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Ausgabe 29 (November 2010)

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Ausgabe 29 15 Juni 2009 November 2010 gratis

Baggern im Landesmuseum Burgern in Darmstadt, Teil 1 Die Nacht ist ein Ponyhof Iss was! Plätzchen-Special Generation „Plus-Minus-50“ Veranstaltungskalender Stadtkulturmagazin

Mit TheaterKunst- und LiteraturÜbersicht


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Hallo Darmstadt.

Ein Projekt des kulturfonds frankfurtrheinmain 2009 – 2012

Auf der Mathildenhöhe (und andernorts) regiert die nächsten knapp vier Monate das „Gesamtkunstwerk Expressionismus“. Die Darmstädter Anne-Frank-Tage erinnern uns nachhaltig daran, wie schnell die Stimmung in einer Gesellschaft kippen und welch grausame Folgen das haben kann. Die Bessunger Knabenschule feiert den Darmstädter Jazzherbst, das Martinsviertel seinen Glanz (den es auch dank seiner zahlreichen individuellen, inhabergeführten Einzelhändler ausstrahlt). Public Enemy kommen in die Centralstation (sind allerdings kein Schnäppchen). Und mit dem LowBrow (in der Erbacher Starße 5) gibt es endlich eine Kneipe in Darmstadt, in der allabendlich schwer gerockt werden kann. Kurzum: Der November 2010 in dieser Stadt hat wieder jede Menge Stadtkultur zu bieten – von hochtrabend bis subkulturell. Was und wo genau, erfahrt Ihr auf den 76 Seiten dieser Ausgabe des P-Magazins. Viel Spaß beim Schmökern, Ausgehen, Schlafen, Schmökern, Ausgehen, Schlafen, Schmökern, Ausgehen, Schlafen, Schmökern ... wünscht die P-Redaktion

Die Erfolgsgeschichte des Expressionismus ist geprägt durch seine durchschlagende Wirkung in fast allen Gattungen der Kunst. Die Vielfalt und der Facettenreichtum des Expressionismus vermitteln sich weniger in einzelnen Schlaglichtern als durch thematisch abgestimmte Veranstaltungen. Im Kooperationsprojekt „Phänomen Expressionismus“ stellen renommierte Kunst- und Kulturinstitutionen der RheinMain-Region bis Anfang 2012 eine beeindruckende Fülle dieser Schlüsselepoche der Moderne vor. Drei neue Ausstellungen heißen Sie willkommen:

P.S.: Dir gefällt das P? Dann werd’ doch Fan! www.facebook.com/pmagazin

Inhalt

BRÜCKE UND BLAUES HAUS – HECKEL, KIRCHNER, SCHMIDTROTTLUFF UND DIE SAMMLERIN HANNA BEKKER VOM RATH Ausstellung bis 20. Februar 2011 Stadtmuseum Hofheim

GESAMTKUNSTWERK EXPRESSIONISMUS – KUNST, FILM, LITERATUR, THEATER, TANZ UND ARCHITEKTUR 1905 – 1925 Ausstellung/Filmprogramm bis 13. Februar 2011, Mathildenhöhe Darmstadt

DAS GEISTIGE IN DER KUNST – VOM BLAUEN REITER ZUM ABSTRAKTEN EXPRESSIONISMUS Ausstellung bis 27. Februar 2011 Museum Wiesbaden

Ermöglicht durch

In einem Europa der Regionen fördert der Kulturfonds die kulturelle Zusammenarbeit der Region und stärkt sie als herausragenden Kulturstandort mit nationaler und internationaler Leuchtkraft. www.kulturfonds-frm.de Abbildungen: Karl Schmidt-Rottluff, Kniende, Holzschnitt 1914, Stadtmuseum Hofheim am Taunus, Foto: Herbert Fischer Frankfurt, © VG Bild-Kunst, Bonn 2010 | Das Cabinet des Dr. Caligari, 1919/20, Regie: Robert Wiene, ausbelichtetes Filmbild, Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Wiesbaden, © Friedrich-Wilhelm-MurnauStiftung, Wiesbaden | Gabriele Münter, Bootsfahrt mit Kandinsky,1909, Öl auf Leinwand, 39 x 25,5 cm, © Privatbesitz, VG Bild-Kunst, Bonn 2010

Thema Vorwort, Inhalt, Impressum Favoriten des Monats Suche und finde! Objektiv: Herbst in Darmstadt besonders ... Landesmuseum Der große P-Burger-Test, Teil 1 Die Nacht ist ein Ponyhof Die „Golden Oldies”-Kultur Made in Darmstadt: der Heiner-Liner Hair Crimes Hessisch for runaways, Folge 5 Aufgeschnappt! Das literarische Darmstadt im November Kunstausstellungen im November

Seite 03 04 – 10 13 14 + 15 16 + 17 18 – 20 22 + 23 24 + 25 27 29 30 31 32 + 33 34 + 35

Thema Neues auf Darmstadts Theaterbühnen Veranstaltungskalender Out of Darmstadt Iss was! Folge 8: P-lätzchen backen Volles Bouquet, Folge 5 „Mirabelle”-Comic Wrede und Antwort Hörspiel mit DontCanDJ Bolzplatz-Quartett, Ausgabe 28 Unter Pappeln, Folge 8 Black Box mit Daniele Iezzi Schulterblick mit Julia Heilmann Darmstädter Typ: Stefanie Werner Rischdisch (un)wischdisch

Seite 36 + 37 39 – 55 58 + 59 61 + 62 63 64 65 66 + 67 68 69 70 + 71 73 74 74

Impressum Stadtkulturmagazin P 29. Ausgabe – November 2010 Herausgeber: Cem Tevetoglu Verlag: P-Verlag, Schleiermacherstraße 21 (poolX), 64283 Darmstadt Redaktion (V.i.S.d.P.): Cem Tevetoglu (ct), redaktion@p-verlag.de, Telefon: 0163 / 7929262 Anzeigen: Jens Engemann, anzeigen@p-verlag.de, Telefon: 0176/21964883 Buchhaltung: Katrin Klopfer Marketing: Peter P. Schmidt und Janna Hoffmann, marketing@p-verlag.de Artdirektion: André Liegl, grafik@p-verlag.de, Lisa Zeißler, lisa.zeissler@p-verlag.de, www.rockybeachstudio.de Layout: Burcu Baytak, Vincent Jauernig, Katja Mink, Yvonne Mülbert, Daniel Wiesen Covergestaltung: Daniel Wildner, http://ledanfotografics.blogspot.com Redaktion dieser Ausgabe: Egon Alter (ea), Michael Bozek (dT), Jacob Chromy (jdc), Simone Dehmer (shd), Patrick Demuth (pd), Steffen Gerth (sg), Paul Gruen (pg), Alexander Heinigk, Meike Heinigk (mei), Antje Herden (ah), Mathias Hill (mh), Henning Jauernig (jau), Jan-Kristian Jessen (jes), Beate Kärgel, Hannah Knell, Kossi, Tabea Köbler (tk), Hannes Lechner (hl), Sascha Löwel, Tobias Moka (tm), Arkad Mandrysz (am), Nadja Rogalla (nr), Mira Schleinig (mis), Tilmann Schneider (tman), Gunnar Schulz (gs), Mike Supp, Daniel Wildner (daw), Johanna Willimsky (joy), Gerald Wrede (gw) Fotoredaktion: Jan Nouki Ehlers, www.janehlers.net Facebook: Jo Schulz und Jacob Chromy Druck: Künzel Druck GmbH, Haasstraße 12, 64293 Darmstadt Auflage: 12.000 Exemplare Verteilung: 250 Auslagestellen im Raum Darmstadt Bezugspreis: gratis (Jahresabo: 25 Euro) Erscheinungsweise: monatlich (Doppelausgaben Dezember/Januar und Juli/August) Nachdruck / Copyright: Alle Urheberrechte für Text und Gestaltung liegen beim P-Verlag. Ein Nachdruck der Texte und Fotos, die in P veröffentlicht sind, ist – auch in Auszügen – nur nach schriftlicher Genehmigung des P-Verlags erlaubt. Haftung: Namentlich oder mit Kürzel des Autors gekennzeichnete Beiträge entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Redaktion. Nächste Ausgabe: Dezember 2010 / Januar 2011 (Doppelausgabe) Redaktionsschluss (für Dezember- und Januar-Themen!): 10. November Anzeigenschluss: 17. November Veranstaltungskalender (Dezember- und Januar-Termine!): 17. November Erscheinungsdatum: 29. November www.p-magazin.net und www.facebook.com/pmagazin natureOffice.com | DE-210-596755


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Favoriten des Monats

Filme sehen im Audimax

KINO

Das Kino-Sommerloch ist endgültig vorbei – und was haben wir daraus gelernt? Nachdem Peter Jacksons und Guillermo del Torros „The Hobbit“ beinahe auseinandergebrochen wäre, der Traditionsriese Metro Goldwyn Meyer vor dem Aus steht und damit auch die Zukunft des James-Bond-Franchises ungewiss scheint, ist klar, dass nur noch auf einen Verlass ist: den Studentischen Filmkreis der TU Darmstadt – und das seit über 50 Jahren. Gerade ist das Programm für das Wintersemester erschienen. Highlights diesen Monat: „Das Kabinett des Dr. Caligari“ (expressionistischer Stummfilm mit Klavierbegleitung am 9.11.) und „Vincent will meer“ (am 30.11.). Das komplette Programm gibt es unter www.filmkreis.de (dT) Audimax der TU Darmstadt (Karolinenplatz 5) / jeden Di. und Do. / jew. 20 Uhr Eintritt jew. 2,50 Euro (plus einmalig 2 Euro für die Jahresmitgliedschaft) Soil &„Pimp“ Sessions (Japan)

Lazer Crystal (Chicago) + Fnessnej (DA)

An diesem Novemberabend mit kosmischen Klängen in der Oetinger Villa: Dreiviertel der Chicagoer Band Mahjongg, an die sich manch einer vielleicht noch erinnert. Lazer Crystal heißt dieses krautige Elektronikatrio: Melodisch eingängig, rhythmisch geradeaus wenn auch vertrackt, synthetisch, spacig, rasend, quietschend, robotant klingt seine Musik. Darüber schwebt fast befremdlich ein wavig-düsterer Gesang, der an die 80er Jahre denken lässt. Außerdem: Einstimmung mit Geknertz von Fnessnej und Weitertanzen mit dem DJ-Team mastercontrolprogram aus dem Wiesbadener Schlachthof. (tk) Klingt wie: von Spar trifft auf Joy Division Oetinger Villa / Fr, 5. November / 22 Uhr / Abendkasse 7 Euro Darmstädter Jazzherbst 2010

DEATH JAZZ

ELEKTROKRAUT

JAZZ

Wenn die britische DJ-Legende Gilles Peterson etwas empfiehlt, sollte man hellhörigg werden. Und wenn sechs Japaner auf der Bühne ihre Instrumente malträtieren,, als hätten Sie einen Schwarm Hornissen verschluckt, sieht man sich des Wahnsinns ns fetter Beute gegenüber. Das klingt nach Free-Jazz, Heavy Metal, P-Funk und No Wave. Verwirrend und atemberaubend zugleich. „Death-Jazz“ eben. Dazu Sacho,, t. der selbsternannte „Agitator“ mit Megafon, dem die Publikumsmeute willig folgt. Gewagt ... gewonnen. Und am nächsten Tag krankschreiben lassen. (tm) Klingt wie: Lounge Lizards, Sun Ra, George Clinton, Peter Brötzmann, James Chance & the Contortions, John Coltrane, Ornette Colemann, Manowar

Im November jazzt’s in der Bessunger Knabenschule – und das an gleich zwei Abenden! Zur Verköstigung des ehrenwerten Publikums treten an: „Morf inviting Laura Robles“ und „Art Zentral“ (am 5.11.) sowie „Yahoos“ und „Rosa Rauschen“ (am 6.11.). Geboten wird ein bunter Mix aus traditionellem und modernem Jazz mit mal osteuropäischen, mal afrikanischen und südamerikanischen rhythmischen Einflüssen, alles mit einer Prise Free-Jazz gewürzt. Für jeden, der auch mal hören will, wie sich Rock mit Jazz kombinieren lässt – sehr gut nämlich! (nr) Klingt wie: gut abgeschmeckter Jazz

Centralstation (Saal) / Mi, 3. November / 20.30 Uhr / Abendkasse 27 Euro

Bessunger Knabenschule / Fr, 5. November + Sa, 6. November / jeweils 20.30 Uhr Abendkasse jeweils 14 Euro

20 Jahre Ska Trek, Support: Skaya

REISE IN DIE KARIBIK

Die älteste noch lebende Szeneband Darmstadts will‘s noch mal wissen. Vor kurzem supportete man Reggae-Legende Toots in der Centralstation, nun wird eine große Jubiläumssause gefeiert: „20 Jahre Ska Trek“. Auf fünf Compilations, zwei 7", zwei Tapes, einer EP sowie einer LP und CD („Move Along“) ist das Œuvre der lokalen Ska- und Rocksteady-Heroes gebannt, das die Band an diesem Abend noch einmal Revue passieren lässt. Eine Reise zurück in Zeiten, in der Modetänze noch „Jerk“ oder „Kingston head roll“ hießen – und alle machen mit! Als Support dabei: Darmstadts hoffnungsvoller Genre-Nachwuchs Skaya, nach dem Konzert: Party mit den Ska Trek Allstars an den Plattentellern. (ct) Klingt wie: The Specials, Madness, Bad Manners 603qm / Fr, 5. November / 22 Uhr / Abendkasse 7 Euro „Rundlauf“ mit Samuel Maasho, Henning Weik & Thomas Hammann

TECH HOUSE

Was vor Jahren an der Tischtennisplatte begann, wird jetzt an den Plattentellern des Level 6 ausgetragen: „Rundlauf“ ist eine monatliche Party im Level 6, bei der sich lokale und überregionale DJs den „Schläger“ in die Hand geben. Gehostet von Samuel el Maasho, liegt der musikalische Schwerpunkt heute ganz klar im Bereich House, Techh House und Deep House. Den Rundlauf-Dreier komplettieren die Darmstädter Henningg Weik (Ozon Club, Pforzheim) und Thomas Hammann (Robert Johnson, Offenbach). (pd)) Klingt nach: einer deep-technoiden Sause Level 6 / Fr, 5. November / 22 Uhr / Abendkasse 5 Euro

„2 Jahre Trash Pop Party in der Krone“

NEONFANS & EURODANCE

B der ersten „Trash Pop“ stand ich in roten Leggins auf dem „Krone“-Dancefloor Bei uund dachte mir: „Is’ ja echt lustig, hält sich aber maximal ein halbes Jahr.“ Zum Glück hhatte ich unrecht: „2 Jahre Trash Pop“ werden an diesem Abend gefeiert! Zwei Jahre M Musik, die so schrecklich ist, dass man tanzen muss. Zwei Jahre schrille Outfits, KKnicklichter und Oberlippenbärte. Zum Jubiläum gibt‘s ne Special-Lasershow, abggefahrene Deko und Schnaps in Mengen. Alle Gäste im trashigen Outfit (stay neon, bbaby!) kommen günstiger rein! (pd) Klingt wie: zum DJ gehen und sich Haddaway wünschen OHNE rot zu werden. Goldene Krone (Saal) / Sa, 6. November / 22 Uhr / Abendkasse 3 Euro

Darmstädter Anne-Frank-Tage

GESCHICHTE VERSTEHEN

Seit Ende Oktober bis Ende Januar 2011 steht die Innenstadt im Zeichen der Darmstädter Anne-Frank-Tage. Teil des imposanten Rahmenprogramms, das vom Gegen Vergessen – für Demokratie e.V. zusammengestellt wurde, ist eine Ausstellung, die am 7. November in der Schlosskirche eröffnet wird und die das Leben des literarisch begabten Mädchens portraitiert, das zum Symbol der Opfer des Holocaustwahnsinns wurde. In den nächsten Wochen folgen Vorträge sowie Theater- und Filmworkshops zum Thema, unter anderem im Programmkino Rex, im Literaturhaus, an der TU, in der Jüdischen Gemeinde oder im Fanprojekt Darmstadt. Weitere Infos und die 68-seitige Broschüre zum Download unter www.annefrank-darmstadt.de. (dT) Schlosskirche / So, 7. November / 17 Uhr (im Vortragssaal der Universitäts- und Landesbibliothek) / Eintritt frei

Alle Fotos der Favoriten: Veranstalter

Favoriten des Monats


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Favoriten des Monats

Favoriten des Monats

DJ Chromo: „Wer‘s kauft – klingende Werbung“

SCHALKPLATTEN

The Big Beat V

BIGBEAT-INDIE-ELEKTRO-RAP-PARTY

In der zweiten Folge seiner Reihe „Unglaubliche Schallplatten“ verspricht uns DJ Chromo Ohrwürmer aus dem Reich der Werbeschallplatten. Ob Lied oder CoverArtwork: den „Kunden“ wird im jovialen Plauderton eine reiche Auswahl an obskuren Vinyl-Fundstücken präsentiert. Hören, Sehen, Staunen – und vielleicht auch Anfassen (aber nur die Platten) ist an diesem Abend angesagt. Und wie bewirbt der DJ seine Veranstaltung? „Kommen Sie und hören Sie: 30 Lieder – und die nächsten 20 sind umsonst! Lockvogelangebot!“ (jdc) Klingt nach: musikalischem Marktgeschrei

Die musikalische Widerstandsbewegung „gegen den schnöden Einheitsbrei in den Clubs“ bringt zum fünften Mal in der Centralstation die große Beat-Kanone in Stelllung: Die drei DJ-Rebellen Sebastian Koch, Lukas Lehmann und Florian Schüppel bbedienen sich aus einem Arsenal voll mitreißender Big Beats, bretterndem Elektro, uunverbrauchtem Next-Level-Rap und selbst produzierter Mash Ups. Flankiert werdden sie von den Licht-Guerilleros von Elektropastete und einem geheimen Live-ActKommando. Nur so viel: Es ist fnessnej. (jdc) Ko Kl Klingt wie: das Comeback eines noch nie dagewesenen Sounds

Centralstation (Lounge) / Di, 9. November / 21 Uhr / Eintritt frei!

Centralstation (Halle) / Fr, 12. November / 22 Uhr / Abendkasse 9,50 Euro

Public Enemy (New York)

HIPHOP

Public Enemy in Darmstadt? Alle HipHop-Fans horchen auf. Es ist wahr, die lebenden HipHop-Legenden werden aus ihrem vierten Album „Fear Of A Black Planet“ von 1990 spielen. Mit im Gepäck ist natürlich der Megahit „Fight the power“. Vor allem der Paradiesvogel der Formation, „Flavor Flav“, ist weltweit bekannt: Er suchte sich vor Millionen von Zuschauern in der MTV-Reality-Fernsehserie „Flavor of Love“ eine Freundin. Als Schmankerl tritt der, zwar auf der Weltbühne noch nicht in Erscheinung getretene, aber extrem talentierte Darmstädter Rapper „Mädness“ auf. (jau) Klingt wie: HipHop-Legenden aus New York City zu Gast bei den Heinern

Radaudisko + Okta Logue (DA) + Orange Amber (Spessart) ROCK! ROCK! ROCK! Was machen Okta Logue, Orange Amber, DJ Robert und Carsten Caleu gemeinsam in einem Keller? Richtig ... jede Menge Radau! Die vier Jungs von Okta Logue sind die aktuelle Vorzeigeband aus Darmstadt, deren psychedelischer Folk-Blues-Rock vom Pink-Floyd-Sound der 70er beeinflusst wird. Ähnlich bluesig, rockig und emphatisch klingen Gitarren, Bass und Schlagzeug von Orange Amber. Danach gehören die Plattenteller wieder den Radaubrüdern, die ihrem Namen seit elf Jahren alle Ehre machen. Zu hören gibt’s die ganze Paledde von Indie über Punkrock, Hardcore und Singer/Songwriter bis Ska. (joy) Klingt wie: ohrenbetäubender (bis streichzarter) Radau

Centralstation (Halle) / Mi, 10. November / 20.30 Uhr / Abendkasse 32 Euro Schlosskeller / Sa, 13. November / 22 Uhr / Abendkasse 4 Euro (nur Disco: 3 Euro) Chopin auf dem Weg nach Europa, in die Welt. Ein Leben in Briefen

20 STUNDEN FEIERN FÜR EINEN GUTEN ZWECK

Ab April 2011 werden im gemeinnützigen Elisabethen-Hospiz schwerkranke Menschen auf ihrem letzen Weg begleitet. Mit einer auf den ersten Blick ungewöhnlichen Benefizveranstaltung soll an diesem Abend das jüngere, vermeintlich spendenunwillige Volk sensibilisiert und der Spendentopf gefüllt werden. Alle Beteiligten verzichten auf Gehalt oder Gage, und auch der Erlös aus Eintritt und Getränken fließt in das Projekt. Ab 12 Uhr präsentieren Profisportler Trickshots in der Billardlounge K60, Billard-Neulinge werden angelernt. Ab 21 Uhr fungieren Level 6 und K60 als Party-Playground von insgesamt zwölf DJs und drei Live-Acts. An den Plattentellern unter anderem: Greg Parker, Tom Wax, Alexander Aurel und Basti Pieper. (hl) Level 6 + K60 (Kasinostraße 60) / Fr, 12. November / 21 Uhr (von 12 bis 21 Uhr Tag der offenen Tür) / Abendkasse 13 Euro (von 12 bis 21 Uhr: Eintritt frei) Jex Thoth (USA) + Wight (DA)

DOOM / PSYCHEDELIC

Das junge Darmstädter Label Fat & Holy präsentiert die Heavy-Variante des Psychedelischen: Nebst epischen, langsamen Gitarrenriffs machen eine sakral anmutende Orgel und der fulminante Gesang der zierlichen Jessica Thoth, die der Band ihren Namen gab, den Sound von Jex Toth aus. Fans von Doom, B-Horror-Movies oder Klängen der siebziger Jahre im härteren Gewand verpackt kommen hier voll auf ihre Kosten. In gleicher Manier mit dabei: die Darmstädter Psychedelic-Rocker von Wight aus dem Fat & Holy-Dunstkreis. (tk) Oetinger Villa / Fr, 12. November / 21 Uhr / Abendkasse 10 Euro

KLASSIK

„Sein Schaffen war spontan, staunenserregend. Er fand Gedanken, ohne sie zu suchen oder vorherzusehen“, schrieb Georges Sand über Frédéric Chopin. „Staunenserregend“ ist auch der inflationäre Missbrauch der Regentropfen-Prelude als Supermarktgedudel in miesester Qualität. Wem das bitter aufstößt, für den ist dieser Favorit goldrichtig. Lesung und Konzert, Gedanken und Musik eines Mannes, den nicht nur Robert Schumann für ein Genie hielt. Nie wieder Nocturnes-Verhunzung im Supermarkt! Viel lieber „Chopin auf dem Weg nach Europa, in die Welt. Ein Leben in Briefen“ – über Gedanken staunen und Musik genießen. (shd) Jagdschloss Kranichstein / So, 14. November / 18 Uhr / Abendkasse 15 Euro 7 Jahre „Salón Paraìso“

SALSA-ABEND FEIERT GEBURTSTAG!

Salsa is’ nix für Hüftsteife. Sieht dann einfach nicht sehr lateinamerikanisch aus. Eine lockere Hüfte ist aber nur das Eine, ohne viel Corazón – sprich: Herz / Leidenschaft – gibt es keinen heißen Salsa-Abend: Körperbeherrschung meets Seele also. Seit sieben Jahren lädt der „Salón Paraíso“ auf 218 von 603 Quadratmetern zu Latinoamerica baila Salsa, Merengue, Bachata, Latin-Pop und Afro-Latino ein. Absätze klappern, Röcke fliegen – und die Betonromantik der Halle bringt den Tanz zurück zu seinem Ursprung, der Straße. Allen (Noch-) Hüftsteifen sei übrigens der Schnupperkurs für Anfänger mit Carlos und Beatriz empfohlen (von 20 bis 22 Uhr). Hilft allerdings auch nicht in allen Fällen. (ct) 603qm / Mi, 17. November / 20 Uhr / Abendkasse 3 Euro

Alle Fotos der Favoriten: Veranstalter

Charity fürs Elisabethen-Hospiz


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Favoriten des Monats „Fetter als Geld“ mit Egotronic & Frittenbude (Audiolith)

Favoriten des Monats SOLI-KONZERT

Das Hamburger Label Audiolith schickt seine Elektroschocker Egotronic und Frittenbude mal wieder nach Darmstadt, diesmal, um mittels Soli-Konzert Geld für „Teile des Kollektivums Oetinger Villa“ einzusammeln. Und wie immer gibt es „Raven ggegen Deutschland“, knarzende Bässe und Punkrock aus der Steckdose, bis der SSchweiß von der Decke tropft. (mh) KKlingt wie: Saalschutz, Supershirt, Bratze 603qm / Do, 18. November / 21 Uhr / Abendkasse 15 Euro

The Miserable Rich (UK) + Songs From The Living Room (ODW/SF)

SONGWRITER

Einen besonderen Leckerbissen veranstaltet die „Gute Stube“ diesen Monat! Im gewohnt gemütlichen Ambiente erweisen uns die Briten The Miserable Rich die Ehre. In ihrer Heimat spielen sie bereits in ausverkauften Clubs und beglücken die Zuhörer mit ihrer fröhlichen und zugleich melancholischen Musik – mit Akustikgitarre, Geige, Cello und feinfühligem Gesang. Als Support gibt es Songs From The Living Room. Der Singer/Songwriter Günther Schepers aus dem Odenwald/San Francisco stellt seine tief eindringlichen Lieder vor. Absolut hörenswert! (daw) Klingt wie: Damien Rice, Yann Tiersen, Yo La Tengo Hoffart-Theater (Hinterhof Lauteschlägerstraße 28a) / Mo, 22. November 20.15 Uhr / Abendkasse 5 Euro

„GLANZLICHTER 2“

WATZEVIERTEL IN SCHÖNSTEM LICHT

Darmstädter Musikpreis 2010

„Glanzlichter 2“ im Martinsviertel, heißt: Den Charme des „Verddels“ hautnah erleben. Siebenundzwanzig ansässige Läden, Restaurants und Galerien – von A wie Arche, der Bioladen, bis Z wie Zucker – öffnen ihre Türen und werden im (Rampen-) Licht des Abends stehen. Kulturprogramm an verschiedensten Orten inklusive. Im April zum ersten Mal organisiert, erfreuten sich zahlreiche Besucher und äußerten sich durchweg begeistert. Dezente Beleuchtung und eine ruhige, beschauliche Stimmung im Viertel laden ein zum entspannten Schlendern, Freunde treffen (und Shoppen) in den Abend hinein. (gs)

MULTIAKTIVE MUSIKER UND MACHER

Der Organist und Dekanatskantor der Pauluskirche, Wolfgang Kleber, der über den Tellerrand der Kirchenmusik blickt, ist in diesem Jahr der Preisträger des Darmstädter Musikpreises, den der Darmstädter Förderkreis Kultur e.V. gemeinsam mit der Sparkasse Darmstadt auslobt. Den Förderpreis erhält der Elektronik-Musiker Jan Stütz aka Kolter, der sich im Bereich experimentelle Elektronik einen Namen gemacht hat (und den wir ausführlich in unserem September-Hörspiel vorgestellt haben). Somit ist von einem abwechslungsreichen Preisträgerkonzert an diesem Abend auszugehen, nachdem die beiden Künstler ihre mit 5.000 beziehungsweise 2.000 Euro dotierten Preise entgegengenommen haben. (mei)

Im ganzen Martinsviertel / Sa, 20. November / 15 bis 20 Uhr / Eintritt frei Pauluskirche (Niebergallweg 20) / Di, 23. November / 19 Uhr / Eintritt frei SURF & FUN

Seit einigen Jahren nun schon veranstalten die Macher des Surfcamp-Anbieters Wavetours zum Saisonabschluss diese angesagte Surfparty. Das Konzept ist ganz einfach: Livemusik, DJs, Surffilme, günstige Getränke und weit mehr als eintausend feierhungrige Freunde des beliebten Wassersports. Gestartet wird mit dem Surffilm „Keep Surfing“, danach unterhalten uns neben der Szeneband Blue Funkt aus Frankreich auch Phil Fill aus Darmstadt. An den Turntables werden die DJs Nouki, Riot und Wayne Hard die meuternde Menge zum Tanzen animieren. Kommt alle und rechtzeitig! (daw) Win! Win! 2 x 2 Plätze auf der Gästeliste. Einfach bis 18. November an marketing@p-verlag.de schreiben, warum Du loose hängen willst! Mensa der TU Lichtwiese (Petersenstraße 14) / Sa, 20. November / 20 Uhr Abendkasse 8,50 Euro Cave (Chicago) + We Rip Stockings! (Mainz)

KRAUTRONIK/POSTPUNK

Mit Cave kündigt sich im Villa-Oktober bereits zum zweiten Mal Besuch aus Chicago an. Nur, wer sind Cave? Krautpunkwavetroniknoisiasten vielleicht. Soll heißen: Ein Lied klingt an, düster und verknarrt, verschroben elektronisch, Trommeln kreieren eine Gänsehautathmosphäre. Plötzlich röhren Gitarren in Punkmanier, der Gesang wird zu einem Rufen und im nächsten Lied stehen naiv flötende, fröhliche, kleine Synthiemelodien nebeneinander. Beziehungsweise: Worte werden der Sache wirklich nicht gerecht, hier muss gehört werden. Passender Support: We Rip Stockings! aus Mainz. (tk) Klingt wie: Can, Health, Holy Fuck!

Tokyo Sex Destruction (ESP)

PUNK & SOUL

Aus Spanien angereist, um uns mit explosivem Tempo, Sixties-Orgel, Eddie-Hazel-Gedächtnis-Gitarren und Bläsersatz den Garage-Rock, Soul und den Punk um die Ohren zu hauen. Macht Euch auf höchst tanzbare und furiose Musik gefasst, die unwillkürlich im Gehörgang bleibt. Zum Warm-Up, zwischendurch und danach wird Markus K. von den Lovemachines das Tanzbein rotieren lassen. Die eine oder andere Scheibe aus den Bereichen Funk & Soul wird dabei behilflich sein. (gs) Klingt wie: „Can‘t stand yourself when you hear this!“ Bessunger Knabenschule (Keller) / Mi, 24. November / 21 Uhr Abendkasse 7 Euro

„Neulich in der Rocky Bar“ mit Phonk D. aka Dublic Enemy

DUBSTEP

Die Sommerpause war lang, das Leid war groß – doch sie hatten Erbarmen: „Neulich in der Rocky Bar“ geht in die Wintersaison und verspricht wieder jeden Donnerstagg einen anderen Schwerpunkt mit anderen DJs und anderen Specials. Heute wird‘s wobbpft belig: Phonk D., im wahren Leben Produzent von Mädness oder Baggefudda, schlüpft rk. in sein Alter Ego Dublic Enemy, reißt den Bass auf und serviert Dubstep bis ins Mark. Dubstep? Nie gehört. Dann mal schnell das April-P aus dem Archiv geholt und die Black Box mit Chrome studiert. (pd) Goldene Krone (Rocky Bar) / Do, 25. November / 22 Uhr / Abendkasse 1 Euro

Oetinger Villa / Sa, 20. November / 21 Uhr / Abendkasse 8 Euro

Alle Fotos der Favoriten: Veranstalter

Wave Tours Party 2010


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Favoriten des Monats IDC Records präsentieren: DJ Rafik (Dßsseldorf)

HIPHOP

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DJ Rafik war bereits sechsmal DJ Weltmeister. Gemessen an der Anzahl seiner Titel ist er der beste Battle-DJ weltweit. Im Schlosskeller ist der Dßsseldorfer zu Gast, um fßr einen unverwechselbaren Sound zu sorgen. Dabei wird das feierwßtige Publikum keineswegs nur HipHop-Beats auf die Ohren bekommen, denn Rafik spielt einen Mix aus elektronischer Musik, gemischt mit HipHop und Rock-Elementen. Mit am Start sind die Darmstädter IDC-DJs Danstar, Quickness und Tosh. (jau) Klingt wie: ein DJ Weltmeister muss seinen Titeln alle Ehre machen! Schlosskeller / Fr, 26. November / 22 Uhr / Abendkasse 5 Euro

„Dreitagelagen“

EXTREME HANDCRAFTING

Schon zum dritten Mal findet der Dreitageladen statt. Spät genug, um vielleicht schon ein bisschen in Weihnachtslaune zu sein, frĂźh genug, um dem blĂśden Feiertagsstress entgegenzuwirken. Hier gibt’s nicht nur GlĂźhwein (und die Funk-Soul-Rock-Band Addictive Noise am 26.11.) am Lagerfeuer, hier gibt es vor allem jede Menge schĂśne Sachen zu bestaunen und zu kaufen. Elf KĂźnstler, Designer und Handwerker stellen ihre Werke aus – groĂ&#x;e und kleine, fĂźr groĂ&#x;e und kleine Menschen. Kuscheliges fĂźr Kinder, Schmeichelndes fĂźr Erwachsene, HäkelfigĂźrchen, Schmuck, Accessoires, Kleidung und mehr. Da soll mal keiner sagen, dass da nicht das Richtige dabei ist! (shd) Dreitageladen (Im Niederfeld 8, Nähe Hauptbahnhof) / Fr, 26. November, 18 bis 22 Uhr + Sa, 27. November, 15 bis 20 Uhr + So, 28. November, 11 bis 16 Uhr / Eintritt frei Live um den WeiĂ&#x;en Turm LIVE-MUSIK STATT MUSIKBERIESELUNG IN DER CITY

Abendliches und gar nächtliches Treiben in Darmstadts Innenstadt? Eine Seltenheit. Nicht an diesem Samstag, wenn es heiĂ&#x;t: „Live um den WeiĂ&#x;en Turm“. Zum zweiten Mal laden die Kneipen und Lokalitäten rund um den historischen Turm ein, bieten ein abwechslungsreiches Livemusik-Programm bei freiem Eintritt: Jazz against the machine aus Mannheim, Berlin und Darmstadt rocken zum Beispiel die Centralstation, und von Haroun’s bis zum 603qm, vom Ratskeller bis zum CafĂŠ Extrablatt und vielen mehr gibt es Musik nach Ladenschluss. Genaue Infos kurz vorher unter: www.partyamt.de (mei) Locations in der Innenstadt (Nähe WeiĂ&#x;er Turm) / Sa, 27. November / ab 21 Uhr Eintritt frei „Sichten 14“

ARCHITEKTUR ZUM SEHEN, STAUNEN, HĂ–REN

FĂźnf Tage lang bekommen Architekturinteressierte und solche, die es noch werden wollen, Ein-Sichten in die Arbeiten der Darmstädter Nachwuchsarchitekten der TU Darmstadt. Unter dem Motto „Von der Skizze zum Projekt“ werden die besten Pläne und Modelle der vergangenen beiden Semester ausgestellt. Daneben gibt es ein Rahmenprogramm mit Preisverleihung, Vorträgen und einer Pecha Kutcha Night, bei der Architekten und KĂźnstler ihre Projekte innerhalb von sechs Minuten und 40 Sekunden (20 Bilder Ă 20 Sekunden) im Schnelldurchlauf vorstellen. Der letzte Abend endet mit einer rauschenden Party mit Musik von den DJs Weise & Tronnier. Das komplette Programm unter: www.centralstation-darmstadt.de (joy) Centralstation / Mo, 29. November (bis Fr, 3. Dezember) täglich von 12 bis 24 Uhr / Eintritt frei

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ANSEHNLICH_ 13

Suche und finde! Schöner Leben im Lebensraum

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Teil 1)

Darmstädter Kinos

USA /Großbritannien 2010 | Länge: 140 Min. | von: David Yates | FSK: 12 | mit: Daniel Radcliffe, Emma Watson, Ralph Fiennes Filmstart: 18. November Die Macht von Lord Voldemort wächst. Er hat die Kontrolle über Hogwarts und das Ministerium für Zauberei übernommen. Für Harry Potter und seine Freunde Hermine und Ron drängt die Zeit. Sie müssen das gesamte Land bereisen, um die fehlenden Horkruxe finden, wenn sie noch eine Chance gegen die Mächte des Bösen haben wollen. Der letzte Band der Saga wurde in zwei Teile unterteilt, um das Finale ungekürzt auf die Leinwand zu bringen.

Carlos – Der Schakal

Programmkino Rex

Frankreich/ Deutschland 2010 | Länge: 140 Min. | von: Olivier Assayas | FSK: 12 | mit: Edgar Ramirez, Alexander Scheer, Nora von Waldstätten | Filmstart: 04. November Ilich Ramirez Sanchez wird in den frühen Siebzigerjahren zum Aushängeschild des internationalen Terrorismus. Mit Aufsehen erregenden, kaltblütigen Aktionen verschafft er der Volksfront zur Befreiung Palästinas Gehör. Die Filmbiografie (in der ungekürzten Version 332 Minuten lang!) des mythischen Terroristen Carlos überzeugt mit einer hervorragenden Darstellerriege. Eine Geschichtsstunde des internationalen Terrorismus könnte nicht aufregender gestaltet sein.

Die kommenden Tage

Zuweilen greifen Institutionen wie die Stadt oder das Land in unseren Lebensraum ein und verändern diesen. Kürzlich geschehen, als die Georg-BüchnerAnlage vor dem Staatstheater zum Georg-BüchnerPlatz wurde. Die Diskussion über die neuen Qualitäten und die ehemals vorhandenen, mit der Neugestaltung abhanden gekommenen, ist vielschichtig und wird gerne auch emotional geführt. Recht schön hat es vor einigen Wochen ein Leserbriefschreiber in der regionalen Tageszeitung auf den Punkt gebracht. Sinngemäß schrieb er, es ist den Architekten eher gelungen, einen Platz zum Ansehen zu gestalten als einen, der zum Verweilen einlädt. Deutlich wird dies an den häufiger stattfindenden Fotoshootings. Seien es futuristische Outdoor-Lautsprecher, heiße Motorräder oder noch heißere Blon-

dinen, die mit dauergewelltem Haar und entsprechend bekleidet, an der kleinen Wasserfläche mit der über dem Staatstheater untergehenden Sonne im Hintergrund, für professionelle Fotografen und nicht jugendfreie Webseiten lasziv posieren. Wie auch immer man zu der Kombination aus Kopfsteinpflaster und eingemauertem Skateboard, RasenZebrastreifen, Betonbäumen und -käsestücken stehen mag, der Platz ist da und wird nicht wieder verschwinden. So ist er ebenfalls zügig wieder in den Lebensraum vieler Mitmenschen aufgenommen worden und wir können hier inzwischen auch das erste, kleine Kunstwerk finden: Ein rotes Knetmenschlein sitzt auf einem der weißen Beton-Käsestücke. Es scheint, als blicke es über den Platz und beobachte das dortige Treiben. (Paul Gruen)

Pali

Deutschland 2010 | Länge: 129 Min. | von: Lars Kraume | FSK: 12 | mit: Johanna Wokalek, Daniel Brühl, August Diehl Filmstart: 04. November Der Film erzählt die Lebenswege von zwei Schwestern aus der Gegenwart, die mit ihren Ängsten und Hoffnungen einer zukünftigen, destabilisierten Welt begegnen. Laura muss sich am Ende ihres Studiums zwischen Kinderwunsch und Hans, der großen Liebe ihres Lebens, entscheiden. Ihre Schwester Cecilia treibt die unerfüllte Liebe zu Konstantin in die Abgründe eines neu aufkommenden Terrorismus.

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Fotos: Paul Gruen

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Fotos, aufgenommen auf den Streuobstwiesen in Eberstadt: Daniel Wildner, http://ledanfotografics.blogspot.com

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Objektiv Herbst in Darmstadt, fotografiert von Daniel Wildner


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besonders … Übergangszustand Das Landesmuseum wird bis 2012 archäologisch freigelegt

Neues Leben fürs historische Kellergew ölbe

Bis dahin zeigt man die prächtigen Sammlungen und Stücke anderswo auf Wanderausstellungen, da man sie der Öffentlichkeit nicht vorenthalten möchte und die Kunst auf Wanderschaft sich eignet, um für Darmstadt und sein in etwa zwei Jahren neu eröffnendes Landesmuseum Werbung zu machen. Knapp eine Million Ausstellungsstücke wurden 2009 verpackt und ausgelagert. Zahlreiche Exponate sind unter anderem in Norwegen, Frankreich, den USA und Niederlanden sowie in einigen deutschen Museen zu Gast. Bagger in den Innenhöfen Aktuell befindet sich das Darmstädter Museum in einem Übergangszustand, der voller spannender Momentaufnahmen steckt. Sie zeugen vom Zauber der Kunst und ihrer Historie. Das P wagt einen Blick in die von außen kaum wahrnehmbare Baustelle: Bagger kurven durch die Innenhöfe, die nach Fertigstellung öffentlich zugänglich und mit Kultur bespielbar sein werden. Eine eigens für den „Fettstuhl“ von Joseph Beuys installierte Klimaanlage sorgt dafür, dass keine 28 Grad Celsius erreicht werden, die das Kunstwerk zerfließen lassen würden. Die Bauarbeiten förderten einen kongenialen Luftschutz-

bunker mit meterdicken Betonwänden aus den Jahren 1938/40 zutage, der einst auch als geheime Schatzkammer mit Ausstellungsnischen vorgesehen war. Museumsdirektor Theo Jülich entdeckte im Kellerarchiv des Museums eine Kiste mit über 100 alten Siegeln. Es stellte sich heraus, dass diese eine Leihgabe des Staatsarchivs waren und, weil sie als „im Krieg verschollen“ galten, aus dem Bestand gestrichen wurden. Als die historischen Vitrinen im Erdgeschoss weggeräumt wurden, fanden sich Spuren der Brandnacht vom 11. September 1944 an den dahinter liegenden Wänden. Das Hessische Landesmuseum ist eines der letzten Universalmuseen Europas. „Außer U-Booten haben wir hier fast alles“, erläutert Jülich bei unserem Rundgang durch die Baustelle des Museums mit seiner bald 200-jährigen Geschichte. Die umfangreiche Kunst- und Naturaliensammlung geht auf eine Schenkung des Großherzogs Ludwig I. von Hessen-Darmstadt an den Staat zurück. 1897 beauftragte Großherzog Ludwig den damals bekannten Architekten Alfred Messel mit dem Bau eines passenden Museums und einer Ausstellungskonzeption. Einheit von Kunst und Naturwissenschaft Messel widmete jeder Sammlung einen eigenen Gebäudebereich und schuf damit eine Einheit von Kunst und Naturwissenschaft in einem Museum. Kunstwerke aus dem 16. bis 18. Jahrhundert neben ausgestopften Tieren aus Mitteleuropa, Räume wie der „romanische Gang“, die gotische Kirche neben dem mittelalterlichen Hof sowie der herrliche Barocksaal zeigen anschaulich historische Zusammenhänge.

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Der Westhof wird bald schon zum Kultu

Der Barocksaal nähert sich seinem ursprünglichen Zustand

Derzeit wird das Bauwerk von innen enthüllt. Bei unserem geführten Spaziergang durch das entkernte Innere begegnen wir einer Architektur, die auf archäologische Weise – analog zu den vielen, zum Teil aus Ausgrabungen stammenden Kunstschätzen – freigelegt wird und dadurch gewissermaßen die Idee Messels wieder sichtbar und spürbar werden lässt. Abgehängte Decken, Wandverkleidungen und Bodenbeläge wurden entfernt, zum Vorschein treten nun herrliche Gewölbedecken, Stuckaturen und Nischen, die sich bestens zur Inszenierung der verschiedenartigen Sammlungen eignen, so zum Beispiel einer alten ägyptischen Mumie, die bisher im dunklen Depot versteckt wurde. Geöffnete Höfe und ein Restaurant Auch die alten Höfe werden wieder revitalisiert und eignen sich künftig hervorragend für künstlerische Veranstaltungen wie kleine Konzerte, Open-Air-Kino, Lesungen – oder, um ein Glas Wein vor historischer Kulisse zu trinken. Schön ist die Idee, die Höfe auch außerhalb der Öffnungszeiten zugänglich zu machen. Das Gleiche gilt für ein in die Gewölbe eingebettetes Restaurant. Besucher können also dann auch „nachts im Museum“ sein – und vielleicht das ein oder andere Urpferdchen durch die Gänge galoppieren sehen. Der aus einem Architekturwettbewerb hervorgegangene geplante Neubau an Stelle des sogenannten Kargelbaus wird aus Kostengründen vorläufig nicht umgesetzt. Er sollte den dringend benötigten Platz schaffen und würde das Museumskonzept Messels konsequent weiterführen. Geplant war ein sachlich

moderner Solitär, der den Neubau zum Museumsvorplatz nach Westen zur Schleiermacherstraße hin schließt und durch seinen Abstand zum Altbau einen breiten Korridor zum Herrngarten lässt, und der ein bespielbarer, belebter Außenraum des Museums hätte werden können. Ein solcher Neubau wäre auch insbesondere im Hinblick auf die dringend erforderliche Neugestaltung des Friedensplatzes wünschenswert gewesen. Es bleibt zu hoffen, dass die Kunstwerke Darmstadts wie geplant bis zum Jahresende 2012 wieder in die Stadt und an ihren angestammten Ort zurückkehren können. Wenn sich Stadt und Land irgendwann auf die Kunst zurückbesinnen, kann vielleicht auch der Neubau für das Hessische Landesmuseum in ein paar Jahren realisiert und „enthüllt“ werden. (Meike + Alexander Heinigk) www.hlmd.de

Gestaltung: Katja Mink, Fotos: Jan Nouki Ehlers; www.zeno.org - Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

Das Hessische Landesmuseum ist zurzeit verpackt. Nicht vom Künstler Christo, sondern als Baustelle mit Gerüst und Zäunen. Die prächtigen Löwen im Eingangsportal sind in hölzernen Käfigen gefangen. Lediglich eine bunt inszenierter Bauzaunreihe erinnert an die Kunst, die voraussichtlich erst 2012 wieder in Darmstadt zu sehen sein wird.


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Burgern in Darmstadt Der große P-Burger-Test, Teil 1 Allen Vermutungen und Erwartungen zum Trotz gibt es neben den bekannten Fast-Food-Ketten ein großes Angebot an klassischen und ausgefallenen Burgern in Darmstadt, das wir Euch nicht vorenthalten möchten. Man kann nahezu von einem Burger-Paradies sprechen und deshalb mussten es auch manchmal zwei oder im schlimmsten Fall sogar drei Burger pro Woche sein, die wir getestet haben. Aber dennoch erhebt unser kulinarischer Test keinen Anspruch auf Vollständigkeit – wir hoffen auf Euer Verständnis. Wir haben in unserem Test immer den klassischen Hamburger mit Käse, also den Cheeseburger, bestellt – weisen aber gezielt auf mögliche Extras hin. Wir wollen nicht über jede einzelne Tomatenscheibe berichten, die sich zwischen getoastetem Brötchen auf einem Bett aus Kopfsalat befand – oder eben auch nicht. Wir wollen Einblicke in die Welt des Burgerns in Darmstadt geben, indem wir die getesteten Locations aufführen und Highlights hervorheben – oder auf Schwächen hinweisen. Ganz wichtig hierbei sind der „Suppfaktor“ und der „Wuppfaktor“ . Beim Suppfaktor geht es darum, wie stark der Burger beim Verzehr suppt, also wie sehr er nach den ersten Bissen in seine Bestandteile zerfällt, trieft und tropft, so dass man mit der einen Anstandsserviette nicht weit kommt und besser mit Besteck gegessen hätte, auch wenn das bei einem Burger eher widernatürlich ist. Der Wuppfaktor gibt wieder, wie üppig die Mahlzeit ausgefallen ist. War die Portion angemessen, passt noch ein Nachtisch hinterher oder glich das Verschlingen eher einem Nahkampf und es rettet einen nur noch ein Grappa-JägermeisterAverna-Ramazotti-Pernod-Obstler. In diesem Fall sagt man dann zum Mitstreiter, dass es sehr wuppig war. Extrablatt: Der Brötchen-Burger Der erste Anblick war ansprechend, auch wenn wir vor lauter Brötchen wenig Einblick in das Innenleben hatten. Beeindruckend fanden wir die frische Julienne von

TOMATEN KETCHUP

Salatgurke, die es allerdings auch nicht rausgerissen hat. Der Burger war insgesamt etwas zu trocken, da die getoasteten Brötchenhälften nur spärlich mit Remoulade bestrichen waren. Wir haben hier Ketchup, Mayo und Senf vermisst. Außerdem wurde für 180 Gramm Rind, das ehemals gefroren anmutete, sehr am Käse gespart. Daher war der Burger problemlos mit der Hand zu essen. Als Beilage gibt es French Fries, die hier „Pom Fritz“ heißen und super lecker schmeckten.

Burger sehr lecker und schön pampig ist. Bedauert haben wir allerdings, dass das Brötchen ungetoastet war und somit schon vom bloßen Anblick zerfallen ist. Deshalb war es auch unmöglich, diesen Burger halbwegs ordentlich zu essen. Gepunktet haben aber die Kartoffelecken, die knusprig, aber nicht trocken waren. Wahlweise gibt es auch French Fries oder Steakhouse Fries. Die Ketchup-Flasche auf dem Tisch sorgt für Ketchup satt. Mayo gibt’s auf Anfrage.

Und wie! Unmöglich ohne Besteck zu essen – Kampf mit dem Giganten! Megawuppig – danach nur noch Liegend-Transport Preis: 10,20 Euro Weitere Burger im Angebot: Toowoomba Burger mit Hähnchenbrustfilet oder mit Bacon on top

0 (suppt nicht) Dezent gesättigt, Nachtisch oder zwei große Bier dazu Preis: 7,95 Euro Weitere Burger im Angebot: Polloburger, Baconburger, Caesar’s Burger

55 Cent dazu. Unbedingt den täglichen Früh-SpeiseRabbat von 50 Prozent zwischen 17 bis 19 Uhr nutzen, so wird dieser Burger auch preislich ein Traum. Unser persönlicher Favorit und somit Top-Tipp!

Unheimlich – fünf Servietten und anschließende Ganzkörperdusche Sehr wuppig, nur mit Cider genießen, nicht mit Bier

Planet Diner: Der Babbische Die Optik des Tellers war nicht überragend, der trostlose Cole Slaw [Krautsalat, Anm. d. Red.] aus dem Eimer war lieblos neben der Gurken-Tomaten Deko platziert. Einziger Hingucker war das Stäbchen, das dekorativ samt Pepperoni in das Fleisch-mit-KäseBrötchen gesteckt war. Der Burger war zwar durch den vielen Käse und die Burger-Creme schön feucht und babbisch, aber die Gewürzgurken labberig und unappetitlich. Gefehlt hat es auch an Ketchup, Mayo und Senf. Geschmacklich okay, aber nicht umwerfend. Es bedarf keiner Wiederholung, auch wenn das Burger-Angebot sehr verlockend ist und viele Specials bietet. Fast, gerade noch eben so mit der Hand zu essen

Preis: 8,50 Euro Weitere Burger im Angebot: Little Burger (der kleine Bruder des getesteten Exemplars), Veggie-Burger, Big Beef Burger als Variation mit Blauschimmelkäse

The Green Sheep Pub: Der Suppige Die Speisekarte informierte nicht über die einzelnen Bestandteile des Burgers, aber wir können Euch verraten, dass es hier klassisch zuging und es an nichts mangelte. Der erste Eindruck war schon überwältigend, sehr appetitliches Äußeres, was auch geschmacklich nicht enttäuschte. Auf Dekoelemente am Tellerrand wurde hier verzichtet – aber wer braucht das schon, wenn der

Corroboree Aussie Bar: Gigant mit Wow-Effekt Ein absoluter Hingucker und Gaumenschmaus! Der gigantische Burger mit 220 Gramm Rinderhack kam nicht auf einem schnöden Teller daher, sondern wurde auf einer Platte serviert und zwar „kopflos“ – die Brötchenhälften waren nebeneinander angerichtet und stellten so ihren reichhaltigen Belag vielversprechend zur Schau. Allein die Höhe nach dem Zusammenbauen war beeindruckend und sorgte für einen Wow-Effekt. Ein Traum von einem Burger. Abgerundet wurde das Essvergnügen durch gut gewürzte Wedges, die allerdings ein kleines bisschen zu durch waren. Ketchup in der Glasflasche steht auf dem Tisch, Mayo gibt’s für

Optimale Portion – alles im grünen Bereich Preis: 7,50 Euro Weitere Burger im Angebot: Veggie Burger, Bacon Cheeseburger, Hawaii Burger, Mushroom Burger, Turkey Burger, Fish Burger, Special Onion Burger, Galaxy Burger, Double Cheeseburger


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Problemlos zu „händeln“, nicht suppig Extrem wuppig, aber wir hatten auch Bier dazu... Preis: Euro 11,80 Weitere Burger im Angebot: Baconburger Gaststätte Bembelsche: Das hessische Original Der etwas andere Burger. Der Bembel-Burger ist einzigartig, außergewöhnlich und durch und durch hessisch. Man sollte keinen klassischen BurgerGeschmack erwarten, denn diese Variation ist unverwechselbar und erinnert mehr an ein Kochkäs’-Schnitzel als an einen Hamburger. Die Fleisch-Frikadelle liegt zwischen mit Ketchup bestrichenen SchwarzbrotScheiben inmitten von Endiviensalat, Zwiebeln, Frühlingszwiebeln und Unmengen von zerlaufenem, cremigem Kochkäs’. Für jeden echten Hessen ein Muss, aber auch Zugezogene sollten sich schon der Integration wegen daran versuchen. NUR mit Besteck essbar Unheimlich, weil es so schön cremig ist Preis: 8,90 Euro Weitere Burger im Angebot: Nein – nur das hessische Original!

Das Waben: Der Stylo-Burger Der XXL-Burger wurde nach allen Regeln der Kunst in Szene gesetzt und war sicherlich der stylischste, was die Dekoration rund um den Burger angeht. Der Name ist hier Programm, denn mit zirka sieben Zentimetern Höhe ab Küche zählt dieser Burger zu den ganz Großen. Nach dem Zusammendrücken war er erstaunlicherweise dennoch mundgerecht und konnte ohne zu suppen verdrückt werden. Preislich liegt er allerdings auch ganz vorne dabei, denn jedes Extra schlägt separat zu Buche, was wir mit einem dicken Minus versehen. Zumindest Ketchup und Mayo sollten bei diesem Preis inklusive sein. Auffallend ist die hausgemachte Mayonnaise mit Senf-Note, die aber kein Mensch braucht. Gefallen haben uns hingegen die frittierten Zwiebeln als extravaganter Bestandteil des Burgers. Ketchup und Mayo haben wir auf den Brötchenhälften vermisst. Insgesamt geschmacklich gut. Die Wedges besser weglassen, denn die waren zu trocken. Erstaunlicherweise ohne zu suppen genießbar XXL-wuppig – den Schnaps gleich mitbestellen Preis: 8,90 Euro + 2,50 Euro für Wedges + 0,50 Euro für Ketchup oder Mayo Weitere Burger im Angebot: Bacon und Jalapeños als Topping Unser bisheriges Burger-Fazit: Wie mit allem im Leben, gilt natürlich auch hier: Reine Geschmackssache, welche Burger-Eigenschaften der Einzelne favorisiert. Unser Gewinner ist bisher der Gigant aus dem Corroboree. Wir haben echt viele Burger für Euch getestet und stehen kurz vor einem Burger-Overkill. Neun weitere Locations findet Ihr im nächsten „P“ – unbedingt die Dezember/Januar-Doppelausgabe vormerken! Dort findet Ihr unseren Geheim-Tipp, quasi die Überraschung des Tests sowie hilfreiche Infos rund um den EigenbauBurger in der heimischen Küche. (Beate Kärgel + Mike Supp)

Illustrationen: Burcu Baytak, Fotos: Mike Supp, Jan Nouki Ehlers

Bistro Moller im Welcome Hotel: Der Luxus-Burger Das Aussehen des Burgers war sehr ansprechend und der Teller bis zum äußeren Rand vollgepackt mit Salat und super leckeren Pommes. Der Burger verdient das Prädikat „lecker“, weil das Gesamtkonzept geschmacklich stimmig war. Ein Plus gibt es für den vielen Käse, der schön über das Fleisch gelaufen ist. Der teuerste Burger im Test und somit ein Minus beim Preis-LeistungsVerhältnis. Highlight waren die sensationellen putzigen Mini-Gläschen, in denen Ketchup und Mayo daherkamen. Als Beilage gibt es Salat, dazu wahlweise Pommes Frites oder Wedges.


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Freunde mit, ist die Hütte voll“, sagt Kloss. Abgesehen von den großen Open-Air-Events, tauchen die Partys nur selten beispielsweise im Partyamt-Kalender auf, auch Internet-Suchmaschinen geben wenig über die Ponyhof-Partys preis. Und das ist gewollt. „Dadurch haben wir unter Kontrolle, wer alles zu unseren Partys kommt und das Ganze entwickelt sich nicht zu schnell und bekommt eine gewisse Exklusivität“, erklärt Hübener das besondere Konzept. Denn „Mainstream“ zu werden sei definitiv nicht das Ziel. Dann würden die treue Kundschaft aus der Szene und das UndergroundGefühl verloren gehen.

Die Nacht ist ein Ponyhof

Fotos: Jan Nouki Ehlers

Vier Partyveranstalter machen in der Sandstraße eine Bar auf

Alte Kronleuchter strahlen Wärme aus, vom Flohmarkt aufgelesene Plüschsofas haben ihren Platz neben einfachen Holztischen gefunden. Schaukelpferde und Kuscheltiere stehen vereinzelt im Raum und werden von altertümlichen Stehlampen beleuchtet. Man fühlt sich, als sei man sonntags bei seiner Oma zu einer Tasse Tee eingeladen. Dazu passt auch der auf die Wand gepinselte Spruch: „Du gehst nicht aus, Du kommst nach Haus!“ Der Blick wandert zu den in der Ecke stehenden Plattenspielern, auf denen Vinyls ihre Kreise drehen. Minimalistische Elektromusik erfüllt den Raum. Wir sind zu Besuch auf dem Ponyhof, deren Gastgeber in Darmstadt für kreative Techno-Partys an immer wechselnden Orten bekannt sind. Doch nun sind „die Ponys“ sesshaft geworden: in der Sandstraße 30, ganz in der Nähe des Staatstheaters, haben sie Mitte Juni ihre Bar „Ponyhof“ eröffnet. Viel Arbeit war es für das vierköpfige Ponyhof-Team Sebastian Hübener, Tilman Ihrig, Alex Kloss und Antonio Vatrini, die Räumlichkeiten zu renovieren und zu möblieren: „Der ehemalige Besitzer hat uns ein riesiges Chaos überlassen, wir standen kniehoch im Schrott“, erzählt Ihrig. Längst ist der Ponyhof nicht fertig, denn „das alles ist nur ein Hobby. Erst nach Feierabend können wir am Ponyhof arbeiten. In ein paar Wochen kann es hier schon wieder ganz anders aussehen“, erklärt Hübener. Im ehemaligen „Hemingway’s“ ist heute auf über 270 Quadratmetern viel Platz für kreative Ideen. Außer der Bar im Erdgeschoss befindet sich eine Treppe tiefer ein Gewölbekeller, der für pri-

vate Feiern gemietet werden kann. Zudem wird zurzeit an einem „Redroom“ gebastelt – einem Rückzugsraum für Gäste, die abseits wilder Partys reden wollen. Doch die Vier vom Ponyhof wollen auch die Darmstädter unterhalten, die rein gar nichts mit dem Abtanzen zu elektronischer Musik zu tun haben. Die kulturelle Vielfalt soll von Fußballübertragungen, Salsa-, Koch- und Zeichenkursen über einen DJ-Workshop für Einsteiger bis zu den ersten deutschen Kniffelmeisterschaften reichen. Auch werden bald Tapas und andere kleine Gerichte serviert. Zwar haben „die Ponys“ nun ihren eigenen Hof gefunden, doch die Partyorganisatoren wollen ihrem eigentlichen Hobby, alle paar Monate Partys an wechselnden Orten zu veranstalten, treu bleiben. Der bisherige Höhepunkt für sie war das Open Air „Es geschieht am helllichten Tage“ am Steinbrücker Teich im vergangenen Juni. Etwa 800 Technofans feierten ausgelassen an diesem heißen Sommertag am Oberwaldhaus.

Auch auf möglichst originelle Locations wird Wert gelegt. Technopartys am Oberwaldhaus oder mitten im Wald seien eben außergewöhnlich für Darmstadt gewesen: „Die Locations müssen jungfräulich sein. Wir müssen immer einen Schritt schneller sein als die anderen“, sagt Location-Aufspürer Hübener. Beim DJBooking läuft es ähnlich ab. „Bei uns wird keine Radiomusik gespielt, so etwas wie Scooter kommt uns nicht ins Haus“, stellt Ihrig grinsend klar. Eher wird das Auflegen der im Ponyhof beheimateten DJs Ivo & Lorenz, Chapeau, Mikel Mckay und LeWorschté! überlassen. An ihnen ist es, dem Namen „Ponyhof“ alle Ehre zu machen: Nämlich das Gefühl zu vermitteln, dass das Leben für eine Nacht ein Ponyhof ist. (Henning Jauernig) Die vier „Ponys“: Antonio, Tilman, Alex und Sebastian

Bereits im Jahr 2006 haben die vier Freunde gemeinsam ihre ersten Veranstaltungen organisiert. Im TU-Hüttchen, mitten im Wald, wurden Feten mit Untergrundflair geschmissen: wenig Werbung, kleine Preise und besondere Musik. Kurz gesagt: eine Party von Freunden für Freunde. Auch durch diese Elektro-Feste ist in Darmstadt über die Jahre eine Techno-Minimalszene entstanden, auf die sich die Vier verlassen können: „Wir müssen nicht viel Werbung machen, der harte Kern der Szene umfasst 200 bis 300 Leute, bringt dann noch jeder seine

Im „Ponyhof“ Sandstraße 30, 64283 Darmstadt Öffnungszeiten: Do bis So ab 20 Uhr sowie an Fußball-Bundesligaspieltagen („Sky Sportsbar“) Erstes kulinarisches Event Mitte November: „Ponyhof Soul Kitchen“ mit einem achtgängigen Flying Buffet, zubereitet von Gastkoch Gregor Vollmar (Kingkamehameha, Schubecks München), genauer Termin wird über die Homepage bekannt gegeben: www.ponyhof-darmstadt.de


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Die „Golden Oldies“-Kultur Wie lebt (und feiert) man in Darmstadt, wenn man um die fünfzig ist? t? ?

Die Altersgruppe der „Um-die-50-Jährigen“ ist eine spannende. Nicht nur für Konsumforscher, sondern auch im Hinblick auf Themen wie „Leben in der Stadt“ und Stadtentwicklung. Und es ist eine beachtlich große: Mehr als die Hälfte der Darmstädter Bevölkerung ist über 40 Jahre alt, 34,3 Prozent zwischen 40 und 65 Jahre (Quelle: Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung). „Senioren“ werden sie nicht gerne genannt, aber auch nur ein Viertel dieser Bevölkerungsgruppe ist der Meinung, genannte Anglizismen träfen das Lebensgefühl der „jung gebliebenen Alten“ besser. Begrifflichkeiten hin oder her: Der demographische Wandel, den Darmstadt wie alle anderen deutschen Städte aktuell erfährt, ist gelebte Realität. Schon heute – interpretiert aus Sicht der Konsumforschung – ist die „Generation 50plus“ sehr kaufkräftig. Die (Innen-)Städte müssen sich auf die ältere Kundschaft einstellen und sie integrieren. Das Stadtkulturmagazin P hat den Spieß umgedreht und nachgefragt: Welche Rolle spielt der Lebensort Darmstadt im Leben der „Umdiefünfzigjährigen“? Es handelt sich um eine nicht repräsentative Umfrage unter 30 kulturell interessierten, in Darmstadt lebenden Bürgern der thematisierten Altersgruppe. Trotz unterschiedlicher Meinungen und Ansätze zeigt sich durchweg, dass die meisten „Ältergewordenen“ einen selbstbestimmten Lebensstil bevorzugen. Sie sind gelassener und gleichzeitig anspruchsvoller geworden, haben eine deutliche Meinung zu den Dingen und einen klaren Blick auf die Entwicklung ihrer Stadt. Wenngleich bei vielen die Themen „Familie“ und „Beruf“ im Vordergrund stehen, sind die „Best Ager“

bedachter geworden und fühlen sich (wieder) freier. Sie genießen es, sich nicht mehr vom Mainstream abhängig machen zu müssen. Sie besitzen einen engen Freundeskreis, mit dem sie beispielsweise gerne gemeinsam kochen. Restaurants sind bei ihnen beliebt. Die Café-Kultur liegt in besagter Altersgruppe hoch im Kurs, bedauert wird von vielen Befragten der Mangel an schönen Plätzen und Grün in der Innenstadt. Veranstaltungen im Freien sind für viele immer gleiche Buden mit immer gleichem Angebot – egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter. Auffallend ist, dass die Innenstadt grundsätzlich stark und emotional thematisiert wird: „Die Stadt ist die graue Bürokratenmaus. Das bunteste sind die Alkoholiker und Fixer am Luisenplatz um den Langen Lui. Das Stadtzentrum ist von Montag bis Freitag ab spätestens 22 Uhr tot. Auf die Straßenbahn wartet man dann in Nord-Süd-Richtung eine halbe Stunde. Das Bier oder Glas Rotwein trinkt man nach dem Kino- oder Konzertbesuch auch besser zu Hause, denn fast alle umliegenden Kneipen oder Restaurants, von Cafés ganz zu schweigen, haben dann ihre internen Bürgersteige zusammen mit den städtischen längst hochgeklappt“, lautet das Statement eines Befragten. Auch eine Generation 50plus wünscht sich innerstädtisches Leben, zum Beispiel einen pulsierenden Marktplatz oder mehr Leben am Abend. Das Stadtbild Darmstadts wird unterschiedlich beurteilt. Geschätzt wird die Individualität einzelner Stadtteile im Wechselspiel mit dem Zentrum, stadtplanerisch fehlt dem Großteil der Befragten eine klare

Surfen im besten Alter Akademie 55plus Darmstadt: www.aka55plus.de Perspektive 50plus: Projekt „AnsprechBAR“ der ARGE Darmstadt: www.best-agers.de „Antworten auf den demografischen Wandel“ möchte liefern: www.vision50plus.de Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: www.bmfsfj.de

Illustrationen: Vincent Jauernig

Um sie begrifflich zu fassen, hat man ihnen die schillerndsten Namen gegeben: „Best Agers“, „Woopies“ (well off old people), „Generation 50plus“, „Master Consumers“, „Kukidents“, „Silver Agers“, „Happy Enders“, „die neuen Alten“, „Golden Oldies“ oder „Winning Generation“. Sie machen gerne Party, gehen gerne shoppen, chillen mit Freunden, essen gerne lecker. Und sie sind kunst- und musikbegeistert. Sie gehen in Cafés, abends auf Konzerte und fahren viel mit dem Fahrrad oder Bus und Bahn. Doch was hat Darmstadt kulturell für diese Gruppe anzubieten? Wie gerne leben sie in Darmstadt? Das P hat nachgefragt.

Richtung und Struktur. Die „Best Agers“ äußern durchaus den Wunsch, unter Ihresgleichen tanzen und feiern zu wollen. „Schick“ muss es nicht sein, „Ambiente“ ist gefragt. Kulturell gesehen haben die meisten in Darmstadt ihre Orte gefunden – wenn nicht, dann fahren sie auch einmal in eine der umliegenden Städte. (Meike Heinigk)

Tanzen und Feiern im besten Alter Time Warp Steinbruch-Theater (Odenwaldstraße 26, Mühltal) Fr, 5. November / 21 Uhr / Abendkasse 5 Euro Jeden ersten Freitag im Monat, mit DJ Gun, Daniel oder Pippo – am 5.11.: „Time Warp Special“ mit der Two-Men-Show (DJ Daniel & DJ Heiko). „Für alle Steinbruch-Generationen von 18 bis 60“. Es läuft Classic- bis Party-Rock und Pop der 70er bis 90er. www.steinbruch-theater.de Disco minus50plus mit DJane Vira (Premiere) Centralstation / Fr, 19. November / 21 Uhr / 10 Euro Beats der 1960er, 1970er und 1980er: Funk, Soul, Elvis, Abba, Mick Jagger, Chicago, Deep Purple. www.centralstation-darmstadt.de www.beat-minus50plus.de Die Tanzalternative mit DJ Capo Knabenschule (Keller) / Sa, 27. November / 21 Uhr / Abendkasse 3 Euro Schon mehr als 100 „Tanzalternativen“. Initiator DJ Capo legt Hits der 1970er bis heute auf – von Rock über Pop, Soul, HipHop, Dancefloor, Indie, Reggae, Latin, Oldies, Schlager, NDW, aktuelle Charts bis House. www.myspace.com/tanzalternative

Kasinostrasse 60 64293 Darmstadt www.levelsechs.de


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Der Heiner-Liner

Ein Geheimtipp ist er in Darmstadt schon lange nicht mehr: Peter Dinkel mit seinem Heiner-Liner. Was einmal als Caddywagen Ăźber den Golfplatz rauschte, ist aus Darmstadts StraĂ&#x;en und Parks nicht mehr wegzudenken. Wer die Stadt nicht zu FuĂ&#x; erkunden kann oder will, bucht die alternative Rundfahrt mit dem Heiner-Liner und bekommt obendrein witzische Anekdoten und historische Informationen in breitestem Hessisch von einem echten Darmstädter Original. Dinkel, der sich selbst als „aktiven Multimediamann“ bezeichnet, kutschiert bereits seit Ăźber sieben Jahren Touristen, Senioren und SpaĂ&#x;suchende an die schĂśnsten Stellen der Stadt. Ob „Darmstädter Brauerei- und Gaststättengeschichte“, „Wutzezucht im Watzeverdell“ oder eine Schaufensterbummelfahrt fĂźr die ganze Familie – der Entertainer widmet sich jedem Thema mit Leidenschaft. So fuhr er schon ausgelassene Junggesellinnen, Doktoranden und Hochzeitsgäste durch Darmstadts StraĂ&#x;en – jeweils mit der passenden Dekoration seines Liners, versteht sich.

„Sind se schlank, passen drei auf die Bank, sind se fett, dann net!“ Nach diesem Grundsatz nimmt Peter Dinkel bis zu sechs Personen auf seine hhumoristischen Stadtrundffahrten mit. Die Idee zum „Sozialtaxi“ entstand während einer Sightseeingtour durch Chicago. Die anfänglichen Zweifel, Darmstadt sei zu klein und spieĂ&#x;ig fĂźr ein solches Angebot, waren schnell vergessen. Im Internet entdeckte der Kabarettist das Gefährt, mit dem er sein Konzept verwirklichen wollte: einen ehemaligen Golfwagen. Nachdem er den Ăźblichen BehĂśrdenwettlauf bewältigt hatte und die Genehmigung der Stadt erhielt, organisierte er Sponsoren zur finanziellen UnterstĂźtzung seines Projekts, das er als soziale Einrichtung, Kultur- und Kommunikationsmobil versteht.

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Nicht nur Touristen, sondern auch den Darmstädtern selbst mÜchte er auf seinen Fahrten historische Fakten auf unterhaltsame Art näherbringen und sie zu den schÜnsten Fleckchen wie der LudwigshÜhe und dem Oberwaldhaus fahren. Mit einer Elektrotankfßllung fährt der Heiner-Liner 60 Kilometer durch Wald

und Feld; in der FuĂ&#x;gängerzone Schrittgeschwindigkeit und „bergab, was er hergibt“. Die längste Tour auf dem gemĂźtlichen Caddy dauerte fĂźnf Stunden, die habe es aber auch nur ein einziges Mal gegeben. Normalerweise dauert eine Fahrt zwischen ein und zwei Stunden.

Um die Stadtrundfahrten auch fĂźr Jugendliche attraktiv zu machen, veranstaltet Peter Dinkel seit neuestem ein Quiz mit Fragen Ăźber Darmstadt und seine Stadtteile. Der Gewinner darf eine Runde mit dem HeinerLiner drehen. Mit der Einrichtung der „Historischen Haltestellen“ steuert der Hobbyhistoriker jetzt bestimmte Orte an, die fĂźr die Stadtgeschichte relevant sind. So zum Beispiel den Biergarten in der Dieburger StraĂ&#x;e, wo einst die StraĂ&#x;enbahnlinie 7 entlang fĂźhrte. Die Route endet jeweils auf ein Bier mit dem Entertainer in Gaststätten, in denen Fotos und Gegenstände aus vergangenen Zeiten ausgestellt werden. (Johanna Willimsky)

Isch glaab, es hiner-linert! Generell gilt: Der Heiner-Liner ist kostenlos, zumindest wenn ein sozialer Anspruch besteht (zum Beispiel bei älteren Menschen, die nicht mehr gut zu FuĂ&#x; sind). Eine Stadtrundfahrt mit Unterhaltungsprogramm und anschlieĂ&#x;ender Einkehr in einer Gaststätte ist kostenpflichtig. Peter Dinkel fährt den Heiner-Liner nicht hauptberuflich. Er ist an Theaterprojekten beteiligt, GrĂźnder der Offenen BĂźhne, Schriftsetzer, Kabarettist, Mediengestalter, Fotograf, Galerist. Shuttle-Fon: (0176) 20050236 BĂźro: (06150) 187676 www.dinkel-comedy.de


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Hair Crimes Die ewige Suche nach der „Haarmonie“ Darmstädter Friseure haben mein bisheriges Leben geprägt. Ich kann nicht ohne sie, sie offenbar nicht ohne mich. Sie bestimmen mein Leben und verantworten nicht nur meine Frisuren, sondern auch viele meiner Lebenslagen.

ich selbst komponiert und vertont. Er selbstverständlich nennt sich Placidoo Domingo. Oder so ähnlich. Mein vorletzter Friseur war eigentlich Koch. Während er meine ete er ohne Unterlass von seinen Haare kürzte, berichtete Kochorgien und neuen Geschmackskreationen.

Allein zwei Friseure waren Teil des Freundeskreises meiner Eltern. Sie verpassten mir einen schiefen Pony und überredeten mich im zerbrechlichen Teenie-Alter zu meiner ersten (ob meines bis heute sehr fülligen Haupthaares völlig überflüssigen) „Stützwelle“, was mich beinahe in den Freitod stürzen ließ.

Selbstverständlich gehe ichh nicht nur zum Friseur, sondern habe nebenher nochh einen FFulltime-Job als er sehe ich mich mit FriKultur-Veranstalterin. Auch hier sur und Friseuren konfrontiert: Vor ein paar Jahren betreute ich den Sänger Brian Setzer. Für die Zugabe war es mein Job, ihm hinter der Bühne Fön und Rundbürste zu überreichen, damit er seine Tolle frisch machen konnte. Dabei erzählte er mir, sein Nachbar auf Long Island sei Paul Mitchell, hierzulande und überall der Guru aller Frisierenden und Frisierten.

Mit 16 versuchte ich mich hinter den Kulissen der Friseurwelt und arbeitete am Fließband eines Haarkosmetik-Konzerns, den wir Darmstädter Ferienjobber liebevoll als „Geldwoll“ bezeichneten. Sechs Wochen lang klebte ich „FCKW-frei“-Aufkleber auf Haarspraydosen. Als mittellose Studentin ließ ich mir – frisch verliebt – in Darmstadts weltweit bekanntem Unternehmen Wella vor einer asiatischen Friseurgruppe meine blonden Haare rot färben. Mein Freund erkannte seine neue Freundin nicht wieder, seinen Kommilitonen in der Mensa standen vor Lachen die Haare zu Berge. Bis heute endet jeder meiner Friseurbesuche vor dem heimischen Waschbecken mit einer schnellen Haarwäsche, bevor ich wieder durchatmen kann. Manche Friseure können schneiden, manche nicht, fönen können sie offenbar alle nicht. Ich auch nicht, ich überlasse das lieber der Luft. Aber Darmstadts Friseure können noch viel mehr. 2001 schaffte es einer in die erste Reality Soap aus einem Friseursalon bei RTL. Mit ihm spielte ich als Teenie Tennis, damals hätte er sich wahrscheinlich nicht träumen lassen, dass er mal „Hairstylist“ werden würde. Der Friseur meiner Freundin frisiert in einem Salon voller Gemälde, die er in seiner Freizeit selbst kreiert. Zu Weihnachten beglückt er seine Kundinnen mit CDs,

Ein anderes Mal betreute ich Charlotte Roche, die zu einer Lesung in Darmstadt war. Ein Besucher in der ersten Reihe verhielt sich äußerst störend und noch dazu peinlich, sodass ich ihn rausschmeißen musste. Es war mein Friseur. Danach nicht mehr. Am schönsten war es, Wiglaf Droste zuzuhören, der seinen Text „Im Sparadies der Friseure“ vortrug und anschließend auf der Bühne ein Rad schlug. Von Billigfriseurläden namens „Haartz IV“ ist dort die Rede, schlechten Salonnamen wie „Querschnitt“, „Kopfsache“ oder „Cuthairstrophal“ – und der Suche nach dem „wahren“ Friseur. Heimlich habe ich Frisuren fotografiert, die mir gefielen und Friseure gebeten, sie mir zu verpassen. Einmal bin ich nach Berlin gereist, habe den Friseur von Heike Makatsch aufgesucht und festgestellt: Er schneidet und sieht aus wie ein Gott, aber fönen kann auch er nicht. Er wollte meine Lebenslage nicht bestimmen, hat nie Termine und kann gut ohne mich, sodass ich schlichtweg beschloss, den Friseuren Darmstadts treu zu bleiben und sie weiterhin an meinem Leben teilhaben zu lassen. (Meike Heinigk) Illustrationen: Daniel Wiesen

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Hessisch for runaways

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Hessisch zum Wegrenne, Folge 5

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Kommen wir heute zu einem Thema, das entfernt an eine der letzten Ausgaben erinnert: Schunn widder die Franzose! Wie schon erwähnt hat die französische Sprache nach mehrmaligen Besatzungen und Plünderungen der napoleonischen Armee ihre Spuren in Darmstadt hinterlassen. Auch der heute behandelte Ausspruch basiert auf dieser linguistischen Assimilation. Folge 5: „Gugg-emol, wos fern Oschi!“ Dieser Ausspruch hat zur Abwechslung mal anerkennenden Charakter. Damit wird sowohl einer kräftigen Person als auch einer großen Maschine Tribut gezollt, eigentlich allem, was von übergroßem Ausmaß ist. Zum Beispiel ein besonders großer Straßenkreuzer, ein extrem fetter Hund, der weltgrößte Hamburger ... wos waas’n isch, heer ... Die wörtliche Übersetzung „Schau mal, was für ein Oschi!“ hat ihren

Ursprung in der Verfärbung des Heinerdialekts mit französischen Wörtern. Zur Erklärung sei das Buch „Darmstädter Kalender“ aus dem Jahre 1994 (Seite 96) auszugsweise hinzuzuziehen. Dort steht unter einem mit dem 7. Januar 1806 datierten Eintrag zu lesen: „Um Hessen-Darmstadt zum Anschluss an den von Napoleon geplanten Rheinbund zu zwingen, rückt Marschall Pierre Francois Augereau mit einem 20.000 Mann starken Armeekorps in Südhessen ein. Darmstadt bleibt bis zum Sommer besetzt. Die Bezeichnung „Oschero“ erhält sich im Darmstädter Umland als Schimpfwort für einen groben Kerl.“ Den Namen „Augereau“ sprach der Heiner wie „Oschero“ aus, was ja auch stimmt. Im Laufe der Zeit wurde der „grobe Kerl“ zu „Oschi“ verniedlicht – etwas Großem, Enormem, Überdimensionalem. Auch die eigentlich negative Bedeutung verflachte zu einem positiven

'RAB

Superlativ. Also: Ein „Oschi“ kann alles Mögliche sein, was besondere Ausmaße hat. Kleiner Tipp an die Männer unter uns: Wenn Ihr mal am Pissoir steht und Euer Pinkel-Nachbar diesen Satz loslässt, so könnte es sein, dass er Euer Gemächt meint – dann freut Euch! Und wenn nicht dies, meint er vielleicht Euren Zinken! (Kossi)

Foto: Veranstalter

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Foto: Jan Nouki Ehlers

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Neuigkeiten aus der lokalen Musikszene Die lokale Musikszene ist ständig in Bewegung. Wer aber nicht gerade persönlich mit einer Band befreundet oder auf mehreren Ebenen online vernetzwerkt ist, bekommt viele kleine, aber interessante Neuigkeiten nur am Rande, viel zu spät oder gar nicht mit. Damit ist jetzt zum Glück Schluss! Denn von nun an gibt es an dieser Stelle alle Info-Häppchen, die die P-Redaktion in den letzten vier Wochen aus der Darmstädter Musikszene aufgeschnappt hat. Indie-Rock mit deutschen Texten? Klar, die Rede ist von ImmerGrün. Der Vierer aus dem Keller der Oetinger Villa hat sich ein neues Aufnahmegerät gekauft. Heißt: Anfang 2011 gibt’s neues Liedgut! Aktuelle Songs auf www.myspace. com/immergruenrocks

7LP CBOK /P@EF

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Die Hardcore-Kids von Allthesame standen schon vor ihrer Pubertät zusammen auf der Bühne und machten Krach. Damals noch recht wüst, sind sie in den letzten Jahren zu einer ernstzunehmenden Kapelle gereift. Den Beweis liefern drei neue Songs auf www.myspace. com/allthesamescum. Krach, Teil 2 – nur leider erstmal ohne Ton: Wry gehen von der Sommer- direkt in die Winterpause, denn Drummer Julian tauscht seine Sticks vorübergehend gegen australische Koalabären. Die ver-

bliebenen Herren wollen nun „neue musikalische Töne ertasten“. Wir bleiben dran. www.myspace.com/wryband Die Rockformation Diskokugel hat ihre langjährige Standard-Zugabe, den Bo-Diddley-Klassiker „Who Do You Love“ – gemixt mit Wham- und Sugarhill-Gang-Rap – auf Tonträger gebannt. Und nicht auf irgendeinen: Das Stück ist auf der erfolgreichen Cover-Sampler-Reihe „Punk Chartbusters Vol. 6“ vertreten. www.wolverine-records.de Wer die neuen Verantwortlichen des Steinbrücker Teich Open Airs sind, haben wir in der SeptemberAusgabe erzählt. Jetzt könnt Ihr Euch ein Bild von René, Henz und Laura machen: Am Freitag, dem 26. November, im Keller der Knabenschule. Dort gibt es wüsten Wüsten-Rock’n’Roll, Fat & Holy – und lecker Astra-Pils! www.myspace.com/fatandholy Und noch ’ne gemischte Tüte: Das Portal Southwest Hardcore veröffentlicht seinen ersten Sampler. Für schlappe 5 Euro bekommt man eine Reihe nationaler und internationaler Acts der Hardcore- und Beatdown-Szene, darunter auch lokale Dickbacken wie 47 Million Dollars und Nothings Left. Limitiert auf 300 Stück, erhältlich unter www.southwesthardcore. bigcartel.com. Daniela Katzenberger ist mittlerweile bekannter als Barack Obama, Mutter Teresa und Peter Gleichauf zusammen. Ihr erster Gesangsversuch war das Samantha-Fox-Cover „Nothing‘s Gonna Stop Me Now“. Warum wir das erzählen: Weil ihr

nächster Hit aus Darmstädter Federn stammt. To be continued ... Aller guten Sampler sind drei: Wortblind sind mit ihrem Song „Schocktherapie“ auf der „Help Music“-Benefiz-Kompilation vertreten. Neben dem Crossover-Quintett sind illustre Namen wie Gentleman, Culcha Candela oder die Killerpilze am Start. Alle Infos auf www.help-musicaward.com und www.myspace.com/wortblind. Unser Deutsch-Rapper Mädness hat im Oktober mit „Als hätt ich nix getan 2“ ein Album mit bereits bekannten Downloadtracks, einigen Remixen und exklusiven, bisher nicht veröffentlichten Titeln released. Check it out: www.myspace.com/maedness Du und Deine Band suchen einen Proberaum? In der alten Glasbläserei (Sensfelderweg 8) gibt es noch einige freie Räume - zu angemessenen Konditionen. Die Vorteile: Eine Band – ein Proberaum, 24/7 Proben, da keine Wohngebiete in der Nachbarschaft sind. Und kleine Gigs im Haus sind sogar auch möglich! Kontakt: alte-glasblaeserei@ gmx.de oder 0176-54073200 073200 (Mailbox). (Patrick Demuth) Dem Redaktör ist nichts zu schwör – doch ein bisschen Hilfe ist durchaus erwünscht: Schickt uns Eure Bandnews (zum Beispiel neue Songs, Videos, neues Label, Besetzungswechsel etc.) an aufgeschnappt@p-verlag.de. Konzertankündigungen bitte weiterhin an redaktion@p-verlag.de.


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Willemsen, Kreisler und Drawert

16. November Bertolt Brecht einmal anders, nämlich expressionistisch könnt Ihr am Dienstag, dem 16. November, in den Kammerspielen im Staatstheater erleben. Harald Schneider trägt im Rahmen der „HörBar“ ab 17 Uhr lyrische Frühwerke des vor allem für seine politischen Theaterstücke bekannten Schriftstellers vor.

Das literarische Darmstadt im November

Zum Beispiel gibt uns am Dienstag, dem 2. November, um 20 Uhr Bernhard Schlink auch mal in der Centralstation den Vorleser. Doch nicht seine zur Schullektüre aufgestiegene Vergangenheitsbewältigung, sondern „Sommerlügen“ tischt uns der international bekannte Autor auf. Die Erzählungen seines neuen Erzählbandes drehen sich um Wunsch und Wirklichkeit zwischenmenschlicher Beziehungen, die große Liebe inklusive. „Sturm und Tang in Darmstadt“ (kein Tippfehler!) heißt das Motto zeitgleich im benachbarten Literaturhaus. Dort tragen die Robert-Gernhardt-Preisträger Elsemarie Maletzke und Christian Golusda ihre gemeinsam verfasste „Reise- Reimdichpost mit Musik“ vor.

04. November

Mit einem „Opfertier“ geben sich religiös motivierte Mörder nicht zufrieden. Das muss auch Kommissar Basler in dem Aschaffenburg-Krimi von Alexander Köhler erfahren. Ob die Ermittlungen erfolgreich verlaufen, lässt sich am Donnerstag, dem 4. November, ab 20 Uhr im Literaturhaus erfahren.

06. November

In die Ferne schweift Roger Willemsen am Samstag, dem 6. November. Von der Centralstation aus entführt er uns ab 20 Uhr an „Die Enden der Welt“. Nach dem Reisevergnügen machte sich der Publizist und Moderator an die Schreibarbeit und wir erfahren allerlei Wissenswertes und Außergewöhnliches über fünf Kontinente, vom Kap in Südafrika bis zum Fresko des Jüngsten Gerichts in Orvieto.

„Ein kleiner Abend Glück“ sei uns am Dienstag, dem 9. November, im Literaturhaus vergönnt. Ab 20 Uhr führen der Schriftsteller Jan Seghers und der Gitarrist Atilla Korap politische, philosophische und lyrische Texte von so unterschiedlichen Dichtern und Denkern wie Martin Luther, Rosa Luxemburg und Rolf Dieter Brinkmann auf und vereinen sie doch zu einem harmonischen Ganzen. Am selben Abend um 19.30 Uhr gastiert Michael Köhlmeier im Rahmen der 150. Lyrischen Matinée in der Stadtkirche. In seinem unpathetisch geschriebenen Roman „Madalyn“ geht es um eine komplizierte erste Liebe, „all den Zauber des Anfangs und das Zittern der Gedanken, den Größenwahn der Gefühle und das Wirbeln und Schaukeln“, wie die F.A.Z. schreibt.

12. November

Zu einem weiteren Potpourri lädt das Staatstheater am Freitag, dem 12. November, in die Kammerspiele ein. Ab 20 Uhr stellt Schauspieldirektor Martin Apelt unter der unheilverkündenden Frage „Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?“ Schauerballaden passend zur düsteren Jahreszeit vor. Da darf das Schauspielensemble gerne mal eine gruselige Vorstellung abliefern, wenn es uns mit Knaben im Moor, Erlkönigen, toten Geliebten, rostigen Rittern, Füßen im Feuer, Werwölfen und klappernden Gerippen konfrontiert.

15. November

Keine Ballade, sondern makabere Chansons wie „Taubenvergiften im Park“ sorgen dafür, dass Georg Kreisler nie so ganz vergessen wurde. Mit Neuveröffentlichungen und Preisverleihungen wird der 88-Jährige in diesem Jahr endlich wieder mit der ihm zustehenden Aufmerksamkeit beehrt. So auch am Montag, dem 15. November, in der Centralstation. Dort stellt der Kabarettist und Dichter zusammen mit seiner Frau und Bühnenpartnerin Barbara Peters ab 20 Uhr sein neues Buch „Anfänge“ und den im Frühjahr erschienenen Gedichtband „Zufällig in San Francisco“ vor. Gehet absichtlich hin und genießet große Kunst!

Am Sonntag, dem 21., liest Michael Kibler in der Worschtküsch (Erbacher Straße 5) aus seinem neuen Darmstadt-Krimi „Schattenwasser“.

23. November

Am Dienstag, dem 23. November, widmet sich die „HörBar“ am selben Ort erneut dem Expressionismus. Dann aber „In Sachen Georg Kaiser“. Matthias Kleinert liest ab 17 Uhr Briefe des Dramatikers vor. Drei Stunden später im Literaturhaus entführt uns Thomas Rosenlöcher, der Stadtschreiber von BergenEnkheim, in „Das Paradies der Betrachtung“, wenn er aus seinem Oeuvre liest.

25. November

„Junge deutsche Lyrik“ stellt am Donnerstag, dem 25. November, Kurt Drawert mit seiner Lesebühne im Künstlerkeller im Schloss vor: Tom Bresemann, Philip Maroldt und Lutz Steinbrück lesen ab 20 Uhr aus ihren Gedichtbänden und -manuskripten.

27. November

Vom Schloss ins Schlösschen, und zwar in das im Prinz-Emil-Garten: Dort liest am Samstag, dem 27. November, Gerda Lauer unter dem Motto „Alles ist Bestens“ Gedichte vor.

30. November

Am Dienstag, dem 30. November, schließlich wird im Literaturhaus das „Buch des Monats“ vorgestellt, dieses Mal von der Autorin höchstselbst: Nadja Küchenmeister beendet ab 20 Uhr mit „Alle Lichter“ den literarischen Reigen dieses Monats ebenfalls mit einem lyrischen Programm. (Egon Alter) Für weitere Informationen und Veranstaltungen: www.theateramt.de

Public Enemy 10. November 2010 02.11. 03.11. 04.11. 05.11. 05.11. 06.11. 09.11. 09.11. 11.11. 12.11. 12.11. 14.11. 15.11. 16.11. 17.11. 18.11. 19.11. 25.11. 26.11.

Bernhard Schlink Soil & “Pimp“ Sessions Aura Dione Nils Petter Molvær Ulrich Tukur (Staatstheater Darmstadt) Roger Willemsen Music Maker Blues Foundation DJ Chromo: Unglaubliche Schallplatten Achim Reichel Juicebox The Big Beat V French Kiss Tour 2010 mit Constance Amiot, Élodie Frégé und Katel Georg Kreisler & Barbara Peters Oliver Polak Hannes Wader Portico Quartet Disco minus50plus mit DJane Vira RockLounge: Li Ark Dorian Gray@Centralstation

FOTO: R. DOWNS

02. November

09. November

FORMALIN.DE

Wer dreht heutzutage schon gerne an der Heizung? Doch warum immer zuhause in der kalten Wohnung zittern? Das vielfältige lokale Literaturprogramm bietet genug Gelegenheit, sich schnell die Jacke überzuziehen, um in den nächsten gut beheizten Veranstaltungsort zu eilen. Dort wird uns wieder ganz warm ums Herz.

21. November

Mellow Weekend Für jeden Geschmack die richtige Party! 06.11. 13.11. 20.11. 27.11.

Yes We Dance! DJs Daniel und Heiko (Two-Men-Show) Rock & Pop only flat revo Disco to House Special DJs Peter Gräber und Da Silva Disco Club 80/90 DJs Kemal und Daniel

CENTRALSTATION / IM CARREE/ DARMSTADT TICKETS ZUM AUSDRUCKEN: WWW.CENTRALSTATION-DARMSTADT.DE HOTLINE: (0 61 51) 3 66 88 99 RMV-KOMBITICKET: WWW.ZTIX.DE/RMV


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Kultur vs. Milchmädchen

die Aktion am Samstag, dem 13. November, um 19 Uhr mit Musik von Misty Schaffert und einer Einführung von Dr. Klaus-Dieter Pohl vom Hessischen Landesmuseum. Finissage ist ein Kunstgottesdienst am Sonntag, dem 28. Oktober, um 17 Uhr. Weitere Informationen unter www.michaelsgemeinde-darmstadt.de.

Darmstädter Kunstausstellungen im November

Leider hat die ganze Sache zwei dicke Haken. Zum einen übergibt die Stadt ihr sauer verdientes Geld an einen Apparat aus Gesellschaftern, Kuratorium, Kulturausschuss und Geschäftsführern, und verliert somit die Möglichkeit, über einen großen Teil ihres Kulturetats flexibel und lokal sinnvoll zu verfügen. Zum anderen bezieht sich die Fördersumme von 2 Millionen Euro auf Projekte im Zeitraum von 2008 bis 2012. In den nächsten beiden Jahren muss Darmstadt allerdings jährlich weitere 335.000 Euro an den Fonds überweisen, was die Differenz zwischen Einzahlung und Auszahlung ganz deutlich verringert. Zwar weist die bisherige Bilanz des Kulturfonds einige ambitionierte Projekte wie die Ausstellung „Gesamtkunstwerk Expressionismus“ auf der Mathildenhöhe auf, aber dass die Stadt eine Verlängerung ihres teuren Engagements im Kulturfonds beschließt, während gleichzeitig der Darmstädter freien Kulturszene die städtischen Förderungen aufgrund der Haushaltslage in existenzbedrohendem Maß gekürzt werden, lässt sich schwer begreifen. Das „Darmstädter Kulturforum der Sozialdemokratie e.V.“ mahnt daher zu Recht: „Erst Hausaufgaben machen, dann draußen spielen gehen!“ Die folgenden Kunstausstellungen sind zum größten Teil privatem Engagement zu verdanken und verdienen diesen Monat Eure Aufmerksamkeit.

Gemälde von Christiane Federspiel und Horst Nungesser im Stil des klassischen und modernen Expressionismus präsentiert das Nachbarschaftsheim Darmstadt im Schlösschen des Prinz-EmilGartens. Vernissage ist am Freitag, dem 5. November, um 18 Uhr – bis zum 19. Dezember sind die Werke montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr zu sehen. www.nbh-darmstadt.de

Die Ausstellung „Expressionismus und Weltverbesserung – Darmstadt um 1920“ läuft im Rahmen des Projekts „Phänomen Expressionismus“ noch bis zum 13. November in der Galerie Netuschil in der Schleiermacherstraße. Druckgrafik, Malerei, Plastik und Literatur können dienstags bis freitags von 14.30 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr besichtigt werden. Am Freitag, dem 5. November, um 19.30 Uhr gibt es eine Führung. Interessenten, bitte direkt in der Galerie oder telefonisch unter (06151) 24939 anmelden. www.germangalleries.com/Netuschil/index.html

Noch am Sonntag, dem 7. und 14. November, jeweils von 14 bis 15.30 Uhr und von 16.30 bis 18 Uhr, kann man sich im Skulpturengarten auf der Ludwigshöhe eine Werkauswahl mit Plastiken und Skulpturen des Darmstädter Bildhauers Josef Mössmer ansehen. Die Führungen von Elisabeth und Joachim Kuhlmann kosten 5 Euro (ermäßigt 3 Euro), Informationen zur Ausstellung und eine Wegbeschreibung finden sich unter www.skulpturengarten-darmstadt.de. Die Ausstellung „Anne Frank – eine Geschichte für heute“ in der Schlosskirche wird am Sonntag, dem 7. November, um 17 Uhr im Vortragssaal der Universitäts- und Landesbibliothek (im Schloss, zweiter Stock) eröffnet. Organisiert vom Anne Frank Haus Amsterdam und dem Anne Frank Zentrum Berlin ist die Ausstellung der Kern der Darmstädter Anne-Frank-Tage, die mit einem umfangreichen Rahmenprogramm noch bis zum 27. Januar 2011 stattfinden. Geöffnet ist die Ausstellung bis 8. Dezember, Dienstag bis Freitag von 15 bis 19 Uhr und Samstag sowie Sonntag von 15 bis 18 Uhr in der Schlosskirche im Innenhof des Schlosses. Der Eintritt ist frei. Informationen zum Rahmenprogramm unter www.annefrankdarmstadt.de. Die Michaelskirche im Martinsviertel (das ist das moderne Kirchengebäude in der Liebfrauenstraße/ Ecke Schuknechtsraße) bietet dem Architekten und Lichtkünstler Stefan Mayer im Rahmen der in loser Reihenfolge stattfindenden „Kunstraum“Aktionen die Gelegenheit, seine Lichtinstallation „Mnemosyne II“ zu zeigen. Seine „Fadenbilder“ sind dreidimensionale Zeichnungen im Kirchenraum, die mit einer in der Kirchturmspitze montierten Lichtquelle erzeugt werden. Eröffnet wird

Ebenfalls zur „art & dialogue“-Reihe gehört die Ausstellung „Figur im Focus“ in der Galerie Ulrich Haasch in der Martinstraße 73 in Bessungen. Eberhard Malwitz und Doris Riedelsheimer zeigen noch bis zum 3. Dezember Bilder und Fotografien. Besucht werden kann die Ausstellung mittwochs von 17 bis 20 Uhr und samstags von 14 bis 18 Uhr – oder bei den dort stattfindenden

art & dialogue Lesungen am Samstag, dem 6. und 13. November, ab 17 Uhr. Weitere Informationen unter www.galerie-ulrich-haasch.de.

Expressionismus in der Galerie Netuschil

Illustration: Lisa Zeissler, Fotos: Veranstalter

Was sich zunächst nach einem guten Geschäft anhört, erweist sich leider als Milchmädchenrechnung: 853.477,35 Euro aus Darmstadt sind seit 2008 in den Kulturfonds FrankfurtRheinMain geflossen. Die weiteren Gesellschafter des Fonds, der Main-Taunuskreis, der Hochtaunuskreis und die Stadt Frankfurt, beteiligten sich gleichermaßen entsprechend ihrer Einwohnerzahl an den Einzahlungen. Dann wurde der gesammelte Betrag vom Land Hessen noch einmal verdoppelt. Aus dem so entstandenen Budget flossen bisher 13,4 Millionen Euro Fördergelder in die Region, Darmstädter Kulturprojekte werden mit rund zwei Millionen Euro gefördert. Somit steht einer Einzahlung von knapp 5 Prozent der Budget-Summe eine Auszahlung von gut 18 Prozent gegenüber.

bis 15 Uhr besichtigt werden. Am Samstag, dem 27., und Sonntag, dem 28. November gibt es im gesamten Haus eine Weihnachtsausstellung.

Vesna Bakic zeigt in ihrer Galerie in der Beckerstraße 23 noch bis zum 18. November eigene Arbeiten, jeweils donnerstags von 15 bis 18 Uhr. Am Samstag, dem 20. November, um 16 Uhr ist dort im Rahmen der Aktion „Glanzlichter – offene Läden im Martinsviertel“ das Theater Hopjes mit Ausschnitten seiner aktuellen Produktion „Die Rote Zora“ zu Gast. www.vesnabakicart.de Im Atelierhaus Darmstadt in der Riedeselstraße 15 sind noch bis zum 20. November Werke der sieben dort tätigen Künstler sowie zweier Gäste zum Thema „Götter“ zu sehen. Die Ausstellung findet im Rahmen der „art & dialogue“-Veranstaltungsreihe des Berufsverbands Bildender Künstler und Künstlerinnen (BBK) statt und kann freitags und samstags von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 11

Auch die Farbraum Art Gallery in der Sandbergstraße 8 beteiligt sich an der BBK-Aktion. Bärbel Stöckermann und Silke Heimes stellen gemeinsam unter dem Titel „Tonstörung-Kantilene“ Bilder und Gedichte aus, die noch bis zum 13. November dienstags bis freitags von 15 bis 19 Uhr, mittwochs von 17 bis 20 Uhr und samstags von 12 bis 15 Uhr besichtigt werden können. „Bonuslevel“ lautet der Titel der Ausstellung bei EarlStreet in der Pallaswiesenstraße 25. Mit Computer- oder Konsolenspielen hat die Ausstellung lediglich den Anspruch gemein, „aus dem Standard-Spielverlauf abzutauchen“, sprich: ungewöhnliche, überraschende Kunst zu zeigen. Schwarz auf Weiß präsentieren sich die Arbeiten zwischen Produktdesign und Kunst-Installation von Nadine Hilbig, Ingo Zipp und Johannes Gonné. Die Ausstellung, die bis voraussichtlich 13. November laufen wird, ist Mittwoch bis Freitag von 16 bis 20 Uhr und Samstag von 12 bis 20 Uhr geöffnet – oder nach telefonischer Absprache unter (06151) 101555. www.earlstreet.org (Tilmann Schneider)


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Inszenierung von Martin Ratzinger hat am Donnerstag, dem 18. November, um 10 Uhr Premiere im Kleinen Haus. In den Kammerspielen gibt es eine Uraufführung: Bettina Erasmy, deren letzte Werke an der Berliner Schaubühne und dem Theater Basel uraufgeführt wurden, erweist nun dem Staatstheater Darmstadt die Ehre, dem Publikum ihr neuestes Stück vorstellen zu können: „Supernova“ beschreibt die Absurdität von familiärem Zusammenleben angesichts emotionaler Kälte, Vertrauensverlust und Lieblosigkeit. Die Inszenierung von Hermann Schein hat am Sonntag, dem 21. November, um 20 Uhr Premiere in den Kammerspielen. Zu guter Letzt noch eine Opernpremiere im Großen Haus: Giacomo Puccinis „La bohème“ über das wechselvolle Schicksal vier junger Künstler im Paris des 19. Jahrhunderts gilt als eines der bedeutendsten Werke der italienischen Oper. Mit seiner vielseitigen Dramatik, emotionalen Musik und einer Länge von weniger als zwei Stunden die ideale Gelegenheit für Operneinsteiger, eine Leidenschaft zu entdecken. Premiere ist am Samstag, dem 27. November, um 19.30 Uhr. Das P wünscht viel Vergnügen!

Dr. Jekyll & Ms. Meinhof Auf Darmstädter Bühnen im November

Das Tap in Bessungen zeigt im November den Komödienklassiker „Ein Schlüssel für zwei“ von John Chapman und Dave Freeman. Die attraktive Harriett genießt das Leben in vollen Zügen und hält sich zur Finanzierung ihres aufwendigen Lebensstils gleich zwei Geliebte, die natürlich nichts voneinander wissen dürfen. Als der Zeitplan einmal durcheinander gerät, gibt es kein Halten mehr, und die typische BoulevardKomik aus Beinahekatastrophen, Verwechslungen und absichtlichen Missverständnissen nimmt ihren Lauf. Mittwochs bis samstags um 20.15 Uhr sowie sonntags um 18 Uhr. Karten (und Informationen zu den nachmittäglichen Klassikern für Kinder) unter www.die-komoedie-tap.de.

„Dr. Jekyll & Mr. Hyde“ im TU-Hauptgebäude

Das Theater Die Stromer bringt seine erfolgreiche Produktion „Eine Dame verschwindet“ nochmals an zwei Abenden im Mollerhaus zur Aufführung. Das Kriminalstück ist eine Mischung aus (Schwarz/Weiß-) Film, Spielszenen, Live-Kamera und Schattenspiel. Mehr Informationen zum multimedialen Theaterabend unter www.diestromer.de, das komplette Programm im Mollerhaus unter www.theatermollerhaus.de.

„Momo“, Michael Endes großer Romanerfolg von 1973 um das strubbelige Mädchen, seine besten Freunde Girolamo Fremdenführer und Beppo Straßenkehrer sowie „die grauen Männer“ wird in einer Bearbeitung der Neuen Bühne zum Theaterstück. Das Ensemble um Regisseurin Renate Renken feiert die Premiere seiner aktuellen Produktion am Samstag, dem 6. November, wieder im Theater in Arheilgen. Einlass ist ab 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr, und Karten bekommt man unter www.neue-buehne.de.

Das Staatstheater Darmstadt zeigt politisches Tanztheater: „Ulrike Meinhof“ porträtiert die politische Intellektuelle mit den Mitteln des die tanzübliche Ästhetik sprengenden „choreografischen Theaters“ von Johann Kresnik, einem der Pioniere des deutschen Tanztheaters. Premiere mit dem Ballettensemble des Staatstheaters ist am Freitag, dem 5. November, um 19.30 Uhr im Kleinen Haus. Das Weihnachtsmärchen für Kinder ist dieses Jahr „Der Sängerkrieg der Heidehasen“ von James Krüss und Rolf Wilhelm. Die

(Tilmann Schneider) „Momo“ auf der Neuen Bühne in Arheilgen ANZEIGE

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Foto: Veranstalter

„Dr. Jekyll & Mr. Hyde“, Gruselklassiker und Wissenschaftskritik von Robert Louis Stevenson, zeigt das TUD Schauspielstudio ab Freitag, den 5. November. Das Motiv des bösen Doppelgängers inspiriert die Populärkultur seit über 100 Jahren, von Hollywood (Jerry Lewis’ Parodie als „verrückter Professor“) über Comic (Stan Lee und Jack Kirbys „Hulk“) bis Rockmusik (Ozzy Osbournes „My Jekyll doesn’t Hide“). Das Schauspielstudio präsentiert in dieser Bühnenfassung seine ganz eigene Interpretation. Gespielt wird im Köhlersaal des alten TU-Hauptgebäudes in der Hochschulstraße 1 an acht Terminen im November, jeweils um 20 Uhr. Weitere Informationen unter www.tud-schauspielstudio.de.

Im Hoffart-Theater gibt es eine Art Trash-Musical mit singenden Stewardessen: „Beatles an Bord“ vom Theaterprojekt Zweiter Akt. Das Publikum ist an Bord eines Billig-Fliegers auf dem Weg nach Paris. Unterwegs werden alle Klischees über den Luftverkehr wahr. Von technischen Unzulänglichkeiten des Fluggeräts lenken die Flugbegleiterinnen Babette, Jeanette und Raclette ab, indem sie dreistimmig bekannte Beatles-Songs in bisher unbekannten Show-Arrangements intonieren. Erinnert an das Konzept von „Klimbim“, der Mutter aller TV-Comedys. Für Freunde der absurden Unterhaltung am Samstag, dem 6. November, um 20 Uhr. Karten gibt es unter www.hoffart-theater.de.

Foto: Veranstalter

„Über Musik zu reden ist, wie über Architektur zu tanzen“, so ein beliebtes Zitat des großen Frank Zappa. Kein Problem für Waldorfschüler, die bekanntlich ihren Namen tanzen können; das Tanzensemble des Staatstheaters tanzt diesen Monat sogar über Politik, und im Hoffart-Theater tanzen die Stewardessen. Aber seht selbst, welche Überraschungen das November-Programm der Darmstädter Theater quer durch alle Genres bereithält!


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KALENDER NOVEMBER 2010 Montag, 01.11.2010 Rock-, Dance- & Oldie-Monday

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Show: Die Akte Schneewittchen - Ein kriminelles Märchen

20:30 h

Comedy Hall

Kinder: Lizzy auf Schatzsuche

09:00 h

Theater Moller Haus

Kinder: Lizzy auf Schatzsuche

11:00 h

Theater Moller Haus

Konzert: 3. Sinfoniekonzert

20:00 h

Staatstheater (Großes Haus)

Kinder: Büchermarkt & Bücherflohmarkt von und für Kinder

15:00 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

Show: BeLiDa - Bessunger Lichtspiele in Darmstadt

17:00 h

Bessunger Forstmeisterhaus

Info: Theaterführung

18:00 h

Staatstheater

Film: Meine Abwehr steht: Wiederanpfiff

16:00 h

603qm

Dienstag, 02.11.2010 Kneipenabend - Vinyl: Tosh (Hip Hop/IDC)

21:00 h

603qm

Quiz Night

21:00 h

An Sibin

Show: Die Akte Schneewittchen - Ein kriminelles Märchen

20:30 h

Comedy Hall

Lesung: Bernhard Schlink: Sommerlügen

20:00 h

Centralstation

Oper: Le Nozze Di Figaro

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus)

20:00 h

Audimax, TU

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Show: Kulturhäppchen: Early Late Night Show Film: Welcome (Original mit Untertitel)

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Schlosskeller

Mittwoch, 03.11.2010 Konzert: Soil & „Pimp“ Sessions

20:30 h

Centralstation (Halle)

FB16 präsentiert: Bedroomdisco meets Mechanicdisco

21:00 h

Schlosskeller

Frischzelle

21:30 h

Bessunger Knabenschule (Keller) er) r)

Studentenparty Black & House mit DJ Simplex Rocker

21:00 h

Stella

Open Mic Night - Session

21:00 h

An Sibin

Show: Die Akte Schneewittchen - Ein kriminelles Märchen

20:30 h

Comedy Hall

Comedy: Johannes Flöck: Auch Jünger werden älter

20:00 h

Jagdhofkeller

Theater: Ein Schlüssel für zwei

20:15 h

Die Komödie Tap

Kinder: Lang Lebe die Königin (Film)

15:00 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

Info: Tunesien - Auf Paul Klee & August Mackes Spuren

17:00 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

Theater: Die Birnen von Ribbeck

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Konzert: Aura Dione

20:30 h

Centralstation (Halle)

Jam-A-Coustic: Aroha (live)

20:00 h

Roßdörfer Biergarten

Darmstädter Jazzherbst: Outline 10 (live)

20:30 h

Jazzinstitut (Keller)

Neulich in der Rockybar

22:00 h

Goldene Krone (Rocky Bar)

Basement Grooves: R.v.Klitzing + OvenMann

22:00 h

Schlosskeller

Erasmus Welcome Back Party

21:00 h

603qm

Donnerstag, 04.11.2010

Rock’n’Pop Kick-Grenzenlos Party mit DJ Dr. Beat

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Stella spielt House

21:00 h

Stella

Karaoke Night

21:00 h

An Sibin

IndieClub mit DJ Kai

22:00 h

Goldene Krone (Disco)

Tischfussballturnier KroneDyP

20:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Show: Die Akte Schneewittchen - Ein kriminelles Märchen

20:30 h

Comedy Hall

Konzert: Anima Eterna Brügge - Musikalischer Herbst

20:00 h

Staatstheater (Großes Haus)

Theater: Ein Schlüssel für zwei

20:15 h

Die Komödie Tap


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ÜBERSICHTLICH_ 41

Jugend: Midgard (Fantasy Rollenspiel)

16:00 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

Theater: Anna sagt was!

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Lesung: Literarischer Abend mit Alexander Köhl

20:00 h

Keller-Klub im Schloss

Film: Inception

20:00 h

Audimax, TU

> Seite 04

Freitag, 05.11.2010 Into The Lion’s Den (Reggae/Dancehall Party)

Some more Börek-Beats mit DJ Kemal

22:00 h

Mellow Weekend: Yes We Dance!

22:00 h

Centralstation (Halle)

Let’s Dance mit DJ JayJay

21:00 h

Musikclub Rabe

Konzert: Chefdenker + Riotbrigade + A.C.K.

21:00 h

Oetinger Villa

Minimale Tanzkultur (Minimal, Tech-House)

22:00 h

Stella

DJ Robert „Rosh“ Erlenbach + Timmy Toon 22:00 h

Hillstreet Club

Magenta Club (Ex-Das Waben Club)

Bessunger Knabenschule (Keller) er)

Saturday Clubnight - Strictly House

23:00 h

Nachtcafé Kennedy-Haus, Kasinostr. 3

Konzert: Nils Petter Molvær

20:30 h

Centralstation (Halle)

Konzert: Klavierabend mit Joanna Marcinkowska

20:00 h

Konzert: Ulrich Tukur

20:30 h

Staatstheater

Show: Die Akte Schneewittchen - Ein kriminelles Märchen

20:30 h

Comedy Hall

Halloween: Geisterfest

19:00 h

Burg Frankenstein, Eberstadt

Kinder: Kinderräuber

15:00 h

Theater Moller Haus

IDC’s Local Heroes - IDC vs. Chrome

22:00 h

Goldene Krone

Lesung: Roger Willemsen: Die Enden der Welt

20:00 h

Centralstation

Live: Lazer Crystal (Chicago) + Fnessnej + DJs

21:30 h

Oetinger Villa

> Seite 05

Info: Bürgerpark

15:00 h

Hahne-Schorsch-Platz

Darmstädter Jazzherbst: Morf + Art Zentral (live)

20:30 h

Bessunger Knabenschule (Halle)

> Seite 05

Comedy: Heinrich Pachl: Die Spur der Scheine

20:30 h

HalbNeun Theater

Konzert: Smoking Mojo Filters

22:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Theater: Ein Schlüssel für zwei

20:15 h

Die Komödie Tap

Dark Metal Konzert: Lustkind + Apsis + Fenfire

21:00 h

Goldene Krone (Saal)

Theater: Momo (Premiere)

20:00 h

Neue Bühne

Rundlauf

22:00 h

Level 6

Show: 32. Mollerkoller

20:30 h

Theater Moller Haus

Konzert: Chris Paulson

21:30 h

An Sibin

Kinder: Wie Findus zu Pettersson kam

15:30 h

Die Komödie Tap

Schlosskeller

Theater: Das traurige Schicksal des Karl Klotz

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Fachschaftsparty MaWi FB11 Konzert zum 20-Jährigen: Ska Trek

21:00 h

Time Warp - Die Party wie damals

> Seite 04

231qm

> Seite 04

Theater: Medea

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Steinbruch-Theater, Mühltal

> Seite 24

Oper: Carmen

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus)

Theater: Beatles an Bord

20:00 h

Hoffart Theater

13:00 h

Burg Frankenstein, Eberstadt

House Club Session Vol.II

20:30 h

Weststadtclub

Modern History mit DJ Daniele

22:00 h

Hillstreet Club

Chappi Grooves

21:00 h

Musikclub Rabe

Sonntag, 07.11.2010

Stella spielt Black Beats: DJ Kenny & Friends

21:00 h

Stella

Halloween: Geisterfest Familientag

Magenta Club (Ex-Das Waben Club) lub)

Schwulen & Lesben Party

DJ Oliver Koletzki Friday Night Fever - Best of Dance & House

23:00 h

Nachtcafé

Comedy: Thilo Seibel: Hurra! Hurra! Das Öl ist aus

20:30 h

HalbNeun Theater

Theater: Ein Schlüssel für zwei

20:15 h

Die Komödie Tap

Show: Michael Ihringer: Fräuleinwunder

20:30 h

Theater Moller Haus

Theater: Dr. Jekyll & Mr. Hyde (Premiere)

20:00 h

Köhlersaal (S1/03283), TUD

Tanz: Ulrike Meinhof

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Theater: Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

21:30 h

Keller-Klub im Schloss

Konzert: Nina Gerhard

> Seite 36

Tanzschule Bäulke

Konzert: Mystery Train (Rock)

20:30 h

Achteckiges Haus

Halloween: Geisterfest

18:00 h

Burg Frankenstein, Eberstadt

Konzert: Just For Fun

20:30 h

Jagdhofkeller

Electro Mash Up - Party

20:30 h

2 Jahre Trash Pop Musik in der Krone - Party

Mensa TU Lichtwiese Goldene Krone (Saal)

> Seite 05 > Seite 05

Darmstädter Jazzherbst: Yahoos + Das Rosa Rauschen

20:30 h

Bessunger Knabenschule (Halle)

Konzert: Last Orders (Rock)

22:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Hell’s Kitchen - NuMetal & Metalcore mit DJ Kai

22:00 h

Goldene Krone (Disco)

Super Flu

22:00 h

Level 6

Konzert: Tai Garadi

21:00 h

Green Sheep Pub

Konzert: Stoned Immaculate (The Doors Tribute)

21:30 h

An Sibin

Kellergymnastik mit Leo + iBee

22:00 h

Schlosskeller

Newcomer Dance Battle

19:00 h

Jugendhaus Huette

Underground Evolution mit DJ Tandrin + DJ Disdain Peanuts Winter-Saisonopening Party & Tanzsalon Ü30

Steinbruch-Theater, Mühltal 20:00 h

Linie Neun, Griesheim

> Seite 36

> Seite 36

Schlosskeller ANZEIGE

Samstag, 06.11.2010 Konzert: Bernd Begemann

> Seite 32


42_ÜBERSICHTLICH

ÜBERSICHTLICH_ 43

Kinder: Kinderräuber

11:00 h

Theater Moller Haus

Dienstag, 09.11.2010

Theater: Der Hauptmann von Köpenick

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Blues-Konzert: Music Maker (USA)

19:30 h

Centralstation (Saal)

Info: Waldfriedhof

11:00 h

Waldfriedhof

DJ Chromo präsentiert: Unglaubliche Schallplatten

21:00 h

Centralstation (Lounge)

Info: Darmstädter Kultur & Kulinarik

11:00 h

Jugendstilbad

Kneipenabend - Vinyl: Henning Weik

21:00 h

603qm An Sibin

Kinder: Dixon: Alles Hokus-Pokus

15:00 h

HalbNeun Theater

Quiz Night

21:00 h

Show: Dixon: Staunen ist die reinste Freude

19:30 h

HalbNeun Theater

Show: Die Akte Schneewittchen - Ein kriminelles Märchen

20:30 h

Comedy Hall

Konzert: 3. Kammerkonzert: Lotus String Quartet

17:00 h

Karolinensaal im Staatsarchiv

Lesung: Michael Köhlmeier liest aus seinem Roman Madalyn

19:30 h

Stadtkirche

Konzert: Benefizkonzert: Carmina Burana

20:00 h

Staatstheater (Großes Haus)

Kulturhäppchen Film: Das Kabinett des Dr. Caligari (+ Livemusik)

Theater: Ein Schlüssel für zwei

18:00 h

Die Komödie Tap

Kinder: 4plus-Disco mit dem Ratz&Rübe-DJ-Team

15:00 h

Centralstation

Verkaufsoffener Sonntag

13:00 h

Innenstadt

Konzert: Eine interdisziplinäre t d Reaktionskette

15:00 h

Jazzinstitut

Kinder: Löwe Max feiert Geburtstag

11:00 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

> Seite 32

Schlosskeller 21:00 h

Audimax, TU

> Seite 04

> Seite 06

Mittwoch, 10.11.2010 Konzert: Public Enemy + Support: Mädness

20:30 h

Centralstation (Halle)

Jam Session: Monofunk (Funk)

21:00 h

218qm

Studentenparty Black & House mit DJ Ape

21:00 h

Stella

Open Mic Night - Session

21:00 h

An Sibin

Musical: Anatevka

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus) uss)

Show: Die Akte Schneewittchen - Ein kriminelles Märchen

20:30 h

Comedy Hall

Comedy: Das erste allgemeine Babenhäuser Pfarrerkabarett

20:30 h

HalbNeun Theater

Comedy: Ulrike Mannel präsentiert Partnerqual

20:00 h

Jagdhofkeller

Theater: Ein Schlüssel für zwei

20:15 h

Die Komödie Tap

Tanz: Tom Nieber - Tanz mit Gesang und Livemusik

14:00 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

Theater: Supernova (Offene Probe)

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Kinder: Löwe Max feiert Geburtstag

15:00 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

Theater: Twee oude Vrouwtjes - Zwei alte Frauchen

18:00 h

Theater Moller Haus

Konzert: 1. Kinderkonzert

11:00 h

Staatstheater (Großes Haus)

Konzert: 1. Kinderkonzert

16:00 h

Staatstheater (Großes Haus)

Kinder: Das Sams - Eine Woche voller Samstage

11:00 h

Die Komödie Tap

Info: Neue Darmstädter Gespräche: Kunst und Religion

11:00 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Theater: Das kunstseidene Mädchen

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Der Darmstädter Theater-Preis

11:00 h

Kennedy-Haus, Kasinostr. 3

Konzert: Orgelkonzert mit Wolfgang Kleber

17:00 h

Pauluskirche

Irish Folk Session mit Ceol Agus òl (live)

21:00 h

Sumpf

Solo-Konzert: Achim Reichel

20:00 h

Centralstation (Saal)

Rock-, Dance- & Oldie-Monday

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Offene Jam Session Eisprung

21:00 h

Sumpf

Show: Die Akte Schneewittchen - Ein kriminelles Märchen

20:30 h

Comedy Hall

Neulich in der Rockybar

22:00 h

Goldene Krone (Rocky Bar)

Konzert: Staatsorchester Darmstadt: 2. Konzert

20:00 h

Centralstation

Basement Grooves: Simon Dörken

22:00 h

Schlosskeller

Info: Bestattungen und Vorsorge in der heutigen Zeit

17:30 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

World Usability Day - Party

21:00 h

218qm

Info: Wissenschaftstag: Unsere Stadt, unser Wohnzimmer

19:00 h

Centralstation

Rock’n’Pop Kick - Grenzenlos Party mit DJ Daniel

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Film: Cinemafoyer: Das weisse Band

20:00 h

Staatstheater (Foyer)

Fachschaftsparty Psychologie (House/Techno)

22:00 h

Level 6

Film: Herrn Kukas Empfehlungen

20:15 h

Rex Programmkino

Stella spielt House

21:00 h

Stella

Karaoke Night

21:00 h

An Sibin

Montag, 08.11.2010

> Seite 06

Donnerstag, 11.11.2010

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DARMSTÄDTER ANNE-FRANK-TAGE Anne Frank aktuell: Der Fall Sarrazin und die Folgen. Gibt es Strategien für Demokratie, Vielfalt und Zivilcourage in Stadt und Land?

Podiumsdiskussion u.a. mit Gerhard Merz, Jochen Partsch, Ruth Wagner, Dalia Moneta, Sineb El Masrar und Peter Benz. Moderation: Martin Frenzel Donnerstag, 11.11. 2010, 20 Uhr Offenes Haus, Evangelisches Dekanat, Rheinstraße 31

Veranstalter: Darmstädter Förderkreis Kultur, Evangelisches Dekanat Darmstadt Stadt, Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Darmstadt, Gegen Vergessen – Für Demokratie Anne-Frank-Ausstellung in der Schlosskirche vom 8. November bis 8. Dezember 2010 (Eintritt frei!) + großes Begleitprogramm bis 27. Januar 2011 Mehr unter www.annefrank-darmstadt.de


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IndieClub mit DJ Kai

22:00 h

Goldene Krone (Disco)

Konzert: High Voltage (Rock‘n‘Roll Cover)

21:30 h

An Sibin

Tischfussballturnier KroneDyP

20:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Elektroschule: DontCanDJ + Robert Kruus (SWE)

22:00 h

Schlosskeller

Show: Die Akte Schneewittchen - Ein kriminelles Märchen

20:30 h

Comedy Hall

Party Breakout mit DJ Möhrchen

Theater: Eine Dame verschwindet

20:30 h

Theater Moller Haus

Erstsemesterparty - Monster vs. SuperheldInnen

21:00 h

Evangelische Fachhochschule

Comedy: Das erste allgemeine Babenhäuser Pfarrerkabarett

20:30 h

HalbNeun Theater

Back In Time mit DJ Tom

21:00 h

Musikclub Rabe

Theater: Ein Schlüssel für zwei

20:15 h

Die Komödie Tap

Stella spielt Black Beats: DJ Kenny & Friends

21:00 h

Jugend: Midgard (Fantasy Rollenspiel)

16:00 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

DJ Patrick Kunkel (Cocoon)

Stella Magenta Club (Ex-Das Waben Club)

Oper: Fidelio

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus)

Friday Night Fever - Best of Dance & House

23:00 h

Theater: Medea

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Musical: Anatevka

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus)

Info: World Usability Day

15:00 h

603qm

Theater: Eine Dame verschwindet

20:30 h

Theater Moller Haus

Comedy: Michael Sens: Das Casanova-Prinzip

20:30 h

HalbNeun Theater

Theater: Ein Schlüssel für zwei

20:15 h

Die Komödie Tap

Konzert: Inspiration - Expiration mit Orgonphoenix (live)

18:00 h

Atelierhaus, Riedeselstraße 15

Theater: Dr. Jekyll & Mr. Hyde

20:00 h

Köhlersaal (S1/03283), TUD

Film: Pi

20:00 h

Audimax, TU

Info: Avanti! (Internationale Job- und Praktikumsmesse)

09:00 h

Justus-Liebig-Haus

> Seite 04

Freitag, 12.11.2010

Nachtcafé

A-Capella-Konzert: Juicebox

19:30 h

Centralstation (Saal)

Lesung: Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Konzert: Grada (New Irish Folk)

20:30 h

Jagdhofkeller

Theater: Nathan der Weise

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

The Big Beat V - BigBeatIndieElektroRap

22:00 h

Centralstation (Halle)

> Seite 07

Theater: Das kunstseidene Mädchen

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Doom-Konzert: Jex Thoth (USA) + Wight (DA)

21:00 h

Oetinger Villa

> Seite 06

Info: Kolumbien-Abend - Zu Gast: Die Mütter von Soacha

20:00 h

Musische Gruppe Auerbach

Böllenfalltorhalle

Dance Experience

> Seite 66

Steinbruch-Theater, Mühltal

> Seite 32

Goldene Krone (Disco)

Konzert: MichelAngelou

22:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Samstag, 13.11.2010

Maschinenpakt (Industrial, Electro, Ebm)

22:00 h

Goldene Krone (Saal)

4. Darmstadt rockt Kölsch: Die Höhner (live)

20:30 h

Hausfrauendisko mit D.JFK

22:00 h

Goldene Krone (Rocky Bar)

Al Cee’s 16. Blues Nite mit Blues Alley (live)

20:30 h

Achteckiges Haus

Charity für Darmstädter Hospiz (12 DJs + 3 Bands)

20:00 h

Level 6 + K60

Dart Turnier

14:00 h

Sumpf

Diwali - Indisches Lichterfest

19:00 h

Bessunger Knabenschule (Halle)

Konzert: Kaye-Ree (Soul)

21:00 h

Zweite Heimat, Taunusplatz

Konzert: Stephanie Wagner & Karmen Mikowic

20:30 h

Jazzinstitut (Keller)

Konzert zum 10-jährigen: Paraneuja + Support-Acts

21:00 h

Goldene Krone (Saal)

> Seite 06

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Konzert: Robert Kaiser (Blues & Rags)

22:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Konzert: Nami Ejiri (Klavier)

18:00 h

Schloss Heiligenberg, Seeh.-Jugenh.

Strictly British mit DJ Kai

22:00 h

Goldene Krone (Disco)

Theater: Ein SchlĂźssel fĂźr zwei

18:00 h

Die KomĂśdie Tap

Kronisch Elektronisch mit DJ Jan F.

22:00 h

Goldene Krone (Rocky Bar)

Info: Tag der freien Träger

10:00 h

Centralstation

Format B mit Franziskus Sell + Jakob Hildenbrand

22:00 h

Level 6

Konzert: Inspiration - Expiration mit Orgonphoenix (live)

14:30 h

Atelierhaus, RiedeselstraĂ&#x;e 15

Radaudisko: Punk, Indie & Ska + Live: Okta Logue

22:00 h

Schlosskeller

Kreativmarkt

10:00 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

Saturday Night Karaoke

21:30 h

An Sibin

Theater: Darmstädter Papiertheater zeigt: Vetulonia

16:00 h

Bessunger Forstmeisterhaus

In Die Disko: Discocaine (Biffy & Änti Ändi)

23:00 h

Dance Til Death mit DJ Spike + DJ Demon

> Seite 07

603qm

Theater: Darmstädter Papiertheater zeigt: Vetulonia

11:00 h

Bessunger Forstmeisterhaus

Steinbruch-Theater, MĂźhltal hltal

Theater: Momo

18:00 h

Neue BĂźhne

Oldschool Clubtunes mit DJ Hitmachine

22:00 h

Hillstreet Club

Kinder: Die kleine Katze Tatze

15:00 h

Theater Moller Haus

Mellow Weekend: Rock & Pop Only mit DJ Flat Revo

22:00 h

Centralstation (Halle)

Kinder: Lauras Stern

11:00 h

Die KomĂśdie Tap

Rock & Dance mit DJ Klaus

21:00 h

Musikclub Rabe

Oper: Fidelio

18:00 h

Staatstheater (GroĂ&#x;es Haus)

80er Party mit DJ Dominatrix

20:00 h

Linie Neun, Griesheim

Theater: Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

LSG-Party

21:00 h

Oetinger Villa

Theater: Die heilige Johanna der SchlachthĂśfe

18:00 h

Magenta Club (Ex-Das Waben Club)

Wohnkeller (Spieleabend und TV-Programm)

Schlosskeller

Darmstadt spielt - Das grĂśĂ&#x;te Spielfest in Hessen

Darmstadtium

DJ Empare Saturday Clubnight - Strictly House

23:00 h

NachtcafĂŠ

Show: Die Akte Schneewittchen - Ein kriminelles Märchen

20:30 h

Comedy Hall

Staatstheater (Kleines Haus)

Kinder: Kinderräuber

15:00 h

Theater Moller Haus

Montag, 15.11.2010

Konzert: Shinnosuke Inugai (Klavier)

20:00 h

Schloss Heiligenberg, Seeh.-Jugenh.

Rock-, Dance- & Oldie-Monday

21:00 h

Steinbruch-Theater, MĂźhltal all

Info: Waldspirale - Rundgang um ein Kunstwerk

15:00 h

Waldspirale

Show: Die Akte Schneewittchen - Ein kriminelles Märchen

20:30 h

Comedy Hall

Comedy: Iris Stromberger

20:30 h

HalbNeun Theater

Lesung: Georg Kreisler und Barbara Peters

20:00 h

Centralstation

Konzert: Philharmonie Merck - Musikalischer Herbst

20:00 h

Staatstheater (GroĂ&#x;es Haus)

Film: Menschen allein und ohne festen Wohnsitz + ...

17:00 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

Theater: Ein SchlĂźssel fĂźr zwei

20:15 h

Die KomĂśdie Tap

Kinder: Die kleine Katze Tatze

11:00 h

Theater Moller Haus

Theater: Darmstädter Papiertheater zeigt: Vetulonia

11:00 h

Bessunger Forstmeisterhaus

Lesung: Anarchismus weltweit ? Jakarta bis Johannesburg

20:15 h

Oetinger Villa

Theater: Darmstädter Papiertheater zeigt: Vetulonia

16:00 h

Bessunger Forstmeisterhaus

Theater: Momo

20:00 h

Neue BĂźhne

Dienstag, 16.11.2010

Theater: Twee oude Vrouwtjes - Zwei alte Frauchen

20:30 h

Theater Moller Haus

Kneipenabend - Vinyl: Soul Parlor (Red Cat/Mainz)

21:00 h

603qm

Kinder: Der Räuber Hotzenplotz

15:30 h

Die KomĂśdie Tap

Quiz Night

21:00 h

An Sibin

Theater: Von morgens bis mitternachts

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Show: Die Akte Schneewittchen - Ein kriminelles Märchen

20:30 h

Comedy Hall

Theater: Das traurige Schicksal des Karl Klotz

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Comedy: Staatsratsvorsitzende kĂźsst man nicht

20:30 h

HalbNeun Theater

Darmstadtium

Comedy: Oliver Polak: Die ‚Jud sĂźĂ&#x;-sauer‘ Show

20:00 h

Centralstation

Kinder: Kapitän Nemo

09:00 h

Theater Moller Haus

Darmstadt spielt - Das grĂśĂ&#x;te Spielfest in Hessen

Sonntag, 14.11.2010

Kinder: Kapitän Nemo

11:00 h

Theater Moller Haus

French Kiss Tour 2010 (3 Konzerte)

19:30 h

Centralstation (Saal)

Theater: Dr. Jekyll & Mr. Hyde

20:00 h

KĂśhlersaal (S1/03283), TUD

Kinder: Kinderräuber

11:00 h

Theater Moller Haus

Lesung: HĂśrBar: Expressionistisches von Bertolt Brecht

17:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

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> Seite 33 ANZEIGE

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Film: Football is Freedom!

ÜBERSICHTLICH_ 49

16:00 h

Kulturhäppchen Film: Das Kabinett des Dr. Parnassus

Fanprojekt, Erbacher Str. 1 Schlosskeller

20:00 h

Audimax, TU

> Seite 04

Mittwoch, 17.11.2010 Konzert: Hannes Wader

20:00 h

Centralstation (Saal)

Frischzelle

21:30 h

Bessunger Knabenschule (Keller)

7 Jahre Salon Paraiso (Salsa, Merengue, Bachata)

20:00 h

218qm

> Seite 07

Stella spielt House

21:00 h

Stella

Karaoke Night

21:00 h

An Sibin

IndieClub mit DJ Kai

22:00 h

Goldene Krone (Disco)

Tischfussballturnier KroneDyP

20:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Show: Die Akte Schneewittchen - Ein kriminelles Märchen

20:30 h

Comedy Hall

Theater: Ein Schlüssel für zwei

20:15 h

Die Komödie Tap

Jugend: Midgard (Fantasy Rollenspiel)

16:00 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

Kinder: Der Sängerkrieg der Heidehasen

10:00 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Konzert: 3. Kammerkonzert

21:00 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Theater: Die Birnen von Ribbeck

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Show: Platzregen

20:30 h

Bessunger Knabenschule

Film: Up In The Air

20:00 h

Audimax, TU

Studentenparty Black & House mit DJ Ape

21:00 h

Stella

Open Mic Night - Session

21:00 h

An Sibin

Show: Die Akte Schneewittchen - Ein kriminelles Märchen

20:30 h

Comedy Hall

Theater: Ein Schlüssel für zwei

20:15 h

Die Komödie Tap

Kinder: Der Schatz der weissen Falken (Film)

15:00 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

Kinder: Kapitän Nemo

11:00 h

Theater Moller Haus

Freitag, 19.11.2010

Kinder: Kapitän Nemo

09:00 h

Theater Moller Haus

Konzert: Tannahill Wheavers

20:30 h

Jagdhofkeller

Staatstheater

Disco minus50plus mit DJane Vira

21:00 h

Centralstation (Saal)

22:00 h

Level 6 Goldene Krone (Kneipe)

Info: Theaterführung für Familien

15:30 h

Theater: Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Klangreiter meets Rod & Remedy

Show: Platzregen

20:30 h

Bessunger Knabenschule

Konzert: Andi Lauth (Lagerfeuersongs)

22:00 h

Der Goldene Marsch - Summer Break Techno Party

21:00 h

Goldene Krone (Disco)

Jazz Talk 081: Trio 120

20:30 h

Jazzinstitut (Keller)

Donnerstag, 18.11.2010 Konzert: Portico Quartet

19:30 h

Centralstation (Saal)

Konzert: Naturlich

21:30 h

An Sibin

Neulich in der Rockybar

22:00 h

Goldene Krone (Rocky Bar)

Bohemica

22:00 h

Schlosskeller

Basement Grooves: Stop.Edit.Klub

22:00 h

Schlosskeller

All You Need Is Party mit Pfund (live)

231qm

Ring My Bell - Disco-Classix mit DJ Phonk D

22:00 h

Hillstreet Club

Rabe Rocks mit DJ Jörg

21:00 h

Musikclub Rabe

Soli-Konzert: Egotronic + Frittenbude (Audiolith) Rock’n’ Pop Kick-Grenzenlos Party mit DJ Dr. Beat

21:00 h 21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

> Seite 08

> Seite 36

> Seite 04

> Seite 24

Steinbruch-Theater, Mühltal

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E V A W URS TO R T Y PA

10 20·11·20

SA G SURFIN INLASS : KEEP 19:30 E E I B I E R 1€ V : O E URFM STUND N E P P 20:00 S HO ILL FILL 2:00 S C F R) 21:00–2 T ( & PH K N U F ARD LUE 21:30 B AY N E H I O T + WU - L I C H T W I E S E» 6 , 5 . – € ( Z ZG L . G E B Ü H R E N ) R + I K T OM NOU ME NSA O U R S .C D T,

TA W W W .W UNTER RK AU F VO RV E 8,5.– € : E S S A DK » ABEN

DA R M S

AV E T


50_ÜBERSICHTLICH

ÜBERSICHTLICH_ 51

L.A.D.A. Party

21:00 h

Stella spielt Black Beats: DJ Kenny & Friends

21:00 h

DJ Greg Parker (Plastic City)

Oetinger Villa

Info: Jugendstilbad

09:00 h

Jugendstilbad

Stella

Konzert: Heinrich Schütz: Musikalische Exequien

19:00 h

Stadtkirche

Magenta Club (Ex-Das Waben Club) ub)

Film: European Outdoor Film Tour 2010/2011

17:00 h

Centralstation Centralstation

Friday Night Fever - Best of Dance & House

23:00 h

Nachtcafé

Film: European Outdoor Film Tour 2010/2011

20:30 h

Info: Öffentlicher Rundgang ESOC

16:30 h

ESOC / ESA

Theater: Ein Schlüssel für zwei

18:00 h

Die Komödie Tap

Comedy: Kabbaratz: Sitzenbleiben

20:30 h

HalbNeun Theater

Tanz: TanzFest mit Live-Musik

15:00 h

Bessunger Knabenschule

Theater: Ein Schlüssel für zwei

20:15 h

Die Komödie Tap

Kinder: Das Goldene Glöckchen der Fee Himmelblau

11:00 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

Konzert: Morganas Blut (Keltisches Harfenkonzert)

20:00 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten tten

Kinder: Das Goldene Glöckchen der Fee Himmelblau

15:00 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

Theater: Momo

20:00 h

Neue Bühne

Theater: Fünf Frauen und ein Mord

18:00 h

Theater Moller Haus

Theater: Dr. Jekyll & Mr. Hyde

20:00 h

Köhlersaal (S1/03283), TUD

Tanz: Ulrike Meinhof

18:00 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Oper: Le Nozze Di Figaro

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus)

Theater: Supernova (Premiere)

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Theater: Die heilige Johanna der Schlachthöfe

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Kinder: Der Regenbogenfisch

11:00 h

Die Komödie Tap

Theater: Welche Droge passt zu mir?

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Oper: Fidelio

16:00 h

Staatstheater (Großes Haus)

Info: Social Talk: Ich kommuniziere ? also bin ich?

09:00 h

Evangelische Fachhochschule

Kleine Kunstausstellung

15:00 h

Musikclub Rabe

Doppelkopfturnier

14:00 h

Sumpf

Wave Tours Party 2010 - Let’s Go Surfing!

19:30 h

Mensa TU Lichtwiese

The Miserable Rich + Songs From The Livingroom

20:15 h

Hoffart Theater

Konzert: Daniel Brandenburger (Rockpiano)

22:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Rock-, Dance- & Oldie-Monday

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

DJ Arons Trash Pop Party

22:00 h

Goldene Krone (Disco)

Konzert: Tulips + Ding Dong Daddies + Barstoolking

21:00 h

Goldene Krone (Saal)

Come As You Are - Alternative & Grunge mit DJ Kai

21:00 h

Goldene Krone (Rocky Bar)

Guti Live (Desolat) + Johnny D + Samuel Maasho

22:00 h

Level 6

Dienstag, 23.11.2010

5 Jahre Pussy Jungle

22:00 h

Schlosskeller

Kneipenabend - Vinyl: Luzie & Oswald

Konzert: Cris Cosmo

21:00 h

Green Sheep Pub

Live: Threat Signal + Raunchy + Sybreed + ...

Konzert: Dan meets Portland

21:30 h

An Sibin

Quiz Night

Klub: Sis (Cocoon/Berlin) + Support: Zooty (Mainz)

23:00 h

Samstag, 20.11.2010

Underground Evolution mit DJ Doom + DJ Möhrchen

Montag, 22.11.2010 > Seite 08

Show: Die Akte Schneewittchen - Ein kriminelles Märchen

20:30 h

Comedy Hall

Film: It‘s A Free World

20:15 h

Rex Programmkino

21:00 h

603qm

21:00 h

An Sibin

603qm

Show: Die Akte Schneewittchen - Ein kriminelles Märchen

20:30 h

Comedy Hall

Steinbruch-Theater, Mühltal

Comedy: Noch ’n Gedicht - Der große Heinz Erhardt Abend

20:15 h

Die Komödie Tap

22:00 h

Hillstreet Club

Lesung: HörBar: In Sachen Georg Kaiser

17:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Mellow Weekend: Disco to House Special

22:00 h

Centralstation (Halle)

Info: Theaterführung

18:00 h

Staatstheater

Konzert: Jan Jansohn Quartett (Jazz)

21:30 h

Musikclub Rabe

Theater: Medea

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Tanzsalon Exquisit - DJ Capo vs. DJ Hitmachine

21:30 h

Linie Neun, Griesheim

Theater: Die Birnen von Ribbeck

20:00 h

Konzert: Cave (Chicago)+ Support: We Rip Stockings

22:00 h

Oetinger Villa

Antifa-Soli-Party

21:00 h

Oetinger Villa (Keller)

Saturday Clubnight - Strictly House

> Seite 08

Konzert: Kulturhäppchen: Budam (live) Film: Kick Ass

> Seite 09

Steinbruch-Theater, Mühltal

Club-Classix mit Thomas Hammann + Thorsten Scheu

DJ SanchoSun

> Seite 37

> Seite 33

Staatstheater (Kammerspiele) Schlosskeller

20:00 h

Audimax, TU

> Seite 04

Magenta Club (Ex-Das Waben Club) 23:00 h

Nachtcafé

Musical: Anatevka

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus)

Show: Die Akte Schneewittchen - Ein kriminelles Märchen

20:30 h

Comedy Hall

Theater: Der Hauptmann von Köpenick

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Info: Führung Mathildenhöhe

15:00 h

Mathildenhöhe

Comedy: Christian Hirdes: Ein Weichei auf die harte Tour

20:30 h

HalbNeun Theater

Theater: Ein Schlüssel für zwei

20:15 h

Die Komödie Tap

Theater: Momo

20:00 h

Neue Bühne

Theater: Fünf Frauen und ein Mord

20:30 h

Theater Moller Haus

Theater: Dr. Jekyll & Mr. Hyde

20:00 h

Köhlersaal (S1/03283), TUD

Kinder: Meister Eder und sein Pumuckl

15:30 h

Die Komödie Tap

Theater: Das kunstseidene Mädchen

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Glanzlichter 2 - Watzeverddel erleben

15:00 h

Martinsviertel

Sonntag, 21.11.2010 Schwulen & Lesben Party

22:00 h

Schlosskeller

Kinder: Tonfisch: Radio Au Weia

11:00 h

Centralstation

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> Seite 08


52_ÜBERSICHTLICH

Konzert: Verleihung des Darmstädter Musikpreises 2010

ÜBERSICHTLICH_ 53

19:00 h

Pauluskirche

> Seite 09

Friday Night Fever - Best of Dance & House

23:00 h

Nachtcafé

Show: DinnerKrimi ‚Bei Verlobung: Mord!‘

19:30 h

Hotel Jagdschloss Kranichstein

Mittwoch, 24.11.2010

Theater: Der Hauptmann von Köpenick

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Konzert: Tokyo Sex Destruction + DJ Marcus K.

21:00 h

Bessunger Knabenschule (Keller)

Comedy: Mannheimer Kulturknall

20:30 h

HalbNeun Theater

Jam Session: Modern Spheres (Jazz)

21:00 h

218qm

Konzert: Wiener Sängerknaben

20:00 h

Darmstadtium Die Komödie Tap

Studentenparty Black & House mit DJ Simplex Rocker

21:00 h

Stella

Theater: Ein Schlüssel für zwei

20:15 h

Open Mic Night - Session

21:00 h

An Sibin

Theater: Momo

20:00 h

Neue Bühne

20:00 h

Köhlersaal (S1/03283), TUD

Show: Die Akte Schneewittchen - Ein kriminelles Märchen

20:30 h

Comedy Hall

Theater: Dr. Jekyll & Mr. Hyde

Comedy: Nightwash Club

20:00 h

Jagdhofkeller

Show: Space And Time II

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Theater: Ein Schlüssel für zwei

20:15 h

Die Komödie Tap

Tanz: Tanz zum Advent mit Peter Fischer

14:00 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

Theater: Dr. Jekyll & Mr. Hyde

20:00 h

Köhlersaal (S1/03283), TUD

Theater: Das kunstseidene Mädchen Oper: Fidelio Film: Abschied von Erika Köth - Erinnerungen

20:00 h 19:30 h 17:00 h

Staatstheater (Kammerspiele) Staatstheater (Großes Haus) Ernst-Ludwig-Saal, Eberstadt

Tanz: Ulrike Meinhof

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Konzert: Eine interdisziplinäre Reaktionskette (Finisage)

20:30 h

Jazzinstitut

Theater: Supernova

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele) piele)

Show: Michael Ihringer: Fräuleinwunder

20:30 h

Theater Moller Haus

Funkylectro - Jam Session mit Calumma

20:30 h

Achteckiges Haus

We Don’t Play Pop Songs Tour (mit 5 HC-Bands)

20:00 h

Jugendhaus Huette

Live: Real Touch Bluesband

20:00 h

Sumpf

Samstag, 27.11.2010

Donnerstag, 25.11.2010 RockLounge: Li Ark (live)

21:00 h

Centralstation (Lounge)

Neulich in der Rockybar

22:00 h

Goldene Krone (Rocky Bar)

Basement Grooves: Tapejam (Indietronic Freakout)

22:00 h

Schlosskeller

Rock’n’Pop Kick - Grenzenlos Party mit DJ Daniel

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Stella spielt House

21:00 h

Stella

Karaoke Night

21:00 h

An Sibin

IndieClub mit DJ Kai

22:00 h

Goldene Krone (Disco)

Tischfussballturnier KroneDyP

20:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Show: DinnerKrimi ‚Schwarze Nelken für den Don‘

19:30 h

Hotel Jagdschloss Kranichstein

Show: Die Akte Schneewittchen - Ein kriminelles Märchen

20:30 h

Comedy Hall

Theater: Ein Schlüssel für zwei

20:15 h

Die Komödie Tap

Kinder: Der Waschlappendieb

09:00 h

Theater Moller Haus

Kinder: Der Waschlappendieb

11:00 h

Theater Moller Haus

Theater: Medea

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Theater: Anna sagt was!

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Film: Der Tango der Rashevskis (OmU)

20:00 h

Audimax, TU

> Seite 04

IDC Urban Styles präsentiert DJ Rafik

22:00 h

Schlosskeller

> Seite 10

Live: Besidos

20:00 h

Sumpf

Dorian Gray - Party auf 2 Floors

22:00 h

Centralstation

Karaoke mit Stritti

21:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

DJ Nicolas Maire (Drum‘n‘Bass, Dubstep)

22:00 h

Goldene Krone (Disco)

Your Gig - Bandcontest (Stadtfinale)

21:00 h

Goldene Krone (Saal)

Herz Ist Trumpf presents: 10 Years of Basti Pieper

22:00 h

Level 6

Konzert: Frank Bülow

21:30 h

An Sibin

> Seite 09

Steinbruch-Theater, Mühltal

Eröffnung DreiTageLaden + Konzert: Addictive Noise

18:00 h

Im Niederfeld 8

Soulful Friday mit Florian Heiberger

22:00 h

Hillstreet Club

Harry-Mix mit DJ Harry

21:00 h

Musikclub Rabe

Latin Dance Night

21:00 h

Linie Neun, Griesheim

Bad-Taste-Party

22:00 h

Oetinger Villa

Stella spielt Black Beats: DJ Kenny & Friends

21:00 h

Stella

Wüstenparty mit dem Fat&Holy DJ-Team

22:00 h

Bessunger Knabenschule (Keller)

DJ Ray Okpara (Oslo/Cecille)

Magenta Club (Ex-Das Waben Club)

21:00 h

Innenstadt

Konzert: Salon Erika

20:30 h

Kaffeehaus, Eberstadt

Konzert: George Major, Thomas Heinke & Band

20:30 h

HalbNeun Theater

Konzert: Western Circus (Cowboyjazz)

21:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Tanzstunde mit DJ Kai

21:00 h

Goldene Krone (Disco)

Konzert: Smokin’ Mojo Filters

21:00 h

Goldene Krone (Saal)

> Seite 10

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Freitag, 26.11.2010

Meltdown mit DJ Möhrchen + DJ Inheritance

Live um den Weißen Turm (Livemusik in 24 Kneipen)

> Seite 10

> Seite 31


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ÜBERSICHTLICH_ 55

Show: Hinter-Hof-Story

20:30 h

Comedy Hall

Diskothekerkollektiv Rote Nadel

21:00 h

Goldene Krone (Rocky Bar)

Die Tanzalternative mit DJ Capo

21:00 h

Bessunger Knabenschule (Keller)

Film: Reit im Winkel - Bergsommer und Wintertraum

15:00 h

Bessunger Forstmeisterhaus

Konzert: Skaya + Hotpot (Ska)

20:30 h

Bessunger Knabenschulee (Halle)

Theater: Jubiläum

11:00 h

Theater Moller Haus

Saturday Night Karaoke

21:30 h

An Sibin

Info: Des Nazis neue Kleider

20:15 h

Live: Vogelgesang Et Les Punks + DJ Franz

21:00 h

Schlosskeller

Sichten XIV (Jahresausstellung des FB Architektur)

Sägewerk: DJ Missill (Paris) + Support-DJs

23:00 h

603qm

> Seite 24

Oetinger Villa Centralstation

Steinbruch-Theater, Mühltal ltal

Dienstag, 30.11.2010

Rumble In The Jungle mit DJ Nouki

22:00 h

Hillstreet Club

Kneipenabend - Vinyl: Ill Padrino

21:00 h

603qm

Mellow Weekend: Disco Club 80/90

22:00 h

Centralstation (Halle)

Quiz Night

21:00 h

An Sibin

Pop & 80er mit DJ Sascha

21:00 h

Musikclub Rabe

Show: Hinter-Hof-Story

20:30 h

Comedy Hall

Live: Keitzer + Cobretti + Kaishakunin + Arktika

19:00 h

Oetinger Villa

Comedy: Maddin Schneider: Lach Oder Stirb!

20:30 h

HalbNeun Theater

DJ Polynox: „Wir feiern nicht ganz ohne grunz“

22:00 h

Stella

Theater: Jubiläum

11:00 h

Theater Moller Haus

Magenta Club (Ex-Das Waben Club)

Theater: Supernova

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele) piele)

Nachtcafé

Kulturhäppchen

Comedy Hall

Film: Vincent will Meer Sichten XIV (Jahresausstellung des FB Architektur)

Battle Of The Bands (Finale)

We Love House Music Saturday Clubnight - Strictly House

23:00 h

Show: Aurora DeMeehl Kinder: Kinderräuber

15:00 h

Theater Moller Haus

Info: Adventlicher Stadtrundgang um den Weihnachtsmarkt

17:00 h

Darmstadt Shop, Luisenplatz

Theater: Ein Schlüssel für zwei

20:15 h

Die Komödie Tap

Lesung: Gerda Lauer liest ‚Alles ist Bestens‘

15:00 h

Schloesschen Prinz-Emil-Garten

Theater: Momo

20:00 h

Neue Bühne

Show: Two For Faust

20:30 h

Theater Moller Haus

Theater: Dr. Jekyll & Mr. Hyde

20:00 h

Köhlersaal (S1/03283), TUD

Oper: La Bohème (Premiere)

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus)

Kinder: Das Sams - Eine Woche voller Samstage

15:30 h

Die Komödie Tap

Show: Space And Time II

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Show: Läd Naid Sürpries

23:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Theater: Von morgens bis mitternachts

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Theater: Fast Faust

20:00 h

Hoffart Theater

Kinder: Was ist bloß mit Schneewittchen los?

16:00 h

Hoffart Theater

17:00 h

Neue Bühne

Sonntag, 28.11.2010 Lesung: Innehalten (Adventslesung) Show: Aurora DeMeehl

Comedy Hall

Kinder: Kinderräuber

11:00 h

Theater Moller Haus

Info: Darmstadtium - Wissenschafts- und Kongresszentrum

11:00 h

Darmstadtium

Kinder: Na Und Theater: Eine Weihnachtsgeschichte

15:00 h

HalbNeun Theater

Theater: Ein Schlüssel für zwei

18:00 h

Die Komödie Tap

Kinder: Potzblitz - Eine Wetterhexe dreht auf

11:00 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

Kinder: Potzblitz - Eine Wetterhexe dreht auf

15:00 h

Schloesschen im Prinz-Emil-Garten

Theater: Twee oude Vrouwtjes - Zwei alte Frauchen

18:00 h

Theater Moller Haus

Kinder: Der Sängerkrieg der Heidehasen

11:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Kinder: Oh, wie schön ist Panama nach Janosch

11:00 h

Die Komödie Tap

Konzert: Soli Fan Tutti

11:00 h

Staatstheater (Foyer)

Theater: Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Theater: Die heilige Johanna der Schlachthöfe

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Oper: Carmen

18:00 h

Wohnkeller (Spieleabend und TV-Programm)

Staatstheater (Großes Haus) Schlosskeller

Kindersachenflohmarkt

15:00 h

603qm

Kinder: Was ist bloß mit Schneewittchen los?

16:00 h

Hoffart Theater

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Montag, 29.11.2010 Rock-, Dance- & Oldie-Monday

> Seite 10

Schlosskeller 20:00 h

Audimax, TU

> Seite 04

Centralstation

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> Seite 37

Dieser Veranstaltungskalender entsteht in enger Zusammenarbeit mit Alle Events, die bis zum 17. des Vormonats auf www.partyamt.de oder www.theateramt.de eingetragen werden, erscheinen automatisch und kostenfrei hier im Stadtkulturmagazin P.


46 mm · 210 mm

56_ÜBERSICHTLICH

Veranstaltungen auf 603qm

Bessunger Jagdhofkeller Bessunger Straße 84 64285 Darmstadt Tel. 06151 66 40 91 www.jagdhofkeller.com

7

0e

r

NOVEMBER r & 80 e

03.11. JOHANNES FLÖCK

„Auch Jünger werden älter“

06.11. JUST FOR FUN

Rock around the Clock mit dem Griesheimer Bürgermeister Norbert Leber und seiner Band

10.11. ULRIKE MANNEL „Partnerqual“

12.11. GRADA

„Hottest New Traditional Band around“

19.11. TANNAHILL WHEAVERS

Eine von Schottlands besten traditionellen Gruppen

7

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r

24.11. NIGHTWASH CLUB

r & 80 e

mit Markus Barth (Moderator), Nils Heinrich, Roberto Capitoni & Michael Eller

05*11/FR 20 JAHRE SKA-TREK Live: Ska-Trek / Support: Skaya Vinyl: Ska Trek Allstars

13*11/SA INDIEDISCOCAINE Vinyl: Discocaine (Biffy & Änti Ändi)

18*11/DO FETTER ALS GELD Live: Egotronic & Frittenbude (Audiolith)

20*11/SA KLUB Vinyl: SIS (Cocoon/Berlin) Support: ZOOTY (Mainz)

27*11/SA SÄGEWERK Vinyl: DJ Missill (Discograph Records/Paris) Support: Pee Mastah Poo & Sebo

Tickets über www.jagdhofkeller.com oder im Ticketshop Luisencenter Tel. 06151 13 45 35 oder allen bekannten Vorverkaufsstellen > weitere Informationen auf: www.603qm.de 603qm, Alexanderstrasse 02, 64283 Darmstadt


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Robert Francis (USA) Neuester US-Singer/Songwriter-Export. 22-jähriger Multiinstrumentalist. Batschkapp, Frankfurt Di, 16. November / 20 Uhr Abendkasse 23 Euro

Out of Darmstadt Kultur in Rhein-Main-Neckar Das P schaut fßr Euch ßber die Stadtmauern. Hier werden erwähnenswerte und monatsaktuelle Veranstaltungen im Rhein-MainNeckar-Gebiet – in erster Linie Konzerte, aber auch Theaterauffßhrungen, Ausstellungen, Lesungen und so weiter – kurz und knackisch vorgestellt. Im November sind es: I Am Kloot (UK) + Agnes ObÊl (DK) Agnes ObÊl ist brilliant! Sehen, hÜren und verlieben. Die eigentliche Headlinerin... Brotfabrik, Frankfurt Do, 4. November / 20 Uhr Abendkasse 21 Euro Slime (Hamburg) Erstmals seit 1994 auf Tour. Die Deutschpunkband schlechthin. Karlstorbahnhof, Heidelberg Fr, 5. November / 20 Uhr Abendkasse 18 Euro Gisbert zu Knyphausen (Berlin) Deutschsprachiger Liedermacher, Sänger, Dichter und Gitarrist. Das Bett, Frankfurt Di, 9. November / 21 Uhr Abendkasse 16 Euro Keith Caputo + Michael Alago (USA) Achtung – Lesung! Gedichte, Kurzgeschichten, Beobachtungen und Dialoge. Kulturpalast, Wiesbaden Di, 2. November / 20 Uhr Abendkasse 12 Euro Monolithic (NOR) Stian Westerhus (Jaga Jazzist) und Kenneth Kapstad (Motorpsycho). Drone-Metal-Noise! Schlachthof, Wiesbaden (Räucherkammer) Di, 2. November / 20 Uhr Abendkasse 10 Euro

AC4 (SWE) Feat. Dennis LyxzĂŠn & David SandstrĂśm von Refused. 80er-JahreHardcore. CafĂŠ Central, Weinheim Mi, 10. November / 21 Uhr Abendkasse 14 Euro

Bloody Beetroots – Death Crew 77 (ITA) Brachialer Synthesizereinsatz, verzerrte Stimmen, harte Ravebeats – abgefahrener Electro. Halle_02, Heidelberg Mi, 17. November / 21 Uhr Abendkasse 22 Euro

Blackmail (Koblenz) Mit neuen Sänger auf „Basement Heaven“-Tour. Einer von lediglich vier Tour-Auftritten. Elfer Club, Frankfurt Do, 11. November / 21 Uhr Abendkasse 10 Euro Sweet Vandals (ES) The funk is back mit Sängerein Maika und ihren spanischen Kollegen. Schlachthof, Wiesbaden (Räucherkammer) Sa, 13. November / 21 Uhr Abendkasse be d asse 13 3 Euro uo

Frederika Stahl (SWE) Nordische SchÜnheit macht modernen Singer-/Songwriter-Jazz-Pop. Gefällt! Brotfabrik, Frankfurt Mo, 15. November / 20 Uhr Abendkasse 12 Euro

Dimple Minds (Bremen) 25-jähriges Jubilarium der durstigen Männer. Punkige Kampftrinker-Stimmungshits. CafÊ Central, Weinheim Fr, 26. November / 21 Uhr Abendkasse 13 Euro

Giant Sand (USA) Nach knapp 30 Alben immer noch auf den BĂźhnen dieser Welt zu hĂśren und zu sehen. Das Bett, Frankfurt Do, 18. November / 21 Uhr Abendkasse 25 Euro

Rummelsnuff (Berlin) Die Auftritte des muskelbepackten Elektrorocker sind was fĂźr Hartgesottene. Mousonturm, Frankfurt Fr, 26. November / 22 Uhr Abendkasse 13 Euro

Black Rebel Motorcycle Club (USA) Garage-Rock-Blues-Folk-CountryPsychedelic-Band. Mischen viel, kĂśnnen alles! Batschkapp, Frankfurt Mo + Di, 22. + 23. November 21 Uhr / Abendkasse 27 Euro

Very out of Darmstadt Mega Record & CD Fair (NL) Weltweit grĂśĂ&#x;te Vintage- und PlattenbĂśrse. Nicht nur was fĂźr Sammler! Jaarbeurs, Jaarbeursplein 6, 3521 Utrecht (NL) Sa + So, 20. + 21. November jeweils 9 bis 17 Uhr, 12 Euro/Tag Kombiticket fĂźr beide Tage: 20 Euro (Gunnar Schulz) ANZEIGE

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Fotos: Veranstalter

Ólafur Arnalds (ISL) + Nils Frahm (Berlin) Sigur-Rós-Mitmusiker, Komponist und Pianist. Kammermusik, gefällig. Brotfabrik, Frankfurt Mo, 1. November / 20 Uhr Abendkasse 17 Euro

Gaslight Anthem + Chuck Ragan (USA) Klingen wie Bruce Springsteen Ende der 70er und sind damit durchaus erfolgreich. Hugenottenhalle, Neu-Isenburg Do, 11. November / 20 Uhr Abendkasse 23 Euro

Fehlfarben (DĂźsselorf) Kultband der politischdeutsch(sprachig)en Rockmusik. „GlĂźcksmaschinen“-Tour. Brotfabrik, Frankfurt Do, 18. November / 20 Uhr Abendkasse 22 Euro

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Iss was! Folge 8: P-lätzchen backen „Ja, is denn heut scho‘ Weihnachten??“ fragt uns „der Kaiser“ – und schon schreien wir wie immer vor Adventsbeginn aus vollen Kehlen ein schallendes „Schnauze!!!“ zurück. „Was soll des eigentlich? Kaum is’ die Badehos’ und die Zehner-Karte vom Woog im Schrank verschwunden, taucht auch schon der erste Stollen im Lädsche auf und George Michael bekommt’s Maul net mehr zu im Radio. Un die Deppe da von dem P-Magazin sinn natürlich widder vorne mit debei, gell. Was Affe!“. Stimmt! Aber wir meinen’s ja nur gut mit Euch! Damit Ihr nicht wieder wie Last Christmas am ersten Advent ohne Plätzchen die Jingles bellen hört, fühlen wir uns selbstredend dafür verantwortlich, Euch gut vorbereitet in die besinnliche Zeit des Jahres hinüber zu geleiten. Gewöhnt Euch endlich mal ab, alles immer auf den letzten Drücker zu machen – des bringt nur Stress und Bluthochdruck. Hat die Muddi doch schon immer gesagt! Also stellt Euch net so an. Mützchen auf, Kunstschnee aus‘m Schrank, und die Sterne an die Wand geworfen – es weihnachtet: In dieser Ausgabe gibt’s ein buntes Potpourri der Backleidenschaft für die besinnlichen Tage. Damit lässt Euch garantiert keiner mehr Home for Christmas driven!! Ein kleiner Tipp vorweg, den der geübte Weihnachtsbäcker bereits kennt: Man backt niemals alleine und hat immer mehr Rum zur Hand als im Rezept vermerkt wurde! (Sascha Löwel)

Heidesandplätzchen Backofen: 180° C 250 g Zucker 375 g Mehl Eine Prise Salz 250g Butter 2 Eier 1 Päckchen Vanillinzucker

Vanilleseufzer Backofen: 180° C 125 g weiche Butter oder Margarine 100 g Puderzucker 2 Päckchen Vanillezucker 1 Eiweiß 100 g Speisestärke 125 g Mehl

Rosinenberge Backofen: 180° C 100 g Buttergebäck 150 g Zucker 1 Prise Salz 2 Eier Schale von einer Orange 150 g Rosinen 300 g Mehl 3 bis 4 EL Puderzucker

Den Teig kneten und zu Rollen formen. Am besten lässt Du ihn über Nacht in Frischhaltefolie eingewickelt abkühlen. Die Rollen in 1 Zentimeter dicke Scheiben schneiden und bei 170 bis 180 Grad 25 bis 30 Minuten hellgelb backen. Gewinnt keinen Schönheitspreis, schmeckt aber sandig, salzig – und suppaläcka! (mei)

Die Butter oder Margarine zusammen mit dem Puder- und Vanillezucker vermengen, bis eine schaumige Creme entstanden ist. Jetzt rührst Du das Eiweiß ein und hebst Speisestärke sowie Mehl mit einem Rührlöffel unter die Creme. Aus dem Teig formst Du mit bemehlten Händen haselnussgroße Kugeln und drückst diese mit einer Gabel flach, sodass ovale Plätzchen entstehen. Jetzt ab aufs Blech und im Ofen circa zwölf Minuten hell backen. (jk) Butter, Zucker, Eier und Salz in einer Schüssel cremig rühren. Die Rosinen und das Mehl vermischen und nach und nach der Teigcreme unterjubeln. Jetzt formst Du kleine, ästhetische Häufchen und setzt sie aufs Backblech. Bei 180 Grad circa 15 Minuten backen. (sl)


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Backofen: 160° C 200 g Kokosflocken 5 Eiweiß 25 g Puderzucker 400 g Marzipanmasse 2 EL Rum Oblaten

Buttergebäck Backofen: 175° C 500 g Mehl 250 g Zucker 250 g Buttergebäck 2 Eier 1 Eigelb 100 g gemalene Mandeln 1/2 Päckchen Backpulver Zimt

Vanillekipferl Backofen: 180° C 250 g Butter 125 g Zucker 8 Päckchen Vanillezucker 375 g Mehl 200 g gemahlene Mandeln 200 g Puderzucker 1 Prise Salz

Fotos: Jan Nouki Ehlers

Haselnusssterne Backofen: 170° C 100 g Mehl 100 g Kakao 100 g gemahlene Haselnüsse 150 g Zucker 150 g Butter 1/2 TL Backpulver 1 Ei Glasur: 200 g Puderzucker 1 Eiweiß 2 EL Rum

Zuerst schlägst Du das Eiweiß steif, bis Du einen festen Schaum hast. Dann würfelst Du das Marzipan in kleine Stücke und verrührst es mit der Ei-Masse. Jetzt Puderzucker und Kokosflocken dazu und alles zu einem Teig verarbeiten. Mit einem Löffel setzt Du nun kleine Häufchen auf die Oblaten. Alles auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und in den 160 Grad heißen Ofen schieben, wo sie nun 15 bis 20 Minuten verweilen. (sl) Buttergebäck, ganz einfach: Alles in eine Schüssel werfen und so lange verkneten, bis Du einen Teig zusammenbekommst. Am besten lässt Du diesen Klumpen dann noch über Nacht im Kühlschrank ruhen. Jetzt alles ausrollen, mit wunderschönen Herzsche und Sternsche ausstesche und aufs Blech damit. Das Eigelb schaumig schlagen und mit einem Pinsel auf die Plätzchen auftragen. Tipp: Am besten schmeckt Euer Backwerk, wenn es in P-Form ausgestochen wird! Bei 175 Grad schön golden backen. (sl) Die weiche Butter und den Zucker schaumig rühren. Anschließend gibst Du drei Päckchen Vanillezucker, Salz und Mehl dazu. Zum Schluss knetest Du die Mandeln unter das Ganze und stellst die Masse für eine Stunde kalt. Jetzt formst Du aus dem Teig kleine Hörnchen und backst sie 15 bis 20 Minuten bei 180 Grad. In der Zwischenzeit hast Du schon den restlichen Vanille- mit dem Puderzucker vermengt und kannst die noch ofenwarmen Kipferl darin wälzen. (sl) Du gibst alle Zutaten in eine Schüssel und knetest sie so lange, bis Du den schönsten Mürbeteig der Welt vor Dir liegen hast. Mit dieser Glanztat hast Du Dir eine Pause verdient: Du machst ein kleines Nickerchen und lässt den Teig 45 Minuten lang ziehen. Danach wird er ausgerollt und Du stichst, passend zum Namen, Sterne aus, die nun ihren Weg für 10 Minuten in den 180 Grad warmen Ofen finden. Dann raus aus dem Ofen und 30 Minuten abkühlen lassen. Die Zutaten für die Glasur bis zur Unkenntlichkeit vermengen und die Sterne damit bestreichen. Fertig! (sl)

PARTNERSTADT-BOUQUET P-Weinprobe, Folge 5: Darmstadts Partnerstädte und ihre Weine im Test Troyes, Hauptstadt der Champagne in Frankreich, und Alkmaar in den Niederlanden waren die ersten zwei Geschwister, heute pflegt Darmstadt fünfzehn Partnerschaften zu europäischen Städten. Mit Österreich, Frankreich, Italien und Spanien haben wir durchaus vorzeigbare Weinerzeuger in unserer Verwandtschaft. Ungarn erzeugt weltberühmte Salami, England bietet Gin, die Niederlande punkten mit Käse und Tulpen. Die Letten bringen Alus (Bier), die Ukraine Kwas (kohlensäurehaltiges Getränk, welches durch Gärung gewonnen wird) und in der Türkei wird die Rebsorte Öküzgözü geerntet.

P-Weinprobe, Folge 5 1. Troyes in Frankreich: Champagne Bernard Remy brut Rebsorten: 60% Pinot Noir, 40% Chardonnay Verkostung: Hellgelb leuchtende Farbe, fein im Geschmack, sehr wohlschmeckend und charmant, mit verführerischer Fruchtigkeit. Trinktemperatur 8 bis 10 Grad. Preis: 28,90 € (im Vinocentral am Hauptbahhof). Ein Champagner für Genießer!

4. Brescia in Italien: 2008 Cassinello Bonarda Doc, Lombardei – Oltrepo Pavese Rebsorte: 100% Croatina Verkostung: Rubinrot mit violetten Reflexen. Im Bouquet feinfruchtig. Trocken, körperreich im Geschmack, von guter Nachhaltigkeit. Wurst, Schinken, Peperoni und Käse sind gute Begleiter. Trinktemperatur 16 bis 18 Grad. Preis: 7,80 € (zahlt man bei Molina in der Göbelstraße, Nähe Hauptbahnhof)

5. Szeged und Gyönk in Ungarn: 2006 Tokaji Rebsorten: Furmit, Harslevelü, Muscat und Blanc à Petit Grains. Verkostung: Goldgelbe Farbe, duftet nach Honig, süß. Schmeckt nach warmem Birnenkompott. Ein Dessertwein, der hervorragend zu weiß-schwarzem Schokoladensoufflé passt. Tokaji ist eine Spezialität in Ungarn, die Qualitätsstufen werden in Puttonyons (Holzbütten, welche 15 Kilo mit Edelfäule befallene Trauben beinhalten) gemessen: 1 Puttonyon = Auslese, 4 Puttonyons = Beerenauslese (süß). Preis: 9,95 € (bei Karstadt im Luisencenter)

2. Plock in Polen: Amadeus Sekt Doux (Hannah Knell) Wein und seine Kultur findet sich kaum in Polen, dafür aber Wodka, Obstweine und süße Sekte wie Amadeus Sekt Doux. Verkostung: Hellgelb, fast weiß in der Farbe, schmeckt fruchtig und duftet nach Birne. Lieblich süß im Geschmack, breit im Abgang. Trinktemperatur 8 bis 10 Grad. Preis: et Ihr rn geladen, sollt Sind die Nachbahe Wein im Haus haben! 5,40 € (bei „Watras – polnische Delikasc Fla eine gute tessen“ in der Heinrichstraße 44) 3. Graz in Österreich: 2008 Blauer Zweigelt Klassik, Weingut Leth Wagram Rebsorte: 100% Blauer Zweigelt Verkostung: Kirschrot und leuchtend im Glas. Die Aromen reichen von Sauerkirsch bis Johannisbeere. Angenehm mild und fruchtig im Geschmack, gutes Säurespiel. Schmeckt mit Wiener Schnitzel und Salat. Trinktemperatur 16 bis 18 Grad. Preis: 8,95 € (im Eberstädter Weingalerie, Schwanenstraße 4 – 6)

Illustration: Hans-Jörg Brehm, Foto: Jan Nouki Ehlers

Kokosmakronen


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Wrede und Antwort Funbird in Darmundestat

„Darmstadt war bis vor zehn Jahren ein provinzielles Nest!“ Sowas muss man hier in dieser Gazette, anderenorts und -zeits lesen. Gott sei Dank stammt diese Aussage nicht von Herrn Sabais, Ernst Elias Niebergall oder Jacques Tati – alles Leute, die sich sogar erlauben könnten, dies zu behaupten, es aber nie getan hätten. Ich nehme eine solche Interview-Überschrift übel, die besagt, bis ins Jahr 2000 in einem Nest gelebt haben zu sollen, nur weil es im schönen Darmstadt damals keine Partyinfrastruktur wie im Mangaviertel Tokyos gab. Es reicht nicht, das Ansteigen der Caféhausdichte sowie die immense

Menge an Eintragungen auf tagestippenden Homepages vorzubringen. Damals, während der Nestzeit, der provinziellen, hatten wir Bundesligafußball, Doppelnächte in Pali und Helia, die Mathildenhöhe voller feiernder junger Menschen, Dreharbeiten für tolle TV-Mehrteiler, hunderte Kneipen und vor allem: Grillplätze! Was haben wir früher für feine Gelage veranstaltet, am Birkenwasser, Bismarckturm und besonders aufm Dachsberg, bevor der gesperrt wurde wegen angeblichem Gasaustritt. Heute, wo wir so toll sind und nicht mehr provinziell, weil keiner mehr selbst nachdenken muss, wie

er sich und seinen Freunden d am heutigen Tag einen lustigen daraus macht, und vor allem den Abend nicht mehr selbst zu gestalten hat. Heute schaut der In-Stadtbürger im Netz nach, wo all die Anderen hingehen ... und da geht er dann auch hin. Großartig – großstädtisch! Die Kneipen sterben, jeden Tag eine, und neue Einweggeschäfte mit der Haltbarkeit einer geöffneten PelatiDose ziehen in die Räume ein, in denen Generationen von Heinern Pause vom Alltag machten – sich nicht bewusst, dass jüngere Vögel sie im nächsten Jahrtausend als Nestbewohner von gestern titulieren würden. (Gerald Wrede)

Comic: Mira Schleinig, (noch) 16 Jahre, aus Darmstadt

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Leckeres Frühstück und frische Tellergerichte Bistro Carpe Diem Schuknechtstr. 1, 64289 Darmstadt, Tel: 06151 / 79181 Öffnungszeiten: 09:00 bis 01:00 Uhr


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Hörspiel mit DontCanDJ Vom Schlosskeller aus haben zwei famose DJanes die Darmstädter Jugend hibbelig gemacht: Emma McLellan alias Em Le Creme – auch als Sängerin der Beatshots bekannt – und Doris Vöglin alias Miss Birdie. Ihre Mission: Indie, Elektro (und in letzter Zeit in der Elektroschule auch Techno) und viel Bass, Bass, Bass in die Clubs des RheinMain-Gebiets bringen. Ob DontCanDJ auf der Hörspiel-Couch auch was zum Auflegen finden? Midnight Juggernauts „Vital Signs“ Kosmisch-australische ProgDance-Combo mit einem sphärisch-treibenden Track. Doris: Klingt ein bisschen wie Muse. Emma: Midnight Juggernauts! Doris: Ah, vom neuen Album, das kenn’ ich noch nicht so gut. Emma: Ich bin ein großer Fan vom ersten Album. Das neue ist sphärischer, das kann man nicht so gut auflegen. Doris: Das ist jetzt kein Lied, zu dem man glücklich tanzt. Kein Floorfiller. Um die richtige Zeit aufgelegt, wird die Tanzfläche leerer. Emma: Das ist was für die Zeit, wenn die Security zumachen will ... Hurts „Confide in Me“ Die Senkrechtstarter aus Manchester mit einer raren KylieMinogue-Coverversion. Emma: Das ist Kylie – „Confide in Me“! Aber das ist ’ne andere Version. Doris: Ich geh dann mal aufs Klo ... Emma [beim Erkennen der Männerstimme]: Oh! Sind das Hurts? Ja. Emma: Klar, Kylie hat bei einem Hurts-Song Backing Vocals gesungen. Doris: Die Hurts setzen das durch,

was die Presets angefangen haben: Elektropop, 80er-Sound – und zwar in der kommerziellsten Form. Außerdem hat mir neulich jemand gesagt, dass der von den Hurts ein bisschen so wie Du aussieht, Emma. Emma: Ach, jeder in England hat derzeit meinen Haarschnitt und ein Kringelshirt. Immer noch besser als The Queen ... mein Vater sieht aus wie Prinz Charles! Legt Ihr die Hurts auf? Emma: Also, wenn ein Remix rauskommt von „Better Than Love“, werde ich das auflegen – wenn’s nicht zu poppig ist. Wir sind beide Popfans, aber wir können das oft nicht auflegen. Supershirt „Nachtjacke“ Berliner Elektro-Kapelle aus dem Audiolith-Stall. Emma: Klingt ein bisschen wie „Pawl Cawlkbrawner“ ... Doris: Nee, das ist was von Audiolith! Emma: Das ist doch Supershirt. Ich hab erst gedacht, dass es Frittenbude ist, aber dafür ist es zu

Doris

weich. An der Stimme erkennt man Supershirt, die hat so etwas JanDelay-mäßiges. Spielt Ihr viel Audiolith? Doris: Ja, Emma legt ab und an Audiolith-Remixe auf. DAF „Kebabträume“ 1980 – die Urväter des Genres schlagen zu: harter Synthesizer, harter Gesang, aber nach heutigen Standards wohl etwas zu lahmarschig. Emma: Ist das das Neue von OMD? Doris: Das ist was eutsches, da bin ich an der Reihe – das ist uralt. Emma: Trio? Doris: Das wusst’ ich, dass Du das jetzt sagst, denn das ist die einzige deutsche Band, die Du kennst. Emma: Hat nichts mit Falco zu tun, oder? Nein, das ist „Kebabträume“ von DAF. Emma: Ich glaube, das könnte man auflegen, aber man muss elektronische Percussions dazu spielen. Doris: Bei der Elektroschule kann man das nicht auflegen. Wenn ich das schon nicht kenne, kennt das junge Gemüs’ das erst recht nicht.

Emma

The Exits „The Fear Inside“ Eine hoffnungsvolle Nachwuchsband aus Portsmouth, Emmas Heimatstadt. Doris [hört aufmerksam, aber ratlos zu]: Goldie? Emma [genauso ratlos]: Nein. Dark Star? Also, ich mag’s nicht. Doris: Ich find’s auch nicht gut, ich kann mit dem Beat nichts anfangen, Prodigy und Drum’n’Bass, mag ich so nicht. Ist das etwas, was wir für die Zukunft in die „Elektroschule“ eingeladen haben? Nein, eine Band aus Portsmouth! Emma [verdutzt]: Ist aber nicht The Liberal Death of Dingens? Nein.

Emma: Also, in Portsmouth verfolge ich nicht die Musikszene, da gibt’s nicht so viel Elektro. Soll ich’s sagen? The Exits. Emma: Kenn’ ich nicht. In Portsmouth gibt’s fast niemanden, der berühmt geworden ist, außer The Liberal Death of irgendwas England. [Sie heißen übrigens The Strange Death of Liberal England, Anm. d. Red.]. Doris: Und The Cranes. Emma: Ja, die hatten viel Erfolg, aber so in den frühen Neunzigern. Doris: Aber da gab’s mal ’ne ganz bekannte Band – The Mac! Emma [lacht]: Ja, und dann haben sie sich aufgelöst, weil die Sängerin nach Deutschland gegangen ist ... hähä. Doris: Als ich 2002 Emma in Portsmouth besucht habe, durfte ich überall umsonst in die Clubs, weil ich sie kannte. Emma: Es ist sehr schwer, aus Portsmouth ’rauszukommen, außer man geht dann nach London ... ... oder nach Darmstadt. Emma: Ja, die beiden Metropolen! 2 Many DJs „Magnificent Romeo” Mashup aus The Clash „Magnificent Seven” und Basement Jaxx „Romeo” aus dem Hause Soulwax. Doris [vor dem ersten Takt]: Ich hab’ noch gar nix erkannt, die Emma ist immer so schnell! Emma [nach dem ersten Takt]: Ah, Basement Jaxx! Doris: Klingt wie im Huckebein zusammengemixt. Mist, wir verscheißen’s uns mit allen! Aber das andere Lied, das da reingemixt ist, ist so ein typisches HuckebeinVocal-House-Stück. Nein, das ist von einer englischen Punkband. Emma: Ist das Tralala & The Tralalas? Chaka Khan? Nein. Aber ich mach’ mal kurz das Original drauf. Emma: Ach Scheiße, Clash! Das gibt es ja gar nicht. Wie steht ihr zu Mashups? Doris: Nee, höchstens mal Laser-

kraft 3 D mit Alter Ego. Emma: Wir haben aber schon BritneyRemixe gespielt. Doris: Aber keine Mashups! Weißt Du, was ein Mashup ist? Unser Lied mit Magnum. Emma: Ja, stimmt: Wir haben mit den Beatshots ein Mashup mit Magnum 58 gemacht. Mashups sind für Leute, die zu faul zum Remixen sind. Doris: Die großen Elektro-Künstler machen keine Mashups. Zum Beispiel SebastiAns „Killing in the Name“: Das ist ein Remix. Klassische Mashups hört man heute nicht mehr. Habt Ihr noch eine abschließende Message an die P-Leserschaft? Emma: Whatever it is, it has to be sexy! Fazit: Miss Birdie soll sich nicht grämen – die Emma war einfach zu schnell! Wir wissen ja, Doris: Du hättest auch alles erkannt – alles außer den Kebabträumen ... (Mathias Hill)

Don’t Can G-String Statt, wie zuerst vorgeschlagen, alte Basketball-Trikots lassen die Künstlerinnen zwei mal zwei Gästelistenplätze für die nächste Elektroschule von DontCanDJ, am Freitag, dem 12. November, im Schlosskeller springen – sowie angeblich jeweils zwei G-Strings, Marke „Don’t Can G-String“, persönlich signiert ... Wer sich angesprochen fühlt: Einfach bis 10. November eine Mail mit dem Betreff „Don’t Can G-String“ an marketing@p-verlag.de schreiben! www.myspace.com/dontcandj

Foto: Jan Nouki Ehlers

„Ach Scheiße, Clash!“

New Order „Bizarre Love Triangle (Richard X Extended Remix)“ Und noch ein Vertreter des PopperJahrzehnts: Die Joy-DivisionFolgeband New Order mit ihrer 87er-Single. Doris: Das klingt jetzt schwer nach Neunziger, fast nach Blümchen. Emma: Das ist Depeche Mode, oder? Nee, knapp vorbei. Emma: Nicht Kim Wilde oder so was? Oder New Order. Aber ich weiß nicht, welche Single das ist. Aber da ist er, der ganz bekannte BassLauf ... ja ... Scheiße ... die Pet Shop Boys haben das voll geklaut. Die dürfen das. Bei welchem Lied? Emma: „Rent“. Aber ich glaub’, die sind auch große Joy-Division-Fans. Und, wie findet Ihr’s? Emma: Super. Richtig geil. Aber für unsere Sets zu retro. Wir sind immer auf der Suche nach etwas, was noch nicht raus ist. Doris: Aber vor ein paar Wochen hab ich „Blue Monday“ von New Order aufgelegt, das ist auch gut gelaufen. Emma: Das flaut dann aber schnell ab, da muss gleich was anderes kommen. Aufmerksamkeits-DefizitPublikum? Emma: Nicht nur das Publikum – wir auch! Doris: Wir haben ADHS!


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Ballspielplatz Meißn

Bolzplatz-Quartett

erweg, Kranichste

in

Unter Pappeln

Ausgabe 28: Ballspielplatz Meißnerweg, Kranichstein

Kurzbeschreibung: Leicht ver steckt zw ischen den wunde schönen Kranichst reiner (Hoch-)Baute n bef indet sich ein dieses Viertel doc für h sehr niedliches Stü ck Fußballglück. Kategorie: Sand, übe rall Sand! Hier treffen sich: Die Multikulti-Kids des gut 11.000 Einwohner fassenden Stadtteils Teamgröße: 4 gegen 4 scheint bei der kle inen Größe optimal Anreise: Von der City aus mit dem H-Bus Richtung Kranichste Endstation „Kesselhu in. tweg“ aussteigen, 5 Minuten Warmlaufen (zurück), der Bolzpl atz befindet sich auf der anderen Straße seite, kurz vor der Bar ntningstraße. Nächste Getränkes tation: „Total“-Tanks tell e Bar tningst raß Öffnungszeiten: Täg e lich von 8 bis 13 Uhr und von 14.30 bis 20 Spielfläche: Zirka Uhr 30 Meter lang und 17 Meter breit Ausstattung: Kom plett umzäunt, zwe i Tore – und nebena Rutschbahn zum Ent n ’ne spannen. Zustand: Der Tester ist positiv überrascht : sauber und gepfleg Tore: Heavy metal, t. 3 Meter breit und 2 Met er hoch Taktik: Der stabile Zaun dient perfekt zum Doppelpass. Muss aber unter uns bleiben ...˘

Foto: Jan Nouki Ehle rs

Wo hält der rohe, unverfälschte, nicht-kommerzielle Fußball heute noch Hof? Auf diese Frage kann es nur eine Antwort geben: auf dem Bolzplatz. Sage und schreibe 36 dieser fast schon in Vergessenheit geratenen Keimzellen des Hobbykicks gibt es in Darmstadt. Plus die zahlreichen Rasenflächen, die von Fußballbegeisterten kurzerhand zu wilden Bolzplätzen umfunktioniert werden. Das P stellt sie alle der Reihe nach vor – zum Ausschneiden und Sammeln, liebe Freundinnen und Freunde des Rundleders. Als praktisch-handliches BolzplatzQuartett. Passt unter jeden Schienbeinschoner. (Patrick Demuth)

Lilien-Kolumne, Folge 8: Weltgeist und Schüttelfrost

Doch dann kamen der Herbst und die Grippezeit. In Trainer Kosta Runjaic brannte erst das Fieber, dann schüttelte ihn der Frost – und seine Mannschaft wankte über den Platz, als hätte jeder einzelne Spieler dicke Wadenwickel umgelegt.

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Soll es das schon wieder gewesen sein? Da hatte man sich schon fast an dieses lange verschüttete Gefühl gewöhnt, nach einem Spiel der „Lilien“ in gehobener Stimmung heimzugehen. Plötzlich rollte der Ball dorthin, wo er sollte. Und zum Abschluss ins Tor des Gegners. Hipp, hipp, hurra, alles war super, alles war wunderbar. Sogar das Wort vom Aufstieg waberte ums Böllenfalltor wie Frühnebel auf einer Feuchtwiese.

Ein erfahrener Deuter weiß selbstverständlich sofort, dass der Kursverfall der „Lilien“ im Herbst die gerechte Strafe des Schicksals war. Zufälle gibt es bekanntlich nicht, schon gar nicht am Böllenfalltor. Der Weltgeist wollte doch noch einmal darauf hinweisen, dass beim SV Darmstadt 98 die Abteilung Größenwahn immer noch die meisten Mitglieder hat. Aufstieg? Aber, aber. Nur weil mit Coach Kosta jetzt ein Mann am Böllenfalltor das Sagen hat, der vom Fußball ein, zwei, drei, vier Ticks mehr versteht als sein desperater Vorgänger Zivojin Juskic? Schön langsam. Bis auf Runjaic hat sich am Böllenfalltor nicht viel verändert, seitdem man im Führungszirkel nach gefühlt 98 in Serie verlorenen Spielen erkannt hat, dass Juskics Hauptkompetenz letztlich nur die Vereinsliebe war. Wer beispielsweise einen Stadionsprecher auf die Leute loslässt, der zuweilen Probleme hat, die korrekten Zwischenstände durchzusagen, sollte noch ein bisschen am Businessplan arbeiten, um im großen Drittligageschäft mitzumischen. Auch dem Sportamt der Stadt wäre Amtshilfe des österreichischen Greenkeepers von Nutzen, den der FSV Mainz 05 engagieren will, damit im eigenen Stadion ein Rasen auf Weltniveau wachsen soll. Denn die Pflänzchen, die am Böllenfalltor nur zaghaft wurzeln, mögen für Vorgärten im Steinbergviertel reichen, aber nicht, um darauf berufsmäßig Fußball zu spielen. Es gibt noch weitere Spätausläufer der Vergangenheit aufzuarbeiten: Vielleicht kommt es ja dieses Jahr zur öffentlichen Gerichtsverhandlung mit den Granden Walter Grimm (Ex-Präsident) und Uwe Wiesinger (Ex-Präsidiumsberaterschatzmeistersportlicherleitervertragsfuchs aka: „Ich bin gegenüber allen weisungsbefugt, mir gegenüber niemand“). Bewährungs- und

Geldstrafen für die beiden hat die Staatsanwaltschaft gefordert. Sollte der Gedankenaustausch darüber vor dem Richter geführt werden, muss sich dieser Gesprächskreis im Böllenfalltorstadion treffen, um der zu erwartenden Kulisse einen angemessenen Raum zu geben. Der SV Darmstadt 98 ist wie ein Schiff, das beinahe abgesoffen wäre. Doch es gibt jetzt einen Steuermann, der Seekarten lesen kann. Es braucht noch einen Eimer Farbe für neue Segel – und dann, ja, erst dann darf es heißen: Volle Kraft voraus. Zuwiderhandlungen bestraft der Weltgeist. (Steffen Gerth)

Die Schifffahrt im Herbst Sa, 30. Oktober, 14 Uhr SV Darmstadt 98 – Eintracht Frankfurt II Sa, 6. November, 14 Uhr FSV Frankfurt II – SV Darmstadt 98 Sa, 13. November, 14 Uhr SV Darmstadt 98 – VfR Wormatia Worms Sa, 20. November, 14 Uhr FC Memmingen 1907 e.V. – SV Darmstadt 98 Sa, 27. November, 14 Uhr SV Darmstadt 98 – SG Sonnenhof Großaspach www.sv98.de


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„Ich sehe mich eher als bunten Hund“ Black Box mit Daniele Iezzi (DJ und Werbetexter)

Wahrscheinlich hat schon jeder den von ihm erdachten Werbespot eines Kreditkartenanbieters im Kino oder TV gesehen (den mit den Souvenirs auf der Karibikinsel und der Pointe: „Einfach mal an sich denken?“ „Unbezahlbar.“). Oder zu der von ihm aufgelegten Musik im Gestüt Renz (Wiesbaden), Red Cat (Mainz), Travolta (Frankfurt), dem Darmstädter Schlosskeller, Stella, 603qm, Weststadtcafé, Hillstreet Club oder im Waben getanzt. Oder auf dem von ihm organisierten Musikflohmarkt auf dem Johannesplatz Platten geshoppt. Daniele Iezzi (34) ist ein äußerst aktiver Zeitgenosse – und ein angenehmer und lustiger dazu. Vater Italiener, Mutter Deutsche, lebt er glücklich und zufrieden im Johannesviertel. Nun verbindet er kreative Ader und lokale Szenekenntnis und gibt ein Gutscheinheft heraus, das Darmstadts interessanteste Locations, Orte und Läden gut gestaltet vorstellt. Anlass genug für das P, ihn in die Black Box zu stecken. Du arbeitest als Werbetexter. Konsumkritische Zeitgenossen betrachten Werbung als Teufelshandwerk. Kannst Du diese „Konsum-gleich-Scheiße“-Haltung nachvollziehen? Ja, auf jeden Fall. Das kann ich sehr nachvollziehen. Andererseits: Wenn Menschen denken, sie müssten bei jeder Sache auf die Barrikaden gehen, sollten sie sich erstmal selbst hinterfragen – und damit anfangen, über ihr iPhone nachzudenken. Das wird in China produziert – mit nicht nur guten Mitteln und unter höchstwahrscheinlich schlechten Arbeitsbedingungen. Ich find‘s aber gut, wenn man kritisch ist und Dinge hinterfragt. Ich hab‘ auch

schon Jobs abgelehnt, zum Beispiel für die CDU oder für EADS [die European Aeronautic Defence and Space Company, Europas größter Luft- und Raumfahrt- sowie zweitgrößter Rüstungskonzern, Anm. d. Red.]. Die haben lustigerweise argumentiert, es ginge bei der Kampagne um Abwehrsysteme. Aber eine Abwehr ist ja eben auch Krieg. Die schießen ja auch Leute ab mit den Abwehrraketen. Ist Werbetexter dennoch Dein Traumberuf? Traumberuf würd‘ ich nicht sagen. Da wär‘ ich immer gern Fußballer geworden – wie jeder kleine Junge. Ich war früher aber zu klein und zierlich. [lacht] Werbetexter ist aber ein Beruf, in dem ich mich sehr wohl fühle. Eine gute Mischung aus Kreativität und Geld verdienen. Das geht auch anderen so – zum Beispiel der Bühnenbildnerin von „Der Pianist“, die bei einem MasterCard-Dreh auf der „Dom Rep“ mit mir am Set im Einsatz war. Werbefilm bedeutet für viele Leute aus der Filmbranche – Regisseure und Schauspieler: innerhalb von kurzer Zeit viel Geld verdienen. Deshalb sprechen Theaterschauspieler sehr viel Werbung – auch viele vom

Darmstädter Staatstheater übrigens. Da gibt es an einem Tag oft mehr als im Theater für den ganzen Monat. Auch in Deiner Freizeit lebst Du Deine Kreativität gerne aus. In den 1990ern warst Du Sänger bei der Hardcore-/Punk-Band Brainage. Während Deines Studiums warst Du Mitglied der Programmgestalter-Gruppe im 603qm. Und seit zehn Jahren legst Du als DJ im ganzen Rhein-Main-Gebiet Platten auf – allerdings aus einer ganz anderen musikalischen Richtung als die, die Deine Jugend geprägt

hat. Wie bist Du von Hardcore und Punk zu Funk, Soul und HipHop gekommen? Mit 17, 18 war es eine coole Sache, in einer Punk-/Hardcore-Band zu singen. Dann kam bei mir ein Schulwechsel, ich kam in der Zwölf aufs GBS [Georg-Büchner-Schule, Anm. d. Red.]. Neue Leute gleich neue Einflüsse ... da war HipHop angesagt: Snoop, Dr. Dre, Westcoast. Bei der Musik waren plötzlich DJs dabei, es gab Scratches, Übergänge – das fand ich faszinierend. Von

Auf jeden Fall. Ich weiß zwar nicht, ob die Studenten in Mainz alle wirklich Mainzer sind. Aber ich würde sagen: Die Mainzer sind musikalisch offener. Frankfurt ist zwiegespalten: Es gibt eine Snob-/ Schicki-Szene, andererseits gibt es viele Underground-Partys (Schwedlersee, Lola Montez). Es gibt viel Subkultur, Frankfurt ist sehr vielschichtig – wie auch Darmstadt. In Darmstadt gibt es viele Nörgler. Manchmal zähle ich mich auch dazu – zum Beispiel, wenn an einem

„Luups“ ist ein Freizeitführer mit Gutscheinen, der Dich, wenn Du neu in der Stadt bist, an die richtigen Locations bringt. Pflichtsachen wie das Jugendstilbad werden genauso vorgestellt wie Geheimtipps, zum Beispiel die Wurstfontäne oder der Goldene Hirsch. Besonders ist auch, dass es sich rein auf Darmstadt konzentriert – Heppenheim, Eppertshausen oder Kelsterbach sind nicht drin wie in ähnlichen Produkten. Und bei der Gestaltung machen regionale Ilustratoren mit [von

Ich hab’ auch schon Jobs abgelehnt, zum Beispiel für die CDU. HipHop ging es dann zu House und Breakbeat. Inspiriert haben mich auch die DJs, die damals im Kesselhaus aufgelegt haben: montags und donnerstags bei den House-Abenden sowie freitags im Orbital Jazz Club [Thomas Hammann, Sonix und Kemal, Anm. d. Red.]. So was wollte ich auch machen. Viele unterschiedliche Einflüsse also ... Was zeichnet denn das typische Daniele-DJ-Set aus? Das ist ein Melting Pot, ein wilder Mix aus 50 Jahren Musikgeschichte: Soul, Funk, Jazz, Disco, HipHop, Reggae, auch mal Latin oder ein bisschen Swing dabei. Es muss Spaß machen – und auch nicht immer der neueste Shit sein. Es gibt so viele verborgene Perlen oder ältere Sachen, die neu editiert wurden oder aus einem ganz anderen Kontext kommen. Es ist spannend, das zusammenzufügen. Ich fänd’s auch langweilig, nur eine Richtung aufzulegen. Dafür gibt es Spezialisten. Ich sehe mich eher als bunten Hund. [lacht] Du bist als DJ im ganzen RheinMain-Gebiet unterwegs. Feiern Mainzer oder Frankfurter anders als Darmstädter?

Samstag nur Techno- oder HousePartys sind.

den viele auch fürs P gestalten und illustrieren, Anm. d. Red.]. Die konnten sich so auf diese schöne Art verewigen. Ich hatte „Luups“ vor zwei Jahren das erste Mal in Mainz gesehen. Sieht gut aus, dachte ich mir, hat ein gutes Konzept – da fragte ich mich: Warum gibt es das nicht für Darmstadt?

Ansonsten bist Du aber ja schon ein Darmstadt-Liebhaber. Seit 15 Jahren lebst Du in Darmstadt, engagierst Dich auch sozial (HausVielen Dank für das Gespräch. aufgabenbetreuung an der Lich(Interview: Cem Tevetoglu, tenbergschule). Was macht diese Foto: Jan Nouki Ehlers Stadt aus? Meine Liebe zu Darmstadt wird immer mal wieder gestärkt und geWin! Win! Das P verlost schwächt. Ich find’s toll, wenn sich 3 x „Luups Darmstadt 2011“ Leute engagieren, etwas auf die Beine stellen, die Stadt bereichern. Neue Sachen unterstütze ich eigentlich Wer bis 28. November eine E-Mail immer gern. Man hat nur manchmal mit dem Betreff „Gutschein“ an das Gefühl: Wenn ein Projekt zur marketing@p-verlag.de schreibt, Erfolgsgeschichte wird, kommt der hat die Chance auf einen von drei Gedanke auf: „Klappe zu“ – und die Gutschein-Freizeitführern „Luups Entwicklung stockt. Oder, um mal Darmstadt 2011“. Gültig seit ein Problem aus der DJ-Praxis zu Mitte Oktober bis 31. Januar 2012; nennen: Bei Partys wird oft am Licht Auflage: 1.500 Exemplare; und am Sound gespart. Das gilt aller33 Teilnehmer, 36 Gutscheine. dings nicht nur für Darmstadt. Die Für 16,90 Euro erhältlich im überschaubare Größe Darmstadts Buchhandel und bei ausgewählwiederum ist ein Vorteil: Das mit ten Teilnehmern (Pentagon, „Luups“ hätte ich mich in einer anKemal, Darmstadt Shop). deren Stadt vielleicht nicht getraut. www.luups.net Warum braucht Darmstadt „Luups“, www.iezzi.de es gibt ja schon ähnliche Gutscheinhefte wie „2for1“ oder „City Card“?

LIGHTS OUT!


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Schulterblick

Foto: privat

Wie Exil-Darmstädter heute die Stadt sehen

che Autorin von „Kinderkacke. Das ehrlias Elternbuch.“ (gemeinsam mit Thom Lindemann), das seit Wochen in der t. Spiegel-Sachbücher-Bestsellerliste steh


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Foto: Antje Herden

Darmstädter Typ Stefanie Werner „Jeden Morgen, wenn ich den Laden aufschließe, bin ich dankbar“, sagt Stefanie Werner. „Der Laden“ heißt „Suppkult Elisabeth“ und befindet sich in der Schulstraße 14. Den Blick über den charmantesten Innenhof Darmstadts mit den grünen Stühlen zum Turm der Stadtkirche schweifen lassend ahnt man, was sie meint. Stefanie Werner wurde in Darmstadt geboren und verbrachte ihre Schulzeit im Schuldorf Bergstraße. Danach machte sie eine Kochlehre in einem kleinen, familiengeführten Zwei-Sterne-Restaurant in Rheinland Pfalz: drei Jahre, die ihre Liebe zu familiengeführten Häusern besiegelten. Danach ging sie einige Zeit in das Colombi Hotel nach Freiburg, um Events zu koordinieren. „Das Colombi ist das erste Haus am Platz. An einem Tag organisierten wir einen Familiengeburtstag, am nächsten den Richard Wagner Kongress mit 3.000 Besuchern. Und alles auf gleichem Niveau“, erzählt Stefanie.

Diese Vielseitigkeit faszinierte sie. Um ihre Erfahrungen zu vertiefen, nahm sie anschließend eine Stelle in Köln im Excelsior Hotel am Dom an, auch dieses ein traditionsbewusstes, familiengeführtes Haus. 2003 kehrte Stefanie Werner nach Darmstadt zurück. „Es war Zeit, in einem eigenen Laden umzusetzen, was ich gelernt hatte“, sagt sie rückblickend. Ihre Mutter Christa, die 16 Jahre die „Schöne Aussicht“ in Stettbach im Odenwald geführt hatte, schlug vor, die „Familienidee Suppen in Darmstadt“, die sich seit vielen Jahren entwickelt hatte, umzusetzen. Gemeinsam mit Christas Ehemann schauten sie sich unzählige Lokalitäten an. Ein ganzes Jahr ging ins Land, ein Jahr, in dem viel geplant, diskutiert und auch geheult wurde. „Aber das war gut, denn dadurch entwickelte sich unser Konzept immer weiter.“ Schließlich antworteten sie auf eine Chiffre-Anzeige und fanden den Ort, der es werden soll-

te. Damals noch als winziger Laden in dem relativ unbelebten Hof wurde am 3. Januar 2003 die Suppenbar eröffnet. Inzwischen hat „Suppkult Elisabeth“ diesen zu einem gern besuchten Fleck verändert: „Alles ist gewachsen – die Gästezahlen, die Ladenfläche und unsere Persönlichkeiten“, sagt Stefanie. „Ich glaube daran, dass passiert, was passieren soll.“ Inzwischen ist sie glücklich verheiratet und hat eine 15 Monate alte Tochter. In diesem Sommer eröffneten sie und ihre Familie das „Gretchen“ – ein traditionelles Café am Spessartring in der ehemaligen Bäckerei Faust – der Name eine Reminiszenz an denselben. „Das Café war noch ein lang gehegter Traum.“ Schön, dass auch der erfüllt wurde, denn die hauseigene Backstube ermöglicht die Zubereitung wunderbarer Torten aus „echter Butter, Sahne und Eiern“ statt der üblichen Ersatzstoffe. Lecker. (Antje Herden)

Rischdisch (un)wischdisch > Die Darmstädter Orangerie ist ein von dem Architekten Louis Remy de la Fosse entworfenes, von 1719 bis 1721 erbautes Schlösschen. Es diente als Winterherberge für sardische oder sizilianische Orangenbäume der umliegenden Parkanlage. Heute wird sie im Sommer auch zur Bühne für Neues Theater. > Mitte der 1970er lief im ZDF die TV-Reihe „PS – Geschichten ums Auto“, ab 1981 – ebenfalls im ZDF – der Mehrteiler „Tod eines Schülers“, die beide in Darmstadt gedreht wurden. Auch die ZDF-Familienserie „Diese Drombuschs“ (1983 bis 1994) spielt größtenteils in Darmstadt. > Die Volkssternwarte Darmstadt befindet sich auf einer der höchsten Erhebungen der Stadt, der Ludwigshöhe, und wird von einem gemeinnützigen Verein betriebenen. Dort im Einsatz ist auch ein Erdbebenmessgerät – eines von nur acht seismischen Instrumenten in Hessen. > Darmstadt ist in neun Stadtteile gegliedert: Fünf gehören zur Innenstadt (Mitte, Ost, West, Nord und Bessungen), vier zu den Außenbezirken (Arheilgen, Wixhausen, Kranichstein und Eberstadt).

(Arkad Mandrysz + Cem Tevetoglu)

Darmstädter Fakten

Das nächste P erscheint am 29. November 2010, Redaktionsschluss: 10., Anzeigenschluss: 17. November


KUNSTMARKT DARMSTADTIUM 11. BIS 12. DEZEMBER 2010

TL E R t r S N Ü K – n fe u a k K UNS T

Kunst kaufen – Künstler treffen Erstmalig im darmstadtium Entdecken Sie Kunstwerke aus der Region, wie auch die weltbekannter Künstler. Renommierte Künstlerinnen, Künstler und Newcomer präsentieren einen Querschnitt der Modernen und der Gegenwartskunst (Malerei, Skulpturen und Objekte, Fotografie) mit vielfältigem Rahmenprogramm wie Führungen, Bildbetrachtungen, Austausch mit Künstlerinnen und Künstlern, etc. Y Samstag, 11.12. von 14:00 bis 19:00 Uhr Y Sonntag, 12.12. von 10:00 bis 18:00 Uhr Y Eintritt: 6 Euro Finden Sie Ihr Wunschobjekt und werten Sie Ihr Zuhause mit authentischer Kunst auf! www.darmstadtium.de/kunstmarkt

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