DEUTSCH FÜR ALLE
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Monyk, Lang bearbeitet von Judith Hinterhofer
4. KLASSE | LEHRERHEFT
OLYMPE Verlag
Vorwort Liebe Lehrerinnen und Lehrer! Das SPRACHBUCH „Deutsch für alle“ ist aus der Praxis für die Praxis entstanden. Hier sind einige Bereiche, auf die in diesem Sprachbuch Wert gelegt wurde: Heterogenität in der Klasse: Worterklärungen, Hörübungen und eine Mischung aus anspruchsvollen bis leichten Übungen helfen Ihnen bei der Differenzierung Ihres Unterrichts. Lesefreude wecken: „BLICK INS BUCH-Seiten“ stellen Bestseller der Kinder- und Jugendliteratur anschaulich und abwechslungsreich vor. Schreibanregungen: Aufsatzformen werden im Inhaltsverzeichnis extra hervorgehoben (Schularbeiten). Das Buch enthält auch „Rezepte“ für jede Aufsatzform und vorgegebene Checklisten. Kompetenzorientierung: Im Sinne einer Kompetenzorientierung wurden die Aufgaben in folgende Kategorien eingeteilt: Grün gekennzeichnete Aufgaben entsprechen dem Anforderungsbereich I: Reproduktion. Blau gekennzeichnete Aufgaben decken den Anforderungsbereich II: Reorganisation ab. Magentafarbene Aufgaben zeigen an, dass es sich um Aufgaben aus dem Bereich der Reflexion handelt – Anforderungsbereich III. Aufgabenseiten: Mit den Aufgabenseiten „Nun geht´s los – Aufgaben für schlaue Köpfe!“ wiederholen Ihre Schülerinnen und Schüler zuvor Erlerntes. Die Aufgaben geben Ihnen die Möglichkeit der Differenzierung im Unterricht. Ebenso können die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe des „Kompetenzchecks – Ich kann …“ am Ende der Aufgabenseiten eine Selbsteinschätzung ihrer Fertigkeiten vornehmen. Bildungsstandards: Eine Vielzahl der Aufgabenstellungen entspricht den Formaten der Bildungsstandardüberprüfungen, damit Ihre Schülerinnen und Schüler im Umgang mit diesen Testformaten geschult werden. Im Leseteil soll mit kurzen Texten und Textauszügen aus aktuellen Kinder- und Jugendbüchern, aber auch aus „Klassikern“, die Lesefreude Ihrer Schülerinnen und Schüler angeregt werden. Die Einteilung der Kapitel entspricht dem thematischen Aufbau des Sprachbuchs. Lehrer/innenheft: Hier finden sich folgende Bausteine: • Eine Fülle von 1:1-kopierbaren Arbeitsblättern inklusive Lösungen • Vorlagen für schriftliche Lernstandserhebungen inklusive Lösungen • Lösungen für alle Aufgabenstellungen aus dem Sprachbuch und aus dem Leseteil • Die Texte der Hörbeispiele zum Nachlesen. ZUSATZMATERIAL: Eine Jahresplanung finden Sie auf unserer Homepage www.olympe.at im Word-Format, damit Sie diese an Ihre Unterrichtsgestaltung anpassen können. Schularbeiten erstellen: Eine CD-ROM mit Beispielen zur Erstellung von Schularbeiten können Sie über den Verlag bestellen. Diese beinhaltet: • sechs modular aufgebaute Schularbeiten zu den Aufsatzformen • Aufgaben zur Lesekompetenz sowie integrierte Aufgabenstellungen zur Sprachbetrachtung • Beurteilungsraster nach Kompetenzbereichen – dieser ist individuell mit Punkten zu versehen • Alle Lösungen zu den Aufgaben aus den Kompetenzbereichen Lesen und Sprachbetrachtung All dieses Zusatzmaterial ist in der Praxis erprobt und soll Ihnen die Unterrichtsplanung erleichtern! Ihr Autorinnenteam
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… eigene Talente und Stärken erkennen und benennen. … Talentbereiche unterscheiden (z. B. sozial, kreativ, praktisch, intellektuell). … Ergebnisse eines Talent-Checks reflektieren. … eigene Stärken und Interessen begründet darstellen. … den Zusammenhang zwischen Talenten und Berufswahl erklären. … zentrale Informationen aus Texten und Hörbeispielen entnehmen. … eigene Interessen und Fähigkeiten benennen und beschreiben. … Zusammenhänge zwischen Interessen, Fähigkeiten und möglichen Berufen herstellen. … eigene Stärken anhand konkreter Beispiele erläutern. … passende Fähigkeiten für unterschiedliche Berufe erkennen. … Interessen und Fähigkeiten miteinander in Beziehung setzen. … passende berufliche Möglichkeiten ableiten. … eigene Erkenntnisse reflektieren und Ziele formulieren. … Ergebnisse strukturiert darstellen (z. B. Tabelle, Notizen). … digitale Tools zur Berufsorientierung nutzen. … eigene Interessen und Fähigkeiten einschätzen. … Ergebnisse auswerten und für die Berufswahl nutzen.
TALENTECHECK Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …
... wichtige Inhalte der 3. Klasse in Grammatik und Rechtschreibung einschätzen und wissen, was sie noch üben müssen. ... die Zeitformen Präsens, Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt und Futur I in Sätzen erkennen, benennen und Sätze in andere Zeitformen umformen. ... Modalverben und den Konjunktiv I in einfachen Sätzen richtig bilden und direkte in indirekte Rede umwandeln. ... Vorgangs- und Zustandspassiv unterscheiden, einfache Merktexte dazu ergänzen und Aktivsätze in Vorgangs- und Zustandspassiv umformen. ... Präpositionen in Texten finden, den richtigen Fall dazu bestimmen und Lückensätze mit passenden Präpositionen ergänzen. ... Relativpronomen richtig einsetzen, das Bezugswort markieren und Temporal- und Lokaladverbien mit passenden Fragewörtern verbinden. ... Temporal- und Lokaladverbien in kurzen Texten markieren und erklären, wie sie Zeit und Ort genauer machen. ... Attribute in Texten finden und sagen, wie Attribute Sätze genauer und anschaulicher machen. ... in Satzgefügen Haupt- und Gliedsätze unterscheiden, Prädikate unterstreichen, Konjunktionen markieren und einen kurzen Merktext zu Gliedsätzen ergänzen.
* (Diese Jahresplanung können Sie für Ihre individuelle Planung als Word-Dokument auf unserer Homepage downloaden.)
MONAT Oktober
MONAT September
EIN BLICK ZURÜCK UND EINER NACH VORNE Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …
Klick ins Internet – Bewerbungstests
M1: Interessen und Fähigkeiten
Österreichs Talente – Zeig, was in dir steckt!
LEHRBUCHKAPITEL
Was ich schon alles gelernt habe
LEHRBUCHKAPITEL
JAHRESPLANUNG „DEUTSCH FÜR ALLE - 4. Klasse“ *
OLYMPE Verlag
MONAT Oktober
MONAT Oktober
… unterschiedliche Bildungs- und Berufswege beschreiben. … eigene Interessen und Stärken mit möglichen Ausbildungswegen in Verbindung bringen. … Informationen aus Texten entnehmen und zusammenfassen. … Entscheidungen begründet treffen und darstellen. … wichtige Fragen zur Berufsorientierung formulieren. … eigene Zukunftsvorstellungen reflektieren und weiterentwickeln. … zentrale Soft Skills benennen und ihre Bedeutung erklären. … eigene Stärken und Entwicklungsbereiche reflektieren. … Strategien zur Förderung von Soft Skills anwenden (z. B. Selbstreflexion, Zeitmanagement, aktives Zuhören). … Feedback einholen und für die eigene Weiterentwicklung nutzen. … eigene Lernprozesse planen und reflektieren. … unterschiedliche Ausbildungswege beschreiben und unterscheiden (z. B. Lehre, BMS, BHS, AHS). … Informationen zu Bildungswegen aus Texten entnehmen und wiedergeben. … Zusammenhänge zwischen persönlichen Stärken und Bildungswegen erkennen. … eigene Ausbildungsentscheidungen reflektieren und begründen. … das Futur II bilden und korrekt anwenden. … die Funktion des Futur II (Vorzukunft) erklären. … das Futur II von anderen Zeitformen unterscheiden. … Sätze im Futur II formulieren und umformen. … Bestandteile einer Bewerbungsmappe benennen. … einen Lebenslauf inhaltlich und formal richtig erfassen. … eigene Daten strukturiert in einen Lebenslauf eintragen. … einen Lebenslauf handschriftlich erstellen. … einen tabellarischen Lebenslauf am PC gestalten. … auf eine übersichtliche und klare Darstellung achten.
MEINE ZUKUNFT Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …
… digitale Angebote reflektieren und vergleichen. … Informationen zu Büchern recherchieren und nutzen. … Inhalte und Bewertungen von Büchern erfassen. … eigene Leseinteressen einschätzen. … ein Buch begründet beurteilen. … eine eigene Bewertung verfassen und mit anderen Meinungen vergleichen.
TALENTECHECK Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …
BeWerbung – Werbung in eigener Sache
Das Futur II (Vorzukunft)
M2: Soft Skills trainieren
14 Jahre – was nun?
LEHRBUCHKAPITEL
Blick ins Buch
LEHRBUCHKAPITEL
JAHRESPLANUNG „DEUTSCH FÜR ALLE - 4. Klasse“
OLYMPE Verlag
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MONAT November
MONAT Oktober
… Informationen aus vorgegebenen Quellen entnehmen und wiedergeben. … Informationen gezielt suchen und auswählen. … relevante von unwichtigen Inhalten unterscheiden. … Informationen ordnen, strukturieren und zusammenfassen. … Informationen überprüfen und kritisch hinterfragen. … eigene Ergebnisse präsentieren und erläutern. … Merkmale von Sachtexten benennen und erkennen. … Sachtexte von anderen Textsorten unterscheiden. … die Funktion von Sachtexten erklären. … unterschiedliche Sachtextarten erkennen. … den Aufbau eines informativen Sachtextes beschreiben.
INFORMATIONEN DURCH WISSEN Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …
… eigene Daten sachlich und korrekt formulieren. … relevante von weniger wichtigen Informationen unterscheiden. … Angaben knapp und präzise darstellen. … typische sprachliche Muster im Lebenslauf anwenden. … den Aufbau eines Bewerbungsschreibens beschreiben. … Einleitung, Hauptteil und Schluss funktional unterscheiden. … ein Bewerbungsschreiben strukturiert verfassen. … Inhalte logisch und nachvollziehbar gliedern. … eigene Stärken und Qualifikationen darstellen. … einen Bezug zwischen eigener Person und Stelle herstellen. … Argumente für ihre Eignung formulieren. … Zweck und Aufbau eines Motivationsschreibens erklären. … persönliche Motivation und Ziele darstellen. … eigene Interessen mit Ausbildung/Beruf verknüpfen. … überzeugend und adressatengerecht formulieren. … typische Fehler vermeiden (z. B. Umgangssprache, Unklarheit). … ihre Texte sprachlich überarbeiten und verbessern. … unterschiedliche Formen der Bewerbung (E-Mail, Online-Formular) unterscheiden. … grundlegende Anforderungen digitaler Bewerbungen benennen. … eine Bewerbung per E-Mail formal korrekt verfassen. … typische Bestandteile (Betreff, Anrede, Text, Anhang) richtig einsetzen. … Inhalte strukturiert und adressatengerecht darstellen. … auf Vollständigkeit und Übersichtlichkeit achten. … häufige Fehler bei digitalen Bewerbungen erkennen und vermeiden. … die Wirkung ihrer Bewerbung einschätzen.
MEINE ZUKUNFT Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …
Sachtexte
Dein Weg zu neuem Wissen
LEHRBUCHKAPITEL
Klick ins Internet
Worauf du bei deinem Lebenslauf achten solltest
LEHRBUCHKAPITEL
JAHRESPLANUNG „DEUTSCH FÜR ALLE - 4. Klasse“ *
OLYMPE Verlag
MONAT Dezember
MONAT November
M5: Schritt für Schritt zu einem gelungenen Referat
M6: KI für Referate nutzen
LEHRBUCHKAPITEL
… ein Referat planen und vorbereiten. … Informationen zu einem Thema recherchieren und auswählen. … Inhalte strukturieren und gliedern. … Stichwörter für ein Referat erstellen. … ein Thema verständlich präsentieren. … beim Sprechen auf Sprache, Haltung und Auftreten achten. … Medien und Materialien unterstützend einsetzen. … die Bedeutung unbekannter Wörter im Wörterbuch oder Duden online nachschlagen. … anhand von Schlüsselwörtern Referatskärtchen gestalten. … mithilfe von KI Informationen für Referate sammeln und strukturieren. … KI-Ergebnisse kritisch prüfen und bewerten. … relevante von unpassenden Informationen unterscheiden.
Formulierungshilfen
M4: Schaubilder und Grafiken richtig nutzen
Stilistische Mittel in informativen Sachtexten
M3: Recherchieren
Einen informativen Text schreiben
LEHRBUCHKAPITEL
Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …
… Einleitung, Hauptteil und Schluss funktional unterscheiden. … stilistische Mittel erkennen und anwenden. … wertende Ausdrücke durch fachliche Formulierungen ersetzen. … Fachbegriffe den passenden Erklärungen zuordnen. … Erklärungen für Fachbegriffe in verschiedenen Quellen recherchieren. … die Möglichkeiten sprachlicher Vergleiche anwenden. … zielgerichtete Fragestellungen formulieren und passende Quellen auswählen. … Suchstrategien anwenden und relevante Informationen entnehmen. … Informationen strukturieren und kritisch bewerten. … Inhalte in eigenen Worten zusammenfassen. … Ergebnisse präsentieren und Quellen korrekt angeben. … passende Formulierungen für informative Texte anwenden. … geeignete Satzanfänge und Verknüpfungen nutzen. … eigene Formulierungshilfen ergänzen. … Schlüsselwörter in Texten erkennen und Texte vergleichen. … Konzeptblätter vergleichen und Unterschiede erkennen. … Bewertungen abgeben und begründen. … informative Sachtexte verfassen. … Texte anhand einer Checkliste überprüfen und überarbeiten. … Informationen aus Schaubildern und Grafiken entnehmen. … wichtige Daten und Trends erkennen und beschreiben. … Zahlen und Fakten sachlich in Worte fassen. … Schaubilder analysieren und ihre Aussagen erklären. … Informationen aus Grafiken in informative Texte einbauen. … typische Fehler bei der Auswertung vermeiden. … anhand von Schlüsselwörtern und Schaubildern ein Konzeptblatt erstellen. … anhand eines Hörbeispiels ein Konzeptblatt erstellen.
INFORMATIONEN DURCH WISSEN Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …
JAHRESPLANUNG „DEUTSCH FÜR ALLE - 4. Klasse“
OLYMPE Verlag
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MONAT Jänner
MONAT Dezember
Blick ins Buch
Pronomen (Fürwörter), die du bereits kennst Weitere Pronomen (Fürwörter)
Wir wiederholen Wortarten
M7: Gute Prompts schreiben
LEHRBUCHKAPITEL
… Informationen über bekannte Persönlichkeiten recherchieren und auswählen. … wichtige Informationen aus Quellen entnehmen und zusammenfassen. … einen Steckbrief zu einer Persönlichkeit erstellen. … zentrale Lebensdaten und Leistungen strukturiert darstellen. … Zitate verstehen und interpretieren. … eigene Gedanken zu Zitaten formulieren und in einer Mindmap darstellen. … Informationen übersichtlich ordnen und präsentieren. … die Bedeutung von Adjektiven erkennen und erklären. … passende Adjektive zur Personenbeschreibung auswählen und anwenden. … Wörter orthografisch richtig schreiben. … Personen treffend und anschaulich beschreiben. … zwischen Personenbeschreibung und Personencharakteristik unterscheiden. … Merkmale beider Textsorten benennen.
Personencharakteristik
Menschen, die die Welt verändern
LEBENSGESCHICHTEN - WER BIST DU WIRKLICH? Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können … LEHRBUCHKAPITEL
… Informationen eigenständig weiterverarbeiten und formulieren. … Chancen und Grenzen von KI bei der Recherche reflektieren. … KI-Tools ausprobieren und bewerten. … einen Prompt als Arbeitsanweisung an eine KI erklären. … gezielte und verständliche Prompts formulieren. … wichtige Bestandteile eines guten Prompts anwenden. … Prompts überarbeiten und verbessern. … den Einfluss von Formulierungen auf KI-Ergebnisse erkennen. … KI-Ergebnisse kritisch überprüfen und reflektieren. … Wortarten erkennen und benennen. … Wortarten voneinander unterscheiden. … Wörter den richtigen Wortarten zuordnen. … Wortarten in Sätzen bestimmen. … bereits gelernte Pronomen erkennen und benennen. … weitere Pronomenarten erkennen und benennen. … verschiedene Pronomenarten voneinander unterscheiden. … Pronomen im Satz richtig einsetzen. … die Funktion von Pronomen im Satz erklären. … Pronomen in Texten erkennen und bestimmen. … Informationen zu Büchern recherchieren und nutzen. … Inhalte und Bewertungen von Büchern erfassen. … eigene Leseinteressen einschätzen. … ein Buch begründet beurteilen. … eine eigene Bewertung verfassen und mit anderen Meinungen vergleichen.
INFORMATIONEN DURCH WISSEN Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …
JAHRESPLANUNG „DEUTSCH FÜR ALLE - 4. Klasse“ *
OLYMPE Verlag
MONAT Februar
MONAT Jänner
Starke Persönlichkeiten – kurz vorgestellt
… Kurzbeschreibungen von Persönlichkeiten sinnerfassend lesen. … Schlüsselwörter und Beschreibungen passenden Personen zuordnen. … einen eigenen beschreibenden Text verfassen. … einen eigenen Text mithilfe von KI überarbeiten lassen. … KI-Überarbeitungen mit dem eigenen Text vergleichen. … KI-Texte genau analysieren und Fehler erkennen. … die Bedeutung von Adjektiven nachschlagen und erklären. … die richtige Schreibweise von Wörtern einprägen und anwenden. … Partnerdiktate durchführen und zur Rechtschreibsicherung nutzen. … Informationen aus einem Sachtext über Albert Einstein entnehmen und verstehen. … eine Personencharakteristik verfassen. … geeignete Prompts für die Arbeit mit KI formulieren. … mithilfe von KI eine Charakteristik erstellen lassen. … KI-Vorschläge kritisch prüfen und auswählen. … eigene Texte mithilfe von KI überarbeiten und verbessern. … Unterschiede zwischen eigenem Text und KI-Text erkennen und reflektieren. … Gliedsätze und Attributsätze erkennen und benennen. … Hauptsätze, Gliedsätze und Attributsätze voneinander unterscheiden. … passende Konjunktionen und Relativpronomen anwenden. … Gliedsätze und Attributsätze korrekt bilden. … Satzgefüge analysieren und erweitern. … die Funktion von Glied- und Attributsätzen im Satz erklären. … Informationen aus einem Hörtext entnehmen und einen Merktext vervollständigen. … Merkmale der literarischen Charakteristik erkennen und benennen. … zwischen Personencharakteristik und literarischer Charakteristik unterscheiden.
Die literarische Charakteristik
Gliedsätze und Attributsätze
Menschen, die die Welt verändern
LEHRBUCHKAPITEL
Satzanfänge für eine Personencharakterisierung
Sag`s genauer! – Personen treffend beschreiben
Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …
… Personencharakteristiken analysieren und auswerten. … Eigenschaften von Figuren anhand von Textstellen beschreiben und begründen. … treffendere Formulierungen für Beschreibungen finden. … passende Wörter gezielt einsetzen, um Personen genauer zu beschreiben. … Eigenschaften sprachlich differenziert ausdrücken. … geeignete Adjektive und Formulierungen anwenden. … Informationen für eine Charakterisierung stichwortartig festhalten. … einen Stichwortzettel zur Vorbereitung einer Charakterisierung erstellen. … passende Satzanfänge für Einleitung, Hauptteil und Schluss kennenlernen und anwenden. … KI zur Unterstützung bei der Texterstellung nutzen. … Unterschiede zwischen selbst verfassten und KI-generierten Texten erkennen. … KI-Texte analysieren und kritisch beurteilen. … Stärken und Schwächen von Texten beschreiben. … eine Checkliste zur Überarbeitung von Personencharakteristiken erstellen.
LEBENSGESCHICHTEN - WER BIST DU WIRKLICH? Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können … LEHRBUCHKAPITEL
JAHRESPLANUNG „DEUTSCH FÜR ALLE - 4. Klasse“
OLYMPE Verlag
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MONAT April
MONAT März
MONAT Februar
LEHRBUCHKAPITEL Schreiben mit Stil
… alternative Einleitungen und Schlüsse verfassen. … Redewendungen und Überleitungswörter passend anwenden. … KI-Ideen analysieren und für eigene Texte nutzen. … KI-Antworten kritisch hinterfragen und überprüfen. … Erörterungen mithilfe einer Checkliste überarbeiten und verbessern.
Die Erörterung
Themen, die uns bewegen
M8: Brainstorming
LEHRBUCHKAPITEL
Blick ins Buch
Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …
… Schritte eines Brainstormings lesen und anwenden. … Ideen zu einem Thema sammeln und strukturieren. … verschiedene Brainstormingmethoden kennenlernen und ausprobieren. … passende Ideen für Schreibaufgaben auswählen und weiterentwickeln. … Kurztexte lesen und zentrale Fragestellungen erfassen. … Brainstormings zu Themen und Fragestellungen erstellen. … Argumente sammeln und ordnen. … den Aufbau eines Arguments (3B-Schema) wiederholen und anwenden. … Argumentationsketten aufbauen und formulieren. … starke und schwache Behauptungen unterscheiden. … passende Begründungen und Beispiele zu Behauptungen finden. … Argumente nachvollziehbar formulieren. … den Aufbau einer Erörterung beschreiben. … zwischen linearer und dialektischer Erörterung unterscheiden. … Brainstormings zu einem Thema erstellen. … Fragen zu einem Text formulieren und bearbeiten. … Informationen selbstständig recherchieren und Quellen angeben. … Grafiken vergleichen und auswerten. … Argumente für und gegen ein Thema sammeln und formulieren. … Erörterungen lesen, analysieren und beurteilen.
ARGUMENTIEREN UND ERÖRTERN Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …
… Texte mithilfe einer Checkliste analysieren. … wichtige Informationen zu einer Figur strukturieren. … eine Mindmap zu Anne Frank erstellen. … Informationen zu Büchern recherchieren und nutzen. … Inhalte und Bewertungen von Büchern erfassen. … eigene Leseinteressen einschätzen. … ein Buch begründet beurteilen. … eine eigene Bewertung verfassen und mit anderen Meinungen vergleichen.
LEBENSGESCHICHTEN - WER BIST DU WIRKLICH? Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können … LEHRBUCHKAPITEL
JAHRESPLANUNG „DEUTSCH FÜR ALLE - 4. Klasse“ *
OLYMPE Verlag
MONAT Mai
MONAT April
… eine Kurzgeschichte hörend erfassen. … Merkmale der Kurzgeschichte aus einem Hörtext erkennen. … typische Merkmale der Kurzgeschichte mithilfe einer Tabelle benennen. … Kurzgeschichten analysieren und untersuchen. … wichtige Textstellen erkennen und interpretieren. … Ergebnisse strukturiert festhalten. … digitale und analoge Collagen gestalten. … Bilder, Wörter und Symbole passend auswählen und kombinieren. … Inhalte kreativ darstellen. … Gestaltungsmittel gezielt einsetzen. … eigene Ideen visuell umsetzen und präsentieren. … Urheberrechte beachten und Quellen korrekt angeben. … Collagen zum Thema „Krieg und Frieden“ gestalten. … Gedanken und Aussagen kreativ darstellen. … sich über Collagen austauschen und eigene Gestaltungen erläutern. … unterschiedliche Sichtweisen diskutieren. … Zitate zum Thema lesen und interpretieren. … eigene Interpretationen begründen und vergleichen. … Gedichte analysieren und zentrale Aussagen erkennen. … sprachliche Gestaltungsmittel in Gedichten untersuchen. … eine Inhaltsangabe verfassen. … wichtige Inhalte sachlich und chronologisch wiedergeben. … Kurzgeschichten lesen und analysieren. … zentrale Handlungsschritte erkennen und ordnen. … Handlungsabläufe in chronologischer Reihenfolge auflisten. … eine Checkliste zur Überprüfung von Inhaltsangaben anwenden. … eigene Texte überarbeiten und verbessern.
KURZGESCHICHTEN - SHORT STORYS Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …
… Adverbien erkennen und benennen. … verschiedene Arten von Adverbien unterscheiden. … Adverbien im Satz richtig verwenden. … die Funktion von Adverbien erklären. … passende Adverbien zur genaueren Beschreibung einsetzen. … Erb-, Lehn- und Fremdwörter unterscheiden. … die Herkunft von Wörtern erkennen und benennen. … typische Merkmale von Erb-, Lehn- und Fremdwörtern beschreiben. … Wörter korrekt verwenden und schreiben.
ARGUMENTIEREN UND ERÖRTERN Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …
Eine Inhaltsangabe schreiben
Krieg und Frieden
Collagen
Kurz und bündig
LEHRBUCHKAPITEL
Erb-, Lehn- und Fremdwörter
Das Adverb (Umstandswort)
LEHRBUCHKAPITEL
JAHRESPLANUNG „DEUTSCH FÜR ALLE - 4. Klasse“
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MONAT Juni
MONAT Mai
… Liebesgedichte kreativ vervollständigen. … Zitate zum Thema Liebe auswählen und begründen. … Textausschnitte aus Romeo und Julia lesen und verstehen. … innere Monologe verfassen. … Inhalte eines Prologs schriftlich wiedergeben. … einen Nachruf auf Romeo oder Julia schreiben.
SCHMETTERLINGE IM BAUCH Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …
… passende Satzanfänge für Einleitung, Hauptteil und Schluss kennenlernen und anwenden. … Inhaltsangaben verfassen. … Texte vergleichen und Unterschiede erkennen. … KI zur Verbesserung von Texten nutzen. … KI-Vorschläge kritisch hinterfragen und bewerten. … Informationen im Internet recherchieren und kurze Informationstexte schreiben. … Kurzgeschichten lesen und analysieren. … eigene Gedanken zu Texten formulieren und festhalten. … sprachliche Gestaltungsmittel erkennen und benennen. … verschiedene Stilmittel unterscheiden. … die Wirkung sprachlicher Mittel erklären. … sprachliche Gestaltungsmittel gezielt anwenden. … Texte sprachlich gestalten und verbessern. … verschiedene Erzählperspektiven erkennen und benennen. … die Wirkung unterschiedlicher Erzählperspektiven erklären. … Erzählperspektiven in Texten analysieren. … passende Textstellen zur Begründung heranziehen. … Konjunktiv I und Konjunktiv II erkennen und bilden. … zwischen den beiden Möglichkeitsformen unterscheiden. … Konjunktiv I in der indirekten Rede anwenden. … Konjunktiv II zur Beschreibung von Möglichkeiten, Wünschen und Vorstellungen verwenden. … passende Verbformen korrekt einsetzen. … typische Fehler vermeiden. … Informationen zu Büchern recherchieren und nutzen. … Inhalte und Bewertungen von Büchern erfassen. … eigene Leseinteressen einschätzen. … ein Buch begründet beurteilen. … eine eigene Bewertung verfassen und mit anderen Meinungen vergleichen.
KURZGESCHICHTEN - SHORT STORYS Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …
LOVE
LEHRBUCHKAPITEL
Möglichkeitsformen: Konjunktiv I und II
Erzählperspektiven – Wer erzählt wie?
Sprachliche Gestaltung und Stilmittel
Satzanfänge für eine Zusammenfassung
LEHRBUCHKAPITEL
JAHRESPLANUNG „DEUTSCH FÜR ALLE - 4. Klasse“ *
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MONAT Juni
… Inhaltsangaben fortsetzen und erweitern. … kreative Schreibaufgaben umsetzen. … eine Foto-Lovestory gestalten. … eigene Liebesgeschichten verfassen. … Ideen und Zukunftsvorstellungen mithilfe einer Mindmap darstellen. … kreative Fortsetzungen zu literarischen Texten entwickeln. … Unterschiede zwischen Liebe vor 400 Jahren und heute erkennen und beschreiben. … berühmte Liebespaare kennenlernen und vergleichen. … typische Merkmale von Liebesgeschichten erkennen. … Redewendungen zum Thema Liebe den richtigen Bedeutungen zuordnen. … erklären, was eine Rollenbiografie ist. … Merkmale und Aufbau einer Rollenbiografie beschreiben. … sich in eine literarische Figur hineinversetzen. … Gedanken, Gefühle und Eigenschaften einer Figur darstellen. … Informationen aus einem Text für eine Rollenbiografie auswählen. … eine Rollenbiografie verfassen. … BookTok kennenlernen und beschreiben. … erklären, wer BookTok nutzt und warum es beliebt ist. … Informationen in eigenen Worten wiedergeben. … Chancen und Risiken von BookTok diskutieren. … Argumente für und gegen BookTok formulieren. … eigene Meinungen begründet darstellen. … passende Nomen, Adjektive und Verben für Liebesgeschichten sammeln und ordnen. … den Begriff „Trope“ erklären. … typische Tropes in Geschichten erkennen und benennen. … Tropes verschiedenen Geschichten zuordnen. … die Wirkung von Tropes beschreiben. … Tropes für eigene Geschichten nutzen. … kreative Ideen für Geschichten entwickeln. … Satzanfänge für Rollenbiografien kennenlernen und anwenden. … eine eigene Liebesgeschichte verfassen. … sich in Figuren hineinversetzen. … zu einer Figur eine Rollenbiografie erstellen.
SCHMETTERLINGE IM BAUCH Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …
Geschichtenbausteine – TROPES
BookTok – Wenn TikTok zum Leseort wird
Eine Rollenbiografie – was ist das?
LEHRBUCHKAPITEL
JAHRESPLANUNG „DEUTSCH FÜR ALLE - 4. Klasse“
OLYMPE Verlag
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MONAT Juni
… das Gedicht Die Lorelei von Heinrich Heine kennenlernen und verstehen. … das Hauptthema des Gedichtes erkennen und beschreiben. … Inhalte und Stimmung eines Gedichtes erfassen. … ein Gedicht auswendig lernen und gestaltend vortragen. … Gedichte mit unterschiedlicher Stimmung präsentieren. … sprachliche und inhaltliche Wirkungen beschreiben. … einen Zeitungsartikel zum Schiffsunglück und zur Lorelei verfassen. … Informationen sachlich und strukturiert darstellen. … den Gleichsetzungsnominativ erkennen und benennen. … Satzglieder im Nominativ bestimmen. … den Gleichsetzungsnominativ richtig verwenden. … passende Satzbeispiele bilden. … Unterschiede zwischen Gleichsetzungsnominativ und anderen Satzgliedern erkennen. … das Partizip I erkennen und bilden. … das Partizip I von anderen Verbformen unterscheiden. … Partizipien passend in Sätzen verwenden. … die Wirkung des Partizip I in Texten beschreiben. … Sätze mit dem Partizip I formulieren und erweitern. … Informationen zu Büchern recherchieren und nutzen. … Inhalte und Bewertungen von Büchern erfassen. … eigene Leseinteressen einschätzen. … ein Buch begründet beurteilen. … eine eigene Bewertung verfassen und mit anderen Meinungen vergleichen.
SCHMETTERLINGE IM BAUCH Lernziel: Die Schülerinnen und Schüler können …
Blick ins Buch
Das Partizip I (Partizip Präsens)
Der Gleichsetzungsnominativ
Liebe ist Poesie
LEHRERBUCHKAPITEL
JAHRESPLANUNG „DEUTSCH FÜR ALLE - 4. Klasse“
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Arbeitsblatt 1 / KOPIERVORLAGE
Talentecheck
NAME:
DATUM:
FIND YOUR TALENTS Über welche Talente verfügst du? Folge Schritt für Schritt dieser Anleitung und du kannst sie entdecken! 1. Nimm dir ein paar Minuten Zeit und notiere alles, was du einmal gerne ausprobieren möchtest, aber bisher noch nie gemacht hast! 2. Schreibe auch all jenes auf, das du vielleicht schon einmal ausprobiert hast, aber du einfach gerne noch einmal machen würdest, weil es dir Spaß gemacht hat! 3. Notiere zuletzt deine persönlichen Eigenschaften und Fähigkeiten (zum Beispiel: fantasievoll oder Kommunikationsfähigkeit)! 4. Zum Abschluss liest du dir deine Liste durch und markierst all jene Punkte, bei welchen du glaubst, dass ein Talent dahinterstecken könnte!
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Lernstandserhebung
Talentecheck
NAME:
DATUM:
ANTWORTEN, DIE DU KENNEN SOLLTEST – Löse folgende Aufgabenstellungen! ALLGEMEINWISSEN – ÖSTERREICH Ergänze die Antworten!
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1) Wie viele Bundesländer hat Österreich? 2) Welches Bundesland ist das größte? 3) Wie heißt das westlichste Bundesland? 4) Wie heißt der längste Fluss in Österreich? 5) Wie heißt Österreichs höchster Berg? MATHEMATIK 1) Welche Grundrechnungsart fehlt? Ergänze! Addition Division Subtraktion
4/
2) Zu welcher geometrischen Figur passt die folgende Formel? Kreuze an! A = π.r2 O Quadrat O Kreis O Trapez O Dreieck O Rechteck 3) Ergänze! Eine Jeans kostet € 40,--. Du erhältst 20 % Rabatt. Wie viel bezahlst du für die Jeans? Ich muss € für die Jeans bezahlen. 4) Kreuze an! Ein Wagen verbraucht auf 100 km 8 Liter Benzin. Wie viel Liter verbraucht dieser Wagen auf einer Strecke von 250 km? O 16 l O 18 l O 20 l O 22 l O 24 l DEUTSCH 1) Unterstreiche die Prädikate im Satz! Ich kann nicht länger auf dich warten. 2) Richtig oder falsch? Der folgende Satz entspricht folgendem Satzgliedmuster. S – P – O4 – PO
Ich freue mich über deinen Besuch.
O richtig
O falsch
3) Finde in folgendem Satz den Rechtschreibfehler! Markiere diesen! Beim wandern habe ich mir den Knöchel verletzt.
11 – 12: 9 – 10: 7 – 8: 5 – 6: unter 4:
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Du bist wahrhaft eine Meisterin/ein Meister der deutschen Sprache. Du hast dir viel gemerkt. Du weißt schon einiges. Du solltest noch viel üben! Du solltest diese Bereiche im Buch noch einmal üben!
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LÖSUNGEN Lösungen Sprachbuch S. 15 - 22 16/3
Zeile 1: intellektuell, intellektuell, sozial, Zeile 2: praktisch, künstlerisch, künstlerisch Zeile 3: sozial, intellektuell, praktisch
17/2
HB1: Rund 63 000 Jugendliche im Alter zwischen 13 und 14 Jahren nehmen pro Jahr/jährlich am TalenteCheck teil. Diese Testungen finden entweder direkt an den Schulen oder in Einrichtungen der Wirtschaftskammer statt und dauern zwischen 90 Minuten und 4 ½ Stunden. Getestet werden sprachliche, rechnerische, räumliche, kreative, praktische und sozialemotionale Begabungen. Hinzu kommen Aufgaben zur Feststellung der Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit, des handwerklichen Geschicks, des technischen Verständnisses und der Merkfähigkeit. Außerdem kommt ein Interessens- und Neigungstest hinzu. Mit Ausnahme der Bundesländer Kärnten und Steiermark sind die TalenteChecks gratis.
Lösungen Leseteil S. 9 - 16 10/1
Warum reden alle von Talenten? * Was ist Talent überhaupt? * Kann man Talente testen?
10/2
Lösungsvorschlag: Wie wird der Begriff „Talent“ (im Duden) definiert? * Von welchen Einflussfaktoren ist Erfolg abhängig?
10/3
Individualität: die Summe aller Eigenschaften, die die Besonderheit eines Menschen ausmacht * Mentorin/Mentor: erfahrener Beraterin/erfahrener Berater
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a) Individualität: die Summe aller Eigenschaften, die die Besonderheit eines Menschen ausmacht * Mentorin/Mentor: erfahrene Beraterin/erfahrener Berater b) Talent = 3 000 Schekel = 60 Minen = 36 – 41 kg c) Menschen, denen eingeredet wird, dass sie nicht gut sind, schneiden in Testaufgaben schlechter ab. Wer außerdem unentwegt an sich zweifelt, kann nicht dauerhaft überdurchschnittliche Leistungen erbringen. d) wirtschaftliche Faktoren: Arbeitslosigkeit, Bildungsniveau, Importgeschäfte, Exportgeschäfte * soziale Faktoren: Familienstruktur, Religion, Lebensstil
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neugierig
Talente streben nach persönlicher und beruflicher Weiterentwicklung.
visionär
Talente sind ihrer Zeit mit neuen Ideen voraus und setzen sich mit diesen intensiv auseinander.
leistungsmotiviert
Talenten sind Wertschätzung von anderen und ihr Status wichtig.
anspruchsvoll
Talente wissen, was sie können und wie wertvoll ihre Leistung ist.
mobil
Talente interessieren sich für Neuerungen, interessante Ideen und ständige Weiterentwicklung.
stolz
Talente suchen ständig nach neuen Herausforderungen und sind deshalb ständig gedanklich in Bewegung.
individuell
Talente wissen, was sie wollen und was sie für die Verwirklichung ihrer Ideen benötigen.
selbstbewusst
Talente arbeiten nach ihren eigenen Methoden und Vorstellungen.
12/2
negativ: neugierig Vernachlässigung der Routinearbeit * mobil Bereitschaft, häufiger den Arbeitsplatz zu wechseln * individuell Schwierigkeit bei der Anpassung an vorgegebene Methoden * visionär Demotivation, wenn die Idee (noch) nicht umgesetzt werden kann
13/1
von oben nach unten: 4, 5, 7, 9, 3, 1, 10, 2, 8, 6, 12, 11
13/2
ausdauernd * ehrlich * fürsorglich * mitfühlend * teamfähig * höflich * selbstständig * kommunikativ * egoistisch * humorvoll
14/1
ABSCHRIFT: Begabung, individuelle Disposition zu bestimmten Leistungen, zum einen auf die Gesamtheit eines individuellen Befähigungssystems (Gesamt-B) bezogen, zum anderen auf einzelne Komponenten (z. B. intellektuelle, kreative B.) oder auf die einzelnen Bereiche, in denen bestimmte B. wirksam werden (Einzel-B., Sonder-B., z. B. musikal., techn., mathemat., sprachl. B.). Die Intelligenz gilt als eine Form der Begabung, die sich auf den Bereich des diskursiven Denkens und erkennendunterscheidenden Problemlösens konzentriert.
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LÖSUNGEN Lösungen Leseteil S. 9 - 16 14/1
Entstehung und Ausprägung von B. werden je nach psycholog. Theorie in unterschiedl. Verhältnis auf die Faktoren der ererbten Anlage und auf die Einflüsse der Umwelt (– Milieu) zurückgeführt, die die Entfaltung von Anlagen fördern oder hemmen können (Kreativität). Mitbestimmend für die Art der B. sind Intelligenzstruktur, Persönlichkeitsfaktoren, Interessen und Leistungsmotivation. Die Auffassung von B. als auf bestimmte Kultusbereiche gerichtete Lernfähigkeit (HEINRICH ROTH) sieht B. durch die Fähigkeiten zu schöpfen. Denken und zur ›aktiven Gestaltung‹ der Umwelt (Kreativität) gekennzeichnet und damit als ein sich veränderndes Produkt von Lernerfahrungen.
Lösungen LehrerInnenheft S. 13 - 14 AB 1
individuelle Lösung
LSTE
ALLGEMEINWISSEN – ÖSTERREICH 1) neun 2) Niederösterreich 3) Vorarlberg 4) Donau 5) Großglockner MATHEMATIK 1) Multiplikation 2) Kreis 3) € 32,-4) 20 l DEUTSCH 1) Ich kann nicht länger auf dich warten. 2) richtig 3) Beim wandern… ( Beim Wandern…)
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Arbeitsblatt 1 / KOPIERVORLAGE
Meine Zukunft
NAME:
DATUM:
SOFT SKILLS UND HARD SKILLS 1. Fülle die Lücken!
soziale * fachliche * persönliche Hard Skills sind ____________________ Fähigkeiten, die man lernen und nachweisen kann. Soft Skills sind ____________________ und ___________________ Fähigkeiten. 2. Ordne die Begriffe passend zu!
Progr
Kreativität
eit higk
amm
ä
f Team
hreiben
Maschinesc Freundli
chkeit
Gute Englischkenntnisse
n erstellen
e Rechnung
Präsentationen gestalten
SOFT SKILLS
ieren
er Diplom
Zeugnis od eit
Zuverläs
Pünktlichk sigkeit
Gedu
ld
HARD SKILLS
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Arbeitsblatt 2 / KOPIERVORLAGE
Meine Zukunft
NAME:
DATUM:
MEINE STÄRKEN 1. Welche Soft Skills treffen auf dich zu? Kreuze an! freundlich
teamfähig
kreativ
hilfsbereit
zuverlässig
motiviert
geduldig
selbstbewusst
organisiert
verantwortungsbewusst
2. Wähle drei Eigenschaften aus und beschreibe jeweils eine Situation, in der du diese Fähigkeit gezeigt hast! 1.
2. 3.
3. Selbstreflexion – Überlege und notiere!
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Das kann ich schon gut
Das möchte ich noch verbessern
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Arbeitsblatt 3 / KOPIERVORLAGE
Meine Zukunft
NAME:
DATUM:
DAS FUTUR II (Vorzukunft) 1. Setze die Verben ins Futur II! In einer Stunde ______________ wir den Film _____________________. (anschauen) Bis morgen _______________ du das Buch _______________________. (lesen) Bald ________________ ihr die Prüfung __________________________. (schaffen) In zehn Minuten _______________ der Bus _______________________. (abfahren) Nächstes Jahr ________________ sie die Schule ___________________. (beenden) Bis heute Abend ______________ ich mein Zimmer ________________________. (aufräumen) 2. Unterstreiche alle Sätze im Futur II! Morgen werde ich lange schlafen. Bis dahin wird er alles erledigt haben. Sie hatte ihre Hausübung vergessen. Bald werden wir angekommen sein. Ich esse jetzt mein Frühstück. Ihr werdet das sicher verstanden haben. In einer Stunde wird der Zug abgefahren sein. Bis zum Abend werden sie das Haus gestrichen haben. Wir spielen morgen Fußball. Nächste Woche wird sie ihre Prüfung bestanden haben. Der Hund schläft unter dem Tisch. Bis zum Ferienbeginn werdet ihr das Buch gelesen haben. Bis morgen wird der Schnee geschmolzen sein. Gestern besuchten wir unsere Großeltern.
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Lernstandserhebung
Meine Zukunft
NAME:
DATUM:
1. Ordne richtig zu! Schreibe dazu „Soft Skill“ oder „Hard Skill“ auf die Linie! Teamfähigkeit:
8/
4/
10/
Englischkenntnisse: Zuverlässigkeit: Computerprogramme bedienen: Geduld: Rechnungen erstellen: Kreativität: Präsentationen gestalten: 2. Eigene Stärken – Nenne zwei Soft Skills und zwei Hard Skills, die du besitzt! Soft Skills 1. 2. Hard Skills 1. 2. 3. Bilde das Futur II! 1. Bis morgen 2. In einer Stunde
ich mein Buch wir den Film
. (lesen) . (anschauen)
3. Bald
ihr die Prüfung
. (schaffen)
4. Morgen
sie das Zimmer
. (aufräumen)
5. In zehn Minuten
der Bus
. (abfahren)
6. Bis nächste Woche
du alles
7. Bis heute Abend
ihr das Essen
. (kochen)
8. In wenigen Tagen
ich den Brief
. (schreiben)
9. Bis zum Wochenende
wir den Garten
10. In einem Jahr
20
sie ihr Studium
. (verstehen)
. (aufräumen) . (abschließen)
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Lernstandserhebung
Meine Zukunft
NAME:
DATUM:
4. Futur I oder Futur II? – Schreibe die richtige Zeitform auf!
8/
Ich werde morgen Fußball spielen. Bis morgen werde ich die Hausübung gemacht haben. Bald werden wir angekommen sein. Ich werde am Wochenende meine Oma besuchen. Bis heute Abend werde ich mein Zimmer aufgeräumt haben. Nächste Woche werden wir einen Ausflug machen. Bis zum Schulbeginn werdet ihr alle Bücher gelesen haben. Morgen wird es den ganzen Tag regnen. 5. Stark oder schwach? – Kreuze an! 12/ Satz
stark
schwach
Ich arbeite zuverlässig und sorgfältig.
Vielleicht bin ich geeignet.
Ich lerne gerne Neues.
Ich hoffe halt, dass ich genommen werde.
Durch mein Praktikum konnte ich Erfahrungen sammeln.
Ich bin manchmal pünktlich.
Ich erledige Aufgaben selbstständig und gewissenhaft.
Ich glaube, dass ich ganz gut ins Team passe.
Ich bin motiviert und übernehme gerne Verantwortung.
Vielleicht könnte ich die Stelle gut machen.
Ich arbeite gerne im Team und bin belastbar.
Ich bin nicht sicher, ob ich alle Anforderungen erfülle.
25 – 42: 20 – 24: 15 – 19: 9 – 14: unter 9:
Du bist wahrhaft eine Meisterin/ein Meister der deutschen Sprache. Du hast dir viel gemerkt. Du weißt schon einiges. Du solltest noch viel üben! Du solltest diese Bereiche im Buch noch einmal üben!
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LÖSUNGEN Lösungen Sprachbuch S. 23 - 47 26/1
von oben nach unten: Motivation ist die Kraft, die dich antreibt, Ziele zu verfolgen und Herausforderungen zu meistern. * Vorbildfunktion hast du, wenn du durch dein Verhalten und deine Handlungen anderen als positiver Leitfaden dienst und sie inspirierst. * Wertschätzung bedeutet, die Einzigartigkeit und den Wert anderer anzuerkennen und zu respektieren, was Beziehungen stärkt. * Umgangsformen sind die Art und Weise, wie du höflich und respektvoll mit anderen umgehst, wie zum Beispiel durch Höflichkeit und Freundlichkeit. * Zeitmanagement bedeutet, deine Aufgaben effizient zu planen und Prioritäten zu setzen, um Termine einzuhalten und produktiv zu sein. * Eigenverantwortung zeigt sich, wenn du deine eigenen Entscheidungen triffst und die Verantwortung für deine Handlungen übernimmst. * Teamfähigkeit bedeutet, dass du gut mit anderen zusammenarbeitest und gemeinsam Ziele erreichst. * Konfliktlösung ist die Fähigkeit, Meinungsverschiedenheiten friedlich und konstruktiv zu klären.
29/4
PTS/ BMS FMS Welche Schultypen schließen mit einer Matura ab?
BHS
AHS
X
X
In welchem Schultyp kann ich bereits mit 18 Jahren eine Matura machen? Peter möchte als KFZ-Techniker arbeiten. Mit welchem Schultyp kann er in kürzester Zeit sein Ziel erreichen?
X X
Emilia will eine praxisorientierte Ausbildung, die nicht länger als drei Jahre dauern soll. Welchen Schultyp würdest du empfehlen?
X X
In welchen Schultypen erhältst du auch eine Berufsausbildung? Welche Schultypen haben die kürzeste Ausbildungsdauer?
X
X
X X
Welche Schulform vermittelt nur allgemeinbildende Lerninhalte? 30/6
Die Ausbildung wird sowohl in einem Betrieb als auch in einer Berufsschule gemacht. * durch den Besuch eines einjährigen Aufbaulehrganges
30/8
richtig falsch Der Besuch einer Universität setzt die Fähigkeit zur Selbstorganisation voraus.
X X
Eine FH verbindet eine theoretische mit einer wissenschaftlichen Ausbildung. Primarschullehrer und -lehrerinnen müssen eine PH besuchen.
X X
Ein Kolleg kann gleich nach einem positiven Lehrabschluss besucht werden. Der Besuch eines Kollegs ist auch für Berufstätige möglich.
X
An einer FH ist ein Berufspraktikum verpflichtend vorgesehen.
X
Den Mastertitel erwerben Lehramtsstudierende vor dem Bachelortitel.
X
Die kürzeste Studiendauer beträgt an Universitäten ein Jahr.
X
32/1
FUTUR II: Bis zum Ende des Schuljahres werde ich meine Stärken besser erkannt haben. Ich werde doch nicht beim Aufnahmetest versagt haben? Ich denke, Bleta wird das Praktikum nicht gefallen haben. Aber in einem Jahr wird er sich schon richtig entschieden haben. In ein paar Monaten werden wir die ersten wichtigen Entscheidungen für unsere Zukunft getroffen haben. In ein paar Jahren werden wir schon alle unsere Ausbildungen abgeschlossen haben.
33/2
werden gemacht haben * werden gewesen sein * werden eingeschrieben haben * werden gegangen sein * werden gewartet haben * werden studiert haben * werden verstanden haben * werden gekommen sein * werden geblieben sein
33/3
2*1*2*1*2*1*1*2*2*2
33/4
Die Gäste werden endlich nach Hause gegangen sein. * Ihr werdet gar nicht den Chef gefragt haben. * Paul wird alle Prüfungen bis Juli bestanden haben. * Zum Wochenende wird Mario für den Aufnahmetest gelernt haben. * Bis Jahresende werden wir mindestens zwei Mal in den Urlaub gefahren sein. * Du wirst den Lebenslauf bis morgen geschrieben haben. * Alina wird ihn schon einmal gesehen haben. * Ihr werdet euch bald beruhigt haben.
33/5
Wird Maximilian in zwei Monaten seine (die) Ausbildung zum Koch angefangen haben? * Wird Elena morgen auf Besuch in den Betrieb gekommen sein? * Wird das Praktikum schnell vorübergegangen sein? * Wird er seine(n) Fehler eingesehen haben? * Wird Enisa bis zum Jahresende eine Auszeichnung für ihre Leistung erhalten haben? * Werden alle Hilfe beim Lernen gebraucht haben? * Wirst du in der neuen Schule Nachhilfe in Mathematik benötigt haben? * Wird er nächste Woche sein erstes Gehalt erhalten haben? * Werde ich wie immer Glück gehabt haben?
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LÖSUNGEN Lösungen Sprachbuch S. 23 - 47 37/1
Inhaltliche Kriterien (GRÜN): Was soll ich überhaupt schreiben? * Welche Hobbys oder Schulfächer kann ich als Stärke darstellen? * Welche Stärken habe ich? * Wie kann ich mich von anderen abheben? * Was erwartet das Unternehmen? * Wie zeige ich, dass ich motiviert bin, obwohl ich keine Berufserfahrung habe? Formale Kriterien (ROT): Wie sieht ein Bewerbungsschreiben überhaupt aus? * Wie formuliere ich höflich und passend? * Wem schreibe ich eigentlich? * Wie lange darf das Anschreiben sein? * Wie wichtig sind Rechtschreibung und Grammatik? * Was muss in den Briefkopf? * Wie schreibe ich die Adresse richtig? * Wie beginne ich, dass es nicht langweilig klingt?
39/2
von oben nach unten: Absender * Empfänger * Ort, Datum * Betreff * Anrede * Text * Grußformel und Unterschrift
40/4
Lösungsvorschläge: kein Absender * Hervorheben der persönlichen Motivation * keine näheren Angaben zur Person * verstärktes Hervorheben der Kompetenzen * keine Beilagen
41/1
Ich bewerbe mich, weil ich bereits im Tierheim gearbeitet und dort gute Erfahrungen gesammelt habe. Außerdem liebe ich Tiere. Ich bin sehr motiviert und arbeite stets pünktlich und zuverlässig. Deshalb halte ich mich für die richtige Person für den Job.
41/2
Ich habe schon viele Dinge in Vereinen gemacht. – Ich habe im Fußballverein als Kapitän Verantwortung übernommen. Ich bin ziemlich gut mit Computern. – Ich kann gut mit MS Word, PowerPoint und Excel umgehen. Ich bin eigentlich ganz gut in Sprachen. – Ich spreche fließend Deutsch und Englisch und lerne gerade Französisch. Ich war irgendwie bei einem Praktikum. – Ich habe ein einwöchiges Praktikum im Supermarkt XY gemacht.
41/3
Ich habe in der Schule an mehreren Projekten und Gruppenarbeiten aktiv mitgearbeitet. Ich gehe freundlich auf andere zu und kann gut im Team mit anderen zusammenarbeiten.
43/1
C
44/6
ERDE * SUCHEN * GLAS * ÄRZTIN * TEST
Lösungen Leseteil S. 17 - 24 18/2
Lösungsvorschlag: 1. Elena ist 14 Jahre alt und besucht derzeit eine Polytechnische Schule. Ihre Mutter und ihr Vater führen gemeinsam eine Pension in Tirol. Elenas Bruder, Franz, studiert. 2. Sie will eine weiterführende Schule – eine HTL – besuchen. 3. Sie liebt den Umgang mit Zahlen. 4. Der Verbleib Elenas in der Pension wurde bereits beschlossen. Zudem würden Elena durch die Übernahme der Pension finanzielle Sorgen erspart bleiben. Außerdem braucht Elenas Mutter die Hilfe ihrer Tochter, da sie krank ist. Zuletzt halten sie nicht viel davon, dass ein Mädchen eine technische Schule besucht. 5. VORTEILE: Elena hat ihren eigenen Besitz und ist ihr eigener Chef. Sie könnte außerdem ihre kranke Mutter unterstützen und müsste sie dann auch nicht enttäuschen. Außerdem erspart sie sich, einen Arbeitsplatz zu suchen. NACHTEILE: Sie würde eine Arbeit verrichten, die ihr keinen Spaß macht. Als Inhaberin der Pension ist sie 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr die Chefin – sie wäre dadurch jederzeit für alles verantwortlich.
20/2
A. ist der erste Kontakt zum Arbeitgeber. B. soll dem Leser/der Leserin einen ersten Überblick verschaffen C. wird auch als „Dritte Seite“ bezeichnet. D. werden chronologisch geordnet. E. sollen Wissen, Fähigkeiten und Stärken in den Vordergrund gestellt werden. F. wird das auch nicht am Arbeitsplatz tun.
21/1
a) Bürokauffrau * b) Carina persönlich * c) Deutsch und Englisch * d) kontaktfreudiger * e) nicht gerne im Mittelpunkt steht * f) nervös * g) sich die Firma bei ihr melden würde, sobald eine Entscheidung gefallen ist.
21/2
grün: aktives Zuhören * Recherche über das Unternehmen * Nachfragen rot: Zaghaftigkeit oder Redeschwall * Unpünktlichkeit * Arbeitszeiten hinterfragen * beim Reden unterbrechen * Forderungen stellen * nachlässig gekleidet sein * Antworten auf mögliche Fragen auswendig lernen
22/2
Seitenspalte: von oben nach unten: befürworten * Kleinmaleins * Pfennig * vermögen (vermochten) * Ranzen * Ondulieren * Hospitantin * Innungsmeister * unverwandt * renommiert
23/3
- Name: Erich Kästner - Geboren: 23.2.1899, Dresden - Gestorben: 29.7.1974, München - Beruf: Schriftsteller, Journalist, Kinderbuchautor
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LÖSUNGEN Lösungen Leseteil S. 17 - 24 23/3
- Wichtige Stationen: Dresden – Leipzig – Berlin – München - Epoche: 20. Jahrhundert (Weimarer Republik, NS-Zeit, Nachkriegszeit) - Bekannte Werke: „Emil und die Detektive“, „Das fliegende Klassenzimmer“, „Fabian“ - Themen: Kindheit, Gerechtigkeit, soziale Unterschiede, Kriegskritik - Stil: einfache Sprache, Humor, Ironie, moralische Botschaft
23/4
mögliche Antworten: Warum musste Erich Kästners Mutter einen Beruf erlernen? Sie wollte zusätzlich Geld verdienen, damit ihr Sohn später Lehrer werden kann, weil der Verdienst des Vaters dafür nicht ausreichte. * Was ändert sich für Erich, als seine Mutter arbeitet? Er ist viel allein, erledigt mehr Hausarbeiten und Besorgungen selbst und muss seinen Alltag stärker eigenständig organisieren. * Welche Eigenschaften sind bei Erichs Mutter besonders deutlich zu erkennen? Sie ist entschlossen, fleißig, zielstrebig und sehr verantwortungsbewusst ihrer Familie gegenüber. * Wodurch kannst du diese Eigenschaften begründen? Sie setzt ihren Berufswunsch trotz ihres Alters und aller Einwände durch, lernt mit großem Einsatz beim Friseur und arbeitet lange Tage, um die Ausbildung ihres Sohnes zu ermöglichen. * Wie würdest du das Verhältnis zwischen Mutter und Sohn beschreiben? Es ist liebevoll und von großem Vertrauen geprägt; die Mutter opfert sich für die Zukunft des Sohnes auf, und er bewundert und unterstützt sie.
24/2
Mögliche Antworten: Gedicht 1: „Hausgebackenes Märchen“ Frage: Sind der Mann und die Frau am Ende beide zufrieden mit ihrer neuen Rolle? Mögliche Antwort: Ja, beide wirken zufrieden, weil sie ihre Aufgaben neu verteilt haben und nun selbstbestimmter leben. * Frage: Kocht der Hausmann für seine Frau? Mögliche Antwort: Ja, er kocht als Hausmann für seine Frau Hausmannskost. * Frage: Will die Frau nicht mehr nur Hausfrau sein? Mögliche Antwort: Ja, sie will nicht mehr nur Hausfrau sein, sondern im Beruf arbeiten und ihre Begabungen „an den Mann bringen“. Gedicht 2: „Fragen“ von Hans Manz Frage: Stellt das Gedicht verschiedene Fragen über das Leben? Mögliche Antwort: Ja, es stellt viele unterschiedliche Fragen dazu, wie das Leben „liegt“, „steht“ oder „sitzt“ und wie es für dich ist. * Frage: Geht es darum, ob du dein Leben selbst gestalten kannst? Mögliche Antwort: Ja, vor allem die Zeile „An dir liegt‘s vor allem, wie‘s steht damit“ zeigt, dass du dein Leben selbst mitgestaltest. * Frage: Muss man immer wissen, wie das Leben wird? Mögliche Antwort: Nein, das Gedicht zeigt eher, dass das Leben offen und unklar ist und man trotzdem Verantwortung dafür übernehmen soll.
24/3
a) Auffällige Wörter und Wiederholungen • Hausgebackenes Märchen: Viele „Haus-“ Wörter (Hausherr, Hausmann, Hausfrau …) betonen spielerisch Rollenbilder und machen die Rollenumkehr humorvoll deutlich. • Hausgebackenes Märchen: Die ständige „Haus-“ Wiederholung erzeugt Zungenbrecher-Effekt und verweist zugleich auf starre, nun veränderte Rollen. • Fragen: Wiederholungen von „liegt / steht / sitzt“ zeigen, wie verschieden das Leben sein kann, und treiben den Rhythmus der Fragen voran. • Fragen: Der wiederkehrende Wortstamm macht klar, dass es immer um dieselbe Grundfrage geht: Wie steht es um dein Leben? b) Wortspiele und Doppeldeutigkeiten • Hausgebackenes Märchen: „Hausherr“ / „Hausmann“ spielt mit der alten Männerrolle und der neuen Rolle als Mann im Haushalt. • Hausgebackenes Märchen: „Hausfrau / Hausdame / mein eigener Herr“ zeigt ironisch, wie die Frau sich aus der reinen Hausfrauenrolle löst. • Hausgebackenes Märchen: „So hausten sie hinfort zusammen“ nutzt „hausen“ humorvoll, um das gemeinsame Neusortieren der Rollen anzudeuten. • Fragen: „liegt / steht / sitzt“ überträgt Körperhaltungen auf das Leben und macht dessen Zustand spielerisch-doppeldeutig. • Fragen: „An dir liegts vor allem, wies steht damit“ verbindet „liegen/stehen“ als Wortspiel und zeigt: Du trägst Verantwortung für dein Leben.
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LÖSUNGEN Lösungen LehrerInnenheft S. 17 - 21 AB 1
1. Hard Skills sind fachliche Fähigkeiten, die man lernen und nachweisen kann. Soft Skills sind soziale und persönliche Fähigkeiten. 2. SOFT SKILLS
HARD SKILLS
Teamfähigkeit
gute Englischkenntnisse
Kreativität
Programmieren
Geduld
Maschinschreiben
Zuverlässigkeit
Präsentationen gestalten
Pünktlichkeit
Rechnungen erstellen
Freundlichkeit
ein Zeugnis oder Diplom
AB 2
Individuelle Lösungen
AB 3
1. In einer Stunde werden wir den Film angeschaut haben. Bis morgen wirst du das Buch gelesen haben. Bald werdet ihr die Prüfung geschafft haben. In zehn Minuten wird der Bus abgefahren sein. Nächstes Jahr wird sie die Schule beendet haben. Bis heute Abend werde ich mein Zimmer aufgeräumt haben. 2. Bis dahin wird er alles erledigt haben. Bald werden wir angekommen sein. Ihr werdet das sicher verstanden haben.
LSTE
1. Teamfähigkeit: Soft Skill * Englischkenntnisse: Hard Skill * Zuverlässigkeit: Soft Skill * Computerprogramme bedienen: Hard Skill * Geduld: Soft Skill * Rechnungen erstellen: Hard Skill * Kreativität: Soft Skill * Präsentationen gestalten: Hard Skill 2. individuelle Lösungen 3. 1. Bis morgen werde ich mein Buch gelesen haben. * 2. In einer Stunde werden wir den Film angeschaut haben. * 3. Bald werdet ihr die Prüfung geschafft haben. * 4. Morgen wird sie das Zimmer aufgeräumt haben. * 5. In zehn Minuten wird der Bus abgefahren sein. * 6. Bis nächste Woche wirst du alles verstanden haben. * 7. Bis heute Abend werdet ihr das Essen gekocht haben. * 8. In wenigen Tagen werde ich den Brief geschrieben haben. * 9. Bis zum Wochenende werden wir den Garten aufgeräumt haben. * 10. In einem Jahr wird sie ihr Studium abgeschlossen haben. 4. Ich werde morgen Fußball spielen. → Futur I * Bis morgen werde ich die Hausübung gemacht haben. → Futur II * Bald werden wir angekommen sein. → Futur II * Ich werde am Wochenende meine Oma besuchen. → Futur I * Bis heute Abend werde ich mein Zimmer aufgeräumt haben. → Futur II * Nächste Woche werden wir einen Ausflug machen. → Futur I * Bis zum Schulbeginn werdet ihr alle Bücher gelesen haben. → Futur II * Morgen wird es den ganzen Tag regnen. → Futur I 5. Satz
stark
schwach
Ich arbeite zuverlässig und sorgfältig.
X
☐
Vielleicht bin ich geeignet.
☐
X
Ich lerne gerne Neues.
X
☐
Ich hoffe halt, dass ich genommen werde.
☐
X
Durch mein Praktikum konnte ich Erfahrungen sammeln.
X
☐
Ich bin manchmal pünktlich.
☐
X
Ich erledige Aufgaben selbstständig und gewissenhaft.
X
☐
Ich glaube, dass ich ganz gut ins Team passe.
☐
X
Ich bin motiviert und übernehme gerne Verantwortung.
X
☐
Vielleicht könnte ich die Stelle gut machen.
☐
X
Ich arbeite gerne im Team und bin belastbar.
X
☐
Ich bin nicht sicher, ob ich alle Anforderungen erfülle.
☐
X
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Arbeitsblatt 1 / KOPIERVORLAGE
Information durch Wissen
NAME:
DATUM:
Sachtext-Detektivin oder Sachtext-Detektiv – Teste Dein Wissen! 1. Sachtext oder nicht? – Kreuze an: Handelt es sich um einen Sachtext? Text Zeitungsartikel
Sachtext
kein Sachtext
Märchen
Bedienungsanleitung
Gedicht
Lexikonartikel
Fantasygeschichte
2. Merkmale von Sachtexten - Lies die Aussagen und kreuze an! Aussage Sachtexte informieren über ein Thema.
richtig
falsch
Sachtexte enthalten oft Fantasiefiguren.
Sachtexte sollen sachlich formuliert sein.
Sachtexte enthalten oft Fakten und Zahlen.
Sachtexte müssen immer lustig sein.
3. Sachlich oder nicht sachlich? - Kreuze an! Satz Katzen schlafen durchschnittlich viele Stunden pro Tag.
sachlich
nicht sachlich
Katzen sind die süßesten Tiere der Welt!
Wasser gefriert bei 0 °C.
Fußball ist der beste Sport überhaupt!
4. Erkläre mit eigenen Worten! Was ist ein Sachtext? Schreibe zwei bis drei Sätze! Was ist ein Sachtext?
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Arbeitsblatt 2 / KOPIERVORLAGE
Information durch Wissen
NAME:
DATUM:
Recherchieren leicht gemacht! 1.Was ist Recherche? – Kreuze die richtigen Aussagen an! Beim Recherchieren sucht man Informationen zu einem Thema. Recherchieren bedeutet, Geschichten zu erfinden. Informationen können aus Büchern oder dem Internet stammen. Jede Internetseite enthält richtige Informationen. Quellen sollen angegeben werden. 2.Geeignete Quellen – Welche Quellen eignen sich für eine Recherche? Kreuze an! Lexikon Schulbuch Nachrichtenseite zufälliger Kommentar im Internet Fachbuch offizielle Website 3.Suchbegriffe finden – Welche Suchbegriffe passen zur Recherche? Thema: Klimawandel A. ______________________________________________________________________ B. ______________________________________________________________________ C. ______________________________________________________________________ D. ______________________________________________________________________ Thema: Europäische Union A. ______________________________________________________________________ B. ______________________________________________________________________ C. ______________________________________________________________________ D. ______________________________________________________________________ 4.Seriöse Quelle oder nicht? – Kreuze an! Quelle seriös Website einer Universität TikTok-Video ohne Quellen Lexikonartikel anonyme Internetseite ohne Autor Schulbuch
eher nicht seriös
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Arbeitsblatt 3 / KOPIERVORLAGE
Information durch Wissen
NAME:
DATUM:
Wörter auf dem Prüfstand! 1. Wortarten erkennen – Bestimme die Wortart der unterstrichenen Wörter! Beispiel: Der Hund läuft schnell. Hund → Nomen Das kleine Kind lacht laut. kleine → Wir spielen heute Fußball. spielen → Maria liest ein spannendes Buch. spannendes → Der Vogel sitzt auf dem Baum. auf → Mein Bruder fährt morgen nach Wien. morgen → 2. Ordne richtig zu! – Schreibe die Wörter in die passende Spalte! freundlich * springen * Haus * langsam * und * er * lernen * schön * unter * Ball * Katze * schreiben * mutig * wir * aber * neben Nomen
Verb
Adjektiv
Pronomen
Konjunktion
Präposition
3. Falsch verwendete Wortarten erkennen – In jedem Satz wurde ein Wort falsch verwendet. Unterstreiche das falsche Wort und schreibe den Satz mit einem passenden Wort neu! a. Der Hund bellt sehr Tisch. b. Meine Schwester kann gut freundlich. c. Das Mädchen ist sehr lachen. d. Wir gehen morgen Haus ins Kino.
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Arbeitsblatt 4 / KOPIERVORLAGE
Information durch Wissen
NAME:
DATUM:
Pronomen-Check 1. Ergänze die passenden Reflexivpronomen (rückbezügliche Fürwörter)! mich * dich * euch * sich * uns Ich freue _______________ auf die Ferien.
Du beeilst ______________ heute sehr.
Wir treffen _______________ nach der Schule.
Ihr konzentriert _______________ gut auf die Aufgabe.
Lisa wäscht __________________ die Hände. 2. Unterstreiche die Reflexivpronomen (rückbezügliche Fürwörter)! Er interessiert sich für Fußball. Ich habe mich verspätet.
Wir setzen uns auf die Bank.
Du ärgerst dich zu schnell.
3. Interrogativpronomen (Fragefürwörter) einsetzen wem * was * welche * wer * wen __________ hat dir geholfen?
__________ möchtest du fragen?
Mit __________ gehst du ins Kino?
__________ ist dein Lieblingsfach?
__________ Bücher liest du gerne? 4. Eigene Fragen bilden - Bilde Fragen mit Interrogativpronomen (Fragefürwörtern)! _________________________________________________________________________ _________________________________________________________________________ 5. Ergänze die passenden Indefinitpronomen (unbestimmte Fürwörter)! manche * niemand * alle * etwas * jemand _______________ hat an der Tür geklopft.
Ich möchte dir _______________ erzählen.
Heute fehlt ______________ in der Klasse.
________________ waren pünktlich.
______________ Kinder spielen im Garten. 6. Pronomen erkennen - Bestimme die Pronomenart! Wort sich wer jemand uns niemand was
Reflexivpronomen
Interrogativpronomen
Indefinitpronomen
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Lernstandserhebung
Information durch Wissen
NAME:
DATUM:
1. Sachtexte – Kreuze an, was einen Sachtext ausmacht!
4/
2. Wortarten – Bestimme die Wortarten der markierten Wörter und schreibe sie auf!
12/
Die Sprache ist meist sachlich und nüchtern formuliert. Der Text erzählt eine erfundene oder fantasievolle Geschichte. Der Text informiert über ein Thema oder vermittelt Wissen. Die Sprache ist sehr bildhaft oder poetisch gestaltet. Gefühle und persönliche Meinungen stehen im Mittelpunkt. Der Text enthält Fakten, Daten oder überprüfbare Informationen. Der Aufbau ist klar gegliedert, z. B. mit Überschrift und Absätzen. Der Text enthält spannende Handlung mit Figuren und Dialogen.
Der Hund läuft schnell durch den Park.
Die Katze versteckt sich hinter einem Baum, obwohl es regnet. „Warum bist du so ängstlich?“, fragt der Junge nach drei Minuten. Ach, die Katze antwortet nicht und springt plötzlich über den Zaun!
3. Reflexivpronomen – Markiere das Pronomen und bestimme es! Wir sehen uns den Film an. _____ / _____ / ______ Du stellst dir die Aufgabe zu leicht vor.
_____ / _____ / ______
Er leistet sich ein neues Fahrrad.
_____ / _____ / ______
Ich ärgere mich über den Lärm.
_____ / _____ / ______
4. Interrogativpronomen - Ergänze die passenden Interrogativpronomen! __________ kommt heute zu Besuch? Mit __________ spielst du in der Pause? __________ Buch liegt auf dem Tisch? __________ hat den Kuchen gebacken? An __________ denkst du gerade? __________ Farbe gefällt dir am besten? Für __________ ist dieses Geschenk? __________ möchtest du später werden? Über __________ habt ihr im Unterricht gesprochen? __________ Tasche gehört dir?
30
12/
10/
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Lernstandserhebung
Information durch Wissen
NAME:
DATUM:
5.Indefinitpronomen – Unterstreiche die Indefinitpronomen in den Sätzen!
8/
Heute freuen sich viele Kinder auf die Ferien. Gestern hat jemand das Fenster geöffnet. In unserer Klasse lesen manche Schülerinnen gerne Krimis. Bei der Frage wusste niemand die richtige Antwort. Gestern waren nur wenige Menschen im Park. Nach der Aufführung applaudierten alle. Unter dem Tisch liegt etwas. Davon habe ich nichts gehört. 6.Welche Pronomenart ist gemeint? – Ergänze das passende Pronomen! Setze ein passendes Reflexivpronomen, Interrogativpronomen oder Indefinitpronomen ein!
14/
__________ kommt heute mit ins Schwimmbad? Wir freuen __________ auf die Sommerferien. __________ hat an der Tür geklingelt. Mit __________ hast du gesprochen? Ich habe __________ über das Geschenk gefreut. __________ möchte noch ein Stück Kuchen? Ihr beeilt __________, damit ihr den Bus erreicht. Für __________ ist dieses Buch gedacht? Du erinnerst __________ an den Ausflug. __________ möchte heute das Fenster öffnen? Wir wünschen __________ viel Erfolg. Fast __________ hat die Aufgabe richtig gelöst. __________ hast du das Geschenk gegeben? Niemand konnte __________ an den Vorfall erinnern.
42 – 60: 36 – 41: 28 – 34: 19 – 27: unter 18:
Du bist wahrhaft eine Meisterin/ein Meister der deutschen Sprache. Du hast dir viel gemerkt. Du weißt schon einiges. Du solltest noch viel üben! Du solltest diese Bereiche im Buch noch einmal üben!
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LÖSUNGEN Lösungen Sprachbuch S. 48 - 86 48/1
Vorschlag: Klimawandel
59/2
Der UN-Weltklimarat fordert eine Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 °C. Zeit zur Umsetzung bleibt kaum, denn schon jetzt liegt die menschengemachte Erderwärmung bei rund 1,1 °C im Vergleich zur vorindustriellen Zeit. Den Grenzwert von 1,5 °C werden wir 2030 bis 2040 erreichen. Die Reduzierung des Ziels auf 1,5 °C würde die katastrophalen Folgen des Klimawandels um die Hälfte verringern. So würden nur 70 % der Korallenriffe verschwinden und nicht 99 %. Rekordhitzejahre wie 2016 kämen nur jedes zweite Jahr und nicht neunmal in zehn Jahren vor. Auch der Nord- und Südpol leiden unter dem Klimawandel. Das „ewige Eis“ schmilzt. So schrumpft es in der Antarktis derzeit sechs Mal so schnell wie in den 1980erJahren. Hinzu kommt die Zunahme von Sturmfluten, die eine zeitweise Überflutung von Inseln und Küstenbereichen zur Folge haben.
49/3
1. Es gibt große Unterschiede zwischen einer Erwärmung um 1,5 °C und einer um 2 °C. * 2. Bei einer Erwärmung um 2 °C würden heutige Hitzerekorde in neun von zehn Jahren (fast jedes Jahr) auftreten. * 3. Die Gefahr von Sturmfluten an der Nordseeküste wäre bei einer 2 °C-Erwärmung alle 33 Jahre gegeben. * 4. Das Nordpolarmeer wäre alle drei bis fünf Jahre im September schon eisfrei, wenn die Erwärmung auf 2 °C ansteigen würde. * 5. 99 % aller Korallenriffe weltweit würden bei einem Temperaturanstieg von 2 °C dem Risiko von Korallenbleiche ausgesetzt werden.
49/5
Vorschläge: öfter zu Fuß gehen oder mit dem Rad fahren * Strom sparen (z. B. Licht abdrehen, Geräte ausschalten) * weniger Fleisch essen * regionale und saisonale Lebensmittel kaufen * alte Kleidung länger tragen, tauschen oder reparieren * Müll trennen und richtig entsorgen * auf Einwegplastik verzichten * Wasser sparsam verwenden * andere informieren und zum Mitmachen motivieren * gebrauchte Dinge kaufen (z. B. Bücher, Möbel, Kleidung) * für den Klimaschutz demonstrieren oder spenden
54/1
Plastik kann Umweltschäden verursachen. Autos sind belastend für die Umwelt. Handys sind ein häufig genutztes Kommunikationsmittel für Jugendliche. Fast Food hat negative Auswirkungen auf den Körper. Sport ist förderlich für den Körper. Der Klimawandel hat weitreichende Folgen für die Menschheit.
54/2
Fotosynthese bezeichnet den Vorgang, bei dem Pflanzen mit Hilfe von Licht, Wasser und Kohlendioxid Sauerstoff und Zucker herstellen. Demokratie ist eine Staatsform, in der die Bürgerinnen und Bürger durch Wahlen und Abstimmungen an politischen Entscheidungen beteiligt sind. Recycling bedeutet, dass Abfälle wiederverwertet werden, um daraus neue Produkte herzustellen. Klimawandel beschreibt die langfristige Veränderung von Temperaturen und Wettermustern auf der Erde.
55/4
Das Herz arbeitet wie eine Pumpe. * Der Blutkreislauf ist wie ein Straßennetz. * Das Internet ist wie ein riesiges Netz. * Eine Batterie ist wie ein Speicher, der Energie aufbewahrt. * Der Magen arbeitet wie ein Mixer, der Nahrung zerkleinert. * Ein Computer funktioniert wie ein Gehirn, das Informationen verarbeitet.
55/5
Recycling ist wie eine zweite Chance für Abfälle. * Das Immunsystem ist wie eine Polizei, die Krankheitserreger bekämpft. * Schule ist wie ein Werkzeugkasten, der uns für das Leben vorbereitet. * Freundschaft ist wie ein Netz, das einen auffängt, wenn man fällt. * Natur ist wie ein Schatz, den man bewahren muss. * Technik ist wie ein Helfer, der das Leben erleichtert.
55/6
Das Herz ist so groß wie eine Faust. * Ein Liter Wasser wiegt so viel wie ein Kilogramm. * Die Oberfläche des Gehirns ist so gefaltet wie ein stark zerknittertes Tuch. * Eine Honigbiene ist so groß wie ein Büroklammer-Stück. * Ein Fußballfeld ist so lang wie etwa 100 große Schritte. * Ein Smartphone ist heute so leistungsstark wie ein Computer vor 20 Jahren. * Eine Wolke kann so schwer wie mehrere Hundert Elefanten sein.
58/1
Artikel A Soziale Medien stehen für viele Jugendliche in Österreich inzwischen für weitaus mehr als nur Unterhaltung. Laut dem Jugend-Internet-Monitor 2025 nutzen 11- bis 17-Jährige WhatsApp (87 %), YouTube (80 %) und Snapchat (74 %) sehr intensiv. Diese Plattformen ermöglichen es, mit Freunden zu kommunizieren, sich über aktuelle Themen zu informieren und kreative Inhalte zu teilen. Doch es gibt auch Schattenseiten: Studien zeigen, dass exzessive Nutzung von Social Media mit Schlafproblemen, Stress und auch mit depressiver Verstimmung einhergeht. Besonders bei Jugendlichen, die mehrere Stunden täglich online sind, sinkt die Lebenszufriedenheit. In der Mental Health Days Studie fühlten sich 68 % der Befragten in den letzten zwei Wochen oft niedergeschlagen.
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LÖSUNGEN Lösungen Sprachbuch S. 48 - 86 58/1
Artikel C Jugendliche in Österreich verbringen laut Studien im Durchschnitt vier Stunden pro Tag mit dem Handy, inklusive Social Media, Streaming und Nachrichten. Diese Bildschirmzeit wirft die Frage auf: Wann wird der Gebrauch problematisch? Laut HBSC-Report gibt es Hinweise, dass zu viel Bildschirmzeit mit Schlafstörungen, Ängsten und Stress verbunden sein kann. Im Gegensatz dazu zeigen andere Untersuchungen auch positive Effekte: Soziale Medien können das Lernen unterstützen, indem Jugendliche Informationen finden, sich gegenseitig helfen und Inhalte kreativ gestalten. Auch das Bewusstsein für Privatsphäre steigt; viele Jugendliche nutzen Datenschutzeinstellungen aktiv oder posten über Kanäle mit begrenztem Publikum, um Kontrolle über ihre Sichtbarkeit zu behalten. Artikel B Soziale Medien: Viele Jugendliche erleben sie als wichtige Plattform für Austausch und Gemeinschaft. In der COVID-Pandemie haben Online-Freundschaften oft geholfen, soziale Isolation zu überbrücken. Auch Beiträge und Kommentare ermöglichen es, sich zu Themen wie Schule, Musik oder Klimaschutz zu vernetzen und Meinungen auszutauschen. Aber nicht alles ist positiv: Bei intensiver Nutzung wird der ständige Vergleich mit idealisierten Darstellungen – etwa durch Filter oder ausgewählte Fotos – zur Belastung und kann das Selbstwertgefühl beeinträchtigen. Viele Jugendliche berichten außerdem, dass Bildschirmzeit und Social Media sie ermüden oder ablenken, etwa von Hobbys und Hausaufgaben. Gesundheitsexpertinnen und -experten raten daher zu bewusster Nutzung und zu Auszeiten ohne digitale Geräte.
63/4
Tier-Name: Elefanten * Verbreitung: Afrika und Asien * Aussehen/Besonderheiten: Afrikanische Elefanten haben größere Ohren; können nicht schwitzen; Gewicht zwischen 2 und 6,5 Tonnen; Schulterhöhe zwischen 2 und 4 m; hören und riechen gut; verwendet Stoßzähne als Werkzeug; kann mit Rüssel zugreifen wie mit einer Hand Nahrung: Laub von den Bäumen, Wasser Nachwuchs: 22 Monate Tragezeit; beginnt gleich nach Geburt zu säugen Feinde: wenige natürliche Feinde wie Löwen und Tiger Verhalten: leben in einem Herdenverband; greifen nur an, wenn sie bedroht werden Gefährdung: gefährdete Wildtiere aufgrund der Stoßzähne
64/5
Mögliche Lösung: Es gibt zwei Elefantenarten: Afrikanische Elefanten und Asiatische Elefanten. Afrikanische Elefanten leben vor allem in Afrika südlich der Sahara. Länder mit Afrikanischen Elefanten sind zum Beispiel Kenia, Tansania, Uganda, Kongo, Namibia, Botswana und Südafrika. Asiatische Elefanten leben in Süd- und Südostasien. Zu ihrem Verbreitungsgebiet gehören Indien, Sri Lanka, Thailand, Malaysia, Indonesien, Laos, Kambodscha und Myanmar. Die Grafik zeigt außerdem gefährdete Elefantenpopulationen. Afrikanische und Asiatische Elefanten leben also auf zwei verschiedenen Kontinenten. Die Lebensräume der Elefanten sind auf bestimmte Regionen beschränkt und nicht über die ganze Welt verteilt.
65/1
mögliche Lösung: Große Teile Afrikas und Südasiens (z. B. Äthiopien, Sudan, Indien) haben sehr geringe Wasservorräte – sie sind auf der Karte rot markiert. Das bedeutet: In diesen Regionen herrscht akuter Wassermangel. * Länder in Europa, wie Deutschland, Frankreich oder Norwegen, haben ausreichend Wasserreserven. Sie sind auf der Karte blau eingefärbt. * In Teilen Südamerikas (z. B. Nordosten Brasiliens) und Zentralasiens (z. B. Kasachstan) herrscht mittlerer Wassermangel – diese Gebiete sind orange gekennzeichnet. * Australien ist überwiegend gelb bis orange markiert, was auf mäßig bis stark begrenzte Wasservorräte hinweist – trotz großer Fläche ist Wasser dort knapp verfügbar. * Nord- und Mitteleuropa, große Teile von Russland, Kanada und Neuseeland gehören zu den Regionen mit den besten Wasserressourcen – sie sind durchgehend blau gefärbt. * Der Nahe Osten, etwa Saudi-Arabien, Jemen, Iran oder Jordanien, ist durchweg rot gekennzeichnet – diese Länder gehören weltweit zu den wasserärmsten Regionen. * Mexiko sowie Teile Nordbrasiliens und Pakistans sind gelb, was auf begrenzte Wasserverfügbarkeit hinweist – also auf potenziell problematische, aber noch nicht kritische Wassersituation. * Island und einige pazifische Inseln sind nicht eingefärbt – möglicherweise aufgrund fehlender Daten oder weil sie in dieser Darstellung nicht bewertet wurden. * Die Wasserversorgung in China ist regional sehr unterschiedlich: Während der Süden blau markiert ist, sind viele zentrale und nördliche Regionen gelb oder orange, was auf regionale Wasserknappheit hinweist.
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Einsatz der KI im Schulalltag • Einsatz von KI im Unterricht • kaum Nutzung im schulischen Bereich • fehlende Regelungen an Schulen • Wunsch nach Behandlung von KI im Unterricht • Integration von KI in das Curriculum • Verbesserung von Lern- und Lehrmethoden
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LÖSUNGEN Lösungen Sprachbuch S. 48 - 86 69/2
Eigeninitiative der Schülerinnen und Schüler • Nutzung von KI aus Eigeninitiative • private und schulische Nutzung von KI-Anwendungen • KI-Tools wie ChatGPT, Google Lens und DeepL • Nutzung außerhalb des Unterrichts • selbstständiges Ausprobieren von KI Bestandteil des Alltags • KI bereits im privaten Alltag angekommen • Alltagstauglichkeit von KI • selbstverständliche Nutzung wie Smartphones • häufige Nutzung von KI-Anwendungen • zunehmende Bedeutung von KI im täglichen Leben Schlüsselkompetenzen • kritischer Umgang mit KI-Informationen • Gefahrenbewusstsein • verantwortungsvoller Umgang mit KI • Kenntnisse über Anwendungsmöglichkeiten • KI-Kompetenzen für die berufliche Zukunft • nicht alles glauben, was KI liefert
73/1
1. Prompts zum Thema Klima • Schreib mir irgendwas über das Klima auf der Erde. → schlecht • Schreib mir etwas über den Klimawandel, bitte einfach. → gut • Erkläre den Klimawandel in fünf einfachen Sätzen für 14-Jährige. → sehr gut Begründung: Der erste Prompt ist zu ungenau („irgendwas“). Der zweite ist etwas genauer, nennt aber noch keine Länge oder Zielgruppe. Der dritte ist sehr klar, weil Thema, Umfang und Zielgruppe genau angegeben sind. 2. Prompts zum Thema Autos • Erstelle eine Tabelle mit je drei Vor- und Nachteilen von E-Autos. → sehr gut • Mach einen Text über Autos und ob sie gut sind. → schlecht • Schreib über E-Autos und sag, ob sie gut oder schlecht sind. → gut Begründung: Der erste Prompt ist sehr präzise, weil Form (Tabelle) und Inhalt (Vor- und Nachteile) genau genannt werden. Der zweite ist zu allgemein. Der dritte ist klarer, nennt aber keine genaue Form oder Länge. 3. Prompts zum Thema Bienen • Schreib eine kleine Einleitung über Tiere allgemein. → schlecht • Schreibe eine Einleitung für ein Referat über Bienen, ca. 80 Wörter, spannend und informativ. → sehr gut • Mach eine Einleitung für ein Referat über Bienen. → gut Begründung: Der erste Prompt ist nicht passend zum Thema Bienen und sehr allgemein. Der zweite ist sehr präzise, weil Thema, Textart, Länge und Stil angegeben sind. Der dritte ist verständlich, aber weniger genau.
73/2
Mögliche Formulierungen: Erkläre in fünf einfachen Sätzen, welche Chancen und Risiken Social Media für Jugendliche hat. Schreibe einen kurzen informativen Text über gesundes Essen und nenne drei Gründe, warum es für Jugendliche wichtig ist. Erkläre in einfachen Sätzen, warum manche Jugendliche E-Zigaretten ausprobieren, und nenne auch mögliche Gefahren. Schreibe einen kurzen Sachtext über Mobbing in der Schule, seine Folgen und Möglichkeiten, wie man sich Hilfe holen kann. Erkläre in vier bis fünf Sätzen, warum Plastik ein Problem für die Umwelt ist, und nenne zwei Beispiele.
76/1
Wortart
Wörter
Pronomen
diese, Sie, mein, er, manche
Verb
verändert, erklärt, hilft
Artikel
den, die, eine
Interjektion
ach, oh, wow, hey
Adjektiv
stark, spannend, nützlich, neugierig
Nomen
Lehrer, Unterricht, KI, Antwort
Adverb
heute, besser, immer, manchmal
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Wortart
Wörter
Konjunktion
wenn, oder, weil, und, als
Numerale
eins, zwei, drei, viele
Präposition
für, auf, im
77/2
Das ist aber eine interessierte Klasse. → Adverb Wir hören auf zu reden, weil das Referat beginnt. → Konjunktion Alles Wesentliche steht auf dem Handout. → Präposition Das Referat war wirklich sehr informativ. → Adjektiv Er wirkt während des Vortrags sehr nervös. → Präposition Jeder hatte drei Themen zur Auswahl. → Numerale Ich höre zu und mache mir Notizen. → Konjunktion Der Lehrer steht helfend hinter dir. → Adjektiv Er hat ihn doch gerade geweckt. → Pronomen Hat jemals jemand mehr gewusst? → Pronomen Das hat meinem Kopf gutgetan. → Pronomen Der Anfang eines Referats ist wichtig. → Artikel Nora freut sich über zwei Plus. → Numerale Machmut weiß heute einfach alles. → Adverb Im Wettbewerb wurde ich Dritter. → Numerale Elif ist für mich eine richtige Freundin. → Präposition Dein Geschenk ist wirklich großzügig. → Adjektiv Aua, das tat aber weh! → Interjektion Wieso ziehst du so eine komische Grimasse? → Adverb Wegen Läusen ist die Schule heute zu. → Präposition Wir starten, wenn ihr aufhört zu reden. → Konjunktion Darüber bin ich sehr erfreut. → Adverb Wer weiß das denn? → Pronomen
78/1
Wir leben in einer Welt voller Artenvielfalt, die uns zahlreiche Vorteile bietet. Unser Ökosystem ist stabiler, je mehr verschiedene Arten darin vorkommen. Diese Vielfalt umfasst Tiere, Pflanzen und andere Organismen. Der Regenwald, der als „Hotspot der Biodiversität“ gilt, bietet zahlreichen Tieren und Pflanzen ein Zuhause. Doch die Artenvielfalt ist bedroht. Viele Lebensräume verlieren ihre Vielfalt durch menschliche Eingriffe. Die Zerstörung hat schwerwiegende Folgen für das Gleichgewicht der Natur. Jene, die noch existieren, brauchen dringend Schutzmaßnahmen.
78/2
Personalpronomen stehen für Personen, Lebewesen oder Dinge und ersetzen ein Nomen. * Possessivpronomen zeigen einen Besitz oder eine Zugehörigkeit an. * Demonstrativpronomen heben bestimmte Personen, Lebewesen oder Dinge hervor. Relativpronomen leiten einen Relativsatz ein.
78/3
• • • •
79/1
79/2
Personalpronomen (persönliches Fürwort) → er, Sie Possessivpronomen (besitzanzeigendes Fürwort) → mein, dein Demonstrativpronomen (hinweisendes Fürwort) → diese, jene Relativpronomen (bezügliches Fürwort) → der, die Reflexivpronomen im Dativ Reflexivpronomen im Akkusativ Ich merke mir Ich
langweile
mich.
Du
langweilst
dich.
Er/Sie/Es
langweilt
sich.
Wir
langweilen
uns.
Ihr
langweilt
euch.
Sie
langweilen
sich.
Du
merkst
dir
Er/Sie/Es
merkt
sich
Wir
merken
uns
Ihr
merkt
euch
Sie
merken
sich
das Beispiel.
Ich bedankte mich. Du bedankst dich. Er/Sie/Es bedankt sich. Wir bedanken uns. Ihr bedankt euch. Sie bedanken sich. * Ich beeile mich. Du beeilst dich. Er/Sie/Es beeilt sich. Wir beeilen uns. Ihr beeilt euch. Sie beeilen sich. * Ich erinnere mich. Du erinnerst dich. Er/Sie/Es erinnert sich. Wir erinnern uns. Ihr erinnert euch. Sie erinnern sich. * Ich erkälte mich. Du erkältest dich. Er/Sie/Es erkältet sich. Wir erkälten uns. Ihr erkältet euch. Sie erkälten sich. * Ich fürchte mich. Du fürchtest dich. Er/Sie/Es fürchtet sich. Wir fürchten uns. Ihr fürchtet euch. Sie fürchten sich. * Ich schäme mich. Du schämst dich. Er/Sie/Es schämt sich. Wir schämen uns. Ihr schämt euch. Sie schämen sich. * Ich verliebe mich. Du verliebst dich. Er/Sie/Es verliebt sich. Wir verlieben uns. Sie verlieben sich. * Ich verspäte mich. Du verspätest dich. Er/Sie/Es verspätet sich. Wir verspäten uns. Ihr verspätet euch. Sie verspäten sich. * Ich verrechne mich. Du verrechnest dich. Er/Sie/Es verrechnet sich. Wir verrechnen uns. Ihr verrechnet euch. Sie verrechnen sich.
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LÖSUNGEN Lösungen Sprachbuch S. 48 - 86 80/4
Ich sehe mir etwas an. Du siehst dir etwas an. Er/Sie/Es sieht sich etwas an. Wir sehen uns etwas an. Ihr seht euch etwas an. Sie sehen sich etwas an. * Ich denke mir etwas. Du denkst dir etwas. Er/Sie/Es denkt sich etwas. Wir denken uns etwas. Ihr denkt euch etwas. Sie denken sich etwas. * Ich kann mir etwas leisten. Du kannst dir etwas leisten. Er/Sie/Es kann sich etwas leisten. Wir können uns etwas leisten. Ihr könnt euch etwas leisten. Sie können sich etwas leisten. * Ich merke mir etwas. Du merkst dir etwas. Er/Sie/Es merkt sich etwas. Wir merken uns etwas. Ihr merkt euch etwas. Sie merken sich etwas. * Ich überlege mir etwas. Du überlegst dir etwas. Er/Sie/Es überlegt sich etwas. Wir überlegen uns etwas. Ihr überlegt euch etwas. Sie überlegen sich etwas. * Ich stelle mir etwas vor. Du stellst dir etwas vor. Er/Sie/Es stellt sich etwas vor. Wir stellen uns etwas vor. Ihr stellt euch etwas vor. Sie stellen sich etwas vor.
80/6
Ich beeile mich, damit ich den Bus noch erwische. → Akkusativ Er wäscht sich die Hände. → Dativ Wir irren uns manchmal in der Antwort. → Akkusativ Du kaufst dir ein neues Handy. → Dativ Sie schämt sich für ihre Fehler. → Akkusativ Ich erinnere mich an die Aufgabe. → Akkusativ
80/7
Ich trage mir den Termin in den Kalender ein. Reflexivpronomen: mir → Dativ O4: den Termin Wir erinnern uns gern an die Klassenfahrt. Reflexivpronomen: uns → Akkusativ Sie zieht sich eine warme Jacke an. Reflexivpronomen: sich → Dativ O4: eine warme Jacke Ich freue mich auf das Wochenende. Reflexivpronomen: mich → Akkusativ Du kochst dir einen heißen Tee. Reflexivpronomen: dir → Dativ O4: einen heißen Tee Er interessiert sich für moderne Kunst. Reflexivpronomen: sich → Akkusativ
81/8
Wer/Was hat mich gezwickt? Wessen Schirm steht da vor der Tür? Wen willst du treffen? Was hört ihr immer in der Früh? Wem sollen wir helfen? Welcher Stümper hat die Übung gemacht? Wessen Hund ist das? Wer hat den Safe ausgeraubt? Wessen Handtasche ist das? Welchem Anlass ist das zu verdanken? Was soll ich denn machen? Wer hat die Antwort darauf?
81/9
Wer weht stark? * Was schließt er? * Was hat Goethe verfasst? * Wem können wir vertrauen? * Wem gehört die gelbe Tasche? Wen besucht mein Freund? Was für einen Wagen fahren immer mehr Menschen?
82/10
Jemand hat das Fenster geöffnet. (eine unbestimmte Person) * Ich habe etwas im Garten gefunden (eine unbestimmte Sache) * Niemand möchte heute arbeiten. (keine Person) * Es gibt viele Möglichkeiten für das Wochenende. (unbestimmte Menge) * Alle haben Spaß gehabt. (Gesamtheit von Personen)
82/11
Jemand hat an die Tür geklopft. * Niemand öffnete. * Ich hörte etwas im Flur. * Alles war still. * Viele Menschen waren draußen. * Einige warteten ungeduldig. * Manche gingen nach Hause. * Wenige blieben stehen. * Jeder wollte wissen, was los war. * Plötzlich sagte jemand, dass nichts passiert sei. * Alle gingen schließlich weg. Indefinitpronomen: jemand * niemand * etwas * alles * viele * einige * manche * wenige * jeder * jemand * nichts * alle
71/1
Das ist aber ein schreckliches Blau, das du für das Anstreichen der Gartenbank genommen hast. Am besten verschenkst du diese Bank und kaufst dir eine neue zum Sitzen. Kauf dir doch einen rosa Liegestuhl, der ist sicherlich nicht preisgünstiger, aber dafür viel schöner. Jedenfalls ist es am billigsten, sich einfach auf eine alte Parkbank zu setzen. Allerdings möchte ich dann kein Jammern hören, wenn dir beim Aufstehen dein Hintern weh tut.
71/2
a) Dass du mich magst, ist nichts Neues für mich. * b) Vom vielen Lesen ist er schon ganz erschöpft. * c) Das Schönste an der Schulzeit sind die Ferien.
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LÖSUNGEN Lösungen Sprachbuch S. 48 - 86 83/1
83/2
Mara: Wow (Interjektion), die (bestimmter Artikel) Storys (Nomen) auf TikTok sind wirklich lustig! Jonas: Ja, ich (Pronomen) scrolle (Verb) manchmal stundenlang auf meinem Handy. Mara: Ist ja auch spannend (Adjektiv), aber man vergisst eben die Zeit. Jonas: Ja, und (Konjunktion) eins (Numerale) ist sicher – zu viel Bildschirm tut nicht gut. Mara: Wir sollten mal wieder etwas gemeinsam unternehmen. Jonas: Gute Idee – Skaten im (Präposition + Artikel) Park?
84/3
NOMEN
ARTIKEL
VERB
ADJEKTIV
PRONOMEN
Meinung Gewand Wal Haus Geduld Kammer
das der ein eine die einer
weinte lief lacht hat geschlafen rechnen
schlau krank langweilig kalt gelb müde
man welcher mein jeder dir sich
KONJUNKTION
ADVERB
PRÄPOSITION
NUMERALE
INTERJEKTION
und weil denn ob oder wenn
gestern nirgendwo oft zurzeit am meisten besonders
ohne in neben aus auf an
eins eineinhalb Drittel zweiter zwölfmal manche
ach hallo pfui hurra haha igitt
84/4
… werden verwendet, wenn man unbestimmte Personen, Dinge oder Mengen nennt. … werden verwendet, wenn man bestimmte Personen, Dinge oder Mengen nennt. … stehen für etwas Allgemeines, das nicht genau bestimmt ist. … stehen für etwas Allgemeines, das genau bestimmt ist. … nennen konkrete Details. … nennen keine konkreten Details.
85/5
Du ärgerst dich über das schlechte Wetter. → 2. Person Singular, Akkusativ * Sie hat sich heute besonders schick gemacht. → 3. Person Singular, Akkusativ * Wir entspannen uns nach einem langen Arbeitstag. → 1. Person Plural, Akkusativ * Sie entschuldigen sich für die Verspätung. → 3. Person Plural, Akkusativ * Ihr kümmert euch um die Gäste. → 2. Person Plural, Akkusativ * Du kannst dir einen Moment Ruhe gönnen. → 2. Person Singular, Dativ * Er hat sich beim Sport verletzt. → 3. Person Singular, Akkusativ * Ich kaufe mir ein neues Buch. → 1. Person Singular, Dativ * Du hast dir eine Pause verdient. → 2. Person Singular, Dativ * Sie wünscht sich einen schönen Urlaub. → 3. Person Singular, Dativ
85/6
Sara hat das Fenster geöffnet. Wer hat das Fenster geöffnet? * Akash hat etwas gehört. Was hat Akash gehört? * Ich habe meiner Freundin das Buch gegeben. Wem habe ich das Buch gegeben? * Wir haben unseren Trainer gesehen. Wen haben wir gesehen? * Das ist Toms Auto. Wessen Auto ist das? * Der rote Ball gehört mir. Welcher Ball gehört dir? * Das ist ein spannendes Buch. Was für ein Buch ist das?
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LÖSUNGEN Lösungen Leseteil S. 25 - 40 25/1
a) 10 Jahre * b) Beruf c) Gewerbe und Handwerk, Industrie * d) Handel, Gewerbe und Handwerk * e) Gewerbe und Handwerk (von 45,4 % auf 42,5 %), Tourismus und Freizeitwirtschaft (von 10,3 % auf 8,2 %), Handel (leicht von 14,5 % auf 14,0 %) * f) Industrie (von 12,6 % auf 15,1 %), Bank und Versicherung (von 0,9 % auf 1,1 %), Transport und Verkehr (von 2,0 % auf 2,6 %), Sonstige Lehrberechtigte (von 6,4 % auf 7,4 %), Überbetriebliche Lehrausbildung (von 5,6 % auf 6,8 %)
26/2
Die Wirtschaftskammer Österreich hat für das Jahr 2019 erhoben, dass der beliebteste Lehrberuf bei Mädchen im Einzelhandel liegt, während es bei den Burschen die Metalltechnik ist. Bei den Mädchen liegt der Lehrberuf der Köchin an 5. Stelle, bei den Burschen nimmt die Ausbildung zum Koch den neunten Platz ein. Sehr deutlich zeigt sich anhand der Daten, dass technische Berufe bei Burschen sehr beliebt sind, während sich Mädchen stärker für den Dienstleistungssektor entscheiden.
26/3
Jedes zweite Kind weltweit lebt in Asien. * Die zweitgrößte Anzahl der Kinder lebt in Afrika. * Die beiden Kontinente, in denen am wenigsten Kinder leben, sind Nordamerika und Ozeanien. * In Europa leben um zwei Prozent weniger Kinder als in Südamerika.
29/5
Vorschlag: 1. Zeile: Dämonen – Orientierung – Ultraschall * 2. Zeile: weniger flugtüchtig – Objekterkennung – Echoortung * 3. Zeile: Ernährungsweise – Insekten – Früchte * 4. Linie: Amerika – Trinken von Blut – Fledermaushasser * 5. Zeile: Evolution – Nahrung angepasst – Dämonen
30/1
Vorschlag: 1. Zeile: hässliches Gesicht – Orientierung – Ultraschall * 2. Zeile: weniger flugtüchtig Nische Nacht – Echoortung * 3. Zeile: fliegende Insekten – Früchte – Nektar * 4. Linie: Amerika – Trinken von Blut – Fledermaushasser * 5. Zeile: Evolution – Nahrung angepasst – Dämonen
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a) 19. Jahrhundert 10 kg; 1960er-Jahre über das Doppelte; mittlerweile 40 kg * b) fünf Portionen * c) Vorschlag: Die Grafik zeigt, wie viel Kraftfutter notwendig ist, um 1 Kilogramm Fleisch verschiedener Nutztiere zu erzeugen. Österreichs Nutztiere fressen jährlich rund 7 Millionen Tonnen Kraftfutter. Davon sind 600.000 Tonnen gentechnisch verändertes Soja, das überwiegend aus dem globalen Süden importiert wird. Am effizientesten ist die Fleischproduktion bei Hühnern: Für 1 kg Hühnerfleisch werden etwa 3,3 kg Futter benötigt. Schweinefleisch erfordert rund 6,4 kg Futter, Lammfleisch etwa 15 kg. Am meisten Futter benötigt die Produktion von Rindfleisch – ganze 25 kg Kraftfutter pro Kilogramm Fleisch. Die Grafik macht deutlich, wie ressourcenintensiv die Fleischproduktion ist – besonders bei Rindfleisch – und wirft Fragen nach globaler Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit auf.
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d) Wenn sich Tiere von Gräsern ernähren, die ... Problematisch ist vor allem die Abhängigkeit von Futtermitteln, die ... So werden jährlich zwischen 550 000 und 600 000 Tonnen gentechnisch verändertes Soja importiert, für das zum Großteil südamerikanischer Regenwald abgeholzt werden musste. Weltweit leiden 795 Millionen Menschen oder 11 % der Menschen an Hunger, dennoch werden 90 % der Sojaproduktion und 30 % der weltweiten Getreideernte an Tiere verfüttert ... Bei der Abholzung von Regenwald gehen nicht nur wertvolle Pflanzen- und Tierarten für immer verloren, es entstehen auch enorme Mengen an ... Zusätzlich zum Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln für den Futtermittelanbau, den direkten Emissionen der Tiere und allen verbundenen Transporten ist Fleisch das Lebensmittel mit der höchsten Klimabelastung. * e) Vorschlag: Die Grafik zeigt, dass tierische Produkte im Vergleich zu pflanzlichen Lebensmitteln deutlich mehr Treibhausgase verursachen. Besonders klimaschädlich ist ein Steak mit 5.340 Gramm CO2-Äquivalenten, während pflanzliche Produkte wie Linsen, Erdäpfel oder Äpfel nur sehr geringe Emissionen verursachen. Der Unterschied verdeutlicht, wie stark unsere Ernährung das Klima beeinflusst. * f) von links nach rechts: Import * Emission * eq (Äquivalent)
33/3
a) drei Hexen * b) Strophen, die zwischen den Außenstrophen liegen
34/1
Brücknersleute: Sie haben Angst vor den Naturgewalten und sind der Technik gegenüber skeptisch eingestellt. Johnie: Er hat Vertrauen in die Technik, er will die Natur bezwingen. Hexen: Sie stehen für die Naturgewalten. Für sie ist Technik nur ein Spielzeug aus Menschenhand.
34/2
In der Ballade „Die Brücke am Tay“ von Theodor Fontane, die im Jahr 1880 veröffentlicht wurde, geht es um drei Hexen, die ein Eisenbahnunglück mutwillig herbeiführen. Die Eltern von Johnie schauen dem Zug entgegen, der aus der Stadt Edinburgh kommt. Das Unglück findet auf der Brücke über den längsten Fluss Schottlands, den Tay, statt. Die Ballade besteht aus sieben Strophen. Die Unterhaltung der drei Hexen bildet einen Rahmen um die Ballade. Die fünf Binnenstrophen erzählen von den Minuten vor dem Unglück aus Sicht der Brücknersleute und des Lokomotivführers.
34/3
42 * 26 – 27 * 1 * 55 – 57 * 29 * 58 – 60 * 36 – 41 * 10 – 16
35/4
Gefühle der Brücknersleute: Sie erwarten ihren Sohn ungeduldig und sie freuen sich, als sie den Zug sehen. Gedanken von Johnie: Er will die Naturgewalt – das Element – bezwingen und denkt an frühere Zeiten, als er wegen der unverlässlichen Fähre das Weihnachtsfest verpasst hat. Absichten der Hexen: Sie planen Böses auch auf Kosten von Menschenleben. Die Hexen bringen Chaos in die geordnete Welt. Für sie ist die Brücke nur eine hübsche, aber wertlose Sache.
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LÖSUNGEN Lösungen Leseteil S. 25 - 40 35/6
Grün: Zeile 24: trotz Nacht und Sturmesflug * Zeile 25: Edinburger Zug * Zeile 55 – 57
35/7
Ereignisse: Absprache der Hexen; dass, die Brücke um die siebente Stunde auseinanderbricht; Warten auf den Sohn; Rückblende auf früher, als es noch keine Brücke gab Personen: Hexen, Brücknersleute, Sohn Johnie
37/1
Ein deutscher Soldat hat eine Kerze angezündet und andere Soldaten sind ihm gefolgt. * Wenn man sich einmal nähergekommen ist (miteinander getrunken, gegessen, gesungen und gespielt hat), kämpft man nicht mehr gegeneinander.
38/2
Unsinnsgedicht
38/3
Reimschema, Strophenform, Verse
39/2
Mögliche Antworten: Warum stellt die Mutter Schule über genug Essen? Weil sie glaubt, dass nur Bildung Sonto später aus der Armut herausholen kann. * Wovor will sie Sonto mit ihren Wünschen schützen? Vor Krankheit, Armut und einer hoffnungslosen Zukunft wie bei vielen Menschen in ihrer Umgebung. * Warum hat die Mutter so große Angst vor der Krankheit? Weil sie fürchtet, dass sie die Krankheit an Sonto weitergegeben hat und ihre Tochter früh sterben könnte. * Um welche Krankheit könnte es sich handeln? Vermutlich um HIV/Aids, da von Ansteckung bei der Geburt und vielen Todesfällen die Rede ist. * Was bedeutet Schule für deine Zukunft? Schule gibt mir wichtige Kenntnisse und Abschlüsse, damit ich später mehr Chancen auf einen guten Beruf und ein selbstständiges Leben habe.
39/4
Bücherauswahl: - Wir Kinder aus dem Möwenweg (Kinderalltag, Freundschaft, Nachbarschaft) - Der kleine Ritter Trenk (Mittelalter, Bauernjunge will Ritter werden, Mut) - Für immer Sommerby (Ferien am Land, Familienkonflikte, Zusammenhalt) - Heul doch nicht, du lebst ja noch (Nachkriegszeit, Trauma, Neubeginn) - Nicht Chicago. Nicht hier. (Mobbing, Schuld, Zivilcourage) - King-Kong, das Geheimschwein (Haustier, Geheimnis, Freundschaft)
LÖSUNGEN Lösungen LehrerInnenheft S. 26 - 31 AB 1
1. Text
Sachtext
kein Sachtext
Zeitungsartikel
X
☐
Märchen
☐
X
Bedienungsanleitung
X
☐
Gedicht
☐
X
Lexikonartikel
X
☐
Fantasygeschichte
☐
X
2. Aussage
richtig
falsch
Sachtexte informieren über ein Thema.
X
☐
Sachtexte enthalten oft Fantasiefiguren.
☐
X
Sachtexte sollen sachlich formuliert sein.
X
☐
Sachtexte enthalten oft Fakten und Zahlen.
X
☐
☐
X
Sachtexte müssen immer lustig sein. 3. Satz
sachlich
nicht sachlich
Katzen schlafen durchschnittlich viele Stunden pro Tag.
X
☐
Katzen sind die süßesten Tiere der Welt!
☐
X
Wasser gefriert bei 0 °C.
X
☐
Fußball ist der beste Sport überhaupt!
☐
X
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LÖSUNGEN Lösungen LehrerInnenheft S. 27 - 31 AB 2
1. Beim Recherchieren sucht man Informationen zu einem Thema. * Informationen können aus Büchern oder dem Internet stammen. * Quellen sollen angegeben werden. 2. Lexikon * Schulbuch * Nachrichtenseite * Fachbuch * offizielle Website 3. Lösungsvorschlag: Ursachen Klimawandel * Folgen Klimawandel * Klimawandel Tiere * Klimawandel Umwelt 4. Quelle
AB 3
seriös
eher nicht seriös
Website einer Universität
X
☐
TikTok-Video ohne Quellen
☐
X
Lexikonartikel
X
☐
anonyme Internetseite ohne Autorin / Autor
☐
X
Schulbuch
X
☐
1. kleine → Adjektiv * spielen → Verb * spannendes → Adjektiv * auf → Präposition * morgen → Adverb 2. Nomen
Verb
Adjektiv
Pronomen
Haus, Ball, Katze
springen, lernen, schreiben
freundlich, langsam, schön, mutig
er, wir
Präposition und, aber
unter, neben
3. Lösungsvorschläge: Tisch → laut * freundlich → singen / rechnen / tanzen * lachen → fröhlich / lustig * Haus → nach / ins / zum … AB 4
1. Ich freue mich auf die Ferien. * Du beeilst dich heute sehr. * Wir treffen uns nach der Schule. * Ihr konzentriert euch gut auf die Aufgabe. * Lisa wäscht sich die Hände. 2. Er interessiert sich für Fußball. * Ich habe mich verspätet. * Wir setzen uns auf die Bank. * Du ärgerst dich zu schnell. 3. Wer hat dir geholfen? * Wen möchtest du fragen? * Mit wem gehst du ins Kino? * Was ist dein Lieblingsfach? * Welche Bücher liest du gerne?
AB 5
1. Lösungsvorschlag: Wer sitzt neben dir? * Was machst du am Wochenende? * Welche Musik hörst du gerne? 2. Jemand hat an der Tür geklopft. * Heute fehlt niemand in der Klasse. * Manche Kinder spielen im Garten. * Ich möchte dir etwas erzählen. * Alle waren pünktlich. 3.
LSTE
Wort
Reflexivpronomen
Interrogativpronomen
Indefinitpronomen
sich
X
☐
☐
wer
☐
X
☐
jemand
☐
☐
X
uns
X
☐
☐
niemand
☐
☐
X
was
☐
X
☐
1. Die Sprache ist meist sachlich und nüchtern formuliert.
X
Der Text erzählt eine erfundene oder fantasievolle Geschichte. Der Text informiert über ein Thema oder vermittelt Wissen.
X
Die Sprache ist sehr bildhaft oder poetisch gestaltet. Gefühle und persönliche Meinungen stehen im Mittelpunkt. Der Text enthält Fakten, Daten oder überprüfbare Informationen.
X
Der Aufbau ist klar gegliedert, z. B. mit Überschrift und Absätzen.
X
Der Text enthält spannende Handlung mit Figuren und Dialogen.
40
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LÖSUNGEN Lösungen LehrerInnenheft S. 26 - 31 LSTE
2. Hund – Nomen, läuft – Verb, ängstlich – Adjektiv * schnell – Adverb, die – Artikel, du – Pronomen * drei – Numerale, hinter – Präposition, obwohl – Konjunktion * Ach – Interjektion, und – Konjunktion, den – Artikel 3. Wir sehen uns den Film an. → 1. Person / Plural / Akkusativ * Du stellst dir die Aufgabe zu leicht vor. → 2. Person / Singular / Dativ * Er leistet sich ein neues Fahrrad. → 3. Person / Singular / Dativ * Ich ärgere mich über den Lärm. → 1. Person / Singular / Akkusativ 4. Wer kommt heute zu Besuch? * Mit wem spielst du in der Pause? * Welches Buch liegt auf dem Tisch? * Wer hat den Kuchen gebacken? * An wen denkst du gerade? * Welche Farbe gefällt dir am besten? * Für wen ist dieses Geschenk? * Was möchtest du später werden? * Über was habt ihr im Unterricht gesprochen? * Welche Tasche gehört dir? 5. Heute freuen sich viele Kinder auf die Ferien. * Gestern hat jemand das Fenster geöffnet. * In unserer Klasse lesen manche Schülerinnen gerne Krimis. * Bei der Frage wusste niemand die richtige Antwort. * Gestern waren nur wenige Menschen im Park. * Nach der Aufführung applaudierten alle. * Unter dem Tisch liegt etwas. * Davon habe ich nichts gehört.
41
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Arbeitsblatt 1 / KOPIERVORLAGE
Lebensgeschichten
NAME:
DATUM:
Wort-Schatzkiste 1 1. Bilde zu diesen Adjektiven Nomen mit Artikel! pathetisch: ___________________________
pedantisch: ______________________________
pragmatisch: _________________________
provokativ: ______________________________
raffiniert: ____________________________
realistisch: _______________________________
sarkastisch: __________________________
schelmisch: ______________________________
besorgt: _____________________________
misstrauisch: _____________________________
2. Wähle zwei Nomen aus und bilde mit ihnen Sätze, in denen du ihre Bedeutung erklärst!
3. Nun umgekehrt: Bilde zu diesen Nomen Adjektive! die Sensibilität: ________________________
die Skrupellosigkeit: _________________________
die Sympathie: ________________________
die Toleranz: _______________________________
die Überheblichkeit: ____________________
die Zimperlichkeit: ___________________________
der Pessimismus: ______________________
die Eifersucht: ______________________________
die Ungeduld: _________________________
die Schüchternheit: __________________________
4. Wähle zwei Adjektive aus, mit denen du Sätze bildest, in denen du ihre Bedeutung erklärst!
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OLYMPE Verlag
Arbeitsblatt 2 / KOPIERVORLAGE
Lebensgeschichten
NAME:
DATUM:
Gliedsätze sicher unterscheiden 1. Welche Fragewörter gehören zu welcher Gliedsatzart? Ordne zu! SUBJEKTSATZ: OBJEKTSATZ:
ATTRIBUTSATZ:
2. Ordne nun diesen FRAGEWÖRTERN die Adverbialsatzarten zu! Wann? Seit wann? Bis wann? Wie lange? Wie? Weshalb? Warum? Wo? Woher? Wohin? 3. Bestimme, welche Art von Gliedsatz das ist! Subjekt- Objekt- Adverbial- Attributsatz satz satz satz 1. Wer viel weiß, bekommt eine gute Note.
2. Wir bereiten uns auf das Spiel vor, indem wir trainieren.
3. Ich spüre, wie ich immer müder werde.
4. Dass du mich besuchst, freut mich.
5. Greta prüft, ob sich alle an die Regeln halten.
6. Paul spart, damit er sich eine PlayStation kaufen kann.
7. Wir wollen dort Urlaub machen, wo es wirklich heiß ist.
8. Die Stadt, von der ich träume, liegt in Italien.
9. Mein Lehrer hatte noch geschlafen, als die Stunde begann.
10. Coca-Cola, das sehr zuckerhaltig ist, schmeckt mir.
4. Bestimme nun die Art der Adverbialsätze, indem du die Nummern aus Aufgabe 3 zuordnest! Lokalsatz
Temporalsatz
Modalsatz
Kausalsatz
43
OLYMPE Verlag
Lernstandserhebung
Lebensgeschichten
NAME:
DATUM:
1. Frage zuerst nach dem unterstrichenen Satzglied, dann schreibe die Abkürzung darüber! Zum Schluss erweitere die unterstrichenen Satzglieder zu Gliedsätzen!
9/
Das Ende ist ungewiss. F:
Ich erzähle nur das Gehörte. F:
Der Beste erfreut sich seines Erfolges. F:
2. Bestimme die Art der Gliedsätze! 6/ Subjekt- Objekt- Adverbial- Attributsatz satz satz satz Wir sammeln uns dort, wo wir andere nicht stören. Ihn begeistert, dass es ein faires Spiel ist. Wem das Kunststück gelingt, dem applaudiert das Publikum. Jeder Sport erfordert, dass gezielt trainiert wird. Er schreibt Bücher, die sehr spannend sind. Lisa muss nach Hause, weil sie noch lernen muss. 3. Bilde zu diesen Nomen Adjektive! 4/ Sarkasmus, der: ___________________
Schelm, der: ___________________________
Besorgnis, die: ____________________
Misstrauen, das: ________________________
4. Bilde zu diesen Adjektiven Nomen + Artikel! pessimistisch: _____________________
eifersüchtig: ___________________________
5. Streiche die falsch geschriebenen Wörter durch und schreibe sie richtig darüber! 3/
ambitioniert
24 – 26: 21 – 23: 17 – 20: 13 – 16: unter 13:
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engagirt
extrovertiert
jehzornig
Du bist wahrhaft eine Meisterin/ein Meister der deutschen Sprache. Du hast dir viel gemerkt. Du weißt schon einiges. Du solltest noch viel üben! Du solltest diese Bereiche im Buch noch einmal üben!
arogant
4/
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LÖSUNGEN Lösungen Sprachbuch S. 87 - 120 87/1
von links nach rechts: Greta Thunberg * Martin Luther King * Steve Jobs * Anne Frank * Alfred Nobel * Neil Armstrong * Bertha von Suttner * Malala Yousafzai * Mahatma Gandhi
88/2
1. individuell * 2. I have a dream (Ich habe einen Traum) * 3. Sie ist eine Vertreterin der internationalen Klimaschutzbewegung (Klimaaktivistin) * 4. Dynamit * 5. Sie bekam als erste Frau den Friedensnobelpreis. * 6. das Salzmonopol der Briten zu brechen/Unabhängigkeit Indiens von Großbritannien * 7. Weil sie von den Taliban in den Kopf geschossen wurde * 8. Hinterhaus in Amsterdam * 9. Design ist nicht nur, wie es aussieht oder sich anfühlt. Design ist, wie es funktioniert.
88/3
Lösungswort: BIOGRAFIE
90/2
ehrlich – verlogen * fleißig – faul * aufmerksam – nachlässig * verständnisvoll – rücksichtslos * humorvoll – langweilig * geduldig – nervös * glücklich – traurig
91/5
Vorschläge von links nach rechts: glücklich * böse/hinterhältig * verärgert/wütend * ängstlich/ verunsichert * entsetzt/erschrocken * gelangweilt/gleichgültig * traurig/verzweifelt * zufrieden
93/2
Name, Alter: Zeki Müller, Mitte dreißig * Optisches Erscheinungsbild: 1,75 m groß, schlank, braune, kurze Haare, braune Augen, trägt am liebsten Jeans, T-Shirts und eine Lederjacke, wirkt cool und jugendlich * Lebensumstände: ehemaliger Bankräuber, gibt sich als Lehrer aus, lebt als Single, trinkt und raucht viel, will an sein vergrabenes Geld kommen * Einstellungen: desinteressiert am Unterricht, rücksichtslos, übersteigertes Selbstbewusstsein, sieht Schülerinnen und Schüler zunächst als störend * Verhalten: verwendet viele Schimpfwörter, zeigt wenig Manieren und Anstand, ist schnell genervt und aggressiv, droht mit Gewalt, lässt Schülerinnen und Schüler fernsehen statt zu unterrichten, antwortet sarkastisch und zynisch * Veränderungen im Laufe der Handlung: wird interessierter am Unterricht und an seinen Mitmenschen, verbessert Fehler anderer, wird ehrgeiziger, liest mit der Klasse ein Theaterstück, erkennt, dass ihn seine Schülerinnen und Schüler brauchen, wird fürsorglich, erkennt, dass Geld nicht alles ist, findet Anerkennung in der Schule
94/3
Beispielsätze: Ich schreibe über eine Person aus meiner Familie, die mich sehr beeindruckt und die ich sehr bewundere. * Sie ist mir wichtig, weil sie hilfsbereit, verlässlich, ehrlich und immer verständnisvoll und aufmerksam ist. Deshalb respektiere ich sie sehr. * Mit dieser Person verbindet mich eine lange gemeinsame Zeit, denn ich kenne sie schon viele Jahre bzw. seit meiner Kindheit. Ihre Art inspiriert mich immer wieder. Beispielsätze: Treffender formuliert: Er wirkt groß, sportlich und sehr gepflegt. Sein Auftreten ist schlicht, aber zugleich modern und geschmackvoll. * Sie trägt oft farbenfrohe Kleidung, die auffällig, aber dennoch elegant wirkt. * Er hat einen freundlichen Blick, wache Augen und einen ruhigen Gesichtsausdruck, der sehr vertrauenerweckend wirkt.
95/4
Mögliche Lösung: Die Person wirkt auf andere sehr herzlich, weil sie immer freundlich grüßt und lächelt. In schwierigen Situationen bleibt sie besonnen und verliert nie den Überblick. Wenn jemand Hilfe braucht, zeigt sie sich sofort engagiert und unterstützt, wo sie kann. Er handelt oft entschlossen, ohne lange zu zögern, weil er anderen helfen will. Sie hört aufmerksam zu und reagiert einfühlsam, wenn jemand Probleme hat. In Gruppen verhält er sich teamfähig und sorgt dafür, dass niemand ausgeschlossen wird. Auch wenn sie wütend wird, bleibt sie ruhig und denkt nach, bevor sie etwas sagt. Er wirkt manchmal ernst, aber eigentlich ist er sehr geduldig und interessiert sich für andere. Sie zeigt ihre liebevolle Art, indem sie sich für Schwächere einsetzt.
99/12
Checkliste-Personencharakteristik Zeitform: Präsens Schlüsselwörter im Ausgangstext markiert Gliederung in Einleitung, Hauptteil, Schluss Text durch Absätze strukturiert Einleitung: Bezug zur Person Hauptteil: Daten/Fakten zur Person; äußeres Erscheinungsbild; Eigenschaften/ Verhalten SCHLUSS: was gefällt/missfällt mir Schreibstil: sachlich abwechslungsreiche Satzanfänge (gelungene Überleitungen) Aufsatz drei Mal gelesen: Inhalt, Rechtschreibung und Grammatik Wörterbuch verwendet
45
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LÖSUNGEN Lösungen Sprachbuch S. 87 - 120 101/16
Frida Kahlo: stark und selbstbewusst, ausdrucksvolle, farbenfrohe Kunst, trotz Krankheit aktiv und kreativ, Symbol für Selbstbestimmung und Freiheit * Stephen Hawking: geistige Stärke trotz Krankheit, Forschung über das Universum, Wille und Durchhaltevermögen, berühmter Physiker mit Humor * Jane Goodall: Geduld und Einfühlungsvermögen, Einsatz für Tiere und Natur, jahrelange Beobachtung von Schimpansen, friedliche Botschafterin für Umweltschutz * Barack Obama: ruhig und respektvoll führen, Mut zu Veränderung und Zusammenhalt, guter Zuhörer mit Humor, setzt sich für Gerechtigkeit ein
104/3
1. akribisch: sehr genau, sorgfältig * 2. ambitioniert: ehrgeizig, zielstrebig * 3. arrogant: überheblich, sich für besser haltend * 4. autoritär: streng, auf Macht bedacht * 5. chaotisch: unordentlich, planlos * 6. charismatisch: besonders ausdrucksstark und überzeugend * 7. diskret: unauffällig, verschwiegen * 8. diszipliniert: pflichtbewusst, beherrscht * 9. dominant: bestimmend, sich durchsetzend * 10. dynamisch: energisch, aktiv, beweglich * 11. eloquent: sprachgewandt * 12. engagiert: tatkräftig, mit vollem Einsatz * 13. impulsiv: spontan, unüberlegt handelnd * 14. introvertiert: still, zurückhaltend * 15. konsequent: zielstrebig, folgerichtig * 16. kühn: mutig, risikobereit
104/4
Vorschlag: apathisch, couragiert, gehässig, bodenständig, frustriert, forsch, hektisch, bieder, heuchlerisch, euphorisch
108/1
Wer in der Schule fleißig ist, schreibt gute Noten. Subjekt * Einmal zu fliegen, ist mein größter Wunsch. Subjekt * Ivana ärgert sich, dass ihre Gruppe beim Völkerball verloren hat. Akkusativobjekt * Ich wollte, dass er geht. Akkusativobjekt * Man dankt dem, der geholfen hat. Dativobjekt * Einstein war sich bewusst, dass seine Theorien die Welt verändern würden. Genitivobjekt
108/2
Es tut mir leid, dass ich mich dumm verhalten habe. Subjektsatz * Ich wünsche mir, dass er bleibt. Objektsatz * Dass er zu spät kommt, ist ein Problem. Subjektsatz * Ich erwarte, dass die Verhandlungen scheitern. Objektsatz * Wer schlau ist, weiß sich immer zu helfen. Subjektsatz * Lisa prüft, ob der Drucker funktioniert. Objektsatz * Ich spüre, dass meine Kräfte nachlassen. Objektsatz * Dass du mich besucht hast, freut mich sehr. Subjektsatz
110/3
110/4
46
TOSatz
LOSatz
MOSatz
KOSatz
Da er krank war, blieb er zuhause.
X
Indem er täglich lernt, bereitet er sich auf den Test vor.
X
Wo wir hinfahren, wird es kalt sein.
X
Bevor wir heiraten, müssen wir uns verloben.
X
Er bereitet sich auf die Prüfung vor, indem er viel schläft.
X
Nachdem er sie verließ, machte sie eine Weltreise.
X
Ich putze mir die Zähne, bevor ich schlafen gehe.
X
Sie verdunkelt den Raum, indem sie die Vorhänge zuzieht.
X
Weil er sie liebte, machte er alles für sie.
X
Der Saal musste gesperrt werden, weil er überfüllt war.
X
Seit wir aus dem Urlaub zurück sind, scheint die Sonne.
X
Strom wird gewonnen, indem die Kraft des Wassers genutzt wird.
X
Es gelingt ihm alles, weil er fest daran glaubt.
X
Valentin hat Erfolg bei den Frauen, indem er ihnen zuhört.
X
Er wurde angeklagt, weil er eine Bank überfallen hatte.
X
Sie segeln dorthin zurück, woher sie gekommen sind.
X
Weil die Piloten streiken, versäumen wir den Flug.
X
MO-Satz Sie verdunkelt den Raum, indem sie die Jalousien herunterlässt. TO-Satz Wenn die Klingel ertönt, fängt der Hund zu sabbern an. LO-Satz Wo ein Halteverbot ist, darf man nicht stehen bleiben. KO-Satz Weil der Wind so stark war, konnten wir nicht surfen.
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LÖSUNGEN Lösungen Sprachbuch S. 87 - 120 110/4
TO-Satz Als das Unwetter begann, suchten wir Schutz in einer Hütte. KO-Satz Weil wir lange geschlafen haben, sind wir ausgeruht. LO-Satz Wir warten auf dich, wo wir uns üblicherweise treffen. KO-Satz Weil sie erkältet war, konnte sie nicht mitmachen. MO-Satz Indem er Komplimente macht, erobert Gustav das Herz seiner Angebeteten.
110/5
Österreich ist ein Land, in dem man gut leben kann. * Melli hat einen Dackel, der kurze Beine hat. * Er hat viele Fehler im Test, über die er sich sehr ärgert. * Das ist ein Haus, welches schon meine Großeltern gebaut haben. * Die Schule, die über 100 Jahre alt ist, wurde neu renoviert. * Ich bin aus Linz, wo ich auch zur Schule gehe.
111/6
Der Junge, der im Park spielt, hat seinen Ball verloren. Frage: Welcher Junge? Ich besuche das Museum, das gestern eröffnet wurde. Frage: Welches Museum? Das Buch, in dem viele spannende Geschichten stehen, hat mir meine Oma geschenkt. Frage: Welches Buch? Der Lehrer, mit dem wir oft lachen, ist sehr beliebt. Frage: Welcher Lehrer? Die Blume, die auf der Fensterbank steht, braucht Wasser. Frage: Welche Blume? Ich habe den Film gesehen, über den du gesprochen hast. Frage: Welchen Film?
112/3
Subjektsatz
Objektsatz
Du erinnerst ihn daran, dass er helfen wollte.
X
Alle wissen, dass Willi Recht hat.
X
Dass du ständig tratscht, stört den Unterricht.
X
Die Lehrerin glaubt fest daran, dass ihre Schülerinnen und Schüler etwas können.
X
Ich weiß nicht, wie die Ergebnisse ausfallen werden.
X
Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.
X
Es ist allen bekannt, dass Nora Schokolade liebt.
X
Ich sehe, dass du geübt hast.
X
Die 4D hofft, dass der Test nicht zu schwer wird.
X
Er dankt nur, wem er zu Dank verpflichtet ist.
X
Wer als erster lacht, hat das Spiel verloren.
X
112/4
113/5
TOSatz
LOSatz
MOSatz
KOSatz
Die Sonne geht dort auf, wo Osten ist.
X
Obwohl es stark regnete, gingen sie weiter.
X
Während er die Hausaufgabe schrieb, dachte er nur an sein Fußballtraining.
X
Er versucht den Zug zu erreichen, indem er rennt.
X
Weil es zu windig war, konnten wir nicht ins Meer.
X
Lena geht zur U-Bahn, wo ihre Freunde auf sie warten.
X
Sie erreicht das Geschäft, nachdem sie die Adresse gegoogelt hat.
X
lässig * antriebslos * offen * treu * beeinflussbar * elegant * leichtgläubig * primitiv * teilnahmslos
47
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LÖSUNGEN Lösungen Sprachbuch S. 87 - 120 113/6
3 sachbezogen 13 aufgeschlossen 7 lebensecht; wirklichkeitsnah 12 anziehend; bezaubernd; charmant 4 herausfordernd; provozierend 1 übertrieben feierlich 11 gefühllos; erbarmungslos 8 mit verletzendem Spott 9 spitzbübisch; verschmitzt 6 ausgeklügelt; durchdacht 5 sehr lebhaft; unruhig 14 herablassend; hochmütig 10 einfühlsam 2 übertrieben genau 15 dünnhäutig; übertrieben empfindlich
114/1
ah: Bahn, Fahne, Gefahr, Gemahl, kahl, Kahn, mahlen, mahnen, Nahrung, Zahn äh: ähnlich, erzählen, Gefährte, ungefähr, zäh, während eh/eih: befehlen, dehnen, Ehre, Fehler, Mehl, nehmen, umkehren, Verkehr, wehren, Weihnachten, zehren oh/öh: bohren, Drohne, Fohlen, Höhle, Lohn, roh, Sohn, Stroh uh/üh: Bühne, Frühling, fühlen, kühl, rühren, Schuh
114/4
von links nach rechts: Fahne, Ehre, mahlen, Höhle, roh, erzählen, ziehst, kühl, ungefähr
115/5
hl: mahlen, Mehl, Zahl, zahlen hm: lahm, Lehm, zahm, lahmen hn: Lohn, Zahn, zehn, lohnen, mahnen hr: mehr, lehren, zehren, mehren
115/6
N
A
H
R
U
N
G
ernähren, Ernährung
E
H
R
L
I
C
H
Ehre, Ehrlichkeit
F
A
H
R
E
N
Fahrer, abfahren
F
Ü
H
L
E
N
Fühler, Gefühl
H
R
G
E
F
A
H
A
H
N
J
A
H
R
M
A
H
L
E
A
H
N
E
N
gefährlich, gefährden Hähnchen, Hahnenkampf Jährlich, Jahreszeit
N
Mahlstein, Mahlgut meine Vorfahren
N
E
H
M
E
N
einnehmen, Ausnahme
W
Ä
H
L
E
N
Wahl, Wähler
Z
A
H
N
Zahnfee, Zahnrad
Z
E
H
N
Zehner, zehnfach
115/7
Uhr * Ehre * ehren (mehren) * Ohr(en) * ohne * wahr(en)
116/2
1. Erzählzeit: Präsens 2. Gliederung: EINLEITUNG: Textsorte, Autorin/Autor, Titel, Erscheinungsjahr, Kernaussage ABSATZ HAUPTTEIL: a) Daten und Fakten zur Person ABSATZ b) äußeres Erscheinungsbild ABSATZ c) Eigenschaften/Verhalten: ABSATZ d) Beziehung zu anderen Figuren und Entwicklung des persönlichen Charakters KURZFORMEL: vom Äußeren über das Verhalten zum Inneren SCHLUSS: a) Darstellung der Person durch die Autorin/den Autor b) Wirkung auf mich c) persönliches Urteil
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LÖSUNGEN Lösungen Sprachbuch S. 87 - 120 117/4
PERSONENCHARAKTERISTIK
LITERARISCHE CHARAKTERISTIK
… verwendet keine Zitate oder Textstellen.
… nutzt Zitate oder Textstellen als Belege.
… berichtet, was man sehen oder miterleben kann.
… beschreibt eine erfundene Figur aus einem Text.
… nennt äußere und innere Merkmale einer echten … stützt sich auf Inhalte einer Geschichte oder eines Person. Buches.
119/7
… ist sachlich und objektiv geschrieben.
… beinhaltet eigene Deutungen und Erklärungen.
… entsteht durch Beobachtung und Erfahrung.
… erklärt die Funktion oder Rolle der Figur im Werk.
… beschreibt eine reale Person.
… zeigt, was die Autorin oder der Autor über die Figur verrät oder andeutet.
Äußere Erscheinung: Alter * Körperbau * Kleidung * Geschlecht Verhalten: Verhalten / Tun * Sprache * Sprechweise * Eigenarten Psychische Veranlagung: Gefühle * Denkweisen * Einstellungen * Wertorientierungen Soziale Lage: Familie / Besitz * gesellschaftlicher Status * Bildung * Beruf
Lösungen Leseteil S. 41 - 52 43/2
Gemeinsamkeiten: Beide wurden in Wien geboren und wuchsen dort auf. * Beide haben ihre Kindheit während des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs erlebt. * Beide verarbeiten eigene Kindheits‑ und Kriegserfahrungen in Kinder‑ und Jugendbüchern. * Beide gelten als bedeutende Autorinnen der österreichischen Kinder- und Jugendliteratur und wurden vielfach ausgezeichnet. Unterschiede: Familienhintergrund: Nöstlingers Vater war Uhrmacher, die Mutter Kindergärtnerin, Welshs Vater war Arzt, die Mutter starb früh und sie wuchs teilweise bei den Großeltern auf. * Studienschwerpunkt: Nöstlinger studierte Gebrauchsgrafik, Welsh studierte Anglistik, Hispanistik und Staatswissenschaften. * Familie: Nöstlinger hatte zwei Töchter, Welsh drei Söhne. * Thematischer Schwerpunkt: Nöstlingers Bücher betonen oft humorvoll den Alltag von Familien und Kindern in Wien, Welsh schreibt besonders über Außenseiter, Armut, Migration und „Nicht‑Dazugehören“.
43/3
Bücherauswahl: Christine Nöstlinger: Die feuerrote Friederike (Außenseiterin, Schule, Anderssein) * Wir pfeifen auf den Gurkenkönig (Familie, Macht, Widerstand) * Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse (angepasstes Kind, Rollenbilder, Familie) * Geschichten vom Franz (Freundschaft, Alltag, Kinderperspektive) * Maikäfer, flieg! (Kriegskindheit in Wien, Kriegsende) * Renate Welsh: Das Vamperl (kleiner Vampir, Humor, „Gift aussaugen“) * Ülkü, das fremde Mädchen (Migration, Schule, Ausgrenzung) * Dieda oder Das fremde Kind (Kriegserfahrungen, Fremdsein, Kindheit) * Johanna (uneheliches Kind, Dorfleben, 1930er-Jahre) * Der Enkel des Löwenjägers (Familie, Vergangenheit, Identität)
45
a) Polonium und Radium
46
b) Nachteil: Es schädigt den Körper und lange Bestrahlung kann zum Tod führen. * Vorteil: Es wird in der Medizin zum Röntgen eingesetzt. * c) 1914 – 1918
17/1
Lösungsvorschlag: Die undankbare Katze * Der Mann ist einem Nervenzusammenbruch nah * Die Katze fühlt sich heimisch * Wieder frei
48/1
Merkmale Gedicht: Strophenform, Verse * Merkmale Erzählung: fortlaufende Geschichte, Erzähler, Satzbau einer Prosaerzählung (keinen Reim oder Metrum)
48/2
a) Der Nerv seines linken Auges zuckt wie bei der Katze. * b) Er will sie mit einem Halsband zu seinem Haustier machen. Sein Besitzanspruch aber lässt sie flüchten.
48/3
Lösungsvorschlag: Der Mann scheint aus einer gutbürgerlichen Familie zu stammen, da er ein Klavier besitzt und in einer großen Wohnung wohnt. Er reagiert zunächst nicht auf das Jammern der Katze, entwickelt dann aber aufgrund des Geschreis der Katze ein schlechtes Gewissen. Der Mann tritt sehr passiv auf, denn er lässt alles mit sich geschehen und reagiert auch nicht, als die Katze ihn angreift. Er kennt sich auch nicht gut mit Katzen aus, denn er weiß nicht, dass man sie nicht zähmen kann. So missdeutet er auch das Verhalten der Katze, als diese auf seinen Schoss springt. Er glaubt, dass er große Macht über sie habe. Andererseits weiß er doch, dass Katzen einen Spieltrieb haben, denn er bastelt ihr eine Silberkugel zum Spielen.
52/1
Rosa Parks setzte sich in einem städtischen Linienbus in den Bereich, der nur für Farbige vorgesehen war. Als sich der Bus mit Menschen füllte, sollte sie ihren Platz für einen Weißen räumen. Sie weigerte sich aber und wurde deshalb von der Polizei festgenommen.
52/2
Vorschlag: Rassentrennung in den USA
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LÖSUNGEN Lösungen LehrerInnenheft S. 42 - 44 AB 1
1. das Pathos * der Pedant * der Pragmatismus * die Provokation * die Raffiniertheit/die Raffinesse * der Realismus * der Sarkasmus * der Schelm 2. sensibel * skrupellos * sympathisch * tolerant * überheblich * zimperlich
AB 2
1. Subjektsatz: Wer oder was? * Objektsatz: Wessen? Wem? Wen oder was? * Attributsatz: Was für ein? Welcher? Wessen? 2. Wann? Seit wann? Bis wann? Wie lange? Temporalsatz * Wie? Modalsatz * Weshalb? Warum? Kausalsatz * Wo? Woher? Wohin? Lokalsatz 3. Subjekt- Objektsatz satz 1. Wer viel weiß, bekommt eine gute Note.
Adverbialsatz
Attributsatz
X X
2. Wir bereiten uns auf das Spiel vor, indem wir trainieren. X
3. Ich spüre, wie ich immer müder werde. X
4. Dass du mich besuchst, freut mich.
X
5. Greta prüft, ob sich alle an die Regeln halten. 6. Paul spart, damit er sich eine PlayStation kaufen kann.
X
7. Wir wollen dort Urlaub machen, wo es wirklich heiß ist.
X X
8. Die Stadt, von der ich träume, liegt in Italien. 9. Mein Lehrer hatte noch geschlafen, als die Stunde begann.
X X
10. Coca Cola, das sehr zuckerhaltig ist, schmeckt mir.
4.
LSTE
Lokalsatz
Temporalsatz
Modalsatz
Kausalsatz
7
9
2
6
S 1. Das Ende ist ungewiss. Wer oder was ist ungewiss? Es ist ungewiss, wie das Ende ist. O4 Ich erzähle nur das Gehörte. Was erzähle ich nur? Ich erzähle nur das, was ich gehört habe. O2 Der Beste erfreut sich seines Erfolges. Wessen erfreut sich der Beste? Der Beste freut sich, dass er erfolgreich ist. 2. Subjektsatz
Objektsatz
Adverbialsatz
Attributsatz
Wir sammeln uns dort, wo wir andere nicht stören.
Ihn begeistert, dass es ein faires Spiel ist.
Die Fans applaudierten dem, der sang.
Jeder Sport erfordert, dass gezielt trainiert wird.
Er schreibt Bücher, die sehr spannend sind.
Lisa muss nach Hause, weil sie noch lernen muss.
3. sarkastisch, schelmisch, besorgt, misstrauisch 4. der Pessimismus, die Eifersucht 5. ausgebessert: engagiert, jähzornig, arrogant
50
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Arbeitsblatt 1 / KOPIERVORLAGE
Argumentieren und Erörtern
NAME:
DATUM:
Ein Gedicht entschlüsseln 1. Versuche zuerst, trotz der fehlenden Buchstaben, dieses berühmte Gedicht still für dich zu lesen! Dann schreibe die Wörter mit dem fehlenden Anfangsbuchstaben rechts auf die Zeilen! DER_________________________________ von Rainer Maria Rilke (1902, Paris) Sein Blick ist vom Vorübergehn der _täbe _______________________ so müd geworden, dass er nichts mehr hält. Ihm ist, als ob es tausend Stäbe _äbe _______________________ und hinter tausend Stäben keine Welt. Der weiche Gang geschmeidig starker _chritte, _______________________ der sich im allerkleinsten Kreise dreht, ist wie ein Tanz von Kraft um eine _itte, _______________________ in der betäubt ein großer Wille steht. Nur manchmal schiebt der Vorhang der _upille sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein, geht durch der Glieder angespannte _tille – und hört im Herzen auf zu sein
Kater
Luchs
_______________________ _______________________
Panther Jaguar
Tiger Löwe
Puma
2. Wie lautet der Titel des Gedichtes? Wähle aus und setze oben ein! 3. Wie lautet das Thema des Gedichtes? Schreibe es in einem Satz auf!
4. Teamarbeit: Lest euch das Gedicht gegenseitig laut vor! Wählt dazu aus diesen Gegensatzpaaren aus! fröhlich traurig
betont unbetont,
schnell langsam
tiefe Stimme hohe Stimme
5. Wie verändert sich die Aussage und Stimmung des Gedichts dadurch? Besprecht diesen Aspekt gemeinsam!
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OLYMPE Verlag
Arbeitsblatt 2 / KOPIERVORLAGE
Argumentieren und Erörtern
NAME:
DATUM:
Argumentieren leicht gemacht 1 1. Lies folgendes Szenario! Der 14-jährige Elias hat im Sommer seine Schule in seinem Heimatort erfolgreich abgeschlossen und damit eine wichtige Etappe seines Lebens bewältigt. Doch zu Beginn der Sommerferien informieren ihn seine Eltern, dass sie gemeinsam mit ihm und seiner 8-jährigen Schwester ihren Heimatort verlassen werden, um in der Stadt einen beruflichen Neuanfang zu wagen. Für Elias bedeutet das ebenfalls einen erheblichen Einschnitt in sein Leben. Er ist ein Jugendlicher mit Interesse für Musik, sportliche Betätigung und er besitzt auch handwerkliches Geschick. Elias hat viele Freunde im Ort. Er selbst schätzt sich als völlig normal ein. 2. Überlege, welche Einflussfaktoren am neuen Wohnort das Leben von Elias bestimmen werden! 3. Liste auf, was deiner Meinung nach für und gegen den Umzug von Elias spricht! Finde dazu je drei Argumente für Pro und Kontra! Argumente für Umzug/PRO
Argumente gegen Umzug/KONTRA
Kinobesuche
4. Formuliere jetzt deine Argumente zu Sätzen aus!
Kinobesuche: Durch den Umzug in die Stadt kann man öfter ins Kino gehen.
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Arbeitsblatt 3 / KOPIERVORLAGE
Argumentieren und Erörtern
NAME:
DATUM:
Argumentieren leicht gemacht 2 5. Wäge nun die Argumente für Elias in vollständigen Sätzen gegeneinander ab! Hol dir Hilfe mit der Wort-Schatzliste von S. 135!
Die Möglichkeiten in der Stadt sind eindeutig
Dagegen spricht aber...
6. Elias will eigentlich nicht umziehen. Überlege dir zwei Kompromissvorschläge, die Elias seinen Eltern anbieten könnte! Schreibe diese als Text auf! Kompromissvorschlag 1:
Kompromissvorschlag 2:
7. Stell dir vor, du wärst an Elias Stelle! Verfasse nun eine Erörterung in deinem Heft zu dem Thema:
„Umzug in die Stadt oder doch lieber ein Leben am Land“? Halte dich dabei an das Rezept von S. 129 und verwende auch die Wort-Schatzlisten von S. 135! Einleitung: Ein Umzug in die Stadt ist ein Projekt, das meine Eltern schon seit mehreren
Jahren erwägen. Für mich ist diese Entscheidung...
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Arbeitsblatt 4 / KOPIERVORLAGE
Argumentieren und Erörtern
NAME:
DATUM:
Mach nicht so viele Umstände 1. Ordne den Adverbien die Fragewörter zu! Temporaladverbien: ____________________________________________ Lokaladverbien: ______________________________________________ Modaladverbien: ______________________________________________ Kausaladverbien:
____________________________________________
2. Nun bestimme die Art der Adverbien und trage sie richtig ein!
Weshal b? Wann? Wo Wie lan ? Wie? ge? Aus wel ch Grund? em Wohin? W Wie oft arum? ?
damals * nur * oben * drinnen * gestern * dahin * unten * außerdem * genauso * zumindest * nie * daher * draußen * demzufolge * seither * nämlich * ansonsten Temporaladverbien
Lokaladverbien
Modaladverbien
Kausaladverbien
3. Bestimme die Art des Adverbs, indem du auswählst! Drinnen ist es wirklich trocken.
Temporal
Lokal
Modal
Kausal
Wir machen morgen eine Exkursion.
Temporal Lokal
Modal
Kausal
Er benutzt nie ein Flugzeug.
Temporal Lokal
Modal
Kausal
Wir mögen ihn trotzdem.
Temporal Lokal
Modal
Kausal
Umständehalber muss ich erst nachfragen.
Temporal Lokal
Modal
Kausal
Ebenso bin ich der Meinung.
Temporal Lokal
Modal
Kausal
Sie hat sich also deshalb nicht gemeldet?
Temporal Lokal
Modal
Kausal
Bald bin ich reich.
Temporal Lokal
Modal
Kausal
Der Lift fährt abwärts.
Temporal Lokal
Modal
Kausal
Der Schalter ist rechts neben der Tür.
Temporal Lokal
Modal
Kausal
Andernfalls droht ihm eine Klage.
Temporal Lokal
Modal
Kausal
54
OLYMPE Verlag
Lernstandserhebung
Argumentieren und Erörtern
NAME:
DATUM:
1. Welche Wortart beschreiben Adverbien vorwiegend näher? Kreuze an! NOMEN
ADJEKTIV
VERB
1/
PRONOMEN
2. Wie fragt man nach diesen Adverbien? Schreibe jeweils ein Fragewort auf! Temporaladverb: __________________
Lokaladverb: ___________________
Modaladverb: _____________________
Kausaladverb: ___________________
3. Bestimme, welche Art von Adverbien das sind! Ordne richtig zu!
4/
16/
jahrelang * genauso * da * heute * dort * von links * anders * ebenfalls * nie * darum * draußen * ansonsten * damals * nämlich * folglich * sehr Temporaladverbien
Lokaladverbien
Modaladverbien
Kausaladverbien
4. Welche Aufgabe hat ein ARGUMENT in einer Erörterung? Wähle die richtige Aussage aus! stellt eine Schlussfolgerung auf
fasst eine Begründung zusammen
stützt oder widerlegt eine Behauptung
veranschaulicht eine Behauptung
5. Übersetze!
1/
1/
Wenn ich in die scola gehe, ist das die ___________________________. 6. Ordne diesen Fremdwörtern ihre Bedeutung zu! infantil diskret sukzessiv resolut trivial
26 – 28: 22 – 25: 18 – 21: 14 – 17: unter 14:
5/
schrittweise entschlossen einfach kindisch unauffällig
Du bist wahrhaft eine Meisterin/ein Meister der deutschen Sprache. Du hast dir viel gemerkt. Du weißt schon einiges. Du solltest noch viel üben! Du solltest diese Bereiche im Buch noch einmal üben!
55
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LÖSUNGEN Lösungen Sprachbuch S. 121 - 152 123/1
Vorschläge: Fernsehwerbung * Computerspiele * Chat * Fast Food * Schönheitschirurgie
125/6
Zusammengehörige Dreiergruppen (Behauptung – Begründung – Beispiel) 1. Fast Food • Fast Food ist häufig ungesund. • Es enthält oft viel Fett, Zucker und Salz. • Ernährungswissenschaftlerinnen und Ernährungswissenschaftler warnen vor Folgen wie Übergewicht. 2. Soziale Medien – Schlaf • Soziale Medien können Schlafprobleme verursachen. • Viele scrollen abends noch lange weiter. • Umfragen zeigen, dass viele Jugendliche sehr spät schlafen. 3. Soziale Medien – Kreativität • Soziale Medien fördern Kreativität. • Nutzerinnen und Nutzer erstellen eigene Fotos, Videos oder Designs. • TikTok-Trends bestehen oft aus selbst gestalteten Beiträgen. 4. Soziale Medien – Kontakt • Soziale Medien ermöglichen Kontakt mit Freunden. • Man kann jederzeit schreiben und Inhalte teilen. • Viele Freundschaften werden heute über Chats gepflegt. 5. Soziale Medien – Treffpunkt • Sie bieten Jugendlichen einen gemeinsamen Ort. • Viele treffen sich nach der Schule dort. • Fast-Food-Restaurants sind beliebte Treffpunkte. 6. Handynutzung und Konzentration • Zu viel Handynutzung kann die Konzentration stören. • Ständige Benachrichtigungen unterbrechen den Fokus. • Lehrkräfte berichten, dass viele sich schwerer konzentrieren.
126/8
Argument 1 Behauptung: Tägliche Bewegungspausen sind wichtig, damit Jugendliche gesund bleiben. Begründung: 3 Viele Jugendliche bewegen sich im Alltag kaum, weil sie sowohl in der Schule als auch zu Hause hauptsächlich sitzen. Beweis / Beispiel: 2 Untersuchungen zeigen, dass Kinder, die sich regelmäßig bewegen, seltener über körperliche Beschwerden klagen. Argument 2 Behauptung: Bewegungspausen helfen, Stress abzubauen. Begründung: 1 Viele Jugendliche fühlen sich durch Schule, Hobbys und Familie stark unter Druck gesetzt. Beweis / Beispiel: 4 Nach kurzen Bewegungseinheiten berichten Schülerinnen und Schüler, dass sie sich freier und entspannter fühlen. Schlussfolgerung: Da Bewegungspausen die Gesundheit fördern und gleichzeitig helfen, Stress abzubauen, sollten sie regelmäßig in den Schulalltag eingebaut werden.
134/8
PRO-Behauptungen (grün markieren): Rauchen oder Vapen kann dazu führen, dass man in der Gruppe schneller dazugehört. * Wer raucht oder vaped, wird von anderen eher akzeptiert. * Man kann sich dadurch cool oder erwachsen fühlen. * Manche glauben, Vapes oder Nikotinbeutel helfen gegen Stress oder beim Entspannen. * Einige Jugendliche denken, Snus oder E-Zigaretten seien weniger schädlich als normale Zigaretten. * Viele glauben, sie könnten jederzeit wieder mit Nikotin aufhören. KONTRA-Behauptungen (rot markieren): Gruppenzwang führt dazu, dass viele Jugendliche nicht „Nein“ sagen. * Nikotin macht schnell süchtig. * Nikotin beeinflusst das Gehirn und verschlechtert die Konzentration. * Es erhöht den Blutdruck und kann das Wachstum von Jugendlichen stören. * Schon nach wenigen Wochen kann eine starke Abhängigkeit entstehen. * Nikotinprodukte enthalten schädliche Stoffe wie Formaldehyd und Metalle. * Snus kann das Zahnfleisch schädigen und das Herz belasten. * Rauchen erhöht das Risiko für Krebs, Lungenkrankheiten und Herzinfarkt.
134/9
Dialektische Erörterung
142/1
Immer mehr Jugendliche leiden an Essstörungen, denn sie schauen Model-Shows. (Ursache) * Sie essen immer weniger, sodass sie sogar künstlich ernährt werden müssen. (Folge) * Viele übergeben sich, damit sie nicht zunehmen. (Absicht) * Nur wenig oder nichts zu essen wird in Kauf genommen, um sich schöner zu fühlen. (Absicht) * Zu viel oder auch zu wenig Gewicht ist ungesund, sodass das Risiko für Essstörungen ansteigt. (Folge) * Der Anteil der gefährdeten Jugendlichen steigt an, denn der Druck, schlank sein zu müssen, wird von den Medien forciert. (Ursache) * Um den Alkoholkonsum bei Jugendlichen zu senken, muss der Erwerb alkoholischer Getränke erschwert werden. (Absicht) * Alkohol wird in Österreich von der Gesellschaft akzeptiert, sodass bereits Jugendliche mit einem selbstverständlichen Konsum von Alkohol aufwachsen. (Folge) * Damit wir den Alkoholkonsum besser steuern können, müssen in allen Bundesländern die gleichen Gesetze gelten. (Absicht)
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LÖSUNGEN Lösungen Sprachbuch S. 121 - 152 147/1 148/2
Latein
Griechisch
Italienisch
Französisch
Englisch
Universität
Alphabet
Pizza
Vignette
Scanner
Redaktion
Theater
Risotto
Bandage
Camping
148/3
Aktion * Physik * Exposé * Teenager * Espresso
148/4
Zeile 1: Philosophie; Zeile 2: Team; Zeile 3: Rhythmus
144/1
daher * gestern * Draußen * Bald * von links * sofort * Überall * dorthin
144/2
Du scheinst überaus wütend zu sein. Hast du dich nun endlich einigermaßen beruhigt? Ich bin äußerst schockiert über dieses Verhalten. Siehst du das genauso? Ich hoffe so sehr, dass du deinen Fehler einsiehst. Ansonsten muss ich mir eine Konsequenz überlegen. Am liebsten würde ich das hier alles vergessen. Man kann kaum noch vernünftig mit dir reden. Aber vielleicht willst du ja auch gar nicht reden. Das habe ich mir fast schon gedacht. Bestimmt ist das nur eine Phase – wenn diese Pubertät doch schon vorbei wäre.
145/3
Vanessa und Eric haben kein Geld mit, daher können sie sich keine Jause kaufen. Notfalls müssen sich die beiden Geld ausborgen. * Wir diskutieren nun schon seit Stunden darüber, also würde ich vorschlagen, eine dritte Meinung einzuholen. Wir brauchen nämlich bis spätestens morgen eine Lösung für dieses Problem. Folglich müssen wir uns auch ein wenig beeilen. * Du musst dich dieses Schuljahr besonders anstrengen, sonst bekommst du keinen Schulplatz in der Handelsakademie. * Es kam zu einer Fahrzeugstörung des Zuges der U-Bahnlinie 3. Demzufolge verzögerten sich die Abfahrten aller angeschlossenen U-Bahn-Linien.
145/4
Lokaladverb * Lokaladverb * Modaladverb * Kausaladverb * Temporaladverb
149/5
adäquat
unauffällig
diskret
kindisch
homogen
verschlossen
infantil
angemessen
introvertiert
schrittweise
konstruktiv
entschlossen
resolut
nachweisen
sukzessiv
einheitlich
trivial
einfach
verifizieren
förderlich
149/6
Lateinischen
150/10
von oben nach unten: Argument * erwägen * Experte, der * befürworten * These, die * Appell, der * Aspekt, der * diskutieren * entkräften * Priorität, die * positiv * formulieren
151/1
Temporaladverb (blau): abends, bald, bereits, damals, dann, einmal, fortan, gleich, heute, immer, mehrmals, nachts, nun, oft, tagsüber, vorgestern, wieder, zuerst Lokaladverb (grün): aufwärts, darin, dort, draußen, heraus, herunter, hier, hin, links, ringsum, unten, Modaladverb (gelb): auch, beinahe, einfach, fast, gern, glücklicherweise, leider, nötigenfalls, sehr Kausaladverb (orange): deshalb, deswegen
151/3
Susanne braucht neue Turnschuhe. Darum geht sie am Samstag in ein Sportgeschäft. Morgen, am Sonntag, wird sie nämlich an einem Marathon teilnehmen. Ganz links im Regal stehen Sportschuhe, die ihr am meisten gefallen haben. Trotzdem entscheidet sie sich für das billigere Paar Schuhe in der rechten Ecke. * Wir müssen bald mal wieder schwimmen gehen. Momentan gehe ich nur selten schwimmen. Ab morgen fange ich an, regelmäßig schwimmen zu gehen. Und danach gehe ich jeden Tag vor der Arbeit schwimmen. * In meiner neuen Schule komme ich mit meinen Mitschülerinnen und Mitschülern einigermaßen gut aus. Dir würde es da genauso gehen. Ich versuche zumindest immer freundlich zu sein. Meine Mitschülerinnen und Mitschüler sind ebenfalls stets freundlich und nett zu mir.
152/4
ERBWÖRTER: Sie begleiten uns schon seit einigen tausend Jahren – sind uns aber nur mehr in einer veränderten Form erhalten geblieben. LEHNWÖRTER: Sie stammen aus einer anderen Sprache, werden im Deutschen aber häufig verwendet. Dabei können sich Schreibweise, Aussprache oder Bedeutung leicht verändert haben. FREMDWÖRTER: Diese Wörter werden häufig an ihren Endungen, Vorsilben oder auch Buchstabenkombinationen erkannt und bleiben in ihrer originalen Schreibweise erhalten.
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LÖSUNGEN Lösungen Sprachbuch S. 121 - 152 152/5
Ohne Smartphone fühlen sich viele Jugendliche heute unsicher. (E) * Der Chauffeur brachte die Gäste pünktlich zum Hotel. (F) * Am Ende des Theaterstücks rief das Publikum laut „Bravo!“ (I) * Diese Methode hilft mir, Vokabeln besser zu behalten. (G) Seine schnelle Reaktion hat den Unfall verhindert. (L) * In Physik experimentieren wir gerade mit Magneten. (G) * Beim Lesen sollte ich mein Tempo ein wenig erhöhen. (I) Ich habe die Informationen für mein Referat im Internet gesucht. (E) * Mehr Bewegung ist eine gute Aktivität für die Gesundheit. (G) * Die neue Kette ist ein schönes Accessoire zu ihrem Kleid. (F)
152/6
Latein: international, Kreativität * Griechisch: Phase, Rhetorik * Italienisch: Panini, Makkaroni * Französisch: Vignette, Etagere * Englisch: Beamer, Shopping
Lösungen Leseteil S. 53 - 62 54/1
Lösungsvorschlag: Welche Angabe machten Jugendliche der Studie zu Alkohol und Drogen? * Wer ist neben den Schülerinnen und Schülern im Suchtmittelmissbrauch ebenfalls stark gefährdet? * Was gaben 18 % der Befragten bezüglich des Konsums illegaler Substanzen an? * Welche interessante Entwicklung stellte Alfred Uhl seit 1970 fest? * Welche sinnvollen Maßnahmen können gesetzt werden, um den Zigarettenkonsum einzudämmen?
54/2
88 Prozent der heimischen Jugendlichen zwischen 15 und 16 Jahren gaben an, schon einmal Alkohol konsumiert zu haben. * Problematisch ist, so die Studienautoren, dass jeder Dritte angab, innerhalb der vergangenen 30 Tage betrunken gewesen zu sein. * Seit 1970 ist der Alkohol-Missbrauch in Österreich um 20 Prozent zurückgegangen * 2010 rauchte noch jede dritte Schülerin oder jeder dritte Schüler * Europaweit meinten 60 Prozent der Kids, dass sie ohne Probleme Nikotin-Produkte kaufen können. In Österreich bestätigten das 79 Prozent. * In Österreich gaben 21 Prozent an, verbotene Drogen probiert zu haben. * Jeder dritte männliche Student und jede vierte weibliche Studentin zeigen Zeichen einer Alkoholabhängigkeit. * Und fast jede fünfte Studentin oder jeder fünfte Student raucht Cannabis.
56/2
Isi: verunsichert * abhängig von Likes * ehrgeizig * perfektionistisch * leicht beeinflussbar, aber am Ende einsichtig Kim: kontrollierend * dominierend * likebesessen * körperfixiert * manipulativ * skrupellos Yara: loyal * verlässlich * empathisch * tröstend *bodenständig * kritisch gegenüber Social Media Wahn
56/3
Kim sagt, der Körper sei das Einzige, was sicher bleibt, deshalb müsse man ihn ständig optimieren. * Nur wer viele Likes und Aufmerksamkeit bekommt, sei in der Welt sichtbar und „existiere“ wirklich. * Die Welt sei wie ein großes Kaufhaus, aus dem man sich nehmen und sich selbst perfekt in Szene setzen müsse.
56/4
Isabelle ist am Ende immun gegen den Zwang, für Likes ihren Körper zu quälen und sich von Leuten wie Kim zu gefährlichen Aktionen drängen zu lassen. * Sie durchschaut Schönheitsdruck und Fake Inszenierungen besser und kann nun selbstbewusster und kritischer mit Social Media umgehen.
59/2
Mit „Pulverland“ ist ein gefährlicher Ort voller Sprengstoff gemeint, also eine Stadt oder Gegend, in der ständig Bomben fallen und alles jederzeit „in die Luft fliegen“ kann. Die Autorin spricht von einer „Pulverlandgeschichte“, weil ihre Kindheit mitten im Bombenkrieg spielt: Häuser können jederzeit zerstört werden, das Leben ist unsicher und von Angst, Bombenkellern und Zerstörung bestimmt.
59/3
Großmutter: wütend – sie schimpft ständig über den Krieg, die Erdäpfel und die Machthaber * mutig / regimekritisch – sie beschimpft Hitler und den Gauleiter * schwerhörig – sie hört die Radiodurchsage und die Sirenen zunächst nicht Erzählerin (das Kind): beobachtend – sie beschreibt genau, was auf der Straße und im Haus passiert * vorsichtig – sie verschweigt der Großmutter den Fliegeralarm * kriegsgewohnt – sie sagt, dass sie sich nicht erinnern kann, dass einmal kein Krieg gewesen ist Hannitante: ängstlich – sie hat große Angst vor Bombenangriffen * verwirrt – der Krieg hat sie „verrückt gemacht“ * panisch – sie läuft bei jedem Alarm mit Decke und Stock um den Häuserblock und ruft „Der Kuckuck schreit“ Frau Brenner: regimetreu – sie grüßt mit „Heil Hitler“ * denunziantisch – sie sagt, solche Leute wie die Großmutter gehören bei der Gestapo angezeigt * bedrohlich / einschüchternd – das Kind hat Angst vor ihr
59/4
Aussehen / Eigenschaften: ältere Frau * schwerhörig * wirkt kräftig und energisch Verhalten: schimpft viel * regt sich über Krieg und schlechte Lebensmittel auf * sagt offen ihre Meinung * kümmert sich um den Haushalt (z. B. Erdäpfel schälen) Gefühle: wütend * empört * verzweifelt über die Situation im Krieg Meinung zum Krieg: stark gegen den Krieg * beschuldigt Hitler und die Machthaber * fühlt sich als einfache Bürgerin machtlos
58
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LÖSUNGEN Lösungen Leseteil S. 53 - 62 59/4
Die Großmutter ist eine ältere, schwerhörige Frau, die sehr temperamentvoll und direkt ist. Sie schimpft häufig über den Krieg, über schlechte Lebensmittel und über die Machthaber. Besonders ärgert sie sich darüber, dass einfache Menschen unter den Folgen des Krieges leiden müssen. Sie hat keine Angst, ihre Meinung offen zu sagen, auch wenn das gefährlich sein kann. Gleichzeitig wirkt sie wie eine starke Persönlichkeit, die sich nicht einschüchtern lässt. Ihre Wut zeigt, wie sehr sie unter dem Krieg und den Lebensbedingungen leidet.
59/5
Möglichkeit: Das Kind wirkt vorsichtig und überlegt. Es versucht, die Großmutter zu schützen, indem es ihr nicht sagt, dass die Sirenen heulen. Gleichzeitig denkt das Kind viel über die Situation nach und beobachtet genau, was um es herum passiert. Man merkt, dass das Kind den Krieg gewohnt ist, aber trotzdem Angst hat. Belege aus dem Text: 1. „Ich wollte nicht umsonst in den Keller laufen.“ 2. „Ich sagte: ›Nein, nein!‹“ Diese Stellen zeigen, dass das Kind bewusst entscheidet, Informationen zu verschweigen, um Schwierigkeiten zu vermeiden.
59/6
Die Hannitante ist eine ältere Nachbarin, die durch den Krieg und die ständigen Bombenangriffe psychisch stark belastet ist. Sie läuft bei jedem Alarm panisch um den Häuserblock und sucht nach einem sicheren Keller. Dabei ruft sie immer wieder „Der Kuckuck schreit!“. Sie trägt ein Klappstockerl und eine Decke bei sich, um jederzeit Schutz suchen zu können. Ihr Verhalten wirkt hektisch und verzweifelt. Die Figur zeigt, wie sehr der Krieg Menschen verängstigt und aus dem Gleichgewicht bringen kann.
59/7
Mögliche Stellen: „Ich war acht Jahre alt. Ich wohnte in Hernals.“ Begründung: Die Erzählerin nennt ihr Alter und beschreibt ihren Wohnort sehr einfach und direkt. Die kurzen Sätze wirken typisch für eine kindliche Erzählweise. * „Ich konnte mich überhaupt nicht daran erinnern, dass einmal kein Krieg gewesen war.“ Begründung: Diese Aussage zeigt die kindliche Perspektive: Für das Kind gehört der Krieg zum normalen Alltag, weil es nie eine andere Zeit erlebt hat. * „Ich wollte nicht umsonst in den Keller laufen.“ Begründung: Das Kind denkt praktisch und aus seiner eigenen Alltagssicht. Die Überlegung wirkt typisch kindlich und zeigt, wie es die Situation beurteilt. * „Ich sagte: ›Großmutter, die Flieger kommen.‹ Ich sagte es nicht sehr laut.“ Begründung: Die Erzählerin beschreibt genau, wie sie spricht und handelt. Diese einfache Beobachtung und Selbstbeschreibung wirkt wie ein unmittelbarer Kinderbericht. * „Ich hatte Angst vor der Frau Brenner.“ Begründung: Das Kind beschreibt seine Gefühle direkt und offen. Die klare, unverstellte Formulierung ist typisch für eine kindliche Perspektive.
59/8
Volksempfänger: Radio im Nationalsozialismus, vom Staat billig hergestellt, verbreitete vor allem Propaganda der NS-Regierung * Blockwart: lokaler Funktionär der NSDAP, kontrollierte die Bewohnerinnen und Bewohner eines Häuserblocks, meldete kritische oder „auffällige“ Personen * Gestapo: „Geheime Staatspolizei“ im NS-Staat, verfolgte politische Gegner, konnte Menschen verhaften oder bestrafen * „Heil Hitler“: verpflichtender Gruß im Nationalsozialismus, Zeichen der Unterstützung für Hitler, wurde oft mit erhobenem rechten Arm gesprochen
59/9
Im Text steht: „Gute Keller waren wichtig. Gute Keller waren wichtiger als schöne Wohnzimmer und vornehme Schlafzimmer. Wegen der Bomben.“ Während der Bombenangriffe mussten die Menschen in den Keller flüchten, um Schutz zu suchen. Ein stabiler Keller konnte Leben retten, während schöne Wohnräume in dieser Situation keine Bedeutung hatten. * Was das über den Alltag im Krieg verrät: Die Menschen lebten ständig in Angst vor Bombenangriffen. Der Alltag war von Alarm, Sirenen und Flucht in den Keller geprägt. Sicherheit und Überleben waren wichtiger als Komfort oder schöne Wohnungen. Der Krieg bestimmte das tägliche Leben der Menschen und ihre Prioritäten.
61/1
„Typisch Krieg“: Bomben, Bombenangriffe * Luftschutzkeller / guter Keller wichtig * Sirenen, Alarm * Angst, Wut, Schimpfen auf den Krieg * dreckige, knappe Lebensmittel (schwarzfleckige Erdäpfel) * Soldaten, „Vater im Krieg“ * Kinder wachsen im Krieg auf, kennen nichts anderes „Nach dem Krieg“: zerstörte Häuser, Trümmer, Ruinen * Hunger, Lebensmittelknappheit, Schwarzmarkt * fehlende Väter, Tote und Vermisste * Obdachlosigkeit, Wohnungen in Trümmern * Angst, Trauer, Schuldgefühle * Heimkehrer aus dem Krieg, verletzte oder traumatisierte Menschen * Neuaufbau, Neuanfang, Hoffnung auf ein besseres Leben Stichwörter, die in beiden Spalten markiert werden können (Krieg UND danach wichtig): Angst * Hunger / Essensknappheit * Trümmer / Zerstörung * Verlust von Angehörigen (Väter, Familie) * Unsicherheit über die Zukunft
59
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LÖSUNGEN Lösungen Leseteil S. 53 - 62 62/4
Wörter zu Ort und Zeit (grün): nach 1945, Deutschland, Österreich, Städte, Häuser, Straßen, Bahnhöfe, Trümmern, Trümmern der Städte, Augenblick, Alltag, Schlafplatz Wörter zu Gefühlen oder Problemen der Menschen (rot): vermissten Angehörigen, neuer Anfang, Trümmern im Inneren der Menschen, Hunger, Schuld, Heimkehr, Tod, Orientierungslosigkeit, Hoffnung
62/5
a) Warum spricht man von Trümmerliteratur? Weil die Texte vom Leben in den zerstörten Städten nach dem Zweiten Weltkrieg handeln. * b) Welche Themen sind typisch für diese Texte? Typische Themen sind Hunger, Schuld, Tod, Heimkehr, Orientierungslosigkeit und Hoffnung. * c) Warum ist die Sprache besonders knapp und einfach? Die Autorinnen und Autoren wollten die harte Wirklichkeit möglichst direkt und ehrlich darstellen.
62/6
Die Texte entstanden nach dem zweiten Weltkrieg. * Viele Texte beschreiben den Alltag nach Krieg und Zerstörung. * Die Autorinnen und Autoren wollten die Wirklichkeit möglichst ehrlich darstellen. * Häufig stehen einfache Menschen und ihre Sorgen im Mittelpunkt.
62/7
Lösungsvorschläge: Kinder im Krieg erleben: Bombenangriffe und Sirenenalarm * Angst und Flucht in den Keller * Hunger und schlechte Lebensmittel Kinder nach dem Krieg erleben: zerstörte Häuser und Städte * Verlust von Familienmitgliedern * Schwierigkeiten beim Neuanfang.
Lösungen LehrerInnenheft S. 51 - 55 AB 1
Stäbe * gäbe * Schritte * Mitte * Pupille * Stille
AB 2
2. neue Schule oder Ausbildungsstätte, neues Umfeld (Wohnung statt Haus, mehr Verkehr), neue Freunde oder Ablehnung durch andere, ... 3. PRO: kürzere Wegstrecke zur Arbeit, mehr Freizeitmöglichkeiten, Kulturangebote KONTRA: Verlust der Freunde, kein Garten mehr, wenig Natur 6. Kompromissvorschlag 1: Die Familie könnte auch in einen Außenbezirk ziehen. So würden sie zwar in der Stadt leben, aber trotzdem z. B. ein Haus und einen Garten haben. * Kompromissvorschlag 2: Er wohnt unter der Woche in der Stadt, kommt aber jedes Wochenende in seine Ortschaft, um mit seinen Freunden etwas unternehmen zu können.
LSTE
1. Verb 2. Temporaladverb: Wann? Wie lange? Wie oft? * Lokaladverb: Wo? Woher? Wohin? * Modaladverb: Wie? * Kausaladverb: Warum? Weshalb? Aus welchem Grund? 3. Temporaladverbien: jahrelang, heute, nie, damals * Lokaladverbien: da, dort, links, draußen, * Modaladverbien: genauso, anders, ebenfalls, sehr * Kausaladverbien: darum, ansonsten, nämlich, folglich 4. stützt oder widerlegt eine Behauptung 5. Schule 6. infantil → kindisch * diskret → unauffällig * sukzessiv → schrittweise * resolut → entschlossen * trivial → einfach
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Arbeitsblatt 1 / KOPIERVORLAGE
Kurzgeschichten
NAME:
DATUM:
Gedicht-Montage 1. Hier findest du die Wörter der ersten Strophe eines Gedichts des deutschen Dichters Heinrich Heine. Setze die Wörter wieder zu dem Gedicht zusammen!
ist
Im w__________________ M__________________ M__________________, Als __________________ K__________________ s__________________,
Liebe
Da __________________ ______ __________________ H__________________ Die __________________ a__________________. Heinrich Heine (1797 – 1856)
alle Monat Herzen
Mai aufgegangen
Knospen wunderschönen meinem
in sprangen
2. In diesem Gedicht gibt es Wörter, die du malen kannst. Schreibe das Gedicht ab und zeichne dabei einige Wörter, anstatt sie zu schreiben!
DER MAI
von Erich Kästner
1. Im Galarock des heiteren Verschwenders, ein Blumenzepter in der schmalen Hand, fährt nun der Mai, der Mozart des Kalenders, aus seiner Kutsche grüßend, über Land.
4. Die Kutsche rollt durch atmende Pastelle. Wir ziehn den Hut. Die Kutsche rollt vorbei. Die Zeit versinkt in einer Fliederwelle. O, gäb es doch ein Jahr aus lauter Mai!
2. Es überblüht sich, er braucht nur zu winken. Er winkt! Und rollt durch einen Farbenhain. Blaumeisen flattern ihm voraus und Finken. Und Pfauenaugen flügeln hinterdrein.
5. Melancholie und Freude sind wohl Schwestern. Und aus den Zweigen fällt verblühter Schnee. Mit jedem Pulsschlag wird aus Heute Gestern. Auch Glück kann weh tun. Auch der Mai tut weh.
3. Die Apfelbäume hinterm Zaun erröten. Die Birken machen einen grünen Knicks. Die Drosseln spielen, auf ganz kleinen Flöten, das Scherzo aus der Symphonie des Glücks.
6. Er nickt uns zu und ruft: „Ich komm ja wieder!“ Aus Himmelblau wird langsam Abendgold. Er grüßt die Hügel, und er winkt dem Flieder. Er lächelt. Lächelt. Und die Kutsche rollt.
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Arbeitsblatt 2 / KOPIERVORLAGE
Kurzgeschichten
NAME:
DATUM:
ALLE TAGE
von Ingeborg Bachmann
Der Krieg wird nicht mehr erklärt, sondern fortgesetzt. Das Unerhörte ist alltäglich geworden. Der Held bleibt den Kämpfen fern. Der Schwache ist in die Feuerzonen gerückt. Die Uniform des Tages ist die Geduld, die Auszeichnung der armselige Stern der Hoffnung über dem Herzen.
Das G ed Bachm icht „Alle Ta ann 19 g 52. Es e“ verfasste vembe Ingebo wurde r 1952 rg in zu fentlich t und e einer Rundfun nächst im No rschien ksendu selben n 1953 g Jahr in edruck g veröfgestun ihrem t ersten s dete Ze Gedich owie im it. tband Die
Er wird verliehen, wenn nichts mehr geschieht, wenn das Trommelfeuer verstummt, wenn der Feind unsichtbar geworden ist und der Schatten ewiger Rüstung den Himmel bedeckt. Er wird verliehen für die Flucht von den Fahnen, für die Tapferkeit vor dem Freund, für den Verrat unwürdiger Geheimnisse und die Nichtachtung jeglichen Befehls. © Piper Verlag GmbH, München 1978 Aus: Die gestundete Zeit. 1953. Heute in: Werke Band 1. München: Piper, 1978 ISBN: 3-492-11700-7
1.Erstelle einen Steckbrief zu Ingeborg Bachmann! Nimm dabei folgende Informationen auf und gib deine Quellen an! • Geburts- und Sterbedatum • Geburts- und Sterbeort • Beruf • wichtige Werke • Besonderheiten ihrer literarischen Arbeit
2. Welche Stimmung erzeugt das Gedicht? Begründe deine Antwort mit Textstellen!
3. Warum spricht die Autorin von einem „Krieg“, obwohl kein richtiger Krieg stattfindet? Erkläre in eigenen Worten!
4. Welche Botschaft möchte Ingeborg Bachmann mit dem Gedicht vermitteln? Begründe deine Meinung!
5. Tauscht euch im Anschluss in der Klasse darüber aus!
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Arbeitsblatt 3 / KOPIERVORLAGE
Kurzgeschichten
NAME:
DATUM:
Konjunktiv-Spiel Schneide die Kärtchen aus, dann mische sie und lege sie auf! Ziehe immer ein Paar und bilde Sätze mit allen Personen (ich, du, er/sie/es, wir, ihr, sie) in deinem Heft!
Wenn ich... hätte, würde ich...
Wenn ich... wäre..., würde ich...
Wenn du... hättest, würdest du...
Wenn du... wärest..., würdest du...
älter
laut weinen
kleiner
tanzen gehen
jünger
ins Wasser springen
Kinder
sofort heiraten
größer
ein Auto kaufen
einen freien Tag
einen Affen fangen
eine Frau/ ein Mann
auf einen Berg steigen
traurig
einen Bären kochen
viel Geld
den ganzen Tag schlafen
Langeweile
Musik hören
König
ins Wasser springen
Flugzeug
sich einen Bart wachsen lassen
63
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Lernstandserhebung
Kurzgeschichten
NAME:
DATUM:
1. Bilde den Konjunktiv I! 12/ ich bin
ich habe
du bist
du hast
er ist
sie hat
wir sind
wir haben
ihr seid
ihr habt
sie sind
sie haben
2. Nun wandle diese Sätze um, sodass du den Konjunktiv II einsetzt!
3/
Du bist nicht mein Freund. Ich wohne in der Stadt. Wir lernen nicht genug. 3. Konjungiere diese Infinitive! Infinitiv
Konjunktiv II
ich
du
wir
sein haben werden kommen
32 – 35: 27 – 31: 21 – 26: 14 – 20: unter 14:
64
Du bist wahrhaft eine Meisterin/ein Meister der deutschen Sprache. Du hast dir viel gemerkt. Du weißt schon einiges. Du solltest noch viel üben! Du solltest diese Bereiche im Buch noch einmal üben!
20/ ihr
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LÖSUNGEN Lösungen Sprachbuch S. 153 - 180 153/4 154/6
1. Textumfang: gering * 2. Zeitspanne: sehr kurz * 3. Orte und Schauplätze: häufig nicht genannt * 4. Einleitung: keine * 5. Protagonistinnen und Protagonisten: gewöhnliche Menschen * 6. Handlung: sehr knapp (kurz) * 7. Themen: aus dem Alltag * 8. Schluss: offen Merkmal der Kurzgeschichte
trifft zu / trifft nicht zu
Beobachtungen / Beispiele aus dem Text
Der Text ist kurz und konzentriert sich auf ein trifft zu zentrales Ereignis oder einen Wendepunkt.
Die Geschichte zeigt nur eine Begegnung zwischen Jürgen und dem Mann. Der Wendepunkt ist, als der Mann sagt, dass die Ratten nachts schlafen.
Die Handlung spielt in einem kurzen Zeitraum. trifft zu
Die Handlung spielt an einem Abend bis zum Einbruch der Dunkelheit.
klar trifft zu
Der Ort ist hauptsächlich eine zerstörte Straße bzw. eine Schuttlandschaft vor einem zerstörten Haus.
Der Einstieg erfolgt ohne lange Einleitung trifft zu direkt im Geschehen.
Der Text beginnt sofort mit der Szene in der zerstörten Stadt: „Das hohle Fenster in der vereinsamten Mauer…“.
trifft zu
Es kommen nur Jürgen und der ältere Mann vor.
Die Handlung behandelt ein zentrales Problem trifft zu oder einen Konflikt.
Jürgen bewacht die Stelle, weil er Angst hat, dass Ratten den Körper seines toten Bruders fressen.
Die Sprache ist knapp und sachlich, Dialoge trifft zu wirken lebensnah.
Viele kurze Sätze und direkte Gespräche zwischen Jürgen und dem Mann.
oder trifft zu
Der Tod des Bruders wird nur indirekt erzählt, vieles muss man selbst erschließen.
bestimmte trifft zu
Die zerstörte Stadt und die Angst des Jungen erzeugen eine traurige und bedrückende Atmosphäre.
trifft zu
Man weiß nicht sicher, ob der Mann wirklich zurückkommt.
Die Geschichte spielt begrenzten Orten.
an
wenigen,
Es treten nur wenige Figuren auf.
Vieles bleibt angedeutet.
unausgesprochen
Die Geschichte erzeugt eine Atmosphäre oder Spannung.
Das Ende ist offen oder überraschend.
154/7
wenige Figuren * kurzer Zeitraum * zentrales Problem (Tod des Bruders / Angst vor Ratten) * direkter Einstieg * offenes Ende * vieles wird nur angedeutet
158/4
Krieg Krieg hat schwarze Ränder Krieg ist bitter und sauer Krieg riecht nach Autoabgasen Im Krieg sieht es dunkel aus Krieg hört sich laut und schrill an Krieg ist hart
160/4
Aspekt
Notizen aus der Geschichte
Titel / Autor / Textsorte / Erscheinungsjahr
Das Brot – Wolfgang Borchert – Kurzgeschichte – 1946
Hauptfiguren
ein älteres Ehepaar (Mann und Frau, seit 39 Jahren verheiratet)
Ort / Zeit
Küche und Wohnung des Ehepaares; nachts um halb drei; Nachkriegszeit (Zeit der Lebensmittelknappheit)
Anfangssituation
Die Frau wacht nachts auf, weil sie ein Geräusch in der Küche hört. Der Mann liegt nicht mehr im Bett.
wichtigste Handlungsschritte
Die Frau geht in die Küche. Dort trifft sie ihren Mann. Er hat sich heimlich Brot abgeschnitten. Beide tun so, als hätten sie nur ein Geräusch gehört. Sie sprechen kurz miteinander und gehen wieder ins Bett. Die Frau merkt, dass er heimlich Brot isst.
Frieden Frieden hat helle Farben Frieden schmeckt wie der süßeste Zucker der Welt Frieden riecht wie Rosenduft Frieden sieht hell und schimmernd aus Frieden klingt wie eine wundervolle Harfe, die gerade spielt Frieden, sanft und weich fühlt er sich an
65
OLYMPE Verlag
LÖSUNGEN Lösungen Sprachbuch S. 153 - 180 160/4
Wendepunkt / Konflikt
Der Mann lügt, weil er nachts heimlich Brot gegessen hat. Die Frau erkennt die Lüge, sagt aber nichts.
Ausgang / Ende
Am nächsten Abend gibt die Frau ihrem Mann eine Scheibe Brot mehr und behauptet, sie vertrage Brot abends nicht so gut.
zentrales Thema / Problem
Hunger und Lebensmittelknappheit nach dem Krieg, aber auch Rücksicht, Liebe und Mitgefühl in einer Ehe.
160/5
Die Frau wacht nachts auf und hört ein Geräusch aus der Küche. * Sie bemerkt, dass ihr Mann nicht im Bett ist. * Sie geht in die Küche und trifft ihn dort. * Auf dem Tisch liegen Brot und Krümel – der Mann hat heimlich Brot gegessen. * Beide tun so, als hätten sie nur ein Geräusch gehört. * Sie gehen wieder ins Schlafzimmer. * Die Frau hört, dass der Mann heimlich weiter Brot kaut. * Am nächsten Abend gibt sie ihm eine zusätzliche Brotscheibe. * Sie behauptet, sie selbst könne abends kein Brot mehr vertragen. * Der Mann merkt ihre Rücksicht und schämt sich.
165/14
Wer grenzt aus? / Wodurch wird die Ausgrenzung begründet? • Weiße Menschen / das System der Apartheid • Bahnhofspersonal und weiße Erwachsene (z. B. der Mann im Bahnhof, die weiße Frau) • Begründung der Ausgrenzung: Hautfarbe („Nur für Weiße“) • Schilder und Regeln trennen Orte: Bahnhofseingang, Restaurant, Sitzbank • Schwarze Menschen dürfen bestimmte Orte nicht benutzen Wer wird ausgegrenzt? • Der Junge mit dunkler Haut • Schwarze bzw. nicht-weiße Menschen allgemein • Menschen mit schwarzer, brauner oder gelber Hautfarbe Gefühle der Betroffenen • Verunsicherung • Angst (vor der großen Stadt, vor dem Alleinsein) • Verwirrung (der Junge versteht die Regeln nicht) • Traurigkeit • Hilflosigkeit • Ungerechtigkeit • Scham / Demütigung • am Ende auch kindliches Lachen und Unverständnis über die Situation
165/16
167/2
66
Thema
Wer wird ausgegrenzt?
Wer grenzt aus?
Wie wird Folgen im Alltag getrennt? (Schilder, Gesetze, …)
Apartheid (Text)
Schwarze und nicht-weiße Menschen
Staat, weiße Bevölkerung, Behörden
Schilder „Nur für Weiße“, getrennte Bereiche (z. B. Eingang, Bank, Räume)
Benachteiligung, Demütigung, eingeschränkte Bewegungsfreiheit
Antisemitismus (Anne Frank / Film)
Jüdinnen und Juden
NS-Regime, Behörden, Unterstützer des Systems
Gesetze und Verbote, Kennzeichnung (z. B. Judenstern), Verbote für öffentliche Orte
Verfolgung, Angst, Verlust von Rechten, Verstecken, Deportation
Rassismus heute
Menschen mit anderer Hautfarbe, Herkunft oder Religion
einzelne Menschen, Gruppen, manchmal gesellschaftliche Strukturen
Diskriminierung, Vorurteile, Benachteiligung bei Arbeit, Wohnung oder Schule
Ausgrenzung, Benachteiligung, Beleidigungen, weniger Chancen
Dieser Schüler liest sehr viel. → Er ist ein echter Bücherwurm. * Sie rennt sehr schnell. → Sie rennt so schnell wie der Wind. * Der Computer funktioniert gerade nicht richtig. → Der Computer hat schlechte Laune. * Du bist sehr wichtig für mich. → Du bist der Stern in meiner dunklen Nacht. * Der Wind bewegt die Blätter. → Der Wind flüstert durch die Bäume. * Das Feld war ganz mit Schnee bedeckt. → Schneeweiß lag der Teppich.
OLYMPE Verlag
LÖSUNGEN Lösungen Sprachbuch S. 153 - 180 167/3
Satz
Stilmittel
Die Zeit rennt.
Personifikation
Du bist mein Fels in der Brandung.
Metapher
Der alte Apfelbaum erzählte vom Sommer.
Personifikation
Ihre Worte klangen wie Musik in meinen Ohren.
Vergleich
Geiz ist geil.
Alliteration
Ich warte schon eine Ewigkeit.
Hyperbel (Übertreibung)
Immer das Gleiche. Immer zu spät. Immer dieselbe Ausrede.
Anapher / Wiederholung
169/2
a) Personen/Gegenstände: schwarzer Junge, seine Eltern, Kofferträger, Limonadenverkäuferin, weiße Frau mit Tochter, Limonadenflasche, Karren * b) weniger genau * c) Ja, es ist der Junge. * d) sie treffen zufällig aufeinander * e) kurzer Zeitabschnitt, keine Angaben * f) Bahnhof einer Stadt in Südafrika * g) Die Überschrift zeigt auf, was das Thema der Geschichte ist und wird auch im Text immer wieder wörtlich wiederholt.
169/3
a) Er-/Sie-Erzähler mit auktorialer Sicht * b) kurze Sätze * c) Präteritum * d) Ja und zwar „Nur für Weiße“ * e) Ja und zwar: Wörtliche Rede in einfacher, kindlicher Sprache (z. B. „Wie die Affen im Busch!“), Sprachliche Ungleichheit: Manche Figuren (z. B. die weiße Frau) sprechen eine Sprache, die der Junge nicht versteht, das zeigt die soziale und sprachliche Trennung. Auch die kindliche Ausdrucksweise des Jungen ist eine bewusste sprachliche Gestaltung.
169/4
Höhepunkt: ...Auf einmal war eine weiße Frau da, die schimpfte und riss dem kleinen Mädchen die Flasche aus der Hand und warf sie in den Papierkorb. Der Limonadenrest tropfte durch die Drahtmaschen auf das Bahnsteigpflaster.
170/5
offen
170/6
Vorschläge: Es zeigt auf, wie die Apartheid in Südafrika das Leben der Menschen bestimmte. Die schwarze Bevölkerung wird in vielen Bereichen von der herrschenden und die Macht innehabenden weißen Bevölkerung getrennt. Der Junge erfährt zum ersten Mal, was Rassismus bedeutet, indem er die Trennung der Bereiche für Schwarze und Weiße miterleben muss.
170/7
Die Pointe ist, dass der kleine Junge den Popo des Kleinkindes mit dem eines Affen vergleicht, da beide rosa sind.
170/8
Vorschläge: a) Sie will erreichen, dass über den Rassismus im Alltag nachgedacht wird. Anhand eines kleinen schwarzen Jungen vom Land zeigt sie auf, wie willkürlich die Trennung zwischen Weiß und Schwarz ist. b) Auch heute gibt es Vorurteile gegenüber Menschen mit anderer Hautfarbe. Gerade gegenüber Flüchtlingen gibt es viele rassistische Vorstellungen und Stereotype.
172
b) Kurzgeschichte * Peter Bichsel * Die Kurzgeschichte handelt von den Fluchtphantasien eines Ehemanns, während er auf die Heimkehr seiner Frau wartet. * Paul und seine Ehefrau Hildegard * Der Mann leidet an einer Ehe, bei der gegenseitiges Vertrauen und Liebe verloren gegangen ist. Er hasst die Routine, für ihn ist alles vorhersehbar und es bereitet ihm Überdruss. * Sie hat ein offenes Ende. Es scheint, als würde sich der Mann nicht trauen, seine Wünsche zu äußern. * Er beschreibt einen Menschen, dessen Leben gleich bleibt (stagniert), der einen Ausbruch aus seinem Leben plant, aber dann doch nicht macht.
173/1
Indikativ: Direkte Rede * Konjunktiv I: Indirekte Rede * Konjunktiv II: Wunsch * Imperativ: Aufforderung
173/2
Der Indikativ bezeichnet eine wirkliche, eine reale Welt, die man sehen, tasten, riechen, schmecken oder hören kann. ... Den Konjunktiv I verwendet man, wenn man von der direkten in die indirekte Rede wechselt, also etwas Gesagtes erzählend wiedergibt. Den Konjunktiv II benutzt man für... – die indirekte Rede, wenn der Konjunktiv I... – besonders höfliche Fragen
173/3
Konjunktiv I
Konjunktiv I
ich bin
sei
ich habe
habe
du bist
seiest
du hast
habest
er/sie/es ist
sei
er/sie/es hat
habe
wir sind
seien
wir haben
haben
ihr seid
seiet
ihr habt
habet
sie sind
seien
sie haben
haben
67
OLYMPE Verlag
LÖSUNGEN Lösungen Sprachbuch S. 153 - 180 174/4
Zu ihrem 100. Geburtstag sagte meine Uroma, sie habe sich noch nie so jung gefühlt. Sie schreit laut, sie habe großen Hunger. Viele meinen, das Weltklima sei in Gefahr. Ivana erzählt allen, du seist zu jung für ihn. Er sagte, seine Freunde seien in Berlin. Tomy prahlt, seine Mutter habe heute im Lotto gewonnen. Der Busfahrer glaubt, wir seien Fahrgäste und hält an. Christian meint, er habe den Wettbewerb gewonnen. Gott sei Dank, er lebt! Der Professor klagt, er sei heute schwer verkühlt.
174/5
Der Klimaforscher erklärt, der Klimawandel sei menschengemacht. Es gebe aber auch natürliche Faktoren für den Anstieg der globalen Temperatur. Es sei aber mit 95 % Sicherheit klar, dass nur der Anstieg der Treibhausgase die beobachtete Erwärmung erklären könne. Wenn sich die mittlere Temperatur erhöhe, dann nehme automatisch die Häufigkeit von Hitzewellen zu. Während man tatenlos über den Klimawandel diskutiere, habe uns die Realität schon überholt.
174/6
Hätte ich doch ein Haustier! * Würde ich doch in einer kleinen Stadt leben. * Könnte ich doch ins Kino gehen! * Wäre ich doch alleine! * Hätte ich doch viele Freunde!
175/7
Infinitiv
Präteritum
Konjunktiv II ich er/sie/es
du
wir, Sie
ihr
werden
wurden
würden
würdest
würden
würdet
würde
finden
fanden
fänden
fände
fändest
fänden
fändet
gehen
gingen
gingen
ginge
gingest
gingen
ginget
kommen
kamen
kämen
käme
kämest
kämen
käm(e)t
lassen
ließen
ließen
ließe
ließest
ließen
ließet
schlafen
schliefen
schliefen
schliefe
schliefest
schliefen
schlief(e)t
wissen
wussten
wüssten
wüsste
wüsstest
wüssten
wüsstet
müssen
mussten
müssten
müsste
müsstest
müssten
müsstet
sollen
sollten
sollten
sollte
solltest
sollten
solltet
wollen
wollten
wollten
wollte
wolltest
wollten
wolltet
dürfen
durfte
durften
dürfte
dürftest
dürften
dürftet
können
konnten
könnten
könnte
könntest
könnten
könntet
mögen
mochten
möchten
möchte
möchtest
möchten
möchtet
175/8
a) Drehe bitte das Licht in der Wohnung auf! Kannst du bitte das Licht in der Wohnung aufdrehen? Könntest du bitte das Licht in der Wohnung aufdrehen? b) Höre deiner Mutter bitte aufmerksam zu! Kannst du bitte deiner Mutter aufmerksam zuhören? Könntest du bitte deiner Mutter aufmerksam zuhören? c) Geht bitte in einer Reihe! Könnt ihr bitte in einer Reihe gehen? Könntet ihr bitte in einer Reihe gehen? d) Laufen Sie bitte nicht so schnell! Können Sie bitte nicht so schnell laufen? Könnten Sie bitte nicht so schnell laufen? e) Bedanke dich bitte bei deiner Tante für das Geschenk! Kannst du dich bitte bei deiner Tante für das Geschenk bedanken? Könntest du dich bitte bei deiner Tante für das Geschenk bedanken? f) Kümmere dich bitte um deinen kranken Freund! Kannst du dich bitte um deinen kranken Freund kümmern? Könntest du dich bitte um deinen kranken Freund kümmern? g) Entschuldigt euch bitte bei eurer Lehrerin für euer Benehmen! Könnt ihr euch bitte bei eurer Lehrerin für euer Benehmen entschuldigen? Könntet ihr euch bitte bei eurer Lehrerin für euer Benehmen entschuldigen? h) Bring bitte deine Hausschuhe mit in die Schule! Kannst du bitte deine Hausschuhe mit in die Schule bringen? Könntest du bitte deine Hausschuhe mit in die Schule bringen?
176/9
würde + Infinitiv: ...um halb zehn würde Hildegard zurück sein. * Nun würde also Hildegard heimkommen... * würde dennoch die Hemden im Kasten zählen... * Sie würde in den „Löwen“ telefonieren. * Sie würde lächeln und verzweifeln und sich damit abfinden, ... * Sie würde sich mehrmals die Haare aus dem Gesicht streichen..., ...entlangfahren, ...aufknöpfen Verbform des Konjunktivs: Sie läse seine Mitteilung, * ...erschräke dabei, * ... glaubte wohl das mit Südamerika nicht... * ... etwas müsste ja geschehen sein. * ...überlegte, wem er einen Brief schreiben könnte, ...
176/10
er dürfte: Konjunktiv II, 3. Pers. Sing. wär’ (wäre) ich: Konjunktiv II, 1. Pers. Sing.
177/1
Man nehme 70 g Gries für die Semmelknödel. * Hoch lebe das Geburtstagskind. * Dein Reich komme, dein Wille geschehe.
68
OLYMPE Verlag
LÖSUNGEN Lösungen Sprachbuch S. 153 - 180 177/2
Vorschläge: a) Wenn ich du wäre, würde ich ihnen aus dem Weg gehen. * Ich an deiner Stelle würde mich an eine Lehrerin/einen Lehrer wenden. * Du solltest mit einer Mediatorin/einem Mediator an der Schule reden. b) Wenn ich sie wäre, würde ich oft seine Nähe suchen. * Ich an ihrer Stelle würde ihn sofort um ein Rendezvous bitten. * Sie sollte mit ihm ins Kino gehen. c) Wenn ich er wäre, würde ich einen Deutschkurs besuchen. * Ich an seiner Stelle würde viele Bücher auf Deutsch lesen. * Er sollte mit anderen Menschen viel Deutsch sprechen. d) Wenn ich sie wäre, würde ich jeden Tag nur mehr die Hälfe der Kalorien essen. * Ich an ihrer Stelle würde mehr Sport betreiben. * Sie sollte eine Ernährungsberaterin/einen Ernährungsberater aufsuchen.
Lösungen Leseteil S. 63 - 74 65/1
Schritt 1: b) Textsorte Kurzgeschichte, Trümmerliteratur * Zeit und Probleme: spielt nach 1945; viele Tote, Hunger, Trauer, Ängste usw. Schritt 2: b) alter Mann, Junge (Jürgen), Stock, Korb * gar nicht * Ja, es ist Jürgen * Sie lernen sich nur zufällig kennen. Der alte Mann hilft dem Jungen. * kurze Zeitspanne/nach dem 2. WK * in der Ruine eines zerbombten Hauses * Sie zeigt die Sinnlosigkeit von Jürgens Aufpassen auf seinen toten Bruder auf.
66/1
Schritt 3: a) Höhepunkt: Auf die doch nicht! Und dann sagte er ganz leise. Mein Bruder, der liegt nämlich da unten. Da. Jürgen zeigte mit dem Stock auf die zusammengesackten Mauern. Unser Haus kriegte eine Bombe. Mit einmal war das Licht weg im Keller. Und er auch. Wir haben noch gerufen. Er war viel kleiner als ich. Erst vier. Es muss hier ja noch sein. Er ist doch viel kleiner als ich. * b) Beginn und Ende sind offen * c) zweimal Wechsel zwischen auktorial und personaler (weiß nicht alles) Erzähler am Anfang und am Ende * kurze Sätze * Präteritum * Ja und zwar „immer“, „Nachts“, „ich warte“, „ich muss doch aufpassen“ Wiederholungen verdeutlichen die Träume und Wünsche des Jungen Schritt 4: a) Kernaussage: Auch in den schlechtesten Zeiten (kurz nach dem Zweiten Weltkrieg) sollen die Menschen ihre Hoffnung nicht verlieren und in die Zukunft schauen. * b) Er deckt Probleme auf, die bis dato nicht angesprochen wurden/Er will die schlimmen Folgen des Krieges für die Überlebenden aufzeigen. * c) Auch heute haben viele Menschen mit den Folgen eines Krieges zu kämpfen, müssen psychische Verletzungen überwinden lernen, um einen Neuanfang beginnen zu können.
67/1
3. Strophe: Nis Randers hat nachgeschaut und noch bemerkt, dass ein Mann im Mast hängt, der gerettet werden muss. * 4. + 5. Strophe: Seine Mutter verbietet ihrem Sohn die Rettungsaktion, da sie bereits ihren Mann und die Söhne Momme und Uwe auf See verloren hat. * 6. + 7. Strophe: Nis ermahnt seine Mutter, dass der Mann auch eine Mutter hat. Dann rudert er mit sechs friesischen Männern auf die See hinaus. * 8. + 10. Strophe: Sie kämpfen sich nur mühsam zum Schiff vor, denn die See tobt und der Sturm wird immer stärker. * 11. + 12. Strophe: Sie bestehen den Sturm und der Gerettete ist niemand anderer als der verschollene Sohn Uwe.
68/1
bersten: mit großer Kraft plötzlich auseinanderbrechen * Wrack: nur noch als Rest vorhandenes Schiff, Flugzeug, Auto usw. * lugen: aufmerksam, spähend nach etwas ausschauen * Mast: Rundholz, auf dem die Segel befestigt sind * Brücke: Kommandobrücke eines Schiffes * Friese: Angehöriger, eines an der Nordseeküste heimischen Volksstammes * Geißel: zur Züchtigung verwendeter Stab
68/2
Vorschlag: Die Mutter, die die Rettung aus Sorge um ihren Sohn verhindern wollte, hätte damit gerade den Tod ihres verschollenen Sohnes bewirkt.
68/4
Autor: Otto Ernst * Staatsangehörigkeit: Deutschland * Aus dem Buch: Stimmen des Mittags – Neue Dichtungen * Erscheinungsjahr: 1901 * Textsorte: Ballade * Form: Strophe
70/2
b) Stimmungslage: nachdenklich, selbstkritisch, einsichtig, weil er sich an die Ideale seiner Kindheit erinnert * c) Er ist ihr gegenüber gemein. * d) Weil er sich dem rücksichtslosen Verhalten der anderen gegen das Mädchen anschließt, um zur Gruppe dazuzugehören, hält er sich nicht an das Sprichwort. * e) Er bewundert das Mädchen, weil sie sich nicht an die anderen anpasst. Er möchte gerne auch ein Individualist sein, also sich von der Menge abheben, nur traut er sich das nicht. * f) Das Sprichwort bedeutet, dass er anders wie die Gruppe handeln hätte sollen, also gegen die Mehrheit auftreten. * g) Er hätte die Welt eines einzigen Menschen verändern können, indem er dem ausländischen Jungen geholfen hätte und gegen die Clique aufgetreten wäre.
70/3
S. 69, rechte Spalte, 2. Absatz : Man muss nicht immer mit den Wölfen heulen * S. 70, rechte Spalte, 1. Absatz: Rudern gegen den Strom
71/1
Der Junge hat sich in zwei Situationen nicht getraut zu helfen.
69
OLYMPE Verlag
LÖSUNGEN Lösungen Leseteil S. 63 - 74 71/3
a) Wandel zum Alltagshelden * b) der Junge selbst * c) als Innerer Monolog * d) Minute bis Stunden * e) eine Person * f) Spiegel
73/2
Merkmale: direkter Einstieg in die Handlung: nein * meist geringe Personenzahl: Heinz und Marcel (der Schwarze) * kurze Zeitspanne wird beschrieben: Mittagessen * Ort wechselt meist nicht: Selbstbedienungsrestaurant (Zeile 6) * Hauptperson ist alltäglicher Mensch: Heinz, 16, Schüler (Zeile 1 – 2) * Handlungsort ist alltäglich, es passiert aber etwas Besonderes: Selbstbedienungsrestaurant (Zeile 6); Missverständnis wegen Suppe * einfache, alltägliche Sprache: viel wörtliche Rede (Zeile 38) * oft menschliche Grenzsituationen mit unerwarteten Wendungen: Aufeinandertreffen mit „Schwarzem“, der Suppe klaut, es kommt zu einem „Showdown“, bei dem sich herausstellt, dass er gar nicht geklaut hat; beide nehmen es mit Humor
74/1
A. Die Autorin zeigt, wie Menschen aufgrund von Vorurteilen handeln. B. Heinz...
trifft zu
trifft nicht zu x
kann die Spaghetti nicht bezahlen. x
kann seine eigene Suppe nicht essen.
x
benutzt den Löffel des „Schwarzen“. ärgert sich über den „Schwarzen“.
x
setzt sich auf einen falschen Platz.
x x
muss mit Marcel am Tisch sitzen.
C.
Marcel
Heinz
Er hat die Situation voll im Griff.
X
Er ist gut gekleidet.
X
Er ist sparsam.
X
Er hat eine dunkle Hautfarbe.
X
Er fährt mit dem Bus zur Schule.
X
Er ist sportlich.
X
74/2
Vorschlag: Suppe auf dem Nebentisch
74/3
Vorschlag: Heinz erkennt, dass die Suppe auf dem Nachbartisch seine eigene Suppe ist. Er erschrickt über seine Vorurteile, schämt sich, dass er den anderen falsch verdächtigt hat. Ihm wird auch klar, dass er die Suppe von Marcel aufgegessen hat und dass er sich ihm gegenüber unmöglich verhalten hat. Er möchte am liebsten im Boden versinken. Danach gelingt ihm der Kontakt mit Marcel. Er entschuldigt sich.
Lösungen LehrerInnenheft S. 61 - 64 AB 1
1. Im wunderschönen Monat Mai, Als alle Knospen sprangen, Da ist in meinem Herzen Die Liebe aufgegangen.
LSTE
1. Konjunktiv I
Konjunktiv I
ich bin
sei
ich habe
habe
du bist
seiest
du hast
habest
er/sie/es ist
sei
er/sie/es hat
habe
wir sind
seien
wir haben
haben
ihr seid
seiet
ihr habt
habet
sie sind
seien
sie haben
haben
2. Würdest du bitte mein Freund sein? * Würde ich doch nicht in der Stadt wohnen. * Hätten wir doch genug gelernt. 3. sein: wären, ich wäre, du wär(e)st, wir wären, ihr wäret * haben: hätten, ich hätte, du hättest, wir hätten, ihr hättet * werden: würden, ich würde, du würdest, wir würden, ihr würdet * kommen: kämen, ich käme, du kämest, wir kämen, ihr käm(e)t
70
OLYMPE Verlag
Arbeitsblatt 1 / KOPIERVORLAGE
Schmetterlinge im Bauch
NAME:
DATUM:
Tropes erkennen 1.Ordne den englischen Tropes die passende deutsche Bezeichnung zu und erkläre anschließend kurz ihre Bedeutung! Freunde werden Liebende * Die auserwählte Person * Liebesdreieck * Vorgetäuschte Beziehung * Feinde werden Liebende Enemies to Lovers Best Friends to Lovers The Chosen One Love Triangle Fake Dating 2.Erkläre zwei Tropes in eigenen Worten! Trope 1:
Trope 2:
71
OLYMPE Verlag
Arbeitsblatt 2 / KOPIERVORLAGE
Schmetterlinge im Bauch
NAME:
DATUM:
Mein BookTok-Video 1.Plane ein kurzes BookTok-Video zu einem Buch deiner Wahl! Überlege: Welche Szene würdest du zeigen? Welche Musik passt dazu? Welche Stimmung soll entstehen? Buchtitel: Inhaltsangabe:
SZENE:
MUSIK:
STIMMUNG:
72
OLYMPE Verlag
Arbeitsblatt 3 / KOPIERVORLAGE
Schmetterlinge im Bauch
NAME:
DATUM:
DAS GLEICHSETZUNGSNOMINATIV 1. Unterstreiche das Subjekt und den Gleichsetzungsnominativ! Nach vielen Jahren harter Arbeit wurde Clara eine angesehene Wissenschaftlerin. Trotz aller Schwierigkeiten blieb Elias ein verlässlicher Freund. Die junge Frau mit dem roten Mantel ist die neue Leiterin des Projekts. Durch seinen mutigen Einsatz wurde der Feuerwehrmann ein Held des Tages. Frau Winter bleibt für viele Schülerinnen und Schüler eine wichtige Bezugsperson. Der unscheinbare Junge aus der letzten Reihe war plötzlich der Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Nach dem gewonnenen Wettbewerb wurde Marie die Sprecherin der Gruppe. Dieses alte Gebäude ist heute ein modernes Kulturzentrum. 2. Ergänze mit einem passenden Gleichsetzungsnominativ! Nach seinem Studium wurde Jonas ein ________________________. Die Frau mit der ruhigen Stimme war die ________________________. Trotz ihrer Ängste blieb Klara eine ________________________. Das verlassene Haus wurde schließlich ein ________________________. Nach vielen Diskussionen war Emma plötzlich die ________________________. 3. Formuliere mit den folgenden Wörtern jeweils einen Satz mit Gleichsetzungsnominativ!
Schriftstellerin * Vorbild * Klassensprecherin * Außenseiter
73
OLYMPE Verlag
Arbeitsblatt 4 / KOPIERVORLAGE
Schmetterlinge im Bauch
NAME:
DATUM:
DAS PARTIZIP I 1. Bilde das Partizip I! Infinitiv
Partizip I
singen tanzen leuchten fahren zittern sprechen rennen weinen
2. Verbinde die Sätze! Verwende ein Partizip I! Beispiel: Der Hund bellt. Der Hund läuft über die Straße. Der bellende Hund läuft über die Straße. Das Mädchen lacht. Das Mädchen sitzt auf der Bank.
Die Kinder spielen. Die Kinder laufen durch den Garten.
Der Mann telefoniert. Der Mann wartet an der Haltestelle.
Die Sonne scheint. Die Sonne verschwindet hinter den Wolken.
Die Schüler diskutieren. Die Schüler arbeiten in Gruppen.
74
OLYMPE Verlag
Lernstandserhebung
Schmetterlinge im Bauch
NAME:
DATUM:
1.Unterstreiche in den folgenden Sätzen das Subjekt blau und den Gleichsetzungsnominativ grün! 6/ Meine kleine Schwester ist ein kluges Kind. Das Laufen war mein Lieblingssport. Anne wird Lehrerin. 2.Bestimme in folgenden Sätzen, ob ein Gleichsetzungsnominativ vorkommt! Wenn ja, schreibe ihn auf; wenn nein, schreibe „kein GSN“!
4/
Mein Großvater heißt Bernhard. Ein Hund schläft auf dem Sofa. Wir sind alle Schüler. Er gilt als Könner. 3.Unterstreiche in den Sätzen das Partizip I!
3/
2/
Die frierenden Kinder warteten vor der Schule. Ein tanzendes Paar bewegte sich durch den Saal. Wir hörten die flüsternden Stimmen im Gang. 4.Wandle die Sätze um! Verwende das Partizip I! Die Schüler, die arbeiten, sitzen im Computerraum.
Das Mädchen liest. Das Mädchen wartet an der Bushaltestelle.
14 – 15: 11 – 13: 8 – 10: 5 – 7: unter 4:
Du bist wahrhaft eine Meisterin/ein Meister der deutschen Sprache. Du hast dir viel gemerkt. Du weißt schon einiges. Du solltest noch viel üben! Du solltest diese Bereiche im Buch noch einmal üben!
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OLYMPE Verlag
LÖSUNGEN Lösungen Sprachbuch S. 181 - 198 188/14
191/1
alte Liebe rostet nicht
Liebe und gutes Essen gehören zusammen.
Liebe auf den ersten Blick
So verliebt, dass man keinen Hunger oder Durst verspürt
Liebe geht durch den Magen
sagt man zu einer ungewöhnlichen Liebesbeziehung
Liebe macht blind
viel bedeuten
von Luft und Liebe leben
jemanden sehr unglücklich machen
wo die Liebe hinfällt
Verliebte verlieren den Blick für die Realität
lieb und teuer sein
Liebe zu jemandem vergeht nicht
jemandem das Herz brechen
Man verliebt sich, ohne denjenigen näher zu kennen
a) BookTok ist eine Community auf der Plattform TikTok, in der Nutzerinnen und Nutzer kurze Videos über Bücher und das Lesen posten. In diesen Videos stellen sie Bücher vor, geben Empfehlungen, erzählen ihre Meinung zu Geschichten oder zeigen besonders spannende oder emotionale Stellen. Andere Nutzerinnen und Nutzer können die Videos liken, kommentieren oder selbst Bücher vorstellen. So entstehen Trends, durch die manche Bücher sehr bekannt werden. b) PRO
KONTRA
Jugendliche werden zum Lesen motiviert.
Bücher werden manchmal nur wegen Trends oder Hypes gelesen.
Man entdeckt neue Bücher und Autorinnen oder Kurze Videos können Inhalte stark vereinfachen. Autoren. Leserinnen und Leser können sich austauschen und ihre Meinung teilen.
online Man verbringt viel Zeit am Handy oder auf Social Media.
195/1
Eine schöne Jungfrau (Sirene) verzaubert die Fischer auf dem Rhein und bringt ihnen den Tod.
196/1
a) F: Was ist mein Freund? A: Fitnesstrainer * b) F: Was ist er? A. ein Charmeur * c) F: Was sind meine Tante und mein Onkel? A: Hippies * d) F: Was wird Lazar? A: Elektriker * e) F: Wer war Goethe? A: ein deutscher Dichter * f) F: Was sind Hanni und Nanni? A: berühmte Zwillinge
196/2
GN Die Klasse fühlt sich als Gewinner. GN Der Mörder ist der Gärtner. GN Tommy ist ein Basketballstar.
GN Unsere Nationalmannschaft ist eine tolle Mannschaft. GN Ihr seid Weltmeister. GN Er ist oft ein Hallodri. GN Die Wesselys sind eine bekannte Schauspielerdynastie. GN Anton ist im Winter beim Schifahren ein cooler Typ. GN Mein Vater heißt Karl. GN Er entpuppt sich als begnadeter Musiker. GN Ertürk fühlt sich schon als Gewinner des Wettbewerbs. 197/1
fliegend * denkend * seiend * bittend * machend * lebend * laufend * schlafend * wissend * liebend * weinend * tuend * gehend * arbeitend * schauend * küssend * lernend * heulend
197/2
Das blutende Herz * der blühende Baum * der wartende Freund * das lachende Kind * der knurrende Hund * das brennende Haus * die winkende Mutter * die weinende Ehefrau
197/3
Das sich fürchtende Kind schlief nachts bei seiner Mutter. * Die fröhlich zwitschernden Vögel sitzen auf den Bäumen. * Die immer herzlich lächelnde Lena ist meine Freundin.
76
OLYMPE Verlag
LÖSUNGEN Lösungen Leseteil S. 75 - 84 75/3
Moral: Es zeigt auf, dass der Jäger auch schnell zum Gejagten werden kann.
77/1
1. Bild: Einleitetext: Romeo ist zu Julia in den Garten geeilt. Er versteckt sich hinter einem Busch, als er Julia rufen hört. * Sprechblase: Romeo, o Romeo, warum bist du Romeo? Leg deinen Namen ab und ich lege meinen ab! 2. Bild: Einleitetext: In der Klosterzelle von Bruder Lorenzo findet die Trauung statt. * Sprechblase: Euch beiden gehört die nächste Nacht.
80/1
81/1
Grün: Der Milchmann kennt den verbeulten Topf, es ist der von Frau Blum, sie nimmt meistens 2 Liter und 100 Gramm Butter. Der Milchmann kennt Frau Blum. Frau Blum nimmt 2 Liter und 100 Gramm, sie hat einen verbeulten Topf und eine gut lesbare Schrift. Blau: Bei uns kommt er morgens um vier. Der Milchmann ist einer von denen, die ihre Pflicht tun. Wer morgens um vier die Milch bringt, tut seine Pflicht, täglich, sonntags und werktags.
81/2
Vorschlag: 1. Der Milchmann: a) Das Kennenlernen scheitert daran, dass jeder von der anderen oder dem anderen schon eigene Vorstellungen entwickelt hat und deshalb glaubt, sie oder ihn zu kennen. b) Sie erfolgt schriftlich und ist als gescheitert zu betrachten, da sie nie miteinander reden. d) Frau Blum möchte nicht, dass der Milchmann schlecht über sie denkt und dass er über sie schlecht mit ihrer Nachbarin reden könnte. e) Mit dem Milchmann ein Gespräch anfangen und ihn endlich einmal kennenlernen.
81/3
Schweizer, 24. März 1945, Schriftsteller, ...
83/2
Sichtweise der Frau: a) Sie ist bewegt vom Film, hat bis ganz zum Schluss gewartet und denkt noch an das Happy End. Frau bleibt hilflos zurück. Sie sieht im Film, was sie im wahren Leben vermisst. Sie fand den Film schön und muss bei solchen Filmen immer heulen. * b) Ihr Mann ist gefühlskalt. Der Film hat ihn nicht bewegt. Er zeigt überhaupt kein Verständnis für ihre Emotionen. Sie bezeichnet ihren Mann als Klotz. * c) Sie fühlt sich unverstanden und hat es aufgegeben, ihm zu widersprechen. Sie schweigt lieber und lässt sich sogar von ihm beschimpfen. Dabei wehrt sie sich nicht, sie hat scheinbar aufgegeben. Das Verhältnis der beiden ist am Ende, sie haben keine Gefühle mehr füreinander. Sichtweise des Mannes: Der Film hat ihn wütend gemacht. Er ist unzufrieden mit seiner Frau und ihrem Aussehen. Er ist zornig. Er flieht aus der Scheinwelt des Kinofilms und zwar zurück in die Realität. Er will über das Gesehene nicht nachdenken. Deshalb geht er ohne zu warten, voll Zorn. Es zeigt sich die Unzufriedenheit mit seiner eigenen Situation. Deshalb bezeichnet er den Film als „Mist“ und als „Liebesgewinsel“. Das Gesehene scheint für ihn unrealistisch zu sein. * b) Er findet seine Frau dumm und einfältig und beschimpft sie als „blöde Gans“. Er findet sie zu sentimental und hasst ihre Heulerei. Er findet, dass seine Frau nicht attraktiv ist, besonders im Vergleich zu einem Hollywoodstar. Er sagt auch zu ihr, dass sie zu fett ist. * c) Der Mann ist in der Beziehung der Dominante, denn er gibt das Tempo vor und die Frau läuft ihm nur hinterher. Er nimmt keine Rücksicht auf sie und wartet nicht auf sie. Seine Frau ist ihm mit ihrem Verhalten und Aussehen peinlich. Er beschimpft sie, zeigt also keinen Respekt ihr gegenüber. Er denkt auch nicht darüber nach, was seine Frau bewegt und warum sie so auf den Film reagiert hat. Er ist egoistisch, zeigt keinerlei Gefühle, ein Verhalten, das die Beziehung zum Scheitern verurteilt.
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Vorschlag: Ein Mädchen geht mit ihrer männlichen Begleitung auf eine Tanzveranstaltung. Dort beginnt eine Bekannte namens Kirsten mit ihm zu flirten. Das Mädchen lästert gedanklich über die andere, denn sie ist eifersüchtig. Beim Gehen erzählt ihr aber ihr Begleiter, dass Kirsten ihn genervt hätte. Nach dieser Aufklärung verfällt ihre Eifersucht wie im Flug.
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LÖSUNGEN Lösungen Leseteil S. 75 - 84 84/2
a) Es geht um eine unbegründete Eifersucht einer Jugendlichen. b) Das Mädchen ist sehr eifersüchtig und unsicher, während ihr Freund selbstbewusst auftritt und wenig über die Wirkung seines Verhaltens nachdenkt. c) Sie ist eher schlecht, da das Mädchen nicht mit ihrem Freund über ihre Eifersucht redet und sich immer mehr in das negative Gefühl hineinsteigert. Auch zum Schluss gibt sie ihre Eifersucht nicht preis. d) kurzer Text, keine Einleitung, unbestimmter Ort, keine genaue zeitliche Eingrenzung, Personen ohne Namen, Wendepunkt, offenes Ende e) Es ist eine Ich-Erzählung als innerer Monolog aufgebaut f) Die Geschichte ist in der Umgangssprache verfasst und die Autorin setzt deutlich auf das Zielpublikum Jugendliche, indem sie Floskeln in der Jugendsprache einsetzt. Ebenso finden sich Ausrufe und an zwei Stellen Übertreibungen („stundenlang“ – „Nervtante“)
Lösungen LehrerInnenheft S. 71 - 75 AB 1
1. Enemies to Lovers
Feinde werden Liebende
Best Friends to Lovers
Freunde werden Liebende
The Chosen One
Die auserwählte Person
Love Triangle
Liebesdreieck
Fake Dating
Vorgetäuschte Beziehung
2. Lösungsvorschläge: Trope 1: „Enemies to Lovers“ bedeutet, dass sich zwei Figuren am Anfang nicht mögen oder sogar Feinde sind. Im Laufe der Geschichte verlieben sie sich jedoch ineinander. Trope 2: „Fake Dating“ bedeutet, dass zwei Figuren so tun, als wären sie ein Paar. Später entwickeln sie oft echte Gefühle füreinander. AB 2
Individuelle Lösungen
AB 3
Nach vielen Jahren harter Arbeit wurde Clara (Subjekt) eine angesehene Wissenschaftlerin (Gleichsetzungsnominativ). * Trotz aller Schwierigkeiten blieb Elias (Subjekt) ein verlässlicher Freund (Gleichsetzungsnominativ). * Die junge Frau mit dem roten Mantel (Subjekt) ist die neue Leiterin des Projekts (Gleichsetzungsnominativ). * Durch seinen mutigen Einsatz wurde der Feuerwehrmann (Subjekt) ein Held des Tages (Gleichsetzungsnominativ). * Frau Winter (Subjekt) bleibt für viele Schülerinnen und Schüler eine wichtige Bezugsperson (Gleichsetzungsnominativ). * Der unscheinbare Junge aus der letzten Reihe (Subjekt) war plötzlich der Mittelpunkt der Aufmerksamkeit (Gleichsetzungsnominativ). * Nach dem gewonnenen Wettbewerb wurde Marie (Subjekt) die Sprecherin der Gruppe (Gleichsetzungsnominativ). * Dieses alte Gebäude (Subjekt) ist heute ein modernes Kulturzentrum (Gleichsetzungsnominativ). 2. Lösungsvorschläge: Nach seinem Studium wurde Jonas ein erfolgreicher Architekt. Die Frau mit der ruhigen Stimme war die Leiterin der Veranstaltung. Trotz ihrer Ängste blieb Klara eine mutige Schülerin. Das verlassene Haus wurde schließlich ein modernes Kulturzentrum. Nach vielen Diskussionen war Emma plötzlich die Sprecherin der Gruppe. 3. Lösungsvorschläge: Marie wurde schon mit jungen Jahren eine erfolgreiche Schriftstellerin. Sein älterer Bruder war für ihn immer ein großes Vorbild. Nach der Wahl war Lea die neue Klassensprecherin. Trotz seiner Bemühungen blieb Tom lange ein Außenseiter.
AB 4
1. singen – singend * tanzen – tanzend * leuchten – leuchtend * fahren – fahrend * zittern – zitternd * sprechen – sprechend * rennen – rennend * weinen - weinend 2. Das lachende Mädchen sitzt auf der Bank. Die spielenden Kinder laufen durch den Garten. Der telefonierende Mann wartet an der Haltestelle. Die scheinende Sonne verschwindet hinter den Wolken. Die diskutierenden Schüler arbeiten in Gruppen.
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LÖSUNGEN Lösungen LehrerInnenheft S. 71 - 75 LSTE
1. Meine kleine Schwester (Subjekt) ist ein kluges Kind (Gleichsetzungsnominativ). Das Laufen (Subjekt) war mein Lieblingssport (Gleichsetzungsnominativ). Anne (Subjekt) wird Lehrerin (Gleichsetzungsnominativ). 2. Mein Großvater heißt Bernhard. → kein GSN Ein Hund schläft auf dem Sofa. → kein GSN Wir sind alle Schüler. → Schüler Er gilt als Könner. → Könner 3. Die frierenden Kinder warteten vor der Schule. Ein tanzendes Paar bewegte sich durch den Saal. Wir hörten die flüsternden Stimmen im Gang. 4. Die arbeitenden Schüler sitzen im Computerraum. Das lesende Mädchen wartet an der Bushaltestelle.
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Sprecherin: Roswitha Szyszkowitz
Sprecher: Clemens Matzka
SPRACHBUCH: HB 1: S. 17 Hallo, mein Name ist Frau Warmbader und ich will euch heute mehr über den TalenteCheck erzählen. Pro Jahr absolvieren ca. 63 000 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 13 und 14 Jahren den TalenteCheck. Getestet wird in den Einrichtungen der Wirtschaftskammern – in Wien, Oberösterreich und im Burgenland finden die TalenteChecks direkt an den Schulen statt. Die Testungen dauern zwischen 1 ½ und 4 ½ Stunden. Sie umfassen sprachliche, rechnerische, räumliche, kreative, praktische und sozialemotionale Begabungen – ebenso enthalten sind Aufgaben zur Testung der Reaktion und Konzentration, des handwerklichen Geschicks, des technischen Verständnisses, der Merkfähigkeit sowie ein Interessens- und Neigungstest. Die Testungen sind derzeit in fast allen Bundesländern kostenlos – mit Ausnahme von Kärnten und der Steiermark. Die Kosten liegen hier zwischen 15 und 20 Euro. In einigen Bundesländern sind in die anschließende Beratung auch die Eltern der Jugendlichen involviert.
HB 2: S. 30 Üblicherweise besuchst du eine einjährige Polytechnische Schule oder eine Fachmittelschule, wenn du vorhast, einen Lehrberuf zu ergreifen. Die Lehre ist ein duales Ausbildungssystem, d. h. du absolvierst deine Ausbildung sowohl in einem Betrieb als auch in einer Berufsschule. Je nach gewähltem Lehrberuf kann die Ausbildung zwischen zwei und vier Jahren dauern. Es besteht auch die Möglichkeit, in jedem Lehrberuf zusätzlich eine Berufsmatura abzulegen. Berufsbildende mittlere Schulen vermitteln eine praxisorientierte Ausbildung, die zwischen einem Jahr und vier Jahren dauern kann, und die ohne Matura abschließt. Nach dem Besuch einer mindestens 3-jährigen BMS ist es jedoch möglich, durch den Besuch eines dreijährigen Aufbaulehrgangs die Matura nachzuholen. Berufsbildende höhere Schulen und die AHS Oberstufe schließen beide mit Matura ab. Der Unterschied liegt in der Dauer der Ausbildung. Während die AHS nur vier Jahre dauert und eine Allgemeinbildung vermittelt, dauert die BHS fünf Jahre, da du gleichzeitig eine Berufsausbildung erhältst.
HB 3: S. 63
ELEFANTEN Elefanten sind die größten noch lebenden Landtiere. Sie kommen in Afrika und Asien vor. Afrikanische Elefanten kann man leicht von asiatischen unterscheiden, denn afrikanische Elefanten haben größere Ohren. Das hat mit der größeren Hitze in der Steppe zu tun. Elefanten können nicht schwitzen, deshalb wedeln sie mit ihren Ohren, um sich abzukühlen. Je nach Art kann ein Elefant zwischen 2 und 6 ½ Tonnen Körpergewicht und eine Schulterhöhe von ca. 2 bis 4 m erreichen. Die Tiere können bis zu 80 Jahre alt werden. Elefanten können gut hören und riechen. Sie hören von ihren Artgenossen sogar Laute, die so tief sind, dass wir Menschen sie gar nicht mehr wahrnehmen können. Auch riechen können Elefanten einander auf eine Entfernung von mehreren Kilometern. Die Schneidezähne der Elefanten sind zu Stoßzähnen umgebildet. Diese Stoßzähne sehen zwar bedrohlich aus, sind aber für Elefanten eher Werkzeug als Waffe. Sie dienen dazu, Äste zu zerbrechen, um an eine Blättermahlzeit zu kommen, oder um Rinde von einem Baum abzuschaben. Wenn ein Elefant keine Wasserstelle findet, benutzt er seine Stoßzähne auch, um nach Wasser zu graben. Nur die Weibchen asiatischer Elefanten haben keine Stoßzähne. Das Ungewöhnlichste an einem Elefanten ist sein Rüssel. Der Rüssel ist sehr biegsam und dehnbar, weil er aus vielen verschiedenen Muskeln besteht. Mit seinem Rüssel kann ein Elefant zugreifen wie mit den Fingern einer Hand.
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Er reißt damit Laub von Bäumen ab, hebt aber auch Zweige und noch kleinere Dinge vom Boden auf. Elefanten trinken, indem sie den Rüssel als Strohhalm benutzen, ihn voll Wasser saugen und sich dann das Wasser aus dem Rüssel ins Maul spritzen. Auch als Dusche und Schnorchel ist der Rüssel nützlich, außerdem als Waffe im Kampf und als Trompete. Ein Elefantenbaby wächst etwa 22 Monate im Bauch der Mutter heran. Gleich nach der Geburt beginnt es, an den Zitzen seiner Mutter Milch zu saugen. Milch ist fünf Jahre lang seine einzige Nahrung. Die Zitzen der Elefantenkuh befinden sich zwischen den Vorderbeinen. Bei fast allen anderen Säugetieren sind die Zitzen am Bauch. Durch ihre Größe und ihr Leben im Herdenverband haben Elefanten wenige natürliche Feinde. Nur den größten Raubkatzen wie Löwen und Tigern gelingt es manchmal, Jungtiere zu erbeuten. Elefanten greifen nur dann an, wenn sie sich bedroht fühlen oder wenn sie in der Paarungszeit sind. Besonders wütend werden sie, wenn sie ihre Jungen in Gefahr glauben. Dann gilt es, schnell zu entkommen, denn Elefanten können nicht nur tödliche Schläge mit ihrem Rüssel austeilen, sondern einen Gegner auch niedertrampeln. Elefanten sind gefährdete Wildtiere, dennoch gibt es auch heute noch Menschen, die Elefanten wegen ihrer Stoßzähne illegal jagen. Seit 2011 hat sich aber die Zahl der für den Elfenbeinhandel in Afrika gewilderten Elefanten mehr als halbiert: So wurde im Jahr 2018 die Zahl auf 15 000 Tiere pro Jahr geschätzt, während es acht Jahre zuvor noch 40 000 Tiere waren. Asiatische Elefanten werden in einigen Ländern nach wie vor als Nutztiere eingesetzt, beispielsweise zur Lastenbeförderung. Dabei kommt es jedoch häufig zu Unfällen, da Nutztier-Elefanten auch äußerst aggressiv werden können.
HB 4: S. 88 Oftmals wissen Menschen nicht, was sie wollen, bis man es ihnen zeigt. O. (Steve Jobs) Lasst uns immer daran denken: Ein Buch, ein Stift, ein Kind und ein Lehrer können die Welt verändern. I. (Malala Yousafzai) Ich will, dass ihr in Panik geratet. Ich will, dass ihr die Angst spürt, die ich jeden Tag spüre. Ich will, dass ihr handelt, als würde euer Haus brennen. DENN ES BRENNT. B. (Greta Thunberg) Wie schön und gut würden alle Menschen sein, wenn sie sich jeden Abend vor dem Einschlafen die Ereignisse des ganzen Tages vor Augen führten und überlegten, was gut und was schlecht gewesen ist. G (Anne Frank) Wenn ich 1000 Ideen hätte und nur eine sich als gut erweisen würde, wäre ich zufrieden. R. (Alfred Nobel) Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein gewaltiger Sprung für die Menschheit. A. (Neil Armstrong) Keinem vernünftigen Menschen wird es einfallen, Tintenflecken mit Tinte, Ölflecken mit Öl wegwaschen zu wollen. Nur Blut soll immer wieder mit Blut abgewaschen werden. F. (Bertha von Suttner) Ich habe einen Traum, dass meine vier Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilen wird. I. (Martin Luther King) Gewalt ist die Waffe des Schwachen; Gewaltlosigkeit die des Starken. E. (Mahatma Gandhi)
HB 5: S. 116 Die literarische Charakteristik Egal ob Robin Hood, Kapitän Nemo oder Miss Marple, jede Figur in einem literarischen Text lässt sich charakterisieren. Hallo ihr Lieben – in Kurzform meine Bausteine für eine gelungene literarische Charakteristik! Du willst wissen, wie man eine literarische Charakteristik schreibt? Dann bist du bei mir goldrichtig. Lass uns beginnen und viel Spaß! Zuerst starte ich damit, dir zu erklären, welche Unterschiede zu einer herkömmlichen Personencharakteristik bestehen.
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Der wichtigste Unterschied ist, dass die literarische Charakteristik eine Person aus einem literarischen Text beschreibt und analysiert. Zu den literarischen Texten gehören Erzählungen, Romane, Gedichte. Nun – wie ist so eine Charakteristik eigentlich aufgebaut? In der EINLEITUNG nennst du die Textsorte bzw. die literarische Gattung – also ob es sich zum Beispiel um eine Kurzgeschichte, eine Ballade oder Ähnliches handelt. Weiters erwähnst du den Titel des Textes, den Autor und falls du es weißt, das Erscheinungsjahr. Auch gibst du in einem Satz darüber Auskunft, worum es in dem Text geht, also die Kernaussage. Wenden wir uns nun dem HAUPTTEIL zu: Wie bei der Personencharakteristik beschreibst du hier Daten und Fakten zur Person. Dann wechselst du zum äußeren Erscheinungsbild und dem Verhalten. Dazu kommt noch die Beziehung der Figur zu den anderen Figuren im literarischen Text. Gehe auch auf die Entwicklung des Charakters der beschriebenen Person ein! Ein Tipp von mir: Wenn du zwei Figuren eines Textes miteinander vergleichst, nenne die wichtigsten Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den beiden. Meine Kurzformel für dich lautet also: Gehe immer vom ÄUSSEREN wie der Herkunft, der sozialen Stellung, dem Alter, dem Familienstand oder dem Körperbau über das beobachtbare VERHALTEN anderen gegenüber (denke dabei an Umgangsformen oder den Umgangston) zum INNEREN – also den Charaktereigenschaften! Zum Schluss der SCHLUSS: Hier ist es wichtig, dass du angibst, wie der Autor die Figur dargestellt hat, wie sie auf dich wirkt und welches persönliche Urteil du über sie hast. NICHT VERGESSEN! Deine Erzählzeit ist das Präsens! ALLES KLAR? Dann bis zum nächsten Mal – SERVUS!
HB 6: S. 153 Nachts schlafen die Ratten doch von Wolfgang Borchert Das hohle Fenster in der vereinsamten Mauer gähnte blaurot voll früher Abendsonne. Staubgewölke flimmerten zwischen den steilgereckten Schornsteinresten. Die Schuttwüste döste. Er hatte die Augen zu. Mit einmal wurde es noch dunkler. Er merkte, dass jemand gekommen war und nun vor ihm stand, dunkel, leise. Jetzt haben sie mich! Dachte er. Aber als er ein bisschen blinzelte, sah er nur zwei etwas ärmlich behoste Beine. Die standen ziemlich krumm vor ihm, dass er zwischen ihnen hindurchsehen konnte. Er riskierte ein kleines Geblinzel an den Hosenbeinen hoch und erkannte einen älteren Mann. Der hatte ein Messer und einen Korb in der Hand. Und etwas Erde an den Fingerspitzen. Du schläfst hier wohl, was? fragte der Mann und sah von oben auf das Haargestrüpp herunter. Jürgen blinzelte zwischen den Beinen des Mannes hindurch in die Sonne und sagte: Nein, ich schlafe nicht. Ich muss hier aufpassen. Der Mann nickte: So, dafür hast du wohl den großen Stock da? Ja, antwortete Jürgen mutig und hielt den Stock fest. Worauf passt du denn auf? Das kann ich nicht sagen. Er hielt die Hände fest um den Stock. Wohl auf Geld, was? Der Mann setzte den Korb ab und wischte das Messer an seinem Hosenboden hin und her. Nein, auf Geld überhaupt nicht, sagte Jürgen verächtlich. Auf ganz etwas anderes. Na, was denn? Ich kann es nicht sagen. Was anderes eben. Na, denn nicht. Dann sage ich dir natürlich auch nicht, was ich hier im Korb habe. Der Mann stieß mit dem Fuß an den Korb und klappte das Messer zu. Pah, kann mir denken, was in dem Korb ist, meinte Jürgen geringschätzig; Kaninchenfutter. Donnerwetter, ja! sagte der Mann verwundert; bist ja ein fixer Kerl. Wie alt bist du denn?
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Neun. Oha, denk mal an, neun also. Dann weißt du ja auch, wieviel drei mal neun sind, wie? Klar, sagte Jürgen, und um Zeit zu gewinnen, sagte er noch: Das ist ja ganz leicht. Und er sah durch die Beine des Mannes hindurch. Dreimal neun, nicht? fragte er noch mal, siebenundzwanzig. Das wusste ich gleich. Stimmt, sagte der Mann, und genau soviel Kaninchen habe ich. Jürgen machte einen runden Mund: Siebenundzwanzig? Du kannst sie sehen. Viele sind noch ganz jung. Willst du? Ich kann doch nicht. Ich muss doch aufpassen, sagte Jürgen unsicher. Immerzu? fragte der Mann, nachts auch? Nachts auch. Immerzu. Immer. Jürgen sah an den krummen Beinen hoch. Seit Sonnabend schon, flüsterte er. Aber gehst du denn gar nicht nach Hause? Du musst doch essen. Jürgen hob einen Stein hoch. Da lag ein halbes Brot. Und eine Blechschachtel. Du rauchst? fragte der Mann, hast du denn eine Pfeife? Jürgen fasste seinen Stock fest an und sagte zaghaft: Ich drehe. Pfeife mag ich nicht. Schade, der Mann bückte sich zu seinem Korb, die Kaninchen hättest du ruhig mal ansehen können. Vor allem die Jungen. Vielleicht hättest du dir eines ausgesucht. Aber du kannst hier ja nicht weg. Nein, sagte Jürgen traurig, nein nein. Der Mann nahm den Korb hoch und richtete sich auf. Na ja, wenn du hierbleiben musst – schade. Und er drehte sich um. Wenn du mich nicht verrätst, sagte Jürgen da schnell, es ist wegen der Ratten. Die krummen Beine kamen einen Schritt zurück: Wegen der Ratten? Ja, die essen doch von den Toten. Von Menschen. Da leben sie doch von. Wer sagt das? Unser Lehrer. Und du passt nun auf die Ratten auf? fragte der Mann. Auf die doch nicht! Und dann sagte er ganz leise. Mein Bruder, der liegt nämlich da unten. Da. Jürgen zeigte mit dem Stock auf die zusammengesackten Mauern. Unser Haus kriegte eine Bombe. Mit einmal war das Licht weg im Keller. Und er auch. Wir haben noch gerufen. Er war viel kleiner als ich. Erst vier. Es muss hier ja noch sein. Er ist doch viel kleiner als ich. Der Mann sah von oben auf das Haargestrüpp. Aber dann sagte er plötzlich: Ja, hat euer Lehrer euch denn nicht gesagt, dass die Ratten nachts schlafen? Nein, flüsterte Jürgen und sah mit einmal ganz müde aus, das hat er nicht gesagt. Na, sagte der Mann, das ist aber ein Lehrer, wenn er das nicht mal weiß. Nachts schlafen die Ratten doch. Nachts kannst du ruhig nach Hause gehen. Nachts schlafen sie immer. Wenn es dunkel wird, schon. Jürgen machte mit seinem Stock kleine Kuhlen in den Schutt. Lauter kleine Betten sind das, dachte er, alles kleine Betten. Da sagte der Mann (und seine krummen Beine waren ganz unruhig dabei): Weißt du was? Jetzt füttere ich schnell meine Kaninchen, und wenn es dunkel wird, hole ich dich ab. Vielleicht kann ich eins mitbringen. Ein kleines oder, was meinst du? Jürgen machte kleine Kuhlen in den Schutt. Lauter kleine Kaninchen. Weiße, graue, weißgraue. Ich weiß nicht, sagte er leise und sah auf die krummen Beine, wenn sie wirklich nachts schlafen. Der Mann stieg über die Mauerreste weg auf die Straße. Natürlich, sagte er von da, euer Lehrer soll einpacken, wenn er das nicht mal weiß. Da stand Jürgen auf und fragte: Wenn ich eins kriegen kann? Ein weißes vielleicht?
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Ich will mal versuchen, rief der Mann schon im Weggehen, aber du musst hier so lange warten. Ich gehe dann mit dir nach Hause, weißt du? Ich muss deinem Vater doch sagen, wie so ein Kaninchenstall gebaut wird. Denn das müsst ihr ja wissen. Ja, rief Jürgen, ich warte. Ich muss ja noch aufpassen, bis es dunkel wird. Ich warte bestimmt. Und er rief: Wir haben auch noch Bretter zu Hause Kistenbretter, rief er. Aber das hörte der Mann schon nicht mehr. Er lief mit seinen krummen Beinen auf die Sonne zu. Die war schon rot vom Abend und Jürgen konnte sehen, wie sie durch die Beine hindurchschien, so krumm waren sie. Und der Korb schwankte aufgeregt hin und her. Kaninchenfutter war da drin. Grünes Kaninchenfutter, das war etwas grau vom Schutt.
HB 7: S. 153
Merkmale Kurzgeschichte Hallo ihr Lieben – lauscht doch dem neuesten Beitrag der „schlauen Köpfe“ mit dem Titel „Kurz und bündig“! Hier beantworten wir die Frage: Welche typischen Merkmale finden sich in einer Kurzgeschichte? • • • •
Auffallend ist oftmals der sehr geringe Textumfang. Die erzählte Zeitspanne ist sehr kurz. Oft sind es nur Minuten oder Stunden. Orte und Schauplätze werden häufig nicht genannt. Es gibt keine Einleitung, dafür aber einen unmittelbaren Einstieg ins Geschehen. Es gibt keine näheren Angaben zu Zeit, Ort und Personen. • Die Protagonisten – also die Hauptpersonen – sind Menschen so wie du und ich, also keine Helden sondern ganz gewöhnliche Menschen. Es gibt nur wenige von ihnen in einer Kurzgeschichte. Über sie erfährst du auch nur wenig. • Die Handlung ist sehr knapp, also ziemlich kurz. Zumeist steht auch ein besonderes Ereignis im Mittelpunkt der Geschichte. • Es werden Themen aus dem Alltag der Protagonisten behandelt. • Der Schluss der Kurzgeschichte ist meist offen. Oftmals gibt es auch eine Pointe, also eine überraschende Wendung. Einen Hinweis hab` ich noch für dich: Natürlich müssen in einer Kurzgeschichte nicht alle von mir genannten Merkmale vorkommen. Denn beim Schreiben ihrer Texte nehmen sich Autoren oder Autorinnen oftmals die Freiheit, sich nicht an alle Merkmale einer Kurzgeschichte zu halten. Ist nun ALLES KLAR? Dann bis zum nächsten Mal – SERVUS!
HB 8: S. 159
Kathis Inhaltsangabe EINLEITUNG: Die 1947 veröffentlichte Kurzgeschichte „Nachts schlafen die Ratten doch“ spielt am Ende des Zweiten Weltkriegs in den Trümmern einer deutschen Großstadt. Der Autor Wolfgang Borchert erzählt von der Begegnung zwischen einem neunjährigen Jungen namens Jürgen und einem älteren Mann, der versucht, dem vom Krieg traumatisierten Kind zu helfen. HAUPTTEIL: In einer vom Krieg verwüsteten deutschen Stadt sitzt der neunjährige Jürgen zwischen Mauerresten. Ein älterer Mann spricht ihn an und erfährt, dass der Junge seit mehreren Tagen auf etwas aufpasst. Mehr will er nicht verraten. In der Hoffnung, doch noch an mehr Informationen zu kommen, erzählt der alte Mann von seinen Kaninchen und bietet dem Jungen an, ihm eins zu schenken. Der Kleine bedauert sehr, das Angebot nicht annehmen zu können und beginnt zu erzählen, dass er wegen der Ratten hier sei. Sein Lehrer habe gesagt, dass diese sich von Toten ernähren. Deshalb wache er über seinen vierjährigen Bruder, der unter dem zerbombten Haus verschüttet sei. Der alte Mann hat großes Mitleid mit dem kleinen Jungen und ist besorgt um dessen Gesundheit, da dieser schon seit mehreren Tagen dort sitzt. Also erzählt er ihm, dass die Ratten
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nachts schlafen würden und er getrost, sobald es dämmerte heimkehren könnte. Der Junge ist zuerst verunsichert, doch dann glaubt er dem alten Mann. Dieser verabschiedet sich mit dem Versprechen, nach Einbruch der Dunkelheit wiederzukommen und ein kleines Kaninchen mitzubringen. Er will den Jungen zu seinen Eltern nach Hause begleiten, um diesen zu erklären, wie ein Kaninchenstall gebaut wird. SCHLUSS: „Nachts schlafen die Ratten doch“ ist eine der bekanntesten Kurzgeschichten Wolfgang Borcherts. Allein die Vorstellung, ein lebendiges weißes Kaninchen geschenkt zu bekommen, lässt den Jungen seine Sorgen vergessen und wieder Kind sein. Es gibt ihm Freude, Eifer und Aktivität zurück.
HB 9: S. 163
Nur für Weiße von Ursula Wölfel Ein Zug kam an in der großen Stadt in Südafrika. Der Zug hatte zweierlei Wagen: Wagen für Menschen mit weißer Haut und Wagen für Menschen mit anderer Haut, schwarzer, brauner oder gelber. Viele Leute stiegen aus. Ein Junge war dabei, der hatte eine fast schwarze Haut. Er kam mit seinen Eltern, sie wollten in der großen Stadt bleiben. Bis jetzt hatten sie in einem Dorf gewohnt, und der Junge war noch nie in einer großen Stadt gewesen. Er war sechs oder sieben Jahre alt. Der Vater trug die Kiste mit den Küchensachen auf den Schultern, die Mutter hatte das Schwesterchen im Rückentuch, und auf dem Kopf trug sie das Bündel mit dem Bettzeug. Der Junge nahm den Korb, aus dem sie unterwegs gegessen hatten. Jetzt war der Korb leer. Der Junge staunte über den Bahnhof mit den vielen Gleisen und dem riesigen Dach darüber. Er staunte über das große Bahnhofshaus und die vielen Häuser dahinter, Häuser so hoch wie Berge! Im Gedränge auf dem Bahnsteig verlor der Junge seine Eltern. Er lief dorthin, wo er sie zuletzt gesehen hatte. Sie waren fort. Er lief weiter und kam zu einer Treppe, die führte unter die Erde. Der Junge hatte Angst da hinunter zu gehen, aber die vielen Leute schoben ihn weiter. Im Tunnel unten fürchtete er sich noch mehr, aber dann kam er über eine andere Treppe wieder nach oben. Er stand jetzt vor dem Bahnhofshaus. Viele Leute gingen durch eine hohe Tür. Aber als der Junge auch durch diese Tür in das Bahnhofshaus gehen wollte, hielt ihn jemand von hinten fest und sagte: „Nur für Weiße!“ Der Junge drehte sich um und sah einen Mann mit schwarzer Haut, der hatte einen Karren voller Koffer und Taschen. Der Mann zeigte auf ein Schild über der Tür. Er lächelte dem Jungen zu, und dann schob er den Karren weiter. Der Junge ging durch eine andere Tür. Er kam in einen Saal mit vielen Tischen. Dort saßen Leute, die aßen und tranken. Der Junge wollte seine Eltern an den Tischen suchen. Aber ein Mann mit heller Haut kam zu ihm und schrie ihn an und riss die Tür wieder auf. Der Junge verstand, dass er hinausgehen sollte. Draußen an der Hauswand stand ein Bursche mit dunkler Haut. Der fragte den Jungen: „Du bist wohl vom Land? Hast du das Schild nicht gesehen? Nur für Weiße, du kleine Ratte!“ Der Junge starrte ihn an, dann lief er schnell den Bahnsteig entlang. Nirgendwo sah er die Eltern. Er setzte sich auf eine Bank. Er wollte hier auf die Eltern warten. Sie würden ihn suchen, das wusste er. Aber da kam der Mann mit dem Karren wieder. Der Karren war jetzt leer. Der Mann blieb stehen und sagte: „Tut mir leid, Junge, aber hier darfst du nicht sitzen. Die Bank ist nur für Weiße.“ Und er zeigte auf die Schrift an der Rückenlehne. „Ich kann nicht lesen“, sagte der Junge, „und ich bin müde.“ Dann erzählte er dem Mann, dass er die Eltern verloren hatte. Der Mann sagte: „Ich habe jetzt Zeit, ich suche deine Eltern. Gib du solange auf den Karren acht. Setz dich drauf!“ Er schob den Karren mit dem Jungen bis ans Ende vom Bahnsteig. Dort war eine junge Frau mit dunkler Haut, die hatte einen Korb voll Flaschen. Der Mann kaufte bei ihr eine Flasche Limonade, die gab er dem Jungen, und dann ging er fort. Der Junge saß auf dem Karren und betrachtete die Flasche. Ein buntes Bild von Apfelsinen und Zitronen war darauf, und im Flaschenhals steckte ein Strohhalm. Bis jetzt hatte der Junge nur zweimal in seinem Leben Limonade aus einer Flasche getrunken. Das war, als seine Eltern ihn zum Markttag in ein großes Dorf mitgenommen hatten. Gerade wollte der Junge den ersten Schluck trinken, da sah er ein kleines Mädchen am Karren stehen. Es hatte ein rosa-weißes Gesicht und ganz helle Haare. Sein Kleid war weiß, und sogar seine Schuhe
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waren weiß. Es war noch sehr klein, fast so klein wie das Schwesterchen. Das Kind stand auf den Zehenspitzen und hielt sich mit einer Hand am Karren fest. Die andere Hand streckte es nach der Flasche aus. Der Junge erschrak. Hier war alles nur für Weiße: das Bahnhofshaus, der Saal mit den Tischen zum Essen und Trinken und die Bank zum Ausruhen. Also gab er dem weißen Kind seine Limonadenflasche. Das Kind lachte und nahm gleich den Strohhalm in den Mund und trank. Der Junge auf dem Karren beugte sich weit vor und sah zu, wie es schluckte und schluckte, und wie die Limonade in der Flasche immer weniger wurde. Auf einmal war eine weiße Frau da, die schimpfte und riss dem kleinen Mädchen die Flasche aus der Hand und warf sie in den Papierkorb. Der Limonadenrest tropfte durch die Drahtmaschen auf das Bahnsteigpflaster. Die weiße Frau fragte den Jungen etwas, sie fragte immer wieder dasselbe. Er konnte aber ihre Sprache nicht verstehen. Die dunkle Frau mit dem Flaschenkorb kam dazu. Sie sagte zu dem Jungen: „Sie will wissen, ob du auch von der Limonade getrunken hast, ob du den Strohhalm im Mund gehabt hast.“ Der Junge schüttelte den Kopf. „Nein“, sagte er. Er verstand nicht, weshalb die weiße Frau das wissen wollte. Sie nahm jetzt das Kind an die Hand und ging fort. Aber das kleine Mädchen riss sich los und lief allein weiter. Es wackelte, es konnte noch nicht gut laufen. Plötzlich rutschte ihm das Höschen herunter, es stolperte und fiel hin, nach vorn auf beide Hände. Der Junge auf dem Karren gluckste vor Lachen. „Hast du das gesehen?“, fragte er die Frau mit dem Flaschenkorb. „Man lacht nicht, wenn ein kleines Kind hinfällt“, sagte sie. „Es war hinten ganz rosa!“, rief der Junge. Er konnte kaum sprechen, so musste er lachen. „Wie die Affen im Busch! Ganz rosa hinten!“ „Sei still!“, sagte die Frau, „was dachtest du denn? Sie sind überall hell, nicht nur im Gesicht.“ Dann ging sie schnell weiter. Jetzt sah der Junge seine Eltern kommen. Er sprang auf, er stand auf dem Karren und schwenkte die Arme und schrie ihnen entgegen: „Sie haben einen Affenhintern! Nur für Weiße! Nur für Weiße! Einen Affenhintern haben sie, einen rosa Affenhintern!“ Und die dunklen Menschen auf dem Bahnsteig, die seine Sprache verstanden, lachten alle. Aber sie versteckten dabei ihre Gesichter hinter ihren Händen, oder sie drehten sich um zur Hauswand, und niemand lachte laut wie der Junge auf dem Karren.
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LESETEIL: HB 1: S. 6 Buchbinder Wanninger von Karl Valentin Der Buchbinder Wanninger geht in seiner Werkstätte ans Telefon und wählt eine Nummer. Portier: Hier Baufirma Meisel & Compagnie. Wanninger: Ja, hier ist der Buchbinder Wanninger. Ich möcht‘ nur der Firma Meisel mitteilen, dass ich jetzt die Bücher, wo‘s bestellt ham, fertig habe, und ob ich die Bücher hinschicken soll, und ob ich die Rechnung auch mitschicken darf. Portier: Einen Moment, bitte. Wanninger: Jawohl. Sekretariat: Hier Meisel & Compagnie, Sekretariat. Wanninger: Ja, hier ist der Buchbinder Wanninger. Ich möcht Ihnen nur mitteilen, dass ich die, die Bücher da wo, dass ich die fertig hab, und ob ich die, die Ding da, die Bücher, hinschicken soll, und ob ich die Rechnung auch dann mit, gleich hinschicken soll – bitte. Sekretariat: Einen Moment, bitte. Wanninger: Ja, ist schon recht. Direktion: Direktion der Firma Meisel & Co. Wanninger: Äh, hier ist der-der Buchbinder Wa-Wanninger. Ich möcht Ihnen nur und der Firma Meisel des mitteilen, dass ich die Ding, die Bücher jetzt fertig hab, und ob ich dann auch die Bücher hinschicken soll zu Ihnen, und ob ich die Rechnung dann auch gleich mit hinschicken soll – bitte. Direktion: Ich verbinde Sie mit der Verwaltung, einen Moment, bitte, gell? Wanninger: Ja, is scho‘ recht. Verwaltung: Hier Baufirma Meisel & Co., Verwaltung. Wanninger: Ha? Jawohl, hier ist der Buchbinder Wanninger. Ich möcht Ihnen nur mitteilen, dass ich die Bücher jetzt fertig gemacht hab und dass ich‘s jetzt hinschick oder dass ich‘s hinschicken soll, oder ob ich die Rechnung auch dann gleich mit hingeben soll. Verwaltung: Rufen Sie doch bitte die Nebenstelle 33 an. Sie können gleich weiterwählen. Wanninger: So, da muss i glei‘ – jawohl, ist schon recht, danke, bitte. (Geräusch der Wählscheibe) Bin i neigierig. Nebenstelle 33:Hier Baufirma Meisel & Co. Wanninger: Ja, der Ding ist hier, hier ist der – wer ist dort? Nebenstelle 33:Hier Baufirma Meisel & Co. Wanninger: Ja ich hab‘s denen andern jetzt scho‘ a paarmal g‘sagt, ich möcht Ihnen nur des jetzt mitteilen, Fräulein, dass ich die Ding, die Bücher jetzt fertig hab‘, und ob ich die Bücher zu Ihnen hinbringen soll oder hintrage, und die Rechnung soll ich dann vielleicht eventuell auch gleich mitschicken, wenn Sie‘s erlauben. Nebenstelle 33:Ja, einen Moment mal, ich verbinde Sie mit Herrn Ingenieur Plaschek! Wanninger: Wie? Plaschek: Herr Ingenieur Plaschek. Wanninger: Ja, hier ist die Bau…, hier ist der – wer ist dort? Hier ist der Buchbinder Wanninger. Ich möcht Ihnen nur und der Firma mitteilen, dass ich jetzt die Bücher da fertig g‘macht hab, die zwölf Stück, und ob die Bücher dann alle zu Ihnen hinkommen sollen, dass ich‘s hintrag, und ob ich d‘ Rechnung auch, auch hin offe-offerieren sollte, bitte, zu Ihnen. Plaschek: Ja, da weiß ich nichts davon.
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Wanninger: So! Plaschek: Fragen Sie doch mal bei Herrn Architekt Klotz an. Einen Moment mal, bittschön. Wanninger: Wia hoaßt der? Was hat denn der für a Numma? He! Herrgottsakrament! Klotz: Architekt Klotz. Wanninger: Wanninger, Wanninger, ich hab, ich hab a, ich möcht dem Herrn Ingenieur nur das jetzt mitteilen, dass ich die Bücher schon fertig gemacht hab und die – und ob ich die Bücher jetzt nachher hinschicken soll zu Ihnen, weil ich die Rechnung auch gleich mit dabei hab‘, und die würd‘ ich dann auch gleich – dass ich‘s dazugeb‘ vielleicht. Klotz: Ja, da fragen Sie am besten Herrn Direktor selbst, der ist aber jetzt nicht in der Fabrik. Wanninger: Wo ist er nacha? Klotz: Ich verbinde Sie gleich mit der Wohnung. Wanninger: Naa, naa, passen S‘ auf, hallo! Direktor: Ja, hier ist Direktor Hartmann. Wanninger: Ja, der Ding is‘ hier, der Buchbinder Wanninger. Ich möcht nur anfragen, ob ich jetzt Ihnen das mitteilen soll wegen der Bücher, weil ich – die hab‘ ich jetzt fertig gemacht in der Werkstatt, und jetzt hamma sie fertig, und ob ich sie Ihnen nachher mit der Rechnung auch hin-, mitschicken soll, wenn ich – ich hätte jetzt Zeit. Direktor: Ja, ich kümmer‘ mich nicht um diese Sachen. Vielleicht weiß die Abteilung 3 Bescheid, ich schalte zurück in die Firma. Wanninger: Wer ist, wo soll i hingehen? Herrgottsakrament! Abteilung 3: Baufirma Meisel, Abteilung 3. Wanninger:Ja, der Ding ist hier, der Buchbinder Wanninger, ich hab‘s denen andern scho‘ so oft g‘sagt, ich möchte‘ nur an Herrn Direktor frag‘n, dass ich die Bücher – fragen, dass ich die Bücher jetzt fertig hab‘, und ob ich sie nausschicka soll zu Ihna, und d‘ Rechnung hätt ich auch g’schrieb‘n, ob ich die auch gleich mit den Büchern, zamt den Büchern mit zum Herrn – Ihnen hinschicken soll, dann. Abteilung 3: Einen Moment, bitte, ich verbinde mit der Buchhaltung. Buchhaltung: Firma Meisel & Co, Buchhaltung. Wanninger: Hallo, wie? Ja, der – ich möchte nur der Firma mitteilen, dass ich die Bücher jetzt fertig hab, net, und ich dadat sie-dat sie jetzt Ihnen hin-hin-hinoweschicken, hinaufschicken in eichere Fabrik, und da möcht ich nur fragen, ob ich auch die Rechnung hin- hinbeigeben, beilegen soll, auch. Buchhaltung: Soso, sind die Bücher nun endlich fertig, hören Sie, dann können Sie mir ja dieselben morgen Vormittag gleich – ach rufen Sie doch morgen wieder an, wir haben jetzt Büroschluss. Wanninger: Wos? Jawohl, ja so, danke – entschuldigen Sie vielmals! Er hängt ein.
HB 2: S. 22 Personalchefin: Bewerberin: Personalchefin: Bewerberin: Personalchefin: Bewerberin: Personalchefin:
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Ich begrüße Sie sehr herzlich, Frau Trost! Guten Tag! Ich möchte mich heute für die Lehrstelle als Bürokauffrau in Ihrem Unternehmen bewerben. Wie geht es Ihnen? Danke, ein wenig nervös, aber ansonsten sehr gut. Dann wollen wir einmal beginnen. Erzählen Sie mir ein wenig über sich! Ich heiße Carina Trost, bin 15 Jahre alt, wohne im 16. Wiener Gemeindebezirk und habe zwei ältere Brüder. In meiner Freizeit bin ich gerne in der freien Natur und mache auch regelmäßig Sport. Ich werde im Juni dieses Jahres die Fachmittelschule voraussichtlich mit gutem Erfolg abschließen. In welchen schulischen Fächern liegen denn Ihre Stärken?
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Bewerberin: Deutsch und Englisch sind meine Lieblingsfächer, aber auch die Mathematik liegt mir. Personalchefin: …und Ihre persönlichen Stärken? Wo meinen Sie, liegen Ihre persönlichen Stärken? Bewerberin: Ich bin ein sehr offener Mensch und daher auch sehr kontaktfreudig. Mir macht es Freude, Ordnung zu schaffen und zu halten. Auch bin ich sehr verlässlich – sagen zumindest meine Lehrer über mich. Personalchefin: Das klingt doch gut! … denn diese Fähigkeiten braucht es, um als Bürokauffrau erfolgreich arbeiten zu können. Liebe Frau Trost, was würden Sie sagen, sind Ihre Schwächen? Bewerberin: Unangenehm ist es mir, wenn ich im Mittelpunkt stehe. Da fühle ich mich von allen beobachtet und das löst bei mir ein Gefühl der Unsicherheit aus. Personalchefin: …das kann ich gut nachvollziehen. Warum glauben Sie, wären Sie genau die Richtige für diese Lehrstelle? Bewerberin: Ich denke, dass ich über viele Fähigkeiten verfüge, die für die Ausübung des Berufs der Bürokauffrau wichtig sind. Dazu zählen: Organisationstalent, Genauigkeit, offen für Neues zu sein, aber auch Freude daran, etwas Neues kennen zu lernen und zu erlernen Personalchefin: Da gebe ich Ihnen recht! Eine letzte Frage hätte ich noch an Sie: Wo sehen Sie sich selbst in fünf Jahren? Bewerberin: Mein persönliches Ziel ist es, ein Unternehmen zu finden, in dem ich mich beruflich und persönlich entwickeln kann. Ich möchte dabei ein vollwertiges Mitglied Ihres Teams werden und zum Erfolg Ihres Unternehmens beitragen. Personalchefin: Das hört man gerne! Vielen Dank, Frau Trost. Wir werden uns bei Ihnen melden, sobald wir eine Entscheidung getroffen haben. Bewerberin: Vielen Dank und noch einen schönen Tag! Personalchefin: Danke, Ihnen auch! Auf Wiedersehen!
HB 3: S. 33
Die Brücke am Tay „Wann treffen wir drei wieder zusamm‘?“ „Um die siebente Stund‘, am Brückendamm.“ „Am Mittelpfeiler.“ „Ich lösch die Flamm‘.“ „Ich mit.“ „Ich komme vom Norden her.“ „Und ich vom Süden.“ „Und ich vom Meer.“ „Hei, das gibt ein Ringelreihn, und die Brücke muss in den Grund hinein.“ „Und der Zug, der in die Brücke tritt um die siebente Stund‘?“ „Ei, der muss mit.“ „Muss mit.“ „Tand, Tand ist das Gebild von Menschenhand.“ Auf der Norderseite, das Brückenhaus – alle Fenster sehen nach Süden aus, und die Brücknersleut‘, ohne Rast und Ruh und in Bangen sehen nach Süden zu, sehen und warten, ob nicht ein Licht übers Wasser hin „ich komme“ spricht, „ich komme, trotz Nacht und Sturmesflug, ich, der Edinburger Zug.“
Und der Brückner jetzt: „Ich seh einen Schein am andern Ufer. Das muss er sein. Nun, Mutter, weg mit dem bangen Traum, unser Johnie kommt und will seinen Baum, und was noch am Baume von Lichtern ist, zünd alles an wie zum heiligen Christ, der will heuer zweimal mit uns sein, – und in elf Minuten ist er herein.“ Und es war der Zug. Am Süderturm keucht er vorbei jetzt gegen den Sturm, und Johnie spricht: „Die Brücke noch! Aber was tut es, wir zwingen es doch. Ein fester Kessel, ein doppelter Dampf, die bleiben Sieger in solchem Kampf, und wie‘s auch rast und ringt und rennt, wir kriegen es unter: das Element. Und unser Stolz ist unsre Brück‘; ich lache, denk ich an früher zurück, an all den Jammer und all die Not mit dem elend alten Schifferboot; wie manche liebe Christfestnacht hab ich im Fährhaus zugebracht und sah unsrer Fenster lichten Schein und zählte und konnte nicht drüben sein.“
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Auf der Norderseite, das Brückenhaus alle Fenster sehen nach Süden aus, und die Brücknersleut‘ ohne Rast und Ruh und in Bangen sehen nach Süden zu; denn wütender wurde der Winde Spiel, und jetzt, als ob Feuer vom Himmel fiel, erglüht es in niederschießender Pracht überm Wasser unten... Und wieder ist Nacht.
„Wann treffen wir drei wieder zusamm‘? „Um Mitternacht, am Bergeskamm.“ „Auf dem hohen Moor, am Erlenstamm.“ „Ich komme.“ „Ich mit.“ „Ich nenn euch die Zahl.“ „Und ich die Namen.“ „Und ich die Qual.“ „Hei! Wie Splitter brach das Gebälk entzwei.“ „Tand, Tand ist das Gebilde von Menschenhand.“
HB 4: S. 67
Nis Randers von Otto Ernst Krachen und Heulen und berstende Nacht, Dunkel und Flammen in rasender Jagd – Ein Schrei durch die Brandung! Und brennt der Himmel, so sieht mans gut. Ein Wrack auf der Sandbank! Noch wiegt es die Flut; Gleich holt sichs der Abgrund. Nis Randers lugt – und ohne Hast Spricht er: „Da hängt noch ein Mann im Mast; Wir müssen ihn holen.“ Da fasst ihn die Mutter: „Du steigst mir nicht ein: Dich will ich behalten, du bliebst mir allein, Ich wills, deine Mutter! Dein Vater ging unter und Momme, mein Sohn; Drei Jahre verschollen ist Uwe schon, Mein Uwe, mein Uwe!“ Nis tritt auf die Brücke. Die Mutter ihm nach! Er weist nach dem Wrack und spricht gemach: „Und seine Mutter?“ Nun springt er ins Boot und mit ihm noch sechs: Hohes, hartes Friesengewächs; Schon sausen die Ruder. Boot oben, Boot unten, ein Höllentanz! Nun muss es zerschmettern ...! Nein, es blieb ganz ...! Wie lange? Wie lange? Mit feurigen Geißeln peitscht das Meer Die menschenfressenden Rosse daher; Sie schnauben und schäumen. Wie hechelnde Hast sie zusammenzwingt! Eins auf den Nacken des andern springt Mit stampfenden Hufen! Drei Wetter zusammen! Nun brennt die Welt! Was da? – Ein Boot, das landwärts hält – Sie sind es! Sie kommen! – – Und Auge und Ohr ins Dunkel gespannt... Still – ruft da nicht einer? – Er schreits durch die Hand: „Sagt Mutter, ‚s ist Uwe!“
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HB 5 + HB 6: S. 68
Balladen Rap + Playback HB 7: S. 75
Der Fischer von Johann Wolfgang von Goethe Das Wasser rauscht‘, das Wasser schwoll, ein Fischer saß daran, sah nach dem Angel ruhevoll, kühl bis ans Herz hinan. Und wie er sitzt und wie er lauscht, teilt sich die Flut empor; aus dem bewegten Wasser rauscht ein feuchtes Weib hervor.
Labt sich die liebe Sonne nicht, der Mond sich nicht im Meer? Kehrt wellenatmend ihr Gesicht nicht doppelt schöner her? Lockt dich der tiefe Himmel nicht, das feuchtverklärte Blau? Lockt dich dein eigen Angesicht nicht her in ew‘gen Tau?
Sie sang zu ihm, sie sprach zu ihm: Was lockst du meine Brut mit Menschenwitz und Menschenlist hinauf in Todesglut? Ach wüßtest du, wie‘s Fischlein ist so wohlig auf dem Grund, du stiegst herunter, wie du bist, und würdest erst gesund.
Das Wasser rauscht‘, das Wasser schwoll, netzt‘ ihm den nackten Fuß; sein Herz wuchs ihm so sehnsuchtsvoll, wie bei der Liebsten Gruß. Sie sprach zu ihm, sie sang zu ihm; da war‘s um ihn geschehn: Halb zog sie ihn, halb sank er hin und ward nicht mehr gesehn.
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