vom Stadttheater zum Opernhaus
Zukunft Oper - Machbarkeitsstudie IV BHSF Architektur & Städtebau Oktober 2024
Wettbewerb Neubau des Stadttheaters und städtebaulicher Ideenwettbewerb Bellevue
Studienauftrag Erweiterungsbau
Beauftragung von Charles Schopfer für
1. Preis Prof. William Dunkel
Weitere Umbauvariante
Beauftragung von William Dunkel für
mit drei Architekturbüros; 1. Preis Paillard + Leemann
Projektwettbewerb
« Man wird nicht nach dem beurteilen, was wir gebaut, sondern nach dem, was wir zerstört haben. »
Opernhaus Parking und Freiraumgestaltung Bellevue-Stadelhofen
(Komitee zum Schutze von Opernhaus und Esplanade)
Variante Neubau und Umbau 1. Preis, Entwurf von Prof. William Dunkel, Arch., Zürich
6. Preis, Entwurf von Ed. Del Fabro & B. Gerosa Arch., Zürich
1. Preis Projekt „Opus One“, Zach + Zünd
basierend auf reduziertem Raumprogramm
3. Ankauf, Entwurf von Förder, Otto und Zwimpfer, Architekten, Teilhaber P. Müller, Basel
Tagesanzeiger, 31.05.2019
Nach langjährigen Debatten um einen geeigneten Standort und den Erhalt des alten Opernhauses fiel im Juli 1965 unter den vier überarbeiteten Projekten der Entscheid, das Projekt von Prof. William Dunkel weiterzubearbeiten. Am 30. November 1966 erteilte der Stadtrat Dunkel den Auftrag, ein Bauprojekt inklusive Kostenschätzung auf Basis des reduzierten Raumprogramms zu erstellen. Der Auftrag umfasste den Entwurf einer Neubauvariante und einer Umbauvariante, wobei letztere auch den Erhalt der Esplanade mit einschloss. Die Neubauvariante sah bis zur Fertigstellung den Erhalt des alten Opernhauses vor. Dunkel empfahl seine Neubauvariante zur Ausführung.
135 Jahre im Spannungsfeld zwischen Platznot, Vision und politischem Konsens 2. Preis, Entwurf von Schwarz & Gutmann Architekten, Zürich
8. Preis, Entwurf von E. Bossard, Arch., Winterthur, H. Bremi, Arch., Winterthur
Geheime Pläne für eine riesige Erholungszone am Seebecken | Tages-Anzeiger
Zerstörte Erinnerung? Studie von Diplomanden der Ohio State University
Claude Paillard + Peter Leemann, Variante 1 Treppe
Claude Paillard + Peter Leemann, Variante 2 Treppe
Weitere Umbauvariante
Opposition gegen den Abriss des «Esplanade»
2013 die Idee eines Seerestaurants erneut aufgenommen wird, wird sie verworfen.
Geheime Pläne für eine riesige Erholungszone am Seebecken | Tages-Anzeiger
20.10.24, 13:51
1956mehrfach. präsentiert Werner Seepark. Er will die scheitert damit Einen letztenMüller Anlaufseinen unternimmt er 1991. Auch alsQuaipromenade 2013 die Idee eines Seerestaurants erneut aufgenommen wirdRestaurant, sie aufschütten und darauf ein Stadtplatz mit wird, Theater, Kulturhaus,
die Bahnhofstrasse bis zum See verlängern und ein Tunnel die Quaibrücke
1956 präsentiert Werner Müller seinen Seepark. Er will die Quaipromenade
vom Verkehr entlasten. Wegen geologischer Risiken wird die Idee verworfen.
Geheime Pläne für eine aufschütten riesige Erholungszone Seebecken | Tages-Anzeiger undamdarauf ein Stadtplatz mit Theater, Restaurant, Kulturhaus,
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Eine etwas abgespeckte Variante scheitert 1974 an der Urne.
Hotel und unterirdischem Parkhaus errichten. Eine Fussgängerbrücke soll scheitert damit mehrfach. Einen letzten Anlauf unternimmt er 1991. Auch als
die Bahnhofstrasse bis zum See verlängern und ein Tunnel die Quaibrücke 2013 die Idee eines Seerestaurants erneut aufgenommen wird, wird sie
1961 lanciert André E. Bosshard in der «NZZ» seine Idee einer aufgeschütte-
vom Verkehr entlasten. Wegen geologischer Risiken wird die Idee verworfen. verworfen.
Insel. Darauf sollen Bürohochhäuser, Läden, Hotels, ein Theater und ein Eine etwas ten abgespeckte Variante scheitert 1974 an der Urne. 1956 präsentiert Werner Müller Seepark. Er will die Quaipromenade Museum sowie ein seinen unterirdisches Parkhaus Platz finden. Wollishofen und aufschütten und darauf ein Stadtplatz mit Theater, Restaurant, Kulturhaus,
Tiefenbrunnen sollen mit«NZZ» zwei Brücken einer Schnellstrasse verbunden 1961 lanciert André E. Bosshard in der seine Ideeund einer aufgeschütteHotel und unterirdischem Parkhaus errichten. Eine Fussgängerbrücke soll
Museum unterirdisches Parkhaus Platz finden. Wollishofen vom sowie Verkehrein entlasten. Wegen geologischer Risiken wird die Idee verworfen. und
Ein Überblick über die Historie der Planung für das Opernhaus Zürich und die Paralleelen des Schauspielhauses im Pfauen
Eine etwas abgespeckte Variante scheitert 1974 an der Urne. Tiefenbrunnen zwei Brücken und Schnellstrasse verbunden 1969sollen plantmit Hugo Wandeler eineeiner mehrgeschossige Seebrücke zwischen Wollis-
werden. Die «City im See» wird aber schnell wieder vergessen.
hofenAndré undE.Tiefenbrunnen. Darin integriert er eine Schnellstrasse, eine La1961 lanciert Bosshard in der «NZZ» seine Idee einer aufgeschütteten Insel. Darauf sollen Bürohochhäuser, Läden, Hotels,und ein Theater und ein Der Bau der Brücke denpassage, ein Jugendhaus, Büros Wohnungen.
1969 plant Hugo eine mehrgeschossige Seebrücke zwischen WollisMuseum sowieWandeler ein unterirdisches Parkhaus Platz finden. Wollishofen und
würde aber die Aussicht am Bellevue versperren. Sie wird deshalb nicht
hofenTiefenbrunnen und Tiefenbrunnen. Darin integriert er eine Schnellstrasse, eine Lasollen mit zwei Brücken und einer Schnellstrasse verbunden
Geheime Pläne für eine riesige Erholungszone am Seebecken | Tages-Anzeiger weiterverfolgt. werden. Die im See» wird aber schnell wieder vergessen. denpassage, ein«City Jugendhaus, Büros und Wohnungen. Der Bau der Brücke
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1986
würde aber die Aussicht am Bellevue versperren. Sie wird deshalb nicht 1969 plant Hugo Wandeler eine mehrgeschossige Seebrücke zwischen Wollis-
weiterverfolgt.
hofen und Tiefenbrunnen. Darin integriert er eine Schnellstrasse, eine Ladenpassage, ein Jugendhaus, Büros und Wohnungen. Der Bau der Brücke würde aber die Aussicht am Bellevue versperren. Sie wird deshalb nicht ZÜRICH Menü weiterverfolgt.
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Geheime Pläne für eine riesige Erholungszone am Seebecken 3. Preis, Entwurf von Jacob Padrutt, Arch., Zürich
6. Ankauf, Entwurf von Max Alioth, Arch., Basel, Urs Remund, dipl. Arch., Basel
William Dunkel, Variante Umbau mit Erhaltung Esplanade
Eine Gruppe will in Zürich einen Park von Tiefenbrunnen bis Wollishofen errichten – wir kennen die ersten Details.
William Dunkel, Variante Neubau mit späterem Abbruch Altbau
Zander Der Sechseläutenplatz von Willi Walter.Corsin Foto: Keystone Publiziert: 13.10.2019, 22:42
Der Sechseläutenplatz von Willi Walter. Foto: Keystone 1986 nimmt sich Willi Walter den Sechseläutenplatz vor. Er möchte die Verkehrsachse Utoquai im Boden versenken und so einen «Platz zum Aufatmen»
1986 nimmt sich Williund Walter vor. möchte Ver1986 nimmt sich den WilliSechseläutenplatz Walter den Sechseläutenplatz vor. Er möchte die Verzwischen Bellevue Opernhaus schaffen.Das Versenken der Er Strasse er- die weist sich als zu visionär. kehrsachse Utoquai im Boden versenken undversenken so einen «Platz Aufatmen» kehrsachse Utoquai im Boden und zum so einen «Platz zum Aufatmen»
zwischen Bellevue und Opernhaus schaffen.Das der Strasse er- der Strasse erzwischen Bellevue und OpernhausVersenken schaffen.Das Versenken
BHSF
BHSF
Im Rahmen der Machbarkeitsstudie ab 2018 wurde der Bestand und das Raumprogramm analysiert sowie Szenarien eines Ersatzneubaus für die Erweiterung ausgearbeitet. Der Erweiterungsbau von 1984 sollte hierbei komplett rückgebaut werden.
Die dritte Machbarkeitsstudie „Bestand Weiterbauen“ zur Zukunft Oper fokusierte auf die Erarbeitung von Entscheidungsgrundlagen und Handlungsempfehlungen zur Frage, ob das Weiterbauen mit dem bestehenden Erweiterungsbau in einem späteren Architekturwettbewerb gefordert, nicht ermöglicht oder wahlweise zugelassen werden soll.
MBS 4
MBS 1: Szenario
?
Ausgehend von der resultierenden Empfehlung für den Mindesterhalt der unter Terrain liegenden Wanne wurde ein Szenario Teil-Erhalt als Richtprojekt aufgezeigt.
MBS 2: Szenario 1.1
weist sich als zu visionär.
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Im Oktober 1959 wurde in der Schweizerischen Bauzeitung SBZ ein schweizweiter Wettbewerb für ein neues Stadttheater am Sechseläutenplatz ausgeschrieben. 95 Arbeiten gingen ein. Im Vorfeld wurde ab 1957 in Studien das Raumprogramm erörtert. Man wünschte unter anderem eine Vermehrung der Zuschauerplätze auf 1400, einen flexibleren Zuschauerraum, der auch die Bildung eines Raumtheaters er-
möglicht, deutlich grössere Pausenräume für bessere Arbeitsbedingungen sowie eine Studiobühne für 400 Zuschauer. Vom Erhalt des Altbaus wurde abgeraten. Der Projektwettbewerb wurde mit einem Ideenwettbewerb für die Masterplanung des Gebietes um das Bellevue gekoppelt. Zu Zeiten des Wettbewerbs gab es viel Diskussion um die dortige Verkehrssituation. Es gab Vorstösse, den Utoquai zumindest teilweise
Tagesanzeiger, 13.10.2019
abzusenken und das Tram durch eine Tiefbahn zu ersetzen. Auch die teilweise Überbauung des Sechseläutenplatzes war ein Thema. Den ersten Platz konnte Prof. William Dunkel für sich entscheiden. Die Jury war aber von keinem der Entwürfe hinsichtlich Städtebau, Verkehrsplanung sowie einer Typologie für ein modernes Theater restlos überzeugt, und beauftragte die Überarbeitung der fünf besten Arbeiten.
OPERNHAUS STÄDTEBAULICHER DISKURS + VISION
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Theaterdirektor C.H. Drese formulierte 1973 ein Konzept zur Erhaltung und Erweiterung des Altbaus. Mit einem minimalen Raumprogramm sollte ein Optimum an Betriebsverbesserungen und eine kostengünstige Lösung erzielt werden. Neuen Wind in die Debatte brachte zudem eine weitere Umbaustudie von Diplo-
William Dunkel, Variante Neubau mit späterem Abbruch Altbau 2. Ankauf, Entwurf von Robert Frei, Arch., Christian Hunziker, Arch., François Cuénod, Arch., Jakob Hunziker, Arch., Collonge-Bellerive, Genève
2025 ? Ideen waren da, doch das Zürcher Seebecken veränderte sich über die Jahrzehnte kaum. Foto: Urs Jaudas
Zeitschrift «aktuelles bauen», Ausgabe 1/2 1980
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MBS 2: Szenario 3.1
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Der 74-jährige Architekt Walter Wäschle ist in Zürich bekannt für seine Visio-
Grünflächen rund ums Zürcher Seebecken verbinden und eine grosse Erholungszone schaffen. Unter der Leitung des Immobilieninvestors Urs Ledermann hat sich der Ver-
BOOM, FORTSCHRITTSGLAUBE UND GROSSE WÜRFE archithese - Ein grüner Kragen für den Zürichsee
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Geheime Pläne für eine Geheime Pläne für eineam riesige Erholungszone riesige Erholungszone am Seebecken Seebecken Eine Gruppe will in Zürich einen Park von Tiefenbrunnen bis Wollishofen
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Eine Gruppe will in Zürich von Tiefenbrunnen bis Wollishofen errichten – wir kennen dieeinen erstenPark Details. errichten – wir kennen die ersten Details.
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Corsin Zander Publiziert: 13.10.2019, 22:42 Corsin Zander Aktualisiert: 14.10.2019, 08:04 Publiziert: 13.10.2019, 22:42 Aktualisiert: 14.10.2019, 08:04
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Ein grüner Kragen für den Zürichsee Die IG Seepärke hat im Rahmen eines Medienanlasses im Belvoirpark Zürich über ihre Ideen zur Unsere Empfehlung Verschönerung des Zürcher Seebeckens informiert. Der Verein beabsichtigt, sich im Dialog mit allen Anspruchsgruppen für die Schaffung einer nachhaltigen Erholungszone entlang der Seeufer im Bereich der Stadt Zürich einzusetzen. Mit der Unterstützung der Zürcher Bevölkerung könnte am Mythenquai in den nächsten Jahren eine durchgehende Parklandschaft entstehen, Unsere Empfehlungin seiner Präsentation aufzeigt. wie der Vorstand archithese 2.2019
Ein grüner Kragen für den Zürichsee
Rückzug
Die IG Seepärke hat im Rahmen eines Medienanlasses im Belvoirpark Zürich über ihre Ideen zur Verschönerung des Zürcher Seebeckens informiert. Der Verein beabsichtigt, sich im Dialog mit allen Anspruchsgruppen für die Schaffung einer nachhaltigen Erholungszone entlang der Seeufer im Bereich der Stadt Zürich einzusetzen. Mit der Unterstützung der Zürcher Bevölkerung könnte am Mythenquai in den nächsten Jahren eine durchgehende Parklandschaft entstehen, wie der Vorstand in seiner Präsentation aufzeigt.
der Liste: Seepark-Müller, dem erscheint, die Kolumne auch gewidmet ist. Inventar», die alle vier Wochen gibt Antworten. Zuoberst auf
Redaktion: Stéphanie Hegelbach – 3.12.2019 Plan: Walter Wäschle
derKälin Liste: Seepark-Müller, dem die Kolumne auch gewidmet ist. Adi 27.04.2019, 05.30 Uhr Was ist so typisch zürcherisch, dass man es unbedingt behalten muss Adi Kälin
– und sei05.30 es nur «Zürcher 27.04.2019, Uhr in der Erinnerung? Die neue NZZ-Kolumne Zürich und seine Visionen: Ein Hoch auf Seepark-Müller | NZZ
06.06.2012, 06.00 Uhr
crono resenco
Zürich und seine Visionen: Ein Hoch aufmuss – undist sei nur in zürcherisch, der Erinnerung? neue NZZ-Kolumne «Zürcher Was soestypisch dassDie man es unbedingt behalten Inventar», die alle vier Wochen erscheint, gibt Antworten. Zuoberst Seepark-Müller – und sei es nur in der Erinnerung? Die neue NZZ-Kolumne «Zürcherauf
2000
Christina Neuhaus Christina Neuhaus 06.06.2012, 06.00 Uhr
Unsere Empfehlung
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Ist es bezeichnend für Zürich, dass von den vielen planerischen Ist es bezeichnend für Zürich, dass von den vielen planerischen Visionen einer Stadt am See einzig ein unterirdisches Parkhaus Visionen einer Stadt am See einzig ein unterirdisches Parkhaus geblieben ist? An grossen Ideen jedenfalls mangelte es der Stadt nie. geblieben ist? An grossen Ideen jedenfalls mangelte es der Stadt nie.
Inventar», die alle vier Wochen erscheint, gibt Antworten. Zuoberst auf
Viele Mythen ranken sich um die Transformation des Mythenquais zu einem Park. Selbst archithese fabulierte 2018 anlässlich des Neubaus des Swiss Re-Hauptsitzes über den «Idealfall»: eine zusammenhängende Grünanlage, die sich um das Seeende bei Zürich schmiegt. Nun veröffentlicht die Interessensgemeinschaft Seepärke Zürich ihre Vision auf einer neuen Website. Die Mythenquai genannte Strasse soll zwischen der Sukkulentensammlung und dem General-Guisan-Quai aufgehoben und die zuvor isolierten Parkinseln entlang des Seeufers verbunden werden. Auslöser für diese Initiative ist die Zürcher Sukkulenten-Sammlung, die saniert werden muss. Seit mehreren Jahren sind Planungen der Stadt Zürich zu einem Um- beziehungsweise Neubau im Gange. Initiant und Präsident des Fördervereins der Sukkulenten-Sammlung Urs Ledermann, hat im Zuge der Sanierung Ideen entwickelt, wie man diese bestmöglich gestalten könnte. Dabei entstand die Vision, das gesamte linke Stadtufer vom General Guisan-Quai bis zur Roten Fabrik attraktiver zu gestalten. Die IG sieht die grosse Chance, durch die Aufhebung der Kantonsstrasse Mythenquai viel Raum für Natur und neue öffentliche Nutzungen zu schaffen. Im heutigen Zustand bietet der Mythenquai zwar abschnittsweise schöne Orte, allerdings wird der Flaniergenuss immer wieder durch Verkehrsflächen und Parkfelder unterbrochen. Die IG Seepärke versteht sich als Ideengeber und Inspirator einer Debatte zur Aufwertung des öffentlichen Raums entlang der Seeufer, wobei die von Walter Wäschle entwickelten Ideen als Basis der Vision gelten. Übergeordnetes Ziel ist die Schaffung öffentlichen Erholungsraumes, in dem Kultur, Kunst, Kulinarik und weitere Erlebnismöglichkeiten im Mittelpunkt stehen, wobei die einzelnen Teilprojekte nicht definiert sind. Die IG hofft, die Vision durch möglichst viele konstruktive Gespräche mit allen Beteiligten in den nächsten Wochen und Monaten zu konkretisieren und einen öffentlichen und politischen Diskurs anzustossen. Auf der Website können auch eigene Ideen für den langgestreckten Seepark deponiert, sowie bereits aufgeschaltete Vorschläge kommentiert werden. Präsident des Vorstands, Urs Ledermann, führt aus: «Wir möchten Ideen zur Schaffung eines grosszügigen Stadtparks entlang des linken Seeufers vorantreiben. Damit bekommen nicht nur die Quartiere Enge und Wollishofen einen grosszügigen Park, sondern die ganze Region erhält einen Erholungsort inmitten der Stadt. So bleibt Zürich langfristig ein Ort, wo die Menschen gerne leben und arbeiten.»
archithese 2.2019
Rückzug
Unsere Empfehlung
archithese 3.2019
Chile
Redaktion: Stéphanie Hegelbach – 3.12.2019
26.09.24, 20:01 Plan: Walter Wäschle archithese 2.2018
Wohnungsbau
> Mehr Informationen finden Sie auf der Website der IG Seepärke Zürich. > Lesen Sie über die Architektur am Mythenquai in der E-Version der archithese 1.2018 Swiss Performance.
der Liste: Seepark-Müller, dem die Kolumne auch gewidmet ist.
Viele Mythen ranken sich um die Transformation des Mythenquais zu einem Park. Selbst archithese archithese 3.2019 fabulierte 2018 anlässlich des Neubaus des Swiss Re-Hauptsitzes über den «Idealfall»: eine Chile zusammenhängende Grünanlage, die sich um das Seeende bei Zürich schmiegt. Nun veröffentlicht die Ideen waren da, doch das Zürcher Seebecken veränderte sich über die Jahrzehnte kaum. Foto: Urs Jaudas Interessensgemeinschaft Seepärke Zürich ihre Vision auf einer neuen Website. Die Mythenquai Ideen waren da, doch das Zürcher Seebecken veränderte sich über die Jahrzehnte kaum. Foto: Urs Jaudas genannte Strasse soll zwischen der Sukkulentensammlung und dem General-Guisan-Quai aufgehoben und die zuvor isolierten Parkinseln entlang des Seeufers verbunden werden. Auslöser für diese Initiative ist die Zürcher Sukkulenten-Sammlung, die saniert werden muss. Seit mehreren Jahren sind Planungen Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren. Login der Stadt Zürich zu einem Um- beziehungsweise Neubau im Gange. Initiant und Präsident des Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren. Login BotTalk BotTalk Fördervereins der Sukkulenten-Sammlung Urs Ledermann, hat im Zuge der Sanierung Ideen entwickelt, wie man diese bestmöglich gestalten könnte. Dabei entstand die Vision, das gesamte linke Stadtufer Der 74-jährige Architekt Walter Wäschle ist in Zürich bekannt für seine Visiovom General Guisan-Quai bis zur Roten Fabrik attraktiver zu gestalten. Die IG sieht die grosse nen Chance, Der 74-jährige Architekt Walter Wäschle werden. ist in Zürich fürneusten seine Visio– und dafür, dass viele nie realisiert Dochbekannt bei seiner durch die Aufhebung der Kantonsstrasse Mythenquai viel Raum für Natur und neue öffentliche nen – und dafür, dass viele nie realisiert werden. Doch bei seiner neusten Idee kann er auf herausragende Unterstützung zählen. Wäschle will die Nutzungen zu schaffen. Im heutigen Zustand bietet der Mythenquai zwar abschnittsweise schöne Orte, Idee kann er rund auf herausragende Unterstützung zählen.und Wäschle will die Grünflächen ums Zürcher Seebecken verbinden eine grosse Erhoallerdings wird der Flaniergenuss immer wieder durch Verkehrsflächen und Parkfelder unterbrochen. Grünflächen rund ums Zürcher Seebecken verbinden und eine grosse Erholungszone schaffen. Die IG Seepärke versteht sich als Ideengeber und Inspirator einer Debatte zur Aufwertung des Geheime Pläne für eine riesige Erholungszone am Seebecken | Tages-Anzeiger lungszone schaffen. öffentlichen Raums entlang der Seeufer, wobei die von Walter Wäschle entwickelten Ideen als Basis der Unter der Leitung des Immobilieninvestors Urs Ledermann hat sich der VerVision gelten. Übergeordnetes Ziel ist die Schaffung öffentlichen Erholungsraumes, in dem Kultur, Unter Leitung des Immobilieninvestors Ledermann hat sich derEnzo Verein IG der Seepärke Zürich gegründet. Mit dabeiUrs sind Landschaftsarchitekt Kunst, Kulinarik und weitere Erlebnismöglichkeiten im Mittelpunkt stehen, wobei die einzelnen https://www.tagesanzeiger.ch/geheime-plaene-fuer-eine-riesige-erholungszone-am-seebecken-275672977982 2.2018 Enea, Architekt Daniel archithese Ménard und die FDP-Nationalrätin Doris Fiala als Verhttps://www.tagesanzeiger.ch/geheime-plaene-fuer-eine-riesige-erholungszone-am-seebecken-275672977982 Teilprojekte nicht definiert sind. Die IG hofft, die Vision durch möglichst viele konstruktive Gespräche mit bindung zur Politik. DieWohnungsbau Kommunikation übernimmt der ehemalige Chefreallen Beteiligten in den nächsten Wochen und Monaten zu konkretisieren und einen öffentlichen und daktor der «SonntagsZeitung», Andreas Durisch. Und auch die Direktorin von politischen Diskurs anzustossen. Auf der Website können auch eigene Ideen für den langgestreckten Grün Stadt Zürich, Christine Bräm, sitzt im Vorstand. Seepark deponiert, sowie bereits aufgeschaltete Vorschläge kommentiert werden. Präsident des Vorstands, Urs Ledermann, führt aus: «Wir möchten Ideen zur Schaffung eines grosszügigen Tagesanzeiger, 13.10.2019 Über die konkrete Idee hüllt sich die IG in Schweigen. Man wolle im Frühling Stadtparks entlang des linken Seeufers vorantreiben. Damit bekommen nicht nur die Quartiere Enge 2020 zur Medienkonferenz laden und Visualisierungen zeigen. Nach der TAund Wollishofen einen grosszügigen Park, sondern die ganze Region erhält einen Erholungsort inmitten Anfrage wurden alle Vorstandsmitglieder angewiesen, nicht über die Pläne der Stadt. So bleibt Zürich langfristig ein Ort, wo die Menschen gerne leben und arbeiten.»
Adi Kälin
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27.04.2019, 05.30 Uhr
https://archithese.ch/ansicht/ein-grüner-kragen-für-den-zürichsee.html
Theater Zagreb (oben) und Theater Brünn (unten)
WIR PLATZEN AUS ALLEN NÄHTEN
Unsere Empfehlung
Seite 1 von 1
20.10.24, 13:51
Seite 1 von 5 Seite 1 von 5
zu sprechen.
Das Projekt «City im See» von 1961. (Bild: Das Projekt «City im See» von 1961.) Das Projekt «City im See» von 1961. (Bild: Das Projekt «City im See» von 1961.)
Am Mittwoch befasst sich der Gemeinderat der Stadt Zürich wieder Am Mittwoch befasst sich der Gemeinderat der Stadt Zürich wieder einmal mit einer ganz grossen Vision. Das Parlament diskutiert über einmal mit einer ganz grossen Vision. Das Parlament diskutiert über eine Einzelinitiative des 76-jährigen SP-Urgesteins Bruno Kammerer. eine Einzelinitiative des 76-jährigen SP-Urgesteins Bruno Kammerer. Ihm schwebt vor, den Verkehr zwischen Utoquai und Enge unterirdisch Ihm schwebt vor, den Verkehr zwischen Utoquai und Enge unterirdisch zu führen, so dass das Gelände am See als Freiraum gestaltet werden zu führen, so dass das Gelände am See als Freiraum gestaltet werden kann (NZZ 5. 6. 12). kann (NZZ 5. 6. 12).
Platznöte plagen den Opernbetrieb bereits früh
Seepark I von 1956: Eine riesige Aufschüttung für Parkanlagen und einen grosszügigen Platz, der gleichzeitig den Abschluss der Bahnhofstrasse bildet. (Bild: PD) Seepark I von 1956: Eine riesige Aufschüttung für Parkanlagen und einen grosszügigen
Seepark II, über den 1974 abgestimmt wurde. (Bild: Baugeschichtliches Archiv der Stadt Zürich)
Platz, der gleichzeitig den Abschluss der Bahnhofstrasse bildet. (Bild: PD)
Kongresshausturm im See Kongresshausturm im See
1956 in einem Artikel in haben?» der «Weltwoche» schwärmte von einem «Soll Zürich einen Kopf So fragte und der Schriftsteller Max Frisch Seepark von 1956: Eine riesige Aufschüttung für Parkanlagen undMüller, einen grosszügigen städtebaulichen Wurf des jungen Architekten dem 1956 in Ieinem Artikel in der «Weltwoche» undWerner schwärmte vonmit einem
eher unangenehmer Zeitgenosse: Sprach man ihn auf Bauhaus und Le
Platz, der gleichzeitig den Abschluss der Bahnhofstrasse bildet. (Bild: PD)
Zürich gleich mehrere Probleme hätte: Mit einerMüller, gewaltigen städtebaulichen Wurf des jungengelöst Architekten Werner mit dem Aufschüttung des SeesProbleme vom Bellevue bishätte: zum Hafen Enge wäre nebst Zürich gleich mehrere gelöst Mit einer gewaltigen
Seite 1 von 6 https://www.nzz.ch/zuerich/zuerich-und-seine-visionen-ein-hoch-auf-seepark-mueller-ld.1476375 Seite 1 von 6
Die Architekten Chiodera und Tschudi erstellten am Zeltweg nahe des Restaurants Pfauen eine dreiseitige, trapezförmige Randbebauung mit einer repräsentativen Schaufassade. Das Gebäude umfasste ein Hotel mit Restaurant, Wohnungen und Läden. Zwei bestehende Häuser integrierten die Architekten mit in die Überbauung. Im Innenhof ordneten sie einen freistehenden Theaterbau an, der als „Volkstheater Pfauen“ Bekanntheit erlangte.
Die renommierten Wiener Theaterarchitekten Fellner & Helmer wurden mit der Neugestaltung des Theates beauftragt. Das Parterre behielt die ursprüngliche, querrechteckige Form, die Bühne sprang nun aber ellipsoid in den Raum. Zudem wurden die Emporen neu gestaltet, die Akustik optimiert und der ganze Saal im Stil des Neurokoko dekoriert.
Das Zürcher Architekturbüro Pfleghard und Haefeli gestaltetet den Theatersaal unter dem Einfluss der Moderne neu. Die stromlinienartige Formgebung überformte den alten Saal komplett und existiert noch heute. Der querrechteckige Saal wurde zu einem längsrechteckigen Raum mit Verschmälerung des Parketts im südöstlichen Teil und einer Verlängerung bis über die ehemalige Nordfassade des Baus von 1889 hinaus. Aus dem Zentralraum wurde ein gerichteter Raum.
Volksabstimmung im Schatten der
Opernhauskrawalle
Es geht um mehr als ein paar kosmetische Änderungen, wie das Protokoll zeigt: «Der weitere Prozess und der Zeitplan für dieses Jahrhundertprojekt sind langfristig zu definieren und als erste Priorität interne Hausaufgaben zu lösen, Konzepte inhaltlich abzustimmen sowie die Öffentlichkeit für das Projekt zu begeistern (‹umarmen›).»
EsVerwendung geht um von mehr alszustimmen. ein paar archithese verwendet Cookies. Wenn Sie unsere Services weiterhin nutzen, gehen wir davon aus, dass Sie der Cookies
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Ich stimme zukosmetische Änderungen, wie das
Protokoll zeigt. Seite 1 von 1 Die Stadt Zürich äussert sich zurückhaltend zur Beteiligung am privaten Verein. Man habe grundsätzlich Interesse an Vorschlägen für die Gestaltung des
geschrieben, das in vielen Auflagen herausgegeben wurde und noch
Seebeckens. Mit dem Einsitz in der IG sei man aus erster Hand über die Akti-
heute ein1 heimlicher Renner in Antiquariaten ist: «Zürcher Inventar. Seite von 7
ligung der Direktorin von Grün Stadt Zürich zeigt aber: Man nimmt die Ideen
VomSeite Roten Schloss zur Schwinghütte.» Darin aufgeführt sind jene 1 von 7
ten Durisch, Ledermann und Wäschle bisher eine Reihe von Personen wie
vitäten des Vereins informiert, heisst es beim Tiefbaudepartement. Die Beteiernst. Fast das ganze Land um den See gehört der Stadt. Konkreter informierStadtpräsidentin Corine Mauch sowie die Stadträte André Odermatt und Ri-
Bauten und Werke, die Müller am meisten am Herzen lagen: «Dinge, die
chard Wolff. Bescheid wissen mehrere Kader der Stadtverwaltung und die Präsidenten der betroffenen Quartiervereine.
eine Stadt ausmachen, von Gestaltetem und Gewachsenem, das nicht ohne zwingende Gründe zerstört oder verfremdet werden darf», wie es
Auch die ETH Zürich ist eingeweiht. Ledermann und Durisch haben mit ETH-
im Vorwort heisst. Seite 1 von 7
partements der Sache annehmen. Die Medienstelle der ETH bestätigt das
Präsident Joël Mesot gesprochen. Künftig soll sich der Chef des ArchitekturdeTreffen und sagt, im November sei ein weiteres geplant. Eine offizielle Beteiligung stehe momentan aber nicht zur Diskussion. Damit ihre Vision eine Zukunft hat, will die IG möglichst viele Meinungsma-
Wir nehmen den Ball gern auf und stricken unser eigenes Zürcher
die Erinnerung an diesen originellen Zürcher hochhalten – und an eine
Pfleghard und Haefeli
anten mit einer Seebrücke entlasten («analog Rapperswil»).
verteilte er anschliessend Schulnoten, die er einem per Brief oder gleich
Moderne Neugestaltung des Theatersaals
Fellner & Helmer
könnten die Strassen tiefer gelegt werden. Die Quaibrücke möchten die Initi-
Journalist anmasste, über ihn und seine Tätigkeiten zu berichten,
Inventar, in dem sich der Tirggel und die Zürischnurre, das
mit Theater im Innenhof
> Lesen Sie über die Architektur am Mythenquai in der E-Version der archithese 1.2018 Swiss Das Protokoll der ersten Vorstandssitzung liegt dem TA aber vor: Als DiskussiPerformance.
am Telefon mitteilte. Beim Wettbewerb um ein neues Schauspielhaus am ein modernes, avantgardistisches Theater mit SprechHeimplatz gewann der Däne Jörn Utzon mit seinem bühne in Zürich zu errichten - während die voranstädtebaulichen Wurf des Architekten Werner Müller, mit dem als Abschluss oder Kopf diejungen Bahnhofstrasse zum See hin erweitert hätte. Ein Buch als Inspiration Entwurf. gehenden Wettbewerbsbeiträge für das Stadttheater Zürich gleich mehrere Probleme gelöst hätte: Mit einer gewaltigen https://archithese.ch/ansicht/ein-grüner-kragen-für-den-zürichsee.html Alle Verkehrsprobleme gelöst? Das neue weniger neue Theatertypologien hervorbrachten. Aufschüttung des Sees vom Bellevue bis zum Schauspielhaus Hafen Enge wäre nebst versprach die Möglichkeit, Gebaut hat Seepark-Müller so gut wie nichts. Aber er hat ein Buch
Kammerers Idee mag eine Utopie sein, aber sie verfolgt einen alten Kammerers Idee mag eine Utopie sein, aber sie verfolgt einen alten Zürcher Traum. Bereits 1926 und 1937 veranstaltete die Stadt Alle Verkehrsprobleme gelöst? grosszügigen Parkanlagen ein riesiger städtischer Platz entstanden, der Zürcher Traum. Bereits 1926 und 1937 veranstaltete die Stadt Ideenwettbewerbe für die Gestaltung des Seeufers. Die Vorschläge als Abschluss oder Kopf die Bahnhofstrasse zum See hin erweitert hätte. Ideenwettbewerbe für die Gestaltung des Seeufers. Die Vorschläge https://www.nzz.ch/zuerich/zuerich-und-seine-visionen-ein-hoch-auf-seepark-mueller-ld.1476375 vermochten die Jury jedoch nicht zu überzeugen und wurden nie vermochten die Jury jedoch nicht zu überzeugen und wurden nie realisiert. Unter anderem hatten die Architekten Albert Bodmer, Kasimir https://www.nzz.ch/zuerich/zuerich-und-seine-visionen-ein-hoch-auf-seepark-mueller-ld.1476375 realisiert. Unter anderem hatten die Architekten Albert Bodmer, Kasimir Alle Verkehrsprobleme gelöst? Kaczorowski und Hans Hohloch den Bürkliplatz mit zwei Turmgebäuden Kaczorowski und Hans Hohloch den Bürkliplatz mit zwei Turmgebäuden https://www.nzz.ch/zuerich/grosse-wuerfe-kleine-schritte-ld.657598 https://www.nzz.ch/zuerich/grosse-wuerfe-kleine-schritte-ld.657598
Tiefer gelegte Strassen
Corbusier an, konnte er wettern wie ein Weltmeister. Und wenn sich ein
grosszügigen Parkanlagen ein riesiger städtischer Platz entstanden, der «Soll Zürich einen Kopfvom haben?» So fragte derHafen Schriftsteller Max Frisch Aufschüttung des Sees Bellevue bis zum Enge wäre nebst als Abschluss oder Kopf Bahnhofstrasse zum See hinentstanden, erweitert hätte. 1956 in einemParkanlagen Artikel in die derein «Weltwoche» und schwärmte von einem grosszügigen riesiger städtischer Platz der
1. Preis Jörn Utzon
Der Architekt Otto Dürr wird mit der Renovation des in die Jahre gekommenen Opernhauses beauftragt. Er ergänzt das Bauwerk mit einem Glasvorbau, schafft mehr Pausenräume und verpasst dem Bauwerk einen erdbraunen Anstrich. Die Kutschenvofahrt am Portikus wurde hierfür abgebrochen. Die Platznot des Theaterbetriebs bestand jedoch auch nach dem Eingriff weiterhin.
> Mehr Informationen finden Sie auf der Website der IG Seepärke Zürich.
Wäschle. Ihm schwebt offenbar ein riesiger Fussgängerboulevard vor. Dazu
Manchmal war Müller, der von 1924 bis 1995 lebte, allerdings auch ein
Wettbewerb Neubau des Schauspielhauses
Bereits 1890 wurde seewärts des Opernhauses die Errichtung eines Gebäudes diskutiert. Nach mehrfachem Eigentümerwechsel kam es jedoch erst 1925 zum Bau des Esplanade-Gebäudes. Die städtebaulichen Vorstellungen, die für die Liegenschaft ursprünglich einen 17 Meter hohen Bau vorsahen, hatten sich seither geändert und erwünscht war nun ein Freispielen der westlichen Opernhausfassade zum See. Das Baukollegium entschied sich für den 9m hohen Vorschlag vom Architekten Pfister-Picault. Die Architektur entspricht einem letzten Ausläufer des Neuklassizismus (Art-Déco).
Skizze: Walter Wäschle / IG Seepärke
onsgrundlage für den Park rund ums Seebecken dient eine Skizze von Walter
«Soll Zürich einen Kopf haben?» So fragte der Schriftsteller Max Frisch
cher involvieren. Im Protokoll ist eine erste Zusammenstellung aufgeführt: «Vertreter/in der Grünen Partei und SP (zwingend), Studentenmitglieder, Soziologie/Alice Hollenstein (Spezialistin für urbane Psychologie), Kunstszene,
Marronihäuschen und der Freitag-Tower, Heidi und eben Seepark-Müller
https://www.tagesanzeiger.ch/geheime-plaene-fuer-eine-riesige-erholungszone-am-seebecken-275672977982
tummeln werden. Die Kolumne, die alle vier Wochen erscheint, soll auch Zeit, in der man mit Visionen noch nicht zwingend zum Arzt musste.
https://www.nzz.ch/zuerich/zuerich-und-seine-visionen-ein-hoch-auf-seepark-mueller-ld.1476375
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n archithese - Ein grüner Kragen für den Zürichsee
Was ist so typisch zürcherisch, dass man es unbedingt behalten muss
1984
2018-20
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KOLUMNE
Grosse Würfe, kleine Schritte Grosse Würfe, kleine Schritte
2000-01
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Region
2019 IG Seepärke
1974 « Seepark II »
Seepark-Müller
co
Nach einer Bauzeit von nur fünfzehneinhalb Monaten konnte am 30. September 1891 die Schüsselübergabe gefeiert werden und der Theaterbetrieb am folgenden Tag mit der Eröffnungsvorstellung von Richard Wagners Oper „Lohengrin“ beginnen.
Zürich und seine Visionen: Ein Hoch auf
1956 « Seepark I » Ein Hoch auf Zürich und seine Visionen: Seepark-Müller
a lsa
anstelle Kutschenvorfahrt
0E
Glasvorbau
26.09.24, 20:01
00
des neuen Stadttheaters
Renovation und neuer
Klicken Sie auf das Bild, um den Plan in Grossformat zu sehen.
KOLUMNE
1961 « City im See »
Seite 1 von 5
Startseite | Zürich | Stadt | Geheime Pläne für eine riesige Erholungszone am Seebecken
20
26.09.24, 20:13 KOLUMNE Zürich und seine Visionen: Ein Hoch auf Seepark-Müller | NZZ 26.09.24, 20:13
1980
https://www.tagesanzeiger.ch/geheime-plaene-fuer-eine-riesige-erholungszone-am-seebecken-275672977982
Menü
Stadt
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Seite 2 von 5
keine neue Oper und kein neues Schauspielhaus
26.09.24, 20:01
20.10.24, 13:51
Der Stadtrat beschliesst:
26.09.24, 20:01
Zürich und seine Visionen: Ein Hoch auf Seepark-Müller | NZZ
20.10.24, 13:51
Geheime Pläne für eine riesige Erholungszone am Seebecken | Tages-Anzeiger
Denkmalschutz gestellt
Zürich und seine Visionen: Ein Hoch auf Seepark-Müller | NZZ
1974
20.10.24, 14:24
Geheime Pläne für eine riesige Erholungszone am Seebecken | Tages-Anzeiger
WERTSCHÄTZUNG DES BESTEHENDEN
1973
Der Pfauen wird unter
1936
1965-67
Denkmalschutz gestellt
1925
1959
Das Opernahaus wird unter
MODERNE
Eröffnung
Neugestaltung des Theatersaals
Seite 4 von 5
Idee kann er auf herausragende Unterstützung zählen. Wäschle will die
« Esplanade »
Die Theater AG hatte rasch ihr Fortbestehen beschlossen und beauftragte die renommierten Wiener Theaterarchitekten Fellner & Helmer mit dem Ersatzneubau am damaligen Dufourplatz. Sie waren mit ihren zahlreichen Theaterneubauten zu der Zeit in ganz Europa bekannt, wie mit Ihren Projekten in Wiesbaden, Zagreb oder Brünn.
Seite 4 von 5
https://www.tagesanzeiger.ch/geheime-plaene-fuer-eine-riesige-erholungszone-am-seebecken-275672977982
Entwurf Nr. 57, Entwurf von Rudolf Guyer, Manuel Pauli, Zürich
Grosse Würfe, kleine Schritte | NZZ Grosse Würfe, kleine Schritte | NZZ
Nur sechs Monate später wurde mit dem Neubau am damaligen „Dufourplatz“ begonnen
manden der Ohio State University unter Leitung von Prof. Pierre Zoelly. 1973 wurde ein Studienauftrag an Pierre Zoelly, Dr. Frank Krayenbühl und Claude Paillard + Peter Leemann vergeben. Letztere konnten diesen 1974 für sich entscheiden und überarbeiteten ihr Projekt, welches sie 1978 der Presse vorstellten.
Wettbewerb
community-feedback@tamedia.ch https://www.tagesanzeiger.ch/geheime-plaene-fuer-eine-riesige-erholungszone-am-seebecken-275672977982
nen – und dafür, dass viele nie realisiert werden. Doch bei seiner neusten
BAULICHER WANDEL + POLITIK
Das Actientheater brennt ab
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Das Sanierungsprogramm wird auf den für den Weiterbestand des Opernhauses wesentlichen Raumbedarf reduziert
Das Siegerprojekt für die neue Oper von W. Dunkel sieht mit dem Ufersteg eine Anbindung an den möglichen Seepark vor
Neue Überbauung am Zeltweg
EM2N
MBS 3
weist sich als zu visionär.
4. Preis, Entwurf von Dr. Roland Rohn, Arch., Zürich
Theatervorstellungen wurden im protestantischen Zürich durch die Kirchoberen lange verpöhnt und galten als „unsittliches, gottloses Treiben“. 1833 wurde das Actientheater an der Oberen Zäune eröffnet, das in der Kirche des ehemaligen Barfüsserklosters entstand. 1890 brannte es während der Neujahresvorstellung ab.
Zukunft Oper
Basierend auf einem reduzierten Raumbedarfsprogramm wurden die Szenarion in einer zweiten Machbarkeitsstudie vertieft.
Der Sechseläutenplatz von Willi Walter. Foto:Aktualisiert: Keystone 14.10.2019, 08:04
Eine Konstante über die gesamte Zeit des Bestehens vom Opernhaus und alle begleitenden Planungsbemühungen bilden hingegen die drängenden Problem- und Fragestellungen: PLATZNOT, der BESUCHERZUGANG, VERKEHR und der BEZUG ZUR SEEPROMENADE
1890-91
1. Ankauf, Entwurf von H. Hertig, W. Hertig, R. Schoch Architekten, Zürich
Zukunft Oper
verworfen.Hotel und unterirdischem Parkhaus errichten. Eine Fussgängerbrücke soll
ten Insel. Darauf sollen Bürohochhäuser, Läden, Hotels, ein Theater und ein werden. Die «City See» wird aber schnell wieder vergessen. die Bahnhofstrasse bis zum Seeim verlängern und ein Tunnel die Quaibrücke
Seit 135 Jahren beschäftigt die Theaterfrage in Zürich die Politik, Stadtplanung und Architekturschaffenden. Grosse Ideen, kreative Köpfe und kontroverse Diskussionen gab es über die Zeit viele. Der gesellschaftliche Kontext und Zeitgeist hat sich seit den Anfängen des Zürcher Opernhauses - früher noch Stadttheater genannt - über die Jahrzehnte merklich gewandelt. Die Herangehensweise und Ergebnisse der planerischen Arbeit stehen stets stellvertretend für den Architektur- und Städtebaudiskurs der jeweiligen Zeit. Deutlich manifestiert sich der Wandel jeweils auch im Massstab der Aufgabenstellung selbst.
Zukunft Oper
MBS 1 + 2
scheitert damit mehrfach. Einen letzten Anlauf unternimmt er 1991. Auch als
William Dunkel, Variante Neubau mit späterem Abbruch Altbau
5. Ankauf, Entwurf von Otto Glaus, Arch., Zürich
20.10.24, 13:51
Fertigstellung Erweiterungsbau
Fertigstellung Parkhaus Opéra und Sechseläutenplatz
und Wiedereröffnung des sanierten Altbaus
Am 1. Dezember wird das „neue“ Opernhaus mit dem Stück „Die Meistersinger von Nürnberg“ wiedereröffnet. Die städtebaulichen Defizite des Anbaus wurden bereits im Vorfeld in Medien sowie Fachkreisen umfassend diskutiert. Weitere Sparmassnahmen hatten eine Abstraktion in der Fassadengestaltung zur Folge, die den Anbau endgültig als dienendes Betriebsgebäude erkenne liessen. Bei einem Grossteil der Bevölkerung kam auch die rötliche Färbung des Betons nicht gut an. Der Name „Fleischkäse“ war schnell in aller Munde und die Opernhauserweiterung wurde zum „meistgehassten Gebäude Zürichs“.
Zach + Zünd Das Parkhaus wird 2012 eröffnet. Im April 2014 wird dann auch der neu gestaltete Sechseläutenplatz 14 Jahre nach dem Wettbewerb offiziell eingeweiht. Das Gesamtprojekt beinhaltet die Teilprojekte Parkhaus Opéra, Sechseläutenplatz und Opernhaus (Verbindungsbau zum Parkhaus).
Provisorium EM2N Ein temporärer, eingeschossiger Dachaufbau soll bis zur Erweiterung eine erste Entlastung schaffen. Der modulare Pavillon soll später an einem anderen Ort wiederverwendet werden können.
Tagesanzeiger
Am 30. Mai 1980 eskalieren die Demonstrationen beim Opernhaus
Neugestaltung des Porikus mit Verglasung im Rahmen der Sanierung vom Altbau
Im Mai 1980 genehmigte der Zürcher Stadtrat die Aufnahme eines 61 Millionen Franken Kredits für die Erneuerung und Erweiterung des betagten Opernhauses. Abgelehnt wurden hingegen Forderungen nach einem autonomen Jugendzentrum. Daraufhin folgte eine Gewaltspirale zwischen Polizei und Bevölkerung, die als ‚Opernhauskrawalle‘ bekannt ist. Nur eine Woche später, am 8. Juni 1980, stimmte die Bevölkerung über die Aufnahme des Kredits ab. Mit 53,9 gegen 46,1 Prozent entschied sich die stimmberechtigte Zürcher Bevölkerung für die technische Aufbereitung und Erweiterung des neun Jahrzehnte alten Opernhauses.
Fotos Michael Haug
« Die Stadt ist gebaut »
Umbau 1976/77 Schwarz & Gutmann Nach dem geplatzten Neubau entschied man sich für einen grosszügigen Umbau, den das Zürcher Architekturbüro Schwarz & Gutmann durchführte. Unter anderem wurde der noch freie Raum zwischen dem Theaterbau sowie der Randbebauung aufgefüllt. Des Weiteren gab es zahlreiche Optimierungen im Theatersaal, wie eine Anpassung der Galerie für bessere Sichtverhältnisse.
Ein Plädoyer für umsichtiges Weiterbauen anlässlich des Vortrages „Bauen in Zürich: zwischen Utopie und Resignation“ an der SIA-Hauptversammlung vom 16. März 1988, Ursula Koch, Stadträtin
Nach dem Fortschrittsglaube der 60er Jahre werden Architektur und Städtebau politisch vorsichtiger im Kontext von wirtschaftlichen Krisen und gesellschaftlichen Protesten der 70er und 80er Jahre. Die Ambition zur Schaffung 'zeitgemässer Monumente' wird abgelöst von Rückbesinnung auf alte Werte und 'Erhalt von Erinnerung'.
MBS 1
MBS 2
Kontroverse Diskussion und Entscheid im Stadtrat
MBS 3 + 4
In einer ersten Machbarkeitsstudie wurde eine Gesamtinstandsetzung untersucht. Nur bereits genutzte Flächen wurden in die Planung miteinbezogen.
Eine zweite Machbarkeitsstudie untersuchte die Potentiale bei einer grösseren Eingriffstiefe. Das Szenario zeigt ein zeitgemässes Theaterlayout durch Abruch des alten Saals und Ersatzneubau innerhalb der bestehen Randbebauung. Der Saal erhält eigene städtebauliche Präsenz.
Im Sommer 2018 entschied der Stadtrat nach einer Güterabwägung, das Gebäude aus dem kommunalen Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte zu entlassen und durch einen Teilneubau zu ersetzen, sobald eine rechtskräftige Baubewilligung für ein Modernisierungsprojekt vorliegt. Der Zürcher Heimatschutz legte gegen diesen Entscheid Rekurs ein und es folgte eine öffentliche Kontroverse.
Nach der Kontroverse um die Modernisierung wurde in zwei weiteren Machbarkeitsstudien ein breiter Variantenfächer an Eingriffstiefe basierend auf 12 ‚Bausteinen‘ untersucht unter Einbezug aller städtischen Flächen des Pfauenkomplexes.
Zeitschrift «aktuelles bauen», Ausgabe 1/2 1980
1889
1899
SCHAUSPIELHAUS PFAUEN
1926
1964
1974
1976-77
2014
2016 2018
2020 2022
2025
Der Stadtrat fällt den
Entscheid für eine
Sanierung mit kleinen Eingriffen
Wettbewerb
Gesamtinstandsetzung mit 12 Teams