Ausgabe 21 15 Februar Juni 2009 2010 gratis
Black Box mit Fatih Akin Illustre Gestalten Stadtteil Woogsviertel Ăœberwintern im Odenwald 1. rischdisches Kreuzworträtsel Veranstaltungskalender Stadtkulturmagazin
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Hallo Darmstadt. Hallo Darmstadt. Und hallo, lieber Oberbürgermeister und Kulturdezernent Walter Hoffmann. Sparen muss sein – darüber lässt sich in diesen Zeiten wohl nicht streiten. Aber bitte nicht an der Seele unserer Stadt – der (Hoch- und Sub-)Kultur! Es gibt ja schließlich auch Spar-Alternativen ... Die Nordostumgehung nicht bauen, zum Beispiel. Die eindeutige Mehrheit der Betroffenen möchte die Trasse ohnehin nicht. Und die Stadt spart so mindestens 40 Millionen. Oder: Das Darmstadium verkaufen. Sagen wir mal: für einen symbolischen Euro an die Messe Frankfurt. Ersparnis: knapp vier Millionen Euro pro Jahr für die Stadtkasse. Das wäre Balsam für die Seele unserer Stadt. Um ein „souliges“ Miteinander geht es auch in der Black Box mit Deutschlands erfolgreichstem Regisseur Fatih Akin (auf den Seiten 18 bis 20 dieser Ausgabe). Außerdem zieht das P Resümee zu den HerzensAktionen „Karoline soll leben“ und „P-(e)scherung“. Und Ihr bekommt das gewohnt üppige Paket an gut recherchierten Informationen, was Darmstadt in diesem Monat kulturell besonders macht. Viel Spaß beim Lesen (und Knobeln, auf Seite 60)! Die P-Redaktion P.S.: Hilfe für Haiti ist weiter nötig! Schnell und einfach: Schicke eine SMS mit „HAITI“ an die 81190. 5 Euro je SMS (zuzüglich der SMS-Kosten) werden berechnet, davon gehen 4,83 Euro direkt an die Aktion „Deutschland Hilft“ für Haiti. Mehr Infos auf www.spendino.org und www.aktion-deutschland-hilft.de.
Inhalt Thema Vorwort, Inhalt, Impressum Favoriten des Monats Suche und finde! P goes Facebook Geldübergabe für Karoline What a P-scherung Ab in den Odenwald! Illustratoren-Ausstellung Blackbox mit Fatih Akin besonders ... unbesonders Das Fotomagazin „uebergrund” Kultur der Ordnung, Teil 1: der EAD Das literarische Darmstadt im Februar Auf Darmstädter Bühnen im Februar Kunstausstellungen im Februar
Seite 03 04 – 09 11 12 12 13 14 + 15 16 + 17 18 – 20 21 22 + 23 24 + 25 26 + 27 28 + 29 31
Thema Veranstaltungskalender Out of Darmstadt Wrede und Antwort Was Mitgebsel über uns verraten Made in Darmstadt: das ESOC-Kontrollzentrum Stadtteiltest, Teil 6: das Woogsviertel Hörspiel mit ImmerGrün Bolzplatz-Quartett, Ausgabe 20 Das macht eigentlich ... Oliver Wölki! Wrede und Antwort 1. rischdisches Kreuzworträtsel Schulterblick mit Tom Reiss Darmstädter Typ: Aram Luft Rischdisch (un)wischdisch
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Impressum P Stadtkulturmagazin 21. Ausgabe – Februar 2010 Herausgeber: Cem Tevetoglu, Schleiermacherstraße 21, 64283 Darmstadt Verlag: P-Verlag, Schleiermacherstraße 21, 64283 Darmstadt Redaktion (V.i.S.d.P.): Cem Tevetoglu (ct), redaktion@p-verlag.de, Telefon: 0163 / 7929262 Anzeigen: Jens Engemann (je), anzeigen@p-verlag.de, Telefon: 0176/21964883 Marketing: Peter P. Schmidt, marketing@p-verlag.de Artdirektion: André Liegl, grafik@p-verlag.de, www.rockybeachstudio.de Best Grafikassistenz of the world: Lisa Zeißler, lisa.zeissler@p-verlag.de Layout: Burcu Baytak, Melanie Dörsam, Astrid Fischer, Tanja Heuser, Martina Hillemann, Dani Krug, Nicole Lange, Yvonne Mülbert Coverfoto: David Sedlacek, www.fotorist.de Kreppel: gebacken von Bäckerei Müller, gehalten von Paddy „Leckermäulchen” Demuth Redaktion dieser Ausgabe: Egon Alter (ea), Petra Blank (pb), Jacob Chromy (jdc), Patrick Demuth (pd), Roger Edward Francis (ref), Paul Gruen (pg), Alexander Heinigk, Meike Heinigk (mei), Antje Herden (ah), Mathias Hill (mh), Tabea Köbler (tk), Jenni Köcher (jk), Elisabeth Lawonn (lz), Katharina Mandlinger (kma), Arkad Mandrysz (am), Benny Metz (bm), Sven Möller (smm), Amelie Reibach, Nadja Rogalla (nr), Tilmann Schneider (tman), Gunnar Schulz (gs), Daniel Wildner (daw), Gerald Wrede (gw) Fotoredaktion: Jan Nouki Ehlers, www.janehlers.net Facebook: Jo Schulz und Jacob Chromy Druck: Printec Offset, Ochshäuser Straße 45, 34123 Kassel Auflage: 9.000 Exemplare Verteilung: 200 Auslagestellen im Raum Darmstadt Bezugspreis: gratis (Jahresabo: 25 Euro) Erscheinungsweise: monatlich (Doppelausgaben Dezember/Januar und Juli/August) Nachdruck / Copyright: Alle Urheberrechte für Text und Gestaltung liegen beim P-Verlag. Ein Nachdruck der Texte und Fotos, die in P veröffentlicht sind, ist – auch in Auszügen – nur mit schriftlicher Genehmigung des P-Verlags erlaubt. Haftung: Namentlich oder mit Kürzel des Autors gekennzeichnete Beiträge entsprechen nicht unbedingt der Meinung des Herausgebers. Nächste Ausgabe: März 2010 Redaktionsschluss: 10.02.2010 Anzeigenschluss: 17.02.2010 Veranstaltungskalender: 17.02.2010 Erscheinungsdatum: 26.02.2010 www.p-magazin.net und www.facebook.com/pmagazin
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Favoriten des Monats Jochen Distelmeyer (HH)
Favoriten des Monats HAMBURGER OBERLEHRER
Dass sich die letzten Stücke seiner alten Band Blumfeld ein bisschen zu sehr um Tiere, Schnee und Apfelmänner drehten, könnte für deren Auflösung ebenso eine Rolle gespielt haben wie, dass man sich nicht mehr so lieb hatte. Das Distelmeyer‘sche Solo-Comeback wurde dementsprechend gespannt erwartet, der Ruf als Feuilleton-Darling stand auf dem Spiel – und wurde mit dem Album „Heavy“ gerettet. Druckvoller ist er geworden, der Jochiboy, textlich sehr direkt und einfach, manchmal vielleicht etwas zu sehr. Aber „in concert“ immer noch der Chef-Charismatiker. Ein echter Star eben. (mh) Klingt wie: die Blumfeld der mittleren und späten Periode 603qm / Do, 4. Februar / 21 Uhr / Abendkasse 17 Euro Rocky Beach at Rocky Bar
NEULICH IN DER ROCKY KY BAR B
Gedenkstätte Liberale Synagoge
Baustellenarbeiten für einen Neubau im Klinikum Darmstadt brachten ihre Überreste zutage: Die Liberale Synagoge war bis zu der von den Nationalsozialisten angezettelten Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 Wahrzeichen des liberalen Judentums in Darmstadt. Über ihrem Eingang stand: „Gebetshaus für alle Völker“. Heute ist hier ein Ort der traurigen Erinnerung, ein Tatort des Verbrechens, architektonisch würdevoll aufbereitet, den sich jeder Bürger dieser Stadt ansehen sollte. Führungen werden regelmäßig angeboten. (mei) Gedenkstätte Liberale Synagoge (im Klinikum Darmstadt, Bleichstraße) Sa, 6., 13., 20., 27. + So, 7., 14., 21., 28. Februar, jeweils von 11.30 bis 16 Uhr (aktuelle Termine für Führungen bitte telefonisch beim städtischen Kulturamt erfragen: 06151 - 133341) / Eintritt frei Johnny Cash-Abend mit The Cashback Five (ODW)
Tagsüber sind die acht Jungs und Mädels von Rocky Beach unter anderem für diee Ge-staltung der P-Grafik zuständig. An diesem „Neulich in der Rocky Bar-Spezial“ jedoch ochh wechseln sie das Fach und gestalten einen „wilden Abend“ in der Rocky Bar der er Goldenen Krone – die alleine aus Gründen der Namensgleichheit ihre Stammkneipee sein s dürfte. Dabei wagen sie selbst den Schritt ans DJ-Pult, was laut Insider-Prognosenn auf a eine krude Mischung von Ted Herold bis LCD Soundsystem hoffen lässt. (kma) Klingt wie: „Ein Fässchen Pomade goes Punk-Funk?“
BEDACHTER BESUCH
COUNTRY & STEAKS
Die nach eigenen Worten „urigen“ The Cashback Five aus dem Odenwald servieren die großen Hits des großen Johnny Cash. Dazu gibt es Country-Steakss aus der Küche der „urigen“ Darmstädter Traditionsgaststätte Gebhardt. Und das as Ganze mitten im urigen Martinsviertel. Uriger geht’s nicht! (ct) Klingt wie: „If I were a Watzeverddler I would play the Watzom Prison Blues ...“ Gaststätte Gebhart (Mollerplatz) / Sa, 6. Februar / 20 Uhr / Eintritt frei
Goldene Krone (Rocky Bar) / Do, 4. Februar / 22 Uhr / Abendkasse 1 Euro
KURIOSE KOMPOSITIONEN
Der Begriff „Neue Musik“ birgt für die breite Masse eine Art Mysterium, hinter dem sich eine Ästhetik verbirgt, die mit ihren oft befremdlichen Klängen vielleicht nicht all zu leicht zu begreifen ist. Dabei ist Darmstadt seit jeher ein Zentrum dieser kuriosen Kompositionsströmungen. So veranstaltet die Akademie für Tonkunst im Februar alljährlich die Tage für Neue Musik. Dieses Jahr im Konzertprogramm: Werke von KarlHeinz-Stockhausen, Phillip Glass und vielen mehr. Ein Erlebnis für den musikalischen Weitblick über den eigenen Tellerrand. (tk) Akademie für Tonkunst / Fr, 5., bis Sa, 27. Februar / alle Termine und das komplette Programm unter www.akademie-fuer-tonkunst.de/Veranstaltungen.html
Woog Riots (DA) & Abby (MA) & Bedroomdisco (DA)
Die Woog Riots, seit einigen Jahren als deutsch-italienisches Duo quer über den Globus unterwegs, beehren mal wieder ihre Heimatstadt am gleichnamigen Badesee. Ihr antifolk-gestählter Independent-Pop umgeht die Niedlichkeitsfalle gekonnt durch Laptop-Beats und allerlei instrumentale wie textliche Überraschungen. Etwas konventioneller, aber nicht weniger am Puls der Zeit, geht’s bei der Bassgitarreschlagzeug-Band des Abends, dem Mannheimer Quintett Abby, zu. After the show: Bedroomdisco. (mh) Klingt wie: Knarf Rellöm is playing with my Moldy Peaches / Slut get well soon with Interpol Schlosskeller / Sa, 6. Februar / 21 Uhr / Abendkasse 5 Euro
Terry Lee Brown Jr. & Greg Parker
TECHHOUSE & MINIMAL TECHNO
Plastic City ist keine Stadt aus Stein erbaut, sondern ein Ort, entstanden aus Visionen: Dahinter verborgen ist eines der erfolgreichsten Labels im Genre Easy Listening, Deep- & Chillout. Für Terry Lee Brown Jr. und Greg Parker hat Plastic City eine weitaus persönlichere Bedeutung. Denn es vereint eine tiefe Freundschaft der beiden zueinander sowie auch zur (elektronischen) Musik. Das alles hat in Darmstadt begonnen, ist hier gewachsen – und in Plastic City vereint. Nach langer Zeit kehren sie endlich wieder gemeinsam in die Stadt zurück, in der ihre Wurzeln liegen. (mei) Klingt wie: „Einmal Terry’s Café, bitte!“ Level 6 (Kasinostraße 60) / Fr, 5. Februar / 22 Uhr / Eintritt 7 Euro
INDIE-POP
Mr. Oizo (Paris/Ed Banger), Pee Masta Poo (DA), Don’t Can DJ (DA)
ELEKTRONICA
„Wer ist eigentlich dieser Vollbart zwischen den Turntables?“ – Quentin Dupieux. „Wer soll das sein?“ – Mr. Oizo. „Ah, der mit ‚Flat Eric‘ / ‚Flat Beat‘?“ Wer nur den Hit aus der Levi‘s-Werbung von 1999 kennt, wird erstaunt sein, was der ungewöhnliche französische Beatbastler noch alles kann. Poppig und eingängig trotz absolut minimalistischer Machart bringen seine Tracks seit Jahren die Tanzflächen weltweit zum Brennen. Elektromusikalische Umrandung kommt aus Darmstadt von Pee Masta Poo und dem Don’t Can DJ-Team. Ein weiteres DJ-Event der Extraklasse auf 603qm Freiraum zur Tanzgestaltung. Nachholtermin für den 28. November 2009. (tk) Klingt wie: Ed Banger, DJ Feadz, Uffie Centralstation / Fr, 6. November / 22 Uhr / Abendkasse 9,50 Euro
Alle Fotos der Favoriten: Veranstalter
Tage für Neue Musik
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Favoriten des Monats
Favoriten des Monats LOKALPOSSE
Der Datterich, der weindurstige, kartenspielende Knorzkopp, gilt als DER prototypische Ur-Darmstädter schlechthin. Wer Zugang zur hiesigen Schlappmaul-Kultur sucht, kommt um das 1841 entstandene Volksstück von Ernst Elias Niebergall nicht herum. Daher hat das Staatstheater die Inszenierung der Hessischen Spielgemeinschaft ab sofort wieder auf dem Spielplan – und zwar respektvollerweise im sonst der musikalischen Hochkultur vorbehaltenen Großen Haus. Un lusdisch isses aach, des muss mer aafach gesehe hawwe! (tman) Staatstheater Darmstadt, Großes Haus / So, 7., und Fr, 19. Februar / 19.30 Uhr / Abendkasse ab 8 Euro (für Darmstädter Studenten: Eintritt frei!)
„Che – Revolución“ und „Che – Guerilla“ (OmUT)
KINO IM AUDIMAX
KARNEVAL MIT SOUL, BLUES & ROCK’N’ROLL
Mardi Gras, der „fette Dienstag“, ist der Höhepunkt des Karnevals in New Orleans. Bei Marianne und Klaus im Jagdhofkeller soll das lebenslustige Mardi-Gras-Feeling schon am Fastnachtssamstag aufkommen – mit drei authentischen Bands und dem dazu passenden Soul-Food. Papa Legba’s Blues Lounge wird sich dazu ausnahmsweise elektrisch und mit dem Drummer Thomas Hoffmann verstärken. Die Moneymakers lassen Frontmann Kamel aus Paris einfliegen – und Alfred Heupt sammelt bei den Belleville Rhythm Kings einige Protagonisten der Darmstädter Jazzszene um sich. (ct) Klingt wie: Tanzen im Gewölbekeller Jagdhofkeller (Bessunger Straße 84) / Sa, 13. Februar / 20.15 Uhr Abendkasse 18 Euro
„The Rolling Stones: Shine A Light“
Seit 111 Semestern zeigt der Studentische Filmkreis der TU Darmstadt zweimal die Woche Filme aus allen Bereichen des Mediums, von Blockbustern bis zu ausgefallenen und raren Filmen. An zwei Donnerstagen im Februar gibt es im Audimax die von Steven Soderbergh verfilmte Ernesto-„Che“-Guevara-Doppelbiografie zu sehen. Teil 1, „Revolución“, beschreibt „Ches“ Weg von Argentinien bis zum Sturz des kubanischen BatistaRegimes 1959, der zweite Teil, „Guerilla“, beschäftigt sich mit Guevaras revolutionsmissionarischen Tätigkeiten in Afrika und Lateinamerika bis zu seiner Ermordung 1967. Ein Stück Zeitgeschichte mit dem großartigen Benicio del Toro in der Hauptrolle. (tman) Audimax (TU Stadtmitte) / Do, 11., und 18. Februar / jeweils 20 Uhr / Eintritt jeweils 2,50 Euro (plus: einmalig 2 Euro für den Filmkreisausweis)
JazzTalk 076 mit dem Pablo Held Trio
Mardi Gras Party + drei Live-Bands
MUSIK UND FILM M
Der Film „Shine A Light“ unter der Regie des großartigen Martin Scorsese („Taxi Driver“, „Gangs of New York“) ist eine Dokumentation über die Rolling Stones. Gedreht wurde er 2006 während zwei Konzerten im New Yorker Beacon Theatre. Nichtt weniger als 16 Kameras präsentieren Mick Jagger und Co. in glasklarem Sound undd eeinem Bild, bei dem jede Falte zum Vorschein kommt. Darüber hinaus liefert Scorsese unterhaltsames Archivmaterial, aktuelle Backstage-Aufnahmen und diverse Interviews. Und dass sich Hit an Hit an Hit reiht, sollte klar sein. (pd) Klingt wie: „Ein Bier auf Keith Richards!“ Centralstation (Saal im 3. OG) / Mi, 17. Februar / 20 Uhr / Abendkasse 5 Euro MELODIÖS
An diesem Abend spielt das Pablo Held Trio beim JazzTalk, der Konzertreihe des Darmstädter Jazzinstituts auf. Der junge Pianist Pablo Held sowie Jonas Burgwinkel am Schlagzeug und Robert Landfermann am Bass gehören derzeit zu den wahrlich he herausragenden unter den aktuellen Pianotrios in Deutschland. Durch ihre überaus kklangsensible, erfindungsreiche und kommunikative Spielart wird wohl auch noch nnach dem Konzert so manche Melodie im Ohr verweilen. (lz) KKlingt wie: Jazz talks and talks and talks... D Darmstädter Jazzinstitut / Fr, 12. Februar / 20.30 Uhr / Abendkasse 15 Euro (unter 21 Jahren 3 Euro)
„Jam Session“ mit Soul’o’Bop (DA)
Im eisigen Januar 2009 verzauberte das „Acid Bop Quintet“ mit einem erstklassigen Konzert die versammelte Groove-Gemeinde im 603qm. Nun, stilgerecht zu „Soul’o’Bop“ umbenannt, wandeln Thomas Bethmann, Deniz Alatas, Stefen Stütz, Andreas Manns und Philipp Rittmannsperger mit warmen, souligen Klängen und groovend blubbernden Jazzrhythmen zwischen Bop und Bogaloo. Das Programm umfasst Kompositionen des Jazz-Gitarristen und -Sänger George Benson, des Bariton-Saxofonisten Ronnie Cuber und des Hammond-Organisten Jimmy Smith. Anschließend: Jam-Session mit Musikern, die spontan auf den Bop- und BogalooZug aufspringen möchten. (ref) 603qm / Mi, 17. Februar / 21 Uhr / Eintritt frei
Dieburger Straßenfastnacht
NÄRRISCHES TREIBEN
Nicht nur eine, sondern gleich mehrere Faschingspartys locken jedes Jahr das tanzund trinkwütige Fastnachtsvolk im kalten Februar auf den Marktplatz in Dieburg, um ihm in mehreren Kneipen und auf der Straße einzuheizen. Da wird auf allem getanzt, was eine Oberfläche hat und laut mitgesungen, bis sich die Stimmen überschlagen und die Perücken verrutschen. (jk) Klingt wie: „Ja mer sinn halt amool narrisch“ Marktplatz Dieburg / Sa, 13. Januar / 20.11 Uhr / Eintritt frei
GROOVE OHNE ENDE
„Gute Stube“ mit Pétur Ben (Island)
SINGER/SONGWRITER
All denen, die unter der allgemeinen fastnächtlichen Gesinnung leidend einen Ausgleich zu besinnungslos grölenden Trinkgelagen suchen, ist die „Gute Stube“ an diesem Abend ein heimeliger Ort: Pétur Ben, zuhause in Island schon ganz groß, schwebt mit seiner Stimme durch düstere Indiegefilde und melancholische Wölkchen über ein folkiges Klangbett – nur um Euch beim nächsten Titel mit bluesigrockigen Gitarren aus dem träumenden Hauch zu rütteln. Vielgesichtiges Songwritertum vom Feinsten! (tk) Klingt wie: Nick Drake trifft Sigur Ros Hoffart Theater (Lauteschlägerstraße 28a) / Do, 18. Februar / 20.15 Uhr (direkt nach der Tagesschau) / Abendkasse 5 Euro
Alle Fotos der Favoriten: Veranstalter
Datterich
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Favoriten des Monats
Favoriten des Monats
Planet Ersag & Benno Herz & B.E.E.S.
ALTERNATIV
„Love & Unity“-Party
REGGAE/DANCEHALL
W nach Fassenacht den Drang verspürt, mal zu (wirklich) guter Musik zu tanzen, Wer de dem sei hiermit die Session der Darmstädter „Love & Unity“-Crew ans Herz gelegt. Erwartet wird hochkarätiger Besuch aus Frankfurt: die mit authentischer JamaikaEr Er Erfahrung, reichlich Selbstbewusstsein und Texten auf Deutsch performende Rudegyal Mantiz, unterstützt von Gunpassion. Die Formation liefert einen Mix aus R D Dancehall, Drum’n’Bass und HipHop. Residents sind Radikal Sunflowers Colectivo, die Plattenteller bedienen die Jungs von Dynamight Soundsytem, Bubblers und di R Rootsrock. Move it! (smm) Klingt wie: Schon Sommer? Kl
Jan Vondráceks‘ Planet Ersag, in neuer Besetzung, jetzt in München ansässig, mal wieder in seiner alten Wahlheimat Darmstadt auf der Bühne. Dazu: Benno Herz, dem einen oder anderen vielleicht besser bekannt als Bassist und Sänger bei Okta Logue oder Gitarrist bei den Rollergirls, der sein starkes Soloalbum „The Right To Be Weak“ präsentiert. Und als Opener: B.E.E.S., vier MusikerInnen aus Friedrichsdorf, die velvet-undergroundige und akustische Sounds kreieren, die auf mehrstimmigen Gesang treffen. (gs) Klingt wie: Deutsch-Indie trifft auf Weird-Psychedelic-Folk und bluesigen 60‘s Pop Bessunger Knabenschule (Halle) / Fr, 19. Februar / 20.30 Uhr / Abendkasse 6 Euro
Bessunger Knabenschule (Keller) / Fr, 26. Februar / 22 Uhr / Abendkasse 5 Euro KOMM-HIER-HASTE-NE-MARK-JAZZ
„1,2-piece fest“
Alle Jahre wieder scheint die „singende Herrentorte“ Station in Darmstadt zu machen. Ist es das schlechte Gewissen, weil Helge Schneider seinen Premieren-Auftritt im Darmstadtium vor einem Jahr ob der Baustellenzustände im Backstagebereich hat sausen lassen? Auch egal, denn jeder Auftritt des begnadeten Entertainers und Multiinstrumentalisten ist einen Besuch wert. Man weiß schließlich nie, was geschehen wird. Neue Songs soll es geben, improvisiert wird auf jeden Fall. Bei der Band „Die Drops“ spielt Weltklassedrummer Pete York mit – so viel ist sicher! (ref) Klingt wie: Helge Schneider!!!
Wie der Name des Festes schon sagt, stehen hier nur Bands auf der Bühne, die aus einem oder zwei Teilen bestehen. Zu diesem Zwecke wurden Künstler aus Frankreich (Andre Duracell), Schweden (Fucking Werewolf Asso), Hamburg (Bruno & michel are smiling with skipperrr), Berlin (Ben Butler & Mousepad) und Darmstadt (Nerdsmasher) geladen. Besonders spannend wird der Auftritt von Andre Duracell, der sein Schlagzeug ummodeliert hat und nun Melodien darauf zum Besten gibt. Nerdsmasher, 3/4 von fnessnej, debütieren an diesem Abend mit Techno-C64-Musik und deutschen Texten. (jk) Klingt wie: knertz Oetinger Villa / Sa, 27. Februar / 19 Uhr / Abendkasse 8 Euro
Darmstadtium / Sa, 20. Februar / 20 Uhr / Abendkasse ab 30 Euro
Messer Brüder
FILMMUSIK LIVE
Eine Opernschule, ein Countryclub am Stadtrand von Verona, ein italienischer Softporno-König und traurige Außerirdische, die einen DJ, einen Country-Fan, Pink Floyd und die Beatles gekidnappt haben, spielen wichtige Rollen in der Geschichte der weit gereisten falschen Brüder. Und ihre Musik? Instrumental, mit Gitarre, Elektronik und Gitarre. Sie sagen, das Ganze könnte als (instrumentale) Filmmusik durchgehen. Musik aus einem Film, in dem traurige Außerirdische eine veronesische Opernschule in einen Countryclub verwandeln, in dem Pink Floyd und die Beatles mit einem italienischen Country-DJ Softpornos drehen. (mh) Klingt wie: der italienische Softporno-Soundtrack am Rande der Stadt Goldene Krone (Kino!) / Freitag, 19. Februar / 22 Uhr / Abendkasse 3 Euro
2raumwohnung
EXPERIMENTAL E-KRACH
„Rumble In The Jungle“ mit DJ Nouki
TANZWAHNSINN
Nouki Ehlers ist nicht nur P-Hausfotograf, sondern singt und spielt auch diverse Instrumente in den Bands Maladd in de Tete, Kackophonia und Must Have A Pony. Außerdem ist er Mitinitiator der „Frischzelle“, Mitglied bei „Uffbasse“ und betreibt eine Fotoagentur. Und damit ihm nicht langweilig wird, legt er noch Platten auf – unter anderem jeden letzten Samstag im Monat im Hillstreet No. 73. Wie bei seinen Live-Auftritten ist seine Energie auch bei den DJ-Gigs kaum zu bändigen. Wer an diesem Abend teilnimmt (und das solltet Ihr!), wird auf dem Vulkan tanzen! (tman) Klingt wie: Ken Kesey meets Colonel Kurtz Hillstreet No. 73 (Hügelstraße 73) / Sa, 27. Februar / 22 Uhr / Eintritt frei!
ELEKTROPOP
„Klub“ mit Chloé (Paris), Ata & Oliver Hafenbauer (OF) HYPNOTISCH & HARMONISCH
Das Duo um Inga Humpe und Tommi Eckart mit Wurzeln in der Berliner Clubszene is istt zurück in Darmstadt! Eine mal fröhliche, mal melancholische Mischung aus Pop und ndd Elektro, mit wundervollen deutschen Texten, lässt das Tanzbein zappeln – besonders, errs, wenn 2raumwohnung live die Halle beschallen. Unterstützt wird die Zweizimmer-WG WG G von Malakoff Kowalski, der mit seiner bunten Indie-Elektro-Songwriter-Mischung mi mitt der eigenen Vergangenheit textverbal abrechnet. Lohnt sich! (daw) Klingt wie: „Nimm mich mit und kommt zusammen!“
Was hat uns Offenbach voraus? Den legendären Robert Johnson Club (RJ). Dieser beehrt Darmstadt nun mit seiner neuen DJ-Mix-Serie: Zu Gast im 603 ist Chloé, die Electro-Minimal-Queen aus Paris (ehemals Resident im „Club Le Pulp“), deren Tech/ House auch Joy Division, Brian Eno, Steve Reich, die Talking Heads atmet. 2007 veröffentlichte sie ihr weithin gepriesenes Album „The Waiting Room“, ein Meisterwerk des Eklektizismus. Sie trifft „im Mix“ auf Robert-Johnson-Resident Oliver Hafenbauer und auf den famosen RJ-Macher Ata (RJ/Playhouse). Pflicht-Tanzstunde! (mei) Klingt wie: die Crème de la crème des Tech/House
Centralstation (Halle) / So, 21. Februar / 20 Uhr / Abendkasse 30 Euro 603qm / Sa, 27. Februar / 23 Uhr / Abendkasse 8 Euro
Alle Fotos der Favoriten: Veranstalter
Helge Schneider & Die Drops
ANSEHNLICH_ 11
Suche und finde! Schöner leben im Lebensraum
Up in the air
Darmstädter Kinos
USA 2009 / Regie: Jason Reitman / Darsteller: George Clooney, Vera Farmiga, Anna Kendrick / FSK: ohne Altersbeschränkung Länge: 110 Min. / Filmstart: 04. Februar Die dritte Regiearbeit von „Juno“-Filmemacher Jason Reitman ist sein bisheriges Meisterwerk. Basierend auf dem Roman „Der Vielflieger“ von Walter Kirn, entwirft er ein überzeugendes Bild eines von George Clooney perfekt gespielten modernen Mannes, in dessen Leben Statussymbole den Platz traditioneller Werte eingenommen haben. Seine verblüffende Menschwerdung verpackt Reitman in einen bewegenden, rasend komischen und visuell exquisit gestalteten Film.
Zeiten ändern dich
CinemaxX Darmstadt
Deutschland 2009 / Regie: Uli Edel / Darsteller: Bushido, Elyas M’Barek, Moritz Bleibtreu / FSK: 12 / Länge: noch nicht bekannt Filmstart: 04. Februar Produzent Bernd Eichinger war fasziniert von dem außergewöhnlichen Lebensweg des Musikers Bushido und beschloss, zusammen mit Regisseur Uli Edel nach gemeinsamen Erfolgsprojekten wie „Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ oder „Der Baader-Meinhof-Komplex“ einen Film zu machen „...wie Bushidos Musik: authentisch, provokant und radikal.“ Der Rapper spielt sich dabei selbst und hat auch die Filmmusik geschrieben.
Valentinstag
Ladykino-Preview am 10. Februar 2010
Darmstädter Kinos
USA 2009 / Regie: Garry Marshall / Darsteller: Julia Roberts, Bradley Cooper, Jessica Biel / FSK: noch nicht bekannt Länge: noch nicht bekannt / Filmstart: 11. Februar Die Liebe hat viele Gesichter, das zeigen auch die Geschichten der zehn Menschen, die den Valentinstag ganz unterschiedlich verbringen. Ein an seinen Gefühlen zweifelnder Blumenladenbesitzer macht seiner Freundin einen Heiratsantrag, eine US-Offizierin trifft im Flugzeug auf einen Homosexuellen, dessen Liebhaber sich nicht outen möchte, eine junge Frau sucht bei einem Date nach der Liebe und eine unglücklich verliebte Pressesprecherin verbringt den Tag notgedrungen allein.
Die Friseuse
Programmkino Rex
Deutschland 2009 / Regie: Doris Dörrie / Darsteller: Gabriela Maria Schmeide, Natascha Lawiszus, Kim Ill-Young FSK: ohne Altersbeschränkung / Länge: 95 Min. / Filmstart: 18. Februar Regisseurin Doris Dörrie verfilmte das Drehbuch zur Komödie „Die Friseuse“ von Laila Stieler. Es handelt von der alleinerziehenden Kathi aus Berlin Marzahn, die sich um einen Job als Friseuse bewirbt. Nach der telefonischen Zusage kommt sie mit ihren Papieren vorbei, nur um zu hören, dass sie zu dick sei und für den Salon folglich nicht ästhetisch genug. Kathi beschließt, ihren eigenen Friseursalon aufzumachen, direkt gegenüber.
Shutter Island
Männersachen-Preview am 24. Februar 2010
Darmstädter Kinos
USA 2009 / Regie: Martin Scorsese / Darsteller: Leonardo DiCaprio, Mark Ruffalo, Sir Ben Kingsley / FSK: 16 Länge: 100 Min. / Filmstart: 25. Februar Im Jahre 1954 reisen die beiden US-Marshalls Teddy und Chuck auf die abgelegene Insel „Shutter Island“. Sie untersuchen das Verschwinden der Mörderin Rachel, der es gelungen ist, aus einer Hochsicherheitsklinik für geisteskranke Gewalttäter zu fliehen. Ein derbes wie cleveres Horrorszenario, das dem Meisterregisseur jede Gelegenheit bietet, die gesamte Klaviatur des Spannungskinos zu spielen und seinen Vorbildern Hitchcock, Fuller und Ray zu huldigen.
CinemaxX Darmstadt Goebelstraße 11 Infos & Tickets: (0 6151) 8 705868
Citydome Darmstadt Wilhelminenstraße 9 Infos & Tickets: (0 61 51) 29789
Mehr Infos im Kino und unter www.kinos-darmstadt.de
Vor einer Weile – um genau zu sein im Mai letzten Jahres, in seiner 14. Ausgabe – hat das P über die Kulturkommune „das blumen“ berichtet. Seitdem hat sich dort unseres Wissens nach auch noch nicht allzu viel geändert: Es gibt kleine, feine Veranstaltungen, über die man als Kulturinteressierter immer mal wieder stolpert – und als nicht Interessierter fährt man wahrscheinlich ab und zu am „blumen“ vorbei und es fällt einem auf, dass dort definitiv kein Blumenladen mehr ist.
Aktuell kann einem außerdem auffallen, dass das Schaufenster bei Tageslicht irgendwie komisch aussieht. Komplett mit braunem Klebeband zugeklebt wirkt es nicht sonderlich einladend, eher abstoßend. Bei Dunkelheit sieht es aber komplett anders aus – und man erkennt, was es damit auf sich hat. Denn bei Dunkelheit wird das über zwei Etagen reichende Fenster von innen ausgeleuchtet. Da an verschiedenen Stellen unterschiedlich viele Schichten Paketband auf der Scheibe kleben, lässt es entsprechend unterschiedlich viel
Licht durch. Dadurch ergibt sich ein beeindruckendes Bild. Entstanden ist das unglaublich arbeitsintensive, weil in Handarbeit Streifen für Streifen angebrachte Klebewerk als Stegreif am Fachbereich Architektur der Hochschule Darmstadt. Der tollste „blumen“Verschönerungs-Entwurf durfte umgesetzt werden und schmückt jetzt das Schaufenster. Da denkt man doch: Schöne Sache, warum passiert so etwas nicht öfter in dieser Stadt? (Paul Gruen)
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P 2.0
What a P-scherung!
Das P startet Fanpage auf Facebook
Rückblick auf unsere Weihnachtsaktion
Liebe P-Fans, wir widmen Euch von nun an eine eigene Fanpage auf Facebook. Unter www.facebook.com/ pmagazin erhaltet Ihr noch mehr Infos und Verlinkenswertes rund um Euer Darmstädter Lieblingsmagazin.
P-Lesern in Aktion! Die beliebte „Black Box“ bekommt eine YouTube-Anbindung. Dort findet Ihr unterhaltsame Videos zu den interviewten Künstlern, die Ihr bewerten und kommentieren könnt.
Auf unserer P-innwand halten wir Euch über aktuelle Veranstaltungen und Favoriten auf dem Laufenden, die es nicht mehr in die P-rintausgabe geschafft haben. Wir verkünden die Gewinner von Quizzen, Aktionen und Gewinnspielen – also Augen auf! Außerdem starten wir jetzt regelmäßig Umfragen rund ums P: Wie gefällt Euch das aktuelle P-Cover? Was ist Euer Lieblingsbolzplatz? Wir wollen Eure Meinung zu unseren Rubriken und aktuellen Artikeln!
Aber das wichtigste Feature seid IHR! Wir wollen Eure Kommentare auf unserer Pinnwand: Tipps, Ideen, Links, Feedback, Lob, Tadel und Kritik. Also schreibt uns Eure Meinung!
Im Fotobereich könnt Ihr Euch durch alle p-rächtigen Cover klicken. Wir bieten Euch unveröffentlichte Bilder zu Artikeln und Rubriken wie zum Beispiel den „Darmstädter Typen“. Und wir freuen uns über Fotos von
Werdet Fans unter www.facebook.com/pmagazin und p-ostet fleißig auf unsere Fanpage! Euer Stadtkulturmagazin P (Jo Schulz + Jacob Chromy)
Die Geldübergabe Spende vom 1.510 Euro an Stadträte übergeben – Karoline freigekauft!
Anfang Dezember 2009 kam die Aktion „Karoline soll leben“ zu einem erfolgreichen Abschluss: Aktivisten des „Karoline“-Aktionsteams vom Stadtkulturmagazin P, Vertreter von 603qm und Hoffart-Theater überreichten im Neuen Rathaus einen Geldsack mit den gesammelten 1.510 Euro an die Stadträte Molter und Wenzel. Mit dem Geld soll sichergestellt werden, dass unser Lieblings-Flohmarkt nach Fertigstellung der Baustelle dann auch wirklich wieder auf dem Karolinenlatz stattfindet. Wir bleiben am Ball!
Ein in der wissenschaftlichen Forschung anerkannter Auslöser zur Steigerung des eigenen Glückgefühls ist das selbstlose Verteilen von Hilfe und Freude. Und so schnellte unsere individuelle Glücksbilanz am Montag, dem 21. Dezember, in die Höhe, als wir die Telefonnummer des Darmstädters Ulf Sänger wählten und ihm sagten: „Herzlichen Glückwunsch! Sie haben gewonnen!“ Wir wollten im beginnenden Weihnachtsrummel an die liebenswerten Geschäfte Darmstadts erinnern. Eine Ladenrallye wurde organisiert, Buchstaben mussten gefunden werden und den Lösungssatz „Das Pferd frisst einen Wurstsalat“ ergeben. Die 29 teilnehmenden Läden spendeten je einen Artikel, ausgewählt und vorgestellt von den Redakteuren und Mitarbeitern des P-Magazins in der Dezember-/Januar-Ausgabe. Es machte einen Heidenspaß! Die Geschäftsinhaber freuten sich über die Idee und wir uns über die eingesammelten Geschenke, die wir mit ein wenig Wehmut zum Fototermin in Noukis Studio brachten. Gern hätten wir selbst an der P-scherungs-Aktion teilgenommen, doch wir waren die Redaktion und hatten den Lösungssatz ersonnen. Ging also nicht. Viele P-Leser sind durch die Innenstadt und das Martinsviertel gezogen, haben sich auf die Suche nach den in den Läden mehr oder weniger versteckten Buchstaben gemacht und dabei so manches liebenswerte Geschäft (wieder-)entdeckt. Und die knapp 100 in der Redaktion eingegangenen Lösungskarten haben uns etwas über unsere Leser verraten. 64 Prozent der Mitspieler waren Frauen, davon 30 Prozent zwischen 20 und 30 Jahren und 18 Prozent über 40 Jahre alt. Die jüngste Mitspielerin zählte 5 Wochen, der älteste 59 Jahre. Etwa jeder Zehnte bastelte eine besondere Karte, glitzernde Pailletten oder Sterne aus Filz wurden aufgeklebt. Hervorragend gefallen hat uns die angehängte Schriftrolle einer Teilnehmerin, die uns darin prosaisch darstellte, was sie mit den einzelnen Geschenken der P-scherung tun würde, sollte sie gewinnen. Als Trostpreis gibt es jetzt immerhin ein PJahresabo! Unterschiedliche Stiftfarben, Verschmutzungen, Kritzeleien und Notizen erzählten auf einigen der
„Das ganze Paket? Das ist ja unglaublich!“ ublich!“
Lösungszettel vom jeweiligen Erkundungsprozess. Eine Teilnehmerin verwies auf ihren Geburtstag am Tag der Auslosung. Zwei waren gar aus Berlin angereist und hatten sich die Zeit genommen, zwischen Freundes- und Verwandtenbesuchen bei unserer Rallye mitzumachen. Wir hoffen, alle Teilnehmenden hatten Spaß und haben etwas länger in dem einen oder anderen Laden herumgestöbert. Letztendlich entschied das Los für Ulf Sänger, der sich gemeinsam mit Freundin Sandra Renz und der gemeinsamen, wenige Wochen alten Tochter Saphira über all die prächtigen Dinge freuen durfte. Und wir? Wir standen am 21. Dezember auf dem Musikflohmarkt in der Centralstation und konnten nicht aufhören zu grinsen, als aus dem Hörer die Worte klangen: „Das ganze Paket? Das ist ja unglaublich!“ Noch einige Worte zum Lösungssatz: Den ersten „Ferntonapparat“ (heute: Telefon) stellte der Hesse Johann Reis am 26. Oktober 1861 im Frankfurter Physikalischen Verein vor. Der Legende nach hockte Reis’ Schwager im Garten und las am anderen Ende ein Buch vor, dessen Text Reis dem Publikum im Verein laut wiederholte. Ein Kollege fürchtete, Reis hätte das Buch zuvor auswendig gelernt. Darum ging ein Lehrer an den Apparat und sprach einige sinnlose Sätze hinein, die Reis dann wiederholen konnte. Einer davon lautete: „Das Pferd frisst keinen Gurkensalat“. Wie viele PLeser das gewusst haben, wissen wir nicht. Diejenige, die versuchte, mit dem Reis’schen Lösungssatz an der P-scherung teilzunehmen, mussten wir schweren Herzens von der Verlosung ausschließen – nicht ohne Sonderapplaus für die Transferleistung! (Antje Herden)
Illustration: Melanie Dörsam, Foto: Cem Tevetoglu
Foto: Jan Nouki Ehlers
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Ab in den Odenwald! SchĂśner Ăœberwintern mit der (Ă–ko-)Sau und dem Pferdeschlitten
MĂśglichkeit, im Schein von vier Sternen zu nächtigen, eben auch die Gelegenheit, im Stroh zu Ăźbernachten. Vorausgesetzt, man hat keine Heuallergie, ist das ein sehr schĂśnes, abenteuerliches bis romantisches Erlebnis. Wenn einen das Heu doch zu sehr piekt, steht ein Tipi bereit, das zwar weniger Stroh, aber genauso viel wildromantische Stunden verspricht. Mit etwas GlĂźck wird das alles komplettiert von einer zauberhaften, winterlich verschneiten Landschaft. Eine Ăœbernachtung mit FrĂźhstĂźck im Heuhotel oder Tipi kostet 21 Euro (fĂźr Kinder 14,60 Euro): www.angushof-lindlbrunnen.de.
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GroĂ&#x;-Umstadt im Winter
Winterzeit. Die Laune grau in grau (oder weiĂ&#x; in weiĂ&#x;). Selten ist die nĂśtige Motivation vorhanden, um etwas im Freien zu unternehmen. Aber wieso eigentlich? Will man der Couch nun den Laufpass geben, bietet einem der Odenwald, fast direkt vor der HaustĂźr, unzählige MĂśglichkeiten. Und an dieser Stelle: voilĂ ! Die sechs P-esten KĂśder, um den winterlichen inneren Schweinehund zu Ăźberwinden. Mitte Januar war mehr oder weniger der ganze Odenwald von einer wunderschĂśnen, weiĂ&#x;en Schneedecke bedeckt. Ob und wo genĂźgend Schnee zum Wintersporten liegt, kann hier nachgeschaut werden: www.tourismus-odenwald.de/ski.
Schneewand rn: Skifahren im Winter ist Schnee von gestern! Und wer es weniger gefährlich, umweltschädigend und anstrengend haben mĂśchte, der sollte besser Schneewandern. Zum Beispiel in Waldbrunn, denn dort sind die Spaziergänge rund um den Katzenbuckel besonders schĂśn. Auf eigene Faust unterwegs? Dann schnapp dir einen WanderfĂźhrer (gibt’s in der Buchhandlung oder direkt beim Odenwaldklub e.V.). Damit lässt sich die eigene kleine Winterwanderung gut planen. Mehr Infos nĂśtig? Die gibt’s hier: www.odenwaldklub.de und www.wanderverband.de/ html/odenwald1.html. Momentan total im Trend ist auch die eowanderung. Im Geo-Naturpark BergstraĂ&#x;e-Odenwald sind Ăźber 100 Gemeinden vereint. In Begleitung von einem ausgebildeten Ranger kĂśnnen Wandergruppen die jeweilige Region von einer ganz anderen Seite kennenlernen. Diese erklären während einer FĂźhrung Spannendes Ăźber Landschaft und Kulturgeschichte.
Der Preis fĂźr solch eine FĂźhrung richtet sich nach der Dauer und der Art des Einsatzes, der GruppengrĂśĂ&#x;e und der Anzahl der beteiligten Ranger. Eine StandardfĂźhrung fĂźr zwĂślf Personen kostet circa 80 Euro. Sehr schĂśn und leicht zu organisieren ist eine Geowanderung in Heubach, einem Stadtteil von GroĂ&#x;-Umstadt. Dort bietet die WaldhĂźtte RĂśdelshäuschen nach der FĂźhrung ein richtig schĂśnes Plätzchen zum Ausruhen. Dabei sorgt fĂźr gemĂźtliche Stunden am Kamin ein kleines bis mittelgroĂ&#x;es Winterschmausfestmahl. Das muss vorher allerdings selbst gekocht und dort hin befĂśrdert werden. So kann der Tag in der gut gelaunten Runde doch super ausklingen! Gute Idee und Bock auf mehr? Dann ab ins Internet: www.geo-naturpark.net.
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Mit dem P deschlitt n, wie einst Michel aus LĂśnneberga, als er Alfred gerettet hat, Abenteuer erleben? Oder sich ein bisschen wie der Weihnachtsmann fĂźhlen, als der sich noch nicht diesen Erfrischungsgetränketruck zugelegt hatte? Schlittenfahrten im Winter sind besonders schĂśn rund um SchloĂ&#x;au-Mudau. Preise gibt’s auf Anfrage, weitere Infos im Internet: www.schollies-kutschfahrten.de.
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Fßr Familien mit Kindern ist der Apfelbaumhof in Lßtzelbach-Rimhorn der perfekte Ferienort. Die Kinder spielen und toben, während Mama und Papa ausspannen und sich erholen oder gemeinsam mit den Kleinen auf Entdeckungsreise gehen. Ziel des Bio-Bauernhofs
ist es, GroĂ&#x; und Klein das einfache und naturnahe Leben erfahrbar zu machen. Zum Beispiel begegnen hier Kinder Tieren, die ihnen bisher nur aus BĂźchern bekannt waren. AuĂ&#x;erdem haben die Kleinen genĂźgend Freiraum und Programm, um spielerisch zu lernen. Im Steinofen backen das selbstgemachte Brot und Kuchen, dazu gibt’s Apfelsaft frisch aus der Kelter. Das Ambiente verfeinern die selbstgezogenen Kerzen und danach will auch noch das Minischwein gestreichelt werden. Das ist aber noch nicht alles! Der Apfelbaumhof hat noch so einiges in der Programmkiste: Auf dem Traktor mitfahren, Wolle filzen, Bäume pflanzen, Käse machen ... und und und. Am besten, man schaut einfach mal vorbei und probiert es aus! Das umgebaute ehemalige Wirtschaftsgebäude bietet nebenbei auch die MĂśglichkeit, gleich mehrere Tage mit Huhn, Esel und (Ă–ko-)Sau zu verbringen. FĂźr Familien kostet die Ăœbernachtung pro Person 10 Euro (Kinder bis 12 Jahre: nur 5 Euro). Weitere Kosten kĂśnnen fĂźr die Zubereitung von Mittagessen (20 Euro) oder den Bettwäscheverleih (5 Euro) dazu kommen: www.apfelbaumhof.de. Ab in den Odenwald! (Nadja Rogalla) Eine MiniĂ–koSau vom Apfelbaumhof Illustrationen: Dani Krug
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Wem dann doch das kifah lieber ist, aber wer die Neunkirchner HÜhe schon in- und auswendig kennt, der sollte unbedingt mal in Wald-Michelbach gewesen sein: www.wamiba.de. Dort kÜnnen Anfänger und Pros, vor allem im Ortsteil Siedelsbrunn so richtig dreggisch die 900 Meter lange Hardbergpiste unsicher machen. Ski-Bob-Fahren ist ßbrigens auch erlaubt. In den Genuss eines Schlepplifts kommt nur, wer auf die 700 Meter kßrzere Piste ßbersiedelt! Man soll es ja nicht gleich ßbertreiben mit der sportlichen Begeisterung. Der Skilift hat von Montag bis Freitag 13 bis 22 Uhr geÜffnet, Samstag und Sonntag 10 bis 22 Uhr. Praktisch: AprÊs-Ski ist in der Region sowieso jederzeit mÜglich – auch ohne Schnee. Der vielleicht gemßtlichste Schlaf- und Erholungsplatz des Odenwalds ist das euhot l in Mossautal. Zwar geht es dort bisweilen etwas streng zu, doch das ist vergessen, wenn man erst einmal friedlich in seinem Heubettchen schlummert. Wie der Name schon vermuten lässt, bietet der Angushof am Lind’lbrunn neben der
Und wo wollen Sie hin?
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Illustre Gestalten
Centralstation (Saal im dritten Obergeschoss) Samstag, 6. Februar, von 12 bis 24 Uhr und Sonntag, 7. Februar, von 11 bis 18 Uhr Eintritt frei! Arbeitsproben, Links, Kontaktdaten und Infos zu aktuellen Aktivitäten unter: www.illustratorendarmstadt.de
Darmstädter Gestalter zeigen ihr KĂśnnen Im Januar 2009 traten sie ins Licht: die Illustratoren Darmstadts. Um der Ă–ffentlichkeit die groĂ&#x;e Vielfalt hochwertiger Illustrationskunst zu zeigen, organisierten sie damals in der Centralstation eine erfolgreiche Ausstellung mit bemerkenswerter Resonanz. Am Samstag, dem 6., und am Sonntag, dem 7. Februar, kehren sie dorthin zurĂźck – die „Beleuchter“ unserer Welt. Illustration ist ein Metier der angewandten Kunst. Abgeleitet vom lateinischen „illustrare“ (beleuchten, erhellen) erhält der
eine Renaissance der Buchillustration. Von Nachbargebieten wie der Karikatur oder des Cartoon kamen später starke Einflßsse hinzu. Heute ist die Bilder- und Kinderbuchillustration eine der interessantesten und innovativsten Sparten der Literaturillustration. Seitdem Werbung das Konsumverhalten der Menschen beeinflusst,
rĂźckte die gewerbliche Illustration in den Fokus, ob zur Erläuterung eines Produktes oder, um eine gewollte Stimmung zu vermitteln. In der Filmindustrie werden Illustrationen als Layoutund Storyboard-Darstellungen verwendet. Illustrator seine Bezeichnung. Seine Aufgabe ist es, die Welt auf vielfältigste Weise zu veranschaulichen und zu erklären – ob realistisch oder abstrakt, geistreich oder phantastisch. Die Darstellungen des Illustratoren kommen in den verschiedensten Bereichen zum Einsatz. Seit der Neuzeit ergänzen anatomische Abbildungen, solche der Flora und Fauna oder technische Darstellungen in wissenschaftlichen Lehrwerken die Texte, um Sachverhalte eindeutig zu vermitteln. Und auch religiĂśse Schriften und mythologische Erzählungen werden durch Illustrationen anschaulich gemacht. Im 19. Jahrhundert, während der „Arts and Crafts“-Bewegung in England, als man sich auf der Suche nach einem authentischen Stil der Qualitäten des Handwerks besann, entwickelte sich
Auch die Darmstädter Illustratoren sind eine Gruppe unterschiedlichster KĂźnstler, die in vielseitigen Bereichen arbeiten: Buch- und Kinderbuchillustration, Comic, Fantasy, Werbung und Mode, Architektur, Fachbuch- und wissenschaftliche Illustration, Editorial, Design, Computerspielgrafik und so weiter. Alle darstellenden Disziplinen, die unter dem Begriff der „Illustration“ zusammengefasst werden kĂśnnen, sind vertreten. Aus dem monatlichen Darmstädter Illustratorentreff wurde (ganz aktuell) der Verein Illustratoren Darmstadt e.V. gegrĂźndet. Ein Zweck des Vereins besteht darin, die Interessen der Darmstädter Illustratoren zu vertreten, den Austausch, die Vernetzung und Solidarität der Illustratoren untereinander und mit anderen KĂźnstlern zu fĂśrdern sowie Publizität fĂźr seine Mitglieder zu schaffen. Es sollen Ausstellungen, Veranstaltungen und Treffen organisiert werden. AuĂ&#x;erdem engagiert sich der Verein fĂźr Weiterbildung und Entwicklung seiner Mitglieder und bietet
Hochschulen eine Zusammenarbeit an, um die Ausbildung zu verbessern und den Nachwuchs zu fĂśrdern. Die offenen monatlichen Treffen der Illustratoren aus Darmstadt und Umgebung finden am zweiten Montag jeden Monats ab 19.30 Uhr in der Weinstube Schubert (Dieburger StraĂ&#x;e 64) statt. Wer als Kollege oder als Kooperationspartner an einem Austausch interessiert ist, ist dazu herzlich eingeladen.
Hillemann, Volkmar Hoppe, Nicola Koch, Karin Lindermann, Ivar Leon Menger, BjĂśrn Pertoft, Jan Rathje, Dina Rautenberg, Rob Roberts, Jens Rotzsche, Sonja Schmitt, Julia Veits und Silvia Wagner zeigen Arbeiten wie genähte Illustrationen, modellierte dreidimensionale Szenen aus Knete, Comics, groĂ&#x;formatige Ă–lgemälde, digitale Illustrationen, Layout-Zeichnungen, Cartoons und Designs in allen mĂśglichen Stilen und Techniken. AuĂ&#x;erdem malen die 18 Ausstellenden live ein gemeinsames Bild, welches im Anschluss versteigert wird. DarĂźber hinaus gibt es Originale und Reproduktionen der jeweiligen KĂźnstler zu kaufen. (Antje Herden)
Illustrationen: BjĂśrn Pertoft, Jens Rotzsche, Nicola Koch, Stefanie Bemmann, Martina Hillemann, Volkmar Hoppe, Ivar Leon Menger
Ausstellung „Illustre Gestalten 2“
FĂźr alle anderen wird es am 6. und 7. Februar spannend und unterhaltsam in der Centralstation: Stefanie Bemmann, Mima BrĂśllos, Matthias Bender, Christoph Grundmann, Karin Hellert-Knappe, Martina
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Black Box mit Fatih Akin
Das nennt man dann wohl „kismet“ – Schicksal. Zur Darmstädter Vorpremiere von Fatih Akins neuem Film „Soul Kitchen“ bricht eine Woche vor Weihnachten in Zentraleuropa der Winter aus: Schneechaos, der Flug von Wien nach Frankfurt hat eine Stunde Verspätung, die Autobahn nach Darmstadt ist verstopft. So schaffen es Fatih Akin und sein Hauptdarsteller, Drehbuchautor und bester Kumpel Adam Bousdoukos gerade noch rechtzeitig ins ausverkaufte Programmkino Rex, um kurz „Hallo“ zu sagen und den verdienten Applaus für ihre filmisch-komödiantische Ode an den noch nicht yuppisierten, vor Lebenslust strotzenden Teil Hamburgs zu empfangen. Unser entspanntes, gemeinsames Abendessen mit Akin und Bousdoukos im Künstlerkeller fällt allerdings aus, stattdessen gibt es eine schnelle Linsensuppe von „Hassom Kebab“. Danke, „weiße Pracht“! Glücklicherweise reicht die Zeit am nächsten Tag wenigstens noch für ein Telefoninterview mit dem preisgekrönten Regisseur. Und das mit dem Essen gehen holen wir dann beim nächsten DarmstadtBesuch nach ... „Ja, Mann!“ P: Fatih, Ende November 2009 sprachen sich 57 Prozent der Schweizer in einem Volksentscheid gegen den Bau von Minaretten in ihrem Land aus. Daraufhin hast Du Deine Teilnahme an der Premiere von „Soul Kitchen“ in Zürich abgesagt. Wie haben die Schweizer Öffentlichkeit und die Politik darauf reagiert? Akin: Ich hab’ die Reaktion nicht wirklich verfolgt, die Zeitungen nicht im Einzelnen gelesen. Ich
weiß, dass viele Leute meine Absage als bockig ausgelegt haben und nicht so angetan waren davon. In Internetforen war die Reaktion schon sehr aggressiv, bis hin zu Hasstiraden ... Was meinst Du, ist dieses klare Statement der Angst, der Angst vor Überfremdung, nur ein Schweizer Phänomen? Oder würde solch ein Volksentscheid in Deutschland vielleicht sogar ein ähnliches Ergebnis hervorbringen, denkt man beispielsweise an die enormen Kontroversen im Rahmen der „pro Köln“-Aktion ... Ich glaube schon, dass es in Deutschland ein ähnliches Ergebnis geben würde. „Der Spiegel“, glaub’ ich, hat so eine Umfrage schon mal gemacht ... und da war es knapp die Mehrheit, die gegen so ein Verbot war. Aber guck’ mal, ich leb’ hier. Ich kann mein Land ja nicht boykottieren. Dann verteidige ich das – und kämpf’ halt irgendwie gegen reaktionäre Strukturen. In der Schweiz bin ich nur Gast, und dann kann ich’s halt boykottieren – oder zum Kulturboykott aufrufen. Berührt Dich das Thema eigentlich persönlich, bist Du stark muslimisch erzogen? Es geht nicht so sehr darum, wie muslimisch ich geprägt bin oder nicht. Ich hätte das genauso gemacht, wenn die Schweiz jetzt gegen Kirchtürme oder Kuppeln von Synagogen abgestimmt hätte. Ich bin kein Christ und auch kein Jude. Aber ich glaub’ halt daran, dass Religion auszuüben ein Menschenrecht ist. Und wenn man jetzt demokratisch in einer Demokratie etwas Demokratisches abschafft, dann finde ich das recht pervers ...
und auch sehr gefährlich. Die Furcht vor dem Islamismus ist ja nichts anderes als Fremdenfeindlichkeit. Vor zwanzig Jahren hieß das noch Ausländerfeindlichkeit. Dein neuer Film „Soul Kitchen“ ist weniger politisch, sondern eine Liebeserklärung an Hamburg – die Stadt, in der Adam und Du aufgewachsen sind. Vor allem aber auch an bestimmte Orte, beispielsweise den Mojo Club am Pferdemarkt, der mittlerweile geschlossen und, wie viele andere Kiez-Läden auch, von neuen Immobilienprojekten verdrängt wurde. Verlangt diese Yuppisierung organisch gewachsener Stadtteile – auch „Gentrifizierung“ genannt – nicht eine breite, kulturelle Diskussion? Immerhin wird ein großer Teil jahrzehntelang gewachsener Subkultur mit ein paar Senatsbeschlüssen platt gemacht. Ein Problem, das in nahezu jeder deutschen Stadt zu erleben ist … Der Film ist schon ein Versuch, Gebäude, die vom Abriss bedroht sind oder mittlerweile abgerissen wurden, zu konservieren, zu fotografieren, sie festzuhalten. Aber natürlich ist er auch ’ne Ermahnung: Wenn man kein Mitgefühl mehr hat vor seinem architektonischen Erbe, sondern nur noch auf Profit und Wachstum aus ist, das spricht schon sehr gegen unsere Gesellschaft. Der fahrlässige Umgang mit Architektur ist für mich nichts weiter als so ’n Symbol unserer Gesellschaft, wo einfach nichts mehr Wert hat außer Profit. Mitgefühl oder Menschlichkeit oder kulturelles Erbe bewahren ... das zählt in diesen Zeiten immer weniger. Als prominenter Filmemacher kann ich das filmisch bearbeiten, in
Mein Set ist nicht demokratisch. unterhalten kannst mit dem Film, aber gleichzeitig vielleicht auch reflektierst, dass es diese neorealistische Verwahrlosung gibt – und dass wir versuchen können, ihr Einhalt zu gebieten. Dabei nutzt’s nix, die anzusprechen, die es eh schon wissen. Man muss sich ans breite Volk wenden. Deshalb finde ich’s auch gut, dass der Film jetzt auch so, ich sag mal, volksnah ist. Neben Hamburg spielt Istanbul in einigen Deiner Filme mindestens eine Nebenrolle. 2010 ist die Metropole Europäische Kulturhauptstadt. Steuerst Du da auch etwas Kulturelles bei? Nee. Für mich war Istanbul schon 2004 Kulturhauptstadt, als ich „Crossing The Bridge“ gemacht habe, den Musik-Dokumentarfilm. Ich glaub’, damit hab’ ich so sechs Jahre im Voraus meinen Beitrag zur Kulturmetropole Istanbul geleistet [lacht] . Nur, weil die Europäische Union sagt: „Okay, im Jahre 2010 Kulturhaupstadt“, muss ich mich dem jetzt nicht widmen. Ich hab’ gar nicht die Zeit dafür. Die sollen das mal machen. Ich guck’ mir das dann einfach an. Ich kann ja auch mal nur als Zaungast dabei sein. Es fällt auf, dass Du die Rollen und Dein Produktionsumfeld stets mit den gleichen Leuten besetzt. Ist das nur der fachlichen Kompetenz geschuldet – oder kann man in so einem familiären Umfeld einfach besser arbeiten? Ich arbeite mit meinen Leuten hauptsächlich, weil’s halt auch die Besten sind. Nicht, weil sie so nett sind. Gleichzeitig kenne ich
Fatih und Adam
Foto: Jan Nouki Ehlers
„Ich kämpfe gegen reaktionäre Strukturen”
einem Unterhaltungsmedium. Das war das Ziel des Ganzen: Dass Du schon was zu lachen hast und Dich
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Man hat den Eindruck, dass Du Projekte sehr intuitiv auswählst. Dem „Rolling Stone“ sagtest Du mal: „Jeder Film hat auch seine eigene Seele und sagt Bescheid, wenn die Zeit reif ist.“ Allerdings werden Deine Projekte auch, erst einmal auf den Weg gebracht, mit viel Nachdruck betrieben. Gehört da nicht eine recht starke Autorität dazu, um das durchzuziehen – und widerspricht das nicht auch ein Stück weit dieser familiären Arbeitsweise? Eine familiäre Arbeitsweise ist ja in keinster Weise eine Form der Demokratie. Mein Set ist nicht demokratisch. Ich bin der Mann, der die Entscheidungen trifft – und auch die Verantwortung trägt, vor allem auch mit die finanzielle. Weil es mein Geld ist, was ich in meine Filme stecke. Und ich produziere den Käse ja auch. Um meinen Willen oder meine Visionen durchzusetzen, muss ich aber ja nicht so arschlochmäßig unterwegs sein. Die Leute arbeiten mir zu, machen mir ’n Angebot. Ich such’ dann halt aus, was das Richtige ist. Diese Entscheidungen treffe ich. Wenn ich mal auf dem Holzweg bin, sagt mir mein Team auch schon: „Wir zweifeln das an.“ Dann liegt’s an mir, ob ich auf mein Team höre oder nicht. Manchmal ist es richtig, darauf zu hören, und manchmal ist es richtig, nicht drauf zu hören. Und das ist halt Intuition, weißt Du? „Der Spiegel“ hat „Soul Kitchen“ als „eine Art Abschiedsfilm“ bezeichnet. Du seiest mit 36 noch genau in dem Alter, um einen solchen Film wahrhaftig zu machen. Wie siehst Du das? Bist Du zukünftig wirklich zu alt für Szene-
filme und wirst den Fokus (wieder) stärker aufs Feuilleton richten? Ich weiß gar nicht genau, was der Spiegel damit meint: „Abschiedsfilm“. Schauen wir mal, was die Zukunft bringt. Ich denk’ jetzt nicht in solchen Klammern wie „Abschied“ oder „nicht Abschied“ oder „Feuilleton“ – oder nicht. Ich mach’ das, wonach mir ist und was ich selber gerne sehen möchte. Dann hoffe ich, so viele Leute wie möglich damit zu berühren. Ich denke aber natürlich auch an meine eigene Karriere, an mein eigenes Schaffen. Wenn ich wie jetzt eine Komödie mache, dann denke ich auch daran, dass das jetzt eine Fingerübung, ein Experimentalfilm für mich ist. Ich möchte mich selber gerne herausfordern: Wie kommerziell kann ich wirklich sein, das aber noch mit mir vereinbaren, es akzeptieren und gut finden. Womöglich mache ich bald wieder ’nen Film, der nicht das breiteste Publikum anspricht ... Zwei Teile Deiner viel zitierten „Liebe, Tod und Teufel“-Trilogie sind abgedreht: „Gegen die Wand“ (Liebe) und „Die andere Seite“ (Tod). Wie sieht’s mit dem Teufel aus? Ist der Film schon in Planung? Unlängst war zu lesen, Du arbeitest an einem historischen Stoff … Womöglich wird der dritte Teil der Trilogie mein übernächster Spielfilm. Da der nächste Spielfilm mit Sicherheit zwei bis drei Jahre dauert, bis er fertig ist, wird das noch’n bisschen dauern mit der Teufels-Trilogie [lacht]. Ich würd’ mal sagen: In den kommenden zehn Jahren werde ich die Trilogie beenden. Dann bin ich noch keine 50, sondern so 45, 46 ... eigentlich im besten Fußballeralter... [lacht] Fatih, vielen Dank für das Gespräch. (Benny Metz + Cem Tevetoglu)
„...and the winner is:“ Fatih Akin (geboren am 25. März 1973 in Hamburg) gilt spätestens seit seinem internationalen Durchbruch mit dem Drama „Gegen die Wand“ (2004) als einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Filmemacher hierzulande. Nach weiteren Erfolgen wie der exzellenten Musikdoku „Crossing The Bridge – The Sound of Istanbul“ (2005) oder dem zweiten Teil seiner „Liebe, Tod und Teufel“-Trilogie, „Auf der anderen Seite“ (2007), kehrte Akin für seinen neuen Film „Soul Kitchen“ nach langen Jahren erstmals wieder in seine Heimatstadt Hamburg zurück, wo er bereits 1998 mit „Kurz und Schmerzlos“ sein Spielfilmdebüt drehte. Monsieur Akin hat international Preise abgeräumt wie kein Zweiter. Hier eine Auswahl seiner wichtigsten Auszeichnungen: Goldener Bär (Berlinale 2004 für „Gegen die Wand“), Europäischer Filmpreis 2004 (für „Gegen die Wand“), Prix du Jury oecuménique (Filmfestspiele Cannes 2007 für „Auf der anderen Seite“), Europäischer Filmpreis 2007 (für „Auf der anderen Seite“), Deutscher Filmpreis 2008 (für „Auf der anderen Seite“) und Spezialpreis der Jury (Filmfestspiele Venedig 2008 für „Soul Kitchen“).
Besonders ... unbesonders Der Baukultur auf der Spur: zwischen den Betonzeilen Ein neues Jahr hat begonnen, und die Rubrik „besonders ... Darmstadt“ hat sich zum guten Vorsatz gemacht, weiter die Besonderheiten Darmstädter Baukultur aufzuspüren. Heute aber und vorausschauend fürs neue Jahr geht es um die Dinge, um die es dabei nicht geht.
All diese Dinge springen einem ins Auge, wenn man am „Lui“ die mit Darmstädtischen Architektur-Highlights bedruckten Straßenbahnen beobachtet. Sie werden in Büchern gepriesen, in Faltblättern beworben, auf Darmstadts Homepage angekündigt und sind auch auf Regenschirmen erhältlich.
Es geht nicht darum, dem Darmstädter und dem, der es freiwillig, zwangsweise oder vorübergehend werden muss, die Mathildenhöhe näherzubringen. Es geht hier nicht darum, den Jugendstil zu preisen und zu vertiefen, dass hier in der Tat geniale Ausstellungen kuratiert werden oder, dass Darmstadt eine der bedeutendsten Wiegen des Jugendstils ist. Es geht hier auch nicht darum, dass es quasi ein Muss ist, im Zustand des Verliebtseins einmal über die Rosenhöhe zu spazieren, dort ein nächtliches Picknick zu vollziehen und neun Monate später das Vorzeigeprojekt Oberfeld an einem Sonntag mit dem Kinderwagen zu besichtigen, um dort wiederum ein wunderbares Stück Öko-Streuselkuchen mit ordentlich Schlagsahne zu verzehren. Es geht auch nicht um die gelungene städtebauliche Neuordnung der Haltestellen und der Mobilitätszentrale vor dem Hauptbahnhof. Es geht auch nicht um den Luxus „darmstadtium“, den sich die Stadt geleistet hat. Sicherlich kann ein Kongresszentrum der Stadtentwicklung sehr gut tun, nicht aber, wenn man vergisst, dass so etwas kostet, und dass man den grünen Glaskoloss auch dem „einfachen“ Bürger hätte schmackhaft machen können. Es geht auch nicht um all die anderen Wahrzeichen unserer Stadt.
Wir mögen sie auch fast alle, diese besonderen Attraktivitäten unserer Stadt, aber noch mehr gefallen uns die wirklich attraktiven Besonderheiten, die Winkel und Ecken, die sich finden, wenn man zwischen Hauptbahnhof und Oberfeld, zwischen Hundertwasserhaus und Marienhöhe spaziert und mal zwischen den Betonzeilen liest und in die steinernen Ritzen schaut. Hier entwickelt sich was, hier könnte sich was entwickeln, hier liegen Ideen und Visionen versteckt, hier zeigen sich auch andere Gesichter dieser schönen Stadt. Deshalb appellieren wir auch in diesem Jahr an die P-Gemeinde, die Augen aufzuhalten und auf das „Dazwischen“, das „Darüber“ und das „Darunter“ zu schauen, auch mal zwischen den architektonischen und historischen Zeilen zu lesen und zu erkennen, wie viele andere liebenswerte Stellen unsere Stadt auch noch zu bieten hat und was wir gemeinsam daraus machen könn(t)en. In diesem Sinne ein wunderbares besonderes Jahr in unserem Städtchen! (Meike + Alexander Heinigk)
Be a winner! Das P verlost drei soulige „Soul Kitchen“-Soundtracks. Einfach eine E-Mail mit dem Betreff „I’ve got soul“ bis 26. Februar an marketing@p-verlag.de schicken. Viel Glück!
LIGHTS OUT!
Illustration: Lisa Zeissler
sie. Dann arbeite ich natürlich mit denen, die ich kenne, anstatt mit wildfremden Leuten. Jemanden kennen zu lernen, ist ja auch immer ein Arbeitsprozess. Ich bin halt ein sehr pragmatisch veranlagter Regisseur. [lacht]
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Vietnam und Europa. Das Cover-Foto zum Beispiel zeigt eine beklemmende und zugleich beeindruckende Nachtaufnahme einer Häuserschlucht in Hongkong, direkt aus dem Hotelfenster fotografiert. Auf anderen Bildern sind Skater in Wellington (Neuseeland) zu sehen – oder Häuserfassaden in aller Herren Länder
Damit Bilder nicht verschimmeln Das Fotomagazin „uebergrund“ aus Darmstadt zeigt urbane Kunst
Die Idee zu „uebergrund“ reifte lange in ihm. Schon als Kind hatte er Graffiti auf Zügen fotografiert und die Fotos unter Freunden getauscht. Vor vier Jahren
2raumwohnung 21. Februar 2010 05.02. 08.02. 09.02. 10.02. 17.02. 18.02. 19.02. 24.02. 25.02. 26.02. 27.02. 28.02. 02.03. 06.03. 09.03. 15.03. 16.03.
Kontakt: Sebastian Linck Telefon: (0175) 24 35 786 Mail: uebergrund@gmx.de
kaufte er sich dann die erste „richtige“ Kamera und ist seitdem auf der Jagd nach passenden Motiven. Nach einem einjährigen Aufenthalt in Australien fasste er den Entschluss, die Fotos aus seinem Computer zu befreien. „Ich wollte die Bilder nicht im PC verschimmeln lassen, sondern die besten Stücke in einem Bildband im Regal stehen haben“, erklärt Sebastian. Die Bilder entstanden zwischen 2006 und 2009 auf seinen Reisen durch Australien, Neuseeland, in Hongkong,
Sebastian Linck
Video Killed The Radio Star VJ Nick Powers RockLounge ANNY. Farmers Market Max Goldt liest Musik und Film: Shine A Light Eric Legnini Trio feat. Till Brönner Boppin‘ B & Monsters of Liedermaching Mi Loco Tango Alfons Queen Ifrica & Tony Rebel Dichterschlacht duo: Sascha & Ivo Cassandra Steen Culcha Candela Tim Fischer (Staatstheater Darmstadt) Jan Weiler Brad Mehldau Ravi Coltrane Quartet
FORMALIN.DE
Für acht Euro (plus Porto) kann „uebergrund“ direkt bei Sebastian Linck bestellt werden – oder man hält im Darmstädter Einzelhandel (zum Beispiel im Kombinat, Asphaltgold, Zucker und dem Georg-Büchner-Buchladen) Ausschau nach dem Urban-Art-Bildband.
Foto: Daniel Wildner
Herausgeber ist der 29-jährige Darmstädter Sebastian Linck. In Eigenregie, also ohne Verlag und Werbeanzeigen hat er dieses Fotomagazin entstehen lassen. In nur vier Monaten stellte er mit Unterstützung von Freundin und Freunden dieses Projekt auf die Beine. Nur 500 Exemplare hat er im hochwertigen OffsetVerfahren auf eigene Kosten herstellen lassen, wovon bereits im ersten Monat mehr als einhundert verkauft wurden. „Selbst Anfragen aus den USA, der Schweiz, Tschechien und Belgien sind nach so kurzer Zeit schon eingegangen“, kommentiert Sebastian den ersten Erfolg seines 76-seitigen Magazins. Die Freude darüber ist ihm anzusehen – und motiviert plant er schon die
Urban Art nächsten Projekte. Verraten wird noch nichts, wir dürfen also gespannt sein.
Fotos: Sebastian Linck
„Über Grund gehen“. Den Boden berühren und sich durch urbane Landschaften einer Stadt treiben und sich inspirieren lassen. Graffiti an den Wänden verwahrloster Häuser, Schluchten im Labyrinth aus Beton und Asphalt, seltsam anmutende Gestalten einer Parallelwelt, wenn die Dunkelheit über die Stadt kommt. „Über Grund gehen“ steht aber auch für die freie Kunst, inszeniert in unserer urbanen Umgebung, für jeden zugänglich und mit befristeter Haltbarkeitsdauer. Streetart ist ein weitreichender Begriff: Verschiedene, meist halblegale Kunststile im öffentlichen Raum werden vereint, gleichzeitig beschreibt sie auch die Darstellung der Dinge, die Teil einer Stadt oder des urbanen Lebens sind. „uebergrund“ ist ein Bildband, der Einblick in diese Welt gibt.
FOTO: A.M.RIMNIC
mit interessanten Graffiti und unterschiedlichsten Streetart-Elementen. Und auch in Darmstadt gemachte Aufnahmen sind in dem gelungenen Bildband enthalten, zum Beispiel die bei Nacht in rotes Licht getränkte Gleisanlage am Hauptbahnhof. (Daniel Wildner)
CENTRALSTATION / IM CARREE/DARMSTADT TICKETS ZUM AUSDRUCKEN: WWW.CENTRALSTATION-DARMSTADT.DE HOTLINE: (0 61 51) 3 66 88 99 RMV-KOMBITICKET: WWW.ZTIX.DE/RMV PARTNER DER CENTRALSTATION
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reduzieren. Entdeckt die Müllabfuhr beim Leeren eine fehlerhafte Befüllung der Tonne,, wird dies ihrem Besitzer per Aufkleber mitgeteilt. tgeteilt. ass der Beim Sperrmüll verhält es sich so, dass eEAD hier durch den Erhalt von recyclebaren Sekundärstoffen sogar Erlöse generieren kann, die dem Gebührenzahler letztendlich wieder zugute kämen, so Siglinde Frisch. Dass sich Leute beim Sperrmüll eine nette Lampe oder ähnliches mitnehmen, sei weniger das Problem, wohl aber, dass der EAD nur 50 Prozent der angemeldeten Waschmaschinen bei der Sperrmüllfahrt vorfindet, weil der Rest schon durch Schrotthändler (oder Privatpersonen) vorab „abtransportiert“ wurde.
Die Kultur der Ordnung in unserer Stadt Teil 1: Ordnung im Stadtbild – der EAD und seine orangefarbenen Helden
Inmitten des darmstädtischen Verkehrschaos am Nachmittag, inmitten der innerstädtischen Verödung und inmitten des politischen Chaos zerstrittener Parteien hat sich das P Hausmeister-Krause-mäßig auf die Suche gemacht. Wo herrscht noch Ordnung, wo ist man in Darmstadt bemüht, ordentlich zu sein, dem Ordnungssinn zu frönen oder einfach nur damit beschäftigt, etwas ordentlich zu Ende zu bringen? Kurzum: Gibt es hier eine Kultur der Ordnung – und wenn ja, wie sieht diese aus? In den folgenden Ausgaben stellen wir sie vor: die Ordnungsliebenden und -hütenden unserer Stadt. Muss Ordnung sein? Lest es selbst mal ganz ordentlich nach!
mit 200 Spezialfahrzeugen kümmern sich um Ordnung und Sauberkeit in Darmstadt. Orangefarben sind die „sichtbaren“ Dienstleister des EAD, derzeit 157 Mann, die sich allmorgendlich zwischen 6 und 7 Uhr in ihre Fahrzeuge schwingen und die Mülltonnen vor den Haustüren Darmstadts entleeren.
Der EAD und seine orangefarbenen Helden „Wir spülen den Müll, wir spülen den Müll, weil das der Grüne Punkt so wüll!“ So brachte es die Darmstädter Liedermacherin Ilse Sturmfels mit einem Song auf den („grünen“) Punkt. Das Thema Müll ist so vielfältig wie die Inhalte unserer Mülltonnen und die Menge der Entsorgungsmöglichkeiten. In Darmstadt wird das Thema Abfall und Entsorgung durch den städtischen Eigenbetrieb „Abfallwirtschaft und Stadtreinigung der Stadt Darmstadt (EAD)“ koordiniert. Seit Erfindung des dualen Systems wandelte sich die Müllabfuhr in Darmstadt vom Amt in ein wettbewerbsfähiges, städtisches Unternehmen. Neben der hoheitlichen Abfallentsorgung hat sie viele Dienstleistungen in ihr Angebot übernommen: Containerdienst, Straßenreinigung, Winterdienst, Gebäudereinigung, Entsorgung von Speiseabfällen sowie den Schulbusbetrieb – und seit Januar sogar die Verwaltung des Vivariums. 500 Mitarbeiter und ein Fuhrpark
Weitere Müll-Anekdoten: In einem Altkleider-Container vernahm man jüngst das Miauen einer Katze, die sich nach einer Rettungsaktion als batteriebetriebenes Spielzeug entpuppte. Vor einigen Jahren fand man bei einer Sperrmüllsammlung in der Innenstadt in einem
Die Herren in Orange wissen mehr über uns Darmstädter, als wir vermuten. Frei nach dem Motto: „Zeige mir Deine Mülltonne und ich sage Dir, wer Du bist“ sagt der Zustand der Mülltonne vieles über Lebensstandard und Umweltbewusstsein ihres Befüllers aus. Unter der EAD-Hotline wird dem Kunden direkt ausgerechnet, wie groß seine Mülltonne zu sein hat und in welchem Rhythmus sie geleert werden sollte, wenn man dem freundlichen Müllberater kurz berichtet, ob man Wickelkinder besitzt, auswärts arbeitet oder derzeit das Haus renoviert. Ob die EAD-Mitarbeiter selbst auch manchmal vergäßen, den Müll rauszustellen, beantwortet die Sachgebietsleiterin der Abfallwirtschaft, Siglinde Frisch, nur schmunzelnd: „Nie! Denn wir nutzen ja alle den Infomail-Service, der per E-Mail die kommenden Leerungen ankündigt.“ Dass die Deutschen Weltmeister im Mülltrennen sind, wie oft behauptet wird, würde die EAD-Abteilungsleiterin durchaus bestätigen. Einzig der Gelbe Sack werde oft missbraucht, sei es aus Unwissenheit oder aber, um die Restmüllmenge und damit die Kosten zu
Foto: Jan Nouki Ehlers
Bei der Arbeit: Jörg Hofmann und Ahmed Boudouhi vom EAD
Ordentlich bürgerliche Eigeninitiative ist beim Sondermüll gefragt: Kleinmengen können direkt vor Ort in der Niersteiner Straße abgegeben werden. Hier erkundigte sich einst ein Darmstädter telefonisch, ob er dort Alkohol entsorgen dürfe. Er kam dann vorbei, um nicht etwa Methanol, sondern 20 Flaschen Asbach Uralt zum allgemeinen Amüsement des EAD abzuliefern. Diese Art des Alkohols hätte er auch getrost in den Ausguss „abkippen“ können, witzelten die Ordnungshüter.
au ausrangierten Schrank eine Handgran granate. Der Kampfmittelräumdienst musste mobilisiert und die Spermüll-Zone überwacht werden. Doch zum Glück war die Granate noch gesichert. Ob sie damit recyclefähig gewesen wäre, ist unklar. Klar ist aber, dass der EAD für die Stadt ordentliche Arbeit leistet, und alle diesbezüglichen Regelungen in der Abfallsatzung vom 12. Mai 2000 nach zulesen sind. Hier erfährt der Müllmachende von seinen Getrennthaltungs-, Anzeige- und Abgabepflichten – und lernt per definitionem den Abfallbehälter in all seinen Varianten kennen. Ordnung kennt hier keine Grenzen! (Meike Heinigk)
Ordnung für Anfänger e Müll-Quiz und testen Eur ? Wir starten das ultimative , was nicht? ein hin t dor ört geh s Wa : Gelbe-Sack-Affinität es aus und schickt es an: ), Bitte kreuzt an, schneidet olXX), leiermacherstraße 21 (po Sch P, in gaz Stadtkulturma itag, der Fre ist uss chl des sen Ein 64283 Darmstadt. gibt es sechmal 26. Februar. Zu gewinnen Stadt ... der sen Tas n ste räg die sch Viel Glück!
Alufolien Einweggeschirr Musik- und Videocassetten Geschäumte Kunststoffe Bilderrahmen Dämmplatten Getränkedosen Essensreste Schokoladenfolien Windeln Tapetenreste Tuben Halbleere Spraydosen Handgranaten PVC-Rohre Bilderrahmen
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„Speak German!“ Das literarische Darmstadt im Februar So viele Lesungen in so einem kurzen Monat! Das fängt ja schon mal gut an. Hauptverantwortlich zeichnen sich hierfür die Programmgestalter der Lyrischen Matinee in der Evangelischen Stadtkirche, die sich in diesem Monat der Schweizer Gegenwartsliteratur widmet. Aber auch die Lesebühnen- und Poetry SlamSzene bietet gute Argumente, um mal für ein paar Stunden die hauseigenen Heizkörper zu schonen.
03. Februar
Nicht lumpen lässt sich schon mal Franz Hohler am Mittwoch, dem 3. Februar. Ab 19.30 Uhr stellt der Züricher Autor in der Stadtkirche „Das große Buch“ vor, in dem zwar „Geschichten für Kinder“ abgedruckt wurden, dass aber wegen seines feinen ironischen Humors für Leser und Zuhörer jeden Alters geeignet sein soll.
05. Februar
Zwar nur zwei Dichter treten am Freitag, dem 5. Februar, im Schlosskeller bei der 3Dichternacht auf, aber wenn ab 21 Uhr die Berliner Text- und Liedermacher Micha Ebeling und Ellis C. Bihn auf der Bühne stehen, dann versprühen sie sicher so viel Humor und Liebe, dass es gleich für drei Nächte reichen könnte.
hat der Dramatiker für sein erstes abendfüllendes Stück Prosa gewählt: Ein Schweizer Entwicklungshelfer hilft aus Liebe zu einer Staatsbeamtin den Organisatoren des Genozids in Ruanda. Die sich daraus ergebenden Fragen nach Schuld und Reue sind in der Stadtkirche ab 19.30 Uhr sicher gut aufgehoben.
09. Februar
Wie auch jene nach der Legitimität eines Katers mit adligem Gebaren, denn der tritt in Alex Capus’ Landschaftsporträt „Der König von Olten“ als ebensolcher auf. Ob Kater Köpfli, der Beobachter der Kleinstadt, am Dienstag, dem 9. Februar, auch ab 19.30 Uhr in der Stadtkirche zugegen sein wird, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Vielleicht zieht es ihn ja zuvor schon in das Staatstheater, wo im Rahmen der Hörbar der Schauspieler Stefan Schuster ab 17 Uhr aus dem neusten sprachkritischen Werk des langjährigen Journalisten und Journalistenausbilders Wolf Schneider liest. „Speak German!“ fordert der von seinem Publikum, das auch catchy Begründungen erwarten darf.
08. Februar
Keine „Hundert Jahre“ muss warten, wer einmal Lukas Bärfuss’ Stimme hören möchte, denn schon am folgenden Montag, dem 8. Februar, liest er aus seinem neuen, gleichnamigen Roman vor. Eine spannende Perspektive
Auf den Spuren ihres verstorbenen Großvaters befindet sich Lena aus Klaus Merz’ neuer Novelle. Der lebte einst als „Der Argentinier“ in weiter Ferne. Welche Geheimnisse er mit ins Grab nahm, lässt sich vielleicht am Sonntag, dem 14. Februar, ab 11.30 Uhr in der Stadtkirche erfahren.
17. Februar
Von der Erotik des Abschieds kündet Martin Meyer am Mittwoch, dem 17. Februar, ab 19.30 Uhr. Dann liest der Feuilletonchef der Neuen Zürcher Zeitung aus seiner im Herbst 2009 erschienen Essaysammlung „Piranesis Zukunft“ und beendet für diesen Monat den Reigen der Lyrischen Matineen in der Stadtkirche.
Friedrich Schiller und kein Ende: Anknüpfend an das Jubiläumsjahr 2009 werden am Sonntag, dem 21. Februar, ab 16 Uhr Mitglieder des Schauspielensembles des Staatstheaters in den Kammerspielen ein Potpourri ausgewählter Werke des Dramatikers und Lyrikers Friedrich Schiller lesen.
23. Februar
Ebendort liest Hans Matthias Fuchs am Dienstag, dem 23. Februar, anlässlich des 79. Geburtstages von Thomas Bernhard aus dessen Werken. Ein Eindruck von der gesellschafts- und vor allem österreich-kritischen Sprachgewandtheit des schon 1989 verstorbenen Schriftstellers kann ab 17 Uhr gewonnen werden. Etwas weniger zornig, wenn auch nicht unbedingt weniger kritisch dürfte es am selben Abend bei „Lecker Lesen Lassen“ im Schlosskeller zugehen. Ab 20 Uhr präsentiert der lokale Nachwuchs frische Gedichte und Geschichten – als Gast freuen sich die slammenden Moderatoren auf den Kollegen Karsten Lampe, der mit der wahren Geschichte vom „charming Bär“ überrascht. (Egon Alter)
“!namreG kaepS„ ANZEIGE
Kündigung – was nun? ...
11. Februar
... vielleicht zu Unrecht? In arbeitsrechtlichen oder zivilrechtlichen Angelegenheiten genügt ein Anruf: 06151-9955-0
Auch am folgenden Mittwoch, dem 10. Februar, muss man sich entscheiden: Soll es zur Preview – EntschulBekanntermaßen ist alles erotisch, was einen Mitmen- digung: Werkstattlesung – in die Stadtkirche gehen, wo schen erregt. Soweit, so tautologisch. Eine wahre Klas- Urs Faes seinen Romanentwurf „Nachspiel“ vorstellt, sikerin wird am Samstag, dem 6. Februar, in der Galerie in dem ein Arzt mit einer Patientin konfrontiert wird, die sich als eine längst vergessene Liebe herausstellt. Haasch, Martinstraße 73, präsentiert. Ab 15 Uhr wird Oder aber möchte man lieber „Berichte aus einer hellen mit einer Lesung aus den Werken von Anais Nin die alten Zeit!“ hören? Die gibt nämlich der Glossengott aktuelle (Doppel-)Ausstellung abgerundet. Max Goldt ab 20 Uhr in der Centralstation zum Besten. Lehrreich könnte es am Sonntag, dem 7. Februar, in der Stadtkirche werden, wenn ab 11.30 Uhr der Philologe Peter von Matt „Wörterleuchten“, seine Sammlung von Gedicht-Interpretationen, vorstellt. In eleganten Auslassungen zeigt er darin das Potenzial deutschsprachiger Lyrik aus mehreren Jahrhunderten vor.
14. Februar
21. Februar
10. Februar
06. Februar
07. Februar
Bachmann und Linus Reichlin wird es in der Stadtkirche gewiss spannend zugehen. Welche Gefühlswallungen wohl die 13 Darmstädter Dichter am selben Abend ab 20 Uhr im 603qm hervorrufen werden? Das wird ein Rätsel bis zuletzt bleiben. Den Gewinner dieses regional geprägten Poetry Slams werden die Moderatoren Luana König und Alex Dreppec auf jeden Fall wie immer das Publikum ermitteln lassen.
Natürlich dürfen auch mit Preisen überhäufte Autorinnen kalauern. Ilma Rakusa tut dies gleich im Titel: „Mehr Meer“ heißen ihre unsentimentalen Erinnerungen an ihre Kindheit in Osteuropa, denen am Donnerstag, dem 11. Februar, ab 19.30 Uhr in der Stadtkirche gelauscht werden kann.
12. Februar
Einen zweifachen Auflauf der schreibenden Zunft gibt es am Freitag, dem 12. Februar. In der Schweizerischen KrimiNacht mit den Autoren Hansjörg Schneider, Nicole
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Auf Darmstädter Bühnen im Februar Der Februar feiert Fasching. Wer dem ganzen Gedöns ausweichen will, muss weit reisen: Außer in Asien ist der religiöse Brauch dank unermüdlicher Missionierung über den ganzen Globus verbreitet wie die Schweinegrippe. Heimatverbundenen hilft nur die Zeitreise, denn Napoleon Bonaparte ließ die Zwangsfeierei vernünftigerweise verbieten, wo immer er die Macht dazu hatte. Und dann gibt es noch die nahezu faschingsfreien Hochkulturzonen der Darmstädter Theater, wo sich Komödien und Tragödien das ganze Jahr über die Klinke in die Hand geben.
Theatercomedy mit Wortakrobatik, Musiknummern als Cash und Carter und Persiflagen von „Bauer sucht Frau“ bis Florian Silbereisen zeigt das Comedy-Duo Wolf & Bleuel, das auf seiner Deutschland-Tour am Freitag, dem 26. Februar, zu Gast im Hoffart-Theater sein wird. Das Presseecho zum aktuellen Programm
So im Staatstheater , dessen Februar-Premieren gegensätzlicher kaum sein könnten. Am Freitag, dem 5. Februar, gibt es im Kleinen Haus eine Doppelpremiere zum Thema Geldgier. Unter dem Motto „Elisabethanische Variationen über das Gold“ inszeniert Michael Helle zwei Stücke des beginnenden 17. Jahrhunderts. „Volpone“ von Ben Jonson und „Timon von Athen“ von William Shakespeare zeigen den verderblichen Einfluss des Mammons auf das Gute im Menschen, lange vor der aktuellen Anleger-Abzocke und doch so ewig-verwandt. Beginn um 19.30 Uhr beziehungsweise 22 Uhr. Das Kartenkontingent für „Timon“ ist begrenzt, da die Zuschauer auf der Bühne des Kleinen Hauses Platz nehmen werden, während sich das Drama im Zuschauerraum abspielt.
Intendant und Orff-Experte John Dew inszeniert das erste und das letzte Bühnenstück von Carl Orff in einer Art „Doppelnacht“ der modernen Klassik: Die innovativ instrumentalisierten und mit beeindruckenden Chören versehenen „Gisei“ und „De temporum fine comoedia“ sind nach der Welt-Uraufführung im Januar, am Freitag, dem 5. Februar, an zwei weiteren FebruarTerminen erneut zu sehen. Parallel dazu zeigt das Orff-Zentrum München im Foyer des Großen Hauses die Ausstellung „Carl Orff – Humanist gegen den Strom der Zeit“ mit Fotografien, Notenbeispielen und Originalzitaten zu Orffs Bühnenwerken. Zu besichtigen jeweils ab eine Stunde vor und während der Vorstellungen.
Vergleichsweise sorglos ist das Thema der Premiere im Großen Haus am nächsten Abend. „Im Weißen Rössl“ am Wolfgangsee herrschen Friede, Freude, Eierkuchen; es ist sommerliche Hochsaison, alle sind verliebt und singen Ralph Benatzkys Evergreens vom Salzkammergut und dem „schönen Sigismund“. Herrlicher Kitsch, erfrischend unzeitgemäßes und sicher schön bunt inszeniertes Austauschgastspiel des Staatstheaters Wiesbaden. Am Samstag, dem 6. Februar, um 19.30 Uhr im Großen Haus.
Wer dann doch noch ins Faschingstreiben einsteigen will, kann sich rechtzeitig zum großen Finale nützliche Feiertipps in der Bar der Kammerspiele holen: Am Sonntag, dem 14. Februar, gibt die ebenso charmante wie talentierte Christina Kühnreich im Einpersonenstück „Welche Droge passt zu mir?“ Hinweise zum Umgang mit den einschlägigen Substanzen. Beginn um 20 Uhr, gespielt wird an der Bar, es darf während der Vorstellung schon mal getrunken werden. Eintrittskarten und alle weiteren Termine unter www.staatstheater-darmstadt.de.
Weitere besuchenswerte Abende im Staatstheater: Das Cinemafoyer am Montag, dem 1. Februar, zeigt Fritz Langs Klassiker „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“. Den wegweisenden Psychokrimi von 1931 mit dem grandiosen Peter Lorre in der Titelrolle halten viele Filmexperten für das wichtigste Werk der deutschen Filmgeschichte. Um 20 Uhr im Foyer des Großen Hauses, Eintritt frei!
Das Hoffart-Theater zeigt am Freitag, dem 12., und Samstag, dem 13. Februar, „Cabaret uf Hessisch“. Ingeborg Lucia Schmidt spielt als „Suberbibbsche Ingeborsch“ Szenen aus dem Leben im Südhessischen in südhessischer Mundart. Beginn jeweils 20 Uhr. Am Sonntag, dem 14. und 21. Februar, um 16 Uhr präsentiert das „Jugendtheater Hopjes“ seine Interpretation des bereits erfolgreich verfilmten Jugend-
Im Cinemafoyer: „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“
„Welche Droge passt zu mir?“ „Grüße aus Högenkögen“ ist bisher durchweg positiv; man scheint sich amüsiert zu haben. Beginn um 20 Uhr, Reservierungen und weitere Termine unter www.hoffart-theater.de.
ten Begriff mit neun Darstellern greifbar machen will. Weitere Programmpunkte und Termine unter www.theatermollerhaus.de. Die Neue Bühne zeigt in ihrem Arheilger Theater im Februar noch sechsmal die aktuelle Produktion „Genosse Don Camillo“ und bereitet ansonsten die März-Premiere der Komödie „Der nackte Wahnsinn“ vor, ein Stück über das Theater im Theater. Infos und Termine unter www.neue-buehne.de. Im T.A.P. läuft im Abendprogramm noch bis Ende Februar die Beziehungskomödie „Seitensprung für Zwei“ sowie der große Heinz-Erhardt-Abend „Noch´n Gedicht“, und nachmittags um 15.30 Uhr sechs Kinderstücke im Wechsel. Alle Termine und spezielle Konditionen für Schulen und Kindergärten unter www.die-komoedie-tap.de. Das Theater „Compagnie Schattenvögel“ bereitet die Premiere des neuen Stücks vor und pausiert im Februar. Ab März soll dann „Agnes – Engel im Feuer“ gespielt werden, und zwar möglichst an neuem Ort, denn das Theater braucht Platz. Gesucht wird eine Räumlichkeit von circa 220 Quadratmetern, sinnvoll teilbar auf Zuschauerraum und Bühne/Hinterbühne in und um Darmstadt. Wer einen Tipp hat, der melde sich unter www.compagnie-schattenvoegel.de. (Tilmann Schneider)
Im Mollerhaus ist auch im Februar die bekannt vielseitige Mischung von engagiertem Kinder- und Jugendtheater, Kabarett und Tanz bis Zauberkunst zu sehen. Freitag, der 5., und Samstag, der 6. Februar, bringen im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Rhein-Main-Magic“ optische und verbale Täuschungen mit der magischen Michelle Spillner, ab 20 Uhr wird man unter dem Motto „Alles Lüge – echt wahr!“ rund 100 Minuten nach Strich und Faden belogen und unterhalten. Einen „Mollerkoller Spezial“ gibt es am Faschingssamstag (13.) um 20.30 Uhr, die anspruchsvolle Faschingsalternative unter der Conférence von Herbert Faulhaber, präsentiert unter anderen den jungen Darmstädter Poetry-Slammer Tilman Döring. Das „Theaterlabor Darmstadt“ zeigt am 23., 24. und 25. Februar jeweils um 11 Uhr „Kick“ von Gesine Schmidt und Andres Veiel. Rassistisch motivierte Gewalt und ihre Ursachen sind das Thema des auf realen Fällen basierenden Stücks für Jugendliche ab 14 Jahren. Und am Samstag, dem 27., sowie am Sonntag, dem 28. Februar, zeigt die Gruppe „TanzimpulZ“ ihr Tanztheater „Zeitfenster – Zeitgeister“, das den abstrak-
Die Neue Bühne zeigt „Genosse Don Camillo“
Fotos: Veranstalter
Mörder, Gold und Seitensprünge
buchs „Lippels Traum“ von Paul Maar. „Gute Nacht, Morgenland!“ begleitet den jungen Lippel in seine Träume vom Orient, wo seine türkischen Freunde die Rollen spielen, die ihnen in der Realität nicht zugestanden werden. Eine Parabel über kindliche Unvoreingenommenheit und „erwachsene“ Intoleranz.
ANSEHNLICH_ 31
und
De temporum fine comoedia
Weltkulturwerbemaßnahmen Kunstausstellungen im Februar „Welterbe zu sein, ist vielleicht nur ein Titel, aber das Reden darüber löst Energien aus“, so der Darmstädter Denkmalpfleger Nikolaus Heiss. Da hat er auf jeden Fall Recht – und im kulturellen Bereich sind Energien sicher gut investiert, wenn die erzeugte Energiemenge die beim Reden verbrauchte übertrifft. Das passiert gerade in der Darmstädter Kulturpolitik jedoch zu selten. Schon länger wollen einige Lokalpolitiker unsere Mathildenhöhe unbedingt von der UNESCO zum Weltkulturerbe geadelt haben. Die Darmstädter CDU ging 2008 sogar so weit, zu behaupten: „Die größte Herausforderung an die Darmstädter Kulturpolitik ist die Entwicklung der Mathildenhöhe und das Vorantreiben des Welterbe-Projekts“. Falsch. Die größte Herausforderung an die Darmstädter Kulturpolitik ist die Entwicklung einer vielseitigen Kulturlandschaft und das Vorantreiben aller damit verbundenen Projekte, gerade auch unabhängiger Initiativen aus der Mitte der Bevölkerung. Wer immer nur das Tafelsilber poliert, kann nicht nach vorne schauen. Deshalb ermüdet es auch ein wenig, wenn anlässlich der bevorstehenden Olbrich-Retrospektive wieder die alte Welterbe-Leier gespielt wird. Doch zum Glück kann Ralf Beil, Direktor des Instituts Mathildenhöhe, beides: Wer Nedko Solakov wagt, darf auch alten Glanz neu präsentieren.
Gisei – Das Opfer
Tickets und Informationen unter: www.staatstheater-darmstadt.de | 06151 2811-600
So ist ab Samstag, dem 6. Februar, in den Ausstellungshallen des Instituts Mathildenhöhe eine große Retrospektive für Joseph Maria Olbrich, dem wichtigsten Architekten des Darmstädter Jugendstils, zu sehen. Der gebürtige Österreicher absolvierte sein Studium in Wien mit der Note „vorzüglich“, wurde von Großherzog Ernst Ludwig als Chefarchitekt zur Errichtung der Künstlerkolonie nach Darmstadt geholt, bekam im Jahre 1900 den Professorentitel und die Hessische Staatsbürgerschaft verliehen und starb bereits 1908 im Alter von 40 Jahren an Leukämie. Der aufgrund seiner kurzen Schaffensphase oft unterschätzte Universalkünstler wird mit über 400 Werken – unter anderem aus den Bereichen Architektur, Möbel- und Instrumentenbau sowie Keramik – im Ausstellungsgebäude des Instituts Mathildenhöhe neu zu entdecken und zu bewerten sein. Weitere Informationen zum Rahmenprogramm, zu Führungen und Eintrittszeiten unter www.mathildenhoehe.eu.
Interessante Ausstellungen im Februar gibt es auch an anderen Orten: Die Kunsthalle am Steubenplatz zeigt eine Doppelausstellung von William Hogarth und Leo Leonhard. Hogarth gilt mit seinen im 18. Jahrhundert in England entstandenen Gemälden und Zeichnungen als Urvater der satirischen und gesellschaftskritischen Karikatur. Der Darmstädter Künstler Leonhard reagiert mit seinen druckgrafischen Zyklen auf Hogarths Werk und setzt es in Verbindung mit dem Revolutionär Georg Büchner. „Work on Progress“ und „Büchner und andere Dramen“ sind in der Kunsthalle ab Sonntag, dem 21. Februar zu sehen. www.kunsthalle-darmstadt.de. Zum 100-jährigen Bestehen des Hauses Bodelschwingh der Nieder-Ramstädter Diakonie zeigt das Designhaus Darmstadt die Fotoausstellung „Wir zeigen uns“. Fotograf Oliver Tamagnini portraitiert die Bewohner des Hauses in sehenswert sensibler Eindringlichkeit. Noch bis 11. Februar, donnerstags bis sonntags im Eugen Bracht-Weg auf der Mathildenhöhe. www.hessendesign.de
Die Kunsthandlung Langheinz präsentiert bis Samstag, den 13. Februar, Grafiken, Unikate und Pastelle des mehrfachen Dokumenta-Teilnehmers Heinz Mack. Die Ausstellung „Visuelle Poesie“ ist in der Schulstraße 10 während der normalen Ladenöffnungszeiten bis 18.30 Uhr zu sehen. www.kunsthandlung-langheinz.de. (Tilmann Schneider)
Illustration, Lisa Zeissler, Foto: Institut Mathildenhöhe
Carl Orffs Uraufführung Gisei – Das Opfer
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KALENDER FEBRUAR 2010 Montag, 01.02.2010 Cinemafoyer: M - Eine Stadt sucht einen Mörder
20:00 h
Staatstheater (Foyer)
Wohnzimmer (Spieleabend)
20:00 h
Das Blumen
Rock-, Dance- & Oldie-Monday
20:00 h
Steinbruch-Theater, Mühltal
Antifa-Café (VolxKüche) + Filme oder Vorträge
19:00 h
Oetinger Villa
> Seite 28
Jam Session
20:00 h
House of Blues
Show: Achtung Oma!
20:30 h
Comedy Hall
Info: Mobilisierung gegen Naziaufmarsch in Dresden
20:00 h
Oetinger Villa
Film: Eldorado (OmU)
20:00 h
Audimax, TU
Kneipenabend - Vinyl: Groovintella
21:00 h
327qm
Quiz Night
21:00 h
An Sibin
Karaoke
20:00 h
House of Blues
Info: Theaterführung für sehbehinderte Menschen
17:00 h
Staatstheater
Show: Achtung Oma!
20:30 h
Comedy Hall
Show: Kulturhäppchen: Late Night Show
20:30 h
Schlosskeller
Jam Session: Khoska Quartett
21:00 h
218qm
Studentenparty mit Simplex Rocker & Guest
22:00 h
Stella
Captain Karaoke (Karaoke Party)
20:00 h
Huckebein
Open Mic Night
21:00 h
An Sibin
Lesung: Franz Hohler liest aus ‘Das große Buch’
19:30 h
Stadtkirche
Theater: Seitensprung für Zwei
20:15 h
Tap - Die Komödie
Theater: Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner
20:00 h
Staatstheater (Kammerspiele)
Show: Achtung Oma!
20:30 h
Comedy Hall
Film: Kleine Verbrechen
20:00 h
Audimax, TU
Konzert: Jochen Distelmeyer (Ex-Blumfeld, HH)
21:30 h
231qm
> Seite 04
Neulich in der Rocky Bar: Rocky Beach
22:00 h
Goldene Krone (Rocky Bar)
> Seite 04
Konzert: Norbert Schneiders R&B Caravan
20:00 h
House of Blues
Basement Grooves: Kiki Plattenleger & Friend
22:00 h
Schlosskeller
Live: Loxley Beade - unplugged
20:00 h
Dienstag, 02.02.2010
Mittwoch, 03.02.2010
> Seite 26
Donnerstag, 04.02.2010
Stella spielt House: M.in
Roßdörfer Biergarten Stella
After Work-Party mit DJ Peter Gräber
18:00 h
Das Waben (Club)
Karaoke mit Carlos
21:00 h
An Sibin
IndieClub mit DJ Kai
Goldene Krone (Disco)
Rock ’n’ Pop Party
21:00 h
Steinbruch-Theater, Mühltal
Open Mini-Stage Unplugged Jam Session
21:30 h
Roots, Erbacher Str. 2
Tischfussballturnier KroneDyP
20:00 h
Goldene Krone (Kneipe)
Theater: Seitensprung für Zwei
20:15 h
Tap - Die Komödie
Theater: Die Leiden des jungen Werther
20:00 h
Staatstheater (Kammerspiele)
Show: Erotische Geschichten und Märchen über die Liebe
20:30 h
Theater Moller Haus
Show: Achtung Oma!
20:30 h
Comedy Hall
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ÜBERSICHTLICH_ 35
Lesung: Literarischer Abend mit Andreas Stichmann
20:00 h
Keller-Klub im Schloss
Theater: Im Weißen Rössl
19:30 h
Staatstheater (Großes Haus)
Vernissage: Lost Tales
18:00 h
Landratsamt Heppenheim (Foyer)
Comedy: Reiner Kröhnert: Das Jesus Comeback
20:30 h
HalbNeun Theater
Freitag, 05.02.2010
Theater: Seitensprung für Zwei
20:15 h
Tap - Die Komödie
Kinder: Lauras Stern
15:30 h
Tap - Die Komödie
> Seite 28
Tanz: Schwanengesang
19:30 h
Staatstheater (Kleines Haus)
Into The Lion’s Den (Reggae/Dancehall)
22:00 h
Bessunger Knabenschule (Keller)
Theater: Das Gegenteil von gar nichts
20:00 h
Staatstheater (Kammerspiele)
Video Killed The Radio Star mit VJ Nick Powers
21:00 h
Centralstation (Lounge)
Show: Alles Lüge - echt wahr
20:30 h
Theater Moller Haus
HC/Metal-Konzert: Descend To Rise + 3 weitere Acts
20:00 h
Oetinger Villa (Keller)
Show: Achtung Oma!
20:30 h
Comedy Hall
Konzert: Catherine Le Ray (Paris)
20:00 h
Jagdhofkeller
Lesung: Erotische Texte von Anais Nin
15:00 h
Martinstrasse 73
> Seite 26
Live: Christoph Schöpsdau ‘Exultatio’ (CD-Release)
20:30 h
Jazzinstitut (Keller)
Ausstellung: Illustre Gestalten 2
14:00 h
Centralstation
> Seite 16
We Love Party Girls
20:00 h
Weststadt (Ex-Orange Club)
Konzert: Mallet (Classic Rock)
21:00 h
House of Blues
Terry Lee Brown Jr. + Greg Parker (Plastic City)
22:00 h
Level 6
Modern History mit DJ Daniele Iezzi
22:00 h
Hillstreet Club
Schwulen & Lesben Party
22:00 h
Schlosskeller
Stella
Theater: Genosse Don Camillo 20:30 h
Bessunger Knabenschule
Stella spielt Black Beats: DJ Kenny
> Seite 04
Sonntag, 07.02.2010 Neue Bühne
DJ Aron’s Trash Pop Party
22:00 h
Goldene Krone (Disco)
Show: Varieté Extra 2010
Konzert: The Smoking Mojo Filters
22:00 h
Goldene Krone (Kneipe)
Comedy: Reiner Kröhnert: Das Jesus Comeback
19:30 h
HalbNeun Theater
Konzert: Garden Of Delight (Celtic FolkRock)
21:30 h
An Sibin
Kinder: Harvey, du Träumer
15:00 h
HalbNeun Theater
Ü30 Party mit DJ Alex Beer
22:00 h
Huckebein
Lesung: Peter von Matt liest aus ‘Wörterleuchen’
11:30 h
Stadtkirche
Partygrooves mit DJ Peter Gräber
22:00 h
Das Waben (Club)
Theater: Seitensprung für Zwei
18:00 h
Tap - Die Komödie Tap - Die Komödie
Theater: Genosse Don Camillo
Kinder: Der Räuber Hotzenplotz
11:00 h
Show: Varieté Extra 2010
20:30 h
Bessunger Knabenschule
Konzert: 5. Sinfoniekonzert
11:00 h
Staatstheater (Großes Haus)
Comedy: Wir wissen alles - Es nutzt leider nichts
20:30 h
HalbNeun Theater
Theater: Datterich
19:30 h
Staatstheater (Großes Haus)
Theater: Seitensprung für Zwei
20:15 h
Tap - Die Komödie
Theater: Der Gott des Gemetzels
16:00 h
Staatstheater (Kleines Haus)
Info: NaturPur-Award 2009/10
13:30 h
Centralstation
Tanz: Tangobrunch
14:30 h
Linie Neun, Griesheim
Musikdrama: Gisei
19:30 h
Staatstheater (Großes Haus)
> Seite 28
Theater: Volpone & Timon von Athen (Premiere)
19:30 h
Staatstheater (Kleines Haus)
> Seite 28
Info: Zu Gast bei... Tanzdirektorin Mei Hong Lin
20:00 h
Staatstheater (Kammerspiele)
Das Opfer (Carl Orff)
Neue Bühne
Show: Alles Lüge - echt wahr
20:30 h
Theater Moller Haus
Show: Achtung Oma!
20:30 h
Comedy Hall
> Seite 29
> Seite 29
Samstag, 06.02.2010 Klub: Mr.Oizo (Paris) + Support
23:00 h
603qm
Konzert: Jan Jansohn Quartett (Jazz, Funk, Pop)
21:00 h
House of Blues
3dichternacht: Micha und Elis
21:00 h
Schlosskeller
> Seite 26
Johnny Cash Abend mit The Cashback Five (live)
20:00 h
Gaststätte Gebhart
> Seite 05
Live: Woog Riots + Abby ; Afterparty: Bedroomdisco
22:00 h
Schlosskeller
> Seite 05
Kaliber 7 Nacht
22:00 h
Level 6
Stella bekommt Besuch: Irregular Taste
> Seite 05
Stella
Technopunk-Party: Rampue + Dom + 12-Volt-Disco
23:00 h
Hell’s Kitchen - NuMetal & Metalcore mit DJ Kai
22:00 h
Oetinger Villa Goldene Krone (Disco)
Karaoke mit Stritti
22:00 h
Goldene Krone (Kneipe)
Grün Rockt: Funkfragen + Skaya + Banana Sisters +
21:00 h
Goldene Krone (Saal)
Konzert: Cat Stevens Project
21:30 h
An Sibin
Saturday’s Finest mit DJ Alex Beer
22:00 h
Huckebein
Hot & Spicy - R’n’B, Soul & House mit DJ D.Ander
22:00 h
Das Waben (Club)
Tanzsalon Ü30 mit DJ Capo
21:30 h
Linie Neun, Griesheim
Mellow Weekend: Delicious Groove mit DJ Sonix
21:00 h
Theater: Genosse Don Camillo
Centralstation (Halle) Neue Bühne
Show: Varieté Extra 2010
20:30 h
Bessunger Knabenschule
Lesung: 3dichternacht: Micha und Elis
21:00 h
Schlosskeller
> Seite 29
> Seite 29
> Seite 29
> Seite 26
> Seite 06
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36_ÜBERSICHTLICH
ÜBERSICHTLICH_ 37
Tanz: Tangobrunch
14:30 h
Linie Neun, Griesheim
Ausstellung: Illustre Gestalten 2
14:00 h
Centralstation
> Seite 16
Montag, 08.02.2010 RockLounge: Anny.
21:00 h
Centralstation (Lounge)
Lesung: Alex Capus liest aus ‘Der König von Olten’
19:30 h
Stadtkirche
Theater: Volpone
19:30 h
Staatstheater (Kleines Haus)
Lesung: Stefan Schuster liest ‘Speak German!’
17:00 h
Staatstheater (Kammerspiele)
Info: Theaterführung
18:00 h
Staatstheater
Kinder: Die Schatzinsel
09:00 h
Theater Moller Haus
Show: Achtung Oma!
20:30 h
Comedy Hall
Rock-, Dance- & Oldie-Monday
20:00 h
Steinbruch-Theater, Mühltal
Antifa-Café (VolxKüche) + Filme oder Vorträge
19:00 h
Oetinger Villa
Jam Session
20:00 h
House of Blues
Lesung: Lukas Bärfuss liest aus ‘Hundert Tage’
19:30 h
Stadtkirche
Salon Paraiso (Salsa, Merengue, Bachata)
20:00 h
218qm
Konzert: 5. Sinfoniekonzert
20:00 h
Staatstheater (Großes Haus)
Regionalhelden-Konzert
22:00 h
Schlosskeller
Theater: Klamms Krieg
20:00 h
Staatstheater
Studentenparty mit Simplex Rocker & Guest
22:00 h
Stella
Theater: Die Birnen von Ribbeck
20:00 h
Staatstheater (Kammerspiele)
Frischzelle
21:30 h
Bessunger Knabenschule (Keller)
Kinder: Die Schatzinsel
09:00 h
Theater Moller Haus
Captain Karaoke (Karaoke Party)
20:00 h
Huckebein
Show: Achtung Oma!
20:30 h
Comedy Hall
Open Mic Night
21:00 h
An Sibin
Lesung: Max Goldt: Berichte aus einer hellen alten Zeit!
20:00 h
Centralstation
Lesung: Urs Faes liest aus ‘Nachspiel’
19:30 h
Stadtkirche
Comedy: Ulrike Mannel präsentiert ‘Partnerqual’
20:00 h
Jagdhofkeller
Dienstag, 09.02.2010
> Seite 26
> Seite 26
Mittwoch, 10.02.2010 > Seite 26
Film: State of play - Stand der Dinge
20:00 h
Audimax, TU
Theater: Seitensprung für Zwei
20:15 h
Tap - Die Komödie
Konzert: Farmers Market (Norwegen)
20:30 h
Centralstation (Saal)
Oper: Die Fledermaus
19:30 h
Staatstheater (Großes Haus)
Roots & Tonic Reggaelounge
21:00 h
Baobab, Wenckstraße 1
Musical: The Black Rider
19:30 h
Staatstheater (Kleines Haus)
Kneipenabend - Vinyl: Fullgazz (Elektro/Darmstadt)
21:00 h
327qm
Theater: Gretchen 89ff.
20:00 h
Staatstheater (Kammerspiele)
Kulturhäppchen
22:00 h
Schlosskeller
Show: Achtung Oma!
20:30 h
Comedy Hall
Quiz Night
21:00 h
An Sibin
Karaoke
20:00 h
House of Blues
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3 II Sa. 27.02.2010 II Café Lotte II 19.00 - 21.30 Uhr für Personen über 40 II www.cafe-lotte.de
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38_ÜBERSICHTLICH
ÜBERSICHTLICH_ 39
Donnerstag, 11.02.2010 Altwieberfastnacht mit DJ Blondy
Audimax, TU Almhütte, Eberstadt
Die Bühne Live: Wortblind + Bischler
21:00 h
Level 6
Basement Grooves: DJ Leo vs. I.Bee
22:00 h
Schlosskeller
Stella spielt House: Al-x (Monza/Frankfurt) Neulich in der Rocky Bar
22:00 h 21:00 h
Goldene Krone (Rocky Bar) An Sibin Goldene Krone (Disco)
Rock ’n’ Pop Party
21:00 h
Steinbruch-Theater, Mühltal
Open Mini-Stage Unplugged Jam Session
21:30 h
Roots, Erbacher Str. 2
Tischfussballturnier KroneDyP
20:00 h
Goldene Krone (Kneipe)
Lesung: Ilma Rakusa liest aus ‘Mehr Meer’
19:30 h
Stadtkirche
Theater: Seitensprung für Zwei
20:15 h
Tap - Die Komödie
Kinder: Theaterspielplatz - Wir bauen Essen
16:00 h
Staatstheater (Foyer)
Oper: Turandot
19:30 h
Staatstheater (Großes Haus)
Konzert: 5. Kammerkonzert
20:00 h
Staatstheater (Kleines Haus)
Theater: Mein Kampf
20:00 h
Staatstheater (Kammerspiele)
Kinder: Die Schatzinsel
09:00 h
Theater Moller Haus
Show: Achtung Oma!
20:30 h
Comedy Hall
22:00 h
Wir machen Extase! - Boom Gang (live) + DJ
22:00 h
Das Waben (Club)
Fastnacht: Rock & Pop Live mit Pfund + DJ Daniel
21:00 h
Centralstation (Halle)
> Seite 26
20:30 h 19:00 h
Stadtkirche
Theater: Seitensprung für Zwei
20:15 h
Tap - Die Komödie
Lesung: 13 Darmstädter Dichter (Poetry Slam)
20:00 h
603qm
Comedy: Suberbibbsche Ingeborsch - Cabaret uf Hessisch
20:00 h
Hoffart Theater
Oper: Die Fledermaus
19:30 h
Staatstheater (Großes Haus)
Tanz: Schwanengesang
19:30 h
Staatstheater (Kleines Haus)
Theater: Das Gegenteil von gar nichts
20:00 h
Staatstheater (Kammerspiele)
Theater: Keine Blasmusik!
20:30 h
Theater Moller Haus
Show: Achtung Oma!
20:30 h
Comedy Hall
Kinder: Karneval der Tiere
16:00 h
Bessunger Knabenschule
Goldene Krone (Disco)
JazzTalk 076: Pablo Held Trio
20:30 h
Jazzinstitut (Keller)
Konzert: Herr Holle (Rock, Reggae, Blues)
21:00 h
House of Blues
Elektroschule mit DontCanDJ
22:00 h
Schlosskeller
Fine Music For Middle-Aged People m. Roger Francis
22:00 h
Hillstreet Club
Stella spielt Black Beats: Daniel Mendez Maschinenpakt (Industrial, Electro, Ebm) Konzert: Tom Kruger Jazzrockband Konzert: Dan meets Portland
Stella 22:00 h 22:00 h 21:30 h
Goldene Krone (Saal) Goldene Krone (Kneipe) An Sibin
> Seite 26
> Seite 27
Samstag, 13.02.2010
Freitag, 12.02.2010 22:00 h
> Seite 29
HalbNeun Theater
Lesung: Schweizerische KrimiNacht Hunkeler & Co
Mardi Gras Party mit 3 Live-Bands
20:15 h
Jagdhofkeller
Kurzfilmnacht
21:00 h
327qm
Konzert: Fueled (A Tribute to Metallica)
21:00 h
House of Blues
Punk, Indie, Ska & Radau mit DJ Robert + C. Caleu
22:00 h
Stella bekommt Besuch: Bastian Schuster & Friends
90’s Dance Experience
Huckebein
Neue Bühne
Comedy: Die Buschtrommel: Lobbyland
Huckebein
IndieClub mit DJ Kai
Ü30 Spezial: Freaky Friday mit DJ Stargate
Theater: Genosse Don Camillo
Stella
Weiberfasching mit den Schwiegersöhnen Karaoke mit Carlos
> Seite 06
> Seite 06
> Seite 07
Schlosskeller Stella
Die Tanzalternative
21:00 h
Mit freundlichen Füßen: Jürgen A. Semmelmann
22:00 h
Bessunger Knabenschule (Keller) Level 6
Konzert: Love To Love (Pop)
22:00 h
Goldene Krone (Kneipe)
SAE Jam Session - Rap-Contest (Halbfinale)
22:00 h
Goldene Krone (Saal)
Come As You Are - Alternative & Grunge mit DJ Kai
22:00 h
Goldene Krone (Disco)
Hardys Bingo
21:00 h
Goldene Krone (Rocky Bar)
Saturday Night Karaoke
21:30 h
An Sibin
Konfetti Klub mit DJ Alex Beer
22:00 h
Huckebein
Extase Revival Party mit DJ Peter Gräber
22:00 h
Das Waben (Club)
Change Your Sex Party mit DJ Kemal + Roger
21:00 h
Centralstation (Halle)
Fastnacht: Illustre 90er Party
20:00 h
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Film: Che - Revolución (OmU)
40_ÜBERSICHTLICH
ÜBERSICHTLICH_ 41
Theater: Genosse Don Camillo
Rock-, Dance- & Oldie-Monday
20:00 h
Steinbruch-Theater, Mühltal
Comedy: Bernd Gieseking’s Deutschland Gala
20:30 h
HalbNeun Theater
Neue Bühne
Antifa-Café (VolxKüche) + Filme oder Vorträge
19:00 h
Oetinger Villa
Theater: Seitensprung für Zwei
20:15 h
Tap - Die Komödie
Jam Session
20:00 h
House of Blues
Kinder: Das Sams - Eine Woche voller Samstage
15:30 h
Tap - Die Komödie
Comedy: Suberbibbsche Ingeborsch - Cabaret uf Hessisch
20:00 h
Hoffart Theater
Oper: Hänsel und Gretel
18:00 h
Staatstheater (Großes Haus)
Dienstag, 16.02.2010
Theater: Volpone & Timon von Athen (Premiere)
19:30 h
Staatstheater (Kleines Haus)
Faschingsfete mit 4 Oldie-Bands
20:00 h
HalbNeun Theater
Theater: Benefiz Y Jeder rettet einen Afrikaner
20:00 h
Staatstheater (Kammerspiele)
Kneipenabend - Vinyl: DJ Fat & Holy + weitere
21:00 h
327qm
Theater: Walter Renneisen Y Der Kontrabass
20:00 h
Staatstheater (Großes Haus)
Kulturhäppchen
22:00 h
Schlosskeller
Show: Mollerkoller Spezial
20:30 h
Theater Moller Haus
Show: Achtung Oma!
20:30 h
Comedy Hall
> Seite 29
> Seite 28
> Seite 29
Sonntag, 14.02.2010
Katerfrühstück mit Rob Campell + Deejay F.l.o.
11:15 h
WarmUp Lounge, Stadtkirchplatz
Quiz Night
21:00 h
An Sibin
Karaoke
20:00 h
House of Blues
Show: Achtung Oma!
20:30 h
Comedy Hall
Kinder: Fasching mit Clown Chriss
14:15 h
Linie Neun, Griesheim
Faschingsfete mit 4 Oldie-Bands
20:00 h
HalbNeun Theater
Schwulen & Lesben Faschingsparty
22:00 h
Schlosskeller Neue Bühne
> Seite 29
Mittwoch, 17.02.2010
Lesung: Klaus Merz liest aus ‘Der Argentinier’
11:30 h
Stadtkirche
> Seite 27
Faschingsfete mit 4 Oldie-Bands
20:00 h
HalbNeun Theater
Info: Stadtrundgang Darmstadt zum Kennen lernen
11:00 h
Darmstadt Shop, Luisenplatz
Musik und Film: Shine A Light
20:30 h
Centralstation (Saal)
> Seite 07
Theater: Seitensprung für Zwei
18:00 h
Tap - Die Komödie
Jam Session: Soul’o’Bop (Soul Jazz)
21:00 h
218qm
> Seite 07
Kinder: Das Sams - Eine Woche voller Samstage
11:00 h
Tap - Die Komödie
Studentenparty mit Simplex Rocker & Guest
22:00 h
Stella
Theater: Genosse Don Camillo
Kinder: Familienfasching mit der Mukketier-Bande
16:00 h
Centralstation
Open Mic Night
21:00 h
An Sibin
Konzert: Viva la Zarzuela! - Chorszenen aus Zarzuelas
18:00 h
Staatstheater (Großes Haus)
Lesung: Martin Meyer liest aus ‘Piranesis Zukunft’
19:30 h
Stadtkirche
Theater: Der Hauptmann von Köpenick
18:00 h
Staatstheater (Kleines Haus)
Theater: Seitensprung für Zwei
20:15 h
Tap - Die Komödie
Theater: Welche Droge passt zu mir?
20:00 h
Staatstheater (Kammerspiele)
Theater: Der Gott des Gemetzels
19:30 h
Staatstheater (Kleines Haus)
Aschermittwoch der Künstlerinnen und Künstler
19:30 h
Pauluskirche
Show: Achtung Oma!
20:30 h
Comedy Hall
> Seite 28
> Seite 27
Montag, 15.02.2010 Rosenmontagsumzug der selbstorg. Kindereinricht.
10:00 h
Centralstation & Carreehof
Faschingsfete mit Springflute (Oldies live)
20:00 h
HalbNeun Theater
Donnerstag, 18.02.2010
Almhütte, Eberstadt
Rosenmontagsball mit den Hofemern (live)
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Film: Che - Guerilla (OmU)
20:00 h
Audimax, TU
Manic Kostume Erasmus Party
22:00 h
Schlosskeller
Konzert: Eric Legnini Trio feat. Till Brönner
20:00 h
Centralstation (Saal)
> Seite 06
Krankenschwesternparty mit DJ Sputnik
22:00 h
Huckebein
Konzert: Pétur Ben (Island)
20:00 h
Hoffart Theater
> Seite 07
Carnaval 2010! - Live: Tremendo Cumbán + DJ
20:30 h
Bessunger Knabenschule (Halle)
Basement Grooves
22:00 h
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42_ÜBERSICHTLICH
ÜBERSICHTLICH_ 43
Stella spielt House: The Saint Neulich in der Rocky Bar
22:00 h
Karaoke mit Carlos
21:00 h
IndieClub mit DJ Kai
Stella
Konzert: Feuerseele
21:30 h
An Sibin
Goldene Krone (Rocky Bar)
Saturday’s Finest mit DJ Stargate
22:00 h
Huckebein
An Sibin
Welcome To A.Lee’s House
22:00 h
Das Waben (Club)
Goldene Krone (Disco)
Springbreak Revolution - Die LGG Vofi geht weiter
20:30 h
Mensa TU-Lichtwiese
Rock ’n’ Pop Party
21:00 h
Steinbruch-Theater, Mühltal
Mellow Weekend: Disco to House mit DJ Peter Gräber
21:00 h
Centralstation (Halle)
Open Mini-Stage Unplugged Jam Session
21:30 h
Roots, Erbacher Str. 2
Preisträgerkonzert von ‘Jugend musiziert’
16:00 h
Centralstation (Saal)
Tischfussballturnier KroneDyP
20:00 h
Goldene Krone (Kneipe)
Comedy: Thomas Schreckenberger: Wir haben uns verdient
20:30 h
HalbNeun Theater
Theater: Seitensprung für Zwei
20:15 h
Tap - Die Komödie
Info: Führung Mathildenhöhe
15:00 h
Museum Künstlerkolonie
Oper: Turandot
15:00 h
Staatstheater (Großes Haus)
Theater: Seitensprung für Zwei
20:15 h
Tap - Die Komödie
Theater: Volpone & Timon von Athen (Premiere)
19:30 h
Staatstheater (Kleines Haus)
Kinder: Wie Findus zu Pettersson kam
15:30 h
Tap - Die Komödie
Theater: Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner
20:00 h
Staatstheater (Kammerspiele)
Musikdrama: Gisei – Das Opfer (Carl Orff)
19:30 h
Staatstheater (Großes Haus) uss)
Show: Achtung Oma!
20:30 h
Comedy Hall
Theater: Nathan der Weise
19:30 h
Staatstheater (Kleines Haus)
Lesung: Junge Deutsche Lyrik mit Matthias Kneip
20:00 h
Keller-Klub im Schloss
Theater: Die Leiden des jungen Werther
20:00 h
Staatstheater (Kammerspiele)
Show: Maximus der Magier (Magie)
20:00 h
Das Blumen
Show: Achtung Oma!
20:30 h
Comedy Hall
Konzert: Klavierabend mit Janne Mertanen
20:00 h
Kennedy-Haus, Kasinostr. 3
Tanz: Noche Flamenca
20:30 h
Bessunger Knabenschule
Freitag, 19.02.2010 Live: Boppin’ B + Monsters Of Liedermaching
20:00 h
Centralstation (Halle)
Konzert: Jan Klare 1000
20:30 h
Jazzinstitut (Keller)
Sonntag, 21.02.2010
Konzert: AC/ID (A Tribute to AC/DC)
21:00 h
House of Blues
Konzert: 2raumwohnung (Lasso Tour 2010)
20:00 h
Centralstation (Halle)
Talla 2xLc + DJ Stargate (Techno & Trance Classix)
22:00 h
Level 6
Schwulen & Lesben Party
22:00 h
Schlosskeller
Live: Jayy Pistols
22:00 h
Schlosskeller
Kinder: Geschichten und Märchen für Klein & Groß
15:00 h
Theater Moller Haus
Salsa-Night mit DJ Martin (+ Schnupperkurs)
22:00 h
Weststadtbar
Konzert: 5. Kammerkonzert
17:00 h
Vortragssaal ULB im Schloss
Ring my Bell! Disco-Classics mit Phonk D
22:00 h
Hillstreet Club
Theater: Seitensprung für Zwei
18:00 h
Tap - Die Komödie
Stella
Kinder: Meister Eder und sein Pumuckl
11:00 h
Tap - Die Komödie
Theater: Im Weißen Rössl
19:30 h
Staatstheater (Großes Haus)
Stella spielt Black Beats: DJ Kenny Konzert: Planet Ersag + Benno Herz + B.E.E.S.
20:30 h
Bessunger Knabenschule (Halle)
Hausfrauendisko mit D.JFK
22:00 h
Goldene Krone (Rocky Bar)
Theater: Volpone & Timon von Athen (Premiere)
19:30 h
Staatstheater (Kleines Haus)
Chemieunfall (Techno-House-Party)
22:00 h
Goldene Krone (Disco)
Theater: Welche Droge passt zu mir?
20:00 h
Staatstheater (Kammerspiele)
Konzert: Julia Noack (Songwriterin)
22:00 h
Goldene Krone (Kneipe)
Lesung: Was wolltest du mit dem Dolche, sprich!
16:00 h
Staatstheater (Kammerspiele)
Konzert: Bloodred Avenue + Nothings Left + ...
21:00 h
Goldene Krone (Saal)
Frühstückstreff
11:00 h
Strandcafe
218qm
> Seite 08
> Seite 08
> Seite 27
Live: Messer Brüder (Indierocksoulexplosion)
22:00 h
Goldene Krone
Konzert: Karl Arnold
21:30 h
An Sibin
Ü30 Party mit DJ Mister Jay (Kumi Klub/Mainz)
22:00 h
Huckebein
Montag, 22.02.2010
Partygrooves mit DJ Peter Gräber
22:00 h
Das Waben (Club)
Musikzimmer - Das Wohnzimmer mit Musik
21:00 h
Konzert: Paraneuja + Shereliha + Support
21:00 h
Linie Neun, Griesheim
Rock-, Dance- & Oldie-Monday
20:00 h
Steinbruch-Theater, Mühltal
Comedy: Hengstmann Brüder: Gegen()Sätze
20:30 h
HalbNeun Theater
Antifa-Café (VolxKüche) + Filme oder Vorträge
19:00 h
Oetinger Villa
Info: Öffentlicher Rundgang ESOC
16:30 h
ESOC, Robert-Bosch-Str.5
Jam Session
20:00 h
House of Blues
Theater: Seitensprung für Zwei
20:15 h
Tap - Die Komödie
Info: Wissenschaftstag: Ich weiß, was ich nicht weiß?
18:00 h
Centralstation
Theater: Datterich
19:30 h
Staatstheater (Großes Haus)
Konzert: Reifeprüfung: Sang-In Bae, Südkorea (Klavier)
19:00 h
Centralstation
Theater: Außer Kontrolle
19:30 h
Staatstheater (Kleines Haus)
Theater: Gretchen 89ff.
20:00 h
Staatstheater (Kammerspiele)
Theater: Gretchen 89ff.
20:00 h
Staatstheater (Kammerspiele)
Show: Achtung Oma!
20:30 h
Comedy Hall
Show: Achtung Oma!
20:30 h
Comedy Hall
Info: Das Stubaital Y ein einladendes Gebirge
19:30 h
Alpin- und Kletterzentrum
In Die Disko: Kamikaze Klub (Mannheim)
21:00 h
327qm
Kneipenabend - Vinyl: Clemisan Below 120bpm
21:00 h
327qm
Konzert: BluesHotel (Blues Rock)
21:00 h
House of Blues
Kulturhäppchen
22:00 h
Schlosskeller
90er Glücksrad Party
22:00 h
Schlosskeller
Quiz Night
21:00 h
An Sibin
Cosmic Disco mit Frequency Without Control
22:00 h
Hillstreet Club
Karaoke
20:00 h
House of Blues
Stella
Oper: Die Fledermaus
19:30 h
Staatstheater (Großes Haus)
Punkrock-Cover-Konzert: Old Styles Best + ...
21:00 h
Oetinger Villa
Lesung: Hans Matthias Fuchs liest Thomas Bernhard
17:00 h
Staatstheater (Kammerspiele)
> Seite 27
3. Offizielles Krone Frührentnertreffen
20:00 h
Goldene Krone
Jugend: Der Kick
11:00 h
Theater Moller Haus
> Seite 29
Samstag, 20.02.2010
> Seite 08
> Seite 06
Dienstag, 23.02.2010
Stella bekommt Besuch: DJ Sercan + David Schaller
44_ÜBERSICHTLICH
Show: Achtung Oma!
ÜBERSICHTLICH_ 45
20:30 h
Comedy Hall
Mittwoch, 24.02.2010 Konzert: Mi Loco Tango (Del Diablo y del Angel)
20:00 h
11:00 h
Theater Moller Haus
Show: Achtung Oma!
20:30 h
Comedy Hall
Info: Künstlergespräch mit Ute Doering und Kurt Drawert
20:00 h
Künstlerhaus Ziegelhütte ütte
Vernissage: Unwort-Bilder ‘Betriebsratverseucht’
19:00 h
603qm
Salon Paraiso (Salsa, Merengue, Bachata)
20:00 h
218qm
Studentenparty mit Simplex Rocker & Guest
22:00 h
Stella
Freitag, 26.02.2010
Frischzelle
21:30 h
Bessunger Knabenschule (Keller)
Reggae-Konzert: Queen Ifrica & Tony Rebel
20:30 h
Centralstation (Halle)
Captain Karaoke (Karaoke Party)
20:00 h
Huckebein
Love & Unity Reggae Dancehall Party feat. Mantiz
22:00 h
Bessunger Knabenschule (Keller)
Open Mic Night
21:00 h
An Sibin
Bessunger Jam Session
20:30 h
Jazzinstitut (Keller)
Theater: Seitensprung für Zwei
20:15 h
Tap - Die Komödie
Live: ImmerGrün (CD-Release) + Support: Starpost
22:00 h
Schlosskeller
Theater: Wälder
19:30 h
Staatstheater (Kleines Haus)
Soulful Friday mit Florian Heilberger und Thorsten Scheu
22:00 h
Hillstreet Club
Theater: Die Birnen von Ribbeck
20:00 h
Staatstheater (Kammerspiele)
Jugend: Der Kick
11:00 h
Theater Moller Haus
Show: Achtung Oma!
20:30 h
Comedy Hall
Konzert: Siggi Gerhard + Rhythm Kings feat. Patric Basement Grooves: Tapejam (Indietronic Freakout)
22:00 h
Stella spielt House: Chris Dis
Stella spielt Black Beats: Daniel Mendez
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Stella
Party: Baze.Djunki + Timo Weiner + Hörsturz
23:00 h
Oetinger Villa
Party Classixx
22:00 h
Goldene Krone (Disco)
Konzert: Acoustic Inside (Pop/Rock)
22:00 h
Goldene Krone (Kneipe)
Hardcore-Konzert: Harthof + Set A Seed + ...
21:00 h
Goldene Krone (Saal)
Konzert: Robbie Williams Cover Band RWC
21:30 h
An Sibin
Jagdhofkeller
Ü30 Party mit DJ Sputnik (Velvet Ffm)
22:00 h
Huckebein
Schlosskeller
Champagne Powder Party mit DJ Peter Gräber
22:00 h
Das Waben (Club)
Stella
Latin Dance Night
21:00 h
Linie Neun, Griesheim
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Die Bühne Live: Groove ConneXion
21:00 h
Level 6
Comedy: Mark Britton: Zuhause bei Britton
20:30 h
HalbNeun Theater
Neulich in der Rocky Bar
22:00 h
Goldene Krone (Rocky Bar)
Theater: Seitensprung für Zwei
20:15 h
Tap - Die Komödie
Karaoke mit Carlos
21:00 h
IndieClub mit DJ Kai
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Centralstation (Saal)
Donnerstag, 25.02.2010
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Jugend: Der Kick
An Sibin
Theater: Grüße aus Högenkögen
20:00 h
Hoffart Theater
Goldene Krone (Disco)
Oper: Turandot
19:30 h
Staatstheater (Großes Haus) Staatstheater (Kleines Haus)
Rock ‘n’ Pop Party
21:00 h
Steinbruch-Theater, Mühltal
Theater: Nathan der Weise
19:30 h
Open Mini-Stage Unplugged Jam Session
21:30 h
Roots, Erbacher Str. 2
Theater: Die Leiden des jungen Werther
20:00 h
Staatstheater (Kammerspiele)
Tischfussballturnier KroneDyP
20:00 h
Goldene Krone (Kneipe)
Show: Achtung Oma!
20:30 h
Comedy Hall
Comedy: Das erste allgemeine Babenhäuser Pfarrerkabarett
20:30 h
HalbNeun Theater
Ausstellung: Unwort-Bilder ‘Betriebsratverseucht’
10:00 h
603qm
Comedy: Alfons: Mein Deutschland
19:30 h
Centralstation
Theater: Seitensprung für Zwei
20:15 h
Tap - Die Komödie
Oper: Die Fledermaus
19:30 h
Staatstheater (Großes Haus)
Samstag, 27.02.2010
Theater: Welche Droge passt zu mir?
20:00 h
Staatstheater (Kammerspiele)
Scooter The Party - First Chapter
22:00 h
Goldene Krone (Saal)
Info: Theaterführung für Familien
15:30 h
Staatstheater
Konzert: Cara (Irish Folk)
20:30 h
Jagdhofkeller
Klub: Live @ Robert Johnson (Playhouse)
23:00 h
603qm
Knister Klub
20:00 h
Tir Na Nóg IrishPub, Pfungst.
Konzert: Second Skin (Unplugged Rock & Pop Cover)
21:00 h
House of Blues
Läd Naid Sürpries
23:00 h
Staatstheater (Kammerspiele/Bar)
70/80er Party mit Roger
22:00 h
Schlosskeller
1,2 Piece Fest (mit 5 Bands)
20:00 h
Oetinger Villa
Unplugged³ #10 Special mit 3 Bands
19:30 h
EFG, Nordring 47, Griesheim
Rumble In The Jungle mit DJ Nouki
22:00 h
Hillstreet Club
Stella bekommt Besuch: Belly Booka DJ Naki
Stella
Konzert: Geezers + Schmand
21:00 h
Oetinger Villa (Keller)
Strictly British mit DJ Kai
22:00 h
Goldene Krone (Disco)
Konzert: Rockformation Diskokugel
22:00 h
Goldene Krone (Kneipe)
Konzert: Steeling The Bride + Set A Seed
21:30 h
An Sibin
Saturday’s Finest mit DJ Sputnik
22:00 h
Huckebein
Black To Oldschool Pt.5: DJ Shamir Liberg + Macoon
22:00 h
Das Waben (Club)
Konzert: Fueled (A Tribute to Metallica)
21:00 h
Linie Neun, Griesheim
Moonbootica - KoweSix (DJ Set)
22:00 h
Level 6
Mellow Weekend: Disco Club 80/90
21:00 h
Centralstation (Halle)
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Comedy: Urban Priol: Wie im Film
20:30 h
Comedy: Dichterschlacht Duo: Sascha & Ivo
19:30 h
Centralstation
Theater: Seitensprung für Zwei
20:15 h
Tap - Die Komödie
46 mm · 210 mm
46_ÜBERSICHTLICH
HalbNeun Theater
Kinder: Das Sams - Eine Woche voller Samstage
15:30 h
Tap - Die Komödie
Theater: Im Weißen Rössl
19:30 h
Staatstheater (Großes Haus)
Tanz: Schwanengesang
19:30 h
Staatstheater (Kleines Haus)
Theater: Mein Kampf
20:00 h
Staatstheater (Kammerspiele)
Tanz: Zeitfenster - Zeitgeister
20:30 h
Theater Moller Haus
Show: Achtung Oma!
20:30 h
Comedy Hall
Ausstellung: Unwort-Bilder ‘Betriebsratverseucht’
11:00 h
603qm
Konzert: Cassandra Steen
20:00 h
Centralstation (Halle)
Kinder: Theaterkiste: Die Piratenkiste
15:00 h
HalbNeun Theater
Theater: Seitensprung für Zwei
18:00 h
Tap - Die Komödie
Kinder: Das Sams - Eine Woche voller Samstage
11:00 h
Tap - Die Komödie
Musikdrama: Gisei Y Das Opfer (Carl Orff)
19:30 h
Staatstheater (Großes Haus)
Theater: Der Hauptmann von Köpenick
18:00 h
Staatstheater (Kleines Haus)
Tanz: Zeitfenster - Zeitgeister
20:30 h
Theater Moller Haus
02 Veranstaltungen auf 603qm
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Sonntag, 28.02.2010
JOCHEN DISTELMEYER
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Dieser Veranstaltungskalender entsteht in enger Zusammenarbeit mit Alle Events, die bis zum 17. des Vormonats auf www.partyamt.de oder www.theateramt.de eingetragen werden, erscheinen automatisch und kostenfrei hier im Stadtkulturmagazin P.
04*02*/Do JOCHEN DISTELMEYER & BAND Hamburg
06*02*/Sa KLUB: MR. OIZO (Ed Banger) & DONTCANDJ VS. PEE MASTA POO
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12*02*/Fr
13. DARMSTÄDTER DICHTER POETRY SLAM
13*02*/Sa KURZFILMNACHT 20*02*/Sa KAMIKAZE KLUB Indie vs. Electro (Mannheim)
27*02*/Sa *LIVE@ROBERT JOHNSON* feat. CHLOE (Paris), ATA (RJ/Playhouse) & OLIVER HAFENBAUER (RJ)
> weitere Informationen auf: www.603qm.de 603qm, Alexanderstrasse 02, 64283 Darmstadt
48_ÜBERSICHTLICH
ÜBERSICHTLICH_49 ÜBERSIC
Out of Darmstadt Kultur in Rhein-Main-Neckar Das P schaut für Euch über die Stadtmauern. Hier werden erwähnenswerte und monatsaktuelle Veranstaltungen im Rhein-MainNeckar-Gebiet – Konzerte, Theateraufführungen, Ausstellungen, Lesungen und so weiter – kurz und knackisch vorgestellt. Im Februar sind es: es
House of
Blues Do. 04.02. Norbert Schneider and his R&B Caravan Rhythm & Blues
„Botticelli“ (Ausstellung) Man huldigt dem Großmeister der Darstellung des Weiblich-Sinnlichen. Sehr schön! Tipp: Wer vorher online Tickets kauft, muss sich nicht an der Kasse anstellen! (ct) Städel Museum (Schaumainkai 63, Frankfurt) / noch bis So, 28. Februar / Di bis So 10 bis 21 Uhr (verlängerte Öffnungszeiten im Februar) / Tageskasse 10 Euro (Di bis Fr) bzw. 12 Euro (Sa + So)
Lost in Music: Feedback (Ausstellung) Musik – unter anderem von Axel Hacke und FM Einheit – als interpretierendes Beiwerk zu (meist surrealistischen) Collagen, Fotografien und Bilder. Horizonterweiternd! (ct) Galerie Station im Mousonturm, Frankfurt (Waldschmidtstraße 4) Fr, 5./12. und Sa, 6./13. sowie So, 14. Februar / jeweils 19 bis 22 Uhr / Eintritt frei Lee Fields & the Expressions (USA) & Menahan Street Band Feat. Charles Bradley (USA) Classic-Soul! In den Siebzigern ’ne große Nummer im Underground – heute eine Legende! (gs) Mousonturm, Frankfurt Mo, 8. Februar / 20 Uhr Abendkasse 27 Euro Arctic Monkeys (UK) „I Bet You Look Good on the Dancefloor“. Wir werden sehen. (gs) Stadthalle, Offenbach Di, 9. Februar / 19 Uhr Abendkasse ndkasse 33 Euro
Fr. 05.02. Mallet
Classic Rock
Sa. 06.02. Jan Jansohn Quartett Jazz, Funk und Popsongs
Fr. 12.02. Herr Holle
Rock, Reggae, Blues
Sa. 13.02. FUELED
A Tribute to METALLICA
Fr. 19.02. AC/ID
A Tribute to AC/DC
Nebula (USA) Fu Manchu-Ableger. Der Apfel fällt nicht weit vom (Stonerrock-) Stamm(-Baum). (gs) Nachtleben, Frankfurt Mi, 3. Februar / 20 Uhr Abendkasse 11 Euro
Sa. 20.02. Blues Hotel Blues Rock
Sa. 27.02. Second Skin
Unplugged Rock & Pop Cover
Beginn So. – Do.: 20:00 h / Fr. und Sa.: 21:00 h Einlass ab 19:00 h Infos und Tickets unter:
www.house-of-blues.de Heidelberger Str. 129 • 64285 DA Fon: 06151/66 11 88
Holly Williams (USA) Enkelin der Countrylegende Hank Williams. Folkpop mit CountryEinschlag! (gs) Brotfabrik, Frankfurt Do, 4. Februar / 20 Uhr Abendkasse 16 Euro
Commitments (IRL) „The Hardest Working (Soul-)Band“ aus Alan Parkers Kultfilm. Live! (gs) Colos-Saal, Aschaffenburg Di, 9. Februar / 19 Uhr Abendkasse 21 Euro The Raveonettes (DK) Das dänische, weiblich-männliche Sixties-Garagenrock-Duo mit Schmiss. (gs) Hafen 2, Offenbach / Di, 9. Februar 21 Uhr / Abendkasse 18 Euro
Mastodon (USA) Grammy nominierte ProgressiveSludge-Metal-Band. Riffgewitter. (gs) Batschkapp, Frankfurt Mi, 10. Februar / 20 Uhr Abendkasse 25 Euro Meenzer Rosenmontagsumzug Fassenachts-Höhepunkt mit Schwellköppen, Motivwagen und Musigg. Insidertipp: Weißliliengasse am Eisgrub. (ct) Mainz am Rhein Mo, 15. Februar / 11.11 Uhr Eintritt frei
Chokebore (USA) & Woog Riots (DA) 2009-er Reuinion der Indie-Rocker für eine Handvoll Shows in Europa! (gs) Schlachthof, Wiesbaden Mo, 15. Februar / 20 Uhr Abendkasse 11 Euro Overkill (USA) „Killfest Tour 2010“. Thrash-MetalLegende von der US-Ostküste. (gs) Colos-Saal, Aschaffenburg Mo, 15. Februar / 19 Uhr Abendkasse 26 Euro Bird (NL) & Lisa Freieck (DA) Indie-Folk aus Holland trifft auf Darmstädter Knertz-Folk. Gute Mischung! (gs) Haus Mainusch, Mainz Fr, 19. Februar / 21 Uhr Abendkasse 5 Euro
KOLUMNISCH_ 51
Wrede und Antwort
Fleischwurst, Pickel und Falten
Guten Morgen, Ihre Bestellung bitte.
Mitgebsel verraten uns, wie alt wir sind
Gestartet mit 5.000, aktuell 9.000 und ab Frühjahr dann 10.000 PMagazine pro Monat, das bedeutet ja für jeden Darmstädter, der lesen kann und will, sich in Gaststuben, Videotheken, Reinigungen, Bäckereien oder Secondhand-Läden aufhält und grundsätzlich Sozialkontakten aufgeschlossen gegenübersteht, ein Exemplar! Was soll ich so vielen Menschen denn nur mitteilen? Neustes erfahren Sie in diesem Heft von anderer Stelle, für lokalpatriotische Fußballfreunde ist die Auflage vier-bis fünfmal zu hoch, und über Musik schreibt Herr Hill hier gut und gerecht. Ungerecht hingegen finde ich das Verhalten der Fleischbratekette McDonald‘s. Dort gibt es seit einem kleinen Weilchen morjens nüscht Jescheites mehr zu beißen! Als ob es in unserer über Anglizismen nur so wutschnaubenden Gesellschaft nicht schon doof genug ist, keinen Kaffee mehr
bestellen zu können, oder einen Milchkaffee, oder Kaffee mit einem Schuss Milch oder etwas Zucker, oder beides oder ohne beides; nein das Zeug heißt Latte blablabla oder Latte blablablablabla. Wenn die damals die Australier nicht mit ihrem Fake-Elfmeter unfairerweise aus der WM beschissen hätten, ja dann wer weiß ... Aber so wende ich mich totally ab von Italismen. McDonald’s wendet sich deren zu, und drum gibt’s vormittags nix G’ scheites mehr beim Macces, sondern nur Dreck und Sachen, die es beim echten Bäcker in viel besser gibt. Mann geht aber doch wegen den Burgern dorthin, nicht wegen Rührei, aufgeflufften Eierdingen zwischen Toast – oder sonst welchem Nonsens. Hoffentlich geht der Schuss nach hinten los, und unsere Arbeitsagenturen werden
von weinenden Franchising-Heinis überrannt, die nicht wissen, dass ein Burgerbrater nun mal kein Eiscafé betreibt. Eine aufrichtige Hackfleischwelle möge ihre Gedanken durcheinanderwirbeln, und BigMac-Soße ihre Venen durchfluten, bis es zum Frühstück für große Kerle endlich wieder große und kleine Burger, mit Pommes etc. gibt. Die Wimps sollen doch woanders gemütlich frühstücken gehen und Marmeladenscheißtoast oder so was essen. Ist doch wahr. Jetzt habe ich Hunger und schließe. Hoffentlich ist schon halb elf! (Gerald Wrede)
Geld ausgeben ist einfach, wenn man welches hat. Besorgungen müssen sein, auch wenn man keines hat. Beispielsweise in der Apotheke. Neulich fand ich, als ich zuhause die Tabletten aus dem Apothekentütchen ausräumte, unschuldig zwischen der Rezeptpflicht zwei Antifalten-Creme-Probierschachteln. Ich verdrängte, was das heißen könnte, und versuchte, mich an Früher zu erinnern. Mein Kurzzeitgedächtnis erinnerte sich an die samstägliche Einkaufstour mit meinen Kindern: Beim Bäcker bekamen sie jeweils ein Croissant geschenkt, beim Metzger die obligatorische Fleischwurst, die erst auf der Straße verzehrt werden konnte, nachdem das Bonbon vom Blumenladen gelutscht war, beim Schlüsseldienst versorgte der nette Herr sie mit einem bunten Anhänger. Beim Passieren des Werbestandes irgendeiner Partei drückte man ihnen einen Luftballon in die Hand. Während mein Portemonnaie immer leerer wurde, füllten sich die kleinen Händchen mit Traubenzucker, Gummibärchen, Postkarten, bunten Aufklebern und abgelaufenen Wandkalendern sowie einem Tierposter. Mein Langzeitgedächtnis erinnerte nur wenig. Während meiner Kindheit gab es das „Mitgebsel“ weder in Geschäften noch wurde man beim Geburtstagsfest gleich mit einem solchen „zurückbeschenkt“. Bei
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meinen ersten Einkaufstouren in den Achtzigern, wo ich als Teenie mit dem Zug nach Frankfurt fuhr, gab man mir in den Läden auch nichts für „umme“ mit. Ich schuf dem Abhilfe, indem ich mich mit dem Sammeln von Einkaufstüten beglückte und meine Zimmerwand mit Plastiktüten von Fiorucci oder ähnlichem beklebte. Manchmal sogar ging ich in Läden und fragte nur nach den Tüten, da ich mir eh nichts zum Kaufen hätte leisten können. Als weiteres, mich glücklich machendes Mitbringsel meiner Vergangenheit erinnere ich mich an einen Kassenzettel, auf dem neben dem horrenden Preis für ein Halstuch geschrieben stand: „Flic Flac – für die Zeit zwischen Pickeln und Falten.“ Dies muss zu der Zeit gewesen sein, als ich noch dachte, dass ich keine Pickel mehr haben würde, wenn ich denn mal Falten bekäme. Ich klebte ihn stolz in mein Tagebuch. Seitdem kamen dann allerhöchstens noch kostenlose Taschentuchpäckchen aus der Apotheke hinzu, wenn ich mich gegen den alljährlichen Heuschnupfen eindeckte. Der Kreis des Mitgebsel-Kultes schließt sich für mich nun also mit Anti-Falten-Crémes zum Austesten, und ich wünschte, ich könnte sie beim Metzger gegen ein gaaaaaanz kleines Stückchen Fleischwurst eintauschen. (Meike Heinigk)
Illustration: Astrid Fischer
50_KOLUMNISCH
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schlossgartenplatz 11 64289 darmstadt
montag bis samstag ab 18 uhr
reservierungen unter 0 6151/ 96744 09
dienstag bis donnerstag mittags suppenküche
catering-service ***
sonntag ruhetag ***
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EXTRATERRESTRISCH_53
Während der Planungsphase für ein Satellitenprojekt empfiehlt das ESOC geeignete Flug- und Umlaufbahnen. Die Gefahren durch Weltraumschrott – die vielen Tausend Fragmente von Raumfluggeräten, die die Erde umkreisen – werden ebenfalls überwacht. Darüber hinaus fließen die Erfahrungen und Erkenntnisse des ESOC beim Bau eines Satelliten und bei der Wahl der Trägerrakete mit ein.
Um es mal in aller Bescheidenheit zu sagen: Wir sind Weltraum! Okay, zumindest steht seit 1967 auf Darmstädter Boden das europäische Raumflugkontrollzentrum ESOC (European Space Operations Centre) der internationalen Weltraumorganisation ESA (European Space Agency). Während die ESA mit Sitz in Paris die europäischen Raumfahrtprojekte entwickelt und koordiniert und dabei auch mit anderen Weltraumorganisationen – wie zum Beispiel der NASA – zusammenarbeitet, ist die ESOC sozusagen die Kommando- und Steuerungszentrale für die einzelnen Missionen. Von Darmstadt aus werden die Satelliten überwacht und gelenkt. Seit der Einweihung durch den damaligen Forschungsminister Gerhard Stoltenberg am 8. September 1967 sind die ESOC-Ingenieure für den Betrieb sämtlicher ESA-Satelliten, für die dazu notwendigen Bodenstationen und für das Kommunikationsnetzwerk verantwortlich. Um die Vorgänge im Raumflugkontrollzentrum ESOC etwas anschaulicher zu machen, soll im Folgenden mal der Weg eines exemplarischen Raumflugkörpers nachvollzogen werden: Die eigentliche Reise eines Satelliten beginnt normalerweise auf dem Rücken einer Trägerrakete vom Typ „Ariane“ auf dem europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana. Vom französischen Überseedepartement im Norden Südamerikas aus geht es direkt ins All. Der Startplatz, nur 500 Kilometer vom Äquator entfernt, bringt durch die Erdrotation bereits eine größere Beschleunigung von 500 Meter pro Sekunde mit sich. Das spart Treibstoff und die geografische Lage erleichtert zudem das Erreichen einer geostationären Umlaufbahn.
Via Hubble-Teleskop: „The Dark Heart of the Eagle“
Das Darmstädter Raumflugkontrollzentrum hat bislang über 50 Satelliten der ESA und ihrer Kooperationsunternehmen operationell betreut; zurzeit richtet sich das Hauptinteresse auf die Sonde „Rosetta“. Sie startete bereits im März 2004 auf einer „Ariane 5“ in Kourou und wird, nach mehrmaligem „Schwungholen“ in der Umlaufbahn der Erde und mit stolzen 48.000 Stundenkilometern im Mai 2014 ihr Ziel, den Kometen „67/p Tschurjumow-Geramisenko“, erreichen, um auf ihm eine Landesonde zur Untersuchung seiner Oberfläche abzusetzen. Eine technisch sehr aufwendige und bisher einmalige Aktion, die auch schon einige kleine Unmittelbar nach der Trennung des Satelliten von der Trägerrakete wird dessen Steuerung vom ESOC-Hauptkontrollzentrum übernommen. Hier wimmelt es natürlich nur so vor Bildschirmen, Computern und furchtbar schlauen Menschen. In dem Hauptkontrollzentrum werden alle Manöver durchgeführt, die den Satelliten in seine endgültige Umlaufbahn bringen. Das Kontrollzentrum steht in ständigem Kontakt mit dem gesamten Bodenstationsnetz der ESA, einem Netzwerk aus 13 Parabolantennen mit bis zu 35 Meter Durchmesser, die über den ganzen Erdball verteilt sind. Diese Antennen spüren das (bekannte) Flugobjekt auf und übermitteln seinen Standort zum ESOC nach Darmstadt. Im Falle von Kursabweichungen können diese von hier aus korrigiert werden. Sobald der Satellit seine vorgesehene Routineflugbahn erreicht hat, wird er von einem sogenannten Nebenkontrollraum übernommen. Bekannte und erfolgreiche Missionen wie „Huygens“, „Mars Express“, „Giotto“ (diese untersuchte den Halleyschen Kometen), das länger als erwartet arbeitende und immer wieder faszinierende Bilder zur Erde sendende Hubble-Weltraumteleskop (ein Joint Venture mit der NASA) sowie das aktuelle Projekt „Rosetta“ wurden und werden von Darmstadt aus betreut und gesteuert. Aufgrund seiner hoch entwickelten Technik und seiner Spezialisten-Teams ist das ESOC in der Lage, gleichzeitig mehr als zehn Satelliten „in Routine“ – also nach Erreichen der vorgesehenen, regulären Flugbahn – sowie weitere Satelliten in der frühen Startphase zu kontrollieren. Aber auch weltweit beachtete Rettungsaktionen können von Südhessen aus gestartet werden, sollte ein Satellit mal in Schwierigkeiten geraten.
Seit 1977 wird auch das Wetter von Darmstadt aus kontrolliert – über die Meteosat-Wettersatelliten. Deren Messergebnisse werden von der hier ansässigen EUMETSAT, einer Schwesterorganisation der ESA, ausgewertet und genutzt, um Prognosen für die Klimaentwicklung zu erstellen. Doch nicht nur seine technische Expertise, das Knowhow und das Handling der Satelliten, sondern auch seine Internationalität machen das europäische Raumflugkontrollzentrum ESOC zu einer Darmstädter Besonderheit: 800 Mitarbeiter sind aktuell beschäftigt, davon 250 Angestellte aus den 18 ESA-Mitgliedsländern, der Rest aus der ganzen Welt (China, USA, Indien). Verkehrssprachen sind Englisch – und vor allem Französisch. Das Zusammenkommen und -arbeiten einer solchen Vielzahl von Nationalitäten belebt den Forschergeist und unterstreicht das gemeinsame Arbeiten an dem Ziel, die elementarsten Fragen der Menschheit zu beantworten: „Woher kommen wir? Und wohin gehen wir?“. (Sven Möller)
Wissenschaftstag und Führungen „CryoSat“ heißt die dritte „Earth Explorer“-Mission im Rahmen des ESA-Erdbeobachtungsprogramms „Living Planet“. CryoSat-2 soll am Donnerstag, dem 25. Februar, an Bord eines Dnjpr-Trägers von Baikonur in Kasachstan aus ins All starten und die polaren Eiskappen der Erde neu vermessen. Die Forscher hoffen, dank des Satelliten neue Erkenntnisse über jetzige und künftige Auswirkungen des Klimawandels auf die weltweite Eisbedeckung gewinnen zu können. Alle Details gibt es beim Wissenschaftstag mit Dr. Michael Rast, dem Leiter des Planungsbüros für diese Mission, am Montag, dem 22. März, um 18 Uhr in der Centralstation. Der Eintritt ist frei. Öffentliche Führungen durch das ESOC sind bis August ausgebucht. Die Darmstadt Marketing GmbH bietet aber zusätzlich nach Absprache Gruppenführungen an. Mehr Infos unter: tourist@darmstadt.de oder Telefon 06151 - 134514. www.esa.int Start einer „Ariane 5“ in Kourou
Illustration: Nicole Lange
Das ESOC-Kontrollzentrum
Kurskorrekturen erforderte. Aber auf 4,5 Milliarden Kilometern Reise mal ein bisschen vom Weg abzukommen, ist schon in Ordnung, oder?
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STÄDTISCH_ 55
Stadtteiltest, Teil 6: das Woogsviertel Das Woogsviertel ist innerhalb seiner Grenzen Mathildenhöhe, Oberfeld, Heinrichstraße und Teichhausstraße/Nieder-Ramstädter-Straße ein ruhiges Quartier. Abseits des Pulsschlags von Martinsviertel oder City wohnt es sich hier generationenübergreifend im Grünen. Das Viertel besitzt hohen Erholungswert und verfügt über wichtige Orte der Stadtgeschichte. Als gebürtiger Woogsviertler gehe ich die Tour in Pacman-Manier. Los geht’s an der Pützerstraße/Ecke Erbacher Straße. Und schon stoße ich auf den ersten Spot: die 1893 vollendete Stiftskirche und das Elisabethenstift. Die Notaufnahme des „Stift“ mag dem ein oder anderen nach Sport- oder Partyunfällen bekannt sein. 1858 eingeweiht, besitzt das Elisabethenstift in fünf Kliniken (Innere Medizin, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin, Geriatrie sowie Psychiatrie/Psychotherapie) 393 Betten, weitere Fachabteilungen, ein „Ärztehaus“ mit medizinischem Versorgungszentrum, Arztpraxen verschiedener Fachrichtungen und ein ambulantes OP-Zentrum. Die Erbacher Straße gen Osten eröffnet zur Linken den Blick auf Villen und Gärten der Mathildenhöhe. An der Ecke zur Beckstraße ist mit dem „Ristorante Riviera“ – ein Italiener der ersten Stunde in Darmstadt – einer der seltenen gastronomischen Highlights des Woogsviertels lokalisiert. Hügelabwärts blicke ich an der nächsten Kreuzung links auf die Darmstädter Jugendherberge sowie rechts zur Rudolf-Müller-Anlage („Kleiner Woog“) – als Entspannungsoase ideal für ein Nickerchen oder Picknick auf sattem Grün. Im Winter lädt ein kleiner Hang zum Rodeln ein sowie der Teich für die ersten Schritte auf Kufen. Nun zum Namenspatron des Quartiers: Der „Große Woog“ spielt nicht nur eine urbane Hauptrolle, sondern aktuell auch im Kinofilm „13 Semester“. Das Gewässer begann wohl als Staubecken für den Darmbach, bevor es 1567 zum landgräflichen Vergnügungspark, Fischteich und Feuerlöschteich wurde, ab circa 1820 dann zum Badesee. Der Naturbadesee teilt sich in die 1925 eingeweihte Insel samt Liegewiese – beide sommernachts fast so populär wie am Tage – und Familienbad am Woogsdamm, die sogenannte „Weiße“: Vieles war hier zuvor weiß getüncht. 1927 geformt und 1935 um Betonstege und Sprungturm erweitert, ist
das Bad seitdem hier relativ ursprünglich erhalten. Es empfiehlt sich aus juveniler Erfahrung, den See nicht in hellen Badeklamotten zu durchschwimmen – das grünbraune Wasser sorgt für peinliche Spuren. Schippern mit dem Ruderboot ist hier prima, im Winter ist ein dick zugefrorener Woog grandios auf Kufen und mit Eishockeyschläger. Die Gaststätte auf der Woogsdammseite könnte im Herbst 2010 zur neuen In-Kneipe werden, konzeptionell und visuell aufgepeppt durch die erfahrenen, neuen Betreiber Kirsten Holletschek und Rodrigo Opazo („Schwarz Weiss Café“).
Großer Woog, leicht vereist Schön ist auch ein Gang um den Teich mit der Entdeckung des ältesten Sportvereins der Stadt, der TSG 1846 Darmstadt mit netter Grillhütte. Treppabwärts vom Woogsdamm auf die Beckstraße folgt das zweite italienische Gastro-Kleinod, das „Delfino“, mit seiner besonders im Spätfrühling und Sommer schönen Außenterrasse. Auffällig ist der architektonisch skurille Mix aus Altbauten, sozialem Wohnungsbau der 60er/70er Jahre sowie in Richtung Südosten die Einfamilien- und Zweifamilienhäuser mit Siedlungscharakter. Das alte Woogsviertel fiel dem Zweiten Weltkrieg weitestgehend zum Opfer, wie insgesamt 78 Prozent der Bausubstanz in Darmstadt. Die wenigen intakten Altbauten sind heute natürlich hoch begehrt, ob als Mietobjekt oder Eigentum.
Den Pausen-Kaffee gönne ich mir im „Café Lotte“ in der Soderstraße, Höhe Inselstraße. Ob Kuchen, kleine Speisen „Hausmacher Art“ und sonntags ein Frühstücksbüffet – der Ausflug lohnt sich schon für den Platz auf dem gemütlichen, alten Sofa. Café Lotte Ab und zu gibt’s abends Lesungen und zukünftig sollen weitere kleine kulturelle Programmpunkte hinzukommen – nicht ganz einfach, so mitten im Wohngebiet. Es zieht mich in den Wald hinter der Rollsportanlage: Dort führt eine kleine Brücke über den Darmbach, der durch den Botanischen Garten plätschert. Im Sommer ist es an dieser Stelle besonders schön, da sehr still und kühl wegen des Blätterdachs darüber. Als Kind fing ich hier Krebstierchen. Der Botanische Garten bietet viel für Geist und Seele: 1814 bekam Hofgärtner Johann August Schnittspahn den Auftrag zur Schaffung eines botanischen Freiraums, da der Schlossgraben mit dem Wasser des Darmbachs und Altstadtabwasser gefüllt war – geruchstechnisch wohl ein SuperGAU. Nach einigen Ortswechseln Ostbahnhof kam der Garten um 1880 in das
Hofgut Oberfeld Woogsviertel und ist seit 1897 an die TU Darmstadt angegliedert, die in der angrenzenden Schnittspahnstraße einige naturwissenschaftliche Institute beherbergt. Weiter geht‘s Richtung Oberfeld, vorbei am „Judenteich“ – im 16. Jahrhundert ein landgräflicher Forellenteich und benannt nach dem Teichgräber Heinrich Judt – sowie am naturgeschützten Gelände des Aquarien- und Terrarienvereins Hottonia e.V. mit viel Feuchtraum, der einheimischen Amphibien und Reptilien Unterschlupf gibt. An der Erbacher Straße schwenke ich nach Westen und stoße auf eine wahre Perle: das Hofgut Oberfeld. Es ist werktags mit seinen Naturprodukten und dem Außen-Café (auch im Winter, da beheizt!) sowie sonntags ab 14 Uhr (hausgemachte Kuchen!) einen Besuch wert. Das Hofgut ist biologischer Bauernhof, therapeutische Einrichtung für Behinderte, Lernort und Event-Location für Feste und Kultur zugleich. Ein nähere Beschreibung würde hier den Rahmen sprengen, daher der Verweis auf die Website www.oberfeld-darmstadt.de. Last but not least geht es dann unterhalb der Rosenhöhe zum Ostbahnhof. Im spätklassizistischen Stil errichtet und 1869 eröffnet, ist der Bau heute nur noch ein Durchgangsbahnhof für die Odenwaldbahn. Das Empfangsgebäude ist ein Kulturdenkmal – wohl der Grund, weshalb vor einigen Jahren der Versuch, in einem Teil des „Ost“ (nach einigen legendären Partys) einen Club unterzubringen, scheiterte. (Roger Edward Francis)
Fotos: Tanja Heuser
Darmstadt „en Woog“
Auf der Darmstraße westwärts geht‘s zu den zwei Schulen des Viertels: Peter-Behrens-Schule und Darmstädter Abendgymnasium. Dahinter öffnet sich der geschichtsträchtige Mercksplatz, ehemalige Heinerfest-Heimat des Hamelzeltes und von 1831 bis etwa 1904 der Ur-Sitz der Firma Merck. Am Rößdörfer Platz beginnt die Rößdörfer Straße, die Lebensader des Woogsviertels mit Einrichtungshaus, Kneipe, Gebrauchtwagenhändler, kleinen Supermärkten, Second-Hand-Laden, Werbeagentur (!), Waschsalon, Beauty-Spa (!), Bäcker, Sparkasse, Sonnenstudio, Friseursalons, Optiker, Zeitungs- und Tabakladen, Metzgerei und türkischem Feinkost- und Gemüseladen sowie Apotheke und Drogerie. Versicherungsbüros machen das bunte Chaos komplett. Das Viertel bietet zudem Hilfe in Sachen Gesundheit – vom Homöopathen über den Physiotherapeuten bis zum Pflegeunternehmen. Das Woogsviertel besitzt exakt eine Döner-Anlaufstelle, an der Ecke Heinrich- und Nieder-Ramstädter Straße (schräg gegenüber vom „Blumen“), einen Modelleisenbahnladen – und sogar einen klassischen Tante-Emma-Laden daneben.
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„Ist das der Sauerkraut-Typ?“ Hörspiel mit ImmerGrün ImmerGrün auf der Couch. Wurde ja auch mal Zeit? Richtig! Seit Ende 2003 am Musizieren steht bereits der zweite Longplayer zum Release bereit. Schon immer in der Darmstädter Musikszene verwurzelt (spielen in unzähligen Bands), sind sie erfolgreich überregional unterwegs – und das mit IndieAlternative-Rock mit deutschen Texten! Das neue Album wird am 26. Februar im Schlosskeller vorgestellt und hört auf den Namen „ImmerGrün“. Anwesend beim Hörspiel waren Fabian und Miguel. Michael grüßt aus der Karibik und Mark aus Hamburg. Los geht’s...
Mädness „Cool“ Der Darmstädter Rapper, mit neuem Album „Zuckerbrot und Peitsche“ am Start. Fabian: Manges? Miguel: Baggefudda? Nein, aber nah dran. Miguel: Mädness. Fabian: Ich hasse HipHop! Miguel: Das Video aus’m Herkules, er mit Baggefudda ... ist verdammt cool. Fabian: Einer der wenigen Darmstädter, die vorne mit dabei sind. Miguel: Was meinst du denn mit „vorne“? Fabian: Publicity. Der macht gerade
viel und ist sehr präsent. Im HipHop find ich noch Jurassic 5 super, dann hört’s aber schon auf. Miguel: Ich find’ Ugly Duckling stark. Fabian: Was singt er da? „Wenn Du’s nicht schaffst, dann wenigstens cool?“ Da hat der HipHop ja mal Recht! Leningrad Cowboys „Herzilein“ (Wildecker-Herzbuben-Cover) Die Finnen mit Hang zum Obskuren singen den Klassiker auf Deutsch. Fabian [nach zwei Sekunden]: Phil Collins... aus Darmstadt... mit Akkordeon! Miguel: „Die Amigos“? Das ist ja auf jeden Fall schon mal Wildecker Herzbuben mit „Ein Glaser’l Wein!“ – Ah nein, „Herzilein“! Fabian: Sind das Deichkind? Miguel: Denen hätte ich es auch zugetraut. Fabian: Boppin’ B? Der Dialekt ist saugut. Ein anderer Song der Träger ausgeprägter Tollen wird als Hilfe angespielt.
Miguel
Fabian Foto: Daniel Wildner
Peter Maffay „Alkohol“ (Herbert-Grönemeyer-Cover) Starkes Stück vom „Pop 2000“-Sampler. Miguel: „Alkohol“ von Grönemeyer? Diese Version klingt schlimm. Ah Maffay. Fabian: Maffay? Was macht der denn da?
Miguel: Ich dachte, der steht nicht so auf Klamauk. Fabian: Ich glaub’, er ist ein lustiger Kerl, der Leder Maffay. Ich habe den früher gehört als Kind. „Über sieben Brücken musst Du gehen“, riesen Interpretation. Mein Vater hatte ein paar Platten. Miguel: „Ich war siebzehn und sie war 31.“
Fabian: Na klar, die Leningrad Cowboys aus Finnland. Das passt sehr schön. Die waren schon mal in der Centralstation. Knapp 15 Leute auf der Bühne und alle sehen gleich aus. Da hat der Schlagzeuger im Auto gesessen, war’n Cadillac oder so was. Sehr schön, dass so viele Bands so’n Quatsch covern. Miguel: Woher kennen die denn in Finnland „Herzilein“?
Miguel: Im Hip Hop gut – im Rock schlecht oder was auch immer das hier sein soll.
Schnayder „Marie“ Vom 1997 erschienenen Album „Aynz“. Fabian [gleich erkannt]: Das ist die Darmstädter Band Schnayder. „Leck mich am Arsch Marie“. Am Gesang Andre (Schizzo) Schnayder. Eine der coolsten Darmstädter Bands ever. Miguel: Kenn’ ich, super! Landhiebe „Feuerlöscher“ Kurzweilende Darmstädter Crosso- Fabian: Mark Rückert hat da Schlagzeug gespielt. Die habe ich damals ver-/Hardcore-Band. Fabian [nach etwas zu langer Über- in der „Krone“ gesehen. Starkes Konzert. legung]: Ähh kenn’ ich ... ja, bin ich Miguel: Wer war eigentlich Marie? denn bescheuert... Buttcut? Nee das ist Landhiebe! Das ist „Feuerlöscher“. Das bin ich am SchlagJohnny Cash „Viel zu spät zeug [freut sich]. (I Got Stripes)“ Miguel: Konntest ja richtig SchlagAuch der „Man in Black“ ließ es zeug spielen damals. sich damals nicht nehmen, ein paar Fabian [singt mit – immer noch Stücke in deutscher Sprache zu textsicher]: Das ist ja ewig her. veröffentlichen. Miguel: Geil, erinnert mich ein weMiguel: Boss Hoss? Johnny Cash? nig an Rinderwahnsinn. Ich hör’s Aber nur welcher Song? gerade zum ersten Mal. Fabian: Johnny Cash hat aber nie Fabian: Drei Auftritte in zweieinhalb deutsch gesungen, oder? Jahren! Ich bin bei denen damals Miguel: Doch, hat er. eingestiegen, weil Buttcut zu wenig Fabian: Bill Ramsey! Also Roberto geprobt haben und ich einfach mehr Blanco ist es schon mal nicht [lacht]. spielen wollte. Da habe ich mir ein Miguel: Ich sag: Johnny Cash! Schlagzeug gekauft und los ging’s. Fabian: Wer hat denn da noch sowas War cool! gemacht, auf Deutsch gesungen? Miguel: Elvis Presley. Aber der ist Fettes Brot „Hamburg Calling“ es auch nicht. (The Clash-Cover) Fabian: Heißt das Lied echt „Viel zu Die Hamburger mit einer Adaption spät?“ des Clash-Hits. Miguel: Die Ärzte! Das ist Johann Fabian: Beatsteaks mit „Hello Joe“! Bargeld, der Vater von Blixa Bargeld! Miguel: „London Calling“ von The Fabian: Das kann nicht Johnny Cash Clash. sein. Der hat in amerikanischen GeFabian [blickt zu Miguel]: Stimmt, fängnissen gesungen, aber der singt die Beatsteaks haben’s geklaut... doch nicht deutsche Songs. Ist das die Schweine. Das ist Fettes Brot! der Sauerkraut-Typ? Wie heißt der? Ich muss mal pinkeln. Gus Backus? Ich bitte Dich... Miguel: Stimmt! Aber die sollten Miguel: Chris Howland? Das ist auf doch besser beim Rappen bleiben. jeden Fall scheisse übersetzt! Fabian [wieder zurück]: Auch ne Fabian und Miguel: Wir einigen uns gute Hip Hop Band. auf Johnny Cash!
Turbonegro „I Got Erection (St. Pauli Version)“ Die Huldigung an die Braun-Weißen vom Millerntor. Fabian [lacht]: Hansa Rostock! Das ist kein Reggae. Miguel: Darmstädter Band? Fabian: Was ist denn das? Irgend so eine Metal-Band? Miguel: Genau ‘ne Spaß-MetalBand. „I Got Erecion“ ist doch...? Fabian: Ist das der Kossi oder der Basti? [Lied zu Ende]. Fabian: Das war’s? Gerald Wrede wüsste das! Der weiß alles über Fußball. Dann ruf’ ihn doch an. Wäre der erste Telefonjoker beim Hörspiel! Fabian: Ich habe die Nummer nicht von ihm. Scheiße! Also kein Telefonjoker! [Lied wird nochmal angespielt.] Fabian: Super! Ist so’n Nouki Riff! Miguel: Aaaarrggghhhh, Turbonegro! Fazit: Ein Sieg, der erarbeitet werden musste. Die ImmerGrünen haben sich aber sehr tapfer geschlagen. Fast alle ebenfalls deutsch singenden Kollegen erraten und den Rest mit sehr gutem (Transfer-)Fachwissen zusammengefügt. (Gunnar Schulz + Daniel Wildner)
Win – win! Das P verlost 2 x 2 Eintrittskarten für die CD-Release-Party am Freitag, dem 26. Februar, 21 Uhr im Schlosskeller, Support: Starpost (Indie aus Nürnberg). Einfach bis 24. Februar eine E-Mail an marketing@p-verlag.de mit dem Stichwort: „ImmerGrün“ schicken – und mit ein bisschen Glück stehst Du auf der Gästeliste und sparst 5 Euro Eintritt. www.immergruenmusik.de www.myspace.com/starpost
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Bolzplatz-Quartett
Bolzplatz am Prinz -Emil-Garten
Wo hält der rohe, unverfälschte, nicht-kommerzielle Fußball heute noch Hof? Auf diese Frage kann es nur eine Antwort geben: auf dem Bolzplatz. Sage und schreibe 36 dieser fast schon in Vergessenheit geratenen Keimzellen des Hobbykicks gibt es in Darmstadt. Plus die zahlreichen Rasenflächen, die von Fußballbegeisterten kurzerhand zu wilden Bolzplätzen umfunktioniert werden. Das P stellt sie alle der Reihe nach vor – zum Ausschneiden und Sammeln, liebe Freundinnen und Freunde des Rundleders. Als praktisch-handliches BolzplatzQuartett. Passt unter jeden Schienbeinschoner. (Patrick Demuth)
Kurzbeschreibung: Sch des Prinz-Emil-Garten ön gel egener Bol zpl atz am Rande s Kategorie: Mitte Jan uar blütenweißer Sch Winterschlaf ein (ho neebelag, nach dem ffentlich einwandfre ier) Sand- / Kiesplatz Hier treffen sich: Bes sunger „Lappings“ und die keine Lust auf sch nödes Enten-Füttern Parkbesucher, haben Teamgröße: 4 gegen 4 oder 5 gegen 5 Anreise: Mit der Bah n (Linie 7 / 8) zum Prin in die Hermannstraß z-Emil-Garten, links e, Bolzplatz ist auf der rechten Seite. Nächste Getränkes tation: „Total”-Tanks telle Heidelberger Straße, direkt gegenü ber der Haltestelle Öffnungszeiten: 8 bis 13 Uhr und 14.30 bis 20 Uhr Spielfläche: zirka 20 Meter breit x 32 Meter lang Ausstattung: kom plett eingezäunt, zwe i kleine Eingänge, Basketballkorb mit Metallnetz Zustand: ordentlich e und gepflegte Um gebung: Hier hat der Hausmeister sauber e Arbeit geleistet Tore: zwei Stahlrohre mit abgerundeten Win 1,90 Meter hoch und keln, 3,20 Meter breit Taktik: Wer den Bal l über’n Zaun bis in den Teich drischt, bekommt ’ne Cola!
Foto: Patrick Demuth
Ausgabe 20: Bolzplatz am Prinz-Emil-Garten
Das macht eigentlich ... Oliver Wölki!
Oliver Wölki, 2:3-Siegtorschütze für den SVD im April ’98 in Offenbach, hat sich mit seiner 2002 erworbenen Spielervermittler-Lizenz selbstständig gemacht und leitet nun als Geschäftsführer eine Spielerberatungsagentur in Heilbronn. Martin Max arbeitet dort auch, Herr Wölki ist aber der Chef – und da bin ich auch ganz froh drum. Begonnen hat Oliver Wölki das Fußballspielen bei den Sportfreunden Lauffen. Sein erster Wechsel führte ihn 1989 zum VfB Eppingen, mit welchem er in die Oberliga Baden-Württemberg aufstieg, wonach er zur Saison 91/92 zum SV Schwetzingen wechselte und dort bis Ende ’92 blieb. Seine nächste sportliche Heimat wurde für die darauf folgenden dreieinhalb Jahre der SSV Ulm, ehe er, nach einem Jahr in Mannheim (beim VfR), im Oktober 1997 ans Böllenfalltor kam. Im Jahr drauf der Regionalliga-Abstieg im letzten Spiel, in welchem Wölki wegen einer Notbremse „Rot“ sah. Er blieb bis 2000, wurde Kapitän und spielte danach noch ein Jahr beim VfR Heilbronn. Karriereende. Heutzutage ist er sein eigener und anderer Leute Chef und hat zwei millionenschwere mazedonische Nationalspieler von Karpaty Lviv beziehungsweise Tom Tomsk unter Vertrag – aber auch welche mit einem Marktwert von lediglich 250.000 Euro, wie Boris Kolb, oder für 400.000 Euro, so wie Rouven Sattelmaier von Jahn Regensburg. (Gerald Wrede)
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Diese Stadt ist uns ein Rätsel
Schulterblick Wie Exil-Darmstädter heute die Stadt sehen
Horizontal 01 US-Bundesstaat, in dem die Stadt Darmstadt liegt 11 Der Name einer der beiden Scharfrichterfamilien, die im 17. Jahrhundert in Darmstadt lebten 12 Irland in der Landessprache 13 zeitlich abstimmen 14 kurz für: Technische Universität 15 einzige öffentliche Wasserversorgungsstelle in Darmstadt bis 1486 16 immergrüner Nadelbaum 18 frz.: in 20 Initialen der Komikerin Karlstadt 22 Abkürzung für „Normal Null“ 23 genau richtig 24 Bewohner einer italienischen Insel im Mittelmeer 25 Auerochse 26 italienische Provinz mit gleichnamiger Hauptstadt 27 langschwänziger Papagei 30 kurz für: allgemeine Geschäftsbedingungen 31 Albumtitel von Moby 32 ehemalige italienische Währung 33 engl.: Gitarrenverstärker (Kurzform) 34 kurz für: Universitätsbibliothek 35 umgangssprachlich abwertend für: dauerndes Sammeln 36 Abkürzung für einen Wochentag 37 grob 38 Abkürzung für eine Zeiteinheit 39 Roman von Stephen King
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EcoDisc Technischer Direktor von London und Software logistics in
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Liebe P-lesenden Kreuzworträtselbegeisterte! Wir dachten, so kann es ja nicht weitergehen, so ganz ohne. Aber an dieser Stelle einfach irgendein Kreuzworträtsel abzudrucken, erschien uns öde und unüberlegt, denn schließlich dreht sich beim P ja (fast) alles um Darmstadt. Wer dieses Magazin von der ersten bis zur letzten Seite verschlingt, wird am Ende einer jeden Ausgabe mit „rischdisch [un]wischdischen“ Fakten über Darmstadt verköstigt. Ganze elf dieser Fakten haben wir nun in das 1. rischdische P-Kreuzworträtsel eingebaut. Die restlichen, zu erratenden Wörter sind (mehr oder weniger) Darmstadt-unabhängig – und auch dann zu erraten, wenn gerade mal keine alten P-Ausgaben zur Hand sind (die gibt es übrigens alle online auf www.p-magazin.net unter „Archiv“). Auflösung: ab 25. Februar auf www.p-magazin.net. Viel Vergnügen beim Rätseln! (Jenni Köcher)
Darmstadt in Kreuzworten
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53 54
40 Endpunkt einer Nadel 41 nicht offen 42 Symbol eines Frühlingsfestes 43 Musikrichtung 44 das ... und ... einer Sache 45 deutsche Nachsilbe 46 Ausruf des Schmerzes 47 englische Biersorte 48 Erbgutträger 49 erster Vorname eines Darmstädter Prinzen (1790-1856) (Namensgeber einer städtischen Parkanlage) 51 zweiter Vorname des Datterich-Autors 52 Stufengestell 53 Autokennzeichen von Eritrea 54 Partei der ehemaligen DDR 55 Feldbahnwagen Vertikal 02 Staat im Himalaya 03 Gründerin des Magazines „Darmstädterin” aus den Jahren 1951-1955 (Margarete) 04 Staat in Nahost 05 Umlaut 06 Lampion 07 Bienen 08 aus kleinen Teilchen bestehend 09 kurz für: Stück
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10 gebürtiger Darmstädter Fußballtrainer des Hamburger SV 11 Göttin der Jugend (nordische Mythologie) 13 Abkürzung von: zum Beispiel 16 Schweizer Schlagersänger, Schauspieler und Showmaster, der in den 50ern bei einem Gastauftritt in der Goldenen Krone versehentlich mit Landjäger-Würstchen beworfen wurde (Vico) 17 Gestalt aus Brechts „Dreigroschenoper” 18 deutsche Pop-Sängerin („99 Luftballons“) 19 Namensträger des Flugplatzes der TU Darmstadt 20 Zeichen für das Element „Darmstadtium“ 21 Gericht aus Fisch 22 Stadt mit dem weltweit ersten Lehrstuhl für Elektrotechnik 24 Heldengedicht 28 größter Strom Südamerikas 29 Name zweier ehem. Bürgermeister Darmstadts 30 Kreiszahl 33 Abzählreim ( ..., mene, muh) 37 eingelegtes Hühnerprodukt 40 deutscher Historiker (1873-1934) (Darmstädter) 45 engl.: Alter 48 sächliches Fürwort 49 Stadt in Schweden 50 Ansage auf „Kontra“ (beim Skat)
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Darmstädter Typen Selbst entworfene schwarze Kleidung, schwarze Tartarenmütze mit Totenkopf, dicker Goldring – wer kennt ihn nicht: Aram Lufft alias Aram Amir el Charro, der „Prinz des Orients“, wie er sich nach einer seiner Bühnenshows benannt hat. Schon der Name klingt wie ein Märchen – und er ist eigenen Angaben zufolge auch königlichen Geblüts mit Vorfahren aus Malaysia. Arams Lebensmittelpunkt ist und bleibt aber: Darmstadt. „Ich bin gern ein Prinz in der Provinz!“, sagt er – und lächelt. Seine 25-jährige Bühnenkarriere als erster männlicher Bauchtänzer Deutschlands ist im Dezember 2009 mit Arams letzter Show im Jagdhofkeller zu Ende gegangen: „Der Prinz ist tot, es lebe der Prinz“ hieß es da, und „wenn alle neun Musen so an mir kleben wie die des Tanzes, dann werde ich bestimmt noch lange leben!“, resümierte der 44-Jährige. Voller Tatendrang ist Aram weiterhin – und ein Anagramm
Foto: Privat
Aram Lufft seines Vornamens gefällt ihm besonders gut: Aus Reden Aktionen machen. Das hat er schon immer getan: Als er die Kunst des Bauchtanzens lernt, Puppenspieler wird, später durch ganz Europa bis nach Russland tourt. Immer wieder kehrt er aber nach Darmstadt zurück, wo seine Familie lebt. 1988 heiratet er hier, seine Tochter ist jetzt 21 Jahre alt. Das Kunstzelt auf dem Weihnachtsmarkt leitet er 17 Jahre lang und mischt Cocktails bei der Schwulen-und Lesbendisco im Schlosskeller. Und tanzt und tanzt und tanzt. Dass er gern gestaltet, zeigt sich auch an seinem neuen Plan, Kräuterpädagoge zu werden. Denn länger noch als den Bauchtanz liebt er die Kräuterkunde und die Gartenkunst. Drei Gärten hat er zurzeit. Neunzig verschiedene Kräuter baut er an, auch Kardamom und Kurkuma. In seinen Gärten gibt es historische Tomatensorten und zwölf verschiedene Kürbisarten, darunter
auch Exoten wie steirische Ölkürbisse. „Bei mir gibt es keinen reinen Nutzgarten, aber sogar meine Blumen sind essbar“, erzählt er stolz. Im Übergangswohnheim für wohnungslose Männer in Groß-Gerau, wo er zurzeit arbeitet, kann er seine Kenntnisse schon erfolgreich anwenden – „meine Mischungen schlagen immer an!“. Sein Wissen will er weiter ausbauen, die heimischen Wildkräuter und ihre Heilwirkungen publik machen. „Ich muss etwas anwenden können und etwas weitergeben!“ Zu diesem Vorhaben passt auch der Sinn des Totenschädels an Arams Mütze: „Ich will dem Tod lachend entgegen treten, denn ich bin nach wie vor manisch optimistisch.“ (Amelie Reibach)
Rischdisch (un)wischdisch > Die Bessunger Kirche wurde um 900 n. Chr. als älteste Kirche in der Umgebung errichtet und 1002 n. Chr. zum ersten Mal urkundlich erwähnt. > Im Mittelpunkt des Interesses bei der hessischen Landesmeisterschaft der Friseure 1961 in der Otto-Berndt-Halle stand der nach der Frau des neuen US-Präsidenten benannte Jackie-Look. > Tagelange Regenfälle lösten 1964 in Darmstadt Katastrophenalarm aus, der Ruthsenbach und die Modau verwandelten sich in reißende Flüsse. > Am 30. Mai 1968 stirbt Prinz Ludwig von Hessen und bei Rhein. Damit erlischt die Darmstädter Linie des Hauses Hessen. > Der Auftritt des ZDF-Moderators Gerhard Löwenthal bei einer politischen Veranstaltung in der OttoBerndt-Halle 1974 endete mit einer Saalschlacht.
(Arkad Mandrysz)
Darmstädter Fakten
Das nächste P erscheint am 26. Februar 2010, Redaktionsschluss: 10. Februar, Anzeigenschluss: 17. Februar.