September 2016 | gratis
# 87  
Stadtkulturmagazin
Dunkelrotes Wams (Detail), vermutlich Köln, um 1610 – 1620
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Hallo Darmstadt.
Inhalt P STA DT KU LT U RM AGA Z I N | AUS GA BE 87 | SE P T E M BE R 2016
Thema Seite
Thema Seite
Foto-Editorial, Inhalt
Veranstaltungskalender
43 – 63
Out of Darmstadt
66 + 67
Tresen-Love, Folge 3
68 +69 70 + 71
Favoriten des Monats Suche und finde!
03 04 – 09 10
Das Golden Leaves Festival wird fünf
12 – 15
Stilsicher, Folge 27: Pani Ewa
Unter Pappeln: Bölle bleibt, Stahlrohr kommt
16 – 19
Kommen und Gehen
72 – 76
20 – 22
Stadterkundung: das Geisterhaus bei Dieburg
78 – 79
Randsport im Rampenlicht, Folge 4: Kung Fu
24 – 27
Darmstädter Typ: Jochen Werner (Aurora DeMeehl) 80
Aufgeschnappt
28 + 29
Wrede und Antwort
81
Kunst-Highlights im September
30 – 32
Rischdisch (un)wischdisch
82
Theater-Tipps im September
34 – 36
Impressum 82
Das literarische Darmstadt
38 – 40
Blackbox mit Wight
P | 03
Favoriten des Monats Joe Buck Yourself (USA)
ANTI-COUNTRY
Nashville, Tennessee ist das Mekka der Country-Musik. Im Epizentrum der US-amerikanischen Folklore mit all ihren bieder-reaktionären Auswüchsen wirkt Joe Buck wie ein Fremdkörper. Mit struppigem Irokesenschnitt, schroffem Gitarrenspiel, blecherner Bass Drum und rauen Texten versteht sich der Musiker tatsächlich als derber Gegenentwurf zur verklärten Südstaaten-Romantik. Unterwegs als „motherfucking one man band“, präsentiert er seine ganz eigene Version des Hillbilly-Sounds: Hellbilly! (mn)
Bessunger Knabenschule (Keller) | Do, 01.09. | 21.30 Uhr | 8 €
4. Afrikafest
OPEN AIR
Das wuselige Open Air im Herzen des Martinsviertels geht dieses Jahr in die vierte Runde. Freut Euch auf coole Folklore und traditionelle Kulinarik, Trommelworkshop, Poi-Stocktanzperformance, Kinderprogramm und mehr. Vier Live-Bands sorgen mit Roots, Reggae, Ska und mächtig Riddims für tanzbaren Sound – und damit Ihr nicht den Überlick verliert, führt Aurora DeMeehl durchs pralle Programm. Den Erlös spendet die Initiative Lebendiger Kantplatz e. V. wie immer einem Entwicklungshilfeprojekt in Afrika. (mn) On stage: Ease Up Ltd., Dr. Woogle And The Radio, Kaloyelen, Mile Novisi
Kantplatz | Sa, 03.09. | 14 bis 22 Uhr | Eintritt frei „Quer durch die City!“
DARMSTADT AUF DEM RAD ENTDECKEN
Ihr seid Neu-Darmstädter oder einfach interessiert an einer pedalierenden Wiederentdeckung Eurer Stadt? Motivierte Menschen des AStA der TU zeigen Euch Schleichwege und stellen dabei alternative Projekte vor. Danach werdet Ihr wissen, wo monatlich vegan gebruncht wird, wo genau die Critical Mass startet, Ihr Foodsharing betreiben und Euren Drahtesel reparieren könnt. Ihr habt noch kein eigenes Rad für die Tour? Meldet Euch und leiht Euch eins über: www.asta.tu-darmstadt.de/asta/de/meetdarmstadt. Dort findet Ihr auch weitere Termine und Themen-Touren. (hb + ct) Treffpunkt: vor dem Alten TU-Hauptgebäude (Hochschulstraße 1) Sa, 03.09. | 15 Uhr | Teilnahme kostenlos STÖBERN
Weststadtcafé | So, 04.09. | 15 bis 20 Uhr | Eintritt frei P | 04
Fotos: Veranstalter
Großer Schallplatten- und Tonträger-Flohmarkt #4
Der letzte Musikflohmarkt war pickepackevoll mit Händlern und Besuchern. Auch der Wunsch der Organisatoren Simon Dörken (MakeLoveDisco) und dem Plattenladen „Tactile“ aus Frankfurt, dass eine breite Palette an Genres angeboten werden sollte, erfüllte sich zuletzt. Gegen eine kleine Standspende kann man ab 15 Uhr wieder seine aussortierten Platten feilbieten oder selbst bis 20 Uhr in dutzenden Kisten nach Perlen stöbern. Dazu gibt es ein musikalisches Rahmenprogramm und lecker Futter. (obi)
Favoriten des Monats Europa-Jugend-Orchester
INTERNATIONALES KONZERT
Das Europa-Jugend-Orchester ist seit 28 Jahren fester Bestandteil der Zusammenarbeit zwischen Darmstadt und seinen mittlerweile 15 Partnerstädten. Musikalische Talente zwischen 14 und 20 Jahren führen ihr Konzert sowohl hier als auch in einer Partnerstadt auf. Dieses Jahr im niederländischen Alkmaar, mit dem 1958 eine der ersten Partnerschaften eingegangen wurde. Zu hören bekommen die Zuschauer Werke von Mozart bis zu Albert Lortzing. Dass die Musiker aus bis zu 14 Ländern mit verschiedenen Sprachen kommen, ist bei diesem Ereignis nicht wichtig. Denn Musik braucht bekanntlich keine Sprache. (fg) Orangerie | So, 04.09. | 17 Uhr | Eintritt frei „Gute Stube“ mit June Bug (Lille)
ELECTRONIC FUZZ FOLK
Darmstadts musikalischstes Wohnzimmer ist endlich zurück aus der Sommerpause und präsentiert eine rappelvolle Bühne. Zwar sind June Bug nur zu zweit, mit ihrem Instrumentarium könnte das Duo aber glatt ein kleines Orchesterchen ausstaffieren. Folk- und E-Gitarre, Drums, Sampler, Omnichord und Synthesizer gehören zum festen Repertoire der Songwriterin Sarah Jun und ihrem Amigo Beryl. Ihren vielen Klangkörpern entlocken die beiden mit viel Indie-Charme knarzige und rockige, elektronische und folkige, hymnische und fiepende Lo-Fi-Songs. (mn) Klingt wie: Soko, Woog Riots, Grizzly Bear, Console Hoffart-Theater | Mo, 05.09. | 20.15 Uhr (direkt nach der „Tagesschau“) | 5 € Alte Sau (Hamburg) + Zement (Würzburg)
ORGEL-PUNK
Punk-Mastermind Jens Rachut (Dackelblut, Angeschissen, Oma Hans) ist zurück! Dieses Mal mit seiner neuen Orgel-Wave-Punk-Kombo Alte Sau, die im Mai ihr zweites Album „To Be As Livin“ veröffentlicht hat. Auf Gitarren wird komplett verzichtet, stattdessen regieren Heimorgel, Schlagzeug und Chor-Gesang. Die Texte sind weiterhin gewohnt bissig und kryptisch, die Musik hingegen deutlich eingängiger als bei Rachuts bisherigen Großtaten. Mit dabei ist das Kraut-PsychDuo Zement aus Würzburg. NDW statt Wipers ist die Devise. (tk) Klingt wie: Kommando Sonne-nmilch, Oma Hans, Stereolab, New Order Win! Win! Das P verlost 2 x 2 Tickets auf www.p-stadtkultur.de. Oetinger Villa | Do, 08.09. | 20 Uhr | 10 € BASS
Oetinger Villa (Keller) | Sa, 10.09. | 22 Uhr | 5 € P | 05
Fotos: Veranstalter
„Chrome!“: Kurt Roc Skee & Matieu (Kaiserlautern)
Die „Chrome!“-Nächte im düsteren Keller der Villa sind das ultimative Bass-Erlebnis. Man hört die Bässe nicht nur, man spürt sie dank der massiven Soundanlage in jeder einzelnen Körperzelle – manchmal fast bis zur Schmerzgrenze. Nach zwei internationalen Acts haben die Veranstalter diesmal Kurt Roc Skee & Matieu aus Kaiserslautern, also von quasi umme Ecke eingeladen, was aber der Qualität der ausgesuchten Tunes und Dubplates sicher keinen Abbruch tut. Rundherum die bewährten Flexomat, Einzman, Capta, Thundersoul HiPowa und New Sound Order. Dürfte wieder massiv werden. (obi)
Favoriten des Monats „Laster der Nacht“
LIVE-MUSIK-OPEN-AIR-KINO
Ein knallrotes, knapp fünfzig Jahre altes Feuerwehrauto mit Leinwand, ein 16-mm-Projektor und zwei eingespielte Musiker samt Klavier und Violine: Mehr braucht es für ein gutes mobiles Kino nicht. Zumal dieses Wanderkino seine Filme musikalisch selbst untermalt: Gunthard Stephan und Tobias Rank begleiten live. Wer er es sich also draußen lauschig und lustig machen will, der genieße unter anderem Klassiker der Stummfilmkomödie wie Buster Keatons „Sherlock, junior" oder Charlie Chaplins „Easy Street“. (tl)
Carree-Piazza vor der Centralstation Mo, 12.09. + Di, 13.09. + Mi, 14.09. | jeweils 20 Uhr | Eintritt frei Polnische Filme im Rex
KINO
Das Deutsche Polen-Institut (seit Kurzem mit neuem Sitz im Schloss) veranstaltet zusammen mit dem Programmkino Rex wieder Kinoabende mit polnischen Filmen (im Originalton mit deutschen Untertiteln). Am 13.09. läuft „Dibbuk. Eine Hochzeit in Polen“ (2015), ein Film über eine skurrile vodkagetränkte Hochzeitsfeier auf dem Lubliner Lande, am 26.09. „Papusza – Die Poetin der Roma“ (2013) über das Leben der Roma-Dichterin Bronisława Wajs. Am 13.09. wird danach noch Kurator Dr. Andrzej Kaluza im „rexFilmGespräch“ Rede und Antwort stehen. (obi)
Programmkino Rex | Di, 13.09. + Mo, 26.09. | jeweils 20.15 Uhr | jeweils 7 € Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen (HH)
SOUL
Wenn Sie nicht wissen, wer Rolf Wütherich, Peter-Ernst Eiffe, Werner Enke und Elisabeth Svendsen waren beziehungsweise sind, können Sie beim Liga- Konzert mit Sicherheit noch was lernen. Vorrangig über Herrschaften, die der arbeitenden bundesrepublikanischen Nachkriegsgesellschaft ebenso gekonnt wie galant den einen oder anderen Tag stahlen. Haben Sie darüber hinaus noch ein Faible für die romantischen Seiten des Amateurfußballs, die in schrammelig-beschwingten Northern-Soul-Hymnen besungen werden, dann kennen Sie sie sicher längst, die fünf Gentlemen aus Hamburg. (mh) Klingt wie: Der Englische Garten, Die Housemartins, Die Aeronauten Oetinger Villa | Do, 15.09. | 21 Uhr | 14 € PART Y FÜR ALLE!
Jagdhofkeller | Fr, 16.09. | 21 Uhr | 5 € P | 06
Fotos: Veranstalter
„Alors? On Danse!“
Kamel, ehemaliger Chefredakteur und Musikregisseur bei Arte France, hat schon diverse Soul-, Blues- und Rockgiganten vor dem Mikrofon und der Kamera gehabt: Ann Peebles, Al Green, Bob Marley, Neil Young, die Stones etc. pp. Einmal im Monat reist er als DJ von Paris nach Darmstadt und verwandelt das 300 Jahre alte Gemäuer des Jagdhofkellers, den seine Schwester Marianne betreibt, in eine Funk-, Soul-, Rock’n Roll-, Reggae-, Calypso-, Soukouss-, Rumba-, Disco-, House-, Salsa- und Swing-Disco. Alors, On Danse? Bien sûr! (ct)
Favoriten des Monats Release-Party „Time to Vibe Vol. One“
URBAN BEATS
Endlich ist es so weit: Der erste „Time to Vibe“-Sampler aus dem Hause Vibin' wird mit einer großen Release-Party veröffentlicht. Das Label gründete letztes Jahr Tosh Taylor, bestens bekannt als Teil der umtriebigen IDC-Crew, um vor allem besonders geschmackvolle DJ-Mixe aus den Bereichen InstrumentalHipHop, Urban Beats und Downbeat zu präsentieren. Auf der Sampler-Premiere befinden sich Mixe von Kollege Schnürschuh, CØDA, Clav Split, TESK und Tosh Taylor. Diese werden auch die Release-Party musikalisch umrunden. Sehr feine Sache das. (obi) Galerie Kurzweil | Fr, 16.09. | 23 Uhr | 6 €
„Design Italiano – eine Erfolgsgeschichte“
VORTRAG
Die Società Dante Alighieri Darmstadt setzt sich seit 1952 für den deutsch-italienischen Kulturaustausch ein. Allerdings bekommt das kaum einer mit. Dabei ist das angebotene Kulturprogramm trotz aller Spezialisierung immer horizonterweiternd. So auch im Falle dieses Vortrages des Kunsthistorikers, Ex-Museumsdirektors und Design-Profs Wolfgang Schepers. Er gibt Einblicke in die Geschichte des Produktdesigns, das ohne die Beiträge italienischer Designer schlicht undenkbar ist. (ct) Sieht aus wie: Design von Ponti, Colombo, Mendini, Olivetti, Alessi und Danese. Hessisches Staatsarchiv am Karolinenplatz Do, 22.09. | 19.30 bis 22 Uhr | Eintritt frei (Spende erwünscht) Raiza Biza (Neuseeland) + Local Heroes
HIPHOP
So geschmeidig wie Raiza Biza seine persönlichen Textzeilen über von Jazz und Soul geprägte Beats legt, steht er den ganz Großen seines Genres in nichts nach. Mit seiner neuen Platte „The Imperfectionist“ kommt der in Südafrika geborene und mittlerweile am anderen Ende der Welt lebende Rapper erstmals auf Europa-Tour. Support gibt’s von Vertretern der Darmstädter Rap-Szene. Mit dabei sind Petko, Steazo Kriso, Cr3w72 sowie Loup Garou & Jerico. (mn) Klingt wie: Kendrick Lamar, Mos Def, Talib Kweli, Nas
Oetinger Villa | Fr, 23.09. | 21 Uhr | 7 bis 10 € HOOOPA!
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Fotos: Veranstalter
Kaminer-Lesung + Russendisko
Erstmal entspannt zuhören und dabei vorglühen, dann ausgelassen abtanzen und dem Vodka-Gott huldigen. Wladimir-Kaminer-Lesung plus anschließende Wladimir-Kaminer-Party zu Balkan-Punk, Balalaika-Rock’n’Roll und KlezmerSka ist nach wie vor eine geile Kombi! Weil Kaminer sowohl als Autor wie als DJ eine Rampensau ist und immer wieder überrascht. Und weil die Musik der „Russendisko“ auch nach dem Ende ihres Hypes die Tanzbeine aktiviert und das Herz aufgehen lässt. (ct) Win! Win! 3 x 2 Kombi-Tickets für Lesung und Party unter www.p-stadtkultur.de. Centralstation | Fr, 23.09. | 20 Uhr (Lesung im Saal), 22 Uhr (Party in der Halle) 19 € (Lesung, automatisch inklusive Party), 9 € (nur Party)
Favoriten des Monats Sinn & Fairstand
NACHHALTIG LEBEN
Mit einer Omnipräsenz schwebt der Begriff der Nachhaltigkeit über vielen Fragen. Konkrete Lebensbezüge zum Schlagwort der Stunde will der Aktionstag nach seiner Premiere 2015 auch dieses Jahr wieder sichtbar machen. Mit Kultur, Ausstellungen, Workshops, Vorträgen, Kinderlesung, Mode- und Kochshows wollen die Kooperationspartner Centralstation, die „4SinnInitiative“ und die Stadt Darmstadt „all diejenigen zusammenbringen, denen nachhaltige Ernährung, Kleidung und Alltagshandeln wichtig ist“. Wir sind dabei! (mn) Centralstation (Halle) + Carree-Piazza | Sa, 24.09. | 10 Uhr | Eintritt frei
„Flohannes“
HINTERHOF-FLOHMÄRKTE
Flohmarkt + Johannesviertel = Flohannes. Zum ersten Mal öffnen Anwohner zwischen Frankfurter und Kasinostraße ihre Hinterhöfe und laden zum Stöbern, Schätzefinden und Erkunden in die oft versteckten Areale ein. Die Initiatorinnen, Grafikdesignerin Alice Brücher-Herpel und Wirtschaftsmediatorin Birgit Schulze, nahmen sich das „Fundstück auf'm Grundstück“ im Martinsviertel zum Vorbild. Einer von mindestens 40 Flohannes-Teilnehmern ist DJ und Spraykünstler Elmar Compes, der seinen Hinterhof mit Reggae-Musik beschallen, Jamaican Food und Special Drinks anbieten wird. (ct + cs) Im ganzen Johannesviertel | Sa, 24.09. | 11 bis 17 Uhr | Eintritt frei, Anmeldung (Gebühr: 5 € pro Hof) und Lageplan online unter www.flohannesblog.wordpress.com Weststadtcafé-Saisonabschluss
ATMOSPHÄRISCHE PART Y
Wenn der Sommer sich dem Ende zuneigt, endet auch weitestgehend die Open-Air-Saison im atmosphärischen Weststadtcafé. Zur traditionellen Saison abschlussparty kredenzen Thomas Hammann (Back2Live, Robert Johnson, Galerie Kurzweil, Studio 67) und Phonk D (Diggin In The Crates, Footjob, Galerie Kurzweil) noch mal all das, was uns über die ganzen Sommer hinweg die Nächte dort versüßte: musikalische Perlen jenseits des Mainstream quer durch alle Genres. Wer bereits zwischen 20 Uhr und 21 Uhr kommt, kriegt einen Prosecco für umme! Nebenbei sei angemerkt, dass es wohl auch in der kälteren Jahreszeit wieder einige schöne Indoor-Veranstaltungen dort geben wird. (obi) Weststadtcafé | Sa, 24.09. | 19 Uhr | Eintritt frei
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Fotos: Veranstalter
RAWAX-Labelnight: Daniel Bell (USA) & Robert Drewek (Berlin) TECHNO Eine Minimal-Techno-Legende zu Gast in Darmstadt: Daniel Bell stammt aus der gleichen Stadt wie Minimal-Innovator Robert Hood und führt dessen Credo „sometimes less is more“ kongenial weiter. Sein Diskografie-Album „Blip, Blurp, Bleep“ aus dem Jahre 2003 ist ein Meilenstein und vermengt Minimal Techno mit Tech House, Acid und Electro. Das ist dann bisweilen auch mal schneller als housige 120 bpm (beats per minute), aber wir sind ja auch nicht aus Zuckerwatte. (obi) Klingt wie: Robert Hood, Eddie „Flashin“ Fowlkes, Heiko Laux, Whignomy Brothers, Acid Jesus Galerie Kurzweil | Sa, 24.09. | 23 Uhr | 10 €
Favoriten des Monats Cars & Trains (USA) & Me Succeeds (Hamburg)
INDIETRONIC
Hinter dem Projekt Cars & Trains verbirgt sich Tom Filepp aus Portland, einer Hochburg guter Indie-Musik seit jeher. Sein verspielter Mix aus nerdigem Indie, minimaler Elektronik und schrammeligem Folk klingt wunderbar verträumt, warmherzig melancholisch – und gilt seit Jahren als Geheimtipp. Das Hamburger Duo Me Succeeds agiert mit ihren bewusst reduzierten Arrangements eine Spur elektronischer, aber nicht minder bezaubernd. Ein Abend ohne laute Töne, aber mit großen Gefühlen. (obi) Klingt wie: Lali Puna, Caisotone for the painfully alone, The Books, Elliot Smith
Oetinger Villa | Mi, 28.09. | 20 Uhr | 8 bis 10 € „Frischzelle“ mit Autonomics (Portland)
GARAGE-POP
Eine bessere Band für einen kleinen Mitten-in-der-Woche-Exzess hätten sich die Frischzelle-Macher nicht schnappen können. Zwei Wochen nach dem Saisonstart am 14.09. drehen die Autonomics aus dem Subkultur-Schmelz tiegel Portland (Wipers, Jaguar Love Sleater-Kinney, Elliot Smith … die Liste ist endlos) ihre Verstärker auf, um Euch im knarzigen, verzerrten Rauschen ihrer Gitarren – und Gin Tonic – zu ertränken. Großartiger, Pop-infizierter GarageSurf-Fuzz-Punk! (mn) Klingt wie: Fidlar, Wavves, The Thermals, Cloud Nothings, Dinosaur Jr.
Bessunger Knabenschule (Keller) | Mi, 28.09. | 21.30 Uhr | Eintritt frei Hessisches Jazz Podium 2016
JAZZ-ORCHESTER
Ende September startet in der Knabenschule das viertägige, diesmal ziemlich orchestrale Hessische Jazz Podium. Zum Auftakt am Donnerstag, 29.09., spielt das neunköpfige Ensemble United Colors of Bessungen, am Abend darauf Christopher Dell & John Schröder sowie das zehnköpfige Globe Unity Orchestra. Am Samstag folgen die beiden Jazz-Trios Bubu und Contrast Trio (Letzteres erhält den Hessischen Jazzpreis 2016), zum Abschluss am Sonntag das 18-köpfige Andromeda Mega Express Orchestra und das 1. Darmstädter Jugend-Weltmusikorchester (Leitung: Uli Partheil). (obi) Bessunger Knabenschule (Halle) | Do, 29.09. bis So, 02.10. | jeweils 20 Uhr Do + So: je 15 €, Fr + Sa je 20 €, Festivalpass: 45 € ROCK
Goldene Krone (Saal) | Fr, 30.09. | 22 Uhr | 6 € P | 09
Fotos: Veranstalter
Pilots Not Flying + Immergrün + Herr Fuchs (Raum DA)
Lützelbach ist jetzt nicht gerade der Nabel der Rock-Welt. Aber auch hier gibt es Bands, für die Stadionrock kein Schimpfwort ist und die es lieben, eigene Songs mit etwas Hybris und viel Ohrwurm-Potenzial zu schreiben. Pilots Not Flying ist so eine Band. An diesem Abend feiert das Quartett – mit tatkräftiger Unterstützung der Darmstädter Lokalmatadoren Herr Fuchs und Immergrün – die Veröffentlichung ihres Debüts „PNF“. Da wird der Krone-Saal zum Wembley Stadium! (ct) Klingt wie: Foo Fighters, Biffy Clyro, Placebo, Green Day, The Hives
Suche und finde! Urbane Zeitzeugen in Darmstadt FOTO: C E M T E V E TOGÌŒLU
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„Da steck Herzblut d P | 12
kt drin“
Das Golden Leaves Festival wird fünf I N T E RV I E W: M AT I N NAWA B I | FOTO: ST E FA N HO LT Z E M
Vor fünf Jahren startete das Golden Leaves, Darmstadts geheimniskrämerisches Liebhaberfestival, mit unkonventionellem Konzept (geheimer Veranstaltungsort, Spenden statt Tickets) in einem privaten Hinterhausgarten. 200 Gäste feierten ihre Liebe zu guter Musik. Mittlerweile lockt das spätsommerliche Open Air der Bedroomdisco-Macher mit seiner familiären und liebevollen Atmosphäre sowie einem geschmackssicheren Line-up aus Indie, Pop und Folk rund 1.000 Besucher, teils aus ganz Deutschland und sogar aus dem fernen Ausland. Zum ersten kleinen Jubiläum, das zwischenzeitlich komplett auf der Kippe stand, quatschten wir mit zwei der Macher des goldenen FestivalSommer-Finales.
Fünf Jahre Golden Leaves Festival. Bedeutet das für Euch „business as usual“ oder habt Ihr auf das Jubiläum hingearbeitet? Fred: „Business as usual“ gibt's bei uns eigentlich nie, weil wir jedes Jahr die Location wechseln. Wir haben also jedes Mal die Herausforderung, auf einem neuen Gelände die Infrastruktur zu stellen und das ganze Festival schön und liebenswert zu machen. Tobi: Es ist eher so ein persönliches Ding. Wir freuen uns einfach, dass es schon zum fünften Mal stattfindet. Ihr könnt's selbst gar nicht glauben, was? [beide lachen] Ja, ein bisschen! T: Wie jedes Jahr wollten wir für uns und für das Publikum einfach wieder ein schönes Line-up zaubern. F: Tatsächlich haben wir zum Fünfjährigen versucht, Künstler aus der Wohnzimmerkonzert-Reihe zu holen, die schon mal gut angekommen sind, um dem Ganzen einen jubilatorischen Charakter zu verleihen. P | 13
Das Line-up scheint auch mit dem Festival gewachsen zu sein. Statt Fokus auf Singer-Songwriter-Musik gibt's ein geschmackssicheres Programm mit verschiedenen Pop- und Indie-Gitarren-Bands. F: Klar, wir haben mit vier Bands pro Tag angefangen. Drei, vier Songwriter kannste dir mal anschauen, aber, das muss man ganz ehrlich sagen, acht oder neun Tränen-Herzschmerz-Musiker gibt sich niemand am Stück. Da haben wir auch den Anspruch an uns selbst – wir hören privat auch nicht nur solche Musik – ein abwechslungsreiches Programm zu bieten. Zum einen für uns, aber auch, um verschiedene Leute abzuholen. Dieses Jahr wäre das Festival auf Grund einer fehlenden Location fast ins Wasser gefallen. Ist Euer Konzept mittlerweile an seine Grenzen gestoßen? F: Ich würde nicht sagen, dass das unbedingt am Konzept liegt. Dadurch, dass wir gewachsen sind, ist es generell schwierig, in oder in der Nähe von Darmstadt einen Veranstaltungsort mit der passenden Größe zu finden. Jedes Festival, das mit 1.000, 1.500 oder gar 2.000 Besuchern plant, würde hier vor denselben Herausforderungen stehen. Dieses Jahr haben wir es gewuppt bekommen, weil wir erstmals auf dem Schirm der Stadt Darmstadt waren – und dort auch endlich Unterstützung erfahren haben. Das war für uns ein Novum. Sonst hätten wir es dieses Jahr nicht mehr hinbekommen. Was schade gewesen wäre, denn nach dem Ende des Open Airs am Steinbrücker Teich vor drei Jahren wäre Darmstadt dann wieder mal ohne subkulturelles Musik-Open-Air-Festival gewesen. Ist es schwierig, ein Festival wie Eures gerade in einer Stadt wie Darmstadt auf die Beine zu stellen? T: Es ist auf jeden Fall schwierig. Aber gerade dadurch, dass wir dieses Jahr einen engen Kontakt mit der Stadt hatten, glaube ich, dass viele Türen noch geöffnet werden können. Wir haben auch wirklich gemerkt, dass die Stadt Darmstadt Interesse an uns hat und Begeisterung da ist. Das war für uns auch ein schöner Moment, zu merken, dass sich das Ganze weiter entwickeln und auf ein gutes Fundament gestellt werden kann. Die Finanzierung des Festivals erfolgt mittlerweile maßgeblich durch erfolgreiches Crowdfunding, zusätzlich zu den freiwilligen Spenden am Abend. Dieses Jahr konnte man sich aber auch erstmals richtige Tickets im Vorverkauf in ausgewählten Darmstädter Läden besorgen. F: Das Schöne dabei ist, dass auch mehr Menschen das Festival wahrnehmen, weil im Laden ein Poster von uns hängt, dort Karten verkauft
werden und die Leute drüber reden. Das ist ja auch eine schöne Sache mit diesem Do-it-yourself-Ding, wo ich uns auf jeden Fall noch verorte: Mundpropaganda und persönliche Empfehlungen wirken maßgeblich. Ansonsten rühren wir ja jetzt nicht gerade die riesige Werbetrommel … T: Das Crowdfunding lief die letzten Jahre wirklich gut. Die Anmeldephase, die Finanzierung über Spenden, ist in der Kalkulation im Vorfeld für uns immer sehr schwierig, denn wir müssen mit einem Richtwert arbeiten. Mit den Spenden ist es so: Ist an dem Wochenende schlechtes Wetter, kommen die Menschen nicht und die Spenden fallen weg. Dass es jetzt auch Tickets im Vorverkauf in Darmstädter Läden gibt, war einfach ein Pilotprojekt. Bisher waren wir immer dieses „Spenden-Festival“ und wir wollten schauen, wie das ankommt. Gehen die Leute wirklich raus und kaufen sich Karten für das Golden Leaves Festival?
Und wieso setzt Ihr dann überhaupt noch auf Spenden, wenn knapp zwei Drittel der Besucher sich den Einlass bereits im Vorfeld gesichert haben? F: Uns ist wichtig, dass eine Wertschätzung der Kultur stattfindet und gleichzeitig die Barriere eines Eintritts genommen wird. Das ist dasselbe Prinzip, das wir bei den Wohnzimmerkonzerten verfolgen. Darauf gründet sich auch der Erfolg der Wohnzimmerkonzerte, woraus das Golden Leaves Festival entsprang. Deswegen wollen wir das auf gar keinen Fall komplett abstoßen. Genau, die Wohnzimmerkonzerte der Bedroomdisco und das Golden Leaves Festival gingen immer Hand in Hand. Was bedeutet das jetzt bekanntgegebene, vorläufige Ende der Wohnzimmerkonzertreihe „Live at Bedroomdisco“ für das Festival? F: Wir hören ja nicht ganz auf mit den Konzerten, P | 14
es wird sie nur nicht mehr monatlich beziehungsweise regelmäßig geben. T: Genau. Wir werden einfach alte Säcke. F: Tobi kann die Boxen nicht mehr als einmal im Monat tragen! T: Genau! Ich kann die Boxen nicht mehr tragen. In Hochzeiten gab‘s drei Konzerte im Monat. Mittlerweile sind wir alle berufstätig, jeder muss 40 Stunden arbeiten. Einige sind aus Darmstadt weggezogen. Hätten wir pflichtbewusst weiter monatlich Konzerte gemacht, hätten die Konzerte womöglich darunter eher gelitten. F: Wir konzentrieren uns eher auf Highlights! Alle zwei, drei Monate, wenn es eine passende Gelegenheit gibt, soll es dann so schön werden, als würden wir es monatlich machen.
Wenn in den nächsten fünf Jahren immer noch 1.000 Leute pro Tag kommen, sind wir trotzdem happy. Wichtig ist, dass wir etwas Schönes machen können. F: Wovon wir ja schwärmerisch reden, also was toll wäre, wenn wir am Ende so etwas hätten wie 2.000 Gäste und einen Stand wie vielleicht das Haldern Pop-Festival. Gerade auch die Zusammenarbeit und Akzeptanz seitens der Stadt und die Bewohner der Stadt betreffend. Dass es eben nicht heißt: „Oh, das ist jetzt wieder dieses Festival. Das nervt mich.“ Sondern: „Hey, das ist cool, dass es das gibt!“ Und dass es im Darmstädter Kulturkreis komplett ankommt. Das wäre etwas, das uns sehr wichtig wäre.
Wir drücken die Daumen. Dankeschön fürs Gespräch. Und bezogen auf das Festival? Bedeutet das auch eine Priorisierung des Golden Leaves Festivals? T: Es ist schon so, dass das Golden Leaves Festival aus den Wohnzimmerkonzerten rausgewachsen ist. Und wir haben auch selbst gemerkt, dass das persönliche Augenmerk auf dem Festival liegt. Da steckt unser Herzblut drin. Wir arbeiten das ganze Jahr akribisch auf das Wochenende zu und fiebern darauf hin. Darauf wollen wir uns stärker konzentrieren. Die Liebe war eher beim Festival. Das Golden Leaves hat sich mittlerweile auch so emanzipiert, dass ich nicht glaube, dass es sich negativ auswirkt, wenn die Konzerte wegfallen.
„Wir freuen uns über jede helfende Hand“ — Ob in der Vorbereitung oder am Festivalwochende: Das Golden Leaves Festival ist ein Non-ProfitLiebhaber-Projekt und lebt von dem Engagement vieler Helfer. Wenn Ihr Lust habt mitzumachen, meldet Euch bei: kontakt@goldenleavesfestival.de
Eine Schwierigkeit könnte werden, das Jahr über Euer Publikum zu pflegen und bei der Stange zu halten. T: Die Masse der Menschen, die wir über die letzten Jahre irgendwie erreicht haben, unsere Fan-Gemeinde sozusagen, die verschwindet ja nicht einfach. Das konzentriert sich auch längst nicht mehr nur auf Darmstadt. Die Briefumschläge mit den Tickets der Crowdfunding-Kampagne gingen nach ganz Deutschland raus: Hamburg, Berlin, München und alles dazwischen. Wir hatten auch schon Besucher aus den Niederlanden, Irland, England und sogar Südafrika.
Golden Leaves Festival 2016 — Ihr wollt das spätsommerliche Open Air mit international gefeierten Künstlern nicht verpassen? Wer beim Fünfjährigen dabei sein will, muss sich – wie von den Wohnzimmerkonzerten gewohnt – im Vorfeld per E-Mail anmelden. Infos dazu unter: www.goldenleavesfestival.de
In den vergangen fünf Jahren seid Ihr mit kleinen Schritten gesund gewachsen. Wie ist Eure Perspektive für das Golden Leaves Festival? F: Das ist für uns voll schwer einzuschätzen. Wir tasten uns da ja so langsam ran. Wir haben mit 200 Leuten auf einem kleinen Privatgelände angefangen, sind organisch gewachsen und haben relativ wenig überstürzt. T: Das Gute bei uns ist, dass wir kein festgestecktes Fünf-Jahres-Ziel haben, sondern alles ganz entspannt angehen. Wir haben keinen Druck. P | 15
Line-up 2016: Roosevelt, Charlie Cunningham, Me And My Drummer, Matthew And The Atlas, The Paper Kites, Alex Vargas, Enno Bunger, Rhodes, Evening Hymns, Lanterns On The Lake, Pins, Keoma, Pelzig, Axel Flóvent, Kat Frankie Win! Win! Das P verlost 3 x 2 Tickets auf www.p-stadtkultur.de. Irgendwo in Darmstadt Sa, 17.09. + So, 18.09. Eintritt gegen Anmeldung und Spende
Bölle bleibt, Stahlrohr kommt Unter Pappeln, Folge 48: Wie und wann das Böllenfalltorstadion modernisiert wird T E X T: C E M T E V E TOǦLU | GR A F I KE N: A L BE RT SP E E R & PA RT N E R + L A M I NA
Elf Milliönchen für das Aufhübschen einer altehrwürdigen Diva von Stadion? Ist das schlau? Das fragen sich Journalisten und Lilien-Fans, seitdem ein etwas zerknirscht dreinblickender Oberbürgermeister Jochen Partsch und ein erkennbar enttäuschter Lilien-Präsident Rüdiger Fritsch am 07.07. um kurz nach halb zehn Uhr morgens verkündeten, dass die Neubaupläne für das Städtische Stadion am Böllenfalltor ruhen müssen. Sie wären baurechtlich nicht durchsetzbar. Stattdessen wird das alte Bölle nun modernisiert, damit es etwas komfortabler wird und künftigen Auflagen der Deutschen Fußball Liga (DFL) entspricht. P | 16
Zerknirschung und Enttäuschung sind mittlerweile einer gespannten Erwartung gewichen: Wie werden die zwei neuen Stahlrohrtribünen die Stimmung im Stadiongeviert verändern? Wird die Gegengerade tatsächlich einmal überdacht? Was verändert sich noch? Und wann? Das P fragte Klaus Drach, Geschäftsführer der Darmstädter Sportstätten GmbH (DSG) und auch künftig Hausherr, sowie Sven Kling, der das Projekt als Architekt im Dezernat III der Stadt Darmstadt maßgeblich begleitet.
Finanzierung ist „weitestgehend safe“ Bis zum Saisonstart 2018/19 soll die Stadion-Modernisierung abgeschlossen sein. Begonnen hat sie bereits. Etwa 10,7 Millionen Euro wird sie verschlingen, so die Planungen. Sie sollen nahezu komplett aus bereits zugesagten Zuschüssen des Landes Hessen finanziert werden. Aber waren die nicht für einen echten Neubau - der rund 35 Millionen Euro gekostet hätte – erteilt worden? „Die 10,5 Millionen Euro aus dem Landesausgleich-Stock sind nicht zwingend zweckgebunden“, erklärt Klaus Drach. „Hier sind wir also weitestgehend safe.“ Auf weitere 3,5 Millionen Euro, die die Stadt „zur Förderung herausragender Sportstätten“ vom Land erhalten soll, möchte der DSG-Geschäftsführer für die Modernisierung aber nicht spekulieren. Kapazität wird auf 17.400 Plätze erhöht, 10.000 davon sind überdacht Das Fassungsvermögen des Böllenfalltorstadions von aktuell rund 17.000 Zuschauern wird sich im modernisierten Bölle – mit zwei noch zu errichtenden Stahlrohrtribünen hinter den Toren – um 400 Plätze erhöhen. Sicher ist auch, dass das „neue Bölle“ mehr Sitzplätze beherbergen wird. Denn die Stahlrohrtribüne auf der Nordseite des Stadions, Richtung Hochschulstadion, wird 2.812 zusätzliche überdachte Sitzplätze bieten. Aktuell stehen in der Nordkurve 2.750 Fans – manchmal eben auch im Regen. Ebenfalls überdacht sein werden die laut Planung etwa 3.698 Stehplätze für die Fans auf der neuen Südtribüne. Aktuell stehen 3.000 Fans in der Südkurve. Die Lilien-Fans aus dem F-Block der Haupttribüne ziehen auf diese Stahlrohrtribüne Süd um und machen ihre Sitzplätze frei, tauschen diese praktisch gegen Stehplätze. Von Vereinsseite wird signalisiert, dass es dafür eine Ausgleichszahlung pro Ticket geben wird. Den Stehplatz-Dauerkarteninhabern auf der Nordtribüne (Saison 2016/17) wird wahrscheinlich angeboten, auf Sitzplätze upzugraden oder auf Südtribünen-Stehplätze umzubuchen. Wenn die
Stahlrohrtribünen denn mal stehen.
Stahlrohrtribünen-Bau ab Oktober Die Baugenehmigung für die modularen Bauwerke wurde, wie von der Stadt angekündigt, am 19.08. erteilt. Bis zum ersten Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt am 10.09. werden die Stahlrohrtribünen aber dennoch nicht stehen. „Es ist ein diffiziler Prozess mit vielen Beteiligten“, erklärt Michael Weilguny, Geschäftsführer des SV Darmstadt 98, die Verzögerung. Unter anderem müssen Bodengutachten eingeholt werden und die Statik berechnet werden. Das alles kostet Zeit. In Abstimmung mit der DFL hat man nun nach Zeitfenstern im Saison-Spielplan gesucht, in denen die beiden Tribünen errichtet werden können. Da sich durch Länderspiele im Herbst/Winter in Darmstadt Heimspielpausen von jeweils nur drei Wochen ergeben, ist davon auszugehen, dass in diesen Pausen jeweils nur eine Tribüne gebaut werden kann (erst Süd, dann Nord). Anvisiert werden die Heimspielpausen vom 02. bis 21.10. und vom 30.10. bis 18.11. (notfalls die Winterpause). Notwendige Zwischenlösung? Für Oberbürgermeister Jochen Partsch ist die Stadion-Modernisierung „eine notwendige Investition“, die weiterhin Bundesliga am Bölle ermögliche. Stadionmanager Klaus Drach möchte die Modernisierung nutzen, „um aufzuräumen und dabei den Charme des Standorts sauber herauszuarbeiten.“ Er sieht das Projekt als eine „mittelfristige, sehr gute Überbrückung“. Lilien-Präsident Rüdiger Fritsch betrachtet die Pläne eher als „akzeptable Zwischenlösung“, einen zeitnahen Stadion-Neubau an einem anderen Standort würde er nun präferieren. „Wir haben einen guten Plan A durch einen nicht so guten Plan B getauscht. Das müssen wir nun so lange ertragen, bis ein Alternativ projekt umgesetzt wird. Aus Sicht des Vereins ist es existenziell, daran weiter zu arbeiten“, erklärte der Lilien-Präsident. Dies sei „kein Schrei nach Luxus“, sondern „ein Schrei nach Standard“, der für den Verein überlebenswichtig sei. Zumindest, wenn die Lilien weiterhin erst- oder zweitklassig spielen und den immer weiter steigenden Anforderungen der DFL gerecht werden wollen. Die Modernisierung des Bölle – das sind die einzelnen Maßnahmen, ihre Kosten und der Zeitplan: Stahlrohrtribünen hinter den Toren Die am schnellsten sichtbare Veränderung sind die zwei angesprochenen Stahlrohrtribünen. Sie werden direkt hinter den beiden Toren errichtet, P | 17
stehen also vor, teilweise auf der jetzigen Süd- und Nordkurve. Die überdachten temporären Bauwerke – Süd: nur Stehplätze, Nord: nur Sitzplätze – werden von einem Spezialisten, der Nüssli GmbH, errichtet. Das Schweizer Unternehmen ist ein Global Player in Sachen temporärem und modularem Bauen. Nüssli konstruierte schon für die Formel 1, die Olympischen Spiele, den Davis Cup, Biathlon Weltcup, den Eurovision Song Contest – und eine Stahlrohr-Aufstockung für das Estadio de Bata in Äquatorialguinea, das 2012 zu den Austragungsorten für die Endrunde des Africa Cup of Nations zählte. Auch das bei vielen Fans als „Blechbüchse“ verschriene Stadion des SV Wehen Wiesbaden wurde von Nüssli erbaut – komplett aus Stahlrohr-Elementen, in einer Rekord-Bauzeit von 112 Tagen. Die zwei Stahlrohrtribünen in Darmstadt werden jeweils 72,50 Meter breit, 18,50 Meter tief und rund 13 Meter hoch sein. Auf der Sitztribüne wird aktuell mit 22 Reihen geplant. Auf die Tribünen gelangen die Besucher über vier (Nord) beziehungsweise fünf (Süd) rückseitige Zugänge, die nach innen ganz oben hinaufführen und die Besucher von dort verteilen. Von den ursprünglich geplanten Zugängen über sogenannte Mundlöcher wurde Abstand genommen. Beide Tribünen werden zwar als „fliegende Bauten“ eingestuft, „um sie zu errichten, braucht es dennoch eine klassische Baugenehmigung“, erklärt Architekt Sven Kling. Die LED-Anzeigentafel, die hinter der neuen Stahlrohrtribüne stehen und verdeckt würde, soll in die Südwest-Ecke des Stadions umziehen, zwischen Haupt- und der neuen P | 18
Fan-Tribüne. Unterhalb der Anzeigentafel soll Bezahlsender Sky temporär sein gläsernes TV-Studio aufbauen können. Daraus blickt der Fernsehzuschauer dann auf die knackevolle Gegengerade – ein repräsentativer Blick ins altehrwürdige Bölle. Kosten: 0 Euro (für die Stadt). Die Stahlrohrtribünen werden angemietet, die Miete (3 Millionen Euro für drei Jahre) reinholen muss der Verein durch höhere Ticket- und VIP-Einnahmen. Zeitpunkt: Mitte Oktober (Süd-Tribüne) beziehungsweise Mitte November (Nord-Tribüne)
Sanierung und Modernisierung der Haupttribüne Auch sie läuft in mehr oder weniger kleinen Teilen schon. Wenn auch eher im Verborgenen. Im Innern der Haupttribüne werden Räume für das Trainerteam neu geordnet (größeres Büro, eigene Umkleide). Der Bereich der Spieler und medizinischen Abteilung wurde umgestaltet und deutlich aufgewertet. Zudem wird der Presseraum saniert, Türen nach neuesten Brandschutz-Richtlinien werden eingesetzt und neue Wasserleitungen verlegt. Die gesamte Wasserzufuhr zum Areal, das auch die neuen Trainingsplätze einschließt, wird neu installiert. Auch der Wasserdruck – zum Beispiel in den Duschen – wird damit modernen Standards gerecht werden. Laut Architekt Sven Kling werden außerdem „Dach und Fassade angefasst“, also saniert und neu gestaltet. Welche Materialien und Farben verwendet werden, stehe aktuell noch nicht fest. Und auch die Diskussion über neue Sitzschalen sei noch nicht entschieden. Projektkosten: 1,5 Millionen Euro Zeitpunkt: hat bereits begonnen, bis zum Saison beginn 2018/19 abgeschlossen
„Hoch & weit“: Unterhaltsamer wie informativer Lilien-Podcast — Der sehr geschätzte Kollege Matze Kneifl (vom Lilien-affinen Kickschuh-Blog) hat mit weiteren kompetenten und meinungsfreudigen Fans einen Podcast ins Leben gerufen, in dem regelmäßig über den SV Darmstadt 98, neue Spieler, das neue Stadion und die neue Saison sinniert und diskutiert wird. Der Podcast „Hoch & weit“ ist abrufbar über www.kickschuh.wordpress.com.
Neuordnung des Stadion-Vorplatzes Die Fläche zwischen Haupttribüne und Böllenfall torhalle soll nachhaltig neu gestaltet werden. Neue Kioske aus offenen Container-Modulen aus Stahl werden aufgestellt, ebenso modulare Toiletten. Sie könnten auch bei einem Stadion-Neubau an einem anderen Standort wiederverwendet werden. Die Anzahl der Kioske wie der Toiletten wird alle aktuellen Vorgaben der Versammlungsstättenverordnung erfüllen. Projektkosten (Planung plus Baukosten): 0,5 Millionen Euro Zeitpunkt: genauer Beginn noch nicht terminierbar, bis zum Saisonbeginn 2018/19 abgeschlossen Neubau Funktionsgebäude und Ertüchtigung der Böllenfalltorhalle Der dickste Brocken der Modernisierungsmaßnahmen. Der jetzige Vorbau der Böllenfalltorhalle mit seinen maroden Umkleideräumen und Duschen wird abgerissen und durch ein neues, elegant drangeflantschtes Funktionsgebäude ersetzt. Über zwei Stockwerke entstehen insgesamt 2.000 Quadratmeter Nutzfläche. Im Erdgeschoss: Foyer, moderne Umkleideräume und Sanitärbereiche für Schulsport und die Vereine, die die Böllenfalltorhalle für Unterricht und Übungsstunden nutzen. Im oberen Geschoss können sich modulierbare Räume (VIP-Bereich bei Heimspielen, Fläche für Sportkurse) ausbreiten, hinzu kommen Büros der Darmstädter Sportstätten GmbH und des SV Darmstadt 98 (zur Miete). Außerdem soll der Lilien-Fanshop noch in dem Bau untergebracht werden. „Der Inhalt des Gebäudes ist im Planungsmodus“, erklärt Architekt Sven Kling. Projektkosten: 5,5 Millionen Euro Zeitpunkt: genauer Beginn noch nicht terminierbar, bis zum Saisonbeginn 2018/19 abgeschlossen
auf dem Kriegsschutt der 1944 zerbombten Stadt gebaut. Im Rahmen der Bölle-Modernisierung wird die Gegengerade in drei Blöcke unterteilt, die jeweils über einfache Treppen auf der Rückseite des Hangs erklommen werden. Zudem soll die obere Hälfte überdacht werden, um künftigen Anforderungen der DFL zu genügen. „Die gesamte Fläche zu überdachen, wird aus statischen Gründen zu kompliziert“, erklärt Architekt Kling. Nach Bodenuntersuchungen Anfang August ergänzt er: „Durch die festgestellte Beschaffenheit des Bodens ist nun klar: Es ist extrem unwahrscheinlich, dass die Gegengerade überhaupt überdacht wird.“ Projektkosten: 1 Million Euro Zeitpunkt: voraussichtlich im Sommer 2017 (während der Spielpause), spätestens bis zum Saisonbeginn 2018/19 abgeschlossen
Infrastruktur und weitere Maßnahmen Wie bereits angerissen, bekommt das gesamte Areal rund ums Böllenfalltorstadion eine neue Wasserzuleitung. Kosten alleine dafür: rund 200.000 Euro. „Eine lebenserhaltende Maßnahme“, findet Architekt Sven Kling und deutet Probleme mit dem Wasserdruck am jetzigen Bölle an. Außerdem solle das Flutlicht verstärkt und der Parkplatz neu geordnet werden, unter anderem sind mehr Fahrrad-Stellplätze in Planung. Projektkosten: 1,5 bis 2 Millionen Euro Zeitpunkt: bis zum Saisonbeginn 2018/19 ❉
Restrukturierung der Gegengerade Die gute Nachricht für alle Stadionromantiker: Bölle bleibt – und die Gegengerade auch! Der imposante Darmstädter Stehplatz-Hügel ist nach der „Gelben Wand“ im Dortmunder Stadion die zweitgrößte Stehtribüne Deutschlands und wurde
„Nie mehr Zweite Liga!“ reloaded — Sa, 27.08., 15.30 Uhr (Bundesliga-Auftakt): 1. FC Köln – SVD Sa, 10.09., 15.30 Uhr: SVD – Eintracht Frankfurt Sa, 17.09., 15.30 Uhr: Borussia Dortmund – SVD Di, 20.09., 20 Uhr: SVD – TSG Hoffenheim Sa, 24.09., 15.30 Uhr: FC Augsburg – SVD www.sv98.de
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»Maximales Zusammenwirken« Blackbox mit Wight I N T E RV I E W: M I GU E L P E RE I R A | FOTO: JA N E H L E RS
Ein feuchtschwüler Mittwochabend im August, entspanntes Zusammentreffen mit den eklektischen Funk-Psychedelic-Fusion-Rockern Wight aus Darmstadt in der altehrwürdigen Oetinger Villa. Hier probt die Band seit 2009, hier werden sie Ende September ihr neues Album offiziell der Öffentlich keit präsentieren. Auf der Treppe vor dem Haupteingang macht das P es sich mit René Hofmann (Gitarre, Gesang), Peter-Philipp Schierhorn (Bass), Thomas Kurek (Drums) und Steffen Kirchpfening (Percus sion) gemütlich.
Das ist Euer zweites Interview für die Blackbox im P. Erinnert Ihr Euch noch an das erste? Peter: Ja, das muss im Januar 2011 gewesen sein, da kam
gerade unsere erste Platte raus. Ich glaube, das war unser erstes Interview überhaupt.
Neben René und Peter, die auch damals unsere Gesprächspartner waren, sind nun Thomas und Steffen als Bandmitglieder dabei. Aber vor allem hat sich ja musikalisch einiges getan seit Eurer ersten Platte „Wight Weedy Wight“. Die war ja musikalisch noch ... Peter: Doom! Doom fickt gut! René: Doomer, als die Polizei erlaubt! Thomas: Guantdoomamera! ... jedenfalls 2012 dann die zweite Platte, damals noch mit Michael Kluck an den Drums. P: Die war nicht mehr ganz so doom, da waren wir schon intelligenter. P | 20
Wie war das, als Thomas dazu kam? T: Im Mai 2013 sagten René und Peter mir, dass sie eine England Tour gebucht hätten und ihnen ein Schlagzeuger fehlen würde. P: Na ja, diese Tour war schon gebucht und wir standen eben ohne Schlagzeuger da. Wer hat die denn gebucht? R: Chris West, den kannte ich, weil ich damals seine Band Trippy Wicked in die Oetinger Villa eingeladen hatte. Wir haben sie dann auf eine Tour hier durch Deutschland eingeladen. P: Dafür haben sie sich gerächt und uns nach England gebucht. Das war quasi die Bewährungsprobe für Thomas? P: Wir haben ihm gesagt, wir schauen mal, wie das läuft. Danach wurde nie wieder drüber
gesprochen. [allgemeines Gelächter] T: Jedenfalls war ich dann in der Band und wir haben auch gleich angefangen, zusammen neue Songs zu schreiben.
Drei Jahre später kommt endlich Eure neue Platte raus. R: Richtig, am 16.09. wird sie offiziell veröffentlicht. P: Release-Konzert eine Woche später, am 24.09., hier in der Oetinger Villa. Das ist ja quasi eure Homebase. R: Ist ja auch total einfach, man muss aus dem Proberaum im Keller nur einmal die Treppe rauf. Aber zwischendrin habt Ihr weiteren Zuwachs bekommen, den Steffen als Percussionisten. Was ja irgend-
wie gar nicht so typisch ist bei einer klassischen Rockformation. Wann kamt Ihr auf die Idee, ein weiteres Bandmitglied hinzuzunehmen? T: Wir hatten die Songs bereits zu dritt aufgenommen. Dann dachten wir, dass an bestimmte Stellen noch Percussion oder Orgel passen könnte. Darauf fragte ich Steffen, den ich aus meinem Studium kannte. Er kam dann aufs Flörsheim Open Air, um sich das live anzuschauen. S: Ich erinnere mich verschwommen ... R: Zwei Plastikflaschen mit Wodka. S: Stimmt. Ich hatte mir vorher Videos von der ersten Platte angeschaut und war nicht so überzeugt. Live hat mich das aber umgehauen, wie tight das war. 15 P | 21
R: Tight heißt übrigens eng. P: Nein, maximales Zusammenwirken! R: Ich hatte schon einige Ideen mit der Percussion. Wir haben Steffen dann die Tracks geschickt, damit er sich Gedanken macht. Er sollte sich nach einem Monat mit ein paar Ideen melden, aber schon nach anderthalb Wochen sagte er, er wäre so weit. Wir waren ziemlich überrascht, denn wir hatten nur ein paar Parts erwartet, aber er hatte sich ein Programm für das komplette Album erarbeitet. Dann haben wir ihn in die Probe eingeladen und es wurde nie wieder drüber gesprochen. [allgemeines Gelächter] P: Genau! Der ist auch einfach gekommen und nie wieder gegangen!
»Ich nenne es Pädagogo.« Das heißt, Ihr habt das Ganze dann auch so aufgenommen? S: Ja, das war ein bisschen verwirrend. Ich dachte, wir reden da sehr viel drüber. R: Wir haben das einfach aufgenommen und dann war das so. T: Bei uns kümmert sich jeder selbst um seine Parts. Natürlich kommen dann Anregungen von den anderen, aber es macht schon jeder seinen Teil. S: Und ich dachte, wir führen lange Gespräche und tüfteln das aus. R: Nee. Jeder wirft eben seinen Kram in den Topf, dann rühren wir das um und dann kommt Eiscreme raus. S: Mir ist von den Aufnahmen in Erinnerung geblieben, dass ich extrem Schiss hatte, auch weil René als Produzent so professionell wirkte. Er hat aber diese Technik des Eierkraulens angewandt, die ich auch später noch beobachten durfte: „Das hast Du total super gemacht, aber probier das doch vielleicht noch einmal anders.“ Das ist ja auch was, was man als Produzent draufhaben muss, oder? P: Ja, das Pädagogische. R: Ich nenne es Pädagogo. Alle: Pädagogo-Girls! Das Schreiben und die Aufnahmen des neuen Albums haben ja doch ziemlich lange gedauert. Woran lag's? P: Die Songs waren geschrieben, im Januar 2015 haben wir sie aufgenommen. Wir sind damit aber auch viel getourt, unter anderem 2014 die Balkan tour mit unseren Darmstädter Freunden Bushfire. Das waren
Erfahrungen, die uns sehr geprägt, aber auch Zeit in Anspruch genommen haben. R: Wir sind eben keine Studenten mehr. Früher haben wir in einem Jahr ein Album geschrieben und aufgenommen. P: Da wollen wir aber auch wieder hin.
Fühlt sich die neue Platte dadurch also schon wieder alt an? P: Ja, irgendwie schon. Deshalb wird es Zeit, das Ding endlich rauszubringen. Das hat aber auch schon Tradition, bei den Platten davor war es genauso, dass wir die Songs erst live viel gespielt haben, bevor sie offiziell veröffentlicht wurden. Was steht denn nach dem Release dieses Jahr noch an? R: Zwischen den Jahren gehen wir auf Tour mit Kes aus Istanbul. Die haben wir über Hüseyin Köroğlu [Besidos, Darmstädter Musikpreisträger] kennengelernt und uns gedacht, dass es toll wäre, sie einzuladen. Es hat sich ja gezeigt, dass man sich gegenseitig befruchtet, wenn man mit verschiedenen Kulturen zusammentrifft und musiziert. Da geht es durch Deutschland, in die Schweiz und – das erfahrt Ihr hier und jetzt als Erste – wir werden am 31.12. in der Krone spielen. Aber nur bis 23 Uhr, denn dann kommt die Helene Fischer aus der Box. S: Ist Euch eigentlich klar, dass wir damit sogar ein politisches Statement setzen und die deutsch-türkischen Beziehungen stärken? R: Ja, auf jeden Fall! Dafür gibt’s dann auch den Darmstädter Musikpreis. [allgemeines Gelächter] P | 22
Gut, das nehmen wir mal als Bewerbung an! Letzte Frage: Was ist Euer Lieblingstier? R: Ich werde ja immer als Hippie bezeichnet und wurde das auch neulich schon mal gefragt. Da sagte ich: der Zapfhahn. P: Der Rackelhahn! Zwei von uns haben den nämlich tätowiert, die anderen sind ein bisschen neidisch drauf. T: Oder Tina Abturner, das schreiende Gummihuhn, das wir letztes Jahr in Portugal gekauft und seitdem immer bei Auftritten dabei haben. Danke fürs Gespräch. ❉
Wight — Die neue Platte „Love Is Not Only What You Know“ ist ab 16.09. erhältlich. www.wightism.com
Record Release Party — Zusammen mit den DesertRockern Operators (Berlin) und DJ Procacci stellen Wight ihr neues Album live vor. Besitzer eines VorverkaufsTickets erhalten die neue Platte als CD gratis am Einlass! Oetinger Villa Sa, 24.09. | 20 Uhr | 11 Euro
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RANDSPORT IM RAMPENLICHT Folge 4: Kung Fu in der Yu Shui Dao Kung Fu School Germany T E X T: J E N N I F E R PA H L S | FOTO S: JA N E H L E RS
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Sport, der in Darmstadt betrieben wird und – Trommelwirbel – nicht Fußball ist? Vor lauter Lilienfieber ist’s ein bisschen in den Hintergrund geraten, aber: Jawohl, das gibt’s. In unserer Serie „Randsport im Rampenlicht“ stellen wir sie vor, die Sportarten, die (noch) nicht von einem großen Publikum bejubelt werden. Zum Beispiel, weil sie bislang kaum jemand kennt. Oder weil sie eben einfach zu speziell sind, um die Massen zu überzeugen. Oder vielleicht, weil man lieber unter sich bleibt? Wir gucken uns das für Euch aus der Nähe an. In dieser Ausgabe: Kung Fu in der Yu Shui Dao Kung Fu School Germany in Eberstadt. Wenn ich an Kung Fu denke, denke ich abwechselnd an einen beneidenswert tief in sich ruhenden Mönch und an Jackie Chan, als unbesiegbaren Superhelden. Beides gute Vorbilder, wie ich finde – zumindest Grund genug, dass ich mir mal anschauen möchte, was es mit diesem Kung Fu auf sich hat. Und weil ich mich nicht entscheiden kann, ob ich lieber Mönch oder Jackie Chan sein möchte, nehme ich an allen drei Kursen teil, die donnerstags für Erwachsene auf dem Programm stehen: Los geht’s mit Kraftaufbau beim Chang Quan, danach Qi Gong, Arbeit mit innerer Energie, und zum Abschluss Chen Taijiquan, das kennen viele sicher mindestens mal von den schattenboxenden Taiji-Gruppen, die man im Park öfter sieht.
Augen auf und machen! Dass ich die drei Stunden durchhalte, stelle ich zum ersten Mal nach rund fünf Minuten in Frage. Denn beim Chang Quan geht es wie gesagt um Kraft und Struktur, hier wird quasi die Basis trainiert, mit ausladenden Bewegungsabfolgen, die an eine Mischung aus Boxen und Tanz erinnern. Kraftvoll und dabei elegant (also nicht in meinem Spiegelbild, aber bei den Profis dafür umso mehr). Und es ist wahrlich anstrengend. Ohne große Vorwarnung geht es auch einfach los und ich versuche, so gut ich eben kann, die Bewegungen nachzuahmen. Zur Strukturierung der Übungen, deren Namen ich mir durchweg nicht merken kann, wird auf Chinesisch bis zehn gezählt, was alle im Raum auch können. Und mir wird schnell klar: Der Name ist Programm, für die großen Fähigkeiten ist tatsächlich ausdauerndes und diszipliniertes Üben notwendig. Außerdem: Geduld und Konzentration. Und beides liegt während des ganzen Kurses in der Luft. Hier wird nicht herumgealbert, alle achten auf sich und sind darauf bedacht, ihr Bestes zu geben. Und mehr als das. Als meine Oberschenkelmuskeln beim Halten einer Kniebeuge nach mehreren Minuten anfangen zu zittern und so heiß werden wie nie zuvor, traue ich mich entsprechend
Kung Fu — Der vom Westen geprägte Begriff Kung Fu (chinesisch: Gong Fu) als Synonym für die chinesischen Kampfkünste bedeutet in seinem klassischen Ursprung so viel wie „große Fähigkeiten, die durch ausdauerndes und diszipliniertes Üben erworben werden“.
einfach nicht aufzuhören. Weil ich so das Gefühl habe, dass Aufgeben nicht zur Kung-Fu-Mentalität gehört. Und, weil auch sonst alle durchhalten.
Ein strenger Lehrer hat gute Schüler Ziele fokussieren und sie durch Disziplin erreichen, und zwar ohne viele Worte zu verlieren – Robin Saar, der Gründer der Schule, erklärt mir später, dass genau das das Prinzip ist, nachdem er und seine Coaches lehren: Augen auf und machen! Es geht darum, die Dinge anzunehmen und dabei nicht so viel zu denken und zu hinterfragen. Und ich merke: Das fällt mir schwer, denn das bin ich aus meinem Alltag nicht mehr gewohnt – und ich hätte für manche Übungen am liebsten eine schriftliche Anleitung. Dankenswerterweise wird hier aber niemand komisch beäugt, wenn er mal nicht hinterher kommt, es herrscht eine familiäre Atmosphäre. Die Mitglieder der Schule tragen beim Training einheitliche Shirts mit dem Schullogo und eine schwarze Hose. Das unterstützt das Gefühl, dass hier alle gleich sind und Unterschiede beim Betreten der Schule abgelegt werden. Man ist nett und hilfsbereit, aber bei den Übungen schon auch strikt, ganz nach dem Motto: Ein strenger Lehrer hat gute Schüler. Die Coaches leiten an, Wege zu gehen, Dinge zu erreichen, die man sich selbst nicht zugetraut hat – und führen die Schüler dadurch über die eigenen Grenzen.
Vielmehr eine Haltung als ein Kampfsport Kung Fu steht auf drei Säulen: Selbstverteidigung, Gesundheit und Philosophie – das eine baut jeweils auf dem anderen auf. Das spiegeln auch die drei Kurse ganz gut wider, die ich besucht habe. Sind Muskulatur und Körper „von außen“ kräftig genug, kann man „innen“ verändern: Nach dem Kraftaufbau beim Chang Quan – das mir übrigens einen ziemlich spektakulären Muskelkater beschert hat – geht es weiter mit Qi Gong. Hier geht es darum, den eigentlichen natürlichen Zustand wieder herzustellen, zu lernen, mental, physisch und energetisch P | 25
eingerichtet zu sein, sich also im wahrsten Sinne des Wortes zu erden. Erreicht wird das unter anderem in einer rund 20-minütigen Standmeditation, dem Zhanzhuang (übersetzt: Stehen wie ein Baum). Ziemlich spannend und überraschend, wie anstrengend es ist, sich so bewusst stehend mit dem eigenen Körper und Empfindungen wie Taubheit, Schmerzen, Müdigkeit oder Wärmegefühl zu beschäftigen. Und dabei nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Der Gedanke dahinter: Durch diese Aufmerksamkeit lernen, Spannung und Entspannung des Körpers zu regulieren, unter anderem, um das entsprechend neugewonnene Kraftpotential gezielt in den Kampfkünsten einsetzen zu können. Und überhaupt: mal in sich reinzuhören. Im dritten Teil meines Kung-Fu-Abends steht Chen Taijiquan auf dem Programm, die Arbeit mit innerer Energie – und das ist eigentlich auch das, was den Kern der Schule ausmacht: Weil Chen Taijiquan eben die drei Säulen des Kung Fu vereint, erklärt Robin. Die Übungen verbinden die Bewegungen der Selbstverteidigung mit der Führung der inneren Lebensenergie, dem Qi. Durch diese Symbiose gewinnt es sowohl seinen gesundheitlichen als auch kämpferischen Nutzen. Und die Kombination aus fließenden sanften und kraftvollen dynamischen Bewegungen ist auch ziemlich schön anzusehen – wenn sie erstmal
sitzen, also sie jemand ausführt, der im Sinne des Kung-Fu-Gedankens jahrelang ausdauernd geübt hat.
» Wie ein Fisch, der im Strom des Wassers gleitet – egal, wie wild die Wellen an der Oberfläche sind « Wie zum Beispiel Robin Saar, der die Yu Shui Dao Kung Fu School gegründet hat. Interessant fand er Kung Fu eigentlich schon immer. Aber das erste Mal eine Kung-Fu-Schule besucht hat Robin erst mit Anfang 20. Dafür ging dann alles umso schneller: In Frankfurt fand er seinen ersten guten Lehrer, es folgten viele längere Aufenthalte in China. Eine intensive Zeit, in der er viel gereist ist, viel trainiert hat und in der ihm klar wurde, dass das sein Ding ist, dass Kung Fu sein Lebensmittelpunkt sein soll. 2010 mietete Robin einen ehemaligen Gemüseladen in Eberstadt an und baute ihn zu einer authentischen Schule um: ein kleiner Raum und ein Hinterhof, der bei gutem Wetter mitgenutzt wird. Seit 2014 gibt es eine zweite Schule in Berlin, Anfang 2016 kam eine dritte in
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Niedersachsen dazu. Seinen Hauptwohnsitz hat der 34-Jährige inzwischen in der Hauptstadt, aber die meiste Zeit ist er unterwegs, schaut in den Schulen vorbei oder gibt Workshops. Der Name der Schule, Yu Shui Dao, bedeutet übersetzt übrigens soviel wie „Fisch, der im Strom des Wassers gleitet – egal, wie wild die Wellen an der Oberfläche sind“. Und das ist nicht nur ein ziemlich schönes Bild, sondern fasst eigentlich alles zusammen, was ich in meinem kurzen Exkurs über Kung Fu gelernt habe. Fazit: Eine recht ganzheitliche Sache ist dieses Kung Fu. Wer sich intensiv damit beschäftigt, kann sich nicht nur bei Bedarf verteidigen, sollte es mal überraschend zu einem Straßenkampf kommen, sondern lernt auch, in sich zu ruhen, während um einen rum der ganz normale Alltagswahnsinn tobt. Und ich sehe die Taiji-Gruppen, die man auch in Darmstadts Parks immer mal wieder erspäht, jetzt mit ganz anderen Augen – und freue mich für sie, wie sie da so in sich ruhend ihre Energien fließen lassen und sich herzlich wenig dafür interessieren, ob sie von vorbeikommenden Studenten, Skatern und Radlern (und bis vor kurzem auch von mir) für ihr meditatives Schatten boxen belächelt werden. Ausprobieren! ❉
Mitmachen: Für wen ist das was? — Kung Fu deckt ganz viele sportliche, gesundheitliche und geistige Aspekte ab – hier kann jede und jeder mitmachen und etwas für sich herausziehen, ohne Vorkenntnisse, Alter egal. Und vor allem kann man es auch einfach mal kostenlos ausprobieren: Schreibt eine Mail an info@kungfu-school.de und macht einen Termin fürs Probetraining aus. Übrigens: Es gibt auch Kurse für Kinder. Und wer gleich so richtig einsteigen mag: Vom 30.09. bis 02.10. findet im Forsthaus Fasa nerie in Darmstadt ein rundum authentisches Kung-Fu-Wochenende statt: Fühlt Euch drei Tage lang wie Kung-Fu-Schüler in China, vom täglichen achtstündigen Training bis zum Essen. Und wer Lust auf Taiji mit Meerblick hat: Vom 03.10. bis 08.10. wird ein Workshop auf der Nordseeinsel Juist abgehalten, der auch für Anfänger bestens geeignet ist, um mal eine Pause vom Alltag zu nehmen. Mehr Infos bekommt Ihr auf www.kungfu-school.de und unter info@kungfu-school.de. ANZEIGEN
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Die lokale Kulturszene ist ständig in Bewegung – da bekommt man viele interessante Neuigkeiten nur am Rande, viel zu spät oder gar nicht mit. Schluss damit: An dieser Stelle servieren wir Euch alle Info-Häppchen, welche die P-Redaktion in den letzten Wochen aufgeschnappt hat. Im November 2015 enthüllten die türkischen Journalisten Erdem Gül und Can Dündar, dass der Geheimdienst der Türkei Waffen an Islamisten in Syrien liefert – und wurden im Mai 2016 für die vermeintliche Veröffentlichung von Staatsgeheimnissen zu knapp fünfjährigen Freiheitsstrafen verurteilt. Bisher ist das Urteil noch nicht rechtskräftig, bis zur Berufung
sind Dündar und Gül auf freiem Fuß. Der Prozess, mit Staatspräsident Erdogan als Nebenkläger, in dem die Staatsanwaltschaft gar lebenslange Haft für den Chefredakteur der Tageszeitung Cumhuriyet forderte, wurde international zum Sinnbild für die erodierende Pressefreiheit und die gravierenden politischen Umbrüche in der Türkei. Gemäß ihrer Losung „Für die Freiheit des Wortes“ zeichnete die internationale, in Darmstadt ansässige Schriftstellervereinigung PEN-Zentrum die regierungskritischen Journalisten jetzt mit dem Hermann-Kesten-Preis aus. Überreicht wird der mit 10.000 Euro dotierte Preis am 17.11. im Staatstheater Darmstadt. www.pen-deutschland.de P | 28
Knapp zehn Jahre ist es her, dass Egotronic den „Rave gegen Deutschland“ ausriefen – und mit ihrem Schlachtruf Clubs sowie Festivalbühnen im Sturm eroberten. Wiege des Ganzen: Darmstadt! Ganz genau, hier wurde der berühmt-berüchtigte Electro-Punk quasi erfunden. Als Ode an die „good old times“ und die Gegend, in der Bandchef Torsun Burkhardt aufgewachsen ist, haben sich Egotronic jetzt noch mal mit ihrem alten Darmstädter Produzenten Johnny Weltraum zusammengetan und eine schmucke 7-Inch-Single aufgenommen, Titel des kleinen Werks: „Odenwald“. Die beiden Songs im 8-Bit-Soundgewand gibt’s auf klarem Vinyl überall dort, wo es Platten gibt. www.egotronic.net
Roman Flügels Alter Ego Jörn Elling Wuttke hat zwei Tracks zur neuen Remix-EP der Woog Riots beigesteuert. „Revisionen 01“ heißt die spätsommerliche Digital-Veröffentlichung des Darmstädter Indie-Duos mit insgesamt vier überarbeiten Versionen von Songs ihres aktuellen Albums „Alan Rusbridger“. Zwei weitere Dance-Mixe haben Apollo Lovemachine und die Unicorn Crew beigesteuert. www.lofitodisco.com Geheimnisvoll und kryptisch präsentieren sich Whspr mit ihrem ersten Lebenszeichen, der EP „First“. Wir haben natürlich knallhart recherchiert: Hinter den fünf stimmigen und verspielten (Post-)Rock-Nummern versteckt sich auch das ein oder andere Immergrün-Mitglied. Das Debüt gibt’s zum Stream und Download im Netz: whspr.bandcamp.com Für die erste Veröffentlichung seines neuen Labels Vibin’ hat Tosh Taylor (IDC Records, Rugged Audio) die Crème de la Crème der hiesigen HipHop-Produzenten um sich versammelt. „Time To Vibe Volume One“ vereint Arbeiten von Kollege Schnürschuh, Clav Split, Tesk, Cøda und dem Kurator des Ganzen, Tosh Taylor. Die zehn HipHop-Instrumental-Tracks erscheinen am 16.09. in einer 300er-Auflage auf schwarzem Vinyl im Siebdruckcover. Schick! www.facebook.com/vibinsounds
Die am besten frisierte Band der Stadt braucht Eure Hilfe! The Barbers machen ernst und stehen kurz davor, ihr erstes Album zu veröffentlichen. Es fehlt nur noch eine letzte Finanzspritze für Aufnahmen und Feinschliff. Damit Ihr noch dieses Jahr zu der Outlaw-Pop-Platte das Tanzbein schwingen könnt, haben die Rock’n’Roller eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen. www.startnext.com/thebarbers Der Darmstädter Musikpreis wurde dieses Jahr erstmals an gleichzeitig zwei Preisträger verliehen! Sowohl die Darmstädter Barocksolisten, ausgezeichnet für ihren individuellen Zugang zu „Alter Musik“, als auch die Racki’n’Roller und „kulturellen Brückenbauer“ Besidos dürfen sich über jeweils 3.500 Euro Preisgeld freuen. Gratulation! www.kultur-foerderkreis.de Ludwig von Hofmanns „Frühlingssturm“ gilt mit seiner freiheitlichen Symbolik als großes Epochenwerk des Jugendstils. Nach langer Reise ist das „wertvolle Identitätsbild“ der Mathildenhöhe, so der Direktor der Künstlerkolonie Philip Gutbrod, jetzt wieder an seinen zentralen Wirkungsort zurückgekehrt. Erstmals 1899 ausgestellt, war das Gemälde P | 29
Teil der Kunstsammlung des jüdischen Zeitungsverlegers Rudolf Mosse in Berlin – bis zu einer Zwangsversteigerung 1934. Als Nazi-Raubkunst ging Hofmanns Arbeit in den Besitz der Städtischen Kunstsammlung Darmstadt über. Letztes Jahr forderten Mosses Erben den „Frühlingssturm“ erfolgreich zurück, diesen Sommer wäre das Kunstwerk beinahe in Berlin versteigert worden. Am Rande der Auktion konnten sich die Darmstädter Kunstsammler Sylvia und Ulrich Ströher (Wella) mit den Erben einigen, das Gemälde erwerben und dem Museum Künstlerkolonie als unbefristete Dauerleihgabe zur Verfügung stellen. www.mathildenhoehe.eu Ganz easy von einer Party zur nächsten kommt Ihr in Zukunft mit der neuen Heag-Mobilo-App. Die bietet nämlich aktuelle Live-Infos über alle ÖPNV-Verbindungen in Darmstadt und Umgebung sowie Fahrzeugortung aller Straßenbahnen und Busse in Echtzeit. Zusammen mit der intuitiven Bedienung, minutengenauer Fahrplanauskunft, Routenplanung und Haltestellenordnung 'ne runde Sache! www.heagmobilo.de
Heimat-Not, Metropolen und Apokalypse Unsere Kunst-Highlights im September AUSWA H L + T E X T E: A NJA T R I E S C H M A N N | A BB I L DU NGE N: V E R A N STA LT E R
Auf Wald Kunst Pfaden
Unbehaust
Drei Wochen lang haben Künstler aus 13 Ländern im Forst am Böllenfalltor gearbeitet, haben Wissenschaftler geforscht und debattiert. Jetzt steht der Wald voll Kunst und wartet darauf, mit Sinnen und Verstand erfahren zu werden: Hörerleben, Gaumenüberraschung, Augenschmaus – Kunst als ganzheitliche Interaktion dockt an Historisches an, erinnert und entfacht Fantasie: etwa am Goetheteich, in dem metallene Scherenschnitte der Debattierlust des jungen Ghoethe und seines „Kreises der Empfindsamen“ von 1771 gedenken.
Kriege, Armut oder Trennung können zum Verlust von Heimatgefühlen, zu einem Mangel an Geborgenheit führen. Wie unterschiedlich Menschen mit unfreiwilliger oder selbst gewählter Unbehaustheit umgehen, welche Folgen diese hat – aber auch, was daraus an kreativem Potenzial geboren wird, das ist Thema einer Ausstellung, die an zwei Kunstorten Exponate von 20 Kunstschaffenden zeigt. In einer Zeit akuter Heimat-Not ermöglichen Skulpturen, Zeichnungen, Fotografien, Malerei, Video und Installation Nach-, Um- und Andersdenken.
— Bis 25.09.2016 Rundweg am Forstrevier Böllenfalltor www.waldkunst.com
— 03.09. bis 02.10.2016 Kunstforum der TU Darmstadt und Atelierhaus Darmstadt www.tu-darmstadt.de/kunstforum
Stadt im Zoom
Ungleiche Freunde
Man wird Istanbul, Lissabon, New York und Prag suchen müssen in den Foto-Arbeiten von Ute Döring. Denn nicht Tourismus-taugliche Motive rückt sie ins Bild, sondern Details, die ihr bei längeren Arbeitsaufenthalten für den Charakter einer Metropole wesentlich erscheinen. Verfremdung, Inszenierung und Abstraktion prägen ihre eigen willige Sicht. Eingearbeitete Fundstücke und Detailzooms verbindet sie mit Textfragmenten. Auf diese Weise montiert und collagiert sie eigene künstlerische Stadterfahrungen voller Poesie.
Er spürte, dass Krieg aufzieht: In seinen Bildern stürzen Häuserfronten ein, seine Porträts spiegeln eine Welt in Auflösung. Ludwig Meidner, dessen Todesjahr sich 2016 zum 50. Mal jährt, gilt als Visionär unter den Expressionisten. In den 50er Jahren prägte der bereits 70-Jährige den jungen Maler Jörg von Kitta-Kittel, wurde ihm Lehrer, Freund und Kollege. Die Galerie Netuschil stellt Werke des Meisters denen des Schülers gegenüber und erinnert mit einem abwechslungsreichen Beiprogramm an den 1966 in Darmstadt verstorbenen Künstler.
— 11.09. bis 09.10.2016 Galerie Lattemann, Mühltal-Trautheim www.galerie-lattemann.de
— Bis 24.09.2016 Galerie Netuschil www.galerie-netuschil.net P | 30
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Rizzis vibrations Hauptsache heiter musste sie sein, die Kunst: Menschen glücklich machen, eben „good vibrations“ erzeugen, das wollte der 2011 verstorbene New Yorker Pop-Art-Künstler James Rizzi mit seinen bunten dreidimensionalen Zeichnungen. Diese Ausstellung in der Kunsthandlung Langheinz zeigt rund 100 seiner fröhlichen New-York-Impressionen, die die Schattenseiten des Lebens zugunsten eines ansteckenden Optimismus ausblenden. Rizzi kam zur Kunst, nachdem er seine triste Studentenbude mit lebenslustigen Motiven bemalt hatte. — Bis 24.09.2016 Kunsthandlung Langheinz www.kunsthandlung-langheinz.de/rizzi
„leben-aus-gestorben“ reloaded Die interaktive Ausstellung „leben-aus-gestorben“, die 2014 in der Feuerbestattungshalle am Waldfriedhof hunderte Schüler angezogen und mit dem Thema Sterben, Tod, Trauern interaktiv vertraut gemacht hat, ist wieder begehbar: Filme zeigen Beerdigungsrituale aus aller Welt und in einem dunklen Kellergang beleuchten Taschenlampen fluoreszierende Botschaften. Die Objekte und Texte der Schau steuerten rund 200 Jugendliche und Kinder bei, die sich mit dem Thema befasst haben. Schulklassen können theatrale Führungen buchen. — Bis 07.12.2016: sonntags 11 bis 16 Uhr Feuerbestattungshalle am Waldfriedhof www.lebenausgestorben.de
Weitere aktuelle Ausstellungen auf www.p-stadtkultur.de. P | 32
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Artistik, Wut und Improvisation Unsere Theater-Tipps im September T E X T E: T I L M A N N S C H N E I DE R | FOTO S: T H E AT E R MO L L E RH AUS I M E X I L
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1 Figurentheater auf dem Bauwagenplatz
2 Volles Programm im Mollerhaus-Exil
14 Spielgruppen zeigen ihre Kunst bei den 2. Darmstädter Figurentheatertagen. An den Nachmittagen läuft ein Programm für Kinder, ihre Familien und Freunde. Abends können sich die Erwachsenen in den poetischen Welten des Figurentheaters verlieren. — Fr, 02., bis So, 04.09., ab 14 Uhr Bauwagenplatz Diogenes, Hinter der Rennbahn 23 (zwischen Bessunger Kiesgrube und Lichtenbergschule) www.figurentheatertage-darmstadt.de
Christian Wirmer und sein Blechfigurenensemble spielen „Leonce und Lena“, ein Lustspiel von Georg Büchner. Die Gruppe Kurzformchaos zeigt eine Impro-Late-Night, ebenso spontan wird „Improvisation #183“ mit Gast Sten Rudstrom. Außerdem gibt es das Marionettenspiel „Hexenfaxen“ mit dem Puppentheater Silberfaden, und das Laienspielensemble FSK25 vom Theater Lakritz spielt „Moby Dick“ mit Livemusik. — „Leonce und Lena“: So, 04.09., 20 Uhr „KurzForMitternacht“: Sa, 10.09., 23 Uhr „Improvisation #183“: Sa, 17.09., 20 Uhr „Hexenfaxen“: So, 18.09., 15 Uhr „Moby Dick“: Fr, 23.09., 20 Uhr Hügelstraße 75 (Ersatzspielstätte Mollerhaus) www.theatermollerhaus.de
3 Impro-Theaterwettbewerb zum Mitmachen
Hardy Loppmann, Schiedsrichter Schlüther und Stefan Kollmeier von Kurzformchaos organisieren wieder eine Improvisationstheater-Show mit Euch in den Hauptrollen. Ihr solltet mindestens zu dritt sein und Lust drauf haben, Euch gemeinsam in verschiedenen Rollen auf der Bühne auszutoben. Meldet Euch am Abend vor der Show bei Hardy Loppmann an oder im Vorfeld über www.facebook. com/kai.schuber oder kai.schuber@gmx.net – und Ihr seid dabei! — „Hardys Theatercup II“: Di, 13.09., 20.30 Uhr Schlosskeller www.kulturhäppchen.de
4 Artistik in der Knabenschule Die Absolventen der Staatlichen Artistenschule Berlin zeigen zum nunmehr zwölften Mal ihr neues Programm in Darmstadt. Neun Künstler haben 2016 ihren Abschluss gemacht und präsentieren eine Show, die immer schnell ausverkauft ist, also rechtzeitig Karten sichern! — Do, 15.09., 19 Uhr, Fr, 16.09., + Sa, 17.09., jeweils 20.30 Uhr + So, 18.09., 19 Uhr Bessunger Knabenschule (Halle) www.knabenschule.de P | 34
2
5 Saison-Auftakt im Staatstheater Das Staatstheater beendet die Sommerpause mit einem Open-Air-Konzert auf dem Georg-Büchner-Platz. Ensemblemitglieder aller Sparten geben eine Vorschau auf die Spielzeit 2016/17. Der Eintritt ist frei. Die erste Premiere ist Elfriede Jelineks „Wut“. Ausgehend von den Pariser Terroranschlägen im Januar 2015 macht sich das Stück auf die Suche nach dem Ursprung eines sehr alten und sehr modernen Gefühls. „Herzog Blaubarts Burg“ komponierte Béla Bartók 1911 unter dem Einfluss der gerade in Mode kommenden Psychoanalyse. Die Seele als düstere Burg mit sieben Eingängen, ein spannend-düsterer Einakter. Als Prolog zu Bartóks Oper werden unter dem Titel „Augen.Blicke“ zwei Miniaturen aufgeführt, die als Auftragsarbeit zu den 48. Internatio-
nalen Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt entstanden sind. Ein weiteres Psychodrama ist „Die Wildente“ von Henrik Ibsen. Zwei Familien werden von Heuchelei und Lebenslügen erst entzweit und dann zerstört. Eines der meist gespielten Stücke der so genannten Skandinavischen Dramatik. — Eröffnungskonzert: So, 18.09., 16 Uhr auf dem Georg-Büchner-Platz „Wut“: Premiere am Fr, 23.09., 20 Uhr in den Kammerspielen „Augen.Blicke/Herzog Blaubarts Burg“: Premiere am So, 25.09., 18 Uhr im Großen Haus „Die Wildente“: Premiere am Fr, 30.09., 19.30 Uhr im Kleinen Haus www.staatstheater-darmstadt.de
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2
6 Shakespeare in der Orangerie
7 West Side Theatre zurück aus der Sommerpause
Die Sommer-Produktion der Neuen Bühne ist wie gemacht für das historische Gartenareal in Bessungen: „Zwei Herren aus Verona“ spielt im Italien des 16. Jahrhunderts. Liebesschwüre, Verbannung, ein Wald voller Räuber, gewitzte Diener und ein äußerst schlecht gelaunter Hund sind Elemente der Verwechslungskomödie nach William Shakespeare. Dazu werden auf Wunsch mediterrane kulinarische Kleinigkeiten gereicht. — Bis Anfang Oktober, Beginn Fr + Sa jeweils 20 Uhr, So 18 Uhr Im Gewächshaus der Orangerie www.neue-buehne.de
Bis 05.09. ist das Ensemble des West Side Theatre in der wohl verdienten Sommerfrische. Bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe stand das September-Programm leider noch nicht fest. Zu rechnen ist ist aber auch in diesem Spätsommer mit frischen Stücken im Broadway-Stil, dazu Livemusik und vielleicht auch noch die ein oder andere Tanzveranstaltung. — Alle September-Termine online Landwehrstraße 58 www.westsidetheatre.de
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Vom Verlassen und Wiederentdecken Das literarische Darmstadt im September T E X T: ST E F F E N FA L K
Im Hier und Heute sich durch den Alltag durchwurschteln ist das Thema vieler Neuerscheinungen. Andere literaturaffine Veranstaltungen schauen parallel dazu um über hundert Jahre zurück:
Donnerstag, 01. September
ertragen. Wie ungebrochen einfallsreich der Mitbegründer der Neuen Frankfurter Schule bis zuletzt war, beweist Christian Wirmer ab 20 Uhr im Theater Mollerhaus im Exil in einer Lesung aus späten Prosatexten und dem Gedichtband „Später Spagat“.
„Schnittmengen“ haben fünf sich ansonsten fremde Männer, denn sie eint das eine Ziel: der Tod der veganen Mathematikerin Miriam. Ob und wie sie den Kopf noch aus der Schlinge ziehen können, erfahren wir vielleicht ab 19 Uhr im Künstlerhaus Ziegelhütte, wo Rainer Zube aus seinem neuen Thriller liest.
Freitag, 02. September
„Kontrolliert“ zu werden, gehörte 1977 zum deutschen Alltag aus anderen und doch recht ähnlichen Gründen wie heutzutage. In einer szenischen Lesung führt Christian Würmer ab 20 Uhr im Theater Mollerhaus im Exil in der Hügelstraße 75 in den Text von Rainald Goetz ein. „Rüden haben kurze Beine“ behauptet ComedyRoman-Autor Tim Boltz und präsentiert ab 20 Uhr in der Centralstation ein Best-of aus seinen grellbunten Bestsellern.
Samstag, 03. September
„Leider Lieben Lachen“ – schon über zehn Jahre müssen wir diese Welt ohne Robert Gernhardt
Dienstag, 06. September
Wenn sich der Schweizer Psychoanalytiker Peter Widmer und der Darmstädter Schriftsteller Kurt Drawert zu einem öffentlichen Gespräch treffen, dann führt sie das Interesse am französischen Freud-Interpreten Jacques Lacan zusammen. Dessen Werk und dem Durchdringen von Texten mit Unbewusstem widmen sie sich ab 19 Uhr im Literaturhaus.
Mittwoch, 07. September
Natascha Huber aus Frankenthal trägt auf der Lesebühne im Literaturhaus ab 19.30 Uhr impressionistisch geprägte Lyrik vor. Die ebenfalls lesende Ann-Helena Schlüter aus Würzburg kann in ihren rhythmischen Versen und Strophen ihre musikalische Ausbildung nicht verleugnen. Zwischen den „Kosmopolen“ bewegt sich Roman-Autor Artur Becker und hat seine Erfahrungen, Wünsche und Anregungen in seinem neuen Essayband zusammengefasst, mit dem er ab 20 Uhr im Schlößchen im Prinz-Emil-Garten für eine deutsch-polnische Verständigung wirbt.
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Freitag, 09. September
Durch „Verrückte Welten, weißkalt abgedrückt“ bewegen sich Kommissar Dobermann und andere Ermittler in den Tatorten vor der Haustür, an deren Abenteuern uns der Darmstädter Krimi-Autor Andreas Roß ab 20 Uhr im Theater im Pädagog teilhaben lässt.
Donnerstag, 15. September
Nach dem Tod ihres Mannes ist „Nora Webster“ auf sich allein gestellt. Wie sie sich und ihre Söhne im Irland der 1960er Jahre durchschlägt, erzählt Colm Tóibín in seinem neuen Roman, den er ab 19.30 Uhr in der Stadtkirche vorstellt.
Sonntag, 18. September
Irmgard Keun war in der Weimarer Republik eine bei Publikum und Kritik beliebte Schriftstellerin. In den Kultur-Kanon hat es ihr Erfolgsroman „Das kunstseidene Mädchen“ geschafft. Das bewegte Leben der weithin vergessenen Autorin zwischen gefeiertem Erfolg, Emigrationszeit, gescheitertem Spätwerk und verspäteter Wiederentdeckung stellt Dorit Zinn ab 11 Uhr im Wohnzimmer des Kranichsteiner Literaturverlags vor. Ein Investmentbanker flieht vor der drohenden Aufdeckung seines Millionenbetrugs ins marokkanische „Mogador“. In sein Porträt eines Kriminellen auf dem Selbstfindungstrip führt uns Martin Mosebach ab 11.30 Uhr in der Stadtkirche ein.
Montag, 19. September
Zur „Verteidigung des Rollmopses“ sah sich Ludwig Meidner in der Weimarer Republik berufen. Als bildender Künstler der Mathildenhöhe verbunden, trug er sich auch in zahlreichen Feuilletons in das kulturelle Gedächtnis ein, das uns ab 19 Uhr der Schauspieler und Rezitator Horst Schäfer im Literaturhaus auffrischt.
Mittwoch, 21. September
Im Gespräch über „Die Schuld der anderen“ und über die Folgen der Anschläge in Paris im letzten Jahr trifft sich Gila Lustiger um 19 Uhr im Literaturhaus zu einem Gespräch mit dem Frankfurter Lyriker Harry Oberländer.
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Donnerstag, 22. September
Im alten Indien war das zeitlose Thema Liebe nicht nur in Ratgebern vertreten, auch Liebeslyrik brachten Dichter wie Kalidasa, Bhartrihari und Bilhana hervor. Um diese bekannter zu machen, trägt Dr. Kai Rupprecht ab 19 Uhr im Literaturhaus seine liebsten Beispiele in Sanskrit und Deutsch vor.
aus dem der Schweizer Autor ab 19.30 Uhr in der Stadtkirche liest.
Mittwoch, 28. September
In „1913. Der Sommer des Jahrhunderts“ begibt sich Florian Illies in anekdotischer Gegenwartsform auf die Spur damaliger Intellektueller und Künstler. In der Galerie Trautmann am Mathildenplatz 5 liest Monika Simoneit ab 18 Uhr aus dem gelobten Comeback des Generationen-Experten.
„Förster, mein Förster“, so oder so ähnlich ärgert sich der gleichnamige Alltagsheld und sich blockierende Schriftsteller über seinen letzten Suff. Was der und seine Kumpels erleben, hat Frank Goosen in seinem neuen Roman aufgezeichnet, den er ab 19.30 Uhr in der Centralstation vorstellt.
Freitag, 23. September
„Meine Mutter, ihre Katze und der Staubsauger“ ist das Thema von Hygieneexperte Wladimir Kaminer ab 20 Uhr in der Centralstation. Mehr zu dieser Lektion im Favoriten des Monats auf Seite 07.
Sonntag, 25. September
Wenn Monika Maron „Krähengekrächz“ hört, weiß sie nach langen Recherchen um die Jahrtausende alte Kulturgeschichte der Rabenvögel. So kann die für ihre reportagenhafte Romane bekannte Schriftstellerin ab 11.30 Uhr in der Stadtkirche ihre Faszination mit uns teilen. „Der große Abflug“ kann noch warten. Bis dahin empfiehlt Sabine Mehne, keine Angst vor dem Tod zu haben. In einer Benefiz-Lesung stellt die Autorin und Physiotherapeutin ab 17 Uhr in der Stiftkirche, Erbacherstraße 25, ihr neues Buch über ihre Nahtod-Erfahrung vor. Aus seinen zwei Leben als Einbrecher und Gefängnisinsasse in mehreren Ländern sowie der anschließenden Karriere als Journalist, Buch- und Filmautor berichtet Peter Zingler in seinem autobiografischen Roman „Im Tunnel“. Erste Einblicke gewährt uns der Aus- und Aufsteiger im Jagdhofkeller ab 19.30 Uhr.
Geschichten vom Schlafen und Aufwachen, vom Verreisen und Ankommen und dem partnerschaftlichen Streit dazwischen hat Judith Hermann in ihrem Erzählband „Lettipark“ versammelt. Einige dieser Geschichten stellt sie ab 19.30 Uhr in der Stadtkirche vor.
Donnerstag, 29. September
Als sich Carola von ihrem Mann, einem gescheiterten Schauspieler „derzeit ohne Engagement“, trennt, bemüht sich ausgerechnet ihre Mutter, den Verlassenen vor dem Untergang in die Belanglosigkeit zu retten. Ob der Stoßseufzer „Außer uns spricht niemand über uns“ ein passender Titel für die Melange ist, können wir von Wilhelm Genazino erfahren, der ab 19.30 Uhr in der Stadtkirche aus seinem neuen Roman liest.
Freitag, 30. September
„Das Leben ist gut“, befindet Max hinter seinem Tresen, während er auf seine in Paris arbeitende Frau Tina wartet und sich mit Stammgästen und Immobilienspekulanten herumschlägt. Wie sich der Strohwitwer trotz hektischem Alltag mit aller Welt verträgt, verrät uns Alex Capus ab 19.30 Uhr in der Stadtkirche.
Win! Win! — Das P verlost 3 x 2 Karten für die Lesung mit Frank Goosen am 22.09. in der Centralstation auf www.p-stadtkultur.de.
Dienstag, 27. September
„Weit übers Land“ zieht es Thomas, der plötzlich und unerwartet seine Familie und sein ganzes bisheriges Leben hinter sich lässt. Wie es den Verlassenen und dem Suchenden jeweils ergeht, erzählt Peter Stamm in seinem neuen Roman, P | 40
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Kalender September 2016 DONNERSTAG, 01.09.2016 Super Mario Kart Turnier
19:00 h Limo Lounge
Jam-A-Coustic mit Patrick O.J. Moore Band
20:00 h Roßdörfer Biergarten
Eisprung - die (cover)freie Acoustic Jam-Session
20:00 h Sumpf
Indieclub mit Sir N.
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Lesung: Rainer Zube - Schnittmengen
19:00 h Künstlerhaus Ziegelhütte > 38
Konzert: Joe Buck Yourself (USA)
22:00 h Bessunger Knabenschule > 04
Mariannes Chansonabend
20:00 h Restaurant Belleville
Darmstädter Weinfest Karaoke Night
Wilhelminenstraße 21:00 h An Sibin
Tischfußballturnier DYP
20:15 h Goldene Krone (Kneipe)
Exquisit - das beste Quiz der Welt
20:00 h Red Barn Restaurant
Lady Like (Single- & Study-Party)
22:00 h Musikpark A5
Lies5: Lese- und Infoladen
19:30 h Green Sheep Pub
> Weinfest in der City.
FREITAG, 02.09.2016 Musikalische Lesung: Tim Boltz & Corinna Fuhrmann
20:00 h Centralstation (Saal)
Come To The Dance - R´n´B & friendly Hip-Hop
22:00 h Weststadtcafé
> 38
House Of Wolves mit DJ Paul Blackrain
21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
Neunzigerdisko mit DJ D-Zero
22:00 h Goldene Krone (Disco)
Garage Sabotage
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Konzert: Aemma + Andy's Sister + Joleen + Dat ...
21:30 h Goldene Krone (Saal)
Konzert: Hasenbar (Indie)
22:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Subcultures Finest: Darkest Culture
22:00 h Schlosskeller
Lesung: Kontrolliert - Geschichte des Jahres 1977
20:00 h Theater Moller Haus
Rock'n'Roll Night
22:00 h An Sibin
> 38
> Darkest Culture im Keller. ANZEIGE
2. Darmstädter Figurentheatertage
Wagenplatz Diogenes
Darmstädter Weinfest
Wilhelminenstraße
Heimstättenkerb
> 34
Heimstättensiedlung
Best Of Discofox & Dance mit DJ Thomy
21:00 h Tanzcafé Papillon
Kiss Me Darmstadt
22:00 h Musikpark A5
Black Friday
22:00 h Sausalitos
Best Of HipHop & Oldschool
22:00 h Mint Club
SAMSTAG, 03.09.2016 Datterichs Wochenmarkt > Datterichs Wochenmarkt
> Schüttelt, was Ihr habt!
08:00 h Marktplatz
4. Afrika-Fest Darmstadt
14:00 h Kantplatz
> 04
Schulstraßenfest 2016
11:00 h Schulstraße
> 76
Ausstellungseröffnung: behaust - unbehaust
18:00 h Kunstforum der TU DA
> 30
Mellow Weekend: Black & Beats
22:00 h Centralstation (Halle)
Biodanza Party
20:00 h Bessunger Knabenschule
Rise Of The Demons mit DJ Demon
21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
Come As You Are mit DJ Kai (Alternative & X-Over)
22:00 h Goldene Krone (Disco)
Konzert: Mainhattan Blues Band (Blues)
22:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Wish You Were Beer mit Cessenaro + Phantozzi
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Kunst gegen Bares
20:00 h Goldene Krone (Saal)
Kellergymnastik mit Leo Yamane
22:00 h Schlosskeller
Tanzsalon Ü30 mit DJ Capo
21:30 h Linie Neun, Griesheim
www.darmstadt-schulstrasse.de
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Strassenfest Samstag, 3. September 2016 von 11 - 18 Uhr
offizielle Eröffnung mit Oberbürgermeister Jochen Partsch um 12 Uhr
&
Verkaufsoffener Sonntag 4. September 2016 von 13 - 18 Uhr
Lesung: Leiden Lieben Lachen
20:00 h Theater Moller Haus
Karaoke Night
22:00 h An Sibin
Darmstadt auf dem Rad entdecken
15:00 h Hochschulstraße 1
2. Darmstädter Figurentheatertage
Wagenplatz Diogenes
Darmstädter Weinfest
Wilhelminenstraße
Heimstättenkerb
> 38
> 04 > 34
Heimstättensiedlung
Saturday's Finest
22:00 h Huckebein
Saturday Night Fever
22:00 h Musikpark A5
La Fiesta de Latinoamérica
21:00 h Salon-Latino
Saturday Dance Party
21:00 h Tanzcafé Papillon
Stilbruch (Crossover, Rock, Metal, Gothic)
21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
Uniques Madness - Best Of Club
22:00 h Sausalitos
Best Of Orient & Arabic
22:00 h Mint Club
> Die Hälfte von Le Cairde.
SONNTAG, 04.09.2016 Kinderflohmarkt
10:00 h Marktplatz
Konzert: Le Cairde
20:00 h Jagdhofkeller
Darmstädter Super Sale
13:00 h Centralstation (Halle)
Verkaufsoffener Sonntag
13:00 h Darmstadt (Innenstadt)
10 Freunde Team-Triathlon
> 76
Bürgerpark
Schallplatten- und Tonträgerflohmarkt
15:00 h Weststadtcafé
Konzert: Christof Teves
20:00 h Hoffart Theater
> 04 > Super Sale in der CS. ANZEIGE
3
No.
Mi t Kurz ››› vorträgen
Von 16 bis 19 Uhr öffnen wir ansässigen Büros auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei Diehl unsere Türen und geben einen Einblick in unser Tun. Wir Gastgeber* berichten außerdem ab 17.30 Uhr zu spannenden Themen aus unseren Branchen. *Atelier Löwentor, Architekt Martin Benner, Beate Ehmke Systemische Beratung, DI Grundstücks KG, Fadel_Raumidee, renderIng, mover - digital tales, Multidata, quäntchen + glück Infos rund ums Turmfest und Anmeldung auf Facebook: www.bit.ly/turmfest_fb
Tangobrunch
15:00 h Linie Neun, Griesheim
Theater: Leonce und Lena (Georg Büchner)
20:00 h Theater Moller Haus
Konzert: Git On Boa‘d Team
11:00 h Orangeriegarten
Konzert: Monday’s Blue
11:00 h Herrngarten
2. Darmstädter Figurentheatertage
Wagenplatz Diogenes
Darmstädter Weinfest
Wilhelminenstraße
Heimstättenkerb
> 34
> 34
Heimstättensiedlung
Tatort Krone
20:15 h Goldene Krone (Kneipe)
Kneipen-Quiz
20:00 h Kessel
MONTAG, 05.09.2016 Gute Stube-Konzert: June Bug
> Sonntag, Tatort Krone.
20:15 h Hoffart Theater
Konzert: Jost Heinrich Walter (Songwriter)
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Newcomer Monday mit Live-Musik
21:30 h An Sibin
Heimstättenkerb Pub Quiz
> 05
Heimstättensiedlung 20:30 h Green Sheep Pub
VintAge: Oldies, Pop & Rock
21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
Red Barn Quiz
20:00 h Red Barn Restaurant
DIENSTAG, 06.09.2016 5. Darmstädter Rudelsingen (1. Abend)
> Elias Dahlhaus, Krone-Kneipe. ANZEIGE
20:00 h Jagdhofkeller
Salsa Afterwork Party mit DJ Olli
19:00 h Upéro
Konzert: Elias 'Fuzzy' Dahlhaus
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Nachtdienst mit Marian + The Jan
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Peter Widmer trifft Kurt Drawert
19:00 h Literaturhaus
Quiz Night
21:00 h An Sibin
Pub Quiz
20:30 h Green Sheep Pub
Salsa Treff
20:30 h Guantanamera
Studier.Bar
23:00 h Nova
> 38
MITTWOCH, 07.09.2016 Comedy: Olaf Schubert & seine Freunde
20:00 h Aula der FH, Dieburg
5. Darmstädter Rudelsingen (2. Abend)
20:00 h Jagdhofkeller
Konzert: Joe Astray (Songwriter)
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Kreative Darmstadt - Offener Netzwerkabend
19:00 h Das Blumen
Open Mic Night (Offene Bandprobe)
22:00 h An Sibin
Discofox Dance Night
21:00 h Tanzcafé Papillon
La Fiesta de Salsa
22:00 h Salon-Latino
Play My Track - Du bist der DJ
23:00 h Nova
DONNERSTAG, 08.09.2016 Super Smash Bros. Turnier
19:00 h Limo Lounge
Indieclub mit Sir N.
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Konzert: Uli Partheils Latin Experience
20:00 h Galerie Netuschil
Konzert: Alte Sau + Zement
20:00 h Oetinger Villa
Karaoke Night
21:00 h An Sibin
Tischfußballturnier DYP
20:15 h Goldene Krone (Kneipe)
Exquisit - das beste Quiz der Welt
20:00 h Red Barn Restaurant
Lady Like (Single- & Study-Party)
22:00 h Musikpark A5
Lies5: Lese- und Infoladen
19:30 h Green Sheep Pub
> 05
> Super Smash Bros. Turnier.
FREITAG, 09.09.2016 Happy Daze V
22:00 h Weststadtcafé
Dinnershow: Zauber-Dinner
19:00 h Maritim Rhein-Main Hotel
Kabarett: Severin Groebner - Vom kleinen Mann...
20:30 h HalbNeun Theater
Disco '45 - still alive' mit DJ Michael Herd
21:00 h Centralstation (Saal)
Lesung: Verrückte Welten, weißkalt abgedrückt
20:00 h Theater im Pädagog
Jump Up (Disco für Jugendliche)
18:30 h Centralstation (Lounge)
Konzert: Karma + Old Cinema
22:00 h Goldene Krone (Saal)
> 39
> Weißkalt im Pädagog. ANZEIGE
Bessunger Jam Session - Holiday in DA
> ... mit DontCanDJ.
20:30 h Jazzinstitut (Keller)
Die besondere Platte mit Thomas Hammann
19:00 h Hoffart Theater
Konzert: Nachteinbruch
20:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
Kommerzdisko: Aktuelles und Altbewährtes
22:00 h Goldene Krone (Disco)
Singleshingaling mit DJ Shock Travolta
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Konzert: Heiner Herchenröder & Friends
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Repair Café
17:15 h Michaelsgemeinde
Elektroschule mit DontCanDJ
22:00 h Schlosskeller
TEC & Friends meets Aurora DeMeehl
20:00 h Jagdhofkeller
Konzert: The Boogie Man & Friends
20:00 h Kaffeehaus Eberstadt
Konzert: Paul Glanville & The Black Sheep
22:00 h An Sibin
66. Martinskerb (Watzekerb)
Riegerplatz
Darmstädter Oktoberfest 2016
18:00 h Bayerischer Biergarten
Best Of Discofox & Dance mit DJ Thomy
21:00 h Tanzcafé Papillon
Kiss Me Darmstadt
22:00 h Musikpark A5
Black Friday
22:00 h Sausalitos
Best Of HipHop & Oldschool
22:00 h Mint Club
SAMSTAG, 10.09.2016
> Black Friday im Sausalitos. ANZEIGE
Kabarett: Paarspaltereien
20:30 h HalbNeun Theater
Chrome! Dub present: Kurt Roc Skee & Matieu
22:00 h Oetinger Villa (Keller)
> 05
KurzForMitternacht: Die Impro Late Night
23:00 h Theater Moller Haus
> 34
Musical: Der gestiefelte Kater
15:00 h Kleine BĂźhne Bessungen
21. Watzemusiggnacht
21:00 h Martinsviertel
Science Slam Darmstadt
19:30 h Centralstation (Saal)
Mellow Weekend: Trash & the 90s
22:00 h Centralstation (Halle)
Lagerfeuerabend
19:00 h Christophorushaus
Strictly British mit DJ Kai (Brit-Pop-Rock-Punk)
22:00 h Goldene Krone (Disco)
Neulich in der Rockybar mit Boing Boing
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Konzert: The Iascope + Borgenine
22:00 h Goldene Krone (Saal)
Konzert: Tox-X (Rock)
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Stadtrundgang: Stadtwandeln im Martinsviertel
11:00 h Kantplatz
The Growing
22:00 h Schlosskeller
Karaoke Night
22:00 h An Sibin
66. Martinskerb (Watzekerb)
> Science Slam in der CS.
Riegerplatz
Darmstädter Oktoberfest 2016
18:00 h Bayerischer Biergarten
Saturday's Finest
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La Fiesta de LatinoamĂŠrica
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Der 11. September 1944 (Filmabend zur Brandnacht)
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Promenaden-Konzert: Blackout Gang
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Promenaden-Konzert: La Source Bleue
16:00 h Rosenhöhe
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> Eric Marienthal.
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Kneipen-Quiz
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MONTAG, 12.09.2016 Wanderkino: Laster der Nacht
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Konzert: Bobbo Byrnes Of The Fallen Stars
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Newcomer Monday mit Living in a Glasshouse + ...
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Konzert: HC Baxter + Hans Dieter X + KBF ...
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Wanderkino: Laster der Nacht
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Darmstadt auf dem Rad entdecken
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DONNERSTAG, 15.09.2016 Initial - Die Absolventenshow 2016
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Eisprung - die (cover)freie Acoustic Jam-Session
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Lesung: Colm Tóibín - Nora Webster
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Konzert: Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen + ...
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Konzert: Herscher + Odd
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Tischfußballturnier DYP
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Exquisit - das beste Quiz der Welt
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Initial - Die Absolventenshow 2016
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Konzert: The Varied Project (Rock'n'Roll)
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Rock(y) Eskalation
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Konzert: The Swipes + The Royal Backwash + ...
22:00 h Goldene Krone (Saal)
Schrill + Laut: Dirty Dating
22:00 h Schlosskeller
Performance: Improvisation #183 Rhythmus & Melodie
20:00 h Theater Moller Haus im Exil
Offenes Haus - Gestalten und Upcyclen
20:00 h Ubuntu
Konzert: Phantom Winter + Thurm + Depravation
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DJ Night: DJ Doom
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Apéritif und Chansons - Französischer Abend
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Bessunger Kerb Best Of Discofox & Dance mit DJ Thomy
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> Kabarett mit Frank Sauer.
Initial - Die Absolventenshow 2016
20:30 h Bessunger Knabenschule > 34
Kabarett: Frank Sauer - Mit Vollgas in die ...
20:30 h HalbNeun Theater
Diggin' In The Crates: Matthias Vogt + Phonk D
22:00 h Weststadtcafé
Musical: Der gestiefelte Kater
11:00 h Kleine Bühne Bessungen
Improvisation #183: Performance mit Sten Rudstrom
20:00 h Theater Moller Haus
Mellow Hoch 3: Tanz wie Du bist auf Black & Beats
22:00 h Centralstation
Biodanza Party
20:00 h Bessunger Knabenschule
Feast Of Friends 2016
20:00 h Oetinger Villa
Handmade-, Design- & Kreativmarkt
11:00 h Bürgerzentrum Weiterstadt
Trashpop-Party Neon
22:00 h Goldene Krone
Konzert: Rockin' Blues Band (Blues)
22:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Rehab: Back to the 50s & 60s mit DJ Kai
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Flava In Ya Ear
22:00 h Schlosskeller
Die neue Tanzalternative
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> Flava In Ya Ear.
Bessunger Knabenschule (Keller)
Offenes Haus - Gestalten und Upcyclen
10:00 h Ubuntu
36. Woogsfest
12:00 h Am Großen Woog
Velosolex - Rennen und Schrauben
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Radrennbahn Diatest-Velodrom
19. Umwelt- und Familien-Tag
10:00 h EAD, Sensfelderweg 33
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22:00 h An Sibin
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15:00 h geheime Location / tba
40. Dampflokfest
10:00 h Eisenbahnmuseum Kranichstein
Saturday's Finest
22:00 h Huckebein
Saturday Night Fever
22:00 h Musikpark A5
La Fiesta de Latinoamérica
21:00 h Salon-Latino
> 12
Saturday Dance Party
21:00 h Tanzcafé Papillon
Stilbruch (Crossover, Rock, Metal, Gothic)
21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
Uniques Madness - Best Of Club
22:00 h Sausalitos
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SONNTAG, 18.09.2016
> Lena Liebkind kills your Barby!
Das literarische Wohnzimmer mit Dorit Zinn
11:00 h Kranichst. Literaturverlag > 39
LachLounge: Lena Liebkind - Auf die harte Tour!
20:00 h Centralstation (Lounge)
Initial - Die Absolventenshow 2016
19:00 h
Bessunger Knabenschule > 34 (Halle)
Musical: Der gestiefelte Kater
11:00 h Kleine Bühne Bessungen
Konzert: Bach-Chor Darmstadt
18:00 h Pauluskirche
Open-Air Eröffnungskonzert
16:00 h Staatstheater
Handmade-, Design- & Kreativmarkt
10:00 h Bürgerzentrum Weiterstadt
Lesung: Martin Mosebach - Mogador + Das Leben ...
11:30 h Stadtkirche
Konzert: Jürgen Wuchners Workshop Band
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Stadtrundgang: Darmstadt als Industriestadt ...
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MONTAG, 19.09.2016 Konzert: Peripher (Rock & Pop)
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23:00 h Nova
MITTWOCH, 21.09.2016
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Punto Jazz - Konzert: Rhein-Main-Rhythm-Machine
18:00 h Vinocentral
Gila Lustiger im Gespräch mit Harry Oberländer
19:00 h Literaturhaus
Live: Axel Schlosser & Olaf Polziehn -Duo-
19:30 h Stadtkirche
RockLounge: Sofatänzer (live)
20:30 h Centralstation (Lounge)
Konzert: Ben Hanna (Americana)
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Echoes Of Swing feat. Colin T. Dowson
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Salsa Afterwork Party mit DJ Olli
19:00 h Upéro
Indieclub mit Sir N.
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
SpoG - Spiel ohne Grenzen
19:00 h Theater Moller Haus im Exil
2. Internationales Kranichsteiner Sommerfestival > Echoes Of Swing.
19:30 h Centralstation (Saal)
Karaoke Night
Kranichsteiner Hof 21:00 h An Sibin
Tischfußballturnier DYP
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FREITAG, 23.09.2016 JazzTalk 115: Caroline Thon’s Patchwork
20:30 h Bessunger Knabenschule (Halle)
Lesung: Wladimir Kaminer - Das Leben ist (k)eine..
20:00 h Centralstation (Saal)
> 07
Russendisko mit Wladimir Kaminer + Yuriy Gurzhy
22:00 h Centralstation (Halle)
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Konzert: Igels Band - Glenn Frey Memorial Tour
20:30 h HalbNeun Theater
Theater: Wut (Premiere)
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Staatstheater (Kammerspiele/Bar)
Konzert: Valentin Garvie Quintet
19:30 h Stadtkirche
Konzert: CoolRoxx - Rock-Cover zum Zwiebelmarkt
21:00 h Linie Neun, Griesheim
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Freestylerei: 100% Black & Dance
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Karaoke mit Stritti
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Konzert: Pentarium + Betrayal + Arkuum
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Theater: Moby Dick
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Konzert: Raiza Biza + Petko + Loup Garou
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Konzert: Jost Heinrich Walter
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9. Darmstädter Tangotage: Poema Dias De Oro
Goldner Löwe & Weststadtbar
39. Griesheimer Zwiebelmarkt
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Mensch, Kurt! - Die Tucholsky-Revue
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Live: Heidi Bayer Quintet + Marko Mebus Quintet
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Mellow Weekend: Partybreaks & House
22:00 h Centralstation (Halle)
Release-Konzert: Wight - Love Is Not Only What You
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39. Griesheimer Zwiebelmarkt
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2. Internationales Kranichsteiner Sommerfestival
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21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
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Messplatz
9. Darmstädter Tangotage: Poema Dias De Oro
Goldner Löwe & Weststadtbar
39. Griesheimer Zwiebelmarkt
Griesheim
2. Internationales Kranichsteiner Sommerfestival
Kranichsteiner Hof
Tatort Krone
20:15 h Goldene Krone (Kneipe)
Kneipen-Quiz
20:00 h Kessel
MONTAG, 26.09.2016 Konzert: Peter der Wolf (Songwriter)
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Newcomer Monday mit Jens Bender + Josha Bär
21:30 h An Sibin
Herbstmess'
> Herbstmess'!
Messplatz
39. Griesheimer Zwiebelmarkt
Griesheim
Pub Quiz
20:30 h Green Sheep Pub
VintAge: Oldies, Pop & Rock
21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
Red Barn Quiz
20:00 h Red Barn Restaurant
DIENSTAG, 27.09.2016 Das erste allgemeine Babenhäuser Pfarrer-Kabarett
>Weit übers Land: Peter Stamm.
20:30 h HalbNeun Theater
Lesung: Peter Stamm - Weit übers Land
19:30 h Stadtkirche
Theater: Berliner Company - Die Weissen kommen
19:30 h Sonnensaal Roßdorf
Nachtdienst mit Marian + The Jan
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Konzert: Krone Old Stars Orchestra (Jazz)
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
> 40
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Kontakt unter 06102 7503257 oder h.schreiber@vegis-immobilien.de www.camp5.de
Laut und Leise - Konzert
20:30 h Schlosskeller
Herbstmess'
Messplatz
Quiz Night
21:00 h An Sibin
Pub Quiz
20:30 h Green Sheep Pub
Salsa Treff
20:30 h Guantanamera
Studier.Bar
23:00 h Nova
MITTWOCH, 28.09.2016 Lesung: Susanne Hasenstab und Emil Emaille
20:00 h Centralstation (Saal)
Nightwash Live (Stand-Up Comedy)
20:00 h Jagdhofkeller
Lesung: Judith Hermann - Lettipark
19:30 h Stadtkirche
Konzert: The Little Unsaid
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
> 40
Lesung: Monika Simoneit liest aus 1913
18:00 h Galerie Trautmann
Konzert: SKG Trio
20:00 h Hoffart Theater
> 40
Frischzelle: Autonomics (USA)
21:30 h Bessunger Knabenschule > 09
Konzert: Cars & Trains + Me Succeeds
20:00 h Oetinger Villa
Herbstmess'
> Konzert im Schlosskeller.
> 09
Messplatz
Open Mic Night (Offene Bandprobe)
22:00 h An Sibin
Discofox Dance Night
21:00 h Tanzcafé Papillon
La Fiesta de Salsa
22:00 h Salon-Latino
Play My Track - Du bist der DJ
23:00 h Nova > The Little Unsaid. ANZEIGE
Hessisches Jazzpodium Darmstadt 29.9.- 2.10.2016 Donnerstag, 29. September, 20 Uhr
United Colors of Bessungen Freitag, 30. September, 20 Uhr
Christopher Dell & John Schröder Globe Unity Orchestra Samstag, 1. Oktober, 20 Uhr
Bubu Hessischer Jazzpreis 2016: Contrast Trio Sonntag, 2. Oktober, 20 Uhr
Andromeda Mega Express Orchestra Sonntag, 2. Oktober, 11 Uhr, Öffentliche Probe
1. Darmstädter Jugend-Weltmusikorchester Leitung: Uli Partheil Veranstaltungsort: Bessunger Knabenschule
Infos & Vorverkauf: www.foerderverein-jazz.de www.knabenschule.de
20
JAHRE
DONNERSTAG, 29.09.2016
> Hannes Wader.
Konzert: Hannes Wader
20:00 h Centralstation (Saal)
Vernissage: Von oben
19:00 h
Lesung: Wilhelm Genazino - Niemand spricht über...
19:30 h Stadtkirche
Mensch, Kurt! - Die Tucholsky-Revue
19:30 h West Side Theatre
Offenes Haus / Evangelisches Dekanat
Eisprung - die (cover)freie Acoustic Jam-Session
20:00 h Sumpf
Indieclub mit Sir N.
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
> 40
Hessisches Jazzpodium: United Colors of Bessungen
20:00 h Bessunger Knabenschule > 09
Konzert: Todeskommando Atomsturm + Kommando ...
21:00 h Oetinger Villa
Herbstmess'
Messplatz
Karaoke Night
21:00 h An Sibin
Tischfußballturnier DYP
20:15 h Goldene Krone (Kneipe)
Exquisit - das beste Quiz der Welt
20:00 h Red Barn Restaurant
Lady Like (Single- & Study-Party)
22:00 h Musikpark A5
Lies5: Lese- und Infoladen
19:30 h Green Sheep Pub
FREITAG, 30.09.2016 Kabarett: Sarah Hakenberg - Struwwelpeter Reloaded 20:30 h HalbNeun Theater
> Sarah Hakenberg.
Theater: Die Wildente (Premiere)
19:30 h Staatstheater
Rock & Pop Only mit DJ Markus Philipp
22:00 h Centralstation (Halle)
Improvisationstheater: Alles auf Anfang
20:30 h Hoffart Theater
> 35
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DARMSTADT IM HERZEN TAG DER STADTWIRTSCHAFT
8. OKT 2016 MARKTPLATZ & FRIEDENSPLATZ 1000 – 1500 Uhr 11 Uhr: Eröffnung durch Oberbürgermeister Partsch
www.heag.de
Lesung: Alex Capus - Das Leben ist gut
19:30 h Stadtkirche
Konzert: Meadow
20:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
> 40 > 09
Live: Pilots Not Flying + ImmerGrün + Herr Fuchs
22:00 h Goldene Krone (Saal)
Dark Meets The Rest mit DJ Peter e.S.
22:00 h Goldene Krone (Disco)
Slow Motion 90s mit Björn
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Konzert: Eat Lipstick (Glam Punk)
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Bravo!Hits!Party!
22:00 h Schlosskeller
Latin Dance Night
21:00 h Linie Neun, Griesheim
Hessisches Jazzpodium: Dell & Schröder
20:00 h Bessunger Knabenschule > 09
Konzert: Motor Mammoth - EP-Release
Bessunger Knabenschule 21:00 h (Keller)
Konzert: Johnny No Cash
22:00 h An Sibin
Motor Mammoth Aftershow Party
> Party, Pary, Party!
Lowbrow
Herbstmess'
Messplatz
Best Of Discofox & Dance mit DJ Thomy
21:00 h Tanzcafé Papillon
Kiss Me Darmstadt
22:00 h Musikpark A5
Black Friday
22:00 h Sausalitos
Best Of HipHop & Oldschool
22:00 h Mint Club
> Motor Mammoth, neue EP.
KALENDER UPDATES TÄGLICH
Dieser Kalender entsteht in enger Zusammenarbeit mit
| FeierAbendKultur in Darmstadt.
Alle Events, die bis zum 15. des Vormonats auf www.partyamt.de eingetragen werden, erscheinen automatisch und kostenfrei hier im Stadtkulturmagazin P.
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SURFIN’ DARMSTADT! DO 08.09. Orgel-Punk ALTE SAU / ZEMENT
Ausgabe 11
Ausgabe 13
Februar 2009
Ausgabe 05
Ausgabe 02 April 2008 gratis
Ausgabe 06
gratis
gratis
November 2008
gratis
gratis
Ausgabe 04
gratis
April 2009
Ausgabe 09
Juli 2008
August 2008 Juni 2008 gratis
Cover Contest Winner
Schwimmbad-Report Cover Contest Winner
Festivals im Juli
Ausgabe 41 Februar 2012
gratis
Kino unter Sternen Des Fürsten und des Herrn Garten Mehr Autonomie für Darmstadt? Veranstaltungskalender
Frühling in der Botanik
Kron(e)juwelen
Klettern im Wald Lilien-Krise
Stadtkulturmagazin
Gewässerkunde
Ungewissheit auf 603qm
besonders ... Gedenkstätte
Kiosk-Test, Teil 2
Mode made in Darmstadt
Die besten Public Viewings der Stadt Alternativen zur EM Zwei neue Clubs in Darmstadt Schulterblick mit Bruno Labbadia Veranstaltungskalender
Veranstaltungskalender
Filme im Tännchen
besonders ... maskenhaft
Afro-Hesse bleibt!
Tschüss, Hochschulstadion!
Funky: The Lovemachines
Festivals im August
SA 10.09. Dubstep-Party
Hunger in der Nacht
Untergrundkunst
Architektursommer
Hörspiel mit Zimmermann & Zimmerman (SV 98) Lecker Kulturhäppchen! Streetworking P
Hospizarbeit in Darmstadt
Hörspiel mit Tornado Stoolgang
Flohmärkte vor der Tür
Black Box mit The Disco Boys
Veranstaltungskalender
Veranstaltungskalender
Stadtkulturmagazin
Darmstädter Tage der Fotografie
Stadtteil Eberstadt
Stadtkulturmagazin
Stadtkulturmagazin
Neuer Club: das „Neutral”
Veranstaltungskalender
Prinz-Georgs-Garten
Ausgabe 14
Stadtkulturmagazin
Veranstaltungskalender
Stadtkulturmagazin
Mai 2009
Made in Darmstadt: antipreneur.de
Ausgabe 01 März 2008 gratis
Stadtkulturmagazin
gratis
Veranstaltungskalender Stadtkulturmagazin
Stadtkulturmagazin
Ausgabe 60
Ausgabe 52
Ausgabe 08
März 2013
Dezember 2013 Januar 2014
Oktober 2008
gratis
gratis
CHROME PRESENTS KRT ROC SKEE
Ausgabe 12 März 2009 gratis
gratis
Ausgabe 54 Mai 2013
gratis
Ausgabe 23 15 Juni 2010 2009 April
Ausgabe 15
gratis
Juni 2009 gratis
Wir möchten das Sprachbewusstsein stärken!
Lilien auf Rekordjagd Centralstation wird 10!
Straßenmusik in Darmstadt
Darmstadts Unterwelt
In Jugendstil baden
Mit Theater-, Kunst- und LiteraturVorschau
Blackbox mit Chris Kotze
Selbstbewusst: Jolly Goods
Handyrecycling
Stadtteil Martinsviertel Veranstaltungskalender
Balsam für die Seele
Am 6.6.: 6 Jahre 603qm Keinen Bock auf Nazis! The Grillinger Escape Plan
Stadtkulturmagazin
Veranstaltungskalender
Friss das!
Veranstaltungskalender
Stadtkulturmagazin
Überwachung vs. Web 2.0
Darmstadt hilft Syrien Noch viel mehr P:
Stadtflucht
Veranstaltungskalender
Iss was!
20. Mai 2009 603qm
Veranstaltungskalender
p-stadtkultur.de
Stadtkulturmagazin www.partyamt.de
Veranstaltungskalender
Stadtkulturmagazin
Blackbox mit Hammann und Janson
Sozial global Mandy & Sandy
Dem Jazz verfallen
Kommen und Gehen
Organic Disco
Fatimas P-scherung
Literarischer März
Subkultur unter der Lupe Urbanes Landwirtschaften Blackbox mit Linus Volkmann
Guerilla Gardening
Flohmarkten mit Karoline Hörspiel mit den Stinkenden Socken
Stadtkulturmagazin
Stadtkulturmagazin
Freiheit für Skateistan! Veranstaltungskalender Stadtkulturmagazin
Ausgabe 25 15
Ausgabe 17 15
Juni 2009 2010
September Juni 2009
gratis
Ausgabe 16 15
gratis
Stadtkulturmagazin
Juli / August Juni 2009 gratis
Ausgabe 35 Juni 2011 gratis
DI 13.09. Punk
Ausgabe 18 15 Oktober Juni 2009 gratis
Cover Contest Winner!
Ball auf Gras Liz Monet, 2010 Acryl auf Leinwand
Vintaage-H Hochburg Darm mstadtt 25 Jahre „Sum mpf““ Marathhonn durrchh Darmsstadtt
Public Viewing in Darmstadt
Black Box mit der BI ONO
Karrolinne sooll leeben!!
Kubbst Du noch oder slackst Du schon?
Veranstaltungskalender
Ami went home! EM-Boxkampf im Darmstadtium
Veranstaltungskalender
Darmstädter Duplikate
Musikfestivals in der Region
Albbert Manngelssdoorff unnd ichh Bookcrossing in Darmstadt 10 Jahre Knabencore
60 Jahre Heinerfest
Tour de Mobilität
Ein Sommer voller Sprungbretter
Soolarr Decatthloon 2009 9
Alternativen zur WM Junges Theaterlabor Stadtrundfahrt auf Schienen
Freiluftoasen, Teil 1
Kampfsport in Darmstadt, Teil 2
Hörspiel mit „Little” Klein
Stadtkulturmagazin
Veranstaltungskalender
Schulterblick mit Prof. Johann-Dietrich Wörner
Stadtkulturmagazin
Stadtkulturmagazin
Veranstaltungskalender
Schöne neue Mediale-Welt
HC BAXTER / HANS DIETER X / KBF REVOLTE
Stadtkulturmagazin
Veranstaltungskalender
Stadtkulturmagazin
Ausgabe 19 15 Novemver Juni 2009 gratis
Ausgabe 28 15 Juni 2009 Oktober 2010
Ausgabe 37
Ausgabe 36
gratis
September 2011
Juli / August 2011
Ausgabe 20
gratis
gratis
Dezember 2009 Januar 2010 gratis
Mit Theater-, Kunst- und Literatur-
Ausgabe 42
Vorschau
März 2012 Hol Dir den P-Sampler Vol. 2! Exklusiv vom 29.02. bis 07.03. in der Innenstadt!
gratis
Ausgabe 36 Juli / August 2011 gratis
Freiluftoasen, Teil 2 Made in Darmstadt: Radar
Karoline lebt!
Musikfestivals in der Region
Im Spielzeugmuseum
Hausbesetzung reloaded
Nachhaltig Feiern
Veranstaltungskalender
Kultur im Neuwiesenweg
Gelbe Tauben über Darmstadt
Stadtkulturmagazin
DIE LIGA DER GEWÖHNLICHEN GENTLEMEN
Mit dem Rolli durch DA Nacht
Kampfsport in Darmstadt, Teil 3
Veranstaltungskalender
Besonders ... tierisch
DO 15.09. Northern-Soul-Pop
Black Box mit den Centralstation-Machern
In die Pilze!
The Art of Deafman
Schöne P-escherung!
Stadtkulturmagazin
Veranstaltungskalender
Gutes Design im INTEF Musikflohmarkt
Stadtkulturmagazin
Allein im Tierheim Ausgabe 21 15
Black Box mit Frieder Wittich
Februar Juni 2010 2009
Veranstaltungskalender
gratis
Stadtkulturmagazin
Ausgabe 34 Mai 2011
Freiluftoasen, Teil 2
gratis
Made in Darmstadt: Radar Stadtkulturmagazin
Ausgabe 22 15
Musikfestivals in der Region
P-Sampler Vol. 2 • Streetworking P• Angeschimmelt Youth Crew
Juni 2009 März 2010
derCentralstation-Machern Rockformation Diskokugel • Veranstaltungskalender BlackBlackbox Box mitmit den
gratis
Ausgabe 27 15 Juni 2010 2009 September
Im Spielzeugmuseum
gratis
Veranstaltungskalender
Stadtkulturmagazin
DO 15.09. Doom
Ausgabe Ausgabe15 26 Ausgabe 31 15
Juli / August Juni 2009 2010
Juni 2011 2009 Februar
gratis gratis
gratis
Ausgabe 33 April 2011
Mit TheaterKunst- und LiteraturÜbersicht
Ausgabe 39 November 2011
Black Box mit Fatih Akin
gratis
Stadtkulturmagazin Ausgabe 62
Illustre Gestalten
März 2014
gratis
Mit TheaterKunst- und Literatur-
gratis
Stadtteil Woogsviertel Überwintern im Odenwald
Vorschau
1. rischdisches Kreuzworträtsel
Japan und das Öko-Institut
Das Drama ums Museum Sander
Neue Rubrik: Aufgeschnappt!
Veranstaltungskalender
Made in Darmstadt: Schlaglöcher Auf P-atrouille mit der Schlosspolizei Darmstadts schönster Keller Lilien-Kolumne: Unter Pappeln
Stadtkulturmagazin
Veranstaltungskalender
Im Kaufhaus der Gelegenheiten
Iss was!
HERSCHER / ODD (Keller)
Stadtkulturmagazin
Veranstaltungskalender
Kampfsport in Darmstadt, Teil 1
Vorschau
10 Jahre Partyamt!
besonders ... Extremwohnen
Huch, ein Buch! Weltnaturerbe Grube Messel Mit Theater-, Kunst- und Literatur-
Musikfestivals in der Region Schöner Sprayen in Darmstadt
Black Box mit Tino Hanekamp
Mit Theater-, Kunst- und LiteraturVorschau
Nackt in Darmstadt Selfmade Darmstadt, Folge 2 Jürgen Knielings Sozialstudien
Iss was! Hühnersupp
Ein Heiner auf Dönerentzug
Veranstaltungskalender
Radkuriere im Dauereinsatz
Krieg – Medien – Kunst
Veranstaltungskalender
Schlagloch-Ausweitung jetzt!
Unter Pappeln Veranstaltungskalender
p-stadtkultur.de
Mix Dir den P-Sommercocktail!
Ausgabe 30 15 Juni 2010 2009 Dezember Januar 2011
Stadtkulturmagazin
Noch viel mehr P:
Stadtkulturmagazin
P_Februar_2011_Master.indd 1
Plädoyer für Neue Musik
Hörspiel mit Wish You Were Beer
DA it yourself! „Lilien-Set”
Stadtkulturmagazin
Stadtkulturmagazin
Iss was! Grillspecial
besonders ... unwutbürgerlich Waldkindergärten
Veranstaltungskalender
Stadtteil Heimstättensiedlung
gratis
Das „Blumen“ macht weiter! Fahrradstation verlost Auto
25.01.11 00:05
Veranstaltungskalender Stadtkulturmagazin
Stadtkulturmagazin
Ausgabe 32
Ausgabe 57
Brandneu: die P-Fotostory
März 2011
Oktober 2013
Reichspogromnacht und Liberale Synagoge
Stadtkulturmagazin
gratis
Ausgabe 38
Ausgabe 56
gratis
Oktober 2011
Juli / August 2013
gratis
Mit TheaterKunst- und Literatur-
gratis
Hörspiel mit Kitty, Daisy & Lewis
Ausgabe 40
Vorschau
Dezember 2011 Januar 2012
Parole P! mit Andrea Petkovic & Phil Fill
Mit Theater-, Kunst- und Literatur-
Neue Rubrik: Kommen und Gehen
gratis
P-Sampler, Vol. 1
Vorschau
Veranstaltungskalender
FR 16.09. Black Metal PHANTOM WINTER / THURM / DEPRAVATION
Burgern in Darmstadt, Teil 2
Stadtkulturmagazin
Die Welt der Papiertheater
Mit Theater-, Kunst- und Literatur-
10 Jahre „Linie Neun“
Vorschau
Darmstädter Anne-Frank-Tage Black Box mit Mädness
Stadtkulturmagazin Ausgabe 59
Büchner 200
November 2013
gratis
Festivals ohne Ende Mit Theater-, Kunst- und Literatur-
Rollerderby in Darmstadt Oh, Du öder Friedensplatz!
besonders ... epochal Der Siegeszug der Do-It-Yourself-Kultur Hörspiel mit den Messer Brüdern
Lesestoff: Heinermusik
Hessisch zum Wegrenne
Veranstaltungskalender
Veranstaltungskalender
Darmstadt hat die Wahl!
Veranstaltungskalender
Hotel neben der „Krone“?
Stadtkulturmagazin
Mit TheaterKunst- und LiteraturÜbersicht
Der wertvolle „Heiner“
Schöner Döner
Suche und finde
Vorschau
Schöne P-scherung! Stadtkulturmagazin
besonders ... oberbürgermeisterlich
Yoga erobert Darmstadt
Fußballkneipen in Darmstadt
Black Box mit Roman Flügel
Club-Update
Hörspiel mit Bormuth
Veranstaltungskalender Stadtkulturmagazin
Parole P! mit Petkovic, Phil Fill, Partsch + Partheil
Die erzählte Stadt
Veranstaltungskalender
Stadtkulturmagazin
Fotostory Kommen und Gehen Veranstaltungskalender Büchner-Ausstellung Gedenkjahr gegen das Vergessen Amnesty Darmstadt Mit Theater-, Kunst- und LiteraturVorschau
Darmstädter Radreport, Teil 2
P Magazin
Lilienpoesie mit Julian Ratei
Stadtkulturmagazin
ausgabe 43
Veranstaltungskalender
Ausgabe 57
april 2012
September 2013
gratis
gratis
P Magazin
ausgabe 46 Juli / august 2012
gratis
FR 23.09. HipHop RAIZA BIZA / PETKO / LOUP GAROU + mehr
Mit Theater-, Kunst- und LiteraturVorschau
Mit Theater-, Kunst- und LiteraturVorschau
Wählt alle! Fahrradstadt Darmstadt Neues Böllenfalltorstadion?
Flohmarkten!
Musik- und Filmfestivals Hauptbahnhof 100 & Cage 100
Sehspiel mit dem Filmfest
Mit Theater-, Kunst- und LiteraturVorschau
Hörspiel mit Jochen Partsch
Pfand in Sicht
besonders ... dolce vita!
Darmstadt bloggt Blackbox mit Ralf Beil Stadtkulturmagazin
Engagierte Eltern Veranstaltungskalender
Das Kunst Archiv Darmstadt
Veranstaltungskalender
Blackbox mit Trixie Whitley Veranstaltungskalender
Stadtkulturmagazin
P Magazin
ausgabe 48 Oktober 2012
P Magazin
gratis
ausgabe 45
P Magazin
Juni 2012 ausgabe 47
gratis
September 2012
gratis
20 Jahre Sk8 & BMX Darmstadt Jetzt schon vormerken: „4 Jahre P“Party am 10.11.2012 in der Krone!
Vegan heavy Darmstadt 2047
Mit Theater-, Kunst- und Literatur-
Mit Theater-, Kunst- und Literatur-
Global sozial
Vorschau
Vorschau
Hörspiel mit Snerft Stadtkulturmagazin
Veranstaltungskalender
SA 24.09. Boogie-Psych-Funk-Rock
EM glotzen in Darmstadt Der große Pils-Test
Unorte
A House Full Of Music
Mädchenbiertest Ausgabe 51
Reunion Rocks!
Februar 2013
gratis
Dinba Music in Heinertown
Hörspiel mit The Barbers
Mathilda Longboards
Iss was: Falafel
Veranstaltungskalender
Stadtkulturmagazin
Veranstaltungskalender
Stadtkulturmagazin
P Magazin
ausgabe 49
P Magazin
Ausgabe 53 April 2013
november 2012
ausgabe 50
gratis
Dezember 2012 Januar 2013
gratis
gratis
WIGHT / OPERATORS
1. Restaurant Day in Darmstadt besonders ... Ludwigshöhe Hörspiel mit der 12-Volt-Disko Neue Darmstädter Nachtkultur
Darmstadt bloggt: Kickschuh
Flohmarkt-Übersicht 2013 besonders ... Georg-Büchner-Platz
Kommen und Gehen Stadtkulturmagazin
Veranstaltungskalender
Hörspiel mit Alberto Colucci Kommen und Gehen Veranstaltungskalender
Stadtkulturmagazin
P-scherung! Nacht der Clubs besonders ... kunstvoll Blackbox mit Rebelion Soundsystem Heinermusik
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Veranstaltungskalender
programmkinorex
Stadtkulturmagazin
Stadtkulturmagazin
Filmhighlights
Ausgabe 63 A Long Way Down
April 2014
Ausgabe 10
gratis
Dezember 2008 Januar 2009
Komödie, Großbritannien, Deutschland 2014 Buchvorlage: Nick Hornby Regie: Pascal Chaumeil Darsteller: Pierce Brosnan, Toni Collette, Imogen Poots Filmstart: 03. April 2014
gratis
In der Silvesternacht treffen vier Lebensmüde auf dem Dach eines Londoner Hochhauses aufeinander. Die vier, zwei Männer und zwei Frauen, sind verschieden alt und entstammen unterschiedlichen Milieus - entsprechend gegensätzlich sind die Gründe für ihren Freitod. Langsam kommen sie miteinander ins Gespräch und erzählen sich von ihren Sorgen und Nöten. Am Ende der Nacht schließen sie einen Pakt: Vor dem Valentinstag darf keiner Selbstmord begehen. So bleibt dem Quartett sechs Wochen, um ihre Situation und Absicht zu überdenken.
PPPP-arty! 4 Jahre Stadtkulturmagazin Krone Sa, 10.11.12 Goldene
P
Stadtkulturmagazin
MI 28.09. Indietronic-Folk
Gabrielle – (K)eine ganz normale Liebe Drama, Kanada 2013 Regie: Louise Archambault Darsteller: Gabrielle Marion-Rivard, Alexandre Landry, Mélissa Désormeaux-Poulin Filmstart: 24. April 2014
5 JAHRE
Die 22jährige, musikalisch hoch begabte Gabrielle leidet unter dem Williams-Beuren-Syndrom (WBS). Im Chor der Therapiegruppe lernt sie einen ebenfalls unter WBS leidenden jungen Mann kennen. Die beiden verlieben sich und möchten zusammen ziehen. Aber diese naive und fast unschuldige Liebe wird von ihrer Umgebung, vor allem von der Mutter des Jungen, nicht geduldet. Gegen alle familiären Widerstände und gesellschaftlichen Vorurteile versucht das Paar seine Gefühle auszuleben und pocht auf Akzeptanz.
Ausgabe 55 Juni 2013
gratis
Born To Skate 100 Jahre Frauenstudium
Programmübersicht 06 So
07 Mo
08 Di
09 Mi
10 Do
11 Fr
12 Sa
13 So
14 Mo
15 Di
16 Mi
Beltracchi – Die Kunst der Fälschung
17 Do
18 Fr
19 Sa
20 So
21 Mo
22 Di
23 Mi
24 Do
25 Fr
26 Sa
27 So
28 Mo
29 Di
30 Mi
1. Darmstädter Kickertest
Lauf Junge lauf
Veranstaltungskalender
Yves Saint Laurant
Gabrielle – (K)eine ganz normale Liebe
Stadtkulturmagazin
13 So
14 Mo
15 Di
16 Mi
23 Mi
24 Do
26 Sa
Darmstädter Kultur-Update
rexAlleWeltKino 20:15 Das Mädchen Wadjda
20:15 Noz w wodzie – Das Messer im Wasser polOmeU
20:15 W imie … – Im Namen des … polOmeU
Kino für Junggebliebene 15:30 Der Medicus
rexFilmkreis 20:45 Jung & Schön OmU
rexFilmkreis 20:45 Der heilige Berg OmU
11 Fr
rexExtra mit Ärzte ohne Grenzen eV D 20:15 Living In Emergency mit Filmeinführung und Gespräch
10 Do
MET live im Kino 18:00 Mozart: Così fan tutte
rexExtra mit Förderverein Liberale 17:30 Wenn Steine aus der Mauer schreien + Berlin-Paris: Die Geschichte der Beate Klarsfeld
MET live im Kino 18:00 Puccini: La Bohème
rexExtra mit Deutsches Polen-Institut goEast – 14. Festival des Osteuropäischen Films
20:15 Chce sie zyc – Live Feels Good polOmeU
rexFilmkreis 19:00 Die andere Heimat
Vorschau
Miss Sixty rexFamilienfilm: Amazonia
20:15 Rejs – Der Ausflug polOmU
09 Mi
Stadtkulturmagazin
Mit Theater-, Kunst- und Literatur-
Dom Hemingway Super-Hypochonder Spuren go East – 14. Festival des Osteuropäischen Films
05 Sa
rexVerqueertesKino 20:30 Im Namen des …
05 Sa
zu diesen Filmen läuft ein KurzVorFilm.
03 Do
rexVorpremiere 20:45 Beziehungsweise New York OmU
04 Fr
Cosmic Cine Filmfestival – Build a Bridge Nymphomaniac 2 A Long Way Down Zwischen Welten Her Der Hundertjährige
Sonderveranstaltungen
rexFilmkreis 20:45 BlindDate – ArthouseSneak OmU
03 Do
Nordostumgehung Nacht der Clubs
28 Mo
28 Mo
29 Di
30 Mi
Mit Theater-, Kunst- und LiteraturVorschau
Ausgabe 61 Februar 2014
gratis
Flohmarkt-Kalender 2014
SA, 08. JUNI 2013
Blackbox mit den Rollergirls
AB 19 UHR IM SCHLOSS DARMSTADT
Hessisch for runaways p-stadtkultur.de Mobile-Ticketing per App App Store: Stichwort „Kinopolis“
Erhältlich im Google play Store Stichwort „Kinopolis“
CARS & TRAINS / ME SUCCEEDS
Mit Gimmick! Georg-BüchnerMaske zum Heraustrennen!
Babbeln unter Pappeln mit Benny Gorka Noch viel mehr P:
programmkinorex Heliapassage 64283 Darmstadt Mehr Infos im Kino und unter www.kinos-darmstadt.de
Büchner 200 Hörspiel mit FNFN Wrede & Antwort
Veranstaltungskalender
Kommen und Gehen
Veranstaltungskalender Selfmade Darmstadt
Windows Phone und webOS unter m.kino-ticketshop.de
Meisterhafter Hermann Zapf Blackbox mit Leeroy Thornhill Kommen und Gehen Noch viel mehr P:
Lilienpoesie mit Hanno Behrens p-stadtkultur.de
Veranstaltungskalender
DO 29.09. Punk
agazins: e Website des P-M
Die neu
e
www.p-stadtkultur.d
TODESKOMMANDO ATOMSTURM / KSK
oetingervilla.de
Das selbstverwaltete Jugend- und Kulturzentrum
JuKuZ Oetinger Villa Kranichsteinerstr. 81, 64289 Darmstadt P | 63
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THEATER MOLLER HAUS IM EXIL
SEPTEMBER 2016 ABENDPROGRAMM Fr 02.09. // 20:00 CHRISTIAN WIRMER Kontrolliert Geschichte des Jahres 1977 von Rainald Goetz in szenischer Lesung Sa 03.09. // 20:00 CHRISTIAN WIRMER Leiden – Lieben – Lachen Robert Gernhardts Reaktion auf die Diagnose Krebs So 04.09. // 20:00 CHRISTIAN WIRMER Leonce und Lena Lustspiel von Georg Büchner Sa 10.09. // 23:00 KURZFORMCHAOS KurzForMitternacht – die Impro-Late-Night Sa 17.09. // 20:00 THEATERMACHER E.V. Improvisation #183 Performance mit Sten Rudstrom u.a. Fr 23.09. // 20:00 THEATER LAKRITZ FSK 25 Moby Dick
SO 02 OCT 16
SUPPORT: ROBERT CARL BLANK
KINDER- UND JUGENDTHEATER So 18.09. // 15:00 PUPPENTHEATER SILBERFADEN Hexenfaxen Do 22.09. // 19:00 THEATER DIE STROMER SpoG! – Spiel ohne Grenzen So 25.09. // 15:00 PUPPENTHEATER KOLIBRI Mirabella aus dem Ei Hügelstraße 75 | 64283 Darmstadt | Fon 06151-26540
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Darmstädter Privatbrauerei ermöglicht:
NEUE KLÄNGE MICHAEL LANE
THE MIDDLE-TOUR 2016
14. Oktober Theater im Pädagog/DA
BYEBYE
JEDER HYPE GEHT VORBEI-TOUR 2016 22. Oktober Theater im Pädagog/DA 23. November Das Bett/FFM
ALBERT
20. November Theater im Pädagog/DA
THE CROOKED BROTHERS 08. Dezember Hoffart Theater/DA
VOR VER KAU F UND INFO S P | 65
Out of Darmstadt Kultur in Rhein-Main-Neckar REC H E RC H E + T E X T: M AT I N NAWA B I + TOB I MOKA + C E M T E V E TOǦLU | FOTO S: V E R A N STA LT E R
„New Pop Realism“ (Ausstellung) Bis Ende Oktober können im Caricatura-Museum die riesigen und skurrilen Portraits im „New Pop Realism“-Stil von Sebastian Krüger bestaunt werden. Krüger genießt Weltruf und geht gern mit den Rolling Stones einen trinken. Caricatura-Museum, Frankfurt bis 30.10. | Di bis So: 11 bis 18 Uhr (Mi: 11 bis 21 Uhr) | 6 € Sunn O))) (USA) Die Kalifornier Sunn O))) sind so etwas wie die ultimative Dröhnung in Sachen Sound. In Nebel und Mönchskutten ein gelullt, lassen sie ihre Gitarren bis zur Schmerzgrenze rückkoppeln. Drone-Doom: eine musikalische Nahtod-Erfahrung. Schlachthof, Wiesbaden (Halle) Fr, 02.09. | 20 Uhr | 30 € Rue Royale (Chicago) Nach zwei Jahren Schaffens pause ist das umtriebige Folk-Paar wieder zurück. Bevor Anfang 2017 die neue Platte erscheint, präsentieren Ruth und Brookln Dekker ihren verspielten Songwriter-Pop mit dezenten elektronischen Beats endlich wieder live. Hafen 2, Offenbach | So, 04.09. 16 Uhr | Eintritt frei (Spenden erwünscht)
„Ein Stadtteil vernetzt“ Die große Bahnhofsviertelnacht mit viel Musik, Kunst, SozialKaritativem, Barkultur und Essen aus aller Herren Länder. Geht auf Erkundungstour durch Frankfurts spannendsten und urbansten Stadtteil! Bahnhofsviertel, Frankfurt Do, 08.09. | 19 bis 24 Uhr Eintritt frei, Programm unter www.bahnhofsviertelnacht.de Move D's 50th Der sympathische Heidelberger David Moufang alias Move D ist seit den 90ern („Kunststoff“) eine Legende in Sachen Minimal Techno und House Music. Zum Fünfzigsten lädt er eine illustre Reihe an befreundeten P | 66
Künstlern zu einer großen Sause: Thomas Meinecke, Benjamin Brunn, Lowtec, Fred P, Even tuell, Reagenz und mehr. Karlstorbahnhof, Heidelberg Sa, 10.09. | 18 Uhr | 15 € „Lifesaver“: Leon Vynehall (GB) Diesmal haben Gerd Janson und Thomas Hammann den Engländer Disco/House-Produzenten Leon Vynehall bei ihrer geschmackssicheren „Lifesafer“Nacht zu Gast. Vynehall landete zuletzt auf Jansons famosem „Running Back“-Label und ist somit quasi ein HomemadeBuddy. Robert Johnson, Offenbach Sa, 10.09. | 23.59 Uhr | 12 €
Klaus Ungerer (Berlin) Mal kurz die Welt retten, aber wie? Das Überangebot an Problemen überfordert bis weilen den eigenen Altruismus. Einen verzweifelten Ratgeber voller Sprachwitz kredenzt der ehemalige FAZ-Redakteur Klaus Ungerer gleich zweimal leicht nördlich von Darmstadt. Henscheid, Frankfurt Mo, 12.09. | 20 Uhr | 3,99 € Das Rind, Rüsselsheim Do, 15.09. | 20 Uhr | 8 € Youngblood Brass Band (USA) Die wahrlich atemberaubende zehnköpfige Youngblood Brass Band mit ihrem explosiven Riot-Brass-Jazz-Funk mal wieder auf Europa-Tournee. Brotfabrik, Frankfurt Di, 13.09. | 20 Uhr | 20 € Bernd Begemann (Hamburg) Er ist vielleicht einer der besten Entertainer unseres Landes, Miterfinder der Hamburger Schule, unerreichter PopmusikDestillateur und St. Paulis unangefochtener Klampfenkönig. Schon Schön, Mainz Sa, 17.09. | 21 Uhr | 15 €
Moose Blood (UK) + Pup (CAN) + Luca Brasi (AUS) Tolles spätsommerliches Emo-Punk-Hymnenfest mit drei starken Kapellen, die ihre neuen Platten vorstellen und mit großer Freude an Lieblingsbands wie Jimmy Eat World, The Replacements und Weakerthans erinnern. Schlachthof Wiesbaden (Kesselhaus) | Do, 22.09. | 20.30 Uhr | 19 € Win! Win! Das P Verlost 2 x 2 Tickets auf www.p-stadtkultur.de Karate Andi (Berlin) Steuert gerade im Turbo durch die deutsche HipHop-Landschaft. Cooler Battle-Rap mit fiesen Rhymes und fetten Beats. Das Mundwerk muss man sich merken. Zoom, Frankfurt Do, 22.09. | 20 Uhr | 23 € Ssio (Bonn) Ssio ist fast schon mehr Entertainer als Rapper – oder war es doch andersherum? Mit ausgefallenem Humor, Selbstironie und viel Augenzwinkern bringt das Alles-Oder-Nix-Crewmitglied den besten 90er-Westcoast-Sound auf die Bühne, P | 67
der nicht von der Westcoast kommt. Schlachthof Wiesbaden (Halle) So, 25.09. | 20 Uhr | 30 €
We Are Scientists Mitte der 2000er waren sie zusammen mit Maximo Park und Co. Teil jeder Indie-DiscoPlaylist. Jetzt hat sich das kalifornische Duo mit PostPunk-Historie einfach ein eigenes Genre auf den Leib geschneidert: „Helter Seltzer“. Schillernde Songs zwischen The Beatles und Charles Manson! Zoom, Frankfurt Mo, 26.09. | 21 Uhr | 24 €
Darmstädter Nächte sind lang Tresen-Love, Folge 3: Herku lesseK
Tresen-Love Folge 3
T E X T: J U L I A M A N D L | I L LUST R AT I ON: M A RT I NA H I L L E M A N N
Mit dem Smartphone in der Hand ziehe ich los, um die Männerwelt zu erobern. Jedoch nicht ohne den Hinweis meiner Mutter zu beachten: „Kind, treff Dich bloß net bei denen zu Hause.“ Also geht es in die hiesigen Bars, Cafés, Restaurants und Kneipen. Was ich da so erlebe? Lest und lernt aus meinen Erfahrungen und entdeckt, was unsere Stadt zum Thema Dating, Flirt und Gin Tonic zu bieten hat. Unsere Stadt spaltet sich meiner Wahrnehmung nach in zwei Lager. Die Frage, wo die letzten fünf Biere des Abends getrunken werden, entzweit Paare, Sandkasten-Freundschaften zerbrechen, Familien zerrütten. Ich weiß, worüber ich schreibe. Mich findet man im Herkules. Meinen Bruder jedoch, meinen eigenen Bruder, im Kessel.
Dies sorgte schon für einige innerfamiliäre Debatten. Lasst mich es kurz an einem Beispiel erklären: Meine Künstler-Seele taucht im Herkules ganz tief in die dunklen Sphären menschlicher Existenz ab. Das dürft Ihr Euch gerne schön verraucht mit einem Whiskey in der Hand vorstellen. Die ganze Institution Herkules regt zu philosophischen Meilensteinen an. Mein Bruder hingegen genießt es, mit einem Äppler und allen anwesenden Gästen Journeys „Don’t stop believin“ mitzugrölen und steuert deshalb den Kessel an. Ich richte mich da höchstens nach der Zeile: „For a smile they can share the night. It goes on and on and on and on.“ Seht Ihr, nichts falsch an Journey und meinem Bruder im Vergleich zu mir und den Existenzialisten, nur grundverschieden. P | 68
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Und, Freunde der turbulenten Glückseligkeitsmomente, wir verstehen uns prima. Ende Zwanzig der gute Herr, ebenfalls noch Student, passt! Das Bier fließt uns die Kehle hinunter, Adorno und Sartre sind erörtert und ich glänze selbst als fabelhafte Verliererin im Dart. Unverhofft kommt oft – gerade in Nächten im Herkules – hat er doch tatsächlich noch weiteres Bier im Kühlschrank und bietet es ganz uneigennützig zum Weitertrinken an. Beim Verlassen der Kneipe merkt er an: „War ja echt ganz lustig hier, normal geh ich immer in den Kessel.“ In meinem Kopf zerbricht ein Glas wie im Intro von Fools Gardens „Lemon Tree“. Das wäre jetzt aber auch zu schön gewesen. Da es aber noch Bier gibt, wird es für heute Nacht mal ausreichen. „Don't stop believin' ... Hold on to the feelin'“. ❉ P | 69
Wladimir Kaminer Lesung und Russendisko 23. September 2016 02.09. Tim Boltz 04.09. Darmstädter Super Sale 09.09. Jump up! – Die Disco für Jugendliche von 12 bis 16 Jahren 09.09. Disco „45 – still alive“ 10.09. Science Slam Darmstadt 11.09. Der 11. September 1944 Zerstörung und Wiederaufbau 12.09. Wanderkino: Stummfilme mit LiveBegleitung (bis 14.09.) 15.09. Kleid At Night #9 16.09. Six Pack 16.09. Uff Légère in der Lounge 18.09. LachLounge: Lena Liebkind 20.09. Rolf Miller 21.09. RockLounge: Sofatänzer 22.09. Frank Goosen 24.09. Sinn & FairStand: Nachhaltig leben 28.09. Susanne Hasenstab & Emil Emaille 29.09. Hannes Wader 30.09. Rock & Pop only – DJ Markus Philipp
www.formalin.de
Zurück in der Kneipe. Meine Freundin ist weg. Einfach weg. Verschollen in den ewigen Weiten des Herkules. Was mache ich denn jetzt? Ich fühle mich hier sehr wohl, ja, die Frau hinter der Bar kennt mich namentlich (eigentlich ein Indiz dafür, dass ich seltener zu Gast sein sollte), aber alleine trinken? Im Herkules? Aber hatte nicht vorhin mein Handy gepiept? Yes, auf meine Dating-Kontakte ist doch Verlass. Eins, zwei Nachrichten hin und her. „Was machst Du denn um diese Uhrzeit schon im Herkules?“ Dass ich für die Dart-WM trainiere, kauft er mir nicht ganz ab. Da er aber wahrscheinlich auch nichts Besseres zu tun hat, kommt er auf ein Bier vorbei. Optimale Lichtverhältnisse für ein erstes Date, Leute! Ihr könnt verrafft aussehen, wie Ihr wollt, das dunkle Holz, das schummrige Licht wirken wie der BeautyFilter bei Snapchat.
Foto: Michael Ihle
Zurück zum Thema dieser Kolumne. Es gibt Phasen in jedem Leben, in denen man sich das Warm-up und das Clubbing schenkt und gleich zur Afterhour übergeht. So auch heute. Ich genieße also mit zwei Freunden den noch frühen Abend bei eins, zwei, drei, acht Bier. Die beiden philosophieren ganz Herkules-typisch über Camus und die Absurditäten der Welt. Ich überlege, wie die Gestalten am Tresen wohl bei Tageslicht aussehen und wie lange sie schon keines mehr gesehen haben. Mein bester Freund meint es mit dem Bier heute allerdings sehr, sehr gut … „it goes on and on and on“ … und schafft gerade noch so die steile Treppe runter zu den Toiletten. Wieder hoch ist noch schwieriger. Da hilft nur noch ein echt netter Augenaufschlag für den Taxifahrer, Vorkasse und ein dickes Trinkgeld, damit er ihn sicher vor der Haustür rausschmeißt.
Mellow Weekend Tanz wie Du bist – immer samstags!
Centralstation: vom E-Werk zum Kulturwerk
CENTRALSTATION / IM CARREE / DARMSTADT TICKETS ZUM AUSDRUCKEN: WWW.CENTRALSTATION – DARMSTADT.DE HOTLINE: 06151 7806–999 FACEBOOK.COM/CENTRALSTATION DARMSTADT
Stilsicher P | 70
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Modisches, made in Darmstadt, Folge 27: Pani Ewa T E X T: F R A N Z I SKA N E U N E R + M E L A N I E W I N K L E R FOTO: JA N E H L E RS
Darmstadt ist nicht langweilig, sondern Heimat vieler kreativer Köpfe. Die Kultur- und Kunst szene ist ein wahrer Fundus für ungewöhnliche, spannende und schöne Dinge. Stilsicher stellen wir die Labels vor, die mit ihren Ideen zu Mode-, Accessoire- und Produktdesign unsere Stadt bereichern. „Ein lustiger Koreaner“ – das steckt hinter dem Namen Pani Ewa. Was genau das bedeutet, wissen wir zwar nicht, es ist aber auch nicht so wichtig. Die Schmuckstücke von Eva Sarnowski sind geprägt von geometrischen Formen und minimalistischer Eleganz, die viel Liebe zum Detail und zur Handarbeit erkennen lassen. Noch aus Jugendzeiten stammt der Spaß am Werkeln und Basteln von Ketten und Armbändchen. Gepaart mit ihrem geschulten Blick für Formen, der Liebe zu verschiedenen Materialien und einem gehörigen Funken Kreativität entwirft die Innenarchitektin seit drei Jahren alles, womit sich frau gerne schmückt. „Wenn die Idee zum Design steht, ist die ein oder andere Kollektion schnell umgesetzt“, erklärt uns Eva in ihrer Heim-Werkstatt, inmitten von dünnen Messingketten, Metallplättchen und bunten Edelsteinen. Mitunter vergehen aber auch Wochen, bis die filigranen Stücke fertig sind. Hinter der hölzernen Art-Deco-Reihe und der Origami-Kollektion, unserem absoluten Favoriten, stecken lange Entstehungsprozesse. Hier wurde skizziert, gelasert, gebohrt und geschliffen, bis alles gestimmt hat. Ganz bewusst bleibt Pani Ewa für Eva Sarnowski ein Hobby. Nur so kann die gebürtige Polin „die Leichtigkeit und den Spaß beim Entwerfen und Experimentieren bewahren“. An Ideen mangelt es ihr nicht, höchstens an der nötigen Zeit. Mit etwas Glück dürfen wir uns aber schon bald über ein Weihnachtsprojekt aus der Schmiede der Wahl-Darmstädterin freuen. ❉
02.09. FR 09.09. FR 09.09. FR 11.09. SO 12.09. MO 14.09. MI 15.09. DO 15.09. DO 16.09. FR 18.09. SO 21.09. MI 22.09. DO 25.09. SO 25.09. SO 26.09. MO 27.09. DI 28.09. MI 29.09. DO 30.09. FR 01.10. SA 03.10. MO 04.10. DI 12.10. MI 14.10. FR 14.10. FR 15.10. SA 18.10. DI 20.10. DO 22.10. SA 29.10. SA 30.10. SO 05.11. SA 06.11. SO 07.11. MO 09.11. MI 11.11. FR 12.11. SA 16.11. MI 21.11. MO 22.11. DI 27.11. SO
Pani Ewa online —
www.etsy.com/shop/paniewa P | 71
30.11. MI 04.12. SO
SUNN O))) / BIG ‡ BRAVE FRAU DOKTOR LET‘S GO QUEER! DILLY DALLY / WEAVES RELAÉN / X-TRM B-QEM JAN PHILIPP ZYMNY ROGERS & DAS PACK FALK (WALHALLA SPIEGELSAAL) MATT WILDE FEAT. SÖNKE TORPUS (WALHALLA SPIEGELSAAL) DE STAAT JULY TALK MOOSE BLOOD / PUP SSIO LEVITATION ROOM YAWNING MAN WINTERSLEEP WHERE THE WILD WORDS ARE. 4 PROMILLE / BUSTER SHUFFLE BIRDY / SUPPORT: LAWRENCE TAYLOR SLIME / SUPPORT: OUTSIDERS JOY DEAP VALLY SEA + AIR / THE CHOIR BLUES PILLS / KADAVAR NOTHING SOUNDS & SIGHTS NO. IV: MARTIN KOHLSTEDT (MUSEUM WIESBADEN) FU MANCHU NEW MODEL ARMY DEAD KENNEDYS FUNNY VAN DANNEN KAISER CHIEFS SEASICK STEVE WIZO / ABSTÜRZENDE BRIEFTAUBEN NADA SURF OK KID BRANT BJORK THE LUMINEERS / BAHAMAS SWANS / SPECIAL GUEST: ANNA VON HAUSSWOLFF BULLET FOR MY VALENTINE / KILLSWITCH ENGAGE ROYAL REPUBLIC BENJAMIN VON STUCKRADBARRE LIEST: „PANIKHERZ“ GREGOR MEYLE MOOP MAMA DEINE FREUNDE
Unser komplettes Programm findet ihr im Internet unter
schlachthof-wiesbaden.de
und
Kommen Gehen Neuigkeiten aus Darmstadts Einzelhandel und Gastronomie T E X T E: M AT I N NAWA B I + C E M T E V E TOǦLU | FOTO S: JA N E H L E RS + L I L LY PAC H E R
Heimat Store Am Marktplatz, zwischen Büchergilde und Ratskeller, versteckt sich dieses neue Stylo-Kleinod Darmstadts. Die Inhaber Atilla Arslan und Lorenzo Rondelli (früher: Henschel, P2) möchten dort und auch online mit geradliniger, zeitlos schöner skandinavischer Mode durchstarten. Mächtig stolz können sie auf ihren Ende Juli eröffneten, minimalistisch eingerichteten Laden sein, in dem viel Eigenarbeit und Liebe zum Detail steckt. Denn der Heimat
Store ist mehr als ein Showroom für das Online-Angebot. Hier wird täglich von 11 bis 19 Uhr beraten, zwischendurch ein Espresso (zum Wochenende hin auch mal ein Gin oder ein Bierchen) geschlürft, anprobiert und über den Sinn und Unsinn von Modetrends philosophiert. Nur sonntags nicht, denn „sunday = funday“, da bleibt der knapp 70 Quadratmeter große Laden zu. Das Angebot reicht von Sonnenbrillen über Schuhe, Taschen, Rucksäcke, Regenmäntel, P | 72
Shirts, Hemden, Pullover, Hosen bis Jacken. Für sie und für ihn. „Puristisch, leicht, eher lockerer Schnitt ... nix Plakatives, die Marke steht im Hintergrund, Materialien, Haptik und Qualität im Vordergrund, “, beschreibt Lorenzo den Stil der „scandinavian contemporary streetwear“, den er und Kompagnon Atilla seit Jahren lieben. — Marktplatz 9, Innenstadt www.heimatstore.com und www.facebook.com/heimatstore
Fräulein Mondschein Seit Ende Juni ist Darmstadt um ein zentrales Innenstadt-Café reicher. Das Café Fräulein Mondschein wird geführt vom Geschwisterpaar Katharina und Tobias Wenz. Mama Wenz backt zusammen mit Katharina die Kuchen (auch glutenfrei und vegan), der Papa hat schreinernd beim Einrichten geholfen und unter anderem die Theke und eine Bank aus Paletten mitgebaut. Neben Kaffee- und Teespezialitäten sowie Trinkschokoladen (und Kinder-Cappuccino) werden auch exotische Erfrischungen wie Gurken- oder Lavendel-Limo angeboten. Dazu gibt es herzhafte Sandwiches, bereits angesprochene hausgemachte Kuchen, Croissants, Cupcakes, Cookies und Müslis – auch zum Mitnehmen. Katha-
rina, studierte Schauspielerin, hat die vergangenen fünf Jahre in einem Darmstädter Café als Barista gearbeitet, während Tobias als studierter Historiker in die Gastronomie quer einsteigt. Bei den angebotenen Produkten legen die Geschwister Wert auf Bio-Qualität und fair gehandelte Zutaten. Stammkunden
können eine Tasse mitbringen, sie im Café aufbewahren lassen und sparen 10 Cent auf jedes Wunschgetränk, das in diese „Lieblingstasse“ gefüllt wird. — Wilhelminenstraße 17 a, Innenstadt www.facebook.com/CaféFräulein-Mondschein
ihre Materialen, „auf der Suche habe ich mich dann in den kleinen leerstehenden Laden im Martinsviertel verliebt und ihn kurzerhand gemietet.“ Die 17 Quadratmeter nutzt sie nun als Arbeitsraum und Showroom. Geöffnet hat „Nina's Little Things“ Donnerstagabend, den ganzen Freitag sowie Samstagmittag – im Angebot dann: frisch auf-
gebrühter Tee und Filterkaffee (zum Mitnehmen), Schnittblumen, ein paar Süßigkeiten, einige Dekoartikel und Luftballons. Also doch auch ein bisschen Blumenladen und Café. — Robert-Schneider-Straße 49, Martinsviertel www.ninaslittlethings.com
Nina's Little Things Ist Anfang August in den ehemaligen Martinsviertel-Reggae-Kiosk am Moller-Kreisel ein Blumenladen eingezogen? Oder ein temporäres Café? Nicht ganz. „Nina's Little Things“ ist ein Showroom für Grafik, Dekoration und Extras für Hochzeiten und andere besondere Feste. Kommunikationsdesignerin Nina Facchinetti bietet personalisierte Komplettpakete, die Einladungen, Tischdeko, Blumen und mehr beinhalten – zu Fixpreisen, in drei verschiedenen Umfängen und Stilen: klassisch, romantisch und natürlich. Extras wie ein Brautstraußpaket, die Candy Bar, Flip-Flops für müde Tanzfüße am späten Abend oder Wundertüten für die Kinder können hinzugebucht werden. Eigentlich suchte die 35-jährige Darmstädterin nur ein Lager für
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Something Healthy Die Eröffnung verschiedener neuer Gastronomien in der zentralen Wilhelminenstraße rundet das Something Healthy mit seinem Frische-Konzept ab. Die Räume des ehemaligen Soupinn wurden schick renoviert – die Designer-Leuchten mit Moos-Beet einer Darmstädter Manufaktur sind ein absoluter Hingucker! Jetzt werden Sandwiches, Salate sowie Fruchtiges serviert. Die Idee des Betreiberpaares Leonie Schäfer und Mayk Senf: „Fast Food, aber gesund!“ Die Salatschalen sind gefüllt mit knackigem Grün vom Markt aus der Region und werden von aromatischen Akzenten wie Ziegen- oder Schafskäse, Granatapfelkernen, Humus sowie hausgemachten Dressing-Optionen verfeinert. Ebenfalls täglich frisch zubereitet und belegt
werden die saftigen Soja-Brötchen aus der Backstube des Brötchen-ohne-Luft-Bäckers René Bock. Wahlweise echt hessisch mit Grüner Soße und Spiegelei oder gegrilltem Gemüse mit Kirchererbsencreme. Die faire Preispolitik macht Lust, sich dazu gleich noch einen Nudel-Pesto- oder Couscous-Salat im schicken Einmachglas zu gönnen. Zum Nachtisch gibt’s
Chia-Frucht-Joghurt. Wer’s eilig hat, kann sich alles auch in der To-Go-Variante mitnehmen. In Zukunft soll es noch vitaminreiche (grüne) Smoothies sowie wechselnde Snack-Specials geben. — Wilhelminenstraße 33, Innenstadt Auf Facebook „Something Healthy“ eingeben.
Weitere Neuigkeiten aus Darmstadts Einzelhandel & Gastronomie +++ Your local and worldwide Sneakerdealer Asphaltgold erweitert sein Shop-Konzept und macht einen zweiten Laden auf: Der Umbau der ehemaligen Commerzbank-Filiale in der Schulstraße (Ecke Schützenstraße) läuft, Ende September will man mit den Segmenten Textilien und Premium-Schuhe am Anfang von Darmstadts schönster und coolster Einkaufsstraße eröffnen. +++ Nach dem Bistro und der Miniatur-Pizzeria eröffnet Andrea Turano ein drittes Gastronomie-Kleinod seiner „Bruno's“-Kette in der unteren Landwehrstraße (Richtung Weststadt): Bruno's Eis Boutique ist Mitte Juli in das Pförtnerhäuschen der Zeppelinhalle eingezogen. Das Eis wird von Da Carlo produziert und täglich frisch angeliefert. +++ Burger, Burger über alles: Im gerade extrem baustelligen Wilhelminenquartier möchte im Oktober Butchers Original einziehen. Neben Burgern gibt es dort dann „Steaks, Pastrami, Pulledpork, Salads & Sweets“. +++ Dekorationsspezialist Butlers hat in der Elisabethenstraße eine zweite Darmstädter Filiale eröffnet – in Sichtweite der ersten. +++ Die CD Lounge in der Wilhelminenstraße musste Ende Juli insolvenzbedingt schließen. Jammerschade! Betreiber Georg
Kruse hofft auf einen Investor, der ihn anstellt und mit dem er seinen Laden wiedereröffnen kann (in Bessungen zum Beispiel). +++ Collins: So wird die Restaurant-Bar heißen, die Nuri (Tisch & Tanz) und Daria (Junge Freunde des Landesmuseums) im September in der ehemaligen Culatello Osteria & Bottiglieria in der Mauerstraße eröffnen wollen. Details erfahrt Ihr im Oktober-P. +++ Der nächste Darmstädter Supersale steht an: Incognito, Dressroom, Railslide, P2, Rosa Himmelblau und Sieben Kinder räumen ihre Lager – zum verkaufsoffenen Sonntag, 04.09., von 13 bis 18 Uhr in der Centralstation. Parallel läuft übrigens das Darmstädter Weinfest in der Wilhelminenstraße (vom 01. bis 04.09.). +++ Sportschuh- und Sneaker-Spezialist Foot Locker ist umgezogen: von der Ludwigstraße in die Ernst-Ludwig-Straße 18, also nur wenige Meter vom alten Laden entfernt. +++ Kommen und Bleiben: Der schnuckelige Fotoladen Müller in Bessungen (an der Ecke Wittmann-/Klappacher Straße) feiert 50-jähriges Bestehen. Wir gratulieren den Betreibern Wolfgang Georg Müller und Sohn Marcus Müller! +++ Der Kult-Kiosk in der Heimstättensiedlung, Uschi's Lädchen, ist Geschichte. Seit Juni ist im Heimstättenweg die P | 74
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Gelateria Da Massimo eingezogen und verkauft italienisches Speiseeis. +++ In Berlin ein wahrer Touristen-Magnet, in Darmstadt jetzt ganz neu: Ertan's Gemüse Kebab ersetzt den kleinen Kumpir- und Döner-Laden in der Luisenstraße 4 (Richtung Mathildenplatz). Im Angebot: Gemüse Kebab, Halloumi Kebab, Falafel Kebab, Vegan Kebab und Chicken Kebab. +++ In den ehemaligen Fanshop Sperl hinter der Stadtkirche zieht nach aufwendiger Renovierung ein Kaminofen-Laden. +++ Die Zukunft des Künstlerkellers im Schloss ist weiter ungewiss. Die TU fordert nach der Renovierung weiterhin die dreifache Miete, Pächter und Kellerklub können das weiterhin nicht wuppen. Wir schreiben jetzt mal besser nicht mehr dazu, sondern hoffen und beten, dass die entscheidenden Personen sich noch irgendwie einigen und dieses Stück Darmstädter Kulturgeschichte bewahren. +++ Der Hochwert-Second-Hand-Klamottenmarkt Kleid At Night verwandelt die Centralstation am Donnerstag, 15.09., von 19 bis 22 Uhr, wiedermal in einen Pop-up-Shoppingtempel mit geschmackvoller Musikuntermalung. +++ „Eigennutzung der Räumlichkeiten durch den Vermieter“: Deshalb musste die Kult-Dönerbude Lappings
in der Heidelberger Straße Ende Juli raus, bleibt aber kämpferisch: „Doch heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder, keine Frage!" +++ Taschen-, Koffer- und Accessoires-Filialist Marc Picard hat seine Darmstädter Dependance in der Ernst-Ludwig-Straße geschlossen. +++ Bereits im Mai hat in der Holzstraße 1 das Sarai eröffnet. Es ist weder eine Shisha-Bar noch ein türkisches Restaurant. Sondern ein „Raum für Ganzheitlichkeit“, in dem tantrische, sinnliche Massagen, Kurse zum Thema achtsame Sexualität und Berührungskunst sowie Psycho- und Traumatherapie angeboten werden. Auf jeden Fall einzigartig in Darmstadt. +++ Das diesjährige Schulstraßenfest wird am Samstag, 03.09., von 11 bis 18 Uhr gefeiert. Wie immer: kein Autoverkehr, erlesene Musik, good food & drinks, entspannte Atmosphäre – und eine Rollrutsche für Kinder. +++ Aus wirtschaftlichen Gründen hat das Studentenwerk Darmstadt Ende Juli das Studentenfutter, seinen kleinen Supermarkt mit Bistro-Angebot am neuen Studi-Wohnheim in der Nieder-Ramstädter Straße, geschlossen. +++ Ebenfalls Ende Juni gab es in der Weinwirtschaft Heiping in Bessungen einen altersbedingten Betreiberwechsel. Das Konzept soll bestehen bleiben. +++
TU Books Vor zwei Jahren musste die Fachbuchhandlung Wellnitz am Kantplatz schließen – und hinterließ eine Lücke. E-Books und Online-Handel hin oder her, so ganz ohne gut sortierte Buchhandlung in unmittelbarer Nähe kann eine Universität mit knapp 25.000 Studenten aber auch nicht auskommen. Für ausreichend „Semester-Lesestoff direkt um die Ecke“ sorgt jetzt die neu eröffnete Uni-Buchhandlung TU Books in zentraler Lage auf dem Campus Stadtmitte der TU Darmstadt. Auf frisch renovierten 35 Quadratmetern im Alten Hauptgebäude findet Ihr ein repräsentatives Sortiment aktueller und zeitloser Fachliteratur zu ziemlich allem, was in Hörsäalen von Audimax bis Lichtwiese gelehrt wird. Das Sortiment werde mit Dozenten sowie den aktuellen Studieninhalten eng abgestimmt und soll
stets aktualisiert werden, verspricht die TU, die den Laden in die Verantwortung einer Darmstädter Verlagsbuchhandlung gegeben hat. Millionen weiterer Titel sind – nach Bestellung vor Ort oder im Netz – über Nacht lieferbar, internationale Literatur kann dank einer hauseigenen Importabteilung besonders P | 76
preisgünstig angeboten werden. Für kompetente Beratung sorgt ein echter Profi: Gaby Bloch arbeitete zuvor 25 Jahre lang beim traditionsreichen Spezialisten Wellnitz. — Hochschulstraße 1, Innenstadt www.tu-books.de
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Stadterkundung Urban Exploration: das Geisterhaus bei Dieburg T E X T + FOTO S: U L I GA SP E R
Ort: Geisterhaus bei Dieburg Fotograf: Uli Gasper Aufgenommen am: 09.11.2014, 12:30 Uhr Hintergrund: „Ziemlich viele Legenden ranken sich um dieses Spukhaus im Wald bei Dieburg. Eine Jägerfamilie soll dort gewohnt haben. Der Jäger erschoss versehentlich seinen Sohn, worauf sich die Frau aus Kummer erhängte und der Jäger sich durch einen Kopfschuss selbst richtete. Andere behaupten, ein Wollhändler habe dort seine Frau ermordet und deshalb füllten sich die Zimmer immer wieder mit Wolle. Selbsternannte Geisterjäger wollen sogar Stimmen der verlorenen Seelen aufgezeichnet haben. Tatsächlich war wenig Handfestes über das verfallene Gebäude herauszufinden. Die benachbarte Fohlenweide war früher (vermutlich zu Beginn des 20. Jahrhunderts) ein beliebtes Ausflugsziel. Das Haus war ein typisches Bauernhaus mit angrenzenden Stallungen und einer Werkstatt. Bis in die 1970er Jahre war es wohl noch von einer alten Frau bewohnt. Nach ihrem Tod folgte der Leerstand und das Haus zog verschiedene ungebetene Besucher an. In den neunziger Jahren brannte das Wohnhaus ab und stürzte ein. Anfang 2016 hat die Stadt Dieburg die spukige Ruine abgerissen. Diese Fotos sind also Zeitdokumente.“ ❉
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Foto-Trend Urban Exploration (Urbex) T E X T: M AT I N NAWA B I Stadt ist ständig im Wandel. Neues kommt, Altes geht. Zurück bleiben schnell verblassende Erinnerungen oder gar Ruinen – und viel zu entdecken. Urban Exploration (Urbex) nennt sich das Erkunden und Dokumentieren des urbanen Raums, seines Wandels und seiner faszinierenden „Lost Places“, mit der Kamera im Anschlag, die Verlassenes, Verfallenes und mitunter Vergessenes in Szene setzt.
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Jochen Werner (Aurora DeMeehl) Darmstädter Typ T E X T: SA BR I NA A N NA H Ä N SE L | FOTO: JA N E H L E RS
„Hallöschen, Ihr Schnuckelmäuse!“, singt und schrillt es über den Luisenplatz. Es ist ein lauer Sommerabend. Der Hauch eines Sommerlüftchens bewegt das nicht zu knappe, aber dennoch sehr körperbetonte „kleine Schwarze“ von Aurora DeMeehl, die in graziösen Sambaschläppchen zwischen Tango, Sinnlichkeit und ihrer selbst durch die Darmstädter Innenstadt zu schweben scheint. Gefolgt von einer Truppe wissbegieriger Neu-Heiner oder solchen, die es werden möchten, läutet „Aurörschen“, wie alle sie liebevoll nennen, die blaue Stunde ein und nimmt ihre Gäste mit auf eine Reise durch unser schönes Darmstadt. Eine ganz besondere Stadtführung eben, welche seit 2014 neben „prä-demeehlschen“ Chansons, Mundart-Comedy, Poetry Slams, diversen Bühnenshows, Moderationen der besonderen Art und viel Liebe zur Darmstädter Kunst- und Kulturszene fester Bestandteil des Programms der Travestie-Imitatorin und Mezzobassistin ist. Dabei spielt ihre herzliche, wohlwollend-persönliche und authentische Sichtweise zum bisweilen knotterischen Heiner eine wichtige Rolle. Die Facetten des Darmstädter Unikums Jochen Werner, so DeMeehls bürgerlicher Name, scheinen
schier unendlich. Denn neben all dem trifft man ihn auch noch als supercharmanten, aufmerk samen und herzlich offenen Kellner im Café Bleu in der Lauteschlägerstraße an. Geboren und aufgewachsen im letzten Jahrtausend zu Darmstadt hat unser „Aurörschen“ – übrigens ein echter Lapping (also Bessunger) – unsere Herzen im letzten Vierteljahrhundert im Sturm erobert. Seinen ersten Auftritt hatte Jochen mit 14 Jahren als Lili Marleen im gelben Kleid der Mutter in der Mornewegschule. Familiär durch viel Humor geprägt, wuchs er als absoluter Sonnenschein heran. Früh wurde ihm klar, dass die Bühne ein wohlwollender Ort für ihn ist. Heute besingt und betanzt er als selbstständiger Kleinkünstler die Bretter, die die Welt bedeuten, stets gemeinsam mit Ehemann Herrn Schmidt. Seit Mitte des Jahres residiert die DeMeehl-Kleinkunst-Compagnie in einem eigenen kleinen Büro in der Saalbaustraße. Für Schnittchen und Sekt ist dort natürlich immer gesorgt. Lovely, lovely, lovely stellt Aurora DeMeehl schon lange eine Institution für uns dar und macht auch vor sprachlichen Herausforderungen keinen Halt: deutsch, english, francaise, russki, espagnol! Aurora, wir lieben Dich! ❉ P | 80
Wrede und Antwort Old school supercenetarians T E X T: GE R A L D W RE DE | FOTO: JA N E H L E RS | I L LUST R AT I ON: L I SA Z E I SS L E R
Hundert werden kann jeder. Diese These ist nicht nagelfest und doch gibt es viele, die dieses biblische Alter erreichten und erreichen werden. Aus dem Fenster zu steigen und zu verschwinden, käme den meisten jedoch wohl nicht in die Tüte beziehungsweise den Beutel. Zu kindisch dieses Verhalten! Mit 113 steigt man nicht aus Fenstern und fallen sollte man nicht. Das Buch „Der 113-Jährige, der aus dem Fenster fiel und aufschlug“ würde von Scheck-Ranicki wohl zurecht verrissen. Allein schon, weil die Chance bei Frauen viel größer wäre. Nicht dass sie aus dem Fenster fallen, sondern so alt zu werden. Aber auch für Männer gilt: Die Chance ist groß. Jeder zweite frischgebackene Mofa-Rocker und jünger wird wohl 100 Jahre alt werden. Nicht falsch verstehen, ich mache damit nicht jenen Hoffnung, die mit der Kreidler Flory zum Gottesdienst fahren,
sonst hätte ich „jünger“ groß geschrieben, sondern einfach jeden zweiten Jugendlichen. Zurück zu den Alten: Das Leben schreibt so tolle Bücher über alte Menschen. Gladys und Goldie zum Beispiel. Sie waren die älteste Britin beziehungsweise US-Amerikanerin und starben nacheinander innerhalb von 24 Stunden! Gerade vor ein paar Wochen. Wie abgesprochen, und: ohne aus dem Fenster zu fallen! Alte Menschen sterben auch einfach so. Gladys Hooper hatte ihre neue Hüfte mit 112 bekommen, auch das ein Rekord. Doch Rekorde machen satt und müde, sagt der Volksmund, und satte und müde 113-Jährige lassen es dann auch ein und für alle Mal gut sein. Aber mit dem Volksmund ist das so eine Sache, entstammt ihm ja auch der Ausdruck „Ihm sollen die Eier abfaulen“ sowie sein weibliches Pendant „Ihr mögen die Eierstöcke veröden“. P | 81
Als Mann wird man vielleicht 101 wie der Walt-Disney-Zeichner von Pinocchio, Willis Pyle, oder 104 wie der ehemalige Mr. Universum, Manohar Eich aus Indien. Letzterer war nur 1,50 Meter groß und wurde Pocket-Herkules genannt. Pinocchio war noch kleiner aber das giltet nicht. Carl Falk ist auch gerade gestorben, der älteste lebende Norweger. Er wurde 109. Doch Alte wachsen nach. Kaum ist einer verschieden, versucht der nunmehr Älteste den Landes rekord zu knacken. Frauen können sogar 120 Jahre alt werden! In Amerika! In England immerhin 116 und bei uns in Deutschland 113. Das hat zwar jeweils noch keine geschafft, aber der Rekord steht bei einigen auf der Agenda. Alt sollen sie werden, Rekorde aufstellen und sie auskosten können. Auf geht’s, Adele Dunlap, Bessie Camm und Hilde Henke! ❉
Rischdisch (un)wischdisch Darmstädter Fakten T E X T & REC H E RC H E: C E M T E V E TOǦLU
> Modelleisenbahn-Spezialist Faller hat ein Miniatur-Modell des Traisaer Bahnhofs inklusive Güterbahnhof produziert. Erstmals im Jahr 1946 übrigens. Im geschmackvoll restaurierten Original bekocht weiterhin Stadtkoch Vanilleseine illustren Gäste. Das allererste Faller-Grundmodell „in Klinkerbauweise mit Fachwerk und Holzverschalung im Obergeschoss und kurzem, überdachtem Bahnsteig (Maße 55 x 130 x 140 mm)“ kann man dort besichtigen. > Der SV Darmstadt 98 hat die vergangene Erstliga-Saison als viertbestes Auswärtsteam (hinter Bayern, Dortmund und Leverkusen) beendet. Nahezu ebenso sensationell: Die Lilien tauchen außerdem auf Platz 7 in der Auswärtsfahrer-Tabelle auf – mit durchschnittlich 4.350 mitgereisten Fans (zum Vergleich: 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt im Schnitt mit 3.820 Fans auswärts, FC Augsburg schlappe 1.240).
Impressum P Stadtkulturmagazin 9. Jahrgang | Ausgabe 87 – September 2016 Herausgeber (V.i.S.d.P.): Cem Tevetoğlu, redaktion@p-verlag.de, Telefon (0163) 7929262 Verlag: P-Verlag, Schlossgarten platz 14 a, 64289 Darmstadt Chefredaktion: Cem Tevetoğlu (ct), cem.tevetoglu@p-verlag.de + Tobi Moka (obi), tobias.moka@p-verlag.de + Matin Nawabi (mn), matin.nawabi@p-verlag.de Anzeigen + Marketing: Jens Engemann (je), anzeigen@p-verlag.de, Telefon (0176) 21964883 Artdirektion: André Liegl + Lisa Zeißler, grafik@p-verlag.de + Jennifer Pahls, jennifer.pahls@p-verlag.de, www.rockybeachstudio.de Wuffel- & Schnuffeldirektion: Lola, Bolle & Tonton Fotoredaktion: Jan Ehlers + Lilly Pacher, www.janehlers.net Cover: Hans-Jörg Brehm Mitarbeit > Grafik: Martina Hillemann Redaktion: Felix Gömöry (fg), Steffen Falk (sf), Uli Gasper, Sabrina Anna Hänsel, Fabian Hilkert, Mathias Hill (mh), Thomas Kühner (tk), Thomas Lenz (tl), Julia Mandl, Franziska Neuner (fn), Jennifer Pahls (jp), Miguel Pereira, Pascal Rohr (pr), Tilmann Schneider (tman), Claudia Stein (cs), Daniel Timme, Anja Trieschmann, Melanie Winkler (mw), Gerald Wrede (gw), Kevin Zdiara (kzd) Facebook: Matin Nawabi, Cem Tevetoğlu, Tobi Moka Druck: cre art – Die Werbeproduktion, Lindenstraße 30, 36037 Fulda Auflage: 13.000 Exemplare Beilagenhinweis: Dieser Ausgabe des P Stadtkulturmagazins liegen Werbemittel des Kulturforums der TU Darmstadt bei. Verteilung: über 400 Auslage stellen im Raum Darmstadt Bezugspreis: gratis (Jahresabo: 30 Euro) Erscheinungsweise: monatlich (Doppelausgaben Dezember + Januar und Juli + August) Nachdruck / Copyright: Alle Urheberrechte für Text und Gestaltung liegen beim P-Verlag. Ein Nachdruck der Texte und Fotos, die im P veröffentlicht sind, ist – auch in Auszügen – nur nach schriftlicher Genehmigung des P-Verlags erlaubt. Haftung: Namentlich oder mit Kürzel des Autors gekennzeichnete Beiträge entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Redaktion. Nächste Ausgabe: Oktober 2016 Redaktionsschluss: 10.09. Veranstaltungskalender: 15.09. Anzeigenschluss: 17.09. Erscheinungsdatum: 30.09.2016 | www.p-stadtkultur.de und www.facebook.com/pmagazin
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programmkinorex Filmhighlights 24 WOCHEN Spielfilm, Deutschland 2015
Filmstart: 22. September 2016
Regie: Anne Zohra Berrached
Der 13-jährige Halbwaise Ernst Lossa lebt zu Zeiten des Nationalsozialismus in einer Nervenheilanstalt in Süddeutschland. Hier bemerkt er schnell, dass unter der Klinikleitung von Dr. Veithausen Insassen getötet werden. Doch der rebellische Ernst wehrt sich gegen das menschenverachtende System und plant gemeinsam mit Nandl, seiner ersten Liebe, die Flucht. NEBEL IM AUGUST ist ein mit dem bayerischen Filmpreis und Friedenspreis ausgezeichnetes bewegendes Drama über die Geschichte des mutigen Ernst Lossa, nach dem gleichnamigen biografischen Roman.
NEBEL IM AUGUST Regie: Kai Wessel
Spielfilm, Deutschland, Österreich 2016
Filmstart: 29. September 2016
Astrid und Markus erwarten ihr zweites Kind, doch bei einer Routineuntersuchung trifft sie der Schock: das Baby ist schwer krank und würde als schwerbehindertes Kind zur Welt kommen. Gemeinsam wollen sie versuchen, mit der Diagnose umzugehen, doch die Beziehung der beiden stößt dabei an ihre Grenzen. Regisseurin Anne Zohra Berrached (TAGE AM STRAND) gelingt ein ungemein kraftvoller Film über Liebe und Verzweiflung. Das auf der Berlinale vorgestellte und heftig diskutierte Abtreibungsdrama trägt den Preis der Gilde Deutscher Filmkunsttheater.
Programmübersicht September 01 Do
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01 Sa
Mein ziemlich kleiner Freund
Tschick
Nebel im August
Mahana – Eine Maori-Saga
My First Lady
Frantz
El Olivo – Der Olivenbaum
Der Landarzt von Chaussy
24 Wochen
Die fast perfekte Welt der Pauline
The Light Between Oceans
Snowden
Familientipp: König Laurin (o. A.)
Familientipp: Auf Augenhöhe (ab 6 Jahren)
02 So
03 Mo
04 Di
05 Mi
Mit dem Herz durch die Wand Der Vollposten
Meine Brüder und Schwestern im Norden
zu diesen Filmen läuft ein KurzVorFilm.
rexExtra mit vielbunt e.V. 20:15 Gayby Baby
rexExtra mit Deutsches Polen-Institut 11. Wochen des polnischen Films in DA 20:45 Dibbuk. Eine Hochzeit in Polen polnOmU Zu Gast: Dr. Andrzej Kaluza, Deutsches Polen-Institut Darmstadt
rexFilmkreis 20:45 BlindDate – ArthouseSneak
Kino für Junggebliebene 15:30 Suffragette – Taten statt Worte
rexExtra Benefizvorstellung www.6-im-weckla.de 20:15 Abenteuer Allgäu – Orient Rallye
Klassik im Kino (Royal Opera London) 19:00 Bellini: Norma
rexExtra mit Deutsches Polen-Institut 11. Wochen des polnischen Films in DA 20:15 Papusza polnOmU
rexFilmGespräch 17:30 Der Anständige Zu Gast: Autorin Katrin Himmler
rexFilmkreis 20:45 BlindDate – ArthouseSneak
Sonderveranstaltungen September
01 Do
13 Di
14 Mi
20 Di
25 So
26 Mo
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Don‘t Breathe Spielfilm, USA 2016 | Regie: Fede Alvarez | Darsteller: Stephen Lang, Dylan Minnette, Jane Levy | Filmstart: 08. September 2016 Alex, Rocky und Money formen ein Diebestrio, welches regelmäßig aus verschieden Gründen in private Häuser einbricht und diese ausraubt. Als sie in das Haus eines erblindeten Kriegsveteranen einsteigen, der nach dem Unfalltod seines einzigen Kindes ein großes Schmerzensgeld bekommen haben soll, vermuten die Diebe zunächst, dass sie dort kinderleichtes Spiel haben, doch sie täuschen sich…
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Tschick Spielfilm, Deutschland 2016 | Regie: Fatih Akin | Darsteller: Tristan Göbel, Anand Batbileg, Nicole Mercedes Müller| Filmstart: 15. September 2016 Während die Mutter in der Entzugsklinik und der Vater mit seiner Assistentin auf „Geschäftsreise“ ist, verbringt der 14-jährige Außenseiter Maik Klingenberg die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, stammt aus dem tiefsten Russland, kommt aus einem der Hochhäuser in Berlin-Marzahn – und hat einen geklauten Lada dabei. Damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende ostdeutsche Provinz.
Snowden Spielfilm, USA, Deutschland 2016 | Regie: Oliver Stone | Darsteller: Joseph Gordon-Levitt, Shailene Woodley, Tom Wilkinson | Filmstart: 22. September 2016 Edward Snowden arbeitet und wohnt gemeinsam mit Freundin Lindsay Mills im paradiesischen O’ahu und führt im Allgemeinen ein ziemlich gutes Leben. Trotz alldem entscheidet der ehemalige NSA-Mitarbeiter plötzlich sein Schweigen zu brechen und skandalöse Details über die darauffolgende NSA-Affäre preiszugeben. Doch ist der Whistleblower nun ein Verräter oder ein Held? Politthriller und Biopic über den Werdegang des Mannes, der noch heute Medien und Politik bestimmt.
Die glorreichen Sieben Spielfilm, USA 2016 | Regie: Antoine Fuqua | Darsteller: Denzel Washington, Chris Pratt, Ethan Hawke | Filmstart: 22. September 2016 Sieben Revolverhelden werden von der Stadt Rose Creek angeheuert, um die unschuldigen Bewohner der mexikanischen Siedlung gegen den gefährlichen Bartholomew Bogue zu beschützen. Der skrupellose Geschäftsmann hat die arme Ortschaft fest in seiner Kontrolle und hat es nun auch auf die Ernte der fast mittellosen Bauern abgesehen. Also kratzen die Dorfbewohner rund um Emma Cullen ihre letzten Ersparnisse zusammen und bieten den glorreichen Sieben im Gegenzug für ihren Schutz ihre letzte Habe an.
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