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Geschäftsbericht 2023/24

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23 24 Geschäftsbericht Opernhaus Zürich


Geschäftsbericht Opernhaus Zürich


Wahrzeichen Oper? In verschiedenen europäischen Städten stehen heute Sanierungen und zum Teil Erneuerungen von Theaterbauten an. Es scheint fast einen europaweit parallelen Erneuerungszyklus zu geben. Bestehende Bauten sind in die Jahre gekommen, bedürfen der energetischen und technischen Instandstellung, sollen aber auch in architektonischer und städtebaulicher Hinsicht Zeichen setzen. Es gibt fast keine grössere deutsche Stadt ohne Theaterbauprojekte. Berlin, Frankfurt, Köln, Hamburg, Stuttgart und weitere. Es wird einem fast schwindelig. Auch wenn man die Kostenvoranschläge sieht. Alles so zwischen 500 und 700 Millionen Euro. In Stuttgart spricht man auf der Website der Staatsoper aufgrund der anhaltenden Bauteuerung mittlerweile von rund einer Milliarde Euro. Es finden sich dort ausführliche Begründungen. Und der Erklärungsbedarf ist offensichtlich gross. Theaterbauten sind seit jeher etwas Besonderes. Der 2014 verstorbene belgische Opernintendant Gerard Mortier verglich in einem Aufsatz zur Bühnenarchitektur die Theaterbauten aus verschiedenen Epochen der Kulturgeschichte. Die Geschichte des Theaters der westlichen Welt beginne mit den Griechen und ihrem religiös-politischen Theater. Die Architektur der Parlamente in westlichen Ländern sei von diesem antiken Theater inspiriert. «Man benötigt einen Versammlungsort, wo man in der Öffentlichkeit ruhig und besonnen über die Probleme der Gesellschaft diskutieren kann», so Mortier, um dann fortzufahren: «Wenn im Parlament über Theatersubventionen debattiert wird, sollte man sich daran erinnern, dass ohne griechisches Theater ein Parlament von heute gar nicht existieren würde.» Das klingt sehr plausibel und zutreffend. Ob es aber die Parlamentsmitglieder hinsichtlich Theatersubventionen automatisch wohlwollend stimmen wird, muss bezweifelt werden. Da braucht es noch weiterer Argumente. Die es aber glücklicherweise gibt. Es gibt Opernhäuser, die zu eigentlichen Wahrzeichen einer Stadt geworden sind. Das Sydney Opera House ist unbestritten ein solches Wahrzeichen. Kein Bild der Stadt ohne das markante Opera House. Entworfen wurde es vom dänischen Architekten Jørn Utzon. Die Bauzeit betrug 14 Jahre und war durch heftige Auseinandersetzungen zwischen dem Architekten und den Behörden sowie massiven Mehrkosten gekennzeichnet. Am Schluss zog sich Utzon zurück und das Bauwerk wurde ohne ihn fertiggestellt. Das Opera House war schon im Bau, als Utzon 1964 den Wettbewerb für ein neues Schauspielhaus am Heimplatz in Zürich gewann. Bekanntlich wurde nichts daraus und heute steht die Sanierung des Pfauen-Theaters unter weitgehender Erhaltung des historischen Saals an. Ein anderes Theater-Wahrzeichen ist sicher das Opernhaus Oslo am Hafenbecken. Aber auch die Elbphilharmonie hat sich zu einem Hamburger Wahrzeichen entwickelt. Wahrzeichen kann man nicht planen. Sie werden es aufgrund ihrer Qualität. Man sollte also keine Wahrzeichen bauen wollen. Man sollte aber Qualität auch und vor allem in städtebaulicher und architektonischer Hinsicht mindestens zulassen, besser noch fördern. Was es dazu braucht, ist nicht einfach zu entscheiden, allenfalls auch umstritten. Wir haben im vergangenen Jahr daran weitergearbeitet. Die Aufgabe ist komplex und fordert uns auch in organisatorischer und finanzieller Hinsicht. Nach Abschluss der Saison 23/24 konnte der Überbrückungsbau in Angriff genommen werden. Auf dem Dach des «Fleischkäses» werden Räume geschaffen, um die dringendsten Engpässe beheben zu können. Auch hier hat sich die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des Kantons bestens bewährt. Ein kleines Projekt, verglichen mit dem, was uns noch bevorsteht. Aber nichtsdestotrotz ein sehr wichtiges. Das Wichtigste ergab sich aber auf der Bühne im Haus. Darüber berichten die nachfolgenden Kapitel des Geschäftsberichts. Die Zahlen


im Künstlerischen Bericht zeigen eindrücklich, welche Leistung mit der Inszenierung von Wagners «Ring des Nibelungen» und den zwei zyklischen Aufführungsserien verbunden war. Der grosse künstlerische Erfolg dieser Produktion unter der Regie von Andreas Homoki und unter der musikalischen Leitung von Gianandrea Noseda rechtfertigt den Aufwand in jeder Weise. Der Start von Cathy Marston als neue Ballettdirektorin ist beeindruckend gelungen. Ihre Uraufführung von «Atonement» nach dem Roman von Ian McEwan hat viel Beachtung und Zustimmung gefunden. Dass wir die Jahresrechnung mit CHF 567'000 positiv abschliessen konnten, war aufgrund des Budgets keineswegs selbstverständlich. Unser neuer kaufmännischer Direktor Marc Meyer konnte auf die Unterstützung des ganzen Hauses zählen und hat seine Bewährungsprobe mit Bravour bestanden. Dr. Markus Notter Präsident des Verwaltungsrats


Künstlerischer Bericht Die künstlerische Arbeit Produktionen Oper Produktionen Ballett Konzerte Produktionen Nachwuchs Spielzeit in Zahlen

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Verwaltungsrat und Geschäftsleitung Mitglieder Corporate Governance

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Finanzbericht Lagebericht Jahresrechnung Antrag des Verwaltungsrats Erläuterungen Bericht der Revisionsstelle

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Personal Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Pensionierungen und Mitarbeiterjubiläen Kulturwandel

74 76 78

Dank Unterstützerinnen und Unterstützer

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Bildnachweise

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Impressum

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988 Stunden wurden für den «Ring des Nibelungen» szenisch und musikalisch geprobt.


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Die künstlerische Arbeit Die Saison 2023/24 am Opernhaus Zürich war von einer ausserordentlichen Produktivität geprägt und dementsprechend fordernd für alle Abteilungen, erbrachte aber zugleich einen überreichen künstlerischen Ertrag. Sie gehört, was den Publikumszuspruch angeht, zu den erfolgreichsten Spielzeiten in der Geschichte des Hauses. Im Zentrum stand der Abschluss von Richard Wagners «Ring des Nibelungen» mit der Neuproduktion der «Götterdämmerung» im November und – wie von Richard Wagner gedacht und in Bayreuth praktiziert – zwei zyklischen Aufführungsserien der Tetralogie im Mai. Einen neuen «Ring» mit seinen 16 Stunden Musik, eingebettet in einen Repertoirebetrieb, zu realisieren, ist für jedes Opernhaus ein extremer Kraftakt – von der Arbeit in den Werkstätten über die Anzahl der benötigten Orchesterdienste und die Disposition von Wiederaufnahmeproben bis zu dem, in den beengten Zürcher Platzverhältnissen besonders dringlichen Problem der Lagerung von Dekorationen. Die «Ring»-Vorstellungen gingen aber dank detailgenauer Planungen technisch reibungslos über die Bühne und gerieten in der Inszenierung von Andreas Homoki und unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda zum künstlerischen Glanzpunkt der Saison. Der neue «Ring» wurde vom Publikum begeistert aufgenommen und löste den Anspruch des Hauses ein, international auszustrahlen: Mit grosser, positiver Resonanz wurde er auch weit über die Grenzen der Schweiz hinaus wahrgenommen. Zum Ereignischarakter beigetragen hat auch die kostenlose Live-Übertragung auf der Website des Opernhauses, die von 56'000 und auf der Streamingplattform medici.tv von über 240’000 Wagnerinteressierten geklickt wurde. Trotz der zusätzlichen Belastungen durch den «Ring» hat das Haus an seinem bewährten Programm festgehalten, neun Opern-Neuproduktionen, drei Ballette, eine szenische Oper mit dem Internationalen Opernstudio und 20 Wiederaufnahmen zu realisieren. Mit einem Rekorderfolg beim Publikum: Die insgesamt 239 Vorstellungen auf der Hauptbühne erreichten eine Platzauslastung von 91.5 Prozentpunkten. Der Publikumszuspruch übertraf damit sogar den bisherigen Spitzenwert aus der Saison 2017/18 um 1.0 Prozentpunkte. Das Opernhaus Zürich konnte somit vier Jahre nach der schweren Coronakrise sein Publikum nicht nur vollständig zurückgewinnen, sondern die Zahl der Gäste weiter steigern. Die Auslastungszahlen sind auch deshalb bemerkenswert, weil nicht nur Richard Wagners «Ring» oder publikumsträchtige Titel wie eine neue «Carmen» oder die Operette «Die lustige Witwe» ein breites Publikum erreichten, sondern

auch selten gespielte Werke des Opernrepertoires und ein experimentelles Werk der musikalischen Moderne. Die völlig unbekannte Oper «Amerika», die der Avantgarde-Komponist Roman Haubenstock-Ramati in den 1960er Jahren auf ein Romanfragment von Franz Kafka geschrieben hatte, war in seiner Mischung aus spektakulärem Bildertheater, schrägen Tanz- und PantomimeNummern und dreidimensional im Zuschauerraum bewegten Klängen der Überraschungserfolg der Saison. Die kaum je in Opernspielplänen auftauchende Oper «La rondine» von Giacomo Puccini führte in der Inszenierung von Christof Loy zu ausverkauften Vorstellungen. Auch die grosse Neugier des Zürcher Publikums auf Opern des Barock kam in der Saison 2023/24 eindrucksvoll zum Ausdruck: Mit «Platée» von Jean-Philippe Rameau und «Orfeo» von Claudio Monteverdi standen gleich zwei Neuproduktionen aus diesem Repertoirebereich auf dem Spielplan, und beide fanden ausserordentliche Akzeptanz. Das lässt erkennen, wie gross das Vertrauen des Publikums in die Programmpolitik und ihre künstlerische Umsetzung der Werke am Opernhaus Zürich ist. Eine Programmpolitik, die auf einem breit gefächerten und genau ausbalancierten Spielplanangebot basiert, auf sorgfältig und stimmig kuratierte Kombinationen von Werken und Regiehandschriften und einem hochkarätigen, international konkurrenzfähigen musikalischen Niveau. Für die erstklassige sängerische Qualität der Saison 2023/24 standen beispielhaft die gefeierten Rollendebüts von Camilla Nylund als Brünnhilde und Klaus Florian Vogt als Siegfried im «Ring des Nibelungen»; die Auftritte von Ermonela Jaho und Benjamin Bernheim in Puccinis «La rondine», die wesentlich zum Erfolg der Produktion beitrugen; Marlis Petersen als Hanna Glawari und Michael Volle als Graf Danilo in der «Lustigen Witwe» oder Cecilia Bartoli in Gioachino Rossinis «L’Italiana in Algeri». Beim Ballett Zürich konnte Cathy Marston in ihrer ersten Spielzeit als neue Ballettdirektorin bruchlos an die Erfolge der Ära Spuck anknüpfen. Im Zentrum stand ihr erster, mit der Zürcher Compagnie erarbeiteter Ballettabend «Atonement» – eine grossformatige Adaption des gleichnamigen Romans von Ian McEwan, der mit eigens komponierter Musik und einer raffinierten Verbindung aus Narration und Tanz grossen Anklang fand. Unter den Wiederaufnahmen des Balletts erlangten die Vorstellungen von Marcos Moraus «Nachtträume» regelrechten Kultstatus, ein vor allem junges Publikum liess sich Abend für Abend zu wahren Begeisterungsstürmen hinreissen. Das Ballett Zürich hat sich in der ersten Spielzeit unter Cathy Marston personell stark erneuert: 19 neue Tänzerinnen und Tänzer traten in der Saison 2023/24 in die Haupt-Compagnie ein, darunter vier Erste Solistinnen und Solisten.

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Der neue «Ring» rundet sich zu einem Wagner-Juwel Mit der «Götterdämmerung» hatte im November der letzte Teil des neuen Zürcher «Rings»-Premiere. Wie in den anderen drei Teilen bestand das Bühnenbild von Christian Schmidt auch hier aus einer Drehbühne, auf der hohe, offene, an eine gründerzeitliche Villa erinnernde Raumfluchten rotieren. Waren die Wände in «Siegfried» katastrophisch schwarz verkohlt, hatten sie in der «Götterdämmerungs»-Welt den Charakter eines kalt-seelenlosen Palastgehäuses mit vergilbter, abblätternder Farbe. In ihm tauchten als eine Art bildnerischer Engführung noch einmal zentrale Objekte der vorherigen «Ring»-Teile auf: die Weltesche als riesiger, aus dem Zimmerinneren aufragender Baumstumpf, der lange Walhall-Tisch, an dem Wotan vor sich hin grübelte oder das Bett, in dem sich die Rheintöchter im «Rheingold» unbekümmert tummelten. Und wieder nutzte Regisseur Andreas Homoki die mannigfachen Spielmöglichkeiten, die ihm die kreiselnden, in surrealen Verrückungen vorbeiziehenden Raumsegmente eröffneten: Theaterwirksam erweitert er sie mal zu szenischen Totalen, um sie im nächsten Moment auf intime Begegnungsorte zu reduzieren. Er bespielt sie parallel oder zeigte Traumszenen einer imaginierten Realität, wenn sich etwa im letzten Aufzug der «Götterdämmerung» der bereits ermordete Siegfried noch einmal erhebt und das gemeinsame Schlafzimmer mit Brünnhilde betritt, um ihr während ihres Schlussgesang und ihrer Selbstopferung nahe zu sein – ein berührendes Bild erfüllter Liebe jenseits des Todes. Homoki blieb auch in der «Götterdämmerung» seinem Inszenierungskonzept treu, den Rezeptionsballast, der auf der oft inszenierten Tetralogie lastet, hinter sich zu lassen, Aktualisierungsversuchen zu widerstehen und sich auf die Handlung selbst, den Text, die Musik, die Figuren und ihr existenzielles Ringen zu konzentrieren. In seiner Lesart handelt die «Götterdämmerung» nicht von einem apokalyptischen Total-Untergang der Welt, sondern von der Tragödie der durch Machtwahn, Gier und Intrigengift zugrunde gerichteten Liebe zwischen Brünnhilde und Siegfried, der das Potenzial innewohnte, die Welt zum Guten zu wenden. Homoki beschliesst seine Inszenierung mit dem Blick auf Wotan, der reglos auf das gerahmte Gemälde blickt, das in «Rheingold» das prächtige Walhall zeigte und nun in Flammen steht. Und zu den allerletzten Takten endet das Bühnengeschehen dort, wo es mit den ersten Tönen von «Rheingold» begonnen hatte: Leer kreisen die Zimmerfluchten als Metapher für einen endlosen Fluss der Zeit: In den Räumen werden irgendwann die nächsten Götter, Menschen und Fabelwesen erscheinen, um den Kampf um Macht und Liebe von Neuem zu entfachen.

In Zürich sei mit der «Götterdämmerung» ein «Ring» zu Ende gegangen, der aktuell szenisch als einer der poetischsten gelten könne, resümierte der Südwestrundfunk, in vokaler Hinsicht sei er ein Ereignis ersten Ranges. Der Bayerische Rundfunk kommentierte: «Was Regisseur und Intendant Andreas Homoki über alle vier Abende hinweg gelingt, ist das saubere Nacherzählen der Handlung und eine sanfte Erweiterung durch oft überzeugende Regieideen, die aber nie den «Ring» neu erfinden oder die Dinge auf den Kopf stellen wollen. Sozusagen ein endoskopischer Zugang. Das macht die Produktion zum vielleicht klarsten und ehrlichsten «Ring», den es derzeit zu sehen gibt.» Camilla Nylund als Brünnhilde und Klaus Florian Vogt als Siegfried wurden vom Publikum wie von der Presse für ihre Gesangsleistungen bejubelt. Beide debütierten in Zürich in ihren Rollen, und beiden wurde in den Rezensionen prophezeit, dass ihnen in den schweren Partien nach Zürich nun die Türen an allen Häusern der Welt offenstehen.

Schräger Glamour und starke Charaktere in Franz Lehárs «Lustiger Witwe» Einen grösstmöglichen Kontrast zu Richard Wagners dunkel-dramatischem Weltendrama bildete «Die lustige Witwe» von Franz Lehár, die im Februar auf die Bühne kam als ein weiterer Schritt, die Operette und die leichten, unterhaltenden Musiktheaterformen im Repertoire des Opernhauses Zürich zu verankern. Inszeniert hatte sie der Mann, der derzeit mit seinen Arbeiten im Operettenmetier so erfolgreich ist wie kein zweiter – der Regisseur Barrie Kosky. Er grub in den Jahren seiner Intendanz an der Komischen Oper in Berlin eine vergessene Operette aus dem Berlin der 1920er Jahre nach der anderen aus und verhalf der gesamten Gattung zu einer Akzeptanz und Anschlussfähigkeit an die Gegenwart, die ihr von manchen gar nicht mehr zugetraut wurde. «Die Lustige Witwe» in Zürich war Koskys erste Lehár-Operette. Er blieb auch in ihr seinem Konzept treu, dem Genre mit körperbetonter Spielweise, choreografiertem Revue-Schmiss, schrägem Glamour und scharf gezeichneten Charakteren zu begegnen. Während die Kostüme von Gianluca Falaschi mit rauschhaft nostalgischer Opulenz und knalligen Farben prunkten, bestand das Bühnenbild von Klaus Grünberg aus nicht viel mehr als einem magischen Bühnenvorhang, der dem gesamten Abend Form und Gestalt gab. Kosky liess in seiner Lesart der Geschichte um die wegen ihres Reichtums begehrte Witwe Hanna Glawari und ihre echten und falschen Liebhaber sowohl die überdrehtkomischen Seiten zu ihrem Recht kommen als


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auch die melancholischen. Beide akzentuierten den Vergänglichkeitsschmerz und die Gebrochenheit, die den Lehár-Figuren bei aller Operetten -Turbulenz innewohnt. Die «Süddeutsche Zeitung» schrieb: «Mit Marlis Petersen und Michael Volle sind in Zürich zwei Sänger zu erleben, die in der Oper zu den Stars gehören. Und die dennoch mühelos erfüllen, was Operette braucht, Dialoge spannungsreich sprechen und gleich darauf in ein Singen wechseln, das vom Wort her denkt, aber den Klang nicht verliert. Dabei erobern sich beide das Genre auf durchaus unterschiedliche Weise: Petersen gibt nicht die Diva, wohl aber eine charmante, auch kapriziöse Frau, der eine eher kleinteilige Phrasierung eine moderne Nervosität verleiht. Volle dagegen singt den Danilo, wie ihn Gérard Depardieu wahrscheinlich spielen würde, rotzig und versoffen, bärbeissig und dabei dennoch empfindsam, ein Kraftkerl, der auch stimmlich ordentlich Stoff gibt.» Am Pult der Philharmonia Zürich stand mit Patrick Hahn ein 28-jähriger österreichischer Senkrechtstarter unter den Musiktheater-Dirigenten, der versiert und animiert sein Debüt am Opernhaus Zürich gab.

Weltliteratur und die wilden Zwanziger – Cathy Marstons künstlerischer Neuanfang Cathy Marston startete ihre erste Saison als neue Direktorin des Balletts Zürich mit einem Ballettabend unter dem Titel «Walkways», der drei existierende Werke kombinierte. Ihre Wahl eines dreiteiligen Ballettabends als Einstieg ist durchaus programmatisch zu verstehen, denn Marston schätzt die mehrteilige Form. Hinter der Werkzusammenstellung stehen bei ihr vielfältige dramaturgische Überlegungen und Querverbindungen. Für «Walkways» hat sie «Infra» des britischen Choreografen Wayne McGregor mit ihrer eigenen Kreation «Snowblind» und den «Glass Pieces» des Jahrhundert-Choreografen Jerome Robbins kombiniert. Mit «Infra» und «Glass Pieces» rahmten zwei abstrakte Ballette ein Erzählballett («Snowblind»). Den Londoner McGregor und den New Yorker Robbins vereint aber auch, dass sie in ihren Arbeiten aus der Energie kultureller Metropolen schöpfen und mit den Emotionen spielen, die unter der Oberfläche der Grossstädte brodeln, während die Handlung von Marstons «Snowblind» nach dem Roman «Ethan Frome» von Edith Wharton in die Ereignislosigkeit der amerikanischen Provinz führt, aus der die Figuren nur noch fliehen wollen. «Snowblind» handelt von den Verzweiflungen der unglücklichen Zeena, deren Ehe sich durch eine Affäre ihres Mannes mit ihrer lebensfrohen Nichte zu einem fatalen Dreiecksverhältnis erweitert. Der Zürcher «Tagesanzeiger» nannte «Walkways»

einen «dramaturgisch stringenten und abwechslungsreichen Abend, in dem für jeden ein paar Leckerbissen zu finden» seien. Die «Neue Zürcher Zeitung» schrieb: «Wohin geht die Reise des Balletts Zürich? Alles an diesem Abend hat künstlerischen Anspruch, tänzerische Klasse und ein wenig konservatives Understatement. «Very British», könnte man meinen, dahinter scheint die Suche nach einem eigenen Profil jedoch in vollem Gange zu sein. Das Premierenpublikum zeigte sich von dem Neuanfang angetan.» Die grosse, abendfüllende Uraufführung von Cathy Marston war das Ballett «Atonement» (zu deutsch: «Abbitte») nach dem gleichnamigen Roman des bririschen Schriftstellers Ian McEwan, das im April Premiere hatte. Eine anspruchsvollere Vorlage für ein Handlungsballett als dieser Roman, der zu den bedeutendsten der Gegenwartsliteratur zählt, ist kaum denkbar. Er erzählt davon, wie sich im Kopf der selbstbewussten 13-jährigen Briony Tallis Fantasie und Realität auf folgenreiche Weise vermischen, indem sie den Freund ihrer Schwester fälschlicherweise einer Vergewaltigung beschuldigt und ihn dadurch ins Gefängnis und an die Kriegsfront bringt – und so zwei Leben und eine grosse Liebe zerstört. Es ist ein Roman über Schuldgefühle und Reue und den Versuch, Geschehenes durch Fiktion wieder rückgängig zu machen, denn aus Briony wird eine berühmte Schriftstellerin, die das zerstörte Leben ihrer Schwester umzuschreiben versucht. Es geht um Erinnerung, die Macht der Fantasie, Realitätsverschiebung und Selbsttäuschung. «Wenn jemand das in Tanz umsetzen kann, dann Marston», schrieb die Londoner «Financial Times» in einer Rezension zu «Atonement», «sie ist als eine meisterhafte Geschichtenerzählerin bekannt geworden, die das Vokabular des Balletts mit literarischen Quellen kurzschliesst.» In Cathy Marstons Ballett wird aus der Schriftstellerin Briony Tallis eine Choreografin, die sich am Schicksal ihrer Schwester und ihres Freundes in Form von Ballettszenen abarbeitet. Im Bühnenbild, das Michael Levine als grossformatige Wandelkulisse gebaut hat und in den zeithistorisch realistischen Kostümen von Bregje van Balen ziehen die Lebensstationen ihrer Schwester als choreografische Wunschbilder Brionys vorüber, bis sie in einem verblüffenden Epilog als grosse Täuschung entlarvt werden: Gleichsam nach dem Ende des Stücks enthüllt die greise Briony in einem Interview aus dem Off, dass sie die ins Positive gewendete Liebesgeschichte nur erfunden hat, um einen Weg aus der unerträglichen Schuld zu finden, die auf ihr lastete. Von der britischen Komponistin Laura Rossi hat sich Marston eine passgenau auf die Ballettszenen zugeschnittene Musik schreiben lassen. «Die Stärke von Cathy Marstons Choreografie», schrieb die «Neue Zürcher Zeitung», «liegt in den Liebesbegegnungen und der Charakterisierung

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der Hauptfiguren, denen die Choreografin unterschiedliche Bewegungsmuster zuordnet. Max Richter geht als Cecilia mit Vorliebe auf Spitze rückwärts, um dann den geschärften Fuss um den Leib des Liebsten zu schlingen. Brandon Lawrence ist als Robbie stärker dem Boden verhaftet, und lnna Bilash lässt als Briony auch ihre Mimik tanzen.» Die «Aargauer Zeitung» resümierte: «Was bleibt? Eine Tanzschöpfung, die der Vielschichtigkeit des Romans nicht immer, aber über weite Strecken gerecht wird: mit viel Erfindungsgeist und grosser Empathie für die Figuren sowie mit feinem Gespür für eine Compagnie, die Cathy Marston zum neuen, sehenswerten Ballett Zürich geformt hat.» Die gefeierte Premiere fand in Anwesenheit des Schriftstellers Ian McEwan statt. Als dritte Neuproduktion des Balletts Zürich in der Saison 2023/24 kam ein weiterer dreiteiliger Abend unter dem Titel «Timekeepers» zur Premiere, der mit Meryl Tankards «For Hedy» und «Rhapsodies» von Mthuthuzeli November zwei Uraufführungen zu bieten hatte. Das dritte Stück war mit der Rekonstruktion des Balletts «Les Noces» von Bronislawa Nijinska (der Schwester von Vaslav Nijinski) aus dem Jahr 1923 eine tanzhistorische Trouvaille. «Les Noces» ist im Kontext der legendären Pariser Ballets russes auf die gleichnamige Tanzkantate für Chor, vier Klaviere und Schlagzeug von Igor Strawinsky entstanden und gilt als ein Schlüsselwerk der frühen Moderne. Die 69-jährige australische Choreografin Meryl Tankard (einst tanzte sie in der Compagnie von Pina Bausch) war zum ersten Mal am Opernhaus Zürich zu Gast und knüpfte mit der Musik für ihre Uraufführung ebenfalls an die Aufbruchsstimmung der wilden 1920er Jahre an: Die Komposition «Ballet mécanique» des verrückt-extravaganten amerikanischen Pianisten George Antheil ist ein futuristisches Werk für mechanisches Klavier, Schlagwerk, Flugzeugpropeller und Sirenen, das in Zürich in einer Version für Live-Klavier und Lautsprecher zu hören war. Tankard choreografierte dazu Persönlichkeitsstudien von Hedy Lamarr, eine der charismatischen Hollywood-Diven aus den frühen Jahren des Kinos. Eine Frau (hinreissend getanzt von Shelby Williams) bahnt sich mit an die Lamarr angelehnten lasziven Posen und elegantem tänzerischen Ausdruck einen Weg der weiblichen Selbstbehauptung durch das Chaos von Antheils kalt ratternder Musik. Bei der Uraufführung von Mthuthuzeli Novembers «Rhapsodies» wiederum liefert lediglich die Musik – nämlich George Gershwins «Rhapsody in Blue» – einen ungebrochenen Bezug zur europäischen Moderne des 20. Jahrhunderts. Der junge, begabte südafrikanische Tänzer und Choreograf war mit seiner Kreation angetreten, unterschiedliche Herkünfte und kulturelle Prägungen der Tänzerinnen und Tänzer in die kreative Arbeit zu integrieren, das Choreografieren

«rhapsodischer» im Ballettsaal zu denken, wie er es selbst nennt, und es für aussereuropäische Tanztraditionen zu öffnen. Als spannendes «Herzstück» seiner Uraufführung bezeichnete das Fachmagazin «Dance for You» denn auch ein Zwischenspiel mit afrikanischer Musik in der Mitte von Gershwins Werk, in dem Nehanda Péguillan aus dem Zürcher Junior-Ballett mit einem Solo brillierte: «Das Energiebündel mit südafrikanischen und französischen Wurzeln gibt den Takt vor in einem leichten und vielleicht etwas gefälligen Stück, mit dem Mthuthuzeli November das Ballett Zürich beglückt hat.»

Puccinis kaum gespieltes Werk «La rondine» fliegt zu den Opernsternen Dass das Opernhaus Zürich im Jahr 2023 mit der Schweizerischen Erstaufführung einer Oper von Giacomo Puccini aufwarten konnte, ist kaum zu glauben, gehören die Werke des Italieners doch zu den populärsten des gesamten Opernrepertoires. Aber dessen relativ späte, zwischen «Il trittico» und «Turandot» entstandene Oper «La rondine» wurde in der Tat noch nie in der Schweiz gespielt – und die Zürcher Neuproduktion, mit der die Saison 2023/24 eröffnete, geriet zur späten Rehabilitation eines weithin übersehenen Werks. Die Qualitäten von «La rondine» wurden nach der Zürcher Premiere in allen Rezensionen hervorgehoben und vom Publikum durch ausserordentliches Interesse bestätigt. Puccini versuchte sich in diesem Werk, zu dem er den Auftrag von einem Wiener Operettentheater erhalten hatte, am leichten Ton einer lyrischen Komödie im Geist des Straussschen «Rosenkavaliers». Ihm schwebte eine Verschmelzung von italienischer Oper und Operetten-Parlando vor anhand eines Sujets, das nostalgische Vergangenheits-Verklärung zum Thema macht. Die weibliche Hauptfigur Martha lebt in einer materialistisch-kalten ZweckBeziehung und sehnt sich nach der Leidenschaft ihrer ersten grossen Verliebtheit zurück. Sie glaubt, dass sie sie in einer Affäre mit dem viel jüngeren Ruggero noch ein zweites Mal erleben kann und muss erfahren, dass das Vergangene sich nicht wieder in die Gegenwart zurückholen lässt. Der grosse Zürcher Erfolg der Oper gründet nicht nur auf den musikalischen Qualitäten und dem gesanglichen Zauber der Komposition, sondern vor allem auch auf ihrer szenischen Realisierung: Regisseur Christof Loy entfaltet das Stück feinfühlig und mit behutsamer Personenführung und lässt im raffinierten Bühnenbild von Etienne Pluss offen, ob der Liebestaumel, in den sich Magda stürzt, real ist oder nur eine schöne Vorstellung in ihrem Kopf. Die albanische


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Sopranistin Ermonela Jaho, die ihr Zürcher Hausdebüt gab und Startenor Benjamin Bernheim waren ein Traumpaar in dieser Oper, wurden von Presse und Publikum gleichermassen gefeiert und am Saisonende von der Fachzeitschrift «Opernwelt» bzw. bei den «International Opera Awards» zur Sängerin und zum Sänger des Jahres gekürt. Über die Orchesterleistung schrieb die «Neue Zürcher Zeitung»: «Die Musik gehört zum Feinsinnigsten, was Puccini geschaffen hat. Ein leichter, aber nie oberflächlicher Ton herrscht in dieser aussergewöhnlich subtil und stellenweise kammermusikalisch orchestrierten Partitur vor. Bei Marco Armiliato und der Philharmonia Zürich liegt sie in den besten Händen.» «Die Puccini-Schwalbe flog in Zürich mit harmonisch apartem Schwung zu den Opernsternen», lautete das Urteil der «Welt». Eine weitere Neuproduktion im italienischen Repertoire war Giuseppe Verdis «I vespri siciliani», für die Calixto Bieito als Regisseur verantwortlich zeichnete. Verdis ebenfalls nur selten gespielte Chor-Oper ist ein düsterer Stoff, der historisch auf einem mittelalterlichen Massaker in Sizilien basiert und den Befreiungskampf der unterdrückten Sizilianer gegen ihre französischen Besatzer thematisiert samt einer Liebesgeschichte, die quer durch die verfeindeten Lager geht und der Pointe, dass der Anführer des Widerstands Arrigo (Sergej Romanowsky) sich als unerkannter Sohn des Unterdrückers Monforte (Quinn Kelsey) erweist. Bieito («Ich folge Bildern in meinem Kopf») setzt in seiner Interpretation weniger auf eine Verdeutlichung der Handlung durch ausdifferenzierte Personenregie sondern viel mehr auf grösstmögliche theatrale Wirkung durch tableauxhaft starke Bilder: Die Bühne von Aida Leonor Guardia zeigt Sizilien als ein unwirtliches Containerlager, über dessen Oberfläche Videos mit dokumentarischen Gewaltdarstellungen flimmern. Die Aufständischen werden im vierten Akt in Metallkäfige gesteckt und mit Elektrofolter bedroht. Die französischen Unterdrücker erscheinen mit Tierkopfmasken, wenn sie sarkastisch den Schleier der unglücklichen Braut Elena auf dem Weg zum Traualtar tragen. Die Gewalt der Besatzer – so steht es im Stück – richtet sich insbesondere gegen Frauen, was Bieito in seiner Inszenierung mit Nacktheit, Theaterblut und einer angedeuteten Vergewaltigung durchaus drastisch zur Darstellung brachte. Der «Tagesanzeiger» schrieb: «Und doch ist die Neuinszenierung von Verdis Fünfakter mehr als ein Gewaltspektakel, mehr als Effekthascherei. Die Inszenierung kann einen durchaus im positiven Sinn ratlos machen: Bieitos Bilder und die auf ihre Leiblichkeit verwiesenen Sänger führen einem die Wucht von Verdis Grand opéra vor Augen.» «I vespri sciliani» wurde musikalisch mit grosser Expressivität vom Dirigenten Ivan Repušić geleitet, der sein Debüt am Opernhaus Zürich gab. Im Sängerensemble ragte Maria Agresta in der Partie der Elena heraus.

Spektakuläre Klänge im Raum in der KafkaVertonung «Amerika» Eine Stückausgrabung der besonderen Art war das Musiktheater «Amerika» des polnisch-jüdischen Komponisten Roman Haubenstock-Ramati, der zu den führenden Komponisten der frühen Nachkriegsavantgarde in Mitteleuropa gehörte und neue, grafische Notationsformen in die zeitgenössische Musik eingeführt hat. Sein «Amerika» ist als multimediales Totaltheater konzipiert, das neben 21 mehr melodramatisch sprechenden als singenden solistischen Figuren einen Sprechchor, ein Ensemble für Ballettpantomime und drei Orchester vorsieht, von denen nur eines live spielt und die anderen drei per Tonband zugespielt werden. Haubenstock-Ramati schwebte ein Theatererlebnis vor, in dem sich Klang, Szene, Kostüm, Choreografie, Licht und Video wie in einem Kaleidoskop verschränken. Die Idee für diese aussergewöhnliche Form hat er aus einem Stoff der Weltliteratur entwickelt, nämlich Franz Kafkas Roman «Der Verschollene», der ebenfalls fragmentarisch offen ist. HaubenstockRamati führt das Publikum mit 25, aus dem Romanfragment kondensierten, schlaglichtartigen Szenen in die absurden Erzähllabyrinthe Kafkas, ohne die Geschichte des Amerika -Emigranten Karl Rossmann stringent vom Anfang bis zu ihrem Ende erzählen zu wollen. Sein dramaturgisches Ziel ist es, Wirklichkeitsverschiebung, Wahrnehmungsverzerrung, Traumrealität zu erzeugen, ganz im Sinne von Kafka. Zu den Besonderheiten des Werkes gehört, dass es den Sprechchor und die Orchesterparts, die vom Band kommen, dreidimensional in den Zuschauerraum projiziert und vor, über und hinter dem Publikum bewegt. Bei der Uraufführung 1966 in Berlin standen dem Komponisten dafür lediglich vier Lautsprecher zur Verfügung. Das Zürcher Opernhaus verfügt heute aber über eine fest installierte, hochmoderne Surround-Anlage im Zuschauerraum inklusive Software zur Steuerung des Klangs, die eine viel differenziertere Raumklanggestaltung (Klangregie: Oleg Surgutschow, Sounddesign: Raphael Piacorek) möglich macht, sodass die Zürcher Premiere von «Amerika» mit den technologischen Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts einer weiteren Uraufführung gleich kam und dem Publikum das Hörerlebnis eines spektakulären Klangtheaters im Raum bescherte. «In Zürich steuert der Dirigent Gabriel Feltz das Ganze mit Schweizer Präzision», schrieb die «Frankfurter Allgemeine Zeitung», «vermutlich klingt es hier zum ersten Mal wie gedacht, als eine echte lmmersionserfahrung.» Regisseur Sebastian

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Baumgarten und seine Ausstatterin Christina Schmitt schufen ein aus realen Bühnenelementen und raffinierten Licht- und Videoprojektionen zusammengepuzzeltes Amerika als Land der unbegrenzten surrealen Möglichkeiten und brachten Haubenstock-Ramatis Werk als ein zwischen Tragödie, Groteske und Slapstick changierendes Bilder- und Licht-Gewitter auf die Bühne mit dem Coup, das die Ballettpantomime einer artistischen, virtuos absurd tanzenden Breakdancetruppe anvertraut wurde. Die Wiener Zeitung «Die Presse» fand: «Neuen Deutungen dieses kühnsten Projekts der Avantgarde steht jetzt, wo die Züricher es aus dem Odium der Unspielbarkeit erlöst haben, nichts mehr im Wege.»

Barockopern von Monteverdi und Rameau in packenden Interpretationen Markante programmatische Akzente setzten auch zwei, stilistisch sehr unterschiedliche Produktionen aus dem Barockrepertoire: Claudio Monteverdis 1607 in Mantua uraufgeführte Favola in Musica «Orfeo», die die Geburtsstunde der Kunstform Oper überhaupt markiert und JeanPhilippe Rameaus opulente, «Ballet buffon» genannte Oper «Platée» im französischen Stil mit Chor und Balletteinlagen. Beide wurden vom hauseigenen, auf historischen Instrumenten spielenden Ensemble La Scintilla aufgeführt und von zwei Koryphäen für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts musikalisch geleitet, die wegen ihrer Stilkompetenz und ihres befeuernden musikalischen Temperaments sowohl vom Ensemble als auch vom Publikum über alle Massen geschätzt werden – die Französin Emmanuelle Haïm dirigierte «Platée», der Italiener Ottavio Dantone «Orfeo». Die herausragenden sängerischen Leistungen von Krystian Adam (Orfeo) und Mathias Vidal (Platée) in den Titelpartien der beiden Opern, die hohe Qualität der Chöre (bei Rameau war es der Chor des Opernhauses Zürich, bei Monteverdi die extern engagierte Zürcher Sing-Akademie) und die zugleich packenden und nuancierten Interpretationen von Haïm und Dantone bewiesen einmal mehr, dass das Opernhaus Zürich international zu den führenden Musiktheaterbühnen in diesem Repertoirebereich gehört. Mit einer originellen Inszenierungsidee wartete die holländische Regisseurin Jetske Mijnssen in «Platée» auf: Die Rameau-Oper erzählt die Geschichte einer hässlichen Wassernymphe, die sich für die Schönste im ganzen Sumpfgebiet hält und überzeugt ist, dass alle Männer in sie verliebt sind. Sie wird Opfer einer bösen Verspottung, als man ihr vorgaukelt, Gott Juno höchstpersönlich wolle sie heiraten. In Zürich spielt die Geschichte

im Kosmos eines Stadttheaters: Mijnssen macht aus der Nymphe Platée eine männliche Figur, die Männer liebt, im Souffleurkasten ein unbeachtetes Dasein als Theater-Aussenseiter fristet und die grosse Sehnsucht in sich verspürt, als Balletttänzer an der Seite des unerreichbaren Primoballerino Jupiter auf der Bühne zu stehen. Die Inszenierung zeigt das Götterpersonal als schräge Typen aus dem Bühnenmilieu und bringt Rameaus Ballett-Komödie mit Melancholie und Leichtigkeit als Parabel über Theater-Eitelkeiten, Diskriminierung und illusorische Künstlerträume auf die Bühne. Die «Süddeutsche Zeitung» war begeistert: «Mijnssen ist meilenweit entfernt von jedem Zeigefingertheater, denn sie bedient neben der Aussenseiter-Tragödie hemmungslos verspielt das Musical mit allen Mitteln. Grell und sich quer durch die Jahrhunderte hangelnd sind die Kostüme von Hannah Clark, verwandlungssüchtig ist das Theaterbühnenbild, das Ben Baur entwickelt hat, und die von Kinsun Chan angeleitete achtköpfige Tänzercrew verrenkt sich, albert, brilliert und reisst alle anderen, den grandiosen Chor eingeschlossen, zum Mittanzen hin. Die grandios gelingende Mischung aus guter Laune und Underdog-Schicksal verzückt das Publikum.» Regisseur Evgeny Titov wiederum hat für die Geschichte von Orfeo, der seine Geliebte Euridice aus dem Totenreich zurückholen will und am fatalen Blick zurück scheitert, eine Atmosphäre grösstmöglicher Düsternis geschaffen: Das Bühnenbild von Chloe Lamford und Noemi Daboczi ist ein Gebirge aus nachtschwarzem, schrundigen Lavagestein, aus dem jegliche Form von Leben getilgt ist. Wenn sich der Vorhang zum ersten Bild hebt, sieht man nicht die Hochzeitsfeier von Orfeo und Euridice, mit der die Handlung eigentlich beginnt, sondern die tote Braut im offenen Sarg und Orfeo, der ihr das Grab schaufelt. Das Liebesglück schiebt sich – mit überdimensionalen, farbigen, von einem Hirtenchor hereingetragenen Früchten – nur vorübergehend wie eine Traumvision vor die Trauer Orfeos. Titov inszeniert alle fünf Akte in suggestiven Bildern und kondensierter Personenregie wie eine innere Reise Orfeos an die dunkelsten Orte seiner Seele (Titov: «Jeder Mensch trägt seine Hölle in sich»). Das Happy End der Oper mit dem als Deus ex machina vom Himmel herabsteigenden Gott Apollo, der den unglücklichen Orfeo in die Götterwelt aufnimmt, verweigert die Regie: Der tragische Held erschiesst sich, will lieber mit Euridice im Totenreich enden als alleine im Olymp. Die «Orfeo»-Neuproduktion mit Ottavio Dantone und Evgeny Titov war am Opernhaus Zürich die erste seit dem legendären Monteverdi-Zyklus von Nikolaus Harnoncourt und Jean-Pierre Ponnelle in den 1970er Jahren. Mit der Neuinszenierung rundet sich auch ein Zyklus aus allen Bühnenwerken Monteverdis, der nach und nach in der Direktionszeit von Andreas Homoki entstanden ist – von


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«Il ritorno d’Ulisse» in 2014 über «L’incoronazione di Poppea» in 2018 bis zu Christian Spucks «Monteverdi»-Ballett in 2022.

Georges Bizets «Carmen» spielt am Ort seiner Uraufführung in Paris Eine zugkräftige «Carmen» muss jedes Opernhaus im Repertoire haben, denn Georges Bizets Opéra-comique gehört zu den beliebtesten Opern überhaupt. Andreas Homoki war der Regisseur einer neuen Zürcher «Carmen» und bezog seine Inszenierung auf die Uraufführung der Oper, die 1875 in Paris an der Opéra-Comique stattfand. Homokis Bühnenbildner Paul Zoller zeigt kein folkloristisches Spanien und keine Stierkampfarena, sondern den Theaterraum der Pariser Opéra-Comique mit dem goldverzierten Premierenvorhang und einer originalgetreuen Nachbildung der Brandmauer. Die Interpretation von Homoki und Zoller unterläuft alle «Carmen»Klischees, indem sie die Geburtsstunde der Oper zum Thema macht und sie als Theatersituation auf dem Theater lebendig werden lässt: Ein Sänger (Saimir Pirgu) von heute in Alltagskleidung und Turnschuhen verirrt sich auf die Bühne, findet einen Klavierauszug, vertieft sich in die Noten und verwandelt sich in die Figur des Brigadiers Don José, vom flanierenden bürgerlichen Pariser Theaterpublikum von 1875 kritisch beobachtet. Carmen (Marina Viotti mit ihrem Rollendebüt) erscheint zunächst im berühmt gewordenen Kostüm der Uraufführung. Die Inszenierung spielt raffiniert mit Theater-auf-dem-Theater-Situationen, akzentuiert den Vaudeville- und Nummern -Charakter der «Carmen»-Form und die heterogenen theatralischen Ebenen, die ihr als Antithese zu den Musikdramen Richard Wagners einkomponiert sind. Homoki arbeitet mit Schnitten und deutet Zeitsprünge an, wenn etwa das Schmugglerbild nach der Pause im aufgelassenen Pariser Theater während der deutschen Besatzung von 1944 spielt und Carmen und ihre Bande als Schwarzhändler und Widerstandskämpfer der Resistance erkennbar werden. Der «Zürcher Tagesanzeiger» bescheinigt der Inszenierung (die als Koproduktion mit der Pariser OpéraComique entstanden ist und dort ein Jahr zuvor zu sehen war) ein «komplexes Spiel mit Erzählund Metaebenen, man springt von einem Zeitalter zum nächsten. Der letzte Akt wird gar als modernes TV-Ereignis inszeniert, bei dem sich ein Partyvolk am Stierkampf berauscht und sich am Femizid, der sich am Rand der Arena abspielt, aus sicherer Distanz gruselt. Die Gleichzeitigkeit dieser scheinbar widersprüchlichen Momente wird von Homoki sehr treffend vermittelt. Die Philhar-

monia Zürich unter der Leitung von Gianandrea Noseda steht der Tragikomik in nichts nach: Genüsslich kombinieren die Musikerinnen und Musiker den aufreizend-fröhlichen Toreromarsch mit morbiden Paukenschlägen und Bassklängen.» Die neue «Carmen» war auch im Juni 2024 bei dem traditionellen Open-Air-Event «Oper für alle» zu sehen auf einem – wie immer – bis auf den letzten Platz gefüllten Sechseläutenplatz.

Eine poetische Familienoper mit den Mitteln des Figurentheaters Die grosse Familienoper war in der Saison 2023/24 Michael Endes berühmte Geschichte von «Jim Knopf und Lukas, dem Lokomotivführer» in einer Vertonung der Komponistin Elena KatsChernin. Die Regisseurin Kai Anne Schuhmacher, die bekannt dafür ist, Elemente des Figurentheaters in ihre Opernarbeiten zu integrieren, präsentierte den Stoff in einer sehr poetischen Inszenierung mit einer Lokomotive Emma als Bühnenbildelement, die von einer Modelleisenbahn im Taschenformat bis zur bühnenfüllenden Übergrösse über die Bühne rollte, mit dem Halbdrachen Nepomuk und der bösen Frau Mahlzahn als Stabpuppen und dem berührenden Spiel von Georgina Fürstenberg in der Rolle des Jim Knopf und Ruben Drole als Lokomotivführer. Das Internationale Opernstudio brachte in seiner jährlichen szenischen Produktion in Winterthur in der Saison 2023/24 Benjamin Brittens «A Midsummer Night’s Dream» in einer Regiearbeit von Rainer Holzapfel auf die Bühne, die auf fantasievolle Weise mit sparsamen Bühnenmitteln grosse theatrale Wirkung erzielte. Der versierte englische Dirigent Duncan Ward und die durchweg hervorragenden Gesangsleistungen der Sängerinnen und Sänger des Internationalen Opernstudios sorgten für eine Musiktheaterproduktion von hochkarätiger Qualität. Im Ballett wagten Mitglieder der Compagnie im Format «Next Generation» auf der Studiobühne ihre ersten Schritte in die Kunst des Choreografierens. Die musiktheaterpädagogische Abteilung zeigte neben vielen anderen Formaten und Workshopveranstaltungen ihr mit Schülerinnen und Schülern partizipativ erarbeitetes szenisches Stück «#takeoff». Und ein grosses Eröffnungsfest in allen Räumen des Opernhauses gab es zum Saisonbeginn in 2023/24 selbstverständlich auch. In den sieben Philharmonischen Konzerten der Saison 2023/24 bildeten sinfonische Werke von Beethoven bis Richard Strauss eine programmatische Klammer. Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda stand bei drei Konzerten selbst am Pult und dirigierte unter anderem «Das Heldenleben» von Richard Strauss. Das Orchestra La Scintilla

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präsentierte in einem seiner vier Abokonzerte Wagners «Tannhäuser»-Ouvertüre und das Violinkonzert von Felix Mendelssohn-Bartholdy auf historischen Instrumenten. Konzertant war ausserdem in drei Vorstellungen die Oper «Andrea Chénier» von Umberto Giordano zu erleben. Fünf Liederabende und elf Brunch-Lunchkonzerte ergänzten das konzertante Programmangebot.


16 500 Blätter Theatergold wurden für den «Ring» verarbeitet. Als ein 1 Zentimeter breites Band ergibt das die gesamte Strecke eines Marathonlaufs.


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Neuproduktionen Oper La rondine Commedia lirica von Giacomo Puccini Musikalische Leitung: Marco Armiliato Inszenierung: Christof Loy Bühnenbild: Etienne Pluss Kostüme: Barbara Drosihn Lichtgestaltung: Fabrice Kébour Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Choreografie: Thomas Wilhelm Dramaturgie: Kathrin Brunner Philharmonia Zürich Chor der Oper Zürich Ermonela Jaho, Sandra Hamaoui, Benjamin Bernheim, Juan Francisco Gatell, Vladimir Stoyanov, Andrew Moore, Nathan Haller, Stanislav Vorobyov, Yuliia Zasimova, Meeta Raval, Siena Licht Miller, Valeriy Murga, Amin Ahangaran, Annabelle Kern, Yannick Bosc, Steven Whiting, Davide Pillera / Roberto Tallarigo / Pietro Cono Genova / Sina Friedli / Marta Allocco / Giusy Fanaro / Dario Rigaglia / Elena Paltracca Premiere 17 Sep 2023

Götterdämmerung Oper von Richard Wagner Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda Inszenierung: Andreas Homoki Ausstattung: Christian Schmidt Künstlerische Mitarbeit Bühnenbild: Florian Schaaf Video: Tieni Burkhalter Lichtgestaltung: Franck Evin Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Dramaturgie: Beate Breidenbach, Werner Hintze Philharmonia Zürich Chor der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Klaus Florian Vogt, Daniel Schmutzhard, Christopher Purves, David Leigh, Camilla Nylund, Lauren Fagan, Sarah Ferede, Freya Apffelstaedt, Lena Sutor-Wernich, Giselle Allen, Uliana Alexyuk, Niamh O’Sullivan, Siena Licht Miller, Wolfram Schneider-Lastin Premiere 5 Nov 2023

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer Kinderoper von Elena Kats-Chernin Musikalische Leitung: Ann-Katrin Stöcker Inszenierung: Kai Anne Schuhmacher Ausstattung: Elisa Alessi Lichtgestaltung: Franck Evin Video: Tieni Burkhalter Choreinstudierung: Janko Kastelic Dramaturgie: Fabio Dietsche Puppenbau: Jan Vágner Kinderchor SoprAlti der Oper Zürich Philharmonia Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Georgina Fürstenberg / Tahnee Niboro, Andrew Moore / Ruben Drole, Gary Martin / Valeriy Murga, Irène Friedli / Liliana Nikiteanu, Maximilian Lawrie / Raúl Gutiérrez, Flavia Stricker / Dominika Stefanska, Rebeca Olvera / Yewon Han, Martin Zysset / Christopher Willoughby, Marius Kob / Janna Mohr / Daniel Jeroma / Seth Tietze / Antonina Brühl Schweizerische Erstaufführung 19 Nov 2023

Platée Oper von Jean-Philippe Rameau Musikalische Leitung: Emmanuelle Haïm Inszenierung: Jetske Mijnssen Bühnenbild: Ben Baur Kostüme: Hannah Clark Lichtgestaltung: Bernd Purkrabek Choreografie: Kinsun Chan Choreinstudierung: Janko Kastelic Dramaturgie: Kathrin Brunner Chor der Oper Zürich Orchestra La Scintilla Statistenverein am Opernhaus Zürich Mathias Vidal, Evan Hughes, Katia Ledoux, Renato Dolcini, Alasdair Kent, Nathan Haller, Mary Bevan, Theo Hoffman, Anna El-Khashem, Tania Lorenzo, Rosa Maria Hernandez / Soyoung Lee / Gloria Gottschalk, Selena Colombera / Katarzyna Rzymska / Shijia He, Federica Porleri / Sina Friedli / Juliette Rahon / Valentina Rodenghi / Dustin Eliot / Steven Forster / Valerio Porleri / Roberto Tallarigo Premiere 10 Dez 2023


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Die lustige Witwe Operette von Franz Lehár Musikalische Leitung: Patrick Hahn Inszenierung: Barrie Kosky Bühnenbild und Lichtgestaltung: Klaus Grünberg Bühnenbildmitarbeit: Anne Kuhn Kostüme: Gianluca Falaschi Choreografie: Kim Duddy Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Dramaturgie: Fabio Dietsche Philharmonia Zürich Chor der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Martin Winkler, Katharina Konradi / Anastasiya Taratorkina / Sophie Mitterhuber, Michael Volle, Marlis Petersen / Elissa Huber, Andrew Owens / Eleazar Rodriguez, Omer Kobiljak, Nathan Haller, Valeriy Murga, Maria Stella Maurizi, Chao Deng, Ann-Kathrin Niemczyk, Andrew Moore, Liliana Nikiteanu, Barbara Grimm, Steven Seale / Pietro Cono Genova / Natalia López Toledano / Sara Pennella / Alessio Urzetta / Sara Peña / Davide Pillera / Sina Friedli / Romy Neumann / Noa Joanna Ryff / Alexander Hallas / Alessio Marchini / Magnus Jahr Premiere 11 Feb 2024

Amerika Oper von Roman Haubenstock-Ramati Musikalische Leitung: Gabriel Feltz Inszenierung: Sebastian Baumgarten Ausstattung: Christina Schmitt Choreografie: Takao Baba Lichtgestaltung: Elfried Roller Video: Robi Voigt Klangregie: Oleg Surgutschow Sounddesign: Raphael Paciorek Dramaturgie: Claus Spahn Philharmonia Zürich Paul Curievici, Robert Pomakov, Georg Festl, Mojca Erdmann, Ruben Drole, Allison Cook, Irène Friedli, Benjamin Mathis, Sebastian Zuber, Solomon Quaynoo / Pouria Abbasi / Yvonne Barthel / Natalie Bury / Kemal Dempster / Theodor Diedenhofen / Steven Forster / Evelyn Angela Gugolz / Michaela Kvet / Elisa Pinos Serrano / Anna Virkkunen / Oriana Zeoli Premiere 3 Mär 2024

Carmen Oper von Georges Bizet Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda Inszenierung: Andreas Homoki Co-Regie, Choreografie: Arturo Gama Bühnenbild: Paul Zoller Kostüme: Gideon Davey Lichtgestaltung: Franck Evin Choreinstudierung: Janko Kastelic Dramaturgie: Kathrin Brunner Chor der Oper Zürich Kinderchor der Oper Zürich SoprAlti der Oper Zürich Philharmonia Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Marina Viotti, Natalia Tanasii, Niamh O’Sullivan, Uliana Alexyuk, Saimir Pirgu / Edgaras Montvidas, Łukasz Goliński, Spencer Lang, Jean-Luc Ballestra, Aksel Daveyan / Gregory Feldmann, Stanislav Vorobyov Premiere 7 Apr 2024

A Midsummer Night’s Dream Oper von Benjamin Britten Musikalische Leitung: Duncan Ward Inszenierung: Rainer Holzapfel Bühnenbild: David Hohmann Kostüme: Lisa Brzonkalla Lichtgestaltung: Hans-Rudolf Kunz Choreinstudierung: Janko Kastelic Dramaturgie: Fabio Dietsche Puppenspiel: Marius Kob SoprAlti der Oper Zürich Zusatzchor Opernhaus Zürich Musikkollegium Winterthur Amin Ahangaran, Dominika Stefanska, Indyana Schneider, Raúl Gutiérrez, Gregory Feldmann, Maria Stella Maurizi, Jonas Jud, Samson Setu, Christopher Willoughby / Sascha Emanuel Kramer, Maximilian Lawrie, Junoh Lee, Felix Gygli, Jakub Foltak / Thomas Scott-Cowell, Yewon Han, Gottfried Breitfuss, Claire Schurter / Lili Bodi, Irati Berraondo / Josefa Aran / Leyla Galek, Elainne Vibal / Stephanie Ritz, Janina Kriszun / Astrid Hänggi Premiere 4 Mai 2024, Theater Winterthur

L’Orfeo Favola in Musica von Claudio Monteverdi Musikalische Leitung: Ottavio Dantone Inszenierung: Evgeny Titov Bühnenbild: Chloe Lamford, Noemi Daboczi Kostüme: Annemarie Woods Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Choreinstudierung: Marco Amherd Video: Tieni Burkhalter Dramaturgie: Claus Spahn Zürcher Sing-Akademie Orchestra La Scintilla Krystian Adam, Mirco Palazzi, Mark Milhofer, Massimo Altieri, Luca Cervoni, Tobias Knaus, Yves Brühwiler, Josè Maria Lo Monaco, Miriam Kutrowatz, Simone McIntosh, Isabel Pfefferkorn Premiere 17 Mai 2024

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I vespri siciliani Oper von Giuseppe Verdi Musikalische Leitung: Ivan Repušic Inszenierung: Calixto Bieito Bühnenbild: Aida Leonor Guardia Kostüme: Ingo Krügler Lichtgestaltung: Franck Evin Video: Adria Reixach Choreinstudierung: Janko Kastelic Dramaturgie: Beate Breidenbach Philharmonia Zürich Chor der Oper Zürich Chorzuzüger:innen Zusatzchor Opernhaus Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Maria Agresta, Irène Friedli, Quinn Kelsey, Alexander Vinogradov / Patrick Guetti, Sergey Romanovsky, Jonas Jud, Brent Michael Smith, Raúl Gutiérrez, Omer Kobiljak, Stanislav Vorobyov, Maximilian Lawrie Premiere 9 Jun 2024

Andrea Chénier Musikalisches Drama von Umberto Giordano, konzertante Aufführung Musikalische Leitung: Marco Armiliato Szenische Einrichtung: Sylvie Döring Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Philharmonia Zürich Chor der Oper Zürich Yonghoon Lee, George Petean, Erika Grimaldi, Siena Licht Miller, Sarah Castle, Brent Michael Smith, David Astorga, Omer Kobiljak, Stanislav Vorobyov, Valeriy Murga, Irène Friedli, Andrew Moore, Gregory Feldmann, Samson Setu, Aksel Daveyan Premiere 7 Jul 2024

Wiederaufnahmen Oper Il turco in Italia Drama buffo von Gioachino Rossini Musikalische Leitung: Daniele Squeo Inszenierung: Jan Philipp Gloger Bühnenbild: Ben Baur Kostüme: Karin Jud Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Video-Design: Sami Bill Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Dramaturgie: Claus Spahn Philharmonia Zürich Zusatzchor Opernhaus Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Nahuel Di Pierro, Olga Peretyatko / Irina Lungu, Renato Girolami, Alasdair Kent, Pietro Spagnoli, Rebeca Olvera, Raúl Gutiérrez, Anna Hauner Wiederaufnahme 19 Sep 2023

Don Giovanni Dramma giocoso von Wolfgang Amadeus Mozart Musikalische Leitung: Petr Popelka / Adrian Kelly Inszenierung: Sebastian Baumgarten Bühnenbild: Barbara Ehnes Kostüme: Tabea Braun Lichtgestaltung: Franck Evin Video: Chris Kondek Choreografische Mitarbeit: Denise Lampart Choreinstudierung: Janko Kastelic Dramaturgie: Werner Hintze Philharmonia Zürich Zusatzchor Opernhaus Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Konstantin Shushakov, Golda Schultz, Sebastian Kohlhepp / Oleksiy Palchykov, Alastair Miles, Ruzan Mantashyan, Andrew Moore, Ziyi Dai, Brent Michael Smith, Enrico Maria Cacciari, Seiji Yokota Wiederaufnahme 23 Sep 2023

Iphigénie en Tauride Tragédie von Willibald Gluck Musikalische Leitung: Georg Petrou Inszenierung: Andreas Homoki Ausstattung: Michael Levine Lichtgestaltung: Franck Evin Video: Tieni Burkhalter Choreografische Mitarbeit: Jean-François Kessler Choreinstudierung: Janko Kastelic Dramaturgie: Beate Breidenbach Orchestra La Scintilla Chor der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Birgitte Christensen, Elliot Madore, Andrew Owens / Juan Francisco Gatell, Gezim Myshketa, Maria Stella Maurizi, Indyana Schneider, Noelia Finocchiaro / Alice Nemes Palloc, Thomas Monioudis / Ivan Kalygin, Jodok Schweizer Wiederaufnahme 24 Sep 2023

Macbeth Oper von Giuseppe Verdi Musikalische Leitung: Daniele Squeo Inszenierung: Barrie Kosky Bühnenbild und Lichtgestaltung: Klaus Grünberg Bühnenbildmitarbeit: Anne Kuhn Kostüme: Klaus Bruns Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Dramaturgie: Claus Spahn Philharmonia Zürich Chor der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich George Petean, Vitalij Kowaljow, Ewa Plonka / Veronika Dzhioeva, Ann-Kathrin Niemczyk, Omer Kobiljak, Maximilian Lawrie, Amin Ahangaran, Gregory Feldmann Wiederaufnahme 17 Nov 2023


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Barkouf Oper von Wolfgang Amadeus Mozart Musikalische Leitung: Jérémie Rhorer Inszenierung: Max Hopp Bühnenbild: Marie Caroline Rössle Kostüme: Ursula Kudrna Kostümbildmitarbeit: Sebastian Helminger Lichtgestaltung: Franck Evin Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Choreografie: Martina Borroni Wiedereinstudierung Choreografie: Lorenzo Soragni Dramaturgie: Kathrin Brunner Philharmonia Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Chor der Oper Zürich Marcel Beekman, Andreas Hörl, Oleksiy Palchykov, Daniel Norman, Andrew Owens / Sunnyboy Dladla, Brenda Rae, Svetlina Stoyanova, Siena Licht Miller, Daniel Hajdu, Bo Zhao / Utku Kuzuluk / Thomas Luckett / Robert Weybora / Timm de Jong / Piotr Lempa / Gregory Finch, Alessio Urzetta / Sara Pennella / Davide Pillera / Michaela Kvet / Jessica Falceri / Gianluca Falvo / Giorgia Bortoluzzi / Giovanni Chavez Madrid Wiederaufnahme 16 Dez 2023

Sweeney Todd Musical Thriller von Stephen Sondheim Musikalische Leitung: David Charles Abell Inszenierung: Andreas Homoki Ausstattung: Michael Levine Kostüme: Annemarie Woods Lichtgestaltung: Franck Evin Choreografie: Arturo Gama Choreinstudierung: Janko Kastelic Dramaturgie: Beate Breidenbach Chor der Oper Zürich Philharmonia Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Bryn Terfel, Angelika Kirchschlager, Elliot Madore, Liliana Nikiteanu, David Soar, Edward Lee / Iain Milne, Heidi Stober, Spencer Lang, Daniel Norman, Cheyne Davidson, Maria Stella Maurizi / Dominika Stefanska, Raúl Gutiérrez / Christopher Willoughby / Maximilian Lawrie / Gregory Feldmann / Jonas Jud Wiederaufnahme 22 Dez 2023

Werther Lyrisches Drama von Jules Massenet Musikalische Leitung: Giedrė Šlekytė Inszenierung: Tatjana Gürbaca Bühnenbild und Lichtgestaltung: Klaus Grünberg Bühnenbildmitarbeit: Anne Kuhn Kostüme: Silke Willrett Kostümmitarbeit: Carl-Christian Andresen Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Dramaturgie: Claus Spahn Philharmonia Zürich Kinderchor der Oper Zürich SoprAlti der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Benjamin Bernheim, Rihab Chaieb, Sandra Hamaoui, Audun Iversen, Valeriy Murga, Martin Zysset, Andrew Moore, Jonas Jud, Flavia Stricker Wiederaufnahme 19 Jan 2024

Così fan tutte L’italiana in Algeri Dramma giocoso von Gioachino Rossini Musikalische Leitung: Gianluca Capuano Inszenierung: Moshe Leiser, Patrice Caurier Bühnenbild: Christian Fenouillat Kostüme: Agostino Cavalca Lichtgestaltung: Christophe Forey Video: Étienne Guiol Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Dramaturgie: Kathrin Brunner, Christian Arseni Orchestra La Scintilla Chor der Oper Zürich Cecilia Bartoli / Nadezhda Karyazina, Pietro Spagnoli, Edgardo Rocha, Nicola Alaimo, Ilya Altukhov, Rebeca Olvera, Siena Licht Miller, Esteban Dominguez Gonzalvo Wiederaufnahme 31 Dez 2023

Dramma giocoso von Wolfgang Amadeus Mozart Musikalische Leitung: Riccardo Minasi Inszenierung, Bühnenbild und Kostüme: Kirill Serebrennikov Umsetzung Inszenierung, Choreografie: Evgeny Kulagin Mitarbeit Bühnenbild: Nikolay Simonov Mitarbeit Kostüm: Tatiana Dolmatovskaya Lichtgestaltung: Franck Evin Video: Ilya Shagalov Dramaturgie: Beate Breidenbach Chor der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Philharmonia Zürich Vannina Santoni, Samantha Hankey, Xiaomeng Zhang, Mauro Peter, Valentina Farcas, Edwin Crossley-Mercer, Francesco Guglielmino, Evgeny Kulagin, Andrea Del Bianco, Claudius Herrmann, Seiji Yokota Wiederaufnahme 28 Jan 2024

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Die Csárdásfürstin Operette von Emmerich Kálmán Musikalische Leitung: Lorenzo Viotti Inszenierung: Jan Philipp Gloger Bühnenbild: Franziska Bornkamm Kostüme: Karin Jud Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Video: Tieni Burkhalter Choreinstudierung: Janko Kastelic Choreografie: Melissa King Dramaturgie: Claus Spahn Chorzuzüger:innen Zusatzchor Opernhaus Zürich Philharmonia Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Annette Dasch, Pavol Breslik, Nathan Haller, Rebeca Olvera, Martin Zysset, Jürgen Appel, Philip Ranson / Kimberley Bolen / Liviana Degen / Noa Joanna Ryff / Maja Xhemaili-Luthiger / Gianmarco Rostetter / Stephan Bischof / Stefan Schmitz / Stephen Dole Wiederaufnahme 10 Mär 2024

Das Rheingold Oper von Richard Wagner Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda Inszenierung: Andreas Homoki Ausstattung: Christian Schmidt Künstlerische Mitarbeit Bühnenbild: Florian Schaaf Lichtgestaltung: Franck Evin Dramaturgie: Beate Breidenbach, Werner Hintze Philharmonia Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Tomasz Konieczny, Xiaomeng Zhang, Omer Kobiljak, Matthias Klink, Claudia Mahnke, Kiandra Howarth, Anna Danik, Christopher Purves, Wolfgang Ablinger-Sperrhacke, David Soar, Brent Michael Smith, Uliana Alexyuk, Niamh O’Sullivan, Siena Licht Miller Wiederaufnahme 20 Apr 2024

Das Land des Lächelns Romantische Operette von Franz Lehár Musikalische Leitung: Ann-Katrin Stöcker Inszenierung: Andreas Homoki Bühnenbild: Wolfgang Gussmann Kostüme: Wolfgang Gussmann, Susana Mendoza Bühnenbildmitarbeit: Thomas Bruner Lichtgestaltung: Franck Evin Video: Tieni Burkhalter Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Choreografie: Arturo Gama Dramaturgie: Kathrin Brunner Chor der Oper Zürich Philharmonia Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Piotr Beczała, Julia Kleiter, Rebeca Olvera, Spencer Lang / Michael Havlicek / Christopher Willoughby, Valeriy Murga, Martin Zysset, Yvonne Barthel / Oriana Bräu-Berger / Kimi Fiebig / Evelyn Angela Gugolz / Lynn Clea Ismail / Carla Keller / Michaela Kvet / Ilaria Rabagliati / Ana Sánchez Martinez / Anna Wojtalla / Maja Xhemaili-Luthiger / Oriana Zeoli Wiederaufnahme 21 Jun 2024

Turandot Lyrisches Drama von Giacomo Puccini Musikalische Leitung: Robert Treviño Inszenierung: Sebastian Baumgarten Bühnenbild: Thilo Reuther Kostüme: Christina Schmitt Lichtgestaltung: Elfried Roller Video: Philipp Haupt Choreinstudierung: Janko Kastelic Choreografie: Sebastian Zuber Dramaturgie: Claus Spahn Chor der Oper Zürich Chorzuzüger:innen Kinderchor SoprAlti der Oper Zürich Zusatzchor Opernhaus Zürich Philharmonia Zürich Anna Pirozzi, Martin Zysset, David Shipley, Piero Pretti, Elbenita Kajtazi, Xiaomeng Zhang, Cameron Becker, Nathan Haller, Samson Setu, Laura Missuray / Shijia He / Rosa Maria Hernandez / Selena Colombera, Laetitia Kohler / Kilian Haselbeck / Alison Adnet / Olivier Ometz / Anna Virkkunen / Benjamin Mathis / Manel Jose Salas Palau / Steven Forster Wiederaufnahme 30 Jun 2024


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Ring-Zyklus Das Rheingold Oper von Richard Wagner Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda Inszenierung: Andreas Homoki Ausstattung: Christian Schmidt Künstlerische Mitarbeit Bühnenbild: Florian Schaaf Lichtgestaltung: Franck Evin Dramaturgie: Beate Breidenbach, Werner Hintze Philharmonia Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Tomasz Konieczny, Xiaomeng Zhang, Omer Kobiljak, Matthias Klink, Claudia Mahnke, Kiandra Howarth, Anna Danik, Christopher Purves, Wolfgang Ablinger-Sperrhacke, David Soar, Brent Michael Smith, Uliana Alexyuk, Niamh O’Sullivan, Siena Licht Miller Erster Zyklus 3 Mai 2024 Zweiter Zyklus 18 Mai 2024

Die Walküre Oper von Richard Wagner Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda Inszenierung: Andreas Homoki Ausstattung: Christian Schmidt Künstlerische Mitarbeit Bühnenbild: Florian Schaaf Lichtgestaltung: Franck Evin Video: Tieni Burkhalter Dramaturgie: Beate Breidenbach, Werner Hintze Philharmonia Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Eric Cutler, Christof Fischesser, Tomasz Konieczny, Daniela Köhler, Claudia Mahnke, Camilla Nylund, Sarah Cambidge, Ann-Kathrin Niemczyk, Barbara Senator / Susanne Serfling, Anna Werle, Simone McIntosh, Siena Licht Miller, Michal Doron, Noa Beinart Erster Zyklus 5 Mai 2024 Zweiter Zyklus 20 Mai 2024

Siegfried Oper von Richard Wagner Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda Inszenierung: Andreas Homoki Ausstattung: Christian Schmidt Künstlerische Mitarbeit Bühnenbild: Florian Schaaf Lichtgestaltung: Franck Evin Video: Tieni Burkhalter Dramaturgie: Beate Breidenbach, Werner Hintze Philharmonia Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Klaus Florian Vogt, Wolfgang Ablinger-Sperrhacke, Tomasz Konieczny, Christopher Purves, David Leigh, Anna Danik, Camilla Nylund, Rebeca Olvera, Marius Kob Erster Zyklus 7 Mai 2024 Zweiter Zyklus 24 Mai 2024

Götterdämmerung Oper von Richard Wagner Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda Inszenierung: Andreas Homoki Ausstattung: Christian Schmidt Künstlerische Mitarbeit Bühnenbild: Florian Schaaf Video: Tieni Burkhalter Lichtgestaltung: Franck Evin Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Dramaturgie: Beate Breidenbach, Werner Hintze Philharmonia Zürich Chor der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Klaus Florian Vogt, Daniel Schmutzhard, Christopher Purves, David Leigh, Camilla Nylund, Lauren Fagan, Sarah Ferede, Freya Apffelstaedt, Lena Sutor-Wernich, Giselle Allen, Uliana Alexyuk, Niamh O’Sullivan, Siena Licht Miller, Wolfram Schneider-Lastin Erster Zyklus 9 Mai 2024 Zweiter Zyklus 26 Mai 2024

Richard Wagner im Baur au Lac RICHARD WAGNER Siegfried-Idyll Siena Licht Miller, Ann-Katrin Stöcker, Xiaoming Wang, Nathan Matchin, Maya Kadosh, Ludwig Balser, Rumjana Schamlieva, Lisanne Schick, Lev Sivkov, Camille Thévoz, Dariusz Mizera, João Lucas Freitas dos Santos 4, 25 Mai 2024, Hotel Baur au Lac

Beziehungszauber Die Leitmotive im «Ring des Nibelungen» RICHARD WAGNER Mit Ann-Katrin Stöcker und Werner Hintze Moderation: Beate Breidenbach 8 Mai 2024, Spiegelsaal

Neuproduktionen Ballett Walkways Choreografien von Wayne McGregor, Cathy Marston und Jerome Robbins Infra Konzept, Inszenierung und Choreografie: Wayne McGregor Musik: Max Richter Bühnenbild: Julian Opie Kostüme: Moritz Junge Lichtgestaltung: Lucy Carter Sound Associate: Chris Ekers Choreografische Einstudierung: Neil Fleming Brown Design Associate: Catherine Smith Lightning Associate: John-Paul Percox

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Künstlerischer Bericht

Snowblind Choreografie und Inszenierung: Cathy Marston Szenarium: Cathy Marston, Patrick Kinmonth Musik: Amy Beach, Philip Feeney, Arthur Foote, Arvo Pärt Bühnenbild und Kostüm: Patrick Kinmonth Lichtgestaltung: James F. Ingalls Choreografische Einstudierung: Ulrik Birkkjær Lichtadaption: Martin Gebhardt Dramaturgie: Michael Küster Glass Pieces Choreografie: Jerome Robbins Musikalische Leitung: Daniel Capps Musik: Philip Glass Bühnenbild: Jerome Robbins, Ronald Bates Kostüme: Ben Benson Lichtgestaltung: Jennifer Tipton, Kevin Briard Kostümmitarbeit: Holly Hynes Philharmonia Zürich Ballett Zürich Alyssa Pratt / Aurore Aleman Lissitzky / Ayaka Kano / Brandon Lawrence / Chandler Dalton / Chandler Hammond / Charles-Louis Yoshiyama / Chloe Muller / Constanza Perotta Altube / Daniel Mulligan / Daniela Gómez Pérez / Dores André / Dustin True / Elena Vostrotina / Esteban Berlanga / Francesca Dell’Aria / Giacomo Beraldo / Giorgia Giani / Giulia Tonelli / Greta Calzuola / Hélian Potié / Iacopo Arregui / Inara Wheeler / Inna Bilash / Irmina Kopaczynska / Jesse Fraser / Jorge García Pérez / Juan Sebastian Valdez / Keita Bloma / Kilian Smith / Lucas Valente / Lucas van Rensburg / Makani Yerg / Marià Huguet / Mariko Ackermann / Martí Gutiérrez Rubí / Max Cauthorn / Max Jones / Max Richter / McKhayla Pettingill / Mélanie Borel / Mlindi Kulashe / Nehanda Péguillan / Pablo Octávio / Quentin Nabor / Ruka Nakagawa / Sean Bates / Shelby Williams / Sujung Lim / Wei Chen Premiere 6 Okt 2023

Timekeepers Choreografien von Meryl Tankard, Mthuthuzeli November und Bronislawa Nijinska For Hedy Choreografie: Meryl Tankard Musik: George Antheil, Elena Kats-Chernin Arrangement Ballet mécanique: Paul Lehrman Klanggestaltung Ballet mécanique: Raphael Paciorek, Pascale Peng Bühnenbild: Magda Willi Kostüme: Bregje van Balen Video: Régis Lansac Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Dramaturgie: Michael Küster Rhapsodies Choreografie: Mthuthuzeli November Musik: George Gershwin, Mthuthuzeli November Bühnenbild: Magda Willi Kostüme: Bregje van Balen Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Dramaturgie: Michael Küster Les Noces Choreografie: Bronislawa Nijinska Musikalische Leitung: Sebastian Schwab Musik: Igor Strawinsky Bühnenbild und Kostüm: Natalia Goncharova Lichtgestaltung: John B. Read Choreografische Einstudierung: Christopher Saunders Choreinstudierung: Florian Helgath Zürcher Sing-Akademie Ballett Zürich Junior Ballett Musiker:innen der Philharmonia Zürich Flavia Stricker, Dominika Stefanska, Christopher Willoughby, Aksel Daveyan / Gregory Feldmann, Yves Brühwiler, Robert Kolinsky / Tomas Dratva / Kateryna Tereshchenko / Lidiia Vodyk, Guy Livingston Premiere 20 Jan 2024

Atonement Ballett von Cathy Marston Nach dem gleichnamigen Roman von Ian McEwan Choreografie und Inszenierung: Cathy Marston Musikalische Leitung: Jonathan Lo Musik: Laura Rossi Szenarium: Cathy Marston, Edward Kemp Bühnenbild: Michael Levine Kostüme: Bregje van Balen Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Dramaturgie: Michael Küster, Edward Kemp Ballett Zürich Junior Ballett Philharmonia Zürich Inna Bilash / Giorgia Giani, Mélanie Borel / Elena Vostrotina / Shelby Williams, Francesca Dell’Aria / Sujung Lim, Brandon Lawrence / Max Cauthorn, Max Richter / Dores André, Chandler Dalton / Pablo Octávio, Charles-Louis Yoshiyama / Mlindi Kulashe, McKhayla Pettingill / Ruka Nakagawa / Greta Calzuola, Shelby Williams / Elena Vostrotina Uraufführung 28 Apr 2024

Wiederaufnahmen Ballett Nachtträume

Ein Stück von Marcos Morau Choreografie: Marcos Morau Bühnenbild: Max Glaenzel Kostüme: Silvia Delagneau Musik: Clara Aguilar Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Video: Tieni Burkhalter Dramaturgie: Israel Solà, Michael Küster Ballett Zürich Junior Ballett Ruben Drole Wiederaufnahme 4 Nov 2023


Künstlerischer Bericht

Messa da Requiem Requiem von Giuseppe Verdi Musikalische Leitung: Marco Armiliato Choreografie und Inszenierung: Christian Spuck Bühnenbild: Christian Schmidt Künstlerische Mitarbeit Bühnenbild: Florian Schaaf Kostüme: Emma Ryott Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Dramaturgie: Michael Küster, Claus Spahn Chor der Oper Zürich Chorzuzüger:innen Zusatzchor Opernhaus Zürich Ballett Zürich Philharmonia Zürich Krassimira Stoyanova / Eleanor Lyons / Federica Lombardi, Agnieszka Rehlis / Yulia Matochkina, Stephen Costello, Georg Zeppenfeld /Alexander Vinogradov Wiederaufnahme 24 Feb 2024

Horizonte Choreografien von Shaked Heller, Samantha Lynch und Vittoria Girelli WOLC Choreografie, Bühnenbild, Kostüme: Shaked Heller Musik: Oskar Sala, François Couperin, Matmos Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Dramaturgie: Michael Küster COME BACK Choreografie, Bühnenbild, Kostüme: Samantha Lynch Musik: Joey McNamara, Antonio Vivaldi, Bobby McFerrin, Luke Howard Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Dramaturgie: Michael Küster FORMORIA Choreografie, Bühnenbild, Kostüme: Vittoria Girelli Musik: Davidson Jaconello, Edward Elgar, Béla Bartók Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Dramaturgie: Michael Küster Junior Ballett Mariko Ackermann / Keita Bloma / Ayaka Kano / Nehanda Péguillan / Alyssa Pratt / Chloe Muller / Makani Yerg / Marti Gutiérrez Rubi / Quentin Nabor /

Juan Sebastian Valdez / Inara Wheeler / Giacomo Beraldo / Max Jones / Lucas van Rensburg Wiederaufnahme 9 Mär 2024

The Cellist Ballett von Cathy Marston Choreografie und Inszenierung: Cathy Marston Szenarium: Cathy Marston, Edward Kemp Musikalische Leitung: Paul Connelly Musikarrangements und Originalkomposition: Philip Feeney Bühnenbild: Hildegard Bechtler Kostüme: Bregje van Balen Lichtgestaltung: Jon Clark Dramaturgie: Edward Kemp, Michael Küster Philharmonia Zürich *Tanz Akademie Zürich Giulia Tonelli / Francesca Dell’Aria / Daniela Gómez Pérez, Wei Chen / Mlindi Kulashe / Charles-Louis Yoshiyama, Esteban Berlanga / Brandon Lawrence, Mélanie Borel / Elena Vostrotina, Daniel Mulligan / Jesse Fraser, Inna Bilash / Max Richter, Oceana Zimmermann* / Zarina Lopato*, Amélie Egli* / Anastasiia Protsenko-Herman*, Jorge García Pérez / Mlindi Kulashe / Lucas Valente / Marià Huguet / Charles-Louis Yoshiyama / Daniel Mulligan / Max Cauthorn, Sean Bates / Pablo Octávio / Chandler Dalton / Kilian Smith / Dustin True / Iacopo Arregui, Nehanda Péguillan / Keita Bloma / Quentin Nabor / Marti Gutiérrez Rubi / Makani Yerg / Juan Sebastian Valdez / Max Jones / Mariko Ackermann / Inara Wheeler / Ayaka Kano / Lucas van Rensburg / Giacomo Beraldo / Chloe Muller / Alyssa Pratt, Lev Sivkov, Kateryna Tereshchenko Wiederaufnahme 17 Mär 2024

Nijinski Ballett von Marco Goecke Choreografie: Marco Goecke Musikalische Leitung: Valtteri Rauhalammi Bühnenbild und Kostüme: Michaela Springer Lichtgestaltung: Udo Haberland Dramaturgie: Esther Dreesen-Schaback, Michael Küster Philharmonia Zürich Ballett Zürich Junior Ballett Esteban Berlanga / Chandler Dalton / Pablo Octávio, Brandon Lawrence / Daniel Mulligan / Charles-Louis Yoshiyama, Francesca Dell’Aria / Max Richter, Irmina Kopaczynska / Shelby Williams / Mélanie Borel, Mélanie Borel / Irmina Kopaczynska / McKhayla Pettingill, Chandler Dalton / Marià Huguet, Jorge García Pérez / Charles-Louis Yoshiyama, Elena Vostrotina / Francesca Dell’Aria / Chandler Hammond, Sean Bates / Daniel Mulligan, Adrian Oetiker, Giacomo Beraldo / Lucas van Rensburg / Nehanda Péguillan / Marti Gutiérrez Rubi / Juan Sebastian Valdez / Quentin Nabor / Alyssa Pratt / Makani Yerg / Keita Bloma / Mariko Ackermann / Max Jones / Ayaka Kano / Chloe Muller, Adrian Oetiker Wiederaufnahme 14 Jun 2024

Philharmonische Konzerte 1. Dvořák / Strauss ANTONÍN DVOŘÁK Violinkonzert a-Moll op. 53 RICHARD STRAUSS Ein Heldenleben op. 40 Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda Violine: Augustin Hadelich Philharmonia Zürich 29 Okt 2023, Hauptbühne

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Künstlerischer Bericht

2. Rachmaninow SERGEI RACHMANINOW Rhapsodie über ein Thema von Paganini a-Moll op. 43 Sinfonie Nr. 2 e-Moll op. 27 Musikalische Leitung: Paavo Järvi Klavier: Francesco Piemontesi Philharmonia Zürich 11 Nov 2023, Hauptbühne

3. Beethoven / Strauss LUDWIG VAN BEETHOVEN Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73 RICHARD STRAUSS Sinfonia domestica op. 53 Musikalische Leitung: Marc Albrecht Klavier: Martin Helmchen Philharmonia Zürich 17 Dez 2023, Hauptbühne

4. Kilar / Lutosławski / Strawinsky WOJCIECH KILAR «Orawa» für Streichorchester WITOLD LUTOSŁAWSKI Konzert für Violoncello und Orchester IGOR STRAWINSKY Le Sacre du printemps Musikalische Leitung: Krzysztof Urbański Violoncello: Sol Gabetta Philharmonia Zürich 14 Jan 2024, Hauptbühne

5. Wagner / Mendelssohn / Beethoven (2. La Scintilla-Konzert) RICHARD WAGNER Ouvertüre zu «Tannhäuser» FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY Violinkonzert e-Moll op. 64 LUDWIG VAN BEETHOVEN Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 («Eroica») Musikalische Leitung: Riccardo Minasi Violine: Ilya Gringolts Orchestra La Scintilla 25 Feb 2024, Hauptbühne

6. Strauss RICHARD STRAUSS Macbeth op. 23 Mondscheinszene & Schlussszene aus der Oper «Capriccio» Ständchen op. 17/2 (Bearbeitung: Felix Mottl) Wiegenlied op. 41/1 Morgen! op. 27/4 Vier Zwischenspiele aus der Oper «Intermezzo» Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda Sopran: Diana Damrau Philharmonia Zürich 14 Apr 2024, Hauptbühne

7. Prokofjew / Beethoven SERGEI PROKOFJEW Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll op. 16 LUDWIG VAN BEETHOVEN Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67 Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda Klavier: Seong-Jin Cho Philharmonia Zürich 14 Jul 2024, Hauptbühne

La Scintilla Konzerte 1. Biber / Farina / Pachelbel Werke von Heinrich Ignaz Franz Biber, Giovanni Battista Buonamente, Dario Castello, Johann Pachelbel, Johann Heinrich Schmelzer, Tarquinio Merula, Johann Hieronymus Kapsberger, Biagio Marini und Carlo Farina Musikalische Leitung: Riccardo Minasi Orchestra La Scintilla 4 Okt 2023, Hauptbühne

3. Händel WOLFGANG AMADEUS MOZART Sinfonie Nr. 33 B-Dur KV 319 Klavierkonzert Nr. 14 Es-Dur KV 449 Klavierkonzert Nr. 20 d-Moll KV 466 Musikalische Leitung und Hammerklavier: Kristian Bezuidenhout Orchestra La Scintilla 21 Apr 2024, Hauptbühne

4. Bach JOHANN SEBASTIAN BACH Konzert d-Moll für Orgel u. Orchester (rekonstruiert nach BWV 146 et al.) Konzert d-Moll für Orgel, Oboe u. Orchester (rekonstruiert nach BWV 35) Konzertsatz D-Dur für Oboe d’amore, Orgel, Streicher und Basso continuo BWV 170/5R Konzert D-Dur für Orgel und Orchester (rekonstruiert nach BWV 169/49) Sinfonia «Presto» D-Dur für Orgel und Orchester BWV 29/120 Musikalische Leitung und Violine: Riccardo Minasi Orgel: Mahan Esfahani Orchestra La Scintilla 3 Jun 2024, Hauptbühne


Künstlerischer Bericht

Sonderkonzerte Gesprächskonzert Haubenstock-Ramati GYÖRGY KURTÁG 12 Microludes für Streichquartett op. 13 FRANZ SCHUBERT 2. Satz aus Streichquartett G-Dur D. 887 ROMAN HAUBENSTOCK-RAMATI Multiple V Streichquartett II in memoriam Christl Zimmerl Oboe: Heinz Holliger Gringolts-Quartett Violine: Ilya Gringolts, Anahit Kurtikyan Viola: Silvia Simionescu Violoncello: Claudius Herrmann Moderation: Claus Spahn 3 Mär 2024, Spiegelsaal

The Unanswered Question CHARLES IVES The Unanswered Question CONLON NANCARROW Study for Player Piano Nr. 7* ELLIOTT CARTER Concertino for Bass Clarinet and Chamber Orchestra CONLON NANCARROW Study for Player Piano Nr. 21* GEORGE CRUMB Night of the Four Moons JOHN CAGE Third Construction für 4 Schlagzeuger CONLON NANCARROW Study for Player Piano Nr. 3a* JOHN ADAMS Chamber Symphony *Schweizerische Erstaufführung Musikalische Leitung: Hans-Peter Achberger Trompete: Evgeny Ruzin Bass-Klarinette: Filipa Margarida Sacramento Nunes Alt: Dominika Stefanska Flöte: Etni Molletones Mendoza Banjo: Gunter Schneider Elektrisches Cello: Claudius Herrman

Schlagzeug: Didier Chevalier, Dominic Herrmann, Dessislava Kepenerova, Hans-Peter Achberger Ensemble Opera Nova 21 Mär 2024, Studiobühne

Brunch- / Lunchkonzerte 1. South African Jazz Jazz aus Südafrika McCoy Mrubata, Paul Hanmer, Robert Pickup, Jonathan Allen, Daniel Kagerer, Natalia Mosca, Andreas Plattner 17, 18 Sep 2023, Spiegelsaal

2. Mjaskowski / Szymanowski Werke von Nikolai Mjaskowski und Karol Szymanowski Tatjana Pak, Michal Bielenia, Alexander Tatarinov, Lev Sivkov 1, 2 Okt 2023, Spiegelsaal

3. Il giardino del piacere Werke und Gedichte von Nicolaus Adam Strungk, Johann Friedrich Meister, Christoph Willibald Gluck, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Muffat, Christine Dorothea Lachs, Paul Fleming, Sibylla Schwarz u.a. Juliana Georgieva, Daniel Kagerer, Maria Clément, Frida Siegrist Oliver, Alexander Gropper, Dieter Lange, Simon Linné, Giorgio Paronuzzi, Claus Spahn 26, 27 Nov 2023, Spiegelsaal

4. Opera goes Brass Arrangements aus Opern und Ballettmusiken von Mozart, Bizet, Tschaikowski, Wagner und Verdi Hornensemble der Philharmonia Zürich 10, 11 Dez 2023, Spiegelsaal

5. Young Talents Werke von Francis Poulenc, Albert Roussel, Gene Koshinski und Antonín Dvořák Mitglieder der Orchesterakademie 21, 22 Jan 2024

6. Beethoven / Ries Werke von Ludwig van Beethoven und Ferdinand Ries Clément Noël, Rita Karin Meier, Anne Gerstenberger, Lionel Pointet, Ruslan Lutsyk, Julie Palloc, Karl-Andreas Kolly 11, 12 Feb 2024

7. Mendelssohn / Dohnányi Werke von Ernst von Dohnányi und Felix Mendelssohn Bartholdy Kateryna Tereshchenko, Marina Yakovleva, Cornelia Brandis, Maria Clement, Natalia Mosca, Claudius Herrmann, Michal Kazimierski 24, 25 Mär 2024

8. Hummel / Balakirew Werke von Johann Nepomuk Hummel und Mili Balakirew Rute Fernandes, Martin Danek, Juan Bernat Sanchis, Dmitry Serebrennikov, Izabel Markova, Alexander Gropper, Michal Kazimierski, Sinforosa Petralia 7, 8 Apr 2024

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Künstlerischer Bericht

9. Bax / Elgar

Werke von Arnold Bax und Edward Elgar Clément Noël, Xiaoming Wang, Vera Lopatina, Rumjana Schamlieva, Claudius Herrmann 28, 29 Apr 2024

10. Mozart Werke von Wolfgang Amadeus Mozart Juan Bernat Sanchis, Flavio Barbosa, Hanna Weinmeister, Anahit Kurtikyan, Karen Forster, Ruslan Lutsyk 9, 10 Jun 2024

11. Mendelssohn / Dvořák Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy und Antonín Dvořák Vera Lopatina, Maya Kadosh, Natalia Mosca, Xavier Pignat 23, 24 Jun 2024

Liederabende Simon Keenlyside Lieder von Robert Schumann, Franz Schubert, Hugo Wolf, Johannes Brahms, Claude Debussy, Gabriel Fauré und Maurice Ravel Klavier: Malcolm Martineau 7 Dez 2023, Hauptbühne

Javier Camarena Lieder von Francesco Paolo Tosti Klavier: Rubén Fernández Aguirre 18 Jan 2024, Hauptbühne

Erwin Schrott Lieder von Wolfgang Amadeus Mozart, Giuseppe Verdi, Charles Gounod, Carlos Guastavino, Arrigo Boito und Francesco Paolo Tosti Klavier: Giulio Zappa 8 Feb 2024, Hauptbühne

Rosa Feola Lieder und Werke von Gioachino Rossini, Giuseppe Martucci, Ottorino Respighi, Emmanuel Chabrier, Claude Debussy, Wolfgang Amadeus Mozart und Gaetano Donizetti Tenor: Raúl Gutiérrez Klavier: Iain Burnside 11 Mär 2024, Hauptbühne

Piotr Beczała Lieder von Pjotr Tschaikowski, Edvard Grieg, Mieczysław Karłowicz, Robert Schumann und Sergej Rachmaninow Klavier: Helmut Deutsch 5 Jun 2024, Hauptbühne

Nachwuchs Internationales Opernstudio Galakonzert Musikalische Leitung: Adrian Kelly Szenische Einrichtung: Claudia Blersch Zürcher Kammerorchester Amin Ahangaran, Aksel Daveyan, Gregory Feldmann, Felix Gygli, Raúl Gutiérrez, Yewon Han, Jonas Jud, Maximilian Lawrie, Maria Stella Maurizi, Indyana Schneider, Dominika Stefanska, Flavia Stricker, Samson Setu, Christopher Willoughby, Quentin Mourier, Lidiia Vodyk 8 Jul 2024, Hauptbühne

Junior Ballett Next Generation Neue Choreografien von Mitgliedern des Balletts Zürich Choreografien: Quentin Nabor, Max Richter, Lucas Valente, Jorge García Pérez / Shelby Williams, Makani Yerg, Mlindi Kulashe, Martí Gutiérrez Rubí, Inara Wheeler Ballett Zürich Junior Ballett Premiere 25 Jun 2024, Studiobühne

Ballettschule für das Opernhaus Zürich 30 Jun 2024, Hauptbühne

Tanz Akademie Zürich «Curtain Up!» Sommervorstellung der Schüler:innen der Tanz Akademie Zürich 6 Jul 2024, Hauptbühne

Opernhaus Jung Öffentliche Vorstellungen und Workshop-Angebote der Musiktheaterpädagogik

Hexe Hillary geht in die Oper Musiktheater von Peter Lund Inszenierung und Ausstattung: Anja Horst Lichtgestaltung: Dino Strucken Musikalische Leitung: Fernando Dos Santos Loura Dramaturgie: Beate Breidenbach Julia Sewing / Nicole Tobler, Flavia Stricker / Ann-Kathrin Niemczyk, Fernando Dos Santos Loura Wiederaufnahme 30 Sep 2023, Studiobühne


Künstlerischer Bericht

Die Schule tanzt Kooperations-Projekt mit der Sekundarschule Im Birch und der Pädagogischen Hochschule Zürich, Zentrum für Schulentwicklung Projektleitung: Bettina Holzhausen PHZH: Prof.Dr. Enikö Zala-Mezö und Dr. Jelica Popovic Choreografie-Projekt mit fünf 2. Sekundarklassen aus dem Schulhaus Im Birch: Choreograf:innen: Bettina Holzhausen, Tina Mantel, Valerio Porleri, Nadine Schwarz Assistentinnen: Ariana Qizmolli, Maren Sauer Licht, Ton, Bühne: Viktoras Zemeckas Abschlussprojekt Choreografie mit vier 3. Sekundarklassen aus dem Schulhaus Im Birch: Choreograf:innen: Andrea Boll, Myriam Gurini, Björn Buz Meier, Sabine Schindler Assistentinnen: Chantal Brügger, Aline Gia Perino, Simone Schaub, Maureen Zollinger Licht, Ton, Bühne: Viktoras Zemeckas

#TAKE OFF! Tanzprojekt mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen Choreografien: Mirjam Barakar, Bettina Holzhausen, Elena Morena Weber Musikalische Leitung: Luca Magni Musik, Komposition: Dorotea Crameri, Alberto Mancini, Philipp Rhein Assistenz Choreografie: Maren Sauer, Robin Waldburger, Oriana Zeoli Kostüme: Natalie Péclard Lichtgestaltung: Taina Bucheli Ton: Luca Magni Bühne: Roman Furrer Tänzer:innen: 19 Sekundarschüler:innen der Sekundarschule Uster, 10 Schüler:innen der Integrationsklassen der Fachschule Viventa Zürich, 16 junge Erwachsene eines öffentlichen Angebots für 16+ Lehrer:innen: Nikolai Bosshardt, Kathrin Lutterbeck Produktionsleitung: Bettina Holzhausen 9, 10, 11 Jul 2024, Studiobühne

Märchen auf dem Klangteppich «Gian und Giachen», «Felix, das Tännchen», «Ada und ihre Tuba» Konzepte: Roger Lämmli Kostüme: Natalie Péclard Schauspieler:innen / Akrobat:innen: Jessica Elsasser, Jeele Johannsen, Denis Maurer; Ada Willems Sänger:innen, Musiker:innen: Gunta Abele, Larissa Angelini, Anne Battegay, Elia Bolliger, Eva-Maria Burkard, Flurin Caduff, Ina Callejas, Jesus Manuel Curros Alvarez, Sarah Fleten, Anna Hauner, Miriam Moser, Francesco Bellomo, Chris Posthuma, Martin Roth, Rahel Sohn, Simon Scheiwiller, Daniel Vesel Licht: Taina Bucheli

Musikgeschichten «Ein Sommernachtstraum», «Die chinesische Nachtigall» Konzepte: Roger Lämmli Kostüme: Natalie Péclard Schauspieler: Christoph Betulius Sänger:innen, Musiker:innnen: Dora Alexiadou, Nathalie Blaser, Adrian Brunner, Josep Sanjuan Blasco, Didier Gasser, Anna Gschwend, Thomas Hammerschmidt, Anna Hauner, Elmar Hauser, Heather Holden, Alex Jellici, Martina Joos, Matías Lanz, Sonja Leutwyler, Gilberto Lo Surdo, Chasper Curò Mani, Michael Mogl Licht: Taina Bucheli

imprO-Opera «Die Welt der Rameau-Opern», «Die Welt der Mozart-Opern», «Die Welt der Wagner-Opern» Konzept: Christoph Betulius, Roger Lämmli Erzähler: Christoph Betulius Kostüme: Natalie Péclard Musikalische Leitung: Matías Lanz, Rahel Sohn Sänger:innen, Musiker:innen: Jemma Abrahamyan, Dora Alexiadou, Larissa Angelini, Adrian Brunner, Tarek Beswick, Eva-Maria Burkard, Rodrigo Carreto, Inez Ellmann, Ana Francisca Ferreira Bastos, Christa Fleischmann, Sarah Fleten, Anna Gschwend, Katharina Heutjer, Alex Jellici, Claudius Kamp, Barnabás Völgyesi, Renata Walczyna, Licht: Taina Bucheli

Familien-Workshops «Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer», «Nachtträume», «Platée», «Timekeepers», «Messa da Requiem», «Carmen» Konzepte: Sabine Appenzeller, Bettina Holzhausen, Roger Lämmli, Thirza Möschinger, Sonia Rocha, Nadine Schwarz Tänzer:innen des Balletts Zürich Sänger:innen, Musiker:innen: Dora Alexiadou, Leo Bachmann, Selina Batliner, Rodrigo Carreto, Anna Gitschthaler, Nino Gmünder, Anna Gschwend, Katharina Heutjer, Claudius Kamp, Gilberto Lo Surdo, Chasper Curò Mani, Giuglio de Nardo, Judit Polgár, Rahel Sohn

27


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Saison im Überblick

Mit Squillo ins Zauberland Oper Führungen mit Bernhard Heinrichs, Roger Lämmli und Ohrwurm Squillo

Ballett-Führungen mit Mini-Workshop Führungen mit Mélanie Borel, Iacopo Arregui, Jesse Fraser und Shelby Williams.

Herbstferien-Angebot COOL-TUR «Text und Tanz» (9–13 Okt 2023) in Kooperation mit dem Jungen Literatur Labor (JuLL) Andreas Sauter / Irene Eichenberger (JuLL) & Bettina Holzhausen (Ballett Zürich), Assistenz: Loretxy Yuliany Castellanos Moreno «Jim Knopfs Reise ans Ende der Welt – Film ab!» (16–20 Okt 2023) in Kooperation mit filmkids.ch Tobias Wanner (filmkids) & Roger Lämmli, Thirza Möschinger, Assistenz: Leonie Preissinger

Sportferienangebot «Choreografie-Workshop» (12–16 Feb 2024) mit Angelika Aechter und Bettina Holzhausen

Workshop-Reihe 16 + «Walkways», «Timekeepers», «Von Wagners Ring zu Star Wars» Konzepte: Angelika Aechter und Bettina Holzhausen; Thomas Binotto und Roger Lämmli

Open Space Stimme Leitung: Anna Gitschthaler, Roger Lämmli, Thirza Möschinger

Open Space Tanz Leitung: Bettina Holzhausen

Sonstige Veranstaltungen Eröffnungsfest Eröffnungsfest Spielzeit 23/24 16 Sep 2023, Opernhaus, Werkstätten, Sechseläutenplatz

Zürich Film Festival Award Night 7 Okt 2023, Hauptbühne

Nachtkino: Springtime in Amsterdam Musikfilm von Christof Loy 22 Okt 2023, Opernhaus

Zurich Talks Dance

Gesprächsreihe mit Michael Küster und Vertreter:innen des Balletts Zürich, des Tanz der Zürcher Hochschule der Künste, der Tanz Akademie Zürich und des Tanzhaus Zürich 29 Okt, 6 Dez 2023, 1 Mär, 16 Jun 2024, Studiobühne, Theater der Künste, Toni Areal

Lichtspektakel zum Zürcher «Ring» Premiere 2 Nov 2023, Fassade Opernhaus

Musikalischer Adventskalender Tägliche Konzerte in der Weihnachtszeit mit Künstler:innen der Philharmonia Zürich, der Orchesterakademie und des Internationalen Opernstudios 1–23 Dez 2023, Foyer Opernhaus

Hinterm Vorhang mit Harald Schmidt Klaus Florian Vogt, Christopher Purves, Sarah Ferede, Simon Lepper, Miloš Milivojević, Sarah Field, Lucy Shaw, Lily Vernon-Purves, Rafael Onyett 16 Mai 2024, Opernhaus

kino für alle

Open-Air Kino: «Billy Elliot», «A Star is Born» 14 Jun 2024, Sechseläutenplatz

oper für alle

Live-Übertragung von Georges Bizets «Carmen» 15 Jun 2024, Sechseläutenplatz


354

Saison im Überblick

Künstlerinnen und Künstler waren in den «Ring» involviert: Dirigent, Orchester, Chor und Solistinnen und Solisten

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30

Saison im Überblick

Spielzeit in Zahlen 2023/24

Vorstellungen Gesamt *

Vorstellungen

Besuchende

Platzbelegung in %

Total Spielzeit 2023/ 24

313

230 918

91.6

Total Spielzeit 2022/23

326

241 507

89.2

Veränderung

-13

-10 589

2.4

* ohne Führungen und Workshops Opernhaus Jung

Vorstellungen Hauptbühne

Vorstellungen

Besuchende

Platzbelegung in %

Total Spielzeit 2023/24

239

222 693

91.5

Total Spielzeit 2022/23

256

233 877

89.3

Veränderung

-17

-11 184

2.2

Vorstellungen

Besuchende

Platzbelegung in %

Total Spielzeit 2023/24

20

20 024

96.1

Total Spielzeit 2022/23

28

27 735

94.4

Veränderung

-8

-7 711

1.7

davon Volksvorstellungen


Saison im Überblick

Aufteilung nach Sparten

Vorstellungen

Besuchende

Platzbelegung in %

Oper/Operette 2023/24

146

137 436

90.8

Oper/Operette 2022/23

161

146 963

87.5

Veränderung

-15

-9 527

3 .3

Ballett 2023/24

66

60 579

94.3

Ballett 2022/23

62

61 631

95.4

Veränderung

4

-1 052

-1 .1

Konzerte 2023/24

35

11 299

92.0

Konzerte 2022/23

31

8 329

81.6

Veränderung

4

2 970

10.4

Liederabende 2023/24

5

1 961

56.8

Liederabende 2022/23

7

3 911

72.5

Veränderung

-2

-1 950

-15.7

Für Familien 2023/24

42

14 364

97.1

Für Familien 2022/23

46

14 808

97.0

Veränderung

-4

-444

0 .1

Sonstige Veranstaltungen 2023/24

3

2 527

86.0

Sonstige Veranstaltungen 2022/23

4

3 287

88.4

Veränderung

-1

-760

-2 .4

Gespräche 2023/24

16

2 752

84.5

Gespräche 2022/23

15

2 579

73.6

Veränderung

1

173

10.9

31


32

Saison im Überblick

Besucherstatistik in Sparten Spielzeit 2023⁄24 Oper / Operette

Ort

Vorstellungen

Besuchende

Besuchende pro Vorstellung Platzbelegung in %

Amerika

Hauptbühne

7

6 302

900

87.7

Andrea Chénier

Hauptbühne

3

2 270

757

74.2

Barkouf

Hauptbühne

4

3 282

821

79.3

Carmen

Hauptbühne

12

11 570

964

100.0

Così fan tutte

Hauptbühne

4

4 191

1 048

100.0

Das Land des Lächelns

Hauptbühne

5

4 172

834

80.4

Das Rheingold

Hauptbühne

4

4 132

1 033

99.1

Die Csárdásfürstin

Hauptbühne

6

5 168

861

83.4

Die lustige Witwe

Hauptbühne

12

11 986

999

95.6

Die Walküre

Hauptbühne

2

2 062

1 031

100.0

Don Giovanni

Hauptbühne

5

4 948

990

94.3

Götterdämmerung

Hauptbühne

8

8 402

1 050

99.2

Il turco in Italia

Hauptbühne

5

4 277

855

80.7

Iphigénie en Tauride

Hauptbühne

5

3 796

759

72.5

I vespri siciliani

Hauptbühne

9

7 262

807

78.0

La rondine

Hauptbühne

9

9 131

1 015

96.1

L’Italiana in Algeri

Hauptbühne

5

5 243

1 049

97.4

Macbeth

Hauptbühne

5

5 201

1 040

99.2

L’Orfeo

Hauptbühne

9

8 413

935

91.1

Platée

Hauptbühne

10

9 163

916

88.1

Siegfried

Hauptbühne

2

2 040

1 020

99.2

Sweeney Todd

Hauptbühne

5

5 135

1 027

98.3

Turandot

Hauptbühne

5

4 794

959

92.2

Werther

Hauptbühne

5

4 496

899

86.6

146

137 436

941

90.8

Total


Saison im Überblick

Ballett

Ort

Vorstellungen

Besuchende

Besuchende pro Vorstellung

Platzbelegung in %

Atonement

Hauptbühne

10

9 742

974

94.3

Horizonte

Hauptbühne

2

1 570

785

76.4

Messa da Requiem

Hauptbühne

8

8 357

1 045

100.0

Nachtträume Hauptbühne (+ 1 × Probe Nachtträume)

8

7 758

970

99.5

Next Generation

Studiobühne

4

522

131

95.8

Nijinski

Hauptbühne

6

5 115

853

83.2

The Cellist

Hauptbühne

6

6 080

1 013

98.7

Timekeepers

Hauptbühne

9

9 019

1 002

96.7

Walkways

Hauptbühne

13

12 416

955

92.0

66

60 579

918

94.3

Philharmonische Konzerte Hauptbühne

7

6 789

970

94.4

La Scintilla Konzerte

Hauptbühne

3

1 652

551

77.9

IOS-Galakonzert

Hauptbühne

1

1 012

1 012

97.9

Gesprächskonzert Haubenstock-Ramati

Studiobühne

1

76

76

95.0

The Unanswered Question Studiobühne

1

122

122

100.0

Brunchkonzerte

Spiegelsaal

11

865

79

99.1

Lunchkonzerte

Spiegelsaal

11

783

71

90.5

35

11 299

323

92.0

5

1 961

392

56.8

5

1 961

392

56.8

Total

Konzerte

Total

Liederabende Liederabende Total

Hauptbühne

33


34

Saison im Überblick

Für Familien

Ort

Vorstellungen

Besuchende

Besuchende pro Vorstellung

Platzbelegung in %

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

Hauptbühne

12

11 259

938

96.4

Hexe Hillary geht in die Oper*

Studiobühne

12

1 448

121

100.0

Märchen auf dem Klangteppich*

Probebühne Kreuzstrasse

10

689

69

100.0

Musikgeschichten*Probebühne Kreuzstrass

8

968

121

100.0

Total

42

14 364

342

97.1

Sonstige Veranstaltungen Hinter dem Vorhang mit Harald Schmidt

Hauptbühne

1

685

685

76.1

Ballettschule für das Opernhaus Zürich

Hauptbühne

1

892

892

87.5

TaZ - Fussspuren

Hauptbühne

1

950

950

93.1

3

2 527

842

86.0

Total

Gespräche Beziehungszauber

Studiobühne / Ballettsaal

1

75

75

100.0

Zurich Talks Dance

Studiobühne/ Diverse

4

355

84

95.7

Einführungsmatinéen*

Probebühne Kreuzstrassw

11

2 342

213

82.8

16

2 752

172

84.5

Total


136 Saison im Überblick

Tage lang hat einer unserer Theaterplastiker ausschliesslich an dem beweglichen Drachen gearbeitet, der in «Siegfried» seinen grossen Auftritt hat.

35


36

Saison im Überblick

Veranstaltungen Jung Spielzeit 2023⁄24 Mit Ausnahme der mit * gekennzeichneten Veranstaltungen finden die nachfolgenden Zahlen keinen Eingang in die Besucherstatistik.

Öffentliche Angebote

Ort

Anzahl

Besuchende

Jim Knopf*

Hauptbühne

12

11 259

Hexe Hillary geht in die Oper*

Studiobühne

12

1 448

Märchen auf dem Klangteppich*

Probebühne Kreuzstrasse

10

689

Musikgeschichten*

Probebühne Kreuzstrasse

8

968

imprO-Opera

Probebühne Kreuzstrasse

6

365

Unterwegs mit Ohrwurm Squillo

Opernhaus

5

129

Ballett-Führungen mit Mini-Workshop

Opernhaus

7

241

Familien-Workshop

Probebühne Kreuzstrasse Ballettsaal

11

326

Ballette entdecken…

Ballettsaal

3

85

Studiobühne

3

331

#TAKE OFF! Total

15 841

Ferien- und Freizeitangebote

Ort

Anzahl

Besuchende

Herbstferienangebot COOL-TUR: Text und Tanz Schlusspräsentation

Junges Literatur Labor / Opernhaus Probebühne Kreuzstrasse

1 Woche 1

14 50

Herbstferienangebot COOL-TUR: Jim Knopfs Reise … Film ab! Schlusspräsentation

filmkids / Opernhaus Probebühne Kreuzstrasse

1 Woche 1

22 60

Was ist Choreografie (Sportferienkurs) Showing

Probebühne Kreuzstrasse Probebühne Kreuzstrasse

1 Woche 1

19 60

Total

225


Saison im Überblick

Angebote 16+ Workshopreihe 16+ Walkways Timekeepers Von Wagners Ring zu Star Wars

Ort

Termine

Besuchende

Ballettsaal Ballettsaal Probebühne Kreuzstrasse

6 6 6

27 24 31

Opernhaus Zürich Zürich

9 15

264 140

Probebühne Kreuzstrasse

32

1000

Ballettsaal

33

1050

Opernhaus Zürich

7

450

Spiegelsaal

1

34

Spiegelsaal Spiegelsaal

1 1

30 21

1 2 11

100 31 60

CLUB JUNG Probenbesuche Club Jung Treffs OPEN SPACE STIMME OPEN SPACE TANZ Diverse Probenbesuche m. verschiedenen Gruppen Volkshochschul-Weiterbildung zu Amerika EARLY BIRD Veranstaltungen: Machtträume Der schönste Tag im Leben

Connect – Tanzen mit neurologischen Herausforderungen: Info-Veranstaltung Vereinssaal Tonhalle Weiterbildungs-Wochenende Ballettsaal Tanztrainings Vereinssaal Tonhalle Total

3 262

37


38

Saison im Überblick

Angebote für Schulen

Ort

Klassen

Besuchende

Workshops Jim Knopf

Primarschulen der Stadt Zürich

33

810

Workshops Jim Knopf

Primarschulen des Kt. Zürich

28

599

Wie entsteht eine Choreografie

Schulhäuser

5

90

Einführungs-Workshops zu Opern

Schulhäuser

63

1 244

Einführungs-Workshops zu Ballettabenden

Schulhäuser

51

907

Die Schule tanzt Kooperationsschule Tanz-Workshops / Einführungen Im Birch Choreografie-Projekt Abschluss-Choreoprojekt Besuchende der Vorstellung ... Schule Im Birch ... des Choreoprojekts ... des Abschlussprojekts

15

300

2 (Vorstellungen) 4 (Vorstellungen)

120 490

22

430

Workshops / Probenbesuche

Opernhaus

Total

4 990

Vorstellungsbesuche

Ort

Klassen

Besuchende

Geschlossene Vorstellungen Felix, das Tännchen

9

155

Geschlossene Vorstellungen Die chinesische Nachtigall

9

192

Geschlossene Vorstellungen Ein Sommernachtstraum

6

145

Geschlossene Vorstellungen Jim Knopf

Opernhaus Zürich

103

2 266

Geschlossene Vorstellung #TAKE OFF

Opernhaus Zürich

1

140

Abendvorstellungen Oper/Ballett (Sekundarschulen Stadt und Kanton Zürich)

14

997

Abendvorstellungen Oper/Ballett (Berufswahlschulen Kanton Zürich)

5

203

Abendvorstellungen Oper/Ballett (Berufsschulen Kanton Zürich)

30

517

Abendvorstellungen Oper/Ballett (Gymnasien Kanton Zürich)

118

2 109

Total

6 724


Saison im Überblick

Weitere Veranstaltungen Spielzeit 2023⁄24 Diese Veranstaltungen finden keinen Eingang in die Besucherstatistik.

Führungen

Anzahl

Besuchende

Führungen für Erwachsene

573

7 909

Führungen für Schulklassen

262

4 336

Total

835

12 245

Anlässe auf dem Sechseläutenplatz Eröffnungsfest

Sechseläutenplatz

1

ca. 10 000

Lange Filmnacht

Sechseläutenplatz

1

ca. 5 500

Oper für alle

Sechseläutenplatz

1

ca. 12 000

Opernhaus

1

1 607

Kostümfest overdress!

Streaming Ring Carmen

Webseite Opernhaus Zürich Medici.tv

ca. 56 000 views ca. 240 000 views

Online und Opera Vision

ca. 36 000 views

39


40

Saison im Überblick

Gastspiele Spielzeit 2023⁄24 Diese Veranstaltungen finden keinen Eingang in die Besucherstatistik. Künstler

Werke

Gastspielort

Daten

Internationales Opernstudio

IOS-Konzert

Paraplegiker-Zentrum Nottwil

10 Dez 2023

Internationales Opernstudio

IOS-Konzert

Kulturverein Stein / Aargau

17 Dez 2023

Internationales Opernstudio

A MIDSUMMER NIGHT’S DREAM von Benjamin Britten

Theater Winterthur

4, 8, 12, 15 und 17 Mai 2024


2 097 Seiten hat die Partitur aller vier «Ring»-Teile, der Dirigent muss also mehr als 1 000 Mal umblättern.


42

Verwaltungsrat und Geschäftsleitung

Mitglieder Verwaltungsrat (ehrenamtlich)

Eintritt

Dr. Markus Notter, Präsident * (seit 2013)

2013

Dr. Peter A. Wuffli, Vizepräsident (seit 2007)

2003

Juan Beer

2019

Christian Berner * /*** (seit 1.8.2023)

2023

Dr. Marc Ehrensperger */** (seit 1.8.2023)

2023

Jacqueline Fehr, Regierungsrätin ZH *

2015

Doris Fiala * (seit 1.8.2023)

2023

Thomas Grotzer

2022

Martin Haefner

2011

Dr. Madeleine Herzog *

2014

Anton Simonet (seit 15.1.2024)

2024

* vom Regierungsrat abgeordnet * * Beauftragter des Regierungsrats zur Überwachung der Ausführung und Einhaltung des Grundlagenvertrags und der Leistungsvereinbarung mit dem Kanton Zürich *** Delegierter des Verwaltungsrates


Verwaltungsrat und Geschäftsleitung

Verwaltungsratsausschuss ∕Audit Committee (ehrenamtlich) Dr. Markus Notter, Präsident Dr. Marc Ehrensperger Dr. Peter A. Wuffli, Vorsitzender Audit Committee (bis 19.3.2024)

Thomas Grotzer, Vorsitzender Audit Commitee (seit 19.3.2024)

Geschäftsleitung Andreas Homoki, Intendant (Gesamtleitung) Marc Meyer, Kaufmännischer Direktor (Stellvertreter des Intendanten)

Personalvertreter:innen Hans-Peter Achberger Flavia Lorant Robert Weybora

Sekretariat des Verwaltungsrats Marc Meyer, Sekretär Marissa Domeisen, Protokollführerin Valentina De Marchi, Protokollführerin

Revisionsstelle KPMG AG, Zürich

seit 2023 bis Juli 2024 seit 2021

43


44

Verwaltungsrat und Geschäftsleitung

Corporate Governance Der Verwaltungsrat Der Verwaltungsrat hat die Oberleitung der Geschäftsführung inne. Er besteht aus elf Mitgliedern. Davon werden fünf Mitglieder von der Generalversammlung der Opernhaus Zürich AG gewählt und sechs vom Regierungsrat des Kantons Zürich abgeordnet. Eines der Mitglieder – der/die Beauftragte – überwacht im Auftrag des Regierungsrats die Ausführung und Einhaltung des Grundlagenvertrags und der Leistungsvereinbarung mit dem Kanton Zürich. Der/die Intendant:in, der/die Kaufmännische Direktor:in und der/die Leiter:in «Finanzen und Rechnungswesen» nehmen an den Sitzungen des Verwaltungsrats beratend teil. Ebenfalls an den Sitzungen des Verwaltungsrats anwesend sind drei Vertreter:innen des Personals. Im Verlaufe des Berichtsjahrs tagte der Verwaltungsrat drei Mal. Weitere Beschlüsse wurden auf dem Zirkularweg gefällt. Die 189. Generalversammlung fand am 15. Januar 2024 statt.

Die Ausschüsse Zwei ständige Ausschüsse nehmen verschiedene Aufgaben wahr, welche ihnen der Verwaltungsrat im Geschäfts- und Organisationsreglementzuweist. Der Verwaltungsratsausschuss – bestehend aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten und dem Beauftragten – bereitet die Verwaltungsratssitzungen vor und entscheidet in ein paar wenigen, genau definierten Bereichen der Geschäftsführung. Das Audit Committee, welches sich aus mindestens drei Mitgliedern des Verwaltungsrats zusammensetzt, wobei der Beauftragte des Regierungsrats zwingend Mitglied ist, beurteilt die externe Revision und das interne Kontrollsystem, prüft die Jahres- und Zwischenabschlüsse sowie das Budget und benachrichtigt den Verwaltungsrat über seine Feststellungen. Im Verlaufe des Berichtsjahres tagten der Verwaltungsratsausschuss und das Audit Committee je vier Mal. Zudem wurde der Spezialausschuss «Zukunft Oper» ins Leben gerufen, der aus vier Mitgliedern des Verwaltungsrats besteht. Unter dem Vorsitz von Regierungsrätin Jacqueline Fehr widmen sich der Präsident und der Vizepräsident des Verwaltungsrats sowie der Beauftragte des Kantons den Angelegenheiten rund um das Projekt «Zukunft Oper». Der Spezialausschuss tagte in der Spielzeit 2023/24 drei Mal.

Die Geschäftsleitung Die Geschäftsleitung ist das geschäftsführende Organ der Gesellschaft. Ihr gehören der/ die Intendant:in und der/die Kaufmännische Direktor:in an, wobei die Gesamtverantwortung beim/bei der Intendant:in liegt.

Jahresrechnung und Budget Der Verwaltungsrat und die beiden Ausschüsse behandelten in der Berichtsperiode den Rechnungsabschluss 2022/2023, die Zwischenabschlüsse und Hochrechnungen 2023/2024, das Budget 2024/25, das provisorische Budget 2025/26 sowie den Leistungs- und Finanzplan für die Jahre 2024 bis 2028. Anlässlich der Budgetberatung wurden unter anderem der Spielplan und die Eintrittspreise für die Spielzeit 2024/2025 entsprechend dem Antrag der Geschäftsleitung gutgeheissen.

Internes Kontrollsystem Verwaltungsrat und Geschäftsleitung haben die Geschäftsrisiken für das Opernhaus einlässlich diskutiert und die Einstufung der Risiken sowie den Massnahmenplan zur Verhinderung des Eintritts der Risiken grundlegend überarbeitet und angepasst.

Mitgliedschaften Das Opernhaus Zürich ist Mitglied in verschiedenen Berufsverbänden. Vertreten durch die Geschäftsleitung gehört es der deutschsprachigen Opernkonferenz sowie den Vorständen des Schweizerischen Bühnenverbandes (SBV) und des Verbandes Schweizerischer Berufsorchester (orchester.ch) an.


Finanzbericht

Lagebericht

Durchführung einer Risikobeurteilung Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage

Die Opernhaus Zürich AG betreibt im Auftrag des Kantons Zürich ein Musiktheater und Ballett. Die Grundlagen hierfür sind im Opernhausgesetz vom 15. Februar 2010, im Grundlagenvertrag zwischen dem Kanton Zürich und der Opernhaus Zürich AG vom 26. November 2010 und 9. Februar 2011 sowie der Leistungsvereinbarung zwischen dem Kanton Zürich und der Opernhaus Zürich AG vom 18. Juni 2019 und 13. November 2019 definiert und geregelt. Das Opernhaus Zürich erhielt vom Kanton Zürich in der Spielzeit 2023/24 Zuschüsse in der Höhe von CHF 90.4 Mio. In der Spielzeit 2023/24 besuchten 230 918 Besuchende eine der insgesamt 313 Veranstaltungen des Opernhauses Zürich. 222 693 Besuchende sahen eine Vorstellung auf der Hauptbühne des Opernhauses (2022/23: 233 877 Besuchende). Die Vorstellungseinnahmen für Oper und Ballett liegen mit CHF 23.6 Mio über dem Vorjahr (2022/23: CHF 23.2 Mio), die budgetierten Vorstellungseinnahmen auf der Hauptbühne wurden jedoch mit CHF 23.6 Mio. um CHF 0.9 Mio. verfehlt (Budget: CHF 24.5 Mio.). Im Sponsoring konnte mit CHF 11.2 Mio. ein Spitzenergebnis erzielt werden (Vorjahr: CHF 10.07 Mio.). In der Spielzeit 2023/24 betrug die Eigenwirtschaftlichkeit 35.7% gegenüber 36.1% im Jahr davor. Die wirtschaftliche Lage des Opernhauses Zürich ist zum Ende der Spielzeit 2023/24 herausfordernd. Das Opernhaus Zürich verfügt zwar nach wie vor über ein ausreichendes Eigenkapital und angemessene Reserven, der Jahresgewinn in Höhe von TCHF 567 konnte indes nur erzielt werden, weil nicht mehr erforderliche Rückstellungen aufgelöst werden konnten.

Anzahl Vollzeitstellen im Jahresdurchschnitt In der Spielzeit 2023/24 beschäftigte die Opernhaus Zürich AG im Jahresdurchschnitt 605.3 Mitarbeitende (Vollzeitstellen). Hinzu kommen 15 Personen, die sich in einer Berufsausbildung befinden und 38 Personen, die in den Nachwuchsprogrammen des Opernhauses (Internationales Opernstudio, Orchesterakademie, Juniorballett) ausgebildet werden.

Im Rahmen des Internen Kontrollsystems IKS führt die Opernhaus Zürich AG jährlich eine Risikobeurteilung durch, welche jeweils im VR-Ausschuss und im Verwaltungsrat besprochen und verabschiedet wird. Dabei beurteilt der Verwaltungsrat die für die Gesellschaft wesentlichen Risiken auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit und möglichen Auswirkung und beschliesst Massnahmen, mit welchen die Risiken vermieden, vermindert oder versichert werden können.

Investitionen Der Cashflow aus Geschäftstätigkeit beträgt CHF 7.4 Mio. (Vorjahr 9.9 Mio). Es wurden Investitionen in operative Sachanlagen in der Höhe von CHF 4.8 Mio. (Vorjahr 5.1 Mio.) getätigt, unter anderem wurde in die OHZ App als Software investiert. In den Überbrückungsbau wurde in dieser Berichtsperiode CHF 2.2 Mio. investiert, die Fertigstellung ist Ende des Kalenderjahres 2024 zu erwarten. Insgesamt deckte der Cashflow die Investitionen und die Flüssigen Mittel nahmen folglich um TCHF 558 zu.

Zukunft Oper Das Projekt «Zukunft Oper» zielt darauf ab, das Opernhaus Zürich zu modernisieren und zu erweitern, um den Anforderungen eines zeitgemässen Opernbetriebes gerecht zu werden. Mit einer Aufstockung oder einem Neubau des Erweiterungsbaus soll die Zukunftsfähigkeit des Opernhauses sichergestellt werden und darüber hinaus ein Mehrwert für die Bevölkerung, den Standort Zürich und den Tourismus geschaffen werden. Das Projekt befindet sich aktuell in der Vorstudienphase und benötigt zusätzliche Ressourcen und spezifisches Wissen. Dafür wurden in der Spielzeit 2023/24 erste Stellen am Opernhaus geschaffen und es müssen in den kommenden Spielzeiten weitere aufgebaut werden. Der Kanton Zürich und das Opernhaus Zürich haben gemeinsam eine Kreditstrategie erarbeitet, die es erlaubt, angesichts der Mehrkosten für das Projekt «Zukunft Oper» vorübergehend negative Jahresergebnisse zu akzeptieren. Gleichzeitig bleibt das Ziel eines ausgeglichenen Budgets im ordentlichen Betrieb von zentraler Bedeutung.

45


46

Finanzbericht

Zukunftsaussichten Das Opernhaus Zürich leistet im Auftrag und mit Unterstützung des Kantons Zürich einen zentralen Beitrag zum kulturellen Angebot in Zürich und den umliegenden Kantonen. Gemäss Grundlagenvertrag zwischen dem Kanton Zürich und der Opernhaus Zürich AG legt der Kanton den Kostenbeitrag so fest, dass das Opernhaus Zürich seine rechtlichen Verpflichtungen erfüllen kann. Vor einer Kürzung des Kostenbeitrags gegenüber dem Vorjahr beschliesst er eine sogenannte KEF-Erklärung, was dem Opernhaus Zürich de facto einen Vorlauf von einem Jahr gibt. Das Opernhaus Zürich geht davon aus, dass es in den kommenden Jahren keine Kürzungen des kantonalen Kostenbeitrags geben wird, damit das Opernhaus weiterhin seinen gesetzlichen Auftrag erfüllen kann. Angesichts der gestiegenen Kosten bleibt die Situation des Opernhauses jedoch herausfordernd. Im November 2023 beschloss der Verwaltungsrat deshalb auf Antrag der Direktion eine moderate Erhöhung der Eintrittspreise, wobei allerdings die Preise für Volksvorstellungen und Kinderopern unverändert belassen werden, um weiterhin allen Bevölkerungsschichten die Zugänglichkeit zu Oper und Ballett zu ermöglichen. Die neuen Eintrittspreise werden erstmals in der Spielzeit 2024/25 wirksam. Unter der Annahme eines anhaltend hohen Besucherinteresses und der weiteren Unterstützung durch Sponsoren soll mit dieser Massnahme ein ausgeglichenes Ergebnis des laufenden Betriebs sichergestellt werden.


Finanzbericht

Jahresrechnung Die in Bilanz und Erfolgsrechnung aufgeführten Beträge sind gerundet. Das Total kann deshalb von der Summe der einzelnen Werte abweichen.

Bilanz Aktiven

Anhang

31.7.2024 in 1 000 CHF

31.7.2023 in 1 000 CHF

Flüssige und geldnahe Mittel

2 .1

18 844

18 287

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

2 .2

1 089

732

207

185

0

91

4 003

3 396

24 143

22 691

Übrige kurzfristige Forderungen Vorräte Aktive Rechnungsabgrenzungen

2 .3

Total Umlaufvermögen

Finanzanlagen

2 .4

4 272

4 216

Sachanlagen

2 .5

92 386

93 542

Immaterielle Werte

2 .6

98

35

Total Anlagevermögen

96 756

97 792

Total Aktiven

120 899

120 483

47


48

Finanzbericht

Passiven

Anhang

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

31.7.2024 in 1 000 CHF

31.7.2023 in 1 000 CHF

3 306

2 263

Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten

2 .7

4 101

3 494

Kurzfristige Rückstellungen

2.11

1 413

1 327

Passive Rechnungsabgrenzungen

2 .8

13 669

15 273

22 489

22 358

Total kurzfristiges Fremdkapital

Langfristige Finanzverbindlichkeiten

2 .9

11 550

11 550

Bedingt rückzahlbare Subventionen für Bauten

2.10

14 162

13 547

Langfristige Rückstellungen

2.11

10 370

11 275

Total Langfristiges Fremdkapital

36 082

36 372

Total Fremdkapital

58 571

58 730

Aktienkapital

8 808

8 808

Gesetzliche Kapitalreserven

4 926

4 918

48 027

47 072

567

955

0

0

Total Eigenkapital

62 327

61 753

Total Passiven

120 899

120 483

Freiwillige Gewinnreserven Beschlussmässige Gewinnreserven Jahresergebnis Eigene Aktien

2.12


Finanzbericht

Erfolgsrechnung

2023/24 in 1 000 CHF

2022/23 in 1 000 CHF

Kostenbeitrag Betrieb Kanton Zürich

86 160

83 547

Kostenanteil Unterhalt Kanton Zürich

4 285

4 285

Subventionen für Bauvorhaben

640

640

Subventionen für Zukunft Oper

266

0

Beiträge der öffentlichen Hand

1.15

Vorstellungseinnahmen

2.13

24 712

24 542

Sponsoren und Spenden

2.14

11 180

10 066

Andere betriebliche Erträge

2.15

11 008

11 588

138 251

134 668

Total Betriebsertrag

Personalaufwand

2.16

-109 120

-108 118

Übriger betrieblicher Aufwand

2.17

-20 378

-17 730

Abschreibungen auf Sachanlagen

2 .5

-8 077

-7 735

Abschreibungen auf immateriellen Anlagen

2 .6

-27

-23

Total Betriebsaufwand

-137 602

-133 607

Betriebliches Ergebnis

649

1 062

-83

-107

567

955

Finanzergebnis Jahresergebnis

2.18

49


50

Finanzbericht

Geldflussrechnung

2023/24 in 1 000 CHF

Jahresergebnis

2022/23 in 1 000 CHF

567

955

Abschreibungen auf dem Anlagevermögen

8 104

7 759

Auflösung bedingt rückzahlbare Subventionen für Bauten

-640

-640

Gewinne aus Abgängen des Anlagevermögens

-217

-59

Veränderung Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -356

-156

Veränderung übrige kurzfristige Forderungen

-22

117

Veränderung Vorräte

91

-12

Veränderung Aktive Rechnungsabgrenzungen

-607

1 052

Veränderung Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

1 043

-785

Veränderung übrige kurzfristige Verbindlichkeiten

606

609

Veränderung Passive Rechnungsabgrenzungen

-1 604

2 172

Veränderung kurzfristige Rückstellungen

86

-2 523

Veränderung langfristige Rückstellungen

-905

1 431

Veränderung bedingt rückzahlbare Subvention für Bauten 1 256

0

Geldfluss aus Geschäftstätigkeit

7 402

9 921

Investitionen in Finanzanlagen

-57

-29

Investitionen in Sachanlagen

-6 921

-19 984

Devestitionen in Sachanlagen

217

59

Investitionen in immaterielle Werte

-90

-25

Geldfluss aus Investitionstätigkeit

-6 852

-19 979

Investitionsbereich


Finanzbericht

Geldflussrechnung

2023/24 in 1 000 CHF

2022/23 in 1 000 CHF

Finanzierungsbereich Kauf/ Verkauf von eigenen Aktien

8

0

Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit

8

0

558

-10 059

Anfangsbestand

18 287

28 345

Endbestand

18 844

18 287

558

-10 059

Veränderung der flüssigen Mittel Liquiditätsnachweis

Veränderung der flüssigen Mittel

51


52

Finanzbericht

Eigenkapitalnachweis Aktienkapital in 1 000 CHF

Gesetzliche Kapitalreserven in 1 000 CHF

Freiwillige Gewinnreserven in 1 000 CHF Beschlussmässige Gewinnreserven

Jahresergebnis

Allgemein

Immobilien

Risiken

Bestand per 1.8.2022

8 808

4 918

7 430

30 000

10 000

-358

Vorjahresergebnis

–

–

-358

–

–

358

Jahresergebnis

–

–

–

–

–

955

Kauf eigene Aktien

–

–

–

–

–

–

Verkauf eigene Aktien

–

–

–

–

–

–

Bestand per 31.7.2023

8 808

4 918

7 072

30 000

10 000

955

Vorjahresergebnis

–

–

955

–

–

-955

Jahresergebnis

–

–

–

–

–

567

Kauf eigene Aktien

–

–

–

–

–

–

Verkauf eigene Aktien

–

7

–

–

–

–

8 808

4 926

8 027

30 000

10 000

567

Bestand per 31.7.2024

Das Aktienkapital der Opernhaus Zürich AG besteht aus 9 508 Namenaktien mit einem Nominalwert von CHF 900 und 836 Namenaktien mit einem Nominalwert von CHF 300 (Stimmrechtsaktien). In den beschlussmässigen Gewinnreserven ist der Gewinnvortrag gemäss Beschluss der Generalversammlung vom 15.01.2024 enthalten.


Finanzbericht

Eigene Aktien in 1 000 CHF

Eigenkapital in 1 000 CHF

–

60 799

–

–

–

955

–

–

–

–

–

61 753

–

–

–

567

–

–

1

8

–

62 327

53


54

Finanzbericht

Anhang der Jahresrechnung 2023/24 1. Grundsätze 1.1 Allgemeine Informationen Die Opernhaus Zürich AG ist eine Aktiengesellschaft Schweizerischen Rechts mit Sitz in Zürich. Sie betreibt gestützt auf das Opernhausgesetz des Kantons Zürich ein Musiktheater und ein Ballett mit herausragender Qualität und internationaler Ausstrahlung. Grundlagenvertrag und Leistungsvereinbarung regeln die gegenseitigen Rechte und Pflichten zwischen dem Kanton Zürich und der Opernhaus Zürich AG. Zudem führt die Opernhaus Zürich AG die Opernhaus Gastronomie und das Bernhard Theater. Die Gesellschaft ist aufgrund ihres Zweckes von den Staatssteuern, den allgemeinen Gemeindesteuern sowie von der direkten Bundessteuer befreit. Der Verwaltungsrat hat die Oberleitung der Geschäftsführung inne. Er besteht aus elf Mitgliedern. Davon werden fünf Mitglieder von der Generalversammlung der Opernhaus Zürich AG gewählt und sechs vom Regierungsrat des Kantons Zürich abgeordnet.

1.2 Grundlagen der Erstellung Die Rechnungslegung der Opernhaus Zürich AG erfolgt per Bilanzstichtag in Übereinstimmung mit den Fachempfehlungen zur Rechnungslegung Swiss GAAP FER (gesamtes Regelwerk) und dem Schweizer Obligationenrecht. Die Jahresrechnung der Opernhaus Zürich AG vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nach «True and fair view» Prinzipien und erfüllt die Vorschriften des Schweizer Rechts. Die Bewertungsgrundsätze orientieren sich grundsätzlich an historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten als Bewertungsgrundlage. Es gilt der Grundsatz der Einzelbewertung von Aktiven und Passiven.

1.3 Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel umfassen Kassenbestände, Post- und Bankguthaben sowie Sicht- und Festgelder mit einer Restlaufzeit von höchstens 90 Tagen. Diese sind zu Nominalwerten bewertet.

1.4 Forderungen aus Lieferung und Leistung Die Forderungen werden zum Nominalwert eingesetzt. Ausfallgefährdete Forderungen werden einzelwertberichtigt, auf dem verbleibenden Bestand wird eine pauschale Wertberichtigung berechnet. Diese basiert auf Erfahrungswerten (Fälligkeiten von 90 bis 180 Tage werden zu 25% wertberichtigt, 180 bis 360 Tage zu 50% und ab 360 Tagen zu 100%).

1.5 Vorräte Die Vorräte beschränken sich auf den Bereich Gastronomie und werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, höchstens aber zum tieferen Netto-Marktwert bewertet.

1.6 Aktive und passive Rechnungsabgrenzungen Stichtagsbezogene Abgrenzungen aus den Betriebserträgen (insbesondere Kartenverkauf) bzw. Betriebsaufwendungen werden im Rahmen der aktiven und passiven Rechnungsabgrenzungen erfasst. Die Bewertung erfolgt zu Nominalwerten.

1.7 Finanzanlagen Unter den Finanzanlagen werden langfristige Darlehen sowie Sicht- und Festgelder ausgewiesen, welche im Sinne einer langfristigen Anlage gehalten werden. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Abzug allfälliger Wertbeeinträchtigungen bewertet.

1.8 Sachanlagen Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen und allfälliger Wertberichtigungen. Bei den Bauten wird grundsätzlich der Komponentenansatz angewendet. Investitionen und Renovationen werden nur dann aktiviert, wenn dadurch die Nutzungsdauer des Vermögenswertes verlängert oder der Wert der Sachanlage erhöht wird.


Finanzbericht

Die Abschreibungen erfolgen linear über die geschätzte Nutzungsdauer, die sich wie folgt erstreckt: Bauten 50 Jahre Gebäudeausbauten bis 25 Jahre 5 Jahre Mobiliar und Einrichtungen 3 bis 5 Jahre Fahrzeuge, EDV Hardware 3 bis 5 Jahre Übrige Sachanlagen (Garderobenfundus, Dekorationen, Requisiten und Musikinstrumente) Grundstücke keine Abschreibung Sachanlagen in Bau keine Abschreibung Die Restwerte und die verbleibende Nutzungsdauer der Sachanlagen werden jährlich überprüft und gegebenenfalls angepasst. Es werden keine Sachanlagen zu Renditezwecken und keine unbebauten Grundstücke gehalten. Es besteht auf dem Theatergebäude und Erweiterungsbau sowie den Werkstätten ein Rückkaufsrecht zugunsten der Stadt Zürich, sollte die Opernhaus Zürich AG diese Gebäude nicht mehr als Musiktheater und Ballett nutzen. Die erhaltenen Subventionen für Bauten werden in der Jahresrechnung brutto ausgewiesen. Dies bedeutet, dass die erhaltenen Subventionen nicht von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abgezogen werden, sondern als eigene Position «Bedingt rückzahlbare Subventionen für Bauten» im Fremdkapital passiviert werden. Die passivierten Subventionen werden ab Inbetriebnahme der Sachanlage konsequent über die gleiche Nutzungsdauer wie die dadurch finanzierte Sachanlage linear aufgelöst und in der Position «Beiträge der öffentlichen Hand - Subventionen für Bauvorhaben» als Ertrag erfasst. Subventionen, welche die Opernhaus Zürich AG vom Kanton Zürich für Bauvorhaben bzw. Bauten erhält, unterliegen gemäss Staatsbeitragsverordnung während 20 Jahre einer Zweckbindung und sind, sofern der Regierungsrat nichts Gegenteiliges beschliesst, dem Kanton Zürich im Falle einer Zweckentfremdung oder Verkauf der Bauten unter Berücksichtigung der bereits erfolgten Nutzungsdauer anteilig zurückerstatten. Wird es durch den Verwaltungsrat und das Management als wahrscheinlich eingeschätzt, dass die erhaltenen Subventionen anteilig an den Kanton Zürich gemäss Staatsbeitragsverordnung zurückbezahlt werden müssen, ist dieser Anteil als Verbindlichkeit umzubuchen.

1.9 Immaterielle Anlagen Die Bewertung der immateriellen Anlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen und allfälliger Wertberichtigungen. Die immateriellen Anlagen umfassen von Dritter erworbener Software. Die Abschreibungen erfolgen linear über die geschätzte Nutzungsdauer. Die geschätzte Nutzungsdauer erstreckt sich wie folgt: Software

3 Jahre

1.10 Wertbeeinträchtigungen Es wird auf jeden Bilanzstichtag geprüft, ob Anzeichen dafür bestehen, dass der Buchwert eines Aktivums den erzielbaren Wert (der höhere Wert von Netto-Marktwert und Nutzwert) übersteigt. Falls eine Wertbeeinträchtigung vorliegt, wird der Buchwert auf den erzielbaren Wert reduziert und die Wertbeeinträchtigung dem Jahresergebnis belastet.

1.11 Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden zum Nominalwert eingesetzt.

1.12 Rückstellungen Eine Rückstellung wird in der Bilanz erfasst, wenn die Opernhaus Zürich AG aufgrund eines früheren Ereignisses eine rechtliche oder faktische Verpflichtung hat und es wahrscheinlich ist, dass Mittel zur Erfüllung der Verpflichtung abfliessen und die Höhe des Betrages verlässlich schätzbar ist. Rückstellungen werden aufgrund der jährlichen Neubeurteilung erhöht, beibehalten oder aufgelöst.

1.13 Eigene Aktien Eigene Aktien werden im Erwerbszeitpunkt zu Anschaffungskosten als Minusposten im Eigenkapital bilanziert. Bei späterer Wiederveräusserung wird der Gewinn oder Verlust direkt den gesetzlichen Kapitalreserven zugeschrieben.

55


56

Finanzbericht

1.14 Personalvorsorge

1.16 Ausserbilanzgeschäfte

Die Pensionskasse des Opernhauses Zürich ist eine eigenständige Stiftung im Sinne des ZGB und des BVG. Sie bezweckt die berufliche Vorsorge im Rahmen des Bundesgesetzes über die Berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) und seiner Ausführungsbestimmungen für die Arbeitnehmer des Opernhauses sowie für deren Angehörige und Hinterlassenen gegen die wirtschaftlichen Folgen von Alter, Invalidität und Tod. Es gibt keine Anschlussverträge mit anderen Arbeitgebern. Es bestehen keine Arbeitgeberbeitragsreserven. Die Aktivierung des wirtschaftlichen Nutzens aus einer Überdeckung in der Pensionskasse ist weder beabsichtigt noch sind die Voraussetzungen dafür gegeben. Eine wirtschaftliche Verpflichtung wird passiviert, wenn die Voraussetzungen für die Bildung einer Rückstellung erfüllt sind.

Eventualverbindlichkeiten und weitere nicht zu bilanzierende Verpflichtungen werden auf jeden Bilanzstichtag bewertet und offengelegt.

1.15 Umsatzerfassung Die Beiträge der öffentlichen Hand beinhalten: – den jährlichen Kostenbeitrag Betrieb des Kantons Zürich – den jährlichen Kostenanteil Unterhalt des Kantons Zürich an die Opernhaus Liegenschaften und – den jährlichen Anteil der Subventionen für Bauvorhaben Der Kostenbeitrag Betrieb und der Kostenanteil Unterhalt werden periodengerecht erfasst bzw. die Subventionen für Bauvorhaben werden über die Nutzungsdauer linear aufgelöst. Der Kostenanteil Unterhalt des Kantons Zürich wird aktiviert, soweit die Nutzungsdauer des Vermögenswertes verlängert oder der Wert der Sachanlage erhöht werden. Der nicht aktivierte Anteil wird im Übrigen betrieblichen Aufwand ausgewiesen. Die Vorstellungseinnahmen werden als Umsatz verbucht, wenn die Vorstellungen abgerechnet werden bzw. wenn diese bereits stattgefunden haben. Sponsoren und Spendenerträge werden gemäss Vertrag oder Spenderwillen im Ertrag erfasst. Alle anderen betrieblichen Erträge werden zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung als Umsatz erfasst.

1.17 Nahestehende Personen und Gesellschaften Als nahestehende Person (natürlich oder juristisch) wird betrachtet, wer direkt oder indirekt einen bedeutenden Einfluss auf finanzielle oder operative Entscheidungen ausüben kann. Organisationen, welche ihrerseits direkt oder indirekt von nahestehenden Personen beherrscht werden, gelten ebenfalls als Nahestehende. Es wurden die nachfolgenden nahestehenden Organisationen/ Personen in Bezug auf die Opernhaus Zürich AG identifiziert: – Mitglieder des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung der Opernhaus Zürich AG – Pensionskasse des Opernhauses Zürich – Kanton Zürich – Verein Freunde der Oper Zürich – Verein Freunde des Balletts Zürich Die in der Bilanz enthalten Guthaben und Verbindlichkeiten und die in der Erfolgsrechnung enthalten Transaktionen mit diesen nahestehenden Parteien werden – wo verlangt – separat offengelegt. Dies betrifft insbesondere die Transaktionen mit dem Kanton Zürich und eine allfällige Verbindlichkeit gegenüber der Pensionskasse des Opernhauses Zürich. Ordentliche Bezüge nahestehender Personen aus ihrer Tätigkeit als Angestellte oder Organe oder ordentliche Beiträge an die Pensionskasse des Opernhauses Zürich AG müssen nicht offengelegt werden.


Finanzbericht

2023/24 in 1 000 CHF

2022/23 in 1 000 CHF

2. Detail zur Jahresrechnung 2.1 Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel enthalten Kassabestände, Post- und Bankguthaben. Die geldnahen Mittel beinhalten den kurzfristigen Anteil der Festgeldanlage mit einer Restlaufzeit nach Bilanzstichtag von höchstens 90 Tagen.

2.2 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten

1 089

732

0

0

1 089

732

Gebäudeunterhalt

1 503

1 153

Sonstige

2 500

2 242

Total

4 003

3 396

4 000

4 000

Langfristige Darlehen an Mitarbeitende

23

22

Übrige Finanzanlagen

250

194

4 272

4 216

Delkredere Total

2.3 Aktive Rechnungsabgrenzungen

2.4 Finanzanlagen Festgelder

Total

57


58

Finanzbericht Grundstück Mobiliar Fahrzeuge, EDV, und Bauten und Einrichtungen Hardware in 1 000 CHF in 1 000 CHF in 1 000 CHF

Übrige Sachanlagen in 1 000 CHF

Sachanlagen im Bau Total in 1 000 CHF in 1 000 CHF

2.5 Sachanlagen Anschaffungskosten Bestand per 1.8.2022

103 222

21 182

4 440

28 496

0

157 340

Zugänge

14 653

1 310

352

3 383

286

19 984

Abgänge

–

–

-116

-3 031

–

-3 148

Reklassifizierung

–

–

–

–

–

–

Bestand per 31.7.2023

117 875

22 491

4 676

28 848

286

174 176

Zugänge

1 054

814

194

2 635

2 225

6 921

Abgänge

–

–218

0

-3 152

–

-3 370

Reklassifizierung

–

–

–

–

–

–

118 928

23 087

4 870

28 331

2 511

177 727

Bestand per 31.7.2024

Kumulierte Abschreibungen und Wertverminderungen Bestand per 1.8.2022

-31 942

-17 984

-4 028

-22 092

0

-76 047

Planmässige Abschreibungen

-2 962

-1 350

-260

-3 163

–

-7 735

Wertbeeinträchtigungen

–

–

–

–

–

–

Abgänge

–

–

116

3 031

–

3 148

Bestand per 31.7.2023

-34 904

-19 333

-4 172

-22 225

0

-80 634

Planmässige Abschreibungen

-3 022

-1 494

-229

-3 196

–

-7 941

Wertbeeinträchtigungen

-135

–

–

–

–

-135

–

218

–

3 152

–

3 370

-38 062

-20 610

-4 401

-22 269

0

-85 342

Bestand per 1.8.2022

71 279

3 198

412

6 404

0

81 293

Bestand per 31.7.2023

82 971

3 158

504

6 623

286

93 542

Bestand per 31.7.2024

80 867

2 478

468

6 062

2 511

92 386

Abgänge Bestand per 31.7.2024 Nettobuchwert


Finanzbericht

Software in 1 000 CHF

Total in 1 000 CHF

2.6 Immaterielle Werte Anschaffungskosten Bestand per 1.8.2022

1 168

1 168

Zugänge

25

25

Abgänge

–

–

1 193

1 193

Zugänge

90

90

Abgänge

–

–

1 283

1 283

-1 135

-1 135

-23

-23

Wertbeeinträchtigungen

–

–

Abgänge

–

–

-1 158

-1 158

-27

-27

Wertbeeinträchtigungen

–

–

Abgänge

–

–

-1 185

-1 185

Bestand per 1.8.2022

33

33

Bestand per 31.7.2023

35

35

Bestand per 31.7.2024

98

98

Bestand per 31.7.2023

Bestand per 31.7.2024 Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungen Bestand per 1.8.2022 Planmässige Abschreibungen

Bestand per 31.7.2023 Planmässige Abschreibungen

Bestand per 31.7.2024 Nettobuchwert

59


60

Finanzbericht

2023/24 in 1 000 CHF

2022/23 in 1 000 CHF

2.7 Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Dritten

2 832

2 258

Verbindlichkeiten gegenüber der Pensionskasse

1 269

1 237

Total

4 101

3 494

10 357

10 361

168

855

Kundenguthaben Kartenverkauf

1 606

1 719

Sonstige

1 538

2 338

Total

13 669

15 273

Hypothekarkredite gegenüber Banken

7 750

7 750

Hypothekarkredit gegenüber der Pensionskasse

3 800

3 800

Total

11 550

11 550

11 550

11 550

0

0

11 550

11 550

Die Verbindlichkeit gegenüber der Pensionskasse wurde im Folgemonat beglichen.

2.8 Passive Rechnungsabgrenzungen Kartenverkauf für Folgespielzeit Sponsorenbeiträge für Folgespielzeit

2.9 Langfristige Finanzverbindlichkeiten

Fälligkeitsstruktur: Bis fünf Jahre Über fünf Jahre Total


Finanzbericht

Erhaltene Subvention in 1 000 CHF

Kumulierte Auflösung in 1 000 CHF

Buchwert Subvention in 1 000 CHF

2.10 Bedingt rückzahlbare Subventionen für Bauten Bestand per 31.7.2022

16 000

-1 813

14 187

Zugang

–

–

–

Auflösung

–

-640

-640

Bestand per 31.7.2023

16 000

-2 453

13 547

Zugang

1 256

–

1 256

–

-640

-640

17 256

-3 093

14 162

Auflösung Bestand per 31.7.2024

61


62

Finanzbericht

Gutscheine in 1 000 CHF

Überzeit, Ferien, DAG in 1 000 CHF

Pandemie in 1 000 CHF

Bestand per 31.7.2022

2 767

6 132

2 490

2 305

13 694

davon kurzfristige Rückstellung

890

470

2 490

–

3 850

davon langfristige Rückstellung

1 877

5 662

–

2 305

9 844

Bildung

832

1 377

–

1 337

3 546

Verwendung

-813

-745

-1 388

-193

-3 140

–

-225

-1 102

-171

-1 498

Bestand per 31.7.2023

2 786

6 538

–

3 278

12 602

davon kurzfristige Rückstellung

830

430

–

67

1 327

davon langfristige Rückstellung

1 956

6 108

–

3 211

11 275

Bildung

784

1 424

–

669

2 877

Verwendung

-809

-893

-

-317

-2 019

–

-330

–

-1 347

-1 677

Bestand per 31.7.2024

2 761

6 739

–

2 282

11 783

davon kurzfristige Rückstellung

813

480

–

120

1 413

davon langfristige Rückstellung

1 948

6 259

–

2 162

10 370

Sonstige in 1 000 CHF

Total in 1 000 CHF

2.11 Rückstellungen

Auflösung

Auflösung


Finanzbericht

2023/24 in 1 000 CHF

2.12 Eigene Aktien

2022/23 in 1 000 CHF

Anzahl

Bestand

3

0

0

Käufe

7

0

0

-10

-1

0

0

-1

0

23 643

23 212

Sonderveranstaltungen

422

569

Auswärtige Gastspiele

0

155

Gastspiele im Kantonsgebiet

262

339

Internationales Opernstudio

79

62

Erlösminderungen, Aufpreise

305

205

24 712

24 542

11 180

10 066

davon Freunde der Oper Zürich

1 325

820

davon Freunde des Balletts Zürich

135

120

11 180

10 066

Verkäufe Bestand

Im Geschäftsjahr 2023/24 wurden vier Namenaktien zum Preis von je CHF 100 erworben und drei Namenaktien flossen unentgeltlich hinzu. Per 31.7.2024 befanden sich keine Eigene Aktien im Bestand, per 31.7.2023 befanden sich drei Eigene Aktien mit einem Anschaffungswert von CHF 200 im Bestand.

2.13 Vorstellungseinnahmen Oper und Ballett

Total

2.14 Sponsoren und Spenden Sponsoren und Spenden

Total

63


64

Finanzbericht

2023/24 in 1 000 CHF

2022/23 in 1 000 CHF

Opernhaus

4 005

4 163

Gastronomie

5 545

5 726

Bernhard Theater

1 458

1 700

Total

11 008

11 588

2.15 Andere betriebliche Erträge

Die anderen betrieblichen Erträge beim Opernhaus beinhalten grösstenteils Rückvergütungen von Versicherungen, Inserateeinnahmen und Einnahmen aus Ausleihen.

2.16 Personalaufwand Technischer Bereich

29 409

28 918

Künstlerischer Bereich

54 425

53 823

Kaufmännischer Bereich

4 525

4 577

Sozialleistungen

14 458

14 659

Gastspiele

359

534

Übrige Veranstaltungen

734

695

5 211

4 913

109 120

108 118

Diverses Total


Finanzbericht

2023/24 in 1 000 CHF

2022/23 in 1 000 CHF

2.17 Übriger betrieblicher Aufwand Ausstattungsaufwand

1 201

1 162

Direkte Vorstellungssachkosten

2 248

2 126

Indirekte Vorstellungssachkosten

1 433

1 339

Verbrauch & Unterhalt

7 333

7 214

Verwaltungsaufwand

648

1 183

Mieten & Leasing

1 381

1 379

Werbung

2 053

2 071

Übriger Aufwand für Nebeneinnahmen

764

223

Gastspiele

198

248

0

-2 490

Diverses

3 120

3 275

Total

20 378

17 730

Finanzertrag

104

57

Finanzaufwand

186

164

Total

83

107

Rückstellung Pandemie

2.18 Finanzergebnis

65


66

Finanzbericht

2023/24 in 1 000 CHF

2022/23 in 1 000 CHF

3. Weitere Angaben 3.1 Anzahl Vollzeitstellen Die Anzahl der Vollzeitstellen lagen im Berichtsjahr sowie im Vorjahr über 250.

3.2 Zur Sicherung eigener Verpflichtungen verpfändete Aktiven Liegenschaft Kügeliloo bilanziert zu Buchwert

23 117

24 460

Inhaberschuldbrief im 1. Rang vom 29.10.99

11 000

11 000

Davon benutzt

7 750

7 750

4 492

4 617

Inhaberschuldbrief im 1. Rang vom 3.10.06

5 500

5 500

Davon benutzt

3 800

3 800

Kreditlimite auf Kontokorrentkonto

1 500

1 500

Davon benutzt für Mietkautionen

117

117

Darauf lastende Grundpfandrechte:

Liegenschaft Kreuzstrasse bilanziert zu Buchwert Darauf lastende Grundpfandrechte:

3.3 Eventualverbindlichkeiten Das Opernhaus Zürich unterhält mit der Schauspielhaus Zürich AG ein Data Center (einfache Gesellschaft) und haftet somit für die aus dieser Tätigkeit entstehenden Schulden gegenüber Dritten solidarisch. Aus diesem Solidarhaftungsverhältnis ist zum heutigen Zeitpunkt keine Beanspruchung erkennbar.


Finanzbericht

3.4 Restbetrag der Mietverpflichtungen Folgende Mietverhältnisse sind nicht innerhalb von zwölf Monaten kündbar:

Auwiesen Immobilien AG (Lager, Halle 2)

jährliche Miete in 1 000 CHF

Vertrag bis

343

30.11.2025

3.5 Personalvorsorge Die Vorsorgeverpflichtungen stellen sich gemäss Swiss GAAP FER 16 kumuliert wie folgt dar: Wirtschaftlicher Nutzen/wirtschaftliche Verpflichtung und Vorsorgeaufwand Über-/ in 1 000 CHF Unterdeckung

Wirtschaftlicher Anteil Opernhaus Zürich AG

Jahr 2023/24

31.7.24

31.7.24

Pensionskasse des Opernhaus Zürich

–

Total

Veränderung zum VJ bzw. erfolgswirksam erfasst

Auf die Periode abgegrenzte Beiträge

31.7.23

2023/24

2023/24

2023/24

2022/23

–

–

–

8 417

8 417

8 256

–

–

–

–

8 417

8 417

8 256

Jahr 2022/23

31.7.23

31.7.23

31.7.22

2022/23

2022/23

2022/23

2021/22

Pensionskasse des Opernhaus Zürich

–

–

–

–

8 526

8 526

7 894

Total

–

–

–

–

8 526

8 526

7 894

Es bestanden weder im aktuellen noch im Vorjahr Arbeitgeberbeitragsreserven (AGBR). Der letzte revidierte Abschluss der Pensionskasse des Opernhauses Zürich war per 31. Dezember 2023 und der Deckungsgrad betrug 108%. Per Erstellung der Jahresrechnung weist die Pensionskasse gemäss ungeprüftem Abschluss einen positiven Deckungsgrad auf.

Vorsorgeaufwand im Personalaufwand

67


68

Finanzbericht

2023/24 in 1 000 CHF

2022/23 in 1 000 CHF

3.6 Honorar der Revisionsstelle Revisionsdienstleistungen

75

74

Andere Dienstleistungen

15

10

Total

90

83

3.7 Ereignisse nach Bilanzstichtag Es bestehen keine wesentlichen Ereignisse zwischen dem 31. Juli 2024 und dem 21. November 2024, die eine Anpassung der Buchwerte von Aktiven und Passiven der Opernhaus Zürich AG zur Folge gehabt hätten oder an dieser Stelle offengelegt werden müssten.


Finanzbericht

Antrag des Verwaltungsrats Gewinnverwendung Antrag über die Verwendung des Bilanzgewinnes 2023/2024

CHF

Gewinnvortrag

61 568.99

Jahresergebnis

566 596.81

Zuweisung an die beschlussmässigen Gewinnreserven

566 500.00

Bilanzgewinn

61 665.80

Der Verwaltungsrat beantragt an der Generalversammlung den Bilanzgewinn mit den allgemein beschlussmässigen Gewinnreserven zu verrechnen. Auf eine weitere Zuweisung an die allgemeinen gesetzlichen Gewinnreserven wird verzichtet, da diese bereits 50% des nominellen Aktienkapitals erreicht haben.

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Finanzbericht

Erläuterungen Die Jahresrechnung 2023/24 weist bei einem Ertrag von CHF 138.4 Mio. (Vorjahr CHF 134.7 Mio.) und einem Aufwand von CHF 137.8 Mio. (Vorjahr CHF 133.7 Mio.) einen Gewinn von TCHF 567 (Vorjahresgewinn TCHF 955) aus. Die Rechnungslegung der Opernhaus Zürich AG hat seit dem Geschäftsjahr 2019/20 dem Rechnungslegungsstandard Swiss GAAP FER zu entsprechen (nachfolgend: «FER»). Die Werte der Jahresrechnung 2023/24 entsprechen sowohl der Rechnungslegung nach FER wie auch jener nach Schweizer Obligationenrecht. In der Spielzeit 2023/24 wurden 239 Vorstellungen auf der Hauptbühne gezeigt, das sind siebzehn weniger als im Vorjahr. Grund für die deutlich tiefere Anzahl ist die Umsetzung und zweimalige Präsentation des proben- und ressourcenintensiven RING-Zyklus, der keine höhere Anzahl an Gesamtvorstellungen zuliess. Die Vorstellungen der beiden Zyklen waren mit über 99% belegt. Die Gesamtauslastung betrug in dieser Spielzeit im Bereich Oper/Operette 90.8% (Vorjahr 87.5%), in der Sparte Ballett wurden 94.3% (Vorjahr 95.4%) und mit Konzerten 91.4% (Vorjahr 78.7%) erreicht. Die Gesamteinnahmen des Sponsorings betrugen in dieser Spielzeit CHF 11.18 Mio. (Vorjahr CHF 10.07 Mio.) und erreichten damit einen Spitzenwert. Die übrigen Einnahmen fielen in dieser Berichtsperiode höher aus als in der vorhergehenden, da es zu mehr Rückvergütungen von Versicherungen (Kranken- und Unfalltaggelder) und zu mehr Veräusserungen aus Sachanlagen (Ausstattungen, Kostüme) kam. Das Opernhaus Zürich erhielt vom Kanton Zürich in der Spielzeit 2023/24 einen Kostenbeitrag für den Betrieb in der Höhe von 86.2 Mio. Der Separatkredit für den Unterhalt der Liegenschaften betrug 4.29 Mio. Von der Subvention für das Aussenlager Kügeliloo wird jährlich TCHF 640 über den Ertrag aufgelöst und für das Projekt Zukunft Oper flossen dem Opernhaus in dieser Berichtsperiode TCHF 266 zu. Der Anteil an öffentlichen Beiträgen am Gesamtertrag betrug dadurch 65.8% (Vorjahr 65.4%). Der Eigenwirtschaftlichkeitsgrad (=eigene Einnahmen in Prozenten des Gesamtaufwands) hat sich gegenüber dem Vorjahr (36.1%) leicht auf 35.7% reduziert.

Die wichtigsten Veränderungen auf der Aufwandseite gegenüber dem Vorjahr und Budget: – Der Kanton gewährte ab Januar 2023 eine Teuerung auf die Personalkosten und Sachkosten von je 3.5%, ab Januar 2024 eine solche von je 1.6%. – Der Personalaufwand betrug 79.2% des Gesamtaufwandes und ist 1 Mio. höher als im Vorjahr. Die Erhöhung begründet sich vor allem durch die Teuerungszulagen. Abgesehen von diesen, konnte aufgrund vorübergehend unbesetzter Stellen, Fluktuationsgewinnen und Auflösungen von nicht mehr benötigten Rückstellungen, gegenüber dem Vorjahr eingespart werden. Besonders zu erwähnen sind die Zusatzkosten für internes und externes Personal für das Projekt Zukunft Oper in der Höhe von TCHF 358. Ebenso schlugen in dieser Berichtsperiode bereits die Personalkosten zur Vorbereitung auf die neue Intendanz ab 2025/26 mit TCHF 217 zu Buche. – Die Kosten für Autorentantiemen fielen spielplanbedingt höher aus als im Vorjahr. – Im Bereich Verbrauch und Unterhalt wurde der Stromfixpreis ab Januar 2024 erhöht, was zu deutlichen Mehrkosten von TCHF 232 gegenüber dem Vorjahr geführt hat. Die Sommerarbeiten (diverse Revisionsarbeiten Gebäude und Technik) zu Beginn der Spielzeit 2023/24 betrugen 4.35 Mio. und überstiegen um TCHF 65 (Vorjahr TCHF 118) den Beitrag des Kantons. – Im Marketing entstanden Zusatzkosten für das Redesign der Corporate Identity für die bevorstehende neue Intendanz. Die Arbeit für Sponsoring und Fundraising wurde intensiviert, wodurch Mehrkosten entstanden. Im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, Onlineund Plakatwerbung sowie bei den Produktionskosten für Periodika konnte hingegen eingespart werden. – Die Verwaltungssachkosten lagen auf gleicher Höhe wie im Vorjahr. Der Rechtsstreit im Zusammenhang mit den französischen Sozialversicherungen konnte abgeschlossen und die dafür vorgesehene Rückstellung für drohende Nachzahlungen in der Höhe von TCHF 500 erfolgswirksam aufgelöst werden.


Finanzbericht

Die Sängerinnen und Sänger des Internationalen Opernstudios feierten im Mai 2024 mit «A Midsummer Night’s Dream» von Benjamin Britten Premiere in Winterthur. Das Gastspiel in Winterthur kostete das Opernhaus Zürich TCHF 294 (Aufwand TCHF 557, Ertrag TCHF 262). In der Spielzeit 2023/24 wurde der von Andreas Homoki inszenierte «Ring des Nibelungen» auf Bildtonträger aufgezeichnet, kostenlos «live» und «on demand» gestreamt und damit für ein breites Publikum sichtbar gemacht. Zudem ist der Vertrieb als DVD und Blu-ray geplant. Die Kosten der Aufzeichnung waren im ursprünglichen Budget nicht enthalten und wurden vollumfänglich durch eine besonders grosszügige Unterstützung der Freunde der Oper Zürich sowie einem Fundraising-Dinner finanziert. Der Verlust der Opernhaus Gastronomie betrug TCHF 708 gegenüber einem Verlust von TCHF 242 im Jahr davor. Im negativen Ergebnis sind Abschreibungen in Höhe von TCHF 570 enthalten, welche aufgrund der Ausgliederung der Gastronomie aus der Opernhaus Zürich AG und der Verpachtung an die Pumpstation Gastro GmbH vorgenommen werden mussten. Die Übergabe an die neuen Pächter fand per Bilanzstichtag statt. Das Bernhard Theater spielte die Eigenproduktion «Zwei Engel für Harry» in dieser Saison ein zweites Mal und konnte dadurch einen Gewinn in der Höhe von TCHF 267 erzielen und das Ergebnis gegenüber dem Budget verbessern. Der Ertrag aus Fremdveranstaltungen lag hingegen leicht unter dem Budget und Vorjahr. Der Geschäftsjahresgewinn der Opernhaus Zürich AG in Höhe von TCHF 567 wird den beschlussmässigen Gewinnreserven gutgeschrieben.

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Bericht der Revisionsstelle

Bericht der Revisionsstelle Prüfungsurteil Wir haben die Jahresrechnung der Opernhaus Zürich AG (die Gesellschaft) – bestehend aus der Bilanz zum 31.07.2024, der Erfolgsrechnung, der Geldflussrechnung und dem Eigenkapitalnachweis für das dann endende Jahr sowie dem Anhang, einschliesslich einer Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden (dargestellt auf den Seiten 45 bis 69) – geprüft. Nach unserer Beurteilung vermittelt die beigefügte Jahresrechnung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.07.2024 sowie deren Ertragslage und Geldflussrechnung für das dann endende Jahr in Übereinstimmung mit den Swiss GAAP FER und entspricht dem schweizerischen Gesetz, und den Statuten.

Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den Schweizer Standards zur Abschlussprüfung (SA-CH) durchgeführt. Unsere Verantwortlichkeiten nach diesen Vorschriften und Standards sind im Abschnitt «Verantwortlichkeiten der Revisionsstelle für die Prüfung der Jahresrechnung» unseres Berichts weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den schweizerischen gesetzlichen Vorschriften und den Anforderungen des Berufsstands, und wir haben unsere sonstigen beruflichen Verhaltenspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als eine Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen.

Sonstige Informationen Der Verwaltungsrat ist für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die im Geschäftsbericht enthaltenen Informationen, aber nicht die Jahresrechnung und unseren dazugehörigen Bericht. Unser Prüfungsurteil zur Jahresrechnung erstreckt sich nicht auf die sonstigen Informationen, und wir bringen keinerlei Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu zum Ausdruck. Im Zusammenhang mit unserer Abschlussprüfung haben wir die Verantwortlichkeit, die oben

genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen wesentliche Unstimmigkeiten zur Jahresrechnung oder unseren bei der Abschlussprüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Falls wir auf Grundlage der von uns zu den vor dem Datum dieses Berichts erlangten sonstigen Informationen durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

Verantwortlichkeiten des Verwaltungsrates für die Jahresrechnung Der Verwaltungsrat ist verantwortlich für die Aufstellung einer Jahresrechnung in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften, den Swiss GAAP FER und den Statuten und für die internen Kontrollen, die der Verwaltungsrat als notwendig feststellt, um die Aufstellung einer Jahresrechnung zu ermöglichen, die frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung der Jahresrechnung ist der Verwaltungsrat dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Geschäftstätigkeit zu beurteilen, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Geschäftstätigkeit – sofern zutreffend – anzugeben sowie dafür, den Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Geschäftstätigkeit anzuwenden, es sei denn, der Verwaltungsrat beabsichtigt, entweder die Gesellschaft zu liquidieren oder Geschäftstätigkeiten einzustellen, oder hat keine realistische Alternative dazu.

Verantwortlichkeiten der Revisionsstelle für die Prüfung der Jahresrechnung Unsere Ziele sind, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die Jahresrechnung als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und einen Bericht abzugeben, der unser Prüfungsurteil beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Mass an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz, den Swiss GAAP FER und den SA-CH durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Dar-


Bericht der Revisionsstelle

stellung, falls eine solche vorliegt, stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich gewürdigt, wenn von ihnen einzeln oder insgesamt vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie die auf der Grundlage dieser Jahresrechnung getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Nutzern beeinflussen. Als Teil einer Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz, den SWISS GAAP FER und den SA-CH üben wir während der gesamten Abschlussprüfung pflichtgemässes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus: – identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen in der Jahresrechnung aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als ein aus Irrtümern resultierendes, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen oder das Ausserkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. – gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Abschlussprüfung relevanten Internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit des Internen Kontrollsystems der Gesellschaft abzugeben. – beurteilen wir die Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der dargestellten geschätzten Werte in der Rechnungslegung und damit zusammenhängenden Angaben. – ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des vom Verwaltungsrat angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Geschäftstätigkeit sowie auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Geschäftstätigkeit aufwerfen können. Falls wir die Schlussfolgerung ziehen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, in unserem Bericht auf die dazugehörigen Angaben in der Jahresrechnung aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, un-

ser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Berichts erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch die Abkehr der Gesellschaft von der Fortführung der Geschäftstätigkeit zur Folge haben. Wir kommunizieren mit dem Verwaltungsrat unter anderem über den geplanten Umfang und die geplante zeitliche Einteilung der Abschlussprüfung sowie über bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschliesslich etwaiger bedeutsamer Mängel im Internen Kontrollsystem, die wir während unserer Abschlussprüfung identifizieren.

Bericht zu sonstigen gesetzlichen und anderen rechtlichen Anforderungen In Übereinstimmung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und PS-CH 890 bestätigen wir, dass ein gemäss den Vorgaben des Verwaltungsrates ausgestaltetes Internes Kontrollsystem für die Aufstellung der Jahresrechnung existiert. Aufgrund unserer Prüfung gemäss Art. 728a Abs. 1 Ziff. 2 OR bestätigen wir, dass der Antrag des Verwaltungsrates dem schweizerischen Gesetz und den Statuten entspricht, und empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen. KPMG AG Michael Herzog Zugelassener Revisionsexperte Leitender Revisor Alex Heber Zugelassener Revisionsexperte Zürich, 12. Dezember 2024

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Personal

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Spielzeit 2023/24 In der Spielzeit 2023/24 umfasste der Stellenplan für das ständig beschäftigte Personal 605.30 Positionen (100 Prozentstellen) Künstlerische Direktion

31.95

Solo

46.05

Orchester *

115.20

Chor* *

64.65

Ballett* * *

45.50

Technik

263.35

Kaufm. Direktion/Administration

35.60

Internationales Opernstudio

3.00

605.30

Total * ** ***

davon 106.50 Musiker:innen Positionen davon 60 Chormitglieder davon 36 Tänzer:innen

Hinzu kommen mit Stückverträgen engagierte Gastdirigent:innen, Gastsolist:innen, Regisseur:innen, Gastchoreograph:innen, Bühnen- und Kostümbildner:innen und Assistent:innen, fallweise verpflichtete Chor- und Orchesterzuzüger:innen, Aushilfen und freie Mitarbeiter:innen.


56 000 Menschen haben den «Ring» über unser StreamingDienst angeschaut.


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Personal

Pensionierungen und Mitarbeiter:innenjubiläen Pensionierungen Toni Thoma Leiter Requisiten nach 43 Jahren Michael Guntern Orchester, Schlagzeug nach 42 Jahren Lisa Gustafson Orchester, 1. Violine nach 37 Jahren Florian Mohr Orchester, Viola nach 37 Jahren Bruno Peier Orchester, Kontrabass nach 36 Jahren Daniele Resenterra Probebühnen nach 33 Jahren Sonja Tanner Damenschneiderei nach 33 Jahren Geta Jemmi Co-Leiterin Zuschauerraum nach 30 Jahren Johanna Gasser Hausverwaltung, Reinigung nach 30 Jahren Claudia Richter Maskenbildnerei nach 30 Jahren René Disch Hausverwaltung, Co-Stellv. Leiter nach 29 Jahren Daniel Gisin Finanz- und Rechnungswesen nach 22 Jahren Bettina Enke Damenschneiderei, 1. Gewandmeisterin nach 16 Jahren

Manuela Rami Personal Zuschauerraum nach 13 Jahren

Mitarbeiter:innenjubiläen Folgende Mitglieder des Hauses konnten in der Spielzeit 2023/2024 ein Jubiläum feiern:

35 Jahre Friederike Ehmann Maskenbildnerei, Teamleitung Damen René Meister Orchester, Posaune Peter Schraner Theatermalerei

30 Jahre Thomas Barthel Stellv. Leiter IOS Josiane Clematide Orchester, 1. Violine Marco Denzler Herrenschneiderei Regine Guthauser Orchester, 2. Violine Daniel Häner Schreinerei Daniele Heim Tapeziererei Maurice Heugen Orchester, Flöte (Solo)

Lisa Lorenz Chor, Sopran

René Grob Theatermalerei

Ernst Raffelsberger Chordirektor

Artan Hürsever Orchester, Fagott

Peter Schärer Stellv. Leiter Schreinerei

Daniel Kagerer Orchester, 2. Violine

25 Jahre Daniel Hess Orchester, Viola Regula Kern Kostümbearbeitung Ramon Neeser Bühnentechnik, Teamleiter Rumjana Schamlieva Orchester, Viola Borislawa Stoimenova Ankleidedienst Giorgia Tschanz Marketing/Kommunikation, Leiterin Grafik und Medien-Design Hanna Weinmeister Orchester, Konzertmeisterin Thomas Zimmermann Bühnentechnik, Vorhangzieher

20 Jahre Yuko Arakaki Orchester, 2. Violine (Solo) Lukas Baumberger 1. Theatermaler Denise De Lazzari Lohnbuchhaltung Barbara Gasser Herrenschneiderei Jvan Grand Co-Stellv. Leiter Ticketing und Kundenservice

Hayk Khachatryan Orchester, Kontrabass Caroline Landolt Co-Leiterin Ankleidedienst Luigi Largo Ballettkorrepetitor Anne-Frédérique Léchaire Orchester, 2. Violine Jakob Meier Bühnentechnik Petar Milosavljevic Herrenschneiderei Bartek Niziol Orchester, Konzertmeister Piroska Nyffenegger-Spiegel Personal Zuschauerraum Bernhard Theater Julie Palloc Orchester, Harfe (Solo) Arseta Redja Wiederaufnahmen / Repertoireschneiderei Michael Richter Studienleiter Tina Salzmann Maskenbildnerei Michael Stäbler Leiter Tapeziererei Christina Zinsli Personal Zuschauerraum

15 Jahre Christian Berner Delegierter des Verwaltungsrates, Leiter Sponsoring und


Personal

Fundraising Mélanie Borel Ballett, Gruppe mit Solo Anja Bühnemann Leiterin Notenbibliothek Moises Bürgin Stellv. Leiter Theaterplastik Ina Buschhaus Kostümdirektion, Künstlerische Produktionsbetreuerin Didier Chevallier Orchester, Schlagzeug Manuela Dominguez-Cadisch Lichtinspizientin Sebastian Eyb Orchester, Viola (Solo) Monika Gut Damenschneiderei Immaculada Jud Personal Zuschauerraum Aniela Kremser Damenschneiderei Matthew Leigh Chor, Bass Dejan Markovic Beleuchtung, Teamleiter Marc Meyer Kaufmännischer Direktor Verena Obexer Mitarbeiterin Telefonzentrale und Empfang Loana Pizzocher Ankleidedienst Elfried Roller Beleuchtungsmeister, Stellv. Leiter der Beleuchtung Patrick Schetters Marketing/Kommunikation, Führungen Mimoza Shehu Hausverwaltung, Reinigung

Dragan Trninic Transport

Filipa Sacramento Nunes Orchester, Klarinette

Xiaoming Wang Orchester, Konzertmeister

Susann Dubs Marketing/Kommunikation, Führungen

10 Jahre

Mamuka Tepnadze Chor, Bass

Marc Berger Bühnentechnik

Lea Theus Personal Zuschauerraum

Katrina Betts Maskenbildnerei

Peter Warthmann Inspizient

Adela Bierich Personal Zuschauerraum

Maria Gorete Wildi Personal Zuschauerraum

Wei Chen Ballett, Solo Andrea del Bianco Solo-Korrepetitor Fabio Dietsche Dramaturgie Brigitte Gautschi Ghirardelli Personal Zuschauerraum, Führungen Matthias Heim Bühnentechnik, Maschinenmeister Obermaschinerie Mikel Jauregui Produktionsleiter Ballett Farid Laid Beleuchtung Sebastian Lange Leiter Orchestertechnik Stephanie Lenzen Regieassistenz und Spielleitung Christina Maria Meyer Marketing/Kommunikation, Führungen Sharon Möschinger Wiederaufnahmen / Repertoireschneiderei Seraina Nussbaumer Hutmacherei

In Memoriam Heinz Marti Bratsche (1968 – 1996) Verstorben am 2. September 2023 im 90. Lebensjahr Julia Bjelobabic Personal Zuschauerraum (1999 – 2024) Verstorben am 3. März 2024 im 73. Lebensjahr René Umiker Chorsänger (1974 – 2004) Verstorben am 4. März 2024 im 85. Lebensjahr Hannelore Koschak-Maile Chorsängerin (1963 – 1996) Verstorben am 15. Mai 2024 im 89. Lebensjahr Charilaos Papadimitriou Mitarbeiter Transport (1978 – 1999) Verstorben am 25. Mai 2024 im 88. Lebensjahr François Georges Guéneux Kontrabass (2008 – 2013) Verstorben am 11. Juni 2024 im 69. Lebensjahr Sergio Grego Mitarbeiter Transport (1967 – 2002) Verstorben am 28. Juni 2024 im 86. Lebensjahr

Marianne Seger Mitarbeiterin Ankleidedienst (2002 – 2017) Verstorben am 25. Juli 2024 im 75. Lebensjahr Andrea Vögele Mitarbeiterin Kostümfundus (1990 – 2024) Verstorben am 14. September 2024 im 61. Lebensjahr Thomas Bossart Orchestertechniker (2007 – 2024) Verstorben am 14. September 2024 im 56. Lebensjahr Thomas Pfister Tapeziererei (2007 – 2022) Verstorben am 22. September 2024 im 67. Lebensjahr

Wir werden den Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren.

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Kulturwandel

Kulturwandel

Fokusgruppengespräche – Dialogkultur im Kollektiv Kulturwandel – ein Transformationsprozess

Der Kulturwandel am Opernhaus Zürich beschreibt ein Projekt, welches im Frühjahr 2021 von der Direktion lanciert und bislang für vier Jahre, bis zum Ende der Intendanz unter Andreas Homoki, geplant wurde. Beim Kulturwandel handelt es sich indes um eine langfristige Aufgabe, die auch unter der neuen Intendanz ab 2025/26 weitergeführt werden wird. Mit dem Kulturwandel möchte das Opernhaus die positive Arbeitsatmosphäre und die Zufriedenheit der Mitarbeitenden fördern und den Rahmen für ein respektvolles und sicheres Arbeitsumfeld definieren. In der Spielzeit 2023/24 etablierte das Opernhaus Zürich betriebsweit jährliche, strukturierte Mitarbeitendengespräche.

Mitarbeitendengespräche – Dialogkultur fördern, Führungssystem stärken Mit der Einführung standardisierter Mitarbeitendengespräche (MAG) konnte ein langjähriges gemeinsames Ziel von Geschäftsleitung und Personalvertreterschaft erreicht werden. Neu führen alle Führungskräfte und ihre Mitarbeitenden jährlich und obligatorisch ein strukturiertes Mitarbeitendengespräch durch. Nebst der klassischen Arbeitsbeurteilung der Mitarbeitenden sollen diese Gespräche den vertrauensvollen und wertschätzenden Dialog zwischen Führungskräften und ihren Mitarbeitenden stärken und die Feedbackkultur am Haus verbessern. Partizipation war bei der Entwicklung des MAG-Tools ein zentraler Aspekt: Eine paritätisch zusammengesetzte Arbeitsgruppe, unter der Federführung der Abteilung Human Relations, hat Grundlagen geschaffen und Anforderungen an die Mitarbeitendengespräche definiert, sodass das Projekt in der Spielzeit 2023/24 gestartet werden konnte und auf ein breites, positives Echo gestossen ist. Bei Fragen oder Unsicherheiten rund um das Mitarbeitendengespräch (z.B. zur Gesprächsführung, zu Konfliktsituationen, Besonderheiten, etc.) bietet die Abteilung Human Relations sogenannte «Open Door Sessions» für Führungskräfte und Mitarbeitende an, die rege genutzt werden. Die jährlichen Mitarbeitendengespräche stellen einen Meilenstein auf dem Weg hin zur Dialogförderung und Stärkung des Führungssystems am Opernhaus dar.

Bei der Erarbeitung der Mitarbeitendengespräche für das Opernhaus Zürich wurde bald klar, dass die künstlerischen Kollektive – Philharmonia Zürich, Chor der Oper Zürich und Ballett Zürich – ein anderes Format als das direkte Gespräch mit ihrer Führungskraft benötigen. In den Kollektiven ist das Miteinander in der Gruppe von ebenso zentraler Bedeutung wie die eigene künstlerische Leistung. Daher wurde ein eigens auf die künstlerischen Kollektive massgeschneidertes Dialogformat entwickelt, die sogenannten Fokusgruppengespräche. Diese finden jährlich statt und sind für alle Mitarbeitenden der Kollektive obligatorisch. Die Gespräche finden in Gruppen (z.B. in einer Instrumentengruppe) mit den Führungskräften der jeweiligen Kollektive statt und werden von einer externen Expertin moderiert. Ziel ist es, die gemeinsame Arbeit und Zusammenarbeit zu reflektieren, offen und konstruktiv Feedback zu geben und bei Konflikten gemeinsam konkrete Lösungsansätze zu erarbeiten und Massnahmen festzulegen. Auch kann jedes Mitglied der Kollektive zusätzlich ein individuelles Mitarbeitendengespräch mit seiner oder ihrer Führungskraft einfordern.

Partizipation Ein wichtiger Bestandteil des Kulturwandel-Prozesses ist die Partizipation von Mitarbeitenden in den Kulturwandelprojekten. Wo immer möglich und sinnvoll werden Arbeitsgruppen gegründet, welche aus Mitarbeitenden möglichst aller Arbeitsbereiche und -verhältnisse bestehen. Damit soll erreicht werden, dass KulturwandelProjekte durch die Belegschaft reflektiert, mitgetragen und mitgestaltet werden. In der Spielzeit 2023/24 waren verschiedene Arbeitsgruppen tätig: unter anderem zum Thema Feedbackkultur, zur Qualität und Raumgestaltung der Betriebskantine «Atrium», wie auch zum sogenannten Forum KONTEXT, welches das neuste Kulturwandelprojekt zu Weiterbildungsmassnahmen am Opernhaus spiegelt und mitentwickelt.

Fazit Seit seiner Einführung hat sich der Kulturwandel-Prozess zu einem wichtigen Teil der Betriebskultur am Opernhaus entwickelt und wird als selbstverständlich wahrgenommen. Zum Wesen dieses Wandels gehört, dass er unabgeschlossen bleibt, offen ist für neue Themen und bereits Etabliertes reflektiert und weitergestaltet.


3 088 Kulturwandel

Quadratmeter Plattenmaterial wurden für das Bühnenbild des «Rings» verbaut.

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Dank

Unterstützerinnen und Unterstützer Unsere Vorstellungen werden ermöglicht dank der Subvention des Kantons Zürich

sowie der Beiträge der Kantone Luzern, Uri, Zug und Aargau im Rahmen der interkantonalen Kulturlastenvereinbarung sowie des freiwilligen Beitrags der Kantone Nidwalden, Obwalden und Schwyz. Darüber hinaus leisten unsere Partner und Sponsoren einen grosszügigen Beitrag zur Durchführung besonderer Produktionen und Projekte. Herzlichen Dank für dieses Engagement.

Partner

Produktionssponsoren AMAG Atto primo Clariant Foundation Freunde der Oper Zürich Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG

Projektsponsoren René und Susanne Braginsky-Stiftung Freunde des Balletts Zürich Ernst Göhner Stiftung Hans Imholz-Stiftung Max Kohler Stiftung Kühne-Stiftung Georg und Bertha SchwyzerWiniker Stiftung Hans und Edith Sulzer-Oravecz-Stiftung Swiss Life Swiss Re Zürcher Kantonalbank

Gönnerinnen und Gönner Art Mentor Foundation Lucerne Josef und Pirkko Ackermann Alfons’ Blumenmarkt Familie Thomas Bär Bergos Privatbank Margot Bodmer Elektro Compagnoni AG Stiftung Melinda Esterházy de Galantha Fitnessparks Migros Zürich Egon-und-Ingrid-Hug-Stiftung Walter B. Kielholz Stiftung KPMG AG Landis & Gyr Stiftung Die Mobiliar Fondation Les Mûrons StockArt – Stiftung für Musik John G. Turner und Jerry G. Fischer Else von Sick Stiftung Elisabeth Weber-Stiftung

Förderinnen und Förderer CORAL STUDIO SA Theodor und Constantin Davidoff Stiftung Dr. Samuel Ehrhardt Frankfurter Bankgesellschaft (Schweiz) AG Garmin Switzerland Elisabeth K. Gates Foundation Stiftung LYRA zur Förderung hochbegabter, junger Musiker und Musikerinnen Irith Rappaport Luzius R. Sprüngli Madlen und Thomas von Stockar


4 300 Meter Lattenmaterialien wurden für die vier Bühnenbilder des «Ring» verarbeitet.


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Bildnachweis

Bildnachweis Seite 4

«Götterdämmerung» Camilla Nylund, Siena Licht Miller, Uliana Alexyuk, Niamh O’Sullivan Foto: Monika Rittershaus

«Walkways» Esteban Berlanga, Max Richter Foto: Carlos Quezada

«Amerika» Sebastian Zuber, Benjamin Mathis, Tänzerinnen und Tänzer Foto: Herwig Prammer

«Götterdämmerung» Christopher Purves, David Leigh Foto: Monika Rittershaus

«Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer» Yewon Han, Kinderchor & SoprAlti der Oper Zürich Foto: T + T, Toni Suter

«Die lustige Witwe» Nathan Haller, Chao Deng, Martin Winkler, Omer Kobiljak, Michael Volle, Valeriy Murga, Andrew Moore, Foto: Monika Rittershaus

Seite 20

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«Carmen» Saimir Pirgu, Marina Viotti Foto: Monika Rittershaus

«I vespri siciliani» Sergey Romanovsky, Maria Agresta Foto: Herwig Prammer

Seite 10

«Platée» Mathias Vidal Foto: T + T, Toni Suter

«Timekeepers» Tänzerinnen Ballett Zürich & Junior Ballett Foto: Gregory Batardon

«La rondine» Ensemble Foto: Monika Rittershaus


Bildnachweis

Seite 80

«L´Orfeo» Krystian Adam, Miriam Kutrowatz, Tobias Knaus, Massimo Altieri Foto: Monika Rittershaus

«Platée» Mary Bevan Foto: T + T, Toni Suter

Seite 66

«Atonement» Max Richter, Brandon Lawrence Foto: Admill Kuyler

«Next Generation» Sujung Lim, Lucas Valente Foto: Gregory Batardon

Seite 54

«Die lustige Witwe» Marlis Petersen, Nathan Haller, Omer Kobiljak Chor der Oper Zürich Tänzerinnen und Tänzer Foto: Monika Rittershaus

«Atonement» Inna Bilash Foto: Admill Kuyler

«Carmen» Chor der Oper Zürich, Kinderchor der Oper Zürich, SoprAlti der Oper Zürich Foto: Monika Rittershaus

«Walkways» Dores André, Shelby Williams, Charles-Louis Yoshiyama Foto: Carlos Quezada

«Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer» Liliana Nikiteanu, Valeriy Murga, Ruben Drole, Maximilian Lawrie, Janna Mohr, Yewon Han, Christopher Willoughby Foto: T + T, Toni Suter

«Amerika» Allison Cook Foto: Herwig Prammer

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Impressum 190. Geschäftsbericht der Opernhaus Zürich AG 2023/24 Herausgeber Opernhaus Zürich AG

Redaktion Kaufmännische Direktion Finanz- und Rechnungswesen Personalwesen Dramaturgie (Text S. 7 – 14: Claus Spahn) Ticketing + Kundenservice Kulturwandel

Konzept und Gestaltung Konzept: Florian Streit Gestaltung: Giorgia Tschanz, Nadia Zerzawy

Druck Druckerei Odermatt AG

Publikation Dezember 2024 Opernhaus Zürich AG Falkenstrasse 1 CH – 8008 Zürich www.opernhaus.ch


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