Stadtkulturmagazin Ausgabe 75 Juni 2015
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Badeseen und Schwimmbäder Darmstädter Club-Update Warum ein Datterich Festival? Stolpersteine sollen glänzen! Blackbox mit Masheé Veranstaltungskalender
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INHALTLICH_ 05
Hallo Darmstadt.
Inhalt Thema Seite Foto-Editorial, Inhalt, Impressum 05 Favoriten des Monats 06 –12 Suche und finde! 14 Freibäder und Badeseen 16 – 19 Eher wie net! Datterich-Kolumne, Folge 10 20 + 21 Darmstädter Club-Update 22 + 23 Made in Darmstadt: Tischdienst 24 + 25 Stolpersteine in Darmstadt: Putzpaten gesucht! 26 + 27 Stilsicher: Lieblingsliesel 28+ 29 Aufgeschnappt 30 + 31 Theater in Darmstadt, Folge 3: Interview mit Jana Zöll 32 + 33 Neues auf Darmstadts Theaterbühnen 34 + 35
Thema Seite Kunstausstellungen im Juni 36 – 38 Das literarische Darmstadt 40 + 41 Veranstaltungskalender 43 – 59 Out of Darmstadt 62 + 63 Designschnipsel, Folge 18 64 Iss was, Folge 38: Veggie-Gulasch 67 + 68 Kommen und Gehen 70 – 73 Blackbox mit Masheé 74 + 75 Babbeln unter Pappeln, Folge 9: Florian Jungwirth 76 + 77 Darmstädter Biografien: Karl Heß 78 + 79 Montagsgedanken, Folge 12 80 + 81 Wrede und Antwort 82 Rischdisch (un)wischdisch 82
Impressum P Stadtkulturmagazin 75. Ausgabe – Juni 2015 Herausgeber und Chefredakteur (V.i.S.d.P.): Cem Tevetoğlu (ct), redaktion@p-verlag.de, Telefon (0163) 7929262 Verlag: P-Verlag, Schlossgartenplatz 14 a, 64289 Darmstadt Stellvertrender Chefredakteur: Tobi Moka (obi), tobias.moka@p-verlag.de Anzeigen + Marketing: Jens Engemann (je), anzeigen@p-verlag.de, Telefon (0176) 21964883 Artdirektion: André Liegl + Lisa Zeißler, grafik@p-verlag.de, Jennifer Pahls, jennifer.pahls@p-verlag. de, www.rockybeachstudio.de Wuffel- & Schnuffeldirektion: Lola, Bolle & Tonton Fotoredaktion: Jan Ehlers, www.janehlers.net Cover: Hans-Jörg Brehm Mitarbeit an > Layout: Martina Hillemann, Birgit Weber, Karla Weihe > Redaktion: Agges, Alex Diroll, Steffen Falk (sf), Gösta Gantner, Anna Groos, Ilse H., Anne-Katrin Kolb (ak), Thomas Kühner (tk), Monika Mango, Sibylle Maxheimer (max), Matin Nawabi (mn), Franziska Neuner (fn), Silke Peters, Tobias Reitz, Pascal Rohr (pr), Tamara Schempp, Tilmann Schneider (tman), Kai Schuber, Gunnar Schulz (gs), Doris Vöglin, Dorothea Wagner-Maroti, Daniel Wildner (daw), Melanie Winkler (mw), Gerald Wrede (gw), Kevin Zdiara (kzd), Jonas Zipf Facebook: Tobi Moka, Matin Nawabi, Cem Tevetoǧlu Druck: cre art – Die Werbeproduktion, Lindenstraße 30, 36037 Fulda Auflage: 13.000 Exemplare Verteilung: über 400 Auslagestellen im Raum Darmstadt Bezugspreis: gratis (Jahresabo: 25 Euro) Erscheinungsweise: monatlich (Doppelausgaben Dezember /Januar und Juli / August) Nachdruck / Copyright: Alle Urheberrechte für Text und Gestaltung liegen beim P-Verlag. Ein Nachdruck der Texte und Fotos, die im P veröffentlicht sind, ist – auch in Auszügen – nur nach schriftlicher Genehmigung des P-Verlags erlaubt. Haftung: Namentlich oder mit Kürzel des Autors gekennzeichnete Beiträge entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Redaktion. Nächste Ausgabe: Juli / August 2015 (Doppelausgabe) Redaktionsschluss: 10.06.2015 Veranstaltungskalender: 15.06. Anzeigenschluss: 17.06. Erscheinungsdatum: 29.06.2015 | www.p-stadtkultur.de und www.facebook.com/pmagazin
06_ AMTLICH
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Favoriten des Monats Marc-Uwe Kling + Michael Krebs + Julius Fischer + Band VIEL SCHÖNES DABEI „Ich bin ein Gewinner“ tönte der eine einst und nahm die Werbeindustrie auf die Schippe, mit dem „Hausverbot bei Aldi“ begann für den anderen eine komische Karriere „vom Wunderkind zum Spätentwickler“. Der dritte im Tour-Bunde ist längst als Mitbewohner eines kommunistischen Kängurus bekannt. Mit den Offenbarungen dieser Gesellschaft hadernd, präsentieren uns die drei MusikComedianten in jedem Song ein Manifest, nicht zuletzt eines der guten Laune. Denn es gibt immer noch ein richtiges Lachen im Falschen. (sf) Klingt wie: kritischer Klamauk Win! Win! Das P verlost 3 x 2 Tickets auf www.p-stadtkultur.de. Centralstation (Halle) | Mi, 03.06. | 20 Uhr | 26,50 Euro Fiesta Cine Latino
SOMMERFEELING
Im Rahmen des „Cine Latino Festivals“ Weiterstadt schmeißt der Club Latinoaméricano eine sommerliche Fiesta. Eingeheizt durch Rumba, Reggae und Latin-Rock der Darmstädter Band Mama Limón sowie DJ Ayahuasca aus Peru können sich nicht nur Besucher des Filmfestivals (die freien Partyeintritt bekommen) mit Cocktails abkühlen. Ein offener Grill im Theaterhof und Indie-Filme runden den Kurzausflug nach Lateinamerika ab. (mw) Hoffart Theater (Lauteschlägerstraße 28 a, Hinterhof) | Mi, 03.06. | 20 Uhr | 2 Euro
James Marinelli (USA) + New York Wannabes (DA) + DJs
GARAGE-PUNK
Als alter Hase der Garage-Punk-Szene hatte James Marinelli irgendwann die Schnauze voll von nörgelnden Band-Kollegen. Seitdem zieht der Musiker aus West Virginia als Ein-Mann-Kapelle durch die Lande, um seine rauen, poetischen Stücke zu spielen. Voll leidenschaftlicher Kanten ist auch der Lo-Fi-Rock’n’Roll der New York Wannabes. Das Blues-infizierte Duo spielt zur Veröffentlichung der neuen LP und nach Konzerten jenseits des Atlantiks endlich mal wieder in seiner Geburtsstadt. Im Anschluss an die Bands lassen die Starwhore-DJs die Nadel über ihre garage-punkige Plattensammlung tanzen. (mn) Klingt wie: The White Stripes, The Black Lips, The Cramps und andere „The“-Bands Bessunger Knabenschule (Keller) | Mi, 03.06. | 21 Uhr | 8 Euro „12 Jahre 603qm“ JUBILÄUM Früher waren die Jubiläumspartys auf 603qm in der Alexanderstraße fette Sausen mit fast 1.000 Besuchern. Aber der Neubau lässt ja bekanntlich noch auf sich warten – und die Zwischenstation auf 60,3qm in der Magdalenenstraße ist marginal kleiner. Trotzdem setzen die Betreiber die schöne Tradition im kleineren Rahmen mit Allstar-DJ-Team, Kaffee, Kuchen und Falafel fort, damit die Erinnerung nicht versiegt. Bei schönem Wetter steigert die beiliegende Rasenfläche den Gemütlichkeitsfaktor nochmal exponentiell, wie man an der Technischen Uni wohl sagen würde. (obi) 60,3qm (Magdalenenstraße 2) | Sa, 06.06. | 14 bis 22 Uhr | Eintritt frei
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Favoriten des Monats The Groove Trail
SOUL & FUNK & HIPHOP
Acht DJs auf zwei Floors in gemütlicher Atmosphäre – klingt schwer nach einem „muss ich hin“. Diesmal liegt der Schwerpunkt ganz klar auf „60s & 70s Soul & Funk Rare Grooves“, also nach knackigen Tanzperlen und ungeschliffenen Roh-Diamanten aus dieser goldenen Ära. Aber auch ein paar Breaks- und HipHop-Klassiker werden das Weststadtcafé beschallen. Ausdrücklich erwünscht ist das Mitbringen eigener Grill-Leckereien. Ansonsten: Schwofen bis zum Umfallen. (obi) Klingt wie: Thomas Hammann (DA), Sebastian Gerstung (Ffm), Marius Ruhrmann (Köln), Atze Knauf (DA), Robert Herz (DA), Carsten Treichel (Dü), Weige + Marcus K (DA) Weststadtcafé (Mainzer Straße 106) | Sa, 06.06. ab 19 Uhr (Auflegen + Grillen!) | 6 Euro „Darmstadt Is Ballin“
BASKETBALL-TURNIER
Basketball mitten in der Stadt. Das verspricht die Premiere des Turniers „Darmstadt Is Ballin“. Gespielt wird Fünf gegen Fünf in der schnellen und besonders trickreichen Variante „Streetball“ auf dem glänzenden Parkettboden der Kasinohalle. Perfekte Bedingungen also für die 16 Mannschaften, die aus ganz Deutschland anreisen. Freut Euch auf temporeiche Spielzüge und artistische Dunks! Barbecue, kühle Getränke, passende Musik aus der Konserve und der Stand eines Fachhändlers machen das urbane Basketball-Wochenende perfekt. (mn) Kasinohalle (Kasinostraße 45) | Sa, 06.06. + So, 07.06. 9 Uhr (Sa), 11 Uhr (So) | Eintritt frei Schallplatten- und Tonträger-Flohmarkt
STÖBERN, KAUFEN, HÖREN
Eine Kiste nach der anderen zu durchwühlen – auf der Suche nach Schätzen, verloren geglaubten Raritäten oder einfach nur großartigen Klassikern der Pop-Geschichte: Für Plattensammler und Musikbegeisterte gibt es kaum Schöneres. Mit einem großen Flohmarkt rund um Vinyl und Tonträger lädt das Weststadtcafé in Kooperation mit dem Frankfurter Plattenladen „Tactile“ zur großen Hatz. In gewohnt gemütlicher Atmosphäre kann bei entspannter Hintergrundmusik in Ruhe gestöbert und gefeilscht werden. Verkäufer müssen sich nicht anmelden, es wird lediglich um eine kleine Standspende gebeten. Einfach vorbeikommen! (mn) Weststadtcafé (Mainzer Straße 106) | So, 07.06. | 15 bis 20 Uhr | Eintritt frei
INDIE-POP
Der Schwede Albin Johansson schmiss sein Musik-Studium, um lieber für sein Soloprojekt „Pal“ verträumten Indie-Elektropop zu komponieren. Dieser klingt daher auch überhaupt nicht akademisch verkopft, sondern harmonisch und melancholisch. „Polyrhythmische Hypnose“ schreibt die Presse – das passt, denn gewöhnliche Popsongs werden bei ihm mit weiteren Soundelementen umpolstert. Dieser Sound dürfte sich in der intimen Atmosphäre der „Guten Stube“ wunderbar entfalten. (obi) Klingt wie: Belle & Sebastian, Junip, Sufjan Stevens, Solander, Big Fox, New Found Land Hoffart-Theater (Lauteschlägerstraße 28 a, Hinterhof) So, 07.06. | 20.15 Uhr (direkt nach der „Tagesschau“) | 5 Euro
Alle Fotos der Favoriten: Veranstalter
„Gute Stube“: Pal (Schweden)
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Favoriten des Monats „Laut und leise“: A Forest (B/L)
WAVE-ELEKTRO-POP
Ob der legendäre Song von The Cure Pate für den Bandnamen stand, ist uns nicht bekannt – die Herleitung wäre aber durchaus passend für die düsteratmosphärische Musik des Band-Trios aus Berlin und Leipzig. A Forest sind aber weit elektronischer als die einstigen Wave-Innovatoren aus London. „Songs wie alte Gemälde, das elegante Erzählen von Geschichten“, heißt es in der Info – das verspricht bei beginnender Dämmerung auf der Bastion des Schlossgartens (bei schlechtem Wetter im Schlosskeller) einen inspirierenden Abend. (obi) Klingt wie: The Cure, Bodi Bill, Hundreds, Sea & Air, We Invented Paris, Dillon Bastion des Schlossgartens | Di, 09.06. | 20 Uhr Eintritt frei (Spenden sind willkommen) „Frischzelle“: Hella Comet (Aut)
SHOEGAZE-NOISE
Es gibt in Indie-Hausen ja gerade einen kleinen Hype um österreichische Bands wie Wanda, Ja Panik oder Bilderbuch, die gerne als Austro-Pop tituliert werden. Etwas anders liegt die Sache bei Hella Comet aus Graz – die klingen eher wie ein geschmackvolles Überbleibsel aus den großartigen Gitarren-Sounds der 1990er, als Noise und Pop-Appeal noch bestens gemeinsam funktionierten. Mal verträumte Dissonanz, mal harmonische Melodie, mal krachige Entladung. „Shoegaze“ nannte man das damals, weil die Musiker beim intensiven Spielen immer so entrückt auf ihre Schuhe schauten. Die kleine „Frischzelle“ wird zum Saisonfinale dampfen vor Schweiß. (obi) Klingt wie: My Bloody Valentine, Sonic Youth, Lush, Sex Jams, Die Die Die, Fucked up Bessunger Knabenschule (Keller) | Mi, 10.06. | 21.30 Uhr | Eintritt frei 16. Bergsträßer Open-Air-Kino
KINO UND KULTUR UNTER STERNEN
Das Sommerprogramm der Freilichtbühne geht in die nächste Runde. Bis Ende August werden – wie immer mittwochs bis samstags – ausgewählt schöne Filme der vergangenen zwölf Monate unter sommerlicher Sternenkulisse gezeigt. Außerdem gibt es ein umfangreiches Kultur-Angebot mit Open-Air-Dichterschlacht, Klassik- oder Irish-Folk-Konzert und Pfarrer-Kabarett – um nur einige Programmpunkte aufzugreifen. Tickets und das komplette Programm online unter www.filmseher.de oder über das Ticket-Telefon unter (06151) 270927. (mw) Freilichtbühne Seeheim-Jugenheim (am Schuldorf Bergstraße) Kinobeginn: bei Sonnenuntergang (gegen 21.45 Uhr) | Mi, 10.06. bis Sa, 29.08. 6,50 Euro (Kino) + 7,50 bis 20 Euro (Live-Programm) Unleash The Sky (DA) + Supports
ALBUM-RELEASE
Lange mussten sich Unleash-The-Sky-Fans gedulden. Ganze zwei Jahre hat die Produktion von Album Nummer zwei verschlungen. Die langersehnte Veröffentlichung von „Youth“ muss also gebührend gefeiert werden. Besonders spannend: Der erste Vorbote der neuen Scheibe deutet eine hörbare Verschiebung des Sounds weg vom Metalcore hin zu Pop-Melodien an. Ein mutiger Schritt, den kürzlich auch schon die Genre-Vorreiter Bring Me The Horizon gegangen sind. Dass das auch live zündet, wollen die Recken aus Darmstadt Euch jetzt beweisen. (mn) Mit dabei: Texas Local News (FFM), Kind Ludwig (DA), The Venture (Fulda) Win! Win! Das P verlost 1 x 2 Tickets auf www.p-stadtkultur.de. Goldene Krone (Saal) | Fr, 12.06. | 20 Uhr | 12 Euro
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»Schulden. Eine Befreiung!« Das DAS THEATER-Theater im Tempel im Carree Regie: Michael v. zur Mühlen Donnerstag, 4. Juni, 19.30 Uhr Freitag, 5. Juni, 19.30/22 Uhr Samstag, 6. Juni, 19.30/22 Uhr Sonntag, 7. Juni, 19.30 Uhr Montag, 8. Juni, 19.30 Uhr
Dienstag, 9. Juni, 19.30 Uhr Mittwoch, 10. Juni, 19.30 Uhr Donnerstag, 11. Juni, 19.30/22 Uhr Freitag, 12. Juni, 19.30 Uhr Sonntag, 14. Juni, 12.30 Uhr
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Favoriten des Monats Ponyhof: „Seepferdchen“-Open-Air
HOUSE/TECHNO
Mit dem Gelände am Anglerpark in Gräfenhausen haben die Ponyhof-Macher den perfekten Ort für ihr Sommer-Happening gefunden. Idyllisch gelegen kann man an den Teichen rund um den Steinrodsee auf zwei Floors den ganzen Samstag über chillen und tanzen. Bei schlechtem Wetter gibt es ab 22 Uhr nur die Aftershowparty im Ponyhof (Mainzer Straße 106). Seepferdchen und Ponyhof: mehr als nur ein gelungenes Wortspiel. (obi) Klingt wie: Magdalena, Uff Légére, Sebästschen, La Lima, Fischer & Kieferle, Toto & flo, Timo Soriano und weitere DJs. Win! Win! Das P verlost 2 x 2 Tickets auf www.p-stadtkultur.de. Zum Anglerpark (Triftweg 32, Gräfenhausen) | Sa, 13.06. 12 bis 22 Uhr (danach Aftershowparty im Ponyhof) | 12 Euro Madteo (USA), Even Tuell (DA) & Orson Wells (OF)
CLUB-KLANGKUNST
Obwohl noch jung an Monaten, besticht die neue Kulturstätte „Galerie Kurzweil“ schon jetzt durch ein exzellentes Booking. Da passt diese etwas experimentellere Nacht mit dem Italiener und Wahl-New Yorker Matteo Ruzzon alias Madteo bestens ins Programm. Der Elektronik-Produzent setzt nicht auf reinen Dancefloor, sondern rhythmische „unorthodoxe Klangerlebnisse“, die auch in Kunst-Galerien funktionieren würden … wie gesagt: Genau passend für die ambitionierte Melange aus Club- und Kunst-Galerie in der ehemaligen Bahnabfertigungshalle. Kongenial umrahmt wird die Nacht vom „Workshop“-Label-Macher Even Tuell und „Live at Robert Johnson“-Produzent Orson Wells. (obi) Galerie Kurzweil (Bismarckstraße 133) | Sa, 13.06. | 24 Uhr | 8 Euro „Musik und Architektur“
20. DARMSTÄDTER MUSIKGESPRÄCH
Klang und Raum, Klangskulptur, Tonarchitektur – die Übergänge zwischen Musik und Architektur sind fließend. Das veranschaulichen auch zeitgeistige Fragen nach der Verortung von Kunst und Kultur im Stadtraum: Welche Räume braucht die Kunst? Und wie stark sollte sie sich auf den (Stadt-) Raum einlassen? Darüber diskutieren Thomas Schäfer (Internationales Musikinstitut), Cord Meijering (Akademie für Tonkunst) und Wolfram Knauer (Jazzinstitut) mit Kerstin Schultz. Die Professorin für Architektur an der h_da hat mit aufsehenerregenden Projekten wie dem Osthang Project 2014 immer wieder Themen an der Grenze von Kunst, Architektur und Stadtraum in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. (ct) Main Hall, Osthang Mathildenhöhe | Mi, 17.06. | 20 Uhr | Eintritt frei NEW JAZZ
Centralstation (Saal, bestuhlt) | Mi, 17.06. | 20 Uhr | 28,50 Euro und 32,50 Euro
Alle AlleFotos Fotosder derFavoriten: Favoriten:Veranstalter Veranstalter
Bugge Wesseltoft, Henrik Schwarz & Dan Berglund (NOR/D)
Der norwegische Jazzer Bugge Wesseltoft (Piano, Keyboard) ist ja schon länger bekannt für seine Experimentierfreudigkeit mit anderen Genres. Mit dem großartigen Elektroniker Henrik Schwarz (Computer, Percussion) arbeitet er seit 2011 zusammen – jetzt stößt noch Dan Berglund (Double-Bass) von dem ebenfalls norwegischen Jazz-Projekt E.S.T. dazu. Ruhige Ambient-Passagen, treibende Improvisationen und klassische Jazz-Elemente ergeben sicher einen Trip voller Überraschungen. (obi) Klingt wie: Herbie Hancock, Erik Truffaz, Esbjörn Svensson Trio, Nils Petter Molvaer Win! Win! Das P verlost 2 x 2 Tickets auf www.p-stadtkultur.de.
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Favoriten des Monats Pool (Hamburg) + Woman (Köln)
INDIE-POP
Pool swingen sich mit Indie-Pop-Melodien durch ihr spritziges Debüt „Snacks & Supplies“ und kitzeln die Konzertreihe „Animalistics“ aus dem Winterschlaf. Mit der smoothen Symbiose aus Elektro, schrillen Beats, 70er-Funk und Synthie-Wave der 80er stimmt das Trio knallig-sommerliche Hymnen an und war auch schon im Vorprogramm von Genre-Schwergewichten wie Digitalism zu sehen. Kurzum: unbeschwerte Ohrwürmer, die nicht nur auf dem Dancefloor zünden, sondern auch der perfekte Soundtrack für sonnige Woog-Nachmittage sind. Wie gewohnt servieren die Veranstalter vor dem Konzert, ab 18 Uhr, noch leckere Kulinarik. (mn) Klingt wie: Digitalism, Aeroplane, Prince Win! Win! Das P verlost 1 x 2 Tickets inklusive Essen auf www.p-stadtkultur.de. Hoffart-Theater (Lauteschlägerstraße 28 a, Hinterhof) | Fr, 19.06. | 20 Uhr | 10 Euro Braun + Design Börse 2015
INDUSTRIEDESIGN
Die Braun + Design Börse ist eine geschmackvolle Plattform zum Kaufen, Tauschen oder einfach Anschauen von Geräten des Industriedesigns der vergangenen Jahrzehnte. Sie beschränkt sich nicht ausschließlich auf Produkte des deutschen Herstellers und ist nicht nur deshalb auch für Leute abseits der Designschiene inspirierend. Die über 50 Aussteller bieten unter anderem Fachberatungen, Ersatzteile oder Wertermittlungen an. Bei schönem Wetter kann im angrenzenden Garten des schmucken Designhauses über Funktionalität und Optik von Fototechnik, Uhren, Rasierer und sonstigen Haushaltsgeräten sinniert werden. (mw) Designhaus Darmstadt (Eugen-Bracht-Weg 6, Mathildenhöhe) Sa, 20.06 | 10 bis 16 Uhr | 4 Euro 425 Jahre Martinsviertel
KIEZ-JUBILÄUM
Das Martinsviertel, der beliebte und wuselige Stadtteil, feiert wieder mal einen besonderen Geburtstag. Auf dem Kantplatz, der „Nahtstelle“ des Quartiers, das einst an den Stadtmauern entlang verlief, will der Bezirksverein Martinsviertel dieses Jubiläum begehen. In Kooperation mit der TU Darmstadt, die für eine historische Revue und Vorträge von OB Partsch, TU-Kanzler Efinger und Stadt archivar Engels die Türen des gegenüberliegenden Maschinenhauses öffnet, gibt's ein Kulturprogramm auf dem zentralen Platz mit „Jatzmussig“ und Auftritten der Sangesfreunde Martinsviertel, der TU-Bigband und der Blues-Rocker Duke’s Meeting. (mn)
Martha Hernández aka Mar Salá (Sevilla/Brooklyn) RUMBA-POP Es überrascht nicht, dass die Stücke aus Martha Hernández‘ Feder ausgerechnet im kulturellen Schmelztiegel New Yorks geboren werden. Der Musikerin mit spanischen Wurzeln gelingt ein einzigartig rhythmischer Crossover aus vibrierenden Flamenco-Klängen und treibendem Swing-Rock. Begleitet wird die Sängerin an diesem Abend von verschiedenen renommierten Musikern aus der Region: Neben Robert Ostheimer an der Gitarre und dem in Jazz und Blues bewanderten Klaus Dengler am Bass bereichert der talentierte Percussionist Jorge Palomo den vielschichtigen Sound. (mn) Bessunger Knabenschule (Halle) | So, 21.06. | 20 Uhr | 10 Euro
Alle Fotos der Favoriten: Veranstalter
Kantplatz | Sa, 20.06. | 11 bis 22 Uhr | Eintritt frei
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Favoriten des Monats Science Slam
WISSENSCHAFT OHNE NOTIZBLOCK
Ähnlich wie bei einem Poetry Slam haben die Vortragenden beim Science Slam nur begrenzt Zeit, die Zuhörer zu überzeugen (zehn Minuten, um genau zu sein). Nur dass es hier weniger um das Poetische geht, sondern um die unterhaltsam vorgetragene Verständlichkeit ihrer wissenschaftlichen Thesen. Die goldenen Boxhandschuhe als Trophäe nimmt am Ende der Wissenschaftler mit nach Hause, der die Zuschauer – auch gerne mit anschaulichen Hilfsmitteln (vom Klavier bis zu lebenden Ameisen) – packt und sie zum lautesten Applaus anregt. Premiere im Jagdhofkeller! (ak) Jagdhofkeller (Forstmeisterstraße 5, Bessungen) | Di, 23.06. | 20.15 Uhr | 7 Euro 6. Nacht der Kirchen
KOMM, SEI GAST
Mit der Nacht der Kirchen wird Ende Juni in Darmstadt das größte Kirchenfest Südhessens eingeläutet. Unter dem Motto „Komm, sei Gast“ lädt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen jeden ein, 48 Veranstaltungsorte zu besuchen. Durch ein vielfältiges Programm mit Gospeltrain, Taizé-Gebeten um Mitternacht, Konzerten oder auch gemeinsamer Sinnsuche soll der Abend für Erwachsene und Kinder aller Religionen, Kulturen und Sprachen interessant werden. Programm und weitere Informationen online unter www.nacht-der-kirchen-in-darmstadt.de. (mw) Von Wixhausen bis Eberstadt | Fr, 26.06. | 19 Uhr | Eintritt frei
„Rock am Tännchen (light)“
FESTIVAL
Bevor Mitte August auf dem Gelände des Braunshardter Tännchens wieder das Filmfest Weiterstadt gefeiert wird, ist am letzen Juni-Wochenende das 6. Rock am Tännchen zu Gast im idyllischen Wäldchen. Diesmal nur für einen (Sams-) Tag, bei freiem Eintritt mit Futter und Getränken – und einem Jedermann-Fußballturnier vorneweg. Weitere Premiere: Am Freitag (26.06.) veranstaltet „der Ede von Handkäs Ede“ erstmals sein Handkäsfest – ebenfalls auf dem Gelände des Braunshardter Tännchens. Let there be Handkäs! (ct) Klingt wie: Branko Slava Superband, Joe Blob & The Sixtyniners, Suicide Kings + eine „Überraschungsband“ Braunshardter Tännchen (Klein Gerauer Weg 1, Weiterstadt) Sa, 27.06. | ab 18 Uhr | Eintritt frei (Startgebühr Fußballturnier: 20 Euro) EMO-INDIE-POSTROCK
Oetinger Villa (Kranichsteiner Straße 81) | Mo, 29.06. | 21 Uhr | 8 Euro
Alle AlleFotos Fotosder derFavoriten: Favoriten:Veranstalter Veranstalter
Prawn (USA) + Hindsights (UK) + Brightr (UK)
Das Emo-Revival bringt nicht nur alte Helden wieder auf die Bühne, sondern auch neue, spannende Bands hervor. Eine davon sind Prawn aus New Jersey, die nun zum zweiten Mal in Europa touren. Die Band vermischt gekonnt den Emo-Sound der Mid-90er mit modernen, hallenden und teils verspielten Postrock-Arrangements. Das Ergebnis: ein höchst melodiöser, mal dynamischer, mal fragiler Sound, der durch Tony Clarks wunderschönen Gesang abgerundet wird. Mit dabei sind Hindsights aus England, die gerade ihr Debüt veröffentlicht haben und entfernt an Brand New erinnern. (tk) Klingt wie: Cursive, American Football, Braid, Modest Mouse, Title Fight
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11 bis 17 Uhr Herrngarten, Darmstadt
Sonntag, 28. Juni 2015
ab 8 Uhr GroÃ&#x;er Woog, Darmstadt
14_ANSEHNLICH
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Suche und finde!
Foto: Daniel Wildner
Urbane Zeitzeugen in Darmstadt
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cup 13.Juni - 11.Juli2015
16_SOMMERLICH
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Sommer, Sonne, Badeglück Freibäder und Seen in Darmstadt und Umgebung
Hochschulstadion Die Sonne scheint in vollen Zügen über Darmstadt – und immer nur Im-Herrngarten-Chillen ist auf Dauer ja auch doof. Also Kinners, ab ins kühle Nass! Wir vom P haben uns gefragt, wo man eigentlich neben den üblichen Verdächtigen in der heimischen Badelandschaft sonst noch im Dunstkreis unseres schönen Städtchens planschen, schwimmen und Spaß haben kann. Dafür haben wir Euch eine kleine Übersicht mit Anregungen vorbereitet. Der Sommer kann also kommen!
IN DARMSTADT
Saison: 17.05. bis 13.09. Öffnungszeiten: Mo: 9 bis 20 Uhr, Di + Do: 7 bis 20 Uhr, Mi + Fr: 8 bis 20 Uhr, Sa + So: 9 bis 20 Uhr Eintrittspreise: 3,30 Euro | ermäßigt: 1,60 Euro Größe Becken: Sportbecken: 50 x 25 m, 10 Bahnen à 50 m + Mehrzweckbecken: 25 x 16,7 m Specials: Für sportlich Aktive: Tischtennisplatte, Beachvolleyball-Feld, zwei abgetrennte Bahnen für schnelle Schwimmer | Für Zuschauer: Trainingsort des Darmstädter Schwimm- und Wassersport-Clubs 1912 (unter anderem: Europameister und Vize-Weltmeister Marco Koch), an Sommerwochenenden: Schwimmsport- und Wasserballveranstaltungen
Freibäder DSW-Freibad (Nordbad) Das Sportliche unter den Freibädern: Schnelle Schwimmer können hier ungestört ihre 50-MeterBahnen ziehen. Gemütliche „Badeenten“ genießen die konstante Wassertemperatur von 26 Grad. Adresse: Alsfelder Straße 33, am Bürgerpark Nord Anfahrt: Auto: Vom Rhönring kommend geht’s von der Arheilger in die Alsfelder Straße, Parkplätze sind ausreichend vorhanden | Fahrrad: Geht meistens sogar schneller (zirka 3 Kilometer von der Stadtmitte) | Mit Öffentlichen: mit der Linie 4 oder 5 bis Haltestelle „Nordbad”
Hochschulbad im Hochschulstadion Zeigt her, was Ihr habt und könnt: Im Hochschulbad tummeln sich unzählige Studenten, aktive Hobby sportler, Sonnenanbeter und Laufstegprinzessinnen. Let the show begin! Adresse: Lichtwiesenweg 3, vorm Böllenfalltor Anfahrt: Auto: Über die Nieder-Ramstädter Straße den Lichtwiesenweg hoch, Parkplätze direkt davor vorhanden | Fahrrad: Wer es sportlich mag, radelt den Buggel nuff zum Hochschulstadion (zirka 2,3 Kilometer von der Stadtmitte) | Mit Öffentlichen: Linie 2 und 9 bis Haltestelle „Hochschulstadion“. Saison: 15.05. bis 07.09.
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Öffnungszeiten: Mo, Di: 12 bis 20 Uhr, Mi, Do, Fr: 9 bis 20 Uhr, Sa, So und Feiertage: 9 bis 18.45 Uhr, Frühschwimmer mit Anmeldung: Di, Mi, Fr: 7 bis 8 Uhr Eintrittspreise: Studierende der TU Darmstadt: frei | Externe: 4 Euro | ermäßigt: 1,50 Euro Größe Becken: 50 x 15 m Specials: „Froschbecken“ mit Sonnensegel und Elefantenrutsche für die Kleinen. Zugang zu sämtlichen Sportplätzen im Hochschulstadion. Mühltalbad Eberstadt Am Fuße von Odenwald und Bergstraße mit Blick auf den Frankenstein. Highlights: der 10-MeterSprungturm und die Riesenwasserrutsche mit 61 Meter Länge – yipiiiiiehhh! Adresse: Mühltalstraße 72-80, Eberstadt Anfahrt: Auto: von der Stadtmitte über die B3, dann der Pfungstädter Straße folgen bis zur Mühltalstraße (zirka 10 Kilometer) | Fahrrad: von der Stadtmitte aus ‚ne gute halbe Stunde | Mit Öffentlichen: mit der Linie 6, 7 oder 8 zur Haltestelle „Eberstadt Wartehalle“, von dort aus mit der Buslinie NE oder K50 zu Haltestelle „Eberstadt Schwimmbad“. Alternativ: an der Haltestelle „Eberstadt Mühltalstraße“ aussteigen und laufen (zirka 1 Kilometer). Saison: 17.05. bis 13.09. Öffnungszeiten: Mo: 9 bis 20 Uhr, Di: 8 bis 20 Uhr, Mi: 7 bis 20 Uhr, Do: 8 bis 20 Uhr, Fr: 8 bis 20 Uhr, Sa und So: 9 bis 20 Uhr Eintrittspreise: 3,30 Euro | ermäßigt: 1,60 Euro Größe Becken: 1.460 Quadratmeter, 8 Bahnen à 50 m Specials: Architektonische Besonderheit: Die große Fensterfront, durch die man Schwimmerinnen und Schwimmer unter Wasser beobachten kann. Das Bad wird ausschließlich solar-beheizt. Seen Arheilger Mühlchen Das Mühlchen kennt selbst unter waschechten Darmstädtern nicht jeder, auch die Autoren dieses Artikels müssen zu ihrer Schande gestehen, noch nie als Badegast vor Ort gewesen zu sein. Unser Eindruck nach der informellen Besichtigung: Wird diesen Sommer geändert! Adresse: Brücherweg 1 (am Sportzentrum SGA), Arheilgen Anfahrt: Auto: aus der Stadtmitte zirka 15 Minuten, Parkplätze in ausreichender Zahl vorhanden | Fahrrad: von der Stadtmitte aus zirka 15 Minuten, entweder durch Arheilgen entlang der Frankfurter Straße oder alternativ durch Kranichstein (von der Strecke und zeitlich kein Unterschied) | Mit Öffentlichen: mit der Linie 4 oder 5 bis zur Haltestelle „Kranichstein Bahnhof”, von dort zirka 10 Minuten Fußweg
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Saison: 04.06. bis 13.09. Öffnungszeiten: regulär: von 14 bis 20 Uhr | während der Sommerferien (25.07. bis 04.09.): von 10 bis 20 Uhr Eintrittspreise: 3,30 Euro | ermäßigt: 1,60 Euro Specials: kleiner Sprungturm, Wasserrutsche, Natur pur, fernab von Straßenlärm. www.muehlchen.de [Hinweis: Beim Naturbadesee Arheilger Mühlchen verschiebt sich die Saisoneröffnung bedingt durch unvorhergesehene Schwierigkeiten im Zuge der Entschlammung auf den 04.06.2015!] Woog Der Klassiker schlechthin in der Darmstädter Badelandschaft, „midde in de Siddy“. Unzählige Schwimmund Chill-Wütige lassen sich jedes Jahr weder von dem trüben Wasser noch von dem temporär auftretenden Entenkot abschrecken. Auch wenn wir keinen Fluss haben, „wir ham‘ de Woog”. Adresse: Heinrich-Fuhr-Straße 20 (Insel) und Landgraf-Georg-Straße 121 (Familienbad), Woogsviertel Anfahrt: Am besten natürlich mit dem Radl, alternativ mit dem K-Bus bis zur Haltestelle „Heidenreichstraße” (Insel) oder mit den Regionalbussen bis zur Haltestelle „Woog” (Familienbad), eine Anreise mit dem Auto macht hier eher keinen Sinn. Saison: 17.05. bis 13.09. Öffnungszeiten: Mo: 9 bis 20 Uhr, Di bis Fr: 8 bis 20 Uhr, Sa und So: 9 bis 20 Uhr Eintrittspreise: 3,30 Euro | ermäßigt: 1,60 Euro Specials: Insel, Sprungturm, Wasserrutsche, Blick auf die Mathildenhöhe, Heiner-Feeling
Warum keine flexibleren Öffnungszeiten? In Bezug auf die Darmstädter Freiluft-Schwimm oasen waren wir investigativ unterwegs. Wir fragten uns nach den ersten Über-Zwanzig-GradTagen, warum denn verdammt noch mal noch nichts zum Outdoor-Schwimmen auf hat – das Wetter war doch schon super. Also flux 'ne Anfrage an die Stadt Darmstadt gestellt. Ergebnis: Die starren Saisonzeiten (Mitte Mai bis Mitte September) lassen sich leider nicht ändern. Hauptgrund sind die zusätzlichen Personalkosten, die dadurch entstehen würden. Denn außerhalb des genannten Zeitraums müssen die Hallenbäder aufgrund von Schulsport- und Vereinsbetrieb geöffnet sein, eine gesetzliche Vorgabe. Immerhin sei das DSWFreibad (Nordbad) mit 26 Grad permanent beheizt und könne „bei jedem Wetter genutzt werden”, so die Auskunft der städtischen Pressestelle. www.darmstadt.de
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AUSSERHALB Badesee Gernsheim Schöner, idyllisch von sattem Grün umgebener Badesee mit Sandstrand. Der Besuch lässt sich sehr gut mit einer Rhein-Fährfahrt verbinden, zum Schwimmen sollte man allerdings dann doch eher den See nutzen. Adresse: Auf der Hammeraue 1, Gernsheim Anfahrt: Auto: Zufahrt über die Wormser Straße/ Burgunderstraße | Fahrrad: für Pedalos bissel weit (zirka 19 Kilometer einfach), Sportler könnte die Tour eventuell reizen. | Mit Öffentlichen: Mit der Linie 9 bis „Griesheim, Platz Bar-le-Duc“, dann mit dem Bus 45 bis „Gernsheim, Schillerstraße”, anschließend noch zirka 20 Minuten Fußweg. Saison: keine festen Zeiten, Schwimmen auf eigene Gefahr Öffnungszeiten: 24/7 Eintrittspreise: Eintritt frei Specials: Sandstrand, Volleyballfeld, Kinderspielplatz www.gernsheim.de/badesee.html Erlensee Bickenbach Der Geheimtipp im Seen-Umgebungskosmos von Heinertown – meistens ist es dort sehr entschleunigungsfördernd, weil nicht übertrieben überfüllt. Weit ist es auch nicht, also packt die Badehose ein und los geht‘s! Adresse: Erlensee, Bickenbach Anfahrt: Auto: Zufahrt von der B3 aus am südlichen Ortsrand von Bickenbach Richtung Westen | Fahrrad: zirka 15 Kilometer, an Pfungstadt vorbei | Mit Öffentlichen: Vom Darmstädter Hauptbahnhof mit der Regionalbahn Richtung Heidelberg, „Bickenbach Bahnhof” aussteigen. Danach noch zirka 15 Minuten Fußweg, dann habt Ihr‘s geschafft. Saison von/bis: keine festen Zeiten, Schwimmen auf eigene Gefahr Öffnungszeiten: 24/7 Eintrittspreise: Eintritt frei Specials: FKK, Angler und Wasservögel, Natur pur!
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Freibad Traisa Ein Freibad der etwas anderen Art – grün, idyllisch von Pferdekoppeln umgeben und direkt ums Eck. Sollte man unbedingt mal testen, wenn man noch nicht dort war. Adresse: Fürthweg 16, Mühltal Anfahrt: Auto: zirka 15 Minuten aus der Stadtmitte | Fahrrad: zirka 7 Kilometer, das sollte jeder schaffen | Mit Öffentlichen: Mit der Linie 9 bis „Böllenfalltor”, umsteigen in den O-Bus, Ausstieg an der Haltestelle „Mühltal-Traisa”, anschließend zirka 10 Minuten Fußweg. Saison: 06.05. bis 11.09. Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 19 Uhr Eintrittspreise: 3 Euro | ermäßigt: 1,50 Euro Größe Becken: 50 x 17,5 m Specials: Land-Atmosphäre, Sprungbrett und Wohlfühl-Natur-Feeling www.schwimmbadclub-traisa.de
Grube Prinz von Hessen Grube Prinz von Hessen Ja, ja, „die Grube“ – manche kennen sie möglicherweise noch aus jungen Jahren von Spontan-MassenGrill-Event-See-Partys [natürlich distanzieren wir uns aufs Heftigste von derart illegalen Aktivitäten, Anm. d. Red.]. Aber da isses halt auch super. Total in der Pampa gelegen, gleichzeitig entspanntes Publikum und Freikörperkultur – sozusagen die 68erVariante im Umgebungs-Badecheck. Die sanitären Einrichtungen (Dixie-Klos) sind etwas gewöhnungsbedürftig (bei höheren Temperaturen nur mit verstopfter Nase nutzbar). Aber wie gesagt: Es hat was. Adresse: Dieburger Straße, zwischen Darmstadt und Messel Anfahrt: Fahrrad + Auto: Nebenstrecke vom Oberwaldhaus in Richtung Münster/Dieburg, Entfernung: aus der Stadtmitte zirka 7 Kilometer (Auto: 10 Minuten / Fahrrad: 15 Minuten) | Mit Öffentlichen: No chance! (Mit
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dem F-Bus zum Oberwaldhaus, von dort halbe Stunde Fußmarsch) Saison: keine festen Zeiten, Schwimmen auf eigene Gefahr (DLRG in der Hauptsaison als Bademeister vor Ort) Öffnungszeiten: 24/7 Eintrittspreise: frei Specials: FKK, Kiosk Langener Waldsee Mit 58 Hektar ist der Waldsee Langen der größte Badesee im Rhein-Main-Gebiet. An heißen Sommer tagen kommen bis zu 20.000 Badegäste, also nichts für Freunde der Intimität. Naturliebende hingegen kommen hier auf ihre Kosten. Adresse: Sehringstraße, Langen Anfahrt: Auto: Der See liegt zirka 15 Kilometer südlich von Frankfurt, zu erreichen über die B44 Frankfurt/ Mörfelden. In der Hochsaison: hohe Staugefahr! | Fahrrad: 21 Kilometer, nix für Normalo-Radler | Mit Öffentlichen: vom Darmstädter Hauptbahnhof mit der S3 bis „Dreieich-Buchschlag”, von dort weiter mit dem „Waldseebus”. Der Bus fährt direkt zum Eingang des Sees. Saison: 15.05. bis 15.09. Öffnungszeiten: täglich von 8 bis 20.30 Uhr Eintrittspreise: 4 Euro | ermäßigt: 3 Euro Specials: Surfen, Segeln und Angeln möglich, Campingplatz, riesiger Sandstrand, für Freunde der Freikörperkultur: großer FKK-Bereich, Waldgebiet rund um den See www.langen.de/c297 Riedsee Leeheim Der immer populärer werdende Riedsee gilt als einer der saubersten Seen in Hessen. Umgeben von Ackerland liegt er im „Naherholungsgebiet Riedsee“,
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inklusive Campingplatz – Kurzurlaub garantiert! Adresse: Geinsheimer Straße, Riedstadt / Leeheim Anfahrt: Auto: Der See liegt an der L3096 zwischen Leeheim und Geinsheim | Fahrrad: 18 Kilometer Weg einfach, nichts für Hobbysportler | Mit Öffentlichen: die nächste Haltestelle ist „Geinsheimer Straße“ am Ortsausgang von Leeheim, zirka 15 bis 20 Minuten vom See entfernt. Hierher fahren die Linien 46, K62 und 28. Saison: 01.04. bis 30.09. Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 20 Uhr Eintrittspreise: 3 Euro | ermäßigt: 1,50 Euro Specials: Campingplatz, Bäcker, Cocktailbar (diesen Sommer neu), Badestrand, Badeinseln, toll für die Kleinen: flache Uferzone www.riedsee.de Recherche + Text: Pascal Rohr + Tamara Schempp Fotos: Jan Ehlers (Hochschulstadion + Grube) + Nikolaus Heiss (Arheilger Mühlchen) + Riedsee Illustrationen: Martina Hillemann
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Datterich-Kolumne, Folge 10: 28 gute Gründe Wir, die drei Kuratoren, sind kurz vor Beginn des Datterich Festivals 2015 noch einmal in uns ge gangen: Was bewegt uns nach drei Jahren Arbeit wie eh und je an diesem Stoff? Was sind unsere jeweils eigenen, persönlichen Gründe, die sich im Laufe dieser Zeit entwickeln konnten? Und was bitte hat das mit den recht ambivalenten Empfin dungen gegenüber der Stadt am Darmbach zu tun? 28 Jahre Ernst Elias Niebergall (1815-1843) 28 Gründe, warum wir seinen Datterich lieben: 1. Weil der „Datterich“ der „Karlsson vom Dach“ Darmstadts ist. 2. DAtterich. 3. Weil ich den Gesichtsausdruck liebe, den Menschen machen, die nicht in Darmstadt leben, wenn man ihnen vom Datterich erzählt. 4. Fantasie und Witz: immer unschlagbar! 5. Weil ich den Dialekt nach 30 Jahren immer noch nicht richtig verstehe. 6. Der Wei schleicht so sanft bei uns. 7. Das Widerspenstige am gesprochenen Dialekt: gegen die sprachlich hochgezüchteten Eliten! 8. Gute Komödien sind wie gute Alben: Zuerst begeistern die Hits, dann entdeckt man den leiseren, subtileren Witz. Und wenn man selbst nach vielem Hören und Sehen noch lachen kann, dann ist es einfach großartig und man will es nie mehr hergeben. 9. Weil der Datterich auch ein tragischer Held ist und man die bitterernsten Themen im Stück nicht weglachen kann. 10. Grausamkeit, dein Name ist Darmstadt! 11. Der Tag ruft – und einfach wieder in die Kissen fallen! 12. Der Datterich, zutiefst menschlich – wie die Stadt, die ihren Namen erhobenen Hauptes trägt. 13. Schlimm, sehr schlimm: die Frauenfiguren im Datterich! 14. Weil Müßiggang der Anfang aller Neubesinnung auf das gute Leben ist. 15. Ein Theaterstück wie der erste und der letzte Sommerferientag. 16. Einem Mann gehört sei Schoppe – nicht nur, wenn er ihn bezahlen kann. (Und was ist, bitte schön, mit den Frauen?)
17. Weil jeder dieses Stück spielen kann, darf und soll! 18. Das bestimmte Gefühl, Sätze mitzusprechen, die schon viele von uns gesagt, gehört und mitgesprochen haben. 19. Auch ich will meine Schulden nicht zurückzahlen. 20. Weil der Datterich der Bartleby Darmstadts ist: gegen herrschende Leistungsimperative und stupide Arbeitsmoral! 21. Den Dummbach gibt es noch immer und wie Sand am Meer: „Spiegel Online“-Leser, vermeintlich bestens informiert, wahrscheinlich aber unwissend. 22. Die vage Überzeugung, dass wir Darmstädter alle Datteriche sind: größenwahnsinnig, großmannssüchtig und trotzdem selbstironisch. 23. Weil der vahsteckte Dorscht auch heute noch überall zu finden ist: bei den „Lilien“, in den Kneipen und vorm Computer beim Verfassen dieser Zeilen. 24. Darmstadt, worum soll dann net do gebliwwe wern? 25. Arbeit macht das Leben süß, süß wie Maschinenöl. 26. Denn auch wir sind in Arkadien geboren. 27. Schade, dass einer immer fehlen muss. 28. Eigentlich gar nicht soooo schlecht, in einer Stadt zu leben, die Figuren wie den Datterich zulässt, erhält und jetzt auch noch feiert! Text: Gösta Gantner + Silke Peters + Jonas Zipf (die Kuratoren des Datterich Festivals 2015) | Foto: Michael Hudler
www.datterich-festival.de
Die drei Kuratoren des Datterich Festivals (von links): Gösta Gantner, Jonas Zipf und Silke Peters
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Datterich Festival vom 4. bis 14. Juni 2015 In Darmstadt feiert 2015 ein neues, partizipatorisches (Theater-) Festival Premiere. Es ist dem berühmten Sohn und legendären (Anti-) Helden der Stadt gewidmet: dem Datterich, Inbegriff der lokalen Kultur und des Heiner-Humors. Veranstaltet wird es anlässlich des 200. Geburtstages des Autors Ernst Elias Niebergall (1815–1843), des 100-jährigen Jubiläums der Erst-Aufführung des „Datterich“ am Darmstädter Hoftheater und des 90-jährigen Bestehens der Hessischen Spielgemeinschaft, einer der wichtigsten Akteure im „Datterich“-Kosmos.
Do, 11.06., 18 Uhr: „Medien und Muße“: Vorträge des h_da-Master studiengangs Medienentwicklung im Osthang auf der Mathildenhöhe
Zu den Höhepunkten des Festivals zählen (neben diversen „Datterich“-Aufführungen):
Fr, 12.06., 21 Uhr: „Besser wie nix! – Die Spielshow mit Ei“ mit dem Team des Kikeriki Theaters, Aurora De Meehl, Malladd in de tête und anderen in der Centralstation
Mi, 03.06., 18.30 Uhr: Festival-Preview und Vernissage der „Wir sind alle Datterich“-Fotoausstellung in der „Datterich Klause“, dem Festival-Biergarten am Hauptbahnhof Do, 04.06. bis So, 14.06.: „Schulden. Eine Befreiung!“ 13 Dionysien von Regisseur Michael v. zur Mühlen im „Das Theater“Theatertempel im Carree vor der Centralstation, Untertitel: „Würde und Schönheit statt Demut und Blödheit“ Fr, 05.06., 18 Uhr: Ausstellungseröffnung „Ernst Elias Niebergall. Eine Spurensuche“ im Justus-Liebig-Haus Fr, 05.06., 22 Uhr: „Nerdnoiz & Biederbeatz“: Kostümparty in der Centralstation
Do, 11.06., 18.30 Uhr: „Weniger Arbeit – mehr Kunst“: Vortrag von Karl-Heinz Land in der Kunsthalle Do, 11.06., 23 Uhr: „Der Bubb werd gut!“: Szenische Collage der Gruppe Theaterquarantäne im Hoffart-Theater
Sa, 13.06.: „Lange Nacht des Datterich“: Bürger und Theatermacher spielen und gestalten rund 60 Veranstaltungen in 12 Stunden in Darmstadt und Umgebung (unter anderem mit „Slam the Datterich“-Mundart-Slam in der „Krone“ und Video-Sound-Collage der Messer Brüder in der „Pilsstube Herkules“). Es fahren Shuttlebusse. So, 14.06., ab 11.30 Uhr: „Nach Drahse? Eher wie net!“ Abschlussprogramm mit mehreren Spielorten in Traisa Details zu allen rund 100 Veranstaltungen, Infos, Tickets und Videos unter www.datterich-festival.de
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Level 6 Lange Zeit gab es Gerüchte, jetzt ist es leider amtlich: Nach sieben Jahren muss das Level 6 nach Kündigung durch den Vermieter Ende Juni endgültig schließen, da die Räumlichkeiten anders genutzt werden sollen. Die Lautstärke-Problematik, die immer wieder von Seiten des Ordnungsamtes moniert, aber zuletzt nach zähen Verhandlungen wohl geregelt wurde, spielt angeblich keine Rolle. Der Club im 6. Obergeschoss (angrenzend an das Parkdeck) in der Kasinostraße 60 hat manch Höhen und Tiefen erlebt, sich durch gutes Booking aber immer über Wasser gehalten und viele rauschende Partynächte gefeiert. Wo und wie es weitergeht, wird von den Betreibern Stefan, Gerrit und Hermann Schwecke, Johannes Fries und Booker Berkan Kuscu noch überlegt: „Mit der Schließung des Level 6, werden wir definitiv keinen endgültigen Punkt setzen, sondern eher einen Doppelpunkt, denn wir versuchen unsere Reise an neuen Ufern fortzusetzen.“ Vorübergehend wird man sich dem eng befreundeten Club Ponyhof in der Weststadt anschließen und dort Veranstaltungen planen. Der letzte Partymonat soll aber nochmal exzessiv gefeiert werden: „Bis Ende Juni bleibt uns noch Zeit, ausgiebig die Sau raus zu lassen!“ Mehr dazu auf: www.levelsechs.de
„Closing Wochenende“ Level 6 (Kasinostraße 60): • Level 6 Allstars + L6 Veterans + L6 Friends + L6 Buddies Fr, 26.06. | 23 Uhr | 10 Euro • Pappenheimer (Würzburg) + David Berg (Frankfurt) + Sebi Meyer (DA Sa, 27.06. | 23 Uhr | 10 Euro
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Jenseits, Secret Society, Lasertag, Eissporthalle Einer der aktivsten Darmstädter Nachtleben-Gestalter scheint derzeit Timo „Vincent Vega“ Götz zu sein. Seit einiger Zeit organisiert der 33-Jährige auf einem etwas versteckt gelegenen Gelände in der Weststadt größere private Techno/House-Partys unter dem Namen „Jenseits“, die sich schnell in der Szene rumsprachen. Dieses Konzept liegt dort vorerst auf Halde – allerdings wird es ab Juni unter dem Namen „Secret Society“ immer wieder „jenseitige“ (O-Ton Timo Götz) Veranstaltungen in wechselnden Locations geben. So zum Beispiel am 06.06. ein „Handy Verbot Rave“ in der großen „Lasertag“-Halle (Rheinstraße 101). Am selben Ort will Götz ab Juli zusammen mit seinem Partner Marcus Thierolf ein Party-Konzept unter dem Namen „Aus der Reihe tanzen – over 25“ für (etwas) ältere Jahrgänge starten. Der Schwerpunkt soll dabei auf Dance-Classics, HipHop, Salsa und R’n’B liegen. Damit aber noch nicht genug: In der Eissporthalle, die neuerdings auch als „Eventpark“ firmiert und von der Familie Akkus (besitzt Veranstaltungshallen im ganzen Rhein-Main-Gebiet) vermarktet wird, organisiert Götz zusammen mit den namhaften Frankfurter DJs Toni Rios und Mikel im oben gelegenen TerrassenClub (ehemals „Roof Bar“) immer wieder Raves mit DJ-Größen wie DJ Rush. Und weil neben der Eissporthalle eine Rasenfläche in der Größe eines halben Fußballfeldes liegt, wird diese von ihm und Partnern auch gleich noch für die Sommermonate als „Spielwiese“ mit selbstgebautem Strohballen-Pool, Barbecue, Flohmärkten und Open Airs genutzt. „Da haben wir aber natürlich Lautstärke-Beschränkungen, können dann aber abends oder bei schlechtem Wetter sofort in die Eissporthalle ausweichen“, meint Götz. Das klingt alles nach viel Spaß, aber auch extrem viel Arbeit, trotzdem schmiedet Timo Götz noch weitere Bar- und Club-Ideen – dazu demnächst sicher wieder mehr im P. www.facebook.com/pages/Die-Spielwiese/ 951206898243470 www.facebook.com/secret.society.music.official 1.) „Secret Society: Handy Verbot Rave“ „Lasertag“-Halle (Rheinstraße 101) Sa, 06.06. | 22 Uhr | Eintrittspreis noch offen (eventuell nur für „Clubkarten-Besitzer“ „Clubkarten-Besitzer“) vom Jenseits)
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Renovierungsarbeiten verrichtet werden. Konkret vor allem: eine neue Lüftungsanlage, Toiletten sowie ein zirka 50 Quadratmeter großer neuer Lagerraum. Geschäftsführer Jalal El Asri zeigt sich trotz der vorübergehenden Schließung glücklich: „Besonders der neue Lagerraum wird dringend benötigt, da wir die Getränke Hillstreet No. 73 und Geräte bislang immer quer durch den ganzen „Darmstadts kleinste Disco“, wie Betreiber Stefan Schlosskeller schleppen mussten und viel zu wenig Zitzmann den Keller-Club in der Hügelstraße 73 gerne Platz hatten.“ An der rückwärtigen Wand des großen titulierte, ist seit Ende Mai Geschichte, nachdem der Mietvertrag gekündigt wurde. Seit 1991 befand sich der Veranstaltungsraums wird es dafür einen Durchbruch teils nur „Mitgliedern“ zugängliche Club unter der Ägide zu einem benachbarten Keller geben. Angrenzend an wechselnder Betreiber (zu Beginn: Alexander Marschall den neuen Lagerraum wird auch an der dortigen Seite eine neue Theke platziert werden. Der eigentliche und Michael Bode, die ebenso das legendäre KesselVeranstaltungsraum werde dadurch laut Jalal El Asri haus und die Centralstation leiteten). Nach manch Krisenzeiten etablierte sich der Hillstreet-Club zusehends, aber nur geringfügig größer. Während der Renovierung seit ab 2007 regelmäßige DJ-Veranstaltungen mit nam- wird es vermehrt Veranstaltungen im Schlossgarten und auf der Bastion geben, da der Schlosskeller natürhaften Szene-Größen eingeführt wurden. Jetzt weicht lich versucht, seine vielen studentischen Mitarbeiter die Räumlichkeit einem Neubau durch die Grundstücktrotzdem bestmöglich weiter zu beschäftigen. Zum Eigentümer. Zitzmann selbst spricht im Frizz-Magazin Wintersemesterbeginn im Oktober soll der Schlossdavon, eine Räumlichkeit für einen neuen Club suchen keller dann wieder öffnen – „das hat uns die TU fest zu wollen. Derzeit konzentriert er sich aber auf die Erversprochen“, so El Asri. Vor der Umbaupause wird öffnung des „Wellnitz – Café & Bar“ am Kantplatz (wir berichteten im „Kommen und Gehen“, Ausgabe Novem- während des Heinerfestes aber noch mal kräftig im Schlosskeller gefeiert, da der Schlosshof wegen Bauber 2014). www.hillstreet73.de gerüsten diesmal nicht großflächig genutzt werden darf, der Keller dafür aber geöffnet hat. Schlosskeller www.schlosskeller-darmstadt.de Der vom AStA der TU Darmstadt betriebene Schlosskeller wird direkt nach dem Heinerfest (02. bis 06. Juli) für drei Monate geschlossen, da dringend notwendige Künstlerkeller („Keller-Klub“) Auch der Künstlerkeller im Schloss muss wegen Sanierungsarbeiten vorübergehend seine Pforte schließen – hoffentlich nur vorübergehend, denn der Förderverein „Keller-Klub“ verweist zwar auf eine „grundsätzliche Zusage“ der Technischen Universität (Eigentümer), schreibt in einer Mitteilung aber auch: „… allerdings stehen die Konditionen derzeit noch nicht fest … und damit auch die Frage, ob und ggf. wie wir dies überhaupt finanzieren können.“ Pächter, Wirt und Koch-Impresario Sergio Perez („Darmstädter Typ“: P-Ausgabe 39, November 2011) sieht es etwas entspannter: „Die machen erstmal die ganze uralte Elektrik neu, eine gescheite Abzugslüftung für die Küche und einen neuen Notausgang hinter der Bühne … und dann wird es wie gewohnt weitergehen.“ Der urige, schummrige Charme dieser Traditionsstätte soll erhalten bleiben und ebenso auch die feinen Konzerte von Organisator und Klangwerker Christian Jung. Wann geht es hoffentlich weiter? „Bis Ende September sei man fertig mit der Sanierung, wurde mir von Seiten der TU gesagt“, so Perez. www.keller-klub.de 2.) DJ Rush (USA), Stigmata (André Walter, Chris Liebing/Ffm), Toni Rios (Ffm) und weitere Eissporthalle (oben/Alsfelder Straße 45) Sa, 13.06. | 22 Uhr | Eintrittspreis noch offen
Text: Tobi Moka | Illus + Collagen: Birgit Weber
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Tischdienst – Köche im Austausch
Selina Willand, Anna Groos und Antje Herden Food-Happenings aller Art sind ein neuer Trend, der auch Darmstadt längst erreicht hat – ob „Le Dîner en blanc“, „Dinner on the run“, „Foodsharing“ oder „Darmstadt kocht“: Der Hunger auf nachhaltiges, gemeinsames Selberkochen scheint groß. Passend dazu eine neue Darmstädter Idee, die sinnliches Selbermachen, Kitchenkultur und bewussten Konsum in sich vereint und diesen Monat Premiere feiert: „Tischdienst – Köche im Austausch“. Das knackige Konzept laut Webseite: „Bring fünf selbstgemachte Leckereien mit und nimm vier andere Köstlichkeiten mit nach Hause.“ Hinter dem Aufruf an alle leidenschaftlichen Hobby-Köche dieser Stadt stehen Anna Groos, Antje Herden und Selina Willand, die leckeres, geselliges Slow Food mehr schätzen als phantasieloses, gestresstes Fast Food. Ein Trio, das sich sehr gut ergänzt: Anna, die seit Jahren in ihrem Freundeskreis mit veganen Büffetbeiträgen glänzt, Antje, die gerne die geernteten Schätze ihrer HofgutParzelle in sinnige Speisen verwandelt, und Selina, die von Herzen gern Tischdeko designt, die auch noch schmeckt. Ihren „Tischdienst“ werden die drei zu jeder Jahreszeit einmal veranstalten. Plauschen und Tauschen ohne Geschmacksdiktatur Anna Groos erklärt das Anfangs-Szenario: „Du meldest Dich erstmal zum nächsten Event an, bereitest dann eine köstliche Leckerei in fünffacher Ausführung vor – eine große zum Probieren für alle und vier kleinere zum späteren Tauschen – und bringst sie zum Tischdienst
mit. Alle Eingeladenen stellen jeweils die große Portion zum Kosten auf den Tisch und dann wird's gemütlich.“ Dann wird nämlich geplaudert, gelobt und schnabuliert. Aber natürlich darf auch liebevoll gelästert werden – wir leben ja in keiner Geschmacksdiktatur. Wie die Leckerei zubereitet wurde, ist egal: Kochen, Backen, Grillen, Einwecken – alles erlaubt. Eine Thematik wird aber vorgegeben, bei der Premiere am 19.06. lautet das Thema: „Obst und Gemüse“. Am Ende des Abends werden dann die Rezepte und mitgebrachten Portionen untereinander getauscht, so dass alle eine kulinarische Erinnerung mit nach Hause nehmen: Chutney gegen Kuchen, Marmelade gegen Aufstrich, Gewürzgurken gegen eingelegte Kirschen. „Die Teilnehmerzahl ist aber bei jedem Event erstmal auf 25 beschränkt, damit es gemütlich und übersichtlich bleibt“, erklärt Anna Groos, „sonst würde das mit dem Tauschen auch kaum noch klappen.“ Wir wünschen: Guten Hunger und fröhliches Schlemmen! Text: Monika Mango + Tobi Moka | Foto: Monika Mango
Das Rezept zum Mitmachen Anmeldung (bis 10.06.) unter ichkomme@sehrsehrgern.de. Teilnehmer werden rechtzeitig per Mail über alle Details informiert. „ab + zu“ (im ehemaligen Brauerei-Turm, Dieburger Straße 98 e) | Fr, 19.06. | 19 Uhr www.facebook.com/TischdienstDarmstadt
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Spuren der Erinnerung Stolpersteine in Darmstadt – Putzpaten gesucht! Es gab einmal eine Zeit in Deutschland, da verschwanden Menschen mit jüdischen Wurzeln spurlos. Nicht einfach so: Sie wurden deportiert und in Todeslagern ermordet. Das Erinnerungsprojekt „Stolpersteine“ möchte das Gedenken an die jüdischen Opfer der NaziZeit auch im Alltag wachhalten. In mittlerweile 18 europäischen Ländern kann man deshalb bereits über fast 50.000 solcher Steine stolpern – auch in Darmstadt.
das Pflaster beziehungsweise den Belag des jeweiligen Gehwegs eingelassen.
Das 1992 begonnene Projekt „Stolpersteine“, das damals als illegale Kunstaktion begann, provoziert vielerorts: Wenn dessen Initiator Gunter Demnig aufgrund seines Engagements mit dem Eugen-Kogon-Preis ausgezeichnet wird und man gleichzeitig in Hamburg auf Stolpersteinen über die von ihm verwendete NS-Sprache stolpert (Worte wie „Rassenschande“ und „Gewohnheitsverbrecher“). Die Stolpersteine legen eine Spur: von der Erinnerung an Oder 2011, als das Finanzamt Köln Demnigs geringeren die Erinnerung zur Erinnerung, eine Spur der Steine in unser Gedächtnis. Man sieht diese kleinen Gedenktafeln, Steuersatz für urheberische Kunstwerke rückwirkend aufhebt, weil es keine Kunst und keine schöpferische wenn man zufällig gen Boden schaut und dort etwas glänzen (oder auch nicht mehr so glänzen) sieht: quader- Tätigkeit darin sah, Steine zu verlegen. 27.000 Steine seien Massenproduktion, auch wenn sie per Hand herförmige Betonsteine, Kantenlänge: 96 mal 96 Millimeter, auf der Oberseite eine mit Namen und Datum beschriftete gestellt und verlegt würden – so die Begründung. Oder für Charlotte Knobloch, die Präsidentin der israelitischen Messingplatte. Sie werden in der Regel vor den letzten Kultusgemeinde in München, die gegen die Verlegung frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer ebenerdig in
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argumentiert, weil ihrer Meinung nach die Würde der Opfer dadurch nachträglich und buchstäblich mit Füßen getreten würde.
Schulklassen (rund 70 Schüler). Daneben reinigen auch manche uns nicht persönlich bekannte Menschen hin und wieder einen Stein.
Aber viele Menschen interessieren sich erst aufgrund der Stolpersteine für die Geschichte und die Schicksale, die hinter ihnen stehen. So gibt es beispielsweise seit einiger Zeit die Möglichkeit, mit einer Putzpatenschaft eine kleine Geste des Gedenkens mit einer guten Tat zu verbinden. Das P fragt bei Marcel Graf, einem der ersten Putzpaten in Darmstadt, nach, warum er sich um die Stolpersteine kümmert.
Hast Du Stolpersteine, um die Du Dich bevorzugt kümmerst? M: Ich kümmere mich um die vier am Rhönring verlegten Stolpersteine. Es handelt sich um die Steine von Amalie, Fanny und Margarethe Goldstein (Rhönring 101) und von Rudolf Engelmann (Rhönring 14).
Marcel, wie bist Du auf die Idee gekommen, Stolpersteine zu polieren? Marcel: Auf dem Weg zur Arbeit fuhr ich immer mit dem Fahrrad an den Steinen am Rhönring vorbei und habe mich jedes mal darüber geärgert, dass sie so schmutzig und „unsichtbar“ wirkten. Dagegen wollte ich etwas machen. In einer kurzen Mail fragte ich bei der Stadt Darmstadt, ob es denn für die Stolpersteine in Darmstadt „Putzpaten“ gäbe – wie es in anderen Städten auch üblich ist. So bin ich zu meiner ehrenamtlichen Tätigkeit gekommen. Gibt es für das Putzen der Stolpersteine eine bestimmte Technik? M: Das Putzen an sich ist relativ einfach: Man benötigt einen Eimer mit Wasser, einen Schwamm, zwei Lappen und ein Metallreinigungsmittel. Bei der Benutzung von Metall-Putzmitteln muss man aber darauf achten, dass das Mittel gering dosiert ist. Und man sollte es zunächst auf einen Stofflappen geben und nicht direkt auf die Messingplatte. Dadurch vermeidet man weiße Putzmittelränder auf dem umliegenden Pflaster. Nachdem man die Messingplatte mit der Reinigungsmilch eingerieben hat, lässt man das Mittel für zirka eine Minute antrocknen. Danach die Messingplatte mit einem trockenen Tuch blank reiben. Sollte das Reinigungsergebnis danach noch nicht befriedigend sein, das Ganze einfach nochmal wiederholen. Bei stark verunreinigten Stolpersteinen können zusätzlich auch Wasser und die harte Seite eines handelsüblichen Küchenschwamms verwendet werden. Fertig. Wo liegen Stolpersteine in Darmstadt? M: Die Orte können auf dem interaktiven Stadtplan auf der Homepage der Stadt Darmstadt eingesehen werden, dort einfach nur den Suchbegriff „Stolpersteine“ eingeben. Soweit ich weiß, sind bis jetzt 190 Steine in Darmstadt einschließlich Eberstadt und Arheilgen verlegt. Könnte aber sein, dass es schon mehr sind. Wie viele Putzpaten gibt es hier in der Umgebung? M: Dem Kulturamt der Stadt sind derzeit wohl acht „Putzpaten“ namentlich bekannt, hinzu kommen zwei
Herzlichen Dank für Dein Engagement – und das kurze Gespräch. Text + Interview: Alex Diroll + Kevin Zdiara | Fotos: Jan Ehlers
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2 Informieren und polieren Die Stolpersteine und ihre Verlegung werden finanziert durch Paten, die für einen Stein 120 Euro spenden. In Darmstadt koordiniert der „Arbeitskreis Stolpersteine“ die Verlegung in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt. Seit 2005 wurden in Darmstadt und Umgebung zirka 190 Stolpersteine verlegt. Wenn Ihr Interesse an der Mitarbeit im „Arbeitskreis Stolpersteine“ habt, schreibt an: Bernhard.Baum@Darmstadt.de www.darmstadt.de/standort/stadtportraet/ gedenkstaetten Interaktiver Stadtplan der Stadt Darmstadt: www.cityguide-darmstadt.de/stadtatlas/html/ de/SP1024x768XL.html Weitere Informationen zum Projekt „Stolpersteine“: www.stolpersteine.eu Link zu Reinigungs-PDF: www.stolpersteine-bremen.de/download/ Leitfaden%20Reinigung.pdf
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Modisches made in Darmstadt, Folge 15: Lieblingsliesel
Lieblingsliesel Facebook: www.facebook.com/LieblingsLiesel Onlineshops: www.selekkt.com/brands/LieblingsLiesel und www.etsy.com/de/shop/LieblingsLiesel
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Dass Darmstadt keine langweilige Stadt ist, wissen die meisten schon. Die Kultur- und Kunstszene ist lebendig und bietet immer wieder Neues. Und Darmstadt bringt immer wieder kreative Köpfe hervor, die mit ihren Ideen von Mode-, Accessoire- und Produktdesign unsere Stadt bereichern. Wir stellen sie in unserer Reihe „Stilsicher“ vor. „Weich und gar nicht kratzig!“: Das fällt sogar uns Woll-Muffeln sofort auf, als wir die etwas anderen Ketten und Armbänder anlegen. Ist eben ein „Lieblingsliesel“-Teil. Da gehört angenehmer „Werkstoff“ zum guten Ton. Sandra Renner ist der kreative Kopf hinter dem kleinen Schmuck-Label und kann sich noch gut daran erinnern, wie alles anfing. „Ich habe schon als Kind leidenschaftlich gerne die tollen Wollwürste gestrickt und mir 2012 aus Nostalgie zu Weihnachten eine Strickliesel gewünscht.“ Mit einer Strickliesel lassen sich dicke und beliebig lange Seile stricken, ähnlich wie Taue aus Segelgarn, nur eben aus weicher Wolle, viel dünner und filigraner.
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04.06. DO COAL CHAMBER / SOIL / DIABLO BLVD/ BLOOD RUNS DEEP 05.06. FR BENDER & SCHILLINGER / SUPPORT: LÙISA 06.06. SA CHRISTOPHER STREET DAY 2015 10.06. MI HARDSIDE / DEAD WEIGHT / THE DEAL 11.06. DO MOTIONLESS IN WHITE / BURY TOMORROW / VITJA 12.06. FR SPACEMAN SPIFF (MIT BAND) 14.06. SO WEIBERKRAM MÄDELSFLOHMARKT 14.06. SO GABRIEL RIOS / GOLDMUND & TAUTRINKER 16.06. DI ST. PAUL & THE BROKEN BONES / PIERCE BROTHERS 17.06. MI GÖTZ WIDMANN / SUPPORT: FALK 17.06. MI LAGWAGON / STRUNG OUT / AUTHORITY ZERO 18.06. DO EAST CAMERON FOLKCORE / TORPUS & THE ART DIRECTORS
Die gebürtige Viernheimerin, die lange in Darmstadt gewohnt und hier Architektur studiert hat, arbeitet heute als Grafikdesignerin. Nachdem sie jede Menge Ketten und Armbänder für sich selbst „gelieselt“ hat, gaben das rege Interesse und positive Feedback aus ihrem Freundeskreis den entscheidenden Ansporn für mehr: „Es war Zeit, meine Freude und Liebe am Strick lieseln auch mit anderen zu teilen.“ Seit 2013 gibt es daher das kleine Label „Lieblingsliesel“, das sich zunehmender Beliebtheit erfreut.
22.06. MO EVERY TIME I DIE / SNAKES & LIONS
Ganz wichtig ist Sandra, die ihre Stücke selbst am liebsten sportlich zu Jeans und Sneakern trägt, die Verwendung von „Wolle, die angenehm auf der Haut zu tragen ist“. Jedes einzelne Objekt, an dem die Designerin etwa drei Stunden sitzt, bekommt durch verschiedene Verschlüsse, Perlen oder filigrane Anhänger einen weiteren Pepp.
09.07. DO NEW YORK SKA JAZZ ENSEMBLE
Zukunftspläne hat sie einige: „Ich wünsche mir, das „Lieblingsliesel“ ein wenig bekannter wird, möchte mich gerne in dem ein oder anderen Einzelhandel platzieren und auch auf verschiedenen Designmärkten vertreten sein.“ Noch ist das Stricken der dünnen Wollwürste ein Hobby für die Designerin. „Davon leben kann ich bis jetzt nicht, aber wer weiß schon, was die Zukunft so bringt.“ Wir drücken die Daumen und freuen uns auf wollig-weiche Strick-News von der Lieblingsliesel.
16.08. SO MAD CADDIES / THE INTERRUPTERS
Text: Melanie Winkler + Franziska Neuner | Foto: Jan Ehlers
23.06. DI DEATH FROM ABOVE 1979 / DEMOB HAPPY 24.06. MI THE WORLD/INFERNO FRIENDSHIP SOCIETY 28.06. SO SUPERSUCKERS / PACESHIFTERS 03.07. FR CHELSEA GRIN / TEXAS IN JULY 04.07. SA PALLBEARER / BAST / YANOS 05.07. SO JOHN GARCIA / WHITE MILES 06.07. MO DEFEATER / SUPPORT: CLIENT. 10.07. FR TESS PARKS & ANTON NEWCOMBE 14.07. DI
BLUES PILLS
17.07. FR
DEATH ANGEL / KRYPTOS
23.07. DO RADIO MOSCOW 29.07. MI ELDER / MOS GENERATOR 31.07. FR KENNETH MINOR / FOOKS NIHIL 24.08. MO CHUCK RAGAN & THE CAMARADERIE 25.08. DI INTERPOL 28.FR FOLKLORE NULLFÜNFZEHN FEAT. 30.08. SO PRINZ PI / ELEMENT OF CRIME / SIRIUSMODESELEKTOR LIVE / FÜNF STERNE DELUXE / ANNENMAYKANTEREIT / ANTILOPEN GANG / U.A.
Unser komplettes Programm findet ihr im Internet unter
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Neuigkeiten aus der lokalen Kulturszene
Die lokale Kulturszene ist ständig in Bewegung – da bekommt man viele interessante Neuigkeiten nur am Rande, viel zu spät oder gar nicht mit. Schluss damit: An dieser Stelle servieren wir alle InfoHäppchen, welche die P-Redaktion in den letzten Wochen aus der Darmstädter Kulturszene aufgeschnappt hat. Dr. Philipp Gutbrod ist neuer Direktor des Instituts Mathildenhöhe. Mit seiner kosmopolitischen Vita – Studium in München und Heidelberg, Lehrtätigkeit in Paris, Tätigkeiten als Kurator und Publizist in den USA und Kanada – setzte sich der in New York geborene Kunsthistoriker gegen 25 Mitbewerber durch. Seit 2011 begleitet Gutbrod bereits Ausstellungen der Künstlerkolonie und engagierte sich maßgeblich im Bewerbungsverfahren zur Anerkennung des Jugendstil-Zentrums als UNESCOWelterbe. Die Vision des neuen Institutsleiters: die Mathildenhöhe als „kultureller Brennpunkt“. In Arbeit sei derzeit zum Beispiel eine große Ausstellung zur Wechselwirkung von Rap-Musik und zeitgenössischer Kunst. www.mathildenhoehe.eu
Der diesjährige Luise Büchner-Preis für Publizistik geht an Barbara Sichtermann. Die renommierte Autorin, Jurorin des Grimme-Preises und „Feministin der ersten Stunde“ rückt mit ihren Texten seit mehr als 30 Jahren regelmäßig drängende gesellschaftliche Probleme in die öffentliche Debatte. Insbesondere Fragen zur Rolle der Frau und der Emanzipation begegnet Sichtermann bis heute mit einem erfrischend undogmatischen Stil – das überzeugte auch die Darmstädter Jury. Eine feierliche Preisverleihung folgt im Herbst.
Wight arbeiten gerade mit Hochdruck am Feinschliff von Album Nummer drei. „Love Is Not Only What You Know“ ist die erste Platte mit Thomas am Schlagzeug, der vor zwei Jahren in die Band fand, und wird gerade in den Darmstädter OrangeBox-Studios fertig abgemischt. Die neuen Stücke des psychedelischen Fusion-Doom-Trios wurden teils von einem sechsstimmigen Chor veredelt und haben Konzept-Charakter: It's all about love! Einen Veröffentlichungstermin will die Band zeitnah bekannt geben. www.wightism.com
Und um im Gitarren-geschwängerten Kosmos des Fat & Holy-Kollektivs zu bleiben: Motor Mammoth sind kurz davor, ihr Debüt von 2013 mit „The Eye Of The Mammoth“ zu beerben. Wer es liebt, zu energiegeladenem Stoner-Metal die Luftgitarre zu schwingen, sollte die Website der Band im Auge behalten: www.motor-mammoth.de Eine kleine Revolution der Freizeitgestaltung will das junge Darmstädter Start-Up www.actify.de anstoßen. Der Clou des Portals: Im sozialen Netzwerk sollen Freunde und Fremde, die gemeinsame Hobbys, Vorlieben und Lieblingsorte teilen, zusammenfinden. Egal, ob Konzertbesuch, Radtour, ein Abstecher ins Museum oder Mal-Kurs – alleine muss niemand mehr aus dem Haus. Die Actify-Seite für Darmstadt ist Mitte Mai gestartet, und soll in absehbarer Zukunft in andere Städte expandiert werden. „Schmökern macht Spaß“ ist die Losung der Aktion Bücherkoffer. Initiiert von der Bürgerstiftung Darmstadt und in Kooperation mit verschiedenen Darmstädter Buchläden gehen dieses Jahr bereits zum vierten Mal bunt gefüllte Koffer mit spannendem, unterhaltsamem und lehrreichem Lesestoff durch dritte Grundschulklassen, um bei Kindern die Faszination am Lesen zu wecken. Wer das sympathische Projekt unterstützen will, findet Informationen online unter: www.buergerstiftung-darmstadt.de Die Darmstädter Rock-Pop-Formation Crazy 'bout Kinski ist wieder vollständig. Mit den Neuzugängen Uwe Hornung am Bass und Lead-Gitarrist
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Matt Willems ging es vor wenigen Wochen auch direkt ins Studio, um dem neuesten Stück „Swallowed“ den letzten Feinschliff zu verpassen. Live-Termine der Band, die „in kreativer Offenheit temperamentvolle Rocksongs“ entstehen lässt, findet Ihr unter www.crazyboutkinski.de. Alle, deren Herz für HipHop, Soul und Funk schlägt und die es vermissen, im Radio handverlesene Tracks, großartige Geheimtipps und Hintergrundwissen präsentiert zu bekommen, dürfen ihre knorrigen Empfänger entstauben: Jeden zweiten Montag im Monat wühlen sich die lokalen HipHop-Veteranen von IDC Records in ihrer Sendung „Can U Dig It“ von 21 bis 23 Uhr durch ihre Plattensammlung, um Euch Schätze der urbanen Musikgeschichte zu präsentieren. Zu hören sind diggiDan, DjQuickness, MVP und Tosh Taylor über die Frequenz von Radio Darmstadt auf 103,4 MHz über UKW und natürlich im Web-Stream unter www.radiodarmstadt.de. Nach den College-Rock-Stars Wheatus hat das Trebur Open Air einen weiteren Headliner aus dem Sack gelassen: Die britischen Crossover-Granaten von Skindread kommen am Wochenende vom 31.07. bis 02.08. nach Südhessen, um das familiäre Festival mit energischem Reggae-Metal-Punk zu beschallen. Das komplette Line-Up, für das auch Jan Delays Tour-Kollegen Moop Mama, Russkaja, Ohrbooten und viele mehr gewonnen werden konnten, findet Ihr unter www.treburopenair.de.
Auch das 10. Phono Pop Festival in Rüsselsheim haut sein (nahezu komplettes) Line-up zur Jubiläumsausgabe am 10. und 11.07. raus: Headliner sind Erlend Øye & The Rainbows (Kings Of Convenience, The Whitest Boy Alive) sowie die gefeierten Psychedelic-Rocker Temples und das Folk-Rock-Duo Two Gallants. Zu den weiteren Bestätigungen gehören Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi, Okta Logue und THE/DAS (von denen zwei Drittel einst mit Bodi Bill im Opel Altwerk). Dazu die wiedervereinten Tiger Lou, die deutschen Post-PunkSägewerker Die Nerven und viele mehr – siehe: www.phono-pop.de
Bei der hessischen BMX-Meisterschaft konnten sich Anfang Mai gleich zehn Weiterstädter auf ihrer Heim-Strecke durchsetzen, die zu den renommiertesten Bahnen des Landes gehört, und die obersten Podiumsplätze in verschiedenen Altersklassen ergattern. Das P gratuliert den frisch gebackenen Hessenmeistern! Wer sich auch mal in der Extremsportart, die es zur olympischen Disziplin geschafft hat, versuchen will, kann an rennfreien Wochenenden immer sonntags ab 14 Uhr ganz ungezwungen auf der Strecke des traditionsreichen Vereins BMX Weiterstadt Adrenalin schnuppern. www.bmx-weiterstadt.de Darmstadts äußerst vitale Kleinkultur-Szene ist um einen offenen Spielort und eine kreative Veranstaltungsreihe reicher: „Deine Bühne“ heißt der neue Mitmach-
Kulturabend bei freiem Eintritt in der Weststadtbar. An jedem dritten Mittwoch im Monat darf jeder, der will und kann, die Bretter, die die Welt bedeuten, erobern und seine persönlichen 15 Minuten Ruhm genießen. Ob Musik, Theater oder Comedy – Euch sind keine Grenzen gesetzt! Moderiert wird das spontan-interaktionistische Programm vom „Kulturhäppchen“-Profi Axel Röthemeyer. Weitere Infos findet Ihr hier: www.weststadt.de Beim „wichtigsten Preis für die deutsche Spieleindustrie“ konnte sich ein Team der Hochschule Darmstadt souverän behaupten. Mit ihrem Projekt „UnderRaid“ überzeugten die jungen Darmstädter Entwickler des Studios Dynamic Deadlines beim Deutschen Computerspielpreis und landeten auf dem zweiten Platz. 20.000 Euro Preisgeld waren hier für das beste Nachwuchskonzept vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur ausgelobt worden. Gratulation! Für die weitere Finanzierung soll demnächst eine Crowdfunding-Kampagne angestoßen werden. www.underraid.org Recherche + Text: Matin Nawabi Fotos: Veranstalter
Dem Redaktör ist nichts zu schwör – doch ein bisschen Hilfe ist durchaus erwünscht: Schickt uns Eure News (zum Beispiel neue Songs, neues Label, Besetzungswechsel, Buchveröffentlichung, Foto-Wettbewerb etc.) an aufgeschnappt@p-verlag.de. Konzertankündigungen bitte weiterhin an redaktion@p-verlag.de.
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„Theater als Spiegelbild der Gesellschaft“ Theater in Darmstadt, Folge 3: Inklusives Theater (Teil 2)
„Mio, mein Mio“ Jana Zöll (30) hat Glasknochen und ist rund um die Uhr auf Assistenz angewiesen. Doch das hat sie nie davon abgehalten, das zu tun, was ihr Spaß macht. Sie hat sich den Traum von einem Leben als Schauspielerin erfüllt und ist nach ihrer Ausbildung an der Akademie für darstellende Kunst in Ulm fester Bestandteil des Ensembles am Staatstheater Darmstadt. Über eine Frau, die sich durchgesetzt hat. Wusstest Du schon immer, dass Du auf die Bühne willst? Dass ich das beruflich machen würde, kam in meinem Kopf überhaupt gar nicht vor, aber ich habe schon in der Grundschule in der Theater AG mitgemacht. Ich habe also immer die Gelegenheit genutzt, wenn es sie gab. Auch weil ich das Gefühl hatte, dass ich dort am ehesten gleichwertig dazugehörte. Wie haben die anderen Kinder auf Dich reagiert? Kleine Kinder haben gar kein Problem damit, die fragen dich drei Fragen und dann spielen sie mit dir. Deshalb wäre es ja auch so wichtig, dass die Beschulung von Anfang an gemeinsam stattfindet – oder schon im Kindergarten, damit da keine Berührungsängste aufkommen. Später wurde es dann schwieriger. In der Pubertät war ich eine ziemliche Außenseiterin. Umso wichtiger wurde für mich dann das Theaterspielen, weil man da ja zusammen etwas auf die Bühne bringen will. War der Start ins Berufsleben schwer? Absolut! Ich war mir sicher, ich würde niemals im Le-
ben eine Festanstellung bekommen und genau so wurde es mir an der Schauspielschule von einem Dozenten gesagt: „Du brauchst nicht denken, dass du damit Dein Geld verdienen kannst und je ein Fest-Engagement kriegst.“ Ich bin dazu halt zu speziell. Eigentlich bin ich nicht der Typ, der sich sagen lässt, was er kann und was nicht – das habe ich an der Schule auch öfter bewiesen. Aber ich habe es tatsächlich selber geglaubt, weil ich denke, im Allgemeinen ist die Gesellschaft immer noch nicht so weit. Was hier passiert in diesem Haus [im Staatstheater Darmstadt; Anm. d. Red.], ist für die heutige Zeit ein kleines Wunder. Wie riskant ist es für Dich, Deinen Beruf auszuüben? Das ist schwierig zu benennen. Mal kann ich irgendwo runterfallen und es passiert gar nichts – und mal kriege ich einen Stups und es ist etwas gebrochen. Es kommt immer auf die Situation an. Ich war zum Beispiel bei einer Assistentin auf dem Arm, wir sind gestolpert und gegen einen Türrahmen gefallen. Sie hatte an der Hand einen kleinen blauen Fleck und ich hatte das Schlüsselbein gebrochen. Ist der Rollstuhl Dir manchmal im Weg, wenn es darum geht, eine Rolle zu verkörpern? Ich glaube da ja nicht dran, dass mir das im Weg steht. Es kommt aber immer auf die Fantasie des Regisseurs an, ob der sich das vorstellen kann oder nicht. Im Theater kann man eigentlich alles abstrahieren und Action so umsetzen, dass es auch mit mir geht. Bei „Mio, mein
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Mio“ saß ich auf einem Pferd. Da war ein kleiner Sitz, ich hatte also ein bisschen Rückensicherheit durch den Sattel, an dem ein Gurt befestigt war. Es war nur immer die Frage: Kriegen mich da meine Kollegen hinein gesetzt? Aber solche Risiken muss man eingehen. Ich muss total vertrauen, aber das muss ich ja sowieso. Auch meinen Assistentinnen muss ich mich immer komplett anvertrauen, deshalb habe ich da wohl weniger Ängste als andere. Aber Theaterspielen ist sicherlich das Gefährlichste, was ich in meinem Leben mache – und dennoch: Auf der Bühne ist noch nie etwas passiert. In „Mio, mein Mio“ hattest Du Deine erste Hauptrolle. Mich als Mio in dem Märchen zu besetzen, war natürlich eine grandiose Idee. Da waren hunderte oder gar tausende Kinder in diesem Stück – und die sind mit einem komplett anderen Blick auf mich rausgegangen. Ich habe das immer wieder auch bei den Aufführungen erlebt. Die ersten zwei bis fünf Minuten waren unruhig, Getuschel, Gemache und Getue und ab dann: Totenstille. Die Kinder waren nur noch in der Geschichte drin und es hat die einen Furz interessiert, ob Mio im Rollstuhl sitzt oder nicht. Theater und Inklusion – wie passt das zusammen? Bei Erwachsenen sind oft zu viele Denkmuster vorhanden, zu viele Schubladen. Es gab zum Beispiel Lehrer, die ihre Karten-Kontingente zurückgezogen hatten, nachdem die Besetzung klar wurde. Eine Lehrerin soll wohl sehr deutlich gesagt haben: „Wir machen schon das ganze Jahr Inklusion, zu Weihnachten wollen wir etwas Schönes sehen.“ Und das halt von Pädagogen an Schulen, wo jetzt einfach von oben herab gefordert wird, Inklusion umzusetzen ohne jegliche Unterstützung dafür. Dass das nur schief gehen kann, liegt auf der Hand. Bei den Kindern dagegen hat das immer wunderbar funktioniert – das ist ja eigentlich noch das Tragische. Theater ist natürlich auch eine sehr gute Möglichkeit, Inklusion voranzutreiben. Das ist noch ein Grund, warum ich am Theater bin und worin ich meine Aufgabe sehe: Theater ist oder soll ja ein Spiegel der Gesellschaft sein, kann aber auch visionär wirken. Ich habe die Hoffnung, dass es auf der Bühne selbstverständlicher wird, dass unterschiedlichste Menschen mit dabei sind. Und dass das Publikum durch diese Konfrontation mit der Zeit offener wird dafür und sich dieses bunte Gesellschaftsbild von der Bühne auf die Gesellschaft überträgt. Das „Alles Inklusive?!“-Festival vor wenigen Wochen in Darmstadt sollte ein Bewusstsein für das Thema Inklusion schaffen. Hat das funktioniert und was bedeutet Inklusion für Dich? Im Kleinen vielleicht ja, beim ein oder anderen, der dann da vorbeiläuft, stehen bleibt und sich denkt: „Hoppala, ist ja ganz spannend.“ Es wird sicherlich keine Wunder
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erreichen, auch kein Darmstädter Wunder. Inklusion ist, dass man auf jeden einzelnen Menschen eingeht. Das man ihn in seinen individuellen Stärken, Schwächen und Bedürfnissen sieht, unterstützt und ihm die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht. Das wäre die perfekte Inklusion. Das betrifft nicht nur Menschen, die offiziell den Stempel einer Einschränkung haben, sondern jeden Einzelnen in der Gesellschaft. Letztlich muss man es realistisch sehen: Weder in Deutschland noch vermutlich irgendwo sonst auf der Welt wird Inklusion in seiner Vollkommenheit umgesetzt. Wie ein guter Freund von mir mal gesagt hat: „Inklusion ist nicht das Ziel, sondern ein Prozess.“ Sind wir bereit dafür? Zurzeit ist unsere Gesellschaft noch bei weitem nicht so weit, deshalb ist es ein Prozess, der gerade am Anfang steht. Im Moment wird ganz viel von Inklusion gesprochen, aber gerade, was bei Schulen an Inklusion passiert, ist eine Farce. Man muss dazu auch sagen, dass die Lehrer keine echte Unterstützung bekommen, weder finanziell noch personell oder strukturell – es wird einfach gesagt: „Macht das!“. Ich sehe eine ganz große Gefahr darin, dass das mit der Brechstange durchgesetzt wird, ohne die Strukturen dafür zu schaffen. Ich habe große Angst davor, dass es in ein paar Jahren dann heißt: „Wir haben es ja versucht, wir haben den Beweis – Inklusion funktioniert nicht.“ Das wäre so die Horrorvision. Aber ich hoffe, dass es so nicht kommt. Interview: Dorothea Wagner-Maroti (Teilnehmerin am Semesterprojekt „Theater in Darmstadt“ an der Hochschule Darmstadt, Studiengang Onlinejournalismus in Kooperation mit dem P Stadtkulturmagazin) Foto: Staatstheater Darmstadt
Jana Zöll on stage Derzeit im Rahmen des Datterich Festivals zu sehen in: „Schulden. Eine Befreiung!“ Carree (vor der Centralstation) | Do, 04.06. bis Fr, 12.06. | jeweils 19.30 Uhr (nur Fr, 05.06. & Do, 11.06.: 22 Uhr) | jeweils 15 Euro
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Lebenskünstler, Cabaret und Sonnenbrand Auf Darmstädter Bühnen im Juni
„Wir sprechen uns noch“ in der Bessunger Knabenschule Anlässlich des 200. Geburtstags von Ernst Elias Niebergall und des 100-jährigen Jubiläums der Erstaufführung des „Datterich“ am Darmstädter Hoftheater feiert Darmstadt vom 04. bis zum 14. Juni sein 1. Datterich Festival. Das Projekt der Datterologischen Gesellschaft in Kooperation mit dem Staatstheater Darmstadt, der Hessischen Spielgemeinschaft von 1925, der Centralstation und der Freien Szene Darmstadt zeigt Theater, Konzerte, Vorträge, Lesungen und mehr. Ein vielseitiges Programm, bei dem neben den bekannten Bühnen auch zwei eigens für das Festival eingerichtete Orte bespielt werden: der „Das Theater“Theatertempel im Carree vor der Centralstation und endlich auch wieder der idyllische Garten im „Tempelgebäude des Verkehrsvereins“ am Hauptbahnhof, den wir schon von vergangenen Festivals als „Cage & Cola“ oder „Königreich Popo“ kennen. An dem dieses Jahr als „Datterich Klause“ firmierenden Ort findet am Mittwoch, 03.06., einen Tag vor der offiziellen Eröffnung eine „Festival-Preview“ statt. Ab 18.30 Uhr gibt es Live-Musik, Bier-Anstich und die Vernissage der „Wir sind Datterich“-Fotoausstellung. Am Donnerstag, 04.06., ist um 19.30 Uhr im Theatertempel im Carree eine Koproduktion des Staatstheaters Darmstadt mit der Datterologischen Gesellschaft zu sehen: „Schulden. Eine Befreiung!“.
Ausgehend von David Graebers Buch „Schulden“ huldigt Michael v. zur Mühlens Inszenierung in 13 Dionysien der Kunst, dem kritischen Denken und dem Rausch. „Würde und Schönheit statt Demut und Blödheit“, am genannten Donnerstag in Teil 1: „Über die Erfahrung der moralischen Verwirrung“. Anschließend Premierenparty und offizielle Festivaleröffnung. Das ganze Programm findet Ihr unter www.datterich-festival.de. Auch das Staatstheater widmet seine erste JuniPremiere dem Darmstädter Lebenskünstler. „Datterich – eine Lokalposse“ wird in einer Neu-Inszenierung der Hessischen Spielgemeinschaft aufgeführt, die den Klassiker von Ernst Elias Niebergall erstmals vor 90 Jahren gespielt hat. Musikalisch begleitet wird die Inszenierung von Wendelin Hejny und den „Besidos“. Premiere ist am Samstag, 06.06., um 19.30 Uhr im Kleinen Haus. Am Mittwoch, 10.06., gibt es eine GalaVorstellung des „Datterich“ mit jeder Menge Lokalprominenz in der Besetzung, Beginn ist um 19.30 Uhr im Großen Haus. „Der Freischütz“, eine romantische Oper von Carl Maria von Weber, wurde am 18. Juni 1821 im Königlichen Schauspielhaus Berlin mit triumphalem Erfolg uraufgeführt und gilt nicht nur als eines der bekanntesten Werke der Romantik überhaupt, sondern sogar als die „erste deutsche Nationaloper“. Premiere der Inszenie-
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rung von Eva Maria Höckmayr ist am Freitag, 19.06., um 19.30 Uhr im Großen Haus. In „Transparent Cloud“, einem Tanzstück für Jugendliche und Erwachsene, erforscht Marguerite Donlon zusammen mit den Tänzerinnen und Tänzern des Hessischen Staatsballetts und Parkour-Künstler Lucas Wilson den Umgang mit der digitalen Welt und macht die Bühne zum urbanen Spielplatz. Premiere ist am Samstag, 20.06., um 19.30 Uhr im Kleinen Haus. Bereits am Samstag, 13.06., kann man sich bei einer Offenen Probe im Kleinen Haus ein Bild von der Entwicklung dieser Inszenierung machen, Beginn ist um 13 Uhr. Weitere Infos über alle Veranstaltungen im Staatstheater findet Ihr unter www.staatstheater-darmstadt.de. Das Theater Mollerhaus zeigt eine Kooperation von Theatermacher e.V., der Gutenbergschule und dem Jugendhaus Kiste in Eberstadt: In „Wegenetz – vorwärts, rückwärts, nach links und rechts“ haben Jugendliche aus 20 verschiedenen Ländern die unterschiedlichen Wegstrecken und Orte ihres Lebens erforscht. Premiere des Stücks im Rahmen des Programms „Tanz + Theater machen stark“ des Bundesverbandes Freier Theater ist am am Freitag, 05.06., um 20 Uhr. Die Theater-AG der Bessunger Schule spielt „Achtung Detektive!“. Begegnungen mit fremden Wesen und bekannten Märchenfiguren werden zur Herausforderung für die vier Detektive der vierten Klasse. Premiere ist am Mittwoch, 17.06., um 18 Uhr. Das Körper- und Maskentheater der Commedia dell'arte war Vorbild für die Inszenierung „Commedia“. Theaterpädagogin Julia Lehn vom Theater Lakritz hat das Stück um zwei berühmte Wanderbühnen, die ihre Zelte gleichzeitig in der kleinen Stadt Trofarello aufschlagen, mit dem Erwachsenenspielclub FSK25 entwickelt. Premiere ist am Freitag, 19.06., um 19 Uhr. Bei schönem Wetter wird im Theatergarten gespielt! Ebenfalls im Mollerhaus zeigt das TUD Schauspielstudio noch am Donnerstag, 11.06., und Sonntag, 21.06., „Sonnenbrand – eine Supernovela“ frei nach Friedrich Dürrenmatt. In „Porträt eines Planeten“, erstmals im November 1970 aufgeführt, schildert der Schweizer Dramatiker das Auseinanderfallen unserer gesellschaftlichen Ordnung angesichts des nahenden Weltuntergangs. Das TUD Schauspielstudio pointiert die Verhältnisse, wie sie kurz vor dem Untergang sein könnten: Was bleibt uns übrig, wenn nichts mehr übrig bleiben wird? Mehr zum Stück unter www.tud-schauspielstudio.de. Alle Termine und Tickets gibt es unter www.theatermollerhaus.de. In der Bessunger Knabenschule präsentiert das Theater Chawwerusch seine neue Freilicht-Produktion
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„Wir sprechen uns noch“. Die „fantastische Geschichte aus einer vergangenen Zukunft“ erzählt vom etwas nerdigen Start-up-Unternehmen „Wortschatz Ltd.“, das Sprache auf absurde Weise zu einer Ware macht. Die Sprach-Repressionen erzeugen Widerstand, und ganz normale Menschen formieren sich zu einer WortGuerilla: „Rhyme-Man“, „Bebobbin“, „Käpt‘n Kalau“ und „Dr. WordLicht“ verschicken alte Sprachkassetten, Shakespeare-Texte werden überdimensional an Wände projiziert, Hecken des Nachts zu Buchstaben und zu Wörtern beschnitten und sprechende Papageien in Bäume gesetzt. Die Inszenierung von Tom Peifer ist am Sonntag, 28.06., um 19 Uhr im Hof der Knabenschule zu sehen, bei schlechtem Wetter in der Halle. Mehr zum Stück unter www.chawwerusch.de, mehr Kultur in Bessungen unter www.knabenschule.de. Das Projekt Jugend und Theater Darmstadt zeigt auf der Kleinen Bühne Bessungen in der Bessunger Straße 88 das Musical „Cabaret“ von Fred Ebb, John Kander und Chris Walker: Die Nächte sind lang im Berlin der 1930er-Jahre. Glanz, Glamour und Dekadenz haben Hochkonjunktur rund um den Potsdamer Platz. In zahllosen Nachtclubs tanzt, trinkt und feiert man den grauen Alltag und die Angst vor der Zukunft hinweg. Im Kit Kat Klub, dem „heißesten Platz von Berlin“, lernt der Schriftsteller Cliff Bradshaw die unwiderstehliche Nachtclub-Sängerin Sally Bowles kennen und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Doch während über dem jungen Paar der Himmel noch voller Geigen hängt, ziehen über Deutschland dunkle Wolken auf. Noch bis zum 04.07., jeweils freitags und samstags um 19.30 Uhr. Infos und Karten unter www.musicals-darmstadt.de. Im West Side Theatre spielt die Compagnie Schattenvögel Neil Simons Broadway-Klassiker „Ein seltsames Paar“, die neue Produktion „Trommeln in der Nacht“ nach Bertolt Brecht, Peter H. Jährlings Solo „Der Ansager einer Stripteasenummer gibt nicht auf“, und „Billie's Blues“, Marijke Jährlings musikalische Hommage an Billie Holiday. Alle Termine und Karten unter www.westsidetheatre.de. Die Neue Bühne in Arheilgen präsentiert „Rebecca“ in einer eigenen Bearbeitung nach dem Roman von Daphne du Maurier und dem Thriller von Alfred Hitchcock. (Rest-) Karten sind noch über das Kartentelefon unter 06151 422205 (Mo bis Sa von 10 bis 12.30 Uhr), im Theater in der Frankfurter Landstraße 195 (Mo bis Fr von 17 bis 18 Uhr) oder im Ticketshop am Luisencenter erhältlich. Mehr Infos zum Stück unter www.neue-buehne.de. Wir wünschen gute Unterhaltung! Text: Tilmann Schneider | Fotos: Veranstalter
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Der Geist als Markenzeichen Darmstädter Kunstausstellungen im Juni Es sind die geistigen Kräfte Musik, Dichtung und bildende Künste, die dem Darmstädter von jeher Profil verleihen. Wer hier schon alles wirkte: Büchner, Niebergall, Merck wurden zu Markenzeichen – aber auch Maderna, Krolow, Meidner, Hensel, Lortz. Goethe ist in der Heinerstadt nicht nur auf einen kritischen Geist gestoßen, sondern fand auch eine bemerkenswerte Empfindsamkeit vor.
Draußen gibt es die All-Time-Freiluftausstellung mit Russischer Kapelle, Schwanentempel, Albin-MüllerBecken, Glückert- wie Behrens- und Ernst-LudwigHäuser, drinnen warten die schönen Kunstwerke der bedeutenden Jugendstil-Sammlung auf den Besucher. www.mathildenhoehe.info
John Gerrard, 1974 in Dublin geboren und bekannt für seine tiefsinnigen Animationen, zeigt seine ArbeiGerade auch im Kunst Archiv (Kennedyhaus, Katen in der Kunsthalle am Steubenplatz unter dem sinostraße 3) wirkt das Ur-Darmstädtische: Sehr Titel „Exercise“. Der Irländer findet seine Themen anschaulich in der Ausstellung „Künstler unter sich“, auf Erkundungstouren, um hinterher intensive Redie dem Lichtbildner und Netzwerker Pit Ludwig zum cherchen zu betreiben und seinen Werken am Com99. Geburtstag gewidmet ist. Die bezaubernden Foto- puter Seele einzuhauchen. Bis Sonntag, 05.07. gibt grafien dieses 1916 in Mainz Geborenen begleiteten es zudem in der Studio-Ausstellung Öl-Bilder, Papierdie Darmstädter rund fünf Jahrzehnte in Zeitschrifarbeiten sowie die stattliche Bronzeskulptur „Krähe II“ ten wie Zeitungen. Gezeigt werden starke Fotos von des 1950 in Utrecht geborenen Künstlers Arie van geistreichen Menschen wie dem Schriftsteller Ernst Selm zu betrachten. www.kunsthalle-darmstadt.de Kreuder, dem Maler Wolf Hoppe oder den Bildhauern Helga Föhl und Walter Nass. Die Schau läuft bis Vogelfrei 11 macht unter dem Titel „Garten Utopien“ Donnerstag, 02.07., an diesem Tag laden die Macher Lust auf spannende Kunst-Entdeckungen den Somzum Pit-Ludwig-Abend ab 19 Uhr ins Kunst Archiv. mer über bis in den September hinein in verschiewww.kunstarchiv.de dene Darmstädter Gärten . Eröffnung ist am Freitag, 26.06., ab 18 Uhr mit den Ausstellungen von „Erinnerte Natur“ bietet die Galerie Netuschil in Waltraud Munz („Mirror Leaves“) und Ute Ritschel ihrer neuen Ausstellung mit expressiven Bildern und („Sesame Treat“) im Waldkunstzentrum (Ludwigsbeeindruckenden keramischen Objekten des 1955 in höhstraße 137). www.vogelfrei.com Köln geborenen, heute in München lebenden Künstlers Stefan Wehmeier. Bis Montag, 15.06., in der SchleiDas Design-Zentrum (Eugen-Bracht-Weg 6) zeigt ermacherstraße 8 zu besuchen. bis Samstag, 13.06., die Schau „Good Bad Taste“ und www.galerie-netuschil.net geht der Frage nach guter Gestaltung beziehungsweise des guten Geschmacks nach. Welche Kriterien Die Mathildenhöhe lockt derzeit mit der Schau liegen dem Thema zugrunde und warum sind wir „Weltentwürfe“ ins Museum Künstlerkolonie. dennoch von vielen geschmacklosen Dingen umge-
Kunsthalle
Vogelfrei 11
P MAGAZIN
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ben? Am Mittwoch, 24.06., um 19 Uhr, wird schon die nächste Vernissage gefeiert: Räumliche Interventionen sind die Fotografien des französischen Künstlers Georges Rousse, der auf Einladung der Darmstädter Tage der Fotografie im Design-Zentrum neue Arbeiten ausstellt (bis 04.09.). www.hessendesign.de und www.dtdf.de Immer mittwochs von 14 bis 18 Uhr öffnet die Galerie Maximilian (Ludwigshöhstraße 1a) ihre Pforten. Bis Ende Juli gibt es dort im TreppenhausBilder von Alexander Besel, einem ImmendorfMeisterschüler, zu bewundern. „Wir sind Datterich“ heißt die Portraitserie von Michael Hudler, der etliche Darmstädter für das Datterich-Festival 2015 fotografiert hat, ganz nach dem Motto „Sie hawwe mer so e bekannt Physionomie“. Am Mittwoch, 03.06., geht’s um 18.30 Uhr in der eigens eingerichteten Datterich Klause am Hauptbahnhof (Platz der Deutschen Einheit) los. Die Schwarzweiß-Bilder sind bis 28.08. zu sehen, mehr Infos gibt’s unter www.datterich-festival.de und www.m-hudler.de. Malerei von Cornelius Staudt, die von Tusche-Skizzen während eines Arbeitsaufenthalts in Andalusien inspiriert wurde, ist ab Freitag, 12.06., ab 19 Uhr in der Galerie Kunstpunkt in der Kaupstraße 44 zu bewundern (bis 21.06.). In Zusammenarbeit mit der Darmstädter Sezession, geöffnet: freitags bis sonntags zwischen 16 und 19 Uhr, wobei Cornelius Staudt für Gespräche zur Verfügung steht. Die Sommergalerie Schaller , Modau Rive Gauche (Nieder-Modau, Odenwaldstraße 99) eröffnet am Freitag, 12.06., um 19 Uhr die Ausstellung „aufgereiht ...“ (bis 12.07.) mit farbgewaltigen Werken von Gudrun Reinheimer aus Tauberbischofsheim. www.schaller-darmstaedterhof.de
Kunstpunkt Darmstadt
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P MAGAZIN
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„Ein Lesebuch der Erdgeschichte“ stellt Francine Mury noch bis Samstag, 13.06., in der Galerie C. Klein (Schumannstraße 1) aus. Öffnungszeiten: freitags von 15 bis 18.30 Uhr und samstags von 11 bis 14 Uhr. www.atelierhaus-vahle.de Endspurt im Hessischen Landesmuseum , wo noch bis Sonntag, 14.06., feine Pinsel- und Federzeichnungen aus der „Aufklärung und Romantik“ präsentiert werden. Was es im Juni noch so alles im HLMD gibt, sagt Euch das Internet unter www.hessischeslandesmuseum.de. Die Galerie Christian Schindler (Heinrichstraße 104/Ecke Nieder-Ramstädter) zeigt ab Donnerstag, 11.06., 19 Uhr, Gemälde und Zeichnungen von Christine Köllhofer. Die Ausstellung „bones and blossoms“ verspricht „ein betörendes und verstörendes Universum zwischen lieblichen Blüten und morbiden Skeletten“. www.galerie-christianschindler.com Zwischen Sonntag, 21.06. (Vernissage um 11 Uhr), und Sonntag, 19.07., zeigt das Atelier Basaran (Karlstraße 104) Arbeiten von Elmar Langohr. Es sind figürliche Motive auf Bütten in Mischtechnik aus Acryl und Aquarell, die soziale Prozesse wie Ausgrenzung und Benachteiligung zum Inhalt haben. www.regina-basaran.de Die Gruppenausstellung „A mtrl wrld.“ mit Objekten und Videos der Dresdner Künstler Paul Barsch, Tilman Hornig und Stephan Ruderisch beginnt im inch & cm (Kaupstraße 1) am Samstag, 06.06., um 16 Uhr und dauert bis 04.07. www.inchandcm.com „Künstler-Tourist: Urban Views“ haben Marion Eichmann und Timo Klein ihre Schau mit Zeichnungen, Fotos, Collagen und Installationen genannt, die sich mit Mega-Cities beschäftigen und bis 06.09. in der Galerie der Schader Stiftung (Goethestraße 1) ausgestellt sind. www.schader-stiftung.de/galerie
Mit „Augen Blicke Istanbul“ sind die Fotografien von Theo Jansen überschrieben, die noch bis Mittwoch, 17.06., in der Galerie Trautmann (Mathildenplatz 5) hängen. Istanbul sei eine „zwittrige Stadt", in der man Kopftuch tragende Frauen genauso sehe wie solche, die ihr wallendes Haar zeigten. Smartphones am Ohr treffe auf Wasserpfeife im Mund. www.mariatrautmann.de Das Atelier M (Wilhelminenstraße 30) lädt für Sonntag, 07.06., 17 Uhr zur Ausstellung Battiston – Gruner – Haitzinger „oder: Lachen hilft“ ein. Am Sonntag, 14.06., 11 Uhr, liest Paul Hermann Gruner aus seinem Buch „Zikaden und Zahnrad“, zur Finissage am Sonntag, 28.06., 17 Uhr, geht es um die Frage „Wie weit zu weit gehen? Satire und Tabu zonen“. www.atelier-m-da.de Von Landschaften über abstrakte Botschaften bis hin zu Collagen, Fotografien und Skulpturen reicht die Palette, die in der Galerie Trigon (Oberstraße 12 in Eberstadt) gezeigt wird – geschaffen von Künstlern aus der Region. Für Design- und freilich alle anderen Freunde stehen die Türen vom Institut für Neue Technische Form (Friedensplatz 10) immer offen: Michael Schneider und Klaus Crößmann stehen jeweils dienstags bis freitags ab 11 Uhr für Fragen rund um die gute Form zur Verfügung. Am Sonntag, 07.06., um 17 Uhr wird das ehemalige, liebevoll sanierte Atelier Gunschmann (Am kleinen Woog 4a) mit der Ausstellung „Carl Gunschmann – Rückkehr ins Atelier“ wieder eröffnet. Das Atelier wurde eigens für den Expressionisten und Darmstädter Sezessionsgründer gebaut. Danach arbeiteten darin der Fotograf Pit Ludwig und später die Malerin Arija Skipsna. www.gunschmann.de Wir wünschen allen P-Lesern einen wunderbar sonnigen Juni! Text: Sibylle Maxheimer | Abbildungen: Veranstalter
Atelier Basaran
Galerie Trautmann
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Datterich, Applaus und Gier Das literarische Darmstadt im Juni Dass im Internetzeitalter der heimelige Biedermeier wieder zu weltvergessener Lektüre und Zecherei einlädt, daran hat nicht nur der Datterich Schuld. Aber auch er – in diesem Monat gleich mehrfach:
Mittwoch, 03. Juni Alicia Metz und Inge Hofmann arbeiten im aktuellen Jahrgang der Textwerkstatt von Kurt Drawert mit und präsentieren ab 19.30 Uhr im Literaturhaus ihre Ergebnisse. Während Erstere sich kürzester Prosa und Lyrik widmet, verspricht ihre Kollegin auch dem Schweigen während der Lesung zu seinem Recht zu verhelfen.
Donnerstag, 04. Juni Im Lesegarten in der Orangerie sollen unbekannte und noch nicht so bekannte Autoren eine Bühne geboten bekommen. Die „Anfangslesung“ bestreitet ab 17 Uhr der ehemalige Bessunger Pfarrer Manfred Raddatz mit seinen humorvollen Texten.
Sonntag, 07. Juni „Des Burschen Heimkehr oder: Der tolle Hund“ war das dramatische Debüt von Ernst Elias Niebergall, dessen Held sich erst in in das turbulente Gießen hinauswagt, um dann wieder in den biedermeierlichen Schoß nach Darmstadt zurückzukehren. Zu ihrem 90-jährigen Jubiläum entführt uns die Hessische Spielgemeinschaft ab 11 Uhr in jene Zeit und
in die Kammerspiele des Staatstheaters, um die Abenteuer des Metzger-Sohnes Knippelius in einer szenischen Lesung in original getreuer Mundart wieder aufleben zu lassen.
Mittwoch, 10. Juni Zum 16. Poetry Slam Weiterstadt lädt Egon Alter ins Kommunale Kino Weiterstadt ein. Als Hauptdarsteller ab 20 Uhr werden unter anderem Ole Bechtold aus Frankfurt und Dominik Berger aus Rüsselsheim ans Mikrofon und vor die Leinwand treten.
Donnerstag, 11. Juni Reinhard Werner liest ab 17 Uhr im Lesegarten in der Orangerie aus seinen Geschichten vor. „Weißkalt abgedrückt“ wird im Café Bleu im Martinsviertel ab 18.30 Uhr, wenn Andreas Roß aus seinen Regional-Krimis liest und dabei kongenial von Harald Pons an der Gitarre begleitet wird. „Applaus für Bronikowski“ fordert Kai Weyand mit seinem neuen Roman, in dem ein Bestattungshelfer eine ewige Ü30-Party feiert und lernen muss, in Würde zu altern. Wie, das können wir ab 20 Uhr im Künstlerkeller im Schloss erfahren.
juchhei, juhuu!
Lesen macht froh!
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LITERARISCH _ 41
Samstag, 13. Juni Beim Poetry „Slam the Datterich“ im Rahmen der „Langen Nacht des Datterich“ entern unter anderem Benedict Hegemann, Aurora Demeehl und Egon Alter die Bühne in der Goldenen Krone und stellen sich dem Wettbewerb um die originellste Beantwortung datterologischer Fragen ums Schnorren, Biertrinken und die Schuldenverschleppung. Moderiert wird dieser erste Darmstädter Mundart-Slam ab 20 Uhr von Fritz Deppert und Tilman Döring uff hessisch. Am selben Abend zu mitternächtlicher Stunde liest Iris Stromberger in der Stadtkirche die dazu passende Gute-Nacht-Kurzgeschichte von Robert Schneider: „Wie de Datterich in de Himmel komme is“.
Dienstag, 16. Juni Den ukrainischen Schriftsteller Juri Andruchowytsch stellt ab 19 Uhr das Literaturhaus vor. Neben Auszügen aus seinem neuesten Roman „Perversion“ bietet auch das Gespräch mit der Frankfurter Autorin Hanne Kulessa Gelegenheit ihn und sein Schaffen kennenzulernen.
Donnerstag, 18. Juni Eine Lesung für Kinder und ihre neugierigen Begleiter gestaltet Anastasia Chalepoudi um 17 Uhr im Lesegarten in der Orangerie.
Sonntag, 21. Juni Im Literarischen Wohnzimmer des Kranichsteiner Literaturverlags in der Sandbergstraße 36 ist ab 11 Uhr Ingrid Noll zu Gast. Die bekannte Autorin liest aus „Hab und Gier“, ihrem neuesten Roman über einen lebensmüden Witwer und sein unmoralisches Angebot an seine potenzielle Erbin und Mörderin.
Donnerstag, 25. Juni Aus ihren Kurzgeschichten liest ab 17 Uhr Sabine Mehne im Lesegarten in der Orangerie vor. Text: Steffen Falk
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KALENDER JUNI 2015 Montag, 01.06.2015 Montagsmusik: Mammoth (Prog Rock)
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Pub Quiz
20:30 h Green Sheep Pub
VintAge: Oldies, Pop & Rock
21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
Dienstag, 02.06.2015 Filmkreis-Kino: Mit ganzer Kraft (OmU)
20:00 h Audimax / TUD
Nachtdienst mit Sir N. (80´s & Alternative)
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Konzert: Krone Old Stars Orchestra
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Salsa Afterwork-Party mit DJ Olli
18:00 h Café Canapé
Early Late Night Show: Dein Datterich komme!
20:30 h Schlosskeller
Quiz Night
21:00 h An Sibin
Pub Quiz
20:30 h Green Sheep Pub
Karaoke
20:00 h Music Station, Weiterstadt
Western Style Texas Hold'em Poker Turnier
19:00 h Red Barn Restaurant
Salsa Treff
20:30 h Guantanamera
Studier.Bar
23:00 h Nova
> Datterich-Kulturhäppchen.
Mittwoch, 03.06.2015 Konzert: Marc-Uwe Kling und Band
20:00 h Centralstation
Filmkreis-Kino: The Congress (OmU)
20:45 h CityDome Kinos (Rex-Kino)
> Seite 06
Fiesta Cine Latino mit Mama Limón (live)
20:00 h Hoffart Theater
> Seite 06
Konzert: James Marinelli (USA) + New York Wannabes
21:00 h Bess. Knabenschule (Keller)
> Seite 06
Konzert: Kontaktanzeige (Songwriter & Rap)
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Ringvorlesung: Zwischen Knecht und Arbeitsrecht
18:30 h Schlosskeller
IDC Urban Styles präsentiert: Battle of Fresh
22:00 h Schlosskeller
3 Jahre Caliente Reggaeton
23:00 h Nova
Two Men Show mit DJ Heiko + DJ Daniel
21:00 h Club Biga (Floor 1), Dieburg
Fusion E mit DJ M-Syndrom
21:00 h Club Biga (Floor 2), Dieburg
Lilien Saisonabschluss Party mit DJ Holsh
22:00 h Huckebein
Jazz im Rodenstein: Midnight Blue
20:00 h Café Rodenstein
Eröffnung Datterich Klause mit Papa Legba‘s...
18:30 h Datterich Klause
> Seite 20/21
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Johanniter Unfall-Hilfe e.V. Regionalverband Darmstadt-Dieburg Ostend 29 64347 Griesheim Tel.: 06071 209 60 Tel.: 06155 600 00 www.juh-da-di.de
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Vernissage: Wir sind Datterich
> Seite 34
18:30 h Datterich Klause
Open Mic Night - Session
21:00 h An Sibin
Musikerstammtisch mit Session (Open Stage)
20:00 h Music Station, Weiterstadt
Discofox Dance Night mit DJ Thomy
20:00 h Tanzcafé Papillon
La Fiesta de Salsa
21:30 h Salon-Latino
Play My Track - Du bist der DJ
23:00 h Nova
Donnerstag, 04.06.2015
> Fuchsige Beats und Tunes.
RockLounge: Jay Woser
20:00 h Centralstation (Lounge)
Varieté: 25h (Premiere)
19:30 h Circus Waldoni
Datterich Festival: 1. Schulden. Eine Befreiung
19:30 h Festivalzelt/Centralstation
> Seite 20/21
Datterich Festival: Feierliche Festivaleröffnung
19:30 h Festivalzelt/Centralstation
> Seite 20/21
Jazz On A Summmer’s Evening
18:00 h Bessunger Knabenschule
Indieclub mit Dave Knife
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Lesung: Manfred Raddatz - Anfangslesung
17:00 h Orangeriegarten
Fuchs ist der Joker: Afrobeat + Groovy Tunes
22:00 h Schlosskeller
Jam-A-Coustic mit Fools-X-Ing
20:00 h Roßdörfer Biergarten
Karaoke Night
21:00 h An Sibin
> Seite 40
Tischfußballturnier DYP
20:15 h Goldene Krone (Kneipe)
American Quiz Night
20:00 h Red Barn Restaurant
Lady Like (Single- & Study-Party)
22:00 h Musikpark A5
Freitag, 05.06.2015
> Datterich Nerdnoiz in der CS.
Kabbaratz: Wort im Orientexpress
20:30 h HalbNeun Theater
Datterich Festival: Nerdnoiz & Biederbeatz
22:00 h Centralstation (Halle)
Konzert: Glenn Kaiser Band + Support
20:00 h Sabine-Ball-Schule
Varieté: 25h
19:30 h Circus Waldoni
Baez, Schubert & Weber
23:00 h Level 6
> Seite 20/21
Datterich Festival: 2. Schulden. Eine Befreiung
19:30 h Festivalzelt/Centralstation
> Seite 20/21
Datterich Festival: 3. Schulden. Eine Befreiung
22:00 h Festivalzelt/Centralstation
> Seite 20/21
Datterich Festival: Festakt mit Vernissage
18:00 h Justus-Liebig-Haus
> Seite 20/21
Datterich Festival: Jazzkonzert mit Botanic Mob
20:30 h Jazzinstitut (Keller)
> Seite 20/21
Neunzigerdisko mit DJ D-Zero
22:00 h Goldene Krone (Disco)
Nostalgie mit Johnny Ost
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Konzert: Black Cat Music Salon (Bar Metal)
22:00 h Goldene Krone (Kneipe)
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P MAGAZIN
Reggae Allstar Yard
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22:00 h Weststadtcafé
Golden Leaves Festival Pre Party
22:00 h Schlosskeller
Locomotion Dance
20:00 h Music Station, Weiterstadt
Kaminzimmer
23:00 h Ponyhof
Theater: Wegenetz - ein Projekttagebuch
20:00 h Theater Moller Haus
Biodanza Party
20:00 h Bessunger Knabenschule
Lesung: Hessenslam - Das Buch
20:00 h Literaturhaus
Rammstein Party mit DJ Kevin
21:00 h Club Biga (Floor 1), Dieburg
Electronic Warfare mit DJ Nero Noire + DJ Tandrin
21:00 h Club Biga (Floor 2), Dieburg
Geselliger Weinabend
18:30 h Atelier Aufschnitt
Back To The 90's mit DJ Holsh
22:00 h Huckebein
Konzert: Lorraine + PSSGS + Godzilla Was A ...
20:00 h Oetinger Villa (Keller)
> Seite 35
Schöner Rocken mit Lars Vegas
21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
2. Darmstädter Brauerfestival
19:00 h Darmstadt (verschiedene Locations)
Best Of Discofox & Dance mit DJ Thomy
21:00 h Tanzcafé Papillon
Karaoke
20:00 h Red Barn Restaurant
Kiss Me Darmstadt
22:00 h Musikpark A5
> Biodanza!
Samstag, 06.06.2015 Kabarett: Thomas Reis - Endlich 50
20:30 h HalbNeun Theater
Sommerkonzert I
19:00 h Stadtkirche
Mellow Hoch 3 (Party auf 3 Floors)
22:00 h Centralstation
Datterich Festival: Premiere des Datterich der HSG
19:30 h Staatstheater
Kellergymnastik mit Leo Yamane feat. Tim Gray
22:00 h Schlosskeller
Varieté: 25h
19:30 h Circus Waldoni
The Groovetrail 2015 (Soul, Funk, Rare Grooves)
19:00 h Weststadtcafé
Burst: Bart Skils
23:00 h Level 6
> Seite 20/21
> Seite 07
Datterich Festival: 4. Schulden. Eine Befreiung
19:30 h Festivalzelt/Centralstation
> Seite 20/21
Datterich Festival: 5. Schulden. Eine Befreiung
22:00 h Festivalzelt/Centralstation
> Seite 20/21
Come As You Are mit DJ Kai (Alternative & X-Over)
22:00 h Goldene Krone (Disco)
Wish You Were Beer mit Cessenaro & Phantozzi
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Konzert: Johnny Jack & Jim (Hard-Rock)
22:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Mottoparty: Coming out!
17:00 h Wagenplatz Diogenes
Konzert: B-Street Band
20:00 h Music Station, Weiterstadt > Gymnastik-Leo. ANZEIGE
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P MAGAZIN
Theater: Wegenetz - ein Projekttagebuch
20:00 h Theater Moller Haus
Tanzsalon Ü30 mit DJ Capo
21:30 h Linie Neun, Griesheim
Mission In Progress mit DJ Jörg
22:00 h Club Biga (Floor 1), Dieburg
Spit It Out Now mit DJ Kevin + DJ Demon
22:00 h Club Biga (Floor 2), Dieburg
Darmstadt Is Ballin (Basketball Turnier) 2. Darmstädter Brauerfestival
> Kindersachenflohmarkt.
Kasinohalle
> Seite 07
19:00 h Darmstadt (verschiedene Locations)
Saturday's Finest
22:00 h Huckebein
Pokerturnier
19:00 h Ziegelbusch
Electro.Nova
22:00 h Nova
Saturday Night Fever
22:00 h Musikpark A5
La Fiesta de Latinoamérica
20:30 h Salon-Latino
Saturday Dance Party
21:00 h Tanzcafé Papillon
Stilbruch (Crossover, Rock, Metal, Gothic)
21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
Sonntag, 07.06.2015 Kinderflohmarkt
10:00 h Marktplatz
Schallplattenflohmarkt
15:00 h Weststadtcafé
8. Sinfoniekonzert
11:00 h Staatstheater
Konzert: Pal
20:15 h Hoffart Theater
Kinderfest
14:00 h Orangeriegarten
Varieté: 25h
16:00 h Circus Waldoni
Shades: Subjected
07:00 h Level 6
> Seite 07 > Seite 07
Datterich Festival: 6. Schulden. Eine Befreiung
19:30 h Festivalzelt/Centralstation > Seite 20/21
Datterich Festival: Datterich der HSG
18:00 h Staatstheater
Datterich Festival: Der tolle Hund (Lesung)
11:00 h Staatsth. (Kammersp./Bar) > Seite 20/21
> Seite 20/21
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Datterich Festival: Hauskonzert
10:30 h -siehe Eintrittskarte-
Tangobrunch
14:30 h Linie Neun, Griesheim
Darmstadt Is Ballin (Basketball Turnier)
Kasinohalle
> Seite 20/21 > Seite 07
2. Darmstädter Brauerfestival
19:00 h Darmstadt (verschiedene Locations)
Tatort Krone
20:15 h Goldene Krone (Kneipe)
Montag, 08.06.2015 Quizzznacht mit Jan von Subsonic
20:00 h Darmstädter Hof, Weiterstadt
8. Sinfoniekonzert
20:00 h Staatstheater
Datterich Festival: 7. Schulden. Eine Befreiung
19:30 h Festivalzelt/Centralstation
Montagsmusik: Andreas Kümmert
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Veranstaltungsreihe Rechter Terror
18:30 h Schlosskeller
Pub Quiz
20:30 h Green Sheep Pub
VintAge: Oldies, Pop & Rock
21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
> Seite 20/21
> Sonntags: Krone!
Dienstag, 09.06.2015 Filmkreis-Kino: Watermark
20:00 h Audimax / TUD
Datterich Festival: 8. Schulden. Eine Befreiung
19:30 h Festivalzelt/Centralstation
Nachtdienst mit Björn (DM & 80´s)
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Konzert: Elias 'Fuzzy' Dahlhaus Quartett
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Laut und Leise - Konzert: A Forrest
20:00 h Schlosskeller
Konzert: New Dog (Pop, Singer-Songwriter)
21:00 h Oetinger Villa
Hochschultage 2015 der SMD Darmstadt
19:30 h Goldene Krone (Saal)
Quiz Night
21:00 h An Sibin
Pub Quiz
20:30 h Green Sheep Pub
Karaoke
20:00 h Music Station, Weiterstadt
> Seite 20/21
> Seite 08
> Auf ein Quiz in den Pub! ANZEIGE
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GESELLSCHAFT.
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P MAGAZIN
Western Style Texas Hold'em Poker Turnier
19:00 h Red Barn Restaurant
Salsa Treff
20:30 h Guantanamera
Studier.Bar
23:00 h Nova
Mittwoch, 10.06.2015 Punto Jazz - Konzert: Stephan Völker Triolog
18:00 h Vinocentral
Konzert: Jarabe de Palo
20:30 h Centralstation (Halle)
Ringvorlesung: Mit Aluhut & Pickelhaube 5/6
18:30 h Schlosskeller
Datterich Festival: Datterich (Gala-Vorstellung)
19:30 h Staatstheater
Filmkreis-Kino: Supermensch - Wer ist Shep Gordon?
20:45 h CityDome Kinos (Rex-Kino)
Datterich Festival: 9. Schulden. Eine Befreiung
19:30 h Festivalzelt/Centralstation > Seite 20/21 21:30 h Bess. Knabenschule (Keller) > Seite 08
Frischzelle Saisonfinale mit Hella Comet (live)
> Stephan Völker.
16. Weiterstädter Poetry Slam
20:00 h Kommunales Kino
Konzert: Peripher (Rock & Pop)
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Meet & Move Aftersportparty
23:00 h Schlosskeller
Lesung: Ralf Jansen - Die Berater
19:00 h Linie Neun, Griesheim
Hochschultage 2015 der SMD Darmstadt
19:30 h Goldene Krone (Saal)
Open Mic Night - Session
21:00 h An Sibin
Musikerstammtisch mit Session (Open Stage)
20:00 h Music Station, Weiterstadt
Discofox Dance Night mit DJ Thomy
20:00 h Tanzcafé Papillon
La Fiesta de Salsa
21:30 h Salon-Latino
Play My Track - Du bist der DJ
23:00 h Nova
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Donnerstag, 11.06.2015
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10 Jahre Eisprung Acoustic Jam-Session
20:00 h Sumpf
Theater: Sonnenbrand - eine Supernovela
20:00 h Musische Gruppe Auerbach
Filmkreis-Kino: Nightcrawler (OmU)
20:00 h Audimax / TUD
Musikalische Krimilesung: Weißkalt Abgedrückt
18:30 h Le Café bleu
Datterich Festival: 10. Schulden. Eine Befreiung
19:30 h Festivalzelt/Centralstation
> Seite 20/21
> Seite 40
Datterich Festival: 11. Schulden. Eine Befreiung
22:00 h Festivalzelt/Centralstation
> Seite 20/21
Datterich Festival: Hauskonzert
18:30 h -siehe Eintrittskarte-
> Seite 20/21
Datterich Festival: Medien und Muße
18:00 h Mathildenhöhe (Osthang)
> Seite 20/21
Datterich Festival: Weniger Arbeit - mehr Kunst?
18:30 h Kunsthalle Darmstadt
> Seite 20/21
Datterich Festival: Der Bubb werd gut!
23:00 h Hoffart Theater
> Seite 20/21
Indieclub mit Dave Knife
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
P MAGAZIN
ÜBERSICHTLICH_49
Lesung: Reinhard Werner - Eigene Prosa
17:00 h Orangeriegarten
Party ohne Grenzen
21:00 h Schlosskeller
Tapas, Soul´n´Afterwork
17:00 h Ponyhof
> Seite 40
Vernissage: Bones And Blossoms
19:00 h Galerie Christian Schindler
> Seite 38
Der Literarische Abend mit Kai Weyand
20:00 h Künstlerkeller im Schloss
> Seite 40
Hochschultage 2015 der SMD Darmstadt
19:30 h Goldene Krone (Saal)
Karaoke Night
21:00 h An Sibin
Tischfußballturnier DYP
20:15 h Goldene Krone (Kneipe)
American Quiz Night
20:00 h Red Barn Restaurant
Lady Like (Single- & Study-Party)
22:00 h Musikpark A5
Freitag, 12.06.2015 Konzert: Simon And Garfunkel Revival Band
20:30 h HalbNeun Theater
Critical Mass Fahrradtour
19:00 h Marktplatz
Datterich Festival: Datterich-Spielshow
21:00 h Centralstation (Halle)
It's A Bassline Ting - Bristol Bass Night
23:00 h Weststadtcafé
> Seite 20/21
Konzert: Puschnig - Sass - Diabate
20:30 h Bessunger Knabenschule (Halle)
Pecha Kucha 21 Night
19:00 h Cowo21
Datterich Festival: 12. Schulden. Eine Befreiung
19:30 h Festivalzelt/Centralstation
> Seite 20/21
Datterich Festival: Hauskonzert
18:30 h -siehe Eintrittskarte-
> Seite 20/21
Konzert: Unleash The Sky - Youth (Release Party)
19:30 h Goldene Krone (Saal)
Kommerzdisko: Aktuelles und Altbewährtes
22:00 h Goldene Krone (Disco)
Singleshingaling mit DJ Shock Travolta
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Konzert: Alienshake (Alternative & Funk)
22:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Capo´s Casual Friday (Soul & Indie-Rock)
21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
Elektroschule mit DontCanDJ
22:00 h Schlosskeller
> Seite 08
Golden EHD - M's Agentenparty
21:00 h Evangelische Hochschule (EHD)
Konzert: Mantar + Wiegedood + Treha Sektori
20:00 h Oetinger Villa
Summer Clubbing Opening Party mit DJ AnDee
22:00 h Huckebein
Met & Miezenball mit DJ Meth
21:00 h Club Biga (Floor 1), Dieburg
Feindflug vs. Combichrist Electro Party
21:00 h Club Biga (Floor 2), Dieburg
Irish Folk Session
21:00 h Sumpf
Best Of Discofox & Dance mit DJ Thomy
21:00 h Tanzcafé Papillon
Karaoke
20:00 h Red Barn Restaurant
> Konzert in der Knabenschule.
> Mantar in der Villa.
Strings
Schule für Streichinstrumente
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50_ÜBERSICHTLICH
P MAGAZIN
Kiss Me Darmstadt
22:00 h Musikpark A5
Samstag, 13.06.2015
> Glücksrad-Party!
>Fuck yeah – Roller Derby!
Konzert: Simon And Garfunkel Revival Band
20:30 h HalbNeun Theater
Sommerkonzert II
18:00 h Stadtkirche
Seepferdchen Open-Air 2015
12:00 h Zum Anglerpark
> Seite 10
Seepferdchen Open-Air After Party
22:00 h Ponyhof
> Seite 10
Mellow Weekend (Just Hits)
22:00 h Centralstation (Halle)
Lange Nacht des Datterich (mit Performance)
01:00 h Kunsthalle Darmstadt
Pop Rocks: Brett Johnson
23:00 h Level 6
Datterich Festival: Lange Nacht des Datterich
16:00 h Darmstadt (versch. Orte)
Strictly British mit DJ Kai (Brit-Pop-Rock-Punk)
22:00 h Goldene Krone (Disco)
Soulkungfu mit DJ Fuzzooka
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Konzert: StoneHead (Rolling Stones Cover)
22:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Slam the Datterich
20:00 h Goldene Krone (Saal)
Konzert: Philharmonie Merck - Bläserserenade
16:30 h Centralstation (Saal)
> Seite 20/21
Zünftiges Wiesn Fest mit Männer der Berge (live)
18:00 h Steinbrücker Hof, Weiterstadt
90er Glücksrad Party
22:00 h Schlosskeller
Musical: Cabaret
19:30 h Kleine Bühne Bessungen
Konzert: Seven Bridges
20:00 h Music Station, Weiterstadt
> Seite 41
> Seite 35
Theater: Wegenetz - ein Projekttagebuch
17:00 h Gutenbergschule, DA-Eberstadt
Biodanza Party
20:00 h Bessunger Knabenschule
Roller Derby Homebout der Riot Rollers
18:00 h LLZ (Landesleistungszentrum)
Roller-Derby-After-Bout-Party mit Cessenaro + ...
22:00 h Lowbrow
Konzert: Kelly Moody (David Henn von The Barbers)
19:00 h Vis-a-Vis
Through The Ages mit DJ Nero Noire
22:00 h Club Biga (Floor 1), Dieburg
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ni aus unserem Programm: Do. 4.6. Fronleichnam, 14 Uhr: Spargelwettschälen mit Woody Feldmann Sa. 13.6. Zünftiges Wiesnfest mit bayr. Spezialitäten 17 Uhr: Männer der Berge - rockiger Sound aus Südtirol (Eintritt 8 ,- €, incl. 1 Maß Bier)
So. 14.6. ab 11 Uhr: Großes Kinderfest 19 Uhr: Comedy mit Ramon Chormann Programm des Ur-Pfälzers: „Ich saa´s jo nur!“ (Eintritt 20,- €, incl. 1 Glas Sekt) So. 21.6. ab 11 Uhr: Tierfest mit dem Tierheim DA
www.spargelfestival.de Weiterstadt (direkt an der B 42)
P MAGAZIN
New Attack mit DJ Demon
ÜBERSICHTLICH_51
22:00 h Club Biga (Floor 2), Dieburg
Saturday's Finest
22:00 h Huckebein
Pokerturnier
19:00 h Ziegelbusch
Electro.Nova
22:00 h Nova
Saturday Night Fever
22:00 h Musikpark A5
La Fiesta de Latinoamérica
20:30 h Salon-Latino
Saturday Dance Party
21:00 h Tanzcafé Papillon
Stilbruch (Crossover, Rock, Metal, Gothic)
21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
Sonntag, 14.06.2015 Flohmarkt am Ostbahnhof
11:00 h Am Ostbahnhof
Datterich Festival: 13. Schulden. Eine Befreiung
12:30 h Festivalzelt/Centralstation > Seite 20/21
Datterich Festival: Datterich der HSG
18:00 h Staatstheater
Comedy: Ramon Chormann - De Pälzer
19:00 h Steinbrücker Hof, Weiterstadt
Musical: Cabaret
16:00 h Kleine Bühne Bessungen
Konzert: Izabella Effenberg
19:00 h Jagdhofkeller
Tatort Krone
20:15 h Goldene Krone (Kneipe)
> Seite 20/21
> Izabella Effenberg.
Montag, 15.06.2015 Montagsmusik: Cone (Indie)
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Pub Quiz
20:30 h Green Sheep Pub
VintAge: Oldies, Pop & Rock
21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
Dienstag, 16.06.2015 Filmkreis-Kino: Im Labyrinth des Schweigens
20:00 h Audimax / TUD
Nachtdienst mit Sir N. (80‘s & Alternative)
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Konzert: Krone Old Stars Orchestra
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
> Kickern macht froh! ANZEIGE
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52_ÜBERSICHTLICH
P MAGAZIN
Quiz Night
21:00 h An Sibin
Pub Quiz
20:30 h Green Sheep Pub
Karaoke
20:00 h Music Station, Weiterstadt
Western Style Texas Hold'em Poker Turnier
19:00 h Red Barn Restaurant
Salsa Treff
20:30 h Guantanamera
Studier.Bar
23:00 h Nova
Mittwoch, 17.06.2015
> Salsa im Guantanamera.
Konzert: Wesseltoft, Schwarz & Berglund
20:00 h Centralstation (Saal)
Filmkreis-Kino: Jappeloup - Eine Legende (OmU)
20:45 h CityDome Kinos (Rex-Kino)
Konzert: Ultrakustik (Rock & Soul Cover)
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
20. Darmstädter Musikgespräch
20:00 h Mathildenhöhe (Osthang)
Ringvorlesung: Zwischen Knecht und Arbeitsrecht
18:30 h Schlosskeller
Open Mic Night - Session
21:00 h An Sibin
Musikerstammtisch mit Session (Open Stage)
20:00 h Music Station, Weiterstadt
Discofox Dance Night mit DJ Thomy
20:00 h Tanzcafé Papillon
La Fiesta de Salsa
21:30 h Salon-Latino
Play My Track - Du bist der DJ
23:00 h Nova
> Seite 10
> Seite 10
Donnerstag, 18.06.2015
> Urban Pioneers in der BKS.
Quizzznacht mit Jan von Subsonic
20:00 h Music Station, Weiterstadt
Dinnershow: Tödliche Familienbande
19:30 h Jagdhofkeller
9. Kammerkonzert
20:00 h Staatstheater
Filmkreis-Kino: Baymax - Riesiges Robowabohu (OV)
20:00 h Audimax / TUD
Konzert: Urban Pioneers + Freeborn Brothers
21:00 h Bessunger Knabenschule (Keller)
Indieclub mit Dave Knife
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
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Ludwigstraße 8 64283 Darmstadt 06151 22999
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P MAGAZIN
ÜBERSICHTLICH_53
Konzert: Legal Hate + Dawn Ahead
20:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
Lesung: Anastasia Chalepoudi - Kinderlesung
17:00 h Orangeriegarten
Katze macht Electro mit step.edit.klub
22:00 h Schlosskeller
Jazz im Rodenstein: The Expateers
18:00 h Café Rodenstein
Karaoke Night
21:00 h An Sibin
> Seite 41
Tischfußballturnier DYP
20:15 h Goldene Krone (Kneipe)
American Quiz Night
20:00 h Red Barn Restaurant
Lady Like (Single- & Study-Party)
22:00 h Musikpark A5
Freitag, 19.06.2015 Endlich Tanzen mit DJ Capo
22:00 h Weststadtcafé
Konzert: Les Haricots Rouges
20:30 h Jagdhofkeller
Konzert: Pool + Woman
18:00 h Hoffart Theater
Premiere: Der Freischütz
19:30 h Staatstheater
> Seite 11
Theater: Commedia
19:00 h Theater Moller Haus
TechnoWeekend Part 1
23:00 h Level 6
> Seite 35
Konzert: Klakson
19:30 h Bessunger Knabenschule (Halle)
Vortrag: Ev Bischoff - Rum oder Gemüse?
20:00 h Bessunger Knabenschule
Best of Random Shit mit DJ Kiwi
22:00 h Goldene Krone (Disco)
Simon Says Rock
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Konzert: Chasing Shadows (Rock)
22:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Schrill + Laut: 50 Shades Of Gay
22:00 h Schlosskeller
Musical: Cabaret
19:30 h Kleine Bühne Bessungen
Locomotion Dance Special (50´s & 60´s Rock´n´Roll)
20:00 h Music Station, Weiterstadt
Die ganze Nacht mit Jenny Furora + Magdalena
23:00 h Ponyhof
> Jazz im Café Rodenstein.
> Drei von fünf Klaksons. ANZEIGE
2015
54_ÜBERSICHTLICH
P MAGAZIN
Benefiz-Liederabend: Wir Singen Für Nadine
20:00 h Linie Neun, Griesheim
Biodanza Party
20:00 h Bessunger Knabenschule
Schwarzes Biga Revival Party
21:00 h Club Biga (Floor 1), Dieburg
Urban Chaos Special mit DJ Doom
21:00 h Club Biga (Floor 2), Dieburg
Geselliger Weinabend
18:30 h Atelier Aufschnitt
Summer Clubbing mit DJ Stargate
22:00 h Huckebein
Konzert: Argies
21:00 h Oetinger Villa
Schöner Rocken mit Lars Vegas
21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
Best Of Discofox & Dance mit DJ Thomy
21:00 h Tanzcafé Papillon
Karaoke
20:00 h Red Barn Restaurant
Kiss Me Darmstadt
22:00 h Musikpark A5
Samstag, 20.06.2015
> Auf ein Gläschen ins Aufschnitt!
> 97 Semester – crazy shit! ANZEIGE
Comedy: Badesalz - Dö Chefs
20:00 h Staatstheater
Diggin' In The Crates
22:00 h Weststadtcafé
Klangzucker Mixtape Release + Live Electro & D´n´B
22:00 h Bessunger Knabenschule (Keller)
Kleid At Day
10:00 h City Carree
Mellow Weekend (Disco to House)
22:00 h Centralstation (Halle)
JazzPunkt Carree: SaxShop
14:00 h Centralstation (Treppe)
Tanztheater: Transparent Cloud (Premiere)
19:30 h Staatstheater
425 Jahre Martinsviertel Jubiläumsfest
11:00 h Kantplatz
Commedia
19:00 h Theater Moller Haus
> Seite 11
TechnoWeekend Part 2
23:00 h Level 6
Konzert: Soul With A Capital S
20:00 h Bessunger Knabenschule (Halle)
Trashpop-Party mit DJ D-Zero + DJ Kiwi
22:00 h Goldene Krone (Disco)
Rehab: Back to the 50s & 60s mit DJ Kai
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Konzert: Can-Gurus (Rock)
22:00 h Goldene Krone (Kneipe)
97 Semester Party
22:00 h Schlosskeller
Musical: Cabaret
19:30 h Kleine Bühne Bessungen
Konzert: Boombusters
20:00 h Music Station, Weiterstadt
Swingsalon mit Swing Belleville (live)
21:00 h Linie Neun, Griesheim
Reggaelation mit DJ General Motors
21:00 h Roßdörfer Biergarten
Through The Ages mit DJ Nero Noire
22:00 h Club Biga (Floor 1), Dieburg
Neue In-S-Tanz mit DJ Kevin
22:00 h Club Biga (Floor 2), Dieburg
Anger Management: Session 1
19:30 h Oetinger Villa
P MAGAZIN
Saturday's Finest
ÜBERSICHTLICH_55
22:00 h Huckebein
Pokerturnier
19:00 h Ziegelbusch
Electro.Nova
22:00 h Nova
Saturday Night Fever
22:00 h Musikpark A5
La Fiesta de Latinoamérica
20:30 h Salon-Latino
Saturday Dance Party
21:00 h Tanzcafé Papillon
Stilbruch (Crossover, Rock, Metal, Gothic)
21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
Sonntag, 21.06.2015 Comedy: Badesalz - Dö Chefs
20:00 h Staatstheater
Das literarische Wohnzimmer mit Ingrid Noll
11:00 h Kranichst. Literaturverlag
Theater: Sonnenbrand - eine Supernovela
20:00 h Theater Moller Haus
> Seite 41
Konzert: Martha Hernandez aka Mar Salá
20:00 h Bess. Knabenschule (Halle)
Musical: Cabaret
16:00 h Kleine Bühne Bessungen
Tatort Krone
20:15 h Goldene Krone (Kneipe)
> Seite 11
Montag, 22.06.2015 Quizzznacht mit Jan von Subsonic
20:00 h Darmstädter Hof, Weiterstadt
Montagsmusik: Patrick O.J. Moore
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Konzert: The Hammer (Hardcore & Punk)
21:00 h Oetinger Villa
Pub Quiz
20:30 h Green Sheep Pub
VintAge: Oldies, Pop & Rock
21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
> Quatschköpfe!
Dienstag, 23.06.2015 Filmkreis-Kino: A Most Wanted Man
20:00 h Audimax / TUD
Nachtdienst mit DJ D-Zero (Helene Fischer Night)
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Konzert: Elias 'Fuzzy' Dahlhaus Quartett
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Laut und Leise - Konzert: He.Artwork
20:00 h Schlosskeller
Quiz Night
21:00 h An Sibin
Pub Quiz
20:30 h Green Sheep Pub
Karaoke
20:00 h Music Station, Weiterstadt
Western Style Texas Hold'em Poker Turnier
19:00 h Red Barn Restaurant
Salsa Treff
20:30 h Guantanamera
Studier.Bar
23:00 h Nova > In der Krone ist immer was los. ANZEIGE
SUMMER TIME Summer & Cocktails
Der Sommer steht bevor und die MALTbar wird diesen mit leckeren kühlen & frischen Cocktails begrüßen. Kreationen wie Gin Summer Cup, Kiwi Cooler, Stormy Seas oder Blueberry Julep laden zu entspannten Stunden, auch an warmen Abenden, in der MALTbar ein.
WEDNESDAY JAZZ Jazz & Cocktails
Jeden Mittwoch ab 19 Uhr gibt es coolen Jazz von Ella Fitzgerald bis Gregory Porter zu hören. Dazu passend werden ausgesuchte Jazz Age Cocktails wie The Monk´s Dream, Surfer Rosa, Sidecar oder White Lady serviert.
Rheinstraße 41 64283 Darmstadt www.maltbar.de
DI - DO 19 - 01 Uhr FR - SA 19 - 03 Uhr SO & MO Ruhetag
56_ÜBERSICHTLICH
P MAGAZIN
Mittwoch, 24.06.2015
> The Art of Jazztainment.
Darmstädter Stadtlauf
19:00 h Darmstadt (Innenstadt)
Punto Jazz - Konzert: The Art of Jazztainment
18:00 h Vinocentral
Ringvorlesung: Mit Aluhut & Pickelhaube 6/6
18:30 h Schlosskeller
Konzert: Graf Schlotz Orchester (Ska & Surf-Punk)
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Konzert: Jeffrey Lewis & The Jrams
20:00 h Oetinger Villa
Open Mic Night - Session
21:00 h An Sibin
Musikerstammtisch mit Session (Open Stage)
20:00 h Music Station, Weiterstadt
Discofox Dance Night mit DJ Thomy
20:00 h Tanzcafé Papillon
La Fiesta de Salsa
21:30 h Salon-Latino
Play My Track - Du bist der DJ
23:00 h Nova
Donnerstag, 25.06.2015 Filmkreis-Kino: Who Am I - Kein System ist sicher
20:00 h Audimax / TUD
Indieclub mit Dave Knife
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Lesung: Sabine Mehne - Eigene Kurzgeschichten
17:00 h Orangeriegarten
Eule hört Funk mit Wiggle Waggle
22:00 h Schlosskeller
Karaoke Night
21:00 h An Sibin
Tischfußballturnier DYP
20:15 h Goldene Krone (Kneipe)
American Quiz Night
20:00 h Red Barn Restaurant
Lady Like (Single- & Study-Party)
22:00 h Musikpark A5
Freitag, 26.06.2015 >Eulen-Funk mit Wiggle-Waggle. ANZEIGE
Bandsupporter Sessions: Ravefruit + Bloodmother
20:00 h Music Station, Weiterstadt
Soulknights Experience
22:00 h Weststadtcafé
> Seite 41
P MAGAZIN
Latin Dance Night
ÜBERSICHTLICH_57
21:00 h Linie Neun, Griesheim
Theater: Sonnenbrand - eine Supernovela
20:00 h Theater Moller Haus
The Battle Of Trash - DSDS (Das Schlimmste...)
22:00 h Centralstation (Halle)
Improvisationstheater: Alles auf Anfang
20:30 h Hoffart Theater
Das Meeting - Level 6 Allstars
23:00 h Level 6
Bal Poussière - Afrikanisches Tanz- & Trommelfest
18:30 h Bessunger Knabenschule (Halle)
Krone Black Beats Night mit DJ Big Bang T
22:00 h Goldene Krone (Disco)
Rocky Reggae mit DJustin H
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Karaoke mit Stritti
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Rammstein Party mit Don Levi
21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
Ausstellungseröffnung: Mirror Leaves + Sesame Treat
18:00 h Int. Waldkunst Zentrum
Bare Knuckles (Trap, Twerk, Bass)
22:00 h Schlosskeller
Vernissage: Hof-Kunst 2015
18:00 h Hofgut Oberfeld
Electronic Beats Party
21:00 h Club Biga (Floor 1), Dieburg
House Of Wolves mit DJ Paul
21:00 h Club Biga (Floor 2), Dieburg
Birthday Bash mit DJ Alex Beer
22:00 h Huckebein
Bessunger Jam Session mit Groove Addiction Project
20:30 h Jazzinstitut (Keller)
Best Of Discofox & Dance mit DJ Thomy
21:00 h Tanzcafé Papillon
Karaoke
20:00 h Red Barn Restaurant
Kiss Me Darmstadt
22:00 h Musikpark A5
> Seite 36 > Battle of Trash!
Samstag, 27.06.2015 Konzert: Nadejda Vlaeva
20:00 h Literaturhaus
Mellow Weekend Saisonabschluss: Rummelspektakel
22:00 h Centralstation (Halle)
Repair-Café
14:00 h Forstmeisterhaus Bessungen
Krush: Pappenheimer
23:00 h Level 6
> Bare Knuckles – coole Leute! ANZEIGE
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58 _ÜBERSICHTLICH
P MAGAZIN
Konzert: Jorge Palomo - The New Flamenco Project
> Flamenco in der Knabenschule.
20:30 h Bessunger Knabenschule (Halle)
Indieclub mit DJ Kai
22:00 h Goldene Krone (Disco)
Diskothekerkollektiv Rote Nadel
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Konzert: Back From The Grave (60´s & 70´s Sound)
22:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Darmstädter Freiwilligentag 2015
10:00 h Darmstadt (verschiedene Locations)
70er80er Party
22:00 h Schlosskeller
Musical: Cabaret
19:30 h Kleine Bühne Bessungen
Saison Abschluss Party
20:00 h Music Station, Weiterstadt
Biodanza Party
20:00 h Bessunger Knabenschule
Mission In Progress mit DJ Jörg
22:00 h Club Biga (Floor 1), Dieburg
Druckluftaquarium mit DJ Kevin + DJ Doom
22:00 h Club Biga (Floor 2), Dieburg
Konzert: Kontaktanzeige (Songwriter & Rap)
21:00 h Sumpf
Konzert: High Heel Sneakers (Rockabilly)
20:30 h Kaffeehaus Eberstadt
Saturday's Finest
22:00 h Huckebein
Pokerturnier
19:00 h Ziegelbusch
Electro.Nova
22:00 h Nova
Saturday Night Fever
22:00 h Musikpark A5
La Fiesta de Latinoamérica
20:30 h Salon-Latino
Saturday Dance Party
21:00 h Tanzcafé Papillon
Stilbruch (Crossover, Rock, Metal, Gothic)
21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
> Seite 35
Sonntag, 28.06.2015
> Wir sprechen uns noch! ANZEIGE
Sport & Spiel Fest 2015
11:00 h Herrngarten
Theater Chawwerusch: Wir sprechen uns noch
19:00 h Bessunger Knabenschule
Tatort Krone
20:15 h Goldene Krone (Kneipe)
> Seite 35
P MAGAZIN
ÜBERSICHTLICH_59
Montag, 29.06.2015 Montagsmusik: Beecham Brothers (Blues)
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Konzert: Prawn + Hindsights + Brightr
21:00 h Oetinger Villa
Pub Quiz
20:30 h Green Sheep Pub
VintAge: Oldies, Pop & Rock
21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal
> Seite 12
Dienstag, 30.06.2015 Filmkreis-Kino: Einer nach dem anderen - Kraftidioten
20:00 h Audimax / TUD
Nachtdienst Saisonabsch(l)uss mit DJ XLH
22:00 h Goldene Krone (Rockybar)
Konzert: Krone Old Stars Orchestra
21:00 h Goldene Krone (Kneipe)
Konzert: Autonomads
21:00 h Oetinger Villa
Quiz Night
21:00 h An Sibin
Pub Quiz
20:30 h Green Sheep Pub
Karaoke
20:00 h Music Station, Weiterstadt
Western Style Texas Hold'em Poker Turnier
19:00 h Red Barn Restaurant
Salsa Treff
20:30 h Guantanamera
Studier.Bar
23:00 h Nova > Oetinger Villa: Konzerte, Konzerte!
KALENDER UPDATES TÄGLICH
Dieser Kalender entsteht in enger Zusammenarbeit mit | FeierAbendKultur in Darmstadt. Alle Events, die bis zum 15. des Vormonats auf www.partyamt.de eingetragen werden, erscheinen automatisch und kostenfrei hier im Stadtkulturmagazin P.
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Vorher
Tanzkurse - Workshops - Partys
Nachher
Salsa Bachata Kizomba Merengue Bachatango NightClubChaCha Styling und mehr für … Anfänger
Mittelstufe Fortgeschrittene
Kizomba Anfänger Workshop: Sa/So, 20./21.Juni / 13 - 15.30 h
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04.11.15 Offenbach, Hafen 2
Ralf Schmitz 07.11.15 15.01.16 16.01.16 28.01.16
Mannheim, Rosengarten Darmstadt, Darmstadtium Heidelberg, Stadthalle Niedernhausen, Rhein-Main-Th.
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Out of Darmstadt Kultur in Rhein-Main-Neckar
Das P schaut für Euch über die Stadtmauern. Hier werden erwähnenswerte und monatsaktuelle Veranstaltungen im Rhein-Main-Neckar-Gebiet – in erster Linie Konzerte, aber auch Theateraufführungen, Ausstellungen, Lesungen und so weiter – kurz und knackisch vorgestellt. Im Juni 2015 sind es: 15. Japanisches Filmfestival Nippon Connection Das größte japanische Filmfestival außerhalb Japans. Es werden rund 100 neue Produktionen aus allen Genres zu sehen sein. Rahmenprogramm: Workshops, Foto-Ausstellung, Vorträge und Konzerte u.a. mit "Stereo Total". Mousonturm, Naxoshalle, Filmmuseum u.a., Frankfurt Di, 02.06. bis So, 07.06. Programm und Eintrittspreise auf www.nipponconnection.com Flotsam & Jetsam (USA) Speed/Thrash-Metal-Band aus dem goldenen Zeitalter dieses Genres, den Achtzigern. Elfer, Frankfurt Mi, 03.06. | 20 Uhr | 16 Euro Blind Willies (USA) Folk, Blues und Americana bestimmen die Songs, denen häufig etwas wunderbar Melancholisches anhaftet. Hafen 2, Frankfurt Fr, 05.06. | 20 Uhr | Eintritt frei
Moriarty (FRA) Das franko-amerikanische Kollektiv widmet sich auf ihrem neuen Album „Fugitives“ den musikalischen Urahnen von Songschreibern und Bluesveteranen wie Bob Dylan, Woody Guthrie oder Hank Williams. Brotfabrik (Saal), Frankfurt So, 14.06. | 20 Uhr | 25 Euro St. Paul & The Broken Bones (USA) Die Band aus Alabama bläst mit mächtig viel authentischer Leidenschaft kräftigen Soul in bester Motown-Tradition von der Bühne. Schlachthof, Wiesbaden Di, 16.06. | 21 Uhr | 20 Euro Win! Win! Das P verlost 3 x 2 Tickets unter www.p-stadtkultur.de Lagwagon (USA) + Strung Out (USA) + Authority Zero (USA) Lagwagon sollte jedem, der sich in den Neunzigern nur annähernd mit Melodycore beschäftigt hat, ein Begriff sein. Mit der neuen Platte „Hang“ im Gepäck kommt die Skatepunkrockinstitution mal
wieder ins Rhein-Main-Gebiet. Schlachthof Wiesbaden Mi, 17.06. | 19 Uhr | 25 Euro Calexico (USA) Beziehen sich auf ihre gleichermaßen amerikanischen und mexikanischen Wurzeln. Americana/ Tex-Mex/Indie-Rock-Kultband um Joey Burns. Halle02, Heidelberg Mi, 17.06. | 20 Uhr | 32 Euro Empowerment (Stuttgart) + Spirit Crusher (Nürnberg/ Stuttgart/Mannheim) Zweimal New-York-Hardcore made in Germany. Wer braucht schon Cro Mags? Pünktlich sein, die Kneipe ist sehr klein! Kulturkneipe Sabot, Wiesbaden Fr, 19.06. | 21 Uhr | 7 Euro Lydia Lunch Retrovirus (USA) Die Grande Dame des No Wave. Eine der faszinierendsten und eigenwilligsten Künstlerinnen aus der New Yorker Avantgarde-Szene der 70er-Jahre. Das Bett, Frankfurt Sa, 20.06. | 20.30 Uhr | 18 Euro
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Supersuckers (USA) Im Auftrag des Rock unterwegs! Dieser ist teilweise mit einer ordentlichen Portion CountryEinschlag versehen. Schlachthof (Kesselhaus), WI So, 28.06. | 21 Uhr | 19 Euro iLoveMakonnen (USA) Der in Los Angeles lebende Künstler wird aktuell in seiner Stadt als heißester Stern am Musikhorizont gehandelt. Clubtauglich. Zoom, Frankfurt Mo, 29.06. | 21 Uhr | 23 Euro Death From Above 1979 (USA) Melange aus unglaublich druckvollen und zugleich tanzbaren Noise-Pop/Post-Punk. Schlachthof (Kesselhaus), WI Di, 23.06. | 20 Uhr | 23 Euro
NOFX (USA) Exklusives Deutschlandkonzert der alten Punkrocker um Fat-WreckChords-Mastermind Fat Mike. Batschkapp, Frankfurt Mi, 24.06. | 20 Uhr | 28 Euro
Recherche + Text: Gunnar Schulz + Thomas Kühner + Matin Nawabi | Fotos: Veranstalter ANZEIGE
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Designschnipsel Folge 18: „Mädchenfänger“ alias Extensionshülse alias „Fingerfalle“ Wir sind immer und überall von Design umgeben: ob zuhause, bei Freunden, in Geschäften, im Büro, öffentlichen Raum oder Restaurant. Sei es das Bett, in dem wir liegen, sei es die Toilette, Dusche oder Hifi-Anlage, die wir täglich benutzen: alles Design. Ob Klinke, Handy, Rasierer, Kanne, Schere, Brille, Wecker, Brieföffner – Design begleitet unser Leben. In der Rubrik „Designschnipsel“ stellen wir Darmstädter und ihre Lieblingsstücke vor. Name: Ruben Löbbert + Annika Jung geboren: am 22.07.1980 | am 23.08.1984 wo: in Darmstadt | in Groß-Gerau lebt: im Martinsviertel | am Woog Beruf: Betreiben seit 2012 zusammen „why the friday“, Studio für Innenarchitektur + Produktgestaltung in Darmstadt [unter anderem Gestaltung der „Chez“-Bar am Cityring; Anm. d. Red.] Statement von Ruben Löbbert und Annika Jung zum „Mädchenfänger“ alias Extensionshülse alias „Fingerfalle“: „Hätte jemand gedacht, dass dies ein Produkt aus dem medizinischen Bereich ist? Uns fasziniert es! Das einfache, fast unscheinbare Objekt wird in der Medizin als Vorrichtung zur Fixierung von einzelnen Fingern benutzt. Der Schlauch aus Bast zieht sich zusammen und lässt den Finger nicht mehr los. Zu uns ist das kleine Teil vor einigen Jahren während eines Projektentwurfs für den medizinischen Bereich gekommen, seitdem liegt es im Büro und fällt uns immer mal wieder in die Hände. Uns begeistert die schlichte Form und die Idee, die dahinter steckt, gerade weil der ,Mädchenfänger' nicht den typischen medizinischen Look hat. Denkt man doch sonst an sterile, glatte Metall- oder Kunststoffoberflächen, taucht dieses Material und die dreidimensionale Scherengitterstruktur oft in unserem Alltag auf, zum Beispiel in der Architektur, in der Natur oder auch im Möbel- und Produktdesign. Die Einfachheit und Materialsprache solcher Objekte inspiriert uns immer wieder bei unserer Entwurfsarbeit, bei der es uns grundsätzlich darum geht, reduzierte und minimalistische Konzepte zu entwickeln, die sich auf das Wesentliche konzentrieren.“ Idee + Text: Sibylle Maxheimer | Fotos: Jan Ehlers
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Iss was! Folge 38: Veggie-Gulasch mit Spätzle
Heute gibt es Gulasch. Die „Iss was“-Stammleser unter Euch erinnern sich vielleicht noch an Saschas „Sieht aus wie Chappi“-Gulasch aus Folge 23. Damals mit einer halben Kuh im Kochtopf, heute ganze ohne Tier, dafür mit selbstgemachten Haselnuss-Spätzle. Fleischliebhaber bitte weiterblättern. Für Pflanzenfreunde wird es deftig.
Iss was! Veggie-Gulasch mit Spätzle Dauert so lang wie: eine Donau-Dampferfahrt Sieht aus wie: Gulaschkanonenfutter Am besten mit: Dampfkochtopf Nebenwirkungen: Gulaschdunst im ganzen Haus Kostet so viel wie: fünf Tüten Chips „Ungarisch“
Für 4 Personen: Für deftigen Gulaschspaß: 3 Paprikaschoten 1 Gemüsezwiebel 2 Karotten 1 Dose gestückelte Tomaten 1 /4 Tube Tomatenmark 100 Gramm Soja-Würfel (z.B. von Vantastic Foods) 1 /4 Liter Rotwein 1 /4 Liter Gemüsebrühe 1 EL mittelscharfer Senf Gewürze: 2 EL Paprikapulver, 1 EL Majoran, 2 Lorbeerblätter, 1 TL Kümmel, 1 TL Garam Masala, 1 /2 TL Rauchsalz, Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker Für vegane Spätzle: 400 Gramm Mehl 100 Gramm gemahlene Haselnüsse 1/4 Liter Wasser 2 Esslöffel Soja-Mehl Muskat, Salz
Der Frühling lässt sein blaues Band flattern und eigentlich wollten wir passend dazu ein lockerleichtes Sommersalätchen zaubern. Frisch, fruchtig, blumig, bekömmlich. Doch als der Herr Fotograf auf Facebook mit seinem neuen Betonmischer angab, war klar: Der Mann braucht mehr als welke Blätter zwischen die Zähne. Ein ordentliches Arbeiteressen muss her. Also schnell umgeplant und den Dampfkochtopf angeschmissen, damit das Gulasch auch gar ist, wenn der Herr Ehlers von der Baustelle kommt. Wir wetzen die Messer und schnippeln eine dicke Gemüsezwiebel, zwei Möhrchen und drei Paprika in kleine Stücke. Das war’s dann schon mit der Schnippelage, mehr bekommen die Messer heute nicht zu tun. Stattdessen kommt Omas Dampfkochtopf zum Einsatz. Das wahrscheinlich tollste Geschenk, das Oma uns je machte. „Made in Western Germany“ und heißer als jeder Thermomix. Wer also einen Dampfkochtopf hat, stellt ihn auf den Herd und lässt ordentlich Öl heiß werden – wer keinen hat, sucht sich zumindest einen Topf mit passendem Deckel und plant ein bisschen mehr Zeit ein. Denn je länger es köchelt, desto besser schmeckt’s.
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Gemüseschnipsel in den Dampfkochtopf
Gewürze dazu
Alle Zutaten für ein deftiges Veggie-Gulasch mit Haselnuss-Spätzle Los geht's! Die Zwiebel und die Möhrchenschnipsel mit Tomatenmark anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. Majoran dazugeben und mitschwitzen lassen. Als Nächstes die trockenen Sojawürfel in den Topf. Eigentlich weicht man sie vorher in Gemüsebrühe ein – das ist in diesem Fall aber nicht nötig, denn die Würfel saugen sich schon schnell genug mit leckerer Soße voll. Das Ganze lassen wir ein paar Minuten schmurgeln und löschen es immer wieder mit einem Schluck Rotwein ab. Das ist ein bisschen wie beim Rissotto-kochen: Brutzeln, ein Schluck Wein, weiterbrutzeln, wieder ein Schluck Wein. Ist der Wein aufgebraucht, können Tomaten, Paprika und alles von der Gewürz-Liste in den Kochtopf hüpfen. Mit Gemüsebrühe aufgießen und dann: Deckel drauf. Während das Gulasch im Kochtopf vor sich hin dampft, kümmern wir uns um die Spätzle. Selbstgemacht sind die tausend Mal leckerer als fertig aus der Tüte und vor allem mit gemahlenen Haselnüssen verfeinert eine echte Wucht. Außerdem gar nicht so viel Arbeit, wie man denkt. Nämlich: Alle Zutaten in eine Schüssel geben, ordentlich rühren – und wenn der Teig zäh vom Löffel runterkleckert, ist er perfekt. Auch das Schaben ist nicht sonderlich kompliziert. Einfach mal auf Youtube nach „Spätzle schaben“ suchen. Es gibt in diesem Internet viele schwäbische Muttis, die ihre Spätzleschabe-Geheimnisse weitergeben. Wer nicht schaben mag, kann natürlich den Teig auch durch die Presse jagen. Schwimmen die Spätzle oben, schnell abschöpfen, den Dampf vom Kochtopf nehmen, einmal rumrühren und alles hübsch anrichten. Denn Fotografen sind Ästheten – auch die, die mit Betonmischern spielen.
Alles schön schmurgeln lassen
Nicht am Rotwein sparen
Auch veggie sieht's ein bisschen aus wie Chappi
Guten Appetit! Text: Anna Groos + Tobias Reitz | Foto: Jan Ehlers
Iss was, die Veggie-Version – im Wechsel mit Fleisch-Sascha vom Goldenen Hirsch.
Spätzle schaben wie in Schwaben
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Kommen und Gehen Neuigkeiten aus Darmstadts Einzelhandel und Gastronomie Welche neuen Läden buhlen in Darmstadt um Kunden? Welche neuen Restaurants und gastronomischen Konzepte bereichern die Stadt? Welche Veranstaltungen rund ums Einkaufen gibt es diesen Monat? Und wer musste schließen? Das erfahrt Ihr in der P-Rubrik „Kommen und Gehen“ – im schnittigen Steckbrief-Stil.
ab+zu Neuigkeit: Das „ab+zu“ ist Open Space und Event Location. Das ehemalige Büro von „quäntchen + glück“ (Agentur für OnlineKommunikation, kürzlich ein Stockwerk höher gezogen) definiert sich als „der perfekte Raum für Denker und Macher – mit viel Platz für Ideen und Inspiration“. Ausgestattet mit massiver Theke, gefülltem Kühlschrank und einer Mini-Küche. Das handgemachte Mobiliar des 90 Quadratmeter großen Raumes im alten Brauereiturm, gegenüber vom Biergarten an der Dieburger Straße, ist modular: Vier Schreibtische können zum Konferenztisch zusammengesteckt werden, 25 Berliner Hocker sind schnell in ein Regal verwandelt, Sofas können durch den ganzen Raum gerollt werden. Lesebühne, Seminar- oder Konferenzraum, Kreativoase, Zockerhöhle, Kinosaal – alles machbar. In den zahlreichen Schubladen wartet Kreativ- und Selbstmach-Basismaterial auf seinen Einsatz: Scheren, Kleber, Stempel, Stoff und Legosteine für die Feinmotoriker. Hammer, Säge, Nägel, Schleifpapier und Holzreste für die handfesten Handwerker. Außerdem unzählige Möglichkeiten zum Kritzeln, Pinnen und Ideen-festhalten. Das „ab+zu“ kann flexibel gebucht werden: ob für einen oder mehrere Tage, unter der Woche, am Wochenende oder abends, einmalig oder jede Woche einmal. Ort: Dieburger Straße 98 e, Brauereiviertel www.abundzu.qundg.de
Art de Creation Neuigkeit: Darmstadt hat seit eine neue Boutique für trendige Mode aus dem hohen Norden. Evi Franke ist von Waschenbach nach Darmstadt gezogen und hat ihr Geschäft gleich mitgenommen. Art de Creation ist ein detailverliebter Laden im maritimen Stil und führt ausschließlich Mode und (Wohn)- Accessoires skandinavischer Labels wie Odd Molly, Nü by Staff oder Sorgenfri Sylt. Der Grund dafür ist die Vorliebe der Inhaberin für diese Labels und die Tatsache, dass die meisten davon in Darmstadt und Umgebung kaum zu finden sind. Seit Ende April firmiert die ehemalige Blumenhandlung zwischen Galerie Schindler und Altem Friedhof als Art de Creation, am 13.06. wird offiziell Eröffnung gefeiert. Ort: Wiener Straße 86, Ecke Heinrichstraße / an der NiederRamstädter Straße www.facebook.com/artdecreation und www.art-de-creation.de
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Burrito Station Neuigkeit: Die Palette des Darmstädter Fast Food wird um eine Komponente reicher. Bojan Nourbakhsh bietet mit seiner Burrito Station an der Wartehalle Eberstadt seit Mai eine Alternative zu Pizza, Döner oder Asia. Serviert werden Klassiker der Tex-Mex-Küche wie Burritos, Tacos und Nacho Bowls. Die eigenen Vorlieben bestimmen, was drauf beziehungsweise rein kommt. Das jeweilige „Main-Dish“ wird nach Belieben mit frischen Zutaten befüllt, zur Auswahl stehen verschiedenes Fleischsorten, Gemüse und Soßen. Für Frühaufsteher gibt es auch Frühstücksburritos mit Speck und Eiern. Ort: Heidelberger Landstraße 205, Eberstadt www.facebook.com/burritostationdarmstadt
Kleid At Day Neuigkeit: Mit dem gleichen Konzept wie ihr schon stadtbekanntes „Kleid At Night“ veranstalten Rauschmittel und Centralstation ihren Kleidermarkt für Secondhand-Mode und Accessoires dieses Mal tagsüber und outdoor. Am Samstag, 20.06., zwischen 10 und 13 Uhr kann auf dem Platz vor der Centralstation unter freiem Himmel gestöbert und geshoppt werden. Die Verkaufsstände bieten neben Röcken, Kleidern, Hosen und Jacken auch Hüte, Taschen, Schmuck und Sonstiges, was das mode- und nachhaltigkeitsbewusste Herz höher schlagen lässt. Von der Terasse der Centralstation aus kann das Ganze bei kühlen Getränken auch entspannt aus der Ferne beobachtet werden. Bei wem der eigene Kleiderschrank überläuft, der kann aber auch mit einem eigenen Stand bei „Kleid At Day“ teilnehmen. Anmeldung (gegen 10 Euro Standgebühr) unter 06151 7806900 oder tanja.sorger@centralstation-darmstadt.de. Für Teilnehmer wie Besucher gilt: Bei Regen fällt die Veranstaltung aus! Ort: Carree-Piazza vor der Centralstation, Innenstadt www.centralstation-darmstadt.de/event/6420001/kleid-at-day/
Reiterschänke Kranichsteiner Hof Neuigkeit: Inmitten der weitläufigen Reitsportanlage am Waldrand gegenüber vom Jagdschloss Kranichstein eröffnet am 01.06. die „Reiterschänke Kranichsteiner Hof“. Die monatelange Kernsanierung hat sich gelohnt: Fachwerk wurde freigelegt, die dunklen Holztische und Stühle wurden aufgearbeitet, die Wände hell getüncht. So hat sich die ehemalige Pizzeria („Da Vito“) in eine Mischung aus Brauhaus und Gutsschänke verwandelt, die gemütlich ist, aber nicht altbacken daherkommt. Was auch an Pächter Holger Grimm (42, ehemals „Element 5“) und seinem jungen Team liegt. Das Restaurant, das tagsüber auch als Café fungiert, bietet Platz für bis zu 70 Gäste. Im lauschigen Biergarten (mit Bedienung) können sogar bis zu 160 Personen unter anderem sechs verschiedene Fass-Biere, Wein (vom Hof-Besitzer Donatus Landgraf von Hessen), Sekt, Caipirinha und Mojito schlürfen. Die Küche der „Reiterschänke“ ist gutbürgerlich mit internationalen Einflüssen, die Zutaten bevorzugt
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regional und saisonal. Flammkuchen, Schnitzel, Rumpsteak und Filets (Fleisch vom Odenwälder und Darmstädter Metzger) sowie Spezialitäten wie „Kranichsteiner Pferdeäpfel“ und „Misthaufen“ stehen auf der überschaubaren Basiskarte, die durch Saisonales ergänzt wird. „Einfach und gut muss es sein“, lautet das Credo. Beim Mittagstisch kann zwischen mindestens zwei Stammessen und á la carte gewählt werden. Öffnungszeiten: täglich ab 11 Uhr geöffnet, durchgehend warme Küche (bis 22 Uhr). Ort: Kranichsteiner Straße 252, Kranichstein www.kranichsteinerhof.de/gastronomie
Strings Factory Neuigkeit: Gerade eröffnete, neue Schule für Streichinstrumente. Geleitet wird sie von den Darmstädter Musikern Elena und Luis Martinez-Eisenberg. Nachdem die beiden erfahrenen Geiger zahlreiche Konzerte gespielt und bereits Schüler unterschiedlichen Alters unterrichtet haben, beschlossen sie, eine außergewöhnliche Musikschule für Streicher zu gründen. Strings Factory bietet nicht nur das Lernen von Geige, Bratsche, Cello und Kontrabass an, sondern auch das gemeinsameMusizieren mit anderen Schülern und Profis. Instrumente für eine kostenlose Probestunde liegen bereit. In den zwei modern und reduziert eingerichteten Räumen in Laufnähe zu Darmstädter Innenstadt sind auch Konzerte in Planung. Ort: Nieder-Ramstädter Straße 57, am Roßdörfer Platz www.stringsfactory.de
vis à vis Neuigkeit: Das „vis à vis“ – seit sechs Jahren bekannt und geschätzt als kleines Wochentags-Mittags-Restaurantchen (Suppen, Eintöpfe, Aufläufe, Pasta und Curries) – erweitert sein Konzept. Ab Samstag, 13.06., 19 Uhr (feierliche Eröffnung!) freut sich Inhaberin Alex Tucholke nicht nur über Gäste zum „dejéuner“, sondern auch abends zur „soirée“ (Mo bis Sa von 19 bis 23 Uhr). „Abendbistro mit Wohlfühlatmosphäre“, nennt sie das. Im Angebot: ausgesuchte französische, italienische und spanische Weine und Spirituosen, dazu gibt es eine opulente Theke mit Antipasti und Tapas, kleine warme Speisen wie Gambas, Tortillas und Aufläufe kommen frisch aus der Küche. Die schon legendären „Krimi-Diner“, Lesungen und auch Konzerte werden das abendliche Angebot des „vis à vis“ weiterhin bereichern. Ort: Fuhrmannstraße 2 / Ecke Arheilger Straße, Martinsviertel www.visavis-darmstadt.de
Wilhelminenquartier (früher: Wilhelminenpassage) Neuigkeit: Der Umbau der ehemaligen Wilhelminenpassage nimmt langsam, aber sicher Fahrt auf. Zwar ringt Investor Dogan Gülsen nach zwei glücklosen Präsentationen weiterhin mit dem Gestaltungsbeirat um einen Kompromiss, was die Fassadengestaltung angeht. Doch die Planungen für das Innere des „Wilhelminenquartiers“ schreiten voran: Zwei neue Ankermieter (beide aus der Gastronomie) seien gefunden, verkündete Gülsen Mitte April. L'Osteria Pizza e Pasta ist eine bundesweite Kette mit über 40 Filialen, Darmstadt
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wäre der vierte Standort im Rhein-Main-Gebiet. „Echte italienische Küche, vor den Augen der Gäste frisch zubereitet“, so Gülsen. Der zweite neue Mieter, der ebenfalls bis Ende des Jahres einziehen soll, ist Hans im Glück, eine Burger-Grill-Bar mit 32 Standorten in Deutschland. Die neuen Läden werden direkt an der Fußgängerzone liegen und die beiden bisherigen, langjährigen Mieter Küchenmeister und Reno Schuhe verdrängen. „Hans im Glück“ nimmt den Platz von „Küchenmeister“ ein. Das Küchenfachgeschäft zieht Ende Juni vorübergehend ins „Boulevard“ um (auf die ehemalige „Mango“-Fläche), im März 2016 sollen dann die 170 Quadratmeter des ehemaligen „Jack Wolfskin“-Stores in der Wilhelminenstraße bezogen werden. „L'Osteria“ verdrängt „Reno“ und bekommt zusätzlich eine Galerie im ersten Stock. Der Laden „Games Workshop“ bleibt in der Passage. Außerdem im Wilhelminenquartier geplant sind exklusive Mietbüros und Wohnungen mit umfangreichen Serviceleistungen. Ort: Wilhelminenstraße 10, Innenstadt www.wilhelminenquartier.de, www.hansimglueck-burgergrill.de und www.losteria.de
Her mit den Infos! Du hast Neuigkeiten aus Darmstadts Einzelhandel und Gastronomie für uns? Dann her damit! Am besten per Mail an redaktion@p-verlag.de (Redaktionsschluss: 10. des Vormonats). Recherche + Texte: Cem Tevetogˇlu + Melanie Winkler Fotos: Jan Ehlers + Veranstalter + Einzelhändler + Gastronomen
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„Der Song ist wie ein Ventil!“ Blackbox mit Masheé
Einst stand Masheé für einen leisen, fast zerbrechlich-zarten Sound. Ende dieses Monats erblickt eine neue Platte das Licht der Öffentlichkeit und vieles scheint verändert – nicht nur der Sound, der auf einmal kraftvoll und manchmal gar orchestral an Dillon, Soap & Skin oder Hundreds erinnert. Auch Mariella Schelch, der Mensch hinter Masheé, scheint verwandelt. Über eine spannende Entwicklung, große Pläne und den Jakobsweg sprach das P mit ihr und ihrem Produzenten Chris Kling in dessen Studio „Klangkantine“. Das P: Hier in diesem Studio wurde bis vor Kurzem mit einigen Musikern die neue EP „Cages We Built“ eingespielt. Wer gehört denn eigentlich alles zu Masheé? Chris: Gleich vorab, weil es da immer Verwirrung gibt: Masheé ist keine Band, Masheé ist Mariella Schelch als Künstlerin. Für LiveAuftritte und Aufnahmen kommen dann Musiker dazu. Mariella: Es gibt aber Musiker wie Max Kalb, mit denen ich von Anfang an zusammen spiele. Außerdem jetzt Julian List und Bastian Bischler sowie Vesna Marinovic als zweite Sängerin und Tobias Klant als Musical Director, der meist die Proben anleitet. Deren Ideen nehme ich natürlich immer gerne auf in die Arrangements. C: Aber auch rein rechtlich wegen der Gema macht das Sinn. Die Texte sind von Mariella, die Melodien, die Harmonien, die Abläufe – das ist klar geordnet. Bei Produktion und Arrangements sind dann natürlich auch andere beteiligt. Das klingt diesmal alles sehr professionell – nach dem Motto: einen neuen großen Schritt wagen.
M: Definitiv, ich habe mich jetzt klar dazu entschieden, Musikerin zu sein. Vollzeit. Die anderen haben ihre 40-Stunden-Jobs und sind nicht immer griffbereit. Daher ist es auch mein Projekt, da ich notfalls auch mit kleiner Besetzung oder gar solo auftreten kann. Chronologisch gesehen gibt es Masheé seit 2011 … M: Ja, das kann man vage auf 2011 datieren. Kurz vor Masheé spielte ich mit der Band Bischler als Geigerin und Sängerin. Da gab es auch mal die Gelegenheit mit Max Kalb ein paar Songs auf der Bühne zu spielen, obwohl mir das Herz in die Hose rutschte … [rollt mit den Augen] … das tut es auch heute immer noch bei Live-Auftritten.
Chris [grinst]: Mariella kriegt 'ne derbe Art, wenn sie aufgeregt ist … [schaut zum P rüber] .. Oh Gott, der schreibt das echt auf. Klar, das wir eine der Überschriften! Wie äußerst sich diese „derbe Art“? M [lacht]: Manchmal bin ich total aufgedreht, manchmal verkrieche ich mich einfach, aber innerlich bebt es gewaltig … ich bin dann hauptsächlich erstmal auf dem Klo. C: Um die Aufregung zu kaschieren, hatte sie beim letzten Auftritt mit Grabesstimme die Songs kurz und knapp angekündigt: „Jetzt kommt der Song ‚Bombs‘ … und es geht um Bomben.“ M: Sonst mache ich mir Notizen, das hatte ich da aber vergessen und mir fiel nichts Gescheites ein.
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C: Nein, das war perfekt. Sehr authentisch … [Mariella verdreht wieder die Augen.] Es gab dann erste Auftritte im „Blumen“ und bei einer P-Party; danach eine längere Pause. Warum? M: Eigentlich wollte ich Masheé aufgeben und auswandern. Mir fiel hier alles auf den Kopf, weil ich mich irgendwie fehl am Platz fühlte. Ich ging dann nach Äthiopien und Spanien, hatte kein festes Zuhause und bin immer nur hin- und hergetingelt. Das war schon eine kleine Lebenskrise.
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melancholisches Album … [lacht]. Neuerdings frage ich bei Konzerten, ob es den Leuten noch gut gehe, weil das nach dem Konzert definitiv anders sei. Irgendwann las ich während der Produktionszeit auf Facebook den euphorischen Kommentar von Chris: „Das wird der Shit“ … C [lacht]: Oh ja, das war der Schlüsselmoment, als wir für diesen Song das Schlagzeug aufnahmen und Synthies drüberlegten … und dann hatten wir diesen grandiosen Pomp am Ende
Mariella kriegt 'ne derbe Art, wenn sie aufgeregt ist. So eine Art Midlife Crisis? M [irritiert]: … mit 30? … dann werde ich ja nur 60 Jahre alt … Äh, stimmt, doofe Frage … [das P zuckt verlegen] … dachte da eher an mich … M [greift den Faden wieder auf]: Ich kam dann zurück, als es die „Blumen“-Aktion unter dem Karolinenplatz gab [der ehemalige Luftschutzbunker wurde kurzweilig als Kulturort genutzt, Anm. d. Red.]. Da hatte ich gemerkt, dass Kultur und Musik meins sind und mein Leben bestimmen sollen. So ging es dann wieder los, weil ich mich einfach danach gesehnt habe, wieder in einer Band zu spielen. Die neue Produktion des Titelsongs der EP klingt deutlich kraftvoller und selbstbewusster als früher – nicht nur musikalisch, auch stimmlich. Wie ist diese Veränderung zu erklären? M: Der Hintergrund ist einfach, dass ich die letzten sechs Jahre viel erlebt habe – auch viele Rückschläge. Das kommt da ganz klar zum Ausdruck, dieser Schmerz, aber auch diese Kraft, die daraus entsteht. Textlich wie musikalisch. Ich habe die Vergangenheit aufgearbeitet mit Wut, Ärger, Trauer, Resignation, manchmal auch Freude … es ist aber definitiv ein
und da hat alles Sinn gemacht. Einer dieser unbezahlbaren Momente, wenn man im Studio sitzt und eigentlich längst Feierabend hat, aber diesen Song permanent hört, weil es einen gerade so dermaßen geflasht hat. Das Video erinnert in der Bildsprache fast schon an David Lynch oder Lars von Trier … C: Das ist ein gutes Stichwort: Ich habe schon mehrfach gehört, dass Mariellas Musik etwas Cineastisches hat. Üble Zungen könnten es Melodramatik nennen, aber sinnbildlich, cineastisch trifft es viel besser – gerade die oft komplexen Strukturen, die sich gut surreal visualisieren lassen. Der Video-Dreh war ja sehr aufwendig. Welche Ideen standen dahinter? M: Im Video spiele ich ja bewusst mit Farben, mit Rosa und Schwarz-weiß, mit der guten und der schlechten Seite im Menschen: Auf welche Seite möchte ich mich begeben, wer möchte ich sein. Manchmal stößt man an Grenzen, die man sprengen möchte. Das Video und der Song sind wie so eine Art Therapie, wie ein Ventil. Welche anderen Musiker haben Dich beeinflusst? M: Ich höre zur Zeit eigentlich recht wenig andere Musik, aber was Dillon,
London Grammar oder Monogirl machen, finde ich ziemlich spannend. Das Orchestrale und Sphärische mag ich sehr. Das macht ja gerade die neuen Song aus und entspricht auch meiner klassischen Erziehung mit Geige und Klavier. Mit 15/16 stand ich aber eher auf so was wie Korn oder Deftones … [lacht] … da habe ich dann auch gern mal die Schule geschwänzt, weil ich die Nacht zuvor im Dieburger Biergarten gerockt habe … Das kommt definitiv rein in den Artikel … da kriegste nochmal derbe Ärger mit Deiner Mutter … M [lacht weiter]: Wir sind damals auch immer von Aschaffenburg in die Großstadt Darmstadt gefahren, um in der „Krone“ zur Musik von DJ Kai [immer noch Resident dort] abzutanzen. Das war jedes Mal superaufregend. Hach, der gute Kai … der wird sicher auch noch in 20 Jahren mit Rollator und Hörmuschel in der „Krone“ auflegen … Fühlst Du Dich wohl in Darmstadt? M: Ich wollte nie nach Darmstadt, habe es aber seit 2006 lieben gelernt. Ursprünglich komme ich aus Österreich aus der Nähe von Graz und hatte sehr gelitten, als wir damals nach Aschaffenburg zogen. Ich habe heute noch manchmal Heimweh [klingt schwer nach „Heidi“]. Aber Graz ist ja auch die Schwesterstadt von Darmstadt – das passt bestens. Langsam empfinde ich das hier auch als eine neue Heimat. Die Mathildenhöhe sind dann also hier Deine Alpen … M [mit Austria-Dialekt]: A Schmarrn, jetzt übertreib aber mal ned …! Danke für das Interview. Interview: Tobi Moka | Foto: Jan Ehlers
Masheé live Album-Release: Konzert + Party Galerie Kurzweil (Bismarckstr. 133) | Sa, 27. 06. www.mashee.de LIGHTS OUT!
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Babbeln unter Pappeln „Lilien“-Poesiealbum, Folge 9: Florian Jungwirth Der Ball ist rund, das Spiel dauert 90 Minuten und Abseits ist, wenn der Schiri pfeift. Diese spannenden Infos überlassen wir gerne weiterhin der „Sportschau“ oder dem „Echo“. Bei uns heißt es: P wie persönlich! Hier erfahrt Ihr wirklich was über die aktuellen „Lilien“-Kicker: ihre Vorlieben, ihre Marotten – und ihre bisherigen Darmstadt-Erfahrungen. Das interessiert hoffentlich nicht nur eingefleischte „Lilien“-Fans. 19 spontane Antworten auf 19 ungewöhnliche Fragen. Anpfiff ... „Babbeln unter Pappeln“ beginnt! Name (und Alter): Florian Jungwirth (26) Ursprünglich aus: Karlsfeld (Vorort von
München) Gekickt bei: Zunächst bei Karlsfeld. In der Jugend zu 1860 München gegangen. Dort in der Zweiten Mannschaft und bei den Profis gespielt. 2010 zu Dynamo Dresden gewechselt. 2013 dann zum VfL Bochum. Seit dem 01.09.2014 beim SV Darmstadt 98. Augenfarbe: grün-braun, eher ins Grüne
gehend Haarfarbe: dunkelblond] Lieblingstier: Löwe Schuhgröße: bei Fußballschuhen 44, bei Sneaker und schicken Schuhen 43/44. „Ich mag eher Sneaker. Kann aber auch mal schick sein, kommt auf den Anlass an.“ 1. Mit welchem Tier würdest Du Dich auf dem Spielfeld vergleichen? Mit dem Stinktier. [alle lachen] Immer eklig, keiner will mir zu nahe kommen. Aber nicht, dass ich so stinke.
Man weiß nur: „in der Nähe von Frankfurt“. Aber wenn man hier ist, lernt man den kleinen, aber sehr schönen Stadtkern kennen. Und natürlich das hochmoderne Stadion mit allen Schnicks und Schnacks. [grinst]
2. Welche Fragen stellen Dir fremde Menschen am liebsten? Da ich in Rodgau wohne, bin ich zu selten in der Stadt, dass die Leute mich was fragen können. Aber am Stadion kommen die Leute oft und einige rufen: „Floooo, Trikoooot!“
4. Was ist das Besondere hier? Das familiäre Klima im Verein. Das Zwischenmenschliche wird großgeschrieben. Das macht den Verein aus – und es macht ihn besonders.
3. Was wusstest Du von Darmstadt, bevor Du hierher kamst? Eigentlich gar nicht viel. Wenn man nicht aus der Region kommt, nimmt man die Stadt gar nicht so wahr.
5. Wo in Darmstadt schlemmst Du am liebsten? Mein Hotspot ist das Haroun's. Ein kleines arabischtürkisches Restaurant [am Friedensplatz; Anm. d. Red.]. Ich mag die arabische Küche am liebsten. Eigentlich
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esse ich aber so ziemlich alles gerne. Ich bin eben ein Stinktier, das nimmt, was es kriegen kann.
14. Wenn Du irgendwann Deine Fußballschuhe an den Nagel hängst, welche Schuhe ziehst Du dann an? Mein Ziel ist es schon, in der Fußballbranche zu bleiben, in welcher Tätigkeit auch immer. In den letzten Jahren 6. Wo gehst Du am liebsten in Darmstadt tanzen? meiner Karriere möchte ich auch mit einem Studium anTanzen ist ganz schlecht bei mir. Ich versuche es natürlich, aber das als Tanzen zu benennen, bezweifle ich eher. fangen, damit ich zum Schluss der Karriere das Studium abgeschlossen habe. Ich könnte mir Sportpsychologie In Darmstadt war ich noch gar nicht großartig weg. Mit gut vorstellen. der Mannschaft waren wir mal in einer Karaoke-Bar [im An Sibin Irish Pub], wo wir leider nicht mehr zum Singen kamen. 15. Gibt es etwas, das Dir genauso wichtig ist wie der Fußball? Über den Fußball stehen meine Familie, meine 7. Welche Musik hörst Du Zuhause gerne? Ich höre ger- Verlobte und meine Freunde. ne querbeet Musik. Charts und sehr gerne auch LatinoMusik. Und zum Ruhig-werden Eros Ramazzotti. 16. Wenn ich Dir jetzt zwei Euro geben würde, was würdest Du damit machen? Wetten auf Heimsiege von 8. Was fehlt für Dich in Darmstadt? Sicherlich die Fami- Darmstadt. [lacht] Aber Fußballprofis dürfen nicht wetlie und auch die Freunde, die man in all den Jahren und in ten, oder? Dann wettet halt die Oma. [alle lachen] den diversen Städten kennengelernt hat. Das ist natürlich der große Nachteil an dem Job. Leider gehen da viele 17. Hast Du ein Lebensmotto? Kein bestimmtes. Aber Freundschaften wegen der großen Entfernung kaputt. ich weiß, dass ich durch meinen Beruf und meine private Situation vom Leben begünstigt bin. Dafür bin ich 9. Welchen Gegenstand hast Du immer bei Dir, was darf auch sehr dankbar und versuche mit meinen Liebsten nie fehlen? Es ist natürlich kein Gegenstand, aber wenn so viel Zeit zu verbringen, wie es geht und das Leben zu es geht: meinen Hund. Ramazzotti, ein Dorfhund-Mix aus genießen. fünf oder sechs Rassen. 18. Wenn Du Journalist wärst, wen würdest Du am liebsten interviewen? Ich würde ein Buch über die 10. Warum ist der SV Darmstadt 98 Dein Verein Journalisten schreiben, die dumme Fragen stellen. geworden? Weil ich am 31.08.2014 meinen Vertrag [grinst] Eine Trilogie mit 10.000 Seiten. hier unterschrieben habe. 11. Was ist das Besondere an den Lilienfans? Ich denke die Konstellation im Stadion. Die Ultras sind auf der Haupttribüne. Aus allen Ecken im Stadion hörst du eine gute Stimmung. In anderen Stadien hörst du von der Haupttribüne höchstens ein Schmatzen vom Essen [alle lachen] Die Fans genießen die Euphorie und den Erfolg und sind ein super Rückhalt für uns. 12. Gibt es einen speziellen Fan-Gesang, der Dich am meisten pusht? Das Lilienlied [Alberto Coluccis „Tor! Lilien vor!“ (Die Sonne scheint)“]. 13. Was machst Du, wenn Du morgen ein Angebot eines Erstligisten im In- oder Ausland bekommen solltest? Wenn man in die Erste Liga gehen kann, würde jeder darüber nachdenken. Das ist ja auch das Ziel von jedem Spieler. Aber ich konzentriere mich auf die realistischen Dinge und auf die anstehenden Vertragsgespräche. [Das lief scheinbar gut. Kurz nach diesem Interview unterschrieb Florian Jungwirth einen neuen Vertrag bei den „Lilien“ bis zum 30. Juni 2017] In der Zukunft würde mich auch das Ausland reizen. Ein Traum wäre Amerika. Die USA und Kanada haben tolle Städte. Dabei würde es mir aber nicht nur um das Sportliche gehen, sondern auch um die Lebenserfahrung.
19. Letzte Frage: Wie möchtest Du Dich von den P-Lesern verabschieden? See you soon. Idee + Interview: Kai Schuber | Foto: Jan Ehlers
50 weitere Artikel der P-Rubrik „Unter Pappeln“ findet Ihr online unter www.p-stadtkultur.de/ rubriken/unter-pappeln
Happy End ... so oder so – Dankeschön, liebe „Lilien“, für eine geile Saison! Do, 28.05., und Mo, 01.06., jeweils 20.30 Uhr (tbc): Relegation (erst auswärts, dann zuhause) Saisonbeginn 2. Bundesliga: 24.07. bis 27.07. Saisonbeginn 1. Bundesliga: 14.08. bis 16.08. www.sv98.de
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Der Platz vorm „Bölle“ soll künftig Karl-Heß-Platz genannt werden
Die 1. Fußballmannschaft des SV 98 im Sommer 1932 mit dem Vorsitzenden Karl Heß (Fünfter von rechts). Mainz hat eine Eugen-Salomon-Straße, benannt nach dem in Auschwitz ermordeten jüdischen Gründer des 1. FSV Mainz 05. Der FC Bayern München setzt sich für die Umbenennung des Platzes vor der „Allianz Arena“ in Kurt-Landauer-Platz zu Ehren seines früheren jüdischen Präsidenten ein. In Darmstadt erinnert bisher nichts an den jüdischen Lilien-Präsidenten Karl Heß – das soll sich nun ändern. Karl Heß, geboren am 15. Januar 1900 in Darmstadt, war Rechtsanwalt und fußballbegeistert. Seit 1924 fungierte er als stellvertretender Vorsitzender, von 1928 bis zum Machtantritt der Nazis 1933 dann als Vereinsvorsitzender des SV Darmstadt 98. Nachdem die Nazis in Deutschland die Macht übernommen hatten, wurde Heß als Jude ein Berufsverbot erteilt. Ob er zu jener Zeit den Vorsitz der „Lilien“ freiwillig aufgab oder dazu gedrängt wurde, ist nicht klar. Der SV 98 jedenfalls würdigte noch im April 1933 Heß in der Mitgliederzeitschrift. Dieses Bekenntnis zum jüdischen Ex-Präsidenten war zu jener Zeit keine Selbstverständlichkeit. In der Nazi-Hochburg Darmstadt sah Heß für sich keine Zukunft und floh im Sommer 1933 zunächst nach Fran-
kreich, dann weiter nach Brasilien. Erst 22 Jahre später kehrte er in seine Heimatstadt zurück und lebte ab 1963 für zehn Jahre wieder dauerhaft am Woog. Seinen Lebensabend verbrachte Heß schließlich bei seiner Familie in Brasilien, wo er im Alter von 75 Jahren verstarb. Der Förderverein Liberale Synagoge Darmstadt e. V. (FLS) möchte nun an diese wichtige Figur in der Geschichte der „Lilien“ erinnern. Zu diesem Zweck hat der FLS Anfang des Jahres einen Aufruf gestartet, der die Umbenennung des Platzes vor dem Böllenfalltorstadion in Karl-Heß-Platz zum Ziel hat. Der Grund für die Umbenennung ist für Martin Frenzel, den Vorsitzenden des Vereins, klar: „Ein solcher Karl-Heß-Platz stünde einem geschichtsbewussten, weltoffen-liberalen und toleranten Darmstadt heute und in Zukunft ebenso gut zu Gesicht wie der Sportstadt und dem SV Darmstadt 98.“ Neben dem neuen Namen soll – ähnlich wie bereits im Wolfkehlschen Park – eine Gedenktafel angebracht werden, die über das Leben und Wirken von Karl Heß informiert. In einem ersten Schritt werden Unterschriften und Spenden gesammelt, im Sommer dieses Jahres sollen zudem Gespräche mit dem Verein und der
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Stadt geführt werden. Ein Herzensanliegen von Frenzel ist es, prominente Sportler zu gewinnen, die das Anliegen unterstützen. „Es wäre schön, wenn Bruno Labbadia und Co. mitmachen“, schiebt Frenzel nach.
Foto: Erin Brown
Der finanzielle Aufwand für eine Gedenktafel ist dabei nicht unerheblich, rund 3.000 Euro würde sie kosten, schätzt Frenzel. Auch kleine Spenden würden hier schon helfen. Zunächst gilt es aber, die Biografie von Heß aufzuarbeiten. Denn bisher sind nur Bruchstücke bekannt. Der Förderverein ist für Hinweise, Informationen, Zeitzeugen und Kontakte zur Familie dankbar. Im Sommer wird sich Frenzel mit seinen Vereinskollegen auch in die Archive begeben, um noch mehr herauszufinden. Anschließend kommen die Gespräche mit Vereinsverantwortlichen, mit der Stadt und schließlich soll auch die Öffentlichkeit stärker eingebunden werden: „Wir planen ein Zeitzeugen-Podium im Herbst 2015 und ich widme mich Karl Heß auch in meiner Bildvortragsreihe ‚Vergessene Darmstädter Juden‘ im November 2015“, erläutert der Vereinsvorsitzende. Frenzel ist optimistisch, dass er und der Förderverein das Vorhaben in einem überschaubaren Zeitrahmen umsetzen können. „Wenn alles gut geht und wir genügend Unterstützer finden, könnte die Vision Karl-Heß-Platz im November 2016 Wirklichkeit werden.“ Doch bis dahin ist noch ein weiter Weg – und viel Arbeit zu erledigen. Die Stadt Darmstadt hebt in ihrer Antwort auf eine Nachfrage des P zwar die Verdienste von Heß hervor und erachtet eine Ehrung als folgerichtig. Festlegen will man sich aber nicht und verweist stattdessen auf den administrativen Prozess. „Über eine eventuelle Umbenennung entscheidet dann der Magistrat auf der Basis eines Vorschlags des Beirats für Straßenbenennung“, heißt es seitens der Pressestelle. Auch der SV 98 wagt sich noch nicht aus der Deckung. Zwar begrüße der Verein das Vorhaben, den Platz vor dem Böllenfalltor in Karl-Heß-Platz umzubenennen, erklärt Pressesprecher Tom Lucka, aber ob sich der Verein aktiv dafür einsetzt oder sich finanziell beteiligt, lässt er sich nicht entlocken. Die öffentlichkeitswirksame Unterstützung durch den erfolgreichen Verein, der Karl Heß so sehr am Herzen lag, würde dem Unterfangen von Martin Frenzel und dem Förderverein sicherlich gut tun – und auch für die „Lilien“ sprechen. Text: Kevin Zdiara | Foto: SV Darmstadt 98
Aktuelle Informationen unter www.liberale-synagoge-darmstadt.de Außerdem im Centralstation-Programm: 03.06. Marc-Uwe Kling und Band +++ 10.06. Jarabe de Palo +++ 17.06. Bugge Wesseltoft, Henrik Schwarz & Dan Berglund +++
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Montagsgedanken Habt Ihr Euch schon einmal ganz genau im Spiegel betrachtet, mal so ganz nah angesehen und tief in die Augen geschaut? Ganz tief? Habt Ihr schon einmal in Euch reingesehen und hat Euch nicht gefallen, was Ihr da gesehen habt? Was zum Vorschein kam, was zurückgeglubscht hat? Euer Inneres, Euer Leben und was Ihr daraus gemacht habt – hat das Euch schon einmal angestarrt und gleichzeitig angewidert? Wie in einem Film, in dem sich der Betrüger und Fremdgeher am nächsten Morgen im Spiegel ansieht ... nur mit dem Unterschied, dass in Eurem Falle gar nichts vorgefallen ist und Ihr Euch normalerweise ganz gut leiden könnt? Seid Ihr Euch richtig selbst begegnet und hattet den Mut, Euch zu stellen und den eigenen, verachtenden Blick zu erwidern? Ich weiß nicht, was an dem Abend mit mir los war. Aber als ich aus der Toilettenkabine in den kleinen Vorraum des Darmstädter Künstlerkellers im Schloss trat, um mir die Hände zu waschen, kam ich mir plötzlich vor wie in Hermann Hesses „Ma-
gischem Theater“. Ein Zitat kam mir in den Sinn: „Zaubertheater nur für Verrückte“. So düster, so surreal, weinrote Wände, ein Spiegel links, ein Spiegel gerade aus, verziert mit goldenen Rahmen. Alte Spiegel, in denen viel gesehen wurde, Spiegel, die viel gesehen haben, Gutes und Heiterkeit, aber auch Schlechtes, miese besoffene Fratzen, Einsamkeit und Gefallsucht. Normalerweise schaue ich nicht allzu lange in fremde Spiegel, doch mein Spiegelbild schien mich diesmal aufzufordern, geradezu herauszufordern, mich ihm zustellen. Manchmal denkt man gar nicht darüber nach, wie man aussieht, und dann gibt es andere Abende, an denen man sich viele Gedanken um sein Äußeres macht. Dieser Abend war nicht so, keine Sekunde hatte ich mir über mein Äußeres, über Gesicht und Haare Gedanken gemacht und doch war es wohl der beschissenste „bad hair day“ bis dahin. Irgendwie war mein Spiegelbild doch anders, eben nicht so, wie ich mich, seitdem ich eben als Kind in den Spiegel schaue und mich selbst erkenne, in
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Erinnerung hatte. Nebenbei bemerkt waren keinerlei bewusstseinserweiternde Drogen im Spiel, auch kein Absinth oder Ähnliches. Trotzdem: Das Zeitgefühl war mir verloren gegangen, ich weiß, nicht wie lange oder wie viele Augenblicke dieses Rauschgefühl anhielt. Es gab keine Gedanken mehr. Vielleicht dauerte die Szenerie einige Sekunden, vielleicht sogar Minuten, bevor ich völlig verstört an den Tisch zurückkehrte. Alle fröhlich, eine lustige und seltene Runde. Doch meine Fröhlichkeit war mir vergangen, desillusioniert und gleichzeitig zu erschöpft, um zu gehen. In der anschließenden Nacht zum Montag schlief ich schlecht und am Tag hatte ich Herzrasen. Mein Körper schien zu beben, zu vibrieren – unangenehm und nicht zu beeinflussen. Ich war nicht mehr ich, meine Persönlichkeit war aufgelöst im Festrausch wie Salz im Wasser. Ich weinte und musste kurz darauf über einen unsinnigen Facebookpost hysterisch lachen. Ich war ein Nervenbündel, eine dahin vegetierende Katastrophe. So etwas kann passieren. Oder doch nur mir? Die Feste so feiern, wie sie fallen. Und anschließenden Tiefen überstehen. Irgendwie. Seit damals, im Künstlerkeller, weiß ich, wer ich bin. Ich habe mich gesehen. Vorsicht: nur für Verrückte. Eintritt kostet den Verstand. Nicht für Jedermann. Öffnungszeiten: Di bis So, jeweils 20 bis (etwa) 06 Uhr. Ihr lest den Montagsgedanken: Tagebuch eines DJs. Mein Name ist Doris Vöglin. Foto: Jan Ehlers | Gestaltung: Sandra Wittwer
Wer ist eigentlich Doris? Doris Vöglin ist die eine Hälfte des DJ-Duos „DontCanDJ“ – bekannt aus Schlosskeller („Elektroschule“), 603qm und Centralstation. Seit einiger Zeit schreibt sie ihre „Montagsgedanken“ für den Blog www.bedroomdisco.de nieder. Seit November 2012 erscheint ihre Kolumne auch im P. www.facebook.com/DontCanDJ
Neu: E-Zigaretten und E-Liquids
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Wrede und Antwort Stil-Übungen Am besten zellophaniert das eingepackte Frühstück genießen. Habe ich jedenfalls keine Lust mehr nachzukommen. Obwohl „Peter Quallo“ Riesling-Sekt traditionell unbehandelt verarbeitet, wollen x YogaLehrer zuschauen.
Summen, die sie selbst nicht besitzen, für ein überflüssiges, risikobehaftetes, sich niemals amortisierendes Projekt ausgeben wollen – und das unter Ausnutzung der öffentlichen Hand, des Steuerzahlers und auf dem Rücken aller Traditionalisten des Vereins.“
Ein recht schönes Konstrukt, ich bin zufrieden. Vielleicht als Nächstes ein kleines Gedicht mit AufruhrCharakter:
So! Die letzte Stilübung sehen wir unten: Der Fotograf setzt sich mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln mit der Psyche des Autors und dessen Wahrnehmung der Wirklichkeit auseinander. Vielleicht die schwerste Übung für heute. Dann habt Ihr alle frei!
Der „Freund und Helfer“ Polizist sollte, und das ist kein Mist, Whats-appende Autofahrer stoppen und mit der Rauswinke-Kelle auf deren Smartphone kloppen.
Text: Gerald Wrede | Foto: Jan Ehlers
Bis diese zu Bruch gehen, es „seie“ denn, der reumüt' ge Fahrer zahlt 310, Euro natürlich, an Ort und an Stelle, die Stadt reibt sich da schon die Hände gleich, gelle? Etwas holprig, aber Luft nach oben muss es immer geben. Okay. Übung Nummer drei – eine Definition erstellen: „Stadionumbau-Lobbyisten sind menschenähnliche Wesen, welche eine erfolgsvernebelte Euphoriewelle ausnutzen, um wider besseren Wissens gigantische
Rischdisch (un)wischdisch >
Darmstadt ist eine Wiege des Golfsports in Deutschland: Im März 1892 wurde hier der erste Golf-Club gegründet – auf dem Gelände, auf dem heute das Böllenfalltorstadion und die Tennis- und Hockeyplätze des TEC Darmstadt liegen. Schutzherr („Patron“) des Darmstadt GC war Großherzog Ludwig IV., der allerdings schon wenige Tage nach der Gründung des Clubs verstarb. Bis heute erinnert der Kleingärtnerverein „An den Golfplätzen“ (am Böllenfalltorweg) an die frühe Episode. Der GC Darmstadt Traisa (1973 gegründet, seit 1977 in Traisa) sieht sich als Nachfolger des Großherzoglichen Golf-Clubs.
> Unter dem Einfluss des Darmstädter Wissenschaftlers und Pioniers der Elektrotechnik, Erasmus Kittler, beschloss die Stadt Darmstadt am 21. November 1895 den Bau einer eigenen, elektrischen Straßen bahn. Am 23. November 1897 wurde sie feierlich eingeweiht.
Das nächste P erscheint am 29.06.2015, 27.02.2015, Redaktionsschluss: 10.06., 10.02., Anzeigenschluss: 17.06.2015 17.02.2015
Recherche + Text: Ilse H. + Cem Tevetoğlu
Darmstädter Fakten
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programmkinorex Filmhighlights
rexFilmGespräch am 06. Juni, 20:15 Uhr, mit Rüdiger Suchsland
Von Caligari zu Hitler Dokumentarfilm, Deutschland 2014 Regie: Rüdiger Suchsland Filmstart: 28. Mai 2015 Seinen Titel leiht sich Rüdiger Suchslands Dokumentation von Siegfried Kracauers berühmtem Buch aus. Der Journalist, hin und wieder auch für das Darmstädter Echo tätig, legt eine Hommage an das Kino der Weimarer Republik vor, eine sehr persönliche Reise durch eine Ära, in der das deutsche Kino so wagemutig war wie nie zuvor - und vielleicht leider auch nie wieder?! Sie können es am Sa, 6. Juni, persönlich nach dem Film mit Rüdiger Suchsland besprechen. www.realfictionfilme.de rexFilmGespräch am 16. Juni, 20:15 Uhr, mit Produzent Daniel Zuta
Welcome to Karastan Spielfilm, Georgien, England, Deutschland 2014 Regie: Ben Hopkins Darsteller: Matthew Macfadyen, MyAnna Buring, Richard van Weyden Filmstart: 21. Mai 2015 Eine Mischung aus BORAT und selbstreflexiver Satire über die Fallstricke des Filmemachens ist Ben Hopkins Film, der beim Filmfest Hamburg mit dem erstmals vergebenen Hamburger Produzentenpreis ausgezeichnet wurde. Der Produzent Daniel Zuta aber nun lebt in Frankfurt und steht im Gespräch nach dem vergnüglichen Film am Dienstag, 16. Juni, zur Verfügung. www.welcome-to-karastan.de
Programmübersicht Juni 04 Do
05 Fr
06 Sa
07 So
08 Mo
09 Di
11 Do
10 Mi
12 Fr
13 Sa
14 So
15 Mo
16 Di
17 Mi
Die Frau in Gold
18 Do
19 Fr
20 Sa
21 So
22 Mo
23 Di
24 Mi
25 Do
26 Fr
27 Sa
28 So
29 Mo
30 Di
01 Mi
Die Lügen der Sieger
Kiss the Cook
Echo Sommer-Film-Festival 2015
Lost River
Love & Mercy
Die Liebe seines Lebens – The Railway Man
rexFamilienTipp: Rico, Oskar & das Herzgebreche
Trash Victoria Täterätää – Die Kirche bleibt im Dorf 2 zu diesen Filmen läuft ein KurzVorFilm.
rexVorPremiere 20:45 Die Frau in Gold
rexFilmkreis 20:45 Der Congress OmU
rexFilmGespräch 20:15 Von Caligari zu Hitler
rexExtra Freier Eintritt! mit Landesverband Deutscher Sinti und Roma 20:15 Bis zum Ende der Welt
Royal Opera London Live im Kino 20:15 Puccini LA BOHÈME
rexFilmkreis 20:45 Supermensch OmU
rexExtra zur Langen Nacht des Datterich – Nonstop, laufend Einlass Der Datterich (1962) Datterich (2001)
rexFilmGespräch 20:15 Welcome to Karastan OmU Zu Gast: Der Frankfurter Produzent Daniel Zuta
rexFilmkreis 20:45 Jappeloup OmU
rexFilmkreis 20:45 BlindDate – ArthouseSneak
rexVorPremiere 20:45 Men & Chicken
Sonderveranstaltungen Juni
02 Di
03 Mi
06 Sa
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10 Mi
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13 Sa
16 Di
17 Mi
24 Mi
30 Di
programmkinorex Heliapassage 64283 Darmstadt Mehr Infos im Kino und unter www.kinos-darmstadt.de
Mobile-Ticketing per App App Store: Stichwort „Kinopolis“
Erhältlich im Google play Store Stichwort „Kinopolis“
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KINO IN DARMSTADT Kind 44 Spielfilm, USA 2014 | Regie: Daniel Espinosa | Darsteller: Tom Hardy, Gary Oldman, Noomi Rapace | Filmstart: 04. Juni 2015 Waisenkind Leo Demidow hat es weit gebracht, ist 1953 ein mächtiger Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit. Doch als seine Frau als Verräterin denunziert wird, bekennt er sich zu ihr, fällt damit tief. In eine Industriestadt deportiert, muss der Geheimpolizist erkennen, dass Liebe nicht die Basis seiner Ehe ist. Aufgewühlt und von seinen Feinden beobachtet, entdeckt er mit der Leiche eines brutal misshandelten Jungen die Spur eines Serienmörders. Doch Verbrechen darf es im stalinistischen Regime offiziell nicht geben.
Spy - Susan Cooper Undercover Spielfilm, USA 2015 | Regie: Paul Feig | Darsteller: Melissa McCarthy, Jude Law, Jason Statham | Filmstart: 04. Juni 2015 Susan Cooper ist eine der besten Agentinnen der CIA, ist aber zu einem Schreibtischjob verdammt: Per Funk gibt sie den anderen Spionen im Feld die nötigen Informationen für ihre Einsätze. Ihre große Chance ergibt sich, als man in Rom der verschlagenen Aristokratin Raina Boyanov das Handwerk legen will - ganz zum Missfallen des selbstgefälligen Superspions Rick Ford, der wenig von Frauen im Einsatz hält. Schnell stellt sich aber heraus, dass der Fall ohne die als amerikanische Hausfrau getarnte Susan nicht zu knacken ist.
Big Game Spielfilm, Finnland, Deutschland u.a. 2014 | Regie: Jalmari Helander | Darsteller: Samuel L. Jackson, Onni Tommila, Ray Stevenson | Filmstart: 18. Juni 2015 Der 13-jährige Oskari muss, so verlangt es die Tradition, eine Nacht alleine in den finnischen Bergen verbringen und mit Pfeil und Bogen ein Tier erlegen. Schafft er das, hat er bewiesen, dass er nun ein ganzer Mann ist. Während seiner Mission wird über ihm die Air Force One von Terroristen abgeschossen. Der US-Präsident kann sich in letzter Minute in eine Rettungskapsel flüchten, wo der Junge ihn findet. Bald sind die beiden selbst Beute, denn die zu allem entschlossenen Attentäter setzen sich auf ihre Spur.
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Mittwoch, 10.06.2015 um 20:30 Uhr Eintritt inklusive einem Glas Sekt!
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KINO IN DARMSTADT Die Frau in Gold Spielfilm, USA, Großbritannien 2014 | Regie: Simon Curtis | Darsteller: Helen Mirren, Ryan Reynolds, Daniel Brühl | Filmstart: 04. Juni 2015 Nach den Gräueln des NS-Terrors, dem viele Mitglieder ihrer jüdischen Familie zum Opfer fielen, wollte Maria Altmann nie mehr in ihre österreichische Heimat zurück. Doch Ende der Neunzigerjahre macht sich die Dame von Los Angeles auf den Weg nach Wien. Dort, im Schloss Belvedere, hängt ein Werk, das einst ihrer Familie gehörte - die „Goldene Adele“, Gustav Klimts Jugendstil-Porträt der Salondame Adele Bloch-Bauer, einer Tante Marias. 1938 konfiszierten die Nationalsozialisten das Gemälde, nun fordert sie es zurück.
Rico, Oskar und das Herzgebreche Spielfilm, Deutschland 2015 | Regie: Wolfgang Groos | Darsteller: Anton Petzold, Juri Winkler, Karoline Herfurth | Filmstart: 11. Juni 2015 Der tiefbegabte, furchtlose Rico und der clevere, aber etwas übervorsichtige Oskar sind inzwischen dicke Freunde. Auf ihren Streifzügen durch Berlin sind sie immer wieder für neue Abenteuer zu haben. Diesmal ist leider Ricos Mutter betroffen. Die hat sich beim Bingo in illegale Machenschaften verstricken lassen. Jetzt ist nicht nur die Polizei, sondern auch der fiese Boris hinter ihr her. Klar, dass die Jungs alles versuchen, um Mama aus der Bredouille zu helfen. Unterstützung erhalten sie dabei auch vom alten Lebenskünstler Van Scherten.
Die Lügen der Sieger Spielfilm, Deutschland, Frankreich 2014 | Regie: Christoph Hochhäusler | Darsteller: Florian David Fitz, Lilith Stangenberg, Horst Kotterba | Filmstart: 18. Juni 2015 Fabian Groys, ein renommierter und nicht gerade uneitler Journalist eines politischen Nachrichtenmagazins in der Hauptstadt recherchiert mit der neuen und ehrgeizigen Praktikantin eine Story über den Selbstmord eines früheren Bundeswehrsoldaten und stößt dabei auf Verbindungen zu einem dubiosen Giftmüllskandal. Bald verstrickt er sich in ein Netz aus Macht und Manipulation, weiß nicht mehr, wem er noch trauen kann, wer ihn lächelnd belügt oder knallhart für eigene Zwecke einspannt.
THE ROYAL OPERA
GUILLAUME TELL GIOACHINO ROSSINI SO, DEN 05. JULI 2015 15:45 UHR
Life Reimagined Werbekampagne. Bilder
(©ROH, 2014)
KINOSAISON
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DUBBEL SPÄTH
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2.– 6.Juli 2015
www.darmstaedterheinerfest.de