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OLYMPE Geschichte_Lehrerheft 4_Druck

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GESCHICHTE FÜR ALLE

Monyk, Schreiner

www.eS quirrel.at

LEHRERHEFT

Vorwort

Liebe Lehrerinnen und Lehrer!

Dieses Lehrbuch ist eine Neubearbeitung nach dem neuen kompetenzorientierten Lehrplan. Geschichte für alle bietet einen Überblick vom Ende des Ersten Weltkriegs bis zur Gegenwart. Drei Module beschäftigen sich mit zentralen Bereichen des Politischen Handelns. Zwischen den einzelnen Kapiteln finden sich vier Methoden, die die Schülerinnen und Schüler befähigen, sich Arbeitsweisen anzueignen und Kompetenzen aufzubauen.

„Geschichte für alle“ ist so aufgebaut, dass Ihre Schülerinnen und Schüler nach den einzelnen Kapiteln mithilfe der „Aufgaben für schlaue Köpfe“ ihr zuvor erlerntes Wissen wiederholen und vertiefen können. Damit wird ihre Selbsttätigkeit gestärkt und die Freude an Geschichte geweckt. Die Arbeitsaufgaben zeichnen sich durch eine leichte Handhabung aus und sind farblich entsprechend der drei Kompetenzbereiche (Reproduktion – Transfer – Reflexion) gekennzeichnet.

Ebenso dienen vielfältige Arbeitsanregungen in der Seitenspalte neben dem Fließtext dem Kompetenzerwerb der Schülerinnen und Schüler. Die drei Anforderungsbereiche sind auch hier durch ein Farbleitsystem gekennzeichnet. Schwierige Begriffe werden im Fließtext orange gekennzeichnet und in der Seitenspalte erklärt.

Im vorliegenden Lehrerheft finden sich folgende Bausteine:

• eine Fülle von 1:1 kopierbaren Arbeitsblättern

• Vorgaben für schriftliche Lernstandserhebungen sowie deren Lösungen

• Lösungen für alle „Nun geht‘s los – Aufgaben für schlaue Köpfe“ aus dem Hauptbuch

All dieses Zusatzmaterial ist in der Praxis erprobt und soll Ihnen die Unterrichtsplanung erleichtern!

Und nun: Viel Spaß mit Ihrem neuen Geschichtsbuch!

Ihr Autorinnenteam

1. Die Republik Österreich entsteht

JAHRESPLANUNG „GESCHICHTE FÜR ALLE4. Klasse“

DEMOKRATIE IN DER ZWISCHENKRIEGSZEIT

Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …

2. Die erste Republik Österreich: Wie alle Menschen mehr mitbestimmen konnten

Lehrerbuchkapitel September … erklären, warum nach dem Ende des Ersten Weltkriegs die Monarchie in Österreich abgeschafft wurde und eine Republik entstand. … beschreiben, wie und wann die Republik Österreich ausgerufen wurde und welche Bedeutung dieses Ereignis hatte. … darstellen, welche politischen Veränderungen mit der Gründung der Republik verbunden waren (z. B. neue Staatsform, neue Regierung). … erklären, warum demokratische Mitbestimmung (z. B. Wahlen, Parlament) für die neue Republik wichtig war. … reflektieren, warum die Entstehung der Republik für viele Menschen Hoffnung, aber auch Unsicherheit bedeutete. … erklären, was man unter der Ersten Republik Österreich versteht und in welcher Zeit sie bestand. … beschreiben, wie sich die politische Mitbestimmung der Bevölkerung in der Ersten Republik erweiterte (z. B. Wahlrecht, Parlament). … erläutern, warum das allgemeine und gleiche Wahlrecht –auch für Frauen –ein wichtiger Schritt zur Demokratie war. … darstellen, welche neuen Rechte und Pflichten Bürgerinnen und Bürger in der Ersten Republik hatten.

3. Sozialgesetzgebung in der Ersten Republik

… beurteilen, warum politische Mitbestimmung für eine demokratische Gesellschaft wichtig ist und welche Bedeutung sie bis heute hat.

… erklären, warum nach dem Ersten Weltkrieg neue Sozialgesetze notwendig waren.

… beschreiben, welche wichtigen Sozialgesetze in der Ersten Republik eingeführt wurden (z. B. Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung, Achtstundentag).

… darstellen, wie Sozialgesetze das Leben von Arbeiterinnen und Arbeitern und deren Familien verbesserten.

… erklären, welche Rolle der Staat bei der sozialen Absicherung der Bevölkerung übernahm.

… beurteilen, warum soziale Absicherung und Solidarität wichtige Grundlagen einer demokratischen Gesellschaft sind.

M1: Plakate analysieren

… beschreiben, welche Bilder, Symbole, Farben und Texte auf politischen oder historischen Plakaten verwendet werden.

… erklären, welche Botschaften und Absichten mit den Plakaten vermittelt werden sollen.

... beurteilen, wie Plakate Meinungen beeinflussen können und warum sie als Mittel der politischen Kommunikation eingesetzt werden.

4. Wirtschaftliche Probleme der Ersten Republik

… erklären, warum die wirtschaftliche Lage Österreichs nach dem Ersten W eltkrieg besonders schwierig war.

… beschreiben, welche wirtschaftlichen Probleme die Erste Republik prägten (z. B. Inflation, Arbeitslosigkeit, Armut). … darstellen, wie sich wirtschaftliche Krisen auf das Leben der Bevölkerung auswirkten. … erklären, warum soziale Spannungen und politische Konflikte durch wirtschaftliche Probleme verstärkt wurden.

… analysieren, wie Staat und Politik versuchten, auf wirtschaftliche Krisen zu reagieren. … beurteilen, warum wirtschaftliche Stabilität für eine funktionierende Demokratie wichtig ist.

Monat

LEHRERBUCHKAPITEL

FÜR ALLE4. Klasse“

JAHRESPLANUNG „GESCHICHTE

DEMOKRATIE IN DER ZWISCHENKRIEGSZEIT

Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …

BONUS-SEITE: Modell des gelebten Sozialismus in einer Stadt

MONAT

M2: Fotografien entschlüsseln

5. Politische Zusammenstöße in der Ersten Republik

September … beschreiben, was mit dem Begriff „gelebter Sozialismus“ im Zusammenhang mit dem „Roten Wien“ gemeint ist. … erklären, warum sozialer Wohnbau und soziale Fürsorge zentrale Ziele der Stadtpolitik waren. … darstellen, wie Gemeindebauten das Leben von Arbeiterinnen und Arbeitern und deren Familien verbesserten. … analysieren, wie Steuern und Umverteilung zur Finanzierung sozialer Maßnahmen eingesetzt wurden. … vergleichen, wie sich das Leben in Wien durch diese Reformen veränderte (z. B. W ohnen, Gesundheit, Bildung). … beurteilen, warum das Modell des „Roten Wien“ international beachtet wurde und auch Kritik auslöste. … reflektieren, welche Ideen des gelebten Sozialismus auch heute noch für Städte wichtig sein könnten. … beschreiben, was auf historischen Fotografien zu sehen ist, ohne es zu bewerten (Personen, Orte, Handlungen, Details). … analysieren, welche Wirkung Fotografien durch Bildaufbau, Perspektive und Gestaltung erzielen. … interpretieren und beurteilen, welche Aussagen Fotografien über eine historische Zeit machen und wie verlässlich sie als Quelle sind. … beschreiben, welche politischen Spannungen und Gegensätze die Erste Republik prägten.

… erklären, warum es zur Bildung politischer Wehrverbände kam (z. B. Heimwehr, Republikanischer Schutzbund). … darstellen, wie wirtschaftliche Krisen politische Konflikte verschärften.

… analysieren, wie politische Gewalt und Zusammenstöße das Vertrauen in die Demokratie schwächten.

… erklären, welche Bedeutung Ereignisse wie die Schüsse von Schattendorf oder der Brand des Justizpalastes hatten.

… vergleichen, wie unterschiedliche Gruppen dieselben Ereignisse unterschiedlich darstellten und bewerteten.

… beurteilen, warum politische Konflikte ohne Dialog und Kompromisse die Gesellschaft spalten können

FASCHISMUSNATIONALSOZIALISMUSKOMMUNISMUS

Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …

1. Alltagswelten in den 1920erJahren

2. Die Weltwirtschaftskrise und ihre Folgen

MONAT

LEHRERBUCHKAPITEL Oktober … beschreiben, wie Menschen in den 1920er-Jahren lebten und ihre Freizeit gestalteten (z. B. Musik, Tanz, Kino).

… erklären, warum sich der Alltag vieler Menschen nach dem Ersten Weltkrieg veränderte.

… darstellen, welche Rolle neue Medien und kulturelle Angebote im Alltag spielten.

… den Alltag der Menschen in den 1920er-Jahren mit dem eigenen heutigen Alltag vergleichen.

… analysieren, wie neue Lebensstile, Mode und Unterhaltung gesellschaftliche W erte widerspiegelten.

… beurteilen, warum die 1920er-Jahre für viele Menschen eine Zeit des W andels und der Modernisierung waren.

… erklären, wie und warum es zur Weltwirtschaftskrise ab 1929 kam. … beschreiben, welche wirtschaftlichen und sozialen Folgen die Krise für viele Menschen hatte.

… darstellen, wie sich Arbeitslosigkeit, Armut und Unsicherheit auf den Alltag auswirkten.

… analysieren, warum wirtschaftliche Krisen politische Spannungen und Extremismus begünstigen können.

… beurteilen, warum internationale Zusammenarbeit bei globalen Wirtschaftskrisen wichtig ist.

Lehrerbuchkapitel

3. In Europa entstehen Diktaturen

JAHRESPLANUNG „GESCHICHTE FÜR ALLE4. Klasse“

FASCHISMUSNATIONALSOZIALISMUSKOMMUNISMUS

Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …

Monat

4. Das autoritäre Österreich

Oktober … definieren, was unter einer Diktatur verstanden wird, und diesen Begriff von einer Demokratie abgrenzen. … herausarbeiten, welche politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ursachen zur Entstehung von Diktaturen in Europa führten. … darstellen, in welchen europäischen Ländern diktatorische Systeme entstanden und in welchem zeitlichen Zusammenhang dies geschah. … analysieren, mit welchen Mitteln Diktaturen ihre Macht sichern (z. B. Propaganda, Gewalt, Ausschaltung der Opposition). … erläutern, welche Auswirkungen diktatorische Herrschaft auf die Rechte, Freiheiten und den Alltag der Bevölkerung hatte. … bewerten, warum demokratische Strukturen, Mitbestimmung und Menschenrechte entscheidend sind, um Diktaturen entgegenzuwirken. … beschreiben, wie sich das politische System Österreichs in den 1930er-Jahren veränderte. … erläutern, was man unter einem autoritären Staat versteht und wodurch er sich auszeichnet. … darstellen, welche politischen Maßnahmen zur Ausschaltung der Demokratie führten (z. B. Ausschaltung des Parlaments, Parteienverbot). … analysieren, wie Macht im autoritären Österreich gesichert wurde (z. B. durch Zensur , Gewalt, Einschränkung von Rechten). … das autoritäre Österreich mit einer demokratischen Staatsform in Bezug auf Mitbestimmung und Grundrechte vergleichen. … beurteilen, welche Folgen der Verlust demokratischer Freiheiten für die Bevölkerung hatte.

M3: Politische Reden analysieren und interpretieren 5. Der Aufstieg der NSDAP in Deutschland

… erschließen, welche zentralen Aussagen, Argumente und Forderungen in politischen Reden enthalten sind.

… analysieren, mit welchen sprachlichen Mitteln, Bildern und Emotionen politische Reden arbeiten.

… interpretieren und bewerten, welche Absichten politische Rednerinnen und Redner verfolgen und wie ihre Reden auf Zuhörerinnen und Zuhörer wirken sollen.

… benennen, wofür die NSDAP steht und welche Ziele sie verfolgte.

… einordnen, in welchem historischen Zusammenhang der Aufstieg der NSDAP stattfand (Nachwirkungen des Ersten Weltkriegs, Weimarer Republik).

… herausarbeiten, welche wirtschaftlichen und sozialen Probleme den Aufstieg der NSDAP begünstigten.

… analysieren, wie die NSDAP Propaganda, Massenveranstaltungen und einfache Botschaften nutzte, um Unterstützung zu gewinnen.

… erläutern, welche Rolle Angst, Unsicherheit und Unzufriedenheit in der Bevölkerung spielten.

… darstellen, wie Adolf Hitler und die NSDAP schrittweise politische Macht erlangten.

… demokratische Wahlprozesse mit der späteren Ausschaltung der Demokratie durch die NSDAP vergleichen.

… bewerten, warum der Aufstieg der NSDAP eine große Gefahr für Demokratie, Menschenrechte und Frieden darstellte.

LEHRERBUCHKAPITEL

JAHRESPLANUNG „GESCHICHTE FÜR ALLE4. Klasse“

FASCHISMUSNATIONALSOZIALISMUSKOMMUNISMUS

Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …

6. Auf dem Weg zur offenen Gewalt

MONAT

7. Nationalsozialistischer Terror in Österreich

Oktober … nachzeichnen, wie sich politische Konflikte und Radikalisierung schrittweise zu offener Gewalt entwickelten. … erklären, aus welchen Gründen politische Gegnerinnen und Gegner , Minderheiten und Andersdenkende zunehmend verfolgt wurden. … untersuchen, welche Bedeutung Propaganda, Einschüchterung und paramilitärische Gruppen für die Eskalation der Gewalt hatten. … analysieren, wie demokratische Regeln und rechtsstaatliche Prinzipien systematisch untergraben wurden. … darstellen, welche Folgen offene Gewalt für Sicherheit, Alltag und Zusammenleben der Bevölkerung hatte. … reflektieren und bewerten, warum das rechtzeitige Erkennen von Ausgrenzung, Hass und Gewalt entscheidend für den Schutz der Demokratie ist. … rekonstruieren, wie sich der nationalsozialistische Terror in Österreich entwickelte und organisiert wurde. … charakterisieren, welche Gruppen besonders von Verfolgung, Entrechtung und Gewalt betroffen waren. … herausarbeiten, mit welchen Instrumenten Angst, Kontrolle und Unterdrückung durchgesetzt wurden (z. B. Gestapo, Lager, Denunziation). … analysieren, wie Terror und Gewalt das tägliche Leben und das Zusammenleben der Menschen prägten. … untersuchen, welche Handlungsspielräume es für Täterinnen und Täter, Mitläuferinnen und Mitläufer, Opfer und Widerstand gab. … einordnen, welche Bedeutung der Terror innerhalb der nationalsozialistischen Ideologie hatte. … reflektieren und beurteilen, warum Erinnerungskultur, Gedenken und historische Verantwortung für eine demokratische Gesellschaft unverzichtbar sind.

LEHRERBUCHKAPITEL

8. Österreich wird Teil des Deutschen Reiches 9. Alltag im Nationalsozialismus

FASCHISMUSNATIONALSOZIALISMUSKOMMUNISMUS

MONAT Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …

November … einordnen, wie und unter welchen politischen Bedingungen Österreich 1938 Teil des Deutschen Reiches wurde.

… beschreiben, wie der „Anschluss“ Österreichs ablief und wie er öffentlich dargestellt wurde.

… analysieren, welche Rolle Propaganda, Einschüchterung und Gewalt bei der Durchsetzung des Anschlusses spielten.

… untersuchen, wie unterschiedlich Menschen in Österreich auf den Anschluss reagierten (z. B. Zustimmung, Anpassung, Ablehnung).

… bewerten, welche Folgen der Verlust der staatlichen Unabhängigkeit für Demokratie, Menschenrechte und den Alltag der Bevölkerung hatte.

… beschreiben, wie sich der Alltag der Menschen im Nationalsozialismus veränderte (z. B. Schule, Arbeit, Freizeit).

… darstellen, welche Rolle Ideologie und Propaganda im täglichen Leben spielten.

… analysieren, wie Anpassung, Mitmachen und Ausgrenzung den Alltag prägten.

… untersuchen, wie Kinder und Jugendliche im Nationalsozialismus erzogen und beeinflusst wurden.

… herausarbeiten, welche Unterschiede es zwischen dem Alltag verschiedener Bevölkerungsgruppen gab (z. B. Verfolgte, Angepasste, Profiteure).

… einordnen, wie Angst, Kontrolle und Überwachung das Verhalten der Menschen beeinflussten.

… reflektieren, welche Handlungsspielräume einzelne Menschen im Alltag hatten.

… bewerten, warum es wichtig ist, den Alltag im Nationalsozialismus zu kennen, um heutige Gefahren von Ausgrenzung und Extremismus zu erkennen.

LEHRERBUCHKAPITEL

10. KdF –Freizeit für das Volk

FÜR ALLE4. Klasse“

„GESCHICHTE

JAHRESPLANUNG

FASCHISMUSNATIONALSOZIALISMUSKOMMUNISMUS

Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …

Monat

11. Auf dem Weg in den Zweiten Weltkrieg 12. Der Zweite Weltkrieg

November … definieren, was die Organisation KdF (Kraft durch Freude) war und welchen Zweck sie erfüllte. … herleiten, warum das NS-Regime Freizeit gezielt staatlich organisierte. … analysieren, wie Freizeitangebote für ideologische Beeinflussung und Propaganda eingesetzt wurden. … untersuchen, welche sozialen und politischen Wirkungen KdF-Angebote auf unterschiedliche Bevölkerungsgruppen hatten.

… herausarbeiten, inwiefern scheinbar freiwillige Freizeitangebote zur Kontrolle und Gleichschaltung beitrugen. … reflektieren und bewerten, warum Freizeitpolitik im Nationalsozialismus Teil eines Unterdrückungssystems war.

… nachzeichnen, welche politischen und militärischen Schritte Europa in Richtung eines neuen Krieges führten.

… erläutern, welche Rolle Expansion, Bündnisse und Ideologie bei der V orbereitung des Krieges spielten.

… analysieren, warum internationale Reaktionen und Friedensbemühungen den Krieg nicht verhindern konnten.

… bewerten, warum das rechtzeitige Erkennen von Aufrüstung, Gewalt und Aggression für den Erhalt des Friedens wichtig ist.

… zeitlich einordnen, wann der Zweite Weltkrieg begann und endete.

… darstellen, wie sich der Krieg räumlich ausbreitete und warum er als „W eltkrieg“ bezeichnet wird.

… analysieren, wie moderne Kriegsführung, Technik und Ideologie den Verlauf des Krieges beeinflussten.

… untersuchen, welche Auswirkungen der Krieg auf Soldaten und Zivilbevölkerung hatte.

13. Kriegselend im „Totalen Krieg“

… herausarbeiten, warum der Zweite Weltkrieg zu enormen Zerstörungen, Leid und Millionen Todesopfern führte.

… bewerten, warum die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg für Frieden, Demokratie und Menschenrechte heute besonders wichtig ist.

… erläutern, was mit dem Begriff „totaler Krieg“ gemeint ist.

… beschreiben, wie sich der Krieg zunehmend auf die gesamte Bevölkerung auswirkte.

… untersuchen, welche Formen von Leid Zivilistinnen und Zivilisten im totalen Krieg erlebten (z. B. Bombenkrieg, Hunger, Flucht).

… analysieren, wie Propaganda, Zwang und Gewalt den Alltag der Menschen bestimmten.

… herausarbeiten, welche besonderen Belastungen Kinder, Frauen und ältere Menschen trafen.

14. Darstellung des Zweiten Weltkriegs in den Medien

… einordnen, warum das Kriegsende für viele Menschen nicht sofort Sicherheit und Frieden bedeutete.

… reflektieren und bewerten, warum das Erinnern an Kriegsleid wichtig ist, um Gewalt und Krieg in Zukunft zu verhindern.

… unterscheiden, welche Medien den Zweiten Weltkrieg darstellen (z. B. Filme, Fotos, Schulbücher, Computerspiele, soziale Medien). … beschreiben, wie der Zweite Weltkrieg in unterschiedlichen Medien dargestellt wird. … analysieren, welche Perspektiven, Bilder und Erzählweisen Medien bei der Darstellung des Krieges verwenden. … hinterfragen, inwiefern Darstellungen vereinfacht, verzerrt oder emotionalisiert sein können. … bewerten, warum ein kritischer Umgang mit medialen Darstellungen des Zweiten W eltkriegs für historisches Lernen und demokratische Bildung wichtig ist.

LEHRERBUCHKAPITEL

4. Klasse“

JAHRESPLANUNG „GESCHICHTE FÜR ALLE -

FASCHISMUSNATIONALSOZIALISMUSKOMMUNISMUS

HOLOCAUST/SHOA UND GENOZID

Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …

MONAT

1. Rassismus und Antisemitismus

2. Vernichtungspolitik im Nationalsozialismus

Dezember … definieren, was unter Rassismus und Antisemitismus verstanden wird. … zwischen Vorurteilen, Diskriminierung und rassistischer bzw. antisemitischer Ideologie unterscheiden. … herausarbeiten, welche historischen und gesellschaftlichen Ursachen Rassismus und Antisemitismus haben. … analysieren, wie Rassismus und Antisemitismus durch Sprache, Bilder und Medien verbreitet werden. … erläutern, welche Folgen rassistische und antisemitische Einstellungen für Betroffene und für die Gesellschaft haben. … einordnen, warum Rassismus und Antisemitismus eine Gefahr für Demokratie, Menschenrechte und Zusammenleben darstellen. … reflektieren und bewerten, welche Verantwortung jede und jeder Einzelne hat, Diskriminierung entgegenzutreten. … definieren, was unter der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik verstanden wird. … herleiten, welche ideologischen Grundlagen und Feindbilder dieser Politik zugrunde lagen. … charakterisieren, welche Bevölkerungsgruppen gezielt verfolgt und vernichtet wurden.

3. Holocaust –Shoa im Dritten Reich

… rekonstruieren, wie sich Ausgrenzung, Entrechtung und Gewalt schrittweise bis zum systematischen Massenmord entwickelten. … analysieren, welche Rolle staatliche Institutionen, Organisationen und Bürokratie bei der Umsetzung spielten.

… untersuchen, welche Handlungsspielräume Gesellschaft, Mitläuferinnen und Mitläufer sowie Täterinnen und Täter hatten. … einordnen, welche langfristigen Folgen die Vernichtungspolitik für die Opfer, ihre Familien und die europäische Geschichte hatte. … reflektieren und beurteilen, warum Erinnerung, Verantwortung und der Schutz der Menschenrechte heute unverzichtbar sind. … bestimmen, was mit den Begriffen Holocaust und Shoa gemeint ist. … den Holocaust zeitlich, räumlich und historisch in die nationalsozialistische Herrschaft einordnen. … rekonstruieren, wie sich Diskriminierung, Entrechtung und Gewalt schrittweise zum systematischen Massenmord entwickelten. … analysieren, welche Rolle Staat, Organisationen und Bürokratie bei der Durchführung des Holocaust spielten.

… untersuchen, welche Erfahrungen Opfer, Verfolgte und Überlebende machten.

4. Euthanasie im Nationalsozialismus –Der Mord an Menschen mit Behinderungen und Krankheiten

… reflektieren, warum viele Menschen Mitläufer waren oder wegsahen und welche Handlungsspielräume es dennoch gab. … bewerten, warum Erinnerung an den Holocaust für Demokratie, Menschenrechte und gesellschaftliche Verantwortung heute unverzichtbar ist. … erläutern, weshalb der Begriff „Euthanasie“ im Nationalsozialismus missbräuchlich verwendet wurde. … herausarbeiten, welche Vorstellungen von „Wert“ und „Unwert“ menschlichen Lebens dieser Politik zugrunde lagen. … nachzeichnen, wie sich Diskriminierung und Aussonderung zu systematischen Morden entwickelten. … untersuchen, wie medizinisches Wissen und staatliche Macht für diese V erbrechen instrumentalisiert wurden. … beurteilen, welche Bedeutung Menschenwürde, Inklusion und ethische Verantwortung in der heutigen Gesellschaft haben.

LEHRERBUCHKAPITEL

5. Aktiver Widerstand –mutige Helferinnen und Helfer

„GESCHICHTE FÜR ALLE4. Klasse“

JAHRESPLANUNG

HOLOCAUST/SHOA UND GENOZID

Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …

Monat

6. Holocaust, Völkermord und internationales Recht –Vom „Verbrechen ohne Namen“ zum Völkerstrafrecht

Dezember … beschreiben, welche Formen von aktivem Widerstand gegen den Nationalsozialismus es gab. … herausarbeiten, warum Menschen trotz großer Gefahr Widerstand leisteten oder anderen halfen. … darstellen, welche Risiken mutige Helferinnen und Helfer eingingen und welche Konsequenzen ihnen drohten. … analysieren, welche Handlungsspielräume Einzelne auch in einer Diktatur hatten. … einordnen, warum Widerstand oft nur von Minderheiten getragen wurde. … bewerten, warum Zivilcourage, Solidarität und Mut auch heute wichtige gesellschaftliche W erte sind. … erläutern, warum der Holocaust lange als „Verbrechen ohne Namen“ bezeichnet wurde. … einordnen, wie und warum nach dem Zweiten Weltkrieg neue Begriffe wie Völkermord entstanden. … nachvollziehen, welche Rolle internationale Prozesse (z. B. Gerichtsverfahren nach 1945) für die Entwicklung des Völkerstrafrechts spielten.

7. Genozide nach 1945

… analysieren, wie internationales Recht versucht, schwere Menschenrechtsverbrechen zu verhindern und zu bestrafen. … untersuchen, welche Bedeutung der Begriff Völkermord für den Schutz von Menschenrechten hat. … vergleichen, wie der Umgang mit Völkermord früher und heute rechtlich geregelt ist. … bewerten, warum internationales Recht, Erinnerung und Verantwortung zentrale Grundlagen für Frieden und Gerechtigkeit sind. … feststellen, dass Völkermorde auch nach 1945 stattgefunden haben und kein abgeschlossenes historisches Phänomen sind. … ausgewählte Genozide nach 1945 bestimmten Regionen und Zeiträumen zuordnen.

… untersuchen, welche politischen, gesellschaftlichen und ideologischen Faktoren zu Genoziden nach 1945 beitrugen. … bewerten, wie die internationale Gemeinschaft auf Genozide reagierte und welche Folgen fehlendes oder spätes Eingreifen hatte.

8. Der Zweite Weltkrieg –Vom europäischen Konflikt zur globalen Tragödie

… gegenüberstellen, inwiefern sich Genozide nach 1945 in Ablauf und Voraussetzungen ähneln oder unterscheiden. … reflektieren, warum Wissen über Genozide nach 1945 für heutige V erantwortung, Prävention und Zivilcourage wichtig ist. … einordnen, wie der Zweite Weltkrieg als europäischer Konflikt begann und sich zu einem globalen Krieg ausweitete. … nachzeichnen, welche politischen und militärischen Ereignisse zur weltweiten Ausdehnung des Krieges führten. … analysieren, warum immer mehr Länder und Kontinente in den Krieg hineingezogen wurden. … untersuchen, wie sich der Krieg auf verschiedene Regionen der W elt unterschiedlich auswirkte. … herausarbeiten, warum der Zweite Weltkrieg als globale Tragödie mit enormem menschlichem Leid gilt. … bewerten, welche Lehren aus der weltweiten Eskalation des Krieges für Frieden und internationale Zusammenarbeit gezogen werden können.

LEHRERBUCHKAPITEL

1. Österreichs Weg in die Unabhängigkeit

JAHRESPLANUNG „GESCHICHTE FÜR ALLE4. Klasse“

ZWEITE REPUBLIK ÖSTERREICH

Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …

MONAT

2. Die Entnazifizierung in Österreich

Jänner … einordnen, in welcher historischen Situation Österreich nach dem Zweiten W eltkrieg stand. … darlegen, welche politischen und internationalen Bedingungen den W eg zur Unabhängigkeit beeinflussten. … herausarbeiten, welche Rolle die Besatzungsmächte in Österreich spielten. … nachzeichnen, wie es Schritt für Schritt zur Wiedererlangung der staatlichen Unabhängigkeit kam. … analysieren, welche Bedeutung der Staatsvertrag für Österreich hatte. … untersuchen, warum Neutralität ein zentraler Bestandteil der österreichischen Nachkriegspolitik wurde. … die Situation Österreichs vor und nach der Unabhängigkeit vergleichen. … bewerten, warum Unabhängigkeit, Souveränität und Neutralität bis heute wichtige Grundlagen der österreichischen Demokratie sind. … erklären, was man unter Entnazifizierung versteht und warum sie nach 1945 notwendig war … darstellen, welche Maßnahmen zur Entnazifizierung in Österreich gesetzt wurden (z. B. V erbote, Verfahren, Registrierungen). … analysieren, welche Schwierigkeiten und Konflikte bei der Umsetzung der Entnazifizierung auftraten. … untersuchen, wie unterschiedlich Menschen von der Entnazifizierung betroffen waren. … bewerten, warum die Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit für Demokratie und Verantwortung wichtig ist.

3. Die Österreichische Verfassung

… beschreiben, was eine Verfassung ist und welche Aufgaben sie hat. … einordnen, wann und warum die österreichische Verfassung entstanden ist. … erläutern, welche grundlegenden Werte und Prinzipien in der österreichischen Verfassung festgeschrieben sind (z. B. Demokratie, Rechtsstaatlichkeit).

… darstellen, wie Macht in Österreich durch die Verfassung verteilt wird (z. B. Gewaltentrennung).

… analysieren, welche Rolle Grundund Freiheitsrechte in der Verfassung spielen.

… untersuchen, wie die Verfassung den Alltag der Menschen in Österreich beeinflusst.

4. Umfassende LandesverteidigungDie Bedeutung des österreichischen Bundesheers

… die österreichische Verfassung mit einfachen Regeln oder Gesetzen aus dem Alltag vergleichen. … bewerten, warum die Verfassung eine wichtige Grundlage für Demokratie, Freiheit und Mitbestimmung ist.

… erklären, was man unter umfassender Landesverteidigung versteht und welche Bereiche sie umfasst (militärisch, geistig, zivil, wirtschaftlich).

… darstellen, welche Aufgaben das österreichische Bundesheer im Rahmen der Landesverteidigung übernimmt.

… einordnen, welche Bedeutung Neutralität für die Rolle des Bundesheeres hat.

… analysieren, in welchen Situationen das Bundesheer auch im Inland eingesetzt wird (z. B. Katastrophenhilfe, Assistenzleistungen).

… bewerten, warum umfassende Landesverteidigung und das Bundesheer für Sicherheit, Demokratie und den Schutz der Bevölkerung wichtig sind.

5. Das Modell der österreichischen Sozialpartnerschaft

… erklären, was man unter Sozialpartnerschaft versteht und welche Idee dahintersteht. … benennen, welche Organisationen zur österreichischen Sozialpartnerschaft gehören (z. B. Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer). … darstellen, wie Arbeitgeberund Arbeitnehmervertretungen gemeinsam Lösungen für wirtschaftliche und soziale Probleme suchen.

LEHRERBUCHKAPITEL

„GESCHICHTE FÜR ALLE4. Klasse“

JAHRESPLANUNG

ZWEITE REPUBLIK ÖSTERREICH

Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …

Monat

LEHRERBUCHKAPITEL

Jänner … analysieren, wie die Sozialpartnerschaft zur Vermeidung von Konflikten und Streiks beiträgt. … einordnen, welche Bedeutung die Sozialpartnerschaft für Wirtschaft, Arbeitswelt und soziale Stabilität in Österreich hat. … bewerten, warum Zusammenarbeit und Kompromisse in einer demokratischen Gesellschaft wichtig sind.

1. Soziale Ungleichheiten –was bedeutet das?

SOZIALE UNGLEICHHEITEN

Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …

Monat

2. Strategien gegen soziale Ungleichheit

Februar … definieren, was mit sozialer Ungleichheit gemeint ist. … zwischen verschiedenen Formen sozialer Ungleichheit (z. B. Einkommen, Bildung, Gesundheit) unterscheiden. … beschreiben, wie soziale Ungleichheiten im Alltag von Menschen sichtbar werden.

… analysieren, welche Ursachen soziale Ungleichheiten haben können.

… einordnen, warum soziale Ungleichheiten gesellschaftliche Herausforderungen darstellen.

… bewerten, warum Chancengerechtigkeit und sozialer Ausgleich wichtige Ziele einer demokratischen Gesellschaft sind.

… beschreiben, welche Maßnahmen und Strategien es gibt, um soziale Ungleichheit zu verringern.

3. Die Sozialpartnerschaft –Zusammenarbeit für alle M4: Eine Umfrage durchführen

… erläutern, welche Rolle Staat, Gesellschaft und Organisationen bei der Bekämpfung sozialer Ungleichheit spielen.

… analysieren, wie Bildung, soziale Sicherung und faire Arbeitsbedingungen zu mehr Chancengerechtigkeit beitragen können.

… untersuchen, welche Bedeutung Umverteilung, Sozialleistungen und Unterstützungssysteme haben.

… unterschiedliche Strategien gegen soziale Ungleichheit und ihre Wirkung vergleichen.

… beurteilen, warum Solidarität, Mitverantwortung und politisches Engagement wichtig sind, um soziale Ungleichheit zu verringern.

… erläutern, was unter Sozialpartnerschaft verstanden wird und welches Ziel sie verfolgt.

… benennen, welche Interessenvertretungen an der Sozialpartnerschaft beteiligt sind.

… darstellen, wie Arbeitgeberund Arbeitnehmervertretungen gemeinsam Lösungen für wirtschaftliche und soziale Fragen entwickeln.

… analysieren, wie die Sozialpartnerschaft zur Stabilität von Wirtschaft und Gesellschaft beiträgt. … reflektieren, warum Zusammenarbeit, Kompromissbereitschaft und Dialog für eine demokratische Gesellschaft wichtig sind. … eine einfache Umfrage zu einem gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Thema planen. … eine Umfrage unter Beachtung fairer und verständlicher Fragestellungen durchführen. … die Ergebnisse der Umfrage übersichtlich (z. B. in Tabellen oder Diagrammen) auswerten und darstellen.

LEHRERBUCHKAPITEL

4. Wandel der Werte –Warum sich unsere Gesellschaft verändert

FÜR ALLE4. Klasse“

„GESCHICHTE

JAHRESPLANUNG

SOZIALE UNGLEICHHEITEN

Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …

MONAT

5. Migration und Integration –Herausforderung und Chance

6. Nachhaltigkeit und die Zukunft unserer Gesellschaft

Februar … beschreiben, was man unter Werten versteht und welche Werte in einer Gesellschaft wichtig sind. … erklären, warum sich Werte im Laufe der Zeit verändern können. … herausarbeiten, welche historischen, sozialen und wirtschaftlichen Faktoren zum W ertewandel beitragen. … analysieren, wie sich der Wandel von Werten auf das Zusammenleben der Menschen auswirkt. … Werte früherer Generationen mit heutigen Wertvorstellungen vergleichen. … untersuchen, welche Rolle Medien, Bildung und Politik beim Wertewandel spielen. … reflektieren, welche Werte ihnen persönlich wichtig sind und wie diese ihr Handeln beeinflussen. … bewerten, warum der bewusste Umgang mit unterschiedlichen Werten für eine demokratische und vielfältige Gesellschaft wichtig ist.

… erläutern, was mit den Begriffen Migration und Integration gemeint ist.

… einordnen, aus welchen Gründen Menschen ihre Herkunftsregion verlassen.

… untersuchen, welche Herausforderungen Migration für Einzelne und für die Gesellschaft mit sich bringt.

… darstellen, welche Chancen Migration für Wirtschaft, Kultur und Zusammenleben bietet.

… analysieren, welche Bedingungen Integration fördern oder erschweren können.

… unterschiedliche Erfahrungen von Migrantinnen und Migranten in Gesellschaft und Alltag vergleichen.

… reflektieren und bewerten, warum ein respektvolles Miteinander und gleiche Chancen für Integration wichtig sind.

… definieren, was unter Nachhaltigkeit verstanden wird. … erläutern, warum nachhaltiges Handeln für die Zukunft der Gesellschaft wichtig ist. … analysieren, welche ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen mit Nachhaltigkeit verbunden sind. … untersuchen, wie nachhaltige Entscheidungen den Alltag von Menschen beeinflussen. … herausarbeiten, welche Handlungsmöglichkeiten Einzelne und Gesellschaft für eine nachhaltige Zukunft haben.

LEHRERBUCHKAPITEL

1. Gesellschaften erinnern sich 2. Erinnerungskulturen

… bewerten, warum verantwortungsbewusstes Handeln heute notwendig ist, um zukünftigen Generationen gute Lebensbedingungen zu sichern.

GESCHICHTE UND ERINNERUNG

Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …

Monat

März … beschreiben, was man unter Erinnerung und Erinnerungskultur versteht.

… erklären, warum Gesellschaften sich an ihre Vergangenheit erinnern.

… untersuchen, welche Formen des Erinnerns es gibt (z. B. Denkmäler , Gedenktage, Museen, Zeitzeugnisse).

… analysieren, wie Erinnerung durch Medien, Schule und Politik geprägt wird.

… unterschiedliche Arten des Erinnerns in Vergangenheit und Gegenwart vergleichen.

… bewerten, warum kritisches Erinnern für Demokratie, Verantwortung und gesellschaftliches Zusammenleben wichtig ist.

… definieren, was mit dem Begriff Erinnerungskultur gemeint ist.

… zwischen individuellen, kollektiven und staatlichen Formen des Erinnerns unterscheiden.

… beschreiben, wie Erinnerungskulturen durch Symbole, Rituale und Gedenkorte gestaltet werden. … analysieren, welche Interessen, Perspektiven und Deutungen in Erinnerungskulturen sichtbar werden.

LEHRERBUCHKAPITEL

JAHRESPLANUNG „GESCHICHTE FÜR ALLE4. Klasse“

GESCHICHTE UND ERINNERUNG

Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …

3. Österreichs Umgang mit der NS-Zeit

Monat

März … Erinnerungskulturen verschiedener Länder oder Gruppen vergleichen. … einordnen, wie sich Erinnerungskulturen im Laufe der Zeit verändern können. … bewerten, warum ein reflektierter Umgang mit Erinnerungskulturen für Demokratie und Zusammenleben wichtig ist. … darstellen, wie Österreich nach 1945 mit der NS-Zeit umging. … einordnen, welche Rolle Opferund Täterbilder in der österreichischen Nachkriegsgeschichte spielten. … erläutern, was mit der „Opferthese“ gemeint ist und warum sie lange Zeit vorherrschte. … analysieren, wie sich der Umgang mit der NS-Vergangenheit im Laufe der Jahrzehnte verändert hat. … untersuchen, welche Bedeutung politische Debatten, Gedenkinitiativen und historische Forschung für diesen Wandel hatten. … frühere und heutige Formen des Erinnerns an die NS-Zeit in Österreich vergleichen.

4. Umgang mit dem Zweiten Weltkrieg in Jugoslawien und den Nachfolgestaaten

… reflektieren und bewerten, warum eine kritische Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit für Demokratie und gesellschaftliche Verantwortung wichtig ist.

… einordnen, welche Bedeutung der Zweite Weltkrieg für Jugoslawien und seine Nachfolgestaaten hatte.

… beschreiben, wie der Zweite Weltkrieg in Jugoslawien erinnert und dargestellt wurde. … analysieren, welche Rolle Partisanenbewegung, Kollaboration und Opfererfahrungen in der Erinnerung spielten. … untersuchen, wie sich politische Systeme und Staatsgründungen auf den Umgang mit der Kriegsvergangenheit auswirkten. … unterschiedliche Erinnerungskulturen in den Nachfolgestaaten Jugoslawiens vergleichen.

LEHRERBUCHKAPITEL

1. Die Vereinten Nationen –ein Friedensprojekt

… bewerten, warum der Umgang mit dem Zweiten Weltkrieg bis heute Einfluss auf Politik, Gesellschaft und Konflikte in der Region hat.

GLOBALISIERUNG IM 20. UND 21. JH.

Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …

MONAT

April … beschreiben, warum die Vereinten Nationen nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet wurden. … erläutern, welche Ziele und Grundprinzipien die Vereinten Nationen verfolgen (z. B. Frieden, Sicherheit, Menschenrechte). … einordnen, welche historischen Erfahrungen zur Entstehung der V ereinten Nationen führten.

… darstellen, wie die Vereinten Nationen aufgebaut sind und welche wichtigen Organe es gibt.

… analysieren, welche Aufgaben die Vereinten Nationen bei der Friedenssicherung und Konfliktlösung übernehmen.

… untersuchen, welche Rolle internationale Zusammenarbeit für die Arbeit der Vereinten Nationen spielt.

… Möglichkeiten und Grenzen der Vereinten Nationen bei der Durchsetzung von Frieden vergleichen.

2. Der Kalte Krieg

… bewerten, warum die Vereinten Nationen auch heute noch eine wichtige Bedeutung für die Weltgemeinschaft haben.

… erläutern, was mit dem Begriff „Kalter Krieg“ gemeint ist.

… einordnen, in welchem historischen Zusammenhang der Kalte Krieg entstand.

… darstellen, welche Staaten und Machtblöcke im Kalten Krieg gegenüberstanden. … analysieren, wie sich der Kalte Krieg auf Politik, Gesellschaft und Alltag der Menschen auswirkte.

LEHRERBUCHKAPITEL

JAHRESPLANUNG „GESCHICHTE FÜR ALLE4. Klasse“

GLOBALISIERUNG IM 20. UND 21. JH.

Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …

3. Weltweite Konflikte in der Zeit des Kalten Krieges

MONAT

April … untersuchen, welche Rolle Ideologien, Aufrüstung und Propaganda im Kalten Krieg spielten. … bewerten, warum der Kalte Krieg trotz vieler Konflikte nicht zu einem direkten großen Krieg zwischen den Supermächten führte. … einordnen, warum sich der Kalte Krieg nicht nur auf Europa beschränkte, sondern weltweit Konflikte auslöste. … benennen, in welchen Regionen der Welt es während des Kalten Krieges zu Konflikten kam (z. B. Asien, Afrika, Lateinamerika). … darstellen, wie Stellvertreterkriege zwischen den Machtblöcken entstanden. … analysieren, welche Interessen die Großmächte in regionalen Konflikten verfolgten. … untersuchen, wie sich weltweite Konflikte auf die betroffene Zivilbevölkerung auswirkten.

4. Globalisierung

… unterschiedliche Konflikte der Zeit des Kalten Krieges hinsichtlich Ursachen und V erlauf vergleichen.

… herausarbeiten, warum viele Konflikte lange andauerten oder bis heute nachwirken. … bewerten, welche Folgen die weltweiten Konflikte des Kalten Krieges für Frieden, Entwicklung und internationale Beziehungen hatten.

… definieren, was mit dem Begriff Globalisierung gemeint ist.

… einordnen, seit wann und warum sich Globalisierung besonders stark entwickelt hat.

… beschreiben, wie Globalisierung Wirtschaft, Arbeit, Konsum und Alltag beeinflusst.

… analysieren, welche Rolle technische Entwicklungen, Handel und Kommunikation für die Globalisierung spielen.

… untersuchen, welche Chancen und Risiken Globalisierung für unterschiedliche Regionen und Bevölkerungsgruppen mit sich bringt.

5. Schattenseiten der Globalisierung

… bewerten, warum ein gerechter und nachhaltiger Umgang mit Globalisierung eine zentrale Zukunftsaufgabe ist.

… benennen, welche Probleme und negativen Folgen mit Globalisierung verbunden sein können.

… beschreiben, wie sich Globalisierung auf Arbeitsbedingungen, Umwelt und Lebensqualität auswirken kann.

… analysieren, warum nicht alle Menschen und Länder gleichermaßen von Globalisierung profitieren.

… untersuchen, welche Rolle multinationale Unternehmen und globale Lieferketten bei sozialen Ungleichheiten spielen.

… herausarbeiten, wie Umweltprobleme und Ressourcenverbrauch mit globaler Wirtschaft zusammenhängen.

… unterschiedliche Sichtweisen auf die Globalisierung und ihre Folgen vergleichen.

6. Die Entkolonialisierung

… reflektieren und bewerten, warum ein verantwortungsvoller, fairer und nachhaltiger Umgang mit Globalisierung notwendig ist.

… erläutern, was unter Entkolonialisierung verstanden wird.

… einordnen, in welchem historischen Zusammenhang die Entkolonialisierung nach dem Zweiten Weltkrieg stattfand.

… beschreiben, warum viele Kolonien ihre Unabhängigkeit forderten und erlangten.

… analysieren, welche Rolle nationale Bewegungen, internationale Politik und der Kalte Krieg bei der Entkolonialisierung spielten.

LEHRERBUCHKAPITEL

JAHRESPLANUNG „GESCHICHTE FÜR ALLE4. Klasse“

GLOBALISIERUNG IM 20. UND 21. JH.

Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …

Monat

7. Interund transkulturelle Phänomene

April … untersuchen, welche Herausforderungen neu entstandene Staaten nach der Unabhängigkeit bewältigen mussten.

… unterschiedliche Wege der Entkolonialisierung (z. B. friedlich, gewaltsam) vergleichen.

… bewerten, welche langfristigen Folgen Kolonialismus und Entkolonialisierung für heutige globale Ungleichheiten haben. … erklären, was interkulturelle und transkulturelle Phänomene kennzeichnet. … Beispiele aus Alltag und Gesellschaft den Bereichen interkulturell oder transkulturell zuordnen. … darlegen, wie kultureller Austausch im täglichen Leben stattfindet. … untersuchen, inwiefern Migration, Medien und globale Vernetzung kulturelle Verflechtungen verstärken.

… herleiten, welche Möglichkeiten und Spannungen aus kultureller V ielfalt entstehen.

… kritisch hinterfragen, wie Vorurteile und Stereotype das Zusammenleben beeinflussen.

… unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven in interund transkulturellen Begegnungen gegenüberstellen.

… Stellung nehmen, warum Toleranz, Dialog und gegenseitiger Respekt für eine vielfältige Gesellschaft notwendig sind.

EUROPÄISIERUNG

Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …

1. Was ist Europa?

… erläutern, was mit dem Begriff Europa gemeint ist (geografisch, kulturell, politisch).

… einordnen, wo die Grenzen Europas liegen und warum diese nicht eindeutig sind.

… darstellen, welche natürlichen und kulturellen Merkmale Europa prägen.

… analysieren, wie Vielfalt und Gemeinsamkeiten Europa kennzeichnen.

… unterschiedliche Vorstellungen von Europa in Vergangenheit und Gegenwart vergleichen.

… bewerten, warum Europa als gemeinsamer Lebensraum für viele Menschen wichtig ist.

2. Auf dem Weg zur Europäischen Union

… herleiten, warum die Erfahrungen von Krieg und Zerstörung nach 1945 den Wunsch nach europäischer Zusammenarbeit verstärkten.

… zusammenfassen, welche Grundideen die ersten Schritte der europäischen Einigung prägten.

… zentrale Ereignisse und Verträge der europäischen Einigung einem Zeitstrahl zuordnen.

… veranschaulichen, wie sich aus ersten Zusammenschlüssen schrittweise die Europäische Union entwickelte.

… herausarbeiten, welche Interessen und Ziele die beteiligten Staaten mit der Zusammenarbeit verfolgten.

3. Das Jahr 1989 verändert Europa

… untersuchen, inwiefern wirtschaftliche Zusammenarbeit zur politischen Annäherung beitragen sollte.

… Unterschiede zwischen einem Europa vor der Einigung und einem Europa mit der EU gegenüberstellen.

… Stellung nehmen, warum europäische Zusammenarbeit für Frieden und Stabilität wichtig ist.

… einordnen, warum das Jahr 1989 ein Wendepunkt in der europäischen Geschichte war.

… beschreiben, welche politischen Ereignisse 1989 in Europa stattfanden.

… nachvollziehen, wie der Fall des Eisernen Vorhangs und der Berliner Mauer Europa veränderte.

… analysieren, welche Ursachen zum Zusammenbruch der kommunistischen Systeme in Osteuropa führten.

… darstellen, wie sich Freiheit, Demokratie und Mitbestimmung für viele Menschen erweiterten.

… untersuchen, welche Herausforderungen der politische und gesellschaftliche Umbruch mit sich brachte.

… die Situation Europas vor und nach 1989 vergleichen. … bewerten, warum die Ereignisse von 1989 bis heute Bedeutung für Europa haben.

Monat

LEHRERBUCHKAPITEL April

JAHRESPLANUNG „GESCHICHTE FÜR ALLE4. Klasse“

EUROPÄISIERUNG

Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …

4. Österreich wird Mitglied der EU

LEHRERBUCHKAPITEL April … rekonstruieren, unter welchen politischen und gesellschaftlichen Bedingungen Österreich der Europäischen Union beitrat. … zusammenfassen, welche zentralen Argumente für einen EU-Beitritt Österreichs genannt wurden. … gegenüberstellen, welche Befürchtungen und Hoffnungen den Beitritt begleiteten. … nachzeichnen, wie der Entscheidungsprozess bis zur Volksabstimmung ablief. … untersuchen, wie sich der EU-Beitritt auf verschiedene Lebensbereiche ausgewirkt hat (z. B. Wirtschaft, Reisen, Bildung). … ableiten, welche Rechte und Pflichten sich aus der EU-Mitgliedschaft für Bürgerinnen und Bürger ergeben. … die Situation Österreichs vor und nach dem EU-Beitritt vergleichen. … Stellung nehmen, welche Bedeutung die EU-Mitgliedschaft heute und für die Zukunft Österreichs hat.

GESELLSCHAFTLICHER WANDEL

Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …

MONAT

LEHRERBUCHKAPITEL Mai … beschreiben, was Jugendkulturen sind und wodurch sie sich auszeichnen.

1. Jugendkulturen –Wie Jugendliche die Welt verändern

2. Soziale Bewegungen verändern unsere Gesellschaft

… einordnen, warum und wie Jugendkulturen entstehen.

… analysieren, wie Jugendkulturen Werte, Mode, Sprache und Musik beeinflussen. … untersuchen, inwiefern Jugendliche durch Jugendkulturen gesellschaftliche V eränderungen anstoßen. … bewerten, warum Jugendkulturen wichtige Ausdrucksformen für Identität und Mitbestimmung sind.

… erklären, was man unter sozialen Bewegungen versteht und welche Ziele sie verfolgen.

… ableiten, aus welchen gesellschaftlichen Problemen soziale Bewegungen entstehen.

… darstellen, welche Beispiele sozialer Bewegungen gesellschaftliche V eränderungen bewirkt haben.

3. Antirassistische Bewegungen und politische Partizipation

… untersuchen, wie soziale Bewegungen durch Protest, Aktionen und Organisation Veränderungen anstoßen.

… herausarbeiten, welchen Einfluss Öffentlichkeit und Medien auf den Erfolg sozialer Bewegungen haben.

… beurteilen, warum soziale Bewegungen für Demokratie, Mitbestimmung und gesellschaftlichen Wandel wichtig sind.

… darlegen, was unter antirassistischen Bewegungen verstanden wird und welche Ziele sie verfolgen.

… herausarbeiten, warum Menschen sich gegen Rassismus engagieren und politisch aktiv werden.

… untersuchen, welche Formen politischer Partizipation antirassistische Bewegungen nutzen (z. B. Demonstrationen, Initiativen, Online-Kampagnen).

… analysieren, wie antirassistische Bewegungen gesellschaftliche Debatten und politische Entscheidungen beeinflussen können.

4. Formen von Extremismus und Populismus in Österreich

… Stellung nehmen, warum politisches Engagement gegen Rassismus für Demokratie, Gleichberechtigung und Zusammenhalt wichtig ist.

… zwischen verschiedenen Formen von Extremismus und Populismus unterscheiden.

… erläutern, welche Merkmale extremistische und populistische Bewegungen kennzeichnen.

… analysieren, warum extremistische und populistische Ideen in bestimmten gesellschaftlichen Situationen Zustimmung finden.

MONAT

LEHRERBUCHKAPITEL

„GESCHICHTE FÜR ALLE4. Klasse“

JAHRESPLANUNG

GESELLSCHAFTLICHER WANDEL

Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …

Monat

5. Antisemitismus heute –„Erkennen, verstehen, handeln“

Mai … untersuchen, wie Sprache, Bilder und einfache Botschaften zur Verbreitung populistischer Inhalte genutzt werden. … beurteilen, warum Extremismus und Populismus eine Gefahr für Demokratie, Menschenrechte und gesellschaftlichen Zusammenhalt darstellen.

6. Neue Herausforderungen: Globalisierung und Arbeitsmarkt

… verschiedene Erscheinungsformen von Antisemitismus in der heutigen Gesellschaft (z. B. im Alltag, in Medien, im Internet) identifizieren. … erklären, warum antisemitische Vorurteile und Verschwörungsmythen auch heute noch existieren.

… analysieren, wie Antisemitismus durch Sprache, Bilder und digitale Medien verbreitet wird.

… einordnen, welche Folgen Antisemitismus für Betroffene und für das gesellschaftliche Zusammenleben hat.

… Handlungsmöglichkeiten entwickeln, wie man Antisemitismus erkennen, widersprechen und im eigenen Umfeld dagegen auftreten kann.

… beschreiben, wie Globalisierung den Arbeitsmarkt verändert hat.

… erläutern, welche neuen Chancen und Risiken Globalisierung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit sich bringt. … analysieren, wie technischer Wandel, Digitalisierung und internationale Arbeitsteilung Arbeitsplätze beeinflussen.

… untersuchen, warum sich Anforderungen an Ausbildung, Qualifikationen und lebenslanges Lernen verändern.

LEHRERBUCHKAPITEL

1. Alle Menschen sind frei und gleich

… unterschiedliche Arbeitsbedingungen und Berufschancen in verschiedenen Regionen der Welt vergleichen. … bewerten, warum faire Arbeitsbedingungen und soziale Absicherung in einer globalisierten Wirtschaft wichtig sind.

POLITISCHE MITBESTIMMUNG

Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …

MONAT

2. Politische Partizipation

Juni … erläutern, was mit der Aussage „Alle Menschen sind frei und gleich“ gemeint ist. … einordnen, warum die Gleichheit aller Menschen eine grundlegende Idee der Menschenrechte ist.

… beschreiben, wie Freiheit und Gleichheit im Alltag von Menschen eine Rolle spielen.

… analysieren, in welchen Situationen Freiheit und Gleichheit eingeschränkt oder verletzt werden. … untersuchen, welche Bedeutung gleiche Rechte für ein gerechtes Zusammenleben haben. … bewerten, warum Respekt, Gleichberechtigung und Menschenwürde zentrale W erte einer demokratischen Gesellschaft sind.

… benennen und erläutern, welche besonderen Rechte Kinder haben (z. B. Recht auf Schutz, Bildung, Mitbestimmung). … reflektieren, warum Kinderrechte notwendig sind und wie sie Kinder im Alltag schützen und stärken.

… erläutern, was unter politischer Partizipation verstanden wird. … benennen, welche Formen politischer Beteiligung es gibt (z. B. W ahlen, Mitbestimmung, Protest, Engagement im Alltag). … darstellen, wie Kinder und Jugendliche politisch mitwirken können.

… analysieren, warum politische Partizipation für eine funktionierende Demokratie wichtig ist.

… untersuchen, welche Hindernisse Menschen an politischer Beteiligung hindern können. … bewerten, warum aktive Beteiligung und Verantwortungsübernahme für Gesellschaft und Zusammenleben notwendig sind.

LEHRERBUCHKAPITEL

4. Klasse“

JAHRESPLANUNG „GESCHICHTE FÜR ALLE -

POLITISCHE MITBESTIMMUNG

Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …

BONUS-SEITE: Mitbestimmung in der EU 3. Möglichkeiten der Mitbestimmung

MONAT

LEHRERBUCHKAPITEL

1. Massenmedien und ihre Aufgaben

Juni … erläutern, wie Bürgerinnen und Bürger in der Europäischen Union mitbestimmen können. … darstellen, welche Rolle Wahlen und Beteiligungsformen auf EU-Ebene spielen. … analysieren, warum Mitbestimmung auf europäischer Ebene wichtig ist. … bewerten, welche Möglichkeiten und Grenzen politischer Beteiligung in der EU bestehen. … aufzeigen, welche unterschiedlichen Möglichkeiten der Mitbestimmung es in Gesellschaft und Politik gibt. … zuordnen, welche Mitbestimmungsformen auf welcher Ebene stattfinden (z. B. Schule, Gemeinde, Staat, EU). … darstellen, welche Mitbestimmungsformen für Kinder und Jugendliche besonders relevant sind. … analysieren, warum Mitbestimmung für demokratische Entscheidungsprozesse wichtig ist. … beurteilen, warum Beteiligung und Engagement wichtig sind, um V eränderungen mitzugestalten.

2. Politik als Inszenierung –Mediendemokratie

MEDIEN UND POLITISCHE KOMMUNIKATION

Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …

MONAT

Juni … erläutern, was unter Massenmedien verstanden wird und welche Arten es gibt.

… zwischen verschiedenen Aufgaben von Massenmedien (z. B. informieren, kontrollieren, unterhalten) unterscheiden. … beschreiben, wie Massenmedien Meinungen und Wissen beeinflussen. … analysieren, welche Rolle Massenmedien in einer Demokratie spielen.

… untersuchen, wie Medien Informationen auswählen, darstellen und bewerten.

… bewerten, warum ein kritischer Umgang mit Massenmedien für die eigene Meinungsbildung wichtig ist.

… erklären, was mit dem Begriff Mediendemokratie gemeint ist.

… darlegen, warum Medien eine zentrale Rolle in der politischen Kommunikation spielen.

… beschreiben, wie politische Inhalte durch Bilder, Sprache und Inszenierungen vermittelt werden.

… analysieren, wie Politikerinnen und Politiker Medien gezielt nutzen, um Aufmerksamkeit und Zustimmung zu gewinnen.

… untersuchen, welche Wirkung Inszenierungen auf die Meinungsbildung der Bevölkerung haben können.

… herausarbeiten, wie Emotionen, Vereinfachungen und Schlagwörter in der politischen Berichterstattung eingesetzt werden.

… sachliche Information mit politischer Inszenierung in Medienbeiträgen vergleichen.

… bewerten, warum Medienkompetenz wichtig ist, um Politik kritisch zu beurteilen und sich eine eigene Meinung zu bilden.

Arbeitsblatt 1 / KOPIERVORLAGE

Demokratie in der Zwischenkriegszeit

NAME: DATUM:

Gitterbastelrätsel

Für Expertinnen und Experten: Ordne die Begriffe aus der Liste richtig zu und trage sie an den passenden Stellen ins Gitter ein!

STAATSKANZLER * INFLATION * KOALITION * OPPOSITION * GENERALSTREIK * VERFASSUNG * SOZIALGESETZE * SCHILLING * VÖLKERBUNDANLEIHE * ROTES WIEN* OTTO GLÖCKEL * GENUSSMITTELABGABE * GEMEINDEBAU * KOEDUKATION * SCHATTENDORF * ARBEITSLOSIGKEIT

Arbeitsblatt 2 / KOPIERVORLAGE

Verlag

Demokratie in der Zwischenkriegszeit

NAME: DATUM:

Auf Spurensuche in der Zwischenkriegszeit

1. Wähle fünf Begriffe aus dem Gitterbastelrätsel aus! Erkläre ihre Bedeutung in jeweils ein bis zwei vollständigen Sätzen!

1. Begriff:

Erklärung:

2. Begriff:

Erklärung:

3. Begriff:

Erklärung:

4. Begriff:

Erklärung:

5. Begriff:

Erklärung:

3. Beschreibe, welche Ziele mit Sozialgesetzen, Gemeindebauten und der Koedukation verfolgt wurden!

Arbeitsblatt 3 / KOPIERVORLAGE

Demokratie in der Zwischenkriegszeit

NAME: DATUM:

Österreichische Schlagzeilen aus der Zwischenkriegszeit

Welche Schlagzeile passt nicht zum Text? Kreuze an!

Im Jahr 1921 versuchte der frühere Kaiser Karl zweimal, wieder König von Ungarn zu werden – im März und im Oktober. Beim zweiten Versuch marschierten Soldaten unter General Anton von Lehár in Richtung Budapest. Karl flog mit seiner Frau nach Ödenburg und erklärte, dass er wieder die königliche Macht übernehmen wolle. Der ungarische Reichsverweser Nikolaus Horthy stellte sich jedoch dagegen. Es kam zu Kämpfen, und der Versuch scheiterte: Karl und seine Frau wurden festgenommen und aus Ungarn ausgewiesen.

A Kaiser in Ungarn

C Truppen marschieren auf Budapest

E Kaiser Karl stirbt auf Madeira

B Restaurationsversuch gescheitert

D Karl und Zita in Ödenburg eingetroffen

F Horthy verhindert Rückkehr

Am 1. Juni 1924 schoss ein Mann namens Karl Jaworek am Wiener Südbahnhof auf den österreichischen Bundeskanzler Ignaz Seipel. Seipel war gerade auf der Rückreise von einer Fahnenweihe in Neudörfl. Der Bundeskanzler wurde schwer verletzt. Ein zufällig anwesender Arzt aus München leistete sofort Erste Hilfe. Danach brachte man Seipel in das Krankenhaus in Wien-Wieden. Am nächsten Tag entfernten Ärzte eine Kugel aus seinem Brustkorb. Da Seipel an Diabetes (Zuckerkrankheit) litt, dauerte seine Genesung länger als gewöhnlich.

A Attentat auf Bundeskanzler Seipel

C Deutscher Arzt rettet Seipel

E Amoklauf am Wiener Südbahnhof

B Bundespräsident im Krankenhaus

D Karl Jaworek verübt Attentat

F Bundeskanzler leidet an Zuckerkrankheit

Im Jahr 1925 fand im Wiener Prater ein besonderer Wettbewerb statt: der „Wettlauf der Dicken“. Teilnehmen durften nur Menschen, die mindestens 100 Kilogramm wogen. Ein Teilnehmer namens Schilberg hatte jedoch kurz vor dem Start ein Problem: Die Waage zeigte nur 98 Kilogramm an. Damit hätte er eigentlich nicht teilnehmen dürfen. Um das Mindestgewicht doch noch zu erreichen, hatte er eine ungewöhnliche Idee. Er trank schnell einige Krügel Bier, bis sein Gewicht schließlich über 100 Kilogramm lag. So durfte er beim Wettlauf starten – und gewann am Ende sogar das Rennen.

A Praterwettlauf der Dicken

C 98 Kilo sind zu wenig, um zu gewinnen

E Schilberg gewinnt Wettlauf im Prater

B 100 Kilo Mindeststartgewicht

D Bier führt zum Sieg

F Trotz Kilopausen noch Sieger

Im Jahr 1927 stand der Wiener Kaufmann Emil Marek vor Gericht. Ihm wurde vorgeworfen, sich 1925 in einem Wald bei Mödling selbst das linke Bein abgehackt zu haben, um eine Versicherungssumme von 400.000 Dollar zu erhalten. Der Fall erschien der Versicherung verdächtig, weil der Versicherungsvertrag erst einen Tag vor dem angeblichen Unfall abgeschlossen worden war. Außerdem ergab eine gerichtsmedizinische Untersuchung, dass das Bein durch vier Axthiebe abgetrennt worden war. Trotz dieser Hinweise konnte Marek die Tat nicht eindeutig nachgewiesen werden, daher wurde er vom Gericht freigesprochen.

A Eigenes Bein abgehackt

C 400.000 $ ergaunert

E Anklage muss fallengelassen werden

B Vier Axthiebe führten zur Verurteilung

D Ein kurzer Versicherungsvertrag

F Selbstverstümmelung im Wald bei Mödling

Lernstandserhebung

Demokratie in der Zwischenkriegszeit

NAME: DATUM:

1. Entscheide, welche Antwort richtig ist! 5/

a) Wann wurde die Republik Deutschösterreich ausgerufen?

 28. Juni 1914  12. November 1918  1. Mai 1920  15. Juli 1927

b) Wie hieß Österreich kurz nach dem Ende der Monarchie zuerst?

 Republik Österreich  Republik Deutschösterreich  Österreich-Ungarn

c) Wer war der erste Staatskanzler der neuen Republik?

 Engelbert Dollfuß  Karl Renner  Ignaz Seipel  Otto Bauer

d) Was änderte sich 1918 beim Wahlrecht in Österreich?

 Nur Männer durften wählen  Nur reiche Menschen durften wählen

 Auch Frauen durften wählen  Nur Soldaten durften wählen

e) Was ist eine Republik?

 Ein Staat mit einem Kaiser  Ein Staat mit einem König

 Ein Staat, in dem das Staatsoberhaupt gewählt wird  Ein Staat ohne Regierung

2. Diese Grafik ist unvollständig! Fülle die Lücken! 4/

3. Aus welchem Jahr ist diese Verfassung Österreichs? 1/

Lernstandserhebung

Demokratie in der Zwischenkriegszeit

NAME: DATUM:

4. Fülle die Lücken! 5/

BEGRIFF

Mandat

ERKLÄRUNG

Zwei oder mehrere Parteien regieren gemeinsam.

Opposition

Nationalrat

Kanzler und Präsident in einer Person.

5. Welche Bedingungen stellte der Völkerbund für die Gewährung einer Anleihe? Nenne zwei! 2/

6. Wie hießen die Wehrverbände der Großparteien? 2/ SOZIALDEMOKRATEN

7. Wer stand sich in Schattendorf gegenüber? 2/ und

8. Lückentext - Setze die richtigen Begriffe ein! 4/ (Freispruch – Demonstrantinnen und Demonstranten – Justizpalast – Polizei)

Nach dem der Angeklagten waren viele Menschen empört.

In Wien gingen tausende auf die Straße.

Der wurde gestürmt und in Brand gesetzt. Die ging schließlich bewaffnet gegen die Menge vor.

23-25= du bist Geschichtsmeisterin/Geschichtsmeister

20-22 = du hast dir viel gemerkt

16-19 = du weißt schon einiges

13-15 = du solltest noch viel üben

< 12 = du solltest dir dieses Kapitel im Buch noch einmal durchlesen

LÖSUNGEN

Lösungen „Aufgaben für schlaue Köpfe“, Buch S. 13 - 21

K 4/S. 13/1 von links nach rechts: deutschnational * sozialdemokratisch * christlichsozial

K.4/S. 13/2

K.4/S. 13/3

PLAKAT 1: Personen: Mann / Arbeiter mit hochgekrempelten Ärmeln * steht breitbeinig und hält eine Stange / Fahnenmast

Symbole: zerbrochene Krone am Boden * rote Fahne / Stoff * Hinweis auf Sturz der Monarchie

Farben: Rot (Fahne / Stoff) * Schwarz / Dunkel für Kleidung und Krone * heller Hintergrund

Schriftzug: Wiener, Ihr seid Deutsche!“ * „wählt“

PLAKAT 2: Personen: keine Personen dargestellt

Symbole: große Kaiserkrone * Krone liegt am Boden / wirkt schwer oder gestürzt * Zeichen für Monarchie / alte Herrschaft

Farben: Rot / Gold (Krone) * dunkle Umrisse * heller Hintergrund

Schriftzug: kaum Text sichtbar (Schwerpunkt auf Bildsymbol)

PLAKAT 3: Personen: Mann mit roter Kleidung / Arbeiterfigur * wirkt bedroht oder wird angegriffen

Symbole: Schlange als Bedrohung * Menschenmenge im Hintergrund * Gebäude einer Stadt (Silhouette)

Farben: Rot (Kleidung des Mannes) * dunkle / graue Umgebung * schwarze Schlange

Schriftzug: „Wenn ihr den nicht wollt, so wählet!“

PLAKAT 1: Symbole: Arbeiterfigur mit Fahnenstange * zerbrochene Krone * rote Fahne

Botschaft: Der Arbeiter steht für das Volk bzw. die Arbeiterklasse. * Die zerbrochene Krone symbolisiert das Ende der Monarchie und der Herrschaft des Kaisers. * Die rote Farbe steht für die Arbeiterbewegung bzw. Sozialdemokratie. * Der Schriftzug „Wiener, ihr seid Deutsche!“ betont eine nationale Zugehörigkeit zum deutschen Volk.

Aussage: Die Bevölkerung soll sich als Teil der deutschen Nation verstehen und politisch entsprechend wählen.

PLAKAT 2: Symbole: große Kaiserkrone, die am Boden liegt

Botschaft: Die Krone steht für Kaisertum und Monarchie. * Dass sie am Boden liegt, zeigt den Zusammenbruch der alten Herrschaft. * Gleichzeitig kann sie auch als Symbol für eine Macht dargestellt werden, die überwunden werden soll.

Aussage: Kritik an der Monarchie oder Hinweis auf den politischen Kampf gegen die alte Ordnung.

PLAKAT 3: Symbole: Mann in roter Kleidung (Arbeiter / Sozialdemokrat) * Schlange als Gegner oder Bedrohung * Menschenmenge im Hintergrund

Botschaft: Die Schlange symbolisiert eine Gefahr oder Bedrohung für die Bevölkerung. * Der Mann versucht, sich dagegen zu wehren. * Die rote Kleidung verweist wieder auf die Arbeiterbewegung.

Aussage: Warnung vor einer politischen Gefahr; die Wählerinnen und Wähler sollen eine bestimmte Partei wählen, um sich gegen diese Bedrohung zu schütz

K.4/S. 13/4

PLAKAT 1: Gefühle / Reaktionen: Stolz auf die eigene nationale Zugehörigkeit * Gemeinschaftsgefühl („Wir gehören zusammen“) * Motivation, politisch aktiv zu werden und wählen zu gehen

Zielgruppen: deutsch-national gesinnte Wählerinnen und Wähler * Arbeiter und Bürger in Wien * Menschen, die sich als Teil der deutschen Nation fühlten

PLAKAT 2: Gefühle / Reaktionen: Ablehnung oder Kritik an der Monarchie * Zustimmung zum politischen Wandel nach dem Ende des Kaiserreichs * Nachdenken über die Zukunft des Staates

Zielgruppen: Menschen, die mit der alten Monarchie unzufrieden waren * Wählerinnen und Wähler, die politische Veränderungen unterstützten

PLAKAT 3: Gefühle / Reaktionen: Angst vor einer politischen oder gesellschaftlichen Bedrohung * Misstrauen gegenüber politischen Gegnern * Bereitschaft, eine bestimmte Partei zu wählen, um sich zu „schützen“

Zielgruppen: Arbeiter und Anhängerinnen und Anhänger der Arbeiterbewegung * Menschen, die sich von politischen Gegnern bedroht fühlten * unentschlossene Wählerinnen und Wähler, die durch Angst oder Warnungen beeinflusst werden sollten

K.4/S. 13/5 individuelle Lösung

K.4/S. 13/6

K.4/S. 14/8 individuelle Lösung

K.4/S. 14/9 individuelle Lösung

LÖSUNGEN

Lösungen „Aufgaben für schlaue Köpfe“, Buch S. 13 - 21

Bonus-

Seite/17/1

Gemeinsamkeiten: beide sind Gemeindebauten / sozialer Wohnbau * Wohnungen für viele Menschen und Familien * Gemeinschaftseinrichtungen vorhanden * Innenhöfe bzw. Grünflächen * Ziel: leistbares Wohnen

Unterschiede: Metzleinstaler Hof (1920): 244 Wohnungen * Wohnungen ca. 38 m² * meist Wohn- und Schlafraum + Küche * Innenhof * zentrale Bade- und Wäschereianlage * Bibliothek, Klubräume * Kindergarten * eher ein einzelner Gebäudeblock Wohnpark Alterlaa (1968–1985): 3.172 Wohnungen * 1–5-Zimmer-Wohnungen * sehr große Wohnanlage * Tiefgaragen * Ärztezentren * Schulen und Kindergärten * Einkaufszentrum * U-BahnAnbindung * Schwimmbäder auf den Dächern * Freizeitklubs, Sportanlagen * große Grünflächen zwischen den Gebäuden

Moderne Gemeindebauten sind viel größer, komfortabler und bieten mehr Freizeit- und Serviceeinrichtungen. Der frühe Gemeindebau sollte vor allem gute und gesunde Wohnungen für Arbeiterfamilien schaffen.

BonusSeite/17/2 individuelle Lösung

BonusSeite/17/3 individuelle Lösung

BonusSeite/17/4 individuelle Lösung

BonusSeite/17/5 individuelle Lösung

M2/18/1 mögliche Lösung: Das Foto zeigt viele Menschen, die in einem Wald Holz sammeln. Auf dem Boden liegen zahlreiche Äste und Reisig, während einige Personen Holzstücke aufheben oder tragen. Die Menschen sind einfach gekleidet und bewegen sich zwischen den Bäumen. Der Wald wirkt stellenweise schon ausgedünnt, weil viele Äste gesammelt wurden.

Die Aufnahme entstand in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg, als es in Österreich einen großen Mangel an Heizmaterial gab. Viele Menschen mussten deshalb selbst in den Wald gehen, um Holz zum Heizen zu sammeln. Staatskanzler Karl Renner bat die Organisation der Naturfreunde, den Lainzer Tiergarten zu schützen. Ein Ordnerdienst achtete darauf, dass nur abgefallenes Holz und Reisig gesammelt wurden und keine Bäume gefällt wurden.

Das Foto zeigt daher nicht nur eine Alltagsszene, sondern auch die schwierigen Lebensbedingungen der Menschen in der frühen Republik Österreich. Gleichzeitig wird deutlich, dass versucht wurde, die Natur zu schützen, obwohl viele Menschen dringend Brennholz benötigten.

K.5/S. 21/1 mögliche Lösung: Die beiden Darstellungen unterscheiden sich vor allem in ihrer Perspektive und ihrem Zeitpunkt der Entstehung. Der Text D1 wurde erst viele Jahre nach den Ereignissen geschrieben und ist eine historische Darstellung, die versucht, die Ereignisse zusammenzufassen und zu erklären. Andere Darstellungen aus der damaligen Zeit können stärker von politischen Meinungen geprägt sein. Deshalb können sie einzelne Gruppen anders darstellen oder bestimmte Aspekte besonders betonen. Dadurch sehen wir, dass historische Ereignisse unterschiedlich beschrieben werden können und dass es wichtig ist, mehrere Quellen zu vergleichen. Erst durch den Vergleich verschiedener Darstellungen kann man sich ein möglichst genaues Bild der Ereignisse machen.

K.5/S. 21/2 individuelle Lösung

K.5/S. 21/3 individuelle Lösung

K.5/S. 21/4 individuelle Lösung

K.5/S. 21/5 mögliche Lösung: Am 30. Januar 1927 kam es im burgenländischen Ort Schattendorf zu einem gewaltsamen Zwischenfall zwischen politischen Gegnern. Mitglieder der Frontkämpfervereinigung hielten sich in einem Gasthaus auf, während Anhänger des Republikanischen Schutzbundes in der Nähe eine Versammlung abhielten. Als Schutzbündler am Gasthaus vorbeizogen, kam es zu einem Streit. Einige Frontkämpfer griffen zu Gewehren und schossen auf die Menschen auf der Straße. Dabei wurden ein kriegsinvalider Arbeiter und ein achtjähriger Junge getötet, mehrere Personen wurden verletzt.

Der Prozess gegen die Täter endete mit einem Freispruch, was viele Menschen als ungerecht empfanden. In Wien kam es deshalb am 15. Juli 1927 zu großen Demonstrationen. Viele Demonstrierende stürmten den Justizpalast und setzten ihn in Brand. Die Polizei versuchte, die Unruhen zu beenden, und schoss auf die Menge. Dabei starben zahlreiche Menschen und viele wurden verletzt. Die Ereignisse verschärften die politischen Spannungen in Österreich stark. Das Vertrauen zwischen den politischen Lagern nahm weiter ab, und die Gesellschaft wurde zunehmend gespalten.

Lösungen Lehrerheft, S. 18 - 22

AB1

AB2 1. Staatskanzler: Der Staatskanzler war in der frühen Republik Österreich der Regierungschef. Er leitete die Regierung und war für die politische Führung des Landes verantwortlich. * Inflation; Inflation bedeutet, dass Geld schnell an Wert verliert und Preise stark steigen. Dadurch können sich Menschen für ihr Geld weniger kaufen. * Koalition: Eine Koalition entsteht, wenn mehrere Parteien gemeinsam eine Regierung bilden. Sie arbeiten zusammen, um politische Entscheidungen zu treffen. * Opposition: Als Opposition bezeichnet man Parteien, die nicht an der Regierung beteiligt sind. Sie kritisieren die Regierung und schlagen oft andere Lösungen vor. * Generalstreik: Ein Generalstreik ist ein Streik, bei dem sehr viele Arbeitnehmer gleichzeitig ihre Arbeit niederlegen. Damit wollen sie gegen politische Entscheidungen oder soziale Ungerechtigkeiten protestieren. * Verfassung: Eine Verfassung ist das wichtigste Gesetz eines Staates. Sie legt fest, wie ein Land regiert wird und welche Rechte die Bürgerinnen und Bürger haben. * Sozialgesetze: Sozialgesetze sind Gesetze, die das Leben der arbeitenden Menschen verbessern sollen. Dazu gehören zum Beispiel Regelungen zur Arbeitszeit, zur Sozialversicherung oder zum Arbeitsschutz. * Schilling: Der Schilling war von 1925 bis 2002 die Währung Österreichs. Er wurde eingeführt, um die Wirtschaft nach der starken Inflation zu stabilisieren. * Völkerbundanleihe: Die Völkerbundanleihe war ein großer Kredit, den Österreich 1922 vom Völkerbund erhielt. Mit diesem Geld sollte die wirtschaftliche Krise überwunden werden. * Rotes Wien: Als „Rotes Wien“ bezeichnet man die Zeit, in der die Sozialdemokraten in Wien die Stadtregierung führten. Sie führten viele soziale Reformen durch, zum Beispiel im Wohnbau und im Gesundheitswesen. * Otto Glöckel: Otto Glöckel war ein österreichischer Politiker und Bildungsreformer. Er setzte sich für eine moderne Schule und bessere Bildung für alle Kinder ein. * Genussmittelabgabe: Die Genussmittelabgabe war eine Steuer auf teure Lebensmittel, Getränke oder Luxusartikel. Mit diesem Geld wurden soziale Projekte in Wien finanziert. * Gemeindebau: Ein Gemeindebau ist ein Wohnhaus, das von der Stadt gebaut und verwaltet wird. Diese Wohnungen sollten vor allem für Arbeiterfamilien leistbar sein. * Koedukation: Koedukation bedeutet, dass Mädchen und Buben gemeinsam unterrichtet werden. Früher gingen sie oft in getrennte Schulen oder Klassen. * Schattendorf: Schattendorf ist ein Ort im Burgenland, in dem es 1927 zu einem politischen Gewaltausbruch kam. Mitglieder der Frontkämpfer schossen auf Menschen und töteten zwei Personen. * Arbeitslosigkeit: Arbeitslosigkeit bedeutet, dass Menschen keine Arbeit haben, obwohl sie arbeiten möchten. In der Ersten Republik war sie besonders in wirtschaftlichen Krisenzeiten sehr hoch. 2. mögliche Lösung: Nach dem Ersten Weltkrieg geriet Österreich in eine schwere wirtschaftliche Krise. Der Staat ließ sehr viel Geld drucken, obwohl es dafür keine ausreichenden Waren oder wirtschaftlichen Werte gab. Dadurch kam es zu einer starken Inflation, das heißt, das Geld verlor schnell an Wert und die Preise stiegen stark. Die wirtschaftlichen Probleme führten dazu, dass viele Betriebe schließen mussten. Deshalb verloren viele Menschen ihre Arbeit und die Arbeitslosigkeit stieg stark an. Immer mehr Menschen hatten Schwierigkeiten, ihren Lebensunterhalt zu sichern. Um die Wirtschaft zu stabilisieren, erhielt Österreich 1922 einen großen Kredit vom Völkerbund, die sogenannte Völkerbundanleihe. Mit diesem Geld sollte die Wirtschaft stabilisiert und die Inflation gestoppt werden. Gleichzeitig musste Österreich aber auch sparen und Reformen durchführen, was zunächst zu weiteren wirtschaftlichen Schwierigkeiten führte.

LÖSUNGEN

Lösungen Lehrerheft, S. 19 - 23

AB2

3. mögliche Lösung: Mit den Sozialgesetzen wollte der Staat die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen verbessern. Arbeiterinnen und Arbeiter sollten besser geschützt werden, zum Beispiel durch kürzere Arbeitszeiten, bezahlten Urlaub und Versicherungen bei Krankheit oder Arbeitslosigkeit. Ziel war mehr soziale Gerechtigkeit und ein sichereres Leben für die Bevölkerung. Mit den Gemeindebauten sollte die große Wohnungsnot in den Städten bekämpft werden. Viele Arbeiterfamilien lebten damals in sehr schlechten und engen Wohnungen. Durch den Bau neuer, günstiger Wohnungen wollte die Stadt den Menschen bessere und gesündere Lebensbedingungen ermöglichen. Die Koedukation verfolgte das Ziel, Mädchen und Buben gemeinsam zu unterrichten. Dadurch sollten alle Kinder die gleichen Bildungschancen erhalten. Außerdem sollte das gemeinsame Lernen zu mehr Gleichberechtigung zwischen Mädchen und Jungen beitragen.

AB3 1921: E Kaiser Karl stirbt auf Madeira * 1924: B Bundespräsident im Krankenhaus * 1925: F Trotz Klopausen noch Sieger * 1927: B Vier Axthiebe führten zur Verurteilung

Lernstandserhebung

1. a) 12. November 1918 * b) Republik Deutschösterreich * c) Karl Renner * d) Auch Frauen durften wählen * e) Ein Staat, in dem das Staatsoberhaupt gewählt wird.

2.

3. 1920

4. Sitz oder Amt einer oder eines Abgeordneten * Koalition * nicht an der Regierung beteiligt * alle gewählten Abgeordneten im Parlament * Staatskanzler

5. 10 % Zinsen * Kontrolle der Wirtschaft durch einen Kommissär des Völkerbundes * Stilllegung der Notenpresse * Neuerliche Bestätigung des Anschlussverbots an Deutschland

6. Republikanischer Schutzbund * Heimwehren

7. Frontkämpfer und Schutzbündler

8. Nach dem Freispruch der Angeklagten waren viele Menschen empört. In Wien gingen tausende Demonstranten auf die Straße. Der Justizpalast wurde gestürmt und in Brand gesetzt. Die Polizei ging schließlich bewaffnet gegen die Menge vor.

Arbeitsblatt 1 / KOPIERVORLAGE

Faschismus - NationalsozialismusKommunismus

NAME: DATUM:

Regierungsformen in Europa 1922

Bemale zuerst in der stummen Karte die demokratischen Länder grün und die autoritären Länder rot! Trage anschließend in der Liste die passende Nummer zu jedem Ländernamen ein! Tipp: Verwende deinen Atlas!

DEMOKRATIE:

____Portugal ____Spanien ____Frankreich ____Schweiz ____Luxemburg ____Belgien ____Niederlande ____Großbritannien ____Irland ____Dänemark ____Norwegen ____Schweden

____Finnland ____Estland ____Lettland ____Litauen ____Österreich ____Deutschland ____Tschechoslowakei ____Polen ____Rumänien ____Bulgarien ____Jugoslawien ____Albanien

____Portugal

AUTORITÄRER STAAT:

____Italien ____Ungarn ____Sowjetunion ____Türkei

Arbeitsblatt 2 / KOPIERVORLAGE

Faschismus - NationalsozialismusKommunismus

NAME: DATUM:

Regierungsformen in Europa 1937

Bemale zuerst in der stummen Karte die demokratischen Länder grün und die autoritären Länder rot! Trage anschließend in der Liste die passende Nummer zu jedem Ländernamen ein! Tipp: Verwende deinen Atlas!

DEMOKRATIE: ____Frankreich ____Schweiz ____Luxemburg ____Belgien ____Niederlande ____Großbritannien ____Irland ____Dänemark ____Norwegen ____Schweden ____Finnland ____Tschechoslowakei

AUTORITÄRER STAAT: ____Portugal ____Spanien ____Italien ____Österreich ____Deutsches Reich ____Estland ____Lettland ____Litauen ____Polen ____Sowjetunion ____Rumänien ____Bulgarien ____Ungarn ____Jugoslawien ____Albanien ____Griechenland ____Türkei

Arbeitsblatt 3 / KOPIERVORLAGE

Faschismus - NationalsozialismusKommunismus

NAME: DATUM:

Begriffe-Rätsel: Alltag im Nationalsozialismus

Ordne die Buchstaben und finde die Begriffe! Anschließend ordne die Begriffe den passenden Erklärungen zu! Schreibe den richtigen Buchstaben neben die passende Beschreibung!

A GOPPADANRA

B TATIKURD

C DNEGUJRELTIH

D STEGOPA

E IDOLENESSAROGIE

F ERFÜHPIRRINZP

G RUSNEZ

H SCHALTEICHUNGLG

I TIANMISEMUSIS

J PFENVOLKSMGRE

_____ Staatssystem, in dem eine Person oder Partei die gesamte Macht besitzt und es keine freien Wahlen gibt.

_____ Organisation für Jungen und Jugendliche im nationalsozialistischen Staat.

_____ Einfaches Radio, das im NS-Staat verbreitet wurde, damit möglichst viele Menschen die Reden und Propaganda der Regierung hören konnten.

_____ Geheime Staatspolizei, die Gegner des Regimes verfolgte und überwachte.

_____ Systematische Beeinflussung der Bevölkerung durch Medien, Plakate, Filme und Veranstaltungen.

_____ Vorstellung der Nationalsozialisten, dass Menschen unterschiedlichen „Rassen“ angehören und nicht gleichwertig seien.

_____ Grundsatz, dass alle Befehle von oben kommen und ohne Widerspruch befolgt werden müssen.

_____ Kontrolle von Medien, Büchern, Filmen und Zeitungen durch den Staat.

_____ Anpassung aller Organisationen, Vereine und Institutionen an die Ziele der NS-Diktatur.

_____ Feindschaft und Diskriminierung gegenüber jüdischen Menschen

Lernstandserhebung

Faschismus - NationalsozialismusKommunismus

NAME: DATUM:

1. Welche Begriffe stehen nicht im Zusammenhang mit den „Goldenen Zwanziger Jahren“? Markiere die unpassenden Begriffe! 7/

Billy Wilder * Jazz und Charleston * Prohibition * Kriegsanleihen * Josephine Baker * Rudolpho Valentino * Livingstone * Doppelconference * Bauhausstil * Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk * Frankfurter Küche * Egon Schiele * Charlie Chaplin* Jugendstil * Willis Tower * Metropolis * Chrysler Building * Bubikopf * Buster Keaton * Mickey Mouse * Kabarett * Neoabsolutismus * Louis Armstrong * Art-déco-Stil

2. Weltwirtschaftskrise: Ordne mit Pfeilen zu! 7/

Aktien

Zentrum der Börsen in New York

Börse schneller Wertverlust von Aktien

Wall Street Urkunde, die bestätigt, dass man einem Staat oder einer Firma Geld gegen Zinsen geliehen hat

Kurssturz

25. Oktober 1929

Schwarzer Freitag Anteilsscheine einer Firma Spekulant jemand, der durch Preisschwankungen Gewinn macht Wertpapier Ort, an dem Wertpapiere/Aktien gehandelt werden

3. Ordne die folgenden Begriffe diesen Diktatoren zu! 18/ Franciso Franco * Guerilla * Marsch auf Rom * Josef Stalin * Zwangsenteignung * Armeeputsch * Brigade * Rutenbündel * Benito Mussolini * Fünfjahrespläne * Kommunismus * Guernica * Abessinien * Bürgerkrieg * Kolchosen * Duce * UdSSR * fascio

Lernstandserhebung

Faschismus - NationalsozialismusKommunismus

NAME: DATUM:

4. Richtig oder falsch? Kreuze die richtige Antwort an!

Engelbert Dollfuß war sozialdemokratischer Bundeskanzler. Dollfuß gründete 1933 die Vaterländische Front.

Die Salzburger Polizei stürmte am 12. Februar 1934 das Hotel Schiff. Der Bürgerkrieg in Österreich dauerte drei Jahre.

Im Ständestaat gab es berufsständisch organisierte Kammern. 1934 ermordeten Nationalsozialisten Bundeskanzler Schuschnigg. Nach Schuschnigg wurde Seyß-Inquart Bundeskanzler. Am 10. April 1938 marschierten deutsche Truppen in Österreich ein.

5. Beantworte folgende Fragen!

a) Was bedeutet die Abkürzung NSDAP?

8/ richtig falsch

6/

b) Wie nennt man die Rassengesetze, die 1935 vom NS-Regime beschlossen wurden?

c) Wie nannte man die Jugendorganisation der NSDAP für 10- bis 14-jährige Jungen?

d) Wie hieß das nationalsozialistische Konzentrationslager auf österreichischem Boden?

e) Welche drei Staaten bildeten die Achse Rom-Berlin?

f) Wie nennt man die Beschwichtigungspolitik der Westmächte?

6. Lies genau und kreuze richtig an!

a) Deutschland und die Sowjetunion schlossen 1939 einen Nichtangriffspakt.

 stimmt

6/

 stimmt nicht

b) Der Zweite Weltkrieg begann mit dem deutschen Angriff auf Polen im Jahr 1939.

 stimmt  stimmt nicht

c) Deutschland griff 1941 Großbritannien an und besetzte das Land vollständig.

 stimmt  stimmt nicht

d) Die USA traten erst nach dem Angriff auf Pearl Harbor 1941 in den Krieg ein.

 stimmt  stimmt nicht

e) Der Zweite Weltkrieg fand nur in Europa statt.

 stimmt  stimmt nicht

f) Der Zweite Weltkrieg endete 1943 mit einem Sieg Deutschlands.

 stimmt  stimmt nicht

55-62= du bist Geschichtsmeisterin/Geschichtsmeister

47-54 = du hast dir viel gemerkt

39-46 = du weißt schon einiges

31-38 = du solltest noch viel üben

< 30 = du solltest dir dieses Kapitel im Buch noch einmal durchlesen

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Lösungen „Aufgaben für schlaue Köpfe“, Buch S. 26 - 61

K.2/S. 26/1 mögliche Lösung: Männer: Viele Männer wussten nicht, wie sie ihre freie Zeit sinnvoll nutzen sollten. Sie standen oft auf der Straße herum und unterhielten sich. Für Freizeitaktivitäten fehlte das Geld. Frauen: Frauen verbrachten viel Zeit mit Hausarbeit, zum Beispiel mit Flicken und Stopfen von Kleidung, weil die Familien kein Geld für neue Kleidung hatten. Kinder: Der Gesundheitszustand vieler Kinder verschlechterte sich. Die Familien konnten sich oft keine Arztbesuche leisten. Die Mahlzeiten waren nährstoffarm. Manche Kinder konnten nicht in die Schule gehen, weil sie keine Schuhe hatten.

K.2/S. 26/2 individuelle Lösung

K.2/S. 26/3 mögliche Lösung: Die Menschen in Marienthal versuchten, mit der Arbeitslosigkeit und der Armut so gut wie möglich zurechtzukommen. Viele Männer verbrachten ihre Zeit auf der Straße und unterhielten sich, weil sie keine Arbeit hatten. Die Frauen kümmerten sich um den Haushalt und reparierten Kleidung, um Geld zu sparen. Die Familien lebten sehr einfach, und viele Kinder litten unter schlechter Ernährung und konnten manchmal nicht zur Schule gehen.

K.2/S. 26/4 mögliche Lösung: Die Arbeitslosigkeit veränderte das Leben der Menschen in Marienthal stark, weil viele Familien plötzlich kein Einkommen mehr hatten. Dadurch konnten sie sich wichtige Dinge wie ausreichend Nahrung, Kleidung oder Arztbesuche kaum noch leisten. Viele Menschen verloren außerdem ihre tägliche Arbeit und Struktur im Alltag. Besonders die Kinder litten unter Armut, schlechter Ernährung und gesundheitlichen Problemen.

K.2/S. 26/5 mögliche Lösung: Die Marienthal-Studie untersuchte, wie sich lange Arbeitslosigkeit auf das Leben der Menschen auswirkt. Nachdem in Marienthal mehrere Fabriken geschlossen hatten, verloren viele Menschen ihre Arbeit. Die Familien wurden sehr arm, und ihr Alltag veränderte sich stark. Viele Männer wussten nicht, wie sie ihre Zeit verbringen sollten, während Frauen versuchten, mit wenig Geld den Haushalt zu führen. Besonders die Kinder litten unter schlechter Ernährung und gesundheitlichen Problemen. Die Studie zeigte, wie stark Arbeitslosigkeit das Leben einer ganzen Gemeinschaft beeinflussen kann. * individuelle Lösung

K.2/S. 26/6 individuelle Lösung

K.2/S. 26/7 individuelle Lösung

K.2/S. 26/8 individuelle Lösung

K.3/S. 29/1 mögliche Lösung: Foto 1: Das Foto zeigt einen faschistischen Aufmarsch während des Marsches auf Rom im Jahr 1922. Mehrere Männer in dunklen Uniformen marschieren geschlossen durch eine Straße. Einige tragen Fahnen und Abzeichen. Die Männer wirken entschlossen und organisiert. Im Hintergrund sind weitere Menschen und Fahnen zu sehen. Das Bild wurde vermutlich für Propaganda oder Presseberichte aufgenommen, um die Stärke und Geschlossenheit der faschistischen Bewegung zu zeigen. Foto 2: Das Foto zeigt mehrere Gefangene in einem Arbeitslager der Sowjetunion um 1939. Die Männer sitzen oder knien auf dem Boden und arbeiten mit Werkzeugen an Steinen oder Holz. Sie tragen einfache, teilweise zerrissene Kleidung und wirken erschöpft. Im Hintergrund ist ein großes Feld mit Steinen zu sehen. Die Gefangenen müssen schwere körperliche Arbeit verrichten. Das Bild zeigt die harten Arbeitsbedingungen in einem Gulag-Arbeitslager.

K.3/S. 29/2 mögliche Lösung: Foto 1: Schritt 1: Beschreibung (Was ist zu sehen?) Das Foto zeigt einen faschistischen Aufmarsch beim Marsch auf Rom im Jahr 1922. Mehrere Männer in dunklen Uniformen marschieren in einer Gruppe durch eine Straße. Einige tragen Fahnen, andere Abzeichen oder Gürtel. Die Männer wirken organisiert und entschlossen. Im Hintergrund sind weitere Teilnehmer und Fahnen zu erkennen. Die Gruppe bewegt sich gemeinsam in eine Richtung. Schritt 2: Deutung (Was bedeutet das Bild?) Das Foto soll die Stärke und Geschlossenheit der faschistischen Bewegung zeigen. Der Aufmarsch wirkt wie eine Machtdemonstration. Durch die einheitliche Kleidung und das gemeinsame Marschieren entsteht der Eindruck von Disziplin und Ordnung. Das Bild könnte auch zu Propagandazwecken aufgenommen worden sein, um Unterstützung für den Faschismus zu gewinnen und die Bewegung als stark und erfolgreich darzustellen. Foto 2: Schritt 1: Beschreibung (Was ist zu sehen?) Das Foto zeigt mehrere Gefangene in einem Strafund Arbeitslager der UdSSR. Die Männer sitzen oder knien nebeneinander auf dem Boden und verrichten schwere körperliche Arbeit. Sie arbeiten mit Werkzeugen zwischen vielen Steinen und Geröll. Ihre Kleidung wirkt einfach, abgetragen und teilweise beschädigt. Einige Männer sehen erschöpft und geschwächt aus. Im Hintergrund sind weitere Personen und eine steinige, karge Umgebung zu erkennen. Schritt 2: Deutung (Was bedeutet das Bild?) Das Foto verdeutlicht die harten Lebens- und Arbeitsbedingungen in einem Gulag. Die Gefangenen mussten unter schweren Bedingungen körperlich anstrengende Arbeit leisten. Die karge Umgebung, die harte Arbeit und das erschöpfte Aussehen der Männer zeigen Leid, Zwang und Entbehrung. Das Bild macht deutlich, wie Menschen im sowjetischen Lagersystem behandelt wurden und wie sehr Gewalt und Unterdrückung ihren Alltag bestimmten.

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Lösungen „Aufgaben für schlaue Köpfe“, Buch S. 26 - 61

K.3/S. 29/3

mögliche Lösung: Foto 1: Das Foto zeigt einen faschistischen Aufmarsch beim Marsch auf Rom im Jahr 1922. Die Männer marschieren geschlossen und tragen ähnliche Kleidung sowie Fahnen. Dadurch wird ein Bild von Stärke, Disziplin und Zusammenhalt vermittelt. Der Aufmarsch sollte zeigen, dass die faschistische Bewegung viele Anhänger hatte und bereit war, Macht zu übernehmen. Wahrscheinlich wurde das Foto auch für Propaganda genutzt, um die Bewegung stark und einflussreich darzustellen und mehr Unterstützung zu gewinnen. Foto 2: Das Foto zeigt Gefangene in einem Gulag-Arbeitslager der Sowjetunion. Die Männer müssen unter sehr schweren Bedingungen körperliche Arbeit verrichten. Ihre einfache Kleidung, die steinige Umgebung und ihre erschöpfte Haltung zeigen, wie hart und belastend ihr Alltag war. Das Bild macht deutlich, dass die Gefangenen zur Arbeit gezwungen wurden und kaum Rechte hatten. Es verdeutlicht die Unterdrückung und die unmenschlichen Lebensbedingungen im sowjetischen Lagersystem.

K.3/S. 30/4 mögliche Lösung: Planwirtschaft: Wirtschaft wurde vom Staat kontrolliert und geplant * Stalin und die Regierung legten fest, was produziert werden musste * Unternehmen mussten sich an staatliche Vorgaben halten * Produktion wurde nicht vom Markt, sondern vom Staat bestimmt. Fünfjahrespläne: Wirtschaftspläne für jeweils fünf Jahre * Der Staat legte genaue Produktionsziele fest (z. B. Stahl, Weizen) * Fabriken und Landwirtschaft mussten bestimmte Mengen produzieren * Die Ziele mussten unbedingt erreicht werden * Dies führte oft zu sehr großem Druck auf Arbeiter und Bauern.

Plakatanalyse: 1. Beschreibung (Was ist zu sehen?) Das Plakat zeigt zwei Männer vor großen roten Fahnen. Links steht ein Soldat mit Helm und hält ein Schild, rechts steht ein Arbeiter an einer Maschine oder einem Steuerrad. Beide blicken entschlossen in die Ferne. Im Hintergrund sind Felder und Industrieanlagen zu erkennen. Über den Figuren steht ein russischer Schriftzug. Die Farbe Rot dominiert das Bild. 2. Deutung (Was bedeutet das Plakat?) Das Plakat ist ein Propagandaplakat aus der Sowjetunion. Es soll zeigen, dass Soldaten und Arbeiter gemeinsam für den Erfolg des Staates kämpfen. Der Soldat steht für den militärischen Schutz des Landes, der Arbeiter für die Arbeit in der Industrie und Landwirtschaft. Die rote Fahne symbolisiert den Kommunismus. Das Plakat soll die Menschen motivieren, hart zu arbeiten und den Staat zu unterstützen.

K.3/S. 30/5 mögliche Lösung: Der Augenzeugenbericht beschreibt den Bombenangriff auf die Stadt Guernica als sehr brutal und zerstörerisch. Bomben fielen lange Zeit ohne Unterbrechung, Häuser stürzten ein und viele Menschen – besonders Frauen, Kinder und ältere Menschen – wurden verletzt oder getötet. Außerdem wird beschrieben, dass Brände ausbrachen und dichter Rauch die Stadt bedeckte.

Auch im Gemälde „Guernica“ von Pablo Picasso werden Leid, Angst und Zerstörung dargestellt. Man sieht verzerrte Figuren von Menschen und Tieren, die schreien, fliehen oder verletzt am Boden liegen. Die chaotische Darstellung zeigt die Gewalt und das Leid der Bevölkerung während des Angriffs.

Sowohl der Bericht als auch das Gemälde machen deutlich, wie schlimm der Angriff auf Guernica war. Während der Bericht das Geschehen mit Worten beschreibt, zeigt Picasso die Angst, das Leid und die Zerstörung in symbolischer und künstlerischer Form. * individuelle Lösung

K.4/S. 33/2 mögliche Lösung: Am 1. März 1933 traten österreichische Eisenbahner für zwei Stunden in den Streik, weil ihre Gehälter nur in Raten ausbezahlt wurden. Die Regierung drohte den streikenden Arbeitern mit Strafen und Entlassungen auf Grundlage einer alten Verordnung aus dem Jahr 1914. Darüber kam es im Parlament zu einer Abstimmung, die sehr turbulent verlief. Bei der Stimmabgabe kam es zu Unregelmäßigkeiten, wodurch ein Streit über das Ergebnis entstand. Während der Proteste trat Nationalratspräsident Karl Renner zurück, um selbst abstimmen zu können. Kurz darauf traten auch die beiden anderen Nationalratspräsidenten zurück. Dadurch war das Parlament ohne Leitung, und die Regierung erklärte später, das Parlament habe sich „selbst ausgeschaltet“.

K.4/S. 33/3 individuelle Lösung

K.4/S. 33/4 individuelle Lösung

K.4/S. 33/5 Demokratie: Die Bevölkerung wählt ihre Vertreterinnen und Vertreter in freien Wahlen. * Es gibt mehrere politische Parteien. * Das Parlament beschließt Gesetze. * Meinungsfreiheit und Pressefreiheit sind erlaubt. * Bürgerinnen und Bürger haben politische Mitbestimmung. * Gewaltenteilung zwischen Regierung, Parlament und Gerichten. Autoritärer Ständestaat: Wahlen spielen kaum eine Rolle oder sind stark eingeschränkt. * Parteien sind verboten oder stark eingeschränkt. * Die Regierung bzw. der Staatsführer trifft Entscheidungen. * Meinungs- und Pressefreiheit sind eingeschränkt oder kontrolliert. * Politische Mitbestimmung der Bevölkerung ist stark begrenzt. * Macht konzentriert sich bei der Regierung oder einem Führer.

K.4/S. 33/6 individuelle Lösung

K.4/S. 33/7 individuelle Lösung

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Lösungen „Aufgaben für schlaue Köpfe“, Buch S. 26 - 61

K.6/S. 39/1 mögliche Lösung: a) Beschreibung des Mannes am Rednerpult und seine Wirkung: Der Mann am Rednerpult ist Adolf Hitler. Er steht erhöht auf einer Bühne, gestikuliert energisch und spricht zur Menge. Seine Haltung wirkt selbstbewusst und bestimmt. Dadurch soll er als starker und führender Politiker erscheinen.

b) Merkmale zur Erkennung der Nationalsozialisten: Die Männer tragen Uniformen und Armbinden mit dem Hakenkreuz. Auf Fahnen und Transparenten ist ebenfalls das Hakenkreuz zu sehen. Außerdem sind NSDAP-Symbole und Abzeichen dargestellt.

c) Botschaft der Transparente an das Publikum: Die Transparente verkünden Parolen wie „Adolf Hitler zeigt euch den Weg“ und „Adolf Hitler gibt euch Arbeit und Brot“. Damit wird Hitler als Retter und Hoffnungsträger für die Bevölkerung dargestellt.

d) Verhalten des Publikums: Viele Menschen im Publikum schauen zur Bühne und hören aufmerksam zu. Einige wirken begeistert oder zustimmend. Die Menschen sind dicht gedrängt vor der Bühne versammelt.

e) Möglicher Grund für die Abführung des Mannes: Ein Mann wird von SA-Männern abgeführt. Vermutlich hat er Kritik geäußert oder widersprochen. Dadurch wird gezeigt, dass oppositionelle Meinungen unterdrückt werden.

f) Reaktion der anderen Anwesenden darauf: Die meisten Menschen greifen nicht ein und beobachten die Situation nur. Einige scheinen überrascht oder erschrocken zu sein. Insgesamt greift niemand gegen die Abführung ein.

g) Position des Hakenkreuzes auf dem Bild: Das Hakenkreuz ist sehr präsent: Es befindet sich auf Fahnen, Transparenten und Armbinden. Dadurch wird die Macht und Dominanz der NSDAP im Bild betont.

h) Ausdruck der Stimmung im Bild: Die Stimmung wirkt wie bei einer großen politischen Kundgebung. Einerseits herrscht Begeisterung und Zustimmung für Hitler, andererseits zeigt die Abführung eines Mannes auch Einschüchterung und Kontrolle.

i) Aussage, die den Schülerinnen und Schülern vermittelt werden soll: Das Wandbild sollte Schülerinnen und Schülern vermitteln, dass Hitler der richtige Führer sei und Deutschland eine bessere Zukunft bringe. Gleichzeitig sollte gezeigt werden, dass Kritik oder Widerstand nicht geduldet werden.

K.6/S. 39/2 individuelle Lösung

K.6/S. 39/3 individuelle Lösung

K.6/S. 40/4 von links nach rechts: Kriegsveteranen * Arbeitslose * Gegner der Kommunisten

K.6/S. 40/5 mögliche Lösung: Plakat 1: Auf dem ersten Plakat ist ein Soldat mit Stahlhelm und Gewehr zu sehen. Das Bild ist hauptsächlich in dunklen Farben wie Grau und Schwarz gehalten. Über dem Soldaten steht „Nationalsozialist“, darunter in großen roten Buchstaben der Satz „Oder umsonst waren die Opfer“. Der Soldat wirkt ernst und entschlossen. Das Plakat soll an die Opfer des Ersten Weltkriegs erinnern.

Plakat 2: Auf dem zweiten Plakat sieht man viele Menschen aus verschiedenen sozialen Gruppen, zum Beispiel Arbeiter, ältere Menschen und Frauen mit Kindern. Die Farben sind eher braun und dunkel. Über der Menschenmenge steht der Satz „Unsere letzte Hoffnung“. Unten steht der Name „Hitler“ in sehr großen weißen Buchstaben. Die Menschen wirken traurig oder besorgt.

Plakat 3: Das dritte Plakat ist überwiegend in dunklen Rot- und Schwarztönen gestaltet. Es zeigt eine unheimliche Figur, die einen kommunistischen Gegner darstellen soll. Die Figur wirkt bedrohlich und greift nach den Menschen. Auf dem Plakat steht ein Text, der vor dem Kommunismus warnt und Hitler als Retter darstellt. Außerdem ist die Zahl „1“ zu sehen, die für die NSDAP bei der Wahl steht.

K.6/S. 40/6 mögliche Lösung: Plakat 1: Die Botschaft des Plakats ist, dass die Opfer der Soldaten im Ersten Weltkrieg nicht umsonst gewesen sein sollen. Die NSDAP stellt sich als Partei dar, die die Ehre und den Einsatz der Soldaten verteidigt. Das ernste Bild des Soldaten und der große Schriftzug verstärken diese Aussage und sollen Gefühle von Pflicht und Stolz ansprechen. Plakat 2: Dieses Plakat vermittelt die Botschaft, dass Adolf Hitler die letzte Hoffnung für die Menschen in der Krise sei. Die vielen ernst blickenden Menschen zeigen die schwierige Situation der Bevölkerung. Der große Schriftzug „Hitler“ soll deutlich machen, dass er als Lösung für die Probleme dargestellt wird. Bild und Schrift sollen Hoffnung und Vertrauen in Hitler wecken.

Plakat 3: Das Plakat warnt vor dem Kommunismus und stellt ihn als gefährliche Bedrohung dar. Die bedrohliche Figur im Bild soll Angst auslösen. Gleichzeitig wird Hitler als Retter präsentiert, der das Volk vor dieser Gefahr schützen kann. Die Kombination aus dunklen Farben, der unheimlichen Figur und der Schrift verstärkt die Angst und soll die Menschen dazu bringen, die NSDAP zu wählen.

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Lösungen

„Aufgaben

für schlaue Köpfe“, Buch S. 26 - 61

K.6/S. 40/7 mögliche Lösung: Die Plakate sollten damals starke Gefühle bei den Menschen auslösen. Beim ersten Plakat sollten Stolz, Pflichtgefühl und Respekt für die Soldaten des Ersten Weltkriegs geweckt werden. Die NSDAP wollte zeigen, dass nur sie die Opfer der gefallenen Soldaten würdig vertreten würde. Das zweite Plakat sollte Hoffnung und Vertrauen vermitteln. Die Menschen waren wegen der Wirtschaftskrise arbeitslos und arm. Das Plakat stellt Hitler als „letzte Hoffnung“ dar und versucht, verzweifelte Menschen für die NSDAP zu gewinnen. Das dritte Plakat sollte vor allem Angst vor dem Kommunismus erzeugen. Die bedrohliche Figur und die dunklen Farben sollten zeigen, dass der Kommunismus eine große Gefahr sei. Gleichzeitig wird Hitler als Retter dargestellt. Auch heute gibt es Wahlwerbung, die versucht, starke Gefühle wie Angst, Hoffnung oder Stolz anzusprechen. Moderne Wahlplakate sind jedoch meist weniger extrem und unterliegen in demokratischen Staaten Regeln. Trotzdem nutzen Parteien auch heute Bilder, Slogans und Emotionen, um Wählerinnen und Wähler zu überzeugen.

K.6/S. 40/8 von links nach rechts: 1. Zeile: A * D * D* 2. Zeile: A * A * D * 3. Zeile: A * D * A * D

K.8/S. 43/2 mögliche Lösung: Auf dem Foto sieht man Adolf Hitler, der in einem offenen Auto über den Wiener Heldenplatz fährt. Hitler steht im Fahrzeug und hebt den Arm zum Hitlergruß. Neben ihm sitzen mehrere Männer in Uniform. Das Auto fährt durch eine große Menschenmenge. Am Straßenrand stehen viele Menschen dicht gedrängt. Viele von ihnen strecken ebenfalls den Arm zum Hitlergruß aus. In der Menge und an den Gebäuden hängen zahlreiche Fahnen mit Hakenkreuzen. Im Hintergrund sieht man ein großes historisches Gebäude mit Säulen und Fenstern. Das Foto zeigt eine große Menschenmenge, Fahrzeuge, Fahnen und nationalsozialistische Symbole während des Einzugs Hitlers in Wien im Jahr 1938.

K.8/S. 43/2 mögliche Lösung: Hitler wird auf dem Foto als mächtiger und gefeierter Führer dargestellt. Er steht aufrecht in einem offenen Auto und grüßt die Menge mit dem Hitlergruß. Dadurch wirkt er selbstbewusst und überlegen. Das offene Mercedes-Auto vermittelt zusätzlich den Eindruck von Bedeutung, Macht und Inszenierung. Auffällig sind die vielen Hakenkreuzfahnen an den Gebäuden und in der Menge. Sie zeigen die starke Präsenz der nationalsozialistischen Ideologie. Auch der Jubel der Menschenmenge, die ebenfalls den Hitlergruß zeigt, verstärkt den Eindruck, dass Hitler von vielen Menschen unterstützt wird. Die Bildgestaltung lenkt die Aufmerksamkeit stark auf Hitler. Er befindet sich im Mittelpunkt des Bildes und steht erhöht im Fahrzeug, sodass er deutlich sichtbar ist. Die Menschenmenge und die Fahnen im Hintergrund richten den Blick zusätzlich auf ihn. Dadurch entsteht der Eindruck einer großen Zustimmung und eines bedeutenden historischen Moments.

K.8/S. 43/3 mögliche Lösung: Das Bild sollte vermitteln, dass Adolf Hitler von der Bevölkerung begeistert empfangen wird und große Unterstützung hat. Die vielen Fahnen, der Jubel der Menschen und die zentrale Darstellung Hitlers sollen zeigen, dass er als starker Führer angesehen wird und von den Menschen gefeiert wird. Auf die Bevölkerung damals konnte das Bild eine starke Wirkung haben. Es sollte den Eindruck erwecken, dass sehr viele Menschen hinter Hitler stehen. Dadurch konnten sich auch andere Menschen beeinflusst fühlen und glauben, dass die Unterstützung für das NS-Regime allgemein sehr groß sei. Für unser heutiges Verständnis zeigt das Bild, wie NS-Propaganda funktionierte. Durch gezielte Inszenierung, Symbole und Bilder sollte Macht, Zustimmung und Stärke dargestellt werden. Heute erkennen wir, dass solche Bilder bewusst eingesetzt wurden, um die Bevölkerung zu beeinflussen und die Diktatur zu legitimieren.

K.8/S. 43/4 drittes Bild von links

K.8/S. 43/5 mögliche Lösung: Plakat 1 (Landkarte mit Hitlerkopf): Auf dem ersten Plakat ist eine Landkarte des Deutschen Reiches mit Österreich zu sehen. In der Mitte befindet sich das Porträt von Adolf Hitler. Über der Karte steht der Reichsadler mit einem Hakenkreuz. Der Slogan „Ein Volk, ein Reich, ein Führer“ soll die Einheit von Deutschland und Österreich unter Hitler betonen. Die Farben Blau, Weiß und Rot sorgen für starke Kontraste und lenken die Aufmerksamkeit auf Hitler und die politische Botschaft.

Plakat 2 („Adolf Hitler spricht in Wien“): Auf dem zweiten Plakat steht der Name „Adolf Hitler“ sehr groß im Mittelpunkt. Darüber ist der Reichsadler mit dem Hakenkreuz dargestellt. Der Text kündigt eine Rede Hitlers in Wien an und ruft die Bevölkerung dazu auf, ihm zu folgen. Die Farben sind vor allem Braun- und Gelbtöne, die den Namen Hitler und die Botschaft besonders hervorheben sollen.

Plakat 3 (rotes Plakat mit Wahlzettel): Das dritte Plakat zeigt einen Wahlzettel mit dem Namen Adolf Hitler. Der Slogan lautet: „Unser Dank ist unsere Stimme“. Damit sollen die Menschen dazu aufgefordert werden, bei einer Abstimmung für Hitler zu stimmen. Die rote Farbe des Hintergrunds fällt stark auf und soll Aufmerksamkeit erzeugen. Gleichzeitig erinnert sie an die typische Farbgestaltung der NS-Propaganda.

Plakat 4 („Alle sagen Ja“): Auf dem vierten Plakat wird dargestellt, wie Adolf Hitler angeblich Schritt für Schritt das „Diktat von Versailles“ überwunden habe. Am Ende steht der Aufruf, bei der Abstimmung „Ja“ zu sagen. Die großen schwarzen und gelben Schriftzüge sollen die Botschaft besonders deutlich machen. Das Plakat versucht, Hitler als erfolgreichen Führer darzustellen und die Menschen zur Zustimmung zu bewegen.

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Lösungen „Aufgaben für schlaue Köpfe“, Buch S. 26 - 61

K.8/S. 43/6 mögliche Lösung: Die Nationalsozialisten wollten mit diesen Plakaten die Bevölkerung für Hitler und den „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich gewinnen. Die Plakate stellen Hitler als starken Führer dar, der das Volk führt und Probleme löst. Durch Slogans wie „Ein Volk, ein Reich, ein Führer“ sollte der Eindruck entstehen, dass Deutschland und Österreich zusammengehören. Gleichzeitig sollten die Menschen dazu beeinflusst werden, bei der Volksabstimmung mit „Ja“ zu stimmen. Die Propaganda vermittelt, dass alle Menschen Hitler unterstützen und dass Zustimmung selbstverständlich sei. Mit auffälligen Farben, Symbolen und großen Schriftzügen wollten die Nationalsozialisten Aufmerksamkeit erregen und die Bevölkerung emotional ansprechen. Dadurch sollte die Zustimmung zum NS-Regime gestärkt werden.

K.10/S. 49/1

K.10/S. 49/2 mögliche Lösung: Die Ausgabe von 1941 wurde während der NS-Diktatur und des Zweiten Weltkriegs veröffentlicht. Deshalb wurden Inhalte stärker an die Ideologie des Nationalsozialismus angepasst. * In der Version von 1941 erscheinen militärische Begriffe und Bilder wie Soldaten, Helm, Gewehr oder Flugzeuge. Damit sollten Kinder früh an Militär, Krieg und Gehorsam gegenüber dem Staat gewöhnt werden. * Das NS-Regime nutzte Schulen und Schulbücher gezielt für Propaganda und politische Erziehung. Kinder sollten die Werte des Regimes schon früh kennenlernen und akzeptieren. * Die Veränderungen spiegeln auch die Kriegssituation wider, in der militärische Themen im Alltag stark präsent waren. * Verlage passten ihre Bücher oft an die Vorgaben des Regimes an, um weiter Bücher drucken und verkaufen zu dürfen. * Eine Anpassung an die Ideologie der Nationalsozialisten konnte für den Verlag auch eine Absicherung der eigenen wirtschaftlichen Existenz bedeuten, da Bücher sonst verboten oder nicht mehr verwendet worden wären. * Außerdem wollte das Regime sicherstellen, dass alle Unterrichtsmaterialien die nationalsozialistische Weltanschauung unterstützten.

K.10/S. 49/4 mögliche Lösung: Plakat 1 – „Vorführungen des Sportamtes – Kraft durch Freude“: Blickfang: Der große Schriftzug „Kraft durch Freude“ in der Mitte des Bildes. Im Hintergrund sind Blumen und ein heller Himmel zu sehen, was eine freundliche und positive Stimmung erzeugt. Zielgruppe: Menschen, die sich für Sport und Freizeitangebote interessieren, besonders Arbeiterinnen und Arbeiter.

Plakat 2 – „Stark für Arbeit und Sieg“: Blickfang: Zwei sportliche Männer, die beim Laufen dargestellt sind. Sie wirken stark, gesund und leistungsfähig. Das große Motto „Stark für Arbeit und Sieg“ fällt ebenfalls sofort auf. Zielgruppe: Vor allem junge Männer und Arbeiter, die durch Sport fit und leistungsfähig für Arbeit und Staat werden sollten.

Plakat 3 – „Wandere mit Kraft durch Freude“: Blickfang: Die schöne Landschaft mit Fluss, Bergen und Wanderern im Vordergrund. Die Szene wirkt ruhig und einladend. Zielgruppe: Arbeiter und Familien, die ihre Freizeit mit Ausflügen und Wanderungen verbringen sollten.

K.10/S. 49/5 mögliche Lösung: Plakat 1: Die Botschaft des Plakats ist, dass Sport und Freizeitangebote den Menschen Freude und neue Kraft geben sollen. Die Organisation „Kraft durch Freude“ wollte zeigen, dass der Staat sich um die Freizeit der Menschen kümmert. Gleichzeitig sollten die Menschen gesund, fit und leistungsfähig bleiben.

Plakat 2: Dieses Plakat vermittelt die Botschaft, dass körperliche Fitness wichtig für Arbeit und den Erfolg des Staates ist. Sport wird als Vorbereitung für Leistung, Disziplin und Stärke dargestellt. Damit sollten besonders junge Männer motiviert werden, sportlich und leistungsfähig zu sein.

Plakat 3: Das Plakat zeigt, dass Freizeit, Natur und gemeinsames Wandern wichtig und schön sind. Die Organisation wollte den Eindruck vermitteln, dass sie den Menschen Erholung und Gemeinschaft bietet. Gleichzeitig sollte die Bevölkerung enger an das NS-Regime gebunden werden.

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Lösungen „Aufgaben für schlaue Köpfe“, Buch S. 26 - 61

K.10/S. 49/6 mögliche Lösung: Die Nationalsozialisten nutzten Sport, Freizeit und Reisen für ihre Propaganda, um das Regime attraktiver und positiver erscheinen zu lassen. Mit Angeboten wie Sportveranstaltungen, Ausflügen oder Reisen wollte man zeigen, dass sich der Staat um das Wohl der Menschen kümmert. Gleichzeitig sollten die Menschen stärker an das Regime gebunden und von politischen Problemen abgelenkt werden. Die positiven Bilder von Freude, Natur und Gemeinschaft konnten bei vielen Menschen Gefühle von Zufriedenheit, Zusammenhalt und Vertrauen auslösen. Die Menschen sollten den Eindruck bekommen, Teil einer großen Gemeinschaft zu sein und vom Staat unterstützt zu werden. Dadurch konnte das NS-Regime mehr Zustimmung und Loyalität in der Bevölkerung gewinnen.

K.10/S. 49/7 individuelle Lösung

K.10/S. 50/8 mögliche Lösung: Foto 1: Einmarsch der Fahnen beim Reichsparteitag in Nürnberg (1933): a) Auf dem Foto marschieren viele Männer in Uniform in geordneten Reihen eine große Treppe hinunter. Sie tragen große rote Fahnen mit Hakenkreuzen. Die Männer bewegen sich synchron und halten die Fahnen hoch. * b) Die Hakenkreuzfahnen stehen für die Ideologie der Nationalsozialisten. Die Uniformen zeigen Disziplin und Zugehörigkeit zur Bewegung. Die geordneten Reihen symbolisieren Einheit, Ordnung und Gehorsam gegenüber der Führung. * c) Das Foto zeigt ein autoritäres Machtverständnis, bei dem Disziplin, Gehorsam und Einheit im Mittelpunkt stehen. Die Nationalsozialisten stellen sich als starke und geschlossene Bewegung dar. * d) Das Foto sollte die Stärke und Geschlossenheit der NSDAP zeigen. Durch die große Anzahl an Fahnen, Uniformen und marschierenden Männern sollte die Bevölkerung beeindruckt und von der Macht des Regimes überzeugt werden.

Foto 2: Parade der SA am Hauptmarkt in Nürnberg (1935): a) Auf dem Foto steht Adolf Hitler in einem offenen Auto auf einem Platz in Nürnberg. Viele Soldaten der SA marschieren an ihm vorbei. Um das Auto stehen Männer in Uniform, und zahlreiche Menschen sind auf der Straße und an den Gebäuden zu sehen. * b) Der Hitlergruß steht für Loyalität gegenüber Hitler. Die Uniformen der SA zeigen militärische Ordnung und Macht. Die Hakenkreuzsymbole und Fahnen stehen für die Ideologie der Nationalsozialisten und ihre politische Herrschaft. * c) Das Foto zeigt ein Führerprinzip, bei dem Hitler als oberste Autorität dargestellt wird. Die Menschen und Soldaten zeigen ihm öffentlich ihre Unterstützung und Loyalität. * d) Die Inszenierung sollte Hitler als mächtigen Führer darstellen und die Loyalität der Bevölkerung zeigen. Gleichzeitig sollte die militärische Stärke und Disziplin des NS-Regimes demonstriert werden, um Unterstützung zu gewinnen.

K.10/S. 50/9 individuelle Lösung

K.10/S. 51/10 mögliche Lösung: Was wurde als positiv empfunden?: Gefühl von Stolz und Bedeutung („Garanten der Zukunft des deutschen Volkes“) * Gemeinschaftsgefühl in der Gruppe * Möglichkeit, aufzusteigen und befördert zu werden * Uniformen und Abzeichen als Zeichen von Anerkennung * Märsche, Fahnen, Musik und Gesang, die viele Jugendliche beeindruckten * Gefühl, wichtig für die Zukunft des Landes zu sein

Was wurde als negativ empfunden?: Strenge Disziplin und harter Umgang mit den Kindern * Anschreien und Bestrafungen durch ältere Mitglieder * Strafexerzieren bei kleinen Fehlern oder Verspätungen * großer Druck, immer gehorsam und diszipliniert zu sein * Angst vor Strafen und Zwang, sich anzupassen * kaum Möglichkeit, sich zu beschweren oder zu widersprechen

K.10/S. 51/11 Es handelt sich bei diesen drei Berichten um Quellen.

Begründung: Die Texte stammen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die ihre eigenen Erlebnisse in der Hitlerjugend schildern. Sie berichten aus ihrer persönlichen Erinnerung über das, was sie selbst erlebt und empfunden haben. Solche persönlichen Berichte aus der damaligen Zeit oder von Beteiligten nennt man historische Quellen. Darstellungen wären dagegen Texte von Historikerinnen oder Historikern, die Ereignisse später erklären oder zusammenfassen.

K.10/S. 51/12 mögliche Lösung: Zeitzeugenberichte sind sehr wertvoll, aber sie können nicht völlig objektiv sein. Menschen erinnern sich an Ereignisse oft unterschiedlich und aus ihrer persönlichen Perspektive. Erinnerungen können sich im Laufe der Zeit verändern, und manche Details werden vergessen oder anders dargestellt. Auch Gefühle und persönliche Erfahrungen spielen eine große Rolle. Wer etwas als Kind oder Jugendlicher erlebt hat, kann sich später anders daran erinnern als damals. Außerdem können spätere Erfahrungen und neues Wissen die Erinnerung beeinflussen. Für unser heutiges Bild der Vergangenheit sind Zeitzeugenberichte trotzdem wichtig. Sie zeigen, wie Menschen Ereignisse erlebt und empfunden haben. Historiker vergleichen deshalb viele verschiedene Quellen und Berichte miteinander, um ein möglichst genaues Bild der Vergangenheit zu erhalten.

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Lösungen „Aufgaben für schlaue Köpfe“, Buch S. 26 - 61

K.10/S. 51/13 mögliche Lösung: Die NSDAP versuchte, Kinder und Jugendliche durch die Hitlerjugend gezielt für ihre Ideologie zu gewinnen. Dafür nutzte sie viele Angebote, die für junge Menschen attraktiv wirkten: Sport, Ausflüge, Lagerfeuer, gemeinsames Marschieren, Uniformen und Abzeichen. Diese Aktivitäten vermittelten ein starkes Gemeinschaftsgefühl und gaben vielen Jugendlichen das Gefühl, wichtig zu sein und dazuzugehören. Gleichzeitig wurden sie durch Propaganda, Fahnen, Lieder und Parolen an die nationalsozialistische Ideologie gewöhnt. Was viele Jugendliche damals als positiv empfanden – zum Beispiel Gemeinschaft, Anerkennung oder Abenteuer – war Teil einer gezielten Strategie. Die NSDAP wollte die Jugend früh beeinflussen und an das Regime binden. Dadurch sollten junge Menschen lernen, gehorsam zu sein, Disziplin zu zeigen und den nationalsozialistischen Ideen zu folgen. Die eigentliche Absicht der NSDAP war also, Kinder und Jugendliche ideologisch zu prägen und loyal zum Regime zu machen. Sie sollten später als überzeugte Anhänger des Nationalsozialismus handeln und das System unterstützen.

K.10/S. 51/14 Plakate und Parolen im öffentlichen Raum * Propagandafilme und Wochenschauen im Kino * Radio („Volksempfänger“) * Zeitungen und Zeitschriften * Reden und Massenveranstaltungen (z. B. Reichsparteitage) * Symbole und Fahnen (z. B. Hakenkreuz) * Lieder, Musik und Paraden * Schulbücher und Unterricht in Schulen * Organisationen für Jugendliche (z. B. Hitlerjugend) * Freizeit- und Sportangebote (z. B. „Kraft durch Freude“)

K.10/S. 52/15 b) Herr Bockerer: politisch nicht interessiert * politisch nicht informiert * humorvoll * widerspenstig * hilfsbereit * handelt menschlich * loyal gegenüber Freunden * unvoreingenommen * grantig * passt sich nicht an Frau Bockerer: politisch wenig interessiert * naiv * hilfsbereit * loyal gegenüber der Familie * handelt menschlich * passt sich teilweise an * eher unvoreingenommen

Hansi Bockerer: politisch interessiert * politisch informiert * der NS-Ideologie verfallen * in übertriebener Weise angepasst * skrupellos * auf den eigenen Vorteil bedacht

Herr Hatzinger: politisch interessiert * politisch informiert * opportunistisch * auf den eigenen Vorteil bedacht * in übertriebener Weise angepasst * passt sich an, ohne nachzudenken

Weiteres: Herr Bockerer zeigt stillen Widerstand und Menschlichkeit. * Hansi und Hatzinger stehen für Anpassung und Unterstützung des NS-Regimes. * Frau Bockerer zeigt eher Alltagsanpassung und Sorge um Familie.

c) Hauptthema des Films: Das Hauptthema des Films ist das Leben einer Wiener Familie während des „Anschlusses“ Österreichs 1938 und der NS-Diktatur. Der Film zeigt, wie Menschen unterschiedlich auf das nationalsozialistische Regime reagieren – mit Anpassung, Mitläufertum oder stillem Widerstand.

Nebenthemen: Zu den Nebenthemen gehören Freundschaft und Loyalität, der Umgang mit Angst und Gewalt im Alltag sowie die Frage, wie Menschen unter einer Diktatur moralisch handeln. Außerdem wird gezeigt, wie Propaganda und politischer Druck das Leben der Bevölkerung beeinflussen.

Übereinstimmung mit historischem Wissen: Die Darstellung stimmt in vielen Punkten mit dem bekannten Wissen über die Zeit überein. Der Film zeigt die Begeisterung vieler Menschen beim „Anschluss“, aber auch Angst, Anpassung und Verfolgung von Gegnern des Regimes.

Glaubwürdigkeit der Personen im Film: Die Figuren wirken glaubwürdig, weil sie unterschiedliche Haltungen zeigen. Manche passen sich dem Regime an, andere profitieren davon, und wieder andere versuchen, menschlich zu bleiben oder Widerstand zu leisten.

Vermittelte Urteile über die Figuren: Der Film zeigt einige Figuren kritisch, besonders jene, die sich aus Vorteil oder Überzeugung dem Regime anschließen. Gleichzeitig lässt er den Zuschauerinnen und Zuschauern Raum, sich selbst eine Meinung über das Verhalten der Personen zu bilden.

Absicht des Films: Der Film möchte zeigen, wie Menschen in einer Diktatur handeln und welche Folgen Anpassung oder Widerstand haben können. Er soll zum Nachdenken über Verantwortung, Moral und Zivilcourage anregen.

d) individuelle Lösung e) individuelle Lösung f) individuelle Lösung

K.10/S. 53/16 mögliche Lösung: Die HJ-Lager dienten dazu, Jugendliche im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie zu erziehen und zu formen. In den Lagern sollten die Jugendlichen Disziplin, Gehorsam und körperliche Härte lernen. Durch Sport, Spiele, Lagerfeuer und Gemeinschaftserlebnisse sollte ein starkes Gefühl der Zugehörigkeit zur Gruppe entstehen. Gleichzeitig wurden viele Jugendliche durch militärische Übungen und strenge Befehle auf den Krieg vorbereitet. Kritik oder Widerstand wurde oft bestraft oder lächerlich gemacht, sodass sich die Jugendlichen anpassen mussten. Insgesamt sollten die Lager Jugendliche zu loyalen und gehorsamen Anhängern des NS-Regimes machen.

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Lösungen „Aufgaben für schlaue Köpfe“, Buch S. 26 - 61

K.10/S. 53/17 Positive Erfahrungen: Übernachtungen im Zeltlager * Lagerfeuer und gemeinsame Aktivitäten * Gemeinschaftserlebnisse mit anderen Jugendlichen * spannende und zunächst unterhaltsame Erlebnisse * Gefühl von Zugehörigkeit zur Gruppe * Begeisterung einiger Jugendlicher für die Bewegung * Negative Erfahrungen: harte militärische Übungen * strenges Herumkommandieren und Anschreien * körperliche Anstrengung und Erschöpfung * Bestrafungen und Demütigungen * Zwang, Gehorsam und Anpassung * Gewalt, Konflikte und Angst vor Strafen

K.10/S. 53/18 mögliche Lösung: Unterschiede in den Wahrnehmungen: Einige Jugendliche berichten von spannenden und positiven Erlebnissen im HJ-Lager, zum Beispiel von Zeltlagern, Lagerfeuern, Spielen und Gemeinschaft. Für sie wirkte das Lager zunächst wie ein Abenteuer oder eine Freizeitaktivität.

Andere berichten dagegen von strenger Disziplin, militärischen Übungen, Erschöpfung und Strafen. Sie empfanden das Lager eher als hart, anstrengend und wie eine militärische Ausbildung. Mögliche Gründe für die unterschiedlichen Erfahrungen: Die Jugendlichen konnten die Lager unterschiedlich erleben, weil sie verschiedene Erwartungen und Einstellungen hatten. Manche waren von der Propaganda begeistert oder wollten dazugehören. Andere standen dem System kritischer gegenüber oder fühlten sich durch die strengen Regeln belastet. Auch persönliche Erfahrungen, der Umgang der Führer mit den Jugendlichen oder das Alter der Teilnehmer konnten beeinflussen, wie die Lager erlebt wurden.

K.10/S. 53/19 mögliche Lösung: Die NS-Führung verfolgte mit den HJ-Lagern mehrere Ziele. Die Jugendlichen sollten früh an die Ideologie des Nationalsozialismus gewöhnt und zu loyalen Anhängern des Regimes erzogen werden. Durch gemeinsame Aktivitäten, Fahnen, Lieder und Rituale wollte man ein starkes Gemeinschaftsgefühl und Zusammenhalt schaffen. Außerdem sollten die Jugendlichen Disziplin, Gehorsam und körperliche Härte lernen. Viele Übungen hatten einen militärischen Charakter, um die Jungen auf den späteren Einsatz im Militär vorzubereiten. Gleichzeitig sollten die Jugendlichen lernen, Befehlen zu folgen und sich der Gruppe unterzuordnen. Insgesamt wollte die NS-Führung die Jugend politisch beeinflussen, kontrollieren und für die Ziele des Regimes formen.

K.10/S. 53/20 mögliche Lösung: Zeitzeugenberichte können sehr unterschiedlich sein, weil Menschen Ereignisse aus ihrer persönlichen Perspektive erleben. Jeder Mensch macht andere Erfahrungen und bewertet Situationen anders. Auch Erwartungen und Einstellungen spielen eine Rolle. Manche Jugendliche fanden Aktivitäten wie Lager oder Gemeinschaft spannend, während andere die strengen Regeln und Strafen als belastend empfanden. Außerdem können spätere Erinnerungen die Berichte beeinflussen. Mit der Zeit verändern sich Erinnerungen, und neue Erfahrungen oder Wissen über die Vergangenheit können dazu führen, dass Menschen ihre Erlebnisse später anders einordnen oder bewerten.

K.10/S. 53/21 mögliche Lösung: Viele Jugendliche waren anfangs von der Hitlerjugend begeistert, weil sie dort Gemeinschaft, Abenteuer und spannende Aktivitäten wie Zeltlager, Sport oder Märsche erlebten. Die Organisation vermittelte ihnen außerdem das Gefühl, wichtig zu sein und dazuzugehören. Mit der Zeit merkten jedoch viele, dass die HJ sehr streng und militärisch organisiert war. Es gab viel Disziplin, Befehle, körperliche Anstrengung und Strafen. Außerdem wurde immer stärker militärische Ausbildung betrieben und die Jugendlichen mussten sich der Ideologie des Regimes unterordnen. Deshalb verloren einige Jugendliche ihre anfängliche Begeisterung und wandten sich von der Hitlerjugend ab, weil sie die strengen Regeln, den Druck und die politische Beeinflussung ablehnten.

K.12/S. 57/1 mögliche Lösung: In den 1930er-Jahren verstand man unter imperialistischer Politik den Versuch eines Staates, seine Macht und sein Gebiet über die eigenen Grenzen hinaus auszudehnen. Länder wollten mehr Einfluss, Rohstoffe, wirtschaftliche Vorteile und politische Kontrolle über andere Regionen gewinnen. Dafür nutzten sie militärische Stärke, Drohungen oder Eroberungen. Besonders Diktaturen wie das nationalsozialistische Deutschland, das faschistische Italien oder Japan verfolgten solche Ziele. Sie wollten neue Gebiete erobern und ihre Macht vergrößern. Diese aggressive Außenpolitik trug wesentlich dazu bei, dass sich die internationalen Spannungen verschärften und schließlich der Zweite Weltkrieg ausbrach.

K.12/S. 57/2 mögliche Lösung: Die Karikatur zeigt Hitler und Stalin als frisch verheiratetes Ehepaar. Damit wird der Hitler-Stalin-Pakt von 1939 dargestellt. Obwohl beide Politiker eigentlich politische Gegner waren – Nationalsozialismus und Kommunismus standen ideologisch im Gegensatz – gingen sie ein Bündnis ein. Die Darstellung als Hochzeit soll zeigen, dass beide Diktatoren vorübergehend zusammenarbeiten, um ihre eigenen politischen Ziele zu erreichen. Gleichzeitig deutet der Titel („Ich frage mich, wie lange die Flitterwochen dauern werden“) an, dass diese Zusammenarbeit nicht lange halten wird. Die Kernaussage der Karikatur ist also, dass der Pakt zwischen Hitler und Stalin eine zweckmäßige, aber wahrscheinlich nur kurzfristige Zusammenarbeit zwischen zwei eigentlich verfeindeten Systemen war.

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Lösungen „Aufgaben für schlaue Köpfe“, Buch S. 26 - 61

K.12/S. 57/3 links von oben nach unten: Berlin * London * Paris * Rom rechts von oben nach unten: Leningrad * Moskau * Stalingrad * Wien

K.13/S. 60/1 individuelle Lösung

K.13/S. 60/2 individuelle Lösung

K.13/S. 61/3 mögliche Lösung:

Sehr geehrte Redaktion, in vielen Büchern und Bildern aus der Zeit des Nationalsozialismus wird der Krieg als etwas Heldenhaftes dargestellt. In Kinderbüchern sieht man fröhliche Jungen der Hitlerjugend, die stolz marschieren und glauben, dass der Krieg Abenteuer und Ruhm bringt. Die Propaganda versprach den Jugendlichen Stärke, Ehre und eine große Zukunft für Deutschland.

Die Wirklichkeit im Krieg sah jedoch ganz anders aus. Viele Soldaten mussten unter sehr schweren Bedingungen kämpfen. Sie lagen im Schlamm, waren ständig in Gefahr und erlebten Gewalt, Angst und Tod. Das Foto aus dem Kampf um Moskau zeigt deutlich, wie brutal und gefährlich der Krieg tatsächlich war.

Der Vergleich dieser beiden Darstellungen zeigt, wie stark die nationalsozialistische Propaganda die Menschen beeinflussen wollte. Besonders Kinder und Jugendliche sollten ein falsches Bild vom Krieg bekommen. Deshalb ist es wichtig, solche Quellen kritisch zu betrachten und die Unterschiede zwischen Propaganda und Realität zu erkennen.

Mit freundlichen Grüßen

K.13/S. 61/4 richtig: „Es genügt nicht, die Deutschen nach Westen zu treiben. Die Deutschen müssen ins Grab gejagt werden … Von allen Fritzen aber sind die toten am besten.“ * „Auf dem Gutshof lebten überwiegend Wohlhabende … unsere befreiten Bürger … moralische Rache für unmenschliche Behandlung.“

K.13/S. 61/5 individuelle Lösung

Lösungen LehrerInnenheft, S. 27 - 31

AB1

DEMOKRATIE: 9 – Portugal * 6 – Spanien * 29 – Frankreich * 23 – Schweiz * 8 – Luxemburg * 14 – Belgien * 11 – Niederlande * 17 – Großbritannien * 3 – Irland * 22 – Dänemark * 13 – Norwegen * 2 – Schweden * 19 – Finnland * 12 – Estland * 24 – Lettland * 21 – Litauen * 1 – Österreich * 26 – Deutschland * 16 – Tschechoslowakei * 7 – Polen * 4 – Rumänien * 15 – Bulgarien * 25 –Jugoslawien * 28 – Albanien * 5 – Griechenland

AUTORITÄRER STAAT: 27 – Italien * 20 – Ungarn * 18 – Sowjetunion * 10 - Türkei

AB2 DEMOKRATIE: 21 – Frankreich * 26 – Schweiz * 28 – Luxemburg * 12 – Belgien * 16 – Niederlande * 20 – Großbritannien * 1 – Irland * 7 – Dänemark * 8 – Norwegen * 4 – Schweden * 15 – Finnland * 19 – Tschechoslowakei

AUTORITÄRER STAAT: 25 – Portugal * 5 – Spanien * 29 – Italien * 23 – Österreich * 14 –Deutsches Reich * 22 – Estland * 18 – Lettland * 11 – Litauen * 29 – Polen * 6 – Sowjetunion * 25 – Rumänien * 27 – Bulgarien * 3 – Ungarn * 13 – Jugoslawien * 2 – Albanien * 10 – Griechenland * 17 – Türkei

AB3 A: Propaganda * B: Diktatur * C: Hitlerjugend * D: Gestapo * E: Rassenideologie * F: Führerprinzip * G: Zensur * H: Gleichschaltung * I: Antisemitismus * J: Volksempfänger

B: Staatssystem, in dem eine Person oder Partei die gesamte Macht besitzt und es keine freien Wahlen gibt.

C: Organisation für Jungen und Jugendliche im nationalsozialistischen Staat.

J: Einfaches Radio, das im NS-Staat verbreitet wurde, damit möglichst viele Menschen die Reden und Propaganda der Regierung hören konnten.

D: Geheime Staatspolizei, die Gegner des Regimes verfolgte und überwachte.

A: Systematische Beeinflussung der Bevölkerung durch Medien, Plakate, Filme und Veranstaltungen.

E: Vorstellung der Nationalsozialisten, dass Menschen unterschiedlichen „Rassen“ angehören und nicht gleichwertig seien.

F: Grundsatz, dass alle Befehle von oben kommen und ohne Widerspruch befolgt werden müssen.

G: Kontrolle von Medien, Büchern, Filmen und Zeitungen durch den Staat.

H: Anpassung aller Organisationen, Vereine und Institutionen an die Ziele der NS-Diktatur.

I: Feindschaft und Diskriminierung gegenüber jüdischen Menschen

Lösungen LehrerInnenheft, S. 27 - 31

Lernstandserhebung

1. Billy Wilder * Kriegsanleihen * Livingstone * Erich Schiele * Jugendstil * Willis Tower * Neoabsolutismus

2. Börse → Ort, an dem Wertpapiere/Aktien gehandelt werden * Wall Street → Zentrum der Börsen in New York * Kurssturz → schneller Wertverlust von Aktien * Schwarzer Freitag → 25. Oktober 1929 * Spekulant → jemand, der durch Preisschwankungen Gewinn macht * Wertpapier → Urkunde, die bestätigt, dass man einem Staat oder einer Firma Geld gegen Zinsen geliehen hat * Aktien → Anteilsscheine einer Firma

3. Josef Stalin: Zwangsenteignung * Fünfjahrespläne * Kommunismus * Kolchosen * UdSSR

Benito Mussolini: Marsch auf Rom * Rutenbündel * Abessinien * Duce * fascio Francisco Franco: Guerilla * Armeeputsch * Brigade * Guernica * Bürgerkrieg

4.

richtig falsch

Engelbert Dollfuß war sozialdemokratischer Bundeskanzler. x Dollfuß gründete 1933 die Vaterländische Front. x Die Salzburger Polizei stürmte am 12. Februar 1934 das Hotel Schiff. x Der Bürgerkrieg in Österreich dauerte drei Jahre. x Im Ständestaat gab es berufsständisch organisierte Kammern. x 1934 ermordeten Nationalsozialisten Bundeskanzler Schuschnigg. x Nach Schuschnigg wurde Seyß-Inquart Bundeskanzler. x Am 10. April 1938 marschierten deutsche Truppen in Österreich ein. x

5. a) Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei * b) Nürnberger Gesetze * c) Deutsches Jungvolk * d) Konzentrationslager Mauthausen * e) Deutschland, Italien und Japan * f) Appeasementpolitik

6: a) stimmt * b) stimmt * c) stimmt nicht * d) stimmt * e) stimmt nicht * f) stimmt nicht

Arbeitsblatt 1 / KOPIERVORLAGE

Holocaust/Shoa und Genozid

NAME: DATUM:

Widerstand und Verfolgung I.

1. In diesem Text von Pastor Martin Niemöller (1892 – 1984) fehlt einiges. Setze richtig ein!

Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein ____________________.

Als sie die ____________________ einsperrten, habe ich geschwiegen; denn ich war ja kein Sozialist.

Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich _________________; ich war ja kein Gewerkschafter.

Als sie die Juden _________________, habe ich __________________________; ich war ja kein Jude.

Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der ___________________________ konnte.

Niemöller war ein evangelischer Pfarrer, der zunächst einige Maßnahmen der Nationalsozialisten unterstützte, später jedoch zum Gegner des Regimes wurde und deshalb im Konzentrationslager Sachsenhausen inhaftiert war.

2. Erkläre in eigenen Worten, welche Aussage der Text vermitteln möchte!

3. Beurteile, warum es wichtig ist, gegen Ungerechtigkeit und Diskriminierung frühzeitig Stellung zu beziehen!

Arbeitsblatt 2 / KOPIERVORLAGE

Holocaust/Shoa und Genozid

NAME: DATUM:

Widerstand und Verfolgung II.

1. Lies den folgenden Text, der vom deutschen Dichter Wolfgang Borchert stammt!

Dann gibt es nur eins!

Du. Mann an der Maschine und Mann in der Werkstatt. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Wasserrohre und keine Kochtöpfe mehr machen, sondern Stahlhelme und Maschinengewehre, dann gibt es nur eins: Sag nein!

Du. Mädchen hinterm Ladentisch und Mädchen im Büro. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst Granaten füllen und Zielfernrohre für Scharfschützengewehre montieren, dann gibt es nur eins:

Sag nein!

Du. Mutter in der Normandie und Mutter in der Ukraine, du, Mutter in Frisko und London, du, am Hoang-Ho und am Mississippi, du, Mutter in Neapel und Hamburg und Kairo und Oslo – Mütter in allen Erdteilen, Mütter in der Welt, wenn sie morgen befehlen, ihr sollt Kinder gebären, Krankenschwestern für Kriegslazarette und neue Soldaten für neue Schlachten, Mütter in der Welt, dann gibt es nur eins: Sagt nein! Mütter sagt nein!

Denn, wenn ihr nicht nein sagt, wenn ihr nicht nein sagt Mütter, dann …

Der deutsche Schriftsteller Wolfgang Borchert (1921–1947) gehörte zu den jungen Autoren, die ihre Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg literarisch verarbeiteten. Im Jahr 1941 wurde er als Soldat zur Wehrmacht eingezogen und an die Ostfront geschickt. Dort wurde er schwer verletzt und erkrankte mehrfach. Wegen kritischer und abfälliger Äußerungen über den Nationalsozialismus wurde er von den nationalsozialistischen Behörden angeklagt und in Kerkerhaft genommen. Auch nach seiner Freilassung blieb er gesundheitlich stark geschwächt. Die Folgen von Krieg, Krankheit und Haft belasteten ihn so sehr, dass er bereits 1947 im Alter von nur 26 Jahren starb. Seine Werke, besonders das Drama „Draußen vor der Tür“, gehören zu den wichtigsten literarischen Stimmen der sogenannten Trümmerliteratur nach dem Zweiten Weltkrieg.

2. Unterstreiche den Schlüsselsatz in diesem Text! Wie oft kommt er vor?

3. Erkläre in eigenen Worten, was der Autor mit dem Satz „Dann gibt es nur eins!“ ausdrücken will!

4. Beschreibe, welche Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs im Text eine Rolle spielen könnten!

Lernstandserhebung

Holocaust/Shoa und Genozid

NAME: DATUM:

1. Erkläre in eigenen Worten die folgenden Begriffe! 4/ RASSISMUS:

ANTISEMITISMUS:

2. Ordne die Begriffe der passenden Erklärung zu! 12/

Holocaust

Lager, in denen Menschen eingesperrt, ausgebeutet und oft ermordet wurden

Genozid abgesperrtes Stadtviertel, in dem jüdische Menschen unter Zwang leben mussten

Deportation

Lager, die hauptsächlich zur systematischen Ermordung von Menschen errichtet wurden

Konzentrationslager zwangsweise Verschleppung von Menschen in Lager

Antisemitismus

Ghetto

Ideologie, die Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder angeblicher „Rasse“ abwertet

Handlungen von Menschen, die sich gegen das NSRegime stellten

Vernichtungslager planmäßige Vernichtung von Millionen Jüdinnen und Juden durch das NS-Regime

Shoa

Rassismus

Widerstand

Nürnberger Gesetze

Völkermord an einer bestimmten Bevölkerungsgruppe

Feindschaft und Diskriminierung gegenüber jüdischen Menschen

NS-Gesetze von 1935, die jüdischen Menschen viele Rechte entzogen

gezielte Beeinflussung der Bevölkerung durch Medien und politische Botschaften

Propaganda hebräischer Begriff für den Holocaust

3. Nenne mindestens vier Gruppen von Menschen, die von den Nationalsozialisten verfolgt wurden!

Lernstandserhebung

Holocaust/Shoa und Genozid

NAME: DATUM:

4. Richtig oder falsch?

Der Holocaust fand während des Zweiten Weltkriegs statt.

Nur jüdische Menschen wurden im Nationalsozialismus verfolgt.

Viele Opfer wurden in Vernichtungslager deportiert.

Antisemitismus bedeutet Feindschaft gegenüber jüdischen Menschen.

Ghettos waren abgesperrte Wohngebiete, in denen jüdische Menschen leben mussten.

Konzentrationslager wurden hauptsächlich zur Erholung von Soldaten genutzt.

Propaganda wurde vom NS-Regime eingesetzt, um die Bevölkerung zu beeinflussen.

Auch Sinti und Roma gehörten zu den verfolgten Gruppen im Nationalsozialismus.

Viele Menschen leisteten keinen Widerstand, weil dies lebensgefährlich war.

Der Begriff „Genozid“ bedeutet die systematische Vernichtung einer Bevölkerungsgruppe.

10/ richtig falsch

5. Warum wurden nach dem Zweiten Weltkrieg internationale Regeln gegen Völkermord geschaffen? 2/

6. Nenne eine internationale Organisation oder ein Gericht, das sich mit solchen Verbrechen beschäftigt! 2/

30-34= du bist Geschichtsmeisterin/Geschichtsmeister

25-29 = du hast dir viel gemerkt

21-24 = du weißt schon einiges

17-20 = du solltest noch viel üben

< 16 = du solltest dir dieses Kapitel im Buch noch einmal durchlesen

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Lösungen „Aufgaben für schlaue Köpfe“, Buch S. 69 - 85

K.2/S. 69/1

Begriffe: Pogrom: Gewalttätige Ausschreitungen gegen eine Bevölkerungsgruppe, meist gegen Jüdinnen und Juden. * Synagoge: Jüdisches Gotteshaus * Reichspogromnacht / Novemberpogrome: Gewalttaten gegen jüdische Menschen, ihre Geschäfte, Wohnungen und Synagogen in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 im Deutschen Reich und in Österreich. Vorgeschichte: Seit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 wurden jüdische Menschen immer stärker ausgegrenzt und diskriminiert. Antisemitische Propaganda verbreitete Hass gegen Jüdinnen und Juden. Mit den Nürnberger Gesetzen von 1935 verloren sie viele Rechte. Als Vorwand für die Pogrome nutzten die Nationalsozialisten das Attentat eines jüdischen Jugendlichen auf einen deutschen Diplomaten in Paris.

Verfolgte / Schäden: Bei den Pogromen wurden jüdische Geschäfte geplündert und zerstört, Wohnungen verwüstet und viele Synagogen in Brand gesteckt. Hunderte Menschen wurden getötet oder misshandelt. Rund 30.000 jüdische Männer wurden verhaftet und in Konzentrationslager verschleppt. Der jüdischen Bevölkerung entstand großer materieller Schaden, und sie musste viele Zerstörungen sogar selbst bezahlen.

Täterinnen und Täter / Zuschauerinnen und Zuschauer: Die Gewalt wurde von SA- und SSMitgliedern, NSDAP-Anhängern und anderen Nationalsozialisten organisiert und durchgeführt. Viele Menschen schauten zu, griffen nicht ein oder beteiligten sich an Plünderungen. Nur wenige halfen den Verfolgten.

Bedeutung / Folgen: Die Novemberpogrome markierten einen entscheidenden Wendepunkt in der nationalsozialistischen Judenverfolgung. Aus Diskriminierung und Ausgrenzung wurde offene Gewalt gegen jüdische Menschen. Danach verschärfte das NS-Regime die Verfolgung weiter – ein Schritt auf dem Weg zum späteren Holocaust.

K.2/S. 69/3 mögliche Lösung: Der Bericht von Arno Hamburger vermittelt eine sehr persönliche und eindringliche Perspektive auf die Ereignisse der Novemberpogrome. Während ein allgemeiner Überblick meist beschreibt, dass Synagogen zerstört, Geschäfte geplündert und jüdische Menschen verhaftet wurden, zeigt der Zeitzeugenbericht viel genauer, wie brutal und chaotisch die Gewalt tatsächlich ablief.

Aus der individuellen Opferperspektive wird deutlich, dass die Angriffe systematisch vorbereitet waren. Die Täter brachten Werkzeuge wie Äxte, Hämmer und Brechstangen mit und plünderten gezielt Wohnungen und Geschäfte. Der Bericht zeigt auch, wie private Wohnungen verwüstet wurden: Möbel, Spiegel, Bilder und Kleidung wurden zerstört, Wertgegenstände gestohlen und Geld beschlagnahmt.

Besonders eindrücklich ist die Schilderung der Gewalt gegen die Menschen selbst. Jüdische Männer und Frauen wurden misshandelt, gedemütigt und von SA-Leuten unter Beschimpfungen abgeführt. Viele Männer wurden anschließend in Konzentrationslager wie Dachau deportiert. Außerdem zeigt der Bericht, dass Teile der Bevölkerung beteiligt waren oder zusahen, etwa der „Pöbel“, der plünderte oder die Angriffe unterstützte. Dadurch wird deutlich, dass die Pogrome nicht nur staatlich organisiert waren, sondern auch von Teilen der Gesellschaft getragen wurden. Insgesamt vermittelt der Zeitzeugenbericht ein viel emotionaleres und konkreteres Bild der Ereignisse. Man erkennt besser, welche Angst, Gewalt und völlige Zerstörung jüdische Familien in dieser Nacht erleben mussten.

K.3/S. 73/2 individuelle Lösung

K.3/S. 73/3 individuelle Lösung

K.3/S. 73/4 individuelle Lösung

K.3/S. 73/5 individuelle Lösung

K.3/S. 73/6 mögliche Lösung: In vielen Szenen des Films wird gezeigt, wie die entflohenen Häftlinge nach ihrer Flucht aus dem Konzentrationslager durch Wälder und Dörfer im Mühlviertel fliehen. Gleichzeitig organisieren Nationalsozialisten und lokale Helfer eine groß angelegte Suche.

Typische Elemente des Ausschnitts sind:

• Darstellung der Jagd: Gruppen aus SS-Männern, Soldaten und Volkssturmeinheiten durchkämmen Wälder und Felder, oft mit Waffen und Hunden.

• Angst und Verzweiflung der Gefangenen: Die Flüchtenden sind erschöpft, verletzt und versuchen verzweifelt, sich zu verstecken oder Hilfe zu finden.

• Beteiligung der Bevölkerung: Manche Dorfbewohner helfen bei der Suche oder verraten Verstecke, während andere – wenige – den Gefangenen heimlich helfen.

• Gewalt und Entmenschlichung: Die Verfolger sprechen über die Gefangenen abwertend und behandeln sie nicht als Menschen, sondern als „Beute“.

Der Film zeigt dadurch die brutale Realität der Verfolgung und macht sichtbar, wie organisiert und rücksichtslos diese Aktion durchgeführt wurde.

Die Bezeichnung „Hasenjagd“ wurde von Nationalsozialisten und Beteiligten bewusst gewählt.

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Lösungen „Aufgaben für schlaue Köpfe“, Buch S. 69 - 85

K.3/S. 73/6

Mögliche Gründe:

1. Vergleich mit einer Tierjagd: Die entflohenen Gefangenen wurden wie Tiere betrachtet, die gejagt werden. Der Begriff stellt eine Parallele zu einer Jagd auf Hasen her.

2. Propaganda und Entmenschlichung: Die NS-Ideologie betrachtete viele Menschen –besonders Kriegsgefangene aus der Sowjetunion – als „minderwertig“. Durch den Begriff wurde ihre Menschlichkeit bewusst abgesprochen.

3. Verharmlosung der Gewalt: Eine „Jagd“ klingt nach einem normalen oder sogar spielerischen Ereignis. Dadurch wurde die brutale Tötung von Menschen sprachlich verharmlost.

4. Mobilisierung der Bevölkerung: Der Begriff konnte Menschen dazu anregen, sich an der Suche zu beteiligen – ähnlich wie bei einer gemeinschaftlichen Jagd.

Der Ausdruck „Hasenjagd“ ist aus mehreren Gründen äußerst problematisch:

1. Entmenschlichung der Opfer: Die Gefangenen werden sprachlich mit Tieren gleichgesetzt. Dadurch wird ihre Würde als Menschen geleugnet.

2. Verharmlosung eines Verbrechens: Die systematische Verfolgung und Ermordung von Menschen wird als etwas Alltägliches dargestellt – ähnlich wie eine Jagd im Wald.

3. Rechtfertigung von Gewalt: Wenn Menschen als „Beute“ dargestellt werden, erscheint ihre Tötung für die Täter leichter zu rechtfertigen.

4. Teil der NS-Ideologie: Solche Begriffe zeigen, wie Sprache im Nationalsozialismus benutzt wurde, um Gewalt und Rassismus zu legitimieren.

Der Film zeigt eindrücklich, wie entflohene KZ-Gefangene im Mühlviertel brutal verfolgt wurden. Die Bezeichnung „Hasenjagd“ verdeutlicht die menschenverachtende Haltung der Täter: Die Gefangenen wurden entmenschlicht, ihre Ermordung verharmlost und die Bevölkerung teilweise zur Teilnahme an dieser Gewalt mobilisiert.

Aspekt Darstellung im Film Historische Fakten

Figuren Der Film arbeitet mit bestimmten Hauptfiguren und persönlichen Geschichten.

Dramatisierung Szenen sind emotional und dramatisch gestaltet.

Zeitlicher Ablauf Ereignisse wirken manchmal schneller oder stärker miteinander verbunden.

Anzahl der Überlebenden

Fokus

Der Film konzentriert sich auf einige Überlebende.

Der Film zeigt stark einzelne Schicksale und moralische Entscheidungen der Dorfbewohner.

Viele Figuren sind fiktiv oder zusammengefasst, um die Geschichte verständlicher zu erzählen.

Historische Ereignisse waren zwar brutal, aber Filme verändern Abläufe oft für Spannung.

In der Realität zog sich die Verfolgung über mehrere Tage und viele verschiedene Orte.

Von etwa 500 Geflüchteten überlebten nur wenige (etwa 9–11 Personen).

Historische Forschung beschreibt stärker die gesamte Aktion und ihre Organisation.

K.3/S. 73/7 mögliche Lösung: Zeitungsbericht: Die „Mühlviertler Hasenjagd“ – ein grausames Kapitel der Geschichte Mühlviertel, Februar 1945 – In den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs ereignete sich im Mühlviertel in Oberösterreich ein besonders grausames Verbrechen. In der Nacht vom 2. auf den 3. Februar 1945 gelang mehreren hundert sowjetischen Kriegsgefangenen die Flucht aus dem Konzentrationslager KZ Mauthausen. Die Gefangenen hofften, in der winterlichen Landschaft entkommen zu können und ihr Leben zu retten.

Doch schon kurz nach der Flucht begann eine groß angelegte Verfolgung, die später als Mühlviertler Hasenjagd bezeichnet wurde. SS-Einheiten, Soldaten, Mitglieder des Volkssturms und auch einige Dorfbewohner beteiligten sich an der Suche nach den Flüchtenden. Viele der Gefangenen wurden innerhalb weniger Tage aufgespürt und getötet.

Der Spielfilm „Hasenjagd – Vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen“ zeigt eindrücklich die Angst und Verzweiflung der flüchtenden Männer. Besonders bewegend ist zu sehen, wie sie erschöpft durch Wälder und Felder laufen und verzweifelt nach Hilfe suchen. Gleichzeitig wird dargestellt, wie brutal die Verfolger vorgingen.

Auch die Erzählungen eines Zeitzeugen machen deutlich, wie dramatisch diese Tage waren. Er berichtet, dass überall nach den Gefangenen gesucht wurde und viele Menschen große Angst hatten. Einige Bewohner beteiligten sich an der Suche, während andere heimlich versuchten zu helfen. Diese Berichte zeigen, dass es in dieser Zeit sowohl Mitläufer als auch mutige Helfer gab. Der Film und die Aussagen des Zeitzeugen hinterlassen einen starken Eindruck. Sie erinnern daran, wie wichtig es ist, die Geschichte nicht zu vergessen und aus ihr zu lernen. Die Ereignisse im Mühlviertel zeigen, wohin Hass, Propaganda und Entmenschlichung führen können.

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Lösungen „Aufgaben für schlaue Köpfe“, Buch S. 69 - 85

K.5/S. 77/1 Q2: Mitläufer * Q3: Opfer * D1: Täter

K.5/S. 77/2 Q2: Der Hausmeister gehörte zur SA und beteiligte sich daran, jüdische Menschen öffentlich zu demütigen. Obwohl er zuvor als freundlich beschrieben wird, passt er sich dem NS-System an und macht aktiv mit. * Q3: Henriette Haas und ihre Familie werden aufgrund der nationalsozialistischen Rassengesetze diskriminiert und schikaniert. Sie verlieren Rechte, werden überwacht und beleidigt. D1: Heinrich Gross war Arzt im NS-System und arbeitete in der „Kinderfachabteilung“ am Spiegelgrund. In seiner Abteilung starben viele Kinder im Rahmen der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen.

K.5/S. 78/3 individuelle Lösung

K.5/S. 78/4 individuelle Lösung

K.5/S. 78/5 Die alte, lahme Frau sitzt vor der Tür und wartet darauf, dass die Gestapo die Juden nach und nach abholt bzw. einsammelt, um sie zu deportieren. * Miep wagt es nicht, der Frau zu helfen oder sie hereinzuholen, weil sie große Angst vor der Gestapo hat. Wer Juden half oder sie versteckte, konnte selbst schwer bestraft oder verhaftet werden. * Elli ist traurig, weil ihr Freund zum Arbeitsdienst nach Deutschland geschickt wurde. Sie hat Angst, dass ihm dort etwas passieren könnte. * Die englischen Flieger bringen Bomben und werfen beim Bombardement Millionen Kilo Bomben auf deutsche Städte.

K.5/S. 78/7 mögliche Lösung: Der Tagebucheintrag von Anne Frank beschreibt den Moment, als ihre Familie plötzlich untertauchen muss, nachdem Margot einen Aufruf der SS bekommen hat. In dieser Situation können Anne und ihre Familie viele unterschiedliche Gefühle haben:

1. Angst und Sorge: Die Familie hat große Angst vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten. Ein Aufruf der SS bedeutet oft Deportation oder Konzentrationslager. Deshalb fürchten sie um ihr Leben und ihre Zukunft.

2. Schock und Verunsicherung: Die Nachricht kommt plötzlich. Alles verändert sich innerhalb weniger Stunden. Die Familie muss schnell entscheiden, das Haus zu verlassen und sich zu verstecken.

3. Traurigkeit: Anne muss ihr Zuhause, ihre Freunde und sogar ihre Katze zurücklassen. Sie weiß nicht, ob sie jemals wieder in ihr normales Leben zurückkehren kann.

4. Anspannung und Stress: Alle packen hastig ihre Sachen und bereiten die Flucht vor. Niemand kann sich entspannen oder normal verhalten. Die Situation ist sehr angespannt.

5. Hoffnung und Zusammenhalt: Trotz der Angst halten die Familienmitglieder zusammen. Sie hoffen, dass sie im Versteck sicher sein werden und die Zeit überstehen können.

Zusammenfassung: Anne und ihre Familie erleben gleichzeitig Angst, Traurigkeit, Unsicherheit und große Anspannung, aber auch Hoffnung und familiären Zusammenhalt, während sie sich auf das Leben im Versteck vorbereiten.

K.5/S. 78/8 mögliche Lösung: Die Situation ist für Anne Frank und ihre Familie besonders belastend, weil sich ihr Leben von einem Moment auf den anderen völlig verändert.

1. Ständige Angst vor Verfolgung: Die Familie weiß, dass ein Aufruf der SS meist bedeutet, in ein Konzentrationslager deportiert zu werden. Deshalb haben sie große Angst um ihr Leben.

2. Plötzliche Flucht und Unsicherheit: Sie müssen ihr Zuhause sehr schnell verlassen und wissen nicht genau, was sie im Versteck erwartet oder wie lange sie dort bleiben müssen.

3. Abschied von ihrem bisherigen Leben: Anne muss ihre Wohnung, ihre Freunde, ihre Schule und sogar ihre Katze zurücklassen. Es ist ungewiss, ob sie jemals wieder zurückkehren kann.

4. Leben im Versteck: Im Versteck müssen sie sehr vorsichtig sein: Sie dürfen keinen Lärm machen. Sie dürfen kaum hinausgehen. Sie sind vollständig von der Hilfe anderer Menschen abhängig.

5. Große psychische Belastung: Die ständige Angst, entdeckt zu werden, die Enge im Versteck und die ungewisse Zukunft führen zu Stress, Sorge und großer emotionaler Belastung für die ganze Familie.

Zusammengefasst: Die Situation ist so belastend, weil Anne und ihre Familie plötzlich ihre Sicherheit, ihr Zuhause und ihre Freiheit verlieren und gleichzeitig ständig in Angst vor Entdeckung leben müssen.

K.5/S. 78/9 individuelle Lösung

K.5/S. 78/10 individuelle Lösung

K.6/S. 82/1 individuelle Lösung

K.6/S. 82/2 individuelle Lösung

K.6/S. 82/3 individuelle Lösung

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Lösungen „Aufgaben für schlaue Köpfe“, Buch S. 69 - 85

K.7/S. 84/2

mögliche Lösung: Zeitungsartikel: Das Massaker von Srebrenica – Ein dunkles Kapitel der europäischen Geschichte

Srebrenica, Juli 1995 – Während des Bosnienkrieges kam es in der ostbosnischen Stadt Srebrenica zu einem der schwersten Verbrechen in Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Stadt, in der überwiegend bosnische Muslime (Bosniaken) lebten, war seit 1993 von den Vereinten Nationen zur Schutzzone erklärt worden. UN-Friedenstruppen sollten die Bevölkerung eigentlich vor Angriffen schützen.

Im Sommer 1995 spitzte sich die Lage jedoch dramatisch zu. Serbische Truppen unter dem Kommando des Generals Ratko Mladić rückten auf die Stadt vor. Der politische Führer der bosnischen Serben, Radovan Karadžić, gab schließlich die Erlaubnis, Srebrenica einzunehmen. Viele Einwohnerinnen und Einwohner versuchten zu fliehen, doch zahlreiche Flüchtlinge wurden von serbischen Einheiten aufgegriffen. Männer und Jungen im Alter zwischen 16 und 65 Jahren wurden von ihren Familien getrennt, gefangen genommen und anschließend systematisch ermordet. Die Opfer wurden in Massengräbern verscharrt, teilweise später wieder umgebettet, um die Spuren des Verbrechens zu verwischen.

Schätzungen zufolge wurden etwa 7.000 bis 8.000 Menschen getötet. Das Ereignis gilt heute als Teil des Srebrenica Massacre und wird von internationalen Gerichten als Völkermord eingestuft. Viele Opfer konnten bis heute nicht eindeutig identifiziert werden.

Die Ereignisse von Srebrenica zeigen, wie schnell Hass, Nationalismus und ethnische Konflikte in extreme Gewalt umschlagen können. Gleichzeitig werfen sie auch Fragen nach der Verantwortung der internationalen Gemeinschaft auf, da die Stadt trotz ihres Status als UN-Schutzzone nicht ausreichend geschützt werden konnte.

Das Massaker von Srebrenica erinnert daran, wie wichtig Frieden, Menschenrechte und internationale Zusammenarbeit sind. Nur durch das Erinnern an solche Verbrechen kann versucht werden, ähnliche Tragödien in Zukunft zu verhindern.

K.7/S. 84/3 individuelle Lösung

K.7/S. 84/4 individuelle Lösung

K.7/S. 84/5 individuelle Lösung

Lösungen LehrerInnenheft, S. 42 - 45

AB1

AB2

1. ANNE FRANK

2. Von links nach rechts: Das Tagebuch der Anne Frank * Die Weiße Rose * Widerstand in Österreich * Das Attentat auf Hitler * Schindlers Liste * Der Fall Jägerstätter

1. Kommunist * Sozialisten * geschwiegen * einsperrten * protestierten

2. mögliche Lösung: Der Text möchte zeigen, dass es gefährlich ist, Unrecht einfach hinzunehmen oder zu schweigen. Viele Menschen haben im Nationalsozialismus nicht protestiert, weil sie selbst nicht direkt betroffen waren. Dadurch konnten die Nationalsozialisten immer mehr Gruppen verfolgen.

Die Botschaft des Textes ist daher: Man muss gegen Ungerechtigkeit und Verfolgung aufstehen, auch wenn man selbst nicht betroffen ist. Wenn alle schweigen, gibt es am Ende niemanden mehr, der helfen oder protestieren kann.

3. mögliche Lösung: Es ist wichtig, frühzeitig gegen Ungerechtigkeit und Diskriminierung Stellung zu beziehen, weil sich solche Entwicklungen sonst immer weiter ausbreiten können.

1. Ungerechtigkeit kann sich schnell ausweiten: Wenn niemand widerspricht, fühlen sich Täter oft bestätigt. Diskriminierung kann dann immer mehr Menschen betreffen.

2. Schutz von Menschenrechten: Alle Menschen haben gleiche Rechte und Würde. Wenn man Ungerechtigkeit nicht stoppt, werden diese Rechte verletzt.

3. Verantwortung der Gesellschaft: Eine demokratische Gesellschaft funktioniert nur, wenn Menschen Verantwortung übernehmen und Unrecht nicht akzeptieren.

4. Geschichte als Warnung: Die Geschichte zeigt, dass Schweigen gegenüber Diskriminierung schwere Folgen haben kann. Deshalb ist es wichtig, früh zu reagieren und sich für andere einzusetzen.

Zusammenfassung: Frühzeitig Stellung zu beziehen hilft, Ungerechtigkeit zu stoppen, Menschen zu schützen und eine gerechte und demokratische Gesellschaft zu erhalten.

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Lösungen LehrerInnenheft, S. 42 - 45

AB3

2. „Sag nein!“ / „Sagt nein!“ - Der Schlüsselsatz kommt 3-mal vor

3. mögliche Lösung: Der Autor Wolfgang Borchert will mit dem Satz „Dann gibt es nur eins!“ ausdrücken, dass Menschen in einer Situation, in der sie zum Krieg oder zu Gewalt beitragen sollen, eine klare Entscheidung treffen müssen.

Er meint damit, dass man nicht einfach gehorchen oder mitmachen darf, wenn dadurch Krieg, Leid und Zerstörung unterstützt werden. Stattdessen sollen Menschen Mut haben und „Nein“ sagen, auch wenn das schwierig ist.

Die Aussage des Autors ist also: Wenn Menschen aufgefordert werden, am Krieg mitzuwirken oder ihn zu unterstützen, gibt es nur eine richtige Haltung – sich zu weigern und Widerstand zu leisten. Dadurch soll Krieg verhindert werden.

4. mögliche Lösung: Im Text des Autors Wolfgang Borchert spiegeln sich viele Erfahrungen aus dem Zweiter Weltkrieg wider:

1. Zerstörung durch Krieg: Der Text erinnert daran, dass im Krieg Waffen hergestellt werden und dadurch große Zerstörung entsteht. Viele Städte wurden im Zweiten Weltkrieg bombardiert und zerstört.

2. Beteiligung vieler Menschen am Krieg: Der Autor spricht Arbeiter, Verkäuferinnen und Mütter an. Damit zeigt er, dass im Krieg nicht nur Soldaten beteiligt sind, sondern auch viele Menschen in der Gesellschaft – etwa durch Waffenproduktion oder Unterstützung der Armee.

3. Leid der Familien: Besonders Mütter werden angesprochen. Im Zweiten Weltkrieg verloren viele Familien ihre Söhne oder Männer im Krieg. Der Text erinnert an dieses große menschliche Leid.

4. Zwang und Gehorsam: Viele Menschen mussten im Krieg Befehle befolgen, etwa in der Rüstungsindustrie oder im Militär. Der Autor fordert dazu auf, solchen Befehlen nicht blind zu folgen.

Zusammenfassung: Der Text bezieht sich auf Erfahrungen wie Krieg, Zerstörung, Leid der Familien, Waffenproduktion und den Druck, Befehle zu befolgen. Aus diesen Erfahrungen heraus ruft der Autor dazu auf, Krieg nicht zu unterstützen und „Nein“ zu sagen.

Lernstandserhebung

1. RASSISMUS: Rassismus bedeutet, dass Menschen wegen ihrer Herkunft, Hautfarbe, Kultur oder Religion als weniger wertvoll oder schlechter angesehen und deshalb benachteiligt oder diskriminiert werden.

ANTISEMITISMUS: Antisemitismus ist Feindseligkeit, Vorurteile oder Hass gegenüber Juden, nur weil sie jüdisch sind oder als jüdisch angesehen werden. Er zeigt sich zum Beispiel in Diskriminierung, Ausgrenzung oder Gewalt.

2.

Begriff

Erklärung

Holocaust planmäßige Vernichtung von Millionen Jüdinnen und Juden durch das NS-Regime

Genozid Völkermord an einer bestimmten Bevölkerungsgruppe

Deportation zwangsweise Verschleppung von Menschen in Lager

Konzentrationslager Lager, in denen Menschen eingesperrt, ausgebeutet und oft ermordet wurden

Antisemitismus Feindschaft und Diskriminierung gegenüber jüdischen Menschen

Ghetto abgesperrtes Stadtviertel, in dem jüdische Menschen unter Zwang leben mussten

Vernichtungslager Lager, die hauptsächlich zur systematischen Ermordung von Menschen errichtet wurden

Shoa hebräischer Begriff für den Holocaust

Rassismus Ideologie, die Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder angeblicher „Rasse“ abwertet

Widerstand Handlungen von Menschen, die sich gegen das NS-Regime stellten Nürnberger Gesetze NS-Gesetze von 1935, die jüdischen Menschen viele Rechte entzogen

Propaganda gezielte Beeinflussung der Bevölkerung durch Medien und politische Botschaften

3. Jüdinnen und Juden * Sinti und Roma * politische Gegner (z. B. Kommunisten und Sozialdemokraten) * Menschen mit Behinderungen * Homosexuelle * Zeugen Jehovas * Kriegsgefangene und Zwangsarbeiterinnen/Zwangsarbeiter

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Lösungen LehrerInnenheft, S. 42 - 45

Lernstandserhebung

4.

richtig falsch

Der Holocaust fand während des Zweiten Weltkriegs statt. X

Nur jüdische Menschen wurden im Nationalsozialismus verfolgt. X

Viele Opfer wurden in Vernichtungslager deportiert. X

Antisemitismus bedeutet Feindschaft gegenüber jüdischen Menschen. X

Ghettos waren abgesperrte Wohngebiete, in denen jüdische Menschen leben mussten. X

Konzentrationslager wurden hauptsächlich zur Erholung von Soldaten genutzt. X

Propaganda wurde vom NS-Regime eingesetzt, um die Bevölkerung zu beeinflussen. X

Auch Sinti und Roma gehörten zu den verfolgten Gruppen im Nationalsozialismus. X

Viele Menschen leisteten keinen Widerstand, weil dies lebensgefährlich war. X

Der Begriff „Genozid“ bedeutet die systematische Vernichtung einer Bevölkerungsgruppe. X

5. mögliche Lösung: Nach dem Zweiter Weltkrieg und den Verbrechen des Holocaust wurde deutlich, dass Millionen Menschen wegen ihrer Herkunft, Religion oder politischen Überzeugung ermordet wurden.

Deshalb schufen Staaten nach dem Krieg internationale Regeln gegen Völkermord, um:

1. Menschen besser zu schützen: Alle Menschen sollen unabhängig von Herkunft, Religion oder Kultur geschützt werden.

2. Verbrechen zu verhindern: Durch internationale Gesetze soll verhindert werden, dass solche Verbrechen wieder passieren.

3. Täter bestrafen zu können: Die Regeln ermöglichen es internationalen Gerichten, Verantwortliche für Völkermord zur Rechenschaft zu ziehen.

4. Aus der Geschichte zu lernen: Die Weltgemeinschaft wollte aus den Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs lernen und ähnliche Verbrechen in Zukunft verhindern.

Zusammenfassung: Internationale Regeln gegen Völkermord wurden geschaffen, um Menschenrechte zu schützen, schwere Verbrechen zu verhindern und Täter international bestrafen zu können.

6. Internationaler Strafgerichtshof * Internationaler Gerichtshof * Vereinte Nationen * Internationales Strafgericht für das ehemalige Jugoslawien * Internationales Strafgericht für Ruanda * Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte * Internationaler Residualmechanismus für die UN-Straftribunale * Sondergerichtshof für Sierra Leone * Außerordentliche Kammern in den Gerichten Kambodschas * Kosovo-Sonderkammern

Arbeitsblatt 1 / KOPIERVORLAGE

Zweite Republik Österreich

NAME: DATUM:

Welche Überschrift passt hier?

In diesen Geschichtsquellen sind die Überschriften verloren gegangen. Lies zuerst einmal jede Quelle genau durch dann suche die passende Überschrift und trage den entsprechenden Buchstaben ein!

A Truppen der Roten Armee überschreiten bei Klostermarienburg im Burgenland die österreichische Grenze.

B In den Straßen der Städte gab es keine Polizisten. In den Dörfern keinen Gendarmen. Nirgends ein Postamt, kein Telefon, keine Eisenbahn!

C Die demokratische Republik Österreich ist wiederhergestellt und im Geiste der Verfassung von 1920 einzurichten …

D Der Alliierte Rat erklärt, dass die Autorität der Provisorischen österreichischen Regierung … auf ganz Österreich ausgedehnt werden soll, wobei es eine der Hauptaufgaben der Provisorischen österreichischen Regierung sein wird, sobald als möglich und nicht später als am 31. Dezember 1945 freie Wahlen abzuhalten.

E Die neue Regierung ist das Ergebnis des Willens aller Parteien, in einer Konzentration aller aufbauwilligen Kräfte dem Wunsch der Gesamtbevölkerung Österreichs Rechnung zu tragen und in den nächsten Monaten alle Parteipolitik beiseite zu stellen im Interesse der Sicherung der dringendsten Lebenserfordernisse des Staates und jedes einzelnen Bürgers.

F Im Durchschnitt bekam man pro Kopf bis zum 20. April täglich 0,25 kg Brot, vom 20. April bis Ende Mai 0,50 kg bis 1 kg für die Woche! Brot war das einzige Nahrungsmittel, das überhaupt abgegeben wurde. Jeder litt Hunger; eine Schnitte Brot war ein nobles Geschenk.

G Im Herbst 1945 trat ich in die siebente Klasse meiner Schule ein, die jetzt wieder Realschule hieß … Über den Un- und Irrsinn, der dort sieben Jahre lang gelehrt worden war, wurde, nach dem Urväterbrauch der Reinhaltung des Nestes, kein Wort verloren. Autorität bleibt Autorität.

H … an die Stelle des Nationalsozialismus das österreichische Volks- und Staats-bewusstsein, anstatt des Führertums die Überlegenheit echter Demokratie und anstatt der Idee der Gewalt die der Humanität als Ziel österreichischer Erziehung.

I Was in Oberösterreich und Salzburg die Amerikaner zu bieten hatten, das boten in Wien die Russen an: Lebensmittel und Zigaretten für den schwarzen Markt. Dafür wollten sie Kleidungsstücke, Uhren, Fotoapparate, Musikinstrumente, schließlich sogar Autos.

J So ändern sich die Zeiten: Einmal galt es als unschicklich, wenn der Mensch auf der Straße aß. Heute geht der Mensch, der Gelegenheit hat, etwas vor den Augen aller zu essen, hocherhobenen Hauptes durch die Kärntner Straße.

____ Karl Renner beklagt die Lage der öffentlichen Verwaltung

_____ Tausche Lebensmittel gegen Wertgegenstände

_____ September 1945: Allgemeine Richtlinien für Erziehung und Unterricht an den österreichischen Schulen

_____ Art. 1 – Proklamation der Provisorischen österreichischen Staatsregierung

_____ Eine Wurst- oder gar eine Schinkensemmel wird zur Sensation.

_____ April 1945 in Wien

_____ Die Alliierten fordern Wahlen.

_____ Leopold Figl bildet eine Konzentrationsregierung,

_____ Schlagzeilen März 1945: Einmarsch in Österreich

_____ Erinnerungen des 17-Jährigen Gerhard Amanshauser

Arbeitsblatt 2 / KOPIERVORLAGE

Zweite Republik Österreich

NAME: DATUM:

Teste dein Wissen: Kreuzworträtsel zur österreichischen Politik und Geschichte

Löse dieses Kreuzworträtsel!

senkrecht:

1. Wie nennt man das wirtschaftliche Hilfsprogramm der USA, das nach dem Zweiten Weltkrieg den Wiederaufbau vieler europäischer Länder unterstützte?

3. Wie nannte man die Karten oder Gutscheine, mit denen Menschen nach dem Zweiten Weltkrieg nur eine bestimmte Menge an Lebensmitteln kaufen konnten?

5. Wie nennt man den illegalen Handel mit Waren, der besonders in Zeiten von Knappheit – zum Beispiel nach dem Zweiten Weltkrieg –weit verbreitet war?

6. Wie nennt man Soldaten des Bundesheeres, die bei Katastrophen helfen, Brücken bauen oder Wege freiräumen?

7. Wie nennt man die feierliche Erklärung von Soldatinnen und Soldaten, in der sie versprechen, Österreich zu dienen und ihre Aufgaben gewissenhaft zu erfüllen?

8. Wie heißt das österreichische Gesetz von 1947, das die NSDAP und jede Wiederbetätigung des Nationalsozialismus verbietet?

9. Wie nannte man österreichische Soldaten und Kriegsgefangene, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus Gefangenschaft oder aus dem Krieg wieder nach Hause zurückkehrten?

waagrecht:

2. Wie hieß das gemeinsame Gremium der vier Besatzungsmächte (USA, Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich), das Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg verwaltete?

4. Wie nennt man die Zeit von 1945 bis 1955, in der Österreich von den vier Siegermächten des Zweiten Weltkriegs verwaltet wurde?

10. Wie nennt man die Grenze, die nach dem Zweiten Weltkrieg die verschiedenen Besatzungszonen in Österreich voneinander trennte?

11. Wie heißt das Abkommen von 1955 zwischen Österreich und der Sowjetunion, das den Weg zum österreichischen Staatsvertrag und zur Neutralität vorbereitete?

12. Wie nennt man die Maßnahmen nach dem Zweiten Weltkrieg, mit denen ehemalige Nationalsozialisten aus wichtigen politischen und gesellschaftlichen Positionen entfernt werden sollten?

Arbeitsblatt 4 / KOPIERVORLAGE

Zweite Republik Österreich

NAME: DATUM:

Verfassungs-Detektive

1. Lies den Text zur österreichischen Verfassung aufmerksam durch! Arbeite anschließend mit deiner Partnerin oder deinem Partner zusammen! Stellt euch vor, ihr seid Detektivinnen und Detektive, die wichtige Informationen im Text suchen!

2. Markiert im Text mit unterschiedlichen Farben!

BLAU: alle Rechte der Bürgerinnen und Bürger (zum Beispiel: Meinungsfreiheit, Wahlrecht).

GRÜN: alle Pflichten der Bürgerinnen und Bürger.

ROT: alle staatlichen Institutionen (zum Beispiel Parlament, Regierung, Gerichte).

Die österreichische Verfassung

Die österreichische Verfassung ist das wichtigste Gesetz des Staates. In ihr stehen die grundlegenden Regeln dafür, wie Österreich organisiert ist und wie der Staat funktioniert. Die Verfassung legt fest, welche Rechte und Pflichten die Bürgerinnen und Bürger haben und wie die staatlichen Institutionen zusammenarbeiten.

Österreich ist eine demokratische Republik. Das bedeutet, dass die Macht vom Volk ausgeht. Die Bürgerinnen und Bürger können ihre Vertreterinnen und Vertreter wählen, zum Beispiel bei den Wahlen zum Nationalrat. Auch der Bundespräsident wird direkt vom Volk gewählt. Ein wichtiges Prinzip der österreichischen Verfassung ist die Gewaltenteilung. Die Macht im Staat wird auf drei Bereiche verteilt: die Gesetzgebung, die Vollziehung und die Rechtsprechung. Die Gesetzgebung liegt vor allem beim Parlament, das aus Nationalrat und Bundesrat besteht. Die Vollziehung übernimmt die Bundesregierung gemeinsam mit der Verwaltung. Für die Rechtsprechung sind die Gerichte zuständig. Durch diese Aufteilung soll verhindert werden, dass zu viel Macht bei einer einzigen Institution liegt.

Die Verfassung schützt außerdem wichtige Grundrechte der Menschen. Dazu gehören zum Beispiel die Meinungsfreiheit, die Religionsfreiheit, das Recht auf Gleichbehandlung und das Recht auf freie Wahlen. Gleichzeitig haben Bürgerinnen und Bürger auch Pflichten, etwa die Einhaltung der Gesetze.

Die österreichische Verfassung sorgt dafür, dass das Zusammenleben in Österreich nach klaren Regeln funktioniert und dass die Rechte der Menschen geschützt werden.

3. Vergleicht eure Markierungen und besprecht gemeinsam:

• Welche Rechte sind besonders wichtig für Menschen in einer Demokratie?

• Welche Aufgaben und Pflichten haben Bürgerinnen und Bürger?

4. Diskutiert anschließend gemeinsam:

• Warum braucht ein Staat überhaupt eine Verfassung?

• Was könnte passieren, wenn es keine Verfassung gäbe?

5. Schreibt zwei bis drei Sätze auf, in denen ihr erklärt, warum die Verfassung für das Zusammenleben in einem Staat wichtig ist!

Lernstandserhebung

Zweite Republik Österreich

NAME: DATUM:

1. Kreuze jeweils die richtige Antwort an! 12/

a) Wann wurde die Zweite Republik Österreich gegründet?

 1918  1938  1945  1955

b) Wer erklärte im April 1945 die Wiedererrichtung Österreichs?

 Karl Renner  Bruno Kreisky  Adolf Hitler  Leopold Figl

c) Welche Länder besetzten Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg?

 Deutschland, Italien, Ungarn, Polen  USA, Sowjetunion, Großbritannien, Frankreich

 Spanien, Portugal, Griechenland, Türkei  Schweiz, Schweden, Norwegen, Finnland

d) Wie lange dauerte die Besatzungszeit in Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg?

 1945–1950  1945–1955  1938–1945  1950–1960

e) Welches wichtige Dokument brachte Österreich 1955 seine volle Unabhängigkeit zurück?

 Marshallplan  Staatsvertrag  Friedensvertrag von Versailles

f) Wo wurde der österreichische Staatsvertrag 1955 unterschrieben?

 Schloss Schönbrunn  Schloss Belvedere  Wiener Rathaus  Hofburg

g) Wer rief nach der Unterzeichnung des Staatsvertrags den berühmten Satz „Österreich ist frei!“?

 Karl Renner  Leopold Figl  Bruno Kreisky  Theodor Körner

h) Welche politische Entscheidung traf Österreich 1955 zusätzlich zum Staatsvertrag?

 Beitritt zur NATO  Einführung der Monarchie  Erklärung der Neutralität

i) Was bedeutet die Neutralität Österreichs?

 Österreich darf keine Wahlen durchführen

 Österreich beteiligt sich nicht an militärischen Bündnissen und Kriegen

 Österreich hat keine Regierung

 Österreich gehört zu einem anderen Staat

j) Welche Stadt wurde während der Besatzungszeit von allen vier Siegermächten gemeinsam verwaltet?

 Graz  Linz  Salzburg  Wien

k) Welches Ziel hatten viele Politiker beim Aufbau der Zweiten Republik?

 eine Diktatur errichten  eine demokratische Republik aufbauen

 Österreich in mehrere Staaten teilen  eine Monarchie einführen

l) Warum war der Staatsvertrag für Österreich besonders wichtig?

 Österreich verlor dadurch seine Unabhängigkeit

 Die Besatzungstruppen blieben dauerhaft

 Österreich wurde wieder ein unabhängiger Staat

Lernstandserhebung

Zweite Republik Österreich

NAME: DATUM:

2. Beantworte die Fragen in 2–3 Sätzen! 4/

Warum war der Staatsvertrag für Österreich so wichtig?

Was bedeutet die österreichische Neutralität?

3. Ergänze die fehlenden Wörter! 4/

Die umfassende Landesverteidigung in Österreich besteht aus vier Bereichen: der der geistigen, der zivilen und der Landesverteidigung. Das österreichische ist für die militärische Verteidigung zuständig. Es hilft aber auch bei , zum Beispiel bei Hochwasser oder Lawinen.

4. Ordne die Beispiele dem richtigen Bereich der umfassenden Landesverteidigung zu! 4/

Beispiel

Schutz wichtiger Betriebe und Infrastruktur

Ausbildung von Soldatinnen und Soldaten

Information der Bevölkerung über Demokratie und Werte

Katastrophenschutz für die Bevölkerung

Bereich

5. Beantworte in 1–2 Sätzen! 2/ Warum ist die Sozialpartnerschaft für Österreich wichtig?

24-26= du bist Geschichtsmeisterin/Geschichtsmeister 20-23 = du hast dir viel gemerkt 16-19 = du weißt schon einiges 13-15 = du solltest noch viel üben < 12 = du solltest dir dieses Kapitel im Buch noch einmal durchlesen

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Lösungen „Aufgaben für schlaue Köpfe“, Buch S. 90 - 99

K.1/S. 90/1

Der 1. Bezirk muss weiß bleiben, weil er keiner einzelnen Besatzungsmacht zugeordnet war. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Wien in vier Besatzungszonen aufgeteilt: eine amerikanische, eine sowjetische, eine britische und eine französische Zone. Der 1. Bezirk (Innere Stadt) wurde jedoch gemeinsam von allen vier Besatzungsmächten verwaltet. Die Kontrolle wechselte regelmäßig zwischen ihnen. Darum wird der 1. Bezirk auf Karten meist weiß dargestellt.

K.1/S. 90/2 mögliche Lösung: Die Aufteilung Wiens in vier Besatzungszonen nach dem Zweiten Weltkrieg brachte für die Bevölkerung sowohl Schwierigkeiten als auch einige Vorteile.

Schwierigkeiten: Kontrollen und Einschränkungen: Beim Wechsel von einer Zone in eine andere gab es oft Kontrollen durch Soldaten. Das machte den Alltag für viele Menschen komplizierter. * Unterschiedliche Regeln: In den verschiedenen Zonen galten teilweise unterschiedliche Vorschriften und Verwaltungsstrukturen. * Politische Spannungen: Zwischen den Besatzungsmächten gab es Konflikte, besonders zwischen der Sowjetunion und den westlichen Mächten. Das führte zu Unsicherheit in der Bevölkerung. * Versorgungsprobleme: In der Nachkriegszeit gab es große Schwierigkeiten bei der Versorgung mit Lebensmitteln, Wohnraum und Energie.

Vorteile: Schutz vor einer einzigen Besatzungsmacht: Die Aufteilung verhinderte, dass nur eine Macht über ganz Wien bestimmte. * Unterstützung beim Wiederaufbau: Die verschiedenen Besatzungsmächte halfen teilweise beim Wiederaufbau der Stadt und bei der Versorgung der Bevölkerung. * Schritt zur späteren Unabhängigkeit: Die Zusammenarbeit der vier Mächte trug letztlich dazu bei, dass Österreich 1955 seine volle Souveränität wiedererlangte.

Beurteilung: Für die Bevölkerung war die Situation zunächst sehr schwierig, weil der Alltag durch Kontrollen, Mangel und politische Spannungen geprägt war. Gleichzeitig bot die gemeinsame Kontrolle Wiens auch eine gewisse politische Balance und trug langfristig zur Wiederherstellung eines unabhängigen Österreichs bei.

K.1/S. 90/3 b) 7 g Fett: 1,51 Groschen * 50 g Nährmittel: 3,25 Groschen * 15 g Zucker: 1,04 Groschen * 50 g Kaffee: 1,4 Groschen * 200 g Salz: 5,2 Groschen * pro Monat: 4 Schilling 92 Groschen

K.1/S. 90/4 mögliche Lösung: Im Vergleich zur Besatzungszeit fällt auf, dass die Versorgung heute viel sicherer, einfacher und besser organisiert ist.

Damals fehlten vielen Menschen Lebensmittel, Heizmaterial, Kleidung und Wohnraum. Viele Häuser waren zerstört, es gab Hunger, Kälte und oft nur das Nötigste zum Leben. Produkte waren nicht immer frei verfügbar, manchmal brauchte man Lebensmittelkarten, und vieles war knapp. Auch Strom, Verkehr und medizinische Versorgung funktionierten nach dem Krieg oft nur eingeschränkt.

Heute ist meine Situation ganz anders: Lebensmittel, Kleidung, Medikamente, Strom, Heizung und viele andere Dinge des Alltags sind normalerweise ständig verfügbar. Supermärkte sind voll, Wohnungen sind meist beheizbar, und die medizinische Versorgung ist deutlich besser. Auch Mobilität, Kommunikation und Sicherheit im Alltag sind heute viel selbstverständlicher. Die Unterschiede zeigen, dass die Lebensbedingungen nach dem Krieg sehr hart und unsicher waren. Viele Menschen mussten mit Mangel, Angst und Zerstörung leben. Daran erkennt man, wie schwierig der Alltag in der Besatzungszeit war und wie stark sich die Lebensqualität seitdem verbessert hat.

K.1/S. 90/5 individuelle Lösung

K.3/S. 95/1 1. Zeile: von links nach rechts: B * C 2. Zeile: von links nach rechts: D * A

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Lösungen

K.3/S. 95/2

„Aufgaben

für schlaue Köpfe“, Buch S. 90 - 99

mögliche Lösung: 1920: Die erste Verfassung der Republik entstand nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Zusammenbruch der Habsburgermonarchie. Österreich wurde zu einer demokratischen Republik, in der die politische Macht vom Volk ausgehen sollte. Die Verfassung legte wichtige demokratische Grundprinzipien fest, wie Wahlen, Gewaltenteilung und Gleichheit vor dem Gesetz.

1934: Die Verfassung von 1934 entstand in einer Zeit politischer Konflikte und Spannungen. Die Demokratie wurde abgeschafft und durch den sogenannten Ständestaat ersetzt. Politische Parteien wurden stark eingeschränkt, und die Regierung erhielt mehr Macht. Die Bevölkerung hatte weniger politische Mitbestimmung.

1945: Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Österreich wieder als demokratische Republik aufgebaut. Der „Anschluss“ an Deutschland von 1938 wurde für ungültig erklärt. Ziel war es, wieder eine freie und demokratische Ordnung herzustellen.

2016: Die Änderung von 2016 zeigt, dass sich die Verfassung an neue gesellschaftliche Entwicklungen anpasst. Besonders wichtig war hier die Stärkung der Gleichberechtigung, zum Beispiel durch den Schutz von Menschen mit Behinderungen und das Ziel, gleiche Chancen für alle Menschen zu gewährleisten.

K.3/S. 95/3

K.3/S. 95/4 mögliche Lösung: Es ist wichtig, dass Legislative, Exekutive und Judikative voneinander getrennt sind, weil dadurch verhindert wird, dass zu viel Macht bei einer einzigen Person oder Institution liegt. Die Legislative (z. B. das Parlament) beschließt die Gesetze. Die Exekutive (z. B. Regierung und Verwaltung) führt diese Gesetze aus. Die Judikative (Gerichte) überprüft, ob die Gesetze eingehalten werden. Durch diese Gewaltenteilung kontrollieren sich die drei Bereiche gegenseitig. Dadurch wird verhindert, dass jemand seine Macht missbraucht oder allein über wichtige Entscheidungen bestimmt. So werden Demokratie, Freiheit und die Rechte der Bürgerinnen und Bürger besser geschützt.

K.3/S. 95/5 mögliche Lösung: Wenn eine der drei Gewalten zu viel Macht erhält, kann das die Demokratie und die Rechte der Menschen gefährden.

Zu viel Macht der Legislative (Parlament): Wenn das Parlament ohne Kontrolle Gesetze beschließen kann, könnten Gesetze entstehen, die ungerechte oder diskriminierende Regeln enthalten. Minderheitenrechte könnten eingeschränkt werden. * Zu viel Macht der Exekutive (Regierung): Wenn die Regierung zu viel Macht hat, könnte sie ohne ausreichende Kontrolle Entscheidungen treffen, die die Freiheit der Bevölkerung einschränken. Das kann zu autoritären oder diktatorischen Strukturen führen. * Zu viel Macht der Judikative (Gerichte): Wenn Gerichte zu viel Einfluss haben, könnten sie politische Entscheidungen bestimmen, obwohl diese eigentlich von gewählten Vertreterinnen und Vertretern getroffen werden sollten. Beurteilung: Wenn die Gewaltenteilung nicht funktioniert, besteht die Gefahr von Machtmissbrauch, Einschränkung von Grundrechten und dem Verlust demokratischer Kontrolle. Deshalb ist es wichtig, dass sich die drei Gewalten gegenseitig kontrollieren und im Gleichgewicht bleiben.

K.5/S. 99/1 individuelle Lösung

K.5/S. 99/2 individuelle Lösung

K.5/S. 99/3 individuelle Lösung

K.5/S. 99/4 mögliche Lösung: Ähnliche Systeme wie die österreichische Sozialpartnerschaft gibt es in mehreren europäischen Ländern. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wie stark der Staat beteiligt ist und wie viel Einfluss Gewerkschaften und Arbeitgeberorganisationen haben.

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Lösungen „Aufgaben für schlaue Köpfe“, Buch S. 90 - 99

K.5/S. 99/5 mögliche Lösung: In Österreich arbeiten Arbeitnehmervertretungen (z. B. Gewerkschaften und Arbeiterkammer) und Arbeitgebervertretungen (z. B. Wirtschaftskammer) im Rahmen der Sozialpartnerschaft eng zusammen. Konflikte über Löhne, Arbeitszeiten oder Arbeitsbedingungen werden meist durch Verhandlungen und Kompromisse gelöst. Dadurch versucht man, Probleme frühzeitig zu besprechen, bevor es zu Streiks kommt. Streiks sind daher oft nicht notwendig, weil viele Entscheidungen bereits am Verhandlungstisch getroffen werden.

Vorteile für die Wirtschaft: Stabilität für Unternehmen: Betriebe können besser planen, weil es seltener zu Arbeitsausfällen durch Streiks kommt. * Wirtschaftliche Sicherheit: Produktion und Dienstleistungen laufen meist ohne längere Unterbrechungen weiter. * Investitionsfreundliches Umfeld: Eine stabile Arbeitsbeziehung zwischen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern macht das Land für Unternehmen attraktiver.

Vorteile für die Gesellschaft: Weniger Konflikte im Arbeitsleben: Probleme werden eher durch Gespräche gelöst als durch harte Auseinandersetzungen. * Sozialer Frieden: Zusammenarbeit und Kompromisse stärken das Vertrauen zwischen verschiedenen Gruppen der Gesellschaft. * Stabile Arbeitsbedingungen: Arbeitnehmerinteressen und wirtschaftliche Interessen können gemeinsam berücksichtigt werden.

K.5/S. 99/6 mögliche Lösung: Die Sozialpartnerschaft beeinflusst meinen Alltag vor allem indirekt, weil viele Regeln für Arbeit und Wirtschaft durch Verhandlungen zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretungen entstehen.

1. Löhne und Einkommen: Durch Verhandlungen zwischen Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden werden Kollektivverträge abgeschlossen. Diese legen Mindestlöhne fest. Dadurch erhalten viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer faire Bezahlung, was sich auch auf den Lebensstandard von Familien auswirkt.

2. Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen: In den Verhandlungen wird auch über Arbeitszeiten, Pausen oder Urlaubsregelungen entschieden. Das kann dazu beitragen, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geregelte Arbeitszeiten und ausreichend Erholung haben.

3. Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer: Organisationen wie Gewerkschaften oder Arbeiterkammern setzen sich für Arbeitnehmerrechte, Sicherheit am Arbeitsplatz und soziale Absicherung ein. Dadurch haben Beschäftigte mehr Schutz gegenüber Arbeitgebern.

4. Stabilität im Alltag: Weil Konflikte meist durch Gespräche gelöst werden, gibt es weniger Streiks und Arbeitsausfälle. Das sorgt für mehr Stabilität in der Wirtschaft und damit auch im Alltag der Menschen.

Begründung: Die Sozialpartnerschaft schafft durch Verhandlungen und Kompromisse Regeln, die sowohl Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als auch Unternehmen berücksichtigen. Dadurch entstehen faire Arbeitsbedingungen, wirtschaftliche Stabilität und sozialer Frieden, die sich direkt oder indirekt auf das tägliche Leben auswirken.

K.5/S. 99/7 mögliche Lösung: Was gut daran ist: Konflikte zwischen Arbeitgeberrinnen und Arbeitgebern und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern werden meist durch Gespräche und Verhandlungen gelöst. * Es gibt weniger Streiks, weil viele Probleme vorher geklärt werden. * Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden durch Gewerkschaften und Arbeiterkammern vertreten. * Entscheidungen werden oft gemeinsam getroffen, wodurch Kompromisse möglich sind. * Die Sozialpartnerschaft trägt zu Stabilität in Wirtschaft und Gesellschaft bei. Was verbessert werden könnte: Manche Menschen finden, dass nicht alle Gruppen gleich stark vertreten sind, zum Beispiel junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer oder Menschen mit atypischen Jobs. * Entscheidungen werden manchmal hinter verschlossenen Türen getroffen und sind für die Öffentlichkeit nicht immer transparent. * Neue Arbeitsformen (z. B. digitale Plattformarbeit) werden nicht immer ausreichend berücksichtigt. * Manche wünschen sich mehr Mitsprache der Bevölkerung oder der Beschäftigten selbst.

Die Sozialpartnerschaft hat viele Vorteile, weil sie zur Zusammenarbeit und zum sozialen Frieden beiträgt. Gleichzeitig kann es sinnvoll sein, das System weiterzuentwickeln, damit auch neue Arbeitsformen und unterschiedliche Interessen besser berücksichtigt werden.

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Lösungen LehrerInnenheft, S. 52 - 56

AB1 B: Karl Renner beklagt die Lage der öffentlichen Verwaltung. * I: Tausche Lebensmittel gegen Wertgegenstände * H: September 1945: Allgemeine Richtlinien für Erziehung und Unterricht an den österreichischen Schulen * C: Art. 1 – Proklamation der Provisorischen österreichischen Staatsregierung * J: Eine Wurst- oder gar eine Schinkensemmel wird zur Sensation. * F: April 1945 in Wien * D: Die Alliierten fordern Wahlen. * E: Leopold Figl bildet eine Konzentrationsregierung. * A: Schlagzeile März 1945: Einmarsch in Österreich * G: Erinnerungen des 17-Jährigen Gerhard Amanshauser

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Lösungen LehrerInnenheft, S. 52 - 56

AB2

AB3 2. BLAU: Rechte der Bürgerinnen und Bürger * Meinungsfreiheit * Religionsfreiheit * Recht auf Gleichbehandlung * Recht auf freie Wahlen * Vertreterinnen und Vertreter wählen

GRÜN: Pflichten der Bürgerinnen und Bürger * Einhaltung der Gesetze

ROT: Staatliche Institutionen * Nationalrat * Bundespräsident * Parlament * Bundesrat * Bundesregierung * Verwaltung * Gerichte

3. mögliche Lösung: Welche Rechte sind besonders wichtig für Menschen in einer Demokratie?: Besonders wichtig sind Rechte wie Meinungsfreiheit, freie Wahlen, Religionsfreiheit und Gleichbehandlung vor dem Gesetz. Diese Rechte ermöglichen es den Menschen, ihre Meinung frei zu äußern, an politischen Entscheidungen teilzunehmen und ohne Diskriminierung zu leben. Welche Aufgaben und Pflichten haben Bürgerinnen und Bürger?: Bürgerinnen und Bürger müssen sich an die Gesetze halten und die Rechte anderer respektieren. Außerdem gehört es in einer Demokratie dazu, sich zu informieren, wählen zu gehen und Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen.

4. mögliche Lösung: Warum braucht ein Staat überhaupt eine Verfassung?: Eine Verfassung legt die grundlegenden Regeln für den Staat fest. Sie bestimmt, wie die Macht verteilt ist, welche Rechte die Bürgerinnen und Bürger haben und wie staatliche Institutionen zusammenarbeiten. Was könnte passieren, wenn es keine Verfassung gäbe?: Ohne Verfassung gäbe es keine klaren Regeln für den Staat und die Rechte der Menschen wären nicht ausreichend geschützt. Dadurch könnte es leichter zu Machtmissbrauch oder ungerechten Entscheidungen kommen.

5. mögliche Lösung: Die Verfassung ist wichtig, weil sie die grundlegenden Regeln für das Zusammenleben in einem Staat festlegt. Sie schützt die Rechte der Bürgerinnen und Bürger und sorgt dafür, dass die Macht im Staat gerecht verteilt und kontrolliert wird. Dadurch wird Demokratie und ein friedliches Zusammenleben ermöglicht.

Lernstandserhebung

1. a) 1945 * b) Karl Renner * c) USA, Sowjetunion, Großbritannien, Frankreich * d) 1945 – 1955 * e) Staatsvertrag * f) Schloss Belvedere * g) Leopold Figl * h) Erklärung der Neutralität * i) Österreich beteiligt sich nicht an militärischen Bündnissen und Kriegen. * j) Wien * k) eine demokratische Republik aufbauen * l) Österreich wurde wieder ein unabhängiger Staat.

2. Der Staatsvertrag von 1955 beendete die Besatzungszeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Die vier Besatzungsmächte zogen ihre Truppen ab, und Österreich wurde wieder ein unabhängiger Staat. * Die österreichische Neutralität bedeutet, dass Österreich keinem militärischen Bündnis beitritt und keine fremden Militärstützpunkte auf seinem Gebiet erlaubt. Österreich verpflichtet sich außerdem, sich nicht an Kriegen zu beteiligen.

3. Die umfassende Landesverteidigung in Österreich besteht aus vier Bereichen: der militärischen, der geistigen, der zivilen und der wirtschaftlichen Landesverteidigung. Das österreichische Bundesheer ist für die militärische Verteidigung zuständig. Es hilft aber auch bei Katastropheneinsätzen, zum Beispiel bei Hochwasser oder Lawinen.

4.

Beispiel

Bereich

Schutz wichtiger Betriebe und Infrastruktur wirtschaftliche Landesverteidigung

Ausbildung von Soldatinnen und Soldaten militärische Landesverteidigung

Information der Bevölkerung über Demokratie und Werte geistige Landesverteidigung

Katastrophenschutz für die Bevölkerung zivile Landesverteidigung

5. Die Sozialpartnerschaft ist für Österreich wichtig, weil Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretungen gemeinsam Lösungen für wirtschaftliche und soziale Fragen finden. Dadurch können Konflikte meist durch Gespräche gelöst werden, und es gibt weniger Streiks.

Arbeitsblatt 1 / KOPIERVORLAGE

Soziale Ungleichheiten

NAME: DATUM:

Bildanalyse: Soziale Ungleicheit erkennen

1. Betrachte die Bilder aufmerksam! Sie zeigen unterschiedliche Wohn- und Lebenssituationen von Menschen. Arbeite zunächst allein, danach besprecht eure Ergebnisse in der Gruppe!

2. Beschreibe jedes Bild möglichst genau!

• Was siehst du auf dem Bild?

• Wie sehen die Häuser und Gebäude aus?

• Gibt es Unterschiede bei Größe, Zustand oder Umgebung?

• Welche Hinweise gibt es auf Wohlstand oder Armut?

Schreibe drei bis vier Beobachtungen zu jedem Bild auf!

Bild 1:

2:

3:

3. Vergleiche die Bilder miteinander!

• Welche Unterschiede fallen dir besonders auf?

• Wie unterscheiden sich Wohnqualität, Infrastruktur und Umgebung?

• Welche Lebensbedingungen könnten Menschen dort haben?

Notiere mindestens drei Unterschiede!

Unterschiede:

4. Überlegt gemeinsam in der Gruppe!

• Warum gibt es solche Unterschiede zwischen Wohngebieten?

• Welche Rolle könnten Einkommen, Bildung oder Arbeitsplatz spielen?

• Welche Folgen können diese Unterschiede für das Leben der Menschen haben (z. B. Bildung, Gesundheit, Freizeit)?

5. Diskutiert anschließend in der Klasse!

• Findet ihr diese Unterschiede gerecht oder ungerecht?

• Was könnte man tun, um soziale Ungleichheit zu verringern?

Begründet eure Meinung mit mindestens zwei Argumenten!

Arbeitsblatt 2 / KOPIERVORLAGE

Soziale Ungleichheiten

NAME: DATUM:

Quiz – Wandel der Werte

Beantworte die folgenden Fragen zum Wandel der Werte in unserer Gesellschaft! Lies jede Frage genau und schreibe jeweils 3–4 vollständige Sätze als Antwort!

a) Warum verändern sich Werte im Laufe der Zeit?

b) Welche Rolle spielen Bildung und Technik beim Wandel der Werte?

c) Warum ist Gleichberechtigung heute ein wichtiger Wert in unserer Gesellschaft?

d) Nenne zwei Beispiele für Werte, die in unserer Gesellschaft heute besonders wichtig sind!

Lernstandserhebung

Soziale Ungleichheiten

NAME: DATUM:

1. Ordne richtig zu! Verbinde mit Pfeilen! 8/ Begriff Erklärung

Armut

Unterschiede in den Lebensbedingungen von Menschen in einer Gesellschaft Reichtum Möglichkeiten, eine gute Ausbildung zu bekommen und Wissen zu erwerben.

Soziale Ungleichheit Alle Menschen sollen die gleichen Möglichkeiten im Leben haben.

Bildungschancen

Menschen besitzen wenig Geld und können ihre Grundbedürfnisse kaum decken.

Sozialstaat Besitz wie Geld, Häuser oder Grundstücke.

Diskriminierung Menschen besitzen sehr viel Geld oder Eigentum.

Chancengleichheit Ein Staat, der Menschen bei Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Armut unterstützt. Vermögen Benachteiligung von Menschen aufgrund von Herkunft, Geschlecht oder Religion.

2. Ergänze die fehlenden Worte!

STRATEGIEN GEGEN SOZIALE UNGLEICHHEIT

4/

Der Staat versucht, soziale Ungleichheiten zu verringern. Ein wichtiges Ziel ist die ______________________________, damit alle Menschen ähnliche Chancen im Leben haben. Dazu gehört zum Beispiel der Zugang zu ______________________________ und Ausbildung für alle. Auch der ______________________________ spielt eine wichtige Rolle. Er unterstützt Menschen zum Beispiel bei Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Armut. Eine weitere Strategie ist die Umverteilung durch Steuern. Menschen mit höherem ______________________________ zahlen meist mehr Steuern, damit der Staat soziale Leistungen finanzieren kann.

3. Kreuze die richtige Aussage zum Thema „Migration/Integration“ an! 8/ stimmt stimmt nicht

Migration bedeutet, dass Menschen ihren Wohnort wechseln und in ein anderes Land oder eine andere Region ziehen.

Integration bedeutet, dass Menschen mit unterschiedlicher Herkunft gemeinsam am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.

Migration kann nur Nachteile für ein Land bringen.

Sprachkurse und Bildung können die Integration erleichtern.

Migration gab es erst in den letzten Jahrzehnten.

Kulturelle Vielfalt kann eine Chance für eine Gesellschaft sein.

Respekt und gegenseitiges Verständnis sind wichtig für ein gutes Zusammenleben.

Migration kann eine Gesellschaft kulturell und wirtschaftlich verändern.

19-20= du bist Geschichtsmeisterin/Geschichtsmeister

16-18 = du hast dir viel gemerkt

13-15 = du weißt schon einiges

10-12 = du solltest noch viel üben

< 9 = du solltest dir dieses Kapitel im Buch noch einmal durchlesen

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Lösungen „Aufgaben für schlaue Köpfe“, Buch S. 104 - 108

K.3/S. 104/1 individuelle Lösung

K.3/S. 104/2 mögliche Lösung: Ein Tag in meinem Leben

Mein Name ist Amir und ich bin zwölf Jahre alt. Ich lebe mit meiner Mutter und meiner kleinen Schwester in einer kleinen Wohnung am Stadtrand. Meine Mutter arbeitet viel, aber sie verdient nicht sehr viel Geld. Deshalb müssen wir oft genau überlegen, wofür wir unser Geld ausgeben. Am Morgen stehe ich früh auf und gehe zu Fuß zur Schule. Viele meiner Mitschülerinnen und Mitschüler werden mit dem Auto gebracht oder haben neue Fahrräder. Manchmal wünsche ich mir auch solche Dinge, aber ich weiß, dass meine Mutter sich das nicht leisten kann. In der Schule versuche ich trotzdem mein Bestes zu geben, denn meine Mutter sagt immer, dass Bildung wichtig ist.

Nach der Schule gehe ich meist direkt nach Hause, um meiner Schwester bei den Hausaufgaben zu helfen. Viele Kinder aus meiner Klasse gehen in Sportvereine oder Musikschulen, aber dafür fehlt uns oft das Geld. Manchmal fühle ich mich deshalb ausgeschlossen, wenn meine Freunde von ihren Freizeitaktivitäten erzählen. Trotzdem versuche ich positiv zu bleiben. Meine Mutter sagt immer, dass sich harte Arbeit und Lernen lohnen können. Ich hoffe, dass ich später einen guten Beruf finde, damit ich meiner Familie helfen und vielleicht einmal ein leichteres Leben führen kann.

K.3/S. 104/3 mögliche Lösung: Sozialleistungen sind für Menschen in Not sehr wichtig, weil sie helfen, grundlegende Bedürfnisse wie Nahrung, Wohnung oder medizinische Versorgung zu sichern. Wenn Menschen arbeitslos werden, krank sind oder in Armut leben, können staatliche Unterstützungen verhindern, dass sie in eine noch schwierigere Situation geraten.

Ein weiteres wichtiges Argument ist, dass Sozialleistungen soziale Sicherheit und Stabilität in der Gesellschaft fördern. Wenn Menschen Unterstützung bekommen, haben sie bessere Chancen, wieder Arbeit zu finden, eine Ausbildung zu machen oder ihr Leben zu verbessern.

Außerdem helfen Sozialleistungen dabei, soziale Ungleichheit zu verringern. Sie sorgen dafür, dass Menschen, die weniger Geld haben oder in schwierigen Lebenssituationen sind, trotzdem Unterstützung und Chancen erhalten.

K.3/S. 104/4 Pro-Argumente: Menschen mit sehr hohem Einkommen können eher höhere Steuern bezahlen als Menschen mit wenig Geld. * Durch höhere Steuern für Reiche kann der Staat mehr Geld für Bildung, Sozialleistungen und Infrastruktur bereitstellen. * Dadurch können soziale Unterschiede verringert werden. * Mehr staatliche Unterstützung kann Menschen helfen, bessere Chancen im Leben zu bekommen.

Contra-Argumente: Manche Menschen finden, dass hohe Steuern ungerechte Belastungen für Wohlhabende sein können. * Reiche Personen oder Unternehmen könnten ihr Geld in andere Länder verlagern. * Zu hohe Steuern könnten Investitionen oder wirtschaftliches Wachstum bremsen. * Manche argumentieren, dass Erfolg und Einkommen durch eigene Leistung entstanden sind und daher nicht stärker belastet werden sollten.

K.3/S. 104/5 mögliche Lösung: Die österreichische Sozialpartnerschaft hat mehrere Besonderheiten. Eine wichtige ist die Pflichtmitgliedschaft in Kammern wie der Arbeiterkammer oder der Wirtschaftskammer. Außerdem werden Kollektivverträge zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebervertretungen verhandelt, in denen zum Beispiel Löhne und Arbeitsbedingungen festgelegt werden. Eine weitere Besonderheit ist die enge Zusammenarbeit zwischen Arbeitnehmerund Arbeitgeberorganisationen, um Konflikte durch Gespräche und Kompromisse zu lösen.

K.3/S. 104/6 mögliche Lösung: Vorteile: Wenn viele Nationalratsabgeordnete auch Interessensvertreterinnen oder Interessenvertreter sind, bringen sie viel Fachwissen und praktische Erfahrung aus der Arbeitswelt in die Politik ein. Sie kennen die Probleme von Arbeitnehmern oder Unternehmen gut und können dadurch realistische Lösungen und Gesetze vorschlagen. Mögliche Probleme: Es besteht auch die Gefahr, dass manche Abgeordnete vor allem die Interessen ihrer eigenen Gruppe vertreten und nicht immer das Wohl der gesamten Bevölkerung im Blick haben. Dadurch könnten Interessenskonflikte entstehen oder bestimmte Gruppen mehr Einfluss auf politische Entscheidungen bekommen als andere.

K.3/S. 104/7 individuelle Lösung

K.5/S. 108/1 Erneuerbare Energien: Vorteile: erneuern sich ständig und gehen nicht aus * verursachen wenig CO2 und sind klimafreundlicher * weniger Umweltverschmutzung * langfristig nachhaltige Energiequelle * können regional erzeugt werden und machen unabhängiger von Energieimporten * Nachteile: Energieproduktion ist oft wetterabhängig (z. B. Sonne, Wind) * Bau von Anlagen kann teuer sein * Windräder und Solaranlagen brauchen viel Platz * Eingriffe in Landschaft oder Natur möglich * Energiespeicherung und Stromnetze müssen weiter ausgebaut werden

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Lösungen „Aufgaben für schlaue Köpfe“, Buch S. 104 - 108

K.5/S. 108/1 Fossile Energien: Vorteile: liefern viel Energie auf einmal * Energie kann jederzeit erzeugt werden * Technik und Infrastruktur sind gut entwickelt * Energie leicht zu speichern und zu transportieren * lange Zeit wichtige Grundlage für Industrie und Wirtschaft * Nachteile: verursachen hohe CO2Emissionen und tragen zum Klimawandel bei * Rohstoffe sind begrenzt und können irgendwann ausgehen * Umweltverschmutzung durch Förderung und Verbrennung * Abhängigkeit von Importen aus anderen Ländern * gesundheitliche Belastungen durch Luftverschmutzung

K.5/S. 108/2 Menschen auf der Flucht oder Migration können viele Schwierigkeiten erleben, zum Beispiel: Gefährliche Reisewege über Meer, Berge oder lange Strecken * Grenzkontrollen oder geschlossene Grenzen * Unsichere Transportmittel oder Schleuser * Mangel an Geld, Nahrung oder Unterkunft * Sprachprobleme in fremden Ländern * Angst, Unsicherheit und Trennung von Familie * lange Asylverfahren und unklare Zukunft

K.5/S. 108/4 mögliche Lösung: 1. Sprachkurse und Bildung ausbauen: Gute Deutschkenntnisse sind sehr wichtig für Schule, Arbeit und Alltag. Österreich könnte mehr kostenlose oder günstige Sprachkurse anbieten. Dadurch fällt es Migrantinnen und Migranten leichter, sich zu verständigen und Arbeit zu finden.

2. Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern: Arbeit hilft Menschen, sich schneller in die Gesellschaft zu integrieren. Österreich könnte Berufsabschlüsse aus anderen Ländern schneller anerkennen und zusätzliche Ausbildungsprogramme anbieten.

3. Begegnungen zwischen Menschen fördern: Gemeinsame Sportvereine, Kulturveranstaltungen oder Nachbarschaftsprojekte können helfen, Vorurteile abzubauen. Dadurch lernen sich Menschen mit und ohne Migrationshintergrund besser kennen.

4. Unterstützung in Schule und Ausbildung: Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund könnten durch Sprachförderung, Lernhilfe oder Mentoringprogramme besser unterstützt werden. Das verbessert ihre Bildungschancen.

5. Information und Beteiligung der Bevölkerung: Auch für die einheimische Bevölkerung ist es wichtig, Informationen über Migration und Integration zu erhalten. Offene Gespräche können helfen, Ängste abzubauen und gegenseitiges Verständnis zu fördern.

Eine erfolgreiche Integration gelingt am besten, wenn Migrantinnen und Migranten Chancen bekommen, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, und gleichzeitig die einheimische Bevölkerung einbezogen wird. So kann ein respektvolles und gemeinsames Zusammenleben entstehen.

Lösungen LehrerInnenheft, S. 61 - 63

AB1 2. Bild 1: Auf dem Bild sieht man ein großes, modernes Luxushaus mit großen Glasfenstern und einem Pool. Das Gebäude wirkt sehr neu und hochwertig. Die Umgebung ist gepflegt und ruhig, mit Liegestühlen und einer schönen Aussicht. Diese Merkmale sind Hinweise auf Wohlstand und ein hohes Einkommen der Bewohner.

Bild 2: Auf dem Bild sieht man einen Plattenbau mit mehreren Stockwerken und vielen Wohnungen. Das Gebäude wirkt eher einfach und funktional gebaut. Die Umgebung ist schlicht, mit wenigen gestalterischen Elementen. Plattenbauten wurden oft gebaut, um viele Menschen schnell und günstig mit Wohnraum zu versorgen, daher können sie auf einfachere Wohnverhältnisse hinweisen. Bild 3: Auf dem Bild stehen mehrere gleich gebaute Reihenhäuser nebeneinander. Die Häuser wirken einfacher und kleiner als das Gebäude im ersten Bild. Sie liegen an einem Feld oder einer offenen Fläche. Diese Wohnform deutet auf praktische und eher einfache Wohnverhältnisse hin, möglicherweise für Familien mit mittlerem Einkommen.

3. Die Größe und Ausstattung der Gebäude ist unterschiedlich: Bild 1 zeigt ein großes Luxushaus mit Pool, während Bild 2 ein einfacher Plattenbau mit vielen Wohnungen ist und Bild 3 Reihenhäuser zeigt.

Die Wohnqualität und Umgebung unterscheiden sich: Beim Luxushaus wirkt alles sehr modern und gepflegt, beim Plattenbau ist die Umgebung einfacher und dichter bebaut, während die Reihenhäuser eher in einer offenen Umgebung liegen.

Auch die Lebensbedingungen der Bewohnerinnen und Bewohner könnten verschieden sein: Im Luxushaus leben vermutlich Menschen mit hohem Einkommen, während im Plattenbau und in den Reihenhäusern eher Menschen mit durchschnittlichem oder geringerem Einkommen wohnen könnten.

AB2 a) Werte verändern sich im Laufe der Zeit, weil sich auch die Gesellschaft und der Alltag der Menschen verändern. Neue Erfindungen, bessere Bildung, politische Veränderungen oder andere Lebensweisen beeinflussen, was Menschen wichtig finden. Früher waren zum Beispiel Gehorsam und feste Rollenbilder oft wichtiger, heute spielen Freiheit, Gleichberechtigung und Mitbestimmung eine größere Rolle. Auch Erfahrungen aus Geschichte und Gegenwart tragen dazu bei, dass sich Werte weiterentwickeln

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Lösungen LehrerInnenheft, S. 61 - 63

AB2

b) Bildung und Technik können den Wandel von Werten stark beeinflussen. Durch Bildung lernen Menschen neue Ideen kennen und setzen sich mit Themen wie Gleichberechtigung, Demokratie oder Umweltschutz auseinander. Technische Entwicklungen, zum Beispiel das Internet und soziale Medien, ermöglichen den Austausch von Informationen und Meinungen auf der ganzen Welt. Dadurch können sich Einstellungen und Werte schneller verändern und neue Perspektiven entstehen.

c) Gleichberechtigung ist heute ein wichtiger Wert, weil alle Menschen die gleichen Rechte und Chancen haben sollen. Niemand soll wegen Geschlecht, Herkunft, Religion oder anderer Merkmale benachteiligt werden. Gleichberechtigung sorgt für mehr Gerechtigkeit und Respekt in der Gesellschaft. Außerdem ermöglicht sie, dass alle Menschen ihre Fähigkeiten und Talente frei entfalten können.

d) Zwei wichtige Werte in unserer heutigen Gesellschaft sind Freiheit und Toleranz. Freiheit bedeutet, dass Menschen ihre Meinung äußern und ihr Leben selbst gestalten können. Toleranz bedeutet, andere Menschen und ihre unterschiedlichen Lebensweisen zu respektieren.

Lernstandserhebung 1.

Begriff

Armut

Erklärung

Menschen haben wenig Geld und können ihre Grundbedürfnisse kaum decken.

Reichtum Menschen besitzen sehr viel Geld oder Eigentum.

Soziale Ungleichheit Unterschiede in den Lebensbedingungen von Menschen in einer Gesellschaft.

Bildungschancen Möglichkeiten, eine gute Ausbildung zu bekommen und Wissen zu erwerben.

Sozialstaat Ein Staat, der Menschen bei Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Armut unterstützt.

Diskriminierung

Benachteiligung von Menschen aufgrund von Herkunft, Geschlecht oder Religion.

Chancengleichheit Alle Menschen sollen die gleichen Möglichkeiten im Leben haben. Vermögen Besitz wie Geld, Häuser oder Grundstücke.

2. Der Staat versucht, soziale Ungleichheiten zu verringern. Ein wichtiges Ziel ist die Chancengleichheit, damit alle Menschen ähnliche Chancen im Leben haben. Dazu gehört zum Beispiel der Zugang zu Bildung und Ausbildung für alle. Auch der Sozialstaat spielt eine wichtige Rolle. Er unterstützt Menschen zum Beispiel bei Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Armut. Eine weitere Strategie ist die Umverteilung durch Steuern. Menschen mit höherem Einkommen zahlen meist mehr Steuern, damit der Staat soziale Leistungen finanzieren kann.

3.

Aussage stimmt stimmt nicht

Migration bedeutet, dass Menschen ihren Wohnort wechseln und in ein anderes Land oder eine andere Region ziehen.

Integration bedeutet, dass Menschen mit unterschiedlicher Herkunft gemeinsam am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.

Migration kann nur Nachteile für ein Land bringen.

x Sprachkurse und Bildung können die Integration erleichtern. x ☐

Migration gab es erst in den letzten Jahrzehnten. ☐ x Kulturelle Vielfalt kann eine Chance für eine Gesellschaft sein. x ☐ Respekt und gegenseitiges Verständnis sind wichtig für ein gutes Zusammenleben. x ☐

Migration kann eine Gesellschaft kulturell und wirtschaftlich verändern. x ☐

Arbeitsblatt 1 / KOPIERVORLAGE

Geschichte und Erinnerung

NAME: DATUM:

Erinnerungskultur in Österreich

Diesen Text über Erinnerungsarbeit sollst du nur kurz überfliegend lesen!

1

Viele Länder erinnern heute bewusst an wichtige Ereignisse der Geschichte, besonders an Zeiten von Krieg, Diktatur und Verfolgung. Dieses

5 Erinnern nennt man Erinnerungskultur. Sie soll dazu beitragen, dass die Menschen aus der Vergangenheit lernen und ähnliche Fehler in Zukunft vermieden werden.

Auch Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erzählen ihre Erfahrungen aus dieser Zeit. Ihre Berichte helfen jüngeren Generationen zu verstehen, wie Menschen damals gelebt

25 30 haben und welche Folgen Diktatur und Ausgrenzung hatten. Schulen besuchen häufig Gedenkstätten oder arbeiten mit historischen Quellen, um diese Geschichte besser zu verstehen.

10 In Österreich spielt die Erinnerung an den Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg eine wichtige Rolle. Lange Zeit wurde darüber nur wenig gesprochen. Erst viele Jahre später 35 Erinnerung bedeutet aber nicht nur, an die Vergangenheit zu denken. Sie soll auch dazu beitragen, Demokratie, Menschenrechte und Toleranz zu stärken. Wenn Menschen sich mit der Geschichte 15 begann man, sich stärker mit den Verbrechen dieser Zeit auseinanderzusetzen. Gedenkstätten, Museen und Denkmäler erinnern heute an die Opfer von Krieg, Gewalt beschäftigen, können sie erkennen, wie wichtig Freiheit, Gleichberechtigung und ein respektvolles Zusammenleben sind.

20 und Verfolgung.

Finde nun, so schnell du kannst, die folgenden Informationen!

In welchen Zeilen steht, dass …

… Erinnerungskultur dazu beitragen soll, aus der Vergangenheit zu lernen?

… in Österreich besonders an den Nationalsozialismus und den Zweiten

Weltkrieg erinnert wird?

… lange Zeit wenig über diese Vergangenheit gesprochen wurde?

… Gedenkstätten, Museen und Denkmäler an die Opfer erinnern?

... Zeitzeuginnen und Zeitzeugen ihre persönlichen Erfahrungen erzählen?

… Schulen Gedenkstätten besuchen oder mit historischen Quellen arbeiten?

… Erinnerung auch dazu beitragen soll, Demokratie und Menschenrechte zu stärken?

… die Gedenkstätte Mauthausen als Beispiel genannt wird?

… hinter historischen Ereignissen persönliche Schicksale stehen?

Zeilen:

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Arbeitsblatt 2 / KOPIERVORLAGE

Geschichte und Erinnerung

NAME: DATUM:

Geschichts-Rätsel

Lies die Hinweise aufmerksam durch und überlege, welcher Begriff jeweils gemeint ist! Schreibe die passende Lösung in die Zeile!

1. Ich erinnere an Opfer von Gewalt und Verfolgung. Menschen besuchen mich, um über Geschichte nachzudenken. Ich bin oft ein Museum, Denkmal oder ein ehemaliges Lager.

Lösung:

2. Ich beschreibe den bewussten Umgang eines Landes oder einer Gesellschaft mit der Vergangenheit. Ich soll helfen, aus Fehlern der Geschichte zu lernen. Ich spiele eine wichtige Rolle beim Erinnern an Krieg, Diktatur und Verfolgung.

Lösung:

3. Ich bin ein Mensch, der historische Ereignisse selbst erlebt hat. Ich kann über meine Erfahrungen aus der Vergangenheit berichten. Meine Erzählungen helfen jungen Menschen, Geschichte besser zu verstehen.

Lösung:

4. Ich war eine Zeit der Gewalt, Ausgrenzung und Diktatur in Österreich und Deutschland. Viele Menschen wurden verfolgt, entrechtet und ermordet. An mich wird in Österreich besonders erinnert.

Lösung:

5. Ich bin ein Ort, an dem Geschichte gesammelt, gezeigt und erklärt wird. Besucherinnen und Besucher können bei mir Ausstellungen anschauen. Ich helfe dabei, mehr über die Vergangenheit zu lernen.

Lösung:

6. Ich bin eine Herrschaftsform ohne Freiheit und Mitbestimmung. In meiner Zeit werden Menschen oft unterdrückt und verfolgt. An meine Gefahren soll Erinnerung besonders mahnen.

Lösung:

7. Ich bin eine politische Herrschaft in Deutschland und Österreich, die von Verfolgung, Gewalt und Rassismus geprägt war. Viele Menschen wurden entrechtet, deportiert und ermordet. In Österreich wird heute besonders an mich erinnert.

Lösung:

8. Ich bin ein Ort, an dem viele Menschen während der NS-Zeit eingesperrt, ausgebeutet und ermordet wurden.

Heute bin ich oft auch ein Ort des Erinnerns und Gedenkens. Viele Schulklassen setzen sich dort mit der Geschichte auseinander.

Lösung:

Lernstandserhebung

Geschichte und Erinnerung

NAME: DATUM:

1. Erkläre in eigenen Worten folgende Begriffe!

4/ Erinnerungskultur:

Gedenkstätte:

Zeitzeugin/Zeitzeuge:

Nationalsozialismus:

2. Kreuze an, ob die Aussagen richtig oder falsch sind!

Erinnerungskultur hilft dabei, aus der Vergangenheit zu lernen.

Gedenkstätten erinnern an Opfer von Krieg, Gewalt und Verfolgung.

Zeitzeuginnen und Zeitzeugen haben historische Ereignisse selbst erlebt.

Die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit begann in Österreich sofort nach 1945 umfassend.

Museen und Denkmäler können Orte der Erinnerung sein.

Erinnerung an die Vergangenheit hat nichts mit der heutigen Demokratie zu tun.

Durch Erinnerungsarbeit können Menschen besser verstehen, welche Folgen Diktatur und Ausgrenzung haben.

Geschichte zu erinnern kann helfen, Menschenrechte und Toleranz zu stärken.

8/ richtig falsch

3. Setze die passenden Begriffe ein! 7/

Viele Länder erinnern heute bewusst an wichtige Ereignisse der Geschichte. Dieses bewusste Erinnern nennt man ______________________________. In Österreich spielt besonders die Erinnerung an den ______________________________ und den ______________________________ eine wichtige Rolle.

Orte, die an Opfer von Krieg, Gewalt und Verfolgung erinnern, nennt man __________________________.

Auch ______________________________ erzählen von ihren persönlichen Erfahrungen aus dieser Zeit.

Ihre Berichte helfen jungen Menschen, die Vergangenheit besser zu verstehen. Durch Erinnerungsarbeit sollen ______________________, ______________________ und Toleranz gestärkt werden.

18-19= du bist Geschichtsmeisterin/Geschichtsmeister

15-17 = du hast dir viel gemerkt

12-14 = du weißt schon einiges

10-11 = du solltest noch viel üben < 9 = du solltest dir dieses Kapitel im Buch noch einmal durchlesen

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Lösungen „Aufgaben für schlaue Köpfe“, Buch S. 112 - 120

K.1/S. 112/1 individuelle Lösung

K.1/S. 112/2 b) mögliche Lösung: Gebäude im Hintergrund und seine historische/kulturelle Bedeutung: Im Hintergrund sieht man ein historisches Gebäude (das Gloriette-Gebäude beim Schloss Schönbrunn in Wien). Dieses Gebäude steht für österreichische Geschichte, Kultur und Architektur. Durch das bekannte Wahrzeichen wird Österreich als traditionsreiches und kulturell interessantes Land dargestellt.

Darstellung der Gondel als Symbol für den österreichischen Winter: Die Gondel steht symbolisch für Skifahren und Wintersport in Österreich. Skilifte und Gondeln gehören zu den typischen Bildern österreichischer Skigebiete. Die Gondel soll zeigen, dass Österreich ein bekanntes Wintersportland mit modernen Skigebieten ist.

Emotionen und Assoziationen: Die Werbung weckt positive Gefühle wie Vorfreude, Spaß, Abenteuer und Urlaubslust. Menschen denken dabei an Schnee, Berge, Skifahren, Winterurlaub und Erholung. Gleichzeitig wird auch Gastfreundschaft und Lebensfreude vermittelt.

Zielgruppen der Werbung: Die Werbung richtet sich vor allem an: Wintersportbegeisterte (Skifahrer, Snowboarder) * Touristen aus Europa und der ganzen Welt * Familien und Urlauber, die Winterurlaub planen * Sportfans, die sich für die Ski-WM interessieren

Verbindung von historischem Gebäude und moderner Ski-WM: Die Werbung verbindet Tradition und Moderne. Das historische Gebäude steht für die lange Geschichte Österreichs, während die Gondel und die Ski-WM für modernen Wintersport und internationale Events stehen. Dadurch wird Österreich als Land mit Tradition und modernen Freizeitmöglichkeiten präsentiert. Präsentation der Region Saalbach Hinterglemm: Die Werbung macht auf die Region Saalbach Hinterglemm aufmerksam. Sie zeigt, dass es dort Skigebiete, Wintersportmöglichkeiten und große Sportveranstaltungen wie die Ski-Weltmeisterschaft gibt. Die Region wird als attraktives Urlaubsziel im Winter dargestellt.

Optische Gestaltung: Die Gondel ist bunt gestaltet mit Bildern von Skifahrerinnen und Winterlandschaften. Farben wie Blau, Weiß und Rot erinnern an Schnee, Berge und Österreich. Die Skier, Liegestühle und Werbetafeln verstärken das Thema Winterurlaub und Entspannung. Insgesamt wirkt die Werbung modern, freundlich und einladend. c) mögliche Lösung: historisches Gebäude im Hintergrund: Gloriette / Schloss Schönbrunn * steht für Geschichte, Kultur, Tradition * macht Österreich edel und bekannt * Gondel als Symbol: typisches Zeichen für Skifahren und Winterurlaub * steht für Berge, Schnee, Wintersport * verweist auf Saalbach und die Ski-WM * Emotionen und Assoziationen: Vorfreude auf Urlaub * Spaß, Abenteuer, Erholung * Gastfreundschaft, Winterstimmung * Zielgruppen: Wintersportlerinnen und Wintersportler * Familien * Touristinnen und Touristen aus dem In- und Ausland * Sportfans der Ski-WM * Verbindung von Alt und Neu: historisches Bauwerk = Tradition * Gondel / Ski-WM = moderner Tourismus, internationales Event * Österreich als Land mit Geschichte und modernen Angeboten * Präsentation von Saalbach Hinterglemm: attraktive Wintersportregion * Skifahren, Wintererlebnisse, Veranstaltungen * Werbung für Urlaub und Ski-WM * optische Gestaltung: helle, freundliche Farben * Blau, Weiß, Rot: Winter, Schnee, Österreich * moderne Gestaltung der Gondel * Skier, Liegestühle, Schriftzüge verstärken Werbewirkung.

Die Werbung verbindet auf auffällige Weise österreichische Tradition mit modernem Wintersport. Im Hintergrund ist ein historisches Gebäude zu sehen, die Gloriette bei Schloss Schönbrunn. Dieses Bauwerk steht für die Geschichte, Kultur und Bekanntheit Österreichs. Dadurch wirkt die Werbung hochwertig und zeigt Österreich nicht nur als Sportland, sondern auch als Land mit einer reichen kulturellen Vergangenheit.

Im Mittelpunkt steht die Gondel, die ein wichtiges Symbol für den österreichischen Winter ist. Sie erinnert sofort an Skigebiete, Berge, Schnee und Winterurlaub. Gleichzeitig verweist sie auf die SkiWM in Saalbach und auf die Region Saalbach Hinterglemm als bedeutendes Wintersportgebiet. Die Gondel ist also nicht nur ein Verkehrsmittel, sondern ein bewusst eingesetztes Werbesymbol. Die Werbung weckt vor allem positive Gefühle. Sie löst Assoziationen wie Freude, Vorfreude, Abenteuer, Erholung und Gastfreundschaft aus. Die Liegestühle und die freundliche Gestaltung zeigen, dass Winterurlaub in Österreich nicht nur Sport, sondern auch Entspannung und Genuss bedeutet.

Angesprochen werden vor allem Wintersportbegeisterte, Familien, Urlaubsgäste aus dem In- und Ausland sowie Sportfans. Die Werbung soll Menschen neugierig machen und ihnen Lust auf einen Urlaub in Österreich machen. Besonders durch die Verbindung mit der Ski-WM wird auch ein internationales Publikum angesprochen.

Auffällig ist die Verbindung von historischem Gebäude und moderner Ski-WM-Thematik. Das zeigt Österreich als Land, das Tradition und Gegenwart miteinander verbindet. Einerseits gibt es berühmte Bauwerke und Geschichte, andererseits moderne Sportveranstaltungen und touristische Angebote.

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Lösungen „Aufgaben für schlaue Köpfe“, Buch S. 112 - 120

K.2/115/1 von links nach rechts: D * D * M * M * D * M

K.2/115/2 individuelle Lösung

K.2/116/3 individuelle Lösung

K.2/116/4 individuelle Lösung

K.2/116/5 individuelle Lösung

K.2/116/6 individuelle Lösung

K.2/116/7 individuelle Lösung

K.2/116/8 individuelle Lösung

K.2/116/9 mögliche Lösung: Bei der Auswertung von Zeitzeugenbefragungen muss man beachten, dass Erinnerungen von Menschen nicht immer vollständig oder genau sind. Ereignisse können mit der Zeit vergessen, verändert oder anders erinnert werden, besonders wenn sie lange zurückliegen. Auch Gefühle, persönliche Erfahrungen oder spätere Informationen können beeinflussen, wie sich jemand an etwas erinnert. Deshalb ist es wichtig, Zeitzeugenberichte mit anderen historischen Quellen zu vergleichen, um ein möglichst genaues Bild der Vergangenheit zu erhalten.

K.4/120/1 mögliche Lösung: Nach 1945 stellte sich das offizielle Österreich der NS-Vergangenheit zunächst nur teilweise. Lange Zeit wurde Österreich als „erstes Opfer“ des Nationalsozialismus dargestellt. Dadurch rückte die eigene Beteiligung vieler Österreicherinnen und Österreicher am NS-Regime weniger in den Mittelpunkt. Zwar gab es Maßnahmen wie die Entnazifizierung und das Verbotsgesetz, doch eine umfassende Aufarbeitung begann erst viele Jahre später. Erst ab den 1980er-Jahren setzte sich Österreich stärker mit der eigenen Verantwortung auseinander, etwa durch öffentliche Diskussionen, Forschung und den Ausbau von Gedenkstätten und Erinnerungskultur.

K.4/120/2 mögliche Lösung: Ein wichtiger Schritt der Erinnerung: Staatsbesuch von Franz Vranitzky in Jerusalem Im Juni 1993 besuchte der österreichische Bundeskanzler Franz Vranitzky erstmals offiziell Israel. Dieser Staatsbesuch war ein bedeutendes Ereignis für die Beziehungen zwischen Österreich und Israel und für den Umgang Österreichs mit seiner Vergangenheit. Besonders wichtig war dabei eine Rede Vranitzkys in Jerusalem, in der er die Mitverantwortung Österreichs für die Verbrechen des Nationalsozialismus anerkannte.

Während seines Aufenthalts gedachte der Bundeskanzler auch der Opfer des Holocaust. In der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem legte er einen Kranz nieder und bat die Überlebenden sowie die Nachkommen der Opfer um Verzeihung. Damit setzte Österreich ein deutliches Zeichen, dass es sich stärker mit seiner historischen Verantwortung auseinandersetzen will.

Die Rede Vranitzkys war ein wichtiger Schritt in der österreichischen Erinnerungspolitik. Jahrzehntelang hatte sich Österreich oft als „erstes Opfer“ des Nationalsozialismus dargestellt. Mit seiner Erklärung machte Vranitzky jedoch deutlich, dass auch viele Österreicherinnen und Österreicher an den Verbrechen beteiligt gewesen waren und dass Österreich Verantwortung dafür übernehmen müsse.

Der Staatsbesuch wurde international aufmerksam verfolgt. Viele Beobachterinnen und Beobachter sahen darin ein Zeichen dafür, dass Österreich bereit ist, aus seiner Geschichte zu lernen und eine offene Erinnerungskultur zu entwickeln. Auch für die Beziehungen zwischen Österreich und Israel war dieser Besuch ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Zusammenarbeit und des gegenseitigen Vertrauens.

Heute gilt der Staatsbesuch von Franz Vranitzky in Jerusalem als ein bedeutender Moment der österreichischen Zeitgeschichte. Er zeigte, wie wichtig es ist, sich ehrlich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und Verantwortung für historische Ereignisse zu übernehmen.

K.4/120/3 mögliche Lösung: Wenn ich als Zuhörerin oder Zuhörer in der Knesset die Rede hören würde, wäre ich wahrscheinlich sehr nachdenklich und bewegt. Es wäre wichtig zu hören, dass ein Politiker offen über die Verantwortung seines Landes spricht und das Leid der Opfer anerkennt. Gleichzeitig könnte ich auch Erleichterung empfinden, weil damit gezeigt wird, dass aus der Vergangenheit gelernt werden soll. Es ist wichtig, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, damit die Verbrechen und Fehler der Geschichte nicht vergessen werden. Nur wenn Menschen verstehen, was in der Vergangenheit passiert ist, können sie verhindern, dass sich ähnliche Ereignisse wiederholen. Die Verantwortung für die Geschichte bedeutet für mich heute, Menschenrechte zu respektieren, Diskriminierung entgegenzutreten und für Demokratie einzustehen. Außerdem sollte man aufmerksam bleiben und sich für ein friedliches und respektvolles Zusammenleben einsetzen.

K.4/120/4 individuelle Lösung

K.4/120/5 individuelle Lösung

LÖSUNGEN

Lösungen LehrerInnenheft, S. 67 - 69

AB1 von oben nach unten: 3/4 * 5/6 * 6/7 * 8/9 * 10/11 * 12/13 * 14/15 * kommt im Text nicht vor * 10/12

AB2 von oben nach unten: Gedenkstätte * Erinnerungskultur * Zeitzeugin/Zeitzeuge * Zweiter Weltkrieg * Museum * Diktatur * Nationalsozialismus * Konzentrationslager

Lernstandserhebung

1. Erinnerungskultur: Erinnerungskultur bedeutet, dass sich eine Gesellschaft bewusst mit ihrer Vergangenheit beschäftigt. Dazu gehören zum Beispiel Gedenkveranstaltungen, Denkmäler, Museen und Unterricht über historische Ereignisse. * Gedenkstätte: Eine Gedenkstätte ist ein Ort, der an Menschen oder Ereignisse aus der Geschichte erinnert, besonders an Opfer von Gewalt, Krieg oder Verfolgung. Dort können Besucherinnen und Besucher mehr über die Vergangenheit lernen. * Zeitzeugin / Zeitzeuge: Eine Zeitzeugin oder ein Zeitzeuge ist eine Person, die historische Ereignisse selbst erlebt hat. Sie kann von ihren persönlichen Erfahrungen berichten und damit helfen, Geschichte besser zu verstehen. * Nationalsozialismus: Der Nationalsozialismus war eine Diktatur in Deutschland und Österreich unter Adolf Hitler von 1933 bis 1945. In dieser Zeit wurden viele Menschen verfolgt, entrechtet und ermordet.

2

Aussage richtig falsch

Erinnerungskultur hilft dabei, aus der Vergangenheit zu lernen. x ☐

Gedenkstätten erinnern an Opfer von Krieg, Gewalt und Verfolgung.

Zeitzeuginnen und Zeitzeugen haben historische Ereignisse selbst erlebt.

Die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit begann in Österreich sofort nach 1945 umfassend.

Museen und Denkmäler können Orte der Erinnerung sein.

Erinnerung an die Vergangenheit hat nichts mit der heutigen Demokratie zu tun.

Durch Erinnerungsarbeit können Menschen besser verstehen, welche Folgen Diktatur und Ausgrenzung haben.

Geschichte zu erinnern kann helfen, Menschenrechte und Toleranz zu stärken.

3. Viele Länder erinnern heute bewusst an wichtige Ereignisse der Geschichte. Dieses bewusste Erinnern nennt man Erinnerungskultur. In Österreich spielt besonders die Erinnerung an den Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg eine wichtige Rolle. Orte, die an Opfer von Krieg, Gewalt und Verfolgung erinnern, nennt man Gedenkstätten. Auch Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erzählen von ihren persönlichen Erfahrungen aus dieser Zeit. Ihre Berichte helfen jungen Menschen, die Vergangenheit besser zu verstehen. Durch Erinnerungsarbeit sollen Demokratie, Menschenrechte und Toleranz gestärkt werden.

Arbeitsblatt 1 / KOPIERVORLAGE

Globalisierung im 20. und 21. Jhdt.

NAME: DATUM:

Die UNO - ein Friedensprojekt

Schneide die Kärtchen aus und klebe passende Paare nebeneinander in dein Heft! Formuliere zu jedem Paar eine kurze Erklärung!

Artikel 1 der Menschenrechte

Weltgesundheitsorganisation

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren

Weltkinderhilfswerk

Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur

Vollversammlung

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

WHO

UNESCO

UNICEF

koordiniert und organisiert die Arbeit der UNO

10. Dezember 1948

trifft die endgültigen Entscheidungen

Sicherheitsrat Flüchtlingskommissar

UNHCR IAEO

26. Juni 1945

Soldaten der UNO Atomenergiebehörde Blauhelme gibt Empfehlungen ab

Konferenz in San Francisco

Arbeitsblatt 2 / KOPIERVORLAGE

Globalisierung im 20. und 21. Jhdt.

NAME: DATUM:

Expertinnen und Experten gesucht

1. Markiere zuerst die 13 Fachbegriffe in diesem Suchrätsel!

2. Suche nun drei Begriffe aus und erkläre sie!

Begriff:

Erklärung:

Begriff:

Erklärung:

Begriff:

Erklärung:

Lernstandserhebung

Globalisierung im 20. und 21. Jhdt.

NAME: DATUM:

1. Kreuze die richtige Antwort an! 4/

a) Was bedeutet Globalisierung?

 Menschen bleiben nur in ihrem eigenen Land

 Länder und Menschen sind weltweit wirtschaftlich, politisch und kulturell miteinander verbunden

 Nur der Handel innerhalb eines Landes wird stärker

 Es gibt keine internationalen Kontakte mehr

b) Welche Entwicklung hat die Globalisierung besonders beschleunigt?

 Pferdekutschen  Internet und digitale Kommunikation

 Burgenbau  Landwirtschaft

c) Welche Organisation fördert den internationalen Handel zwischen Staaten?

 NATO  UNO  WTO  UNESCO

d) Was ist ein multinationales Unternehmen?

 Ein Unternehmen, das nur in einem Dorf arbeitet

 Ein Unternehmen, das nur im Internet existiert

 Ein Unternehmen, das in mehreren Ländern tätig ist

 Ein Unternehmen, das nur staatlich geführt wird

2. Nenne zwei Vorteile, die Globalisierung für Menschen oder Länder bringen kann! 2/

3. Nenne zwei Probleme, die durch Globalisierung entstehen können! 2/

4. Warum war die Gefahr eines Atomkriegs während des Kalten Krieges besonders groß? 2/

18-19= du bist Geschichtsmeisterin/Geschichtsmeister 15-17 = du hast dir viel gemerkt

12-14 = du weißt schon einiges

10-11 = du solltest noch viel üben

< 9 = du solltest dir dieses Kapitel im Buch noch einmal durchlesen

LÖSUNGEN

Lösungen „Aufgaben für schlaue Köpfe“, Buch S. 128 - 140

K.3/S. 128/1

K.3/S. 128/2

NATO (Westblock)

Warschauer Pakt (Ostblock)

USA Sowjetunion (UdSSR)

Kanada Polen

Großbritannien

DDR (Deutsche Demokratische Republik)

Frankreich Tschechoslowakei

Belgien Ungarn

Niederlande

Rumänien

Luxemburg Bulgarien

Dänemark

Norwegen

Portugal

Italien

Griechenland

Türkei

Bundesrepublik Deutschland (BRD)

K.3/S. 128/3 LÖSUNGSWORT: Kennedy

K.3/S. 128/4 mögliche Lösung: Der Marshallplan war sowohl ein wirtschaftliches Hilfsprogramm als auch eine politische Strategie. Einerseits half er vielen europäischen Ländern nach dem Zweiten Weltkrieg beim Wiederaufbau von Industrie, Infrastruktur und Wirtschaft. Durch finanzielle Unterstützung und Lieferungen von Waren konnten sich die Wirtschaft und der Handel schneller erholen. Andererseits verfolgten die USA auch politische Ziele: Sie wollten den Einfluss des Kommunismus in Europa begrenzen und die Länder stärker an den Westen binden. Deshalb kann der Marshallplan als Mischung aus wirtschaftlicher Hilfe und politischer Strategie gesehen werden.

K.5/S. 133/1 individuelle Lösung

K.5/S. 133/2 individuelle Lösung

K.5/S. 133/3 mögliche Lösung: Die Untersuchung der Plattform Lensa zeigte, dass in einigen der profitabelsten Unternehmen der Welt die Mitarbeitenden besonders unzufrieden sind. * Besonders schlecht schnitt der US-Konzern Walmart ab, obwohl er sehr hohe Gewinne erzielt und Millionen Menschen beschäftigt. * Ein Grund für die Unzufriedenheit sind niedrige Löhne und große Unterschiede zwischen den Einkommen der Beschäftigten und der Unternehmensleitung. * Deutsche Unternehmen wie BMW, Mercedes oder VW erschienen nicht auf der Negativliste, und viele Beschäftigte in Deutschland sind laut Umfragen mit ihrem Job zufrieden, vor allem wegen des Gehalts.

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Lösungen „Aufgaben für schlaue Köpfe“, Buch S. 128 - 140

K.5/S. 133/4 mögliche Lösung: Unternehmen auf der Negativliste: Walmart * UPS Gründe für die Unzufriedenheit der Mitarbeitenden: Viele Beschäftigte erhalten niedrige Löhne oder nur den Mindestlohn. * Die Arbeit ist oft anstrengend und stressig, zum Beispiel durch lange Arbeitszeiten, viele Kunden oder großen Arbeitsdruck.

K.5/S. 133/5 individuelle Lösung

K.5/S. 133/6 individuelle Lösung

K.5/S. 133/7 individuelle Lösung

K.7/S. 140/1 Peinliche Fotos, beleidigende Kommentare oder Bemerkungen über andere Personen werden in den sozialen Medien veröffentlicht. → Cybermobbing→ Bist du selbst betroffen, wende dich an deine Eltern oder Lehrerinnen und Lehrer. * Einzelne Menschen oder Gruppen von Menschen werden in sozialen Medien beschimpft oder es wird zu Gewalt gegen sie aufgerufen. → Hasspostings → Melde solche Postings der Betreiberin/dem Betreiber der Webpage. * Selbst wenn Inhalte, die einmal im Internet veröffentlicht worden sind, gelöscht werden, können diese später ganz wo anders wieder auftauchen. → Das Netz vergisst nicht. → Überlege dir gut, bevor du Daten oder Fotos von dir ins Internet stellst. * Dabei handelt es sich meist um gefälschte E-Mails mit der Aufforderung, Passwörter oder Kontoinformationen bekannt zu geben. → Phishing → Klicke niemals die Links in solchen Mails an. * Dabei handelt es sich um Falschmeldungen, die über soziale Medien verbreitet werden. Sie sehen aus wie echte Nachrichten. → Fake News → Überprüfe, ob die Nachricht auch in anderen Medien vorkommt.

K.7/S. 140/2 individuelle Lösung

K.7/S. 140/3 Mosaic * Sputnik

K.7/S. 140/4 mögliche Lösung: Sei vorsichtig mit deinen Daten: Auch bei Gewinnspielen solltest du nur die unbedingt notwendigen Informationen angeben. Gib keine sensiblen Daten wie Passwörter, Kontodaten oder deine genaue Adresse weiter. * Überprüfe das Gewinnspiel genau: Schau nach, ob das Gewinnspiel von einer seriösen und bekannten Webseite stammt. Wenn du unsicher bist, frage deine Eltern oder eine andere erwachsene Vertrauensperson, bevor du teilnimmst. * Achte auf unseriöse Versprechen: Wenn ein Gewinnspiel sehr große Preise verspricht (z. B. ein teures Handy oder viel Geld) und du kaum etwas dafür tun musst, kann es sich um einen Betrugsversuch handeln. * Lies die Teilnahmebedingungen: Seriöse Gewinnspiele haben klare Regeln und erklären, wie deine Daten verwendet werden. * Klicke keine verdächtigen Links an: Besonders bei Gewinnspielen in E-Mails oder Nachrichten kann es sich um Phishing handeln. * Nutze sichere Webseiten: Achte darauf, dass die Webseite mit https:// beginnt und vertrauenswürdig wirkt. * Überlege, ob du wirklich teilnehmen willst: Manchmal werden Gewinnspiele nur genutzt, um viele persönliche Daten zu sammeln. Gib deine Daten daher nur weiter, wenn du dem Anbieter vertraust.

K.7/S. 140/5 individuelle Lösung

Lösungen LehrerInnenheft,

Buch S. 73 - 75

AB1 Blauhelme – Soldaten der UNO: Blauhelme sind Soldatinnen und Soldaten der Vereinten Nationen (UNO), die in Krisengebieten eingesetzt werden, um Frieden zu sichern und Konflikte zu überwachen. * Generalsekretär – koordiniert und organisiert die Arbeit der UNO: Der Generalsekretär ist der wichtigste Vertreter der Vereinten Nationen. Er leitet die Organisation, organisiert ihre Arbeit und setzt sich für Frieden und Zusammenarbeit zwischen den Staaten ein. * Sicherheitsrat –trifft die endgültigen Entscheidungen: Der Sicherheitsrat ist ein wichtiges Organ der UNO, das für Frieden und Sicherheit in der Welt verantwortlich ist. Er entscheidet über Maßnahmen bei Konflikten, zum Beispiel über Sanktionen oder Friedenseinsätze. * UNICEF – Weltkinderhilfswerk: UNICEF ist eine Organisation der UNO, die sich für den Schutz und die Rechte von Kindern auf der ganzen Welt einsetzt. Sie hilft zum Beispiel bei Bildung, Gesundheit und in Notsituationen. * WHO – Weltgesundheitsorganisation: Die WHO ist eine Organisation der UNO, die sich weltweit für Gesundheit einsetzt. Sie bekämpft Krankheiten, organisiert Impfprogramme und unterstützt Länder beim Aufbau von Gesundheitssystemen. * UNHCR – Flüchtlingskommissar: Der UNHCR ist eine Organisation der UNO, die sich um den Schutz und die Unterstützung von Flüchtlingen kümmert. Sie hilft Menschen, die wegen Krieg oder Verfolgung ihre Heimat verlassen mussten. * IAEO – Atomenergiebehörde: Die IAEO ist eine internationale Organisation, die die friedliche Nutzung der Atomenergie überwacht.

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Lösungen LehrerInnenheft, Buch S. 73 - 75

AB1 Sie kontrolliert auch, dass Atomenergie nicht für den Bau von Atomwaffen verwendet wird. * UNESCO – Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur: Die UNESCO ist eine Organisation der UNO, die Bildung, Wissenschaft und Kultur weltweit fördert. Sie schützt auch wichtige Kultur- und Naturstätten als UNESCO-Welterbe. * Vollversammlung – gibt Empfehlungen ab: Die Vollversammlung ist ein wichtiges Organ der UNO, in dem alle Mitgliedstaaten vertreten sind. Dort werden internationale Probleme diskutiert und Empfehlungen für Maßnahmen beschlossen. * 26. Juni 1945 – Konferenz in San Francisco: Am 26. Juni 1945 wurde auf der Konferenz in San Francisco die Charta der Vereinten Nationen unterzeichnet. Damit wurde die UNO gegründet, um Frieden und internationale Zusammenarbeit zu fördern. * 10. Dezember 1948 – Allgemeine Erklärung der Menschenrechte: Am 10. Dezember 1948 verabschiedete die UNO die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Darin werden grundlegende Rechte und Freiheiten festgelegt, die für alle Menschen gelten. * Artikel 1 der Menschenrechte – Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.: Dieser Artikel besagt, dass alle Menschen von Geburt an gleichwertig sind und die gleichen Rechte haben. Niemand darf wegen Herkunft, Geschlecht, Religion oder anderer Merkmale benachteiligt werden.

AB1

Lernstandserhebung

1. a) Länder und Menschen sind weltweit wirtschaftlich, politisch und kulturell miteinander verbunden. * b) Internet und digitale Kommunikation * c) WTO * d) Ein Unternehmen, das in mehreren Ländern tätig ist.

2. Globalisierung ermöglicht den weltweiten Handel von Waren, sodass Menschen Produkte aus vielen verschiedenen Ländern kaufen können. * Sie fördert den Austausch von Wissen, Technologien und Ideen zwischen Ländern, was wirtschaftliche Entwicklung und Innovation unterstützen kann. * Mehr Arbeitsplätze können entstehen, weil Unternehmen international wachsen und in verschiedenen Ländern produzieren. * Kultureller Austausch zwischen Menschen aus unterschiedlichen Ländern wird erleichtert. * Schnellere Verbreitung von Wissen und Technologien, zum Beispiel in Medizin oder Wissenschaft. * Internationale Zusammenarbeit bei globalen Problemen wie Klimawandel oder Krankheiten wird einfacher.

3. Durch Globalisierung können Arbeitsplätze in manchen Ländern verloren gehen, wenn Unternehmen ihre Produktion in Länder mit niedrigeren Kosten verlagern. * Globalisierung kann auch zu Umweltproblemen führen, zum Beispiel durch lange Transportwege oder intensive Produktion. * Ungleiche Arbeitsbedingungen: In manchen Ländern arbeiten Menschen für sehr niedrige Löhne oder unter schlechten Bedingungen. * Wachsende soziale Ungleichheit: Manche Länder oder Menschen profitieren stark von Globalisierung, andere weniger

4. Die Gefahr eines Atomkriegs war während des Kalten Krieges besonders groß, weil sowohl die USA als auch die Sowjetunion viele Atomwaffen besaßen. Beide Seiten wollten militärisch stärker sein als die andere und rüsteten immer weiter auf. Dadurch bestand ständig die Gefahr, dass ein Konflikt zwischen den beiden Supermächten zu einem Atomkrieg eskalieren könnte.

Arbeitsblatt 1 / KOPIERVORLAGE

Europäisierung

NAME: DATUM:

1989 - Das Jahr der Wende

1. Die Sowjetunion nach 1989 – Setze die richtigen Zahlen bei den entsprechenden Ländern ein! TIPP: Verwende deinen Atlas!

1. Armenien * 2. Aserbeidschan * 3. Estland * 4. Georgien * 5. Kasachstan * 6. Kirgisistan * 7. Lettland * 8. Litauen * 9. Moldau * 10. Russland * 11. Tadschikistan * 12. Turkmenistan * 13. Ukraine * 14. Usbekistan * 15. Belarus

2. Drei Staaten im Nordwesten sind auf der Karte dunkel markiert. Sie gehörten ab 1991 nicht zur GUS. Finde sie auf der Karte und notiere ihre Namen!

3. Um welche Länder handelt es sich? Schreibe zu den Kurzmeldungen die richtigen Ländernamen!

1989: In einem blutigen Volksaufstand wird der verhasste Diktator Ceausescu gestürzt.

1991: Das Kriegsrecht wird ausgerufen, die Solidarnosc verboten und Lech Walesa eingesperrt.

1989: Der Eiserne Vorhang wird geöffnet – damit wird eine politische Wende eingeleitet.

Lernstandserhebung

Europäisierung

NAME: DATUM:

EU-Quiz – Löse dieses Kreuzworträtsel!

senkrecht:

1. Welches Ereignis fand 1994 vor dem EU-Beitritt Österreichs statt?

3. Wie heißt das EUAustauschprogramm für Schülerinnen und Schüler?

4. Welcher Außenminister schlug die Gründung der Montanunion vor?

6. Nach welcher Stadt ist das Abkommen zum Ende der Grenzkontrollen benannt?

waagrecht:

2. Was entfällt bei einem gemeinsamen Markt beim Transport von Waren?

5. Mit welchem Vertrag wurde die EG zur EU umgewandelt?

7. Name der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl

8. Wie nennt man einen gemeinsamen Markt mehrerer Staaten?

2. Benenne die Politiker richtig und notiere anschließend, aus welchem Land sie stammen!!

3. Nenne 5 Länder, die dem Schengener Abkommen beigetreten sind!

19-20= du bist Geschichtsmeisterin/Geschichtsmeister

16-18= du hast dir viel gemerkt

13-15 = du weißt schon einiges

10-12 = du solltest noch viel üben

< 10 = du solltest dir dieses Kapitel im Buch noch einmal durchlesen

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Lösungen „Aufgaben für schlaue Köpfe“, Buch S. 143 - 153

K.1/S. 143/1 individuelle Lösung

K.1/S. 143/2 individuelle Lösung

K.1/S. 143/3 individuelle Lösung

K.1/S. 143/4 mögliche Lösung: Für mich ist Europa ein Kontinent mit vielen verschiedenen Ländern, Kulturen und Sprachen. Gleichzeitig verbindet Europa die Menschen durch gemeinsame Werte wie Demokratie, Menschenrechte und Zusammenarbeit. Europa bedeutet für mich auch offene Grenzen, Reisen und Austausch zwischen den Ländern. Viele Staaten arbeiten in der Europäischen Union zusammen, um Probleme gemeinsam zu lösen. Europa steht deshalb nicht nur für einen geografischen Raum, sondern auch für Gemeinschaft, Vielfalt und Frieden.

K.1/S. 143/5 individuelle Lösung

K.1/S. 144/6 mögliche Lösung: Mögliche Unterschiede zwischen geografischem Europa und den Organisationen: Die geografische Definition Europas umfasst nur Länder, die auf dem Kontinent Europa liegen. Einige Organisationen beziehen aber auch Länder außerhalb Europas ein. * In Organisationen wie UEFA, OSZE oder ESC sind auch Staaten aus Asien oder dem Kaukasus Mitglied, zum Beispiel Israel oder Kasachstan. * Dadurch ist das „Europa“ dieser Organisationen größer als das geografische Europa. * Die Mitgliedschaft richtet sich also nicht nur nach der geografischen Lage, sondern auch nach politischer, kultureller oder organisatorischer Zugehörigkeit.

K.1/S. 144/7 individuelle Lösung

K.4/S. 153/1 Belgien * Deutschland * Estland * Finnland * Frankreich * Griechenland * Irland * Italien * Kroatien * Lettland * Litauen * Luxemburg * Malta * Niederlande * Österreich * Portugal * Slowakei * Slowenien * Spanien * Zypern

K.4/S. 153/2

K.4/S. 153/3 individuelle Lösung

K.4/S. 153/4 Irland * Zypern

K.4/S. 153/5 Island * Norwegen * Schweiz * Liechtenstein

K.4/S. 153/6 Land Beginn der Beitrittsverhandlungen

Türkei 2005

Montenegro 2012

Serbien 2014

Nordmazedonien 2022

Stand der Verhandlungen

Verhandlungen seit Jahren praktisch eingefroren

Am weitesten fortgeschritten

Gründe/ Probleme Aktuelles Stadium

Kritik an Demokratie, Menschenrechten, Pressefreiheit; politische Spannungen mit EU

Korruption, Justizreformen, Rechtsstaatlichkeit

Verhandlungen laufen Konflikt mit Kosovo, Reformen bei Demokratie und Justiz

Verhandlungen gestartet

Verhandlungen offiziell, aber kaum Fortschritt

Viele Kapitel verhandelt, noch nicht abgeschlossen

Mehrere Kapitel geöffnet

Streit mit Bulgarien über Sprache und Geschichte Frühe Phase der Verhandlungen

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Lösungen „Aufgaben für schlaue Köpfe“, Buch S. 143 - 153

K.4/S. 153/6

Albanien 2022

Ukraine 2024 (Beschluss zum Start)

Moldau 2024 (Beschluss zum Start)

Bosnien-Herzegowina Kandidatenstatus 2022, Verhandlungen beschlossen 2024

Zusammenfassung:

Verhandlungen gestartet

Vorbereitung der Verhandlungen

Reformen im Justizsystem, Frühe Phase der Verhandlungen

Krieg mit Russland, wirtschaftliche und politische Reformen notwendig

Vorbereitung der Verhandlungen wirtschaftliche Stabilität, Konflikt in Transnistrien

Beginn der Verhandlungen

Beginn der Verhandlungen

Vorbereitung politische Instabilität, Reformbedarf sehr frühes Stadium

Einige Länder befinden sich bereits in laufenden Verhandlungen (z. B. Montenegro, Serbien). Andere Länder haben gerade erst mit den Gesprächen begonnen (z. B. Albanien, Nordmazedonien, Ukraine, Moldau).

Bei manchen Ländern sind die Verhandlungen gestoppt oder schwierig, weil Reformen fehlen oder politische Konflikte bestehen (z. B. Türkei).

K.4/S. 153/6 EWG

Lösungen LehrerInnenheft, S. 79 - 80

AB1 LÖSUNGSWORT: Organisation

AB2 1.

2. Estland * Lettland * Litauen

3. Rumänien * Polen * Ungarn

Lernstandserhebung 1.

2. Gorbatschow – UdSSR * Havel – Tschechoslowakei * Walesa – Polen

3. Österreich, Belgien, Tschechien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Island, Italien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweden, Schweiz, Kroatien, Bulgarien, Rumänien

Arbeitsblatt 1 / KOPIERVORLAGE

Gesellschaftlicher Wandel

NAME: DATUM:

Jugendkulturen verstehen

Betrachte den Comic aufmerksam!

1. Beschreibe, was im Comic passiert!

• Wer ist zu sehen?

• Was sagen oder tun die Personen?

2. Überlege, welche Jugendkultur im Comic dargestellt wird!

• Woran erkennst du das (z.B. Kleidung, Musik, Verhalten,...)?

3. Erkläre, welche Botschaft der Comic vermitteln möchte! Geht es um Vorurteile gegenüber Jugendlichen? Oder zeigt der Comic, wie Jugendliche ihre eigene Kultur entwickeln?

4. Denke weiter: Was könnten die Jugendlichen im nächsten Bild sagen oder tun? Zeichne ein weiteres Comic-Bild und schreibe einen passenden Sprechtext dazu!

Arbeitsblatt 2 / KOPIERVORLAGE

Gesellschaftlicher Wandel

NAME: DATUM:

Kreativaufgabe - Ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen

Gestalte ein Plakat gegen Antisemitismus! Mit deinem Plakat sollst du zeigen, warum Respekt, Toleranz und ein friedliches Zusammenleben wichtig sind!

a) Überlege dir eine klare Botschaft, die sich gegen Hass, Vorurteile und Diskriminierung richtet!

b) Gestalte ein Plakat, das andere Menschen zum Nachdenken anregt!

Dein Plakat soll enthalten:

• eine klare Botschaft gegen Antisemitismus und Hass

• ein passendes Symbol, Bild oder eine Zeichnung, das deine Aussage unterstützt

• einen kurzen, einprägsamen Slogan

Du kannst dein Plakat farbig gestalten, mit Symbolen, Zeichnungen oder kurzen Stichpunkten ergänzen! Achte darauf, dass deine Botschaft gut verständlich und deutlich sichtbar ist!

Am Ende stellst du dein Plakat kurz der Klasse vor und erklärst, welche Idee hinter deiner Gestaltung steht!

Lernstandserhebung

Gesellschaftlicher Wandel

NAME: DATUM:

1. Kreuze die richtige Antwort an!

a) Was versteht man unter gesellschaftlichem Wandel?

☐ Die Gesellschaft bleibt immer gleich

☐ Veränderungen in Lebensweisen, Werten und Strukturen einer Gesellschaft

☐ Nur technische Veränderungen

☐ Nur politische Veränderungen

b) Welche Herausforderung kann die Globalisierung für den Arbeitsmarkt mit sich bringen?

☐ Unternehmen arbeiten nur noch im eigenen Land.

☐ Arbeitsplätze können in andere Länder verlagert werden.

☐ Es gibt keine Veränderungen in der Arbeitswelt.

☐ Alle Menschen haben automatisch die gleiche Arbeit.

2. Nenne zwei bekannte soziale Bewegungen!

2/

2/ a)

b)

3. Ordne richtig zu, indem du mit Pfeilen verbindest!

Bürgerrechtsbewegung in den USA setzt sich verstärkt gegen Rassentrennung und Diskriminierung ein.

Verabschiedung des Civil Rights Act in den USA (Verbot von Rassendiskriminierung)

Bürgerrechtsbewegungen und antirassistische Initiativen gewinnen in Europa an Bedeutung.

Weltweite Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt unter dem Motto „Black Lives Matter“

6/

1980er Jahre

2020

1950er–1960er Jahre

2013

Gründung der Bewegung „Black Lives Matter“ in den USA seit 1966 Internationale Tage gegen Rassismus werden von vielen Organisationen und Schulen genutzt, um auf Diskriminierung aufmerksam zu machen

1964

4. Erkläre den Begriff „Extremismus“! 2/

12= du bist Geschichtsmeisterin/Geschichtsmeister

10-11= du hast dir viel gemerkt

8-9 = du weißt schon einiges

6-7 = du solltest noch viel üben

< 5 = du solltest dir dieses Kapitel im Buch noch einmal durchlesen

LÖSUNGEN

Lösungen „Aufgaben für schlaue Köpfe“, Buch S. 163

K.6/S. 163/1 individuelle Lösung

K.6/S. 163/2 individuelle Lösung

K.6/S. 163/3 mögliche Lösung: Warum ist es wichtig, zwischen Meinungen und Fakten zu unterscheiden? Es ist wichtig, zwischen Meinungen und Fakten zu unterscheiden, damit man Informationen richtig beurteilen kann. Fakten sind überprüfbare Tatsachen, während Meinungen persönliche Bewertungen oder Ansichten sind. Wenn Menschen beides verwechseln, können falsche Eindrücke entstehen. Besonders bei Nachrichten hilft diese Unterscheidung dabei, Informationen kritisch zu hinterfragen.

MEINUNGEN (Beispiele): Die neue Klimapolitik der Regierung ist unzureichend. * Die Stadt sollte mehr Geld in den öffentlichen Verkehr investieren. * Der neue Bürgermeister macht seine Arbeit sehr gut. * Dieses Gesetz ist unfair für viele Bürgerinnen und Bürger FAKTEN (Beispiele): Österreich ist seit 1995 Mitglied der Europäischen Union. * Die UNO wurde im Jahr 1945 gegründet. * Der Nationalrat wird in Österreich direkt vom Volk gewählt. * Die Europäische Union hat derzeit 27 Mitgliedstaaten.

K.6/S. 163/4 Wesentliche Aussagen (zu unterstreichen): Es muss immer mehr Arbeit in kürzerer Zeit erledigt werden. Die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmt zunehmend. Null-Stunden-Verträge (Arbeit auf Abruf) bedeuten sehr flexible, aber unsichere Arbeitsverhältnisse. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen ständig verfügbar sein, werden aber nur für tatsächlich geleistete Arbeitszeit bezahlt. Während der Wartezeit verdienen sie kein Geld. Dadurch entsteht große Unsicherheit über Einkommen und zukünftige Arbeit. Auch viele Neue Selbstständige und Ein-Personen-Unternehmen sind von unsicheren Arbeitsbedingungen betroffen. Deshalb wird diskutiert, den Begriff „Arbeitnehmer/ Arbeitnehmerin“ neu zu definieren.

K.6/S. 163/5 mögliche Lösung: Die Flexibilisierung der Arbeitswelt hat für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowohl positive als auch negative Auswirkungen. Besonders wichtig sind dabei die Bereiche finanzielle Sicherheit und Freizeitgestaltung. Ein großes Problem ist die unsichere finanzielle Situation. Bei flexiblen Arbeitsformen wie Arbeit auf Abruf oder befristeten Verträgen wissen viele Beschäftigte nicht genau, wie viele Stunden sie arbeiten werden. Dadurch schwankt oft auch ihr Einkommen. Manche Menschen müssen ständig erreichbar sein, bekommen aber nur Geld für die tatsächlich geleistete Arbeit. Das kann zu Unsicherheit und Stress führen. Auch die Freizeitgestaltung wird schwieriger. Wenn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kurzfristig zur Arbeit gerufen werden können, ist es schwer, Freizeit, Familie oder Hobbys zu planen. Die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmt immer stärker. Viele Menschen haben deshalb das Gefühl, ständig verfügbar sein zu müssen. Insgesamt kann die Flexibilisierung zwar für Unternehmen Vorteile bringen, für viele Beschäftigte bedeutet sie jedoch mehr Unsicherheit, weniger Planbarkeit und eine stärkere Belastung im Alltag.

K.6/S. 163/6 mögliche Lösung: Bei der Analyse des Textes muss man auch berücksichtigen, wer die Quelle erstellt hat. Der Text stammt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Umfeld der SPÖ, also einer politischen Partei, die sich traditionell stark für Arbeitnehmerrechte, soziale Sicherheit und den Sozialstaat einsetzt. Diese politische Ausrichtung kann die Darstellung beeinflussen. Der Text hebt vor allem negative Folgen der Flexibilisierung der Arbeit hervor, zum Beispiel Unsicherheit, unregelmäßiges Einkommen oder die ständige Verfügbarkeit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Dadurch wird besonders betont, dass viele Beschäftigte unter diesen Arbeitsbedingungen leiden. Andere mögliche Perspektiven – etwa Vorteile für Unternehmen oder mehr Freiheit für manche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – werden kaum erwähnt. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass die Aussagen falsch sind. Die Probleme, die beschrieben werden, können durchaus real sein. Allerdings sollte man bei der Auswertung bedenken, dass der Text eine bestimmte politische Sichtweise widerspiegelt. Deshalb ist es sinnvoll, auch weitere Quellen mit unterschiedlichen Perspektiven zu vergleichen, um sich ein möglichst ausgewogenes Bild zu machen.

K.6/S. 163/7 mögliche Lösung: Die „neue Arbeitswelt“ mit flexiblen Arbeitszeiten, unsicheren Beschäftigungsverhältnissen und steigenden Leistungsanforderungen kann das Privatleben vieler Menschen stark beeinflussen. In Beziehungen und Partnerschaften kann es zu Belastungen kommen, wenn Arbeitszeiten unregelmäßig sind oder Menschen ständig erreichbar sein müssen. Weniger gemeinsame Zeit und Stress durch unsichere Jobs können Konflikte verursachen. Gleichzeitig können flexible Arbeitsmodelle aber auch Vorteile bringen, wenn sie mehr Möglichkeiten für gemeinsame Zeit oder eine bessere Aufteilung von Aufgaben bieten. Auch der Kinderwunsch kann beeinflusst werden.

LÖSUNGEN

Lösungen „Aufgaben für schlaue Köpfe“, Buch S. 163

K.6/S. 163/7 Wenn junge Erwachsene nicht sicher wissen, ob sie dauerhaft Arbeit und ein stabiles Einkommen haben, verschieben sie oft die Entscheidung für Kinder. Viele Menschen möchten zuerst berufliche und finanzielle Sicherheit erreichen, bevor sie eine Familie gründen. Die Kinderbetreuung wird ebenfalls zu einer Herausforderung. Unregelmäßige Arbeitszeiten können es schwierig machen, feste Betreuungsangebote wie Kindergarten oder Schule zu nutzen. Familien sind daher stärker auf flexible Betreuung, Unterstützung durch Verwandte oder zusätzliche Betreuungseinrichtungen angewiesen. Insgesamt zeigt sich, dass die neue Arbeitswelt sowohl Chancen als auch Probleme mit sich bringt. Sie kann mehr Flexibilität ermöglichen, führt aber häufig auch zu Unsicherheit, Zeitdruck und Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

K.6/S. 163/8 individuelle Lösung

Lösungen LehrerInnenheft, Buch S. 83 - 85

AB1 individuelle Lösung

AB2 individuelle Lösung

Lernstandserhebung

1. a) Veränderungen in Lebensweisen, Werten und Strukturen einer Gesellschaft * b) Arbeitsplätze können in andere Länder verlagert werden.

2. Bürgerrechtsbewegung (USA) * Frauenbewegung / Frauenrechtsbewegung * Umweltbewegung * Klimabewegung (z. B. Fridays for Future) * Arbeiterbewegung * Antirassismusbewegung (z. B. Black Lives Matter) * Friedensbewegung * LGBTQ+-Bewegung * Demokratiebewegungen * Menschenrechtsbewegung * Studentenbewegung (1968) * Anti-Atomkraft-Bewegung * Tierschutzbewegung * Globalisierungskritische Bewegung * Bewegung für soziale Gerechtigkeit

3. Bürgerrechtsbewegung in den USA setzt sich verstärkt gegen Rassentrennung und Diskriminierung ein. → 1950er–1960er Jahre * Verabschiedung des Civil Rights Act in den USA (Verbot von Rassendiskriminierung). → 1964 * Bürgerrechtsbewegungen und antirassistische Initiativen gewinnen in Europa an Bedeutung. → 1980er Jahre * Weltweite Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt unter dem Motto „Black Lives Matter“. → 2020 * Gründung der Bewegung „Black Lives Matter“ in den USA. → 2013 * Internationale Tage gegen Rassismus werden von vielen Organisationen und Schulen genutzt, um auf Diskriminierung aufmerksam zu machen. → seit 1966

4. Extremismus bezeichnet politische oder ideologische Einstellungen, die demokratische Werte ablehnen und durch extreme Mittel durchsetzen wollen. Extremistische Gruppen stellen oft die Demokratie infrage und können auch Gewalt einsetzen, um ihre Ziele zu erreichen.

Arbeitsblatt 1 / KOPIERVORLAGE

Politische Mitbestimmung

NAME: DATUM:

Bildanalyse - Alle Menschen sind frei und gleich

Betrachte das Bild aufmerksam! Auf dem Bild siehst du Menschen aus verschiedenen Ländern, Kulturen oder Religionen, die gemeinsam dargestellt sind.

Beantworte anschließend die folgenden Fragen in vollständigen Sätzen!

1. Beschreibung des Bildes: Was siehst du auf dem Bild? Wie sehen die Menschen aus? Gibt es Unterschiede bei Kleidung, Herkunft oder Religion? Was machen die Menschen gemeinsam?

2. Bezug zu den Menschenrechten: Welche Menschenrechte könnten in dieser Situation besonders wichtig sein?

3. Bedeutung für die Gesellschaft: Warum ist Gleichberechtigung für eine Gesellschaft wichtig?

4. Überlege: Was passiert, wenn Menschen unfair behandelt werden?

Lernstandserhebung Politische Mitbestimmung

NAME: DATUM:

1. Richtig oder falsch? Kreuze an! 8/ richtig falsch

In einer Demokratie dürfen Bürgerinnen und Bürger ihre Meinung sagen. ☐ ☐ Wahlen sind eine wichtige Form politischer Mitbestimmung. ☐ ☐ Demonstrationen sind in einer Demokratie grundsätzlich erlaubt. ☐ ☐

Nur Politikerinnen und Politiker dürfen sich politisch engagieren. ☐ ☐

Auch Jugendliche können sich politisch interessieren und engagieren. ☐ ☐

Auch Volksabstimmungen sind eine Form politischer Mitbestimmung. ☐

In einer Demokratie dürfen Bürgerinnen und Bürger ihre Regierung kritisieren. ☐ ☐

Politische Mitbestimmung ist nur bei Wahlen möglich. ☐

2. Ergänze den Lückentext! 3/

In einer __________________________ können Bürgerinnen und Bürger an politischen Entscheidungen teilnehmen. Eine wichtige Form der Mitbestimmung sind __________________________. In Österreich dürfen Menschen ab __________ Jahren wählen.

3. Glaubst du, dass sich mehr Menschen an EU-Wahlen beteiligen sollten? Begründe deine Meinung in 2–3 Sätzen! 3/

4. Nenne zwei Möglichkeiten, wie Menschen politisch mitbestimmen können! /2

14= du bist Geschichtsmeisterin/Geschichtsmeister 12-13= du hast dir viel gemerkt 10-11 = du weißt schon einiges

8-9 = du solltest noch viel üben

< 7 = du solltest dir dieses Kapitel im Buch noch einmal durchlesen

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Lösungen „Aufgaben für schlaue Köpfe“, Buch S. 167 - 174

K.1/S. 167/1 individuelle Lösung

K.1/S. 167/2 individuelle Lösung

K.1/S. 167/3 individuelle Lösung

K.1/S. 167/4 individuelle Lösung

K.1/S. 167/5 individuelle Lösung

K.1/S. 168/6 individuelle Lösung

K.1/S. 168/8 Mögliche Lösung: Die Grafik zeigt Ergebnisse einer UNICEF-Studie zum Kindeswohl und zur sozialen Ungleichheit in Industrieländern. Insgesamt wurden 41 Staaten untersucht. Die Länder werden danach eingeteilt, wie groß die Ungleichheit zwischen den am stärksten benachteiligten Kindern und den durchschnittlichen Kindern im jeweiligen Land ist.

Die Länder sind in drei Gruppen eingeteilt:

• Geringe Ungleichheit (z. B. Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweiz, Österreich).

• Mittlere Ungleichheit (z. B. Australien, Deutschland, Griechenland, Ungarn, USA).

• Hohe Ungleichheit (z. B. Malta, Kanada, Polen, Frankreich, Italien, Türkei, Israel).

Österreich liegt in dieser Rangliste auf Platz 5 und gehört damit zu den Ländern mit vergleichsweise geringer Ungleichheit beim Kindeswohl.

Für die Studie wurden mehrere Kriterien untersucht:

• Einkommensunterschiede zwischen Kindern

• Unterschiede beim Schulerfolg

• selbst berichtete Gesundheitsprobleme

• persönliche Lebenszufriedenheit der Kinder

Die Grafik zeigt also, wie stark benachteiligte Kinder in verschiedenen Ländern gegenüber ihren Altersgenossen zurückliegen und in welchen Ländern diese Unterschiede besonders groß oder klein sind.

K.1/S. 168/9 mögliche Lösung: Die Rangplätze zeigen, wie groß die Ungleichheit zwischen benachteiligten Kindern und dem Durchschnitt der Kinder in einem Land ist. Ein niedriger Rangplatz (z. B. Platz 1) bedeutet, dass die Unterschiede relativ klein sind und benachteiligte Kinder bessere Chancen haben. Ein hoher Rangplatz zeigt dagegen, dass die Unterschiede größer sind und benachteiligte Kinder deutlich stärker hinter anderen Kindern zurückbleiben.

Die Grafik macht deutlich, dass es auch in wohlhabenden Industrieländern große Unterschiede bei den Lebensbedingungen von Kindern gibt. In einigen Ländern gelingt es besser, Benachteiligungen auszugleichen, während in anderen Ländern Kinder aus ärmeren oder schwierigen Lebenssituationen deutlich schlechtere Chancen haben – etwa beim Einkommen der Familie, beim Schulerfolg, bei der Gesundheit oder bei der Lebenszufriedenheit.

K.1/S. 168/10 mögliche Lösung: Im Vergleich zu vielen anderen Industrieländern steht Österreich relativ gut da. In der UNICEF-Studie liegt Österreich auf Platz 5 und gehört damit zu den Ländern mit geringer Ungleichheit beim Kindeswohl. Das bedeutet, dass benachteiligte Kinder im Durchschnitt weniger stark hinter anderen Kindern zurückfallen als in vielen anderen Staaten. Trotzdem gibt es auch in Österreich Kinder, die von Armut, Bildungsnachteilen oder gesundheitlichen Problemen betroffen sind.

Um Benachteiligungen weiter zu verringern, können verschiedene Maßnahmen gesetzt werden. Wichtig ist zum Beispiel eine bessere Unterstützung von Familien mit geringem Einkommen, etwa durch Sozialleistungen oder kostenlose Angebote für Kinder. Auch gleiche Bildungschancen sind entscheidend, etwa durch gute Kindergärten, Förderprogramme und Unterstützung für Kinder mit Lernschwierigkeiten. Außerdem können kostenlose Freizeit- und Sportangebote sowie eine gute Gesundheitsversorgung dazu beitragen, dass alle Kinder ähnliche Chancen haben. Ziel ist es, dass alle Kinder unabhängig von ihrer Herkunft oder der finanziellen Situation ihrer Familie gute Lebensbedingungen und Zukunftschancen haben.

K.1/S. 168/11 individuelle Lösung

K.2/S. 172/1 LÖSUNGSWORT: Solidarität * Symbol: §

K.2/S. 172/2 individuelle Lösung

K.3/S. 174/1 mögliche Lösung: an Wahlen teilnehmen (z. B. Nationalratswahl, Gemeinderatswahl, EU-Wahl) * an einer Volksabstimmung teilnehmen * ein Volksbegehren unterschreiben * eine Petition starten oder unterschreiben * an Demonstrationen oder Kundgebungen teilnehmen * Mitglied in einer politischen Partei werden * in einer Bürgerinitiative mitarbeiten * sich in Jugendorganisationen engagieren * bei Diskussionen oder Veranstaltungen politische Themen ansprechen * sich über soziale Medien oder Kampagnen politisch äußern * sich an Schülervertretungen oder Jugendparlamenten beteiligen * Kontakt zu Politikerinnen und Politikern aufnehmen und Anliegen mitteilen

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Lösungen „Aufgaben für schlaue Köpfe“, Buch

S. 167 - 174

K.3/S. 174/3 mögliche Lösung: Menschen können ihre Interessen mit Hilfe einer Bürgerinitiative vertreten, indem sie sich mit anderen Personen zusammenschließen, die das gleiche Anliegen haben. Gemeinsam können sie ihre Meinung öffentlich machen, Unterschriften sammeln, Gespräche mit Politikerinnen und Politikern führen oder Aktionen organisieren. Dadurch können sie mehr Aufmerksamkeit für ihr Anliegen erreichen und versuchen, politische Entscheidungen zu beeinflussen oder Veränderungen durchzusetzen.

K.3/S. 174/4 mögliche Lösung: Zivilgesellschaft bezeichnet den Teil der Gesellschaft, in dem sich Menschen freiwillig für soziale, politische oder gesellschaftliche Anliegen engagieren, ohne Teil von Regierung oder staatlichen Institutionen zu sein. Dazu gehören zum Beispiel Vereine, Initiativen und NGOs, die sich für Themen wie Menschenrechte, Umweltschutz oder soziale Gerechtigkeit einsetzen. Ziel der Zivilgesellschaft ist es, die Gesellschaft mitzugestalten und demokratische Werte zu stärken.

K.3/S. 174/5 individuelle Lösung

Lösungen LehrerInnenheft, S. 86 - 89

AB1

1. Auf dem Bild sieht man eine Gruppe von Menschen, die nebeneinander stehen und freundlich schauen. Die Personen wirken unterschiedlich: Einige haben verschiedene Hautfarben, Frisuren und Kleidungsstile. Manche tragen zum Beispiel eine Kopfbedeckung oder ein Kopftuch, andere haben moderne Kleidung oder Hüte. Das zeigt, dass sie wahrscheinlich aus verschiedenen Ländern, Kulturen oder Religionen kommen. Trotz dieser Unterschiede stehen alle gemeinsam zusammen und wirken freundlich und offen. Sie scheinen eine Gemeinschaft zu bilden, in der Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zusammenleben und sich respektieren.

2. In dieser Situation sind besonders das Recht auf Gleichheit und Gleichberechtigung, das Recht auf Religionsfreiheit und das Recht auf ein diskriminierungsfreies Leben wichtig. Alle Menschen sollen unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion oder Kultur die gleichen Rechte und Möglichkeiten haben. Außerdem zeigt das Bild, wie wichtig Respekt, Toleranz und ein friedliches Zusammenleben für eine Gesellschaft sind.

3. Gleichberechtigung ist für eine Gesellschaft wichtig, weil alle Menschen die gleichen Rechte und Chancen haben sollen. Niemand darf wegen Herkunft, Religion, Geschlecht oder Aussehen benachteiligt werden. Wenn Gleichberechtigung respektiert wird, können Menschen friedlich zusammenleben, sich gegenseitig respektieren und gemeinsam an einer gerechten Gesellschaft arbeiten.

4. Wenn Menschen unfair behandelt werden, fühlen sie sich ausgeschlossen, verletzt oder ungerecht behandelt. Dadurch können Konflikte, Streit und Ungleichheiten in der Gesellschaft entstehen. Außerdem haben betroffene Menschen oft schlechtere Chancen in Bildung, Arbeit oder im Alltag, was das Zusammenleben schwieriger machen kann.

Lernstandserhebung 1. richtig falsch

In einer Demokratie dürfen Bürgerinnen und Bürger ihre Meinung sagen. x ☐

Wahlen sind eine wichtige Form politischer Mitbestimmung. x

Demonstrationen sind in einer Demokratie grundsätzlich erlaubt. x

Nur Politikerinnen und Politiker dürfen sich politisch engagieren. ☐ x

Auch Jugendliche können sich politisch interessieren und engagieren. x ☐

Auch Volksabstimmungen sind eine Form politischer Mitbestimmung. x ☐

In einer Demokratie dürfen Bürgerinnen und Bürger ihre Regierung kritisieren. x ☐

Politische Mitbestimmung ist nur bei Wahlen möglich. ☐ x

2. In einer Demokratie können Bürgerinnen und Bürger an politischen Entscheidungen teilnehmen. Eine wichtige Form der Mitbestimmung sind Wahlen. In Österreich dürfen Menschen ab 16 Jahren wählen.

3. Ja, ich glaube, dass sich mehr Menschen an EU-Wahlen beteiligen sollten. Durch Wahlen können Bürgerinnen und Bürger mitentscheiden, welche Politikerinnen und Politiker ihre Interessen im Europäischen Parlament vertreten. Eine hohe Wahlbeteiligung stärkt außerdem die Demokratie und zeigt, dass den Menschen die Politik in Europa wichtig ist.

4. Wahlen (z. B. Nationalratswahl, Gemeinderatswahl, EU-Wahl) * Volksabstimmungen * Volksbegehren unterschreiben oder starten * Petitionen unterschreiben oder einreichen * Teilnahme an Demonstrationen oder Kundgebungen * Mitgliedschaft in einer politischen Partei * Mitarbeit in Bürgerinitiativen * Engagement in NGOs oder Vereinen * Teilnahme an politischen Diskussionen oder Veranstaltungen * Kontakt zu Politikerinnen und Politikern aufnehmen (z. B. Briefe, E-Mails) * Politisches Engagement in sozialen Medien oder Kampagnen * Mitwirkung in Schülervertretungen oder Jugendparlamenten

Lernstandserhebung Medien und politische Kommunikation

NAME: DATUM:

1. Ordne richtig zu! Verbinde die Begriffe mit der passenden Erklärung!

Fake News

6/

Journalistische Beiträge, die über aktuelle Ereignisse informieren.

Propaganda Bewusst falsche oder irreführende Informationen, die verbreitet werden.

Soziale Medien

Journalismus

Quelle

Meinung

Plattformen im Internet, auf denen Menschen Inhalte teilen und diskutieren können.

Gezielte Beeinflussung der öffentlichen Meinung durch Informationen oder Bilder.

Ursprung einer Information oder Nachricht.

Persönliche Bewertung oder Ansicht zu einem Thema.

2. Kreuze die richtige Antwort an! 4/

a) Welche Aufgabe haben Medien in einer Demokratie?

 Sie verbreiten nur Werbung

 Sie informieren die Bevölkerung über politische Ereignisse

 Sie entscheiden über Gesetze

 Sie ersetzen das Parlament

b) Was bedeutet der Begriff Fake News?

 Nachrichten aus dem Fernsehen  Falsche oder bewusst irreführende Informationen

 Nachrichten aus Zeitungen

 Wetterberichte

c) Welches Medium gehört zu den sozialen Medien?

 Instagram  Radio

 Zeitung  Buch

d) Warum nutzen Politikerinnen und Politiker Medien?

 Um ihre politischen Ideen und Meinungen zu verbreiten

 Um Gesetze direkt im Fernsehen zu beschließen

 Um keine Informationen weiterzugeben

 Um Medien zu ersetzen

3. Lückentext - Setze die passenden Wörter ein! 3/

Medien spielen eine wichtige Rolle in einer __________________________. Sie informieren Menschen über politische Themen und Ereignisse. Gleichzeitig müssen Bürgerinnen und Bürger lernen, Informationen

__________________________ zu prüfen, damit sie nicht auf __________________________ hereinfallen.

13= du bist Geschichtsmeisterin/Geschichtsmeister

12= du hast dir viel gemerkt

10-11 = du weißt schon einiges

8-9 = du solltest noch viel üben

< 7 = du solltest dir dieses Kapitel im Buch noch einmal durchlesen

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Lösungen „Aufgaben für schlaue Köpfe“, Buch S. 178 - 185

K.1/S. 178/1 individuelle Lösung

K.1/S. 178/2 individuelle Lösung

K.1/S. 179/3

Funktion Beschreibung

Informationsfunktion

Kontrollfunktion

Meinungsbildungsfunktion

Unterhaltungsfunktion

Bildungsfunktion

Medien informieren die Bevölkerung über aktuelle Ereignisse aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Dadurch können sich Menschen eine eigene Meinung bilden.

Medien kontrollieren die Arbeit von Politik und Regierung, indem sie Missstände aufdecken und kritisch berichten.

Medien helfen den Menschen, politische Themen zu verstehen und sich eine eigene Meinung zu bilden.

Medien bieten auch Unterhaltung, zum Beispiel durch Filme, Serien, Musik oder Sportberichte.

Medien vermitteln Wissen und erklären wichtige gesellschaftliche oder politische Themen.

K.1/S. 179/4 Die Tabelle zeigt die durchschnittlichen täglichen Verkaufszahlen österreichischer Tageszeitungen im Jahr 2022 (Montag bis Samstag). Insgesamt wird deutlich, dass einige wenige Zeitungen einen sehr großen Anteil am Markt haben, während andere deutlich kleinere Verkaufszahlen erreichen. Die Kronen Zeitung ist mit 612.473 verkauften Exemplaren mit großem Abstand die meistverkaufte Tageszeitung in Österreich. Dahinter folgt die Kleine Zeitung mit 270.391 Exemplaren, ebenfalls deutlich vor den anderen Zeitungen. Danach kommen der Kurier (112.414) und die OÖ Nachrichten (101.212), die ebenfalls relativ hohe Verkaufszahlen erreichen.

Zeitungen wie die Tiroler Tageszeitung, Die Presse und die Salzburger Nachrichten liegen im Mittelfeld. Die Vorarlberger Nachrichten, Der Standard und Österreich haben die niedrigsten Verkaufszahlen in dieser Tabelle.

Insgesamt zeigt die Tabelle, dass der Zeitungsmarkt in Österreich stark von wenigen großen Medien dominiert wird.

K.1/S. 179/5 individuelle Lösung

K.1/S. 179/6 individuelle Lösung

K.1/S. 179/7 individuelle Lösung

K.2/S. 183/1 individuelle Lösung

K.2/S. 183/2 individuelle Lösung

K.2/S. 183/3 individuelle Lösung

K.2/S. 183/4 individuelle Lösung

K.2/S. 183/5 individuelle Lösung

K.2/S. 183/6 individuelle Lösung

K.2/S. 183/7 individuelle Lösung

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Lösungen „Aufgaben für schlaue Köpfe“, Buch S. 178 - 185

K.2/S. 183/8 individuelle Lösung

K.2/S. 183/9 individuelle Lösung

K.2/S. 183/10 individuelle Lösung

K.2/S. 183/11 individuelle Lösung

K.2/S. 183/12 individuelle Lösung

K.2/S. 184/14 mögliche Lösung: Die Grafik zeigt, welche sozialen Netzwerke Jugendliche in Österreich im Jahr 2024 am häufigsten nutzen. Am beliebtesten ist WhatsApp, das von 76 % der Jugendlichen verwendet wird. Danach folgen Instagram mit 71 % und YouTube mit 70 %. Ebenfalls sehr häufig genutzt werden TikTok mit 65 % und Snapchat mit 61 %. Etwas weniger verbreitet ist Pinterest, das von 42 % der Jugendlichen genutzt wird. Weitere Plattformen wie Discord (32 %), BeReal (31 %) und Facebook (28 %) spielen eine kleinere Rolle. Insgesamt zeigt die Grafik, dass vor allem Messenger-Dienste, Foto-Apps und Video-Plattformen bei Jugendlichen besonders beliebt sind.

K.2/S. 184/15 mögliche Lösung: Die Grafik zeigt auch Unterschiede zwischen Mädchen und Burschen bei der Nutzung der fünf beliebtesten Plattformen.

WhatsApp: WhatsApp wird von 89 % der Mädchen und 65 % der Burschen genutzt. Damit verwenden Mädchen diesen Messenger deutlich häufiger.

Instagram: Instagram nutzen 79 % der Mädchen und 63 % der Burschen. Auch hier ist die Nutzung bei Mädchen deutlich höher.

YouTube: YouTube wird von 76 % der Mädchen und 65 % der Burschen verwendet. Die Plattform ist bei beiden Geschlechtern sehr beliebt, aber Mädchen nutzen sie etwas häufiger

TikTok: TikTok nutzen 70 % der Mädchen und 60 % der Burschen. Mädchen greifen also auch hier etwas öfter auf die Plattform zu.

Snapchat: Snapchat wird von 72 % der Mädchen und 52 % der Burschen genutzt. Besonders bei dieser Plattform ist der Unterschied zwischen Mädchen und Burschen deutlich sichtbar

Insgesamt zeigt sich, dass Mädchen die meisten der beliebten Social-Media-Plattformen häufiger nutzen als Burschen, vor allem bei Instagram und Snapchat sind die Unterschiede besonders groß.

K.2/S. 184/16 Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Nutzungszahlen einiger Plattformen verändert: Abgenommen haben: WhatsApp (−20 %) * Instagram (−4 %) * YouTube (−24 %) * TikTok (−3 %) * Snapchat (−8 %)

Zugenommen haben: Pinterest (+3 %)

Weitere Plattformen: BeReal ist deutlich gestiegen (+13 %). * X (Twitter) ist leicht gestiegen (+6 %). * Telegram hat leicht zugenommen (+1 %).

Rückgänge gab es außerdem bei: Discord (−2 %) * Facebook (−3 %) * Twitch (−2 %) * Roblox (−2 %) * Signal (−1 %)

Insgesamt zeigt die Grafik, dass einige große Plattformen zwar weiterhin sehr beliebt sind, ihre Nutzung aber im Vergleich zum Vorjahr teilweise etwas zurückgegangen ist.

K.2/S. 184/17 Die Grafik zeigt deutliche Unterschiede in der Nutzung sozialer Netzwerke zwischen Mädchen und Burschen. Mädchen nutzen vor allem Plattformen, auf denen Fotos, kurze Videos und Selbstdarstellung wichtig sind. Besonders Instagram, TikTok und Snapchat werden von Mädchen häufiger verwendet. Diese Netzwerke werden oft genutzt, um Bilder zu posten, Stories zu teilen oder kreative Videos zu erstellen.

Burschen verwenden einige Plattformen etwas weniger häufig, greifen dafür aber öfter auf Plattformen zurück, die stärker mit Videos, Gaming oder Kommunikation verbunden sind, zum Beispiel YouTube oder Discord.

Auch bei den Nutzungszwecken gibt es Unterschiede:

• Mädchen nutzen soziale Medien häufiger für Kommunikation, Fotos, Trends und kreative Inhalte.

• Burschen nutzen Plattformen eher für Videos, Unterhaltung, Gaming-Inhalte oder Informationssuche.

Insgesamt zeigt sich, dass soziale Netzwerke von beiden Gruppen intensiv genutzt werden, die Schwerpunkte der Nutzung jedoch unterschiedlich sind.

K.2/S. 184/18 mögliche Lösung: Die Grafik zeigt, dass Jugendliche verschiedene Plattformen vor allem wegen bestimmter Funktionen und Inhalte nutzen. WhatsApp ist besonders wichtig für Kommunikation. Jugendliche verwenden die App vor allem für Nachrichten, Gruppenchats, Sprachnachrichten, Fotos und Videotelefonie. Sie dient also hauptsächlich dazu, mit Freundinnen und Freunden in Kontakt zu bleiben.

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Lösungen „Aufgaben für schlaue Köpfe“, Buch S. 178 - 185

K.2/S. 184/18 Instagram wird vor allem für Fotos, Videos und Stories genutzt. Jugendliche können dort ihr Leben präsentieren, Bilder teilen und anderen folgen. Die Plattform ist stark mit Selbstdarstellung und Austausch von Bildern verbunden. YouTube ist eine Video-Plattform für Information und Unterhaltung. Jugendliche schauen dort Tutorials, Musikvideos, Nachrichten oder Unterhaltungsvideos. TikTok wird vor allem für kurze kreative Videoclips genutzt. Jugendliche erstellen oder schauen kurze Videos mit Musik, Trends oder Challenges. Die Plattform ist besonders für Unterhaltung und Kreativität beliebt. Snapchat dient hauptsächlich zum schnellen Versenden von Fotos und kurzen Nachrichten. Funktionen wie Snaps, Filter oder der „Streak“ spielen eine wichtige Rolle für die Kommunikation mit Freunden. Pinterest wird vor allem für Inspiration und Ideen genutzt. Jugendliche suchen dort nach DIY-Ideen, Bildern, Memes oder kreativen Projekten. Insgesamt zeigt die Grafik, dass Jugendliche soziale Medien vor allem für Kommunikation, Unterhaltung, kreative Inhalte und Inspiration nutzen.

K.2/S. 184/19 Reihenfolge der Plattformen nach ihrer Beliebtheit (Jugend-Internet-Monitor Österreich 2024):

1. WhatsApp – 76 %

2. Instagram – 71 %

3. YouTube – 70 %

4. TikTok – 65 %

5. Snapchat – 61 %

6. Pinterest – 42 %

7. Discord – 32 %

8. BeReal – 31 %

9. Facebook – 28 %

Begründung: Plattformen wie WhatsApp, Instagram und TikTok sind besonders beliebt, weil sie eine einfache Kommunikation mit Freunden, schnelle Foto- und Videoinhalte sowie viele unterhaltsame Funktionen bieten. Jugendliche können dort leicht Inhalte teilen, Trends verfolgen und mit anderen interagieren. YouTube ist attraktiv, weil dort viele Unterhaltungs-, Lern- und Musikvideos verfügbar sind. Plattformen wie Snapchat sind vor allem wegen ihrer schnellen und persönlichen Kommunikation beliebt. Weniger genutzte Plattformen wie Facebook wirken für viele Jugendliche weniger interessant, weil sie eher von älteren Generationen verwendet werden. Andere Netzwerke wie Discord oder Pinterest haben speziellere Funktionen und sprechen daher nicht alle Jugendlichen gleichermaßen an.

K.2/S. 184/20 individuelle Lösung

K.2/S. 184/21 mögliche Lösung: Die Ergebnisse überraschen nur teilweise. Es ist nachvollziehbar, dass WhatsApp, Instagram, YouTube und TikTok zu den beliebtesten Plattformen gehören, weil viele Jugendliche diese Apps täglich zur Kommunikation, Unterhaltung und zum Teilen von Fotos oder Videos nutzen. Auch dass Facebook weniger genutzt wird, überrascht nicht, da diese Plattform heute eher von älteren Generationen verwendet wird. Die intensive Nutzung sozialer Medien bietet einige Chancen. Jugendliche können leicht mit Freundinnen und Freunden in Kontakt bleiben, sich informieren, kreative Inhalte erstellen oder neue Interessen entdecken. Außerdem können soziale Netzwerke dabei helfen, Meinungen auszutauschen und gesellschaftliche Themen zu diskutieren. Gleichzeitig gibt es auch Risiken. Dazu gehören zum Beispiel Cybermobbing, Fake News, Datenschutzprobleme oder ein zu hoher Medienkonsum. Manche Jugendliche können auch unter Druck durch Vergleiche mit anderen leiden. Deshalb ist es wichtig, soziale Medien bewusst und kritisch zu nutzen und Informationen immer zu überprüfen.

K.2/S. 184/22 mögliche Lösung: Die Grafik liefert einen guten Überblick über die Social-Media-Nutzung von Jugendlichen in Österreich, ihre Aussagekraft ist jedoch begrenzt. Zwar wurden 400 Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren befragt, doch diese Stichprobe kann nicht vollständig alle Jugendlichen in Österreich repräsentieren. Außerdem bezieht sich die Untersuchung nur auf diese Altersgruppe, sodass keine Aussagen über junge Erwachsene oder ältere Menschen möglich sind. Ein weiterer Punkt ist, dass nur die häufigsten Plattformen dargestellt werden. Andere soziale Netzwerke oder neue Apps könnten ebenfalls genutzt werden, werden aber in der Grafik nicht berücksichtigt. Daher bietet die Grafik zwar einen hilfreichen Eindruck über Trends, zeigt jedoch nicht das gesamte Bild der Social-Media-Nutzung.

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Lösungen „Aufgaben für schlaue Köpfe“, Buch S. 178 - 185

K.2/S. 185/23 mögliche Lösung: Der Text beschreibt ein mögliches Problem in demokratischen Gesellschaften: Nicht alle Gruppen haben die gleichen Chancen, in den Massenmedien gehört zu werden. Große Organisationen wie Parteien, Kirchen oder Wirtschaftsverbände haben oft mehr Einfluss und Aufmerksamkeit in den Medien als kleinere Gruppen oder Minderheiten. Dadurch besteht die Gefahr, dass vor allem die Meinungen der Mächtigen sichtbar werden, während andere Perspektiven weniger Beachtung finden. Diese Kritik ist teilweise nachvollziehbar. Medien spielen eine wichtige Rolle für die öffentliche Meinungsbildung, deshalb sollten möglichst viele unterschiedliche Stimmen zu Wort kommen. Wenn Minderheiten oder neue Ideen kaum Beachtung finden, kann das dazu führen, dass gesellschaftliche Probleme weniger sichtbar werden und sich bestehende Machtverhältnisse kaum verändern. Gleichzeitig haben Medien in einer Demokratie auch die Aufgabe, verschiedene Meinungen darzustellen und kritisch zu berichten. Durch neue Kommunikationsmöglichkeiten, zum Beispiel soziale Medien oder alternative Medienplattformen, haben heute auch kleinere Gruppen mehr Möglichkeiten, ihre Anliegen öffentlich zu machen. Trotzdem bleibt es wichtig, dass Medien ausgewogen berichten und auch Minderheiten eine Stimme geben, damit die demokratische Meinungsbildung fair und vielfältig bleibt.

Lösungen LehrerInnenheft, Buch S. 92

Lernstandserhebung

1. Fake News Bewusst falsche oder irreführende Informationen, die verbreitet werden. Propaganda Gezielte Beeinflussung der öffentlichen Meinung durch Informationen oder Bilder.

Soziale Medien Plattformen im Internet, auf denen Menschen Inhalte teilen und diskutieren können.

Journalismus Journalistische Beiträge, die über aktuelle Ereignisse informieren. Quelle Ursprung einer Information oder Nachricht.

Meinung Persönliche Bewertung oder Ansicht zu einem Thema.

2. a) Sie informieren die Bevölkerung über politische Ereignisse. * b) Falsche oder bewusst irreführende Informationen * c) Instagram * d) Um ihre politischen Ideen und Meinungen zu verbreiten.

3. Medien spielen eine wichtige Rolle in einer Demokratie. Sie informieren Menschen über politische Themen und Ereignisse. Gleichzeitig müssen Bürgerinnen und Bürger lernen, Informationen kritisch zu prüfen, damit sie nicht auf Fake News hereinfallen.

BILDQUELLEN

Umschlagbilder: Christian Monyk (3 x), Elisabeth Monyk

Birgit Kozak: 23/1, 27/1, 28/1, 57/1, 76/1, 81/1, 93/1

Christian Monyk: 79/1, 82/1

Clipart.com: 22/1, 31/1, 45/1, 53/1, 56/1, 63/1, 69/1, 75/1, 80/4, 85/1, 89/1, 89/2, 92/1

Istockphotos.com: AlbertPego: 61/3, Alena Popkova: 74/1, artisteer: 52/1, imaginima: 61/1, kmn-net work: 61/2, loftystyle: 18/1, robuart: 88/1, subjug: 62/1, 62/2, 62/3, udovichenko: 19/1, 19/2, Wongsakorn Dulyavit: 42/1

Margret Schreiner: 83/1

Raoul Krischanitz: 26/1, 58/1

Wikipedia commons: 30/. 30/2, 30/3, 43/1, 80/1, 80/2, 80/3

© Olympe Verlag GmbH, NÖ, 2026

Lektorat: Marion Ramell, BA

Umschlaggestaltung: Raoul Krischanitz, Wien, transmitterdesign.com

Satz, Layout: Birgit Kozak (www.hellbunt-design.at)

Druck, Bindung: Druckerei Berger, Horn

ISBN: 978-3-903578-02-9

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