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OLYMPE Geschichte_Aufgaben 3_inkl. Cover (2)

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GESCHICHTE FÜR ALLE

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Eva Schreiner

U E N

N E B A G

E F F P Ö U K E U A A E SCHL

FÜ R


Geschichte für alle 3

Neue Aufgaben für schlaue Köpfe

Dieses Aufgabenbuch gehört:

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Inhaltsverzeichnis Aspekte neuzeitlicher Kulturen ................................................................................4 Die Neuzeit bringt Veränderung ............................................................................13 Revolutionen, Widerstand, Reformen ...................................................................29 Das Zeitalter der Industrialisierung ........................................................................38 Kolonialismus, Imperialismus und Rassismus ......................................................48 Migration vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart ............................................52 Der erste Weltkrieg ................................................................................................56 Identitäten ..............................................................................................................60 Wahlen und Wählen ..............................................................................................60

Einleitung Willkommen zu deinem Aufgabenbuch für Geschichte! In diesem Buch findest du viele spannende Aufgaben, die dir helfen, Geschichte besser zu verstehen und deine Kompetenzen weiterzuentwickeln. Neben Rätseln und Spielen erwarten dich auch Aufgaben, mit denen du gezielt historisches Denken üben kannst. Du wirst dabei nicht nur handlungsorientierte Aufgaben lösen, sondern auch deine Fähigkeiten im Analysieren, Vergleichen und kritischen Denken stärken. Manche Aufgaben fordern dich heraus, genau hinzuschauen und Informationen zu hinterfragen, während andere dich dazu anregen, historische Zusammenhänge zu erkennen und eigene Überlegungen anzustellen. So kannst du auf unterschiedliche Weise Geschichte entdecken – mal spielerisch, mal nachdenklich, aber immer spannend.

Viel Spaß und Erfolg beim Erkunden der Vergangenheit!

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ASPEKTE NEUZEITLICHER KULTUREN

Ich - Erfinderin/Erfinder im Zeitalter der großen Ideen Die Renaissance (ca. 1450–1600) und die Aufklärung (ca. 1650–1800) waren Epochen, in denen viele neue Ideen entstanden. Menschen forschten, stellten Fragen und entwickelten neue Erfindungen, die das Denken und das Leben veränderten. Stell dir vor, du lebst in einer dieser beiden Zeiträume: • Renaissance (ca. 1450–1600) → Zeit von Leonardo da Vinci, Buchdruck, Entdeckungsreisen • Aufklärung (ca. 1650–1800) → Zeit von Vernunft, Menschenrechten, neuen politischen Ideen Du hast gerade eine neue Erfindung gemacht! Verfasse einen Tagebucheintrag (ca. ½ Seite) oder male eine Szene mit kurzer Erklärung, in der du deine Erfindung entdeckst!

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ASPEKTE NEUZEITLICHER KULTUREN

Entdecke das Rätsel des Universums! In der Renaissance und frühen Neuzeit begannen Forscherinnen und Forscher, das Weltall und den Aufbau des Universums neu zu erklären. Sie stellten sich Fragen wie: • • •

Steht die Erde oder die Sonne im Mittelpunkt? Wie bewegen sich Planeten? Was sagen Beobachtungen mit dem Fernrohr über das Weltbild aus?

Markiere im Suchrätsel die zwölf Begriffe, die mit neuen Erkenntnissen über das Universum zu tun haben!

Ordne nun die gefundenen Begriffe den folgenden drei Themenbereichen zu! Achtung: Pro Spalte sind es vier Begriffe! Personen

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Begriffe aus der Wissenschaft

Weltbilder


ASPEKTE NEUZEITLICHER KULTUREN

Quellen oder Darstellungen? Handelt es sich bei den Abbildungen um eine Quelle oder eine Darstellung? Begründe deine Meinung!

Quelle: Monyk, Schreiner, Brzobohaty, Mann: Geschichte für alle 3, Olympe Verlag 2025.

Begründung:

Quelle: Leonardo da Vinci: Der vitruvianische Mensch (Uomo vitruviano), um 1490, Feder und Tinte auf Papier. Gallerie dell’Accademia, Venedig.

Begründung:

Quelle: Briefmarke mit dem Motiv „Mona Lisa“ nach Leonardo da Vinci, herausgegeben von der Deutschen Bundespost, 1952 (Wert: 30 Pfennig).

Begründung:

Quelle: The Galileo Manuscript. University of Michigan Library.

Begründung:

Quelle: Sonderbriefmarke „Galileo Galilei“, 1964 (400. Todestag von Galileo Galilei), Wert: 1,20 Lei. Herausgeber: Poșta Română.

Begründung:

Quelle: Galileis älteres Fernrohr, Teil mit Linse, 1609, Holz, Leder; Länge 927 mm. Museo Galileo, Florenz

Begründung:

Wähle eine Quelle aus und erstelle dazu eine Bildbeschreibung! • Um welche Art von Bild handelt es sich? Aus welcher Zeit? • Was ist zu sehen? (Personen, Kleidung, Gegenstände, Umgebung) Beschreibe sachlich und genau. • Welche Aussage oder Botschaft könnte das Bild haben? Was sagt es über die Zeit aus? • Aus welcher Perspektive wurde das Bild gestaltet? • Was wird vielleicht nicht gezeigt?

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ASPEKTE NEUZEITLICHER KULTUREN

Leonardo da Vinci – Ein Genie seiner Zeit – Leseblatt Lies die Informationstexte zunächst aufmerksam durch!

Leonardo da Vinci – ein Leben voller Neugier Leonardo da Vinci wurde im Jahr 1452 in einem kleinen Dorf in Italien geboren. Schon als Kind war er besonders neugierig und stellte viele Fragen. Er beobachtete Tiere, Pflanzen, den Himmel und die Menschen in seiner Umgebung ganz genau. Am liebsten wollte er alles wissen – wie Vögel fliegen, wie Wasser fließt oder wie ein Mensch denkt. Diese Neugier blieb ihm sein ganzes Leben lang erhalten. Leonardo als Erfinder Leonardo war nicht nur Künstler, sondern auch ein leidenschaftlicher Erfinder. In seinen Notizbüchern entwarf er Maschinen, die es zur damaligen Zeit noch gar nicht gab. Darunter waren Ideen für Fluggeräte, Fallschirme, Brücken, Wasserpumpen und sogar Kriegsmaschinen. Viele dieser Dinge konnten in seiner Zeit noch nicht gebaut werden, weil das technische Wissen und die Materialien fehlten. Trotzdem zeigen seine Zeichnungen, dass er schon damals Dinge dachte, die erst Jahrhunderte später Wirklichkeit wurden – wie zum Beispiel Hubschrauber oder U-Boote.

Leonardo als Forscher Leonardo war auch ein Wissenschaftler. Er wollte herausfinden, wie der menschliche Körper funktioniert, wie sich Tiere bewegen oder wie sich das Wetter verändert. Dafür machte er viele Versuche, zeichnete Organe, Muskeln und Knochen und schrieb seine Beobachtungen auf. Interessant ist, dass er seine Texte oft in Spiegelschrift verfasste – man kann sie also nur lesen, wenn man einen Spiegel davor hält. Warum er das gemacht hat, weiß man nicht genau. Vielleicht wollte er seine Ideen geheim halten.

Leonardo als Künstler Berühmt wurde Leonardo vor allem als Maler. Er malte seine Bilder sehr genau und versuchte, die Menschen darin lebendig wirken zu lassen. Zwei seiner bekanntesten Werke sind die „Mona Lisa“, die heute im Louvre in Paris hängt, und das „Letzte Abendmahl“. Dieses berühmte Wandgemälde befindet sich im Kloster Santa Maria delle Grazie in Mailand und zeigt eine Szene aus der Bibel: das letzte gemeinsame Mahl Jesu mit seinen Jüngern. Besonders bekannt ist die Mona Lisa wegen ihres geheimnisvollen Lächelns – bis heute rätseln viele Menschen, was sie denkt oder fühlt. Leonardo malte aber nicht nur Gesichter. Er interessierte sich auch für Licht, Schatten, Landschaften und den menschlichen Körper. Um Menschen besser zeichnen zu können, studierte er den Aufbau des Körpers ganz genau.

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Ein Mann mit vielen Talenten Leonardo da Vinci war ein sogenanntes Universalgenie. Das bedeutet: Er war in vielen Bereichen unglaublich begabt – in der Kunst, in der Technik, in der Wissenschaft und im Denken. Was ihn besonders machte, war sein Wunsch, die Welt um sich herum zu verstehen. Er war seiner Zeit weit voraus und ist deshalb bis heute berühmt. Leonardo starb im Jahr 1519 in Frankreich. Doch seine Ideen, seine Bilder und seine Gedanken leben bis heute weiter – in Museen, Büchern und in den Köpfen von Menschen, die genau wie er neugierig auf die Welt sind.


ASPEKTE NEUZEITLICHER KULTUREN

Leonardo da Vinci - Rätselblatt Wenn du die Informationstexte aufmerksam gelesen hast, fällt es dir sicher leicht, dieses Rätsel zu lösen!

senkrecht: 1. Leonardo da Vinci wird wegen seiner vielen Talente so bezeichnet. 2. Das bekannteste Gemälde von Leonardo da Vinci ist so genannt. 3. So lautet der Vorname von da Vinci. 6. Leonardo da Vinci hat diesen genau untersucht. 8. Das ist die Fähigkeit, etwas richtig zu erfassen und zu deuten. 10. Fluggerät, das senkrecht starten und landen kann. 12. Darin hielt Leonardo da Vinci seine Ideen, Skizzen und Erfindungen fest. 13. Eine geistige Bewegung oder Richtung, die in der Renaissance neue Ideen und Entwicklungen prägte. 14. Dieses Tier beobachtete Leonardo da Vinci genau, um das Fliegen zu verstehen.

waagrecht: 4. Dieses Land war das Zentrum der Renaissance und die Heimat Leonardo da Vincis. 5. Dieser Ort in Frankreich war Leonardos letzter Wohnsitz und sein Sterbeort. 7. In dieser Stadt wird heute die berühmte „Mona Lisa“ ausgestellt. 9. Dieses berühmte Wandgemälde von Leonardo da Vinci zeigt Jesus und seine Jünger bei einer gemeinsamen Mahlzeit. 11. In dieser Epoche lebte und wirkte Leonardo da Vinci als Künstler, Forscher und Erfinder. 13. Leonardo da Vinci schrieb viele seiner Notizen in dieser besonderen Schriftweise, die nur mit einem Spiegel leicht zu lesen ist. 15. Leonardo da Vinci stellte dieses Lebewesen ins Zentrum seiner Studien. 16. Leonardo da Vinci studierte den Flug dieses natürlichen Objekts genau.

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ASPEKTE NEUZEITLICHER KULTUREN

Galileo erklärt seine Entdeckung – Ein modernes Informationsformat Stell dir vor, Galileo Galilei könnte heute seine wichtigste Entdeckung der Öffentlichkeit erklären. Erstelle ein kurzes Informationsformat (z. B. ein Podcast-Skript, ein Interview oder ein kurzes Video-Skript), in dem Galileo seine Beobachtungen und deren Bedeutung verständlich darstellt! Beachte dabei: •

Welche Entdeckung erklärt er?

•

Warum war sie für seine Zeit so bedeutsam?

•

Wie reagierten Kirche und Gesellschaft darauf?

•

Welche Folgen hatte seine Forschung für das Weltbild der Menschen?

Formuliere klar, sachlich und historisch korrekt! Füge am Ende einen einprägsamen Schlusssatz hinzu, der seine Erkenntnis zusammenfasst!

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ASPEKTE NEUZEITLICHER KULTUREN

Erfinderinnen- und Erfinder Memory Schneide die Karten aus und spiele Memory! Finde jeweils die passende Erfinderin/den passenden Erfinder und ihre/seine Erfindung oder Entdeckung!

Fernrohr Neue Sicht auf den Himmel Johannes Gutenberg

Émilie du Châtelet

Nikolaus Kopernikus

Buchdruck Bücher werden für viele Menschen zugänglich

Heliozentrisches Weltbild

Kunst & Technik Gemälde, Skizzen, Erfindungen

Die Sonne im Mittelpunkt Galileo Galilei

Zeitmessung

Erforschung der Metamorphose

Menschen können erstmals unterwegs die Zeit messen

von Insekten

Newtonsche Physik Verbreitung & Weiterentwicklung der newtonschen Physik

Maria Sybilla Merian

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ASPEKTE NEUZEITLICHER KULTUREN

Erfinderinnen- und Erfinder Memory

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ASPEKTE NEUZEITLICHER KULTUREN

Renaissance-Kunst-Werkstatt In der Renaissance veränderte sich das Denken der Menschen. Künstler interessierten sich besonders für Naturbeobachtung, Perspektive, Proportionen und den Menschen als Individuum. Teil 1: Gestalte ein Renaissance-Motiv! Wähle eine der folgenden Möglichkeiten: • Portrait mit realistischem Hintergrund (achte auf Gesichtsausdruck, Licht und Schatten) • Alltagsszene mit räumlicher Perspektive (z. B. Markt, Werkstatt, Stadtplatz) • Vereinfachte Nachzeichnung eines bekannten Motivs (z. B. „Vitruvianischer Mensch“) Hinweis: Es geht nicht um Perfektion, sondern darum, typische Merkmale der Renaissance sichtbar zu machen!

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ASPEKTE NEUZEITLICHER KULTUREN

Vom Bild zur historischen Erkenntnis – Analyse und Deutung Teil 2: Fachliche Analyse Beantworte anschließend schriftlich! Welche typischen Merkmale der Renaissance sind in deinem Bild erkennbar? (z. B. Perspektive, Naturbeobachtung, Proportion, Individualität)

Was unterscheidet deine Darstellung von einem mittelalterlichen Bild? (z. B. Raumdarstellung, Menschenbild, religiöser Bezug)

Welche Aussage über das Menschenbild oder das Weltverständnis der Renaissance lässt sich aus deinem Bild ableiten?

Warum war die neue Darstellungsweise historisch bedeutsam?

Inwiefern zeigt dein Bild, dass die Renaissance eine Zeit des Umdenkens und der Neuerungen war? Begründe deine Antwort mit mindestens zwei konkreten Merkmalen aus deiner Darstellung!

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ASPEKTE NEUZEITLICHER KULTUREN

Escape-Room „Das verschwundene Manuskript“ Ein geheimes Manuskript des Humanisten Erasmus von Rotterdam ist verschwunden. Es enthält kritische Gedanken über Kirche, Bildung und Freiheit des Denkens. Die Kirche ist bereits auf der Suche danach. Nur ihr könnt es rechtzeitig finden, bevor es in falsche Hände gerät. Um das Manuskript zu retten, müsst ihr vier Rätselstationen lösen! Jede Station bringt euch dem Versteck näher! Teamarbeit, kluges Kombinieren und geschichtliches Wissen sind gefragt! Station 1: Das verschlüsselte Zitat (Spiegelschrift) In einem Versteck entdeckt ihr ein Blatt aus der Zeit der Renaissance. Um kritische Gedanken vor Verfolgung zu schützen, wurde das Zitat in Spiegelschrift notiert. Aufgabe: Lest das Zitat und übersetzt es in modernes Deutsch! Wer hat es gesagt? Was bedeutet es im Zusammenhang des Humanismus?

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Unterstreicht im Zitat das Wort, das auch der Titel eines bekannten Werkes von Erasmus ist. Dieses Wort ist euer erstes Lösungswort. Lösung Station 1: Station 2: Antike Begriffe zuordnen Erasmus war begeistert von der antiken Bildung. In einem Regal liegen Karten mit lateinischen Begriffen und Definitionen durcheinander. Aufgabe: Ordnet die 6 Begriffe ihren Bedeutungen zu! libertas sapientia virtus humanitas disciplina scientia

Weisheit Wissen / Erkenntnis Lernen / Zucht Menschlichkeit Tugend Freiheit

In den Definitionen findet ihr dreimal den Artikel „der“. Notiert euch dieses Wort – es ist euer zweites Lösungswort! Lösung Station 2:

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ASPEKTE NEUZEITLICHER KULTUREN

Escape-Room „Das verschwundene Manuskript“ Station 3: Renaissance-Bild interpretieren Ihr entdeckt ein Gemälde aus der Renaissance. Es zeigt Menschen, Bücher, Instrumente und geometrische Figuren.

Quelle: Unbekannter Künstler, „Humanistisches Gelehrtenbild“, 16. Jahrhundert (Darstellung nach historischem Vorbild).

Beschreibt, was ihr seht!

Welche Werte der Renaissance (z. B. Bildung, Naturwissenschaft, Kunst, Individualität) werden dargestellt?

Was unterscheidet das Bild von einem mittelalterlichen Werk?

Welche Kritik übt Erasmus in seinem bekanntesten Werk an Kirche und Gesellschaft? Das zentrale Schlagwort dieser Kritik ist euer drittes Lösungswort! Lösung Station 3:

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ASPEKTE NEUZEITLICHER KULTUREN

Escape-Room „Das verschwundene Manuskript“ Station 4: Druckpresse-Puzzle Ein zerrissenes Blatt liegt auf dem Tisch. Es stammt aus der Werkstatt von Johannes Gutenberg. Die Teile müssen zusammengesetzt werden, um die letzte Botschaft zu lesen. Aufgabe: Setze das Puzzle zusammen! Lies den Text! Beantworte danach folgende Fragen!

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ASPEKTE NEUZEITLICHER KULTUREN 1. Was steht in dem zusammengesetzten Text? Antwort:

2. Warum war der Buchdruck so wichtig für Erasmus? Antwort:

3. Wie hat der Buchdruck das Denken der Menschen verändert? Antwort:

4. Welches Medium machte die Verbreitung seiner Ideen möglich? Notiert das zentrale Wort aus dem Text! Lösung Station 4: FINALE – Jetzt müsst ihr kombinieren! Tragt eure vier Lösungswörter ein: Station 1: Station 2: Station 3: Station 4: Ordnet die Wörter so, dass sie einen sinnvollen historischen Hinweis ergeben! Schreibt euren Lösungssatz auf: Das Manuskript befindet sich im

im Studierzimmer eines Humanisten.

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ASPEKTE NEUZEITLICHER KULTUREN

Anleitung: Wie erstellt man ein Lapbook? Ein Lapbook ist ein selbstgebasteltes Faltbuch, mit dem du ein Thema anschaulich, kreativ und individuell darstellen kannst. Es besteht aus einem großen Blatt oder Karton, in das du kleine Klappen, Taschen, Faltkarten oder Drehscheiben einklebst. Jede dieser Mini-Seiten enthält Informationen, Bilder oder Symbole zu einem Unterthema. So entsteht eine interaktive Mappe, die sich aufklappen und entdecken lässt!

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Erstellung eines Lapbooks 1. Grundform vorbereiten • Nimm ein großes Blatt Papier oder Karton (am besten A3 oder größer). • Falte es so, dass zwei Flügel nach innen zeigen – wie Türen, die man aufklappen kann. • So hast du genug Platz für deine Themenfelder. 2. Layout planen • Überlege dir, welche Unterthemen oder Stationen in dein Lapbook kommen. • Teile dein Blatt in Abschnitte ein (z. B. oben Symbole, unten Alltag, rechts Politik, links Bibel). • Mach dir eine kleine Skizze, wo welche Klappe oder Tasche hinkommt. 3. Falt- und Bastel-Elemente herstellen • Schneide kleine Kärtchen, Taschen oder Faltblätter aus buntem Papier. • Beispiele: - Klappen, die man aufklappt und darunter Text liest - Taschen, in die man Begriffs-Kärtchen steckt - Faltkarten, die man wie ein Mini-Buch aufschlägt - Drehscheiben, die man drehen kann, um Infos zu entdecken • Beschrifte diese Teile mit den Überschriften deiner Stationen. 4. Inhalte einfügen • Schreibe in jedes Feld oder jede Klappe die wichtigsten Informationen. • Achte darauf: kurze Texte, Stichpunkte, kleine Zeichnungen. • Klebe passende Bilder oder Symbole ein (z. B. Bibel, Taube, Kreuz, Landkarte). • Hebe Wichtiges mit Farben oder Markierungen hervor. 5. Kreativ gestalten • Verwende Farben, Rahmen und Symbole, damit dein Lapbook ansprechend aussieht. • Male kleine Illustrationen oder verziere die Felder. • Dein Lapbook soll nicht nur informieren, sondern auch Spaß machen beim Anschauen. 6. Fazit-Feld • Ganz am Ende kommt ein Feld: „Das habe ich gelernt …“ • Schreibe hier dein persönliches Fazit oder die wichtigste Erkenntnis auf. Ziel: Ein Lapbook hilft dir, Inhalte nicht nur aufzuschreiben, sondern zu strukturieren, zu vergleichen und kreativ darzustellen. Du arbeitest selbstständig, handlungsorientiert und individuell – und am Ende hast du ein persönliches Mini-Buch, das dein Wissen lebendig macht.

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ASPEKTE NEUZEITLICHER KULTUREN

Lapbook: Glaubenskonflikte und Machtpolitik Station 1: Symbole & Rituale Ordne jedes Symbol einer Konfession zu! Schreibe den Namen der Konfession unter das jeweilige Symbol!

Zeichne ein Symbol in dein Lapbook und erkläre kurz seine Bedeutung! Station 2: Bibel & Sprache Im Mittelalter waren Gottesdienste und Bibeltexte fast ausschließlich auf Latein. Nur Gelehrte, Priester und wenige Gebildete konnten sie verstehen. Martin Luther übersetzte die Bibel ins Deutsche. Damit konnten plötzlich viele Menschen selbst lesen, was darin stand. Untersuche die Auswirkungen der Bibelübersetzung ins Deutsche. Beantworte dazu folgende Fragen: • Wer konnte nun die Bibel selbst lesen und verstehen? • Wie veränderte sich dadurch die Rolle der Priester? • Welche Folgen hatte das für das religiöse Leben der Gläubigen? • Welche politischen Auswirkungen konnte diese Veränderung haben? Fülle in deinem Lapbook das Feld aus: „Darum war die Bibelübersetzung bedeutend: …“ Station 3: Kirche & Macht Untersuche die Karte zu den Konfessionen in Europa Beschreibe, welche Konfessionen in Westeuropa vorherrschen! Ordne zu, welche Konfessionen im Heiligen Römischen Reich vertreten waren! Vergleiche die religiöse Situation in Nord- und Südeuropa! Nenne zwei Regionen, in denen mehrere Konfessionen aufeinandertreffen! Erläutere, warum diese konfessionelle Verteilung politische Konflikte begünstigen konnte! Fülle in deinem Lapbook das Feld aus: „Die Religion hatte in dieser Region Einfluss, weil …“!

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ASPEKTE NEUZEITLICHER KULTUREN

Lapbook: Glaubenskonflikte und Machtpolitik Station 4: Alltag der Gläubigen Vergleiche die beiden folgenden Texte sorgfältig! Katholischer Bauer über sein religiöses Leben

Evangelischer Schüler über sein religiöses Leben

„Ich lebe mit meiner Familie in einem Dorf im 16. Jahrhundert. Unser Alltag ist stark vom Kirchenjahr geprägt. An jedem Sonntag gehen wir gemeinsam zur Messe. Dort spricht der Priester die Gebete meist auf Latein, und wir folgen dem Gottesdienst, auch wenn wir nicht jedes Wort verstehen. Die Predigt wird jedoch auf Deutsch gehalten, damit wir die Lehre besser begreifen.

„Ich besuche eine Schule in einer Stadt, die sich der Reformation angeschlossen hat. Auch wir gehen sonntags in den Gottesdienst. Dort steht die Predigt im Mittelpunkt, und wir hören aufmerksam zu, wenn der Pfarrer die Bibel auslegt.

Im Laufe des Jahres feiern wir viele kirchliche Feste, etwa Weihnachten, Ostern, Fronleichnam oder den Namenstag unseres Schutzheiligen. Bei Prozessionen ziehen wir durch die Felder, um Gottes Segen für eine gute Ernte zu erbitten. Die Sakramente begleiten unser ganzes Leben: Wir werden als Kinder getauft, wir beichten unsere Sünden, empfangen die Kommunion und lassen uns vor dem Tod die Krankensalbung spenden. Der Priester hat eine wichtige Rolle, denn er vermittelt zwischen Gott und den Menschen. Ohne die Kirche wäre unser Leben kaum vorstellbar, denn sie gibt unserem Alltag Ordnung, Halt und Gemeinschaft.“

Seit Martin Luther die Bibel ins Deutsche übersetzt hat, kann ich viele Texte selbst lesen. In der Schule lerne ich Lesen und Schreiben, damit ich die Heilige Schrift besser verstehe. Wir sollen die Worte der Bibel selbst prüfen und darüber nachdenken. Der Pfarrer erklärt uns schwierige Stellen, aber wir sind nicht mehr allein auf seine Vermittlung angewiesen. Unsere Kirche ist schlichter gestaltet. Es gibt nur wenige Bilder oder Heiligenfiguren. Im Mittelpunkt stehen das Wort Gottes und das gemeinsame Singen von Kirchenliedern. Die Gemeinde fühlt sich verantwortlich, den Glauben aktiv zu leben und weiterzugeben.“

1. Beschreibe jeweils den religiösen Alltag des katholischen Bauern und des evangelischen Schülers!

2. Arbeite heraus, welche Rolle Priester bzw. Pfarrer in den beiden Texten spielen!

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ASPEKTE NEUZEITLICHER KULTUREN

Lapbook: Glaubenskonflikte und Machtpolitik 3. Vergleiche die Bedeutung von Gottesdienst, Festen und Bibellektüre in beiden Konfessionen!

4. Erläutere, welche Veränderungen die Reformation für Bildung und Glaubenspraxis mit sich brachte!

5. Beurteile, inwiefern sich der Alltag von Katholiken und Protestanten deutlich unterschied oder auch Gemeinsamkeiten aufwies!

Ergänze dein Lapbook im vorgesehenen Feld: „So unterschied sich der Alltag von Katholiken und Protestanten …“! Station 5: Politik & Frieden Informiere dich über den Augsburger Religionsfrieden (1555) und den Westfälischen Frieden (1648)! Verfasse eine kurze Zusammenfassung!

Erkläre den Satz: „cuius regio, eius religio“ (Wessen Land, dessen Religion)!

Ergänze dein Lapbook im vorgesehenen Feld: „Religion beeinflusste die Politik, indem …“! Trage ins letzte Feld deines Lapbooks ein: „Das habe ich gelernt.“

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ASPEKTE NEUZEITLICHER KULTUREN

Was heißt eigentlich „Inklusion“? Erkläre die folgenden Begriffe in deinen eigenen Worten oder zeichne ein passendes Symbol dazu! Begriff

Meine Erklärung / Bild

Inklusion

Barrierefreiheit

Vorurteil

Mitgefühl

UN-Konvention

Begründe, warum Inklusion für eine gerechte Gesellschaft wichtig ist!

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DIE NEUZEIT BRINGT VERÄNDERUNG

Geheimcode-Spiel: Geheime Handelsgüter Im 16. Jahrhundert verschickten Kaufleute Waren über weite Strecken. Besonders wertvolle Güter wie Gewürze, Edelmetalle oder feine Stoffe waren begehrt. Um Konkurrenten oder Räuber nicht sofort über den Inhalt der Fracht zu informieren, verwendeten Händler vereinfachte Handelszeichen oder neutrale Markierungen auf Kisten und Fässern. 1. Ordne die Handelszeichen den richtigen Waren zu! Die Zeichen sind vereinfachte Darstellungen und stehen nicht direkt für die Ware selbst.

Symbol

Handelsware

2. Erkläre, woher diese Waren kamen und wohin sie transportiert wurden! 3. Denke dir selbst neue Symbole für andere Handelsgüter aus (z. B. Wein, Getreide, Kaffee) und lass deine Mitschülerinnen und Mitschüler raten!

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DIE NEUZEIT BRINGT VERÄNDERUNG

Reihe für Reihe: Wer fällt aus dem Rahmen Streiche in jeder waagrechten Reihe den Begriff durch, der nicht passt! Dann schreibe die Spaltennummer (1 bis 4) des unpassenden Begriffes in die ganz rechte Spalte! Addiere zum Schluss alle Zahlen, dann erhältst du die Lösungszahl! 1

2

3

4

Pfeffer

Zucker

Baumwolle

Seide

Astronaut

Adel

Bauern

Bürger

Augsburg

Antwerpen

Lissabon

Venedig

Leibeigenschaft

Grundherr

Zunftmeister

Abgaben

Ständeordnung

Patrizier

Adel

Priester

Zwölf Artikel

Bauernkrieg

Reichsabschied

Luther

Hakenpflug

Sense

Feldarbeit

Ernte

Fürst

Gericht

Bauer

Ratsherr

Zehnten

Pachtzins

Steuern

Abgaben

Marktplatz

Handel

Manufaktur

Zunfthaus

Luther

Maria Theresia

Calvin

Zwingli

Ablasshandel

Marktplatz

Papst

Kirche

Weber

Schmied

Färber

Kaufmann

Getreide

Salz

Wein

Gewürznelken

Schafwolle

Kunstfaser

Seide

Baumwolle

Dokumentation

Bauernkrieg

Zwölf Artikel

Aufstand

Reichstag

Fürsten

Burg Bernstein

Kurfürsten

Mönch

Donau

Nonne

Kloster

Mähmaschine

Pflug

Egge

Sense

Martin Luther

Reformation

Bibel

Koran

Augsburg

Florenz

Lyon

Washington

Habsburger

Fürsten

Rosenburg

Adel

Kredit

Bitcoin

Kapital

Profit

Fußfessel

Stadtrat

Bürgermeister

Gericht

Handelsschiff

Karavelle

Segelschiff

Kreuzfahrtschiff

falsche Zahl

Die Summe der einzelnen Spalten ergibt folgende LÖSUNGSZAHL

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DIE NEUZEIT BRINGT VERÄNDERUNG

Rätsel: Wer bin ich? Berühmte Personlichkeiten der Neuzeit Lies die kurzen Beschreibungen! Löse auf, um welche bekannte Persönlichkeit es sich handelt! Recherchiere anschließend zur Sicherheit im Buch oder im Internet! Ich war ein Künstler und Wissenschaftler. Ich malte die „Mona Lisa“ und zeichnete Fluggeräte. Lösung: Ich setzte die Sonne ins Zentrum des Weltalls und widersprach damit der Kirche. Lösung: Ich war ein Herrscher im Zeitalter des Absolutismus und nannte mich selbst „der Sonnenkönig“. Lösung: Ich entdeckte, dass der menschliche Blutkreislauf vom Herzen angetrieben wird. Lösung: Ich war ein bedeutender Maler der Renaissance und gestaltete die Deckenfresken der Sixtinischen Kapelle. Lösung: Ich war ein Humanist und schrieb das Buch „Lob der Torheit“, in dem ich Missstände in Kirche und Gesellschaft kritisierte. Lösung: Ich verbesserte das Fernrohr und beobachtete die Jupitermonde – dafür wurde ich von der Kirche verurteilt. Lösung: Ich begann als Reformator, wurde später Reichsfeind und löste eine Kirchenspaltung aus. Lösung: Ich wollte einen neuen Seeweg nach Indien finden – und landete stattdessen in Amerika. Lösung: Ich erfand eine neue Drucktechnik mit beweglichen Metallbuchstaben und machte Wissen für viele zugänglich. Lösung: Ich umrundete als erster Mensch nachweislich die ganze Welt – auch wenn ich selbst die Heimreise nicht überlebte. Lösung: Ich war Bildhauer, Architekt, Maler und schuf die Statue „David“ sowie die Kuppel des Petersdoms. Lösung:

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DIE NEUZEIT BRINGT VERÄNDERUNG

Rollenspiel: Wer bin ich im Frühkapitalismus? Material: Rollen- und Berufskarten (z. B. Zunftmeister, Manufakturarbeiterin, Fernhändler, König, Bankier, Kolonialwarenhändlerin). Aufgabe: Jede Person zieht eine Rolle und beschreibt ihren Alltag, ihre Sorgen und ihre Chancen. Die Gruppe errät anschließend, um welche Rolle es sich handelt. Bereitet in kleinen Gruppen ein Rollenspiel vor, das den Alltag im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation zeigt! Ihr könnt folgende Figuren einbauen:

Entwickelt einen kurzen Dialog, in dem die Figuren ihre Sicht auf das Leben im Frühkapitalismus schildern! Führt das Rollenspiel der Klasse vor!

Vergleiche deine Rolle mit mindestens einer anderen Rolle aus dem Rollenspiel! Arbeite Unterschiede in Macht, Einkommen und Lebensbedingungen heraus! Erkläre, warum diese Unterschiede typisch für den Frühkapitalismus waren!

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DIE NEUZEIT BRINGT VERÄNDERUNG

Comic-Strip: „Ein Tag am Hof von Versailles“ Gestalte einen Comic-Strip, der den Alltag von Ludwig XIV. am Hof von Versailles zeigt. Überlege dir mindestens vier Bilder (z. B. Aufstehen des Königs, Mahlzeiten, Zeremonien, Spaziergang im Schlosspark, Abend im Spiegelsaal)! 1. Zeichne die Szenen in einzelnen Kästchen! 2. Füge sprechende Überschriften oder Sprechblasen hinzu, die die Handlung erklären! 3. Achte darauf, die Macht des Königs und die Rolle des Adels sichtbar zu machen!

4. Begründe am Ende in 2–3 Sätzen: „So wurde die Macht des Königs im Alltag deutlich, weil …“!

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DIE NEUZEIT BRINGT VERÄNDERUNG

Der Hof von Versailles – Hintergründe und Details Leseblatt Lies die Informationstexte zunächst aufmerksam durch! Die Aufgaben dazu findest du auf der nächsten Seite!

Wie beeinflusste der Absolutismus die Mode? Am Hof von Versailles entstand eine ganz besondere Mode. Männer trugen prächtige Perücken, weiße Strümpfe und oft bunte Seidengewänder mit Spitzen. Frauen schmückten sich mit riesigen Kleidern, hohen Frisuren und Fächern. Diese Mode wurde in ganz Europa nachgeahmt. Wer reich und mächtig wirken wollte, kleidete sich wie am französischen Hof. Der König zeigte so nicht nur politische, sondern auch kulturelle Macht. Welche Rolle spielten Musik und Theater? Ludwig XIV. liebte Musik und Tanz – er tanzte sogar selbst im Ballett und wurde am Hof aufgrund seiner Selbstdarstellung als Sonnengott Apollo als „Sonnenkönig“ bezeichnet. Am Hof wurden Opern, Theaterstücke und Ballettaufführungen veranstaltet. Berühmte Künstler wie der Komponist Jean-Baptiste Lully oder der Dichter Molière arbeiteten für den König. Damit zeigte er: Frankreich ist nicht nur militärisch stark, sondern auch das kulturelle Vorbild Europas.

Welche Geheimdienste gab es? Um seine Macht zu sichern, nutzte Ludwig XIV. auch Spione. In den Städten hörten sie, ob jemand den König kritisierte. Briefe konnten heimlich geöffnet und gelesen werden. So wusste der König immer, was seine Untertanen dachten und planten. Diese „Frühform von Geheimdiensten“ half ihm, Verschwörungen oder Aufstände früh zu erkennen. Kritisch betrachtet bedeutete dies jedoch auch, dass Meinungsfreiheit stark eingeschränkt war und Kritik am König gefährlich sein konnte.

Welche Bedeutung hatte die Wissenschaft? Im Absolutismus förderten die Könige nicht nur Kunst, Theater und Musik, sondern auch die Wissenschaft. Ludwig XIV. gründete 1666 die Pariser Akademie der Wissenschaften. Dort arbeiteten die klügsten Gelehrten Frankreichs an neuen Entdeckungen. Sie zeichneten genauere Landkarten, untersuchten den Sternenhimmel, entwickelten Messgeräte und verbesserten die Kenntnisse in Mathematik und Physik. Das half nicht nur Forschern, sondern auch dem König selbst: Mit besseren Karten konnte er seine Kriege planen, in der Schifffahrt und im Handel konkurrenzfähig bleiben und den Ruhm Frankreichs in ganz Europa vergrößern. Wissenschaft war im Absolutismus also nicht nur eine Suche nach Wissen, sondern auch ein Mittel, die Macht des Königs zu sichern und zu zeigen. Was passierte nach Ludwigs Tod? Nach dem Tod Ludwigs XIV. im Jahr 1715 war Frankreich zwar berühmt, aber auch verschuldet. Die vielen Kriege und das teure Leben am Hof hatten das Land finanziell geschwächt. Für die einfachen Menschen änderte sich wenig: Sie mussten weiter Abgaben zahlen. Diese Ungleichheit sollte später eine wichtige Rolle für die Französische Revolution spielen.

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DIE NEUZEIT BRINGT VERÄNDERUNG

Der Hof von Versailles - Hintergründe und Details - Rätselblatt

senkrecht: 1. Welche Kunstform wurde neben Oper und Ballett am Hof aufgeführt? 2. Welche Einrichtung zur Förderung der Wissenschaft wurde 1666 gegründet? 3. Was zeichnete man im 17. Jahrhundert, um Kriege besser planen zu können? 4. Wie hießen die Aufführungen, die Ludwig XIV. besonders liebte? 5. Welche Revolution wurde durch die Ungleichheit zwischen Arm und Reich mit ausgelöst? 6. Wie wurde Ludwig XIV. von seinem Hofstaat genannt?

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waagrecht: 7. Welche gesellschaftliche Gruppe musste weiterhin Abgaben zahlen? 8. Wie nennt man das geheime Öffnen und Lesen von Briefen? 9. Wie nennt man die Schulden, die nach Ludwigs Tod ein großes Problem waren? 10. Welche Kopfbedeckung trugen reiche Männer am Hof von Versailles? 11. Wie hießen die Personen, die heimlich Informationen sammelten?


DIE NEUZEIT BRINGT VERÄNDERUNG

Neuzeit-QUIZ 1. Was bedeutet der Begriff Renaissance?  Beginn der Industrialisierung  Wiederentdeckung der Antike 2. Wer war Leonardo da Vinci?  ein berühmter Künstler

 ein Seefahrer aus Portugal

3. Was war in der Renaissance besonders wichtig?  Tierzucht und Landwirtschaft  Kunst und Wissenschaft 4. Wer erfand den Buchdruck mit beweglichen Lettern?  Galileo Galilei  Johannes Gutenberg  Michelangelo 5. Welche Entdeckung veränderte die Welt besonders stark?  Entdeckung des Nordpols  Entdeckung Amerikas 6. Welche der folgenden Erfindungen stammt nicht aus der Neuzeit?  Globus  Smartphone  Buchdruck  Kompass 7. Welche Erfindung half Seefahrern bei der Orientierung?  Teleskop  Kompass  Rakete  Druckerpresse 8. Wer entdeckte 1492 Amerika? Vasco da Gama Christoph Kolumbus

 Marco Polo

9. Welches berühmte Gemälde stamm t von Leonardo da Vinci? Mona Lisa  Der Schrei  Die Nachtwache  Der Kuss 10. Welches große Bauwerk ist ein Symbol für die neue Denkweise in der Renaissance?  Schloss Versailles  Petersdom in Rom  Freiheitsstatue

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REVOLUTIONEN, WIDERSTAND, REFORMEN

Aufklärer - Neues Denken in Europa Im 17. und 18. Jahrhundert begann in Europa eine neue Zeit des Denkens, die man Aufklärung nennt. Die Aufklärer wollten, dass die Menschen ihr Leben nicht nur nach Traditionen oder dem Willen der Herrscher führen, sondern selbst mit Vernunft nachdenken. Freiheit und Rechte Die Aufklärer forderten, dass alle Menschen gewisse Rechte haben sollten – zum Beispiel das Recht auf Leben, Freiheit und Eigentum. Der Philosoph John Locke schrieb, dass die Herrscher diese Rechte schützen müssen. Gewaltenteilung Der französische Aufklärer Montesquieu erklärte, dass Macht nicht in den Händen einer einzigen Person liegen darf. Er wollte die Gewaltenteilung: Regierung, Parlament und Gerichte sollten unabhängig voneinander sein. Religionsfreiheit und Toleranz Viele Aufklärer, darunter Voltaire, kämpften für Glaubensfreiheit. Sie wollten, dass niemand wegen seines Glaubens verfolgt wird. Bildung und Wissen Die Aufklärer glaubten, dass Bildung der Schlüssel zu einem besseren Leben ist. Denis Diderot und andere veröffentlichten die „Enzyklopädie“, ein großes Lexikon mit Wissen aus allen Bereichen, damit es allen Menschen zugänglich wird. Die Ideen der Aufklärer waren sehr wichtig für die Entwicklung von Demokratie, Menschenrechten und Bildung – Dinge, die für uns heute selbstverständlich sind. Beantworte nun folgende Fragen! Welche vier Ideen der Aufklärer werden im Text beschrieben? Schreibe sie in Stichpunkten auf!

Erkläre, warum die Gewaltenteilung für eine gerechte Gesellschaft wichtig ist!

Welche Idee der Aufklärer findest du am wichtigsten und warum? Schreibe dazu 3–4 Sätze!

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REVOLUTIONEN, WIDERSTAND, REFORMEN

Frankreich im Umbruch: Revolution! Erstelle einen Zeitungsartikel oder einen Lexikonbeitrag mit einem Überblick über die Französische Revolution!

1789 * Sturm auf die Bastille * Menschenund Bürgerrechte * Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit * König Ludwig XVI. * Nationalversammlung * Ende der Monarchie * Revolutionstribunal * Guillotine* Robespierre * Verfassung * Republik

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REVOLUTIONEN, WIDERSTAND, REFORMEN

Revolutionen und Reformen – Ursachen, Ideen und historische Akteure Nenne Beispiele für Revolutionen in der Geschichte!

Beschreibe, was eine Reform ist und wie sie sich von einer Revolution unterscheidet!

Analysiere, welche Rolle Ideen der Aufklärung für Revolutionen spielten!

Erstelle ein fiktives Interviewskript mit einer historischen Person (z. B. Olympe de Gouges, Ludwig XVI., Marie-Antoinette, Napoleon, …)! Du arbeitest alleine und verfasst sowohl die Fragen des Interviewers als auch die Antworten der historischen Person selbst. Allgemeine Informationen •

Thema des Interviews:

•

Datum:

•

Ort:

•

Interviewer:

•

Interviewpartner:

Einleitung durch den Interviewer „Guten Tag, mein Name ist

. Heute führe ich ein Interview zum Thema . Vielen Dank, dass Sie sich Zeit für dieses Gespräch nehmen.“

Hauptteil – Fragen und Antworten Nr. Frage Notizen / Antworten

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1

___________________________________ ___________________________________

2

___________________________________ ___________________________________

3

___________________________________ ___________________________________

4

___________________________________ ___________________________________


REVOLUTIONEN, WIDERSTAND, REFORMEN

Reformwerkstatt Stell dir vor, du lebst in einer Zeit großer Veränderungen. Menschen wollen Missstände beseitigen – nicht mit Gewalt, sondern durch Reformen! Entwickle gemeinsam mit deiner Gruppe eigene Reformideen für Bereiche, die dich betreffen – z. B.: • Schule (z. B. Lernformen, Schulalltag, Pausen, Mitbestimmung) • Umwelt (z. B. Klimaschutz, Energieverbrauch, Müllvermeidung) • Gesellschaft (z. B. Gerechtigkeit, Zusammenleben, Rechte) 1. Wählt ein Thema aus! 2. Beschreibt, was geändert werden soll und warum! 3. Entwickelt konkrete Reformvorschläge! 4. Überlegt, wer diese Reform umsetzen könnte! 5. Entwickelt Zukunftsszenarien: • •

Wie könnte eure Reform in 20 Jahren wirken? Welche langfristigen Folgen hätte sie für kommende Generationen?

6. Präsentiert eure Reform in der Klasse (z. B. als Plakat, Rede, Sketch oder Rollenspiel)!

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REVOLUTIONEN, WIDERSTAND, REFORMEN

Napoleons Familie an der Macht Herrschaft über Europa Napoleon Bonaparte war einer der mächtigsten Herrscher Europas. Nachdem er in Frankreich durch den Staatsstreich an die Macht gekommen war, krönte er sich im Jahr 1804 selbst zum Kaiser der Franzosen. In den folgenden Jahren führte er viele Kriege und eroberte große Teile Europas – darunter Italien, Spanien, die Niederlande und viele Gebiete in Deutschland. Napoleons Ziel: Macht sichern Napoleon wollte Europa nach seinen Vorstellungen ordnen. Damit er nicht überall selbst regieren musste, setzte er Mitglieder seiner Familie auf die Throne der eroberten Länder. So konnte er sicherstellen, dass nur Personen an der Macht waren, denen er vertraute und die seine Befehle ausführten. Diese Bevorzugung von Familienangehörigen wurde von Zeitgenossen kritisch gesehen, weil sie den Idealen von Gleichheit und Leistung widersprach, die aus der Französischen Revolution hervorgegangen waren. Napoleons Geschwister als Herrscher • Joseph Bonaparte (sein älterer Bruder): Napoleon machte Joseph 1806 zum König von Neapel. Zwei Jahre später wurde er König von Spanien. Viele Spanier sahen ihn aber nicht als rechtmäßigen König an. Es kam zu Aufständen und einem langen Unabhängigkeitskrieg. • Louis Bonaparte (sein jüngerer Bruder): Louis wurde 1806 König von Holland. Napoleon erwartete von ihm, dass er seine Politik genau befolgte. Doch Louis wollte auch auf die Interessen der niederländischen Bevölkerung achten. Das gefiel Napoleon nicht, und Louis musste schließlich abdanken. • Jérôme Bonaparte (der jüngste Bruder): Jérôme wurde 1807 König des Königreichs Westphalen, das aus Teilen des heutigen Deutschlands bestand. Das war ein neu geschaffenes Königreich. Napoleon wollte dort seine Ideen – zum Beispiel moderne Gesetze und Verwaltung – einführen. Doch viele Deutsche sahen Jérôme als fremden Herrscher an. • Caroline Bonaparte (seine Schwester): Caroline heiratete Joachim Murat, einen der besten Generäle Napoleons. Sie wurde Königin von Neapel, nachdem ihr Bruder Joseph König von Spanien geworden war. Auch hier versuchte Napoleon, durch enge Familienbindungen die Kontrolle zu behalten. In den folgenden Sätzen haben sich Fehler „eingeschlichen.“ Welche zwei Aussagen sind falsch? Kreuze sie an!

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A

Caroline Bonaparte und ihr Ehemann Joachim Murat wurden Könige von Spanien.

B

Louis Bonaparte musste den Thron von Holland aufgeben, weil er sich nicht immer an Napoleons Vorgaben hielt.

C

Joseph Bonaparte wurde zuerst König von Neapel und später König von Spanien.

D

Jérôme Bonaparte regierte als König in Italien.

E

Napoleon setzte mehrere seiner Geschwister als Herrscher über eroberte Gebiete ein, um seine Macht in Europa zu sichern.


REVOLUTIONEN, WIDERSTAND, REFORMEN

Das Biedermeier – Zwischen Rückzug und Aufbruch I. Abschnitt 1: Politische Lage (1815–1848) Lies den folgenden Abschnitt aufmerksam durch: Die Epoche des Biedermeier umfasst die Jahre zwischen 1815 und 1848. Nach dem Wiener Kongress wollten die Herrscher Stabilität sichern. Zwar herrschte Frieden, doch das politische Leben wurde streng kontrolliert. Kritik an der Regierung war gefährlich. Viele Menschen zogen sich deshalb ins Privatleben zurück. Beschreibe, warum sich viele Menschen ins Privatleben zurückzogen!

Nenne zwei Merkmale der politischen Situation im Biedermeier!

Abschnitt 2: Alltag und Lebensstil Lies weiter: Familie, Haus und Garten standen im Mittelpunkt. Möbel waren schlicht, Kleidung weniger prunkvoll. Musik gehörte zum Alltag vieler bürgerlicher Familien. Diese Beschreibung betrifft vor allem die wohlhabendere städtische Oberschicht. Gib wieder, wie sich das Leben der bürgerlichen Oberschicht gestaltete!

Erkläre, warum diese Darstellung nicht für alle Menschen galt!

Abschnitt 3: Kunst, Musik und Literatur Lies weiter: In Salons traf man sich zu Musik und Gesprächen. Künstler wie Ferdinand Georg Waldmüller malten Alltagsszenen, Franz Schubert komponierte für private Aufführungen. Literatur und Kunst enthielten teilweise versteckte Kritik. Erläutere, welche Rolle Kunst, Musik und Literatur im Biedermeier spielten!

Erkläre, warum Kritik oft nur indirekt geäußert wurde!

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REVOLUTIONEN, WIDERSTAND, REFORMEN

Das Biedermeier – Zwischen Rückzug und Aufbruch II. Abschnitt 4: Zensur und Gegenbewegung Lies weiter: Zeitungen wurden kontrolliert, Kritik bestraft. Gleichzeitig entwickelten Studierende und Intellektuelle Ideen zu Freiheit und Mitbestimmung. Diese Bewegungen führten 1848 zur Revolution. Erkläre, wie die Zensur das politische und kulturelle Leben beeinflusste!

Beurteile, ob der Rückzug ins Private eher Anpassung oder stiller Widerstand war. Begründe deine Einschätzung!

Entwickle Argumente dafür oder dagegen, dass die Biedermeierzeit „eine ruhige Epoche“ war!

Erkläre, was dich an der Epoche des Biedermeier überrascht hat!

Beschreibe, welche Frage für dich noch offen ist!

Schätze ein, wie sicher du dir in deinem Urteil bist (Skala 1–5) und begründe deine Einschätzung!

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REVOLUTIONEN, WIDERSTAND, REFORMEN

Kleider erzählen eine Geschichte Mode im Biedermeier

Quelle: Zeitgenössische Modeillustration aus dem Biedermeier (um 1825), Darstellung bürgerlicher Kleidung.

Die Abbildung zeigt typische bürgerliche Kleidung der Biedermeierzeit (ca. 1815–1848), vor allem aus dem städtischen Umfeld. Es handelt sich nicht um Arbeitskleidung der Landbevölkerung. Erkläre, wie sich die Kleidung von Männern und Frauen im Biedermeier unterscheidet!

Nenne zwei Merkmale, die typisch für die Mode des Biedermeier sind!

Vergleiche die dargestellte bürgerliche Kleidung mit heutiger Alltagskleidung. Welche Unterschiede und welche Gemeinsamkeiten erkennst du?

Beurteile, welche Vor- und Nachteile die Mode des Biedermeier für den Alltag der Menschen hatte! Diskutiert in der Klasse, was die Kleidung über das Rollenbild von Frauen und Männern in dieser Zeit aussagt!

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REVOLUTIONEN, WIDERSTAND, REFORMEN

Wortsuche und Wissen: Jüdische Geschichte in Österreich Im folgenden Suchrätsel haben sich 13 Begriffe zum Thema „JÜDISCHES LEBEN IN ÖSTERREICH“ versteckt. Suche diese und markiere sie mit Leuchtstift! TIPP: Suche waagrecht, senkrecht und diagonal!

Wähle nun drei Begriffe aus und erkläre ihre Bedeutung! WORT

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BEDEUTUNG


REVOLUTIONEN, WIDERSTAND, REFORMEN

Umbruch und Wandel im 20. Jahrhundert I. Lies zunächst die Informationstexte über Revolutionen des 20. Jh. aufmerksam durch!

Die Kubanische Revolution (1959)

In den 1950er-Jahren wurde Kuba von Fulgencio Batista diktatorisch regiert. Viele Menschen litten unter Armut, fehlender politischer Freiheit und einer großen Ungleichheit zwischen Arm und Reich. Während eine kleine Oberschicht vom Tourismus und Handel mit den USA profitierte, hatten weite Teile der Bevölkerung kaum Rechte und Zugang zu Bildung oder Gesundheitsversorgung. Eine Gruppe von Rebellen unter der Führung von Fidel Castro und Che Guevara begann einen bewaffneten Widerstand gegen die Regierung. Nach mehreren Jahren des Guerillakriegs gelang es ihnen 1959, Batista zu stürzen. Castro übernahm die Macht und führte weitreichende Reformen ein: Land wurde verstaatlicht, Bildung und Gesundheitsversorgung sollten für alle zugänglich sein, und der Einfluss der USA wurde zurückgedrängt. Kuba wurde ein sozialistischer Staat und verbündete sich eng mit der Sowjetunion. Dadurch verschärften sich die Spannungen zwischen den USA und der Sowjetunion. Ein bekannter Höhepunkt dieser Konflikte war die Kuba-Krise von 1962, als die Welt am Rande eines Atomkriegs stand. Trotz sozialer Verbesserungen erreichte die Revolution jedoch ihr wirtschaftliches Ziel eines allgemeinen Wohlstands für die Bevölkerung langfristig nicht. Zudem entwickelte sich Kuba zu einem Einparteienstaat, in dem politische Opposition nicht zugelassen war und Kritik an der Regierung eingeschränkt wurde.

Die Iranische Revolution (1979)

In den 1970er-Jahren regierte der Schah Mohammad Reza Pahlavi den Iran mit harter Hand. Zwar modernisierte er das Land wirtschaftlich, doch seine Politik war autoritär und unterdrückte die Meinungsfreiheit. Viele Menschen fühlten sich bevormundet und lehnten seine enge Zusammenarbeit mit westlichen Staaten – vor allem den USA – ab. Zudem wuchs die Unzufriedenheit, weil religiöse Werte im öffentlichen Leben an Bedeutung verloren hatten. Ab 1978 kam es zu immer größeren Demonstrationen und Streiks. Millionen Iranerinnen und Iraner forderten Veränderungen. Schließlich floh der Schah Anfang 1979 ins Ausland. Der religiöse Führer Ayatollah Ruhollah Khomeini kehrte aus dem Exil zurück und übernahm die politische Führung. Aus dem Iran wurde eine islamische Republik, in der Religion eine zentrale Rolle spielte. Diese Revolution hatte große Auswirkungen – nicht nur auf das Land selbst, sondern auch auf die internationale Politik. Der Iran wandelte sich von einem prowestlichen Staat zu einem Gegner der USA, was bis heute politische Spannungen verursacht. Gleichzeitig entstand ein politisches System, in dem religiöse Führer großen Einfluss ausübten und politische Gegner, Andersdenkende sowie Teile der Bevölkerung erneut Einschränkungen ihrer Rechte erfuhren.

Die Friedliche Revolution in der DDR (1989) Die Deutsche Demokratische Republik (DDR) war ein sozialistischer Staat im Osten Deutschlands. Viele Menschen litten unter eingeschränkten Grundrechten, Überwachung durch die Staatssicherheit (Stasi) und fehlender Reisefreiheit. Immer mehr DDR-Bürgerinnen und Bürger waren unzufrieden mit der politischen Führung. Im Jahr 1989 begannen in mehreren Städten friedliche Proteste, besonders in Leipzig. Unter dem Motto „Wir sind das Volk“ forderten Tausende mehr Freiheit, Meinungsfreiheit, Demokratie und offene Grenzen. Trotz der großen Spannungen reagierte die Regierung nicht mit Waffengewalt, sondern musste schließlich nachgeben. Am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer, die Ost- und Westdeutschland jahrzehntelang getrennt hatte. Nur ein Jahr später kam es zur Wiedervereinigung Deutschlands. Die Friedliche Revolution ist ein besonderes Beispiel, weil sie ohne Krieg und Gewalt stattfand. Sie zeigte, dass eine Bevölkerung durch friedlichen, gemeinsamen Protest ein politisches System verändern kann.

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REVOLUTIONEN, WIDERSTAND, REFORMEN

Umbruch und Wandel im 20. Jahrhundert II. 1. Richtig oder falsch? Ob du richtig liegst, erkennst du am Lösungswort! richtig

falsch

Kuba wurde vor der Revolution von einer demokratischen Regierung geführt.

W

V

Nach der Revolution wurde Kuba ein sozialistischer Staat.

O

E

Fidel Castro und Che Guevara kämpften gegen die Regierung von Batista

L

K

Die USA und Kuba wurden nach der Revolution enge Verbündete

M

K

Viele Menschen waren unzufrieden mit dem autoritären System des Schahs.

S

P

Nach der Revolution wurde der Iran eine islamische Republik.

A

I

Die Beziehungen zu den USA wurden nach der Revolution besser.

E

U

Religiöse Werte spielten nach der Revolution im Iran keine Rolle mehr.

G

F

In der DDR gab es Meinungsfreiheit und freie Wahlen.

H

S

Die Proteste begannen 1989 in mehreren Städten, besonders in Leipzig.

T

X

Die Regierung reagierte auf die Proteste mit Gewalt.

I

A

Am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer.

N

M

Die Revolution führte zur Wiedervereinigung Deutschlands

D

T

LÖSUNGSWORT: __________________________________________________________ 2. Vergleiche die drei Revolutionen: Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennst du in den Zielen, im Verlauf und in den Folgen?

3. Gestalte ein Revolutionen-Memory: Auf einer Karte steht ein Stichwort (z. B. „Kuba 1959“), auf der anderen eine passende Erklärung!

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REVOLUTIONEN, WIDERSTAND, REFORMEN

Revolutionenquiz

Da du schon viel über Revolutionen gelernt hast, wirst du sicher Quizkönigin/Quizkönig! 1. Was ist eine Revolution?  kleine Änderung  großer Umbruch  Wahl

 Gesetz

2. Welche Revolution war friedlich?  Französische  Russische

 DDR

 Kubanische

3. Wie hieß der Anführer der Revolution in Kuba?  Fidel Castro  Che Guevara  Lenin

 Pinochet

4. Was war das Symbol der DDR-Revolution?  Bastille  Mauer  Fahne

 Vorhang

5. Was versteht man unter Widerstand?  Zustimmung  Protest

 Krieg

 Fest

6. Was war die Folge der Revolution in der DDR?  Diktatur  Wiedervereinigung  Krieg

 Wahlen

7. Wer krönte sich 1804 zum Kaiser der Franzosen?  Franz I.  Napoleon  Karl II.  Franz Joseph I. 8. Was war ein Auslöser der Französischen Revolution?  Hungersnot  Erdbeben  Vulkanausbruch  Wahlen 9. In welchem Land fand 1979 eine Revolution statt?  Kuba  China  Polen

 Iran

10. Wer spielte eine wichtige Rolle in der Russischen Revolution?  Napoleon  Lenin  Stalin  Luther 11. Wer war ein wichtiger Anführer der Kommunisten in China?  Lenin  Mao Zedong  Napoleon  Churchill

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DAS ZEITALTER DER INDUSTRIALISIERUNG

Die Industrialisierung – technische Erfindungen und gesellschaftliche Veränderungen Erkläre, was mit Industrialisierung gemeint ist!

Nenne drei wichtige Erfindungen der Industrialisierung!

Beschreibe, was sich durch die Erfindung der Dampfmaschine verändert hat!

Zähle die wichtigsten Industriezweige des 19. Jahrhunderts auf!

Nenne neue Energiequellen, die im 19. Jahrhundert genutzt wurden!

Beschreibe, wie sich Städte durch die Industrialisierung entwickelten!

Erkläre, warum viele Menschen vom Land in die Stadt zogen.

Wenn du immer den vorhergehenden Buchstaben des Alphabets einsetzt, erfährst du, wo die Industrialisierung ihren Anfang nahm! LÖSUNGSWORT:

D

42

M

F

K

Z

M

C


DAS ZEITALTER DER INDUSTRIALISIERUNG

Die Dampfmaschine Motor der Industrialisierung

Quelle: Dampfmaschine nach James Watt, technische Zeichnung, 18./19. Jahrhundert. Nach zeitgenössischen technischen Illustrationen

Erkläre, wie die Dampfmaschine das Leben der Menschen veränderte!

Übertrage die Industrialisierung auf heutige technologische Umbrüche (z. B. Digitalisierung, KI). Welche Chancen und Risiken ergeben sich für die Zukunft der Arbeit?

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DAS ZEITALTER DER INDUSTRIALISIERUNG

Von der Spinnstube zur Dampfmaschine Gestalte eine Comicserie mit mindestens vier Bildern, die zeigt, wie sich das Leben und die Arbeit der Menschen von der Spinnstube zur Zeit der Dampfmaschine verändert hat! Stelle dabei dar: • wie Menschen früher gearbeitet haben, • wie Maschinen und Fabriken den Alltag verändert haben, • welche Vorteile und Nachteile diese Entwicklung hatte. Achte auf klare Bildfolgen, Sprechblasen und passende Beschriftungen!

Arbeite in deinem Heft heraus, welche Vorteile du zeigst! Arbeite ebenso heraus, welche Nachteile sichtbar werden! Begründe, ob dein Comic beide Seiten ausgewogen darstellt!

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DAS ZEITALTER DER INDUSTRIALISIERUNG

Arbeit in der Fabrik im 19. Jahrhundert Betrachte das Bild und den Grundriss der Fabrik genau!

Quelle: Zeitgenössische Fotografie einer Textilfabrik (ca. 1890), Arbeiterinnen an mechanischen Strickmaschinen.

Quelle. Schematische Rekonstruktion einer Textilfabrik des 19. Jahrhunderts nach typischen Fabrikstrukturen der Industrialisierung.

Beschreibe, was in den einzelnen Bereichen der Fabrik passiert!

Erkläre, wie der typische Arbeitsablauf in einer Fabrik im 19. Jahrhundert aussah – vom Eintreffen der Arbeiterinnen und Arbeiter bis zum Verlassen der Fabrik!

Untersuche mithilfe des Bildes und des Grundrisses, welche Bereiche besonders laut, gefährlich oder anstrengend waren und warum!

Vergleiche die Arbeitsbedingungen damals mit heutigen Arbeitsplätzen!

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DAS ZEITALTER DER INDUSTRIALISIERUNG

Ich war dabei - Das Leben einer Maschine in der Industrialisierung Schreibe eine Geschichte aus der Sicht einer Maschine aus der Zeit der Industrialisierung! Du kannst zum Beispiel eine Dampfmaschine, einen Webstuhl oder eine Lokomotive sein. • • • •

Erkläre, wie du gebaut wurdest (z. B. in einer Werkstatt oder Fabrik). Erzähle, wie du im Alltag eingesetzt wurdest und wie Menschen mit dir gearbeitet haben. Beschreibe, wie sich das Leben der Menschen durch dich verändert hat (z. B. Arbeit, Transport, Produktion). Berichte, was aus dir wurde, nachdem du viele Jahre lang in Betrieb warst.

TIPP: Schreibe in der Ich-Form und gib deiner Maschine eine eigene Persönlichkeit, zum Beispiel: „Ich bin eine stolze Dampfmaschine und habe Tag und Nacht gearbeitet, damit die Fabrik läuft.“ Schreibe mindestens 120 Wörter (ca. eine halbe Seite).

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DAS ZEITALTER DER INDUSTRIALISIERUNG

Das ABC-Spiel zur Industrialisierung Was fällt dir ein? Spiele dieses Spiel entweder mit mehreren anderen oder in Teams! REGELN: Du musst zu jedem Anfangsbuchstaben einen Begriff oder Namen aus der Zeit der Industrialisierung finden. Gewonnen hat derjenige, der die meisten findet. Dasselbe gilt auch für Teams. Anfangs Begriffe/Namen -buchstabe

Punkte

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X, Y, Z Spielername(n):

Gesamtpunkteanzahl:

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DAS ZEITALTER DER INDUSTRIALISIERUNG

Slogans für die Frauenbewegung Lege zu Beginn fest, auf welche Zeit sich dein Plakat bezieht: historische Frauenbewegung (z. B. Wahlrecht) oder heutige Gleichstellungsbewegung. Notiere deine Entscheidung! Stell dir vor, du bist Teil einer Demonstration für Frauenrechte! Auf deinem Plakat soll eine klare und einprägsame Botschaft stehen! Entwickle mindestens drei kurze Slogans, die die Ziele der Frauenbewegung ausdrücken! Achte darauf, dass die Slogans gut lesbar, verständlich und wirkungsvoll sind! Die Aussagen sollen Mut machen, Forderungen klar formulieren oder zum Nachdenken anregen! TIPP: Gute Slogans sind kurz (3–7 Wörter), direkt und emotional.

Wähle nun einen deiner Slogans aus! Gestalte ein Plakat dazu – achte auf klare Schrift, starke Farben und eine passende Botschaft! Überlege, wo dein Plakat am meisten Aufmerksamkeit erregen würde. Präsentiere deine Botschaft und stell dein Plakat vor der Klasse vor! Begründe, warum du genau diesen Slogan gewählt hast und welche Wirkung du damit erzielen möchtest!

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DIE NEUZEIT BRINGT VERÄNDERUNG

Gesetze, Parteien und der Kampf um Gerechtigkeit Nenne drei wichtige Sozialgesetze, die in Österreich im 19. Jahrhundert eingeführt wurden!

Erkläre in eigenen Worten, warum soziale Gesetze notwendig wurden!

Erläutere, warum sich in dieser Zeit politische Parteien gründeten!

Ordne zu und beschreibe, welche gesellschaftlichen Gruppen die verschiedenen Parteien vertraten (z. B. Sozialdemokraten – Arbeiterschaft)!

Begründe, wie wichtig Sozialgesetze für die Entwicklung einer gerechten Gesellschaft sind.

Schreib eine fiktive Rede einer Arbeiterin/eines Arbeiters oder einer Aktivistin/eines Aktivisten aus dem Jahr 1890, die/der für bessere Arbeitsbedingungen kämpft.

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KOLONIALISMUS, IMPERIALISMUS UND RASSISMUS

Der Wettlauf um Afrika – Deutschland gegen Großbritannien

Quelle: Karikatur zum Helgoland-Sansibar-Vertrag, veröffentlicht in der satirischen Zeitschrift Kladderadatsch (Berlin), um 1890.

Analysiere die Karikatur in deinem Heft genau und beantworte die folgenden Punkte: Beschreibe, was auf der Karikatur zu sehen ist (Tiere, Gegenstände, Beschriftungen, Handlung)! Erkläre, welche Staaten oder Mächte die Tiere symbolisieren! Beurteile die politische Aussage der Karikatur! Gehe dabei auf folgende Aspekte ein: • Warum ist der Löwe wütend? • Welche Handlung führt der Vogel aus und wofür steht er symbolisch? • Welche Bedeutung haben die Schilder „Sansibar“ und „Dar es Salaam“ im historischen Zusammenhang? • Welche Kritik an der Kolonialpolitik wird in der Darstellung deutlich? Setze die Karikatur in den historischen Zusammenhang! Welche Rolle spielten Großbritannien und das Deutsche Reich beim Wettlauf um Afrika? Beurteile, welche Meinung die Karikatur vermittelt. Wird eine Seite positiv oder negativ dargestellt? Tipp: • Der Löwe steht hier für Großbritannien. • Der Vogel symbolisiert Deutschland. • Sansibar und Dar es Salaam waren wichtige Orte im kolonialen Wettlauf um Ostafrika. Zusatzaufgabe: Formuliere eine eigene Überschrift für die Karikatur, die ihre Botschaft treffend zusammenfasst!

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KOLONIALISMUS, IMPERIALISMUS UND RASSISMUS

Worte, die Freiheit fordern Verfasse ein eigenes Gedicht, in dem du die Themen Freiheit und Unterdrückung zum Ausdruck bringst! Überlege dabei, wie sich Menschen fühlen, die unterdrückt werden, und was Freiheit für sie bedeutet. •

Wähle eine Perspektive (z. B. eine betroffene Person, eine Gruppe oder eine symbolische Figur).

•

Beschreibe in deinem Gedicht Gefühle, Hoffnungen oder Erlebnisse.

•

Achte auf sprachliche Bilder (z. B. Metaphern oder Vergleiche), die das Thema anschaulich machen.

•

Du kannst Reime verwenden – musst aber nicht.

Tipp: Beginne z. B. mit: „Freiheit riecht nach …“, „Hinter Mauern …“, „Ich träume von …“ Dein Gedicht sollte mindestens 8 Zeilen lang sein.

Tragt eure Gedichte in kleinen Gruppen vor und besprecht, welche Gefühle oder Botschaften besonders stark wirken!

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KOLONIALISMUS, IMPERIALISMUS UND RASSISMUS

Kolonialherrschaft in Samoa - Ein kleines Land im großen Machtspiel Samoa ist eine Inselgruppe im Pazifik, die heute zu den unabhängigen Staaten Samoa und Amerikanisch-Samoa gehört. Lange Zeit war das Land jedoch Teil der kolonialen Machtpolitik europäischer Staaten. Ende des 19. Jahrhunderts entdeckten Deutschland, Großbritannien und die USA die strategisch günstig gelegenen Inseln für ihre wirtschaftlichen und militärischen Interessen. Im Jahr 1899 wurde Samoa zwischen den Kolonialmächten aufgeteilt. Deutschland erhielt den westlichen Teil der Inseln, die USA den östlichen. Großbritannien zog sich im Gegenzug zurück. Von 1900 bis 1914 war Westsamoa eine deutsche Kolonie. Die Deutschen nutzten das Land vor allem für Plantagenwirtschaft, besonders für den Anbau von Kopra (getrocknetes Kokosnussfleisch), das als Rohstoff für Öl und Seife diente. Die samoanische Bevölkerung musste unter harten Bedingungen auf diesen Plantagen arbeiten. Viele traditionelle Strukturen und Rechte wurden eingeschränkt. Deutsche Kolonialbeamte führten neue Gesetze und ein Schulsystem ein, das die Kultur der Samoaner verändern sollte. Die Einheimischen mussten Deutsch lernen und ihre traditionellen Führungsformen verloren an Bedeutung. Nach dem Ersten Weltkrieg übernahm Neuseeland die Verwaltung Westsamoas als Mandatsgebiet des Völkerbundes. In dieser Zeit entstand in den 1920er-Jahren die Mau-Bewegung, eine überwiegend friedliche Protestbewegung gegen die neuseeländische Kolonialherrschaft. Auch nach der deutschen Niederlage im Ersten Weltkrieg blieb Samoa nicht unabhängig. Erst 1962 erlangte Samoa als eines der ersten pazifischen Länder seine Unabhängigkeit. Noch heute erinnern Gebäude, Straßennamen und wirtschaftliche Strukturen an die Kolonialzeit. Gleichzeitig hat Samoa seine Kultur, Sprache und Identität stark bewahrt. Das macht das Land zu einem besonderen Beispiel für den Umgang mit kolonialem Erbe. Fasse zusammen, wie Samoa zur Kolonie wurde und welche Rolle die europäischen Mächte dabei spielten. Erkläre, welche wirtschaftlichen Interessen die Kolonialmächte in Samoa hatten und wie diese das Leben der Bevölkerung beeinflussten. Vergleiche die koloniale Situation Samoas mit der eines bekannteren Kolonialgebiets (z. B. Indien oder Kongo). Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede fallen auf? Diskutiere, welche langfristigen Folgen die Kolonialzeit für Samoa hatte. Welche Spuren sind heute noch sichtbar? Nutze für deine Recherche geeignete Internetquellen, z. B. die Seiten der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb.de), Encyclopaedia Britannica (britannica.com), das Deutsche Historische Museum (dhm.de) oder die offizielle Website der Regierung von Samoa (samoagovt.ws). Gestalte ein Plakat oder eine digitale Collage, auf dem du die wichtigsten Informationen zu Samoa unter kolonialer Herrschaft zusammenfasst (z. B. Landkarte, Fotos, Zeitstrahl, Symbole, Zitate). Präsentiere dein Ergebnis der Klasse.

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KOLONIALISMUS, IMPERIALISMUS UND RASSISMUS

Begriffs-Domino - Imperialismus und Kolonialismus Schneide die Dominosteine aus und mische sie! Lege sie anschließend so aneinander, dass Begriff und Erklärung zusammenpassen!

START

Kolonie

Menschen werden wie Besitz behandelt und zur Arbeit gezwungen.

Kolonialschuld

rassistische Zurschaustellung von Menschen aus Kolonien in Europa.

Imperialismus

Verbreitung des christlichen Glaubens in anderen Gebieten.

Plantagen

Materialien aus der Natur, die für die Industrie wichtig sind.

Kolonialwaren

Gebiet, das von einem anderen Land beherrscht wird.

Rohstoffe

Expansion

Streben von Staaten nach Macht und Kontrolle über andere Länder.

Dekolonialisierung

große landwirtschaftliche Betriebe,

Rassismus

Prozess der Unabhängigkeit ehemaliger Kolonien im 20. Jahrhundert.

Völkerschau

Verantwortung der Kolonialmächte für Unterdrückung und Ausbeutung.

Missionierung

Produkte aus den Kolonien

Monopol

Sklaverei

Ungleichbehandlung und Abwertung von Menschen aufgrund äußerer Merkmale.

ENDE

Alleinrecht, bestimmte Waren zu produzieren oder zu verkaufen.

Ausdehnung von Machtoder Einflussgebieten.

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MIGRATION VOM 19. JAHRHUNDERT BIS IN DIE GEGENWART

Podcast-Serie „Mein Weg“ Migration persönlich erzählt Gestalte in Kleingruppen eine kurze Podcast-Folge zum Thema Migration. Im Mittelpunkt steht eine persönliche Geschichte – entweder: • ein echtes Erlebnis aus der eigenen Familie oder dem Umfeld (mit Einverständnis der betroffenen Personen), oder • ein recherchierter Fall aus Geschichte oder Gegenwart. Vorgehensweise: 1. Thema festlegen: Wählt eine Migrationsgeschichte, die ihr erzählen wollt (z. B. Flucht, Arbeitsmigration, Auswanderung). 2. Informationen sammeln: Führt ein Interview oder recherchiert Hintergrundinfos. 3. Drehbuch erstellen: Plant, wie ihr die Geschichte erzählen wollt (z. B. Einleitung – Hauptteil – Ausblick). 4. Podcast aufnehmen: Nutzt verfügbare technische Hilfsmittel, z. B.: Smartphone mit SprachaufnahmeApp, Tablet oder Laptop mit Aufnahmefunktion, Programme wie Audacity, GarageBand oder einfache Online-Audiotools, Kopfhörer mit Mikrofon für bessere Tonqualität. Achte auf eine klare und gut verständliche Sprache. 5. Titel und Beschreibung: Gebt eurer Folge einen passenden Titel und schreibt eine kurze Inhaltsangabe.

Tipp: Baut Musik, Originaltöne oder Interviews ein, um die Geschichte lebendig zu gestalten. Am Ende werden die Podcast-Folgen in der Klasse angehört und gemeinsam besprochen. Achtet dabei besonders auf die dargestellten Gefühle, Erfahrungen und Hintergründe der Migration!

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MIGRATION VOM 19. JAHRHUNDERT BIS IN DIE GEGENWART

Migration erforschen und erklären Bearbeitet die folgenden Fragen in Partnerarbeit! •

Nennt verschiedene Arten von Migration (z. B. Arbeitsmigration, Flucht, Binnenmigration)!

•

Beschreibt, warum Menschen im 19. Jahrhundert Europa verließen!

•

Erklärt, was Push- und Pull-Faktoren sind!

•

Nennt zwei wichtige Auswanderungsziele im 19. Jahrhundert!

•

Erklärt, warum Menschen nach Österreich einwanderten (z. B. Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter ab 1960)!

•

Nennt Beispiele für Migrationsbewegungen im 20. Jahrhundert!

•

Vergleicht die Ursachen für Auswanderung im 19. Jahrhundert mit heutigen Gründen für Migration!

•

Erklärt, wie Kriege, Armut und Umweltprobleme Migration beeinflussen!

•

Analysiert, welche Folgen Migration für Herkunfts- und Zielländer hat!

•

Erörtert, wie Migration Familien und Identitäten verändert!

•

Erörtert, ob Österreich ein Einwanderungsland ist!

•

Beurteilt, wie Schule zur Integration beitragen kann!

Nachdem ihr die Leitfragen in Partnerarbeit bearbeitet habt, sollt ihr eure Erkenntnisse für die Klasse aufbereiten und präsentieren! Dabei könnt ihr selbst entscheiden, wie ihr eure Ergebnisse darstellt. Wählt 3–4 Leitfragen aus, die ihr besonders spannend oder wichtig findet! Bereitet eine kurze Präsentation (3–5 Minuten) vor, um eure Antworten anschaulich darzustellen. Ihr könnt dabei z. B. folgende Formen wählen: •

Plakat oder Mindmap

•

Digitale Präsentation (PowerPoint, Canva …)

•

Infokarte oder Übersichtstafel

•

kurzes Rollenspiel oder fiktives Interview mit einer betroffenen Person

Verknüpft eure Ergebnisse mit heutigen Migrationsbewegungen, wo möglich. Stellt am Ende eine offene Frage an die Klasse, um eine kurze Diskussion anzuregen (z. B. zu Integration, Ursachen von Migration oder Folgen für Gesellschaften)!

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Dieses Rätsel ist schon ausgefüllt! Allerdings sind die Buchstaben durcheinandergekommen. Setze sie zu sinnvollen Wörtern zusammen und trage sie in das rechte Rätsel ein! Tipp: Alle Wörter gehören zum Thema Migration.

Gehirnjogging

MIGRATION VOM 19. JAHRHUNDERT BIS IN DIE GEGENWART

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MIGRATION VOM 19. JAHRHUNDERT BIS IN DIE GEGENWART

Kunstprojekt: „Vielfalt macht stark“ Porträts & Zitate In diesem Kunstund Gesellschaftsprojekt setzt ihr euch mit dem Thema Vielfalt und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft auseinander. Ziel ist es, Menschen, Gruppen oder Ideen sichtbar zu machen, die für Offenheit, Toleranz und ein respektvolles Miteinander stehen. 1. Wählt eine Person oder Gruppe: Entscheidet euch für eine Persönlichkeit, eine historische Figur, eine Gruppe oder auch eine fiktive Figur, die ein Beispiel für Vielfalt, Migration, kulturellen Austausch, Integration oder Gleichberechtigung ist. Das kann eine bekannte Person (z. B. aus Geschichte, Politik, Sport, Musik oder Wissenschaft) oder jemand aus eurer Umgebung sein. 2. Gestaltet ein Porträt: Erstellt ein Porträt dieser Person oder Gruppe. Ihr könnt selbst zeichnen, malen, Collagen anfertigen, Fotos verwenden oder digital gestalten. Das Porträt soll die gewählte Person oder Gruppe auf kreative Weise darstellen und ihre Besonderheit sichtbar machen. 3. Findet oder formuliert ein passendes Zitat: Sucht ein Zitat, das zur Person oder zum Thema passt. Es kann ein Satz sein, den die Person gesagt hat, oder eine selbst formulierte Botschaft, die zeigt, warum Vielfalt eine Stärke ist. Das Zitat soll gut lesbar auf oder neben dem Porträt platziert werden. 4. • • •

Verfasst einen kurzen Erklärungstext: Schreibt 5–7 Sätze, in denen ihr erklärt: Warum ihr diese Person oder Gruppe ausgewählt habt, welche Bedeutung sie für das Thema Vielfalt hat, und was euch persönlich daran wichtig ist.

5. Präsentation und Ausstellung: Zum Abschluss werden alle Porträts und Zitate im Klassenzimmer, auf einer Pinnwand oder in einer kleinen Ausstellung präsentiert. Jede Gruppe oder jede Schülerin/jeder Schüler stellt das eigene Werk kurz vor und erklärt die getroffene Auswahl. 6. • • •

Reflexion: Diskutiert gemeinsam Welche verschiedenen Formen von Vielfalt sind sichtbar geworden? Warum ist Vielfalt für eine Gesellschaft wichtig? Welche Gemeinsamkeiten haben die ausgewählten Personen und Gruppen?

Tipp: Achtet darauf, verschiedene Aspekte von Vielfalt (z. B. kulturelle Herkunft, Sprache, Religion, Geschlecht, Fähigkeiten, Lebenswege, Engagement) einzubringen. Gestaltet am Ende aus allen Porträts und Zitaten eine große „Wand der Vielfalt“, die dauerhaft im Schulhaus ausgestellt wird. So macht ihr das Thema auch für andere Klassen sichtbar!

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DER ERSTE WELTKRIEG

Krieg und Frieden - Zwei Welten im Vergleich Gestalte zu beiden Begriffen jeweils eine Zeichnung oder eine Collage, in der du typische Situationen, Lebensbedingungen oder Stimmungen darstellst! Überlege dabei besonders folgende Aspekte: • Lebensalltag der Menschen • Umgebung (z. B. Stadt, Natur, Gebäude) • Gefühle und Beziehungen zwischen Menschen • Sicherheit oder Angst • Hoffnung oder Zerstörung Ziel ist es, die Gegensätze zwischen Krieg und Frieden sichtbar zu machen und zu zeigen, wie unterschiedlich Menschen in solchen Situationen leben.

KRIEG

FRIEDEN

Schreibe unter deine Darstellung 3–5 Sätze, in denen du reflektierst: • welche Unterschiede du in deinem Bild zwischen Krieg und Frieden darstellen wolltest, • welche Gefühle du mit den beiden Begriffen verbindest, • und was Frieden für dich persönlich bedeutet.

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DER ERSTE WELTKRIEG

Der Erste Weltkrieg Ursachen, Verlauf und persönliche Schicksale Nenne die beiden gegnerischen Bündnisse!

Nenne das Ereignis, das den Ersten Weltkrieg auslöste!

Zähle die wichtigsten Länder auf, die am Krieg beteiligt waren!

Erkläre, was man unter „Stellungskrieg“ versteht!

Erläutere, warum sich der Konflikt von einem regionalen Krieg zu einem Weltkrieg ausweitete!

Schreibe einen Brief eines jungen Soldaten (18 Jahre oder freiwillig eingetreten) an seine Familie!

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DER ERSTE WELTKRIEG

Wichtige Begriffe des Ersten Weltkriegs entschlüsseln und verstehen Hier ist einiges durcheinandergekommen – Ordne die Buchstaben, dann erhältst du wichtige Begriffe! Zum Schluss erkläre diese mit eigenen Worten!

WORT

ERKLÄRUNG

NENTETE LÄCHMETTETIM NANOXENI ÖMEVANR RAPOGAPAND EINAPMOK KLESTULNGSGEIR TILUMUTAM Vergleiche, welche Begriffe militärischen und welche gesellschaftlichen Themen zuzuordnen sind!

militärisch

gesellschaftlich

Baut ein Begriffe-Quiz zum Ersten Weltkrieg, das sich auf die hier entschlüsselten Fachbegriffe bezieht. Jede Gruppe formuliert drei Fragen zu diesen Begriffen und testet damit die anderen Gruppen!

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DER ERSTE WELTKRIEG

Menschlichkeit im Krieg - Was das humanitäre Völkerrecht bewirkt 1. Richtig oder falsch? Ob du richtig liegst, erkennst du am Lösungswort! richtig Das humanitäre Völkerrecht erlaubt Angriffe auf Krankenhäuser Zivilisten dürfen nicht absichtlich angegriffen werden Das Rote Kreuz ist Teil einer Armee: Gefangene haben Rechte. Verletzte Soldaten müssen medizinisch versorgt werden – egal, zu welcher Seite sie gehören. Wer im Krieg gefangen genommen wird, darf gefoltert werden Menschen, die fliehen, dürfen beschossen werden. Kinder dürfen im Krieg nicht als Soldaten eingesetzt werden. Wer Kriegsverbrechen begeht, kann vor Gericht gestellt werden. Soldaten dürfen sich nicht ergeben. Auch im Krieg gelten Regeln zum Schutz der Menschenrechte. Angriffe auf Schulen sind nach humanitärem Völkerrecht verboten: Das humanitäre Völkerrecht schützt nur Soldaten.

falsch

K E L S C

M I N T Z

G O N W Ö R D A

H E M V Ü D P E

LÖSUNGSWORT: 2. Fasse in einem Satz zusammen, was das humanitäre Völkerrecht schützen will!

3. Erkläre, warum es im Krieg Regeln braucht, die für alle Seiten gelten!

4. Gestaltet in Partnerarbeit eine eigene Aufklärungskampagne zum humanitären Völkerrecht! Ziel ist es, anderen Menschen – z. B. Mitschülerinnen und Mitschülern, Eltern oder der Schulgemeinschaft – verständlich und eindrucksvoll zu vermitteln, warum es auch im Krieg Regeln zum Schutz von Menschen gibt. Informiert euch über die wichtigsten Grundprinzipien des humanitären Völkerrechts (z. B. Schutz von Zivilpersonen, Verwundeten, Kindern, Schulen, Krankenhäusern)! Wählt ein Medium für eure Kampagne: • • • •

Plakat (z. B. Schulgang, Klassenraum) kurzer Slogan oder Claim digitales Poster oder Social-Media-Beitrag Sticker, Flyer oder Info-Tafel

Formuliert eine klare Botschaft! Präsentiert eure Kampagne der Klasse und begründet, warum ihr diese Botschaft gewählt habt!

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IDENTITÄTEN

Wer bin ich? - Meine Identität Beschreibe dich selbst! Die folgenden Fragen helfen dir dabei! Du kannst Stichwörter notieren oder aber in ganzen Sätzen schreiben. Wenn du nicht genügend Platz hast, verwende ein Blatt Papier! Wichtig: Du entscheidest selbst, welche Fragen du beantworten möchtest. Wenn dir eine Frage zu persönlich erscheint, kannst du sie auslassen.

Was ist meine größte Stärke?

Was ist meine größte Schwäche?

Welche meiner Eigenschaften mag ich besonders? Welche meiner Eigenschaften mag ich am wenigsten an mir? Was möchte ich unbedingt erreichen? Wie wichtig ist mir die Meinung anderer? Wie soll mein Leben in fünf Jahren aussehen? Was macht mich glücklich?

Wovor habe ich die größte Angst?

Was macht mich unglücklich?

Bin ich häufiger fröhlich oder traurig?

Hier kannst du ein Foto von dir einkleben!

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IDENTITÄTEN

Wenn ich ein ... wäre! Stell dir vor, du bist ein Tier oder eine Pflanze! Schreibe eine Geschichte, wie es dir ergeht!

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IDENTITÄTEN

Kollektive Identität - Freundeskreis I.

Berger

Kreuzer

2. Marina stand um 18:30 Uhr vor ihrer Tür, Herr oder Frau Berger erst um 20:00 – wegen langer Arbeitszeiten. Die Person namens Berger kann nicht am Montag, und es ist auch nicht Lea.

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag

3. Am Dienstag kam Tobias, am Mittwoch klingelte es um 19:30 Uhr, und am Donnerstag erschien die Person namens Strauss.

Strauss Nachname

Sommer

Wallner

Strauss

Marina

Tobias

Lea

Serkan

Anna

20:00 Uhr

19:30 Uhr

19:00 Uhr

18:30 Uhr

18:00 Uhr

Kathrin ist in ihre erste eigene Wohnung gezogen und fühlt sich noch sehr allein. Deshalb hatte sie letzte Woche jeden Abend Besuch von einem ihrer Freunde oder Freundinnen. Finde heraus, wer wann bei ihr war! ACHTUNG: Du musst zuerst dieses Logical lösen, bevor du jenes auf der kommenden Seite in Angriff nehmen kannst! HINWEISE Uhrzeit Vorname Nachname 1. Einen Tag vor dem Besucher, der um 19:00 erschien, kam Serkan, und einen Tag nach dem Besucher von 19:00 Uhr kam die Person namens Sommer.

Wallner Sommer

4. Herr oder Frau Kreuzer war eine Stunde eher vor Ort als Hrr der Frau Wallner. Marinas Nachname lautet nicht Kreuzer.

Kreuzer Berger

Vorname

Anna Serkan Lea Tobias Marina

Lösungsgitter Wochentag

Uhrzeit

Vorname

Nachname

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IDENTITÄTEN

Von der Gründung der Montanunion zur Entstehung einer europäischen Identität Der folgende Text ist durcheinandergekommen. Verbinde diese Textstellen in der richtigen Reihenfolge, dann bekommst du, wenn du immer den folgenden Buchstaben im Alphabet einsetzt, ein Lösungswort!

L

Luxemburg und die Niederlande die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS), die in den folgenden Jahren auch Montanunion genannt wurde. So kam es zum ersten Mal seit den beiden Weltkriegen zu einer engen wirtschaftlichen

R

schließlich die Europäische Union (EU). Mit dem Vertrag von Maastricht (1993) erhielt die EU ihre heutige politische Struktur. Derzeit (Stand: 2024) hat die EU 27 Mitgliedstaaten; nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs im Jahr 2020

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friedliche Nutzung der Kernenergie zu gewährleisten. Im gleichen Jahr erfolgte die Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) mit dem Ziel, einen europäischen Markt zu entwickeln und einen schrittweisen Abbau von

F

Nach zwei Weltkriegen bestand in Europa der Wunsch nach einem dauerhaften Frieden. Deshalb schlug 1950 der französische Außenminister Robert Schuman vor, die französisch-deutsche Kohle- und Stahlproduktion gemeinsam in einer

L

(Brexit) wurde die Zahl von 28 auf 27 reduziert. Die Bevölkerung dieser Staaten fühlt sich in unterschiedlichem Ausmaß als Europäer oder Europäerin. Ob und wie sehr jemand sich als Europäer oder Europäerin fühlt, hängt einerseits davon ab,

M

Handelsschranken zu erreichen. Dies sollte der Friedenssicherung sowie einer Stärkung des Solidaritätsgedankens in dem damals gespaltenen Europa dienen. Aus der EWG entwickelte sich zunächst die Europäische Gemeinschaft (EG) und

D

neugegründeten Organisation zu kontrollieren. Die Kohle- und Stahlindustrie sollte nicht länger zu Kriegszwecken eingesetzt werden, sondern gemeinsam verwaltet werden. Am 18. April 1951 gründeten Belgien, die BRD, Frankreich, Italien,

D

Zusammenarbeit zwischen den ehemaligen Erzfeinden Deutschland und Frankreich. Damit war der Grundstein für einen dauerhaften Frieden gelegt. 1957 wurde die Europäische Atomgemeinschaft (EURATOM) gegründet, um eine

X

welchen Nutzen man mit Europa und der Europäischen Union verbindet. Andererseits spielen auch Gefühle eine große Rolle. Welche Gefühle man Europa und der Idee eines geeinten Europas entgegenbringt, bestimmt wesentlich die Einstellung zur eigenen europäischen Identität.

LÖSUNGSWORT:

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WAHLEN UND WÄHLEN

Wahl-Quiz In diesem Suchrätsel verstecken sich 14 Wörter zum Thema „Wählen und Wahlen“. 1. Suche die Begriffe im Buchstabengitter! 2. Markiere sie mit einem Farbstift! 3. Trage die gefundenen Wörter anschließend in das Gitterbastelrätsel ein! TIPP: Die Wörter sind waagrecht (→) oder senkrecht (↓) im Raster versteckt.

Suche dir nun zwei Wörter aus und erkläre sie! Wort

Erklärung

Beurteile, warum das Wahlrecht eine wichtige Form der politischen Mitbestimmung ist!

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IDENTITÄTEN

Jahreszahlenquiz Male das Ereignis und die dazugehörige Jahreszahl mit der gleichen Farbe an!

1918

Einführung des Zensuswahlrechts

Herabsetzung des aktiven Wahlalters auf 16 Jahre

1961

1973

1992

Einführung des Frauenwahlrechts

Landtage wurden mittels Kurienwahlrecht gewählt.

Abschaffung des Kurienwahlrechts und Einführung des allgemeinen Wahlrechts für alle männlichen Personen ab 24 Jahren

1968 1907

2007

Herabsetzung des aktiven Wahlalters auf 19 Jahre Herabsetzung des aktiven Wahlalters auf 18 Jahre

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WAHLEN UND WÄHLEN

Vorzeitige Neuwahlen Das Ende einer Legislaturperiode Studiere die folgende Grafik aufmerksam und lies den Informationstext! Anschließend löse die Aufgabe!

Am 25. November 1945 fanden die ersten Wahlen zum Nationalrat in der Zweiten Republik statt. Seitdem wird der Nationalrat regelmäßig gewählt. Die Gesetzgebungsperiode beträgt seit 2007 fünf Jahre (zuvor vier Jahre). Vorzeitige Neuwahlen können stattfinden, wenn der Nationalrat aufgelöst wird. Formell löst der Bundespräsident den Nationalrat auf, meist auf Vorschlag der Bundesregierung oder nach einem entsprechenden Beschluss des Nationalrates. Anschließend werden Neuwahlen angesetzt. Seit 1945 kam es mehrfach zu vorgezogenen Wahlen, etwa nach politischen Krisen oder Koalitionsbrüchen. Neuwahlen sind ein Bestandteil des parlamentarischen Systems in Österreich. Analysiere die Grafik zur Amtsdauer der Regierungen in Österreich seit 1945 und formuliere deine Ergebnisse in eigenen Worten! Achte dabei auf folgende Punkte: • Erkläre, welche Regierung die längste Amtszeit hatte und warum das möglicherweise so war. • Beschreibe, welche Regierung die kürzeste Amtszeit hatte. • Ermittle, wie viele Regierungen vorzeitig beendet wurden, und erläutere mögliche Gründe. • Beurteile, ob die Verlängerung der Amtsperiode auf fünf Jahre tatsächlich zu längeren Regierungszeiten geführt hat.

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IDENTITÄTEN

Auf der Suche nach dem Wahllokal Auf dem Weg zu einem Wahllokal reist eine wahlberechtigte Person von Stern zu Stern. Die Sterne dienen dabei als Wegmarkierungen in einem Entscheidungsparcours. Die richtigen Antworten auf die Fragen weisen den Weg. Wie lautet die richtige Antwort auf die letzte Frage? (ACHTUNG: Es gibt auch falsche Antworten!) Zeichne mit einem Stift den richtigen Weg ein!

Wie viel Prozent der abgebebenen Stimmen muss eine Partei erreichen, um ein Mandat zu erhalten?  im 19. Jahrhundert  Österreichische Volkspartei

In welchem Jahrhundert entstanden in Europa politische Parteien?  Österreichische Volkspartei  ab der 8. Schulstufe

Wie nennt man das Recht eines Menschen, sich bei einer Wahl als Kandidat aufstellen zu lassen und gewählt zu werden? Zusammenfassung der Regierung 4 %

Ab welchem Alter darf man in Österreich wählen?  der Bundespräsident  der Nationalrat

Wer Was versteht man unter einem Statut?  Zeitraum, für den ein Parlament gewählt ist und  Gesetze

Was versteht man unter einer Legislatur-periode?  aktives Wahlrecht  Sozialistische Partei Österreichs

Letzte Antwort:

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ernennt in Österreich den Bundeskanzler?  ab der 5. Schulstufe  5%

Ab welcher Schulstufe muss ein Klassensprecher/ eine Klassensprecherin gewählt werden?  ab 16 Jahren  ab der 8. Schulstufe


Absolutismus

Reformation

Renaissance

Imperialismus

Revolution

Reformation

Renaissance

Wahlen Revolution

Aufklärung

Renaissance

Wahlen

Migration

Revolution

Aufklärung

Absolutismus

Wahlen

Migration

Imperialismus

Aufklärung

Absolutismus

Reformation

Migration

Imperialismus

Begriffe: Renaissance – Reformation – Absolutismus – Aufklärung – Revolution – Industrialisierung – Imperialismus – Migration – Wahlen

Trage die Begriffe so ein, dass in jeder Zeile, jeder Spalte und jedem 3×3-Feld jeder Begriff genau einmal vorkommt!

Geschichte-Sudoku

ANHANG

D

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Begriffe aus der Wissenschaft

Teleskop

Kosmos

Planeten

Beobachtung

Personen

Kopernikus

Galilei

Ptolemäus

Kepler

ASPEKTE NEUZEITLICHER KULTUREN

Weltbild

Sonnensystem

geozentrisch

heliozentrisch

Weltbilder

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Begründung: Das ist eine Quelle. Man sieht hier einen originalen Gegenstand (ein historisches Instrument, vermutlich ein Teil eines frühen Fernrohrs). Solche Objekte stammen direkt aus der Vergangenheit und wurden in dieser Zeit verwendet. Daher liefern sie unmittelbare Informationen über die damalige Technik und sind originale historische Quellen, keine nachträglichen Darstellungen.

Begründung: Das ist eine Darstellung. Die Briefmarke wurde lange nach dem Leben von Galileo Galilei hergestellt. Sie zeigt ihn nur nachträglich und vereinfacht, um an ihn zu erinnern. Daher ist sie keine originale Quelle aus seiner Zeit, sondern eine spätere Darstellung.

Begründung: Das ist eine Quelle. Das Bild zeigt den berühmten „Vitruvianischen Menschen“ von Leonardo da Vinci. Es handelt sich um eine originale Zeichnung aus der Renaissance. Sie wurde direkt in dieser Zeit erstellt und gibt Einblick in das damalige Denken über den menschlichen Körper und die Wissenschaft. Daher ist es eine historische Quelle und keine nachträgliche Darstellung.

Begründung: Das ist eine Darstellung. Die Briefmarke zeigt das berühmte Gemälde „Mona Lisa“ von Leonardo da Vinci. Die Briefmarke selbst wurde aber viel später hergestellt und ist daher keine originale Quelle aus der Zeit der Renaissance, sondern eine nachträgliche Darstellung.

Begründung: Das ist eine Quelle. Man erkennt eine handschriftliche Seite mit Notizen und Zeichnungen (z. B. Sternoder Planetenbeobachtungen). Solche Dokumente stammen direkt aus der Zeit der Forscher und wurden von ihnen selbst erstellt. Daher handelt es sich um eine originale historische Überlieferung und nicht um eine nachträgliche Darstellung.

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Begründung: Das ist eine Darstellung. Das Bild zeigt ein vereinfachtes Modell: Die Sonne ist links, ein Himmelskörper bewegt sich auf einer gezeichneten Kreisbahn darum. Es ist keine echte historische Quelle aus der damaligen Zeit, sondern eine nachträgliche Veranschaulichung eines Weltbildes.

ASPEKTE NEUZEITLICHER KULTUREN

Lösungen


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ASPEKTE NEUZEITLICHER KULTUREN

Peter Henlein → Menschen konnten erstmals die Zeit unterwegs messen

Maria Sibylla Merian → Erforschung der Metamorphose von Insekten

Leonardo da Vinci → Kunst & Technik – Gemälde, Skizzen, Erfindungen

Galileo Galilei → Fernrohr – neue Sicht auf den Himmel

Nikolaus Kopernikus → Heliozentrisches Weltbild – Die Sonne im Mittelpunkt

Émilie du Châtelet → Verbreitung und Weiterentwicklung der newtonschen Physik

Johannes Gutenberg → Buchdruck – Bücher werden für viele Menschen zugänglich

Die richtigen Zuordnungen

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ASPEKTE NEUZEITLICHER KULTUREN

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Freiheit Weisheit Tugend Menschlichkeit Lernen / Zucht Wissen / Erkenntnis

libertas sapientia virtus humanitas disciplina scientia

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1. Zusammengesetzter Text Johannes Gutenberg erfand um 1450 in Mainz den Buchdruck. Er entwickelte bewegliche Lettern und ein Handgießinstrument. So konnten erstmals viele Bücher günstig hergestellt werden. Die Gedanken der Humanisten, wie Erasmus von Rotterdam, verbreiteten sich. Erasmus war einer der bekanntesten Humanisten der Renaissance. 2. Warum war der Buchdruck so wichtig für Erasmus? Seine Texte konnten schnell verbreitet werden. Viele Menschen konnten sie lesen. Seine Ideen wurden bekannt. 3. Wie hat der Buchdruck das Denken verändert? Mehr Menschen konnten lesen. Wissen verbreitete sich schneller. Menschen begannen selbst zu denken. 4. Zentrales Wort (Medium) Lösung Station 4: BUCH Das Manuskript befindet sich im Buch „Lob der Torheit“ im Studierzimmer eines Humanisten.

ASPEKTE NEUZEITLICHER KULTUREN

Lösung Station 3: TORHEIT

Beschreibung: Viele Menschen stehen in einer großen Halle. In der Mitte diskutieren Gelehrte. Einige lesen Bücher. Andere schreiben oder messen. Werte der Renaissance: Bildung ist wichtig. Menschen denken selbst. Kunst spielt eine große Rolle. Wissenschaft wird erforscht. Unterschied zum Mittelalter: Der Mensch steht im Mittelpunkt. Nicht nur Gott ist wichtig. Die Darstellung ist realistischer. Kritik von Erasmus: Er kritisiert Dummheit. Er kritisiert Missstände in der Kirche.

ASPEKTE NEUZEITLICHER KULTUREN

Lösung Station 2: DER

Bedeutung

Begriff

Lösung Station 1: LOB

Entschlüsseltes Zitat: „Erasmus: Ein wenig Lob der Torheit öffnet manchmal mehr Augen als strenge Belehrung.“ Wer hat es gesagt? Erasmus von Rotterdam Bedeutung im Humanismus: Menschen sollen selbst denken. * Kritik kann auch humorvoll sein. * Bildung soll zum Nachdenken anregen.

ASPEKTE NEUZEITLICHER KULTUREN

Lösungen

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römischkatholischorthodox

römischkatholisch evangelisch orthodox

römischkatholisch orthodox

römischkatholisch evangelisch orthodox

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Lapbook-Satz: Die Religion hatte in dieser Region Einfluss, weil sie über Macht, Politik und das Leben der Menschen entschied.

Station 3: Westeuropa: In Westeuropa überwiegt der Katholizismus (z. B. Spanien, Frankreich). In England gibt es den Protestantismus. Heiliges Römisches Reich: Dort gibt es Katholiken und Protestanten. Beide Konfessionen leben nebeneinander. Nord- und Südeuropa: Nordeuropa ist überwiegend protestantisch. Südeuropa ist überwiegend katholisch. Regionen mit mehreren Konfessionen: • Deutsches Reich (Mitteleuropa) • Frankreich Warum Konflikte entstanden: Unterschiedliche Glaubensrichtungen führten zu Streit. Herrscher wollten ihre Religion durchsetzen. Religion und Macht waren eng verbunden.

Lapbook-Satz: Darum war die Bibelübersetzung bedeutend: Viele Menschen konnten die Bibel selbst lesen und verstehen. Dadurch änderten sich Kirche, Glaube und Macht.

Station 2: Wer konnte nun die Bibel lesen? Viele Menschen konnten die Bibel lesen. Auch einfache Leute verstanden den Text. Wie veränderte sich die Rolle der Priester? Priester waren nicht mehr die einzigen, die die Bibel erklären konnten. hre Macht wurde geringer. Welche Folgen hatte das für das religiöse Leben? Menschen konnten selbst glauben und nachdenken. Der Glaube wurde persönlicher. Welche politischen Auswirkungen hatte das? Die Macht der Kirche nahm ab. Fürsten gewannen mehr Einfluss.

römischkatholisch

Station 1:

ASPEKTE NEUZEITLICHER KULTUREN

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3. Vergleich: Im Katholizismus ist der Gottesdienst fest und traditionell. Viele Feste und Rituale sind wichtig. Die Bibel wird meist nicht selbst gelesen. Im Protestantismus steht die Predigt im Mittelpunkt. Es gibt weniger Feste. Die Bibel wird selbst gelesen und verstanden. 4. Veränderungen durch die Reformation: Menschen konnten die Bibel selbst lesen. Der Glaube wurde persönlicher. Die Macht der Kirche wurde geringer. Der Gottesdienst wurde einfacher. 5. Analyse der Texte: Der evangelische Text wirkt moderner. Er betont Bildung und eigenes Denken. Der katholische Text betont Gemeinschaft und Tradition. Probleme oder Konflikte werden nicht gezeigt. Die Darstellung ist nicht ganz ausgewogen. Lapbook-Satz: So unterschied sich der Alltag von Katholiken und Protestanten: Katholiken lebten nach festen Ritualen und der Leitung des Priesters, Protestanten lasen die Bibel selbst und gestalteten ihren Glauben aktiver. Station 5: Zusammenfassung_ Der Augsburger Religionsfrieden (1555) regelte den Streit zwischen Katholiken und Protestanten im Heiligen Römischen Reich. Die Fürsten durften die Religion ihres Landes bestimmen. Der Westfälische Frieden (1648) beendete den Dreißigjährigen Krieg. Er erlaubte mehrere Konfessionen und brachte mehr Gleichberechtigung. Erklärung des Satzes: „Cuius regio, eius religio“ bedeutet: Der Herrscher bestimmt die Religion seines Landes. Die Menschen mussten diese Religion annehmen oder wegziehen. Lapbook-Satz: Religion beeinflusste die Politik, indem Herrscher die Religion bestimmten und dadurch Macht und Ordnung im Staat regelten

ASPEKTE NEUZEITLICHER KULTUREN

1. Religiöses Leben: Katholischer Bauer: Er geht jeden Sonntag zur Messe. Viele Feste im Jahr sind wichtig. Die Bibel ist auf Latein. Der Priester erklärt den Glauben. Die Kirche bestimmt den Alltag. Evangelischer Schüler: Er geht in den Gottesdienst mit Predigt. Die Bibel ist auf Deutsch. Er kann selbst lesen und verstehen. Es gibt weniger Feste und Bilder. Die Gemeinde ist aktiver. 2. Rolle von Priester und Pfarrer: Katholisch: Der Priester vermittelt zwischen Gott und den Menschen. Er ist sehr wichtig für den Glauben. Evangelisch: Der Pfarrer erklärt die Bibel. Die Menschen können selbst glauben und denken.

Station 4:

ASPEKTE NEUZEITLICHER KULTUREN

Lösungen


Alle Menschen dürfen mitmachen. Niemand wird ausgeschlossen.

Alles ist so gestaltet, dass es für alle zugänglich ist.

Eine Meinung über jemanden, ohne ihn wirklich zu kennen.

Man fühlt mit anderen Menschen mit und versteht ihre Gefühle.

Eine gemeinsame Vereinbarung von vielen Ländern über wichtige Regeln (z. B. Rechte von Menschen).

Barrierefreiheit

Vorurteil

Mitgefühl

UN-Konvention

Pfeffer Gold Seide Salz Wein

Pfefferkörner

Waage

Garnrolle / Faden

Salzschale

Münzen

6. Welche der folgenden Erfindungen stammt nicht aus der Neuzeit?  Globus x Smartphone  Buchdruck  Kompass 7. Welche Erfindung half Seefahrern bei der Orientierung?  Teleskop x Kompass  Rakete  Druckerpresse

Wein wurde in Südeuropa hergestellt. Er wurde in andere Teile Europas transportiert.

DIE NEUZEIT BRINGT VERÄNDERUNG

Von oben nach unten: Leonardo da Vinci * Nikolaus Kopernikus * Ludwig XIV. * William Harvey * Michelangelo * Erasmus von Rotterdam * Galileo Galilei * Martin Luther * Christoph Kolumbus * Johannes Gutenberg * Ferdinand Magellan * Michelangelo

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10. Welches große Bauwerk ist ein Symbol für die neue Denkweise in der Renaissance?  Schloss Versailles x Petersdom in Rom  Freiheitsstatue

9. Welches berühmte Gemälde stammt von Leonardo da Vinci? x Mona Lisa  Der Schrei  Die Nachtwache  Der Kuss

DIE NEUZEIT BRINGT VERÄNDERUNG

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8. Wer entdeckte 1492 Amerika?  Vasco da Gama x Christoph Kolumbus  Marco Polo

LÖSUNGSZAHL: 61

Gold kam aus Afrika und später aus Amerika. Es wurde nach Europa gebracht.

Salz kam aus Salzbergwerken in Europa. Es wurde in viele Regionen verkauft.

4. Wer erfand den Buchdruck mit beweglichen Lettern?  Galileo Galilei x Johannes Gutenberg  Michelangelo

3. Was war in der Renaissance besonders wichtig?  Tierzucht und Landwirtschaft x Kunst und Wissenschaft

2. Wer war Leonardo da Vinci? x ein berühmter Künstler  ein Seefahrer aus Portugal

1. Was bedeutet der Begriff Renaissance?  Beginn der Industrialisierung x Wiederentdeckung der Antike

DIE NEUZEIT BRINGT VERÄNDERUNG

5. Welche Entdeckung veränderte die Welt besonders stark?  Entdeckung des Nordpols x Entdeckung Amerikas

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DIE NEUZEIT BRINGT VERÄNDERUNG

Seide kam aus China. Sie wurde über Handelswege nach Europa transportiert.

2. Pfeffer kam aus Indien und Südostasien. Er wurde nach Europa gebracht.

Handelsware

Symbol (Bild)

DIE NEUZEIT BRINGT VERÄNDERUNG

Inklusion ist wichtig, weil alle Menschen die gleichen Rechte haben. Niemand soll ausgeschlossen werden. In einer inklusiven Gesellschaft können alle mitmachen und mitentscheiden. Das ist gerecht und fair. Unterschiede werden respektiert und als Stärke gesehen. So können Menschen voneinander lernen. Inklusion sorgt dafür, dass alle die gleichen Chancen im Leben haben.

Erklärung in einfachen Worten

Inklusion

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Begriff

Musterlösung:

ASPEKTE NEUZEITLICHER KULTUREN

Lösungen

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Kritik wurde nur indirekt geäußert, weil offene Kritik gefährlich war.

Abschnitt 1: Politische Lage Viele Menschen zogen sich ins Privatleben zurück, weil Kritik an der Regierung gefährlich war. Sie wollten Probleme und Strafen vermeiden. Zwei Merkmale der politischen Situation: Es gab starke Kontrolle durch die Herrscher. Es gab wenig Meinungsfreiheit. Abschnitt 2: Alltag und Lebensstil Die bürgerliche Oberschicht lebte ruhig und familienorientiert. Haus, Garten und Musik waren wichtig im Alltag. Diese Darstellung gilt nicht für alle Menschen, weil viele arm waren. Arbeiter und Bauern hatten ein schwereres Leben. Abschnitt 3: Kunst, Musik und Literatur Kunst, Musik und Literatur waren wichtig für das Privatleben. Sie zeigten oft das einfache Alltagsleben.

REVOLUTIONEN, WIDERSTAND, REFORMEN

D Jérôme Bonaparte regierte als König in Italien.

A Caroline Bonaparte und ihr Ehemann Joachim Murat wurden Könige von Spanien.

REVOLUTIONEN, WIDERSTAND, REFORMEN

Rolle der Aufklärung Die Ideen der Aufklärung forderten Freiheit und Rechte. Menschen wollten mehr Mitbestimmung. Sie stellten die Macht der Herrscher infrage. Das führte zu Revolutionen.

Eine Revolution hingegen ist eine schnelle und grundlegende Veränderung, bei der das gesamte System umgestürzt und durch ein neues ersetzt wird.

Reform vs. Revolution Eine Reform ist eine langsame Veränderung, bei der ein bestehendes System Schritt für Schritt verbessert wird. Dabei bleibt die Grundordnung meist erhalten.

Beispiele für Revolutionen • Französische Revolution • Amerikanische Revolution • Russische Revolution

REVOLUTIONEN, WIDERSTAND, REFORMEN

Warum ist Gewaltenteilung wichtig? Die Macht wird aufgeteilt. Niemand kann allein bestimmen. So wird Machtmissbrauch verhindert. Das macht die Gesellschaft gerechter.

Vier Ideen der Aufklärer: • Freiheit und Rechte der Menschen • Gewaltenteilung • Religionsfreiheit und Toleranz • Bildung und Wissen

REVOLUTIONEN, WIDERSTAND, REFORMEN

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Beurteile, welche Vor- und Nachteile die Mode des Biedermeier für den Alltag der Menschen hatte! Vorteile: Die Kleidung war ordentlich und zeigte den sozialen Stand. Nachteile: Die Kleidung war oft unbequem. Sie schränkte die Bewegungsfreiheit ein.

Vergleiche die dargestellte bürgerliche Kleidung mit heutiger Alltagskleidung. Welche Unterschiede und welche Gemeinsamkeiten erkennst du? Heute ist Kleidung bequemer und einfacher. Männer und Frauen tragen oft ähnliche Kleidung. Früher war Kleidung strenger und unterschied sich stärker.

Nenne zwei Merkmale, die typisch für die Mode des Biedermeier sind! Die Kleidung ist eher schlicht und nicht mehr so prunkvoll. Frauen tragen lange Kleider mit hoher Taille.

Erkläre, wie sich die Kleidung von Männern und Frauen im Biedermeier unterscheidet! Männer tragen enge Hosen, Hemd und Jacke. Ihre Kleidung ist schlicht und praktisch. Frauen tragen lange, weite Kleider. Sie haben oft Hüte, Schleifen und Verzierungen.

REVOLUTIONEN, WIDERSTAND, REFORMEN

Abschnitt 4: Zensur und Gegenbewegung Erkläre, wie die Zensur das politische und kulturelle Leben beeinflusste! Die Zensur schränkte die Meinungsfreiheit stark ein. Zeitungen und Bücher wurden kontrolliert. Kritik war gefährlich und wurde bestraft. Viele Menschen äußerten ihre Meinung nur vorsichtig. Beurteile, ob der Rückzug ins Private eher Anpassung oder stiller Widerstand war. Begründe deine Einschätzung! Der Rückzug war eher Anpassung, weil viele Menschen Probleme vermeiden wollten. Er kann aber auch als stiller Widerstand gesehen werden, weil man sich dem Staat entzog. Entwickle Argumente dafür oder dagegen, dass die Biedermeierzeit „eine ruhige Epoche“ war! Dafür spricht, dass es wenig offene Konflikte gab. Viele Menschen lebten ruhig im privaten Bereich. Dagegen spricht, dass es Unzufriedenheit gab. Neue Ideen zu Freiheit führten später zur Revolution.

REVOLUTIONEN, WIDERSTAND, REFORMEN

Lösungen


Erklärung

Wer du bist und wie du dich selbst siehst

Eine Gruppe von Menschen, die zusammengehört

Jüdisches Gotteshaus

Herrscher, der Reformen und mehr Freiheit brachte

Gesetz für mehr Religionsfreiheit

Jeder darf glauben, was er möchte

Freie Wahl des Berufs

Gleiche Rechte und mehr Freiheit für Menschen

Veränderung zur Verbesserung

Zeit, in der Vernunft und Wissen wichtig wurden

Begriff

Identität

Gemeinschaft

Synagoge

Kaiser Joseph II.

Toleranzpatent

Glaubensfreiheit

Gewerbefreiheit

Emanzipation

Reform

Aufklärung

REVOLUTIONEN, WIDERSTAND, REFORMEN

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 Wahl

x DDR

 Fest

x Iran

9. In welchem Land fand 1979 eine Revolution statt?  Kuba  China  Polen

11. Wer war ein wichtiger Anführer der Kommunisten in China?  Lenin x Mao Zedong  Napoleon  Churchill

10. Wer spielte eine wichtige Rolle in der Russischen Revolution?  Napoleon x Lenin  Stalin  Luther

 Wahlen

8. Was war ein Auslöser der Französischen Revolution? x Hungersnot  Erdbeben  Vulkanausbruch

7. Wer krönte sich 1804 zum Kaiser der Franzosen?  Franz I. x Napoleon  Karl II.  Franz Joseph I.

6. Was war die Folge der Revolution in der DDR?  Diktatur x Wiedervereinigung  Krieg  Wahlen

5. Was versteht man unter Widerstand?  Zustimmung x Protest

4. Was war das Symbol der DDR-Revolution?  Bastille x Mauer  Fahne  Vorhang  Krieg

 Gesetz

3. Wie hieß der Anführer der Revolution in Kuba? x Fidel Castro  Che Guevara  Lenin  Pinochet

2. Welche Revolution war friedlich?  Französische  Russische  Kubanische

1. Was ist eine Revolution?  kleine Änderung x großer Umbruch

REVOLUTIONEN, WIDERSTAND, REFORMEN

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1. LÖSUNGSWORT: Volksaufstand 2. Gemeinsamkeiten: Alle drei Revolutionen entstanden aus Unzufriedenheit mit der Regierung. Die Menschen wollten mehr Rechte und Veränderungen. In allen Fällen wurde das politische System grundlegend verändert. Unterschiede in den Zielen: In Kuba wollte man soziale Gleichheit und einen sozialistischen Staat. Im Iran wollte man mehr religiöse Werte und eine islamische Ordnung. In der DDR wollten die Menschen Freiheit, Demokratie und Mitbestimmung. Unterschiede im Verlauf: Die kubanische Revolution war ein bewaffneter Kampf. Die iranische Revolution bestand aus Massenprotesten, wurde aber auch gewaltsam Die Revolution in der DDR verlief friedlich ohne Krieg. Unterschiede in den Folgen: Kuba wurde ein sozialistischer Einparteienstaat. Der Iran wurde eine religiös geprägte Republik mit starker Führung. Die DDR wurde aufgelöst und Deutschland wiedervereinigt.

REVOLUTIONEN, WIDERSTAND, REFORMEN

Lösungen

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Risiken: Einige Arbeitsplätze gehen verloren, weil Maschinen sie übernehmen. Nicht alle Menschen können leicht neue Fähigkeiten lernen. Es kann größere Unterschiede zwischen gut und schlecht bezahlten Jobs geben. Abhängigkeit von Technik und Datenschutzprobleme nehmen zu. Insgesamt zeigt sich: Wie bei der Industrialisierung bringt auch die Digitalisierung Fortschritt, aber es ist wichtig, dass sich die Gesellschaft gut darauf vorbereitet.

Chancen: Neue Technologien schaffen neue Berufe, zum Beispiel im IT-Bereich. Arbeit kann schneller und effizienter erledigt werden. Viele Tätigkeiten werden leichter oder sicherer. Menschen können flexibler arbeiten, zum Beispiel von zu Hause.

Übertrage die Industrialisierung auf heutige technologische Umbrüche (z. B. Digitalisierung, KI). Welche Chancen und Risiken ergeben sich für die Zukunft der Arbeit? Die Industrialisierung kann man gut mit heutigen Entwicklungen wie Digitalisierung und KI vergleichen. Damals ersetzten Maschinen viele körperliche Arbeiten, heute übernehmen Computer und KI immer mehr geistige Aufgaben.

Die Dampfmaschine veränderte das Leben der Menschen grundlegend. Arbeit wurde von Handarbeit auf Maschinenarbeit umgestellt. Fabriken konnten schneller und mehr produzieren. Viele Menschen mussten vom Land in die Städte ziehen, um in Fabriken zu arbeiten. Auch der Transport wurde durch Eisenbahnen und Dampfschiffe schneller und einfacher. Insgesamt führte die Dampfmaschine zu großen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen.

Erkläre, wie die Dampfmaschine das Leben der Menschen veränderte!

DAS ZEITALTER DER INDUSTRIALISIERUNG

Erkläre, was mit Industrialisierung gemeint ist! Industrialisierung bedeutet, dass Waren nicht mehr von Hand, sondern mit Maschinen in Fabriken hergestellt werden. Die Arbeit wurde schneller und effizienter. Nenne drei wichtige Erfindungen der Industrialisierung! Dampfmaschine, Spinnmaschine, Eisenbahn, mechanischer Webstuhl, Dampflokomotive, Dampfschiff,Telegraph, Spinning Jenny (Spinnmaschine), Hochofen zur Eisenverarbeitung, Nähmaschine, elektrische Glühbirne Beschreibe, was sich durch die Erfindung der Dampfmaschine verändert hat! Maschinen konnten unabhängig von Wind und Wasser arbeiten. Die Produktion wurde schneller und günstiger. Auch der Transport (z. B. Eisenbahn) wurde verbessert. Zähle die wichtigsten Industriezweige des 19. Jahrhunderts auf! Textilindustrie, Eisen- und Stahlindustrie, Maschinenbau, Bergbau (Kohle- und Erzabbau), Chemische Industrie, Bauindustrie, Verkehrswesen (Eisenbahn, Schiffbau), Nahrungsmittelindustrie, Textilverarbeitung Nenne neue Energiequellen, die im 19. Jahrhundert genutzt wurden! Kohle und später auch Dampfenergie Beschreibe, wie sich Städte durch die Industrialisierung entwickelten! Städte wuchsen schnell. Viele Fabriken wurden gebaut.Es entstanden enge Wohnviertel mit schlechten Bedingungen. Erkläre, warum viele Menschen vom Land in die Stadt zogen. Sie suchten Arbeit in Fabriken. Auf dem Land gab es weniger Arbeitsplätze. LÖSUNGSWORT: England

DAS ZEITALTER DER INDUSTRIALISIERUNG

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Beschreibe, was in den einzelnen Bereichen der Fabrik passiert! Kontor (Büro): Hier wird die Arbeit organisiert. Rechnungen und Bestellungen werden bearbeitet. Garnlager: Hier wird das Material (Garn) gelagert, das für die Produktion gebraucht wird. Reparaturwerkstatt: Kaputte Maschinen werden hier repariert und gewartet. Anlieferungshof: Rohstoffe werden angeliefert und entladen. Stricksaal (Maschinenhalle): Hier arbeiten die Maschinen. Stoffe werden hergestellt. Maschinenraum (Dampfmaschine): Die Dampfmaschine liefert Energie für die Fabrik. Verpackung & Versand: Fertige Produkte werden verpackt und verschickt. Qualitätskontrolle: Hier wird überprüft, ob die Produkte gut sind. Pausenraum: Die Arbeiter machen hier ihre Pausen. Das Bild zeigt, dass viele Menschen gleichzeitig an Maschinen arbeiten. Die Arbeit ist laut, anstrengend und streng organisiert. Erkläre, wie der typische Arbeitsablauf in einer Fabrik im 19. Jahrhundert aussah – vom Eintreffen der Arbeiterinnen und Arbeiter bis zum Verlassen der Fabrik! Der Arbeitstag begann früh am Morgen. Die Arbeiterinnen und Arbeiter kamen in die Fabrik und meldeten sich an. Oft mussten sie pünktlich sein, sonst bekamen sie Strafen. Dann gingen sie in die Maschinenhalle und begannen ihre Arbeit. Sie bedienten Maschinen oder erledigten immer gleiche Handgriffe. Die Arbeit war laut, anstrengend und dauerte viele Stunden. Zwischendurch gab es kurze Pausen, die die Arbeiter im Pausenraum verbrachten. Danach arbeiteten sie weiter. Die fertigen Produkte wurden kontrolliert, verpackt und zum Versand vorbereitet. Am Abend verließen die Arbeiter die Fabrik. Sie waren oft erschöpft, weil der Arbeitstag sehr lang war. Untersuche mithilfe des Bildes und des Grundrisses, welche Bereiche besonders laut, gefährlich oder anstrengend waren und warum! Laute Bereiche: Der Stricksaal (Maschinenhalle) war sehr laut. Viele Maschinen liefen gleichzeitig und machten starken Lärm. Auch der Maschinenraum war laut wegen der Dampfmaschine. Gefährliche Bereiche: Der Maschinenraum war gefährlich wegen Hitze und Druck. Im Stricksaal konnten sich Arbeiter an Maschinen verletzen. In der Reparaturwerkstatt bestand Verletzungsgefahr durch Werkzeuge. Anstrengende Bereiche: Der Stricksaal war körperlich anstrengend durch lange Arbeit und stehende Tätigkeiten. Im Anlieferungshof mussten schwere Lasten getragen werden. Auch bei Verpackung & Versand war viel körperliche Arbeit nötig. Insgesamt war die Arbeit in der Fabrik oft laut, gefährlich und sehr anstrengend Vergleiche die Arbeitsbedingungen damals mit heutigen Arbeitsplätzen! Die Arbeitsbedingungen im 19. Jahrhundert waren deutlich schlechter als heute. Damals arbeiteten Menschen sehr lange, oft 12 bis 16 Stunden am Tag. Heute sind Arbeitszeiten gesetzlich geregelt und kürzer. Früher war die Arbeit oft gefährlich, laut und körperlich sehr anstrengend. Heute gibt es Arbeitsschutz, Sicherheitsvorschriften und Maschinen, die die Arbeit erleichtern. Kinderarbeit war damals verbreitet, heute ist sie verboten. Auch Rechte wie Urlaub, Pausen und Krankenversicherung gab es früher kaum.Heute haben Arbeitnehmer mehr Rechte und Schutz. Trotzdem gibt es auch heute noch Unterschiede je nach Beruf und Land.

DAS ZEITALTER DER INDUSTRIALISIERUNG

Lösungen


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Fabriksgesetz (1885) → Schutz für Kinder und Jugendliche, Einschränkung der Arbeitszeit

Unfallversicherungsgesetz (1887) → Absicherung bei Arbeitsunfällen

Krankenversicherungsgesetz (1888) → Unterstützung bei Krankheit

Sonntagsruhegesetz (1895) → arbeitsfreier Sonntag

•

•

•

•

Christlichsoziale → Bauern, kleine Leute, religiöse Bevölkerung

Liberale → Bürger, Unternehmer

•

•

Sie schützen Menschen vor Ausbeutung. Sie sorgen für mehr Gerechtigkeit. Sie verbessern Lebens- und Arbeitsbedingungen.

Begründe, wie wichtig Sozialgesetze für die Entwicklung einer gerechten Gesellschaft sind!

Sozialdemokraten → Arbeiterschaft

•

Ordne zu und beschreibe, welche gesellschaftlichen Gruppen die verschiedenen Parteien vertraten (z. B. Sozialdemokraten – Arbeiterschaft)!

Menschen wollten ihre Interessen vertreten. Verschiedene Gruppen hatten unterschiedliche Bedürfnisse. Parteien halfen, Forderungen politisch durchzusetzen.

Erläutere, warum sich in dieser Zeit politische Parteien gründeten!

Viele Menschen arbeiteten lange und unter schlechten Bedingungen. Es gab kaum Schutz bei Krankheit oder Unfällen. Die Gesetze sollten Arbeiter:innen schützen und das Leben verbessern.

Erkläre in eigenen Worten, warum soziale Gesetze notwendig wurden!

Gewerbeordnung (1859, später geändert) → erste Regelungen für Arbeit und Betriebe

•

Nenne drei wichtige Sozialgesetze, die in Österreich im 19. Jahrhundert eingeführt wurden!

DAS ZEITALTER DER INDUSTRIALISIERUNG

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Beurteile, welche Meinung die Karikatur vermittelt. Wird eine Seite positiv oder negativ dargestellt? Die Karikatur vermittelt eine kritische und zugleich leicht spöttische Meinung über die koloniale Konkurrenz zwischen Großbritannien und dem Deutschen Reich. Großbritannien wird durch den Löwen dargestellt, der wütend und hilflos wirkt. Dadurch erscheint Großbritannien eher negativ, weil es seinen Einfluss verliert und sich darüber ärgert. Deutschland wird durch den Vogel gezeigt, der geschickt davonfliegt und „Beute“ mitnimmt. Dadurch wirkt Deutschland etwas überlegen oder schlau, aber auch nicht unbedingt positiv, weil es ebenfalls wie ein Räuber handelt. Insgesamt zeigt die Karikatur beide Mächte kritisch. Sie macht deutlich, dass beide Länder um Gebiete kämpfen und diese wie Besitz behandeln. Dadurch wird die Kolonialpolitik als eigennützig und ungerecht dargestellt.

Beurteile die politische Aussage der Karikatur! Der Löwe ist wütend, weil er für Großbritannien steht und offenbar ein Gebiet oder einen politischen Vorteil verloren hat. Großbritannien wollte in Ostafrika großen Einfluss behalten, besonders auf Sansibar, das ein wichtiger Handelsplatz war. Der Vogel ist der deutsche „Seeadler“. Er fliegt davon und trägt seine Beute mit sich. Symbolisch steht er für das Deutsche Reich, das sich ebenfalls Kolonien und Einflussgebiete in Afrika sichern wollte. Die Handlung zeigt, dass Deutschland Großbritannien etwas „wegschnappt“. Die Schilder „Sansibar“ und „Dar es Salaam“ verweisen auf Ostafrika. Sansibar war stark mit britischem Einfluss verbunden. Dar es Salaam wurde ein wichtiger Ort in DeutschOstafrika. Die Karikatur spielt also auf den Konkurrenzkampf zwischen Großbritannien und dem Deutschen Reich in Ostafrika an. Die Karikatur kritisiert die Kolonialpolitik, weil afrikanische Gebiete wie Beute dargestellt werden. Die europäischen Mächte behandeln Länder und Menschen nicht als eigenständig, sondern wie Besitz, den man erobern oder verlieren kann. Die Interessen der afrikanischen Bevölkerung kommen gar nicht vor. Historisch gehört die Karikatur zum Wettlauf um Afrika im 19. Jahrhundert. Viele europäische Staaten wollten Kolonien besitzen, um Rohstoffe, Handelswege, Macht und Ansehen zu gewinnen. Großbritannien war schon lange eine große Kolonialmacht und wollte seine Vormachtstellung sichern. Das Deutsche Reich stieg später in die Kolonialpolitik ein, wollte aber ebenfalls Einfluss gewinnen. Dadurch entstanden Spannungen zwischen den europäischen Mächten, besonders in Regionen wie Ostafrika.

Bedeutung der Tiere: Der Löwe steht für Großbritannien.Der Adler steht für Deutschland. Die Karikatur zeigt also einen Konflikt zwischen Großbritannien und Deutschland um Gebiete in Afrika.

Analysiere die Karikatur in deinem Heft genau und beantworte die folgenden Punkte: Beschreibe, was auf der Karikatur zu sehen ist (Tiere, Gegenstände, Beschriftungen, Handlung)! Erkläre, welche Staaten oder Mächte die Tiere symbolisieren! Auf der Karikatur sieht man einen Löwen und einen Adler. Der Löwe sitzt auf einer kleinen Insel mit der Aufschrift „Sansibar“. Er wirkt wütend und überrascht. Der Adler fliegt davon und hält einen Vogel in seinen Krallen. Neben ihm steht ein Schild mit der Aufschrift „Dar es Salaam“. Unter der Karikatur steht der Text:„Der britische Löwe ist sehr erbost, daß ihm der deutsche ‚Seeadler‘ den nassen Vogel entführt hat.

KOLONIALISMUS, IMPERIALISMUS UND RASSISMUS

Lösungen

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Fazit: Beide Beispiele zeigen, dass Kolonialherrschaft die Bevölkerung benachteiligte. Der Unterschied liegt vor allem im Ausmaß der Gewalt und in der Art der Kontrolle.

Unterschiede: Im Kongo war die Herrschaft besonders brutal und gewaltsam. Viele Menschen wurden misshandelt oder getötet. In Samoa war die Ausbeutung ebenfalls hart, aber weniger extrem gewaltsam. Außerdem war Samoa zwischen mehreren Mächten aufgeteilt, während der Kongo lange Zeit direkt von einem einzelnen Herrscher (König Leopold II.) kontrolliert wurde. In Samoa gab es später auch eher friedliche Proteste wie die Mau-Bewegung, während im Kongo der Widerstand oft unterdrückt wurde.

Gemeinsamkeiten: In beiden Regionen ging es den Kolonialmächten vor allem um wirtschaftliche Vorteile. Rohstoffe wurden ausgebeutet, in Samoa zum Beispiel Kopra, im Kongo vor allem Kautschuk. Die einheimische Bevölkerung musste oft unter schlechten Bedingungen arbeiten. Außerdem griffen die Kolonialmächte stark in das Leben der Menschen ein, indem sie neue Gesetze einführten und traditionelle Strukturen schwächten.

Ein Vergleich von Samoa mit einem bekannten Kolonialgebiet wie dem Kongo zeigt sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede.

Vergleiche die koloniale Situation Samoas mit der eines bekannteren Kolonialgebiets (z. B. Indien oder Kongo). Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede fallen auf?

Diese Interessen beeinflussten das Leben der Bevölkerung stark. Viele Samoaner mussten auf Plantagen arbeiten, oft unter harten Bedingungen. Ihre eigenen Lebensweisen wurden eingeschränkt, weil die Kolonialmächte neue Regeln einführten. Traditionelle Strukturen und Führungsformen verloren an Bedeutung. Auch die Kultur veränderte sich, da die Menschen sich an die Vorgaben der Kolonialherren anpassen mussten.

Die Kolonialmächte hatten vor allem wirtschaftliche Interessen in Samoa. Sie wollten Rohstoffe gewinnen und Gewinne machen. Besonders wichtig war der Anbau von Kopra (getrocknetes Kokosnussfleisch), das für Öl und Seife verwendet wurde. Außerdem war Samoa wegen seiner Lage im Pazifik für Handel und Schifffahrt interessant.

Erkläre, welche wirtschaftlichen Interessen die Kolonialmächte in Samoa hatten und wie diese das Leben der Bevölkerung beeinflussten!

Die europäischen Mächte behandelten Samoa also als Besitz und entschieden über das Land, ohne die einheimische Bevölkerung einzubeziehen.

Deutschland spielte eine wichtige Rolle, indem es Westsamoa als Kolonie nutzte. Die Deutschen führten Plantagenwirtschaft ein und bauten vor allem Kopra an. Sie bestimmten die Politik, führten neue Gesetze ein und versuchten, die Kultur der Bevölkerung zu verändern.

Im Jahr 1899 einigten sich die Mächte darauf, Samoa unter sich aufzuteilen. Deutschland erhielt den westlichen Teil, die USA den östlichen Teil, und Großbritannien zog sich zurück. Damit wurde Samoa Teil der kolonialen Machtpolitik.

Samoa wurde zur Kolonie, weil europäische Mächte im 19. Jahrhundert Interesse an den Inseln bekamen. Die Inseln lagen strategisch günstig im Pazifik und waren wirtschaftlich wertvoll. Deshalb wollten Deutschland, Großbritannien und die USA Einfluss gewinnen.

Fasse zusammen, wie Samoa zur Kolonie wurde und welche Rolle die europäischen Mächte dabei spielten!

KOLONIALISMUS, IMPERIALISMUS UND RASSISMUS

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Nenne die beiden gegnerischen Bündnisse! die Mittelmächte (z. B. Deutsches Reich, Österreich-Ungarn) * die Entente (z. B. Frankreich, Großbritannien, Russland) Nenne das Ereignis, das den Ersten Weltkrieg auslöste! Das Attentat von Sarajevo 1914. Der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand wurde ermordet. Zähle die wichtigsten Länder auf, die am Krieg beteiligt waren! Deutschland, Österreich-Ungarn, Frankreich, Großbritannien, Russland, später auch die USA. Erkläre, was man unter „Stellungskrieg“ versteht! Die Soldaten kämpften aus Schützengräben. Die Front bewegte sich kaum. Es gab lange, verlustreiche Kämpfe ohne große Fortschritte. Erläutere, warum sich der Konflikt von einem regionalen Krieg zu einem Weltkrieg ausweitete! Viele Länder waren durch Bündnisse verbunden. Als ein Land in den Krieg zog, folgten andere. Der Krieg breitete sich auf mehrere Kontinente aus.

DER ERSTE WELTKRIEG

MIGRATION VOM 19. JH. BIS IN DIE GEGENWART

Kolonie: Gebiet, das von einem anderen Land beherrscht wird. * Kolonialschuld: Verantwortung der Kolonialmächte für Unterdrückung und Ausbeutung. * Völkerschau: rassistische Zurschaustellung von Menschen aus Kolonien in Europa. * Imperialismus: Streben von Staaten nach Macht und Kontrolle über andere Länder. * Missionierung: Verbreitung des christlichen Glaubens in anderen Gebieten. * Plantagen: große landwirtschaftliche Betriebe * Rohstoffe: Materialien aus der Natur, die für die Industrie wichtig sind. * Kolonialwaren: Produkte aus den Kolonien * Monopol: Alleinrecht, bestimmte Waren zu produzieren oder zu verkaufen. * Expansion: Ausdehnung von Macht- oder Einflussgebieten. * Dekolonisierung: Prozess der Unabhängigkeit ehemaliger Kolonien im 20. Jahrhundert. * Rassismus: Ungleichbehandlung und Abwertung von Menschen aufgrund äußerer Merkmale. * Sklaverei: Menschen werden wie Besitz behandelt und zur Arbeit gezwungen.

KOLONIALISMUS, IMPERIALISMUS UND RASSISMUS

Lösungen


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18:00 Uhr

19:00 Uhr

19:30 Uhr

18:30 Uhr

20:00 Uhr

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Marina

Anna

Serkan

Lea

Tobias

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

LÖSUNGSWORT: Gemeinsam

IDENTITÄTEN

Vorname

Wochentag

IDENTITÄTEN

Uhrzeit

Wochentag

IDENTITÄTEN

Chips

Eis

Schokolade

Cola

Pizza

Geschenk

Anna

Marina

Lea

Tobias

Serkan

Vorname

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Musik hören

Plaudern

Fernsehen

Karten spielen

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Spazieren gehen

Zeitvertreib

Berger

Strauss

Sommer

Wallner

Kreuzer

Nachname

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3. Im Krieg braucht es Regeln, die für alle Seiten gelten, damit Menschen geschützt werden und das Leid begrenzt wird. Nur wenn sich alle daran halten, können Zivilisten, Verwundete und Gefangene besser geschützt werden. Gemeinsame Regeln verhindern außerdem Willkür und besonders grausame Gewalt.

2. Das humanitäre Völkerrecht soll Menschen im Krieg schützen und unnötiges Leid verhindern.

1. LÖSUNGSWORT: Menschenwürde

DER ERSTE WELTKRIEG

Parlament in Österreich, das Gesetze beschließt Herrschaft des Volkes, Menschen wählen ihre Vertreter Schüler oder Schülerin, die die Klasse vertritt Vertretung der Bundesländer im Parlament Plan einer Partei mit Zielen und Ideen Versprechen oder Vorteile, um Wähler zu gewinnen Wahl, bei der der Nationalrat bestimmt wird Plakat, mit dem Parteien für sich werben Werbung von Parteien vor einer Wahl Alter, ab dem man wählen darf Auftrag, als gewählte Person im Parlament zu arbeiten Treffen von Lehrern, Eltern und Schülern zur Mitbestimmung schriftliche Regeln oder Gesetze einer Organisation Zeit vor einer Wahl, in der Parteien um Stimmen werben

Nationalrat Demokratie Klassensprecher Bundesrat Parteiprogramm Wahlgeschenke Nationalratswahl Wahlplakat Wahlwerbung Wahlalter Mandat Schulforum Statut Wahlkampf

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Das Wahlrecht ist eine wichtige Form der politischen Mitbestimmung, weil Bürgerinnen und Bürger dadurch Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen können. Durch Wahlen

Beurteile, warum das Wahlrecht eine wichtige Form der politischen Mitbestimmung ist!

Erklärung

Begriff

WAHLEN UND WÄHLEN

Lösungen

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82 68

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letzte Antwort: im 19. Jahrhundert

WAHLEN UND WÄHLEN

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Die Grafik zeigt, dass mehrere Regierungen in Österreich eine volle Amtszeit von 100 % erreicht haben, zum Beispiel die ÖVP-Regierung von 1966 bis 1970, die SPÖ-Regierung von 1971 bis 1975 oder die Koalition aus ÖVP und Grünen von 2019 bis 2024. Diese langen Amtszeiten waren meist möglich, weil die Regierungen stabil waren und es keine größeren politischen Konflikte oder Koalitionsbrüche gab. Die kürzeste Amtszeit hatte die Regierung von 1994 bis 1995 (SPÖ/ÖVP) mit nur 30 % der Legislaturperiode, dicht gefolgt von der Regierung 2017 bis 2019 (ÖVP/FPÖ) mit 32 %. Insgesamt zeigt die Grafik, dass mehr als die Hälfte der Regierungen vorzeitig beendet wurde, also nicht die volle Amtszeit erreicht hat. Gründe dafür waren meist politische Krisen, Streit zwischen Koalitionspartnern oder der Wunsch nach Neuwahlen. Die Verlängerung der Legislaturperiode von vier auf fünf Jahre im Jahr 2007 hat nicht automatisch zu längeren Regierungszeiten geführt, da es auch danach weiterhin mehrere vorzeitige Neuwahlen gab. Insgesamt wird deutlich, dass die Stabilität einer Regierung weniger von der Länge der Amtsperiode abhängt als von der politischen Zusammenarbeit und den Umständen.

WAHLEN UND WÄHLEN

1861: Landtage wurden mittels Kurienwahlrecht gewählt * 1873: Einführung des Zensuswahlrechts * 1907: Abschaffung des Kurienwahlrechts und Einführung des allgemeinen Wahlrechts für alle männlichen Personen ab 24 Jahren * 1918: Einführung des Frauenwahlrechts * 1969: Herabsetzung des aktiven Wahlalters auf 19 Jahre * 1992: Herabsetzung des aktiven Wahlalters auf 18 Jahre * 2007: Herabsetzung des aktiven Wahlalters auf 16 Jahre

WAHLEN UND WÄHLEN

So stärkt das Wahlrecht die Demokratie und gibt den Menschen die Möglichkeit, ihre Interessen und Meinungen einzubringen.

Es sorgt dafür, dass die Regierung vom Volk legitimiert ist und nicht einfach ohne Zustimmung regieren kann. Außerdem ermöglicht das Wahlrecht, unzufriedene Politiker bei der nächsten Wahl abzuwählen.

WAHLEN UND WÄHLEN

Lösungen


Reformation

Revolution

Migration

Absolutismus

Industrialisierung

Wahlen

Aufklärung

Imperialismus

Renaissance

Renaissance

Aufklärung

Imperialismus

Reformation

Revolution

Migration

Absolutismus

Industrialisierung

Wahlen

ANHANG

Reformation

Migration

Revolution

Renaissance

Imperialismus

Aufklärung

Wahlen

Industrialisierung

Absolutismus

Absolutismus

Wahlen

Industrialisierung

Reformation

Migration

Revolution

Renaissance

Imperialismus

Aufklärung

Aufklärung

Renaissance

Imperialismus

Absolutismus

Wahlen

Industrialisierung

Reformation

Migration

Revolution

Revolution

Reformation

Migration

Aufklärung

Renaissance

Imperialismus

Absolutismus

Wahlen

Industrialisierung

Industrialisierung

Absolutismus

Wahlen

Revolution

Reformation

Migration

Aufklärung

Renaissance

Imperialismus

Imperialismus

Aufklärung

Renaissance

Industrialisierung

Absolutismus

Wahlen

Revolution

Reformation

Migration

Migration

Revolution

Reformation

Imperialismus

Aufklärung

Renaissance

Industrialisierung

Absolutismus

Wahlen

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Lösungen

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Dieses Buch wird vom Bundesministerium für Bildung (GZ:2025-0.848.272) zur Aufnahme in den Anhang zu den Schulbuchlisten für die 3. Klasse an Mittelschulen sowie für die 3. Klasse an allgemein bildenden höheren Schulen – Unterstufe im Unterrichtsgegenstand Geschichte und Politische Bildung (Lehrplan 2023) empfohlen.

Bildquellen: freepic: 9/1, 10/1, 10/2, Internet: 5/2, 5/3, 5/6, 9/7, 18/4, 27/1, 52/1, 52/2, 52/3, istockphotos.com: 4/1, 55/3, 56/2, adempercem: 3/1, 33/1, Alhontess: 13/1, Altinosmanaj: 8/1, Alyona Jitnaya: 60/1, Anna Pavlova: 31/2, artisteer: 22/3, Becart: 5/5, biantmedia: 21/2, 40/2, 43/2, 46/2, boggy22: 18/2, clu: 1/6, 37/1, deepblue4you: 1/2, diegograndi: 39/2 DmitriyKazitsyn: 22/4, doomu: 22/2, drante: 18/1, duncan1890: 50/1, FierceAbin: 1/1, GeorgiosArt: 28/1, Grafissimo: 30/1, Hotspur: 51/1, _human: 55/1, ilbusca: 7/1, 8/2, 30/2, 45/1, INDECcraft: 22/1, inides: 21/1, 40/1, jeremkin: 61/1, johan10: 39/1, juriskraulis: 36/1, Kravchenko Tetiana: 41/1, Kubkoo: 57/1, macida: 11/1, Myper: 6/1, Nastasic: 29/1, 30/3, 43/1, Oleg Serkiz: 18/3, pearleye: 38/1, photka: 48/1, Pituk Loonhong: 32/1, Route55: 56/1, SANALRENK: 49/1, seamartini: 11/2, serkansenturk: 39/3, Sitade: 9/8, S-S-S: 25/7, 31/1, 55/2, subjug: 63/1, suryazaidan: 64/1, temmuzcan: 22/5, THEPALMER: 1/5, 34/1, Timacoch: 1/4, traveler1116: 5/4, treemouse: 18/5, Viktor Morozuk: 46/1, zzve: 17/1, Monyk, Schreiner, Brzobohaty, Mann: Geschichte für alle 3, Olympe Verlag 2025: 5/1 photoscom: 1/3, 9/7, 68/1, Raoul Krischanitz: 18/6, 25/1, 25/2, 25/3, 25/4, 25/5, 25/6, 45/2, 69/1, wikimedia commons: 9/2, 9/3, 9/4, 9/5, 9/9, 14/1, Vitold Muratov: 9/6,

Olympe Verlag GmbH, Oberwaltersdorf 2026 Alle Rechte vorbehalten Vervielfältigung jeder Art gesetzlich verboten 1. Auflage 2026 Umschlaggestaltung: Grafik, Satz, Layout; Druck: Umschlagbilder:

Raoul Krischanitz, Wien, transmitterdesign.com Birgit Kozak, Hellbunt Design druck.at, Leobersdorf Eva Schreiner, Elisabeth Monyk, istockphotoscom: Thomas_Marchhart, wikimedia commons: ford company

ISBN: 978-3-903578-20-3 Schulbuchnummer:

84

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ISBN: 978-3-903578-20-3


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