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Ausgabe 32 (März 2011)

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Ausgabe 32 März 2011 gratis

Mit TheaterKunst- und LiteraturVorschau

Darmstadt hat die Wahl! Hotel neben der „Krone“? Der wertvolle „Heiner“ Suche und finde besonders ... oberbürgermeisterlich Veranstaltungskalender Stadtkulturmagazin


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Hallo Darmstadt. Wer nicht wählt, ist Offenbacher. Hey! Hey! Die P-Redaktion

Inhalt Thema Vorwort, Inhalt, Impressum Favoriten des Monats Suche und finde! DA it yourself, Folge 3: „Die Goldene Krone” „Mirabelle”-Comic besonders ... oberbürgermeisterlich Richtig ankreuzen mit dem P-Wahlomat! Hotel neben der „Krone”? Hessisch for runaways, Folge 8 Aufgeschnappt! Das literarische Darmstadt im März Kunstausstellungen im März Neues auf Darmstadts Theaterbühnen Veranstaltungskalender

Seite 03 04 – 09 11 12 + 13 14 16 + 17 18 – 29 30 + 31 32 33 34 + 35 36 + 37 38 + 39 41 – 59

Thema Out of Darmstadt Iss was! Folge 11: Lachsforelle im Salzmantel Volles Bouquet, Folge 8 Made in Darmstadt: die Regionalwährung „Heiner” Hörspiel mit Christian Jung Wrede und Antwort Bolzplatz-Quartett, Ausgabe 31 Unter Pappeln, Folge 11 Black Box mit Samuel Maasho Schulterblick mit Alper Bozkurt Darmstädter Typen: Daniel (und Jürgen) Rebell Rischdisch (un)wischdisch

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Impressum Stadtkulturmagazin P 32. Ausgabe – März 2011 Herausgeber (V.i.S.d.P.): Cem Tevetoglu Verlag: P-Verlag, Schleiermacherstraße 21 (poolX), 64283 Darmstadt Anzeigen: Jens Engemann, anzeigen@p-verlag.de, Telefon (0176) 21964883 Buchhaltung: Katrin Klopfer, katrin.klopfer@p-verlag.de Marketing: Peter P. Schmidt und Janna Hoffmann (jh), marketing@p-verlag.de Artdirektion: André Liegl, grafik@p-verlag.de, Lisa Zeißler, lisa.zeissler@p-verlag.de, www.rockybeachstudio.de Layout: Hans-Jörg Brehm, Vincent Jauernig, Jenni Köcher, Friederike Merkel, Katja Mink Coverfoto: Jan Nouki Ehlers Redaktion dieser Ausgabe: Cem Tevetoglu (ct), redaktion@p-verlag.de, Telefon (0163) 7929262, Petra Blank (pb), Michael Bozek (dT), Jacob Chromy (jdc), Patrick Demuth (pd), Simone Dehmer, Steffen Falk (sf), Roger Edward Francis (ref), Steffen Gerth (sg), Paul Gruen (pg), Alexander Heinigk, Meike Heinigk (mei), Antje Herden (ah), Mathias Hill (mh), Henning Jauernig (jau), Hannah Knell, Kossi, Selma Kubat (sk), Anna Lähdesmäki (al), Sascha Löwel, Javid Masomi (jm), Tobi Moka (tm), Arkad Mandrysz (am), Laura Mürmann, Nicole Neurohr, Mira Schleinig (mis), Tilmann Schneider (tman), Kai Schuber, Gunnar Schulz (gs), Azim Semizoglu, Johanna Warda (jowa), Daniel Wildner (daw), Gerald Wrede (gw) Fotoredaktion: Jan Nouki Ehlers + Kim Epes, www.janehlers.net Facebook: Jo Schulz und Jacob Chromy Druck: Künzel Druck GmbH, Haasstraße 12, 64293 Darmstadt Auflage: 12.000 Exemplare Verteilung: 250 Auslagestellen im Raum Darmstadt Bezugspreis: gratis (Jahresabo: 25 Euro) Erscheinungsweise: monatlich (Doppelausgaben Dezember/Januar und Juli/August) Nachdruck / Copyright: Alle Urheberrechte für Text und Gestaltung liegen beim P-Verlag. Ein Nachdruck der Texte und Fotos, die in P veröffentlicht sind, ist – auch in Auszügen – nur nach schriftlicher Genehmigung des P-Verlags erlaubt. Haftung: Namentlich oder mit Kürzel des Autors gekennzeichnete Beiträge entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Redaktion. Nächste Ausgabe: April 2011 Redaktionsschluss: 10. März Anzeigenschluss: 17. März Veranstaltungskalender): 17. März Erscheinungsdatum: 28. März 2011 www.p-magazin.net und www.facebook.com/pmagazin natureOffice.com | DE-210-596755


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Favoriten des Monats

Favoriten des Monats

Nomis & Döll: „Alles im Kasten“-Releaseparty

RAP

Nach dem Gewinn des größten deutschen Rapcontest, einer gemeinsamen Deutschlandtour mit Mädness und einer moderierten TV-Show auf Yavido haben die beiden Newcomer Nomis & Döll am 25. Februar endlich ihr heiß ersehntes Debüt-Album „Alles im Kasten“ herausgebracht. Die Veröffentlichung der Scheibe wird an diesem Abend mit einer kräftigen Release-Party in der Goldenen Krone gefeiert. Mit dabei sind Dölls Bruder Mädness, El-Ray und DJ Tosh. (jau) Klingt wie: Zwei zwei Rapnerds Rap-Nerdsfeiern feiernmit mitschnellen schnellenFlows, Flows,erstaunlichen erstaunlichenReimketten Reimkettenund einer und einer extremen extremen Live-Präsenz Live-Präsenz ihrenihren ersten ersten Release! Release! Goldene Krone (Saal) / Fr, 4. März / 21 Uhr / Abendkasse 6 Euro

Frequency Without Control

ITALIAN SYNTHIE INFERNO

ELEKTRONIK-INDIE-FOLK

„Bedroomdisco“ galt in Darmstadt bisher als Synonym für anspruchsvolles Radio, spannende Web-Blogs und grenzenlose Partys. Jetzt organisieren die beiden Bedroom-Macher Franziska Maurer und Dominik Schmidt auch Konzerte – und gleich ein ganz feines zu Beginn: semi-elektronischer Indie-Folk von David Lemaitre & Deep Sea Diver. Die Songs der beiden Projekte klingen wie wunderbar kristalline Miniaturen, die den Hörer mal sphärisch, mal pulsierend, mal unendlich traurig, mal behutsam mal behutsam euphorisch euphorisch eintauchen eintauchen lassen lassen in einen in einen sehrsehr eigenen eigenen und sanften und sanften KlangKosmos. (tm) (tm) Klang-Kosmos. Klingt wie: Nick Drake, Elliot Smith, Conor Oberst, Get Well Soon, Electric President, Tim Neuhaus, Electric President, TunngTim Neuhaus, Tunng Oetinger Villa (Kranichsteinerstraße 81) / So, 6. März / 21 Uhr / Abendkasse 4 Euro Gerda Blank (NZ) + N.Y. Wannabes (Darmstadt)

Christian Beetz und Michael Sattler pflegen seit mehreren Jahren eine ansonsten sträflich vernachlässigte Tanzmusik-Unterkategorie, die mit „Italo-Disco“ nur ungenügend beschrieben ist. Die extrem tanzbare Weiterentwicklung des 80er-Synthiepops bringt die Biotope der exzentrischen Tanzmusiken, wie den Hillstreetclub oder den Schlosskeller, regelmäßig zum Beben. Das „Cosmic Disco“-Event der beiden DJs und Produzenten verwandelt nostalgische Erinnerungen in das Gefühl, jetzt und hier genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein! (tman) Klingt wie: Cosmic Disco, Jan Hammer, Brian Auger, Yello, Lindstrom, Prins Thomas, Metro Area Hillstreet Club (Hügelstraße 73) / Fr, 4. März / 22 Uhr / Abendkasse 3 Euro ro

„Pony & Clyde“ Karnevalsparty

David Lemaitre & Deep Sea Diver

KRACH-ROCK

Gerda Blank kommen aus Neuseeland! Rhys Bradock und sein Mitstreiter Stuart sind permanent auf Tour und absolute Garanten für eine Wahnsinns-Liveshow mit improvisierten Klangattacken und ohrenbetäubendem Noise-Rock. Als Support sind die N.Y. Wannabes aus Kranichstein angereist. Soundmäßig trifft sich Nick Cave mit einer sturz-betrunkenen Edith Piaf um die ganze Nacht Cramps zu hören, und es dann Keith Richards durchs Telefon zu singen. So zumindest die eigene Aussage. Wir dürfen gespannt sein! (gs) Klingt wie: Der ganz alltägliche Wahnsinn Bessunger Knabenschule (Keller) / Fr, 11. März / 22 Uhr / Abendkasse 6 Euro

DIE WILDEN 20ER

Keine Lust auf Pappnasen und „Polonäse Blankenese“? Trotzdem müsst Ihr Euch der närrischen Zeit nicht verschließen. Für die, die Karneval in Darmstadt gerne mal etwas untypischer feiern möchten, hat sich die „Ponyhof“-Crew etwas Besonderes einfallen lassen: Im Level 6 – also nicht im Ponyhof selbst – wird eine 20er-JahreMottoparty auf zwei Floors und mit vier Elektro-DJs gefeiert. Charleston und Elektro – das verspricht, eine interessante und vor allem elegante Mischung zu werden! (jowa) Klingt wie: Ivo & Lorz, Chapeau!, le Worschté, John Lemon & Jimmy Lesson

VideoPremiere „Darmstadt“

ELEKTROSCHULESPEZIAL

Das umtriebigste DjDuo der Stadt, DontCanDJ, bestehend aus EmLeCreme und MissBirdie, hat seinen ersten eigenen Song produziert. Dieser trägt den Namen unserer schönen Stadt und wird von einem VideoClip begleitet, der mehr Stars featured als jedes BeyonceVideo: Seht und bestaunt TapeJam am HauptBahnhof, LoloBlümler vorm Blumen, ImmergrünBushfire im LowBrow, die BeatShots im Herkules undUndUnd...... (mh) Und (mh) SchlossKeller / Fr, 11. März / 22 Uhr / AbendKasse 3 Euro

Level 6 (Kasinostraße 60) / Sa, 5. März / 22 Uhr / Abendkasse 7 Euro

MAN SPRICHT DEUTSCH-TÜRKISCH

Wenn ein Film in Zeiten von Sarrazin und Co. augenzwinkernd und entspannt mit dem Thema „Integration“ umgeht, ist das eine gute Sache. Dass „Almanya“ jüngst bei der Berlinale Kritiker wie Filmfans tränenlachend hinterließ, überzeugt zudem. Die deutsch-türkische (Miss-)Verständnis-Komödie der Schwestern Nesrin (Drehbuch) und Yasemin Samdereli (Regie) hat das Potenzial zum ÜberraschungsKinohit. Beide sind zur Vorführung des Films an diesem Abend in Darmstadt anwesend – und bereit, anschließend dem Publikum Rede und Antwort zu stehen. Das Rex-Film-Gespräch ist eine echte Premiere, vier Tage vor dem bundesweiten Kinostart von „Almanya“. (ct) Programmkino Rex (Grafenstraße 20) / So, 6. März / 17 Uhr Abendkasse 7,70 Euro

Absinto Orkestra (Rüsselsheim)

BALKAN-BEAT

Spätestens seit Emir Kusturicas Film-Klassiker „Schwarze Katze, weißer Kater“ ist der Sound Osteuropas paneuropäisiert. Die fünf Musiker des Absinto Orkestra klingen deutlich nach Bucovina, entstammen aber dem hessischen Ried. Zitieren wir mal im Original: „Balkan-schwangerer Ethno-Jazz mit rasanter Zigeunergitarre,, heißblütiger Kosaken-Geige, melancholischer Mandoline und einem Balkanbeatpumpenden Kontrabass.“ Das trifft es eigentlich ziemlich gut und klingt live nicht nach Plagiat, sondern überraschend originell und original. (tm) Klingt wie: Gadjo Swing, Balkan-Folklore, Klezmer, Flamenco, Tango, Blues, Musettee Jagdhofkeller (Bessunger Straße 84) / Samstag, 12. März / 20.30 Uhr Abendkasse 13 Euro

Alle Fotos der Favoriten: Veranstalter

Rex-Film-Gepräch: „Almanya“


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Baster’s Beatbox (Hamburg)

Favoriten des Monats POP GOES THE HAMMER!

„Schrill & Laut – die Premiere“

Kennt Ihr das das „Komet“ Komet auf aufSt. St.Pauli? Pauli?Das Dasist istdie diecoole coole Bar Bar von Baster Rübsam – da da legt legt er auch er auch manchmal manchmal selbstselbst auf. Jetzt auf. Jetzt schaut schaut er in Darmstadt er in Darmstadt vorbei vorbei und rockt unddie rockt Rocky die Rocky Bar: Mit Scheiben Bar: Mitaus Scheiben den Fuffzigern, aus den Fuffzigern, Sechzigern Sechzigern und R&B Popcorn und R&B Savage Popcorn Soul.SavaGrange Soul. dios! Feinste Grandios! Perlen Feinste und auch Perlen Obskures und auch – baby, Obskures baby, –you baby, willbaby, love it. youReinhören will love it. auf Reinhören auf www.bastersbeatbox.radio.de. www.bastersbeatbox.radio.de. Wir seh’n unsWir dann sehn aufuns der dann Tanzfläche auf der... Tanzfläche... (pb) (pb) wie: Everything’s alright Klingt

VIELBUNTE PARTY

Klingt wie: Goldene Krone Everything’s (Rocky Bar) alright / Sa, 12. März / 22 Uhr / Abendkasse 3 Euro

Der Verein Vielbunt möchte schwulen, lesbischen, bi- und transsexuellen Darmstädtern ein Forum bieten. Irgendwann soll auch der Christopher-Street-Day in Darmstadt gefeiert werden. Doch erst einmal reformieren die Vielbunten die allsonntägliche schwul-lesbische „Before Work“-Party im Schlosskeller. Das vor 25 Jahren initiierte Szene-Event wird von März an einmal im Monat mit Ausschlafgarantie veranstaltet. „Schrill & Laut – die Premiere“ Premiäre“ wird am Freitag, dem 18. März, gefeiert – mit rotem Teppich, viel Tanz und Sekt, serviert von Rosa Opossum, der selbsternannten „ersten Halbedel-Tunte rund um den Luisenplatz“. (ct)

Goldene Krone (Rocky Bar) / Sa, 12. März / 22 Uhr / Eintritt 3 Euro

Schlosskeller / Fr, 18. März / 22 Uhr / Abendkasse 4 Euro

Rollergirls + Atlan + Radaudisko EXPERIMENTAL, PUNK & GEHACKTES ALLERLEI

Laserkraft 3D

WO SIND EURE HÄNDE?

Die linke und die rechte Hand des Teufels der subterranen Unterhaltungs- und Tanzmusik, DJ Robert und Carsten Caleu, laden im März wieder sehr sehenswerte Bands in den Schlosskeller ein. Diesmal mit von von der Partie der Partie sindsind die vollendete die vollendete Darmstädter Darmstädter Instrumental-Post-Rock-Punk-Combo Rollergirls und die Punkband Atlan, die sich mit ihrem Sound und den sublimen, aufgeweckten Texten problemlos in norddeutsche Szenegrößen einzureihen vermag. Im Anschluss wie gewohnt eklektischer Krawall aus Indie- und Punkrock, Hardcore, Singer/Songwriter und allerlei Schabernack. (dT) Klingt wie: Musik, um die patenten, musikbewanderten Freunde von außerhalb zu beeindrucken

Die einen, in diesem Fall der penetrant gut gelaunte pseudo-jungfrische Radiosender You FM, freuen sich auf die Party des Jahres, die anderen haben das DJ-Duo aus Mannheim mit fast schon religiösem Eifer in den Jahrescharts der Musikmagazine in die höchsten Regionen gewählt – in der Rubrik „peinlichstes Lieblingslied“. Wenn man mit einem Nullachtfuffzehn-Diskogespräch-Text und einem sympathischbilligen Neon-Videoclip ein Lied erschafft, das wirklich niemanden kalt lässt, muss man irgendwas richtig gemacht haben. Und jetzt alle: „Nein Mann! Ich will noch nicht gehn!“. (mh) Klingt wie: Stromae, Mo-Do, Mark ’Oh ‚Oh

Schlosskeller / Sa, 12. März / 22 Uhr / Abendkasse 4 Euro (nur Disko: 3 Euro)

Centralstation (Halle) / Fr, 18. März / 22 Uhr / Abendkasse 15 Euro

„Gute Stube“: The Great Park (UK) + Kolter (DA)

AKUSTIK-FOLK

Es ist schwer, einen Künstler zu beschreiben, ohne ihn mit den gewöhnlichen Klischees zu strafen oder gar seine wunderbare Musik abzuwerten. Stephen Burch alias The Great Park ist im ländlichen Irland aufgewachsen und eben dieser Einfluss lässt seine Lieder mit einer melancholischen Leichtigkeit dahin strömen – den ganzen Raum füllend – tief in die Seelen der Zuhörer. Wer den Film „Once“ kennt und den Soundtrack als sehr gut befindet, wird The Great Park lieben. Prominenter Support ist der Darmstädter Musik-Förderpreisträger Jan Stütz mit seinem experimentellen Elektronik-Projekt Kolter. (daw) Hoffart-Theater (Lauteschlägerstraße 28a, im Hinterhof) / So, 13. März 20.15 Uhr (direkt nach der Tagesschau) / Abendkasse 5 Euro Mädness, Skaallüren, Kackophonia (DA)

UFFBASSE-SOLI-KONZERT-PARTY

Aktiv unterstützen statt passiv rummaulen! Seit Jahren macht Uffbasse für Euch die Arbeit, jetzt könnt Ihr mal was zurückgeben – und dabei auch noch einen lustigen Abend haben: Euer Eintrittsgeld für die Wahlkampfkosten. Denn lokale Parteien bekommen bei der Kommunal-/OB-Wahl nix aus dem großen Topf, die müssen immer alles selbst zahlen. Deshalb für Euch am Start: Mädness (Heiner Hip-Hop/ Rap), Skaallüren (Ska) und Kackophonia (Riot-Punk). Außerdem Videos und Infos über Uffbasse – zur allgemeinen Weiterbildung und Unterhaltung. (pb)

Angeschimmelt Youth Crew Festival #1

KRITISCHE THEORIE GOES PUNK

Punk und Politik, das ist eine in den letzten Jahren viel zu selten gesehene Kombination. Zu oft finden sich Dosenschießen und Lederjacke auf der einen, der Elfenbeinturm auf der anderen Seite des Grabens. Die Veranstaltungsgruppe mit dem schönen titelgebenden Namen versucht’s mal anders, indem sie Dirk Lehmann ab 15 Uhr erklären lässt, was denn unter Kritischer Theorie zu verstehen ist – und ab 19 Uhr die Bands Alpinist, Agrimonia, Downfall Of Gaia, Planks, Plague Mass, Sundowning und Left Me Breathless aufspielen lässt. Mehr geht echt nicht! (mh) Oetinger Villa / Sa, 19. März / 15 Uhr (Vortrag) und 19 Uhr (Konzert + Party) Eintritt 10 bis 15 Euro (innerhalb dieser Spanne frei vom Besucher wählbar) Man Spricht „Man SprichtDeutsch Deutsch” mit mit Elmar, Elmar, FloFlo und und Dirk Dirk

NIX FÜR BALLERMÄNNER!

Klingt wie: Lokal-Politik, die Laune macht.

Deutsches Liedgut ist partytauglich, beweisen die Macher von Battle of Trash (Uppercut-Clan) zum dritten Mal mit „Man Spricht Deutsch“. Das Beste aus 51 Jahren deutschsprachiger Musik: Beginner, 2Raumwohnung, Die Ärzte, Fanta4, Einstürzende Neubauten, Falco, Grönemeyer, Kraftwerk, Mia, Peter Fox, Sportfreunde Stiller, Trio. Primitive Deutschtümelei ist nicht der Hintergrund – wer meint, hier tobe der Ballermann, der ist fehl am Platze. Schwarzes Vinyl, rote Schlaghosen und gelbes Pils runden den Abend ab! Vielleicht schaut auch Peter Alexander heimlich und freudig vom Himmel herab. (mei) Klingt wie: Ich will Spaß, ich will Spaß!

Bessunger Knabenschule (Halle) / Fr, 18. März / 20 Uhr / Abendkasse 5 Euro

603qm / Samstag, 19. März / 23 Uhr / Abendkasse 8 Euro

Alle Fotos der Favoriten: Veranstalter

Favoriten des Monats


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Favoriten des Monats

Favoriten des Monats LIEDERMACHER-POP

Chrome!-Dubstep mit Bulldogs (Berlin)

DRÖHNENDE SAUSE

Pohlmann ist bekannt für seine intensiven Live-Auftritte. Mit seiner Gitarre singt er Lieder über die Irrungen und Wirrungen des Lebens und reiht sich ein in die Riege der deutschen Singer/Songwriter. Und er muss sich keinesfalls vor Knyphausen, Clueso oder Poisel verstecken – eher ergänzt er mit seiner besonderen, authentischen Art dieses Trio. Auf der Bühne brennt Pohlmann ein musikalisches Feuerwerk ab und das wissen die Fans zu schätzen: Viele Termine seiner aktuellen Tour sind bereits ausverkauft oder wurden in größere Hallen verlegt. Daher nutzt die Chance, ihn nochmal live in der „gemütlichen“ Centralstation zu erleben. (daw) Klingt wie: Gisbert zu Knyphausen, Clueso, Philipp Poisel, Olli Schulz

Darmstadt entwickelt sich zunehmend zu einer Dubstep-Metropole! Nach Walsh, N-Type und The Others hat die Eventreihe „Chrome!“ nun die Bulldogs eingeladen. Für gewöhnlich stürmen die drei Berliner maskiert die Bühne und sorgen für einen handgemachten Hardcore-Dubstep, wie man ihn sonst nur von der Insel kennt. Im Rahmen ihrer Europa-Tour machen sie in Darmstadt einen Stopp, um die Wände des 603qm zum Beben zu bringen – oder besser gesagt: um sie einzureißen. Auf dem zweiten Floor gibt es zudem Drum’n’Bass von Pussy Jungle und Audiophilez auf die Ohren. (jau) Klingt wie: dröhnende, zerfetzende, markerschütternde Bässe!

Centralstation (Halle) / Mi, 23. März / 20.30 Uhr / Abendkasse 23 Euro

603qm / Sa, 26. März / 23 Uhr / Abendkasse 8,50 Euro

„Stadtrauschen“

FOTOAUSSTELLUNG

Läd Naid Sürpries Spezial mit Besidos (DA)

Der Darmstädter Fotograf Daniel Wildner ist immer wieder auf Reisen in fremde Städte. Ganz gleich ob Barcelona, Lissabon oder auch heimische Metropolen – er taucht tief hinab in die Straßen und entdeckt verborgene Schauplätze, Menschen und urbane Kunst. Es ist der Charakter einer Stadt, den er mit seiner Kamera gekonnt einfängt. Seine Bilder bewegen sich zwischen Kunst und Trash, Realität und Fiktion. Schwarz-weiße Geschichten, die das städtische Leben wiedergeben... das Rauschen einer Stadt... Stadtrauschen! Hingehen und wahrnehmen. (gs)

Musikalisch-theatralisches Überraschungsei: Das Nachtformat „Läd Naid Sürpries“ feiert das CD-Release der „Besidos“ a.k.a. B-Sides, deren Songmix die Grenzen des Fassbaren bei weitem überschreitet. Die Sugababes werden mit Raki abgefüllt und legen einen Bauchtanz hin, Blur werfen ihre Stromgitarren in die Ecke und punken nach bester Django-Reinhardt-Manier akustisch los! Balkan-Polka meets verständlichen Pop und unverständlichen Folk. Die Besidos küssen musikalisch den Frühling wach und werden von Schauspielern des Theaters auf eine sürpriesige Art und Weise unterstützt. (mei) Klingt wie: Wer hat hier bitte wen gecovert? Egal! Mitgrooven. Staatstheater (Foyer der Kammerspiele) / Sa, 26. März / 23 Uhr Abendkasse 3 Euro

Zucker (Liebfrauenstraße 66) / Fr, 25. März / 18 bis 22 Uhr / Eintritt frei

1. Dead or Alive Poetry Slam

SCHAUSPIEL VS. SLAM

Hätte Goethe einen Poetry Slam gewinnen oder Kafka einen Saal voller Eventliteraturhungriger rocken können? Beim ersten „Dead or Alive Poetry Slam“ im Hoffart-Theater kann man dies überprüfen. Vier Schauspieler der freien Theaterszene Darmstadts werden in die Rollen verstorbener Dichter schlüpfen und nach den Poetry SlamRegeln deren Texte aufführen. Herausgefordert werden sie dabei von vier bekannten Slammern aus dem deutschsprachigen Raum, die ihre eigenen Texte vortragen. Wer gewinnt, entscheidet wie üblich das Publikum – in diesem Fall auch über Klassik und Moderne. (ah) Hoffart-Theater (Lauteschläger Straße 28a, im Hinterhof) / Fr, 25. März / 20 Uhr Abendkasse 7 Euro (ermäßigt 5 Euro) Damo Suzuki Network (Köln) & Local Sound Carriers

KRAUT-WAHNSINN

In den 1970er Jahren gab es eine Blütezeit deutschen Musikschaffens. Die Engländer nannten diese Phase – in einer Mischung aus Bewunderung und Argwohn – „Krautrock“. Neben Kraftwerk und Neu! waren Can die zentralen Protagonisten dieser kreativen Epoche. Obwohl in Köln ansässig sang und schrie bei Can zeitweise ein Japaner namens Damo Suzuki. Der ist seit Jahren wieder unterwegs – solo und doch nicht allein, denn er sucht sich an jedem Konzertort vorab lokale Musiker, um auf der Bühne ein improvisiertes, funky-repetitives Sturm & Drang-Inferno zu entzünden. (tm) „Local Sound Carriers“ bestehend aus Teilen von: fnessnej, Oktalogue, kolter, Ufo vs. Riesenwelle, Rockformation Diskokugel, Feld, The Data Break, Ska Trek, Sebe, Rollergirls, Nerdsmasher und weiteren. 603qm / Fr, 25. März / 21 Uhr / Abendkasse 7 Euro

CD-RELEASE, THEATRAL UMHÜLLT

„Kleider machen Beute“

KLAMOTTENFLOHMARKT

Es gibt einige gute Gründe, einen Flohmarkt zu besuchen: Man kann stöbern, Schätze entdecken, Schnäppchen machen – und ist dabei noch super-ökologisch. Für einen Besuch des „Kleider machen Beute“-Klamottenflohmarkts, der jetzt bereits zum dritten Mal stattfindet, gibt es sogar noch ein paar mehr Gründe: zum Beispiel gute Musik, denn Morelle & Krete, zwei Darmstädter Mädels, sorgen für die musikalische Untermalung. Außerdem gibt´s „Essen wie bei Muttern“ vom Goldenen Hirsch und selbstgebackenen Kuchen. Wer sich vorher anmeldet, kann dabei seinen Geldbeutel etwas füllen und den eigenen Schrank wieder aufnahmefähiger machen. Kurzum: eine absolute Win-Win-Win-Situation! (jowa) Bessunger Knabenschule (Halle) / So, 27. März / 14 bis 19 Uhr / Eintritt frei Kaizers Orchestra (NOR) + Jarle Bernhoft

INDIE, PUNK, ZIGEUNERMUSIK

Die norwegische Band ist mit ihrem neuen Album „Violeta Violeta, Vol. 1“ auf Tournee durch Europa. Kaizers Orchestras sehr eigener, indierock-inspirierter Folk orientiert sich stark an Humppa, einer Art skandinavischer „Postpunkpolka“. Auch bei ihren gefeierten Liveauftritten auf allen großen europäischen Festivals – wie dem Roskilde – überraschte die Band vor allem damit, wie gut Norwegisch als gesungene Sprache mit Englisch mithält. Wer Gesang sowieso nur als phonetische Klangmalerei wahrnimmt, wird den Unterschied gar nicht merken – und so oder so einen Haufen Spaß haben. (dT) Klingt wie: The Hives und Mando Diao treffen auf Balkan Pop Centralstation (Halle) / Di, 29. März / 20.30 Uhr / Abendkasse 26 Euro

Alle Fotos der Favoriten: Veranstalter

Pohlmann (HH)


ANSEHNLICH_11

Suche und finde! Schöner Leben im Lebensraum

Rango

Darmstädter Kinos

USA 2011 | Regie: Gore Verbinski | Sprecher (E): Johnny Depp, Isla Fisher, Abigail Breslin | FSK: o.A. | Länge: 107 Min. | Filmstart: 03. März Chamäleon Rango fristet ein behütetes Dasein in seinem Terrarium, als er bei einem Beinahe-Unfall seines Besitzers mitten in der Wüste aus dem Auto geschleudert wird. Bei der Suche nach Wasser erlebt er erste Abenteuer und stößt auf das kleine Kaff Dirt. Dort empfiehlt er sich mit Angebergeschichten und einem eher zufälligen Triumph über einen gefährlichen Falken als künftiger Sheriff. Bisweilen surreal fiebernd aber immer wunderbar witzigen und visuell herausragend.

Wer wenn nicht wir

Programmkino Rex

Deutschland 2011 | Regie: Andres Veiel | Darsteller: August Diehl, Lena Lauzemis, Alexander Fehling | FSK: 12 | Länge: 124 Min. | Filmstart: 10. März Bernward Vesper, Sohn des NS-Schriftstellers Will Vespers, lernt während des Studiums in Tübingen die Pfarrerstochter Gudrun Ensslin kennen: Sie gründen einen gemeinsamen Verlag, gehen nach Berlin. Gudrun verlässt Mann und Kind, driftet in die Terrorismusszene, während Vesper sich auf Drogentrips verliert. Andres Veiel erzählt von einer Generation, deren Träume von einer besseren Welt an der Wirklichkeit zerplatzten und stößt heute noch existenzielle Fragen an.

In einer besseren Welt

Programmkino Rex

Dänemark, Schweden 2010 | Regie: Susanne Bier | Darsteller: Mikael Persbrandt, Trine Dyrholm, Ulrich Thomsen | FSK: 12 | Länge: 117 Min. | Filmstart: 17. März Elias wird in der Schule gemobbt, erst die Freundschaft mit dem durchsetzungsfähigen Christian holt ihn aus der Isolation. In der Ehe der Eltern kriselt es, der Vater arbeitet in Afrika. Als Elias sieht, wie sein Vater geohrfeigt wird und den Konflikt vermeidet, packt ihn der Zorn. Susanne Bier lotet emotionale und moralische Grenzsituationen brillant aus und zeichnet die Beziehung zwischen den Jungs und dem entfremdeten Ehepaar grandios.

Gnomeo & Julia

in 3D

Darmstädter Kinos

Großbritannien, USA 2011 | Regie: Kelly Asbury | Sprecher (E): James McAvoy, Emily Blunt, Ashley Jensen | FSK: o.A. | Länge: 84 Min. | Filmstart: 24. März Die Knirpse von Graf Zinnoberrot auf der einen und die kleinen Kerle von Gräfin Blaublut auf der anderen Seite des Zauns sind total zerstritten und tragen ihre Konflikte in wilden Rasenmäherwettrennen aus. Als aber der blaue Gnomeo eines Nachts die rote Julia erspäht ist es Liebe auf den ersten Blick. Von nun an versuchen sie, Eintracht unter den Zwergenparteien zu säen. Doch der Weg dorthin ist gesäumt von gekappten Zipfelmützen und Tausenden von Tonscherben.

Hop – Osterhase oder Superstar

Darmstädter Kinos

USA 2011 | Regie: Tim Hill | Darsteller: James Marsden | FSK: o.A. | Länge: nicht bekannt | Filmstart: 31. März Fred lebt eher planlos in den Tag hinein. Bei einer Spazierfahrt fährt er zufällig den Osterhasen an und nimmt sein Opfer mit zu sich nach Hause, um es dort wieder aufzupäppeln. Das ist leichter gesagt als getan, denn der Osterhase erweist sich als echte Qual. Der Film beherrscht diese Fusion aus Realität und Animation, hat aber auch das Gespür um zwischen Fun und Emotion den richtigen Ton zu treffen.

CinemaxX Darmstadt Goebelstraße 11 Infos & Tickets: (0 6151) 8 705868

Citydome Darmstadt Wilhelminenstraße 9 Infos & Tickets: (0 61 51) 29789

Mehr Infos im Kino und unter www.kinos-darmstadt.de

Lieblos abgerissene Paste-Ups, die mit einem Sticker mit der Aufschrift „Fuck Streetart“ überklebt sind: Warum macht jemand so etwas? Mag derjenige einfach nur keine Streetart und verleiht seiner persönlichen Abneigung auf diese Weise Ausdruck im öffentlichen Raum? Vielleicht. Der Hintergrund kann aber auch wesentlich komplexer sein. Dadurch, dass er die Werke anderer zerstört und sie mit den Mitteln der Streetart überklebt, wird der Verursacher selbst aktiv – und Teil des StreetartGeschehens. 2007 sorgte in New York ein sogenannter „Splasher“ für Aufsehen. Besonders aufwendige Werke angesehener Streetartkünstler wurden mit Farbe überschmiert und ein Manifest in der Nähe angebracht. In diesem wurden die zerstörten Werke als „Werbung für die Vermarktung der Künstler über Galerien“ bezeichnet und die damit verbundene wirtschaftliche Ausnutzung der Streetart kritisiert. Die monetäre Verwertung

der Streetart hat uns inzwischen sogar Kinofilme wie kürzlich „Banksy“ beschert. Einer der vermeintlichen „Splasher“ wurde 2007 bei dem Versuch, eine Stinkbombe in einer Galerie zu zünden, verhaftet, womit die Zerstörungswelle erstmal beendet war. Im kunstgeschichtlichen Kontext bieten sich hier auch wieder Parallelen an: vom Abbrennen des AremisTempels in der Antike bis zum Besprühen oder Aufschlitzen von in Museen ausgestellten Bildern. Die Motive reichen hier vom Wunsch, selbst Bekanntheit zu erlangen, bis hin zum Versuch, in einen Dialog mit dem eigentlichen Künstler zu treten. Man kann also nur spekulieren, was auch immer den Verursacher im hier abgebildeten Fall angetrieben hat. Nur ganz so einfach ist es wohl nicht. Text + Foto: Paul Gruen


„Zwei rechts, zwei links, widiwidiwer will’s von uns lernen? Wir machen uns die Stadt widiwidiwie sie uns gefällt!“, sangen wir – und eine neue Idee war geboren: Wir machen Darmstadt selbst. Darmstadt zum Kuscheln, zum Benutzen, zum Wegwerfen, Darmstadt zum Schmücken, zum Verschenken – oder auch Darmstadt zum Anziehen. Folge 3 ist ein FastnachtsSpecial: „Die Goldene Krone“.

ennähen der Krone zusamm Zuerst die Zacken /\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\ Zick-Zack, die Spitzen ab

Klettband, richtig genäht

Material: • Gewöhnliches Papier: 12 Zentimeter Höhe x Dein Kopfumfang (zirka 54 bis 62 Zentimeter, eventuell den dicken Kopf nach dem Feiern mit einrechnen) für das Schnittmuster • zwei Stücke zugeschnittenen goldenen Stoff vom gleichen Format (12 Zentimeter x Kopfumfang plus 5 Zentimeter mehr in der Länge). Bitte mindestens einen Zentimeter für Saum dazurechnen (also nicht zu knapp schneiden) • Volumenvlies (zum Verstärken des Stoffes, falls erforderlich) • Faden, Stecknadeln, Schere, Klettband (1 x 5 Zentimeter) • Bordüre • Nähmaschine (und jemanden, der damit umgehen kann) • Bügeleisen Die Herstellung der Goldenen Krone dauert so lange wie eine Platte mit schlimmsten Faschingshits (zirka eine bis eineinhalb Stunden). Die Goldene Krone: Falte das Papier wie eine Ziehharmonika in gleich große Teile und schneide die Ecken einer kurzen Seite ab, so dass Du ein Kronenmuster hast (Foto 1). Lege den goldenen Stoff und die Vlieseline möglichst genau übereinander auf den Tisch: zuerst das Stoffteil 1 mit der Außenseite nach oben, darauf das Stoffteil 2 genau andersherum (mit der Innenseite nach oben) und zuletzt die Vlieseline. Darauf Dein Papiermuster und alles mit Stecknadeln gut zusammenstecken, damit die Stoffe nicht verrutschen. Nähe zuerst die komplette Seite mit den Zacken der Krone, dann eine der beiden Schmalseiten und dann die gerade Längsseite zusammen. Bei einem Goldstoff

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empfiehlt es sich, die Seiten einmal drumherum mit Zickzackstich zu nähen, damit der Stoff später nicht ausfranst. Eine Schmalseite bleibt vorerst offen – um die Krone nun komplett von links auf rechts umzustülpen. Die Vlieseline sollte nun innen liegen. Bitte die Spitzen der Krone mit einem Stift von innen vorsichtig „entfalten“. Wenn Du mit der Nähmaschine genäht hast, kannst Du nun die Krone schön glattbügeln. ACHTUNG! Bitte nicht auf der heißesten Stufe – Goldstoff schmilzt und brennt leicht. Nun kannst Du Deine Goldene Krone nach Herzenslust dekorieren: Mit einer Bordüre, mit Glitzersteinen oder sonstigem Klimbim. Unser Favorit: Dekoriere die Kronenspitzen mit Rubinen – die roten Kirschlollis, die es (früher wie heute) am Eingang der Goldenen Krone gibt, eignen sich, wie gesagt, herrlich dafür!

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a hharmonik Papierzie

Ob wir wollen oder nicht: Es fastnachtet Anfang März, und das auch in Darmstadt. Wir werden alle einen in der Krone haben – und viele von uns werden in die „Krone“ gehen. Aber nur, wer die folgende Anleitung umsetzt, kann auch eine „Goldene Krone“ auf dem Kopf tragen und in Darmstadts Nachtleben glänzen. Die roten Kirschlollis gehören an die Abendkasse der Goldenen Krone wie die Rubine auf eine Königskrone, also hatten wir kurzerhand noch die Idee, unser genähtes Werk mit solchen Lollis zu dekorieren. Zum Vernaschen schön!

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Als nächstes nähst Du das Klettband an den beiden kurzen Enden fest. Bitte achte darauf, dass das Klettband so genäht ist, dass es auf der einen kurzen Seite innen und auf der gegenüberliegenden Seite außen liegt. Wenn Du alles richtig gemacht hast, kletten die beiden Enden schließlich perfekt an Deinem Hinterkopf zusammen. Text, Fotos und Umsetzung: Anna Lähdesmäki, Antje Herden, Nicole Neurohr, Meike Heinigk Gestaltung: Katja Mink

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Die Goldene Krone im Einsatz FERTIG? Prima! Falls Du nun also irgendwohin kommst, wo eine Verkleidung gern gesehen ist, hast Du dir hiermit schonmal eine Grundlage geschaffen. Unser Ausgehtipp für Dich und Deine Goldene Krone: Die Große „Krone“-Rosenmontagsparty Montag, 7. März, 22 Uhr In der Disco: Faschingsdisco mit DJ D-Zero In der Kneipe: The Silverballs (Rock’n’Roll-Konzert) In der Rocky Bar: Diskothekerkollektiv Rote Nadel (soulige Stimmungsaufheller) Abendkasse: 4 Euro, verkleidet 2 Euro (Eintritt in die Kneipe frei!)

Kaizers Orchestra 29. März 2011 01.03. Miroslav Nemec (Literaturhaus Darmstadt) 05.03. Mellow Weekend: Change Your Sex 06.03. Tim Fischer singt ein Knef-Konzert (Staatstheater Darmstadt) 09.03. Brian Blade 10.03. Fritz J. Raddatz 10.03. DJ Chromo präsentiert: Unglaubliche Schallplatten 11.03. Disco minus50plus mit DJane Vira 12.03. Kay Ray 15.03. James Carter Organ Trio & Special Guest 17.03. RockLounge: Nadjana 18.03. Laserkraft 3D 19.03. Team LSD mit Volker Strübing & Micha Ebeling 23.03. Pohlmann 25.03. Literarischer März 2011 (+26.03.) 28.03. Subway To Sally 30.03. Eldar 31.03. RockLounge: VibeS 01.04. The Battle of Trash XI 02.04. füenf 03.04. Bodo Wartke (Staatstheater Darmstadt)

Jeden Samstag: Mellow Weekend Für jeden Geschmack die richtige Party!

CENTRALSTATION / IM CARREE/ DARMSTADT TICKETS ZUM AUSDRUCKEN: WWW.CENTRALSTATION-DARMSTADT.DE HOTLINE: (0 61 51) 3 66 88 99 RMV-KOMBITICKET: WWW.ZTIX.DE/RMV

DESIGN: FORMALIN.DE

Das P macht sich Darmstadt, wie es ihm gefällt – Folge 3: „Die Goldene Krone“

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Comic: Mira Schleinig, 17 Jahre, aus Darmstadt

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besonders ... oberbürgermeisterlich Darmstadts Baugeschichte: Das Monopoly der amtierenden Stadtoberhäupter Der Darmstädter März steht im Zeichen der Oberbürgermeisterwahl. Unser Stadtbild erzählt von den Amtszeiten eines jeden Oberhaupts. In unserer Rubrik „besonders ... Darmstadt – der Baukultur auf der Spur“ entdecken wir die Amtszeit-Denkmäler der (ehemaligen) Oberbürgermeister noch einmal neu. Von 1822 bis heute regierten 19 verschiedene Oberbürgermeister die Stadt. Der eine hat weniger, der andere umso mehr die städtebauliche Entwicklung Darmstadts geprägt, gefördert – oder versaubeutelt. Dabei waren viele Entscheidungen natürlich abhängig von den politischen, sozialen und wirtschaftlichen Hintergründen der jeweiligen Amtszeit. Besonders nennenswert erscheint uns in der Historie Adolf Morneweg , dessen Wirken als Stadtoberhaupt in die Zeit von 1892 bis 1909 fiel. Morneweg galt als Wegbereiter der Bereiche Verkehr, Kultur, Wirtschaft und Bildung. In seine Amtszeit fiel beispielsweise die Inbetriebnahme der elektrischen Straßenbahn. Zudem gab Morneweg die Mathildenhöhe zur Bebauung frei und ebnete damit den Weg zur Künstlerkolonie und zum Weltruf Darmstadts als Stadt des Jugendstils. Einer seiner weiteren Verdienste im Bereich Stadtentwicklung war die Umsiedelung des Standorts der Firma Merck aus der Innenstadt an die heutige Position. Außerdem wurden während seiner Amtszeit acht neue Schulen gebaut. Eine von ihnen wurde 1926 nach ihm benannt: 2004 feierte die Mornewegschule ihr 100-jähriges Bestehen. Ludwig Metzger (1945 bis -50) und Ludwig Engel (1950 bis -70) waren nach dem Zweiten Weltkrieg prägende Mitgestalter beim Wiederaufbau Darmstadts. In der verheerenden Brandnacht am 11. September 1944 war die Stadt fast vollständig zerstört worden. In kurzer Zeit musste möglichst viel Wohnraum wieder

hergestellt und Wirtschaftskraft nach Darmstadt geholt werden, indem sich neue Firmen ansiedelten. In dieser Zeit entstanden viele Bauten, die bis heute nichts von ihrem Charme verloren haben, wie zum Beispiel die Darmstädter Meisterbauten. Doch Ende der 1960er Jahre wurden Objekte verwirklicht, die bis heute Kritik hervorrufen: Seelenlose Wohnsilos schossen in Neu-Kranichstein empor – und bilden zusammen mit Eberstadt Süd noch immer die sozialen Brennpunkte der Stadt. Unter dem Oberbürgermeister Heinz Winfried Sabais , einem Kunst- und Kulturliebhaber und Freund des großen Schriftstellers Thomas Mann, wurde weiter geklotzt und nicht gekleckert: 1972 wird der Neubau des Staatstheaters eingeweiht, 1975 beginnt die Großbaumaßnahme Cityring, 1977 öffnet das Luisencenter und zum Stadtjubiläum 1980 wird das letzte Teilstück der „neuen Holzstraße“ fertig gestellt. Die damalige Umgestaltung des Luisenplatzes mit Tunnel und Einkaufscenter stößt bis heute auf heftige Kritik. Von 1981 bis 1993 ist Ludwig Metzgers Enkel Günther Metzger neuer Oberbürgermeister. 1984 eröffnet das Hessische Landesmuseum seinen Neubau für die Kunst des 20. Jahrhunderts und das Alte Pädagog wird wieder aufgebaut. Drei Jahre später erhält die Akademie für Tonkunst einen Neubau, 1988 legt man den städtischen Schlachthof still. Im gleichen Jahr weiht Metzger die neue Synagoge in der WilhelmGlässing-Straße ein. Zwölf Jahre lang regierte anschließend Oberbürgermeister Peter Benz unsere Stadt (von 1993 bis 2005) und machte aus ihr die „Wissenschaftsstadt“. Benz hat Stadtentwicklung „als Aufbruch zu einer neuen Identität“ verstanden, lobte ihn die Frankfurter Allgemeine Zeitung nach seinem Abgang im Jahr

2005. Daraus hervorgegangen ist beispielsweise die Entwicklung der Weststadt als neuer Standort innovativer Wirtschaft. Weiterhin zeichnet sich Darmstadt heute durch eine hohe Dichte unterschiedlichster wissenschaftlicher Einrichtungen aus. Das kulturelle Interesse und Engagement des Politikers Benz trägt zu weiteren städtebaulichen Entwicklungen bei: So tragen das neu gestaltete Carree, das kulturelle Konzept für die HEAG-Halle B (heute „Centralstation“), das Hundertwasserhaus, die Sanierung des Hauptbahnhofs und die Planung eines neuen Wissenschafts- und Kongresszentrums an der Alexanderstraße seine stadtplanerische Handschrift. Seinem Nachfolger Walter Hoffmann hinterließ er aber auch zahlreiche „Baustellen“, die dieser zu vollenden oder mit deren defizitärem Erbe er umzugehen hatte. Diese Baustellen bleiben auch dem Oberbürgermeister der kommenden Amtszeit nicht erspart: Das „Darmstadtium“ wird seit seiner Einweihung 2007 als kostenfressende „Schepp Schachtel“ beschimpft, das Projekt „Knellgelände“ – ein groß angelegtes Städtebauprojekt, das letztlich an der „Seveso-II-Richtlinie“ (praktisch: fehlender Sicherheitsabstand von Wohngebiet zu Merck) scheiterte – sieht nun selbst so aus, als hätte sich dort ein Chemie-Unglück ereignet. Ob, in welcher Art und Weise und wie lange Darmstadt noch durch den amtierenden Oberbürgermeister Walter Hoffmann städtebaulich geprägt wird, entscheiden die Bürgerinnen und Bürger bei der Wahl. Ein vielversprechendes Stadtentwicklungsprojekt, das unter seiner Amtszeit begonnen wurde, ist der Konversionsprozess der leerstehenden ehemaligen US-Kasernengelände. Die Bürger sollen dabei aktiv beteiligt werden. Dieses Projekt gelungen umzusetzen, wird für den kommenden Oberbürgermeister in jedem Fall eine Herausforderung. Er wird aber auch die Chance haben zu zeigen, was er aus den Leistungen seiner Vorgänger gelernt hat (oder auch nicht). Text: Alexander und Meike Heinigk Fotos: Jan Nouki Ehlers Gestaltung: Vincent Jauernig

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Richtig ankreuzen mit dem P-Wahlomat! Am 27. März werden das Stadtparlament und der Oberbürgermeister neu bestimmt So spannend war eine Kommunal- und Oberbürgermeisterwahl in dieser Stadt selten. Die Mehrheitsverhältnisse in der Darmstädter Stadtverordnetenversammlung sind so kompliziert, dass in den vergangenen Monaten praktisch jede Fraktion mit (fast) jeder anderen thematische Koalitionen eingegangen ist. Zu wessen Gunsten werden sich die Kräfteverhältnisse nach der Kommunalwahl am Sonntag, dem 27. März, verschieben? Gibt es wieder einen Zweikampf zwischen CDU (2006: 30,1%) und SPD (29%)? Oder werden die Grünen erstmals stärkste Kraft (2006: 15,5%)? Bekommt UFFBASSE tatsächlich die ehrgeizig anvisierten 10 Prozent (2006: 6,3%) – und damit diesmal mehr Stimmen als die FDP (2006: 6,8%)? Und wie schneidet Die Linke (2006: 2,1%) ab? Wie vor fünf Jahren kann jeder Wahlberechtige seine 71 Stimmen wieder kumulieren und panaschieren, sprich: bündeln oder auf mehrere Kandidaten (mehrerer Parteien) verteilen. Fragen dazu? Einfach (06151) 133234 anrufen – oder im Internet nachschauen unter www.darmstadt.de/rathaus/politik/wahlen. Neben der Stadtverordnetenversammlung wählen die Darmstädter auch ein neues Stadtoberhaupt. Hier bahnt sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem amtierenden Oberbürgermeister Walter Hoffmann (SPD) und seinen Widersachern Rafael Reißer (CDU) und Jochen Partsch (Bündnis 90/Die Grünen) an. Sollte keiner der Kandidaten im ersten Wahlgang am 27. März fünfzig Prozent der gültigen Stimmen erhalten, gibt es am Sonntag, dem 10. April, eine OB-Stichwahl. Daran nehmen allerdings nur die zwei Kandidaten mit den meisten Stimmen teil. Einer der drei Favoriten wird also Ende März auf der Strecke bleiben. Mit André De Stefano (Die Piraten), Helmut Klett (Wählervereinigung UWIGA) und Raffaele Feniello (unabhängig) stehen drei weitere OB-Kandidaten zur Wahl, die den „großen Drei“ Ende März entscheidende Stimmen abluchsen könnten. Dass Kerstin Lau und Jörg Dillmann – aus formal-rechtlichen Gründen – nicht wie gewünscht als OB-Doppelspitze für UFFBASSE kandidieren dürfen, könnte die Chancen von Jochen Partsch im Dreikampf um die Stadtkrone verbessern. UFFBASSE – und auch Die Linke – stellen dieses Mal also keinen Kandidaten. Ein Wahlprogramm haben sie

aber dennoch. Schaut es Euch an unter www.uffbasse-darmstadt.de und www.dielinke-darmstadt.de. Wer von den sechs antretenden Kandidaten ist nun aber Dein Wunschkandidat? Der P-Wahlomat hilft Dir dabei, diese Frage zu beantworten. Die P-Redaktion hat – unterstützt von Darmstädter Bürgern bei einer Umfrage auf dem Luisenplatz und P-Lesern auf der P-Facebook-Fanpage – die aus P-Sicht wichtigsten 20 Fragen gesammelt und sie den sechs Kandidaten gestellt. Welche Antworten überzeugen Dich am meisten? Kreuze sie an ... und schaue auf Seite 29 nach, welche Antworten zu welchem Kandidaten gehören. Wer hat die meisten Kreuze von Dir bekommen und soll Dein nächster Oberbürgermeister werden? Text: Cem Tevetoglu, Tobi Moka, Illustrationen: Hans-Jörg Brehm

Wahlabend der Wissenschaftsstadt Darmstadt: live und in Farbe Im Justus-Liebig-Haus (und nicht wie die letzten Male in der Centralstation) werden die peu à peu eintrudelnden Ergebnisse der Kommunal- und OBWahl öffentlich auf einer Großbildleinwand präsentiert, Politikwissenschaftler Prof. Dr. Michael Stoiber erläutert das aktuelle Geschehen. Erste Ergebnisse (zum Volksentscheid „Schuldenbremse Hessen“) werden gegen 20 Uhr erwartet, Resultate zur OBWahl gegen 21 Uhr, zur Kommunalwahl gegen Mitternacht (aber nur ein Trend, endgültige Auszählung in der Woche darauf). Justus-Liebig-Haus So, 27. März / ab 19.30 Uhr / Eintritt frei

Amüsement? Verärgerung? Ernüchterung? Gebt uns Feedback via Mail an redaktion@p-verlag. de oder auf www.facebook.com/pmagazin, ob Euch die Antworten der Kandidaten begeistern, amüsieren, verärgern, ernüchtern oder was auch immer – aber vor allem, ob (und wie?) sie Eure Wahlentscheidung beeinflussen werden.

Fragen an die OB-Kandidaten– die Top 20:: Auf die Auflistung der politischen Thesen und Vorhaben der einzelnen Kandidaten verzichten wir, da sie den Umfang des Artikels sprengen würden und sich oftmals auch nur in schwammigen Formulierungen verlieren. Gern könnt Ihr diese auf den jeweiligen Webseiten genauer studieren. Wir beschränken uns auf 20 konkrete Fragen und erhoff(t)en uns von jedem Kandidaten 20 konkrete Antworten. [Die eckigen Klammern stehen für gekürzte Stellen. Unsere Vorgabe an alle Kandidaten war: „Bitte einen pointierten Antwortsatz pro Frage.“]

Meliha + Katharina, beide 15 Jahre, Schülerinnen:

01 Warum möchten Sie Oberbürgermeister werden?? Weil Darmstadt einen Wechsel braucht. Weil ich Darmstädter bin und aus Liebe zu Darmstadt Verantwortung übernehmen will. Um nachzuweisen, dass eine unabhängige, keinem Klüngel verpflichtete Persönlichkeit einfach die bessere Wahl ist. Vieles konnte in meiner ersten Amtszeit erreicht oder auf den Weg gebracht werden. Dieses möchte ich nun erfolgreich zu Ende führen. Außerdem hat mir die Arbeit im Rathaus, die Vielfalt der Aufgaben und die Gestaltungsmöglichkeiten – trotz aller Widrigkeiten, die aber nun mal zum Leben dazu gehören – stets Freude bereitet. Ich möchte auch künftig gerne Verantwortung für unser Gemeinwesen tragen und den Kontakt und die Zusammenarbeit mit den Menschen, mit unserer Bürgerschaft suchen und pflegen. Weil Darmstadt an der Spitze der Politik genauso viel Dynamik und Kreativität braucht, wie sie bei den Menschen unserer Stadt vorhanden ist. Transparenz und Bürgerbeteiligung lassen sich in der etablierten Politik leider nicht verwirklichen. Deshalb möchte ich einen frischen Wind ins Darmstädter Rathaus bringen und diese Anliegen in die Tat umsetzen. P-Redakteurin Simone Dehmer:

02 Was verbindet Sie mit Darmstadt? t? Die Menschen dieser Stadt und das gute Gefühl hier zu leb leben, ben e zu w wohnen ohhnen und zu arbeiten. Im Jahre 1971 die A8, A 5 oder A67, da ich in Tübingen meine jetzige Frau – gebürtige Arheilgerin – kennenlernen durfte und jedes Wochenende erwartungsvoll nach Darmstadt fuhr. Mein Architekturstudium an der

Raffaele Feniello (unabhängig) Alter: 49 Jahre Ausbildung: Tierwirt Derzeit: ohne Beschäftigung “ Am Rande: Will die „Schepp Schachtl verkaufen Internet: Keine Webseite


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TU DA. Unser Erfolg fßr die Darmstädter Bßrger bei der IG-Abwasser. Meine vielen Freunde und Bekannte. Darmstadt ist meine Heimat geworden. Hier lebe und arbeite ich. Verbunden bin ich vor allem durch meine Lebensgefährtin, die eine echte Heinerin ist, und meine Darmstädter Freunde. In 27 Jahren ist Darmstadt meine zweite Heimat geworden. Meine Lebensgeschichte, denn hier wurde ich geboren. Hier bin ich zur Schule gegangen. Seit 53 Jahren lebe ich hier. In Darmstadt sind auch meine drei Kinder zur Welt gekommen. Frau, Freunde und Freundinnen haben Darmstadt zu meiner neuen Heimat gemacht, in der ich lebe, arbeite, mich bewege und etwas bewegen will.

Die Reduzierung des katastrophalen Haushaltsdefizits. Mit mir kommt eine neue politische Kultur ins Darmstädter Rathaus. Durch die von mir eingefĂźhrte Transparenz weiĂ&#x; der BĂźrger, wofĂźr seine Steuergelder ausgegeben werden; durch mehr BĂźrgerbeteiligung kann er sich aktiv in die Gestaltung der Stadt einbringen. Eine bundesweit vorbildliche Betreuungs- und Bildungslandschaft, die fĂźr alle Kinder und Jugendliche – ob arm oder reich – optimale FĂśrderung garantiert. [...] Meine humorigen, teilweise sicher auch sarkastisch-ironischen, auf den „Punkt bringende“ Ansprachen/Reden. PersĂśnliche Denkmäler sind heute nicht zeitgemäĂ&#x;. Ich hoffe, in schwieriger Zeit richtige Weichenstellungen vorgenommen zu haben, um auch unseren Kindern und Enkeln ein gutes Leben in der Stadt zu ermĂśglichen.

P-Redakteur Cem Tevetoglu:

03 Was gefällt Ihnen an Darmstadt nicht??

P-Redakteur Tilmann Schneider:

Was fehlt Darmstadt?

05 Welche Entscheidung Ihrer Amtsvorgänger wßrdenn Sie am liebsten wieder rßckgängig machen?

Die Vernachlässigung der städtebaulichen Gesamtschau und deren ren Gestaltung Gestaltung. / EEin Gebirge zum Skifahren, ein See zum Segeln. Darmstadt fehlt: eine gute, stadtverträgliche und finanzierbare Anbindung an das Hochgeschwindigkeitsnetz der Bahn. Darmstadt ist eine tolle Stadt, die sich leider unter Wert verkauft. Wir mĂźssen die Weichen fĂźr die Zukunft stellen, die Regierung von SPD/GrĂźne ist ausgebrannt und dazu nicht mehr in der Lage. Darmstadt bietet eine sehr hohe Lebensqualität. Als gebĂźrtiger Rheinländer vermisse ich natĂźrlich ein flieĂ&#x;endes Gewässer – der Darmbach liegt leider unter der Erde – und den kĂślschen Karneval. Nichts ist perfekt. Auch Darmstadt nicht – und das macht diese Stadt sympathisch. Der politische Filz in Darmstadt. Ein gläsernes Rathaus.

Den Verkauf der Heag-Halle A, die darauf folgende Nutzung und der jetzige Leerstand. d Entscheidungen meiner Amtsvorgänger werden von mir Üffentlich nicht kritisiert. [...] Schlechte Haushaltsplanungen, der vÜllig falsch geplante und durchgefßhrte Bau des Darmstadtiums, das heillose Durcheinander um den ICE-Halt, um nur drei zu nennen. [...] Den Bau des Darmstadtiums an dieser Stelle und mit diesen Baukosten. Das Denkmalprojekt Darmstadtium. Seit Januar gibt es in Darmstadt eine Nebenwohnsitzsteuer. Diese lehne ich entschieden ab, da sie einem modernen und flexiblen Berufsbild widerspricht.

P-Redakteur Kai Schuber:

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m 04 FrĂźhere OBs haben sich zum Beispiel mit dem Darmstadtium ein Denkmal gesetzt. Was wird Sie unvergessen machen?

Ich halte nichts von Denkmälern. Wir werden die Chancen der Stadt nutzen, Ziele setzen, Bßrger be bbeteiligen teiligenn und die richtigen Entscheidungen fßr Darmstadt treffen. [...]

Jochen Partsch (BĂźndnis 90/Die GrĂźnen) Alter: 48 Jahre Ausbildung: Diplom-Sozialwirt tlicher Derzeit: Sozialdezernent und hauptam Stadtrat rn-Fan. Am Rande: Man munkelt, er sei Baye Internet: www.partsch-fuer-darmstadt.de

'PSTDIVOH FSÂśGGOFU OFVF &SMFCOJTXFMUFO %FS LSFBUJWF /BDIXVDIT MJFHU VOT CFTPOEFST BN )FS[FO 4FJU GBTU +BISFO JTU .FSDL 1BUF EFT 8FUUCFXFSCT +VHFOE GPSTDIU XXX NFSDL EF KVHFOE GPSTDIU


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P-Redakteurin Meike Heinigk:

06 Mal etwas Persönliches: Ihre Lieblingsortee (drinnen und draußen) in Darmstadt?

Walter Hoffmann (SPD)

Drinnen: das wechselt immer mal, zurzeit das Trauzimmer im Hochzeitsturm. sturm Draußen Draußen: un unsere Parks und Gärten, vor allem die Mathildenhöhe und der Marktplatz. Bei schlechtem Wetter gehe ich gerne in die Sauna des Jugendstilbads. Bei gutem Wetter findet man mich meistens auf der Woogs-Insel. Die schönste Kneipenkultur gibt es im Martinsviertel. My castle und Darmstadts Wohnzimmer (Lui). Centralstation drinnen und der Woog und das Oberfeld draußen. Drinnen: Im Baumarkt zur Entspannung :-) Draußen: Oberfeld bis Kranichsteiner Wald Lauschige Biergärten, lockere Kneipen (keine Namen wegen Werbung)

Alter: 58 Jahre Ausbildung: Lehramt für Mittel- und Oberstufe Derzeit: Amtierender Oberbürgermeist er und Kulturdezernent Am Rande: Geht gerne im Anzug bade n. Internet: www.walterhoffmann.de

P-Redakteurin Antje Herden:

07 Was ist Ihre schlechteste Eigenschaft?? Das müssen Sie meine Freundin fragen. Ich bin immer wieder mal unpünktlich und zu temperamentvoll. Ungeduld. Zu viel erwarten … Meine Ungeduld. Meine Schwäche ist, dass ich ungeduldig werde, wenn etwas zu lange dauert. P-Redakteurin Antje Herden:

08 Zählen Sie die drei größten Missstände in Darmstadt auf. Haushalt, Haushalt, Haushalt. Die Finanzsituation der Stadt – wir müssen wieder handlungsfähig werden. Der katastrophale Straßenzustand und die Verkehrssituation. Die Zustände am Luisenplatz und die mangelnde Sauberkeit an anderen Stellen in der Stadt – wir brauchen mehr Ordnung und Sauberkeit. 1. Haushaltslage der Stadt / 2. zu schlechte Straßen, zu wenig Radwege / 3. die Lilien nur in der 4. Liga 1. Größter Missstand ist die hohe Zinsbelastung auf Grund der Verbindlichkeiten. 2. Das Geld fehlt für notwendige und sinnvolle Investitionen, so ergeben sich 3. weitere Missstände. 1. Irrer Schuldenberg 2. ohne echten Willen zum Abbau 3. zum Schaden der Kinder/Enkel

1. Der Umgang mit Steuermitteln – Es fehlen Transparenz und Nachvollziehbarkeit. 2. Die Verkehrssituation – Es fehlt ein Mobilitätskonzept. 3. Der Wohnungsmarkt – Es fehlen Wohnraum und Marktöffnung.

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Benutzer:Atvolution

Wo sehen Sie Verbesserungsbedarf in der städtische Kulturförderung? ?

Wir brauchen ein unabhängiges Kulturreferat, Planungssicherheit für die Kulturschaffenden und mehr Geld für die Freie Szene. Evaluierung der Effizienz. Kulturförderung ist ein öffentlicher Auftrag, dem sich die Politik immer wieder neu stellen muss. Die Förderpraxis muss einfacher und die Kommunikation besser werden. Das Darmstädter Kulturangebot ist gerade im Laienbereich außerordentlich hochwertig. Hier sollte die städtische Förderung nicht abgebaut werden. Außerdem möchte ich mich dafür einsetzen, dass Platz für die vielseitige Jugendkultur geschaffen wird. Darmstadts Kultur muss wieder mehr in das Bewusstsein der Stadtregierung und von dort aus in die Mitte der Gesellschaft getragen werden. Schlossmuseum, Stadtteilbüchereien und kulturelle Angebote sind keine Randerscheinungen, die man [...] wegkürzen darf. Für uns ist Kultur ein unverzichtbarer Teil unserer Stadt und ein unverzichtbarer Standortfaktor. Mir liegen vor allem der Erhalt und die Fortentwicklung der Darmstädter Museumslandschaft, von der Mathildenhöhe bis Kranichstein am Herzen. [...] In vielen Bereichen, besonders Angebote für die Jugend und die Senioren.

André De Stefano (Die Piraten) Alter: 29 Jahre Ausbildung: Diplom-Bauingenieur Derzeit: Verkehrsplaner beim Zentrum für integrierte Verkehrssysteme WebAm Rande: Kompensiert laut eigener “. lding ybui Bod h site „Schwachstellen durc i.de/ parte Internet: http://wiki.piraten

P-Redakteur Mathias Hill + P-Leserin Franziska Müller via www.facebook.com/p-magazin:

P-Redakteure Mathias Hill + Cem Tevetoglu:

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Halten Sie die „Goldene Krone“ in ihrer jetzigenn Form als Kulturhaus für erhaltenswert?

Natürlich. Die Krone gehört zur Kultur und zum Darmstädter Nachtleben da dazu. Ja ! ! ! Auch die Goldene Krone trägt mit ihrer langen Tradition und ihrem ausgewogenen Programm zum vielseitigen kulturellen Angebot in Darmstadt bei und ist deshalb absolut erhaltenswert. Ich bin gerne Gast an der Schustergass’-Ecke. Vom kulturellen Programm, das frisch und unverbraucht ist, halte ich die Goldene Krone für unbedingt erhaltenswert im Kulturangebot Darmstadts. Sicher! Ja


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P-Redakteurin Laura Mürmann:

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Darmstadt hat einen über 670 Millionen hohenn Schuldenberg. Wo setzen Sie den Rotstift an?

Rafael Reißer (CDU) Alter: 53 Jahre Ausbildung: Stahlbauschlosser, DiplomBetriebswirt Derzeit: Abgeordneter des Hessischen Landtages und Stadtverordneter Am Rande: Keine Nachwuchsprobleme ! Internet: www.rafael-reisser.de

[...] Schuldenabbau ist ein komplexer und langfristiger Prozess. Dazu gehören SSparmaßnahmen, parm maß mehr noch jedoch strukturelle Veränderungen und ein auf Nachhaltigkeit und Effizienz ausgerichteter Einsatz unserer Ressourcen. Keine Nordostumgehung, keine weiteren Großprojekte ohne Folgekostenbetrachtung, Vermeidung von Doppelstrukturen und Effizienzsteigerung in der Verwaltung! Wir werden überall sparen außer dort, wo wir politische Schwerpunkte setzen werden wie im Bereich: Kinder. Alle Ausgaben müssen auf den Prüfstand! [...] Kein unnützen Prestigeobjekte mehr, außerdem Kürzung der politischen Träger. Das werde ich erst nach einem ehrlichen Kassensturz sagen können. Das Wünschenswerte ist jedenfalls vom Möglichen sozialverträglich und realistisch zu trennen. Wir werden um einen Kassensturz und eine anschließende Haushaltskonsolidierung nicht herumkommen. Neue Renommierbauten werden wir uns deshalb in absehbarer Zeit nicht mehr leisten können. P-Redakteur Tobi Moka:

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Wie sehen Ihre Pläne bezüglich der leerstehendenn ehemaligen US-Kasernen aus?

Ein gemischtes Wohnprojekt für alle Schichten in Darmstadt, mit Einkaufsangeboten. fsangeb e otenn Städtischer Erwerb des Geländes mit anschließendem Verkauf (zum Beispiel wie Tübingen). Sonst werden sich Wunschvorstellungen der Bürger wegen des direkten Geländezugriffs von Bauträgern und Investoren als Luftschlösser erweisen. [...] In Anbetracht der angespannten Wohnlage in Darmstadt und der tollen Ideen für die Besiedlung der Flächen durch Darmstädter Bürger muss umgehend mit der Erschließung der Konversionen begonnen werden. Dazu muss die Stadt die Inhalte der mit der BIMA geschlossenen Verträge und der angefertigten Gutachten umgehend veröffentlichen, um den Investoren Planungssicherheit gewährleisten zu können. Platz für die vielseitige Jugendkultur geschaffen wird. Es muss gerade hier möglichst schnell ein städtebaulicher Wettbewerb durchgeführt werden. Wenn eine neue, tatkräftige Stadtregierung in der Verantwortung ist, können mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits in der nächsten Wahlperiode die ersten Neubürger einziehen. An den Entscheidungen möchte ich auch die Darmstädter Bürger beteiligen.

Helmut Klett (UWIGA) Alter: 60 Jahre t Ausbildung: Diplom-Ingenieur, Architek Derzeit: Stadtverordneter Am Rande: Geht keinem Zweikampf aus dem Weg. Internet: www.uwiga.com/fraktion,6

Bürgerbeteiligung, Rahmenplanung sowie die Vorbereitungen für einen städtebaulichen Wettbewerb laufen bereits. Klar ist: Lincoln und Cambrai-Fritsch vorwiegend Wohnungsbau, Kelly-Barracks gewerblicher Schwerpunkt. Mit der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, die die Gestaltungshoheit der Stadt nutzen, werden wir neue, urbane, lebendige Stadtteile für 5.000 Menschen und nicht nur lediglich eine Wohnsiedlung entwickeln. Bastian Ripper, 35, Sozialpädagoge:

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Was tun Sie dagegen, dass für immer mehr Bürger Wohnraum in Darmstadt kaum noch bezahlbar ist? ?

Der Wohnraumzuwachs im Zuge der Konversion wird auch dazu beitragen, das Mi Mietniveau t i stabil t bi zu halten. [...] Die Stadt muss [...] eigene Flächen früher und gezielter entwickeln. Dazu gehört beispielsweise das [...] EAD-Gelände in Bessungen. In Kooperation mit dem Studentenwerk wird [...] bei der Entwicklung der Konversionsflächen zu prüfen sein, ob dort [...] günstiger Wohnraum für Studierende geschaffen werden kann. Eine besondere Rolle muss der städtische Bauverein spielen. Ein Schwerpunkt muss auf bezahlbare Mietwohnungen gesetzt werden. [...] Grundsätzlich macht der Darmstädter Mietspiegel die Preise transparent und verhindert Mietwucher und wir werden (auch auf den Konversionsflächen) weiteren bezahlbaren öffentlich geförderten Wohnraum schaffen. Auf Landes- und auf Bundesebene muss darauf gedrungen werden, den sozialen Wohnungsbau mehr zu fördern. Auch das Belassen von Altbestand mit Schlichtsanierungen muss ernsthaft erwogen werden. Die Energieeinsparverordnung [...] sollte weitaus kritischer hinterfragt werden, da die Modernisierungs maßnahmen zwar die Nebenkosten senken, der danach geforderte Mietpreis aber diese Einsparungen meist weit übertrifft. Hier möchte ich noch einmal auf die Erschließung der Konversionen verweisen. Außerdem muss der Wohnmarkt in Darmstadt noch weiter geöffnet werden, um das Mietniveau wieder zu mäßigen. Den Bauverein, an seine ursprüngliche Augabe zu erinnern (bezahlbare Wohnungen). Marcus Genterczewsky, 38 Jahre, Augenoptiker und Storemanager:

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Welche Maßnahmen möchten Sie ergreifen, um diee wirtschaftliche und kulturelle Lage/Situation der Darmstädter Innenstadt zu verbessern?

Unser erfolgreiches Stadtmarketingkonzept, das auch Wirtschaft und Kultur miteinander verbindet, wird fortgesetzt. Die Markthalle muss revitalisiert werden. [...] Die wirtschaftliche Lage wird weitgehend von Marketingkonzepten und Angeboten der Gewerbetreibenden


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in der Innenstadt abhängen. Da ist viel getan worden, der „Innenstadt-Flair“ kann immer noch zulegen (Leerstand in der Markthalle). Was ein OB da positiv beeinflussen kann, werde ich tun, aber ansonsten vertraue ich ganz auf die „Betroffenen“ und deren Vorschläge. [...]. Die Leerstände mit Wirtschaftsleben zu füllen, und die Centralstation umzustrukturieren von Grund auf. Alles hängt mit einer intakten Infrastruktur zusammen, hier liegen Darmstadts größte Probleme. Mein Ziel wird es sein mittels eines Generalsanierungsplans Darmstadt wieder auf Vordermann zu bringen. Das beinhaltet die gesamte städtische Infrastruktur, Schulen, Kitas, Spielplätze, Kanäle, marode Fußund Radwege. Das Konzept „kinderfreundliche Innenstadt“ umsetzen, die Markthalle anders nutzen, grundsätzlich gilt: auch Ideen der Bürgerschaft aufgreifen. Gerade der Innenstadtbereich kann kulturell noch aufgewertet werden. Andere Städte zeigen, dass eine attraktive Kneipen- und Tanzkultur in der Innenstadt vor allem Menschen aus dem Umland anziehen und so zusätzliche Gelder einbringen kann.

ülerin: Margot Redlich, 44 Jahre, Bäckereifachverkäuferin + Anna Korotkova, 16 Jahre, Schülerin:

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Warum lässt man das Darmstädter Bildungssystem so sehr verkommen? Und: Welche Maßnahmen möchten Sie zur Verbesserung des Bildungssystems in Darmstadt ergreifen? ?

Weil die Entscheidungsträger viele Fehler in der Vergangenheit gemacht haben. Ich werde versuchen, das Bildungssystem zu optimieren. Wir setzen die Schulbausanierung fort, die Sanierung des Berufsschulzentrums ist überfällig, durch die von mir eingeleitete flächendeckende Schulsozialarbeit erhalten auch benachteiligte Kinder und Jugendliche Unterstützung. Die Bildungspolitik ist leider zu einem ideologischen Zankapfel verkommen und wird auf dem Rücken der Schüler und ihrer Eltern ausgetragen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass auf Landesebene eine Lösung gefunden wird, die nicht dem Image der Politiker, sondern dem Wohl der Schüler dient. Sowohl Talente als auch Schwächen der Schüler müssen frühzeitig entdeckt und begleitet werden. Bildung beginnt bereits im Kindergarten. Deswegen werden wir die Betreuungssituation spürbar verbessern müssen. Derzeit fehlen Plätze, die Bedarfsplanung ist lückenhaft und bei den Kitas herrscht ein Sanierungsstau. [...] Bildungseinrichtungen wie Stadtteilbüchereien möchten wir erhalten. Die Kürzungen der jetzigen Rathauskoalition werden wir zurücknehmen. [...] Ich kann nicht erkennen, wo das „Darmstädter Bildungssystem so sehr verkommen“ sein soll. Bildung und Betreuung gehören zu den wichtigsten Aufgaben, hier haben wir einiges zu tun und hier wird auch nicht gekürzt. „Verkommen“ ist etwas starker Tobak. Meines Erachtens ist die Qualität des Lehrkörpers wichtiger als die der Bauten. Ersteres kann ich nicht beeinflussen. Letztere werde ich im Rahmen der Möglichkeiten verbessern.

.fa facebook.ccom o / Larissa Bitter, 48, Altenpflegerin + P-Leser Thomas Reimchen via www. www.facebook.com/p-magazin:

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Wann werden Sie die Fahrradwege in Darmstadtt so vernetzen, dass Sie endlich durchgängig sind?

Die gesamte Verkehrsinfrastruktur wurde lange vernachlässigt. Dazu zählen hlen inn besonderer Weise auch die Radwege, aber auch Straßen und Gehwege. Die Sanierung, aber auch der Ausbau des Radwegenetzes wird bereits 2011 beginnen müssen. Ich werde mich umgehend für ein gesamtheitliches Mobilitäts-Konzept einsetzen, in dem alle Verkehrsteilnehmer gleichermaßen berücksichtigt werden. Im Radverkehr ist es nur durch klar erkennbare Lösungen möglich, Konfliktsituationen mit Fußgängern und dem Kfz-Verkehr zu vermeiden. Als konsequenter Radfahrer ist mir die Verbesserung und Vernetzung der Radwege ein Vernunfts- und Herzensanliegen, also schnellstmöglich. Das hängt ja nun von der jeweiligen Straßen- Wegsituation ab. Grundsätzlich bin ich für Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer, wobei beim Rad Nachholbedarf besteht. Hätte ich jede Menge Geld und Platz zur

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Verfügung, würde ich überdachte Hauptverbindungsachsen für Fußgänger und Radfahrer einrichten. Da wäre das „Röhm“-Plexiglas als Werbe-Überdachung besser aufgehoben als beim Wörnersteg. So bald als möglich, wenn es die Haushaltslage zulässt. Fahrradwege genießen hohe Priorität. Die Frage nach dem „Wann“ kann ich natürlich konkret nicht beantworten [...].

P-Redakteurin Antje Herden:

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Die 12- bis 17-Jährigen haben wenig Geld, keine Lobby und wenig Möglichkeiten, ihre Freizeit zu gestalten. Welche jugendpolitischen Pläne haben Sie für Ihre Wähler von morgen? ?

Mein Engagement für die Jugendkultur beruht nicht auf einem möglichen Stimmenfang, sondern auf persönlichem Interesse dafür. Ich möchte mich unter anderem für die Entkriminalisierung von Computerund Videospielen einsetzen und eine E-Games-Arena (zum Beispiel in den ungenutzten Flächen des Darmstadtiums) schaffen. Daneben möchte ich Jugendliche für Sport, soziale Betätigungen und politisches Engagement begeistern. Hierfür kann ich ein gutes Vorbild sein. Ehrlich gesagt sehe ich das mit der Freizeitgestaltung nicht so. Darmstadt bietet für Jugendliche eine Vielzahl von Möglichkeiten. Allerdings kann ich mich nicht in die Lage von heutig Jugendlichen locker zurückversetzen. So zu tun wäre unredlich. Deshalb wird es für mich selbstverständlich sein, eine „Jugendsprechstunde“ einzurichten [...]. Für Jugendliche bauen wir Räume und Treffs, zuletzt die Skateranalge im Bürgerpark und Jugendliche haben in Darmstadt eine Lobby: das Jugendforum, den Jugendring, den Ring Politischer Jugend, den Stadtschülerrat, den Jugendkongress – deren Forderung und Anregungen nehme ich seit Jahren auf, also auch in Zukunft. Ich werde versuchen, das Angebot für Jugendliche zu erweitern. ANZEIGE

Leckeres Frühstück und frische Tellergerichte Bistro Carpe Diem Schuknechtstr. 1, 64289 Darmstadt, Tel: 06151 / 79181 Öffnungszeiten: 09:00 bis 01:00 Uhr


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Hier gilt es zuerst, Mitgestaltungs- und Beteiligungsmöglichkeiten zu erweitern. Jugendliche sollten ihre Wünsche, Anregungen und Kritik konkret und zielgerichtet einbringen können. Ich möchte ein breites Angebot für Kinder und Jugendliche. Dazu zählen neben Jugendeinrichtungen, wie unsere Jugendhäuser, auf jeden Fall auch unsere Vereine. Diese bieten viele Freizeitmöglichkeiten. Deshalb möchte ich die Kinder- und Jugendarbeit in den Vereinen engagiert fördern. [...] Den Vereinen muss in den nächsten Jahren wieder Planungssicherheit in Bezug auf die städtischen Zuschüsse geboten werden. [...] Wichtig ist mir auch, Jugendliche wieder für ehrenamtliche Arbeiten zu begeistern. [...]

Alex Müller, 31, Bäcker und Elektroinstallateur:

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Warum gibt es für uns [Leute vom Lui, Anm. d. Red.]] keinen Alternativ-Aufenthaltsort zum Luisenplatz, zum Beispiel den Herrngarten?

„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Ich werde keinen Menschen unwürdig behandeln und einen möglichen „Aufenthaltsort“ für ihn finden. Hier liegt ein gesellschaftlicher Konflikt vor, den es mit Toleranz auf der einen Seite und verstärkter Sozialarbeit auf der anderen Seite zu beheben gilt. Ein Nein zum Herrengarten. Das müssen Sie die derzeit Verantwortlichen fragen. Hier prüfen wir. So was lässt sich nicht auf Knopfdruck steuern. Aus verschiedenen Gründen (Drogen umschlag, Kriminalität etc.) ist es aber sinnvoll, die „Szene“ aus dem Herrngarten herauszuhalten. In Darmstadt gibt es eine Menge „Alternativen“, jeder kann sich frei bewegen und [...] mit seinem Hund oder einem Getränk im Park [...] sitzen. [...] Problematisch wird es, wenn regelmäßig öffentliche Saufgelage stattfinden. Einerseits finde ich es schlimm, wenn man Alkoholkranke sich selbst überlässt. Andererseits ist es nicht hinzunehmen, dass bestimmte Leute gegen Häuser am Luisenplatz urinieren oder mit Müll [...] den zentralen Platz unserer Stadt abwerten. Eine Gesellschaft, Toleranz und Miteinander funktionieren nur mit Regeln, die für alle gelten müssen. Auf die Einhaltung werde ich im Interesse aller deutlicher achten. Die „Leute vom Lui“ können sich frei bewegen, die Stadt gehört uns allen – und alle sind in der Verantwortung, sie lebenswert und sicher zu gestalten.

P-Redakteur Azim Semizoglu:

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Sechs Jahre in die Zukunft gedacht: Was hat sich inn Darmstadt durch Ihr Wirken als OB verändert?

Das Regierungspräsidium verfügt keine Haushaltssperre mehr, man blickt wieder edder zuv zuversichtlich ver ersichtlich und freudig in die Zukunft, es gibt wieder Geld für Investitionen, Magistrat und Stadtverordnete können wieder gestalten, der Osthang der Mathildenhöhe ist ein architektonisches Juwel und so mancher Kreisel (Eberstadt Priorität 1) macht Ampeln überflüssig. Die Leute sind mit der Stadtregierung zufrieden, weil sie ernst genommen werden und erste Erfolge bei der Haushaltssanierung sichtbar sind. Bestimmte Einstellungen und Verhaltensmuster. Es hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass es besser miteinander als gegeneinander geht. Die Darmstädter sehen positiver in die Zukunft und nehmen die Darmstädter Politik wieder ernst – weil die Politik die Menschen wieder ernst nimmt. Es wird über Parteigrenzen hinweg konstruktiv gearbeitet und die Bürgerschaft bringt sich kreativ ein. Darmstadt gewinnt an Dynamik und ich möchte die Stadt mit Herz und Verstand weiterentwickeln. [...] „Eine Reise von 1.000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt.“ Ich sehe mich als Moderator und Lenker auf dem Weg in die Zukunft. Veränderungen werden aber nicht allein durch den OB herbeigeführt, sondern durch die Bündelung aller Kräfte eines Gemeinwesens. In sechs Jahren wird Darmstadt stolz auf die Arbeit sein, die alle Bürger gemeinsam in dieser Zeit bewältigt haben. Darmstadt mit weniger Schulden, (meine Vision: schuldenfrei).

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P-Redakteur Henning Jauernig:

Wo und wie feiern Sie Ihren Wahlsieg? ?

Am Wahlabend im Mollerhaus, mit Freundinnen und Freunden. en. Wo: am Wahlabend öffentlich im Justus-Liebig-Haus, wie: entspannt und gelassen Wie immer! Erst Centralstation [dieses Mal dann wohl Justus-Liebig-Haus; Anm. d. Red.], dann mit Freunden im Ratskeller. Wie Sie richtig betonen, gibt es am 27. März 2011 einen Sieg zu feiern. Den Sieg der Demokratie, für die die Menschheit in der Welt noch immer kämpft. Deshalb fordere ich jeden von Ihnen auf: Nehmen Sie Ihr Recht in Anspruch! Gehen Sie wählen! Ich werde Ihren Wahlsieg im Justus-Liebig-Haus feiern. Mit meinen Anhängern in Darmstadts Wohnzimmer Luisenplatz. Da dieses Szenario nicht gerade realistisch ist: Großes Bürgerfest im Bürgerpark mit 20.000 Litern Freibier – ein Anteil natürlich auch alkoholfrei. Festmotto: Endlich unabhängig!

Die Auflösung: Diese Antworten gehören zu diesen Kandidaten. Zum besseren Handling die Antwort-Tabelle einfach ausschneiden – das spart ewiges Hin- und Herblättern. 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

Jochen Partsch (Grüne)

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Helmut Klett (UWIGA)

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André De Stefano (Piraten) f

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Walter Hoffmann (SPD) Rafael Reißer (CDU)

Raffaele Feniello (unabh.)

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Was wird aus dem „Saladin Eck“? Ob neben die „ Goldene Krone“ ein Hotel gebaut wird, ist derzeit noch unklar

belästigungen zu schützen, durch stets geschlossene Fenster und das Verbot, in der „Krone“ gekaufte Getränke mit vor die Tür zu nehmen. Doch mit einem Hotel in direkter Nachbarschaft seien Konflikte unausweichlich. Enttäuscht sind Katrin und Julius Gleichauf darüber, dass bis dato noch kein Verantwortlicher der Bauverein AG das Gespräch mit ihnen gesucht hat. Sie wären bereit dazu, betonen sie. Gastronomie statt Hotel? Auch die „Krone“-Betreiber sind der Meinung, „dass das Saladin Eck ein Schandfleck ist und dringend saniert und belebt werden muss.“ Statt eines Hotels schlagen sie vor, einen gastronomischen Betrieb norm unterzubringen, „der von der Laufkundschaft enorm ‚profitieren könnte“. Ausgerechnet ein Hotel ann dieser Stelle zu errichten, erhärte den Verdacht, „dasss die ment Bauverein AG gemeinsam mit dem Stadtparlament versuchen möchte, es der Krone so schwer wiee nur rkauf irgendwie möglich zu machen, um uns zum Verkauf uverein des Gebäudes zu bewegen – woran sich der Bauverein .“ vor drei Jahren bereits vergeblich versucht hat.“

Bauverein gestellte Bauvoranfrage erst einmal klären soll, ob das „Saladin Eck“ überhaupt bebaubar ist. Das werde derzeit geprüft. In der Sitzung des städtischen Denkmalbeirats Mitte Februar wurde unter anderem über zwei Grundstücke des Gebäudeblocks „Saladin/Marktplatz“ diskutiert, die der Bauverein benötigen würde, um ein Hotel von rentabler Größe errichten zu können. Das Interessante: Diese zwei Grundstücke (78/1 und 89/2 im Bebauungsplan M 10 der Stadt Darmstadt) sind in städtischem Besitz. Die Stadtverwaltung hat also direkten Einfluss darauf, was und in welcher Form an dieser pprominenten Stelle ggebaut wird. Katrin und Julius Gleichauf beruhigen diese Aussagen nicht. Sie fordern vielmehr: „Die Bauverein AG muss eine Alternative finden, die garantiert, dass der Betrieb der Krone nicht beeinträchtigt wird.“ Text: Cem Tevetoglu Foto: Kim Epes Grafik: Bauverein AG

adt, Dieter Wenzel, Baudezernent der Stadt Darmstadt, er die geht auf diesen Vorwurf nicht ein und lässt über städtische Pressestelle ausrichten, dass eine vom Bohrgeräusche können mitunter bedrohlich wirken. Anfang Februar vernahmen Katrin und Julius Gleichauf, Eigentümer und Betreiber der „Goldenen Krone“, selbige – und befürchteten das Schlimmste. Schließlich kam der Baulärm von nebenan, aus dem Gebäude des ehemaligen „Elektro Saladin“. Zwei Tage später stand ein Bagger vor dem „Saladin Eck“. Die Gleichaufs waren alarmiert, das Banner mit der Aufschrift „DA-Gegen“ – mit Pfeil auf das vom Abriss bedrohte Nachbargebäude – hatten sie erst kurz zuvor an der „Krone“-Fassade befestigt. Und jetzt gingen schon die Bauarbeiten los? Nicht ganz. „Der Baggereinsatz war erforderlich, um an dieser Stelle eine Bodenuntersuchung vorzunehmen, da unter der Geländeoberfläche komplexe geologische Formationen erwartet werden (Bruchkante des Rheingrabens)“, erklärt Maren Cornils, Pressesprecherin der Bauverein AG, auf Nachfrage. Die Untersuchung sei notwendig, „um eine grundsätzliche Bebaubarkeit des Geländes abzuklären.“ Anfang bis Mitte April sei mit den Ergebnissen der Bodenuntersuchung zu rechnen, so Cornils. Schon seit November 2009 ist öffentlich bekannt, dass die Bauverein AG, Eigentümerin des „Saladin Ecks“, an dieser Stelle ein „Hotel am Schloss“ errichten möchte – und dieses Vorhaben „auf Wunsch von Oberbürgermeister Walter Hoffmann“ umgesetzt werden soll. Das 120-Betten-Haus der Hotelkategorie

„3 Sterne und darunter“ sei von Nöten, da gerade zu großen Kongressen im Darmstadtium ein Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten in Darmstadt herrsche. Laut Datenreport 2010 der Wissenschaftsstadt Darmstadt lag die Auslastung hiesiger Hotels und Pensionen 2009 allerdings bei durchschnittlich 37,3 Prozent. Umstrittene Architektur Anfangs wurde weniger über Auslastungen als über die Fassaden-Architektur gestritten. Denn ein Hotel-Entwurf des Darmstädter Architekten Udo Nieper für das „Saladin Eck“ existiert bereits. Er überragt die denkmalgeschützte „Krone“ – das einzige Haus der Darmstädter Altstadt, das den Zweiten Weltkrieg praktisch unbeschadet überstanden hat – um ein Stockwerk und ahmt die Gestalt des benachbarten Eckgebäudes am Marktplatz nach. Abgesehen von der Gestalt des Gebäudes die auch von der Gruppe Darmstadt des Bundes Deutscher Architekten kritisiert wurde, bewegt die „Krone“-Betreiber ein anderer Aspekt viel mehr: „Eine Schlafstätte und eine Diskothek Mauer an Mauer erzeugt entsetzte und ratlose Gesichter bei allen, die sich dies vorzustellen versuchen“, sagt Katrin Gleichauf. Seit 1975 existiert die „Krone“ als Kulturbetrieb mit zwei Live-Bühnen, einer Diskothek sowie einer Gaststätte – „ohne städtische Subventionen“, wie die Betreiber betonen. Man achte darauf, Nachbarn vor Larm-

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19. März 2011 ab 20:30 Uhr in der Darmstädter Privatbrauerei

facebook.darmstaedter.de darmstaedter.de Goebelstraße 7 · 64293 Darmstadt


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Hessisch for runaways Hessisch zum Wegrenne, Folge 8

Wenden wir uns diesmal einem Wortlaut zu, der zwar nicht typisch für Darmstadt ist, sich aber auch hier einer gewissen Beliebtheit erfreut. Ursprünglich aus Mainz kommend, wird diese Textzeile und ihre Melodie auch in Hessen gern gesungen, vor allem in der Fastnachtszeit, die mal wieder diesen Monat ansteht (ächz!). Folge 8: Was bedeutet der Ausruf „Ritz am Ba, Ritz am Ba, morsche is die Fassnacht da!“? Zuallererst ist festzustellen, dass besagter Text Teil des NarhallaMarsches ist, der ständig und immer wieder bei Prunksitzungen und dergleichen dargeboten wird. Sei es als Eingangslied, als Tusch zu Aufund Abtritten von Büttenrednern oder Ähnlichem. Denkt man bei den Wörtern „Ritz am Bein“ (so die hochdeutsche Übersetzung) an eine Verletzung

Neuigkeiten aus der lokalen Musikszene

des unteren Bewegungsapparates, so liegt man komplett falsch. Erläuterung zum Text: Eine Legende besagt, dass ein General, der Stadtkommandant mit Namen Ricambeau (sprich: „Ris-am-bo“), zur Zeit der französischen Besatzung in Mainz (um 1840) die Fastnacht verbieten wollte. Grund war das Auftreten der Karnevalisten, die sich Fantasieuniformen nähten und spöttisch die Autorität in Frage stellten. Zum Beginn der „närrischen Zeit“ zog ein Musikcorps vor des Generals Residenz, um den Marsch mit eben diesem Text zu spielen und zu singen.

unglimpft. Karl Zulehner war dann auch 1844 Gründungsmitglied des Mainzer Carneval-Vereins (MCV), den es heute noch gibt. Liebe Närrinnen und Narhallesen, wenn Ihr also dachtet, „Ritz am Ba“ wäre das Gleiche wie Ingrid Steegers Klimbim-Ansage „...dann mach ich mir nen Schlitz ins Kleid …“, so musste ich Euch enttäuschen. In diesem Sinne: „Hää Hopp!“ Text: Kossi / Fotos: Jan Nouki Ehlers Illustration: Lisa Zeißler

Zur Melodie: Sie wurde von dem in Mainz lebenden Kapellmeister Karl Zulehner komponiert. Zu Grunde liegt ein Marsch des französischen Komponisten Adolphe Adam aus seiner Oper „Le Brasseur de Preston“ aus dem Jahr 1838. Auch musikalisch wurde die Besatzungsmacht also durch die Mainzer ver-

Macht mit beim neuen P-Sampler!

After Volume 1 comes Volume 2

Liebe Leut’! Bereits zehn Tage nach der Veröffentlichung war es kaum mehr möglich, ein Dezember-P mit beiliegender CD auf dem freien Markt zu bekommen. Spätestens jetzt war klar: Der P-Sampler Volume 1 war ein voller Erfolg! Dieser Erfolg hat Mut gemacht – den Mut, den wir brauchen, um ein „Volume 2“ dranzuhängen. Deshalb möchten wir alle Mucker, DJs, Sängerinnen, Knurpsler, Knöpfchendreher, Shouter, Screamer, Soul-Diven, Kinderchöre und Alleinunterhalter dazu aufrufen – ach was: verpflichten! –, uns ihre musikalischen Erzeugnisse zu schicken, auf dass wir eine weitere facettenreiche CD auf unser Heft pappen und die Heiner damit erfreuen können. Das Thema des zweiten P-Samplers lautet: „Darmstadt und ich“. Wenn Dir dazu was Musikalisches einfällt, melde Dich bei uns. Hier kriegst Du uns: Stadtkulturmagazin P, P-Verlag, Stichwort: SAMPLER, Schleiermacherstraße 21 (poolX); 64283 Darmstadt, sampler@p-verlag.de ) Denn: „Wenn die Musik der Liebe Nahrung ist, spielt weiter! Schenkt mir volles Maß!“ (Knarf Rellöm + Shakespeare). In diesem Sinne ... Euer P-Sampler-Team

Die lokale Musikszene ist ständig in Bewegung. Wer aber nicht gerade persönlich mit einer Band befreundet oder auf mehreren Ebenen online vernetzwerkt ist, bekommt viele kleine, aber interessante Neuigkeiten nur am Rande, viel zu spät oder gar nicht mit. Damit ist jetzt zum Glück Schluss! Denn von nun an gibt es an dieser Stelle alle InfoHäppchen, die die P-Redaktion in den letzten vier Wochen aus der Darmstädter Musikszene aufgeschnappt hat. Unleash The Sky heißt die neue Heimat von drei Ex-Casketnail-Mitgliedern. Metal trifft auf Hardcore, Rock, Elektro-Samples und endet in einem Kinderchor (!). Zwei Songs auf www.facebook.com/ unleashthesky Das Bling-Bling-Label Millionaires Club steht in Verhandlungen mit der Chaos-Core-Band Ehrenmord aus Frankfurt, die beim letzten Knabencore-Festival einige Darmstädter Herzen erbrüllen konnten. www.myspace.com/ehrenmord Anny. hat sich von Sänger Perschya getrennt. Das Trio macht nun als Krauss, Jones & Koch weiter und ist aktuell im Studio, um das Debüt-Album aufzunehmen. www.kraussjonesundkoch.de Die DontCanDJ-Girls haben die Arbeiten zum Debütsong „Darmstadt“ erfolgreich abgeschlossen. Die Premiere von Song und Video (bei dem einige stadtbekannte Gesichter mitwirkten) steigt am Freitag, dem 11. März, im Rahmen der Elektroschule im Schlosskeller. www.myspace.com/dontcandj

Nukular kommt aus Hamburg, doch 50 Prozent der Band stammt aus Darmstadt. Das Video zum Song „Schere im Kopf“ ist nun überall zu sehen – auch bei (Bezahlsender) MTV! www.myspace.com/nukularium Kehlkopf Aufnahmen veröffentlichten vor kurzem das Album „Alles im Kasten“ von Nomis & Döll. Die beiden gewannen unter anderem die Yavido Jam Session im letzten Jahr, den größten deutschen HipHop-Contest! www.facebook.com/nomisdoell Der Sänger, Keyboarder und Gitarrist Robby Schmidt (unter anderem Lonely Hearts Club Band) arbeitet mit Hochdruck an seinem Album, das er in Kooperation mit Johannes Luley, Ex-Heiner und jetzt in Los Angeles, produziert. Er wird beim diesjährigen Schlossgrabenfest auf der neu geschaffenen Singer/ Songwriter-Bühne debütieren. www.myspace.com/robbyschmidt Peter Runcl (Grobe Junggesellen) schließt seinen Feedback Gitarrenladen am Steubenplatz. Weiterhin höchst professionellen Unterricht gibt’s unter (0175) 5691493. www.feedback-guitars.de Von Produzent Lolo Blümler als „Rentnertreff“ bezeichnet, erfreut sich eine neue Facebook-Gruppe steigender Beliebtheit: „Musikszene Darmstadt 70er+80er Jahre“. Für Darmstädter Musikchronisten ein MUST SEE! Die Jungs von Bushfire arbeiten derzeit an einem Akustik-Set ihrer Songs. Außerdem wird gerade ein Videoclip zum Song „Black Ash

Sunday“ produziert – hier trifft lokales Live-Material auf Filmaufnahmen aus Namibia, der Heimat ihres Schlagzeugers! www.myspace.com/bushfiremusic Stoner Rock und Desert Metal gibt’s bei The Gasoline Disaster, dem neuen Projekt von Wolves-Frontsau Danny. Erste Demos und Konzerte sind in Planung. www.myspace. com/thegasolinedisaster Horrorpunk stirbt nie: Darmstadts beste (einzige?!) Misfits-Coverband, „Siffmits“ (unter anderem mit Alex von 47 Million Dollars), probt derzeit wieder für Konzerte. Nochmal Stoner Rock, diesmal plus Doom-Metal: Burden supporten keine Geringeren als Kyuss auf ihrer Europa-Tour vom 15. März bis 6. April. Außerdem gibt’s zeitgleich das Vinyl-Release des Albums „A Hole In The Shell“. www.myspace.com/listentoburden Text: Patrick Demuth stalter stal ter Fotos: Veranstalter

Dem Redaktör ist nichts zu schwör – doch ein bisschen Hilfe ist durchaus erwünscht: Schickt uns Eure Bandnews (zum Beispiel neue Songs, Videos, neues Label, Besetzungswechsel etc.) an aufgeschnappt@p-verlag.de. Konzertankündigungen bitte weiterhin an redaktion@p-verlag.de.


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Zoff am Langen Lui Das literarische Darmstadt im März

Moderator eines One-Man-Internetradios auf das Phantom einer Schwerkriminellen. Wer wen verfolgt und ob überhaupt einer zuhört, diese Fragen werden vielleicht am Sonntag, dem 6. März, ab 11.30 Uhr in der Stadtkirche beantwortet.

Buchhandel in der Innenstadt können sich (fast) nur große Konzerne leisten. Den kleinen Läden empfehlen die Branchenexperten einen ausgezeichneten Service, um ihre Kunden an sich zu binden. Dazu gehören auch Lesungen und der enge Kontakt zu den lokalen Veranstaltern. Ob und wie das in dieser Stadt klappt, davon Ein Darmstadt-Lesebuch hat der „Werkkreis Literatur der Arbeitswelt“ mit „Zoff am Langen Lui“ herausgekann sich der geneigte Leser auch in diesem Monat geben. Am Freitag, dem 11. März, lesen die Autoren im überzeugen. Linkstreff Georg Fröba, Landgraf-Philipps-Anlage 32, ab 19.30 Uhr ihre Gedichte, Geschichten und Reportagen über die Zumutungen der Zeit von Gängelungen auf dem Den literarischen Frühling läutet am Dienstag, dem Amt bis zur Überwachung beim Innenstadtbummel vor. 1. März, die Stadtkirche ein. „Parkett, Reihe 6, Mitte“ ist der gut gewählte Titel einer Theatergeschichte von Georg Stadelmaier. Aus ihr liest der renommierte und Ralph Günther Mohnnau lichtet am Dienstag, dem umstrittene Kritiker der FAZ ab 20 Uhr Auszüge vor. Ein Fall für die Kalauerkommission ist am selben Abend 15. März, das sinnliche Potenzial seiner Lyrik. Ab das Literaturhaus: „Nemec’ Platz – bitte“, so das Motto 20 Uhr trägt der Mitherausgeber der bibliophilen Alpha dort ab 20 Uhr. Dann interpretiert Miroslav Nemec, pro- Presse unter dem Motto „Tag um Tag entfaltet sich minenter Schauspieler und ausgebildeter Fachlehrer für die Zeit“ im Literaturhaus Gedichte und Haiku vor. Parallel ist Michel Bergmann mit seinem ersten Roman Musik, Gedichte von Ernst Jandl und H.C. Artmann mit „Die Teilacher“ über die Rückkehr einer Gruppe jüdischer Gitarre und Klavier. Freunde ins „Land der Täter“ im Künstlerkeller des Schlosses zu Gast.

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Texte über Schreibhemmungen können mehr als eine Ersatzhandlung sein, wenn der Autor zu einem anderen Wenn der Roman „Killing God“ von Kevin Brooks in der Handwerk greift. Davon erzählt Rainer Wieczorek in der „Tubanovelle“, die er am Mittwoch, dem 2. März ab Stadtkirche vorgestellt wird, dann muss der substanziell schon was bieten. Und das tut die Geschichte um 19.30 Uhr in der Stadtkirche vorstellt. den 15-jährigen Dawn auch: Dem dämmert, dass der liebe Herrgott böse sein muss. Am Mittwoch, dem 16. März, liest Bianca Schamp ab 19.30 Uhr aus der Aus dem Land „Wo die Löwen weinen“ berichtet Heinrich Übersetzung von Uwe-Michael Gutzschhahn. Steinfest am Donnerstag, dem 3. März, um 19.30 Uhr. Das ist gar nicht so weit weg, denn den „Krimi zu Stuttgart 21“ kündigen die Veranstalter der Stadtkirche an. Steven Uly hat ein Buch geschrieben über einen Enkel, Ebenjene scheint Humor und Geschmack zu haben, denn einen Abend später, am Donnerstag, dem der seiner Oma ein Kind macht, und einen Opa, mit 17. März, liest Vikarin Schamp an selber Stelle aus einer Täterbiografie und jüdischer Schein-Identität. Ab 20 Uhr lässt sich – ebenfalls am 3. März – im Künst- „Jack Taylor fährt zur Hölle“, dem neuen Roman von Ken Bruen, Übersetzung: Harry Rowohlt. lerkeller im Schloss überprüfen, wie irrwitzig „Mein Leben in Aspik“ ist.

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06. März In „Lisa“, Thomas Glavinic’ achten Roman, trifft der

19. März Volker Strübing und Micha Ebeling sind Teil der bekannten Berliner Lesebühne „LSD – Liebe statt Drogen“. Sie lesen

und slammen am Samstag, dem 19. März, um 19.30 Uhr in die Centralstation – dieses Mal als „Dichterschlacht Duo“.

20. März So profan prosaisch kann es daherkommen, wenn ein Bürgermeisterkandidat aus einer anderen Stadt vorschaut: Heinz Strunk liest aus „Heinz Strunk in Afrika“. Am Sonntag, dem 20. März, ab 20 Uhr sind die pauschalen Reisereportagen im 603qm zu hören.

23. März In „Der alte König in seinem Exil“ beschreibt Arno Geiger die Veränderung seines Vaters durch die Alzheimerische Krankheit. Durch die lernt er einen vertrauten Menschen neu kennen. Seinen Roman stellt der Autor am Mittwoch, dem 23. März, ab 19.30 Uhr in der Stadtkirche vor.

24. März Am Donnerstag, dem 24. März, präsentiert der literarische Schatzgräber Raoul Schrott ab 19.30 Uhr in der Stadtkirche eine Auswahl „Liebeslyrik aus vier Jahrtausenden“. Neue Verse von Thomas Steiner und Michael Hüttenberger sind ab 20 Uhr nicht weit entfernt, im Künstlerkeller im Schloss, zu vernehmen, denn der Titel „Junge deutsche Lyrik“ bezieht sich wie immer auf das Alter der Werke.

25. & 26. März Nicht älter als 35 Jahre alt sind die Teilnehmer des renommiertesten deutschen Wettbewerbs für Nachwuchslyriker: Beim Literarischen März am Freitag, dem 25., und Samstag, dem 26. März, wird in der Centralstation der diesjährige Leonce-und-Lena-Preisträger ermittelt.

30. März Außer Konkurrenz ist die Lesebühne im Literaturhaus am Mittwoch, dem 30. März, ab 20 Uhr. Dort stellen Magdalena Jagelke und Leonore Birkner ihre aktuellen Arbeiten zur Diskussion. Parallel liest Hellmuth Karasek im Jagdhofkeller aus seiner Glossensammlung „Im Paradies gibt’s keine roten Ampeln“.

31. März Wer über die Geschichten des Pausenclowns der letzten Dichterschlacht lachen konnte, der macht das bestimmt gerne noch einmal: Denn am Donnerstag, dem 31. März, endet dieser Monat mit einer Lesung von Christian Bartel aus seinem „Zivildienstroman“. Ort des Geschehens: die Weststadtlofts im Neuwiesenweg 2. Text: Steffen Falk


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Faszinierend alternativlos Kunstausstellungen im März

International besetzt und lokal vernetzt präsentieren sich die Darmstädter Galerien im März. Unser Tipp: Wer bei mäßigem März-Wetter mal einen kompakten „Kunst-Tag“ mit Freunden oder Familie verbringen möchte, muss sich dafür nur in die Straßenbahn setzen. Die Linien 7 und 8 verbinden, ohne Umsteigen, fast alle hier vorgestellten Ausstellungen! Der Fahrplan mit Kunst-Haltestellen, von Nord nach Süd: Wartehalle Arheilgen (Keramikum), Pallaswiesenstraße (Earlstreet), Willy-BrandtPlatz (Galerie Netuschil), Rhein-Neckar-Straße (Kunsthalle), Prinz-Emil-Garten (Galerie Ulrich Haasch) und schließlich Eberstadt-Modaubrücke, wo man den Tag im Strandgut ausklingen lassen kann. Gruppenfahrschein lösen und los geht’s! Noch bis Sonntag, 6. März, ist die Ausstellung zum Wettbewerb „Wissenschaftsfotograf 2010“ mit den Arbeiten von Alexander Romey im Designhaus Darmstadt auf der Mathildenhöhe zu sehen. Zeitgleich stellt der Fachbereich Gestaltung der Hochschule Darmstadt die Abschlussarbeiten der Fotografie-Diplomanden Anja Behrens, Swetlana Falke sowie Miguel Hahn und Jan-Christoph Hartung im 1. Obergeschoss des Designhauses im Eugen-Bracht-Weg 6 aus. Mehr unter: www.deutscher-werkbund.de, www.fbg.h-da.de und www.hessendesign.de. Das Earlstreet in der Pallaswiesenstraße 25 (im Hinterhof, ehemals „Poidomani“) zeigt noch bis Freitag, den 11. März, die 7. Unwort-Ausstellung „Alternativlos“, mit Fotografien zum „Unwort des Jahres“. Geöffnet ist Mittwoch bis Freitag von 16 bis 20 Uhr und Samstag von 12 bis 20 Uhr. www.earlstreet.org

Ausstellung „alea iacta est“ ...

Ebenfalls am Freitag, dem 11. März, ist in der Galerie Netuschil in der Schleiermacherstraße ab 19 Uhr Finissage der Ausstellung „Farbe bekennen – Gerd Winter zum 60. Geburtstag“. Zum Abendprogramm gehört unter anderem eine Führung des Künstlers durch die Ausstellung. www.germangalleries.com/Netuschil/index.html Am Sonntag, dem 20. März, um 11.30 Uhr eröffnet Gloria Hasse in ihrer Galerie Keramikum, Untere Mühlstraße 26 in Arheilgen, eine neue Ausstellung mit dem Titel „Schwamm, Kokon, Gefäß und mehr!“ Zu sehen sind Arbeiten der beiden Keramiker Kohei Hahn und Christel Möhring, die beide zur Eröffnung anwesend sind. Die Ausstellung dauert bis Samstag, 9. April, und ist donnerstags bis sonntags von 15 bis 18 Uhr zu sehen. www.keramikum.de „Faszination Kirchner“, die Ausstellung über die Experimente des Expressionisten mit Malerei und Fotografie, ist noch bis zum 24. April in der Kunsthalle am Steubenplatz zu sehen. Am Dienstag, dem 22. März, gibt es ab 19 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Darmstadt die Veranstaltung „Schriftsteller Clemens Meyer trifft Ernst Ludwig Kirchner“ mit einer Führung durch die Ausstellung und anschließender Lesung im Literaturhaus (Kasinostraße 3). www.kunsthalledarmstadt.de Das Institut Mathildenhöhe präsentiert ab Sonntag, den 24. März, die neue Ausstellung „Serious Games / Krieg-Medien-Kunst“. Welche Bilder werden durch Kriege erzeugt und wie werden diese in der Kunst der Gegenwart aufgegriffen?

Ein Ausstellungsparcours präsentiert 22 Stationen internationaler Künstler mit Fotografien, Videos, Computersimulationen realer Kriegsschauplätze, Gemälden und Rauminstallationen. Eine weitere Film- und Toninstallation von Antje Ehmann und Harun Farocki entsteht eigens für das Wasserreservoir der Mathildenhöhe. Geöffnet Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr, Donnerstag bis 21 Uhr. www.mathildenhoehe.info

... in der Galerie Haasch In einem der ältesten Gebäude Darmstadts an der alten Eberstädter Furt schmiegt sich das charmante Café Strandgut in eine Biegung der Modau. Seit Oktober 2010 firmieren Kristian Press und Stefan Schadt hier unter „Strandgut e.V.“ und wollen mit der Umwidmung in einen Verein mehr

Kunst- und Kulturveranstaltungen in ihrem Café anbieten. Bis April sind Bilder von Angela Sabo zu sehen. Ihre Ausstellung „Tagträume und andere Wirklichkeiten“ zeigt Grafiken voll skurriler Wesen und sonderbarer Gestalten in Schwarz-Weiß und Farbe. Die Dresdner Kommunikationsdesignerin und Künstlerin lebt und arbeitet in Darmstadt. Das Strandgut ist dienstags und donnerstags von 9.30 bis 13 Uhr und von 15 bis 18.30 Uhr, samstags von 9.30 bis 15 Uhr geöffnet – und immer einen Besuch wert. Weitere Infos unter www.angelasabo.de und www.cafe-strandgut.de. Die Ausstellung „alea iacta est oder: der Zufall in der Kunst“ mit Werken von Ingrid Hornef läuft noch bis 30. April in der Galerie Ulrich Haasch (Martinstraße 73). Die Künstlerin ist dieses Jahr vom Kulturausschuss des Bundestages eingeladen worden, ihre Werke dort zu präsentieren. Geöffnet mittwochs von 17 bis 20 Uhr und samstags von 14 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung unter fu.haasch@t-online.de. Eine Vorschau gibt es unter www.galerie-ulrich-haasch.de Text: Tilmann Schneider, Fotos: Veranstalter

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DRAMATISCH_39

Draufgänger & schwarze Romantik Auf Darmstädter Bühnen im März Mit Ach und Krach haben sich insbesondere die freien Theater ins neue Jahr gerettet. Ob die zugesagten öffentlichen Zuschüsse in Zukunft planbarer fließen, traut sich niemand vorherzusagen. Die Stadt kündigte an, aus etwaigen Einnahmen der Hotelabgabe, die seit Jahresbeginn auf jede Übernachtung in Darmstadt erhoben wird, das Budget der Freien Szene zu unterstützen. Allerdings ist das Fell damit zwar verkauft, der Bär aber noch nicht erlegt. Zuverlässiger sind zum Glück noch die Besucherzahlen. Damit das so bleibt, bitte im März mal eines der folgenden Stücke besuchen! Ihre erste Produktion gestemmt haben die „Grenztänzer“. Die Tanz-Performance „Tanz ist das X in der Gleichung zum Fliegen“ hat am Freitag, dem 4. März, um 20.30 Uhr Premiere im Theater Mollerhaus . Am gleichen Ort zeigt das Theater Curioso „Tagebuch eines Wahnsinnigen“, Nikolai Gogols Groteske als OneMan-Show von Ulrich Sommer. Premiere am Samstag, dem 19. März, um 20.30 Uhr. Für Kinder ab acht Jahren: Theater 3D mit „Grimms Kram – Die Tausendundein Leben der Gebrüder Grimm“, das die Brüder beim Märchensammeln zeigt. Premiere am Sonntag, dem 27. März, um 15 Uhr. Alle weiteren Termine unter www.theatermollerhaus.de. Im Tap -Abendprogramm steht im März die Komödie „Die beiden Draufgänger“ von Neil Simon auf dem Spielplan. Der erste Broadway-Erfolg des lebenslangen New Yorkers Simon von 1961 wurde 667 Mal vor New Yorker Publikum aufgeführt und spielt im Junggesellenmilieu in New Yorker Uptown-Apartments („bachelor pads“). Wie das amerikanische Bruderdrama in Bessungen rüberkommt, kann man sich bis Ende Mai, mittwochs bis freitags um 20.15 Uhr und sonntags um 18 Uhr, in der Bessunger Straße 125 ansehen. www.die-komoedie-tap.de Ein schöner Klassiker hat am Samstag, dem 12. März, um 20 Uhr Premiere in Arheilgen: Die Neue Bühne spielt „Der zerbrochne Krug“, Heinrich von Kleists Lustspiel aus der deutschen Hochromantik von 1806.

Eine tragikomische Gesellschaftsstudie mit Liebesgeschichte. Dazu haben „des Richters Mägde Speis und Trank für Sie vorbereitet. Es erwartet Sie zünftige niederländische Kost“, schreibt das Theater in der Vorschau. Vorstellungen im März freitags und samstags um 20 Uhr. www.neue-buehne.de

Dürrenmatts Physiker im Hoffart-Theater

Die „Barfestspiele“ erweitern ihr Repertoire um einen Monolog von Oliver Bukowski, bereits zweimal als „Nachwuchsdramatiker des Jahres“ ausgezeichnet: „Nichts Schöneres“ lässt die mörderische Witwe Mechthild (Margit Schulte-Tigges) von der Kunst des Lebens und Überlebens erzählen, Premiere ist am Donnerstag, dem 10. März, um 20 Uhr in der Bar der Kammerspiele . Ein Klassiker der „Schwarzen Romantik“ ist Grundlage einer Produktion in den Kammerspielen: „Sandmann“, ein „Nachtstück“ von Andreas Jungwirth nach Motiven der phantastischen Novelle von E.T.A. Hoffmann, spielt zwischen Wahn und Wirklichkeit. Eines der meistinterpretierten Werke der deutschen Literatur in moderner dramatischer Bearbeitung. Die Uraufführung dieser Auftragsarbeit für das Staatstheater Darmstadt ist am Freitag, dem 11. März, um 20 Uhr in den Kammerspielen . Auch eine neue Oper des katalanischen Komponisten Agusti Charles erlebt ihre Uraufführung im Staatstheater: „Lord Byron – Ein Sommer ohne Sommer“ spielt in einem Anwesen am Ufer des Genfer Sees, wo sich im Sommer 1816 unter Anderen Percy Bysshe Shelley, seine Verlobte Mary und Lord George Byron mit seinem Leibarzt John Polidori aufhalten. Ebenfalls eine Sternstunde der „Schwar-

zen Romantik“ beziehungsweise ihres angelsächsischen Verwandten, des „Gothic Novel“: In der bedrückenden Stimmung des grauen, verregneten Sommers entstehen am Kamin des alten Herrenhauses aus gegenseitigen Erzählungen der britischen Literaten Figuren wie Shelleys „Frankenstein“ und Polidoris „The Vampyre“, dessen Lord Ruthven als erster Vampir der Literaturgeschichte zahlreiche Nachfolger fand. Auf die musikalische Umsetzung dieses Themas darf man gespannt sein. Uraufführung in der Inszenierung von Alfonso Romero Mora am Samstag, dem 12. März, um 19.30 Uhr im Großen Haus . Und noch eine Uraufführung! Das Tanztheater zeigt Mei Hong Lins „Die Brautschminkerin“ nach Motiven der taiwanischen Schriftstellerin Li Ang. Das politische Familiendrama, das von taiwanischem Theatergesang begleitet wird, ist die erste choreografische Auseinandersetzung der Darmstädter Ballettchefin mit Geschichte und Kultur ihres Geburtslandes. Premiere am Samstag, dem 19. März, um 19.30 Uhr im Kleinen Haus . www.staatstheater-darmstadt.de Es gibt viel zu sehen, wir wünschen gute Unterhaltung! Text: Tilman Schneider | Fotos: Veranstalter

Im Hoffart-Theater zeigt die Jugendtheatergruppe Hopjes ihre Inszenierung von Dürrenmatts „Physikern“. Die schon 1961 gestellten Fragen zu den Risiken der Kernphysik sollen in aktuellen Bezug gebracht werden. An den März-Wochenenden um 20 Uhr in der Lauteschlägerstraße 28a (im Hinterhof), alle Termine unter www.hoffart-theater.de. Das Staatstheater startet nach dem premierenfreien Februar jetzt im März mit gleich fünf neuen Produktionen richtig durch. Den Anfang macht das Schauspiel mit der Premiere von Paul Kornfelds Tragödie „Jud Süss“. Das Drama um Joseph Süss Oppenheimer, im 18. Jahrhundert Finanzrat am Württembergischen Hof, wurde von Wilhelm Hauff als literarisches Thema entdeckt. Auf dessen Novelle von 1827 folgte der 1925 erschienene Roman von Lion Feuchtwanger; Paul Kornfelds dramatische Bearbeitung hatte 1930 Uraufführung in Berlin, bevor Feuchtwangers Werke von den Nazis verboten wurden und der Stoff 1940 von Regisseur Veit Harlan regimekonform uminterpretiert und zu einem der bekanntesten antisemitischen Propagandafilme missbraucht wurde. Die wahre Geschichte ab Samstag, den 5. März (Premiere), um 19.30 Uhr im Kleinen Haus .

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KALENDER MÄRZ 2011

BESUCHEN SIE DIE ÖFFENTLICHEN VERANSTALTUNGEN IM DARMSTADTIUM

Dienstag, 01.03.2011

MÄRZ 2011

Sa. 12. März – 20:00 Uhr: Do. 17. März – 19:30 Uhr:

Dieter Nuhr – Nuhr die Ruhe 1. Kompetenzforum Südhessen: Moralische Gefühle

Konzert: Gitarren Soirée

19:30 h

Akademie für Tonkunst

Info: Der Judenmord zur Volksbelustigung

20:00 h

Staatstheater (Foyer)

Film: Howl

20:00 h

Kommunales Kino Weiterstadt

Lesung: Miroslav Nemec: Nemec? Platz ? bitte

20:00 h

Literatur-Haus, Kasinostr. 3

Info: Führung Literatursuche Hessische Landeskunde

17:00 h

Universitäts- und Landesbibliothek

Show: Kulturhäppchen: Early Late Night Show

20:30 h

Schlosskeller

21:00 h

An Sibin

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

René Marik „KasperPop“ Centralstation zu Gast im darmstadtium 4. Kompetenzforum Südhessen: Siegen ohne zu kämpfen

Lesung: Rainer Wieczorek: Tuba-Novelle

19:30 h

Stadtkirche

Info: Theaterführung

18:00 h

Staatstheater

Bewusstsein für Erfolg – Höchstleistungen bei vollem Erhalt der Gesundheit

Theater: Sandmann (Offene Probe)

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Stadtverordnetenversammlung

Theater: Die beiden Draufgänger (Come Blow Your Horn)

20:15 h

Die Komödie Tap

Tanz: Tanz mit Gesang und Livemusik von Lothar Gerfelder

14:00 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

Vortrag: Erwachendes Bhutan

18:30 h

Rangoli, Karlstr. 102

2. Kompetenzforum Südhessen: Führungsstark in alle Richtungen

3. Kompetenzforum Südhessen: Alpha Perfomance – der Schlüssel zu Spitzenleistung fotogena MultiMediale 2011 7. Weitsicht Multivisions-Festival Darmstadt Konaktiva Martin Grubinger: Under the sign of rhythm Centralstation zu Gast im darmstadtium

JULI 2011

So. 03. Juli – 11:00 Uhr:

Comedy Hall Audimax, TU

JUNI 2011

Di. 21. Juni – 16:00 Uhr:

20:30 h

Stadtkirche

MAI 2011

Sa. 04. Juni – 20:00 Uhr: Do. 16. Juni – 19:30 Uhr:

An Sibin

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:00 h

Im Alpha-Zustand mit weniger Aufwand mehr erreichen?

Di. 10. – Do. 12. Mai: Fr. 20. Mai – 20:00 Uhr:

603qm

19:30 h

APRIL 2011

Sa. 16. – So. 17. April: Sa. 16. – So. 17. April:

21:00 h

Lesung: Gerhard Stadelmaier: Parkett, Reihe 6, Mitte

Wie Sie Mitarbeiter, Chefs und Kollegen richtig führen

Do. 14. April – 19:30 Uhr:

21:00 h

Quiz Night Film: Der kleine Nick (OmU)

Wer trifft unsere Entscheidungen?

Do. 31. März – 19:30 Uhr:

Kneipenabend - Vinyl: I Love Sunday

Philharmonie Merck – Orchesterwerkstatt 2011 Abschlusskonzert

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Mittwoch, 02.03.2011 Open Mic Night - Session Students Night

Magenta Club > Seite 34

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Donnerstag, 03.03.2011

Stand: Februar 2011 Weitere Informationen und den aktuellen Veranstaltungskalender finden Sie im Internet unter www.darmstadtium.de

Temple Of Fusion

21:00 h

Club Biga (Floor 1), Dieburg

Urban Chaos 9

21:00 h

Club Biga (Floor 2), Dieburg

Rock’n’Pop Kick - Altweiberfaschingsparty

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Konzert: Totojema

20:00 h

Roßdörfer Biergarten

Basement Grooves: Astronut + noranoraNora

22:00 h

Schlosskeller

Weiberfasching: Men Strip Show + DJ Stargate

20:30 h

Huckebein

Altweiberfasching & Krawattenfestnacht

22:00 h

Musikpark A5

Magda&Marcella + Mikel McKay + Chapeau

23:00 h

Magenta Club

Karaoke Night

21:00 h

An Sibin

Tischfussballturnier KroneDyP

20:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Indieclub

22:00 h

Goldene Krone (Disco)

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Lesung: Heinrich Steinfest: Wo die Löwen weinen

19:30 h

Stadtkirche

Theater: Maria Stuart

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Theater: Die beiden Draufgänger (Come Blow Your Horn)

20:15 h

Die Komödie Tap

Lesung: Literarischer Abend mit Steven Uhly

20:00 h

Künstlerkeller im Schlosss

Jugend: Schrottkunst, Bildhauen oder Steinmetzen

15:00 h

Grenzalle 4 - 6, Eberstadtt

Vernissage: Rolf Krüger

18:00 h

Havelstr. 16

Vortrag: Von den wunderbaren Wegen d. Grundwassers

19:00 h

Literarium, Riedeselstr. 577

Info: Schrottkunst, Bildhauen oder Steinmetzen

19:00 h

Grenzalle 4 - 6, Eberstadtt

Freitag, 04.03.2011 www.darmstadtium.de

Into The Lion's Den #46 (Reggae/Dancehall Event)

22:00 h

Bessunger Knabenschulee (Keller)

Live: I Am Poet + Vimes + We Invented Paris

20:00 h

218qm

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Salsa-Tropical-Night mit DJ Mamboloco

20:00 h

Level 6

Vernissage: Licht des Südens (Ulrich Hartig)

19:00 h

Kunsthandlung Langheinz

Drift’n’Drive: Up In Space

22:00 h

Schlosskeller

Kinder: Laubsägen (Science Fiction- und Mangahelden)

15:00 h

Bessunger Forstmeisterhaus

I Am Poet - Akustik-Session (live)

15:00 h

603qm

Jugend: Tanz ist das X in der Gleichung zum Fliegen

20:30 h

Theater Moller Haus

Time Warp mit DJ Gun

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Drum and Monkey (Elektrohouse vs. Livepercussion)

22:00 h

Goldene Krone (Disco)

Live: Smokin' Mojo Filters

23:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

90s Dance Experience mit DJ DZero

22:00 h

Goldene Krone (Saal)

Rock'n'Roll-, Psychobilly- & Ska-Party

22:00 h

Goldene Krone (Rocky Bar)

Funky Fassenacht mit Calumma (live)

20:30 h

Achteckiges Haus

Live: Nomis & Döll + Support (Album Release Party)

22:00 h

Goldene Krone (Saal)

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Ponyhof Fastnachtsparty

22:00 h

Level 6

Super Disco mit ChristianBeetz & Krzysztof Sluka

22:00 h

Hillstreet Club

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Die Alternative Party Attacke

21:00 h

Club Biga (Floor 2), Dieburg

Konzert: The J.Stone Orchestra (Stoner Country)

21:30 h

An Sibin

Ü30 - Freaky Friday mit DJ Falk Wiesenberg

22:00 h

Huckebein

Fastnachtsspecial: Tanzrausch in Weiß

21:00 h

Club Biga, Dieburg urg

Konzert: Uwe Oberg Quartett

20:30 h

Jazzinstitut (Keller) ller)

Ü30 Beats mit DJ Harry

21:00 h

Musikclub Rabe

Eure Geburtstagsparty

22:00 h

Musikpark A5

Die Blitze + Uff Legere + Daniel Soave + Skai

23:00 h

Magenta Club

Friday Night Fever - Best of Dance & House

23:00 h

Nachtcafé

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Show: Chansons et Histoires

20:00 h

Hotel Jagdschloss Kranichstein

Comedy: Sven Kemmler: Endlich

20:30 h

HalbNeun Theater

Konzert: Opera Swing Quartet - Easy to Händel

20:00 h

Centralstation

Konzert: Jugend musiziert: Preisträgerkonzert

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Samstag, 05.03.2011

Akademie für Tonkunst

Theater: Figaro! Der tolle Tag

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Oper: La Bohème

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus)

Theater: Gretchen 89ff.

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Info: Frankreich auf Kranichstein

20:00 h

Hotel Jagdschloss Kranichstein

Theater: Die beiden Draufgänger (Come Blow Your Horn)

20:15 h

Die Komödie Tap

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Ü30 Rock & Pop Party

21:00 h

Club Biga (Floor 1), Dieburg

Bunga Bunga Party - Do The Berlusconi

22:00 h

Hillstreet Club

Change Your Sex Party mit DJ Kemal + Roger

22:00 h

Centralstation (Halle)

Deka-Dance Vol. 1 (Electro, Dubstep, Minimal)

21:30 h

Bessunger Knabenschule (Keller)

Live: Gold Panda + Dam Mantle + Seams

22:00 h

603qm

Underground Evolution mit DJ Tandrin + DJ Disdain

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Hell's Kitchen mit DJ Kai (NuMetal, Metal,...)

22:00 h

Goldene Krone (Disco)

Konzert: Fischerman’s Friends (Rock Coverband)

22:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Kellergymnastik mit Leo Yamane + Leo Sakaguchi

22:00 h

Schlosskeller

Buck Rogers Made Us Do It... Host: Boing Boing!

20:00 h

Lowbrow

Tanzsalon Ü30 mit DJ Capo

21:30 h

Linie Neun, Griesheim heim

Saturday Night Karaoke

21:30 h

An Sibin

Konfetti Klub: DJ Alex Beer (Cena/Aschaffenburg)

22:00 h

Huckebein

Live: Yen (Alternative, Indie, Rock)

21:30 h

Green Sheep Pubb

Club 73-Revival: Rock-Fasching mit DJ Chappi

21:00 h

Musikclub Rabe

Pornofasching mit DJ Sigi di Collini + DJ Seikos

22:00 h

Musikpark A5

Faschingsparty

20:00 h

Queer Bar

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DJ Sancho Sun + Swen Beat + Julian Best

23:00 h

Magenta Club

Kinder: Bickenbacher Kasperlbühne

11:00 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

Saturday Clubnight - Strictly House

23:00 h

Nachtcafé

Jugend: Tanz ist das X in der Gleichung zum Fliegen

18:00 h

Theater Moller Haus

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Info: Mit dem Tierarzt durchs Vivarium

14:00 h

Vivarium

Info: 5. Hessischer Palliativtag

09:00 h

Darmstadtium

Tanz: Historische Tänze zum Mittanzen

14:30 h

Hotel Jagdschloss Kranichstein

Comedy: Frank Lüdecke: Die Kunst des Nehmens

20:30 h

HalbNeun Theater

Konzert: Carneval am Barockhof - Virtuose Violinmusik

18:00 h

Bess. Kirche, Am Kapellberg

Theater: Die Leiden des jungen Werther

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Oper: Nabucco

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus)

Theater: Jud Süss (Premiere)

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Faschingsfete mit Springflute (Oldies live)

20:00 h

HalbNeun Theater

Konzert: Opera Swing Quartet - Easy to Händel

20:00 h

Centralstation

Rosenmontagsdisco mit DJ DZero

21:00 h

Goldene Krone (Disco)

Kinder: LegoLounge

10:30 h

Centralstation

5. Krankenschwestern Party mit DJ Sputnik + ...

21:00 h

Huckebein

Signierstunde mit Hermann

14:00 h

Comic Cosmos, Rheinstr. 22

Rockfasching: DJ Daniel + Rollin' Rockets (live)

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Kinder: Lauras Stern

15:30 h

Die Komödie Tap

Konzert: The Silverballs (Rock'n'Roll)

22:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Theater: Die beiden Draufgänger (Come Blow Your Horn)

20:15 h

Die Komödie Tap

Diskothekerkollektiv Rote Nadel

22:00 h

Goldene Krone (Rocky Bar) Bessunger Knabenschule (Halle)

Montag, 07.03.2011 > Seite 38

Show: 36. Mollerkoller - GuyznDollz (A Cappella)

20:30 h

Theater Moller Haus

Konzert: Molino's Charanga + Support: DJ Rey

20:30 h

Kinder: Schau genau?.Tiere erkunden und malen

14:00 h

Hotel Jagdschloss Kranichstein hstein

Newcomer Night

21:00 h

An Sibin

Kinder: Kindermaskenball

14:30 h

Bürgerm.-Pohl-Haus, Wixhausen Steinbruch-Theater, Mühltal

Sonntag, 06.03.2011

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Kinder: Kinderfaschingsdisco

14:00 h

Live: Tim Fischer singt ein Knef-Konzert

20:00 h

Staatstheater

Kinder: Kinderfasching im Carree

10:00 h

City-Carree

S+L Faschingsparty: Out of the Jungle

22:00 h

Schlosskeller

Kinder: Kinderfasching - Wilder Westen

14:00 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

Kinder: Kindermaskenball

15:00 h

Tanzschule Bäulke

Tangobrunch mit DJ Gabi

14:30 h

Linie Neun, Griesheim

DJ SanchoSun + Monkings

21:00 h

Huckebein

Anti-Fastnachtsparty

21:00 h

Club Biga, Dieburg

Konzert: Deep Sea Diver + David Lemaitre

21:00 h

Oetinger Villa

Faschingsfete mit 2 Oldie-Bands

20:00 h

HalbNeun Theater

Senol + Daniel Trabold + Steff + Schelly

23:00 h

Magenta Club

Kneipenabend - Vinyl: Clemisan (Post-Dubstep)

21:00 h

603qm

Dienstag, 08.03.2011 > Seite 05

Kinder: Familienfasching mit RatzFatz & Bänd

16:00 h

Centralstation

Weltfrauentagsparty

19:00 h

Zucker

Info: Öffentlicher Rundgang Museum Künstlerkolonie

13:00 h

Mathildenhöhe

Quiz Night

21:00 h

An Sibin

Lesung: Thomas Glavinic: Lisa

11:30 h

Stadtkirche

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Comedy: Frank Lüdecke: Die Kunst des Nehmens

19:30 h

HalbNeun Theater

Show: Kulturhäppchen: Denkmodul IV Wozu Freundschaft

20:30 h

Schlosskeller

Theater: Das kunstseidene Mädchen

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele-Bar)

Kinder: Kinderfasching mit Clown Chriss

14:00 h

Linie Neun, Griesheim m

Konzert: Jazz meets Dada - eine kurze Geschichte der Musik

18:00 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Kinder: CVO-Kindermaskenball

14:00 h

Justus-Liebig-Haus

Kinder: Meister Eder und sein Pumuckl

11:00 h

Die Komödie Tap

Theater: Die beiden Draufgänger (Come Blow Your Horn)

18:00 h

Die Komödie Tap

Kinder: Kinder-Fastnacht mit den Georgspfadfindern

15:00 h

Gemeindezentrum Liebfrauen

Vernissage: 7 Minutes (Katja Sonnewend)

11:00 h

Literatur-Haus, Kasinostr. 3

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Mittwoch, 09.03.2011 Konzert: Brian Blade

20:00 h

Centralstation (Saal)

Frischzelle: Jazz-Session (live)

21:30 h

Bessunger Knabenschule (Keller) ANZEIGE


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Open Mic Night - Session

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21:00 h

An Sibin

Theater: Sandmann (Premiere)

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Magenta Club

Theater: Die beiden Draufgänger (Come Blow Your Horn)

20:15 h

Die Komödie Tap

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Theater: Die Physiker von Dürrenmatt

20:00 h

Hoffart Theater

Theater: Die beiden Draufgänger (Come Blow Your Horn)

20:15 h

Die Komödie Tap

Kulinarische Finissage: Thomas Eicken (Fotografie)

20:00 h

Weststadtlofts

Comedy: Schlechte-Witze-Festival

19:00 h

Zucker

Kinder: Laubsägen (Science Fiction- und Mangahelden)

15:00 h

Bessunger Forstmeisterhaus

Fotoreportage: Eine Fahrt mit der Gorch Fock

16:30 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

Comedy: Fräuleinwunder

20:30 h

Theater Moller Haus

Vortrag: Wie geladene Teilchen auf Wellen surfen

14:00 h

GSI, Planckstraße 1

Info: Rundgang durch Schloss und Bioversum

17:00 h

Hotel Jagdschloss Kranichstein

DJ Chromo präsentiert: Unglaubliche Schallplatten

21:00 h

Centralstation (Lounge)

Konzert: Absinto Orkestra

20:30 h

Jagdhofkeller

Rock’n’Pop Kick-Grenzenlos Party mit DJ Gun

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Buck Rogers Made Us Do It... Host: Starwhore

20:00 h

Lowbrow

Basement Grooves: Simon Dörken

22:00 h

Schlosskeller

Radaudisko + Live: Rollergirls + Atlan

22:00 h

Schlosskeller

Temple Of Fusion

21:00 h

Club Biga (Floor 1), Dieburg urg

Mellow Weekend mit DJ Peter Gräber + Shamir Liberg

22:00 h

Centralstation (Halle)

Students Night

Donnerstag, 10.03.2011

> Seite 38

Samstag, 12.03.2011

Urban Chaos 9

21:00 h

Club Biga (Floor 2), Dieburg urg

Live: Crystal Fighters (Zirkulo/ESP)

23:00 h

603qm

Ladies Night & Single Party

22:00 h

Musikpark A5

Dance Til Death mit DJ Spike + DJ Demon

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Karaoke Night

21:00 h

An Sibin

Come As You Are - Alternative & Grunge mit DJ Kai

22:00 h

Goldene Krone (Disco)

Tischfussballturnier KroneDyP

20:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Konzert: Acoustic Inside (Rock & Pop unplugged)

22:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Indieclub

22:00 h

Goldene Krone (Disco)

Basters Beatbox (R'n'B, Soul)

22:00 h

Goldene Krone (Rocky Bar)

Tanz: Night Of The Dance

20:00 h

Darmstadtium

Playhouse Label Night mit Roman Flügel + Heiko MSO

22:00 h

Level 6

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Theater: Nichts Schöneres (Premiere)

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele-Bar)

> Seite 39

Reggaelation mit DJ General Motors

21:00 h

Roßdörfer Biergarten

Thomas Hammann + Thorsten Scheu

22:00 h

Hillstreet Club

Theater: Nichts Schöneres (Premiere)

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele-Bar)

80er Party mit DJ Dominatrix

22:00 h

Linie Neun, Griesheim

Lesung: Fritz J. Raddatz: Tagebücher 1982-2001

20:00 h

Centralstation

Konzert: Goozebumps (Alternative Cover)

21:30 h

An Sibin

Theater: Die beiden Draufgänger (Come Blow Your Horn)

20:15 h

Die Komödie Tap

Saturday´s Finest mit DJ Daniel Fresh

22:00 h

Huckebein

Info: Schrottkunst, Bildhauen oder Steinmetzen

19:00 h

Grenzalle 4 - 6, Eberstadt adt

Ü30 Rock & Pop Party

21:00 h

Club Biga (Floor 1), Dieburg

Vortrag: Gott - nur ein Hirnprodukt ?

19:30 h

Rheinstraße 31

Die Alternative Party Attacke

21:00 h

Club Biga (Floor 2), Dieburg

Konzert: The Mole

21:00 h

Oetinger Villa

Rock & Dance mit DJ Klaus

21:00 h

Musikclub Rabe

Freitag, 11.03.2011 Disco minus50plus mit DJane Vira

21:00 h

Centralstation (Saal)

Hot Stuff Artists - Disco Tour

22:00 h

Musikpark A5

Party Breakout mit DJ Möhrchen

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Re:Fresh meets Groovebox: Skai + Marceille + ...

23:00 h

Magenta Club

Dance Experience mit DJ DZero

22:00 h

Goldene Krone (Disco)

Konzert: Myth Creatures (Accoustic Folkrock) 23:00 h

Konzert: Songs from the Livingroom (Folk, Blues..)

22:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Hausfrauendisko mit D.JFK

22:00 h

Goldene Krone (Rocky Bar)

Comedy: Dieter Nuhr - Nuhr die Ruhe

20:00 h

Darmstadtium

Maschinenpakt (Ebm, Electro, Industrial...)

22:00 h

Goldene Krone (Saal)

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Resident Night mit Dennis Baker + Astinio

22:00 h

Level 6

Comedy: Kay Ray: Haarscharf

19:30 h

Centralstation

Konzert: Gerda Blank + N.Y. Wannabes

22:00 h

Bessunger Knabenschule (Keller)

> Seite 05

Elektroschule mit DontCanDJ

22:00 h

Schlosskeller

> Seite 05

Morelle & Krete (Grrrls-Rock, Elektronika, ...)

22:00 h

Centralstation (Halle)

Ring My Bell mit DJ Defunk

22:00 h

Hillstreet Club

Live: Skaya + Benefiz-ErstwählerInnen-Party

20:00 h

Bessunger Knabenschule (Halle)

21:30 h

An Sibin

Ü30-Party mit DJ Sputnik (Sky Club/Frankfurt)

22:00 h

Huckebein

Met & Mietzenball mit DJ Meth

21:00 h

Club Biga (Floor 1), Dieburg

Combichrist Electroparty mit DJ M-Syndrom

21:00 h

Club Biga (Floor 2), Dieburg

Konzert: Alarmstufe Gerd + KSM 40 (HC, Punk)

21:00 h

Oetinger Villa

Back In Time mit DJ Tom

21:00 h

Musikclub Rabe

Social Network Party

22:00 h

Musikpark A5

Swen Beat + Yves Etienne + D-Part (live)

23:00 h

Magenta Club

Friday Night Fever - Best of Dance & House

23:00 h

Nachtcafé

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Show: Trude träumt von Afrika: Das Beste aus den ersten 17 Jahren

20:00 h

Centralstation

Comedy: Kabbaratz: Sitzenbleiben

20:30 h

HalbNeun Theater

Theater: Jud Süss

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

> Seite 06

> Seite 06

Sumpf

Saturday Clubnight - Strictly House

Konzert: Your Wings Fly (Acoustic Storytelling)

> Seite 05

Nachtcafé

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48_ÜBERSICHTLICH

ÜBERSICHTLICH_49

Comedy: Carsten Höfer: Der Tagesabschlussgefährte

20:30 h

HalbNeun Theater

Konzert: Himmelgebimmel, ein Harfengewimmel

16:00 h

Akademie für Tonkunst

Theater: Der zerbrochne Krug (Premiere)

20:00 h

Neue Bühne

Theater: Anna sagt was

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele-Bar)

Theater: Die Kunst des Fallens

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Oper: Lord Byron - Ein Sommer ohne Sommer (Premiere)

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus)

Konzert: Kammerorchester der TUD - Musica Notturna

19:30 h

Christuskirche Eberstadt

Kinder: Oh, wie schön ist Panama (nach Janosch)

15:30 h

Die Komödie Tap

Theater: Die beiden Draufgänger (Come Blow Your Horn)

20:15 h

Die Komödie Tap

Theater: Die Physiker von Dürrenmatt

20:00 h

Hoffart Theater

Konzert: Orgonphoenix

19:30 h

Zucker

Info: Vogelstimmenwanderung im Ostwald

07:00 h

Parkplatz Vivarium rium

Info: Rundgang durch die Aquarien- und Terrarienhalle

14:00 h

Vivarium

Kinder: Vorlesen für Kinder mit Romy > Seite 38

20:15 h

Hoffart Theater

Info: Besichtigung

11:00 h

Darmstadtium

Kinder: Der Froschkönig

15:00 h

Comedy Hall

17:00 h

Bessunger Forstmeisterhaus

Kinder: Puppentheater Kolibri - Albin und Lila

11:00 h

Theater Moller Haus

> Seite 06

Konzert: James Carter Organ Trio

20:00 h

Centralstation (Saal)

Kneipenabend - Vinyl: Phonk D & Friends

21:00 h

603qm

Quiz Night

21:00 h

An Sibin

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Konzert: Künstlerische Reifeprüfung: Klavier

19:00 h

Akademie für Tonkunst

Oper: Nabucco

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus)

Theater: Nichts Schöneres

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele-Bar)

Show: Kulturhäppchen

20:30 h

Schlosskeller

Lesung: Michel Bergmann - Die Teilacher

20:00 h

Künstlerkeller im Schloss

Kinder: Computer-Comicstrips selbst gemacht

15:00 h

Bessunger Forstmeisterhaus

Lesung: Michael Kibler - Schattenwasser

19:30 h

Jagdhofkeller

Info: Gemütliches Bierhäkeln

18:00 h

Zucker

21:00 h

An Sibin

20:30 h

Comedy Hall

18:00 h

Staatstheater (Großes Haus)

Konzert: Soli Fan Tutti

11:00 h

Staatstheater (Foyer)

Mittwoch, 16.03.2011

Staatstheater (Großes Haus)

Open Mic Night - Session

Tanz: Die Brautschminkerin

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Students Night

Kinder: Oh, wie schön ist Panama (nach Janosch)

11:00 h

Die Komödie Tap

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

Theater: Die beiden Draufgänger (Come Blow Your Horn)

18:00 h

Die Komödie Tap

Lesung: Kevin Brooks: Killing God

19:30 h

Stadtkirche

Konzert: Passion! - Musik mit Leid und Leidenschaft

19:00 h

Stadtkirche

Oper: Lord Byron - Ein Sommer ohne Sommer

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus)

Wohnkeller (Spieleabend und TV-Programm)

17:00 h

Schlosskeller

Comedy: Kabarettit die Dreizehnte: Schwein gehabt

Magenta Club

20:00 h

Jagdhofkeller

20:15 h

Die Komödie Tap

Zucker

Theater: Die beiden Draufgänger (Come Blow Your Horn)

Kinder: Puppentheater Kolibri - Albin und Lila

15:00 h

Theater Moller Haus

Kinder: Spielzeug reparieren

15:00 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

Film: Horrorbrunch

11:30 h

Zucker

Tanz: Tanz mit Gesang und Livemusik von Frank Krause

14:00 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

Newcomer Night

21:00 h

An Sibin

RockLounge: Nadjana

21:00 h

Centralstation (Lounge)

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Rock’n’Pop Kick-Grenzenlos Party mit DJ Daniel

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Film: Carnival Of Souls

> Seite 34

Donnerstag, 17.03.2011

Montag, 14.03.2011

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Vortrag: Bessunger Geigenbaudynastie

Oper: Carmen Kinder: Der Sängerkrieg der Heidehasen

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

Dienstag, 15.03.2011

Sonntag, 13.03.2011 Live: The Great Park (UK) + Kolter

15:15 h

Comedy: Die Distel: Das Guidoprinzip

20:30 h

HalbNeun Theater

Basement Grooves: Step.Edit.Klub

22:00 h

Schlosskeller

Info: Freispiel - Schauspiel-Workshop für Jugendliche

16:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Live: Jamie Clarke (Ex-Pogues Gitarrist)

21:00 h

An Sibin ANZEIGE


50_ÜBERSICHTLICH

ÜBERSICHTLICH_51

Temple Of Fusion

21:00 h

Club Biga (Floor 1), Dieburg eburg

Show: DinnerKrimi: 'Mord an Bord, Mylord!'

19:30 h

Urban Chaos 9

21:00 h

Club Biga (Floor 2), Dieburg eburg

Info: Öffentlicher Rundgang ESOC

16:30 h

ESOC / ESA

Ladies Night & Single Party

22:00 h

Musikpark A5

Info: Michael Martin - 30 Jahre Abenteuer (Diavortrag)

20:00 h

Centralstation

Karaoke Night

21:00 h

An Sibin

Comedy: Das Parkbankduo: Bauer kocht Frau

20:30 h

HalbNeun Theater

Tischfussballturnier KroneDyP

20:00 h

Goldene Krone (Kneipe))

Oper: Nabucco

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus)

Indieclub

22:00 h

Goldene Krone (Disco)

Theater: Jud Süss

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Theater: Sandmann

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Info: Multivisions-Reportage 'Spaces In Between' (Australien)

20:00 h

Centralstation

Tanz: Contact Improvisation - Grundlagen Workshop

18:30 h

Tanzwerkstatt, Spreestr. 2

Lesung: Ken Bruen: Jack Taylor fährt zur Hölle

19:30 h

Stadtkirche

Theater: Die beiden Draufgänger (Come Blow Your Horn)

20:15 h

Die Komödie Tap

Comedy: Das erste allgemeine Babenhäuser Pfarrerkabarett

20:30 h

HalbNeun Theater

Kinder: Laubsägen (Science Fiction- und Mangahelden)

15:00 h

Bessunger Forstmeisterhaus

Theater: Wunderbare Welt Dissozia

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Konzert: Popp & Neeb Guitars

20:00 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

Oper: La Bohème

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus)

Buchpräsentation: Spirits Rejoice! + Film

20:30 h

Jazzinstitut

Theater: Die beiden Draufgänger (Come Blow Your Horn)

20:15 h

Die Komödie Tap

Info: Richard David Precht (Vortrag und Gespräch)

19:30 h

Darmstadtium

> Seite 34

Samstag, 19.03.2011

Freitag, 18.03.2011

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Hotel Jagdschloss Kranichstein tein

Konzert: Johnny Cash Expierence

20:30 h

Jagdhofkeller

Uppercut: Man spricht Deutsch

22:00 h

603qm

Konzert: Bee Flat

21:00 h

Ludwigshall Dieburg

Live: Laserkraft 3D

22:00 h

Centralstation (Halle)

Dancehall-Reggae-Party mit Ephraim Juda + ...

22:00 h

Bessunger Knabenschule (Keller)

Mellow Weekend mit DJ Flat Revo + DJ Daniel

22:00 h

Centralstation (Halle)

IDC Records presents Full Clip (True HipHop, Funk)

22:00 h

Goldene Krone (Disco)

Underground Evolution mit DJ Doom + DJ Möhrchen

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Anti-Rassismus-Party der St. Pauli-Fans Südhessen

21:00 h

Oetinger Villa

DJ Arons Trash-Pop-Party

23:00 h

Goldene Krone (Disco)

Meltdown mit DJ Doom + DJ Möhrchen

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Konzert: Franz White (Singer/Songwriter)

22:00 h

Goldene Krone (Kneipe) Goldene Krone (Saal)

> Seite 07

Live: Piece Of Janis (Janis Joplin Cover)

22:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Live: Bandwettbewerb Your Gig 2011 (Vorrunde)

20:30 h

Live: Bandwettbewerb Your Gig 2011 (Vorrunde)

20:30 h

Goldene Krone (Saal)

30 Years of Basti Pieper

22:00 h

Level 6

Uffbasse Wahlkampfkosten-Soli-Party mit Livebands

20:00 h

Bessunger Knabenschule

> Seite 06

Pussy Jungle mit DJ Baha + DJ Stevcos

22:00 h

Schlosskellerr

Schrill & Laut mit DJ Meggie + DJ Jasmin

22:00 h

Schlosskeller

> Seite 07

We Like To Move It mit DJ Hitmachine

22:00 h

Hillstreet Club

A Journey Into Sound mit DJ Roger Francis

22:00 h

Hillstreet Club

Angeschimmelt Youth Crew Festival

15:00 h

Oetinger Villa

Konzert: Mallet (Rock)

21:30 h

An Sibin

St. Patrick?s Karaoke Hangover

21:30 h

An Sibin

Ü30-Party mit DJ Defunk (Uppercut/Battle Of Trash)

22:00 h

Huckebein

Saturday´s Finest mit DJ Lexx

22:00 h

Huckebein

Tanzrausch - Singleparty auf 2 Floors

21:00 h

Club Biga, Dieburg

Ü30 Rock & Pop Party

21:00 h

Club Biga (Floor 1), Dieburg

Rabe Rocks mit DJ Jörg

21:00 h

Musikclub Rabe

Die Alternative Party Attacke

21:00 h

Club Biga (Floor 2), Dieburg

Black Beat Night mit DJ Noppe + MC Said

22:00 h

Musikpark A5

70er & 80er Dance Classics mit DJ Peter

21:00 h

Musikclub Rabe

Timos + Michèl Arno Rudert + Chapeau

23:00 h

Magenta Club

Niels van Gogh (Scream & Shout Rec.)

22:00 h

Musikpark A5

Friday Night Fever - Best of Dance & House

23:00 h

Nachtcafé

Berlin Identity: Metro + Mikel McKay + Trinit +...

23:00 h

Magenta Club

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Saturday Clubnight - Strictly House

23:00 h

Nachtcafé

> Seite 07

> Seite 07

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52_ÜBERSICHTLICH

ÜBERSICHTLICH_53

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Kinder: Kindertag der Deutsch-Indischen Gesellschaft

14:00 h

Show: DinnerKrimi 'Bei Verlobung: Mord!'

19:30 h

Hotel Jagdschloss Kranichstein

Kinder: Figurentheater: Karl Krachmacher

11:00 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

Info: Führung Mathildenhöhe

15:00 h

Mathildenhöhe

Kinder: Die Stromer - Noah und der große Regen

15:00 h

Theater Moller Haus

Frau Zucker zum Kaffee

13:00 h

Zucker

Comedy: Iris Stromberger: Herzklopfen - Herztropfen

20:30 h

HalbNeun Theater

Comedy: Team LSD mit Volker Strübing und Micha Ebeling

19:30 h

Centralstation

Konzert: Musik aus der Türkei, England und Italien

15:00 h

Akademie für Tonkunst

Montag, 21.03.2011

Theater: Der zerbrochne Krug

20:00 h

Neue Bühne

Manic Monday Erasmus Party

22:00 h

Schlosskeller

Theater: Anna sagt was

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele-Bar)

Newcomer Night - Live: Preamp Side

21:00 h

An Sibin

Oper: Lord Byron - Ein Sommer ohne Sommer

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus)

Konzert: Cara Beth Satalino + Lisa Freieck + Plus

21:00 h

Oetinger Villa

Tanz: Die Brautschminkerin (Premiere)

19:30 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Kinder: Wie Findus zu Pettersson kam

15:30 h

Die Komödie Tap

Info: Theaterführung

18:00 h

Staatstheater

Theater: Die beiden Draufgänger (Come Blow Your Horn)

20:15 h

Die Komödie Tap

Info: Podiumsdiskussion zur Oberbürgermeisterwahl

19:00 h

Centralstation

Theater: Die Physiker von Dürrenmatt

20:00 h

Hoffart Theater

Info: Florales Gestalten zur Vor-Osterzeit

15:00 h

Bessunger Forstmeisterhaus

Vernissage: Marc Bartolo Fotografie

20:00 h

Weststadtlofts

Info: Limes Germanicus - Die Römer im Odenwald

15:00 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

Konzert: Klavierabend mit Norie Takahashi

20:00 h

Literatur-Haus, Kasinostr. 3

Kinder: Die Stromer - Noah und der große Regen

09:00 h

Theater Moller Haus

Krempel-Flohmarkt

12:00 h

Zucker

Kinder: Die Stromer - Noah und der große Regen

11:00 h

Theater Moller Haus

Info: Was ist kritische Theorie? (Vortrag)

15:00 h

Oetinger Villa

Theater: Tagebuch eines Wahnsinnigen (Premiere)

20:30 h

Theater Moller Haus

Kneipenabend - Vinyl: Daniel Trabold

21:00 h

603qm

Quiz Night

21:00 h

An Sibin

> Seite 35

Dienstag, 22.03.2011

Sonntag, 20.03.2011

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Bessunger Knabenschule

Vinyl-Party mit DJ Pippo

19:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Kinder: Philharmonie Merck: Juri Tetzlaff erzählt Peter und der Wolf

11:30 h

Centralstation

Comedy: Noch'n Gedicht - Der große Heinz Erhardt Abend

20:15 h

Die Komödie Tap

Kinder: Der Froschkönig

15:00 h

Comedy Hall

Konzert: The Art Of Accordion

19:30 h

Akademie für Tonkunst

Kinder: Philharmonie Merck: Juri Tetzlaff erzählt Peter und der Wolf

14:00 h

Centralstation

Theater: Das kunstseidene Mädchen

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele-Bar)

Theater: Nathan der Weise

18:00 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Info: Wissenschaftstag: Nachhaltige Energieversorgung

19:00 h

Centralstation

Lesung: Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Show: Kulturhäppchen: Das kosmische Bla

20:30 h

Schlosskeller

Tanz: Labyrinth

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus)

Kinder: Computer-Comicstrips selbst gemacht

15:00 h

Bessunger Forstmeisterhaus

Jugend: Begegnung Jung/Alt - Zwei alte Frauchen

11:00 h

Theater Moller Haus

Show: Kulturhäppchen: Das kosmische Bla

20:30 h

Schlosskeller

Kinder: Der Froschkönig

15:00 h

HalbNeun Theater

Lesung: Heinz Strunk liest aus 'Heinz Strunk in Afrika'

20:00 h

603qm

Vernissage: Schwamm, Kokon, Gefäß und mehr

11:30 h

Untere Mühlstr. 26, Arheilgen heilgen

Kinder: Der Räuber Hotzenplotz

11:00 h

Die Komödie Tap

Theater: Die beiden Draufgänger (Come Blow Your Horn)

18:00 h

Die Komödie Tap

Konzert: Musikalische Matinee

11:00 h

Bürgerhaus, St. Stephan an

Vernissage: Skulptur und Farbe (Anne Haring)

11:00 h

Galerie Netuschil

> Seite 35

Mittwoch, 23.03.2011 Konzert: Pohlmann

20:30 h

Centralstation (Halle)

Frischzelle: Jazz-Session (live)

21:30 h

Bessunger Knabenschule (Keller)

Open Mic Night - Session

21:00 h

An Sibin

> Seite 08

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ÜBERSICHTLICH_55

Students Night

Magenta Club

All You Need Is Party mit DJ Daniel

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Kronisch Elektronisch (Techno)

22:00 h

Goldene Krone (Disco)

Comedy: Nightwash Club

20:00 h

Jagdhofkeller

Karaoke mit Stritti

21:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Lesung: Arno Geiger: Der alte König in seinem Exil

19:30 h

Stadtkirche

Live: Mondo Guzzi + Critical Load + Offline + ...

21:00 h

Goldene Krone (Saal)

> Seite 35

Theater: Maria Stuart

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Klangreiter: DJ maGe + Tobi + Marc B.

22:00 h

Level 6

Theater: Supernova

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Bohemica (Goa, Psytrance & Visuals)

22:00 h

Schlosskeller

Theater: Die beiden Draufgänger (Come Blow Your Horn)

20:15 h

Die Komödie Tap

Soulful Friday mit Florian Heiberger

22:00 h

Hillstreet Club

Info: Wanderung mit Georg Angrick

14:00 h

Haltestelle Lichtenbergschule

DJ Astat + DJ Tomala + DJ SanchoSun

20:30 h

Weststadtclub

Kinder: Kinderkino: Villa Henriette

15:00 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten arten

Konzert: Natürlich

21:30 h

An Sibin

Jugend: Begegnung Jung/Alt - Zwei alte Frauchen

11:00 h

Theater Moller Haus

Ü30-Party mit DJ Stargate

22:00 h

Huckebein

Info: Reisebericht über ein Theaterprojekt in ElSalvador

19:00 h

Theater Moller Haus

Rammstein Party mit DJ Doom

21:00 h

Club Biga (Floor 1), Dieburg

Theater: JobAct - Lucky Days

19:30 h

Bessunger Knabenschule

Donnerstag, 24.03.2011 Rock’n’Pop Kick-Grenzenlos Party mit DJ Dr. Beat

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Basement Grooves: Tapejam (Indietronic Freakout)

22:00 h

Schlosskeller

Temple Of Fusion

21:00 h

Club Biga (Floor 1), Dieburg

Urban Chaos 9

21:00 h

Club Biga (Floor 2), Dieburg

Ladies Night & Single Party

22:00 h

Musikpark A5

21:00 h

Club Biga (Floor 2), Dieburg

Kunterbunte Welt Soliparty

21:00 h

Oetinger Villa

Let's Move mit DJ JayJay

21:00 h

Musikclub Rabe

Pink'n'Crazy mit Lorenz Büffel

22:00 h

Musikpark A5

Chloe + Die Blitze

23:00 h

Magenta Club

Bessunger Jam Session

20:30 h

Jazzinstitut (Keller)

Friday Night Fever - Best of Dance & House

23:00 h

Nachtcafé

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Comedy: Academixer: Ein Blick auf Augenblicke

20:30 h

HalbNeun Theater

Karaoke Night

21:00 h

An Sibin

Tischfussballturnier KroneDyP

20:00 h

Goldene Krone (Kneipe))

Indieclub

22:00 h

Goldene Krone (Disco)

Theater: Der zerbrochne Krug

20:00 h

Neue Bühne

Theater: Das traurige Schicksal des Karl Klotz

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Lesung: Raoul Schrott: Liebeslyrik aus 4 Jahrtausenden

19:30 h

Stadtkirche

Tanz: Die Brautschminkerin

19:30 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Theater: Wunderbare Welt Dissozia

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Theater: Die beiden Draufgänger (Come Blow Your Horn)

20:15 h

Die Komödie Tap

> Seite 35

Theater: Die Kunst des Fallens

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Lesung: Lyrik-Wettbewerb Literarischer März 2011

18:00 h

Centralstation

> Seite 35

Oper: Lord Byron - Ein Sommer ohne Sommer

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus)

Show: Dead Or Alive - Poetry Slam

20:00 h

Hoffart Theater

> Seite 08

Theater: Die beiden Draufgänger (Come Blow Your Horn)

20:15 h

Die Komödie Tap

Kinder: Experimente - Neu und unglaublich

15:00 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

Lesung: Junge Deutsche Lyrik - M. Hüttenberger, T. Steiner

20:00 h

Künstlerkeller im Schloss

Theater: JobAct - Lucky Days

19:30 h

Bessunger Knabenschule

Latin Dance Night

21:00 h

Linie Neun, Griesheim

Live: Damo Suzuki Network

22:00 h

603qm

> Seite 35

Freitag, 25.03.2011

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Böhse Onkelz Party

Theater: Tagebuch eines Wahnsinnigen

20:30 h

Theater Moller Haus

Stadtrauschen (Fotos, Musik, Bier)

18:00 h

Zucker

Konzert: Blu.Room (Lounge Jazz)

20:30 h

Achteckiges Haus

Live: Bulldogs + Support

22:00 h

603qm

> Seite 08

Samstag, 26.03.2011 > Seite 08

> Seite 09 ANZEIGE


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Saturday Night Riot

21:00 h

Pillhuhn

Mellow Weekend mit DJ Kemal + Sonix

22:00 h

Centralstation (Halle)

Retrospektive: Ein Nachschlag von Pit (Ludwig)

11:00 h

Künstlerhaus Ziegelhütte

Underground Evolution mit DJ Doom + DJ Tandrin

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltall

2. Springbreak Rockparty mit DJ Jürgen + DJ Günni

21:00 h

Goldene Krone (Disco)

Konzert: Lauder (Rockcover)

22:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Uffbasse-Wahlparty zur Kommunalwahl 2011

Konzert: Tink! (Psychodelic Soul)

22:00 h

Goldene Krone (Saal)

Jazzkonzert: Thewes / Honecker / Wuchner

20:30 h

Hoffart Theater

Bouquet Label Night mit Sebastian Lutz + Amir

22:00 h

Level 6

Info: Stadtrundgang Darmstadt zum Kennen lernen

11:00 h

Darmstadt Shop, Luisenplatz

70/80er Party

22:00 h

Schlosskeller

Konzert: 6. Kammerkonzert

17:00 h

Schloss (Karolinensaal)

Benefiz-Party: Regga for Ghana

21:00 h

Kulturhalle Münster b. Dieburg

Kinder: Der Froschkönig

15:00 h

Comedy Hall

Rumble In The Jungle mit DJ Nouki

22:00 h

Hillstreet Club

Konzert: Doppel-Bass (Mozart, Bottesini, Schubert)

15:00 h

Orangerie

Sonntag, 27.03.2011 Goldene Krone (Kneipe)

Schlag den Bischoff (Wettkampf)

20:00 h

Lowbrow

Oper: La Bohème

18:00 h

Staatstheater (Großes Haus)

Konzert: Cris Cosmo + Ease Up Ltd.

21:00 h

Linie Neun, Griesheim

Theater: Sandmann

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

We Love The 90s: LayZee (live) + DJ Holsh

22:00 h

Huckebein

Tanz: Die Brautschminkerin

19:30 h

Staatstheater (Kammerspiele) erspiele)

Konzert: Vertigo (U2-Tribute)

21:30 h

An Sibin

Kinder: Das Sams - Eine Woche voller Samstage

11:00 h

Die Komödie Tap Die Komödie Tap

Ü30 Rock & Pop Party

21:00 h

Club Biga (Floor 1), Dieburg

Theater: Die beiden Draufgänger (Come Blow Your Horn)

18:00 h

Die Alternative Party Attacke

21:00 h

Club Biga (Floor 2), Dieburg

Theater: Die Physiker von Dürrenmatt

17:00 h

Hoffart Theater

Konzert: Datashock + Black To Comm + Kolter + ...

21:00 h

Oetinger Villa

Austellung Acrylmalerei Manfred Hoschzisch

16:00 h

Musische Gruppe Auerbach bach

Konzert: Blues Blend

21:30 h

Musikclub Rabe

Wohnkeller (Spieleabend und TV-Programm)

17:00 h

Schlosskeller

Beck's Freibiernacht

22:00 h

Musikpark A5

Flohmarkt: Kleider machen Beute

14:00 h

Bessunger Knabenschule

Kia + Magda&Marcella

23:00 h

Magenta Club

Selbstgebackene Kekse mit Tee und Kakao

15:00 h

Zucker

Live: Down Home Percolators (Do-o-matic Blues)

20:00 h

Kulturwerk Griesheim

Vernissage: Mit Goethe durch das Blumenjahr

11:00 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

Saturday Clubnight - Strictly House

23:00 h

Nachtcafé

Lesung: Gerda Lauer - Geld ist nicht alles

15:00 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Kinder: Grimms Kram (Premiere)

15:00 h

Theater Moller Haus

Comedy: Ken Bardowicks: Mann mit Eiern

20:30 h

HalbNeun Theater

Retrospektive: Ein Nachschlag von Pit (Ludwig)

11:00 h

Künstlerhaus Ziegelhütte

Konzert: Doppel-Bass (Mozart, Bottesini, Schubert)

19:00 h

Orangerie

Theater: Der zerbrochne Krug

20:00 h

Neue Bühne

Theater: Wunderbare Welt Dissozia

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele) ele)

Centralstation (Halle)

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus) s)

Konzert: Subway To Sally (Nackt II - Akustiktour)

20:30 h

Theater: Die Kunst des Fallens

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus) s)

Newcomer Night - Live: JD Wood and Band

21:00 h

An Sibin

Kinder: Der Regenbogenfisch

15:30 h

Die Komödie Tap

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Theater: Die beiden Draufgänger (Come Blow Your Horn)

20:15 h

Die Komödie Tap

Konzert: Ensemble Phorminx

19:30 h

Akademie für Tonkunst

Centralstation

Vortrag: Internetkriminalität

13:30 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

Kulturhalle Münster b. Dieburg urg

Kinder: Vorlesen für Kinder mit Romy

15:15 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

Kinder: Grimms Kram

09:00 h

Theater Moller Haus

3. Ghana-Hilfe-Tag

14:00 h

Vernissage: Serious Games. Krieg - Medien - Kunst

18:30 h

Mathildenhöhe

Theater: Tagebuch eines Wahnsinnigen

20:30 h

Theater Moller Haus

> Seite 38

Montag, 28.03.2011

Oper: Carmen

Lesung: Lyrik-Wettbewerb Literarischer März 2011

> Seite 09

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Gutbürgerliche Küche mit ausschließlich frischen Produkten Montag „Schnitzeltag“ Schnitzel mit Beilagen 5,90 Euro Biergarten bis 23:00 Uhr

Fußball Bundesliga Öffnungszeiten: die Gaststätte ist zu den Bundesliga-Spielen Samstag und Sonntag ab 15 Uhr geöffnet Montag - Sonntag ab 16:00 Uhr (mit Raucherraum) ( jeweils bis nach Mitternacht ) www.gaststaette-gebhart.de Robert-Schneider-Str. 61, Darmstadt, Tel. 06151/713728


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Dienstag, 29.03.2011

Donnerstag, 31.03.2011

Konzert: Kaizers Orchestra

20:30 h

Centralstation (Halle)

RockLounge: VibeS

21:00 h

Centralstation (Lounge)

Kneipenabend - Vinyl: DJ Dubs

21:00 h

603qm

Rock’n’Pop Kick-Grenzenlos Party mit DJ Dr. Beat

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Kulturhäppchen: Geoff Berner Klezmer Trio

20:30 h

Schlosskeller

Basementgrooves: Herr von Grau (live)

22:00 h

Schlosskeller

Quiz Night

21:00 h

An Sibin

Temple Of Fusion

21:00 h

Club Biga (Floor 1), Dieburg burg

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Urban Chaos 9

21:00 h

Club Biga (Floor 2), Dieburg burg

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Theater: Faust

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Konzert: Björn Peng + Support

21:00 h

Oetinger Villa

Kinder: Computer-Comicstrips selbst gemacht

15:00 h

Bessunger Forstmeisterhaus aus

Ladies Night & Single Party

22:00 h

Musikpark A5

Kinder: Grimms Kram

09:00 h

Theater Moller Haus

Karaoke Night

21:00 h

An Sibin

Indieclub

22:00 h

Goldene Krone (Disco)

Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Mittwoch, 30.03.2011 Konzert: Eldar - Three Stories (Solo Piano)

19:30 h

Centralstation (Saal)

Konzert: Chor- und Orchesterkonzert

19:30 h

Akademie für Tonkunst

Punkkonzert: La Casa Fantom + Mononoke

20:00 h

Oetinger Villa (Keller)

Theater: Anna sagt was

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele-Bar)

Open Mic Night - Session

21:00 h

An Sibin

Konzert: 7. Kammerkonzert

20:00 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Magenta Club

Theater: Die beiden Draufgänger (Come Blow Your Horn)

20:15 h

Die Komödie Tap

Students Night Theater: Siegfrieds Nibelungenentzündung

20:30 h

Comedy Hall

Lesung: Christian Bartel - Zivildienstroman

20:00 h

Weststadtlofts

Konzert: Künstlerische Reifeprüfung: Konzertgesang

19:00 h

Akademie für Tonkunst

Theater: Die Physiker von Dürrenmatt

20:00 h

Justus-Liebig-Schule

Info: Alexander Groth (Vortrag und Gespräch)

19:30 h

Darmstadtium

Theater: Maria Stuart

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Theater: Welche Droge passt zu mir?

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele-Bar)

Theater: Die beiden Draufgänger (Come Blow Your Horn)

20:15 h

Die Komödie Tap

Lesung: Hellmuth Karasek

20:00 h

Jagdhofkeller

Kinder: Spielzeug reparieren

15:00 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

Tanz: Tanz mit Gesang und Livemusik von H. & S. Heuss

14:00 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

Offenes Treffen für Dichter, Schreiber u. a.

19:00 h

Zucker

> Seite 35

Dieser Veranstaltungskalender entsteht in enger Zusammenarbeit mit Alle Events, die bis zum 17. des Vormonats auf www.partyamt.de oder www.theateramt.de eingetragen werden, erscheinen automatisch und kostenfrei hier im Stadtkulturmagazin P.

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Bessunger Jagdhofkeller Bessunger Straße 84 64285 Darmstadt Tel. 06151 66 40 91 www.jagdhofkeller.com Tanz ist das X

Fräuleinwunder

Tagebuch e. Wahnsinnigen

PREMIERE

MÄRZ 12.03. ABSINTHO ORKESTRA

Ein wildes Gebräu aus BalkanFolklore, Klezmer, Flamenco, Tango, Blues und Musette.

16.03. KABARETTIT DIE DREIZEHNTE „Schwein gehabt“

19.03. JOHNNY CASH EXPERIENCE PREMIERE

19.03. Tagebuch e. Wahnsinnigen | 20:30 25.03. Tagebuch e. Wahnsinnigen | 20:30 Sa 26.03 Tagebuch e. Wahnsinnigen | 20:30 Sa Fr

Theater Curioso | Groteske v. Nikolai Gogol

Fünf Musiker, die sich dem Sound der amerikanischen Legende Johnny Cash verschrieben haben.

23.03. NIGHTWASH CLUB

Mit Svene Hieronymus und 3 weiteren Comedians

30.03. LESUNG MIT HELLMUTH KARASEK „Im Paradies gibts keine roten Ampeln“

Tickets über www.jagdhofkeller.com oder im Ticketshop Luisencenter Tel. 06151 13 45 35 oder allen bekannten Vorverkaufsstellen


46 mm ¡ 210 mm

60_ĂœBERSICHTLICH

03 Veranstaltungen auf 603qm

FR, 4.03. 22.00 UHR INTO THE LION‘S DEN MO, 7.03. 20.30 UHR MOLINO‘S CHARANGA MI, 9./23.03. 21.30 UHR FRISCHZELLE FR, 11.3. 21.00 UHR GERDA BLANK (NZ) FR, 18.03. 22.00 LOVE & UNITY REGGAE SO, 20.03. 14.00 UHR INDISCHER KINDERTAG MI,/DO, 23./24.03. 19.30 UHR JOBACTÂŽ THEATER SO, 27.03. 14.00 UHR KLEIDER MACHEN BEUTE TRĂ„GERVEREIN BESSUNGER KNABENSCHULE E.V.

www. knabenschule.de

04*03/FR eSINGER-SONGWRITER Live: i am poet, Vimes, We Invented Paris

ZZZ ZHVWVWDGWORIWV GH &R:RUNLQJ _ (YHQW _ .XOWXU

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05*03/SA KLUB Live: Gold Panda, Seams, Dam Mantle

12*03/SA KONZERT Live: Crystal Fighters

19*03/SA MAN SPRICHT DEUTSCH Vinyl: DJs Elmar, Flo und Dirk

20*03/SO LESUNG Heinz Strunk liest aus "Heinz Strunk in Afrika*

25*03/FR KONZERT Live: Damo Suzuki Network

26*03/SA CHROME! DUBSTEP Local Session Live: Bulldogs (Audio Phreaks/Berlin)

> weitere Informationen auf: www.603qm.de 603qm, Alexanderstrasse 02, 64283 Darmstadt


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Lydia Lunch & Big Sexy Noise (USA) New Yorker No Wave-Urgestein. Zusammen mit Gallon Drunk auf Tour. Rock! (gs) Das Bett, Frankfurt Mo, 14. März / 21 Uhr Abendkasse 15 Euro

Out of Darmstadt Kultur in Rhein-Main-Neckar

Ausstellung: „Specific Objects Without Specific Form“ Werkschau des verstorbenen kubanischen Künstlers Felix Gonzales-Torres. Ab dem 18. März werden seine Arbeiten von Tino Sehgal täglich neu arrangiert. (dT) Museum für Moderne Kunst, Frankfurt Sa, 29. Januar, bis Mo, 25. April Di bis So 10 bis 18 Uhr + Mi 10 bis 20 Uhr Eintritt 8 Euro Blockflöte des Todes (Berlin) + Tagespoeten (Mainz, Darmstadt, Karlsruhe) Singer/Songwriter aus der Hauptstadt mit Indiepopunterstützung aus der Gegend. (dT) Schlachthof, Wiesbaden Do, 3. März / 20 Uhr Abendkasse 12 Euro Spurv Lærke (DK/USA/D) Die Indierock-Postpunk-Elektropopper spielen eines ihrer seltenen Elektrosets. (gs) Schlachthof, Wiesbaden (Räucherkammer) Fr, 4. März / 23 Uhr Abendkasse 6 Euro

Hectic Society Label-Party Live: Pascow, Prinzessin Halt’s Maul, Köter & Black Diamond Express Train To Hell. (gs) Kulturpalast, Wiesbaden Sa, 5. März / 19 Uhr Abendkasse 10 Euro

Astro Zombies (FRA) Rock’n’Roll-Surf-PsychobillyKombo aus Frankreich. Nix Neues – aber gut! (gs) Café Central, Weinheim Fr, 11. März / 21 Uhr Abendkasse 15 Euro

Ghost of Tom Joad (Münster) Mit brandneuem Album „Black Music“ unterwegs. Post-Punk. (gs) Das Bett, Frankfurt Di, 15. März / 21 Uhr Abendkasse 13 Euro

Mogwai (SCO) Post-Instrumental-Indierock mit viel Dramaturgie. Die Schotten überzeugen. (gs) Mousonturm, Frankfurt So, 6. März / 21 Uhr Abendkasse 31 Euro

Ska Trek (Darmstadt) Darmstädter Aushängeschild in Sachen Ska und Rocksteady. Kult! (gs) Das Rind, Rüsselsheim Mi, 16. März / 20 Uhr Eintritt frei

Fukkk Offf! (Hamburg) Bastian Heerhorst aka Fukkk Offf!, heimisch beim Hamburger Label Coco Machete Records, lädt zur Ravetechnoindietronicriotdisco. Oder so. (dT) Halle 02, Heidelberg Fr, 11. März / 23 Uhr Abendkasse 8 Euro Gruff Rhys (UK) Der Super Furry Animals-Sänger auf Solopfaden. Besser denn je. (gs) Brotfabrik, Frankfurt Di, 8. März / 20 Uhr Abendkasse 15 Euro Anna F. (AT) Radiotauglich, aber gut! Gewinnerin des „Amadeus Music Award“ – zu Recht! (gs) Nachtleben, Frankfurt Di, 8. März / 21 Uhr Abendkasse 16 Euro Vibrators (UK) + UK Subs (UK) Zwei der wichtigsten PunkBands Englands. Veteranen unter sich. (gs) Die Au, Frankfurt Fr, 11. März / 21 Uhr Abendkasse 10 Euro

Napalm Death (UK) Die legendäre Deathmetal-, Grindcore- und Punk-Anarchoband aus Birmingham zum Stelldichein in Weinheim. (dT) Café Central, Weinheim So, 13. März / 21 Uhr Abendkasse 18 Euro

Wiglaf Droste (Berlin) + Ralf Sotscheck (IRL) Lesung: „Irisch oder irisch nicht?“ – über den Wahnwitz der alltäglichen und banalen Dinge. (gs) Das Rind, Rüsselsheim Do, 24. März / 20 Uhr Abendkasse 14 Euro

Baby Woodrose (DK) Genialer Garage-Psych-Rock der späten Sechziger und frühen Siebziger. (gs) Nachtleben, Frankfurt Fr, 18. März / 20 Uhr Abendkasse 11 Euro

Efterklang (DK) Indie-Elektro-Rock-Orchestral-Pop. Efterklang sind ein Orchester, mal größer, mal kleiner ... (gs) Brotfabrik, Frankfurt Mo, 14. März / 20 Uhr Abendkasse 13 Euro

Ausstellung: Laurina Paperina (ITA) „How to Kill the Artist“: ironische Portraits bekannter Protagonisten der Kunstgeschichte. TrickfilmSerie! (gs) Nassauischer Kunstverein, Wiesbaden So, 20. März, bis Fr, 1. Mai Di 14 bis 20 Uhr + Mi bis Fr 14 bis 18 Uhr + Sa bis So 11 bis 18 Uhr Eintritt 3 Euro

Alin Coen Band (Hamburg) Sensationeller Erfolg durch ihren Auftritt bei „Inas Nacht“. FolkJazz-Pop. (gs) Batschkapp, Frankfurt Mo, 28. März / 21 Uhr Abendkasse 14 Euro

Kyuss lives! (USA) John Garcia, Nick Oliveri, Brant Bjork & Bruno Fevery. „Chapter two“ ... (gs) Hugenottenhalle, Neu-Isenburg Do, 24. März / 20 Uhr Abendkasse 30 Euro

Henrik Freischlader Band (Wuppertal) Setzt im Blues „made in Deutschland“ neue Maßstäbe. Virtuos. (gs) Colos-Saal, Aschaffenburg Do, 24. März / 20 Uhr Abendkasse 19 Euro

Fotos: Veranstalter

Das P schaut für Euch über die Stadtmauern. Hier werden erwähnenswerte und monatsaktuelle Veranstaltungen im Rhein-MainNeckar-Gebiet – in erster Linie Konzerte, aber auch Theateraufführungen, Ausstellungen, Lesungen und so weiter – kurz und knackisch vorgestellt. Im März sind es:

An Pierlé & White Velvet (BE) Songwriterin, Pianistin und großartige Sängerin. Pop-RockAvantgarde. (gs) Das Bett, Frankfurt Mo, 21. März / 21 Uhr Abendkasse 15 Euro

Immanu El (SWE) Mal wieder ein gelungener Schweden-Indie-Rock-Export. (gs) Kulturpalast, Wiesbaden Fr, 25. März / 20 Uhr Abendkasse 9 Euro Jaga Jazzist (NO) „One Armed Bandit-Tour“ des Experimental-Jazz-Kollektivs. Ninja Tune! (gs) Das Bett, Frankfurt Sa, 26. März / 22 Uhr Abendkasse 17 Euro

Fu Manchu (USA) Eine der erfolgreichsten Stoner-Rock-Bands der Neunziger. Live ein Brett! (gs) Schlachthof, Wiesbaden Do, 31. März / 20 Uhr Abendkasse 22 Euro


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50% AUF ALLES

Iss was! Folge 11: Lachsforelle im Salzmantel Damit Ihr nicht am Tag des Jüngsten Gerichts vollends blamiert dasteht wie der letzte Heiner, helfen wir Euch schon mal, wenigstens einen Punkt aus der Sündenkartei zu streichen – freitags gibt’s in Zukunft Fisch! Für den Anfang haben wir was ganz Einfaches für Euch parat: Lachsforelle im Salzteigmantel.

Lachsforelle im Salzmantel Dauert so lang wie: Drei Folgen Spongebob Sieht aus wie: Fischer Fritzes frische Fische Am besten mit: Weißbrot und Weißwein Nebenwirkungen: Erstickungsgefahr durch Gräten Kostet so viel wie: 2 Kästen Bier zum Angeln ohne Pfand Backzeit: 30 Minuten Für vier Personen: 1 küchenfertige Lachsforelle (zirka 1,2 kg) 1,5 kg grobes Meersalz frischer weißer Pfeffer 1 Bund Petersilie 1 Bund Dill 2 Thymianzweige 4 Eiweiß etwas Wasser 300 g Butter Zitrone

Wer kennt’s nicht? Du schleppst Dich hungrig durch die Mensa und den ganzen, langen Weg freust Du Dich auf ein fettes Schnitzel oder ’nen Braten mit Klöß’ und Soß’. Denn genau das hast Du Dir jetzt verdient! Was soll schon Schlimmes passiern? Zur Not gibt’s halt Spaghetti mit Bolo. Auch egal!

AIRBAG, ZWEI UND TONTRÄGER AUSGENOMMEN

/MODE & MUSIC RHEINSTRASSE 22/DARMSTADT

Mit allerletzter Kraft zerrst Du den Stuhl vom Tisch und schmeißt erschöpft Deine viel zu schwere Tasche und die Jacke aus Blei über die Lehne. Jetzt nur noch kurz durchatmen und auf geht´s zum Endspurt! Die Schlange vor der Ausgabe scheint kilometerlang und bewegt sich langsamer als die Meute vor Heikes Kasse im Rewe-Markt. „Storno!“, geht Dir durch den Kopf. Fast bist Du da. „Es wird sich lohnen!“, da bist Du Dir sicher und spielst diesen Satz wie ein indisches Mantra immer und immer wieder auf Deinem inneren Kassettenrekorder ab. Erst als das fünfte entäuschte Gesicht mit leerem Tablett an Dir vorbeizieht, wirst Du stutzig. Sehr verdächtig! Dir schwant Böses. Kreidebleich und wie vom Blitz getroffen stehst Du da, erschlagen von der Realität: Scheiße, es ist Freitag! Genau in

P-erfekt: Weißwein zum Fisch diesem Moment lacht Dir auch schon der fettige Backfisch mit Industrie-Remoulade und Wackelpommes aus der Auslage entgegen. Abtörn – dann eben Salat und Snickers. Wieso freitags immer Fisch? Was soll der Quatsch eigentlich? Die scheinbar komische Tradition rührt daher, dass an einem Freitag vor über 2.000 Jahren ein gewisser Jesus Christus gekreuzigt wurde und man ihm fortan mit dem Verzicht auf Fleisch gedenken wollte. Aber die Herrn von der Kirche war’n ja noch nie darum verlegen, irgendwelche Schlupflöcher zu finden, wenn’s ums eigene Wohlergehen ging. Und so hat man kurzerhand erklärt, dass ein Fisch nicht aus Fleisch besteht. Ganz logisch, oder? Irgendwann war auch das zu langweilig und so konvertierte man auch Biber, Otter und Dachse einfach zur Gattung der Fische, um seine Fleischeslust zu befriedigen. Der Gipfel des Fasten-Cheatings: Da Alkohol natürlich auch verboten war, erklärten ein paar findige Mönche kurzerhand Bier zum Lebensmittel. Prost! So wird aus Fastentagen Karneval! Warum sich selbst Mensen und Kantinen oftmals diesem Uralt-Ritual unterwerfen, ist für uns hier nicht ganz klar, aber man muss es wohl hinnehmen. Freut Euch doch einfach auf zuhause und kocht frei nach unserer P-ibel mal selbst einen leckeren Fisch ohne triefende Panade – und zwar am Tag Eurer Wahl!


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DAS KOSTÜMIERTE BOUQUET P-Weinprobe, Folge 8: Weine, die sich verkleiden

Schaumschläger meets Eiweiß

Zutaten für Lachsforelle im Salzmantel Wenn Ihr alles richtig gemacht habt, liegt nun eine frisch gewaschene und bereits ausgenommene Lachsforelle vor Euch. Und wenn Ihr alles ganz richtig gemacht habt, kommt diese aus dem Fischgeschäft Eures Vertrauens und nicht aus dem Tiefkühlregal des Lieblingssupermarkts. Des Weiteren sollten vor Euch ein paar frische und feinsäuberlich abgespülte und trocken getupfte Zweige diverser Kräuter liegen. Ihr reibt den Fisch von außen und innen ordentlich mit Pfeffer ein und verstaut die ganzen Kräuter in der Bauchhöhle der Lachsforelle. So weit, so gut!

Salz dazu geben

Nun basteln wir einen Salzteigmantel: Zuerst trennst Du das Eiweiß vom Eigelb und schlägst es leicht schaumig. In eine Schüssel gibst Du die ganze Ladung Salz und verrührst sie mit dem geschlagenen Eiweiß und ein wenig Wasser. Im optimalen Fall erhältst Du nun einen gut formbaren Teig. Falls nicht – einfach mehr Wasser oder Salz dazu.

Kräuterfüllung deluxe Nun packt Ihr einen Teil des Teiges auf ein Backblech, welches Ihr vorher natürlich mit Backpapier ausgelegt habt. Das Ganze soll in etwa die Größe und Form Eures Fisches haben, denn selbigen platziert Ihr im Anschluss auf die Salzmasse. Mit dem Rest deckt Ihr den kompletten Fisch zu, bis nix mehr von ihm zu seh’n ist. Jetzt wandert alles in den bereits auf 220°C vorgeheizten Backofen und brät auf mittlerer Schiene für 30 Minuten vor sich hin. In der Zwischenzeit könnt Ihr Butter in einem Topf bei kleiner Flamme zerlaufen lassen. Die würzt Ihr nun mit Pfeffer, schneidet Petersilie und Dill hinein – fertig.

„Blanc de noir“ wird der Wein genannt, der sich kostümiert hat. „Blanc de noir“ ist ein Wein aus roten Trauben, der nach dem Weißweinverfahren hergestellt wird. Klassisch wird er aus den Trauben des Spätburgunders (Pinot Noir/Pinot nero) erzeugt. Das Lesegut wird direkt abgepresst, es gibt keine für die Rotweinherstellung benötigte Maische-Standzeit und somit lösen sich keine Farbpigmente aus den Schalen. Das Resultat: Saftige, gut gereifte Spätburgundertrauben erstrahlen im Weißweinkleid. Wir schmecken das Aroma und Frucht des Rotweines und genießen die Leichtigkeit und die helle Farbe eines Weißweines. Das P hat sich bei „Iss was!“-Sascha zu Lachsforelle im Salzteig eingeladen und empfiehlt folgende „Blancde-noir“-Weine dazu:

P-Weinprobe, Folge 8

Fisch im Schlafrock

Den Fisch befreit Ihr nun von seinem Salzmantel. Die Haut geht dabei wahrscheinlich drauf. Wenn nicht, müsst Ihr sie abschälen, denn die schmeckt nur noch nach Salz. Das saftige Fischfilet kommt auf Euren Teller und wird auf Wunsch mit der verlaufenen Butter, einem Stück Zitrone und Kartoffeln oder Weißbrot serviert. P-etri heil und en Gude! Text: Sascha Löwel Fotos: Jan Nouki Ehlers

Buntes Treiben liegt in der Luft, Karneval steht vor der Tür. Sich verkleiden, mal in eine andere Rolle schlüpfen. Die einen lieben es, andere dagegen machen einen großen Bogen um Fastnachtsschminke, Büttenreden und die Mainzer Innenstadt. Helau, Alaaf wir brauchen beides nicht, denn das P hat eine gut schmeckende Faschingsalternative entdeckt: Weine, die sich verkleiden.

Zerlaufene Butter mit frischen Kräutern

1. 2009 Spätburgunder, weiß gekeltert, Qualitätswein trocken Winzergenossenschaft Waldulmer, Baden, Deutschland 100 % Spätburgunder Verkostung: Leichter, spritziger Wein. Frucht und Säure sind gut aufeinander abgestimmt. Trinkt sich gut zu Lachsforelle im Salzteig. Leider fehlt das gewisse Etwas im Geschmack, um Fisch und Wein harmonieren zu lassen. Trinktemperatur 8 bis 10 Grad. 14 Volumenprozent Alkohol. Preis: 5,95 Euro, aufgestöbert bei Wein Schlamp in Bessungen.

2. 2009 Deep Blue Weingut Tesch, Nahe, Deutschland 100 % Spätburgunder Verkostung: Ein Hauch von Rosa in der Farbe, volle Fruchtaromen im Geschmack: Erdbeere, Kirsch und Johannisbeere, dazu Mineralität und Würze. Am Gaumen elegant frisch und saftig. Für uns der perfekte Begleiter zu Lachsforelle. Petersilie und Thymian ergänzen sich auf erfrischende Art und Weise mit der Frucht und der Tiefe des Weines. Trinktemperatur 8 bis 10 Grad. 13 Volumenprozent Alkohol. Preis: 9,20 €, bei Bernds Weinquelle in der Bleichstraße. 3. 2009 Pinot Nero DOC Isimbarda, Oltrepo Pavese, Lombardei, Italien 100 % Pinot Nero (Spätburgunder) Verkostung: Mit dem ersten Schluck kommt etwas Verunsicherung, denn wir probieren hier einen „Sparkling wine“. Ein Wein aus roten Trauben, der aussieht wie ein Weißwein und schmeckt wie ein Schaumwein – irre! Ganz einfach ausgedrückt: Es ist ein Wein mit Kohlensäure. Er trinkt sich elegant süffig, jedoch trocken. Besitzt eine schöne Frucht und Bekömmlichkeit. Dieser „Blanc de noir“ verleiht der Lachsforelle eine gute Portion Frische und belebt jeden Bissen. Auch würde er uns sehr gut als Aperitif vor der Lachsforelle gefallen. Trinktemperatur 8 bis 10 Grad. 12 Volumenprozent Alkohol. Preis: 9,50 €, eingekauft bei Paco Molina in der Adelungstraße.

kommt Sonnestrahlenrer ersten Mit den ersten mit Eu er, mm So ch na t die Lust die Lust Salzteig komm Lachsforelle imMeer! Deep Blue! nach Text: Hannah Knell , Foto: Jan Nouki Ehlers


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Der „Heiner“

Wie der Heiner die Welt rettete Ein utopischer Rückblick auf die Einführung des Darmstädter Regionalgeldes

Wir schreiben das Jahr 2014. Die Welt steckt in der schwersten Wirtschaftskrise seit 1929. Deutschlands Schulden explodieren. Eine Pleitewelle erfasst zehntausende Firmen. Die Zahl der Arbeitslosen kratzt an der 10-Millionen-Marke. Bürger horten ihre Euros, denn sie hoffen auf weiter sinkende Preise. Bund und Länder sparen sich zu Tode und die öffentliche Infrastruktur zerfällt. Doch ein paar Dutzend Gemeinden und Städte trotzen dem wirtschaftlichen Niedergang. Die Darmstädter fürchten weder Jobverlust, Schlaglöcher noch Gebührenerhöhungen. Der soziale Wohnungsbau blüht ebenso wie die Kulturszene. Bei den lokalen Unternehmern klingeln die Kassen – und alle zusammen singen ein Loblied auf das im Volksmund „Heiner“ genannte Geld. Das P blickt zurück und erzählt von den Anfängen der „HeinerArbeitswertgutscheine“ und wie die Idee des Darmstädter Regionalgeldes die Stadt vor dem Bankrott rettete. Ein Aufruf mit Folgen Im Dezember 2010 veröffentlicht der Darmstädter Verleger Alex Beckmann einen Aufruf in seinem Blog, eine Darmstädter Regionalwährung einzuführen (siehe Links & Literatur). Den offenen Brief verschickt er auch an die Darmstädter Stadtverordneten-Versammlung, den Bürgermeister und die Dezernenten. In seinem „Aufruf zu einer „Lokalwährung“ in Form von Arbeitswertscheinen mit dem Namen „Heiner“ für Darmstadt und Umgebung“ fordert er die verschuldete Stadt auf, die Einführung einer Alternativwährung zu unterstützen und – der im Rückblick entscheidende Punkt – auch die Zahlung der Gewerbesteuer in der Regionalwährung zu akzeptieren. Bis dato gibt es zwar rund 60 Regionalwährungs-Initiativen in Deutschland, aber keine davon konnte ihre öffentliche Hand überzeugen, auch Steuern in der jeweiligen Regionalwährung zu zahlen. Der „Heiner“ soll in diesem Punkt Vorbildcharakter erlangen. Aber Alex Beckmanns Aufruf bleibt vorerst von den Lokalpolitikern unbeantwortet. Im P-Interview für die März-Ausgabe 2011 zeigt sich Beckmann enttäuscht: „Niemand von der Stadt hat auf meinen Aufruf geantwortet.“

Arbeitskreise und Medienberichte Im Januar 2011 führt der Arbeitskreis Regionalgeld des Instituts für Praxis der Philosophie (IPPh) ein Informationsgespräch zum Regionalgeld für die Region Darmstadt. Unter der Leitung von Sibylle Riffel diskutieren Alex Beckmann und eine damals noch kleine Gruppe engagierter Bürger über die Einführung einer Regionalwährung. „Die Arbeitsgruppe sieht jedenfalls gute Chancen ein regionales Tauschmittel (umlaufgesichert) einzuführen, auch wenn über die genaue Art und Variante dessen noch weitgehend Un-

Nothilfe für Wörgl: Rückseite eines Regio-Geldscheins klarheit herrscht. Jetzt gilt es wohl, in der regionalen Wirtschaft und Politik zunächst das Bewusstsein über Geldkreisläufe, Währungen und deren Stabilitätskriterien zu erwecken und möglichst viele Menschen und Institutionen für die Idee zu begeistern … Ein Anfang.“, schreibt Beckmann nach der Gesprächsrunde in seinem Blog. Schneller als erwartet greifen die Medien das Thema auf. Noch im Januar titelt die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) „Sieben Brötchen für zwei Heiner“ und berichtet über Beckmanns Aufruf und den Arbeitskreis des IPPh (siehe Links & Literatur). Das P, Regionalfernsehsender und weitere Zeitungen treiben die Idee voran. „Ich hätte nicht gedacht, dass das Thema bei den Medien so eine Resonanz findet“, sagt Beckmann dem P im zweiten Interview. Glücksfall OB-Wahl Die Medienberichte erzeugen auf einmal mächtig Druck bei der Politik, denn die Kommunal- und Oberbürgermeisterwahl steht Ende März 2011 an. Die Kandidaten greifen nun Beckmanns Idee auf und überbieten sich mit Konzepten zum „Heiner“. Auch die Bürger und lokalen Unternehmer sympathisieren immer stärker mit der Einführung einer lokalen Euro-Ersatzwährung. Der

neue Oberbürgermeister erklärt den „Heiner“ im Mai 2011 zur „Chefsache“ und das Projekt nimmt dank der Beteiligung der Stadt richtig Fahrt auf. Alex Beckmann kann es kaum glauben, als bereits ein Jahr nach seinem Blog-Aufruf im Dezember 2011 der erste „Heiner“ über die Ladentheke geht. „Ich hätte nie gedacht, dass wir das Regionalgeld so schnell eingeführt bekommen. Die Medienberichte und die OB-Wahl wirkten wie ein Katalysator“, erklärt er dem P im Februar 2012. Höhenflug und Börsencrash Das Jahr 2012 wird der Durchbruch für den „Heiner“. Über 200 „Akzeptanzstellen“ in Stadt und Umgebung nehmen das Regionalgeld an. Die Darmstädter bezahlen ihre Brötchen und den Friseur mit „Heinern“. Die Stadt zahlt ihren Mitarbeitern einen Teil der Gehälter in „Heinern“ aus und erlaubt auch den ortsansässigen Unternehmern, ihre Gewerbesteuer mit der Lokalwährung zu begleichen. Der „Heiner“ lässt die Darmstädter Wirtschaft erblühen, sorgt für volle Stadtkassen und die Sozialträger und Kulturvereine freuen sich über die Überschüsse des gemeinnützigen Trägervereins. Alles scheint gut – bis am Freitag, dem 25. Oktober 2013, die Börse crasht. Es ist der „schwärzeste Freitag“ der Börsengeschichte. Die Finanzmärkte spielen verrückt und das Wirtschaftssystem kollabiert. Die darauf folgende Weltwirtschaftskrise versetzt ganz Deutschland in eine schwere Depression. Ganz Deutschland? Nein, denn ein paar Regionen und Städte trotzen der Krise – den Regionalwährungen sei Dank. „Ein Aufruf mit Folgen“, titelt und zitiert das P Alex Beckmann in der März-Ausgabe 2014. Text: Jacob Chromy Foto: Jan Nouki Ehlers Gestaltung: Friederike Merkel

Wie funktioniert Regionalgeld? Darmstädter könnten ihre Euros 1:1 in den „Heiner“ (-Gutschein) tauschen und mit diesen Arbeitswertgutscheinen bei den beteiligten Geschäften, Dienstleistern und der Stadt zahlen. In den „Heiner“ wäre aber eine künstliche Inflation eingebaut, die dafür sorgen soll, dass die Bürger ihre Lokalwährung gleich wieder ausgeben. Der Wertverlust könnte zum Beispiel zwei Prozent im Quartal betragen und kann durch zu kaufende Wertmarken aufgefangen werden. Diese werden auf den Gutschein geklebt, damit er seinen Wert behält. Für den Rücktausch in Euro wäre eine Gebühr fällig. Diese Gebühr und der Erlös der Wertmarken finanzieren den gemeinnützigen Trägerverein des „Heiner“, der seinen Gewinn an soziale Einrichtungen und Kulturveranstalter spendet.

Mitmachen Wer die Idee des Darmstädter Regionalgeldes voranbringen will, kann sich beim „Arbeitskreis Regionalgeld“ des IPPh melden. Ansprechpartnerin ist Sibylle Riffel, praxis@sibylle-riffel.de

Links & Literatur „Aufruf zu einer Lokalwährung mit dem Namen Heiner“ Blog von Alex Beckmann vom 10.12.2010 www.bit.ly/pmag32-alex-aufruf „Sieben Brötchen für zwei Heiner“ FAZ-Bericht vom 23.01.2011 www.bit.ly/pmag32-faz-heiner „Das Experiment von Wörgl“ von Fritz Schwarz Preis: 10,01 Euro, ISBN: 978-3981089455 „Regionalwährungen: Neue Wege zu nachhaltigem Wohlstand“ von Margrit Kennedy und Bernard A. Lietaer Preis: 18 Euro, ISBN: 978-3570500521

„Heiner“-Initiator Alex Beckmann


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„Live ist das immer einzigartig!“ Hörspiel mit Christian Jung (Klangwerker) Christian Jung ist aus dem Darmstädter Musikkosmos nicht wegzudenken! Belege gefällig? Nicht nur, dass Christian als Musiker dabei half, die Planeten Krakeel und Silverscope zum Strahlen zu bringen, nein, er war und ist auch als Konzertveranstalter maßgeblich an der musikalischen Besiedlung der Planeten Kesselhaus, Linie 9, Goldene Krone („Emma On The Dancefloor“), Künstlerkeller und Centralstation beteiligt. Und bei der alljährlichen „Nacht der Clubs“ versorgt er sogar die Space-Shuttles der Heag mit einem Warp-Antrieb: ein Haufen ungewaschener, schrammelnder Musikastronauten rockt die Busse. Aber weiß unser Captain Kirk eigentlich noch, welche Künstler er im Laufe der Jahre in die Stadt gebeamt hat? Wir werden sehen …

Tom Liwa „Britney (Flensburg-Version)“ Der ehemalige Sänger der Flowerpornoes, gern gesehener Gast in Darmstädter Künstlerkellern, singt hier seinen Song über eine Liaison zwischen Elvis und Britney Spears in der charakteristischen Stimme des King of Rock’n’Roll. Christian: Ich dachte im ersten Moment, es seien die Violent Femmes. Das höre ich zum ersten Mal. Es ist ein Künstler, den du sehr verehrst – Tom Liwa. Woher weißt Du denn, wen ich verehre? Tom Liwa ist jedenfalls ein großartiger deutscher Songwriter – nach wie vor. Im Rolling Stone haben sie ihn jüngst zum Treffen der Songwriter-Generationen geladen, zusammen mit Reinhard Mey und Gisbert zu Knyphausen. Ja, die sollten mal zu dritt was machen, das wäre bestimmt spannend.

Die Türen „Die Welt wird mich von ihrer spießigsten Seite kennen lernen“ Ehemals eher sperrige, inzwischen entspannt swingende Berliner Band – vor einiger Zeit in der Goldenen Krone bei „Emma On The Dancefloor“ zu sehen – mit einem Stück ihres Hit-Albums, das den schönen Titel „Popo“ trägt. Christian [nach zwei Sekunden]: Das sind natürlich die Türen. Die Platte höre ich nach wie vor sehr gerne. Das war seit Langem mal ein großer Wurf der deutschen Popmusik. Hier werden ernste Themen auf eine sehr „un-selbstmitleidige“ Art behandelt. Und das Konzert in der Krone war auch großartig. Die klingen ganz eigen – und sie wollen auch gar nicht wie andere deutsche Bands klingen. Fehlfarben mit Nils Koppruch „Das sind Geschichten“ Altmeister des deutschen Postpunk spielen einen ihrer Klassiker – mit Herrn Koppruch von Fink als Gastsänger, der vor Kurzem erst im Künstlerkeller auftrat. Christian [hört eine Weile aufmerksam zu]: Fink oder Nils Koppruch! Ich erahne so langsam Deinen Masterplan … Und: Es ist Nils Koppruch, der die Fehlfarben covert. ... mit den Fehlfarben selbst als Backing Band. Ja, das ist auch eine großartige Band. „Monarchie und Alltag“ war damals [1980, Anm. d. Red.] eine Wahnsinnsplatte. Die Förster vom Silberwald „Grace Haider“ Die Förster aus Schlüchtern und Darmstadt, bei der „Nacht der Clubs“ als Nachtbus-Beschaller unterwegs, thematisieren in einer

Falco-esken Diskohymne den Tod eines berühmt-berüchtigten österreichischen Landeshauptmannes. Könnte Michael Jackson sein. Hmm … wer ist das denn? Kleiner Tipp: Wer macht denn in der Regel so dadaistische Texte? The Dass Sägebett? Bormuth? Nee … eher das Sägebett von Schlüchtern. Pap’s Blue Ribbon ist es nicht, oder? Nein, die gesuchte Band hast Du auch schon nach Darmstadt gebracht. Ach ja, die Förster vom Silberwald! Die habe ich von ihren Bus-Shows in Erinnerung, da treten sie nur mit Wandergitarre auf – und nicht so elektronisch wie bei diesem Song. Bernd Begemann & Die Befreiung „Ich kann Dich nicht kriegen, Katrin“ Einer der begnadetsten deutschen Entertainer (und Songwriter), häufig schon in Darmstadt zu sehen, unter anderem in der Centralstation. Diese Gitarre ist so einzigartig – Bernd Begemann lässt die Gitarre singen. Ich hab mal gelesen, wie er zu ihr gekommen ist: Das war eine ganz billige Korea-Klampfe, die er im Laden ausprobiert hat, und er war so begeistert von dem Klang, dass er sie nie gegen eine Gibson, Fender oder eine andere getauscht hat. Bernds Platten höre ich gar nicht so gern, aber live ist das immer einzigartig … Seine dreistündigen Shows anzusehen, das ist immer wieder der Wahnsinn. Es gibt noch ’ne andere Anekdote über Bernd Begemann [die erste, die er erzählt hat, hat im PMagazin nichts zu suchen, wir sind schließlich nicht die Bild!, Anm. d. Red.]: Als Bernd in der Centralstation gespielt hat, hatte mal jemand den falschen Stecker gezogen und der komplette Bühnensound war aus. Da hat er gerufen: „Leute, wir müssen jetzt stark sein und zusammenhalten!“ Und hat gemeinsam mit dem Publikum Texte skandiert, bis die Technik wieder lief. Das ist seine große Stärke, auf unerwartete Situationen spontan zu reagieren.

Frau Doktor „Babylon’s Burning“ Die inzwischen aufgelöste, allseits beliebte Wiesbadener Ska-Band, vor Jahren schon in der Krone „on the Dancefloor“, mit einer Coverversion des Klassikers von The Ruts. Sind das The Clash? Wie die in das von mir vermutete Konzept passen, weiß ich aber nicht. Sind sie auch nicht. Kleiner Tipp: Die singen normalerweise deutsch. Busters? Nein. Sie kommen aus einer Nachbarstadt. Ach so, natürlich! Die habe ich ein paar Mal veranstaltet, in der Krone und in der Linie 9. Das sind Frau Doktor, das ist die SchlachthofHausband. Sehr sympathische Jungs, die das Ganze nicht wegen der Gage machen, sondern weil sie Spaß haben. Tolle Band mit einem bescheuerten Bandnamen. Besser als andersrum … Steakknife „Bad Dressed Hitman“ Letztlich sind auch die Punkrocker mit dem Spermbird Lee Hollis am Gesang eine der Combos, die die „Emma On The Dancefloor“ beehrt haben. Schön krachig! Steakknife! Das ist auch eine meiner Lieblingsbands. Immer mehr! Die höre ich, wenn ich total schlechte oder total gute Laune habe. Passt bei beidem! Von denen gibt es einen tollen Song: „My Dad’s a Cop“. Mein Vater ist auch Polizist, da gab es in meiner Jugend auch immer heiße Diskussionen – von daher konnte ich diesen Song sehr gut nachvollziehen. Lee Hollis ist ja eine unglaubliche Rampensau. Ich habe mal ein Konzert gesehen, da hat er sich am Anfang derb den Fuß verknackst und musste auf einem Stuhl sitzend weitermachen. Rinderwahnsinn [eine in den Neunzigern aktive Punkmetalband aus Frankfurt, Anm. d. Red.] ist das ihrerzeit im Kesselhaus auch mal passiert: Deren riesiger Gitarrist ist dem Sänger aus Versehen auf den

Fuß gesprungen – Bänderriss! Aber er hat das Konzert todesmutig zu Ende gespielt. Da bleibt im Grunde nur eine Frage offen: Was war jetzt mein geheimes Konzept? Bands aus Deutschland, die ich selbst mal veranstaltet habe. Aber ich muss ganz ehrlich sagen: Wenn man Pop-Booker ist, kennt man auch nicht alles, was gerade aktuell ist. Ich habe auch schon die eine oder andere Band gebucht, von der ich vorher noch nie was gehört hatte. Fazit: Wer so viele Konzerte veranstaltet hat, kennt seine Pappenheimer. Eindeutig! Es ist nur schade, dass Christian es nicht geschafft hat, The Clash nach Darmstadt zu holen, aber das wäre auch selbst für James Tiberius Kirk eine unlösbare Aufgabe gewesen. Musikauswahl + Text: Mathias Hill Foto: Jan Nouki Ehlers

Klangwerker empfiehlt! Das P verlost! Pohlmann Centralstation (Halle) Mi, 23. März / 20.30 Uhr Abendkasse 23 Euro Jacob And The Appleblossom + Phil Fill Künstlerkeller (im Schloss) Fr, 15. April / 21.30 Uhr Abendkasse 5 Euro Win! Win! Das P verlost jeweils 2 x 2 Tickets zu den zwei oben genannten Konzerten. Einfach bis 28. März eine E-Mail mit dem Betreff „Captain Kirk“ an redaktion@p-verlag.de schicken – und dazu schreiben, welches der zwei Konzerte Du besuchen möchtest. Viel Glück!


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Wrede und Antwort

Unter Pappeln

Keine TV- und Kinonews

Lilien-Kolumne, Folge 11: Es knistert in der Pleiteliga

alles gleichzeitig. Und zwei bis drei Darbietungen in guten Filmen auch, ja. Aber deswegen muss Till Schweiger doch auch noch lange nicht Film sein? Ich bin aufgebracht, denn ich sehe Mathieu Carrière in Talkshows und Hannes Jaenicke im Tatort. Klar, auch bei Semmelrogge waren die Verkehrsdelikte spannender als die meisten seiner Rollen. Auch dass Götz George nicht mehr ermitteln darf, ist rechtens, aber dass Die Schauspieler dieser Gilde jedenHänschen mit 85 noch auf halb Acht falls nehmen am Tagesgeschehen stehend Dienst versehen muss, sei der Filmproduktion, sei es unter Bernd Ach, hatten die Alten aber eigentes auch nur durch das Überreichen Eichinger oder Sönke Wortmann, lich auch nicht. Was hat Mario Adorf von Akten, ist ein Tritt ins Gesicht scheinbar nicht mehr teil. Bei Eraller Rentenversicherten und Seristerem zwangsläufig, bei Letzterem denn schon an Filmkunst hervorenfreunde. So viel zum Fernsehen. unter anderem, weil nicht sportlich gebracht? 120 Filme, neunzigmal genug! Jürgen Vogel erniedrigt sich, davon Mafiosi, Ganove, Italiener Text: Gerald Wrede, Foto: Jan Nouki Ehlers oder Mexikaner. Zehnmal davon nahezu ausschließlich in einer Wie wurde denn die Zeit des deutschen Films vor 15 bis 20 Jahren genannt, in der immer Filme mit den selben Darstellern zu Kassenschlagern wurden? „Neuer deutscher Film“ war doch, glaube ich, Fassbinder, Herzog, Schlöndorff et cetera – ja mit Sicherheit. Hieß das Genre also „Neuer lustiger deutscher Film“ (NldF)?

Fernsehserie den Popanz zu geben. Jan Josef Liefers ist ... Kardiologe hätte ich beinahe gesagt, Pathologe. Das zwar gut, aber sonst auch wenig. Die anderen NldF’ler sind irgendwie noch da, aber die Rollen werden kleiner, die größeren vielleicht verloren an diese jungen Darsteller des neujahrtausendlichen, neupoetischen germano-europäischen Erzählkinos – doch die haben ebenfalls noch nicht so wirklich überzeugt.

Bolzplatz-Quartett

Bolzplatz bei der Eri ch Kästner-Schule, Kranichstein

Ausgabe 31: Bolzplatz bei der Erich Kästner-Schule in Kranichstein Wo hält der rohe, unverfälschte, nicht-kommerzielle Fußball heute noch Hof? Auf diese Frage kann es nur eine Antwort geben: auf dem Bolzplatz. Sage und schreibe 36 dieser fast schon in Vergessenheit geratenen Keimzellen des Hobbykicks gibt es in Darmstadt. Plus die zahlreichen Rasenflächen, die von Fußballbegeisterten kurzerhand zu wilden Bolzplätzen umfunktioniert werden. Das P stellt sie alle der Reihe nach vor – zum Ausschneiden und Sammeln, liebe Freundinnen und Freunde des Rundleders. Als praktisch-handliches BolzplatzQuartett. Passt unter jeden Schienbeinschoner. Text: Kai Schuber, Foto: Jan Nouki Ehlers

Kurzbeschreibung: Erich Käs tner-SchulVer steckt hin ter der Ges am tschul e der e. Kategorie: Roter San dplatz Hier treffen sich: 6Kästner-Grund- ode bis 18-Jährige Schüler, vor allem der r Gesamtschule. Erich Teamgröße: Übersc haubare 4 gegen 4. Anreise: Vom Luisenp latz mit der Linie 5 An der Haltestelle Richtung Kranichste „Es Seite hinter der EKS selbornstraße“ aussteigen, auf der rec in. . hten Nächste Getränkes tati Gruberstraße. Da gibt on: Ab zur nahegelegenen Haltes tell ’s genug Supermärk e te, um den Durst zu Öffnungszeiten: 8 stillen. bis 13 Uhr und 14.3 0 bis 20 Uhr. Spielfläche: Zirka 12 Meter breit x zirk a 18 Meter lang. Ausstattung: Kom plett umzäunt, auß er Warum? Das bleibt ein Geheimnis. Alte auf der Flussseite. rnativ gibt es auch ein Basketballfeld. noch Zustand: Er hat zwa Zeiten hinter sich. r seinen Charme – aber auch seine bes ten Tore: „Zebrahandball tore“, 3 Meter breit x 2 Met er hoch. Taktik: Keine Weitsc Sport wechseln und hüsse auf Flussseite – sonst müsst Ihr den „Ballangler“ werden .

So peinlich die Insolvenzen des SSV Ulm und der Spielvereinigung Weiden für die Außendarstellung der Regionalliga Süd auch sind – beiden Vereinen muss man dankbar dafür sein, dass sie nicht mit Geld umgehen konnten. Denn nun wohnt dieser Liga eine neue Dynamik inne, deren Treiber die mit Abstand populärsten Vereine der Staffel sind. Ein Aufstiegskampf zwischen dem KSV Hessen Kassel und dem SV Darmstadt 98 ist ein Glücksfall, sieht man einmal großzügig darüber hinweg, dass die U 23 von Eintracht Frankfurt theoretisch auch noch, irgendwie, nun ja. Endlich ist Schwung in der Pleiteliga. Kassel gegen Darmstadt – dieser Zweikampf knistert etwas mehr als ein Duell zwischen 1899 Hoffenheim U 23 und Eintracht Frankfurt U 23. Vor allem im Nordhessischen wird bereits jede Zuckung aus dem Süden kommentiert. Die jeweiligen Lokalblätter übernehmen ordnungsgemäß ihre vorgesehen Rollen als Botschafter der jeweiligen Vereinsverantwortlichen. Wie ein Seismograph registriert die „Hessisch-Niedersächsische Allgemeine“ in Kassel, welche neuen Spieler in Darmstadt verpflichtet worden sind – und gibt dem eigenen Trainer Mirko Dickhaut die Gelegenheit, zu versichern, dass er seinem Kader vertraut. Als hätte der Tabellenführer dem Treiben auf dem Transfermarkt eher zugesehen – lediglich der Stürmer Thomas Brechtler durfte wiederkommen. In Darmstadt hat man sich eine clevere Strategie zurechtgelegt: Kassel muss, wir wollen aufsteigen. So verschiebt man schön den Druck des Siegenmüssens nach Norden – und strickt sich im Winter aus zuletzt vereinslosen Spielern die billigste, gleichermaßen aber stärkste Darmstädter Mannschaft der vergangenen vier Jahre zusammen. Alle Neuen bekommen befristete Verträge für die nächsten paar Monate bis Saisonende, das minimiert jedes Risiko – und danach wird eh die Reset-Taste gedrückt. Sollten die „Lilien“ tatsächlich in die 3. Liga aufsteigen, dann wird der Verein richtig durchgeschüttelt. Gut möglich, dass dann in der Stadt ein neuer Fußballboom entsteht – und selbst die 3. Liga nur eine Zwischenstation ist. Oberbürgermeister Walter Hoffmann sieht die „Lilien“ eh in der zweithöchsten Spielklasse besser verortet, was auch ein entsprechendes Stadion verlange. Dem entgegnete Vereinspräsident Hans Kessler kürzlich, dass es angesichts der Finanzlage der Stadt nicht angehen könne, dass man den Lilien ein neues Stadion baue, wenn dafür eine Kindertagesstätte geschlossen werden müsse.

Doch was passiert eigentlich, wenn Darmstadt nicht aufsteigt? Viel. Dann muss sehr wahrscheinlich eine komplett neue Mannschaft aufgebaut werden. Möglicherweise von einem neuen Trainer. Denn wer will denn glauben, dass Kosta Runjaic noch Lust hat, sein Talent weiter in der vierten Liga zu vergeuden? Wer in so kurzer Zeit aus einem Abstiegskandidaten der Vorsaison einen Titel-Aspiranten gemacht hat, als Trainer und Manager eine Doppelfunktion ausfüllt, jung ist, auch vor großem Publikum störungsfrei reden kann und klug mit den Fans kommuniziert, dessen Akte wird längst in den Personalabteilungen höherklassiger Fußballvereine auf Wiedervorlage gelegt. Aber was ist das für eine Vorstellung – der SV Darmstadt 98 ohne Runjaic? Uff. Dieser Mann war für das Präsidium und letztlich den Verein der größtmögliche Glücksgriff, nachdem Trainer Juskic der größtmögliche Fehlgriff war. Es wäre schon ganz gut, wenn Runjaic noch ein bisschen am Böllenfalltor bliebe – sicher ist sicher. Und deswegen: Nicht nur Runjaic – auch die Lilien müssen aufsteigen. Text: Steffen Gerth

Kassel-Verfolgungs-Plan So, 6. März, 14 Uhr: 1899 Hoffenheim II – SV Darmstadt 98 Fr, 11. März, 19.30 Uhr: SV Darmstadt 98 – TSV 1860 München II Sa, 19. März, 14 Uhr: SV Wehen Wiesbaden II – SV Darmstadt 98 Fr, 1. April, 19.30 Uhr: SV Darmstadt 98 – SSV Ulm 1846 www.sv98.de


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„Ich hätte den versenkt. Links oben.“ Black Box mit Samuel Maasho

Da startet einer in die Tiefe des Raums zwischen Deep House und Borussia Dortmund. Noch erscheint sein Name auf Plakaten und Flyern meist in zweiter Reihe – als Support für landesweit bekannte House- und Techno-DJs. Aber schon im Oktober 2009 spielte er auf 603qm den eigentlichen Hauptact Paul Kalkbrenner fast an die Wand. Daher scheint es nur eine Frage der Zeit, bis Samuel „Sammy“ Maasho als Headliner selbst in der ersten Reihe auftaucht. Seine zweite Leidenschaft gilt dem runden Leder. Also traf sich das P mit ihm am ersten Februar-Samstag zum gemütlichen Sofa-Plausch vor der Glotze zur heiligen SportschauZeit. Tags zuvor gab es nur eine

Nullnummer zwischen Dortmund und Schalke. Sammy war dementsprechend leicht angefressen. Das P: Neuer war wirklich gut gestern im Tor bei Schalke. Samuel: Nerv’ nicht. Bist Du Dortmund-Fan, weil die gerade um die Meisterschale spielen? Klar, bin erst seit einer Woche Fan. Quatsch. Ich finde die schon seit Mitte der 90er klasse. Aber heute wird Bayern in Köln gewinnen, denke ich. Dann wird es noch mal knapp. Du nervst wieder. [Im Hintergrund plätschert die Sportschau vor sich hin.]

Was war Deine erste bewusste Begegnung mit Musik? Das war wohl eine Platte von Bob Marley, die „Confrontation“. Ich fand das Cover mit dem Drachen toll. Als Teenager mochte ich dann MC Hammer und Kriss Kross. Ich trug sogar die Hosen verkehrt rum wie die Jungs von Kriss Kross. Wann wurde es dann … ernsthafter bei Dir mit der Musik? Was war Deine erste Platte? Wart mal, wart mal! Elfer!! [Diego wird beim Spiel Wolfsburg gegen Hannover gefoult und schießt selbst. Daneben.] Was ein Depp. Ich hätte den versenkt. Links oben. [schmunzelt]. Worum ging’s? Dein erstes Tor …, ach quatsch, Deine erste Platte natürlich. „Under mi Sleng Teng“ von Wayne Smith im Jahr 2000. Damals mochte ich vor allem Reggae und Dancehall. Das war auch mit HipHop meine erste Musik als DJ. Meine Anfänge als DJ waren aber ziemlich holprig. Und wann entwickelte sich Deine Affinität zu House-Musik? Das hat seltsamerweise ziemlich gedauert. Konnte lange mit House gar nichts anfangen. Wie bei Rotwein. Irgendwann schmeckt er plötzlich. Bei mir war es ein Gig von Loco Dice im damals noch existierenden Room 106. Da hat es „Klick“ gemacht und ich habe die ganze Nacht durchgetanzt. [Bayern geht in Köln gerade in Führung.] Samuel [leicht geschockt]: Blödes Beispiel. Ich mag eigentlich gar keinen Rotwein.

[Gomez schießt für die Bayern das zweite Tor.] Samuel [ernüchtert]: Ich hasse Rotwein sogar. Ab 2008 tauchst Du dann die ersten Male als House-DJ auf. Erst nur mit sehr kleinen Gigs im Level 6 und 603qm. Mein Durchbruch, zumindest was Darmstadt angeht, kam dann wirklich mit dem Support für Paul Kalkbrenner. Danach sprachen mich noch Wochen später wildfremde Leute an.

Wäre das jetzt der sexuelle Höhepunkt in einem DJ-Set? BORUSSIIIIAAAAAAA !!!! [das P in Sorge] Sammy? Samuel [schnauft]: Ja? Was kommt nach dem Höhepunkt? Die Tabelle. Also wie die Zigarette nach dem Sex. Und wie sieht das in einem DJ-Set aus? Ich liebe vor allem das letzte Viertel einer DJ-Nacht. Die Leute sind

Ich liebe vor allem das letzte Viertel einer DJ-Nacht. [Köln erzielt den Anschlusstreffer. Hoffnung keimt auf.] Wie baust Du ein DJ-Set auf? Letztlich ist es ein einziges langes Musikstück ohne Punkt, aber mit vielen kaum hörbaren Kommas. Gleich aufs Tempo zu drücken, ist bei einem House-Set unpassend. Die Leute müssen behutsam eintauchen und sich darin immer mehr verlieren können. Wie in einem meditativen und hypnotischen Akt. Wenn der DJ die Dosis langsam und fast unmerklich steigert, beginnt die trancehafte Euphorie bei den Leuten. Und dann in Wellenform immer anheizen und leicht abkühlen. [Köln gleicht aus. Sammys Puls steigt in Wellenform.] Du gehst als guter DJ mit Deinem Publikum eine Art Beziehung ein. Fast schon sexuell. [kurzer Seitenblick zum P] Rein metaphorisch natürlich. Die Leute wollen tanzen und ausflippen. Und ich habe die Möglichkeit, sie dazu zu bringen, aber auf meine ganz eigene Art und Weise. Das ist ein verdammtes Privileg. [Köln spielt die Bayern schwindelig und geht 3:2 in Führung. Sammy dreht durch.]

schon selig und überhitzt, und ich führe sie dann in langsameres Fahrwasser und beruhige ihren Puls wieder. Das Glücksgefühl bleibt, aber die Betriebstemperatur normalisiert sich. Umso besser schlafen die dann. Und träumen von Dir? Oder vom P. Bist Du eigentlich gebürtiger Heiner? Nein, geboren wurde ich in Eritrea. Aufgewachsen bin ich aber in Seeheim-Jugenheim. Wie beurteilst Du die Darmstädter Club- und DJ-Szene? Es hat sich in Darmstadt eine gute Szene mit vielen DJs gebildet, auch wenn es derzeit wieder leicht abflaut. Im Level6, Schlosskeller und 603qm gibt es fantastische Nächte. Ich liebe vor allem die Bass-ander-Freud-Events zusammen mit Thomas Hammann und Pee Mastah Poo. Gerade Thomas und Gerd Janson haben mich mit ihrem Deep House, also der tiefgründigeren Variante von House-Musik, stark beeinflusst.

Du legst mit Laptop, also MP3s auf. Warum kein Vinyl, wie es viele Puristen fordern? Vinyl ist auf Dauer einfach zu teuer für mich. Und bei MP3s kann man eben online viel leichter nach Perlen tauchen. Fehleinkäufe sind da seltener. Jetzt steht Deine erste eigene Produktion an. Ohne eigene Produktionen hast du fast keine Chance, außerhalb der Region auflegen zu dürfen. Ich habe zwar mal in Spanien gespielt, aber das war die Ausnahme. Du wirst erst wahrgenommen, wenn du eigene Tracks anbieten kannst. Es hat fast zwei Jahre gedauert, bis ich das technische Know-how dazu hatte. Im April werde ich aber jetzt endlich zwei Stücke auf Basti Piepers „Herz ist Trumpf“-Label veröffentlichen. Wird Dortmund wirklich Meister? Wahrscheinlich. Sammys eigene DJ-Saison dagegen verspricht schon jetzt große Erfolge. Der Weg zur Champions League der DJs ist weit, aber der Kerl hat verdammt viel Talent. Da hätte Neuer an den Decks keine Chance. Interview: Tobi Moka Foto: Jan Nouki Ehlers

Samuel Maasho legt auf bei „30 Years of Basti Pieper“: Level 6 (Kasinostraße 60) Fr, 19. März / 22 Uhr Abendkasse 7 Euro mit Florian Dalinger, Steffen Nehrig, Henning Weik, Roland Gruneberg und Jimmy Lesson. Der „Herz-ist-Trumpf“-Labelchef feiert in großer DJ-Runde seinen Wiegentag. Happy Birthday auch vom P! LIGHTS OUT!


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Echo Auktion

Schulterblick Wie Exil-Darmstädter heute die Stadt sehen

Nach Stationen in Istanbul, Irland, der esSchweiz und Österreich heute Land trainer für den Baseballverband Nord rhein-Westfalen

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Hessens Glück. Pfungstädter.

Foto: privat

Tolle Schnäppchen.

9. April 20 11


78_HEIMATLICH

Darmstädter Typen Daniel (und Jürgen) Rebell – die „Schreihälse“ älse““ „Auf, Ihr Leit!“ Unwahrscheinlich, diesen schallenden Ruf in der Darmstädter City noch nie gehört zu haben. Vor dem Obsthaus Rebell in der Ernst-Ludwig-Straße 13 glaubt man noch an die Wirkung der direkten Kundenansprache. Hier agiert der „Schreihals“, wie der Darmstädter Volksmund ihn zu nennen pflegt. Eigentlich sind es sogar „Schreihälse“, denn die Darmstädter Einzelhandels-Institution ist ein seit 1972 bestehender Familienbetrieb. Gegründet von „Carlo“ Rebell (74) schwingen hier mittlerweile Jürgen Rebell (54) und Junior Daniel (30) weithin hörbar das Zepter über das riesige Meer an Obst, Gemüse, Blumen und frischen Säften sowie rund 40 Mitarbeitern inklusive Aushilfen. Vater und Sohn wechseln sich in Rotation während der 6-Tage-Woche ab: Wenn einer der beiden am Stand steht, ist der andere meist in Frankfurt, um frische Erzeugerware einzukaufen. Ergänzt wird die „Family

Affair“ von Daniels Schwester, der eigentlichen Geschäftsführerin Nathalie Rebell (31). Und auch die jüngste Rebellin, Vivien (23), wird nach absolviertem BWL-Studium ihre Frau im Obsthaus stehen. „Der Betrieb funktioniert nur über Familienzusammenhalt!“, ist Daniel sicher, der seit 2001 und seiner Lehre als Groß- und Außenhandelskaufmann in der City mitackert. Außer an Sonntagen müssen ab 6.30 Uhr bis zu 250 Obst- und Gemüsesorten gut sortiert in Reih und Glied zum Verkauf präsentiert werden – das Auge isst bekanntlich mit. Geschätzt halb Darmstadt scheint hier einzukaufen – Menschentrauben vor und im Stand, angelockt durch die stimmgewaltigen Verkäufer: „Eine gute Atemtechnik, wie bei einem Rockstar“ verhindere Schlimmeres als mal eine Heiserkeit, erklärt Daniel. „Über den Bauch rufen beherrschen die Jungs hier!“ Und dass Erkältungen praktisch ausbleiben, sei dem „Wirken der Vita-

mine“ vor Ort geschuldet, so Daniel weiter. Zeit fürs Privatleben bleibt für die Rebells nicht oft: Vater Jürgen schwingt ab und zu die GolfKeule, Daniel kickt an Sonntagmittagen in der Kreisoberliga für den TSV Dudenhofen als erfolgreicher Stürmer („vier Jahre, 99 Tore“). Verständnis für den Zeitmangel bringt Daniels Freundin wohl nur mit, da sie auch selbstständige Geschäftsfrau ist. Die Rebells versuchen möglichst jeden Kundenwunsch zu erfüllen, auch wenn es die exotischsten Südfrüchte sind. Ein Gastro-Lieferservice rundet neben der Floristik auch für Hochzeiten und ähnliche Anlässe das Portfolio ab. Ein zweiter Standort existiert zudem seit 1996 in der Markthalle des City Carree. Er soll laut Daniel auch nach einem dortigen Eigentümerwechsel weiterhin erhalten bleiben. Text + Foto: Roger Edward Francis

Rischdisch (un)wischdisch > Das im August 1978 eröffnete Studentenwohnheim Karlshof bietet fast 1.000 Studentinnen und Studenten Platz. > Im Februar 1974 verübte (vermutlich) eine lokale Extremistengruppe, die der RAF nahe stand, einen Sprengstoffanschlag auf das erste Polizeirevier in Darmstadt. Der Sprengsatz wurde am Gitter eines Toilettenfensters gezündet. Verletzt wurde niemand, die Täter wurden nie gefasst. > 1976 wurde das Ausflugsgelände um den Aussichtsturm auf der Ludwigshöhe von einer Bürgeraktion hergerichtet und neu eröffnet. > Der erste Beleg einer Darmstädter Stadtfahne, die als Symbol städtischer Macht und Selbstständigkeit galt, stammt aus dem Jahr 1568.

Das nächste P erscheint am 28. März 2011, Redaktionsschluss: 10. März, Anzeigenschluss: 17. März

Text: Arkad Mandrysz

Darmstädter Fakten


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