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Ausgabe 107 (September 2018)

Page 1

September 2018 | gratis

# 107  


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Gräfenhäuser Str. 75 64293 Darmstadt

ahr

dahome@da-home.net 0 61 51- 80 05 33 3

seit einem J

ir Das feiern w ROBE einer WEINP it m r e b to k am 2. O & LIVE MUSIK Man achte auf die Feinheiten. Seit einem

Schlemmen. Der in Wiesbaden geröstete

Jahr ist daHome in Darmstadt die Adresse für

Kaffee, von der eigenen Plantage erzählt von

unkonventionelle hochwertige Küche mit

der gleichen Leidenschaft für Qualität und dem

Sinn für Details und besonderen Geschmack.

Sinn für das Individuelle. Ob vegane, vegetari-

Hausgemachte Speisen wie frisches Brot,

sche, glutenfreie Gerichte oder ausgesuchtes

leckere Pasta und feiner Kuchen genügen dem

Fleisch von glücklichen Tieren daHome kennt

verwöhnten Gaumen ebenso wie das selbstge-

nur einen Maßstab: Qualität.

rollte Sushi. Sorgfalt und Individualität schmeckt man, neben den handverlesenen Gewürzen lebendig und anspruchsvoll in jedem Gericht.

2.10.2018 WEINPROBE & SEKTEMPFANG

In den raffiniert zubereiteten & liebevoll zu kleinen Kunstwerken angerichteten Speisen

Am 2. Oktober 2018 feiern wir unser einjähri-

auf den Tellern erahnen wir Pamelas Lust und

ges Bestehen mit einer Weinprobe, Live-Musik

Passion zu kochen, den Anspruch, uns etwas

& feinen Speisen vom kleinen Amuse-Geule

Besonderes zu schaffen, zum Genießen und

bis zum fantastischen Nachtisch.

Öffnungszeiten: Di – Sa 9 bis 23 Uhr | Warme Küche 11 - 14:30 | 18 - 21:30 Uhr Gräfenhäuser Str. 75 | 64293 Darmstadt | Sonntag & Montag Ruhetag


Hallo Darmstadt.

Inhalt P STA DT KU LT U RM AGA Z I N | AUS GA BE 107 | SE P T E M BE R 2018

Thema Seite

Thema Seite

Foto-Editorial, Inhalt

Out of Darmstadt

60 + 61

Moppelmett, Folge 8

62 + 63

Favoriten des Monats

03 04 – 12

2008 vs. 2018: Wörnersteg

16 +17

Hörspiel mit Terrence Boyd

64 – 66

Die Vierte Säule, Folge 13

18 + 19

Unter Pappeln, Folge 61

68 + 69

Stadt(an)sichten, Folge 2: Nosie Katzmann

20 – 23

Darmstädter Wortakrobaten, Folge 2:

Kommen und Gehen

24 – 29

Frank Schuster („Sternenfutter“)

Aufgeschnappt

30 + 31

Kneipenquartett, Folge 7: Oase

Das literarische Darmstadt im September

32 – 34

Blackbox mit Trail

Kunst-Highlights

36 – 38

Wrede und Antwort

Theater-Tipps

40 + 41

Nachruf auf Töle

81

Veranstaltungskalender

43 – 57

Rischdisch (un)wischdisch + Impressum

82

P | 03

70 + 71 72  74 – 76 78


Favoriten des Monats Golden Twentys Revival Band (Darmstadt)

GEDÄCHTNISKONZERT

Abbildung: Golden Twentys

Der 1998 verstorbene Musiker Fritz Horn war mit seiner Band Golden Twentys über Jahrzehnte fester Bestandteil der Darmstädter Musikszene. Sein Kinder Anna M. Horn und Fabian Horn sind seit Jahren erfolgreich als The Barbers unterwegs (seit zwei Jahren auch mit ihrem neuen Projekt Eule). Mit dem Boogie Man und Aygen Art erinnern sie zum 20. Todestag des Akkordeonisten, Pianisten und Klarinettisten als Golden Twentys Revival Band an vergangene Zeiten – und feiern die lebendige Gegenwart der lokalen Musikszene. (tman)

Hoff-Art Theater | Sa, 01.09. | 17 Uhr | 5 €

4. Bürgerforum

MASTERPLAN DA 2030+

Darmstadt aktiv! 1. Klima- und Umweltaktionstage

Abbildung: Centralstation

„Darmstadt weiterdenken“ ... die entscheidende Phase hat begonnen! Unter dem Motto „Strategien und Schlüsselräume“ habt Ihr beim vierten Bürger­ forum die Möglichkeit, Euch über die Ergebnisse der Planungsteams zu den Themen Wohnen, Arbeiten, Bewegen, Freiräumen und Quartiersentwicklung zu informieren und diese ein letztes Mal zu diskutieren. Das bedeutet: Ihr seid gefragt! Informiert Euch und bringt Eure Meinung ein, denn nur so könnt Ihr die Zukunft unserer Stadt mitbestimmen. (ali) Centralstation (Halle) | Do, 06.09. | 15.30 Uhr: Ideenmarkt der Zukunft für Kinder und Jugendliche, 17 Uhr: Ausstellung und Dialog, 18 Uhr: Präsentation der Ergebnisse | Eintritt frei FAIRÄNDERN!

Abbildung: Schmidts Büro

Ist doch voll einfach, sich ein Bio-Siegel auf die Stirn zu klatschen, um laut­ hals das eigene Umwelt-Engagement in die Welt hinaus zu posaunen. Bei den 1. Klima- und Umweltaktionstagen dagegen werden Unternehmen, private Initiativen und Ideen vorgestellt, die sich tatsächlich der Nachhaltigkeit ver­ schrieben haben. Mit Kurzvorträgen, Ausstellungen, Kochshows und einem Veggiemobil im Carree. Eine Ode an das Klimabewusstsein zu erschwinglichen Preisen. Ehrlich jetzt. (mm)

Luisenplatz + Centralstation und weitere Orte Do, 06.09., bis So, 09.09. | Eintritt frei SCHÖNE, ALTE MEDIEN

Offizin Bessungen | Fr, 07.09. | 18 Uhr | Eintritt frei P | 04

Abbildung: Offizin

3. Analoger Abend

Es gab Zeiten, da steckte ein Farbfilm in einer Fotokamera. 36 Fotos konnte man damit schießen – und hielt damit einen gesamten Urlaub in Bildern fest. So viele Schnappschüsse macht heute ein durchschnittlicher Handy­ user in einer Stunde. In der Offizin, dem Haus alter, wiederentdeckter Medien wie Lichtdruck und Fotografie, werden die Rollfilme noch im hauseigenen Fotolabor entwickelt. Oder es werden ein paar Schallplatten mitgebracht und aufgelegt. Bits & Bytes und Pixel jedenfalls sind an diesem analogen Abend ausgeschlossen. (ct)


Favoriten des Monats MUSIK, ESSEN & KREATIVITÄT

Schlossgartenplatz | Fr, 07.09. | ab 18 Uhr | Eintritt frei Fünf Jahre Galerie Kurzweil

TECHNO

Abbildung: Galerie Kurzweil

Wenn die Galerie für zwei Sommermonate die Pforten dicht macht, ist das für dänce­affine Nachteulen immer schmerzlich. Umso besser, dass wir gleich zwei ergötzliche Nachrichten haben: Die Galerie ist zurück aus der Sommer­ pause ... und feiert gleich ihr Fünfjähriges! Unterm Strich bedeutet das ein kollektives Abzappeln auf den Vibes von Ata, DJ Gigola, Dietmar Wacker sowie Lischka & Maser. Freipizza­ und Bier sowie Surfrodeo abseits der Tanze inklu­ sive. (mm)

Galerie Kurzweil | Fr, 07.09. | 20 Uhr | 10 € (Vorverkauf: nur 5 €)

Abbildung: Ponyhof

Format:B (Berlin)

TECH-HOUSE

Eine weitere „Wir Sind Anders“­Nacht mit reichlich Tech­House im Ponyhof. Diesmal sind als Main­Act Format:B am Start, genauer einer vom Berliner Duo: Franziskus Sell. Besonders der Clubhit „Chunky“ brachte vor einigen Jahren Publicity für das seit 2005 bestehende DJ­/Produzenten­Team. Im Sound insgesamt schon eher Mainstream als Underground mindert dies aber sicher keinesfalls den Spaßfaktor für diese Nacht, die durch DJs vom Frankfurter Tanzhaus West und den Homies von „Wir sind Anders“ abgerundet wird. (obi)

Ponyhof | Fr, 07.09. | 23 Uhr | 13 €

Stadtwandeln im Martinsviertel

STADTRUNDGANG MAL ANDERS

Dass das Martinsviertel ein lebendiges Viertel ist, wissen wir. Dank die­ sem Stadtrundgang der besonderen Art gibt es die Möglichkeit, die vielen spannenden Initiativen und Projekte des Watzeviertels in einem Schwung kennenzulernen. Unter dem Motto „Lesen, Schrauben, Essen retten“, führt Euch Martin von der Initiative Transition Town durch Darmstadts Alternativ­ Quartier. Stationen sind der Foodsharing­Fairteiler, die Solidarische Landwirt­ schaft sowie die verschiedenen Werkstätten und Kulturzentren. Verlasst die gewohnten Wege und entdeckt Eure Umgebung neu! (ali) Treffpunkt: Kantplatz | Sa, 08.09. | 11 Uhr (Dauer: etwa 2 1/2 Stunden) Eintritt frei (Spenden erwünscht) P | 05

Abbildung: Daniel Wildner

Abbildung: 12-Volt-Disko

Sommerfest der Kreative Darmstadt

Die Kreative Darmstadt, Netzwerk für Kreative, Künstler und Kulturschaffende in Darmstadt und Umgebung, lädt zum Sommerfest. Der Schlossgartenplatz ist der ideale Ort, denn die Initiative Essbares Darmstadt ist mit engagierten Anwohnern dabei, den Platz neu zu gestalten, um ihn kulturell zu bespielen und lebendig zu nutzen. Beim Kreative­Sommerfest wird zu den Rhythmen des Tango­Trios Esquinas de Nuez und der elektrisierenden 12­Volt­Disko getanzt, von Bedouin geschmaust und an Tildas Eis­Stand gesündigt. Alle sind eingeladen! (ali + ct)


Favoriten des Monats BASS

Schlosskeller | Sa, 08.09. | 23 Uhr | 5 €

Dalibar Marković & La Source Bleue (FFM)

CONCERTO DRAMATICO

Abbildung: Isha Shah

Petrol Girls (England)

Abbildung: Dalibor Marković

Verdichtete Sprache wurde und wird für die Bühne geschrieben. Zum Spiel der Lyra wurden im antiken Griechenland Verse aufgeführt – und auch Johann Wolfgang von Goethe schrieb seine Reimketten für ein Live­Publikum. Nicht ganz so elitär, dafür ebenso wahrhaftig lautmalerisch treffen beatboxend, scattend, schnarrend, hauchend und fauchend versierte Jazz­Freistiler des Darmstädter Fördervereins und der knalldichtende Poetry­Slammer Dalibor aufeinander. (sf) Klingt wie: „Goethe und die Musik“ (im Rahmen der Rhein­Main­weiten Goethe­Festwoche) Literaturhaus | Mo, 10.09. | 19 Uhr | 6 € HC/PUNK

Petrol Girls sind eine der spannendsten Bands derzeit, die Hardcore und Fe­ minismus verbinden. Ihr Song und Video „Touch Me Again“ ist eine lautstarke Drohung an alle Machos, die für jeden Klaps auf den Hintern mindestens ei­ nen Tritt in die Eingeweide verdient haben. Das Quartett aus Graz und Bristol verpackt die oft wütenden Texte der Sängerin in mitreißend arrangierte Stü­ cke. Pünktlich zur neuen Platte besuchen sie ein zweites Mal die Villa. (obi)

Oetinger Villa | Mi, 12.09. | 20 Uhr | 6 €

Rex-Film-Gespräch: „Draußen“

SOZIALES KINO

„Draußen“ portraitiert Matze, Elvis, Peter und Sergio, vier Obdachlose, die in Köln auf der Straße leben. Über die wenigen persönlichen Gegenstände, die sie bei sich tragen und die aufgeladen sind mit Erinnerungen und Emotionen, öffnet der Film das Tor zu einer Welt, die sonst verschlossen bleibt. Der Film regt nicht nur zu einem Perspektivwechsel an, sondern zeigt vier Obdachlose, die sich ihren Stolz und ihre Würde erhalten haben. Anschließend: Rex­Film­ Gespräch mit Regisseurin Johanna Sunder­Plassmann. (ct)

Programmkino Rex | Do, 13.09. | 20 Uhr | 8,80 € Win! Win! Das P verlost 2 x 2 Tickets auf www.p-stadtkultur.de. P | 06

Abbildung: Programmkino Rex

Abbildung: Schlosskeller

Reggae Allstar Yard

Der diesmal wirklich krasse Sommer liegt in den letzten Zuckungen – und der tropische Reggae Allstar Yard begibt sich wieder in die untergründigen Gewölbe dieser Stadt. Aber kein Anlass zur Sorge: Das funzt da genauso, wenn die fetten Bässe die Wände des Schlosskellers vibrieren lassen. Neben den Urgesteinen Riot und Companheiro Leao sorgen das grandiose Soundsystem­ Duo New Sound Order (Dancehall, HipHop, Afrobeat) und der quirlige Scaletta (Jungle, Drum'n'Bass) für die entsprechende Klangfarbe. Massive! (obi)


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LOOKING Favoriten des Monats FOR A JOB

DARMSTADT GOT MOXY

Moxy® ist das Boutique - Hotel, welches sich nicht an die Regeln hält!!! Du hast Lust auf einen Job in einem stylischen Umfeld? Ein Umfeld in dem du der sein kannst der du bist? Dann komm zum Moxy Recruiting Day und zeig uns wie Moxy du bist!

RECRUITING DAY 07. SEPTEMBER 2018 GALERIE KURZWEIL - DARMSTADT

Interessiert? Dann melde dich jetzt zum Casting an!!! Schicke einfach eine E-Mail mit deinem Namen an:

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Favoriten des Monats Keep the Fire Burning

WELTHITS IN GOLD

Abbildung: Uppercut

Auch dieses Jahr quälen Elmar und Flo vom Uppercut Soundsystem ihre Darmstädter DJ­Buddies wieder damit, ein Set aus ihnen ungewohnten Genres auflegen zu müssen. HipHop, Garage, 2Step, UK Bass, Disco, Deep House und Drum 'n' Bass werden auf abartige Weise möglichst ungerecht verteilt, um eine maximale Anzahl schlafloser Nächte bei der Playlist­Auswahl zu ver­ ursachen. Ergebnis ist ein bunter Abend mit schwitzenden Profis, feixenden Fans und beliebten Tanz­Genres aus neuem Blickwinkel. (tman)

Weststadtcafé | Fr, 14.09. | 21 Uhr | 5 €

TECHNO

Rosenhöhefest

Abbildung: Nora Heinisch

Perel (Berlin) + Franzi (Mainz)

Perel habe sich als eine „unverkennbare Stimme zeitgenössischer elektroni­ scher Musik“ positioniert, so das Urteil des Musikexpress über ihr Debütalbum. Als erste deutsche Künstlerin durfte die Berliner Produzentin auf dem New Yorker Label DFA Records (Hot Chip, LCD Soundsystem) veröffentlichen. Kein Wunder! Während Perel zwischen den Decks im Berghain und About Blank pendelt, verschmelzt sie in ihren eklektisch­brillanten Tracks House, New Wave, Kraut, Minimal und Industrial. Ein einzigartig mehrdimensionales Klangerlebnis. (mn) Galerie Kurzweil | Fr, 14.09. | 23 Uhr | 10 € Win! Win! Das P verlost 2 x 2 Tickets auf www.p-stadtkultur.de. MUSIK ZUM FLANIEREN & VERWEILEN

Abbildung: Rosenhöhe

Seit 2012 organisieren die Musik­ und Kulturfreunde der Rosenhöhe alle zwei Jahre das Rosenhöhefest. Dieses Jahr erwartet Euch unter dem Motto „Bach­ jazzo – von Bach über Leoncavallo zum Jazz“ eine ungewöhnliche Musik­ mischung von Chor­ und Instrumentalmusik des Barock bis hin zum Jazz. Vor bezaubernd schöner Kulisse auftreten werden die Chöre Die Taktlosen, Bocc‘aperta und FC Luise sowie die beiden Darmstädter Jazz­Musiker Uli Partheil (mit seinem Jugend­Weltmusikorchester) und Pablo Bischoff. (kgb)

Rosenhöhe (Aussichtsplattform im Rosarium) | Sa, 15.09. | 14 bis 18 Uhr Eintritt frei (Spenden erwünscht) SINGER-SONGWIRTER

Zucker | Sa, 15.09. | 20 Uhr | Eintritt frei (Spende erwünscht) P | 08

Abbildung: Lea Fabrikant

Mute Swimmer (Berlin)

Mute Swimmer ist das Projekt von Guy Dale. Geboren im Norden Englands und nun in Berlin lebend, hält es ihn offenbar nie lange an einem Fleck. Mit seiner Mischung aus Folk und Spoken Words ist er gefühlt pausenlos in Europa unterwegs. Dabei beschreibt er seine Konzerte immer als intensive Erfahrungen – für ihn selbst und auch für sein Publikum. Mit stampfenden Füßen, theatralischen Effekten und seinem neuen Album ist er zu Gast auf der kleinen „Zucker“­Bühne. (mca) Klingt wie: Leonard Cohen, Lambchop


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Darmstadtaktiv Favoriten des Monats

1. Klima- und Umweltaktionstage 2018

© concept&design: schmidts-buero.de

Mit Oberbürgermeister Jochen Partsch Umweltdezernentin Barbara Akdeniz Franz Alt | Journ na li s t Jutta Sunde ermann | Aktion Agrar u.v.a a.

45 Aktionen an 4 Ta T gen: Darmstadt zeigt sein grünes Herz Donnerstag 06. – Sonntag 09. September 2018 Auf dem Luisenplatz und an vielen anderen Orten Vielfältiges Programm mit Vorträgen, Ausstellungen und Mitmachaktionen Das komplette Programm gibt’s hier: www.darmstadt.de/leben-in-darmstadt/klimaschutz/ und als Programmheft an allen üblichen Auslagestellen gefördert durch:

Mensch, mach mit!


Favoriten des Monats Lilly Among Clouds (Würzburg)

POP

Abbildung: Katja Ruge

Pop von internationalem Format würde man wohl überall, nur nicht im Franken­ land verorten. Gerade dort hat das Label PIAS (Interpol, Alt-J) jedoch eine echte Perle entdeckt. Mit ihrem Album „Aerial Perspektive“ hat sich Lilly Among Clouds nämlich tatsächlich ganz locker in die Riege von Künstlerinnen wie Lana del Rey, Lykke Li und Lorde eingereiht. Charismatische Stimme, etwas Piano, flächige Synthies, hier und da eine leicht kratzende E-Gitarre und Beats – fertig sind die atmosphärisch arrangierten und von Melancholie gezeichneten Ohrwürmer. (mn) Klingt wie: Tori Amos, Kate Bush, Feist Centralstation (Halle) | So, 16.09. | 20.30 Uhr | 19,50 € Win! Win! Das P verlost 2 x 2 Tickets auf www.p-stadtkultur.de. Gravelroad (Seattle)

ROCK'N'ROLL

Decibelles (Lyon) + Yacht Communism (Berlin)

Abbildung: Gravelroad

Für Gravelroad muss es wie ein Ritterschlag gewirkt haben. Direkt nach Ver­ öffentlichung ihres Debüts nahm die Blueslegende James Lewis Carter Ford alias T-Model-Ford die vier Jungs unter seine Fittiche und verpflichtete sie als Backingband. 2013 verstarb der ikonische US-Gitarrist, seitdem sind die Musi­ ker aus Seattle wieder auf eigene Faust unterwegs. Ihren dunklen North Mis­ sissipi Hill Country Blues haben sie zuletzt im Studio von Szene-Größe Willy Nelson auf Band gebracht und vom Grunge-Meister Jack Endino (Soundgar­ den, Nirvana) produzieren lassen. Rock'n'Roll! (mn) Klingt wie: Mudhoney, Black Sabbath, Hank Williams Bessunger Knabenschule (Keller) | Mi, 19.09. | 21 Uhr | 8 € POST-PUNK/POP

Erntedankfest

THANKSGIVING IN DARMSTADT

Der lange heiße Sommer ging auch am Oberfeld nicht spurlos vorüber: Die Ähren bildeten nur kleine Körner und die Kühe bekamen kaum Grünfutter zu fressen. Trotzdem (oder gerade deswegen?) gibt es auch in diesem Jahr ein Erntedankfest auf Darmstadts beliebtestem Bauernhof. Das Programm um­ fasst einen Gottesdienst unter freiem Himmel (um 11 Uhr), Mitmachaktionen für Kinder wie Keltern und Ponyreiten, Livemusik, Essen und Trinken vom hof­ eigenen Café sowie die Aktion „Zukunft säen“ (um 16 Uhr), bei der Groß und Klein gemeinsam ein Stück Feld bestellen. (kgb)

Hofgut Oberfeld | So, 23.09. | 11 bis 18 Uhr | Eintritt frei P | 10

Abbildung: Madeleine Trunk/Franziska Schuhmann

Abbildung: Decibelles

Auch wenn es im (Post-)Punk in den Gründerjahren jede Menge starker Frauen gab, war es in den 90ern endgültig an der Zeit, dass aufmüpfige Teen­ age-Girls den inzwischen ganz schön mackerigen Punk aufmischten; das Riot-Grrrl-Movement war geboren. Schön, dass bis heute originelle Bands die Fackel weitertragen. Die Noise-Popper Decibelles waren zuletzt mit den Beat­ steaks auf Tour und gehören zu den heißesten Kapellen der Stunde. Yacht Communism brillieren mit entrücktem Post-Punk. (mh) Klingt wie: Sleater Kinney, Savages, Algiers Oetinger Villa | Fr, 21.09. | 21 Uhr | 8 € Win! Win! Das P verlost 2 x 2 Tickets auf www.p-stadtkultur.de.


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Favoriten des Monats


Favoriten des Monats ExQuizit Waldsterben

SCHNITZELJAGD 3.0

Abbildung: Imat Bagja Gumilar

Der Tod lauert im Darmstädter Wald … Vor 30 Jahren wurde hier ein Mädchen ermordet, vom Täter fehlt bis heute jede Spur. Beim „ExQuizit Waldsterben“, einem interaktiven Hörspielkrimi, seid Ihr in Teams im Wald unterwegs und versucht den Mörder zu fassen. Unterstützt durch die Waldsterben­App und Eure kombinatorischen Fähigkeiten stellt Ihr Euch kniffligen Rätseln und kommt so der Auflösung immer näher. Ein Mix aus Geo­Caching, Escape Room und Quiz, unterstützt durch Hörspiel­Sessions ... und das alles zusam­ men mit Freunden in freier Natur – will man immer wieder machen! (ali) Treffpukt: Waldkunstpfad (Nähe Klappacher Straße) So, 23.09. | 14 und 19 Uhr | 15 € An der Bar mit Kathi

NEUER TALK

INDIE/WAVE

Adele Nigros Band Any Other hat sich vom Slacker­Sound gelöst, Gefallen an edler Produktion gefunden und sich für Album Nummer zwei hochkarätige Gast­ musiker (Mount Eerie) ins Studio geladen. Indie­Rock, den Pavement nicht besser hätten machen können! Auch stark: Fabian mit ihrer im Stuttgarter Post­Punk­ Dunstkreis entstandenen Platte. Aufgenommen von Max Rieger (Die Nerven) fügen sich – mit Fokus auf die famose Stimme von Sängerin Vitiko Schell – New Wave, Jazz, Rhythmen und Sounds sensationell zusammen. (mn) Klingt wie: Modest Mouse, Neutral Milk Hotel, Siouxsie and the Banshees Oetinger Villa | Do, 27.09. | 21 Uhr | 8 € Win! Win! Das P verlost 2 x 2 Tickets auf www.p-stadtkultur.de. Erlend Øye & La Comitiva (Norwegen/Sizilen)

INDIE-POP

Erlend Øye ist ein Chamäleon. Der Norweger ist einer der wandlungsfähigs­ ten Musiker der jüngeren Popgeschichte. Nach Erfolgen mit seiner Folkband Kings of Convenience, widmete er sich als The Whitest Boy Alive der elekt­ ronischen Musik, um im Anschluss mit einer isländischen Reggaeband ein Album zu komponieren. Seit sechs Jahren fühlt sich der Weltbürger auf Sizi­ lien zu Hause, entwickelte ein Faible für italienische Popmusik der 60er und präsentiert sein Repertoire auf der kommenden Tour im Zusammenspiel mit dem sizilianischen Rhythmus­Kollektiv La Comitiva. (mn) Klingt wie: Röyksopp, José González, Hjálmar Centralstation (Saal) | So, 30.09. | 20 Uhr | 37,50 € P | 12

Abbildung:Erlend Øye

Abbildung: Chiara Gambuto

Any Other (Mailand) + Fabian (Leipzig)

Abbildung: Mädness & Döll

Die Staatstheater­Schauspielerin Katharina Hintzen dachte sich: Warum das Talk­Format von TV­Sendungen wie „Inas Nacht“ und „Zimmer frei“ nicht auch in der Bar des Staatstheaters umsetzen? Und schuf ein Konzept, pro Show immer eine Persönlichkeit aus der Stadt und eine Persönlichkeit vom Staatstheater einzuladen. Zum Auftakt der Reihe kommen Orchesterdirektor Gernot Wojnarowicz und die gerade sehr erfolgreichen Rap­Brüder Mädness & Döll. Das klingt wirklich nach kurzweiliger „Plauderei und Trinkerei“. (obi) Die Bar (Kammerspiele des Staatstheaters) | Mi, 26.09. | 20 Uhr Eintritt frei (mit Zähl-Karte von Vorverkaufs- oder Abendkasse, Spende erwünscht)


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Favoriten des Monats

4. BÜRGERFORUM DARMSTADT WEITERDENKEN 6. September 2018 15:30 Uhr Ideenmarkt für Kinder und Jugendliche ab 17 Uhr Ausstellung 18 Uhr Beginn der öffentlichen Veranstaltung mit Oberbürgermeister Jochen Partsch und Planungsdezernentin Dr. Barbara Boczek Centralstation, Im Carree


UNSERE FILMTIPPS KAROLINE

SCHUCH

DAVID

KROSS

ALICIA

VON RITTBERG

UND

THOMAS

KRETSCHMANN

Ballon Spielfilm, Deutschland 2018 | Regie: Michael Bully Herbig | Darsteller: Friedrich Mücke, Karoline Schuch, David Kross | Filmstart: 27. September 2018

VON REGISSEUR

Sommer 1979 in Thüringen. Die Familien Strelzyk und Wetzel haben über zwei Jahre hinweg einen waghalsigen Plan geschmiedet: Sie wollen mit einem selbst gebauten Heißluftballon aus der DDR fliehen. Doch der Ballon stürzt kurz vor der westdeutschen Grenze ab. Die Stasi findet Spuren des Fluchtversuchs und nimmt sofort die Ermittlungen auf, während die beiden Familien sich gezwungen sehen, unter großem Zeitdruck einen neuen FluchtBallon zu bauen. Mit jedem Tag ist ihnen die Stasi dichter auf den Fersen – ein nervenaufreibender Wettlauf gegen die Zeit beginnt…

MICHAEL BULLY HERBIG

FÜR DIE FREIHEIT RISKIERTEN SIE ALLES

EIN MICHAEL BULLY HERBIG FILM

STUDIOCANAL präsentiert eine herbX film

Thomas Kretschmann Roland Winke Christian Held

Casting Daniela Tolkien Kamera Torsten Breuer Szenenbild Sound design Wavefront Studios Mischung Christian Bischof

Basierend auf einer wahren Geschichte erzählt Michael Bully Herbig in BALLON von dem wohl spektakulärsten Fluchtversuch aus der DDR: Am 16. September 1979 ist es den Familien Strelzyk und Wetzel geglückt, mit einem selbstgebauten Heißluftballon die Grenze zu überwinden und in die Bundesrepublik zu fliehen.

im kino

Das schönste Mädchen der Welt Spielfilm, Deutschland 2018 | Regie: Aron Lehmann | Darsteller: Aaron Hilmer, Luna Sofia Wedler, Damian Hardung | Filmstart: 06. September 2018 Roxy ist neu in der Klasse und verdreht allen Jungs den Kopf. Die schlagfertige 17-Jährige ist von ihrer alten Schule geflogen und hat null Bock auf die anstehende Klassenfahrt. Im Bus freundet sie sich mit dem sensiblen Cyril an, der sie mit seinem Wortwitz überrascht. Cyril ist sofort Feuer und Flamme, rechnet sich aber keine Chancen aus, denn er wird von allen wegen seiner großen Nase verspottet. Roxy interessiert sich außerdem für den attraktiven Rick. Der ist ein geistiger Tiefflieger und bringt keine drei Worte am Stück raus. Als auch noch Aufreißer Benno ein Auge auf Roxy wirft, startet Cyril eine waghalsige Verkupplungsaktion: Er schreibt für Rick coole Songs und romantische SMS. Wer wird am Ende das Herz des „schönsten Mädchens der Welt“ erobern?

Venom Spielfilm, USA 2018 | Regie: Ruben Fleischer | Darsteller: Tom Hardy, Michelle Williams, Woody Harrelson | Filmstart: 03. Oktober 2018 Als Dr. Carlton Drake, Chef der mysteriösen Life Foundation, in den Besitz eines Organismus außerirdischen Ursprungs kommt, benutzt er diese sogenannten Symbionten, um mit ihnen Experimente an Menschen durchzuführen. Dank des Tipps einer KonzernInsiderin bekommt der Reporter Eddie Brock Wind von Drakes fragwürdigen Machenschaften und beschließt – entgegen der Warnung seiner Freundin Anne – der Sache auf den Grund zu gehen. Bei seinen Nachforschungen in den Labors der Life Foundation kommt Eddie jedoch selbst mit einem Symbionten in Kontakt, der mit ihm zu einem neuen Wesen verschmilzt: dem mit übermenschlichen Kräften ausgestatteten Venom.

KINOPOLIS Darmstadt Goebelstraße 11 www.facebook.com/KinopolisDE/


IM SEPTEMBER

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Safari – Match Me If You Can Spielfilm, Deutschland 2018 | Regie: Rudi Gaul | Darsteller: Justus von Dohnányi, Sunnyi Melles, Elisa Schlott | Filmstart: 30. August 2018 Ein Klick auf Safari und die Erfüllung der Träume ist greifbar nah… Der umschwärmte Pilot Harry hat Sex mit dem Social-Media-Sternchen Lara, seine Frau Aurelie, die nichts von dem Doppelleben ihres Mannes ahnt, therapiert David und gibt ihm Ratschläge, wie er seine Jungfräulichkeit verlieren kann. Die 48-jährige Mona, Dauersingle, sehnt sich endlich nach einem Partner. Zunächst verhilft sie David zu seinem wirklich ersten Mal, dann trifft sie auf den alleinerziehenden Life, der ist aber vom gemeinsamen Sex im Volvo überfordert. Fanny, strenge Vegetarierin mit Wunsch nach Familie, trifft den gutaussehenden Arif, ein selbst ernannter Verführungskünstler… Bald schon denken alle nur noch an eines – Flucht oder Liebe?

Eingeimpft – Familie mit Nebenwirkungen Dokumentarfilm, Deutschland 2017 | Regie: David Sieveking | Filmstart: 13. September 2018 Davids Tochter kommt putzmunter auf die Welt und soll auf dringendes Anraten der Ärzte schon mit zwei Monaten gegen sechs Krankheiten geimpft werden. Davids Liebste ist strikt dagegen. Auch einzelne Ärzte raten davon ab: Später Impfen und nicht gegen jede Kinderkrankheit wäre besser für das Kind. Was tun? David recherchiert und stößt auf Erstaunliches. Und dann brechen die Masern aus, Impf-Skeptiker werden zu Volksfeinden erklärt. Das junge Paar erwartet ein 2. Kind und muss sich entscheiden. David Sievekings (VERGISS MEIN NICHT) „von einer sehr persönlichen Note durchzogener Film ist ein spannender, aufklärerischer Beitrag zu einem vielschichtigen Thema.“

programmkino.de

Mackie Messer – Brechts 3Groschenfilm Spielfilm, Deutschland, Belgien 2018 | Regie: Joachim Lang | Darsteller: Lars Eidinger, Tobias Moretti, Hannah Herzsprung | Filmstart: 13. September 2018 Nach dem überragenden Welterfolg von „Die Dreigroschenoper“ will das Kino den gefeierten Autor des Stücks für sich gewinnen. Doch Bertolt Brecht ist nicht bereit, nach den Regeln der Filmindustrie zu spielen. Seine Vorstellung vom „Dreigroschenfilm“ ist radikal, kompromisslos, politisch, pointiert. Er will eine völlig neue Art von Film machen und weiß, dass die Produktionsfirma sich niemals darauf einlassen wird. Ihr geht es nur um den Erfolg an der Kasse. Während vor den Augen des Autors in seiner Filmversion der Dreigroschenoper der Kampf des Londoner Gangsters Macheath mit dem Kopf der Bettelmafia Peachum Form anzunehmen beginnt, sucht Brecht die öffentliche Auseinandersetzung. Er bringt die Produktionsfirma vor Gericht, um zu beweisen, dass die Geldinteressen sich gegen sein Recht als Autor durchsetzen… Ein Dichter inszeniert die Wirklichkeit – Das hat es noch nie gegeben!

Citydome Darmstadt Wilhelminenstraße 9 www.kinos-darmstadt.de


F R Ü H E R

WAR ALLES

A N D E R S ! P | 16


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Architektur in Darmstadt 2008 vs. 2018, Folge 3: Wörnersteg T E X T: N I NA WA LT H E R FOTO S: M A X I M I L I A N C OM PA N I (2008) + JA N E H L E RS (2018)

Fotos führen uns am deutlichsten vor Augen, wie viel Zeit vergangen ist. Auf ihnen erkennt man sich manchmal selbst nicht wieder. Zum 10-jährigen Jubiläum unseres Magazins blicken wir zurück ins Jahr 2008 und erkunden, was sich in unserem schönen Städtchen in der ersten P-Dekade verändert hat. War da was? Ach ja, der Wörnersteg! 2007 als ge­ meinsames Projekt zwischen der TU Darmstadt und der Evonik Röhm GmbH eröffnet, blieb der Übergang nicht lange für die Öffentlichkeit zugänglich. 2011 wurde die Brücke bereits wieder komplett abgetra­ gen. Heute erinnert nichts mehr an das etwas klobi­ ge Konstrukt, welches das Schloss auf der Ostseite Richtung Darmstadtium mit der Innenstadt verband. Benannt nach dem ehemaligen TU­Präsidenten Johann­Dietrich Wörner wurde die Plexiglasbrücke als Forschungsprojekt geplant und umgesetzt. Die kalten Winter 2009 und 2010 hielt das Objekt nicht aus, es bildeten sich tiefe Risse. Der Steg wurde gesperrt und man fragte sich: Was wird nun aus dem Teil? Der Abbau erfolgte sehr gewissenhaft, denn man wollte die Einzelteile genauer untersuchen, um für die Zukunft zu lernen. Ob daraus etwas wurde, ist nicht festzustellen. Denn die einzelnen Bauteile wurden nach der Untersuchung wiederverwertet. Bei meinen Recherchen konnte ich keine andere Fußgänger­Überführung dieser Art finden. Der zu­ ständige Bauingenieur des Stegs erhielt sogar einen internationalen Preis für das Projekt, da erstmals Plexiglas als tragendes Bau­Element eingesetzt wurde. Aber Projekte scheitern eben manchmal. Wie sinnvoll ein Übergang an dieser Stelle überhaupt war, darüber lässt sich streiten. Die Renovierungsar­ beiten am und ums Schloss machten (und machen teilweise noch) große Teile der Anlage sowieso unzugänglich. Den Wörnersteg gibt es nun zwar nicht mehr, dafür wurde der Schlossgraben hergerichtet und lädt seit 2014 zum Verweilen ein. Aus dem Graben ist ein richtiger Park geworden. Bereits seit acht Jahren wird die darüberliegende Bastion im Sommer zum gemütlichen Biergarten. Das Schloss im Herzen der Stadt ist als grüne Insel ein beliebter Aufenthaltsort geworden – auch ohne experimentelle Brücke. ❉ P | 17

Heiß! Kalt! Lecker! Weil Shoppen manchmal ganz schön Appetit macht: An unserer Kaffeebar gibt’s Cappuccino, Schorle, Kuchen und andere leckere Sachen. Freitags von 14 bis 17 Uhr, samstags von 11 bis 16 Uhr. Und dazu könnt ihr dann im aktuellen P blättern – das bekommt ihr nämlich ab sofort auch bei uns.

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Die Vierte Säule Folge 13: Grüner wird's nicht T E X T: SE BA ST I A N W E I SS GE RBE R | I L LUST R AT I ON: H A N S-J ÖRG BRE H M + L I SA Z E I SS L E R (P ORT R ÄT)

lament als unzulässig zurückweisen lassen. Die Aktivisten hätten die Kosten ihrer sieben Ziele zur Verbesserung des Radverkehrs (siehe P #102 vom März 2018) zu niedrig angesetzt und auch keine Vorschläge gemacht, woher das Geld kommen soll. Doch bevor wir einen Ausblick wagen, wie es nun weiter geht, schauen wir erst mal in die Vergan­ genheit: Im Jahr 2009 brachte ein Bürgerent­ scheid gegen eine durch den Bürgerpark verlau­ fende Nord­ost-Umgehungsstraße die Darmstädter SPD zu Fall. Zwar verpassten die Aktivisten damals knapp das Quorum, doch in der Folge zerbrach die Ampel-Koalition aus SPD, Grüne und FDP. Schließ­ lich verloren die Sozialdemokraten nach 65 Jahren an der Macht die Führung im Stadtparlament sowie das Oberbürgermeisteramt an die Grünen. Das sollte man im Hinterkopf haben, wenn der große Gewinner von damals, der heutige Oberbür­ germeister Jochen Partsch, sich heute aus formellen Gründen gegen ein Bürgerbegehren stellt, das nicht nur von einem Zehntel der Wahlberechtigen unter­ stützt wird, sondern per se als Bürgerbeteiligung sowie auch inhaltlich zum Radverkehr die Kernthe­ men der Darmstädter Grünen schlechthin anspricht.

Der Darmstädter Magistrat hält den Radentscheid für unzulässig. Gleichzeitig geht der Grüne Oberbürgermeister Jochen Partsch aber auch weit auf die Initiatoren zu. Folgt er damit Trumpscher Verhandlungstaktik? Und wie geht es jetzt weiter? Mit fast zehntausend gültigen Unterschriften haben die Initiatoren des Radentscheids ihr Bür­ gerbegehren beim Magistrat eingereicht. Obwohl ähnliche Anträge in Berlin und Bamberg erfolgreich waren und sich der Darmstädter Radentscheid mit anwaltlichem Rat abgesichert hat, möchte die Stadtregierung das Begehren vom Stadtpar­

5 bis 6 Millionen Euro Kosten statt 2,6? En detail führt das Gutachten des Magistrats dabei durchaus nachvollziehbare Argumente auf: Während der Radentscheid Kosten von 2,6 Milli­ onen Euro im Jahr veranschlagt, kommt die Stadt nach gängigen Überschlagsmodellen, die (auch für den Radentscheid) frei zugänglich im Internet stehen, auf fünf bis sechs Millionen. Dazu muss der Finanzierungsvorschlag des Radentscheids mit nicht weiter ausgeführten „Umschichtungen“ im Verkehrsetat tatsächlich als dünn bezeichnet werden. Der Hessische Städtetag stützt diese Ansicht in einer Stellungnahme. Wie hoch die Hessische Gemeindeordnung die Ansprüche an die Finanzierungspläne eines Bür­ gerbegehrens anlegt, wird am Ende wohl ein Ge­ richt entscheiden. Denn sollte das Stadtparlament P | 18


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wie zu erwarten am 30. August der Position des Magistrats folgen und das Bürgerbegehren für un­ zulässig erklären, hat Radentscheid-Initiator David Grünewald schon angekündigt, Widerspruch beim Regierungspräsidium Darmstadt als Aufsichtsbe­ hörde einzulegen und auch juristisch zu klagen. Interessant: Seit Mitte August hat sich die Stadt mit dem Radentscheid zu Verhandlungen zusam­ mengesetzt. Die Stadt verspricht, insgesamt 16 Millionen Euro – verteilt auf vier Jahre – in neue Radwege zu investieren und dafür fünf neue Mitar­ beiter einzustellen. Dass die Stadt nun also doppelt so viel Geld in die Hand nehmen möchte, als der Finanzrahmen des Radentscheids mit wenigstens drei Mal 2,6 Millionen Euro vorgesehen hat, er­ scheint auf den ersten Blick widersprüchlich.

Stadt will 16 Millionen Euro in Radwege investieren Auch wenn das Vorgehen, eine vermeintliche Partnerschaft erst einmal brutal einzukassieren, um dann wieder weitgehende Angebote zu liefern, stark an Trumpsche Verhandlungsmuster erinnert, ist doch zu beachten, dass der Magistrat verpflich­ tet ist, die Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens zu prüfen. Wie bei jeder Rechtsfrage gibt es dabei Spielräume. Dass der Magistrat die Verwaltung jedoch angewiesen haben sollte, die Spielräume in ihrem Gutachten politisch zu nutzen, wäre natür­ lich möglich, ist aber kaum zu belegen ... Radentscheid-Initiatior Grünwald glaubt jedoch eine plausible Strategie im Vorgehen der Stadt ausmachen zu können: „Die Regierung möchte die Deutungshoheit über ihre Kernthemen wieder erlangen.“ Mit rund 11.000 gesammelten Unter­ schriften weiß die Initiative mehr Menschen hinter sich, als die CDU bei der jüngsten Kommunalwahl Stimmen bekommen hat. Auch wenn die Regierung einen Bürgerentscheid vermeiden möchte, einfach nachzugeben würde ihren Führungsanspruch in Frage stellen. Überrascht sei er deshalb nicht vom Vorgehen des Stadt, so Grünewald: „Niemand von uns hat erwartet, dass es leicht werden würde.“ www.radentscheid-darmstadt.de ❉

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Lokalpolitik-Kolumne im P —­ Sebastian Weissgerber hat bis 2009 für die Frankfurter Rundschau aus dem Darmstädter Stadtparlament berichtet. Im P schreibt er seit Februar 2017 als „Vierte Säule“ über die hiesige Politik. P | 19

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Folge 2: Die vier persönlichen Darmstädter Orte des Nosie Katzmann T E X T: C E M T E V E TOǦLU | I L LUST R AT I ON: H A N S-J ÖRG BRE H M | FOTO S: JA N E H L E RS

Darmstadt entdecken. Obwohl man schon alles kennt. Oder man neu ist, die Stadt aber gerne abseits der üblichen Touri-Pfade sehen, riechen und fühlen möchte. Das interessiert Alt- wie Neu-Darmstädter, dachten wir uns – und haben die Serie „Stadt(an)sichten“ gestartet. Darin stellen uns ganz unterschiedliche, in der Südhessen-Metropole lebende Menschen ihre vier persönlichen Darmstädter Orte aus ihrer subjektiven Perspektive vor. Jede Folge ist eine andere Persönlichkeit dran – das kann ein Fußballprofi sein, eine Postbotin, ein Straßenreiniger, der Punk vom Lui oder die Ballerina aus dem Staatstheater. Diesmal zeigt uns ein prominenter Exil-Darmstädter seine vier Orte: Nosie Katzmann, besonders in der Euro-Dance-Ära Anfang der 90er ein weltweit erfolgreicher Songschreiber, Produzent und – wie wir nun wissen – der wahre „Mr. Vain“. Aus Darmstadt weg zog es Nosie Katzmann schon

vor Jahren. Erst nach Potsdam, nun nach Battenberg (bei Bad Dürkheim), in die Nähe der „Anonyme Gid­ darischde“, einer Pfälzer Kult-Band, die er seit 2015 produziert. Nach Südhessen kehrt er gerne zurück, um seine in Griesheim lebende Mutter zu besuchen. Diese „Stadt(an)sichten“ sind für Nosie also in erster Linie eine Zeitreise. Das heutige Darmstadt sei ihm etwas fremd geworden, sagt er. Immer wieder wäh­ rend unseres zweistündigen Stadtrundgangs weist Nosie auf Orte und Gebäude hin, die er mochte, die aber verschwunden sind. Nach wie vor hat Darmstadt für ihn den Makel einer Beamtenstadt, die zu wenig Lebensfreude ausstrahle. „Die Leute in der Pfalz sind relaxter, tiefenentspannter – und lachen viel mehr“, hat Nosie beobachtet. Kopfschütteln verursacht beim passionierten Autofahrer die Stadt- und Verkehrspla­ nung in Darmstadt: „Was für ein Chaos!“ Ins Schwel­ gen gerät der ehemalige Georg-Büchner-Schüler erst, als wir den ersten seiner vier Darmstädter Orte errei­ chen. War und ist ja doch nicht alles schlecht hier.

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1. Station: Mini Café (und Paradox Studio) Die Sonne brennt auf den Luisenplatz hinunter, wir stehen vor dem Mini Café. „Manche dachten, wir wohnen da“, erinnert sich Nosie – und lacht. Zwischen 1990 und 1993 schraubten Songwriter Katzmann und Produzent Torsten Fenslau vor allem nachts an künftigen Euro-Dance-Welthits wie „Mr. Vain“ von Culture Beat, das in elf Ländern weltweit #1 der Charts war. Der Bass im Paradox Studio hoch oben über dem Pali-Parkplatz, im Dachgeschoss des Hauses Schleiermacherstraße 2, pumpte so laut, „dass praktisch jede Nacht die Poli­ zei kam“. Tagsüber tankte Nosie Energie, im Mini Café um die Ecke. Hier holte er sich Inspirationen für die Texte seiner künftigen Chartbreaker. „Ich schreibe überall, egal, wo ich bin“, betont der Song­ writer aus Passion, „aber das Mini Café war damals

meine große Quelle“. Hier schaute Nosie – Luther lässt grüßen – den Menschen aufs Maul. Eines Ta­ ges wird er hier als „Mr. Vain“ tituliert. „Da war ein nettes Mädel, zu dem sagte ich total angeberisch: ,Wenn ich für Dich singe und Du meine Stimme hörst, verliebst Du Dich garantiert in mich.' Ihre Antwort war: ,unmöglicher, eitler Kerl!'“ Übersetzt: Mr. Vain. Der Rest ist Pop-Geschichte. Auch die Grundlage des Textes für „Love is all around“ von DJ Bobo lieferte eine Situation im Mini Café: „Es war Winter, 10 Uhr morgens, arschkalt, zwei Typen stritten, daneben eine Mutter mit ihrem Baby, das schrie ...“ Nosie textete daraus (übersetzt): „Sieh es in den Augen einer Mutter mit Kind, sieh es in den Augen eines Freundes ... Liebe ist überall.“ Ein alter Songwriter-Trick, wie Nosie verrät: „Etwas Negati­ ves in etwas Positives umwandeln.“

2. Station: Goldene Krone Wir ziehen weiter. Vorbei an der Baustelle Frie­ densplatz. Vorbei am Schloss und am brach­ liegenden „Saladin Eck“. Plötzlich bleibt Nosie stehen. „Ahh, die Emma!“, ruft er. Wir stehen vorm Kultur-Multimediahaus Goldene Krone, über dem Eingang prangt das vom Darmstädter Grafiker Claudius Posch wunderschön-schräg gezeichnete Emma-Konterfei. Praktisch seit ihrer Eröffnung 1975 war die Krone das zweite Wohnzimmer des pubertierenden Nosie – bis Ende der Achtziger. „Damals war die Entscheidung: Krone oder Hippo – für mich ganz klar Krone“, erinnert er sich. Mit seinen Bands The Balloons, Head Over Heals oder Pill And The Baby Boom spielte er hier unzählige Konzerte. „200 bis 400, schätze ich.“ Damals habe es in der Krone sogenannte Monatsbands gege­

ben, die einen Monat lang jeden Abend auftraten. „Dann benannten wir die Band um und bewarben uns wieder als Monatsband“, lacht Nosie. Den Respekt von Türsteher Fred Hill verdiente er sich, als er schnurstracks an einer langen Schlange am Einlass vorbeilief und voller Überzeugung im Vorbeigehen fallen ließ: „Ich gehör' zur Band.“ Was an diesem Abend nicht stimmte, „aber danach ließ mich Fred immer einfach so rein.“ Mit einem der beiden Krone-Betreiber, Peter Gleichauf, nahm Nosie sogar zwei Platten auf („Wir wollen tanzen“ und „1000 Küsse“), die aber eher floppten. Der spätere Erfolgsproduzent betont dennoch: „Von der Krone hab ich meine musikalische Sozialisation und meine Rock'n'Roll-Begeisterung. Dort habe ich gelernt, was es heißt, Musik aufzusaugen.“ P | 21


3. Station: Bessungen Der P-Redakteur schwingt sich aufs Lastenrad, Nosie und P-Fotograf Nouki nehmen das Auto. Wir treffen uns in Bessungen vorm „Godot“, das Nosie schon mal mit Milli Vanilli besucht hat („Die waren etwas irritiert, weil an dem Abend ausschließlich Männer im Godot am Feiern waren“). Gemächlich schlendern

wir zum Eingang der Orangerie. „Ich habe Bessun­ gen immer geliebt“, erzählt Nosie dabei. „Ein wun­ derbarer Ort.“ Aufgewachsen ist der Wahl-Battenber­ ger im Roquetteweg. Später, nach den Hits, kaufte er sich eine Villa im Steinbergviertel, ging gerne im „Wilhelminenhof“ essen, dann zu „Pino's“ oder ins „Godot“ – und durch die Orangerie nach Hause.

4. Station: Georg-Büchner-Schule Die Wahl der vierten und letzten Station dieser „Stadt(an)sichten“ fällt Nosie Katzmann nicht ganz leicht. Erst möchte er ins Weststadtcafé fah­ ren. „Da habe ich einen Kraftort, draußen, die dritte Bierbank links, da saß ich oft nachmittags und textete ... ganz in Ruhe.“ Dann entscheidet er sich doch für „eine tolle Schule mit coolen Lehrern“: die Georg-Büchner-Schule. Hier drückte Nosie ab

der fünften Klasse die Schulbank. Lieblingsfä­ cher hatte er keine: „Mir lagen keine Fächer, mir lagen Lehrer.“ Ein „Launenmensch“ sei er damals gewesen – obwohl er viel mit Freunden auf der Lichtwiese abhing und Gitarre spielte. „Ich habe erst in der zwölften Klasse gemerkt, dass ich das mit der Schule für mich mache.“ Die Erkennt­ nis kam zu spät, das Abi ließ Nosie sausen. Die Nächte und die vielen Auftritte in der Krone und P | 22


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auf Schulfeten hatten ermüdende Spuren hinterlas­ sen. „Mich hatte der Rock'n'Roll längst ergriffen.“ Die Idee, eine Ausbildung zum Kindergärtner zu beginnen, scheiterte daran, dass die Bewerbungs­ frist um einen Tag verstrichen war. „Dann eben Gärtner statt Kindergärtner“, dachte sich Nosie und absolvierte eine Lehre bei der Gärtnerei Loos in Bessungen. Anschließend war er an der Technischen Hochschule Darmstadt als Gärtner angestellt. Bis aus heiterem Himmel der Erfolg als Hit­Produzent sein Leben von heute auf morgen in ganz neue Sphären katapultierte. ❉

Nosies aktuelles Album — Kahne Katzmann: „I See Signs“ Das Pop-Projekt des Bad Dürkheimer Gitarristen Stefan Kahne und des Songschreibers Nosie Katzmann hat im Mai 2018 sein zweites Album veröffentlicht. Kahne Katzmann live: Theater Sapperlot, Lorsch Fr, 19.10. | 20.30 Uhr | 26 € www.kahnekatzmann.de

Erfolgsmensch Nosie — Nosie Katzmann hatte mehr als 40 internationale Charthits, er verkaufte Millionen CDs weltweit und erhielt dutzende Gold- und Platinauszeichnungen. Unter dem Namen Culture Beat veröffentlichten Katzmann, Torsten Fenslau und Jens Zimmermann 1989 den Titel „Der Erdbeermund“, der die Clubs – und kurze Zeit später auch die Charts – rund um den Globus eroberte. Der Erfolg war kein glücklicher Zufall, der Song bildete den Auftakt zu einer beispiellosen Serie internationaler Hits aus der Feder von Nosie. Zwischen 1993 und 1996 hatte der Hitschreiber bis zu acht Songs gleichzeitig in den Media Control Charts, weltweit zeitgleich bis zu zwölf Chart-Titel, darunter Welthits wie „Mr. Vain” (Culture Beat), „More And More“ (Captain Hollywood Project) sowie „Right In The Night“ und „Be Angeled“, das er für Jam & Spoon und Reamonn-Sänger Rea Garvey schrieb. www.katzmann.de P | 23

06.09. Max Goldt liest 08.09. Darmstadt is(s)t fair 08.09. Cavewoman 13.09. Alte Bekannte 14.09. ALFONS 14.09. Dichterschlacht 15.09. Maxi Gstettenbauer 16.09. lilly among clouds 17.09. Wanderkino: Stummfilme mit LiveBegleitung (+ 18.09.) 19.09. Dota 20.09. Corvus Corax 21.09. Roger Willemsens gelesen von Annette Schiedeck und Jens-Uwe Krause 22.09. Science Slam Darmstadt 23.09. Les Brünettes 25.09. Jochen Malmsheimer 28.09. 42. Weiterstädter Filmfest-Nachlese 30.09. Erlend Øye & La Comitiva

Unsere Partys im September

01.09. Megahits: 80er, 90er, 00er & Charts 08.09. Very Best of: 90s & Today 15.09. Hits in the Mix! 22.09. Newschool Club: R´n´B, Black & House 29.09. Fifty/Fifty: Die Party für Best Ager 29.09. Oktoberfestparty: Trash, Charts & Hits

Centralstation: vom E-Werk zum Kulturwerk

CENTRALSTATION / IM CARREE / DARMSTADT TICKETS UND INFORMATIONEN: WWW.CENTRALSTATION – DARMSTADT.DE HOTLINE: 06151 7806–999 FACEBOOK.COM/CENTRALSTATION DARMSTADT


und

Kommen Gehen Neuigkeiten aus Darmstadts Einzelhandel und Gastronomie T E X T E: KATJA B OROWSK I (KGB) + TOB I MOKA (OB I) + C E M T E V E TOǦLU (C T) | FOTO S: JA N E H L E RS

Nuss & Maus Feinschmecker schätzen die Kochkünste von Jakob Hille als Küchenchef im Restaurant Ein­ siedel seit 2011 (und weiterhin am Wochenende). Mitte August haben Jakob und Freundin Kathi Tauchmann, Kaffeeliebhaberin und -expertin, ein neues Projekt gestartet: „Nuss & Maus – Coffee & Deli“ in Bessungen, unweit der Knabenschule. Wirklich köstliche Kaffeespezialitäten, Sandwiches, Bowls, süßes Ge­ backenes und Snacks gibt es wochentags von 7 bis 18 Uhr zum Mitnehmen. Natürlich biologisch abbaubar verpackt (zudem ist ein

Lieferservice mit E-Bike in Pla­ nung). Der Kaffee stammt vom Darmstädter Kaffeeröster Aniko. Gewählt werden kann zwischen zwei Sorten (äthiopisch-fruchtig oder brasilianisch-klassisch) und verschiedenen Brüh-Formen: Es­ presso, Filter, Handaufguss oder Cold Brew. Auch bei der Milch ist die Auswahl groß, es gibt Hafer-, Kokos-, Mandel-, Haselnuss- und lactosefreie Milch. Regional und ausgewählt sind die Zutaten für die Sandwiches (Pastrami, Club Sandwich, Avocado oder „Heal­ thy“ mit Hüttenkäse) und für die Bowls (hawaiianische „Poke“ P | 24

mit Lachs , vegan oder „fruity“ mit Kokos-Chiasamen, Zitronen­ verbene, Joghurt und selbst ge­ machter Granola). Bei „Nuss & Maus“ ist alles ist hausgemacht, selbst die Limetten-LiebstöckelLimonade („LiLiLi“). „Es geht uns um hochwertiges, gesundes, sinnliches Essen“, erklärt Jakob. Das riecht, sieht und schmeckt man! (ct) —­ Ludwigshöhstraße 37 a, Bessungen www.facebook.com/NussMaus-341871616384785/


Antiquariat an der Linie 3 In den letzten zwei Monaten ist Stefan Jähnig mit seinem „Antiquariat Eberstadt“ und gut 15.000 Büchern sowie einer großen Auswahl an alten Post­ karten, Fotografien, Landkarten, Zeitungen und Zeitschriften nach Bessungen umgezogen. Die neue Bleibe liegt – wie beim Vorgänger in Eberstadt – wieder neben einer Gastronomie: direkt neben dem Café „Linie 3“. Es war ein Herzenswunsch von Jähnig, irgendwann einmal die Räume der ehemaligen Drogerie Straub zu nutzen. Nun hat es geklappt (die Lagerräume teilt man sich). Und sogar die alten Apotheker­ schränke dürfen bleiben! Jähnig hofft am neuen Standort auf mehr Laufkundschaft, denn zuletzt verkaufte er seine Bü­

cher fast nur noch online, „was ziemlich einsam machen kann“, wie er sagt. Die Öffnungszeiten hat er vorsorglich schon mal auf den Vormittag erweitert. Als Hommage an den neuen Standort heißt sein Laden jetzt: „Antiquariat an der Linie 3“. Die thematischen Schwerpunkte bleiben: Regionalgeschichte,

Heimat- und Landeskunde des gesamten deutschsprachigen Raumes, Kunst- und Literatur­ geschichte, Sprache, Philologie, Volkslieder, Mundart-Dichtung und Sagen. (kgb) —­ Ludwigshöhstraße 1, Bessungen www.antiquariat-eberstadt.de

„Bücherkoffer“ für Grundschulen, dem Kinder- und Jugendbuchfes­ tival „Huch, ein Buch!“, Autoren­ lesungen oder dem „Bringdienst“ für Senioren. Zu Recht gab es für so viel Engagement 2016 den Deutschen Buchhandlungspreis! Wir wünschen für die Zukunft alles Gute und viel Spaß bei den

anstehenden Darmstädter Krimi­ tagen (vom 24. bis 26. Septem­ ber), bei dem der Buchladen auch wieder kräftig mitmischt. (kgb) —­ Heidelberger Straße 81 b, Bessungen www.bessunger-buchladen.de

40 Jahre Bessunger Buchladen „Klein, fein, gleich nebenan.“ So lautet das Motto des Bessunger Buchladens, der im September sein 40-jähriges Bestehen feiert und in seiner langen Geschichte nur ein einziges Mal umziehen musste (und das auch nur quer über die Straße – vom alten Standort neben der Metzgerei Krug zum heutigen Standort neben Brillen Schmitt). Viele Stammkunden des unabhängi­ gen Stadtteil-Buchladens schät­ zen die hochwertige Auswahl an Kinder- und Jugendliteratur, an „Darmstadt und Hessen“Büchern, aktuellen Bestsellern und kunstvollen Postkarten. Die sympathische vierköpfige Mann­ schaft um Inhaberin Eleonore Hofmann liebt es, Jung und Alt fürs Lesen zu begeistern – sei es mit Vorlesewettbewerben, dem

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Louis & Louise Alle Fans der schnuckeligen kleinen Bessunger Café-Vino­ thek werden jetzt schockiert sein. Aber nicht umsonst impli­ ziert diese Rubrik leider auch das „Gehen“. Am 21. September (Abschiedsfete und Abverkauf ab 19 Uhr!) ist Schluss mit dem „Wohnzimmer- und Bal­ kon-Feeling“, das Iris Holtz und ihr Team die letzten drei Jahre am Forstmeisterplatz verbreitet haben. Denn trotz gut gehender Geschäfte, einer stetig wach­ senden Wein- und Speisekarte und der Tatsache, dass sowohl die Öffnungszeiten als auch die Veranstaltungen regelmäßig an die Wünsche der Gäste an­ gepasst wurden (zuletzt gab es „Retro Soul“-Abende, Single-Par­ tys, Lesungen, Frauen-Netz­ werk-Treffen und viele private Feiern), kündigte der Vermieter

der sympathischen Gastgeberin überraschend und aus „für mich nicht nachvollziehbaren Grün­ den“. Derzeit ist noch offen, ob und wie es mit „Louis & Louise“ weitergeht. Iris Holtz hat zwar schon einige neue Ideen. Aller­ dings würde sie auch gern mal eine Kreativpause einlegen, zu­ mal sie noch einen anderen Job

hat und schon lange nicht mehr im Urlaub war. Wir sagen zum Abschied leise „servus!“ und hoffen auf ein baldiges Wieder­ sehen – in welcher Form und wo auch immer. (kgb) —­ Forstmeisterstraße 3, Bessungen www.facebook.com/louisundlouise

gemachter veganer Bio-CashewMozzarella. Weine bezieht das Mono aus dem Vincentral. Platz ist drinnen für etwa 100, draußen noch mal für 45 Gäste. Öffnungszeiten (bis auf Diens­ tag: Ruhetag) immer von 18 bis 23 Uhr.

Reservierungen empfohlen: (06151) 7874994 und info@pizza-mono.de. (obi) —­ Riegerplatz 1 www.pizza-mono.de

Mono Pizza & Bar Seit Mitte August gibt es eine neue Pizzeria in der Stadt. Das klingt erst mal profan, aber es verbirgt sich weit mehr dahinter. Eigentlich war ein Burgerladen geplant, dann schwenkten die drei Inhaber aber wegen des Überangebots in Darmstadt um auf das Konzept einer „hoch­ wertigen Pizzeria mit Barbetrieb“. Artur Murschel und die Ge­ schwis­ter Sharika und Gérard Schwarz sind in der Stadt äußert gut vernetzt, so dass schon die Opening-Party aus allen Nähten platzte. Vormals ein Sonnen­ studio lockt im schön reduziert gestalteten Mono jetzt der knus­ prig-braune Pizzateig mit einem appetitlichen Teint. Die etwas höheren Preise rechtfertigt die exquisite Auswahl der Zutaten. Zum Beispiel Oyster-Bacon, Bio-Fenchel-Salsiccia, 30 Mo­ nate alter Parmesan oder selbst

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Tag & Nacht Kiosk Der Name ist Programm: Dieser neue Kiosk hat Tag und Nacht geöffnet. Seit Juli hat Darmstadt endlich auch in zentraler Lage – auf der Landgraf-Georg-Stra­ ße – einen Späti. Schließt das gleichnamige Pendant in der Nieder-Ramstädter-Straße wei­ terhin um 1 Uhr, können sich Nachteulen und Partypeople im zentralen Tag & Nacht Kiosk bis 5 Uhr morgens mit Getränken, Tabak, Snacks und Lebensmit­ teln eindecken. Neben einer brei­ ten Auswahl an Biersorten (von Efes über Beck's bis Tegernseer, in Flaschen und als Kästen) gibt es Wasser, Softdrinks, Säfte,

Tonic Water, aber auch Milch, Tee, Espresso, Nudeln, Chips, Sü­ ßigkeiten, Kaugummis. Ein Lie­ ferservice ist im Aufbau. Täglich

ab 10 Uhr geöffnet, nur sonntags erst ab 19 Uhr. (ct) —­ Landgraf-Georg-Str. 23, Innenstadt

voll. Neben Duschen, Toiletten und einem Raum für bis zu 80 Personen, der auch für Feiern angemietet werden kann, kam nun der offene Pavillon hinzu, der nachmittags bis abends „Spiel, Satz und Savoir vivre“ propagiert: Roséweine, Crémant und Weißweine aus Südfrank­ reich und der Pfalz, Apfelwein, Faust Bier, Kaffeespezialitäten, Softdrinks, dazu Antipasti-Tel­

ler mit luftgetrockneter Pfälzer Bratwurst, Humus, eingelegten Tomaten und französischen Käse. Die Spezialität, ein ganzer Lachs vom Grill mit Beilagen, muss vorbestellt werden. Sonn­ tags ab 11 Uhr geöffnet, freitags und samstags nach Voranmel­ dung. (ct) —­ Traisaer Straße 65, am Böllenfalltor www.tennis-oase.de

Tennis Oase Bar & Bistro Die Nieder-Ramstädter hoch, am Bölle vorbei, direkt nach der Aral-Tanke links. Hier, kurz vor der Waldpforte, versteckt sich die Tennis Oase. Eigent­ lich verirren sich nur Freunde des gelben Filzballes hier her, um auf einem der vier Aschen­ plätze locker ein paar Bälle zu spielen. Oder Darmstädter, die von hier aus ihren Waldspazier­ gang starten. Das könnte sich nun ändern. Schon immer wird die idyllische Sportstätte von schattenspendenden Kiefern und Lärchen umrahmt und lädt ein kleiner Biergarten auch Sportmuffel zum Durchatmen ein. Doch diesen Sommer hat Betreiberin Alena Sedikki zudem eine Bistro-Bar eröffnet. Bereits 1983 hat sie die Tennis Oase von ihrem Vater Dr. Alois Meciar (tschechoslowakischer Tennis­ meister 1948) übernommen. Seit fünf Jahren erneuert und verschönert die Kommunikati­ onsdesignerin den kubischen Gebäudekomplex geschmack­

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Weitere Neuigkeiten aus Darmstadt Einzelhandel und Gastronomie:

untergebracht sind, bis sie einmal wöchentlich in die Bunsenstraße wandern.“ (ct) ❉ Das

❉ Die Eröffnung des komplett renovierten An Sibin in der Landgraf-Georg-Straße verzögert sich und ist nun für Anfang Oktober geplant. (ct)

Café Tierbrunnen sucht einen neuen Betreiber. Den bisherigen Pächter Achim Brieger zieht es nach Mühltal, dort übernimmt er die Villa Trautheim (früher: Café Trautheim). Die Eröffnung ist für Januar 2019 geplant. (ct)

❉ In

❉ Neues

den ehemaligen Bang Bang Head- & Growshop zieht demnächst ein (Hanf-) Pflanzen­ düngerladen namens Bio-G-Power ein. (ct)

Café und Bistro in der Darmstädter Fuß­ gängerzone: In der Ernst-Ludwig-Straße (zwischen „Runner's Point“ und „Bormuth“) hat Anfang August das Chill & Joy eröffnet. Neben Kaffeespe­ zialitäten, Smoothies und Joghurt-/Quark-Varia­ tionen gibt es auch kleine Speisen wie Gazpacho, Focaccia – oder auch mal Schokopudding. (ct)

❉ Die

beiden Darmstädter Buchhandlungen Lese­ zeichen und Buchmaxe kooperieren im Sinne der Nachhaltigkeit und des Einkaufens vor Ort. Seit August kaufen die Lesezeichen-Betreiberinnen Britta Karadzole und Iris Massuthe gebrauchte Bücher an und registrieren sie über die App des Unternehmens „Buchmaxe“ (An- und Verkauf gebrauchter Bücher). „Wir haben hier einen kleinen Buchmaxe-Ableger eingerichtet“, erklärt Iris Massuthe. „Dieser besteht aus einem Tablet, auf dem die Ankauf-App von Buchmaxe läuft, und den Lagerkisten, in denen die angekauften Bücher

❉ Im

Darmstädter Hauptbahnhof eröffnet in Bälde ein Dunkin Donuts – Coffee & more, der Umbau läuft. (ct)

❉ Efendi's

Nummer drei auf der Landgraf-Ge­ org-Straße: Neben dem Efendi-Döner (seit 1993) und dem Efendi's-Restaurant wurde diesen Som­ mer ein weiteres Lokal eröffnet. Die Spezialität von Efendi's Tantuni & Kebab sind Tantuni: Rollen aus Yufka-Teig, gefüllt mit gegartem, gehacktem Kalbsfleisch, Tomaten, Zwiebeln, glatter Petersilie, gemahlener Chili und gemahlenem schwarzem Pfeffer. (ct)

❉ Auf

der ehemaligen Haller Ranch – idyllisch in den Eberstädter Streuobstwiesen kurz hinter dem Mühltalbad gelegen – wird derzeit schwer geschafft. Bereits im August luden die neuen Hausherren, darunter Oliver Made (bislang Betrei­ ber des Bembelsche), zu einer Landpartie in den neuen Biergarten ein. Richtig losgehen soll die Gastronomie auf der Koppel, wie sich die Ranch fortan nennt (www.diekoppel.de), allerdings erst im Oktober. Wir halten Euch auf dem Laufenden. Und was wird aus dem beliebten Bembelsche? Das bekommt gleich zwei neue Besitzer, nämlich das Havanna-Duo Mukrean Sofi und Faraidun Farag. Die beiden wollen am urigen Mobiliar und an den bewährten typisch hessischen Speisen und Getränken sowie an Koch und Personal festhalten. Ihr Havanna soll davon unabhängig weiterlaufen. (kgb)

❉ Veto

aus dem Carree: „Von einem geplanten tem­ porären Club wissen wir nichts, da ist nix dran“, meldete sich Carree-Quartiersmanager Friedbert Kulessa telefonisch beim P Magazin. Über Face­ book hatte ein Darmstädter Veranstalter mehrmals

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angekündigt, der Jenseits Rooftop Club ziehe bald in die ehemaligen Roof Bar über dem „Vapiano“ ein. Eine geplante Eröffnung wurde dann wenige Stunden vor dem anvisierten Termin wieder ab­ gesagt, weil es „zu viele Anmeldungen“ gegeben habe – ebenfalls über Facebook. Merkwürdig. (ct) ❉ Hossein Atai ist seit August neuer Betreiber des Kiosk Watzetreff am Mollerplatz. Aktuell hat er – in bester Späti-Manier – montags bis samstags von 8 bis 3 Uhr geöffnet (sowie sonntags von 10 bis 22 Uhr). Auch telefonische Vorbestellungen seltener Spirituosen sind unter (0173) 5650538 möglich. (ct)

Darmstädter Weinfest lockt Jung und Alt vom 30. August bis 2. September in die Wilhel­ minenstraße zum kulinarischen Bummel. Am Samstag, empfiehlt sich ein Abstecher in die Schulstraße, dort wird von 11 bis 18 Uhr das Schul­ straßenfest gefeiert. Auf Datterichs Wochenmarkt (am Samstag von 8 bis 14 Uhr) gibt es neben dem frischen Marktangebot auch eine Weinverkostung und das mobile Caravancafé „Fräulein Zuckertopf“. Die dort aufgebaute Fahrradwaschanlage ist ein Vorbote des 8. Fahrradaktionstag (am Sonntag von 13 bis 18 Uhr), an dem auch die Geschäfte der Innenstadt geöffnet haben. (ct)

❉ Mitte/Ende

❉ Die

November wird das stylische Moxy Boutique Hotel in Darmstadt eröffnet – auf der West­ seite des Hauptbahnhofs, gegenüber der Telekom. Zuvor, am 07. September, werden beim Recruiting Day in der Galerie Kurzweil Mitarbeiter gecastet. Die stylischen Moxy Hotels gehören zur Marriot-Gruppe und beherbergen vor allem junge, urbane Gäste. (ct)

❉ Das

Gastronomen der Weststadt Bar, Jürgen Debus und Horst Finkbeiner, haben ein neues Projekt in der Pipeline: die Halle 99.5. Bis April 2019 soll das Gebäude hinterm Kinopolis (ganz nah am früheren Standort des Café Kesselhaus) in eine Gastronomie- und Kulturhalle für Events plus Tagesbistro umgebaut werden. (ct) ❉

❉ Seit August hat Bessungen eine neue, kleine Out­ door-Oase zu bieten: das Mr. Pepper’s „Across the road“. Gegenüber vom Mr. Pepper’s Restaurant und Whiskykoch-Laden haben Marion und Chris Pepper eine triste Straßenecke in ein lauschiges, begrüntes Plätzchen verwandelt, an dem sich entspannt ein Gläschen Wein, Bier oder Whisky trinken lässt. Dazu gibt es schottische „Tapas“: „Kochkäs mit Dudelsack“, beschwipste Oliven, smoked Kippers (Räucherfisch), Scottish Nachos, Whisky-Beißer oder Schäfchenkäse mit Chutney. Yummy! (ct) ❉ Ins City Carree zieht demnächst eine Filiale des Outdoor-Ausrüsters Vaude ein. Der Umbau läuft. (ct) ANZEIGE

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ufgeschnappt! Aufgeschnappt! A Stadtkultur-Neuigkeiten REC H E RC H E + T E X T: M AT I N NAWA B I | FOTO S: E L EC T R I C HORSE M A N + PAT R I C K BA L, T U DA RM STA DT („RO L L E RC OA ST E R“)

Leute, passt auf: Diese Band ist echt gut! Electric Horseman haben nach ersten Vorboten kürzlich ihr Debüt veröffentlicht. Mit „Arrival“, so der passende Titel der EP, präsentiert der jüngste Zuwachs in Darmstadts Band­Szene coolen Psychedelic­Folk­ Rock mit spitzenmäßigem Cover­Artwork. Die vier Stücke atmen den Spirit der Sechziger und Siebziger, ohne jedoch in altbackene Vintage­Trägheit zu verfallen – irgendwo zwischen Temples, Tame Impala (vor „Currents“) und Pink Floyd. Zu hören gibt’s den frischen Retro­Sound auf so ziemlich jeder Digital­ Plattform, auf CD sowie auf Vinyl, als schmucke 10“­Platte. Schick! www.electrichorseman.band Bushfire haben dem Song „Shelter“, Track sechs auf der aktuellen Platte „When Darkness Comes“, ein Video spendiert. Regie führte dabei Waref Abu Quba. Die Handschrift des syrischen Filmemachers, der mit seinen kunstvollen Zeitraffer­Aufnahmen Darmstadt bereits im Streifen „Stadt, Licht, Bewe­ gung“ besonders sehenswert in Szene gesetzt hat, ist auch in seinem ersten Musikvideo zu erkennen.

So wechseln sich in dem Clip Performance­Auf­ nahmen aus dem Proberaum der Heavy­Blues­ Rocker mit gespenstig wirkenden Bildern aus der Darmstädter Innenstadt ab. www.bushfiremusic.com Neues gibt’s auch vom nimmermüden Phonk D. Footjob, das Label des Darmstädter DJs, freut sich über die 13. Veröffentlichung. Auf „Glance – Lost & Found EP“ sind sechs groovige Downbeat­/Nu­ Disco­Tracks aus der Feder von Glance, dem Gründer des Labels Running Back (Gerd Janson), versammelt. Gibt’s wie immer auf Vinyl und digital. www.footjob-music.com Pünktlich zur Veröffentlichung des Debüts präsen­ tierte Lui Hill im August den Abschluss seiner fünfteiligen Video­Reihe, die als Vorbote zum Album über das gesamte Jahr hinweg in den Äther gesendet wurde. Gedreht wurden die Clips zu den Singles des kosmopolitischen Musikers, der Darm­ städtern gut bekannt sein dürfte, in Los Angeles. P | 30


bereits gegen die Somoza-Diktatur und gehört bis heute zu den mächtigsten Stimmen im Kampf für Frauenrechte, soziale Gerechtigkeit und die Freiheit des Wortes. www.pen-deutschland.de

Im Streifen zum Song „Ancient Dust“ bilden cineas­ tische David-Lynch-Motive den visuellen Rahmen für den Sound des Neo-Soul-Sängers, der auf seiner selbstbetitelten Platte sauber produzierte PopMusik mit spacigen Hooks, Trap-Beats, Electronica sowie Referenzen von Shlohmo bis Frank Ocean fusioniert. Erschienen ist „Lui Hill“ via Filter Music und überall erhältlich. www.luihill.com

Anstelle eines Komponisten ehrte die Jury des Darmstädter Musikpreises dieses Jahr einen Tüftler: Nikolaus Heydruck darf sich über die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung freuen. Der Me­dienkünstler experimentiert virtuos – unter anderem im Kosmos der Neuen Musik des Interna­ tionalen Musikinstituts Darmstadt – mit Klangräu­ men, Elektronik und Video. Zu seinen Arbeiten zählt unter anderem eine zehnminütige Zeitlupe, die das Zerspringen eines Glases hörbar macht. Das Stipen­ dium des Förderkreises Kultur ging an die junge Musikerin Lucie Paradis. www.kultur-foerderkreis.de

Oft braucht es nicht viel, um musikalische Ideen Wirklichkeit werden zu lassen, meist nur etwas Raum, einen freien Kopf und vielleicht noch ein wenig Geld. Mit diesem Gedanken und zu Ehren der 2015 mit nur 44 Jahren zu früh verstorbe­ nen Jazz-Saxofonistin Kathrin Lemke wurde der Kathrin-Preis ins Leben gerufen. Der Preis, eine Art kleines Stipendium, wurde vom Jazzinstitut Darmstadt gemeinsam mit der Familie der Musi­ kerin initiiert und ist aus deren Nachlass finanziert. Gefördert werden sollen ab 2019 alle zwei Jahre junge Talente der Szene. Die Auszeichnung ge­ währt eine einwöchige Werkstattphase zum freien Schaffen und Wirken im Jazzinstitut – etwa für eine Studio-Aufnahme, Proben, Kompositionszeit – bei Deckung aller Kosten für Unterkunft, Fahrten, Honorare für Gastmusiker und so weiter. Interna­ tionale Empfänger werden von einer achtköpfigen Fach-Jury unter Vorsitz von Institutsleiter Wolfram Knauer ausgewählt. Der erste Preisträger soll am 27. September bekannt gegeben werden. www.kathrin-preis.de und www.jazzinsitut.de

Zwei knallige, wie durch den Fleischwolf gedrehte, verwirbelte Moppeds schmücken den Innenhof des Campus Stadtmitte. Im Auftrag der TU Darmstadt konzipierte der Stuttgarter Künstler Stefan Rohrer das östlich der Mensa aufgestellte Werk „Roller­ coaster“. In dem frisch sanierten Hof hat Rohrer eine rote und eine silberfarbene Vespa in die Länge gezogen und turbulent um eine Straßenlaterne ge­ wickelt – ein echter Blickfang! www.tu-darmstadt.de

Mit der Verleihung des Kranichsteiner Musikpreises gingen Ende Juli die diesjährigen Darmstädter Ferienkurse zu Ende. Über die Auszeichnung zum Abschluss der internationalen Zusammenkunft der Szene für Neue Musik freuen durften sich die Kroatin Sara Glojnaric, Martin Hirsti-Kvam aus Norwegen sowie der Brite Oliver Thurley. Die drei Komponisten überzeugten die Jury mit ihrer „hand­ werklichen Raffinesse, ihrer Konsequenz und ihrer Eigenständigkeit“. Jeweils 1.000 Euro haben die Preisträger für ihre Werke erhalten. Der mit 3.000 Euro dotierte Kranichsteiner Musikpreis für Inter­ pretation ging nach Italien, an den E-Gitarristen Carlo Siega, der mit seinem Live-Set „Open Space“ bleibenden Eindruck hinterließ. www.internationales-musikinsitut.de Seit 2000 wird der Hermann-Kesten-Preis vom in Darmstadt ansässigen PEN-Zentrum Deutschland verliehen. Die internationale Schriftstellervereini­ gung würdigt dieses Jahr Gioconda Belli. Die nica­ raguanische Autorin zählt zu den bedeutendsten la­ teinamerikanischen Schriftstellern. Belli opponierte

Die Darmstädter Flüchtlingshilfe sucht weiterhin ehrenamtliche Helfer. Bedarf gibt es vor allem bei Sprach- und Willkommensftreffs, Hausaufgaben­ hilfe, Mitarbeit im Begegnungscafé Eberstadt (Ge­ spräche, Deutschunterricht, Kinderbetreuung), aber auch Unterstützung für die Ausbildungsplatzsuche, für Arztbesuche und den Offenen Treff Waldkolonie. Koordiniert werden die Möglichkeiten des Engage­ ments in den verschiedensten Einrichtungen von der Diakonie Darmstadt. Ihr wollt Euch engagie­ ren und geflüchtete Menschen in unserer Stadt unterstützen? Meldet Euch per Mail bei Sarah Knöll (sarah.knoell@ekhn-kv.de) oder telefonisch unter (06151) 1362442.

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Wiederentdeckt und neu gezeichnet Das literarische Darmstadt im September T E X T: ST E F F E N FA L K

Wird es ohnehin zu kalt für Lesungen im Park? Oder so spätsommerlich heiß, dass wir uns auf kühle Kirchen- und andere Säle freuen. Kein Thema ist das Wetter bei folgenden Veranstaltungen:

Samstag, 01. September Ohne Wettbewerb, dafür aber mit der Königsdis­ ziplin startet der Krone-Slam ab 20 Uhr in der Goldenen Krone in die neue Saison: In den Teams „Lingitz und Puchert“ und „Kassiber in Leucht­ schrift“ zeigen die Moderatoren Jule Weber und Finn Holitzka mit ihren Partnern ihr Können – und auch Lara Ermer und Theresa Reichl beweisen un­ ter dem Motto „Es kann nur beide geben“, warum zusammen reimen noch mehr Spaß macht.

Sonntag, 02. September Auf „Die Stunde mit dir selbst“ lädt Reiner Kunze sein Publikum ab 17 Uhr in die Stadtkirche ein und eröffnet mit seinen bildhaften Versen den Reigen der lyrischen Matinees.

Dienstag, 04. September Isabellaspinner, Trauermäntel und Taubens­ chwänzchen: Peter Henning lernte in „Mein Schmetterlingsjahr“ Raupen und Falter aller Größen und Farben kennen. Über die flatterhaften Tierwesen und wo sie zu finden sind, berichtet der Kölner Schriftsteller in seinem neuen Buch – und ab 19 Uhr im Literaturhaus. „Ich war Diener im Hause Hobbs“ erinnert sich Christian, ehemaliger Angestellter einer reichen Züricher Anwaltsfamilie. Ob seine verblassenden Erinnerungen zur Aufklärung eines Mordfalls bei­ tragen, erfahren wir im neuen Roman von Verena

Rossbacher und ab 19.30 Uhr in der Stadtkirche, wenn die Schweizer Autorin uns Einblicke in eine idyllische Parallellgesellschaft gewährt.

Mittwoch, 05. September Gegen die Klischees ihres Genres schreiben die zwei hessischen Krimi-Autoren an, die ab 19.30 Uhr im Literaturhaus auf Einladung der Textwerk­ statt lesen. Daniel Mylow lässt in „Rotes Moor“ ein vor 27 Jahren verschwundenes Mordopfer wieder auftauchen. Und auch, wenn Ralf Schwob seine Privatermittlerin über den „Holbeinsteg“ gehen lässt, kommt die Wahrheit ans Tageslicht.

Donnerstag, 06. September Der Homo Sapiens als „Sternenfutter“? Frank Schuster schreibt gegen die Massenmenschhal­ tung an und liest ab 19.30 Uhr im Künstlerkeller im Schloss aus seinem neuen Roman. Siehe auch Folge 2 der Darmstädter Wortakrobaten auf Seite 70 in diesem P. Der durchschnittliche Deutsche kennt Max Goldt nicht, aber umgekehrt. Mit seiner Ahnung um den Zustand dieser Republik hat der multifunktionale Schriftsteller genug Texte geschrieben, um auch in der Centralstation sein Archiv zu lüften.

Freitag, 07. September Reichen „Sechszehn Wörter“ aus, um nach einer Beerdigung zwei Heimaten und eine Familie zu vereinen? Auf Einladung von Amnesty Internatio­ nal liest die in Graz lebende iranische Schriftstel­ lerin Nava Ebrahimi ab 19 Uhr im Literaturhaus aus ihrem gelobten Debüt-Roman. P | 32


Zu einem meisterhaften „Best Of“-Poetry Slam begrüßt Moderator Tilman Döring ab 20 Uhr die ehemaligen und amtierenden Champions Rita Apel, Lasse Samström, Dalibor Markovic, Jan Cönig und Marten de Wall auf der Festivalbühne der Burg Frankenstein.

Montag, 10. September Empfindsame Lyrik, Spoken Word und improvi­ sierter Jazz treffen ab 19 Uhr im Literaturhaus aufeinander, wenn Poetry Slammer Dalibar Marko­ vic und die Musiker von La Source Bleue in einem „Concerto dramatico“ an die freundschaftlichen Bande um Johann Wolfgang Goethe und Heinrich Merck erinnern.

Mittwoch, 12. September Dem „Gott der Barbaren“ wollte der christliche Missionar im chinesischen Kaiserreich eigentlich nicht dienen. Ob die Vermittlung dennoch gelingt oder ob der Culture Clash im 19. Jahrhundert nur kriegerisch gelöst werden kann, fragt sich Stephan Thome, der ab 19.30 Uhr in der Stadtkirche aus seinem für die Longlist des Deutschen Buchpreises 2018 nominierten Roman liest.

Donnerstag, 13. September Zwei „Töchter“ fahren mit ihrem todkranken Vater in die Schweiz, doch dort endet die finale Reise noch lange nicht. Wohin diese Geschichte führt, verrät Lucy Fricke auszugsweise ab 19.30 Uhr in der Stadtkirche.

Freitag, 14. September

Sonntag, 16. September „Mein Hund, meine Sau, mein Leben“ – da dem Anti-Helden Frederic die ersten beiden Kameraden genommen werden, bleibt ihm nur die Flucht nach vorn. Wie schreibt einer den eigenen Lebenslauf, nach dem ihm nichts bleibt? Arnold Stadler ver­ fasste vor 24 Jahren den Abschluss einer Trilogie, die ab 11.30 Uhr in der Stadtkirche wiederentdeckt werden kann.

Dienstag, 18. September „Arabischer Herbst?“ – so hinterfragend ist der Abend ab 19 Uhr im Literaturhaus betitelt, denn der Journalist Karim El-Gawhary berichtet von den Kriegen und anderen politischen Umbrüchen vor Ort und anhand persönlicher Schicksale. Wie „Königskinder“ erleben eine vermögende Bauerntochter und ein mittelloser Hirte ihre Liebe während der französischen Revolution. Ob und wie sie besteht, davon erzählt Alex Capus in seinem neuen Roman, aus dem er ab 19.30 Uhr in der Stadtkirche liest.

Mittwoch, 19. September „Spirou in Berlin“! Das ist nicht nur der Titel des neuen Abenteuers der franko-belgischen Co­ mic-Ikone, sondern das erste aus der Feder eines deutschen Zeichners. Der so Geehrte Felix Göhrmann alias Flix entführt dessen Compagnons Graf Rummelsdorf, Fantasio und Pips mal eben nach Ost-Berlin, in die Hauptstadt der DDR. Was sie dort so erleben, können wir ab 19.30 Uhr in der Stadtkirche sehen und hören.

Donnerstag, 20. September

„Meine Seele redet Deutsch“, gesteht der Proto­ kollant der „Kanak Sprak“. Ab 19 Uhr diskutiert Feridun Zaimoglu mit dem Hörfunk-Journalisten Ruthard Stäblein im Literaturhaus über mehr­ sprachiges Schreiben in Deutschland und liest beweisführend aus seinen zahlreichen Texten.

„Jetzt ist das Grauen immer in mir“, hielt Victor Klemperer in seinen Notizen fest und dokumen­ tierte dieses in seinen Tagebüchern von 1933 bis 1945, aus denen ab 19 Uhr Karlheinz Müller und Horst Schäfer im Literaturhaus lesen.

Reimt alles anders und ab jetzt vor allem früher: Ab 20 Uhr bittet Lars Ruppel sechs Mikrofonrocke­ rinnen- und rocker aus den Weiten der Republik auf die Bühne der Centralstation, die in der Dichterschlacht modern dichterwettstreiten.

„Das Flimmern der Wahrheit über der Wüste“ ist Thema des Roman-Porträts von Philipp Schwenke, der ab 19.30 Uhr in der Stadtkirche aus seinem Debüt um Täuschung, Enttäuschung und die aben­ teuerliche Biographie von Karl May liest. P | 33


Samstag, 22. September „Grete Minde“ ist die radikalste Frauenfigur von Thomas Mann, der einem historisch verbürgten Vor­ bild einen frühen Rachethriller auf den Leib schrieb. Ab 20 Uhr liest Schauspieler Christian Klischat im Theater im Pädagog aus der einfühlsamen Novelle.

Sonntag, 23. September Zwischen behüteter Kindheit, akademischer Karriere, frühem Erfolg, Entfremdung von der großdeutsch denkenden Familie, Flucht vor dem Nationalssozialismus und frühem Unfalltod: Das bewegte Leben der Schweizer Schriftstellerin Annemarie Schwarzenbach stellt ab 11 Uhr Jutta Schubert im Künstlerkeller im Schloss vor. Ordnung in die theologischen „Pensées“, die Gedanken des wetteifernden Philosophen Blaise Pascal, bringt der für seine ideengeschichtlichen Porträts bekannte Schriftsteller Kurt Flasch ab 11 Uhr in der Stadtkirche.

Montag, 24. September Tatortreinigerin Judith Kepler ist „Die Stimme der Toten“. Als solche lässt sie Autorin Elisabeth Herrmann mentholgestärkt im Bankenmilieu übersehene Spuren aufnehmen. Auf das Gespräch mit seiner Kollegin ist Lokal-Matador Michael Kibler mindestens so gespannt wie das Publikum in der Bessunger Knabenschule, in der ab 20 Uhr die Krimi-Tage auch mit Auszügen aus „Abend­ frost“, dem neuesten Fall für das Ermittler-Duo Gabriely und Horndeich, eröffnet werden.

Dienstag, 25. September „Der letzte Whisky“ von Carsten Sebastian Henn ist natürlich ein torfiger Feinschmecker-Krimi, den der Winzer und Restaurantkritiker ab 20 Uhr stilecht bei Whiskykoch Mr. Peppers in der Wein­ bergstraße 2 in Bessungen verkosten lässt.

Mittwoch, 26. September Diese „Heimkehr“ misslingt gründlich, denn Hein­ rich Übel wird nach einem Unfall in der Schweiz übel mitgespielt. Er findet sich auf Sizilien wieder und weiß weder warum noch wie. Doch danach

kann es nur aufwärts gehen. Wie steil, davon be­ richtet Thomas Hürlimann auszugsweise ab 19.30 Uhr in der Stadtkirche. Was hat es mit dem „Elendsknochen“ auf sich, den ein neugieriger Hund ausbuddelt? Führte ein „Tödlicher Befehl“ zu einem mutmaßlichen Anschlag auf einen türkischstämmigen Politiker? In einem mörderischen Nordhessen spielen die Krimis von Nicole Braun und Matthias P. Gibert, die ab 20 Uhr die Ermittlungen in der Bessunger Knabenschule abschließen.

Donnerstag, 27. September Unter dem abendfüllenden Motto „Reisen, Treiben, Bleiben, Schreiben“ blickt Hanns-Josef Ortheil ab 19.30 Uhr in der Stadtkirche auf seine letzten beiden Romane zurück. Er erzählt vom Schreiben und zitiert Textstellen, zu guter Letzt auch aus dem kommenden Werk „Die Mittelmeerreise“, in dem das junge Ich mit seinem Vater neue Grenzen auslotet.

Freitag, 28. September 1998 rief der Roman „Sommerhaus, später“ ein Echo hervor, dass selten einen Erstling begleitet. Was war dran an der Verwunderung über die Geschichte über eine ruinierte Affäre? Was begeistert immer noch an der gescheiterten Erwartung? Die stetig produktive Judith Hermann gibt ab 19.30 Uhr in der Stadtkirche Einblick in ihren modernen Klassiker.

Sonntag, 30. September „Kein Geld, keine Uhr, keine Mütze“: Die Sicherhei­ ten hinter sich lassend macht sich der denkende Held auf den weiten Weg von der Ehe zu den Ehemaligen. Wie der alte, weise Mann seine Ver­ gangenheit bewältigen kann, beschreibt Wilhelm Genazino in seinem neuen Roman und ab 11.30 Uhr in der Stadtkirche. „Menschenfresser, echte Vampire – und ein Ebbel­ woijunkie“ verspricht der Abend im Café Agora am Ostbahnhof ab 20 Uhr, wenn Frank Schuster aus seiner düsteren Dystopie liest, Claudia Kabel die Teenagerin Leonie mit Blutsaugern im Odenwald connectet und Gerd Fischer einen Frankfurter Kommissar goldgelben Beweisen folgen lässt.

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Ivar Leon Menger

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Von Panik bis Bewegungseinklang Unsere Kunst-Highlights im September AUSWA H L + T E X T E: A NJA T R I E S C H M A N N | A BB I L DU NGE N: DA RM STÄ DT E R SE Z E SS I ON (1) + K L AUS MO SE T T I G (2) + I SA BE L L R AT Z I NGE R (3) + U L R I KE ROT H A M E L (4) + GEORG BE RGM A N N (5) + H A RT M U T Z EC H (6)

Panik räumen Der Titel dieser Kunstschau macht Kulturmüde munter: „Panikraum“: Was hat ein abschließba­ rer Sicherheitsbereich, dem Rückzug dienlich, mit Künstlertum gemein? Die Ausstellung der Darmstädter Sezession im Garten der Ziegelhütte verheißt Antworten: Neben neun Bewerbern um die Mitgliedschaft in der Künstlervereinigung zeigen 15 Sezessionisten plus zwei Gäste thematische Arbei­ ten – Skulpturales und Installatives. Es geht darum, wie Kunst entsteht: aus dem gezielten Rückzug, aus dem heraus kraftvoll auf Realität reagiert wird. —­ bis 16.09.2018 Garten des Künstlerhauses Ziegelhütte, Kranichsteiner Straße 110 Fr + Sa von 15 bis 18 Uhr, Sa von 13 bis 17 Uhr www.darmstaedtersezession.de

2 Handschrift politisieren Wenn Kunst nicht mehrdeutig ist, wozu soll sie gut sein? Die Kunsthalle zeigt eine Serie großformati­ ger Zeichnungen, die dem raschen Zugriff immer wieder entwischen. Darauf zu sehen sind abstrakte Zeichen. Oder sind es doch eher Fingerabdrücke? Klaus Mosettig hat die Oberfläche eines Tisches aus einem griechischen Flüchtlings-Auffanglager gezeichnet. Dort wurden Fingerabdrücke der Ange­ kommenen genommen. Der Tisch trägt einerseits Merkmale von Individuen, wird jedoch gleichzeitig zum Abbild anonymer Massenabfertigung. —­ 09.09. bis 07.10.2018 Kunsthalle Darmstadt, Steubenplatz 1 www.kunsthalle-darmstadt.de

Fühler ausstrecken Mit „Radar“ startet das Kunstforum der TU eine Ausstellungsreihe, in der Studierende verschiede­ ner Kunsthochschulen aktuelle Arbeiten präsen­ tieren können. Im Fokus stehen überraschende Positionen, die während der jährlich stattfinden­ den Rundgänge an bekannten Kunsthochschulen aufgefallen sind. Gerahmt wird die Schau, die Ma­ lerei, Skulptur, Installation und Performance zeigt, durch eine Kooperation mit dem Kulturzentrum 806qm: Dort stehen die Künstler dem Publikum zum Gespräch und für kreative Experimente bereit. —­ 15.09. bis 21.10.2018 Kunstforum der TU Darmstadt, Hochschulstraße 1 www.tu-darmstadt.de/kunstforum

Phänomene erforschen

Als Individuen sind Lebewesen hilflos, ihre Be­ we­­gung scheint chaotisch und willkürlich. Als Kolonie reagieren dieselben Lebewesen dagegen effizient, intelligent und lösungsorientiert. In Ge­­­meinschaft bilden sich aus der Bewegung vieler Individuen zudem Formen, Strukturen und Muster, die den Schwarm vorwärts bringen. Seit Ulrike Rothamel einen Vogelflug beobachtete, hat sie dieses Phänomen in vielen ihrer Arbeiten erforscht: in Malerei, digitalen und analogen Zeichnungen, Arbeiten mit Farbtransfer, Collagen und Filmen. —­ 22.09. bis 30.09.2018 Kunstpunkt Darmstadt, Kaupstraße 44 Fr + Sa + So von 16 bis 19 Uhr P | 36


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Afrika erinnern

Safari, Hunger, Bürgerkriege – mit Afrika verbin­ den Menschen häufig Klischees. Ein Gegenmittel ist die Kunst, da sie subjektives Erleben in reflek­ tierte Form bringt. Die Galerie Netuschil stellt zwei Perspektiven auf den kontrastreichem Kontinent einander gegenüber: sensible Fotografien aus den 80ern von Georg Bergmann und farbpralle Malerei voller Lebensfreude von Pierre Kröger. Beide, Jahr­ gang 1938, sind gebürtige Heiner und stets reise­ fiebrig unterwegs zu Menschen und Landschaften. Ihre Arbeiten atmen Begegnung. — bis 22.09.2018 Galerie Netuschil, Schleiermacherstraße 8 www.galerie-netuschil.net

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Kunst bewegen

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Kunstschaffende aus der Region treffen in der Reihe „local art“ aufeinander. Meist vereinen sie musikalisches Feingefühl und bildnerisches Faible zu Artefakten, die – vom Musikerleben inspiriert – bei rhythmischer Untermalung beschaut werden können. Diesmal duettieren mehrperspektivisch colorierte Zeichnungen von Holger Henning mit Eisenfund­Figürchen von Hardy Zech. Während der Bildhauer funktionale Eisenstücke recycelnd wiederbelebt, komprimiert Hennings Stift Men­ schenskizzen zu filigranen Knäueln aus Bewe­ gungseinklang. — bis 30.09.2018 Jazzinstitut Darmstadt, Bessunger Straße 88d www.jazzinstitut.de

Weitere Ausstellungen im September 2018 online unter www.p-stadtkultur.de/kunst. P | 38


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Unterwelt und Feuersturm Unsere Theater-Tipps im September TEXT: TILMANN SCHNEIDER | FOTO: THEATER TRANSIT

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Männer auf Mission im Staatstheater 1

Kapitän Ahab jagt den weißen Wal über die Weltmeere, um den Verlust seines Beins zu rächen. Orpheus begibt sich in die Unterwelt, um von Pluto seine Geliebte zurückzufordern. Franz von Assisi sagt allen weltlichen Gütern ab, um sein Leben den Ausgestoßenen zu widmen. Die Kinder eines norddeutschen Dorfs entsagen sich ihrer Familien, um ihre Peiniger zu bestrafen. Die verzweifelte Besessenheit, mit der bürger­ liche Existenzen aufgegeben werden, um das Schicksal in die eigene Hand zu nehmen, vereint die Protagonisten der September-Premieren über alle Grenzen von Genres und Epochen. Auf der Bühne erleben wir Herman Melvilles drama­ tische Weltliteratur, die vielleicht erste Oper der Musikgeschichte von Claudio Monteverdi, die einzige (und einmalige!) Oper des großen Komponisten Olivier Messiaen und adaptierte Filmkunst von Michael Haneke. Ein ganz großer Start in die neue Spielzeit des Staatstheaters! P | 40

„Moby Dick“ Premiere am So, 02.09., um 18 Uhr in den Kammerspielen „L’Orfeo“ Premiere am Sa, 08.09., um 19.30 Uhr in den Kammerspielen „Saint François d'Assise“ Premiere am So, 09.09., um 16 Uhr im Großen Haus „Das weiße Band“ Uraufführung am Fr, 14.09., um 19.30 Uhr im Kleinen Haus www.staatsheater-darmstadt.de

Festival der Zauberei im Moller Haus 2

Ein ganzes Wochenende widmen die Macher der „Rhein Main Magic“-Reihe unterschiedlichen Genres der magischen Unterhaltung. Die Zaube­ rin und Schauspielerin Waso Koulis bringt bun­ desweit bekannte Künstler auf die Bühne und ins Foyer des Moller Hauses. Puppenspielerinnen treffen auf Wahrsager, auf Comedy-Magic folgt klassisches Varieté, Close-Up-Zauberei verblüfft ein kleines Publikum, und Kinder spielen bei klassischen Tricks die Hauptrolle.


„Zauberei ganz nah“ (maximal 30 Zuschauer) am Fr, 14.09., um 18 Uhr „Das Orakel von Delphi“ am Fr, 14.09., um 20.30 Uhr und am Sa, 15.09., um 17 Uhr „Wunder, Wahnsinn, Weltniveau – An Evening avec Monsieur Brezelberger“ am Sa, 15.09., um 20.30 Uhr „Zauberei für Kids“ am So, 16.09., um 15 Uhr „Der magische Nachlass des Montgomery Higgs“ am So, 16.09., um 18 Uhr www.rhein-main-magic.de

Neue Stücke der Freien Szene 3

Elfenkönig Oberon ist eifersüchtig und streitet mit seiner Königin Titania. Sein Kobold Puck soll nun mithilfe eines Zaubersaftes die Liebe wieder auf den richtigen Weg bringen. Doch die Dinge neh­ men ihren eigenen Lauf, weil sich im Wald auch noch ein Trupp lustiger Handwerker tummelt, der gerade ein Theaterstück für eine Hochzeit probt. Vor den Aufführungen und in der Pause werden griechische Gerichte angeboten. —­ Gewächshaus Orangerie, Bessungen Alle Termine und Tickets unter www.neue-buehne.de 4

Das Theaterlabor zeigt zwei Klassiker in eigener, moderner Fassung: Orwells „Animal Farm“ und Wedekinds „Frühlings Erwachen“ thematisieren gesellschaftliche Fehlentwicklungen, die heute leider immer noch viel zu präsent sind. Das in­ klusive Ensemble spielt mit neuen Ideen zu alten Problemen. Ann Dargies vom Theater Transit macht sich mit Clowns auf der Flucht auf die Su­ che nach Wahrheit, Gerechtigkeit und Sicherheit. „Illegal ein Leben lang“ ist ein Stück über Heimat im Innen und Außen. Das Theater Die Stromer zeigt Kindern, dass Lügen nicht immer nur kurze Beine haben. Die verschiedenen Bedeutungs­ ebenen von Flunkern, Schummeln, Täuschen, Schwindeln, Mogeln und Übertreiben werden von den engagierten „BuLüPoPos“ (Bundes-Lü­ gen-Polizei-Polizisten) anhand fantasievoller Präsentationen in ein neues Licht gerückt. —­ „Animal Farm“ am Sa, 01.09, um 20 Uhr und am So, 02.09., um 18 Uhr „Frühlings Erwachen“ am Sa, 08.09., um 20 Uhr und am So, 09.09., um 18 Uhr „Illegal ein Leben lang“ Premiere am Sa, 22.09., um 20 Uhr „Tatütata – die Lügenpolizei informiert“ Premiere am So, 23.09., um 15 Uhr www.theatermollerhaus.de

Shakespeare in der Orangerie 6

„Ein Sommernachtstraum“ in der Bühnenfassung von Erich Fried zeigt die Neue Bühne in ihrer Sommerresidenz im Gewächshaus der Orangerie in Bessungen. Zwei Liebespaare fliehen in einen Zauberwald. Dort herrscht Aufruhr, denn der P | 41

Theaterlesung im TIP

„Grete Minde“ erzählt die Geschichte einer starken Frau in einer schwachen Gesellschaft: Zu Beginn des 17. Jahrhunderts brennt die märki­ sche Elbestadt Tangermünde nach Brandstiftung lichterloh. Zu kompliziert, zu gefährlich scheint die Suche nach dem wahren Täter. Schnell ist mit der verwitweten Halbwaise Grete ein passendes Justizopfer gefunden. Theodor Fontane bleibt mit seiner Novelle nach einer wahren Begebenheit sowohl örtlich als auch thematisch bei seinen großen Erfolgen um schicksalhafte Verstrickun­ gen komplexer Frauengestalten. Drehbuchautor Götz Brandt inszeniert das Werk für die Bühne, Schauspieler Christian Klischat leiht ihm seine Stimme. —­ Am Sa, 22.09., um 20 Uhr www.paedagogtheater.de 5

Circus Waldoni kräht wieder

Der Titel des Herbstprogramms deutet bereits die Problemstellung an: „Muh!“ erzählt die Geschich­ te eines Bauernhofes, dessen Hahn das Krähen verlernt hat. Eine absolute Blamage! Bauer, Hahn und alle Artisten des Circus Waldoni begeben sich daher auf eine spannende und lustige Suche nach dem verlorenen Krähen. Begleitet von Live-Musik der Waldoni-Band zeigen die Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren ihr artistisches Können. —­ Am Sa, 15.09. + So, 16.09. + Sa, 22.09. + So, 23.09., jeweils um 16 Uhr Circus Waldoni, Creativhof Grenzallee www.waldoni.de


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Fr 21.09.18 20:30 Uta Köbernick

Sa 27.10.18 18:30 Lichtenberg unplugged

Do 08.11.18 20:30 Cécile Corbel

Mi 10.10.18 20:00 Heinz Strunk

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Kalender September 2018 SAMSTAG, 01.09.2018 Konzert: Rainald Grebe - Das Elfenbeinkonzert Konzert: Seven Bridges Kindersachenflohmarkt 5. Internationales Orgelfestival Orgelmatinée

20:00 h 20:30 h 14:00 h 17:00 h 11:30 h

Centralstation (Saal) HalbNeun Theater Schillerschule Johanneskirche Stadtkirche

Partyalarm

18:00 h Feuerwehrhaus Griesheim

Konzert: White Nights Megahits: 80er, 90er, 00er & Charts (Saisonstart) Theater: Ein Sommernachtstraum Theater: Animal Farm Konzert: Johnny Storm & Band (UK) Konzert: Mala Isbuschka Back To The Past Kellergymnastik mit Leo Yamane Krone-Slam Come As You Are mit DJ Kai Black is Beatiful - Hip Hop mit Steazy90 Konzert: Anyone's Fool (Rock Cover) Fritz Horn (Golden Twentys) Gedächtnis Konzert Konzert: Mudwell Vernissage: Beautiful Youth - Nick Marschalek Konzert: Autour de Debussy Back2Life feat. Thomas Hammann + Thorsten Scheu Internationales Stadtteilfest Kranichstein - ... Stoffmarkt Darmstadt Tanzsalon Ü30 Darmstädter Weinfest 2018 Golden Leaves Festival 2018 Heimstättenkerb Saturday's Finest Saturday Night Fever La Gran Fiesta (Salsa, Bachata, Reggaeton) Saturday Dance Party Stadtklänge (House, R'n'B)

20:00 h 22:00 h 20:00 h 20:00 h 21:00 h 20:00 h 21:00 h 23:00 h 20:00 h 23:00 h 22:00 h 21:00 h 17:00 h 20:00 h 19:00 h 18:00 h 22:00 h 14:00 h 10:00 h 21:30 h 14:00 h 22:00 h 22:00 h 22:00 h 21:00 h 23:00 h

Yogazentrum Satya-Yoga Centralstation (Halle) Orangerie Theater Moller Haus > 41 Bess. Knabenschule (Halle) Agora Steinbruch-Theater, Mühltal Schlosskeller Goldene Krone (Saal) > 32 Goldene Krone (Disco) Goldene Krone (Rockybar) Goldene Krone (Kneipe) Hoffart Theater > 04 R31 Werkräume EarlStreet 5 Haus der Deutsch-Balten Weststadtcafé Brentanowiese, Kranichstein Karolinenplatz Linie Neun, Griesheim Wilhelminenstraße - geheime Location / tba Heimstättensiedlung Huckebein Musikpark A5 Salon-Latino Tanzcafé Papillon Nachtcafé

01 > Rainald Grebe in der CS.

02 > Earlstreet, Beautiful Youth.

SONNTAG, 02.09.2018 Fahrradaktionstag Darmstadt Tangobrunch Promenadenkonzert: Just Friends Promenadenkonzert: Brasso Con Toni Promenadenkonzert: La Source Bleue Jüdische Kulturwochen 2018: Tag der offenen Tür Lesung: Reiner Kunze + Michael Veit (live) Theater: Ein Sommernachtstraum Theater: Animal Farm Darmstädter Super Sale Datterich-Firmen-Ultra 2018 Darmstädter Weinfest 2018 Golden Leaves Festival 2018

11:00 h 15:00 h 11:00 h 11:00 h 16:00 h 11:00 h 17:00 h 19:00 h 18:00 h 13:00 h

Marktplatz Linie Neun, Griesheim Herrngarten (Pavillion) Orangeriegarten Rosenhöhe Jüdische Gemeinde Darmstadt > 32 Stadtkirche

Orangerie Theater Moller Haus > 41 Centralstation (Halle) Nordbad / DSW Schwimmbad Wilhelminenstraße 14:00 h - geheime Location / tba P | 43

03 > Konzert: Autour de Debussy.


Heimstättenkerb Tatort Krone Tanztee mit DJ Zoli

Heimstättensiedlung 20:15 h Goldene Krone (Kneipe) 15:00 h Tanzcafé Papillon

MONTAG, 03.09.2018 Vortrag: Am Anfang war das Licht Konzert: Markuz Walach (Folk & Blues) Salsa Afterwork mit DJ Olli Heimstättenkerb Pub Quiz Vintage (Oldies & Goldies) WatzeFAQ (Quizabend) Ladies Night mit DJ Zoli

18:00 h Agora 21:00 h Goldene Krone (Kneipe) 19:00 h Upéro Heimstättensiedlung 20:30 h Green Sheep Pub 21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal 20:00 h Watzepunkt 21:00 h Tanzcafé Papillon

DIENSTAG, 04.09.2018 04 >Verena Rossbacher liest.

Lesung: Verena Rossbacher- Ich war Diener im ... Hela Fruity Jam Session Konzert: Krone Old Stars Orchestra (Jazz) Nachtdienst mit DJLAscor Lesung: Peter Henning Pub Quiz Salsa Treff Studier.Bar Pub Quiz

19:30 h 20:00 h 21:00 h 22:00 h 19:00 h 20:30 h 20:30 h 23:00 h 20:45 h

Stadtkirche > 32 Schlosskeller Goldene Krone (Kneipe) Goldene Krone (Rockybar) Literaturhaus > 32 Green Sheep Pub Guantanamera Nova Manni & Peet

21:00 h 21:00 h 21:45 h 23:00 h

Goldene Krone (Kneipe) Tanzcafé Papillon Salon-Latino Nova

19:00 h 20:00 h 20:00 h 19:30 h 20:00 h 18:00 h 22:00 h 20:00 h 20:15 h 20:00 h 23:00 h 18:00 h

Limo Lounge Roßdörfer Biergarten Centralstation (Saal) > 32 Künstlerkeller im Schloss > 70 Burg Frankenstein > 04 Centralstation Goldene Krone (Rockybar) Restaurant Belleville Darmstadt (versch. Locations) Goldene Krone (Kneipe) Red Barn Restaurant Nachtcafé Burg Frankenstein (Restaurant)

22:00 h 19:00 h 19:30 h 19:30 h 20:00 h 23:00 h

Weststadtcafé Maulbeergarten Rehberghalle, Roßdorf Stadtkirche Zucker Ponyhof

MITTWOCH, 05.09.2018 Konzert: Die Thriller Pfeifen (Indie Pop) Discofox Dance Night La Fiesta con Salsa y Bachata Play My Track - Du bist der DJ

DONNERSTAG, 06.09.2018

05 > Max Goldt liest.

Super Mario Kart Turnier Jam-A-Coustic mit Malecon (live) Lesung: Max Goldt Lesung: Frank Schuster - Sternenfutter Konzert: Shaqua Spirit & Friends 4. Bürgerforum - Darmstadt weiterdenken Funk & Soul mit Shock Travolta Mariannes Chansonabend Klima- und Umweltaktionstage: Darmstadt aktiv Tischfußballturnier DYP ExQuizit - das beste Quiz der Welt Students & Friends Afterwork

FREITAG, 07.09.2018

06 > Come to the Dance!

Come to the Dance - R´n´B HipHop & Dancehall ... GartenTalk 2018 Musical: Chaplin Konzert: Wolfgang Haffner Trio ft. Daniel Stelter Improvisationstheater Wir Sind Anders - Nacht der Elektronischen Musik P | 44


Kabarett: Iris Stromberger, Aart Veder & ... Konzert: Le Cairde Radtour Essbares Darmstadt Well'Come United mit Malaka Hostel (live) Best Of Poetry Slam Theater: Ein Sommernachtstraum Konzert: Wantarea Ausstellungseröffnung: Peter Bauer - Karikaturen Literarischer Abend mit Nava Ebrahimi und ... 5 Jahre Kurzweil mit Ata + DJ Gigola + ... House Of Wolves Konzert: Quartetto Pazzo Neunzigerdisko mit DJ D-Zero Konzert: Heiner Herchenröder (Eigenes & Cover) RockyRemmiDemmi mit Sir N Karaoke Saal-Special mit Stritti SunshineKlub - Saisonabschluss Moxy Darmstadt Casting Event 68. Martinskerb (Watzekerb) Klima- und Umweltaktionstage: Darmstadt aktiv Kiss Me Darmstadt Freies Tanzen: Standard & Latein

20:30 h 20:30 h 16:00 h 17:00 h 20:00 h 20:00 h 21:00 h 19:00 h 19:00 h 20:00 h 21:00 h 20:30 h 23:00 h 22:00 h 22:00 h 20:00 h 20:00 h 13:00 h

HalbNeun Theater Jagdhofkeller Hauptbahnhof Bess. Knabenschule (Halle) Burg Frankenstein > 32 Orangerie Bess. Knabenschule (Keller) Kunsthandlung Langheinz Literaturhaus > 32 Galerie Kurzweil > 05 Steinbruch-Theater, Mühltal Jazzinstitut (Keller) Goldene Krone (Disco) Goldene Krone (Kneipe) Goldene Krone (Rockybar) Goldene Krone (Saal) Schlosskeller Galerie Kurzweil Riegerplatz Darmstadt (versch. Locations) 22:00 h Musikpark A5 19:00 h TSZ Blau-Gold-Casino

07 > Malaka Hostel.

SAMSTAG, 08.09.2018 Comedy: Cavewoman 23. Watzemusiggnacht

20:00 h Centralstation (Saal) 21:00 h Martinsviertel

08 > Watzemusiggnacht mit Bormuth. ANZEIGE

LIVE AT

DARMSTADT

KUR ZWE IL PEREL & FRANZI GALERIE MER KON ZER T HOLLOW COVES WOHNZIM KONZERT KING’S PARADE WOHNZIMMER 30. SEPTEMBER THE NZIM MER KON ZER T RAYLAND BAXTER WOH 17. OKTOBER ZER T HEMBREE WOHNZIMMERKON 27. OKTOBER SCOTT MATTHEW 27. OKTOBER

14. SEPTEMBER 27. SEPTEMBER

SCOTT MATTHEW

MSTADT FRIE DEN SGE MEIN DE DAR

03. NOVEMBER 17. NOVEMBER

KUR ZWE IL SOLARIS & PERM GALERIE LOUIE CARI CARI & DUXANIM ALIS TICS

22. NOVEMBER

THE LAST BANDOLEROS

14. DEZEMBER 21. DEZEMBER

KON NATHAN BALL WOHNZIMMER & KJAVIK HOMECOMING MIT REY

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10 >Hof-Flohmarkt-Tag, Grießheim.

Musical: Chaplin Sinn & FairStand: Nachhaltig leben Konzert: Karl Ivar Refseth & Christian Weidner Flohheim - großer Hof-Flohmarkt-Tag Soulaboration Summer Season Closing Konzert: Schöne Mannheims - Hormonyoga Musical: Robin Hood Stadtwandeln im Martinsviertel Konzert: Barclay James Harvest feat. Les Holroyd Very Best of: 90s & Today Theater: Ein Sommernachtstraum Theater: Frühlingserwachen Konzert: Diarra Family (Burkina Faso) Steinbruch meets Schwarzes Heidelberg Konzert: Triorität (Jazz & Fusion) Reggae Allstar Yard Konzert: Pie-O-My (Garage) Strictly British mit DJ Kai (Brit-Pop-Rock-Punk) Bei Samples unterm Sofa mit Dom Waits Konzert: The Tex Avery Syndrome + Roots Of ... Chamber Music At Ground Zero + Detrimental Effect 68. Martinskerb (Watzekerb) Lincoln Wall Jam 2018 Klima- und Umweltaktionstage: Darmstadt aktiv Saturday's Finest Saturday Night Fever La Gran Fiesta (Salsa, Bachata, Reggaeton) Saturday Dance Party Stadtklänge (House, R'n'B)

19:30 h 10:00 h 19:30 h 09:00 h 22:00 h 20:30 h 11:00 h 11:00 h 20:00 h 22:00 h 20:00 h 20:00 h 20:30 h 21:00 h 20:00 h 23:00 h 22:00 h 22:00 h 22:00 h 20:00 h 22:00 h

22:00 h 22:00 h 22:00 h 21:00 h 23:00 h

Rehberghalle, Roßdorf Carree-Piazza Stadtkirche Griesheim Weststadtcafé HalbNeun Theater Kleine Bühne Bessungen Kantplatz > 05 Burg Frankenstein Centralstation (Halle) Orangerie Theater Moller Haus > 41 Bess. Knabenschule (Halle) Steinbruch-Theater, Mühltal Nachbarschaftsgarten Schlosskeller > 06 Goldene Krone (Kneipe) Goldene Krone (Disco) Goldene Krone (Rockybar) Goldene Krone (Saal) Bess. Knabenschule (Keller) Riegerplatz Lincoln-Siedlung Darmstadt (versch. Locations) Huckebein Musikpark A5 Salon-Latino Tanzcafé Papillon Nachtcafé

SONNTAG, 09.09.2018

09 > Diarra Family.

Musical: Chaplin Konzert: Yellow Bird - Edda Lou Promenadenkonzert: Blackout Gang

19:30 h Rehberghalle, Roßdorf 19:30 h Stadtkirche 11:00 h Herrngarten (Pavillion)

Peter Bauer • Ganz oder gar nicht

Karikaturen - bissig, spöttisch & mit einem Augenzwinkern

Vernissage: 7.9.18 um 19°° Uhr Ausstellung: 7.9.18 - 6.10.18

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KL


Promenadenkonzert: Winds and Percussion Konzert: Frankenstein All-Stars feat. Toni Lakatos Konzert: Loskova, Gabriely, Tsypin Theater: Frühlingserwachen Sommerfest - Tag des offenen Denkmals Tag des offenen Denkmals 68. Martinskerb (Watzekerb) Lincoln Wall Jam 2018 Klima- und Umweltaktionstage: Darmstadt aktiv Tatort Krone Tanztee mit DJ Zoli

11:00 h 20:00 h 18:00 h 18:00 h 13:00 h 11:00 h

Orangeriegarten Burg Frankenstein Haus der Deutsch-Balten Theater Moller Haus > 41 Kunsthalle > 36 Mathildenhöhe Riegerplatz Lincoln-Siedlung Darmstadt (versch. Locations) 20:15 h Goldene Krone (Kneipe) 15:00 h Tanzcafé Papillon

MONTAG, 10.09.2018 Konzert: Delta Danny (Blues) Concerto dramatico mit Dalobor Markovic 68. Martinskerb (Watzekerb) Pub Quiz Vintage (Oldies & Goldies) WatzeFAQ (Quizabend) Ladies Night mit DJ Zoli

21:00 h Goldene Krone (Kneipe) 19:00 h Literaturhaus > 06 Riegerplatz 20:30 h Green Sheep Pub 21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal 20:00 h Watzepunkt 21:00 h Tanzcafé Papillon

11 > Goethe-Festwoche.

DIENSTAG, 11.09.2018 Kabarett: Lisa Fitz - Flüsterwitze Der 11. September 1944 (Filmabend zur Brandnacht) Konzert: Elias 'Fuzzy' Dahlhaus Nachtdienst 80s & 90s mit Björn Pop Pub Quiz Salsa Treff Studier.Bar Pub Quiz

20:30 h 20:00 h 21:00 h 22:00 h 20:30 h 20:30 h 23:00 h 20:45 h

HalbNeun Theater Centralstation (Saal) Goldene Krone (Kneipe) Goldene Krone (Rockybar) Green Sheep Pub Guantanamera Nova Manni & Peet

MITTWOCH, 12.09.2018 Musical: Chaplin Lesung: Stephan Thome - Gott der Barbaren

19:30 h Rehberghalle, Roßdorf 19:30 h Stadtkirche

> 33 12 > Stephan Thome liest. ANZEIGE


Konzert: McEbel (Blues) Konzert: Petrol Girls Discofox Dance Night La Fiesta con Salsa y Bachata Play My Track - Du bist der DJ

21:00 h 20:00 h 21:00 h 21:45 h 23:00 h

Goldene Krone (Kneipe) Oetinger Villa Tanzcafé Papillon Salon-Latino Nova

20:00 h 19:00 h 19:30 h 19:00 h 17:00 h 19:30 h 22:00 h 20:15 h 20:00 h 23:00 h 18:00 h

Centralstation (Saal) Limo Lounge Rehberghalle, Roßdorf Centralstation (Halle) Darmstädter Privatbrauerei Stadtkirche > 33 Goldene Krone (Rockybar) Goldene Krone (Kneipe) Red Barn Restaurant Nachtcafé Burg Frankenstein (Restaurant)

20:00 h 20:00 h 19:30 h 19:30 h 23:00 h 19:30 h 18:00 h 20:30 h 20:30 h 20:30 h 20:30 h 21:00 h 21:00 h 23:00 h

Centralstation (Saal) > 33 Centralstation (Halle) Rehberghalle, Roßdorf Stadtkirche > 08 Galerie Kurzweil Staatstheater (Großes Haus) Theater Moller Haus > 40 > 40 Theater Moller Haus

> 06

DONNERSTAG, 13.09.2018

13 > Lucy Fricke liest.

Konzert: Alte Bekannte - Los geht's Super Smash Bros Turnier Musical: Chaplin Kleid At Night Brauereibesichtigung Lesung: Lucy Fricke - Töchter Black is Beatiful - Hip Hop mit Steazy90 Tischfußballturnier DYP ExQuizit - das beste Quiz der Welt Students & Friends Afterwork

FREITAG, 14.09.2018

14

Comedy: Alfons - Le Best Of Dichterschlacht Darmstadt Musical: Chaplin Konzert: Sebastian Sternal & Frederik Köster Bedroomdisco presents Perel & Franzi Theater: Aus Tradition anders - Das Lilienmusical Zaubershow: Zauberei ganz nah - Die Close Up Show Zaubershow: Das Orakel von Delphi Kabarett: Leslie Sternfeld - Können könnte es Musikalische Lesung: Ich will den Himmel mit ... Konzert: Sextones (USA) Punk-Konzert: Abriss + Upfluss Dark Meets The Rest 808 Basement - Bare Knuckles

> Konzert: Sextones. ANZEIGE

Aktionstage mit vielen Sonderangeboten 20. bis 22. September Kleine Fluchten Magdalenenstr. 3 64289 Darmstadt Telefon 06151 71 72 89 Mo bis Fr 10 - 19 Uhr • Sa 10 - 16 Uhr

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HalbNeun Theater Bessunger Knabenschule (Halle) Bess. Knabenschule (Keller) Oetinger Villa (Keller) Steinbruch-Theater, Mühltal Schlosskeller


Konzert: Johnny & The Rocketboy (Gypsy & Swing) Kommerzdisko: Aktuelles und Altbewährtes Singleshingaling mit DJ Shock Travolta Corona Negra meets Cold Transmission 25 +1 Jahre uppercut Lesung: Feridun Zaimoglu Konzert: Chance to Dance Bessunger Kerb Kiss Me Darmstadt Freies Tanzen: Standard & Latein

22:00 h 22:00 h 22:00 h 22:00 h 23:00 h 19:00 h 20:00 h

Goldene Krone (Kneipe) Goldene Krone (Disco) Goldene Krone (Rockybar) Goldene Krone (Saal) Weststadtcafé > 08 Literaturhaus > 33 Agora Orangeriegarten 22:00 h Musikpark A5 19:00 h TSZ Blau-Gold-Casino

SAMSTAG, 15.09.2018 Kabarett: Lothar Bölck - Pfortissimo Diggin´ In The Crates mit Phonk D Comedy: Maxi Gstettenbauer - Lieber Maxi als ... Musical: Chaplin Zaubershow: Das Orakel von Delphi Wunder, Wahnsinn, Weltniveau - An evening ... Musical: Robin Hood Hits in the Mix! Schwarze Schule 5 Velosolex - Rennen und Schrauben Rosenhöhefest - Von Bach über Leoncavallo zum Jazz 2. Wixhäuser Hof-Flohmarkt 80s-Party 90er Glücksradparty Konzert: Passepartout (Hip Hop) Trashpop-Party Rehab: Back to the 50s & 60s mit DJ Kai House of Wax - House mit Team Molle International Konzert: Mute Swimmer Biodanza Party Vernissage: Radar 21. Umwelt- und Familientag

20:30 h 22:00 h 20:00 h 19:30 h 17:00 h 20:30 h 15:00 h 22:00 h 20:30 h 10:00 h 14:00 h 10:00 h 21:00 h 23:00 h 22:00 h 22:00 h 22:00 h 22:00 h 20:00 h 19:30 h 18:00 h 10:00 h

HalbNeun Theater Weststadtcafé Centralstation (Saal) Rehberghalle, Roßdorf Theater Moller Haus > 40 Theater Moller Haus > 40 Kleine Bühne Bessungen Centralstation (Halle) Bess. Knabenschule (Keller) Radrennbahn Diatest-Velodrom > 08 Rosenhöhe Händelstraße, Wixhausen Steinbruch-Theater, Mühltal Schlosskeller Goldene Krone (Kneipe) Goldene Krone (Disco) Goldene Krone (Rockybar) Goldene Krone (Saal) Zucker > 08 Bessunger Knabenschule Kunstforum der TUD > 36 EAD, Sensfelderweg 33

15 > Kabarett mit Lothar Bölck.

16 > Mute Swimmer im Zucker. ANZEIGE

40 JAHRE WIR FEIERN! Schulgemeinschaft erfahren – Waldorfunterricht erleben

Samstag, 15. September, ab 9:30 Uhr

9:30 Uhr, Festakt mit Festreden und Schüleraufführungen. Schulführungen für Unter-, Mittel- und Oberstufe um 11:30 und 13:30 Uhr. Offener Unterricht vormittags ab 11:30 Uhr. Außerdem: Live-Musik, Ausstellungen, offene Werkstätten, Spiele, Informationsstände aller Klassenstufen sowie Gespräche, Kinderbetreuung und leckeres Essen.

Arndtstr. 6 in Darmstadt-Eberstadt


Bessunger Kerb Saturday's Finest Saturday Night Fever La Gran Fiesta (Salsa, Bachata, Reggaeton) Saturday Dance Party Stadtklänge (House, R'n'B)

22:00 h 22:00 h 22:00 h 21:00 h 23:00 h

Orangeriegarten Huckebein Musikpark A5 Salon-Latino Tanzcafé Papillon Nachtcafé

SONNTAG, 16.09.2018

17 > Lilly Among Clouds.

Konzert: Still In The Woods - Rootless Tree Kindersachenflohmarkt Konzert: Lilly Among Clouds + Support Zauber-Show: Der magische Nachlass des ... Promenadenkonzert: Gospelchor Joy Promenadenkonzert: Backs and Necks 7. Darmstädter Wohnprojektetag Lesung: Arnold Stadler - Mein Hund, meine Sau, ... Bessunger Kerb Tatort Krone Tanztee mit DJ Zoli

19:30 h 14:00 h 20:30 h 18:00 h 11:00 h 11:00 h 14:00 h 11:30 h

Stadtkirche > 33 KiGa Schwarzer Weg 16, DA Centralstation (Halle) > 10 Theater Moller Haus > 40 Herrngarten (Pavillion) Orangeriegarten Agora Stadtkirche Orangeriegarten 20:15 h Goldene Krone (Kneipe) 15:00 h Tanzcafé Papillon

MONTAG, 17.09.2018 Sports PubQuiz Stummfilmkonzert: Der Glöckner von Notre-Dame Wanderkino: Laster der Nacht Konzert: Rotten Before Christmas (Rock) Konzert: Ambach-Trio Bessunger Kerb Pub Quiz Vintage (Oldies & Goldies) WatzeFAQ (Quizabend) Ladies Night mit DJ Zoli

19:30 h 20:00 h 19:30 h 21:00 h 19:30 h 20:30 h 21:00 h 20:00 h 21:00 h

Lilienschänke SportsBar Innenstadtkirche St. Ludwig Carree-Piazza Goldene Krone (Kneipe) CD Bessungen Orangeriegarten Green Sheep Pub Steinbruch-Theater, Mühltal Watzepunkt Tanzcafé Papillon

19:30 h 19:30 h 21:00 h 21:00 h 22:00 h 19:00 h 19:00 h 19:00 h 20:30 h 20:30 h 23:00 h 20:45 h

Carree-Piazza > 33 Stadtkirche Schlosskeller Goldene Krone (Kneipe) Goldene Krone (Rockybar) Upéro Goldene Krone (Saal) Literaturhaus > 33 Green Sheep Pub Guantanamera Nova Manni & Peet

20:00 h 19:30 h 21:00 h 18:00 h 21:00 h 21:00 h

Centralstation (Saal) Stadtkirche Bess. Knabenschule Vinocentral Goldene Krone (Kneipe) Tanzcafé Papillon

DIENSTAG, 18.09.2018 18 > Alex Capus, Königskinder.

Wanderkino: Laster der Nacht Lesung: Alex Capus - Königskinder Laut und Leise-Konzert: Tents (Wien) Konzert: Krone Old Stars Orchestra (Jazz) Nachtdienst Charts & Hits mit DJLAscor Salsa Afterwork mit DJ Olli Golden Crown Revue - Swing in der Goldenen Krone Lesung: Karim El-Gawhary - Arabischer Herbst? Pub Quiz Salsa Treff Studier.Bar Pub Quiz

MITTWOCH, 19.09.2018

19 > Dota auf Freiheit-Tour.

Konzert: Dota - Die Freiheit Tour 2018 + Support Comic-Lesung: Flix - Spirou in Berlin Konzert: Gravelroad (USA) Punto Jazz - Konzert: First Circle Konzert: Lutz Drenkwitz (Country & Punk) Discofox Dance Night P | 50

> 33 > 10


La Fiesta con Salsa y Bachata Play My Track - Du bist der DJ

21:45 h Salon-Latino 23:00 h Nova

DONNERSTAG, 20.09.2018 Mario Kart 64 Turnier Konzert: Corvus Corax - Skål Das erste allgemeine Babenhäuser Pfarrerkabarett Lesung: Philipp Schwenke - Das Flimmern der ... Crossover mit The Jan Tischfußballturnier DYP ExQuizit - das beste Quiz der Welt Students & Friends Afterwork

19:00 h 20:00 h 20:30 h 19:30 h 22:00 h 20:15 h 20:00 h 23:00 h 18:00 h

Limo Lounge Centralstation (Saal) HalbNeun Theater > 33 Stadtkirche Goldene Krone (Rockybar) Goldene Krone (Kneipe) Red Barn Restaurant Nachtcafé Burg Frankenstein (Restaurant)

20:00 h 17:00 h 19:30 h 20:30 h 20:00 h 19:30 h 21:00 h 23:00 h 22:00 h 20:00 h 22:00 h

Centralstation (Saal) Prinz-Emil-Garten (Schlösschen) Stadtkirche HalbNeun Theater Orangerie Bessunger Knabenschule (Halle) Steinbruch-Theater, Mühltal Schlosskeller Goldene Krone (Kneipe) Goldene Krone (Saal) Goldene Krone (Disco)

20 > Philipp Schwenke liest.

FREITAG, 21.09.2018 Roger Willemsens: Habe Häuschen. Da würden wir leben. Stilberatung und Kleidertausch: Auroras Welt Konzert: Benedikt Jahnel Trio Kabarett: Uta Köbernick - Grund für Liebe ... Theater: Ein Sommernachtstraum Konzert: Beni Fahr Casual Rock - Friday Schrill + Laut: Bums Basement Konzert: Gentlemens Descent (Alternative Rock) Karaoke Saal-Special mit Stritti Beatküche - Hip Hop, House & 90s mit DJL Ascor

21 > Kabarett, Uta Köbernick. ANZEIGE

Ludwigstraße 8 64283 Darmstadt 06151 22999

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Rock(y) Eskalation Konzert: Decibelles + Yacht Communism Fiesta Linie Neun mit Del Sol (live) Herbstmess' Kiss Me Darmstadt Freies Tanzen: Standard & Latein

22:00 h Goldene Krone (Rockybar) 20:00 h Oetinger Villa > 10 18:00 h Linie Neun, Griesheim Messplatz 22:00 h Musikpark A5 19:00 h TSZ Blau-Gold-Casino

SAMSTAG, 22.09.2018

22 > Bushfire in der Knabenschule.

Science Slam Darmstadt Die neue Tanzalternative Kammerkonzert: Signum Quartett Konzert: Johanna Borchert Konzert & Comedy: Kaiser & Plain - Liebe in ... Saisonabschlussparty 2018 Musical: Robin Hood Improshow mit Alles auf Anfang feat. Restrisiko Konzert: Deutsch-französische Freundschaften Newschool Club: R´n´B, Black & House Theater: Ein Sommernachtstraum 10 Jahre Goldener Hirsch Theater: Illegal ein Leben lang (Premiere) Jubiläumskonzert 175 Jahre Mozartverein Darmstadt Vortrag: Elternschaft im Kapitalismus Konzert: Berlin nostalgisch, Wien sarkastisch Bruch Lala

19:30 h 20:00 h 20:00 h 19:30 h 20:30 h 18:00 h 11:00 h 20:00 h 19:00 h 22:00 h 20:00 h 19:00 h 20:00 h 19:00 h 16:00 h 20:00 h 21:00 h

Centralstation (Saal) Bess. Knabenschule (Keller) Jagdschloss Kranichstein Stadtkirche HalbNeun Theater Weststadtcafé Kleine Bühne Bessungen Hoffart Theater Innenstadtkirche St. Ludwig Centralstation (Halle) Orangerie Bess. Knabenschule (Halle) Theater Moller Haus > 41 Orangerie Zucker Agora Steinbruch-Theater, Mühltal

23 > Premiere im Moller Haus.

FAHRRAD-BRUNNER GMBH Guter Rat - Gute Räder

Mollerstraße 17 Mollerstraße 17 64289 Darmstadt Tel.: 06151 - 79636

Mo bis Fr 10 bis 18 Uhr Sa 10 bis 14 Uhr www.fahrrad-brunner.com


Konzert: The Logical Guess Soulfood Club mit Michael Kluck & Quintess Konzert: Fingerprint File (Rolling Stones Tribute) Hells Kitchen mit DJ Kai Crossoverdisko mit DJ Peter e.S. Reguetón Old School Party Waschbärkirmes - Konzerte & Vorträge MerckTag (Tag der offenen Tür) Fiesta Linie Neun mit Del Sol (live) Herbstmess' Adelung 33 - Offenes Atelier Saturday's Finest Saturday Night Fever La Gran Fiesta (Salsa, Bachata, Reggaeton) Saturday Dance Party Stadtklänge (House, R'n'B)

20:00 h 23:00 h 22:00 h 22:00 h 22:00 h 22:00 h 15:00 h 10:00 h 18:00 h 11:00 h 22:00 h 22:00 h 22:00 h 21:00 h 23:00 h

Prinz-Emil-Garten (Schlösschen) Schlosskeller Goldene Krone (Kneipe) Goldene Krone (Disco) Goldene Krone (Rockybar) Goldene Krone (Saal) Oetinger Villa Merck, Frankfurter Straße 250 Linie Neun, Griesheim Messplatz Adelungstraße 33, Darmstadt Huckebein Musikpark A5 Salon-Latino Tanzcafé Papillon Nachtcafé

11:00 h 18:00 h 14:00 h 14:00 h 11:00 h 15:00 h 17:00 h

Kranichsteiner Literaturverlag Centralstation (Saal) Agora Centralstation (Halle) Kleine Bühne Bessungen Kleine Bühne Bessungen Michaelskirche

24 > Tanzcafé Papillon.

SONNTAG, 23.09.2018 Das literarische Wohnzimmer mit Jutta Schubert Konzert: Les Brünettes - The Beatles Close-Up Tango Armonico Kindersachenflohmarkt Musical: Robin Hood Musical: Robin Hood Konzert: Claudio Monteverdis Marienvesper

25 > Konzert in der Michaelskirche. ANZEIGE


26 > Kurt Flasch liest.

Lesung: Kurt Flasch - Blaise Pascal, Pensées Konzert: Florian Weber Stadtrundgang: Unterwegs auf Frauenspuren Theater: Ein Sommernachtstraum Interaktiver Hörspielkrimi - Waldsterben Interaktiver Hörspielkrimi: Waldsterben (nachts) Konzert: Die Jahreszeiten (Joseph Haydn) Konzert: Tango Gleis 9 Fiesta Linie Neun mit Del Sol (live) Herbstmess' Adelung 33 - Offenes Atelier Tatort Krone Tanztee mit DJ Zoli

> 34 Stadtkirche Stadtkirche Ballonplatz Orangerie Waldkunstpfad > 12 Waldkunstpfad > 12 Pauluskirche Agora Linie Neun, Griesheim Messplatz 11:00 h Adelungstraße 33, Darmstadt 20:15 h Goldene Krone (Kneipe) 15:00 h Tanzcafé Papillon 11:30 h 19:30 h 14:00 h 20:00 h 14:00 h 19:00 h 18:00 h 18:30 h 12:00 h

MONTAG, 24.09.2018 Konzert: Prof. Ralph Gustafsson Darmstädter Krimitage: Elisabeth Herrmann Konzert: Phoenix (Punk) Herbstmess' Pub Quiz Vintage (Oldies & Goldies) WatzeFAQ (Quizabend) Ladies Night mit DJ Zoli

19:30 h Stadtkirche 20:00 h Bess. Knabenschule > 34 21:00 h Goldene Krone (Kneipe) Messplatz 20:30 h Green Sheep Pub 21:00 h Steinbruch-Theater, Mühltal 20:00 h Watzepunkt 21:00 h Tanzcafé Papillon

DIENSTAG, 25.09.2018 27 > Jochen Malmsheimer ist lustig.

Comedy: Jochen Malmsheimer

20:00 h Centralstation (Saal)


DJ Chromos Alphabet des guten Songs Konzert: Elias 'Fuzzy' Dahlhaus Nachtdienst 80s & 90s mit Björn Pop Herbstmess' Pub Quiz Salsa Treff Studier.Bar Pub Quiz

20:00 h Bess. Knabenschule (Keller) 21:00 h Goldene Krone (Kneipe) 22:00 h Goldene Krone (Rockybar) Messplatz 20:30 h Green Sheep Pub 20:30 h Guantanamera 23:00 h Nova 20:45 h Manni & Peet

MITTWOCH, 26.09.2018 Darmstädter Krimitage: Nicole Braun + Mathias ... Jüdische Kulturwochen 2018: Judentum zum Anfassen Lesung: Thomas Hürlimann - Heimkehr Frischzelle: BallaBalla Band - Saisonstart Konzert: Anna And A Riot (Indie Rock) An der Bar mit Kathi Herbstmess' Discofox Dance Night La Fiesta con Salsa y Bachata Play My Track - Du bist der DJ

20:00 h 19:00 h 19:30 h 21:30 h 21:00 h 20:00 h

Bess. Knabenschule (Halle) > 34 Jüdische Gemeinde Darmstadt Stadtkirche > 34 Bess. Knabenschule (Keller) Goldene Krone (Kneipe) Staatstheater (Die Bar) > 12 Messplatz 21:00 h Tanzcafé Papillon 21:45 h Salon-Latino 23:00 h Nova

28 > DJ Chromos Alphabet.

DONNERSTAG, 27.09.2018 Street Fighter 2 Turnier Ein Abend mit Hanns-Josef Ortheil Wohnzimmerkonzert mit Hollow Coves Vortrag: Die Verfolgung der Sinti & Roma in Hessen

19:00 h 19:30 h 19:00 h 19:00 h

Limo Lounge Stadtkirche > 34 - geheime Location / tba Offenes Haus / Ev. Dekanat

29 > Hanns-Josef Ortheil, Stadtkirche. ANZEIGE


Crossover mit The Jan Konzert: Any Other + Fabian Herbstmess' Tischfußballturnier DYP ExQuizit - das beste Quiz der Welt Students & Friends Afterwork

22:00 h Goldene Krone (Rockybar) > 12 21:00 h Oetinger Villa Messplatz 20:15 h Goldene Krone (Kneipe) 20:00 h Red Barn Restaurant 23:00 h Nachtcafé 18:00 h Burg Frankenstein (Restaurant)

FREITAG, 28.09.2018

30 > Lesung mit Judith Hermann.

Latin Dance Night Kabbaratz: Wo wir hinkamen, war es voll ... 42. Weiterstädter Filmfest-Nachlese: Best of Lesung: Judith Hermann - Sommerhaus, später Theater: Ein Sommernachtstraum Underground Evolution Bessunger Jam Session Konzert: Take Off Your Shirts (Rock) Konzert: Zwischenmensch + Kleister + Cressy Jaw... Black is Beatiful - Hip Hop mit Steazy90 Phony Franchise: Hip Hop mit Breitseite Schlosskeller Allstars Herbstmess' Kiss Me Darmstadt Freies Tanzen: Standard & Latein

21:00 h 20:30 h 20:00 h 19:30 h 20:00 h 21:00 h 20:30 h 22:00 h 20:00 h 22:00 h 22:00 h 22:00 h

Linie Neun, Griesheim HalbNeun Theater Centralstation (Saal) Stadtkirche > 34 Orangerie Steinbruch-Theater, Mühltal Jazzinstitut (Keller) Goldene Krone (Kneipe) Goldene Krone (Saal) Goldene Krone (Disco) Goldene Krone (Rockybar) Schlosskeller Messplatz 22:00 h Musikpark A5 19:00 h TSZ Blau-Gold-Casino

SAMSTAG, 29.09.2018

31 > Hazel Leach mit dem COB.

Fifty/Fifty: Die Party für Best Ager 11 Jahre Ponyhof Kabarett: Peter Vollmer - Er hat die Hosen an ... Konzert: Pöbel MC & MilliDance Konzert: COB - Composers' Orchestra Berlin Konzert: Mahnig Manderscheid Sternal Valk Quartett Oktoberfestparty: Trash, Charts & Hits Theater: Ein Sommernachtstraum Gothic Club 2000 70er80er Party Konzert: Magic Ed Combo (Blues) Konzert: Skywalker + Bury My Regrets + ... Indieclub mit DJ Kai RockyReggaeDemmi Musikalische Weinprobe: Wein trifft Musik Max Graef + Funkycan + DJ Neumann (Tax Free) Reggaelation mit DJ General Motors Ubu vulgaire - Machtspiel zwischen Musik & Schauspiel Biodanza Party Herbstmess' Saturday's Finest Saturday Night Fever La Gran Fiesta (Salsa, Bachata, Reggaeton) Saturday Dance Party Stadtklänge (House, R'n'B)

32 12 20 > Galerie Kurzweil. P | 56

20:30 h 22:00 h 20:30 h 21:00 h 20:30 h 19:30 h 22:00 h 20:00 h 21:00 h 22:00 h 22:00 h 20:00 h 22:00 h 23:00 h 18:00 h 23:00 h 21:00 h 20:00 h 19:30 h 22:00 h 22:00 h 22:00 h 21:00 h 23:00 h

Centralstation (Saal) Ponyhof & Weststadtcafé HalbNeun Theater Oetinger Villa Bess. Knabenschule (Halle) Stadtkirche Centralstation (Halle) Orangerie Steinbruch-Theater, Mühltal Schlosskeller Goldene Krone (Kneipe) Goldene Krone (Saal) Goldene Krone (Disco) Goldene Krone (Rockybar) Christuskirche, Eberstadt Galerie Kurzweil Roßdörfer Biergarten Theater Moller Haus Bessunger Knabenschule Messplatz Huckebein Musikpark A5 Salon-Latino Tanzcafé Papillon Nachtcafé


SONNTAG, 30.09.2018 Kabarett: Robert Kreis - Großstadtfieber Lesung: Wilhelm Genazino - Kein Geld, keine Uhr... Konzert: Tom Arthurs Trio - One Year Theater: W20 On Stage - ins Herz der Finsternis Lesung: Menschenfresser, Vampire und ein ... Konzert: Erlend Øye Herbstmess' Tatort Krone Tanztee mit DJ Zoli

20:30 h 11:30 h 19:30 h 18:00 h 20:00 h 20:00 h

HalbNeun Theater Stadtkirche Stadtkirche Theater Moller Haus Agora Centralstation (Saal) Messplatz 20:15 h Goldene Krone (Kneipe) 15:00 h Tanzcafé Papillon

> 34

> 34 > 12

33 > Großstadtfieber mit Robert Kreis.

KALENDER UPDATES TÄGLICH

Dieser Kalender entsteht in enger Zusammenarbeit mit

| FeierAbendKultur in Darmstadt. Alle Events, die bis zum 15. des Vormonats auf www.partyamt.de eingetragen werden, erscheinen automatisch und kostenfrei hier im Stadtkulturmagazin P.

Bildnachweise Veranstaltungskalender: 01: Joachim Dette | 02: Nick Marschalek | 03: Autour de Debussy | 04: Joachim Gern | 05: Axel Martens | 06: DJ Marko | 07: Malaka Hostel | 08: Bormuth | 09: Diarra Family 10: Pixabay | 11: Goethe Festwoche | 12: Heike Steinweg | 13: Dagmar Morath | 14: Sextones | 15: Lothar Bölck | 16: Lea Fabrikant | 17: Katja Ruge | 18: Ayse Yavas 19: Annika Weinthal | 20: Urban Zintel | 21: Mirco Rederlechner | 22: Bushfire, Stuttgarter Zeitung | 23: Theater Moller Haus | 24: Tanzcafé Papillon | 25: Hanna Zumsande 26: K. Pauls | 27: Jochen Malmsheimer | 28: DJ Chromo | 29: Luchterhand Literaturverlag | 30: Gaby Gerster | 31: Hazel Leach | 32: Galerie Kurzweil | 33: Robert Kreis

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Ausgabe 13 gratis

April 2009

Juli 2008

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Ausgabe 54 Mai 2013

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Ausgabe 23 15 Juni 2009 April 2010 gratis

Juni 2009 gratis

Wir möchten das Sprachbewusstsein stärken!

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Mit Theater-, Kunst- und Literatur-

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Ausgabe 17 15 September Juni 2009

Ausgabe 16 15

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Juli / August Juni 2009 gratis

Ausgabe 35 Juni 2011 gratis

Ausgabe 18 Oktober 2009 gratis

Cover Contest Winner!

Vintaage-H Hochburg Darm mstadtt 25 Jahre „Sum mpf““ Marathhonn durrchh Darmsstadtt

Ein Sommer voller Sprungbretter

Soolarr Decatthloon 2009 9

Musikfestivals in der Region

Albbert Manngelssdoorff unnd ichh Bookcrossing in Darmstadt

Black Box mit der BI ONO

Karrolinne sooll leeben!!

Kubbst Du noch oder slackst Du schon?

10 Jahre Knabencore

Freiluftoasen, Teil 1

Veranstaltungskalender

Ami went home!

60 Jahre Heinerfest

Tour de Mobilität

EM-Boxkampf im Darmstadtium

Darmstädter Duplikate

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Veranstaltungskalender

Schulterblick mit Prof. Johann-Dietrich Wörner

Kampfsport in Darmstadt, Teil 2

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Schöne neue Mediale-Welt

Stadtkulturmagazin

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Stadtkulturmagazin

Ausgabe 19 Novemver 2009 gratis

Ausgabe 36 Juli / August 2011

Ausgabe 20

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Dezember 2009 Januar 2010 gratis

Ausgabe 42 März 2012 Hol Dir den P-Sampler Vol. 2! Exklusiv vom 29.02. bis 07.03. in der Innenstadt!

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Ausgabe 36 Juli / August 2011 gratis

Freiluftoasen, Teil 2 Made in Darmstadt: Radar

Karoline lebt!

Musikfestivals in der Region Black Box mit den Centralstation-Machern

In die Pilze!

The Art of Deafman

Im Spielzeugmuseum

Hausbesetzung reloaded

Nachhaltig Feiern

Veranstaltungskalender

Kultur im Neuwiesenweg

Gelbe Tauben über Darmstadt

Stadtkulturmagazin

Mit dem Rolli durch DA Nacht

Kampfsport in Darmstadt, Teil 3 Besonders ... tierisch

Schöne P-escherung!

Veranstaltungskalender

Gutes Design im INTEF Musikflohmarkt

Stadtkulturmagazin

Allein im Tierheim Ausgabe 21

Black Box mit Frieder Wittich

Februar 2010

Veranstaltungskalender

gratis

Stadtkulturmagazin

Freiluftoasen, Teil 2 Made in Darmstadt: Radar Stadtkulturmagazin

Ausgabe 22 15

Musikfestivals in der Region

P-Sampler Vol. 2 • Streetworking P• Angeschimmelt Youth Crew

Juni 2009 März 2010

derCentralstation-Machern Rockformation Diskokugel • Veranstaltungskalender BlackBlackbox Box mitmit den

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Im Spielzeugmuseum Veranstaltungskalender

Stadtkulturmagazin

Ausgabe 26 Juli / August 2010 gratis gratis

Mit TheaterKunst- und Literatur-

Ausgabe 39

Black Box mit Fatih Akin

Stadtkulturmagazin

Illustre Gestalten

Übersicht

November 2011 gratis

Stadtteil Woogsviertel Überwintern im Odenwald 1. rischdisches Kreuzworträtsel Das Drama ums Museum Sander besonders ... Extremwohnen

Veranstaltungskalender

10 Jahre Partyamt!

Made in Darmstadt: Schlaglöcher Auf P-atrouille mit der Schlosspolizei Darmstadts schönster Keller Lilien-Kolumne: Unter Pappeln

Stadtkulturmagazin

Neue Rubrik: Aufgeschnappt! Im Kaufhaus der Gelegenheiten

Iss was! Veranstaltungskalender

Mit Theater-, Kunst- und Literatur-

Musikfestivals in der Region Schöner Sprayen in Darmstadt

Vorschau

Stadtkulturmagazin

Iss was! Grillspecial Nackt in Darmstadt

Mit Theater-, Kunst- und Literatur-

Plädoyer für Neue Musik

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DA it yourself! „Lilien-Set”

Radkuriere im Dauereinsatz Veranstaltungskalender

Mix Dir den P-Sommercocktail!

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Brandneu: die P-Fotostory

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Reichspogromnacht und Liberale Synagoge Mit TheaterKunst- und Literatur-

Hörspiel mit Kitty, Daisy & Lewis

Vorschau

Parole P! mit Andrea Petkovic & Phil Fill P-Sampler, Vol. 1

Neue Rubrik: Kommen und Gehen Veranstaltungskalender

Stadtkulturmagazin

Die Welt der Papiertheater

Mit Theater-, Kunst- und Literatur-

10 Jahre „Linie Neun“

Vorschau

Stadtkulturmagazin Ausgabe 59

Darmstadt hat die Wahl!

November 2013

Veranstaltungskalender

Mit TheaterKunst- und LiteraturÜbersicht

gratis

Der wertvolle „Heiner“ Suche und finde besonders ... oberbürgermeisterlich Stadtkulturmagazin

Veranstaltungskalender Stadtkulturmagazin

Parole P! mit Petkovic, Phil Fill, Partsch + Partheil Veranstaltungskalender

Stadtkulturmagazin

Veranstaltungskalender

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Veranstaltungskalender

Mit Theater-, Kunst- und LiteraturVorschau

Veranstaltungskalender Stadtkulturmagazin

Veranstaltungskalender

Stadtkulturmagazin

ausgabe 47 September 2012

gratis

Jetzt schon vormerken: „4 Jahre P“Party am 10.11.2012 in der Krone!

Mit Theater-, Kunst- und Literatur-

Mit Theater-, Kunst- und Literatur-

Vorschau

Vorschau

Unorte Mädchenbiertest Reunion Rocks! Hörspiel mit The Barbers Iss was: Falafel

Veranstaltungskalender

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Veranstaltungskalender

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ausgabe 49

Ausgabe 53 April 2013

november 2012

gratis

gratis

Januar 2013

gratis

Neue Darmstädter Nachtkultur Flohmarkt-Übersicht 2013 besonders ... Georg-Büchner-Platz Hörspiel mit Alberto Colucci

Veranstaltungskalender

Kommen und Gehen Veranstaltungskalender

Stadtkulturmagazin

... kunstvoll Blackbox mit Rebelion Soundsystem

Veranstaltungskalender

rex

Stadtkulturmagazin

Stadtkulturmagazin Ausgabe 63 April 2014

Ausgabe 10 Dezember 2008 Januar 2009

gratis

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PPPP-arty! 4 Jahre Stadtkulturmagazin Krone Sa, 10.11.12 Goldene

P

Stadtkulturmagazin

5 JAHRE

Ausgabe 55 Juni 2013

gratis

100 Jahre Frauenstudium

03 Do

10 Do

17 Do

24 Do

1. Darmstädter Kickertest Veranstaltungskalender Stadtkulturmagazin

Mit Theater-, Kunst- und LiteraturVorschau

rexFilmkreis 20:45

Di

Mi

Mi

Do

Darmstädter Kultur-Update

Mit Theater-, Kunst- und LiteraturVorschau

Ausgabe 61 Februar 2014

gratis

Flohmarkt-Kalender 2014 rexFilmkreis 20:45

rexFilmkreis 20:45

Mo

rexVorpremiere 20:45

20:15

Kino für Junggebliebene 15:30

rexExtra mit Ärzte ohne Grenzen eV D 20:15

So

rexVerqueertesKino 20:30

Fr

rexAlleWeltKino 20:15

Do

MET live im Kino 18:00

rexFilmkreis 19:00

rexExtra mit Deutsches Polen-Institut

MET live im Kino 18:00

20:15

Mi

20:15

Sa

20:15

rexExtra mit Förderverein Liberale 17:30

Stadtkulturmagazin

Do

Sa

Mo

Mo

Di

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Mit Gimmick! Georg-BüchnerMaske zum Heraustrennen!

Babbeln unter Pappeln mit Benny Gorka

SA, 08. JUNI 2013

Blackbox mit den Rollergirls Noch viel mehr P:

p-stadtkultur.de Mobile-Ticketing per App App Store: Stichwort „Kinopolis“

Erhältlich im Google play Store Stichwort „Kinopolis“

Büchner 200 Hörspiel mit FNFN

Hessisch for runaways

programmkinorex Heliapassage 64283 Darmstadt Mehr Infos im Kino und unter www.kinos-darmstadt.de

Wrede & Antwort

Veranstaltungskalender

Veranstaltungskalender

Kommen und Gehen

Selfmade Darmstadt

Windows Phone und webOS unter m.kino-ticketshop.de

Meisterhafter Hermann Zapf Blackbox mit Leeroy Thornhill Kommen und Gehen Noch viel mehr P:

Lilienpoesie mit Hanno Behrens p-stadtkultur.de

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Ausgabe 11

Ausgabe 05

Ausgabe 02 April 2008 gratis

Ausgabe 06 August 2008

Architektursommer Festivals im August

Prinz-Georgs-Garten Veranstaltungskalender

UNSER BEITRAG FÜR ´NEN LECKEREN SALAT * Sie erhalten ein Pfund Cherrytomaten. Gültig bis 30.09.2018. Pro Kunde nur 1 x einlösbar. Eine Barauszahlung ist nicht möglich.

SURFIN’ DARMSTADT!

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BESSUNGER KNABENSCHULE K

kulturzentrum in darmstadt

[Auswahl]

Sept. 2018

Fr 07.09. | 20.30 Uhr | We‘ll Come United

Malaka Hostel (Freiburg)

Sa 08.09. | 20.30 Uhr | Griot-Music

Diarra Family (Burkina Faso) Fr 14.09.| 20.30 Uhr | Szen. Lesung & Musik

Den Himmel mit Händen fassen Fr 14.09.| 21 Uhr | Starwhore im Keller Sextones (USA) Funk & Soul aus Reno Mi 19.09. | 21 Uhr | Band aus Seattle/Keller Gravelroad (USA) Country-Blues Sa 22.09. | 19.00 Uhr | Musik/Futter/Drinks

Der Goldene Hirsch wird 10

24.+ 26.09 | 20.00 Uhr | Lesungen u. Musik

Darmst. Krimitage im Herbst

Mi 26.09. | 21.30 Uhr | Afrobeat im Keller

Frischzelle: BallaBallaBand

Sa 29.09. | 20.30 Uhr | Leitung: Hazel Leach

Composer‘s Orchestra Berlin

Mehr auf www.knabenschule.de

DA | Ludwigshöhstraße 42 | Fon 06151-61650

SEPTEMBER 2018

Sa 01.09. // 20:00 und So 02.09. // 18:00 Theater INC Animal Farm 16+ Sa 08.09. // 20:00 und So 09.09. // 18:00 Theater INC Frühlingserwachen 16+ Fr 14.09.– So 16.09. Rhein-Main-Magic Zauberfestival 3+/16+ Premiere Sa 22.09. // 20:00 Theater Transit Illegal ein leben lang 16+ Premiere So 23.09. // 15:00 Theater die Stromer TATÜTATA! Die Lügenpolizei informiert. 5+ Sa 29.09. // 20:00 Try out Theater Transit Ubu, c’est moi 16+ So 30.09. // 18:00 Benjamin Lutz W20 on Stage 16+ Das vollständige Programm finden Sie immer aktuell auf unserer Homepage! Sandstraße 10 | 64283 Darmstadt | Telefon 06151-26540

www.theatermollerhaus.de

SURFIN’ DARMSTADT!

Sa, 01.09. / 17:00 Fritz Horn (Golden Twentys) Gedächtnis Konzert mit der „Golden Twentys Revival Band“, u. A. mit „The Boogie Man, The Barbers, Eule, AygenART

Ausgabe 11

Ausgabe 13 gratis

Ausgabe 02 April 2008 gratis

Ausgabe 06

Juni 2008 gratis

Cover Contest Winner

Schwimmbad-Report Cover Contest Winner

Ausgabe 41 Februar 2012

gratis

Des Fürsten und des Herrn Garten Mehr Autonomie für Darmstadt? Veranstaltungskalender

Frühling in der Botanik

Kron(e)juwelen

Klettern im Wald Lilien-Krise

Hunger in der Nacht

Untergrundkunst

Stadtkulturmagazin

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Ungewissheit auf 603qm

besonders ... Gedenkstätte

Kiosk-Test, Teil 2

Mode made in Darmstadt

Die besten Public Viewings der Stadt Alternativen zur EM Zwei neue Clubs in Darmstadt Schulterblick mit Bruno Labbadia Veranstaltungskalender

besonders ... maskenhaft

Afro-Hesse bleibt!

Tschüss, Hochschulstadion!

Funky: The Lovemachines Veranstaltungskalender

Filme im Tännchen

Hospizarbeit in Darmstadt

Hörspiel mit Tornado Stoolgang

Flohmärkte vor der Tür

Black Box mit The Disco Boys

Veranstaltungskalender

Hörspiel mit Zimmermann & Zimmerman (SV 98) Lecker Kulturhäppchen!

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Darmstädter Tage der Fotografie

Stadtteil Eberstadt

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Neuer Club: das „Neutral”

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Stadtkulturmagazin

Made in Darmstadt: antipreneur.de

Ausgabe 01 März 2008 gratis

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Ausgabe 54 Mai 2013

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Ausgabe 23 15 April 2010 gratis

Juni 2009 gratis

Wir möchten das Sprachbewusstsein stärken!

Straßenmusik in Darmstadt In Jugendstil baden

Mit Theater-, Kunst- und Literatur-

Überwachung vs. Web 2.0

Literarischer März

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Stadtteil Martinsviertel

Blackbox mit Chris Kotze

Urbanes Landwirtschaften

Sozial global

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Sa, 08.09. / 20:00 / Eintritt frei Wazzemussignacht: The Five (Blues)

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April 2009

Ausgabe 09 November 2008

gratis

August 2008

Architektursommer Festivals im August

Prinz-Georgs-Garten Veranstaltungskalender

Flohmarkten mit Karoline

SO 02.09. Punkrock

Hörspiel mit den Stinkenden Socken

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Freiheit für Skateistan! Veranstaltungskalender Stadtkulturmagazin

Ausgabe 17 15 September 2009

Juli / August Juni 2009 gratis

Ausgabe 18 Oktober 2009 gratis

Vintaage-H Hochburg Darm mstadtt 25 Jahre „Sum mpf““ Marathhonn durrchh Darmsstadtt

Ein Sommer voller Sprungbretter

Soolarr Decatthloon 2009 9

Musikfestivals in der Region

Albbert Manngelssdoorff unnd ichh Bookcrossing in Darmstadt

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Schulterblick mit Prof. Johann-Dietrich Wörner

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Hol Dir den P-Sampler Vol. 2! Exklusiv vom 29.02. bis 07.03. in der Innenstadt!

MI 12.09. Post-Hardcore

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Mit dem Rolli durch DA Nacht

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Fr, 14.09. / 19:00 / Eintritt frei Die besondere Platte # 27

Ausgabe 16

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WOLVES&WOLVES&WOLVES&WOLVES

PETROL GIRLS

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Februar 2010

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Ausgabe 22

P-Sampler Vol. 2 • Streetworking P• Angeschimmelt Youth Crew Blackbox mit der Rockformation Diskokugel • Veranstaltungskalender

März 2010 gratis

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Ausgabe 26 Juli / August 2010 gratis gratis

Mit TheaterKunst- und Literatur-

Black Box mit Fatih Akin

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Illustre Gestalten

Übersicht

Stadtteil Woogsviertel Überwintern im Odenwald

Made in Darmstadt: Schlaglöcher

1. rischdisches Kreuzworträtsel Das Drama ums Museum Sander besonders ... Extremwohnen

Auf P-atrouille mit der Schlosspolizei Darmstadts schönster Keller

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10 Jahre Partyamt!

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Neue Rubrik: Aufgeschnappt!

Iss was!

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FR 14.09. Punk

Veranstaltungskalender Musikfestivals in der Region Schöner Sprayen in Darmstadt

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ABRISS / UPFLUSS

Mit TheaterKunst- und LiteraturVorschau

P-Sampler, Vol. 1

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Darmstadt hat die Wahl! Rollerderby in Darmstadt Oh, Du öder Friedensplatz!

Hörspiel mit den Messer Brüdern

Lesestoff: Heinermusik

Hessisch zum Wegrenne

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Der wertvolle „Heiner“

Schöner Döner

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Schöne P-scherung! Stadtkulturmagazin

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Yoga erobert Darmstadt

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Black Box mit Roman Flügel

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Hörspiel mit Bormuth Parole P! mit Petkovic, Phil Fill, Partsch + Partheil Veranstaltungskalender

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Fr 21.09. Indie/Post-Punk/Noise/Pop

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DECIBELLES / YACHT COMMUNISM

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ausgabe 47 September 2012

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Jetzt schon vormerken: „4 Jahre P“Party am 10.11.2012 in der Krone!

SA 22.09. Festival

Mit Theater-, Kunst- und Literatur-

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Unorte Mädchenbiertest Reunion Rocks! Hörspiel mit The Barbers Iss was: Falafel

WASCHBÄRKIRMES

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Ausgabe 53 April 2013

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Neue Darmstädter Nachtkultur Flohmarkt-Übersicht 2013 besonders ... Georg-Büchner-Platz Hörspiel mit Alberto Colucci

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PPPP-arty!

Stadtkulturmagazin Ausgabe 63 April 2014

4 Jahre Stadtkulturmagazin Krone Sa, 10.11.12 Goldene

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5 JAHRE

10 Do

17 Do

24 Do Veranstaltungskalender Stadtkulturmagazin

Mit Theater-, Kunst- und LiteraturVorschau

rexFilmkreis 20:45

Darmstädter Kultur-Update rexVorpremiere 20:45

20:15

Di

rexVerqueertesKino 20:30

20:15

Mo

rexAlleWeltKino 20:15

20:15

So

MET live im Kino 18:00

20:15

Fr

rexExtra mit Ärzte ohne Grenzen eV D 20:15

Do

rexFilmkreis 20:45

Mi

rexFilmkreis 20:45

Sa

Kino für Junggebliebene 15:30

rexExtra mit Förderverein Liberale 17:30

Do

rexExtra mit Deutsches Polen-Institut

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rexFilmkreis 19:00

DO 27.09. Indie ANY OTHER / FABIAN

03 Do

MET live im Kino 18:00

Sa, 22.09. / 20:00 Alles Auf Anfang: Improtheater

10 Jahre „Linie Neun“

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Mit Theater-, Kunst- und Literatur-

So, 16.09. / 17:00 / Eintritt frei Sternchen von Heute – Stars von Morgen: Kinder spielen für Kinder klassische Musik

Die Welt der Papiertheater

Mit Theater-, Kunst- und Literatur-

Mi

Mi

Do

Sa

Mo

Mo

Di

Mi

Mit Theater-, Kunst- und LiteraturVorschau

Flohmarkt-Kalender 2014

Mit Gimmick!

Babbeln unter Pappeln mit Benny Gorka

SA, 08. JUNI 2013

Blackbox mit den Rollergirls Noch viel mehr P:

Hessisch for runaways

programmkinorex Heliapassage 64283 Darmstadt Mehr Infos im Kino und unter www.kinos-darmstadt.de

p-stadtkultur.de Mobile-Ticketing per App App Store: Stichwort „Kinopolis“

Erhältlich im Google play Store Stichwort „Kinopolis“

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Windows Phone und webOS unter m.kino-ticketshop.de

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SA 29.09. Rap/HipHop

Lauteschlägerstraße 28 a 64289 Darmstadt Tel: 06151 / 4923014 www.hoffart-theater.de

PÖBEL MC / MILLI DANCE

oetingervilla.de

Das selbstverwaltete Jugend- und Kulturzentrum

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r.de

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& Dates Alle Infos nter u u d t es d fin ebein.de www.huck und auf ebein /Club.Huck

Tiavo

13.09.18 Frankfurt, Ponyhof

Kurt Krömer

15.09.18 Mainz, Halle 45

Matt Gresham

19.09.18 Frankfurt, Ponyhof

Pawel Popolski

26.09.18 Mainz, Frankfurter Hof 27.09.18 Frankfurt, Batschkapp

Johnny Armstrong

28.09.18 Frankfurt, Orange Peel

Faber

06.10.18 Frankfurt, Gibson

Jason Derulo

07.10.18 Frankfurt, Festhalle

Dardan

09.10.18 Frankfurt, Nachtleben

HIG LIGHH Ts

Faisal Kawusi

T LADIES NIGH

Anytime Late Night Show

14.10.18 FFM, Saalbau Bornheim

18.10.18 Offenbach, Hafen 2

Tristan Brusch

90er

23.10.18 Frankfurt, Das Bett

Ralph Ruthe

28.10.18 Frankfurt, Jahrhunderthalle 15.11.18 Gießen, Kongresshalle

st SATURDAY‘SFine

Der Postillon

29.10.18 Mannheim, Capitol 30.11.18 Bensheim, Parktheater

Sarah Bosetti

31.10.18 Frankfurt, Die Fabrik

2000ER

CRO

11.11.18 Frankfurt, Festhalle

PARTY

Sero

14.11.18 Frankfurt, Das Bett

Jan van Weyde

22.11.18 Frankfurt, HoRst

Osan Yaran

23.11.2018 Frankfurt, Orange Peel

CLUB HUCKEBEIN

TICKETS & INFOS: WWW.SCHONEBERG.DE

Heidelberger Str. 89a

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Out of Darmstadt Kultur in Rhein-Main-Neckar AUSWA H L + T E X T E: TOB I MOKA + M AT I N NAWA B I FOTO S: M I KA VÄ I SÄ N E N (F RE U N DE SKRE I S) + BE N E D I KT S C H M I T Z (HON I G) + E L E N E USD I N (A N NA BU RC H)

Motor City Drum Ensemble (Stuttgart) Einst galt Plessow als Wunder­ kind der deutschen House-/ Techno-Szene, weil er blut­ jung schon so unfassbar gut war. Jetzt feiert er mit seinem Projektnamen zehnjähriges Jubiläum und ist immer noch unfassbar gut. Robert Johnson, Offenbach Sa, 01.09. | 23.59 Uhr | 15 €€ Jonathan Bree (Neuseeland) Absoluter Geheimtipp. Der mysteriöse Jonathan Bree mit Maske zelebriert eine Art Ba­ rock-Indiepop zwischen Divine

Comedy, Magnetic Fields, Belle & Sebastian, King Krule und Scott Walker. Mousonturm, Frankfurt Di, 04.09. | 20 Uhr | 15 € Riviera Festival Mehrere Klubs (Robert Johnson, Hafen2 und mehr) auf der Offen­ bacher Seite des Mains feiern gemeinsam – mit hochkarätigen Acts: Haiyti, Kat Frankie, Jayda G & DJ Fettburger, PTTRNS, Grandbrothers, Hildegard von Binge Drinking und viele mehr. Klubs in Offenbach Fr, 07.09. + Sa, 08.09. | Infos: www.riviera-offenbach.de

Pabst (Berlin) Das Trio aus der Hauptstadt hat mit seiner Platte „Chlorine“ den Beweis dafür abgeliefert, was kaum jemand für möglich gehalten hat: Es gibt Innovati­ onspotenzial in der Rockmusik! Unglaublich knackiger Mix aus Noise, Surf und – wait for it – R’n’B. Kein Scheiß: richtig geil! Schon Schön, Mainz Fr, 07.09. | 20 Uhr | 13 € Freundeskreis Open Air Im Schlachthof Wiesbaden hat gefühlt bereits jede popkulturell relevante Band gespielt – nur Freundeskreis tatsächlich noch nie. Wie schön, dass Max Herre und Co. es zu ihrem 20. Bandjubiläum jetzt auch in die Landeshauptstadt schaffen. Ein schönes Finale der neuen OpenAir-Reihe im Kulturpark! Schlachthof Wiesbaden (Kulturpark) Sa, 08.09. | 19 Uhr | ab 38 € Win! Win! Das P verlost 2 x 2 Tickets auf www.p-stadtkultur.de. Thee Oh Sees (USA) Gibt ja Leute, die behaupten, Rock'n'Roll sei tot. Zerrt sie auf ein Konzert der hemmungslosen Thee Oh Sees und sie werden künftig ihr Maul halten. File under The Cramps, Jay Retard and Die Die Die. Zoom, Frankfurt Fr, 07.09. | 20 Uhr | 27 €

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Hard Skin (England) Wer wirkliche Skinheads mal Rudel-tanzen sehen will, sollte sich die legendäre Oi!-Band Hard Skin anschauen. Nazi-Skins soll­ ten den Bereich aber weiträumig meiden. Die Au, Frankfurt Fr, 14.09. | 21 Uhr | 10 € Ghost Bag & Tine Fetz Wenn sie nicht gerade Comics und Strips zeichnet, illustriert Tine Fetz für Magazine wie Brand Eins, Rolling Stone oder Missy Mag. Ihr neuestes Projekt ist jedoch eine besonders span­ nende Kooperation. Zusammen dem Musiker Nick Jongen alias Ghostbag veröffentlichte Fetz eine Platte, bei der Songs und Illustrationen eins werden. Klapperfeld, Frankfurt Fr, 14.09. | 21 Uhr Eintritt: cheap & fair

Juse Ju (Berlin) HipHop aus dem Umfeld von Antilopen Gang, Fatoni und Dexter mit richtig guten Texten und derben Beats zwischen Trap und Boom Bap. Café Central, Weinheim Sa, 15.09. | 21 Uhr | 17,50 € Johannes Heil (Frankfurt) Johannes Heil zählt wirklich zu den Urgesteinen der deutschen Techno-Szene. Diesmal mit einem Live-Set am Start. Halle 02, Heidelberg Sa, 15.09. | 23 Uhr | 12 €

Honig (Düsseldorf) Vier Jahre mussten sich Fans der Indie-Pop-Band gedulden – jetzt gibt’s aber endlich wieder neue Musik aus der Feder des Songwriters Stefan Honig. „The Last Thing The World Needs“, so der augenzwinkernde Titel der Platte, ist wieder via Haldern Pop erschienen und sehr, sehr gut geworden. Schon Schön, Mainz Sa, 15.09. | 20 Uhr | 20 € Win! Win! Das P verlost 2 x 2 Tickets auf www.p-stadtkultur.de.

Ezra Collective (England) Das sehr spannende Quintett gilt als „New Wave of UK jazz“. Von Hard Bop bis Sun Ra, von Afro Beat bis Dub Reggae ist alles möglich. Brotfabrik, Frankfurt Di, 18.09. | 20 Uhr | 21 € Stereo Total (Berlin) Francoise Cactus und Brezel Göring sind endlich wieder un­ terwegs. Beim Berliner BohèmeDuo mit French Touch gilt wie immer: Wir tanzen im 4-Eck. Zoom, Frankfurt Fr, 21.09. | 20 Uhr | 20 € Anna Burch (Detroit) Mega lässiger Indie-Pop! Nach ihrem Ausstieg bei Frontier P | 61

Ruckus hat die Musikerin ihre Folk-Wurzeln gekappt und präsentiert mit ihrem Debüt „Quit The Curse“ eine wunderbar stim­ mige Platte voller Lo-Fi-Charme und Referenzen von Juliana Hat­ field, 90er-Alt-Rock bis Alvvays. Schon Schön, Mainz Fr, 21.09. | 20 Uhr | 15 € Win! Win! Das P verlost 2 x 2 Tickets auf www.p-stadtkultur.de Fotocrime (Louisville) Megagute, neue Band um nicht mehr ganz so neue Veteranen der US-Underground-Szene. Das Debüt „Principle Of Pain“ ist alles andere als ein weiteres Wave-/Post-Punk-Surrogat. Drum Machine, analoge Synthe­ sizer und Sisters-Of-Mercy-Refe­ renzen fügen sich zum perfekten Dark-Wave-Album. Forum Mannheim Di, 25.09. | 20.30 Uhr | 8 € Tank & The Bangas (USA) Ein fulminantes Groove-Monster aus Funk, HipHop und R'n'B, das an The Roots und George Clin­ tons Parliament und Funkadelic erinnert. Und voran die wirklich mitreißende Sängerin Tarronia „Tank“ Ball. Zoom, Frankfurt Di, 25.09. | 21 Uhr | 23 €


Moppelmett Folge 8: Knigge, Digga! T E X T: MOP P E L W E H N E M A N N | I L LUST R AT I ON: A N DRÉ L I EG L + L I SA Z E I SS L E R (P ORT R ÄT)

Liebe Leser, liebe Darmstädter, Ihr kennt das: Man hat einen mehr oder minder wichtigen Termin, muss also recht eilig von A nach B, um einen Bus, einen Zug oder ein Raumschiff zu erwischen und wird sogleich vom Universum auf die Probe gestellt. „RECHTS STEHEN – LINKS GEHEN!“ Menschens­ kinder! Es gibt diese eine Rolltreppenregel – das kann doch nicht so schwer sein. Es ist schön, dass Ihr Zeit zum Trödeln habt, doch, das freut mich wirklich für Euch. Aber bitte, bitte nehmt Rücksicht auf jene Menschen um Euch herum, die wegen ihrer eigenen Trödelei beim Kaffeekochen am heimischen Herd in Eile sind und es nicht gebrauchen können, dass Ihr mit Euren Rollkoffern bestückt nebeneinander stehend die Rolltrep­ pen dieser Welt verstopft. Über die man – oben angekommen – zudem auch noch stolpert, weil Ihr seelenruhig am Ende stehen bleibt, um nach dem nächsten McDonald's, Starbucks oder „Nanu Nana“ Ausschau zu halten. Abruptes Stehenbleiben ist ohnehin das Unnötig­ ste, was Ihr machen könnt; wo wir gerade dabei sind, Ihr, Ihr, Ihr … Fußgänger! Es kommt Euch ein anderer Fußgänger in freier Wildbahn entgegen? Nur keine Panik! Hektische links-rechts-linksrechts-Ausweichmanöver anzudeuten ist vollkom­

men überflüssig, denn: Wenn ein jeder der beiden aufeinander zusteuernden Fußgänger immer nach rechts ausweicht, kann ein Zusammenstoß eben­ falls immer verhindert werden. Insbesondere dann, wenn man beim Gehen gerade wichtig auf sein Smartphone schauen muss und von seiner Umwelt ohnehin nur mäßig viel mitbe­ kommt, ist es von enormer, geradezu überlebens­ wichtiger Notwendigkeit, schon mit einem kurzen, flüchtigen Blick nach vorne das „nach rechts Ausweichmanöver“ automatisch einzuleiten. Überhaupt! Ihr und Eure Telefone! Nee, stört über­ haupt nicht, dass sie ständig Euer wichtigstes Be­ schäftigungselement sind, dass ihr Eure Musik über den geräteinternen Kacklautsprecher laufen und alle anderen an Eurem fragwürdigen und zudem meist grässlichen „Musikgeschmack“ teilhaben lasst. Es ist auch super interessant, was Ihr so in Eure Telefone schreit, während Ihr Euch im öffentlichen Raum bewegt. Erzählt bitte mehr davon! „Ja, ich sitze gerade im Zug. Hm. Hm. Ja. Hat Verspä­ tung. Weiß ich nicht. Nudeln? Okay. Dann muss ich aber nochmal kurz zu Rewe. Silke kommt um acht. Ja, ohne Frank. Ja, doch. Der ist doch jetzt mit der Brigitte zusammen. Nein, nein. Mit Brigitte. Hallo? H-A-L-L-O-O-O? Hörst Du mich? Nein, der Frank ist

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mit der Brigitte zusammen! B­R­I­G­I­I­I­I­I­T­T­E! Hallo? [leise zu sich selbst] Och, jetzt ist das Netz weg. [kurz darauf:] Ja, ich bin's nochmal ...“ Uff. Oder: „Hey, schön, dass Du zurückrufst. Jo, ich bin gerade bei 'ner Lesung ...“ Ja, super! Voll cool, dass Du Dich zu einer Kulturveranstaltung aus Deiner Komfortzone gewagt hast! Da kann man schon mal klatschen. Nein, nicht für Dich. Für den Künst­ ler, der da vorne am Mikrofon sitzt. Für den alle anderen Anwesenden Eintritt gezahlt haben, weil sie hören möchten, was er vorzutragen hat. Ach wie schön, dass Deine Begleitung jetzt auch da ist. Nee, ist nicht schlimm, dass sie zu spät ist – kann ja jedem mal passieren. Bahn wahrscheinlich. Kennt man ja. Ist auch okay, dass Ihr Euch jetzt erst mal sämtliche Tagesereignisse mitteilt. Klar, kein Pro­ blem. Ach, ein Salat zum Mittag? Toll! Ich wundere mich auch, warum da vorne einer vor Publikum ins Mikro quatscht – hat der kein Facebook und Twitter?

08.09. SA

11.09. DI 13.09. DO 17.09. MO 21.09. FR 25.09. DI 27.09. DO 27.09. DO 28.09. FR 29.09. SA 29.09. SA 30.09. SO 04.10. DO 07.10. SO 07.10. SO 08.10. MO 08.10. MO

Apropos Facebook … Mann, Leute! Einmal weiter als bis zur Toilettentür denken! Das wünscht man sich sehnlichst. So wie die beiden Jugendlichen es neulich am Bahnsteig ihrem Kumpel erklärten: „Yo, Bruder! Erst die Leute aussteigen lassen und dann einsteigen. Dann ist im Zug doch viel mehr Platz.“ „Stimmt! Knigge, Digga!“ In diesem Sinne, liebe Leser und Darmstädter: Wer Rücksicht nimmt, bekommt ganz viele gute Karma­Punkte in den Lieblingsstoffbeutel gesteckt. Hält Euch stets die Tür auf, Eure Moppel ❉

09.10. DI 11.10. DO 11.10. DO 14.10. SO 17.10. MI

18.10. DO 20.10. SA 27.10. SA 28.10. SO 31.10. MI 02.11. FR

03.11. SA

Wer ist diese Moppel? — Moppel Wehnemann hat in Frankfurt für das „Caricatura – Museum für Komische Kunst“ gearbeitet und ist aktuell als Fotografin und Bloggerin aktiv. Der Pop-Redakteur Linus Volkmann nennt sie „eine beliebte und prominente Akteurin aus der Titanic-Clique.“ Ihre Hobbys: Bier, American Football, Postkarten und Satire. Außerdem ist Moppel Initiatorin der erfolgreichen Open-Air-Reihe „Bier trinken und Joggern gute Tipps zurufen“. Seit Sommer 2017 bereichert Moppel unseren Kolumnisten-Pool mit ihren Beobachtungen des Alltagswahnsinns. www.facebook.com/moppelmett.de P | 63

04.11. SO 09.11. FR 10.11. SA 11.11. SO 13.11. DI 18.11. SO 19.11. MO 27.11. DI 30.11. FR 01.12. SA 06.12. DO 07.12. FR 20.02. MI

FREUNDESKREIS FEAT. AFROB, JOY DENALANE & MEGALOH (OPEN AIR) NIGHT VIPER / SPIDERS STONED JESUS / MOTHERSHIP FEE. 11 FREUNDE LIVE TOM GRENNAN GERD KNEBEL (BADESALZ) DESASTERKIDS ELÄKELÄISET DANGER DAN KHALID BOUNOUAR - SHOWTIME MANUEL MÖGLICH - ALLES AUF ANFANG JUSE JU ÓLAFUR ARNALDS (KURHAUS) FLIEHENDE STÜRME DERMOT KENNEDY HOT SNAKES / JO PASSED PIERCE BROTHERS / SOHAM DE CAPTAIN PLANET / MATULA ASP ZAUBERERBRUDER LABRASSBANDA / FOLKSHILFE DAHIN, WO ES WEHTUT. ZEIGLERS WUNDERBARE WELT DES FUSSBALLS - LIVE KATAKLYSM / HYPOCRISY KODALINE THE AMITY AFFLICTION / THE PLOT IN YOU / U.A. ANTIFEST FEAT. ANTI-FLAG / SILVERSTEIN / LESS THAN JAKE JORIS IMPERICON NEVER SAY DIE! TOUR 2018 FEAT. BEING AS AN OCEAN / NORTHLANE / U.A. ACCEPT / ORDEN OGAN / REFUGE / MONUMENT THE CAT EMPIRE COURTNEY BARNETT SLIME & ZSK ESKIMO CALLBOY TOO MANY ZOOZ FELIX LOBRECHT: HYPE JAN PHILIPP ZYMNY: HOW TO HUMAN? BENJAMIN VON STUCKRADBARRE: REMIX 3 FIRST AID KIT MADSEN PARCELS 257ERS (STADTHALLE OF) THE STREETS

Unser komplettes Programm findet ihr im Internet unter

schlachthof-wiesbaden.de


„Besser einen schlechten Musikgeschmack als gar keinen!“

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Hörspiel mit Terrence Boyd M US I KAUSWA H L + T E X T + FOTO: M AT H I A S H I L L

Der großgewachsene US-amerikanische Mittelstürmer Terrence Boyd, geboren 1991 in Bremen, spielt seit gut anderthalb Jahren für den SV Darmstadt 98. Davor waren Berlin, Dortmund, Wien und Leipzig seine fußballerischen Stationen. Für das P nahm sich der Kabinen-DJ der „Lilien“ in einem netten Lokal in der Innenstadt bei Rührei und Milchkaffee Zeit fürs entspannte Musikhören – aber auch für das Beantworten der Fragen, welche Songs Fußballer denn nun besonders motivieren und was er vom Vokuhila seines Trainers hält.

Bill Conti „Gonna Fly Now (Theme From Rocky)“ Denver-Clan, „Fackeln im Sturm“, „For Your Eyes Only“ … die anderen Soundtrack-Arbeiten des Italo-Amerikaners William E. „Bill“ Conti sind ja schön und gut, aber so richtig berühmt geworden ist er 1977 mit dieser Hymne ... Terrence: Das ist aus „Rocky“ ... wie heißt es denn? Das P: „Theme From Rocky“ – eigentlich heißt der Song „Gonna Fly Now“, das wusste ich bis gestern aber auch nicht. Das wäre doch das perfekte Einlauflied in ein Stadion – aber das läuft nirgendwo, oder? Ganz ehrlich: Ich hab' keine Ahnung, ich bekomm‘, wenn ich auf dem Platz stehe, gar nicht mit, was da aus den Boxen kommt. Ich könnte Dir nicht einmal genau sagen, was für ein Tor-Jingle gespielt wird. „Die Sonne scheint“ von Alberto Colucci, oder? Und wie ist das mit den Fan-Gesängen? Ich stell mir das schwierig vor, weil ja am Böllenfalltor die verschiedenen Gruppen oft etwas Unterschiedliches singen. Wenn man auf der Bank sitzt,

kriegt man das schon mit. Aber auf dem Platz merkt man nur, ob die Grundstimmung gerade positiv oder negativ ist. Mir wurde im Vorfeld gesteckt, dass Du der Interims-Kabinen-DJ bist und normalerweise Sandro Sirigu diesen Job inne hat. Terrence [grinst]: Ich hatte das seit dem Auswärtsspiel im Winter in Dresden gemacht, danach haben haben wir zwölfmal nicht mehr verloren. Das war auch dann immer mein Argument, wenn sich mal ein Spieler beschwert, dass ihm ein Song nicht gefällt. Nach unserer Niederlage auf St. Pauli denke ich aber, dass Sandro diesen Posten wieder übernimmt. Wie läuft das denn generell so ab? Drückt man da seine eigene Musik durch oder darf jeder mal? Als Kabinen-DJ muss man allen gerecht werden. Die Spieler dürfen alle vorher Songs anmelden, da sind dann auch ein paar wilde Sachen dabei: Da gibt‘s Deutschrap, da gibt‘s Joevin Jones mit seinem karibischen Kram, da gibt’s Schlager. Fabi Holland und Marvin Mehlem gehören zum Beispiel musiktechnisch zur Ballermann-Fraktion. Das läuft dann auch. Was aber immer das letzte Lied ist, bevor wir auf den Platz gehen: „Can’t Stop“ von den Red Hot Chili Peppers. Wiley feat. Skepta & MS D „Can You Hear Me (Ayayaya)“ Der Hip-Hopper Wiley, auch als Eskiboy bekannt, ist einer der wichtigsten Produzenten des britischen Grime. Terrence [ganz, ganz schnell]: So was hör ich derzeit nur, das ist Grime, oder? Meine absolute Nummer eins ist momentan J Cole, aber ansonsten bin ich auch hängengeblieben auf Skepta und Konan und so weiter. Der britische Rap ist für uns Europäer einfach nahbarer als … P | 65

… der amerikanische Gangster-Rap. Genau! Pur „Abenteuerland“ Hartmut Engler und seine Jungs landeten hiermit 1995 einen der größten Deutschrock-Hits aller Zeiten. Was kommt jetzt? Schlager oder was? Hmm ... Rock-Schlager … die Schlager-Fraktion bei uns in der Kabine hört ja eher solche Ballermann-Kaliber wie „Wie heißt die Mutter von Niki Lauda“ … schlimm, ganz schlimm … die sind mir alle ein Dorn ... [lacht]. Aber das hier kenn‘ ich nicht. Was ist das? Das ist Pur, das hab ich rausgesucht, weil es die Lieblingsband von Toni Kroos ist. Der ist sogar mit dem Sänger befreundet. Woher stammt die Freundschaft? Toni Kroos stammt ja aus Greifswald, kommt die Band auch aus dem Osten? Nein, eher aus dem Schwäbischen. Ich dachte, dass da vielleicht die Verbindung herkommt. Das weiß ich, ehrlich gesagt, auch nicht. Aber der Musikexpress hat vor der WM eine Typisierung der Musikgeschmäcker von Fußballern erstellt. Ich wollte Dich fragen, ob die Deiner Meinung nach zutrifft. Neben „Schwiegermutters Liebling / der Pur-Fetischist“ sind da auch die aufgelistet, die sagen „Ich hör das, was in den Charts ist oder im Radio läuft“. Ja, das stimmt wirklich. Da hab ich aber lieber jemanden, der Schlager hört, das aber richtig fühlt, als jemanden, der gar keinen Musikgeschmack hat. Da weiß ich schon, dass ich mit der Person musikalisch keine Verbindung habe. Na ja, es gibt ja auch das Argument vieler Profi-Fußballer, sie trainierten so viel, dass sie keine Zeit hätten, sich um die Entwicklung eines eigenen Musikgeschmacks zu kümmern.


Auf mich trifft das nicht zu. Natürlich ist das Training in der Vorbereitung anstrengend. Aber wir Profis haben, weil wir ja nicht mehr als vier Stunden am Tag trainieren, meiner Meinung nach genug Zeit, uns damit auseinanderzusetzen. Die dritte Gruppe ist laut Musikexpress „die Möchtegern-Geschmackspolizei“. Berühmte Spieler hosten eigene Online-Playlists mit ihren aktuellen Lieblingshits. Und da landen dann neun Jahre alte Kanye-West-Songs drauf. Das ist dann wohl eher Mitläufertum! [lacht] Kommen wir zur vierten Fraktion: Die harten HipHop-Boys wie zum Beispiel Jérôme Boateng, die Chris Brown, Pitbull, Lil Wayne und Drake hören. Also, da muss ich einhaken: Pitbull ist nur noch Pop, die Musik finde ich voll peinlich. Im Grunde hat er’s zwar richtig gemacht, weil sich damit viel mehr Geld verdienen lässt, aber mit HipHop hat das nichts mehr zu tun. Lil Wayne ist schon okay, da war ich früher auch ein harter Fan. Allerdings ist der voll verstrahlt. Genau wie Gucci Mane, mit seiner Eistüte auf der Backe. Manche von den neuen Rappern machen diese Styles dann nach und wollen das Image verkörpern, wirken dabei aber nicht authentisch. Decubitus „Heller ist schneller“ Vor drei Jahren haben die Darmstädter Punker Decubitus diese Hymne für den flinken Außenspieler der Lilien geschrieben. Seit er in diesem Sommer aus Augsburg zurückgekehrt ist, läuft sie auch wieder im Stadion. Das P: Das hab ich gerade am Freitag erst am Böllenfalltor gehört. Echt? Was singen die da? „Heller ist schneller“? Hat der ‘n eigenen Song? Ach nee ... mach das aus! Das wusst‘ ich nicht. Kein Wunder, dass der immer so breitbeinig rumläuft [lacht]. Damit bestätigst Du ja indirekt, dass Du auf dem Platz wirklich

nichts von der Musik mitbekommst. Wer hatte denn noch einen eigenen Song? Kevin Großkreutz wurde bei Miami Yacine erwähnt: „Dortmunder Junge wie Großkreutz“, das war die Line. Das lief vor jedem Spiel. Das hab ich aus der Playlist sofort gestrichen, als er weg war, weil ich mit dem Lied nichts anfangen konnte [lacht]. Aber „Heller ist schneller“ ist cool … Du kannst es ja mal in Deine Playlist einbauen. Also, wenn er sich’s wünscht, dann mach‘ ich das, aber nur dann. Diese Gefahr ist, so wie ich das einschätze, allerdings eher gering. Andi Marek „Für di schlogt mei Herz“ Eine mit viel Herzblut vorgetragene (Schlager-) Stadionhymne für den SK Rapid Wien, für den Terrence einst Tore geschossen hat. Terrence [hört aufmerksam zu]: Ah, er singt „Hanappi“ [das Gerhard-Hanappi-Stadion war die Heimstätte des SK Rapid Wien], es geht also um Rapid Wien. Das ist die neue Rapid-Wien-Vereinshymne von Andi Marek. Ach, der Andi, das ist der Stadionsprecher. Das war schon ein schönes Stadion damals, vielleicht ein bisschen runtergekommen. Jetzt haben sie ja ein neues [das Allianz-Stadion, seit der Saison 2016/17], das kenn‘ ich aber leider noch nicht. Sabine Wittwer „Für immer KSC“ Noch ein Stadion-Schlager, diesmal aus Karlsruhe, aus dem Jahr 1995. Gesungen von der damaligen Ehefrau des KSC-Spielers Michael Wittwer. Sie hat auf jeden Fall mehr Stimme als der Andi Marek. Hab ich da „Für immer KSC“ gehört? Normalerweise haben die beim KSC doch immer Akzent, oder? Das ist ja richtig Hochdeutsch. [lacht] Das Lied lief dort schon zu Zeiten, in denen Euer heutiger Trainer Dirk Schuster als Spieler seine größten Erfolge feierte [er lief von 1991 bis P | 66

1997 in 167 Bundesligaspielen für den Karlsruher SC auf]. Ja, aus der Zeit hab ich neulich ein Bild gesehen, Schuster mit Vokuhila und Oberlippenbart, da hab ich ihm erst einmal einen Spruch reingedrückt, das war lustig. Kann man mit dem Trainer denn über sowas frotzeln? Ja, aber der Konter kommt dann immer doppelt so hart zurück, ha ha! So, mehr Musik habe ich nicht mehr zu bieten. Hast Du eine abschließende Botschaft an die Lilienfans unter den P-Lesern? Ich möchte mich im Namen der Mannschaft bedanken, dass Ihr uns durchgehend so supportet habt – was nicht selbstverständlich ist. Hoffentlich können wir eine sorgenfreiere Saison spielen und am Ende gemeinsam feiern. Das wünschen sich, glaube ich, in diesem Jahr wirklich alle, die es mit den Lilien halten. Vielen Dank, Terrence, hat Spaß gemacht! ❉


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Unter Pappeln Lilien-Kolumne, Folge 61: Bingo T E X T: M AT T H I A S KN E I F L | FOTO: JA N E H L E RS

Mit einem Sieg und einer Niederlage sind die Lilien Anfang August in die 2. Bundesliga gestartet. Wenn es so weiterginge, dann hätten die 98er mit dem Abstieg nichts zu tun und würden einer entspannten Zweitligasaison entgegenblicken. Das wäre mal was Neues, denn seit 2013 ging es immer bis zum mindestens vorletzten Spieltag um den Aufstieg oder den Klassenerhalt. Was sich aber wohl nicht ändern wird, sind die Spielweise und die erwartbaren Statements von Dirk Schuster in den Pressekonferenzen. Der SVD­Coach hat sich durch den Last­Minute­ Klassenerhalt im Frühjahr ein zweites Denkmal am Bölle erarbeitet. Er ist nun nicht mehr einzig und allein der Wundermacher, der die Lilien in die Bundesliga geführt und dort gehalten hat, er ist nun auch der Feuerwehrmann mit Auszeichnung. Die Art und Weise, wie sein Team die 2. Liga hielt, war Schuster­Fußball par excellence: Viel Wille, viel Moral und spieltechnisch einfach gestrickt. Ganz klar die richtigen Tugenden im Abstiegs­

kampf, wenngleich das Glück in diversen Spielen gehörig Pate stand. Die Handschrift Schusters hat sich während seines Ausflugs nach Augsburg jedenfalls nicht großartig verändert. Nach wie vor gilt es für sein Team zuallererst, hinten die Aufgaben zu erledigen, bevor nach vorne gedacht wird. Solange hinten die Null steht, sich der Gegner die Zähne ausbeißt und dabei zermürbt wird, ist ein Punkt schon mal sicher. Und wenn dann noch vorne der ein oder andere Ball reingearbeitet wird, umso besser.

It’s the mentality, stupid! Dirk Schuster pflegt dabei gerne von den be­ rühmt­berüchtigten „Nadelstichen“ zu sprechen, die der gegnerischen Verteidigung wehtun und zu Torerfolgen führen sollen. Inzwischen hat es dieses Bonmot ins Vokabular vieler Lilienfans geschafft. Genauso wie Schusters Aussage „Men­ talität schlägt Qualität“. Ein zutreffendes Credo für einen Fighter, wie es Schuster selbst als Profi P | 68


in den 90er Jahren vorgelebt hat. Schon in seiner ersten Pressekonferenz in Darmstadt hatte er im Dezember 2012 davon gesprochen, dass er eine Mannschaft auf den Rasen bekommen wolle, „die von der ersten bis zu letzten Minute alles gibt.“ Die Grundlagen für das physische Spiel seiner Lilien legt der Coach Jahr für Jahr in der Vorberei­ tung. Dabei wurde er im Sommer nicht müde über die vereinseigenen Kanäle hervorzuheben, dass seine Jungs „an die Grenze und darüber hinaus­ gegangen“ seien und „überragend mitgezogen“ hätten. Bei seinen Neuzugängen legt er – wenig überraschend – keinen gesteigerten Wert auf spielerische Finesse. Mit Marvin Mehlem und Joevin Jones sind schließlich zwei der Jungs, die im blau­weißen Kader zu den spielerisch stärksten zählen, nicht von ihm geholt worden. Stattdessen hob er zuletzt bei den Neuzugängen Serdar Dursun und Marcel Franke hervor, dass der eine ein „kör­ perlich präsenter Spieler“, der andere ein „körper­ lich robuster Spieler“ sei.

Entlarvende Begriffe Das sind Prädikate, die zu Schuster­Spielern passen wie die Faust aufs Auge. Damit korrespondiert, dass den jüngsten Sommerneuzugängen einige Attribute nie zugesprochen werden, wenn ich mich über sie in meinem Kickschuh­Blog mit Fans, Bloggern oder Journalisten austausche. Dabei geht es immer darum, wie sich die Neuzugänge beim letzten Klub präsentiert haben und über welche Stärken sie verfügen. Im Sommer standen

einige Begriffe auf dem Index: etwa „trickreich“, „kombinationsstark“ oder „schnell“ (Marcel Heller natürlich ausgenommen). Sollten diese Begriffe dennoch erwähnt werden, dann bei der Beschrei­ bung der Defizite. Schusters Spiel ist mithin darauf ausgerichtet, die Defizite nicht ins Gewicht fallen zu lassen, wobei wir wieder beim Schusterfußball à la „Mentalität schlägt Qualität“ sind. Bei ihm ist Kampf Trumpf und es gilt: „safety first“. Gleichwohl reagiert der Coach schon mal genervt, wenn er auf „seinen“ Fußball reduziert wird. Er sieht sich dann gerne zu Unrecht in eine Ecke gestellt und als Fußballverhinderer abgestempelt. Entlarvend ist es dann aber doch, wenn man sich seine Aussagen vornimmt, die er in den Presse­ konferenzen vor und nach jedem Spiel trifft. Wer sich zukünftig diese anschaut oder die Aussagen nachliest, der sollte sich zuvor den Spaß machen und ein paar Begriffe in Bingo­Manier notieren. Wer „Mentalität“, „Einsatz", „Bereitschaft“, „Lei­ denschaft“, „Moral“, „Arbeit“, „Defensive“, „Grund­ ordnung“, „Stabilität“, „Leistung abrufen“ und eben „Nadelstiche“ aufschreibt, der hat allerbeste Chancen „Bingo“ zu rufen. Alternativ lassen sich noch „Zielstrebigkeit“, „Lösungen“ und „Klarheit“ hinzunehmen. Wer sich diese Begriffe vor Augen führt, der kommt dann doch wieder beim bekann­ ten Schuster­Fußball raus. Kein Schnick­Schnack, kein Voodoo­Zauber, sondern ehrliche Arbeit und klare Spielphilosophie. Sollte uns auf diese Weise eine unbeschwerte Saison bevorstehen, dann hat Schuster erneut alle Argumente auf seiner Seite. ❉

Never change a running system

Matthias und der Kickschuh

— So, 02.09., 13.30 Uhr: 1. FC Heidenheim – Darmstadt 98

— Seit Ende 2011 schreibt Kickschuh-Blogger Matthias Kneifl über seine große Leidenschaft: den Fußball. Gerne greift er dabei besonders abseitige Geschichten auf. Kein Wunder also, dass der studierte Historiker und Redakteur zu Drittligazeiten begann, über die Lilien zu recherchieren und zu schreiben. Ein Resultat: das Taschenbuch „111 Gründe, den SV Darmstadt 98 zu lieben“, das im Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag erschienen ist. Seit Juli 2016 begleitet Matthias gemeinsam mit vier Mitstreitern die Lilien im Podcast „Hoch & Weit“. Genau der richtige Mann also für unsere „Unter Pappeln“-Rubrik!

Sa, 15.09., 13 Uhr: Darmstadt 98 – SV Sandhausen Sa, 22.09., 13 Uhr: Dynamo Dresden – Darmstadt 98 Di, 25.09.18, 18.30 Uhr: Darmstadt 98 – Arminia Bielefeld Fr, 28.09., 18.30 Uhr: Holstein Kiel – Darmstadt 98

www.kickschuh.wordpress.com www.hochundweit.wordpress.com

www.sv98.de

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„Keine Science Fiction, eher eine Dystopie“ Darmstädter Wortakrobaten, Folge 2: Frank Schuster und sein neuer Roman „Sternenfutter“ T E X T + I N T E RV I E W: TOB I MOKA | FOTO: JA N E H L E RS

„Am Abend flüstert Dono Jara im Vorübergehen zu, Kuro sei nicht den Weg allen Fleisches gegangen. Im Gegenteil, er habe sich diesem entzogen. „Die Phagen“, sagt er, „wollen nur frisches Fleisch. Sie rühren kein Aas an.““ („Sternenfutter“)

Der Darmstädter Journalist und Autor Frank Schuster hat im Frühjahr mit „Sternenfut­ ter“ (Verlag Mainbook) seinen dritten Roman veröffentlicht. Er zeichnet darin ein düsteres Welten-Szenario, in dem die einst evolutionär überlegene Gattung Mensch unversehens von P | 70


einer übermächtigen außerirdischen Spezies („Phagen“) zu nutzbaren Hominiden degradiert wird und größtenteils nur noch als Nahrungsquelle dient. Die Erde erscheint als riesiger planetarer Mastbetrieb für die vom Planeten Zyt stammenden Phagen. Aber es regt sich Widerstand. Jara, die Hauptfigur, zählt innerhalb der Hominiden zu den vermeintlich bessergestellten Alphas, die eine Zeit lang der Fortpflanzung dienen. Betas und Gammas firmieren nur als Nahrung, also Menschenfleisch. Jener Jara indes erlangt Kontakt zu Widerstands­ kämpfern, die außerhalb der Mastbetriebe in der Wildnis überleben und glauben, einen Plan zu haben, wie sie die Menschheit retten können. „Auch wenn es vielleicht so anmutet: Für mich ist es keine Science Fiction, denn Technik oder Raumfahrt spielen darin kaum eine Rolle. Es ist eher eine Dystopie, also eine düstere, gesell­ schaftskritische Zukunftsvision“, erklärt Schuster seine Intention. Drei Jahre lang schrieb er an der Erzählung, ausgehend vom Gedankenbild des eingesperrten Menschen, der als Futter dient. „Ich denke sehr stark in Bildern und versuche, diese dann sprachlich entsprechend zu spiegeln.“

spielt. Entscheidend ist das Leben und Überleben im Hier und Jetzt“, erklärt Schuster.

„Meat Is Murder“ Es finden sich aber doch viele, vor allem popkultu­ relle Verweise auf eine nicht weit zurückliegende Vergangenheit. T-Shirts der Musikbands The Smiths („Meat Is Murder“) und Nirvana tauchen auf, Textfragmente von Protestsongs (Pete Seeger) aus den 1960ern kommen Jara als schemenhaf­ te Erinnerung in den Sinn und ehemalige, noch nicht gänzlich verfallene Fußballstadien dienen als Gefangenensammelort wie einst in Diktaturen in Argentinien und Chile. Nach einem Sänger und Widerstandskämpfer gegen die Diktatur in Chile unter General Pinochet (1973 – 1990) benannte Schuster auch seine heldenhafte Hauptfigur: „Victor Jara war ein politischer Folksänger, den ich sehr verehre. Er wurde 1973 im Estadio Chile von Soldaten erschossen.“ Im Jahr 2003 wurde das Stadion in Santiago de Chile ihm zu Ehren in Estadio Victor Jara umbenannt. Ein Zeichen, das Hoffnung macht. Und ohne zu viel zu verraten: Hoffnung in Zeiten der Dystopie gibt es auch in „Sternenfutter“. ❉

Sofort assoziieren Leser dieses Grundszenario natürlich als literarische Allegorie auf die ethisch fragwürdige Jetztzeit mit industrieller Massentier­ haltung und exzessivem Fleischkonsum, zumal der Autor selbst seit seinem 18. Lebensjahr Vege­ tarier ist. Am Anfang des Romans prangt auch ein Zitat aus dem bewegenden wie schockierenden Buch „Tiere essen“ von Jonathan Safran Foer. Der schnell moralinsauren Falle eines missiona­ rischen Eiferers entgeht Schuster aber gekonnt, indem er nie indoktrinierend die Leser durch die Handlung leitet – so gibt es unter den in der freien Wildnis lebenden Menschen sowohl Vegetarier wie Fleischfresser. „Tierfleischesser in dem Falle natürlich, um genauer zu sein, aber das ist ja ge­ rade der gedankliche Kniff bei der Umkehrung der Rollen“, schmunzelt Schuster.

Der Schusters Frank —­ Frank Schuster, Jahrgang 1969, stammt aus dem Raum Limburg, wohnt aber seit 2003 in Darmstadt. Er arbeitete von 2003 bis 2011 als Redakteur der Frankfurter Rundschau, war danach vier Jahre lang Presse-Referent der Grünen Fraktion in Wiesbaden und ist aktuell beim Verbrauchermagazin Ökotest wieder als Journalist tätig. Seit April 2018 schreibt er auch für unser P Stadtkulturmagazin über literarische Themen. Mittlerweile arbeitet er an einem neuen Roman über eine Jugendclique in den 1980ern.

„Sternenfutter“

Vom dystopischen wie ethischen Szenario her erinnert Schusters Roman literarisch an Huxleys „Brave New World“, Orwells „1984“, Bradburys „Fahrenheit 451“, Kafkas „Bericht für eine Akade­ mie“ oder Ishiguros „Alles, was wir geben muss­ ten“, filmisch an „Matrix“, „Brazil“, „The Hand­ maid’s Tale“ und „Planet der Affen“. „Es ist für mich ein ähnlich existentialistischer Ansatz wie in den genannten Beispielen. Es geht um das Dasein schlechthin. Der Leser wird reingeworfen in die Erzählung, nicht wissend, wann und wo sie genau

—­ Broschiert, 193 Seiten, mainbook Verlag ISBN: 978-3-946413-95-0 Frank Schuster liest aus „Sternenfutter“: • Künstlerkeller | Do, 06.09. | 19.30 Uhr | 5 € • Agora (zusammen mit Claudia Kabel und Gerd Fischer) | So, 30.09. | 20 Uhr | Eintritt frei, Spenden willkommen P | 71


Saufen im Grohe, Cluster, Café Hess oder in der Krone-Kneipe kann jeder. Das P schaut abseits der etablierten Gaststätten und Bars. Wir servieren Euch die heimlichen Perlen des Darmstädter Kaschemmenkosmos, die heiligen Hallen der Heiner'schen Lebensfreude. Authentische Absturzorte in Darmstadt in Form eines Kneipen-Quartetts, zum Sammeln und Überprüfen.

FOLGE 7

TEXTER + KNEIPENTESTER: NATALIE GREBE + SARAH JORDAN + FRANZISKA NEUNER + CEM TEVETOGLU + SEBASTIAN WEISSGERBER | FOTO: JAN EHLERS

Oase

Mercksplatz, am Pa rkplatz vorm

Jugendstilbad

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Beschreibung: Büdchen. Trinkha lle. Oder: „Eis Kio penfeeling drauß sk Imbiss“. Auf jed en wie drinnen. Vo en Fall: Echtes Kn n Alkohol (Bier, We ne, von Deo bis Bin eiin, Longdrinks, Ku de, von Paprikawu rze) bis Capri Sonrst bis Zahnpfleg das Trinkhallentr ekaugummi: Die inkerherz begehrt „Oase“ hat alles, – und sogar ein Klo was Getränke-Coach . : Typ „harte Scha le, weicher Kern“ , rau-charmant, Ba (erfahrene Trinker siswissen vorhand fühlen sich wohl) . Hat er auch die Pla en Stammgäste: int stikblumen auf die ernational (mit Ba Tische gestellt? lkan-Schwerpunkt) Herren-Gedeck , Frauen eher nur : „Was ist das?“ auf der Durchreise ... „Ach so. Ja, könn en wir machen.“ Spezialität des Ha uses: Der (Schinke n-) Käse-Toast, ge Raucherskala & rne mit Chilisauce. Patinafaktor: Im „Schmeckte beste So !“ mmer open air ist drinnen sicher ord der Rauch margina entlich Räucherka l, im Winter gibt's mmer-Feeling. Pa tina dank Renovie Hemmschwelle: rung 2017: praktisch Niedrig, vor allem null. als Gruppe. Gerne Jugenstilbads – od vor oder nach ein er zum Vorglühen em Besuch des . Musikauswahl: Erst: Nada, nix, nie nte. Bis auf das urb Dann anatolische ane Rauschen der Saz-Klänge aus de Landgraf-Georg-S m Handy vom Ne traße. Wirt den Fernseher bentisch. Zu späte mit Youtube-Anbind r Stunde schmeißt un g an und spielt auf un der Kneipen-Spiel & seren Wunsch „Best Spaß: Zwei Spiel of Funk“. automaten und ein Champions Leag TV mit „Sky“ (Bunde ue) drinnen. Autos sliga, 2. Liga, gucken draußen. Gesprächsthem en: Fußball? Politi k? Die wirklich be Toiletten? Wir kö eindruckende Sa nnen's nur verm uberkeit der uten, da keiner vo n uns des Serbisch ww w. „Na klar.“ en mächtig ist. www.facebook.com /OaseDarmstadt

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„Man muss offen sein, sich treiben zu lassen“ Blackbox mit Trail I N T E RV I E W + T E X T: M I GU E L P E RE I R A | FOTO: JA N E H L E RS

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Kurz vor dem Vinyl-Release ihrer Platte „Spaces“ am 28. Juli hatte das P die Gelegenheit, es sich mit den Darmstädter Psychedelic-Stoner-Rockern von Trail – Henning (Gitarre), Hergen (Gitarre), Jan (Bass) und Nils (Drums) – im Hof der Tag und Nacht Studios bequem zu machen. Wir sprachen über Einflüsse, Ausflüsse und ungewöhnliche Ansätze beim Songwriting. Das P: Ihr macht ja schon seit Längerem in Darmstadt Musik, mindestens drei von Euch kenne ich in verschiedenen Formationen seit bestimmt 15 Jahren ... Henning (Hn): 16! Jan: 18! Nils: Seit '99? Gut, kann sich dann ja jeder selbst ausrechnen. Als Trail gibt es Euch seit wann? Hn: Der Hergen weiß das. Hergen (Hg): Anfang 2015 so, also etwa dreieinhalb Jahre. N: So lange schon! Hn: Und dafür noch nix geleistet. Ja, doch! Eine Platte habt Ihr ja nun draußen. Beim CD-Release Anfang des Jahres war ich auch. Und nun steht ja das Vinyl-Release an. Hn: Genau. Wir haben die CD selbst pressen lassen und verkauft. Unter anderem im Fünffinger-Shop [des Darmstädter Labels Dyslexie Records], wo es dann auch die Platte zu kaufen geben wird. Letztlich haben wir dann ein bisschen Promo gemacht und die CD überall hin verschickt, das Internet zugemüllt ... und so nahm das seinen Lauf. J: Irgendwie sind wir bei hippiesland.de gelandet, die mit vielen Leuten gerade aus dem Ruhrpott verbandelt sind. Dadurch kam dann der Kontakt mit Andi von Clostridium Records zustande. N: Der hat uns dann letzten

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Endes die Platte ermöglicht … Hn: Und das ist einfach cool! [Gelächter] Wir hatten ja vorher mit Bands wie Madstone und Bootleg Version und vielen anderen was am Start, aber es wurde nie eine Platte draus. J: Wir haben uns immer bis zum Album-Release hochgearbeitet, dann das Album nicht released und uns aufgelöst.

Das hatte ja auch mit Besetzungs­ wechseln zu tun, speziell am Mikrofon. J: Hing wohl tatsächlich an den Sängern. Seitdem wir es ohne machen, haben wir ein Album gemacht, es veröffentlicht und uns noch nicht aufgelöst! Hn: Das hat uns auch irgendwie freigemacht. Wir konnten mehr loslassen und freuen uns, dass so was bei rumgekommen ist. Ist auch eine ziemlich geile Platte, ich habe sie seit dem Release sehr viel gehört. Ich habe auch viele durchweg positive Reviews gelesen. Was dürfen die P-Leser denn erwarten, wenn sie sich Eure Platte reinpfeifen? Hn: Wenn man unsere Platte hört, hört man ein Gesamtkonstrukt. Auch wenn die Reihenfolge zu einem gewissen Maße durch das Format der Vinyl vorgegeben ist. N: Es geht darum, nicht einzelne Tracks anzuhören, sondern die Gesamtheit. Es sind fünf Songs auf der Platte, zwischen sechs und elf Minuten Länge, da muss man schon offen sein, um sich da treiben zu lassen. Hn: Wichtig ist Zuhören! J: Das ist kein amerikanischer Burger, der einem direkt schmeckt. N: Unsere Intention ist es nicht, besonders eingängige Songs und tolle Hooklines zu schreiben.


Hn: Doch! Es gibt sogar ziemlich coole Hooklines! Hg: Sie sind aber mehr entstanden, als dass sie konstruiert wurden, das ist der Unterschied. J: Wir sind noch bei Weedeater, aber noch nicht bei Bongripper. Was hat es mit den Bezeichnungen der Songs auf sich? Die sind ja durchnummeriert von 1 bis 9, wobei die Reihenfolge auf der CD relativ verwirrend ist. Hn: Das ist Kunst! J: Ein versteckter Code natürlich! N: Naja, zum einen liegt das daran, dass wir keinen Gesang und keine Texte haben, aus denen wir die Titel ableiten könnten. Zum anderen liegt das an der Entstehung aus unseren Jams heraus, aus denen dann die Songs wurden, diese haben wir einfach durchnummeriert. Eine chronologische Reihenfolge ... Hg: … der Entstehung der Songs! Wir haben die Songs dann aufgenommen und live gespielt und damit die für uns beste Reihenfolge herausgefunden. Das hat dann wiederum nicht ganz mit dem Vinyl-Format zusammengepasst, hier mussten wir ein bisschen Tetris spielen. N: Wir wollen die Zuhörer gerade live auf eine Reise mitnehmen, die Stücke gehen ineinander über, man weiß manchmal gar nicht, wann ein Song anfängt und einer aufhört. Nun habe ich ja einiges über die Entstehung und das Konzept gehört, aber was für Musik macht Ihr da eigentlich? Ich finde das in Eurer Bandinfo ganz schön gemacht, ihr führt dort mehrere Begriffspärchen auf wie „Psychedelic meets Stoner“, „Southern Metal meets

Alternative Rock“ und „Palm Springs meets Seattle“. N: Wer hat sich denn den Mist ausgedacht? [allgemeines Gelächter] Nun ja, wie würdet Ihr es denn beschreiben? Instrumental ist klar, das Jammen steht ganz offensichtlich auch im Vordergrund. Hn: Psychedelic Blues Experience! Hg: Ich würde das nicht festnageln wollen. Hn: Das ist einfach Rock … Hg: … der uns gefällt. Das ist dann wohl der gemeinsame Nenner, Ihr bewegt Euch einfach in den genannten Spannungsfeldern. N: Eben, wir haben unterschiedliche Hintergründe. J: Das merkt man auf jeden Fall. Auch Altersunterschiede, Hergen bringt was aus den 80ern mit rein. Hg: 70er! So jung bin ich auch nicht! J: Wenn du dich nicht so festlegst, hast du eben auch mehr Spielraum. Es spielt auch rein, dass die Entstehung unserer Songs das Ergebnis eines langen Prozesses sind. Alle haben auch ihre Jobs, zwei haben bereits ein Kind, so ändern sich während des Prozesses vielleicht sogar die eigenen Hörgewohnheiten und Einflüsse. Ein Thema hab ich noch: Euer fantastisches Artwork! J: Ja, megageil. Das hat Michaela Malcomess gemacht. Auch wieder eine lustige Connection: Ich kenne sie einerseits über das Foodsharing, wo wir beide aktiv sind und andererseits von der GSI, woher auch Nils sie kennt. N: Ich hab ihr Material gesehen und fand das super! Deshalb

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haben wir direkt gefragt, ob sie uns ein Cover zeichnen würde. Ich habe ihr als Thema „Pilze“ genannt – und schon hat sie drauflos gezeichnet. Denn Funghi sind immer gut. [allgemeines Gelächter] Hn: Wieso haben wir die Platte eigentlich nicht „Funghi“ genannt?! N: Jedenfalls hat Michaela viel mehr als nur das Cover der Platte gezeichnet. Da gibt es zum Beispiel bei der LP mehr zu sehen als bei der CD. Ebenso hat sie Poster, Taschen und T-Shirts gestaltet.

Bevor wir zum Ende kommen: Habt Ihr noch ein paar letzte Worte? Hn: Wir wollten uns nochmal bei ganzen Team der Tag & Nacht Studios, speziell bei Patrick Zehner, und der ganzen Community drumherum bedanken! Hier können wir jetzt schon unser zweites Release feiern. N: Christian von Tag & Nacht Media dreht gerade ein Video für uns – auch wenn er stöhnt. Vielleicht ist das zum Erscheinen des Interviews ja schon fertig. Da drücke ich die Daumen! Danke Euch und bis bald! ❉

Psychedelic Vinyl — Trail „Spaces“ Erschienen: Juli 2018 bei Clostridium Records (CR 039) Limitiert auf 500 Stück (160 x Black 180g, 215 x Coloured 180g, 125 x Special inklusive A2-Poster) www.trailmusic.de www.facebook.com/trailart


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Wrede und Antwort Michaela Zorca TEXT: GERALD WREDE | FOTO: JAN EHLERS | ILLUSTRATION: LISA ZEISSLER

Was die Schwester von Chris­­ tia­no Ronaldo, Frau Liliana Cátia Santos Aveiro Pereira, kann, können wir auch. Sie beschloss, etwas Kapital aus dem Ruhm ihres kleinen Bruders zu schlagen und begann unter dem Namen „Ronalda“ eine Karriere als Sängerin. Wohl eher erfolglos, aber das sollte uns nicht abschrecken, auf diesen Zug aufspringen zu wollen. Hiesige Fußballgrößen haben doch bestimmt auch Schwestern und Töchter. Wer weiß, was für Chart-Erfolge uns entgangen sind, nur weil sich keine dazu berufen fand, eine ordentlich produzierte Disco-Nummer abzuliefern, um dann, wie man das so macht, eine Ballade nachzufeuern. Es fänden sich genügend fiktive

Anwärterinnen für dieses Er­ folgs­­­konzept. „Gaudinia“ hätten wir da im An­ gebot, zudem Podolskis Schwes­ ter „Polda“, sowie „Schweina“ und – logo – „Ailtonia“. Pierre Littbarskis Schwester „Litta“ wäre auch eine tolle Interpretin. Zwi­ schendrin mal erwähnt: „Wuttis Mutti“. Weiter geht es mit Auges Tochter „Auginia“, „Katscha“, der Schwester von Katsche Schwarzenbeck, und – nicht zu vergessen – „Juppa“, welche auf Nummer Sicher geht und sich auf Heynckes, Tenhagen, Kapell­ mann und Posipal bezieht. Erfolgreich im Schlager unserer Fantasie sind ebenfalls Karla Rummenigge, Ulli Stielike, Olga Badstuber, Heike Immel, Jenny P | 78

Hartwig, Olivia Kreuzer, Wigga Kögl, Inga Anderbrügge, Ute Bein, Mandy Bockenfeld, Mirka Votava, Icky Hässler, Gerda Strack sowie Zewe, Simone Rolfes, Angela Charisteas, Heike Herrlich, Paola Rink, Berta Vogts, Alexandra Madlung – and last but not least: Emma Emmerich, die II. Zum Abschluss sei noch verraten, dass Klaus „Toppi“ Toppmöllers Sohn Tommy Toppmöller nicht singt, was seine Schwester zwar tut, aber nicht unter dem Namen Tipi Toppmöller, sondern unter dem ihrem echten Vornamen äh­ nelnden Künstlernamen „ZaraNi­ na“. Geht doch! Für Rolf Rüssfrau bleibt hier allerdings weder Zeit noch Raum. Selbiges gälte eben­ so für eine potenzielle Schwester von Frank Ordenewitz. ❉


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tu manques ... Nachruf auf Töle T E X T + FOTO: NOU K I

Wie schreibe ich etwas, was ich nie schreiben wollte? Einen Nachruf auf einen, der immer voranging, auf eine der einflussreichsten Personen, die ich kenne?

All das, kann ich nur vage beschreiben, die, die ihn kennen, die ihn sahen, verstehen mich. Wir, die ihn kennen, lieben, vermissen Dich ... unendlich.

Jede Zeile, jedes Wort ist unzureichend, kann nicht vermitteln, wie er ist. Seine Ausstrah­ lung, sein lautes Lachen, der bedingungslose lebensbejahende Optimismus, Naivität, Träu­ men und hartes besessenes Arbeiten, um das selbständige Leben als Musiker zu genießen.

Tilman Töle Bruno, geboren 1970, Percussionist, Trommler auf allen Trommeln des Lebens, Produzent, Vater, Bruder, Mann, Sohn, Onkel, Freund, wurde uns Mitte August 2018 durch einen tragischen Unfall genommen. Biografie von Töle: www.brunito.de/brunos-life P | 81


Darmstädter Fakten REC H E RC H E + T E X T: C E M T E V E TOǦLU + SE BA ST I A N W E I SS GE RBE R

> Die Meeresbiologin und Klimaforscherin Antje Boetius ist in Darmstadt zur Schule gegangen. Seit November 2017 ist sie Chefin des renommierten Alfred­Wegener­Instituts, taucht in der Tiefsee oder fährt mit der „Polarstern“ an den Nordpol. > Erste Spielstätte des SV Darmstadt 98 war der Platz innerhalb der Radrennbahn in Bessungen, die 1893/94 erbaut worden ist. Erst seit 1921 spielen die Lilien im Böllenfalltorstadion.

Impressum

P Stadtkulturmagazin 11. Jahrgang, Ausgabe 107 – September 2018

P Stadtkulturmagazin ist ein Produkt der Echo Zeitungen GmbH, Berliner Allee 65, 64295 Darmstadt (Anschrift gilt für alle im Impressum genannten Personen), Han­ delsregister: Amtsgericht Darmstadt HRB 9256, USt.­ Ident­Nr.: DE 238913101, Telefon: +49 (6151) 387 1, Tele­ fax: +49 (6151) 387 2610, E­Mail: impressum@vrm.de, Vertreten durch die Geschäftsführer: Kurt Pfeiffer Redaktion: Cem Tevetoğlu (Objektleitung), ctevetoglu@vrm.de, Telefon: +49 (6151) 387 2586, Ulla Niemann (verantwortlich) Anzeigen + Marketing: Jens Engemann, anzeigen@p­verlag.de, Telefon: +49 (176) 219 648 83, Bernd Koslowski (verantwortlich) Verteilung: über 400 Auslagestellen im Raum Darmstadt Gesamtauflage: 12.000 Exemplare Erscheinungsweise: monatlich (Doppelausga­ ben: Dezember/Januar und Juli/August) Bezugspreis: gra­ tis (Jahresabo: 50 €) Druck: Möller Druck & Verlag GmbH. Ein Unternehmen der Möller Mediengruppe. Zeppelinstraße 6, 16356 Ahrensfelde Nachdruck/Copyright: Alle Urheber­ rechte für Text und Gestaltung liegen bei Echo Zeitungen. Ein Nachdruck der Texte und Fotos, die in P veröffentlicht sind, ist – auch in Auszügen – nur mit schriftlicher Geneh­ migung von Echo Zeitungen erlaubt. Haftung: Nament­ lich oder mit Kürzel des Autors gekennzeichnete Beiträge entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Redaktion.

Postadresse: P Stadtkulturmagazin, Schlossgartenplatz 13, 64289 Darmstadt Redaktion: Cem Tevetoğlu (ct), redaktion @p­verlag.de, Telefon: +49 (6151) 387 2586 + Tobi Moka (obi), tobias.moka@p­verlag.de + Matin Nawabi (mn) matin.na­ wabi@p­verlag.de. Grafik: André Liegl + Lisa Zeißler, gra­ fik@p­verlag.de + Jennifer Pahls, jennifer.pahls@p­verlag.de, www.rockybeachstudio.de Wuffel- & Schnuffeldirektion: Lola, Bolle + Tonton Fotos: Jan Ehlers, fotos@p­verlag.de, www.janehlers.net Cover dieser Ausgabe: Leonie Lang, www. leonielang.de Freie Mitarbeit Grafik: Hans­Jörg Brehm Freie Mitarbeit Redaktion: Allegra Baumann (ali), Katja Borowski (kgb), Michael Caspar (mca), Steffen Falk (sf), Natalie Gre­ be, Mathias Hill (mh), Sarah Jordan, Matthias Kneifl, Mar­ kus Meyer (mm), Franziska Neuner, Nouki, Miguel Pereira, Tilmann Schneider (tman), Anja Trieschmann (at), Nina Walther (nw), Moppel Wehnemann, Sebastian Weissgerber, Gerald Wrede P-Facebook: Tobi Moka + Matin Nawabi + Cem Tevetoğlu Nächste Ausgabe: Oktober 2018 Redaktionsschluss (redaktion@p-verlag.de): 10.08. Veranstaltungskalender (mail@partyamt.de): 15.09. Anzeigenschluss (anzeigen@ p-verlag.de): 17.09. Erscheinungsdatum: 28.09.2018 www.p-stadtkultur.de www.facebook.com/pmagazin

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