab. Es wird Zeit, dass Jüngere die Rolle der Vorturnerin übernehmen. Sie will mit ihrem Mann Gerold und den Hunden das Wohnmobil öfter nutzen. Dem TSV wird sie aber als Koordinatorin im Führungsteam erhalten bleiben, dazu ist die Physiotherapeutin, die seit 2012 bei Therafit in Hemsbach arbeitet, zu sehr mit ihrem Sport verbandelt. Und deshalb hofft sie auch, dass die Birkenauerinnen bald wieder mit dem Training loslegen können. „Von mir aus auch gerne draußen – auch wenn das für Hallensportler eine enorme Umstellung ist. Aber die Kinder müssen sich bewegen. Das tut ja ohnehin längst nicht mehr jedes Kind“, sagt die 53-Jährige, die bangen Blickes auf die Pandemie schaut. „Diese große Wand Corona überblickt ja derzeit noch keiner. Die große Frage bleiFotos:wird Armin Etzel


weibliche Jugend ben: Was hat Corona aus den Menschen gemacht?“ Es könne ja durchaus möglich sein, dass Eltern ihren Kindern Kontaktsport in Zukunft nicht mehr unvoreingenommen erlauben würden. Claudia Leonhard rechnet mit einem harten Jahr und hofft nicht nur auf Impfungen. „Es muss ja irgendwann mal weitergehen. Das ist ja so kein Zustand.“ Sie selbst hat in der vergangenen Woche den ersten Piks erhalten. „Um mit dem Training wieder starten zu können, brauchen wir Kontinuität und Verlässlichkeit. Wenn wir jetzt anfangen und dann nach zwei Wochen wieder alles dichtmachen müssen, damit ist den Kindern nicht geholfen. Im Gegenteil – so verlieren wir Kinder vielleicht erst recht. Alles, was wir dürfen, ist recht, aber es muss von gewisser Dauer sein.“ Das großzügige Sportplatzgelände auf dem Tannenbuckel sei dabei prädestiniert für einen Wiedereinstieg ins Outdoor-Training. „Abstand wäre kein Problem und auch die vom DHB ins Spiel gebrachte Kleinfeld-Runde ist durchaus vorstellbar“, sagt Claudia Leonhard. Und wenn es dann eben heiße, dass Handball im zweiten Pandemie-Jahr nur draußen von Juli bis Oktober möglich sein könne, dann sei es eben so. „Wir werden unser Möglichstes tun, aber derzeit sind uns allen die Hände gebunden. Mir tun einfach die Kinder leid, die ihre Freunde nicht sehen und ihrem liebsten Hobby nicht nachgehen können. Den Kids fehlt richtig was. Sie brauchen den Kontakt mit Gleichaltrigen. Darum hätte ich sehr ger-

ne wenigstens weitertrainiert.“ Sollte es seitens der Politik grünes Licht geben, ist der TSV Birkenau für ein Comeback bereit. „Zunächst einmal im Freien zu trainieren macht Sinn. Klar ist aber auch, dass vor allem bei den ganz Kleinen erst einmal wieder die Grundlagen sortiert werden müssen. Das Ballgefühl und die Koordination gehen einfach verloren, das macht sich ja schon in einer ganz kurzen Pause in den Sommerferien bemerkbar. Da muss man dann schauen, dass die Kinder nicht die Geduld und den Spaß verlieren.“ Wenn sie überhaupt zurückkommen. Jetzt sind es schon fünfeinhalb Monate ohne einen Ball in der Hand. Ein unvorstellbar langer Zeitraum. Und ein Ende der Auszeit ist einfach nicht in Sicht.

und Tochter Neele in Nieder-Liebersbach. Schon in ihrer Heimat Wuppertal engagierte sie sich beim TV Friesen im Verein, war für die Männerabteilung zuständig.

Stationen JSG Bergstraße, Wald-Michelbach und HSG Weinheim/Oberflockenbach zum TSV Birkenau, wo die 53-Jährige die weibliche Jugendarbeit koordiniert.

Die Physiotherapeutin und Schiedsrichterin kam über die

Bericht: WN/OZ vom 10.04.2021

EinBlick zu den Handballmädchen des TSV Birkenau Im über 900 Mitglieder zählenden TSV Birkenau ist die Handballabteilung mit 650 aktiven und passiven Mitgliedern die größte Abteilung. Unter den circa 250 Gesamt-Mitgliedern bis 18 Jahre gibt es 58 Jugendhandballerinnen. Größter Erfolg der TSV-Mädchen war die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft. Die B-Mädchen wurden 2014 sogar DM-Vierter. Die Frauen spielten mit Jugend-Unterstützung in der 3. Liga, jetzt in der Oberliga. Um die fünf Mannschaften von der E- bis zur A-Jugend, die der TSV in Eigenregie besetzen kann, kümmern sich derzeit sieben Trainer. Claudia Leonhard lebt seit 1997 mit Mann Gerold

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Gerhard Pohlers

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Karl Klein 

Hauptstraße 72 69488 Birkenau Telefon: 06201/3834 + 3835 Fax: 06201/3837 


Förderverein

Der Förderverein trotzt der Krise Keine Mitgliederkündigung während der Pandemie. Der Vorstand des Fördervereins bedankt sich bei allen Mitgliedern, dass sie uns die Treue halten, obwohl der Sportbetrieb ruht. Dies ist nicht selbstverständlich, da ja die Mitgliedsbeiträge zum Erhalt einer möglichst hochklassigen Mannschaft und deren Unterbau, also für den Spielbetrieb, gedacht sind. So konnte der Förderverein bisher nicht nur seinen Beitrag zur finanziellen Absicherung des Spielbetriebes leisten, sondern in jüngster Vergangenheit auch gezielt die Jugendmannschaften und die 2. Handballmannschaft unterstützen. Natürlich würden wir gerne –

gerade der Jugend – mehr Unterstützung zukommen lassen. Dazu benötigen wir natürlich noch mehr Mitglieder. Wer bei uns Mitglied werden möchte, darf durchaus bestimmen welche Mannschaft er anteilig mit seinem Mitgliedsbeitrag unterstützen will. Fragen dazu, beantworten Ihnen gerne alle Vorstandsmitglieder des Fördervereins. Einen großen Verlust hat der Förderverein mit dem Tod des ehemaligen Vorsitzenden, Hermann Sattler erlitten. Hermann Sattler seitens des Fördervereins zu würdigen bedarf natürlich weit mehr als dieser Zeilen. Aber der Förderverein hat sich mit dem Präsidium des TSV Bir-

FÖRDERVEREIN DES TURN-U. SPORTVEREIN FÖRDERVEREIN BIRKENAU E.V. TSV BIRKENAU

HANDBALL

Wir sind als gemeinnützig anerkannt!

UNSERE AUFGABE Zweck und Aufgabe des Vereins ist es, besonders die Handballabteilung des TSV Birkenau bei der Unterhaltung einer hochklassigen Mannschaft und bei der Heranbildung von talentiertem Nachwuchs ideell und materiell zu unterstützen. TSV BIRKENAU

HANDBALL

Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden.

Derzeit besteht der Verein aus über 50 Mitgliedern.

Durch Beschaffung von Mitteln durch Beiträge, Spenden sowie durch Veranstaltungen, die der Werbung für den geförderten Zweck dienen.

HISTORIE VORSTAND 1. Vorsitzender: Roland Weber

1985 Hans Steffan, der 1. Vorsitzende des TSV Birkenau e.V. gründet einen Förderkreis. Der erste Vorstand dieses Förderkreises wird Dr. Wolf Dieter Becker.

2. Vorsitzender: Andreas Michael

Anfang der 1990ziger Jahre startet, der nun als Vorstand agierende Michael Trautmann, die Aktion: „Wir treiben den Handball auf die Spitze!“

Schatzmeister: Alice Schäfer

1997 Peter Denger wird der erste Vorsitzende des neu gegründeten: Förderverein des Turn-u. Sportverein Birkenau e.V.

Schriftführer: Eugen Berbner

2005 Hermann Sattler wird neuer 1. Vorsitzender, da Peter Denger zum Präsident des TSV Birkenau e.V. gewählt wurde. 2016 Roland Weber wird neuer 1. Vorsitzender, da Hermann Sattler aus Altersgründen nicht mehr kandidiert.

kenau abgestimmt, dass wir alle gemeinsam als TSV Birkenau diese herausragende Persönlichkeit unserer Vereinsgeschichte würdigen. Alle Beteiligten waren sich einig, dass diese abgestimmte Vorgehensweise ganz im Sinne von Hermann Sattler wäre. Die Pandemie hat den Förderverein allerdings nicht gänzlich verschont. So war es uns, auf Grund der Corona-Regeln, vergönnt unserem Mitglied Klaus Bechtold zum achtzigsten Geburtstag die, dafür übliche Aufwartung zu machen. Dies werden wir, sobald es wieder möglich ist, nachholen. Bis wieder Normalität in unser Leben eintritt, wünscht der Vor-

stand des Fördervereins allen Mitgliedern und Freunden: „Bleiben Sie gesund!“ 1. Vorsitzender Roland Weber 2. Vorsitzender Andreas Michael Schatzmeister Alice Schäfer Schriftführer Eugen Berbner

Der Förderverein begrüßt seine neuen Mitglieder: Frank Lasslop und Frank Dümmler Herzlich willkommen im Förderverein Aktuelle Mitgliederliste: Florian Amend Herbert Arnold Michael Basler Klaus Bechtold Eugen Berbner Erich Berg

Mathias Brock

Dr. Jutta Böhm Paul Böhm Peter Denger Martin Dittert Sascha Dold Frank Dümmler Rudi Etzdorf Kai Fändrich Prof. Dr. Jürgen Fischer Eugen Fleckenstein Wolfgang Freudenberger Prof. Gerhard Fuchs Udo Fuchslocher Wolfgang Glaser Daniel Götz Christian Hauck Sigurd Heiß Norbert Hildenbeutel Prof. Dr. Klaus Hungenberg

Frank Jöst

Prof. Dr. Peter Kadel

Brigitte Kanz Werner Karnoll Hans Kellner Wolfgang Kellner Christian Klein Dr. Gabriele Klein Thomas Knapp Frank Lasslop Michael List Sabine List Heinz Malzkeit Andreas Michael Werner Osada Stephan Peller Peter Platzer Gerhard Pohlers Thomas Ritzert Hermann Sattler Alice Schäfer Martin Schütz

Volker Spilger

Friedel Stephan Thomas Stephan Markus Walter Roland Weber Siegfried Winkler Walter Zopf

Werden auch Sie Mitglied im Förderverein! Weitere Informationen erhalten Sie auf der Geschäftsstelle.

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Fotos: Armin Etzel

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Aktuelles

Erneuter Vandalismus an beiden Clubhäusern auf dem Tannenbuckel Zum wiederholten Mal muss der TSV Birkenau eine traurige Bilanz infolge verantwortungslosen Verhaltens ziehen. Rund um seinen Sportplatz auf dem Tannenbuckel haben Unbekannte zwischen Sonntagmittag (11. April) und Dienstagmorgen (13. April) hohen Schaden angerichtet. Die Wände des Vereinsheims auf dem Sportgelände wurden mit Lackspraydosen großflächig mit Graffiti beschmiert. Für die Ehrenamtlichen des TSV Birkenau ist dies nicht die erste Begegnung mit solchem Verhalten in den vergangenen Monaten. Dass durch Sachbeschädigung ein zusätzliches Plus an Arbeit in

ihrer Freizeit entsteht und unnötige Belastung auf die Vereinsfinanzen zukommt, ist für sie ein großes Ärgernis. Bereits Ende März wurden an dem Gebäude erhebliche Schäden verursacht. An mehreren Tagen wurden damals insgesamt fünf Fenster durch das Werfen von Steinen zerstört. Betonverbundsteine wurden an die Wände des Gebäudes geworfen. Nur wenige Wochen später wurde die hölzerne Außentheke des Sportheims angezündet, was damals zum Glück nicht zu einem größeren Brand geführt hat.

Feldhandball gewonnen hatte, ist derzeit ungenutzt, wird aber vom Verein als Bolzplatz und Spielgelände für die jüngeren Birkenauer offen gehalten. Für unnötigen, zusätzlichen Aufwand für die Mitglieder des Vereins sorgen zudem zurückgelassener Müll von ungebetenen Gästen und achtlose Hundebesitzer, die das Gelände als Vierbeiner-Toilette missverstehen. Dies gehöre ohnehin bereits zum lästigen wie eigentlich vermeidbaren Alltag, berichtet TSV-Geschäftsstellenleiterin Karin Rauschmayr.

Das Sportgelände, auf dem der TSV Birkenau im Jahre 1974 die Deutsche Meisterschaft im

Besonders in den Schulferien und am Wochenende ziehe das Gelände auch in den Abend-

stunden ungebetene Besucher an, die oft ihren Müll nicht selbst entfernen, sondern dessen Entsorgung dem Verein auflasten. Die Serie der Zerstörungen am Vereinseigentum aber, die sich auch am vergangenen Wochenende fortgesetzt hat, habe eine Dimension erreicht, die nicht toleriert werden könne. Der TSV Birkenau bittet daher die Bevölkerung dabei um Mithilfe, die Verursacher der Beschädigungen ausfindig zu machen. Unter der E-Mail-Adresse info@ tsv-birkenau.de können diesbezügliche Informationen dem Verein mitgeteilt werden. uf Bericht: WN/OZ vom 19.04.2021

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