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Ausgabe 88 (Oktober 2016)

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Oktober 2016 | gratis

# 88  

Stadtkulturmagazin


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Hallo Darmstadt.

Inhalt P STA DT KU LT U RM AGA Z I N | AUS GA BE 88 | OKTOBE R 2016

Thema Seite Foto-Editorial, Inhalt Favoriten des Monats Suche und finde!

03 04 – 10 12

Thema Seite Das literarische Darmstadt

40 – 42

Veranstaltungskalender

45 – 64

Out of Darmstadt

68 + 69

Neu in Darmstadt?! Ersti-Tipps

14 – 17

Iss was! Folge 45: Grindkopp

71 + 72

Blackbox mit Olexesh

18 – 21

Kommen und Gehen

74 – 77

Essbares Darmstadt

22 – 24

Die Fans vom SVD, Folge 3: FFA + SHARP-Skins 78 – 81

Stilsicher, Folge 28: Klangkoffer

26 + 27

Die Leiden des alten Oka

82

Tresen-Love, Folge 4

28 +29

Objektiv (Konzertfotos)

84

Aufgeschnappt

30 + 31

Wrede und Antwort

85

Kunst-Highlights im Oktober

32 – 34

Rischdisch (un)wischdisch

86

Theater-Tipps im Oktober

36 – 38

Impressum 86

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Favoriten des Monats 2. Weinfest auf dem Riegerplatz

WEIN, WATZ UND GESANG

Vor rund einem Jahr hat sich die Initiative Wohnzimmer Riegerplatz e. V. gegründet und macht sich seitdem zur Aufgabe, das eh schon pralle Leben auf diesem Platz im Herzen des Martinsviertels noch praller zu gestalten. Unter anderem mit einem Weinfest, bei dem drei lokale Weinexperten – diesmal: Weinkontor, Winepicks und der Teeladen am Riegerplatz – ihre edlen Tropfen kredenzen. Außerdem gibt's original hessische Weinspezialitäten (sprich Äbbelwoi), Zwiebelkuchen und Livemusik. Die Premiere im vergangenen Jahr war ein voller Erfolg, bestimmt wird's auch diesmal wieder ein praller Nachmittag. (ct) Riegerplatz | So, 02.10. | 15 bis 22 Uhr | Eintritt frei Sons of Settlers (Südafrika)

FOLK/ROCK

Bei Musik aus Südafrika denkt man an Die Antwoord oder das funkige Genre Kwaito. Aber auch eher konventioneller Indie-Folkrock wird dort zelebriert – in diesem Falle vom Quartett Son of Settlers. Wobei: Konventionell trifft es nicht, denn, was die Jungs spielen, hat große Klasse und dürfte vor allem Mumford & Sons-Fans begeistern. Multi-Instrumentalisten allesamt mit Mut zu Experimenten und wilder Live-Show. Nebenbei: Jetlag dürften sie keinen haben, liegen wir doch auf dem gleichen Längengrad. (obi)

Kulturwerk Griesheim | So, 02.10. | 20.30 Uhr | 13 €

Zehn Jahre, zehn DJs, die XII.

DEKADENCLASH

Der Titel bleibt, obwohl wir uns mittlerweile im zwölften Jahr befinden. Denn er bezieht sich ja auf das Konzept: (Mindestens) zehn DJs haben jeweils (mindestens) 30 Minuten Zeit, ihre Lieblingshits aus einer selbst ausgesuchten Dekade und eines Genres zu kredenzen. Oder sagen wir besser: derb abzufeiern – denn darum geht es bis zum Exzess, von Boogie & Funk, New Wave, Elektro bis ProtoDisco, Westcoast-Rap und House. Am Start bis zum Morgen­ grauen: Daniele Iezzi, Simon Dörken, Phonk D, Thomas Hammann, Lukas Lehmann, Sascha Ciminera, Nouki Ehlers, MTAS, Jessica Coates, DJ Konni und Sven Grolik. (obi) Weststadtcafé | So, 02.10. | 22 Uhr | 5 € DISKURSE

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Fotos: Veranstalter

24. Darmstädter Musikgespräch: „Museale Musik?“

Schon längst sind Bands und Künstler bei der Wahl ihrer Bühnen nicht mehr auf klassische Live-Spielorte und Clubs beschränkt. Immer öfter platzieren Veranstalter ihr Programm in Off-Locations wie Kirchen und Museen. Offenbart dieses Phänomen nichts weiter als eine gesteigerte Verwertungsdynamik der Eventkultur? Oder bieten sich vielleicht doch neue Plattformen für innovative Diskurse durch das Brechen von Konventionen? Antworten auf diese Fragen geben an diesem Abend Philipp Gutbrod, Direktor des Instituts Mathildenhöhe und Musiker, sowie Cord Meijering (Akademie für Tonkunst), Thomas Schäfer (Internationales Musikinstitut) und Wolfram Knauer (Jazzinstitut Darmstadt). (mn) Designhaus Darmstadt | Mi, 05.10. | 20 Uhr | Eintritt frei


Favoriten des Monats Woman (Köln) + Xul Solar (Köln)

POP

Die „Psychedelic Lovers“ Woman nehmen Euch mit auf eine Reise durch mehrere Jahrzehnte Musikgeschichte. Für seine erste EP „Fever“ hat das Quartett einen pulsierenden Soundteppich gewebt, der von Daft Punk über Prince bis zu Vampire Weekend reicht. Hier verschmelzen Mathrock, Elektropop und krautig-­ psychedelische Einflüsse zu einem eleganten Pop-Amalgam, das auch schon auf den Bühnen des Melt und Haldern Pop eine verdammt gute Figur gemacht hat. Ausnahmsweise gibt’s bei dieser Animalistics-Show keine Kulinarik! (mn) Klingt wie: Battles, Sizarr, Warpaint Das Blumen | Fr, 07.10. | 19 Uhr | 10 € Win! Win! Das P verlost 1 x 2 Tickets für das Konzert auf www.p-stadtkultur.de. The Spaghetti Wings (HH) + Kthxbye (DA)

INDIE-POP

Kthxbye sind wahrscheinlich Darmstadts geheimnisvollste Supergroup. Eines ihrer seltenen Konzerte geben sie an diesem Abend zusammen mit den spielund experimentierfreudigen The Spaghetti Wings. „Random Hurray“, die Platte des nerdigen Duos mit Faible für Neunziger-Indie-Rock, ist vollgepackt mit Lo-Fi-Effekten, surrenden Gitarren und krautigen Pop-Elektro-Klängen. So liebevoll gespielt, gibt es das heutzutage nur noch selten zu hören. Erschienen ist das Album übrigens auf dem Woog-Riots-Label „From Lo-Fi to Disco!“. (mn) Klingt wie: Sonic Youth, Elliott Smith, The Cure, Yo La Tengo

Oetinger Villa | Fr, 07.10. | 21 Uhr | 6 bis 8 € (Du entscheidest) „100 Jahre Dada“

MINIFESTIVAL

In der Peripherie Darmstadts, genauer in Seeheim-Jugenheim, hat sich seit zwei Jahren eine kleine Kulturoase etabliert, der wir noch viel zu wenig Beachtung geschenkt haben: die Kulturmetzgerei. Was passt da besser, als ein dort stattfindendes Dada-Festival anzupreisen – jene provokative Kunstform, die vor 100 Jahren Kunst und Literatur auf den Kopf stellte. Am Freitag wird der Super-8-Film „Die Dadabraut“ gezeigt, am Samstag ein extravagantes Würfelspiel gezockt. Klingt voll dada und macht Laune. Eintritt nur nach vorheriger Anmeldung auf www.kulturmetzgerei.com. (obi) Kulturmetzgerei Seeheim-Jugenheim Fr, 07.10. + Sa, 08.10. | jeweils 20 Uhr | Eintritt gegen Spende THE ART OF HIPHOP

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Fotos: Veranstalter

First Friday mit IDC Records

Die Kunsthalle ist und bleibt our home of contemporary art. Aber sie versteht sich auch als platform for local subculture. Das hat sie bei der „8 Jahre P“-Party bewiesen. Und das zeigt sie jeden ersten Freitag im Monat: Mit wechselnden DJs und Live-Acts, Drinks und Führungen durch die aktuelle Ausstellung kann man dann ein bisschen (p)arty ins Wochenende starten. Beim „First Friday“ im Oktober steht die IDC Crew (Tosh Taylor, DiggyDan, Quickness und MVP) an den Plattentellern und drückt uns stilvollen HipHop, Soul und Funk auf die Ohren. (ct) Kunsthalle | Fr, 07.10. | 20 bis 23 Uhr | 6 Euro (inklusive Führung durch die Ausstellung), freier Eintritt für Schüler und Studierende


Favoriten des Monats Tag der Stadtwirtschaft

„DARMSTADT IM HERZEN“

Stadtwirtschaft klingt so sexy wie Abfallentsorgung. Trotzdem gehört sie zum Alltag eines jeden Darmstädters: von der Studentenwohnung über den Bus zur Arbeit bis zum Abtanzen in der Centralstation oder dem Ausflug ins Vivarium. 30 der rund 150 Unternehmen, die ganz oder teils zur Stadt gehören und bei denen etwa 8.000 Menschen arbeiten, stellen sich an diesem Tag ihren Kunden und gleichzeitigen Eigentümern vor. Dazu gibt es Live-Musik der Studenten der Akademie für Tonkunst, die Centralstation liefert Kostproben aus dem Kultur­ programm und die Kleinen toben sich beim Rotzfrechen Spielmobil aus. (fg) Markt-, Friedens- und Ernst-Ludwigs-Platz | Sa, 08.10. | 10 bis 15 Uhr | Eintritt frei Programm unter www.heag.de/site/stadtwirtschaft,darmstadtimherzen ImmerGrün (DA) + Shy Guy At The Show (KA) + Rockfo (DA)

RADAU

Diese 17-Jahre-Ausgabe der Radaudisko wird indiewandert. Angekündigt werden „zwei Urviecher der Darmstädter Indie-Rock-Szene“! So einen Titel muss man sich auch erst einmal verdienen! Das haben ImmerGrün und die aus Schlüchtern eingemeindete Rockformation Diskokugel zweifelsohne. Mit dabei bei der „Independent Intervention“ sind die Karlsruher Shy Guy At The Show, „die klingen, als hätten die Sisters of Mercy zu viel Rotwein mit Nick Cave gesoffen, die Synthies von Depeche Mode geklaut und in der Wut von Joy Division gebadet.“ (ct) Schlosskeller | Sa, 08.10. | 21 Uhr | 7 € (nur Aftershowparty ab zirka 00.30 Uhr: 4 €) Hodini aka Hulk Hodn (Money $ex Records)

HIPHOP, DISCO, HOUSE

Eben noch habe ich mir wieder einmal das Boiler-Room-Set von Retrogott und Hodini (früher Huss und Hodn) reingezogen und schon kommt die Info, dass auch Letzterer uns jetzt in der Stadt am Darmbach beehren wird. Retrogott legte ja vor einiger Zeit schon spannende Oldschool- und Afro-Platten im Café Rodenstein auf, nun kommt Hodini in die Galerie Kurzweil. Wir erwarten einen noch tanzbareren, moderneren und funkigeren Abend. Unser heißer Tipp für alle B-Boys und B-Girls! Nicht, dass es hinterher wieder heißt, Ihr habt die beste Party verpasst ... (ll) Klingt wie: die Beats von Huss und Hodn, jazzy House, funky Hiphop. Galerie Kurzweil | Sa, 08.10. | 23 Uhr | 10 € LAUT UND LEISE

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Fotos: Veranstalter

Arpen (Leipzig)

Drei Jahre hat sich der Songwriter, Komponist und Produzent Arpen für die Veröffentlichung seines Debüts Zeit gelassen. Das Ergebnis ist ein ambi­ tioniertes Konzeptwerk, das visuelle Inhalte und Musik fusionieren lässt. Für das Album hat sich der Multi-Instrumentalist in das Spannungsfeld von Fotografie und Pop begeben und seine Stücke klanglich eng entlang Arbeiten des Regisseurs Tobias Schuetze und der US-amerikanischen Künstlerin Taryn Simon komponiert. In einmaliger Form fügen sich hier Gitarre, Piano und Sound-Samples zu eindrucksvollen Ton- und Bildwelten zusammen. (mn) Klingt wie: José Gonzales, A Forest, Sufjan Stevens Schlosskeller | Di, 11.10. | 20.30 Uhr | Eintritt frei (Spende erwünscht)


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Favoriten des Monats Oswaldovi (Tschechien) + Fuzzy Dahlhaus (DA)

KAUZIG-SCHÖN

Schräg und trotzdem wunderbar eingängig, so lässt sich die Musik dieses Abends in der Guten Stube am besten umschreiben. Das Duo Oswaldovi mäandert perkussiv und harmoniell zwischen psychedelischem Italo-Western und düsterem Film Noir. Eine wahrlich cineastische Musik. Und mehr als schlichter Support ist natürlich unser aller Fuzzy Dahlhaus, ein echtes Darmstädter Unikat, dem wir schon einen eigenen Artikel widmeten und der sonst meist am Piano der Krone-Kneipe anzutreffen ist und dort eigenwillig ­schöne Lieder schmettert. (obi)

Hoffart-Theater | Mi, 12.10. | 20.15 Uhr | 5 € Mine (Mainz)

SONGWRITER-HIPHOP-ELECTROPOP

Mine live zu erleben, ist ein besonderes Ereignis. Die Musik dieser Band ist mal orchestral, mal sehr simpel, mal tiefsinnig, mal sehr tanzbar, vor allem aber ein ganz eigenes Klangerlebnis. Mines hypnotische Stimme und die Arrangements bieten einerseits einen roten Faden, trotzdem hat fast jedes Lied einen speziellen Sound, der jazzig, hiphopig oder elektronisch anmuten kann. Ein Genre für Mine zu finden, ist fast unmöglich, denn Mine ist das Genre. Längst kein Geheimtipp mehr, sondern einfach eine der spannendsten Künstlerinnen Deutschlands. (ll) Klingt wie: unvergleichbar. Centralstation (Halle) | Do, 13.10. | 21.30 Uhr | 21,50 € Win! Win! 3 x 2 Tickets unter www.p-stadtkultur.de. „Terror – Ihr Urteil“

KINO 2.0

Kino 2.0 dürfte der neueste Trend werden, also: Zuschauer können Einfluss auf das Filmgeschehen nehmen. Im Film „Terror – Ihr Urteil“ entwirft der spannende Jurist und Autor Ferdinand von Schirach anhand eines Kampf­ piloten das Gedankenexperiment „Darf man 164 Menschen töten, um 70.000 zu retten?“. Kurz vor Ende wird der Film angehalten und die Zuschauer dürfen entscheiden, welche der beiden Endvarianten gezeigt wird. Eine moralisch wie juristisch knifflige Frage. Für alle P-Leser gibt es als besonderes Schmankerl Nervennahrung in Form von Studentenfutter und Süßigkeiten. (obi) Pali-Kino | Fr, 14.10. | 20 Uhr | 12 € (Das P-asswort für die Nervennahrung in der Pause lautet: „In dubio pro reo“.) INDIE-EMO-ROCK

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Fotos: Veranstalter

Dowsing + Ratboys (Chicago) + Burke (Mainz)

Mit ihrer frisch erschienenen dritten LP im Gepäck kommen Dowsing wieder nach Darmstadt. Musikalisch ist man sich treu geblieben, das heißt: Power-­ Pop-Melodien treffen auf einen verträumten Midwest-Emo-Sound. Eine perfekte Mischung, die hin und wieder an alte Helden wie Weezer oder The Promise Ring erinnert. Ratboys teilen mit Dowsing nicht nur die Heimatstadt und den Drummer, sondern haben für die gemeinsame Welttour eine feine Split-Single veröffentlicht. Freut Euch auf zuckersüßen, folk-lastigen IndieRock. Den Abend eröffnen die Jungspunde von Burke aus Mainz. (tk) Klingt wie: Get Up Kids, Weezer, Saves the Day, Dinosaur Jr. Oetinger Villa | Fr, 14.10. | 21 Uhr | 8 €


Favoriten des Monats Soliparty für das Frauenhaus Yach’il Antzetic

FEIERN UND SPENDEN

Schon zum sechsten Mal wird es in der Oetinger Villa mexikanisch. Neben Ausstellung und Film zum Projekt wird es eine Tombola, einen Klamottenflohmarkt, eine Cocktailbar und vieles mehr für den guten Zweck geben. Für die Grooves sorgen live auf der Bühne: Tacumba Son Jarocha (Mexiko-Folk), Kriso (HipHop), Taiga Trece (HipHop), und DJ Phil Wee (Global Bass Music). Es moderieren die Travestiekünstler Rosa Opossum und Karla Zapata. (ks) Klingt wie: eine ganz feine Sache, nicht nur für die Tanzbeine

Oetinger Villa | Sa, 15.10. | 20 Uhr | 6 bis 10 € (Du entscheidest)

DJ Chromo's Alphabet des guten Songs

HÖREN UND STAUNEN

DJ Chromo, stadtbekannter Prediger des guten Geschmacks in musikalischen Nischen, bezieht eine neue Kanzel: im Keller der Knabenschule. Einmal im Monat präsentiert er dort sein „Alphabet des guten Songs“. Zur Premiere spielt er Schallplatten, deren Titel mit dem Buchstaben A beginnt. DJ Chromo verspricht erstklassige musikalische Ware aus Rock, Pop, Welt- und Instrumentalmusik, Reggae und viel New Wave aus aller Herren Länder. Besonders freuen wir uns auf seine als Moderation getarnten Predigten – und auf den Abend, an dem der Buchstabe X dran ist! (ct) Bessunger Knabenschule (Keller) Di, 18.10. | 20 bis 24 Uhr | „Der Eintritt ist frei. Die Gedanken auch.“ Festival „Komet Lem“

FUTUROLOGISCHES ALLERLEI

Der polnische Science-Fiction-Autor und Technikphilosoph Stanisław Lem hätte in diesem Jahr seinen 95. Geburtstag gefeiert. Bücher wie „Solaris“ machten ihn zu einem der wichtigsten Zukunftsdenker des vergangenen Jahrhunderts. Darüber hinaus konnte er seine futuristischen Visionen in große Literatur verpacken. Für das Deutsche Polen-Institut ein Grund, den Autor an unterschiedlichen Locations mit einem ausgiebigen Festival zu feiern. Geboten werden Konzert, Party, Film, eine Ringvorlesung, Schauspiel, Lesungen und vieles mehr. (kzd) Hochspannungshalle der TU Darmstadt (und weitere Orte) Mi, 19.10.2016 bis So, 05.03.2017 Detaillierte Infos zu Programm und Eintrittspreisen unter www.komet-lem.de

IMPORT-EXPORT-PARTY

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Fotos: Veranstalter

BaBaZuLa (Istanbul) + Besidos (DA)

Das Darmstädter Label „Import/Export Music“ hat eine Mission: dem BalkanSound den Weg hinein in hitradio-verseuchte Ohrmuscheln ebnen. Dafür stehen Mastermind Hüseyin Köroglu und seine Besidos-Kumpanen ja schon länger. Ihrem Ansinnen verleihen sie mit einer Konzertreihe in der Centralstation Nachdruck. Zur zweiten Ausgabe gastieren BaBaZuLa aus Istanbul, die Karawanengrooves, Schamanengeraune, überlaut abgemischte Club-Sounds und Psych-Folk-Hymnen hypnotierend und mit Hang zur Improvisation mischen. Dazu die Besidos sowie davor, dazwischen und danach: Global-Beats-Experte DJ Kumanova. That's Raki’n’Roll! (ct) Centralstation (Halle) | Fr, 21.10. | 21 Uhr | 14 €


Favoriten des Monats „Sichten 20“

A RCHITEKTURAUSSTELLUNG

Spannende Ein-Sichten in die Welt der Architektur erwarten Euch, wenn Studierende der TU Darmstadt wieder ihre ausgezeichneten Entwürfe präsentieren. Die Leistungsschau lädt mit Führungen und Kurzvorträgen zum Diskurs und bietet Perspektiven auf Ideen und Formen des Wohnens, Arbeitens und Lebens von morgen. Im Jubiläumsjahr widmet man sich zusätzlich Rückblicken, Traditionen und Anfangstagen der Reihe. Zur Eröffnung wird der Jakob-Wilhelm-MenglerPreis an den architektonischen Nachwuchs verliehen, während die kurzweilige Pecha Kucha Night am 27.10. besonders vielseitige Denkanstöße verspricht.  (mn) Centralstation (Saal) | Mo, 24.10. (bis Fr, 28.10.) 11 bis 23 Uhr (Eröffnung und Kurzvorträge ab 18 Uhr) | Eintritt frei Queer Film Fest Weiterstadt

BUNTES KINO

Dass das größte queere Filmfestival der Region – ja, nicht mal Frankfurt kann da mit einer entsprechenden Veranstaltung gleichziehen! – im beschaulichen Weiterstadt stattfindet, wissen wohl die wenigsten. Tatsächlich flimmert das „Queer“-Filmfest dieses Jahr zum bereits 20. Mal über die Leinwand des Kommunalen Kinos Weiterstadt. 27 Vorführungen umfasst das Programm, darunter viele Beiträge aus aller Welt in Originalfassung und echte Hochkaräter wie der von Kritikern gefeierte Streifen „Tangerine L.A.“. (mn) Kommunales Kino Weiterstadt | Mi, 26.10. bis Mi, 09.11. (Eröffnungsgala: 26.10., 20 Uhr, Filmvorführung „Girls Lost“: 21 Uhr) | 6 € Programm unter www.facebook.com/schwullesbischeFilmtageWeiterstadt Hildegard von Binge Drinking (Würzburg) + Kuf (Berlin)

P ROTO-POP

Bewaffnet mit Vocoder, Homekeyboard und Acryl-Drumkit sind Hildegard von Binge Drinking im Auftrag des Herrn unterwegs, um Euch im Nonnenornat ihre 95 Proto-Pop-Thesen an die Tür zu nageln. Krautrock, Post-Punk, Synthesizer, Elektro und vereinzelt sogar Run-DMC-mäßiger Rap-Gesang fusionieren hier zu einem spektakulären Clash zwischen Genie und Wahnsinn. Aufgenommen wurde das Album der Band übrigens in Darmstadt von Lolo Blümler! Und bevor Ihr die Erleuchtung findet, erden Euch Kuf mit ihren jazzigen Stücken. (mn) Klingt wie: alternativer „Sister Act“-Soundtrack mit Can, Kraftwerk, Gang Of Four Oetinger Villa | Do, 27.10. | 21 Uhr | 8 bis 10 € (Du entscheidest) Win! Win! Das P verlost 2 x 2 Tickets für das Konzert auf www.p-stadtkultur.de PSYCHEDELIC-POP

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Fotos: Veranstalter

Okta Logue (Darmstadt) + Oracles (Köln)

„Raus aus dem Rock, rein in den Club!“ Mit ihrer neuen Platte „Diamonds And Despair“ ist Okta Logue die Flucht aus der Retro-Schublade gelungen. Hier drängen sich keine Pink-Floyd-Vergleiche mehr auf. Vielmehr denkt man bei den neuen Songs an MGMT, wenn sich Synthesizer, Elektro-Experimente und Dancefloor-Beats um das bewährte Rock-Fundament schmiegen. Support beim großen Heimspiel gibt’s von Oracles, die mit ihrem Debüt „Bedroom Eyes“ ihr Destillat aus Krautrock, Electronica und Shoegaze fast perfektioniert haben. (mn) Klingt wie: Tame Impala, Portugal. The Man, Arcade Fire Centralstation (Halle) | Fr, 28.10. | 21 Uhr | 20 € Win! Win! Das P verlost 3 x 2 Tickets für das Konzert auf www.p-stadtkultur.de


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Suche und finde! Urbane Zeitzeugen in Darmstadt FOTO: DA N I E L W I L DN E R

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sind das gewöhnliche Bauwerke für die Darm­ städter, ein Blick auf die klassischen Sehenswürdigkeiten sei trotzdem zu Beginn sehr empfohlen.

Entdeckungstouren für Erstsemester – viel mehr unter www.p-stadtkultur.de T E X T: C L E M E N S BE I E R | I L LUST R AT I ON E N: L I SA Z E I SS L E R

Du bist also in Darmstadt angekommen. Am Ort, der sich selbst „Wissenschaftsstadt“ oder „Stadt der Künste“ nennt, in allgemeiner Wahrnehmung aber natürlich lange nicht so hip ist wie Berlin, Leipzig oder München. Nichtsdestotrotz gibt es hier viel zu entdecken und nimmt man das Rhein-Main-Gebiet als sein Bewegungszentrum, muss man sich nicht langweilen.

Für Erstsemester, Neu-Ankömmlinge, Urlauber und Entdecker habe ich folgende subjektive Tipps als Tagestouren aufgelistet: Tag 1 (bei schlechtem Wetter: Tag 2) Du bist angekommen, es scheint hoffentlich die Sonne, alles ist neu. Da ist es manchmal gut, erst einmal zur Ruhe zu kommen. Der Herrngarten liegt zentral und ist der perfekte Ort zum Relaxen. In der Nähe der Uni – manchmal kann man dort auch noch das TU-WLAN empfangen – gibt es in dem Stadtpark viele kleine Ecken, um zu entspannen oder anderen bei ihren Aktivitäten zuzusehen: Hier wird auf dem Seil balanciert, ein schwedisches Holzspiel oder Gartenschach gespielt, Kinder klettern auf den niedrigen verschwungenen Ästen der Bäume. Der Brunnen in Sichtweise des Herrngartencafés vermittelt ein beruhigendes Rauschen. Auf dem Weg vom Herrngarten in die nahe Innenstadt kann man innerhalb des Residenzschlosses einen Stopp im von Studenten betriebenen Biergarten Schlossgarten einlegen und einen Blick auf das große Hessische Landesmuseum werfen. Im Schlosshof befindet sich übrigens der vom AStA betriebene Schlosskeller. Den solltest Du Dir vormerken, da dort das Abend- und Nachtprogramm vor allem für studentisches Publikum attraktiv ist. Alternativ oder als zusätzlicher Trip empfohlen: der Weg hoch zur Mathildenhöhe. Vom Schloss aus am besten den kleinen Weg seitlich vorbei am Darmstadtium, dessen Architektur die „Locals“ in der Beurteilung tief spaltet, bergauf nehmen. Am Fuße der Mathildenhöhe, hinter dem schönen Klinker-Wohnblock, erwartet Euch eine Wiese, auf der Heinz Macks futuristische zehn Meter hohe Lichtstele steht und zum Chillen einlädt. Oberhalb zur linken Seite liegt ein Platanenhain, auf dem sich die Darmstädter Boule-Szene gerne trifft. Der Fünf-Finger-Turm steigt vor einem empor, rechter Hand glänzt die Russische Kapelle. Mit der Zeit

Oben auf der Mathildenhöhe finden Kunstausstellungen internationalen Formats statt, hinter dem Museum residiert der Fachbereich Gestaltung der Hochschule Darmstadt und der Kulturpark der Initiative OHA Osthang. Wer noch neugierig ist und Energie hat, dehnt den Spaziergang weiter aus und bewegt sich Richtung Oberfeld, am besten über die Rosenhöhe mit ihrer beeindruckenden Flora sowie architektonischen Entdeckungen (Löwentor, Teehaus, Rosendom und Spanischer Turm). Das Oberfeld ist ein interessanter Ort für alle, die mit dem Fahrrad unterwegs sind, Hunde ausführen oder am Wochenende auf dem Hofgut in alternativer Umgebung brunchen wollen. Oder als Ausgangspunkt für den Ausflug zur Grube Prinz von Hessen, wo man naturnah schwimmen kann.

Tag 2 Beliebte Viertel zum Wohnen sind das Martinsviertel, Johannesviertel und Bessungen. Es ist allerdings fraglich, ob Ihr dort auf die Schnelle eine coole Wohnmöglichkeit findet. Der Mietspiegel ist leider auch in Darmstadt rapide nach oben geschnellt. Ein Spaziergang durchs Martinsviertel zeigt, warum es eines der begehrtesten Quartiere ist: Ihr lauft entweder quer durch den Herrngarten oder fahrt mit dem L-Bus bis zum Friedrich-Ebert-Platz. Oberhalb des Platzes gibt es den Grünen Salon mit allerlei möglichen (Einrichtungs-)Entdeckungen. Nebenan ist das Schwarz-Weiß-Café, gegenüber das noch relativ neue Fuchs & Hase, weiter nörd­ lich Richtung Rhönring das Bellevue, die nur exemplarisch als Orte zu nennen sind, um sich kurz oder auch ausgiebig dem Milchkaffee sowie der Zeitung zu widmen. Beim Schlendern durch die Gässchen des Martins­ viertels findet Ihr viele kleine Indie-Läden, wie zum Beispiel die Hutmacherin Schmitthut oder den Vintageladen Lejla's. Im Zucker, einer Location für Selbstmach-Kultur, gibt es am frühen Abend oft leise Konzerte, Mini-Filmvorführungen und andere kreative Events. Am Riegerplatz, quasi dem Herzen des Martinsviertel, findet Ihr unter anderem das Aufschnitt, Café, Laden und Atelier, die Kneipeninstitution Pillhuhn und die leckere Gastronomie-Bar 3Klang. Und das ist nur eine Auswahl, weit mehr gibt es dort zu entdecken. Zum Verweilen lädt das Studi-Café 60,3 qm in der Magdalenenstraße 2 (direkt an der TU) mit sehr

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gutem Espresso (auf der großen Baustelle an der Alexanderstraße entstehen übrigens im Kellerund Erdgeschoss die neuen Veranstaltungsräume des legendären Kulturbetriebs 603qm, der Anfang 2017 eröffnen und die Darmstädter Kulturland­ schaft sicher nachhaltig bereichern wird). Min­­destens genauso gut und mitten in der City: klassischer, italienischer Espresso für einen Euro im Glaskasten-Café von Giulio Mollo am renovierungsbedürftigen Friedensplatz.

Frankenstein starten oder einfach nur die flachen Strecken des Waldes erkunden kann.

Wenn es schon auf den Abend zugehen sollte und Ihr Hunger habt, lockt das Martinsviertel unter anderem mit dem eritreischen Restaurant Baobab, wo man sich auf dem erhöhten Boden fläzt, im Holzhaus am Findling sitzt und lecker mit den Fingern isst. Besteck ist auf Wunsch aber na­ türlich auch vorhanden. Ähnlich lecker ist das ebenfalls afrikanisch angehauchte Bedouin am Schlossgartenplatz in unmittelbarer Nähe zum Herrngarten, erkennbar am markanten Safari-Jeep davor, der auch als Sitzgelegenheit genutzt werden kann. Am Kantplatz direkt bei der TU liegt das Wellnitz, eine schicke Bar-Gastronomie in Räumen einer ehemaligen Buchhandlung.

Zwischenfazit: Das mag jetzt alles für den ersten Eindruck reichen, bildet aber lange, lange nicht die Vielfältigkeit Darmstadts ab. Die Orangerie in Bessungen, die Darmstädter Kaffeerösterei, den Whiskykoch, das idyllisch an Bahngleisen gelegene Weststadtcafé und vieles mehr habe ich bei diesen Rundgängen erst mal ausgelassen. Genauso die unzähligen Kunst-Galerien wie zum Beispiel die bundesweit renommierte Kunsthalle oder das Kunstforum der TU und die zahlreichen großen und kleinen Theater – dazu findet Ihr immer alle Neuigkeiten hier im P in den Rubriken „Kunst“ und „Theater“.

Stichwort Essen: Da hat natürlich jeder so seine Vorlieben und Empfehlungen. Wer es etwas deftiger und rustikaler mag, sollte ins urige Grohe vorbeischauen. Diese innenstadtnahe Brauerei, unweit der Schulstraße, bietet klassische Hausmannskost. Das selbstgebraute Bier ist allemal einen Besuch wert. Gleich nebenan kannst Du richtig gutes Bier, klasse Wein, tolle Drinks und herzhafte Speisen auch mit urbanem Flair genießen – im Café Hess ist die Karte mindestens so toll wie die geschmackvolle Einrichtung. Tag 3 Sportliche Unternehmungen sind eine gute Gelegenheit, um erste Kontakte zu knüpfen. Die TU hat ein Unisport-Zentrum mit sehr breitem Angebot, das für Studenten teils kostenfrei ist. Das abendliche „Schwitz-Fit“ in der Unisport-Halle am Böllenfalltor ist unterhaltsam, aber ziemlich überlaufen; es gibt Krafträume, einen kleinen Golf-Court und ein Sport-Gesundheitszentrum. Checkt mal den Bereich um die Lichtwiese aus (hier befinden sich ein weiterer Uni-Campus sowie Studentenwohnheime). Empfehlungen zur Kontaktaufnahme sind der Lauftreff, die Kletterhalle und der Kletterwald am Hochschulstadion. Etwas weiter südlich liegt das „Tor zum Odenwald“, wo man eine Mountainbike-Tour hoch zur Burg

Noch relativ neu ist das Boulderhaus (Landwehr­ straße Richtung Weststadt), das vielmehr eine riesige Halle ist. Dort kann man waghalsig klet­tern, an der hauseigenen Wohnzimmer Bar Kaffee-Getränke, bestes Bier sowie hausgemachte Pizza genießen und manchmal auch feiern, wenn wieder eine Party mit den umtriebigen Uppercut-DJs ansteht.

Ausgehen Was das Nachtleben angeht, gibt es in Darmstadt gewisse Fixpunkte, aber immer auch Veränderungen, über die hier im P-Magazin regelmäßig berichtet wird. Eine kleine Auswahl von mir: • die Goldene Krone: mit Disko, Live-Bühne und der Rocky-Bar ... und in der Krone-Kneipe ist immer was los. • der Schlosskeller: ein vielfältiges Programm mit DJs, Konzerten, Queer-Partys und diversen lustigen Subkultur-Shows. • die Oetinger Villa: bundesweit bekannter TourStop für Bands aus aller Welt. Ehrenamtlich Aktive bringen Indie, Pop, Punk, HipHop, Metal und sonstige Subkulturen auf die Bühne. • die Bessunger Knabenschule: mit Konzerthalle und zwei Party-Kellern, jeden zweiten Mittwoch: „Frischzelle“ mit starken Bands bei freiem Eintritt. • die Centralstation: Konzerte von Jazz über Rock und Pop (oft internationale Künstler), Partys und Lesungen. • das Hoffart-Theater: natürlich mit Theater, ebenso aber auch mit schönen Konzerten im Rahmen der Reihen Gute Stube und Animalstics. • das Blumen: das Kultur-Kollektiv in einer ehemaligen Schlosserei lädt regelmäßig zu BarAbenden, Kaffee-und-Kuchen-Sonntagen mit Darmstädter DJs und vereinzelten Konzerten. • und im Weststadtcafé: eigentlich ein Biergarten P | 16


Seit 2015 bereichert die Galerie Kurzweil das Darmstädter Nachtleben. Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs (nähe Hauptbahnhof) lässt sich im basslastigen House-Club zu den Mixes renommierter DJs tanzen. Kürzlich startete dort die Reihe „Anything Goes“, jeden Donnerstag ab 21 Uhr mit musikalisch völlig offenem Rahmen. Im Ponyhof (in der Mainzer Straße 106) gibt es ebenso House- sowie Motto- und FachschaftsPartys. Interessierten des Club-Undergrounds sei der Hinweis gegeben, dass im nahen Offenbach das Robert Johnson existiert, welches seit einem Jahrzehnt kontinuierlich unter die Top-3-Clubs Deutschlands gewählt wird. Damit sollte sich die „Trauer“, nicht in Berlin oder Hamburg zu leben, in Grenzen halten.

© Vincent Stefan

und Club für die warme Jahreszeit an Gleis 378, neuerdings aber auch mit einigen Terminen im Winter.

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EVITA Gesangstexte von Tim Rice, Musik von Andrew Lloyd Webber | Inszenierung der Originalproduktion von Harold Prince | Deutsch von Michael Kunze

Fazit: Soweit mein kleiner Begrüßungsrundgang für Darmstadt-Neulinge. Ich habe viele, viele Läden hier nicht erwähnt, da es den Rahmen sprengen würde. Mit der Zeit bekommt Ihr mit, dass sich eine gewisse Szene im Cluster, Chez oder im Lowbrow trifft. Und für manche Bessunger ist ihr Viertel immer noch eine ganz eigene Stadt. Wenn ich mal gar nicht weiß, was so aktuell läuft in Darmstadt, gehe ich in den Darmstadt-Shop am Luisencenter und klopfe dort (die teils touristischen) Flyer und Programmhefte ab. Mindestens das Programm des Kommunalen Kinos Weiterstadt ist es wert. Aber man findet auch viele Hinweise auf Veranstaltungen im Rhein-Main-Gebiet. Alle interessanten Veranstaltungen in Darmstadt, übersichtlich gelistet, sowie regelmäßige und wiederkehrende Events findet Ihr bei unserem Kooperationspartner auf www.partyamt.de. Die Website des P-Magazins www.p-stadtkultur.de bietet Euch Insider-Tipps, Szene-News, LocationFinder und ein Darmstadt-ABC. Die neuesten Entwicklungen in der Stadt gibt es in den Rubriken „Kommen und Gehen“ sowie „Club-Update“. Für alle Erstsemester und Neu-Ankömmlinge gibt es unter www.p-stadtkultur.de/neu-da alle wichtigen Infos, Tipps und Tricks für ein glückliches Leben in Darmstadt. Sagt also nicht, Ihr hättet von nix gewusst. ❉

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»Die Hood lässt dich nicht los« Blackbox mit Olexesh I N T E RV I E W: M AT I N NAWA B I | FOTO: JA N E H L E RS

Die Hoffnung auf ein besseres Leben führte Olexesh mit seiner Mutter vor mehr als 20 Jahren aus der Ukraine nach Deutschland. Heute zählt der Darmstädter Olexij Kosarev zu den erfolgreichsten Rappern des Landes. Mit seinem Debüt „Nu Eta Da“ landete er 2014 aus dem Stand in den Top-Ten der Albumcharts, legte letztes Jahr mit gleich zwei Platten auf Platz fünf der Charts nach und spielte zwei restlos ausverkaufte Deutschland-Tourneen, während Szene-Medien seinem „Rasiermesserflow“ huldigten. Aufgewachsen in Kranichstein blickt Olexesh jetzt der Veröffentlichung seines dritten Albums entgegen: „Makadam“. Eine Platte, die seiner Mutter sowie dem von Hochhaussiedlungen gezeichneten Darmstädter Stadtteil gewidmet ist – und die eine der großen deutschen HipHop-Alben des Jahres werden dürfte.

Welche Bedeutung hat der Ort unseres Treffpunktes, das städtische Jugendhaus in der Oetinger Villa, für Dich? Olexesh: Hier habe ich einige meiner besten Freunde gefunden: Romano, Benny, Samir, Ibo, Rashid, Ramazan – lauter so Leute. Schreib die bitte alle rein, 15 P | 19

die werden sich freuen. Hier im Jugendhaus gab es früher auch einen HipHop-Raum. Der Manu, der Mitarbeiterin hier, habe ich auch viel zu verdanken.

Schon früh hast Du Dich für HipHop begeistern können. Deine ersten Texte hast Du als Achtjähriger geschrieben. Wie ging das los? Das war damals in Ruppertsheim, bei Kelkheim im Taunus. Durch eine HipHop-AG bin ich auf die Musik, also Rap gestoßen. Ich wurde quasi von Freunden gezwungen. „Haste Bock? Ja, dann komm mit! Fang an!“ So war das. Mit zwölf ging es dann schon etwas richtiger los und wurde immer ernster und ernster. Rap, Rap, Rap! Deine Mutter sei damals nicht sehr begeistert gewesen, meintest Du. Was denkt Sie heute über Deine Leidenschaft, die zum Beruf wurde? Meine Mutter ist überglücklich. Sie freut sich unglaublich für mich – und natürlich sorge ich auch für sie. Ich habe ihre Schulden bezahlt, ihr ein Auto gekauft, greife ihr bei den Kosten für die Klassenfahrten meiner Geschwister unter die Arme und sie muss nichts für die Führerscheine meiner kleinen Brüder zahlen. Ihr bleibt


vieles erspart. Sie lag damals also falsch! [lacht]

Die Sorgen Deiner Mutter von damals kannst Du aber verstehen, oder? Na klar. In der Schule lief es bei mir einfach nicht. Es gab ständig Ärger. Da gab es Tage, an denen ich morgens mit dem Schulranzen aus dem Haus bin, mich irgendwo auf die Bank gelegt, einen Wecker gestellt und geschlafen habe – und um 13 Uhr bin ich mit dem Ranzen nach Hause. Meine Mutter dann

komm‘ von gaaaaanz unten – und pushe die Alten mit den Bärten. Jetzt wollen die alle was von mir, weil ich aus Darmstadt bin und Erfolg habe. Jetzt soll ich Werbung für Gude machen. Aber ich bin nicht nachtragend, ich mache mit. Sonst wäre ich ja genauso wie die. Das ist einfach falsch gelaufen. Hier fehlt der Zusammenhalt. Ich bin cool mit denen, aber so ist es. Ich spreche das eigentlich ungern aus, aber sonst redet ja niemand darüber.

Finanzamt will ja auch immer noch was abhaben [lacht]. Das Gute ist, es macht mir wirklich Spaß. Ich kann’s nicht lassen. Ehrlich, es ist so: Ich jage die Musik!

Jetzt erscheint „Makadam“, Album Nummer drei. Es heißt ja, dass die dritte Platte immer eine besondere Herausforderung darstellt, weil sich Künstler auch irgendwie neu positionieren müssen. Auf dem neuen Album gehe ich auf jeden Fall auch neue Wege. Zum Beispiel der Song

»Ich jage die Musik« immer so: „Wie war die Klassenarbeit?“ „Ja, ich habe nur meinen Namen und das Datum aufgeschrieben, das Einzige, was ich weiß. Den anderen Scheiß weiß ich nicht.“ Ich hatte einfach keinen Bock auf Noten und diesen Zwang. Klar ist Schule eigentlich wichtig, aber das war nix für mich.

Wobei das Musikmachen heute ja quasi auch benotet wird. Wenn eine neue Platte kommt, wartest Du auch auf Zahlen. Das ist ja fast wie Noten bekommen. Das stimmt! [lacht] Meine beste Chartplatzierung war bisher die Fünf. Im Gegensatz zur Schule ist das aber super [lacht]. Fühlst Du Dich der HipHop-Szene Darmstadts verbunden? Hier sind und waren ja immer einige am Start. Darmstadt war immer schon so: Keiner hat sich gegenseitig gepusht. Es war immer so konkurrenzmäßig, auch damals im HipHop. Die kannten mich ja alle, aber wieso haben die mich nicht gepusht? Jetzt bin ich da, der Youngstar – und ich

Von seiner Musik leben zu können, ist ein Privileg. Wie war es zu realisieren, dass Du diesen Schritt geschafft hast? Es war krass. Es war wie im Traum. Weißt Du, damals wollte man immer im Lotto gewinnen – und jetzt ist es schon so. Jetzt braucht man nicht mehr zocken [grinst]. Ganz ehrlich: Es verändert dich. Positiv! Du glaubst, dass alles machbar ist. Du bekommst Anerkennung für das, was du tust. Das gibt mir Kraft, weil ohne Props, ohne irgendein Zeichen hört man irgendwann auf. Ich bin letztens mit dem Taxi gefahren und vorne läuft mein Lied. Das ist geil, Bruder! Es war auch kein Lied, in dem Mütter und Väter beleidigt werden, deswegen kommt‘s auch im Radio [lacht]. Du bist nicht nur erfolgreich, sondern auch verdammt fleißig. 2014 erschien Dein Debüt, 2015 die zweite Platte „Masta“ sowie das Mixtape-Album „Straßencocktail“. Manchmal ist viel arbeiten auch gar nicht verkehrt. Wenn man selbstständig ist, sollte man fleißig sein – und das P | 20

„Geboren in der Großstadt“, zu dem wir auch ein Video gedreht haben. Das ist Musik, die könnte vielleicht sogar ein älterer Herr hören, der mit Rap nichts am Hut hat. Das ist ein Song, den ich auch meiner Oma, meinem Opa vorspielen kann. Mein Rap hat sich geändert. Es wird nicht mehr so übertrieben geflext. Die Storys, die ich erzähle, sind direkter. Die Bilder sind zum Greifen. Digger, ich sag‘ Dir, Du willst mit mir Geld machen, wenn Du das hörst! Das neue Album hat vor allem einen roten Faden. Es ist richtig durchdacht, verstehst Du? Ich hab‘ mir genau überlegt, wie die Songs wirken. Es ist ein erwachsenes Album.

„Makadam“ scheint auch sehr persönlich zu sein. Das Album­­­cover zeigt eine Schwarz-WeißFotografie. Zu sehen ist Deine Mutter mit einem Kinderwagen vor einer Hochhaussiedlung. Genau. Das Foto zeigt Kranich­ stein, Gruberstraße. Das ist uralt – Sechziger, Siebziger. Das Bild kennt fast niemand. Wir kannten das, weil wir früher


immer stoned am Computer „Kranichstein“ bei Google eingegeben haben. Einfach, um zu gucken, was es so gibt über unsere Gegend, unsere Blocks und so. Wir haben den Fotografen gefunden, ein alter Mann, und ihm das Foto abgekauft. Auf dem Bild war aber keine Frau! Meine Mutter und den Kinderwagen – das Motiv habe ich in einem alten Fotoalbum gefunden – haben wir reinmontiert. Ich find's krass.

Für ein Rap-Album ist es ein wirklich ungewöhnliches Cover. Ja, es ist kein alltägliches Rap-Cover. Keine fette Schrift, keine dicke Hose, keine Angeberei. Es ist elegant, künstlerisch. Das Artwork ist insgesamt eine kleine Dokumentation über Kranichstein. Kranichstein ist in Deiner Musik immer präsent. Dort sind meine Wurzeln. Die Hood lässt dich nie los und die Hood will sich immer hören. Wenn ich ein Album ohne Kranichstein-Song machen würde, flippen die Leute aus. „Hat der uns vergessen oder warum erwähnt der uns nicht mehr?“ Aber ich vergesse niemanden. Ich kehre immer wieder zurück. Wenn wir in Kranichstein Videos drehen, macht das die Menschen glücklich. Das bedeutet ihnen viel, wenn sie Teil davon sind. Was verbindest Du mit Kranichstein? Es hat mir große Häuser gezeigt. Es hat mir viele Nationalitäten gezeigt. Das kannte ich nicht. Ich kam als Kind aus dem Taunus nach Kranichstein. Kranichstein war für mich direkt wie eine kleine Metropole. Im Taunus gab‘s nicht mal einen Dönerladen! Und ich komme hier hin und plötzlich gibt‘s

hier einen russischen Laden und alles. Ich dachte direkt: „Hier gehöre ich hin. Jetzt kann‘s losgehen.“ Kranichstein hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin.

Sind die Geschichten, die Du erzählst, authentisch, also Deine Erlebnisse? Das Album ist vollbepackt mit dem Leben. Pures Leben. Trauer, Leid, Glück, Schmerz, Sex, Drogen, Tod. Natürlich gab‘s das schon von anderen Künstlern, über deren Leben. „Makadam“ ist aber meine Sicht auf das Leben. Ich erzähle aber auch mit dem Blick anderer. Geschichten von Menschen, die nicht rappen können. Die einfach nur abgefuckt sind, die keine Stimme haben. Mit „Makadam“ gebe ich auch solchen Leuten eine Stimme. Auf dem Album wurde für jeden gesorgt! Rap ist ja auch schon immer eine Art Sprachrohr derer gewesen, die sonst nicht gehört werden. Genau, und Rap ist auch weiterbildend. Auch wenn Schimpfwörter fallen und der ganze Kram, den man eigentlich nicht hören sollte – es ist nämlich trotzdem wichtig zu wissen, dass es das gibt. Bringt ja nix, die Augen davor zu verschließen; denn unwissend zu bleiben, ist ja wohl das Allerblödeste. Und mit Musik erreicht man auch gerade Jugendliche gut. Die haben Bock und hören dann auch mal zu. Nicht so wie Schule. Ich habe auch mal einen Song über Spielsucht gemacht, „Avtomat“. Bisschen mit Witz auch, aber auch ernst. Auf Deinen Platten gab es bisher immer ein, zwei Stücke, die eher witzig waren. Songs mit sympathischer Selbstironie. Ein altes Musikvideo zeigt Dich zum Beispiel auch mit einem klappriP | 21

gen Damenrad ohne Sattel durch Kranichstein rollend statt mit dem dicken Auto. Ja klar! Sich selbst auch mal lächerlich machen! Ich bin ja auch mit Eminem und so Sachen aufgewachsen. Daher habe ich diese Art. Das wird‘s auch wieder auf „Makadam“ geben. Die Leute feiern das ja auch. Und wenn man sich selbst nicht so ernst nimmt, ist man weniger angreifbar. So habe ich ein Ass im Ärmel [zwinkert]. Ein wichtiges Thema auf „Makadam“ ist die Ukraine, dein Geburtsland. Für die Produktion zweier Musikvideos bist Du nach Kiew gereist und hast Deine Großeltern besucht, die auch im Video gezeigt werden. Was war der Anlass, Dich mit Deiner Herkunft auseinanderzusetzen? Auch wegen meiner Mutter. Das Cover zeigt meine Mutter als Siebzehnjährige, ich war zwei, drei Monate alt. Das Album ist ihr gewidmet und die Ukraine ist ein Teil von ihr. Diese Geschichte, die Geschichte meiner Familie, wollte ich dann unbedingt reinbringen. Also bin ich hingeflogen. Oma, Opa, die gesamte Ukraine, die Basare, die Leute, fremde Gesichter, viele Seelen – diese ganzen Eindrücke, die haben mich gepackt und stecken im Album. Vielen Dank für das Gespräch. ❉

Olexesh — Das neue Album „Makadam“ erscheint am 21.10. beim Frankfurter Label 385ideal. www.facebook.com/ Olexesh64


PRICKELKRAUT IST SPANNEND

Anna Arnold und Dieter Krellmann erklären ihr Projekt Essbares Darmstadt I N T E RV I E W: T HOM A S L E N Z | FOTO S: E SSBA RE S DA RM STA DT

Die Urban-Gardening-Initiative „Essbares Darmstadt“ will Darmstadt bepflanzen. Jeder kann mitmachen, Gemüse, Obst und Kräuter anbauen und sie ernten. Und zwar nicht nur in privaten oder separierten Räumen, sondern direkt an den Straßen, im Hinterhof, auf öffentlichen Plätzen oder am Arbeitsplatz. Gemeinsam soll gegärtnert, gelernt und verzehrt werden. Den Initiatoren Anna Arnold und Dieter Krellmann geht es aber auch um das Vermitteln von biologischer Vielfalt – und um die sinnliche Wahrnehmung von (essbaren) Pflanzen, überall in Darmstadt, am liebsten flächendeckend.

Was ist die Idee hinter der Initative Essbares Darmstadt? Anna: Die Idee hat viele Ebenen. Bildung, Umweltschutz, Klimaschutz und Biodiversität sind große Schlagworte. Es geht um ein Bewusstsein, den öffentlichen Raum aktiv mitgestalten zu dürfen und dort Verantwortung zu übernehmen – in Absprache mit den Behörden. Dieter: Ja, denn der öffentliche Raum wird normalerweise vor allem praktisch verwendet und nicht vielfältig. Eine vielfältigere Nutzung käme aber auch dem Stadtleben zugute. Das sollen die

Menschen erkennen. So gesehen ist das auch ein Kunstprojekt, denn es ist eine Kunst, die Wahrnehmung für mögliche Bepflanzungen zu schärfen.

Ist das auch ein Stück Selbstermächtigung in Bezug auf das eher gleichförmige Angebot der Lebensmittel-Discounter? A: Wir wollen keine Discounter boykottieren, aber die Qualität der Ernte ist bei unserem Projekt einfach eine andere. Es wird nicht gespritzt, es sind kurze Transportwege und die Früchte sind nicht nachbehandelt. D: Das Thema ist vor allem Diversität. Im Supermarkt gibt es vielleicht sieben Sorten Tomaten. Weltweit gibt es aber 2.500 samenfeste Tomaten und unter diesen noch einmal 7.500 Kreuzungen. A: Es wachsen sogar Wassermelonen, Zuckermelonen, Auberginen, Ringelbumen oder exotische Dinge wie Prickelkraut. Auch in Darmstadt. D: Prickelkraut ist spannend, weil es eigentlich nur in der gehobenen Gastronomie verwendet wird. Es prickelt im Mund und nach einem Schluck Rotwein ist das Prickeln weg. Das ist ein richtiger Gaumenkick. P | 22


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Was passiert, wenn jemand eine faule Tomate isst und im Krankenhaus landet. Oder im eigenen Beet plötzlich Cannabis wächst, weil es ein anderer Urban Gardener dort eingepflanzt hat? A: Es ist, wie aus dem eigenen Garten zu ernten. Wenn da eine Zucchini bitter ist, isst man sie nicht. Hier setzen wir – wie generell bei diesem Projekt – auf die Eigenverantwortung der Leute. Und zwar einmal für das Umfeld der eigenen Bepflanzung und beim Konsum für sich selbst. Ich knabbere ja auch nicht an den Bäumen rum, gucke was passiert und beschwere mich danach [lacht]. D: Es wachsen überall in der Stadt viele Dinge, die nicht essbar sind, und sie werden auch nicht einfach gegessen. Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass die informelle soziale Kon­ trolle und Eigenverantwortung gut funktionieren. Pflanzt jemand etwas, das illegal ist, wird das geahndet wie an jedem anderen Ort auch.

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Das klingt nach einer großen Kommunikations- und Integrationsmaschine ... A: Ja, ein Inklusions- und Integrationsprojekt. Ein Garten verbindet Menschen da auf eine tolle Art und Weise, weil jeder hat irgendwie einen Bezug dazu, ob Garten der Oma oder die eigene Lieblingspflanze. Man kommt durch das Gärtnern mit den Nachbarn nochmal ganz anders ins Gespräch. D: Dazu habe ich eine schöne Geschichte. Koptische und muslimische Flüchtlinge trafen zusammen und keiner wollte mit dem anderen etwas machen. Jetzt musste aber die Pflanze in den Boden, sonst geht sie kaputt. Da ist es egal, ob Kopftuch oder nicht, es geht hier um die Pflanze! Das sind tolle Nebeneffekte. A: Auch Kontakte zum Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen gibt es, die P | 23

DUBBEL SPÄTH

Man könnte meinen, dass gerade das Milieu im Martins- und Johannesviertel ohnehin eine Affinität für das Urban Gardening hat ... D: Der Plan ist, das Ganze flächendeckend zu gestalten. Es gibt in Darmstadt an vielen Ecken kleinere, ähnliche Aktionen zur Bepflanzung. A: Ja, richtig, auch in Kranichstein mit dem internationalen Garten und den Permakulturflächen [das P hat berichtet]. Es ist eine große Kooperation und die gibt es in allen Quartieren. D: Die Leute vor Ort haben am meisten Ahnung, auch mehr als wir. Wir verbinden – und dieses verbindende Glied gab es bis dato nicht. Ziel ist eine Plattform: Wer macht wo was? Wen kann ich ansprechen? Schließlich ist es meine Stadt.


haben viel Material. Zum Beispiel Holz oder die dort kultivierte „Terra Preta“-Erde [siehe Infobox] bekommen wir, wenn wir rechtzeitig Bescheid sagen. D: Darmstadt selber kriegt es noch gar nicht so mit, aber das Projekt hat eine riesige Strahlkraft. Die Initiative steht sogar auf der Seite der Bundesregierung. Zehn Orte sind in Darmstadt umgesetzt und zwanzig bis dreißig Straßen sind in Planung. Gardening-Projekte müssen unterstützt werden, das steht im aktuellen Koalitionsvertrag in Darmstadt. Das ist einmalig in Deutschland.

Wie essbar ist Darmstadt? —­ Als Vorbild dient vor allem die „essbare Stadt Andernach“. Nun wird auch in Darmstadt gegärtnert, gegessen und geschnuppert – im öffentlichen Raum und durch die Bewohner selbst. Dabei setzt die Initiative Essbares Darmstadt auf Synergien in Form aktiver Ge­ staltung durch Bürger, Politik, Wirtschaft und alle, die dabei sein wollen. Die Plattform www.essbaresdarmstadt.de soll in Zukunft helfen, sich zu organisieren, ohnehin bestehende Kräfte zu bündeln und Urban-Gardening-Anfängern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Aktuell fungieren www.facebook.com/urbangardendarmstadt und www.facebook.com/golddererde als interaktive Info-Kanäle.

Wie kann ich konkret vorgehen, wenn ich bei Essbares Darmstadt mitmachen will? A: Man muss sich zusammenschließen. Wer ist vor Ort und hat Interesse, um das Projekt mit Wasser, Material oder Hilfe zu unterstützen? Patenschaften für die Flächen sollen übernommen werden, damit das Projekt weiterläuft und nicht nach der ersten Bepflanzung aufhört. Man muss sich auch fragen: Was ist sinnvoll dort anzubauen? Was gibt es im Umfeld noch an Optionen? D: Die Interessierten sollen dann mit ihrer Idee direkt zu uns kommen. Wir haben den Kontakt zum Grünflächenamt und können klären, was möglich ist. Die meisten Eigentümer und Firmen warten nur darauf, dass etwas bepflanzt wird. A: Es geht um das, was die Leute brauchen, und dann kann man klären, was man darf und was nicht. Das funktioniert in der Regel sehr einfach. Ist eine Skizze dabei, kann alles noch besser eingeschätzt werden. Idealerweise gibt es irgendwann einen Baukasten: Okay, ich will was machen, da und da geh ich hin, mit Fahrzeug, Wasserspeicher et cetera. Das sind langfristige Ideen. D: Die Idee mit dem Baukasten wäre dann Urban Gardening 2.0 oder sogar 3.0 [lacht].

Wo sind die aktuellen Spots? —­ Folgende Orte werden bereits von der Initiative Essbares Darmstadt bewirtschaftet: Kaupstraße, Herrngartencafé, Parcusstraße, Osthang und Datterich Klause am Hauptbahnhof.

Was ist Terra Preta? —­ Terra Preta (portugiesisch: „schwarze Erde“), mit der die Initiatative gerne arbeitet, ist ursprünglich eine besonders fruchtbare, speziell kultivierte Bodenart aus dem Amazonasbecken. Diese Erde setzt sich vor allem zusammen aus Holzkohle, Exkrementen, Aschen und Lebensmittelabfällen. Sie ist dadurch besonders humushaltig und nährstoffreich. Terra Preta kann aber auch dem Original nachgeahmt in hiesigen Gefilden hergestellt und gekauft werden.

Vielen Dank für das Gespräch. ❉

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Modisches, made in Darmstadt, Folge 28: Klangkoffer TEXT: FRANZISKA NEUNER + MELANIE WINKLER FOTO: JAN EHLERS

Darmstadt ist nicht langweilig, sondern Heimat vieler kreativer Köpfe. Die Kultur- und Kunstszene ist ein wahrer Fundus für ungewöhnliche, spannende und schöne Dinge. Stilsicher stellen wir die Labels vor, die mit ihren Ideen zu Mode-, Accessoire- und Produktdesign unsere Stadt bereichern. Geniale Ideen entstehen, wenn aus dem „Man müsste mal ...“ ein „Wir machen das jetzt!“ wird. So erging es auch den Darmstädter Studenten Florian, Jacob und Jan während einer Lernpause: „Wir bauen jetzt mal eine Musikbox.“ Gesagt, getan! Nach einigen Probedurchläufen war der erste Klangkoffer geboren. In ihrem Werkstatt-Keller stapeln sich außerge­ wöhnliche Koffer jeglicher Bauart aus aller Herren Länder. Zur Sammlung gehören etwa ein 50erJahre Beauty-Case, ein Modell mit Leinenbezug und ein Hartschalen-Koffer im Stil der 80ern. Die mobilen Soundsysteme im stylischen Retro-Design sind handgefertigte Unikate. Für eine optimale Soundqualität sorgt eine Holzverstärkung. Mit modernen Akkus, Lautsprechern und Bluetooth-Empfängern ausgestattet, lassen sich die Klangkoffer bequem überall hintragen und sorgen für Stimmung. Doch den drei Tüftlern geht es um mehr als Musik: „Klangkoffer sind ein Statement.“ Der erste Kunde war ein Freund. „Er hörte von der Idee und wollte unbedingt einen haben“, erinnert sich Jacob. Aktuell arbeiten sie an einem Geburtstagsgeschenk. „Der alte Koffer eines Vaters, mit dem er vor 35 Jahren durch Alaska reiste, wird jetzt für die Tochter aufgerüstet.“ Mittlerweile tüftelt das Trio in jeder freien Minute an neuen Ideen und Koffervariationen. Inzwischen läuft es fast zu gut, scherzen sie. „Und manchmal fällt es sehr schwer, die Klangkoffer gehen zu lassen.“ Aber das nächste ausrangierte Gepäckstück wartet schon auf seinen Umbau ... ❉

Klangkoffer live und im Netz —­

Seit September werden Einzelstücke der Musikboxen bei Heckmann in der Schulstraße verkauft. Und immer online unter: www.klangkoffer.de P | 27


Demokratie sucht Frühstück Tresen-Love, Folge 4: Café-Odyssee

Tresen-Love Folge 4

T E X T: J U L I A M A N D L | I L LUST R AT I ON: H A N S-J ÖRG BRE H M

Mit dem Smartphone in der Hand ziehe ich los, um die Männerwelt zu erobern. Jedoch nicht ohne den Hinweis meiner Mutter zu beachten: „Kind, treff Dich bloß net bei denen zu Hause.“ Also geht es in die hiesigen Bars, Cafés, Restaurants und Kneipen. Was ich da so erlebe? Lest und lernt aus meinen Erfahrungen und entdeckt, was unsere Stadt zum Thema Dating, Flirt und Gin Tonic zu bieten hat. Kennt Ihr das Lied von Michael Krebs „Das Mädchen von der Jungen Union?“. So etwas Ähnliches ist mir auch passiert. Aber nur ähnlich. Es ist ein schöner Sonntagmorgen und ich bin zu einem Frühstücksdate eingeladen. Treffpunkt Café Chaos. Mein Herz freut sich auf das Treffen und mein Magen auf das leckere Frühstück im Darmstädter Kult-Café. Unterwegs überlege ich noch, wie es ankommen wird, wenn ich mir gleich einen leckeren Flammkuchen bestelle. Vor Ort erster Blick, erstes Lächeln, schon einmal sehr sympathisch.

Aber die Ernüchterung kommt schnell, zumindest für meinen Hunger. Mein Dating-Partner hat nämlich keinen Tisch reserviert, der alte Optimist. Nagut, wie sich herausstellt, kann man im Café Chaos auch gar keinen Tisch reservieren. Hungrig schiele ich auf das leckere Käsefrühstück, das gerade zu einem jungen Pärchen an den Tisch gebracht wird. Da die Dame sicherlich nicht ihr Date mit mir tauschen würde, bleibt mir nichts anderes übrig, als meinem wieder hinaus zu folgen. Vielleicht kann ich noch ganz kurz am Pringles-Automaten ... ? Nein? Okay. Immer noch guter Dinge schlägt er mir andere fußläufige Locations vor. Aber auch da ist nichts zu machen. Die Darmstädter wissen ihren Sonntagmorgen zu genießen und schlemmen ihr Frühstück genüsslich in der Gewissheit, das Leben in Form von reservierten Tischen voll und ganz im Griff zu haben. Meine Laune sinkt in ein gefährliches Tief, habe ich noch nicht einmal Koffein intus. An ein Frühstück komme ich jetzt so schnell wohl nicht, das mit dem P | 28


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Kaffee ist machbarer. Wir landen also im Salve. Da die gesamte Darmstädter Bevölkerung gerade frühstückt, bekommen wir wenigstens hier den coolsten Platz von allen: die Couch. Nach dem ersten wohltuenden Schluck teuren Latte Macchiato bin ich sogar gewillt, den holprigen Anfang unseres Dates zu vergessen und bei Null auf der Sympathie-Skala anzufangen. Das Gespräch plätschert so vor sich hin, wir reden über dies und das – und jenes, nicht zu vergessen. Und nur Gott weiß warum, schlägt er ein Thema an, das mich an die typischen Killer-Soziologen-Anrufe erinnert: „Guten Tag, wir führen eine kleine Marktforschung durch. Wenn am Sonntag Wahlen wären, würden sie am Montag einen Rasierer von Braun kaufen?“ Gut, Politik ist jetzt nicht als ein eisbrechendes Thema für ein Date bekannt, aber wenn er will. Meine politische Einstellung ist für ihn schnell ersichtlich. Diesbezüglich ist es mir noch unverständlicher, wieso er mir unbedingt preisgeben will, dass er das nächste Mal eine Protestwahl machen möchte. „Ja klar, großes Kreuz ist auch eine Möglichkeit“, meine Antwort. Hier bin ich die Optimistin. Nein, nein, kein großes Kreuz. Seines würde er bei einer, ähm, sagen wir mal stark polarisierenden Partei machen. Und dann fängt er auch schon an, mir von einer Freundin zu erzählen, die wohl irgendwann, wie so viele, auch mal in Köln war und da irgendwie anzüglich angesprochen wurde oder so. Ich höre nicht so genau zu, verzeiht mir die Ungenauigkeit in der Erzählung. Ich bin von der Tatsache abgelenkt, dass dieser Mann, der gerade diese verstörend feministische Rede hält, mir bestimmt schon geschlagene eineinhalb Stunden auf die Brüste starrt. Da ich mit hungrigem Magen nicht diskutieren sollte, verkneife ich mir die meisten meiner Gedanken. Die Salve-­ Couch und der Anblick meiner Brüste verleiten ihn dann auch schon zum nächsten Geistesblitz und er schlägt mir vor, ob wir uns nicht einen Döner holen wollen und dann vielleicht zu ihm in seine Badewanne gehen, das Ganze mit einem Lächeln, das er leider für sexy hält. Ja, ich weiß, die politische Meinung im Zusammenhang mit einem Döner und der Einladung, morgens um Elf schon die Hüllen fallen zu lassen, ist so rührend ironisch. Nur leider sein voller Ernst. Ich erkläre ihm mütterlich, dass ich leider bis zur Ehe warten möchte – ich denke, diese Ideologie ist für ihn am ehesten nachvollziehbar – und gehe. Am Luisenplatz hol ich mir beim Bäcker endlich etwas Essbares und fühle mich mit meiner Apfeltasche im Mund und dem Blick hoch zum Langen Lui mit seiner Verfassung unterm Arm sehr ehrenwert und demokratisch. ❉ P | 29


ufgeschnappt! Aufgeschnappt! A Stadtkultur-Neuigkeiten REC H E RC H E + T E X T: M AT I N NAWA B I | FOTO S: KÜ N ST L E R + V E R A N STA LT E R + JA N E H L E RS + L I L LY PAC H E R

Die lokale Kulturszene ist ständig in Bewegung – da bekommt man viele interessante Neuigkeiten nur am Rande, viel zu spät oder gar nicht mit. Schluss damit: An dieser Stelle servieren wir Euch alle Info-Häppchen, welche die P-Redaktion in den letzten Wochen aufgeschnappt hat. Die beliebten „Hasenohren“ auf dem Oberfeld sind zurück! Die eigentlich „Die Unbesiegbaren“ getaufte Skulpturengruppe wurde von Detlef Kraft ursprünglich

2005 aus riesigen Kastanien geschaffen und zehn Jahre lang unter freiem Himmel ausgestellt – bis zu ihrem Verfall. Jetzt wurde das ehemalige Holzwerk als exakte Nachbildung in massive Bronze gegossen und thront als Freiluftkunst im öffentlichen Raum über die weitläufigen Wiesen im Nordosten unserer Stadt – als „dauerhaftes, unbesiegbares Zeichen“, so Oberbürgermeister Jochen Partsch. Und es soll bald in den Besitz der Kunstsammlung Mathildenhöhe übergehen. Die Darmstädter Innenstadt P | 30

bekommt ein öffentliches und frei zugängliches WiFi-Netz! Seit September werden Luisenplatz und Wilhelminenstraße über Glasfaserkabel der Entega mit dem „Darmstadt WiFi“ versorgt. Ihr könnt Euch täglich eine Stunde lang kostenfrei einwählen. Das WiFI sei laut Oberbürgermeister Jochen Partsch der erste Schritt zur Schaffung einer angemessenen Infrastruktur für das „Zeitalter der digitalen Vernetzung“. Das Netz mit einer Kapazität von bis zu 10 Megabyte pro


Sekunde wird jetzt stufenweise erweitert. Anfang Oktober folgen Knotenpunkte im Carree, in der Elisabethenstraße, auf dem Marktplatz, Ludwigsplatz, Stadtkirchplatz sowie im und um das Darmstadium. Zusätzlich könnt Ihr dann Eure Nutzungszeit auf drei Stunden erhöhen, wenn Ihr eine der offiziellen Apps der Stadt Darmstadt oder der Entega installiert. Die finale Ausbau­ stufe wird zum Jahreswechsel in Angriff genommen und soll Eure Smartphones, Tablets und Laptops erst auf dem Friedensplatz und später auf dem Karolinenplatz mit vollen Empfangsbalken versorgen. Mit der Initiative Freifunk, die bereits in Teilen Darmstadts (über die Innenstadt hinaus) ihr öffentliches kollektives „Bürgernetz“ etabliert hat, gebe es zudem „zusätzlich Gespräche, um das Netz weiter auszubauen“, erklärte Partsch. www.darmstadt.de

Meisterhaft hat Phonk D wieder soulig-funkige House-Tracks für die neueste Veröffentlichung seines Labels Footjob zusammengestellt – pünktlich zum Zweijährigen des Projekts. Die vier Stücke auf „FJ007“ huldigen wieder sowohl dem legendären Detroit-Techno als auch der goldenen Ära des Disco. Die Profis von der Groove sind begeistert von der „Zeitlosigkeit“ der „Top-Tunes“, die aus der Feder des Produzentenkollek-

tivs Pallaspeople (Glance, Ise Jr. und Sascha Ciminiera) um den Labelchef persönlich stammen. Erhältlich ist das Release seit dem dem 19.09. auf Vinyl und eine Woche drauf auch digital. www.footjob-music.com Euer Verein könnte 'ne Geldspritze vertragen? Dann macht mit beim Online-Wettbewerb „Vereinsaktion“ der Entega. Der Energiekonzern stellt insgesamt 30.000 Euro Preisgeld bereit, um das sich Vereine aus der Region bewerben können – die Gewinner erhalten jeweils bis zu 2.500 Euro. Wer zu den zwölf Auserwählten gehören darf, darüber entscheidet allerdings keine Jury, sondern die Öffentlichkeit via einer Abstimmung im Netz. Mitmachen können Vereine aus jeglichen Bereichen: Kultur, Kunst, Musik, Sport, Soziales und Wissenschaft. Bewerben könnt Ihr Euch ab sofort bis zum 27. 11., auch mit Bild-, Ton- und Videomaterial. Die Abstimmung beginnt bereits am 02. 11. vereinsaktion.entega.de Als einer der ersten hessischen nicht-kommerziellen Sender ist Radio Darmstadt jetzt auch auf der digitalen Welle DAB+ zu empfangen. Das vielfältige Programm des lokalen Bürgerradios ist damit in bester Qualität – zusätzlich zum Web-Stream – in einem deutlich größeren Sendegebiet abrufbar, nämlich von „Bad Nauheim bis Pfungstadt und von Mainz bis Seligenstadt“. www.radiodarmstadt.de There’s a new band in town: Zimmer 17 stehen musikalisch irgendwo zwischen melodischem Metal und straigtem (Pop-)Rock mit deutschsprachigem Gesang. Wer neugierig ist, findet über die Facebook-Seite der fünfköpfigen Kapelle zwei erste Demos: ww.facebook.com/zi17music P | 31

Das Kunstforum der TU Darmstadt hinterlässt erste bleibende Eindrücke im Stadtbild und wirkt sogar als Kreativ-Katalysator für Kunst im öffentlichen Raum. Carola Keitels Treppengeländer-Skulptur am Darmstadtium wurde im Sommer von einem Unbekannten um ein Hinweisschild erweitert. Seitdem führt die Treppe nicht mehr ins Nichts, sondern hinab zu Gleis 9 3/4 und somit – theoretisch – nach Hogwarts. TU-Kanzler Manfred Effinger und Kuratorin Julia Reichert zeigten sich begeistert, auf die Entscheidung des Verbleibs der Installation folgte auf dann ein Bekennerschreiben: „Das Werk von Frau Keitel hat meiner Meinung nach genau das gemacht, was Kunst machen soll: zum Nachdenken anregen und inspirieren.“ www.tu-darmstadt.de/kunstforum


Cyborgs, Collagen und Nudeln Unsere Kunst-Highlights im Oktober AUSWA H L + T E X T E: A NJA T R I E S C H M A N N | A BB I L DU NGE N: V E R A N STA LT E R

Glotzen Ist der klassische Fernseher ein Auslaufmodell? Das fragt die Ausstellung „Glotzen“ im Institut für Neue Technische Form (INTEF) und setzt eine bunte Palette von Gehäuse-Designs gegen aktuelle Schwund-Prophezeiungen. Seit der Röhren-Revolution in den 50er-Jahren haben sich Produkt-Entwickler am Outfit der „Glotze“ kreativ ausgetobt: Die Schau zeigt historische TV-Designs im Military-Look der 70er, in Gestalt eines Astronautenhelms, als Kugel oder mit Vorhang vor der Mattscheibe: Kulturgeschichte zum Anfassen. —­ bis 18.12.2016 Institut für Neue Technische Form www.institut-fuer-neue-technische-form.de

Schnitt, Schnitt Die Collage kam 1912 zur Welt, als Picasso und Braque, statt auf Papier zu zeichnen, es zerschnitten und neu zusammensetzten. Wohin sich die Collage von der Moderne bis heute entwickelte, zeigt eine intermediale Ausstellung in der Kunsthalle. Pionieren der Papier-Experimente werden Werke zeitgenössischer Künstler gegenüber gestellt, wobei nicht nur zweidimensionale, sondern auch in den Raum wachsende Collagen zu sehen sind. Da vereint sich Teppich mit Skulptur zur Raumcollage und Klänge fusionieren zu Geistertönen. —­ 03.10.2016 bis 08.01.2017 Kunsthalle Darmstadt www.kunsthalle-darmstadt.de

Das Bild des Menschen Wie definiert sich Menschsein angesichts technischer Revolutionen und rasanter globaler Veränderungen? Das Bildnis vom Menschen wandelt sich – wie sehen ihn zeitgenössische Künstler? 20 künstlerische Positionen gehen in Dialog; 20 mal Kopf- und Porträt-Darstellung in Bronze, auf Leinwand, in Wachs, Harz und Eisen, als Grafik, Fotografie, Zeichnung oder Collage: Zum 40-jährigen Bestehen der Galerie Netuschil vereint ein namhafter Künstler-Reigen subjektive Perspektiven auf das verletzliche Wesen, das wir selbst sind. —­ 02.10. bis 19.11.2016 Galerie Netuschil www.galerie-netuschil.net

Human Upgrade Es ist längst kein Science-Fiction mehr, sondern Realität: Das körperliche Zusammenwachsen von Mensch und Technik. Prothesen ersetzen versehrte Körperteile und technische Implantate optimieren Interaktionen. Die Künstlerin Susanna Hertrich untersucht in der Ausstellung „Human Upgrade“, wie Prothesen die sinnliche Wahrnehmung erweitern. Hannes Wiedemann hält mit seiner Serie „Grinders“ fotografisch eine wissensdurstige Subkultur fest, die mit Magnet-, Leucht- und Speicherimplantaten experimentiert: die Cyborg- und Biohackerszene in den USA. —­ 14.10.2016 bis 05.03.2017 Galerie der Schader-Stiftung www.schader-stiftung.de/galerie/ P | 32


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Nudel Neuauflage Nudeln werden hier seit über 30 Jahren nicht mehr am Band fabriziert – dafür bietet das Restaurant „Die goldene Nudel“ Ästheten und Genießern Küchenkost vom Feinsten. Weil die Augen mitessen, wird im kulinarischen Ambiente regelmäßig Kunst präsentiert. Um die Nudel-Galerie war es in den letzten Jahren allerdings still geworden. Nun lädt eine Neueröffnung unter dem Betreiber Sebastian Weissgerber am 07.10. ab 19 Uhr zu zeitgenössischem Augenschmaus: Zehn Künstler zeigen Installationen, Street Art, Malerei und Plastik. —­ ab 07.10.2016 Nudel Galerie Nieder-Ramstädter-Straße 48, Ober-Ramstadt www.nudel-galerie.de

Heimweh nach Zukunft Theater am roten Faden: Das Motto „Heimweh nach Zukunft“ verbindet in der kommenden Spielzeit des Staatstheaters Darmstadt Dramatisches, Musikalisches und – neu – Äußerungen der bildenden Künste. Im Foyer der Kammerspiele werden Werke verschiedener Künstler gezeigt, die in Darmstadt Heimat gefunden haben. Ein Land verlassen, weil man dort, wo man herkommt, keine Zukunft mehr hat? Aufbrechen in eine Zukunft kann auch bedeuten, eingefahrene Pfade zu verlassen, Fremdbestimmtheit abzuschütteln, Wandel mitzugestalten. —­ ab 23.10.2016 Foyer Kammerspiele im Staatsheater www.staatstheater-darmstadt.de

Weitere aktuelle Ausstellungen im Oktober auf www.p-stadtkultur.de. P | 34


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01.10. SA 03.10. MO 04.10. DI 06.10. DO 08.10. SA 09.10. SO 10.10. MO 11.10. DI 12.10. MI 13.10. DO 14.10. FR 14.10. FR 15.10. SA 16.10. SO

Wanda 30. Oktober 2016 01.10. 02.10. 02.10. 04.10. 06.10. 07.10. 07.10. 08.10. 11.10. 12.10. 13.10. 13.10. 14.10. 14.10. 15.10. 16.10. 18.10. 19.10. 21.10. 23.10. 24.10. 25.10. 28.10. 29.10. 29.10.

Marek Fis Ute Lemper (Staatstheater Darmstadt) Tommy & The Moondogs Klaus Doldingers Passport Baby Dee 16. Darmstädter Nacht der Stimmen 46. Dichterschlacht 40. Weiterstädter Filmfest-Nachlese LEA Yaron Herman Duo Tilman Rammstedt & Ronja von Rönne MINE Christoph Sieber 80s Baby! Carrington-Brown Phela & Tex Vincent Peirani & Emile Parisien Götz Alsmann & Band Import-Export-Party: BaBaZuLa & Besidos Kytes Andreas Weber Bombino Okta Logue Füenf Al Di Meola (Staatstheater Darmstadt)

Mellow Weekend Tanz wie Du bist – immer samstags!

18.10. DI 19.10. MI 20.10. DO 20.10. DO 21.10. FR 22.10. SA 23.10. SO 25.10. DI 25.10. DI 27.10. DO 28.10. FR 29.10. SA 30.10. SO 30.10. SO 31.10. MO 01.11. DI 05.11. SA 06.11. SO 07.11. MO 09.11. MI 12.11. SA 16.11. MI 17.11. DO 21.11. MO

Centralstation: vom E-Werk zum Kulturwerk

22.11. DI 30.11. MI

CENTRALSTATION / IM CARREE / DARMSTADT TICKETS UND INFORMATIONEN: WWW.CENTRALSTATION – DARMSTADT.DE HOTLINE: 06151 7806–999 FACEBOOK.COM/CENTRALSTATION DARMSTADT

SLIME / SUPPORT: OUTSIDERS JOY DEAP VALLY / CONSOLERS SEA + AIR / THE CHOIR WEEDEATER / LUCIFER LET‘S GO QUEER! APOLOGIES, I HAVE NONE / BLACKOUT PROBLEMS MONKEY3 / 1000MODS SELF DEFENSE FAMILY BLUES PILLS / KADAVAR TRÜMMER / NICOLAS STURM NOTHING / MINT MIND SOUNDS & SIGHTS NO. IV: MARTIN KOHLSTEDT (MUSEUM WIESBADEN) FU MANCHU PATRICK SALMEN NEW MODEL ARMY UNCLE ACID & THE DEADBEATS DEAD KENNEDYS KMPFSPRT / ILLEGALE FARBEN THE LION AND THE WOLF / MATZE ROSSI (WALHALLA SPIEGELSAAL) FUNNY VAN DANNEN XIBALBA CAPTAIN PLANET / CITY LIGHT THIEF TURNOVER / SORORITY NOISE / MILK TEETH (KREATIVFABRIK) FELIX LOBRECHT: SOLO ‚KENN ICK‘ NEONSCHWARZ / WAVING THE GUNS KAISER CHIEFS SEASICK STEVE FJØRT / ASHES OF POMPEII MONOPHONICS MESSER / TELLAVISION WIZO / ABSTÜRZENDE BRIEFTAUBEN NADA SURF OK KID BRANT BJORK SWANS / SPECIAL GUEST: ANNA VON HAUSSWOLFF BULLET FOR MY VALENTINE / KILLSWITCH ENGAGE JIMMY EAT WORLD ROYAL REPUBLIC BENJAMIN VON STUCKRADBARRE LIEST: „PANIKHERZ“ MOOP MAMA

Unser komplettes Programm findet ihr im Internet unter

schlachthof-wiesbaden.de


Liebe, Tod und Junge Wilde Unsere Theater-Tipps im Oktober T E X T E: T I L M A N N S C H N E I DE R | FOTO S: V E R A N STA LT E R

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1 Wilder Westen in der Comedy Hall

2 Junge Wilde im West Side Theatre

Das neue Stück von Aurora DeMeehl und Herrn Schmidt handelt von Dorothea DeMeehl, die Mitte des 19. Jahrhunderts aus Darmstadt nach Amerika auswandert und dort unter dem Namen Dirty Doris Danger berühmt und berüchtigt wird. „Dicke Luft in Tapperware-Falls“ kombiniert Bonanza mit rauchenden Pumps und wird musikalisch begleitet von Billy The Schmidt. —­ Premiere am Sa, 01.10., um 20.30 Uhr, allerdings bereits ausverkauft. Weitere Termine am Sonntag, 02.10., um 19.00 Uhr und unter Heidelberger Straße 131 www.comedyhall.de

Das Jugendensemble der Compagnie Schatten­ vögel, die Jungen Wilden Westside, spielen Shake­ speares „Troilus und Cressida“. Ein Drama um Liebe und Untreue, Loyalität und Verrat vor dem Hintergrund des Trojanischen Krieges. Dies ist die letzte Produktion an der derzeitigen Spiels­tätte in der Landwehrstraße. —­ Premiere am Sa, 22.10., um 19.30 Uhr Landwehrstraße 58 www.westsidetheatre.de

3 Neue Bühne feiert Premiere in Arheilgen

4 Puppentheater im Halb Neun Theater

Bastian Balthasar Bux, die Kindliche Kaiserin, Fuchur und Atreju kennt fast jeder, der in den letzten 40 Jahren irgendwann mal Kind war. Jetzt zeigt die Neue Bühne ihre Bearbeitung der „Unendlichen Geschichte“ in ihrem Theater in Arheilgen. Es ist ein Stück für Erwachsene, das aber auch gerne von Kindern gesehen werden kann. Vor Beginn und in der Pause werden „fantastische Leckereien“ angeboten. —­ Premiere am Sa, 29.10., um 20 Uhr Frankfurter Landstraße 197, Arheilgen www.neue-buehne.de

Die traditionsreiche Sindelfinger Puppenbühne ist mit einem Märchen-Klassiker zu Gast in Darmstadt. „Das tapfere Schneiderlein“ ist ein Puppenspiel für Kinder ab vier Jahren. —­ So., 30.10., um 11 und um 15 Uhr Sandstraße 32 www.halbneuntheater.de

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5 Klassiker und neue Projekte im Staatstheater In „No Love no Fear“ singen neun Schauspielstudierende ihre Lieblingslieder, während sie in einem unbekannten Raum gemeinsam eine Nacht verbringen müssen. Eine Kooperation zwischen dem Staatstheater Darmstadt, dem Staatstheater Mainz, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt sowie der Hessischen Theaterakademie. Bettina Bruinier bringt „Faust. Der Tragödie erster Teil“ auf die Bühne des Kleinen Hauses. Wer gleichzeitig Karten für die Oper „Faust von Gounod (Premiere im Januar 2017) erwirbt, bekommt 15 Prozent Rabatt auf beide Karten. Das Musical „Evita“ von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice steht erneut auf dem Spielplan, dieses Mal in der Inszenierung der Originalproduktion von Harold Prince. Der Opern-Klassiker „Cosi fan tutte“

kommt in einer kammerspielartigen Inszenierung von Dietrich W. Hilsdorf ins Kleine Haus. Zu guter Letzt gibt es zum Auftakt des Tanzfestival Rhein-Main noch eine dreiteilige Ballett-Premiere: „Spiegelungen“ von Wayne McGregor, Tim Plegge und Alexander Ekman. —­ „No Love no Fear“: Premiere am Sa., 01.10., um 20 Uhr in den Kammerspielen „Faust. Der Tragödie erster Teil“: Premiere am Sa, 08.10., um 19.30 Uhr im Kleinen Haus „Evita“: Premiere am Sa, 15.10., um 19.30 Uhr im Großen Haus „Cosi fan tutte“: Premiere am Sa, 29.10., um 19.30 Uhr im Kleinen Haus „Spiegelungen“: Premiere am So, 30.10., um 18 Uhr im Großen Haus www.staatstheater-darmstadt.de

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6 Vier Premieren im Mollerhaus-Exil Das Stück „Morir“ des Spaniers Sergi Belbel handelt von der Option, gegen den Tod ein ganz anderes Leben als das gelebte zu tauschen. Eine Produktion des Theater Profisorium. In „Flirt oder So sehr vor Liebe berste ich, dass ich daran verrecken könnte“ spielt das Theater Curioso in drei Epilogen mit den ver­ schiedenen Entwicklungsmöglichkeiten einer neuen Liebe. Autor Jérôme Junod ist bei der Premiere zum Publikumsgespräch eingeladen. Das TUD Schauspielstudio zeigt „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ von Tennessee Williams. Ein Familiendrama um Habgier, Verlogenheit und enttäuschte Träume – Dramatik

und Intrigen galore! „Wie man unsterblich wird“ ist ein Musiktheater mit 12 Kindern. Das KinderEnsemble des Theater Transit spielt unbefangen über den Tod als letzte Station des Lebens. —­ „Morir“: Premiere am Fr, 07.10., um 20 Uhr „Flirt oder So sehr vor Liebe berste ich, dass ich daran verrecken könnte“: Premiere am Fr, 14.10., um 20 Uhr „Die Katze auf dem heißen Blechdach“: Premiere am Mi, 26.10., um 20 Uhr „Wie man unsterblich wird“: Premiere am Sa, 29.10., um 15 Uhr Hügelstraße 75 (Ersatzspielstätte Mollerhaus) www.theatermollerhaus.de

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Von Zeitverlusten und anderen Geistern Das literarische Darmstadt im Oktober T E X T: ST E F F E N FA L K

Nach dem Spätsommer ist vor der Buchmesse, die wie jedes Jahr für besonders viele Lesungen sorgt:

Samstag, 01. Oktober

Zurück aus der Sommerpause ist das Team des Slambasis-Vereins und lässt beim 36. Krone-Slam in der Goldenen Krone ab 20 Uhr unter anderem Leticia Wahl aus Marburg, Lisa Marie Seyran und Stefan Unser aus Karlsruhe um die Gunst des Publikums wettstreiten. Aber auch ganz spontane Dichter können sich noch am Abend zum Line-up dazugesellen.

Sonntag, 02. Oktober

„Das Pfingstwunder“ ereignet sich während einer Dante-Konferenz in Rom, denn renommierte Forscher aus aller Welt verlassen auf geflügelten Worten ihren Elfenbeinturm und lassen einen verwirrten Kollegen zurück. Ob er mit den Kollegen auch alle Hoffnung gehen gelassen hat, können wir erfahren, wenn wir um 11.30 Uhr in die Stadtkirche eintreten, wo Sybille Lewitscharoff ihren neuen Roman vorstellt.

Montag, 03. Oktober

Was Bachs Kantaten mit einer guten Tat Osama bin Ladens verbindet, erklärt uns Leon de Winter in seinem Kontinente umspannenden PolitThriller „Geronimo“, aus dem der niederländische Autor ab 17 Uhr in der Stadtkirche liest.

Dienstag, 04. Oktober

„Der Jonas-Komplex“ ist eine eben nicht unkomplizierte Verstrickung von abenteuerlichen Geschichten zwischen Drogenkonsum in Wien und Schachspielen in der Steiermark. Ob das parallel verlaufende Geschehen zueinander findet, können wir ab 19 Uhr von Thomas Glavinic im Literaturhaus erfahren.

Mittwoch, 05. Oktober

Auf der Lesebühne im Literaturhaus ist David Krause, der Gewinner des Leonce-und-LenaWettbewerbes 2015, zu Gast. Der Kölner Lyriker stellt ab 19.30 Uhr seinen neuen Band „Die Umschreibung des Flusses“ vor, ihm schließt sich Dennis Mizioch aus Heidelberg mit seinen Versen an. In „Saturn. Schwarze Bilder der Familie Goya.“ breitet Jacek Dehnel den Vater-Sohn-Konflikt zwischen Francisco und Javier aus. Wie die Lebenskrise des Erben zu einer kreativen Hochform führt, erzählt der polnische Autor in seinem Roman, aus dem seine Übersetzerin Renate Schmidgall ab 19.30 Uhr in der Stadtkirche lesen wird.

Donnerstag, 06. Oktober

Ulrike Almut Sandig versammelt in ihrem „Buch gegen das Verschwinden“ sechs Kurzgeschichten über dramatische Verluste, die sie uns ab 19 Uhr im Künstlerhaus Ziegelhütte vorstellt. 40 P | 38


Im Sommer 2012 muss Ana Maria in Madrid mitten in der Wirtschaftskrise als Teil der „verlorenen Generation“ ihre private Krise bestehen. Nach dem Tod ihrer Eltern nimmt sie teilweise die Identität ihrer Mutter an. Wie sich politische Umbrüche auf intime Wirrungen auswirken können, beschreibt Anna Katharina Hahn in „Das Kleid meiner Mutter“ und führt das stellenweise ab 19.30 Uhr in der Stadtkirche vor.

Freitag, 07. Oktober

Sieben Minuten Zeit haben in der Centralstation ab 20.30 Uhr wieder die reimenden und er­ zäh­lenden Poetry Slammer bei der 46. Dichterschlacht. Noch bis zum Vortag kann sich an­­­­­melden, wer auf einem der zwei noch offenen Startplätze teilnehmen möchte.

Samstag, 08. Oktober

Mal ganz uncholerisch bringt Hans Joachim Heist seine Heinz-Erhardt-Gedichte auf die Bühne und beweist ab 20 Uhr im Justus-Liebig-Haus, wie zeitlos der verschmitzte Reimer ist.

Sonntag, 09. Oktober

Zu einem Halloween-Special der Lesebühne „Mathilde liest“ laden Merlin Veit und Bruder Jakob um 19 Uhr in die Limo Lounge.

Dienstag, 11. Oktober

Mit „Thomas Bernhard“ hat Manfred Mittermayer eine Experten zufolge mustergültige Biografie über eben jenen österreichischen Autor geschrieben, der als Übertreiber berüchtigt und gefürchtet war, als Zuspitzer aber auch mit Preisen überhäuft wurde. Wie beides zusammenging, darüber unterhält sich der Salzburger Literaturprofessor mit dem neuen Darmstädter Schauspieldirektor Oliver Brunner ab 19 Uhr im Literaturhaus. Eine „Rauschzeit“ erleben Alain und Mausi, Ehepartner seit fünfzehn Jahren, die sich plötzlich und unerwartet neu verlieben, aber nicht ineinander. Wohin die Sucht nach dem großen Glück führen kann, erzählt uns Arnold Stadler ab 19.30 Uhr in der Stadtkirche. P | 39

Mittwoch, 12. Oktober

Rainer Wieczorek lässt seinen Helden mit seltener Bratsche und viel Geld ausgestattet in England auf die Suche begeben nach „Kreis und Quadrat. Eine Melancholie“ stellt sich so leicht ein, wird doch die künstlerische Identität infrage gestellt. Ob sie sich wieder herstellen lässt, kann erfahren, wer um 19.30 Uhr in der Stadtkirche dem Autoren und auch Klaus Opitz, Solo-Bratschist am Staatstheater Darmstadt, zuhört.

Donnerstag, 13. Oktober

Die beiden Lesenden des Abends in der Centralstation eint ihre Netzaffinität, denn Ronja von Rönne machte vor ihrem Roman „Wir kommen“ und ihren Kolumnen vor allem mit ihrem Blog „Sudelheft“ von sich reden. „Morgen mehr“ heißt es seit Anfang des Jahres und noch einige Zeit auch für Tilman Rammstedt und die Leser seines im Netz täglich fortgesetzten Romans, mit dem er sich einen produktiven Umgang mit seinen Schreibblockaden erhofft. Wie das gelingt, davon können wir uns auch live und real interaktiv ab 19 Uhr überzeugen. Als Ludwig Dragomir aus Berlin nach Jahrzehnten in sein süddeutsches Heimatdorf zurückkehrt, scheint er nur auf Rache aus zu sein gegenüber allen, die ihn in seiner Kindheit und Jugend quälten. Ob hinter „Nackter Mann, der brennt“ aber mehr als nur ein dunkles Geheimnis steckt, klärt Friedrich Ani in seinem neuen Krimi auf, aus dem er ab 19.30 Uhr in der Stadtkirche liest. Anschließend liest Heinrich Steinfest aus seinem neuen Roman über „Das Leben und Sterben der Flugzeuge“. P | 41


Freitag, 14. Oktober

„Das finstere Tal“ liegt abgeschieden in den Alpen und wird Ende des 19. Jahrhunderts von einem sonderbaren Fremden besucht. In der Folge sterben mehr Menschen als gewöhnlich und die Idylle ist zerstört. Licht ins Dunkel bringt ab 19.30 Uhr Autor Thomas Willmann in der Stadtkirche.

Sonntag, 16. Oktober

„Muttermale“ prägen den Psychiater Otto Kadoke so sehr, dass die Liebe zu seiner Mutter auch sein eigenes Liebes- und Berufsleben beeinflusst. Wie er in einem Leben in Fürsorge aufgeht, davon berichtet Arnon Grünberg in der Stadtkirche. An diesem Vormittag stellt der niederländische Schriftsteller auch die Erinnerungen seiner Mutter Hannelore Grünberg-Klein vor, die unter dem Titel „Ich denke oft an den Krieg, denn früher hatte ich dazu keine Zeit“ erschienen sind. „Was gibt es Besonderes auf der Buchmesse?“, fragt Rainer Moritz und lädt uns um 19.30 Uhr im Theater im Pädagog auf eine Entdeckungsreise ein.

in seinen Gedichten und Erzählungen auf den Spuren verschwundener baltischer und slawischer Völkerstämme wandelte, mag heutzutage verwundern. In Leben und Werk dieses vergessenen Autoren führt der Schauspieler Horst Schäfer unter dem Motto „Wie die Zeiten sich ändern“ ab 19 Uhr im Theater im Pädagog ein. „Das Geheimnis der verlorenen Zeit“ will Waldemar Tolliver auf den Spuren seines Urgroßvaters wiederentdecken, denn dass sein Vorfahre die Formel für Zeitreisen gefunden hatte, daran glauben seit dem Verschwinden seiner Aufzeichnungen alle Nachkommen. Einblick in die generationenübergreifenden Forschungen gewährt uns John Wray in seinem Roman und ab 19.30 Uhr in der Stadtkirche. „Böse Leute“ treiben ihr Unwesen auf Sylt. Ob die Ermittlungen des pensionierten Kommissars im neuen Krimi von Dora Heldt Schlimmeres verhindern können, erfahren wir ab 20 Uhr in der Römerhalle in Dieburg.

Freitag, 21. Oktober

Mit „Blumenberg. Eine Einführung“ verspricht der Historiker Kurt Flasch eine große Monografie über den Philosophen Hans Blumenberg, aus der er ab 19.30 Uhr in der Stadtkirche erste Kapitel lesen wird.

Eine Generation in der Zukunft scheint Nio vom Radar der totalen Marktüberwachung zu verschwinden, deren „Follower“ uns mit ihren Sorgen schon sehr vertraut sind. Dass das Leben im Jahre 2055 trotzdem noch spannende Überraschungen bereithält, beweist uns Eugen Ruge mit seinem neuem Roman und ab 19.30 Uhr in der Stadtkirche.

Mittwoch, 19. Oktober

Sonntag, 23. Oktober

Dienstag, 18. Oktober

Kathrin Röggla geht auf „Nachtsendung“. Unheimliche Geschichten entstehen dabei, die das Gespenstische des Alltags hervortreten lassen. Nicht weniger tragikomisch ist „Die Liebe unter Aliens“ und andere randständige Gefühle, deren Windungen Terézia Mora in ihrem Erzählband vereint. Beide Autorinnen lesen aus ihren Büchern ab 19.30 Uhr in der Stadtkirche.

Donnerstag, 20. Oktober

Dass mit Johannes Bobrowski in der sozialistischen DDR ein in Landschaften schwelgender Dichter arbeiten und veröffentlichen konnte, der

Nicht unpassend in dieser verkehrten Zeit, in der Deutschland einem des Nachts so manchen Schlaf raubt, stellt die Frankfurter Autorin Petra Kunik den Dichter Heinrich Heine um 11 Uhr im Literarischen Wohnzimmer des Kranichsteiner Literaturverlags vor.

Montag, 31. Oktober

„A Dark Days Night“ verspricht der Whitetrain Verlag, wenn ab 19.30 Uhr Ulf Berlin, E.A. Diroll, Tobias Reckermann und Philipp Schaab mit ihren halloweenesken Storys im Zucker das Fürchten lehren.

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2016


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Kalender Oktober 2016 SAMSTAG, 01.10.2016 Comedy: Marek Fis - Unter Arrest

20:00 h Centralstation (Saal)

Datterichs Wochenmarkt

08:00 h Marktplatz

Konzert: Nid De Poule - Gypsy'n'Roll

20:30 h HalbNeun Theater

Waref Abu Qubas und Christoph Rau

19:00 h Literaturhaus

Mellow Weekend: Tom Wax B-Day

22:00 h Centralstation (Halle)

Stadtrundgang: Gartenprojekte in Darmstadt

11:00 h

UrbanGarden-Beet Parcusstraße

Konzert: Ruud Breuls & Simon Rigter Quintet (Jazz)

19:30 h Stadtkirche

Vision Possible: Clowns

20:00 h Theater Moller Haus im Exil

Biodanza Party

20:00 h Bessunger Knabenschule

Hessisches Jazzpodium: Bubu + Contrast Trio

20:00 h

Bessunger Knabenschule (Halle)

Iberisches Duell mit Gitarren-Musik von OBO (live)

18:00 h Vinocentral

Circus Waldoni: Clowns gesucht

16:00 h Circus Waldoni

Konzert: Bob Fish + Support: Jungle Rebels

21:00 h

> Biodanza Party

Bessunger Knabenschule (Keller)

Come As You Are mit DJ Kai (Alternative & X-Over)

22:00 h Goldene Krone (Disco)

Konzert: Space Truckers (Rock & Cover)

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Diskothekerkollektiv Rote Nadel

22:00 h Goldene Krone (Rockybar)

Krone-Slam

19:30 h Goldene Krone (Saal)

Pallaspeople - Footjob 007 Releaseparty

23:00 h Galerie Kurzweil

Kellergymnastik mit Leo Yamane

23:00 h Schlosskeller

Metal Up Your Life 2

18:30 h Oetinger Villa

> 40

Rise Of The Demons mit DJ Demon

21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

MakeLoveDisco mit Simon Dörken + Marius Schmidt

21:00 h Weststadtcafé

Aurora DeMeehl - Dicke Luft in Tapperware-Falls

20:30 h Comedy Hall

Konzert: Die BluesNasen feat. Larry Doc Watkins

21:00 h Sumpf

Szenischer Liederabend: No Love No Fear (Premiere)

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele/Bar)

English Theatre: Shakespeare’s Favourites

19:30 h Hoffart Theater

Vernissage: Rosa Wolf - Tierische Tusche

17:00 h Atelier Aufschnitt

Tanzsalon Ü30 mit DJ Capo

21:30 h Linie Neun, Griesheim

Karaoke Night

22:00 h An Sibin

A Journey Into Sound mit Roger Francis

21:00 h Hillstreet No. 73

Herbstmess' Saturday's Finest

> 36

> Contrast Trio, Jazzpodium.

> 37

Messplatz 22:00 h Huckebein

Saturday Night Fever

22:00 h Musikpark A5

La Fiesta de Latinoamérica

21:00 h Salon-Latino

Saturday Dance Party

21:00 h Tanzcafé Papillon

Stilbruch (Crossover, Rock, Metal, Gothic)

21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

Uniques Madness - Best Of Club

22:00 h Sausalitos

Turkish Pop & Club Sounds

22:00 h Mint Club P | 45

> Blumen-Strauß im Aufschnitt.


SONNTAG, 02.10.2016

> Andromeda Mega Express.

Zehn Jahre Zehn DJs die XII.

22:00 h Weststadtcafé

Konzert: Ute Lemper - The 9 Secrets

20:00 h Staatstheater (Großes Haus)

The Redcup Party - Tag der Deutschen Einheit

22:00 h Ponyhof

Konzert: Tommy & The Moondogs + Support: DJ Sonix

22:00 h Centralstation (Halle)

Lesung: Sibylle Lewitscharoff - Das Pfingstwunder

11:30 h Stadtkirche

A Celtic Night

18:00 h Green Sheep Pub

> 04

> 40

Vision Possible: Clowns

18:00 h Theater Moller Haus im Exil

Hessisches Jazzpodium 1. Darmstädter Jugend-Weltmusikorchester

11:00 h

Circus Waldoni: Clowns gesucht

16:00 h Circus Waldoni

Bessunger Knabenschule (Halle)

Elektroschule mit DontCanDJ

23:00 h Schlosskeller

Konzert: Donovan Wolfington + Caddywhompus + ...

20:00 h Oetinger Villa

Hessisches Jazzpodium: Andromeda Mega Express ...

20:00 h Bessunger Knabenschule (Halle)

Aurora DeMeehl - Dicke Luft in Tapperware-Falls

19:00 h Comedy Hall

1. Sinfoniekonzert

11:00 h Staatstheater (Großes Haus)

Vernissage: Schnitt Schnitt

17:00 h Kunsthalle

Tangobrunch

15:00 h Linie Neun, Griesheim

> 32

Baila Conmigo Vorfeiertags Special

22:00 h Mint Club

6. Oktoberfest Messel mit Die Lausbuba (live)

18:00 h Eventhalle Sportplatz Messel

Herbstmess'

Messplatz

Tatort Krone

20:15 h Goldene Krone (Kneipe)

Kneipen-Quiz

20:00 h Kessel

MONTAG, 03.10.2016

>Leon de Winter. ANZEIGE

Konzert: Nosie Katzmann (KIWANIS-Charity)

19:30 h HalbNeun Theater

Lesung: Leon de Winter - Geronimo

17:00 h Stadtkirche

Konzert: Dan Raza (Songwriter)

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

1. Sinfoniekonzert

20:00 h Staatstheater (Großes Haus)

> 40


Newcomer Monday mit Live-Musik

21:30 h An Sibin

Konzert: Laurels Green

17:00 h Haus der Deutsch Balten

Herbstmess'

Messplatz

Pub Quiz

20:30 h Green Sheep Pub

VintAge: Oldies, Pop & Rock

21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

Red Barn Quiz

20:00 h Red Barn Restaurant

DIENSTAG, 04.10.2016 Konzert: Klaus Doldingers Passport - En Route

20:00 h Centralstation (Halle)

Lesung: Thomas Glavinic

19:00 h Literaturhaus

> 40

Nachtdienst mit Marian + The Jan

22:00 h Goldene Krone (Rockybar)

Salsa Afterwork Party mit DJ Olli

19:00 h Upéro

Early Late Night Show

20:30 h Schlosskeller

Konzert: Elias 'Fuzzy' Dahlhaus

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Quiz Night

21:00 h An Sibin

Pub Quiz

20:30 h Green Sheep Pub

> Klaus Doldinger.

Salsa Treff

20:30 h Guantanamera

Studier.Bar

23:00 h Nova

MITTWOCH, 05.10.2016 > 40

Lesung: Jacek Dehnel - Saturn. Schwarze Bilder ...

19:30 h Stadtkirche

Konzert: Willer (Songwriter)

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Lesung: Bov Bjerg - Auerhaus

20:00 h Sonnensaal Roßdorf

Open Mic Night (Offene Bandprobe)

22:00 h An Sibin

Discofox Dance Night

21:00 h Tanzcafé Papillon

La Fiesta de Salsa

22:00 h Salon-Latino

Play My Track - Du bist der DJ

23:00 h Nova

DONNERSTAG, 06.10.2016 Super Mario Kart Turnier

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Lesung: Anna Katharina - Hahn Das Kleid meiner ...

19:30 h Stadtkirche

Lesung: Ulrike Almut Sandig - Buch gegen das ...

19:00 h Künstlerhaus Ziegelhütte > 40

Jam-a-Coustic mit den Originalen Bachgautaler ...

20:00 h Roßdörfer Biergarten

Indieclub mit Sir N.

22:00 h Goldene Krone (Rockybar)

Mariannes Chansonabend

20:00 h Restaurant Belleville

Kleiner Freitag

18:00 h Osthang

Pfungstädter Oktoberfest

Pfungstädter Brauerei

Karaoke Night

> Kleiner Freitag am Osthang

> 41

21:00 h An Sibin

Tischfußballturnier DYP

20:15 h Goldene Krone (Kneipe)

Exquisit - das beste Quiz der Welt

20:00 h Red Barn Restaurant

Lady Like (Single- & Study-Party)

22:00 h Musikpark A5

Lies5: Lese- und Infoladen

19:30 h Green Sheep Pub

FREITAG, 07.10.2016

> Dichterschlacht.

16. Darmstädter Nacht der Stimmen

20:00 h Centralstation (Saal)

Musikalische Kabarett-Lesung: Digital durchs ...

20:00 h Jagdhofkeller

Kabarett: Thomas Schreckenberger - Ene Mene Muh...

20:30 h HalbNeun Theater

46. Dichterschlacht

20:30 h Centralstation (Halle)

Mensch, Kurt! - Die Tucholsky-Revue

19:30 h West Side Theatre

> 41

Konzert: Markus Stockhausen - Quadrivium (Jazz)

19:30 h Stadtkirche

Konzert: Woman + Xul Zolar

19:00 h Das Blumen

> 05

Theater: Morir von Sergi Belbel (Premiere)

20:00 h Moller Haus im Exil

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Konzert: Saskia Huppert - Herzdame. Bube sticht

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Musikladen

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Oktoberfest 2016 mit DJ Thomy

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Vernissage: Frank Schylla - Mayday

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Neunzigerdisko mit DJ D-Zero

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Konzert: Laced In Lust (Rock'n'Roll)

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Live: A Traitor Like Judas + Soilid + Born As ...

21:00 h Goldene Krone (Saal)

Semester Opening Party

22:00 h Schlosskeller

Konzert: Früchte des Zorns

20:00 h Hoffart Theater

Konzert: The Spaghetti Wings + Kthxbye

21:00 h Oetinger Villa

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Bessunger Knabenschule 22:00 h (Keller)

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Kreative Darmstadt: Netzwerkabend Vernissage: Gutes Design auf Reisen

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Konzert: Tobi Vorwerk

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Wein & Jazz mit Nic Demasow (live)

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Leises Konzert: Sorry Gilberto

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Dinnershow: Die Experimente des Dr. Frankenstein

19:30 h Burg Frankenstein, Eberstadt

OpenMicNight - Offene Bühne

19:30 h Hoffart Theater

Kabarett: Arnim Töpel - Ein Gugge-Ma-Mol Abend

20:30 h HalbNeun Theater

Mellow Weekend: Mashup Club

22:00 h Centralstation (Halle)

Theater: Morir von Sergi Belbel

20:00 h Theater Moller Haus im Exil

Konzert: Saskia Huppert - Herzdame. Bube sticht

20:00 h Theater im Pädagog

Tag der offenen Tür

10:00 h DAV Kletterzentrum

DJ Night: Todd47

22:00 h Lowbrow

17 Jahre Radaudisko mit ImmerGrün + SGATS + ...

21:00 h Schlosskeller

Circus Waldoni: Clowns gesucht

16:00 h Circus Waldoni

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Konzert: Violoncello und Orgel

19:00 h Innenstadtkirche St. Ludwig

Strictly British mit DJ Kai (Brit-Pop-Rock-Punk)

22:00 h Goldene Krone (Disco)

Konzert: Aljoscha Crema & Band (Jazz & Pop)

22:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Neulich in der Rockybar

22:00 h Goldene Krone (Rockybar)

Live: Forgotten Chapter + Precipitation + Roots...

22:00 h Goldene Krone (Saal)

Konzert: 10 Jahre Disanthrope

21:00 h Oetinger Villa

Konzert: 20 Jahre VoicesInTime

20:00 h Musische Gruppe Auerbach

1. Darmstädter Craft & Genuss Festival

19:00 h Braustüb'l am Hauptbahnhof


Comic-Lesung: Anna Haifisch & James Turek

20:00 h 60,3qm

Noch 'n Gedicht - Der große Heinz Erhardt Abend

20:00 h Justus-Liebig-Haus

Abschlussfeier OHA '16

18:00 h Osthang

Depeche Mode Party - 101 One Night in Darmstadt

22:00 h Linie Neun, Griesheim

Karaoke Night

22:00 h An Sibin

Konzert: Schlecht aber Laut

21:00 h Sumpf

Darmstadt im Herzen - Tag der Stadtwirtschaft

10:00 h Marktplatz

Vernissage: Ludwig Meidner - Begegnungen

18:30 h

Leises Konzert: Luckless

20:00 h Zucker

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Mathildenhöhe (Museum Künstlerk.)

Pfungstädter Oktoberfest

Pfungstädter Brauerei

Fein & Lecker Herbst 2016

Wagenhalle, Griesheim

Saturday's Finest

22:00 h Huckebein

Saturday Night Fever

22:00 h Musikpark A5

La Fiesta de Latinoamérica

21:00 h Salon-Latino

Saturday Dance Party

21:00 h Tanzcafé Papillon

Stilbruch (Crossover, Rock, Metal, Gothic)

21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

Uniques Madness - Best Of Club

22:00 h Sausalitos

Turkish Pop & Club Sounds

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> Luckless im Zucker.

SONNTAG, 09.10.2016 Konzert: Judith Owen & Band

20:30 h Jagdhofkeller

Stadtrundgang: Konsum mit Nebenwirkungen

14:00 h Luisenplatz

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Konzert + Tanz: Misa Tango

18:00 h Pauluskirche

Konzert: Teresa Bergman (NZ) - Blue Bird Tour

19:00 h Theater im Pädagog

Theater: Mit brennender Geduld

19:30 h West Side Theatre

Dinnershow: Ein Schuss ins Blaue - Mord im ...

19:00 h Jagdschloss Kranichstein

Kindersachenflohmarkt

14:00 h Kindergarten St. Elisabeth

Circus Waldoni: Clowns gesucht

16:00 h Circus Waldoni

Salsa Sunday

19:00 h Schlosskeller

Konzert: Humiliation (Malaysia) + The Article

20:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

Pfungstädter Oktoberfest Fein & Lecker Herbst 2016 > Teresa Bergman.

Pfungstädter Brauerei Wagenhalle, Griesheim

Tatort Krone

20:15 h Goldene Krone (Kneipe)

Kneipen-Quiz

20:00 h Kessel

MONTAG, 10.10.2016 Konzert: Summer Crowd Stereo (Songwriter)

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Newcomer Monday mit Lisa Harres + Nie Cola Essen

21:30 h An Sibin

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20:30 h Green Sheep Pub

VintAge: Oldies, Pop & Rock

21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

Red Barn Quiz

20:00 h Red Barn Restaurant

DIENSTAG, 11.10.2016 > Tatort-Sonntag.

Das erste allgemeine Babenhäuser Pfarrer-Kabarett

20:30 h HalbNeun Theater

Manfred Mittermayer im Gespräch mit Oliver Brunner

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Konzert: LEA

20:30 h Centralstation (Lounge)

Lesung: Arnold Stadler - Rauschzeit

19:30 h Stadtkirche

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Laut und Leise-Konzert: Arpen

20:30 h Schlosskeller

> 06

Konzert: Krone Old Stars Orchestra (Jazz)

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Quiz Night

21:00 h An Sibin

Pub Quiz

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Salsa Treff

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MITTWOCH, 12.10.2016 Konzert: Yaron Herman Duo

20:00 h Centralstation (Saal)

Comedy: Sven Hieronymus - Rocker unter Strom

20:00 h Jagdhofkeller

Frischzelle: Relaén

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Bessunger Knabenschule (Keller)

Lesung: Rainer Wieczorek - Kreis und Quadrat ...

19:30 h Stadtkirche

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Gute Stube-Konzert: Oswaldovi + Fuzzy Dahlhaus

20:15 h Hoffart Theater

> 08

Konzert: Sascha Santorineos (Songwriter)

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Fachschaftsparty Fachbereich 2

22:00 h Schlosskeller

Filmkreis-Kino: Frühstück bei Monsieur Henry

20:45 h CityDome Kinos (Rex-Kino)

Open Mic Night (Offene Bandprobe)

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Discofox Dance Night

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La Fiesta de Salsa

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Lesung: Friedrich Ani - Nackter Mann, der brennt

19:30 h Stadtkirche

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Lesung: Heinrich Steinfest - Das Leben und ...

19:30 h Stadtkirche

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Studentenparty FB Mathematik

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Karaoke Night

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Lies5: Lese- und Infoladen

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FREITAG, 14.10.2016 Kabarett: Christoph Sieber

> A Taste of Africa.

Schlosskeller

Lesung: Tilman Rammstedt & Ronja von Rönne

20:00 h Centralstation (Saal)

Konzert: Michael Lane - The Middle-Tour

21:00 h Theater im Pädagog

Kabbaratz: Wie Geht´s uns denn heute?

20:30 h HalbNeun Theater

Theater Curioso: Flirt (Premiere)

20:00 h Moller Haus im Exil

Alors? On Danse! mit Kamel (Paris)

21:00 h Jagdhofkeller

80s Baby! The Music is Geil!

22:00 h Centralstation (Halle)

Lesung: Thomas Willmann - Das finstere Tal

19:30 h Stadtkirche

Straight Outta The Jungle 3

22:00 h Goldene Krone (Saal)

Reportage: Eine Reise ins Schneeland Tibet

20:00 h Justus-Liebig-Haus

Konzert: Astro Zombies (F) + King Moroi (Ffm)

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A Taste of Africa - Afrikanische Kultur

18:30 h

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Kommerzdisko: Aktuelles und Altbewährtes

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Architekt*innenparty

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Konzert: Dowsing + Ratboys + Burke

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Casual Rock mit DJ Jörg

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Reggaelation mit DJ General Motors

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Collage und Film

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Deep Love

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Soulaboration mit Session Victim (Retreat)

23:00 h Galerie Kurzweil

Comedy-Zaubershow: Martin Sierp - Zum Anbeissen

20:30 h HalbNeun Theater

Theater Curioso: Flirt

20:00 h Theater Moller Haus im Exil

Mellow Weekend: Big Room Club Styles

22:00 h Centralstation (Halle)

SwingSalon mit den Halunkenmusikern (live)

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Biodanza Party

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Dinnershow: Requiem für Onkel Knut

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Trashpop-Party

22:00 h Goldene Krone (Disco)

Konzert: Wankers (Rock)

22:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Rehab: Back to the 50s & 60s mit DJ Kai

22:00 h Goldene Krone (Rockybar)

Crossover Night: Atomic + Spliff Uppercut + ...

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Die neue Tanzalternative Kitchenswitchen - Running Dinner

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Theater: Evita (Premiere)

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SONNTAG, 16.10.2016 Konzert: Phela & Tex

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Ausstellung: Heinrich Metzendorf in Darmstadt

11:00 h Kunstforum der TU Darmstadt

Lesung: Arnon Grünberg - Muttermale

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Konzert: Farvel (Jazz)

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Literarisches von der Buchmesse mit Rainer Moritz

19:30 h Theater im Pädagog

Tanztheater: Spirit of India

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Konzert: Nic Demasow (Releaseparty)

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SpaceDays - Modellbauausstellung für SF & Fantasy

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Abschlussveranstaltung zur Erstsemesterbegrüßung

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Erstsemesterbegrüßung der TUD

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Lesung: Kurt Flasch - Blumenberg. Eine Einführung

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Bessunger Knabenschule > 09 20:00 h (Keller)

Konzert: Elias 'Fuzzy' Dahlhaus

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20:30 h Schlosskeller

Filmkreis-Kino: The Jungle Book

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Literarischer Abend - Wir stellen vor

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> Kurt Flasch in der Stadtkirche.

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Punto Jazz - Konzert: Swing Belleville

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Lesung: Terézia Mora - Die Liebe unter Aliens

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Lesung: Kathrin Röggla - Nachtsendung...

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FREITAG, 21.10.2016

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20:00 h Thomashütte, Eppertshausen

Kabarett: Scheitern oder nie

20:00 h Theater Moller Haus im Exil

Kabarett: Alferd Mittermeier - Ausmisten

20:30 h HalbNeun Theater

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Konzert: Fabrizio Consoli

Bessunger Knabenschule 20:30 h (Halle)

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Halloween 2016

20:00 h Burg Frankenstein, Eberstadt

Lesung: Eugen Ruge - Follower

19:30 h Stadtkirche

The Bat Society - A Gothic Night

22:00 h Lowbrow

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Konzert: Sternenklänge - Musik um Stanislaw Lem

19:00 h Hochspannungshalle der TU

Emma's Casual Friday

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Konzert: Ultrakustik (Pop)

22:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Rock(y) Eskalation

22:00 h Goldene Krone (Rockybar)

Live: Sigura + Ventilators + Who's Johnny

22:00 h Goldene Krone (Saal)

Schrill + Laut: Candyshop

22:00 h Schlosskeller

Benefiz-Konzert: Dann wohl Sophie + Brecht + ...

21:00 h Oetinger Villa

Break Stuff mit DJ Paul Blackrain

21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

Konzert: Wortblind

22:00 h An Sibin

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Black Friday

22:00 h Sausalitos

> Literarisch: Eugen Ruge. P | 58


Best Of HipHop, House & Classics

22:00 h Mint Club

SAMSTAG, 22.10.2016 Halloween Nights 2016

20:00 h Thomashütte, Eppertshausen

Kabarett: Scheitern oder nie

20:00 h Theater Moller Haus im Exil

Kabarett: Reiner Kröhnert - Mutti Reloaded

20:30 h HalbNeun Theater

Improtheater: Alles auf Anfang - Expertenwissen

20:00 h Hoffart Theater

Konzert: Byebye

20:00 h Theater im Pädagog

Halloween 2016

19:00 h Burg Frankenstein, Eberstadt

Mellow Hoch 3: Partybreaks & House

22:00 h Centralstation

The Very Best Of The 80s mit DJ D-Zero

22:00 h Goldene Krone (Disco)

Theater: Troilus und Cressida

19:30 h West Side Theatre

> 36

Konzert: The Great Lakes (Rock'n'Roll)

22:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Rock'n'Heavy in der Rocky mit DJ Jörg

22:00 h Goldene Krone (Rockybar)

Live: Additional Time + Blood For Betrayal + ...

20:00 h Goldene Krone (Saal)

MDLM... mit Musigg (House)

23:00 h Schlosskeller

Rock gegen Rechts

13:00 h Oetinger Villa

Aftershowparty Rock gegen Rechts

23:30 h Oetinger Villa (Keller)

Stilbruch: Schwarz (Dark-Wave, Gothic)

21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

Konzert: Love On The Rocks

21:30 h Kessel

Karaoke Night

22:00 h An Sibin

Topshake SoulKnights (60s 70s Soul & Funk)

22:00 h Theater im Pädagog

4 Tage Secondhandshop

Atelier Aufschnitt

> Reiner Kröhnert, Kabarett.

> Soulknights. <3

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Saturday's Finest

22:00 h Huckebein

Saturday Night Fever

22:00 h Musikpark A5

La Fiesta de Latinoamérica

21:00 h Salon-Latino

Saturday Dance Party

21:00 h Tanzcafé Papillon

Stilbruch (Crossover, Rock, Metal, Gothic)

21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

Uniques Madness - Best Of Club

22:00 h Sausalitos

Turkish Pop & Club Sounds

22:00 h Mint Club

SONNTAG, 23.10.2016

> Schnuffig, diese Kytes.

Konzert: Lydie Auvray & Les Auvrettes

19:30 h HalbNeun Theater

Konzert: Kytes - Heads & Tales Tour

20:00 h Centralstation (Halle)

Family Sunday Halloween

14:00 h Burg Frankenstein, Eberstadt

Konzert: Lorenz Kellhuber - Solo

19:30 h Stadtkirche

Konzert: Musik von kosmischen und göttlichen ...

11:30 h Hochspannungshalle der TU

Kreativmarkt

10:00 h Bessunger Knabenschule (Halle)

Tatort Krone

20:15 h Goldene Krone (Kneipe)

Kneipen-Quiz

20:00 h Kessel

MONTAG, 24.10.2016 LachLounge: Andreas Weber

20:00 h Centralstation (Lounge)

Konzert: The Ocean Am I (Folk)

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Newcomer Monday mit Empire Hurricane + Elusive

21:30 h An Sibin

Sichten 20 Pub Quiz

Centralstation (Saal)

> 10

20:30 h Green Sheep Pub

VintAge: Oldies, Pop & Rock

21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

Red Barn Quiz

20:00 h Red Barn Restaurant

DIENSTAG, 25.10.2016 Konzert: Bombino

20:00 h Centralstation (Halle)

Nachtdienst mit Marian + The Jan

22:00 h Goldene Krone (Rockybar)

> Solo: Lorenz Kellhuber. ANZEIGE

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Konzert: Krone Old Stars Orchestra (Jazz)

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Laut und Leise - Konzert: Binoculers

20:30 h Schlosskeller

Filmkreis-Kino: The Congress (Komet Lem Festival)

20:00 h Audimax / TUD

Sichten 20 Quiz Night

Centralstation (Saal)

> 10

21:00 h An Sibin

Pub Quiz

20:30 h Green Sheep Pub

Salsa Treff

20:30 h Guantanamera

Studier.Bar

23:00 h Nova

MITTWOCH, 26.10.2016 Halloween Nights 2016

20:00 h Thomashütte, Eppertshausen

Frischzelle: Jon & Roy

21:30 h

Theater: Die Katze auf dem heißen Blechdach

20:00 h Moller Haus im Exil

Jazz gegen Apartheid - zum 30. Todestag Johnny Dyanis

Bessunger Knabenschule 20:00 h (Halle)

Bessunger Knabenschule (Keller)

Konzert: Jens Spontan (Songwriter)

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Filmkreis-Kino: Blinddate

20:45 h CityDome Kinos

20. Queer Film Fest Opening

20:00 h Kommunales Kino

Sichten 20 Open Mic Night (Offene Bandprobe)

Centralstation (Saal)

> 38 > Jazz gegen Apartheid.

> 10 > 10

22:00 h An Sibin

Discofox Dance Night

21:00 h Tanzcafé Papillon

La Fiesta de Salsa

22:00 h Salon-Latino

Play My Track - Du bist der DJ

23:00 h Nova

DONNERSTAG, 27.10.2016 Halloween Nights 2016

20:00 h Thomashütte, Eppertshausen

Street Fighter 2 Turnier

19:00 h Limo Lounge

Konzert: Biber Herrmann feat. Anja Sachs

20:00 h Theater im Pädagog

Sichten 20: Pecha Kucha Night

20:00 h Centralstation (Halle)

Darmstadt kocht!

17:30 h Darmstadt (versch. Locations)

> 10 > Biber Herrmann. ANZEIGE

20

sichtenjubiläum

Jubiläumsausstellung des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt 24. - 28. Oktober 2016 Mo. 24.10. 18.00 Uhr Vernissage Do. 27.10. 20.00 Uhr Pecha Kucha Night

Centralstation Im Carree, 64285 Darmstadt www.sichten.tu-darmstadt.de


Anything Goes mit Christian Beetz (frwctrl)

21:00 h Galerie Kurzweil

Konzert: Breitschuh singt Brel

20:00 h Hoffart Theater

Studentenparty Fachschaft Maschinenbau

22:00 h Goldene Krone (Disco)

Darmstadt kocht! Abschluss-Party

22:30 h Schlosskeller

Konzert: Hildegard von Bingedrinking + Kuff

21:00 h Oetinger Villa

Dorfdisko Deluxe mit Sir N.

21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

Filmkreis-Kino: Zoomania

20:00 h Audimax / TUD

Sichten 20

Centralstation (Saal)

Karaoke Night

> Kickern macht Spaß.

> 10

> 10

21:00 h An Sibin

Tischfußballturnier DYP

20:15 h Goldene Krone (Kneipe)

Exquisit - das beste Quiz der Welt

20:00 h Red Barn Restaurant

Lady Like (Single- & Study-Party)

22:00 h Musikpark A5

Lies5: Lese- und Infoladen

19:30 h Green Sheep Pub

FREITAG, 28.10.2016

> Tango Transit.

Halloween Nights 2016

20:00 h Thomashütte, Eppertshausen

Konzert: Okta Logue - Diamonds And Despair Tour

21:00 h Centralstation (Halle)

Konzert: Cècile Corbel

20:30 h Jagdhofkeller

> 10

Kabarett: Robert Kreis - Grossstadtfieber

20:30 h HalbNeun Theater

Konzert: Tango Transit

20:30 h Bessunger Knabenschule (Halle)

Halloween 2016

20:00 h Burg Frankenstein, Eberstadt

Dinnershow: Casino

19:30 h Jagdschloss Kranichstein

Theater: Troilus und Cressida

19:30 h West Side Theatre

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22:00 h Goldene Krone (Disco)

Karaoke mit Stritti

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

Splash Brothers (Hip-Hop, Funk, RnB)

22:00 h Goldene Krone (Rockybar)

Konzert: Meat The Machine + Support

22:00 h Goldene Krone (Saal)

The Big Wobble: Sleeper (Crucial, Chestplate, UK)

23:00 h Schlosskeller

Odenwald Rock-Night: Stillstand + Private ...

20:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

Die besondere Platte

19:00 h Hoffart Theater

Latin Dance Night

21:00 h Linie Neun, Griesheim

Konzert: My Own Ghost

22:00 h An Sibin

Konzert: Throwers + The Rodeo Idiot Engine

21:00 h Oetinger Villa

Sichten 20

Centralstation (Saal)

Best Of Discofox & Dance mit DJ Thomy

> 10

> Grenzwertig mit Lisa Catena.

21:00 h Tanzcafé Papillon

Kiss Me Darmstadt

22:00 h Musikpark A5

Black Friday

22:00 h Sausalitos

Best Of HipHop, House & Classics

22:00 h Mint Club

SAMSTAG, 29.10.2016 A-Capella-Konzert: Füenf

20:00 h Centralstation (Saal)

Halloween Nights 2016

20:00 h Thomashütte, Eppertshausen

Konzert: Al Di Meola - Elysium & More

20:00 h Staatstheater (Großes Haus)

Kabarett: Lisa Catena - Grenzwertig

20:30 h HalbNeun Theater

5 Jahre Goskiing.de

22:00 h Ponyhof

Halloween 2016

19:00 h Burg Frankenstein, Eberstadt

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Weinmesse in der Kunsthalle Darmstadt

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Deutsche und andere europäische Winzer zu Gast in der Kunsthalle Darmstadt am Steubenplatz 1, von 15 bis 22 Uhr.

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Mellowween: 90s, Black Styles & Dancemusic

22:00 h Centralstation (Halle)

Konzert: Hollywood Of The Wolves

21:00 h Lowbrow

Film & Performance: Die Kofferenz - Wir packen aus

20:00 h Theater Moller Haus im Exil

2. Liebe - Frauenkleiderflohmarkt

14:00 h

Gemeindehaus Johannesgemeinde

Theater: Die Unendliche Geschichte (Premiere)

20:00 h Neue Bühne

Theater: Troilus und Cressida

19:30 h West Side Theatre

Jubiläumsfest: 25 Jahre Uwe Heller - tanzArt

18:00 h Bessunger Knabenschule (Halle)

Halloween-Party

22:00 h Goldene Krone

Konzert: John Doe (Rock)

22:00 h Goldene Krone (Kneipe)

70er80er Party

22:00 h Schlosskeller

Haunted House

21:00 h Oetinger Villa

> 36

Halloween

21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

Karaoke Night

22:00 h An Sibin

Saturday's Finest

22:00 h Huckebein

Saturday Night Fever

22:00 h Musikpark A5

La Fiesta de Latinoamérica

21:00 h Salon-Latino

Saturday Dance Party

21:00 h Tanzcafé Papillon

Stilbruch (Crossover, Rock, Metal, Gothic)

21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

Uniques Madness - Best Of Club

22:00 h Sausalitos

Turkish Pop & Club Sounds

22:00 h Mint Club

SONNTAG, 30.10.2016

> Leonard Bernstein: Mass.

Das literarische Wohnzimmer mit Petra Kunik

11:00 h Kranichst. Literaturverlag > 42

Der Darmstädter Krimiabend 2016

19:30 h Bessunger Knabenschule (Halle)

Konzert: Wanda - Bussi Tour 2016 + Support

20:00 h Centralstation (Halle)

Family Sunday Halloween

14:00 h Burg Frankenstein, Eberstadt

Film & Performance: Die Kofferenz - Wir packen aus

18:00 h Theater Moller Haus im Exil

Mass: A Theatre Piece for Singers, Players and ...

19:00 h Darmstadtium

Ballett: Spiegelungen (Premiere)

18:00 h Staatstheater (Gr. Haus)

Tatort Krone

20:15 h Goldene Krone (Kneipe)

Kneipen-Quiz

20:00 h Kessel

> 37

MONTAG, 31.10.2016

> Helloween, mal wieder.

Verleihung des Darmstädter Musikpreises 2016

19:30 h Centralstation (Saal)

Halloween 2016

20:00 h Burg Frankenstein, Eberstadt

Konzert: Die Gegenmutter (Akkordeon-Metal)

21:00 h Goldene Krone (Kneipe)

A Dark Days Night - Helloween-Horror-Lesung

19:00 h Zucker

Newcomer Monday mit Madhouse Matadors + Big ...

21:30 h An Sibin

Pub Quiz

20:30 h Green Sheep Pub

VintAge: Oldies, Pop & Rock

21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal

Red Barn Quiz

20:00 h Red Barn Restaurant

Dieser Kalender entsteht in enger Zusammenarbeit mit

| FeierAbendKultur in Darmstadt.

Alle Events, die bis zum 15. des Vormonats auf www.partyamt.de eingetragen werden, erscheinen automatisch und kostenfrei hier im Stadtkulturmagazin P.

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KALENDER UPDATES TÄGLICH


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THEATER MOLLER HAUS IM EXIL

OKTOBER 2016 Sa 01.10.// 20:00 und So 02.10. // 18:00 THEATER TRANSIT Vision Possible: Clowns Fr 07.10. PREMIERE und Sa 08.10. // 20:00 THEATER PROFISORIUM Morir von Sergi Belbel Fr 14.10. PREMIERE und Sa 15.10.//20:00 THEATER CURIOSO Flirt – oder So sehr vor Liebe berste ich, dass ich daran verrecken könnte Fr 21.10. und Sa 22.10.//20:00 MICHAEL IHRINGER und GERHARD SCHAUBACH Scheitern oder nie! Mi, 26.10.// 20:00 PREMIERE TUD SCHAUSPIELSTUDIO DARMSTADT Die Katze auf dem heißen Blechdach Sa 29.10.//20:00 und So 30.10.//18:00 THEATER TRANSIT Die Kofferenz – Wir packen aus Das vollständige Programm finden Sie immer aktuell auf unserer Homepage!

LARI JIMÉNEZ Flamenco Tänzerin Tanzkurse - Workshops - Shows

NEUE KURSE IN DARMSTADT !! Freitags Flamenco Erwachsene - 18:30 bis 20 Uhr Flamenco Kinder - 17:00 bis 17:50 Uhr Kinder Tanz - 16:00 bis 16:45 Uhr

YOGA 1 Kurs bezahlen und 2 Personen dürfen kommen Diese Aktion ist gültig vom 1. Nov. 2016 – 31. Jan. 2017 für Satya-Yoga-Neukunden.

Wir freuen uns auf euch Sie finden uns in Am Kavalleriesand, 47 64295 Darmstadt Privat Studen und Shows auf Anfrage

Info : lariflamenco@gmail.de Hügelstraße 75 | 64283 Darmstadt | Fon 06151-26540

www.theatermollerhaus.de

1 Person gratis!

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Marktpl. 5 & Elisabethenstr. 5 DA 151031, da@satyayoga.de www.satyayoga.de

Yoga | Pilates | Stressbewältigung

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Tag der offenen Tür Sonntag, 20. November 2016 9.00 - 17.00 Uhr „Prävention durch Yoga, Pilates und Entspannung Vorbeugung wird immer wichtiger“ Alle Interessenten sind herzlich eingeladen! Programm unter www.yoga-gymnastik.de

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Bessunger Jagdhofkeller Bessunger Straße 84 64285 Darmstadt Tel. 06151 66 40 91 www.jagdhofkeller.com

OKTOBER 07.10. PROF. DR. ELISABETH HEINEMANN Digital durchs Jahr geplaudert 09.10. JUDITH OWEN LIVE IN GERMANY! 12.10. SVEN HIERONYMUS LIVE Rocker unter Strom 14.10. ALORS ON DANSE 19.10. OPENMICNIGHT 20.10. REINKE.TRIFFT.KATZMANN 28.10. CECILE CORBEL Tickets über www.jagdhofkeller.com oder im Ticketshop Luisencenter Tel. 06151 13 45 35 oder allen bekannten Vorverkaufsstellen

NILS WOGRAM NOSTALGIA TRIO SA 22 OCT 16 SA 01.10. Metal-Festival METAL UP YOUR LIFE 2

SO 02.10. Indie/Psych/Pop-Punk DONOVAN WOLFINGTON / CADDYWHOMPUS

FR 07.10. Psychedelic-Pop THE SPAGHETTI WINGS / KTHXBYE

SA 08.10. Familienfeier 10 Jahre DISANTHROPE

FR 14.10. Indie/Emo/Rock DOWSING / RATBOYS / BURKE

SA 15.10. Für den guten Zweck SOLIPARTY FÜR FRAUENHAUS IN MEXIKO

DO 20.10. Ska DISTEMPER + Support

FR 21.10. Rock für Entwicklungshilfe DANN WOHL SOPHIE / CHAMELEON CARPET SA 22.10. Konzert und Infos ROCK GEGEN RECHTS DO 27.10. Krautrock/Proto-Pop HILDEGARD VON BINGE DRINKING / KUFF FR 28.10. Hardcore/Metal/Doom THROWERS / THE RODEO IDIOT ENGINE

oetingervilla.de

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Das selbstverwaltete Jugend- und Kulturzentrum

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Sa. 08.10.

www.kletterzentrum-darmstadt.de, Lichtwiesenweg 15, 64287 DA

10.00 - 19.00 Uhr – Eintritt frei –

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Seilklettern Bouldern

Baumklettern

Slacklinen

17 Meter Strickleiter

Kinderprogramm

Klettern für Menschen mit Handicap Essen & Trinken


Out of Darmstadt Kultur in Rhein-Main-Neckar REC H E RC H E + T E X T: M AT I N NAWA B I + TOB I MOKA | FOTO S: V E R A N STA LT E R

Slime (Hamburg) Zur Hamburger Legende muss man nicht mehr viel schreiben: Punkrock der ersten Stunde hierzulande – in Würde gealtert. Und viele Texte von damals sind aktueller denn je. Kult. Schlachthof Wiesbaden (Halle) Sa, 01.10. | 20 Uhr | 23 € Princess Nokia (New York) + Gnucci (Schweden) Die Bronx liegt Princess Nokia schon zu Füßen, jetzt kommt die Rapperin Destiny Ortiz zusammen mit ihrem DJ Chris Lare nach Europa, um sich Euch mit ihrem von Grime, R’n’B, Jungle und Afro-Latin-House inspirierten HipHop Untertan zu machen. Mit dabei Gnucci mit ihrem „Pussy Power Rap“. Bombe! Klapperfeld Ex-Gefängnis, Ffm Mo, 03.10. | 21.30 Uhr | 10 €

Nive Nielsen & The Deer Children (Grönland) Die Grönländerin Nive Nielsen ist vielfältig und spannend: Als gebürtige Inuk spielte sie schon neben Colin Farell im Kinofilm „The New World“, als Musikerin kreiert sie „Eskimo-Folk, Inuit-Indie, Schnee-Lieder und Cowboy-Songs mit Elfenflair“. Die Björk Grönlands. Hafen2, Offenbach Sa, 08.10. | 20 Uhr | 14 €

Isolation Berlin (Berlin) Zwischen Diskurs-Rock-Bands wie Tocotronic und Blumfeld stechen die jungen, isolierten Hauptstädter mit sehnsuchtsvollem, traurigem, manchmal wütendem Retro-Pop hervor. Zoom, Frankfurt Mi, 05.10. | 21 Uhr | 15 €

Sea + Air (Planet Erde) Auf ihrem Album „Evropi“ haben die Multi-Instrumentalisten Eleni Zafiriadou und Daniel Benjamin die Eindrücke von drei turbulenten Jahren auf Tour durch 26 Länder mit der hundertjährigen Familiengeschichte Zafiriadous kunstvoll verwebt. Das Ergebnis: hymnischer, entdeckungsreicher Indie-Pop. Schlachthof WI (Kesselhaus) Di, 04.10. | 20.30 Uhr | 18 € Win! Win! Das P verlost 2 x 2 Tickets für das Konzert auf www.p-stadtkultur.de. P | 68

Trümmer (Hamburg) + Nicolas Sturm (Freiburg) Mit Eskapismusparolen und Revolutionsromantik trotzen Trümmer dem selbstoptimierenden Zeitgeist, formulieren neue Pop-Utopien, huldigen Rio Reiser und laden Euch in ihre „Interzone“. Schlachthof WI (Kesselhaus) Do, 13.10. | 20.30 Uhr | 17 €


Goat (Schweden) Innerhalb des feinen „Enjoy Jazz“-Festivals spielen Goat ihre mitreißende Melange aus Kraut­ rock, Afrobeat, Funk, Drone und Psychedelic – ausstaffiert mit mystischen Masken und wilden Tänzen. Ein atemberaubendes Erlebnis. Karlstorbahnhof Heidelberg Do, 13.10. | 21 Uhr | 29 € David Rodigan (GB) David Rodigan ist außerhalb Jamaikas die vielleicht größte DJ-Legende für die Genres Reggae, Dancehall, Dub oder Grime. Seit über 35 Jahren an den Decks und immer noch quirlig wie ein Flummi. Jedesmal ein riesiger Spaß. Zoom, Frankfurt Fr, 14.10. | 23 Uhr | 12 €

Arms And Sleepers (USA) Mit tausendfach verkabelten Beatmaschinen, Samplern, Sequenzern und Keyboards kreieren Mirza Ramic und Max Lewis nun schon seit zehn Jahren Electronica-Soundlandschaften. Live aufgeführt mit eigens produzierten, synchronen Visuals. Kulturpalast, Wiesbaden Di, 18.10. | 21 Uhr | 8 € Jacques Palminger & 440 Hz Trio (Hamburg) Als Teil von Studio Braun und Fraktus mittlerweile eine bundesweite Berühmtheit, wird die SoloKarriere von Jacques Palminger noch immer zu wenig gewürdigt: Sein absurd-genialer Wortwitz

wird vom neuen 440 Hz Trio mit Schlager-Jazz der 60er-Jahre unterfüttert. Mousonturm, Frankfurt Do, 20.10. | 20 Uhr | 21 € Dead Kennedys (USA) Eigentlich neben den Ramones die legendärste US-Band der Punk-Historie, allerdings ohne ihren charismatischen Sänger Jello Biafra, der mit dem Rest der Band im Clinch liegt. Ob es trotzdem funzt, kann man hier abchecken. Schlachthof Wiesbaden (Halle) Do, 20.10. | 20 Uhr | 29 €

oft adapiert, selten erreicht. Schlachthof Wiesbaden (Halle) Sa, 22.10. | 20 Uhr | 24 € Adrian Sherwood (GB) Als Labelmacher von On-U-Sound war Sherwood einer der Ersten, der seit Mitte der 1980er alle Varianten von Dub Music aus Jamaika nach England transferierte – nicht nur als Tonträger, auch als Idee. In der Reihe „Theorie + Concert“ spricht er darüber und spielt danach. Robert Johnson, Offenbach Sa, 22.10. | 22 Uhr | 20 €

Crystal Castles (CAN) Die Elektro-Band um Soundtüflter und Chiptunes-Lover Ethan Kath ist zurück. Nach dem Ausstieg von Sängerin Alice Glass erschien im Sommer mit „Amnesty (I)“ das vierte Album und die erste Platte mit Edith Frances am Gesang. Zoom, Frankfurt Do, 20.10. | 21 Uhr | 31 € Four Tet (GB) & Floating Points (GB) Das dürfte voll werden, brechend voll: Die beiden britischen Projekte sind mit das Beste, was es in Sachen Elektronik derzeit zu hören und sehen gibt. Es ist nicht ganz ersichtlich, ob es ein Live- oder „nur“ DJ-Event ist. Aber beides dürfte sich lohnen. Robert Johnson, Offenbach Do, 20.10. | 22 Uhr | 12 € God is an Astronaut (IRL) Die irischen Postrocker mit ihren Breitbandgemälden aus Sound und Visuals zwischen laut und leise, episch und exzessiv, intuitiv und progressiv. Das Rind, Rüsselsheim Fr, 21.10. | 20 Uhr | 30 € Funny van Dannen (Berlin) Neben Bernd Begemann der wohl beste und verlässlichste Lieder­ macher Deutschlands. Seine Songs sind Perlen der Textkunst, P | 69

Kaiser Chiefs (GB) Mit Über-Indie-Nummern wie „Ruby“ und „I Predict A Riot“ haben sich die Briten bereits früh amtliche Hit-Hypotheken aufgebürdet. Überzeugt Euch selbst, ob sie mit ihrer aktuellen Platte „Education, Education, Education, War“ aus dem Schatten ihres eigenen Erfolgs treten können. Schlachthof Wiesbaden (Halle) Sa, 29.10. | 20 Uhr | 32 € Sophia (USA) Sophia ist das Bandprojekt von Robin Proper-Sheppard, ein Kleinod des Schwermuts: meist traurige Texte, getragen von melancholischen, aber wunderschönen Melodien. So sollten Rockballaden immer klingen. Zoom, Frankfurt Mo, 31.10. | 21 Uhr | 22 €


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Iss was! Folge 45: Grindkopp RE Z E P T + T E X T: SA S C H A LÖW E L | FOTO S: JA N E H L E RS

Iss was! – Grindkopp –

Dauert so lang wie: zwei Folgen „Expedition ins Tierreich“ Sieht aus wie: Ein rasierter Tribble Am besten mit: der Mama Nebenwirkungen: nicht bekannt Kostet so viel wie: 2 x Eintritt ins Vivarium Zutaten für 4 Personen: 1 kg gemischtes Hackfleisch 4 große Zwiebeln, 2 Zehen Knoblauch Trockenes Brötchen oder Semmelbrösel 2 Eier Öl 2 TL Tomatenmark 2 EL Paprikapulver, 1 TL Oregano Salz & Pfeffer, 1 Prise Zucker 2 TL Butter 2 TL Senf 100 ml Rotwein 250 ml Wasser

Expedition ins Tierreich! Heute widmen wir unsere Aufmerksamkeit einem ganz posierlichen Tierchen. Auf allen Vieren kriechend mussten wir uns bis in den Odenwald vorkämpfen, um einen Blick auf eines der wenigen noch existierenden Exemplare werfen zu können. Und da stand er plötzlich vor uns – ansehnlich, wohlriechend und lecker: der Grindkopp.

Der gemeine Grindkopp ist ein Fleischgericht aus der Familie der Frikadellen. Sein Körperbau unterscheidet sich von der herkömmlichen Frikadelle durch seine runde Form und einer deutlich gesteigerten Leibesfülle, außerdem bevorzugt der Grindkopp eine konstant feucht-warme Umgebung, die von Zwiebeln und Soße geprägt ist. Einst war der Grindkopp auch in unseren Breitengraden heimisch, doch wurde er in den späten Ausläufern des letzten Jahrhunderts zunehmend durch hier ansässig gewordene Tierarten wie dem „Hamburger“ oder der „veganen Alternative zu Fleisch-Frikadelle auf Sojabasis“ weitestgehend verdrängt. Da der Grindkopp ein sehr scheues Tier ist, findet man ihn hier kaum noch in freier Wildbahn. Meist versteckt sich das schreckhafte Geschöpf im Bau hessischer Mütter und wird dort bei Familienfesten in einer Art Balzritual der Verwandtschaft zum Bestaunen dargeboten. Leider vermehrt sich der gemeine Grindkopp sehr behäbig. Die Befruchtung erfolgt fast ausschließlich durch Weitergabe von „Rezepten“, welche wenig später die unkomplizierte Aufzucht im sogenannten „Nachkoch“-Verfahren einleitet.

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Ei love you

Lügenpresse mit Knoblauch

Bei artgerechter Haltung wächst ein Grindkopp bis auf die Größe einer Apfelsine heran. Es wurden jedoch vereinzelt Exemplare gesichtet, welche den Körperumfang einer Pampelmuse aufweisen konnten. Das P möchte helfen, den Grindkopp wieder in seinem ursprünglichen Wohnraum anzusiedeln und ihn zurück in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Sei dabei! Auf dieser Seite gibt’s eine Aufzuchtanleitung und ein paar putzige Bilder tollpatschig dreinschauender Grindkoppwelpen beim Spielen. Teilen erwünscht. Zuerst bereitet Ihr die Grindkopp-Rohmasse vor. Im Prinzip könnt Ihr hierfür Euer Lieblingsfrikadellenrezept verwenden. Recht unkompliziert und schnell geht’s so: In einer Schüssel das Hackfleisch mit zwei Eiern, einer gewürfelten Zwiebel, einer Zehe gepresstem Knoblauch, Senf, einem in Milch aufgeweichten Brötchen und etwas Salz, Pfeffer und Paprikapulver vermengen. Aus dem Schlonz formt ihr apfelsinengroße Bälle.

Semmelgebrösel

Süß: Ein Grindkopp Baby

Diese bratet Ihr nun am besten in einem Bräter von allen Seiten schön dunkelbraun an und schiebt Fleischbälle samt Bräter für 20 Minuten in einen auf 180 Grad vorgeheizten Backofen zum Durchgaren. Währenddessen bereitet Ihr Eure Soße vor: Die restlichen Zwiebeln in Streifen schneiden und sie ausgiebig in heißem Öl anbraten, bis sie schön hellbraun und glasig sind. Nun gebt Ihr die Butter und ein bis zwei Zehen geschnittenen Knoblauch dazu. Wenn die Butter zerlaufen ist, rührt Ihr Tomatenmark und Paprikapulver unter und löscht nach kurzer Röstzeit alles mit Rotwein und Wasser ab. Jetzt gebt Ihr Oregano, Salz und Pfeffer dazu und lasst die Zwiebelmasse für ne knappe halbe Stunde vor sich hinköcheln.

Zwiebeln of Death für Blähungen of Hell

Dann kippt Ihr Eure Soße in den Bräter zu den Fleischköppn und lasst alles im Backofen bei 140 Grad zugedeckt für 20 Minuten einköcheln. Am Ende nochmal alles mit Salz, Pfeffer, Zucker abschmecken und, wenn's Euch zu dünn erscheint, mit Mehl oder Soßenbinder eindicken. Famille Grindkopp im Nest

Guden Appo! ❉ P | 72


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und

Kommen Gehen Neuigkeiten aus Darmstadts Einzelhandel und Gastronomie T E X T E: A N NA GRO O S + M AT I N NAWA B I + C E M T E V E TOǦLU | FOTO S: JA N E H L E RS + L I L LY PAC H E R

Collins Bar und Restaurant Petrolgrüne Wand. Flaschengrün geflieste Bar. Pflanzengrün hier und dort. Ansonsten: überall Industriedesign, selbst erdacht und handmade. Dazu warmes Echtholz am Boden und auf der Bar. Die Osteria Culatello ist augenscheinlich Geschichte, es lebe Collins Bar und Restaurant! Ende September hat die Trink- und Ess-Oase in unserem Kleine-Großstadt-Dschungel Eröffnung gefeiert. Konzipiert von Why the friday, jenen kreativen Innenarchitekten, die auch die urbane Trinkhalle Chez am Cityring gestaltet haben, nimmt die Einrichtung das gastronomi-

sche Konzept vorweg: schnörkellos, auf den Punkt, kreativ, modern, urban – und dennoch naturverbunden. Küchenchef Gil Delaveaux hat mindestens einen grünen Daumen und geht zum Wildkräutersammeln auch gerne mal in den Darmstädter Wald. Der weitgereiste „Darmstädter Bub“ und Spitzenkoch wird „eine junge, moderne deutsche Küche mit Aromen aus aller Welt“ anbieten. „Tafelspitz Sous-vide Buchweizen Gartenerbse Feige“ oder „Aubergine Schafsmilchjoghurt Birne Maisgries Bergkäse“ oder „Nougat Hagebutte“, um mal drei BeiP | 74

spiele zu nennen. Stolze Betreiberinnen des Collins sind Daria Lopatecki, Hamburg-erprobte Bartenderin und Expertin darin, einen auf neue Cocktail- und Longdrink-Geschmackspfade zu lotsen, sowie Nuri Vural, Darmstädter Gastronomieszene-Aktivistin und Organisationstalent (Stella, Zweite Heimat, Tisch & Tanz). Tom Collins wäre stolz auf Euch, Mädels! —­ Mauerstraße 6, Martinsviertel www.facebook.com/ collinsbarundrestaurant


Alara's III (am Herrngarten) Das Kiosk-Imperium wächst! Bereits Anfang August eröffnete der dritte Laden des kleinen, sympathischen Familienunternehmens um Mehmet Ünal. Der Kiosk am Willy-Brandt-Platz ergänzt den Getränkeshop, der 200 Meter die Frankfurter Straße runter liegt, sowie dessen Vorreiter am Kopernikusplatz und richtet sich etwas stärker an den Bedürfnissen von Laufkundschaft aus. Am trubeligen ÖPNV-Verkehrsknoten, direkt am Eingang zum Herrngarten, bekommt Ihr im „Alaras III“ Tabak, Tageszeitungen, Zeitschriften, einen Paket-Service, Snacks, Süßigkeiten, Backwaren und belegte Brötchen sowie – wie von den Betreibern gewohnt – eine vielfältige Auswahl an Biersorten, Spirituosen, Wein

und Softdrinks. Im Vergleich zum ehemaligen Betreiber-Paar, das hier vorher ebenfalls einen Kiosk geführt hat, wurde nicht nur das Sortiment grundlegend aufgestockt. Während Montag bis Donnerstag von 6.30 Uhr bis 20 Uhr geöffnet ist, könnt Ihr Euch freitags und samstags bis mindestens 22 Uhr mit allem,

was Ihr für Euren Streifzug durch die Nacht braucht, eindecken. „Wir sind ja bekannt für unsere manchmal etwas längeren Öffnungszeiten“, schmunzelt Mehmet Ünal. —­ Frankfurter Straße 7, Innenstadt

Modellen mit nach Hause. Neben den Wollhosen von Oma gibt es mittlerweile Stoffwindeln mit stylischem Design – limited edition, versteht sich. Voll im Trend sind nach wie vor Baby-Tragetücher. Auch hier bietet Sawa Nordt – neben dem Verkauf von

zum Beispiel Tüchern, Trage­ systemen und Sling-Ringen „für kreative Finishes mit Tragetuch“ – eine fundierte Beratung an. —­ Lauteschlägerstraße 42, Martinsviertel www.gruen-kind.de

GrünKind Seit Ende August ist das babyfreudige Martinsviertel um ein Fachgeschäft reicher: GrünKind – Wickeln & Tragen. Inhaberin Sawa Nordt hat nicht einfach noch einen Baby-Modeladen eröffnet, sondern spezialisiert sich: Stoffwindeln und Baby-Tragetücher sind ihr Metier. Stoffwindel-Interessierte können sich in dem Lädchen in der Lauteschlägerstraße über die Alternativen zur müllproduzierenden Einwegwindel informieren, sich beraten lassen und Stoffwindeln kaufen. Welches System passt am besten zu Babypopo und Waschgewohnheiten? Höschenwindel, Bindewindel, Prefold? All-In-One, All-In-Two? Welche Größe, welcher Schnitt? Sawa Nordt beantwortet alle Fragen und gibt Interessierten auch mal ein Testpaket mit verschiedenen

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Maritim Rhein-Main Der große, blau-stählern leuchtende Glaskasten an Darmstadts Stadteinfahrt macht dicht. Zum Jahresende läuft der Pachtvertrag aus. Knapp 25 Jahre lang hat das Hotelunternehmen Maritim gleich zwei Häuser in unmittelbarer Nähe zueinander und in bester Lage für Geschäftsreisende betrieben. Kurios: Grund sind nicht ausbleibende Gäste in den Vier-Sterne-Zimmern – laut dem Darmstädter Branchenverband Dehoga ist die Zahl der Hotelbuchungen im ersten Halbjahr 2016 in unserer Stadt um 8,7 Prozent gestiegen – sondern Differenzen zwischen der Betreiberin, der Maritim-Kette, und der Berliner Unternehmensgruppe, die im Besitz der Immobilie ist. Das 1991 errichtete Haus sollte renoviert werden. Strittig war offenbar, wer hierfür die Kosten

trägt. Was nach der Schließung mit dem Gebäude passiert, ist unklar. Unwahrscheinlich sei es jedoch, dass das Objekt weiter als Hotel genutzt werde, so die Eigentümer. Und das, obwohl offensichtlich Bedarf in Darmstadt

besteht. Also wenn Ihr eine Idee für 248 Zimmer und einen Pool im achten Stock habt ... — Am Kavalleriesand, Weststadt www.maritim.de

Zeit der mittelgroßen Häuser im Einzelhandel vorbei: „Entweder man ist deutlich größer, oder man überlebt als kleine spezialisierte Boutique in der Nische.“ Bis Jahresende wird auf drei Etagen mit 1.500 Quadratmetern Herren- und Damenoberbekleidung verkauft. Was 2017 aus der Immobilie wird, steht in den Sternen. Gerüchte, Wohnungen

und Büros würden einziehen, machen ebenso die Runde wie der angebliche Neubau einer Einkaufspassage zwischen Ernst-Ludwig-Straße und Marktplatz. Ma gugge ... —­ Ernst-Ludwig-Straße 12, Innenstadt www.modehaus-roemer.de

Modehaus Römer Das Modehaus Römer mitten in Darmstadts Fußgängerzone schließt zum Jahresende. Nach 64 Jahren. Römer reiht sich ein in die Liste der klassischen Modehäuser, die sich nach und nach aus der Innenstadt verabschiedet haben: Stegmüller am Markt (heute Tegut City), Kissel in der Luisenstraße, Rieske in der Ernst-Ludwig-Straße, Haase in der Rheinstraße, Magsam in der Ludwigstraße sowie Schrumpf in der Rheinstraße. Zum einen sei ihr Mann gesundheitlich angeschlagen, zum anderen „haben die vergangenen Jahre halt nicht mehr so viel Freude gemacht“, erklärte Brigitte Dressler, mit ihrem Mann Rudolf Eigentümer und Römer-Geschäftsführung, im Darmstädter Echo die Gründe für die Schließung. Zudem sei die

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Weitere Neuigkeiten aus Darmstadts Einzelhandel & Gastronomie +++ Die Eröffnung der zweiten Filiale von Sneaker- und Street-Wear-Dealer Asphaltgold in der Schulstraße (Ecke Schützenstraße) verschiebt sich auf voraussichtlich Ende Oktober. +++ Das Café Graf in der Grafenstraße hat leider schon wieder zugemacht. +++ Blumenladen meets CD-Geschäft: das Blumen-Studio Petra Kalbfuss in Bessungen macht aktuell ein bisschen Platz, damit Georg Kruse und seine CD Lounge in kleiner, feiner Variante wiedereröffnen können. Mehr dazu im November-„Kommen und Gehen“. +++ Ende September/Anfang Oktober eröffnet in Bessungen in der Moltkestraße 1 der Delikatessen-Laden Feinkosterie. Details im November-P. +++ Herbstzauber in Bessungen: Am Freitag, 07.10., von 15 bis 20 Uhr locken neun inhabergeführte kleine Geschäfte und Ateliers in der Weinberg-, Ludwigshöh- und Moosbergstraße mit Sonderaktionen und Kulinarischem. Ab 20 Uhr gibt's dann Livemusik

im Vinoso und Whiskykoch. +++ Wasserschaden behoben, Umbau geht weiter: Ende Oktober könnte Läuferherz (aktuell noch in der „Boulevard“-Passage) endlich sein neues Domizil in der Schulstraße beziehen. +++ Das Café Nachrichten Treff in der Elisabethenstraße hat nach 25 Jahren geschlossen. „Sinkende Umsätze, steigende Kosten und extrem hohe Mieten haben zur Insolvenz geführt“, erklären die Betreiber. +++ Als letzte Videothek der Stadt hat die Video Profis-Filiale des Betreibers Tomin in der Pallaswiesenstraße 63 Mitte September dicht gemacht, nachdem in den vergangenen vier Jahren bereits drei Standorte aufgegeben wurden. +++ Back to the roots: Nachdem das ehemalige Parliament of Rock in der Mauerstraße für ein Jahr zur Shisha-Bar mutierte, ist dort nun wieder eine studentische Kneipe mit Sky-Fußball-Übertragungen eingezogen: Watzepunkt ... die Kneipe. +++

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Silvester 2016 Splash of Champagne Samstag, 31. December 2016 21 Uhr

Live Musik Trio Panamericana & Sängerin Jazz, Swing & Latin ab 22 Uhr

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»Ich bin da ja überhaupt nicht kritisch«

m o v s ie Fan

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Lilien-Fans, Teil 3: FFA und SHARP-Skins I N T E RV I E W: TOB I MOKA + C E M T E V E TOǦLU | FOTO: JA N E H L E RS

In unserer Reihe über die organisierte Fanszene am Bölle haben wir uns diesmal drei „Sharps“ zum Interview geholt: Ché, Paddy und Wuschel, die als Skinheads Teil der antifaschistischen und antirassistischen SHARP-Bewegung sind. Sie haben daher eine dezidierte Meinung zur teils umstrittenen Thematik „Politik im Stadion“. Aber „normale“ Fußballthemen wurden natürlich ebenso emotional und grobhumorig besprochen. Freude und Zweifel über den Status quo hielten sich dabei die Waage.

Seit wann seid Ihr Lilien-Fans? Wuschel: Das erste Mal war ich so um 1988 rum am Bölle. Wirklich Lilien-Fan wurde ich aber erst 2008. Vorher war ich nur St.-Pauli-Fan, aber nach Verkündung der drohenden Insolvenz der 98er wollte ich mich solidarisch zeigen und wurde so erst zum richtigen Fan. Ché: In der ersten Bundesligasaison 1978 / 79 war ich erstmals da, aber erst ab der Oberligazeit Mitte der 2000er dann regelmäßig. Das wirkte damals zwar oft wie Schulhofgekicke, war aber auch lustig mit all den Leuten – und viel Bier. Paddy: Bei mir war es 1980. Im Kinderwagen, erst ein paar Monate alt ... [lächelt] Es gibt ein Foto davon, daher weiß ich das. Seitdem war ich eigentlich fast durchgehend am Bölle. Wuschel steht im F-Block auf der Tribüne bei den Ultras, Ché und Paddy in einer großen Gruppe auf der Gegengeraden ... P: Ja, seit 1997 stehen wir als FFA-Gruppe [„Fußball, Ficken, Alkohol“] mit derzeit um die 40 Personen ganz oben auf der Gegengeraden. Damit meine ich dann auch die ganzen Sharps und die linkspolitischen Çarsı-Leute [Darmstädter Fans von Besiktas Istanbul], mit denen wir ganz dicke sind. FFA als Fangruppe ist ja wirklich schon lange aktiv. P: Wir kamen fast alle aus der Punkszene rund um die Oetinger Villa. Als wir 1997 als FFA begannen, haben wir uns neben den Lilienfans gegen Rechts auch bewusst offen als antifaschistisch und antirassistisch gezeigt. Wir brachten damals, 1999 war das, auch das „Brutal“-Fanzine raus, sieben Ausgaben mit Punkrock, Fußball und Politik als Themen. Gab da auch echt bundesweit gutes Feed­ back. Zum 10-Jährigen von FFA gab es 2007 noch mal eine Jubiläumsausgabe. C: [zwinkert] Dann wäre ja 2017 wieder eine fällig.

Ihr seid schon seit den vermeintlich „harten“ Jahren in unteren Ligen als Fans dabei. Was haltet Ihr vom großen Business rund um die Bundesliga und den Fans, die erst mit der Erfolgswelle ins Bölle schwappten? C: Ich bin da ja überhaupt nicht kritisch. P: [lästert] Kein Wunder, bist ja parallel auch Manchester-United-Fan! Bist also Kommerz gewohnt. C: Du Fischkopp. Willkommen im Profi-Fußball! Wir haben Erfolg, dann muss man auch mit ein paar Sachen leben. Ich finde es geil, dass unser Stadion immer ausverkauft ist. Natürlich sind dadurch auch mehr Deppen am Start, vor allem vermehrt rassistische Sprücheklopfer. Aber da hat man dann ein Auge drauf und weist die gemeinsam in ihre Schranken ... [überlegt kurz und räuspert sich] verbal natürlich. Man kriegt dann auch viel Zustimmung der Umstehenden. Das zeigt also, dass solche Deppen bei uns eher die Ausnahmen sind. Man muss aber eben jedes Mal darauf reagieren. Null Toleranz bei dem Thema, sonst grassiert das wieder. P: Die organisierte Fan-Szene ist bei uns eigentlich ganz klar antirassistisch, aber insgesamt ist das Publikum sicher ein Spiegelbild der Gesellschaft. Und da haben wir hier ja auch mehr als zehn Prozent AfD-Wähler. Ansonsten bin ich selbst eher Fußball-Romantiker. Aber man kann heute nur schwer mit den früheren Zeiten vergleichen. Irgendwann werden wir da auch wieder landen. Und dann werde ich auch dabei sein: in guten wie in schlechten Zeiten. Mal sehen, wer dann noch so alles übrig bleibt. C: Es ist doch trotzdem auch jetzt romantisch. Wer hätte früher dran geglaubt, dass wir mal wieder Erste Liga spielen. P: Du und Romantik. Hör mir uff. [schmunzelt] Ich freue mich ja auch wie ein kleiner Junge über so Auswärtsspiele wie das 2:1 in Hamburg. Das kann uns keiner mehr nehmen. W: Ich bin da auch gespalten. Mir geht vieles auf den Keks. Aber es ist jetzt so – und auch okay. Ich hätte es damals sogar gerechter gefunden, wenn nach der Insolvenz von Kickers Offenbach eine Mannschaft aus der 4. Liga hätte aufsteigen dürfen. Der Verbleib in der Dritten Liga am Grünen Tisch fühlte sich komisch an. Heute äh [grinst] ... bin ich ganz froh, dass dem nicht so war. Ja, genau, sonst hätte es kein Bielefeld gegeben ... C: [reibt sich ergriffen die Augen] Oh Mann, ich muss schon wieder heulen ... wir waren nämlich alle wirklich in Bielefeld – im Gegensatz zu kleinen, bequemen P-„Journalisten“.

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[trotzig] Wir waren dafür später im Tunnel und Ihr nicht! ... Wie seht Ihr eigentlich die noch relativ neue Fan-Szene der Ultras? P: Ich freue mich erst mal, dass die wie wir auch klare Statements gegen Rassismus abgeben. Die Leute, die immer schreien, Politik gehöre nicht ins Stadion, tolerieren damit indirekt rassistische Sprücheklopfer, gegen die wir klare Kante zeigen. Die Rechten haben nämlich eigentlich damit angefangen, ihren Rassismus, der ganz klar politisch ist, ins Stadion zu tragen. Wir reagieren darauf angemessen. Also das finde ich super bei den neuen Ultras ... [ironisch] Insgesamt ist mir die gesamte Bewegung aber manchmal etwas zu viel jugendliche Pfadfinderei beim Fußball. Hui, das gibt Ärger. C: Die sind alle sympathisch, definitiv. Aber gerade die permanente Gesangsbeschallung nervt mich arg. Wir sind da eher vom englischen Fußball geprägt, wo situationsbedingt mit Gesängen oder Sprechchören reagiert wird. Auch die permanenten Fahnenschwenker, die vor allem bei Auswärtsspielen das gesamte Blickfeld zuwedeln, müssen da echt anders agieren. Entweder die stellen sich nach ganz oben, was sicher auch cool aussieht

und wo sie keinem die Sicht versperren, oder sie wedeln eben nur bei Toren. Aber man muss ebenso auch zugeben, dass auf der Gegengerade selbst viel zu wenig Stimmung gemacht wird. W: [überlegt] Ich stehe ja im 1898-Block, bin dort Mitglied und sehe dadurch einiges anders und vielleicht entspannter, denke aber – bei aller Kritik   – dass wir auch hier in vielen Dingen den uns eigenen „Darmstädter Weg“ gehen und damit gar nicht so falsch liegen.

Im Januar gab es die dramatische Situation im Stadion, als Du, Wuschel, im F-Block kollabiertest. Wir wollen das hier bewusst nicht vertiefen, nur die Frage: Alles gut überstanden? Außerdem bist Du vor Kurzem von Deinem Amt bei der FuFa [Fanund Förderabteilung] zurückgetreten. Willst Du dazu noch was sagen? W: Gesundheitlich geht es mir wieder gut. Das reicht als Info. Zum Rücktritt habe ich auch eigentlich alles geschrieben. Es gab Gründe und mir hat nicht alles gepasst, aber ich will das auch nicht überbewerten und öffentlich breittreten. Wer mehr wissen will, soll mich direkt fragen.

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Wir können das Thema abschließend leider nicht völlig aussparen: Mal kurz Eure Meinung zur Dis­kussion ums Stadion. W: Kurz? Hast Du Zeit bis morgen früh? Das totale Konzept gibt es nicht. Ich liebe dieses Stadion, aber wir haben ja auch früher zu Regionalzeiten schon immer viel Geld – bis zu 1,5 Millionen pro Saison – für die reine Instandhaltung zahlen müssen. Das summiert sich ja über die Jahre und ist letztlich vergeudetes Geld. Wenn man da jetzt einmal was richtig Dauerhaftes hätte, wäre das sinnvoll investiert. Das Bölle so umgestalten wie in St. Pauli – mit getrennten Tribünen und ohne Laufbahnen, das wäre mein Traum. P: Das Stadion ist so, wie es ist, einfach geil. Die ganzen Auswärts-Fans kommen ja extra, um dieses Relikt zu sehen. Und jeder schwärmt danach. Zumindest wirkliche Fußball-Fans, also nicht so Eventies. C: Ein anderer Standort für das Stadion würde mir echt Schmerzen bereiten. Am liebsten so bleiben, wie es ist. Nur kleines Dach über der Gegengerade, weil ich in meinen Lebzeiten echt genug im Regen gestanden habe.

SHARP: Skinheads Against Racial Prejudice (Skinheads gegen rassistische Vorurteile) —­ Einem der größten kulturellen Missverständnisse unterliegt die Skinhead-Bewegung, wenn sie in der rechten Ecke verortet wird. Dabei sie ist genuin, also ursprünglich, antirassistisch: Sie wurzelt in der Arbeiterklasse, ging ursprünglich von der Mod-Bewegung (Bands wie The Who) im England der 1960er aus, die sich durch die Rude-Boys-Bewegung und Musik jamaikanischer Einwanderer inspirieren ließ. Die frühen Skinheads hörten alle schwarze Musik. Erst durch den zunehmenden Einfluss der National Front (Nazi-Partei in England) in den Arbeitervierteln spaltete sich die Szene in den 1970ern in linke, antirassistische (Sharp-/Rash-/Red-) Skins, zumeist unpolitische Oi-Skins und rechtes Gesocks (Fascho-Skins/Nazi-Glatzen). In Deutschland (auch in Darmstadt!) gibt es eine große antirassistische Sharp-Skinszene, die vor allem alte Ska- und Punk-Musik hört.

Na ja, nasse Haare sind ja nicht so das Problem bei Skinheads. C: [lacht] Ich glaube, Du willst heute noch aufs Maul. Es war ja mal genau so ein Dach über zumindest den oberen Rängen der Gegengerade geplant ... C: Genau mein Ding! Da wird das Bier auch nicht nass. Bier ist aber grundsätzlich nass. Sonst könnte man es ja essen. C: Du legst es echt drauf an. Ach ja, mehr Toiletten fände ich auch dufte.

www.facebook.com/SHARP.Darmstadt

Ist in Planung. Im Winter sogar mit beheizten Klobrillen. C: [reißt die Augen auf] ECHT?

Punkte hamstern gegen den Abstieg!

Nein. C: Arsch.

—­ Sa, 01.10., 15.30 Uhr: SVD – Werder Bremen So, 16.10., 15.30 Uhr: 1. FSV Mainz 05 – SVD Sa, 22.10., 15.30 Uhr: SVD – VfL Wolfsburg Mi, 26.10., 18.30 Uhr: FC Astoria Walldorf SVD (DFB-Pokal, 2. Runde) Sa, 29.10., 15.30 Uhr: SVD – RB Leipzig

Schönes Abschlusswort. Danke für das Interview.

www.sv98.de

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Die Leiden des alten Oka Fallt nicht drauf rein! T E X T: TOB I A S MOKA

Anfang September stellte die im Frankfurter Stadtparlament vertretende Partei BFF („Bürger für Frankfurt“) eine Anfrage an den Magistrat: „Warum werden Chemtrails im Rahmen des Geo-Engineerings über Frankfurt am Main versprüht, und welche Substanzen werden dabei verwendet?“ Ich finde diese Anfrage löblich, greift sie doch Sorgen von Bürgern auf – die Partei wird also ihrem Mandat gerecht. Gleiches würde ich mir hier vom Darmstädter Pendant, der AfD im Stadtparlament, wünschen, denn dafür habe ich sie gewählt. Das schwappt doch durch die Startbahn West alles von Frank-

furz zu uns rüber, das weiß man doch. Macht endlich Eure Augen auf! Und die Windräder im Odenwald wirbeln die Chemtrails wieder zu uns zurück – wir sind also einem Experiment ausgeliefert, mit Merck als Basisstation mittendrin. Der Firma kann aber nichts passieren, weil sie die Dächer mit Alufolie ausgelegt hat. Es gibt auf Facebook mittlerweile auch „Pro Chemtrails“-Gruppen und ich finde die Idee charmant, das eintönige Weiß durch rosa- oder lilafarbene Chemtrails zu ersetzen. Jeden Tag eine andere Farbe. Cool. Auch die Beimischung von Extasy könnte dem trostlosen Leben in Darmstadt etwas mehr Pep geP | 82

ben. Allerdings vermute ich, dass unserem Trinkwasser schon seit Längerem LSD beigemischt wird – ich sehe nämlich regelmäßig rot. Alles in allem bleibe ich aber skeptisch und vermute auch unseren verlagseigenen Herausgeber Cem Tevetoğlu als Teil der Verschwörung. Ich nenne ihn seitdem todesmutig nur noch Cemtrail. Bisher überhört er es geflissentlich, aber ich fürchte wie Snowden und Assange um mein Leben. Solltet Ihr nichts mehr von mir lesen, lag ich richtig … solltet Ihr noch was von mir lesen, ist das Teil ihres Plans: Ihr sollt Euch in Sicherheit wiegen. Fallt nicht drauf rein. Nur die AfD Darmstadt kann uns noch retten. ❉


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WER WIRD

HAUSMEISTER 2016?

Der Boulder-Funcup In Darmstadt

Qualifikation

Start: Freitag, 21. Oktober/5 Wochen Kategorien: Frau/Mann/U16

kosten

5€/Scorecard 3€ Für Mitglieder

finale

26. November 1 Wildcard je Kategorie

Boulderhaus Darmstadt - Landwehrstr. 75 - Tel. 06151/6676674 - Boulderhaus.De


Objektiv Subjektive Eindrücke aus dem Darmstädter Musikkosmos T E X T + FOTO: GU M B O F RÖH N, W W W.GU M B O-P HOTO GR A P H I E.DE

Objekt: Love A (Trier) Datum: 22.07.2016 | Ort: Oetinger Villa

Hintergrund: »Wenn man wissen will, welches der wohl heißeste Tag im Jahr wird, braucht man im Prinzip nur zu schauen, wann Love A in der Villa spielen. Schon bei deren Konzert 2014 hätte man dort locker eine Dampfnudel auf Betriebstemperatur bringen können. Diesmal hat es wahrscheinlich bereits für eine Dose Ravioli gereicht. Es ist ja nicht so, dass Sänger Jörkk besonders hitzeresistent wäre, aber dennoch traten die Jungs wacker auf die Bühne und spielten ihr Programm plus zwei Zugaben. Nach zwanzig Minuten ging der Frontman das erste Mal zu Boden, während das Publikum versuchte, den besten Kompromiss zwischen Bewegungsdrang und Kreislaufkollaps zu finden. Remmidemmi im Grenzbereich des physisch Machbaren gewissermaßen. So etwas schwitzt, äh schweißt, buchstäblich zusammen und somit gab es nach dem Konzert ungewöhnlich viele grinsende Gesichter zu sehen.«

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Wrede und Antwort Freds fists of fury T E X T: GE R A L D W RE DE | FOTO: JA N E H L E RS | I L LUST R AT I ON: L I SA Z E I SS L E R

Dass früher nicht alles besser war, sieht man, wenn man sich das Heute ansieht. Aber in vielen Fällen ist die Gegenwart auch schlechter als die Vergangenheit. Wenn man früher geschlagen wurde, so richtig verdroschen wurde, und das heute 1:1 weitergibt, wo stehen wir dann morgen? Nehmen wir die Goldene Krone als Paradebeispiel. Dass da jetzt zusätzlich ganz andere Leute hingehen als vor 30 Jahren, ist für ein solches Haus unabdingbar. Sonst wären ja nur die Alten in der Rockybar noch da. Aber weil sich auch der Umgangston und die Verhaltensweisen der Nachtschwärmer anscheinend geändert haben, herrscht mittlerweile eine ganz andere Stimmung im Haus. An die Hippie-Bude von einst erinnert nur noch die Einrichtung. Wo früher

die großen Fäuste vom Fred und die mildernden Worte Tilis oder die Coolness Peters Unerwünschte in die Flucht schlugen beziehungsweise besänftigten, sieht sich der Gast heute einer Armada von Sicherheitsleuten gegenüber, deren Ausbildung sich eventuell auf das Ansehen alter Startbahn-West-Polizeivideos beschränkte, runtergespült mit den Privataufnahmen der Stones aus Altamont. Julius und Kathrin Gleichauf haben den Laden wirklich im Geiste der Gründer weitergeführt, dafür gebührt ihnen Dank, und da gehört aufgrund der neuen Qualität der Durchgeknallten dieser Nacht sicherlich der eine oder andere Türsteher dazu. Aber ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch. Und seitdem die sympathischen gastronomischen Geschwister P | 85

selbst Familie haben und nicht mehr mit allen Synapsen in den Abendabläufen drinstecken, verhalten sich die Sicherheitsleute, wie es früher undenkbar gewesen wäre. Ihr Verhalten schädigt den Ruf des Ladens immens. So mancher DJ und einige Bands haben sich schon abgewandt, da ihre Besucher zu sehr gegängelt werden. Welcher Konzertgänger will denn schon, bei unkomplizierten friedlichen Clubgigs neben sich versteinert mit verschränkten Armen dastehende Aufpasser haben, die nur darauf warten, irgendwas reglementieren zu können? Wenn diese Securities nicht bald eine Balance zwischen dem, was sie möchten, und dem, was angebracht beziehungsweise nötig wäre, finden, ist die Krone bald genau so wie die 98er nur noch auf dem Papier etwas anders als die Anderen! ❉


Rischdisch (un)wischdisch Darmstädter Fakten T E X T & REC H E RC H E: C E M T E V E TOǦLU

> Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wächst und wächst – und wird bald 160.000 Einwohner haben. Seit Jahren steigen auch die Übernachtungszahlen in hiesigen Hotels und Pensionen: Im ersten Halb­­­jahr 2016 nächtigten dort 354.653 Besucher (+ 8,7 Prozent). Rund ein Drittel der Gäste kamen aus dem Ausland. Geschäftsreisende und Kongressteilnehmer machten aber 80 Prozent der Besucher aus, nur 20 Prozent waren Touris (die meisten aus den USA mit 12.386 Übernachtungen und Großbritannien mit 8.834 Übernachtungen im ersten Halbjahr 2016). Im Schnitt blieben sie zwei Nächte. Zudem hat Darmstadt rund 10 Millionen Tagesgäste im Jahr.

Impressum P Stadtkulturmagazin 9. Jahrgang | Ausgabe 88 – Oktober 2016 Herausgeber (V.i.S.d.P.): Cem Tevetoğlu, redaktion@p-verlag.de, Telefon (0163) 7929262 Verlag: P-Verlag, Schlossgarten­ platz 14  a, 64289 Darmstadt Chefredaktion: Cem Tevetoğlu (ct), cem.tevetoglu@p-verlag.de + Tobi Moka (obi), tobias.moka@p-verlag.de + Matin Nawabi (mn), matin.nawabi@p-verlag.de Anzeigen + Marketing: Jens Engemann (je), anzeigen@p-verlag.de, Telefon (0176) 21964883 Artdirektion: André Liegl + Lisa Zeißler, grafik@p-verlag.de + Jennifer Pahls, jennifer.pahls@p-verlag.de, www.rockybeachstudio.de Wuffel- & Schnuffel­direktion: Lola, Bolle & Tonton Fotoredaktion: Jan Ehlers + Lilly Pacher, www.janehlers.net Cover: Bettinsky Vaginsky, facebook.com/BettinskyVaGG Mitarbeit > Grafik: Hans-Jörg Brehm Redaktion: Clemens Beier, Katja Dittrich (Korrifee), Gumbo Fröhn, Felix Gömöry (fg), Steffen Falk (sf), Anna Groos, David Kohlmann, Thomas Kühner (tk), Leander Lenz (ll), Thomas Lenz (tl), Sascha Löwel, Julia Mandl, Franziska Neuner (fn), Tilmann Schneider (tman), Kai Schuber (ks), Anja Trieschmann, Melanie Winkler (mw), Gerald Wrede (gw), Kevin Zdiara (kzd) Facebook: Matin Nawabi, Cem Tevetoğlu, Tobi Moka Druck: cre art – Die Werbe­­produktion, Lindenstraße 30, 36037 Fulda Auflage: 13.000 Exemplare Beilagenhinweis: Dieser Ausgabe des P Stadtkulturmagazins liegen Werbemittel des Staatstheaters Darmstadt bei. Verteilung: über 400 Auslage­stellen im Raum Darmstadt Bezugs­preis: gratis (Jahresabo: 30 Euro) Erscheinungs­weise: monatlich (Doppelausgaben Dezember + Januar und Juli + August) Nachdruck / Copyright: Alle Urheberrechte für Text und Gestaltung liegen beim P-Verlag. Ein Nachdruck der Texte und Fotos, die im P veröffentlicht sind, ist – auch in Auszügen – nur nach schriftlicher Genehmigung des P-Verlags erlaubt. Haftung: Namentlich oder mit Kürzel des Autors gekennzeichnete Bei­träge ent­sprechen nicht unbedingt der Meinung der Redaktion. Nächste Ausgabe: November 2016 Redaktions­schluss: 10.10. Veranstaltungs­­kalender: 15.10. Anzeigen­schluss: 17.10. Erscheinungsdatum: 31.10.2016 | www.p-stadtkultur.de und www.facebook.com/pmagazin

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programmkinorex Filmhighlights

rexVorPremiere am Dienstag, 04.10.2016 um 20:15 Uhr des z. T. im Klinikum Darmstadt gedrehten Hessischen Drehbuchpreisträgers 2015

JONATHAN

Spielfilm, Deutschland 2016    Regie: Piotr J. Lewandowski    Filmstart: 13. Oktober 2016 Jonathan ist 24. Er pflegt seinen schwer erkrankten Vater Burghardt aufopferungsvoll. Sein eigenes Leben stellt Jonathan hintenan. Von Burghardts Wunsch nach einem würdevollen Tod will Jonathan nichts hören. Burghardts Zustand verschlechtert sich zusehends und Jonathan ist zunehmend überfordert. Bis ihn Anka bei der Pflege seines Vaters unterstützt. Jonathan verliebt sich Hals über Kopf und beginnt sein bisheriges Leben infrage zu stellen. Jonathan erfährt, dass Anka in einem Hospiz arbeitet. Das verdrängte Thema Tod nimmt er nun mit einer Leichtigkeit an, die ihm etwas von seinem Schrecken nimmt. rexFilmGespräch am Freitag, 07.10.2016 um 20:00 Uhr Zu Gast: Regisseur Dani Levy, Darsteller Steffen Groth u. a.

DIE WELT DER WUNDERLICHS

Spielfilm, Deutschland 2016    Regie: Dani Levy    Filmstart: 13. Oktober 2016 Mimi Wunderlich ist Musikerin und hat eine sehr schwierige Familie: Ihr kleiner Sohn Felix mit ADHS, eine egoistische EX-Schlagerstar-Mutter, ihr unzurechnungsfähiger Vater, die kaltherzige Schwester und ihr drogenabhängiger Ehemann, der es schon bald nicht mehr sein soll. Felix meint es gut mit seiner Mutter und meldet sie bei einer Schweizer Castingshow an. Überrascht nimmt Mimi diese Chance und macht sich, erst widerwillig, mit ihrer Familie auf dem Weg. Dani Levy (ALLES AUF ZUCKER) besetzt prominent u. a. mit Katharina Schüttler und Peter Simonischek (TONI ERDMANN) und kommt persönlich ins rex.

Programmübersicht Oktober 29 30 01 02 03 04 05 Do Fr Sa So Mo Di Mi Nebel im August

06 07 08 09 10 11 12 Do Fr Sa So Mo Di Mi

13 14 15 16 17 18 19 Do Fr Sa So Mo Di Mi Welcome to Norway

20 21 22 23 24 25 26 Do Fr Sa So Mo Di Mi

27 28 29 30 31 01 02 Do Fr Sa So Mo Di Mi Die Zeit der Frauen

Frantz

Saint Amour

Wildente

Mit dem Herz durch die Wand

American Honey

Nirgendwo

Snowden

Gleißendes Glück

Der Schamane und die Schlange

Meine Zeit mit Cézanne

Hinter den Wolken

Die letzte Sau

Jonathan

Im Namen meiner Tochter – Der Fall Kalinka

24 Wochen Der Vollposten

zu diesen Filmen läuft ein KurzVorFilm.

rexExtra im Rahmen Darmstädter Gedenkjahr 2016: Signale „Gegen das Vergessen!“ 17:30 Nach dem Brand Zu Gast: Augenzeuge Ibrahim Arslan rexExtra mit Deutsches Polen-Institut/11. Wochen des polnischen Films in DA 20:00 Erdbeerwein (Wino Truskaskowe) polnOmenglUT

European Art Cinema Day 15:00 1001 Nacht (I Der Ruhelose, II Der Verzweifelte, III Der Verzauberte)

rexExtra mit Deutsches Polen-Institut/11. Wochen des polnischen Films in DA 20:15 Mein Blut – Moja Krew polnUmenglUT

rexFilmkreis 20:45 Frühstück bei Monsieur Henri OmU

Zuschauer entscheiden über den Ausgang des Films – Im Pali 20:00 Terror – Ihr Urteil

rexExtra mit Deutsches Polen-Institut/11. Wochen des polnischen Films in DA 20:15 Klein Moskau – Mala Moskwa polnOmenglUT

Kino für Junggebliebene 15:30 Man lernt nie aus rexExtra Dokfilmpremiere zum bevorstehenden 80. Geburtstag der Darmstädter Komponistin Barbara Heller 20:00 Unterwegs in der Musik Zu Gast: Die Komponistin Barbara Heller, Filmemacherin Lilo Mangelsdorff

rexFilmkreis 20:45 Coherence OmU rex Filmgespräch 20:15 Gleißendes Glück Zu Gast: Regisseur Sven Taddicken

rexExtra 20:30 Thank You for Calling rexFilmkreis 20:45 BlindDate – ArthouseSneak

rexFilmGespräch 17:30 Haymatloz – Exil in der Türkei Zu Gast: Regisseurin Eren Önsöz, Dr. Engin Bagda (TUD) und Protagonisten

rexAlleWeltKino 20:30 Lumumba OmU (Reihe: Filme aus dem Kongo)

Sonderveranstaltungen Oktober

02 So

09 So

10 Mo

12 Mi

14 Fr

17 Mo

18 Di

19 Mi

24 Mo

29 Sa

31 Mo

03 Mo

18 Di

20 Do

26 Mi

programmkinorex Heliapassage 64283 Darmstadt Mehr Infos im Kino und unter www.kinos-darmstadt.de

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KINO IN DARMSTADT Trolls Animationsfilm, USA 2016 | Regie: Walt Dohrn, Mike Mitchell | Darsteller: Lena Meyer-Landrut, Mark Foster, Justin Timberlake | Filmstart: 20. Oktober 2016 Prinzessin Poppy ist die Anführerin der freundlichen und immer gutgelaunten Trolle. Doch große und miesgelaunte Monster namens Bergen entführen viele ihrer Untertanen, da sie nur glücklich sind, wenn sie Trolle verspeisen. Um die entführten Trolle zu retten, entscheidet sich Poppy, in Begleitung mit dem miesgelaunten Außenseiter Branch, raus aus ihrem sicheren Königreich und in ein neues Abenteuer zu treten.

The Girl on the Train Spielfilm, USA 2016 | Regie: Tate Taylor | Darsteller: Emily Blunt, Rebecca Ferguson, Haley Bennet | Filmstart: 27. Oktober 2016 Rachel Watson kommt nicht über die Scheidung mit ihrem Exmann hinweg. Jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit beobachtet sie Familien in ihrem Zuhause. Besonders ein Paar, mit ihrem perfekt erscheinenden Leben, erinnert Rachel daran, wonach sie sich sehnt. Doch eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Sie erfährt, dass genau die Frau, die sie täglich beobachtet, verschwunden ist. Zudem bemerkt sie an ihrem eigenen Körper mehrere Wunden. Aus Angst etwas mit diesem Vorfall zu tun zu haben, stellt sie Nachforschungen an und wendet sich an die Polizei.

Störche – Abenteuer im Anflug Animationsfilm, USA 2016 | Regie: Nicholas Stoller, Doug Sweetland | Darsteller: Andy Samberg, Nora Tschirner, Rick Kavanian | Filmstart: 27. Oktober 2016 Anstatt dass die Neugeborenen mit kleinen Bündeln im Schnabel zu ihren Familien gebracht werden, agieren die Störche heutzutage als Paketzusteller eines riesigen, international operierenden Online-Versandhauses. Storch Junior ist mit seinen Hochleistungen ein totaler Überflieger und hofft auf eine Beförderung. Als er eines Tages versehentlich die Babymaschine in Gang setzt, geht ein niedliches, aber unautorisiertes Mädchen vom Band. Bevor sein Chef davon mitbekommt, versuchen Junior und sein Kumpel Tulip „das Missgeschick“ schnell loszuwerden.

KINOPOLIS Darmstadt Goebelstraße 11 Infos & Tickets: (0 61 51) 8 705868 Mehr Infos im Kino und unter www.kinos-darmstadt.de


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KINO IN DARMSTADT Snowden Spielfilm, USA, Deutschland 2016 | Regie: Oliver Stone | Darsteller: Joseph Gordon-Levitt, Shailene Woodley, Tom Wilkinson | Filmstart: 22. September 2016 Edward Snowden arbeitet und wohnt gemeinsam mit Freundin Lindsay Mills im paradiesischen O’ahu und führt im Allgemeinen ein ziemlich gutes Leben. Trotz alldem entscheidet der ehemalige NSA-Mitarbeiter plötzlich sein Schweigen zu brechen und skandalöse Details über die darauffolgende NSA-Affäre preiszugeben. Doch ist der Whistleblower nun ein Verräter oder ein Held? Politthriller und Biopic über den Werdegang des Mannes, der noch heute Medien und Politik bestimmt.

Die Insel der besonderen Kinder Spielfilm, USA 2016 | Regie: Tim Burton | Darsteller: Eva Green, Asa Butterfield, Samuel L. Jackson | Filmstart: 06. Oktober 2016 In seiner Kindheit erzählte Jacobs Großvater ihm fantastische Geschichten von einer Insel, auf den Monstern und Kinder mit besonderen Fähigkeiten lebten. Als sein Großvater unter mysteriösen Gründen verstarb, macht sich der 16-Jährige auf den Weg zur besagten Insel, wo er die Wahrheiten der alten Geschichten erlebt und auf jene besonderen Kinder trifft, die in Miss Peregrine’s Waisenhaus leben, bedroht durch die selbe Gefahr, die seinen Großvater ums Leben brachte.

Welcome to Norway Spielfilm, Norwegen 2016 | Regie: Rune Denstad Langlo | Darsteller: Anders Baasmo Chrstiansen, Oliver Mukuta, Slimane Dazi | Filmstart: 13. Oktober 2016 Primus, ein etwas fremdenfeindlicher Hotelbesitzer, kommt die Flüchtlingswellen grade recht um seine Visionen zu verwirklichen: Er verwandelt sein Hotel in eine Flüchtlingsunterkunft, wobei einige Probleme entstehen, wie Konflikte unter den Flüchtlingen und starke Abneigung der Einheimischen. Außerdem stellt die Ausländerbehörde hohe Forderungen und droht mit Geldentzug aufgrund der Heruntergekommenen Unterkunft.

Citydome Darmstadt Wilhelminenstraße 9 Infos & Tickets: (0 61 51) 29789 Mobile-Ticketing per App App Store: Stichwort „Kinopolis“

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Ausgabe 88 (Oktober 2016) by p-stadtkultur - Issuu