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Ausgabe 22 (März 2010)

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Ausgabe 22 15 Juni 2009 März 2010 gratis

Made in Darmstadt: Schlaglöcher Auf P-atrouille mit der Schlosspolizei Darmstadts schönster Keller Lilien-Kolumne: Unter Pappeln Iss was! Veranstaltungskalender Stadtkulturmagazin


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Hallo Darmstadt. Kaum zu glauben, aber zwei Jahre ist das jetzt schon her: Im März 2008 fingen wir an, Euch die Kultur dieser Stadt näher zu bringen. Seitdem stellen wir interessante Bands, DJs und Kulturprojekte vor, geben Konzerttipps, Party-, Kunst-, Theater- und Literaturempfehlungen. Wir präsentieren die aktuelle Straßenkunst – und die Bolzplätze dieser Stadt. Wir sind der Baukultur auf der Spur, testen öffentliche Toiletten, Kioske – oder auch mal Croissants. Wir kämpfen und feiern – gemeinsam mit Euch – für den Flohmarkt auf dem Karolinenplatz (hoffentlich wieder am 11. April 2010 – wir sind dran!). Kurzum: Wir wollen wissen, was die Sub- und Hochkultur Darmstadts Monat für Monat besonders macht. Und wir wollen dieses Wissen an Euch, liebe P-Leser, weitergeben. Es freut uns sehr, dass dieses Anliegen so gut bei Euch ankommt! Die Auflage des Stadtkulturmagazins P werden wir deshalb ab April auf 10.000 Exemplare erhöhen. Angefangen haben wir mit 5.000. Wichtig: Weiterhin muss kein Baum sinnlos für das P sterben, denn nach wie vor gehen praktisch alle ausgelegten Hefte weg. Dass viele Leser unser kleines Magazin sogar sammeln, wie wir immer wieder hören, ist für uns das größte Kompliment überhaupt. Merci dafür!!! Bleibt neugierig, dem P gewogen ... und freut Euch auf ein März-Heft voller Stadtkultur (und mit einigen neuen Rubriken). Viel Spaß beim Lesen und Entdecken! Euer P-Team P.S.: Gefeiert wird „2 Jahre Stadtkulturmagazin P“ natürlich auch – dieses Mal open air: am Samstag, dem 29. Mai, im Weststadtcafé. Schon mal vormerken!

Inhalt Thema Vorwort, Inhalt, Impressum Favoriten des Monats Suche und finde! Made in Darmstadt: Schlaglöcher Auf P-atrouille mit der Schlosspolizei Centralstation, integrativ besonders ... Markthalle Konzerte im Keller-Klub Wo die Waldkunst wohnt Mode made in Darmstadt (4): Katja Stefani Das „Molilab” im Eintagsladen Studentischer Filmkreis Neulich in der Rocky Bar/Karaoke Till Death Platz für kreative Köpfe im Kombinat Das literarische Darmstadt im März Neues auf Darmstadts Theaterbühnen

Seite 03 04 – 09 10 13 14 – 17 18 + 19 20 21 22 + 23 24 25 26 + 27 28 + 29 30 + 31 32 + 33 34 + 35

Thema Veranstaltungskalender Out of Darmstadt Iss was! Folge 1: Kochkäs’ mit Musigg „Mirabelle”-Comic Die Kultur der Ordnung in unserer Stadt, Teil 2: Pax Animalis Hörspiel mit Christoph Paulssen Unter Pappeln, Teil 1: Hopp oder top Bolzplatz-Quartett, Ausgabe 20 Das macht eigentlich ... Oliver Wölki! Wrede und Antwort Black Box mit Bischler und Milch Darmstädter Bands in Kreuzworten Schulterblick mit Dirk Koppert Darmstädter Typ: Saskia Bangert Rischdisch (un)wischdisch

Seite 37 – 51 54 55 + 56 57 58 + 59 60 + 61 62 + 63 64 64 65 66 + 67 68 69 70 70

Impressum

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P Stadtkulturmagazin 22. Ausgabe – März 2010 Herausgeber: Cem Tevetoglu, Schleiermacherstraße 21, 64283 Darmstadt Verlag: P-Verlag, Schleiermacherstraße 21, 64283 Darmstadt Redaktion (V.i.S.d.P.): Cem Tevetoglu (ct), redaktion@p-verlag.de, Telefon: 0163 / 7929262 Anzeigen: Jens Engemann (je), anzeigen@p-verlag.de, Telefon: 0176/21964883 Marketing: Peter P. Schmidt, marketing@p-verlag.de Artdirektion: André Liegl, grafik@p-verlag.de, Lisa Zeißler, lisa.zeissler@p-verlag.de, www.rockybeachstudio.de Layout: Burcu Baytak, Astrid Fischer, Vincent Jauering, Melanie Loebel, Yvonne Mülbert, Silke Widderich, Daniel Wiesen Coverfoto: Jan Nouki Ehlers, www.janehlers.net Redaktion dieser Ausgabe: Egon Alter (ea), Jacob Chromy (jdc), Patrick Demuth (pd), Tilman Döring (td), Steffen Gerth, Paul Gruen (pg), Alexander Heinigk, Meike Heinigk (mei), Antje Herden (ah), Mathias Hill (mh), Jan-Kristian Jessen (jes), Tabea Köbler (tk), Jenni Köcher (jk), Elisabeth Lawonn (lz), Sascha Löwel, Katharina Mandlinger (kma), Arkad Mandrysz (am), Sven Möller (smm), Alessa Pieroth (ali), Nadja Rogalla (nr), Mira Schleinig, Tilmann Schneider (tman), Kai Schuber, Gunnar Schulz (gs), Daniel Wildner (daw), Gerald Wrede (gw) Fotoredaktion: Jan Nouki Ehlers, www.janehlers.net Facebook: Jo Schulz und Jacob Chromy Druck: Printec Offset, Ochshäuser Straße 45, 34123 Kassel Auflage: 9.000 Exemplare Verteilung: 200 Auslagestellen im Raum Darmstadt Bezugspreis: gratis (Jahresabo: 25 Euro) Erscheinungsweise: monatlich (Doppelausgaben Dezember/Januar und Juli/August) Nachdruck / Copyright: Alle Urheberrechte für Text und Gestaltung liegen beim P-Verlag. Ein Nachdruck der Texte und Fotos, die in P veröffentlicht sind, ist – auch in Auszügen – nur mit schriftlicher Genehmigung des PVerlags erlaubt. Haftung: Namentlich oder mit Kürzel des Autors gekennzeichnete Beiträge entsprechen nicht unbedingt der Meinung des Herausgebers. Nächste Ausgabe: April 2010 Redaktionsschluss: 10.03.2010 Anzeigenschluss: 17.03.2010 Veranstaltungskalender: 17.03.2010 Erscheinungsdatum: 29.03.2010 www.p-magazin.net und www.facebook.com/pmagazin


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Favoriten des Monats 48.000 QM ARCHITEKTUR DER MODERNE

„Neulich in der Rocky Bar“ mit dem Parole P DJ-Team

Zusammen mit der Kunstbibliothek Berlin, die den Olbrich-Nachlass verwaltet, hat das Institut Mathildenhöhe eine wunderschöne Ausstellung über den zu seiner Lebzeit nahezu atemberaubend avantgardistischen Architekten und Gestalter Joseph Maria Olbrich zusammengestellt. Alleine die elf extra angefertigten ArchitekturModelle und der zeitgenössische Film einer Straßenbahnfahrt durch das Wien der vorletzten Jahrhundertwende lohnen den Besuch. Dazu das umfangreiche Rahmenprogramm – und natürlich die zu den rund 1.000 qm Ausstellungsfläche hinzuzurechnende Mathildenhöhe ... macht 48.000 qm von Olbrich gestaltete Moderne. (tman)

Endlich mal wieder gemeinsam P-feiern! Die Erinnerungen an die „Für Karoline“Party sind schon etwas verblichen, die an „1 Jahr P“ sowieso – und bis zu unserem Fest zum Zweijährigen (am 29. Mai im Weststadtcafé) ist es noch eine gefühlte Ewigkeit hin. Um so mehr freut sich das Parole P DJ-Team über die Einladung von und zu „Neulich in der Rocky Bar“, um mit Euch für stadtkulturell bessere Zeiten zu trinken und zu tanzen. Meet the P! (ct) Klingt wie: Hallo Darmstadt, suche und finde ein rischdisch (un)wischdisches Hörspiel von Darmstädter Typen in der Black (Raucherkneipen-) Box!

Ausstellungsgebäude auf der Mathildenhöhe / Di - So 10 bis 18 Uhr (Do bis 21 Uhr) / Eintritt 8 Euro

Goldene Krone (Rocky Bar) / Do, 4. März / 22 Uhr / Abendkasse 1 Euro

„Work on Progress: Satiren von William Hogarth“

DOPPELAUSSTELLUNG

Warum an dieser Stelle kein Oetinger-Villa-Favorit steht

William Hogarth gilt mit seinen im England des 18. Jahrhunderts entstandenen Gemälden und Zeichnungen als einer der Urväter der satirischen und gesellschaftskritischen Karikatur. Seiner „Arbeit am Fortschritt“ stellt die Kunsthalle aktuelle Werke des Darmstädter Künstlers Leo Leonhard gegenüber, der mit seinen druckgrafischen Zyklen auf Hogarths Arbeit reagiert und sie in Verbindung zum Darmstädter Revolutionär Georg Büchner bringt. Zu sehen sind rund 150 grafische Werke aus deutschen Privatsammlungen. (tman)

Kulturhäppchen

KAA GELD! ELD!

Ach, man könnte sich ja mal wieder die Legendary Pink Dots anschauen, EA80, Leeatherface, Get Well Soon, Tomte oder Kettcar. Oder wie wär’s mit Egotronic, Knarf Rellöm, Herman Dune – oder die nächste große Independent-Hoffnung, bevor sie 25 Euro in den großen Hallen kostet? Und wo? Bis vor Kurzem wäre das keine Frage gewesen – in der „Villa“ natürlich! Doch auch Subkultur kostet Geld – Geld, das die Stadtverordneten lieber in das Abreißen von Platanenhainen und Kleingartenanlagen en zwecks Untertunnelung der halben Stadt stecken wollen statt in die „Villa“. Und deshalb steht an dieser Stelle diesmal kein Oetinger-Villa-Favorit. Ganz einfach. (mh) h)

Kunsthalle am Steubenplatz / Di - Fr 11 bis 18 Uhr, Sa + So 11 bis 17 Uhr Tageskasse 4 Euro

Oetinger Villa (und andere, kleinere Kulturanbieter) / im März 2010

KEIN MAINSTREAM!

Wer sich in Darmstadt für anspruchsvolle Kultur interessiert, kommt an den „Kulturhäppchen“ nicht vorbei. Fernab vom Veranstaltungs-Einheitsbrei bietet die wöchentlich stattfindende Reihe im Schlosskeller eine willkommene Abwechslung. Im März-Programm finden sich die Late-Night-Show (2.), ein politischer Vortrag über den Iran (9.), ein Kurzfilmabend (16.), ein Philosophen-/Literaten-Abend (23.) und ein Doppelkonzert der Berliner Band „a forest“ mit dem Darmstädter Jazztrio Nic Demasow (30.) wieder – für jeden Geschmack sollte also etwas dabei sein. (jes)

Brook Pridemore (NY) & Woog Riots (DA)

INDIE / TRASH

„Das Blumen“ lädt ein zu einem trashigen Happening der besonderen Art. Der New Yorker Brook Pridemore vollführt einen Mix aus Folk, Blues und Punk – und das auf seine besondere Art und Weise. Ebenfalls als im positiven Sinne sonderbar gilt das international erfolgreiche Darmstädter Duo Woog Riots. Mit ihrem erfrischenden Mix aus Elektro, Indie und Dancepunk und ihrer unaffektierten Professionalität lassen sie jeden Zweifler in der Ecke stehen. Ein Muss für alle, die besondere Abende im Blumen lieben! (daw) Klingt wie: Neil Young sucht Mr. Vain.

Schlosskeller / Di, 2., 9., 16., 23. + 30. März / 22 Uhr / Abendkasse 0 bis 3 Euro Das Blumen / Fr, 5. März / 21 Uhr / Abendkasse 3 Euro „Kieslowskis Dekalog“

STADTKULTUR LIVE

KULTKINO IN DER KIRCHE

Schon länger macht sich die evangelische Stadtkirchengemeinde auch jenseits des christlichen Veranstaltungskalenders um die kommunale Kulturarbeit verdient. Aussteltel-lungen, Lesungen und Konzerte demonstrieren immer wieder die aufgeschlossene Posiosition der Gemeinde. Im März gibt es wieder anspruchsvolles Kino: Krzysztof Kieslowskiss „Dekalog“ gilt als Meisterwerk des sozialen Realismus. Thema ist der Kampf mit der Einhaltung der Zehn Gebote im Paradoxon des real existierenden katholischen Sozialissmus eines Warschauer Arbeiterviertels. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Polen Institut werden vier Filme der Reihe jeweils mittwochs um 20 Uhr gezeigt. (tman) Evangelische Stadtkirche / Mi, 3., 10., 17. + 24. März / jeweils 20 Uhr / Eintritt frei

Tim Fischer singt Georg Kreislers „Gnadenlose Abrechnung“

CHANSON

„Ich verachte jede Frau von Beruf – wenn ich kann; wurde trotzdem eines Tags von Beruf eruuf – Ehemann. Vater bin ich auch von Beruf – unverhofft; schlage dieses Kind von Beruf – gern und oft. Werde mit der Zeit von Beruf – etwas grau; schlag‘ nicht nur das Kind vonn Beruf – auch die Frau.“ Die Lieder, die Tim Fischer an diesem Abend zum Besten gibt, stammen vom schwarzhumorigen Wiener Kabarettisten Georg Kreisler. Er tritt selbst nicht mehr auf, hat jedoch für den Chansonnier ein neues Programm zusammengestellt. lllt. Fischer singt es völlig schnörkellos – nur er und Rüdiger Mühleisen am Klavier. (ali) Klingt wie: Der kleine Mann gegen den Rest der Welt – und die Waffe heißt Musik. Staatstheater Darmstadt, Großes Haus (auf Einladung der Centralstation) Sa, 6. März / 20.30 Uhr / Abendkasse 23 bis 36 Euro

Alle Fotos der Favoriten: Veranstalter

Olbrich-Retrospektive

Favoriten des Monats


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Favoriten des Monats

Favoriten des Monats HIP HOP

Musik und Film: „It Might Get Loud“

GITARRENKULT

„Urban Styles“ nennt sich das Format, mit dem Schlosskeller und IDC Records kultig-kultivierten HipHop in Darmstadt hör- und tanzbar machen wollen. Diesmal zu Gast: Der Frankfurter DJ Kitsune, der sich spätestens mit seinem exklusiven Sampler, dem Album „Victory“, einen Namen als großer Kenner der feinsten HipHopHäppchen machte. Auf dem Album finden sich zum Beispiel Tracks der Rapper Stat Quo und Samy Deluxe wieder, die sich an diesem Abend ganz sicher auch auf den Plattentellern drehen werden! (tk) Klingt wie: JayZ meets Curse, Eminem meets Aggro Berlin

Der Regisseur Davis Guggenheim zieht in diesem „Rockumentary“ aus dem Jahr 2008 alle Register, wenn er die Gitarrenhelden Jimmy Page (Led Zeppelin), The Edge (U2) und Jack White (White Stripes) zusammentreffen lässt. Das Prädikat „Kultfilm“ ist vorprogrammiert. Famos sind die Bilder, die Jack White zeigen, wie er inmitten einer Südstaatenidylle mit einer Glasflasche und einem Holzstock hantiert und schräge Gitarrensounds erzeugt. „It Might Get Loud“ ist eine Hommage an die E-Gitarre und setzt den Spot auf die intime Beziehung der Musikerlegenden zu ihrem Instrument. (ali)

Schlosskeller / Sa, 6. März / 22 Uhr / Abendkasse 5 Euro

Centralstation (Saal) / Sa, 13. März / 20.30 Uhr / Abendkasse 5 Euro

„Naturentdeckung erfreut – das Besucherlabor“

FRÜHLINGSGEFÜHLE

Cornadoor + Concrete Jungle + DJ General Motors

Ein Stündchen Naturbildung am Nachmittag, also die Vermittlung biologischer, ökologischer und kultureller Zusammenhänge, bietet das Besucherlabor des Bioversum Kranichstein für Familien mit Kindern von 6 bis 10 Jahren. Unter dem Motto „Forschen – Erkennen – Erleben – Handeln“ finden Exkursionen rund um das Jagdschloss Kranichstein statt. Man lernt die Survival-Tricks heimischer Pflanzen kennen oder kann mit dem Fernglas Graugänse, Kormorane, Seidenreiher und Kanadagänse beim Brutplatz-Sichern beobachten. (mei) Klingt wie: Schnupperkurs Natur mit Spaßfaktor!

„Raus aus den vielen Pulloverschichten und rein in ein vielversprechendes Reggaevergnügen!“ Mit dabei sind der momentan bundesweit immer bekannter werdende Solo-Artist Cornadoor aus Bielefeld und die erfahrenste Reggaeband Darmstadts, Concrete Jungle. Das verspricht Urban Roots Reggae vom Feinsten. Supported vom Darmstädter DJ General Motors (Vinyl!) kann dann bis zu den, nun ja, ersten Sommersonnenstrahlen weitergetanzt werden... (lz) Klingt wie: „Hallo Frühling, haste schon den Sommer gesehen?“ 603qm / Sa, 13. März / 22 Uhr / 8 Euro

Bioversum Kranichstein / So, 7. + 14. März 2010 / 14 und 15.30 Uhr Eintritt 2 Euro (Anmeldung unter 06151 - 97111888) „Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner“

„Gute Stube“ mit Married To The Sea + Oliver Burghardt

SPENDEN-SATIRE

Staatstheater Darmstadt (Kammerspiele) / Fr, 12., + So, 28. März / 20 Uhr Abendkasse 12,50 Euro Fullgazz (Darmstadt) vs. DontCanDJ (Darmstadt)

ELECTRIC CITY!

INDEPENDENT-POP

Erinnert sich noch jemand an Hefner? Nicht den schmierigen alten Herren, der uns beim Zappen immer bei MTV lustgreisenesk entgegengrinst. Sondern die gleichnamige englische Schrammel-Independent-Band, deren windschiefe Songs über Benson & Hedges-Zigaretten unsere Herzen aufgehen ließen wie Krebbel, für die Billy Bragg und die Violent Femmes alles stehen und liegen ließen? Diese Hefner? Niemand? Egal – Married To The Sea aus Liverpool tragen deren Erbgut in sich und mal sehen, was an diesem Montag mit unseren Herzen passieren wird. Davor spielt übrigens der knertzige Songwriter Oliver Burghardt. (mh) Klingt wie: The Drums, The Wave Pictures, Shout Out Louds Hoffart-Theater (Lauteschlägerstraße 28a) / Mo, 15. März / 20.15 Uhr (direkt nach der Tagesschau) / Abendkasse 5 Euro

Fünf Schauspieler streiten sich an diesem Theaterabend um das „Wie gestalte ich eine Spenden-Gala?“. Die Bühne wird dabei zum Podium für die Talente, Emotionen uund Moralvorstellung der Figuren, die mit demaskierenden und nachdenklich sstimmenden Dialogen das Spenden und Helfen per Banküberweisung hinterfragen. Mit Jens Poths Inszenierung der Satire „Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner“ ist M iin den Kammerspielen ein gelungenes und intelligentes Stück Theater voller Polemik und bitterem Witz entstanden. (mei) P KKlingt wie: Unbedingt Aufmerksamkeit spenden!

Kennt Ihr diese Abende, an denen man vor lauter Möglichkeiten nicht weiß, wohin? Die gibt es auch in Darmstadt. Wenn einerseits in der Centralstation das Darmstädter DJ-Duo Fullgazz das Beste aus dem Elektrofundus der letzten zehn Jahre durch die Lautsprecher schickt und dabei zwischen Boys Noize und den Klaxons nichts auslässt, aber nebenan im Schlosskeller das DontCanDJ-Team gekonnt die Elektroschule aufmischt – wohin bloß das Tanzbein schwingen? Die diplomatische Lösung: Partyhopping für Fortgeschrittene! (tk) Klingt wie: Elektrohits à la Ed Banger und Kitsuné vs. Minimal Electronica Centralstation (Halle) / Fr, 12. März / 22 Uhr / Eintritt frei vs. Schlosskeller / Fr, 12. März / 22 Uhr / Abendkasse 3 Euro

REGGAE

Toni Mahoni

SINGER/SONGWRITER-COMEDY

Die Berliner Schnauze Toni Mahoni zelebriert mit seinem neuen Programm die ungezwungene Freude an der eigenen Genusssucht, an einfachen Lösungen und am Drehen von dicken Dingern. Alles klar? Okay, etwas konkreter: Tom Waits trifft auf Helge Schneider mit Strohhut und Kippe im Mundwinkel. Gemeinsam lassen sie Bilder entstehen, die kein Mensch je so hätte sehen wollen. Stammtisch-Lyrik trifft auf Stoa, musikalisches Genie auf seltene Menschenkenntnis. Amusement am Abgrund, begleitet von drei außerordentlich kuriosen Musikern. Kann man nicht erklären, muss man sehen. Denn: „Irgendwat is immer.“ (pd) Centralstation (Saal) / Do, 18. März / 20 Uhr / Abendkasse 14 bis 19 Euro

Alle Fotos der Favoriten: Veranstalter

„Urban Styles“ mit DJ Kitsune (Ffm) und IDC-DJs (Darmstadt)


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Favoriten des Monats

Tom Wax

ELEKTRONISCHE TANZMUSIK

Suicidal Tendencies (USA) + 47 Million Dollars (DA)

PUNK/HARDCORE

„Stella spielt House“, oder richtiger: Tom Wax legt House im Stella auf. Nix Besonderes? Schon! Der DJ, Produzent und Remixer, 1972 in Darmstadt geboren, später die ganze (Techno-)Welt bereist, mixt seit mehr als 20 Jahren elektronische Tanzmusik. Plattenvertrag beim Sven-Väth-Label Harthouse, zwei echte Club-Hits, Produzent für Marusha, Talla 2XLC, Mijk van Dijk, Ian Oliver und Terry Lee Brown Jr, Remixes für Erasure, The Shamen, Sparks oder Tomcraft, You Fm-DJ, seit Januar 2010 eigene Radio-Show bei Big City Beats FM. Kein Anfänger also, der Mann! Und dann ist der Eintritt bei Toms Gastspiel in der Heimatstadt auch noch frei. (ct) Klingt wie: „It’s Our Future“ und „Back On Plastic“

13 vs. 47! Venice Beach Skatecore since 1981 trifft auf Hardcore made in Darmstadt seit 1999! Das diesjährige Gipfeltreffen in Sachen harter Gitarrenmusik in unserer Stadt schlechthin. Cyco Miko und seiner Band kann man heute zu Recht einen Kultstatus in der Punk-/Hardcoreszene bescheinigen. Klassiker à la „Possessed to Skate“ oder „Institutionalized“ sind aus dem kollektiven Szene-Gedächtnis nicht mehr wegzudenken! Es gilt: Bandana uff de Kopp, Schirmmütze nach oben klappen und im Moshpit zu HC, Crossover-Thrash, Metal-Riffs, Oldschool-Chören, Moshparts, Breakdowns und Singalongs für Nackenschmerzen sorgen! (gs) Klingt wie: Still Cyco after all these years

Stella (Rheinstraße 40-42) / Do, 18. März / 22 Uhr / Eintritt frei rei

Centralstation (Halle) / Fr, 26. März / 20.30 Uhr / Abendkasse 25 Euro

Internationaler Kinder- und Jugendtheatertag

KULTUR FÜR KINDER

Phil Fill & Jacob And The Appleblossom + DJ Beatpete

ELECTROPOP

Am 20. März ruft einer der sinnvolleren „Weltirgendwastage“ dazu auf, Euren Nachwuchs mal mit einer uralten Kulturform zu konfrontieren: Im Vergleich zu Buch, Film und Fernsehen ist im Theater ein viel direkteres Erleben des Gespielten möglich. Und vielleicht wird ja die eine oder andere Vorstellung eine Leidenschaft begründen, die einen dann ein Leben lang begleitet. Möglichkeiten dazu gibt es in der Darmstädter Theaterszene genug, zum Beispiel mit dem „Sams“ im TAP, der „Roten Zora“ des Kindertheaters Hopjes im Hoffart-Theater oder bei der neuen Produktion des Theaterlabors, George Taboris „Jubiläum“, im Theater Mollerhaus. (tman)

Elektro-Pop im gemütlich blumigen Wohnzimmer? Nun, es wird weder sachte noch seicht, denn Tanzen ist angesagt – bis die Klamotten feucht vom Leibe hängen. Phil Fill geben auf der Bühne grundsätzlich alles, um die hungrige Meute mit elektronischen Funk zu füttern. Jacob & The Appleblossom ist das neue Projekt des „Wagner Love“-Sängers Jacob Vetter. Unterstützt von Phil an den Drums bieten sie eine experimentelle Mischung aus Elektro, Pop und souligen Jazz. Wir dürfen gespannt sein! (daw) Klingt wie: Tanzen, Tanzen, Tanzen

Die Darmstädter Theater / Sa, 20. März (und nahezu täglich) / eigentlich unbezahlbar

Das Blumen / Fr, 26. März / 21 Uhr / Eintritt stand bei Redaktionsschluss nicht fest Weitsicht Multimedia-Festival Darmstadt

Götz W. Werner & die theatermacher: „an die Arbeit!” INTERAKTIVER VORTRAG

Audiovisuell

„Einkommen ist ein Bürgerrecht, Vollbeschäftigung eine Illusion. Also müssen wir Arbeit und Einkommen trennen“, schreibt der dm-Chef Götz W. Werner in seinem Buch „Einkommen für alle“. Für die Idee des „bedingungslosen Grundeinkommens“ tourt er seit drei Jahren durch Deutschland. An diesem Abend kommt er in die Centralstation und wird seine Vision zum ersten Mal interaktiv vortragen. Die theatermacher werden ihn mit packenden und provokanten Performance-Szenen begleiten – und das Publikum ist eingeladen zur lebendigen Debatte. (jdc)

Volles Programm beim sechsten Weitsicht-Festival: Neben acht Live-MultivisionsShows internationaler Top-Fotografen, die von Indien über Korsika bis Kanada führen, erwarten die Besucher die Fachmessen „FARO“ (alles rund um Fotografie, Adventure, Reisen und Outdoor) und „Multimedia“ (mit Neuigkeiten aus dem Bereich „Foto und Video“). Zusätzlich gibt es an beiden Tagen Fachseminare und Workshops sowie über ein Dutzend Stände zu den Themen „Nachhaltiges Reisen und Outdoorsport“. Der Eintritt zu den Fachmessen ist frei. (jes)

Centralstation (Saal) / Mi, 24. März / 19 Uhr / Eintritt frei

Darmstadtium / Sa, 27., + So, 28. März / 11 bis 22 Uhr (Sa), 11.30 bis 22 Uhr (So) Tageskasse ab 14 Euro pro Vortrag, Tagesticket 48 Euro (Nachfrage ist groß, deshalb am besten im Vorverkauf online unter www.weitsicht-darmstadt.de kaufen)

„Frischzelle“ mit Must Have A Pony + Kings & Killers

PONYKILLER

Die Frischzelle beschert uns an diesem Abend ein Doppelkonzert – und das wie immer für lau. Die beiden oben genannten Bands sind gemeinsam am Touren und bestreiten den Auftakt ihrer „Ponykiller-Tour 2010“ im Knabenschulkeller. Das Hamburger Rocktrio ist bereits zum zweiten Mal zu Gast, während das in Darmstadt gestrandete Trashpop-Quartet aus New York nicht mehr aus unserer Stadt wegzudenken ist – sozusagen Dauergast ist. Auswärts- trifft auf Heimspiel. In jedem Fall ein Freundschaftsspiel. (gs) Klingt wie: Rock‘n‘Roll Trashpop Bessunger Knabenschule (Keller) / Mi, 24. März / 21.30 Uhr / Eintritt frei

Saga

SOGENANNTER CLASSIC ROCK

Erstens: Den Typen, der „You’ll Never Walk Alone“ gemeinsam mit der SVD-Mannschaft verhunzt hat, haben sie rausgeschmissen. Zweitens: Sie werden die „Radio Bob“-Hörer nicht über Gebühr mit neuem Zeugs quälen, sondern ihr klassischstes Album komplett runterspielen, das mit dem crazy Leoparden-Dompteur-Cover. Drittens: Liebe Agentur, das Ding ist von 83, nicht, wie Ihr glaubt, von 94. Viertens: Wenn man diesen alten Krams „Progressive Rock“ und seine Tour „This Is Now 2010“ nennt, ist man entweder sehr mutig oder sehr senil. Fünftens: Saga sind in der Stadt, I Am The Flyer! (mh) Klingt wie: Asia, Rush, Toto – aargh! Centralstation / Di, 30. März / 20.30 Uhr / Abendkasse 29,50 Euro

Alle Fotos der Favoriten: Veranstalter

Favoriten des Monats


10_ANSEHNLICH

Suche und finde! Schöner leben im Lebensraum

An einer der meist genutzten Fußgängerampeln über den Cityring wurde vor einer Weile dieses dritte, rote Ampelmännchen angebracht. Die Form ist eindeutig und an dieser Stelle und in dieser Farbe gleichzeitig zwei- bis vieldeutig. Einmal ist es natürlich die von Kruzifixen bekannte Darstellung des christlichen Heilandes. Kruzifixe finden sich nicht

nur in Kirchen und bayrischen Klassensälen, an Straßen werden Kreuze häufig an den Stellen aufgestellt, an denen Menschen im Verkehr zu Tode kamen. Zusammen mit der Ampelfarbe „rot“ ergibt sich an dieser Stelle aber auch die Botschaft des Ost-Ampelmännchens mit den auseinander gebreiteten Armen: „Stopp, nicht gehen.“ Zeigt die Ampel „rot“, so steht das dritte Ampelmännchen im Einklang mit seinen beiden Kollegen, zeigt die Ampel „grün“, so ergibt sich ein

Widerspruch. Die meisten gehen vermutlich eh, wenn kein Auto kommt.

Alice im Wunderland

im CinemaxX auch in 3D!

Darmstädter Kinos

USA 2010 / Regie: Tim Burton / Darsteller: Mia Wasikowska, Johnny Depp, Anne Hathaway / FSK: unbekannt Länge: unbekannt / Filmstart: 04. März

Wie es der Künstler meint, wissen wir mal wieder nicht – und beim Umfang der mit diesem Symbol verknüpften Mythologie gibt es eine große Anzahl weiterer Deutungsmöglichkeiten. Wie interpretiert Ihr es? Schreibt es uns auf Facebook: facebook.com/pmagazin unter „Suche und finde“. (Paul Gruen)

In ihrem siebten gemeinsamen Film sind Tim Burton und Johnny Depp nunmehr bei dem Stoff angekommen, den zu verfilmen die beiden Kollaborateure des Skurrilen geboren wurden: Auf den Motiven und Figuren Lewis Carrolls basierend, ist dieses „Alice im Wunderland“ im Grunde eine Fortsetzung der klassischen Vorlage. Tim Burton hat seiner Fantasie freien Lauf gelassen und arbeitet erstmals in 3D.

Männer die auf Ziegen starren

Citydome Darmstadt

USA 2009 / Regie: Grant Heslov / Darsteller: George Clooney, Ewan McGregor, Jeff Bridges / FSK: 12 / Länge: 90 Min. Filmstart: 04. März Herrlich absurde Groteske über einen britischen Journalisten, der im Irak auf eine ganz besonders verrückte Eliteeinheit von Soldaten stößt, die Terroristen mit höchst unkonventionellen Methoden bekämpfen sollen. George Clooney, begleitet von Jeff Bridges, Ewan McGregor und Kevin Spacey, präsentiert sich in Höchstform als moderner Jedi-Ritter mit dem tödlichen Blick.

Die Fremde

Programmkino Rex

Deutschland 2009 / Regie: Feo Aladag / Darsteller: Sibel Kekilli, Nizam Schiller, Derya Alabora / FSK: 12 / Länge: 123 Min. Filmstart: 11. März Wieder eine starke Rolle für die „Gegen die Wand“-Entdeckung Sibel Kekilli: In dem Film von Feo Aladag spielt sie eine junge türkische Mutter, die im starren Familienverbund mit seinen Traditionen und Regeln zerrieben wird, weil sie die Hoffnung auf ein eigenes Leben nicht aufgeben will. Sie bricht aus ihrer Wahnsinnsehe in Istanbul aus und sucht Zuflucht bei den Eltern in Berlin.

Drachenzähmen leicht gemacht

im CinemaxX auch in 3D!

Darmstädter Kinos

USA 2010 / Regie: Dean Deblois, Christopher Sanders / FSK: 6 / Länge: unbekannt / Filmstart: 25. März Die Macher von „Shrek“, „Madagaskar“ & „Kung Fu Panda“ entführen ihr Publikum diesmal auf eine faszinierende Wikinger-Insel, wo der Kampf gegen raffinierte Drachen zum Alltag gehört. Als der junge Hicks – Sohn des Stammesoberhaupts – sich mit einem verletzten Drachen anfreundet, den er gerettet hat, verstößt er gegen die WikingerEhre, die seinem Vater über alles geht.

Precious

Programmkino Rex

USA 2008 / Regie: Lee Daniels / Darsteller: Gabourey ‚Gabby’ Sidibe, Mo’Nique, Paula Patton / FSK: unbekannt Länge: 109 Min. / Filmstart: 25. März „Precious“ erzählt vom harten Leben eines übergewichtigen schwarzen Teenagers, die im Harlem der späten 80er Jahre eine persönliche Emanzipationsgeschichte erlebt. Lee Daniels Film ist ein bewegendes Drama, etwas dick aufgetragen und doch erstaunlich frei von Kitsch und Sentimentalität. In seiner schonungslosen Darstellung enorm kraftvoll und mitreißend.

Foto: Paul Gruen

„Suche und finde!“ Diesmal mit dem Golgatha-Ampelmännchen – das bietet viel Raum für Interpretationen und Zündstoff.

CinemaxX Darmstadt Goebelstraße 11 Infos & Tickets: (0 61 51) 8 705868

Citydome Darmstadt Wilhelminenstraße 9 Infos & Tickets: (0 61 51) 29789

Mehr Infos im Kino und unter www.kinos-darmstadt.de


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Café Goebel • • • • • •

Schlaglöcher

Mit dem Stopfen von Haushaltslöchern tut sich die Stadt Darmstadt (wie viele andere Kommunen auch) derzeit ziemlich schwer. Dafür aber stopft sie andere Löcher: die Schlaglöcher! Anruf genügt: bei der Stadt Darmstadt besonders fiese Schlaglöcher melden, die das eigene Auto bei der morgendlichen Fahrt auf die Arbeit auf die Stoßdämpfer-Probe stellen. Ein „Stopf-Kommando“ hat schon im Januar 3.500 Arbeitsstunden geleistet, um Darmstadts Straßen notdürftig zu flicken.

Großes Frühstücksangebot Wechselnde Wochenkarte Speisen à la carte Kuchen und Torten Kaffee- und Teespezialitäten Cocktails und Longdrinks

Öffnungszeiten Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

7:30 - 24:00 Uhr 7:30 - 01:00 Uhr 10:00 - 01:00 Uhr 10:00 - 24:00 Uhr

Warme Küche

11:00 - 23:00 Uhr

Mittagstisch / Tageskarte Montag - Freitag

11:30 - 17:00 Uhr

Nachdem der diesjährige Winter es besonders schlecht mit ihnen gemeint hat, ist auf Darmstadts Straßen seit dem Abtauen des Schnees Slalom-Fahren angesagt. Woher die Löcher kommen? Im Asphalt entstehen durch die Schwingungen der Fahrzeuge Risse. In diese dringt Feuchtigkeit ein,

Schuld ist auch, dass ein Großteil von Darmstadts Straßen schon vor dem Bilderbuchwinter in einem schlechten Zustand war. Aufgrund der Witterung ist eine vernünftige Sanierung der bröckelnden Straßen erst bei steigenden Temperaturen möglich. Aber auch dann wird sie teuer: Die Grundsanierung eines einzigen Loches kostet etwa 250 Euro, 750.000 Euro müssen nun im Haushalt zusätzlich eingestellt werden. Und genügend Personal, um flächendeckend zu agieren, ist wohl auch nicht vorhanden, zumal es für den nun vom Stadtparlament abgesegneten Bau der Nordostum-

gehung benötigt wird. Gerüchten zufolge gibt es schon Ideen, die umstrittene Umgehungsstraße in „Schlaglochumgehung“ umzutaufen, um wieder mehr Bürger von ihrer Relevanz zu überzeugen. Als habe es die Not geahnt, hat sich das Darmstädter Unternehmen Fludicon auf den Bau adaptiver Dämpfungssysteme spezialisiert. Bauen kann man damit Stoßdämpfer für Autos, die sich blitzschnell der jeweiligen Straße und ihren Schlaglöchern anpassen. Vielleicht sollte das im Schenck-Industriepark ansässige Unternehmen sein Know-How dahingehend erweitern, wie man Dämpfungssysteme entwickelt, die sich Haushaltslöchern anpassen und diese blitzartig stopfen, bevor die nächste Umgehungsstraße den finanziellen Krater noch weiter aufreißt? (Meike Heinigk)

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dann kommt der Frost. Im Physikunterricht aufgepasst? Genau: Das sich ausdehnende Eis sprengt Löcher in die Asphaltdecke und in Nullkommanix wurde aus unserer Wissenschaftsstadt „SchlaglochCity“.


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Auf P-atrouille mit der Schlosspolizei P-rotokoll eines nächtlichen Streifzuges

21.45 Uhr Einsatz über 110: Verkehrsunfall im Martinsviertel. Ein Jeep rammte beim rückwärts Einparken mit seiner Anhängerkupplung einen anderen Wagen. Der ehrliche Fahrer verständigte die Polizei und wir ermitteln anhand des Kennzeichens den Geschädigten. Er wohnt gegenüber und die beiden regeln den Schaden unter sich. Es bleibt bei einer mündlichen Verwarnung für den Unfallverursacher. Sebastian und David kennen die Parkplatzproblematik im Martinsviertel.

Nach über 80 Jahren ist Mitte Februar das berühmteste Polizeirevier Darmstadts aus seiner Residenz im Schloss in die Bismarckstraße gezogen. Das P begleitete zum Abschied die beiden jungen Polizeikommissare (und P-Leser) David und Sebastian eine ganze Winternacht lang – und protokollierte eine „typische“ Wochenend-Nachtschicht auf dem Schlossrevier. Von Kontrollen, Kuriosem und Kürzeln. Das P-rotokoll: 18.00 Uhr Dienstbeginn auf dem 1. Polizeirevier. Die Polizeikommissare (PK) Sebastian und David führen mich ins Herz der Dienststelle: die Kaffeeküche (KK). Hand- und Pfotenshakes mit den „Kollegen“ sowie Diensthund „Blacky“. 18.26 Uhr Ich fühle mich fast schon wie ein richtiger Polizist, denn ich muss erst einmal Formulare ausfüllen. Aber „leider“ nur einfach und nicht vierfach, wie es richtige Beamte tun. Ich hafte für mich selbst und behalte selbstverständlich Polizeigeheimnisse für mich, wie zum Beispiel … ZENSIERT. 18.30 Uhr Sebastian führt mich durch das doch sehr „antiquierte“ Schlossrevier. „Ich freue mich auf ein neues, modernes Revier, das hoffentlich auch die nächsten 80 Jahre überlebt“, erzählt er mir während des Rundgangs. Ich nicke verständnisvoll. 18.36 Uhr Der Höhepunkt der Führung: Die Asservatenkammer! Betäubungsmittel (BtM), Falschgeld und Waffen erblicke ich nicht – nur einen sichergestellten Führerschein. Enttäuschung. 18.40 Uhr Erste Einbuchtung der Schicht! Ich setze mich probeweise in die zwei Quadratmeter große Präsenzzelle (PZ) aus Plexiglas. Sie versprüht beinahe den selben Charme wie die Plexiglas-Brücke am Schlossgraben – keinen! 18.41 Uhr Flucht aus der Präsenzzelle. Es erinnert mich zu sehr an Busfahren in der Rushhour: eine beengte, olfaktorische Herausforderung. 18.45 Uhr Ich bekomme Polizei-Ausrüstung ausgehändigt: Schutzweste, Mag-Lite, Funkgerät. Neidischer Blick auf Davids Waffe. Na ja, die (Schreib-)Feder ist mächtiger als das Schwert. Angeblich.

21.06 Uhr Anruf in der Einsatzzentrale (EZ) wegen eines „abgängigen“ Kindes. Das Kind soll schon den ganzen Tag im K-Bus durch die Gegend fahren und weigert sich auszusteigen. Ein anderes Team kümmert sich um das K-Bus-Kind.

Nachteinsatz: P-Reporter Jacob mit Schutzweste & Co.

18.50 Uhr Sebastian zeigt mir ein paar Polizei-Programme am Computer. Wir berechnen Bremswege von Fahrzeugen. Ich werde ab sofort nur noch 30 Kilometer pro Stunde fahren – egal wo. 19.00 Uhr Wir werfen einen Blick in die Liste der aktuell abgeschleppten Autos. Sechs Fahrzeuge hat’s heute in Darmstadt erwischt. „Täglich rufen Fahrzeughalter panisch an und befürchten, dass ihr Wagen gestohlen wurde“, erzählt mir Sebastian. 19.03 Uhr Blick in die aktuelle Polizeistatistik: Im Schnitt werden in Darmstadt „nur“ zwei Autos pro Monat geklaut. Beruhigend, solange es nicht das eigene ist. 19.10 Uhr Der Dienstgruppenleiter (DGL) ruft zur Besprechung. Es beginnt ein taktisches Tauschen von Schichten. Die Beamten reden in Geheimsprache – ich bekomme vor lauter Abkürzungen einen Fimmel (AküFi) – und kaum was mit. Ob das auf mich abfärbt? 19.42 Uhr Schreie aus der KK. Im TV schlägt GER SWE bei der Handball-WM. 20.01 Uhr Erster Notruf: Schlägerei in der Elisabethenstraße. Wir flitzen durch die Fußgängerzone. Ich bin aufgeregt. Leider war eine andere Streife schneller vor Ort. 20.15 Uhr Zurück zum 1. Polizeirevier (Prev). Gemeinsames Pizza- und Pasta-Essen vorm Fernseher. Für meine TV-Vorschläge ernte ich lautes Gelächter aus der Runde. Was haben die „Kollegen“ denn gegen „K11“ oder „Die Autobahnpolizei“?

22.05 Uhr Erste Fahrzeugkontrolle während der Fahrt. Wir überprüfen ein Darmstädter Kennzeichen vor uns: Kennzeichen und Halter sind „negativ“. Es liegt nichts gegen den Fahrer beziehungsweise zum Fahrzeug vor. 22.10 Uhr Wir fahren zum Polizeipräsidium am Böllenfalltor. Ich erhalte spontan eine „Audienz“ beim Polizeiführer vom Dienst (PvD). Er ist des Nächtens für ganz Südhessen verantwortlich und nimmt sich dennoch Zeit für mich. 22.17 Uhr Der PvD erklärt mir die Leitstelle. Es sieht aus wie an der Börse. Ein halbes Dutzend Beamte sitzen vor vier bis fünf Monitoren und nehmen die ganzen Notrufe per Headset entgegen. „Bisher ist es ein ruhiger Abend in Südhessen“, erzählt mir der Polizeiführer. „Aber normalerweise brennt’s an den Wochenenden. Und in Vollmondnächten ist sowieso mehr los“, sagt er mir zum Abschluss. Leider haben wir heute Halbmond. 22.44 Uhr Funkmeldung von einer Schlägerei beim Übergangswohnheim. Wir kommen trotz des Blaulichts schon wieder nur als zweite Streife an. So langsam wünsche ich mir eine Vollmondnacht. 23.02 Uhr Rückfahrt zum Schlossrevier. An der Kreuzung Frankfurter Straße / Pallaswiesenstraße hält uns eine Frau an. Ihre Begleitung wurde angeblich beklaut. Beim Überqueren der Straße wird die unvorsichtige Frau fast überfahren – Schock! Bei der Überprüfung der Personalien stellt sich heraus, dass beide ziemlich alkoholisiert sind und Widersprüchliches erzählen. Sie sollen sich am nächsten Tag nüchtern auf dem Revier melden. 23.17 Uhr Streifenfahrt durch den Herrngarten und über den Lui: keine verdächtigen Wahrnehmungen (VWa).

23.30 Uhr Wir halten ein Fahrzeug in der Fußgängerzone an. Vier junge Twens sitzen aufgeregt drin. Ihre erste Polizeikontrolle – meine auch als Co-Kontrolleur. Der Fahrer stimmt einem Alkohol-Test zu: 0,0 Promille. Gut für ihn. Zum Abschied gibt es – als verkehrserzieherische Maßnahme – eine mündliche Verwarnung fürs Fahren in der Fußgängerzone. 23.36 Uhr Auf der Rückfahrt zum Revier passieren wir den Ratskeller. Pöbelnde Jugendliche ziehen gerade davon. Die Kellner erzählen uns von einer kleinen Keilerei und dem Hausverbot, welches sie den Unruhestiftern erteilt haben. Der Geschädigte verzichtet auf eine Anzeige. Keine Anzeige, keine Polizeiarbeit. 23.42 Uhr Uns kommt tatsächlich ein Auto auf dem Marktplatz entgegen. Der Marktplatz ist Fußgängerzone und der Fahrer „gewinnt“ durch seine Aktion eine Fahrzeugkontrolle. Er behauptet, sich angeblich „verfahren“ zu haben. Alkohol-Test ergibt 0,53 Promille. Ein weiterer Test nach fünf Minuten zeigt 0,49 Promille. Der Fahrer darf nicht weiter fahren. Sein Fahrzeug wird im Schloss ab- und der Schlüssel sichergestellt. Der Mann kommt mit einer Belehrung, aber ohne Auto davon. 24.00 Uhr Halbzeit: Wir kehren aufs Revier zurück. David verrät mir, dass er „das Flair vom Schlossrevier vermissen wird.“ Ich vermisse noch ein wenig „Action“. 0.31 Uhr Eine Ruhestörung bei einer Bar in der Innenstadt wird gemeldet. Wir fahren direkt vor das Lokal und bitten den Betreiber leiser zu machen. Drinnen tobt noch der Bär – draußen noch kein Bulle. 0.40 Uhr Streifenfahrt durch die Innenstadt. Wir halten einen Kleinwagen mit Darmstädter Kennzeichen wegen verdächtiger Fahrweise in der Pallaswiesenstraße an. Ein Darmstädter mittleren Alters stimmt dem AlkoholTest zu: 1,05 Promille. Kritischer Bereich, denn ab 1,1 Promille ist die so genannte absolute Fahruntüchtigkeit erreicht. Das Auto des Betrunkenen wird von David ordentlich geparkt, der Mann auch – und zwar auf der Rückbank unseres Polizeiwagens. 1.05 Uhr Wir erreichen das 2. Polizeirevier für den gerichtlich verwertbaren Alkohol-Test am so genannten „Evidential“. Das ist ein brummender Kasten im Konsolen-Look der Achtziger Jahre. Der Betrunkene muss zweimal ins „Evidential“ blasen, danach spuckt das Gerät die entscheidene Notiz heraus: 1,08 Promille. Das ist haarscharf an einer strafrechtlichen Verfolgung vorbei. Suff gehabt!


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3.25 Uhr Zurück auf der Wache: Noch mehr Papierkram für die beiden. Ich lasse mir von den anderen Beamten der Nachtschicht kuriose Polizeigeschichten aus vielen Jahren Schlossrevier erzählen (siehe Infobox). Die Realität ist besser als Fernsehen.

2.15 Uhr Zurück im Schlossrevier. Noch mehr Formularspaß für Sebastian und David. Die Feder ist nerviger als das Schwert, besonders mitten in der Nacht.

4.56 Uhr Sebastian und David sind „schon“ fertig mit ihrem Papierkram – und ich von den vielen amüsanten Anekdoten der Polizisten.

2.23 Uhr Notruf in der EZ: Eine Person will bei der „Krone“ von der Brücke auf die Straße springen. Wir hüpfen ins Auto. Kein „Springer“ zu sehen – auch nicht auf der Straße.

5.00 Uhr Letzte Streifenfahrt für diese Nacht. Zufällig kommen wir beim Nachtbäcker vorbei. Einsatzkommando (EK): Nougathörnchen! Keine Verdächtigen in der Backstube. Ich nehme nur ein suspektes Stückchen fest, äh mit.

1.26 Uhr Notruf über Funk: Brand in Kranichstein. Wir rasen mit Blaulicht zur Reviergrenze (Kranichstein gehört noch zum 1. Polizeirevier). Ein Fahrradanhänger wurde im Neubaugebiet angezündet und brennt lichterloh. Die Polizisten löschen das Feuer. Die Befragung der Nachbarn ist ergebnislos: keine Täterbeschreibung. 2.33 Uhr „Wir gehen in die Fahndung ohne Täterbeschreibung“, sagt David und „fahren die Brennpunkte in Kranichstein ab“. Wir entdecken drei junge Männer mit Tüten und einer Shisha, die angeblich in einem Schrebergarten gegrillt haben. Sebastian lässt sich die Grillstelle zeigen, während David die Personalien der Männer überprüft. Die Geschichte ist plausibel, damit scheiden sie als Brandstifter wohl aus.

5.21 Uhr Rückfahrt über den Cityring. In der Zeughausstraße erblicken wir einen jungen Mann AUF der Fußgängerampel sitzend. Aufgeschreckt von der Polizeisirene klettert er herunter. Sichtlich betrunken erklärt uns der österreichische Student – zu Besuch in Darmstadt – seine Aktion: „Ich komme aus den Bergen und klettere halt gerne“. Sebastian erteilt ihm schmunzelnd eine mündliche Verwarnung und „Artistik-Verbot“ für den restlichen Heimweg. 5.28 Uhr Funkmeldung: Ruhestörung in der Frankfurter Straße. Angeblich eine viel zu laute Party im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses. Jemand aus dem zweiten Stock hatte sich beschwert. Wir vernehmen keinen Lärm und den „Störungsmelder“. Sichtlich verwirrt erklärt uns der Mann, dass nun nichts zu hören sei. Eine unhörbare Ruhestörung. 5.50 Uhr Rückkehr zum Revier. Wir parken das Fahrzeug am Schlosskeller und hören noch Musik. David sagt: „Die Bässe des Schlosskellers zum Dienstende morgens um 6 Uhr waren Kult.“

Lichterloh: In Kranichstein brennt’s!

2.55 Uhr Rückfahrt zur Wache. Auf der Kranichsteiner Straße stadteinwärts fährt ein Heppenheimer Mercedes auffällig, nämlich betont langsam. Fahrzeugkontrolle: Es ist ein älteres Ehepaar, das sich „nur“ verfahren hat. Wir bringen sie auf den rechten Weg Richtung A5. Jede Nacht eine gute Tat. 3.03 Uhr Kontrollfahrt um eine Großraumdisco herum. Wir biegen in die Seitenstraße ein und sehen, wie ein Fahrzeug falsch in eine Einbahnstraße hineinfährt und nach zehn Metern parkt. Verkehrskontrolle: Die Anliegerin hat 0,0 Promille und „nur ne Abkürzung genommen“. Sebastian und David kürzen den Vorgang auch ab – mit einer Verwarnung im Ordnungswidrigkeitsbereich (Owi).

6.00 Uhr Dienstschluss! Ich gebe übermüdet meine Ausrüstung ab. Zwölf Stunden P-olizeiarbeit sind vorbei. Jetzt ist Schicht im Schloss. Polizeigeschichte: Der City-Taucher Mitte der Siebziger alarmierte eine aufmerksame Bürgerin nachts um vier Uhr die Beamten des Schlossreviers. In der Einkaufspassage sei ein Schaufenster eingeschlagen worden. Der Dieb floh in Richtung des Weißen Turms. Als die Polizisten ihm entgegenkamen, nahm er – sehr merkwürdig laufend – Reißaus. Die Beamten hatten keine Probleme ihn einzuholen, denn mit seinen Flossen (!) und dem Taucheranzug kam er nicht weit. Die Erklärung des betrunkenen Diebes: Er sah den Taucheranzug im Schaufenster und wollte schon immer so ein Ding anprobieren.

Polizeigeschichte: Die Vergiftete Eines Tages kam eine völlig aufgebrachte Dame mittleren Alters mit einem Korb voller Gemüse aufs Schlossrevier. Sie behauptete, dass ihr Gatte sie vergiften wollte. Die Beweise hätte sie dabei. Die verdutzten Beamten schauten fragend auf den Gemüsekorb. Die Dame packte Gurken und Tomaten auf den Tisch und „zwang“ die Polizisten die Lebensmittel unter einen Wasserhahn zu halten. „Sehen sie, wie komisch das Wasser abperlt. Da muss Gift drauf sein!“ Die Beamten sahen eine Gurke im Wasserstrahl. P-olizeigeschichte: Der Zeuge P-Leser Hannes verdankte seiner Mutter ein paar Stunden in der Präsenzzelle im Schlossrevier. Als er noch Teenager war, beobachtete er eines Nachts einen Verkehrsunfall und erzählte seiner Mutter davon. Die rief im Schlossrevier an und gab ihren Sohn als Zeugen an, ohne dass er davon wusste. Die Eltern fuhren kurz darauf in einen längeren Urlaub und die Vorladungen erreichten weder die Eltern noch Hannes. Der wurde dann eines morgens von der Polizei abgeholt und saß in der Plexiglas-Zelle bis zum Gerichtstermin ein. Und die Moral von der Geschicht‘: Vergiss Deine Zeugenaussage nicht. P-olizeigeschichte: Der Verpeilte P-Leser Tim* fuhr mit seinem Wagen zu einer Hausparty in Bessungen. Als ihn nachts der Hunger überkam, fuhr er betrunken zum Nachtbäcker. Er kehrte zur Party zurück, wo er auch übernachtete. Am Morgen danach wachte er mit Schrecken auf, denn sein Wagen war nicht mehr da. Er rief bei der Polizei an und die verneinten, dass sein Auto abgeschleppt wurde. Also erstatte er Anzeige. Zwei Tage später alarmierten Tims Freunde ihn, dass sein Auto in der Nähe des Nachtbäckers stand: schräg eingeparkt, mit halb offenem Fenster und nicht verschlossener Fahrertür. Der gute Tim hatte am Partyabend beim Nachtbäcker zwar die leckeren Stückchen mitgenommen, aber nicht seinen Wagen. Die Rücknahme seiner Anzeige bedurfte all’ seiner Kreativität. (Jacob Chromy)

*Hinter Name voneinem der Redaktion geändert auch P steckt

mal ein Polizist

Polizei-Kürzelquiz 1. Was bedeutet „ZkIs“? a) Zentralkomitee Informantenschutz b) Zivilkommando Innenstadt c) Zirkulärer Insasse 2. Was ist eine „VWA“? a) Verteidigungs-Waffe b) V-Mann Warnung c) Verdächtige Wahrnehmung 3. Wofür steht „VST“? a) Verkehrsstrafanzeige b) Vernehmungsstopp c) Völlig stupide Tat 4. „PvD“ heißt ausgeschrieben: a) Profil vom Delinquenten b) Polizeichef vom Dienst c) Punkversamlung Darmstadt Lösung: 1b, 2c, 3a, 4b

Was passiert mit dem alten Schlossrevier? Die Antwort des Dezernats V, Bau und Immobilien, der TU Darmstadt: „In die Räume der Polizei werden zunächst TU Wissenschaftler einziehen und ein Lernzentrum untergebracht werden. Neben der Polizei zieht aus dem Darmstädter Schloss im Jahr 2012 noch die Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) aus. Für diese wird derzeit ein Neubau zwischen Mensa-Stadtmitte und dem Alten Hauptgebäude der TU an der Magdalenenstraße errichtet. Nach dem Auszug werden die Räumlichkeiten im Schloss saniert. Der Fachbereich Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften, der bisher nur teilweise dort untergebracht ist, soll dann vollständig im Schloss sein Zuhause finden. Neu ins Schloss einziehen werden das Sprachenzentrum der TU und das Studienkolleg, das Patentinformationszentrum, das Europäische Dokumentationszentrum EDZ, das TU-Archiv, das Präsidium sowie das Deutsche Polen Institut. Das Schlossmuseum behält seine angestammten Räume.“

Fotos: Jan Nouki Ehlers, Jacob Chromy, Illustrationen: Daniel Wiesen

1.47 Uhr Sebastian und David sitzen immer noch am Papierkram für die Trunkenheitsfahrt: die vierfach ausgefüllten Formulare. Ich arbeite währenddessen an der Bürokratie-Formel: pro 0,3 Promille zwei Durchschläge mehr zum Ausfüllen?


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Jeder von uns ist wichtig Weiterhin Mittagstisch in der Centralstation – dank eines integrativen Konzepts

Mien Le ist erleichtert. „Arbeiten, einfach arbeiten. Mehr möchte ich nicht. Ich habe immer jeden Job angenommen, auch wenn ich so gut wie nie richtig dafür bezahlt wurde.“ Das ist nun anders, endlich. Der gebürtige Vietnamese, der im Rollstuhl sitzt, ist seit Anfang des Jahres Empfangschef in der Tagesgastronomie der Centralstation. Beschäftigt wird Mien von der gemeinnützigen Integrationsfirma Integis, die reguläre Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung schafft.

In der Halle der Centralsstation, in der Culcha Candela oder die Suicidal Tendencies im März für ein volles Haus sorgen werden, stehen nun Tische und Stühle, ein Büfett ist aufgebaut. An den Tischen sitzen Menschen; essen, lesen, unterhalten sich. Kurz nach der Mittagszeit hat Mien genügend Zeit, aus seiner Arbeitswelt zu erzählen: „Durch die Arbeit bin ich viel selbstständiger geworden. Ich möchte sie auf jeden Fall weitermachen – auch wenn es nicht das ist, was ich gelernt habe.“ Als Empfangschef bezahlen die Gäste Essen und Getränke bei ihm und erhalten Informationen rund um das Programm der Centralstation. Bald wird Mien auch Konzertkarten verkaufen. Als Empfangschef bekommt Mien einen tariflich geregelten Lohn. Das war lange Zeit seines Arbeitslebens nicht so. Nach dem Studium der Philosophie und Kommunikationswissenschaften sowie einer anschließenden Ausbildung zum Informatikkaufmann wollte Mien sich auf den Medienbereich spezialisieren, bekam jedoch nur Absagen. „Das liegt an meinem Rollstuhl“, ist er sich sicher. „Als ob ein Rollstuhl bedeuten würde, man könne nichts.“ Die Centralstation hingegen hat sich auf Initiative von Stadtrat Jochen

Partsch (Die Grünen) und in Kooperation mit Integis auf Mien Le eingestellt: Der Empfangstresen hat entsprechend viel Platz – und auch sonst ist dieser Ort einer der raren Darmstadts, der barrierefrei zugänglich ist und dazu noch genug Raum hat für ganze Krabbelgruppen samt Kinderwagen. „Die Centralstation kommt mir wie ein verlängertes Wohnzimmer vor. Hier entspannen und begegnen sich ganz unterschiedliche Menschen. Langsam lerne ich auch den ein und anderen kennen.“ Der Kontakt zu den Gästen ist für Mien Le ebenso wichtig wie seine neue Selbstständigkeit. Durch das eigene Einkommen ist er nicht mehr nur noch von den staatlichen Leistungen abhängig. blablabla ... bla.

Als Mien nach Ende seines Studiums immer nur Absagen erhielt, engagierte er sich freiwillig. Er absolvierte ein Praktikum bei einer Unternehmensberatung, eines bei attac, dem internationalen Netzwerk der Globalisierungskritiker. Ein Jahr lang arbeitete er bei Bekannten in einem Bistro. Auch im Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt am Main sowie bei der Polizei in Darmstadt arbeitete er ehrenamtlich mit oder war als Ein-Euro-Jobber angestellt. Von einer regulären Arbeitsstelle war er dennoch weit entfernt. Hinzu kam: „Als ich gesehen habe, was andere für die gleiche Arbeit bekommen haben, war ich oftmals frustriert.“ Dennoch hat Mien nie aufgegeben. Arbeit zu haben ist ihm wichtig, Arbeit bedeutet Anerkennung. Ganz gleich, ob es Erwerbsarbeit oder ein freiwilliges Engagement ist. Sie lässt den Menschen spüren, dass er existiert und gebraucht wird.

Bei der Darmstädter Integrationsfirma Integis scheint das der Fall zu sein. Sie versucht, für Menschen mit einer Behinderung Brücken zum regulären Arbeitsmarkt zu bauen. Die größte Hürde für das Unternehmen ist es, die Vorbehalte der Arbeitgeber zu überwinden, berichtet Geschäftsführer Peter de Gennaro. Ist dies geschafft, lassen sich auch alle anderen offenen Fragen klären. Die Gastronomie bietet hierbei viele Möglichkeiten, ob im Service, in der Küche oder in der Verwaltung. Jeder Mensch kann sich mit seinen Fähigkeiten einbringen. „Das macht es aus. Jeder von uns ist wichtig“, sagt Mien. Uns. Das sind in der Centralstation neben Mien Le auch Murat Yilmaz und die hörbehinderte Nada Makovic (in der Küche) sowie (im Service) Praktikantin Amalia Herz und Patricia Haynie, die aufgrund einer Muskelkrankheit nicht länger als fünf Stunden pro Tag arbeiten kann. Ohne Integis hätte der tägliche Gastronomiebetrieb der Centralstation nicht aufrecht erhalten werden können. Aus Kostengründen sollte er nur noch für das abendliche Veranstaltungsprogramm öffnen. Vom neuen Betreiber Integis wurden auch drei von fünf Mitarbeitern der alten Centralstation-Gastronomie übernommen. Nun arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung in einem Team zusammen. Das neue

Konzept setzt ein Zeichen, es stellt den Menschen in den Mittelpunkt: sein Recht auf Arbeit und auf eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. (Elisabeth Lawonn) www.integis-gmbh.de www.centralstation-darmstadt.de

Fotos: Jan Nouki Ehlers, Illustrationen: Silke Widderich

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besonders ... einladend

Darmstadts schönster Keller öffnet et sich

Der Baukultur auf der Spur: die Markthalle (ein Mockumentary)

Ab März: Regelmäßig Konzerte im Keller-Klub im Schloss

Ach, wie klasse: die „Samstagsmaler“ im Carree. Auf der erhöhten Ebene der Markthalle können Kinder mit Darmstädter Künstlern gestalten – heute wird gemalt.

Es gibt hier auch ein „Darmstadt-Service-Center“, wo man alles rund um Darmstadt erfahren kann. Auch Gutscheine sind erhältlich, die an allen Ständen eingelöst werden können – samstags sogar bis Mitternacht. Im Sommer stehen draußen Tische, Stühle und sogar ein paar Liegestühle zum Entspannen. Wenn es besonders heiß ist, werden kleine Planschbecken aufgestellt, damit sich die ganz Kleinen abkühlen können.

Wer bei Notbeleuchtung aus der prallen Frühnachmittagssonne in den Künstlerkeller im Darmstädter Schloss hinabsteigt, blickt erst einmal in das vollkommene Dunkel. Doch Pascal Angelbeck und Elke Glenewinkel vom Vorstand des Fördervereins KellerKlub und der Programmgestalter Christian Jung sind nicht die Typen, die das ausnutzen und den ahnungslosen P-Journalisten in einen Hinterhalt locken wollen. Im Gegenteil: Sie bringen die frohe Botschaft, dass der „Keller“ sich öffnet!

Und die Toiletten im Untergeschoss: Sie sind liebevoll renoviert, ein echter Hingucker und vor allem: penibel sauber! Sie kosten jetzt zwar wie auf Raststätten 50 Cent, aber der Bon kann dann wiederum in der Markthalle eingelöst werden – und wenn es nur für eine süße Tüte für 50 Cent ist, die der „Heinerkiosk“ anbietet. Der wird von Studenten geführt, die Kunst und Kreatives „made in Darmstadt“ anbieten.

Wer, wie, was öffnet sich? Künstlerkeller? Nie gehört – mag sich jetzt der eine oder die andere denken, und das nicht zu Unrecht: Zwar gehört der „Keller“ zur heimischen Kulturszene, seit ihn Darmstädter Künstler 1952 unter der Präsidentschaft von Pit Ludwig (der später auch der Darmstädter Sezession vorsaß) eröffneten, doch wurde seine Existenz nie öffentlich bekannt gemacht. Es handelt sich nämlich um einen Club, ganz in der britisch-ursprünglichen Bedeutung des Wortes: Wer dabei sein will, braucht zwei Bürgen aus den Reihen der Vereinsmitglieder. Und diese Bürgen fanden zahlreiche Kulturschaffende (und Gastronomen) der Stadt, die sich daraufhin bei Bier und Wein in ihrem Keller mit den ganz Großen – wie den Komponisten Mauricio Kagel und Karlheinz Stockhausen oder dem Fluxus-Künstler Emmett Williams – mischten. Damit sie unter sich blieben, wurden zeitweise sogar geheime Klingelzeichen vereinbart. Später konnten die Büchner-Preis-After-Show-Parties starten – und zwar bereits in den Fünfzigern „open end“ ...

Die Markthalle ist endlich ein Magnet geworden, pulsierendes Herz der Innenstadt. Jeder, der nach Darmstadt kommt, wird hier gerne Halt machen. Allein schon deshalb, weil viele unterhalb der Halle im Parkhaus parken, welches nun wieder bezahlbar geworden ist, nachdem die Stadt Darmstadt wieder die Oberhand über die Immobilien in ihrer City gewonnen hat – und das innerstädtische Leben nach ihren Kriterien fördern kann. Danke Darmstadt (wenn’s endlich mal so wäre)! (Meike + Alexander Heinigk)

Doch nach dem Tod des Initiators Ludwig zog ab 1996 der Konkurrenzgeist ein, auch überalterte der Verein und „die Existenzialisten-Schiene hatte sich schon Ende der Achtziger totgelaufen“, so Glenewinkel. Deshalb sieht man es im Keller inzwischen nicht mehr so eng mit der Mitgliedschaft – frisches Blut ist willkommen. Täglich (außer montags) öffnet Wirt Sergio,

Interessierte dürfen gern mal ‘reinschnuppern. Auch die zahlreichen Veranstaltungen – Lesungen, Ausstellungen und Konzerte – sind seit geraumer Zeit für jedermann und zugänglich. Gerade Live-Konzerte werden in nächster Zeit verstärkt angeboten. Nachdem bereits seit einigen Jahren Bands wie Sushiduke und Las Vegas ihre Weihnachtskonzerte im Keller spielen, wird Christian Jung in nächster Zeit noch einiges mehr lostreten. Im Unterschied zu seiner „RockLounge“ in der Centralstation und der krachigen „Emma On The Dancefloor“ in der „Krone“ will er tendenziell eher ruhigere Themen anbieten, die zum Ambiente des Gemäuers passen. Den Anfang macht die Darmstädter Reggae-Band Ease Up Ltd. am 20. März, im April folgen Cargo City und Krakeel, für die weiteren Konzerte sind überregional bekannte Künstler wie Tom Liwa angedacht. Jung ist begeistert vom Club: „Gerade für qualitativ hochwertige Bands und Künstler, die für die Centralstation zu klein sind, ist der Künstlerkeller eine tolle Anlaufstelle. So was fehlte bisher in Darmstadt.“ Wenn also Du, geschätzter P-Leser, in nächster Zeit durch das Schloss stolperst und mal nicht im Schloss-, sondern im Künstlerkeller landest – gewöhne Deine Augen an’s Dunkel, lasse Dir ein Getränk reichen und hab’ keine Angst. Hier wartet kein Hinterhalt auf Dich, sondern Kunst, Kultur und gute Laune. (Mathias Hill)

Fotos: Jan Nouki Ehlers

Endlich strahlen sie Gemütlichkeit aus. Keine Lacktischdecken und Plastikstühle mehr. Stattdessen: frische Kräutertöpfe auf den Tischen. Auch bei den Ständen wurde auf ein einheitliches Konzept geachtet und die Form- und Materialschlacht beendet. Weniger ist mehr. Das zeigt sich auch an der Decke, die nun eine erkennbare Struktur hat. Sieht wieder aus wie eine richtige Halle – und die Oberlichter kommen nun auch zur Geltung. Was Tageslicht doch ausmachen kann. Die Markthalle ist jetzt die gelungene Ergänzung zur benachbarten Centralstation, die ebenfalls durch Homogenität in ihrer Gestaltung besticht und – direkt oder indirekt – Darmstadt-Marketing betreibt.

Alle haben große bunte Malkittel an und rühren glücklich mit riesigen Pinseln in Farbtöpfen herum. Das kostet lediglich drei Euro, denn das Betreuungsangebot inmitten der Innenstadt wird städtisch gefördert. Kinderfreundlichkeit wird in Darmstadt groß geschrieben.

Foto: Jan Nouki Ehlers

Ein frisch gebackenes Brot mit Rosmarin – teuer, aber lecker. Dazu, natürlich erst mal probiert, eine Flasche italienischen Weißwein und eingelegte Oliven. Der Beginn des Wochenendes ist gesichert. Nebenan werden handgemachte Seifen verkauft, Brotaufstriche und Gewürzmischungen sowie Bioprodukte aus der Region. Jetzt erst mal eine Pause. Sie holt sich einen frisch gepressten Orange-Avocado-Saft, er sich sein erstes Bier – okay, auf dem Viktualienmarkt in München trinkt man das auch schon ab elf Uhr zur Weißwurscht. Die gibt es hier auch beim Metzger. Wir könnten aber auch die Falafel mit Mangosauce ... oder vielleicht asiatisch zum Mittagsimbiss? Die Entscheidung ist schwierig – es riecht von überall her aromatisch und lecker. Schließlich setzen wir uns – mit einem Mix aus allem – gemeinsam an einen der langen Holztische in der Mitte.


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Wo die Waldkunst wohnt Der Internationale Waldkunstpfad hat jetzt ein Zuhause

Irgendwann kommt der Moment, da braucht auch die Vergänglichkeit mal ein festes Dach Ăźber dem Kopf. Zugegeben: der Witz an Waldkunst ist eigentlich, dass sie drauĂ&#x;en stattfindet, unter freiem Himmel oder maximal unter einem dichten Blätterdach. Aber der ganze Papierkram, den die Kunst so mit sich bringt und der beim Verein fĂźr Internationale Waldkunst ein ganzes Archiv fĂźllt, dazu die vielen Mitbringsel und AusstellungsstĂźcke von KĂźnstlern aus aller Welt – die mĂźssen halt auch irgendwo hin. „Um es kurz zu machen: Ich wollte das Zeug endlich raushaben aus meinem Haus“, sagt Ute Ritschel und lacht. Die 53-Jährige ist die Kuratorin des Vereins. Und der hat seit einigen Wochen einen festen Wohnsitz: Das Internationale Waldkunst Zentrum (IWZ), ein 70-Quadratmeter-Häuschen an der Darmstädter LudwigshĂśhstraĂ&#x;e. „Wir haben ein BĂźro gesucht und ein Haus gefunden. Ein echter GlĂźcksfall fĂźr uns“, erklärt Ritschel. Mit ihrem Verein organisiert sie seit 2002 den Internationalen Waldkunstpfad in Darmstadt, eine Biennale, die sich in diesem Jahr zum fĂźnften Mal jähren wird, dann unter dem Thema „Freiheit und Wildnis“. 12.000 Besucher fanden zum letzten Waldkunstpfad den Weg ins sĂźdhessische Unterholz. Im IWZ ist nun das Archiv des Vereins untergebracht, dazu eine kleine Ausstellung. Es gibt eine KĂźche und

einen BĂźroraum mit altem Bollerofen. „Vor allem war uns aber wichtig, eine zentrale und neutrale Anlaufstelle zu haben – fĂźr Besucher, als Veranstaltungsstätte, aber auch fĂźr die Vereinsmitglieder selbst“, erklärt Ritschel weiter. Bevor das IWZ im Oktober 2009 erĂśffnete, mussten die Vereinsmitglieder ganz schĂśn in die Hände spucken: Marode Wasserleitungen wurden ausgetauscht, das Dach neu gedeckt, alle Wände bekamen einen frischen Anstrich. Und dann war da noch der Garten.

Der Rundgang erstreckt sich ßber gut 200 Kilometer und ist fßr jeden – ob Jogger oder Spaziergänger – offen zugänglich. Fßr alle, die mehr ßber die Waldkunst erfahren wollen, bietet der Verein auch Fßhrungen an. Das Internationale Waldkunst Zentrum selbst steckt im Moment noch in der wohlverdienten Winterpause, Üffnet aber passend zur Schneeschmelze ab März wieder seine Tßren. (Katharina Mandlinger)

Der Wald ruft! Verein fĂźr Internationale Waldkunst e.V. und Internationales Waldkunt Zentrum (IKZ) LudwigshĂśhstraĂ&#x;e 137 64285 Darmstadt Telefon (06151) 78 99 537 E-Mail ute@ritschel.net www.waldkunst.com

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Von der StraĂ&#x;e aus kaum einzusehen, erstreckt sich hinter dem IWZ ein 2000 Quadratmeter groĂ&#x;es GrundstĂźck, „das mannshoch mit BĂźschen und Sträuchern zugewuchert war“, erinnert sich Ritschel. Das GrĂźnzeug musste weg. Als ein Teil des Gartens vom GrĂśbsten befreit war, „kam doch tatsächlich noch ein zweites Häuschen zum Vorschein. Davon wusste vorher keiner von uns.“ In dem Haus richtet der Verein zurzeit eine Werkstatt ein. AuĂ&#x;erdem sollen dort UnterkĂźnfte fĂźr die KĂźnstler entstehen, die zum Waldkunstpfad anreisen. Zwischen 80 und 90 KĂźnstler waren beim Internationalen Waldkunstpfad bisher dabei, schätzt Ritschel. Ein Drittel von ihnen sind Deutsche, der Rest kommt aus der ganzen Welt nach Darmstadt, um hier ausstellen zu kĂśnnen. Finnen waren schon mit von der Partie, Asiaten, SĂźdamerikaner und Engländer. Drei Wochen

werke im Wald passen sich in ihre Umgebung ein, und oft kann man sie berĂźhren oder an ihnen riechen. Da werden einfach alle Sinne aktiviert.“

Foto: Jan Nouki Ehlers, llustration: Vincent Jauernig

leben sie hier zusammen, „und dabei entsteht ein toller Austausch, jeder bringt aus seinem Land neue Impulse und Ansichten mit ein“, erzählt die Kuratorin. Vor dem IWZ thront inzwischen das meterlange „Fossil 2009“, eine nicht zu Ăźbersehende Mischung aus Dinosaurier und hĂślzerner Sitzgelegenheit von Massimo de Giovanni. Auch auf dem Freigelände dahinter hat die Kunst Einzug gehalten: Dort steht zum Beispiel eine Installation aus weiĂ&#x;em Tuch von Jens J. Meyer, der auch schon im Darmstadtium seine Kunst gezeigt hat. Das Faszinierende an der Waldkunst sei die Vergänglichkeit der Werke, erzählt Ritschel. Rund ein Drittel der Arbeiten, die bei einem Waldkunstpfad zu sehen sind, halten nicht länger als vier bis fĂźnf Wochen, bevor sie kaputtgehen – so zum Beispiel Seerosen aus Pappe, die 2008 auf dem Goetheteich schwammen. Ein anderer Teil schafft es bis zum Winter – und einige Arbeiten bleiben auch nach Ende des Waldkunstpfads im Wald. Rund 20 StĂźck sind es inzwischen im Forstrevier BĂśllenfalltor. Sie bestehen fort, verändern sich mit den Jahreszeiten, „einige sind sofort zu sehen, an anderen laufen viele Spaziergänger vorbei, ohne sie zu bemerken“, erzählt Ritschel. „Vor allem sind in der Waldkunst aber sehr intensive Projekte mĂśglich“, erklärt die Kuratorin weiter. Da steht man nicht nur im Museum und guckt sich ein Bild an, nein, „die Kunst-

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Was nutz nutzt Berlin, wenn irgendwo im Hinterkopf das Heimweh pocht? Zwei Jahre lang lebte Katja Stefani in der deutschen deuts Hauptstadt und Modemetropole – dann packte si sie ihre Sachen und zog zurück gen Heimat. Nach Darmstadt. Dar Hier erfüllte sie sich einen lange gehegten Tr Traum: Im Dezember 2009 eröffnete sie ihren eigenen Laden. L Die 31-Jä 31-Jährige macht Mode. Jedes Stück, das an den Kleidersta Kleiderstangen in ihrem Geschäft in der Heidelberger Straße 84 hängt, hat sie selbst entworfen und eigenhändig ge genäht. „Ungewöhnlich, aber tragbar“, beschreibt Stefani ih ihren eigenen Stil. Große Kapuzen oder Kragen gibt es da zu sehen, Raffungen und Fledermausärmel, „und ich betone b gern Arsch und Hüfte“, erzählt die gelernte Bek Bekleidungstechnische Assistentin und Modenäherin lachend. Im Moment hat sie vor allem Kleider in ihrem Repertoire, aber auch Shirts, Pumphosen, Schals und Stulpen. Wenn sich jemand in ein Teil verguckt, es aber leider nicht in der passenden Größe oder Farbe findet, schneidert Stefani ihm seine individuelle Version auf den Leib. Woher die Ideen für ihre Entwürfe stammen, kann die Designerin selbst nicht so genau sagen. „Das läuft oft unterschwellig. Vergangene Weihnachten ist mir zum Beispiel aufgefallen, dass ich die großen Kapuzen wohl ernsthaft aus der Verfilmung von ,Drei Nüsse für Aschenbrödel‘ habe“, erzählt sie. Wer kreativ arbeiten will, muss jedoch erstmal sein Handwerk von der Pike auf lernen: Nach dem Abitur besuchte Stefani die Modeschule in Frankfurt. Es folgten zwei Jahre in einem Sportbekleidungsbetrieb an der Bergstraße. „Die Arbeit dort hatte großen Einfluss auf die Materialien, mit denen ich arbeite. Ich nähe zum Beispiel viel aus Sweatshirt- und Jerseystoffen“, erzählt sie. Nach einer weiteren Ausbildung zur Industriekauffrau stiegg Stefani deals Merchandiserin bei einem französischen ModeFilialisten ein – der Job, der sie 2007 schließlichh nach Berlin führte. gen „In Berlin habe ich zunächst für meinen damaligen Arbeitgeber eine neue Filiale mitaufgebaut. Aberr der Drang, etwas Eigenes zu machen, wurde immer stärker. ?“, erinWarum nicht meine Energie dort hinein stecken?“, ng hinter nert sie sich. Also habe sie sich einen Monat lang t, genäht. die Nähmaschine geklemmt und genäht, genäht, efani über Dann stand die erste Kollektion. Die vertrieb Stefani ufen, ereinen Online-Shop. Und der sei auch gut angelaufen, zählt sie, aber ihr habe der Kontakt nach außen gefehlt.

„Insgesamt ein dreiviertel Jahr habe ich da hinter meiner Nähmaschine eigengebrödelt. Dann war endgültig klar: Es muss ein Laden her.“ Also suchte sie – noch etwas unentschlossen – parallel in Berlin und Darmstadt nach einem geeigneten Ladenlokal. Der Zuschlag ging schließlich an Südhessen. „Darmstadt ist eben meine Heimat. Ich habe viele Freunde hier. Unterschwellig hatte ich wohl schon eine ganze Weile Heimweh“, erzählt die Heinerin, die ihren Rückzug nach Südhessen bisher kein bisschen bereut. Parallelen zu Berlin in Sachen Subkultur hat sie sowieso schon entdeckt: „In Bessungen und im Martinsviertel tut sich ja schon einiges an coolen Läden, die sich nah beieinander ansiedeln, und ich habe das Gefühl, dass die Darmstädter da auch Bock drauf haben. Ich fände es toll, wenn sich das so weiterentwickelt.“ (Katharina Mandlinger) www.katja-stefani.de

Das mobile Lichtlabor „Molilab“ zu Gast im Eintagsladen Wer dächte daran, den Fussel, den man sich gerade von der Hose pflückte oder den Fetzen eines Obstnetzes, das sich im Einkaufswagen verfangen hat, als potentielle Bestandteile eines Kunstwerkes zu betrachten? Dies zu lernen und auszuleben ermöglicht ein ganz eigener Ort – das „mobile Lichtlabor“, kurz: Molilab. „Als ich vor vier Jahren der Liebe wegen von Amsterdam hierher kam, verbrachte ich die ersten zwei Jahre in Darmstadt damit, Menschen kennenzulernen“, erzählt mir die Kunsttherapeutin Ina Stoppels, Mitbegründerin des Molilab. Wir sitzen auf Konservendosenhockern im Kreativ-Haus „Ubuntu“ in der Mollerstraße 28. Um uns herum breitet sich in hunderten Kästchen eine unendliche Vielfalt von Materialien aus: Holz- und Plastikteile, Folien, Knöpfe, Schrauben, seltsam geformte Röhrchen und Zapfen, Glasbruch, Federn und flauschige Samen – müßig der Versuch, alles zu benennen. Für das Materiallager sammelt inzwischen das ganze Viertel: Ob Flohmarktgänger, Kellerkind, Hausfrau oder Chirurg, jeder findet im Alltag Brauchbares für die Kunst. Ich atme tief durch, um einen kreativen Anfall meinerseits zu unterdrücken. Denn genau dafür stehen die bunten Räume dieses Ortes. In speziellen Workshops oder – für alle Schlaflosen und Nachtschwärmer, freitags von 23 Uhr bis 1 Uhr – im „Offenen Haus“ kann jeder, ob groß, ob klein, seine schöpferische Kraft explodieren lassen. Sieben Mitarbeiter kümmern sich um die Schaffensfreudigen. Eine davon ist die Gestalterin und Goldschmiedemeisterin Simone Lang.

Das Molilab ist ein unabhängiger Raum. Ob im aufblasbaren Zelt oder indoor lädt es Kinder und Erwachsene ein, ihrer Kreativität zu frönen. Der Schaffensprozess ist kinderleicht und führt zu eindrucksvollen Werken: Verschiedenste Materialien werden mit Klebestreifen an einem Diarahmen befestigt. Dabei gibt es keine Grenzen: ob Netzfetzen, Papierschnipsel, Daunen, Geklöppeltes, Drähte, Fäden oder bedruckte Folien – alles ist brauchbar. Die entstandenen Dias werden sofort auf Wände projiziert. Durch das Eintauchen in die Welt des Lichts, durch den Wechsel der Dimension werden die Projektionen als Kunstwerke wahrgenommen. Auf der Luminale entwickelten Tänzer, Videojockeys und Musiker diese Projektionen zu einem überwältigenden Gesamtwerk weiter. „Es ist erstaunlich, aber wenn einer sein Dia projiziert sieht, passiert immer das gleiche: Er möchte sofort noch ein Dia gestalten“, erzählt Ina. Zum Schluss wählt der „Künstler“ sein gelungenstes Objekt. Dieses wird digitalisiert und in die Galerie auf der Molilab-Webseite gestellt. Mit einem eigenen Pin kann jeder sein Bild herunterladen und es individuell weiter verwenden, als T-Shirt-Druck zum Beispiel. Die Faszination Molilab ist aber nicht nur der Projektion der eigenen Bilder geschuldet, sondern auch durch die Interaktion von Akteuren und Betrachtern initiiert. Während die einen komponieren, können sich die anderen von den Werken inspirieren lassen und eigene Ideen in den Bereichen Kunst, Tanz, Theater, Poesie und Musik entwickeln. Darum versteht sich das Lichtlabor als Ort des kreativen Austauschs. (Antje Herden) www.molilab.com

OG), 13 bis 17 Uhr: ... parallel im Saal (3. offe r nen Sonntag „Darmstädte le (EG), 12 bis 18 Uhr: chmittel, 5Sterne, Sonntag, 28. März Halbbag s, juime, Nicole Park, raus

Lagerverkauf zum verkaufs n, P2, Szeneläden Kemal., Pentago Frühling“. Die Darmstädter ssroom räumen ihre Lager .dre und slide Rail o, gnit Inco

ls Eintagsladen mit den Labe Stefani, Katrin van de Loo, mik!, Tiger & Roses, Katja Farbwerk, this-design, Drag Rubenschuh sowie Elke fel, Stie OG), 15 bis 17 Uhr: le Nico n, rbei Otte ... und in der Lounge (2. be-D Viola Dedio-Kulessa, Audrey jeder vollen Stunde ein zu J-Team / Kinderdisco sich nen &Rü kön er Ratz uch . Bes 4plus-Disco mit dem den Betreibern des „Zucker“ werk bedrucken lasFarb ur rn) fakt Elte anu ihre k-M (und druc ge der Sieb für 4- bis 10-Jähri mitgebrachtes T-Shirt von achsene dazu ein, ihrer tlabor, lädt Kinder und Erw Lich ile tiv mob krea er das selb lab, Moli und sen. zu lassen t und Schatten freien Lauf Der Eintritt ist jeweils frei! Fantasie im Spiel mit Lich der Centralstation. cks: von der Gastronomie Sna und e änk Getr . den wer zu

Fotos: Jan Nouki Ehlers, Illustrationen: Yvonne Mülbert

Mode m made in Darmstadt, Teil 4: Katja Stefani

Kennengelernt haben sich Simone und Ina, als Ina auf einem Markt den Workshop anbot, Diarahmen mit verschiedenen Materialien zu bekleben und die entstandenen Bilder zu projizieren. Simone Lang, die ansonsten im Atelier „Xtrakt“ individuelle Design-Objekte, Möbel und textile Raumlösungen für Messen und Events entwirft, war begeistert. Die beiden entwickelten gemeinsam ein Konzept und gründeten das mobile Lichtlabor. Als Johannes Herkels, Simones Arbeits- und Lebenspartner, dem Team beitritt, wird die Idee, an der Luminale 2008 teilzunehmen, auf eine professionelle Ebene gehoben.


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„Uns geht’s nicht ums Zaster machen“ Der studentische Filmkreis der TU Darmstadt setzt auf Qualität statt Kommerz

bitten? „Das sollte immer der letzte Schritt sein, wir wollen uns selbst finanzieren“, erklärt Markus. Auch im 112. Semester hat der Filmkreis wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt: Neben „Inglourious Basterds“ und Fatih Akins „Soul Kitchen“ findet sich dort auch der Schwarzweißfilm „Das weiße Band“ und die Dokumentation „Endstation der Sehnsüchte“ wieder. (Jan-Kristian Jessen)

Studentisches Kino im März Di, 2. März: „Wir sind alle erwachsen“ (Original mit Untertiteln, ESOC Cineclub) Mi, 3. März: „Cold Lunch“ (Original mit Untertiteln, im Programmkino Rex, Beginn 20.45 Uhr) Do, 11. März: „Die Bucht“ (Original mit Untertiteln) Do, 18. März: „(500) Days of Summer“ Do, 25. März: „District 9“ Di, 30. März: „Public Enemies“

Wer am Erlebnis „Kino-Machen“ teilhaben möchte, kann sich jederzeit unter der E-Mail-Adresse info@filmkreis.de an den Filmkreis wenden. Von der Kurzbeschreibung bis zum Vorführen macht der Filmkreis alles eigenständig – und freut sich über jedes neues Gesicht!

Volles Haus bei der Preview von „13 Semester“ im Audimax Ende Novbember 2009

Cinemaxx, Helia, Rex, Pali, Festival – die Liste der Kinos in Darmstadt ist lang. Hier eine Nische für ein nichtkommerzielles Programm zu finden, verlangt viel Fingerspitzengefühl und ein Gespür fürs Publikum. Dem Filmkreis der Technischen Universität (TU) gelingt dies seit nunmehr 111 Semestern mit einer Mischung aus Blockbustern und raren Filmklassikern. „Slumdog Millionär“ und „Juno“ finden dabei genauso den Weg ins Audimax der TU wie die Biographie von Che Guevara in der Originalfassung. Im Schnitt finden sich von Oktober bis Juli jeden Dienstag und Donnerstag rund 120 Zuschauer dort ein, sowie ganzjährig mittwochs im Programmkino Rex. Absoluter Kassenschlager des 111. Semesters hätte die Preview zu „13 Semester“ werden können, wären die 750 Plätze nicht mit Freikarten belegt gewesen. Möglich wurden Preview und Gratiskarten durch eine Kooperation mit den Produzenten der Komödie. „Wir sind ein Haufen Filmverrückter“, sagt Markus Kalb über den Filmkreis der TU. Der 37-Jährige selbst ist ein alter Hase: Seit 1996 ist er aktiv daran beteiligt, den Darmstädtern abseits der kommerziellen Kinos ein ausgefallenes Programm zu bieten. Dass die anderen Mitglieder des harten Filmkreis-Kerns teilweise mehr als eine Dekade jünger sind als er, stört ihn nicht: „Je heterogener die Gruppe ist, desto abwechslungsreicher wird das Programm.“ Denn genau darauf kommt es den neun Aktiven an: „Wir zeigen nicht jede Woche einen Action-Film“, sagt Markus. Ihnen sei es

wichtig, während des Semesters ein breites Spektrum abzudecken. Um die Qualität der Filme zu garantieren, muss ein Mitglied des Filmkreises ihn gesehen und positiv bewertet haben. Generell wird über das Programm ausgiebig diskutiert, manchmal auch bis tief in die Nacht. Am Ende werden die Entscheidungen immer basisdemokratisch getroffen; einen Chef, der die Marschrichtung diktiert, gibt es nicht. „Das würde auch nicht zu unserer Gruppe passen“, sagt Markus, der wie seine Kollegen ehrenamtlich arbeitet. In Konkurrenz zu den kommerziellen Kinos tritt der Filmkreis indes nicht: „Für uns ist es ein Hobby, die Betreiber der anderen Kinos müssen davon leben.“ Deshalb kommen Blockbuster auch frühestens drei Monate nach Deutschlandstart ins Audimax. Positiver Nebeneffekt: Die Leihgebühr für die Filme sind zu diesem Zeitpunkt deutlich gesunken. Große Sprünge kann sich der gemeinnützige Verein nicht leisten. Er finanziert sich allein über den Eintritt und die Jahresmitgliedschaft, die jeder Zuschauer bei seinem ersten Besuch automatisch eingeht. Hinzu kommen lediglich Einnahmen aus dem Getränkeverkauf bei den Veranstaltungen. Als vor ein paar Jahren die Kosten stiegen, gleichzeitig aber der Zuschauerschnitt sank und somit die schwarze Null kaum mehr zu erreichen war, entschieden sich Kalb und seine Kollegen dazu, einen Werbeclip vor den Veranstaltungen im Audimax zu zeigen. Ein Novum – aber nötig. Den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) um Geld

www.filmkreis.de

Foto: Markus Kalb (filmkreis.de)

Beginn jeweils um 20 Uhr / Eintritt jeweils 2,50 Euro (plus einmalig 2 Euro für die Jahresmitgliedschaft). Die weiteren Termine wurden erst nach Redaktionsschluss festgelegt.

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ate und 200 exzessive e DonHeute, gut viereinhalb Monate tes Zwischenfanerstage später, ist es Zeit für ein erste erstes zit. Marcus Bischoff, einer der Veranstalter, versucht ir wussten nicht, ni wo ess hhin in sich an einer Erklärung: „Wir i hi hin wollten.“ llt “ Kli Kling gt geht, aber jetzt sind wir da, wo wir Klingt gel e t aber genau das, nach einem Text von Tomte,, spieg spiegelt maccht: Ein richtig ma ges e was „Neulich in der Rocky Bar“ ausma ausmacht: richtiges Konzept existierte nie, dafürr gibt es Spontaneität und se, Billa laard und Bier, Musik ikk gepflegte Anarchie en masse, Billard se – und fast immer vo ollle von Rock über Soul bis House volle g, wohlgemerkt. wohlgeme meerk rkt. Wie fun unnktiHütte. An einem Donnerstag, funktioniert so etwas? Die Mischung macht’s Robe Ro bert B utth, Marcus gründete das Projektt gemeinsam mit Robert Buth, hmann, „weil so ’ne ’ne n SSache achee iinn Elmar Compes und Lukas Lehmann, lte“. Sie wollten di ie pe perfektee Darmstadt einfach noch fehlte“. die trinnke ken“ n und und n Mischung aus „Ich geh‘ nur mal eben einn Bier trinken“ „Ich feier‘ mir die Seele aus dem Leib“ und fanden iinn der one die passende Locati ttiion o . Rocky Bar der Goldenen Krone Location. er zu groß – uund nd siee hat att ddas aass „Die Bar ist nicht zu klein oder

gewisse Etwas, das man sonst nur aus Bars in Hamburg, Köln oder Berlin kennt“, erklärt Robert. In musikalischer Hinsicht wollten sich die vier Gründer wöchentlich den Plattenteller in die Hand geben – doch was Erfolg hat, zieht magisch an: „Wir bekommen immer öfter Anfragen von anderen DJs, was wir natürlich genial finden“, so Robert weiter. Für die Zukunft sind also einige Kooperationen in Planung (unter anderem einer mit dem Parole P DJ-Team am 3. März). Außerdem wird es in den wärmeren Monaten, während die Reihe in der Krone Sommerpause macht, das ein oder andere Outdoor-Special geben. Singen bis zum Tod Weil das Rocky-Kollektiv aber anscheinend zu viel Freizeit hat, zaubert es ab März ein weiteres Highlight aus dem Zylinder: Karaoke Till Death! In Darmstadt noch völlig unbekannt, sorgt dieses Format im Kölner Raum seit längerem für schweißnasse Oberteile und rauhe Kehlen. Das Prinzip ist so simpel wie erfolgreich: Eine fünfköpfige Live-Band, bestehend aus Mitgliedern von Blackmail und Bubonix, knallt einen Hit nach dem anderen aufs Parkett – und gesungen wird von Freiwilligen. Karaoke at it‘s best, doch wer wie üblich nach Robbie Williams oder Matthias Reim sucht, der wird enttäuscht sein. Statt 08/15-Songs kann der (un-)geübte Hobby-Sänger bei Danko Jones, Anthrax, Sick Of It All, Dead Kennedys oder Turbonegro so richtig schön die Rocksau rauslassen.

Geplant ist momentan, das Karaoke-Till-Death-Paket zwei bis drei Mal pro Jahr in die Krone zu holen. Marcus übt sich aber fürs Erste in Zurückhaltung und wartet ab, wie die erste Party angenommen wird: „Dann sehen wir weiter.“ Wer so viel Leidenschaft in das Darmstädter Nachtleben investiert, der sollte auch belohnt werden. Also: Hingehen – denn Heavy Metal is the fucking law! (Patrick Demuth)

Sing when you’re drinking! Neulich in der Rocky Bar: jeden Donnerstag ab 22 Uhr in der Goldenen Krone (Rocky Bar). Abendkasse 1 Euro. Der Blog mit Fotos und dem aktuellen Programm: rockybar.tumblr.com. Karaoke Till Death: Sa, 20. März, ab 22 Uhr in der Goldenen Krone. Abendkasse 5 Euro. Alle Infos und das gesamte Song-Repertoire auf www.myspace.com/karaoketilldeath.

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AWAY! JUST SOME FOOTSTEPS

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In der Oktober-Ausgabe des letzten Jahres entdeckte man bei den „Favoriten des Monats“ eine neue PartyReihe mit dem merkwürdigen Titel „Neulich in der Rocky Bar“. Es war die Rede von der „Sehnsucht nach großen Partys im kleinen Rahmen“, von der „Musik aus allen Schubladen“ – und nd davon, dass das Wochenende von nun an schonn donnerstags beginnt.

Ich bin Gästeliste! Das P verlost 2 x 2 Plätze auf der Gästeliste. Schickt einfach bis 15. März eine Mail mit dem Betreff „Todes-Karaoke“ an marketing@p-verlag.de und sagt uns, welche Songs unbedingt noch ins Repertoire müssen. Wir leiten Eure Vorschläge gerne an die Band weiter!

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Die Macher von „Neulich in der Rocky Bar“ über gestern, heute und morgen

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Lebendige Donnerstage, tote Kennedys

Angst vor Kandidatenmangel haben Marcus und Robert nicht: „Dass Karaoke in Darmstadt funktioniert, sieht man seit Ewigkeiten im An Sibin und neuerdings auch in der Krone-Kneipe.“ Sollte das Publikum dennoch den berühmten Stock im Allerwertesten haben, greifen die Bandmitglieder auf ihre jahrelange Bühnenerfahrung zurück, gehen auf die Menge ein und lockern damit die Stimmung auf. Für das passende Aufwärm- und Aftershow-Programm ist selbstverständlich auch gesorgt, denn zum Karaoke-Till-Death-Team gehört auch DJ Primeminister, der in Köln mit seiner Partyreihe „Attitude“ für volle Hütten sorgt und schon sehr gespannt ist, ob Darmstadt in Sachen Aftershow mit den Kölnern mithalten kann. Ob er schon den Satz „Letzter Halt: Herkules“ kennt? Man darf gespannt sein.

Foto: Karaoke Till Death, Illustrationen: Melanie Loebel / André Liegl

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es nicht, nur zwanzig Platten die Woche zu verkaufen, und es geht auch nicht, mal locker bis sonstwann zu feiern und sich am nächsten Morgen verkatert in sein Geschäft zu setzen“, mahnt Matthias. Bei der Frage, was denn vielleicht bei nicht geglückten Ansätzen falsch gelaufen sein könnte, oder worauf bei einer Existenzgründung geachtet werden sollte, sind sich alle einig: „Das Wichtigste bei inhabergeführten Geschäften ist, dass der Betreiber Ahnung von der Sache hat. Viele haben gute Ideen, sind aber zu wenig über den Markt informiert und kaum pragmatisch. Zudem sollte man sich vorher kundig machen, welche Läden es in der Stadt schon gibt und wie man sich ergänzen könnte.“ Ein schlüssiges Finanzierungskonzept sei ohnehin ratsam. An alle potentiellen Neu-Kombinatler gerichtet: „Feste Vorstellungen bezüglich eines bestimmten Ladentyps, der einziehen sollte, haben wir eigentlich nicht – es sollte halt passen. Wir sind generell für alles offen.“

Im „Kombinat“ ist wieder Platz für neue, kreative Köpfe

Im Kombinat bewegt sich was. Nachdem das Shopin-Shop-Projekt im vergangenen Herbst sein zehnjähriges Bestehen gefeiert hat, zieht mit Morbus Gravis nun eines der Gründungsmitglieder aus. Die Tätowierer und Piercer sehnten sich schon lange nach einer neuen Bleibe und haben diese nun in direkter Nachbarschaft zu ihrer alten in der Rheinstraße gefunden. Für das Kombinat gilt es nun, die freien Räume wieder mit Leben zu füllen. Um sich einen Eindruck vom ideellen Innenleben des Projekts machen zu können, traf sich das P mit den Verantwortlichen des Kombinats zu einem entspannten Tee. „Neben der Vielfalt ist die Grundidee, gemeinsam zu arbeiten, voneinander zu profitieren und Synergieeffekte zu nutzen“, beschreibt Naaman Wakim, der Inhaber des Comic Cosmos, das Konzept hinter dem Kollektiv-Projekt. „Wichtig sind dabei vor allem Zuverlässigkeit, Kommunikation und Vertrauen“, ergänzt Thomas Hammann vom Pentagon Store, „dann sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Da können wir auch mal ein Late-Night-Shopping mit Party ins Auge fassen.“ Dieses Vertrauen ist allein schon deshalb notwendig, da innerhalb des Komplexes die Ladenflächen offen sind, somit jeder, der sich einmal

in den Räumlichkeiten befindet, auch überall hinkommt. Da nach dem Auszug des Körperkunststudios nun demnächst rund 250 Quadratmeter leerstehen werden, freuen sich die Betreiber der anderen Läden selbstverständlich über jegliches Interesse von möglichen Neueinsteigern. „Die Lage hier ist einwandfrei!“, sagt Matthias Bauer vom Morbus Gravis. Er gibt dabei zwar zu bedenken, dass sich das Kombinat nicht direkt am Luisenplatz befände, aber immer noch gänzlich in der Stadtmitte „und zudem verdreifacht sich die Ladenmiete oberhalb der Grafenstraße.“ 1.500 Euro Monatsmiete für 30 Quadratmeter sind dort standard. Das könnten kleine, kreative Unternehmen kaum bezahlen.

Fazit: Das Kombinat ist eine größere Aufgabe, als „nur arbeiten zu gehen“, es steht für Kollektivtät und Eigenverantwortung, Disziplin und Kreativität – aber auch für ungezwungenen Umgang miteinander und Spaß am Leben. Wer kennt zum Beispiel nicht die berühmt-berüchtigten Kombinatspartys in der „Krone“, die noch so manche Darmstädter Nacht zu einem Feier-Highlight machten? (Sven Möller)

Beim Einstieg in die Selbständigkeit sei allerdings einiges zu be- und überdenken (siehe Infobox): „In ,Selbständigkeit’ stecken immer die Begriffe ,selbst’ und ,ständig’, das sollte jedem klar sein“, ruft Naaman ins Bewusstsein. Recht hat er, bedeutet doch einen eigenen Laden zu betreiben auch, dass man davon leben muss – und dass, wenn man sein eigener Chef ist, nicht um Punkt 17 Uhr der Hammer fällt. Es gibt immer was zu tun, seien es Bestellungen, Inventuren oder andere Erledigungen rund ums Geschäft. „Da der Einzelhandel von seinen Einnahmen leben muss, reicht

Starthilfen in die Selbstständigkeit

Foto: Leonhard Hofmann

Starthilfen für Existenzgründer zu günstigen Konditonen gibt es von den Sparkassen und vor allem von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Thomas Hammann, Pentagon Store und Naaman Wakim, Comic Cosmos

Fachliche, strategische und auch finanzielle Hilfestellungen für den Einstieg in die Selbständigkeit aus der Arbeitslosigkeit heraus bieten die lokalen Arbeitsämter und die Zentren für Existenzsicherung und Beschäftigung (Arge) an; dort liegen Broschüren aus, oder einfach den entsprechenden Sachbearbeiter fragen. Die Internetseiten aller genannten Stellen ermöglichen einen ersten Überblick, in bestimmten Fällen hilft auch die Industrie- und Handelskammer (IHK) weiter. www.kfw.de www.arbeitsagentur.de > Bürgerinnen und Bürger > Arbeit und BerufSelbständigkeit www.darmstadt.ihk24.de

Suicidal Tendencies 26. März 2010 06.03. 09.03. 11.03. 12.03. 12.03. 13.03. 15.03. 16.03. 18.03. 19.03. 23.03. 27.03. 29.03. 30.03. 30.03. 02.04. 07.04. 09.04.

Tim Fischer (Staatstheater Darmstadt) Jan Weiler Los Van Van Rock Battle für krebskranke Kinder mit ANNY., Feet und UTICS PowerElektro Fullgazz-DJ-Team Musik und Film: It might get loud Brad Mehldau Ravi Coltrane Quartet Toni Mahoni basta Richard Bona Volker Strübing & Micha Ebeling Culcha Candela (Nachholtermin) Ben Becker (Staatstheater Darmstadt) Saga füenf Nils Landgren Funk Unit Wladimir Kaminer liest

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„Herzzerreissendes, Erotisches & Klassisches“ Das literarische Darmstadt im März Lasst uns Herz auf März reimen und uns der Gefühlswelt hingeben! Wie jeden Monat präsentiert sich Darmstadt nicht nur als Wissenschaftsstadt der Physiker und Biochemiker, sondern auch als Tummelplatz der Künste und vor allem der Sprache. Und deshalb folgt auch diesen Monat wieder eine Übersicht ausgewählter Literaturveranstaltungen.

03. März

Eröffnet wird der Monat gleich mit einer Doppelbesetzung: Wie jeden ersten Mittwoch im Monat findet am 3. März ab 20 Uhr die von Kurt Drawert, dem Leiter des Zentrums für Junge Literatur, moderierte Lesebühne der Textwerkstatt Darmstadt im Literaturhaus statt. Der Schriftsteller, Webdesigner und ehemalige Werkstattteilnehmer Eric Giebel liest seine neuen Gedichte und Silke Heimes stellt ihren Roman „Die Geigerin“ vor. Giebel überzeugt mit einer am Symbolismus geschulten lakonischen Lyrik, die sprachliche Ökonomie mit Geschichtsbewusstsein eindrucksvoll zu verbinden vermag. Heimes ist die Leiterin des Institutes für Kreatives und Therapeutisches Schreiben im Odenwald. Die Entscheidung fällt schwer, denn parallel lädt der Deutsch-Polnische Kulturverein SALONik um 19.30 Uhr ins Justus-Liebig-Haus zur Präsentation des neuen Buches „Literarischer Reiseführer Danzig“ ein. Wie kaum eine andere Stadt ist Danzig ein Symbol für die tragische Geschichte Europas im 20. Jahrhundert. Doch sie ist viel mehr als das, denn durch Günter Grass ist sie auch zu einem literarischen Erinnerungsort geworden. Der Autor Dr. Peter Oliver Loew stellt die Stadt mit zahlreichen Zitaten und Abbildungen anschaulich dar. Der Universalreiseführer ist „geeignet zum Querlesen und Schmökern, zum Recherchieren und nicht mehr aus der Hand legen“, urteilte Wolfgang Naujocks vom forum.danzig.de.

04. März

Zum herzzerreißenden Gruseln in den Keller gehen, kann am Donnerstag, dem 4. März, wer am neuen Krimi von Oliver Bottini interessiert ist. Auf Einladung der Literaturinitialtive liest der Münchner Autor ab 20 Uhr im Keller-Club im Schloss aus „Jäger in der Nacht“, dem neuesten Fall der Ermittlerin Louise Boni, der sie auf die Spur von Menschenjägern führt.

05. März

Am Freitag, dem 5. März, gilt es sich wieder zu entscheiden: Zuverlässig am ersten Freitag des Monats freut sich der Darmverlag darauf, Zuhörer und aktive Leser ab 21 Uhr im Kukicha in der Mauerstraße 4 begrüßen zu dürfen. Die gesellige Runde liest unter dem Namen „Lesen Macht Schön“ Alltagsamüsements, philosophische Abhandlungen, Kalauer und alles, was man sonst noch auf ein Textblatt schreiben kann. Sie besteht aus Stammlesern und Gästen, die schon seit mehr als vier Jahren einmal im Monat bei Tee, Absinth und Wein Gedichten und Geschichten lauschen. Erotisch und liebevoll geht es zeitgleich im Theater Mollerhaus zu, bei „Erotische Geschichten und Märchen über die Liebe“. Hier erzählen Zwei, in wunderbarem Zusammenspiel: der eine mit Musik, die andere mit Gestik und Stimme, Märchen aus dem Land der Liebe und der Lust. Geschichten über Sehnsüchte und Sinnestaumel, Listen und Späße, die zart sind wie ein Sommerwind oder heftig und derb wie der Sturm. Sie erzählen über die Hochzeit von Sir Gawain, von einem gelben Vergissmeinnicht, einer Wildkatze, den Abenteuern des Schelms und noch einigen anderen Begebenheiten. Sprache: Inga Pickel, Musik: Christoph Becker.

09. März

Am Dienstag, dem 9. März, liest Harald Schneider um 17 Uhr in den Kammerspielen des Staatstheaters eine Auswahl aus dem Werk Georg Taboris. Schneider ist Schauspieler und steht aktuell am Staatstheater in der Rolle des Schlomo Herzl in einer Inszenierung von Taboris „Mein Kampf“ auf der Bühne. Im Heimatland Taboris hat Jan Weiler so manch humorvolle Szene erlebt. Doch ab 20 Uhr geht es in der Centralstation nicht um nicht schmeckende Mahlzeiten, sondern ums große Ganze. „Mein Leben als Mensch“ heißen Weilers Kolumnen im „Stern“, die vor kurzem gesammelt erschienen sind und aus denen er an diesem Abend vorliest.

17. März

Im Literaturhaus Darmstadt wird das Programm nach der unrühmlichen Trennung von den Leitern Andreas Müller und Rainer Wieczorek, die nach 15 Jahren und gut 300 Lesungsabenden Abschied nehmen „durften“,

fortgesetzt: Am Mittwoch, dem 17. März, liest Stephan Thome aus der Swingerclub-Erzählung „Grenzgang“, am Dienstag darauf (23.) stellt Dagmar Leupold in „Die Helligkeit der Nacht“ die Begegnung zweier Selbstmörder vor: Heinrich von Kleist konfrontiert mit Ulrike Meinhof.

18. März

Ein Wiedersehen könnte es am Donnerstag, dem 18. März, mit Eric Giebel geben, denn dann steht ab 20 Uhr im Keller-Klub des Schlosses „Junge Deutsche Lyrik“ auf dem Programm. Dazu hat die Literaturinitiative auch Uta Abel eingeladen, die mit traumwandlerischen Wortschöpfungen aufhorchen lässt.

21. März

Herzlich willkommen heißen können wir endlich den Frühling am Sonntag, dem 21. März. Kalendarisch zumindest – ob auch das Wetter mitspielt, werden wir sehen. Literarisch ist das Ensemble der Neuen Bühne, in der Frankfurter Landstraße 195 jedenfalls gut vorbereitet und trägt unter dem Motto „Der Lenz ist da!“ ab 17 Uhr einen bunten Strauß herzerwärmender Gedichte und Geschichten vor.

27. März

„Liebe statt Drogen“ verspricht das Team LSD zu verteilen. Am Samstag, dem 27. März, treten die beiden

Berliner Lesebühnen- und Poetry Slam-Veteranen Volker Strübing und Micha Ebeling ab 19.30 Uhr in der Centralstation den Beweis an, dass gute und lustige Poesie die Welt liebenswerter machen kann.

30. März

Eine Herzensangelegenheit war Ephraim Gotthold Lessing und Johann Wolfgang von Goethe ihr jahrelanger Briefwechsel. Am Dienstag, dem 30. März, lesen die beiden Schauspieler Klaus Ziemann und Aart Veder ab 17 Uhr in den Kammerspielen des Staatstheaters Ausschnitte aus diesem einzigen gemeinsamen „Werk“ der zwei Galionsfiguren der Deutschen Klassik. Noch mehr klassisches Bildungsgut präsentiert am selben Abend Ben Becker nebenan im Großen Haus des Staatstheaters. Ab 20 Uhr trägt er mit seiner tiefen Stimme Balladen aus „Der ewige Brunnen“ vor, darunter so unvergängliche wie Goethes „Erlkönig“ oder „John Maynard“ von Theodor Fontane. Musikalisch begleitet wird die Lesung, in der auch Unbekanntes und Zeitgenössisches zu hören sein wird, von Yoyo Röhm am Piano. (Tilman Döring + Egon Alter) Für weitere Informationen und Veranstaltungen: www.theateramt.de ANZEIGE


34_DRAMATISCH

DRAMATISCH_ 35

Märzkätzchen Neues auf Darmstadts Theaterbühnen Die Tragezeit von schwangeren Katzen beträgt zwischen 63 und 65 Tagen, also etwa neuneinhalb Wochen. Pünktlich zum Frühlingsanfang sind sie dann da: Märzkätzchen, die Ergebnisse der ersten kreativen Phase im Jahreszyklus der Natur. Auch die Theatermacher scheinen nicht ganz unbeeinflusst von diesem Zyklus. Werden im Winter noch die Herbstproduktionen abgespielt, beginnt bereits Mitte Januar eine erhöhte Probenaktivität, die jetzt allerorten neue Repertoire-Blüten sprießen lässt.

Die Neue Bühne präsentiert die Premiere ihrer neuen Produktion am Samstag, dem 6. März, im Arheilger Theater. „Der nackte Wahnsinn“ (Originaltitel „Noises off!“) ist eine Komödie des englischen Erfolgsautors Michael Frayn über Theater im Theater. Der Bühnenklassiker wurde bereits 1992 mit Michael Caine und „Superman“ Christopher Reeve unter der Regie von Peter Bogdanovich („Is was, Doc?“) verfilmt. Eine Theatertruppe soll mit dem neuen Stück auf Tournee, aber auf und hinter der Bühne geht alles schief, was nicht schiefgehen darf. Die „Neue Bühne“ verspricht, wie immer mit im Eintrittspreis enthaltener kulinarischer Begleitung, „turbulente Atmosphäre mit Wahnsinns-Leckereien“. Im März freitags und samstags ab 20 Uhr. Am gleichen Ort gibt es unter dem Titel „Der Lenz ist da“ am Sonntag, dem 21. März, eine Lesung zum Frühlingsanfang mit Ostergebäck und Frühlingshäppchen, Beginn 17 Uhr. Reservierungen unter www.neue-buehne.de. Im Mollerhaus spielt das „Theater Profisorium“ den Krimi „Fünf Frauen und ein Mord“, ein klassischer britischer Landhaus-„Whodunnit“ nach Gladys Heppleworth. Wem der Titel bekannt vorkommt: Miss Marple ermittelte in „Vier Frauen und ein Mord“ im Theatermilieu… Premiere am Samstag, dem 13. März, um 20.30 Uhr, weitere Termine unter www.theatermollerhaus.de. Das Theaterlabor Darmstadt ist seit zehn Jahren eine feste Größe in der hiesigen freien Theaterszene. 2005 erhielt das Ensemble um Max Augenfeld und Nadja Soukoup den Darmstädter Preis für Zivilcourage, eine Anerkennung für ihre bis heute andauernde Arbeit an gesellschaftlichen Brennpunkt-Themen für und mit Jugendlichen. Die neue Produktion, George Taboris „Jubiläum“, handelt von den Begegnungen des neofa-

Das Theater Compagnie Schattenvögel wird seine neue Produktion „Agnes – Engel im Feuer“ voraussichtlich ab Donnerstag, dem 4. April, im HoffartTheater vorstellen. Vorab-Infos unter www.theater-compagnie-schattenvoegel.de. Das Bessunger T.A.P. schließlich hat eine neue Komödie im Abendprogramm: „Die Maus“ von Philip King und Falkland L. Cary ist ein Londoner Westend-Klassiker aus den 1960ern. Der unscheinbare Angestellte Bloome wird aufgrund einer nächtlichen Verwechslung für einen Wüstling gehalten, was seiner Beliebtheit bei den Kolleginnen einen für ihn schwer zu verkraftenden Schub gibt. Seinen Ausweg aus der Zwickmühle zwischen grauer Maus und Bürohengst lässt sich ab Freitag, den 5. März, um 20.15 Uhr verfolgen. Weitere Termine unter www.die-komoedie-tap.de. (Tilmann Schneider)

Fotos: Veranstalter

Im Staatstheater gibt es im März auf allen vier Bühnen jeweils eine neue Produktion zu sehen. Den Anfang macht das Große Haus: Der „Rosenkavalier“, eine Komödie für Musik von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal, verursacht romantische Irrungen und Wirrungen im alten Wien. Premiere ist am Samstag, dem 13. März, um 19 Uhr. In der Bar der Kammerspiele spielt Diana Wolf ab Freitag, den 19. März, „Das kunstseidene Mädchen“. Die Solo-Inszenierung von Romy Schmidt nach Irmgard Keuns Roman von 1932 zeigt eine junge Schauspielerinnenexistenz zwischen Hunger und Hoffnung im Berlin der untergehenden „Goldenen Zwanziger“. Beginn: um 20 Uhr. Im Kleinen Haus läuft ab Samstag, den 20. März, das amerikanische Nachkriegsdrama „Alle meine Söhne“, 1947 Arthur Millers Durchbruch als Dramatiker. Zu diesem Stück kann man bereits am Mittwoch, dem 10. März, um 19.30 Uhr eine offene Probe besuchen. In den Kammerspielen findet ein Familiendrama im Waffenhändlermilieu statt: „Männergesellschaft“ von Edward Bond, derr rehunter anderem mit Michelangelo Antonioni das Dreh6. buch zu „Blow Up“ schrieb, hat am Freitag, dem 26. März, um 20 Uhr Premiere. Alles Weitere unter www.staatstheater-darmstadt.de. Die neue Bühne präsentiert: „Der nackte Wahnsinn“ schistischen Grabschänders Jürgen mit den Geistern von Nazi-Opfern auf einem Friedhof am Rhein. Das jüdische Ehepaar Stein und das homosexuelle Paar Otto und Helmut erinnern sich privater Jubiläen, singen Nazilieder und erzählen Judenwitze. Der jüdische Autor Tabori löst so die moralische Verkrampfung, die eine Auseinandersetzung mit der deutschen Nazivergangenheit immer wieder in hohlen Phrasen enden lässt, und erreicht mit drastischen Mitteln eine Annäherung an den wahren, menschlich-individuellen Kern der nationalsozialistischen Perversion. Die Premiere ist am Mittwoch, dem 24. März, um 20.30 Uhr im Mollerhaus, weitere Infos und Termine unter www.theaterlabor-darmstadt.de. Im Hoffart-Theater ist am Samstag, dem 6. März, das „Ampere Theater“ aus Frankfurt am Main zu Gast. Das vielgelobte Improvisationstheater gestaltet den Abend unter dem Motto „Kampf der Geschlechter“ gemeinsam mit dem Publikum. Am Ende wird eines der Geschlechter die Oberhand behalten. Welches das sein wird, entscheidet das Publikum mit seinem persönlichen Einsatz ab 20 Uhr. Ebenfalls im charmanten Hinterhoftheater in der Lauteschlägerstraße: noch drei Vorstellungen von „Die Rote Zora und ihre Bande“. Das Kindertheater Hopjes spielt das Stück mit Kindern für Kinder jeweils sonntags (7., 14. und 21. März) um 16 Uhr, alle Termine und Reservierungen unter www.hoffart-theater.de.

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ÜBERSICHTLICH_ 37

KALENDER MÄRZ 2010 Montag, 01.03.2010 Wohnzimmer (Spieleabend)

20:00 h

Das Blumen

Newcomer Night - Live: Nic Demasow

21:00 h

An Sibin

Rock-, Dance- & Oldie-Monday

20:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Antifa-Café (VolxKüche) + Filme oder Vorträge

19:00 h

Oetinger Villa

Jam Session

20:00 h

House of Blues

Show: Erwin - Ein Schweineleben

20:30 h

Comedy Hall

Dienstag, 02.03.2010 Kulturhäppchen Kneipenabend - Vinyl: Soulparlor

Schlosskeller 21:00 h

> Seite 04

327qm

Film: Wir sind alle erwachsen (OmU)

20:00 h

Audimax, TU

Quiz Night

21:00 h

An Sibin

Karaoke

20:00 h

House of Blues

Show: Erwin - Ein Schweineleben

20:30 h

Comedy Hall

Theater: Fluch(t) bei sieben

20:30 h

Theater Moller Haus

Theater: Faust

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

> Seite 27

Mittwoch, 03.03.2010 Big Band Jam Session: Brasstime Big Band (Jazz)

21:00 h

327qm

Studentenparty Black & House mit DJ Simplex Rocker

20:00 h

Stella

Open Mic Night

21:00 h

An Sibin

Show: Erwin - Ein Schweineleben

20:30 h

Comedy Hall

Theater: Gretchen 89ff.

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Donnerstag, 04.03.2010 Live: Ceol Agus Ól (Irish & Scottish Folk)

20:00 h

Roßdörfer Biergarten

Basement Grooves: Kiki Plattenleger & Friend

22:00 h

Schlosskeller

Die Bühne Live: The Tulips

21:00 h

Level 6

Stella spielt House: Oliver Garcia

20:00 h

Stella

Konzert: X-It (Rock & Pop Cover)

20:30 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

After Work-Party mit DJ Peter Gräber

18:00 h

Das Waben (Club)

Karaoke mit Carlos

21:00 h

An Sibin

IndieClub mit DJ Kai

Goldene Krone (Disco)

Rock ‘n’ Pop Party

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Open Mini-Stage Unplugged Jam Session

21:30 h

Roots, Erbacher Str. 2

Tischfussballturnier KroneDyP

20:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Show: Erwin - Ein Schweineleben

20:30 h

Comedy Hall

Lesung: Literarischer Abend mit Oliver Bottini

20:00 h

Keller-Klub im Schloss

Theater: Der Gott des Gemetzels

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Theater: Die Birnen von Ribbeck

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

> Seite 32


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Show: 30. Mollerkoller

20:30 h

Theater Moller Haus

Bessunger Knabenschule (Keller)

Kinder: Der Regenbogenfisch

15:30 h

Die Komödie Tap

Centralstation (Halle)

Comedy: Ingo Börchers: Die Welt ist eine Google

20:30 h

Das Blumen

Theater: Der Nackte Wahnsinn (Premiere)

Freitag, 05.03.2010 Into The Lion’s Den (Reggae/Dancehall) Konzert: Joan Armatrading Konzert: Brook Pridemore (NY) + Woog Riots (DA)

22:00 h 20:30 h 21:00 h

> Seite 05

HalbNeun Theater Neue Bühne

Energy Of Dance mit DJ IHP

20:30 h

Mensa TU-Lichtwiese

Theater: Die Maus (Big Bad Mouse)

Konzert: Timo Gross Band

21:00 h

House of Blues

Info: Whiskey Tasting - Just Single Malt

20:00 h

Live: Eves End (Album-Release Party)

19:30 h

An Sibin

Musical: Die Nacht der Musicals

20:00 h

Darmstadtium

Drift & Drive (Elektronische Tanzmusik)

22:00 h

Schlosskeller

Theater: Außer Kontrolle

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Kindersachenflohmarkt

12:00 h

Centralstation (Halle)

Schwulen & Lesben Party

22:00 h

Schlosskeller

Kinder: RatzFatz: Schwarze Katz

11:00 h

Centralstation

Kinder: Irma hat so große Füße

15:00 h

Theater Moller Haus

Kinder: Oh, wie schön ist Panama (nach Janosch)

11:00 h

Die Komödie Tap

Oper: Turandot

18:00 h

Staatstheater (Großes Haus)

Konzert: Soli fan tutti

11:00 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Theater: Die Maus (Big Bad Mouse)

18:00 h

Die Komödie Tap

Theater: Gretchen 89ff.

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Cinemafoyer: Kick It Like Beckham

20:00 h

Staatstheater (Foyer)

Newcomer Night - Live: Aunt Of Agony

21:00 h

An Sibin

WochenausKlang mit Charalampos (Pop und Elektro)

23:00 h

Centralstation (Lounge)

Time Warp Special mit der Two-Men-Show

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Stella spielt Black Beats: DJ Kenny 22:00 h

Goldene Krone (Disco)

Live: The Smokin’ Mojo Filters (Cover)

22:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

HC-Konzert: Centerfall + Buried In Oblivion

21:00 h

Goldene Krone (Saal)

Jazz-Konzert: Koj feat. Claudio Puntin (Zürich)

20:30 h

Bessunger Knabenschule (Halle)

Challenge The Wall (Kletterevent & Party)

20:00 h

DAV Kletterzentrum

Rock & Oldies mit DJ Chappi

20:00 h

Musikclub Rabe

Partygrooves mit DJ Peter Gräber

22:00 h

Das Waben (Club)

Comedy: Suberbibbsche Ingeborsch - Cabaret uf Hessisch

20:00 h

Hoffart Theater

Show: Erwin - Ein Schweineleben

20:30 h

Comedy Hall

Finissage: Kurt Grimm und Lons

19:00 h

Martinstrasse 73

Theater: Erotische Geschichten und Märchen über die Liebe

20:30 h

Theater Moller Haus

Comedy: Wir wissen alles - Es nutzt leider nichts

20:30 h

HalbNeun Theater

Theater: Die Maus (Big Bad Mouse) - Premiere

20:15 h

Die Komödie Tap

Konzert: Klavierrecital mit Roberta Pili

20:00 h

Orangerie

Lesung: Poetry ohne Slam

21:00 h

Kukicha, Mauerstraße 4

Theater: Faust

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Tim Fischer singt Kreislers Gnadenlose Abrechnung

20:30 h

Staatstheater

> Seite 05

IDC Urban Styles mit DJ Kitsune (Shadyville Rec.)

22:00 h

Schlosskeller

> Seite 06

> Seite 32

> Seite 35

21:30 h

Ex-Aqua Hallenbad, Pfungstadt

Live: Finisterre + Downfall Of Gaia + Disanthrope

21:00 h

Oetinger Villa

Live: Format:B

22:00 h

Level 6

Mellow Weekend: Delicious Groove mit DJ Sonix

21:00 h

Centralstation (Halle)

70er/80er Nonstock-WarmUp-Party

22:00 h

603qm

Stella bekommt Besuch: Hotel Room Service

20:00 h

Stella

Konzert: Krabat + Ethon Bill

21:30 h

Goldene Krone (Saal)

Hell’s Kitchen - NuMetal & Metalcore mit DJ Kai

22:00 h

Goldene Krone (Disco)

Karaoke mit Stritti

22:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Istanbul Nights

Neutral

Rock Dance-Club mit DJ Klaus

20:00 h

Musikclub Rabe

Tanzsalon Ü30 mit DJ Capo

21:30 h

Linie Neun, Griesheim

Live: Lisa Freieck

22:00 h

Green Sheep Pub

Hot & Spicy - Soul & House mit DJ Daniel Mendez

22:00 h

Das Waben (Club)

Konzert: Chris Paulson Band feat. Ex-Sunnyland

21:30 h

An Sibin

Comedy: Rolf Miller: Tatsachen

19:30 h

Centralstation

Show: Erwin - Ein Schweineleben

20:30 h

Comedy Hall

Sumpf, Kasinostraße 105

> Seite 34

Montag, 08.03.2010

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> Seite 32

Samstag, 06.03.2010

Twenty-Up Party mit DJ Paddy

Die Komödie Tap

Sonntag, 07.03.2010

Stella

Bedroomdisco (Elektro/Indie)

20:15 h


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ÜBERSICHTLICH_ 41

Rock-, Dance- & Oldie-Monday

20:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Antifa-Café (VolxKüche) + Filme oder Vorträge

19:00 h

Oetinger Villa

Konzert: Babbity Bowster (Pop, Rock, Jazz)

20:30 h

HalbNeun Theater

Jam Session

20:00 h

House of Blues

Konzert: Fine Smart Music

21:00 h

House of Blues

Freitag, 12.03.2010

Show: Erwin - Ein Schweineleben

20:30 h

Comedy Hall

Elektroschule mit DontCanDJ

22:00 h

Schlosskeller

Kinder: Irma hat so große Füße

11:00 h

Theater Moller Haus

Benefizkonzert: Rock Battle für krebskranke Kinder

20:00 h

Centralstation (Saal)

Konzert: Reifeprüfung: Ikumi Takahashi (Klavier/Japan)

19:00 h

Centralstation

PowerElektro mit dem Fullgazz-DJ-Team

22:00 h

Centralstation (Halle)

JazzTalk 077: Hans Lüdemann Trio Ivoire

20:30 h

Jazzinstitut (Keller)

Stella spielt Black Beats: Daniel Mendez

Dienstag, 09.03.2010 Kulturhäppchen

Schlosskeller

> Seite 04

22:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Maschinenpakt (Industrial, Electro, Ebm)

22:00 h

Goldene Krone (Disco)

21:00 h

327qm

Live: Scarred To Remember + Eves End + ...

22:00 h

Goldene Krone (Saal)

Quiz Night

21:00 h

An Sibin

Hausfrauendisko mit D.JFK

22:00 h

Goldene Krone (Rocky Bar)

Karaoke

20:00 h

House of Blues

Comedy: Jan Weiler: Mein Leben als Mensch

20:00 h

Centralstation

Show: Erwin - Ein Schweineleben

20:30 h

Comedy: Die Distel - Jenseits von Angela

20:30 h

Lesung: Harald Schneider liest George Tabori

17:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Live: Mind Plague + Sundowning + 4 weitere Bands

19:00 h

Oetinger Villa

Back In The Time mit DJ Tom

20:00 h

Musikclub Rabe

Comedy Hall

Party Breakout mit DJ Martin

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

HalbNeun Theater

Back to Disco mit DJ Peter Gräber

22:00 h

Das Waben (Club)

Konzert: Andy Lauth

21:00 h

An Sibin

Show: Erwin - Ein Schweineleben

20:30 h

> Seite 32

Theater: Der Nackte Wahnsinn

Mittwoch, 10.03.2010

Comedy Hall Neue Bühne

Theater: Die Maus (Big Bad Mouse)

20:15 h

Die Komödie Tap

Frischzelle: The C-Types (live)

21:30 h

Bessunger Knabenschule (Keller)

Theater: Volpone (William Shakespeare)

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Salon Paraiso (Salsa, Merengue, Bachata)

20:00 h

218qm

Theater: Benefiz „Jeder rettet einen Afrikaner“

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Studentenparty Black & House mit DJ Simplex Rocker

20:00 h

Stella

Theater: Timon von Athen (William Shakespeare)

22:00 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Open Mic Night

21:00 h

An Sibin

Show: Erwin - Ein Schweineleben

20:30 h

Comedy Hall

Theater: Alle meine Söhne (Offene Probe)

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Info: Theaterführung für geistig behinderte Menschen

16:00 h

Staatstheater

Theater: Die Maus (Big Bad Mouse)

20:15 h

Die Komödie Tap

Theater: Die Birnen von Ribbeck

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Konzert: Los Van Van (+ Salsa Disco)

20:30 h

Centralstation (Halle)

Basement Grooves: DJ LEo vs. iBee

22:00 h

Schlosskeller

Die Bühne Live: Tune

21:00 h

Level 6

20:00 h

Stella

Film: Die Bucht

20:00 h

Audimax, TU

Karaoke mit Carlos

21:00 h

An Sibin

IndieClub mit DJ Kai

Goldene Krone (Disco)

Rock ‘n’ Pop Party

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Open Mini-Stage Unplugged Jam Session

21:30 h

Roots, Erbacher Str. 2

Tischfussballturnier KroneDyP

20:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Show: Erwin - Ein Schweineleben

20:30 h

Comedy Hall

Comedy: Nepo Fitz: Pimpftown - Wie werde ich ein Mann?

20:30 h

HalbNeun Theater

Konzert: 6. Kammerkonzert

20:00 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Theater: Die Maus (Big Bad Mouse)

20:15 h

Die Komödie Tap

Theater: Mein Kampf

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

> Seite 06

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Donnerstag, 11.03.2010

Stella spielt House: DJ Franksen (YouFM Clubnight)

> Seite 06

Stella

Live: The Sentimental Gentlemen (Campfire Rock)

Kneipenabend - Vinyl: Pascal Garuda + Henning Weik

> Seite 32

> Seite 06

> Seite 27


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ÜBERSICHTLICH_ 43

Samstag, 13.03.2010

Dienstag, 16.03.2010

Live: Markus Striegl & Harry Hamburger

21:00 h

House of Blues

Konzert: Ravi Coltrane Quartet

Live: Steffen Stütz + Uli Partheil

20:30 h

Jagdhofkeller

Kulturhäppchen

Punk, Indie, Ska & Radau mit DJ Robert + C. Caleu

22:00 h

Schlosskeller

Kneipenabend - Vinyl: Phonk D (Classic Hip Hop)

We Are Mucke People III

22:00 h

Level 6

Musik und Film: It Might Get Loud

20:30 h

Centralstation (Saal)

Mellow Weekend: Rock & Pop Only mit DJ Flat Revo

21:00 h

Centralstation (Halle)

Reggae-Konzert: Cornadoor + Concrete Jungle + DJ

22:00 h

327qm

Stella bekommt Besuch: Yeah House Music

20:00 h

Stella

> Seite 07

> Seite 07

19:30 h

Centralstation (Saal) Schlosskeller

21:00 h

Quiz Night

21:00 h

An Sibin

Karaoke

20:00 h

House of Blues

Show: Erwin - Ein Schweineleben

20:30 h

Comedy Hall

Comedy: Noch´n Gedicht - Der große Heinz Erhardt Abend

20:15 h

Die Komödie Tap

Ireland Pub, Mauerstraße 22

Live: La Source Bleue (Jazz, imaginäre Folklore)

20:30 h

Café Carpe Diem

Konzert: Andi Lauth (Lagerfeuersongs)

22:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Mittwoch, 17.03.2010

Metalcore-Konzert: Carnal Desire +Dargolf Metzcore

22:00 h

Goldene Krone (Saal)

St. Patrick’s Day mit An Cat Dubh (live)

20:00 h

1. Offizielle Springbreak Rockparty mit DJ Harry

22:00 h

Goldene Krone (Disco)

Jam Session: Superfro (Funk & Groove)

21:00 h

218qm

Harry-Mix mit DJ Harry

20:00 h

Musikclub Rabe

Studentenparty Black & House mit DJ Simplex Rocker

20:00 h

Stella

Tanzsalon Frühlingsedition

21:30 h

Linie Neun, Griesheim

St. Patrick’s Day mit Paddy Schmidt (live)

Hot & Spicy - Soul & House mit DJ D.Ander

22:00 h

Das Waben (Club)

St. Patrick’s Day mit Jamie Clarke (live)

21:30 h

An Sibin

Underground Evolution (Gothic, Industrial, Metal)

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Open Mic Night

21:00 h

An Sibin

20:30 h

Comedy Hall

Info: Faszination Hohe Tauern

19:30 h

Alpin- und Kletterzentrum

Die Komödie Tap

Lesung: Jan-Uwe Rogge: Viel Spaß beim Erziehen

20:00 h

Centralstation

HalbNeun Theater

Theater: Die Maus (Big Bad Mouse)

20:15 h

Die Komödie Tap

Neue Bühne

Theater: Die Leiden des jungen Werther

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Theater: Der Hauptmann von Köpenick

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Basement Grooves: The Ramaboy

22:00 h

Schlosskeller

Die Bühne Live: Zwiebelfisch

21:00 h

Level 6

Live: Trevor Richards New Orleans Trio

20:30 h

Jagdhofkeller

20:30 h

Comedy Hall

Theater: Fünf Frauen und ein Mord (Premiere)

20:30 h

Theater Moller Haus

Kinder: Der Räuber Hotzenplotz

15:30 h

Comedy: Carsten Höfer: Der Tagesabschlusgefährte

20:30 h

Theater: Der Nackte Wahnsinn

Green Sheep Pub

Show: Erwin - Ein Schweineleben

Show: Erwin - Ein Schweineleben

Theater: Der Rosenkavalier (Premiere)

19:00 h

Staatstheater (Großes Haus)

Theater: Die Maus (Big Bad Mouse)

20:15 h

Die Komödie Tap

Show: Jürgen von der Lippe: Das Beste aus 30 Jahren

20:00 h

Darmstadtium

Theater: Der Hauptmann von Köpenick

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

> Seite 34

> Seite 35

> Seite 04

327qm

Donnerstag, 18.03.2010

Sonntag, 14.03.2010 Live: Reason To Care + Have Regrets + Way Down ...

18:00 h

Oetinger Villa

Stella spielt House: Tom Wax

20:00 h

Stella

> Seite 08

Theater: Fünf Frauen und ein Mord

18:00 h

Theater Moller Haus

Film: (500) Days Of Summer (OmU)

20:00 h

Audimax, TU

> Seite 27

Comedy: Carsten Höfer: Der Tagesabschlusgefährte

19:30 h

HalbNeun Theater

Was ist aus Dir geworden? (Wiedersehensparty)

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Info: Stadtrundgang - Darmstadt zum Kennen lernen

11:00 h

Darmstadt Shop, Luisenplatz

Karaoke mit Carlos

21:00 h

An Sibin

Info: Neue Darmstädter Gespräche

11:00 h

Staatstheater (Kleines Haus)

IndieClub mit DJ Kai

Kinder: Lauras Stern

11:00 h

Die Komödie Tap

Rock’n’Pop Party

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Theater: Mein Kampf

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Open Mini-Stage Unplugged Jam Session

21:30 h

Roots, Erbacher Str. 2

Tischfussballturnier KroneDyP

20:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Comedy: Toni Mahoni: irgentwat is immer

20:00 h

Centralstation

Show: Erwin - Ein Schweineleben

20:30 h

Comedy Hall

Montag, 15.03.2010

Goldene Krone (Disco)

Konzert: Brad Mehldau

19:30 h

Centralstation (Saal)

Comedy: Das erste allgemeine Babenhäuser Pfarrerkabarett

20:30 h

HalbNeun Theater

Manic Monday Erasmus Party

22:00 h

Schlosskeller

Theater: Männergesellschaft (Offene Probe)

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Live: Married To The Sea (GB) + Plus (MZ)

20:00 h

Hoffart Theater

Info: Theaterführung für Familien

15:30 h

Staatstheater

Konzert: RJ Mischo & Band

20:00 h

House of Blues

Theater: Die Maus (Big Bad Mouse)

20:15 h

Die Komödie Tap

Newcomer Night - Live: Markus Striegl & Band

21:00 h

An Sibin

Musikdrama: Gisei

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus)

> Seite 07

Das Opfer (Carl Orff)

Rock-, Dance- & Oldie-Monday

20:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Antifa-Café (VolxKüche) + Filme oder Vorträge

19:00 h

Oetinger Villa

Jam Session

20:00 h

House of Blues

Freitag, 19.03.2010

Show: Erwin - Ein Schweineleben

20:30 h

Comedy Hall

A-Capella-Konzert: Basta

19:30 h

Centralstation (Saal)

Milchclub Boys

22:00 h

Centralstation (Halle)

ANZEIGE

> Seite 07


44_ÜBERSICHTLICH

ÜBERSICHTLICH_ 45

Konzert: An Cat Dubh (Celtic Folk Rock)

20:30 h

HalbNeun Theater

Come As You Are - Alternative & Grunge mit DJ Kai

22:00 h

Live: Acoustic Music Circle (Auftaktkonzert)

20:00 h

Jagdhofkeller

Konzert: Pap’s Blue Ribbon (Bluesrock)

22:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Konzert: Ron Evans Group

21:00 h

House of Blues

Die Tanzalternative mit DJ Capo

21:00 h

Bessunger Knabenschule (Keller)

Bohemica (Goa, Psytrance, Visuals)

22:00 h

Schlosskeller

Hessische Meisterschaft Sportklettern

09:30 h

DAV Kletterzentrum

Decks & the City: Seb Rock + De La Groove

22:00 h

Level 6

Konzert: Rebel Ted Rock (Rock ‘n’ Roll)

21:00 h

Musikclub Rabe

Konzert: Christoph Thewes Quintett

20:30 h

Jazzinstitut (Keller)

Depeche Mode Party

22:00 h

Linie Neun, Griesheim

Stella

Welcome To A.Lees House

22:00 h

Das Waben (Club)

Goldene Krone (Disco)

Irish Saturday Night Karaoke Special

21:30 h

An Sibin

Stella spielt Black Beats: DJ Kenny DJ Arons Trash Pop Party

22:00 h

Konzert: Strip Me Naked (Rock ‘n’ Roll)

22:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Underground Evolution (Gothic, Industrial, Metal)

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Konzert: Sun + Guru Guru

20:30 h

Bessunger Knabenschule (Halle)

Comedy: Serdar Somuncu: Hassprediger

19:30 h

Centralstation

Rock Classics mit DJ Jörg

20:00 h

Musikclub Rabe

Show: Erwin - Ein Schweineleben

20:30 h

Comedy Hall

Drachenparty - Rock & Pop mit DJ Gun

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Info: An die Arbeit (Werkschau)

19:30 h

Theater Moller Haus

Partygrooves mit DJ Peter Gräber

22:00 h

Das Waben (Club)

Kinder: Das Sams - Eine Woche voller Samstage

15:30 h

Die Komödie Tap

Konzert: Gelon

21:30 h

An Sibin

Comedy: Faltsch Wagoni - Wort und Wild

20:30 h

HalbNeun Theater

Show: Erwin - Ein Schweineleben

20:30 h

Theater: Der Nackte Wahnsinn

Comedy Hall

Theater: Der Nackte Wahnsinn

Neue Bühne

Theater: Alle meine Söhne (Premiere)

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Kinder: EnglishLounge

10:30 h

Centralstation

19:00 h

Staatstheater (Großes Haus)

Theater: Das kunstseidene Mädchen

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Theater: Die Maus (Big Bad Mouse)

20:15 h

Die Komödie Tap

Theater: Die Maus (Big Bad Mouse)

20:15 h

Die Komödie Tap

Theater: Gretchen 89ff.

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Theater: Außer Kontrolle

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Oper: Die Fledermaus

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus)

Rugged Studio Jam

22:00 h

Oetinger Villa

Konzert: The New Pralins - Vollgas Jonny

19:30 h

HalbNeun Theater

Konzert: Mariëlla Tirotto & The Blues Federation

21:00 h

House of Blues

Schwulen & Lesben Party

22:00 h

Schlosskeller

Pussy Jungle (Drum’n’Bass Party)

22:00 h

Schlosskeller

Flohmarkt für Kindersachen

15:00 h

Bessunger Knabenschule

Konzert: Ease Up Ltd. (Reggae)

21:30 h

Keller-Klub im Schloss

Newcomer Night - Live: Paraneuja

21:00 h

An Sibin

Es kommt von Herzen: Basti Pieper, Necip & Sonix

22:00 h

Level 6

Kinder: Juri Tetzlaff: Das Gespenst von Canterville

11:30 h

Centralstation

Mellow Weekend: Disco To House mit DJ Peter Gräber

21:00 h

Centralstation (Halle)

Kinder: Juri Tetzlaff: Das Gespenst von Canterville

14:00 h

Centralstation

In Die Disko: Cessenaro + Trash Gordon

21:00 h

327qm

Kinder: Geschichten und Märchen für Klein & Groß

15:00 h

Theater Moller Haus

Stella bekommt Besuch: Tres Colores

20:00 h

Stella

Kinder: Das Sams - Eine Woche voller Samstage

11:00 h

Die Komödie Tap

Chocolat DJ-Team (Ffm)

21:00 h

Neuwiesenweg 2

Konzert: 6. Kammerkonzert

17:00 h

Vortragssaal ULB im Schloss

Karake Till Death - Karaokeshow mit Liveband

21:00 h

Goldene Krone (Saal)

Konzert: Joseph Haydn: Stabat Mater

17:00 h

Pauluskirche, Niebergallweg 20

> Seite 35

> Seite 08

Neue Bühne

Theater: Der Rosenkavalier

Samstag, 20.03.2010

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Goldene Krone (Disco)

> Seite 35

Sonntag, 21.03.2010

> Seite 27

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46_ÜBERSICHTLICH

ÜBERSICHTLICH_ 47

Lesung: Der Lenz ist da

17:00 h

Neue Bühne

Konzert: 6. Sinfoniekonzert

11:00 h

Staatstheater (Großes Haus)

Konzert: Lydie Auvray Trio

20:30 h

Theater: Die Maus (Big Bad Mouse)

18:00 h

Die Komödie Tap

Frischzelle: Must Have A Pony + Kings&Killers

21:30 h

Bessunger Knabenschule (Keller)

Theater: Der Gott des Gemetzels

18:00 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Salon Paraiso (Salsa, Merengue, Bachata)

20:00 h

218qm

> Seite 33

HalbNeun Theater > Seite 08

Theater: Die Birnen von Ribbeck

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Studentenparty Black & House mit DJ Simplex Rocker

20:00 h

Stella

Theater: Datterich

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus)

Open Mic Night

21:00 h

An Sibin

Comedy: Nightwash Club

20:00 h

Jagdhofkeller

Show: Erwin - Ein Schweineleben

20:30 h

Comedy Hall

Info: Die Welt von oben

19:30 h

Alpin- und Kletterzentrum

Jugend: Jubiläum (Premiere)

11:00 h

Theater Moller Haus

> Seite 34

Jugend: Jubiläum (Premiere)

20:30 h

Theater Moller Haus

> Seite 34

Theater: Das kunstseidene Mädchen

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Info: Götz W. Werner: Einkommen für alle

19:00 h

Centralstation

Theater: Die Maus (Big Bad Mouse)

20:15 h

Die Komödie Tap

Musikdrama: Gisei – Das Opfer (Carl Orff)

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus)

Montag, 22.03.2010 Konzert: Little Teeth + Support

21:00 h

Oetinger Villa

Rock-, Dance- & Oldie-Monday

20:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Antifa-Café (VolxKüche) + Filme oder Vorträge

19:00 h

Oetinger Villa

Jam Session

20:00 h

House of Blues

Show: Erwin - Ein Schweineleben

20:30 h

Comedy Hall

Konzert: 6. Sinfoniekonzert

20:00 h

Staatstheater (Großes Haus)

Theater: Romeo und Julia

16:00 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Theater: Romeo und Julia

20:00 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Info: Wissenschaftstag: CryoSat - Die ESA-Eis-Mission

18:00 h

Centralstation

Konzert: Richard Bona: Ten Shades Of Blue

20:30 h

Kulturhäppchen

Centralstation (Halle) Schlosskeller

Kneipenabend - Vinyl: Maximilian Loop (tbc)

21:00 h

327qm

Quiz Night

21:00 h

An Sibin

Karaoke

20:00 h

House of Blues

Show: Erwin - Ein Schweineleben

20:30 h

Comedy Hall

Info: Theaterführung

18:00 h

Staatstheater

Info: Atelierbesuch beim Bildhauer Roger Rigorth

18:00 h

Künstlerhaus Ziegelhütte

> Seite 08

Donnerstag, 25.03.2010

Dienstag, 23.03.2010

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Mittwoch, 24.03.2010

Konzert: Doug Jay & The Blue Jays (Rhythm & Blues)

20:00 h

House of Blues

Basement Grooves: Tapejam (Indietronic Freakout)

22:00 h

Schlosskeller

Stella spielt House: Locomania (Valencia)

20:00 h

Stella

Karaoke mit Carlos

21:00 h

An Sibin

IndieClub mit DJ Kai > Seite 04

Goldene Krone (Disco)

Rock’n’ Pop Party

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Open Mini-Stage Unplugged Jam Session

21:30 h

Roots, Erbacher Str. 2

Tischfussballturnier KroneDyP

20:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Show: Erwin - Ein Schweineleben

20:30 h

Comedy Hall

Jugend: Jubiläum

20:30 h

Theater Moller Haus

Jugend: Jubiläum

11:00 h

Theater Moller Haus

Comedy: Gerd Knebel: Um was geht’s hier eigentlich?

20:30 h

HalbNeun Theater

Kinder: Theaterspielplatz: Impro Total!

16:00 h

Staatstheater (Foyer) ANZEIGE


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Theater: Die Maus (Big Bad Mouse)

20:15 h

Die Komödie Tap

Samstag, 27.03.2010

Theater: Der Gott des Gemetzels

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Konzert: Graeme Lockhart & Band

21:00 h

Skaturday Night Fever mit DJ Duke J.

21:00 h

Goldene Krone (Rocky Bar)

70er/80er Party mit DJ Franz

22:00 h

Schlosskeller

Freitag, 26.03.2010 Konzert: Suicidal Tendencies + 47 Million Dollars

20:30 h

Centralstation (Halle)

Mellow Weekend: Disco Club 80/90

21:00 h

Centralstation (Halle)

Konzert: Shlomo & The Juke Joint Sheiks

21:00 h

House of Blues

Konzert: Wilson de Oliveira Trio

20:30 h

Jagdhofkeller

> Seite 09

Live: Blood Sugar Sex Magic (Red Hot Chili Peppers)

22:00 h

Schlosskeller

Stella bekommt Besuch: DJ Phantim

20:00 h

Stella

Bessunger Jam Session mit Jan Jahnsohn Quartett

20:30 h

Jazzinstitut (Keller)

Strictly British mit DJ Kai

22:00 h

Goldene Krone (Disco)

Stella

Konzert: Acoustic Colors (American & Irish Folk)

22:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Depeche Mode Party

22:00 h

Goldene Krone (Saal)

Stella spielt Black Beats: Daniel Mendez Konzert: B-Sides (aka Besidos)

21:00 h

Sumpf, Kasinostraße 105

Reggaelation mit DJ General Motors

21:00 h

Roßdörfer Biergarten

Chemieunfall (Technoparty)

22:00 h

Goldene Krone (Disco)

Karaoke mit Stritti

22:00 h

Goldene Krone (Kneipe)

Night Of Rock & Pop Cover mit 2 Livebands

21:00 h

Punkrockkneipe & Konzert: Bierwut + Support

20:00 h

Konzert: El Maestro Gali (Kuba)

Rock & Pop mit DJ Daniel

20:00 h

Musikclub Rabe

Hot & Spicy - Soul & House mit DJ Shamir Liberg

22:00 h

Das Waben (Club)

Goldene Krone (Saal)

Konzert: Vertigo (U2 Tribute)

21:30 h

An Sibin

Oetinger Villa

Orient Beat-Club

20:30 h

Bessunger Knabenschule (Halle)

Show: Erwin - Ein Schweineleben

20:30 h

Comedy Hall

Back In The Time mit DJ Tom

20:00 h

Musikclub Rabe

Theater: Fünf Frauen und ein Mord

20:30 h

Theater Moller Haus

Meltdown - Der harte Freitag

21:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Kinder: Meister Eder und sein Pumuckl

15:30 h

Die Komödie Tap

Live: Big Lenny Power Exson

22:00 h

Green Sheep Pub

Comedy: Arnulf Rating: Aufwärts!

20:30 h

HalbNeun Theater

Latin Dance Night

21:00 h

Linie Neun, Griesheim

White Caribbean Cruise mit DJ Peter Gräber

22:00 h

Das Waben

Info: Waldspirale Darmstadt - Rundgang um ein Kunstwerk

15:00 h

Waldspirale

Konzert: The Faboulous Robert Cotton

21:30 h

An Sibin

19:00 h

Staatstheater (Großes Haus) Staatstheater (Kammerspiele)

Neutral

Theater: Der Nackte Wahnsinn

Neue Bühne

Show: Erwin - Ein Schweineleben

20:30 h

Comedy Hall

Theater: Der Rosenkavalier

Konzert: Klavierabend mit Hisako Kawamura

20:00 h

Orangerie

Show: Läd Naid Sürpries

23:00 h

Theater: Fünf Frauen und ein Mord

20:30 h

Theater Moller Haus

Comedy: Dichterschlacht duo: Volker Strübing & Micha Ebeling

19:30 h

Centralstation

Comedy: Bundeskabarett: Ein schwerer Fall

20:30 h

HalbNeun Theater

Kinder: Meister Eder und sein Pumuckl

15:30 h

Die Komödie Tap

Neue Bühne

Theater: Die Maus (Big Bad Mouse)

20:15 h

Die Komödie Tap

Theater: Alle meine Söhne

19:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Theater: Welche Droge passt zu mir?

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Theater: Männergesellschaft

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Theater: Die Maus (Big Bad Mouse)

20:15 h

Die Komödie Tap

Musical: The Black Rider

19:30 h

Theater: Der Nackte Wahnsinn

Theater: Im Weißen Rössl

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House of Blues

19:30 h

Staatstheater (Großes Haus)

> Seite 33

> Seite 35

6. Darmstädter Weitsicht Multimedia-Festival

Staatstheater (Kleines Haus) Darmstadtium

> Seite 09

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ÜBERSICHTLICH_ 51

Sonntag, 28.03.2010

Dienstag, 30.03.2010

Kinder: Prinzessin Isabella

15:00 h

Theater Moller Haus

Konzert: Saga (Now Is Now Tour 2010)

Kinder: Wie Findus zu Pettersson kam

11:00 h

Die Komödie Tap

Kulturhäppchen

Eintagsladen, Lagerverkauf, 4plus Disco mit dem Ratz&Rübe-DJ-Team

15:00 h

Centralstation

Konzert: Bach: Matthäuspassion

17:00 h

Theater: Parsifal

16:00 h

20:30 h

Centralstation (Halle)

> Seite 09

Schlosskeller

> Seite 04

Kneipenabend - Vinyl: Laser Life (Schlachthof, WI)

21:00 h

327qm

Stadtkirche

Film: Public Enemies

20:00 h

Audimax, TU

Staatstheater (Großes Haus)

Quiz Night

21:00 h

An Sibin House of Blues

> Seite 25

Theater: Die Maus (Big Bad Mouse)

18:00 h

Die Komödie Tap

Karaoke

20:00 h

Darmstädter Frühling - Verkaufsoffener Sonntag

13:00 h

Innenstadt

Lesung: Ben Becker: Der Ewige Brunnen

20:30 h

Staatstheater (Großes Haus)

Theater: Volpone (William Shakespeare)

16:00 h

Staatstheater (Kleines Haus)

Show: Erwin - Ein Schweineleben

20:30 h

Comedy Hall

Theater: Benefiz „Jeder rettet einen Afrikaner“

20:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Lesung: K. Ziemann + A.Veder: Lessings Briefwechsel

17:00 h

Staatstheater (Kammerspiele)

Theater: Timon von Athen (William Shakespeare)

18:30 h

Staatstheater (Kleines Haus)

6. Darmstädter Weitsicht Multimedia-Festival

Darmstadtium

> Seite 06

> Seite 27

> Seite 33

> Seite 33

> Seite 09

Mittwoch, 31.03.2010 Montag, 29.03.2010

Konzert: Boo Boo Davis (Blues)

20:00 h

House of Blues

Open Mic Night

21:00 h

An Sibin

Konzert: Culcha Candela (Schöne Neue Welt Tour)

20:00 h

Centralstation (Halle)

Show: Erwin - Ein Schweineleben

20:30 h

Comedy Hall

Newcomer Night - Live: Torsten Hartmann

21:00 h

An Sibin

Konzert: Liederabend

20:00 h

Staatstheater (Foyer)

Theater: Die Maus (Big Bad Mouse)

20:15 h

Die Komödie Tap

Rock-, Dance- & Oldie-Monday

20:00 h

Steinbruch-Theater, Mühltal

Antifa-Café (VolxKüche) + Filme oder Vorträge

19:00 h

Oetinger Villa

Jam Session

20:00 h

House of Blues

Show: Erwin - Ein Schweineleben

20:30 h

Comedy Hall

Info: Die Ära Gustav Hartung

20:00 h

Staatstheater (Foyer)

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Dieser Veranstaltungskalender entsteht in enger Zusammenarbeit mit Alle Events, die bis zum 17. des Vormonats auf www.partyamt.de oder www.theateramt.de eingetragen werden, erscheinen automatisch und kostenfrei hier im Stadtkulturmagazin P.

Dieser Veranstaltungskalender entsteht in enger Zusammenarbeit mit Alle Events, die bis zum 17. des Vormonats auf www.partyamt.de oder www.theateramt.de eingetragen werden, erscheinen automatisch und kostenfrei hier im Stadtkulturmagazin P. ANZEIGEN


46 mm ¡ 210 mm

52_Ă&#x153;BERSICHTLICH

Veranstaltungen auf 603qm

25*-02*03* FOTO-AUSTELLUNG: UNWORT DES JAHRES *Betriebsratsverseucht*

06*03*/Sa NONSTOCK-PARTY Two Men Show (DA/Mallorca)

House of

Blues Fr. 05.03. Timo Gross Blues CD-Release-Tour

Fr. 12.03. Fine Smart Music Pop, Soul, Blues und Rock

Sa. 13.03. Harry Hamburger Pop und Rock

Mo. 15.03. RJ Mischo Blues-Harp at itâ&#x20AC;&#x2DC;s best

Fr. 19.03. Ron Evans Group More than Rock & Blues

Sa. 20.03. MariĂŤlla Tirotto & the Blues Federation Blues mit Jazz, Funk, Rock u. Latin

Do. 25.03. Doug Jay & The Blue Jays Deluxe Rhythm & Blues

Fr. 26.03. Shlomo & the JukeJoint Sheiks American Blues, Rhythm & Soul

Sa. 27.03. Graeme Lockhart & Band Scottish Soul

Mi. 31.03. Boo Boo Davis Blues

Beginn So. â&#x20AC;&#x201C; Do.: 20:00 h / Fr. und Sa.: 21:00 h Einlass ab 19:00 h | Infos und Tickets unter:

www.house-of-blues.de Heidelberger Str. 129 â&#x20AC;˘ 64285 DA Fon: 06151/66 11 88

& KĂźss-Performance !DRRTMFDQ )@FCGNEJDKKDQ !DRRTMFDQ 2SQ@Â?D #@QLRS@CS 3DK VVV I@FCGNEJDKKDQ BNL

13*03*/Sa CORNADOOR, CONCRETE JUNGLE & GENERAL MOTORS

,Â?19

03*04*/Sa PARTY

*Â?3'$ + "', -- $HM YVDHFKDHRHFDR /EDQC

10*04*/Sa VICARIOUS BLISS (Paris)

23$%%$- 23Âą39 4-# 4+( / 13'$(+ 3GD RDBQDS KHED NE OK@MSR k

15*04*/Do LES FILS DE TEPHU

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31$5.1 1("' 1#2 -$6 .1+$ -2 31(. ".423(" ,42(" "(1"+$ -(&'36 2' "+4!

Ed Banger

Support: Skaya

16*04*/Fr N TYPE (London) Dublic Enemy & Flexomat

23*04*/Fr MEDIENGRUPPE TELEKOMMANDER (Berlin)

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6(+2.- #$ .+(5$(1 31(.

Man spricht deutsch (Uppercut)

23*-25*04* TAGE DER FOTOGRAFIE

$HM +DBJDQAHRRDM EĂ&#x160;Q %QDTMCD CDR YDHSFDMĂ&#x2026;RRHRBGDM )@YY

30*04*/Fr JEANS TEAM (Berlin) 3HBJDSR Ă&#x160;ADQ VVV I@FCGNEJDKKDQ BNL NCDQ HL 3HBJDSRGNO +THRDMBDMSDQ 3DK NCDQ @KKDM ADJ@MMSDM 5NQUDQJ@TERRSDKKDM

& BEDROOMDISCO

> weitere Informationen auf: www.603qm.de 603qm, Alexanderstrasse 02, 64283 Darmstadt


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KÖSTLICH_ 55

Out of Darmstadt

Iss was!

Kultur in Rhein-Main-Neckar

Folge 1: Kochkäs’ mit Musigg

Das P schaut für Euch über die Stadtmauern. Hier werden erwähnenswerte und monatsaktuelle Veranstaltungen im Rhein-MainNeckar-Gebiet – in erster Linie Konzerte, ab und an auch Theateraufführungen, Ausstellungen, Lesungen und so weiter – kurz und knackisch vorgestellt. Im März sind es:

Sonny Vincent (USA) In den Siebzigern mit den Testors New York’s PunkSzene mitbegründet! Nachtleben, Frankfurt Do, 4. März / 20 Uhr Abendkasse 13 Euro Kevin Devine & The Goddamn Band (USA) Der amerikanische Singer-Songwriter mit musikalischer Begleitung. Café Central, Weinheim Do, 4. März / 21 Uhr Abendkasse ndkasse 12 Euro

Nosie Katzmann (DA) Mr. Vain, unplugged mit seiner Gitarre. Der Hit-Maker besinnlich. Das Bett, Frankfurt Do, 11. März / 20 Uhr Abendkasse endkasse 19 Euro

Sophie Zelmani (SWE) Eines ihrer wenigen Konzerte. Neues Album „I’m the rain“ soeben erschienen. Brotfabrik, Frankfurt Do, 25. März / 20 Uhr Abendkasse 22 Euro Tephra (Braunschweig) + Radare (Wiesbaden) + Golden Gorilla (DA) Sludge-Doom-Metal vs. PostrockPostmetal vs. Sludge-Rock’n’Roll. Schlachthof, Wiesbaden Mo, 15. März / 20 Uhr Abendkasse 12 Euro Helgi Jónsson & Marie Fisker (ISL) Folk-Konzert des Reykjaviker Mulitinstrumentalisten. Melancholisch-berührend. Schlachthof, Wiesbaden Mo, 15. März / 20 Uhr Abendkasse 12 Euro Jennifer Rostock (Berlin) Jennifer und ihre Jungs mit neuem Album „Der Film“ auf „Filmriss“-Tour. Colos-Saal, Aschaffenburg Mi, 17. März / 19 Uhr Abendkasse 19 Euro

Scumbucket (Koblenz) Eine von vier Aufwärmshows für die geplante Tour! Nicht verpassen. Elfer-Club, Frankfurt Do, 4. März / 21 Uhr Abendkasse 10 Euro

Wir haben Post von Gabi aus Bad Salzdetfurth bekommen. Sie schreibt uns: „Liebes P-Team, Euer Magazin ist echt voll toll, aber irgendwie schmeckt´s mir nicht.“ Liebe Gabi, gut, dass Du uns schreibst – wir werden umgehend Abhilfe schaffen!

Project Pitchfork (Hamburg) Die Synth-Rock-Dark-Waver mit dem zweiten Teil ihrer „Club Attack“-Tour. Batschkapp, Frankfurt So, 21. März / 20 Uhr Abendkasse 20 Euro

P-on Appetit!

Iss was! (1) – Kochkäs’ mit Musigg Kochzeit: eine Folge Simpsons Sieht aus wie: Vanillepudding mit Salatsause Am besten mit: „Abbuzze!“ und kaltem Äppler Nebenwirkungen: Die Musigg macht ihrem Namen alle Ehre, Suchtgefahr Kostet so viel wie: ein Sixpack Bier mit Pfand

Frank Turner (UK) Indie-Folk-Abend mit dem britischen Barden. Neuer Billy Bragg!? Schlachthof, Wiesbaden Di, 30. März / 20 Uhr Abendkasse 17 Euro Angelic Upstarts (UK) Seit 33 Jahren am Touren. Die Oi!-Punker aus England bleiben am Ball. Batschkapp, Frankfurt Mi, 31. März / 20 Uhr Abendkasse 14 Euro (Gunnar Schulz)

Für 4 Portionen: 300 g Handkäse 150 g Schmelzkäse 200 g Butter 170 g Kondensmilch 250 g Schmand 1 TL Natron

Musigg: 2 Zwiebeln 200 ml Essig (Apfelessig oder hellen Balsamico) 150 ml Öl 100 ml Apfelsaft/Apfelwein Salz, Pfeffer, Zucker, Kümmel

Wir läuten für Euch den kulinarischen Frühling ein, um die winterschwachen Geschmacksknospen wieder zum Blühen zu bringen. Das P lädt ein in den Flieger der Köstlichkeiten und schickt Eure Gaumen auf Reisen um den Globus. Damit Ihr auch in den heimischen vier Wänden den kulinarischen Urlaub genießen könnt, haben wir jeden Monat ein Gericht zum einfachen Mit- und Nachkochen im Gepäck. Also schnell die Pfanne aus dem Schrank geholt, den Rührbesen zurechtgelegt und die Kochmütze aufgesetzt – bring it on! Wie wir alle wissen, beginnt jede große Reise mit einem ersten Schritt. Denn wie man bei uns zu sagen pflegt: „Nur wenn de waast, wo de herkimmst, kannste aach wohi gehe.“ Bevor wir also in die Ferne schweifen, ist es uns eine

Herzensangelegenheit, den Fokus auf die Leckereien der heimischen Küche zu richten. So besinnen wir uns in den nächsten Ausgaben erst einmal intensiv unserer Wurzeln und machen für heute Rast in der hessischsten aller Kulturtankstellen: der Äbbelwoi Kneip! Nirgends sonst fühlt man sich so zu Hause wie bei Heinz Schenk am Tresen und genießt Dialoge, die sonst nur in BadesalzFilmen oder bei Tante Maggod am Kaffeetisch zu hören sind. Hier gibt’s die heimischsten Happen für hessische Mäulscher und der ansonsten gemeinhin als harmlos verschriene Apfel entfaltet hier seine wahre, goldene Pracht. Es findet sich auch schnell unser erstes Rezept für Euch auf der hiesigen Speisekarte: Kochkäs’ mit Musigg. Wer net weiß, was Kochkäs is: Sieht aus wie Vanillepudding – schmeckt aber anners. Der Spaß schlechthin auf WG-Partys außerhalb Südhessens! Das Ganze ist im Prinzip nichts anderes als geschmolzener Handkäse, dem allerlei Krams untergebuttert wird. Butter ist hier durchaus wörtlich zu nehmen. Der Fettgehalt unseres Freundes treibt irgendwo in den Gewässern jenseits der 40 Prozent. Dazu angereicht wird Musigg: lecker Sößje aus Essig, Öl und Zwiebeln. Bevor wir anfangen, gilt zu erwähnen, dass es sehr schwierig ist, eine genaue Mengenangabe von Gewürzen und Salz anzugeben. Am besten man fängt mit wenig an und schmeckt sich langsam ans Optimum heran. Generell brechen wir hier eine Lanze fürs Freestyle-Kochen und raten dazu, jedes Rezept viel mehr als Inspiration zu sehen, denn als strickte Anleitung.


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Hessischer Geschmacksträger: Handkäse

Zutaten für Kochkäs’ mit Musigg

Und auf geht’s: Zuerst schmelzt Du die Butter bei kleiner Hitze in einem viel zu großen Topf. Um nichts anbrennen zu lassen, solltest Du auf Nummer sicher gehen und den Herd immer schwach befeuern und dabei ständig umrühren. Wenn die Butter geschmolzen ist, gibst Du den vorher kleingewürfelten Handkäse und die Kondensmilch dazu – anschließend den Sahnekäse. Die Masse köchelst Du nun so lange unter ständigem Rühren, bis sich der Handkäse komplett verflüssigt hat. Nun kann man noch ein wenig mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen, aber erfahrungsgemäß schmeckt‘s auch ohne p-erfekt! Jetzt kommt der Part, an dem Du feststellst, ob Dein Topf nicht vielleicht doch zu klein ist: das Natron. Du nimmst den Topf vom Feuer und fügst unter Rühren einen Teelöffel dazu. Bei richtiger Menge wächst das ganze auf fast das doppelte Volumen an. Falls nix passiert – nachkippen. Falls zu viel passiert – aufwischen. Das Ganze läßt Du wenige Minuten abkühlen, gibst den Schmand dazu und schwingst ein letztes mal den Schneebesen. Finger reintauchen – ablecken – hmmm, SAU LEGGER!

Handkäse, gewürfelt, mit Kondensmilch & Butter zerlaufen lassen

Zwei Messerspitzen Natron zum Auflockern dazu

So, nun zur Musigg. Wie bei der Musigg für die Ohren ist es auch bei der für den Gaumen nicht anders – und so scheiden sich hier die Geister. Jeder hessische Küchennarr hat hierfür seine eigene Rezeptur und bei uns spielt die Musigg folgendermaßen: Du würfelst die Zwiebeln und gibst sie mit Essig und Öl in eine Schüssel. Wir empfehlen noch eine Prise Salz, frisch gemahlenen Pfeffer, ein wenig Zucker und Kümmel. Zum Abrunden noch einen Schuss Apfelwein oder Apfelsaft dazu ... aber Vorsicht, manch einer batscht Dich für das Ganze. Lecker wird die Musigg mit ’nem Schuss Äppler

Comic: Mira Schleinig, 16 Jahre, aus Darmstadt

So, fertig! Der Kochkäs’ wird jetzt entweder kalt oder warm in einer Schüssel gereicht, dazu frisches Brot, anbei die Musigg (nur echt im hessischen, blau-grauen Tongefäß!) und ein Schälchen Kümmel. P-on Appetit!

Traute Dreisamkeit: Kochkäs’, Musigg und Brot

Fotos: Jan Nouki Ehlers

(Sascha Löwel, der goldenste aller Hirsche)

Fortsetzung folgt ...


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Die Kultur der Ordnung in unserer Stadt, Teil 2: Inmitten des darmstädtischen Verkehrschaos am Nachmittag, inmitten des Chaos der innerstädtischen Verödung und inmitten des politischen Chaos zerstrittener Parteien hat sich das P Hausmeister-Krause-mäßig auf die Suche gemacht. Wo herrscht noch Ordnung, wo ist man in Darmstadt bemüht, ordentlich zu sein, dem Ordnungssinn zu frönen oder einfach nur damit beschäftigt, etwas ordentlich zu Ende zu bringen? Kurzum: Gibt es hier eine Kultur der Ordnung und wie sieht diese aus? Das P stellt sie vor: die Ordnungsliebenden und -hütenden unserer Stadt. Muss Ordnung sein? Lest es selbst mal ganz ordentlich nach! Ordentlicher Abschied Man kennt den chemisch-cleanen Geruch einer Reinigung, das sanfte Türbimmeln beim Eintreten des Geschäfts und die kaum wiederzuerkennenden frisch gemangelten Bettlaken, die man doch gerade erst in unsäglichem Zustand dort abgeliefert hatte. Mittlerweile ist auch allgemein bekannt, dass man sich in einer chemischen Reinigung für Tupperpartys anmelden kann oder aber ein nur dort erhältliches, unvergleichlich gutes Fensterputzmittel verkauft wird. Weniger bekannt aber ist vielleicht der ultimative Concept-Store Darmstadts in der unteren Pallaswiesenstraße: In diesem Laden geht es nicht mehr nur um

Pax Animalis

Ordnung im Wäscheschrank, steif gebügelte und ordentlich geputzte Fenster, hier kann man neuerdings auch pietätvoll Informationen zur Bestattung seines verstorbenen Vierbeiners einholen. Das Tierkrematorium Darmstadt hat Ende Juli 2009 als erste Einrichtung dieser Art in Hessen eröffnet. Betrieben wird es von der Attiba Tierkrematorium AG, die bereits eine ähnliche Anlage bei Stuttgart betreibt. „Pax Animalis“ nennt sich der dazugehörige Tierbestatter vor Ort, der sich die Räumlichkeiten mit der ehemaligen Reinigung teilt. Während ich dort meinen Wäschebon entgegennehme, schaue ich mir die hölzernen oder aus Porzellan gestalteten Urnen in einer Vitrine an: „Püppi“ lese

Gewählt werden kann zwischen einer Gemeinschaftsbestattung oder einer Individualbestattung des Tieres. Individueller gestaltet sich die Einäscherung, bei der man das Tier einzeln einäschern lassen kann. Es wird dann ein feuerfester, nummerierter Identitätsstein bei Iden der de Übernahme durch Pax Anid malis zu dem Tier gelegt, der bei der Einäscherung dabei ist. Als ordnungsgemäßen Beweis kann man außerdem per Videoübertragung beobachten, wie das Tier alleine in den Einäscherungsofen gelegt wird. Nach der Kremierung wird der Identitätsstein mit der Asche in einem Kunststoff-Tütchen verplombt und in der aus dem Sortiment gewählten Urne übergeben. Auf speziellen Wunsch ist außerdem dem eine Urkunde mit der Nummer des Identitätssteines teines sowie Datum und Uhrzeit der Einäscherung erhältlich. hältlich. Bei der Gemeinschaftsbestattung werden mehrere Haustiere zusammen eingeäschert und auff einem nahegelegenen Waldgrunddstück beigesetzt. Preislich gestaltet sich die Tierbestattung nach Kilogramm: Während man für den Wellensittich (sei er nicht an Fettsucht verblichen und wog bereits mehr als ein Kilogramm) ca. 118 Euro für eine Individualbestattung zahlen muss (Sonderleistungen wie Urkunde etc. exklusive),

kostet die Bestattung eines Hundes von „klein“ (218 Euro) über „mittelklein“ (238 Euro) bis „sehr groß“ (318 Euro) oder gar „schwer“ bis zu 358 Euro. Auch Sonderleistungen wie die Abholung des Tieres, die Abschiednahme im Aufbahrungsraum, das Ausstellen der Urkunde und die persönliche Übergabe der Urne oder die Unterstützung bei der Beisetzung sind Teil der Serviceleistungen von Pax Animalis, kosten aber extra. Ratenzahlung ist möglich. Laut Gemeindesatzung ist für die eigens durchgeführte Tier-Bestattung eine Mindesttiefe des Grabes von 50 Zentimeter verlangt, verboten die Bestattung an öffentlichen Wegen. Das verstorbene Haustier selbst bestatten oder ein professionelles Unternehmen beauftragen: Zum Glück steht diese Entscheidung bei mir derzeit nicht an. Auf jeden Fall aber bin ich froh, dass ich manchmal nicht die „Do-it-Yourself-Methode“ wählen muss und zumindest meine Bettwäsche gelegentlich in einer Reinigung vorbeibringen kann. (Meike Heinigk) Fotos: Linda Breidert, Illustrationen: Astrid Fischer

Urnen für Püppi, Bobby & Co.

ich als Aufschrift, einen Schäferhund-Kopf sehe ich eingraviert auf einer Tier-Urne und daneben plätschert beruhigend ein kleiner IndoorSpringbrunnen. Sicherlich ist der Abschied von einem Vierbeiner, mit dem man in der Regel einen längeren Lebensabschnitt verbracht hat, für viele Menschen vergleichbar mit dem Verlust eines Freundes. Gerade für ältere Menschen erfüllt ein Haustier eine wichtige Funktion. Verstirbt das Tier, so endet dies meist mit einem nüchternen Abschied beim Tierarzt (und dem Wissen um die Endstation „Tierkörperverwertungsanstalt“) oder mit der Bürde, den Kadaver selbst irgendwo vergraben zu müssen. In Darmstadt bietet Pax Animalis nun eine ordnungsgemäße Alternative.


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„Geil! Geil! Geil!“ Hörspiel mit Christoph Paulssen Musikproduktion, die verschiedene Stile draufhat. Das war sehr interessant, da waren Nena, Culcha Candela, Roger Cicero, Maffay und so weiter dabei. Wie ist es denn, in so einer Show mit Kindern zu arbeiten? So wie ich die erlebt habe, wünsche ich mir Künstler, mit denen ich zusammenarbeite. Siee waren a e se sehr offen, haben aber am m entscheidenden Punkt auch den Mut gehabt zu sagen: „Das geht nicht.“ ht.“ Sie waren tten keine anunglaublich offen, hatten nen und viele gestauten Aggressionen hatten auch sehr viell Talent.

The Clash „Hate and War“ Purer 77er-Punkrock vom Debüt einer Jahrhundertband. Christoph: Cool – klingt schön punkig, das mag ich. Das ist die Musik, die wir früher gerne in der „Krone“ gehört haben – live gespielt! Klingt wie ’ne Mischung aus Clash und Doctor Feelgood. ... und Erstere sind’s auch. Geil!

The Hot Rats „(You Gotta) Fight For Your Right (To Party)“ arty)“ Zwei Mitglieder der Brit-Popper Supergrass katapultieren ieren eine Party-Hymne direkt inn die Sechziger. tiesmäßig – Der Sound ist voll sixtiesmäßig eine Mischung aus Zombies ombies und The Who. ixties, sondern Es ist nicht aus den Sixties, ommen. gerade erst rausgekommen. st geil! Das Nie von gehört, das ist Lied kenn’ ich ... „Fight ht For Your Right“ – aber von wem m ist das im my? Original? Public Enemy? Nein, Beastie Boys. mmer. Die verwechsel’ ich immer.

Aloha From Hell feat. Manu „Hate War“ Der Siegersong aus der KiKaCasting-Show „Dein Song“, in der Kinder ihre ersten selbst geschriebenen Songs vorstellen und von „Großen“ singen lassen dürfen. Übrigens trotz des Titels ein AntiKriegs-Song... Nein – sag’ nicht, dass es das ist, was ich glaube, das es ist ... Doch. Das ist der Siegersong aus „Dein Song“. Und was hast Du damit zu tun? Mit David Lang (Komponist und Produzent aus Frankfurt, Anm. d. Red.) hab’ ich die Musik der ganzen Serie produziert. Die brauchten eine flexible

Götz Alsmann And The Sentimental Pounders „People Are People“ Das, was heute Nouvelle Vague machen, nämlich New-Wave-Hits Hits Zimmer frei!“ver-jazzen, konnte „Zimmer Götz schon 1983. cht laut] Ach komm! Götzi! [lacht Jetzt hätt’ ich beinahe he Duran Duran gesagt, aber das ist natürlich von Depeche Mode – die verwechsel’ ich nämlich auch immer.

Was hast Du denn mit dem zu tun? Ich hab ’ne Künstlerin produziert, Konnie Keller, die ist sozusagen das weibliche Pendant zu Götz und die beiden kannten sich. Ich hab’ mit den beiden ein Duett aufgenommen. Konnie und ich haben Stücke für Götz geschrieben, die er auch sehr toll findet – aber leider noch nicht aufgenommen hat. Das ist ein viel beschäftigter Mann, der Götz, und

Foto:: Ma Foto Mathias thias thia hias Hill Hill H

Christoph Paulssen ist seit Mitte der Achtziger zentraler Bestandteil der Darmstädter Musikszene – wenn er nicht bei Sixties-Bands wie Jay oder der Lonely Hearts Club Band Bass spielt, war oder ist er mit Twice As Nice oder der Black & White Cooperation unterwegs. Derzeit ist Christoph bei seiner Produktionsfirma Christine Music so eingespannt, dass wir mehrere Monate warten mussten, bis er sich der Herausforderung eines P-Hörspiels stellte. Mal sehen, wie er sie meisterte...

Nicht von John Lennon. „Jealous Guy“ von den Beatles? Nicht ganz – Child of Nature von ihnen. Katja Ebstein „A Hard Day’s Night“ In der Tat, da singt er was ganz anderes. Die Beatles waren mit ein Die spätere Schlager-Chanteuse paar anderen die größten zeitgeund Im-Remmi-Demmi-Text-Vornössischen Komponisten. Und die kommerin versuchte sich 1967 sehr psychedelisch an den Beatles. funktionierten auch nur zusammen. Lebendigste künstlerische AusIch hatte vorhin doch schon mal beinahe die Zombies geraten [lacht einandersetzung. Die waren als Künstler klasse – und als Korrektiv beim Gesangseinsatz laut auf]. füreinander. Das kenn’ ich in der Version von Und wer ist Dein Lieblingsbeatle? Goldie Hawn, die ist es aber nicht. George Martin, ihr Produzent, oft Aber ich kenne die Stimme ... Was als „fünfter Beatle“ bezeichnet. macht der Mann denn da mit der Sitar? Das hab ich mit m Jay ungefähr die zwanzig Jahre lang dreimal d Jade „The Rest of My Life“ Woche gespielt. Gib mir mal ’n Tipp! Ebenso schöner wie obskurer Song Ein großer anderer Hit H der Sängerin einer amerikanischen Sixties-Combo, Theater“. ist „Theater, Theate mittels dessen man Beatles-Fans Das hatt’ ich befürchtet befürch – es ist schön aufs Glatteis führen kann. also wirklich Katja Ebstein. E Klingt wie der fünfte Beatle ... oder Lounge-Musik verIst das als Lounge-M der sechste ... gleichbar mit Deinem Projekt Und welcher von den vieren ist es? „Horizon 2010“? Es ist eher so ein Lennon ... die nicht. „Horizon“ ist Überhaupt gar nicht Produktion ist älter, sonst hätt’ ich souligen ein Sampler mit jazzigen, jazz gefragt, ob es Julian Lennon ist. Formationen, die und klassischen For Auch wieder ’ne Aufnahme, die ich mit Computerbeats und -sounds nicht kenne, das könnte was aus zusammenarbeiten. Auch zusammenarbe früheren Beatles-Tagen sein, zu „Weltmusik“ im weitesten Zeiten von „And Your Bird Can Sing“. Aufgabe war: „Wie Auch ein paar Everly-BrothersSinne. Die Au haucht man Computern Einflüsse ... sehr schön. ein?“ Im Prinzip Leben ein? Das sind Jade aus den USA. gelungene Studien zum Eigentlich hätte ich dann noch gelungen Thema: „Wie sieht die sagen müssen, dass das die Musik der Zukunft Rutles sind [gefürchtete Beatlesaus?“ Teilweise aus? Verarsche-Band, bekannt aus den sehr ambitionierte Filmen „All You Need Is Cash“ und seh Sachen. Sac „Can’t Buy Me Lunch“]. Apropos: Jay machen jetzt vielleicht eine kreative Pause von 25 Jahren. The Beatles „Child of Nature“ „Ch Dem Bassisten einer führenden Beatles-Coverband Beatl kann ma man ruhig auch mal ein Boo Bootleg vorspielen, in diesem Fall einen unveröffentlichten Song aus den 1968er Esher-Demo-Tapes. Esher-De Oh, ich liebe ihn. Das ist ein wunderbares Stück, Stü „Jealous Guy“ von John Lennon. Le

Mal schauen. Aber zu den Beatles haben wir neulich auch ganz viel Musik gemacht: Die Musik für ein Hörbuch – 54 Stücke in drei Tagen. Da holten wir jeweils die besten Beatles-Experten, die greifbar waren. Milton Fisher „He Will Never Know“ Der Sperrstunden-Song der Darmstädter From-Irish-Folk-ToTrashpop-Band – von Christoph höchstselbst in den Neunzigern produziert. Das ist ’ne großartige Band. Grüße an Marc Herbert auf diesem Weg. Ich bin ewiger Fan, bis ans Ende meiner Tage. Geil! Geil! Geil! Hast du noch ein abschließendes Wort an die P-Leser? Popmusik ist nicht nur Gebrauchsmusik, sondern auch Gefühl. Dass sich Leute dahin begeben, wo ihnen Musik auch was gibt, das macht man viel zu selten. Deshalb: Hört mehr gute Musik! Fazit: Dem kann ich mich nur anschließen! (Mathias Hill)

Win! Win! Win! Das P verlost drei Exemplare von Christophs CD-Compilation „Horizon 2010“. Einfach bis 28. März mit dem Betreff „Mehr gute Musik hören“ an marketing@p-verlag.de mailen.

Foto: Mathias Hill

ein unglaublicher Improvisateur. Ein virtuoser Super-Musiker und ein guter Typ!


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wissen in diesem Jahr zurĂźcktreten. Was ja nicht ausgeschlossen ist, sollte es nichts werden mit dem â&#x20AC;&#x17E;Projekt dritte Ligaâ&#x20AC;&#x153;.

Lilien-Kolumne, Teil 1: Hopp oder top

Es war ein schĂśner Julitag des Jahres 2009, und Boris Kolb genoss noch in vollen ZĂźgen seine RĂźckkehr vom SV Sandhausen zur alten sportlichen Heimat am BĂśllenfalltor. In solchen glĂźcklichen Momenten fallen schnell Sätze, die erst Hoffnung machen, dann Verpflichtung werden â&#x20AC;&#x201C; und später ein Fluch. â&#x20AC;&#x17E;Wenn wir taktisch umsetzen, was wir trainieren, werden wir den besten FuĂ&#x;ball spielen, den es seit langer Zeit in Darmstadt zu sehen gabâ&#x20AC;&#x153;, sagte der neue Mannschaftskapitän der â&#x20AC;&#x17E;Lilienâ&#x20AC;&#x153; damals â&#x20AC;&#x201C; und ist im Januar 2010, beim Neujahrsempfang des SV Darmstadt 98, etwas erschrocken, als er mit dieser VerheiĂ&#x;ung konfrontiert wurde.

ja keine mehr. Wohl zur Strafe hat dann das Schicksal Regie gefĂźhrt und als echte Ă&#x153;berraschung den schlechtesten Saisonstart der â&#x20AC;&#x17E;Lilienâ&#x20AC;&#x153; seit Mitte der neunziger Jahre beschert.

Kolbs Reaktion war verständlich, denn vom erhofften QualitätsfuĂ&#x;ball sind die â&#x20AC;&#x17E;Lilienâ&#x20AC;&#x153; wieder einmal weit entfernt. Als TabellenfĂźnfzehnter trennen die Mannschaft (bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe) zwei Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz in die Hessenliga, der fĂźnfthĂśchsten deutschen Spielkasse. Wer dem Neujahrsempfang beiwohnen durfte, erlebte eine Veranstaltung, die getragen wurde von Visionen, die mutig klingen â&#x20AC;&#x201C; und das ist angesichts der sportlichen Lage noch vorsichtig formuliert. Wenn eine Mannschaft in der vorigen Saison nur mit Ach und Weh den Verbleib in der Regionalliga schafft und nun trotz einiger personeller Verstärkungen abermals gegen den Abstieg kämpft, dann klingen die Worte von Darmstadts OberbĂźrgermeister Walter Hoffmann, als befände sich dieser auf einem anderen Planeten: â&#x20AC;&#x17E;Mindestens dritte Ligaâ&#x20AC;&#x153; mĂźsse das Ziel fĂźr den SV Darmstadt 98 sein, sagte der erste Mann der Stadt. Mindestens! Du lieber Himmel. â&#x20AC;&#x17E;Eine positive Ă&#x153;berraschungâ&#x20AC;&#x153; wolle man in dieser Saison sein, hatte â&#x20AC;&#x17E;Lilienâ&#x20AC;&#x153;-Trainer Zivojin Juskic vor dem Rundenstart formuliert â&#x20AC;&#x201C; was im Wortsinn funkelnder Unfug ist. Eine Ă&#x153;berraschung mit Ansage ist

Vereinspräsident Hans Kessler hat schon Recht, wenn er sagt, dass die Regionalliga eine Spielklasse ist, â&#x20AC;&#x17E;die wenig SpaĂ&#x; machtâ&#x20AC;&#x153; und fĂźr die â&#x20AC;&#x17E;Lilienâ&#x20AC;&#x153; auf Dauer nicht seriĂśs zu finanzieren ist. Also raus. Nur, wohin? FĂźr ein Team, das sich fĂźr Liga drei bewerben will, benĂśtigt der Verein mindestens eine Verdopplung des bisherigen Etats fĂźr den Spielbetrieb. In der Summe also rund 1,6 Millionen Euro. Wo soll dieses Geld herkommen? Und selbst wenn â&#x20AC;&#x201C; sind auch die Strukturen im Verein wirklich auf hĂśherklassigen FuĂ&#x;ball vorbereitet? Noch im Spätherbst des Jahres 2009 hatte Kessler deswegen seinen Plan B formuliert, der ebenfalls das Verlassen der Regionalliga vorsieht â&#x20AC;&#x201C; nur in eine andere Richtung: â&#x20AC;&#x17E;Ich habe kein Problem damit, dem Verein die Oberliga zu verordnen.â&#x20AC;&#x153; Hopp oder top, ganz oder gar nicht. Ob Kessler tatsächlich die Härte hat, die â&#x20AC;&#x17E;Lilienâ&#x20AC;&#x153; in Liga fĂźnf zu verorten, ist freilich fraglich. Die Fans wĂźrden einen Orkan der EntrĂźstung erzeugen â&#x20AC;&#x201C; und das wäre nur verständlich. Wer, um die Insolvenz zu vermeiden, eine halbe Million Euro Spendengelder sammelt, Musikfestivals organisiert, Sternmarsch und, und, und, der will wenigstens in der Regionalliga die Illusion von ProfifuĂ&#x;ball geboten bekommen. Doch Kessler ist kein Mann des FuĂ&#x;balls, er ist ein Mann von Businessplänen und fĂźr das Sanieren (oder Abwickeln) von maroden Wirtschaftsbetrieben. So gesehen, hat er am BĂśllenfalltor einen sauberen Job erledigt. Die BĂźcher stimmen, alle Steuern werden nun bezahlt, die kurzfristigen Verbindlichkeiten wurden eingedampft. Kessler hat genau das erledigt, wofĂźr ihm 2008 der Weg zum Amt des Präsidenten geebnet wurde â&#x20AC;&#x201C; und er kĂśnnte deswegen mit ruhigem Ge-

Dritte Liga, das ist schon recht groĂ&#x;er FuĂ&#x;ball, und Boris Kolb hat beim SV Sandhausen erleben kĂśnnen, was es heiĂ&#x;t, hier mitzuspielen. Dort heiĂ&#x;en die Gegner nicht mehr Bamberg, Sonnenhof GroĂ&#x;aspach oder Alzenau, sondern Eintracht Braunschweig, Dynamo Dresden oder Kickers Offenbach. â&#x20AC;&#x17E;Mittelfristig mĂźssen solche Mannschaften auch nach Darmstadt kommenâ&#x20AC;&#x153;, sagte der â&#x20AC;&#x17E;Lilienâ&#x20AC;&#x153;-Kapitän als der Sommer warm war, Kolbs Optimismus groĂ&#x; und Zivojin Juskic wenigstens bei den Verantwortungsträgern im Verein als Trainerhoffnung galt.

Abstiegs-Verhinderungs-Tour 2010 So, 7. März, 18 Uhr: SV 98 â&#x20AC;&#x201C; 1. FC NĂźrnberg II Sa, 13. März, 14 Uhr: Stuttgarter Kickers â&#x20AC;&#x201C; SV 98 Mi, 17. März, Uhrzeit noch offen: SV 98 â&#x20AC;&#x201C; KSV Hessen Kassel (Hessenpokal-Viertelfinale) Sa, 20. März, 14 Uhr: SV 98 â&#x20AC;&#x201C; SV Wehen Wiesbaden II Sa, 27. März, 14 Uhr: SpVgg Weiden â&#x20AC;&#x201C; SV 98 Do, 1. April, 19 Uhr: SV 98 â&#x20AC;&#x201C; TSV 1860 MĂźnchen II Fr, 9. April, 19 Uhr: SV 98 â&#x20AC;&#x201C; SC Freiburg II Fr, 16. April, 19 Uhr: SSV Ulm 1848 â&#x20AC;&#x201C; SV 98 Fr, 23. April, 19 Uhr: SV 98 â&#x20AC;&#x201C; SG Sonnenhof GroĂ&#x;aspach Di, 4. Mai, 18 Uhr: SpVgg Greuther FĂźrth II â&#x20AC;&#x201C; SV 98 Fr, 7. Mai, 19 Uhr: SV 98 â&#x20AC;&#x201C; SC Pfullendorf Mi, 12. Mai, 19 Uhr: Karlsruher SC II â&#x20AC;&#x201C; SV 98 Sa, 15. Mai, 14 Uhr: SV 98 â&#x20AC;&#x201C; Eintracht Frankfurt II Sa, 22. Mai, 14 Uhr: Eintracht Bamberg â&#x20AC;&#x201C; SV 98 Sa, 29. Mai, 14 Uhr: SV 98 â&#x20AC;&#x201C; FC Bayern Alzenau

Im Frßhjahr 2010 ist von alledem nicht mehr viel ßbrig geblieben, von der sagenhaften Aufbruchstimmung des Insolvenzvermeidungskampfes ganz zu schweigen. Braunschweig und Dresden sind weit weg von Darmstadt, die Hessenligaklubs aus Urberach, Eschborn und Klein-Karben liegen näher. In jeder Hinsicht. (Steffen Gerth)

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Unter Pappeln


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Bolzplatz vor der Wi

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Wrede und Antwort

Ausgabe 21: Bolzplatz vor der Wilhelm-Hauff-Schule, Eberstadt

Kurzbeschreibung: Bei spielplat z im südlich Wind und Wetter gut besuchter Ballen Her zen von Ebe rst adt . Kategorie: roter Har tgummiplatz Hier treffen sich: Alle Generationen und toll er Atmosphär e Nationen sind hier bei ver treten. Teamgröße: Variier t. 4 gegen 4 bis 6 geg en 6. Manchmal abe auch 10 gegen 10. r Anreise: Die Bahn (Linie 6, 7, 8) bis zur Endhaltestelle „Frank enstein“ nehmen, dann links halten, nicht sonder n vor her in die Straße rechts ein in den Wald gehen, biegen. Nächste Getränkes tation: Ob Aldi, Ede ka, Schlecker oder Lot to-Tot o: alles dire kt vor Ort . Öffnungszeiten: Off iziell von 8 bis 13 Uhr und von 14.30 bis 20 Spielfläche: rund 17 Uhr Meter breit und 32 Meter lang Ausstattung: Umzäu nung um die beiden Aluminiumtore. Zustand: Ein Lob auf diesen Ballspielplatz sich nur noch Tornet ! ze zum absoluten Glü Die Kicker wünschen ck. Tore: Aluminium, beid e Tore 3 x 2 Meter, ww w.wirsuchennetze.de Taktik: Die Taktikt afel bleibt meistens daheim. Es wird gro Sport aus Übersteiger ßer , Dribblings und „Ha cke, Spitze, 1, 2, 3“ geboten.

Foto: Kai Schuber

Wo hält der rohe, unverfälschte, nicht-kommerzielle Fußball heute noch Hof? Auf diese Frage kann es nur eine Antwort geben: auf dem Bolzplatz. Sage und schreibe 36 dieser fast schon in Vergessenheit geratenen Keimzellen des Hobbykicks gibt es in Darmstadt. Plus die zahlreichen Rasenflächen, die von Fußballbegeisterten kurzerhand zu wilden Bolzplätzen umfunktioniert werden. Das P stellt sie alle der Reihe nach vor – zum Ausschneiden und Sammeln, liebe Freundinnen und Freunde des Rundleders. Als praktisch-handliches BolzplatzQuartett. Passt unter jeden Schienbeinschoner. (Kai Schuber)

1.000 Teile – eine Frage

Das macht eigentlich ... Matthias Örüm!

Der Innenverteidiger Matthias Örüm, Jahrgang 75, besitzt noch einen Vertrag bei Waldhof Mannheim und ist, wie er mir am Telefon mitteilte, momentan verletzt. Gute Besserung vorab. Örüm spielte von 1999 bis 2001 für die Lilien, bevor er sich über Hoffenheim, Wacker Burghausen und erneut TSG Hoffenheim gar in die 2. Liga hochspielte. Für die beiden Teams machte er zusammen 127 Spiele und 16 Tore – bis er, Mitte der Saison 06/07, für zwölf Spiele zum SV Wilhelmshaven wechselte. Dann sein Transfer 2007 zum Waldhof ... seitdem laut deren Homepage nur zwölf Spiele. Hoffentlich nicht wegen der Verdächtigungen in der Hoyzer-Affäre und denen danach! Begonnen hatte Matthias Örüm das Fußballspielen bei der TB RohrbachBoxberg, seine C- bis A-Jugend verbrachte er in Dossenheim und spielte dann zwei Jahre für die Frankfurter Eintracht. Es folgten zwei Jahre für Sandhausen sowie eines in Aschebersch, von wo aus er zu uns wechselte. End of story. (Gerald Wrede)

Ich hätte niemals damit beginnen dürfen, das Dallas-Puzzle zusammenzufrickeln! Nun geht die Fresse von Ken Kerchival nicht mehr aus dem Grafikspeicher meiner unkonzentrierten Rübe. Ich weiß gar nicht mehr, wie der Charakter hieß, es war der Cousin von J.R., nein, es war der Bruder von Pamela, aber es spielt eh keine Rolle. Er selbst war ja auch gar nicht mit auf dem Puzzle, es war ja die Southfork Ranch. Aber der Link war da. Mein Problem ist es nicht, mit dem schizoiden Grinsen eines eindimensionalen Seriendarstellers mäßigen Formats als Rückprojektion in meinem Hinterkopf für – ja sicher

nur ein Weilchen – leben zu müssen. Vielmehr gelange ich ins Grübeln, weil wir in ähnlichen Küchen tafeln. Tafelten. Er hatte zudem Audrey Landers bei sich ein- und ausgehen, was mir heute mehr Angst macht, als es damals das von ihr mitgebrachte Essen vom Chinese Takeaway tat. Chinesen, deren Lebensweisen, ihr Inneres und Äußeres, waren mir durchaus vertraut, aber dass sie eigentlich viel weiter westlich leben und Brokern und deren Liebschaften eingeschaltes Essen für Daheim mitgeben, wusste ich seinerzeit nicht. Wir brachten uns schon mal Scholle mit Kartoffelsalat aus der Stadt

mit – wieder was, was keine Rolle spielt, wo ich doch darauf hinaus will, dass ich eigentlich mehr als froh bin, weder Cliff Barnes (eben ist mir der Name eingefallen) noch Audrey Landers (deren Serienname mir jetzt hoffentlich nicht einfällt) in meiner Küche am Tresen chinesisch Essen zu sehen. Meine Küche ist auch viel kleiner als die vom Kerchival. Und mein Leben schöner als das von Cliff Barnes. Und das von Digger. Sowieso! Vielleicht ist mein Leben nicht so schön wie das eines Chinesen. Das vermag ich nicht zu beurteilen. Und, ja Ihr habt recht: Sie hieß Afton Cooper. (Gerald Wrede)


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Siehst Du Dich selbst als so genannten Singer-Songwriter oder wie würdest Du Deinen Stil beschreiben? Patrick: Das ist schwierig. Ich habe mal eine Definition von jemandem gehört, die es ganz gut trifft: Melancholie-Singer-Songwriter-Pop. Den Begriff Liedermacher finde ich

„Kaffee mit Milch ist einfach nur geil“ Black Box mit Bischler und Milch

P: Euer Bandname Milch ist schon etwas ausgefallen. Genauso wie

die Idee, Geigenklänge in eure Musik einfließen zu lassen. Wie ist es dazu gekommen? Mariella: Milch? Das kam, weil Bischler saugerne Kaffee trinkt, aber nur mit Milch. Patrick: Kaffee mit Milch ist einfach nur geil. Genauso ist es auch mit Bischler: Mit Milch machts viel mehr Spaß. Auch wenn ich noch manchmal ohne Band auftrete, so fehlt doch immer was. Und gerade die Geige ist einfach der Hammer! Wo liegen Deine musikalischen Einflüsse? Patrick: Die alten Sachen von Gisbert zu Knyphausen. Seitdem ich ihn kenne hat sich auch mein Schreibstil verändert. Er hat mich

sehr geprägt. Und Wolfgang Müller finde ich auch ganz großartig.

Du bist sehr gut im Internet vertreten: Facebook, Twitter, MySpace etc. Wie passt das zusammen? Trägst Du da nicht selbst zur

Ich fühl’ mich immer noch wie ein kleines Kind.

Beide kommen aus Hamburg. Deutschlands Musik-Hochburg für Künstler mit deutschen Texten ... Patrick: Ja. Ich habe zwischendurch ernsthaft überlegt, nach Hamburg zu gehen. Da ist die ganze Singer-Songwriter-Geschichte beheimatet. Bin dann aber doch hier geblieben, da ich gemerkt habe, dass Darmstadt auch eine gute Musikszene hat. Die ist zwar nicht so ausgeprägt wie in Hamburg, aber dafür spüre ich hier eine große Offenheit. Die Musikszene in Darmstadt ist schon ziemlich lebendig, abwechslungsreich und man hat viele Auftrittsmöglichkeiten, das ist eine coole Basis.

aber auch klasse. Die Texte sind mir einfach wichtig, deshalb kann ich mich auch mit dem Begriff als solches anfreunden. Die Songs schrieb bisher Bischler allein. Jetzt, wo sich die Band gefunden hat, wird sich in Zukunft daran etwas ändern? Max: Also ich denke nicht, dass wir gemeinsam Lieder schreiben werden. Und das ist auch okay. Patrick hat da seine sehr genauen Vorstellungen. Patrick: Das Grundgerüst mache ich – Text und Melodie sind mein Ding und das gehört einfach zusammen. Ich kann keinen Text schreiben ohne Melodie, da ist schon ein gewisser Ablauf drin. Aber dann kommt die Band und wir komplettieren die Songs. Mariella: Jeder von uns hat noch andere Musikprojekte am Laufen und das ist das völlig okay so.

Foto: Jan Nouki Ehlers

Gestatten: Bischler. Dahinter verbirgt sich der Darmstädter Liedermacher und Gitarrist Patrick Bischler. Seit 2008 mit seiner Gitarre im Schlepptau unterwegs, transferiert er das klassische Singer-Songwritertum in einen Stilmix aus Folk, Rock, Alternative und Jazz. Seit letztem Jahr begleitet ihn die Band Milch bei seinen Auftritten: Mariella Schelch (Geige), Max Kalb (Gitarre), Ben Lochocki (Bass) und Bastian Bischler (Schlagzeug) verleihen mit ihren Arrangements den ausgereiften Songs die nötige Tiefe und Leichtigkeit. Wir trafen die Band im Proberaum.

Wir-Perspektive heraus. Sicherlich liegt es daran, dass ich da meine Erfahrungen gemacht habe – Grenzerfahrungen.

Was inspiriert Bischler zu seinen Texten? Patrick: Meine Texte sind eine Reflektion der Zeit, in der wir leben, und unserer Gesellschaft, deren fehlende Beständigkeit und die Schnelllebigkeit. Natürlich ist das meine subjektive Wahrnehmung. Aufzeigen, wie es da draußen zugeht in der Welt. Ich versuche es aber auf einer allgemeineren Ebene zu formulieren, so aus der

Schnelllebigkeit bei, bist aktiver Teil dessen? Patrick: Das ist nur Promotion. Ich definiere den Begriff Schnelllebigkeit anders. Aber es stimmt schon, man kann sich nicht abkapseln, man muss sich arrangieren und versuchen, einen guten Mittelweg zu finden. Ich verstehe die Schnelllebigkeit als gesellschaftlichen Druck. Und den Stress, in den wir getrieben werden, der uns mitreißt. Und da gibt es die Möglichkeit, auszubrechen, das Ganze von außen zu betrachten und zu sagen, das ist mir zu blöd, da habe ich keinen Bock drauf. Das ist eine Frage der Perspektive und wie man damit umgeht. Ich bin nicht der super alternative Mensch. Auch ich bin modern und nutze das Internet... und die Mikrowelle. [alle lachen] Im Sommer werdet Ihr Euer erstes Album veröffentlichen. Die Labelfrage bleibt an dieser Stelle natürlich nicht aus. Gibt es da schon Neuigkeiten? Patrick: Wir sind uns noch nicht einig darüber, ob wir überhaupt bei einem Label releasen. Zwei Anfragen von kleineren Labels sind da und wir haben auch schon einige andere angefragt, aber wahrscheinlich machen wir das in Eigenregie. Wenn ein Label, dann muss es sinnvoll sein und uns weiterbringen, ansonsten kann man das auch wirklich selber machen.

Welche Ziele habt Ihr noch? Bastian: Einmal bei „Rock am Ring“ spielen! [lacht] Mariella: Ich will das Musikmachen auf jeden Fall professionell betreiben. Patrick: Das wünsche ich mir auch. Ein Traum für mich wäre, einmal in Hamburg zu spielen und ganz genau zu wissen, es kommen Leute, die unsere Musik kennen und mögen. Das ist ein hoher Anspruch, gerade in dieser Szene. Auf Deiner MySpace-Seite steht: „Langsam mal erwachsen werden“. Wie ist das gemeint? Patrick: Langsam erwachsen werden ist mein Ding. Dabei ist das „langsam“ wichtig. Ich habe heute noch nicht das Gefühl, für mein Alter erwachsen zu sein. Ich fühl mich immernoch wie ein kleines Kind. Und da ist die heutige Gesellschaft wieder das Thema. Es entsteht der Zwang, schnell erwachsen und perfekt zu werden. Durch diesen Zwang übernimmt man eben Eigenschaften und Angewohnheiten, auf die man eigentlich gar keinen Bock hat. Kinder dagegen haben eine ganz andere Wahrnehmung der Welt, die machen oder sehen Dinge, die Erwachsene nicht mehr erleben können. Das finde ich schade. Deshalb ist es mir wichtig, in diesem Sinne ein kleines Kind zu bleiben. Vielen Dank für das Gespräch. (Daniel Wildner + Gunnar Schulz)

Bischler und Milch live Der nächste Auftritt: Sa, 27. Februar, 20 Uhr, Eintritt frei: mit Moonlightjunkie und Lingby bei „Hoch3“ in Griesheim (Nordring 49-53) www.myspace.com/bischler www.bischlermusik.de

LIGHTS OUT!


68_ GEDANKLICH

HEIMATLICH_ 69

Diese Musigg isâ&#x20AC;&#x2122; uns kein Rätsel

Schulterblick

tegy

Director Business & Stra bei Gruner + Jahr

Horizontal 11 Ex-Darmstädter Band (jetzt in MĂźnchen) mit Jan Vondracek am Mikro, Album: â&#x20AC;&#x17E;Tausend Sonnenâ&#x20AC;&#x153; 13 englisch: LĂźgner 14 NASA-Raumfahrtprogramm, das zur ersten Mondlandung fĂźhrte 15 GroĂ&#x;mutter 16 Länderkennzeichen von Italien 17 Männername 18 Die Geigerin dieser Band ist auch Teil von Bischler (mit Milch). 19 Musikrichtug 25 Darmstädter Band, in der sich zum Teil Ex-Casketnail Mitglieder tummeln 26 amerikanischer Geheimdienst 27 GewĂźrzpaste, die ordentlich knertz macht (Darmstädter Band) 29 Vorname der deutschen Schauspielerin Potente 30 anderes Wort fĂźr: ungebraucht 31 Fluss in der Schweiz 33 Länderkennzeichen Spanien 35 AbkĂźrzung fĂźr einen Mengenbegriff in der Informatik 36 Psychedelic Sound mit (Benno) Herz 40 Frauenkurzname 42 Art der Internetverbindung 43 deutsch-franzĂśsischer Fernsehsender 44 spanischer Artikel 45 Bauart 46 Initialen der Loren 47 englisch: Mädchen 48 Diese Urban-Roots-Reggea-Band ist benannt nach einem Hit der Wailers.

50 englisch: Diebstahl 54 AbkĂźrzung fĂźr einen FlĂźssigkristallbildschirm 57 DA-Hardcore seit den 90ern mit Hits wie â&#x20AC;&#x17E;Chainsaw Hillâ&#x20AC;&#x153; oder â&#x20AC;&#x17E;Unterkieferâ&#x20AC;&#x153; 59 TV-Serie, die auf einer mysteriĂśsen Insel spielt 56 Kyles kleiner Bruder (Southpark) 61 Held aus der â&#x20AC;&#x17E;Unendlichen Geschichteâ&#x20AC;&#x153; 62 sächliches FĂźrwort 63 Orchester der Uni Darmstadt 64 Charakter

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vertikal 01 Nicht ganz buchstabengetreu, leidet diese Darmstädter Band an Verfolgungswahn. 02 kurz fĂźr: Mondsonde der NASA, die die Oberfläche des Trabanten kartieren soll. 03 Der Name dieser Darmstädter Band kĂśnnte die AbkĂźrzung fĂźr Nasenfick sein. 04 Tonträger mit einer Spielzeit zwischen der einer Single und der eines Albums 05 Gestalt bei Twain (Sawyer) 06 Elektroakustik (AbkĂźrzung) 07 mild schmeckendes Laugen(heil)salz 08 Darmstädter Band, deren Name so ähnlich lautet wie â&#x20AC;&#x17E;Glamour King Kongâ&#x20AC;&#x153; 09 AngehĂśriger eines alten, indianischen Kulturvolkes 10 knertzig zarter Frauengesang mit Glockenspiel und Gitarre

32 34 37 38 39 41 42 45 49 50 51 52 53 54 55 57 58 60

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Salut Täterä! Ein neues Kreuzworträtsel lockt mit neuen Herausforderungen: Diesmal verbergen sich im Kästchengewitter 14 Bands aus Darmstadt und Umgebung, die lokal durch Konzerte und VerĂśffentlichungen ihrer Songs bekannt geworden sind. Die Fragen nach diesen Bands sind teilweise spielerische Umschreibungen ihrer bekannten Eigenschaften. Oder sie beziehen sich direkt auf den Bandnamen oder die -mitglieder, auf Songs oder VerĂśffentlichungen, an denen man die Musiker wiedererkennen kann. Da sie sich in verschiedenen Stilen ausdrĂźcken und man sie deshalb vielleicht nicht alle kennt, helfen die anderen, nicht unbedingt Darmstadt-abhängigen Begriffe, Ăźber Querverbindungen die gesuchten Bands zu finden. Die AuflĂśsung gibt es dann ab 25. März auf www.p-magazin.net. Viel SpaĂ&#x; beim Rätseln! (Jenni KĂścher)

Foto: Privat P ivat

Wie Exil-Darmstädter heute die Stadt sehen

Darmstädter Bands in Kreuzworten

AbkĂźrzung fĂźr ein HohlmaĂ&#x; unbestimmter Artikel Teil des Beines lockige Frisur Zeitschrift mit â&#x20AC;&#x17E;Gimmicksâ&#x20AC;&#x153; englisch: nackt deutsche Vorsilbe 2002 gegrĂźndete neunkĂśpfige Band, deren Name die Musikrichtung beinhaltet franzĂśsisch: Spiel anderes Wort fĂźr: schlecht neunkĂśpfige Ode an eine berĂźhmte Weltraum-Serie (Darmstädter Band) Postsendungen KFZ-Zeichen: Slowenien kurz fĂźr â&#x20AC;&#x17E;Super-Saiyajinâ&#x20AC;&#x153; (â&#x20AC;&#x17E;Dragonball Zâ&#x20AC;&#x153;) allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AbkĂźrzung) umgangssprachlich: Traktor Name mehrerer Orte in Rumänien kurz fĂźr: Lehrstuhl fĂźr Technische Thermodynamik kurz gesagt: CafĂŠ in der ElisabethenstraĂ&#x;e Länderkennzeichen: Deutschland chemisches Zeichen fĂźr Polonium Kräuteretten-Marke typischer Kreuzworträtsel-Papagei Pink-Floyd-Mitglied (Barrett) poetisch: Wiese franzĂśsischer Artikel (männlich) Firmenrechtsform AbkĂźrzung fĂźr Sankt Halbton unter a


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Foto: Antje Herden

Darmstädter Typen Saskia Bangert Die Salonkultur des 17. Jahrhunderts versprach unbeschwerten Genuss und gelassenen Umgang mit den Verwicklungen des Lebens. Eine Salonière verband in ihrem offenen Haus Gesellschaftliches und Künstlerisches zu einem Stil. Vier Jahrhunderte später folgt Saskia Bangert diesem Gedanken – in ihrem „Grünen Salon“ im Martinsviertel. Die durch viele Ortswechsel bewegte Kindheit der in Berlin geborenen Pastorentochter endete im Internat der Marienhöhe. Danach begann Saskia in Mainz Publizistik zu studieren, aber letztendlich wollte sie doch keine Journalistin werden. Die fast 40-Jährige servierte lieber zehn Jahre lang in der Bauernschänke bei „Frau Schmitt“ in Bessungen Bratkartoffeln. „Die besten der Stadt für zwei Mark zwanzig.“ Nebenbei absolvierte Saskia Praktika im Bereich Hörfunk, unter anderem in London. „Damals arbeiteten wir bei der BBC noch ganz anders. Da habe ich die Leute mit meinem Kassettenrecorder interviewt

und im Studio die Bänder mit Rasierklingen und Tesafilm geschnitten.“ Zurück in Darmstadt gestaltete sie das Modegeschäft einer Bekannten und begann vom eigenen Laden zu träumen. Doch ihre große Sehnsucht war und ist das Singen. Mit dem Gitarristen Oliver Jäger stellte sie ein WorldmusicProgramm zusammen: „Wir hatten Balkanlieder und jiddische Stücke im Repertoire.“ Nachzuhören unter www.gruenersalon.de. Das Schönste für Saskia: „Wenn man mit einem guten Programm auftritt und mit dem Publikum eine besondere Beziehung eingeht.“ Um das auch in ihrem Geschäft tun zu können, betrat sie eines Tages eine Bankfiliale im Martinsviertel und holte sich einen Kredit über 10.000 Mark. „Das war genau in diesen Räumen hier, in die ich im August letzten Jahres eingezogen bin“, erinnert sich Saskia. Den „Grünen Salon“ eröffnet sie 1998 jedoch auf der anderen Straßenseite. Seitdem hat sie ein Ziel: „Ich

möchte den Darmstädtern schräge, unkonventionelle Sachen für den Alltag näher bringen.“ Dazu besucht sie Messen in Paris, weil sie dort die einzigartigen Einrichtungsgegenstände und Gebrauchsartikel findet, die sie anbietet. „Den Laden erlebe ich als Forum für Neues und Ungewöhnliches, in dem sich kreative Menschen begegnen können“. Nicht jeder kann mit jedem Produkt etwas anfangen, darum genießt Saskia es besonders, wenn sich Theaterleute und Dekorateure einfinden und „verstehen, was ich meine.“ Überraschend gesteht die kreative Ladeninhaberin: „Ich bewundere schöne Dinge, weil ich selber so etwas nicht herstellen könnte.“ Manchmal habe sie gar Hemmungen, mit ihren sechsjährigen Zwillingen zu basteln. Aber ihren nächsten Traum trägt sie bereits in sich: ein plüschiges Tortencafé, eingerichtet mit Trödel und Fundstücken, mit einer Bühne zum Jammen und einer kleinen Ladenecke. (Antje Herden)

Rischdisch (un)wischdisch > Dem Darmstädter Walter Schmidt gelingt 1975 mit 79,30 Meter ein neuer Weltrekord im Hammerwurf. > Das (zur damaligen Zeit) größte Darmstädter Druckhaus ,,Habra” ging im Mai 1977 in Konkurs. Rund 300 Beschäftigte wurden arbeitslos. > Der Sigmund-Freud Preis für wissenschaftliche Prosa wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt verliehen. > Im August 1972 geht die Polizei zum ersten Mal mit einer Razzia gegen die zum Ärgernis gewordene Drogenszene im Herrngarten vor. > Die Silz entspringt als einziger der Darmstädter Bäche in der Darmstädter Gemarkung, nämlich auf einem schmalen, sumpfigen Wiesenstreifen hinter dem Restaurant ,,Einsiedel” (in der Nähe der Grube Prinz von Hessen). Das nächste P erscheint am 29. März 2010, Redaktionsschluss: 10. März, Anzeigenschluss: 17. März.

(Arkad Mandrysz)

Darmstädter Fakten


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