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OLYMPE Geographie_Lehrerheft 4_inklusive Cover

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GEOGRAFIE FÜR ALLE

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Karin Herndl, Eva Schreiner

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4. KLASSE LEHRERHEFT


OLYMPE Verlag

Vorwort Liebe Lehrerinnen und Lehrer! Dieses Lehrbuch ist eine Neubearbeitung nach dem neuen kompetenzorientierten Lehrplan. „Geografie für alle“ ist so aufgebaut, dass Ihre Schülerinnen und Schüler nach den einzelnen Kapiteln mit Hilfe der „Aufgaben für schlaue Köpfe“ ihr zuvor erlerntes Wissen wiederholen und vertiefen können. Damit wird ihre Selbsttätigkeit gestärkt und die Freude an Geografie und wirtschaftlicher Bildung geweckt. Die Arbeitsaufgaben zeichnen sich durch eine leichte Handhabung aus und sind farblich entsprechend der drei Kompetenzbereiche (Reproduktion – Transfer – Reflexion) gekennzeichnet. Ebenso dienen vielfältige Arbeitsanregungen in der Seitenspalte neben dem Fließtext dem Kompetenzerwerb der Schülerinnen und Schüler. Die drei Anforderungsbereiche sind auch hier durch ein Farbleitsystem gekennzeichnet. Schwierige Begriffe werden im Fließtext orange gekennzeichnet und in der Seitenspalte erklärt. Im vorliegenden Lehrerheft finden sich folgende Bausteine: •

eine Fülle von 1:1 kopierbaren Arbeitsblättern

•

Vorgaben für schriftliche Lernstandserhebungen sowie deren Lösungen

•

Lösungen für alle „Nun geht‘s los – Aufgaben für schlaue Köpfe“ aus dem Hauptbuch

All dieses Zusatzmaterial ist in der Praxis erprobt und soll Ihnen die Unterrichtsplanung erleichtern! Und nun: Viel Spaß mit Ihrem neuen Geografiebuch!

Ihr Autorinnenteam

1


2 LEHRERBUCHKAPITEL

… erläutern, was mit der „Überlastung der Erde“ gemeint ist. … beschreiben, welche natürlichen Ressourcen der Mensch besonders stark nutzt. … nachvollziehen, warum Ressourcen nicht unbegrenzt verfügbar sind. … analysieren, wie Wirtschaft, Konsum und Bevölkerungswachstum zur Überlastung der Erde beitragen. … untersuchen, welche ökologischen Folgen eine Übernutzung von Ressourcen hat (z. B. Klimawandel, Artensterben). … darstellen, wie sich Umweltprobleme auf das Leben der Menschen auswirken. … herausarbeiten, warum Menschen und Länder unterschiedlich stark von Umweltzerstörung betroffen sind. … einordnen, wie globale Zusammenhänge zwischen Produktion, Konsum und Umwelt entstehen. … Lebensweisen mit hohem und niedrigem Ressourcenverbrauch vergleichen. … ableiten, welche Konflikte durch knappe Ressourcen entstehen können. … reflektieren, welche Verantwortung Menschen heute für zukünftige Generationen tragen. … bewerten, welche Möglichkeiten es gibt, nachhaltiger zu leben und zu wirtschaften.

… beschreiben, was auf unterschiedlichen Bildern dargestellt ist, und dabei Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen. … analysieren, wie Bildgestaltung, Perspektive, Symbole und Farben die Wirkung von Bildern beeinflussen. … vergleichen und interpretieren, welche Aussagen und Botschaften verschiedene Bilder vermitteln und wie sie verstanden werden können.

2. Leben und Wirtschaften an der Grenze – Was passiert, wenn die Erde überlastet wird?

M1: Vergleichende Bildanalyse – Bilder lesen und verstehen

… erläutern, was mit dem Begriff Anthropozän gemeint ist. 1. Der Mensch verändert die Erde – Das … nachvollziehen, warum der Mensch heute Natur und Umwelt stärker verändert als natürliche Zeitalter des Anthropozäns Prozesse. … beschreiben, auf welche Weise menschliche Aktivitäten Luft, Wasser und Boden belasten. … analysieren, wie Landnutzung, Ressourcenverbrauch und wirtschaftliches Handeln natürliche Systeme verändern. … untersuchen, welche Folgen Klimawandel und Umweltzerstörung für Menschen, Tiere und Pflanzen haben. … herausarbeiten, warum Umweltprobleme weltweit zusammenhängen und nicht an Ländergrenzen enden. … einordnen, inwiefern besonders ärmere Regionen stärker von den Folgen menschlicher Eingriffe betroffen sind. … reflektieren und bewerten, welche Verantwortung Menschen heute für die Zukunft der Erde tragen und welche Handlungsmöglichkeiten es gibt.

* (Diese Jahresplanung können Sie für Ihre individuelle Planung als Word-Dokument auf unserer Homepage downloaden.)

Oktober

MONAT September

MENSCH UND NATUR Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …

JAHRESPLANUNG „GEOGRAFIE FÜR ALLE - 4. Klasse“ *

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MONAT Dezember

MONAT November

… beschreiben, auf welche unterschiedlichen Arten Europa betrachtet werden kann (z. B. geografisch, politisch, kulturell). … erläutern, nach welchen Kriterien Europa eingeteilt werden kann.

EUROPA UND DIE EUROPÄISCHE INTEGRATION Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …

1. Wie man es sehen und einteilen kann

LEHRERBUCHKAPITEL

… erläutern, was mit der Übernutzung von Boden und Wasser gemeint ist. 3. Übernutzung von Boden und Wasser – … beschreiben, wie Menschen Boden und Wasser für Landwirtschaft, Industrie und Alltag nutzen. Wenn wir mehr verbrauchen, als die Natur … nachvollziehen, warum Boden und sauberes Wasser begrenzte Ressourcen sind. geben kann … analysieren, wie intensive Landwirtschaft, Industrie und Städte zur Übernutzung von Boden und Wasser beitragen. … untersuchen, welche Folgen Bodenübernutzung hat (z. B. Erosion, Verlust der Fruchtbarkeit). … darstellen, wie Wassermangel, Wasserverschmutzung und Wasserknappheit entstehen. … herausarbeiten, welche Auswirkungen Boden- und Wasserprobleme auf die Ernährungssicherheit haben. … einordnen, warum bestimmte Regionen besonders stark von Boden- und Wasserknappheit betroffen sind. … den Wasser- und Bodenverbrauch in unterschiedlichen Regionen der Welt vergleichen. … ableiten, welche sozialen und wirtschaftlichen Konflikte durch Wasser- und Bodenknappheit entstehen können. … analysieren, wie globaler Handel und Konsum die Übernutzung von Boden und Wasser beeinflussen. … reflektieren, welche Verantwortung Menschen, Unternehmen und Staaten beim Umgang mit Boden und Wasser tragen. … bewerten, welche Maßnahmen zum Schutz von Boden und Wasser sinnvoll und notwendig sind. … eigene Ideen für einen nachhaltigeren Umgang mit Boden und Wasser im Alltag entwickeln. 4. Gemeinsam handeln – für eine nachhaltige … erläutern, warum nachhaltige Entwicklung nur durch gemeinsames Handeln möglich ist. Zukunft … beschreiben, welche Akteurinnen und Akteure (z. B. Einzelne, Staaten, Unternehmen, Organisationen) zu einer nachhaltigen Zukunft beitragen können. … analysieren, wie Entscheidungen im Alltag Auswirkungen auf Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft haben. … untersuchen, welche Rolle internationale Zusammenarbeit bei globalen Umweltproblemen spielt. … herausarbeiten, warum Gerechtigkeit zwischen heutigen und zukünftigen Generationen ein zentrales Ziel nachhaltigen Handelns ist. … konkrete Handlungsmöglichkeiten für nachhaltiges Verhalten im eigenen Alltag und im schulischen Umfeld entwickeln. … reflektieren, welche Hindernisse nachhaltigem Handeln entgegenstehen und wie man ihnen begegnen kann. … bewerten, warum aktives Mitgestalten und Verantwortung übernehmen wichtig sind, um die Zukunft positiv zu verändern.

NACHHALTIGER UMGANG MIT ENERGIETRÄGERN Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können … LEHRERBUCHKAPITEL

JAHRESPLANUNG „GEOGRAFIE FÜR ALLE - 4. Klasse“

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4

Jänner

MONAT Dezember

3. Gemeinsame Werte und Ideen – Was Europa verbindet

2. Die Aufgaben und die Arbeitsweise der EU

… erläutern, welche zentralen Aufgaben die Europäische Union hat. … darstellen, wie Entscheidungen in der Europäischen Union vorbereitet und getroffen werden. … zuordnen, welche EU-Organe für bestimmte Aufgaben zuständig sind. … beschreiben, wie die Zusammenarbeit zwischen den EU-Institutionen funktioniert. … analysieren, wie Interessen der Mitgliedstaaten in EU-Entscheidungen berücksichtigt werden. … untersuchen, wie EU-Politik den Alltag der Bürgerinnen und Bürger beeinflusst. … die Entscheidungsfindung auf EU-Ebene mit nationalen politischen Prozessen vergleichen. … herausarbeiten, warum Kompromisse in der EU eine zentrale Rolle spielen. … bewerten, welche Chancen und Herausforderungen die Arbeitsweise der EU mit sich bringt.

… benennen, welche grundlegenden Werte Europa prägen (z. B. Demokratie, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit). … erläutern, warum gemeinsame Werte für das Zusammenleben in Europa wichtig sind. … einordnen, wie historische Erfahrungen zur Entwicklung gemeinsamer europäischer Werte beigetragen haben. … beschreiben, wie diese Werte im Alltag der Menschen sichtbar werden. … analysieren, wie gemeinsame Werte politische Entscheidungen in Europa beeinflussen. … untersuchen, welche Bedeutung Freiheit, Solidarität und Gleichberechtigung in Europa haben. … Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Werte in verschiedenen europäischen Ländern vergleichen. … reflektieren, welche Rolle persönliche Werte im Zusammenleben in Europa spielen. … bewerten, warum gemeinsame Werte eine wichtige Grundlage für Frieden und Zusammenarbeit in Europa sind.

BONUS-SEITE: Es war einmal – Die Anfänge der Europäischen Union

LEHRERBUCHKAPITEL

… nachvollziehen, aus welchen historischen Erfahrungen nach dem Zweiten Weltkrieg die Idee einer europäischen Zusammenarbeit entstand. … darstellen, welche Ziele die ersten Schritte zur europäischen Einigung verfolgten. … einordnen, welche Staaten an den Anfängen der europäischen Gemeinschaft beteiligt waren. … herausarbeiten, warum wirtschaftliche Zusammenarbeit als Grundlage für Frieden gesehen wurde. … die Situation Europas vor und nach den ersten Zusammenschlüssen vergleichen. … reflektieren, warum die Anfänge der Europäischen Union bis heute Bedeutung für Europa haben.

… einordnen, wie natürliche Grenzen (z. B. Gebirge, Meere) Europa strukturieren. … darstellen, wie politische Grenzen und Staaten Europa gliedern. … analysieren, warum Europas Grenzen nicht eindeutig festgelegt sind. … verschiedene Raumeinteilungen Europas (z. B. geografisch vs. politisch) vergleichen. … untersuchen, wie historische Entwicklungen Europas heutige Einteilung beeinflusst haben. … bewerten, warum unterschiedliche Sichtweisen auf Europa für das Verständnis des Kontinents wichtig sind.

EUROPA UND DIE EUROPÄISCHE INTEGRATION Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …

JAHRESPLANUNG „GEOGRAFIE FÜR ALLE - 4. Klasse“ *

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MONAT Februar

MONAT Jänner

1. Wo leben Menschen – und warum nicht überall gleich viele?

2. Bevölkerungs-entwicklung im globalen Vergleich

… beschreiben, wie Menschen auf der Erde verteilt leben. … dicht und dünn besiedelte Regionen auf Karten und Globen lokalisieren. … erläutern, warum Menschen nicht überall gleich viele Lebensräume nutzen. … analysieren, welche naturräumlichen Faktoren (z. B. Klima, Relief, Wasser) die Bevölkerungsverteilung beeinflussen. … untersuchen, welche Rolle Geschichte, Wirtschaft und Politik für die Besiedlung von Räumen spielen. … herausarbeiten, warum Städte oft stärker wachsen als ländliche Regionen. … Lebensbedingungen in dicht besiedelten und dünn besiedelten Gebieten vergleichen. … einordnen, wie Bevölkerungswachstum und Bevölkerungsrückgang Regionen unterschiedlich verändern. … darstellen, wie Migration die räumliche Verteilung der Bevölkerung beeinflusst. … ableiten, welche Herausforderungen aus hoher oder niedriger Bevölkerungsdichte entstehen. … reflektieren, warum Lebensqualität nicht nur von der Anzahl der Menschen abhängt. … bewerten, wie Bevölkerungsverteilung mit globaler Gerechtigkeit und nachhaltiger Entwicklung zusammenhängt.

… beschreiben, wie sich die Weltbevölkerung im Laufe der Zeit entwickelt hat. … einordnen, in welchen Regionen das Bevölkerungswachstum besonders stark oder schwach ist. … analysieren, welche Faktoren das Bevölkerungswachstum beeinflussen (z. B. Geburtenrate, Lebenserwartung). … untersuchen, warum sich Bevölkerungsentwicklungen zwischen Ländern und Regionen unterscheiden.

LEHRERBUCHKAPITEL

4. Europa – Gemeinsam stark in einer Welt voller Herausforderungen

… einordnen, welche globalen Herausforderungen Europa heute betreffen (z. B. Klimawandel, Migration, Sicherheit). … beschreiben, warum einzelne Staaten diese Herausforderungen oft nicht alleine bewältigen können. … analysieren, wie europäische Zusammenarbeit zur Lösung globaler Probleme beiträgt. … untersuchen, welche Rolle die EU in internationalen Krisen und Konflikten spielt. … darlegen, wie Solidarität zwischen europäischen Staaten praktisch umgesetzt wird. … nationale und europäische Lösungsansätze für globale Herausforderungen vergleichen. … herausarbeiten, welche Chancen gemeinsame europäische Strategien bieten. … ableiten, welche Schwierigkeiten und Spannungen bei gemeinsamer Politik entstehen können. … reflektieren, welche Bedeutung europäische Zusammenarbeit für den Alltag der Menschen hat. … bewerten, warum ein geeintes Europa in einer globalisierten Welt wichtig ist.

WIR LEBEN IN EINER GLOBALISIERTEN WELT Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …

M2: Ein Planspiel durchführen

LEHRERBUCHKAPITEL

… unterschiedliche Rollen und Interessen innerhalb eines Planspiels übernehmen. … Entscheidungen und Kompromisse im Rahmen des Planspiels aushandeln. … reflektieren, wie politische Entscheidungsprozesse durch ein Planspiel erfahrbar werden.

EUROPA UND DIE EUROPÄISCHE INTEGRATION Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …

JAHRESPLANUNG „GEOGRAFIE FÜR ALLE - 4. Klasse“

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6

April

März

MONAT Februar

5. Wer entscheidet mit in der Welt – und wie gelingt Zusammenarbeit?

4. Städte, Ballungsräume und abgelegene Gebiete

… beschreiben, was Städte, Ballungsräume und abgelegene Gebiete kennzeichnet. … bedeutende Städte und Ballungsräume auf Karten und Luftbildern lokalisieren. … erläutern, warum Städte weltweit wachsen. … analysieren, welche Ursachen zur Bildung von Ballungsräumen führen. … untersuchen, wie sich Urbanisierung auf Umwelt, Verkehr und Wohnraum auswirkt. … darstellen, welche Herausforderungen in schnell wachsenden Städten entstehen. … herausarbeiten, welche Probleme und Chancen abgelegene Gebiete haben. … Lebensbedingungen in Städten, Ballungsräumen und ländlichen Regionen vergleichen. … einordnen, wie wirtschaftliche Entwicklung und Arbeitsmöglichkeiten die Siedlungsstruktur beeinflussen. … ableiten, welche sozialen Ungleichheiten zwischen Stadt und Land entstehen können. … reflektieren, wie sich Stadt- und Landräume gegenseitig beeinflussen. … bewerten, welche Maßnahmen zu einer nachhaltigen Entwicklung von Städten und ländlichen Räumen beitragen können.

… benennen, welche Akteure auf globaler Ebene Entscheidungen beeinflussen (z. B. Staaten, internationale Organisationen, Unternehmen, NGOs). … beschreiben, welche Aufgaben und Interessen unterschiedliche globale Akteure verfolgen. … einordnen, wie Macht und Einfluss in der Welt verteilt sind. … analysieren, wie internationale Zusammenarbeit entsteht und organisiert wird. … untersuchen, welche Rolle internationale Organisationen bei der Lösung globaler Probleme spielen. … darstellen, wie wirtschaftliche Akteure weltweite Entscheidungen beeinflussen.

3. Was bedeutet die ungleiche Verteilung der Menschen auf der Erde für uns?

LEHRERBUCHKAPITEL

… erläutern, was mit ungleicher Bevölkerungsverteilung gemeint ist. … analysieren, wie Bevölkerungsdichte Lebensbedingungen und Infrastruktur beeinflusst. … untersuchen, welche wirtschaftlichen Folgen eine ungleiche Bevölkerungsverteilung haben kann. … darstellen, wie Umweltprobleme mit Bevölkerungsverteilung zusammenhängen. … herausarbeiten, warum Migration häufig mit ungleicher Bevölkerungsverteilung verbunden ist. … Chancen und Herausforderungen in dicht und dünn besiedelten Regionen vergleichen. … einordnen, wie globale Ungleichheiten durch Bevölkerungsverteilung verstärkt oder abgeschwächt werden. … reflektieren, welche Auswirkungen die weltweite Bevölkerungsverteilung auf den eigenen Alltag hat. … bewerten, warum ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen und Raum wichtig für eine gerechte Zukunft ist.

… Bevölkerungsentwicklung in Industrie- und Entwicklungsländern vergleichen. … herausarbeiten, welche Chancen und Herausforderungen mit Bevölkerungswachstum und -rückgang verbunden sind. … bewerten, warum Bevölkerungsentwicklung eine zentrale Rolle für nachhaltige Entwicklung spielt.

WIR LEBEN IN EINER GLOBALISIERTEN WELT Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …

JAHRESPLANUNG „GEOGRAFIE FÜR ALLE - 4. Klasse“ *

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Mai

MONAT April

BONUS-SEITE: Weltweite Vernetzung

7. Nachhaltige Wirtschaft in einer globalisierten Welt – Herausforderungen und Chancen

… erläutern, was unter einer nachhaltigen Wirtschaft verstanden wird. … einordnen, warum Nachhaltigkeit im globalen Wirtschaftssystem notwendig ist. … beschreiben, wie Globalisierung wirtschaftliche Prozesse weltweit verbindet. … analysieren, welche ökologischen und sozialen Probleme durch nicht nachhaltiges Wirtschaften entstehen. … untersuchen, wie globale Lieferketten Umwelt und Arbeitsbedingungen beeinflussen. … herausarbeiten, welche Verantwortung Unternehmen, Staaten und Konsumentinnen und Konsumenten tragen. … nachhaltige und nicht nachhaltige Wirtschaftsweisen vergleichen. … darstellen, welche Rolle Innovationen und neue Technologien für nachhaltiges Wirtschaften spielen. … ableiten, welche Handlungsmöglichkeiten Einzelne für nachhaltigen Konsum haben. … reflektieren, wie eigene Kaufentscheidungen mit globaler Gerechtigkeit zusammenhängen. … bewerten, welche Chancen eine nachhaltige Wirtschaft für Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft bietet. … eigene Ideen für eine nachhaltige wirtschaftliche Zukunft entwickeln.

6. Globalisierung und Welthandel

LEHRERBUCHKAPITEL

… beschreiben, wie Menschen, Länder und Wirtschaft weltweit miteinander vernetzt sind. … darstellen, welche Rolle digitale Medien, Verkehr und Handel für die globale Vernetzung spielen. … analysieren, wie weltweite Vernetzung den Alltag von Menschen beeinflusst. … bewerten, welche Chancen und Risiken aus der zunehmenden globalen Vernetzung entstehen.

… erläutern, was unter Globalisierung und Welthandel verstanden wird. … beschreiben, wie Waren, Dienstleistungen und Geld weltweit ausgetauscht werden. … einordnen, warum Länder wirtschaftlich voneinander abhängig sind. … analysieren, welche Rolle internationale Arbeitsteilung im Welthandel spielt. … untersuchen, wie Welthandel Produktionsbedingungen und Arbeitsplätze beeinflusst. … darstellen, welche Chancen Globalisierung und Welthandel für Wirtschaft sowie Konsumentinnen und Konsumenten bieten. … herausarbeiten, welche Risiken und Probleme mit globalem Handel verbunden sind. … Gewinnerinnen und Gewinner sowie Verliererinnen und Verlierer des Welthandels vergleichen. … reflektieren, wie eigenes Konsumverhalten mit globalen Handelsbeziehungen zusammenhängt. … bewerten, warum fairer und nachhaltiger Handel für eine gerechte Zukunft wichtig ist.

… herausarbeiten, welche Bedeutung zivilgesellschaftliches Engagement für globale Zusammenarbeit hat. … unterschiedliche Formen internationaler Zusammenarbeit und ihre Wirksamkeit vergleichen. … ableiten, welche Konflikte zwischen globalen Akteuren entstehen können. … reflektieren, warum globale Probleme gemeinsame Lösungen erfordern. … Chancen und Grenzen internationaler Zusammenarbeit bewerten. … eigene Ideen, wie Zusammenarbeit zwischen Ländern und Organisationen verbessert werden kann, entwickeln.

WIR LEBEN IN EINER GLOBALISIERTEN WELT Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …

JAHRESPLANUNG „GEOGRAFIE FÜR ALLE - 4. Klasse“

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MONAT Juni

… beschreiben, welche Eigenschaften, Interessen und Rollen ihre eigene Identität prägen. … zwischen Bedürfnissen und Wünschen unterscheiden. … erläutern, warum Menschen unterschiedliche Bedürfnisse haben. … reflektieren, wie Familie, Freundinnen und Freunde, Medien und Gesellschaft das eigene Selbstbild beeinflussen. … analysieren, wie Konsumverhalten mit Bedürfnissen und Wünschen zusammenhängt. … darstellen, wie Entscheidungen im Alltag Auswirkungen auf andere Menschen haben können. … herausarbeiten, welche Werte das eigene Handeln leiten. … einordnen, wie persönliche Entscheidungen Teil größerer gesellschaftlicher Zusammenhänge sind. … untersuchen, welche Handlungsspielräume Kinder und Jugendliche haben. … unterschiedliche Möglichkeiten, Einfluss auf das eigene Umfeld zu nehmen, vergleichen. … ableiten, wie eigenes Verhalten Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft beeinflusst. … bewerten, warum Verantwortung für sich selbst und andere wichtig ist. … Ideen, wie sie im Alltag etwas positiv verändern können, entwickeln. … einfache eigene Projekte oder Aktionen zur Mitgestaltung, planen. … reflektieren, welche Rolle Mitbestimmung und Engagement für das eigene Leben spielen.

DAS EIGENE ICH IN EINER VERNETZTEN WELT Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …

1. Wer bin ich, was brauche ich, und was kann ich bewegen?

LEHRERBUCHKAPITEL

JAHRESPLANUNG „GEOGRAFIE FÜR ALLE - 4. Klasse“ *

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Arbeitsblatt 1 / KOPIERVORLAGE

Mensch und Natur

NAME:

DATUM:

Anthropozän-Bingo – Wie nachhaltig lebst du bereits? Gehe durch die Klasse und sprich mit deinen Mitschülerinnen und Mitschülern! Suche Personen, auf die die Aussagen zutreffen, und trage ihren Namen in das passende Feld ein! Für jedes Feld darfst du einen anderen Namen eintragen! Wer zuerst eine waagerechte, senkrechte oder diagonale Reihe vollständig ausgefüllt hat, ruft: „Bingo!“ Finde jemanden, der … ... heute mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Schule gekommen ist.

.... schon einmal Müll in der Natur gesammelt hat.

... erklären kann, was Klimawandel bedeutet

... schon etwas recycelt oder wiederverwendet hat

... schon einen Mehrwegbecher oder eine Mehrwegflasche benutzt hat.

... schon vom Artensterben gehört hat.

... beim Zähneputzen Wasser spart.

... schon einmal einen Baum oder eine Pflanze gesetzt hat.

... ein bedrohtes Tier nennen kann.

... schon einmal Kleidung ... Energie spart, indem oder andere Dinge Licht eroder Geräte Second-Hand gekauft ausgeschaltet werden. hat.

... schon einmal an einer Umweltaktion teilgenommen hat.

... schon einmal Lebensmittel vor dem Wegwerfen gerettet hat.

... weiß, was erneuerbare Energien sind.

... zu Hause Müll trennt.

... ein Produkt mit einem Umweltzeichen kennt.

... schon einmal etwas repariert hat, statt es wegzuwerfen.

... weiß, warum Regenwälder wichtig für das Klima sind.

... schon einmal an einer Pflanz- oder Aufräumaktion teilgenommen hat.

... eine Tier- oder Pflanzenart nennen kann, die vom Aussterben bedroht ist.

Besprecht anschließend gemeinsam: • Welche Aussagen wurden besonders oft genannt? • Welche nachhaltigen Handlungen kommen in unserer Klasse bereits häufig vor? • Welche Ideen könnten wir noch stärker in unseren Alltag integrieren? • Welche dieser Handlungen helfen dabei, die Umwelt zu schützen?

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Arbeitsblatt 2 / KOPIERVORLAGE

Mensch und Natur

NAME:

DATUM:

Anthropozän-Kreuzworträtsel – Der Mensch verändert die Erde Löse das Kreuzworträtsel! Lies die Fragen aufmerksam durch und trage die passenden Begriffe ein! TIPP: Alle Lösungen haben mit dem Thema Anthropozän, Umweltveränderungen und Nachhaltigkeit zu tun.

waagrecht: 1. Wie heißen chemische Mittel gegen Schädlinge in der Landwirtschaft? 3. Wie nennen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das „Zeitalter des Menschen“? 7. Welches große Waldgebiet wird oft als „grüne Lunge der Erde“ bezeichnet? 10. Wie nennt man die langfristige Erwärmung der Erde? 11. Welche Energiequelle nutzt die Kraft der Sonne? 12. Wie nennt man das Zusammenspiel von Lebewesen und ihrer Umwelt? 13. Wie nennt man die Wiederverwertung von Abfällen? 15. Welches Insekt spielt eine wichtige Rolle bei der Bestäubung vieler Pflanzen? 16. Wie nennt man ein Wirtschaftssystem, bei dem Produkte wiederverwendet, repariert und recycelt werden?

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senkrecht: 2. Wie nennt man Energie aus Wind, Sonne oder Wasser? 4. Wie nennt man den Müll, der häufig Flüsse und Meere verschmutzt? 5. Welches Gas entsteht bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe und verstärkt den Klimawandel? 6. Wie nennt man Böden, die durch Asphalt oder Beton bedeckt sind? 7. Wie nennt man das Verschwinden vieler Tierund Pflanzenarten? 8. Wie nennt man starke Regenfälle, die oft Überschwemmungen verursachen? 9. Wie nennt man die Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten? 14. Welches umweltfreundliche Verkehrsmittel wird durch Muskelkraft angetrieben?


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Arbeitsblatt 3 / KOPIERVORLAGE

Mensch und Natur

NAME:

DATUM:

Hitzewelle in der Stadt – Was würdest du tun? Stell dir vor, in deiner Stadt herrscht seit mehreren Wochen eine starke Hitzewelle. Die Temperaturen liegen täglich über 35 °C. Parks und Wiesen sind ausgetrocknet, viele Menschen leiden unter der Hitze, und Wasser wird knapp. Der Gemeinderat sucht nach Lösungen, um die Stadt besser auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten. Beurteile die folgenden Maßnahmen! Kreuze an, ob du die Maßnahme für sehr sinnvoll, teilweise sinnvoll oder nicht sinnvoll hältst! Begründe anschließend deine Entscheidung! Maßnahme

Sehr sinnvoll

Teilweise Nicht Begründung sinnvoll sinnvoll

Wasser sparen

Mehr Bäume pflanzen

Neue Parks und Grünflächen anlegen

Dächer und Fassaden begrünen

Mehr Trinkbrunnen aufstellen

Helle Straßenbeläge verwenden, die weniger Wärme speichern

Klimaanlagen in allen Gebäuden einbauen

Öffentliche Gebäude als „Kühlräume“ öffnen

Mehr Fahrradwege bauen

Öffentliche Verkehrsmittel ausbauen

Weitere Flächen asphaltieren und versiegeln

Regenwasser sammeln und nutzen

Schattige Plätze auf Schulhöfen schaffen

Autos aus Innenstädten teilweise verbannen

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Arbeitsblatt 4 / KOPIERVORLAGE

Mensch und Natur

NAME:

DATUM:

Boden in Gefahr! – Was passiert nach der Abholzung? Stell dir folgende Situation vor: In einer Region wird ein großer Wald gerodet. Kurz danach regnet es mehrere Tage lang sehr stark. Lies die Situation genau durch und beantworte die folgenden Fragen in ganzen Sätzen! a) Beschreibe, was mit dem Boden passiert, wenn die schützenden Bäume fehlen und starker Regen auf den Boden trifft! b) Erkläre, welche wichtige Aufgabe die Baumwurzeln normalerweise für den Boden übernehmen! c) Begründe, warum nach der Abholzung mehr Erde in Bäche und Flüsse gelangen kann! d) Beschreibe zwei mögliche Folgen für Flüsse und die Menschen in der Umgebung! e) Überlege: Welche Maßnahmen könnten helfen, den Boden nach der Abholzung besser zu schützen? Tipp: Denke an die Begriffe Erosion, Wasserspeicherung, Überschwemmung, Bodenfruchtbarkeit und Baumwurzeln!

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Arbeitsblatt 5 / KOPIERVORLAGE

Mensch und Natur

NAME:

DATUM:

Umweltdetektive - Auf Spurensuche im Anthropozän Du bist Teil eines Umwelt-Detektivteams. Untersuche die folgenden Fälle und finde heraus: • Welches Umweltproblem vorliegt. • Welche Ursachen dahinterstecken. • Welche Folgen entstehen können. • Welche Lösungen möglich sind. Fall 1: Der verschwundene Bach: In einem Ort wurde eine große Wiese durch einen Parkplatz ersetzt. Nach einem starken Gewitter steht plötzlich das Ortszentrum unter Wasser. Der kleine Bach daneben führt viel Schlamm mit sich. a) Welches Umweltproblem erkennst du? □ Klimawandel

□ Artensterben

□ Bodenversiegelung

□ Überfischung

b) Warum tritt das Problem auf?

c) Welche Folgen hat es?

d) Welche Lösung würdest du vorschlagen?

Fall 2: Die leeren Felder: In einer Region regnet es seit Monaten kaum. Viele Felder vertrocknen. Bauern müssen immer mehr Wasser aus dem Grundwasser pumpen. Ursache: Folgen: Zwei nachhaltige Lösungen: 1. 2. Fall 3: Das stille Frühjahr: Früher gab es auf einer Wiese viele Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten. Heute sind nur noch wenige zu sehen. Welche Folgen könnte das haben?  Pflanzen werden schlechter bestäubt.

 Es wachsen mehr Obst- und Gemüsesorten.

 Nahrungsketten verändern sich.

 Die Artenvielfalt nimmt ab.

Erkläre deine Auswahl!

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Arbeitsblatt 6 / KOPIERVORLAGE

Mensch und Natur

NAME:

DATUM:

Naturressourcen im Fokus: Das Tabu-Spiel SPIELANLEITUNG Material: Spielkarten, Sanduhr, Pfeife oder Hupe, Blatt Papier, Stift Ziel des Spiels: Als erste Mannschaft die meisten Begriffe zu erraten und so zu gewinnen. Anzahl der Spieler: 4 oder mehr Ablauf des Spiels: •

Spielkarten ausschneiden (Wenn du die Möglichkeit dazu hast, foliere die Karten vor dem Ausschneiden, dann sind sie länger haltbar!)

•

Karten gut mischen und auf einen Stapel legen.

•

Teilt euch in zwei Mannschaften und setzt euch gegenüber auf.

•

Entscheidet, welche Mannschaft beginnen darf.

Die Mannschaft, die beginnt, schickt nun einen ihrer Spieler zur Gegenseite. Dieser setzt sich zwischen zwei Spieler der gegnerischen Mannschaft. Ein Spieler der gegnerischen Mannschaft hat die Sanduhr und achtet auf die Zeit, sobald das Spiel beginnt. Ein anderer Spieler nimmt die Hupe oder Pfeife, um damit ein Signal zu geben, falls ein Fehler gemacht wird. •

Nimm nun die oberste Karte.

•

Nur du und die Spieler der gegnerischen Mannschaft dürfen die Karte lesen.

•

Gib deiner Mannschaft schnell Hinweise, die ihnen helfen, den Ratebegriff oben auf der Karte zu finden.

•

Die vier Worte darunter sind die Tabu-Worte, die du auf keinen Fall benutzen darfst.

•

Deine Mannschaft darf, während du erklärst, Begriffe dazwischenrufen, von denen sie glauben, dass sie richtig sind.

•

Erraten sie in der erlaubten Zeit den richtigen Begriff, gibt es einen Punkt.

•

Für falsche Zwischenrufe gibt es keine Strafpunkte.

•

Ist die Zeit noch nicht abgelaufen, nimm eine neue Karte und beginne wieder Hinweise zu geben.

•

Für jeden richtig erratenen Begriff gibt es einen Punkt.

•

Notiert die gesammelten Punkte auf einem Blatt Papier.

Punkteverlust: Du kannst auf zwei Arten Punkte verlieren! 1. Benutzen eines Tabu-Wortes: Wenn du beim Erklären eines der Tabu-Wörter verwendest, und darauf achtet die gegnerische Mannschaft sehr genau, ertönt die Hupe oder ein Pfiff und du verlierst einen Punkt. 2. Passen: Du kannst jederzeit bei einer Karte passen, die du nicht spielen möchtest, aber bedenke, dass du gegen die Zeit spielst! Es könnte besser sein, bei einer Karte zu passen anstatt eine Menge Zeit bei einer Karte zu verlieren. Auch beim Passen verliert deine Mannschaft einen Punkt!

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Arbeitsblatt 7 / KOPIERVORLAGE

Mensch und Natur

NAME:

DATUM:

GRUNDWASSER

BODEN

DÜRRE

Wasser

Erde

trocken

trinken

Pflanzen

Regen

Brunnen

Acker

Hitze

unterirdisch

wachsen

Wassermangel

Quelle

Humus

Ernte

BEWÄSSERUNG

VERSIEGELUNG

HUMUS

Wasser

Asphalt

Boden

Feld

Beton

fruchtbar

Pflanzen

Straße

Nährstoffe

Landwirtschaft

versickern

Pflanzenreste

gießen

Gebäude

Erde

FLUSS

LANDWIRT -SCHAFT

EROSION

Wasser Bach Meer Quelle Ufer

Bauer Feld Lebensmittel Acker Tiere

Boden Wind Wasser Abtragung Hang

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Arbeitsblatt 8 / KOPIERVORLAGE

Mensch und Natur

NAME:

DATUM:

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Arbeitsblatt 9 / KOPIERVORLAGE

Mensch und Natur

NAME:

DATUM:

AUFFORSTUNG Baum Wald pflanzen Rodung Klima

REGENWASSER Regen Wasser Wolken Niederschlag sammeln

NACHHALTIGKEIT

BODENVERSALZUNG

Zukunft

Salz

Umwelt Ressourcen schützen

Boden Bewässerung Pflanzen

nachhaltig

Landwirtschaft

RESSOURCE

ÜBERNUTZUNG

Rohstoff Natur Wasser Boden nutzen

zu viel Verbrauch Ressourcen Natur Nutzung

MONOKULTUR

FLÄCHENVERBRAUCH

FEUCHT -GEBIET

Feld

Boden

Pflanze

bauen

Moor

Landwirtschaft

Siedlung

eine Art

versiegeln

Anbau

Fläche

Sumpf Wasser Tiere Pflanzen

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Arbeitsblatt 10 / KOPIERVORLAGE

Mensch und Natur

NAME:

DATUM:

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Lernstandserhebung

Mensch und Natur

NAME:

DATUM:

1. Erkläre mit eigenen Worten die folgenden Begriffe!

6/

20/

Anthropozän: Biodiversität: Nachhaltigkeit: Erosion: Grundwasser: Flächeninanspruchnahme: 2. Kreuze an, ob die Aussagen richtig oder falsch sind! Aussage Der Mensch verändert die Erde stärker als jemals zuvor.

Richtig

Falsch

Erosion bedeutet, dass Boden durch Wasser oder Wind abgetragen wird.

Grundwasser entsteht, wenn Regenwasser im Boden versickert.

Versiegelte Flächen fördern die Bildung von Grundwasser.

Feuchtgebiete sind wichtige Lebensräume für viele Tier- und Pflanzenarten.

Boden ist eine wichtige Ressource für die Lebensmittelproduktion.

Wasser ist unbegrenzt verfügbar und kann nie knapp werden.

Zu viel Wasserentnahme kann den Grundwasserspiegel sinken lassen.

Bäume tragen zur Verbesserung der Luftqualität bei.

Das Aussterben von Arten kann ganze Ökosysteme verändern.

Regenwasser kann im Boden gespeichert werden.

Jeder Mensch kann durch sein Verhalten zum Umweltschutz beitragen.

Das Anthropozän bezeichnet ein Erdzeitalter, in dem der Mensch großen Einfluss auf die Natur hat. Biodiversität bedeutet Artenvielfalt. Wenn eine Tier- oder Pflanzenart ausstirbt, hat das keine Auswirkungen auf andere Arten. Wälder speichern Wasser und schützen den Boden vor Erosion.

Flächeninanspruchnahme bedeutet, dass natürliche Flächen für menschliche Zwecke genutzt werden. Tröpfchenbewässerung hilft dabei, Wasser zu sparen. Nachhaltigkeit bedeutet, Ressourcen so zu nutzen, dass auch zukünftige Generationen gut leben können. Klimawandel kann zu häufigeren Dürren und Hitzewellen führen.

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Lernstandserhebung

Mensch und Natur

NAME:

DATUM:

3. Begründe! Warum sind Boden und Wasser wertvolle Ressourcen? Nenne mindestens drei Gründe! 6/ 1. 2. 3. 4. Ordne die folgenden Beispiele in die passende Kategorie ein! Entscheide, ob die Handlung nachhaltig oder nicht nachhaltig ist! nachhaltig

nicht nachhaltig

Mit dem Fahrrad zur Schule fahren

Regenwasser zum Gießen verwenden

Müll in der Natur liegen lassen

Jeden Tag eine neue Kunststoffflasche kaufen

Regionale Lebensmittel kaufen

Wasser beim Zähneputzen laufen lassen

Dinge reparieren statt wegwerfen

Tröpfchenbewässerung in der Landwirtschaft nutzen

Lebensmittel wegwerfen, obwohl sie noch genießbar sind

Bäume pflanzen

Öffentliche Verkehrsmittel nutzen

Unnötig lange duschen

Handlung

5. Wähle drei nachhaltige Handlungen aus und erkläre, warum sie gut für Umwelt und Natur sind! Handlung: Erklärung: Handlung: Erklärung: Handlung: Erklärung:

45 – 50 = 39 – 44 = 33 – 38 = 26 – 32 = unter 25 =

20

du bist Geografie- und Wirtschaftsmeisterin / Geografie- und Wirtschaftsmeister! du hast dir viel gemerkt. du weißt schon einiges. du solltest noch viel üben! du solltest dir dieses Kapitel im Buch noch einmal durchlesen!

12/

6/


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LÖSUNGEN Lösungen Buch S. 7 - 20 K. 1/S. 10/1

Anthropozän bedeutet „Zeitalter des Menschen“. Damit ist gemeint, dass Menschen die Erde heute so stark beeinflussen, dass sie Landschaften, Klima, Böden, Gewässer und die Lebensräume von Tieren und Pflanzen verändern. Der Mensch wirkt dabei oft stärker auf die Umwelt ein als viele natürliche Prozesse. * individuelle Lösung

K. 1/S. 10/2

Mögliche Lösungen: AUSGEWÄHLTES UMWELTPROBLEM: Klimawandel Warum ist es ein Problem? Der Klimawandel führt dazu, dass die Durchschnittstemperatur auf der Erde steigt. Dadurch verändern sich Wetter und Klima. Viele Menschen, Tiere und Pflanzen können sich an diese Veränderungen nur schwer anpassen. Welche Folgen hat es? Es kommt häufiger zu Hitzewellen, Dürren, Überschwemmungen und Stürmen. Gletscher und Polareis schmelzen, wodurch der Meeresspiegel steigt. Viele Tier- und Pflanzenarten verlieren ihren Lebensraum, und in manchen Regionen wird die Versorgung mit Nahrung und Wasser schwieriger. Welche Lösungen gibt es bereits? Viele Länder bauen erneuerbare Energien wie Windund Solarkraft aus. Es werden mehr Elektrobusse und Fahrradinfrastruktur gefördert, Wälder aufgeforstet und internationale Klimaschutzabkommen abgeschlossen. Außerdem entwickeln Unternehmen klimafreundlichere Technologien. Was kannst du selbst dagegen tun? Ich kann Energie sparen, öfter zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren, öffentliche Verkehrsmittel nutzen, Wasser sparen, weniger Lebensmittel verschwenden und auf umweltfreundliche Produkte achten. Außerdem kann ich Müll vermeiden und wiederverwendbare Produkte verwenden. AUSGEWÄHLTES UMWELTPROBLEM: Luftverschmutzung Warum ist es ein Problem? Durch Autos, Flugzeuge, Heizungen und Fabriken gelangen Schadstoffe in die Luft. Diese verschlechtern die Luftqualität und tragen zum Klimawandel bei. Welche Folgen hat es? Menschen können Atemwegserkrankungen oder Allergien bekommen. Außerdem verstärken Treibhausgase die Erderwärmung. Pflanzen und Tiere werden ebenfalls belastet. Welche Lösungen gibt es bereits? Viele Städte bauen den öffentlichen Verkehr aus. Elektroautos werden gefördert und Fabriken müssen strengere Umweltauflagen einhalten. Außerdem wird auf erneuerbare Energien gesetzt. Was kannst du selbst dagegen tun? Ich kann öfter mit dem Fahrrad fahren, zu Fuß gehen oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Außerdem kann ich Energie sparen und unnötige Autofahrten vermeiden. AUSGEWÄHLTES UMWELTPROBLEM: Wasserverschmutzung Warum ist es ein Problem? Kunststoffmüll, Chemikalien und Abwässer gelangen in Flüsse, Seen und Meere. Dadurch werden Lebensräume von Tieren und Pflanzen zerstört. Welche Folgen hat es? Fische und andere Meerestiere können Plastik fressen und sterben. Verschmutztes Wasser kann auch die Trinkwasserversorgung gefährden. Welche Lösungen gibt es bereits? Es gibt Kläranlagen, Müllsammelaktionen und strengere Vorschriften für Unternehmen. Viele Länder versuchen außerdem, den Einsatz von Einwegplastik zu reduzieren. Was kannst du selbst dagegen tun? Ich kann Müll richtig entsorgen, weniger Plastik verwenden und keine Abfälle in die Natur werfen. Außerdem kann ich wiederverwendbare Flaschen und Behälter nutzen. AUSGEWÄHLTES UMWELTPROBLEM: Bodenverschmutzung Warum ist es ein Problem? Pestizide, Dünger und Industrieabfälle können Böden belasten. Dadurch verlieren sie ihre Fruchtbarkeit. Welche Folgen hat es? Pflanzen wachsen schlechter, Tiere verlieren ihren Lebensraum und die Produktion von Lebensmitteln wird erschwert. Welche Lösungen gibt es bereits? In der Landwirtschaft werden umweltschonendere Methoden entwickelt. Belastete Flächen werden saniert und der Einsatz schädlicher Stoffe wird eingeschränkt. Was kannst du selbst dagegen tun? Ich kann umweltfreundliche Produkte bevorzugen, Müll richtig entsorgen und darauf achten, die Natur nicht zu verschmutzen. AUSGEWÄHLTES UMWELTPROBLEM: Abholzung Warum ist es ein Problem? Wälder werden gerodet, um Platz für Landwirtschaft, Straßen, Siedlungen oder den Abbau von Rohstoffen zu schaffen. Welche Folgen hat es? Viele Tiere und Pflanzen verlieren ihren Lebensraum. Außerdem kann weniger CO2 gespeichert werden, wodurch der Klimawandel verstärkt wird.

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Welche Lösungen gibt es bereits? Es werden Schutzgebiete eingerichtet, Wälder aufgeforstet und nachhaltige Forstwirtschaft gefördert. Einige Unternehmen verzichten auf Produkte aus illegaler Abholzung. Was kannst du selbst dagegen tun? Ich kann Papier sparen, Recyclingpapier verwenden und beim Kauf von Produkten auf nachhaltige Herkunft achten. AUSGEWÄHLTES UMWELTPROBLEM: Bodenversiegelung Warum ist es ein Problem? Immer mehr Flächen werden mit Asphalt, Beton und Gebäuden bedeckt. Dadurch kann Regenwasser nicht mehr versickern. Welche Folgen hat es? Die Gefahr von Überschwemmungen steigt. Gleichzeitig gelangt weniger Wasser ins Grundwasser, und Pflanzen sowie Tiere verlieren Lebensräume. Welche Lösungen gibt es bereits? Viele Gemeinden schaffen Grünflächen, entsiegeln Flächen und fördern begrünte Dächer sowie Fassaden. Was kannst du selbst dagegen tun? Ich kann mich für Grünflächen einsetzen, Bäume pflanzen helfen und auf den Schutz natürlicher Flächen aufmerksam machen. AUSGEWÄHLTES UMWELTPROBLEM: Klimawandel Warum ist es ein Problem? Durch den Ausstoß von Treibhausgasen erwärmt sich die Erde. Das verändert das Klima weltweit. Welche Folgen hat es? Es gibt häufiger Hitzewellen, Dürren, Stürme und Überschwemmungen. Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt und viele Tier- und Pflanzenarten sind bedroht. Welche Lösungen gibt es bereits? Der Ausbau erneuerbarer Energien, internationale Klimaschutzabkommen und klimafreundliche Technologien sollen den Ausstoß von Treibhausgasen verringern. Was kannst du selbst dagegen tun? Ich kann Energie sparen, regionale Produkte kaufen, öffentliche Verkehrsmittel nutzen, Fahrrad fahren und bewusster konsumieren. AUSGEWÄHLTES UMWELTPROBLEM: Artensterben Warum ist es ein Problem? Immer mehr Tier- und Pflanzenarten verschwinden, weil ihre Lebensräume zerstört oder verschmutzt werden. Welche Folgen hat es? Ökosysteme geraten aus dem Gleichgewicht. Die Bestäubung von Pflanzen nimmt ab und die Artenvielfalt geht verloren. Welche Lösungen gibt es bereits? Naturschutzgebiete werden eingerichtet, bedrohte Arten geschützt und Lebensräume renaturiert. Was kannst du selbst dagegen tun? Ich kann heimische Pflanzen fördern, Insekten helfen, auf Pestizide verzichten und die Natur respektvoll behandeln.

K. 1/S. 10/3

individuelle Lösung

K. 1/S. 10/4

individuelle Lösung

K. 1/S. 10/5

mögliche Lösung: Kunststoffprodukt

Umweltfreundliche Alternative

Einwegplastikflasche

Trinkflasche aus Glas oder Edelstahl

Plastiksackerl

Stofftasche oder Einkaufskorb

Frischhaltefolie

Bienenwachstücher oder wiederverwendbare Behälter

Plastikstrohhalm

Strohhalm aus Metall, Glas oder Papier

Einwegbecher

Mehrwegbecher oder eigene Trinkflasche

Einwegbesteck

Wiederverwendbares Besteck aus Metall oder Holz

Plastikbrotdose

Jausenbox aus Edelstahl oder Glas

Kaffeekapseln aus Kunststoff

Wiederbefüllbare Kapseln oder Filterkaffee

Einwegverpackungen beim Einkauf

Produkte mit wenig Verpackung oder Nachfüllpackungen

Plastikzahnbürste

Zahnbürste aus Bambus

Plastikrasierer

Rasierer mit austauschbaren Klingen

Duschgel in Plastikflaschen

Feste Seife oder festes Shampoo

Plastikspielzeug

Holzspielzeug oder langlebige Produkte

Obst und Gemüse in Plastikverpackungen Lose Ware kaufen Einwegpfandflaschen

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Mehrwegflaschen verwenden


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mögliche Lösung: Die beiden Bilder zeigen, wie Industrie und Verkehr zur Luftverschmutzung beitragen. Auf dem ersten Bild ist eine Stadt zu sehen, die von einer dichten Smog- oder Dunstschicht bedeckt ist. Diese Luftverschmutzung entsteht unter anderem durch Fabriken, Kraftwerke und Industrieanlagen, die bei der Verbrennung von Kohle, Erdöl oder Erdgas Schadstoffe und Treibhausgase freisetzen. Dazu gehören Kohlendioxid (CO₂), Stickoxide und Feinstaub. Diese Stoffe verschlechtern die Luftqualität und tragen zum Klimawandel bei. Auf dem zweiten Bild sieht man viele Autos im Straßenverkehr. Aus ihren Auspuffen gelangen Abgase in die Luft. Diese enthalten ebenfalls Kohlendioxid, Stickoxide und Feinstaub. Besonders in Städten mit hohem Verkehrsaufkommen sammeln sich diese Schadstoffe an und können Smog bilden. • Folgen der Luftverschmutzung: • schlechtere Luftqualität • Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen • Belastung von Pflanzen und Tieren • Verstärkung des Treibhauseffekts und des Klimawandels Fazit: Sowohl Industrie als auch Verkehr setzen große Mengen an Schadstoffen frei. Dadurch wird die Luft verschmutzt, die Gesundheit von Menschen gefährdet und der Klimawandel verstärkt. Maßnahmen wie erneuerbare Energien, öffentliche Verkehrsmittel, Fahrradfahren und emissionsarme Technologien können helfen, die Luftverschmutzung zu verringern.

K. 1/S. 11/7

individuelle Lösung

K. 1/S. 11/8

individuelle Lösung

K. 1/S. 12/9

individuelle Lösung

K. 1/S. 12/10

individuelle Lösung

K. 1/S. 12/11

individuelle Lösung

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mögliche Lösung: Die Grafik zeigt die Entwicklung verschiedener Luftschadstoffe und Treibhausgase zwischen 2008 und 2023. Das Jahr 2008 wurde als Vergleichswert mit dem Index 100 festgelegt. Werte unter 100 zeigen einen Rückgang der Emissionen an. Insgesamt ist zu erkennen, dass die meisten Luftschadstoffe seit 2008 zurückgegangen sind. Besonders stark ist der Rückgang bei SO₂ (Schwefeldioxid). Der Wert sinkt von 100 auf etwa 57. Das bedeutet, dass deutlich weniger Schwefeldioxid ausgestoßen wird als noch 2008. Auch NOx (Stickoxide), PM10 und PM2.5 (Feinstaub) nehmen deutlich ab. Dies zeigt, dass Maßnahmen zur Luftreinhaltung erfolgreich waren. Ebenfalls rückläufig sind die Emissionen von CO (Kohlenmonoxid) und NMVOC. Beide Schadstoffe liegen 2023 deutlich unter dem Ausgangswert von 2008. Anders sieht es bei den Treibhausgasen aus. CH₄ (Methan) sinkt zwar leicht, bleibt aber auf einem vergleichsweise hohen Niveau. N₂O (Lachgas) geht nur geringfügig zurück. Besonders auffällig ist NH₃ (Ammoniak). Dieser Wert bleibt über den gesamten Zeitraum nahezu unverändert und liegt teilweise sogar über dem Ausgangswert. Da Ammoniak vor allem aus der Landwirtschaft stammt, konnten hier bisher nur geringe Verbesserungen erreicht werden. Auch die gesamten CO₂-Emissionen gehen zwar zurück, jedoch deutlich langsamer als viele andere Schadstoffe. Sie liegen 2023 noch bei etwa 91 Punkten und sind damit nur um rund 9 % gesunken. Fazit: Die Grafik zeigt, dass die Luftqualität durch den Rückgang vieler Schadstoffe verbessert werden konnte. Besonders erfolgreich war die Verringerung von Schwefeldioxid, Stickoxiden und Feinstaub. Bei den Treibhausgasen, insbesondere CO₂, Methan und Lachgas, sind die Fortschritte jedoch deutlich geringer. Um den Klimawandel wirksam zu bekämpfen, müssen die Emissionen dieser Gase künftig noch stärker reduziert werden.

K. 1/S. 13/13

mögliche Lösung: Umweltproblem

Besonders betroffene Regionen/Länder

Klimawandel

Bangladesch, Malediven, Tuvalu, Kiribati, Äthiopien, Somalia, Pakistan

Luftverschmutzung

Indien, China, Pakistan, Bangladesch, Teile des Nahen Ostens

Wassermangel

Nordafrika (z. B. Ägypten), Naher Osten (z. B. Saudi-Arabien, Jordanien), Südafrika, Teile Australiens

Dürre und Ernteausfälle

Sahelzone in Afrika (Mali, Niger, Tschad), Ostafrika, Teile Südamerikas

Meeresspiegelanstieg

Malediven, Bangladesch, Tuvalu, Kiribati, Küstenregionen der Niederlande

Artensterben und Regenwaldzerstörung

Amazonasgebiet (Brasilien), Indonesien, Madagaskar

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Warum sind diese Regionen besonders betroffen? • Viele Länder liegen in trockenen oder sehr heißen Klimazonen. • Inselstaaten sind durch den steigenden Meeresspiegel bedroht. • In einigen Regionen fehlen finanzielle Mittel für Schutzmaßnahmen. • Schnelles Bevölkerungswachstum erhöht den Druck auf Wasser, Böden und Natur. • Luftverschmutzung entsteht häufig durch Verkehr, Industrie und Kohlekraftwerk Welche Länder verursachen die meisten Emissionen und Umweltbelastungen? Länder mit den höchsten CO₂-Emissionen insgesamt 1. China 2. USA 3. Indien 4. Russland 5. Japan Diese Länder stoßen besonders viele Treibhausgase aus, weil sie große Bevölkerungen haben, viel Energie verbrauchen und viele Industriebetriebe besitzen. Industrieländer und ihre Verantwortung Viele heutige Industrieländer haben seit Beginn der Industrialisierung große Mengen an Treibhausgasen verursacht: • USA • Deutschland • Großbritannien • Frankreich • Kanada • Japan Sie haben über viele Jahrzehnte Kohle, Erdöl und Erdgas genutzt und dadurch wesentlich zum Klimawandel beigetragen. Problem der globalen Ungleichheit Ein wichtiges Problem ist, dass oft ärmere Länder besonders stark unter den Folgen des Klimawandels leiden, obwohl sie selbst deutlich weniger Emissionen verursachen als reiche Industriestaaten. Beispiele: • Bangladesch verursacht nur einen kleinen Teil der weltweiten Emissionen, ist aber stark von Überschwemmungen bedroht. • Viele afrikanische Länder tragen wenig zum Klimawandel bei, leiden aber unter Dürren und Wasserknappheit. • Kleine Inselstaaten sind vom Meeresspiegelanstieg bedroht, obwohl ihre Emissionen sehr gering sind. Fazit: Die Umweltbelastung ist weltweit ungleich verteilt. Länder wie China, die USA und Indien verursachen heute besonders viele Emissionen. Gleichzeitig leiden viele arme Länder in Afrika, Asien und auf Inselstaaten besonders stark unter den Folgen von Klimawandel, Luftverschmutzung und Wassermangel. Deshalb sind internationale Zusammenarbeit und gemeinsame Klimaschutzmaßnahmen wichtig.

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mögliche Lösung: Ja, häufig gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Wohlstand eines Landes und seiner Umweltbelastung. Wohlhabende Länder verbrauchen meist mehr Energie, Rohstoffe und Produkte als ärmere Länder. Durch Industrie, Verkehr, Konsum und Energiegewinnung entstehen oft höhere CO₂-Emissionen und mehr Umweltbelastungen. Allerdings verfügen viele reiche Länder auch über bessere Technologien und strengere Umweltgesetze. Dadurch konnten sie in den letzten Jahren einige Umweltprobleme verringern. Gleichzeitig werden viele Produkte heute in ärmeren Ländern hergestellt, sodass ein Teil der Umweltbelastung dorthin verlagert wird. Ärmere Länder verursachen oft weniger Emissionen, sind aber häufig stärker von Umweltproblemen betroffen. Ihnen fehlen oft die finanziellen Mittel, um sich ausreichend vor den Folgen des Klimawandels zu schützen. Welche langfristigen Folgen könnte das für Menschen in verschiedenen Regionen haben? Die Folgen können je nach Region unterschiedlich sein: • In vielen Ländern Afrikas und Asiens können Dürren, Wassermangel und Ernteausfälle zunehmen. • Küstenregionen und Inselstaaten sind durch den steigenden Meeresspiegel bedroht. • Extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, Überschwemmungen und Stürme können häufiger auftreten. • Lebensmittel könnten knapper und teurer werden. • Menschen könnten ihre Heimat verlassen müssen, wenn ihre Lebensgrundlagen verloren gehen.

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K. 1/S. 13/15

individuelle Lösung

K. 1/S. 13/16

individuelle Lösung

K. 1/S. 14/17

individuelle Lösung

K. 1/S. 14/18

individuelle Lösung

K. 1/S. 14/19

individuelle Lösung

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mögliche Lösung: Regenwälder sind für das Weltklima sehr wichtig, weil sie große Mengen an Kohlendioxid (CO₂) aus der Atmosphäre aufnehmen und speichern. CO₂ ist ein Treibhausgas, das zur Erwärmung der Erde beiträgt. Durch die Fotosynthese nehmen die Bäume CO₂ auf und geben Sauerstoff ab. Deshalb werden Regenwälder oft als die „grüne Lunge der Erde“ bezeichnet. Außerdem beeinflussen Regenwälder den Wasserkreislauf. Die Bäume geben viel Wasser an die Luft ab. Dadurch entstehen Wolken und Niederschläge, die nicht nur für den Regenwald selbst, sondern auch für andere Regionen wichtig sind. Regenwälder bieten außerdem Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten und tragen zur Erhaltung der Artenvielfalt bei. Werden Regenwälder abgeholzt, wird gespeichertes CO₂ freigesetzt und die Erde erwärmt sich schneller.

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Im Amazonasgebiet werden Wälder aus verschiedenen Gründen abgeholzt. Dabei werden große Flächen des Regenwaldes gerodet oder verbrannt. Drei wichtige Gründe sind: 1. Landwirtschaft und Viehzucht_ Viele Waldflächen werden gerodet, um Weideflächen für Rinder oder Felder für den Anbau von Soja zu schaffen. Das Soja wird häufig als Tierfutter verwendet. 2. Holzgewinnung: Wertvolle Tropenhölzer werden gefällt und verkauft. Das Holz wird zum Beispiel für Möbel, Häuser oder Papierprodukte genutzt. 3. Rohstoffabbau: Im Amazonasgebiet werden Bodenschätze wie Gold, Eisenerz und Erdöl abgebaut. Dafür müssen oft große Waldflächen gerodet werden. Weitere Gründe sind: • Bau von Straßen und Siedlungen • Bau von Staudämmen und Kraftwerken • Bevölkerungswachstum und die Ausweitung von Nutzflächen

K. 1/S. 14/22

mögliche Lösung: Ja, auch wir in Europa tragen eine Mitverantwortung für die Abholzung des Amazonas-Regenwaldes und anderer Regenwälder. Viele Produkte, die wir täglich nutzen oder konsumieren, stehen indirekt mit der Rodung von Wäldern in Verbindung. Zum Beispiel wird im Amazonasgebiet viel Soja angebaut, das als Tierfutter für Rinder, Schweine oder Hühner in Europa verwendet wird. Auch für die Produktion von Rindfleisch, Palmöl, Holzprodukten, Papier und manchen Kosmetikprodukten werden häufig Waldflächen gerodet. Durch unsere Nachfrage nach diesen Produkten steigt der Druck auf die Regenwälder. Unternehmen produzieren mehr, um die Wünsche der Verbraucherinnen und Verbraucher zu erfüllen. Deshalb beeinflussen auch unsere Kaufentscheidungen, was in anderen Teilen der Welt geschieht. Gleichzeitig haben wir die Möglichkeit, etwas dagegen zu tun: • Produkte aus nachhaltiger Produktion kaufen, • auf Umwelt- und Fairtrade-Siegel achten, • weniger Lebensmittel verschwenden, • Recyclingpapier verwenden, • den Konsum von Produkten reduzieren, die mit Abholzung in Verbindung stehen. Beurteilung Europa ist nicht direkt für die Abholzung verantwortlich, aber durch unseren Konsum tragen wir indirekt dazu bei. Deshalb haben Verbraucherinnen und Verbraucher, Unternehmen und Regierungen in Europa eine Mitverantwortung, den Schutz der Regenwälder zu unterstützen und nachhaltige Alternativen zu fördern.

K. 1/S. 14/23

individuelle Lösung

K. 2/S. 21/1

Die Erwärmung der Erde führt zu: schmelzenden Gletschern * steigendem Meeresspiegel * Überschwemmungen * Dürren * Hitzewellen * Stürmen * Ernteausfällen * steigenden Lebensmittelpreisen * Klimaflucht * großen wirtschaftlichen Schäden

Gesundheitliche Probleme durch Hitze, Luftverschmutzung oder Wassermangel könnten zunehmen. • Konflikte um Wasser, fruchtbare Böden und andere Ressourcen könnten häufiger werden. Fazit: Wohlhabende Länder haben einen großen Teil der heutigen Umweltbelastung verursacht, während viele ärmere Länder besonders stark unter den Folgen leiden. Deshalb sind internationale Zusammenarbeit, Klimaschutz und nachhaltiges Wirtschaften wichtig, damit Menschen auf der ganzen Welt auch in Zukunft gut leben können.

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individuelle Lösung

K. 2/S. 21/3

mögliche Lösung: Mobilität: Zu Fuß gehen statt gefahren werden. * Mit dem Fahrrad fahren. * Öffentliche Verkehrsmittel nutzen. * Fahrgemeinschaften bilden. * Kurze Strecken nicht mit dem Auto zurücklegen. Energie sparen: Licht ausschalten, wenn es nicht benötigt wird. * Elektrogeräte vollständig ausschalten statt auf Stand-by zu lassen. * Energiesparlampen verwenden. * Beim Lüften Stoßlüften statt Fenster dauerhaft gekippt lassen. * Heizungen nicht unnötig hoch aufdrehen. * Wasser sparen: Kürzer duschen. * Beim Zähneputzen den Wasserhahn zudrehen. * Regenwasser zum Gießen nutzen. * Tropfende Wasserhähne reparieren lassen. Nachhaltig einkaufen: Regionale und saisonale Lebensmittel kaufen. * Weniger Lebensmittel wegwerfen. * Mehrwegflaschen und Mehrwegbecher verwenden. * Stofftaschen statt Plastiksackerl benutzen. * Produkte mit wenig Verpackung wählen. Umweltfreundlich konsumieren: Dinge reparieren statt wegwerfen. * Second-Hand-Kleidung kaufen. * Bücher, Spiele oder Geräte tauschen oder ausleihen. * Müll richtig trennen und recyceln. Natur schützen: Bäume und Blumen pflanzen. * Insektenfreundliche Pflanzen im Garten oder auf dem Balkon setzen. * Keinen Müll in der Natur liegen lassen. * An Umwelt- oder Müllsammelaktionen teilnehmen. Gemeinsam aktiv werden: Andere über Klimaschutz informieren. * Ideen für eine umweltfreundlichere Schule sammeln. * Projekte zum Klima- und Umweltschutz unterstützen.

K. 2/S. 21/4

individuelle Lösung

K. 2/S. 22/5

Pflanzen vertrocknen oder werden durch Überschwemmungen zerstört. * Tiere leiden unter Hitze und Wassermangel. * Bäuerinnen und Bauern verlieren Einkommen und ihre Lebensgrundlage. * Bodenerosion durch Starkregen * Verlust fruchtbarer Böden * Wassermangel für Felder und Tiere * Schlechtere Erntequalität * Ausbreitung von Schädlingen * Zunahme von Pflanzenkrankheiten * Futtermangel für Nutztiere * Höhere Kosten für Bewässerung * Schäden an Ställen und landwirtschaftlichen Gebäuden * Zerstörung von Feldern durch Überschwemmungen * Verzögerte Aussaat oder Ernte * Sinkende Erträge * Steigende Lebensmittelpreise * Verlust von Arbeitsplätzen in der Landwirtschaft * Höheres Risiko von Wald- und Flächenbränden * Versalzung von Böden in Küstenregionen * Rückgang der Artenvielfalt auf landwirtschaftlichen Flächen * Unsicherere Einkommen für Bäuerinnen und Bauern * Gefahr der Aufgabe landwirtschaftlicher Betriebe * Bedrohung der regionalen Lebensmittelversorgung

K. 2/S. 22/6

individuelle Lösung

K. 2/S. 22/7

Menschen in armen Ländern sind besonders stark vom Klimawandel betroffen, weil: Sie haben oft weniger Geld und technische Möglichkeiten, um sich vor den Folgen des Klimawandels zu schützen. 1. Viele Länder können zum Beispiel keine teuren Schutzanlagen gegen Überschwemmungen bauen oder ausreichende Bewässerungssysteme schaffen. 2. Ihre Lebensgrundlage hängt häufig direkt von der Landwirtschaft ab. Dürren, Hitzewellen oder Überschwemmungen führen zu Ernteausfällen und gefährden die Versorgung mit Nahrung und Einkommen. Weitere mögliche Gründe: Manche Länder sind besonders stark von Extremwetter, Wassermangel oder dem Meeresspiegelanstieg betroffen. • Kleine Inselstaaten und arme Regionen können sich oft nur schwer an die Folgen des Klimawandels anpassen. • Viele Menschen verlieren durch Klimafolgen ihre Heimat und müssen fliehen.

K. 2/S. 22/8

Der Klimawandel ist kein Zukunftsproblem, weil seine Folgen bereits heute sichtbar sind: Hitzewellen, Dürren, Überschwemmungen, schmelzende Gletscher und steigende Meeresspiegel zeigen, dass sich das Klima schon jetzt verändert.

K. 2/S. 23/9

individuelle Lösung

K. 2/S. 23/10

individuelle Lösung

K. 2/S. 23/11

individuelle Lösung

K. 2/S. 23/12

Neben Wetterextremen, Problemen in der Landwirtschaft und Klimaflucht entstehen durch den Klimawandel noch viele weitere Herausforderungen: • Wassermangel: In vielen Regionen wird sauberes Trinkwasser knapper. • Gesundheitsprobleme: Hitzewellen können zu Kreislaufproblemen, Hitzschlägen und einer höheren Belastung für ältere Menschen und Kinder führen. • Artensterben: Viele Tier- und Pflanzenarten verlieren ihren Lebensraum und können aussterben. • Waldbrände: Durch Hitze und Trockenheit steigt die Gefahr von Bränden. • Steigender Meeresspiegel: Küstenregionen und Inselstaaten werden häufiger überflutet. • Wirtschaftliche Schäden: Naturkatastrophen zerstören Häuser, Straßen und andere wichtige Einrichtungen.

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LÖSUNGEN Lösungen Buch S. 7 - 20 K. 2/S. 23/12

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Steigende Lebensmittelpreise: Schlechte Ernten können Lebensmittel verteuern. Konflikte um Ressourcen: Streit um Wasser, fruchtbare Böden oder Nahrung kann zunehmen. Verlust von Lebensräumen: Menschen, Tiere und Pflanzen verlieren ihre gewohnten Lebensräume. Schäden an Infrastruktur: Straßen, Brücken, Bahnstrecken und Stromleitungen können durch Extremwetter beschädigt werden. Ausbreitung von Krankheiten: Einige Krankheitserreger und ihre Überträger (z. B. bestimmte Mückenarten) breiten sich in neue Regionen aus. Rückgang der Biodiversität: Ökosysteme geraten aus dem Gleichgewicht, wenn Arten verschwinden.

K. 2/S. 24/13

individuelle Lösung

K. 2/S. 24/14

mögliche Lösung: Die Folgen des Klimawandels betreffen Menschen in verschiedenen Weltregionen unterschiedlich stark, weil die natürlichen Voraussetzungen und die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Länder sehr unterschiedlich sind. Ein Argument ist die geografische Lage: Einige Regionen sind stärker gefährdet als andere. Inselstaaten wie die Malediven oder Tuvalu sind vom steigenden Meeresspiegel bedroht. In trockenen Regionen Afrikas führen Dürren häufiger zu Wasserknappheit und Ernteausfällen. Ein weiteres Argument sind die finanziellen Möglichkeiten: Wohlhabende Länder können sich oft besser an die Folgen des Klimawandels anpassen. Sie können zum Beispiel Deiche bauen, Bewässerungssysteme errichten oder Menschen bei Naturkatastrophen unterstützen. Viele arme Länder haben dafür nicht genügend Geld. Ein drittes Argument ist die Abhängigkeit von der Landwirtschaft: In vielen ärmeren Ländern leben Menschen direkt von der Landwirtschaft. Wenn Dürren, Überschwemmungen oder Stürme Ernten zerstören, verlieren viele Familien ihre Nahrungsgrundlage und ihr Einkommen.

K. 2/S. 24/15

individuelle Lösung

K. 2/S. 24/16

individuelle Lösung

K. 2/S. 24/17

individuelle Lösung

K. 2/S. 25/18

individuelle Lösung

K. 2/S. 25/19

mögliche Lösung: Kunststoff gelangt durch Müll, Flüsse, Schiffe und Mikroplastik ins Meer. Dort wird er nur sehr langsam abgebaut und zerfällt zu Mikroplastik. Viele Meerestiere fressen den Kunststoff oder verfangen sich darin. Dadurch werden Tiere und ganze Ökosysteme geschädigt.

K. 2/S. 25/20

individuelle Lösung

K. 2/S. 25/21

Leistungen und Gefährdungen von Bienen und Korallen: Bienen Leistungen (Nutzen)

Korallen

Bestäubung von Obst, Lebensraum Gemüse und Wildpflanzen Meerestiere

für

viele

Sicherung von Ernten und Schutz von Küsten vor Wellen Lebensmitteln und Stürmen

Gefährdungen

Erhaltung der Artenvielfalt

wichtige Nahrungsund Einkommensquelle für viele Menschen

Pestizide und Umweltgifte

Erwärmung der (Korallenbleiche)

Meere

Verlust von Lebensräumen Verschmutzung der Meere und und Blühflächen Übersäuerung Maßnahmen zum Schutz Bienen Alltagsebene: Im Garten oder auf dem Balkon bienenfreundliche Blumen pflanzen und auf Pestizide verzichten. Politische Ebene: Strengere Vorschriften für Pestizide und Förderung naturnaher Landwirtschaft. Korallen Alltagsebene: Plastikmüll vermeiden und klimafreundlich leben, um den Klimawandel zu bremsen. Politische Ebene: Internationale Klimaschutzabkommen stärken und Meeresschutzgebiete ausbauen.

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LÖSUNGEN Lösungen Buch S. 7 - 20 K. 2/S. 25/21

Beurteilung: Der Schutz von Bienen und Korallen ist wichtig, weil beide für funktionierende Ökosysteme unverzichtbar sind. Bienen sichern die Bestäubung vieler Pflanzen und damit unsere Lebensmittelversorgung. Korallenriffe bieten Lebensraum für zahlreiche Meerestiere und schützen Küstenregionen vor Stürmen und Erosion. Persönlich habe ich mehr direkte Handlungsmöglichkeiten beim Schutz der Bienen, zum Beispiel durch das Pflanzen von Blumen oder den Verzicht auf Pestizide. Beim Schutz der Korallen sind vor allem internationale Zusammenarbeit und Klimaschutzmaßnahmen notwendig.

K. 2/S. 25/22

mögliche Lösung: Das Aussterben einer einzigen Art kann ein ganzes Ökosystem verändern, weil in der Natur alles miteinander verbunden ist. Jede Tier- und Pflanzenart hat eine wichtige Aufgabe. Wenn eine Art verschwindet, fehlt ein Teil des natürlichen Gleichgewichts. Dadurch können auch andere Arten Probleme bekommen.

K. 2/S. 25/23

individuelle Lösung

K. 3/S. 33/1

mögliche Lösung: a) Flächeninanspruchnahme bedeutet, dass natürliche Flächen für Häuser, Straßen, Fabriken oder Landwirtschaft genutzt und verändert werden. * b) Zum Wohnen (Häuser und Siedlungen) * Für Straßen und Verkehrswege * Für Fabriken und Industriegebiete * Für die Landwirtschaft (Felder und Weiden) c) Wenn diese Lebensräume verschwinden, verlieren viele Tiere und Pflanzen ihr Zuhause. Manche Arten können sich nicht anpassen und sterben aus. Außerdem kann der Boden weniger Wasser speichern, wodurch Überschwemmungen und Trockenheit häufiger werden. d) Die Flächeninanspruchnahme bedeutet für Tiere und Pflanzen, dass ihre natürlichen Lebensräume immer kleiner werden oder ganz verschwinden. Wälder werden gerodet, Wiesen verbaut und Feuchtgebiete trockengelegt. Dadurch verlieren viele Tiere Nahrung, Schutz und Platz zum Leben. Manche Arten können sich anpassen oder umsiedeln, andere werden selten oder sterben aus. Auch Pflanzen verschwinden, wenn ihre Lebensräume zerstört werden. e) Der Boden wird abgetragen. f) Auf fruchtbaren Böden wachsen Pflanzen und Nahrungsmittel. Ohne gesunden Boden können Menschen nicht genügend Lebensmittel produzieren. * Boden ist Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen. Wenn Böden zerstört oder vergiftet werden, verlieren viele Lebewesen ihren Lebensraum. * Boden speichert Regenwasser wie ein Schwamm. So wird Wasser gespeichert und langsam an das Grundwasser abgegeben. * Wasser ist wichtig für Menschen, Tiere und Pflanzen. Es wird als Trinkwasser benötigt und ist die Grundlage allen Lebens. * Sauberes Wasser ist für gesunde Ökosysteme notwendig. Verschmutztes Wasser schadet Fischen, Pflanzen und anderen Lebewesen.

K. 3/S. 34/2

individuelle Lösung

K. 3/S. 34/3

individuelle Lösung

K. 3/S. 34/4

Argumente gegen ungebremste Flächeninanspruchnahme

Argumente, warum neue Flächen manchmal notwendig sind

Tiere und Pflanzen verlieren ihre Lebensräume, wodurch Arten bedroht werden oder aussterben können.

Menschen brauchen Wohnraum, weil die Bevölkerung wächst.

Versiegelte Böden können Regenwasser nicht mehr aufnehmen. Dadurch steigt die Gefahr von Überschwemmungen.

Für Straßen, Schulen, Krankenhäuser und andere wichtige Infrastruktur werden Flächen benötigt.

Weniger Wasser gelangt ins Grundwasser, was zu Wassermangel führen kann.

Landwirtschaft benötigt Flächen, um Lebensmittel für die Bevölkerung zu produzieren.

Durch Abholzung wird weniger CO₂ gespeichert, was den Klimawandel verstärkt.

Unternehmen und Industrie brauchen Platz für Arbeitsplätze und wirtschaftliche Entwicklung.

Böden können verdichtet werden und ihre Fruchtbarkeit verlieren.

Für den Ausbau erneuerbarer Energien (z. B. Windund Solarparks) werden Flächen benötigt.

Natürliche Landschaften und Erholungsräume gehen verloren.

In manchen Regionen müssen neue Flächen erschlossen werden, wenn bestehende Siedlungen überlastet sind.

K. 3/S. 34/5

individuelle Lösung

K. 3/S. 35/6

individuelle Lösung

K. 3/S. 36/7

Brunnen versiegen – alte Brunnen trocknen aus und Wasser muss aus tieferen Schichten geholt werden. * Flüsse und Seen verlieren Wasser – manche Gewässer können sogar austrocknen. * Böden versalzen – der Boden wird zu salzig und Pflanzen können schlechter wachsen. * Weniger Ernten – Pflanzen wachsen schlechter oder werden krank, die Erträge sinken. * Bodensenkungen – der Boden kann absacken, was für Gebäude und Straßen gefährlich ist

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LÖSUNGEN Lösungen Buch S. 7 - 20 K. 3/S. 36/8

individuelle Lösung

K. 3/S. 36/9

mögliche Lösung: Ich bin Landwirt in einem heißen Land. Mein größtes Problem ist der Wassermangel. Es regnet nur wenig, die Hitze ist groß und meine Pflanzen bekommen oft nicht genug Wasser. Dadurch werden die Ernten kleiner. Um Wasser zu sparen, würde ich Tröpfchenbewässerung einsetzen, Regenwasser sammeln und meine Felder nur dann bewässern, wenn es wirklich nötig ist.

K. 3/S. 36/10

mögliche Lösung: Wasser verschwindet nicht einfach, sondern bleibt Teil des Wasserkreislaufs. Es verdunstet aus Meeren, Seen und Flüssen, steigt als Wasserdampf in die Atmosphäre auf, bildet Wolken und fällt später als Regen oder Schnee wieder auf die Erde. Danach versickert es im Boden, gelangt ins Grundwasser oder fließt über Flüsse zurück ins Meer. Allerdings bedeutet das nicht, dass überall jederzeit genügend sauberes Wasser verfügbar ist. Durch Verschmutzung, Dürre oder eine zu starke Nutzung kann Wasser für Menschen, Tiere und Pflanzen knapp werden. Deshalb müssen wir sorgsam mit Wasser umgehen.

K. 3/S. 36/11

individuelle Lösung

K. 3/S. 36/12

individuelle Lösung

K. 3/S. 36/13

individuelle Lösung

K. 4/S. 38/1

Wasser sparen * weniger Abfall entstehen lassen *reparieren * wiederverwenden * fair einkaufen * Strom und Energie sparen * das Fahrrad öfter nehmen * bewusst handeln * Bäume pflanzen * regionale Lebensmittel kaufen * Müll sammeln * Kleidertauschbörsen organisieren * Trinkflasche mitbringen statt neue Kunststoffflaschen kaufen * auf „Bio“ und „Fairtrade“ achten * bei einer Umweltgruppe mitmachen

K. 4/S. 38/2

individuelle Lösung

K. 4/S. 38/3

individuelle Lösung

K. 4/S. 38/4

individuelle Lösung

K. 4/S. 38/5

individuelle Lösung

K. 4/S. 38/6

individuelle Lösung

K. 4/S. 38/7

individuelle Lösung

K. 4/S. 38/8

individuelle Lösung

K. 4/S. 38/9

individuelle Lösung

Lösungen LehrerInnenheft S. 9 - 20 AB 1

individuelle Lösung

AB 2

29


OLYMPE Verlag

LÖSUNGEN LehrerInnenheft S. 9 - 19 AB 3

mögliche Lösung: Maßnahme

Sehr sinnvoll

Teilweise Nicht Begründung sinnvoll sinnvoll

Wasser sparen x

☐

☐

Bei Wassermangel hilft Wassersparen, die verfügbaren Vorräte zu schützen.

x

☐

☐

Bäume spenden Schatten, kühlen die Umgebung und verbessern die Luftqualität.

Neue Parks und Grünflächen anlegen

x

☐

☐

Grünflächen senken die Temperaturen und können Regenwasser speichern.

Dächer und Fassaden begrünen

x

☐

☐

Begrünte Gebäude heizen sich weniger auf und verbessern das Stadtklima.

Mehr Bäume pflanzen

Mehr Trinkbrunnen aufstellen Helle Straßenbeläge verwenden Klimaanlagen in allen Gebäuden einbauen Öffentliche Gebäude als „Kühlräume“ öffnen Mehr Fahrradwege bauen Öffentliche Verkehrsmittel ausbauen Weitere Flächen asphaltieren und versiegeln

AB 4

30

x

☐

☐

Menschen können sich kostenlos mit Trinkwasser versorgen und vor Hitzeschäden schützen.

☒

x

☐

Helle Oberflächen reflektieren Sonnenlicht und speichern weniger Wärme.

x

☒

☐

Sie helfen gegen Hitze, verbrauchen aber viel Energie und können die Umwelt belasten.

x

☐

☐

Besonders ältere Menschen und Kinder können sich dort vor der Hitze schützen.

x

☐

☐

Weniger Autos bedeuten weniger Abwärme und weniger Luftverschmutzung.

☐

Busse und Bahnen verringern den Autoverkehr und damit die Hitzebelastung.

x

☐

☐

☐

x

Asphalt speichert viel Wärme und verhindert das Versickern von Regenwasser.

Regenwasser sammeln und nutzen

x

☐

☐

Gesammeltes Regenwasser kann zur Bewässerung von Pflanzen genutzt werden.

Schattige Plätze auf Schulhöfen schaffen

x

☐

☐

Kinder können sich auch an heißen Tagen sicher im Freien aufhalten.

Fall 1: a) Bodenversiegelung * b) Die Wiese wurde durch einen Parkplatz ersetzt. Dadurch kann Regenwasser nicht mehr im Boden versickern und fließt rasch oberflächlich ab. * c) Es kommt zu Überschwemmungen. Der Bach führt mehr Wasser und Schlamm mit sich. Fruchtbarer Boden wird weggeschwemmt. * d) Mehr Grünflächen erhalten oder schaffen, wasserdurchlässige Beläge verwenden und Regenwasser versickern lassen.


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LÖSUNGEN Lösungen LehrerInnenheft S. 9 - 20 AB 4

Fall 2: Ursache: Lange Trockenheit und zu wenig Niederschlag führen zu Wassermangel. Deshalb wird immer mehr Grundwasser zur Bewässerung genutzt. * Folgen: Felder vertrocknen, Ernten fallen geringer aus und der Grundwasserspiegel sinkt. * Zwei nachhaltige Lösungen: 1. Wasser sparsam nutzen, z. B. durch Tröpfchenbewässerung. 2. Trockenheitsresistente Pflanzen anbauen und Regenwasser speichern. Fall 3: Folgen: Pflanzen werden schlechter bestäubt. * Nahrungsketten verändern sich. * Die Artenvielfalt nimmt ab. Erklärung: Bienen und andere Insekten bestäuben viele Pflanzen. Gibt es weniger Bestäuber, entstehen weniger Früchte und Samen. Außerdem finden viele Tiere weniger Nahrung, wodurch sich ganze Nahrungsketten verändern. Gleichzeitig nimmt die Artenvielfalt ab.

Lernstandserhebung

1. Anthropozän: Das Anthropozän ist ein Zeitalter, in dem der Mensch die Erde und die Natur stark beeinflusst und verändert. * Biodiversität: Biodiversität bedeutet die Vielfalt der Tiere, Pflanzen und Lebensräume auf der Erde. * Nachhaltigkeit: Nachhaltigkeit bedeutet, Ressourcen so zu nutzen, dass auch zukünftige Generationen gut leben können. * Erosion: Erosion ist die Abtragung von Boden durch Wasser, Wind oder andere natürliche Einflüsse. * Grundwasser: Grundwasser ist Wasser, das im Boden gespeichert ist und als wichtige Trinkwasserquelle dient. * Flächeninanspruchnahme: Flächeninanspruchnahme bedeutet, dass natürliche Flächen für Häuser, Straßen, Industrie oder Landwirtschaft genutzt und verändert werden. 2. Aussage

Richtig

Falsch

Der Mensch verändert die Erde stärker als jemals zuvor.

x

☐

Das Anthropozän bezeichnet ein Erdzeitalter, in dem der Mensch großen Einfluss auf die Natur hat.

x

☐

Biodiversität bedeutet Artenvielfalt.

x

☐

Wenn eine Tier- oder Pflanzenart ausstirbt, hat das keine Auswirkungen auf andere Arten.

☐

x

Wälder speichern Wasser und schützen den Boden vor Erosion.

x

☐

Erosion bedeutet, dass Boden durch Wasser oder Wind abgetragen wird.

x

☐

Grundwasser entsteht, wenn Regenwasser im Boden versickert.

x

☐

Versiegelte Flächen fördern die Bildung von Grundwasser.

☐

x

Feuchtgebiete sind wichtige Lebensräume für viele Tier- und Pflanzenarten.

x

☐

Boden ist eine wichtige Ressource für die Lebensmittelproduktion.

x

☐

Wasser ist unbegrenzt verfügbar und kann nie knapp werden.

☐

x

Zu viel Wasserentnahme kann den Grundwasserspiegel sinken lassen.

x

☐

Flächeninanspruchnahme bedeutet, dass natürliche Flächen für menschliche Zwecke genutzt werden.

x

☐

Tröpfchenbewässerung hilft dabei, Wasser zu sparen.

x

☐

Nachhaltigkeit bedeutet, Ressourcen so zu nutzen, dass auch zukünftige Generationen gut leben können.

x

☐

Klimawandel kann zu häufigeren Dürren und Hitzewellen führen.

x

☐

Bäume tragen zur Verbesserung der Luftqualität bei.

x

☐

Das Aussterben von Arten kann ganze Ökosysteme verändern.

x

☐

Regenwasser kann im Boden gespeichert werden.

x

☐

Jeder Mensch kann durch sein Verhalten zum Umweltschutz beitragen.

x

☐

31


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LÖSUNGEN LehrerInnenheft S. 9 - 19 Lernstandserhebung

3. Auf fruchtbaren Böden unsere Nahrungsmittel wachsen. Ohne Boden könnten wir viele Lebensmittel nicht produzieren. * Wasser lebensnotwendig für Menschen, Tiere und Pflanzen ist. Alle Lebewesen brauchen Wasser zum Überleben. * Boden Lebensraum für viele Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen bietet. Viele Lebewesen leben im oder auf dem Boden. * Boden Regenwasser speichern kann. Dadurch wird Grundwasser gebildet und Überschwemmungen werden verringert. * Sauberes Wasser als Trinkwasser genutzt werden kann. Es ist wichtig für Gesundheit, Haushalt und Landwirtschaft. * Boden wichtige Nährstoffe für Pflanzen enthält. Dadurch können Pflanzen wachsen und Früchte bilden. 4. Handlung

Nachhaltig

Nicht nachhaltig

Mit dem Fahrrad zur Schule fahren

x

☐

Regenwasser zum Gießen verwenden

x

☐

Müll in der Natur liegen lassen

☐

x

Jeden Tag eine neue Kunststoffflasche kaufen

☐

x

Regionale Lebensmittel kaufen

x

☐

Wasser beim Zähneputzen laufen lassen

☐

x

Dinge reparieren statt wegwerfen

x

☐

Tröpfchenbewässerung in der Landwirtschaft nutzen

x

☐

Lebensmittel wegwerfen, obwohl sie noch genießbar sind

☐

x

Bäume pflanzen

x

☐

Öffentliche Verkehrsmittel nutzen

x

☐

Unnötig lange duschen

☐

x

5. Mit dem Fahrrad zur Schule fahren: Das Fahrrad verursacht keine Abgase und hilft dabei, die Luft sauber zu halten. Außerdem wird weniger CO2 ausgestoßen. * Regenwasser zum Gießen verwenden: Dadurch wird wertvolles Trinkwasser gespart. Regenwasser kann Pflanzen genauso gut versorgen. * Regionale Lebensmittel kaufen: Die Transportwege sind kürzer, wodurch weniger Treibstoff verbraucht wird und weniger CO2 entsteht. * Dinge reparieren statt wegwerfen: So entsteht weniger Müll und es müssen weniger neue Rohstoffe für die Herstellung neuer Produkte verwendet werden. * Tröpfchenbewässerung in der Landwirtschaft nutzen: Das Wasser gelangt direkt zu den Pflanzenwurzeln. Dadurch wird weniger Wasser verschwendet. * Bäume pflanzen: Bäume produzieren Sauerstoff, speichern CO2, bieten Lebensräume für Tiere und schützen den Boden vor Erosion. * Öffentliche Verkehrsmittel nutzen: Busse und Bahnen können viele Menschen gleichzeitig transportieren. Dadurch fahren weniger Autos und die Umwelt wird weniger belastet.

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Arbeitsblatt 1 / KOPIERVORLAGE

Europa und die europäische Integration

NAME:

DATUM:

Europa-Detektive Finde die richtigen Begriffe und setze sie in die Lücken ein!

Alpen * Asien * Atlantischer Ozean * Brüssel * Euro * Europa * Europäische Union * Eurasien * Mitteleuropa * Mittelmeer * Nordeuropa * Nordsee * Norwegen * Paris * politische Grenzen * Russland * Südeuropa * Uralgebirge * Wien * Wolga

1. ____________________ ist ein Kontinent, der viele Länder umfasst. 2. Europa und ____________________ bilden gemeinsam die große Landmasse Eurasien. 3. Europa grenzt im Süden an das ____________________. 4. Im Westen wird Europa vom ____________________ begrenzt. 5. Das ____________________ gilt als Teil der Ostgrenze Europas. 6. Die ____________________ sind das höchste Gebirge Europas. 7. Der längste Fluss Europas ist die ____________________. 8. Europa kann nach natürlichen Räumen, kulturellen Merkmalen oder ____________________ eingeteilt werden. 9. Nicht alle europäischen Länder gehören zur ____________________. 10. ____________________ ist ein europäisches Land, das nicht Mitglied der Europäischen Union ist. 11. ____________________ ist die Hauptstadt Österreichs. 12. ____________________ ist die Hauptstadt Frankreichs. 13. ____________________ ist das flächenmäßig größte Land Europas. 14. Die ____________________ ist ein Meer im Norden Europas. 15. Europa ist kein völlig eigenständiger Kontinent, sondern Teil von ____________________. 16. Österreich liegt in ____________________. 17. Griechenland gehört zu ____________________. 18. Schweden liegt in ____________________. 19. Viele Länder der Europäischen Union verwenden den ____________________ als gemeinsame Währung. 20. ____________________ ist der Sitz wichtiger Einrichtungen der Europäischen Union.

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Arbeitsblatt 2 / KOPIERVORLAGE

Europa und die europäische Integration

NAME:

DATUM:

Auf Entdeckungsreise durch Europa Europa kann in verschiedene Regionen eingeteilt werden. Ordne die folgenden Länder der passenden Region zu!

Österreich * Spanien * Norwegen * Polen * Frankreich * Deutschland * Italien * Schweden * Finnland * Griechenland * Portugal * Ungarn * Tschechien * Rumänien * Irland * Belgien * Niederlande * Dänemark * Kroatien * Estland Region Nordeuropa

Länder

Südeuropa Osteuropa Westeuropa Mitteleuropa Welche Region Europas würdest du gerne bereisen? Begründe deine Antwort!

Vergleiche Nordeuropa und Südeuropa hinsichtlich Klima und Landschaft!

Markiere die Länder auf einer Europakarte und verwende für jede Region eine andere Farbe! Suche aus jeder Region Europas ein Land aus und trage die Hauptstadt ein! Region Nordeuropa Südeuropa Osteuropa

34

Land

Hauptstadt

Region Westeuropa Mitteleuropa

Land

Hauptstadt


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Arbeitsblatt 3 / KOPIERVORLAGE

Europa und die europäische Integration

NAME:

DATUM:

Wer bin ich? - Europa Rätsel Lies die Hinweise genau durch und finde heraus, welche Person, Organisation oder welcher Begriff gesucht wird! Schreibe die richtige Lösung auf die Linie! Rätsel 1 Ich bin eine Organisation. Ich wurde im Jahr 1951 gegründet. Sechs europäische Staaten arbeiteten in mir zusammen. Mein Ziel war es, die Produktion von Kohle und Stahl gemeinsam zu kontrollieren. Dadurch sollten Konflikte zwischen den Ländern verhindert werden. Ich war ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur heutigen Europäischen Union. Wer bin ich? Rätsel 2 Ich bin etwas, das viele Menschen täglich benutzen. Ich wurde eingeführt, um den Handel zwischen europäischen Ländern zu erleichtern. Mit mir kann man in vielen Staaten Europas bezahlen. Ich ersetze in vielen Ländern die frühere nationale Währung. Es gibt mich als Münzen und Banknoten. Mein Name beginnt mit dem Buchstaben „E“. Wer bin ich? Rätsel 3 Ich bin eine Gemeinschaft europäischer Staaten. Ich wurde 1957 gegründet. Mein Ziel war es, den Handel zwischen den Mitgliedstaaten zu fördern. Waren sollten leichter über Grenzen hinweg verkauft werden können. Ich bin der direkte Vorgänger der Europäischen Union. Meine Abkürzung besteht aus drei Buchstaben. Wer bin ich? Rätsel 4 Ich bin ein wichtiges Ziel der europäischen Zusammenarbeit. Nach zwei verheerenden Weltkriegen wollten mich viele Menschen sichern. Ohne mich können Konflikte und Kriege entstehen. Ich soll dafür sorgen, dass Menschen sicher und frei leben können. Die Europäische Union setzt sich für mich ein. Mein Name hat sieben Buchstaben. Wer bin ich?

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Arbeitsblatt 4 / KOPIERVORLAGE

Europa und die europäische Integration

NAME:

DATUM:

Meine Werte-Pyramide In Europa spielen gemeinsame Werte eine wichtige Rolle. Sie helfen dabei, dass Menschen friedlich zusammenleben und einander mit Respekt begegnen. Ordne die folgenden Werte nach ihrer persönlichen Bedeutung für dich!

Frieden * Demokratie * Freiheit * Menschenrechte * Gleichberechtigung * Solidarität Schreibe den für dich wichtigsten Wert an die Spitze der Pyramide! Je weiter unten ein Wert steht, desto weniger wichtig ist er für dich im Vergleich zu den anderen Werten! Meine Werte-Pyramide

Begründe deine Reihenfolge!

a) Warum steht der Wert an der Spitze deiner Pyramide?

b) Welcher Wert war für dich besonders schwer einzuordnen? Warum? c) Glaubst du, dass andere Menschen dieselbe Reihenfolge wählen würden? Begründe deine Meinung!

Vergleiche deine Werte-Pyramide mit einer Partnerin oder einem Partner! •

Welche Werte habt ihr gleich eingeordnet?

•

Wo gibt es Unterschiede?

•

Welche Gründe habt ihr für eure Entscheidungen?

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Arbeitsblatt 5 / KOPIERVORLAGE

Europa und die europäische Integration

NAME:

DATUM:

Problemlöser gesucht! - Europa vor großen Herausforderungen Europa steht heute vor vielen Herausforderungen. Oft können diese Probleme nur gelöst werden, wenn Länder zusammenarbeiten. Wähle eine der folgenden Herausforderungen aus!

Klimawandel * Migration * Energieversorgung * Digitalisierung Bearbeite anschließend die Aufgaben in ganzen Sätzen! 1. Beschreibe die Herausforderung – Erkläre, worum es bei deiner gewählten Herausforderung geht!

2. Worin besteht das Problem? Beschreibe, warum diese Herausforderung für Europa wichtig ist!

3. Welche Folgen kann die Herausforderung haben? Nenne mindestens drei mögliche Folgen für Menschen, Wirtschaft oder Umwelt!

4. Welche Lösungen sind möglich? Überlege, wie Europa auf diese Herausforderung reagieren könnte! Nenne mindestens drei Maßnahmen oder Lösungsvorschläge!

5. Deine Meinung – Welche Lösung hältst du für besonders wichtig? Begründe deine Entscheidung!

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OLYMPE Verlag

Lernstandserhebung

Europa und die europäische Integration

NAME:

DATUM:

1. Nenne vier Merkmale, die Europa beschreiben können. __________________________________

___________________________________

__________________________________

___________________________________

2. Ordne die Länder der richtigen Gruppe zu!

4/

16/

Albanien * Norwegen * Österreich * Deutschland * Vereinigtes Königreich * Frankreich * Bosnien und Herzegowina * Schweiz * Italien * Island * Polen * Spanien * Kroatien * Schweden * Serbien * Ukraine Mitglied der EU

Nicht Mitglied der EU

3. Die Europäische Union hat sich über viele Jahrzehnte entwickelt. Ordne die folgenden Ereignisse chronologisch und nummeriere sie von 1 (ältestes Ereignis) bis 4 (jüngstes Ereignis)! 4/ Einführung des Euro als gemeinsame Währung Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) Beitritt Österreichs zur Europäischen Union Gründung der Europäischen Union (EU) 4. Nenne vier Staaten und ihre Hauptstädte, die an Österreich grenzen und Mitglied der EU sind! __________________________________

___________________________________

__________________________________

___________________________________

__________________________________

___________________________________

__________________________________

___________________________________

4/

5. Erkläre an einem Beispiel, warum europäische Staaten bei manchen Problemen zusammenarbeiten sollten. 2/

38


OLYMPE Verlag

Lernstandserhebung

Europa und die europäische Integration

NAME:

DATUM:

6. Ordne die Aufgaben der richtigen Institution zu! Trage die passenden Buchstaben in die Tabelle ein! 15/ A) Vertritt die Bürgerinnen und Bürger der EU direkt. B) Schlägt neue EU-Gesetze vor. C) Überwacht, ob EU-Recht eingehalten wird. D) Vertritt die Regierungen der Mitgliedstaaten. E) Entscheidet gemeinsam mit dem Europäischen Parlament über viele Gesetze. F) Legt die politischen Ziele und die langfristige Richtung der EU fest. G) Verwaltet das Budget der EU. H) Vertritt die EU nach außen bei wichtigen politischen Fragen. I) Kontrolliert die Arbeit der Europäischen Kommission. J) Kann die Europäische Kommission bestätigen oder ablehnen. K) Besteht aus den Staats- und Regierungschefinnen und -chefs der Mitgliedstaaten. L) Kann gegen Mitgliedstaaten vorgehen, wenn sie EU-Recht verletzen. M) Verabschiedet gemeinsam mit dem Rat der Europäischen Union den Haushalt der EU. N) Wählt die Präsidentin bzw. den Präsidenten der Europäischen Kommission. O) Entwickelt Vorschläge für gemeinsame europäische Lösungen. Institution

Buchstaben

Europäisches Parlament Europäische Kommission Rat der Europäischen Union Europäischer Rat

7. Erkläre an einem Beispiel, warum mehrere Institutionen an der Gesetzgebung der EU beteiligt sind! Welche Vorteile hat das für die Demokratie?

45 – 50 = 39 – 44 = 33 – 38 = 26 – 32 = unter 25 =

50/

du bist Geografie- und Wirtschaftsmeisterin / Geografie- und Wirtschaftsmeister! du hast dir viel gemerkt. du weißt schon einiges. du solltest noch viel üben! du solltest dir dieses Kapitel im Buch noch einmal durchlesen!

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LÖSUNGEN Lösungen Buch S. 40 - 61 K. 1/S. 45/1

Europa ist kein abgeschlossener Kontinent, weil es keine klare natürliche Grenze zu Asien gibt und beide gemeinsam die Landmasse Eurasien bilden.

K. 1/S. 45/2

individuelle Lösung

K. 1/S. 45/3

individuelle Lösung

K. 1/S. 45/4

individuelle Lösung

K. 1/S. 45/5

individuelle Lösung

K. 1/S. 46/6 + 7 Nr.

Ereignis

1

Sechs europäische Staaten gründen die EGKS. (1951)

2

In Rom werden die Römischen Verträge unterzeichnet. (1957)

3

Durch den Zusammenschluss von EGKS, EURATOM und EWG entsteht die EG. (1967)

4

Das Vereinigte Königreich, Irland und Dänemark treten der Europäischen Gemeinschaft bei. (1973)

5

Griechenland tritt der EG bei. (1981)

6

Spanien und Portugal treten der Europäischen Gemeinschaft bei. (1986)

7

Der Vertrag von Maastricht wird unterzeichnet. (1992)

8

Die Europäische Gemeinschaft wird zur Europäischen Union. (1993)

9

Österreich, Finnland und Schweden treten der EU bei. (1995)

10

Der Euro wird als gemeinsame Währung in jenen EU-Staaten eingeführt, die bestimmte wirtschaftliche und rechtliche Voraussetzungen erfüllen. (1999/2002)

11

Bulgarien und Rumänien treten der EU bei. (2007)

12

Der Vertrag von Lissabon tritt in Kraft. (2009)

13

Kroatien tritt der EU bei. (2013)

LÖSUNGSWORT: ERWEITERUNG EU K. 1/S. 47/8

individuelle Lösung

K. 1/S. 47/9

individuelle Lösung

K. 1/S. 47/10

individuelle Lösung

K. 1/S. 47/11

mögliche Lösung: Die Römischen Verträge waren wichtig, weil mehrere europäische Staaten beschlossen, enger zusammenzuarbeiten. Dadurch sollten Konflikte vermieden, der Frieden gesichert und die Wirtschaft gestärkt werden. Aus dieser Zusammenarbeit entwickelte sich später die Europäische Union. * Meiner Meinung nach waren sowohl die wirtschaftliche Zusammenarbeit als auch die gemeinsamen Werte wichtig. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit machte die Länder voneinander abhängig, sodass Kriege weniger wahrscheinlich wurden. Gemeinsame Werte wie Frieden, Demokratie und Menschenrechte halfen zusätzlich dabei, Vertrauen und Zusammenarbeit aufzubauen.

K. 1/S. 47/12

individuelle Lösung

K. 1/S. 47/13

individuelle Lösung

K. 1/S. 47/14

individuelle Lösung

K. 3/S. 52/1

40


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LÖSUNGEN Lösungen Buch S. 40 - 61 K. 3/S. 52/2

mögliche Lösung: Ein Binnenmarkt ist ein gemeinsamer Wirtschaftsraum, in dem die Mitgliedstaaten ohne viele Hindernisse zusammenarbeiten können. Waren, Dienstleistungen, Menschen und Geld können sich frei über die Grenzen bewegen. Unternehmen können ihre Produkte leichter verkaufen und Menschen können in anderen Ländern arbeiten, leben oder studieren. Vorteile: Menschen können in anderen Mitgliedstaaten wohnen, arbeiten oder studieren. * Waren aus anderen Ländern sind leichter verfügbar. * Mehr Wettbewerb kann zu günstigeren Preisen führen. * Unternehmen können leichter Handel treiben und Arbeitsplätze schaffen. * Reisen innerhalb des Binnenmarkts werden einfacher. Nachteile: Unternehmen stehen unter stärkerem Wettbewerbsdruck. * Kleinere Betriebe können Schwierigkeiten haben, mit großen Unternehmen mitzuhalten. * Arbeitsplätze können in Länder mit niedrigeren Kosten verlagert werden. * Nicht alle Regionen profitieren gleich stark von den wirtschaftlichen Vorteilen. * Manche Menschen befürchten, dass nationale Besonderheiten oder lokale Betriebe benachteiligt werden.

K. 3/S. 53/3

mögliche Lösung: Beispiel

EU-Wert

Austauschprogramme

Freiheit (Menschen können andere Länder kennenlernen, studieren und Erfahrungen sammeln.)

Hilfe bei Überschwemmungen

Solidarität (Länder unterstützen gegenseitig in Notlagen.)

Wahlen zum EU-Parlament

Demokratie (Die Bürgerinnen und Bürger wählen ihre Vertreterinnen und Vertreter.)

Sichere Spielzeuge

Menschenrechte bzw. Schutz der Menschen (Die Sicherheit und Gesundheit von Kindern werden geschützt.)

sich

Mögliche weitere Zuordnung: • Austauschprogramme → Vielfalt und Zusammenarbeit • Hilfe bei Überschwemmungen → Solidarität • Wahlen zum EU-Parlament → Demokratie • Sichere Spielzeuge → Menschenrechte / Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher K. 3/S. 53/4

individuelle Lösung

K. 3/S. 53/5

individuelle Lösung

K. 3/S. 53/6

individuelle Lösung

K. 3/S. 53/7

individuelle Lösung

K. 3/S. 53/8

individuelle Lösung

K. 3/S. 53/9

individuelle Lösung

K. 4/S. 59/1

mögliche Lösung: Integration bedeutet im Zusammenhang mit der EU, dass die europäischen Staaten immer enger zusammenarbeiten. Sie vereinbaren gemeinsame Regeln, treffen Entscheidungen gemeinsam und unterstützen sich gegenseitig, um Probleme besser lösen zu können. Ziel der Integration ist es, Frieden, Wohlstand und Zusammenarbeit in Europa zu fördern.

K. 4/S. 59/2

individuelle Lösung

K. 4/S. 59/3

individuelle Lösung

K. 4/S. 59/4

individuelle Lösung

K. 4/S. 60/5

mögliche Lösung: Ich stimme dieser Aussage teilweise zu. Die wirtschaftlichen Unterschiede zwischen den EU-Ländern können den Zusammenhalt erschweren, weil einige Länder wohlhabender sind als andere. Dadurch entstehen manchmal unterschiedliche Interessen und Meinungen zu wichtigen Entscheidungen. Ärmeren Ländern fehlen oft finanzielle Mittel, während reichere Länder mehr zum EU-Haushalt beitragen. Trotzdem unterstützt die Europäische Union schwächere Regionen mit Fördergeldern und gemeinsamen Projekten. Deshalb können wirtschaftliche Unterschiede zwar eine Herausforderung sein, müssen den Zusammenhalt Europas aber nicht gefährden, wenn die Länder gut zusammenarbeiten.

K. 4/S. 60/6

individuelle Lösung

K. 4/S. 60/7

individuelle Lösung

K. 4/S. 60/8

mögliche Lösung: Die EU ist bei Krisen wichtig, weil die Mitgliedstaaten gemeinsam handeln, sich gegenseitig unterstützen und zusammen Lösungen für Probleme wie Naturkatastrophen, Pandemien, Energiekrisen oder Konflikte finden können.

K. 4/S. 60/9

individuelle Lösung

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LÖSUNGEN Lösungen LehrerInnenheft S. 33 - 39 AB 1

1. Europa * 2. Asien * 3. Mittelmeer * 4. Atlantischer Ozean * 5. Uralgebirge * 6. Alpen * 7. Wolga * 8. politischen Grenzen * 9. Europäischen Union * 10. Norwegen * 11. Wien * 12. Paris * 13. Russland * 14. Nordsee * 15. Eurasien * 16. Mitteleuropa * 17. Südeuropa * 18. Nordeuropa * 19. Euro * 20. Brüssel

AB 2

Region

Länder

Nordeuropa

Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark, Estland

Südeuropa

Spanien, Italien, Griechenland, Portugal, Kroatien

Osteuropa

Polen, Rumänien

Westeuropa

Frankreich, Irland, Belgien, Niederlande

Mitteleuropa

Österreich, Deutschland, Ungarn, Tschechien

Nordeuropa hat ein eher kühles Klima mit langen Wintern und vielen Wäldern, Seen und Fjorden. Südeuropa ist deutlich wärmer und hat heiße Sommer sowie milde Winter. Während in Nordeuropa vor allem Nadelwälder wachsen, prägen in Südeuropa Olivenbäume, Weinreben und Küstenlandschaften das Bild. AB 3

Rätsel 1: Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) * Rätsel 2: Euro * Rätsel 3: Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) * Rätsel 4: Frieden

AB 4

individuelle Lösung

AB 5

mögliche Lösungen: 1. Klimawandel: Der Klimawandel bedeutet, dass sich das Klima auf der Erde verändert. Die Temperaturen steigen und extreme Wetterereignisse wie Dürren, Hitzewellen oder Überschwemmungen werden häufiger. Worin besteht das Problem? Der Klimawandel betrifft viele Länder Europas. Er gefährdet die Umwelt, die Landwirtschaft und die Lebensqualität der Menschen. Welche Folgen kann die Herausforderung haben? • Häufigere Hitzewellen und Dürren • Überschwemmungen durch Starkregen • Ernteausfälle in der Landwirtschaft Welche Lösungen sind möglich? • Ausbau erneuerbarer Energien • Energie sparen • Mehr Bäume pflanzen und Wälder schützen 2. Migration: Migration bedeutet, dass Menschen ihre Heimat verlassen und in ein anderes Land ziehen. Gründe dafür können Krieg, Armut oder die Suche nach Arbeit sein. Worin besteht das Problem? Europa muss viele Menschen aufnehmen und unterstützen. Gleichzeitig müssen Wohnraum, Bildung und Arbeitsplätze bereitgestellt werden. Welche Folgen kann die Herausforderung haben? • Höherer Bedarf an Wohnungen • Herausforderungen bei der Integration • Mehr kulturelle Vielfalt Welche Lösungen sind möglich? • Gemeinsame Regeln für die Aufnahme von Flüchtlingen • Sprachkurse und Integrationsprogramme • Zusammenarbeit der EU-Staaten 3. Energieversorgung: Die Energieversorgung sorgt dafür, dass Haushalte, Schulen und Unternehmen mit Strom und Wärme versorgt werden. Worin besteht das Problem? Europa benötigt viel Energie. Gleichzeitig sollen fossile Energieträger ersetzt und die Energieversorgung sicher gestaltet werden. Welche Folgen kann die Herausforderung haben? • Steigende Energiepreise • Abhängigkeit von anderen Ländern • Probleme für Unternehmen und Haushalte Welche Lösungen sind möglich? • Ausbau von Wind- und Solarenergie • Energiesparen • Entwicklung neuer Speichertechnologien 4. Digitalisierung: Digitalisierung bedeutet, dass immer mehr Bereiche des Lebens mit Computern, Smartphones und dem Internet verbunden sind. Worin besteht das Problem? Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt und den Alltag. Nicht alle Menschen haben die gleichen digitalen Kenntnisse oder Möglichkeiten.

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LÖSUNGEN Lösungen LehrerInnenheft S. 33 - 39 AB 5

Welche Folgen kann die Herausforderung haben? • Neue Berufe entstehen • Manche Arbeitsplätze verändern sich oder fallen weg • Mehr Risiken durch Cyberkriminalität Welche Lösungen sind möglich? • Ausbau des Internets • Förderung digitaler Bildung • Besserer Schutz von Daten und Computersystemen

Lernstandserhebung

1. Europa ist ein Kontinent bzw. Teil des Kontinents Eurasien. * Europa besteht aus vielen Staaten und Kulturen. * Europa ist durch gemeinsame Werte wie Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit geprägt. * Viele europäische Länder arbeiten in der Europäischen Union (EU) zusammen. * In Europa werden viele verschiedene Sprachen gesprochen. * Europa hat eine lange gemeinsame Geschichte, die viele Länder miteinander verbindet. * Die europäischen Staaten arbeiten in vielen Bereichen wirtschaftlich eng zusammen. * In vielen Regionen Europas leben besonders viele Menschen auf engem Raum. * Europa besitzt vielfältige Landschaften, zum Beispiel Gebirge, Ebenen, Küsten und Inseln. * In Europa gibt es unterschiedliche Klimazonen – von kalten Regionen im Norden bis zu warmen Gebieten im Süden. * Viele europäische Staaten verwenden den Euro als gemeinsame Währung. * Europa ist durch einen intensiven Austausch von Waren, Dienstleistungen und Menschen geprägt. * Viele Menschen in Europa können dank offener Grenzen leichter reisen, arbeiten oder studieren. * Europa ist ein Kontinent mit einer großen kulturellen Vielfalt und zahlreichen Traditionen. 2. Mitglied der EU

Nicht Mitglied der EU

Österreich

Albanien

Deutschland

Norwegen

Frankreich

Vereinigtes Königreich

Italien

Bosnien und Herzegowina

Polen

Schweiz

Spanien

Island

Kroatien

Serbien

Schweden

Ukraine

3. 4 Einführung des Euro als gemeinsame Währung 1 Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) 3 Beitritt Österreichs zur Europäischen Union 2 Gründung der Europäischen Union (EU) 4. Staat

Hauptstadt

Deutschland

Berlin

Italien

Rom

Slowakei

Bratislava

Ungarn

Budapest

Tschechische Republik

Prag

Slowenien

Ljubljana

5. Beim Klimawandel sollten europäische Staaten zusammenarbeiten, weil die Erderwärmung alle Länder betrifft. Gemeinsam können sie bessere Maßnahmen zum Schutz des Klimas umsetzen. * Weitere mögliche Beispiele: Bekämpfung von Pandemien * Schutz der Außengrenzen * Terrorismusbekämpfung * Energieversorgung * Umweltschutz * Unterstützung bei Naturkatastrophen * Flüchtlings- und Migrationspolitik

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LÖSUNGEN Lösungen LehrerInnenheft S. 33 - 39 Lernstandserhebung

6. Institution

Buchstaben

Europäisches Parlament

A, I, J, M, N

Europäische Kommission

B, C, G, L, O

Rat der Europäischen Union

D, E

Europäischer Rat

F, H, K

7. Wenn die EU ein neues Gesetz zum Klimaschutz beschließen möchte, macht die Europäische Kommission zunächst einen Vorschlag. Danach beraten das Europäische Parlament (Vertretung der Bürgerinnen und Bürger) und der Rat der Europäischen Union (Vertretung der Mitgliedstaaten) darüber. Erst wenn beide zustimmen, kann das Gesetz beschlossen werden. Vorteile für die Demokratie: • Die Interessen der Bürgerinnen und Bürger werden durch das Europäische Parlament vertreten. • Die Interessen der Mitgliedstaaten werden durch den Rat der Europäischen Union berücksichtigt. • Entscheidungen werden gemeinsam getroffen und sorgfältig geprüft. • Keine Institution kann allein über Gesetze bestimmen. • Dadurch wird Macht kontrolliert und demokratische Entscheidungen werden gestärkt.

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Arbeitsblatt 1 / KOPIERVORLAGE

Wir leben in einer globalisierten Welt

NAME:

DATUM:

Expedition Weltbevölkerung Bei jeder Gabelung musst du eine Frage beantworten. Nur mit der richtigen Antwort kommst du weiter. Verirrst du dich? Dann probier’s noch einmal von vorne! Wie nennt man die Verteilung der Menschen auf der Erde?  Bevölkerungsverteilung (rechts)

 Wirtschaftskreislauf (links)

Wo leben besonders viele Menschen?  In Regionen mit günstigem Klima und ausreichend Wasser (hinunter)  In eisigen Polarregionen (hinauf) Warum leben viele Menschen an Flüssen?  Weil es dort Wasser für Menschen, Landwirtschaft und Verkehr gibt (rechts)  Weil dort keine Pflanzen wachsen (links) Welche Region ist meist dünn besiedelt?  Wüste (hinunter)

 Flussdelta (hinauf)

Warum leben nur wenige Menschen im Hochgebirge?  Weil Landwirtschaft und Verkehr oft schwierig sind (rechts)  Weil es dort zu viele Arbeitsplätze gibt (links) Was bedeutet Bevölkerungsdichte?  Die Anzahl der Menschen pro Quadratkilometer (hinunter)  Die Größe eines Landes (hinauf) Warum sind Küstenregionen oft dicht besiedelt?  Fruchtbare Böden und ausreichend Wasser (hinunter)  Dauerfrostboden und Kälte (hinauf) Welche Region gehört zu den Gunsträumen?  Das Niltal (rechts)

 Die Antarktis (links)

Warum ziehen viele Menschen in große Städte?  Dort gibt es oft mehr Arbeitsplätze, Schulen und Dienstleistungen (hinunter)  Dort gibt es weniger Infrastruktur als auf dem Land (hinauf)

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Arbeitsblatt 2 / KOPIERVORLAGE

Wir leben in einer globalisierten Welt

NAME:

DATUM:

Geografischer Ermittler - Wer bin ich? Lies die Hinweise genau durch und finde heraus, um welche Region es sich handeln könnte! FALL 1: Hinweise: • Es ist hier fast das ganze Jahr über sehr kalt. • Der Boden ist oft dauerhaft gefroren. • Die Winter sind lang und dunkel. • Landwirtschaft ist schwierig. Deine Ermittlungsaufgabe Welche Region könnte beschrieben werden? Leben dort viele oder wenige Menschen?  viele Menschen    wenige Menschen Begründe deine Antwort! FALL 2: Hinweise: • Hier fällt sehr wenig Regen. • Tagsüber kann es extrem heiß werden. • Wasser ist knapp. • Pflanzen wachsen nur an wenigen Orten. • Viele Menschen leben in Oasen oder an Flüssen. Deine Ermittlungsaufgabe Welche Region könnte beschrieben werden? Leben dort viele oder wenige Menschen?  viele Menschen    wenige Menschen Begründe deine Antwort! FALL 3: Hinweise: • Es gibt fruchtbare Böden und ausreichend Wasser. • Viele Menschen arbeiten in Landwirtschaft, Industrie und Dienstleistungen. • Es gibt große Städte und gute Verkehrswege. • Das Klima ist günstig für das Leben der Menschen. Deine Ermittlungsaufgabe Welche Region könnte beschrieben werden? Leben dort viele oder wenige Menschen?  viele Menschen    wenige Menschen Begründe deine Antwort!

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OLYMPE Verlag

Arbeitsblatt 3 / KOPIERVORLAGE

Wir leben in einer globalisierten Welt

NAME:

DATUM:

Diagramm Detektiv Betrachte die Grafik genau!

1. Formuliere drei Aussagen zur Bevölkerungsentwicklung!

2. Beschreibe die Entwicklung zwischen 1800 und heute! Was fällt dir besonders auf?

3. In welchem Zeitraum ist die Weltbevölkerung am stärksten gewachsen?  1800–1900

 1900–1950

 1950–2000

 2000–2025

4. Erkläre zwei Gründe für das starke Bevölkerungswachstum seit 1950!

5. Die Vereinten Nationen erwarten, dass die Weltbevölkerung bis 2100 weiter wächst. Welche Herausforderungen könnten dadurch entstehen?  Nahrungsmittelversorgung  Bildung

 Wohnraum

 Energieversorgung

 Gesundheitsversorgung

Erkläre eines deiner Beispiele!

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OLYMPE Verlag

Lernstandserhebung

Wir leben in einer globalisierten Welt

NAME:

DATUM:

1. Richtig oder falsch? Kreuze an!

Aussage Waren werden heute weltweit gehandelt.

Richtig

Falsch

Globalisierung betrifft nur Unternehmen.

Migration bedeutet die Wanderung von Menschen.

Klimawandel betrifft nur einzelne Länder.

Internationale Zusammenarbeit kann helfen, globale Probleme zu lösen.

2. Ein Smartphone besteht aus Rohstoffen aus verschiedenen Ländern und wird in mehreren Staaten hergestellt. Nenne zwei Vorteile und zwei Nachteile dieser globalen Produktion!

10/

4/

Vorteile: 1. 2. Nachteile: 1. 2. 3 Verbinde jede Ursache mit der passenden Folge! Ziehe dazu Linien! Ursache Klimawandel Krieg und Konflikte Bevölkerungswachstum Technischer Fortschritt Globalisierung Verstädterung (Urbanisierung) Armut Internationale Zusammenarbeit Hoher Konsum Digitalisierung Umweltverschmutzung Bildung

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Folge steigender Ressourcenverbrauch höhere Chancen auf Arbeit und Einkommen Flucht und Vertreibung von Menschen häufigere Extremwetterereignisse Belastung von Luft, Boden und Gewässern größere Nachfrage nach Nahrung, Wohnraum und Energie weltweiter Austausch von Waren und Dienstleistungen Migration von Menschen Wachstum von Städten und Ballungsräumen bessere Zusammenarbeit zwischen Staaten zunehmender Online-Handel und digitale Kommunikation schnellere weltweite Vernetzung

12/


OLYMPE Verlag

Lernstandserhebung

Wir leben in einer globalisierten Welt

NAME:

DATUM:

4. Internationale Zusammenarbeit – Warum arbeiten Staaten zusammen? Mehrere Antworten sind richtig. Kreuze alle richtigen Aussagen an! 6/  Um globale Probleme wie Klimawandel, Armut oder Pandemien gemeinsam zu lösen.  Um den Handel zwischen Ländern zu erleichtern und wirtschaftliche Beziehungen zu stärken.  Damit jedes Land nur noch seine eigenen Interessen verfolgt und nicht mit anderen zusammenarbeiten muss.  Um Erfahrungen, Wissen und neue Ideen auszutauschen.  Um Frieden, Sicherheit und Stabilität in der Welt zu fördern.  Weil jedes Land alle Herausforderungen alleine bewältigen kann.  Damit internationale Probleme automatisch verschwinden, ohne dass Maßnahmen ergriffen werden müssen.  Um gemeinsame Regeln für den Schutz von Menschenrechten und Umwelt zu entwickeln.  Damit es keine Regeln für den Welthandel gibt.  Um bei Naturkatastrophen oder Krisen gegenseitig Hilfe leisten zu können. 4. Erkläre die folgenden Begriffe mit eigenen Worten! Verwende möglichst ganze Sätze!

6/

Globalisierung:

Migration:

Nachhaltigkeit:

Bevölkerungswachstum:

Ballungsraum:

Welthandel:

34 – 38 = 29 – 33 = 24 – 28 = 19 – 23 = unter 19 =

du bist Geografie- und Wirtschaftsmeisterin / Geografie- und Wirtschaftsmeister! du hast dir viel gemerkt. du weißt schon einiges. du solltest noch viel üben! du solltest dir dieses Kapitel im Buch noch einmal durchlesen!

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OLYMPE Verlag

LÖSUNGEN Lösungen Buch S. 62 - 100 K. 3/S. 68/1

Großstadt

Flusstal

Küstenregion

Mumbai

Nil

Nordseeküste

Kairo

Ganges

Golf von Guinea

Shanghai

Hoangho

Westküste Südamerikas

Tokio

Tigris-Euphrat

Golf von Bengalen

New York City

Mekong-Delta

Golf von Neapel

Mississippi-Tal

Perlflussdelta

Seine-Tal K. 3/S. 68/2

individuelle Lösung

K. 3/S. 68/3

individuelle Lösung

K. 3/S. 69/4

Dünn besiedelt bedeutet, dass in einem Gebiet nur wenige Menschen leben. Die Häuser und Siedlungen liegen oft weit auseinander und es gibt viel freie Fläche, zum Beispiel Wälder, Berge oder landwirtschaftliche Flächen. Unterschied zu dicht besiedelten Regionen: In dicht besiedelten Regionen leben viele Menschen auf engem Raum. Dort gibt es meist große Städte, viele Gebäude, Straßen und eine gut ausgebaute Infrastruktur. In dünn besiedelten Regionen sind die Orte kleiner und die Entfernungen zwischen den Siedlungen oft größer.

K. 3/S. 69/5

individuelle Lösung

K. 3/S. 69/6

individuelle Lösung

K. 3/S. 69/7

individuelle Lösung

K. 3/S. 70/8

individuelle Lösung

K. 3/S. 70/9

mögliche Lösung: In den Anden leben nur wenige Menschen, weil das Hochgebirge mit Kälte, steilen Hängen und dünner Luft das Leben erschwert. Die Menschen haben sich an die Höhe angepasst und wohnen oft in kleinen Dörfern. Sie halten Lamas und Alpakas und nutzen die Natur durch Terrassenlandwirtschaft und Viehzucht. Tiere und Menschen sind gut an die besonderen Bedingungen des Hochgebirges angepasst.

K. 3/S. 70/10

mögliche Lösung: Menschen in Grönland wohnen meist in gut isolierten Häusern aus Holz, Beton und Stahl. Viele Häuser sind bunt gestrichen, damit sie besser sichtbar sind und Farbe in die oft graue Winterlandschaft bringen. Oft stehen sie auf Stelzen, damit der gefrorene Permafrostboden nicht auftaut und die Gebäude stabil bleiben.

K. 3/S. 70/11

mögliche Lösung: Bereich

Grönland

Klima

Sehr kalte und lange Winter, kurze Gemäßigtes Klima mit warmen kühle Sommer, viel Schnee und Eis. Sommern und kalten Wintern. Energie wird oft durch Wasserkraft, Öl oder Diesel erzeugt. In abgelegenen Orten sind eigene Stromanlagen wichtig.

K. 3/S. 70/12

50

Meine Region (z. B. Österreich)

Strom kommt meist aus einem großen Versorgungsnetz, oft aus Wasserkraft, Windkraft, Solarenergie oder anderen Kraftwerken.

Schule

Schulen liegen oft in kleinen Orten. Schulen sind meist leicht erreichbar Wegen großer Entfernungen gibt es und viele Schülerinnen und Schüler teilweise digitalen Unterricht. besuchen größere Schulstandorte.

Verkehr

Zwischen vielen Orten gibt es Ein dichtes Straßennetz sowie keine Straßen. Reisen erfolgen Busse, Bahnen und Fahrräder oft mit Schiffen, Flugzeugen, ermöglichen schnelle Verbindungen. Schneemobilen oder Hundeschlitten.

Ernährung

Fisch, Robbenfleisch, Walfleisch und andere regionale Lebensmittel spielen eine wichtige Rolle. Viele Produkte müssen importiert werden.

individuelle Lösung

Große Auswahl an regionalen und internationalen Lebensmitteln. Obst, Gemüse und viele andere Produkte sind leicht verfügbar.


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LÖSUNGEN Lösungen Buch S. 62 - 100 K. 3/S. 70/13

K. 3/S. 71/14

mögliche Lösung: Zu Hause

In der Schule

In der Landwirtschaft

Wasserhahn beim Zähneputzen zudrehen

Wasser nicht unnötig laufen lassen

Tröpfchenbewässerung verwenden

Kürzer duschen statt baden

Undichte Wasserhähne melden

Pflanzen nur bei Bedarf bewässern

Wasch- und Geschirrspüler nur voll beladen einschalten

Trinkwasser nicht verschwenden

Regenwasser sammeln und nutzen

Regenwasser zum Gießen verwenden

Wassersparende Armaturen nutzen

Trockenheitsverträgliche Pflanzen anbauen

Tropfende Wasserhähne reparieren

Bewusst mit Wasser umgehen

Felder morgens oder abends bewässern

Wasser sparende Geräte verwenden

Informationsprojekte zum Wasserschutz durchführen

Böden durch Pflanzenbewuchs vor Austrocknung schützen

Lebensmittel nicht verschwenden

Schulhöfe begrünen, damit Wasser besser versickern kann

Verschmutzung von Gewässern durch Dünger und Pestizide vermeiden

mögliche Lösung: Infrastruktur

Warum ist sie wichtig?

Schulen

Sie ermöglichen Bildung und bereiten auf das spätere Berufsleben vor.

Kindergärten und Betreuungseinrichtungen

Sie fördern Lernen, Spielen und soziale Kontakte.

Spielplätze

Kinder können sich bewegen, spielen und Freundschaften schließen.

Sportanlagen und Sportvereine

Sie fördern Gesundheit, Bewegung und Teamarbeit.

Jugendzentren

Jugendliche haben einen Treffpunkt für Freizeit, Austausch und Projekte.

Bibliotheken

Sie bieten Zugang zu Büchern, Wissen und Lernmöglichkeiten.

Öffentliche Verkehrsmittel

Sie helfen Kindern und Jugendlichen, sicher zur Schule, zu Freunden oder zu Freizeitangeboten zu gelangen.

Krankenhäuser und Arztpraxen

Sie sorgen für Gesundheit und medizinische Versorgung.

Internet- und Kommunikationsnetze

Sie ermöglichen Lernen, Information und Kontakt mit anderen Menschen.

Parks und Grünflächen

Sie bieten Raum für Erholung, Sport und Naturerlebnisse.

K. 3/S. 71/15

individuelle Lösung

K. 3/S. 71/16

mögliche Lösung: Der Gini-Koeffizient ist ein Maß dafür, wie gleich oder ungleich Einkommen oder Vermögen in einem Land verteilt sind. • Ein niedriger Gini-Koeffizient bedeutet, dass Einkommen oder Vermögen relativ gleichmäßig verteilt sind. Die Unterschiede zwischen armen und reichen Menschen sind eher gering. • Ein hoher Gini-Koeffizient bedeutet, dass Einkommen oder Vermögen sehr ungleich verteilt sind. Einige Menschen besitzen sehr viel, während andere nur wenig haben. Der Gini-Koeffizient zeigt somit, wie gerecht oder ungerecht Einkommen und Vermögen in einer Gesellschaft verteilt sind. Merkhilfe • 0 = völlige Gleichheit (alle Menschen haben gleich viel) • 100 bzw. 1 = völlige Ungleichheit (eine Person besitzt alles, alle anderen nichts)

K. 3/S. 71/17

mögliche Lösung: Maßnahme

Was bringt das den Menschen?

Schulen bauen und Bildungsprojekte fördern Mehr Kinder können eine Schule besuchen und haben bessere Chancen auf einen Beruf. Lehrkräfte ausbilden und Unterrichtsmaterial Die Qualität der Bildung verbessert sich und mehr bereitstellen Menschen können lesen, schreiben und rechnen lernen.

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LÖSUNGEN Lösungen Buch S. 62 - 100 K. 3/S. 71/17

Krankenhäuser und Gesundheitszentren Menschen erhalten medizinische Hilfe und Krankheiten können finanzieren besser behandelt werden. Impfprogramme unterstützen

Weniger Menschen erkranken an gefährlichen Krankheiten.

Trinkwasser- und Sanitäranlagen bauen

Die Gesundheit verbessert sich und Krankheiten breiten sich weniger aus.

Straßen, Brücken und Verkehrswege ausbauen

Menschen können leichter zur Schule, zur Arbeit oder zum Arzt gelangen.

Landwirtschaft fördern

Bauern können mehr Lebensmittel produzieren und ihre Familien besser versorgen.

Nachhaltige Bewässerungssysteme finanzieren

Die Landwirtschaft wird auch in trockenen Regionen sicherer.

Arbeitsplätze durch Entwicklungsprojekte schaffen

Menschen verdienen eigenes Geld und können ihren Lebensstandard verbessern.

Kleine Unternehmen mit Krediten unterstützen

Neue Betriebe entstehen und schaffen weitere Arbeitsplätze.

Katastrophenhilfe leisten

Menschen erhalten schnelle Unterstützung nach Naturkatastrophen oder Krisen.

Friedens- und Konfliktlösungsprojekte fördern

Menschen können sicherer leben und ihre Zukunft besser planen.

Programme zur Gleichberechtigung unterstützen

Frauen und Mädchen erhalten bessere Bildungs- und Berufschancen.

Umweltschutz- und Klimaschutzprojekte finanzieren

Lebensräume werden geschützt und die Folgen des Klimawandels verringert.

Digitale Infrastruktur ausbauen

Mehr Menschen erhalten Zugang zu Informationen, Bildung und modernen Arbeitsmöglichkeiten.

Stipendien und Austauschprogramme anbieten

Junge Menschen können neue Erfahrungen sammeln und bessere Bildungschancen nutzen.

Faire Handelsabkommen fördern

Länder können ihre Produkte besser verkaufen und ihre Wirtschaft stärken.

Humanitäre Hilfe für arme Regionen bereitstellen

Menschen erhalten Nahrung, Kleidung, Medikamente und andere lebenswichtige Güter.

K. 4/S. 77/1

a) Eine Stadt ist eine größere Siedlung, in der viele Menschen leben und arbeiten. Sie hat meist viele Häuser, Geschäfte, Schulen, Arbeitsplätze und Verkehrsverbindungen. * b) Ein Ballungsraum ist ein Gebiet, in dem besonders viele Menschen auf engem Raum leben. Er besteht oft aus einer großen Stadt und den umliegenden Gemeinden, die eng miteinander verbunden sind. * c) Eine Peripherie ist ein Gebiet, das weiter von großen Städten entfernt liegt. Dort leben meist weniger Menschen, es gibt oft weniger Arbeitsplätze und die Infrastruktur ist häufig weniger gut ausgebaut als in Ballungsräumen.

K. 4/S. 77/2

Dortmund * Essen * Duisburg * Bochum * Gelsenkirchen Weitere große Städte auf der Karte sind zum Beispiel Oberhausen, Bottrop, Hagen, Recklinghausen und Herne. Besonders nah beieinander liegen: Essen und Bochum * Bochum und Dortmund * Essen und Gelsenkirchen * Duisburg und Oberhausen * Bottrop und Gelsenkirchen Diese Städte bilden gemeinsam einen Ballungsraum, weil sie fast zusammengewachsen sind und viele Menschen auf engem Raum leben. Zwischen den Städten gibt es oft nur wenige freie Flächen.

K. 4/S. 77/3

mögliche Lösung: Im Ruhrgebiet spielen vor allem Autobahnen, Schnellstraßen und Bahnlinien eine wichtige Rolle. Auf der Karte sind viele Autobahnen und zahlreiche Bahnverbindungen zu erkennen. Sie verbinden die dicht beieinanderliegenden Städte und ermöglichen den schnellen Transport von Menschen und Gütern.

K. 4/S. 77/4

individuelle Lösung

K. 4/S. 77/5

individuelle Lösung

K. 4/S. 78/6

individuelle Lösung

K. 4/S. 78/7

individuelle Lösung

K. 4/S. 78/8

individuelle Lösung

K. 4/S. 78/9

individuelle Lösung

K. 5/S. 83/1

individuelle Lösung

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OLYMPE Verlag

LÖSUNGEN Lösungen Buch S. 62 - 100 K. 5/S. 83/2

individuelle Lösung

K. 5/S. 83/3

individuelle Lösung

K. 5/S. 83/4

individuelle Lösung

K. 5/S. 84/5

individuelle Lösung

K. 5/S. 84/6

mögliche Lösung: Viele Probleme können heute nicht mehr von einem einzelnen Land allein gelöst werden, weil sie über Landesgrenzen hinausgehen. Der Klimawandel betrifft zum Beispiel die ganze Erde, und Krankheiten können sich schnell von einem Land in andere Länder ausbreiten. Deshalb müssen Staaten zusammenarbeiten, Informationen austauschen und gemeinsame Lösungen finden. Die Zusammenarbeit hat viele Vorteile. Länder können ihr Wissen teilen, sich gegenseitig unterstützen und gemeinsame Maßnahmen beschließen. Dadurch lassen sich Probleme oft schneller und wirksamer lösen. Außerdem fördert die Zusammenarbeit Frieden, Sicherheit und den Wohlstand der Menschen.

K. 5/S. 84/7

individuelle Lösung

K. 5/S. 84/8

individuelle Lösung

K. 5/S. 84/9

individuelle Lösung

K. 5/S. 85/10

individuelle Lösung

K. 5/S. 85/11

individuelle Lösung

K. 5/S. 86/12

individuelle Lösung

K. 5/S. 86/13

Marktkapitalisierung (Mrd. US-$) 3500 | █ 3000 | █ █ █ 2500 | █ █ █ 2000 | █ █ █ █ 1500 | █ █ █ █ █ 1000 | █ █ █ █ █ 500 | █ █ █ █ █ +----------------------A N M G A A = Apple N = NVIDIA M = Microsoft G = Google (Alphabet) A = Amazon

K. 5/S. 86/14

individuelle Lösung

K. 5/S. 86/15

individuelle Lösung

K. 5/S. 87/16

K. 5/S. 87/17

individuelle Lösung

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OLYMPE Verlag

LÖSUNGEN Lösungen Buch S. 62 - 100 K. 6/S. 90/1

mögliche Lösung: Globalisierung bedeutet, dass Menschen, Unternehmen und Länder auf der ganzen Welt immer stärker miteinander verbunden sind. Waren, Dienstleistungen, Informationen und Geld werden über Ländergrenzen hinweg ausgetauscht. Dadurch können Produkte in einem Land entwickelt, in einem anderen hergestellt und weltweit verkauft werden. Ein Beispiel aus dem Text sind Unternehmen wie Apple, Amazon oder Google, die ihre Produkte und Dienste in vielen Ländern der Welt anbieten. Auch die Herstellung von Computerchips durch TSMC in Taiwan zeigt, dass verschiedene Länder wirtschaftlich eng miteinander verbunden sind.

K. 6/S. 90/2

Handyproduktion – Wirtschaft * Online-Meeting – Kommunikation * Netflix-Serie aus den USA – Kultur * Mango aus Peru – Lebensmittelhandel

K. 6/S. 90/3

individuelle Lösung

K. 6/S. 91/4

mögliche Lösung: Ein Containerschiff, das von Mumbai (Indien) nach Hamburg (Deutschland) fährt, nimmt einen der wichtigsten Handelswege der Welt. Die Reise beginnt im Arabischen Meer, das zum Indischen Ozean gehört. Von dort fährt das Schiff durch den Golf von Aden zur Meerenge Bab al-Mandab und weiter in das Rote Meer. Anschließend durchquert es den Suezkanal in Ägypten, der Afrika und Asien trennt. Nach dem Suezkanal gelangt das Schiff in das Mittelmeer. Es fährt entlang der Küsten von Nordafrika und Südeuropa. Danach passiert es die Straße von Gibraltar zwischen Spanien und Marokko und erreicht den Atlantischen Ozean. Von dort fährt das Schiff entlang der Küsten Westeuropas nach Norden. Es durchquert den Ärmelkanal zwischen Frankreich und Großbritannien und gelangt in die Nordsee. Über die Elbe erreicht das Schiff schließlich den Hafen von Hamburg.

K. 6/S. 91/5

mögliche Lösung: Der Suezkanal ist für den Welthandel sehr wichtig, weil er Europa und Asien direkt miteinander verbindet. Containerschiffe müssen dadurch nicht den langen Weg um ganz Afrika herum fahren. Das spart Zeit, Treibstoff und Transportkosten. Viele Schiffe nutzen diese Abkürzung, weil Waren dadurch schneller von einem Kontinent zum anderen gelangen. So können zum Beispiel Kleidung, Elektronik, Lebensmittel und Rohstoffe schneller transportiert werden. Wenn der Suezkanal blockiert ist, können viele Schiffe ihre Reise nicht fortsetzen. Sie müssen warten oder einen viel längeren Umweg um Afrika nehmen. Dadurch verzögern sich Lieferungen, die Transportkosten steigen und manche Waren werden teurer. Eine Blockade kann deshalb Auswirkungen auf den Welthandel und die Versorgung vieler Länder haben.

K. 6/S. 92/6

Kontinent Rohstoff

Arbeitsschritt

Amerika

Zinn, Kupfer

Hauptquartiere von Markenfirmen (z. B. HewlettPackard, Dell)

Afrika

Gold, Platin, Kobalt, Coltan Rohstoffabbau sowie teilweise Verschrottung und Verwertung von Altgeräten

Europa

–

Hauptquartiere von Firmen (z. B. Fujitsu/Siemens), Komponentenherstellung und Montage

Asien

–

Herstellung von Komponenten, Montage der Notebooks sowie Laptophersteller (z. B. Lenovo, Acer, Samsung, LG)

K. 6/S. 92/7

individuelle Lösung

K. 6/S. 92/8

individuelle Lösung

K. 7/S. 97/1

Küstenstreifen: Ein Küstenstreifen ist ein Gebiet entlang des Meeres, in dem Land und Meer aufeinandertreffen. * Permafrost: Permafrost ist Boden, der das ganze Jahr über dauerhaft gefroren bleibt. * Zyklon: Ein Zyklon ist ein sehr starker tropischer Wirbelsturm mit heftigen Winden und starken Regenfällen. * Flussdelta: Ein Flussdelta entsteht dort, wo ein Fluss in ein Meer oder einen See mündet und sich in mehrere Arme aufteilt. Dabei lagern sich viele Sedimente ab. * Wüstenbildung: Wüstenbildung bedeutet, dass fruchtbares Land nach und nach austrocknet und sich in eine Wüste verwandelt, zum Beispiel durch Trockenheit, Abholzung oder Übernutzung des Bodens.

K. 7/S. 97/2

Tuvalu – Meeresspiegelanstieg * Aralsee – Wasserknappheit * New Orleans – Zyklone * Bangladesch – Zyklone * Subsahara-Afrika – Dürre

K. 7/S. 97/3

individuelle Lösung

K. 7/S. 98/4

individuelle Lösung

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LÖSUNGEN Lösungen Buch S. 62 - 100 K. 7/S. 98/5

Flussdelta

Land / Länder

Nil-Delta

Ägypten

Ganges-Brahmaputra-Delta

Bangladesch und Indien

Mekong-Delta

Vietnam

K. 7/S. 98/6

individuelle Lösung

K. 7/S. 98/7

individuelle Lösung

K. 7/S. 99/8

individuelle Lösung

K. 7/S. 99/9

mögliche Lösung: Globale Ungleichheit bedeutet, dass Menschen auf der Welt sehr unterschiedliche Lebensbedingungen haben. Manche Menschen und Länder verfügen über viel Geld, gute Bildung, medizinische Versorgung und sichere Wohnungen. Andere Menschen leben in Armut und haben weniger Möglichkeiten. Beispiel: Durch den Klimawandel sind viele Menschen in Flussdeltas wie dem Mekong-Delta in Vietnam oder dem Ganges-Brahmaputra-Delta in Bangladesch von Überschwemmungen bedroht. Oft sind es ärmere Regionen, die besonders stark unter den Folgen des Klimawandels leiden, obwohl sie meist weniger zur Entstehung des Klimawandels beigetragen haben. Das zeigt eine Form von globaler Ungleichheit.

K. 7/S. 99/10

individuelle Lösung

Lösungen LehrerInnenheft S. 45 - 49 AB 1

AB 2

Fall 1: Polarregion (z. B. Grönland, Nordkanada, Sibirien oder die Arktis), wenige Menschen, In dieser Region leben nur wenige Menschen; weil es sehr kalt ist. Der Boden ist oft gefroren und Landwirtschaft ist kaum möglich. Außerdem sind die Winter lang und die Lebensbedingungen schwierig. * Fall 2: Wüste (z. B. Sahara oder Arabische Wüste), einige Menschen; In Wüsten leben nur wenige Menschen, weil Wasser knapp ist und die Temperaturen sehr hoch sein können. Pflanzen wachsen nur an wenigen Orten. Deshalb siedeln sich Menschen vor allem in Oasen oder an Flüssen an. * Fall 3: Flusstal oder Ballungsraum in einer Gunstlage (z. B. Niltal, Mitteleuropa oder Ostchina), viele Menschen; In dieser Region leben viele Menschen, weil es fruchtbare Böden, ausreichend Wasser und ein günstiges Klima gibt. Zudem bieten Städte, Arbeitsplätze und gute Verkehrswege gute Lebensbedingungen.

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LÖSUNGEN Lösungen LehrerInnenheft S. 45 - 50 AB 3

1. Die Weltbevölkerung ist seit 1800 stark gestiegen. * Besonders seit 1950 wächst die Weltbevölkerung sehr schnell. * Bis 2100 wird erwartet, dass die Weltbevölkerung weiter wächst. 2. Im Jahr 1800 lebten etwa 1 Milliarde Menschen auf der Erde. Heute sind es über 8 Milliarden Menschen. Besonders auffällig ist, dass das Wachstum seit 1950 viel schneller geworden ist. 3. 1950–2000 4. Die medizinische Versorgung wurde besser, dadurch starben weniger Menschen früh. * Ernährung, Hygiene und Trinkwasserversorgung verbesserten sich in vielen Regionen. 5. Nahrungsmittelversorgung * Wohnraum * Energieversorgung * Bildung Gesundheitsversorgung Erklärung Nahrungsmittelversorgung: Wenn die Weltbevölkerung wächst, brauchen mehr Menschen Nahrung. Deshalb muss genug Essen produziert und gerecht verteilt werden. Gleichzeitig dürfen Böden, Wasser und Natur nicht zu stark belastet werden. Erklärung Wohnraum: Mehr Menschen benötigen Wohnungen und Häuser. Vor allem in Städten kann es dadurch zu Wohnungsmangel und steigenden Mieten kommen. Erklärung Energieversorgung: Mit einer wachsenden Bevölkerung steigt der Bedarf an Strom, Heizung und Treibstoff. Deshalb müssen ausreichend Energiequellen bereitgestellt werden. Erklärung Bildung: Wenn mehr Kinder und Jugendliche leben, werden zusätzliche Schulen, Lehrkräfte und Unterrichtsmaterialien benötigt. Bildung ist wichtig für die Zukunftschancen der Menschen. Erklärung Gesundheitsversorgung: Eine größere Bevölkerung benötigt mehr Krankenhäuser, Arztpraxen, Medikamente und medizinisches Personal. Nur so können alle Menschen gut versorgt werden.

Lernstandserhebung

1. Aussage

Richtig

Falsch

Waren werden heute weltweit gehandelt.

☑

☐

Globalisierung betrifft nur Unternehmen.

☐

☑

Migration bedeutet die Wanderung von Menschen.

☑

☐

Klimawandel betrifft nur einzelne Länder.

☐

☑

Internationale Zusammenarbeit kann helfen, globale Probleme zu lösen.

☑

☐

2. Vorteile: Produkte können oft günstiger hergestellt und verkauft werden. * Unternehmen können Rohstoffe aus verschiedenen Ländern nutzen. * Es entstehen Arbeitsplätze in vielen Ländern. * Länder können sich auf bestimmte Arbeitsschritte spezialisieren. * Neue Technologien und Wissen verbreiten sich schneller. * Die Auswahl an Produkten für Konsumentinnen und Konsumenten wird größer. * Unternehmen können weltweit zusammenarbeiten. * Produkte sind oft schneller und in größeren Mengen verfügbar. * Internationale Zusammenarbeit wird gefördert. * Länder können von den Stärken anderer Länder profitieren. Nachteile: Lange Transportwege belasten die Umwelt durch hohe CO₂-Emissionen. * Schlechte Arbeitsbedingungen können in manchen Ländern vorkommen. * Kinderarbeit kann bei der Rohstoffgewinnung auftreten. * Unternehmen werden von Lieferketten im Ausland abhängig. * Krisen oder Konflikte können die Produktion unterbrechen. * Arbeitsplätze können in andere Länder verlagert werden. * Rohstoffe werden oft intensiv genutzt, was die Umwelt belastet. * Die Produktion ist schwerer zu kontrollieren. * Ungleiche Verteilung von Gewinnen und Wohlstand kann entstehen. * Natur und Menschen werden in manchen Regionen stärker belastet als in anderen.

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LÖSUNGEN Lösungen LehrerInnenheft S. 45 - 50 Lernstandserhebung

3. Ursache

Passende Folge

Klimawandel

häufigere Extremwetterereignisse

Krieg und Konflikte

Flucht und Vertreibung von Menschen

Bevölkerungswachstum

größere Nachfrage nach Nahrung, Wohnraum und Energie

Technischer Fortschritt

schnellere weltweite Vernetzung

Globalisierung

weltweiter Austausch von Waren und Dienstleistungen

Verstädterung (Urbanisierung)

Wachstum von Städten und Ballungsräumen

Armut

Migration von Menschen

Internationale Zusammenarbeit

bessere Zusammenarbeit zwischen Staaten

Hoher Konsum

steigender Ressourcenverbrauch

Digitalisierung

zunehmender Online-Handel und digitale Kommunikation

Umweltverschmutzung

Belastung von Luft, Boden und Gewässern

Bildung

höhere Chancen auf Arbeit und Einkommen

4. Richtige Antworten: Um globale Probleme wie Klimawandel, Armut oder Pandemien gemeinsam zu lösen. * Um den Handel zwischen Ländern zu erleichtern und wirtschaftliche Beziehungen zu stärken. * Um Erfahrungen, Wissen und neue Ideen auszutauschen. * Um Frieden, Sicherheit und Stabilität in der Welt zu fördern. * Um gemeinsame Regeln für den Schutz von Menschenrechten und Umwelt zu entwickeln. * Um bei Naturkatastrophen oder Krisen gegenseitig Hilfe leisten zu können. 5. Globalisierung: Globalisierung bedeutet, dass Menschen, Unternehmen und Staaten auf der ganzen Welt immer stärker miteinander verbunden sind. Waren, Informationen und Ideen können heute schnell zwischen Ländern ausgetauscht werden. * Migration: Migration bedeutet, dass Menschen ihren Wohnort verlassen und in eine andere Region oder ein anderes Land ziehen. Die Gründe dafür können Arbeit, Bildung, Familie oder auch Konflikte sein. * Nachhaltigkeit: Nachhaltigkeit bedeutet, so zu leben und zu wirtschaften, dass die Bedürfnisse der Menschen heute erfüllt werden, ohne die Chancen zukünftiger Generationen zu gefährden. Dabei sollen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft berücksichtigt werden. * Bevölkerungswachstum: Bevölkerungswachstum bedeutet, dass die Zahl der Menschen in einem Gebiet oder auf der Erde zunimmt. Dies geschieht, wenn mehr Menschen geboren werden als sterben oder wenn Menschen zuwandern. * Ballungsraum: Ein Ballungsraum ist ein Gebiet, in dem viele Menschen auf engem Raum leben. Dort befinden sich oft große Städte, viele Arbeitsplätze und wichtige Verkehrsverbindungen. * Welthandel: Welthandel bedeutet den Kauf und Verkauf von Waren und Dienstleistungen zwischen verschiedenen Ländern. Dadurch können Länder Produkte austauschen, die sie selbst nicht oder nur schwer herstellen können.

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Arbeitsblatt 1 / KOPIERVORLAGE

Das eigene Ich in einer vernetzten Welt

NAME:

DATUM:

Mein ökologischer Fußabdruck - Wie nachhaltig lebe ich? Jeder Mensch verbraucht Energie, Wasser und Rohstoffe. Dadurch hinterlassen wir einen sogenannten ökologischen Fußabdruck. Er zeigt, wie stark unser Lebensstil die Umwelt beeinflusst. 1. Schätze dein eigenes Verhalten ein und kreuze an: Ernährung – Wie oft isst du Fleisch oder Wurst?  Täglich

 Mehrmals pro Woche

 Einmal pro Woche

 Seltener

 Nie

Mobilität – Wie oft wirst du mit dem Auto gefahren oder fährst selbst mit?  Fast jeden Tag

 Mehrmals pro Woche

 Einmal pro Woche

 Selten

 Nie

Konsum – Wie viele neue Kleidungsstücke kaufst du ungefähr pro Jahr?  Mehr als 20

 10–20

 5–10 ☐ Weniger als 5

 Ich kaufe oft gebrauchte Kleidung.

2. Denke über deine Antworten nach! In welchem Bereich ist dein ökologischer Fußabdruck vermutlich am größten?

Worauf bist du bereits stolz? Wo könntest du umweltfreundlicher handeln?

3. Finde einfache Veränderungen für deinen Alltag! Notiere mindestens zwei Maßnahmen, die du ohne großen Aufwand umsetzen könntest! Das könnte ich ändern

So hilft es der Umwelt

4. Tauscht euch in Partnerarbeit aus! Vergleicht eure Ergebnisse und besprecht: •

Welche Veränderungen fallen euch leicht?

•

Welche Veränderungen wären schwieriger?

•

Welche Ideen habt ihr voneinander übernommen?

5. Meine persönliche Herausforderung – Wähle eine Veränderung aus, die du in den nächsten zwei Wochen ausprobieren möchtest. Meine Herausforderung: Warum ich das ausprobieren möchte: So kann ich es schaffen:

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LÖSUNGEN Lösungen Buch S. 101 - 110 K. 1/S. 108/1

Globale Veränderung: Globale Veränderungen sind Entwicklungen, die die ganze Welt oder viele Länder betreffen. Dazu gehören zum Beispiel der Klimawandel, neue Technologien oder Veränderungen der Wirtschaft. * Mitgestaltung: Mitgestaltung bedeutet, dass Menschen aktiv mithelfen, ihre Umwelt, ihre Schule, ihre Gemeinde oder die Gesellschaft zu verbessern und Entscheidungen mitzubeeinflussen. * Verantwortung: Verantwortung bedeutet, für das eigene Handeln einzustehen und die Folgen der eigenen Entscheidungen für andere Menschen und die Umwelt zu berücksichtigen. * Veränderung: Veränderung bedeutet, dass sich etwas im Laufe der Zeit wandelt oder entwickelt. Veränderungen können positiv oder negativ sein und betreffen Menschen, Gesellschaften oder die Umwelt.

K. 1/S. 108/2

individuelle Lösung

K. 1/S. 108/3

Aussage

Richtig

Falsch

Lebensqualität hängt nur vom Einkommen ab.

☐

x

Wer Strom spart, übernimmt Verantwortung für die Umwelt.

x

☐

Plastikverpackungen helfen beim Klimaschutz.

☐

x

Bildung ist ein wichtiger Teil von Lebensqualität.

x

☐

Wer fair produzierte Kleidung kauft, denkt auch an andere Menschen.

x

☐

Freizeit und Erholung haben nichts mit Lebensqualität zu tun.

☐

x

Eine eigene Meinung zu haben und mitzureden gehört zu Mitbestimmung.

x

☐

Wenn ich mein Geld gut einteile, kann ich besser planen und sparen.

x

☐

Nachhaltiger Konsum betrifft nur Erwachsene.

☐

x

Gute Gesundheitsversorgung gehört zur Lebensqualität.

x

☐

K. 1/S. 109/4

individuelle Lösung

K. 1/S. 109/5

individuelle Lösung

K. 1/S. 109/6

mögliche Lösung: Globale Herausforderung

Warum ist sie wichtig? (Beispiel)

Mögliche Lösungsansätze

Mein Beitrag / Beitrag der Gemeinde

Klimawandel

Durch steigende Temperaturen kommt es häufiger zu Dürren, Überschwemmungen und Stürmen. Zum Beispiel sind viele Menschen in Bangladesch durch den steigenden Meeresspiegel bedroht.

Erneuerbare Energien nutzen, Energie sparen, Treibhausgase verringern, Wälder schützen.

Ich kann Strom sparen, öfter mit dem Fahrrad fahren und Müll vermeiden. Die Gemeinde kann Radwege ausbauen und erneuerbare Energien fördern.

Globale Ungleichheit

Viele Menschen haben keinen Zugang zu guter Bildung, sauberem Wasser oder medizinischer Versorgung. Zum Beispiel können manche Kinder nicht regelmäßig zur Schule gehen.

Bildung fördern, faire Arbeitsbedingungen schaffen, Armut bekämpfen, internationale Zusammenarbeit stärken.

Ich kann fair gehandelte Produkte kaufen und Hilfsprojekte unterstützen. Die Gemeinde kann Bildungsangebote und soziale Projekte fördern.

Krankheiten und Pandemien

Krankheiten können sich weltweit schnell ausbreiten. Die COVID19-Pandemie zeigte, wie stark Menschen auf der ganzen Welt betroffen sein können.

Forschung fördern, Gesundheitssysteme stärken, Impfungen ermöglichen, internationale Zusammenarbeit verbessern.

Ich kann auf Hygiene achten und Verantwortung für meine Gesundheit übernehmen. Die Gemeinde kann Gesundheitsangebote und Aufklärungskampagnen unterstützen.

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Lösungen LehrerInnenheft S. 58 AB 1

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OLYMPE Verlag

BILDQUELLEN Umschlagbilder:

Istockphotos.com: Harvepino, piranka

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Birgit Kozak:

47/1, 54/1

© Olympe Verlag GmbH, NÖ, 2026 Lektorat:

Marion Ramell, BA

Umschlaggestaltung:

Raoul Krischanitz, Wien, transmitterdesign.com

Satz, Layout:

Birgit Kozak (www.hellbunt-design.at)

Druck, Bindung:

druck.at, Leobersdorf

ISBN:

978-3-903578-05-0

60


www.olympe.at

ISBN: 978-3-903578-05-0


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