Charleroi eine Stadt, die wieder aufblühte
Während der industriellen Revolution war die Region „Pays de Charleroi“ das wirtschaftliche Zentrum des Landes. Die Stadt war für eine lange Zeit die Hauptstadt einer Region, die ausschließlich vom Kohlebergbau und von der Stahlindustrie lebte. Dann kamen schwierigere Zeiten. Aber heute erfindet sie sich neu. An der hoch gelegenen Place Charles II wird das in den dreißiger Jahren erbaute Rathaus von einem Belfried im Art-déco-Stil überragt, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. In den umliegenden Straßen befinden sich viele weitere Gebäude, die dem Jugendstil und dem Art déco zugeschrieben werden. Im unteren Teil wird hingegen städtebaulich viel erneuert und wiederbelebt. Es wurden viele Boutiquen eröffnet an den Ufer der Sambre Promenaden angelegt, wo man nun schön spazieren gehen kann. Das „Pays Noir“ (das sogenannte „schwarze Land“) ist noch heute von diesem goldenen Industriezeitalter geprägt, das längst vergangen ist. Ganz zur Freude von Lost-Places-Besucher*innen und Streetart-Künstler*innen. Praktische Informationen WBT - Christophe Vandercam
Tourismusbüro Pays de Charleroi Place Vauban 20 6000 Charleroi www.cm-tourisme.be
Die Stadt ist mit dem Zug erreichbar (Bahnhof Charleroi-Central) und lässt sich gut zu Fuß erkunden.