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Hoch und Heilig Bergpilgerweg

Page 1

Wildenkees

A

Maurerkees

E F

G

Simonykees

H

Stiftskirche Innichen

I

J

Umbalkees

K

L

M

St. Georg Kirche in Kals a.Gr. Schlüsselspitze (2779m)

Pfarrkirche zum Heiligen Vinzenz in Heiligenblut a.Gr.

Dorfertal Malhamhorn (3186m)

Schwarzachkees

Schere (3039m) Wellachköpfe (3036m)

Zopetspitze (3198m)

Nationalparkausstellung „Jenseits der Zeit“ in Virgen Hoher Eichham (3371m)

Gradötzkogel (3061m)

Galtenkogel (2988m)

9 Etappen ca. 190 km 10.475 Hm im Anstieg 9.957 Hm im Abstieg

Virger Berg

Zedlach Mitteldorf

Virgener Feldfluren

L

Matrei in Osttirol

11

Kals-Matreier-Törl (2204m)

12

Böses Weibl (3119m)

Berger Kogel (2656m)

Lesacher Riegel (2085m)

Cimaroß (2404m) Bichl

Tschadinhorn (3016m) Schönleitenspitze (2809m)

Kalsertal

Kriselachspitze (2849m) Seblas

B107

Bunköpfl (2418m) Schober (2881m)

Gösleswand (2913m)

Zirknitz

Rotenkogel (2765m)

Roter Knopf (3282m)

Lasörling (3098m) Finsterkarspitze (3029m)

B108

Höllerhöhe (2208m) Mellitz

Blindis (2999m)

Faden (2726m)

Roßleitenhöhe (2649m)

Lunebischhöhe (2566m)

Gößnitzkopf (3097m)

Kleiner Zunig (2442m)

Legerle (2527m)

Lärchetberg (2695m)

L26

Kalser Kees

B108

Großer Zunig (2775m) Torkogel (2730m)

Südliche Wasserfallspitze (2880m)

Griften (Zupalkogel) (2722m)

Keeskopf (3081m)

Peischlachberg

Donnerstein (2724m)

Gritzer Riegel (2736m)

OSTTIROL

Deferegger Höhe (2658m)

SALZBURG

Kauschkahorn (2902m)

Rotes Kögele (2570m)

Hochschober (3242m)

Gritzer Hörndle (2631m) L26

Hoher Perschitzkopf (3128m)

Kreuzspitze (2939m)

Gasser Hörndle (2612m)

Weitstrahl (2736m)

Törlkopf (2755m)

St. Jakob in Defereggen

Nicht nur für den Geist, auch für den Körper ist Pilgern eine Herausforderung. Auf dem Bergpilgerweg sind insgesamt neun Etappen, 190 Rampleterkees L25 Kilometer und 10.475 Höhenmeter zu bewältigen – das erfordert alpine L25 Barmer Spitze (3200m) Bergerfahrung sowie sehr gute Ausdauer und Fitness. Wie bei allen Weitwanderwegen empfiehlt sich eine entsprechende Planung und Mittlere Ohrenspitze (3005m) liegt zwischen 15 und 25 Kilometern Ausrüstung. Das Tagespensum Almerhorn (2985m) und ist mit teilweise mehr als 1700 Höhenmetern pro Tag konditionell L25 anspruchsvoll. Bei den alpinen Übergängen Markinkele, Villgrater Törl, Virger Törl und Berger Törl empfiehlt sich, den Wetterbericht zu beGroßes Mandles (2818m) achten und sich besonders im Mai/Juni und im September/Oktober nach der Schneelage zu erkundigen. Wer nicht alle neun Etappen gehen will, kann seine Route individuell zusammenstellen – alle Etappen sind auch für sich schon ein Erlebnis. Auf manchen Wegabschnitten Deferegger Pfannhorn (2820m) bietet sich die Möglichkeit, einen Mehrwert durch eine HüttenüberL25 nachtung am Berg zu gewinnen und dadurch die körperliche AnstrenGsieser Törl (2204m)Kahorn (2692m) gung ein wenig zu verringern. Roßkopf (2550m)

Etappe 7

Feldkopf (2717m)

Defereggental

St. Veit in Defereggen

Außerrotte

Mörtschach

Geißkofel (2817m)

Bruggen Leibnitztal

Kleine Rotspitze (2871m)

Rotkofel (2727m)

FRIAUL

Spitzer Seichenkopf (2888m)

Hoher Prijakt (3065m)

Oberrotte

Lassach

Iseltal Großbodenkopf (2691m)

St. Johann im Walde

Penzenkopf (2234m) Rudnig (2429m)

Schleinitz (2906m)

Beilspitze (2588m)

Wellkopf (2429m)

Rotgabele (2696m)

Hochwand (2728m) Großer Leppleskofel (2812m)

Rote Spitze (2955m)

Gwabl

Goisele (2433m)

Ochsenbichl (2569m) Hoher Stierbichl (2620m)

Schlaiten

Schoberköpfl (2281m) Tratte

Wagenstein (2851m)

Hochkreuzspitze (2739m)

Blitzkofel (2655m)

Marcheggenspitze (2684m)

Weiße Spitze (2962m)

Pfannspitze (2676m)

Straßkopf (2402m) B107

Röte (2650m)

Hochalmspitze (2797m)

Karnase (2714m)

B107

Sattelköpfe (2697m)

Langschneid (2688m)

Innerrodelgungge (2730m)

Hinterbergkofel (2726m)

B108

Hopfgarten in Defereggen

Plon

Gamsburg (2729m)

Sopra

VENETO

Dölach

I 9

KÄRNTEN

SÜDTIROL

B107

Zilinkopf (2618m)

Die Etappen

NORDTIROL

Riegelkopf (2714m) Huben

Weißes Beil (2768m)

B107

Ganot (3103m)

Steinkas

Seespitze (3021m)

Winklsagritz

Glödis (3207m)

Oberstkogel (2568m)

Steingrubenhöhe (2894m)

Kastal (2775m)

Göritz

Kegelstein (2420m)

Lasörlinghütte Tögischer Bockshorn (2819m) Gosachkofel (2535m)

Alplesspitze (3149m)

Spinal (2465m)

Mullitz

m)

Großkirchheim

L26

Säule (2850m)

Kesselpater (2986m) Hainzenspitze (2929m)

Hutner (2884m)

Mitten

Gorner (2700m)

Kleinbachkopf (2844m)

Pizleshorn (2941m)

Roßhorn (3068m)

Gridenkarköpfe (3031m)

K

Toinigspitze (2666m) Muhskopf (2562m)

rn wande n e n n enzen Nach i und Gr e g r e über B sttirol, eg in O nten w r e g Bergpil und Oberkär l Südtiro

B107

Kals am Großglockner

ILIG HOCH UND HE

Hoc

Apriach

Großdorf

Zedlacher-Paradies

Virgen

Zinggetz (2972m)

Etappe 9

Kalser Höhe (2433m)

Etappe 8

Obermauern

eilig H d n u h

Ganotzkogel (2519m)

J

Iselschlucht

Kleinschober (2805m)

Das „Hoch“ steht für die Anstiege und für das Erhebende auf diesem Pilgerweg. Die neun Etappen führen ca. 10.000 Höhenmeter bergauf und bergab durch die hochalpine Berglandschaft Osttirols, Südtirols Fleischbachspitze (3158m) und Kärntens. Hochalpine Wandererfahrung sowie sehr gute Ausdauer und Fitness sind Voraussetzung. Das „Heilig“ steht für das Heilsuchen, ßer Rotstein (3149m) Heilwerden und die Begegnung mit dem Heiligen. Seit Jahrhunderten Mulle (3162m) tragen Menschen Kummer und Leid, Bitte und Dank zu Wallfahrtskirchen und vor Gott. Sie gehen getröstet und manchmal auch körperlich gestärkt von diesen Seelenheilstätten nach Hause. Votivtafeln geben lebhaft davon Zeugnis. Aufbrechen, gehen, innehalten, staunen, still Bretterspitzen (2834m) werden, auftanken, Menschen begegnen, ankommen: unvergessliche Lenkstein (3237m) Erinnerungen.

Zinggetzkamp (2876m)

Blauspitze (2574m)

10

„Hoch und Heilig“. Der Name ist Programm für den Bergpilgerweg durch Osttirol und die grenznahen Wallfahrtsorte in Kärnten und Südtirol. Der Weg verbindet in neun Etappen jahrhundertealte Pilgerstätten, Rosenspitze (3061m) WallfahrtskirchenSchwarzachtal und Kapellen. Er folgt auf weiten Strecken ursprünglichen Wallfahrtsrouten und ist dabei Spirituellem sowie historischen Rotenmannspitze (3075m) und kulturellen Schätzen auf der Spur.Totenkarspitze Er durchmisst erhabene Berg(3131m) landschaften, sanfte Almen und stille Täler, führt vorbei an traditioGraue Wand (2817m) nellen Bergdörfern und lässt an tosenden WassernPanargenspitze einen Hauch von (3117m) Ewigkeit spüren. Ernesto Cardenal nennt die Natur „die Schönschrift Daberkees 60m) Gottes“. Diese ist auf diesem Weg in vielfältiger und eindrucksvoller Keesegg (3172m) Weise erlebbar.

Kastenegg (2822m)

Schachnern Wallhorn

Umbalfälle

Großschober (3054m)

B107

Pockhorn

Rojach

Prägraten am Großvenediger

Schwarzachtörl (3093m)

Törlspitze (3054m)

Saukopf (2748m)

Brunnerkogel (2606m)

P1

Hadergasse

Hahnlkamp (2634m)

Weißer Knoten (2878m)

Hintereggkogel (2637m)

Großes Nilltal

13

M

Ködnitztal

Glanzer Berg

Achsel (2673m) Hohes Kreuz (3157m)

Teischnitztal

Bretterwand

Umbaltal

Jagdhausspitze (3165m)

Glatzberg (2628m)

Bretterwand

Kendlspitze (3086m) Bretterwandspitze (2888m)

Ochsenbug (Kristallkopf) (3007m)

Schaufelspitze (2631m)

Finsterwitzkopf (2256m)

Heiligenblut

Freiwandspitze (2919m)

Tredeberspitze (3133m)

Der Weg

Winkl

Glorerhütte Hoher Guldanoa (2776m)

Bretterspitze (3001m)

L24

Glockhaus (3105m)

Kristallenscharte (3002m)

Nussingkogel (2989m)

Hohes Fenster (2567m)

Vorderer Sajatkopf (2915m)

Wiesbauer Spitze (Mullwitzkogel) (2768m)

Schinagl (2876m)

Dorfer Tal

P1

Säulspitze (3047m)

Rötspitze (3494m)

Kemetspitze (3005m)

Luisenkopf (3206m)

Gradötzkees

Tauerntal

Adlersruhe (3460m)

Blauer Knopf (2802m)

Hochkarkopf (2939m)

erbspitze (3089m)

Frosnitztal

Maurer Tal

Quirl (3253m)

Untere Rötspitze (3289m)

Gamsspitze (3155m)

Kleiner Muntanitz (3193m) Hohe Achsel (3161m)

Deferegger Heilwasserwelt in St. Großer JakobHexenkopf i.Def. (3314m) Zopetsch (2978m)

Nördliche Malhamspitze (3368m)

Ahrner Kopf (3050m)

Kleinglockner (3770m) Stüdlgrat

11 Nationalparkhaus Matrei 12 Glocknermuseum Kals Knappenspitze (2884m) Wunspitze a.Gr. (3217m) 13 Haus der Steinböcke in Heiligenblut

St. Nikolaus Kirche Rostocker in Matrei (Ganz) Eck (2749m)

Teufelshorn (3680m) Muntanitz (3232m)

Oberstaller Alm im Villgratental

10

Wallfahrtskirche Maria Schnee in Obermauern

Hofmannspitze (3722m)

Graukogel (2984m)

Vordere Michlbachspitze (2821m)

Freilichtmuseum Alpines Leben Innervillgraten

9

Vordere Gubachspitze (3317m) Protestantendenkmal

Roßhut (3199m)

Teufelskamp (3509m)

Spinewitrol (2484m)

Raneburgkogel (2926m)

Vorderer Seekopf (3283m)

Burg Heinfels

8

Hintere Gubachspitze (3388m)

Althauskees

Luckenkogel (3097m)

Stallkogel (2599m)

Weißspitze (3300m) Kutschen- und Heimatmuseum Obertilliach

7

Basilika und Bildungshaus in Maria Luggau

Frosnitzkees

Mühlenweg Maria Luggau

6

Historische Klostergartenanlage Maria Luggau

Dreiherrnspitze (3499m)

Vitalpinum in Thal Aue

5

Westliche Simonyspitze (3474m)

Dabernitzkogel (2970m)

Stein am Ferner (3247m)

Laperwitzkees

Knappenköpfe (3027m)

P1

Galitzenklamm in Leisach bei Lienz

4

St. Michael Kirche Lienz Östliche Simonyspitze (3442m)

Schneewinkelkopf (3465m) Unterer Kasten (2670m)

Äußeres Mullwitzkees

3

Martin-Luther-Kirche

Schildkogel (2826m)

Frosnitzer Ochsenalm

Kristallwand (3311m)

Tristacher See

2 Großer Happ (3352m)

Kosakenkapelle

D

66m)

1

Kosakenfriedhof

C

90m)

Großer Geiger (3360m)

Hinterer Maurerkeeskopf (3311m) Wallfahrtskirche Maria Lavant

B

Inneres Mullwitzkees (Rainerkees)

Zettersfeld

Teblenspitze (2666m)

Winklern

Dornach

Großes Degenhorn (2946m) Hochegg (2835m)

8 Arntaler Lenke (2656m)

B107

Lobersberg

Ainet

Greinspitze (2747m)

W

Glanz

Regenstein (2891m)

B106 B106

Rotstein (2702m) Kugelwand (2805m)

Bockstein (2803m)

Grabenstein (2664m)

Rotlahner (2746m)

NußdorfDebant

7

Dreiheggenspitze (2368m)

Reisachspitze (2517m)

Gölbner (2943m)

Innervillgraten

Happlköfel (2350m)

1

Finsterkofel (2643m)

Kalkstein

Schwebaskofel (2284m)

L388

L324

Thal

Assling

Riegel (2368m)

Hochrast (2436m)

Thurntaler (2407m)

Auerlingköpfl (2027m)

Schönfeldjoch (2218m)

B100

Schattenseite

St. Oswald

Kofelspitz (2185m)

Spitzenstein (2265m)

Rauchkofel (1959m)

Oberalpl (2235m)

Info- & Buchungscenter für den Bergpilgerweg Hoch & Heilig Reiseveranstalter: Trail Angels GmbH 9821 Obervellach 15, Tel. +43 4782 93093, info@trail-angels.com bookyourtrail.com/trail/osttiroler-bergpilgerweg-hoch-und-heilig

Golzentipp (2317m)

H Pfannegg (2248m)

Dorfberg (2115m)

Kartitsch

Steinrastl (2184m)

Tourismusinformation

Scheibe (2016m) B111

Helm (2433m)

SS52

Nationalparkinformation

ALPIN NOTRUF Tel. 140 Bergrettung / Tel. 112 Euro-Notruf Tel. 144 Rotes Kreuz / Tel. 141 Ärztenotdienst

Tiroler Gailtal Kartitscher Sattel (1525m)

Obertilliach

Füllhorn (2445m) Hochgruben (2538m)

Sexten - Sesto

Etappe 3

Gatterspitze (2430m)

4

F

B111 B111

Empfänger: Bildungshaus Osttirol IBAN: AT33 3600 0000 0078 8760 oder mit ihrer Banking-App unter folgendem QR-Code:

Untertilliach

Öfenspitze (2329m) Leitner Tal

Frohn

B111

Hochegg (2477m)

SS52

Moos - Moso

G

Bergen

Erschbaumer Tal

WETTER Alpenverein Tel. +43 512 291600 Lawinenwarndienst Tirol Tel. +43 512 508802255 Wetter-Telefon-Tonbanddienste in Österreich (kostenpflichtig): Gesamtes Alpenwetter Tel. 0900 911566-80 Regionales Alpenwetter Tel. 0900 911566-81 Ostalpenwetter Tel. 0900 911566-84

„Hoch und Heilig“ unterstützen Bitte unterstützen Sie unseren Bergpilgerweg mit einer Spende.

Maria Luggau

Eggen

5

Zenzerspitz (2393m)

Hollbrucker Spitze (2580m)

Kirche

Hütte

Tourismusverband Heiligenblut am Großglockner Hof 38, A-9844 Heiligenblut am Großglockner Tel. +43 4824 2700-20, office@heiligenblut.at www.heiligenblut.at

Grubenspitz (2670m)

Eggenkofel (2591m)

Hollbruck

Hollbrucker Tal

Museum

B100

Tamerlanhöhe (2376m)

SS52

Burg

Weittalspitze (2538m)

B111

Schöntalhöhe (2635m) Eisenreich (2665m)

Hoher Bösring (2324m)

Roßkopf (2603m) Pfannspitz (2678m) Cima Frugnoni (2561m)

B111

Nostra Reslerknollen (2306m)

Tourismusverband Lesachtal Liesing 29, A-9653 Liesing Tel. +43 4716 242 12, info@lesachtal.com, www.lesachtal.com Kärntner Tor (623m) Unterpirkach

Kerschbaumeralm

Gamskofel (2556m)

TOURISMUSVERBÄNDE Tourismusverband Osttirol Mühlgasse 11, A-9900 Lienz Tel. +43 50 212 212, info@osttirol.com, www.osttirol.com

Tourismusverein Innichen Pflegplatz 1, I-39038 Innichen Tel. +39 0474 913 149, info@innichen.it, www.innichen.it

Hochstadel (2681m)

Strassen

Etappe 4

Weitere Infos Die Homepage www.hochundheilig.eu ist die offizielle BergpilgerwegWebsite und ein hervorragender Begleiter mit vielen praktischen und spirituellen Anregungen sowie aktuellen Wegzustandsmeldungen und Wettervorhersagen.

Wiesenspitze (2075m)

Teplitzer Spitze (2609m)

SS49

Kapelle

Große Gamswiesenspitze (2487m)

Gamsköpfe (2696m)

Sandegg (2336m)

Koster Berg (2042m)

Sillian

Innichen - San Candido

Bahnhof

Laserzkopf (2719m) Kleine Keilspitze (2712m)

Bösegg (2495m)

Frauentalegg (2235m)

Abfaltersbach

6

Danksagung Das Bildungshaus Osttirol dankt Dekan Bernhard Kranebitter und der SS51 Projektgruppe Hoch und Heilig für die Realisierung der Vision eines länderübergreifenden Osttiroler Bergpilgerweges.

Bloßkofel (2399m)

Asch

Heinfels

Arnbach

B100

Kühbodenspitze (2702m)

Tessenberg

Wahlen - Valle San Silvestro

Nörsach Spitzkofel (2717m)

Gamsalplspitze (2344m)

Feuer am Bichl (2009m)

Etappe 5

Bischofsmütze (2431m)

Mittewald

B100

L273

Nikolsdorf

Pustertal

Anras

Parggenspitze (2324m)

Bushaltestelle

B100

Etappe 2

Winnebacher Alm

SS52

B100

3

Gumriaul (2526m)

Pilgerbegleitung Speziell ausgebildete Pilgerbegleiter:innen, die einen wesentlichen - Villabassa Zugewinn zuNiederdorf den Bergund Wanderführern darstellen, können individuell für einzelne SS49 Etappen oder den ganzen Weg gebucht werden. Toblach - Dobbiaco Sie verfügen neben guten Ortskenntnissen auch über viel Einfühlungsvermögen, um den „Weg nach innen“ zu unterstützen. Informationen SS51 und Kontakte zu den Pilgerbegleiter:innen auf www.hochundheilig.eu.

Bildungshaus Osttirol Pfarrgasse 6, A-9900 Lienz Tel. +43 4852 65133-0, office@bildungshaus.info www.bildungshaus.info

A

Blankenstein (2483m)

Marchhütte Marchginggele (2545m)

Offizielle Bergpilgerweg-Website: www.hochundheilig.eu

L27

Lavant

Kinnbichl (1085m)

B100

Außervillgraten

Gannekofel (2488m)

Rauchkofel (1911m)

Galitzenklamm

Winkeltal

Auen

Etappe 1

2

Rauchegg (2594m)

Gaishörndl (2615m)

Wichtige Kontakte

Gries L324

Gruberspitze (2355m)

Golfplatz

Leisach

Weißlachberg (2671m)

Kalksteiner Egg (2305m)

Pilgerwürfel/Pilgerpass/Segensband Am Ziel jeder Etappe befindet sich im Eingangsbereich der Kirche beUnterplanken Planca di sotto ziehungsweise im nahen Umfeld (z.B.-Gedächtniskapelle, Friedhofskapelle etc.) ein Pilgerwürfel aus Holz. Darin sind der jeweilige Stempel für die Etappe und das Segensband. Die Farben aller Segensbänder bilden am Ende einen Pilgerregenbogen. Beim Tourismusverband Osttirol können Pilgerkarabiner für die Segensbänder kostenlos abgeholt werden. Auf dieser Karte sind die Stempelfelder pro Etappe zum Einfügen. In Heiligenblut, dem Zielort des Bergpilgerweges, kann in der Nationalpark-Lodge Großglockner gegen Vorlage der vollgestempelten Wanderkarte eine Pilgerurkunde ausgestellt werden. Alternativ wird die Urkunde auch gegen Vorlage der Wanderkarte vom Bildungshaus Osttirol zugesendet.

Dölsacher Au

Rieder Alm

Villgratental

Loneskopf (2248m)

Gödnach

Wilfernertal

Etappe 6

Toblacher Pfannhorn (2663m)

Görtschacher Berg

Amlach

Tullenkogel (2551m)

Gumriaul (2918m)

Ederplan (2063m)

C Tristach

Kristeinertal

Winkeltal

Stronach Dölsach

Peggetz

B

Hochstein (2056m) Lerchknoten (2264m)

Gabesitten (2665m)

Göriach Stribach

Peggetz

D

Geil (2493m)

Zwischenbergen

Iselsberg-Stronach

Nußdorf

E

Nöckl (2612m)

Kreuzspitze (2623m)

Pichl - Colle

Beste Jahreszeit Juni bis Oktober

Lienz

Hohes Kreuz (2746m) Grumauerberg (2671m)

Multerspitze (2515m)

Stronachkogel (1831m)

Gaimberg

Rappler (2812m)

Arntal

Unterkünfte am Bergpilgerweg Auf der Homepage www.hochundheilig.eu finden Sie unter „Suchen und Buchen“ passende Unterkünfte in Osttirol. Geben Sie dafür einfach Ihren Ausgangs- bzw. Zielpunkt ein (Lavant, Thal-Assling, Kartitsch, Innervillgraten, St. Jakob, Virgen oder Kals). Für Unterkünfte in Südtirol (Innichen) sowie in Kärnten (Maria Luggau und Heiligenblut) finden Sie auf der Homepage Kontaktdaten.

Entlang des Weges Zu einzelnen Kirchen und Kapellen gibt es digitale Kirchenführungen und einen Animationsfilm. Auf YouTube „Bergpilgerweg Hoch und Heilig“ finden sich diese virtuellen Kulturreisen und der animierte Kurzfilm „Maria Magdalena – Ein Altar wird lebendig.“

Oberlienz

Bürgler (2242m)

St. Magdalena - Santa Maddalena in Casies

Wanderpakete mit Gepäcktransport St. Martin - San Martino in Casies Über das Info- und Buchungscenter Trail Angels kann eine Pilgerreise online gebucht werden, entweder ganz individuell an die eigenen Bedürfnisse angepasst oder als Package mit Gepäck- und Shuttleservices, 7/12-Hotline, uvm. bookyourtrail.com/trail/osttiroler-bergpilgerweg-hoch-und-heilig

Thurn

Arnhörner (2774m)

Rotes Ginggele (2763m)

Lainach

Obergaimberg

Munzalspitze (2684m)

Paterskopf (2726m)

Wildegg (2830m)

Unterwegs vor Ort Die An- und Abreise zu den Etappeneinstiegen und -zielen ist bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich. Die Busse verkehren regelmäßig und für Pilgernde zu angemessenen Zeiten. Die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Osttirol kann mit der Gästekarte kostenlos in Anspruch genommen werden. https://mobilitaet.osttirol.com/

Oberdrum

Hochgrabe (2951m)

Riepenspitze (2774m)

Tipps

Iselsberg (1209m)

B108

Schlaitner Kofel (2650m)

Hochegg (2722m)

B111

Podlanig

IMPRESSUM Medieninhaber und Herausgeber: Bildungshaus Osttirol Produktion & Layout: Studio Superfast, Lienz Texte: Strajach TVB Osttirol, B111 Bildungshaus Osttirol, Mag. Bernhard Pichler Sankt Jakob im Lesachtal Druck: Oberdruck, Dölsach Bildnachweis: alle Bilder Peter Maier Karte: © tiris 2023, OpenStreetMap contributors 2023, Powered by Contwise Maps


Etappe 1

Etappe 2

Etappe 3

Etappe 4

Etappe 5

Etappe 6

Etappe 7

Etappe 8

Etappe 9

Lavant – St. Korbinian

St. Korbinian – Maria Luggau

Maria Luggau – St. Oswald

St. Oswald – Innichen

Innichen – Kalkstein

Kalkstein – St. Jakob i. D.

St. Jakob i. D. – Obermauern

Obermauern – Kals

Kals – Heiligenblut

Bei der Kirche in St. Jakob starten wir über die Wege Nr. 314, 315 hinauf zum entlegenen Weiler Tögisch und weiter auf den Tögischer Berg. Der Weg quert die weitläufigen, blumenreichen alpinen Rasen, die die Deferegger Bauern früher als Bergmähder bewirtschafteten. Immer höher schraubt sich der Weg. Am Gasser Hörndle vorbei erreicht er die hochalpine Zone und schließlich die idyllischen Gritzer Bergseen, die an warmen Sommertagen zum Schwimmen einladen.

Ab Obermauern folgen wir dem Kreuzweg in Richtung Göriach und Virgen. Dieser romantische Feldweg, der den Wallfahrtsort Maria Schnee mit Virgen verbindet, ist ein viel begangener Wallfahrerweg. Weiter geht es über den „Weg der Sinne“ durch die heckenreiche Virger Feldflur und entlang des Iselweges bis zum Brückenübergang unterhalb von Mitteldorf. Ab hier wandern wir am orographisch rechten Ufer der Isel entlang über den Weg Nr. 91 in Richtung Ganz und von dort über einen Abstecher hinauf bis zur romanischen Kirche St. Nikolaus. Nach Besichtigung und Rast verlassen wir diesen kulturhistorisch bedeutenden Ort und erreichen über Bichl das Ortszentrum von Matrei. Wir durchqueren den Ort mit seinem großen „Landdom“ St. Alban und beginnen den Anstieg vorerst entlang des Bretterwandbaches auf den Klaunzer Berg über den Weg Nr. 515, wo wir auch beim St. Veit Stöckl vorbeikommen. Schließlich erreichen wir mit dem Kals-Matreier-Törl (2.207 Meter) den höchsten Punkt der Etappe. Das gleichnamige Schutzhaus am Passübergang bietet Rast, gute Verköstigung und einen herrlichen Ausblick auf die vielen umgebenden Dreitausender.

Wir starten unsere Pilgeretappe im Ortszentrum von Kals und wandern in östlicher Richtung über den Weg Nr. 702B bis zum Lucknerhaus, das zur Einkehr einlädt. Ab hier beginnt der Anstieg über den Weg Nr. 714 vorbei an der Schliederle-Alm bis zur Glorer Hütte am Berger Törl, einem hochalpin auf 2.651 Metern gelegenen Schutzhaus, das Verpflegung und Quartier bietet. Nur wenige Gehminuten entfernt eröffnet sich ein traumhaftes Panorama mit Blick auf den Großglockner. Wir folgen weiter dem zunehmend flacher werdenden Weg Nr. 714 in Richtung Berger Ochsnerhütte und zweigen dort rechts auf den Weg Nr. 702B in Richtung Leiteralm ab.

Wir beginnen den Bergpilgerweg Hoch und Heilig bei der Wallfahrtskirche in Lavant auf dem Lavanter Kirchbichl. Von dort starten wir zur Filialkirche St. Peter und Paul und weiter zum Kreithof entlang Weg Nr. 11. Wir pilgern weiter zum idyllischen Tristacher See und Alten See. Immer noch über den Weg Nr. 11 (Waldlehrpfad) wandern wir hinunter zur Kapelle am Ulrichsbichl und weiter in das Dorf Amlach, wo wir in der Kirche zur Hl. Ottilie einkehren. In früherer Zeit war Amlach ein viel besuchter Wallfahrtsort bei Augenleiden. Drauaufwärts geht es weiter, bis wir auf Höhe der Waldschenke die Drau Richtung Leisach hinauf zur Pfarrkirche St. Michael queren. Über den Römerweg gelangen wir nach Burgfrieden, vorbei an der Lienzer Klause. Die Inschrift auf dem Gedenkstein erinnert an den Verteidigungskampf von 1809, wo die Tiroler Schützen die napoleonischen Truppen zum Abzug aus Lienz zwangen. Über den Römerweg erreichen wir die Ortschaft Thal. Von hier aus ist es nur noch ein kurzer Anstieg zu unserem Zielpunkt St. Korbinian auf einer Terrasse über dem Pustertal.

Wir verlassen Thal Richtung Süden, queren die Drau beim Sägewerk und folgen gleich hinter dem Sägewerk einem Steig in Richtung Schwarzboden. Weiter einem Forstweg ostwärts folgend nehmen wir schon bald die Abzweigung in Richtung Kofelpass (Nr. 212, 213). Nach etwa einer Stunde Anstieg durch lichten Föhrenwald erreichen wir unseren ersten Rastpunkt beim Dapra-Kreuz. Anschließend geht es entlang der Schlucht des Leisacher Almbaches taleinwärts bis zur Abzweigung hinauf zum Kofelpass. Das letzte Stück des Anstiegs führt über Geröll und gesicherte Steige, dann ist die landschaftlich reizvolle Hochebene der Leisacher Alm erreicht. Der höchste Punkt, der Kofelpass auf 1.877 Metern, bietet einen idealen Aussichts- und Rastpunkt, ehe es über einen langgezogenen breiten Forstweg bergab Richtung Lotteralm geht, wir den Eggenbach überqueren und über den Weg Nr. 27, 212 in Richtung Guggenberg wandern. Durch eine besonders ursprünglich erhaltene, bergbäuerliche Kulturlandschaft, in die sich die vor einigen Jahren errichtete Annakapelle am Wegrand harmonisch einfügt, gelangen wir zu unserem Zielpunkt, der Basilika in Maria Luggau.

Etappe 1: Lavant – Kreithof – Tristacher See – Ulrichsbichl – Amlach – Leisach – Burgfrieden – Römerweg – St. Korbinian

Etappe 2: St. Korbinian – Dapra-Kreuz – Kofelpass – Maria Luggau

Kondition:  Technik:  Höhenmeter bergauf: 709 m Höchster Punkt: 1048 m Streckenlänge: 20 km Gehzeit / Gesamt: 6:00 h

Kondition:  Technik:  Höhenmeter bergauf: 1377 m Höchster Punkt: 1876 m Streckenlänge: 19,2 km Gehzeit / Gesamt: 9:00 h

1.500

2.100 1.900 1.700 1.500 1.300 1.100 900 700 500

1.300 Kreithof

1.100

Tristacher See

900 700

Römerweg

St. Korbinian

Amlach Lavant

Ulrichsbichl

500 0

5

Leisach

Burgfrieden

10

15

20 km

Von Maria Luggau folgen wir zunächst der Loipe (alternativ der Bundesstraße), dann dem Grenzlandweg Richtung Kartitscher Sattel und durchqueren die bekannte und einzigartige Kulturlandschaft der Obertilliacher Felder mit ihren zahlreichen Heuhütten, ehe wir die dem Hl. Ulrich und dem Pilgerpatron und Apostel Jakobus geweihte Pfarrkirche im denkmalgeschützten Ortskern von Obertilliach erreichen. Am nördlichen Ortsende folgen wir dem Güterweg, der bei der „Mauer“ (knapp oberhalb des ersten Schlepplifts) links in Richtung Gripp (Nr. 47) weiterleitet. Schon bald zweigt von diesem ein schattiger, zum Teil etwas steiler Steig ab, der den Güterweg öfters quert. An der Waldgrenze am Gripp steht eine kleine private Berghütte mit herrlichem Ausblick. Von hier aus führt der Weg über die nun baumfreie südwestseitige Bergflanke weiter bis zur Weggabelung an einem Biotop. Hier folgen wir nun einem schmalen, fast ebenen Steig, der uns westwärts in Richtung Pfannegg leitet und schließlich in den Gailtaler Höhenweg mündet. Abgeschiedenheit, Ruhe und ein herrlicher Panoramablick lassen die Mühen des Anstiegs rasch vergessen. Über den Dorfberg (2.115 Meter) geht es sonnenbeschienen und in aussichtsreicher Lage bis nach St. Oswald, unserem Zielpunkt.

Von St. Oswald beginnend führt die Etappe zunächst über den „Künstlerweg Oswald Kollreider“ nach Kartitsch, wo die Pfarrkirche St. Leonhard zu finden ist. Von dort nach der Querung der Bundesstraße geht es weiter in Richtung Kanter/Schuster. Von dort aus erreichen wir über die Hollbrucker Landesstraße die Wallfahrtskirche Hollbruck. Nach Rast und Besuch der reich ausgestatteten barocken Kirche geht es über die Wege Nr. 14 und 467 hinunter ins Pustertal nach Rabland, von dort immer flussaufwärts rechts der Drau, vorbei an der Schmetterlingswiese in Richtung Sillian. Beim Bahnübergang folgen wir links dem Weg zum Wichtelpark und geradeaus weiter bis nach Arnbach. Von dort gehen wir vorbei an der Kirche „Zum leidenden Heiland“ bis zum Drauradweg und rechts am Uferbegleitweg nach Winnebach. Dort wechseln wir auf das Herrnsteigl, das uns nach Vierschach bringt. Beim Bahnhof in Vierschach nehmen wir die Unterführung ins „Vierschacher Zentrum“ mit dem frühgotischen Kirchlein St. Magdalena. Ab hier folgen wir dem Rad-/Talwanderweg über die Felder bis nach Innichen, den romanischen Turm des Stiftes stets vor Augen.

Etappe 3: Maria Luggau – Obertilliach – Dorfberg – St. Oswald

Etappe 4: St. Oswald – St. Leonhard – Kartitsch/Hollbruck – Sillian – Arnbach – Winnebach – Innichen

Etappe 5: Innichen – Silvesterkapelle – Marchkinkele – Kalkstein

Etappe 6: Kalkstein – Unterstaller Alm – Villgrater Törl – Maria Hilf – St. Jakob i. D.

Kondition:  Technik:  Höhenmeter bergauf: 301 m Höchster Punkt: 1381 m Streckenlänge: 23,2 km Gehzeit / Gesamt: 6:45 h

Kondition:  Technik:  Höhenmeter bergauf: 1414 m Höchster Punkt: 2540 m Streckenlänge: 14,5 km Gehzeit / Gesamt: 8:00 h

Kondition:  Technik:  Höhenmeter bergauf: 1058 m Höchster Punkt: 2507 m Streckenlänge: 20 km Gehzeit / Gesamt: 8:00 h

2.900

2.900

Kondition:  Technik:  Höhenmeter bergauf: 1193 m Höchster Punkt: 2223 m Streckenlänge: 25,8 km Gehzeit / Gesamt: 9:00 h

Kofelpass

2.500 Dapra Kreuz

Maria Luggau

Pfanegg

2.100

1.500

1.700 Sägewerk St. Korbinian

Dorfberg

Obertilliach

St. Oswald

Gripp

Maria Luggau

1.300 5

10

15

20 km

1.300

Innichen

St. Oswald Sillian

500 0

5

10

15

20

25 km

St. Nikolaus (Obertilliach): Charakteristisch für diesen Wegabschnitt ist die Vielzahl kleiner Heustadel in den Feldern. Mittendrin steht das kleine Kirchlein mit Fresken von Simon von Taisten, das nur einen kleinen Sprung von der Wegroute entfernt ist. Auch wenn es meistens versperrt ist, bietet es doch eine Rastmöglichkeit in besonderem Ambiente.

Entlang des Weges Zur Einkehr entlang des Weges laden ein: die Kapelle in Ulrichsbichl, die Amlacher Pfarrkirche zur Hl. Ottilie und die Pfarrkirche St. Michael in Leisach mit den Altären von Josef Bachlechner. Vitalpinum (Thal): ein Wohlfühlgarten in Verbindung mit einem Museum und Aktivparcour zum Thema Heilpflanzen und ätherische Öle. St. Korbinian (Thal) zählt zu den schönsten spätgotischen Kirchen Tirols – mit drei beeindruckenden Flügelaltären, darunter Werke von Friedrich Pacher und seiner Werkstatt. Auf www.assling.at finden Sie Kontaktmöglichkeiten für eine Kirchenführung und auf www.hochundheilig.eu die virtuelle Kulturreise St. Korbinian in Thal. Den eindrucksvollen Magdalenenaltar können Sie gleich hier erleben – einfach QR-Code scannen.

Stempel

Entlang des Weges Kapelle St. Anna am Guggenberg: Sie liegt direkt am Weg und lädt zu stiller Einkehr (der Altar stammt von Helmut Millonig) ein. Servitenkloster Maria Luggau: Die Wallfahrtsbasilika in Maria Luggau gilt als eine der bekanntesten und beliebtesten Österreichs. Die Ursprünge der Wallfahrt gehen auf das Jahr 1513 zurück, wo der Bäuerin Helena die Muttergottes in einem Traum aufgetragen hatte, eine Kirche zu erbauen. Sie ist heute mit einem Servitenkloster verbunden, das auch ein Exerzitien-, Bildungs- und Gästehaus mit Kräutergarten umfasst. Näheres unter: www.maria-luggau.at/klosterurlaub.maria-luggau.at

Ortskern Obertilliach: In den engen Dorfgassen des denkmalgeschützten Ortskerns lohnt sich neben der Pfarrkirche St. Ulrich auch ein Blick auf das Bauernhaus Wastinger. In diesem „Haufendorf” dreht Österreichs einziger noch aktiver Nachtwächter zweimal die Woche (dienstags und freitags) zu nächtlicher Stunde seine Runde. Kirche St. Oswald: Im Inneren der gotischen Kirche aus dem 14. Jahrhundert finden sich interessante Fresken. Eindrucksvoll ist auch eine Madonna im Rosenkranz, die vom Gewölbe herabhängt. An der Außenwand der Kirche befindet sich ein Auferstehungsfresko und an der Emporenbrüstung ein Kreuzweg von Oswald Kollreider (1960). Die Familie des bekannten Osttiroler Künstlers versieht hier seit Jahrhunderten den Mesnerdienst.

Silvesterkapelle

2.100

Kalkstein

Mehlhof Innichen

4

8

12

16

20

23 km

Entlang des Weges Hollbruck (Kartitsch): Die reich ausgestattete Wallfahrtskirche Maria Hilf in Hollbruck stammt aus dem 17. Jahrhundert und lädt zu Rast und Besichtigung ein. Die Maria Hilf-Statue aus Ton ist 13 Zentimeter groß und in eine Monstranz gefasst. Pfarrkirche Sillian und Pfarrkirche Winnebach: Die beiden imposanten Gotteshäuser laden unterwegs zu Stille und Einkehr ein. Stiftskirche Innichen: Das Benediktinerkloster zum Hl. Candidus wurde 769 von Herzog Tassilo als Stützpunkt für die Missionierung der Slawen gegründet und ist eines der ältesten Klöster der Alpen. Die heutige Stiftskirche wurde im 12./13. Jahrhundert errichtet. Das Stift mit seinem imposanten Kuppelfresko (1280) der Krypta und der berührenden Kreuzigungsgruppe aus dem 13. Jahrhundert gilt als bedeutendstes romanisches Bauwerk in Tirol. Angeschlossen ist ein ebenfalls sehr empfehlenswertes Stiftsmuseum, das von Juni bis Oktober geöffnet ist.

Kondition:  Technik:  Höhenmeter bergauf: 1522 m Höchster Punkt: 2628 m Streckenlänge: 20,1 km Gehzeit / Gesamt: 10:00 h 2.900

Virger Törl Lasörlinghütte

2.500 2.100

2.100

Kalkstein

1.700

1.300

Unterstalleralm

Mariahilf St. Jakob

Aussichtsplattform

St. Jakob

900 500 0

2

4

6

8

10

12

14 km

0

10

5

15

20 km

Entlang des Weges

Entlang des Weges

Silvesterkapelle (vor der Silvesteralm): Die Kapelle enthält Fresken der Brixner Malschule 1450 bis 1460, wahrscheinlich vom Meister von Klerant. Die Kapelle ist von Mitte Juni bis Ende September geöffnet. Anfang September findet hier immer ein großer Bittgang von Toblach aus statt.

Freilichtmuseum Alpines Leben – Innervillgraten: Das Areal am Eingang zum Arntal in Innervillgraten beheimatet ein beeindruckendes Ensemble von liebevoll restaurierten Gebäuden, das in den letzten Jahren vom Heimatverein aufgebaut wurde. Es zeigt, wie Menschen früher mit Wasserkraft Holz, Wolle und Getreide bearbeitet haben.

Gebirgslandschaft: Diese Etappe ist besonders reich an schönen Aussichten. Beim Aufstieg zum Marchkinkele, mit seinem Friedenskreuz am Frontverlauf des Ersten Weltkrieges, bietet sich ein einmaliger Blick auf die Gebirgslandschaft der Sextener Dolomiten und über weite Teile Süd- und Osttirols. Wallfahrtskirche Maria Schnee und Haus Betanien (Kalkstein/ Innervillgraten): Am Talschluss liegt das Kirchlein Maria Schnee, dem das Haus Betanien der Kalasantiner-Gemeinschaft angeschlossen ist. Dieses gastfreundliche spirituelle Zentrum ist eine ideale Möglichkeit für Menschen, die ein paar Tage Stille und Gebet in eindrucksvoller Berglandschaft suchen. Den aktuellen Kontakt zum Haus Betanien finden sie auf der Homepage der Gemeinde Innervillgraten, www.innervillgraten.at

Sinkersee: Das von den Villgratern “‘s Sinkerseabl” genannte Naturdenkmal ist ein Feuchtgebiet, das von traditionellen Holzzäunen inmitten eines Almweidegebiets geschützt wird. Schautafeln geben zusätzliche Auskunft. Almdörfer: Das Villgratental ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl an Almen und ganzen Almdörfern. Unser Weg führt an der Unterstaller Alm vorbei, die nach der Oberstaller Alm das größte Alm-Ensemble im Tal ist.

10

5

15

20 km

Entlang des Weges Gritzer Seen (Übergang Defereggental/Virgental): In der Lasörlinggruppe finden sich die idyllischen, 2.504 Meter hoch gelegenen Bergseen. Isel: Das Virgental ist das Ursprungsgebiet der Isel, einem der letzten naturbelassenen Gletscherflüsse der Ostalpen. Wallfahrtskirche Maria Schnee (Obermauern): Von weitem beeindruckt an der Fassade das Christophorus-Fresko aus dem 15. Jahrhundert. In der Kirche sticht besonders der farbenprächtige Freskenzyklus des Simon von Taisten aus dem 15. Jahrhundert hervor. Diese „biblia pauperum” ist ein Bilderbuch des Glaubens. An diesem Ort verbinden sich zwei Stationen unseres Pilgerweges, die durch das Gelöbnis des Opfer-Widders zur Zeit der Pest im 17. Jahrhundert miteinander verbunden sind. Die Geschichte mit dem Widder ist auf einer Bildtafel aus dem Jahr 1635 in der Kirche dargestellt. Bis 1920 wurde die Widder-Wallfahrt nach Lavant durchgeführt. Seit damals führt sie am Samstag nach Ostern aus Virgen und Prägraten nach Obermauern. Seit 2015 ist die Opferwidder-Prozession als immaterielles Kulturerbe der UNESCO ausgezeichnet.

Stempel

Stempel

Spiritualität – Weitwandern, Pilgern, Wallfahren

Das Ziel des Pilgerns ist das Gehen des Weges selbst. Dabei offenbart sich nicht selten eine Erfahrung von Freiheit. Ein Pilgerweg ist immer auch ein Weg zu sich selbst. Die persönlichen religiösen Überzeugungen können dabei sehr individuell sein. In einem weiteren Sinn lassen sich diese Pilgerhaltungen auch in den Alltag mitnehmen und dann so manches als Pilger-Erfahrung deuten.

„Aufbrechen – Unterwegs sein – Ankommen“

Spiritualität ist eine tiefe innere Erfahrung, die einen Menschen mit sich und seiner Umwelt in Einklang kommen lässt; ist das Bewusstsein des eigenen Seins und der daraus entstehenden Wirkung auf die gesamte Schöpfung; ist eine Möglichkeit, sich mit der eigenen Sinnsuche und damit auch Sinnfindung auseinander zu setzen; ist der Weg zum eigenen inneren Frieden und zum Glücksempfinden; ist eine Kraftquelle, die die eigene Lebensfreude nährt; ist ein Urgrund des Seins. Naturerfahrungen unterstützen dabei, den Lebensfunken in sich hautnah zu spüren. Diese Erfahrungen werden möglich, indem ich mich zu Fuß auf den Weg mache und mich in der lebendigen Begegnung mit der Schöpfung wahrnehme und erkenne.

Eine Wallfahrt ist eine konkrete Unternehmung, die Menschen (oft mit einem bestimmten Anliegen) an einen besonderen religiösen (Wallfahrts-)Ort führt. Eine Wallfahrt ist eine religiöse Unterbrechung des Alltags, ja ein kleines Fest des Glaubens. Die persönliche Religiosität ist dabei eingebunden in den Glauben der Kirche. Natürlich sind auch die beschriebenen Pilgerhaltungen für eine Wallfahrt wertvoll, bleiben möglicherweise aber mehr im Hintergrund. Viel mehr beachtet man den erreichten Ort, seine Geschichte, die Spuren der Gläubigen (Heiligen), die hier waren, die Schönheit der Kirche. Pilgerweg und Wallfahrt sind kein Widerspruch. Es gibt auch beides in einem, wenn die jeweiligen Charakteristika bei den verschiedenen Etappen entsprechend hervortreten. Beide weiten den Horizont, vertiefen den Glauben und stärken das Vertrauen in Gott, der alles zum Guten führt bei den Menschen, die lieben. Die bloße Wandererfahrung verwandelt sich in eine spirituelle Erfahrung, wenn die äußere Wahrnehmung zu einer inneren Empfindung wird, die in der Seele weiterklingt. Außenwelt und Innenwelt verbinden sich. Dies kann durch begleitende Impulse erleichtert werden.

Jede/r kann sich auf den Weg machen! Ich breche auf und schärfe meine Sinne. Mein Herz öffnet sich im Gehen und bringt Wahrnehmen und seelisches Befinden in Einklang. So geht es über Stock und Stein, bergauf und bergab. Dabei reife ich und komme mehr und mehr zu mir. Wenn ich am Ende zutiefst zufrieden und gestärkt an meinem Ziel ankomme, bin ich reicher als der, der aufgebrochen ist; reicher als die, die sich auf den Weg gemacht hat. Aufbrechen, unterwegs sein, ankommen – die spirituelle Trilogie des Pilgerns. Interessant daran: Diese Trilogie gliedert auch den Alltag. Nur wenige sind sich dessen bewusst. Jeder Tag im Leben beginnt in der Früh mit einem Aufbruch. Ich bin jeden Tag unterwegs, ob in der Arbeit oder zuhause, mit Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen, in der Familie oder mit Freunden. Und jeder Tag endet mit einem abendlichen Ankommen. Das Aufbrechen lässt sich überall üben und anwenden. Nicht nur im Urlaub, auch zuhause. Wer in der Früh bewusst aufbricht, macht aus dem Tag etwas Besonderes. Dasselbe gilt fürs Unterwegssein. Es mit einem wachen Geist zu erfüllen, macht buchstäblich Sinn. Ebenso das Ankommen am Abend. Hier gilt es, das Loslassen zu üben. So kann der nächste Tag aufs Neue wie ein beglückendes erstes Mal erfahren werden.

Beim Pilgern geht es vorrangig um einige Grundhaltungen, die in allen Religionen und für das Menschsein insgesamt bedeutsam sind: Das Bewusstsein, als Menschen immer unterwegs zu sein. Eine Konzentration auf das wirklich Notwendige und Wesentliche, weil alles Unnötige nur überflüssigen Ballast darstellt; und Offenheit und Aufmerksamkeit für die umgebende Wirklichkeit, durch die Gott mit uns in Verbindung tritt.

Der Bergpilgerweg offeriert lustvoll-spirituelle, tiefgehende Erfahrungen. Ich muss ihn dabei nicht als Ganzes begehen. Es genügen auch einzelne Etappen oder Teile davon. Eine spirituelle Pilgerhaltung kann jede/r erlernen, mit dem Leben verbundene Menschen, egal welcher Religion, Atheist:innen und Agnostiker:innen.

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Leitfaden für persönliches spirituelles Erleben VERORTEN – ERFAHRUNG AUSSEN – ERFAHRUNG INNEN

Die spirituelle Trilogie des Pilgerns

Ja, Pilgern verleiht mir eine spirituelle Haltung, von der ich auch im Alltag profitiere! Zunehmend mehr Menschen wenden sich angesichts der weltweiten Zerstörungen von einer allzu materialistischen, sinnentleerten Haltung ab. Die Angebote des Bergpilgerwegs Hoch und Heilig kommen daher gerade recht.

Beim Weitwandern steht das aktive Erleben der Natur im Mittelpunkt. Weitwandern ist die Bewältigung eines längeren Weges, der im Allgemeinen einheitlich markiert und beschildert ist, für den es Informationsmaterial und Wanderkarten gibt.

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Verorten – Das Umfeld erkennen Welche Erfahrungen sind hier möglich? Welche Sinne werden besonders angesprochen?

Erfahrung außen – Kontakt aufnehmen mit dem Außen Sich verbinden, Übungen wählen, welche die Sinne ansprechen

Kondition:  Technik:  Höhenmeter bergauf: 1393 m Höchster Punkt: 2651 m Streckenlänge: 22,5 km Gehzeit / Gesamt: 10:00 h

Etappe 8: Obermauern – Nikolauskirche – Matrei – St. Veit Stöckl – Kals-Matreier-Törl – Kals

Glorerhütte

Kondition:  Technik:  Höhenmeter bergauf: 1514 m Höchster Punkt: 2207 m Streckenlänge: 26 km Gehzeit / Gesamt: 11:00 h

1.300

2.500

Erfahrung innen – Kontakt aufnehmen mit dem Innen Sich an Ereignisse erinnern, begleitende Gefühle wahrnehmen, negative enden lassen und positive stärken

AUFBRECHEN Welcher Art ist der Ort?

z.B. Historische Stätte: Was lässt sich hier über das Leben von früher wahrnehmen?

In meine eigene Geschichte zurückblicken Wo komme ich her? Wo gehe ich hin?

Welche sinnesspezifischen Erfahrungen bietet der Ort?

Akustische Erfahrungen, optische Erfahrungen, haptische Erfahrungen, olfaktorische Erfahrungen, kinästhetische Erfahrungen, alle anderen Sinne

Woran rühren diese Erfahrungen in mir? Woran erinnern sie? Wie fühlt sich diese Erinnerung an? Wirken lassen

UNTERWEGS SEIN Besondere Erfahrungspunkte entlang des Weges recherchieren, lokalisieren und auswählen

Wasserfall, ein idyllisches Waldstück, ein al- Das Fließen in mir ter Baum, Weitblick, Natürliches, Kulturelles Welches schützende Dach habe ich im Leben? Wie bin ich verwurzelt?

Welche sinnesspezifischen Erfahrungen liefern diese Orte?

Übungen zum sinnlichen Erfahren dieser Phänomene: Augen, Ohren, Nase, Beine, Hände, der gesamte Körper

Woran rühren diese Erfahrungen in mir? Wie kann ich sie nutzen?

ANKOMMEN In der Herberge einen ruhigen, bequemen Platz zum Innehalten aussuchen

Das Abendessen als Ankommen mit allen Sinnen zelebrieren; im Hier und Jetzt genießen

Ankommen als bei sich Ankommen erfahrbar machen Das Zusammenspiel von „außen“ und „innen“ erkennen

Welche sinnesspezifischen Erfahrungen liefert dieser Ort?

In die Stille horchen – einen Atemrhythmus finden, der den Tag ausschwingen lässt

In der Fantasie das Geschehen des Tages reflektieren, das Erfahrene annehmen und wertschätzen Es gut sein lassen

Spirituelles Erleben ist ein nie endendes Lernen, das die äußere sinnliche Erfahrung für die innere Reifung nutzt und dem Menschen hilft, Sinn im Leben zu finden. Texte: Dr. Gerhard Frank und Christine Dittlbacher MAS, entnommen dem Endbericht zum Projekt „Look Up, Die Wiederentdeckung des grenzüberschreitenden künstlerischen und religiösen Kulturerbes in den Bergen.“

Begleitende Impulse und Übungen finden Sie auf der Website: www.hochundheilig.eu

Lucknerhaus

2.100

Bricciuskapelle

1.700

Kals

Heiligenblut

900 500 0

10

5

15

20 km

Kals Matreier Törl

2.100 1.700

St. Veit Stöckl

Obermauern

1.300

Kals

Nikolauskirche

900

Matrei

500 0

5

10

15

20 km

26 km

Entlang des Weges „Weg der Sinne” (Virgen): Ein neu gestalteter Rundwanderweg entlang alter Hohlwege, Steinmauern und Hecken mit 19 Erlebnisstationen, welche die eigenen Sinne wecken. Nikolauskirche (Ganz/Matrei): Der einfache und gedrungene Bau der romanischen Kirche liegt auf der Schattseite des Matreier Talbeckens. Ihr Inneres enthält Fresken aus dem 13. Jahrhundert und ist von hoher kulturhistorischer Bedeutung. (Die Kirche ist tagsüber geöffnet). Nationalparkhaus (Matrei): Der Bergpilgerweg „Hoch & Heilig“ führt über weite Strecken durch den Nationalpark Hohe Tauern. Im Matreier Nationalparkhaus erfährt man allerlei Wissenswertes dazu.

Pfarrkirche St. Rupert (Kals): Die Kirche soll der Legende nach an dem Ort stehen, an dem der Stab aufgeprallt ist, den der Hl. Rupert – am Tauernhauptkamm stehend – nach unten geworfen hat.

Stempel

Etappe 9: Kals – Lucknerhaus – Glorer Hütte – Bricciuskapelle – Heiligenblut

2.500

St.-Georgs-Kirche (Kals): Das freistehende, romanische Kirchlein im Feld ist ein besonderer Blickfang und beliebtes Fotomotiv.

Nach Maria Luggau führen pro Jahr circa 60 organisierte Wallfahrten aus Kärnten, Slowenien, Italien und Osttirol. Die meisten Osttiroler Wallfahrer kommen über den Kofelpass, der Teil dieses Pilgerweges ist.

Stempel

Nachdem wir die Trogalm am Ausgang des Leitertales erreicht haben, folgt nochmals ein etwas steilerer Abstieg in Richtung Leiterfall und Bricciuskapelle, wo wir eine Rast einlegen. Schautafeln informieren über den legendenumwobenen Ort und die Heilkraft des Wassers. Dem Heilwasserweg Briccius folgend durchwandern wir die Sattelalm mit Einkehrmöglichkeit in der Briccius Sennerei Sattelalm und erreichen den Haritzersteig, der uns nach langer Pilgerschaft an unser Ziel, die Wallfahrtskirche von Heiligenblut, bringt.

2.900

Obermauern Gries

500 0

Für den Abstieg nach Kals wählen wird den direkten, steileren Weg Nr. 502B zum Gasthof Tembler. Von hier aus führt unser Weg über die Dorferfelder zur Talstation der Gondelbahn und weiter bei Großdorf den Gehsteig entlang bis Unterburg. Hier passieren wir die freistehende romanische Georgskirche. Nach der Brücke biegen wir rechts auf den Weg Nr. 31 und gehen orographisch links vom Bach bis zur unteren Ködnitz und erreichen über den Weg 39 direkt die Pfarrkirche St. Rupert.

Tögisch

1.700

900

500

0

Am Virger Törl ist der höchste Punkt und Eintritt in die Kernzone Nationalpark Hohe Tauern erreicht. Nach kurzem Verweilen beginnt der Abstieg zur Lasörlinghütte, die Rast, Verpflegung und Übernachtungsmöglichkeit bietet. Wir befinden uns auf geschichtsträchtigem Boden. Schon in vorchristlicher Zeit suchten hier oben Menschen nach Erz und Einkommen. Weiter geht der Abstieg über Weg Nr. 315 ins klimatisch begünstigte Virgental, vorbei an der Stadleralm bis zum Parkplatz am Talausgang. Wir überqueren die Isel bei Gries und meistern einen letzten kurzen Anstieg über den Weg Nr. 47 bis nach Obermauern zur Wallfahrtskirche Maria Schnee, unserem Etappenziel. Etappe 7: St. Jakob i.D. – Tögisch – Virger Törl – Lasörlinghütte – Gries – Obermauern

Villgrater Törl

1.300

900

700

Unterhalb des Gipfels überschreiten wir das Villgrater Törl (2.510 Meter) und können inmitten einer imposanten Bergkulisse erneut eine kurze Rast einlegen. Über den Steig Nr. 328 steigen wir hinunter zur Hinteren-Stalle-Alm und wandern, nun auf einer Forststraße, weiter zur bewirtschafteten Alpe Stalle. Danach folgt, parallel zum Stallebach mit seinem imposanten Wasserfall, der finale Abstieg ins Defereggental, wo wir in der kleinen Ortschaft Rinderschinken den Talboden betreten und über einen kurzen Abstecher taleinwärts die Wallfahrtskapelle Maria Hilf erreichen. Von hier aus geht es fast mühelos über ebene Talwanderwege (Nr. 74, 706 und den Wassererlebnisweg) zu unserem Tagesziel, der Pfarrkirche St. Jakob.

2.500

1.300

500

Entlang des Weges

Marchkinkele

1.700

Winnebach

Arnbach

900

Für den weiteren Aufstieg nehmen wir den Steig Nr. 3, 14 Richtung Strickberg, der immer wieder eine alte parallel verlaufene Militärstraße schneidet. Ein herrlicher Aus- und Rundumblick belohnt die Mühen des Aufstiegs auf das Marchkinkele, mit 2.545 Metern der höchste Punkt der Etappe. Bis ins Tiroler Gailtal, zu den Dolomiten, zum Spitzkofel, dem Kronplatz und den Zillertaler Alpen reicht an schönen Tagen die Fernsicht. Übernachtung ist auf der Marchhütte möglich. Beim Abstieg folgen wir den Wegen Nr. 5 und 5A in Richtung Alfenalm und weiter zu unserem Etappenziel, der Kirche Maria Schnee in Kalkstein.

2.500

Kartitsch, Hollbruck

1.100

900 0

St. Leonhard

Von der Stiftskirche Innichen aufbrechend verlassen wir den Ort in Richtung Nordosten zum Innichberg, unterqueren Bahn und Straße, nehmen die Bergstraße Richtung Gadenhof/Raner, von der wir gleich in der ersten Kehre auf den Wanderweg Nr. 3 / Stauderhof abzweigen. Kurz vor dem Stauderhof gelangt man auf die asphaltierte Innichbergstraße, biegt links ab und folgt dieser bis zum Mehlhof, welcher gleichzeitig einen wunderschönen Blick zu den Drei Zinnen eröffnet. Am Mehlhof geht es steil bergauf über den Weg Nr. 3 zum Bodeneck und hinunter ins Silvestertal, wo wir bei der Silvesterkapelle mit ihren schönen Fresken Rast einlegen.

Von der Kirche Maria Schnee brechen wir auf, durchqueren den Weiler Kalkstein und nehmen am nordwestlichen Ortsende den Peststeig (Nr. 6a) in Richtung „Freilichtmuseum Alpines Leben“. Der Steig führt über Wiesen talwärts, ehe er auf die Asphaltstraße trifft. Nach einer kurzen Rast beim Freilichtmuseum folgen wir dem Straßenverlauf bis zu Unterstaller Alm. Frisch gestärkt beginnen wir den Anstieg links über den Weg Nr. 15, 328 Richtung Pfannspitze.

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Entlang des Weges Gössnitz Wasserfall: Kurz vor Heiligenblut macht der Gössnitzbach die Macht der Natur bewusst. Er stürzt aus 70 Metern Höhe ins Tal. Auf der Aussichtskanzel ist Trittsicherheit erforderlich. St. Vinzenz (Heiligenblut): In der berühmten Wallfahrtskirche befindet sich an der linken Seite des Altarraums im sogenannten Sakramentshaus das Fläschchen mit dem „Heiligen Blut” des dänischen Feldherren Briccius. Seine Legende wird in eindrucksvollen Bildern in der Kirche dargestellt. Sehenswert ist auch der gotische Hochaltar aus dem Jahr 1520 der Pacher-Schule und der Friedhof mit eindrucksvoller Gedenkstätte der am Großglockner verunglückten Bergsteiger. Das gute Ankommen nach dem persönlichen Pilgerweg darf hier gewürdigt werden!

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