Ausgabe 24 Mai 2010 gratis
PPPPARTY_ 2 JAHRE STADTKULTURMAGAZIN P Samstag, 29. Mai 2010 | Weststadtcafé
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Hallo Darmstadt. Wir atmen tief durch. Dass die Stadt den Flohmarkt wegen der Bauarbeiten auf dem Karolinenplatz doch noch einmal an den Stadtrand verbannen könnte, haben wir im letzten P zwar geschrieben. Dennoch hatten wir, als das Heft in Druck ging, die begründete Hoffnung, dass schon im April wieder mit Karoline geflohmarktet werden kann. Doch plötzlich tat sich an der Baustelle nix mehr. Am 1. April – wir dachten erst, es sei ein Scherz, war’s aber leider nicht – teilte die Stadt dann per nüchterner Pressemitteilung mit, dass der Flohmarkt „zum letzten Mal in Darmstadts Norden ... auf dem Parkplatz am Berufsschulzentrum/Nordbad“ stattfinden muss. Warum? Ei, wesche dene Bauarbeide. Das eigentliche Ärgernis aber war, dass der Flohmarkt auch zeitlich einen Tag verlegt wurde – und zwar nach vorne. Wir haben alles versucht, Euch darüber zu informieren, via P-Facebook-Seite, über unsere Website www.p-magazin.net, auf Partyamt.de ... Wir hoffen, dass Euch diese Info noch rechtzeitig erreicht hat. Mannomann, was für ein K(r)ampf. Danach gab es mehrere Telefonate mit den Verantwortlichen ... das Ergebnis: Spätestens im Oktober, eventuell sogar schon im Spätsommer, ist die Karoline-freie Zeit überstanden. Dann machen wir aber echt drei Kreuze. Und empfehlen zur Überbrückung den bezaubernden Flohmarkt auf dem Riegerplatz am Samstag, dem 8. Mai, Aufbau ab 8 Uhr. Kommen wir zu den angenehmen Dingen, speziell der blühenden Stadtkultur, die es ja hier Gott sei Dank auch noch gibt. Dazu zählen in diesem Monat besonders der neue Biergarten im Schloss (Seite 16), der erste Carrotmob Darmstadts (Seite 12), die Mediale 2010 (Seite 14) und – bei aller Bescheidenheit – die 2 Jahre P-Party im Weststadtcafé am Schlossgrabenfest-Samstag, 29. Mai – übrigens mit kostenlosem Shuttlebus (Seite 22). Wir freuen uns aufs Feiern mit Euch – und wünschen Euch bis dahin viel Sonne und (auch in der Nach-EyjafjallaZeit) wenig Fluglärm! Die P-Redaktion
Inhalt Thema Vorwort, Inhalt, Impressum Favoriten des Monats Suche und finde! Erster Darmstädter Carrotmob Herzblut für Media Ein Biergarten im Schloss Schlossgrabenfest: Do’s and Dont’s 20 Jahre Open Air am Steinbrücker Teich 2 Jahre P-Party am 29. Mai Made in Darmstadt: Iriodin Rugby bei der TG 75 besonders ... artgerecht: das Vivarium Radlos in Darmstadt Auf Darmstädter Bühnen im Mai Das literarische Darmstadt im Mai Out of Darmstadt
Seite 03 04 – 09 11 12 + 13 14 + 15 16 + 17 18 + 19 20 + 21 22 + 23 25 26 + 27 28 + 29 30 + 31 32 + 33 35 53
Thema Veranstaltungskalender Immer erreichbar Iss was! Folge 3: Nudeln mit Haschee Volles Bouquet, Folge 1 Stadtteiltest (5): Kranichstein Hörspiel mit Walter und Karina vom „Pillhuhn” im „Pillhuhn” Unter Pappeln, Teil 3: Von Lotte lernen Einer von uns: Wilhelm Huxhorn Wrede und Antwort Bolzplatz-Quartett, Ausgabe 23 Black Box mit Okta Logue „Mirabelle”-Comic Schulterblick mit Jessica Silber Darmstädter Typ: Sasan Yazdani Rischdisch (un)wischdisch
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Impressum
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P Stadtkulturmagazin 24. Ausgabe – Mai 2010 Herausgeber: Cem Tevetoglu, Schleiermacherstraße 21, 64283 Darmstadt Verlag: P-Verlag, Schleiermacherstraße 21, 64283 Darmstadt Redaktion (V.i.S.d.P.): Cem Tevetoglu (ct), redaktion@p-verlag.de, Telefon: 0163 / 7929262 Anzeigen: Jens Engemann (jen), anzeigen@p-verlag.de, Telefon: 0176/21964883 Marketing: Peter P. Schmidt, marketing@p-verlag.de Artdirektion: André Liegl, grafik@p-verlag.de, Lisa Zeißler, lisa.zeissler@p-verlag.de, www.rockybeachstudio.de Layout: Burcu Baytak, Hans-Jörg Brehm, Melanie Dörsam, Astrid Fischer, Vincent Jauernig, Tanja Beate Heuser, Daniela Krug, Nicole Lange, Ulrike Lehmann, Katja Mink, Yvonne Mülbert, Daniel Wiesen Coverfoto: Jan Nouki Ehlers, www.janehlers.net Redaktion dieser Ausgabe: Egon Alter (ea), Jacob Chromy (jdc), Patrick Demuth (pd), Johanna Emge (je), Steffen Gerth, Paul Gruen (pg), Alexander Heinigk, Meike Heinigk (mei), Mathias Hill (mh), Jan-Kristian Jessen (jes), Hannah Knell, Tabea Köbler (tk), Liz Lawonn (lz), Sascha Löwel, Arkad Mandrysz (am), Tobi Moka (tm), Sven Möller (smm), Laura Mürmann (lm), Paula Pacher (pap), Kira Pauswang (kp), Nadja Rogalla (nr), Maren Sauermann (ms), Mira Schleinig (mis), Tilmann Schneider (tman), Kai Schubert, Gunnar Schulz (gs), Johanna Willimsky (joy), Gerald Wrede (gw) Fotoredaktion: Jan Nouki Ehlers, www.janehlers.net Facebook: Jo Schulz und Jacob Chromy Druck: Printec Offset, Ochshäuser Straße 45, 34123 Kassel Auflage: 10.000 Exemplare Verteilung: 200 Auslagestellen im Raum Darmstadt Bezugspreis: gratis (Jahresabo: 25 Euro) Erscheinungsweise: monatlich (Doppelausgaben Dezember/Januar und Juli/August) Nachdruck / Copyright: Alle Urheberrechte für Text und Gestaltung liegen beim P-Verlag. Ein Nachdruck der Texte und Fotos, die in P veröffentlicht sind, ist – auch in Auszügen – nur mit schriftlicher Genehmigung des P-Verlags erlaubt. Haftung: Namentlich oder mit Kürzel des Autors gekennzeichnete Beiträge entsprechen nicht unbedingt der Meinung des Herausgebers. Nächste Ausgabe: Juni 2010 Redaktionsschluss: 10.05. Anzeigenschluss: 17.05. Veranstaltungskalender: 17.05. Erscheinungsdatum: 28.05.2010 www.p-magazin.net und www.facebook.com/pmagazin
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Favoriten des Monats
Favoriten des Monats KUNST IN DER KIRCHE
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JAZZ
Ralf Kopp, international tätiger Video- und Fotokünstler mit Homebase Darmstadt, zeigt seine Videoinstallationen „Die Leiden des jungen J. 2“, „Seinsgefechte“ und „maybe“ sowie die Fotoserie „aCross“ in der Michaelskirche – eine von mehreren ungewöhnlichen Aktionen anlässlich des Jubiläums „50 Jahre Michaelsgemeinde“. Wie Kunst und Kirche jenseits von bunten Glasfenstern kritisch miteinander in Dialog treten können, ist noch bis 28. Mai im Martinsviertel zu sehen. (tman)
Mus Musiktitel wie „Autsch“ oder „Tanzwurst“ sind in der Jazzszene nicht unbedingt die gäng gängigsten. Doch verstehen die vier jungen Leipziger Antonio Lucaciu (Sax), Sascha Stiehler (Piano), Matze Eichhorn (Bass) und Jan Roth (Drums) es genau, sie gewitzt Stieh ins Klangliche K umzusetzen. Ihre enge Freundschaft überträgt sich auf ihre durchweg swingigen, teils frei improvisierten und vor allem mit persönlichen Geschichten gefül gefüllten Stücke. (lz) Klingt wie: ein gefühlvoller Jazzabend mit ohne Beulen Kling
Kunstraum in der Michaelskirche (Liebfrauenstraße 14) / bis Fr, 28. Mai geöffnet: donnerstags von 18 bis 19 Uhr, sonntags im Anschluss an den Gottesdienst bis 12 Uhr (nicht am 16. Mai) und nach Vereinbarung: kunstraummichaelskirche@gmx.net Eintritt frei!
Jazzi Jazzinstitut, Gewölbekeller (Bessunger Straße 88d) / Fr, 7. Mai / 20.30 Uhr 10 Euro
The Burning Hell, Construction & Destruction + Shotgun Jimmie
FOLK / ROCK CK
Boban i Marko Markovic Orkestar
Am letzten Abend vor der Sommerpause der unglaublich gemütlichen Veranstaltungsreihe „Gute Stube“ gibt es einen kanadischen Dreier-Musik-Schmackes. Mit von der Partie sind „The Burning Hell“ mit humorvoll-folkigem Zirkuspop. Das Duo Construction & Destruction bewegt sich im desaströs Pop-Folk-Elektronischen, und der Dritte im Bunde ist Shotgun Jimmie – ein Schrammelrocker mit Texten, diee es wert sind, gehört zu werden. (lz) Klingt wie: Public Tagesschau mit anschließendem, entspanntem Dreier-Ohrwurm m
Athen, Budapest, Paris … Darmstadt: Das Boban i Marko Markovic Orkestar trägt seinen Balkan-Gypsy-Roots-Sound in die Welt hinaus und erfreut sich längst nicht mehr nur in seinem Heimatland Serbien größter Popularität. Boban, Gründer und mit dem Titel „bester Trompeter“ ausgezeichneter Musiker, und Marko, sein Sohn, mischen mit extrem tanzbaren und beschwingenden Balkan-Klängen die Klubs hierzulande auf. Und wer jetzt immer noch an eine Alt-Herren-Blaskapelle denkt, sollte sich eines Besseren belehren lassen: Es wird laut, schweißtreibend und absolut sehenswert! (joy) Klingt wie: La Brass Banda ohne Bier und Lederhosen
Hoffart-Theater (Lauteschlägerstraße 28a) / So, 2. Mai / 20.15 Uhr Abendkasse 5 Euro
Master Musicians Of Bukkake (Seattle) + Supports
BALKAN BEATS MIT PAUKEN UND TROMPETEN
603qm / Fr, 7. Mai / 21 Uhr / Abendkasse 15 Euro
SINNES-SPEKTAKEL
Wer bei Bukkake nicht spontan an etwas Anrüchiges, sondern an total durchgedrehte Musik denkt, die mit jeglicher Tradition bricht, ist hier richtig aufgehoben. Die Jungs von Master Musicians Of Bukkake kommen aus Seattle und kennen keine Gnade: Arabische, asiatische und indische Einflüsse verbinden sich zu einem Mix, der im Ohr hängen bleibt und die Sinne erweitert. Eröffnet wird der Abend mit einem Solo-Set des Gitarristen Bill Horist, bevor das Frankfurter Trio ephemeroL die Stimmung für Master Musicians anheizt. (jes) Klingt wie: Current 93, Dengue Fever oder Black Mountain
Gratis Comic Tag
KOSTENLOSE ZEICHEN-POPKULTUR
Wer Comic-Leute kennt, weiß, dass diese ihre Comics nur äußerst ungern weggeben und selbst dann nur zu Höchstpreisen verkaufen (um neue, rare Comics zu kaufen). Denkste! Von den USA vorgemacht, kommt nun auch zu uns der „Gratis Comic Tag“, an dem es in ganz Deutschland in über 100 Shops 30 Comics UMSONST gibt. Extra für diesen Tag entworfene Bändchen oder auch Ausgaben bekannter Comicreihen darf man mitnehmen. Allerdings nur solange der Vorrat reicht, also schnell hin und Lieblingscomic sichern! (mis) Comic Cosmos (Kombinat, Rheinstraße 22) / Sa, 8. Mai / 10 bis 16 Uhr / Eintritt frei
Oetinger Villa / Di, 4. Mai / 21 Uhr / 10 Euro 32. Automobilausstellung Darmstadt
DURCHAUS MAL INNOVATIV
MahatmaKarma (und mal net)
EAST-MEETS-WEST-BENEFIZ
Bislang war die Darmstädter Automobilausstellung eher eine langweilige BolidenShow unter freiem Himmel. Doch 2010 sucht man sich endlich mal ein richtiges Thema und lädt auch Firmen wie die Darmstädter Fahrradmanufaktur riese + müller oder das Fraunhofer Institut zum Mitmachen ein. Vielleicht macht der rote Faden „Nachhaltigkeit“ aus einer reinen PR-Veranstaltung ja endlich ein innovatives Info-Event? Zu wünschen wär‘s! Das komplette Programm – unter anderem mit Open-Air-Kino am Samstag – gibt es unter: www.automobil-ausstellung-darmstadt.de. (ct)
Indo-asiatisch trifft hessisch! Das ist das Thema von MahatmaKarma, einem Projekt mehrerer Darmstädter mit indo-asiatischen Wurzeln. Mit Räucherstäbchen, Mango-Lassis und dicken Bollywood-Beats wird dem Gin Tonic und dem guten alten europäischen Partysound der Platz streitig gemacht. Der Gewinn des Abends geht an die Einrichtung Manavata e.V., die bedürftige Kinder in Nordindien unterstützt undd fördert. Es wird auch ein kleines Büffet geben, das von den Gästen bereichert werdenn darf – also fleißig was mitbringen! (pap)
Wilhelminenstraße / Fr, 7., bis So, 9. Mai / Fr 12 bis 19 Uhr, Sa 10 bis 24 Uhr, So 10 bis 17 Uhr / Eintritt frei
Hillstreet Club (Hügelstraße 73) / Sa, 8. Mai / 21 Uhr / Abendkasse 5 Euro
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Ralf Kopp: „er, sie, es und ich“
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Favoriten des Monats
The Wolves (DA), Support: The Dislikes (Mainz) + Radaudisko
POGOSPASS
Still Black, Still Proud – An African Tribute to James Brown
FUNK & SOUL
Du hast Lust, mal was anderes als David Guetta, Frauenarzt und Co. zu hören? Dann „Turn up the volume“ for The Wolves! So heißt die zweite CD der Punkrocker aus Darmstadt – und laut wird es an diesem Abend im Schlosskeller auf jeden Fall. Wenn dann auch noch The Dislikes mit einem rauen Mix aus Punk und Rock‘n’Roll mitmischen und die DJs Robert und Carsten Caleu die Tanzfläche mit Hardcore-, Punk-, Indie-, Country-, Trash-, Early Reggae- und Ska-Hymnen befeuern, ist eine geile Diskopogo-Party garantiert! (lm) Klingt wie: Motörhead, Hellacopters, Peter Pan Speedrock und Zeke
James Brown war unbestritten der „Godfather of Funk & Soul“. Auch wenn er zu Lebzeiten manchmal einen an der Waffel hatte, seine Konzerte, sein Tanzstil, seine Stimme – kurzum: seine Musik – bleiben unsterblich. Pee Wee Ellis kann dies alles bestätigen, denn er war seit den 1960ern musikalischer Wegbegleiter Browns. Also ist er bestens geeignet, dem mit afrikanischen Künstlern angereicherten TributeProjekt „Still Black, Still Proud“ voranzustehen und die ganzen Brown-Klassiker sehr stimmig zu intonieren. It’s too funky in here. (tm) Klingt wie: James Brown zu Lebzeiten
Schlosskeller / Sa, 8. Mai / 22.45 Uhr / Abendkasse 4 Euro (nur Raudaudisko: 3 Euro)
Centralstation (Halle) / Do, 13. Mai / 20.30 Uhr / Abendkasse 28 Euro
The Candy Snatchers (USA) + The Voodoo Godz (Frankfurt)
INFERNAL
„Graupner 2010“
BAROCKE ZEITREISE
Die Candy Snatchers halten sich für „the most approachable band in Rock’n’Roll“, ihr Sänger Larry May ist sicher „das singende Inferno“. Wer sich mit zerbrochenen Flaschen verunstaltet und dabei noch die Seele aus dem Leib schreit, als gäbe es kein Morgen mehr, der muss seinen Beruf schon lieben. Mit neuem Album sind sie erstmals in Europa unterwegs, um auch hier für Furore zu sorgen und den Rock’n’Roll lässisch bis bluudisch aus dem Ärmel zu schütteln. Als Unterstützung werden die Voodoo Godz aus Frankfurt erwartet. Scheint ein infernalisch-netter Abend zu werden. (gs) Klingt wie: GG Allin, Dead Boys, Johnny Thunders und Konsorten…
Ob Cembalo-Recital der kanadischen Graupner-Spezialistin Geneviève Soly oder Ausschnitte aus Graupners Hamburger Opern und Sinfonien mit La Stagione Frankfurt: Gewürdigt wird der vor 250 Jahren verstorbene Darmstädter Hofkapellmeister, der 50 Jahre lang im Dienste des Landgrafen der ehemaligen Residenzstadt Darmstadt stand und als wichtigster Musiker der Stadt gilt. Drei Tage lang geht es deshalb mit Konzerten (in der Orangerie, siehe Infozeilen), Symposien (im Karolinensaal, Eintritt frei) und einer Ausstellung (im Schloss, Eintritt frei) ganz barock zu. (mei)
Bessunger Knabenschule (Keller) / So, 9. Mai / 21 Uhr / Abendkasse 7 Euro
Orangerie / Fr, 14. Mai, – So, 16. Mai / jeweils 20 Uhr / Abendkasse 16,50 bis 22 Euro, Kombiticket 45 Euro / Weitere Infos unter www.christoph-graupner-gesellschaft.de
Bischler mit Milch
LIEDERMACHER
The Generators (Los Angeles) + Support: The Wolves (DA)
PUNK’N’ROLL
Wer unsere Märzausgabe aufmerksam gelesen hat, wird sicherlich schon gespannt sein wie ein Flitzebogen auf die Livesession mit Bischler samt Milch in der RockLounge. Erwarten dürfen wir eine beeindruckende Band, die gekonnt Singer-Songwritertum mit Rock und Geige kombiniert und dabei deutsche Texte zelebriert, die Herz und Verstand melancholisch umnebeln und gleichzeitig die Füße taktvoll wippen lassen. Ein Muss für alle Freunde der besonderen Konzertabende in Darmstadt! (daw) Klingt wie: Gisbert zu Knyphausen, Wolfgang Müller, Tomte
Wer sich gerne Skateboard- oder BMX-Videos reinzieht, kommt an den Generators nicht vorbei. Praktisch auf jedem dieser Action-Filmchen untermalen die Kalifornier seit 1997 Ollies, Flips und McTwists – und begeisterten auch schon die Zielgruppe auf der Vans Warped Tour 2007. Straighter, singalongiger Streetpunk, gelegentlich ein fröhlicher Offbeater dazwischen: The Generators wissen, wie man ein schmutziges Drei-Akkorde-Fest feiert. Poooogo in Toooogo! Punkrock in Bangkok! Und an diesem Abend im Keller der „Villa“. (ct) Klingt wie: Social Distortion, The Adolescents, The Ramones, The Sex Pistols, Bo Didley
Centralstation (Lounge) / Mo, 10. Mai / 21 Uhr / Abendkasse 3 Euro
Oetinger Villa (Keller) / Fr, 14. Mai / 20 Uhr / Abendkasse 8 Euro
SoulSohle II
STARLIGHT-DISCO
Elektroschule mit DontCanDJ + My Tiger My Timing ELEKTRONISCHER INDIEPOP
Das Team vom Asphaltgold-Sneakerstore lädt zum Turnschuh-Tanzen ins Weststadtcafé. Der richtige Auftakt zum langen Himmelfahrt-Wochenende mit Sounds und Drinks unterm Sternenhimmel. Die DJs Daniele Iezzi und Lukas Lehmann heizen der Frühlingsnacht mit 70s-Disco, Oldschool-Breaks, Funk- und Synthpop ein. Tanzt je nach Wetter drinnen oder draußen – und verliebt Euch in den Ort, Euren Stern, die Nacht und das Leben! (tman) Klingt wie: Discokugel out of space
Für alle, die es lieben, die ganze Nacht lang sowohl elektronisch als auch poppig durchzufeiern und zu bouncen! Wie jeden zweiten Freitag im Monat lassen die zwei DontCanDJanes mit ihrer elektronischen Schule den Schlosskeller bis in die frühen Morgenstunden vibrieren. Diesmal mit Hilfe der geschmackvollen Londoner Liveband My Tiger My Timing, welche mit ihrem eingängigen Indie-Charme glänzt. Im StudentInnenkeller fliegen die Fetzen! (kp) Klingt nach: Londoner Partyexzess all night long
Weststadtcafé / Mi, 12. Mai / 21 Uhr / Eintritt frei!
Schlosskeller / Fr, 14. Mai / 22 Uhr / Abendkasse 5 Euro
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Favoriten des Monats
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Favoriten des Monats
Favoriten des Monats
Ivan Santos
MUSIKALISCHE WELTREISE
Ein brasilianischer Grammy-Gewinner, der seit 15 Jahren in Frankfurt lebt und Weltmusik macht, kommt nach Darmstadt in ein Irish Pub. Mehr Weltbürgertum geht eigentlich kaum, oder? Brasilianische Musik, in moderner, urbaner Weise interpretiert, wie Ivan Santos es tut, ist wirklich hörenswert. Im Mai veröffentlicht er sein neues Album – und alle, die im Green Sheep vorbeischauen, bekommen dort einen kleinen Vorgeschmack darauf. (nr) Klingt wie: Frühling für Körper, Geist und Seele
23 – Der Herkules Marathon
HEY, MR. DEEJAY, PUT A RECORD ON!
Dass da vorher noch keiner drauf gekommen ist! Das umtriebige heimische Hip-HopLabel „I Don’t Care Records“ baut im Herkules, der fast rund um die Uhr geöffneten Cityring-Kneipe, zwei Plattenspieler auf und lässt die Sau raus: Einen ganzen (Pfingst-) Sonntag lang, von morgens Sechs bis nachts um Fünf, erklingt aus der gediegenen Pilsstube HipHop, Funk, Reggae, Elektro oder Dubsteb, handverlesen von 23 stündlich wechselnden Diskothekern. Wer das am Stück durchhält, hat sich ein Freibier verdient, finde ich! (mh) Klingt nach: glühenden Nadeln!
Green Sheep Pub (Erbacher Straße 5) / Sa, 15. Mai / 21 Uhr / Eintritt frei Pilsstube „Bei Herkules“ (Zeughausstraße 9) So, 23. Mai, 6 Uhr bis Mo, 24. Mai, 5 Uhr / Eintritt frei SINGER/SONGWRITER
Tag der offenen Tür des Clubs Latinoamericano
„Wir haben die Musik“, singt Tom Liwa und der „Künstlerkeller“ lässt uns daran teilhaben. Mit dem Urgestein der deutschen Indieszene und Frontman der „Flowerpornoes“ wird bereits zum dritten Mal im Rahmen der „Klangwerker“-Konzerte in die Katakomben des Darmstädter Schlosses geladen. Allein seine raue, etwas sperrige Stimme reicht aus, um die Hörer in den Bann zu ziehen. Liwa ist Liedermacher, Dichter und Alleinunterhalter zugleich: Zwischen seinen Liedern erzählt er gerne gefühlvolle, leicht melancholische Anekdoten, die demnächst auch in einem Buch veröffentlicht werden sollen. (je) Klingt wie: Du, ich und der Mann mit der Gitarre bei Wein und Kerzenschein
Der Club Latinoamericano Darmstadt lädt ein zu seinem ersten „Tag der offenen Tür“, der eher an eine kleine Kirmes erinnert: Es gibt lateinamerikanische Musik, lateinamerikanische Vorträge (unter anderem über „200 Jahre Unabhängigkeitsbewegung“), Ping-Pong, Kicker, einen Flohmarkt, Lateinamerikanisches vom Grill, Frucht-Säfte und Cocktails. Als Highlights werden vier verschiedene Theaterstücke und eine Rum-Probe angekündigt. Anmeldungen zum Flohmarkt und zur Rumprobe über www.club-latinoamericano.de. (ct) Hoffart-Theater (Lautschlägerstraße 28a) So, 23. Mai, von 14 bis 23 Uhr / Eintritt frei (Rum-Probe: 12 Euro)
Künstlerkeller (Keller-Klub im Schloss) / Sa, 15. Mai / 21.30 Uhr / Abendkasse 10 Euro 2 Jahre Level 6
LATIN KIRMES
ELEKTRO-CLUB FEIERT
Darmstadt besitzt eine Elektroszene, und das nicht nur wegen seiner E-Techniker an der TUD! Seit zwei Jahren lädt das Level 6 regelmäßig hochkarätige DJs und LiveActs der elektronischen Musik nach Darmstadt in den Club über den Dächern ein. Dies wird gefeiert, und dafür kommt das Projekt „Der Dritte Raum“ (Cocoon) in die Stadt. Drum-Machines, Sampler und Sequenzer werden im Dauereinsatz sein – und auch das sonstige Line-Up kann sich sehen lassen: Mikel McKay (Circus Rec.), Samuel Maasho (Level 6), Flixx (Level 6), Mr. Rod (E-Lux). (mei) Level 6 (Kasinostraße 60) / Sa, 15. Mai / 22 Uhr / Abendkasse 10 Euro
Klub mit Mr. Oizo (Paris), Support: The Beens (Köln)
Nach der Stadt Darmstadt ist er der Meister der kurzfristigen Absagen und Verlegungen: Quentin Dupieux alias Mr. Oizo. Ja genau: „Der mit ‚Flat Eric‘ / ‚Flat Beat‘.“ Wer nur den Oizo-Hit aus der Levi‘s-Werbung von 1999 kennt, wird erstaunt sein, was der ungewöhnliche französische Beatbastler noch alles kann. Poppig und eingängig trotz absolut minimalistischer Machart bringen seine Tracks seit Jahren die Tanzflächen weltweit zum Brennen. Dies ist der Nachholtermin für den 28. November 2009 und für den 6. Februar 2010. Aber bekanntlich sind ja alle guten Dinge drei (vielleicht ja dann auch beim Karolinenflohmarkt)! (tk/ct) Klingt wie: Ed Banger, DJ Feadz, Uffie 603qm / So, 23. Mai / 23 Uhr / Abendkasse 15 Euro
„Berlin Calling“ + PowerElektro mit dem Fullgazz-DJ-Team
E-DOPPELPACK PPELPACK PELPACK
ELEKTRONICA
„Die Welt zu Gast bei Fremden?“
VORTRAG ZUR WM 2010
Techno, Drogen, Party, Wahnsinn, Freiheit und Ekstase – um all das geht ess iinn Hannes Stöhrs „Berlin Calling“ (2008). Gezeichnet wird das Portrait des Berliner DJ DJs Js Ickarus, verkörpert durch und musikalisch untermalt von Paul Kalkbrenner. Anschließend ließend gibt’s zwei Stockwerke tiefer „Beats Bass Bass Beats und Bass“ – konkreter: err: Elektrohits à la Ed Banger und Kitsunè – vom Darmstädter Fullgazz-DJ-Team. Es darf d abgetanzt, abgegangen und abgedreht werden. (ms) Klingt nach: Elektro in Bild und Ton
Afrika, der Kontinent der Krisen, Katastrophen, Krankheiten und Kriege – glauben wir. Nur wer sich außerhalb der Mainstream-Medien mit Afrika und seiner vielfältigen Kultur beschäftigt, erkennt die andere Seite der Medaille: den Kontinent des Aufbruchs. Das Fanprojekt Darmstadt leistet mit dem Vortrag „Alltag in Aburi“ nun Aufklärungsarbeit. Die Referentin Maria Kind ist Projektleiterin in der Deutschen Afrika Stiftung e.V. und berichtet von ihrer fünfmonatigen Feldforschung in Ghana über die positive Entwicklung der „Wiege des Lebens“. (jes)
Centralstation (Saal) / Fr, 21. Mai / 20.30 Uhr / Abendkasse 5 Euro Centralstation (Halle) / Fr, 21. Mai / 22 Uhr / Abendkasse 3 Euro
Fanprojekt Darmstadt (Erbacher Straße 1) / Do, 27. Mai / 18 Uhr / Eintritt frei
Alle Fotos der Favoriten: Veranstalter
Tom Liwa
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Café Goebel • • • • • •
Suche und finde! Schöner Leben im Lebensraum
Großes Frühstücksangebot Wechselnde Wochenkarte Speisen à la carte Kuchen und Torten Kaffee- und Teespezialitäten Cocktails und Longdrinks
Öffnungszeiten Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
7:30 - 24:00 Uhr 7:30 - 01:00 Uhr 10:00 - 01:00 Uhr 10:00 - 24:00 Uhr
Warme Küche
11:00 - 23:00 Uhr
Mittagstisch / Tageskarte Montag - Freitag
11:30 - 17:00 Uhr
Gutschein für einen Frühstückskaffee* Bestellen Sie ein Frühstück im Café Goebel, legen Sie diesen Gutschein bei der Bestellung vor und schon erhalten Sie eine Tasse Kaffee gratis dazu. Direkt gegenüber
am Hauptbahnhof
Goebelstr. 21 | 64293 Darmstadt | Tel. 06151 - 500 37 18 | Fax 06151 - 500 3719
Diesen Monat nehmen wir einen anderen Artikel im Magazin als Aufhänger und zeigen Aufkleber, die schon lange auffallen, aber nicht so richtig in diese Rubrik passen wollen. Mit „schöner Leben im Lebensraum“ hat das Ganze nämlich nur am Rande, vielleicht langfristig gesehen, zu tun. Seit einigen Jahren klebt ein eifriger Mitbürger selbst gemachte Schilder an Stellen auf, an denen die Verkehrslage für Radfahrer uneindeutig ist. Er macht auf Orte aufmerksam, an denen die Verkehrsplaner geschlafen haben, und an denen das Radfahren gefährlich oder – bei genauer Betrachtung der Situation – auch eine Ordnungswidrigkeit sein kann. Der dabei anklingende Ton ist nicht immer freundlich und teilweise wirken die Schilder in dem Maß überregulierend, in dem die offizielle Verkehrssituation ungeklärt ist. Wünschenswert aber ist, dass durch die Aktion der ein oder andere verantwortliche Verkehrsplaner auf die Situation aufmerksam wird und er daraufhin das Radfahren in der Stadt sicherer und damit angenehmer macht. Dann passt das Ganze auch wieder zum Thema „schöner Leben im Lebensraum“. (Paul Gruen)
Fotos: Paul Gruen
* Gutschein gültig bis zum 30.05.2010
Separater Raucherbereich
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Tagesumsatzes. Der Bioladen im Martinviertel sogar 75 Prozent. Aber der Weltladen in der Elisabethenstraße übertrumpte die anderen Angebote mit sagenhaften 100 Prozent des Tagesumsatzes, die in energieeffiziente Maßnahmen fließen werden. Norbert Schneeweiß möchte vor allem „die Innenbeleuchtung optimieren“. „Der Wechsel zu einem reinen Öko-Stromanbieter steht auch auf der Wunschliste“, sagt der Geschäftsführer des Weltladens, der schon vom Carrotmob in Berlin gehört hatte.
Mobben fürs gute Gewissen Am 15. Mai findet der erste Carrotmob Darmstadts statt – und zwar doppelt
Und was ist nun ein Carrotmob? Laut Wikipedia werden beim Carrotmob „Unterstützer dazu aufgerufen, bei einem ausgesuchten Ladenbesitzer in einem fest umgrenzten Zeitraum einzukaufen. Dieser Ladenbesitzer hat zuvor seine Bereitschaft erklärt, einen festgesetzten Teil seines Gewinnes, den er im Rahmen des Carrotmobs erzielt, in eine klimagerechte Sanierung seines Ladens zu investieren.“ Alles klar? Oder, wie es die Carrotmobber aus München auf ihrer Fanpage sehr schön beschreiben: „In a boycot, everyone loses. In a Carrotmob, everyone wins.“ Am 15. Mai können alle Darmstädter zu Umweltgewinnern werden – und zwar doppelt. Den an dem besagten Samstag sind sie aufgerufen, tagsüber beim Weltladen in der Elisabethenstraße 51 fürs gute Gewissen einzukaufen und abends in einer – bei Redaktionsschluss noch nicht bekannten – Kneipe für die Regenwaldrettung zu saufen.
Weltweite Bewegung Die Idee des Carrotmobs stammt aus San Francisco. Der Initiator, Brent Schulkin, besuchte im März 2008 über zwanzig Shops in seiner Heimatstadt und köderte die Ladeninhaber mit einer großen Einkaufsmeute, die er an einem bestimmten Tag in den Laden lotsen wolle. Der Gewinnerladen setzte in ein paar Stunden so viel um wie sonst in einer ganzen Woche und investierte den Mehrumsatz in eine ökologischere Beleuchtung. Die Aktion fand rasch Nachahmer. Mittlerweile wurden weltweit schon über 50 Carrotmobs angezettelt (www.carrotmob.org/past-carrotmobs). Und es werden immer mehr. In Deutschland startete die Carrotmob-Bewegung vergangenen Juni in Berlin.
Doppelt gemobbt hält besser „Mehr als 500 Darmstädter“ hofft Organisator Martin Huth mit den beiden Carrotmobs in den Weltladen und die Kneipe zu locken. Mal schauen, ob die Heiner den bisherigen Deutschlandrekord von 3.730 Euro, den die Frankfurter Carrotmobber erwirtschaftet haben, brechen können. Also, haut rein beim S(c)hoppe! (Jacob Chromy) Aktuelle Infos zum Darmstädter Carrrotmob auf www.carrotmobdarmstadt.de
Gewinner: Der „Weltladen“ Tagsüber kaufen – abends saufen Über die Berliner Aktion sind auch die Initiatoren des ersten Darmstädter Carrotmobs aufmerksam geworden. Martin Huth von der Agenda 21-Gruppe in Darmstadt organisiert die Veranstaltung mit einer Handvoll Mitstreitern. Der 29-jährige Elektrotechniker und angehende Energieberater sagt zu seinen Beweggründen: „Jeder kann zum Klimaschutz beitragen! Der Kunde ist König und entscheidet, ob er sein Geld für ökologisch wertvolle Dinge ausgibt oder nicht.“ Unterstützung erhalten die Darmstädter Carrotmobb-Initiatoren von den Machern der Organic Disco, die als Experten für nachhaltiges Feiern die Idee zum Doppelmobb hatten. Tagsüber kaufen, abends saufen – und alles für die liebe Umwelt, so könnte das inoffizielle Motto der Veranstaltung lauten. 100 Prozent des Tagesumsatzes 15 inhabergeführte Geschäfte haben die Initiatoren in Darmstadt seit Anfang März abgeklappert. Die Kaiser Biobäcke Biobäckerei in der Schulstraße bot 45 Prozent seines
Das P hat eine Auswahl an Medien rund um die Themen Nachhaltigkeit, strategischer Konsum(kritik), LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability), Greenwashing & Co. für Euch zusammengestellt. Bücher: „Die Einkaufs-Revolution – Konsumenten entdecken ihre Macht“ / Tanja Busse (Preis: 14,95 Euro) Tanja Busse deckt Skandale der modernen Produktion und Preispolitik auf und zeigt, wie der Konsument als gesellschaftliche Macht der Zukunft Einfluss nehmen kann. Im praktischen Teil gibt sie konkrete Tipps, wo und wie verantwortungsvoller Konsum möglich ist. „Grün, grün, grün ist alles was wir kaufen – Lügen, bis das Image stimmt“ / Toralf Staud (Preis: 8,95 Euro) Toralf Staud, Gründer des Internet-Blogs www.klimaluegendetektor.de, spießt kurzweilig und ironisch Dutzende Fälle von Grünfärberei auf – und stellt Unternehmen und Lobbyisten ebenso bloß wie Politiker. Schadenfreude ist garantiert! Blogs: „Konsumpf – Der Blog für kreative Konsumkritik“. Mit Themen zu Culture Jamming/Anti-Werbung, Globalisierungskritik, Konzernkritik, Umweltpolitik/ Ökologie und Nachhaltigkeit. www.konsumpf.de
Der Begriff „Carrotmob”
Illustrationen: Daniel Wiesen, Foto: Jan Ehlers
Carrotmob? Den meisten sagt der Begriff überhaupt nichts. Deswegen hat das P erstmal seine Leser befragt, was sie denn unter dem Begriff „Carrotmob“ verstehen: „Menschen, die sich spontan versammeln und Möhren essen“, meint Sebastian. Wir meinen ganz kalt. Doris tippt auf „Sonn Bündel gääällle Riiewe, mim Griiiene noch drro!“ Hessisch lässisch geantwortet, aber auch karottenkalt. Pauline glänzt gleich mit drei Assoziationen: „Wischmob aus Karotten“, „Automobil in Karottenform“ und ein „Karottenesser, der bei der Arbeit gemobbt wird.“ Kreativ, aber weiterhin kalt. Jana wärmt die Raterunde auf: „Vom Wort her würde ich an Flashmob denken, aber was genau, keine Ahnung.“ Und Kai hat eine heiße Spur: „Das war irgendwas Guerilla-mäßiges in Supermärkten.“
Bücher, Blogs & Bewegtbilder
Der Name setzt sich aus „Carrot” und „Mob” zusammen und stammt aus dem Englischen. „Carrot” spielt dabei auf ein altes englisches Sprichwort an, welches besagt, dass man einen Esel nur auf zwei Arten in Bewegung setzen kann: Entweder indem man ihm eine Karotte vor die Nase hält, oder mit einem Tritt ins Hinterteil. Dieses Sprichwort wird auf die Unternehmen beziehungsweise Geschäfte übertragen. Entweder kann man das Geschäft durch einen Boykott zu einer Handlung bewegen, oder eben durch gezieltes Massenshopping, wie beim Carrotmob. Auf letzteres spielt auch der „Mob” an, welcher gemeinhin eine große Menschenansammlung bezeichnet. (Quelle: http://muenchen.carrotmob.org)
„Green your life – Blog mit lesenswerten Artikeln rund um nachhaltiges Design“. Unterhaltsame Anregungen und Tipps, wie man sein Leben ein bisschen grüner machen kann. www.green-your-life-blog.de Bewegtbilder: DVD-Tipp: „Der große Ausverkauf“ Engagierte Doku über den Widerstand von Menschen in vier Kontinenten gegen Privatisierung von Grundversorgung als fehlgeschlagenen Versuch zur Steigerung des Wirtschaftswachstums. www.dergrosseausverkauf.de Kino/DVD-Tipp: „Plastic Planet“ Mit „Plastic Planet“ reist man rund um den Globus und entdeckt eine Welt, die ohne Plastik nicht mehr existieren kann, die aber gleichzeitig mit den Problemen und Risiken dieser Kunststoffe zu kämpfen hat. www.plastic-planet.de
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Herzblut für Media Müde und etwas angeknockt sitzt Silvia Ikyasang kurz nach halb zehn morgens bei einer großen Tasse Milchkaffee neben mir – und wirkt gar nicht so unglücklich über meine leichte Verspätung zum Interviewtermin. „Hatte heute Nacht noch etwas fürs Studium fertig zu machen – Abgabefrist!“ Die alleinerziehende zweifache Mutter und diplomierte Media System Designerin an der Hochschule Darmstadt (h_da) schreibt gerade an ihrer Masterarbeit im Studienfach „Media Direction“ – und ist so ganz nebenbei noch Tutorin für den „Mediale“-Kurs am Campus Dieburg. Auf mein Angebot, ihr noch etwas Zeit zu lassen, bevor ich sie mit meinen Fragen zur Mediale 2010 löchere, antwortet sie mit einem Schmunzeln: „Ich bin durchaus multitasking-fähig...“ Bereits zum sechsten Mal präsentiert der Fachbereich Media der Hochschule Darmstadt die neuesten Arbeiten seiner Studierenden. Von Montag, den 3., bis Mittwoch, den 5. Mai, können Interessierte in der Centralstation und im Pali Kino große Augen machen, Neues entdecken und sich informieren. Acht Workshops laden Laien und Cracks ein, selbst mal zum Medienmacher zu werden. Alle Veranstaltungen sind – und das ist neu! – kostenfrei. Premiere in diesem Jahr feiert am Abschlussabend auch die Vergabe des Publikumspreises zusätzlich zur Game Contest-Auszeichnung.
Mediale-Projekt I: Orbitone Die Mediale 2010 bietet in der Centralstation an allen Tagen eine interaktive Ausstellung, einen Game Contest und Soundprojekte an. Die Workshops an gleicher Stätte beschäftigen sich mit Themen, die von der Trickfilm-Animation über Online-Journalismus, Lichteffekte für Filme oder Lego-Roboter reichen. Im Pali-Kino kommt es am Montag (3.) bei „Mediale meets MediaMonday“ zum Aufeinander-
treffen zweier Formate: Mario Tran Phuc und Max Riess (Pixomondo Studios, Frankfurt), beide ehemalige Studenten des Fachbereichs Media an der h_da, referieren zum Thema „Motion Design und Animated Shorts in Studium und professioneller Praxis“. Von Montag bis Freitag ist hier auch breites Filmprogramm zu betrachten, darunter Kurz-, Animations-, Dokumentar- und Experimentalfilme.
Mediale-Projekt II: Filmdreh zu „People One“
Illustration: Astrid Fischer, Foto: Team Mediale 2010
Die Mediale 2010 zeigt die Möglichkeiten moderner Medien auf
Mediale-Projekt III: Teamfunk Fachbereiche ebenfalls Arbeiten vorstellen – 2007 feierte dann die erste Mediale in Dieburg Premiere. Bereits 2009 war dann die Centralstation Veranstaltungsort, nun kommt noch das Pali Kino hinzu. Vorbild hier ist laut Silvia Ikyasang die „Sichten“Ausstellung des Fachbereichs Architektur an der TU Darmstadt: „Wir wollen hier unser Motto „Herzblut für Media“ unter Beweis stellen. Die Arbeiten der Studierenden sollen nicht einfach wieder in der Schublade verschwinden. Und es ist eine gute Gelegenheit für alle, um Aufmerksamkeit zu erreichen, zum
30 Studierende aus dem Bereich „Media Arts and Science“ (MAS) kümmern sich um die Planung, Realisation und Organisation der Gesamtveranstaltung. Silvia Ikyasang war bereits 2009 studentische Projektleiterin, nun unterstützt sie ihre Nachfolgerin Melanie Wetter in betreuender Funktion. „Hier kann ich meine Erfahrung weitergeben – auch an Studieninteressierte, die bei der Mediale reinschnuppern.“ Die Organisatoren, die die Studiengänge OnlineJournalismus, Media System Design, Media Production, Digital Media und Media Direction belegen, gliedern sich in verschiedene Teams: „Design kümmert sich um Plakate, Flyer und Eventgestaltung, Marketing geht Sponsoren an und besorgt Werbemittel, Interactive arbeitet an der Interactive-Ausstellung und Film am Film-Programm, Administration sorgt sich um die Website und Social Platforms – und dann gibt es noch die Workshop-Organisatoren“, erklärt Sylvia. „Am Anfang sind alle Studierenden schön aufgeteilt, zum Schluss arbeiten alle dann bunt gemischt in mehreren Gruppen zusammen.“ Best Practice sozusagen, denn so lernen die angehenden Medialeute auch gleich etwas in Sachen Veranstaltungsmanagement dazu.
Austausch und Netzwerkaufbau – auch hinsichtlich einer zukünftigen Berufsperspektive.“ In Kooperation mit Radio Darmstadt ist die Mediale 2010 auch über den heimischen Lautsprecher verfolgbar: Das Projekt „Running Radio“ wird live in zwei bis drei Sendungen von der Veranstaltung berichten, auch per Livestream im Internet. Unter www.mediale. org wird es zudem einen Live-Blog geben und auch über Plattformen wie Facebook, Twitter & Co. sollen Interessierte auf dem Laufenden gehalten werden. Das komplette Ausstellungs- und Filmprogramm sowie Infos zu den Workshops inklusive Anmeldungsmöglichkeit sind ebenfalls der Mediale-Website zu entnehmen. (Roger Edward Francis)
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Veranstaltungen und mehr gibt´s auf echo-online.de
Die Mediale hat ihren Ursprung in der „Media Night“ am h_da-Campus Dieburg, bei der ein Fachbereich Kurzfilme zeigte. Dann wollten andere Media-
echo-online.de
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Pausenbrot unter Platanen
abgesegnet werden“, sagt Jalal. Hatte man die eine Etappe hinter sich, habe bereits die nächste Überraschung gewartet. „Aber wir haben alle unsere Hausaufgaben gemacht.“
Am 22. Mai öffnet der „Schlossgarten“ – der erste Biergarten im Schloss
In den ehemaligen Schlossgärten auf der Bastion, die ursprünglich mal als Verteidigungsanlage gebaut wurde, wird künftig also Bier ausgeschenkt. „Uns schwebte diese Idee schon lange im Kopf herum, jetzt hat es auch endlich mit der Umsetzung geklappt“, freut sich Lena. „Es gibt einfach tolle Ecken in Darmstadt, aus denen man viel mehr machen könnte“, fügt sie an. Der Weg zum Schlossgarten war allerdings steinig. „Obwohl ich bereits seit 20 Jahren den Schlosskeller leite, hat mich der große Bürokratieaufwand überrascht“, sagt Jalal El Asri, Geschäftsführer des Schlosskellers.
Behutsam muss der Platanenhain in einen Biergarten umgestaltet werden, er muss sich in die natürliche Umgebung und die barocken Elemente des Schlosses einfügen. Das ehemalige Brückenhäuschen, ein denkmalgeschütztes Gebäude, wird zur Küche umgebaut. Alles muss sich harmonisch in das Umfeld einfügen. Der Denkmalschutz habe die Planung des Schlossgartens erheblich erschwert, berichten die künftigen Schlossgarten-Initiatoren. Im offenen Bereich der Bastion etwa wurde ein Neubau vom Denkmalschutz untersagt: „Jedes kleinste Detail musste abgesprochen und
The Rodeo 17. Mai 2010
Zur Eröffnung: Kultur für Groß und Klein Offizielle Eröffnung wird am Samstag, dem 22. Mai, um 15 Uhr gefeiert. Neben Kaffee und Kuchen, frisch gezapftem Bier, Erfrischungen und anderen Leckereien gibt es Live-Jazz von Nic Demasow, ab 19 Uhr dann „leichte Sounds“ von Discjockey I.Bee. Am Sonntag, dem 23. Mai, startet ab 11 Uhr der „Familientag“, für die Unterhaltung der Kinder sorgt „das rotzfreche Spielmobil“. Öffnungszeiten danach: Mo bis Fr 10 – 23 Uhr, Sa + So: 11 – 23 Uhr. www.schlossgarten-darmstadt.de
07.05. 07.05. 09.05. 10.05. 11.05. 12.05. 13.05. 14.05. 15.05. 21.05. 21.05. 23.05. 25.05. 02.06. 02.06. 03.06. 04.06. 05.06. 30.06. 12.07.
Harry Rowohlt liest und erzählt DontCanDJ presents: Waxdolls Serdar Somuncu (Zusatztermin) RockLounge: Bischler mit Milch Titanic Boygroup Dorian Gray@Centralstation Still Black, Still Proud u.a. mit Pee Wee Ellis + Mahotella Queens Paul Morocco & Olé Ganz Schön Feist Musik und Film: Berlin Calling PowerElektro mit dem Fullgazz-DJ-Team Vocal House Club mit A. Lee Oliver Uschmann Hazmat Modine The Battle of Trash IX Cashma Hoody & Concrete Jungle For South Africa Rainald Grebe & die Kapelle der Versöhnung Eure Mütter basta (Nachholtermin) Nouvelle Vague
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„Wir wollen die Schloss-Bastion mit dem Platanenhain zu neuem Leben erwecken“, erklärt Lena Pipkorn, verantwortlich für die Pressearbeit des Schlosskellers. Das Schloss müsse als Wahrzeichen der Stadt und touristisches Ausflugsziel in den Köpfen der Darmstädter und der Besucher wieder präsenter werden. Der Schlossgarten soll dabei als Schnittstelle zwischen Stadt und Studenten dienen. Dazu brauchte es keine Bagger, keine Kräne, keinen Baulärm. Eine gute Idee und jede Menge Durchhaltevermögen waren ausreichend.
Uni und Stadt stehen hinter dem Projekt Bisher hat das Schloss den Darmstädtern kaum Möglichkeiten gegeben, sich länger dort aufzuhalten – Tische und Sitzmöglichkeiten waren kaum bis gar nicht vorhanden. Atmosphäre: Fehlanzeige. Das Potential, mehr daraus zu machen, war jedoch immer vorhanden. Die Realisierung des Projektes sei vor allem durch die konstruktive Zusammenarbeit von AStA und Schlosskeller mit der Stadt möglich geworden, erklären die Verantwortlichen unisono. Auch in finanziellen Dingen. „Ungefähr 15.000 Euro Budget standen uns zur Verfügung“, sagt Lena. „Die laufenden Kosten werden ebenso wie die Finanzierung von AStA, Schlosskeller und Universität gemeinsam getragen.“ Um dem Schlossgarten einen realistischen Zeitrahmen zu geben, sich zu etablieren, ist die Probezeit auf drei Jahre angesetzt. Nach deren Ablauf müssen die angefallenen Kosten von den Betreibern bei der Universität beglichen werden.
Auch große und kleine Kulturveranstaltungen wird es im Schlossgarten geben: Puppentheater, Kleinkunst und Live-Musik, zum entspannten Zusammensitzen in gemütlicher Atmosphäre. Dabei liegt den Initiatoren vor allem das Zusammentreffen der verschiedenen Generationen am Herzen: Studenten, Hochschulmitarbeiter, Familien – Zielgruppe ist quasi jeder Bewohner Darmstadts. (Johanna Emge)
CENTRALSTATION/ IM CARREE/ DARMSTADT TICKETS ZUM AUSDRUCKEN: WWW.CENTRALSTATION-DARMSTADT.DE HOTLINE: (0 61 51) 3 66 88 99 RMV-KOMBITICKET: WWW.ZTIX.DE/RMV PARTNER DER CENTRALSTATION
Foto: xxx
Als die Idee an die Universität herangetragen wurde, sei plötzlich noch ein Mitbewerber aufgetaucht. Konzept und Business-Plan des Schlosskellers haben die Entscheidungsträger letzten Endes jedoch überzeugt, weil der kommerzielle Aspekt dabei nicht im Vordergrund stand, erklärt Jalal.
Bilder: Schlosskeller / Schlossgarten
Mitten im Zentrum der Stadt, inmitten vom Lärm der Autos, Busse und Menschen. Der Blick fällt hinüber über den Cityring auf das Darmstadtium. Der graugrüne Klotz aus Beton und Glas wirkt bedrohlich. Denn hier, am Rande der Schlossbastion, gibt es das visuelle Kontrastprogramm: knorzelige, über Jahrzehnte gewachsene, würdevolle Platanen, noch fast kahl, aber die Sonne lässt schon die ersten Blätter sprießen. Ein kleines Stück nahezu unberührte Natur, inmitten einer Stadt, die von den neu ankommenden Studenten oft als trist und charakterlos abgestempelt wird. Diese Stadt bekommt ab 22. Mai eine neue, zentral gelegene Oase: den „Schlossgarten“, einen vom Schlosskeller betriebenen Biergarten mit 60 Sitzplätzen.
FOTO: L. BOIZARD
Nicht nur Bier und Brez’n Gastronomisch setzen die Betreiber auf der einen Seite auf klassische Biergartenangebote – „das frisch gezapfte Bier steht hier an oberster Stelle“, wie Lena sagt. Die Küche soll aber vor allem ein vielfältiges Angebot für den studentischen Geldbeutel bieten. Gestartet wird mit „Kuchen und Pausenbroten“, beim Angebot will man allerdings flexibel bleiben. Wie in einem Biergarten nach bayerischem Vorbild üblich, ist das Mitbringen eigener Speisen erlaubt. Alle Preise orientieren sich an den Schlosskeller-Preisen.
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Do’s and Dont’s Das P nimmt das Schlossgrabenfest-Programm unter die Lupe
Länderfokus Türkei An sich ja eine gute Idee, das mit dem Länderfokus (2009: Russland, nun die Türkei). Und wer Fatih Akins Musikdoku „Crossing The Bridge – The Sound of Istanbul“ gesehen hat, weiß, wie spannend und vielfältig die türkische Musikszene ist. Fürs Schlossgrabenfest gebucht wurden allerdings: zwei türkischsprachige Rockbands aus Frankfurt, eine türkische Pop-/Folkloreband aus Reutlingen und Orientation aus Berlin (türkischer Funkpop, noch das Highlight am Donnerstag, 27., um 22.30 Uhr, auf der Echo-Bühne). Schade, aber so lockt man den Musikliebhaber nicht unbedingt aufs Schlossgrabenfest. (ct) Verteilt auf allen vier Bühnen / Do, 27. Mai, bis So, 30. Mai / Programminfos unter www.schlossgrabenfest.de/2010
Dynamite Jones (Darmstadt) Death Valley Darmstadt: Dass knochentrockener Wüstenrock auch in einer geologisch fruchtbaren Gegend wie Darmstadt bestens gedeihen kann, beweist das lokal ansässige Powertrio Dynamite Jones. Messerscharfe Riffs und fulminante Hooks sorgen für höchste Explosionsgefahr! Gegossen wird das stachelige Pflänzchen außerdem noch mit einem satten Schuss Jackie aus dem Punk‘n‘Roll-Schnapsschrank. Bleibt zu hoffen, dass das Wetter dann auch wüstenmäßig mitspielt, so dass man sich – mit Cowboyhut und Sonnenbrille staffiert – in den Abend dröhnen lassen kann, ohne dabei auszusehen wie Kinderfastnacht-nichtgefunden. (jen) Echo-Bühne / Fr, 28. Mai / 18 Uhr Kid Galahad (Schweden) / Emergenza Band Contest Es winkt der allgemeine Casting-Wahnsinn und schickt uns zum Gruße Kid Galahad aus Göteborg. Die fünf Jungs hatten offenbar zur richtigen Zeit das Geld übrig, um sich beim Emergenza Band Contest anzumelden und immer genug gröhlende Groupies dabei, um schließlich 2009 auf internationaler Ebene zu gewinnen. Auf die Echo-Bühne bringen sie uns nun die ein oder andere ganz nette Idee mit, die wir alle schon länger kennen und klingen dabei wie eine möchtegernlaszive Mischung aus Sugarplum Fairy, Friska Viljor, Nirvana und Evanescence. Je nach Geschmack kann man dazu kopfschüttelnd, headbangend oder hysterisch quiekend vor der Bühne stehen. (tk) Echo-Bühne / Fr, 28. Mai / 22 Uhr
Dúné (Dänemark) Im Jahr 2001 taten sich sieben Klassenkameraden in Skive im Nordwesten Dänemarks zusammen, um eine Band zu gründen. Dúné (wird Dü-nee ausgesprochen) – Right Said Fred (Großbritannien) nicht zu verwechseln mit der deutschen Dance FormaMit den beiden glatzköpfig-gestählten Fairbrasstion Dune – etablierten sich schnell von der SchülerBrüdern führt das Schlossgrabenfest die schöne, von den Hooters über Extrabreit bis Fools Garden reichende band zum internationalen Geheimtipp. Ihr eigener Stil – inspiriert aus dem Punk der Siebziger, 80s Pop und Tradition fort, Acts zu holen, die ihre große Zeit schon Indierock – klingt im ersten Moment vielleicht gar nicht lange hinter sich haben. Aber im Gegensatz zu vielen anderen aus dieser Reihe haben sie mehr zu bieten als so eigen, live werden sie allerdings schon lange hoch gehandelt. Im Sommer 2007 traten sie beim Roskildeihre unglaublich hohlen Formel-Eins-und-Rugby-Mitsing-Hymnen: Filme mit David Bowie, Jamsessions mit Festival und im Kopenhagener Tivoli auf. 2008 tourten Bob Dylan, mutige Schwulendemo-Einsätze in Moskau, sie mit Panic at the Disco, bei der Jazzfäst-Tour der Ärzte traten sie als Vorband auf. (jen) Knackarsch des Jahres 94 und ungefähr drei großartige Songs. Ich sag nur: I’m too sexy for my shirt! (mh) Echo-Bühne / Fr, 28. Mai / 23.30 Uhr Entega-Bühne / Do, 27. Mai / 20.30 Uhr
J.B.O (Erlangen) Als ich 13 war, zog ich abends immer mit meiner Dorf-Gang an den örtlichen Bahnhof. Dort rauchten wir heimlich, legten Pfennige auf die Gleise, teilten uns manchmal ein Bier – und hörten dazu J.B.O. Blicke ich heute auf diese Zeit zurück, dann schäme ich mich für nichts – außer für meinen Musikgeschmack. Der fränkische Akzent (Lodda Matthäus lässt grüßen), die meeeega-lustigen eingedeutschten Texte: Fremdschämen bekommt Freitagabend an der Entega-Bühne eine ganz neue Bedeutung. Es sei denn, du tankst zehn Pils und schaltest dein Hirn auf Hamelzelt-Modus. Viel Spaß. (pd) Entega-Bühne / Fr, 28. Mai / 23.40 Uhr
Urlaub in Polen (Köln) Eine gute Idee während des diesjährigen Schlossgrabenfests: Urlaub in Polen! Zelt, Campingkocher und Auto können diesmal jedoch zu Hause bleiben: Das gleichnamige Kölner Duo schlägt für Euch unter Darmstadts freiem Himmel schönste Klangkuppeln aus bratzigen Beats, tänzelnden Synthies, kreiselnden Fiepsfrequenzen, auch mal kratzigen Gitarren, eingängigen Melodien und einer wunderbar tiefen Stimme auf. Die Musik darin bewegt sich ganz gekonnt in der Grauzone zwischen Mainstream und Experiment, Electronica und Rock, digital und analog und lässt viel Platz zum Tanzen. (tk) Echo-Bühne / Sa, 29. Mai / 22 Uhr
Phrasenmäher (Hildesheim/Lüneburg) Phrasenmäher bezeichnen ihre Musik als „Tomte in B URLAU N lustig“. Aber auch Beinamen wie „die heimlichen Ärzte POLE N I aus Hildesheim“ wecken Neugier auf die Mittzwanziger Jannis, Lenne und Martin, die in dieser Konstellation seit gut einem Jahr zusammen Musik machen. GeNmeinsam entwickelten sie ihren eigenen Stilmix aus PHRASE R E H MÄ Rock, Pop, Folk, südamerikanischen Klängen sowie A-cappella-Elementen, wodurch der bisweilen sarkastische Wortwitz besonders gut zum Tragen kommt. Ihr drittes Album „Ode an die Leude“ ist herrlich ehrlich und überzeugt mit tanzbaren Rhythmen, die ins Ohr gehen, gute Laune machen und Phrasen beinhalten, die einen ummähen. (jw) Entega-Bühne / Sa, 29. Mai / 16.30 Uhr
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Illustration: Ulrike Lehmann, Foto: Schlossgrabenfest
Über 90 Bands tummeln sich vom 27. bis 30. Mai auf den vier Bühnen des 12. Schlossgrabenfestes – und jeweils vier davon spielen auch noch gleichzeitig! Wer bei so viel Input nicht den Überblick verlieren will, sollte entweder den Stageplan ganz genau studieren oder einfach ein paar Minuten Zeit investieren und schauen, was die P-Redakteure empfehlen und was nicht:
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Support your local festival! 20 Jahre Open Air am Steinbrücker Teich – und dann? Die Teichcrew wirkt entspannt und zufrieden: Birgit, Mathias, Antonia und Stefan haben vor sich auf dem Boden einen großen Haufen Plakate ausgebreitet – Zeugen ihres über 20-jährigen Schaffens für die Darmstädter (Sub-)Kultur, das am 20. und 21. August mit dem 20. Open Air am Steinbrücker Teich gefeiert wird. Damit die Plakatsammlung auch in Zukunft wächst, braucht die Teichcrew allerdings neue Mitstreiter. Aber dazu später mehr.
Die Philosophie der Teichcrew hat sich seitdem trotz zahlreicher personeller Veränderungen kaum geändert. Mathias zählt die Ideen im Stil eines Manifests auf: „Erstens: Support Your Local Scene; zweitens: No Profit!“ An den Formulierungen erkennt der geneigte Leser schon die ideologische Nähe der Teichcrew zur Punk- und Hardcore-Szene. Der Grundgedanke, die heimische Musikszene zu unterstützen, zeigt sich darin, dass bis auf den überregional bekannten Hauptact alle anderen Bands aus Darmstadt oder dem Landkreis Darmstadt-Dieburg kommen. „Trotz des freien Eintritts zahlen wir ihnen auch immer eine Gage“, ergänzt Mathias stolz. Dass es den Organisatoren auf sich selbst bezogen mit dem „No Profit“Gedanken ernst ist, sieht man daran, dass alle rund 40 Helfer, die am Auf- und Abbau, vor oder hinter der Bühne mitarbeiten, dies ehrenamtlich tun – zum Teil drei volle Tage lang! Das sollten sich insbesondere die Fremdgetränketrinker, die ihren Müll oft weiträumig auf dem Festivalgelände verteilen, mal vergegenwärtigen.
Nach dem 18. Open Air sorgten die Lieblinge aller Irokesen-Punks, Leftöver Crack, für einen Kulturschock: So wohnten die New Yorker überraschenderweise gleich zwei Tage bei den Veranstaltern und konnten wegen des fehlenden Lärms in der Wohnung – keine Schreie, keine Polizeisirenen, keine Schüsse – nicht gleich einschlafen. Birgit erinnert sich: „Der Sänger musste erst noch seine Noise Machine anschließen. Das Ding macht Geräusche wie ein Güterzug. Außerdem brauchte er noch sein Kuscheltier, das aussah wie Flat Eric, allerdings eher in dreckig-grau. Zum Schluss dichtete er noch alle Fensterritzen mit einem Vorhang ab, damit es absolut dunkel wurde – erst dann konnte er schlafen.“
Headliner gebucht – und auch die After-Show-Party soll mal wieder in einem größeren Rahmen aufgezogen werden. Alles in allem wären das tolle Aussichten für Deutschlands ältestes Non-Profit-Festival – wenn sich denn ein neuer Hauptverantwortlicher für die „Projektgruppe Open Air am Steinbrücker Teich“ finden würde. Denn der bisherige, Cem, will nach nunmehr zehn Jahren das Staffelholz weitergeben. Mathias dazu: „Wir suchen deshalb Menschen, die mit unserer Philosophie was anfangen können. Natürlich werden wir weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wenn sich allerdings keine Nachfolger finden, dann war’s das mit dem Open Air!“
Und welche Szenen hätte die Teichcrew lieber nicht erlebt? Man ist sich einig: „Jürgen Barth entzündet bengalische Feuer hinter der Bühne, ein selbst ernannter Fakir veranstaltet einen Scherbenlauf vor der Bühne – und der stadtbekannte Sänger einer Scumpunk-Band lässt sich anpinkeln – auf der Bühne...“ Na, wenn’s weiter nichts ist, kann man als Veranstalter doch zufrieden sein. Und tatsächlich ist es so: Abgesehen von ein paar Kreislaufproblemen, die Alkoholund anderer Konsum im Sonnenschein bei manchen Besuchern so mit sich bringt, gab es in der Geschichte des Festivals noch nie ernsthaftere Verletzungen. Toi toi toi! Rock’n’Roll! Headliner Shelter 2002
Dass es über ein Festival, das seit 20 Jahren vor allem Punk-, Hardcore-, Metal- und Rock-Bands an den Teich zieht, raue Mengen an Anekdoten zu berichten gibt, liegt auf der Hand. Zu den Highlights zählen die Anwesenden einstimmig die Bubonix, Steakknife und die Ryker’s. Letztere spielten 1996 am Teich,
Für das am 20. und 21. August steigende JubiläumsOpen-Air sind einige kleinere Neuerungen geplant: Zum einen gibt es am Freitag (20.) eine „Warm Up Party“, bei der alljährlich zusammen Filme geschaut werden, erstmals nicht nur für die Aufbau-Crew, sondern auch für Besucher. Getränke- und Essensstände sind geöffnet, Sitzkissen bitte mitzubringen. Für das Festival selbst am Samstag (21.) haben die Veranstalter die Chicagoer Punk-Größe Naked Raygun als
Es ist also dringend nötig, dass sich ein paar engagierte Heiner finden, die das Erbe der Teichcrew auch durch die Zehner Jahre führen. Ansonsten wird ein großes Stück Darmstädter (Sub-)Kulturgeschichte am Ufer des Steinbrücker Teiches genauso aufgerollt und weggepackt wie die alten Plakate am Ende des Interviews – es wäre schade drum. (Mathias Hill)
Richtig los ging’s mit dem Festival – nach einer „Nummer null“ 1990 im Bürgerpark – am 14. September 1991. Die Glamour Ghouls aus Frankfurt waren Headliner, die Pump Attendants gaben den Local Hero. Birgit und Mathias waren damals schon dabei. Sie sind auch Gründungsmitglieder des Jukuz Oetinger Villa – und in dieser Eigenschaft rannten sie beim Kulturamt der Stadt mit ihrer Idee, in Darmstadt ein Open-Air-Festival zu etablieren, offene Türen ein. Die Stadt stellt seitdem das Gelände am Steinbrücker Teich, kümmert sich um alle Genehmigungen und zahlt den Strom. „Am Oberwaldhaus gibt’s die Infrastruktur, Verkehrsanbindung und genügend Platz – perfekt für unser Festival“, erklärt Birgit.
Bastard King am Teich 2002 pflegen gemeinhin ein ziemlich toughes Image, die Teichcrew hat sie ganz persönlich als „menschlich top“ kennengelernt. Stefans Lieblingsfestival war das zwölfte: „Das Wetter war super, wir hatten guten Besuch und die Gitarristin von Shelter hatte Geburtstag. Als dann der Strom auf der Bühne ausfiel, machte die Band einfach popowackelnd weiter. Super Entertainment!“
Wanted: Fotos, Sponsoren + Nachkommen
Lokale Bands: Jetzt bewerben!
Für den Relaunch ihrer Homepage www.openairdarmstadt.de sucht die Teichcrew noch dringend Fotos von den alten Festivals, insbesondere von den allerersten. Wenn Ihr sie habt, mailt sie an mathias@teichcrew.de.
Punk-, Hardcore-, Metal- und Indie-Bands aus Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg können sich noch bis Montag, den 31. Mai 2010, für das 20. Open Air am Steinbrücker Teich bewerben. Einfach eine Demo-CD mit Bandinfo schicken an: Projektgruppe Open Air am Steinbrücker Teich, z.H. Cem Tevetogˇlu, Magdalenenstraße 29, 64289 Darmstadt. Bedingung für eine Bewerbung: Mindestenss ein Bandmitglied kommt aus Darmstadt oder dem em Landkreis Darmstadt-Dieburg.
Immer gesucht: Sponsoren. Bitte bei julia@teichcrew.de melden. Und die erwähnten potenziellen Teichcrew-Nachcrew-Nachkommen? Bitte an cem@teichcrew.de wenden.
Fotos: Mathias Hill, Mathias Knuhr
Die Drei von der Teichcrew: Stefan, Antonia + Mathias
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Apropos Grill: Wiee immer kann selbst s Mitgebrachtes auf den überdachten Grill gelegt und gebruzzelt werden. Holzkohle istt vorhanden, Grillbesteck, Papiere a teller und Servietten bitte mitbringen.
Gib’ mir die Energie! 2 Jahre P-Party am 29. Mai im Weststadtcafé
Nach Mitternacht schwappt die „noch neuere deutsche Welle“ ins Weststadtcafé: In luftiger Höhe treten die elektro-virtuosen Nerdsmasher, die poppig klingen, ohne Pop zu sein, auf. In Ihren Liedern singen die drei Darmstädter Musiker aus dem Knertz-Dunstkreis von Energie, Dieselmotoren und Fleischrobotern. Bei ihren Auftritten – schon auch mal auf Ü-18-Erotikpoetryslams in Schwulensaunen – stehen sie verkleidet hinter einem Tisch voller Synthesizer, Sampler, Drum-Machines und C64. Aus diesem Elektronik-Spielplatz holen sie raus, was man – je nach persönlicher Neigung – zum Vier-Viertel-Rumgezappel oder gediegenen Kopfnicken braucht und verstören gleichzeitig mit stupiden, unter Umständen tiefsinnigen Texten.
Seit nunmehr 24 Ausgaben, gerundet: seit 2 Jahren, existiert das P-Magazin mitsamt seiner wuseligen Redaktion und dem engen Kooperationspartner Partyamt.de. Und ein Ende scheint nicht absehbar. Wenn das kein Grund zum Feiern ist. Aber wir feiern nicht uns, wir feiern Euch! Und wir hoffen, Ihr lasst Euch feiern. Von uns und mit uns am Samstag, dem 29. Mai, ab 22 Uhr im Weststadtcafé (Mainzer Straße 106). Da an diesem Tag auch Schlossgrabenfest ist – und damit die Ausrede „Wie soll ich denn da raus ins Weststadtcafé kommen?“ nicht gilt – hat das P einen Shuttlebus für Euch gemietet. Der ist kostenlos und fährt zwischen 22 und 1 Uhr alle halbe Stunde von der HeagHaltestelle „Alexanderstraße“ (vom 603qm 200 Meter die Straße aufwärts, am Ballonplatz) direkt ins Weststadtcafé. Abfahrt ist also um 22 Uhr, 22.30 Uhr, 23.00 Uhr, 23.30 Uhr, 00.00 Uhr, 00.30 Uhr und um 1.00 Uhr. Im Weststadtcafé erwartet Euch das Parole P DJTeam in seiner gut aufgelegten, ganzen musikalischen Pracht: Funk, Soul, Indie, Trash Pop und NuJazz. Dazu gibt es P-Visuals und „politisch korrekten Tonterror in
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Foto: 12-Volt-D.i.s.k.o.
Nach einigen Geburtswehen mauserte sich dieses handliche DIN A5-Magazin überraschend schnell zu einem kleinen, aber umfassenden Guide durch die Kulturlandschaft dieser Stadt. Denn es gibt in Darmstadt mehr zu erleben, als man denkt. Wenn man es denn nur weiß. Und mittlerweile scheuen wir uns auch nicht mehr, die Finger in offene Wunden der Lokalpolitik zu legen. Vor allem die Resonanz auf unsere Aktion für den Flohmarkt auf dem Karolinenplatz (spätestens Oktober wieder am Ort seiner Bestimmung!) war stark. Das motiviert, mehr solcher heißen Eisen anzupacken.
weich“, von und mit der 12-Volt-D.i.s.k.o.: 12 Volt, bis zu 30 Ampere, fünf Lautsprecher auf ner Sackkarre, und zwei halbmenschliche Prototypen, Chlor und Johnny Weltraum, die diverse Tonerzeuger bedienen. Keyboard-preset-Sounds und Funktionsgenerator, Effekte dazu, fertig. Oft auch mit improvisiertem Dada-Gesang. Eventuell auch schon im Shuttlebus zur Party ...
2 Jahre Stadtkulturmagazin P
Nerdsmasher
Foto: Christina Scheiterer
Liebe P-Leser, haben wir Euch schon mal geschrieben, was wir ohne Euch wären? Nix. Absolut nix. Wie ein Hahn ohne Henne. Ein Pfeifen im Walde. Oder ein Furz im Weltall, um mal Albert Einstein zu zitieren. An die Auflagenstärke eines Spiegel, Stern oder Playboy reichen wir zwar (noch) nicht ganz heran, aber immerhin hat sich unsere Auflage seit der ersten Ausgabe im März 2008 von 5.000 auf jetzt 10.000 Exemplare verdoppelt. Das zeigt uns zumindest, dass unsere Texte, Fotos und Grafiken nicht in absoluter Leere versanden, sondern augenscheinlich immer mehr Leser finden.
Der Eintritt zur 2 Jahre P-Party kostet 5 Euro an der Abendkasse. Einn Schnäppchen! A etogˇlu) (Tobi Moka + Cem Tevetog
Auch in Sachen DJing werden elektro-affine Ohren nicht vernachlässigt: Auf dem zweiten Dancefloor am Grill des Weststadtcafés legen Henning Weik (Ozon Club/Pforzheim) und Dennis Imhof (Warmup Lounge/ mel Deep, Minimal und un Darmstadt) unter freiem Himmel Tech House auf.
Vinyl: Parole P DJ-Team (Funk, Soul, Indie, Trashpop und NuJazz) + Henning Weik und Dennis Imhof (Deep, Minimal und Tech House) Liveacts: Nerdsmasher + 12-Volt-D.i.s.k.o. Specials: P-Visuals, offener Grill Samstag, 29. Mai, ab 22 Uhr, Weststadtcafé (Mainzer Straße 106), Abendkasse 5 Euro Der kostenlose P-Shuttlebus fährt von der HeagHaltestelle „Alexanderstraße“ (am Ballonplatz) direkt ins Weststadtcafé (von 22 bis 1 Uhr, Abfahrt alle halbe Stunde). www.p-magazin.net www.myspace.com/nerdsmasherrr
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Rock’n’Roll!
Iriodin Macht das P jetzt auf HochglanzMagazin, oder was? Keine Sorge, das Cover dieser Ausgabe wird eine Ausnahme bleiben. Eine Ausnahme, pĂźnktlich zum zweiten Geburtstag dieses Stadtkulturmagazins, den wir mit Euch am Samstag, dem 29. Mai, im WeststadtcafĂŠ, ab 22 Uhr feiern werden. Und Hochglanz ist sowieso die falsche Kategorie, Perlglanz ist das Stichwort. Das wird auch Dittsche freuen!
Das zucker ist Musik in deinen Ohren: Hier bekommst du die selbst produzierten CDs von tollen Darmstädter Bands. Die neuesten Knaller vom Knertz-Label. Die limitierten Scheiben von Decoy Industry. Eine feine Plattenauswahl, zusammengestellt von Morelle und Krete. Und wenn du es noch mehr retro magst, dann tausch doch eine Kassette in unserer Mix-TapeTausch-Box. Mach halt einfach. Oder wie Paddy immer sagt: Heavy Metal is the fucking law!
Iriodin heiĂ&#x;t der Speziallack, mit dem das Titelblatt bedruckt wurde. Er hat sich uns fĂśrmlich aufgedrängt. Zum einen sieht er einfach gut aus, zum anderen ist er wie auch das P „made in Darmstadt“.
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Und dann hat Erfinder Merck uns auch noch angeboten, das Iriodin zu sponsern und die Mehrkosten fĂźr den Druck zu Ăźbernehmen. Welch schĂśnes GeburtstagsgehĂśn! schenk! Wir sagen: DankeschĂśn!
tung dieser Speziallacke erfordert den Einsatz eines Spezialaufsatzes (Kammerrakel) im Lackierwerk. Der Druck ist also ziemlich aufwendig. Hat sich aber gelohnt, ode oder? (Cem Tevetogˇlu)
arbenNoch ein bisschen (Spezial-)Farbenzlehre: Iriodin ist ein Perlglanzhem pigment, das aus mineralischem hten Glimmer und Metalloxidschichten assen besteht. Mit Iriodin-Lacken lassen ende sich changierende und irisierende Farbeffekte erzielen, wie auf der Oberfläche einer Seifenblase.. Denn das Pigment schlägt je nach Betrachtungswinkel in einen anderen Farbeindruck um. Je dicker die aufgetragene Pigmentschicht ist, desto stärker der Effekt. Die VerarbeiANZEIGE
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Im Prinzip sind wir umgeben von rugby-verrückten Ländern. Deutschland = Fußballland? Ngeso hat da seine ganz eigene Theorie: In Deutschland stehe man auf einfache Sportarten, die weniger exotisch sind. Und auf Sportarten, in denen „wir“ gewinnen. „Mit Boris und Steffi kam damals der Tennis-Boom und jeder kaufte sich einen Schläger, durch Schumi war plötzlich Formel 1 total angesagt und irgendwann sprach jeder über Skispringen.“ Keine Erfolge, keine Beachtung.
Erst denken, dann umpflügen! Ein Besuch beim Rugby-Training der TG 75 Darmstadt
Vor den Hochhäusern Kranichsteins liegt rechter Hand das weite Sportgelände der TG 1875 Darmstadt. Ich schaue mich um und erkenne einige Gestalten, die sich auf dem hintersten Rasenplatz bewegen, dehnen und football-ähnliche Bälle zuwerfen. Bingo! Benedikt Leibold ist Kapitän der Mannschaft und begrüßt mich – welch Wunder – mit sehr festem Händedruck. Er studiert Kunststofftechnik und spielt seit fünf Jahren Rugby. Zu diesem Sport kam er durch Zufall: „Ich saß in einer Darmstädter Kneipe, da kam ein Engländer auf mich zu und quatschte mich an, ob ich nicht Lust hätte, Rugby zu spielen.“ Er schnappte sich also ein paar Kommilitonen, schaute beim Training vorbei – und blieb. Arsch runter! Das Training läuft sehr diszipliniert und konzentriert. Es herrscht eine geradezu unheimliche Ruhe unter den gut 25 Spielern, die nur dann unterbrochen wird, wenn Co-Trainer Dennis Maifat eine Übung korrigiert. „Los, dein Arsch muss runter! Macht Euch richtig warm, das ist kein Bussi-Bussi wie zur Begrüßung!“ Endlich wird‘s männlich, denke ich und fühle mich bei der nächsten Einheit an Szenen aus einem Ringkampf erinnert. Es geht hart zur Sache, der Rasen muss leiden – und fürs Protokoll: Wir befinden uns immer noch beim Aufwärmen.
Kapitän Ben (r.): Von der Kneipe zum Rugby Nun betritt Ngeso Okolo das Grün. Der Architekt trainiert die Mannschaft seit zweieinhalb Jahren, hat vorher selbst zehn Jahre aktiv gespielt. Er verteilt Hütchen über den Platz und beobachtet das Geschehen mit kritischem Blick. „Soll das ein Tackling sein?“, brüllt er plötzlich. „Schulter ans Bein, Arme um den Körper und dann die ganze Kraft aus den Beinen holen!“ Kaum ausgesprochen, knallt der erste Körper auf den Boden, als sei es das Einfachste der Welt. Notiz für mich: Wenn ich das lerne, werde ich der König meines Viertels ... Die Mischung macht’s Vieles wirkt auf mich unkoordiniert und brutal. Vor allem dann, wenn sich mehrere Spieler in einen Menschenknäuel verwandeln und keiner mehr weiß, wo sich der Ball befindet. Doch was für den Laien chaotisch und nach Steinzeit-Attitüde aussieht, ist in Wahrheit von sehr viel Taktik geprägt und bis ins Detail durchdacht. Ngeso erklärt mir: „Rugby ist ein sehr charaktervoller Sport, nuancenreich und rasend schnell. Man muss immer mit dem Kopf dabei sein, sonst hat man keine Chance. Und das Verletzungsrisiko ist nicht höher als bei anderen Sportarten“. Ok, also erst denken, dann umpflügen. Und am besten groß und stark sein? „Klar sollte man gut einstecken können“, ergänzt Ben, „aber es kommt nicht nur auf Größe und Gewicht an. Jeder Typ hat seine Vor- und
Auch Männer brauchen Zärtlichkeiten Nachteile.“ Die Mischung innerhalb des Teams muss also stimmen. Mein Eindruck ist: Hier stimmt sie. Im Zuge dessen ist auch erwähnenswert, dass sich im aktuellen Kader Menschen aus über zehn Nationen finden. Gesprochen wird teilweise ein Kauderwelsch aus Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch und Spanisch. Für den Laien gilt auch hier wieder: Wie bitte?! Kinderschuhe vs. Tradition Es war Mitte der Siebziger, als die stationierten Amerikaner Rugby nach Darmstadt brachten. Gemeinsam mit ein paar Studenten der TU gründeten sie den German American Rugby Club in Eberstadt, der später als Abteilung des SV Blau-Gelb Darmstadt in der Zweiten Bundesliga spielte und durchaus erfolgreich war. In den 90er Jahren kam der große Bruch, Rugby verschwand von der Bildfläche und es dauerte einige Jahre, bis der besagte Engländer durch die Kneipen zog und Frischfleisch suchte. „Es steckt hier alles noch in den Kinderschuhen“, sagt Ngeso – und damit meint er nicht nur Rugby in Darmstadt, sondern gerade auch auf nationaler Ebene. Ich erfahre, dass Rugby in vielen Ländern ein sehr traditionsreicher und gut organisierter Sport ist, beispielsweise in Neuseeland, Osteuropa oder auf den Britischen Inseln.
Mittlerweile ist die Sonne längst verschwunden und ein paar Fledermäuse jagen um die Flutlichtmasten. Ngeso erklärt das heutige Training für beendet, die Mannschaft findet sich in der Mitte des Platzes zusammen und bildet einen Kreis. Arm in Arm mit denen, die man vor wenigen Minuten noch zu Boden reißen versuchte. Spätestens jetzt wird auch dem letzten Laien klar, dass Fairness und Respekt hier genauso wichtig sind wie stabile Knochen und ein guter Mundschutz. Und als man zum Abschluss ein neuseeländisches Rugby-Geburtstagslied für den Trainer angestimmt wird, bekomme ich Gänsehaut. Es ist so schön, ein Mann zu sein. (Patrick Demuth)
Anfeuern! Mitmachen! Die letzten drei Saisonspiele der TG 75 Darmstadt: Sa, 8. Mai, 17 Uhr vs. RK Heusenstamm II (Auswärts) Sa, 15. Mai, 14 Uhr vs. RU Marburg (Heim) Sa, 22. Mai, 15 Uhr vs. Eintracht Frankfurt (Heim) Anfahrt: Sportgelände „Am Ziegelbusch“, Kranichsteiner Straße 183, 64289 Darmstadt Trainingszeiten: Di + Do 18.30 bis 20.30 Uhr www.rugby-darmstadt.de
Fotos: Leonhard Hofmann, Illustration: Vincent Jauernig
1984 fragte Herbert Grönemeyer: „Wann ist ein Mann ein Mann?“ Am Grill oder beim Holzhacken vielleicht? Beim Bier an der Theke seiner Stammkneipe? Gut möglich – doch all das wird locker getoppt. Von einer Sportart, die männlicher nicht sein könnte. Bei der man sich umreißt, rumbrüllt und um sein Leben rennt. Gladiatoren der Moderne? Willkommen beim Rugby!
Massiver Männerchor Aktuell spielt die TG 75 in der Regionalliga Hessen und belegt einen aus ihrer Sicht zufriedenstellenden vierten Platz. „Die Mannschaft ist im Schnitt sehr jung und befindet sich seit drei Jahren im Aufbau“, erklärt Kapitän Ben. Er ist zuversichtlich. Regelmäßig kommen neue Gesichter ins Training, so auch heute. Für die Zukunft wünscht er sich – und da wird ihm wohl ganz Rugby-Deutschland zustimmen – mehr Aufmerksamkeit seitens der Medien und der städtischen (Kultur-)Politik. „Jeder Euro tut gut, vor allem für die Nachwuchsarbeit.“
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besonders ... artgerecht Der Baukultur auf der Spur: das Vivarium
vom Vivarium mit „viel zu teuer“ beantwortet wird. Als Skandal empfindet es eine Lehrerin, dass „im Otterhaus gepoppt wird“, doch die Vivarium-Leitung kontert mit „Biologieunterricht hautnah“. Dem Jungen, der die Schnappschildkröte vermisst, wird tröstend mitgeteilt, dass sich diese nun im Schnappschildkrötenhimmel befände. Durch die Mitarbeit bei verschiedenen nationalen und internationalen Zuchtprogrammen für bedrohte Tierarten leistet der Darmstädter Tierpark einen wichtigen Beitrag zum angewandten Arten- und Naturschutz, der europaweit organisiert ist. Der Erhalt bedrohter Tierarten wird weltweit gemanaged, die Zoos kooperieren hier über verschiedenste Verbände miteinander. In der Reptilienzucht beispielsweise kümmert sich das Vivarium unter anderem um eine Wasserpython, eine Abgottschlange, eine Puffotter und eine RiesenStachelskink. Beispielhaft sind auch die Zucht und Auswilderung von Europäischen Wildkatzen, Uhus und Mönchsgeiern. In den vergangen zehn Jahren baute das Vivarium kontinuierlich neue Tieranlagen und modernisierte die vorhandenen. So entstand das Schopfmakakenhaus, ein neuer Streichelzoo, ein begehbares Känguru-
Unter den über 750 Zoos in Deutschland gibt es zahlreiche Aquarien, Wildparks und Kleintiergehege, aber nur 60 richtige zoologische Anlagen. Das Vivarium in Darmstadt ist eine davon. Am östlichen Stadtrand gelegen bietet es seit 1964 ein vier Hektar großes naturnahes Zuhause für 700 Tiere aus 150 verschiedenen Arten. Mehr als 200.000 Besucher wandeln jährlich durch den beschaulichen Tiergarten, der sich in einem steten Wandel befindet. Ein Besuch des Vivariums ähnelt dem eines Fußballstadions. Hier begegnen sich Fans und Laien, Einheimische und Touristen, die Tengelmann-Kassiererin und der Abteilungsleiter der Firma Merck, die nach Inspiration suchende Künstlerin und der seine Pflicht erfüllende Familienvater sowie das sich und die Umwelt vergessende Liebespaar vor dem Aquarium mit den „Spritzsalmlern“ und „Prachtkopfstehern“, na gut, die gibt es im Fußballstadion nicht, obwohl? Außerdem lebt hier die wahrscheinlich letzte Darmstädter Prinzessin: die Prinzessin von Burundi aus dem Tanganjikasee in Ostafrika, die sich mit dem Schachbrett-Schlankcichlide ein Aquarium teilt. Ähnlich wie im Fußballstadion benehmen sich auch hier einzelne Gruppen daneben. So musste wegen Streitereien in der Nasenbärgruppe nach einem Ausweichquartier gesucht werden, quasi für ein Heimspiel ohne Zuschauer. Die Gehege sind allesamt offen gestaltet, das heißt,
die Tiere sind in der Regel nicht hinter Glas oder Käfigtüren abgeschottet. So schwimmt das Otterpärchen Kathrin und Peter fröhlich durch einen Teich, zu beobachten von einer kleinen Brücke, die es vom Gehege der Binturongs (auch Marderbären genannt) trennt. Das Stachelschweinterrain weckt den Wunsch, hineinzuklettern und sich eine der verlorenen Riesen-Stacheln zu mopsen. Das Affenhaus besticht durch seine Offenheit, nicht aber durch den absonderlichen Geruch, der dem Besucher einem darin entgegenschlägt. Ein Spaziergang durch das Vivarium bietet neben der großen Auswahl an Tieren auch viel Natur und Ruhezonen: Bänke neben Bambuspflanzen, hohe Bäume und ein schöner Spielplatz sind Teil der Anlage, die den Namen „Tierpark“ mit Betonung auf „Park“ verdient hat. Von hier aus kann man wunderbar die vielen menschlichen Arten beobachten, die sich auf biologischer Exkursion befinden. „Schau mal Oma, ein indonesischer Schopfmakak“, erklärt ein Vorschüler altklug, während eine Mittzwanzigerin mit Blick auf einen Kormoran zum Besten gibt, dass „Katamarane kleine Kinder fressen“. Im Wattvogelhaus bietet eine Pinnwand Besuchern die Möglichkeit, Fragen zu stellen und vom VivariumPersonal beantwortet zu bekommen. Erfrischend auch hier der Humor, der trotz der pädagogischen Ausrichtung, die im Vivarium eine wichtige Rolle spielt, nicht außen vor bleibt: „Hätten Sie auch ein artgerechtes Gehege für meinen Mann?“, fragt eine Besucherin, was
gehege und das Binturong-Haus. Ende März eröffnete das Riesenschildkrötenhaus für sechs faszinierende Aldabara-Schildkröten, die seit knapp 35 Jahren in Darmstadt leben. Dass die Existenz des Vivariums bisweilen sogar einen innenarchitektonischen Einfluss auf Darmstadts Bürger hat, zeigt eine Pinnwand-Notiz von Ariane: „Das Wattvogelgehege hat mich dazu inspiriert, mein Schlafzimmer unter dem Motto ,Dünenlandschaft‘ auszustatten.“ Das neu gestaltete „Mäusehaus“ dagegen, wo sich zahlreiche der kleinen Nager in einem altmodischen Küchenschrank zwischen Porzellangeschirr und Nippes tummeln, ist wohl eher symbolischer Ausdruck dafür, dass wir alle uns wünschen sollten, dass unserem Vivarium nie die „Mäuse“ ausgehen und es unserer Stadt als vielfältiger „Treffpunkt der Arten“ erhalten bleibt. (Meike + Alexander Heinigk) Illustrationen: Hans-Jörg Brehm
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gens ein Vergehen laut Straßenverkehrsordnung, welches aber toleriert wird. Nicht nur aus ökologischer, sondern durchaus auch aus wirtschaftlicher Sicht ist eine durchdachte Verkehrsstruktur äußerst effektiv: Das Loop 5 funktioniert maßgeblich, weil man bequem und umsonst sein Auto parken kann. Genauso würde eine Vernetzung des städtischen Lebensraumes für Radfahrer und Fußgänger - etwa durch Beschilderung, Wegweisung, Beleuchtung, Markierung und Bepflanzung – zu einem Gewinn an Zeit führen und die Attraktivität der Stadt erhöhen, was wiederum den städtischen Einzelhandel unterstützen würde. Wirtschaftlichkeit wird auch an der Verkehrsleistung gemessen, also daran, wer oder was in welcher Zeit über welche Strecke und mit welcher räumlichen Flächennutzung transportiert wurde.
Radlos in Darmstadt Die Kultur der Ordnung in unserer Stadt, Teil 4: ein Pedaloyer
Radlerglück im Herrngarten Ordnung in Darmstadt – was liegt hier näher, als sich mit der Straßenverkehrsordnung zu befassen. Verbote und Gebote, Gesetze und Regeln, Ampeln und Schilder verbinden sich zu einer Ordnung der Mobilität, einer Ordnung im öffentlichen Raum. Die Interessen und die Sicherheit von Fußgängern prallen hier auf die der Fahrradfahrer, des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), der Autos und der Lastwagen.
Fahrverbot an der Haltestelle „Schulstraße“ Eine moderne Verkehrsplanung befasst sich mit all diesen Akteuren und versucht, sie zu verquicken. Das Problem: Es dominieren hierbei das Auto und seine Lobby. Während politische Diskussionen zur Nord-Ost-Umgehung geführt werden, während sich stinkende Autos – meist nur mit einem statt fünf besetzten Sitzen – auf dem City-Ring um die Innenstadt gürteln, werden Großveranstaltungen wie der Flohmarkt auf dem Karolinenplatz von der Innenstadt wegverlegt, um den Autoverkehr nicht zu behindern. Oder es ist schier unmöglich, auf legalem Wege vom Lui zum Grohe zu radeln, um ein frisches Helles (der Ordnung halber alkoholfrei) in der Frühlingssonne zu
bestellen. Denn dies ist entweder nur auf Fußwegen möglich oder aber man muss sein Rad schieben beziehungsweise eine umständliche Strecke wählen. In der Verkehrsordnung einer Stadt liegt viel Potential, welches sich auf alle möglichen Lebensbereiche auswirkt. So wie das häusliche Entrümpeln, welches in zahlreichen Sachbuchbestsellern gepredigt wird, das eigene Leben entschleunigen und Zeit schaffen soll, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und den Moment zu würdigen, so täte uns allen auch eine Entschleunigung im Stadtverkehr gut. „Kopf an, Motor aus“, empfiehlt der Verkehrsplaner Uwe Petry vom Planungsbüro VerkehrsAlternativeRad (VAR). „Aus Autofahrersicht erschließt sich eine Stadt wie Darmstadt kaum, sie wirkt hässlich. Ihre Schönheit und die Details erkenne ich, wenn ich sie zu Fuß oder mit dem Rad erkunde“, findet der Radverkehrsplaner. Petry hat bereits an einigen Fahrradstadtplänen mitgewirkt, die Fahrradrouten (wie „Rund um Darmstadt“, „Familienradroute“, „Radroute Bergstraße“ oder „RMV-Radrouten“) beinhalten. Sie vernetzen die grünen Oasen unserer Stadt und des Umlandes und machen sie somit im wahrsten Sinne des Wortes „erfahrbar“. Auch für die Orientierung und damit die Verkehrssicherheit der Kinder ist ein intelligentes Mobilitätsverhalten wichtig. Früher kannten sich Kinder, bis sie erwachsen waren in ihrem heimischen Umkreis von rund zehn Kilometern aus. Heute werden sie mit dem Auto kutschiert und – weil die Ordnung des öffentlichen Raums zu viele Gefahren birgt – nur noch punktuell „freigelassen“, um Orte und Gegenden kennenzulernen, ohne die räumlichen Zusammenhänge zu begreifen. Einst konnten Kinder auf der Straße spielen, heute parken dort „ordentlich“ die Autos auf den Gehwegen, übri-
Dass hier das Transportmittel Fahrrad neben der Straßenbahn das effizienteste ist, wissen viele nicht. Umdenken wäre hier jedoch erforderlich. Sich einfach mal fragen, in welchem Verhältnis das eigene Auto oder gar die eigenen Autos zu Kosten, Zeit und Raum stehen, welche sie verursachen, vergeuden und einnehmen. Welchen Gewinn in zeitlicher, gesundheitlicher, ökologischer und vor allem individueller Hinsicht es bringen könnte, wenn man die Autofahrt häufiger
gegen einen Fußmarsch oder Fahrradritt eintauschte. Wenn man die dafür nötigen Rahmenbedingungen (funktionstüchtiges Rad, Parkmöglichkeiten für Räder in der Stadt, Transportmöglichkeiten mit öffentlichen Verkehrsmitteln und ähnliches) selbst schaffen und politisch einfordern und die scheinbare Ordnung in unserer Verkehrswelt hinterfragen würde. Die dominierende Position des Autos und seiner Bedürfnisse verschlingt neben unserer Lebenszeit auch den städtischen Lebensraum. Der ruhende wie der fahrende Verkehr belegt einen Großteil städtischer Flächen: Das Martinsviertel ist zugeparkt, die herrlichen, straßenzugewandten Balkone der Altbauten im Johannesviertel liegen verödet, während in den Hinterhöfen neue Balkone angebaut werden, um sich von der Straße weg zu orientieren. Einmal mehr zeigt sich hier, wie stark die Ordnung im öffentlichen Raum auch die persönliche Lebensordnung beeinflusst, wenn man sich nur ein paar Gedanken um ein bewusstes „Sich-Fortbewegen“ macht. (Meike Heinigk)
Fotos: Tanja Beate Heuser
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Geld oder Leben Auf Darmstädter Bühnen im Mai
Über die Ursachen mag anderswo diskutiert werden, die Folgen sind gravierend, überall. Der Stadtverwaltung sollen die Freigetränke bei Besprechungen gestrichen werden, zur Erhöhung der Einnahmen ist eine „stärkere Kontrolle des ruhenden und fließenden Verkehrs“ geplant, so Stadtkämmerer Wolfgang Glenz im März 2010. Aua. Auch der städtische Zuschuss für das Staatstheater wird auf dem (allerdings nicht unbeträchtlichen) Stand von 2009 eingefroren. Das Staatstheater dürfte das Minus in seinem Etat mit rund 500 Mitarbeitern und 40 bis 50 Produktionen pro Spielzeit noch auffangen können, die vielen unabhängigen Theatergruppen geraten schnell in existenzielle Probleme, wenn die freiwillige städtische Basisfinanzierung reduziert wird. Wo und wie viel an den Zuschüssen für die freie Theaterszene eingespart wird, entscheiden die jeweiligen Fachdezernenten, in diesem Fall Kulturdezernent Walter Hoffmann. Einem nackten Mann kann man bekanntlich nicht in die Taschen greifen, aber kurz vor der angestrebten zweiten Amtszeit 2011 ist dem Oberbürgermeister sicher auch klar, dass den Darmstädter Wählern ihre Theaterszene mehr wert ist als sogenannte „Leuchtturmprojekte“ von überregionaler Strahlkraft wie etwa der obskure ICE-Bahnhof. Hoffentlich setzt sich die Einsicht durch, dass die in Frage stehenden 230.000 Euro Fördergelder in den Theatern eine ganz andere Hebelwirkung haben, als wenn für ein Vielfaches der Summe der fünfte Bahnhof der Stadt im Griesheimer Wald gebaut würde. Doch es gibt ja auch noch eine gute Nachricht. Die kommt vom Staatstheater, sollte aber auch den „Freien“ Mut machen: Mit einer knapp 80-prozentigen Auslastung und 136.000 Besuchern von August 2009 bis Februar 2010 zieht das Dreispartenhaus eine positive Halbzeitbilanz der vergangenen Spielzeit. Dass sich das Interesse am Theater nicht auf das etablierte Bildungsbürgertum beschränkt, zeigen auch die über 3.000 Studententickets, die in diesem Zeitraum von
den Studierenden der Darmstädter Hochschulen in Anspruch genommen wurden, und zwar – dank einer Kooperation von Hochschulen und Staatstheater – völlig kostenlos! Dass rein rechnerisch jeder Darmstädter in dieser Spielzeit bereits mindestens einmal im Theater war, lässt hoffen, dass diese Freundschaft nicht am Geld scheitern wird. Es müssen aber noch mehr Menschen mitmachen, um wenigstens die mit sehr viel Engagement und Leidenschaft geführten privaten Bühnen vom städtischen Förderungstropf zu befreien. Gelegenheit dazu gibt es auch im Mai genügend. Das Theater Schwarze Schachtel, nach Eigenaussage „allein durch Rückenmark gesteuert, Aufbau und Vorgehensweise instabil“, präsentiert sein neues Stück „i.d. Strafkolonie“ nach Franz Kafka. Unter der Regie von Tobias Gross spielen Mohamad Ahmadi und Fitz van Thom am Dienstag, dem 4. Mai, und am Mittwoch, dem 26. Mai, um 20.30 Uhr im Theater Mollerhaus . Weitere Termine im HoffArt-Theater, in Frankfurt und Marburg unter www.schwarzeschachtel.de.
ist am Donnerstag, dem 20. Mai, um 20 Uhr. Reservierungen unter www.staatstheater-darmstadt.de.
Das Staatstheater zeigt „Bungee Jumping oder Die Geschichte vom Goldenen Fisch“, ein mehrfach preisgekröntes Stück von Jaan Tätte zum Thema „Geld oder Liebe“ in den Kammerspielen . Premiere ist am Donnerstag, dem 6. Mai, um 20 Uhr. Am darauffolgenden Freitag, dem 7. Mai, ist Premiere im Kleinen Haus : „Der Impresario von Smyrna“ von Carlo Goldoni ist eine Komödie im Theatermilieu zum Thema „Geld oder Kunst“, Beginn um 19.30 Uhr. Im Großen Haus ist am Mittwoch, dem 12. Mai um 19.30 Uhr zum ersten Mal die neue Tanzproduktion des Staatstheaters Wiesbaden zu sehen: „Zwischen Mitternacht und Morgen: Schwanensee“ ist ein Ballettabend von Stephan Thoss mit Musik von Peter I. Tschaikowsky nach Motiven des Ballettklassikers „Schwanensee“.
In Kooperation mit dem Staatstheater ist am Sonntag, dem 30. Mai, Benjamin Brittens Kinderoper „Noah und die Flut“ in der Stadtkirche zu sehen. Musizierende und singende Kinder stehen ab 18 Uhr gemeinsam mit Mitgliedern des Opernensembles auf der Kirchenbühne. Weitere Informationen unter www.stadtkirchedarmstadt.de.
Einen feuilletonistischen Fußballabend mit Musik präsentiert Fernsehkommentator Marcel Reif unter dem Titel „Aus spitzem Winkel“ am Sonntag, dem 16. Mai um 18 Uhr im Kleinen Haus . Und noch eine Premiere in den Kammerspielen : Martin Ratzinger inszeniert die deutschsprachige Erstaufführung von „Raum (Space)“ des Englischen Dramatikers David Spencer. Premiere
Die Neue Bühne spielt im Mai die aktuelle Produktion „Der nackte Wahnsinn“ und das Stück „Genosse Don Camillo“, jeweils mit im Eintrittspreis enthaltener kulinarischer Begleitung. Karten und Termine unter www.neue-buehne.de. Und die Komödie T.A.P. muss leider mitteilen, dass wegen einer längerfristigen Erkrankung von Schauspieler und Theaterdirektor Dieter Rummel bis auf weiteres keine Abendvorstellungen stattfinden. Informationen dazu und zum laufenden Kinderprogramm an den Nachmittagen unter www.die-komoedie-tap.de. Wir wünschen gute Besserung! (Tilmann Schneider)
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Ebenfalls im Mollerhaus die neue Produktion des Theater Transit, „Twee oude Vrouwtjes – zwei alte Frauchen“. Das „Clownsstück“ über zwei alternde Schauspielerinnen hat Premiere am Samstag, dem 8. Mai, um 20.30 Uhr. Weitere Vorstellungen unter www.theatermollerhaus.de.
... jetzt erst RECHT: Sie sind entlassen worden ... zu Unrecht, wie Sie meinen? Dann rufen Sie uns an. Wir kümmern uns d‘rum! 06151-9955-0
Agnes – Engel im Feuer Die Compagnie Schattenvögel hat nach der ausverkauften Premiere ihres kriminalistischen Kammerspiels „Agnes-Engel im Feuer“ viel Zuschauerlob erhalten. Im Mai bietet sich noch drei Mal die Gelegenheit, das Stück im HoffArt-Theater zu sehen: am Donnerstag, dem 13., Samstag, dem 15., und Samstag, dem 29. Mai, jeweils um 20 Uhr. Mehr Informationen
Foto: Veranstalter
Wir haben eine gute und eine schlechte Nachricht. Lieber erst die schlechte: Aufgrund der kommunalen Haushaltssperre dürfen die städtischen Zuschüsse für die freie Theaterszene vorläufig nicht ausgezahlt werden und könnten sogar ganz wegfallen. Darmstadt ist ziemlich pleite, wie viele andere hessische Städte auch, im Etat für 2010 fehlen 75 Millionen Euro.
zum Stück unter www.compagnie-schattenvoegel.de und www.hoffart-theater.de.
KOLB, BLICKHAN
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www.kolb-blickhan-partner.de
LITERARISCH_35
Ein Engel Leonore
„Kokoschkin und Winnie The Pooh im Feindesland“ Das literarische Darmstadt im Mai Den Mai muss man bekanntermaßen nehmen, wann er kommt. Wenn im Mai nicht so viele Lesungen stattfinden wie in anderen Monaten, ist das eine gute Gelegenheit, ein Buch zur Hand zu nehmen. Aber ein paar Pausen vom Selberlesen gönnen uns die Veranstalter auch diesen Monat.
06. Mai
Wie „Kokoschkins Reise“ verlief, kann man am Donnerstag, dem 6. Mai, erfahren, wenn Hans-Joachim Schädlich ab 20 Uhr im Literaturhaus aus seinem neuen Roman vorliest. Dieser handelt von einem emeritierten Professor, dessen Fahrt über den Atlantik an Bord der „Queen Mary 2“ zu einer mitreißenden Vergangenheitsbewältigung gerät. „Eine Bank, ein Leben ist schnell ruiniert.“ Dieses Resümee zieht Kristof Magnusson in seinem neuen Roman „Das war ich nicht“. Ebenfalls am Donnerstag, dem 6. Mai, stellt er ab 20 Uhr im Keller-Klub im Schloss sein Porträt von selbstständig arbeitenden Menschen vor, die nicht nur voneinander, sondern auch von einer Bank abhängig sind.
07. Mai
Wie der Autor des vorherigen Abends ist auch Harry Rowohlt Übersetzer. Bekannt wurde seine gewitzte neue Übertragung von „Winnie The Pooh“, was ihm in der Wochenzeitung „Die Zeit“ die Kolumne „Pooh’s Corner“ bescherte. Nun liegt endlich der zweite Sammelband vor, aus dem der Vorleser mit der bärigen Stimme am Freitag, dem 7. Mai, in der Centralstation vorliest. Ab 19.30 Uhr gibt es dort alles Relevante über Problembären und -päpste zu erfahren sowie anderes Wissenswertes aus den vergangenen zehn Jahren.
11. Mai
Auch die nächsten Gäste der Centralstation bevorzugen die pointierte, satirische Kommentierung der Republik. Als ehemalige Chefredakteure der „Titanic“ denken Oliver Maria Schmitt, Martin Sonneborn und Thomas Gsella natürlich an alles andere als ans Sich-Zur-Ruhe-Setzen. Am Dienstag, dem 11. Mai, ab 20 Uhr schüttet die so ge-
Tickets und Informationen unter: www.staatstheater-darmstadt.de | 06151 2811-600
nannte Titanic Boygroup Spott und Häme vor und über uns aus. Ein Höhepunkt dürften Gsellas Reime sein, die jetzt schon zu Recht mit dem gernhardtschen Werk verglichen werden.
16. Mai
Einen feuilletonistischen Fußballabend mit Musik präsentiert Fernsehkommentator Marcel Reif unter dem Titel „Aus spitzem Winkel“ am Sonntag, dem 16. Mai, um 18 Uhr im Kleinen Haus des Staatstheaters. Ja, wir befinden uns in einem WM-Jahr ...
25. Mai
Erst so eine lange Pause und dann wieder der Zwang zur Entscheidung: Gleich drei Lesungen werden uns am Dienstag, dem 25. Mai, beschert. Immerhin beginnt die von Tilman Meyn in den Kammerspielen des Staatstheaters schon um 17 Uhr. Dann stellt der Schauspieler im Rahmen der HörBar eine Auswahl aus Stefan Zweigs umfangreicher Prosa vor. Aber wo soll es dann um 20 Uhr hingehen? Vielleicht ins Literaturhaus, wo Arnold Thünker von „Anne und Paul“ berichtet. Diese beiden lernen sich kennen, als er aus dem Westen in die DDR der fünfziger Jahre reist und sie in einem Pflegeheim trifft. Eine zärtliche Liebesgeschichte, kündigt der Veranstalter an. Ob die auch im „Feindesland“ geschrieben werden könnte? So bezeichnet Oliver Uschmann die Bundeshauptstadt, in die er seine Stammbesetzung aus dem Ruhrpott reisen lässt: „Hartmut und ich in Berlin“ verspricht der Untertitel und in diesem Fall glaube ich Amazon: „Wer Tommy Jaud kauft, lacht auch über das BürgerVZ, Schutzgeld für die Bürgersteigbenutzung und Carrerabahn statt Gehaltserhöhung.“ Am Dienstag, dem 25. Mai, um 20 Uhr in der Centralstation. (Egon Alter) Für weitere Informationen und Veranstaltungen: www.theateramt.de
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KALENDER MAI 2010 Samstag, 01.05.2010
A D R E D E I W W I R SI N D / Z T A L P R H E M ! E T O B E G N A MEHR / Freitag Donnerstag Uhr 13:0 0 – 19:0 0 Samstag Uhr 10:0 0 – 16:0 0
15:00 h 21:00 h 22:00 h 18:00 h 21:00 h 12:00 h 22:00 h 22:00 h 21:00 h 20:00 h 20:30 h 22:00 h 21:00 h 21:00 h 22:00 h 22:00 h 22:00 h 21:30 h 12:00 h 20:30 h 19:30 h 15:30 h 20:15 h 11:00 h 15:00 h 20:30 h
Club Biga, Dieburg Club Biga, Dieburg Musikpark Roßdörfer Biergarten Bessunger Knabenschule (Halle) Grohe Brauereiausschank Centralstation (Halle) Hillstreet Club House of Blues Stella Steinbruch-Theater, Mühltal Schlosskeller Musikclub Rabe Goldene Krone (Saal) Goldene Krone (Kneipe) Goldene Krone (Disco) Level 6 An Sibin Tanzschule Bäulke (Biergarten) Messplatz HalbNeun Theater Wagenhalle, Griesheim Die Komödie Tap Die Komödie Tap Darmstadt Shop, Luisenplatz Welcome Hotel (Eingang) Theater Moller Haus
Luisenplatz
Sonntag, 02.05.2010
7a inenstraße 1 en Wilhelmin
Wilhelm Darmstadt
Jubiläums-Saisoneröffnung mit Livemusik Jubiläumsparty auf 2 Floors mit 4 DJs Darmstadt feiert! Live: Ease Up Ltd. (Reggae) Ostafrika tanzt ab - Benefizparty Open-Air Frühschoppen mit Pezi & Gabi (live) Mellow Weekend: Various House Sounds Cosmic Disco mit Frequency Without Control Konzert: Afterwork Bluesband Stella bekommt Besuch: Sixth Sense Underground Evolution + Hellfest-Party mit DJ-Doom Kellergymnastik mit Leo + I.Bee Rock Oldie Party mit DJ Chappi Konzert: Bierwut + Virus X + Elefant Broad Tree Konzert: Robert Kaiser (Blues) Hell’s Kitchen - NuMetal & Metalcore mit DJ Kai Inclusion Release Tour Konzert: Mallet Eröffnung mit Live-Musik Frühjahrsmess‘ Comedy: Jens Neutag: Streik ist geil - Aufstehen zur ... Musical: Copacabana Kinder: Das Sams - Eine Woche voller Samstage Theater: Die Maus (Big Bad Mouse) Info: Fahrradführung - Darmstadt zum Kennenlernen Info: Neue alte Vorstadt Comedy: Gern - Gerner - Gernhardt
straße
Triple-Konzert: The Burning Hell + 2 weitere Bands Frühjahrsmess’ Kinder: Das Sams - Eine Woche voller Samstage Theater: Die Maus (Big Bad Mouse) Info: Darmstädter Kultur & Kulinarik Info: Stadtrundgang Darmstadt zum Kennen lernen Info: Öffentlicher Rundgang Museum Künstlerkolonie Info: Architekturhistorische Führung durch das Schloss Info: Neue Darmstädter Gespräche Theater: Der Rosenkavalier Tanz: Ein Engel Leonore Jugend: Ganze Tage, Ganze Nächte Kinder: Die Schatzinsel
20:15 h 11:00 h 18:00 h 11:00 h 11:00 h 13:00 h 10:30 h 11:00 h 18:00 h 19:30 h 20:00 h 15:00 h
Hoffart Theater Messplatz Die Komödie Tap Die Komödie Tap Karolinenplatz Darmstadt Shop, Luisenplatz Mathildenhöhe Marktplatz (am Schloss) Staatstheater (Kleines Haus) Staatstheater (Großes Haus) Staatstheater (Kleines Haus) Staatstheater (Kammerspiele) Theater Moller Haus
Montag, 03.05.2010 Rock-, Dance- & Oldie-Monday Antifa-Café (VolxKüche) + Filme oder Vorträge Jam Session Frühjahrsmess‘
21:00 h 19:00 h 20:00 h
Steinbruch-Theater, Mühltal Oetinger Villa House of Blues Messplatz
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Info: Eröffnung der Mediale 2010 Info: 30 Jahre Wendland - 30 Jahre Widerstand
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11:00 h 20:00 h
Centralstation Oetinger Villa
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Dienstag, 04.05.2010 Konzert: The McCalmans (Abschiedstournee) Live: Master Musicians Of Bukkake + Ephemerol Film: Home (OmU) Quiz Night Karaoke Theater: I.d. Strafkolonie (Premiere) Show: Kulturhäppchen: The Early Late Night Show Show: EarlyLateNightShow Info: Konaktiva 2010 (Unternehmenskontaktmesse)
20:30 h 21:00 h 20:00 h 21:00 h 20:00 h 20:30 h 20:30 h 20:30 h
HalbNeun Theater er Oetinger Villa Audimax, TU An Sibin House of Blues Theater Moller Haus Schlosskeller Schlosskeller Darmstadtium
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Mittwoch, 05.05.2010 Studentenparty Black & House mit DJ Simplex Rocker Frischzelle Open Mic Night Musical: Copacabana Theater: Die Maus (Big Bad Mouse) Theater: Karina Wellmer-Schnell: Erotischer Figurenzauber Badesalz: Bindannda Lesung: Karola Brede (Ringvorlesung) Info: Konaktiva 2010 (Unternehmenskontaktmesse)
20:00 h 21:30 h 21:00 h 18:30 h 20:15 h 20:30 h 20:00 h 16:15 h
Stella Bessunger Knabenschule (Keller) er) An Sibin Wagenhalle, Griesheim Die Komödie Tap Theater Moller Haus Staatstheater (Großes Haus) Schlosskeller Darmstadtium
DontCanDJ + Live: Waxdolls Abi-Party 2010 Konzert: Change Request Konzert: Curly Kauper (Rock & Blues) Konzert: Lento (Italien) + Burden (Mainz) Stella spielt Black Beats: DJ Kenny Time Warp mit DJ Pippo DJ Pedo Knopp feat. Casey (live) Back In Time mit DJ Tom Konzert: Smoking Mojo Filters Studentenparty Digital Media Trance & Techno Classix mit DJ Stargate Partymaniacs (2 Floors) Konzert: Radio Nowhere Lesung: Harry Rowohlt liest und erzählt Musical: Copacabana Musikdrama: Gisei – wDas Opfer (Carl Orff) Theater: Die Maus (Big Bad Mouse) Comedy: Wir wissen alles - Es nutzt leider nichts Theater: Der Impressario von Smyrna Theater: Die Leiden des jungen Werther Comedy: Gundula Schneidewind: Post für Pusemuckel Comedy: Sven Hieronymus - „Nicht gucken – nur anfassen“ Lesung: Lesen Macht Schön – Poetry ohne Slam Theater: Der Lavendel der Langgässer Musical: Dornen und Röschen
22:00 h 20:00 h 20:30 h 21:00 h 21:00 h 20:00 h 21:00 h 22:00 h 21:00 h 22:00 h 21:00 h 22:00 h 21:00 h 21:30 h 19:30 h 19:30 h 19:30 h 20:15 h 20:30 h 19:30 h 20:00 h 20:30 h 20:00 h 21:00 h 20:00 h 20:00 h
Centralstation (Halle) Vor der Goldenen Krone Jazzinstitut (Keller) House of Blues Oetinger Villa Stella Steinbruch-Theater, Mühltal Schlosskeller Musikclub Rabe Goldene Krone (Kneipe) Goldene Krone (Disco) Level 6 Club Biga, Dieburg An Sibin Centralstation Wagenhalle, Griesheim Staatstheater (Großes Haus) Die Komödie Tap HalbNeun Theater Staatstheater (Kleines Haus) Staatstheater (Kammerspiele) Theater Moller Haus Jagdhofkeller Kukicha Bessunger Knabenschule Musische Gruppe Auerbach
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Donnerstag, 06.05.2010 Homelistening mit Charalampos Jam-A-Coustic: Foltertrance (live) Night Of The Profs 2010 Konzert: Bernd Rinser Stella spielt House: Oliver Garcia Rock’n’Pop Party mit DJ Gun Film: Gamer - Play Or Be Played Basement Grooves: Kiki Plattenleger & Friend Saitenwechsel (3 Konzerte) Afterwork-Party mit DJ Peter Gräber Karaoke mit Carlos IndieClub mit DJ Kai Tischfussballturnier KroneDyP Theater: Die Maus (Big Bad Mouse) Theater: Bungee Jumping oder Die Geschichte vom ... Konzert: 8. Kammerkonzert Theater: Freispiel - Straßentheater Lesung: Literarischer Abend mit Kristof Magnusson Musical: Dornen und Röschen Info: Konaktiva 2010 (Unternehmenskontaktmesse)
20:00 h 20:00 h 21:00 h 20:00 h 20:00 h 20:00 h 22:00 h 20:00 h 18:00 h 21:00 h 20:00 h 20:15 h 20:00 h 19:30 h 17:30 h 20:00 h 20:00 h
Weststadtcafé Roßdörfer Biergarten Centralstation (Halle) House of Blues Stella Steinbruch-Theater, Mühltal Audimax, TU Schlosskeller Bessunger Knabenschule (Halle) Das Waben An Sibin Goldene Krone (Disco) Goldene Krone (Kneipe) Die Komödie Tap Staatstheater (Kammerspiele) Staatstheater (Kleines Haus) City-Carree Keller-Klub im Schloss Musische Gruppe Auerbach Darmstadtium
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Freitag, 07.05.2010 Into The Lion’s Den (Reggae/Dancehall Party) Live: Boban i Marko Markovic Orkestar + DJ
22:00 h 21:00 h
Bessunger Knabenschule (Keller) > Seite 05 231qm
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Konzert: 7. Sinfoniekonzert
Samstag, 08.05.2010 Radaudisko + Live: The Wolves + The Dislikes Skaturday Night Fever mit DJ Duke J. RaggaDirk‘s Birthday Bash Mellow Weekend: Rock & Pop Only mit DJ Flat Revo Konzert: Cubiq Underground Evolution Rock & Dance Club mit Klaus Die Tanzalternative mit DJ Capo Konzert: Delta Danny (Blues) Come As You Are - Alternative & Grunge mit DJ Kai Konzert: Tremor-X + Panheadz MahatmaKarma (East meets West) Charity-Event Live: Andomat 3000 Karaoke Night Piano Bar mit Till Vogelgesang Emily Goes Crazy: Ivo & Lorenz vs. Enders & Olsen Welcome To A.Lee’s House mit Anthony Lee Konzert: Klavierabend mit Justine Verdier Musical: Copacabana Theater: Die Maus (Big Bad Mouse) Konzert: Sinfonisches Blasorchester der TSG Wixhausen Comedy: Christin Überschall - Die letzten Rätsel... Info: Waldspirale Darmstadt - Rundgang um ein Kunstwerk Info: Rundgang August-Euler-Flugplatz Konzert: African Sanctus & David Fanshawe Info: Mit Frau Martha über die Mathildenhöhe Konzert: Philharmonie Merck: Mozart pur Oper: Maria Stuarda Tanz: Schwanengesang Theater: Männergesellschaft Theater: Twee oude Vrouwtjes - zwei alten Frauchen Info: Wir gewinnen mit Familie
22:00 h 21:00 h 21:00 h 22:00 h 21:00 h 20:30 h 21:00 h 21:00 h 22:00 h 22:00 h 23:00 h 21:00 h 22:00 h 21:30 h 22:30 h 22:00 h 22:00 h 20:00 h 19:30 h 20:15 h 19:30 h 20:30 h 15:00 h 15:00 h 19:30 h 15:00 h 16:30 h 19:30 h 19:30 h 20:00 h 20:30 h 10:30 h
> Seite 06 Schlosskeller Goldene Krone (Rocky Bar) Roßdörfer Biergarten Centralstation (Halle) House of Blues Steinbruch-Theater, Mühltal Musikclub Rabe Bessunger Knabenschule (Keller) Goldene Krone (Kneipe) Goldene Krone (Disco) Goldene Krone (Saal) > Seite 05 Hillstreet Club Level 6 An Sibin Zoo Bar, Stadtkirchplatz Weststadtclub Das Waben (Club) Kasinostraße 3 Wagenhalle, Griesheim Die Komödie Tap Bürgermeister-Pohl-Haus, Wixh. HalbNeun Theater Waldspirale Windkanal TU, Griesheim Pauluskirche Mathildenhöhe Centralstation Staatstheater (Großes Haus) Staatstheater (Kleines Haus) Staatstheater (Kammerspiele) > Seite 32 Theater Moller Haus Centralstation
20:00 h
Staatstheater (Großes Haus)
21:00 h 21:00 h 20:00 h 20:00 h 20:00 h 20:00 h 19:30 h 11:00 h 20:15 h 20:30 h
Baobab Erlebnisbar An Sibin House of Blues Centralstation Staatstheater (Kammerspiele) Staatstheater (Foyer) Staatstheater (Kleines Haus) Theater Moller Haus Die Komödie Tap Schlosskeller
20:30 h 19:00 h 22:00 h 20:30 h
Jagdhofkeller Weststadtcafé Centralstation Weststadtbar Steinbruch-Theater, Mühltal House of Blues Stella Musikclub Rabe Level 6 Club Biga (Floor 1), Dieburg
Dienstag, 11.05.2010 Roots & Tonic Reggaelounge Quiz Night Karaoke Lesung: Titanic Boygroup: 30 Jahre Titanic Theater: Raum (Space) (Offene Probe) Info: Foyergespräch: Schauspieldirektor Martin Apelt Theater: Timon von Athen (William Shakespeare) Jugend: Jubiläum Comedy: Noch’n Gedicht - der große Heinz Erhardt Abend Info: Kulturhäppchen: Philosophen sprechen lassen
Mittwoch, 12.05.2010 Live: Olivier Franc’s Tribute To Bechet Band SoulSohle II mit DJ Daniele Iezzi + Lukas Lehmann Dorian Gray - Party auf 2 Floors Horizon2010 Release Konzert & Party Black Pagan Night 2010 (6 Bands) Konzert: The Incredible Pack Studentenparty Black & House mit DJ Simplex Rocker DJ Sassy (House) Herz ist Trumpf You Want More? Ü30-Party mit SJ Dr. Beat
20:00 h 20:00 h 21:00 h 22:00 h 21:00 h
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Iron Man 2
CinemaxX Darmstadt
USA 2010 | Regie: Jon Favreau reau | Darsteller: Robert Downey Jr., Mickey Rourke, Scarlett Johansson | FSK: 12 | Län Länge: 117 Min. | Filmstart: 6. Mai
Sonntag, 11.05.2010 Live: The Candy Snatchers + The Voodoo Godz Comedy: Serdar Somuncu: Hassprediger Info: Stadtrundgang Darmstadt zum Kennen lernen Info: Parks & Gärten - Führung über die Rosenhöhe Konzert: 7. Sinfoniekonzert Theater: Alle meine Söhne Theater: Die Birnen von Ribbeck Theater: Twee oude Vrouwtjes - zwei alten Frauchen Kinder: Der Regenbogenfisch Theater: Die Maus (Big Bad Mouse)
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21:00 h 19:30 h 11:00 h 11:00 h 11:00 h 18:00 h 20:00 h 20:30 h 11:00 h 18:00 h
Bess. Knabenschule (Keller) Centralstation Darmstadt Shop, Luisenplatz Rosenhöhe Staatstheater (Großes Haus) Staatstheater (Kleines Haus) Staatstheater (Kammerspiele) Theater Moller Haus Die Komödie Tap Die Komödie Tap
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Mit „Iron Man“ landete Jon Favreau 2008 nicht nur einen weltweiten Blockbuster-Erfolg, sondern legte auch die Latte hoch, wie anspruchsvoll und zugleich unterhaltsam Comic-Verfilmungen tatsächlich sein können. Die Fortsetzung baut auf das Original auf, erhöht den Actionquotienten, ohne den Charme und Humor preiszugeben, und vertieft die Mythologie hinter der Figur. Mit Mickey Rourke und Scarlett Johansson wurden zwei tolle Bösewichte gefunden.
Prince of Persia
Darmstädter Kinos
USA 2010 | Regie: Mike Newell | Darsteller: Jake Gyllenhaal, Gemma Arterton, Sir Ben Kingsley | FSK: 12 | Länge: noch unbekannt | Filmstart: 20. Mai Sensationell aufwändige Verfilmung des nicht minder erfolgreichen Videospiels, mit der Star-Produzent Jerry Bruckheimer an die Erfolge mit der „Pirates of the Caribbean“-Reihe anknüpfen will. Einerseits modernstes Blockbuster-Entertainment, andererseits Verbeugung vor dem Kino des Ray Harryhausen, ist das atemlose Abenteuer mit Jake Gyllenhaal und Bond-Girl Gemma Arterton als Start eines neuen Franchise für Disney angelegt.
Sex and the City 2
Ladykino-Preview am 26. Mai 2010 um 20:15 Uhr
Darmstädter Kinos
USA 2010 | Regie: Michael Patrick King | Darsteller: Sarah Jessica Parker, Kim Cattrall, Kristin Davis | Länge: noch unbekannt | Filmstart: 27. Mai
Montag, 10.05.2010 RockLounge: Bischler mit Milch Wohnzimmer (Spieleabend) Rock-, Dance- & Oldie-Monday Antifa-Café (VolxKüche) + Filme oder Vorträge Jam Session
21:00 h 20:00 h 21:00 h 19:00 h 20:00 h
Centralstation (Lounge) Das Blumen Steinbruch-Theater, Mühltal Oetinger Villa House of Blues
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Nachdem der erste Film mit den „Sex and the City“-Heldinnen alle losen Enden, die nach sechs Staffeln der legendären Serie noch bestanden, zu verbinden versuchte, schlägt man mit dem zweiten Kinoabenteuer von Carrie & Co. ein neues Kapitel in der Saga des „Savoir vivre“ in den teuren Ecken des Big Apple auf. Alle Hauptbeteiligten konnten wieder für den amüsanten Streifzug durch die Großstadt gewonnen werden: Nach dem Motto „Carrie on!“. CinemaxX Darmstadt Goebelstraße 11 Infos & Tickets: (06151) 8 705868
Citydome Darmstadt Wilhelminenstraße 9 Infos & Tickets: (0 61 51) 29789
Mehr Infos im Kino und unter www.kinos-darmstadt.de
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And One Party mit DJ M-Syndrom Ausrasten Bitte! mit Laserkraft 3D Open Mic Night Musical: Copacabana Musical: Copacabana Theater: Der Nackte Wahnsinn Theater: Die Maus (Big Bad Mouse) Tanz: Zwischen Mitternacht und Morgen: Schwanensee Musical: The Black Rider Info: Theaterführung für Familien Theater: Anna sagt was! Jugend: Jubiläum Lesung: Franz-Josef Röll (Ringvorlesung)
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21:00 h 22:00 h 21:00 h 10:30 h 18:30 h 20:15 h 19:30 h 19:30 h 15:30 h 20:00 h 11:00 h 16:15 h
Club Biga (Floor 2), Dieburg Das Waben (Club) An Sibin Wagenhalle, Griesheim Wagenhalle, Griesheim Neue Bühne Die Komödie Tap Staatstheater (Großes Haus) Staatstheater (Kleines Haus) Staatstheater Staatstheater (Kammerspiele) Theater Moller Haus Schlosskeller
Theater: Der Hauptmann von Köpenick Info: Darmstadt und die hessische Residenz ... Konzert: Händel und Graupner vis à vis
20:30 h 20:00 h
20:00 h 15:30 h 20:15 h 20:00 h 15:00 h 18:00 h 20:00 h 18:00 h
Centralstation (Halle) Stella Steinbruch-Theater, Mühltal Schlosskeller Club Biga, Dieburg Mathildenhöhe (Platanenhain) Tanzschule Bäulke (Biergarten) An Sibin Goldene Krone (Disco) Goldene Krone (Kneipe) Die Komödie Tap Die Komödie Tap Hoffart Theater Darmstadt Shop, Luisenplatz Staatstheater (Kleines Haus) Staatstheater (Kammerspiele) Staatstheater (Großes Haus) aus)
21:00 h 21:00 h 21:00 h 21:00 h 20:00 h 22:00 h 21:00 h 21:00 h 22:00 h 21:00 h 21:30 h 20:00 h 19:30 h 15:30 h 20:15 h 20:30 h 20:00 h 19:30 h
Goldene Krone (Disco) Das Blumen Centralstation (Lounge) House of Blues Stella Schlosskeller Musikclub Rabe Steinbruch-Theater, Mühltal Goldene Krone (Kneipe) Goldene Krone (Saal) An Sibin Oetinger Villa (Keller) Wagenhalle, Griesheim Die Komödie Tap Die Komödie Tap HalbNeun Theater Centralstation Staatstheater (Großes Haus)
22:00 h 15:00 h 09:30 h 14:00 h 21:00 h
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Freitag, 14.05.2010 Neue Deutsche Disco Konzert: Noël + Plus (Indie) WochenausKlang mit Luzie Without Oswald Konzert: Acoustic Revolution Stella spielt Black Beats: DJ Kenny Elektroschule: DontCanDJ + Live: Tiger My Timing Rock Classics mit DJ Jörg Party Breakout mit DJ Martin Konzert: MichelAngelou Maschinenpakt (Industrial, Electro, Ebm) Konzert: Dan meets Portland Live: The Generators (L.A.) + Support: The Wolves Musical: Copacabana Kinder: Oh, wie schön ist Panama nach Janosch Theater: Die Maus (Big Bad Mouse) Comedy: Thomas Reis: Gibt es ein Leben über 40? Show: Paul Morocco & Olé Tanz: Zwischen Mitternacht und Morgen: Schwanensee
Staatstheater (Kleines Haus) Schloss (Karolinensaal) Orangerie
19:30 h 21:30 h 20:30 h 22:00 h
Centralstation (Saal) Keller-Klub im Schloss Jagdhofkeller Level 6 Green Sheep Pub Centralstation (Halle) Neuwiesenweg Steinbruch-Theater, Mühltal Schlosskeller Musikclub Rabe Goldene Krone (Kneipe) Goldene Krone (Disco) Goldene Krone (Saal) Goldene Krone (Rocky Bar) Linie Neun, Griesheim Oetinger Villa Club Biga (Floor 1), Dieburg Club Biga (Floor 2), Dieburg An Sibin House of Blues Das Waben (Club) Wagenhalle, Griesheim eim Neue Bühne Die Komödie Tap Die Komödie Tap Hoffart Theater HalbNeun Theater Mathildenhöhe Hahne-Schorsch-Platz Staatstheater (Kammerspiele)
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Samstag, 15.05.2010
Donnerstag, 13.05.2010 Still Black Still Proud - An African Tribute to James Brown Stella spielt House: Locomania (Valencia) Was ist aus Dir geworden? (Wiedersehensparty) Basement Grooves: Simon Dörken Open-Air Konzert: Quietschboys Jazzpicknick zum Vaddertach Vaddertagsfete mit Live-Musik Karaoke mit Carlos IndieClub mit DJ Kai Tischfussballturnier KroneDyP Kinder: Das Sams - Eine Woche voller Samstage Theater: Die Maus (Big Bad Mouse) Theater: Agnes - Engel im Feuer Info: Fahrradführung - Darmstadt zum Kennenlernen Theater: Der Impressario von Smyrna Jugend: Ganze Tage, Ganze Nächte Theater: Im Weißen Rössl
19:30 h 14:00 h 20:00 h
Konzert: Ganz Schön Feist - Klassentreffen-Tour Konzert: Tom Liwa (Singer/Songwriter) Live: Kieran Halpin & Jimmy Smith 2 Jahre Level 6 mit ‚Der Dritte Raum‘ (live) Konzert: Ivan Santos Mellow Weekend: Disco To House mit DJ Peter Gräber Ame Kristian + Gerd Janson + Thomas Hammann Underground Evolution Pussy Jungle (Drum ‚n‘ Bass Party) Harry-Mix mit DJ Harry Konzert: Andi Lauth (Lagerfeuersongs) Depeche Mode Party Live: Osaka Bordell + South of Hessen + Odium + Hardy Party Depeche Mode Party Punk-Konzert: Feine Sahne Fischfilet + T-Killa + Wkw - Rock & Pop Party mit DJ Daniel Wkw - Die Alternative Party Attacke Party Konzert: Lizz It Up (Thin Lizzy Tribute Band) Konzert: Mo Town SwenBeat + Guests (Deep, Minimal, Techhouse) Musical: Copacabana Theater: Der Nackte Wahnsinn Kinder: Der Räuber Hotzenplotz Theater: Die Maus (Big Bad Mouse) Theater: Agnes - Engel im Feuer Comedy: Leipziger Pfeffermühle Info: Führung Mathildenhöhe Info: Wanderung durch den Bürgerpark Theater: Bungee Jumping oder Die Geschichte vom ...
22:00 h 22:30 h 20:30 h 22:00 h 21:00 h 21:00 h 22:00 h 21:00 h 21:00 h 22:00 h 21:00 h 21:00 h 21:00 h 21:30 h 21:00 h 22:00 h 19:30 h 15:30 h 20:15 h 20:00 h 20:30 h 15:00 h 15:00 h 20:00 h
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Tanz: Schwanengesang Oper: Aida Theater: Das kunstseidene Mädchen Info: Graupner und die mittel- und norddeutsche Oper Konzert: Graupner und die Oper
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19:30 h 19:30 h 22:00 h 09:30 h 20:00 h
Staatstheater (Kleines Haus) Staatstheater (Großes Haus) Staatstheater (Kammerspiele) Schloss (Karolinensaal) Orangerie
Donnerstag, 20.05.2010
Sonntag, 16.05.2010 Schwulen & Lesben Party Musikdrama: Gisei – Das Opfer (Carl Orff) Kinder: Wie Findus zu Pettersson kam Info: Stadtrundgang Darmstadt zum Kennenlernen Theater: Die Maus (Big Bad Mouse) Comedy: Leipziger Pfeffermühle Info: Der Herrngarten und der Prinz-Georgsgarten Marcel Reif: Aus spitzem Winkel Theater: Welche Droge passt zu mir? Info: Graupner und die Sinfonie in Mitteldeutschland Konzert: Graupner und die Sinfonie
22:00 h 18:00 h 11:00 h 11:00 h 18:00 h 19:30 h 11:00 h 18:00 h 20:00 h 09:30 h 20:00 h
Schlosskeller Staatstheater (Großes Haus) Die Komödie Tap Darmstadt Shop, Luisenplatz Die Komödie Tap HalbNeun Theater Karolinenplatz Staatstheater (Kleines Haus) Staatstheater (Kammerspiele) Schloss (Karolinensaal) Orangerie
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Bertis Blueswaggon Kurzfilm-Abend Stella spielt House: Tom Wax (bigcitybeats.fm) Rock’n’Pop Party mit DJ Gun Basement Grooves: The Ramaboy (Breakbeat) Konzert: Elfic Circle Konzert: Tiago Sousa (Lissabon) + Support: Kolter Konzert: Jan Gerfast Blues Band Karaoke mit Carlos IndieClub mit DJ Kai Tischfussballturnier KroneDyP Theater: Die Maus (Big Bad Mouse) Theater: Raum (Space) Theater: Außer Kontrolle Kinder: Theaterspielplatz: Illusionsmalerei Theater: Im Weißen Rössl Jugend: Jubiläum
20:00 h 21:00 h 20:00 h
20:00 h 20:15 h 20:00 h 19:30 h 16:00 h 19:30 h 11:00 h
Weststadtcafé Das Blumen Stella Steinbruch-Theater, Mühltal Schlosskeller Bessunger Knabenschule (Halle) Oetinger Villa House of Blues An Sibin Goldene Krone (Disco) Goldene Krone (Kneipe) Die Komödie Tap Staatstheater (Kammerspiele) Staatstheater (Kleines Haus) Staatstheater (Foyer) Staatstheater (Großes Haus) Theater Moller Haus
21:00 h 22:00 h 20:30 h 22:00 h 20:00 h 21:00 h 21:00 h 22:00 h 21:00 h 22:00 h 21:00 h 21:00 h 22:00 h 21:00 h
Goldene Krone (Saal) Goldene Krone (Rocky Bar) Centralstation (Saal) Centralstation (Halle) Stella Oetinger Villa Steinbruch-Theater, Mühltal tal Schlosskeller Musikclub Rabe Goldene Krone (Kneipe) e) Goldene Krone (Disco) Linie Neun, Griesheim Level 6 Club Biga (Floor 1), Dieburg
22:00 h 19:00 h 21:00 h 20:00 h 21:00 h
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Freitag, 21.05.2010 Montag, 17.05.2010 Konzert: The Rodeo Manic Monday Erasmus Party Newcomer Night - Live: Olli Bopp Rock-, Dance- & Oldie-Monday Antifa-Café (VolxKüche) + Filme oder Vorträge Jam Session
20:30 h 22:00 h 21:00 h 21:00 h 19:00 h 20:00 h
Centralstation (Halle) Schlosskeller An Sibin Steinbruch-Theater, Mühltal Oetinger Villa House of Blues
20:00 h 20:30 h 21:00 h 20:00 h 19:30 h 11:00 h
Centralstation (Lounge) Schlosskeller An Sibin House of Blues Staatstheater (Kleines Haus) Theater Moller Haus
20:00 h 21:30 h 21:00 h 20:00 h 20:30 h 19:30 h 20:00 h 11:00 h 20:15 h 16:15 h
Stella Bessunger Knabenschule (Keller) An Sibin Jagdhofkeller HalbNeun Theater Staatstheater (Großes Haus) Staatstheater (Kammerspiele) Theater Moller Haus Die Komödie Tap Schlosskeller
Dienstag, 18.05.2010 Gut aufgelegt!: DJs D. Enders & Friends Kulturhäppchen: Jam Session Handmade vs. Elektro Quiz Night Karaoke Theater: Der Impressario von Smyrna Jugend: Jubiläum
Mittwoch, 19.05.2010 Studentenparty Black & House mit DJ Simplex Rocker Frischzelle Open Mic Night Comedy: Nightwash Club Comedy: Das erste allgemeine Babenhäuser Pfarrerkabarett Tanz: Zwischen Mitternacht und Morgen: Schwanensee Theater: Anna sagt was! Jugend: Jubiläum Theater: Die Maus (Big Bad Mouse) Lesung: Wolfgang Fritz Haug (Ringvorlesung)
Live: At The Farewell Party + Anny + Support 13. Hausfrauendisko mit D.JFK Musik und Film: Berlin Calling PowerElektro mit dem Fullgazz-DJ-Team Stella spielt Black Beats: DJ Kenny Bäd Taste Party All You Need Is Party mit DJ Daniel Live: Ska-Allüren (Skapunk) + Support + DJs Rock-Oldies mit DJ Chappi Konzert: Old Smith (Neil Young Tribute) Chemieunfall (Technoparty) Latin Dance Night Klangreiter System Of A Down & Metal Party
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Böhse Onkelz Party Vol. 8 Konzert: Petit Mort (Argentinien) Konzert: Barney Gumble Band Meet The Peeps mit DJ Phonk D Musical: Copacabana Theater: Genosse Don Camillo Theater: Die Maus (Big Bad Mouse) Tanz: Gemelli de Filippis: Dorian‘s Spell Comedy: Philipp Weber - Futter Öffentlicher Rundgang ESOC Oper: Maria Stuarda Theater: Timon von Athen (William Shakespeare) Theater: Volpone (William Shakespeare) Theater: Benefiz Jeder rettet einen Afrikaner Info: Joseph Maria Olbrich Konzert: Gesungene Poesie von Horst Samson
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21:00 h 21:30 h 21:00 h 22:00 h 19:30 h 20:15 h 20:30 h 20:30 h 16:30 h 19:30 h 22:00 h 19:30 h 20:00 h 11:00 h 19:30 h
Club Biga (Floor 2), Dieburg An Sibin House of Blues Das Waben (Club) Wagenhalle, Griesheim Neue Bühne Die Komödie Tap Theater Moller Haus HalbNeun Theater ESOC / ESA Staatstheater (Großes Haus) Staatstheater (Kleines Haus) Staatstheater (Kleines Haus) Staatstheater (Kammerspiele) Mathildenhöhe Bahnhof, Wixhausen
Schwulen & Lesben Pfingstparty Marc Houle (Minus) + Samuel Maasho (Level6) Nonstock Meets Biergarten mit 2 Bands + Afterparty DJ Shamir + Macoon Theater: Genosse Don Camillo Kinder: Das Sams - Eine Woche voller Samstage Theater: Die Maus (Big Bad Mouse) Kinder: Der Schneider und der Riese Info: Stadtrundgang Darmstadt zum Kennen lernen Info: Stadtrundfahrt mit dem Bus Theater: Der Hauptmann von Köpenick Oper: Aida Theater: Welche Droge passt zu mir? Info: Tag der offenen Tür des Club Latinoamericano
22:00 h 22:00 h 20:00 h 22:00 h 11:00 h 18:00 h 15:00 h 11:00 h 15:00 h 18:00 h 18:00 h 20:00 h
Schlosskeller Level 6 Club Biga, Dieburg Das Waben (Club) Neue Bühne Die Komödie Tap Die Komödie Tap Theater Moller Haus Darmstadt Shop, Luisenplatz platz Mathildenhöhe Staatstheater (Kleines Haus) Staatstheater (Großes Haus) Staatstheater (Kammerspiele) Hoffart Theater
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Montag, 24.05.2010 Samstag, 22.05.2010 MakeLoveDisco mit Simon Dörken & Guests Mellow Weekend: All Stars And Styles Hoch³: Unplugged-Konzert mit Maskil + Dave & Seb Eröffnung mit Livemusik + DJ Underground Evolution Das Volkstanzkomitee (Balkan Beats, Ffm) Rock & 80er mit DJ Sascha Konzert: Red Lake (Melodische Rockcover) Strictly British mit DJ Kai Konzert: Wortblind + Support + DJ Exquisit Punk-Konzert: Frohlix + Sons Of Explosivos Sebastian Beus (Klangraum Köln) + Lauren Lazar Special Afro & Caribbean Night Konzert: The Blue Onions (Soul, R‘n‘B, Blues) Saturday Night Riot Per Anhalter durch die 80ies und 90ies Musical: Copacabana Theater: Genosse Don Camillo Kinder: Meister Eder und sein Pumuckl Theater: Die Maus (Big Bad Mouse) Tanz: Gemelli de Filippis: Dorian‘s Spell Comedy: Holger Paetz: Gott hatte Zeit genug Theater: Bungee Jumping oder Die Geschichte vom ... Theater: Der Impressario von Smyrna Theater: Der Rosenkavalier Theater: Das kunstseidene Mädchen Theater: I.d. Strafkolonie
22:00 h 22:00 h 19:30 h 15:00 h 20:30 h 22:00 h 21:00 h 22:00 h 22:00 h 21:00 h 21:00 h 22:00 h 21:30 h 21:00 h 21:00 h 22:00 h 19:30 h 15:30 h 20:15 h 20:30 h 20:30 h 20:00 h 19:30 h 19:00 h 22:00 h 20:00 h
Weststadtcafé Centralstation (Halle) EFG (Keller), Griesheim Schlossgarten Steinbruch-Theater, Mühltal Schlosskeller Musikclub Rabe Goldene Krone (Kneipe) Goldene Krone (Disco) Goldene Krone (Saal) Oetinger Villa Level 6 An Sibin House of Blues Pillhuhn, Riegerplatz 7 Das Waben (Club) Wagenhalle, Griesheim eim Neue Bühne Die Komödie Tap Die Komödie Tap Theater Moller Haus HalbNeun Theater Staatstheater (Kammerspiele) Staatstheater (Kleines Haus) Staatstheater (Großes Haus) Staatstheater (Kammerspiele) Hoffart Theater
20:00 h 22:00 h 22:00 h 06:00 h 11:00 h
Jagdhofkeller 603qm Centralstation (Halle) Pilsstube Herkules Schlossgarten
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20:00 h 23:00 h 21:00 h 19:00 h 20:00 h 11:00 h 18:00 h 16:00 h 20:00 h
Bessunger Knabenschule (Halle) Oetinger Villa Steinbruch-Theater, Mühltal Oetinger Villa House of Blues Neue Bühne Die Komödie Tap Pauluskirche Staatstheater (Großes Haus) Staatstheater (Kammerspiele)
20:30 h 21:00 h 20:00 h 11:00 h
Steinbruch-Theater, Mühltal Schlosskeller An Sibin House of Blues Volkssternwarte Ludwigshöhe
Dienstag, 25.05.2010 Konzert: Blessed By A Broken Heart + Supports Kulturhäppchen: JazzJazzJazz (live) Quiz Night Karaoke Info: Planetenweg
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Sonntag, 23.05.2010 Live: Landes Jugend Jazz Orchester Hessen Klub: Mr.Oizo (Paris/Ed Banger Records) Vocal House Club mit A. Lee IDC Records präsentiert: 23 DJs - 23 Stunden Familientag zur Eröffnung
Konzert: Darmstädter Big Band feat. Herb Geller Morgenthauklang-Party Rock-, Dance- & Oldie-Monday Antifa-Café (VolxKüche) + Filme oder Vorträge Jam Session Theater: Genosse Don Camillo Kinder: Lauras Stern Konzert: Orgelkonzert mit Cameron Carpenter Tanz: Zwischen Mitternacht und Morgen: Schwanensee Jugend: Ganze Tage, Ganze Nächte
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Lesung: HörBar: Tilman Meyn liest Stefan Zweig Theater: Im Weißen Rössl Theater: Klamms Krieg Jugend: Tausendundein Goethe Lesung: Oliver Uschmann: Feindesland - Hartmut und ich in Berlin
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17:00 h 19:30 h 20:00 h 09:00 h 20:00 h
Staatstheater (Kammerspiele) Staatstheater (Großes Haus) Staatstheater Theater Moller Haus Centralstation
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Mittwoch, 26.05.2010 Gut aufgelegt!: DJs D. Enders & Friends Studentenparty Black & House mit DJ Simplex Rocker Open Mic Night Musical: Copacabana Musical: Copacabana Theater: Die Maus (Big Bad Mouse) Info: Theaterführung Oper: Maria Stuarda Theater: Nathan der Weise Theater: I.d. Strafkolonie Jugend: Tausendundein Goethe Lesung: Alfred Nordmann (Ringvorlesung)
20:00 h 20:00 h 21:00 h 10:30 h 18:30 h 20:15 h 18:00 h 19:30 h 19:30 h 20:30 h 09:00 h 16:15 h
Centralstation (Lounge) Stella An Sibin Wagenhalle, Griesheim Wagenhalle, Griesheim Die Komödie Tap Staatstheater Staatstheater (Großes Haus) Staatstheater (Kleines Haus) Theater Moller Haus Theater Moller Haus Schlosskeller
20:00 h
Stella Steinbruch-Theater, Mühltal Schlosskeller Level 6 Das Waben (Club) An Sibin Goldene Krone (Disco) Goldene Krone (Kneipe) City-Ring / Schlossgraben Die Komödie Tap Staatstheater (Kleines Haus) Staatstheater (Kammerspiele) Theater Moller Haus Fanprojekt, Erbacher Str. 1
22:00 h 22:00 h 22:00 h 21:00 h 20:00 h 20:15 h 19:30 h 20:00 h 11:00 h 18:00 h
Freitag, 28.05.2010 D-Tunes Party - Charts Classix mit DJ D-Zero Uppercut Reggae Allstar Yard Bessunger Jam Session Schlossgrabenfest-Aftershow: Milchclub Boys Stella spielt Black Beats: DJ Kenny Konzert: Nothing To Regret + Supports Subculture Punishment Back In Time mit DJ Tom Begegnung in der Kastanien-Allee Karaoke mit Stritti Schlossgrabenafterparty - Day II Rammstein-Party mit DJ Jörg
22:00 h 20:00 h 20:30 h 23:00 h 20:00 h 22:00 h 21:00 h 20:00 h 21:00 h 22:00 h 21:00 h
Goldene Krone (Disco) Weststadtcafé Jazzinstitut (Keller) Centralstation (Halle) Stella Steinbruch-Theater, Mühltal Schlosskeller Musikclub Rabe Bessunger Knabenschule (Halle) Goldene Krone (Kneipe) Level 6 Club Biga (Floor 1), Dieburg
21:00 h 21:30 h 21:00 h 22:00 h 19:30 h 20:30 h 20:15 h 19:30 h 19:30 h 20:00 h 11:00 h 20:30 h
Club Biga (Floor 2), Dieburg An Sibin House of Blues Das Waben (Club) City-Ring / Schlossgraben Wagenhalle, Griesheim Neue Bühne HalbNeun Theater Die Komödie Tap Staatstheater (Großes Haus) Staatstheater (Kleines Haus) Staatstheater (Kammerspiele) Theater Moller Haus Theater Moller Haus
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Samstag, 29.05.2010 > Seite 32
Donnerstag, 27.05.2010 Stella spielt House: DJ Franksen (YouFM Clubnight) Rock’n’Pop Party mit DJ Daniel Basement Grooves: Tapejam (Indietronic Freakout) Schlossgrabenafterparty - Day I Be2gether - Schlossgrabenfest Aftershowparty Karaoke mit Carlos IndieClub mit DJ Kai Tischfussballturnier KroneDyP 12. Schlossgrabenfest Theater: Die Maus (Big Bad Mouse) Theater: Alle meine Söhne Theater: Gretchen 89ff. Jugend: Jubiläum Info: Die Welt zu Gast bei Fremden?
Tool & Clawfinger Party mit DJ Alex Special After Show Karaoke Weekend Konzert: Eamonn McCormack (Irish Blues Rock) Be2gether - Schlossgrabenfest Aftershowparty 12. Schlossgrabenfest Musical: Copacabana Theater: Der Nackte Wahnsinn Comedy: Richard Martin & Vera Spillner: Tales and Music Theater: Die Maus (Big Bad Mouse) Tanz: Zwischen Mitternacht und Morgen: Schwanensee Tanz: Ein Engel Leonore Theater: Mein Kampf Jugend: Jubiläum Jugend: Jubiläum
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Outside World II Schlossgrabenfest-Aftershow: DJ Sonix Stella bekommt Besuch: Pin Up (Musikzimmer) Chocolat DJs Al-x + Heiko MSO + Johnny Love (Ffm) Underground Evolution 70er/80er Party mit DJ Franz Kult-Songs mit DJ Fino Konzert: Ashitey & Nokoko Ye (Ghana) Konzert: Tox-X (Grunge) Kronegraben Rock mit DJ Kai Schlossgrabenafterparty - Day III Die Alternative Party Attacke mit DJ Jörg Rock & Pop Party mit DJ Dennis Serba Special After Show Karaoke Weekend Konzert: Company Of Blues (Ffm) Be2gether - Schlossgrabenfest Aftershowparty 2 Jahre Stadtkulturmagazin P 12. Schlossgrabenfest Musical: Copacabana Theater: Der Nackte Wahnsinn Kinder: Das Sams - Eine Woche voller Samstage Theater: Die Maus (Big Bad Mouse) Theater: Agnes - Engel im Feuer Show: Michael Ihringer: Fräuleinwunder Comedy: Lothar Bölck: Salto Fatale oder Ein Staatszirkus Theater: Raum (Space) Theater: Faust Läd Naid Sürpries Theater: Der Rosenkavalier Info: Konsum mit Nebenwirkungen Konzert: Spiel von Sinnen (CD Live-Präsentation)
22:00 h 23:00 h 20:00 h 22:30 h 20:30 h 22:00 h 21:00 h 20:30 h 22:00 h 22:00 h 22:00 h 21:00 h 21:00 h 21:30 h 21:00 h 22:00 h 22:00 h
15:30 h 20:15 h 20:00 h 20:30 h 20:30 h 20:00 h 19:30 h 23:00 h 19:00 h 14:00 h 20:00 h
Goldene Krone (Saal) Centralstation (Halle) Stella Neuwiesenweg Steinbruch-Theater, Mühltal Schlosskeller Musikclub Rabe Bessunger Knabenschule (Halle) Goldene Krone (Kneipe) Goldene Krone (Disco) Level 6 Club Biga (Floor 2), Dieburg Club Biga (Floor 1), Dieburg An Sibin House of Blues Das Waben (Club) Weststadtcafé City-Ring / Schlossgraben Wagenhalle, Griesheim Neue Bühne Die Komödie Tap Die Komödie Tap Hoffart Theater Theater Moller Haus HalbNeun Theater Staatstheater (Kammerspiele) Staatstheater (Kleines Haus) Staatstheater (Kammerspiele) Staatstheater (Großes Haus) Luisenplatz Bahnhof, Wixhausen
22:00 h 22:00 h
Schlosskeller Level 6
19:30 h
Sonntag, 30.05.2010 Schwulen & Lesben Party Schlossgrabenafterparty - Day IV
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12. Schlossgrabenfest Kinder: Das Sams - Eine Woche voller Samstage Theater: Die Maus (Big Bad Mouse) Info: Stadtrundgang Darmstadt zum Kennen lernen Info: FĂźhrung in Hochzeitsturm und Wasserreservoir Info: FĂźhrung Ăźbder den alten Friedhof Kinder: Noah und die Flut Theater: Anna sagt was! Theater: Nathan der Weise Jugend: Tausendundein Goethe
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11:00 h 18:00 h 11:00 h 11:00 h 11:00 h 18:00 h 20:00 h 18:00 h 15:00 h
City-Ring / Schlossgraben Die KomĂśdie Tap Die KomĂśdie Tap Darmstadt Shop, Luisenplatz MathildenhĂśhe Alter Friedhof, Herdweg Stadtkirche Staatstheater (Kammerspiele) Staatstheater (Kleines Haus) Theater Moller Haus
> Seite 18 SCHLACHTHOF WIESBADEN MURNAUSTR.1 65189 WIESBADEN
01.05. SEXISMUS IN DER POPKULTUR Vortrag und Diskussion mit Verena Spilker. 01.05. OFFEND YOUR GENDER! PART II mit ANNE ANDERSON (Frankfurt – „tanzen und fi++en“) und LEOSA (Berlin)
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06.05. 08.05. 09.05. 10.05. 13.05. 14.05.
ROCKY VOTOLATO CASPIAN / CONSTANTS TURBOSTAAT / FINDUS STATE RADIO / GRAF ZWIRNI
GISBERT ZU KNYPHAUSEN / MORITZ KRÄMER
Montag, 31.05.2010 Rock-, Dance- & Oldie-Monday Antifa-CafÊ (VolxKßche) + Filme oder Vorträge Jam Session
FETTES/BROT (AUSVERKAUFT)
15.05. ELÄKELAISET
21:00 h 19:00 h 20:00 h
16.05. SCHLACHTHOF AUSSER HAUS! „SPEED-DATING“. EIN LESEABEND MIT NAGEL & LINUS VOLKMANN
Steinbruch-Theater, MĂźhltal Oetinger Villa House of Blues
17.05. WALTER SCHREIFELS BAND 18.05. GOD IS AN ASTRONAUT / JUNIUS /
THE BUTTERFLY EXPLOSION
21.05. KNERTZ FEST Mit Oskar Ohlson & Babel Fishh / Fnessnej / SebĂŠ + Special Guest 22.05. THE METEORS 22.05. ERICH MĂœHSAM – KEIN LAMPENPUTZER. Mit Harry Rowohlt, Frank Spilker, Thomas Ebermann, Knarf RellĂśm
Dieser Veranstaltungskalender entsteht in enger Zusammenarbeit mit Alle Events, die bis zum 17. des Vormonats auf www.partyamt.de oder www.theateramt.de eingetragen werden, erscheinen automatisch und kostenfrei hier im Stadtkulturmagazin P.
23.05. THE CASTING OUT / DEAR LANDLORD
25.05. BEAT!BEAT!BEAT! / CLARKYS BACON Unser komplettes Programm ďŹ ndet ihr im Internet unter
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MAI
01.05. Inclusion Release Tour
Veranstaltungen auf 603qm
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Miss Li (SWE) Die Sängerin und Pianistin präsentiert Circus-CabaréBalkan-Gypsy-Pop. Mousonturm, Frankfurt Fr, 14. Mai / 20 Uhr Abendkasse 16 Euro Gisbert zu Knyphausen (Hamburg) Der Liedermacher-Star am deutschen Singer-Songwriter-Himmel. Hamburger eben... Schlachthof, Wiesbaden Fr, 14. Mai / 20 Uhr A Abendkasse 16 Euro P Physical Feeling Festival Bands: Zoot Woman, Mediengruppe Ba TTelekommander, My Tiger My Timing. Te DJs: DontCanDJ. D Halle 02, Heidelberg H Sa, 15. Mai / 20 Uhr Abendkasse 24 Euro
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27.05. - 30.05. SCHLOSSGRABENFEST
Das P schaut für Euch über die Stadtmauern. Hier werden erwähnenswerte und monatsaktuelle Veranstaltungen im Rhein-MainNeckar-Gebiet – in erster Linie Konzerte, aber auch Theateraufführungen, Ausstellungen, Lesungen und so weiter – kurz und knackisch vorgestellt. Im Mai sind es:
Dendemann (Hamburg) Dende ist wieder da. „Vom Vintage verweht“. Neue Scheibe – neue Tour. Batschkapp, Frankfurt Mo, 3. Mai / 20 Uhr Abendkasse 24 Euro
21.05. Klangreiter
23.05. Marc Houle
Kultur in Rhein-Main-Neckar
Doro (Düsseldorf) Doro Pesch - Die weibliche Rockröhre des Metal. „We are the Metalheads.“ fenburg Colos-Saal, Aschaffenburg Sa, 1. Mai / 20 Uhr Abendkasse 27 Euroo
22.05. Sebastian Beus
Out of Darmstadt
Berlin
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05*06*/Sa JACQUES PALMINGER & KINGS OF DUB ROCK Hamburg
> weitere Informationen auf: www.603qm.de 603qm, Alexanderstrasse 02, 64283 Darmstadt
Mouth of the Architect (USA) Sludge-Metal-Band mit These-Arms are-Snakes-Mann Chris Common. Schlachthof, Wiesbaden Di, 4. Mai / 20 Uhr Walter Schreifels (USA/Berlin) Abendkasse 10 Euro Namedropping: Gorilla Biscuits, Youth of Today, Quicksand, Rival Bloodlights (SWE) Schools ... Ex-Gluecifer-Gitarrist Cpt. Poon Schlachthof, Wiesbaden mit eigener Band. Rock’n’Roll! Mo, 17. Mai / 20 Uhr Café Central, Weinheim Abendkasse 15,50 Euro Fr, 7. Mai / 21 Uhr Abendkasse 13 Euro Knertz Fest (Darmstadt) Das Darmstädter Indie-SesamstraThe Residents (USA) ßen-Kollektiv um Fnessnej und KonDie bekannten Unbekannten. sorten spuckt mehr Ideen aus als Avantgarde-Anonym-Band. Beatles? der Eyjafjalla Asche. Das Bett, Frankfurt Schlachthof, Wiesbaden Di, 11. Mai / 20 Uhr Fr, 21. Mai / 20 Uhr Abendkasse 25 Euro Abendkasse 6 Euro
The Meteors (UK/Duisburg) Psychobilly-Urgesteine. „Only The Meteors Are Pure Psychobilly.“ Schlachthof, Wiesbaden Sa, 22. Mai / 21 Uhr Abendkasse 13 Euro HC-Pfingstfest (Multikulturell) Idle Hands, Vicious Cycle, Sista Sekunden, Total Abuse, Union Town etc... Juz (Friedrich-Dürr), Mannheim Sa, 22. + So, 23. Mai / jeweils 17 Uhr Abendkasse jeweils 12 Euro The Exploited (UK) Wattie und seine Jungs sind nicht von der Bühne zu kriegen. „Punk’s Not Dead.“ Batschkapp, Frankfurt Di, 25. Mai / 18.30 Uhr Abendkasse 19 Euro William Fitzsimmons (USA) Schon wieder ein Singer-Songwriter on tour? Ja, aber diesen sollte man nicht verpassen. Mousonturm, Frankfurt Di, 25. Mai / 21 Uhr Abendkasse 20 Euro Maximilian Hecker (Berlin) Der Meister der melancholischen Pophymnen. „I Am Nothing But Emotion...“ Das Bett, Frankfurt Do, 27. Mai / 20 Uhr Abendkasse 10 Euro Harmful (Frankfurt) Raus aus der Kreativpause, rein ins Studio. Stand der Dinge: neues Album und Tour. Batschkapp, Frankfurt So, 30. Mai / 20 Uhr Abendkasse 14 Euro (Gunnar Schulz + Mathias Hill)
Fotos: Veranstalter, Schnippsel-Farbauswahl: Burcu Baytak
46 mm · 210 mm
EVENTÜBERSICHT NTÜ ÜBERSI ÜBERSIC ÜB BERSIC
ÜBERSICHTLICH_53 ÜBERSIC
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Immer erreichbar
Iss was!
Von der Mobilität und Mobilmachung eines Mobiltelefons
Folge 3: Nudeln mit Haschee
Interessanterweise war das Telefon weiterhin voll funktionsfähig, doch statt über eine sanfte Oberfläche fuhren meine Finger von nun an über zersprungenes Glas. Zurück daheim rief ich meinen Mobilanbieter an und er bestellte mich in den Shop. Dort konnte man mir nicht weiterhelfen, gab mir aber eine vierstellige Nummer, die ich anrufen solle, um die Reparatur in Auftrag zu geben. Gesagt, getan, hatte ich einen Pannenservice an der Strippe, der sich nicht um mobile Telefone, sondern um mobile Fahrzeuge kümmern wollte. Also in eine andere Filiale, wo ich mit den Original-Kaufdokumenten beweisen sollte, dass ich das iPhone nicht in einem anderen Land mobil gemacht und illegal erworben hatte. Nun wurde das Telefon eingeschickt und ich machte mich auf die Suche nach einem Ersatzhandy. Dieses brauchte ich dringend, wollte mich der Reparaturservice doch auf meiner Handynummer zurückrufen, wenn alles erledigt war. So ziemlich jede Person meines Freundes- und Familienkreises besaß mindestens zwei alte Handys, die man mir anbot. Meine Kollegin vergaß immer wieder, mir eins mitzubringen. Eine Freundin versprach mir ein nigelnagelneues Exemplar, allerdings besaß sie kein Ladegerät, wie sie mir bei der Übergabe mitteilte. Drei Tage später erhielt ich ein zirka fünf Kilogramm schweres Handy erster Generation, mit dem ich es kurz schaffte, meine Mailbox abzuhören, bevor der Akku aufgab. Der Mobilanbieter hatte die Nachricht hinterlassen, ich könne vorbeikommen. Im Shop erfuhr ich, dass man herausgefunden hatte, dass mein Telefon durch „äußere Fremdeinwirkung“ zu Schaden gekommen sei (ach was!) und dass man es entweder direkt entsorgen, mir für sehr viel Geld ein neues Gerät verkaufen oder aber mir das Telefon auf Wunsch in
unverändertem Zustand zurückschicken könne. Ich ließ es mir also zurücksenden und probierte mich bis zu dessen Ankunft an dem detailverzierten Handy meiner Schwiegermutter, welches in gleich mehrere Teile zerfiel, als ich versuchte, die SIM-Card einzulegen. Inzwischen hatte ich mein Handy wieder zurückerhalten und nun an den Unglücksort Berlin zurückgeschickt, in eine Art Facharztpraxis für iPhones, wo es nun ein weiteres Mal untersucht und dann repariert werden sollte.
Das P ist den Hinweisen seiner aufmerksamen Leser nachgegangen und kommt nach ausgiebigen Recherchen erschöpft zum Ergebnis: Manche Hesse esse Fleisch! So widmen wir uns in dieser Ausgabe dem Lieblingsessen hessischer Kinder und Kindgebliebener: Nudeln mit Haschee.
Iss was! (3) – Nudeln mit Haschee Dauert so lang wie: eine Unterrichtsstunde Malen Sieht aus wie: Bolognese ohne Tomate Am besten mit: Mama und Spirelli Nudeln Nebenwirkungen: Kindheits-Déjà-vus Kostet so viel wie: 15 Päckchen Panini-Bilder Für 4 Personen: 500 g gemischtes Hackfleisch 2 Zwiebeln 1 Karotte, 1 Tomate, Knoblauch 600 ml Wasser 1 Päckchen dunkle Bratensoße / 1 EL Rinderbouillon 50 g Butter 1 EL Senf 3 Lorbeerblätter geriebene Muskatnuss Salz, Pfeffer, Zucker, Paprikapulver, Oregano
Ein pragmatischer Kollege meines Mannes, dem wohl mein Fluchen aus der Telefonmuschel zu Ohren gekommen war, brachte mir ein weiteres Altgerät mit, erklärte mir jedoch bei der Übergabe, ich müsse kleine Papierstückchen zwischen den Akku klemmen, da er sonst einen Wackelkontakt habe. Nachdem ich endlich meine SIM-Card auf dem Fußboden wiederfand, die meine Katze als Ballersatz quer durch die Wohnung geschleudert hatte, machte ich mich ein weiteres Mal mobil für die Reanimierung meiner Mobilkommunikation. Als ich nach dem Einlegen der SIM-Card das Festklemmen des Akkus mehrere Minuten lang versucht hatte, gab ich es endgültig auf. Ich legte alles beiseite und las von nun an Bücher, statt mich auf HandyErsatzjagd zu begeben. Ein paar Tage später kam mein vertrautes Telefon endlich zurück und ich wickelte es aus: das weiße Juwel, wiederhergestellt für die Verbindung zur Außenwelt. Ich öffnete ein Fläschchen Wein, zelebrierte das Öffnen der SIM-Card-Halterung mit dem dafür vorgesehen Spezialwerkzeug (welches ich zum Glück gut aufbewahrt hatte) und versuchte, die Karte aus dem alten Handy zu entnehmen, was mir leider – wegen der klemmenden Hülle – nicht gelang. Ich wartete also weitere Stunden auf Unterstützung. Mein Mann sah mich jedoch fragend an und sagte, dies sei doch gar nicht das Handy seines Kollegen, sondern das meines Vaters. Seinem Kollegen habe er das Handy längst zurückgegeben, und dieser sei nun auch erst einmal nach Portugal verreist. Auf meine mobile SIM-Card und die Wiederbelebung meines Mobiltelefons warte ich also immer noch! (Meike Heinigk)
Wohl P-komms!
Flashback aus Deiner Vergangenheit: Du kommst kaputt und ausgelaugt vom schulischen Alltag nach Hause und denkst schon die ganze Busfahrt darüber nach, was Mutti wohl heute wieder Leggeres auf den Tisch zaubert. Die Angst vor unwürdigen Entlohnungen Deiner Strapazen ist unerträglich: Büchsenravioli ... Worschtbrot mit Spiegelei ... oder am Ende gar Nudelsupp. Dir wird kalt.
Illustration: Melanie Dörsam
Schuld war ein Pfau. Als ich diesen auf der gleichnamigen Insel nahe Potsdam mit meinem iPhone fotografieren wollte, sah ich ihn durch die Linse mit seinem spitzen Schnabel auf mich zurasen und ließ das weiße Kleinod mit dem Apfelsymbol vor Schreck auf das Kopfsteinpflaster fallen. Mein Mobiltelefon mobilisierte zahlreiche Touristen, die mitleidig mit mir gemeinsam das Ergebnis begutachteten: ein komplett zersplittertes Display. Wochenendtripkosten womöglich innerhalb einer Sekunde verdreifacht.
Zuhause angekommen drückst Du ganz fest die Daumen und visualisierst das Lieblingsgericht vor Deinem inneren Auge. Mit zittrigen Fingern steckst Du den Schlüssel ins Schloss, schliesst die Augen und öffnest vorsichtig die Tür. Sofort schlägt Dir eine fette Breitseite in die Nüstern: HELL YEAH! Es gibt Nudeln mit Haschee! Mittlerweile stehst Du mit einem Bein im Leben eines Erwachsenen und hast schon lange die Gewissheit über das, was Du damals irgendwie schon immer geahnt hast. Erstens kannst Du Dreiviertel von dem Kram, den Du Dir in der Schule reingeprügelt hast, niemals in Deinem Alltag anwenden. Zweitens: Das andere Viertel ist nur die Hälfte wert, wenn Du keine vernünftigen Hascheenudeln auf den Tisch bekommst.
Doch die lange Zeit des Leidens hat nun ein Ende! Die Zukunft wird deftig schmecken: Das P präsentiert Dir in diesem Monat das ultimative Rezept für Nudeln mit Haschee nach hessischer Super-Mutti-Art. Wie die Mutti früher legen auch wir allergrößten Wert auf die Herkunft des wichtigsten Bestandteils dieses Festmahls – das Hackfleisch. Zwar kannst Du beim Einkauf im Discounter oder Supermarkt durchaus ein paar Euro sparen, jedoch lohnt sich das Ganze langfristig nicht wirklich. Leider erhält man Fleischprodukte in fast allen Märkten nur noch in abgepackten Plastikbehältern, in denen das Fleisch aus Gründen der Haltbarkeit in ein Gemisch aus Sauerstoff und Kohlendioxid eingeschweißt wird. Anfänglich gab es dagegen noch eine kleine Welle der Entrüstung, mittlerweile ist diese allerdings gänzlich verebbt und man neigt allzu selbstverständlich zum Kauf der billigen Einweg-Tupperschüsseln. Das alles ist uns aber zu p-löd und so gehen wir in altbürgerlicher Manier zum Metzger unseres Vertrauens und freuen uns innerlich schon auf den „Stebbel Flaaschworscht für de Klaane“. Den gibt es auf Nachfrage nämlich immer noch und stillt schon mal Euren ersten Hunger, bevor ihr umblättert und endlich loslegt!
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VOLLES BOUQUET! Weinprobe, Teil 1: Hochzeitsturm Darmstadt Riesling Sekt Brut
Alles klein schnippeln
Grün wie die frühe Rieslingtraube, unvergoren und klein stand ich 1995 am Beginn meiner Ausbildung mitten in einem Weinkeller unterhalb jahrhundertealter Gemäuer. Holzfässer, staubige Flaschen, Kerzen am Fassspund und dieser Duft nach Wein versetzten mein bisheriges Dasein mit feiner Perlage. Dies ließ mir die Bedeutung von Wein schlagartig klar werden. Ich war durstig, ich wollte schmecken, riechen, probieren, ein Gefühl der Leidenschaft setzte ein. Die Leidenschaft ist geblieben, war mir ein treuer Begleiter durch meine Ausbildung zur Restaurantfachfrau in einem Fünf-Sterne-Hotel und zur staatlich geprüften Sommelière in der Heidelberger Hotelfachschule. Heute bin ich durch das viele Probieren geschmacksfester und möchte in den kommenden P-Ausgaben auch Eure Leidenschaft wecken. Denn das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken!
Zutaten für Nudeln mit Haschee
Yes, P can: Du suchst Dir eine große Pfanne, für die im Idealfall auch irgendwo ein Deckel rumliegt. In dieser brätst Du das Hackfleisch mit Öl auf grosser Flamme an und zerkleinerst es beim Umrühren. Das machst Du so lange, bis das Fleisch schön braun ist und sich das Kochwasser verflüchtigt hat.
Fleisch anbraten und Gemüse dazugeben
Nun gibst Du die Butter sowie die kleingeschnittene Möhre, Tomate und Zwiebeln dazu. Das Ganze lässt Du brutzeln, bis die Zwiebeln glasig werden und würzt es mit Pfeffer, Paprikapulver und etwas Oregano. Jetzt wird alles mit 600 Milliliter Wasser abgelöscht. Die meisten Mütter geben an dieser Stelle einfach ein Päckchen Bratensoße in Pulverform dazu, um den Geschmack schön fleischig und die Soße optimal sämig zu bekommen. Das ist einfach und schmeckt original nach Mutti. Allerdings enthalten fast alle Fertigprodukte künstliche Geschmacksverstärker sowie Soßenbinder – und das ist ja bekanntlich nicht jedermanns Sache. Alternativ hierzu empfehlen wir für den natürlichen Geschmack eine Rinderbouillon ohne Glutamat, die gibt es mittlerweile sogar im herkömmlichen Supermarkt. Tipp: Wer nicht mit Soßenbinder nachdicken will, kann einfach Mehl in etwas Wasser auflösen und unterrühren.
Würzig würzen
Allein unter Flaschen, mit bunten Etiketten, echten Korken und hochmodernen Glasverschlüssen, versuche ich die richtige Wahl für unseren Aperitif zu treffen. Ein Schluck hier, ein Schluck da, etliche Schlücke und unzählige Korkenbrösel später ist die Entscheidung gefallen. Schwer vorzustellen, dass es Darmstädter Mitmenschen ohne eine schöne Verbindung mit der Mathildenhöhe gibt. Ein sonniger Spaziergang, ein spannendes Boulespiel, die Atmosphäre der russischen Kapelle und manchmal sogar der Traum in Weiß. Oft sind es gerade die damit verbundenen Erinnerungen, die uns einen Wein schmecken lassen.
Nun wirfst Du die Lorbeerblätter dazu und lässt alles bei mittlerer Flamme mit geschlossenen Deckel 15 Minuten vor sich hin köcheln. Zwischendurch umrühren.
Wohl P-komm‘s! (Sascha Löwel) Wie bei Muddern: Nudeln mit Haschee
Fotos: Jan Nouki Ehlers
Mit Wasser ablöschen
Dann nimmst Du den Deckel ab, gibst Deinen Senf dazu und presst je nach Geschmack ein, zwei Zehen Knoblauch ins Haschee. Das Ganze sollte nun ohne Deckel noch 20 Minuten köcheln, bis es optimal sämig ist. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer, Zucker und Muskat abschmecken – un ab uff de Tisch! Dazu servierst Du Nudeln – original nur mit gedrehten Spirelli!! – und einen schönen grünen Salat.
P-Weinprobe, Teil 1: Hochzeitsturm Darmstadt Riesling Sekt Brut, Förderkreis Hochzeitsturm e.V. Wir probieren einen Sekt, gewonnen aus der Rieslingtraube. Riesling, der König unter den Weißweintrauben, frisch, säurebetont, jung und willensstark.
Verkostung: Strohgelbe Farbe mit einem zarten Grünstich. In der Nase Apfelblüte und Birne, ein leichtes Mandelaroma, feine Mineralität. Am Gaumen angenehme Zitrusnoten. Gut gelungene Perlage, breit und trocken im Abgang. Ein netter Aperitif, verbunden mit Darmstädter Geschichte. Meine Empfehlung: gut kühlen (auf etwa 6 Grad), ein sonniges Plätzchen auf der Mathildenhöhe suchen, Oliven, getrocknete Tomaten, nicht zu strengen Käse, Lachs, Körnerbaguette und selbstgemachten Kräuterdip ausgepacken und einfach mal wieder in Erinnerungen schwelgen. Zum Wohl! Der Riesling Sekt Brut ist nur direkt im Hochzeitsturm auf der Mathildenhöhe erhältlich. Kostenpunkt: 10 Euro pro Flasche. Zugegeben, der Preis liegt bei diesem Aperitif etwas höher, kommt jedoch dem Förderkreis Hochzeitsturm zugute. Ein prickeldes Geschenk, auch für Exil-Darmstädter. (Hannah Knell)
bstinenz Zu lange Weina ndheit. su Ge r re Ih schadet
Illustration: Hans-Jörg Brehm, Foto: Jan Ehlers
Weinfreunde aufgepasst: Ab sofort gibt es auf diesen Seiten vinophile Geschmacksgenüsse für den kleinen Geldbeutel. Wir testen Weine aus Eurer Lieblingskneipe, aus dem Supermarkt, der Tankstelle oder dem kleinen Weinladen von nebenan. Die P-Weinprobe ist da!
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Flohmarkt, eine offene Bühne für alle Gruppen und Vereine sowie eine internationale Küche. Auch sonst ist die Wiese immer gut besucht. Kinder und Jugendliche spielen Fußball und die Kleineren tummeln sich auf dem Spielplatz oder besetzen die Gehwege mit ihren Rollern, Inlineskates und Skateboards.
Vom Schlosshotel zum Plattenbau Stadtteiltest (5): Ein Spaziergang durch Kranichstein
Weiter zwischen den Hochhäusern hindurch liegt eine Grünfläche, die aufgrund des Flugverkehrs nicht mit Wohnhäusern bebaut werden darf. Auffallend in Kranichstein ist, dass es viel Platz, kaum enge Straßen und keine endlosen Häuserzeilen gibt.
Meist sind es die Hochhäuser, die einem zu Kranichstein und seinen rund 11.000 EinwohnerInnen einfallen. Aber es gibt weitaus mehr zu entdecken: Sehenswürdigkeiten, Natur, Baukultur und ein vielfältiger Nationalitätenmix. Ein Rundgang kann mit einer kleinen Wanderung durch den Kranichsteiner Forst hinter der Oetinger Villa und dem StudentInnenwohnheim Karlshof beginnen.
Jagdschloss Kranichstein
für alle BürgerInnen 2000 eingerichtet. Denn was in den 70er Jahren als städteplanerischer Siegeszug gegen die Wohnungsknappheit gefeiert wurde, hatte sich in den folgenden Jahrzehnten zu einem prekären Lebensort, einem „Stadtteil mit besonderem Förderbedarf“, entwickelt. Hohe Arbeitslosigkeit, fehlende Infrastruktur und ein großer Migrationsanteil sind nur einige der Gründe für diese Entwicklung. Seit der Einführung des Sozialprogramms hat sich jedoch Einiges getan – Von dort geht es über die Straße in Richtung Messel teils durch professionelle Akteure, aber auch durch die zum Darmstädter Reitverein. Es duftet nach Pferd, Mist BürgerInnen selbst. Inzwischen gibt es verschiedene und Stroh. Herrlich! Zwischen Koppeln und einem klei- Arbeitskreise und soziale Projekte, Hochhäuser wurnen Angelteich hindurch sind schon die ersten Hochden saniert, Spielplätze erneuert und Einkaufsmöglichhäuser zu sehen. Dieser Unterschied zwischen einem keiten geschaffen. zuvor dörflichen Erscheinungsbild, dem so genannten herrschaftlichen Kranichstein, und Neu-Kranichstein Passiert man den Durchgang zwischen Grundstraße mit seinen teilweise 18-geschossigen Bauten, ist Nummer 21 und 23, erreicht man linker Hand die Haltebeeindruckend. Wieder an einem kleinen See vorbeistelle der Straßenbahnlinie 5 auf der Bartningstraße. laufend erreicht man die Grundstraße 21, wo sich die Hier befindet sich auch eines von zwei EinkaufszenStadtteilwerkstatt befindet. Im Zuge des Bund-Länder- tren, das „EKZ am See“, in dem das Eiscafé zu empfehProgramms „Soziale Stadt“ wurde diese Anlaufstelle len ist. Es erinnert an ein Café einer russischen Kleinstadt, inklusive Plastiktischen und -stühlen, und das Eis schmeckt. Im zweiten Einkaufszentrum namens „Fasanerie“ gibt es den entsprechenden russischen Supermarkt. Kauft man hier eine Packung Pelmeni und Cmetana, eine Art Sahne, eine Flasche Wodka (oder Saft), ist das russische Abendessen perfekt. Gegenüber des EKZ am See liegt eine große Wiese, die alljährlich für das gut besuchte Stadtteilfest „Bunte Wiese“ genutzt wird. Dann gibt es an dieser Stelle einen
Nun ist der Stadtteil-Rundgänger wieder an der Fasanerie-Mauer angelangt und kann an ihr beglückt und mit neuen Darmstädter Einblicken gefüllt gen Innenstadt laufen. (Liz Lawonn)
Bunte Wiese Samstag, 29. Mai 2010, von 8 bis 13 Uhr, Eintritt frei Flohmarkt, anschließend offene Bühne www.sozialestadt.de www.jagdschloss-kranichstein.de www.wohnsinn-darmstadt.de
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Fotos: Sina Becker, Leonhard Hofmann
Zu Fuß entlang der Fasanerie-Mauer oder mit dem H-Bus geht es Richtung Kranichsteiner Jagdschloss. Wer nicht schon im unberührten Forst das Gezwitscher der Vögel vernommen hat, dem werden spätestens am rund fünf Kilometer entfernten Renaissanceschloss (ehemals: Kranichrod) die Augen und Ohren geöffnet. Am kleinen Schlosssee sitzend kann man sich gut der alten Tage erinnern, als Landgraf Georg I. ein Landgut für ein Schloss suchte und es hier fand. Abgesehen davon, dass es damals noch keinen störenden Flugzeuglärm gab. Heute ist das Schloss ein Museum, Veranstaltungsort sowie Hotel und Restaurant mit Freisitz.
Über die Jägertorstraße hinweg geht es weiter in die Elisabeth-Selbert Straße. Hier und in der HertaMansbacher-Straße befindet sich Wohnsinn e.G., ein ökologisches und soziales Wohnkonzept. Über die Kranichsteiner Straße und eine Eisenbahnbrücke erreicht man die Internationalen Gärten, die von der Stadtteilwerkstatt initiiert wurden. Das Grundstück ist in einzelne Parzellen eingeteilt und wird von BürgerInnen Kranichsteins bewirtschaftet.
Öko-Häuser in der Herta-Mansbacher-Straße
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„Das ist zu schnulzig“ Hörspiel mit Walter und Karina vom „Pillhuhn“ im „Pillhuhn““ Das Pillhuhn ist eine Darmstädter Institution wie die Lilien, das Bölle, die Rosenhöhe und der Hochzeitsturm. Seit 1975 wählt der Watzeviertler hier zwischen Sieben-Minuten-Pils vom Fass und Rotwein aus der Schachtel (mit starker Tendenz zu Ersterem) und als es 2007 unterzugehen drohte, gab es erst einen Aufschrei und dann SoliAktionen ohne Ende. Das war genau die Zeit, in der Walter und Karina, die bis dahin im Huhn angestellt waren, das Ruder über- und einen eue Anlauf lau mitt de e pe naha neuen der Kneipe
men. Und da in ihrem Etablissement Walter: Cream... das war meinee ein großer Teil der Darmstädter Späthippie-Zeit. Musikszene sein Post-Proben-Bier schoppt, mussten sich die beiden Uriah Heep neuen Wirte dem großen P-Classic- „Free Me“ Rock-Hörspiel stellen. Eigentlich eine Hard-Rock-Band, hier eher Soft-Rock – ganz groß in den Siebzigern... Walter: Oh Gott! Cream „I Feel Free“ Eric Claptons Subbergrupp mit Karina: Kennt ma aach, von einem Psych-Blues-Hit aus ihrem wem war das? Walter: Net mei’ Musik! 1966er Debüt-Album. Karina: Na ja, für Fasching Karina: Cream, oder? Klar, bei ganz okay... den ersten Tönen erkannt ... eein guter gute Oldie! Old e! Das ist Uriah Heep. Walter: Das kenn ich aus der Hütte. Karina: Was? Da wär ich net drauf Und, hätte das auch Chancen im gekomme‘, das ist zu schnulzig. Pillhuhn? Walter: In der Hütte liefen die immer. „Lady in Black“, die Klopper, die in Walter: Ja, das könnt’ auch im Pillhuhn laufen. Wir haben hier den Charts gelaufen sind. so ein paar Fossilien... Das ist nix für‘s Pillhuhn, oder? ... die haben die noch live gesehn! Walter: Naja, nach ein Uhr und Walter [lacht]: Ja, wahrschein15 Bier... lich... Karina: Zur Musik im Pillhuhn: Der The Who Kossi [Bassist und Schlagzeu„Boris the Spider“ ger in ungefähr 100 DarmBassist John Entwistle schrieb diestädter Punkbands, Anm. d. se schräge Nummer für das zweite Red.] hat hier zehn Jahre Album der englischen Maximumgearbeitet, der hat hier Rhythm-and-Blues-Band. immer Hardcore und Walter [nach zwei Takten]: Oh, das Punk laufen lassen. ist The Who! Das könnt‘ ma‘ hier Das hat sich aber laufen lassen – „Boris The Spider“! irgendwann ge- Karina: Kenn‘ ich net ma vom Titel. legt, denn da- Der Walter kennt‘s! von wurd’ er Karina: Der ist ja auch jünger als selber ganz ich [genau ein halbes Jahr, Anm. nervös. d. Red.]. Ich hab’ nix von The Who! Zeppelin ja, aber The Who? Walter: Ich war früher viel in der Hütte... Karina: Ich bin damals eher im Brett [illegaler Club in der Stauffenbergg-straße, Anm. d. Red.] gewesen.
Deep Purple „You Fool No One“ Von „Burn“, 1973 in der Schweiz eingespielt. In den Siebzigern waren sie doch am besten! Karina [wirft mir einen beleidigten Blick zu]: So alt sind wir auch wieder net! Klingt ein bisschen wie Cream, von der Stimme her. Walter: Deep Purple! Die gibt‘s übrigens auch noch. Walter: ...die alde graue Herr‘n. Karina: ...oder Wishbourne Ash! Da geht doch kein Mensch mehr hin. Mein letztes Konzert waren The Tubes in Aschaffenburg. Und in der Centralstation hab’ ich mir neulich Living Colour angeguckt.
Walter: Von Purple hatte ich die LP „Live in Japan“. Die hat ja jeder gehabt. Walter: Da war ich stolz wie Bolle drauf! Die ist inzwischen total zerkratzt. Karina: Ich hab dann immer den Tonarm vom Plattenspieler mit Groschen beschwert, damit sie nicht springt. Walter: Die HipHopper haben das später mit Fünf-MarkStückern gemacht. Karina: Hab ich schon 1980 gemacht! Walter: Hättst’s dir mal patentieren lassen! Black Sabbath „Planet Caravan“ Mal kein Doom-RockBrett, sondern eine psychedelische Einschlafballade vom zweiten Album der Band mit dem lustigen Ozzy. Walter sofort: Das ist Black Sabbath. Oh, das hätt‘ ich nicht gedacht,
dass Ihr das erkennt! Walter: Doch, ich hab die Platte. Die hatten ja immer diese zwei Seiten: heavy und Schnulze. Das ist jetzt eher ein Rausschmeißer, oder? Karina: Ohne die Sperrstunde gibt’s inzwischen gar keine Rausschmeißermusik mehr. Walter: Früher gab’s als Rausschmeißer im Schlosskeller den Balu-Song [„Versuch‘s mal mit Gemütlichkeit“ aus dem Dschungelbuch, Anm. d. Red.]. Das hat aber nicht funktioniert, da alle getanzt haben. Wir hatten zeitweise mal Sinatra. Karina: Oder die Monroe oder Glenn Miller ... aber am Ende gefällt‘s den Gästen noch und sie bleiben. Meat Loaf „I’m Gonna Love Her for Both of Us“ Der rockende Hackbraten aus Dallas spielt einen seiner typischen Schmachtfetzen. Karina nach dem Pianointro: Ganz klar Meat Loaf! Walter: Durch die Rocky Horror Picture Show [in der er damals, 1975, den Eddie spielte, Anm. d. Red.] ist der ja seinerzeit bekannt geworden. Mein Bruder war damals immer im City-Kino in der Schulstraße: Sechs Joints und dann Reis geschmissen! Und wie wär‘s mit Meat Loaf für‘s Pillhuhn? Karina: Die Heidi hat den ein paar Mal aufgelegt. Wie heißt die Platte von dem, die jeder hat? „Bat out of Hell“ Karina: Wir legen hier alle einen ähnlichen Stil auf. Ich mag vor allem meine Australier: AC/DC, die alten INXS, Rose Tattoo. .. alles ein bisschen kernig! Walter: Oder Airbourne. Die klingen wie AC/DC, als ob die früher zusammen geprobt hätten! Muss ich dir mal vorspielen.
Living i i Colour C l „Final Solution“ Die Funk-Punk-Wunderkiste um Vernon Reid mit einer Coverversion der Avantgarde-Punker Pere Ubu. Karina: Kennt man die Combo? Walter: Natürlich kenn‘ ich die... ähm... Karina: Kann ich nichts mit anfangen. Walter: Living Colour? Karina: Was? Da muss ich mich bei denen das nächste Mal beschweren! Okay, das war unser Classic-RockHörspiel. Habt ihr noch ein Abschlussstatement für unsere Leser? Walter: Wir freuen uns, wenn die PLeser die richtige Vorstellung von unserer Musik bekommen haben und hierher kommen... Karina: ...oder ihren eigenen Scheiß mitbringen! Fazit: Walter vier, Karina zwei. Nahezu alle Fälle in der Akte wurden gelöst, sogar das verzwickte LivingColour-Attentat auf Pere Ubu. Als hätten wir es nicht schon gewusst: Die Pillhuhn-Crew ist so leicht nicht aus der Ruhe zuu bringen. Dann mal Prost bis zum um nächsten SiebenMinuten-Pils! (Mathias Hill)
Foto: Mathias Hill, Pillhuhn-Illustrationen: Clemens Krauss
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Unter Pappeln
Einer von uns
Lilien-Kolumne, Teil 3: Von Lotte lernen
Wilhelm Huxhorn ist tot! Wilhelm Huxhorn war in einer Zeit, da es an vereinsbindenden Spielercharakteren schon ein wenig ausdünnte, der unbestrittene Sympathieträger Nummer Eins beim Sportverein Darmstadt 98! Jeder mochte Huxe, auch abseits des Platzes. Legendär seine Anekdoten, treffenden, pointierten Aussagen über Trainer oder Spieler, unstrittig seine Leistungen auf dem Platz. Nicht nur mit den Abschlägen und Reaktionen auf der Linie beeindruckte er uns, auch in der Schenke danach. Was ein netter Kerl! Kam ja auch von hier, aus Pungscht. Machte zwischen 84 und 93 genau 221 Spiele für unsere erste Elf, verwandelte zwei Abschläge direkt, und, und das meine ich so, irrte nach Flankenbällen so sympathisch durch den 16er wie sonst keiner.
„Ich glaube“, hat der neue Trainer Kosta Runjaic gesagt, „dass wir es noch aus eigener Kraft schaffen können“. Ja, es wäre wirklich ganz sympathisch, wenn der SV Darmstadt 98 in dieser Saison mal wieder unter Beweis stellen könnte, auch sportlich der vierten Liga gewachsen zu sein. Vorige Saison war es der freiwillige Rückzug von Viktoria Aschaffenburg, der nicht ganz unschuldig daran war, dass die „Lilien“ weiterhin Regionalligafußball spielen dürfen. Nun muss der SSV Reutlingen eingestehen, dass acht Millionen Euro Verbindlichkeiten gewisse Korrekturen im Geschäftsbetrieb erfordern und man sich ab nächster Runde lieber freiwillig in der Oberliga BadenWürttemberg entschuldet. Ein Absteiger in dieser Saison steht damit schon fest. Längst ist auch der FC Eintracht Bamberg in dieses Bewerbungsverfahren eingestiegen – 300.000 Euro so genannte Unterdeckung belasten den Etat für die laufende Runde. Ausgang offen, Zwangsabstieg gleichfalls möglich. Darmstadt muss also bestenfalls nicht zwingend auf einem Nichtabstiegsplatz stehen um nicht abzusteigen.
usAber welcher Fan geht schon ins Stadion, um den ausn? geglichenen Kontostand seines Vereins zu bejubeln? Schließlich ist ein Fußballverein keine Investmentfirma, in der nebenbei ein paar junge Männer als Be-en“ triebssportler kicken. Fußball ist auch bei den „Lilien“ das Eigentliche, das Wertbestimmende. Sollte am Ende dieser Saison mal wieder ein Abstieg stehen, wird kein iler Darmstädter Fan sagen: „Fünftklassig, egal, viel geiler ist der positive Saldo unseres Dispositionskredits.“ tät Irgendwie muss es gelingen, kaufmännische Solidität mit sportlicher Kompetenz zu verschmelzen. Oder welche teuflisch schlauen Pläne hatten beispielsweise der VfR Aalen oder der 1. FC Heidenheim, um den SV Darmstadt 98 rechts zu überholen? Auch die Sportfreunde Lotte aus dem Westfälischen müssen irgendeinen Dreh gefunden haben, ihren Laden so gut zu organisieren, dass sie günstigstenfalls bald drittklassigen Fußball anbieten können. Ja, nicht nur von Lotte lernen, heißt neuerdings auch in Darmstadt siegen lernen.
Aber zum Glück heißt ja der neue „Lilien“-Trainer Kosta R unjaic – und der hat zuv vor in A alen gearbe eitet. The Runjaic zuvor Aalen gearbeitet. future iiss bright. (Steffenn Gerth)
Unschlagbar auch sein Einschätzen von Schüssen neben oder über das Tor: lockeres Abwinken mit der Hand über dem Kopf. Klar schlug da mal einer doch ein, aber das war egal. Nein, nicht egal, es war noch viel besser, als wenn es tatsächlich immer gestimmt hätte. Ja er hatte so seine Schwächen, aber auch gerade deswegen war er einer von uns. Und keiner von uns konnte ja auch nur annähernd das, was Huxe konnte. Auf- und abseits des Platzes.
Foto: Herbert Krämer
Natürlich ist das auch ein Konzept, einen Fußballser, verein zu führen: Man hält sich solange über Wasser, cht, bis der Rest der Liga wirtschaftlich zusammenbricht, uf, bleibt so in der Klasse – oder steigt sogar noch auf, weil sonst keiner mehr da ist. Hans Kessler, der „Lilien“-Präsident, wird sagen, dass Vereine eben ss auch ihre Finanzen im Griff haben müssen. Tja. Dass rgute Darmstädter Tabellenplatzierungen in der Vergangenheit mitunter zu teuer erkauft worden sind,, beweist die letzte Regionalligasaison unter Trainerr Bruno Labbadia. Der damals erzielte fünfte Platz war hnicht nur drei Plätze zu schlecht, um, wie beabsicher tigt, aufzusteigen. Zudem stand der Verein nach der nd Saison nur noch mit einer Handvoll Spieler da – und 00 schob ebenfalls eine Etatunterdeckung von 300.000 Euro vor sich her.
Ich selbst bin ja eher kontaktscheu gegenüber Lieblings-Spielern oder -Interpreten, gestehe aber, mir von Wilhelm Huxhorn meine Camel-Jacke habe unterschreiben lassen, und zwar nicht im Stadion, sondern auf irgendeiner Kerb! Und so ist und war Wilhelm Huxhorn – und deshalb meine ergebene Treue als Fan seiner Person. Das war keine Stadion-Kutte, die er da signierte, das war meine prima Jacke – und da war nur Huxes Autogramm drauf, oben auf der Schulter, sonst keines! Jetzt ist er tot. Verdammte Krebs-Scheiße! Als ich vor zwei Jahren wegen des ersten „Das macht eigentlich ...“ im P-Magazin Kontakt zu ihm aufnahm, schien alles okay. Aber was soll ich denn als Außenstehender auch erwarten? Doch wer intensiv ins Stadion ging, wusste um seine Erkrankung. Am 15. April verstarb Wilhelm Huxhorn – und keiner von uns wird ihn je vergessen. Klingt doof, ist aber so. Tschüß Huxe und grüß’ uns den Ede. (Gerald Wrede, stellvertretend) ANZEIGE
Abstiegs-Verhinderungs-Tour 2010 Di, 4. Mai, 18 Uhr: SpVgg Greuther Fürth II – SV Darmstadt 98 Fr, 7. Mai, 19 Uhr: SV Darmstadt 98 – SC Pfullendorf Mi, 12. Mai, 19 Uhr: Karlsruher SC II – SV Darmstadt 98 Sa, 15. Mai, 14 Uhr: SV Darmstadt 98 – Eintracht Frankfurt II Sa, 22. Mai, 14 Uhr: Eintracht Bamberg – SV Darmstadt 98 Sa, 29. Mai, 14 Uhr: SV Darmstadt 98 – FC Bayern Alzenau
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WIR SUCHEN DIE MASSGESCHNEIDERTE WOHNUNG …
Wrede und Antwort
’
Beg your pardon!?
Kurzbeschreibung: Die bespielbar, doch ang ser Bol zpl atz in der Waldkolonie ist esi keine Tricks und Kun cht s seines kläglichen Zustands sin d ststücke von den Kic ker n zu erwart en. Kategorie: Mischung aus roter Asche mit Gesteinskörnung. Hier treffen sich: Hau ptsächlich Kinder aus der Waldkolonie Teamgröße: Da der Bolzplatz auf der ein en Seite nicht wirklic von einer Auslinie beg h renzt wird, entsteht ein großes Spielfeld, das ein Match von 6 gegen 6 bis 10 geg en 10 zulässt. Anreise: Vom Lui mit dem F-Bus zur Haltes Straße überqueren telle „Im Harras“. und schräg gegenü ber in Am Eiscafé Ada vor bei – nach 300 Metern die Koblenzer laufen. ist das Ziel erreicht. Nächste Getränkes tation: Das Eiscaf é Ada und der direkte Nachbar, das Stehca fé der Bäckerei Bre itha upt. Öffnungszeiten: Es wurde kein Schild ges ichtet, also: 24/7. Spielfläche: Zirka 20 Meter breit x zirk a 38 Meter lang Ausstattung: Die Pfle ge muss unbedingt verbessert werden! Zustand: Desolat. Hier hilft nur, das Spi elfeld deutlich zu markieren und neu e Tore zu installiere n. Tore: Zwei Holzstäm me, und eine Schnur als Lattenersatz. Das ist rund drei Meter bre Tor it und zwei Meter hoc h. Das zweite Tor exis gar nicht mehr. Nur noc tiert h ein einsamer Holzst daran, dass beim Fuß ammpfosten erinner t ballspielen ein zweiter Torwart nötig ist. Taktik: Wer den Bol zplatz wieder auf Vor dermann bringt, dar die Taktik neu bestim f men.
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…oder 5 helle Zimmer
… ein gesch bisschen mit s nitten un schräg ist C chiefen W d OOL ! änden
Wo hält der rohe, unverfälschte, nicht-kommerzielle Fußball heute noch Hof? Auf diese Frage kann es nur eine Antwort geben: auf dem Bolzplatz. Sage und schreibe 36 dieser fast schon in Vergessenheit geratenen Keimzellen des Hobbykicks gibt es in Darmstadt. Plus die zahlreichen Rasenflächen, die von Fußballbegeisterten kurzerhand zu wilden Bolzplätzen umfunktioniert werden. Das P stellt sie alle der Reihe nach vor – zum Ausschneiden und Sammeln, liebe Freundinnen und Freunde des Rundleders. Als praktisch-handliches BolzplatzQuartett. Passt unter jeden Schienbeinschoner. (Kai Schuber)
Foto: Kai Schuber
Ausgabe 23: Bolzplatz an der Sporthalle der Käthe-Kollwitz-Schule
am liebsten natürlich im Martinsviertel
o
Bolzplatz-Quartett
120 m² 100 m² 90 m² m² der zum Mieten 80
tz-Schule
zum Kaufen
lle der Käthe-Kollwi
✂
Bolzplatz Sportha
mit B o d e a l ko n r Te rras se
gerne ausschneiden & weitergeben !
I’m actually looking forward to the doubtful reaction from the P-Redaktion on an English written piece. But how on earth would an independent city guide – designed and written by tolerant, well-behaved and intelligent people – turn any article down because the piece is written for a minority (by a minority). So fellow
students and workers (I omit the officials because of obvious reasons), please read this fine magazine and enjoy your stay. Have a pint – Pfungstädter, of course. And – as long as both are still around – go and visit the Darmstadt 98 football team at their ground – the Böllenfalltorstadium. You’ll also find beautifully ensconced in the forrest between Darmstadt and Traisa, the training field of the short skirted women’s hockey team and the amazing Highschoolstadium with its Liegewiese and the coldest swimming pool ever (ohne Scheiß). But shit, I think its closed at the moment!!! So let’s go to one of those Irish Bars, the one with BBC football of course, and have a beer. Or two. (Gerald Wrede)
4…
3…
Hopefully this article feels like a warm welcome to all those foreigners living or just spending an evening in our city, which (as you might already found
out) is a warm tolerant place with some great pieces of architecture – at least the ones which weren’t bombed by your fathers, uncles or granddads. I‘m sure we deserved it but I’m also sure I would need the spirit of Henry Fonda to lead me through this political minefield. He was used to unite the ununiteable in a way I never will.
aber das Johannesviertel wäre auch schön
Why not write an article or column in English? There are many British in our beloved hometown working for the ESOC etc. ... Obviously the Brits love frequenting our Irish bars which – I’m sure as you know – are just partly worth getting frequented. Well, as I’m sure we all know, we have a lot of Russian friends and folks from other countries – whose names I do not even know how to write or spell in English, yet alone pronounced – working at the ESOC but this piece is not about the ESOC. Why would it be?
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Songs – wir haben einfach angefangen. Normalerweise braucht es länger, bis eine Band ein Album rausbringt. Wir haben das damals aber nicht für nötig empfunden – und das war auch cool! Benno: Das neue Konzept wird sein, dass auf der einen Seite der LP normale kurze Songs sind und auf der anderen Seite ein langes 21-Minuten-Stück. Früher hatten wir nur lange Lieder.
„Wir sind mit dieser Musik aufgewachsen“ Black Box mit Okta Logue
Das P traf die vier im Wohnzimmer von Robert und Benno. Im Hintergrund läuft Soul und Blues, natürlich vom Plattenspieler. P: Ihr nennt Euch jetzt Okta Logue. Warum die Namensänderung? Benno: Man kann es sich einfach besser merken. Bei Zaphire Oktalogue war das schwieriger, oft wurde nachfragt: „Wie war das ...?“ So sagt man nur noch den kurzen Namen, das ist einfacher. Philip: Früher waren wir nur ein Trio. Seitdem wir ein Quartett sind, hat sich auch unsere Musik etwas verändert. Wir haben uns dadurch noch einmal weiter entwickelt und da war es an der Zeit, auch den Namen zu ändern.
Das heißt, auf Eurem neuen Album wird man Euch anders zu Gehör bekommen? Alle gleichzeitig: Ja. Robert: Differenzierter als früher.
Früher war das ja eher ein langes Gefuddel.
Differenzierter? Philip: Mit klaren Strukturen und ausgereifteren Songs. Früher war das ja eher ein langes Gefuddel – irgendwie aneinandergereiht, ohne einen Zusammenhang. Das war unser erstes Album. Da gab es uns aber erst seit drei Monaten. Benno: Jetzt haben wir es besser auf den Punkt gebracht! Philip: Beim ersten Album haben wir einfach nur gejammt, jeder hat seine Ideen eingebracht und währenddessen haben wir aufgenommen. Wir hatten keine ausgereiften
Robert: Es ist aber nicht so, dass wir unseren musikalischen Charakter verändert hätten! Ihr macht schon lange Musik zusammen. Da gab es mal die Band Contra Patriam. Erzählt mal was über Eure Anfänge! Robert: Wo habt ihr das denn her? ... ein P-Kollege brachte uns auf diese Fährte. Robert: Ich war da zehn oder elf!? [alle lachen] Benno: Ich vierzehn [lacht immer noch]. Ich hatte ’nen schönen Iro und wir haben viel Deutschpunk gemacht. Nicolai war früher bei Nonsense, die haben auch so was gemacht. Nicolai: Oh ja ... vielen Dank! Benno: Ja, wir fanden das cool, wir waren eben kleine Punker, haben Slime gehört und eben deutschen Punk gemacht. Bis uns die Musik zu anspruchslos wurde oder wir andere Musik gehört haben. Aber richtig, das war unsere erste Band! Wir hatten alle noch total viele Projekte. Wenn wir jetzt davon anfangen ... das müssen wir nicht alles aufzählen. Foto: Jan Nouki Ehlers
Zaphire Oktalogue war gestern – Okta Logue ist heute. Neues Album, neuer Name! Knapp zwei Jahre nach dem Debüt legen Robert und Benno Herz, Philip Méloi und Nicolai Hildebrandt mit gleich drei neuen Veröffentlichungen nach. Die mittlerweile als Quartett fungierenden Okta Logue zelebrieren progressiv-psychedelischen-Blues-Rock wie er in den Siebzigern nicht besser hätte gespielt werden können. Authentizität ist ihnen wichtig: Nicht nur ihr Lebensstil und die originalgetreue Kleidung, auch in ihrer Musik spiegelt sich das wider. Dabei liegt das Durchschnittsalter der Band gerade mal bei 20 Jahren. Umso beeindruckender sind ihr Enthusiasmus und musikalisches Verständnis.
doch eher an Musiklehrer im gesetzten Alter. Was ist passiert? Philip: Benno, Robert und ich haben da sicherlich den Familienbackround. Wir sind mit solcher Musik aufgewachsen. Robert: Unser Vater spielt Bass. Schon als kleine Kinder waren wir mit dabei, wenn er im Proberaum geübt hat. Das hat uns schon gefallen. Und da wir solche Art von Musik ständig bei uns zu Hause ge-
Ihr seid alle noch recht junge Musiker. Umso erstaunlicher, sich in Eurem Alter vertrackter Musik wie dem Psychedelic-Blues-Rock zu verschreiben. Dabei denkt man
hört haben, sei es im Auto oder im Wohnzimmer, bleibt natürlich was davon hängen. Philip: Der Elternaspekt zieht aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Mein Vater hat sicher einen breit gefächerten Musikgeschmack, aber man selbst erweitert das und schafft sich seinen eigenen Zugang. Die Weichen wurden natürlich gestellt, aber es ist der junge Mensch selbst, der sich seine Musik sucht. Benno: Musik kann einem vor allem Glücksgefühle vermitteln, wie kaum etwas anderes. Dann ist das Interesse eh geweckt. Sky „Sunlight“ Saxon (1937 – 2009) von den legendären Seeds hat seinerzeit mit Jimi Hendrix, Jim Morrison und Frank Zappa die Hippie-Generation geprägt. Ihr habt letztes Jahr noch mit ihm zusammen gespielt und einen Song aufgenommen, der als 7” -Single veröffentlicht wird und in den USA auf einem Tribute Sampler für Sky erscheinen wird. Wie war das für Euch? Benno: Spaßig und spannend. Philip: Wir haben den Song geschrieben und er hat dazu gesungen. Wir haben hier bei uns im Proberaum eine Nacht lang mit ihm durchgeprobt und mit seinem Gitarristen zusammen aufgenom-
men. Sky hat einfach improvisiert und drübergesungen. Benno: Für sein Alter von 71 Jahren war er noch große Klasse. Voller Energie tourte er noch bis zuletzt durch Deutschland und arbeitete mit uns bis vier Uhr morgens im Studio. Philip: Meinen Opa hätte ich da nicht hinstellen können! Robert: Auf einmal triffst du einen, der dir in deinem Proberaum erzählt, wie er Jim Morrison kennengelernt hatte. Das ist unvorstellbar. Philip: Alleine die Tatsache, mit so jemandem zusammenzuarbeiten war schon klasse. Wir hatten die Ehre, die letzte Aufnahme mit ihm zu produzieren, die er je gemacht hat, bevor er leider verstarb. Benno: Uns war es wichtig, mit unserer Aufnahme dem alten Sound der Seeds gerecht zu werden. Das werden sie sicherlich ... Vielen Dank für das Gespräch. (Gunnar Schulz + Daniel Wildner)
Okta Logue live Schlossgrabenfest, Sparkasse-Local-Talents-Bühne So, 30. Mai / 17 Uhr Eintritt frei Albumrelease-Party mit dem Support B.E.E.E.S. aus Frankfurt + DJs Oetinger Villa / Sa, 5. Juni 20 Uhr / Abendkasse 5 Euro
Win! Win! Das P verlost 2 x 2 Freikarten für die Album-Releaseparty, einfach bis 28. Mai eine E-Mail mit dem Betreff „Zaphire“ an marketing@p-verlag.de schicken! www.myspace.com/ zaphireoktalogue
LIGHTS OUT!
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HEIMATLICH_ 69
Schulterblick
Foto: Privat P ivat
Wie Exil-Darmstädter heute die Stadt sehen
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Fotos: Wurstfontäne
Darmstädter Typen Sasan Yazdani „Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei!“, sagt Sasan Yazdani, während er hinter seinem Grill steht und Bratwürste wendet. Mit Roberta, seinem Bratmobil, einer umgebauten dreirädrigen Vespa Ape, ist er in ganz Darmstadt unterwegs, um gutes Essen unters Volk zu bringen, denn: „Gutes Essen macht glücklich!“, weiß Sasan. Die Leute mögen ihn, er ist ein bunter Hund und hat immer was zu erzählen. Zurzeit ist seine Lieblingsbratwurstsorte übrigens „Saltimbocca“. Exotisch, wie er auch. Sasan lebt gerne in Darmstadt und das mittlerweile schon seit zehn Jahren. Ursprünglich kommt der 35-Jährige aus Groß-Zimmern. Das Besondere an Darmstadt, sagt er, sind die vielen schönen Orte, die man praktischerweise immer auch zu Fuß oder mit dem Rad erreichen kann. Sasan ist ein junger und ideenreicher Geschäftsmann. Auf seiner Mission, den Leuten einfaches,
aber gleichzeitig überraschendes Essen zu bieten, hat er zwei Asse im Ärmel. Da ist die Wurstfontäne, die auch bei den von Sasan veranstalteten „Elektrowurst“-Partys – zum Beispiel im Weststadtcafé – zum Einsatz kommt (www.wurst-fontaene.de). Hier werden dem Hungrigen neben „reinstem Ackergold“, den selbstgemachten Pommes, allerlei Wurstkreationen geboten: mal ausgefallen, mal passend zur Jahreszeit, bio und frisch gegrillt. Wenn es gilt, eine größere Gruppe von 20 bis 200 Personen zu bekochen, fährt Sasans Ass Nummer zwei vor: Roberta. Der Cateringservice und das namensgebende Gefährt erweitern das Angebot der Wurstfontäne um partytaugliches Essen von der hausgemachten Suppe bis zur Paella. Ein kulinarisches Rundum-SorglosProgramm auf drei Rädern. Bevor Sasan zu seinem ungewöhnlichen Cateringservice kam, arbei-
tete er zunächst in einem Verlag für Architektur, später dann als Eventmanager. „Doch ich wollte selbstständig sein, also hab ich mir ’ne Grillbude zugelegt“, erinnert er sich. Anschließend suchte er nach ein paar kreativen Rezepten – und einem Metzger seines Vertrauens, der für jedes Geschmacksexperiment zu haben ist. Sein Geheimnis bei der Suche „nach der Geschmacksexplosion“ ist sicher, dass er leidenschaftlich gerne kocht. Gerichte, die ihm gefallen, sind Sasans Inspiration. Hat er sich etwas Neues für seine Würste ausgedacht und das „Okay“ seines Hausmetzgers Christian Wenzel in Bad Vilbel, ist die Kreation „mit im Programm“. Für die Zukunft möchte Sasan, falls er die richtige Immobilie findet, einen Laden mit einem guten Freund besitzen. Bis dahin bekommt Roberta ja aber vielleicht auch noch das ein oder andere Geschwisterchen. (Nadja Rogalla)
Rischdisch (un)wischdisch > Das Darmstädter Straßennetz hat eine Gesamtlänge von 375 Kilometern. > Durch eine Gesetzeslücke im Postgesetz von 1871 unterlag die Beförderug von Briefen und Karten innerhalb einer Stadt nicht dem Postzwang. Dies führte auch in Darmstadt zur Gründung verschiedener Briefbeförderungsanstalten. > Darmstädter Bürgerinnen und Bürgern, die 20 Jahre Stadtverordnete oder Ehrenbeamte waren und mindestens 60 Jahre alt sind, kann die Ehrenbezeichnung „Stadtälteste(r)“ verliehen werden. > Am 23. Juli 1330 fertigte der damals in Hagenau weilende Kaiser Ludwig der Bayer eine Stadtrechtsurkunde für Darmstadt aus, die das Recht auf eine Stadtbefestigung und das Marktrecht verbriefte. > Die älteste erhaltene Ansicht Darmstadts ist eine Federzeichnung von Wilhelm Dilich aus dem Jahr 1591.
Das nächste P erscheint am 28. Mai 2010, Redaktionsschluss: 10. Mai, Anzeigenschluss: 17. Mai.
(Arkad Mandrysz)
Darmstädter Fakten
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