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Geschäftsbericht Opernhaus Zürich
Wahrzeichen Oper? In verschiedenen europäischen Städten stehen heute Sanierungen und zum Teil Erneuerungen von Theaterbauten an. Es scheint fast einen europaweit parallelen Erneuerungszyklus zu geben. Bestehende Bauten sind in die Jahre gekommen, bedürfen der energetischen und technischen Instandstellung, sollen aber auch in architektonischer und städtebaulicher Hinsicht Zeichen setzen. Es gibt fast keine grössere deutsche Stadt ohne Theaterbauprojekte. Berlin, Frankfurt, Köln, Hamburg, Stuttgart und weitere. Es wird einem fast schwindelig. Auch wenn man die Kostenvoranschläge sieht. Alles so zwischen 500 und 700 Millionen Euro. In Stuttgart spricht man auf der Website der Staatsoper aufgrund der anhaltenden Bauteuerung mittlerweile von rund einer Milliarde Euro. Es finden sich dort ausführliche Begründungen. Und der Erklärungsbedarf ist offensichtlich gross. Theaterbauten sind seit jeher etwas Besonderes. Der 2014 verstorbene belgische Opernintendant Gerard Mortier verglich in einem Aufsatz zur Bühnenarchitektur die Theaterbauten aus verschiedenen Epochen der Kulturgeschichte. Die Geschichte des Theaters der westlichen Welt beginne mit den Griechen und ihrem religiös-politischen Theater. Die Architektur der Parlamente in westlichen Ländern sei von diesem antiken Theater inspiriert. «Man benötigt einen Versammlungsort, wo man in der Öffentlichkeit ruhig und besonnen über die Probleme der Gesellschaft diskutieren kann», so Mortier, um dann fortzufahren: «Wenn im Parlament über Theatersubventionen debattiert wird, sollte man sich daran erinnern, dass ohne griechisches Theater ein Parlament von heute gar nicht existieren würde.» Das klingt sehr plausibel und zutreffend. Ob es aber die Parlamentsmitglieder hinsichtlich Theatersubventionen automatisch wohlwollend stimmen wird, muss bezweifelt werden. Da braucht es noch weiterer Argumente. Die es aber glücklicherweise gibt. Es gibt Opernhäuser, die zu eigentlichen Wahrzeichen einer Stadt geworden sind. Das Sydney Opera House ist unbestritten ein solches Wahrzeichen. Kein Bild der Stadt ohne das markante Opera House. Entworfen wurde es vom dänischen Architekten Jørn Utzon. Die Bauzeit betrug 14 Jahre und war durch heftige Auseinandersetzungen zwischen dem Architekten und den Behörden sowie massiven Mehrkosten gekennzeichnet. Am Schluss zog sich Utzon zurück und das Bauwerk wurde ohne ihn fertiggestellt. Das Opera House war schon im Bau, als Utzon 1964 den Wettbewerb für ein neues Schauspielhaus am Heimplatz in Zürich gewann. Bekanntlich wurde nichts daraus und heute steht die Sanierung des Pfauen-Theaters unter weitgehender Erhaltung des historischen Saals an. Ein anderes Theater-Wahrzeichen ist sicher das Opernhaus Oslo am Hafenbecken. Aber auch die Elbphilharmonie hat sich zu einem Hamburger Wahrzeichen entwickelt. Wahrzeichen kann man nicht planen. Sie werden es aufgrund ihrer Qualität. Man sollte also keine Wahrzeichen bauen wollen. Man sollte aber Qualität auch und vor allem in städtebaulicher und architektonischer Hinsicht mindestens zulassen, besser noch fördern. Was es dazu braucht, ist nicht einfach zu entscheiden, allenfalls auch umstritten. Wir haben im vergangenen Jahr daran weitergearbeitet. Die Aufgabe ist komplex und fordert uns auch in organisatorischer und finanzieller Hinsicht. Nach Abschluss der Saison 23/24 konnte der Überbrückungsbau in Angriff genommen werden. Auf dem Dach des «Fleischkäses» werden Räume geschaffen, um die dringendsten Engpässe beheben zu können. Auch hier hat sich die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des Kantons bestens bewährt. Ein kleines Projekt, verglichen mit dem, was uns noch bevorsteht. Aber nichtsdestotrotz ein sehr wichtiges. Das Wichtigste ergab sich aber auf der Bühne im Haus. Darüber berichten die nachfolgenden Kapitel des Geschäftsberichts. Die Zahlen
im Künstlerischen Bericht zeigen eindrücklich, welche Leistung mit der Inszenierung von Wagners «Ring des Nibelungen» und den zwei zyklischen Aufführungsserien verbunden war. Der grosse künstlerische Erfolg dieser Produktion unter der Regie von Andreas Homoki und unter der musikalischen Leitung von Gianandrea Noseda rechtfertigt den Aufwand in jeder Weise. Der Start von Cathy Marston als neue Ballettdirektorin ist beeindruckend gelungen. Ihre Uraufführung von «Atonement» nach dem Roman von Ian McEwan hat viel Beachtung und Zustimmung gefunden. Dass wir die Jahresrechnung mit CHF 567'000 positiv abschliessen konnten, war aufgrund des Budgets keineswegs selbstverständlich. Unser neuer kaufmännischer Direktor Marc Meyer konnte auf die Unterstützung des ganzen Hauses zählen und hat seine Bewährungsprobe mit Bravour bestanden. Dr. Markus Notter Präsident des Verwaltungsrats
Künstlerischer Bericht Die künstlerische Arbeit Produktionen Oper Produktionen Ballett Konzerte Produktionen Nachwuchs Spielzeit in Zahlen
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Verwaltungsrat und Geschäftsleitung Mitglieder Corporate Governance
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Finanzbericht Lagebericht Jahresrechnung Antrag des Verwaltungsrats Erläuterungen Bericht der Revisionsstelle
45 47 69 70 72
Personal Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Pensionierungen und Mitarbeiterjubiläen Kulturwandel
74 76 78
Dank Unterstützerinnen und Unterstützer
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Bildnachweise
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Impressum
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988 Stunden wurden für den «Ring des Nibelungen» szenisch und musikalisch geprobt.
Künstlerischer Bericht
Die künstlerische Arbeit Die Saison 2023/24 am Opernhaus Zürich war von einer ausserordentlichen Produktivität geprägt und dementsprechend fordernd für alle Abteilungen, erbrachte aber zugleich einen überreichen künstlerischen Ertrag. Sie gehört, was den Publikumszuspruch angeht, zu den erfolgreichsten Spielzeiten in der Geschichte des Hauses. Im Zentrum stand der Abschluss von Richard Wagners «Ring des Nibelungen» mit der Neuproduktion der «Götterdämmerung» im November und – wie von Richard Wagner gedacht und in Bayreuth praktiziert – zwei zyklischen Aufführungsserien der Tetralogie im Mai. Einen neuen «Ring» mit seinen 16 Stunden Musik, eingebettet in einen Repertoirebetrieb, zu realisieren, ist für jedes Opernhaus ein extremer Kraftakt – von der Arbeit in den Werkstätten über die Anzahl der benötigten Orchesterdienste und die Disposition von Wiederaufnahmeproben bis zu dem, in den beengten Zürcher Platzverhältnissen besonders dringlichen Problem der Lagerung von Dekorationen. Die «Ring»-Vorstellungen gingen aber dank detailgenauer Planungen technisch reibungslos über die Bühne und gerieten in der Inszenierung von Andreas Homoki und unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda zum künstlerischen Glanzpunkt der Saison. Der neue «Ring» wurde vom Publikum begeistert aufgenommen und löste den Anspruch des Hauses ein, international auszustrahlen: Mit grosser, positiver Resonanz wurde er auch weit über die Grenzen der Schweiz hinaus wahrgenommen. Zum Ereignischarakter beigetragen hat auch die kostenlose Live-Übertragung auf der Website des Opernhauses, die von 56'000 und auf der Streamingplattform medici.tv von über 240’000 Wagnerinteressierten geklickt wurde. Trotz der zusätzlichen Belastungen durch den «Ring» hat das Haus an seinem bewährten Programm festgehalten, neun Opern-Neuproduktionen, drei Ballette, eine szenische Oper mit dem Internationalen Opernstudio und 20 Wiederaufnahmen zu realisieren. Mit einem Rekorderfolg beim Publikum: Die insgesamt 239 Vorstellungen auf der Hauptbühne erreichten eine Platzauslastung von 91.5 Prozentpunkten. Der Publikumszuspruch übertraf damit sogar den bisherigen Spitzenwert aus der Saison 2017/18 um 1.0 Prozentpunkte. Das Opernhaus Zürich konnte somit vier Jahre nach der schweren Coronakrise sein Publikum nicht nur vollständig zurückgewinnen, sondern die Zahl der Gäste weiter steigern. Die Auslastungszahlen sind auch deshalb bemerkenswert, weil nicht nur Richard Wagners «Ring» oder publikumsträchtige Titel wie eine neue «Carmen» oder die Operette «Die lustige Witwe» ein breites Publikum erreichten, sondern
auch selten gespielte Werke des Opernrepertoires und ein experimentelles Werk der musikalischen Moderne. Die völlig unbekannte Oper «Amerika», die der Avantgarde-Komponist Roman Haubenstock-Ramati in den 1960er Jahren auf ein Romanfragment von Franz Kafka geschrieben hatte, war in seiner Mischung aus spektakulärem Bildertheater, schrägen Tanz- und PantomimeNummern und dreidimensional im Zuschauerraum bewegten Klängen der Überraschungserfolg der Saison. Die kaum je in Opernspielplänen auftauchende Oper «La rondine» von Giacomo Puccini führte in der Inszenierung von Christof Loy zu ausverkauften Vorstellungen. Auch die grosse Neugier des Zürcher Publikums auf Opern des Barock kam in der Saison 2023/24 eindrucksvoll zum Ausdruck: Mit «Platée» von Jean-Philippe Rameau und «Orfeo» von Claudio Monteverdi standen gleich zwei Neuproduktionen aus diesem Repertoirebereich auf dem Spielplan, und beide fanden ausserordentliche Akzeptanz. Das lässt erkennen, wie gross das Vertrauen des Publikums in die Programmpolitik und ihre künstlerische Umsetzung der Werke am Opernhaus Zürich ist. Eine Programmpolitik, die auf einem breit gefächerten und genau ausbalancierten Spielplanangebot basiert, auf sorgfältig und stimmig kuratierte Kombinationen von Werken und Regiehandschriften und einem hochkarätigen, international konkurrenzfähigen musikalischen Niveau. Für die erstklassige sängerische Qualität der Saison 2023/24 standen beispielhaft die gefeierten Rollendebüts von Camilla Nylund als Brünnhilde und Klaus Florian Vogt als Siegfried im «Ring des Nibelungen»; die Auftritte von Ermonela Jaho und Benjamin Bernheim in Puccinis «La rondine», die wesentlich zum Erfolg der Produktion beitrugen; Marlis Petersen als Hanna Glawari und Michael Volle als Graf Danilo in der «Lustigen Witwe» oder Cecilia Bartoli in Gioachino Rossinis «L’Italiana in Algeri». Beim Ballett Zürich konnte Cathy Marston in ihrer ersten Spielzeit als neue Ballettdirektorin bruchlos an die Erfolge der Ära Spuck anknüpfen. Im Zentrum stand ihr erster, mit der Zürcher Compagnie erarbeiteter Ballettabend «Atonement» – eine grossformatige Adaption des gleichnamigen Romans von Ian McEwan, der mit eigens komponierter Musik und einer raffinierten Verbindung aus Narration und Tanz grossen Anklang fand. Unter den Wiederaufnahmen des Balletts erlangten die Vorstellungen von Marcos Moraus «Nachtträume» regelrechten Kultstatus, ein vor allem junges Publikum liess sich Abend für Abend zu wahren Begeisterungsstürmen hinreissen. Das Ballett Zürich hat sich in der ersten Spielzeit unter Cathy Marston personell stark erneuert: 19 neue Tänzerinnen und Tänzer traten in der Saison 2023/24 in die Haupt-Compagnie ein, darunter vier Erste Solistinnen und Solisten.
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Der neue «Ring» rundet sich zu einem Wagner-Juwel Mit der «Götterdämmerung» hatte im November der letzte Teil des neuen Zürcher «Rings»-Premiere. Wie in den anderen drei Teilen bestand das Bühnenbild von Christian Schmidt auch hier aus einer Drehbühne, auf der hohe, offene, an eine gründerzeitliche Villa erinnernde Raumfluchten rotieren. Waren die Wände in «Siegfried» katastrophisch schwarz verkohlt, hatten sie in der «Götterdämmerungs»-Welt den Charakter eines kalt-seelenlosen Palastgehäuses mit vergilbter, abblätternder Farbe. In ihm tauchten als eine Art bildnerischer Engführung noch einmal zentrale Objekte der vorherigen «Ring»-Teile auf: die Weltesche als riesiger, aus dem Zimmerinneren aufragender Baumstumpf, der lange Walhall-Tisch, an dem Wotan vor sich hin grübelte oder das Bett, in dem sich die Rheintöchter im «Rheingold» unbekümmert tummelten. Und wieder nutzte Regisseur Andreas Homoki die mannigfachen Spielmöglichkeiten, die ihm die kreiselnden, in surrealen Verrückungen vorbeiziehenden Raumsegmente eröffneten: Theaterwirksam erweitert er sie mal zu szenischen Totalen, um sie im nächsten Moment auf intime Begegnungsorte zu reduzieren. Er bespielt sie parallel oder zeigte Traumszenen einer imaginierten Realität, wenn sich etwa im letzten Aufzug der «Götterdämmerung» der bereits ermordete Siegfried noch einmal erhebt und das gemeinsame Schlafzimmer mit Brünnhilde betritt, um ihr während ihres Schlussgesang und ihrer Selbstopferung nahe zu sein – ein berührendes Bild erfüllter Liebe jenseits des Todes. Homoki blieb auch in der «Götterdämmerung» seinem Inszenierungskonzept treu, den Rezeptionsballast, der auf der oft inszenierten Tetralogie lastet, hinter sich zu lassen, Aktualisierungsversuchen zu widerstehen und sich auf die Handlung selbst, den Text, die Musik, die Figuren und ihr existenzielles Ringen zu konzentrieren. In seiner Lesart handelt die «Götterdämmerung» nicht von einem apokalyptischen Total-Untergang der Welt, sondern von der Tragödie der durch Machtwahn, Gier und Intrigengift zugrunde gerichteten Liebe zwischen Brünnhilde und Siegfried, der das Potenzial innewohnte, die Welt zum Guten zu wenden. Homoki beschliesst seine Inszenierung mit dem Blick auf Wotan, der reglos auf das gerahmte Gemälde blickt, das in «Rheingold» das prächtige Walhall zeigte und nun in Flammen steht. Und zu den allerletzten Takten endet das Bühnengeschehen dort, wo es mit den ersten Tönen von «Rheingold» begonnen hatte: Leer kreisen die Zimmerfluchten als Metapher für einen endlosen Fluss der Zeit: In den Räumen werden irgendwann die nächsten Götter, Menschen und Fabelwesen erscheinen, um den Kampf um Macht und Liebe von Neuem zu entfachen.
In Zürich sei mit der «Götterdämmerung» ein «Ring» zu Ende gegangen, der aktuell szenisch als einer der poetischsten gelten könne, resümierte der Südwestrundfunk, in vokaler Hinsicht sei er ein Ereignis ersten Ranges. Der Bayerische Rundfunk kommentierte: «Was Regisseur und Intendant Andreas Homoki über alle vier Abende hinweg gelingt, ist das saubere Nacherzählen der Handlung und eine sanfte Erweiterung durch oft überzeugende Regieideen, die aber nie den «Ring» neu erfinden oder die Dinge auf den Kopf stellen wollen. Sozusagen ein endoskopischer Zugang. Das macht die Produktion zum vielleicht klarsten und ehrlichsten «Ring», den es derzeit zu sehen gibt.» Camilla Nylund als Brünnhilde und Klaus Florian Vogt als Siegfried wurden vom Publikum wie von der Presse für ihre Gesangsleistungen bejubelt. Beide debütierten in Zürich in ihren Rollen, und beiden wurde in den Rezensionen prophezeit, dass ihnen in den schweren Partien nach Zürich nun die Türen an allen Häusern der Welt offenstehen.
Schräger Glamour und starke Charaktere in Franz Lehárs «Lustiger Witwe» Einen grösstmöglichen Kontrast zu Richard Wagners dunkel-dramatischem Weltendrama bildete «Die lustige Witwe» von Franz Lehár, die im Februar auf die Bühne kam als ein weiterer Schritt, die Operette und die leichten, unterhaltenden Musiktheaterformen im Repertoire des Opernhauses Zürich zu verankern. Inszeniert hatte sie der Mann, der derzeit mit seinen Arbeiten im Operettenmetier so erfolgreich ist wie kein zweiter – der Regisseur Barrie Kosky. Er grub in den Jahren seiner Intendanz an der Komischen Oper in Berlin eine vergessene Operette aus dem Berlin der 1920er Jahre nach der anderen aus und verhalf der gesamten Gattung zu einer Akzeptanz und Anschlussfähigkeit an die Gegenwart, die ihr von manchen gar nicht mehr zugetraut wurde. «Die Lustige Witwe» in Zürich war Koskys erste Lehár-Operette. Er blieb auch in ihr seinem Konzept treu, dem Genre mit körperbetonter Spielweise, choreografiertem Revue-Schmiss, schrägem Glamour und scharf gezeichneten Charakteren zu begegnen. Während die Kostüme von Gianluca Falaschi mit rauschhaft nostalgischer Opulenz und knalligen Farben prunkten, bestand das Bühnenbild von Klaus Grünberg aus nicht viel mehr als einem magischen Bühnenvorhang, der dem gesamten Abend Form und Gestalt gab. Kosky liess in seiner Lesart der Geschichte um die wegen ihres Reichtums begehrte Witwe Hanna Glawari und ihre echten und falschen Liebhaber sowohl die überdrehtkomischen Seiten zu ihrem Recht kommen als
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auch die melancholischen. Beide akzentuierten den Vergänglichkeitsschmerz und die Gebrochenheit, die den Lehár-Figuren bei aller Operetten -Turbulenz innewohnt. Die «Süddeutsche Zeitung» schrieb: «Mit Marlis Petersen und Michael Volle sind in Zürich zwei Sänger zu erleben, die in der Oper zu den Stars gehören. Und die dennoch mühelos erfüllen, was Operette braucht, Dialoge spannungsreich sprechen und gleich darauf in ein Singen wechseln, das vom Wort her denkt, aber den Klang nicht verliert. Dabei erobern sich beide das Genre auf durchaus unterschiedliche Weise: Petersen gibt nicht die Diva, wohl aber eine charmante, auch kapriziöse Frau, der eine eher kleinteilige Phrasierung eine moderne Nervosität verleiht. Volle dagegen singt den Danilo, wie ihn Gérard Depardieu wahrscheinlich spielen würde, rotzig und versoffen, bärbeissig und dabei dennoch empfindsam, ein Kraftkerl, der auch stimmlich ordentlich Stoff gibt.» Am Pult der Philharmonia Zürich stand mit Patrick Hahn ein 28-jähriger österreichischer Senkrechtstarter unter den Musiktheater-Dirigenten, der versiert und animiert sein Debüt am Opernhaus Zürich gab.
Weltliteratur und die wilden Zwanziger – Cathy Marstons künstlerischer Neuanfang Cathy Marston startete ihre erste Saison als neue Direktorin des Balletts Zürich mit einem Ballettabend unter dem Titel «Walkways», der drei existierende Werke kombinierte. Ihre Wahl eines dreiteiligen Ballettabends als Einstieg ist durchaus programmatisch zu verstehen, denn Marston schätzt die mehrteilige Form. Hinter der Werkzusammenstellung stehen bei ihr vielfältige dramaturgische Überlegungen und Querverbindungen. Für «Walkways» hat sie «Infra» des britischen Choreografen Wayne McGregor mit ihrer eigenen Kreation «Snowblind» und den «Glass Pieces» des Jahrhundert-Choreografen Jerome Robbins kombiniert. Mit «Infra» und «Glass Pieces» rahmten zwei abstrakte Ballette ein Erzählballett («Snowblind»). Den Londoner McGregor und den New Yorker Robbins vereint aber auch, dass sie in ihren Arbeiten aus der Energie kultureller Metropolen schöpfen und mit den Emotionen spielen, die unter der Oberfläche der Grossstädte brodeln, während die Handlung von Marstons «Snowblind» nach dem Roman «Ethan Frome» von Edith Wharton in die Ereignislosigkeit der amerikanischen Provinz führt, aus der die Figuren nur noch fliehen wollen. «Snowblind» handelt von den Verzweiflungen der unglücklichen Zeena, deren Ehe sich durch eine Affäre ihres Mannes mit ihrer lebensfrohen Nichte zu einem fatalen Dreiecksverhältnis erweitert. Der Zürcher «Tagesanzeiger» nannte «Walkways»
einen «dramaturgisch stringenten und abwechslungsreichen Abend, in dem für jeden ein paar Leckerbissen zu finden» seien. Die «Neue Zürcher Zeitung» schrieb: «Wohin geht die Reise des Balletts Zürich? Alles an diesem Abend hat künstlerischen Anspruch, tänzerische Klasse und ein wenig konservatives Understatement. «Very British», könnte man meinen, dahinter scheint die Suche nach einem eigenen Profil jedoch in vollem Gange zu sein. Das Premierenpublikum zeigte sich von dem Neuanfang angetan.» Die grosse, abendfüllende Uraufführung von Cathy Marston war das Ballett «Atonement» (zu deutsch: «Abbitte») nach dem gleichnamigen Roman des bririschen Schriftstellers Ian McEwan, das im April Premiere hatte. Eine anspruchsvollere Vorlage für ein Handlungsballett als dieser Roman, der zu den bedeutendsten der Gegenwartsliteratur zählt, ist kaum denkbar. Er erzählt davon, wie sich im Kopf der selbstbewussten 13-jährigen Briony Tallis Fantasie und Realität auf folgenreiche Weise vermischen, indem sie den Freund ihrer Schwester fälschlicherweise einer Vergewaltigung beschuldigt und ihn dadurch ins Gefängnis und an die Kriegsfront bringt – und so zwei Leben und eine grosse Liebe zerstört. Es ist ein Roman über Schuldgefühle und Reue und den Versuch, Geschehenes durch Fiktion wieder rückgängig zu machen, denn aus Briony wird eine berühmte Schriftstellerin, die das zerstörte Leben ihrer Schwester umzuschreiben versucht. Es geht um Erinnerung, die Macht der Fantasie, Realitätsverschiebung und Selbsttäuschung. «Wenn jemand das in Tanz umsetzen kann, dann Marston», schrieb die Londoner «Financial Times» in einer Rezension zu «Atonement», «sie ist als eine meisterhafte Geschichtenerzählerin bekannt geworden, die das Vokabular des Balletts mit literarischen Quellen kurzschliesst.» In Cathy Marstons Ballett wird aus der Schriftstellerin Briony Tallis eine Choreografin, die sich am Schicksal ihrer Schwester und ihres Freundes in Form von Ballettszenen abarbeitet. Im Bühnenbild, das Michael Levine als grossformatige Wandelkulisse gebaut hat und in den zeithistorisch realistischen Kostümen von Bregje van Balen ziehen die Lebensstationen ihrer Schwester als choreografische Wunschbilder Brionys vorüber, bis sie in einem verblüffenden Epilog als grosse Täuschung entlarvt werden: Gleichsam nach dem Ende des Stücks enthüllt die greise Briony in einem Interview aus dem Off, dass sie die ins Positive gewendete Liebesgeschichte nur erfunden hat, um einen Weg aus der unerträglichen Schuld zu finden, die auf ihr lastete. Von der britischen Komponistin Laura Rossi hat sich Marston eine passgenau auf die Ballettszenen zugeschnittene Musik schreiben lassen. «Die Stärke von Cathy Marstons Choreografie», schrieb die «Neue Zürcher Zeitung», «liegt in den Liebesbegegnungen und der Charakterisierung
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der Hauptfiguren, denen die Choreografin unterschiedliche Bewegungsmuster zuordnet. Max Richter geht als Cecilia mit Vorliebe auf Spitze rückwärts, um dann den geschärften Fuss um den Leib des Liebsten zu schlingen. Brandon Lawrence ist als Robbie stärker dem Boden verhaftet, und lnna Bilash lässt als Briony auch ihre Mimik tanzen.» Die «Aargauer Zeitung» resümierte: «Was bleibt? Eine Tanzschöpfung, die der Vielschichtigkeit des Romans nicht immer, aber über weite Strecken gerecht wird: mit viel Erfindungsgeist und grosser Empathie für die Figuren sowie mit feinem Gespür für eine Compagnie, die Cathy Marston zum neuen, sehenswerten Ballett Zürich geformt hat.» Die gefeierte Premiere fand in Anwesenheit des Schriftstellers Ian McEwan statt. Als dritte Neuproduktion des Balletts Zürich in der Saison 2023/24 kam ein weiterer dreiteiliger Abend unter dem Titel «Timekeepers» zur Premiere, der mit Meryl Tankards «For Hedy» und «Rhapsodies» von Mthuthuzeli November zwei Uraufführungen zu bieten hatte. Das dritte Stück war mit der Rekonstruktion des Balletts «Les Noces» von Bronislawa Nijinska (der Schwester von Vaslav Nijinski) aus dem Jahr 1923 eine tanzhistorische Trouvaille. «Les Noces» ist im Kontext der legendären Pariser Ballets russes auf die gleichnamige Tanzkantate für Chor, vier Klaviere und Schlagzeug von Igor Strawinsky entstanden und gilt als ein Schlüsselwerk der frühen Moderne. Die 69-jährige australische Choreografin Meryl Tankard (einst tanzte sie in der Compagnie von Pina Bausch) war zum ersten Mal am Opernhaus Zürich zu Gast und knüpfte mit der Musik für ihre Uraufführung ebenfalls an die Aufbruchsstimmung der wilden 1920er Jahre an: Die Komposition «Ballet mécanique» des verrückt-extravaganten amerikanischen Pianisten George Antheil ist ein futuristisches Werk für mechanisches Klavier, Schlagwerk, Flugzeugpropeller und Sirenen, das in Zürich in einer Version für Live-Klavier und Lautsprecher zu hören war. Tankard choreografierte dazu Persönlichkeitsstudien von Hedy Lamarr, eine der charismatischen Hollywood-Diven aus den frühen Jahren des Kinos. Eine Frau (hinreissend getanzt von Shelby Williams) bahnt sich mit an die Lamarr angelehnten lasziven Posen und elegantem tänzerischen Ausdruck einen Weg der weiblichen Selbstbehauptung durch das Chaos von Antheils kalt ratternder Musik. Bei der Uraufführung von Mthuthuzeli Novembers «Rhapsodies» wiederum liefert lediglich die Musik – nämlich George Gershwins «Rhapsody in Blue» – einen ungebrochenen Bezug zur europäischen Moderne des 20. Jahrhunderts. Der junge, begabte südafrikanische Tänzer und Choreograf war mit seiner Kreation angetreten, unterschiedliche Herkünfte und kulturelle Prägungen der Tänzerinnen und Tänzer in die kreative Arbeit zu integrieren, das Choreografieren
«rhapsodischer» im Ballettsaal zu denken, wie er es selbst nennt, und es für aussereuropäische Tanztraditionen zu öffnen. Als spannendes «Herzstück» seiner Uraufführung bezeichnete das Fachmagazin «Dance for You» denn auch ein Zwischenspiel mit afrikanischer Musik in der Mitte von Gershwins Werk, in dem Nehanda Péguillan aus dem Zürcher Junior-Ballett mit einem Solo brillierte: «Das Energiebündel mit südafrikanischen und französischen Wurzeln gibt den Takt vor in einem leichten und vielleicht etwas gefälligen Stück, mit dem Mthuthuzeli November das Ballett Zürich beglückt hat.»
Puccinis kaum gespieltes Werk «La rondine» fliegt zu den Opernsternen Dass das Opernhaus Zürich im Jahr 2023 mit der Schweizerischen Erstaufführung einer Oper von Giacomo Puccini aufwarten konnte, ist kaum zu glauben, gehören die Werke des Italieners doch zu den populärsten des gesamten Opernrepertoires. Aber dessen relativ späte, zwischen «Il trittico» und «Turandot» entstandene Oper «La rondine» wurde in der Tat noch nie in der Schweiz gespielt – und die Zürcher Neuproduktion, mit der die Saison 2023/24 eröffnete, geriet zur späten Rehabilitation eines weithin übersehenen Werks. Die Qualitäten von «La rondine» wurden nach der Zürcher Premiere in allen Rezensionen hervorgehoben und vom Publikum durch ausserordentliches Interesse bestätigt. Puccini versuchte sich in diesem Werk, zu dem er den Auftrag von einem Wiener Operettentheater erhalten hatte, am leichten Ton einer lyrischen Komödie im Geist des Straussschen «Rosenkavaliers». Ihm schwebte eine Verschmelzung von italienischer Oper und Operetten-Parlando vor anhand eines Sujets, das nostalgische Vergangenheits-Verklärung zum Thema macht. Die weibliche Hauptfigur Martha lebt in einer materialistisch-kalten ZweckBeziehung und sehnt sich nach der Leidenschaft ihrer ersten grossen Verliebtheit zurück. Sie glaubt, dass sie sie in einer Affäre mit dem viel jüngeren Ruggero noch ein zweites Mal erleben kann und muss erfahren, dass das Vergangene sich nicht wieder in die Gegenwart zurückholen lässt. Der grosse Zürcher Erfolg der Oper gründet nicht nur auf den musikalischen Qualitäten und dem gesanglichen Zauber der Komposition, sondern vor allem auch auf ihrer szenischen Realisierung: Regisseur Christof Loy entfaltet das Stück feinfühlig und mit behutsamer Personenführung und lässt im raffinierten Bühnenbild von Etienne Pluss offen, ob der Liebestaumel, in den sich Magda stürzt, real ist oder nur eine schöne Vorstellung in ihrem Kopf. Die albanische
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Sopranistin Ermonela Jaho, die ihr Zürcher Hausdebüt gab und Startenor Benjamin Bernheim waren ein Traumpaar in dieser Oper, wurden von Presse und Publikum gleichermassen gefeiert und am Saisonende von der Fachzeitschrift «Opernwelt» bzw. bei den «International Opera Awards» zur Sängerin und zum Sänger des Jahres gekürt. Über die Orchesterleistung schrieb die «Neue Zürcher Zeitung»: «Die Musik gehört zum Feinsinnigsten, was Puccini geschaffen hat. Ein leichter, aber nie oberflächlicher Ton herrscht in dieser aussergewöhnlich subtil und stellenweise kammermusikalisch orchestrierten Partitur vor. Bei Marco Armiliato und der Philharmonia Zürich liegt sie in den besten Händen.» «Die Puccini-Schwalbe flog in Zürich mit harmonisch apartem Schwung zu den Opernsternen», lautete das Urteil der «Welt». Eine weitere Neuproduktion im italienischen Repertoire war Giuseppe Verdis «I vespri siciliani», für die Calixto Bieito als Regisseur verantwortlich zeichnete. Verdis ebenfalls nur selten gespielte Chor-Oper ist ein düsterer Stoff, der historisch auf einem mittelalterlichen Massaker in Sizilien basiert und den Befreiungskampf der unterdrückten Sizilianer gegen ihre französischen Besatzer thematisiert samt einer Liebesgeschichte, die quer durch die verfeindeten Lager geht und der Pointe, dass der Anführer des Widerstands Arrigo (Sergej Romanowsky) sich als unerkannter Sohn des Unterdrückers Monforte (Quinn Kelsey) erweist. Bieito («Ich folge Bildern in meinem Kopf») setzt in seiner Interpretation weniger auf eine Verdeutlichung der Handlung durch ausdifferenzierte Personenregie sondern viel mehr auf grösstmögliche theatrale Wirkung durch tableauxhaft starke Bilder: Die Bühne von Aida Leonor Guardia zeigt Sizilien als ein unwirtliches Containerlager, über dessen Oberfläche Videos mit dokumentarischen Gewaltdarstellungen flimmern. Die Aufständischen werden im vierten Akt in Metallkäfige gesteckt und mit Elektrofolter bedroht. Die französischen Unterdrücker erscheinen mit Tierkopfmasken, wenn sie sarkastisch den Schleier der unglücklichen Braut Elena auf dem Weg zum Traualtar tragen. Die Gewalt der Besatzer – so steht es im Stück – richtet sich insbesondere gegen Frauen, was Bieito in seiner Inszenierung mit Nacktheit, Theaterblut und einer angedeuteten Vergewaltigung durchaus drastisch zur Darstellung brachte. Der «Tagesanzeiger» schrieb: «Und doch ist die Neuinszenierung von Verdis Fünfakter mehr als ein Gewaltspektakel, mehr als Effekthascherei. Die Inszenierung kann einen durchaus im positiven Sinn ratlos machen: Bieitos Bilder und die auf ihre Leiblichkeit verwiesenen Sänger führen einem die Wucht von Verdis Grand opéra vor Augen.» «I vespri sciliani» wurde musikalisch mit grosser Expressivität vom Dirigenten Ivan Repušić geleitet, der sein Debüt am Opernhaus Zürich gab. Im Sängerensemble ragte Maria Agresta in der Partie der Elena heraus.
Spektakuläre Klänge im Raum in der KafkaVertonung «Amerika» Eine Stückausgrabung der besonderen Art war das Musiktheater «Amerika» des polnisch-jüdischen Komponisten Roman Haubenstock-Ramati, der zu den führenden Komponisten der frühen Nachkriegsavantgarde in Mitteleuropa gehörte und neue, grafische Notationsformen in die zeitgenössische Musik eingeführt hat. Sein «Amerika» ist als multimediales Totaltheater konzipiert, das neben 21 mehr melodramatisch sprechenden als singenden solistischen Figuren einen Sprechchor, ein Ensemble für Ballettpantomime und drei Orchester vorsieht, von denen nur eines live spielt und die anderen drei per Tonband zugespielt werden. Haubenstock-Ramati schwebte ein Theatererlebnis vor, in dem sich Klang, Szene, Kostüm, Choreografie, Licht und Video wie in einem Kaleidoskop verschränken. Die Idee für diese aussergewöhnliche Form hat er aus einem Stoff der Weltliteratur entwickelt, nämlich Franz Kafkas Roman «Der Verschollene», der ebenfalls fragmentarisch offen ist. HaubenstockRamati führt das Publikum mit 25, aus dem Romanfragment kondensierten, schlaglichtartigen Szenen in die absurden Erzähllabyrinthe Kafkas, ohne die Geschichte des Amerika -Emigranten Karl Rossmann stringent vom Anfang bis zu ihrem Ende erzählen zu wollen. Sein dramaturgisches Ziel ist es, Wirklichkeitsverschiebung, Wahrnehmungsverzerrung, Traumrealität zu erzeugen, ganz im Sinne von Kafka. Zu den Besonderheiten des Werkes gehört, dass es den Sprechchor und die Orchesterparts, die vom Band kommen, dreidimensional in den Zuschauerraum projiziert und vor, über und hinter dem Publikum bewegt. Bei der Uraufführung 1966 in Berlin standen dem Komponisten dafür lediglich vier Lautsprecher zur Verfügung. Das Zürcher Opernhaus verfügt heute aber über eine fest installierte, hochmoderne Surround-Anlage im Zuschauerraum inklusive Software zur Steuerung des Klangs, die eine viel differenziertere Raumklanggestaltung (Klangregie: Oleg Surgutschow, Sounddesign: Raphael Piacorek) möglich macht, sodass die Zürcher Premiere von «Amerika» mit den technologischen Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts einer weiteren Uraufführung gleich kam und dem Publikum das Hörerlebnis eines spektakulären Klangtheaters im Raum bescherte. «In Zürich steuert der Dirigent Gabriel Feltz das Ganze mit Schweizer Präzision», schrieb die «Frankfurter Allgemeine Zeitung», «vermutlich klingt es hier zum ersten Mal wie gedacht, als eine echte lmmersionserfahrung.» Regisseur Sebastian
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Baumgarten und seine Ausstatterin Christina Schmitt schufen ein aus realen Bühnenelementen und raffinierten Licht- und Videoprojektionen zusammengepuzzeltes Amerika als Land der unbegrenzten surrealen Möglichkeiten und brachten Haubenstock-Ramatis Werk als ein zwischen Tragödie, Groteske und Slapstick changierendes Bilder- und Licht-Gewitter auf die Bühne mit dem Coup, das die Ballettpantomime einer artistischen, virtuos absurd tanzenden Breakdancetruppe anvertraut wurde. Die Wiener Zeitung «Die Presse» fand: «Neuen Deutungen dieses kühnsten Projekts der Avantgarde steht jetzt, wo die Züricher es aus dem Odium der Unspielbarkeit erlöst haben, nichts mehr im Wege.»
Barockopern von Monteverdi und Rameau in packenden Interpretationen Markante programmatische Akzente setzten auch zwei, stilistisch sehr unterschiedliche Produktionen aus dem Barockrepertoire: Claudio Monteverdis 1607 in Mantua uraufgeführte Favola in Musica «Orfeo», die die Geburtsstunde der Kunstform Oper überhaupt markiert und JeanPhilippe Rameaus opulente, «Ballet buffon» genannte Oper «Platée» im französischen Stil mit Chor und Balletteinlagen. Beide wurden vom hauseigenen, auf historischen Instrumenten spielenden Ensemble La Scintilla aufgeführt und von zwei Koryphäen für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts musikalisch geleitet, die wegen ihrer Stilkompetenz und ihres befeuernden musikalischen Temperaments sowohl vom Ensemble als auch vom Publikum über alle Massen geschätzt werden – die Französin Emmanuelle Haïm dirigierte «Platée», der Italiener Ottavio Dantone «Orfeo». Die herausragenden sängerischen Leistungen von Krystian Adam (Orfeo) und Mathias Vidal (Platée) in den Titelpartien der beiden Opern, die hohe Qualität der Chöre (bei Rameau war es der Chor des Opernhauses Zürich, bei Monteverdi die extern engagierte Zürcher Sing-Akademie) und die zugleich packenden und nuancierten Interpretationen von Haïm und Dantone bewiesen einmal mehr, dass das Opernhaus Zürich international zu den führenden Musiktheaterbühnen in diesem Repertoirebereich gehört. Mit einer originellen Inszenierungsidee wartete die holländische Regisseurin Jetske Mijnssen in «Platée» auf: Die Rameau-Oper erzählt die Geschichte einer hässlichen Wassernymphe, die sich für die Schönste im ganzen Sumpfgebiet hält und überzeugt ist, dass alle Männer in sie verliebt sind. Sie wird Opfer einer bösen Verspottung, als man ihr vorgaukelt, Gott Juno höchstpersönlich wolle sie heiraten. In Zürich spielt die Geschichte
im Kosmos eines Stadttheaters: Mijnssen macht aus der Nymphe Platée eine männliche Figur, die Männer liebt, im Souffleurkasten ein unbeachtetes Dasein als Theater-Aussenseiter fristet und die grosse Sehnsucht in sich verspürt, als Balletttänzer an der Seite des unerreichbaren Primoballerino Jupiter auf der Bühne zu stehen. Die Inszenierung zeigt das Götterpersonal als schräge Typen aus dem Bühnenmilieu und bringt Rameaus Ballett-Komödie mit Melancholie und Leichtigkeit als Parabel über Theater-Eitelkeiten, Diskriminierung und illusorische Künstlerträume auf die Bühne. Die «Süddeutsche Zeitung» war begeistert: «Mijnssen ist meilenweit entfernt von jedem Zeigefingertheater, denn sie bedient neben der Aussenseiter-Tragödie hemmungslos verspielt das Musical mit allen Mitteln. Grell und sich quer durch die Jahrhunderte hangelnd sind die Kostüme von Hannah Clark, verwandlungssüchtig ist das Theaterbühnenbild, das Ben Baur entwickelt hat, und die von Kinsun Chan angeleitete achtköpfige Tänzercrew verrenkt sich, albert, brilliert und reisst alle anderen, den grandiosen Chor eingeschlossen, zum Mittanzen hin. Die grandios gelingende Mischung aus guter Laune und Underdog-Schicksal verzückt das Publikum.» Regisseur Evgeny Titov wiederum hat für die Geschichte von Orfeo, der seine Geliebte Euridice aus dem Totenreich zurückholen will und am fatalen Blick zurück scheitert, eine Atmosphäre grösstmöglicher Düsternis geschaffen: Das Bühnenbild von Chloe Lamford und Noemi Daboczi ist ein Gebirge aus nachtschwarzem, schrundigen Lavagestein, aus dem jegliche Form von Leben getilgt ist. Wenn sich der Vorhang zum ersten Bild hebt, sieht man nicht die Hochzeitsfeier von Orfeo und Euridice, mit der die Handlung eigentlich beginnt, sondern die tote Braut im offenen Sarg und Orfeo, der ihr das Grab schaufelt. Das Liebesglück schiebt sich – mit überdimensionalen, farbigen, von einem Hirtenchor hereingetragenen Früchten – nur vorübergehend wie eine Traumvision vor die Trauer Orfeos. Titov inszeniert alle fünf Akte in suggestiven Bildern und kondensierter Personenregie wie eine innere Reise Orfeos an die dunkelsten Orte seiner Seele (Titov: «Jeder Mensch trägt seine Hölle in sich»). Das Happy End der Oper mit dem als Deus ex machina vom Himmel herabsteigenden Gott Apollo, der den unglücklichen Orfeo in die Götterwelt aufnimmt, verweigert die Regie: Der tragische Held erschiesst sich, will lieber mit Euridice im Totenreich enden als alleine im Olymp. Die «Orfeo»-Neuproduktion mit Ottavio Dantone und Evgeny Titov war am Opernhaus Zürich die erste seit dem legendären Monteverdi-Zyklus von Nikolaus Harnoncourt und Jean-Pierre Ponnelle in den 1970er Jahren. Mit der Neuinszenierung rundet sich auch ein Zyklus aus allen Bühnenwerken Monteverdis, der nach und nach in der Direktionszeit von Andreas Homoki entstanden ist – von
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«Il ritorno d’Ulisse» in 2014 über «L’incoronazione di Poppea» in 2018 bis zu Christian Spucks «Monteverdi»-Ballett in 2022.
Georges Bizets «Carmen» spielt am Ort seiner Uraufführung in Paris Eine zugkräftige «Carmen» muss jedes Opernhaus im Repertoire haben, denn Georges Bizets Opéra-comique gehört zu den beliebtesten Opern überhaupt. Andreas Homoki war der Regisseur einer neuen Zürcher «Carmen» und bezog seine Inszenierung auf die Uraufführung der Oper, die 1875 in Paris an der Opéra-Comique stattfand. Homokis Bühnenbildner Paul Zoller zeigt kein folkloristisches Spanien und keine Stierkampfarena, sondern den Theaterraum der Pariser Opéra-Comique mit dem goldverzierten Premierenvorhang und einer originalgetreuen Nachbildung der Brandmauer. Die Interpretation von Homoki und Zoller unterläuft alle «Carmen»Klischees, indem sie die Geburtsstunde der Oper zum Thema macht und sie als Theatersituation auf dem Theater lebendig werden lässt: Ein Sänger (Saimir Pirgu) von heute in Alltagskleidung und Turnschuhen verirrt sich auf die Bühne, findet einen Klavierauszug, vertieft sich in die Noten und verwandelt sich in die Figur des Brigadiers Don José, vom flanierenden bürgerlichen Pariser Theaterpublikum von 1875 kritisch beobachtet. Carmen (Marina Viotti mit ihrem Rollendebüt) erscheint zunächst im berühmt gewordenen Kostüm der Uraufführung. Die Inszenierung spielt raffiniert mit Theater-auf-dem-Theater-Situationen, akzentuiert den Vaudeville- und Nummern -Charakter der «Carmen»-Form und die heterogenen theatralischen Ebenen, die ihr als Antithese zu den Musikdramen Richard Wagners einkomponiert sind. Homoki arbeitet mit Schnitten und deutet Zeitsprünge an, wenn etwa das Schmugglerbild nach der Pause im aufgelassenen Pariser Theater während der deutschen Besatzung von 1944 spielt und Carmen und ihre Bande als Schwarzhändler und Widerstandskämpfer der Resistance erkennbar werden. Der «Zürcher Tagesanzeiger» bescheinigt der Inszenierung (die als Koproduktion mit der Pariser OpéraComique entstanden ist und dort ein Jahr zuvor zu sehen war) ein «komplexes Spiel mit Erzählund Metaebenen, man springt von einem Zeitalter zum nächsten. Der letzte Akt wird gar als modernes TV-Ereignis inszeniert, bei dem sich ein Partyvolk am Stierkampf berauscht und sich am Femizid, der sich am Rand der Arena abspielt, aus sicherer Distanz gruselt. Die Gleichzeitigkeit dieser scheinbar widersprüchlichen Momente wird von Homoki sehr treffend vermittelt. Die Philhar-
monia Zürich unter der Leitung von Gianandrea Noseda steht der Tragikomik in nichts nach: Genüsslich kombinieren die Musikerinnen und Musiker den aufreizend-fröhlichen Toreromarsch mit morbiden Paukenschlägen und Bassklängen.» Die neue «Carmen» war auch im Juni 2024 bei dem traditionellen Open-Air-Event «Oper für alle» zu sehen auf einem – wie immer – bis auf den letzten Platz gefüllten Sechseläutenplatz.
Eine poetische Familienoper mit den Mitteln des Figurentheaters Die grosse Familienoper war in der Saison 2023/24 Michael Endes berühmte Geschichte von «Jim Knopf und Lukas, dem Lokomotivführer» in einer Vertonung der Komponistin Elena KatsChernin. Die Regisseurin Kai Anne Schuhmacher, die bekannt dafür ist, Elemente des Figurentheaters in ihre Opernarbeiten zu integrieren, präsentierte den Stoff in einer sehr poetischen Inszenierung mit einer Lokomotive Emma als Bühnenbildelement, die von einer Modelleisenbahn im Taschenformat bis zur bühnenfüllenden Übergrösse über die Bühne rollte, mit dem Halbdrachen Nepomuk und der bösen Frau Mahlzahn als Stabpuppen und dem berührenden Spiel von Georgina Fürstenberg in der Rolle des Jim Knopf und Ruben Drole als Lokomotivführer. Das Internationale Opernstudio brachte in seiner jährlichen szenischen Produktion in Winterthur in der Saison 2023/24 Benjamin Brittens «A Midsummer Night’s Dream» in einer Regiearbeit von Rainer Holzapfel auf die Bühne, die auf fantasievolle Weise mit sparsamen Bühnenmitteln grosse theatrale Wirkung erzielte. Der versierte englische Dirigent Duncan Ward und die durchweg hervorragenden Gesangsleistungen der Sängerinnen und Sänger des Internationalen Opernstudios sorgten für eine Musiktheaterproduktion von hochkarätiger Qualität. Im Ballett wagten Mitglieder der Compagnie im Format «Next Generation» auf der Studiobühne ihre ersten Schritte in die Kunst des Choreografierens. Die musiktheaterpädagogische Abteilung zeigte neben vielen anderen Formaten und Workshopveranstaltungen ihr mit Schülerinnen und Schülern partizipativ erarbeitetes szenisches Stück «#takeoff». Und ein grosses Eröffnungsfest in allen Räumen des Opernhauses gab es zum Saisonbeginn in 2023/24 selbstverständlich auch. In den sieben Philharmonischen Konzerten der Saison 2023/24 bildeten sinfonische Werke von Beethoven bis Richard Strauss eine programmatische Klammer. Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda stand bei drei Konzerten selbst am Pult und dirigierte unter anderem «Das Heldenleben» von Richard Strauss. Das Orchestra La Scintilla
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präsentierte in einem seiner vier Abokonzerte Wagners «Tannhäuser»-Ouvertüre und das Violinkonzert von Felix Mendelssohn-Bartholdy auf historischen Instrumenten. Konzertant war ausserdem in drei Vorstellungen die Oper «Andrea Chénier» von Umberto Giordano zu erleben. Fünf Liederabende und elf Brunch-Lunchkonzerte ergänzten das konzertante Programmangebot.
16 500 Blätter Theatergold wurden für den «Ring» verarbeitet. Als ein 1 Zentimeter breites Band ergibt das die gesamte Strecke eines Marathonlaufs.
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Neuproduktionen Oper La rondine Commedia lirica von Giacomo Puccini Musikalische Leitung: Marco Armiliato Inszenierung: Christof Loy Bühnenbild: Etienne Pluss Kostüme: Barbara Drosihn Lichtgestaltung: Fabrice Kébour Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Choreografie: Thomas Wilhelm Dramaturgie: Kathrin Brunner Philharmonia Zürich Chor der Oper Zürich Ermonela Jaho, Sandra Hamaoui, Benjamin Bernheim, Juan Francisco Gatell, Vladimir Stoyanov, Andrew Moore, Nathan Haller, Stanislav Vorobyov, Yuliia Zasimova, Meeta Raval, Siena Licht Miller, Valeriy Murga, Amin Ahangaran, Annabelle Kern, Yannick Bosc, Steven Whiting, Davide Pillera / Roberto Tallarigo / Pietro Cono Genova / Sina Friedli / Marta Allocco / Giusy Fanaro / Dario Rigaglia / Elena Paltracca Premiere 17 Sep 2023
Götterdämmerung Oper von Richard Wagner Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda Inszenierung: Andreas Homoki Ausstattung: Christian Schmidt Künstlerische Mitarbeit Bühnenbild: Florian Schaaf Video: Tieni Burkhalter Lichtgestaltung: Franck Evin Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Dramaturgie: Beate Breidenbach, Werner Hintze Philharmonia Zürich Chor der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Klaus Florian Vogt, Daniel Schmutzhard, Christopher Purves, David Leigh, Camilla Nylund, Lauren Fagan, Sarah Ferede, Freya Apffelstaedt, Lena Sutor-Wernich, Giselle Allen, Uliana Alexyuk, Niamh O’Sullivan, Siena Licht Miller, Wolfram Schneider-Lastin Premiere 5 Nov 2023
Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer Kinderoper von Elena Kats-Chernin Musikalische Leitung: Ann-Katrin Stöcker Inszenierung: Kai Anne Schuhmacher Ausstattung: Elisa Alessi Lichtgestaltung: Franck Evin Video: Tieni Burkhalter Choreinstudierung: Janko Kastelic Dramaturgie: Fabio Dietsche Puppenbau: Jan Vágner Kinderchor SoprAlti der Oper Zürich Philharmonia Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Georgina Fürstenberg / Tahnee Niboro, Andrew Moore / Ruben Drole, Gary Martin / Valeriy Murga, Irène Friedli / Liliana Nikiteanu, Maximilian Lawrie / Raúl Gutiérrez, Flavia Stricker / Dominika Stefanska, Rebeca Olvera / Yewon Han, Martin Zysset / Christopher Willoughby, Marius Kob / Janna Mohr / Daniel Jeroma / Seth Tietze / Antonina Brühl Schweizerische Erstaufführung 19 Nov 2023
Platée Oper von Jean-Philippe Rameau Musikalische Leitung: Emmanuelle Haïm Inszenierung: Jetske Mijnssen Bühnenbild: Ben Baur Kostüme: Hannah Clark Lichtgestaltung: Bernd Purkrabek Choreografie: Kinsun Chan Choreinstudierung: Janko Kastelic Dramaturgie: Kathrin Brunner Chor der Oper Zürich Orchestra La Scintilla Statistenverein am Opernhaus Zürich Mathias Vidal, Evan Hughes, Katia Ledoux, Renato Dolcini, Alasdair Kent, Nathan Haller, Mary Bevan, Theo Hoffman, Anna El-Khashem, Tania Lorenzo, Rosa Maria Hernandez / Soyoung Lee / Gloria Gottschalk, Selena Colombera / Katarzyna Rzymska / Shijia He, Federica Porleri / Sina Friedli / Juliette Rahon / Valentina Rodenghi / Dustin Eliot / Steven Forster / Valerio Porleri / Roberto Tallarigo Premiere 10 Dez 2023
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Die lustige Witwe Operette von Franz Lehár Musikalische Leitung: Patrick Hahn Inszenierung: Barrie Kosky Bühnenbild und Lichtgestaltung: Klaus Grünberg Bühnenbildmitarbeit: Anne Kuhn Kostüme: Gianluca Falaschi Choreografie: Kim Duddy Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Dramaturgie: Fabio Dietsche Philharmonia Zürich Chor der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Martin Winkler, Katharina Konradi / Anastasiya Taratorkina / Sophie Mitterhuber, Michael Volle, Marlis Petersen / Elissa Huber, Andrew Owens / Eleazar Rodriguez, Omer Kobiljak, Nathan Haller, Valeriy Murga, Maria Stella Maurizi, Chao Deng, Ann-Kathrin Niemczyk, Andrew Moore, Liliana Nikiteanu, Barbara Grimm, Steven Seale / Pietro Cono Genova / Natalia López Toledano / Sara Pennella / Alessio Urzetta / Sara Peña / Davide Pillera / Sina Friedli / Romy Neumann / Noa Joanna Ryff / Alexander Hallas / Alessio Marchini / Magnus Jahr Premiere 11 Feb 2024
Amerika Oper von Roman Haubenstock-Ramati Musikalische Leitung: Gabriel Feltz Inszenierung: Sebastian Baumgarten Ausstattung: Christina Schmitt Choreografie: Takao Baba Lichtgestaltung: Elfried Roller Video: Robi Voigt Klangregie: Oleg Surgutschow Sounddesign: Raphael Paciorek Dramaturgie: Claus Spahn Philharmonia Zürich Paul Curievici, Robert Pomakov, Georg Festl, Mojca Erdmann, Ruben Drole, Allison Cook, Irène Friedli, Benjamin Mathis, Sebastian Zuber, Solomon Quaynoo / Pouria Abbasi / Yvonne Barthel / Natalie Bury / Kemal Dempster / Theodor Diedenhofen / Steven Forster / Evelyn Angela Gugolz / Michaela Kvet / Elisa Pinos Serrano / Anna Virkkunen / Oriana Zeoli Premiere 3 Mär 2024
Carmen Oper von Georges Bizet Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda Inszenierung: Andreas Homoki Co-Regie, Choreografie: Arturo Gama Bühnenbild: Paul Zoller Kostüme: Gideon Davey Lichtgestaltung: Franck Evin Choreinstudierung: Janko Kastelic Dramaturgie: Kathrin Brunner Chor der Oper Zürich Kinderchor der Oper Zürich SoprAlti der Oper Zürich Philharmonia Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Marina Viotti, Natalia Tanasii, Niamh O’Sullivan, Uliana Alexyuk, Saimir Pirgu / Edgaras Montvidas, Łukasz Goliński, Spencer Lang, Jean-Luc Ballestra, Aksel Daveyan / Gregory Feldmann, Stanislav Vorobyov Premiere 7 Apr 2024
A Midsummer Night’s Dream Oper von Benjamin Britten Musikalische Leitung: Duncan Ward Inszenierung: Rainer Holzapfel Bühnenbild: David Hohmann Kostüme: Lisa Brzonkalla Lichtgestaltung: Hans-Rudolf Kunz Choreinstudierung: Janko Kastelic Dramaturgie: Fabio Dietsche Puppenspiel: Marius Kob SoprAlti der Oper Zürich Zusatzchor Opernhaus Zürich Musikkollegium Winterthur Amin Ahangaran, Dominika Stefanska, Indyana Schneider, Raúl Gutiérrez, Gregory Feldmann, Maria Stella Maurizi, Jonas Jud, Samson Setu, Christopher Willoughby / Sascha Emanuel Kramer, Maximilian Lawrie, Junoh Lee, Felix Gygli, Jakub Foltak / Thomas Scott-Cowell, Yewon Han, Gottfried Breitfuss, Claire Schurter / Lili Bodi, Irati Berraondo / Josefa Aran / Leyla Galek, Elainne Vibal / Stephanie Ritz, Janina Kriszun / Astrid Hänggi Premiere 4 Mai 2024, Theater Winterthur
L’Orfeo Favola in Musica von Claudio Monteverdi Musikalische Leitung: Ottavio Dantone Inszenierung: Evgeny Titov Bühnenbild: Chloe Lamford, Noemi Daboczi Kostüme: Annemarie Woods Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Choreinstudierung: Marco Amherd Video: Tieni Burkhalter Dramaturgie: Claus Spahn Zürcher Sing-Akademie Orchestra La Scintilla Krystian Adam, Mirco Palazzi, Mark Milhofer, Massimo Altieri, Luca Cervoni, Tobias Knaus, Yves Brühwiler, Josè Maria Lo Monaco, Miriam Kutrowatz, Simone McIntosh, Isabel Pfefferkorn Premiere 17 Mai 2024
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I vespri siciliani Oper von Giuseppe Verdi Musikalische Leitung: Ivan Repušic Inszenierung: Calixto Bieito Bühnenbild: Aida Leonor Guardia Kostüme: Ingo Krügler Lichtgestaltung: Franck Evin Video: Adria Reixach Choreinstudierung: Janko Kastelic Dramaturgie: Beate Breidenbach Philharmonia Zürich Chor der Oper Zürich Chorzuzüger:innen Zusatzchor Opernhaus Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Maria Agresta, Irène Friedli, Quinn Kelsey, Alexander Vinogradov / Patrick Guetti, Sergey Romanovsky, Jonas Jud, Brent Michael Smith, Raúl Gutiérrez, Omer Kobiljak, Stanislav Vorobyov, Maximilian Lawrie Premiere 9 Jun 2024
Andrea Chénier Musikalisches Drama von Umberto Giordano, konzertante Aufführung Musikalische Leitung: Marco Armiliato Szenische Einrichtung: Sylvie Döring Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Philharmonia Zürich Chor der Oper Zürich Yonghoon Lee, George Petean, Erika Grimaldi, Siena Licht Miller, Sarah Castle, Brent Michael Smith, David Astorga, Omer Kobiljak, Stanislav Vorobyov, Valeriy Murga, Irène Friedli, Andrew Moore, Gregory Feldmann, Samson Setu, Aksel Daveyan Premiere 7 Jul 2024
Wiederaufnahmen Oper Il turco in Italia Drama buffo von Gioachino Rossini Musikalische Leitung: Daniele Squeo Inszenierung: Jan Philipp Gloger Bühnenbild: Ben Baur Kostüme: Karin Jud Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Video-Design: Sami Bill Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Dramaturgie: Claus Spahn Philharmonia Zürich Zusatzchor Opernhaus Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Nahuel Di Pierro, Olga Peretyatko / Irina Lungu, Renato Girolami, Alasdair Kent, Pietro Spagnoli, Rebeca Olvera, Raúl Gutiérrez, Anna Hauner Wiederaufnahme 19 Sep 2023
Don Giovanni Dramma giocoso von Wolfgang Amadeus Mozart Musikalische Leitung: Petr Popelka / Adrian Kelly Inszenierung: Sebastian Baumgarten Bühnenbild: Barbara Ehnes Kostüme: Tabea Braun Lichtgestaltung: Franck Evin Video: Chris Kondek Choreografische Mitarbeit: Denise Lampart Choreinstudierung: Janko Kastelic Dramaturgie: Werner Hintze Philharmonia Zürich Zusatzchor Opernhaus Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Konstantin Shushakov, Golda Schultz, Sebastian Kohlhepp / Oleksiy Palchykov, Alastair Miles, Ruzan Mantashyan, Andrew Moore, Ziyi Dai, Brent Michael Smith, Enrico Maria Cacciari, Seiji Yokota Wiederaufnahme 23 Sep 2023
Iphigénie en Tauride Tragédie von Willibald Gluck Musikalische Leitung: Georg Petrou Inszenierung: Andreas Homoki Ausstattung: Michael Levine Lichtgestaltung: Franck Evin Video: Tieni Burkhalter Choreografische Mitarbeit: Jean-François Kessler Choreinstudierung: Janko Kastelic Dramaturgie: Beate Breidenbach Orchestra La Scintilla Chor der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Birgitte Christensen, Elliot Madore, Andrew Owens / Juan Francisco Gatell, Gezim Myshketa, Maria Stella Maurizi, Indyana Schneider, Noelia Finocchiaro / Alice Nemes Palloc, Thomas Monioudis / Ivan Kalygin, Jodok Schweizer Wiederaufnahme 24 Sep 2023
Macbeth Oper von Giuseppe Verdi Musikalische Leitung: Daniele Squeo Inszenierung: Barrie Kosky Bühnenbild und Lichtgestaltung: Klaus Grünberg Bühnenbildmitarbeit: Anne Kuhn Kostüme: Klaus Bruns Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Dramaturgie: Claus Spahn Philharmonia Zürich Chor der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich George Petean, Vitalij Kowaljow, Ewa Plonka / Veronika Dzhioeva, Ann-Kathrin Niemczyk, Omer Kobiljak, Maximilian Lawrie, Amin Ahangaran, Gregory Feldmann Wiederaufnahme 17 Nov 2023
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Barkouf Oper von Wolfgang Amadeus Mozart Musikalische Leitung: Jérémie Rhorer Inszenierung: Max Hopp Bühnenbild: Marie Caroline Rössle Kostüme: Ursula Kudrna Kostümbildmitarbeit: Sebastian Helminger Lichtgestaltung: Franck Evin Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Choreografie: Martina Borroni Wiedereinstudierung Choreografie: Lorenzo Soragni Dramaturgie: Kathrin Brunner Philharmonia Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Chor der Oper Zürich Marcel Beekman, Andreas Hörl, Oleksiy Palchykov, Daniel Norman, Andrew Owens / Sunnyboy Dladla, Brenda Rae, Svetlina Stoyanova, Siena Licht Miller, Daniel Hajdu, Bo Zhao / Utku Kuzuluk / Thomas Luckett / Robert Weybora / Timm de Jong / Piotr Lempa / Gregory Finch, Alessio Urzetta / Sara Pennella / Davide Pillera / Michaela Kvet / Jessica Falceri / Gianluca Falvo / Giorgia Bortoluzzi / Giovanni Chavez Madrid Wiederaufnahme 16 Dez 2023
Sweeney Todd Musical Thriller von Stephen Sondheim Musikalische Leitung: David Charles Abell Inszenierung: Andreas Homoki Ausstattung: Michael Levine Kostüme: Annemarie Woods Lichtgestaltung: Franck Evin Choreografie: Arturo Gama Choreinstudierung: Janko Kastelic Dramaturgie: Beate Breidenbach Chor der Oper Zürich Philharmonia Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Bryn Terfel, Angelika Kirchschlager, Elliot Madore, Liliana Nikiteanu, David Soar, Edward Lee / Iain Milne, Heidi Stober, Spencer Lang, Daniel Norman, Cheyne Davidson, Maria Stella Maurizi / Dominika Stefanska, Raúl Gutiérrez / Christopher Willoughby / Maximilian Lawrie / Gregory Feldmann / Jonas Jud Wiederaufnahme 22 Dez 2023
Werther Lyrisches Drama von Jules Massenet Musikalische Leitung: Giedrė Šlekytė Inszenierung: Tatjana Gürbaca Bühnenbild und Lichtgestaltung: Klaus Grünberg Bühnenbildmitarbeit: Anne Kuhn Kostüme: Silke Willrett Kostümmitarbeit: Carl-Christian Andresen Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Dramaturgie: Claus Spahn Philharmonia Zürich Kinderchor der Oper Zürich SoprAlti der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Benjamin Bernheim, Rihab Chaieb, Sandra Hamaoui, Audun Iversen, Valeriy Murga, Martin Zysset, Andrew Moore, Jonas Jud, Flavia Stricker Wiederaufnahme 19 Jan 2024
Così fan tutte L’italiana in Algeri Dramma giocoso von Gioachino Rossini Musikalische Leitung: Gianluca Capuano Inszenierung: Moshe Leiser, Patrice Caurier Bühnenbild: Christian Fenouillat Kostüme: Agostino Cavalca Lichtgestaltung: Christophe Forey Video: Étienne Guiol Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Dramaturgie: Kathrin Brunner, Christian Arseni Orchestra La Scintilla Chor der Oper Zürich Cecilia Bartoli / Nadezhda Karyazina, Pietro Spagnoli, Edgardo Rocha, Nicola Alaimo, Ilya Altukhov, Rebeca Olvera, Siena Licht Miller, Esteban Dominguez Gonzalvo Wiederaufnahme 31 Dez 2023
Dramma giocoso von Wolfgang Amadeus Mozart Musikalische Leitung: Riccardo Minasi Inszenierung, Bühnenbild und Kostüme: Kirill Serebrennikov Umsetzung Inszenierung, Choreografie: Evgeny Kulagin Mitarbeit Bühnenbild: Nikolay Simonov Mitarbeit Kostüm: Tatiana Dolmatovskaya Lichtgestaltung: Franck Evin Video: Ilya Shagalov Dramaturgie: Beate Breidenbach Chor der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Philharmonia Zürich Vannina Santoni, Samantha Hankey, Xiaomeng Zhang, Mauro Peter, Valentina Farcas, Edwin Crossley-Mercer, Francesco Guglielmino, Evgeny Kulagin, Andrea Del Bianco, Claudius Herrmann, Seiji Yokota Wiederaufnahme 28 Jan 2024
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Die Csárdásfürstin Operette von Emmerich Kálmán Musikalische Leitung: Lorenzo Viotti Inszenierung: Jan Philipp Gloger Bühnenbild: Franziska Bornkamm Kostüme: Karin Jud Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Video: Tieni Burkhalter Choreinstudierung: Janko Kastelic Choreografie: Melissa King Dramaturgie: Claus Spahn Chorzuzüger:innen Zusatzchor Opernhaus Zürich Philharmonia Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Annette Dasch, Pavol Breslik, Nathan Haller, Rebeca Olvera, Martin Zysset, Jürgen Appel, Philip Ranson / Kimberley Bolen / Liviana Degen / Noa Joanna Ryff / Maja Xhemaili-Luthiger / Gianmarco Rostetter / Stephan Bischof / Stefan Schmitz / Stephen Dole Wiederaufnahme 10 Mär 2024
Das Rheingold Oper von Richard Wagner Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda Inszenierung: Andreas Homoki Ausstattung: Christian Schmidt Künstlerische Mitarbeit Bühnenbild: Florian Schaaf Lichtgestaltung: Franck Evin Dramaturgie: Beate Breidenbach, Werner Hintze Philharmonia Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Tomasz Konieczny, Xiaomeng Zhang, Omer Kobiljak, Matthias Klink, Claudia Mahnke, Kiandra Howarth, Anna Danik, Christopher Purves, Wolfgang Ablinger-Sperrhacke, David Soar, Brent Michael Smith, Uliana Alexyuk, Niamh O’Sullivan, Siena Licht Miller Wiederaufnahme 20 Apr 2024
Das Land des Lächelns Romantische Operette von Franz Lehár Musikalische Leitung: Ann-Katrin Stöcker Inszenierung: Andreas Homoki Bühnenbild: Wolfgang Gussmann Kostüme: Wolfgang Gussmann, Susana Mendoza Bühnenbildmitarbeit: Thomas Bruner Lichtgestaltung: Franck Evin Video: Tieni Burkhalter Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Choreografie: Arturo Gama Dramaturgie: Kathrin Brunner Chor der Oper Zürich Philharmonia Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Piotr Beczała, Julia Kleiter, Rebeca Olvera, Spencer Lang / Michael Havlicek / Christopher Willoughby, Valeriy Murga, Martin Zysset, Yvonne Barthel / Oriana Bräu-Berger / Kimi Fiebig / Evelyn Angela Gugolz / Lynn Clea Ismail / Carla Keller / Michaela Kvet / Ilaria Rabagliati / Ana Sánchez Martinez / Anna Wojtalla / Maja Xhemaili-Luthiger / Oriana Zeoli Wiederaufnahme 21 Jun 2024
Turandot Lyrisches Drama von Giacomo Puccini Musikalische Leitung: Robert Treviño Inszenierung: Sebastian Baumgarten Bühnenbild: Thilo Reuther Kostüme: Christina Schmitt Lichtgestaltung: Elfried Roller Video: Philipp Haupt Choreinstudierung: Janko Kastelic Choreografie: Sebastian Zuber Dramaturgie: Claus Spahn Chor der Oper Zürich Chorzuzüger:innen Kinderchor SoprAlti der Oper Zürich Zusatzchor Opernhaus Zürich Philharmonia Zürich Anna Pirozzi, Martin Zysset, David Shipley, Piero Pretti, Elbenita Kajtazi, Xiaomeng Zhang, Cameron Becker, Nathan Haller, Samson Setu, Laura Missuray / Shijia He / Rosa Maria Hernandez / Selena Colombera, Laetitia Kohler / Kilian Haselbeck / Alison Adnet / Olivier Ometz / Anna Virkkunen / Benjamin Mathis / Manel Jose Salas Palau / Steven Forster Wiederaufnahme 30 Jun 2024
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Ring-Zyklus Das Rheingold Oper von Richard Wagner Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda Inszenierung: Andreas Homoki Ausstattung: Christian Schmidt Künstlerische Mitarbeit Bühnenbild: Florian Schaaf Lichtgestaltung: Franck Evin Dramaturgie: Beate Breidenbach, Werner Hintze Philharmonia Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Tomasz Konieczny, Xiaomeng Zhang, Omer Kobiljak, Matthias Klink, Claudia Mahnke, Kiandra Howarth, Anna Danik, Christopher Purves, Wolfgang Ablinger-Sperrhacke, David Soar, Brent Michael Smith, Uliana Alexyuk, Niamh O’Sullivan, Siena Licht Miller Erster Zyklus 3 Mai 2024 Zweiter Zyklus 18 Mai 2024
Die Walküre Oper von Richard Wagner Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda Inszenierung: Andreas Homoki Ausstattung: Christian Schmidt Künstlerische Mitarbeit Bühnenbild: Florian Schaaf Lichtgestaltung: Franck Evin Video: Tieni Burkhalter Dramaturgie: Beate Breidenbach, Werner Hintze Philharmonia Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Eric Cutler, Christof Fischesser, Tomasz Konieczny, Daniela Köhler, Claudia Mahnke, Camilla Nylund, Sarah Cambidge, Ann-Kathrin Niemczyk, Barbara Senator / Susanne Serfling, Anna Werle, Simone McIntosh, Siena Licht Miller, Michal Doron, Noa Beinart Erster Zyklus 5 Mai 2024 Zweiter Zyklus 20 Mai 2024
Siegfried Oper von Richard Wagner Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda Inszenierung: Andreas Homoki Ausstattung: Christian Schmidt Künstlerische Mitarbeit Bühnenbild: Florian Schaaf Lichtgestaltung: Franck Evin Video: Tieni Burkhalter Dramaturgie: Beate Breidenbach, Werner Hintze Philharmonia Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Klaus Florian Vogt, Wolfgang Ablinger-Sperrhacke, Tomasz Konieczny, Christopher Purves, David Leigh, Anna Danik, Camilla Nylund, Rebeca Olvera, Marius Kob Erster Zyklus 7 Mai 2024 Zweiter Zyklus 24 Mai 2024
Götterdämmerung Oper von Richard Wagner Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda Inszenierung: Andreas Homoki Ausstattung: Christian Schmidt Künstlerische Mitarbeit Bühnenbild: Florian Schaaf Video: Tieni Burkhalter Lichtgestaltung: Franck Evin Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Dramaturgie: Beate Breidenbach, Werner Hintze Philharmonia Zürich Chor der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Klaus Florian Vogt, Daniel Schmutzhard, Christopher Purves, David Leigh, Camilla Nylund, Lauren Fagan, Sarah Ferede, Freya Apffelstaedt, Lena Sutor-Wernich, Giselle Allen, Uliana Alexyuk, Niamh O’Sullivan, Siena Licht Miller, Wolfram Schneider-Lastin Erster Zyklus 9 Mai 2024 Zweiter Zyklus 26 Mai 2024
Richard Wagner im Baur au Lac RICHARD WAGNER Siegfried-Idyll Siena Licht Miller, Ann-Katrin Stöcker, Xiaoming Wang, Nathan Matchin, Maya Kadosh, Ludwig Balser, Rumjana Schamlieva, Lisanne Schick, Lev Sivkov, Camille Thévoz, Dariusz Mizera, João Lucas Freitas dos Santos 4, 25 Mai 2024, Hotel Baur au Lac
Beziehungszauber Die Leitmotive im «Ring des Nibelungen» RICHARD WAGNER Mit Ann-Katrin Stöcker und Werner Hintze Moderation: Beate Breidenbach 8 Mai 2024, Spiegelsaal
Neuproduktionen Ballett Walkways Choreografien von Wayne McGregor, Cathy Marston und Jerome Robbins Infra Konzept, Inszenierung und Choreografie: Wayne McGregor Musik: Max Richter Bühnenbild: Julian Opie Kostüme: Moritz Junge Lichtgestaltung: Lucy Carter Sound Associate: Chris Ekers Choreografische Einstudierung: Neil Fleming Brown Design Associate: Catherine Smith Lightning Associate: John-Paul Percox
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Künstlerischer Bericht
Snowblind Choreografie und Inszenierung: Cathy Marston Szenarium: Cathy Marston, Patrick Kinmonth Musik: Amy Beach, Philip Feeney, Arthur Foote, Arvo Pärt Bühnenbild und Kostüm: Patrick Kinmonth Lichtgestaltung: James F. Ingalls Choreografische Einstudierung: Ulrik Birkkjær Lichtadaption: Martin Gebhardt Dramaturgie: Michael Küster Glass Pieces Choreografie: Jerome Robbins Musikalische Leitung: Daniel Capps Musik: Philip Glass Bühnenbild: Jerome Robbins, Ronald Bates Kostüme: Ben Benson Lichtgestaltung: Jennifer Tipton, Kevin Briard Kostümmitarbeit: Holly Hynes Philharmonia Zürich Ballett Zürich Alyssa Pratt / Aurore Aleman Lissitzky / Ayaka Kano / Brandon Lawrence / Chandler Dalton / Chandler Hammond / Charles-Louis Yoshiyama / Chloe Muller / Constanza Perotta Altube / Daniel Mulligan / Daniela Gómez Pérez / Dores André / Dustin True / Elena Vostrotina / Esteban Berlanga / Francesca Dell’Aria / Giacomo Beraldo / Giorgia Giani / Giulia Tonelli / Greta Calzuola / Hélian Potié / Iacopo Arregui / Inara Wheeler / Inna Bilash / Irmina Kopaczynska / Jesse Fraser / Jorge García Pérez / Juan Sebastian Valdez / Keita Bloma / Kilian Smith / Lucas Valente / Lucas van Rensburg / Makani Yerg / Marià Huguet / Mariko Ackermann / Martí Gutiérrez Rubí / Max Cauthorn / Max Jones / Max Richter / McKhayla Pettingill / Mélanie Borel / Mlindi Kulashe / Nehanda Péguillan / Pablo Octávio / Quentin Nabor / Ruka Nakagawa / Sean Bates / Shelby Williams / Sujung Lim / Wei Chen Premiere 6 Okt 2023
Timekeepers Choreografien von Meryl Tankard, Mthuthuzeli November und Bronislawa Nijinska For Hedy Choreografie: Meryl Tankard Musik: George Antheil, Elena Kats-Chernin Arrangement Ballet mécanique: Paul Lehrman Klanggestaltung Ballet mécanique: Raphael Paciorek, Pascale Peng Bühnenbild: Magda Willi Kostüme: Bregje van Balen Video: Régis Lansac Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Dramaturgie: Michael Küster Rhapsodies Choreografie: Mthuthuzeli November Musik: George Gershwin, Mthuthuzeli November Bühnenbild: Magda Willi Kostüme: Bregje van Balen Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Dramaturgie: Michael Küster Les Noces Choreografie: Bronislawa Nijinska Musikalische Leitung: Sebastian Schwab Musik: Igor Strawinsky Bühnenbild und Kostüm: Natalia Goncharova Lichtgestaltung: John B. Read Choreografische Einstudierung: Christopher Saunders Choreinstudierung: Florian Helgath Zürcher Sing-Akademie Ballett Zürich Junior Ballett Musiker:innen der Philharmonia Zürich Flavia Stricker, Dominika Stefanska, Christopher Willoughby, Aksel Daveyan / Gregory Feldmann, Yves Brühwiler, Robert Kolinsky / Tomas Dratva / Kateryna Tereshchenko / Lidiia Vodyk, Guy Livingston Premiere 20 Jan 2024
Atonement Ballett von Cathy Marston Nach dem gleichnamigen Roman von Ian McEwan Choreografie und Inszenierung: Cathy Marston Musikalische Leitung: Jonathan Lo Musik: Laura Rossi Szenarium: Cathy Marston, Edward Kemp Bühnenbild: Michael Levine Kostüme: Bregje van Balen Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Dramaturgie: Michael Küster, Edward Kemp Ballett Zürich Junior Ballett Philharmonia Zürich Inna Bilash / Giorgia Giani, Mélanie Borel / Elena Vostrotina / Shelby Williams, Francesca Dell’Aria / Sujung Lim, Brandon Lawrence / Max Cauthorn, Max Richter / Dores André, Chandler Dalton / Pablo Octávio, Charles-Louis Yoshiyama / Mlindi Kulashe, McKhayla Pettingill / Ruka Nakagawa / Greta Calzuola, Shelby Williams / Elena Vostrotina Uraufführung 28 Apr 2024
Wiederaufnahmen Ballett Nachtträume
Ein Stück von Marcos Morau Choreografie: Marcos Morau Bühnenbild: Max Glaenzel Kostüme: Silvia Delagneau Musik: Clara Aguilar Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Video: Tieni Burkhalter Dramaturgie: Israel Solà, Michael Küster Ballett Zürich Junior Ballett Ruben Drole Wiederaufnahme 4 Nov 2023
Künstlerischer Bericht
Messa da Requiem Requiem von Giuseppe Verdi Musikalische Leitung: Marco Armiliato Choreografie und Inszenierung: Christian Spuck Bühnenbild: Christian Schmidt Künstlerische Mitarbeit Bühnenbild: Florian Schaaf Kostüme: Emma Ryott Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Dramaturgie: Michael Küster, Claus Spahn Chor der Oper Zürich Chorzuzüger:innen Zusatzchor Opernhaus Zürich Ballett Zürich Philharmonia Zürich Krassimira Stoyanova / Eleanor Lyons / Federica Lombardi, Agnieszka Rehlis / Yulia Matochkina, Stephen Costello, Georg Zeppenfeld /Alexander Vinogradov Wiederaufnahme 24 Feb 2024
Horizonte Choreografien von Shaked Heller, Samantha Lynch und Vittoria Girelli WOLC Choreografie, Bühnenbild, Kostüme: Shaked Heller Musik: Oskar Sala, François Couperin, Matmos Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Dramaturgie: Michael Küster COME BACK Choreografie, Bühnenbild, Kostüme: Samantha Lynch Musik: Joey McNamara, Antonio Vivaldi, Bobby McFerrin, Luke Howard Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Dramaturgie: Michael Küster FORMORIA Choreografie, Bühnenbild, Kostüme: Vittoria Girelli Musik: Davidson Jaconello, Edward Elgar, Béla Bartók Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Dramaturgie: Michael Küster Junior Ballett Mariko Ackermann / Keita Bloma / Ayaka Kano / Nehanda Péguillan / Alyssa Pratt / Chloe Muller / Makani Yerg / Marti Gutiérrez Rubi / Quentin Nabor /
Juan Sebastian Valdez / Inara Wheeler / Giacomo Beraldo / Max Jones / Lucas van Rensburg Wiederaufnahme 9 Mär 2024
The Cellist Ballett von Cathy Marston Choreografie und Inszenierung: Cathy Marston Szenarium: Cathy Marston, Edward Kemp Musikalische Leitung: Paul Connelly Musikarrangements und Originalkomposition: Philip Feeney Bühnenbild: Hildegard Bechtler Kostüme: Bregje van Balen Lichtgestaltung: Jon Clark Dramaturgie: Edward Kemp, Michael Küster Philharmonia Zürich *Tanz Akademie Zürich Giulia Tonelli / Francesca Dell’Aria / Daniela Gómez Pérez, Wei Chen / Mlindi Kulashe / Charles-Louis Yoshiyama, Esteban Berlanga / Brandon Lawrence, Mélanie Borel / Elena Vostrotina, Daniel Mulligan / Jesse Fraser, Inna Bilash / Max Richter, Oceana Zimmermann* / Zarina Lopato*, Amélie Egli* / Anastasiia Protsenko-Herman*, Jorge García Pérez / Mlindi Kulashe / Lucas Valente / Marià Huguet / Charles-Louis Yoshiyama / Daniel Mulligan / Max Cauthorn, Sean Bates / Pablo Octávio / Chandler Dalton / Kilian Smith / Dustin True / Iacopo Arregui, Nehanda Péguillan / Keita Bloma / Quentin Nabor / Marti Gutiérrez Rubi / Makani Yerg / Juan Sebastian Valdez / Max Jones / Mariko Ackermann / Inara Wheeler / Ayaka Kano / Lucas van Rensburg / Giacomo Beraldo / Chloe Muller / Alyssa Pratt, Lev Sivkov, Kateryna Tereshchenko Wiederaufnahme 17 Mär 2024
Nijinski Ballett von Marco Goecke Choreografie: Marco Goecke Musikalische Leitung: Valtteri Rauhalammi Bühnenbild und Kostüme: Michaela Springer Lichtgestaltung: Udo Haberland Dramaturgie: Esther Dreesen-Schaback, Michael Küster Philharmonia Zürich Ballett Zürich Junior Ballett Esteban Berlanga / Chandler Dalton / Pablo Octávio, Brandon Lawrence / Daniel Mulligan / Charles-Louis Yoshiyama, Francesca Dell’Aria / Max Richter, Irmina Kopaczynska / Shelby Williams / Mélanie Borel, Mélanie Borel / Irmina Kopaczynska / McKhayla Pettingill, Chandler Dalton / Marià Huguet, Jorge García Pérez / Charles-Louis Yoshiyama, Elena Vostrotina / Francesca Dell’Aria / Chandler Hammond, Sean Bates / Daniel Mulligan, Adrian Oetiker, Giacomo Beraldo / Lucas van Rensburg / Nehanda Péguillan / Marti Gutiérrez Rubi / Juan Sebastian Valdez / Quentin Nabor / Alyssa Pratt / Makani Yerg / Keita Bloma / Mariko Ackermann / Max Jones / Ayaka Kano / Chloe Muller, Adrian Oetiker Wiederaufnahme 14 Jun 2024
Philharmonische Konzerte 1. Dvořák / Strauss ANTONÍN DVOŘÁK Violinkonzert a-Moll op. 53 RICHARD STRAUSS Ein Heldenleben op. 40 Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda Violine: Augustin Hadelich Philharmonia Zürich 29 Okt 2023, Hauptbühne
23
24
Künstlerischer Bericht
2. Rachmaninow SERGEI RACHMANINOW Rhapsodie über ein Thema von Paganini a-Moll op. 43 Sinfonie Nr. 2 e-Moll op. 27 Musikalische Leitung: Paavo Järvi Klavier: Francesco Piemontesi Philharmonia Zürich 11 Nov 2023, Hauptbühne
3. Beethoven / Strauss LUDWIG VAN BEETHOVEN Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73 RICHARD STRAUSS Sinfonia domestica op. 53 Musikalische Leitung: Marc Albrecht Klavier: Martin Helmchen Philharmonia Zürich 17 Dez 2023, Hauptbühne
4. Kilar / Lutosławski / Strawinsky WOJCIECH KILAR «Orawa» für Streichorchester WITOLD LUTOSŁAWSKI Konzert für Violoncello und Orchester IGOR STRAWINSKY Le Sacre du printemps Musikalische Leitung: Krzysztof Urbański Violoncello: Sol Gabetta Philharmonia Zürich 14 Jan 2024, Hauptbühne
5. Wagner / Mendelssohn / Beethoven (2. La Scintilla-Konzert) RICHARD WAGNER Ouvertüre zu «Tannhäuser» FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY Violinkonzert e-Moll op. 64 LUDWIG VAN BEETHOVEN Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 («Eroica») Musikalische Leitung: Riccardo Minasi Violine: Ilya Gringolts Orchestra La Scintilla 25 Feb 2024, Hauptbühne
6. Strauss RICHARD STRAUSS Macbeth op. 23 Mondscheinszene & Schlussszene aus der Oper «Capriccio» Ständchen op. 17/2 (Bearbeitung: Felix Mottl) Wiegenlied op. 41/1 Morgen! op. 27/4 Vier Zwischenspiele aus der Oper «Intermezzo» Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda Sopran: Diana Damrau Philharmonia Zürich 14 Apr 2024, Hauptbühne
7. Prokofjew / Beethoven SERGEI PROKOFJEW Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll op. 16 LUDWIG VAN BEETHOVEN Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67 Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda Klavier: Seong-Jin Cho Philharmonia Zürich 14 Jul 2024, Hauptbühne
La Scintilla Konzerte 1. Biber / Farina / Pachelbel Werke von Heinrich Ignaz Franz Biber, Giovanni Battista Buonamente, Dario Castello, Johann Pachelbel, Johann Heinrich Schmelzer, Tarquinio Merula, Johann Hieronymus Kapsberger, Biagio Marini und Carlo Farina Musikalische Leitung: Riccardo Minasi Orchestra La Scintilla 4 Okt 2023, Hauptbühne
3. Händel WOLFGANG AMADEUS MOZART Sinfonie Nr. 33 B-Dur KV 319 Klavierkonzert Nr. 14 Es-Dur KV 449 Klavierkonzert Nr. 20 d-Moll KV 466 Musikalische Leitung und Hammerklavier: Kristian Bezuidenhout Orchestra La Scintilla 21 Apr 2024, Hauptbühne
4. Bach JOHANN SEBASTIAN BACH Konzert d-Moll für Orgel u. Orchester (rekonstruiert nach BWV 146 et al.) Konzert d-Moll für Orgel, Oboe u. Orchester (rekonstruiert nach BWV 35) Konzertsatz D-Dur für Oboe d’amore, Orgel, Streicher und Basso continuo BWV 170/5R Konzert D-Dur für Orgel und Orchester (rekonstruiert nach BWV 169/49) Sinfonia «Presto» D-Dur für Orgel und Orchester BWV 29/120 Musikalische Leitung und Violine: Riccardo Minasi Orgel: Mahan Esfahani Orchestra La Scintilla 3 Jun 2024, Hauptbühne
Künstlerischer Bericht
Sonderkonzerte Gesprächskonzert Haubenstock-Ramati GYÖRGY KURTÁG 12 Microludes für Streichquartett op. 13 FRANZ SCHUBERT 2. Satz aus Streichquartett G-Dur D. 887 ROMAN HAUBENSTOCK-RAMATI Multiple V Streichquartett II in memoriam Christl Zimmerl Oboe: Heinz Holliger Gringolts-Quartett Violine: Ilya Gringolts, Anahit Kurtikyan Viola: Silvia Simionescu Violoncello: Claudius Herrmann Moderation: Claus Spahn 3 Mär 2024, Spiegelsaal
The Unanswered Question CHARLES IVES The Unanswered Question CONLON NANCARROW Study for Player Piano Nr. 7* ELLIOTT CARTER Concertino for Bass Clarinet and Chamber Orchestra CONLON NANCARROW Study for Player Piano Nr. 21* GEORGE CRUMB Night of the Four Moons JOHN CAGE Third Construction für 4 Schlagzeuger CONLON NANCARROW Study for Player Piano Nr. 3a* JOHN ADAMS Chamber Symphony *Schweizerische Erstaufführung Musikalische Leitung: Hans-Peter Achberger Trompete: Evgeny Ruzin Bass-Klarinette: Filipa Margarida Sacramento Nunes Alt: Dominika Stefanska Flöte: Etni Molletones Mendoza Banjo: Gunter Schneider Elektrisches Cello: Claudius Herrman
Schlagzeug: Didier Chevalier, Dominic Herrmann, Dessislava Kepenerova, Hans-Peter Achberger Ensemble Opera Nova 21 Mär 2024, Studiobühne
Brunch- / Lunchkonzerte 1. South African Jazz Jazz aus Südafrika McCoy Mrubata, Paul Hanmer, Robert Pickup, Jonathan Allen, Daniel Kagerer, Natalia Mosca, Andreas Plattner 17, 18 Sep 2023, Spiegelsaal
2. Mjaskowski / Szymanowski Werke von Nikolai Mjaskowski und Karol Szymanowski Tatjana Pak, Michal Bielenia, Alexander Tatarinov, Lev Sivkov 1, 2 Okt 2023, Spiegelsaal
3. Il giardino del piacere Werke und Gedichte von Nicolaus Adam Strungk, Johann Friedrich Meister, Christoph Willibald Gluck, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Muffat, Christine Dorothea Lachs, Paul Fleming, Sibylla Schwarz u.a. Juliana Georgieva, Daniel Kagerer, Maria Clément, Frida Siegrist Oliver, Alexander Gropper, Dieter Lange, Simon Linné, Giorgio Paronuzzi, Claus Spahn 26, 27 Nov 2023, Spiegelsaal
4. Opera goes Brass Arrangements aus Opern und Ballettmusiken von Mozart, Bizet, Tschaikowski, Wagner und Verdi Hornensemble der Philharmonia Zürich 10, 11 Dez 2023, Spiegelsaal
5. Young Talents Werke von Francis Poulenc, Albert Roussel, Gene Koshinski und Antonín Dvořák Mitglieder der Orchesterakademie 21, 22 Jan 2024
6. Beethoven / Ries Werke von Ludwig van Beethoven und Ferdinand Ries Clément Noël, Rita Karin Meier, Anne Gerstenberger, Lionel Pointet, Ruslan Lutsyk, Julie Palloc, Karl-Andreas Kolly 11, 12 Feb 2024
7. Mendelssohn / Dohnányi Werke von Ernst von Dohnányi und Felix Mendelssohn Bartholdy Kateryna Tereshchenko, Marina Yakovleva, Cornelia Brandis, Maria Clement, Natalia Mosca, Claudius Herrmann, Michal Kazimierski 24, 25 Mär 2024
8. Hummel / Balakirew Werke von Johann Nepomuk Hummel und Mili Balakirew Rute Fernandes, Martin Danek, Juan Bernat Sanchis, Dmitry Serebrennikov, Izabel Markova, Alexander Gropper, Michal Kazimierski, Sinforosa Petralia 7, 8 Apr 2024
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26
Künstlerischer Bericht
9. Bax / Elgar
Werke von Arnold Bax und Edward Elgar Clément Noël, Xiaoming Wang, Vera Lopatina, Rumjana Schamlieva, Claudius Herrmann 28, 29 Apr 2024
10. Mozart Werke von Wolfgang Amadeus Mozart Juan Bernat Sanchis, Flavio Barbosa, Hanna Weinmeister, Anahit Kurtikyan, Karen Forster, Ruslan Lutsyk 9, 10 Jun 2024
11. Mendelssohn / Dvořák Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy und Antonín Dvořák Vera Lopatina, Maya Kadosh, Natalia Mosca, Xavier Pignat 23, 24 Jun 2024
Liederabende Simon Keenlyside Lieder von Robert Schumann, Franz Schubert, Hugo Wolf, Johannes Brahms, Claude Debussy, Gabriel Fauré und Maurice Ravel Klavier: Malcolm Martineau 7 Dez 2023, Hauptbühne
Javier Camarena Lieder von Francesco Paolo Tosti Klavier: Rubén Fernández Aguirre 18 Jan 2024, Hauptbühne
Erwin Schrott Lieder von Wolfgang Amadeus Mozart, Giuseppe Verdi, Charles Gounod, Carlos Guastavino, Arrigo Boito und Francesco Paolo Tosti Klavier: Giulio Zappa 8 Feb 2024, Hauptbühne
Rosa Feola Lieder und Werke von Gioachino Rossini, Giuseppe Martucci, Ottorino Respighi, Emmanuel Chabrier, Claude Debussy, Wolfgang Amadeus Mozart und Gaetano Donizetti Tenor: Raúl Gutiérrez Klavier: Iain Burnside 11 Mär 2024, Hauptbühne
Piotr Beczała Lieder von Pjotr Tschaikowski, Edvard Grieg, Mieczysław Karłowicz, Robert Schumann und Sergej Rachmaninow Klavier: Helmut Deutsch 5 Jun 2024, Hauptbühne
Nachwuchs Internationales Opernstudio Galakonzert Musikalische Leitung: Adrian Kelly Szenische Einrichtung: Claudia Blersch Zürcher Kammerorchester Amin Ahangaran, Aksel Daveyan, Gregory Feldmann, Felix Gygli, Raúl Gutiérrez, Yewon Han, Jonas Jud, Maximilian Lawrie, Maria Stella Maurizi, Indyana Schneider, Dominika Stefanska, Flavia Stricker, Samson Setu, Christopher Willoughby, Quentin Mourier, Lidiia Vodyk 8 Jul 2024, Hauptbühne
Junior Ballett Next Generation Neue Choreografien von Mitgliedern des Balletts Zürich Choreografien: Quentin Nabor, Max Richter, Lucas Valente, Jorge García Pérez / Shelby Williams, Makani Yerg, Mlindi Kulashe, Martí Gutiérrez Rubí, Inara Wheeler Ballett Zürich Junior Ballett Premiere 25 Jun 2024, Studiobühne
Ballettschule für das Opernhaus Zürich 30 Jun 2024, Hauptbühne
Tanz Akademie Zürich «Curtain Up!» Sommervorstellung der Schüler:innen der Tanz Akademie Zürich 6 Jul 2024, Hauptbühne
Opernhaus Jung Öffentliche Vorstellungen und Workshop-Angebote der Musiktheaterpädagogik
Hexe Hillary geht in die Oper Musiktheater von Peter Lund Inszenierung und Ausstattung: Anja Horst Lichtgestaltung: Dino Strucken Musikalische Leitung: Fernando Dos Santos Loura Dramaturgie: Beate Breidenbach Julia Sewing / Nicole Tobler, Flavia Stricker / Ann-Kathrin Niemczyk, Fernando Dos Santos Loura Wiederaufnahme 30 Sep 2023, Studiobühne
Künstlerischer Bericht
Die Schule tanzt Kooperations-Projekt mit der Sekundarschule Im Birch und der Pädagogischen Hochschule Zürich, Zentrum für Schulentwicklung Projektleitung: Bettina Holzhausen PHZH: Prof.Dr. Enikö Zala-Mezö und Dr. Jelica Popovic Choreografie-Projekt mit fünf 2. Sekundarklassen aus dem Schulhaus Im Birch: Choreograf:innen: Bettina Holzhausen, Tina Mantel, Valerio Porleri, Nadine Schwarz Assistentinnen: Ariana Qizmolli, Maren Sauer Licht, Ton, Bühne: Viktoras Zemeckas Abschlussprojekt Choreografie mit vier 3. Sekundarklassen aus dem Schulhaus Im Birch: Choreograf:innen: Andrea Boll, Myriam Gurini, Björn Buz Meier, Sabine Schindler Assistentinnen: Chantal Brügger, Aline Gia Perino, Simone Schaub, Maureen Zollinger Licht, Ton, Bühne: Viktoras Zemeckas
#TAKE OFF! Tanzprojekt mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen Choreografien: Mirjam Barakar, Bettina Holzhausen, Elena Morena Weber Musikalische Leitung: Luca Magni Musik, Komposition: Dorotea Crameri, Alberto Mancini, Philipp Rhein Assistenz Choreografie: Maren Sauer, Robin Waldburger, Oriana Zeoli Kostüme: Natalie Péclard Lichtgestaltung: Taina Bucheli Ton: Luca Magni Bühne: Roman Furrer Tänzer:innen: 19 Sekundarschüler:innen der Sekundarschule Uster, 10 Schüler:innen der Integrationsklassen der Fachschule Viventa Zürich, 16 junge Erwachsene eines öffentlichen Angebots für 16+ Lehrer:innen: Nikolai Bosshardt, Kathrin Lutterbeck Produktionsleitung: Bettina Holzhausen 9, 10, 11 Jul 2024, Studiobühne
Märchen auf dem Klangteppich «Gian und Giachen», «Felix, das Tännchen», «Ada und ihre Tuba» Konzepte: Roger Lämmli Kostüme: Natalie Péclard Schauspieler:innen / Akrobat:innen: Jessica Elsasser, Jeele Johannsen, Denis Maurer; Ada Willems Sänger:innen, Musiker:innen: Gunta Abele, Larissa Angelini, Anne Battegay, Elia Bolliger, Eva-Maria Burkard, Flurin Caduff, Ina Callejas, Jesus Manuel Curros Alvarez, Sarah Fleten, Anna Hauner, Miriam Moser, Francesco Bellomo, Chris Posthuma, Martin Roth, Rahel Sohn, Simon Scheiwiller, Daniel Vesel Licht: Taina Bucheli
Musikgeschichten «Ein Sommernachtstraum», «Die chinesische Nachtigall» Konzepte: Roger Lämmli Kostüme: Natalie Péclard Schauspieler: Christoph Betulius Sänger:innen, Musiker:innnen: Dora Alexiadou, Nathalie Blaser, Adrian Brunner, Josep Sanjuan Blasco, Didier Gasser, Anna Gschwend, Thomas Hammerschmidt, Anna Hauner, Elmar Hauser, Heather Holden, Alex Jellici, Martina Joos, Matías Lanz, Sonja Leutwyler, Gilberto Lo Surdo, Chasper Curò Mani, Michael Mogl Licht: Taina Bucheli
imprO-Opera «Die Welt der Rameau-Opern», «Die Welt der Mozart-Opern», «Die Welt der Wagner-Opern» Konzept: Christoph Betulius, Roger Lämmli Erzähler: Christoph Betulius Kostüme: Natalie Péclard Musikalische Leitung: Matías Lanz, Rahel Sohn Sänger:innen, Musiker:innen: Jemma Abrahamyan, Dora Alexiadou, Larissa Angelini, Adrian Brunner, Tarek Beswick, Eva-Maria Burkard, Rodrigo Carreto, Inez Ellmann, Ana Francisca Ferreira Bastos, Christa Fleischmann, Sarah Fleten, Anna Gschwend, Katharina Heutjer, Alex Jellici, Claudius Kamp, Barnabás Völgyesi, Renata Walczyna, Licht: Taina Bucheli
Familien-Workshops «Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer», «Nachtträume», «Platée», «Timekeepers», «Messa da Requiem», «Carmen» Konzepte: Sabine Appenzeller, Bettina Holzhausen, Roger Lämmli, Thirza Möschinger, Sonia Rocha, Nadine Schwarz Tänzer:innen des Balletts Zürich Sänger:innen, Musiker:innen: Dora Alexiadou, Leo Bachmann, Selina Batliner, Rodrigo Carreto, Anna Gitschthaler, Nino Gmünder, Anna Gschwend, Katharina Heutjer, Claudius Kamp, Gilberto Lo Surdo, Chasper Curò Mani, Giuglio de Nardo, Judit Polgár, Rahel Sohn
27
28
Saison im Überblick
Mit Squillo ins Zauberland Oper Führungen mit Bernhard Heinrichs, Roger Lämmli und Ohrwurm Squillo
Ballett-Führungen mit Mini-Workshop Führungen mit Mélanie Borel, Iacopo Arregui, Jesse Fraser und Shelby Williams.
Herbstferien-Angebot COOL-TUR «Text und Tanz» (9–13 Okt 2023) in Kooperation mit dem Jungen Literatur Labor (JuLL) Andreas Sauter / Irene Eichenberger (JuLL) & Bettina Holzhausen (Ballett Zürich), Assistenz: Loretxy Yuliany Castellanos Moreno «Jim Knopfs Reise ans Ende der Welt – Film ab!» (16–20 Okt 2023) in Kooperation mit filmkids.ch Tobias Wanner (filmkids) & Roger Lämmli, Thirza Möschinger, Assistenz: Leonie Preissinger
Sportferienangebot «Choreografie-Workshop» (12–16 Feb 2024) mit Angelika Aechter und Bettina Holzhausen
Workshop-Reihe 16 + «Walkways», «Timekeepers», «Von Wagners Ring zu Star Wars» Konzepte: Angelika Aechter und Bettina Holzhausen; Thomas Binotto und Roger Lämmli
Open Space Stimme Leitung: Anna Gitschthaler, Roger Lämmli, Thirza Möschinger
Open Space Tanz Leitung: Bettina Holzhausen
Sonstige Veranstaltungen Eröffnungsfest Eröffnungsfest Spielzeit 23/24 16 Sep 2023, Opernhaus, Werkstätten, Sechseläutenplatz
Zürich Film Festival Award Night 7 Okt 2023, Hauptbühne
Nachtkino: Springtime in Amsterdam Musikfilm von Christof Loy 22 Okt 2023, Opernhaus
Zurich Talks Dance
Gesprächsreihe mit Michael Küster und Vertreter:innen des Balletts Zürich, des Tanz der Zürcher Hochschule der Künste, der Tanz Akademie Zürich und des Tanzhaus Zürich 29 Okt, 6 Dez 2023, 1 Mär, 16 Jun 2024, Studiobühne, Theater der Künste, Toni Areal
Lichtspektakel zum Zürcher «Ring» Premiere 2 Nov 2023, Fassade Opernhaus
Musikalischer Adventskalender Tägliche Konzerte in der Weihnachtszeit mit Künstler:innen der Philharmonia Zürich, der Orchesterakademie und des Internationalen Opernstudios 1–23 Dez 2023, Foyer Opernhaus
Hinterm Vorhang mit Harald Schmidt Klaus Florian Vogt, Christopher Purves, Sarah Ferede, Simon Lepper, Miloš Milivojević, Sarah Field, Lucy Shaw, Lily Vernon-Purves, Rafael Onyett 16 Mai 2024, Opernhaus
kino für alle
Open-Air Kino: «Billy Elliot», «A Star is Born» 14 Jun 2024, Sechseläutenplatz
oper für alle
Live-Übertragung von Georges Bizets «Carmen» 15 Jun 2024, Sechseläutenplatz
354
Saison im Überblick
Künstlerinnen und Künstler waren in den «Ring» involviert: Dirigent, Orchester, Chor und Solistinnen und Solisten
29
30
Saison im Überblick
Spielzeit in Zahlen 2023/24
Vorstellungen Gesamt *
Vorstellungen
Besuchende
Platzbelegung in %
Total Spielzeit 2023/ 24
313
230 918
91.6
Total Spielzeit 2022/23
326
241 507
89.2
Veränderung
-13
-10 589
2.4
* ohne Führungen und Workshops Opernhaus Jung
Vorstellungen Hauptbühne
Vorstellungen
Besuchende
Platzbelegung in %
Total Spielzeit 2023/24
239
222 693
91.5
Total Spielzeit 2022/23
256
233 877
89.3
Veränderung
-17
-11 184
2.2
Vorstellungen
Besuchende
Platzbelegung in %
Total Spielzeit 2023/24
20
20 024
96.1
Total Spielzeit 2022/23
28
27 735
94.4
Veränderung
-8
-7 711
1.7
davon Volksvorstellungen
Saison im Überblick
Aufteilung nach Sparten
Vorstellungen
Besuchende
Platzbelegung in %
Oper/Operette 2023/24
146
137 436
90.8
Oper/Operette 2022/23
161
146 963
87.5
Veränderung
-15
-9 527
3 .3
Ballett 2023/24
66
60 579
94.3
Ballett 2022/23
62
61 631
95.4
Veränderung
4
-1 052
-1 .1
Konzerte 2023/24
35
11 299
92.0
Konzerte 2022/23
31
8 329
81.6
Veränderung
4
2 970
10.4
Liederabende 2023/24
5
1 961
56.8
Liederabende 2022/23
7
3 911
72.5
Veränderung
-2
-1 950
-15.7
Für Familien 2023/24
42
14 364
97.1
Für Familien 2022/23
46
14 808
97.0
Veränderung
-4
-444
0 .1
Sonstige Veranstaltungen 2023/24
3
2 527
86.0
Sonstige Veranstaltungen 2022/23
4
3 287
88.4
Veränderung
-1
-760
-2 .4
Gespräche 2023/24
16
2 752
84.5
Gespräche 2022/23
15
2 579
73.6
Veränderung
1
173
10.9
31
32
Saison im Überblick
Besucherstatistik in Sparten Spielzeit 2023⁄24 Oper / Operette
Ort
Vorstellungen
Besuchende
Besuchende pro Vorstellung Platzbelegung in %
Amerika
Hauptbühne
7
6 302
900
87.7
Andrea Chénier
Hauptbühne
3
2 270
757
74.2
Barkouf
Hauptbühne
4
3 282
821
79.3
Carmen
Hauptbühne
12
11 570
964
100.0
Così fan tutte
Hauptbühne
4
4 191
1 048
100.0
Das Land des Lächelns
Hauptbühne
5
4 172
834
80.4
Das Rheingold
Hauptbühne
4
4 132
1 033
99.1
Die Csárdásfürstin
Hauptbühne
6
5 168
861
83.4
Die lustige Witwe
Hauptbühne
12
11 986
999
95.6
Die Walküre
Hauptbühne
2
2 062
1 031
100.0
Don Giovanni
Hauptbühne
5
4 948
990
94.3
Götterdämmerung
Hauptbühne
8
8 402
1 050
99.2
Il turco in Italia
Hauptbühne
5
4 277
855
80.7
Iphigénie en Tauride
Hauptbühne
5
3 796
759
72.5
I vespri siciliani
Hauptbühne
9
7 262
807
78.0
La rondine
Hauptbühne
9
9 131
1 015
96.1
L’Italiana in Algeri
Hauptbühne
5
5 243
1 049
97.4
Macbeth
Hauptbühne
5
5 201
1 040
99.2
L’Orfeo
Hauptbühne
9
8 413
935
91.1
Platée
Hauptbühne
10
9 163
916
88.1
Siegfried
Hauptbühne
2
2 040
1 020
99.2
Sweeney Todd
Hauptbühne
5
5 135
1 027
98.3
Turandot
Hauptbühne
5
4 794
959
92.2
Werther
Hauptbühne
5
4 496
899
86.6
146
137 436
941
90.8
Total
Saison im Überblick
Ballett
Ort
Vorstellungen
Besuchende
Besuchende pro Vorstellung
Platzbelegung in %
Atonement
Hauptbühne
10
9 742
974
94.3
Horizonte
Hauptbühne
2
1 570
785
76.4
Messa da Requiem
Hauptbühne
8
8 357
1 045
100.0
Nachtträume Hauptbühne (+ 1 × Probe Nachtträume)
8
7 758
970
99.5
Next Generation
Studiobühne
4
522
131
95.8
Nijinski
Hauptbühne
6
5 115
853
83.2
The Cellist
Hauptbühne
6
6 080
1 013
98.7
Timekeepers
Hauptbühne
9
9 019
1 002
96.7
Walkways
Hauptbühne
13
12 416
955
92.0
66
60 579
918
94.3
Philharmonische Konzerte Hauptbühne
7
6 789
970
94.4
La Scintilla Konzerte
Hauptbühne
3
1 652
551
77.9
IOS-Galakonzert
Hauptbühne
1
1 012
1 012
97.9
Gesprächskonzert Haubenstock-Ramati
Studiobühne
1
76
76
95.0
The Unanswered Question Studiobühne
1
122
122
100.0
Brunchkonzerte
Spiegelsaal
11
865
79
99.1
Lunchkonzerte
Spiegelsaal
11
783
71
90.5
35
11 299
323
92.0
5
1 961
392
56.8
5
1 961
392
56.8
Total
Konzerte
Total
Liederabende Liederabende Total
Hauptbühne
33
34
Saison im Überblick
Für Familien
Ort
Vorstellungen
Besuchende
Besuchende pro Vorstellung
Platzbelegung in %
Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer
Hauptbühne
12
11 259
938
96.4
Hexe Hillary geht in die Oper*
Studiobühne
12
1 448
121
100.0
Märchen auf dem Klangteppich*
Probebühne Kreuzstrasse
10
689
69
100.0
Musikgeschichten*Probebühne Kreuzstrass
8
968
121
100.0
Total
42
14 364
342
97.1
Sonstige Veranstaltungen Hinter dem Vorhang mit Harald Schmidt
Hauptbühne
1
685
685
76.1
Ballettschule für das Opernhaus Zürich
Hauptbühne
1
892
892
87.5
TaZ - Fussspuren
Hauptbühne
1
950
950
93.1
3
2 527
842
86.0
Total
Gespräche Beziehungszauber
Studiobühne / Ballettsaal
1
75
75
100.0
Zurich Talks Dance
Studiobühne/ Diverse
4
355
84
95.7
Einführungsmatinéen*
Probebühne Kreuzstrassw
11
2 342
213
82.8
16
2 752
172
84.5
Total
136 Saison im Überblick
Tage lang hat einer unserer Theaterplastiker ausschliesslich an dem beweglichen Drachen gearbeitet, der in «Siegfried» seinen grossen Auftritt hat.
35
36
Saison im Überblick
Veranstaltungen Jung Spielzeit 2023⁄24 Mit Ausnahme der mit * gekennzeichneten Veranstaltungen finden die nachfolgenden Zahlen keinen Eingang in die Besucherstatistik.
Öffentliche Angebote
Ort
Anzahl
Besuchende
Jim Knopf*
Hauptbühne
12
11 259
Hexe Hillary geht in die Oper*
Studiobühne
12
1 448
Märchen auf dem Klangteppich*
Probebühne Kreuzstrasse
10
689
Musikgeschichten*
Probebühne Kreuzstrasse
8
968
imprO-Opera
Probebühne Kreuzstrasse
6
365
Unterwegs mit Ohrwurm Squillo
Opernhaus
5
129
Ballett-Führungen mit Mini-Workshop
Opernhaus
7
241
Familien-Workshop
Probebühne Kreuzstrasse Ballettsaal
11
326
Ballette entdecken…
Ballettsaal
3
85
Studiobühne
3
331
#TAKE OFF! Total
15 841
Ferien- und Freizeitangebote
Ort
Anzahl
Besuchende
Herbstferienangebot COOL-TUR: Text und Tanz Schlusspräsentation
Junges Literatur Labor / Opernhaus Probebühne Kreuzstrasse
1 Woche 1
14 50
Herbstferienangebot COOL-TUR: Jim Knopfs Reise … Film ab! Schlusspräsentation
filmkids / Opernhaus Probebühne Kreuzstrasse
1 Woche 1
22 60
Was ist Choreografie (Sportferienkurs) Showing
Probebühne Kreuzstrasse Probebühne Kreuzstrasse
1 Woche 1
19 60
Total
225
Saison im Überblick
Angebote 16+ Workshopreihe 16+ Walkways Timekeepers Von Wagners Ring zu Star Wars
Ort
Termine
Besuchende
Ballettsaal Ballettsaal Probebühne Kreuzstrasse
6 6 6
27 24 31
Opernhaus Zürich Zürich
9 15
264 140
Probebühne Kreuzstrasse
32
1000
Ballettsaal
33
1050
Opernhaus Zürich
7
450
Spiegelsaal
1
34
Spiegelsaal Spiegelsaal
1 1
30 21
1 2 11
100 31 60
CLUB JUNG Probenbesuche Club Jung Treffs OPEN SPACE STIMME OPEN SPACE TANZ Diverse Probenbesuche m. verschiedenen Gruppen Volkshochschul-Weiterbildung zu Amerika EARLY BIRD Veranstaltungen: Machtträume Der schönste Tag im Leben
Connect – Tanzen mit neurologischen Herausforderungen: Info-Veranstaltung Vereinssaal Tonhalle Weiterbildungs-Wochenende Ballettsaal Tanztrainings Vereinssaal Tonhalle Total
3 262
37
38
Saison im Überblick
Angebote für Schulen
Ort
Klassen
Besuchende
Workshops Jim Knopf
Primarschulen der Stadt Zürich
33
810
Workshops Jim Knopf
Primarschulen des Kt. Zürich
28
599
Wie entsteht eine Choreografie
Schulhäuser
5
90
Einführungs-Workshops zu Opern
Schulhäuser
63
1 244
Einführungs-Workshops zu Ballettabenden
Schulhäuser
51
907
Die Schule tanzt Kooperationsschule Tanz-Workshops / Einführungen Im Birch Choreografie-Projekt Abschluss-Choreoprojekt Besuchende der Vorstellung ... Schule Im Birch ... des Choreoprojekts ... des Abschlussprojekts
15
300
2 (Vorstellungen) 4 (Vorstellungen)
120 490
22
430
Workshops / Probenbesuche
Opernhaus
Total
4 990
Vorstellungsbesuche
Ort
Klassen
Besuchende
Geschlossene Vorstellungen Felix, das Tännchen
9
155
Geschlossene Vorstellungen Die chinesische Nachtigall
9
192
Geschlossene Vorstellungen Ein Sommernachtstraum
6
145
Geschlossene Vorstellungen Jim Knopf
Opernhaus Zürich
103
2 266
Geschlossene Vorstellung #TAKE OFF
Opernhaus Zürich
1
140
Abendvorstellungen Oper/Ballett (Sekundarschulen Stadt und Kanton Zürich)
14
997
Abendvorstellungen Oper/Ballett (Berufswahlschulen Kanton Zürich)
5
203
Abendvorstellungen Oper/Ballett (Berufsschulen Kanton Zürich)
30
517
Abendvorstellungen Oper/Ballett (Gymnasien Kanton Zürich)
118
2 109
Total
6 724
Saison im Überblick
Weitere Veranstaltungen Spielzeit 2023⁄24 Diese Veranstaltungen finden keinen Eingang in die Besucherstatistik.
Führungen
Anzahl
Besuchende
Führungen für Erwachsene
573
7 909
Führungen für Schulklassen
262
4 336
Total
835
12 245
Anlässe auf dem Sechseläutenplatz Eröffnungsfest
Sechseläutenplatz
1
ca. 10 000
Lange Filmnacht
Sechseläutenplatz
1
ca. 5 500
Oper für alle
Sechseläutenplatz
1
ca. 12 000
Opernhaus
1
1 607
Kostümfest overdress!
Streaming Ring Carmen
Webseite Opernhaus Zürich Medici.tv
ca. 56 000 views ca. 240 000 views
Online und Opera Vision
ca. 36 000 views
39
40
Saison im Überblick
Gastspiele Spielzeit 2023⁄24 Diese Veranstaltungen finden keinen Eingang in die Besucherstatistik. Künstler
Werke
Gastspielort
Daten
Internationales Opernstudio
IOS-Konzert
Paraplegiker-Zentrum Nottwil
10 Dez 2023
Internationales Opernstudio
IOS-Konzert
Kulturverein Stein / Aargau
17 Dez 2023
Internationales Opernstudio
A MIDSUMMER NIGHT’S DREAM von Benjamin Britten
Theater Winterthur
4, 8, 12, 15 und 17 Mai 2024
2 097 Seiten hat die Partitur aller vier «Ring»-Teile, der Dirigent muss also mehr als 1 000 Mal umblättern.
42
Verwaltungsrat und Geschäftsleitung
Mitglieder Verwaltungsrat (ehrenamtlich)
Eintritt
Dr. Markus Notter, Präsident * (seit 2013)
2013
Dr. Peter A. Wuffli, Vizepräsident (seit 2007)
2003
Juan Beer
2019
Christian Berner * /*** (seit 1.8.2023)
2023
Dr. Marc Ehrensperger */** (seit 1.8.2023)
2023
Jacqueline Fehr, Regierungsrätin ZH *
2015
Doris Fiala * (seit 1.8.2023)
2023
Thomas Grotzer
2022
Martin Haefner
2011
Dr. Madeleine Herzog *
2014
Anton Simonet (seit 15.1.2024)
2024
* vom Regierungsrat abgeordnet * * Beauftragter des Regierungsrats zur Überwachung der Ausführung und Einhaltung des Grundlagenvertrags und der Leistungsvereinbarung mit dem Kanton Zürich *** Delegierter des Verwaltungsrates
Verwaltungsrat und Geschäftsleitung
Verwaltungsratsausschuss ∕Audit Committee (ehrenamtlich) Dr. Markus Notter, Präsident Dr. Marc Ehrensperger Dr. Peter A. Wuffli, Vorsitzender Audit Committee (bis 19.3.2024)
Thomas Grotzer, Vorsitzender Audit Commitee (seit 19.3.2024)
Geschäftsleitung Andreas Homoki, Intendant (Gesamtleitung) Marc Meyer, Kaufmännischer Direktor (Stellvertreter des Intendanten)
Personalvertreter:innen Hans-Peter Achberger Flavia Lorant Robert Weybora
Sekretariat des Verwaltungsrats Marc Meyer, Sekretär Marissa Domeisen, Protokollführerin Valentina De Marchi, Protokollführerin
Revisionsstelle KPMG AG, Zürich
seit 2023 bis Juli 2024 seit 2021
43
44
Verwaltungsrat und Geschäftsleitung
Corporate Governance Der Verwaltungsrat Der Verwaltungsrat hat die Oberleitung der Geschäftsführung inne. Er besteht aus elf Mitgliedern. Davon werden fünf Mitglieder von der Generalversammlung der Opernhaus Zürich AG gewählt und sechs vom Regierungsrat des Kantons Zürich abgeordnet. Eines der Mitglieder – der/die Beauftragte – überwacht im Auftrag des Regierungsrats die Ausführung und Einhaltung des Grundlagenvertrags und der Leistungsvereinbarung mit dem Kanton Zürich. Der/die Intendant:in, der/die Kaufmännische Direktor:in und der/die Leiter:in «Finanzen und Rechnungswesen» nehmen an den Sitzungen des Verwaltungsrats beratend teil. Ebenfalls an den Sitzungen des Verwaltungsrats anwesend sind drei Vertreter:innen des Personals. Im Verlaufe des Berichtsjahrs tagte der Verwaltungsrat drei Mal. Weitere Beschlüsse wurden auf dem Zirkularweg gefällt. Die 189. Generalversammlung fand am 15. Januar 2024 statt.
Die Ausschüsse Zwei ständige Ausschüsse nehmen verschiedene Aufgaben wahr, welche ihnen der Verwaltungsrat im Geschäfts- und Organisationsreglementzuweist. Der Verwaltungsratsausschuss – bestehend aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten und dem Beauftragten – bereitet die Verwaltungsratssitzungen vor und entscheidet in ein paar wenigen, genau definierten Bereichen der Geschäftsführung. Das Audit Committee, welches sich aus mindestens drei Mitgliedern des Verwaltungsrats zusammensetzt, wobei der Beauftragte des Regierungsrats zwingend Mitglied ist, beurteilt die externe Revision und das interne Kontrollsystem, prüft die Jahres- und Zwischenabschlüsse sowie das Budget und benachrichtigt den Verwaltungsrat über seine Feststellungen. Im Verlaufe des Berichtsjahres tagten der Verwaltungsratsausschuss und das Audit Committee je vier Mal. Zudem wurde der Spezialausschuss «Zukunft Oper» ins Leben gerufen, der aus vier Mitgliedern des Verwaltungsrats besteht. Unter dem Vorsitz von Regierungsrätin Jacqueline Fehr widmen sich der Präsident und der Vizepräsident des Verwaltungsrats sowie der Beauftragte des Kantons den Angelegenheiten rund um das Projekt «Zukunft Oper». Der Spezialausschuss tagte in der Spielzeit 2023/24 drei Mal.
Die Geschäftsleitung Die Geschäftsleitung ist das geschäftsführende Organ der Gesellschaft. Ihr gehören der/ die Intendant:in und der/die Kaufmännische Direktor:in an, wobei die Gesamtverantwortung beim/bei der Intendant:in liegt.
Jahresrechnung und Budget Der Verwaltungsrat und die beiden Ausschüsse behandelten in der Berichtsperiode den Rechnungsabschluss 2022/2023, die Zwischenabschlüsse und Hochrechnungen 2023/2024, das Budget 2024/25, das provisorische Budget 2025/26 sowie den Leistungs- und Finanzplan für die Jahre 2024 bis 2028. Anlässlich der Budgetberatung wurden unter anderem der Spielplan und die Eintrittspreise für die Spielzeit 2024/2025 entsprechend dem Antrag der Geschäftsleitung gutgeheissen.
Internes Kontrollsystem Verwaltungsrat und Geschäftsleitung haben die Geschäftsrisiken für das Opernhaus einlässlich diskutiert und die Einstufung der Risiken sowie den Massnahmenplan zur Verhinderung des Eintritts der Risiken grundlegend überarbeitet und angepasst.
Mitgliedschaften Das Opernhaus Zürich ist Mitglied in verschiedenen Berufsverbänden. Vertreten durch die Geschäftsleitung gehört es der deutschsprachigen Opernkonferenz sowie den Vorständen des Schweizerischen Bühnenverbandes (SBV) und des Verbandes Schweizerischer Berufsorchester (orchester.ch) an.
Finanzbericht
Lagebericht
Durchführung einer Risikobeurteilung Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage
Die Opernhaus Zürich AG betreibt im Auftrag des Kantons Zürich ein Musiktheater und Ballett. Die Grundlagen hierfür sind im Opernhausgesetz vom 15. Februar 2010, im Grundlagenvertrag zwischen dem Kanton Zürich und der Opernhaus Zürich AG vom 26. November 2010 und 9. Februar 2011 sowie der Leistungsvereinbarung zwischen dem Kanton Zürich und der Opernhaus Zürich AG vom 18. Juni 2019 und 13. November 2019 definiert und geregelt. Das Opernhaus Zürich erhielt vom Kanton Zürich in der Spielzeit 2023/24 Zuschüsse in der Höhe von CHF 90.4 Mio. In der Spielzeit 2023/24 besuchten 230 918 Besuchende eine der insgesamt 313 Veranstaltungen des Opernhauses Zürich. 222 693 Besuchende sahen eine Vorstellung auf der Hauptbühne des Opernhauses (2022/23: 233 877 Besuchende). Die Vorstellungseinnahmen für Oper und Ballett liegen mit CHF 23.6 Mio über dem Vorjahr (2022/23: CHF 23.2 Mio), die budgetierten Vorstellungseinnahmen auf der Hauptbühne wurden jedoch mit CHF 23.6 Mio. um CHF 0.9 Mio. verfehlt (Budget: CHF 24.5 Mio.). Im Sponsoring konnte mit CHF 11.2 Mio. ein Spitzenergebnis erzielt werden (Vorjahr: CHF 10.07 Mio.). In der Spielzeit 2023/24 betrug die Eigenwirtschaftlichkeit 35.7% gegenüber 36.1% im Jahr davor. Die wirtschaftliche Lage des Opernhauses Zürich ist zum Ende der Spielzeit 2023/24 herausfordernd. Das Opernhaus Zürich verfügt zwar nach wie vor über ein ausreichendes Eigenkapital und angemessene Reserven, der Jahresgewinn in Höhe von TCHF 567 konnte indes nur erzielt werden, weil nicht mehr erforderliche Rückstellungen aufgelöst werden konnten.
Anzahl Vollzeitstellen im Jahresdurchschnitt In der Spielzeit 2023/24 beschäftigte die Opernhaus Zürich AG im Jahresdurchschnitt 605.3 Mitarbeitende (Vollzeitstellen). Hinzu kommen 15 Personen, die sich in einer Berufsausbildung befinden und 38 Personen, die in den Nachwuchsprogrammen des Opernhauses (Internationales Opernstudio, Orchesterakademie, Juniorballett) ausgebildet werden.
Im Rahmen des Internen Kontrollsystems IKS führt die Opernhaus Zürich AG jährlich eine Risikobeurteilung durch, welche jeweils im VR-Ausschuss und im Verwaltungsrat besprochen und verabschiedet wird. Dabei beurteilt der Verwaltungsrat die für die Gesellschaft wesentlichen Risiken auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit und möglichen Auswirkung und beschliesst Massnahmen, mit welchen die Risiken vermieden, vermindert oder versichert werden können.
Investitionen Der Cashflow aus Geschäftstätigkeit beträgt CHF 7.4 Mio. (Vorjahr 9.9 Mio). Es wurden Investitionen in operative Sachanlagen in der Höhe von CHF 4.8 Mio. (Vorjahr 5.1 Mio.) getätigt, unter anderem wurde in die OHZ App als Software investiert. In den Überbrückungsbau wurde in dieser Berichtsperiode CHF 2.2 Mio. investiert, die Fertigstellung ist Ende des Kalenderjahres 2024 zu erwarten. Insgesamt deckte der Cashflow die Investitionen und die Flüssigen Mittel nahmen folglich um TCHF 558 zu.
Zukunft Oper Das Projekt «Zukunft Oper» zielt darauf ab, das Opernhaus Zürich zu modernisieren und zu erweitern, um den Anforderungen eines zeitgemässen Opernbetriebes gerecht zu werden. Mit einer Aufstockung oder einem Neubau des Erweiterungsbaus soll die Zukunftsfähigkeit des Opernhauses sichergestellt werden und darüber hinaus ein Mehrwert für die Bevölkerung, den Standort Zürich und den Tourismus geschaffen werden. Das Projekt befindet sich aktuell in der Vorstudienphase und benötigt zusätzliche Ressourcen und spezifisches Wissen. Dafür wurden in der Spielzeit 2023/24 erste Stellen am Opernhaus geschaffen und es müssen in den kommenden Spielzeiten weitere aufgebaut werden. Der Kanton Zürich und das Opernhaus Zürich haben gemeinsam eine Kreditstrategie erarbeitet, die es erlaubt, angesichts der Mehrkosten für das Projekt «Zukunft Oper» vorübergehend negative Jahresergebnisse zu akzeptieren. Gleichzeitig bleibt das Ziel eines ausgeglichenen Budgets im ordentlichen Betrieb von zentraler Bedeutung.
45
46
Finanzbericht
Zukunftsaussichten Das Opernhaus Zürich leistet im Auftrag und mit Unterstützung des Kantons Zürich einen zentralen Beitrag zum kulturellen Angebot in Zürich und den umliegenden Kantonen. Gemäss Grundlagenvertrag zwischen dem Kanton Zürich und der Opernhaus Zürich AG legt der Kanton den Kostenbeitrag so fest, dass das Opernhaus Zürich seine rechtlichen Verpflichtungen erfüllen kann. Vor einer Kürzung des Kostenbeitrags gegenüber dem Vorjahr beschliesst er eine sogenannte KEF-Erklärung, was dem Opernhaus Zürich de facto einen Vorlauf von einem Jahr gibt. Das Opernhaus Zürich geht davon aus, dass es in den kommenden Jahren keine Kürzungen des kantonalen Kostenbeitrags geben wird, damit das Opernhaus weiterhin seinen gesetzlichen Auftrag erfüllen kann. Angesichts der gestiegenen Kosten bleibt die Situation des Opernhauses jedoch herausfordernd. Im November 2023 beschloss der Verwaltungsrat deshalb auf Antrag der Direktion eine moderate Erhöhung der Eintrittspreise, wobei allerdings die Preise für Volksvorstellungen und Kinderopern unverändert belassen werden, um weiterhin allen Bevölkerungsschichten die Zugänglichkeit zu Oper und Ballett zu ermöglichen. Die neuen Eintrittspreise werden erstmals in der Spielzeit 2024/25 wirksam. Unter der Annahme eines anhaltend hohen Besucherinteresses und der weiteren Unterstützung durch Sponsoren soll mit dieser Massnahme ein ausgeglichenes Ergebnis des laufenden Betriebs sichergestellt werden.
Finanzbericht
Jahresrechnung Die in Bilanz und Erfolgsrechnung aufgeführten Beträge sind gerundet. Das Total kann deshalb von der Summe der einzelnen Werte abweichen.
Bilanz Aktiven
Anhang
31.7.2024 in 1 000 CHF
31.7.2023 in 1 000 CHF
Flüssige und geldnahe Mittel
2 .1
18 844
18 287
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
2 .2
1 089
732
207
185
0
91
4 003
3 396
24 143
22 691
Übrige kurzfristige Forderungen Vorräte Aktive Rechnungsabgrenzungen
2 .3
Total Umlaufvermögen
Finanzanlagen
2 .4
4 272
4 216
Sachanlagen
2 .5
92 386
93 542
Immaterielle Werte
2 .6
98
35
Total Anlagevermögen
96 756
97 792
Total Aktiven
120 899
120 483
47
48
Finanzbericht
Passiven
Anhang
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
31.7.2024 in 1 000 CHF
31.7.2023 in 1 000 CHF
3 306
2 263
Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten
2 .7
4 101
3 494
Kurzfristige Rückstellungen
2.11
1 413
1 327
Passive Rechnungsabgrenzungen
2 .8
13 669
15 273
22 489
22 358
Total kurzfristiges Fremdkapital
Langfristige Finanzverbindlichkeiten
2 .9
11 550
11 550
Bedingt rückzahlbare Subventionen für Bauten
2.10
14 162
13 547
Langfristige Rückstellungen
2.11
10 370
11 275
Total Langfristiges Fremdkapital
36 082
36 372
Total Fremdkapital
58 571
58 730
Aktienkapital
8 808
8 808
Gesetzliche Kapitalreserven
4 926
4 918
48 027
47 072
567
955
0
0
Total Eigenkapital
62 327
61 753
Total Passiven
120 899
120 483
Freiwillige Gewinnreserven Beschlussmässige Gewinnreserven Jahresergebnis Eigene Aktien
2.12
Finanzbericht
Erfolgsrechnung
2023/24 in 1 000 CHF
2022/23 in 1 000 CHF
Kostenbeitrag Betrieb Kanton Zürich
86 160
83 547
Kostenanteil Unterhalt Kanton Zürich
4 285
4 285
Subventionen für Bauvorhaben
640
640
Subventionen für Zukunft Oper
266
0
Beiträge der öffentlichen Hand
1.15
Vorstellungseinnahmen
2.13
24 712
24 542
Sponsoren und Spenden
2.14
11 180
10 066
Andere betriebliche Erträge
2.15
11 008
11 588
138 251
134 668
Total Betriebsertrag
Personalaufwand
2.16
-109 120
-108 118
Übriger betrieblicher Aufwand
2.17
-20 378
-17 730
Abschreibungen auf Sachanlagen
2 .5
-8 077
-7 735
Abschreibungen auf immateriellen Anlagen
2 .6
-27
-23
Total Betriebsaufwand
-137 602
-133 607
Betriebliches Ergebnis
649
1 062
-83
-107
567
955
Finanzergebnis Jahresergebnis
2.18
49
50
Finanzbericht
Geldflussrechnung
2023/24 in 1 000 CHF
Jahresergebnis
2022/23 in 1 000 CHF
567
955
Abschreibungen auf dem Anlagevermögen
8 104
7 759
Auflösung bedingt rückzahlbare Subventionen für Bauten
-640
-640
Gewinne aus Abgängen des Anlagevermögens
-217
-59
Veränderung Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -356
-156
Veränderung übrige kurzfristige Forderungen
-22
117
Veränderung Vorräte
91
-12
Veränderung Aktive Rechnungsabgrenzungen
-607
1 052
Veränderung Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
1 043
-785
Veränderung übrige kurzfristige Verbindlichkeiten
606
609
Veränderung Passive Rechnungsabgrenzungen
-1 604
2 172
Veränderung kurzfristige Rückstellungen
86
-2 523
Veränderung langfristige Rückstellungen
-905
1 431
Veränderung bedingt rückzahlbare Subvention für Bauten 1 256
0
Geldfluss aus Geschäftstätigkeit
7 402
9 921
Investitionen in Finanzanlagen
-57
-29
Investitionen in Sachanlagen
-6 921
-19 984
Devestitionen in Sachanlagen
217
59
Investitionen in immaterielle Werte
-90
-25
Geldfluss aus Investitionstätigkeit
-6 852
-19 979
Investitionsbereich
Finanzbericht
Geldflussrechnung
2023/24 in 1 000 CHF
2022/23 in 1 000 CHF
Finanzierungsbereich Kauf/ Verkauf von eigenen Aktien
8
0
Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit
8
0
558
-10 059
Anfangsbestand
18 287
28 345
Endbestand
18 844
18 287
558
-10 059
Veränderung der flüssigen Mittel Liquiditätsnachweis
Veränderung der flüssigen Mittel
51
52
Finanzbericht
Eigenkapitalnachweis Aktienkapital in 1 000 CHF
Gesetzliche Kapitalreserven in 1 000 CHF
Freiwillige Gewinnreserven in 1 000 CHF Beschlussmässige Gewinnreserven
Jahresergebnis
Allgemein
Immobilien
Risiken
Bestand per 1.8.2022
8 808
4 918
7 430
30 000
10 000
-358
Vorjahresergebnis
–
–
-358
–
–
358
Jahresergebnis
–
–
–
–
–
955
Kauf eigene Aktien
–
–
–
–
–
–
Verkauf eigene Aktien
–
–
–
–
–
–
Bestand per 31.7.2023
8 808
4 918
7 072
30 000
10 000
955
Vorjahresergebnis
–
–
955
–
–
-955
Jahresergebnis
–
–
–
–
–
567
Kauf eigene Aktien
–
–
–
–
–
–
Verkauf eigene Aktien
–
7
–
–
–
–
8 808
4 926
8 027
30 000
10 000
567
Bestand per 31.7.2024
Das Aktienkapital der Opernhaus Zürich AG besteht aus 9 508 Namenaktien mit einem Nominalwert von CHF 900 und 836 Namenaktien mit einem Nominalwert von CHF 300 (Stimmrechtsaktien). In den beschlussmässigen Gewinnreserven ist der Gewinnvortrag gemäss Beschluss der Generalversammlung vom 15.01.2024 enthalten.
Finanzbericht
Eigene Aktien in 1 000 CHF
Eigenkapital in 1 000 CHF
–
60 799
–
–
–
955
–
–
–
–
–
61 753
–
–
–
567
–
–
1
8
–
62 327
53
54
Finanzbericht
Anhang der Jahresrechnung 2023/24 1. Grundsätze 1.1 Allgemeine Informationen Die Opernhaus Zürich AG ist eine Aktiengesellschaft Schweizerischen Rechts mit Sitz in Zürich. Sie betreibt gestützt auf das Opernhausgesetz des Kantons Zürich ein Musiktheater und ein Ballett mit herausragender Qualität und internationaler Ausstrahlung. Grundlagenvertrag und Leistungsvereinbarung regeln die gegenseitigen Rechte und Pflichten zwischen dem Kanton Zürich und der Opernhaus Zürich AG. Zudem führt die Opernhaus Zürich AG die Opernhaus Gastronomie und das Bernhard Theater. Die Gesellschaft ist aufgrund ihres Zweckes von den Staatssteuern, den allgemeinen Gemeindesteuern sowie von der direkten Bundessteuer befreit. Der Verwaltungsrat hat die Oberleitung der Geschäftsführung inne. Er besteht aus elf Mitgliedern. Davon werden fünf Mitglieder von der Generalversammlung der Opernhaus Zürich AG gewählt und sechs vom Regierungsrat des Kantons Zürich abgeordnet.
1.2 Grundlagen der Erstellung Die Rechnungslegung der Opernhaus Zürich AG erfolgt per Bilanzstichtag in Übereinstimmung mit den Fachempfehlungen zur Rechnungslegung Swiss GAAP FER (gesamtes Regelwerk) und dem Schweizer Obligationenrecht. Die Jahresrechnung der Opernhaus Zürich AG vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nach «True and fair view» Prinzipien und erfüllt die Vorschriften des Schweizer Rechts. Die Bewertungsgrundsätze orientieren sich grundsätzlich an historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten als Bewertungsgrundlage. Es gilt der Grundsatz der Einzelbewertung von Aktiven und Passiven.
1.3 Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel umfassen Kassenbestände, Post- und Bankguthaben sowie Sicht- und Festgelder mit einer Restlaufzeit von höchstens 90 Tagen. Diese sind zu Nominalwerten bewertet.
1.4 Forderungen aus Lieferung und Leistung Die Forderungen werden zum Nominalwert eingesetzt. Ausfallgefährdete Forderungen werden einzelwertberichtigt, auf dem verbleibenden Bestand wird eine pauschale Wertberichtigung berechnet. Diese basiert auf Erfahrungswerten (Fälligkeiten von 90 bis 180 Tage werden zu 25% wertberichtigt, 180 bis 360 Tage zu 50% und ab 360 Tagen zu 100%).
1.5 Vorräte Die Vorräte beschränken sich auf den Bereich Gastronomie und werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, höchstens aber zum tieferen Netto-Marktwert bewertet.
1.6 Aktive und passive Rechnungsabgrenzungen Stichtagsbezogene Abgrenzungen aus den Betriebserträgen (insbesondere Kartenverkauf) bzw. Betriebsaufwendungen werden im Rahmen der aktiven und passiven Rechnungsabgrenzungen erfasst. Die Bewertung erfolgt zu Nominalwerten.
1.7 Finanzanlagen Unter den Finanzanlagen werden langfristige Darlehen sowie Sicht- und Festgelder ausgewiesen, welche im Sinne einer langfristigen Anlage gehalten werden. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Abzug allfälliger Wertbeeinträchtigungen bewertet.
1.8 Sachanlagen Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen und allfälliger Wertberichtigungen. Bei den Bauten wird grundsätzlich der Komponentenansatz angewendet. Investitionen und Renovationen werden nur dann aktiviert, wenn dadurch die Nutzungsdauer des Vermögenswertes verlängert oder der Wert der Sachanlage erhöht wird.
Finanzbericht
Die Abschreibungen erfolgen linear über die geschätzte Nutzungsdauer, die sich wie folgt erstreckt: Bauten 50 Jahre Gebäudeausbauten bis 25 Jahre 5 Jahre Mobiliar und Einrichtungen 3 bis 5 Jahre Fahrzeuge, EDV Hardware 3 bis 5 Jahre Übrige Sachanlagen (Garderobenfundus, Dekorationen, Requisiten und Musikinstrumente) Grundstücke keine Abschreibung Sachanlagen in Bau keine Abschreibung Die Restwerte und die verbleibende Nutzungsdauer der Sachanlagen werden jährlich überprüft und gegebenenfalls angepasst. Es werden keine Sachanlagen zu Renditezwecken und keine unbebauten Grundstücke gehalten. Es besteht auf dem Theatergebäude und Erweiterungsbau sowie den Werkstätten ein Rückkaufsrecht zugunsten der Stadt Zürich, sollte die Opernhaus Zürich AG diese Gebäude nicht mehr als Musiktheater und Ballett nutzen. Die erhaltenen Subventionen für Bauten werden in der Jahresrechnung brutto ausgewiesen. Dies bedeutet, dass die erhaltenen Subventionen nicht von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abgezogen werden, sondern als eigene Position «Bedingt rückzahlbare Subventionen für Bauten» im Fremdkapital passiviert werden. Die passivierten Subventionen werden ab Inbetriebnahme der Sachanlage konsequent über die gleiche Nutzungsdauer wie die dadurch finanzierte Sachanlage linear aufgelöst und in der Position «Beiträge der öffentlichen Hand - Subventionen für Bauvorhaben» als Ertrag erfasst. Subventionen, welche die Opernhaus Zürich AG vom Kanton Zürich für Bauvorhaben bzw. Bauten erhält, unterliegen gemäss Staatsbeitragsverordnung während 20 Jahre einer Zweckbindung und sind, sofern der Regierungsrat nichts Gegenteiliges beschliesst, dem Kanton Zürich im Falle einer Zweckentfremdung oder Verkauf der Bauten unter Berücksichtigung der bereits erfolgten Nutzungsdauer anteilig zurückerstatten. Wird es durch den Verwaltungsrat und das Management als wahrscheinlich eingeschätzt, dass die erhaltenen Subventionen anteilig an den Kanton Zürich gemäss Staatsbeitragsverordnung zurückbezahlt werden müssen, ist dieser Anteil als Verbindlichkeit umzubuchen.
1.9 Immaterielle Anlagen Die Bewertung der immateriellen Anlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen und allfälliger Wertberichtigungen. Die immateriellen Anlagen umfassen von Dritter erworbener Software. Die Abschreibungen erfolgen linear über die geschätzte Nutzungsdauer. Die geschätzte Nutzungsdauer erstreckt sich wie folgt: Software
3 Jahre
1.10 Wertbeeinträchtigungen Es wird auf jeden Bilanzstichtag geprüft, ob Anzeichen dafür bestehen, dass der Buchwert eines Aktivums den erzielbaren Wert (der höhere Wert von Netto-Marktwert und Nutzwert) übersteigt. Falls eine Wertbeeinträchtigung vorliegt, wird der Buchwert auf den erzielbaren Wert reduziert und die Wertbeeinträchtigung dem Jahresergebnis belastet.
1.11 Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden zum Nominalwert eingesetzt.
1.12 Rückstellungen Eine Rückstellung wird in der Bilanz erfasst, wenn die Opernhaus Zürich AG aufgrund eines früheren Ereignisses eine rechtliche oder faktische Verpflichtung hat und es wahrscheinlich ist, dass Mittel zur Erfüllung der Verpflichtung abfliessen und die Höhe des Betrages verlässlich schätzbar ist. Rückstellungen werden aufgrund der jährlichen Neubeurteilung erhöht, beibehalten oder aufgelöst.
1.13 Eigene Aktien Eigene Aktien werden im Erwerbszeitpunkt zu Anschaffungskosten als Minusposten im Eigenkapital bilanziert. Bei späterer Wiederveräusserung wird der Gewinn oder Verlust direkt den gesetzlichen Kapitalreserven zugeschrieben.
55
56
Finanzbericht
1.14 Personalvorsorge
1.16 Ausserbilanzgeschäfte
Die Pensionskasse des Opernhauses Zürich ist eine eigenständige Stiftung im Sinne des ZGB und des BVG. Sie bezweckt die berufliche Vorsorge im Rahmen des Bundesgesetzes über die Berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) und seiner Ausführungsbestimmungen für die Arbeitnehmer des Opernhauses sowie für deren Angehörige und Hinterlassenen gegen die wirtschaftlichen Folgen von Alter, Invalidität und Tod. Es gibt keine Anschlussverträge mit anderen Arbeitgebern. Es bestehen keine Arbeitgeberbeitragsreserven. Die Aktivierung des wirtschaftlichen Nutzens aus einer Überdeckung in der Pensionskasse ist weder beabsichtigt noch sind die Voraussetzungen dafür gegeben. Eine wirtschaftliche Verpflichtung wird passiviert, wenn die Voraussetzungen für die Bildung einer Rückstellung erfüllt sind.
Eventualverbindlichkeiten und weitere nicht zu bilanzierende Verpflichtungen werden auf jeden Bilanzstichtag bewertet und offengelegt.
1.15 Umsatzerfassung Die Beiträge der öffentlichen Hand beinhalten: – den jährlichen Kostenbeitrag Betrieb des Kantons Zürich – den jährlichen Kostenanteil Unterhalt des Kantons Zürich an die Opernhaus Liegenschaften und – den jährlichen Anteil der Subventionen für Bauvorhaben Der Kostenbeitrag Betrieb und der Kostenanteil Unterhalt werden periodengerecht erfasst bzw. die Subventionen für Bauvorhaben werden über die Nutzungsdauer linear aufgelöst. Der Kostenanteil Unterhalt des Kantons Zürich wird aktiviert, soweit die Nutzungsdauer des Vermögenswertes verlängert oder der Wert der Sachanlage erhöht werden. Der nicht aktivierte Anteil wird im Übrigen betrieblichen Aufwand ausgewiesen. Die Vorstellungseinnahmen werden als Umsatz verbucht, wenn die Vorstellungen abgerechnet werden bzw. wenn diese bereits stattgefunden haben. Sponsoren und Spendenerträge werden gemäss Vertrag oder Spenderwillen im Ertrag erfasst. Alle anderen betrieblichen Erträge werden zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung als Umsatz erfasst.
1.17 Nahestehende Personen und Gesellschaften Als nahestehende Person (natürlich oder juristisch) wird betrachtet, wer direkt oder indirekt einen bedeutenden Einfluss auf finanzielle oder operative Entscheidungen ausüben kann. Organisationen, welche ihrerseits direkt oder indirekt von nahestehenden Personen beherrscht werden, gelten ebenfalls als Nahestehende. Es wurden die nachfolgenden nahestehenden Organisationen/ Personen in Bezug auf die Opernhaus Zürich AG identifiziert: – Mitglieder des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung der Opernhaus Zürich AG – Pensionskasse des Opernhauses Zürich – Kanton Zürich – Verein Freunde der Oper Zürich – Verein Freunde des Balletts Zürich Die in der Bilanz enthalten Guthaben und Verbindlichkeiten und die in der Erfolgsrechnung enthalten Transaktionen mit diesen nahestehenden Parteien werden – wo verlangt – separat offengelegt. Dies betrifft insbesondere die Transaktionen mit dem Kanton Zürich und eine allfällige Verbindlichkeit gegenüber der Pensionskasse des Opernhauses Zürich. Ordentliche Bezüge nahestehender Personen aus ihrer Tätigkeit als Angestellte oder Organe oder ordentliche Beiträge an die Pensionskasse des Opernhauses Zürich AG müssen nicht offengelegt werden.
Finanzbericht
2023/24 in 1 000 CHF
2022/23 in 1 000 CHF
2. Detail zur Jahresrechnung 2.1 Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel enthalten Kassabestände, Post- und Bankguthaben. Die geldnahen Mittel beinhalten den kurzfristigen Anteil der Festgeldanlage mit einer Restlaufzeit nach Bilanzstichtag von höchstens 90 Tagen.
2.2 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten
1 089
732
0
0
1 089
732
Gebäudeunterhalt
1 503
1 153
Sonstige
2 500
2 242
Total
4 003
3 396
4 000
4 000
Langfristige Darlehen an Mitarbeitende
23
22
Übrige Finanzanlagen
250
194
4 272
4 216
Delkredere Total
2.3 Aktive Rechnungsabgrenzungen
2.4 Finanzanlagen Festgelder
Total
57
58
Finanzbericht Grundstück Mobiliar Fahrzeuge, EDV, und Bauten und Einrichtungen Hardware in 1 000 CHF in 1 000 CHF in 1 000 CHF
Übrige Sachanlagen in 1 000 CHF
Sachanlagen im Bau Total in 1 000 CHF in 1 000 CHF
2.5 Sachanlagen Anschaffungskosten Bestand per 1.8.2022
103 222
21 182
4 440
28 496
0
157 340
Zugänge
14 653
1 310
352
3 383
286
19 984
Abgänge
–
–
-116
-3 031
–
-3 148
Reklassifizierung
–
–
–
–
–
–
Bestand per 31.7.2023
117 875
22 491
4 676
28 848
286
174 176
Zugänge
1 054
814
194
2 635
2 225
6 921
Abgänge
–
–218
0
-3 152
–
-3 370
Reklassifizierung
–
–
–
–
–
–
118 928
23 087
4 870
28 331
2 511
177 727
Bestand per 31.7.2024
Kumulierte Abschreibungen und Wertverminderungen Bestand per 1.8.2022
-31 942
-17 984
-4 028
-22 092
0
-76 047
Planmässige Abschreibungen
-2 962
-1 350
-260
-3 163
–
-7 735
Wertbeeinträchtigungen
–
–
–
–
–
–
Abgänge
–
–
116
3 031
–
3 148
Bestand per 31.7.2023
-34 904
-19 333
-4 172
-22 225
0
-80 634
Planmässige Abschreibungen
-3 022
-1 494
-229
-3 196
–
-7 941
Wertbeeinträchtigungen
-135
–
–
–
–
-135
–
218
–
3 152
–
3 370
-38 062
-20 610
-4 401
-22 269
0
-85 342
Bestand per 1.8.2022
71 279
3 198
412
6 404
0
81 293
Bestand per 31.7.2023
82 971
3 158
504
6 623
286
93 542
Bestand per 31.7.2024
80 867
2 478
468
6 062
2 511
92 386
Abgänge Bestand per 31.7.2024 Nettobuchwert
Finanzbericht
Software in 1 000 CHF
Total in 1 000 CHF
2.6 Immaterielle Werte Anschaffungskosten Bestand per 1.8.2022
1 168
1 168
Zugänge
25
25
Abgänge
–
–
1 193
1 193
Zugänge
90
90
Abgänge
–
–
1 283
1 283
-1 135
-1 135
-23
-23
Wertbeeinträchtigungen
–
–
Abgänge
–
–
-1 158
-1 158
-27
-27
Wertbeeinträchtigungen
–
–
Abgänge
–
–
-1 185
-1 185
Bestand per 1.8.2022
33
33
Bestand per 31.7.2023
35
35
Bestand per 31.7.2024
98
98
Bestand per 31.7.2023
Bestand per 31.7.2024 Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungen Bestand per 1.8.2022 Planmässige Abschreibungen
Bestand per 31.7.2023 Planmässige Abschreibungen
Bestand per 31.7.2024 Nettobuchwert
59
60
Finanzbericht
2023/24 in 1 000 CHF
2022/23 in 1 000 CHF
2.7 Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Dritten
2 832
2 258
Verbindlichkeiten gegenüber der Pensionskasse
1 269
1 237
Total
4 101
3 494
10 357
10 361
168
855
Kundenguthaben Kartenverkauf
1 606
1 719
Sonstige
1 538
2 338
Total
13 669
15 273
Hypothekarkredite gegenüber Banken
7 750
7 750
Hypothekarkredit gegenüber der Pensionskasse
3 800
3 800
Total
11 550
11 550
11 550
11 550
0
0
11 550
11 550
Die Verbindlichkeit gegenüber der Pensionskasse wurde im Folgemonat beglichen.
2.8 Passive Rechnungsabgrenzungen Kartenverkauf für Folgespielzeit Sponsorenbeiträge für Folgespielzeit
2.9 Langfristige Finanzverbindlichkeiten
Fälligkeitsstruktur: Bis fünf Jahre Über fünf Jahre Total
Finanzbericht
Erhaltene Subvention in 1 000 CHF
Kumulierte Auflösung in 1 000 CHF
Buchwert Subvention in 1 000 CHF
2.10 Bedingt rückzahlbare Subventionen für Bauten Bestand per 31.7.2022
16 000
-1 813
14 187
Zugang
–
–
–
Auflösung
–
-640
-640
Bestand per 31.7.2023
16 000
-2 453
13 547
Zugang
1 256
–
1 256
–
-640
-640
17 256
-3 093
14 162
Auflösung Bestand per 31.7.2024
61
62
Finanzbericht
Gutscheine in 1 000 CHF
Überzeit, Ferien, DAG in 1 000 CHF
Pandemie in 1 000 CHF
Bestand per 31.7.2022
2 767
6 132
2 490
2 305
13 694
davon kurzfristige Rückstellung
890
470
2 490
–
3 850
davon langfristige Rückstellung
1 877
5 662
–
2 305
9 844
Bildung
832
1 377
–
1 337
3 546
Verwendung
-813
-745
-1 388
-193
-3 140
–
-225
-1 102
-171
-1 498
Bestand per 31.7.2023
2 786
6 538
–
3 278
12 602
davon kurzfristige Rückstellung
830
430
–
67
1 327
davon langfristige Rückstellung
1 956
6 108
–
3 211
11 275
Bildung
784
1 424
–
669
2 877
Verwendung
-809
-893
-
-317
-2 019
–
-330
–
-1 347
-1 677
Bestand per 31.7.2024
2 761
6 739
–
2 282
11 783
davon kurzfristige Rückstellung
813
480
–
120
1 413
davon langfristige Rückstellung
1 948
6 259
–
2 162
10 370
Sonstige in 1 000 CHF
Total in 1 000 CHF
2.11 Rückstellungen
Auflösung
Auflösung
Finanzbericht
2023/24 in 1 000 CHF
2.12 Eigene Aktien
2022/23 in 1 000 CHF
Anzahl
Bestand
3
0
0
Käufe
7
0
0
-10
-1
0
0
-1
0
23 643
23 212
Sonderveranstaltungen
422
569
Auswärtige Gastspiele
0
155
Gastspiele im Kantonsgebiet
262
339
Internationales Opernstudio
79
62
Erlösminderungen, Aufpreise
305
205
24 712
24 542
11 180
10 066
davon Freunde der Oper Zürich
1 325
820
davon Freunde des Balletts Zürich
135
120
11 180
10 066
Verkäufe Bestand
Im Geschäftsjahr 2023/24 wurden vier Namenaktien zum Preis von je CHF 100 erworben und drei Namenaktien flossen unentgeltlich hinzu. Per 31.7.2024 befanden sich keine Eigene Aktien im Bestand, per 31.7.2023 befanden sich drei Eigene Aktien mit einem Anschaffungswert von CHF 200 im Bestand.
2.13 Vorstellungseinnahmen Oper und Ballett
Total
2.14 Sponsoren und Spenden Sponsoren und Spenden
Total
63
64
Finanzbericht
2023/24 in 1 000 CHF
2022/23 in 1 000 CHF
Opernhaus
4 005
4 163
Gastronomie
5 545
5 726
Bernhard Theater
1 458
1 700
Total
11 008
11 588
2.15 Andere betriebliche Erträge
Die anderen betrieblichen Erträge beim Opernhaus beinhalten grösstenteils Rückvergütungen von Versicherungen, Inserateeinnahmen und Einnahmen aus Ausleihen.
2.16 Personalaufwand Technischer Bereich
29 409
28 918
Künstlerischer Bereich
54 425
53 823
Kaufmännischer Bereich
4 525
4 577
Sozialleistungen
14 458
14 659
Gastspiele
359
534
Übrige Veranstaltungen
734
695
5 211
4 913
109 120
108 118
Diverses Total
Finanzbericht
2023/24 in 1 000 CHF
2022/23 in 1 000 CHF
2.17 Übriger betrieblicher Aufwand Ausstattungsaufwand
1 201
1 162
Direkte Vorstellungssachkosten
2 248
2 126
Indirekte Vorstellungssachkosten
1 433
1 339
Verbrauch & Unterhalt
7 333
7 214
Verwaltungsaufwand
648
1 183
Mieten & Leasing
1 381
1 379
Werbung
2 053
2 071
Übriger Aufwand für Nebeneinnahmen
764
223
Gastspiele
198
248
0
-2 490
Diverses
3 120
3 275
Total
20 378
17 730
Finanzertrag
104
57
Finanzaufwand
186
164
Total
83
107
Rückstellung Pandemie
2.18 Finanzergebnis
65
66
Finanzbericht
2023/24 in 1 000 CHF
2022/23 in 1 000 CHF
3. Weitere Angaben 3.1 Anzahl Vollzeitstellen Die Anzahl der Vollzeitstellen lagen im Berichtsjahr sowie im Vorjahr über 250.
3.2 Zur Sicherung eigener Verpflichtungen verpfändete Aktiven Liegenschaft Kügeliloo bilanziert zu Buchwert
23 117
24 460
Inhaberschuldbrief im 1. Rang vom 29.10.99
11 000
11 000
Davon benutzt
7 750
7 750
4 492
4 617
Inhaberschuldbrief im 1. Rang vom 3.10.06
5 500
5 500
Davon benutzt
3 800
3 800
Kreditlimite auf Kontokorrentkonto
1 500
1 500
Davon benutzt für Mietkautionen
117
117
Darauf lastende Grundpfandrechte:
Liegenschaft Kreuzstrasse bilanziert zu Buchwert Darauf lastende Grundpfandrechte:
3.3 Eventualverbindlichkeiten Das Opernhaus Zürich unterhält mit der Schauspielhaus Zürich AG ein Data Center (einfache Gesellschaft) und haftet somit für die aus dieser Tätigkeit entstehenden Schulden gegenüber Dritten solidarisch. Aus diesem Solidarhaftungsverhältnis ist zum heutigen Zeitpunkt keine Beanspruchung erkennbar.
Finanzbericht
3.4 Restbetrag der Mietverpflichtungen Folgende Mietverhältnisse sind nicht innerhalb von zwölf Monaten kündbar:
Auwiesen Immobilien AG (Lager, Halle 2)
jährliche Miete in 1 000 CHF
Vertrag bis
343
30.11.2025
3.5 Personalvorsorge Die Vorsorgeverpflichtungen stellen sich gemäss Swiss GAAP FER 16 kumuliert wie folgt dar: Wirtschaftlicher Nutzen/wirtschaftliche Verpflichtung und Vorsorgeaufwand Über-/ in 1 000 CHF Unterdeckung
Wirtschaftlicher Anteil Opernhaus Zürich AG
Jahr 2023/24
31.7.24
31.7.24
Pensionskasse des Opernhaus Zürich
–
Total
Veränderung zum VJ bzw. erfolgswirksam erfasst
Auf die Periode abgegrenzte Beiträge
31.7.23
2023/24
2023/24
2023/24
2022/23
–
–
–
8 417
8 417
8 256
–
–
–
–
8 417
8 417
8 256
Jahr 2022/23
31.7.23
31.7.23
31.7.22
2022/23
2022/23
2022/23
2021/22
Pensionskasse des Opernhaus Zürich
–
–
–
–
8 526
8 526
7 894
Total
–
–
–
–
8 526
8 526
7 894
Es bestanden weder im aktuellen noch im Vorjahr Arbeitgeberbeitragsreserven (AGBR). Der letzte revidierte Abschluss der Pensionskasse des Opernhauses Zürich war per 31. Dezember 2023 und der Deckungsgrad betrug 108%. Per Erstellung der Jahresrechnung weist die Pensionskasse gemäss ungeprüftem Abschluss einen positiven Deckungsgrad auf.
Vorsorgeaufwand im Personalaufwand
67
68
Finanzbericht
2023/24 in 1 000 CHF
2022/23 in 1 000 CHF
3.6 Honorar der Revisionsstelle Revisionsdienstleistungen
75
74
Andere Dienstleistungen
15
10
Total
90
83
3.7 Ereignisse nach Bilanzstichtag Es bestehen keine wesentlichen Ereignisse zwischen dem 31. Juli 2024 und dem 21. November 2024, die eine Anpassung der Buchwerte von Aktiven und Passiven der Opernhaus Zürich AG zur Folge gehabt hätten oder an dieser Stelle offengelegt werden müssten.
Finanzbericht
Antrag des Verwaltungsrats Gewinnverwendung Antrag über die Verwendung des Bilanzgewinnes 2023/2024
CHF
Gewinnvortrag
61 568.99
Jahresergebnis
566 596.81
Zuweisung an die beschlussmässigen Gewinnreserven
566 500.00
Bilanzgewinn
61 665.80
Der Verwaltungsrat beantragt an der Generalversammlung den Bilanzgewinn mit den allgemein beschlussmässigen Gewinnreserven zu verrechnen. Auf eine weitere Zuweisung an die allgemeinen gesetzlichen Gewinnreserven wird verzichtet, da diese bereits 50% des nominellen Aktienkapitals erreicht haben.
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Finanzbericht
Erläuterungen Die Jahresrechnung 2023/24 weist bei einem Ertrag von CHF 138.4 Mio. (Vorjahr CHF 134.7 Mio.) und einem Aufwand von CHF 137.8 Mio. (Vorjahr CHF 133.7 Mio.) einen Gewinn von TCHF 567 (Vorjahresgewinn TCHF 955) aus. Die Rechnungslegung der Opernhaus Zürich AG hat seit dem Geschäftsjahr 2019/20 dem Rechnungslegungsstandard Swiss GAAP FER zu entsprechen (nachfolgend: «FER»). Die Werte der Jahresrechnung 2023/24 entsprechen sowohl der Rechnungslegung nach FER wie auch jener nach Schweizer Obligationenrecht. In der Spielzeit 2023/24 wurden 239 Vorstellungen auf der Hauptbühne gezeigt, das sind siebzehn weniger als im Vorjahr. Grund für die deutlich tiefere Anzahl ist die Umsetzung und zweimalige Präsentation des proben- und ressourcenintensiven RING-Zyklus, der keine höhere Anzahl an Gesamtvorstellungen zuliess. Die Vorstellungen der beiden Zyklen waren mit über 99% belegt. Die Gesamtauslastung betrug in dieser Spielzeit im Bereich Oper/Operette 90.8% (Vorjahr 87.5%), in der Sparte Ballett wurden 94.3% (Vorjahr 95.4%) und mit Konzerten 91.4% (Vorjahr 78.7%) erreicht. Die Gesamteinnahmen des Sponsorings betrugen in dieser Spielzeit CHF 11.18 Mio. (Vorjahr CHF 10.07 Mio.) und erreichten damit einen Spitzenwert. Die übrigen Einnahmen fielen in dieser Berichtsperiode höher aus als in der vorhergehenden, da es zu mehr Rückvergütungen von Versicherungen (Kranken- und Unfalltaggelder) und zu mehr Veräusserungen aus Sachanlagen (Ausstattungen, Kostüme) kam. Das Opernhaus Zürich erhielt vom Kanton Zürich in der Spielzeit 2023/24 einen Kostenbeitrag für den Betrieb in der Höhe von 86.2 Mio. Der Separatkredit für den Unterhalt der Liegenschaften betrug 4.29 Mio. Von der Subvention für das Aussenlager Kügeliloo wird jährlich TCHF 640 über den Ertrag aufgelöst und für das Projekt Zukunft Oper flossen dem Opernhaus in dieser Berichtsperiode TCHF 266 zu. Der Anteil an öffentlichen Beiträgen am Gesamtertrag betrug dadurch 65.8% (Vorjahr 65.4%). Der Eigenwirtschaftlichkeitsgrad (=eigene Einnahmen in Prozenten des Gesamtaufwands) hat sich gegenüber dem Vorjahr (36.1%) leicht auf 35.7% reduziert.
Die wichtigsten Veränderungen auf der Aufwandseite gegenüber dem Vorjahr und Budget: – Der Kanton gewährte ab Januar 2023 eine Teuerung auf die Personalkosten und Sachkosten von je 3.5%, ab Januar 2024 eine solche von je 1.6%. – Der Personalaufwand betrug 79.2% des Gesamtaufwandes und ist 1 Mio. höher als im Vorjahr. Die Erhöhung begründet sich vor allem durch die Teuerungszulagen. Abgesehen von diesen, konnte aufgrund vorübergehend unbesetzter Stellen, Fluktuationsgewinnen und Auflösungen von nicht mehr benötigten Rückstellungen, gegenüber dem Vorjahr eingespart werden. Besonders zu erwähnen sind die Zusatzkosten für internes und externes Personal für das Projekt Zukunft Oper in der Höhe von TCHF 358. Ebenso schlugen in dieser Berichtsperiode bereits die Personalkosten zur Vorbereitung auf die neue Intendanz ab 2025/26 mit TCHF 217 zu Buche. – Die Kosten für Autorentantiemen fielen spielplanbedingt höher aus als im Vorjahr. – Im Bereich Verbrauch und Unterhalt wurde der Stromfixpreis ab Januar 2024 erhöht, was zu deutlichen Mehrkosten von TCHF 232 gegenüber dem Vorjahr geführt hat. Die Sommerarbeiten (diverse Revisionsarbeiten Gebäude und Technik) zu Beginn der Spielzeit 2023/24 betrugen 4.35 Mio. und überstiegen um TCHF 65 (Vorjahr TCHF 118) den Beitrag des Kantons. – Im Marketing entstanden Zusatzkosten für das Redesign der Corporate Identity für die bevorstehende neue Intendanz. Die Arbeit für Sponsoring und Fundraising wurde intensiviert, wodurch Mehrkosten entstanden. Im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, Onlineund Plakatwerbung sowie bei den Produktionskosten für Periodika konnte hingegen eingespart werden. – Die Verwaltungssachkosten lagen auf gleicher Höhe wie im Vorjahr. Der Rechtsstreit im Zusammenhang mit den französischen Sozialversicherungen konnte abgeschlossen und die dafür vorgesehene Rückstellung für drohende Nachzahlungen in der Höhe von TCHF 500 erfolgswirksam aufgelöst werden.
Finanzbericht
Die Sängerinnen und Sänger des Internationalen Opernstudios feierten im Mai 2024 mit «A Midsummer Night’s Dream» von Benjamin Britten Premiere in Winterthur. Das Gastspiel in Winterthur kostete das Opernhaus Zürich TCHF 294 (Aufwand TCHF 557, Ertrag TCHF 262). In der Spielzeit 2023/24 wurde der von Andreas Homoki inszenierte «Ring des Nibelungen» auf Bildtonträger aufgezeichnet, kostenlos «live» und «on demand» gestreamt und damit für ein breites Publikum sichtbar gemacht. Zudem ist der Vertrieb als DVD und Blu-ray geplant. Die Kosten der Aufzeichnung waren im ursprünglichen Budget nicht enthalten und wurden vollumfänglich durch eine besonders grosszügige Unterstützung der Freunde der Oper Zürich sowie einem Fundraising-Dinner finanziert. Der Verlust der Opernhaus Gastronomie betrug TCHF 708 gegenüber einem Verlust von TCHF 242 im Jahr davor. Im negativen Ergebnis sind Abschreibungen in Höhe von TCHF 570 enthalten, welche aufgrund der Ausgliederung der Gastronomie aus der Opernhaus Zürich AG und der Verpachtung an die Pumpstation Gastro GmbH vorgenommen werden mussten. Die Übergabe an die neuen Pächter fand per Bilanzstichtag statt. Das Bernhard Theater spielte die Eigenproduktion «Zwei Engel für Harry» in dieser Saison ein zweites Mal und konnte dadurch einen Gewinn in der Höhe von TCHF 267 erzielen und das Ergebnis gegenüber dem Budget verbessern. Der Ertrag aus Fremdveranstaltungen lag hingegen leicht unter dem Budget und Vorjahr. Der Geschäftsjahresgewinn der Opernhaus Zürich AG in Höhe von TCHF 567 wird den beschlussmässigen Gewinnreserven gutgeschrieben.
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Bericht der Revisionsstelle
Bericht der Revisionsstelle Prüfungsurteil Wir haben die Jahresrechnung der Opernhaus Zürich AG (die Gesellschaft) – bestehend aus der Bilanz zum 31.07.2024, der Erfolgsrechnung, der Geldflussrechnung und dem Eigenkapitalnachweis für das dann endende Jahr sowie dem Anhang, einschliesslich einer Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden (dargestellt auf den Seiten 45 bis 69) – geprüft. Nach unserer Beurteilung vermittelt die beigefügte Jahresrechnung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.07.2024 sowie deren Ertragslage und Geldflussrechnung für das dann endende Jahr in Übereinstimmung mit den Swiss GAAP FER und entspricht dem schweizerischen Gesetz, und den Statuten.
Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den Schweizer Standards zur Abschlussprüfung (SA-CH) durchgeführt. Unsere Verantwortlichkeiten nach diesen Vorschriften und Standards sind im Abschnitt «Verantwortlichkeiten der Revisionsstelle für die Prüfung der Jahresrechnung» unseres Berichts weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den schweizerischen gesetzlichen Vorschriften und den Anforderungen des Berufsstands, und wir haben unsere sonstigen beruflichen Verhaltenspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als eine Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen.
Sonstige Informationen Der Verwaltungsrat ist für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die im Geschäftsbericht enthaltenen Informationen, aber nicht die Jahresrechnung und unseren dazugehörigen Bericht. Unser Prüfungsurteil zur Jahresrechnung erstreckt sich nicht auf die sonstigen Informationen, und wir bringen keinerlei Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu zum Ausdruck. Im Zusammenhang mit unserer Abschlussprüfung haben wir die Verantwortlichkeit, die oben
genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen wesentliche Unstimmigkeiten zur Jahresrechnung oder unseren bei der Abschlussprüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Falls wir auf Grundlage der von uns zu den vor dem Datum dieses Berichts erlangten sonstigen Informationen durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.
Verantwortlichkeiten des Verwaltungsrates für die Jahresrechnung Der Verwaltungsrat ist verantwortlich für die Aufstellung einer Jahresrechnung in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften, den Swiss GAAP FER und den Statuten und für die internen Kontrollen, die der Verwaltungsrat als notwendig feststellt, um die Aufstellung einer Jahresrechnung zu ermöglichen, die frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung der Jahresrechnung ist der Verwaltungsrat dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Geschäftstätigkeit zu beurteilen, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Geschäftstätigkeit – sofern zutreffend – anzugeben sowie dafür, den Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Geschäftstätigkeit anzuwenden, es sei denn, der Verwaltungsrat beabsichtigt, entweder die Gesellschaft zu liquidieren oder Geschäftstätigkeiten einzustellen, oder hat keine realistische Alternative dazu.
Verantwortlichkeiten der Revisionsstelle für die Prüfung der Jahresrechnung Unsere Ziele sind, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die Jahresrechnung als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und einen Bericht abzugeben, der unser Prüfungsurteil beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Mass an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz, den Swiss GAAP FER und den SA-CH durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Dar-
Bericht der Revisionsstelle
stellung, falls eine solche vorliegt, stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich gewürdigt, wenn von ihnen einzeln oder insgesamt vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie die auf der Grundlage dieser Jahresrechnung getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Nutzern beeinflussen. Als Teil einer Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz, den SWISS GAAP FER und den SA-CH üben wir während der gesamten Abschlussprüfung pflichtgemässes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus: – identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen in der Jahresrechnung aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als ein aus Irrtümern resultierendes, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen oder das Ausserkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. – gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Abschlussprüfung relevanten Internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit des Internen Kontrollsystems der Gesellschaft abzugeben. – beurteilen wir die Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der dargestellten geschätzten Werte in der Rechnungslegung und damit zusammenhängenden Angaben. – ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des vom Verwaltungsrat angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Geschäftstätigkeit sowie auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Geschäftstätigkeit aufwerfen können. Falls wir die Schlussfolgerung ziehen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, in unserem Bericht auf die dazugehörigen Angaben in der Jahresrechnung aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, un-
ser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Berichts erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch die Abkehr der Gesellschaft von der Fortführung der Geschäftstätigkeit zur Folge haben. Wir kommunizieren mit dem Verwaltungsrat unter anderem über den geplanten Umfang und die geplante zeitliche Einteilung der Abschlussprüfung sowie über bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschliesslich etwaiger bedeutsamer Mängel im Internen Kontrollsystem, die wir während unserer Abschlussprüfung identifizieren.
Bericht zu sonstigen gesetzlichen und anderen rechtlichen Anforderungen In Übereinstimmung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und PS-CH 890 bestätigen wir, dass ein gemäss den Vorgaben des Verwaltungsrates ausgestaltetes Internes Kontrollsystem für die Aufstellung der Jahresrechnung existiert. Aufgrund unserer Prüfung gemäss Art. 728a Abs. 1 Ziff. 2 OR bestätigen wir, dass der Antrag des Verwaltungsrates dem schweizerischen Gesetz und den Statuten entspricht, und empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen. KPMG AG Michael Herzog Zugelassener Revisionsexperte Leitender Revisor Alex Heber Zugelassener Revisionsexperte Zürich, 12. Dezember 2024
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Personal
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Spielzeit 2023/24 In der Spielzeit 2023/24 umfasste der Stellenplan für das ständig beschäftigte Personal 605.30 Positionen (100 Prozentstellen) Künstlerische Direktion
31.95
Solo
46.05
Orchester *
115.20
Chor* *
64.65
Ballett* * *
45.50
Technik
263.35
Kaufm. Direktion/Administration
35.60
Internationales Opernstudio
3.00
605.30
Total * ** ***
davon 106.50 Musiker:innen Positionen davon 60 Chormitglieder davon 36 Tänzer:innen
Hinzu kommen mit Stückverträgen engagierte Gastdirigent:innen, Gastsolist:innen, Regisseur:innen, Gastchoreograph:innen, Bühnen- und Kostümbildner:innen und Assistent:innen, fallweise verpflichtete Chor- und Orchesterzuzüger:innen, Aushilfen und freie Mitarbeiter:innen.
56 000 Menschen haben den «Ring» über unser StreamingDienst angeschaut.
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Personal
Pensionierungen und Mitarbeiter:innenjubiläen Pensionierungen Toni Thoma Leiter Requisiten nach 43 Jahren Michael Guntern Orchester, Schlagzeug nach 42 Jahren Lisa Gustafson Orchester, 1. Violine nach 37 Jahren Florian Mohr Orchester, Viola nach 37 Jahren Bruno Peier Orchester, Kontrabass nach 36 Jahren Daniele Resenterra Probebühnen nach 33 Jahren Sonja Tanner Damenschneiderei nach 33 Jahren Geta Jemmi Co-Leiterin Zuschauerraum nach 30 Jahren Johanna Gasser Hausverwaltung, Reinigung nach 30 Jahren Claudia Richter Maskenbildnerei nach 30 Jahren René Disch Hausverwaltung, Co-Stellv. Leiter nach 29 Jahren Daniel Gisin Finanz- und Rechnungswesen nach 22 Jahren Bettina Enke Damenschneiderei, 1. Gewandmeisterin nach 16 Jahren
Manuela Rami Personal Zuschauerraum nach 13 Jahren
Mitarbeiter:innenjubiläen Folgende Mitglieder des Hauses konnten in der Spielzeit 2023/2024 ein Jubiläum feiern:
35 Jahre Friederike Ehmann Maskenbildnerei, Teamleitung Damen René Meister Orchester, Posaune Peter Schraner Theatermalerei
30 Jahre Thomas Barthel Stellv. Leiter IOS Josiane Clematide Orchester, 1. Violine Marco Denzler Herrenschneiderei Regine Guthauser Orchester, 2. Violine Daniel Häner Schreinerei Daniele Heim Tapeziererei Maurice Heugen Orchester, Flöte (Solo)
Lisa Lorenz Chor, Sopran
René Grob Theatermalerei
Ernst Raffelsberger Chordirektor
Artan Hürsever Orchester, Fagott
Peter Schärer Stellv. Leiter Schreinerei
Daniel Kagerer Orchester, 2. Violine
25 Jahre Daniel Hess Orchester, Viola Regula Kern Kostümbearbeitung Ramon Neeser Bühnentechnik, Teamleiter Rumjana Schamlieva Orchester, Viola Borislawa Stoimenova Ankleidedienst Giorgia Tschanz Marketing/Kommunikation, Leiterin Grafik und Medien-Design Hanna Weinmeister Orchester, Konzertmeisterin Thomas Zimmermann Bühnentechnik, Vorhangzieher
20 Jahre Yuko Arakaki Orchester, 2. Violine (Solo) Lukas Baumberger 1. Theatermaler Denise De Lazzari Lohnbuchhaltung Barbara Gasser Herrenschneiderei Jvan Grand Co-Stellv. Leiter Ticketing und Kundenservice
Hayk Khachatryan Orchester, Kontrabass Caroline Landolt Co-Leiterin Ankleidedienst Luigi Largo Ballettkorrepetitor Anne-Frédérique Léchaire Orchester, 2. Violine Jakob Meier Bühnentechnik Petar Milosavljevic Herrenschneiderei Bartek Niziol Orchester, Konzertmeister Piroska Nyffenegger-Spiegel Personal Zuschauerraum Bernhard Theater Julie Palloc Orchester, Harfe (Solo) Arseta Redja Wiederaufnahmen / Repertoireschneiderei Michael Richter Studienleiter Tina Salzmann Maskenbildnerei Michael Stäbler Leiter Tapeziererei Christina Zinsli Personal Zuschauerraum
15 Jahre Christian Berner Delegierter des Verwaltungsrates, Leiter Sponsoring und
Personal
Fundraising Mélanie Borel Ballett, Gruppe mit Solo Anja Bühnemann Leiterin Notenbibliothek Moises Bürgin Stellv. Leiter Theaterplastik Ina Buschhaus Kostümdirektion, Künstlerische Produktionsbetreuerin Didier Chevallier Orchester, Schlagzeug Manuela Dominguez-Cadisch Lichtinspizientin Sebastian Eyb Orchester, Viola (Solo) Monika Gut Damenschneiderei Immaculada Jud Personal Zuschauerraum Aniela Kremser Damenschneiderei Matthew Leigh Chor, Bass Dejan Markovic Beleuchtung, Teamleiter Marc Meyer Kaufmännischer Direktor Verena Obexer Mitarbeiterin Telefonzentrale und Empfang Loana Pizzocher Ankleidedienst Elfried Roller Beleuchtungsmeister, Stellv. Leiter der Beleuchtung Patrick Schetters Marketing/Kommunikation, Führungen Mimoza Shehu Hausverwaltung, Reinigung
Dragan Trninic Transport
Filipa Sacramento Nunes Orchester, Klarinette
Xiaoming Wang Orchester, Konzertmeister
Susann Dubs Marketing/Kommunikation, Führungen
10 Jahre
Mamuka Tepnadze Chor, Bass
Marc Berger Bühnentechnik
Lea Theus Personal Zuschauerraum
Katrina Betts Maskenbildnerei
Peter Warthmann Inspizient
Adela Bierich Personal Zuschauerraum
Maria Gorete Wildi Personal Zuschauerraum
Wei Chen Ballett, Solo Andrea del Bianco Solo-Korrepetitor Fabio Dietsche Dramaturgie Brigitte Gautschi Ghirardelli Personal Zuschauerraum, Führungen Matthias Heim Bühnentechnik, Maschinenmeister Obermaschinerie Mikel Jauregui Produktionsleiter Ballett Farid Laid Beleuchtung Sebastian Lange Leiter Orchestertechnik Stephanie Lenzen Regieassistenz und Spielleitung Christina Maria Meyer Marketing/Kommunikation, Führungen Sharon Möschinger Wiederaufnahmen / Repertoireschneiderei Seraina Nussbaumer Hutmacherei
In Memoriam Heinz Marti Bratsche (1968 – 1996) Verstorben am 2. September 2023 im 90. Lebensjahr Julia Bjelobabic Personal Zuschauerraum (1999 – 2024) Verstorben am 3. März 2024 im 73. Lebensjahr René Umiker Chorsänger (1974 – 2004) Verstorben am 4. März 2024 im 85. Lebensjahr Hannelore Koschak-Maile Chorsängerin (1963 – 1996) Verstorben am 15. Mai 2024 im 89. Lebensjahr Charilaos Papadimitriou Mitarbeiter Transport (1978 – 1999) Verstorben am 25. Mai 2024 im 88. Lebensjahr François Georges Guéneux Kontrabass (2008 – 2013) Verstorben am 11. Juni 2024 im 69. Lebensjahr Sergio Grego Mitarbeiter Transport (1967 – 2002) Verstorben am 28. Juni 2024 im 86. Lebensjahr
Marianne Seger Mitarbeiterin Ankleidedienst (2002 – 2017) Verstorben am 25. Juli 2024 im 75. Lebensjahr Andrea Vögele Mitarbeiterin Kostümfundus (1990 – 2024) Verstorben am 14. September 2024 im 61. Lebensjahr Thomas Bossart Orchestertechniker (2007 – 2024) Verstorben am 14. September 2024 im 56. Lebensjahr Thomas Pfister Tapeziererei (2007 – 2022) Verstorben am 22. September 2024 im 67. Lebensjahr
Wir werden den Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren.
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Kulturwandel
Kulturwandel
Fokusgruppengespräche – Dialogkultur im Kollektiv Kulturwandel – ein Transformationsprozess
Der Kulturwandel am Opernhaus Zürich beschreibt ein Projekt, welches im Frühjahr 2021 von der Direktion lanciert und bislang für vier Jahre, bis zum Ende der Intendanz unter Andreas Homoki, geplant wurde. Beim Kulturwandel handelt es sich indes um eine langfristige Aufgabe, die auch unter der neuen Intendanz ab 2025/26 weitergeführt werden wird. Mit dem Kulturwandel möchte das Opernhaus die positive Arbeitsatmosphäre und die Zufriedenheit der Mitarbeitenden fördern und den Rahmen für ein respektvolles und sicheres Arbeitsumfeld definieren. In der Spielzeit 2023/24 etablierte das Opernhaus Zürich betriebsweit jährliche, strukturierte Mitarbeitendengespräche.
Mitarbeitendengespräche – Dialogkultur fördern, Führungssystem stärken Mit der Einführung standardisierter Mitarbeitendengespräche (MAG) konnte ein langjähriges gemeinsames Ziel von Geschäftsleitung und Personalvertreterschaft erreicht werden. Neu führen alle Führungskräfte und ihre Mitarbeitenden jährlich und obligatorisch ein strukturiertes Mitarbeitendengespräch durch. Nebst der klassischen Arbeitsbeurteilung der Mitarbeitenden sollen diese Gespräche den vertrauensvollen und wertschätzenden Dialog zwischen Führungskräften und ihren Mitarbeitenden stärken und die Feedbackkultur am Haus verbessern. Partizipation war bei der Entwicklung des MAG-Tools ein zentraler Aspekt: Eine paritätisch zusammengesetzte Arbeitsgruppe, unter der Federführung der Abteilung Human Relations, hat Grundlagen geschaffen und Anforderungen an die Mitarbeitendengespräche definiert, sodass das Projekt in der Spielzeit 2023/24 gestartet werden konnte und auf ein breites, positives Echo gestossen ist. Bei Fragen oder Unsicherheiten rund um das Mitarbeitendengespräch (z.B. zur Gesprächsführung, zu Konfliktsituationen, Besonderheiten, etc.) bietet die Abteilung Human Relations sogenannte «Open Door Sessions» für Führungskräfte und Mitarbeitende an, die rege genutzt werden. Die jährlichen Mitarbeitendengespräche stellen einen Meilenstein auf dem Weg hin zur Dialogförderung und Stärkung des Führungssystems am Opernhaus dar.
Bei der Erarbeitung der Mitarbeitendengespräche für das Opernhaus Zürich wurde bald klar, dass die künstlerischen Kollektive – Philharmonia Zürich, Chor der Oper Zürich und Ballett Zürich – ein anderes Format als das direkte Gespräch mit ihrer Führungskraft benötigen. In den Kollektiven ist das Miteinander in der Gruppe von ebenso zentraler Bedeutung wie die eigene künstlerische Leistung. Daher wurde ein eigens auf die künstlerischen Kollektive massgeschneidertes Dialogformat entwickelt, die sogenannten Fokusgruppengespräche. Diese finden jährlich statt und sind für alle Mitarbeitenden der Kollektive obligatorisch. Die Gespräche finden in Gruppen (z.B. in einer Instrumentengruppe) mit den Führungskräften der jeweiligen Kollektive statt und werden von einer externen Expertin moderiert. Ziel ist es, die gemeinsame Arbeit und Zusammenarbeit zu reflektieren, offen und konstruktiv Feedback zu geben und bei Konflikten gemeinsam konkrete Lösungsansätze zu erarbeiten und Massnahmen festzulegen. Auch kann jedes Mitglied der Kollektive zusätzlich ein individuelles Mitarbeitendengespräch mit seiner oder ihrer Führungskraft einfordern.
Partizipation Ein wichtiger Bestandteil des Kulturwandel-Prozesses ist die Partizipation von Mitarbeitenden in den Kulturwandelprojekten. Wo immer möglich und sinnvoll werden Arbeitsgruppen gegründet, welche aus Mitarbeitenden möglichst aller Arbeitsbereiche und -verhältnisse bestehen. Damit soll erreicht werden, dass KulturwandelProjekte durch die Belegschaft reflektiert, mitgetragen und mitgestaltet werden. In der Spielzeit 2023/24 waren verschiedene Arbeitsgruppen tätig: unter anderem zum Thema Feedbackkultur, zur Qualität und Raumgestaltung der Betriebskantine «Atrium», wie auch zum sogenannten Forum KONTEXT, welches das neuste Kulturwandelprojekt zu Weiterbildungsmassnahmen am Opernhaus spiegelt und mitentwickelt.
Fazit Seit seiner Einführung hat sich der Kulturwandel-Prozess zu einem wichtigen Teil der Betriebskultur am Opernhaus entwickelt und wird als selbstverständlich wahrgenommen. Zum Wesen dieses Wandels gehört, dass er unabgeschlossen bleibt, offen ist für neue Themen und bereits Etabliertes reflektiert und weitergestaltet.
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Quadratmeter Plattenmaterial wurden für das Bühnenbild des «Rings» verbaut.
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Dank
Unterstützerinnen und Unterstützer Unsere Vorstellungen werden ermöglicht dank der Subvention des Kantons Zürich
sowie der Beiträge der Kantone Luzern, Uri, Zug und Aargau im Rahmen der interkantonalen Kulturlastenvereinbarung sowie des freiwilligen Beitrags der Kantone Nidwalden, Obwalden und Schwyz. Darüber hinaus leisten unsere Partner und Sponsoren einen grosszügigen Beitrag zur Durchführung besonderer Produktionen und Projekte. Herzlichen Dank für dieses Engagement.
Partner
Produktionssponsoren AMAG Atto primo Clariant Foundation Freunde der Oper Zürich Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG
Projektsponsoren René und Susanne Braginsky-Stiftung Freunde des Balletts Zürich Ernst Göhner Stiftung Hans Imholz-Stiftung Max Kohler Stiftung Kühne-Stiftung Georg und Bertha SchwyzerWiniker Stiftung Hans und Edith Sulzer-Oravecz-Stiftung Swiss Life Swiss Re Zürcher Kantonalbank
Gönnerinnen und Gönner Art Mentor Foundation Lucerne Josef und Pirkko Ackermann Alfons’ Blumenmarkt Familie Thomas Bär Bergos Privatbank Margot Bodmer Elektro Compagnoni AG Stiftung Melinda Esterházy de Galantha Fitnessparks Migros Zürich Egon-und-Ingrid-Hug-Stiftung Walter B. Kielholz Stiftung KPMG AG Landis & Gyr Stiftung Die Mobiliar Fondation Les Mûrons StockArt – Stiftung für Musik John G. Turner und Jerry G. Fischer Else von Sick Stiftung Elisabeth Weber-Stiftung
Förderinnen und Förderer CORAL STUDIO SA Theodor und Constantin Davidoff Stiftung Dr. Samuel Ehrhardt Frankfurter Bankgesellschaft (Schweiz) AG Garmin Switzerland Elisabeth K. Gates Foundation Stiftung LYRA zur Förderung hochbegabter, junger Musiker und Musikerinnen Irith Rappaport Luzius R. Sprüngli Madlen und Thomas von Stockar
4 300 Meter Lattenmaterialien wurden für die vier Bühnenbilder des «Ring» verarbeitet.
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Bildnachweis
Bildnachweis Seite 4
«Götterdämmerung» Camilla Nylund, Siena Licht Miller, Uliana Alexyuk, Niamh O’Sullivan Foto: Monika Rittershaus
«Walkways» Esteban Berlanga, Max Richter Foto: Carlos Quezada
«Amerika» Sebastian Zuber, Benjamin Mathis, Tänzerinnen und Tänzer Foto: Herwig Prammer
«Götterdämmerung» Christopher Purves, David Leigh Foto: Monika Rittershaus
«Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer» Yewon Han, Kinderchor & SoprAlti der Oper Zürich Foto: T + T, Toni Suter
«Die lustige Witwe» Nathan Haller, Chao Deng, Martin Winkler, Omer Kobiljak, Michael Volle, Valeriy Murga, Andrew Moore, Foto: Monika Rittershaus
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«Carmen» Saimir Pirgu, Marina Viotti Foto: Monika Rittershaus
«I vespri siciliani» Sergey Romanovsky, Maria Agresta Foto: Herwig Prammer
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«Platée» Mathias Vidal Foto: T + T, Toni Suter
«Timekeepers» Tänzerinnen Ballett Zürich & Junior Ballett Foto: Gregory Batardon
«La rondine» Ensemble Foto: Monika Rittershaus
Bildnachweis
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«L´Orfeo» Krystian Adam, Miriam Kutrowatz, Tobias Knaus, Massimo Altieri Foto: Monika Rittershaus
«Platée» Mary Bevan Foto: T + T, Toni Suter
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«Atonement» Max Richter, Brandon Lawrence Foto: Admill Kuyler
«Next Generation» Sujung Lim, Lucas Valente Foto: Gregory Batardon
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«Die lustige Witwe» Marlis Petersen, Nathan Haller, Omer Kobiljak Chor der Oper Zürich Tänzerinnen und Tänzer Foto: Monika Rittershaus
«Atonement» Inna Bilash Foto: Admill Kuyler
«Carmen» Chor der Oper Zürich, Kinderchor der Oper Zürich, SoprAlti der Oper Zürich Foto: Monika Rittershaus
«Walkways» Dores André, Shelby Williams, Charles-Louis Yoshiyama Foto: Carlos Quezada
«Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer» Liliana Nikiteanu, Valeriy Murga, Ruben Drole, Maximilian Lawrie, Janna Mohr, Yewon Han, Christopher Willoughby Foto: T + T, Toni Suter
«Amerika» Allison Cook Foto: Herwig Prammer
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Impressum 190. Geschäftsbericht der Opernhaus Zürich AG 2023/24 Herausgeber Opernhaus Zürich AG
Redaktion Kaufmännische Direktion Finanz- und Rechnungswesen Personalwesen Dramaturgie (Text S. 7 – 14: Claus Spahn) Ticketing + Kundenservice Kulturwandel
Konzept und Gestaltung Konzept: Florian Streit Gestaltung: Giorgia Tschanz, Nadia Zerzawy
Druck Druckerei Odermatt AG
Publikation Dezember 2024 Opernhaus Zürich AG Falkenstrasse 1 CH – 8008 Zürich www.opernhaus.ch