opernhaus z端rich
Otello Giuseppe Verdi
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1. Akt Während eines Gewittersturms kehrt Otello, der farbige Befehlshaber der venezianischen Flotte, als Sieger über die Türken nach Zypern zurück. Jago, sein Fähnrich, sinnt auf Rache, da er bei seiner Beförderung zum Hauptmann zugunsten Cassios übergangen wurde. Er hetzt Roderigo gegen Cassio auf und macht diesen betrunken, so dass es zum Streit zwischen den beiden Männern kommt. Ein Tumult entsteht, den Otello schlichtet. Er degradiert Cassio und ordnet Ruhe an. Nur er und Desdemona bleiben zurück.
2. Akt Dem bedrückten Cassio rät Jago, Desdemona um Fürsprache bei Otello zu bitten. Während Cassio vor Desdemona tritt, schürt Jago Otellos Eifersucht. Als sie ihren Gatten bittet, Cassio zu verzeihen, reagiert er wütend. Heimlich entreisst Jago seiner Gattin Emilia ein Taschentuch Desdemonas und redet Otello ein, er habe Cassio im Schlaf Desdemonas Namen aussprechen hören und bei ihm ihr Taschentuch gesehen. Otello schwört blutige Rache.
3. Akt Jago lässt Otello ein Gespräch zwischen ihm und Cassio belauschen, von dem Otello aber nur einige verfängliche Bruchstücke aufschnappen kann. Dabei hält Cassio das ihm von Jago zugespielte Taschentuch in Händen. Lodovico, ein venezianischer Gesandter, erscheint, um Otello seine Ablösung mitzuteilen. Als Desdemona Lodovico begrüsst, zwingt sie der gedemütigte, seiner Sinne kaum noch mächtige Otello zu Boden. Otello wird ohnmächtig, und Jago triumphiert.
4. Akt Desdemona wartet auf ihren Gatten. Otello kommt, um sie zu umzubringen. Vergeblich beteuert sie ihre Unschuld. Er ermordet sie. Emilia findet die Sterbende. Otello erklärt, sie zu Recht getötet zu haben. Emilia ruft nach Hilfe, die Wahrheit wird aufgedeckt. Otello nimmt sich das Leben.
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