DEUTSCH FÜR ALLE
Monyk, Lang bearbeitet von Judith Hinterhofer

4. KLASSE SPRACHBUCH










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Monyk, Lang bearbeitet von Judith Hinterhofer











Elisabeth Monyk, Patricia Lang bearbeitet von Judith Hinterhofer

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Dieses Buch ist laut Bescheid des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung vom 12. Juni 2024 (GZ: 2023-0.322.625) gemäß § 14 Abs. 2 und 5 des Schulunterrichtsgesetzes, BGBI. Nr. 472/86 und gemäß den derzeit geltenden Lehrplänen als für den Unterrichtsgebrauch für die 2. Klasse an Mittelschulen und für die 2. Klasse an allgemein bildenden höheren Schulen – Unterstufe im Unterrichtsgegenstand Deutsch (Lehrplan 2023) geeignet erklärt.
Schwierige oder für dich neue Wörter sind im Text orange hervorgehoben und werden erklärt.
Aufgaben und Arbeitsaufträge, die du während des Unterrichts – alleine oder mit der ganzen Klasse – lösen kannst, werden mit blauer Farbe hervorgehoben.

Alle Aufgaben sind folgenden drei Kategorien zugeteilt:
Anforderungsbereich I: Reproduktion
auflisten, aufzählen, aufzeigen, auswendig lernen, berichten, beschreiben, benennen, einsetzen, ergänzen, erinnern, ersetzen, erzählen, kontrollieren, markieren, nachschlagen, nennen, skizzieren, wiedergeben, wiederholen, zusammenfassen
Merktext Grammatik
Anforderungsbereich II: Reorganisation
analysieren, auswählen, beantworten, begründen, bestimmen, darlegen, darstellen, ein-/zuordnen, erkennen, erklären, erläutern, erstellen, fortsetzen, herausarbeiten, gestalten, in Beziehung setzen, nachweisen, ordnen, präsentieren, sammeln, umwandeln, untersuchen, zusammenfassen, zusammensetzen
Nun geht’s los – Aufgaben für schlaue Köpfe!
Deine Übungs-App: Auf eSquirrel findest du zu jedem Kapitel viele Übungen.
Anforderungsbereich III: Reflexion
abwägen, bearbeiten, besprechen, beurteilen, bewerten, diskutieren, entwickeln, erklären mit Hilfe von Konzepten, erörtern, erstellen, gegenüberstellen, interpretieren, kritisieren, recherchieren, Schlüsse ziehen, Stellung nehmen, überprüfen, verfassen, vergleichen, zeigen
Merktext Rechtschreibung
Unter diesem Motto findest du an vielen Stellen in diesem Sprachbuch Arbeitsseiten, die du ausfüllen kannst. Diese beziehen sich immer auf das zuvor Gelernte.
Zum Schluss sollst du deine Fähigkeiten mit dem Kompetenz-Check selbst einschätzen.



kann ich super geht gerade so muss ich auf jeden Fall noch üben
Folgende Symbole findest du im Buch:

Höre aufmerksam zu, was dir deine Lehrerin oder dein Lehrer vorspielt! Du kannst dir das Hörbeispiel aber auch mit deinem Handy anhören, indem du den QR-Code einscannst.



Arbeite digital!
Filmtipp
Talente Österreichs Talente – Zeig, was in dir steckt!
Interessen und Fähigkeiten
ins Internet – Bewerbungstests

MEINE ZUKUNFT 14 Jahre – was nun?
Gut vorbereitet * So sehe ich mich – so sehen mich andere M2 Soft Skills trainieren Ausbildungswege
Futur II (Vorzukunft)
Das Bewerbungsschreiben * Rezept Bewerbungsschreiben *
Das Motivationsschreiben * Auf die Formulierung kommt es an! Klick ins Internet – richtig bewerben
Checkliste – Bewerbung per Online-Formular * Checkliste – Bewerbung per E-Mail






REZEPT informativer Text (Sachtext)
Mittel in informativen Texten
Formulierungshilfen Checkliste – Informativer Sachtext
M4 Schaubilder und Grafiken richtig nutzen
M5 Schritt für Schritt zu einem gelungenen Referat
M6 KI für Referate nutzen
M7 Gute Prompts schreiben
wiederholen Wortarten
Pronomen (Fürwörter), die du bereits kennst
(Fürwörter)
Reflexivpronomen (rückbezügliches Fürwort) *
Interrogativpronomen (Fragefürwort) *
Indefinitpronomen (unbestimmtes Fürwort)
Blick ins Buch 86
LEBENSGESCHICHTEN – WER BIST DU WIRKLICH?
Menschen, die die Welt veränderten 1
Personencharakteristik
Wort-Schatzkiste * Eine Personencharakteristik schreiben *
REZEPT Personencharakteristik
Sag’s genauer! – Personen treffend beschreiben
Satzanfänger für eine Personencharakterisierung
Checkliste – Personencharakteristik
Starke Persönlichkeiten – kurz vorgestellt Wort-Schatzkiste
Menschen, die die Welt veränderten 2




Gliedsätze und Attributsätze 107
Gliedsätze Subjektsatz * Adverbialsatz
Attributsätze 111
Das Dehnungs-h
Die literarische Charakteristik

M4 Brainstorming
Themen, die uns bewegen




Argumentieren will gelernt sein * Das Argument * Die Argumentationskette
Die Erörterung?
REZEPT Erörterung * Jugendliche und Nikotin – Zigaretten & Co * Rauchen – cool oder gefährlich?
Schreiben mit Stil 135
Schönheitsideale im Internet und Fernsehen * Jugendliche und Alkohol * Checkliste – Erörterung
Das Adverb (Umstandswort)
Das Modalverb (Umstandswort der Art und Weise) * Das Kausaladverb (Umstandswort des Grundes) Erb-, Lehn- und Fremdwörter
Erkennen der Herkunftssprache Gebrauchswortschatz
KURZGESCHICHTEN –
bündig


REZEPT Inhaltsangabe * Checkliste - Inhaltsangabe
Satzanfänge für eine Inhaltsangabe * Nur für Weiße Sprachliche Gestaltung und Stilmittel in Texten
– Wer erzählt wie?
Romeo und Julia * Liebesgeschichten und Heiratssachen
– was ist das?

Rollenbiografie BookTok – Wenn TikTok zum Leseort wird
–
ist Poesie Die Lorelei



Liebesgeschichten


Selbsteinschätzung: Kreuze an, was du sehr gut , einigermaßen gut und weniger gut kannst!

Zeitformen: Ich kann das Präsens, Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt und das Futur I erkennen und bilden.
Modalverben: Ich kenne die sechs Modalverben und kann sie in alle Zeitformen setzen.
Konjunktiv I: Ich kann den Konjunktiv I bilden und bei der indirekten Rede anwenden.
Zustandspassiv: Ich kann zwischen dem Vorgangs- und dem Zustandspassiv unterscheiden und beide Formen bilden.
Präpositionen: Ich weiß, welche Präposition welchen Fall verlangt.
Relativpronomen: Ich kann das Relativpronomen in einem Satz richtig verwenden.
Adverb: Ich kann Temporal- und Lokaladverbien erkennen und richtig verwenden.
Attribut: Ich erkenne Attribute und kann mit ihnen Texte informativer gestalten.
Satzgefüge: Ich kann Satzgefüge erkennen und bilden.
Präpositionalobjekt: Ich kann im Satz ein Präpositionalobjekt erkennen und den Fall bestimmen.
Beistrichregeln – Satzgefüge: Ich beherrsche die Regeln der Beistrichsetzung in Satzgefügen.
v – f – ph: Ich weiß, wann Wörter mit v, f oder ph geschrieben werden.
d – t – tt – dt: Ich weiß, wann Wörter mit d, t, tt und dt geschrieben werden.
Groß- und Kleinschreibung: Ich weiß, wie ich Zeitangaben und nominal gebrauchte feste Wendungen richtig schreibe.
S-Schreibung: Ich kenne die Regeln zur S-Schreibung und kann sie auch anwenden.
das – dass: Ich kann „das“ bzw. „dass“ richtig anwenden und ebenso auch bestimmen, um welche Wortart es sich dabei handelt.






Übung macht den Meister: Übe nun die Bereiche, bei denen du den roten oder den blauen Daumen angekreuzt hast, in den „Aufgaben nur für dich“!
Unterstreiche zuerst in jedem Satz das Prädikat! Dann schreibe auf die Zeile, welche Zeitform verwendet wurde!
Sie wird bei diesem schwierigen Test Probleme bekommen.
Hat er die Verabredung einfach vergessen?
Schlag einfach das Wort im Lexikon nach!
Das wird dir noch leidtun.
Gestern waren alle auf der Party.
Warst du schon einmal in Not geraten?
Wir sind schon sehr früh aufgestanden.
PLUSQUAMPERFEKT? PERFEKT? FUTUR?
PRÄTERITUM?
Im Supermarkt hatte es viele Sonderangebote gegeben.
Auf die Frage wusste ich leider keine Antwort.
Wo wart ihr gestern?
2 3
Setze in deinem Heft die folgenden Sätze in die angegebene Zeitform!
Wer nicht Lotto spielt, kann auch nicht gewinnen. D PERFEKT m Mein Freund schrieb meine Hausübung ab. D PLUSQUAMPERFEKT m Ich habe diesen spannenden Film gesehen. D PRÄSENS m Paul kauft sich mehrere Spiele. D FUTUR m Zwei Ziegen begegnen sich auf einem schmalen Steg. D PRÄTERITUM m Im Sommer schlafe ich immer bei offenem Fenster. D FUTUR m Ich war schon im Kindergarten eine Legende. D PLUSQUAMPERFEKT m Unangenehme Telefonate beende ich schnell. D PRÄTERITUM
Bestimme die Zeitformen der Minigeschichte!
DER KLUGE RABE
Ein durstiger Rabe hatte einen Wasserkrug gefunden. ______________________________________
Im Krug war das Wasser aber nicht hoch genug zum Trinken. _______________________________
Deshalb dachte er lange nach und sprach zu sich selbst:

„Ich finde schon eine Lösung des Problems.” _________________________
„Dazu werde ich Steine in den Krug werfen.” ____________________________
Wie kam der Rabe zu seinem Wasser? ___________________________________ LÖSUNG:
Was fällt dir bei der Satzstellung auf? Erkläre anhand des Beispielsatzes die Stellung ALLER Prädikatteile!
Unser Nachbar wird uns morgen besuchen wollen.
D Im Beispielsatz steht das Hilfsverb „werden“ an
D Der Infinitiv des Verbs/Modalverbs
Bilde Sätze nach folgenden Angaben!
AUFFORDERUNG (müssen): Simon, Hausübung machen D FUTUR
WUNSCH (wollen): ich Arzt gehen D PERFEKT
MÖGLICHKEIT (können): Eric nie Fußball spielen D PLUSQUAMPERFEKT
AUFFORDERUNG (sollen): Papa, mit dem Auto kommen D PRÄTERITUM
WUNSCH (mögen): er Pizza essen D PRÄSENS
MÖGLICHKEIT (dürfen): ich Achterbahn fahren D PERFEKT
Alles Konjunktiv, oder was? – Ergänze die indirekten Reden in deinem Heft, indem du den Konjunktiv I verwendest!
Kristoff fragte mich, ob... (ihm mein Papa Geld leihen kann)
Lukas sagte, dass... (er kommen wird)
Pamela behauptete, sie... (hat mich nicht gesehen)
Olivia bettelte, ob... (sie nicht doch weggehen darf)

Meine Lehrerin fragte mich, ob... (ich ihr beim Tragen der Hefte helfen kann)
Ich meinte, dass... (das Unsinn ist)
Die Mutter rief ihrem Sohn zu, ... (er soll doch mit dem Telefonieren aufhören)
Ein Käufer erkundigte sich, ob... (er einen Rabatt haben kann)
Ergänze diesen Merktext zur Bildung der Passivformen!
Zustandspassiv: Hilfsverb __________________ + ________________________
Vorgangspassiv: Hilfsverb __________________ + ________________________
Kreuze an, ob die Sätze aktiv, im Vorgangspassiv (VP) oder Zustandspassiv (ZP) stehen! aktiv VP ZP
Das Bett ist gemacht.
Die Zwiebeln werden vom Koch geschnitten.
Das Schwimmbad wurde feierlich eröffnet.
Die Wäsche ist gewaschen.
Marco wird das Buch nicht lesen.
Bald wird der Nachtisch gebracht.
Heute sind die Geschäfte geschlossen.
Meine Geldbörse ist gestohlen worden.
Unsere Nachbarn werden einen Swimmingpool bauen.
Die Bankräuber werden morgen den Überfall begehen.
Setze die Sätze in das Vorgangspassiv (VP) und danach in das Zustandspassiv (ZP)!
Die Tür wird
Die Tür ist
Alena schließt die Tür.
Stefan öffnet die Fenster.
Mein Vater repariert das Auto.
Der Arzt schreibt ein Rezept.
Markiere im Text aus dem Wissensmagazin P. M. alle Präpositionen!
Warum werden Mäuse gemolken?

Die Redewendung vom „Mäusemelken“ für etwas Langwieriges oder Nervenaufreibendes spielt darauf an, dass man sich das Melken einer Maus als fast unmöglich vorstellt. In der Pharma-Forschung wird Mäusemilch allerdings manchmal verwendet, etwa zur Herstellung eines Malaria-Impfstoffes. Für einen Liter Mäusemilch müssen bis zu 4 500 Mäuse gemolken werden. Die Flüssigkeit wird mittels einer Pipette abgezogen. Das dauert bei einer Maus etwa eine halbe Stunde. Die Ausbeute ist zum Verzweifeln gering: gerade einmal 0,25 Milliliter für eine Sitzung.
Fülle die Lücken im Merktext! Trage alle Pronomen passend in die Tabelle ein!
statt M vor M Nomen M nach M bis M binnen M gegenüber M mangels M um M mittels M zu M neben M Fall M außerhalb M von M gegen M zwischen M an M Vorwort M trotz M für

Die Präposition (das _________________) setzt ein _________________ oder Pronomen in einen bestimmten _____________.
Welche Präposition passt? Kreuze an!
Gebrauchte Haushaltsgeräte sind ? Garantie. binnen ohne je
Das Buch liegt ? dem Tisch. auf oberhalb um
? der Unterlagen schafft er die Prüfung. Durch Zufolge Anhand
Die Spannung hält ? zur letzten Minute. außer seit bis
Es gibt eine Belohnung ? gute Schülerinnen und Schüler. für dank zuliebe
Der Bus stoppt ? des Nebels. wider infolge nahe
Lara nimmt die Hose ? dem Schrank. aus durch laut
? meinem Rat lässt er sich testen. Samt Entgegen Bis
Du darfst ? deinem 16. Lebensjahr wählen. ab kraft trotz
Wir nehmen die Abkürzung ? den Park. mit durch hinter
Übertrage nun die Sätze mit der passsenden Präposition in dein Heft und bestimme den Fall!
Setzte die Relativpronomen „der, die, das“ bzw. „welcher, welche, welches“ richtig ein und kennzeichne mit einem Pfeil, worauf sich die Relativpronomen beziehen!
Nimm dir doch das einzige Wasserglas, __________ / _________________ sauber ist!
Wer ist der Mann, __________ / _________________ wir auf der Spur sind?
Ich suche die Sonnenbrille, __________ / _________________ meine Mutter gestern gekauft hat.
Der Mensch, __________ / _________________ du vertraust, hat dich enttäuscht.
Die Bücher, __________ / _________________ du gelesen hast, verkaufst du auf dem Flohmarkt.
Der Polizist nimmt den Mann, __________ / _________________ er zuvor beim Diebstahl beobachtet hat, fest.
Meine Freundinnen, mit __________ / _________________ ich auf Urlaub war, sind nun alle krank.
Vor zwei Wochen wurde dem Mann, __________ / _________________ den Fluchtwagen lenkte, der Führerschein abgenommen.
Schreibe die Fragewörter zu den Temporal- und Lokaladverbien auf!
Fragewörter Temporaladverbien Fragewörter Lokaladverbien
abends, jetzt, später, dort, oben, hier, damals, heute mitten, unten bisher, immer, überallher, seitdem daher, dorther manchmal, selten, dahin, aufwärts, häufig hierher
Markiere in diesem Text alle Lokaladverbien!
Beim Konzert stehe ich am liebsten ganz vorne. Lass uns aber besser doch nach rechts wechseln. Dort, glaube ich, ist die Sicht besser. Verflixt, vorne links wäre es doch besser gewesen. Ich muss nach oben – am besten hierhin. Irgendwo muss es doch noch weitergehen. Da, endlich passt es. Hallo, das glaubst du nicht, nebenan steht mein Vater. Überall treffe ich auf ihn. Hinter mir steht auch noch dazu meine Mutter. Ich muss wirklich meinen Musikgeschmack überdenken, nirgendwo bin ich vor ihnen sicher.

Markiere in diesem Telefongespräch alle Temporaladverbien!
Wir müssen uns wirklich bald treffen. Momentan gehe ich oft außer Haus, denn ich habe kürzlich einen Hund bekommen. Bald will ich einen Abrichte-Kurs mit Flocki besuchen, der stets mittwochs stattfindet. Bisher fand ich das nicht notwendig, doch seitdem er immer stärker an der Leine zieht, brauche ich Hilfe. Gerade hat Flocki meine Patschen verspeist, das macht er mehrmals am Tag. Jetzt sieht er sehr zufrieden aus. Soll ich sofort mit ihm schimpfen, oder das auf später verschieben?


Was meinst du nun dazu? Stell dir vor, heutzutage ist es wirklich nicht leicht, einen Hund zu halten. Danke für das Gespräch, bis bald.
ATTRIBUTE – Markiere in dem Text alle Attribute, die du finden kannst!
Mein selbstgemachtes Faschingskostüm
Von meiner alten Jeansjacke schneide ich den rechten und linken Ärmel ab. Dann ziehe ich mir rote Handschuhe mit blauen Streifen an. In ein T-Shirt meiner Mutter darf ich kleine und große Löcher hineinschneiden. Von einer alten Hose meiner Schwester schneide ich das linke Hosenbein ab. Ich möchte die Hose dann mit bunten Textilfarben bemalen. Anschließend soll mir meine beste Freundin zwei Zöpfe flechten. Sie werden mit einer großen roten und einer etwas kleineren blauen Masche gebunden. Zum Schluss male ich mir noch rote Wangen auf.
Fülle die Lücken in diesem Merktext über Gliedsätze!
Die Personalform des Verbs steht an ____________ Stelle. Ein Gliedsatz kann nie ________________ stehen. Gliedsätze werden zumeist mit ___________________________________ eingeleitet.
Unterstreiche alle PRÄDIKATE und schreibe die entsprechende Abkürzung HS bzw. GS darüber! Kreise im Anschluss auch die Konjunktionen ein!
Tante Marie erwartet sicher, dass du dich bei ihr entschuldigst.
Jeder mag sie, weil sie so hilfsbereit ist.
Wenn du ein besseres Benehmen zeigst, gibt es eine Belohnung.
Als du dich gebückt hast, hast du deine Geldbörse verloren.
Ich werde dir immer helfen, da du mein Freund bist.
Falls unsere Geschäftsidee gut ist, müssten wir bald Erfolg haben.
Verbinde in deinem Heft die Sätze mit den angegebenen Konjunktionen!
Tipp: Achte dabei auf die Stellung des Prädikats!
Die Blumen sind verdorrt. Er hat sie nicht gegossen. [weil] m Sie hat ihn gerne. Er mag sie nicht. [obwohl] m Du hilfst mir beim Einräumen. Du kümmerst dich um die Wäsche. [oder] m Atilla ist sehr ehrgeizig. Er will Millionär werden. [denn]
Präpositionalobjekte – Gehe Schritt für Schritt vor!
a) Trenne zuerst alle Satzglieder!
b) Unterstreiche NUR die Präpositionalobjekte!
c) Markiere auch die Präpositionen mit einem Textmarker!
d) Bestimme zuletzt: PO3 oder PO4!
Ich kann dir nicht von diesem Geheimnis erzählen!
Mein Vater ist über meine Aussage sehr schockiert.
Du hast davon zum ersten Mal in der Schule gehört?
Diese Freundschaft beruht auf einem Zufall.
Dieses Gebräu besteht aus äußerst giftigen Chemikalien.


Ich warte schon die längste Zeit auf den Beitrag im Fernsehen.
Dafür muss ich mich unbedingt heute noch bei meiner Mama bedanken.
Beantworte erst die Frage von Schreibefein! Dann kreise die Konjunktionen ein und setze die Beistriche!
Obwohl sie auf Diät ist isst Shania Pommes frites.

Welche Wörter zeigen mir sofort, dass ich einen Beistrich setzen muss?
Mark lacht laut nachdem er die Pointe endlich verstanden hat. Die Polizei verfolgt mich weil ich geflohen bin. Moritz beendet das Spiel da er noch lernen muss. Sven fragt Alina ob sie mit ihm ins Kino gehen möchte. Sahel schaut fern während er seine Hausübung macht. Ob du recht hast sagt dir gleich das Licht. Dass er immer gewinnen muss finde ich wirklich unmöglich. Flaschen mit Getränken müssen weggeworfen werden bevor man durch die Sicherheitsschleuse geht. Wenn du recht hast sind wir bald da.
Aber vergiss nicht: Nicht alle Konjunktionen verlangen einen Beistrich!
Was passt? – Verbinde die Sätze in der linken Spalte mit den Regeln in der rechten Spalte!
Das Haus, das neu gebaut wurde, hat schon Schäden.
Er traute sich nicht zu schreien.
Der Postbote bat darum, den Hund einzusperren.
Mara heißt das Mädchen, welches ich kennengelernt habe.
Er bekam ein neues Fahrrad, weil sein altes gestohlen worden war.
Um dir die Angst zu nehmen, erzähle ich einen Witz.
V/v oder F/f? Das ist hier die Frage! Arbeite mit deinem Wörterbuch und suche zu jeder Angabe weitere acht Wörter!
Ein Beistrich trennt immer Haupt- und Gliedsatz.
Zwischen Haupt- und Attributsatz steht ein Beistrich.
Ein eingeschobener Attributsatz wird durch zwei Beistriche vom HS getrennt.
Erweiterte Infinitivgruppen können vom HS mit einem Beistrich getrennt werden.
Wird ein Hauptsatz nur durch „zu“ und einen Infinitiv erweitert, entfällt der Beistrich.
Bei „um … zu“ muss immer ein Beistrich gesetzt werden.
Merke dir! Ob f oder v geschrieben wird, kannst du zwar nicht hören, aber die meisten v-Wörter haben die Vorsilbe Ver-/ver- oder Vor-/vor- Vase,

Setze richtig ein! Dann wähle aus jeder Spalte drei Wörter und bilde Sätze in deinem Heft!
TOD oder TOT?
To____esangst der To____ der To____e tö____lich to____lachen to____sagen to____enstill
D ODER DT? ENT- ODER END?
En____ergebnis en____kommen en____fliehen en____setzlich en____en en____los en____sorgen
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roß oder lein? Kreise richtig ein!
Ich hatte G / g estern einen furchtbaren Tag. Denn G / g estern war M / m ontag –und der M / m ontag ist sowieso der schlimmste Tag der Woche. Jeden M / m ontag muss ich schon um sieben Uhr M / m orgens aufstehen, weil ich pünktlich in der Schule sein muss. Das fällt mir im B / b esonderen nach dem Wochenende unendlich schwer. Und das L / l etzte, was ich jetzt gebrauchen könnte, ist eine mündliche Stundenwiederholung! Der M / m ontagnachmittag ist auch nicht besser. Ich bin noch immer müde! Aber gegen A / a bend werde ich immer fitter. Im G / g roßen und G / g anzen liegt das wohl daran, dass ich den A / a bend lieber mag als den M / m orgen. Meine Eltern können das nicht im G / g eringsten verstehen.
S-Schreibung – Baue für jede Mauer jeweils zwei Beispielwörter mit Hilfe der Ziegelsteine!



Boss beißen

Wörter mit ss Wörter mit ß B/b a/ä u/ü ei o e en ig


Das oder dass? Setze richtig ein!





Hast du _________ mit der S-Schreibung wirklich verstanden? Wann schreibe ich nun _________ mit einem s?
Meine Schwester erklärt mir, _________ _________ ganz einfach wäre. Kannst du anstelle von _________
„dies“, „welches“ oder „jenes“ einsetzen, so schreibst du _________. Ist _________ nicht möglich, so musst du _________ verwenden. Hast du _________ nun kapiert? Dann schauen wir uns _________ gleich einmal an:
Setze in den folgenden Sätzen _________ oder _________ richtig ein! Ich behaupte jetzt, _________ ich _________ alles verstanden habe! Mit den Ersatzwörtern ist _________ jetzt aber auch wirklich einfach.
Außerdem weiß ich jetzt auch, _________ _________ entweder ein Artikel, ein Relativ- oder ein
Demonstrativpronomen sein kann. Ist _________ nicht großartig? ICH BIN STOLZ AUF MICH!
Besondere Begabungen oder Fähigkeiten, die ein Mensch hat, nennt man Talente. Sie sind entweder angeboren oder entwickeln sich durch Übung und Erfahrung.
Manche Talente fallen schnell auf, zum Beispiel beim Singen, Malen oder im Sport – wenn du solche Dinge öfter ausprobierst. Andere Talente zeigen sich eher im Alltag, etwa wenn du geduldig bist, gut zuhören kannst oder anderen hilfst. Viele Talente bleiben zunächst unentdeckt: Du merkst sie oft erst, wenn du Neues testest oder Rückmeldungen von anderen bekommst.

Praktische Talente D z. B. handwerkliches Geschick, sportliche Beweglichkeit.
Künstlerische Talente D z. B. Malen, Musizieren, Tanzen, Schauspielern.
Soziale Talente D z. B. gut zuhören können, Menschen motivieren, Geduld mit anderen haben.
Intellektuelle Talente D z. B. mathematisches Denken, Sprachgefühl, schnelle Auffassungsgabe.
Ein Talent ist also etwas, das dir besonders leichtfällt oder Freude macht. Es muss nicht spektakulär oder auffällig sein. Auch Geduld, Hilfsbereitschaft oder Zuverlässigkeit sind wertvolle Talente.
Ein Mini-Talent-Check: Lies die folgenden Aussagen! Kreuze die Sätze an, bei denen du denkst: „Das passt zu mir.“!
Versteckte Talente
Ich habe Geduld, auch wenn etwas lange dauert.
Ich kann gut zuhören.
Ich helfe gern anderen.
Ich halte Ordnung und habe einen Überblick.
Ich übernehme gern Verantwortung.

Kreative und praktische Talente
Ich habe oft neue Ideen.




Soziale Talente
Ich kann mich gut in andere hineinversetzen. Ich kann Streit schlichten.
Ich bringe andere zum Lachen.
Ich motiviere meine Freunde.
Ich arbeite gern im Team.
Ich finde Lösungen, wenn es schwierig wird.




Ich kann gut basteln, reparieren oder handwerken.

Ich organisiere gerne Dinge (z. B. Ausflüge, Treffen).
Ich bleibe dran, auch wenn etwas anstrengend ist.

Besprich im Anschluss mit einer Partnerin oder einem Partner folgende Fragen! Wo habt ihr die meisten Kreuzchen gemacht? Welche Talente ergibt der Mini-Check für euch? Welche Talente habt ihr noch?
Ordne die Talente den passenden Bildern zu!
praktisches Talent M soziales Talent M künstlerisches


















Überlege dir, welche Talente du gerne hättest! Tausche dich mit einer Partnerin oder einem Partner darüber aus und begründe deine Wahl!
Österreichs Talente – Zeig, was in dir steckt!

TalenteChecks unterstützen 13- und 14-jährige Jugendliche bei ihrem nächsten Schritt in Richtung Ausbildung oder Schule. Frau Warmbader von der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) weiß um die Wichtigkeit der richtigen Berufswahl.

Was trifft auf dich zu? Kreuze an!
Mir fehlt der richtige Überblick.
Stellt euch vor: Es gibt in Österreich Hunderte von Lehrberufen und akademischen Studien sowie zahlreiche schulische Ausbildungsmöglichkeiten.


Ich weiß zu wenig über meine eigenen Interessen und Fähigkeiten.
Ich kann mich nicht entscheiden.
Eine Orientierungshilfe bietet der TalenteCheck, denn er beantwortet dir folgende Fragen:
D Wo liegen meine Stärken und Schwächen?
D Welche Anforderungen werden von der Wirtschaft an mich (z. B. als Lehrling) gestellt?
D Wie sehen Auswahlverfahren in der Praxis aus?

HB 1: Hör genau zu, denn so erfährst du von Frau Warmbader mehr über den TalenteCheck!
Was hast du dir gemerkt? Ergänze das Fehlende!



K



Rund 65 000 Jugendliche im Alter zwischen 13 und 14 Jahren nehmen ______________________ am TalenteCheck teil.



Diese Testungen finden entweder direkt an den Schulen oder in Einrichtungen der ________________________________ statt und dauern zwischen ______ Minuten und 4 ½ Stunden. Getestet werden _____________________, rechnerische, räumliche, kreative, praktische und sozialemotionale Begabungen. Hinzu kommen Aufgaben zur Feststellung der Reaktions- und ______________________________fähigkeit, des handwerklichen Geschicks, des technischen Verständnisses und der Merkfähigkeit. Außerdem kommen ein Interessens- und ____________________________ hinzu. Mit Ausnahme der Bundesländer ______________________ und ______________________ sind die TalenteChecks gratis.




Das Erkennen der eigenen Interessen und Fähigkeiten ist entscheidend für persönlichen und beruflichen Erfolg. Es hilft dir, durchdachte Entscheidungen zu treffen und deine Karriere zu gestalten. Deine Interessen zeigen, welche Berufe dich motivieren, während deine Fähigkeiten deine Stärken hervorheben. Dieser Prozess fördert Selbstbewusstsein, Kreativität und Anpassungsfähigkeit – wesentliche Voraussetzungen für den Erfolg in einer sich schnell verändernden Welt.
SCHRITT 1: Interessen
Was macht mir Spaß?
Schreibe auf, was du gerne tust (z.B. Sport, Musik, Lesen, Programmieren)!
Warum macht es mir Spaß?
Erkläre, warum dir diese Aktivitäten Freude bereiten!
Welche Interessen könnten mit Berufen zusammenhängen?
Überlege, welche Berufe mit deinen Interessen in Verbindung stehen könnten!
SCHRITT 2: Fähigkeiten
Was kann ich gut?
Schreibe auf, in welchen Bereichen du dich als besonders fähig siehst (z.B.
Kommunikation, Problemlösung, Kreativität)!
Wie zeige ich diese Fähigkeiten?
Beschreibe Situationen, in denen du diese Fähigkeiten unter Beweis gestellt hast!
Welche Fähigkeiten sind in Berufen gefragt?
Überlege, welche Fähigkeiten in verschiedenen Berufen besonders wichtig sind!
SCHRITT 3: Interessen und Fähigkeiten kombinieren
Welche Interessen und Fähigkeiten passen zusammen?
Finde heraus, welche deiner Interessen und Fähigkeiten gut miteinander harmonieren!
Welche Berufe könnten für mich geeignet sein?
Überlege, welche Berufe sowohl deine Interessen als auch deine Fähigkeiten berücksichtigen!
fl
Was habe ich gelernt?
Reflektiere über das, was du über dich selbst herausgefunden hast!
Was möchte ich erreichen?
Setze dir Ziele, um deine Interessen und Fähigkeiten weiterzuentwickeln und in deiner Zukunft anzuwenden!
Reflexion, die: kritisches, vertieftes Nachdenken, mit dem Ziel, daraus zu lernen und zu verstehen
Diskutiere mit Freunden oder Familie
Teile deine Ergebnisse mit anderen und höre dir ihre Meinungen an!
Nutze Online-Ressourcen
Websites wie Playmit oder Jopsy können dir helfen, deine Stärken und Interessen besser zu verstehen.
Plane den nächsten Schritt
Überlege, wie du deine Interessen und Fähigkeiten in der Schule oder durch außerschulische Aktivitäten weiterentwickeln kannst!
Schreibe deine Überlegungen zu den Schritten 1 – 4 von S. 18 auf!

Meine Interessen mögliche Berufe



Meine Interessen mögliche Berufe mit den passenden Fähigkeiten

Meine Fähigkeiten mögliche Berufe


Meine Ideen

meine Ziele

Mein Tipp: Du kannst auch zusätzlich unter www.google.at Suchbegriffe wie „Einstellungstest“, „Aufnahmetest“ oder auch „IQ Test“ eingeben und so zahlreiche OnlineÜbungen zu diesem Thema finden.

Mit dieser kostenlosen Lern- und Quizplattform kannst du Wissen erwerben und deine Fähigkeiten verbessern. Mit über 85.000 Fragen in Bereichen wie Mathematik, Deutsch, Englisch, Logik und mehr, bekommst du eine umfassende Vorbereitung auf den Berufseinstieg.
Und so funktioniert’s:
Schritt 1 – Registrierung: Melde dich kostenlos auf www.playmit.com an!
Schritt 2 – Quizfragen beantworten: Wähle aus verschiedenen Themen und beantworte Quizfragen, um Punkte zu sammeln!
Schritt 3 – Urkunden erwerben: Erarbeite durch regelmäßiges Spielen Urkunden wie die BASIC-Urkunde oder die Firmen- oder Berufsorientierungs-Urkunden, die du bei Bewerbungen einreichen kannst!

Vorteile:
Bewerbungsvorteile: Die Playmit-Urkunde zeigt deinen potenziellen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, dass du bereit bist, mehr zu tun als nur das Notwendigste.
Digitale Grundbildung: Mit der Urkunde DIGITAL 4.0 kannst du deine digitalen Fähigkeiten nachweisen.
Flexibilität: Lerne überall und jederzeit – am Desktop, Tablet oder Smartphone.
Unterstützung durch Top-Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber: Viele Unternehmen empfehlen die Playmit-Urkunde als Beilage zur Bewerbung.
potenziell: denkbar, möglich, vorstellbar
Jopsy www.jopsy.at ist eine kostenlose App der Arbeiterkammer Österreich , die dir hilft, deine Interessen und Stärken zu entdecken und passende Berufe zu finden.
Und so funktioniert’s:
Interessentests:
In der App werden dir 60 Bilder von verschiedenen Tätigkeiten gezeigt. Du bewertest diese auf einer Skala nach deinem Interesse.
Persönliches Interessenprofil: Nach etwa zehn Minuten erhältst du ein individuelles Interessenprofil und passende Berufsvorschläge – von Lehrberufen bis hin zu akademischen Berufen.
Portfolio:
Die App bietet ein digitales Portfolio, in dem du deine Schritte zum Wunschberuf speichern und bearbeiten kannst.
Vorteile:
Einfach zu bedienen: Die App ist leicht verständlich.
Praktische Anwendung: Die Ergebnisse können als PDF gesichert und in Beratungsgesprächen genutzt werden.
Flexibilität:
Nutze Jopsy überall und jederzeit – auf dem Smartphone, Tablet oder im Browser.
Unterstützung bei der Berufswahl: Jopsy hilft dir, deine Interessen zu entdecken und passende Berufe zu finden.

Der AMS-Berufskompass, www.ams.at/berufskompass, ist ein kostenloses Online-Programm des Arbeitsmarktservice, das dir zeigt, welche Berufe gut zu dir passen könnten. Du beantwortest Fragen zu deinen Interessen und Stärken. Danach bekommst du Vorschläge für Berufsfelder und Ausbildungen, die zu deinem Profil passen. So findest du leichter heraus, wie dein Weg nach der Schule aussehen kann.
Und so funktioniert’s:
Fragen beantworten:
Du klickst dich durch einen Online-Fragebogen, in dem du angibst, was dir Spaß macht, welche Schulfächer dir liegen und in welchen Bereichen du besondere Stärken hast.
Auswertung erhalten:
Der Berufskompass wertet deine Antworten automatisch aus und zeigt dir, welche Interessenfelder am besten zu dir passen.
Berufsvorschläge ansehen:
Am Ende bekommst du eine Liste mit möglichen Berufen und Ausbildungen, die zu deinem Profil passen und über die du dich weiter informieren kannst.
Vorteile:
Eigene Stärken erkennen:
Du findest heraus, worin du wirklich gut bist, und entdeckst Talente, die dir vielleicht selbst noch gar nicht aufgefallen sind.
Neue Berufe entdecken:
Der Berufskompass zeigt dir Berufsmöglichkeiten, an die du vorher noch nicht gedacht hast, und erweitert dadurch deinen Blick auf deine Zukunft.
Orientierung für deine Zukunft:
Du bekommst eine klare Vorstellung, welche Ausbildungen oder Berufe zu dir passen könnten und kannst deine nächsten Schritte besser planen.
Kostenlos und einfach nutzen:
Der Berufskompass ist für dich gratis zugänglich, online leicht verständlich aufgebaut und jederzeit verfügbar.
Tausche dich mit einer Partnerin oder einem Partner über die vorgeschlagenen Internetseiten aus!
Welche war für euch am hilfreichsten und warum? Mit welcher konntet ihr nicht gut arbeiten und warum nicht?
Teilt eure Erfahrungen im Anschluss mit der Klasse!


„Clever lernen“ von Stefanie Ritzler, Fabian Grolimund
KOMMENTAR: Sara (13 J.)
Ich habe mir dieses Buch gekauft, um mir clevere Lerntipps zu holen, um mir das Lernen einfach zu erleichtern. Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist unterhaltsam geschrieben, beim Lesen unterstützen dich viele Bilder und Berichte aus der eigenen Schulzeit der Autorin und des Autors und zeigen, dass auch für die beiden die Schulzeit nicht immer einfach war. Noch viel wichtiger ist: Die Tipps sind tatsächlich umsetzbar und die Wirksamkeit wurde an zahlreichen Schülerinnen und Schülern ausprobiert.
„Quiz-Box Gehirnjogging: 100 Rätsel & Übungen“ von Manfred Eichstädt, Marin Simon


INHALT: Staunen und Trainieren – 100 Rätsel und Übungen auf Karten in einer Quiz-Box bringen deine grauen Zellen auf Trab.


Die Fragen kommen aus vielen Gebieten und weisen unterschiedliche Schwierigkeitsgrade auf. Selbstverständlich finden sich die Lösungen auf der Rückseite der Rätselkärtchen und man erhält auch sofort bei Bedarf eine Erklärung.
Die Box ist nicht nur der perfekte Zeitvertreib für unterwegs oder im Wartezimmer, sondern auch einfach mal so zwischendurch.

„Schneller lesen – besser verstehen für Jugendliche“ von Wolfgang Schmitz, Britta Sösemann, Friedrich Hesse
KOMMENTAR: Milan (14 J.)
Das ist wirklich ein Buch, das nicht nur gute Leserinnen und Leser schneller werden lässt, sondern auch schwachen und langsamen Leserinnen und Lesern Möglichkeiten aufzeigt, wie man seine Lesekompetenz steigern kann. Du erfährst, was beim Lesen in deinem Gehirn abläuft. So kannst du dein vorhandenes Können ausbauen oder deine noch vorhandenen persönlichen Schwächen überwinden. Ich kann nur sagen: Viel Spaß beim Lesen!

















Informiere dich selbstständig zu den Büchern im Internet oder mithilfe von Leseproben (z.B. Leseteil S.16)!
Beurteile ein Buch deiner Wahl und begründe deine erste Einschätzung schriftlich! Lies anschließend das Buch mit den meisten Sternen und verfasse einen kurzen
Kommentar (ca. 8–10 Sätze), in dem du deine Bewertung erklärst und dich auf bereits vorhandene Kommentare beziehst!

= will ich unbedingt lesen
= bin daran interessiert
= habe wenig Interesse
Lies zuerst die Zukunftspläne der Jugendlichen! Mit welchen Ausbildungsplänen kannst du dich am ehesten identifizieren? Kreuze an und begründe deine Entscheidung!















Ich heiße Anna und besuche derzeit die 4. Klasse der AHS-Unterstufe. Mein Traum ist es, genauso wie meine Mutter, einmal Kinderärztin zu werden. Da mir das Lernen leichtfällt, werde ich nach der 4. Klasse in die AHS-Oberstufe
Mein Name ist Laurenz und ich werde von der Mittelschule in die Fachmittelschule wechseln. Schon immer haben mir meine Lehrerinnen und Lehrer, aber auch meine Eltern und Freundinnen und Freunde bestätigt, dass ich handwerklich sehr geschickt bin.
Irem ist mein Name und ich will nächstes Jahr auf eine HTL gehen. Ich schwanke noch zwischen Elektrotechnik und Maschinenbau. Zwar sind das typische Berufsfelder für Männer, dennoch glaube ich, dass ich durch mein Verständnis und Interesse für Technik
Hallo, ich bin Oscar. Ihr kennt mich schon aus der 1. Klasse. Nun ist es auch für mich an der Zeit, eine Entscheidung für meine Zukunft zu treffen. Das ist gar nicht so einfach! Fest steht jedoch, dass ich keine weiterführende Schule besuchen möchte. Da ich schon im 9. Schuljahr bin, kann ich



weitergehen und nach vier Jahren maturieren. Mir ist bewusst, dass ich mich in den Fächern Biologie, Chemie und Physik ziemlich ins Zeug legen muss, um den Aufnahmetest für das Medizinstudium zu schaffen.
Außerdem zählen Mathematik und technisches Werken zu meinen Lieblingsfächern. Ich bin daher am Überlegen, ob ich nicht Tischler werden sollte, da ich in diesem Beruf auch meine Kreativität ausleben kann.
ebenso gut für diese Ausbildung geeignet bin wie ein Bursche. Die Idee kam mir am Girls’Day, als ich die Möglichkeit bekommen habe, bei Siemens in den Beruf der Maschinenbautechnikerin und des Maschinenbautechnikers hineinzuschnuppern.
sofort nach der 4. Klasse eine Lehre beginnen. Interessenstests und Gespräche mit meinem BO-Lehrer und einer Mitarbeiterin des Jugendcoachings haben gezeigt, dass das Berufsbild des Hotelund Gastgewerbeassistenten am besten zu mir passen würde.
Ich heiße Emilia. Für mich kommt nur eine Berufsbildende mittlere Schule (BMS) in Frage, da meine Noten in der Unterstufe für eine Schule mit Matura-Abschluss einfach nicht ausreichen. Ich bin sehr gut im Organisieren und im Ordnung halten. Deswegen wäre es mein Ziel, einmal in einem Büro zu arbeiten. Dafür muss ich eine dreijährige Handelsschule besuchen. Aus diesem Grund werde ich mir an den Tagen der „Offenen Tür“ drei Handelsschulen ansehen, um herauszufinden, wo ich mich am wohlsten fühlen könnte.
Hey, ich bin Alex! Ich habe keine Ahnung, was ich einmal werden möchte. Ich weiß ja nicht einmal, was ich morgen essen will! Im Gegensatz zu meinen Freunden habe ich noch gar keine Vorstellung davon, was ich nächstes Jahr machen möchte.
Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich über meine Stärken und Schwächen noch gar nicht nachgedacht habe. Meine Interessen kenne ich da schon besser. Aber wie man sieht, reicht das nicht aus, um eine Entscheidung treffen zu können.
Lies den Text über Sabinas Zukunftspläne!



Sabina besucht eine vierte Klasse der Mittelschule im 6. Wiener Gemeindebezirk und feierte im Oktober ihren 14. Geburtstag. Schon bald muss sie sich entscheiden, was genau sie nach der Mittelschule machen möchte – entweder eine weiterführende Schule besuchen oder eine Lehre beginnen.
Sabina hat einen älteren Bruder, Simon, der eine Handelsakademie besucht und bereits ein Studium begonnen hat. Ihre Schwester Emilia ist 17 Jahre alt und absolviert derzeit eine Lehre als pharmazeutisch-kaufmännische Assistentin.


In der Schule ist Biologie Sabinas absolutes Lieblingsfach. Ihre Freizeit verbringt sie gerne im Freien und liebt es, sich in der Natur aufzuhalten. Die Welt der Tiere hat sie schon immer fasziniert. Sabina überlegt daher, entweder eine AHS zu besuchen, um schnellstmöglich ein Biologiestudium anzufangen oder einen Lehrberuf als Tierpflegerin zu beginnen.



Entscheidet sie sich für die AHS, dauert es vier Jahre bis zur Matura. In dieser Schulform erhält sie eine breite Allgemeinbildung, jedoch noch keine berufliche Ausbildung. Beginnt Sabina ein Biologiestudium, dauert dieses etwa drei Jahre. Danach kann sie entweder ins Berufsleben einsteigen oder noch rund zwei weitere Jahre weiterstudieren. Wie lange sie tatsächlich studiert, hängt auch von ihrem persönlichen Lerntempo ab. Die Lehre als Tierpflegerin dauert ebenfalls drei Jahre. Sie verbindet Unterricht in der Berufsschule mit praktischer Arbeit im Betrieb. Bereits während der Ausbildung verdient Sabina ihr eigenes Geld und sammelt von Anfang an berufliche Erfahrung.


Notiere hier, was du dir gemerkt hast!
Überlege, welche Informationen Sabina möglicherweise noch fehlen und schreibe sie auf! Begründe, warum diese Informationen deiner Meinung nach wichtig wären!
Kreise alle Fragen ein, die Sabina bei ihrer Entscheidung unterstützen könnten!
Arbeite ich gerne praktisch mit Tieren oder forsche ich lieber?

Will ich noch viele Jahre lernen?


Welches Unterrichtsfach mag ich derzeit am liebsten?

Möchte ich einmal im Ausland arbeiten?
In welchem Gebäude würde ich gerne arbeiten?

Welche Möglichkeiten habe ich, mich weiterzubilden?

Wohin fahre ich gerne auf Urlaub?


Welche Jobs gibt es mit einem Biologiestudium?

Möchte ich so schnell wie möglich mein eigenes Geld verdienen?


Verdiene ich später genug, um gut leben zu können?
Welche Tiere mag ich am liebsten?

Bekomme ich mein Geld lieber in bar oder als Banküberweisung?
Überlege dir weitere Fragen, die Sabina helfen könnten und schreibe sie auf!
Diskutiert im Anschluss eure Fragen in der Klasse!
Es gibt bestimmte Fähigkeiten, die dir helfen, in deinem zukünftigen Berufsleben erfolgreich zu sein. Diese Fähigkeiten nennt man Soft Skills und Hard Skills. Beide ergänzen sich und ermöglichen dir, effektiv zu arbeiten, Beziehungen aufzubauen und Ziele zu erreichen.
Soft Skills
… persönliche und soziale Fähigkeiten
… durch Selbstreflexion und Gespräche mit anderen erkennbar
Zusammenarbeit:
Teamfähigkeit, Kommunikation, Konfliktlösung, Lernbereitschaft
Umgang mit sich selbst: Selbsteinschätzung, Zeitmanagement, Selbstbewusstsein, Eigenverantwortung Umgang mit anderen: Empathie, Wertschätzung, Hilfsbereitschaft, Umgangsformen Führung:
Verantwortung, Motivation, Durchsetzungsvermögen, Vorbildfunktion

1
Hard Skills


… fachliche Fähigkeiten

… durch Prüfungen und Zeugnisse nachweisbar
Ausbildungen:
Schul- oder Lehrabschluss, der Besuch an Uni und Hochschule, Lehrgänge
Messbarkeit: Kurse und Seminare (z.B. Volkshochschule), Praktika, Sprachkenntnisse, Projektmanagementkenntnisse Diplome, Zertifikate

Lies die Sätze! Vervollständige die Erklärungen durch Einsetzen der passenden Soft Skills!!
Vorbildfunktion M Wertschätzung M Umgangsformen M Motivation M Eigenverantwortung M Konfliktlösung M Zeitmanagement M Teamfähigkeit

__________________ ist die Kraft, die dich antreibt, Ziele zu verfolgen und Herausforderungen zu meistern.
__________________ hast du, wenn du durch dein Verhalten und deine Handlungen anderen als positiver Leitfaden dienst und sie inspirierst.
__________________ bedeutet, die Einzigartigkeit und den Wert anderer anzuerkennen und zu respektieren, was Beziehungen stärkt.
__________________ sind die Art und Weise, wie du höflich und respektvoll mit anderen umgehst, wie zum Beispiel durch Höflichkeit und Freundlichkeit.
__________________ bedeutet, deine Aufgaben effizient zu planen und Prioritäten zu setzen, um Termine einzuhalten und produktiv zu sein.
__________________ zeigt sich, wenn du deine eigenen Entscheidungen triffst und die Verantwortung für deine Handlungen übernimmst.
effizient: ziehlführend, nutzbringend konstruktiv: fördernd, brauchbar, nützlich
__________________ bedeutet, dass du gut mit anderen zusammenarbeitest und gemeinsam Ziele erreichst.
__________________ ist die Fähigkeit, Meinungsverschiedenheiten friedlich und konstruktiv zu klären.
Überlegt euch zu zweit vier weitere Soft Skills und erklärt sie! Recherchiert anschließend ihre Bedeutung im Internet und vergleicht sie mit euren Erklärungen! Begründet danach, warum ihr gerade diese Soft Skills wichtig findet!

1
Kreuze im folgenden Fragebogen an, in welchem Ausmaß die Skills auf dich zutreffen!
2 3
Selbst- und Fremdwahrnehmung sind wichtig für unser Bild von uns selbst! Das Selbstbild zeigt, wie wir uns selbst wahrnehmen. Das Fremdbild zeigt, wie uns andere sehen.
Selbsteinschätzung




SOFT SKILLS
ausdauernd ehrlich engagiert fleißig geduldig gewissenhaft höflich kommunikativ kompromissbereit kreativ leistungsbereit motiviert optimistisch pflichtbewusst teamfähig verantwortungsbewusst verlässlich zielstrebig flexibel organisiert einfühlsam freundlich selbstbewusst kritisch denkend problemlösungsorientiert
Suche dir eine Partnerin oder einen Partner! Knickt die Seite so um, dass die eigene Einschätzung nicht zu sehen ist und tauscht das Buch! Kreuzt nun an, in welchem Ausmaß ihr glaubt, dass die Skills auf deine Partnerin oder deinen Partner zutreffen!

Fremdeinschätzung



Manchmal sind die Wahrnehmungen unterschiedlich, was zu Missverständnissen führen kann!
Tauscht eure Bücher wieder! Diskutiert über eure Ergebnisse! Begründet eure Selbst- und Fremdeinschätzungen anhand von Beispielen!

Du bist stärker, als du denkst. Jeder Schritt zählt, und jeder Versuch bringt dich näher zu deinem Ziel. Glaube an dich selbst und deine Fähigkeiten – das ist der Schlüssel zu deinem Erfolg.
Selbstreflexion
Ziel: Selbstbewusstsein stärken!
Anleitung: Schreibe regelmäßig in ein analoges oder digitales Tagebuch über deine Erfahrungen, Gedanken und Gefühle!
Reflektiere über deine Stärken und Schwächen und überlege, wie du sie verberssern kannst!
Daraufbin

ich heute stolz: Das war heuteschön:

Ziel: Kommunikationsfähigkeit und Beziehungen verbessern!
Anleitung: Übe aktiv zuzuhören, indem du dich auf dein Gegenüber konzentrierst und Fragen zum Gesagten stellst! Versuche dich in die Lage anderer zu versetzen und ihre Perspektive zu verstehen!
Diese Möglichkeiten können dir dabei helfen:

Erzählen lassen:
• Bildet Zweiergruppen und sprecht abwechselnd jeweils zwei Minuten lang über ein selbst gewähltes Thema, während die Partnerin oder der Partner aufmerksam zuhört!
• Die Aufgaben der Zuhörerin oder des Zuhörers sind:
• Blickkontakt halten
• Nicht unterbrechen
• Das Gehörte am Ende in eigenen Worten zusammenfassen und wiedergeben
Ziel: Produktivität und Effizienz verbessern!
D D
Anleitung: Erstelle einen Zeitplan für deine Aufgaben und setze Prioritäten!
Nutze Tools wie Kalender oder Apps, um deine Zeit gut einzuteilen!
Diese Möglichkeiten können dir dabei helfen: Trage für jeden Tag deine wichtigsten Aufgaben und Aktivitäten ein!
Nutze die Kästchen, um erledigte Punkte abzuhaken!
Tag
Perspektive, die: Betrachtungsweise, Sichtweise, Standpunkt Effizienz, die: Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit

Perspektivenwechsel:
• Überlege dir eine Alltagssituation und schreibe sie auf! (z.B. Streit mit jemandem, Diskussion in der Klasse, …)
• Nun notiere:
• Wie habe ich mich in dieser Situation gefühlt?
• Wie könnte sich die andere Person gefühlt haben?
Schule Hausübungen Freizeit Sonstiges



Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
Ziel: Unabhängigkeit und Lernmotivation fördern!
Anleitung: Setze dir Ziele für dein Lernen und entwickle Strategien, um sie zu erreichen! Überprüfe deinen Fortschritt regelmäßig! Verändere, wenn nötig, deine Strategien!
Möglichkeiten:

Ziele setzen
• Konkrete Lernziele formulieren („Bis Freitag kann ich …“).
• Zwischenziele einbauen, damit der Fortschritt sichtbar bleibt.
Zeitmanagement
• Feste Lernzeiten einplanen, aber auch Pausen.
• Mit Techniken wie der „Pomodoro-Methode“ (25 Min. lernen, 5 Min. Pause) arbeiten.
Planen und organisieren
• Lernpläne oder Wochenpläne erstellen.
• Große Aufgaben in kleine Schritte zerlegen.
• Prioritäten setzen: Was ist wichtig, was kann warten?
• Zwischendurch testen: „Kann ich die Vokabeln schon?“
• Aufgaben korrigieren oder mit Lösungen vergleichen.
Lernmethoden wählen
• Verschiedene Methoden ausprobieren (z. B. Mindmaps, Karteikarten, Lerntagebuch, Lernvideos).
• Passende Methoden für den eigenen Lernstil finden.
• Nach dem Lernen fragen: „Was hat gut funktioniert? Was mache ich nächstes Mal anders?“
• Erfolge bewusst festhalten, um Motivation zu stärken.

• Belohnungen einbauen (z. B. nach einer Lerneinheit eine Pause mit Musik).
• Lernfortschritte sichtbar machen (z. B. abhaken, farbig markieren).
Feedback


• Probleme erkennen („Warum klappt es gerade nicht?“).
• Hilfe suchen (Nachfragen bei Lehrerinnen und Lehrern, Mitschülerinnen und Mitschülern, Lernplattformen).
Ziel: Selbstwahrnehmung und persönliches Wachstum verbessern!
Anleitung: Bitte Freundinnen und Freunde, deine Eltern oder Lehrpersonen um eine ehrliche Rückmeldung zu deinem Verhalten oder deinen Fähigkeiten! Nutze diese Rückmeldungen, um dich zu verbessern und neue Strategien zu entwickeln!
Diese Möglichkeiten können dir dabei helfen:

Nach einer Präsentation oder einer erledigten
Aufgabe Mitschülerinnen oder Mitschüler fragen:
• „Was hat dir an meiner Erklärung gefallen?“
• „Was könnte ich beim nächsten Mal besser machen?“
So bekommst du Rückmeldung auf Augenhöhe und lernst, konstruktive Kritik anzunehmen.
Feedback, das: Rückmeldung, die man von anderen bekommt, um zu sehen, wie gut etwas funktioniert hat oder wie man es verbessern kann

Nach einer Schularbeit oder Übung aktiv bei deinen Lehrerinnen oder Lehrern nachfragen:
• „Können Sie mir bitte sagen, welche Stelle ich besonders gut gemacht habe?“
• „Wo sollte ich genauer üben, damit ich mich verbessern kann?“
So erkennst du deine Stärken und Lernfelder.


PRIMÄRAUSBILDUNG SEKUNDÄRAUSBILDUNG TERTIÄRAUSBILDUNG Volksschule (1. bis 4. Schulstufe)
Sekundarstufe I (5. bis 8. Schulstufe; Mittelschule MS, allgemeinbildende höhere Schule AHS)
Sekundarstufe II (ab der 9. Schulstufe) polytechnische Schule (9. Schulstufe)
Lehre (mit oder ohne Matura)

Tertiärausbildung: Kolleg
Fachhochschulen
Pädagogische Hochschulen
Universitäten
D höchste Stufe der Bildung, je nach Abschluss, akademische Grade wie Bachelor, Master und Doktor verliehen
Meine Schulpflicht endet nach neun Jahren. Aber ich habe eine Ausbildungspflicht bis zu meinem 18. Lebensjahr. Was für eine Ausbildung will ich?
Ende der Schulpflicht 15 LEHRE 2 – 4 Jahre
POLYTECHNISCHE SCHULE (PTS) FACHMITTELSCHULE (FMS) 1 Jahr
BERUFSBILDENDE MITTLERE SCHULE BMS 1 – 4 Jahre

BERUFSBILDENDE HÖHERE SCHULE BHS 5 Jahre AHS OBERSTUFE 4 Jahre
Lies die folgenden Fragen mehrmals, bevor du HB 2 hörst!
Welche Schultypen schließen mit einer Matura ab?
In welchem Schultyp kann ich bereits mit 18 Jahren eine Matura machen?
Peter möchte als KFZ-Techniker arbeiten. Mit welchem Schultyp kann er in kürzester Zeit sein Ziel erreichen?
Emilia will eine praxisorientierte Ausbildung, die nicht länger als drei Jahre dauern soll. Welchen Schultyp würdest du empfehlen?
In welchen Schultypen erhältst du auch eine Berufsausbildung?
Welche Schultypen haben die kürzeste Ausbildungsdauer?
Welche Schulform konzentriert sich auf Allgemeinbildung?

HB 2: Höre die Erklärungen zu den Bildungsmöglichkeiten zwei Mal an! Im Anschluss kreuze in Ü4 die passenden Schulformen an!


Schreibe auf, was du dir gemerkt hast!
Erkläre das duale Ausbildungssystem!
Die Ausbildung
Jasmin schließt mit ausgezeichnetem Erfolg die Fachschule für Mode ab. Welche Möglichkeit hat sie, eine Matura nachzuholen?
Sie kann
TERTIÄRAUSBILDUNGEN – Lies den Informationstext zu Tertiärausbildungen in Österreich!
Höhere Ziele – weiterführende Qualifizierungen
Jugendliche, die sich nach abgeschlossener Schul- oder Berufsausbildung noch weiterbilden wollen, haben in Österreich verschiedene Möglichkeiten.
Ein KOLLEG kann zwei oder drei Jahre dauern. Es bietet auch für Berufstätige die Möglichkeit, eine höhere berufliche Qualifikation für ihre Berufsausbildung zu erwerben. Hast du schon eine AHS-Matura, kannst du mit Hilfe eines Kollegs die Lehrinhalte einer BHS nachholen. Ebenso kannst du nach einer abgeschlossenen Lehrausbildung mittels einer Prüfung auch an ein Kolleg gehen, um die Qualifikation einer BHS zu erreichen. Kollegs schließen mit einer Diplomprüfung ab.
PÄDAGOGISCHE HOCHSCHULEN (PH) bieten ein Studium für die Ausbildung zur Lehrerin oder zum Lehrer für die Primarstufe (Volksschule) an. Die Ausbildung dauert vier Jahre und endet mit dem Titel „Bachelor“. Mit diesem Abschluss kannst du bereits an österreichischen Volksschulen unterrichten. Du musst allerdings noch neben deinem Beruf den Mastertitel erwerben.
FACHHOCHSCHULEN (FH) bieten eine drei- bis fünfjährige akademische Ausbildung mit starkem Praxisbezug. Die Ausbildung ist mittels eines
Stundenplans – ähnlich wie in der Schule – genau geregelt. Da die Anzahl der Studienplätze begrenzt ist, gibt es Aufnahmeverfahren. Während der Ausbildung ist ein Berufspraktikum verpflichtend zu absolvieren. Die Absolventinnen und Absolventen einer FH sind auch berechtigt, durch ein Zusatzstudium den Doktortitel an einer Universität zu erwerben.
An einer UNIVERSITÄT erhältst du eine Ausbildung, die mindestens drei Jahre dauert und die in erster Linie theoretische und wissenschaftliche Inhalte vermittelt. Im Gegensatz zu einer Fachhochschule bist du bei einem Universitätsstudium für alles selbst verantwortlich. So musst du z. B. deinen Stundenplan selbst festlegen und dir deine Termine für deine Prüfungen einteilen.
Qualifikation, die: durch Ausbildung erworbende Befähigung zu einer bestimmten Tätigkeit
Absolventin, Absolvent: Person, die eine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hat
Lies die Aussagen! Kreuze an, ob sie richtig oder falsch sind!
Der Besuch einer Universität setzt die Fähigkeit zur Selbstorganisation voraus.
Eine FH verbindet eine theoretische mit einer wissenschaftlichen Ausbildung.
Primarschullehrerinnen und -lehrer müssen eine PH besuchen.
Ein Kolleg kann gleich nach einem positiven Lehrabschluss besucht werden.
Der Besuch eines Kollegs ist auch für Berufstätige möglich.
An einer FH ist ein Berufspraktikum verpflichtend vorgesehen.
Den Mastertitel erwerben Lehramtsstudierende vor dem Bachelortitel.
Die kürzeste Studiendauer beträgt an Universitäten ein Jahr.
richtig falsch
Bildung:
Hilfszeitwort werden + Partizip II + Hilfszeitwörter haben/sein
Bsp.: … werden gesehen haben werden abgeholzt sein
Verwendung:
1. als Vermutung oder Befürchtung über eine bereits vergangene Handlung
Bsp.: Er wird hoffentlich nicht bei der Aufnahmeprüfung durchgefallen sein
2. als Vermutung, dass eine Handlung zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft abgeschlossen sein wird
ACHTUNG: Hier muss eine Zeitangabe stehen! (z.B. Jahre, Sommer, morgen, …)
Bsp.: In vier Jahren werde ich wahrscheinlich meine Ausbildung abgeschlossen haben
Kreuze jene Sätze an, die im Futur II stehen!

Peter hat sich dafür entschieden, sich in einer Handelsschule anzumelden.
Simon muss endlich damit beginnen, Bewerbungen abzuschicken.
Bis zum Ende des Schuljahres werde ich meine Stärken besser erkannt haben.


Einen Überblick über alle Zeitformen findest du im Anhang auf S. 156.

Nachdem Marion die HTL abgeschlossen hatte, begann sie ein Studium an der Universität.
Ich werde doch nicht beim Aufnahmetest versagt haben?
Ich denke, Bleta wird das Praktikum nicht gefallen haben.

Samuel will auf gar keinen Fall weiter zur Schule gehen.
Alex weiß einfach nicht, was er nach der 4. Klasse machen soll.
Aber in einem Jahr wird er sich schon richtig entschieden haben.

Leon wird bestimmt den Tag der offenen Tür vergessen.
Mir werden auf Grund meiner Noten viele Wege nach der 4. Klasse offenstehen.
Lisa wird einmal Lehrerin für Mathematik und Französisch werden.
Wir haben viel zu lange mit unserer Entscheidung gewartet.
In ein paar Monaten werden wir die ersten wichtigen Entscheidungen für unsere Zukunft getroffen haben.

In ein paar Jahren werden wir schon alle unsere Ausbildungen abgeschlossen haben.




2
Setze folgende Verben in das Futur II!
finden werden gefunden haben machen sein einschreiben gehen warten studieren verstehen kommen bleiben
Stelle fest, wie das Futur II in den Beispielsätzen verwendet wurde! Notiere dazu die Zahlen 1 oder 2 neben jedem Satz!
In drei Jahren wird Leon die Lehre als Friseur und Perückenmacher abgeschlossen haben.
Stefana wird doch nicht auf die Bewerbungsunterlagen vergessen haben.
Bis dahin wird Julia Abteilungsleiterin geworden sein.
Mein Sohn wird den Aufnahmetest wohl geschafft haben.
Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen wird in den nächsten Jahren gesunken sein.
Sie wird wahrscheinlich den Termin für das Lehrlingscasting versäumt haben.
Du wirst die Matura geschafft haben.
In zehn Jahren wird jeder von uns seinen Traumberuf gefunden haben.
Am Ende dieses Schuljahres werde ich viel dazugelernt haben.
Mit Bravour werden nächste Woche alle die Standardüberprüfung bestanden haben.
Bilde Sätze mit den Wortgruppen im Futur II in deinem Heft!
a) die Gäste/gehen/endlich/ nach Hause
b) ihr/fragen/gar nicht/Chef
c) Paul/bestehen/alle Prüfungen/ bis Juli
d) bis zum Wochenende/lernen/Mario/ Aufnahmetest
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Maximilian/anfangen/in zwei Monaten/Ausbildung/Koch m Elena/kommen/morgen/auf Besuch/Betrieb m Praktikum/vorübergehen/schnell m er/einsehen/Fehler m Enisa/erhalten/Jahresende/Auszeichnung/Leistung m alle/brauchen/Hilfe/Lernen m du/benötigen/Nachhilfe/neue Schule/Mathematik m er/nächste Woche/erhalten/erstes Gehalt m ich/haben/wie immer/Glück 3 4


e) bis Jahresende/fahren/wir/ mindestens/zwei Mal/Urlaub
f) du/schreiben/Lebenslauf/bis morgen
g) Alina/sehen/ihn/schon einmal
h) ihr/beruhigen/euch/bald
Formuliere mit den Wortgruppen FRAGEN im Futur II in deinem Heft!
BeWerbung – Werbung in eigener Sache
Oscar braucht eine vollständige Bewerbungsmappe, da er eine Lehrstelle sucht. Seine Mutter arbeitet in der Personalabteilung eines Unternehmens und hat beruflich häufig mit Bewerbungen zu tun, weshalb sie ihm wertvolle Tipps für das Verfassen seines Bewerbungsschreibens und für die Zusammenstellung der Unterlagen geben kann. Für seine Bewerbungsmappe benötigt er:
D Deckblatt
D Lebenslauf
D Bewerbungs- und Motivationsschreiben
D Kopien der Zeugnisse (7. und 8. Schulstufe)
Oscar Gruber
Maximilianstraße 7/10
6020 Innsbruck
Tel.: +43650/1234567
E-Mail: oscar.gruber@gmx.at
Dein Lebenslauf sollte nicht länger als eine A4-Seite sein!





Persönliche Angaben:
Geburtsdatum:
21. Dezember 2010
Geburtsort: Innsbruck
Staatsbürgerschaft: Österreich
Schulbildung:
2020 – heute:
Mittelschule Leopoldstraße, 6020 Innsbruck
2016 – 2020: Volksschule Altwilten, Leopoldstraße, 6020 Innsbruck
angestrebte Tätigkeit: Lehrausbildung zum Hotel- und Gastgewerbeassistenten
besondere Kenntnisse: Sprachkenntnisse:
Deutsch (Erstsprache), Ungarisch (Zweitsprache), Englisch (Schulkenntnisse)
EDV-Kenntnisse: Word, PowerPoint, Excel
Lieblingsfächer:
Englisch, Digitale Grundbildung und Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung
Außerschulische Interessen: Schwimmen, Tennis und Reisen
Oscar Gruber
Innsbruck, November 2025
Erstelle einen tabellarischen Lebenslauf mit deinen persönlichen Daten!

Persönliche Angaben:
Geburtsdatum:
Geburtsort:
Staatsbürgerschaft:
Schulbildung:
2 – heute:
2 – 2 : angestrebte Tätigkeit:
besondere Kenntnisse: : :
Lieblingsfächer:
Außerschulische Interessen:
Unterschrift Ort, Datum
Erstelle deinen tabellarischen Lebenslauf am PC im Word-Programm!

Worauf du bei deinem Lebenslauf achten solltest
Ein Lebenslauf soll übersichtlich, vollständig, aktuell und fehlerfrei sein. Er enthält persönliche Daten, Schulbildung, Erfahrungen, Kenntnisse und Interessen. Wichtig sind klare Stichpunkte, ein ordentliches Layout und ehrliche Angaben. So entsteht ein guter erster Eindruck.
Es gibt mehrere kostenlose Online-Programme, die leicht zu bedienen sind und keine komplizierte Anmeldung brauchen.
Lebenslauf.com
• kostenlos
• einfacher Baukasten mit Vorlagen
• Export als PDF möglich


Canva
• kostenlos (Basisversion)
• viele moderne Vorlagen für Lebensläufe
• Bedienung wie ein Baukasten mit Drag & Drop

Drag & Drop: ziehen und ablegen, in einem Online-Programm (z. B. Canva) mit der Maus auf ein Bild oder Textfeld klicken, es gedrückt haltend an eine andere Stelle ziehen und dort loslassen, sodass es an dieser Position abgelegt wird
Europass (europass.europa.eu)
• offizielle EU-Plattform
• kostenlos
• geeignet, wenn man später auch Bewerbungen fürs Ausland machen möchte
Probiere die kostenlosen Online-Programme aus und erstelle deinen persönlichen Lebenslauf!






Oscars Mutter liest jeden Samstag beim Kaffeetrinken auch die Beilage „JOB & BUSINESS“ des Kuriers. Diese Annonce scheint ihr passend für ihren Sohn.
Hier solltest du dich auf jeden Fall bewerben, Oscar!
GASTRONOMIE /
5-Sterne-Hotel in Innsbruck sucht Hotel- und Gastgewerbeassistentin oder Assistenten
Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Anforderungen: positiver Pflichtschulabschluss, gute Deutschkenntnisse, gepflegtes und sicheres Auftreten, gute Umgangsformen, Freude am Umgang mit Gästen, Organisationstalent, lernwillig
Dienstgeber: Grand Hotel Europa, Südtiroler Platz 2, 6020 Innsbruck, Bewerbungen zu Handen Herrn Mag. Manfred Diglas
Vor dem Schreiben muss Oscar sich allerdings über die inhaltlichen und formalen Kriterien eines Bewerbungsschreibens Gedanken machen.
Lies Oscars Überlegungen! Markiere alle Gedanken zu inhaltlichen Kriterien GRÜN, Gedanken zu formalen Kriterien ROT! Schreibe eigene Gedanken auf!

Was soll ich überhaupt schreiben?
Welche Hobbys oder Schulfächer kann ich als Stärke darstellen?
Wie sieht ein Bewerbungsschreiben überhaupt aus?
Wie formuliere ich höflich und passend?
Wie lange darf das Anschreiben sein?
Wie wichtig sind Rechtschreibung und Grammatik?
Was erwartet das Unternehmen?
Welche Stärken habe ich?
Wie kann ich mich von anderen abheben?
Wie schreibe ich die Adresse richtig?

Wem schreibe ich eigentlich?
Was muss in den Briefkopf?
Wie beginne ich, dass es nicht langweilig klingt?

Wie zeige ich, dass ich motiviert bin, obwohl ich keine Berufserfahrung habe?
1. ABSENDERIN oder ABSENDER:



Hier stehen dein Vor- und Nachname sowie deine Adresse. Ergänzen kannst du auch deine Telefonnummer und deine E-Mail-Adresse.
2. EMPFÄNGERIN oder EMPFÄNGER:
Name und Anschrift der Firma und falls angegeben auch der Name der Kontaktperson
3. ORT, DATUM (rechtsbündig)
4. BETREFFZEILE:
Hier sollst du dein Anliegen kurz und prägnant formulieren z. B. Bewerbung um die Lehrstelle als... (fett gedruckt)
5. ANREDE:
a) Sehr geehrte Frau.../Sehr geehrter Herr...
D falls akademische Titel angegeben sind, bitte nicht darauf vergessen (Mag., Dr. usw.)
b) Wurde keine Kontaktperson angegeben, schreibst du:
Sehr geehrte Damen und Herren
D Du kannst die Anrede entweder mit einem Rufzeichen oder Beistrich beenden.
ACHTUNG: Beistrich D Du schreibst klein weiter!
Rufzeichen D Du schreibst groß weiter!

6. TEXT:
a) Gib an, woher du von der Lehrstelle weißt! D ABSATZ
b) Schreibe etwas über dich (Name, Alter, Schulstufe, Schule)! D ABSATZ
c) Liste deine Hard Skills und Soft Skills auf (am besten fett gedruckt)! D ABSATZ
d) deine Motivation als Bewerberin oder Bewerber D ABSATZ
e) Abschlusssatz:
Ich freue mich auf Ihre Einladung zu einem persönlichen Gespräch. / Dem persönlichen Bewerbungsgespräch sehe ich mit Freuden entgegen.
7. GRUßFORMEL und UNTERSCHRIFT:
Mit freundlichen Grüßen / Hochachtungsvoll
D Du solltest stets in Schreibschrift mit Füllfeder unterschreiben.
8. BEILAGEN:
Lebenslauf mit Lichtbild, Kopien der Zeugnisse der 7. und 8. Schulstufe
Nun startet Oscar mit seinem Bewerbungsschreiben. Lies es und benenne die einzelnen Abschnitte!
Oscar Gruber
Maximilianstraße 7/10
6020 Innsbruck
Tel.: +43650/1234567
E-Mail: oscar.gruber@gmx.at
Grand Hotel Europa
z. Hd. Herrn Mag. Manfred Diglas
Südtiroler Platz 2
6020 Innsbruck



Bewerbung um die Lehrstelle als Hotel- und Gastgewerbeassistent
Sehr geehrter Herr Mag. Diglas,

Innsbruck, 12. November 2025

mit großem Interesse habe ich Ihre Annonce im Kurier gelesen. Da ich eine ausgezeichnete Ausbildung im Bereich Hotel- und Gastgewerbe anstrebe, bewerbe ich mich hiermit um die ausgeschriebene Lehrstelle in Ihrem Unternehmen.
Es wäre mir eine Freude, als Mitglied Ihres Teams zum weiteren Erfolg Ihres renommierten Betriebs beizutragen und dabei mein Können und meine Motivation einzubringen.
Ich bin 14 Jahre alt und besuche derzeit die Mittelschule, die ich voraussichtlich im Juni 2026 mit gutem Erfolg abschließen werde.
Im beiliegenden Lebenslauf finden Sie weitere Informationen zu meiner Person und meinem schulischen Werdegang.

Zu meinen persönlichen Stärken zählen Kontaktfreudigkeit, Zuverlässigkeit und Organisationsgeschick. Ich arbeite gerne im Team und kann mich flexibel und selbstbewusst auf neue Situationen einstellen. Dadurch bin ich überzeugt, mich rasch zu einem engagierten und wertvollen Mitglied Ihres Hauses entwickeln zu können.
Meine Motivation als Lehrling ist es, Ihr Team bestmöglich zu unterstützen, stets mit Lernbereitschaft zu arbeiten und mit meinem Wissen aktiv zum Erfolg Ihres Unternehmens beizutragen.
Auf ein persönliches Gespräch freue ich mich sehr.
Mit besten Grüßen
Oscar Gruber
Beilagen: Lebenslauf mit Lichtbild

Denk daran, dass die höflichen Anredepronomen großgeschrieben werden!


Das Motivationsschreiben


Oscars Mama hat noch weitere gute Tipps für eine gelungene Bewerbungsmappe.
Ich würde dir raten, noch ein Motivationsschreiben zu verfassen, denn es bietet dir die Möglichkeit, ausführlicher auf deine persönliche Motivation einzugehen sowie deine Fähigkeiten und Fertigkeiten detaillierter zu beschreiben. Sieh also dein Motivationsschreiben als Persönlichkeitsprofil, das deine Schlüsselqualifikationen sichtbar macht.
Studiere Oscars Motivationsschreiben genau!

Grand Hotel Europa
Südtiroler Platz 2
6020 Innsbruck
Motivationsschreiben
Innsbruck, 12. November 2025
Schon früh stand für mich fest, dass ich später in einem Beruf arbeiten möchte, der mir den Kontakt zu vielen verschiedenen Menschen ermöglicht. Der Bereich Hotel- und Gastgewerbe bietet genau diese spannende Mischung aus Kommunikation, Organisation und Teamarbeit, die mir sehr liegt.
Besonders schätze ich den Umgang mit Gästen, bei dem Höflichkeit, Freundlichkeit und Flexibilität gefragt sind. Diese Eigenschaften bringe ich mit: Ich bin sehr kontaktfreudig, zuverlässig, gut organisiert und kann mich schnell in ein bestehendes Team integrieren. Auf neue Aufgaben und Situationen reagiere ich flexibel und selbstbewusst. Lernbereitschaft und ein höfliches Auftreten sind für mich selbstverständlich.
Ich habe mich bewusst für eine Bewerbung bei Ihrem Haus entschieden, weil das Grand Hotel Europa zur Deluxe-Klasse gehört und für Qualität, Service und internationales Flair bekannt ist. Die hohe Professionalität und die Vielfalt an Aufgaben, die Ihre Lehrstelle bietet, motivieren mich besonders.
Ich freue mich darauf, erste Einblicke in die spannende Welt des Hotel- und Gastgewerbes zu gewinnen und mein Bestes zum Erfolg Ihres Hauses beizutragen.
Mit besten Grüßen
Notiere mindestens fünf Unterschiede zwischen dem Bewerbungs- und dem Motivationsschreiben!
Auf die Formulierung kommt es an!
Die folgenden Sätze sind zu lang – schreibe sie verkürzt auf! TIPP: Du kannst auch zwei oder drei Sätze daraus machen!
Ich interessiere mich für diese Lehrstelle, weil ich Tiere sehr mag und weil ich schon immer gern im Zoo war und dort viel über Tiere gelernt habe.
Ich interessiere mich für die Lehrstelle, weil ich Tiere mag. Im Zoo habe ich bereits viel über Tiere gelernt.
Ich bewerbe mich, weil ich schon im Tierheim gearbeitet habe und weil ich dort gute Erfahrungen sammeln konnte und auch, weil ich Tiere liebe.

Ich denke, dass ich die richtige Person für den Job bin, weil ich viel Motivation habe und weil ich immer pünktlich und zuverlässig bin.
Die folgenden Sätze sind unklar – verbinde sie mit der jeweils präziseren Formulierung!

Ich habe schon viele Dinge in Vereinen gemacht.
Ich bin ziemlich gut mit Computern.
Ich bin eigentlich ganz gut in Sprachen.
Ich war irgendwie bei einem Praktikum.
Ich spreche fließend Deutsch und Englisch und lerne gerade Französisch.
Ich habe ein einwöchiges Praktikum im Supermarkt XY gemacht.
Ich habe im Fußballverein als Kapitän Verantwortung übernommen.
Ich kann gut mit MS Word, PowerPoint und Excel umgehen.
Die folgenden Sätze sind unklar – formuliere sie präziser und schreibe sie auf!
präzise: klar, genau
Ich habe schon einiges in der Schule gemacht.
Ich bin ganz okay im Umgang mit Menschen.
Welche Formulierungen klingen höflich? Kreuze sie an und schreibe sie anschließend in dein Heft!
Ich will die Stelle, weil sie für mich passt.
Ich will unbedingt in Ihrem Betrieb arbeiten.
Ich bewerbe mich für diese Stelle, weil sie sehr gut zu mir passt.
Die Arbeit möchte ich, weil ich etwas Neues ausprobieren will.
Ich möchte sehr gerne in Ihrem Betrieb arbeiten.
Die Arbeit interessiert mich, weil ich gerne Neues ausprobiere und Erfahrungen sammeln möchte.
Ich interessiere mich für die Arbeit, weil ich dort wichtige Erfahrungen sammeln kann.
Ich will die Arbeit, weil ich sonst nichts habe.
Ich möchte gerne bei Ihnen arbeiten, um Berufserfahrung zu sammeln.
Ich will die Stelle, weil ich schnell etwas finden muss.
Ich möchte bei Ihnen arbeiten, weil ich unbedingt Geld brauche.
Die Stelle passt gut zu mir, und ich freue mich, wenn ich mich einbringen kann.
Ich will genommen werden, weil ich das will.
Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, mich für diese Stelle zu bewerben.
Lies alle Sätze! Setze die passenden Wörter ein und schreibe die starken Formulierungen anschließend in dein Heft!
bin überzeugt M arbeite M habe ich M kann ich M kann mich M bleibe ich M habe ich M bin sicher M bin hoch M bringe ich

Schwache Formulierung
Ich glaube, dass ich vielleicht für diese Stelle geeignet bin.
In meinem Praktikum habe ich irgendwie schon ein bisschen Erfahrung gesammelt.
Ich denke, dass ich nicht so schlecht in Pünktlichkeit bin.
Teamarbeit liegt mir vielleicht ein bisschen.
Ich kenne mich einigermaßen mit Computern aus.
Bei meinen Projekten habe ich wohl auch ein bisschen Verantwortung übernommen.
Ich denke, dass ich die Arbeit wahrscheinlich machen könnte.
In stressigen Situationen bin ich nicht so schlecht.
Ich glaube, dass ich recht motiviert bin.
Für diese Stelle passe ich vielleicht einigermaßen.
Starke Formulierung
Ich , dass ich für diese Stelle geeignet bin.
In meinem Praktikum bereits wichtige Erfahrungen gesammelt.
Ich zuverlässig und pünktlich.
Teamarbeit macht mir Freude, und ich mich gut in Gruppen einbringen.
Mit Computern sicher umgehen.
Durch meine schulischen Projekte gezeigt, dass ich Verantwortung übernehmen kann.
Ich , dass ich die Arbeit sorgfältig erledigen werde.
Besonders in stressigen Situationen ruhig und konzentriert.
Ich motiviert und lerne schnell Neues.
Für diese Stelle die passenden Stärken und Interessen mit.
Lies die Inserate genau! Überlege, für welchen Job sich Bleta bewerben sollte!
A. Einzelhandel
SPAR Supermarkt
Untere Hauptstraße 369, 8462 Gamlitz
Für unseren Standort suchen wir ab August einen Lehrling zur Ausbildung als Lebensmittel- und Feinkostverkäufer/in.
Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Aufgaben, die dich erwarten:
- Bestellung und Übernahme von Waren
- kompetente Kundenberatung
- Verkostungen durchführen
Was wir uns von dir erwarten:
- Interesse an Lebensmitteln
- Zuverlässigkeit, Lernbereitschaft und Engagement
- positiver Pflichtschulabschluss
Hast du Interesse? Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung.
B. Bürokauffrau/Bürokaufmann C. Zahnarztassistent/in
FAD Dachs Sicherheitstechnik
Wir sind ein führender Betrieb in der Alarmanlagen- und Sicherheitstechnik.
Zur Erweiterung unseres Teams suchen wir eine eine Bürokauffrau/einen Bürokaufmann.
Lehrzeit: 3 Jahre
Anforderungen:
- abgeschlossene Pflichtschulausbildung
- sehr gute schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit
- Organisationstalent
- Freude am Umgang mit dem PC
Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an: Frau Kolschitz
FAD Dachs Sicherheitstechnik
Kirchengasse 22, 8354 St. Anna am Aigen
Hi, mein Name ist Bleta Kelmendi und ich wohne in der Brunnengasse 15 in 1150 Wien. Meine Telefonnummer lautet 0680/3456789. Ich habe auch eine Mailadresse: bleta.kelmendi@gmx.at!
Elisabethstraße 52, 8010 Graz
Moderne Zahnarztpraxis sucht Lehrling zur Ausbildung als Zahnarztassistent/in.
Gefordert wird:
- positiver Pflichtschulabschluss
- Teamfähigkeit
- Interesse an der Zahnmedizin
- höfliche Umgangsformen
- gute Deutschkenntnisse
Geboten wird ein Ausbildungsplatz auf hohem Niveau mit Unterstützung durch ein erfahrenes und freundliches Team.
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung per E-Mail an: office@dr-seelig.at

Für welchen Job soll ich mich bewerben?
Ich bin flexibel, teamfähig, organisiert und zeige Eigeninitiative. Ich verfüge über gute EDVKenntnisse (Word, Excel, PowerPoint) und habe sehr gute Noten in Deutsch und Mathematik.
Verfasse im Heft mit Hilfe des Rezepts von S. 38 ein Bewerbungsschreiben für Bleta!
a) Verfasse zuerst handschriftlich ein Bewerbungsschreiben für Bleta! Achte dabei bereits auf die Formatierung!
b) Nach einer Korrektur tippe die Bewerbung auf dem PC!
Wähle aus Ü1 ein Inserat für dich und erstelle eine Bewerbungsmappe mit Lebenslauf, Bewerbungs- und Motivationsschreiben!

4
Lies die Stellenanzeige und den Steckbrief von Andrea(s) Egger!

Modehaus Kleiderbauer bildet Einzelhandelskauffrau/-mann aus. Schriftliche Bewerbungen mit Lebenslauf und Foto an Firma „Welldress”, Schönstraße 15, 4010 Linz, z. Hd. Herrn Kogler.
Steckbrief – Andrea(s) Egger
Name: Andrea(s) Egger
Lieblingsfächer: Deutsch, Englisch, Rufname: Andi
Geboren: 20. Jänner 2011

Bewegung und Sport, digitale Grundbildung
Hobbys: Lesen, Sport (Mitglied eines
Sternzeichen: Steinbock Schwimmvereins)
Geburtsort: Wels, 2014 nach Linz
Eigenschaften: ehrgeizig, verlässlich übersiedelt kontaktfreudig, wissbegierig
Adresse: 4020 Linz, Steinstraße 2
Eltern: Kurt Egger, IT-Techniker
Fähigkeiten: kommunikativ, organisiert
Äußerlichkeiten: groß, schlank, Maria Egger, Bankkauffrau brünett, grüne Augen
Geschwister: Edith, 16 Jahre
Zukunftspläne: Einzelhandelskauffrau/ Tobias, 12 Jahre -mann in der Modebranche, Größe: 1,73 Meter Besitzerin oder Besitzer einer Modeboutique
Gewicht: 65 Kilo
Lieblingsspeisen: Pizza, Fisch Glaubensbekenntnis: o. r. B.
Schulbildung: Volksschule 7 in Wels von 2017 bis 2021; von 2021 bis 2025 MS 25 in Linz
Lieblingsgetränk: Cola
Schreibe für Andrea(s) einen Lebenslauf, ein Bewerbungs- und ein Motivationsschreiben am PC!
ACHTUNG: Nicht alle Daten des Steckbriefs sind wichtig!
Lies die Wörter jeder Zeile und streiche das Wort, das nicht in die Zeile passt!
A. FABRIK m WERKSTÄTTE m BÜRO m ERDE m BAUSTELLE m ATELIER
B. MESSEN m BOHREN m FEILEN m NÄHEN m SUCHEN m HOBELN


C. ZANGE m HAMMER m BOHRMASCHINE m SCHRAUBENSCHLÜSSEL m GLAS m PINSEL
D. FRISEURIN m ÄRZTIN m KFZ-TECHNIKERIN m SPENGLERIN m BODENLEGERIN m OPTIKERIN
E. TEST m UNIVERSITÄT m FACHHOCHSCHULE m DEUTSCHKURS m BERUFSSCHULE m VOLKSSCHULE
Der Weg zu deinem Traumberuf beginnt mit einer guten Vorbereitung. Oft entscheiden kleine Dinge darüber, ob eine Bewerbung erfolgreich ist. Wenn du deine Stärken und Interessen kennst, dich über den Beruf informierst und gezielt auf Bewerbungsgespräche vorbereitest, kannst du deine Chancen deutlich verbessern. So kommst du Schritt für Schritt deinem Wunschberuf näher.
Informiere dich online! Nutze Vorlagen und teste deine Stärken und Interessen! Bereite dich auf Bewerbungssituationen vor und erstelle digitale Bewerbungen!
Das Arbeitsmarktservice sieht sich als Partner für deine berufliche Zukunft. Es bietet Vermittlung, Beratung und auch Qualifizierung für Arbeitssuchende und Unternehmen an.
Der Menüpunkt Richtig bewerben bietet dir beispielsweise Hilfestellungen zu folgenden Punkten:
• Das Bewerbungs- oder Anschreiben
• Ansprechender Lebenslauf
• Profilblatt
• Zeugnisse
• Bewerbungsblatt
• E-Mail-Bewerbung
• Vorstellungsgespräch
https://bewerbungsportal.ams.or.at/bewerbungsportal/ Unter dem Menüpunkt Musterbewerbung findest du Bewerbungen und Lebensläufe als Vorlagen, die du direkt bearbeiten kannst. Zur besseren Übersicht wurden die unterschiedlichsten Berufe alphabetisch geordnet aufgelistet. Es wird zusätzlich vermerkt, ob es sich dabei beispielsweise um einen Lehrberuf handelt oder ob du den Abschluss einer höheren Schule benötigst.


https://www.arbeitszimmer.cc
Die Seite ARBEITSZIMMER des AMS bietet Informationen rund um Schule, Studium und Lehre. Ein Link zum Berufskompass soll dich bei deiner beruflichen Orientierung unterstützen.
https://www.berufslexikon.at/
Du weißt nicht, was eine Applikationsentwicklerin oder ein Applikationsentwickler ist? Dann hilft dir das Berufslexikon dabei herauszufinden, ob der Beruf passend für dich ist. Das Berufslexikon gibt zum Beispiel Auskunft über die Tätigkeitsmerkmale, die Dauer der Ausbildung oder auch das Anforderungsprofil.

Entdecke Videos von Menschen, die ihren Weg schon gefunden haben! Lass dich von ihrem Lebensweg begeistern und finde heraus, welcher Beruf zu dir passt! Das ist das Motto des jungen Teams, das hinter whatchado steht. Sie lieben, was
Notiere, welche der Webseiten von S. 45 für dich besonders hilfreich waren und warum!

Postbewerbungen sind selten, werden aber von manchen Betrieben noch verlangt.
Meist werden Bewerbungen online verschickt, etwa per E-Mail oder über Bewerbungsportale.



– Bewerbung per Online-Formular
Stehst du unter Zeitdruck?
Um Online-Formulare sorgfältig auszufüllen, benötigst du Zeit – nimm sie dir, es geht um deine Zukunft!
Ist ein störungsfreies Arbeiten mit dem Internet möglich?
Da das Ausfüllen eines Online-Formulars mehrere Minuten in Anspruch nehmen kann und die Möglichkeit zwischendurch zu speichern oftmals fehlt, ist es wichtig, dass deine Internetverbindung stabil ist.
Stehen deine Bewerbungsunterlagen im gewünschten Dateiformat zur Verfügung?
Oftmals werden Dokumente bzw. Scans in einem bestimmten Dateiformat (z. B. pdf oder jpg) verlangt, da sie ansonsten nicht hochgeladen werden können.
Sind deine Bewerbungsunterlagen fehlerfrei?
Wie bei einer klassischen Bewerbung per Post gilt auch hier, dass deine Unterlagen frei von Tippfehlern sein müssen.


Verfügst du über eine seriöse E-Mail-Adresse?
Sie setzt sich idealerweise aus deinem Vor- und Nachnamen zusammen.
Stimmt der Betreff im Mail mit dem Betreff in deinen Bewerbungsunterlagen überein?
Achte darauf, dass diese beiden Betreffzeilen übereinstimmen, z. B. Bewerbung um eine Lehrstelle als Bankkauffrau/Bankkaufmann!
Hast du deine Bewerbungsunterlagen als PDF-Datei gespeichert?
PDF-Dateien haben den Vorteil, dass sich Formatierungen beim Versenden nicht verändern und das Geschriebene nicht abgeändert werden kann. Somit können deine Dateien originalgetreu versendet werden.
ACHTUNG: Die Größe der Datei soll dabei 2 MB nicht überschreiten.
Sind alle notwendigen Unterlagen im Anhang?
Zu diesen Unterlagen gehören:
• Lebenslauf
• Bewerbungsschreiben
• Motivationsschreiben
• Zertifikate
• Zeugnisse
• optional: Ergebnisse deines TalenteChecks
Was soll im Mail-Text stehen?


optional: wahlweise
Im Mail-Text verweist du mit nur wenigen Worten auf deine Bewerbungsunterlagen im Anhang. z. B. Im Anhang übermittle ich Ihnen meine Bewerbungsunterlagen für die Lehrstelle als IT-Technikerin. Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung und stehe Ihnen jederzeit gerne bei Rückfragen zur Verfügung. Vergiss dabei nicht auf eine passende Anrede, eine abschließende Grußformel und deinen Namen Denke auch daran: Hier gilt absolutes Smiley-Verbot!
Hat jemand dein Bewerbungs-Mail Korrektur gelesen?
Sende deine fertige E-Mail-Bewerbung an eine Person, der du vertraust! Bitte sie deine Arbeit zu lesen, um mögliche Fehler zu korrigieren.
Verfasse eine E-Mail für eine Bewerbung! Suche dir eine Partnerin oder einen Partner! Schickt euch eure E-Mail, korrigiert sie und gebt euch gegenseitig Feedback!



Wir schreiben den 15. März 2019. Frau Prof. Weikersdorfer betritt die 4 A und muss bemerken, dass in ihrer Klasse ungewöhnlich viele Schülerinnen und Schüler fehlen.
Alle sind auf der FridaysForFuture Klima-Demo






Das ist doch ein Thema, das uns alle angeht!


Gemeinsam verändern wir die Welt!


Demo, die: Kurzwort für Demonstration
Lies die Kurzinformation und betrachte die Abbildungen! Überlege dir eine passende Überschrift und schreibe sie auf die Zeile!

Macht ein halbes Grad wirklich einen Unterschied?
1,5 °C gegenüber
2 °C
mittlerer Erderwärmung bis Ende des Jahrhunderts
52 % heutige Rekorde werden Normalität 88 %
Beispiel Hitze

Wahrscheinlichkeit, dass jedes Jahr so heiß wird wie das bisherige weltweite Rekordjahr 2016 – in einer 1,5°C-Welt würde also etwa jedes zweite Jahr so heiß wie 2016, bei 2 °C wären es neun von zehn Jahren

alle 100 Jahre Gefahr von Sturmfluten alle 33 Jahre

Häufigkeit, mit der künftig an der Nordseeküste bei Cuxhaven eine Sturmflut von einer Stärke zu erwarten ist, mit der bislang statistisch nur einmal in 500 Jahren gerechnet werden musste


alle 40 Jahre eisfreier Nordpol alle 3 bis 5 Jahre durchschnittliche Häufigkeit, mit der das Nordpolarmeer im September, also zum Ende des arktischen Sommers, eisfrei ist


70 % Korallensterben 99 %
Demonstration, die: sichtbarer Ausdruck einer bestimmten Absicht; eindringliche, nachdrückliche Kundgebung (für oder gegen etwas)
Kurzinformation:
Der UN-Weltklimarat fordert eine Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5°C. Zeit zur Umsetzung bleibt kaum, denn schon jetzt liegt die menschengemachte Erderwärmung bei rund 1,1°C im Vergleich zur vorindustriellen Zeit.
Den Grenzwert von 1,5°C werden wir 2030 bis 2040 erreichen. Die Reduzierung des Ziels auf 1,5°C würde die katastrophalen Folgen des Klimawandels um die Hälfte verringern.
So würden nur 70 % der Korallenriffe verschwinden und nicht 99 %. Rekordhitzejahre wie 2016 kämen nur jedes zweite Jahr und nicht neunmal in zehn Jahren vor.
Auch der Nord- und der Südpol leiden unter dem Klimawandel. Das „ewige Eis“ schmilzt. So schrumpft es in der Antarktis derzeit sechs Mal so schnell wie in den 1980er-Jahren.


Anteil der Korallenriffe weltweit, die dem Risiko von Korallenbleiche ausgesetzt wären


Hinzu kommt die Zunahme von Sturmfluten, die eine zeitweise Überflutung von Inseln und Küstenbereichen zur Folge haben.
Markiere im Informationstext von Ü1/ S. 48 die Schlüsselwörter!
Betrachte die Abbildungen von Ü1/ S. 48 genau! Notiere fünf Aussagen, die du daraus ablesen kannst!




2 °C sind mehr, als du denkst!

Lies einer Partnerin oder einem Partner deine Notizen vor, dann tauscht die Rollen! Überprüft anhand von Abbildungen und Kurzinformation von Ü1/ S. 48, ob ihr alles richtig verstanden habt!
Lies das Zitat von Kristalina Georgieva! Überlege, welche Beiträge du leisten könntest, um dem Klimawandel entgegenzuwirken! Schreibe sie in Stichwörtern auf!

„Wir sind die letzte Generation, die den Kurs beim Klimawandel wechseln kann […], und die erste, die mit den Konsequenzen leben muss.“
Kristalina Georgieva, World Bank CEO








Lies den Beitrag und erweitere dein Wissen!
Die Geschwindigkeit des weltweiten Klimawandels ist besorgniserregend. Doch welche Auswirkungen hat der Klimawandel bereits jetzt und was wird passieren, wenn wir nicht schnell handeln?
Welche Ausmaße der Klimawandel noch annehmen wird, hängt sehr stark von unserem Handeln ab. Bisher ist die weltweite Temperatur gegenüber dem vorindustriellen Niveau um etwa ein Grad gestiegen. Zum Vergleich: Beim Übergang von der letzten Eiszeit erwärmte sich die Erde um etwa 5 °C und brauchte dafür 5 000 Jahre. Unser Verhalten hat zu einem Anstieg von einem Grad in nur 100 Jahren geführt.
Das macht sich bemerkbar: 18 der 19 heißesten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen finden sich erst seit dem Jahr 2001 (Stand: 2019).
Bis Ende des Jahrhunderts könnte die Temperatur um 4,8 °C gegenüber dem vorindustriellen Niveau steigen. Je höher die Temperatur steigt, desto größer die Risiken, die damit verbunden sind. [...]
vorindustriell: Zeitraum vor Beginn der Industrialisierung
Niveau, das: Ebene, Stufe
Schon die bisherige weltweite Erhitzung von einem Grad hat unter anderem zu einer Zunahme von Extremereignissen, steigendem Meeresspiegel und einem Rückgang des arktischen Meereises geführt. Insbesondere die Wahrscheinlichkeit von Hitzewellen hat sich vielerorts bereits verdoppelt.
Auf der nördlichen Halbkugel nimmt die Schneebedeckung ab, was speziell am Beginn und am Ende des Winters sichtbar wird. Für die Monate März und April wird pro Jahrzehnt eine Abnahme um 1,6 % seit 1979 beobachtet.
Schmelzen der Eismassen: Weltweit schmelzen Eismassen an den Polen und die Gletscher nehmen ab. In der Arktis ist das am Rückgang des arktischen Meereises deutlich sichtbar. [...] Auch die Inlandsgletscher in Grönland schmelzen. Seit dem Jahr 2002 haben sie 3 600 Milliarden Tonnen an Eismasse verloren. Die Schweizer Gletscher haben allein in den letzten 10 Jahren die Hälfte ihres Volumens verloren.
Anstieg des Meeresspiegels: Der Meeresspiegel ist seit Anfang des 20. Jahrhunderts bereits um etwa 20 cm gestiegen. Bis Ende des Jahrhunderts wird ein Ansteigen des Meeresspiegels von etwa einem Meter erwartet – wenn wir so weitermachen wie bisher.
Die Ozeane versauern: Etwa ein Viertel des ausgestoßenen CO2 wird von den Ozeanen aufgenommen und verändert so den pH-Wert. Bisher hat sich dadurch der pH-Wert der Ozeane bereits um 0,1 verringert. Verändert sich der Säuregehalt der Meere, beeinträchtigt das die Fähigkeit von Krustentieren Schalen zu bilden oder von Korallen Riffe zu bilden. Das Meer versauert, die Bedingungen werden lebensfeindlicher.
Recherchiere im Internet und beantworte folgende Fragen auf einem Blatt! Teile deine Recherchen der Klasse mit!
a) Seit wann gibt es die Organisation Global 2000? Welche Ziele verfolgt Global 2000, welche Schwerpunkte setzt die Organisation, und welche Erfolge konnte sie bereits erzielen?
b) In welchem Jahrhundert begann die Industrialisierung?
c) Seit wann gibt es Wetteraufzeichnungen? Wozu werden sie gemacht?
d) Was gibt der ph-Wert an?

Sachtexte informieren über reale Themen und Zusammenhänge. Sie vermitteln Wissen, erklären Sachverhalte oder berichten über Ereignisse. Leserinnen und Leser können sich mithilfe solcher Texte orientieren und sich eine eigene Meinung bilden.

Merkmale von Sachtexten
Sachtexte können unterschiedlich aufgebaut sein. Häufig weisen sie folgende Eigenschaften auf:
• Sie vermitteln Informationen über reale Sachverhalte.
• Inhalte werden klar und neutral dargestellt.
• Informationen sind häufig übersichtlich gegliedert, zum Beispiel durch Absätze oder Zwischenüberschriften.

Textart
informierende
Texte
erklärende Texte
argumentierende
Texte
appellative Texte
Beispiele
Bericht, Nachricht, Lexikonartikel
Ratgeber, Gebrauchsanweisung, Schulbuchtext
Kommentar, Erörterung, Rezension
Werbung, Plakat, Aufruf, Flyer, Rede



Das möchte der Text bewirken über Ereignisse oder Themen sachlich Auskunft geben
Abläufe oder Zusammenhänge verständlich darstellen eine Meinung begründen und diskutieren
Leserinnen und Leser überzeugen und zu einer Handlung motivieren











Frau Professor Weikersdorfer nutzt die Gelegenheit und lässt ihre Klasse einen informativen Text zum Thema Klimawandel schreiben.

1. Wähle ein Thema!




2. Recherchiere gewissenhaft und gründlich!
3. Unterstreiche die Schlüsselwörter im Ausgangstext (in den Ausgangstexten)!
D Wähle dabei themenrelevante Informationen aus! Hast du all diese Infos tatsächlich verstanden?
D Notiere die wichtigsten Informationen stichwortartig auf einem KONZEPTBLATT!
4. Schreibe im Präsens!

5. Gliederung:
EINLEITUNG:
Überlege dir einen interessanten Einleitungssatz, der zum Thema hinführt!
D ABSATZ
HAUPTTEIL:
a) Nimm eine Reihung der Informationen nach Wichtigkeit vor:
D immer in eigenen Worten schreiben
D Wichtige Aussagen können wörtlich wiedergegeben werden.
b) Setze die Informationen in Beziehung zum Schaubild (sofern du eines verwendest)!
c) Äußere keine persönliche Meinung!
d) Fasse die Einzelinformationen zusammen!
D ABSATZ
SCHLUSS:
Runde deinen Sachtext sinnvoll mit einer Aufforderung ab!
D z. B.:
Beginnen Sie deshalb nie mit dem Rauchen!
Dein Konzeptblatt hilft dir, einen Überblick zu bekommen. Bringe deine Notizen daher auch in eine sinnvolle Reihenfolge!
D Nummerierung
Setze wörtlich übernommene Aussagen in Anführungszeichen! Dadurch ist klar, dass es sich um ein Zitat handelt! So erkennen Leserinnen und Leser, welche Formulierungen genau aus dem Text stammen.

Damit Informationen bei Leserinnen und Lesern klar und verständlich ankommen, solltest du bestimmte sprachliche Mittel nutzen. Sie helfen, Inhalte zu strukturieren, anschaulich zu erklären und durch Beispiele zu verdeutlichen.
Fachbegriffe:

Sachliche Sprache:
• neutrale, klare Ausdrucksweise ohne Gefühle oder Wertungen
Bsp.:
„Die Biene bestäubt Pflanzen.“

• genaue Begriffe aus einem Fachgebiet, die erklärt werden müssen
Bsp.:
„Fotosynthese bezeichnet die Umwandlung von Licht in Energie.“

Vergleiche:
• machen Informationen verständlicher, indem sie etwas Bekanntes heranziehen
Bsp.:
„Der Blutkreislauf funktioniert wie eine Pumpe.“

Beispiele:
• veranschaulichen abstrakte Informationen
Bsp.:
„Glas kann fast unbegrenzt recycelt werden, zum Beispiel in Flaschen.“

Sachliche Verben, statt wertender Adjektive:
• beschreiben Vorgänge neutral, ohne zu übertreiben
Bsp.: statt: „Bienen sind unglaublich wichtig“ D „Bienen sichern unsere Nahrungsmittelproduktion.“

Zahlen, Daten, Fakten:
• belegen Aussagen und machen sie überprüfbar
Bsp.:
„In Österreich werden jährlich über 900.000 Tonnen Papier recycelt.“
Definitionen/Erklärungen:
• schwierige Begriffe werden erläutert, um Missverständnisse zu vermeiden
Bsp.:
„Unter Recycling versteht man die Wiederverwertung von Abfällen.“


Aufzählungen:
• strukturieren Inhalte übersichtlich
Bsp.:
„Erneuerbare Energien sind: Sonne, Wind, Wasser, Biomasse.“

Formuliere die folgenden Sätze neu! Ersetze die wertenden Ausdrücke durch sachliche Formulierungen! Verwende dazu die Wortgruppen aus dem Kästchen!
förderlich für den Körper M negative Auswirkungen auf den Körper M belastend für die Umwelt M häufig genutztes Kommunikationsmittel M verursachen Umweltschäden M weitreichende Folgen
Plastik ist schlimm für die Natur.
Autos sind gefährlich für die Umwelt.
Handys sind extrem wichtig für Jugendliche.
Fast Food ist mega ungesund.
Sport ist unglaublich toll für den Körper.
Der Klimawandel ist eine riesige Katastrophe für die Menschheit.


Verbinde die Fachbegriffe, durch Ziehen von Linien, mit den jeweils passenden Erklärungen!
…bezeichnet den Vorgang, bei dem Pflanzen mit Hilfe von Licht, Wasser und Kohlendioxid Sauerstoff und Zucker herstellen.
… bedeutet, dass Abfälle wiederverwertet werden, um daraus neue Produkte herzustellen.
… ist eine Staatsform, in der die Bürgerinnen und Bürger durch Wahlen und Abstimmungen an politischen Entscheidungen beteiligt sind.
…beschreibt die langfristige Veränderung von Temperaturen und Wettermustern auf der Erde.
Schreibe die Erklärungen für folgende Fachbegriffe sachlich richtig und verständlich in dein Heft! Recherchiere dazu im Internet oder in Sachbüchern! Teile deine Erklärungen im Anschluss der Klasse mit!
Unterstreiche in folgenden Sätzen die Vergleiche!

Das Herz arbeitet wie eine Pumpe.
Der Blutkreislauf ist wie ein Straßennetz.
Das Internet ist wie ein riesiges Netz.
Eine Batterie ist wie ein Speicher, der Energie aufbewahrt.
Der Magen arbeitet wie ein Mixer, der Nahrung zerkleinert.
Ein Computer funktioniert wie ein Gehirn, das Informationen verarbeitet.
Bilde Vergleiche durch Einsetzen der passenden Wortgruppen!
wie eine Polizei M wie ein Netz M wie ein Schatz M wie eine zweite Chance M wie ein Werkzeugkasten M wie ein Helfer

Recycling ist __________________ für Abfälle.
Das Immunsystem ist ____________________, die Krankheitserreger bekämpft.
Schule ist ________________________, der uns für das Leben vorbereitet.
Freundschaft ist __________________, das einen auffängt, wenn man fällt.
Natur ist ________________, den man bewahren muss.
Technik ist __________________, der das Leben erleichtert.
Bilde Vergleiche durch Einsetzen der passenden Wortgruppen!
so groß wie M so gefaltet wie M so lang wie M so viel wie M so schwer wie M so schwer wie M so leistungsstark wie

Das Herz ist _______________ eine Faust.
Ein Liter Wasser wiegt _______________ ein Kilogramm.
Die Oberfläche des Gehirns ist _____________________ ein stark zerknittertes Tuch.
Eine Honigbiene ist ____________________ ein Büroklammer-Stück.
Ein Fußballfeld ist _______________ etwa 100 große Schritte.
Ein Smartphone ist heute ___________________ ein Computer vor 20 Jahren.
Eine Wolke kann __________________ mehrere Hundert Elefanten sein.
Überlege dir vier eigene Vergleiche und schreibe sie in dein Heft! Tausche dich im Anschluss mit der Klasse aus!
Richtiges Recherchieren heißt, kritisch, genau und ehrlich mit Informationen umzugehen. So entsteht ein Text, dem man vertrauen kann.
Thema eingrenzen
• Überlege dir zuerst genau, was du herausfinden willst!
• Schreibe deine Leitfrage und Unterfragen auf!
Geeignete Quellen suchen
• Schulbücher, Lexika, Fachbücher D gesicherte Informationen

• Seriöse Internetseiten (z. B. Museen, Universitäten, offizielle Organisationen)

• Keine ungeprüften Blogs, Werbung oder unbekannten Seiten verwenden!
Tipp: Achte auf „https://“, Impressum und bekannte Herausgeberinnen und Herausgeber.
Informationen überprüfen
• Vergleiche mehrere Quellen: Ist die Information überall gleich?
• Achte auf Aktualität: Ist das Veröffentlichungsdatum erkennbar?
• Prüfe, ob die Quelle unabhängig ist (keine reine Werbung, keine einseitige Meinung)!
Notizen machen
• Schreibe die wichtigsten Fakten stichwortartig auf!
• Achte darauf, eigene Worte zu verwenden – nicht einfach kopieren!
• Notiere, woher die Information stammt (z. B. Buchtitel, Internetadresse)!
Quellen angeben
• Am Ende deines Textes musst du anführen, woher die Informationen stammen!
• Beispiele: Buch/ Zeitschrift: Autor, Titel, Verlag, Jahr
Internet: Titel der Seite, Herausgeber, URL, Abrufdatum
Gewissenhaft arbeiten
• Übernimm keine fremden Texte oder Bilder ohne
Quellenangabe D das wäre Plagiat!

Plagiat, das: fremde Ideen, Texte usw. als eigene angeben, ohne die Quelle oder die Urheberin und den Urheber korrekt zu nennen, Diebstahl geistigen Eigentums
Hier findest du einige Formulierungshilfen für Einleitung, Hauptteil und Schluss eines informativen Sachtextes. Sie helfen dir dabei, deine Texte klar und sachlich zu strukturieren.


In diesem Text geht es um …
Das Thema dieses Textes lautet …
Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit …
Unter … versteht man …
Dieser Text informiert über …
Jugendliche/Erwachsene kennen …, doch nur wenige wissen, dass …
In den letzten Jahren wird oft über … gesprochen.
Im Folgenden wird erläutert, …
Das Ziel dieses Textes ist es, … zu erklären.
Ein wichtiges Thema unserer Zeit ist …
ERGÄNZE DIE LISTE:

HAUPTTEIL:
Zunächst wird erklärt, …
Ein wichtiger Aspekt dabei ist …
Dazu gehört auch …
Im Folgenden wird dargestellt, …
Ein Beispiel dafür ist …
Darüber hinaus zeigt sich, dass …
Ein weiterer wichtiger Punkt ist …
Untersuchungen/Studien ergeben, dass …
Besonders deutlich wird das an …
Abschließend für diesen Abschnitt: …
Hinzu kommt, dass …
Darauf aufbauend lässt sich sagen, …
Im Gegensatz dazu steht …
Dies lässt sich verdeutlichen durch …
Zusätzlich ist zu beachten, dass …
ERGÄNZE DIE LISTE:





SCHLUSS:

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass …
Abschließend kann man festhalten, dass …
Insgesamt zeigt sich, dass
Die wichtigsten Informationen noch einmal kurz: …
Somit wird deutlich, dass …
Alles in allem kann man erkennen, dass …
Zum Schluss bleibt festzustellen, dass …
Diese Fakten verdeutlichen, dass …
Abschließend ist zu erwähnen, dass …
Damit wird klar, warum … von großer Bedeutung ist.
ERGÄNZE DIE LISTE:

Die Schülerinnen und Schüler der 4 a sollten zum Thema „Soziale Medien: Fluch oder Segen für Jugendliche?“ im Internet recherchieren und im Anschluss ein Konzeptblatt erstellen. Die folgenden drei Artikel fanden sie am informativsten.
1
Lies die Artikel und markiere in jedem Text die für dich wichtigen Schlüsselwörter!

Artikel A
Soziale Medien stehen für viele Jugendliche in Österreich inzwischen für weitaus mehr als nur Unterhaltung. Laut dem Jugend-Internet-Monitor 2025 nutzen 11- bis 17-Jährige WhatsApp (87 %), YouTube (80 %) und Snapchat (74 %) sehr intensiv. Diese Plattformen ermöglichen es, mit Freunden zu kommunizieren, sich über aktuelle Themen zu informieren und kreative Inhalte zu teilen.
Doch es gibt auch Schattenseiten: Studien zeigen, dass exzessive Nutzung von Social Media mit Schlafproblemen, Stress und auch mit depressiver Verstimmung einhergeht. Besonders bei Jugendlichen, die täglich mehrere Stunden online sind, sinkt die Lebenszufriedenheit. In der Mental Health Days Studie fühlten sich 68 % jener Befragten in den letzten zwei Wochen oft niedergeschlagen.

Artikel B
Soziale Medien: Viele Jugendliche erleben sie als wichtige Plattform für Austausch und Gemeinschaft. In der Zeit der COVID-Pandemie haben Online-Freundschaften oft geholfen, soziale Isolation zu überbrücken. Auch Beiträge und Kommentare bieten die Möglichkeit, sich zu Themen wie Schule, Musik oder Klimaschutz zu vernetzen und Meinungen auszutauschen. Aber nicht alles ist positiv: Bei intensiver Nutzung wird der ständige Vergleich mit idealisierten Darstellungen, etwa über Filter oder gezielt ausgewählte Fotos, zur Belastung, was das Selbstwertgefühl beeinträchtigt. Darüber hinaus berichten viele Jugendliche, dass Bildschirmzeit und Social Media sie ermüden oder ablenken – beispielsweise von Hobbys und Hausaufgaben. Gesundheitsexpertinnen und -experten raten daher zu bewusster Nutzung und zu Auszeiten ohne digitale Geräte.

Artikel C
Jugendliche in Österreich verbringen laut Studien im Durchschnitt vier Stunden pro Tag mit dem Handy, inklusive Social Media, Streaming und Nachrichten. Diese Dauer hebt die Frage: Wann wird der Gebrauch problematisch? Laut HBSC-Report gibt es Hinweise, dass zu viel Bildschirmzeit mit Schlafstörungen, Ängsten und Stress verbunden sein kann.
Im Gegensatz dazu zeigen andere Untersuchungen auch positive Effekte: Soziale Medien können das Lernen unterstützen, indem Jugendliche Informationen finden, sich gegenseitig helfen und Inhalte kreativ gestalten. Auch das Bewusstsein für Privatsphäre steigt; viele Jugendliche nutzen Datenschutzeinstellungen aktiv oder posten über Kanäle mit begrenztem Publikum, um Kontrolle über ihre Sichtbarkeit zu behalten.
Quellen:
• Jugend-Internet-Monitor 2025 – konsumentenfragen.at
• Sozialministerium Österreich – HBSC Fact Sheet 2018
• ORF science: Mental Health Days Studie 2025
• onlinesicherheit.gv.at – Jugendliche auf Social Media
• give.or.at – Digitalisierung und Gesundheit
Vergleiche die folgenden Konzeptblätter, die zu den Artikeln von S. 58 erstellt wurden! Welche Unterschiede erkennst du – notiere sie!

Thema: Social Media
Einleitung:
1
• Jugendliche sind oft online
• Handys wichtig
Hauptteil:
• Gut: macht Spaß
• Man kann Leute treffen
• Man kann Sachen posten
• Auch Schule manchmal nützlich
• Schlecht: kann nerven
• Leute vergleichen sich
• Viel Zeit am Handy
Schluss:
• Social Media ist beides
• Muss man selber schauen
• Jeder macht es anders

Thema: Soziale Medien bei Jugendlichen
Fragestellung: Welche Vorteile und Nachteile haben soziale Medien für Jugendliche?
Einleitung
• Jugendliche nutzen Social Media fast täglich.
• Viele Apps sind beliebt (z. B. WhatsApp, YouTube, Instagram).
• Ziel: Vor- und Nachteile zeigen.
Hauptteil
Vorteile:
• Kontakt zu Freunden
• Unterhaltung (Videos, Bilder)
• Man kann Infos bekommen
• Manchmal auch für die Schule nützlich
Nachteile:
• Ablenkung von Hausübungen
• Vergleiche mit anderen D kann unzufrieden machen
• Viel Zeit am Handy, manchmal Müdigkeit
• Schlechter Schlaf
Schluss
• Es gibt gute und schlechte Seiten.
• Social Media ist okay, wenn man nicht übertreibt.
• Jeder muss selbst wissen, wie viel sie oder er nutzt.
Thema: Soziale Medien und ihre Auswirkungen auf Jugendliche
Fragestellung: Sind soziale Medien für Jugendliche eher Fluch oder Segen?
Einleitung
• Fast alle Jugendlichen nutzen Social Media (WhatsApp, YouTube, Snapchat).
• Gehört zum Alltag, bietet Chancen und Risiken.
• Ziel: Vor- und Nachteile darstellen.
Hauptteil
Vorteile (Segen):
• Kontakt zu Freunden halten (Kommunikation, Austausch).
• Infos und Nachrichten schnell finden.
• Vernetzung zu Themen (Schule, Musik, Klimaschutz).
• Wichtig in der Corona-Zeit D Online-Freundschaften gegen Einsamkeit.
• Kreativität fördern (Bilder, Videos, Ideen teilen).
• Mehr Bewusstsein für Privatsphäre (Datenschutzeinstellungen, Kanäle mit Kontrolle).
Nachteile (Fluch):
3 2

• Zu viel Nutzung D Schlafstörungen, Stress, depressive Gefühle (Studie: 68 % oft niedergeschlagen).
• Vergleich mit idealisierten Bildern D geringeres Selbstwertgefühl.
• Ablenkung von Schule, Hobbys, echten Freundschaften.
• Bildschirmzeit oft über 4 Stunden pro Tag D mögliche Ängste, Müdigkeit.
Schluss
Social Media weder nur Fluch noch nur Segen.
Nützlich, wenn bewusst genutzt und mit Pausen.
Gefahr: wenn es zu viel Raum im Leben einnimmt.
Wichtig: Balance finden – Vorteile nutzen, echtes Leben offline nicht vergessen.
Unterschiede:

Für welches Konzeptblatt würdest du dich entscheiden? Begründe deine Entscheidung!

Schreibe anhand deines gewählten Konzeptblattes einen informativen Sachtext! Überprüfe ihn anhand der folgenden Checkliste!
Allgemein
Der gesamte Text ist im Präsens verfasst. Im Ausgangstext wurden die Schlüsselwörter unterstrichen. Nur themenrelevante Informationen fanden Eingang in den Text. Alle Inhalte sind vollständig verstanden worden.
Die wichtigsten Stichpunkte wurden auf dem Konzeptblatt notiert.
Einleitung
Zu Beginn führt ein interessanter Satz in das Thema ein. Die Einleitung bildet einen eigenen Absatz.
Hauptteil
Informationen erscheinen in einer sinnvollen Reihenfolge. Inhalt wurde in eigenen Worten wiedergegeben. Zentrale Aussagen sind wörtlich übernommen und korrekt eingebaut. Schaubild (sofern vorhanden) wurde in den Text einbezogen. Persönliche Meinungen tauchen im Hauptteil nicht auf.
Der Hauptteil ist als eigener Absatz gestaltet.
Schluss
Der Text endet mit einer klaren Abrundung. Am Ende steht eine passende Aufforderung. Der Schluss wurde in einem eigenen Absatz dargestellt. Text wurde dreimal gelesen: Inhalt, Rechtschreibung, Grammatik Wörterbuch wurde verwendet.
Schaubilder (z. B. Balken- oder Kreisdiagramme) enthalten viele Informationen, die dir beim Schreiben eines informativen Sachtextes helfen können. Damit du die Daten richtig interpretierst, gehe Schritt für Schritt vor!
Lies die Überschrift: Sie verrät dir, worum es im Schaubild geht!
Achte auf die Achsen, Beschriftungen oder Legenden: Dort steht, was genau gezeigt wird (z. B. Prozent, Altersgruppen, Zeiträume)!
Suche nach den auffälligsten Werten: Wo sind die höchsten, niedrigsten oder auffälligsten Zahlen?
Beachte Trends oder Unterschiede: Steigen die Werte an, sinken sie oder bleiben sie gleich?
Notiere dir nur die Kernaussagen, nicht jedes Detail!
Verwende eigene Formulierungen:
• „Am häufigsten nutzen …“
• „Deutlich weniger verbreitet ist …“
• „Die Zahl hat sich seit … stark verändert.“
Runde Zahlen bei Bedarf, um den Text leserfreundlich zu machen (z. B. „rund 70 %“ statt „68,4 %“)!
Verbindung zum Thema herstellen
Überlege, was die Daten aussagen: Was bedeutet das für z. B. Jugendliche, Natur, Tiere, Freizeitgestaltung, …?
Stelle Bezüge zu deinem Text her:
• „Das Schaubild zeigt, dass …“
• „Daraus lässt sich schließen, dass …“
Typische Fehler vermeiden

Auf S. 64 und 65 und im Leseteil auf S. 25 und 26 findest du einige Grafiken zum Analysieren!
Keine einzelnen Zahlen aufzählen, sondern Zusammenfassungen geben!
Keine eigenen Meinungen einbauen, nur Fakten beschreiben!
Immer die Quelle des Schaubildes angeben, wenn vorhanden!
Fasse Zahlen sinnvoll zusammen, statt sie nur aufzuzählen!
Beschreibe die Fakten sachlich und bleibe neutral!
Gib – wenn möglich – die Quelle des Schaubildes an!
Lies den Beitrag von Global 2000 auf S. 50 erneut und markiere dabei die Schlüsselwörter! Erstelle anhand deiner Schlüsselwörter und des Schaubildes von S. 48/Ü1 ein Konzeptblatt!

weltweiter Temperaturanstieg: 1 Grad ___ bei 2 Grad Temperaturanstieg: Hitzerekorde von heute werden zur Normalität

Schreibe nun mit Hilfe deines Konzeptblattes und des Schaubildes von S. 48/Ü1 einen informativen Text! (ca. 200 Wörter)
VARIANTE A) EINSTIEG: So kannst du beginnen:
Der Klimawandel ist derzeit eines der wichtigsten Themen, da es um das Überleben der Menschheit geht. In den letzten 200 Jahren ist es zu einem Anstieg der Temperatur um ein Grad gekommen. Hitzerekorde, die es heute schon gibt, werden in den nächsten Jahren zur Normalität, wenn die weltweite Durchschnittstemperatur um ein weiteres Grad zunimmt. ...
VARIANTE B) SATZANFÄNGE: Vervollständige einfach diese Sätze (Text Global 2000 + Schaubild)!
Deutlicher denn je spüren wir heute...
Durch den weltweiten Temperaturanstieg in den letzten 100 Jahren um ein Grad...
Je höher die Temperaturen ansteigen, desto häufiger kommt es...
Heutige Hitzerekorde werden zu 88 Prozent...
Seit 1979 beobachtet man...
Ab 2002 verringerten sich...
Dadurch kommt es auch zu...
Durch die Veränderung des pH-Wertes in unseren Ozeanen...
Das Korallensterben wird von 70...
Deshalb fordert der UN-Weltklimarat...
Um den Klimawandel zu stoppen, müssen wir...
Tausche im Anschluss deinen Text mit deiner Sitznachbarin oder deinem Sitznachbarn!
Kontrolliert eure Texte gegenseitig mit Hilfe der Checkliste von S. 60!

HB3: Höre dir den Sachtext über Elefanten zweimal an! Ergänze beim zweite Mal Hören das Konzeptblatt! Tipp: Zur Unterstützung findest du die Informationen im Leseteil auf S. 39.



TIER-NAME:

VERBREITUNG (Kontinente):
AUSSEHEN/BESONDERHEITEN:

NAHRUNG:
NACHWUCHS:
FEINDE:
VERHALTEN:
GEFÄHRDUNG:

Sieh dir die Grafik an! Welche Informationen kannst du herauslesen? Notiere sie!

GABUN
KONGO
D. R. KONGO

Verbreitungsgebiet von Afrikanischen Elefanten zu Beginn des 21. Jahrhunderts
Verbreitungsgebiet von Asiatischen Elefanten zu Beginn des 21. Jahrhunderts
Gefährdete Populationen
Quelle: IUCN


Verfasse, mit Hilfe des Rezeptes von S. 52, anhand deines Konzeptblattes und den Notizen zur Grafik einen informativen Sachtext! Verwende die Formulierungshilfen von S. 57! Kontrolliere deinen Text anhand der Checkliste von S. 60!
1
Finde mindestens drei eigene informative Aussagen zu dieser Grafik!
Wasserknappheit weltweit 2025

Ausreichende Wasserressourcen
Unzureichende Wasserressourcen
Prekäre Wasserressourcen
Armutsbedingte Wasserknappheit
Keine Angaben
Quelle: Prognose Wassermanagement in der Landwirtschaft, International Water Management Institute / cgiar

Ausreichende Wasservorräte finden sich beispielsweise in Kanada und in einem Großteil der USA

2
prekär: schwierig, heikel, misslich
Wähle ein Thema und recherchiere darüber im Internet! Erstelle ein Konzeptblatt und verfasse mit Hilfe des Rezeptes von S. 52 einen informativen Sachtext! Kontrolliere ihn anhand der Checkliste von S. 60!

Wasservorräte werden immer knapper
Plastikmüll – ein Problem, das uns alle angeht
Haltung von Listenhunden

Ich kann…
…eine Grafik interpretieren. (1)
Handyabhängigkeit bei Jugendlichen




…für das Verfassen von Sachtexten recherchieren. (2)
…ein Konzeptblatt erstellen. (2)
…einen informativen Text verfassen. (2)
Ein Referat zu halten, kann aufregend sein – aber mit der richtigen Vorbereitung und ein paar einfachen Schritten wirst du dein Publikum begeistern und selbstsicher präsentieren können.
Wähle ein Thema, das dich interessiert und über das du gerne sprichst! Überlege dir, was dein Publikum aus deinem Referat lernen oder mitnehmen soll!
Recherchiere gründlich in Büchern, im Internet oder in anderen Quellen!
Achte darauf, nur wichtige und relevante Informationen zu sammeln!
Teile dein Referat in drei Abschnitte: Einleitung: Stelle dein Thema vor und erkläre, warum es wichtig ist!
Hauptteil: Präsentiere die gesammelten Informationen klar und logisch!
Schluss: Fasse die wichtigsten Punkte zusammen und ziehe eine Schlussfolgerung!
Erstelle Plakate, PowerPoint-Folien oder andere Hilfsmittel, um dein Referat anschaulicher zu gestalten!
Verwende Bilder, Diagramme oder kurze Stichpunkte – vermeide zu viel Text!
Erstelle für dein Publikum ein Informationsblatt mit den wichtigsten Informationen! Es sollte übersichtlich und leicht verständlich sein.
• Titel des Themas
• Stichpunkte zu den Hauptinhalten
• Wichtige Zahlen, Fakten oder Grafiken
• Eventuell Quellenangaben für weitere Informationen
Tipps für ein gelungenes Handout:
b Enthält: deinen Namen, Titel des Referats, Datum
b soll nicht ausschließlich aus Stichwörtern bestehen
b Inhalte sollen auf eine A4-Seite passen
b Schriftgröße mind. 11 pt
relevant: bedeutsam, wesentlich, von Bedeutung
Visualisierung, die: Abbildung, Darstellung, Veranschaulichung

b sinnvolle Gliederung und sinnvolle Formatierung D z. B. gut lesbare Schriftarten, übersichtliche Gestaltung (Absätze, Aufzählungen untereinander usw.), sinnvolle Hervorhebungen durch Fettdrucke, Unterstreichungen oder Einsatz von Kursiv-Schrift usw.
• Schreibe dir Notizen oder Stichpunkte auf, damit du während des Vortrags nicht den Faden verlierst!
• Lerne nicht alles auswendig – sprich frei, um natürlicher zu wirken!
• Plane Pausen ein, um deinem Publikum Zeit zum Nachdenken zu geben!
• Halte dein Referat mehrmals vor Freunden oder der Familie!

• Übe laut zu sprechen, Blickkontakt zu halten und Pausen einzulegen!
• Sprich deutlich und langsam!
Tipp: Verwende für jeden Punkt deiner Gliederung eine Stichwortkarte, auf die du das Wichtigste für dich notierst.
• Halte Blickkontakt mit deinem Publikum und zeige Interesse am Thema!
• Bleibe ruhig, auch wenn du nervös bist. Nervosität ist ganz normal!
• Bereite dich darauf vor, am Ende des Referats Fragen zu beantworten!
• Wenn du eine Antwort nicht weißt, sei ehrlich – niemand erwartet Perfektion!

Tipps für eine gelungene PPP:
b Folienlayout: Achte auf die Lesbarkeit!
b Schriftart und Schriftfarbe gut lesbar gestalten
b Vermeidung zu vieler Schriftarten und Effekte (Folien- und Textanimationen)
b Schriftgröße beachten (mind. 16 pt)
b wenig Text auf der Folie
b Bilder neben Texten platzieren (nicht als Hintergrund)
b Inhalte stichwortartig auflisten
b Gliederung der Inhalte mit Aufzählungszeichen


Lies den Artikel mehrmals sorgfältig! Schlage die Bedeutung von Wörtern, die dir nicht bekannt sind, im Wörterbuch oder im Duden online nach! 1

13. März 2024
Jugendstudie zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz an Schulen: Jugendliche wünschen sich Umgang mit KI als festen Bestandteil des Unterrichts
• Repräsentative Befragung der Vodafone Stiftung: Knapp 80 Prozent der jungen Menschen erwarten, dass der Einsatz von KI den Unterricht in den kommenden Jahren stark verändern wird.
• Dabei geben 76 Prozent der befragten 14- bis 20-Jährigen an, dass der Einsatz von KI an ihrer Schule entweder gar kein Thema ist oder es keine einheitliche Regelung dazu gibt.
• 73 Prozent der Befragten sehen im Einsatz von KI eher eine Chance als eine Gefahr.
Berlin/Düsseldorf, 13.03.2024. Der Einzug von Künstlicher Intelligenz in sämtliche Lebensbereiche wird auch im Unterricht nicht Halt machen und dort bereits in den kommenden Jahren für Veränderungen sorgen. Davon ist ein Großteil der jungen Generation in Deutschland überzeugt. Bisher spielt der Einsatz von KI im schulischen Bereich für die meisten Schüler:innen jedoch kaum eine Rolle, Regelungen sind meist nicht vorhanden. Dementsprechend besteht bei einer Mehrheit der jungen Menschen der Wunsch, dass der Umgang mit KI im Unterricht behandelt wird. Denn dass der Einsatz von Künstlicher Intelligenz mehr Chancen als Risiken bietet, davon sind die Schüler:innen überzeugt. Das sind Ergebnisse der repräsentativen Studie „Pioniere des Wandels: Wie Schülerinnen und Schüler KI im Unterricht nutzen möchten“ von infratest dimap im Auftrag der Vodafone Stiftung, für die mehr als 1.500 Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren befragt wurden.
„Schülerinnen und Schüler in Deutschland sehen in der Integration von KI eine Chance, den Unterricht entscheidend zu verändern und damit Lern- und Lehrmethoden zu verbessern“, so Matthias Graf von Kielmansegg, Geschäftsführer der Vodafone Stiftung. „Mich macht es zuversichtlich, dass die Jugendlichen bereits Vorstellungen davon haben, welche Aspekte von KI in das Curriculum aufgenommen werden sollten und welche Kompetenzen im Umgang mit KI gefördert werden müssen. Deutlich wird aber auch, dass die Festlegung der grundlegenden Lerninhalte und die didaktische Einbettung in das schulische Lernen noch eine große Baustelle sind.“
Jugendliche nutzen KI bisher aus Eigeninitiative
Die geringe Nutzung von KI in der Schule bedeutet nicht, dass KI nicht längst im privaten Alltag der Jugendlichen angekommen ist: 74 Prozent der Befragten nutzen bereits KI-Anwendungen, wobei 71 Prozent angeben, dass die Nutzung häufiger aus Eigeninitiative für private oder schulische Zwecke erfolgt und seltener durch die Schule angeregt wird. Ein deutlich geringerer Anteil von 31 Prozent nutzt KI mehrmals pro Woche für schulische Zwecke, nur acht Prozent mindestens einmal täglich. Vorne mit dabei ist ChatGPT, gefolgt von Google Lens und DeepL.
KI zukünftig fester Bestandteil des Alltags
Die meisten Jugendlichen (86 Prozent) geht davon aus, dass KI schnell Alltagstauglichkeit erlangt und bereits in ein paar Jahren ähnlich selbstverständlich genutzt wird wie heute das Smartphone. Über zwei Drittel (69 Prozent) sind der Ansicht, dass gute KI-Kenntnisse in Zukunft wichtig sein werden, um die xeigenen beruflichen Ziele zu erreichen.
Verantwortung und Gefahrenbewusstsein als Schlüsselkompetenzen Großes Interesse haben die Jugendlichen und jungen Erwachsenen am Kennenlernen sinnvoller Anwendungsmöglichkeiten für den Einsatz in der Schule (47 Prozent) und im Alltag (44 Prozent) sowie an der Sensibilisierung für den Umgang mit möglichen Gefahren (47 Prozent). Als entscheidende Kompetenz im Umgang mit KI nennen die 14- bis 20-Jährigen u.a., nicht alles zu glauben, was man im Zusammenhang mit KITechnologien sieht oder liest (64 Prozent). Die Mehrheit der Jugendlichen lehnt den Einsatz von KI bereits in der Grundschule ab und spricht sich für einen Einsatz ab der Sekundarstufe I aus. 24 Prozent befürworten den Einsatz ab der fünften Klasse, 33 Prozent ab der siebten Klasse.

Die Studie kann unter diesem Link heruntergeladen werden: www.vodafone-stiftung.de/jugendstudie-künstliche-intelligenz
Die Ergebnisse der Studie und welche Konsequenzen sich aus diesen ergeben diskutieren
Matthias Graf von Kielmannsegg und die Schülerin Emilia Sommer im Podcast “Kreide.KI.Klartext.” von Diana Knodel und Gert Mengel, der unter diesem Link aufgerufen werden kann: Kreide.KI.Klartext. Der Podcast mit Diana Knodel und Gert Mengel | Podcast on Spotify




Markiere im Zeitungsartikel von S. 68 in jedem Absatz Schlüsselwörter und notiere sie auf den Referatskärtchen!
Einsatz der KI im Schulalltag

Bestandteil des Alltags
Eigeninitiative der Schülerinnen und Schüler
Schlüsselkompetenzen

Vergleicht mit einer Partnerin oder einem Partner eure Referatskärtchen und überlegt gemeinsam, zu welchen Schlüsselwörtern ihr noch recherchieren und mit welchen Beispielen und Fotos ihr euer Referat lebendiger gestalten wollt! Erstellt einen Aufgabenplan!
Gestaltet gemeinsam ein kleines Referat zum Thema „KI im Schulalltag“ und referiert vor der Klasse!
Erste Informationen sammeln
Gib dein Thema in die KI ein, z. B.: „Erkläre den Klimawandel in einfachen Worten.“!
Formuliere deine Prompts klar und genau!
Prüfe den Output – nicht alles ist immer korrekt!
Bitte die KI um ein Framework (z. B. „Gliederung mit Einleitung, Hauptteil, Schluss“)!
Texte formulieren
Die KI kann dir beim Drafting helfen!
Aber: Formuliere den Text in deinen eigenen Worten um – sonst wirkt er nicht persönlich!
Präsentation gestalten
Frage die KI nach Bullet Points!
So bekommst du Material für PowerPoint oder Plakate!
Verantwortungsvoll nutzen
KI ist ein Tool, kein Ersatz für dein Denken!
Überprüfe die Infos mit seriösen Quellen (z. B. Schulbücher, Fachliteratur, Zeitschriften, Online-Artikel, … )!
Erwähne im Referat, dass du KI als Unterstützung genutzt hast!

Prompt: Eingabe oder Frage an die KI
Output: Antwort der KI
Framework: Gerüst oder Aufbau (z. B. Gliederung)
Drafting: Entwurf
Bullet Points: Stichpunkte
Diese Übersicht zeigt dir drei wichtige KI-Tools, die du im Unterricht nutzen kannst.
Wichtig: Für ChatGPT brauchst du eine Anmeldung mit einer E-Mail-Adresse. Perplexity AI kannst du meist auch ohne Anmeldung nutzen. schulKI ist für Schulen entwickelt und funktioniert in der Regel ohne persönliche Daten, wenn die Lehrperson den Zugang bereitstellt. Gib niemals persönliche oder vertrauliche Daten (z. B. Namen, Adressen, Noten oder Passwörter) in KI-Tools ein!

ChatGPT (OpenAI) https://chat.openai.com
Vorteile
• erklärt komplexe Themen einfach
• strukturiert gut
• gut für Ideensammlungen
Nachteile



Perplexity AI https://www.perplexity.ai
Vorteile
• liefert sofort Quellenlinks
• gut zum Recherchieren


• keine direkten Quellenangaben
• Datenschutz beachten


schulKI (fobizz) https://schulki.de
Vorteile
• Inhalte für Schülerinnen, Schüler

Nachteile
• teilweise in Englisch
• Nicht alle Quellen sind seriös
• Datenschutz beachten

Nachteile
• weniger flexibel als ChatGPT und Lehrpersonen
• weniger internationale Inhalte
• datenfreundlich

Überlege dir Antworten zu folgenden Fragen und notiere sie in dein Heft! Tausche dich im Anschluss mit der Klasse darüber aus!
Warum ist es notwendig Informationen und Quellenangaben aus der KI zu überprüfen?
Warum ist es wichtig, die Informationen aus der KI noch einmal in eigenen Worten wiederzugeben? Welche Gefahr besteht, wenn du alles direkt aus der KI übernimmst?
Wo könnten KI-Tools einseitig oder unfair sein? (z.B. bei politischen Themen, Werbung oder bei Bildern von Menschen) und warum solltest du hier besonders kritisch sein?
Ein guter Prompt sagt der KI:Was? Für wen?
In welcher Form? Wie lang? Mit welchen Extras?
Thema klar nennen
Worüber soll die KI schreiben?
Bsp.: „Erkläre den Klimawandel …“
Zielgruppe eingeben
Für wen soll der Text verständlich sein?
Bsp.: „… so, dass es 13-Jährige verstehen.“
Textform festlegen

Welche Form brauchst du? Liste, Aufsatz, Tabelle, Gliederung, Stichpunkte …
Bsp.: „Erstelle eine Gliederung mit vier Kapiteln.“
Umfang bestimmen
Wie lang soll die Antwort sein?
Bsp.: „… in ca. 100 Wörtern.“
Zusätze einbauen
Willst du Beispiele, Jahreszahlen, Vor- und Nachteile, Bilderideen?
Bsp.: „… mit je einem Beispiel aus Österreich.“
Antwort prüfen und verbessern
Lies die Antwort kritisch! Ist sie richtig, verständlich, passend? Wenn nicht: Prompt umformulieren!
Bsp.: „Bitte kürzer.“ / „Bitte einfacher.“ / „Füge eine Einleitung hinzu.“
Zum Schluss muss ich alle Informationen
Quellen
und den KI-erstellten Text in
wiedergeben.




Lies die folgenden Prompts! Entscheide, ob du sie für sehr gut , gut oder schlecht hältst und kreuze passend an! Begründe deine Wahl!
Schreib mir irgendwas über das Klima auf der Erde.
Schreib mir etwas über den Klimawandel, bitte einfach.
Erkläre den Klimawandel in fünf einfachen Sätzen für 14-Jährige.
Begründung:









Erstelle eine Tabelle mit je drei Vor- und Nachteilen von E-Autos.
Mach einen Text über Autos und ob sie gut sind.
Schreib über E-Autos und sag, ob sie gut oder schlecht sind.
Begründung:









Schreib eine kleine Einleitung über Tiere allgemein.
Schreibe eine Einleitung für ein Referat über Bienen, ca. 80 Wörter, spannend und informativ.
Mach eine Einleitung für ein Referat über Bienen.
Begründung:









a) Die folgenden Prompts sind ungenau. Überlege dir klarere und genauere Formulierungen und schreibe sie in dein Heft!
b)Wähle einen der verbesserten Prompts aus und überlege, wie eine KI trotz des guten Prompts noch falsch oder einseitig antworten könnte! Notiere einen möglichen Fehler! (z.B. erfundene Zahl, zu einseitige Darstellung, fehlende Gegenargumente, …) ! Schreibe auf, wie du diesen Fehler bemerken könntest (z.B. Vergleich mit Schulbuch, zweite Quelle, …)!
Erklär, warum Plastik schlecht ist.

Schreib mir etwas über Social Media, was wichtig ist.
Schreib über gesundes Essen und warum es gut ist.

Mach einen Text über Mobbing.
Sag mir etwas über E-Zigaretten und warum Jugendliche das machen.
a) Entscheide dich für eines der drei KI-Tools von S. 71! Gib einen der vorgegebenen Prompts von Ü2/ S. 73 ein und im Anschluss deinen eigenständig klarer formulierten Prompt! Vergleiche die Ergebnisse und notiere die Unterschiede in dein Heft!
b) Markiere in deinem KI-Text mindestens zwei Stellen, die du nicht sofort verstehst oder denen du nicht vertraust! Formuliere zu jeder markierten Stelle eine Frage, die du einer Lehrperson oder einer seriösen Quelle stellen würdest und schreibe sie in dein Heft! (z.B. Woher kommt dieses Zahl?, Stimmt das für Österreich?, …)
a) Bildet Dreiergruppen! Wählt eines der folgenden Themen und gestaltet gemeinsam ein Referat! Verwendet alle drei KI-Tools von S. 71! Vergleicht eure Ergebnisse und recherchiert dazu im Internet! Überprüft eure Arbeit anhand der Checkliste von S. 75! Referiert im Anschluss vor der Klasse! Tipp: „M6 KI für Referate nutzen“ hilft dir dabei!

Plastikmüll im Meer – wie können wir helfen?
• Woher kommt der Plastikmüll?
• Welche Folgen hat er für Tiere und Umwelt?
• Was können wir im Alltag dagegen tun?
YouTube-Stars – Vorbilder oder Unterhaltung?
• Warum sind YouTuber für Jugendliche so wichtig?
• Welche Chancen und Risiken bringt das mit sich?
• Kann man davon leben?

Cybermobbing und wie man sich schützen kann
• Was ist Cybermobbing?
• Warum passiert es so oft?
• Welche Tipps gibt es für Opfer und Mitschülerinnen und Mitschüler?
Künstliche Intelligenz: Chancen und Gefahren
• Was ist KI überhaupt?
• Wo wird sie schon eingesetzt?
• Welche Vorteile und Risiken gibt es für Jugendliche?
Fragen!
Welche Informationen ausd er KI waren besonders hilfreich? Wo habt ihr gemerkt, dass die KI ungenau, oberflächlich oder sogar falsch war? Bei welchen Teilen des Referats war eure eigene Recherche wichtiger als die KI? Was habt ihr über die Grenzen von KI gelernt?
Diskutiert im Anschluss in der Klasse über folgende Fragen!
Waren die Referate mit dem gleichen Thema sehr ähnlich oder doch unterschiedlich? Was bedeutet es für euch, wenn viele Referate mit Hilfe derselben KI sehr ähnlich klingen? Welche Gefahr besteht, wenn alle nur noch KI-Texte verwenden, ohne sie zu verändern oder zu überprüfen?
Wähle eines der folgenden Themen und schreibe einen informativen Text (ca. 200 Wörter)!
Verwende die KI als Unterstützung! Tipp: Das Rezept von S. 52 und die Checklisten von S. 60 und 75 helfen dir! Auch die Formulierungshilfen von S. 57 können dir nützlich sein.

Fast Fashion –was steckt hinter billiger Kleidung?


Suche dir eine Partnerin oder einen Partner und korrigiert gegenseitig eure Arbeiten! Überprüft sie anhand der Checklisten von S. 60 und 75!

Checkliste Arbeiten mit KI
Ich habe ein klares Thema oder eine konkrete Frage festgelegt.
Für mich ist klar, wer die Zielgruppe meines Textes ist.

Die Textform (z. B. Referat, Aufsatz, Zusammenfassung) wurde genau bestimmt.
Meine Prompts sind präzise formuliert und nicht zu allgemein.
Ich habe im Prompt den Umfang angegeben (z. B. fünf Sätze, 150 Wörter).
Stil und Sprache (einfach, spannend, sachlich) wurden im Prompt klar benannt.
Der Text ist verständlich und für mein Alter passend.
Die Inhalte wurden überprüft und mit Quellen verglichen.
Ich habe die Quellen angegeben.
Alles wurde angepasst – gekürzt, ergänzt oder umformuliert.
Meine eigenen Ideen und Meinungen sind eingeflossen.
Ich verstehe den Inhalt.
Die KI hat mir geholfen, aber das Denken habe ich selbst übernommen.

Die KI ist weder eine Lehrperson noch ein Lexikon. Sie kann dir Ideen geben, aber sie entscheidet nicht, was stimmt.
Die Verantwortung für deine Texte trägst immer du!
PRONOMEN
INTERJEKTION
NUMERALE NOMEN

ARTIKEL
ADVERB VERB
ADJEKTIV
Bevor du mit dieser Seite startest, blättere in den Anhangteil auf S. 203 – 204!
KONJUNKTION
PRÄPOSITION

Präge dir dort die Wortarten genau ein! Löse anschließend die folgende Aufgabe!
Ordne die Wörter den passenden Wortarten in der Tabelle zu und trage sie ein!

stark M Lehrer M eins M ach M verändert M für M wenn M spannend M oh M Unterricht M erklärt M diese M viele M KI M auf M Sie M oder M mein M heute M besser M drei M nützlich M immer M hilft M wow M als M den M er M Antwort M hey M zwei M manche M im M weil M und M die M neugierig M eine M manchmal










Schreibe bei jedem Satz die Wortart des markierten Wortes daneben auf!
Adjektiv M Adverb M Artikel M Interjektion M Konjunktion M Nomen M Numerale M Präposition M Pronomen M Verb



Das ist aber eine interessierte Klasse.

Wir hören auf zu reden, weil das Referat beginnt.
Alles Wesentliche steht auf dem Handout.

Das Referat war wirklich sehr informativ.

Er wirkt während des Vortrags sehr nervös.

Jeder hatte drei Themen zur Auswahl.

Ich höre zu und mache mir Notizen.

Der Lehrer steht helfend hinter dir.

Er hat ihn doch gerade geweckt.

Hat jemals jemand mehr gewusst?

Das hat meinem Kopf gutgetan.

Der Anfang eines Referats ist wichtig.

Nora freut sich über zwei Plus.

Machmut weiß heute einfach alles.

Im Wettbewerb wurde ich Dritter

Elif ist für mich eine richtige Freundin.

Dein Geschenk ist wirklich großzügig.


Aua , das tat aber weh!
Wieso ziehst du so eine komische Grimasse?

Wegen Läusen ist die Schule heute zu.

Wir starten, wenn ihr aufhört zu reden.

Darüber bin ich sehr erfreut.

Wer weiß das denn?

Pronomen (Fürwörter), die du bereits kennst
Markiere im folgenden Text alle Fürwörter! Trage sie im Anschluss richtig in die Tabelle von Ü3 ein!
Zur Erinnerung:
Relativsätze geben zusätzliche Informationen zum Nomen eines Hauptsatzes und hängen von ihm ab!
Wir leben in einer Welt voller Artenvielfalt, die uns zahlreiche Vorteile bietet. Unser Ökosystem ist stabiler, je mehr verschiedene Arten darin vorkommen. Diese Vielfalt umfasst Tiere, Pflanzen und andere Organismen. Der Regenwald, der als „Hotspot der Biodiversität“ gilt, bietet zahlreichen Tieren und Pflanzen ein Zuhause. Doch die Artenvielfalt ist bedroht. Viele Lebensräume verlieren ihre Vielfalt durch menschliche Eingriffe. Die Zerstörung hat schwerwiegende Folgen für das Gleichgewicht der Natur. Jene, die noch existieren, brauchen dringend Schutzmaßnahmen.
Verbinde die passenden Satzteile und schreibe sie in dein Heft!
Personalpronomen stehen
Possessivpronomen zeigen
Demonstrativpronomen heben
Relativpronomen leiten

einen Relativsatz ein.
für Personen, Lebewesen oder Dinge und ersetzen ein Nomen.
einen Besitz oder eine Zugehörigkeit an.
bestimmte Personen, Lebewesen oder Dinge hervor.
Schreibe die Namen in die jeweils passende linke Spalte! In die rechte Spalte schreibe passende Fürwörter aus Ü1!
Demonstrativpronomen M Possessivpronomen M Personalpronomen M Relativpronomen


persönliches Fürwort _________ , _________
besitzanzeigendes Fürwort _________ , _________
hinweisendes Fürwort _________ , _________
bezügliches Fürwort _________ , _________
Reflexivpronomen (rückbezügliches Fürwort)
… beziehen sich auf das Subjekt eines Satzes … beschreiben das Subjekt eines Satzes genauer Sie zeigen, dass die Handlung des Satzes auf die Person oder Sache zurückgeht, die sie ausführt.
… stehen im Dativ oder Akkusativ
ACHTUNG: Im Dativ stehen sie nur dann, wenn es im Satz ein weiteres Akkusativobjekt gibt ODER das Verb eine Dativergänzung verlangt!
Beispiel: O4
Ich putze mir die Zähne. Ich wasche mich
Reflexivpronomen im DATIV

Reflexivpronomen im AKKUSATIV
Dativ (wem?) mir dir sich sich sich uns euch sich
Akkusativ (wen? was?) mich dich sich sich sich uns euch sich
Konjugiere die Verben! Setze die Reflexivpronomen passend ein!
1
Reflexivpronomen im Akkusativ
Ich langweile mich. Ich merke mir
Wir langweilst
2
Reflexivpronomen im _________________________ das Beispiel.
Suche dir vier Verben aus und konjugiere sie, wie in Ü1, in deinem Heft!
sich bedanken sich erkälten sich verlieben sich beeilen sich fürchten sich verspäten sich erinnern sich schämen sich verrechnen
Bilde mit allen Verben von Ü2 sinnvolle Sätze und schreibe sie in dein Heft!
Er interessiert sich für moderne Kunst. 3 4 6 7 5
Suche dir drei Verben aus und dekliniere sie in deinem Heft! Beachte, dass sie Reflexivpronomen im DATIV verlangen!
sich etwas ansehen sich etwas leisten können sich etwas überlegen sich etwas denken sich etwas merken sich etwas vorstellen
Bilde mit allen Verben von Ü4 sinnvolle Sätze und schreibe sie in dein Heft!
Setze die passenden Reflexivpronomen ein und kreuze an, in welchem Fall sie stehen!

Ich beeile __________, damit ich den Bus noch erwische.
Er wäscht __________ die Hände.
Wir irren ___________ manchmal in der Anwort.
Du kaufst ___________ ein neues Handy.
Sie schämt ___________ für ihre Fehler.
Ich erinnere ___________ an die Aufgabe.
Dativ Akkusativ
Dativ Akkusativ
Dativ Akkusativ
Dativ Akkusativ
Dativ Akkusativ
Dativ Akkusativ
Markiere in den folgenden Sätzen die Reflexivpronomen und bestimme ihren Fall! Markiere und beschrifte ebenfalls, sofern vorhanden, das Akkusativobjekt (O4)!
Ich trage mir den Termin in den Kalender ein.
Wir erinnern uns gern an die Klassenfahrt.
Sie zieht sich eine warme Jacke an.
Ich freue mich auf das Wochenende.
Du kochst dir einen heißen Tee.

Interrogativpronomen (Fragefürwort)
Wer, was, wem, wen, wessen…
… werden in Fragesätzen verwendet fragen nach Personen, Dingen oder Informationen
… ersetzen dabei das Nomen oder Pronomen
Beispiele: Wer holt mich ab? Was machen wir noch? Wen triffst du heute?

Nominativ (wer? was?)
Genitiv (wessen?)
Dativ (wem?)
Akkusativ (wen? was?)
ACHTUNG:
Wessen verlangt immer ein Nomen!
Welcher, welche, welches, was für ein, was für eine…
… werden in Fragesätzen verwendet fragen nach Personen, Lebewesen, Dingen oder Informationen
… ersetzen dabei das Nomen oder Pronomen ODER begleiten es
… werden dekliniert
Beispiele:
Ich mag diese Filme.
→ Welche Filme magst du? Welche magst du?
Ich fahre ein rotes Rad.
→ Was für ein Rad fährt er? Was für eines fährt er? 8 9
maskulin welcher welches welchem welchen feminin welche welcher welcher welche neutrum welches welches welchem welches
Setze die passenden Interrogativpronomen ein!
Plural welche welcher welchen welche
__________ hat mich gezwickt? ______________ Schirm steht da vor der Tür? __________ willst du treffen? _____________ hört ihr immer in der Früh? _______________ sollen wir helfen? _________________ Stümper hat die Übung gemacht? _______________ Hund ist das?
_________ hat den Safe ausgeraubt?______________ Handtasche ist das? __________________Anlass ist das zu verdanken? ____________soll ich denn machen? ________ hat die Antwort darauf?
Lies die Sätze! Ersetze die unterstrichenen Wörter und Wortgruppen durch passende Interrogativpronomen und bilde Fragesätze! Schreibe die Interrogativpronomen grün!
Beispiel: Margrets Handy ist kaputt. p Wessen Handy ist kaputt?
Der Sturm weht stark. ___________________________________________________________________________
Er schließt die Tür. _______________________________________________________________________________
Goethe hat viele berühmte Gedichte verfasst. ___________________________________________________
Wir können Emil vertrauen. ______________________________________________________________________
Mir gehört die gelbe Tasche. ____________________________________________________________________
Mein Freund besucht mich. _____________________________________________________________________
Immer mehr Menschen fahren einen Geländewagen. ____________________________________________
Indefinitpronomen (unbestimmtes Fürwort)
… stehen für Personen, Dinge oder Mengen, die nicht genau bestimmt oder bekannt sind ersetzen ODER begleiten Nomen … drücken allgemeine Aussagen aus … nennen keine konkreten Details
Beispiele:
unbestimmte Personen:
Jemand hat angerufen.
Niemand war da.
unbestimmte Dinge: Ich habe etwas Großartiges gesehen. Ich habe nichts gehört.
unbestimmte Mengen:

Viele Menschen haben geholfen. Wenige kamen zur Party.
ACHTUNG: Manche Indefinitpronomen müssen dekliniert werden!
Beispiele: Jeder Hund ist süß.
Ich finde jeden Hund süß.
10
Setze die Indefinitpronomen passend ein!

_____________ hat das Fenster geöffnet. (eine unbestimmte Person)
Ich habe ____________ im Garten gefunden. (eine unbestimmte Sache)
_____________ möchte heute arbeiten. (keine Person)
Es gibt ________ Möglichkeiten für das Wochenende. (unbestimmte Menge)
_________ haben Spaß gehabt. (Gesamtheit von Personen)
Lies den Text! Markiere alle Indefinitpronomen und schreibe sie auf!
Jemand hat an die Tür geklopft. Niemand öffnete. Ich hörte etwas im Flur. Alles war still. Viele
Menschen waren draußen. Einige warteten ungeduldig. Manche gingen nach Hause. Wenige blieben stehen. Jeder wollte wissen, was los war. Plötzlich sagte jemand, dass nichts passiert sei.
Alle gingen schließlich weg.
Indefinitpronomen:
Bilde mit den Indefinitpronomen von Ü11 eigene Sätze und schreibe sie in dein Heft!
Wortarten – Was ist was? Ordne jedem Wort die passende Wortart zu! Verbinde Wort und Wortart mit einem Lineal!
Wir behandeln…


Sch au s p i e rel )ni
Wir behandeln die Welt, als hätten wir eine zweite im Kofferraum.
Konjunktion unbestimmter Artikel
Pronomen
Präposition Verb
Numerale bestimmter Artikel Nomen
Pronomen (Hilfs)Verb Nomen
Lies die Sätze! Bestimme die Wortarten der markierten Wörter und schreibe sie in die Klammern!
Mara: Wow (_________________), die (____________) Storys (_____________) auf TikTok sind wirklich lustig!
Jonas: Ja, ich (_____________) scrolle (_______________) manchmal stundenlang auf meinem Handy.
Mara: Ist ja auch spannend (_______________), aber man vergisst eben die Zeit.

Jonas: Ja, und (______________) eins (_____________) ist sicher – zu viel Bildschirm tut nicht gut.
Mara: Wir sollten mal wieder etwas gemeinsam unternehmen.
Jonas: Gute Idee – Skaten im (_______________) Park?

Nun geht’s los – Aufgaben für schlaue Köpfe!
Setze Trennstriche! Ordne die Wörter den passenden Wortarten der Tabelle zu und trage sie ein!
inungweinteschlaukrankGewandweilacheinsohnegesterndaslangweiligmanwe lcherhallopfuidennderWallieflachtmeininnebeneineinhalbhurrakaltob jedereinDrittelnirgendwoHauseinehatdiehaha zweiterausoftGeduldzwölfmaligittschlafengelbaufdirsich oderanKammerwennzurzeitrechnenmüde



Kreuze die richtigen Aussagen an!
Indefinitpronomen …
… werden verwendet, wenn man unbestimmte Personen, Dinge oder Mengen nennt.
… werden verwendet, wenn man bestimmte Personen, Dinge oder Mengen nennt.
… stehen für etwas Allgemeines, das nicht genau bestimmt ist.
… stehen für etwas Allgemeines, das genau bestimmt ist.
… nennen konkrete Details.
… nennen keine konkreten Details.
Markiere in jedem Satz das Reflexivpronomen und bestimme es!
Ich freue mich auf die Ferien.
Du ärgerst dich über das schlechte Wetter.
Sie hat sich heute besonders schick gemacht.
Wir entspannen uns nach einem langen Arbeitstag.
Sie entschuldigen sich für die Verspätung.
Ihr kümmert euch um die Gäste.
Du kannst dir einen Moment Ruhe gönnen.
Er hat sich beim Sport verletzt.
Ich kaufe mir ein neues Buch.
Du hast dir eine Pause verdient.
Sie wünscht sich einen schönen Urlaub.
1.P. / Sg. / Akkusativ
Bilde Fragesätze! Ersetze die unterstrichenen Wörter durch Interrogativpronomen!
Sara hat das Fenster geöffnet.
Akash hat etwas gehört.
Ich habe meiner Freundin das Buch gegeben.
Wir haben unseren Trainer gesehen.
Das ist Toms Auto.
Der rote Ball gehört mir.
Das ist ein spannendes Buch.
Ich kann…
…Wörter den passenden Wortarten zuordnen. (1, 2, 3)
…Reflexivpronomen erkennen und bestimmen. (4)
…durch Interrogativpronomen passende Fragesätze bilden. (5)
…Indefinitpronomen erklären. (6)






„It’s A Nerd’s World. Die Brains hinter YouTube, Smartphone, Computer und Co“ von Tobias Schrödel


INHALT:
Weißt du, wie man heute ohne Smartphone oder Internet überhaupt überleben kann?
Der Autor, selbst IT-Experte und Comedy-Hacker, erzählt die Geschichte um die Brains, die mit ihren Programmen und InternetAnwendungen unser aller Leben für immer verändert haben. Nur wer kennt sie? Das soll sich ändern – denn: Ehre, wem Ehre gebührt!


„321 superschlaue Dinge, die du unbedingt wissen musst“ von Mathilda Masters
KOMMENTAR: Diana (14 J.)
Man lernt, man lacht – und man hat immer eine Geschichte auf Lager, um alle um einen herum in Erstaunen zu versetzen.
...oder wusstest du, dass Wombats eckig kacken, Astronauten in Staubsauger pinkeln, Giraffen sich die Ohren selbst auslecken können oder dass es Fische gibt, die auf Bäumen leben?
Meine große Schwester meint sogar: „Ein ideales Buch für den Bücherstapel neben dem Bett – für Groß und Klein!“

„Fake! Die Wahrheit erkennen –im Netz und anderswo“ von Annemarie Bon



INHALT: In der heutigen Zeit sind Fake-News keine Seltenheit. Oft weiß man gar nicht mehr, was man überhaupt noch glauben kann.
In diesem brisanten und unterhaltsamen Buch geht es um Fallen für unser Gehirn, also um moderne Mythen und Tricks der Nachrichtenbetrüger. Im Vordergrund steht dabei stets das logische, klare Denken. Nach der Lektüre weiß man, wie guter Journalismus funktioniert und wie man Diskussionen erfolgreich führt und dumme schnell beendet.












Informiere dich selbstständig zu diesen Büchern im Internet!
Bewerte sie anschließend, indem du Sterne vergibst! Begründe deine Entscheidung in Form eines kurzen schriftlichen Kommentars! = will ich unbedingt lesen = bin daran interessiert
Menschen, die die Welt veränderten
Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene Leistung. Albert Einstein (1879 – 1955)




Blick ins Buch

zeigen, was sie wollen
Blick ins Buch






Ereignisse des Tages Tausend Ideen gewaltiger Sprung



Blick ins Buch







Wen kennst du? Schreibe zu jedem Foto den passenden Namen! TIPP: Falls du dir unsicher bist, schlag im Leseteil auf S. 41 nach!
Greta Thunberg m Martin Luther King m Anne Frank m Mahatma Gandhi m Steve Jobs m
Neil Armstrong m Bertha von Suttner m Malala Yousafzai m Alfred Nobel
Wer googelt am schnellsten? Nutze eine Suchmaschine! Versuche die folgenden Fragen so schnell wie möglich zu beantworten!
1. Zum wievielten Mal jährt sich die Mondlandung dieses Jahr?
2. Wie heißt der Titel von Martin Luther Kings berühmtester Rede aus dem Jahr 1963?

6. Was versuchte Mahatma Gandhi mit dem „Salzmarsch” zu erreichen?
3. Warum gehörte 2018 Greta Thunberg zu den 25 einflussreichsten Teenagern der Welt?
4. Welche Erfindung brachte Alfred Nobel dazu, den Nobelpreis ins Leben zu rufen?
7. Warum musste Malala in einer Fachklinik in Großbritannien behandelt werden?
5. Welche Auszeichnung bekam Bertha von Suttner und was war das Besondere daran?
8. Wo versteckte sich Anne Frank mit ihrer Familie?
9. Führe das Zitat von Steve Jobs zu Ende! Design ist nicht nur, wie es

HB 4: Hör genau! Betrachte die Fotos von S. 87 und ordne die Buchstaben der Zitate den Personen zu!
Tipp: Die Schlagwörter bei den einzelnen Bildern helfen dir bei der Zuordnung. Liegst du richtig, ergeben die Buchstaben ein Lösungswort.
LÖSUNGSWORT: . . . . . . . . .


Höre dir HB4 von S. 88 nochmals an! Wähle ein Zitat, dass dir besonders gefällt und notiere alle Gedanken, die dir dazu in den Sinn kommen, in Form einer Mindmap!

Erstelle einen Steckbrief zur Person, von der dein gewähltes Zitat stammt! Recherchiere dazu im Internet! NAME: M
Ausbildung/Beruf: _________________________________________________________________
besondere Leistungen:
Suche dir eine Partnerin oder einen Partner, die oder der das gleiche Zitat gewählt hat! Vergleicht eure Mindmaps und Steckbriefe! Gestaltet gemeinsam anhand eurer Aufzeichnungen ein Plakat oder erstellt eine kleine Präsentation am PC!

Lies die Adjektive! Schlage unbekannte Wörter im Wörterbuch oder Duden online nach! Schreibe sie mit ihrer Bedeutung in dein Heft! Benenne die erste und die zweite Spalte!
positiv und negativ zuverlässig humorvoll rücksichtsvoll ehrlich fleißig intelligent mitfühlend witzig optimistisch geduldig aufmerksam kommunikativ verständnisvoll motiviert flexibel hilfsbereit kreativ/einfallsreich glücklich
hinterhältig unpünktlich pessimistisch verlogen egoistisch gierig langweilig unzuverlässig unhöflich nachlässig gemein frech faul oberflächlich arrogant rücksichtslos unsicher nervös

schüchtern ehrgeizig mutig sensibel konservativ entspannt ängstlich besorgt spontan ernst gelassen misstrauisch nachdenklich scheu stolz unbekümmert ungeduldig verträumt


Suche in den Spalten mindestens zehn Gegenteilwörter und schreibe sie auf! zuverlässig – unzuverlässig / rücksichtsvoll –…
Suche dir eine Partnerin oder einen Partner! Diktiert euch gegenseitig die Wörter der WortSchatzkiste und korrigiert sie!
Überlege, welche 15 Wörter der Wort-Schatzkiste auf dich passen! Bilde damit Satzgefüge und schreibe sie in dein Heft!

Zur Erinnerung: Satzgefüge bestehen aus einem Haupt- und einem Gliedsatz! Ich ... , weil ich hilfsbereit bin.
Wie geht es dir? Ordne den Gesichtern Adjektive zu, die sie treffend beschreiben!








Spieglein, Spieglein an der Wand – Ein Spiel für die ganze Klasse:




Folgt der Anleitung!
Harry Potter, Pippi Langstrumpf, Elsa, Percy Jackson, Hermine, Bella Swan, …



a) Überlegt euch eine bekannte literarische Figur (z. B. aus einem Buch, Film oder einer Geschichte)!
b) Schreibt eine kurze Beschreibung dieser Person auf ein Blatt!
c) Gebt eure Beschreibung eurer Lehrerin oder eurem Lehrer!
d) Die Lehrerin oder der Lehrer verteilt die Beschreibungen zufällig in der Klasse!
e) Versucht zu erraten, welche Figur beschrieben wurde!
Wer bin ich – Ein Spiel für die ganze Klasse: Folgt der Anleitung!
a) Eine oder einer von euch denkt an eine berühmte Persönlichkeit.
b) Alle anderen stellen nun Fragen, um zu erraten, an welche Person gedacht wird.
ACHTUNG: Die Fragen dürfen nur mit JA oder NEIN beantwortet werden!
Eine Personencharakteristik beschreibt, im Vergleich zur Personenbeschreibung, sowohl die äußeren als auch die inneren Merkmale einer Person und wird verwendet, um Leserinnen und Lesern ein umfassendes Bild der Person zu vermitteln.

Personenbeschreibung
• dient der Wiedererkennung einer Person durch die genaue Beschreibung der äußeren Merkmale (z. B. Steckbrief)
• ist sachlich und zweckbezogen D keine Wertungen vornehmen

Personencharakteristik
• dient der Beschreibung einer literarischen oder echten Person
• das Aussehen steht nicht im Vordergrund
• es geht um Eigenschaften, typische Verhaltensweisen, Vorlieben, Gedanken und Gefühle einer Person

1. Schreibe im Präsens!


2. Hast du einen Ausgangstext, markiere dort die Schlüsselwörter!
3. Gliederung:
EINLEITUNG:
Warum möchtest du über diese Person schreiben? Was verbindet dich mit ihr? D ABSATZ
HAUPTTEIL:
a) Daten/Fakten zur Person: Name, Herkunft, Familie, Freundeskreis, Schule oder Beruf, Sprache, Geschlecht, Alter, Beruf, Hobbys, Lebensumstände D ABSATZ
Führe vom äußeren Erscheinungsbild Schritt für Schritt zum Innenleben der Person hin!
Schreibe sachlich! Im Schlussteil kannst du aber eine Ausnahme machen.
b) Beschreibe das äußere Erscheinungsbild: Aussehen, Körpersprache (Gestik und Mimik), Kleidung. Schildere auch, was an dem Aussehen besonders bemerkenswert war oder ist! D ABSATZ
c) Eigenschaften/Verhalten:
• Wie wirkt die Person auf dich?
• Wie verhält sich die Person in besonderen Situationen?
• Welche Gefühle hat sie? Welche Emotionen zeigt die Person?
• Warum ist die Person sympathisch oder unsympathisch? D ABSATZ
SCHLUSS:
Beende deine Charakteristik, indem du aufzeigst, was dir an dieser Person besonders gefällt/missfällt oder auch, was man von ihr lernen kann!



Lies Julias Personencharakteristik! Kläre unbekannte Wörter mit dem Wörterbuch oder Duden online!

Personencharakteristik: Zeki Müller
Die Person, die ich charakterisieren möchte, ist die Hauptrolle in meinem derzeitigen Lieblingsfilm „Fack Ju Göthe”. Sie wird von dem Schauspieler Elyas M’Barek gespielt.
Zeki Müller ist Mitte dreißig und ein ehemaliger Bankräuber, der sich als Lehrer ausgibt. Er ist Single und trinkt und raucht viel. Zeki ist 1,75 m groß und schlank. Er hat braunes, kurzes Haar und braune Augen. Am liebsten trägt er Jeans, T-Shirts und eine Lederjacke. Damit wirkt er sehr cool und jugendlich. Zeki verwendet viele Schimpfwörter und irritiert so nicht nur seine Klasse.
Als Lehrer zeigt er wenig Manieren und Anstand. Sein rüpelhaftes Auftreten resultiert aus einem übersteigerten Selbstbewusstsein. Rücksichtslos verfolgt er sein einziges Ziel und zwar, an sein vergrabenes Geld zu kommen. Weil er oft von seinen Schülerinnen und Schülern genervt ist, wird er schnell aggressiv und droht ihnen sogar mit Gewalt. Am Unterricht ist er desinteressiert, daher stellt er die Klasse viel lieber mit dem Fernseher ruhig. Sarkastisch und zynisch beantwortet er all ihre Fragen.
Im Laufe der Zeit kann die neue Umgebung seinen Charakter jedoch positiv verändern: Herr Müller wirkt viel mehr interessiert am Unterricht und an seinen Mitmenschen. So verbessert er die grammatikalischen Fehler anderer und wird immer ehrgeiziger. Er liest sogar mit seiner Klasse ein Stück von Schiller. Ihm wird bewusst, dass seine Schülerinnen und Schüler ihn brauchen. Mit der Zeit wachsen ihm alle am Goethe-Gymnasium ans Herz.
So wandelt sich der einst gewaltbereite, egoistische Kriminelle zu einem fürsorglichen Lehrer, der nicht nur sein eigenes Wohl vor Augen hat, sondern auch das seiner Schülerinnen, Schüler, Kolleginnen und Kollegen. Weil Zeki die Anerkennung in der Schule findet, wird ihm klar, dass Geld nicht alles ist.
2
Suche im Text folgende Punkte und notiere sie!

Name, Alter:
Optisches Erscheinungsbild:
Lebensumstände:
Einstellungen:
Verhalten:
Veränderungen im Laufe der Handlung:
Wenn du Personen beschreibst, zeige mit Beispielen, wie sich ihre Eigenschaften oder Gefühle im Verhalten, in der Sprache oder in ihren Handlungen ausdrücken.
Formuliere die folgenden Sätze besser und schreibe sie auf! Verwende dazu die vorgegebenen Wörter und Wortgruppen! Du kannst auch mehrere Sätze schreiben.
bewundere M respektiere M verbindet mich M inspiriert mich M beeindruckt mich M hilfsbereit M verlässlich M ehrlich M verständnisvoll M aufmerksam M seit meiner Kindheit M aus der Schule M von der Arbeit M aus meiner Familie M schon viele Jahre M erst seit kurzem

NOCH ZU ALLGEMEIN

Ich schreibe über eine Person, die ich mag.
Diese Person ist mir wichtig, weil sie nett ist.
Ich kenne diese Person schon länger.
TREFFENDER FORMULIERT
Ich schreibe über eine Person, die mich mit ihrer Stärke und Geduld beeindruckt.
groß M kräftig M sportlich M gepflegt M auffällig M elegant M farbenfroh M geschmackvoll M schlicht M modern M freundlicher Blick M wache Augen M ruhiger Gesichtsausdruck M vertrauenerweckend

NOCH ZU ALLGEMEIN

Er sieht ganz normal aus.
Sie trägt oft bunte Sachen. Er schaut nett aus.
TREFFENDER FORMULIERT
Er ist groß und kräftig gebaut und trägt meist sportliche Kleidung.
Setze passende Wörter ein, damit der Text anschaulicher und genauer klingt!
besonnen M herzlich M engagiert M entschlossen M ruhig M einfühlsam M liebevoll M selbstbewusst M teamfähig M geduldig

Die Person wirkt auf andere sehr __________, weil sie immer __________ grüßt und lächelt.
In schwierigen Situationen bleibt sie __________ und verliert nie den Überblick.
Wenn jemand Hilfe braucht, zeigt sie sich sofort __________ und unterstützt, wo sie kann.
Er handelt oft __________, ohne lange zu zögern, weil er anderen helfen will.
Sie hört aufmerksam zu und reagiert __________, wenn jemand Probleme hat.
In Gruppen verhält er sich __________ und sorgt dafür, dass niemand ausgeschlossen wird.
Auch wenn sie wütend wird, bleibt sie __________ und denkt nach, bevor sie etwas sagt.
Er wirkt manchmal ernst, aber eigentlich ist er sehr __________ und interessiert sich für andere.
Sie zeigt ihre __________ Art, indem sie sich für Schwächere einsetzt.
Bildet Vierergruppen und spielt gemeinsam das folgende Spiel! Lest eure Sätze im Anschluss der Klasse vor und überlegt gemeinsam, ob sie noch besser formuliert werden könnten!

SATZWANDERUNG
• Einigt euch auf einen der zur Auswahl stehenden Ausgangssätze!
• Person A schreibt diesen Satz auf ein Blatt und gibt das Blatt an Person B weiter.
• Person B erweitert diesen Satz um ein Wort oder eine Wortgruppe und gibt das Blatt an Person C weiter.
• Person C erweitert den Satz wieder um ein Wort oder eine Wortgruppe und gibt das Blatt an Person D weiter.
• Person D beendet den Satz und gibt ihn wieder zu Person A.
• Person A liest den Satz vor.
• Sind nicht alle mit dem Satz zufrieden, kann gemeinsam noch eine bessere Formulierung verfasst werden.
• Der nächste Ausgangssatz wird ausgesucht und diesmal beginnt Person B.

Ausgangssätze
Er ist nett. Sie hilft anderen. Er ist ruhig. Sie macht das Richtige.
Überlege dir eine Person, über die du eine Charakterisierung schreiben möchtest! Schreibe deine Ideen und Stichworte auf den Stichwortzettel!

Name, Alter:

Optisches Erscheinungsbild:
Lebensumstände:
Einstellungen:
Verhalten:
Veränderungen im Laufe der Handlung:
Verfasse anhand deines Stichwortzettels eine Personencharakteristik! Beachte dabei das Rezept Personencharakteristik von S. 92 und verwende Satzanfänge von S. 97!
Die folgenden Satzanfänge helfen dir dabei, deinen Text abwechslungsreicher zu gestalten.
• In der folgenden Charakterisierung geht es um …
• Die Person, die ich beschreibe, heißt …
• In der Geschichte [Titel] spielt … eine wichtige Rolle.
• Ich habe mich entschieden, … zu charakterisieren, weil …
• Diese Person fällt besonders auf durch …
• Im Text erfährt man viel über …



• Die Hauptfigur … wird im Laufe der Geschichte genau beschrieben.
• Im Mittelpunkt dieser Charakterisierung steht …
• Zu Beginn möchte ich kurz vorstellen, wer … ist.
• Die folgende Beschreibung zeigt, welche Eigenschaften … hat.
• Zuerst fällt auf, dass …
• Besonders typisch für … ist …
• Man erkennt ihre/seine Art daran, dass …
• Ein wichtiges Merkmal dieser Person ist …
• Ihr/Sein Verhalten zeigt, dass …
• Außerdem merkt man, dass …
• Im Umgang mit anderen wirkt sie/er …
• Im Verlauf der Geschichte verändert sich …, weil …
• Auch an ihren/seinen Handlungen sieht man, dass …
• Insgesamt lässt sich sagen, dass … sehr … ist.
• Man kann erkennen, dass … oft so handelt, weil …


Schluss
• Zusammenfassend kann man sagen, dass …
• Am Ende zeigt sich deutlich, dass …
• Insgesamt wirkt die Person auf mich …
• Ihr/Sein Verhalten gegenüber anderen zeigt, dass …
• Wenn man ihr/ihm genauer zuhört, merkt man …
• In bestimmten Situationen reagiert … besonders …
• Ihre/Seine Art zu sprechen verrät, dass …
• Man bekommt den Eindruck, dass …
• Im Vergleich zu anderen Personen wirkt … eher …
• An kleinen Details wird deutlich, dass …
• Ihre/Seine Gedanken zeigen, wie … sie/er wirklich ist.
• Durch ihre/seine Handlungen kann man schließen, dass …

• Ich finde, dass … eine interessante oder besondere Figur ist, weil …
• Ihre/Seine Entwicklung zeigt, dass …
• Abschließend lässt sich feststellen, dass …
• Die Figur macht deutlich, wie wichtig … ist.
• Ich würde … als … beschreiben.
• Rückblickend erkennt man, dass …
• Daher bleibt … als … in Erinnerung.

Wähle eines der auf S. 71 vorgeschlagenen KI-Tools, gib deine Stichwörter von S. 96/ Ü6 ein und lasse die KI eine Personencharakteristik dazu schreiben! ACHTUNG: Je genauer deine Eingaben in Hinblick darauf, wie der Text sein sollte, sind, desto besser ist das Ergebnis ! „M7 gute Prompts schreiben“ von S. 72 hilft dir dabei!
Prüfe den KI-Text kritisch! Lies die von der KI erstellte Personencharakteristik genau durch und überprüfe sie! Markiere Stellen, die du verbessern würdest!

• Sind alle wichtigen Informationen aus deinen Stichwörtern enthalten?
• Hat die KI etwas ergänzt, das gar nicht im Ausgangstext steht?
• Gibt es unpassende Formulierungen oder Wiederholungen?
• Ist der Text klar gegliedert (Einleitung – Hauptteil – Schluss)?
• Passt der Text zu den Merkmalen einer Personencharakteristik?
a) Vergleiche deinen selbstverfassten Text mit dem verbesserten Text der KI! Notiere die Unterschiede in deinem Heft!
b) Lies den KI-erstellten Text nochmals genau durch! Unterstreiche Stellen, die sehr allgemein oder „leer“ wirken (z.B. könnten auch zu jeder anderen Person passen)! Markiere Stellen, die nicht zu deiner Figur passen oder im Text nicht belegt sind! Schreibe auf, an welchen Stellen und woran man erkennt, dass die KI die Figur nicht „wirklich versteht“, sondern nur Muster verwendet!
Verfasse nun deine eigene überarbeitete Personencharakteristik! Nutze dabei deine ursprünglichen Stichwörter und die Ergebnisse deiner Überprüfung des KI-Textes! Übernimm keine Sätze der KI unverändert, sondern formuliere sie in deinen eigenen Worten!
Es ist gut, wenn du deine Texte von einer KI verbessern lässt.
Wichtig ist, dass du sie danach selbst umformulierst – so lernst du dazu und machst den Text zu deinem eigenen.
Mit der Zeit wirst du so immer besser im Schreiben und Formulieren.

Fülle die Tabelle aus und erstelle deine Checkliste! Überprüfe die Charakteristik von S. 98! Kreuze an, was erfüllt wurde!

Checkliste-Personencharakteristik
Zeitform: _____________________
_____________________________ im Ausgangstext markiert
Gliederung in ______________________, ____________________, _____________________
Text durch ______________________ strukturiert
EINLEITUNG: __________________________________________________________________
HAUPTTEIL: ___________________________________________________________________
SCHLUSS: ____________________________________________________________________
Schreibstil: ___________________________________________________________________
abwechslungsreiche __________________________ (gelungene Überleitungen)
Aufsatz 3-mal gelesen: Inhalt, Rechtschreibung und Grammatik ______________________ verwendet
Suche dir eine Partnerin oder einen Partner und schreibe eine Charakterisierung über sie oder ihn ins Heft! Vergiss nicht, einen Stichwortzettel zu schreiben! Beachte dabei das Rezept Personencharakteristik von S. 92 und verwende Satzanfänge von S. 95! Korrigiere anhand der Checkliste von S. 99!
Tausche im Anschluss mit deiner Partnerin oder deinem Partner das Heft! Lies die über dich verfasste Charakterisierung und korrigiere sie anhand der Checkliste von S. 99!







Starke Persönlichkeiten – kurz vorgestellt
Lies die folgenden Kurzbeschreibungen starker Persönlichkeiten!

Stephen Hawking war ein britischer Physiker, der trotz einer schweren Krankheit Großes leistete. In seinem Rollstuhl, mit Computerstimme, wurde er zu einem der bekanntesten Wissenschaftler der Welt. Eigenschaften wie Intelligenz, Humor und Durchhaltevermögen zeichneten ihn aus. Sein Verhalten zeigte, dass geistige Stärke wichtiger ist als körperliche Grenzen. Er forschte bis zuletzt über das Universum und inspirierte Millionen Menschen weltweit.


Jane Goodall
Jane Goodall war eine britische Forscherin mit sanfter Stimme und wachen Augen. Sie wurde durch ihre Arbeit mit Schimpansen in Afrika bekannt. Eigenschaften wie Geduld, Einfühlungsvermögen und Ausdauer prägten ihr Verhalten. Sie beobachtete Tiere jahrelang, ohne sie zu stören, und entdeckte dabei ihr soziales Verhalten. Sie reiste bis zuletzt um die Welt, um für Umwelt- und Tierschutz zu werben. Ihr Leben zeigt, dass Wissen und Mitgefühl gemeinsam stark machen.


Barack Obama war der erste afroamerikanische Präsident der USA. Er wirkt sportlich, lächelt oft und strahlt Ruhe und Gelassenheit aus. Seine wichtigsten Eigenschaften sind Offenheit, Humor und Verantwortungsbewusstsein. Obama gilt als guter Zuhörer, der Menschen mit seinen Reden motiviert. In seiner Amtszeit setzte er sich für Gerechtigkeit, Bildung und Zusammenhalt ein. Auch nach seiner Präsidentschaft engagiert er sich mit seiner Frau Michelle in Stiftungen für Jugendliche. Sein Verhalten zeigt, dass Führung auf Respekt und Vertrauen basieren kann.

Frida Kahlo war eine mexikanische Malerin mit starkem Ausdruck und buntem Kleidungsstil. Sie malte ihr eigenes Leben –voller Schmerz, Liebe und Stolz. Mut, Kreativität und Selbstbewusstsein bestimmten ihr Handeln. Trotz schwerer Krankheit blieb sie aktiv und schuf Kunst, die Identität und Emotionen verbindet. Ihr Verhalten zeigt, dass man aus Leid Stärke gewinnen kann. Frida Kahlo gilt bis heute als Symbol für Selbstbestimmung und künstlerische Freiheit.
Ordne die Wortgruppen den passenden Persönlichkeiten zu! TIPP: Wenn du dir unsicher bist, lies die Kurzbeschreibungen von S. 100/ Ü15 nochmals!
stark und selbstbewusst
geistige Stärke trotz Krankheit
Symbol für Selbstbestimmung und Freiheit
trotz Krankheit aktiv und kreativ
Geduld und Einfühlungsvermögen Forschung über das Universum ruhig und respektvoll führen
setzt sich für Gerechtigkeit ein
guter Zuhörer mit Humor
Einsatz für Tiere und Natur
Mut zu Veränderung und Zusammenhalt jahrelange Beobachtung von Schimpansen
Wille und Durchhaltevermögen
berühmter Physiker mit Humor
Kahlo

Stephen Hawkins

Jane Goodall



Barack Obama
friedliche Botschafterin für Umweltschutz
ausdrucksvolle, farbenfrohe Kunst

Entscheide dich für eine der, auf S.100/ Ü15, vorgestellten Persönlichkeiten und recherchiere über diese Person! Schreibe eine Charakterisierung über sie oder ihn ins Heft! Vergiss nicht, einen Stichwortzettel zu schreiben und Quellen anzugeben! Beachte dabei das Rezept Personencharakteristik von S. 92 und verwende Satzanfänge von S. 97! Korrigiere anhand der Checkliste von S. 99!
Wähle eines der auf S. 71 vorgeschlagenen KI-Tools, gib deinen selbstverfassten Text in den Prompt ein und frage nach einer Verbesserung deines Textes!
ACHTUNG: Je genauer deine Eingaben in Hinblick darauf, wie der Text sein sollte, sind, desto besser ist das Ergebnis! „M7 gute Prompts schreiben“ von S. 72 hilft dir dabei!
Vergleiche den KI-Text mit deinen eigenen Notizen und deinem Wissen aus dem Unterricht! Markiere alle Aussagen, die dir zweifelhaft erscheinen und die du mit einer seriösen Quelle überprüfen möchtest! Erstelle eine Liste, in der du aufzeigst, was die KI an der Person richtig erfasst hat und wo Fehler und Vereinfachungen gemacht wurden!




Verfasse deinen Text nun nochmals! Baue Vorschläge der KI ein, aber übernimm Sätze nicht 1:1, sondern formuliere sie um oder neu!
Bildet Vierergruppen! Jedes Mitglied der Gruppe bekommt eine Wörterspalte der Wort-Schatzkiste zugeteilt und erstellt zu jedem Wort der Spalte eine kleines Info-Blatt oder eine Info-Karte (A6 Format)! Vergleicht eure Informationen mit denen der anderen Gruppen!
Hängt eure Kärtchen oder Blätter an die Wand und erstellt so ein kleines Wand-Wörterbuch!
akribisch ambitioniert apathisch arrogant autoritär besserwisserisch bieder bodenständig chaotisch charismatisch couragiert desinteressiert destruktiv diffus diskret
distanzlos diszipliniert dominant dynamisch egoistisch einfältig eitel eloquent emphatisch engagiert engstirnig euphorisch extravagant extrovertiert exzentrisch
forsch frustriert gehässig gehemmt geradlinig glamourös grantig gutgläubig habgierig harmonisch hektisch heuchlerisch hitzköpfig hochnäsig idealistisch ignorant impulsiv intellektuell introvertiert ironisch jähzornig jovial kapriziös kauzig kleinkariert kollegial konsequent kühn


Wort: extravagant
Bedeutung: auffallend, außergewöhnlich
Beispielsatz: Sie trägt extravagante Kleidung mit vielen Mustern.
Synonym: auffällig
Gegenteil: schlicht

Diktiert euch mit einer Partnerin oder einem Partner gegenseitig die Wörter der Wort-Schatzkiste! Korrigiert sie im Anschluss!
Synonym, das: Wort mit gleicher oder ähnlicher Bedeutung, sinnverwandt





Ordne den Wörtern der Wort-Schatzkiste, durch Verbinden, die passenden Bedeutungen zu! Schlag im Wörterbuch oder Duden online nach, wenn du dir unsicher bist!
Wort Mögliche Bedeutungen akribisch energisch, aktiv, beweglich ambitioniert tatkräftig, mit vollem Einsatz arrogant bestimmend, sich durchsetzend autoritär spontan, unüberlegt handelnd chaotisch ehrgeizig, zielstrebig charismatisch pflichtbewusst, beherrscht diskret zielstrebig, folgerichtig diszipliniert überheblich, sich für besser haltend dominant mutig, risikobereit dynamisch unauffällig, verschwiegen eloquent besonders ausdrucksstark und überzeugend engagiert streng, auf Macht bedacht impulsiv sehr genau, sorgfältig introvertiert sprachgewandt konsequent unordentlich, planlos kühn still, zurückhaltend
Wähle passende Wörter und schreibe sie in die Lücken!
apathisch M besserwisserisch M bieder M bodenständig M couragiert M desinteressiert M destruktiv M egoistisch M euphorisch M forsch M frustriert M gehässig M grantig M hektisch M heuchlerisch M jähzornig

Sie reagierte völlig __________, als sie die schlechte Nachricht hörte.

Er half mutig – wirklich __________!
Ihre Antwort war __________ und verletzte alle.
Er ist ein sehr __________ Mensch, der seine Herkunft nicht vergisst.
Nach dem Streit war sie tagelang __________.
Sie redete so __________, dass keiner etwas dagegen sagen konnte.
Bei Prüfungen wird er leicht __________ und kann sich kaum konzentrieren.
Obwohl er viel Erfolg hat, bleibt er __________ und freundlich.
Ihr Verhalten war __________ – sie tat nur so, als wäre sie nett.
Nach der gelungenen Aufführung war die ganze Gruppe __________.
Lies den Artikel aus planet wissen.de!


Einen berühmteren Wissenschaftler gibt es nicht: Albert Einstein war das Genie der Wissenschaft schlechthin. Einstein war zielstrebig und hatte nur seine Wissenschaft im Kopf – zu Lasten seiner Freundschaften, Ehefrauen und Kinder. Doch das machte nur einen Teil seiner Persönlichkeit aus.


Das einsame Genie der Wissenschaft
Für Einstein, der ab den 1930er-Jahren ein Medienstar, eine richtige Kultfigur war, stellte seine Beliebtheit selbst ein Rätsel dar. Er gestand einmal, auch er frage sich: Woher kommt es, dass mich niemand versteht und doch jeder mag? Nur wenige Kolleginnen und Kollegen konnten mit seinen Ideen Schritt halten. Damit teilte Einstein das Schicksal vieler Genies – die Einsamkeit. Er nannte sich selbst fast spöttisch einen „Einspänner ”. Einstein suchte die Einsamkeit und Stille, um seinen Gedanken und Tagträumen nachhängen zu können. Zur Sicherheit nahm er dabei immer ein Notizbuch mit, damit nur ja nichts von den Einfällen verloren ginge.
Dabei war er gerne unter Leuten. Er pflegte seine Freundschaften und korrespondierte viel. Im Gespräch suchte er witzige Pointen. Er kannte seine Wirkung auf Menschen. Wie aber hatte alles begonnen? Wie sah Einsteins Leben aus, bevor er so berühmt wurde?
Kindheit und Schule
Albert Einstein wurde am 14. März 1879 in Ulm (Deutschland) geboren. Er war der Sohn von Hermann und Pauline Einstein. Seine Familie war jüdischer Herkunft und lebte seit Generationen in Deutschland. Einsteins Mutter war gebildet und spielte Klavier – das musikalische Talent hatte der Sohn von ihr – der Vater hingegen war Kaufmann. Die Eltern erzogen Einstein und seine jüngere Schwester Maja frei und alles andere als autoritär.
Einstein war kein schlechter Schüler – anders als viele vermuten. In der Volksschule war er der Beste seiner Klasse. Im Gymnasium, das er in München besuchte, war er zwar ein Außenseiter, hatte aber gute bis sehr gute Noten. Doch musste er auch im Gymnasium den um sich greifenden Antisemitismus am eigenen Leib verspüren. So beschimpfte ihn sein damaliger Klassenlehrer wüst: Aus ihm werde nie etwas werden und er solle die Schule verlassen.
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
Genie: Mensch mit einer überragenden Begabung
korrespondieren: mit jemandem im Briefwechsel stehen
Pointe: überraschender Schluss
Antisemitismus: Abneigung oder Feindschaft gegenüber Juden
Abitur: Matura in Deutschland
promovieren: nach Abschluss eines Studiums, durch Schreiben einer Doktorarbeit einen Doktortitel erwerben
Nobelpreis: von dem schwedischen Chemiker und Industriellen Alfred Nobel (1833 –1896) gestifteter, jährlich für hervorragende kulturelle und wissenschaftliche Leistungen verliehener Geldpreis

Der 15-jährige Einstein folgte der Aufforderung und machte sein Abitur dann später in der Schweiz.
Einsteins Ziel war es, Physikprofessor zu werden. Deshalb studierte er an der Technischen Hochschule in Zürich Physik. 1906 promovierte er und 1914 wurde er in Deutschland Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften. Dies war der vorläufige Höhepunkt seiner Karriere. Geige spielen, Hausmusik, Bücher lesen und Geschicklichkeitsspiele – damit verbrachte das Genie der Naturwissenschaft seine freie Zeit. So erholte er sich, hatte damit Zeit für seine Tagträume und Konzentrationsspiele. Er war gern in der Natur, liebte das Segeln und war alles andere als ein langweiliger Stubenhocker.
Im November 1922 erreichte Einstein unerwartet auf einer Reise in Japan die Nachricht vom Nobelpreis für Physik. Er erhielt den Preis für seine Arbeit am „Lichtelektrischen Effekt”. Einstein hatte es verstanden zu erklären, warum Licht einen Strom zu erzeugen vermag, wenn es auf eine leitende Platte fällt. Heute ist dieser Effekt Grundlage für Lichtschranken und nicht zuletzt für den Laser. Und der steckt in jedem CD- und DVD-Player.




Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland musste Albert Einstein vor der zunehmenden Judenfeindlichkeit in die USA flüchten. Als Begründer der „Relativitätstheorie” wurde er jedoch weltberühmt. Einsteins Werke führten zu einer Revolution der Physik. Die spezielle und die allgemeine Relativitätstheorie gehören bis heute zu den Grundpfeilern der modernen Physik. (bearbeitet nach: www.planetwissen.de)




Schreibe eine Charakterisierung über Albert Einstein in dein Heft! Vergiss nicht, einen Stichwortzettel zu schreiben und Quellen anzugeben! Beachte dabei das Rezept Personencharakteristik von S. 92 und verwende Satzanfänge von S. 97! Korrigiere anhand der Checkliste von S. 99!
Wähle eines der auf S.71 vorgeschlagenen KI-Tools und gib folgenden Prompt ein: „Charakterisiere Albert Einstein in ca. 150 Wörtern, einfach erklärt für Jugendliche.“ Vergleiche den KI-Text mit dem Artikel im Buch und deiner eigenen Charakteristik und mache dir Notizen zu folgenden Fragen: Welche Eigenschaften nennt die KI auch? Welche wichtigen Aspekte aus dem Buch fehlen im KI-Text? Wo bringt die KI neue Informationen, die nicht im Artikel stehen? Notiere zu jeder Information: „im Artikel bestätigt“, muss ich recherchieren“ oder „passt nicht zu den Informationen im Buch“!
Verfasse deinen Text nun nochmals! Baue Vorschläge der KI ein, aber übernimm Sätze nicht 1:1, sondern formuliere sie um oder neu!
Suche dir eine Partnerin oder einen Partner! Tauscht eure Hefte und korrigiert eure Texte gegenseitig anhand der Checkliste von S. 99!
Sowohl Gliedsätze als auch Attributsätze gehören zur Gruppe der Nebensätze
Nebensätze können nicht für sich alleine stehen und werden meist mit einer Konjunktion oder einem Relativpronomen eingeleitet.
Ein Gliedsatz
… ist ein Nebensatz, der im Hauptsatz die Funktion eines Satzglieds übernimmt
… kann das Subjekt, ein Objekt oder eine Adverbialbestimmung (z. B. Zeit, Ort, Art, Grund …) ersetzen.
… wird meist mit einer Konjunktion (z. B., dass, weil, wenn …) eingeleitet und das Verb steht meistens am Ende
Ein Attributsatz
ACHTUNG: Bei einem Satzgefüge werden Hauptund Gliedsatz immer mit einem Beistrich voneinander getrennt.

… ist ein Nebensatz, der ein Nomen im Hauptsatz näher beschreibt oder genauer bestimmt.
… steht innerhalb eines Satzglieds
… wird meist mit einem Relativpronomen (z. B. der, die, das, welcher …) eingeleitet und das Verb steht meistens am Ende.
Ausnahme, bei der das Verb nicht am Satzende steht:
Dreigliedrige Verbgruppe (Hilfsverb + Modalverb + Infinitiv)
Kommen ein Modalverb ODER die Verben „lassen, sehen, hören, helfen, heißen“ gemeinsam mit einem Hilfsverb (haben / werden) vor, steht das Hilfsverb vor den beiden Infinitiven.
Gliedsatz:
• Ich weiß, dass er das hat machen dürfen.
• Sie meinte, dass er das hätte sagen können
Attributsatz:
• Das ist der Schüler, der das hat lösen müssen
• Das Buch, das wir haben lesen dürfen, war spannend.

Definition Fragewort Konjunktion Beispiel
… übernimmt im Hauptsatz die Funktion des Subjekts.
Wer? Was? dass, ob, wer, was, wie
OBJEKTSATZ
• Dass er zu spät kam, ärgert mich.
D Was ärgert mich? – Dass er zu spät kam.
• Ob sie recht hat, ist unklar.
D Was ist unklar? – Ob sie recht hat.
Definition Fragewort Konjunktion Beispiel
… ersetzt ein Objekt des Hauptsatzes. (Genetiv, Dativ, Akkusativ)
2
Wessen?
Wem?
Wen oder was?
dass, ob • Ich bin mir sicher, dass sie die Wahrheit sagt
D Ich bin mir wessen sicher? –
Dass sie die Wahrheit sagt.
• Ich glaube dir, dass du ehrlich bist
D Ich glaube wem? – Dir.
• Ich weiß, dass du recht hast.
D Ich weiß was? – Dass du recht hast
Unterstreiche zuerst den Gliedsatz/die Infinitivgruppe! Wähle aus, welches Satzglied dadurch ersetzt wurde!
Wer in der Schule fleißig ist, schreibt gute Noten.
Subjekt Genitivobjekt Dativobjekt Akkusativobjekt Einmal zu fliegen, ist mein größter Wunsch.
Subjekt Genitivobjekt Dativobjekt Akkusativobjekt
Ich wollte, dass er geht.
Subjekt Genitivobjekt
Dativobjekt Akkusativobjekt Man dankt dem, der geholfen hat.
Subjekt Genitivobjekt Dativobjekt Akkusativobjekt
Erweitere die markierten Wortgruppen zu Subjekt- oder Objektsätzen! Bestimme, um welchen Gliedsatz es sich handelt! Tipp: Achte auf Konjunktion und Beistrichsetzung!
Beispiel: Meine Hilfe ist selbstverständlich. Subjektsatz Objektsatz

Es ist selbstverständlich, dass ich helfe.
Mein dummes Verhalten tut mir leid. Subjektsatz Objektsatz

Ich wünsche mir sein Bleiben. Subjektsatz Objektsatz
Sein Zuspätkommen ist ein Problem. Subjektsatz Objektsatz
Ich erwarte das Scheitern der Verhandlungen. Subjektsatz Objektsatz
Definition
… gibt an, wann, seit wann, wie lange oder bis wann etwas geschieht.
Fragewort Konjunktion Beispiel
Wann? Seit wann? Wie lange? Bis wann?
als, während, bis, bevor, nachdem, wenn, sobald, seit, ehe
• Ich rufe dich an, wenn ich zu Hause bin
D Wann rufe ich dich an? – Wenn ich zu Hause bin.
• Nachdem der Unterricht geendet hatte, gingen alle nach Hause.
D Wann gingen alle nach Hause? –Nachdem der Unterricht geendet hatte
LOKALSATZ (LO-Satz)
Definition Fragewort Konjunktion Beispiel
… beschreibt, wo, wohin oder woher etwas geschieht.
Wo? Wohin? Woher?
Definition
… drückt aus, wie oder auf welche Weise etwas geschieht.
Definition
… gibt den Grund oder die Ursache für eine Handlung an.
wo, wohin, woher
• Bleib da, wo es ruhig ist.
D Wo soll ich bleiben? – Wo es ruhig ist.
• Geh dorthin, wo du dich wohlfühlst.
D Wohin soll ich gehen? – Wo du dich wohlfühlst.
Fragewort Konjunktion Beispiel
Wie? Auf welche Weise? indem, dadurch dass, ohne dass, als ob, wie wenn
• Er löst die Aufgabe, indem er ruhig nachdenkt.
D Wie löst er die Aufgabe? – Indem er ruhig nachdenkt.
• Sie benimmt sich, als ob sie alles wüsste.
D Wie benimmt sie sich? – Als ob sie alles wüsste.
KAUSALSATZ (KO-Satz)
Fragewort Konjunktion Beispiel
Warum? Weshalb? Wieso?
weil, da, zumal
• Ich bleibe zu Hause, weil ich krank bin.
D Warum bleibe ich zu Hause? – Weil ich krank bin
• Da es regnet, fällt das Training aus.
D Warum fällt das Training aus? – Da es regnet

Kreuze an, um welchen Adverbialsatz es sich handelt!
Da er krank war, blieb er zuhause.
Indem er täglich lernt, bereitet er sich auf den Test vor.
Wo wir hinfahren, wird es kalt sein.
Bevor wir heiraten, müssen wir uns verloben.
Er bereitet sich auf die Prüfung vor, indem er viel schläft.
Nachdem er sie verließ, machte sie eine Weltreise.
Ich putze mir die Zähne, bevor ich schlafen gehe.
Sie verdunkelt den Raum, indem sie die Vorhänge zuzieht.
Weil er sie liebte, machte er alles für sie.
Der Saal musste gesperrt werden, weil er überfüllt war.
Seit wir aus dem Urlaub zurück sind, scheint die Sonne.
Strom wird gewonnen, indem die Kraft des Wassers genutzt wird.
Es gelingt ihm alles, weil er fest daran glaubt.
Er wurde angeklagt, weil er eine Bank überfallen hatte. Sie segeln dorthin zurück, woher sie gekommen sind.
Weil die Piloten streiken, versäumen wir den Flug.
Bilde mit den markierten Objekten Adverbialsätze! Schreibe sie in dein Heft und bestimme sie!
KO-Satz
Beispiel: Er traute sich vor Angst nicht in das Flugzeug. p Weil er Angst hatte, traute er sich nicht in das Flugzeug.
Mit dem Herunterlassen der Jalousien verdunkelt sie den Raum. m Beim Ertönen der Klingel fängt der Hund zu sabbern an. m Im Halteverbot darf man nicht stehen bleiben. m Aufgrund des starken Windes konnten wir nicht surfen. m Zu Beginn des Unwetters suchten wir Schutz in einer Hütte. m Durch langes Schlafen sind wir ausgeruht. m Wir warten an unserem üblichen Treffpunkt auf dich. m Aufgrund einer Erkältung konnte sie nicht mitmachen.
5


Forme die markierten Sätze in Attributsätze um! Schreibe sie in dein Heft!
Beispiel: Da ist der Mann. Ich habe ihn gesehen. p Da ist der Mann, den ich gesehen habe.
Österreich ist ein Land. In dem Land kann man gut leben. Melli hat einen Dackel. Er hat kurze Beine. Er hat viele Fehler im Test. Über diese ärgert er sich sehr. Das ist ein Haus. Das Haus haben schon meine Großeltern gebaut. Die Schule wurde neu renoviert. Sie ist über 100 Jahre alt. Ich bin aus Linz. Dort gehe ich auch zur Schule.

Kurze Beine?
Attributsätze
Definition
… beschreibt ein Nomen oder Pronomen näher.
RELATIVSATZ
Fragewort Konjunktion Beispiel
welches? was für ein? mit dem, über den, bei dem …
• Das ist das Buch, das ich gerade lese.
D Welches Buch? D das, das ich gerade lese
• Das Buch, mit dem ich gelernt habe, liegt auf dem Tisch.
D Was für ein Buch? D das, mit dem ich gelernt habe.
Lies die folgenden Sätze und frage nach dem Attributsatz! Markiere ihn und schreibe die jeweils passende Frage auf!
Der Junge, der im Park spielt, hat seinen Ball verloren.
D Frage: ____________________________________________________________________________
Ich besuche das Museum, das gestern eröffnet wurde.
D Frage: ____________________________________________________________________________
Das Buch, in dem viele spannende Geschichten stehen, hat mir meine Oma geschenkt.
D Frage: ____________________________________________________________________________
Der Lehrer, mit dem wir oft lachen, ist sehr beliebt.
D Frage: ____________________________________________________________________________
Die Blume, die auf der Fensterbank steht, braucht Wasser.
D Frage: ____________________________________________________________________________
Ich habe den Film gesehen, über den du gesprochen hast.
D Frage: ____________________________________________________________________________
Schreibe einen Stichwortzettel für eine Charakteristik einer Person deiner Wahl!

Verfasse anhand deines Stichwortzettels von Ü1 eine Personencharakteristik!
Kreuze den jeweils passenden Gliedsatz an!
Du erinnerst ihn daran, dass er helfen wollte.
Alle wissen, dass Willi Recht hat.
Dass du ständig tratschst, stört den Unterricht.
Die Lehrerin glaubt fest daran, dass ihre Schülerinnen und Schüler sehr viel können.
Ich weiß nicht, wie die Ergebnisse ausfallen werden.
Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.
Es ist allen bekannt, dass Nora Schokolade liebt.
Ich sehe, dass du geübt hast.
Die 4D hofft, dass der Test nicht zu schwer wird.
Er dankt nur, wem er zu Dank verpflichtet ist.
Wer zuerst lacht, hat das Spiel verloren.
Bestimme die Adverbialsätze!
Die Sonne geht dort auf, wo Osten ist.
Während er die Hausaufgabe schrieb, dachte er nur an sein Fußballtraining.
Er versucht den Zug zu erreichen, indem er rennt.
Weil es zu windig war, konnten wir nicht ins Meer.
Lena geht zur U-Bahn, wo ihre Freunde auf sie warten.
Sie erreicht das Geschäft, nachdem sie die Adresse gegoogelt hat.
Subjektsatz Objektsatz
WORT-SCHATZKISTE für Profis 1 – Entschlüssle die Erklärung!
leger lethargisch liberal loyal manipulativ mondän naiv niveaulos passiv
lsäsig anriebtlsos ofefn teru bleuseinsfdne egalent läuchtlgeibig pmtiiriv tlosnaheimsl

WORT-SCHATZKISTE für Profis 2 – Schreibe die entsprechende Zahl zur passenden Erklärung!
1 pathetisch sachbezogen 2 pedantisch aufgeschlossen
3 pragmatisch lebensecht; wirklichkeitsnah 4 provokant anziehend; bezaubernd; charmant 5 quirlig herausfordernd; provozierend
6 raffiniert übertrieben feierlich
7 realistisch gefühllos; erbarmungslos
8 sarkastisch mit verletzendem Spott
9 schelmisch spitzbübisch; verschmitzt
10 sensibel ausgeklügelt; durchdacht
11 skrupellos sehr lebhaft; unruhig
12 sympathisch herablassend; hochmütig
13 tolerant einfühlsam
14 überheblich übertrieben genau

15 zimperlich dünnhäutig; übertrieben empfindlich
Ich kann…
… Stichwörter zur Charakteristik einer Person notieren. (1)
… anhand meiner Stichwörter eine Personencharakteristik verfassen. (2)
… Gliedsätze bestimmen. (3, 4)
… verdrehte Wörter entschlüsseln und richtig aufschreiben. (5)
… schwierige Wörter erklären. (6)



Vor einem Dehnungs-h steht immer ein lang gesprochener Vokal oder Umlaut.
Das Dehnungs-h steht meist vor einem l (fühlen), m (zahm), n (Lohn) oder r (führen).
MERKE: Spricht man gedehnt a, e, o, u kommt manchmal noch ein h dazu.

Ordne die Wörter in die entsprechende Tabelle ein! Schlage unbekannte Wörter im Wörterbuch oder Duden online nach!
ähnlich
Bahn befehlen bohren
Bühne dehnen Drohne erzählen
Fahne
Fehler
Fohlen Frühling fühlen
Gefahr
Gefährte
Höhle kahl
Kahn kühl
Lohn
mahlen mahnen
Mehl Nahrung nehmen roh rühren Schuh Sohn Stroh umkehren ungefähr Verkehr während wehren Weihnachten zäh Zahn zehren
Diktiert euch mit einer Partnerin oder einem Partner gegenseitig die Wörter von Ü1 und korrigiert sie im Anschluss! Bildet mit den Fehlerwörtern Sätze und schreibt sie ins Heft!
a) Lass dir nun 20 Wörter aus der Liste ansagen!
b) Dann wechselt die Rollen und sage selbst an!
c) Korrigiert eure Diktate gegenseitig!
d) Zum Schluss bilde mit jenen Wörtern, die du üben solltest, in deinem Heft Sätze!
Wörterspiel: Sätze sammeln und Punkte holen Bildet Vierergruppen und spielt das folgende Spiel!
Ihr braucht: – A4-Blatt, Stift, ca. 20 kleine Zettel So geht’s:
1. Wählt 20 Wörter aus Übung 1, schreibt sie auf Zettel, faltet sie und legt sie in die Mitte.
2. Eine Person zieht einen Zettel und liest das Wort laut vor.
3. Die anderen schreiben je einen Satz mit diesem Wort auf ihr Blatt.
4. Alle Sätze werden vorgelesen – der beste Satz bekommt einen Punkt.
5. Dann zieht die nächste Person ein neues Wort.
Vor dem Spiel festlegen, wofür es den Punkt gibt:
D kürzester Satz D längster Satz
D Satz mit den meisten Nomen D …
Stelle die Buchstaben richtig und schreibe die Wörter auf!
nahFe: _______________ heEr: _________________ ahmeln: _____________________
Hhlöe: ________________ orh: _______________ nlräzhee: _______________________ heizst: _________________ ükhl: _____________ heungfär: _______________________
Speise
Finde mit Hilfe der Buchstabenwürfel jeweils drei Wörter und schreibe sie auf!



Tipp: Wenn du dir unsicher bist, ob h oder nicht, denke an die Wortfamilie! ?
Löse das Kreuzworträtsel und finde jeweils ein verwandtes Wort!
Wer die Wahrheit sagt, ist...
Gegenteil von „gehen“ ertasten oder empfinden
Gegenteil von Sicherheit
männliches Huhn 12 Monate sind ein...
Getreide zerkleinern meine Vorfahren
Gegenteil von „geben“ eine Telefonnummer... damit beißt du erste zweistellige Zahl


verwandtes Wort

Eine kleine Wortspielerei – Markiere die in den Wörtern versteckten Wörter und schreibe sie auf!
F uhr e: ________________ ehren: ________________ vermehren: ____________ bohren: _______________ wohnen: _____________ bewahren: _____________
Die literarische Charakteristik
Kathi hat das Tagebuch der Anne Frank in der Schule als Klassenlektüre gelesen. Sie soll nun eine literarische Charakteristik über die Protagonistin schreiben. Doch wie geht das? Kathi entscheidet sich für eine moderne Lernhilfe und zwar für unseren Podcast „Schlaue Köpfe“.




Protagonistin, die/ Protagonist, der: zentrale Gestalt eines Buches, Films usw.



HB 5: Podcast „Schlaue Köpfe“ – Höre genau, wie man eine literarische Charakteristik schreibt!
Höre dir den Beitrag ein zweites Mal an und fülle die Lücken im REZEPT!

1. Erzählzeit:
b) W_________________ auf mich 1 3 2
REZEPT literarische Charakteristik



2. Schreibstil:
3. Gliederung: EINLEITUNG: Textsorte, A / in, Titel, Erscheinungsjahr,
K D ABSATZ
HAUPTTEIL: a) Daten und F_____________ zur Person D ABSATZ
b) äußeres E_______________________bild D ABSATZ
c) Eigenschaften/V_____________________: D ABSATZ
d) B___________________ zu anderen Figuren und E_____________________ des Charakters
KURZFORMEL: vom Äußeren D über das Verhalten D zum Inneren
SCHLUSS:
a) Darstellung der Person c) persönliches U durch die Autorin/den Autor
Höre dir den Beitrag nochmals an und überprüfe dein Rezept!




Podcasts kritisch bewerten Der Podcast „Schlaue Köpfe“ wurde für dieses Schulbuch erstellt. Bei frei zugänglichen Podcasts solltest du jedoch prüfen: Wer produziert den Podcast? Werden Expertinnen oder Experten genannt? Sind die Aussagen überprüfbar oder eher Meinungen? So lernst du, Informationen kritisch zu bewerten.
Lies die Sätze und trage sie passend in die Tabelle ein!

… nutzt Zitate oder Textstellen als Belege.

… verwendet keine Zitate oder Textstellen.

… ist sachlich und objektiv geschrieben.
… erklärt die Funktion oder Rolle der Figur im Werk.

… entsteht durch Beobachtung und Erfahrung.

… beschreibt eine reale Person.

… berichtet, was man sehen oder miterleben kann.
… nennt äußere und innere Merkmale einer echten Person.

… stützt sich auf Inhalte einer Geschichte oder eines Buches.

… zeigt, was die Autorin oder der Autor über die Figur verrät oder andeutet.
… beinhaltet eigene Deutungen und Erklärungen.

… beschreibt eine erfundene Figur aus einem Text.


Erstelle eine eigene Checkliste für die literarische Charakteristik in deinem Heft! Orientiere dich an der Checkliste von S. 99!
Lies Kathis literarische Charakteristik! Prüfe anhand deiner Checkliste, ob alles richtig gemacht wurde!
Das Werk „Das Tagebuch der Anne Frank“ wurde nach dem Krieg von Otto Frank, dem Vater der Autorin, veröffentlicht. Seine Tochter Anne Frank schrieb es vom 12. Juni 1942 bis zum 1. August 1944. Das deutsch-jüdische Mädchen, das eigentlich Annelies Marie Frank heißt, hält darin ihre Gedanken, Gefühle und Träume fest. Sie beschreibt den Alltag im Hinterhaus in Amsterdam, wo sie sich gemeinsam mit ihrer Familie und einer weiteren jüdischen Familie vor den Nationalsozialisten verstecken muss.
Das Tagebuch, das ihr Vater ihr zu ihrem 13. Geburtstag geschenkt hat, nennt sie liebevoll „Kitty“. Schon als Kind musste Anne mit ihrer Familie aus Deutschland fliehen. Ihr Vater leitete in Amsterdam die Filiale einer Firma und achtete sehr auf die Bildung seiner Töchter.


Anne ist ein großes, schlankes Mädchen mit schulterlangem dunklem Haar, lachenden Augen und einem hellen, wachen Gesicht. Ihre Kleidung ist schlicht und ordentlich.
Schon früh ist Anne ein lebhaftes, fröhliches Mädchen. Sie liebt das Lachen, interessiert sich für Filme und Bücher und ist sehr gesellig. In der Schule steht sie gern im Mittelpunkt und macht mit ihrer Offenheit und ihrem Humor Eindruck. Sie kann aber auch stur und willensstark sein, wenn sie etwas durchsetzen möchte.
Während der Zeit im Versteck verändert sich Anne. Sie wird nachdenklicher und reifer, beobachtet die Menschen um sich herum sehr genau und denkt über ihre Zukunft nach. Ihr Verhältnis zur Mutter ist schwierig, zu ihrem Vater dagegen herzlich und voller Vertrauen. Anne träumt davon, Schriftstellerin zu werden und nutzt das Schreiben, um sich Mut zu machen.
Im August 1944 wird ihr Versteck entdeckt. Die Familie Frank wird verhaftet und in verschiedene Konzentrationslager gebracht. Anne und ihre Schwester Margot kommen zuletzt in das Lager BergenBelsen, wo sie im März 1945 an Typhus sterben – kurz vor der Befreiung. Nur ihr Vater überlebt und veröffentlicht ihr Tagebuch, damit die Welt ihre Geschichte erfahren kann.
Anne Frank beeindruckt mich, weil sie in einer Zeit voller Angst und Ungerechtigkeit nie den Mut verliert. Sie ist ehrlich, mutig und glaubt trotz allem an das Gute im Menschen. Ihr Tagebuch ist für mich ein Zeichen von Hoffnung und ein Aufruf, nie wegzusehen, damit sich ein solches Leid nie wiederholt.

Stelle die Mindmap fertig, die Kathi für ihre literarische Charakterisierung verwendet hat!

Wertorientierungen M Beruf M Geschlecht M Verhalten/Tun M Besitz M Sprache M Alter M Sprechweise M Eigenarten M Einstellungen M Körperbau M Kleidung M Denkweisen M gesellschaftlicher Status M Bildung M Gefühle

äußeres Verhalten
äußere Erscheinung
psychische Veranlagung soziale Lage
Wähle eine literarische Figur aus einem Buch, das du aktuell liest oder schon gelesen hast! Verfasse mit Hilfe des Rezeptes von S. 116 eine literarische Charakteristik!
Tausche deinen Text mit deiner Sitznachbarin oder deinem Sitznachbarn! Überprüfe den Text anhand deiner selbst erstellten Checkliste! Gib ein Feedback zum überprüften Text!




Der Junge auf der Holzkiste. Wie Schindlers Liste mein Leben rettete von Leon Leyson

INHALT: Leon Leyson war Nummer 289 auf Schindlers Liste, die über tausend Juden während des Holocaust das Leben rettete. Er war dreizehn, als er als Arbeiter in Oskar Schindlers Emailwarenfabrik anfing. Weil er so klein für sein Alter war, musste er immer auf eine Holzkiste steigen, um die Maschinen bedienen zu können. Leon erzählt vom grausamen Lageralltag, der ständigen Todesgefahr, aber auch von seinem persönlichen Helden Oskar Schindler.
Keiner dreht mich um: Die Lebensgeschichte des Martin Luther King von Arnulf Zitelmann
KOMMENTAR: Armin (14 J.)
Die Geschichte handelt von einer der interessantesten Persönlichkeiten, die die Welt gesehen hat. Also ich muss auch sagen, dass sich die Biografie echt sehr gut lesen lässt. Ich habe das Buch sogar an einem Tag durchgelesen, obwohl ich eigentlich nicht so lang durchhalte beim Lesen. Es ist für jedermann zu empfehlen, der sich für die schwarze Bürgerrechtsbewegung in den 1950erund 1960er-Jahren interessiert.

im Leseteil auf S. 49


AUSZUG: 12. Juni 1942
Ich werde, hoffe ich, dir alles anvertrauen können, wie ich es noch bei niemandem gekonnt habe, und ich hoffe, du wirst mir eine große Stütze sein. ...
Fortsetzung folgt: Leseteil S. 44







KOMMENTAR: Julia (14 J.)




Das Leben von Anne Frank –Eine Biografie von Sid Jacobson & Ernie Colon
Ich wollte mehr über sie erfahren und bin in der Bibliothek auf dieses Buch gestoßen. In dieser ComicBiografie erfährst du in Bildern viel über das Leben dieses außergewöhnlichen Mädchens. Also, wenn du ein Comic-Fan bist, dann musst du diese Biografie unbedingt lesen!



In diesem Buch finden sich die wahren Geschichten von 25 Frauen, die die Welt verändert haben: von Malala Yousafzai über Frida Kahlo bis hin zu Emma Watson.
Hier kannst du mehr über die Lebensgeschichte berühmter Frauen erfahren und lernen, wie sie beim Lösen von Alltagsproblemen helfen können. Denn das Buch zeigt auch, was diese Heldinnen sagen und tun würden, wenn sie sich mit Fragen und Problemen von heute beschäftigen würden.
Wähle eine berühmte Frau aus und halte über sie ein Referat!
Wörtlich übersetzt bedeutet „Brainstorming“ Gehirnstürmen oder Gedankensturm. Es ist eine Methode, um kreative Ideen zu entwickeln. Dabei geht es darum, möglichst viele Vorschläge zu einem Thema oder einer Fragestellung zu sammeln.

wichtig wichtig wichtig
Keine Kritik!
Jede Idee und jeder Einfall sind erlaubt.
Masse, statt Klasse!
Je mehr Ideen und Einfälle, desto besser.
wichtig wichtig wichtig
Gemeinsam weiterdenken!
Bereits genannte Ideen dürfen von allen ergänzt und verbessert werden.
SCHRITT 1
Schreibt das Thema oder die Frage gut sichtbar auf!
(Tafel, Whiteboard, Flipchart, Plakat, Blatt, …)
SCHRITT 2
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nennen spontan ihre Einfälle und Ideen.
Eine Person notiert alle Vorschläge.
(Tafel, White Board, Flipchart, Plakat, Blatt, …)
SCHRITT 3
Überlegt, welche Vorschläge gut zusammenpassen!
Sortiert und gruppiert sie!
SCHRITT 4
Beratet euch darüber, welche Ideen ihr weiterverwenden wollt!

Sei offen für verrückte Ideen –oft steckt darin etwas Geniales!
Lass dich von Vorschlägen anderer inspirieren und entwickle sie weiter!
Trau dich, auch ungewöhnliche Gedanken auszusprechen – hier gibt es keine falschen Einfälle!



Eine Idee wird in die Mitte eines Blattes oder Whiteboards geschrieben. Von dort aus werden Zweige mit Unterthemen oder Ideen gezeichnet.
Tipp: Nutze zum Gestalten bunte Farben oder digitale Tools!

ABC-Brainstorming
Zu jedem Buchstaben des Alphabets wird eine passende Idee oder ein Begriff gesammelt.

Sechs Personen bilden eine Gruppe. Sie schreiben jeweils drei Ideen zu einem Thema auf ein Blatt Papier. Nach fünf Minuten wird das Blatt weitergereicht, und die nächsten ergänzen oder erweitern die Ideen.

Die denkbar schlechteste Idee
Die Gruppe entwickelt absichtlich die schlechtesten Ideen zu einem Thema. Danach wird überlegt, wie diese ins Positive gewendet werden können.

Eine zentrale Idee wird in die Mitte eines Sterns geschrieben, und an jeder Spitze stehen W-Fragen (Wer? Was? Wann? Wo? Warum? Wie?), um die Idee genauer zu durchdenken.
Ein zufälliges Wort wird ausgewählt und man überlegt, wie man es mit dem Thema verbinden könnte.

Es wird ohne Pause alles aufgeschrieben, was einem einfällt.
Themen, die uns bewegen
Sieh dir die Fotos genau an! Überlege dir um welche Themen es gehen könnte und schreibe sie auf!










Kreuze das Bild an, dessen Thema dich am meisten interessiert!
Was fällt dir alles dazu ein? Notiere Stichwörter in Form eines Brainstormings auf diesem Zettel!

Argumentieren will gelernt sein
Bildet eine Gruppe mit maximal sechs Personen, die auf S. 121 dasselbe Thema gewählt haben und folgt der Anleitung!
• Lest gemeinsam das zum Thema passende Post-it!
• Wählt eine der Brainstorming-Methoden von S. 120 aus und sammelt gemeinsam PRO- und KONTRA- Argumente zur Fragestellung des Themas!
• Notiert eure Argumente stichwortartig und übersichtlich auf einem Blatt! Achtet dabei auf das 3-B-Schema!
Thema 1: Schönheitsoperationen bei JugendlichenImmer mehr Jugendliche möchten einem Schönheitsideal entsprechen, das sie in sozialen Medien und Werbung sehen. Einige überlegen deshalb, eine Schönheitsoperation durchführen zu lassen. Befürworter sagen, dass solche Eingriffe das Selbstbewusstsein stärken können. Kritiker weisen darauf hin, dass Jugendliche die gesundheitlichen Risiken und langfristigen Folgen oft nicht einschätzen können.
Fragestellung: Sollen Schönheitsoperationen bei Jugendlichen erlaubt oder verboten sein?


Thema 3: Handysucht und soziale Medien Viele Jugendliche verbringen täglich mehrere Stunden am Handy, etwa auf TikTok, Instagram oder Snapchat. Einige halten das für zeitgemäße Kommunikation und sozialen Austausch. Andere befürchten, dass zu viel Bildschirmzeit Konzentration, Schlaf und echte Gespräche beeinträchtigt. Die Grenzen zwischen normaler Nutzung und Abhängigkeit sind oft schwer zu erkennen.
Fragestellung: Sind Jugendliche heute wirklich handysüchtig – oder nutzen sie soziale Medien einfach passend zu ihrer Lebenswelt?

Präsentiert eure Ergebnisse der Klasse!
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Thema 2: Fast Food und Jugendliche Fast-Food-Ketten sind für viele Jugendliche ein beliebter Treffpunkt. Das Essen ist günstig, schnell verfügbar und schmeckt gut. Gleichzeitig warnen Fachleute vor hohem Fett-, Zucker- und Salzgehalt, der zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Einige finden den gelegentlichen Besuch unbedenklich, andere sehen darin ein langfristiges Risiko.
Fragestellung: Ist der häufige Konsum von Fast Food kaum problematisch – oder gesundheitlich bedenklich?

Thema 4: Gewalt in Computerspielen In vielen Computerspielen geht es um Kämpfe, Wettbewerb oder das Besiegen von Gegnern. Manche sagen, das sei nur Unterhaltung und könne sogar Reaktionsfähigkeit und Teamarbeit fördern. Andere befürchten, dass gewalthaltige Spiele aggressives Verhalten verstärken oder Gewalt verharmlosen. Unterschiedliche Studien kommen zu verschiedenen Ergebnissen.
Fragestellung: Machen gewalthaltige Computerspiele Jugendliche aggressiv – oder sind sie harmlose Freizeitgestaltung?

Thema 5: Künstliche Intelligenz im Alltag Künstliche Intelligenz, wie ChatGPT oder Bildgeneratoren, wird von Jugendlichen immer häufiger genutzt – für Schule, Kreativität oder Freizeit. Befürworter betonen, dass KI beim Lernen helfen und neue Ideen ermöglichen kann. Kritiker warnen, dass Jugendliche dadurch weniger selbst denken oder Aufgaben einfach „automatisch erledigen“ lassen könnten.
Fragestellung: Hilft künstliche Intelligenz beim Lernen –oder macht sie Jugendliche zu abhängig von Technik?
… unterstützt oder widerlegt eine Behauptung und gibt an, warum etwas so oder so ist bzw. warum man eine bestimmte Meinung vertritt.
Es besteht aus drei Teilen (3-B-Schema):
1. Behauptung – Was sage ich? (Mein Standpunkt)
2. Begründung – Warum sage ich das? (Logische Erklärung)
3. Beleg / Beispiel – Woran kann man das erkennen? (Beweis oder Beispiel)

ARGUMENT BEHAUPTUNG
BELEG ( BEISPIEL )
Erinnere dich!
Das hast du schon in der 3. Klasse gelernt!
Behauptung – Begründung – Beispiel: Immer drei Sätze gehören zusammen. Unterstreiche sie jeweils mit gleicher Farbe!
Fast Food ist häufig ungesund.
Lehrkräfte berichten, dass viele sich schwerer konzentrieren.
Soziale Medien können Schlafprobleme verursachen.
Soziale Medien fördern Kreativität.
Viele treffen sich nach der Schule dort.
Nutzer erstellen eigene Fotos, Videos oder Designs.
Es enthält oft viel Fett, Zucker und Salz.
Viele Freundschaften werden heute über Chats gepflegt.
Ernährungswissenschaftlerinnen und Ernährungswissenschaftler warnen vor Folgen wie Übergewicht.
Man kann jederzeit schreiben und Inhalte teilen.
Ständige Benachrichtigungen unterbrechen den Fokus.
Soziale Medien ermöglichen Kontakt mit Freunden.
Fast-Food-Restaurants sind beliebte Treffpunkte.
TikTok-Trends bestehen oft aus selbst gestalteten Beiträgen.
Umfragen zeigen, dass viele Jugendliche sehr spät schlafen.
Sie bieten Jugendlichen einen gemeinsamen Ort.
Viele scrollen abends noch lange weiter.
Zu viel Handynutzung kann die Konzentration stören.
Erstelle in deinem Heft so eine Übersichtstabelle und ordne die zusammengehörigen Aussagen richtig zu!
Behauptung
Begründung Beleg (Beispiel)
1. Fast Food ist häufig … 1. 1. 2. 2. 2.
… besteht aus miteinander verknüpften Argumenten. Jedes Argument baut auf das vorherige auf und verstärkt es. Sie führt Schritt für Schritt zu einer nachvollziehbaren Schlussfolgerung.

Argument 1
Argument 2
Argument 3
Schlussfolgerung
Behauptung
Handys lenken vom Unterricht ab.
Handys schaden dem sozialen Miteinander in der Schule.
Ein handyfreier Tag fördert die Medienkompetenz.
Deshalb sollte es einen handyfreien Schultag pro Woche geben.
Begründung
Dadurch sinkt die Konzentration und der Lernerfolg wird erschwert.
In den Pausen schauen viele Schülerinnen und Schüler fast die ganze Zeit aufs Handy, statt miteinander zu reden.
Schülerinnen und Schüler lernen, bewusst mit digitalen Medien umzugehen, statt sie automatisch zu nutzen.
Beweis/Beispiel
Untersuchungen zeigen, dass Klassen mit Handyregeln bessere Leistungen erzielen.
An Schulen mit handyfreien Zonen berichten Lehrkräfte von mehr Gesprächen und weniger Konflikten.
Pädagoginnen und Pädagogen empfehlen regelmäßige "digitale Pausen" als Teil der Medienerziehung.
Vervollständige die Tabelle durch Einsetzen der passenden Nummern! Verfasse im Anschluss eine Schlussfolgerung! 8

Argument 1
Behauptung
Tägliche Bewegungspausen sind wichtig, damit Jugendliche gesund bleiben.
Argument 2
Bewegungspausen helfen, Stress abzubauen.
Begründung
Beweis/Beispiel
Schlussfolgerung
Da Bewegungspausen…

1. Viele Jugendliche fühlen sich durch Schule, Hobbys und Familie stark unter Druck gesetzt.
2. Untersuchungen zeigen, dass Kinder, die sich regelmäßig bewegen, seltener über körperliche Beschwerden klagen.
3. Viele Jugendliche bewegen sich im Alltag kaum, weil sie sowohl in der Schule als auch zu Hause hauptsächlich sitzen.
4. Nach kurzen Bewegungseinheiten berichten Schülerinnen und Schüler, dass sie sich freier und entspannter fühlen.
Kreuze an, welche Behauptung (A, B oder C) für dich am stärksten ist! Ergänze zu deiner Behauptung eine Begründung (Warum ist das so?) und – wenn möglich einen Beleg/Beispiel (Woran kann man das erkennen?)! Schreibe dein vollständiges Argument im 3-B-Schema in dein Heft!
Fragestellung: Sollten Handys in der Schule eingeschränkt werden?
A: Handys lenken im Unterricht ab, weil viele nebenbei Nachrichten lesen.
B: Mit Handys kann man im Unterricht schnell Informationen recherchieren.
C: Viele fühlen sich unwohl, wenn ständig Fotos oder Videos gemacht werden.
Ich finde Behauptung _____ am stärksten,
weil ___________________________________________________________________________.
Fragestellung: Sollten Klassenräume Pflanzen haben?
A: Pflanzen verbessern die Luftqualität im Raum.
B: Viele Pflanzen benötigen regelmäßiges Gießen.
C: Pflanzen können das Raumklima ruhiger und angenehmer machen.
Ich finde Behauptung _____ am stärksten,
weil ___________________________________________________________________________.
Kreuze an, welche Behauptung (A, B oder C) für dich am schwächsten oder völlig ungeeignet ist! Begründe deine Wahl in einem Satz! Wähle eine andere Behauptung und mache daraus ein vollständiges Argument (Behauptung + Begründung + Beleg/Beispiel) und schreibe es in dein Heft!
Fragestellung: Sollten Schulausflüge einmal pro Semester verpflichtend sein?
A: Gemeinsame Erlebnisse stärken den Klassenzusammenhalt.
B: Ausflüge kosten Zeit und Geld für die Busfahrt.
C: Durch Ausflüge lernen Schülerinnen und Schüler Orte außerhalb der Schule kennen.
Ich finde Behauptung _____ am schwächsten,
weil ___________________________________________________________________________.
Fragestellung: Sollte es an Schulen verpflichtende Frühstücksangebote geben?
A: Ein Frühstück fördert Konzentration am Vormittag.
B: Viele Schulen haben große Pausenhöfe.
C: Manche Schülerinnen und Schüler kommen ohne Frühstück und haben Hunger.
Ich finde Behauptung _____ am schwächsten,
weil ___________________________________________________________________________.
Wähle die Behauptung, die du am stärksten findest! Ergänze eine Begründung (Warum?) und einen Beleg/Beispiel (Woran erkennt man das?)! Schreibe dein vollständiges Argument im 3-B-Schema in die Zeile "Dein stärkstes Argument"! Formuliere darunter eine passende Schlussfolgerung!
Fragestellung: Sollte es an Schulen mehr Unterricht über Klimaschutz geben?
D Viele Jugendliche wissen wenig darüber, wie sie im Alltag Energie sparen können.
D Klimaschutz betrifft direkt die Zukunft der heutigen jungen Generation.
D Dein stärkstes Argument:
Schlussfolgerung:
Fragestellung: Ist eine Lehre (Berufsausbildung) eine gute Alternative zur weiterführenden Schule?
D In einer Lehre sammelt man früh praktische Berufserfahrung.
D Auszubildende verdienen schon während der Ausbildung Geld.
D Dein stärkstes Argument:
Schlussfolgerung:
Fragestellung: Sollten KI-Programme (z. B. ChatGPT) im Unterricht erlaubt sein?
D KI kann schwierige Inhalte einfacher erklären.
D KI kann Ideen, Beispiele oder Formulierungen liefern.
D Dein stärkstes Argument:

Zukunft
Verantwortung Umweltbewusstsein CO2-Ausstoß
Gewohnheiten ändern Klimawandel betrifft uns alle Entscheidungen fürs Leben Vorbildfunktion (Jugend D Gesellschaft)

Fachkräfte werden gesucht gute Jobchancen Aufstiegsmöglichkeiten PraxiserfahrungLehrabschlusszählt
Selbstständigkeit wenigerMeisterprüfung„theoretisch“ modernes Lernen Zukunftskompetenzen Medienbildung kritisch prüfen lernen Vergleich von Quellen eigenständiges Denken trainieren Unterstützung, kein Ersatz verantwortungsvoller Umgang
Schlussfolgerung:

Bestimmt diskutierst du ab und zu mit anderen über Themen, die dich beschäftigen.
In einer Erörterung machst du diese Diskussion schriftlich – geordnet, sachlich und mit klaren Gründen Du sammelst Argumente , ordnest sie, berücksichtigst Gegenargumente und kommst zu einem begründeten Schluss. So zeigst du, wie du deinen Standpunkt mit Sprache überzeugend begründen kannst.
1. Schreibe im Präsens!
2. Bleibe sachlich, aber anschaulich!
3. Recherchiere gründlich!



4. Markiere oder notiere dir die Schlüsselwörter in deinen Ausgangstexten!
EINLEITUNG:
• soll nicht länger als 3–4 Sätze sein.
• darf die eigene Meinung noch nicht verraten.
• führt die Leserin oder den Leser zum Thema hin, ohne die Frage schon zu beantworten.
• erklärt, worum es geht, und warum das Thema wichtig oder aktuell ist (z. B. persönlicher Bezug, aktueller Anlass, …).
• wiederholt die Fragestellung in eigenen Worten.
HAUPTTEIL:
• enthält Argumentationsketten.
• beginnt mit dem schwächsten und endet mit dem stärksten Argument. WICHTIG: 3-B-Schema nicht vergessen!
Lineare Erörterung:
• betrachtet nur eine Seite (PRO oder KONTRA)
• verwendet keine Gegenargumente
• versucht die Lesenden von einer Seite zu überzeugen
• baut vom schwächsten zum stärksten Argument auf

SCHLUSS:
Lineare Erörterung:

linear: geradlinig
dialektisch: gegensätzliche Standpunkte einbeziehend und abwägend

• fasst deine stärksten Argumente noch einmal kurz zusammen.
• formuliert eine klare, begründete Stellungnahme
• bezieht sich eindeutig auf die Ausgangsfrage.
Deine Position wird eindeutig sichtbar.
Dialektische Erörterung:
• betrachtet beide Seiten einer Frage (PRO und KONTRA)
• wägt Argumente ab und stellt sie einander gegenüber
• Blockprinzip: zuerst alle Pro-, dann alle Kontraargumente
ODER
PRO – PRO – PRO KONTRA – KONTRA – KONTRA
• Reißverschlussprinzip: abwechselnd jeweils ein Pround ein Kontraargument
PRO – KONTRA
PRO – KONTRA
PRO – KONTRA
• geeignet für strittige oder offene Fragen


Dialektische Erörterung:
• fasst die wichtigsten Pro- und Contra-Argumente zusammen.
• nimmt eine abwägende Gesamtbewertung vor.
• formuliert eine Synthese. Synthese bedeutet, du wägst ab und triffst ein begründetes Gesamturteil (z.B. Kompromiss oder „nur unter bestimmten Bedingungen sinnvoll“).
Betrachte die Fotos! Nimm ein Blatt Papier und erstelle ein Brainstorming dazu! Verwende eine der Methoden von S. 120!










Lies nun den Text zu diesem Thema! Markiere für dich wichtige Schlüsselwörter! Überlege dir zu jedem Textabschnitt eine Frage, zu der du noch recherchieren möchtest und schreibe sie in die rechte Spalte!
Jugendliche und Nikotin – Zigaretten & Co
Rauchverhalten heute
Etwa jede fünfte Person in Österreich über 15 Jahren raucht regelmäßig. Unter Jugendlichen ist das klassische Rauchen zwar rückläufig, doch neue Nikotinprodukte wie Snus und E-Zigaretten werden zunehmend beliebter. Laut dem Drogenbericht 2024 konsumieren
• rund 4 % der 15-Jährigen täglich Zigaretten,
• 3 % täglich Snus (Nikotinbeutel) und
• 5 % täglich E-Zigaretten.
Vom Ausprobieren zur Gewohnheit
Viele Jugendliche probieren Rauchen, Vapen oder Nikotinbeutel aus Neugier oder Gruppendruck.
Was als harmloses Probieren beginnt, wird schnell zur Gewohnheit – denn Nikotin macht sehr rasch süchtig. Wer früh beginnt, bleibt oft jahrelang abhängig. Studien zeigen: Schon nach wenigen Wochen kann sich eine Suchterkrankung entwickeln.
Was ist Snus?
Snus sind kleine Nikotinbeutel, die zwischen Lippe und Zahnfleisch gelegt werden. Sie geben Nikotin über die Schleimhaut in den Blutkreislauf ab.
Obwohl der Verkauf in Österreich nicht erlaubt ist, bestellen viele Jugendliche diese Produkte über das Internet.
Gefahren von Snus:
• sehr hohe Nikotinmenge, erhöhtes Suchtpotenzial,
• Schädigung des Zahnfleisches und der Mundschleimhaut,
• mögliche Herz-Kreislauf-Probleme.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt: Auch rauchlose Nikotinprodukte wie Snus sind nicht ungefährlich.
Was passiert beim Vapen (E-Zigarette)?
Bei einer E-Zigarette wird eine Flüssigkeit (Liquid) erhitzt. Diese enthält Aromastoffe und oft Nikotin. Der Dampf wirkt harmlos, enthält aber giftige Stoffe wie Formaldehyd und Metalle.
Besonders riskant: Viele Jugendliche glauben, Vapen sei gesund oder cool. Tatsächlich atmet man Schadstoffe ein, die die Lunge reizen und das Risiko erhöhen, später mit dem Rauchen zu beginnen. Zahlen aus Österreich (Statista 2025):
• 52 % der Jugendlichen haben mindestens einmal eine E-Zigarette probiert.
• 30 % nutzten sie in den letzten 30 Tagen.
• 9 % dampfen täglich – mehr als klassische Raucher (8 %).
Gesundheitliche Folgen
Egal ob Zigarette, Vape oder Snus – das enthaltene Nikotin wirkt auf das Gehirn, verändert die Stimmung und führt zu Abhängigkeit.
• Es erhöht den Blutdruck und belastet das Herz-Kreislauf-System.
• Nikotin beeinträchtigt die Konzentration und das Wachstum im jungen Alter.
• Langfristig steigt das Risiko für Krebs, Lungenerkrankungen und Herzinfarkte.
Rauchstopp und Hilfe
Aufhören ist schwer, aber möglich! In Österreich gibt es viele kostenlose Hilfsangebote:
• Das Rauchfrei Telefon: 0800 810 013
• Die Website www.rauchfrei.at bietet Tests, Rechner und Tipps zum Aufhören.
• Die Gesundheitskasse ÖGK organisiert Kurse für Jugendliche, um den Ausstieg zu schaffen.


Überprüfe, welche Aussagen im Text deine Brainstorming-Punkte belegen und markiere sie!


Vergleiche mit einer Partnerin oder einem Partner deine notierten Fragen der rechten Spalte! Entscheidet euch für zwei Fragen und recherchiert dazu im Internet! Dokumentiert eure Ergebnisse schriftlich! ACHTUNG: Vergesst nicht, die Quellen anzugeben!
Hier sind ein paar Quellenvorschläge:
https://www.gesundheit.gv.at/leben/kids-teens/suchtmittel.html https://www.vivid.at/thema/tabak
https://www.rauchfrei.at
Schüler: E-Zigarette und Snus verdrängen Zigarette – ooe.ORF.at

Die folgenden Grafiken zeigen Ergebnisse einer großen Umfrage unter Jugendlichen in Europa. Dieses Projekt heißt ESPAD (European School Survey Project on Alcohol and Other Drugs) und untersucht regelmäßig, wie viele Jugendliche z. B. rauchen oder E-Zigaretten verwenden. Betrachte die Abbildungen! Finde mindestens drei informative Aussagen und notiere sie!
Tipp: Zur Erinnerung: „M4 Schaubilder und Grafiken richtig nutzen“ von S. 61 kann dir dabei helfen.
Verlaufskurve des Einstiegsalters bei Zigaretten und E-Zigaretten
100,0 %
90,0 %
80,0 %
70,0 %
60,0 %
50,0 %
40,0 %
30,0 %
20,0 %
10,0 %
0,0 %

bereits erste Zigarette geraucht bereits erste E-Zigarette konsumiert


bereits täglich Zigaretten geraucht bereits täglich E-Zigaretten konsumiert
1
Verteilung nach Nikotinkonsummuster (klassische Zigaretten und E-Zigaretten)
weder klassische Zigaretten noch E-Zigaretten
klassische Zigaretten, aber leine E-Zigaretten
klassische Zigaretten vor E-Zigaretten
E-Zigaretten und klassische Zigaretten im selben Jahr begonnen
E-Zigaretten vor klassischen Zigaretten
E-Zigaretten-Konsum, aber keine klassischen Zigaretten
2
Vergleich der Konsum- bzw. Konsumeinstiegsmodalitäten in Bezug auf herkömmliche Zigaretten und E-Zigaretten zwischen den Erhebungen 2015 und 2024
ESPAD 2015

ESPAD 2024

weder Konsumerfahrungen mit herkömmlichen Zigaretten noch mit E-Zigaretten
Konsumerfahrung mit herkömmlichen Zigaretten
Konsumerfahrung mit herkömmlichen E-Zigaretten
Konsumerfahrung mit beidem (Konsumeinstieg herkömmliche Zigaretten)
Konsumerfahrung mit beidem (Konsumeinstieg gleichzeitig)
Konsumerfahrung mit beidem (Konsumeinstieg E-Zigaretten)
Ordne nun alle deine Informationen in einer PRO- und KONTRA-Liste in deinem Heft! Beginne jeweils mit dem schwächsten Argument!


Rauchen ist cool, weil... D PRO Rauchen ist uncool, weil... D KONTRA
Lies die Erörterung, die Maja geschrieben hat!
Es gibt viele Meinungen darüber, ob Rauchen, Snus oder E-Zigaretten für Jugendliche cool sind oder nicht. Manche sagen, es gibt Vorteile – andere finden, die Nachteile sind viel größer.
Ein Argument, das oft für Nikotinprodukte genannt wird, ist, dass man in der Gruppe schnell dazugehört. Wer raucht oder vaped, wird meist eher akzeptiert, vor allem wenn viele Freunde das machen. Das kann einem das Gefühl geben, cool oder sogar erwachsen zu sein.
Aber das hat auch eine Schattenseite: Durch Gruppenzwang trauen sich viele nicht, nein zu sagen, obwohl sie es vielleicht gar nicht wollen. Und weil Nikotin sehr schnell süchtig macht, ist man oft länger abhängig, als man ursprünglich wollte.
Einige Jugendliche glauben, Snus oder E-Zigaretten seien weniger schädlich als normale Zigaretten. Sie denken, wenn sie keinen Rauch einatmen, kann ihnen nichts passieren.
In Wirklichkeit enthalten E-Zigaretten und Snus auch viel Nikotin, und andere schädliche Stoffe wie Formaldehyd und Metalle. Sogar die WHO warnt, dass Snus das Zahnfleisch kaputt macht und das Herz belasten kann. Das zeigt, dass diese Produkte keineswegs harmlos sind.

Manche behaupten, dass Vapes oder Nikotinbeutel helfen, besser mit Stress klarzukommen oder sich zu entspannen.
Allerdings weiß man mittlerweile ganz genau, dass Nikotin im Körper viele Probleme verursacht. Es beeinflusst das Gehirn, macht die Konzentration schlechter, erhöht den Blutdruck und kann das Wachstum von Jugendlichen stören.
Viele denken, sie können Nikotinprodukte jederzeit wieder loswerden.

Aber schon nach wenigen Wochen kann eine Sucht entstehen, aus der man schwer alleine rauskommt. Darum gibt es in Österreich das Rauchfrei-Telefon und Kurse von der ÖGK, die Jugendliche extra beim Ausstieg unterstützen.
Schaut man sich die Folgen für die Gesundheit an, sieht man, dass Nikotin das Risiko für Krebs, Lungenkrankheiten und Herzinfarkt deutlich erhöht. Am Ende finde ich, die Nachteile sind viel stärker als die wenigen Vorteile. Für mich bleibt „cool” zu sein besser ohne Nikotin – egal ob Zigarette, Snus oder Vape!

Lies Majas Erörterung ein zweites Mal und markiere dabei alle PRO-Behauptungen GRÜN und alle KONTRA-Behauptungen ROT !
Überlege, welche Form der Erörterung Maja gewählt hat und kreuze sie an!

lineare Erörterung
PRO – PRO – PRO


lineare Erörterung
KONTRA – KONTRA – KONTRA
dialektische Erörterung
PRO – PRO – PRO KONTRA – KONTRA – KONTRA
dialektische Erörterung
PRO – KONTRA
PRO – KONTRA
PRO – KONTRA
Notiere in deinem Heft jeweils eine vollständige Argumentationskette aus Majas Erörterung!

Analysiere Majas Text! – Unterstreiche Stellen, die du sehr gelungen findest (klar, treffend, passend), blau, Stellen, die du in Ordnung findest, aber verbessern würdest, orange, Stellen, die du unklar, langweilig oder unpassend findest, schwarz!
Notiere in Stichworten in dein Heft: Was gelingt Maja in diesem Text? Was stört dich am Text? Welche Sätze oder Textstellen würdest du kürzen, ergänzen oder anders formulieren?
Schreibe eine alternative Einleitung zum selben Thema, die du selbst überzeugender findest!
Formuliere den Schluss neu und überlege welche Botschaft du den Leserinnen und Lesern gerne mitgeben möchtest!
Schreiben mit Stil
Präge dir die folgenden Wörter und Wortgruppen ein! (Zeit: 8 Minuten)

Redewendungen/Phrasen
- in Erfahrung gebracht, dass...
- vergleicht man ... mit...
- stellt man ... gegenüber...
- Man muss zur Kenntnis nehmen, dass...
- weder ... noch
- sowohl ... als auch
- vor die Alternative gestellt...
- alles in allem betrachtet...
- betrachtet man hingegen...
- Man sollte auch noch beachten, dass...
- Man darf nicht aus den Augen verlieren, dass...
- im Vergleich dazu...
- einerseits ... andererseits
- auf diese Weise
- im Großen und Ganzen
- aus diesem Grund
- Die Folge davon ist, dass...
- Daraus ergibt sich, dass...
- Wenn man bedenkt, dass...
- Des Weiteren fällt auf, dass...


- Ein weiterer Aspekt/Gesichtspunkt ist, dass...
- Hinzu kommt der Umstand, dass...
- Das kommt daher, dass...

2
Überleitungswörter/ Füllwörter in erster Linie zum Beispiel wohingegen zum Schluss außerdem weiters dennoch denn weil nämlich trotzdem allerdings vor allem aber freilich vielfach nicht zuletzt immer wieder außerdem nun besonders insbesondere ergänzend selbstverständlich jedenfalls darüber hinaus

Suche dir eine Partnerin oder einen Partner! Diktiert euch gegenseitig jeweils zehn dieser Wörter oder Wortgruppen von Ü 1 und korrigiert sie im Anschluss!
Notiere Wörter und Wortgruppen, bei denen du Schwierigkeiten hattest! Übe sie!
Meine noch zu übenden Wörter:
Lies die Überschrift des folgenden Artikels und erstelle dazu ein Brainstorming in deinem Heft!
Lies den Artikel, markiere relevante Schlüsselwörter und überlege dir, zu welchen Punkten des Artikels du noch weitere Informationen recherchieren möchtest!
Schönheitsideale im Internet und Fernsehen – Wie Social Media und TV-Shows das Körpergefühl beeinflussen (Judith Hinterhofer)
Fast jeder Jugendliche ist heute auf Social Media unterwegs und sieht dort täglich perfekte Fotos von anderen Menschen. Besonders durch Sendungen wie „Germany's Next Topmodel” und bearbeitete Bilder in sozialen Netzwerken fühlen sich viele Jugendliche unter Druck, auch so auszusehen.
Im Zuge der Digitalisierung sind Jugendliche täglich einer Vielzahl von medial vermittelten Schönheitsidealen ausgesetzt. Digitale Bilderwelten in sozialen Netzwerken und Unterhaltungssendungen wie „Germany's Next Topmodel” prägen maßgeblich das Verständnis davon, wie ein vermeintlich „perfekter” Körper auszusehen hat. Die aktuellen Befunde aus Österreich bestätigen, dass insbesondere Social Media-Plattformen, Influencerinnen und Influencer sowie TV-Formate einen erheblichen Einfluss auf das Körperbild und das Selbstwertgefühl Jugendlicher ausüben.
Ein zentrales Ergebnis einer österreichweiten Studie aus dem Jahr 2024 ist, dass der Druck auf Jugendliche, sich unrealistischen Körpernormen anzupassen, weiterhin hoch ist. Rund die Hälfte der befragten Jugendlichen äußert, am eigenen Körper etwas ändern zu wollen – dieses Bedürfnis ist bei Mädchen besonders ausgeprägt. Auffällig ist zudem, dass das eigene Erscheinungsbild sowohl offline als auch online ein wichtiges Thema darstellt: Viele Jugendliche posten gezielt Fotos, auf denen sie möglichst vorteilhaft, schön oder schlank wirken. Bearbeitete Bilder, Filter und inszenierte Posen sind dabei weit verbreitet und verstärken häufig die Distanz zur Realität.
Die Forschung belegt, dass soziale Netzwerke und die Mediennutzung das Selbstempfinden und den Vergleich mit anderen intensivieren. Zwei Drittel der Jugendlichen bestätigen, dass Bilder im Netz ihre Wahrnehmung von Attraktivität maßgeblich beeinflussen. Über ein Viertel berichtet sogar, sich nach dem Konsum entsprechender Inhalte schlechter zu fühlen. Besonders problematisch ist, dass Influencerinnen und Influencer in den Bereichen Schönheit, Fitness und Lifestyle oft als Vorbilder agieren und zum Erwerb bestimmter Produkte oder sogar zur Überlegung von Schönheitsoperationen anregen.
Darüber hinaus sehen sich Jugendliche im Internet häufig mit abwertenden Kommentaren und Cybermobbing aufgrund ihres Aussehens konfrontiert. Die Ausprägung digitaler Avatare zeigt, dass das Streben nach einem „idealen” Selbstbild auch in der virtuellen Welt von Bedeutung ist.
Um dem Druck durch medial vermittelte Schönheitsideale entgegenzuwirken, empfehlen Jugendliche selbst verschiedene Bewältigungsstrategien – etwa die bewusste Distanzierung, das Hinterfragen von Medieninhalten oder Medienpausen. Gleichzeitig wird der gemeinschaftliche Umgang, etwa gegenseitige Unterstützung im Freundeskreis, als wertvoll angesehen.
Die Rolle von Eltern und Schule ist in diesem Kontext entscheidend: Jugendliche wünschen sich kompetente Begleitung, Aufklärung und eine verstärkte Thematisierung von Medienkritik und Körpervielfalt im Unterricht.
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Darüber hinaus fordern viele Jugendliche eine klare Kennzeichnung von bearbeiteten oder künstlich generierten Bildern auf Social Media, damit der Unterschied zwischen digitaler Inszenierung und realen Körpern transparent gemacht wird.
Angesichts dieser Befunde sind alle gesellschaftlichen Akteure – Familien, Schulen, Politik und Plattformbetreiber – gefordert, Jugendliche bei der Entwicklung eines gesunden Körperbilds und eines kritischen Umgangs mit Medieninhalten gezielt zu unterstützen und zu schützen. (27. 10. 2025)
Welche Aussagen im Informationstext gibt es, die deine Punkte aus dem Brainstorming tatsächlich belegen? Unterstreiche sie im Ausgangstext!
Betrachte die folgenden Grafiken! Finde mindestens vier informative Aussagen und notiere sie! Tipp: Zur Erinnerung: „M4 Schaubilder und Grafiken richtig nutzen“ von S. 61 kann dir dabei helfen.

Abb. 3: https://www.saferinternet.at/fileadmin/redakteure/Footer/Studien/SID_2024_-_Infografik_-_Schoenheitsideale_im_Internet.pdf
Meine Notizen:

Recherchiere selbst und suche im Internet eine oder zwei aktuelle Quellen zum Thema „Schönheitsideale, Social Media und Jugendliche“ (z.B. Studie, Artikel, Blogbeitrag von einer seriösen Seite)! Notiere Titel, Herausgeberin/ Herausgeber und Datum deiner Quellen!
Schreibe in Stichworten in dein Heft, was du Neues erfahren hast!
Vergleiche deine Ergebnisse mit dem Informationstext! Bestätigen deine Quellen den Text, ergänzen sie ihn oder gibt es Widersprüche? Notiere dazu zwei Sätze in dein Heft!
a) Wähle eines der auf S.71 vorgeschlagenen KI-Tools und gib eine der drei vorgeschlagenen Fragestellungen ein!
Fragestellung 1: Sollten soziale Netzwerke und TV-Shows verpflichtet werden, bearbeitete oder unrealistische Schönheitsbilder als solche zu kennzeichnen, um Jugendliche besser zu schützen?

b) Nutze die KI für Ideen:

Fragestellung 2: Sollten Jugendliche beim Thema Schönheitsideale in der Schule stärker aufgeklärt und geschützt werden?

Fragestellung 3: Führen Schönheitsideale in Medien und sozialen Netzwerken dazu, dass sich Jugendliche unwohler in ihrem Körper fühlen?
Lass dir je drei PRO- und KONTRA-Argumente zu deiner Fragestellung (ohne Einleitung und Schluss) geben! Streiche alle Argumente, die du nicht überzeugend findest!
Markiere die zwei stärksten Argumente jeder Seite und schreibe sie in eigenen Worten in dein Heft!
c) Prüfe die Argumente der KI: Recherchiere zu jedem Argument eine Quelle, die es bestätigt oder widerlegt und mache Notizen:
• KI-Argument: …
• Das sagt die Quelle dazu? …
• Mein Urteil: „Dieses Argument ist (stark / schwach / teilweise richtig), weil …“


Verfasse nun mit Hilfe des Rezeptes von S.127 eine Erörterung! Entscheide selbst, ob du eine lineare oder eine dialektische Erörterung schreiben möchtest!
Verwende für deinen Text

• die Notizen deines Brainstormings von S.136/Ü1
• deine Schlüsselwörter des Artikels von S.136/Ü2
• die Aussagen der Grafiken von S.137/Ü4
• deine Recherchen von S.138/Ü5
• deine KI-Argumente von S.138/Ü7
Tipp: Verwende Redewendungen und Überleitungswörter von S.135/Ü1
Lies die Überschrift des Textes von S.139/Ü2 und erstelle dazu ein Brainstorming!

Jugendliche und Alkohol – Lies den folgenden Text und markiere für dich relevante Schlüssel wörter!

Beim Rausch-Trinken führt Österreich – gemeinsam mit Jugendlichen aus Zypern und Dänemark – die Negativ-Statistik an. Jede dritte Person gibt an, im letzten Monat zumindest einmal betrunken gewesen zu sein.
Alkohol ist in Österreich – wie auch das Nikotin – gesellschaftlich akzeptiert. Der einfache Erwerb alkoholischer Getränke stellt dabei ein Problem dar. Österreich setzt hier allerdings nicht auf ein absolutes Verbot, sondern auf eine Schärfung der gesundheitlichen Kompetenz der Jugendlichen – Aufklärung steht im Vordergrund.
Suchtforscher sehen ein weiteres Problem in der unterschiedlichen Gesetzgebung der einzelnen Bundesländer.
Betrachte die Grafik! Finde mindestens vier informative Aussagen und notiere sie in dein Heft! Tipp: Zur Erinnerung: „M4 Schaubilder und Grafiken richtig nutzen“ von S. 61 kann dir dabei helfen.
Alkoholkonsum von Jugendlichen in % 11- bis 13-Jährige
seltener als 1 x pro Woche 1 x pro Woche 2 bis 4 x pro Woche 5 x pro Woche oder öfter 14- bis 16-Jährige 17- bis 19-Jährige

Bevorzugte Getränke (11- bis 19-Jährige)
Mischgetränke (Alkopops, Cola-Rum usw.)
Wein, auch gespritzt
Bier
Sekt, Frizzante, etc.
Schnäpse pur wie Wodka, Rum usw.
Liköre
Most, auch gespritzt

Einen Artikel zu diesem Thema findest du im Leseteil auf S.53

Recherchiere im Internet zur Fragestellung „Soll der Konsum von Alkohol für Jugendliche unter 18 Jahren verboten werden?“! Entscheide dich für eines der auf S. 71 vorgeschlagenen KI-Tools! Wähle einige der untenstehenden Fragen oder Schlagwörter aus und formuliere daraus vollständige Prompts für die KI (siehe S. 72 „gute Prompts schreiben“)! Lass dir von der KI Informationen geben und notiere die wichtigsten Ergebnisse in deinem Heft!
Unterschied: Alkohol bei Erwachsenen und bei Jugendlichen
Alkohol und die Folgen für das Gehirn bei Jugendlichen Jugendschutz und Alkohol
Warum ist Alkohol für Jugendliche gefährlich?
Was passiert, wenn Jugendliche Alkohol trinken?
Körperliche Schäden durch Alkohol bei Jugendlichen
Wie beeinflusst Alkohol die Entwicklung bei Jugendlichen?
Warum trinken Jugendliche Alkohol?
Alkohol und Gruppendruck bei Jugendlichen
Welche Strafen gibt es beim Alkoholtrinken unter 18?
Suchtgefahr Alkohol bei Minderjährigen

Alkohol und Unfälle Jugendliche
Beispiel Schlagwörter: Jugendschutz und Alkohol Prompt: Liste stichwortartig die wichtigsten Punkte zum Jugendschutzgesetz in Österreich: Ab welchem Alter ist Alkohol erlaubt? Welche Strafen gibt es bei Verstößen?

Gesundheit M Jugendschutz M Entwicklung M Sucht M Gehirn M Vorbild M Eltern M Gruppendruck M Freunde M Verantwortung M Verbot M Freiheit M Selbstbestimmung M Gefahr M Risiko M Unfall M Kontrolle M Feste und Feiern M Missbrauch M Strafe M Vorbeugung M Werbung M Aufklärung M Altersgrenze M Erfahrungen sammeln M Regeln M Konsequenzen

Prüfe die KI-Antwort kritisch!
a) Unterstreiche im KI-Text:
• grün: Stellen, die du für sachlich richtig hältst,
• orange: Stellen, die du überprüfen möchtest,
• rot: Stellen, die dir zweifelhaft oder unsinnig erscheinen.



b) Vergleiche die Inhalte mit mindestens einer anderen Quelle (z.B. Schulbuchtext, seriöse Website) und notiere:
• Was stimmt überein?
• Was fehlt?
• Was ist falsch oder unklar?
Schreibe nun mit Hilfe des Rezepts von S. 129 eine Erörterung! Entscheide selbst, ob du eine lineare oder eine dialektische Erörterung verfassen möchtest! Verwende für deinen Text deine Schlüsselwörter des Artikels von S.139/Ü2, die Aussagen der Grafiken von S.139/Ü3 und deine Recherchen von S.140/Ü4!
Tipp: Verwende Redewendungen und Überleitungswörter von S.135/Ü1!
Suche dir eine Partnerin oder einen Partner und korrigiert gegenseitig eure Erörterungen anhand der Checkliste von S. 138!

Zeitform: Präsens
Schlüsselwörter im Ausgangstext markiert
Gliederung in Einleitung, Hauptteil und Schluss Text durch Absätze strukturiert
In der EINLEITUNG zur Themenfrage hingeführt
HAUPTTEIL: Argumentationsketten (Behauptung – Begründung – Beleg) erstellt sinnvolle Reihung der Argumente
SCHLUSS: Zusammenfassung der wichtigsten Argumente eigene Meinung/Fragebeantwortung Ausblick
Schreibstil: sachlich und anschaulich abwechslungsreiche Satzanfänge (gelungene Überleitungen)
Aufsatz 3-mal gelesen: Inhalt, Rechtschreibung und Grammatik
Wörterbuch verwendet
Talk – Talk – Talk – Veranstaltet eine Talkshow!

1. Thema wählen
2. Klasse in zwei Gruppen teilen:
Gruppe A D PRO-Argumente
Gruppe B D KONTRA-Argumente
3. Zum Thema recherchieren: Argumente für die eigene Position sammeln UND
Gegenargumente überlegen, damit man auf die Argumentation der „Gegnergruppe“ vorbereitet ist
4. Zuweisung der Rollen: Sprecherin oder Sprecher der PRO-Gruppe bestimmen Sprecherin oder Sprecher der KONTRA-Gruppe bestimmen Moderatorin oder Moderator festlegen
5. Talkshow mit Diskussion beginnen
Ursache, Folge oder Absicht? Markiere die passenden Konjunktionen! Kreuze an, welche jeweilige Absicht die Sätze ausdrücken!
Immer mehr Jugendliche leiden an Essstörungen, damit / denn / sodass / um sie schauen Model-Shows.
Sie essen immer weniger, damit / denn / sodass / um sie sogar künstlich ernährt werden müssen.
Viele übergeben sich, damit / denn / sodass / um sie nicht zunehmen.
Nur wenig oder nichts zu essen wird in Kauf genommen, damit / denn / sodass / um sich schöner zu fühlen.
Zu viel oder auch zu wenig Gewicht ist ungesund, damit / denn / sodass / um das Risiko für Essstörungen ansteigt.
Der Anteil der gefährdeten Jugendlichen steigt an, damit / denn / sodass / um der Druck, schlank sein zu müssen, wird von den Medien forciert.
Damit / Denn / Sodass / Um den Alkoholkonsum bei Jugendlichen zu senken, muss der Erwerb alkoholischer Getränke erschwert werden.
Alkohol wird in Österreich von der Gesellschaft akzeptiert, damit / denn / sodass / um bereits Jugendliche mit einem selbstverständlichen Konsum von Alkohol aufwachsen.
Damit / Denn / Sodass / Um wir den Alkoholkonsum besser steuern können, müssen in allen Bundesländern die gleichen Gesetze gelten.
URSACHE FOLGE ABSICHT

Lies die Aussagen! Überlege dir zu jeder Aussage deinen persönlichen Standpunkt und schreibe ihn in dein Heft! Verfasse im Anschluss zu jedem deiner Standpunkte mindestens zwei Argumente (3-B-Schema), die ihn bekräftigen! Tipp: Verwende die Wörter und Wortgruppen von S. 110/ Ü1!

Klimaschutz geht jeden an!
In Zeiten der sozialen Medien werden Menschen immer einsamer.
Jung und alt – wir können ständig voneinander lernen.




Roboter kontrollieren Roboter und schon morgen die ganze Welt.
Nun
Überlege dir zu jedem Post-it drei Argumente und schreibe sie in dein Heft!

Die Haltung von wilden Tieren in Zoos ist Tierquälerei.


Studium oder Lehre?
Überwachungskameras her! Eine flächendeckende Überwachung senkt die Kriminalität. KI-Nutzung für Unterricht und Hausaufgaben –gut oder schlecht?
Wähle ein Thema und verfasse eine Erörterung!



1. Computer machen dumm, Bücher machen klug.
2. Wie die Eltern, so die Kinder – Vorbildfunktionen von Müttern und Vätern?
3. Sollen Jugendliche ihr Taschengeld erarbeiten?

Ich kann…
Konjunktionen passend anwenden und zwischen Ursache, Absicht und Folge einer Aussage unterscheiden. (1)
meine Standpunkte durch Argumente nach dem 3-B-Schema schriftlich darlegen. (2, 3)
eine Argumentationskette logisch aufbauen. (4)
eine Erörterung verfassen. (5)



Das Adverb (Umstandswort)
Weißt du noch?
Adverbien beschreiben vor allem Verben näher – wann, wo, wie oder warum etwas passiert.
Beispiele: jetzt, hier, so, deswegen

TEMPORALADVERBIEN werden mit Wann? Wie lange? Wie oft? erfragt.
Beispiele: gestern, seither, nie...
LOKALADVERBIEN werden hingegen mit Wo? Woher? Wohin? erfragt.
Beispiele: draußen, dahin, von oben...
Die Qual der Wahl – Setze in den folgenden Sätzen das passende Temporal- oder Lokaladverb ein!
Ich verstehe – ____________ (da/dahin/daher) weht also der Wind. Wir haben dir schon ________________ (gestern/jetzt/morgen) bei den Hausaufgaben helfen müssen. ________________ (Hinaus/Draußen/Außen) ist schönes Wetter. ____________ (Bald/Neulich/Vorhin) werde ich mich entscheiden müssen. Ich bleibe lieber ____________ (draußen, unten, drinnen), weil es _____________ (draußen, unten, drinnen) regnet. Ich brauche ____________ (sofort/damals/vorhin) deine Hilfe. ________________ (Hinunter/Überall/Hinauf) kleben Kaugummis auf den Stühlen. Komm bitte ____________________ (dorthin/dorther/dort)!
Das Modaladverb (Umstandswort der Art und Weise)
MODALADVERBIEN geben Auskunft über die Art und Weise, wie etwas passiert. Sie geben Antwort auf die Frage: Wie?
Wie? (irgendwie) anders, außerdem, ebenfalls, genauso, nur, sehr, überaus, zumindest...
Kreise im folgenden Text alle Modaladverbien ein! TIPP: In jedem Satz gibt es ein Modaladverb – im letzten Satz sind es sogar drei.
Wie?

Du scheinst überaus wütend zu sein. Hast du dich nun endlich einigermaßen beruhigt? Ich bin äußerst schockiert über dieses Verhalten. Siehst du das genauso? Ich hoffe sehr, dass du deinen Fehler einsiehst. Siehst du das denn anders? Am liebsten würde ich das alles vergessen. Man kann kaum noch vernünftig mit dir reden. Aber vielleicht willst du ja auch gar nicht reden. Das habe ich mir fast schon gedacht. Bestimmt ist das nur eine Phase – wenn diese Pubertät doch schon vorbei wäre!
KAUSALADVERBIEN geben Auskunft über den Grund, die Bedingung oder die Folge einer Sache.
Sie geben Antwort auf die Fragen: Warum? Weshalb? Aus welchem Grund?
Grund daher, darum, nämlich...
Bedingung ansonsten, notfalls, sonst...
Folge also, demzufolge, folglich...
3
4

Setze passende Kausaladverbien ein! TIPP: Du findest sie alle in der Übersicht.
Vanessa und Eric haben kein Geld mit, d ___________ können sie sich keine Jause kaufen.
N ________________ müssen sich die beiden Geld ausborgen. m Wir diskutieren nun schon seit Stunden darüber, a ____________ würde ich vorschlagen, eine dritte Meinung einzuholen. Wir brauchen n ____________________ bis spätestens morgen eine Lösung für dieses Problem.
F____________________ müssen wir uns auch ein wenig beeilen. m Du musst dich dieses Schuljahr besonders anstrengen, s______________ bekommst du keinen Schulplatz in der Handelsakademie. m
Es kam zu einer Fahrzeugstörung des Zuges der U-Bahnlinie 3. D____________________ verzögerten
sich die Abfahrten aller angeschlossenen U-Bahn-Linien.
Um welche Art von Adverb handelt es sich? Frage zuerst danach, dann kreuze an!

Hier ist es kalt.
Temporaladverb Lokaladverb
Modaladverb Kausaladverb
Ich kann nicht dahin kommen.
Temporaladverb Lokaladverb
Modaladverb Kausaladverb
Hier ist es sehr kalt.
Temporaladverb Lokaladverb
Modaladverb Kausaladverb
Ich bin krank, deshalb gehe ich zum Arzt.







Temporaladverb Lokaladverb Modaladverb Kausaladverb
Daher kann ich morgen nicht in die Schule gehen.
Temporaladverb Lokaladverb Modaladverb Kausaladverb
Erb-, Lehn- und Fremdwörter
Unsere Sprache ist ein bunter Mix aus vielen Einflüssen.
Im Deutschen gibt es alte Erbwörter, aber auch viele Lehn- und Fremdwörter aus dem Lateinischen, Griechischen, Französischen, Englischen oder Italienischen
Wer auf Schreibweise und Klang achtet, kann oft erkennen, woher ein Wort stammt. Das hilft,
• Bedeutungen besser zu verstehen,
• neue Wörter leichter zu erkennen,
• und Sprache bewusster zu verwenden.
Erbwörter sind ursprünglich deutsch und begleiten uns schon seit über 3 000 Jahren.

Man erkennt sie oft daran, dass sie kurz, alltagssprachlich und grundlegend sind – also Wörter, die man schon in der Kindheit lernt und häufig verwendet.
Viele Erbwörter gehören zu den Kernbereichen des Lebens: Familie, Körper, Natur, einfache Tätigkeiten.
Beispiele:
Herkunft Beispiel Bedeutung heute
indogermanisch Mutter, Vater, Tochter Familienwörter
germanisch Haus, Hand, Wasser, stehen, Grundbegriffe aus Alltag und Natur gehen, denken
althochdeutsch D tag D Tag, Lautwandel über die Jahrhunderte neuhochdeutsch bruoder D Bruder
Lehnwörter sind Fremdwörter, die „eingedeutscht“ wurden.
Sie stammen ursprünglich aus anderen Sprachen (z. B. Latein, Französisch, Italienisch, Englisch), wurden aber so verändert, dass man sie nicht mehr sofort als fremd erkennt. Viele Lehnwörter sind seit Jahrhunderten Teil der deutschen Sprache und klingen ganz selbstverständlich deutsch
Beispiele:
Herkunftssprache Lehnwort im Deutschen Ursprüngliche Form
Latein Fenster fenestra
Latein Keller cellarium
Französisch Abenteuer aventure
Italienisch Bank banca
Englisches Lehnwort Computer (bereits eingedeutscht)
Fremdwörter erkennt man daran, dass sie fremd klingen, anders geschrieben werden oder ungewohnte Betonungen und Endungen haben.
Oft stammen sie aus dem Lateinischen, Griechischen, Französischen oder Englischen
Sie werden häufig in Wissenschaft, Technik, Mode oder im Alltag verwendet – manchmal einfach, weil es kein deutsches Wort mit gleicher Bedeutung gibt.
Herkunftssprache
Deutsches Fremdwort Ursprüngliche Schreibweise / Wort
Latein Campus campus
Griechisch Philosophie philosophía (φιλία = Liebe, σοφία = Weisheit)
Französisch Café café
Englisch Smartphone smartphone
Italienisch Pasta pasta
Achte auf Schreibweise, Endung und Klang – sie verraten oft, woher ein Wort ursprünglich kommt
SPRACHE TYPISCHE SCHREIBWEISE/ ENDUNG BEISPIELE
Griechisch ph, th, rh, ch
Lateinisch -tion, -tät, -ieren, c, qu, -iv, -il, -al
Italienisch -a, -i, -o
Französisch -eur, -age, -ie, -ette, é, -ut, -oire,
Englisch Th, sh, ck, oo, -ing, -er, -ea
Philosophie, Rhythmus, Chor
Nation, Qualität, reagieren, Campus
Pasta, Spaghetti, Piano
Friseur, Garage, Batterie, Serviette, Café
Thriller, Shampoo, Check, Training, Manager, Team
Lies die Wörter und unterstreiche die Buchstabenkombinationen, die auf eine bestimmte Herkunft hindeuten! Schreibe dann die vermutete Sprache daneben!
WORT AUFFÄLLIGE BUCHSTABEN/ VERMUTETE HERKUNFT ENDUNGEN
Athlet ph
Information -tion
Etage -age
Zucchini -i
Rarität -tät
Mechanik ch
Dekolleté -é
Computer -er
Trage jedes Wort in die passende Spalte ein! Markiere die Besonderheit farblich!
Pizza M Scanner M Alphabet M Vignette M Camping M Universität M Risotto M Bandage M Redaktion M Theater

Welches Wort ist gemeint? Lies die Hinweise und schreibe es auf!
Ich ende auf -tion und komme aus dem Lateinischen. Ich stehe für eine Handlung, die zu einem Ergebnis führt.
Ich beginne mit ph und stamme ursprünglich aus dem Griechischen. Ich bin eine Naturwissenschaft.
Ich habe ein é am Ende und komme aus dem Französischen. Ich bin ein kurzer, schriftlicher Text, der die wichtigsten Punkte eines geplanten Projektes (Facharbeit, Buch, Film) zusammenfasst.
Ich ende auf -er und bin ein englisches Wort für Jugendliche im Alter zwischen 13 und 19 Jahren.
D
Ich ende auf -o und bin ein italienisches Getränk.

Welches Wort passt nicht in die Zeile? Markiere es!

Nation – Qualität – Aktivität – Philosophie
Friseur – Garage – Café – Team
Computer – Manager – Rhythmus – Internet


Was bedeuten die Fremdwörter? Verbinde die Fremdwörter mit ihren Bedeutungen!
TIPP: Wenn du unsicher bist, schlage im Wörterbuch oder Duden online nach!
adäquat unauffällig diskret kindisch homogen verschlossen infantil angemessen introvertiert schrittweise konstruktiv entschlossen resolut nachweisen sukzessiv einheitlich trivial einfach verifizieren förderlich
Markiere in den Wörtern von Ü5 die Besonderheit! Überlege, welcher Herkunftssprache die meisten Wörter zugeordnet sind und schreibe sie hier auf!
Die meisten Wörter von Ü5 kommen aus dem
Lest gemeinsam mit einer Partnerin oder einem Partner die folgenden Wörter! Klärt gemeinsam die Bedeutung euch unbekannter Wörter durch Nachschlagen im Wörterbuch oder Duden online! Prägt euch die Wörter danach drei Minuten lang ein! Diktiert euch jeweils zehn davon und korrigiert sie im Anschluss gegenseitig!
Aktion m Alphabet m Anorak m Beamer m Bilanz m Container m
Etage m Fiaker m Ghetto m Graffiti m Gulasch m Kajak m
Korridor m Makkaroni m Masseur m Mole m Option m Piano m
Porzellan m Subtraktion m Symbol m Tabu m Tattoo m Team m
Tenor m Theater m Zucchini


Lies die Wörter der Wort-Schatzkiste! Kläre gemeinsam mit einer Partnerin oder einem Partner die Bedeutung euch unbekannter Wörter durch Nachschlagen im Wörterbuch oder Duden online!
Abschnitt, der m abwägen m Appell, der m Argument, das m argumentieren m Aspekt, der m auffällig m Auffassung, die m Ausblick, der m ausführlich m Aussage, die m befürworten m beschäftigen m bestätigen m diskutieren m entkräften m erörtern m erwähnen m erwägen m Experte, der m Fakt, der m formulieren m interessant m konkret m Kontra-Argument, das m negativ m positiv m praktisch m Priorität, die m Problematik, die m reagieren m Rückblick, der m Sachlage, die m Sachverhalt, der m Schwierigkeit, die m Sichtweise, die m Standpunkt, der m strittig m Tatsache, die m Thema, das m These, die m typisch m überzeugen m Umstand, der m verdeutlichen m Wendepunkt, der m widersprechen



Überlege, welche Wörter der Wort-Schatzkiste Fremdwörter sind und markiere sie!
Überlege, welches Wort der Wort-Schatzkiste passen könnte und notiere es!
Rechtfertigung, Beweis = ____________________________
prüfen, durchdenken, ins Auge fassen = _________________________ eine Person, die sich auf einem bestimmten Gebiet gut auskennt = ________________________
sich für etwas einsetzen = ___________________________
Behauptung, Ausgangspunkt für ein weiteres Argument = _______________________________
Aufforderung, Aufruf = ___________________________
Blickwinkel, Blickrichtung, Gesichtspunkt = __________________________ etwas ausführlich besprechen = __________________________ widerlegen, kraftlos machen = __________________________
Vorrang, große Bedeutung haben = _______________________ zustimmend, bejahend = ______________________________ in eine sprachliche Form bringen = ________________________

Bilde nun mit 15 Wörtern aus der Wort-Schatzkiste sinnvolle Sätze, die du auch in einer Erörterung verwenden kannst! Tipp: Du kannst dich dabei an Themenvorschlägen vorheriger Seiten oder auch an Argumentationsketten orientieren.
3 2 1
Markiere alle Adverbien in der passenden Farbe! Temporaladverbien – BLAU, Lokaladverbien – GRÜN, Modaladverbien – GELB, Kausaladverbien – ORANGE
abends aufwärts auch bald beinahe bereits damals dann darin deshalb
deswegen dort draußen einfach einmal fast fortan gern gleich glücklicherweise
heraus herunter heute hier hin immer leider links mehrmals nachts nötigenfalls nun oft ringsum sehr tagsüber unten vorgestern wieder zuerst
Bilde mit 16 Adverbien von Ü1 Sätze in deinem Heft!
Lückenfüller – Setze passende Adverbien ein!
morgen M darum M links M trotzdem

Susanne braucht neue Turnschuhe. ________________ geht sie am Samstag in ein Sportgeschäft. ______________ , am Sonntag, wird sie nämlich an einem
Marathon teilnehmen. Ganz ______________ im Regal stehen Sportschuhe, die ihr am besten gefallen haben. _____________________ entscheidet sie sich für das billigere Paar Schuhe in der rechten Ecke.
Wir müssen _______________ mal wieder schwimmen gehen. Momentan gehe ich nur _______________ schwimmen.
Ab _____________________ fange ich an, regelmäßig schwimmen zu gehen.
Und _____________________ gehe ich jeden Tag vor der Arbeit schwimmen.
zumindest M ebenfalls M genauso M einigermaßen M stets

bald M danach M morgen M selten

In meiner neuen Schule komme ich mit meinen Mitschülerinnen und Mitschülern ________________________ gut aus. Dir würde es da _____________________ gehen. Ich versuche
_____________________ , immer freundlich zu sein. Meine Mitschülerinnen und Mitschülern sind ____________________
___________ freundlich und nett zu mir.
Verbinde die Begriffe mit den passenden Definitionen!
Sie begleiten uns schon seit einigen tausend Jahren – sind uns aber nur mehr in einer veränderten Form erhalten geblieben.
ERBWÖRTER
LEHNWÖRTER
FREMDWÖRTER
Diese Wörter werden häufig an ihren Endungen, Vorsilben oder auch Buchstabenkombinationen erkannt und bleiben in ihrer originalen Schreibweise erhalten.
Sie stammen aus einer anderen Sprache, werden im Deutschen aber häufig verwendet. Dabei können sich Schreibweise, Aussprache oder Bedeutung leicht verändert haben.
Fülle die Lücken, indem du jedes Wort passend einträgst! Markiere in den Füllwörtern die Besonderheit und kreise die richtige Herkunftssprache ein! (L-Latein, G-Griechisch, I-Italienisch, F-Französisch, E-Englisch)

Ohne __________________ fühlen sich viele Jugendliche heute unsicher.
Der ____________________ brachte die Gäste pünktlich zum Hotel.
Am Ende des Theaterstücks rief das Publikum laut "____________!".
Diese _________________ hilft mir, Vokabeln besser zu behalten.
Seine schnelle ___________________ hat den Unfall verhindert.
In _____________________ experimentieren wir gerade mit Magneten.
Beim Lesen sollte ich mein _________________ ein wenig erhöhen.
Ich habe die Informationen für mein Referat im ______________ gesucht.
Mehr Bewegung ist eine gute ________________ für die Gesundheit.
Die neue Kette ist ein schönes _________________ zu ihrem Kleid.
Markiere alle Wörter derselben Herkunftssprache jeweils in der gleichen Farbe!
Panini international Vignette Beamer Kreativität Phase Makkaroni Rhetorik Etagere Shopping
Ich kann…
… Temporal-, Lokal-, Modal- und Kausaladverbien unterscheiden. (1)
… mit Adverbien sinnvolle Sätze bilden. (2)
… Adverbien in Sätzen sinnvoll einsetzen. (3)
…die Definitionen von Erb-, Lehn- und Fremdwörtern richtig zuordnen. (4)
… Fremdwörter richtig verstehen und ihrer Bedeutung entsprechend verwenden. (5)
… Fremdwörter gleicher Herkunftssprache erkennen. (6)



Kathis Mitschüler Oscar soll die Merkmale einer Kurzgeschichte anhand des Textes von Wolfgang Borchert „Nachts schlafen die Ratten doch“ herausarbeiten. In der Stunde hat er nicht genau aufgepasst, nun hat er ein Problem. Doch er ist schlau und hat eine Idee. Er will den Text im Leseteil nachlesen und sich dabei das Hörbeispiel anhören.

HB 6: Höre dir die Kurzgeschichte „Nachts schlafen die Ratten doch“ von Wolfgang Borchert zuerst an! Tipp: Du kannst sie auch im Leseteil auf S. 63 – 64 lesen.


Merkmale einer Kurzgeschichte – Vergleiche die Geschichte mit anderen Textsorten, die du bereits gelesen hast! Notiere die Unterschiede und Merkmale, die dir auffallen!

HB 7: Höre dir das Hörbeispiel „Schlaue Köpfe“ an! Vergleiche und ergänze deine Notizen von Ü2!
bündig:
Ergänzungen: Kreuze an und ergänze stichwortartig!



1. Textumfang: groß gering
2. Zeitspanne: __________________________
3. Orte und Schauplätze: _________________
4. Einleitung: ___________________________
5. Protagonisten: _______________________
6. Handlung:




7. Themen: ____________________________
Schluss:
Die genannten Merkmale kommen in vielen Kurzgeschichten vor und helfen dabei, diese Textsorte zu erkennen. Sie sind jedoch keine festen Regeln! Autorinnen und Autoren gestalten literarische Texte frei, daher können einzelne Merkmale unterschiedlich stark ausgeprägt sein oder auch fehlen.

Lies die Kurzgeschichte „Nachts schlafen die Ratten doch“ von Wolfgang Borchert! Du findest die Geschichte im Leseteil auf Seite 63 oder im Internet unter folgendem Link: https://mondamo.de/alt/borchert.htm

Suche im Text nach typischen Merkmalen einer Kurzgeschichte! Kreuze in der Tabelle passend an und notiere dazu ein Beispiel oder eine kurze Begründung!
Merkmal der Kurzgeschichte
Der Text ist kurz und konzentriert sich auf ein zentrales Ereignis oder einen Wendepunkt.
Die Handlung spielt in einem kurzen Zeitraum (z. B. einige Stunden oder ein Tag).
Die Geschichte spielt an wenigen, klar begrenzten Orten (z. B. Straße, Zimmer, Bahnhof).
Der Einstieg erfolgt ohne lange Einleitung direkt im Geschehen.
Es treten nur wenige Figuren auf, oft gewöhnliche Menschen aus dem Alltag.
Die Handlung behandelt ein zentrales Problem oder einen Konflikt.
Die Sprache ist knapp und sachlich, Dialoge wirken lebensnah und alltagssprachlich.
Vieles bleibt unausgesprochen oder angedeutet, sodass Leserinnen und Leser zwischen den Zeilen lesen müssen.
Die Geschichte erzeugt eine bestimmte Atmosphäre oder Spannung.
Das Ende ist offen oder überraschend und regt zum Nachdenken an.
trifft zu/
trifft nicht zu Beobachtungen/Beispiele aus dem Text
Überlege und halte in Stichworten fest: Welche der genannten Merkmale erkennst du im Text besonders deutlich? Gibt es Merkmale, die fehlen oder anders umgesetzt sind?
Notiere deine Beurteilung dieser Kurzgeschichte! Begründe deine Meinung!
8 Überlege dazu auch, ob es Textstellen gab, die Gefühle in dir ausgelöst haben!


Collagen sind kreative Bildzusammenstellungen, bei denen verschiedene Materialien oder Fotos zu einem neuen Gesamtbild kombiniert werden. Sie können verschiedene Themen gleichzeitig zeigen und regen dazu an, genauer hinzuschauen und nachzudenken
Du kannst eine Collage entweder analog mit Papier, Schere und Kleber gestalten oder digital am PC mit speziellen Programmen und Tools. Beide Methoden bieten dir viele Möglichkeiten, deine Ideen umzusetzen und eigene Kunstwerke zu schaffen.
Verwende keine Bilder oder Texte aus dem Internet, die urheberrechtlich geschützt sind, es sei denn, sie sind ausdrücklich als 'frei nutzbar' (z. B. Creative Commons) gekennzeichnet.

Schritt 1: Bilder sammeln
Suche und speichere die Fotos oder Grafiken, die du für deine Collage verwenden möchtest, auf deinem Computer.

Schritt 3: Vorlage oder Layout wählen
Starte das Programm und wähle eine Collagen-Vorlage oder ein Layout aus, das dir gefällt.


Wähle ein kostenloses Online-Tool (z. B. Canva, Adobe Express, Fotor) oder ein Programm wie PhotoScape X, Filmora oder Phototastic Collage aus. Öffne das Tool oder installiere das Programm, falls nötig.
Schritt 4: Bilder hochladen und anordnen
Passe das Layout, die Größe und die Reihenfolge der Bilder an. Du kannst oft auch Hintergründe, Rahmen, Sticker, Text oder Effekte hinzufügen, um deine Collage persönlicher zu gestalten.





Lade deine gesammelten Bilder in das Programm. Ziehe sie per Drag-and-drop in die Vorlage und ordne sie so an, wie es dir am besten gefällt.

Bist du zufrieden, speichere deine Collage als Bilddatei (z. B. JPG oder PNG) auf deinem Computer. Jetzt kannst du sie ausdrucken, verschicken oder online teilen.




Schritt 1: Materialien sammeln
Sammle verschiedene Materialien wie Zeitschriften, Zeitungen, Stoffreste, Fotos oder Naturmaterialien.

Schritt 3: Anordnen
Lege die ausgeschnittenen Teile zuerst lose auf die Unterlage und probiere verschiedene Anordnungen aus, bis dir das Ergebnis gefällt. Beginne am besten mit dem Hintergrund und arbeite dich nach vorne.


TIPP:

Schritt 2: Ausschneiden und vorbereiten
Schneide oder reiße die gewünschten Bilder, Formen oder Materialien aus. Du kannst sie nach Farben oder Formen sortieren, wenn du möchtest.

Schritt 4: Aufkleben
Klebe die Teile nacheinander fest. Achte darauf, dass nichts verrutscht. Du kannst auch verschiedene Klebetechniken ausprobieren, z. B. flach aufkleben oder Teile leicht überlappen lassen, um spannende Effekte zu erzielen.

Du kannst deine Collage mit eigenen Zeichnungen, Texten oder Farben ergänzen, um sie noch individueller zu gestalten.






Was passiert in der Welt? Bildet Arbeitsgruppen und erstellt eine Collage!
a) Sammelt Zeitungsausschnitte, in denen über Kinder im Krieg berichtet wird, zum Beispiel über Kinder, die verletzt wurden, über Kinder, die Hunger leiden und keine Schule besuchen können oder über Kinder, die fliehen mussten.
b) Tauscht euch in der Arbeitsgruppe darüber aus, warum ihr welche Motive mitgebracht habt und welche Bilder besonders ausdrucksstark sind!
c) Hängt eure Collagen im Eingangsbereich der Schule aus und sammelt Statements dazu auf einer Meinungswand!
Diese verschiedenen Zitate zum Thema „Krieg und Frieden“ stammen von berühmten Schriftstellerinnen und Schriftstellern, Politikern, Wissenschaftlern und Staatsmännern. Lies die Zitate und unterstreiche wichtige Inhalte! Schreibe anschließend die zentralen Aussagen der Zitate mit eigenen Worten auf einem Zettel auf!

Krieg ist nichts als Drückebergerei vor den Aufgaben des Friedens.
Thomas Mann (deutscher Schriftsteller 1875 – 1955)


Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin.



Carl Sandburg (US-Historiker 1878 – 1967)



Den drohenden Krieg am Horizonte braucht der Militarismus wie ein Stück Brot.
c) Welche Handlungsaufforderungen könnt ihr den Zitaten entnehmen? 2 1 3

Ich glaube nicht, dass der Krieg nur von den Großen, von den Regierenden und Kapitalisten gemacht wird. Nein, der kleine Mann ist ebenso dafür.
Anne Frank (deutsche Jüdin, Opfer des Holocaust, 1929 – 1945)





Bertha von Suttner (österreichische Schriftstellerin, Friedensaktivistin, Friedensnobelpreisträgerin 1843 – 1914)


„Der Krieg, der kommen wird, ist nicht der erste. Vor ihm waren andere Kriege.“


Es gibt keinen Weg zum Frieden. Frieden ist der Weg. Mahatma Gandhi (indischer Unabhängigkeitskämpfer 1869 – 1940)





Bertold Brecht (deutscher Dramatiker und Lyriker, 1898–1956)





Frieden beginnt mit einem Lächeln. Mutter Teresa (albanisch-indische Ordensfrau und Friedensnobelpreisträgerin, 1910 – 1997)






„Die Geschichte lehrt dauernd, aber sie findet keine Schüler.“ Ingeborg Bachmann (österreichische Schriftstellerin, 1926–1973)




„Krieg ist nur eine feige Flucht vor den Problemen des Friedens.“



Stefan Zweig (österreichischer Schriftsteller, 1881–1942)

Klassengespräch – Stellt in der Klasse eure Interpretationen (= Deutungen) der Zitate vor! Dann besprecht gemeinsam folgende Fragen!
a) Welche Aussagen bewegen euch besonders und warum ist das so?
b) Gibt es Widersprüche oder Überschneidungen in den Aussagen?
Was ist Krieg, was ist Frieden? Markiere die Schlüsselwörter, die das Schema des Gedichtes bestimmen! Tipp: In der ersten Zeile findest du schon eine Vorgabe!
Krieg hat schwarze Ränder

Krieg ist bitter und sauer
Krieg riecht nach Autoabgasen
Im Krieg sieht es dunkel aus
Krieg hört sich laut und schrill an
Krieg ist hart
Frieden hat helle Farben

Frieden schmeckt wie der süßeste Zucker der Welt
Frieden riecht wie Rosenduft
Frieden sieht hell und schimmernd aus
Frieden klingt wie eine wundervolle Harfe, die gerade spielt
Frieden, sanft und weich fühlt er sich an
Versuche dich nun selbst als Dichterin oder Dichter!





Welche Farbe hat der Krieg?
Wie schmeckt er?
Wie riecht er?
Wie sieht er aus?
Wie hört er sich an?
Wie fühlt er sich an?
Welche Farbe hat der Frieden?





Wie schmeckt er?
Wie riecht er?
Wie sieht er aus?
Wie hört er sich an?
Wie fühlt er sich an? Krieg Frieden
Diese Textform hast du bereits in der 7. Schulstufe kennengelernt. Da sie eine wichtige Grundlage für die Arbeit mit literarischen Texten bildet, wird sie hier noch einmal wiederholt und gefestigt. Eine Inhaltsangabe fasst die wichtigsten Ereignisse oder Informationen eines Textes kurz und sachlich zusammen, wird in eigenen Worten verfasst und enthält keine persönlichen Meinungen.
1. Schreibe im Präsens!


2. Achte auf deinen Schreibstil: Schreibe sachlich und verzichte auf Spannung, Ausschmückungen oder direkte Reden!
3. Gliedere deine Inhaltsangabe in EINLEITUNG , HAUPTTEIL und SCHLUSS !
EINLEITUNG:
Nenne Autor/in, Titel des Textes, Textsorte, Erscheinungsjahr und das zentrale Thema der Geschichte (Umfang: maximal zwei bis drei Sätze)! D ABSATZ
HAUPTTEIL:
a) Gib die Handlungsschritte in der zeitlich richtigen Reihenfolge wieder!
b) Kürze den Ausgangstext so, dass auch jeder, der die Geschichte nicht kennt, weiß, worum es geht.
D zu deiner Orientierung: ein Drittel bzw. ein Viertel des Originaltextes!
c) Verzichte auf nebensächliche Einzelheiten oder sprachliche Ausschmückungen! D ABSATZ
SCHLUSS:
Hier kannst du deine Meinung zum Text oder zu den Themen des Textes äußern.



HB 8: Höre dir Kathis Inhaltsangabe an!
Kontrolliere zum Abschluss deinen Text mit dieser Checkliste!

Checkliste-Inhaltsangabe
Erzählzeit: Präsens sachlich geschrieben
Gliederung in Einleitung, Hauptteil und Schluss


EINLEITUNG: Autor/in, Titel des Textes, Textsorte, Erscheinungsjahr genannt zentrales Thema des Textes genannt
HAUPTTEIL: Handlungsschritte in zeitlich richtiger Reihenfolge wiedergegeben Ausgangstext auf ein Drittel bzw. Viertel des Originaltextes gekürzt
SCHLUSS: eigene Meinung zum Text oder Thema des Textes sinnhafte Satzverknüpfungen abwechslungsreiche Satzanfänge (gelungene Überleitungen) sachlich geschrieben (keine Ausschmückungen eingebaut) keine direkten Reden
Wiedergabe des Inhalts in eigenen Worten
Aufsatz 3-mal gelesen: Inhalt, Rechtschreibung und Grammatik Wörterbuch verwendet
Lies die Kurzgeschichte „Das Brot“ von Wolfgang Borchert! https://teachsam.de/deutsch/d_literatur/d_aut/bor/bor_das_brot_txt.htm

Lies die Kurzgeschichte ein zweites Mal und mache dir dazu anhand der folgenden Tabelle Notizen!
ASPEKTE
Titel/ Autorin/ Autor/ Textsorte/ Erscheinungsjahr
Hauptfiguren

NOTIZEN AUS DER GESCHICHTE
Ort/ Zeit Anfangssituation wichtigste Handlungsschritte
Wendepunkt/ Konflikt
Ausgang/ Ende
zentrales Thema/ Problem chronologisch: in richtiger Reihenfolge zeitlich geordnet
Erstelle eine chronologische Liste der Handlungsabläufe der Kurzgeschichte von S.160/Ü3!
Die folgenden Satzanfänge helfen dir dabei, deinen Text abwechslungsreicher zu gestalten.
Einleitung:
• Die Kurzgeschichte „...“ von ... handelt von ...
• Im Mittelpunkt der Kurzgeschichte „...“ von ... steht ...
• Der Text „...“wurde von ... verfasst und behandelt ...
• In der Kurzgeschichte „...“, die von ... geschrieben wurde, geht es um ...
• „...“ ist eine Kurzgeschichte von ..., die ... thematisiert.
• Das zentrale Thema der Kurzgeschichte „...“ von ... ist...
• Die Autorin/ Der Autor ... beschreibt in „... ...


• Die 20XX erschienene Kurzgeschichte „...“ schildert ...
• In der Erzählung „...“ erfahren die Leserinnen und Leser ...
• Der Text befasst sich mit ... und wurde von ... veröffentlicht.


Hauptteil:
• Zu Beginn der Geschichte ...
• Am Anfang befindet sich ... in...
• Im weiteren Verlauf ...
• Plötzlich passiert ...
• Im nächsten Abschnitt ...
• Daraufhin ...
• Währenddessen ...
• Die Hauptfigur erlebt ...
• Ein zentrales Ereignis ist ...
• Außerdem zeigt sich ...
• Kurz darauf ...
• Im weiteren Verlauf entwickelt sich ...
• Schließlich ...
• Am Ende der Handlung ...
• Letztlich wird deutlich, dass ...
Hauptteil:
• Zu Beginn der Geschichte ...
• Am Anfang befindet sich ... in...
• Im weiteren Verlauf ...
• Plötzlich passiert ...
• Im nächsten Abschnitt ...
• Daraufhin ...
• Währenddessen ...
• Die Hauptfigur erlebt ...
• Ein zentrales Ereignis ist ...
• Außerdem zeigt sich ...
• Kurz darauf ...
• Im weiteren Verlauf entwickelt sich ...
• Schließlich ...
• Am Ende der Handlung ...
• Letztlich wird deutlich, dass ...


Lies nun über den Link auf S. 160/Ü3 die Kurzgeschichte „Das Brot“ von Wolfgang Borchert nochmals und verfasse anschließend mit Hilfe des Rezepts von S. 159 eine Inhaltsangabe in deinem Heft! Verwende dazu auch deine Notizen von S. 160/ Ü4 und Ü5! Nutze die Satzanfänge von S. 161!
Suche dir eine Partnerin oder einen Partner und tauscht eure Hefte! Korrigiert eure Arbeiten gegenseitig anhand der Checkliste von S. 159! Gebt euch im Anschluss ein Feedback!
Wähle eines der auf S. 71 vorgeschlagenen KI-Tools, gib deinen selbstverfassten Text von S. 162/ Ü6 in den Prompt ein und lass von der KI analysieren, ob du alle Punkte einer Inhaltsangabe gut erfasst hast! Notiere die Verbesserungsvorschläge der KI! Markiere sowohl Sätze, die jetzt schöner klingen, als auch Sätze, die dir zu übertrieben oder unpassend erscheinen!
Arbeite die Vorschläge der KI, die dir sinnvoll erscheinen, in deinen Text ein!
ACHTUNG Achte darauf, dass du in eigenen Worten schreibst! Hinterfrage die Vorschläge der KI kritisch!
Suche dir eine Partnerin oder einen Partner! Wählt eine der folgenden Internetseiten aus und recherchiert zum Thema „Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus“! Schreibt einen kurzen Informationstext ins Heft!

Stories that Move – www.storiesthatmove.org
DemokratieWEBstatt – Arbeitspaket „Rassismus und Vorurteile“ – www.demokratiewebstatt.at
ERINNERN:AT – „Ein Mensch ist ein Mensch“ – www.erinnern.at
„Wo begegnet uns Rassismus?“ (bpb, PDF) – www.bpb.de (Suchbegriff: „Wo begegnet uns Rassismus?“)
UNICEF – „Was ist Rassismus – einfach erklärt“ – www.unicef.de (Suchbegriff: „Was ist Rassismus – einfach erklärt“)
Deutscher Bildungsserver – „Rassismus im Schulunterricht“ – www.bildungsserver.de

HB9: Höre und lies die folgende Kurzgeschichte!

Ein Zug kam an in der großen Stadt in Südafrika. Der Zug hatte zweierlei Wagen: Wagen für Menschen mit weißer Haut und Wagen für Menschen mit anderer Haut, schwarzer, brauner oder gelber.



Viele Leute stiegen aus. Ein Junge war dabei, der hatte eine fast schwarze Haut. Er kam mit seinen Eltern, sie wollten in der großen Stadt bleiben. Bis jetzt hatten sie in einem Dorf gewohnt, und der Junge war noch nie in einer großen Stadt gewesen. Er war sechs oder sieben Jahre alt. Der Vater trug die Kiste mit den Küchensachen auf den Schultern, die Mutter hatte das Schwesterchen im Rückentuch, und auf dem Kopf trug sie das Bündel mit dem Bettzeug.


Der Junge nahm den Korb, aus dem sie unterwegs gegessen hatten. Jetzt war der Korb leer. Der Junge staunte über den Bahnhof mit den vielen Gleisen und dem riesigen Dach darüber. Er staunte über das große Bahnhofshaus und die vielen Häuser dahinter, Häuser so hoch wie Berge! Im Gedränge auf dem Bahnsteig verlor der Junge seine Eltern. Er lief dorthin, wo er sie zuletzt gesehen hatte. Sie waren fort.
Er lief weiter und kam zu einer Treppe, die führte unter die Erde. Der Junge hatte Angst da hinunter zu gehen, aber die vielen Leute schoben ihn weiter. Im Tunnel unten fürchtete er sich noch mehr, aber dann kam er über eine andere Treppe wieder nach oben. Er stand jetzt vor dem Bahnhofshaus.
Viele Leute gingen durch eine hohe Tür. Aber als der Junge auch durch diese Tür in das Bahnhofshaus gehen wollte, hielt ihn jemand von hinten fest und sagte: „Nur für Weiße!“ Der Junge drehte sich um und sah einen Mann mit schwarzer Haut, der hatte einen Karren voller Koffer und Taschen. Der Mann zeigte auf ein Schild über der Tür. Er lächelte dem Jungen zu, und dann schob er den Karren weiter.
Der Junge ging durch eine andere Tür. Er kam in einen Saal mit vielen Tischen. Dort saßen Leute, die aßen und tranken. Der Junge wollte seine Eltern an den Tischen suchen. Aber ein Mann mit heller Haut kam zu ihm und schrie ihn an und riss die Tür wieder auf. Der Junge verstand, dass er hinausgehen sollte.
Draußen an der Hauswand stand ein Bursche mit dunkler Haut. Der fragte den Jungen: „Du bist wohl vom Land? Hast du das Schild nicht gesehen? Nur für Weiße, du kleine Ratte!“ Der Junge starrte ihn an, dann lief er schnell den Bahnsteig entlang. Nirgendwo sah er die Eltern.
Er setzte sich auf eine Bank. Er wollte hier auf die Eltern warten. Sie würden ihn suchen, das wusste er. Aber da kam der Mann mit dem Karren wieder. Der Karren war jetzt leer. Der Mann blieb stehen und sagte: „Tut mir leid, Junge, aber hier darfst du nicht sitzen. Die Bank ist nur für Weiße.“ Und er zeigte auf die Schrift an der Rückenlehne. „Ich kann nicht lesen“, sagte der Junge, „und ich bin müde.“
Dann erzählte er dem Mann, dass er die Eltern verloren hatte. Der Mann sagte: „Ich habe jetzt Zeit, ich suche deine Eltern. Gib du solange auf den Karren acht. Setz dich drauf!“ Er schob den Karren mit dem Jungen bis ans Ende vom Bahnsteig. Dort war eine junge Frau mit dunkler Haut, die hatte einen Korb voll Flaschen. Der Mann kaufte bei ihr eine Flasche Limonade, die gab er dem Jungen, und dann ging er fort.
Der Junge saß auf dem Karren und betrachtete die Flasche. Ein buntes Bild von Apfelsinen und Zitronen war darauf, und im Flaschenhals steckte ein Strohhalm. Bis jetzt hatte der Junge nur zweimal in seinem Leben Limonade aus einer Flasche getrunken. Das war, als seine Eltern ihn zum Markttag in ein großes Dorf mitgenommen hatten.


Gerade wollte der Junge den ersten Schluck trinken, da sah er ein kleines Mädchen am Karren stehen. Es hatte ein rosa-weißes Gesicht und ganz helle Haare. Sein Kleid war weiß, und sogar seine Schuhe waren weiß. Es war noch sehr klein, fast so klein wie das Schwesterchen. Das Kind stand auf den Zehenspitzen und hielt sich mit einer Hand am Karren fest. Die andere Hand streckte es nach der Flasche aus.
Der Junge erschrak. Hier war alles nur für Weiße: das Bahnhofshaus, der Saal mit den Tischen zum Essen und Trinken und die Bank zum Ausruhen. Also gab er dem weißen Kind seine Limonadenflasche. Das Kind lachte und nahm gleich den Strohhalm in den Mund und trank.
Der Junge auf dem Karren beugte sich weit vor und sah zu, wie es schluckte und schluckte, und wie die Limonade in der Flasche immer weniger wurde.
Auf einmal war eine weiße Frau da, die schimpfte und riss dem kleinen Mädchen die Flasche aus der Hand und warf sie in den Papierkorb. Der Limonadenrest tropfte durch die Drahtmaschen auf das Bahnsteigpflaster. Die weiße Frau fragte den Jungen etwas, sie fragte immer wieder dasselbe. Er konnte aber ihre Sprache nicht verstehen.
Die dunkle Frau mit dem Flaschenkorb kam dazu. Sie sagte zu dem Jungen: „Sie will wissen, ob du auch von der Limonade getrunken hast, ob du den Strohhalm im Mund gehabt hast.“
Der Junge schüttelte den Kopf. „Nein“, sagte er. Er verstand nicht, weshalb die weiße Frau das wissen wollte.
Sie nahm jetzt das Kind an die Hand und ging fort. Aber das kleine Mädchen riss sich los und lief allein weiter. Es wackelte, es konnte noch nicht gut laufen. Plötzlich rutschte ihm das Höschen herunter, es stolperte und fiel hin, nach vorn auf beide Hände.
Der Junge auf dem Karren gluckste vor Lachen. „Hast du das gesehen?“, fragte er die Frau mit dem Flaschenkorb.
„Man lacht nicht, wenn ein kleines Kind hinfällt“, sagte sie.
„Es war hinten ganz rosa!“, rief der Junge. Er konnte kaum sprechen, so musste er lachen. „Wie die Affen im Busch! Ganz rosa hinten!“

„Sei still!“, sagte die Frau, „was dachtest du denn? Sie sind überall hell, nicht nur im Gesicht.“ Dann ging sie schnell weiter.
Jetzt sah der Junge seine Eltern kommen. Er sprang auf, er stand auf dem Karren und schwenkte die Arme und schrie ihnen entgegen: „Sie haben einen Affenhintern! Nur für Weiße! Nur für Weiße! Einen Affenhintern haben sie, einen rosa Affenhintern!“
Und die dunklen Menschen auf dem Bahnsteig, die seine Sprache verstanden, lachten alle. Aber sie versteckten dabei ihre Gesichter hinter ihren Händen, oder sie drehten sich um zur Hauswand, und niemand lachte laut wie der Junge auf dem Karren.
Höre und lies die Geschichte ein zweites Mal und markiere dir unbekannte Wörter! Schlage sie im Wörterbuch oder Duden online nach!




Autorin: Ursula Wölfel
Staatsangehörigkeit: Deutschland
Aus dem Buch: Die grauen und grünen Felder. Wahre Geschichten
Erscheinungsjahr: 1970
Textsorte: Kurzgeschichte
Markiere im Text farblich alle Stellen, an denen Menschen ausgeschlossen, schlechter behandelt oder unsichtbar gemacht werden!
Beantworte folgende Fragen in Stichworten!
Wodurch wird die Ausgrenzung begründet (Hautfarbe, Herkunft, Wohnort, Religion, …)? 6 7 8
Wer grenzt aus?

Wer wird ausgegrenzt?


Welche Gefühle werden bei den Betroffenen erkennbar?

Welchen ersten Eindruck hat der Text auf dich gemacht? – Notiere deine Gedanken in deinem Heft!
Findest du Parallelen zum Umgang mit Jüdinnen und Juden in der NS-Zeit oder zu heutigen Formen von Rassismus? – Fülle die Tabelle mit Stichwörtern! Nutze dafür die Kurzgeschichte, die Tagebuchauszüge von Anne Frank im Leseteil auf S. 44 und deine Notizen zur Filmanalyse „Der Junge mit dem gestreiften Pyjama“ auf S. 178/179!
Thema

Apartheid (Text) Antisemitismus (Anne Frank / Film) Rassismus heute
Wer wird ausgegrenzt?
Wer grenzt aus?
Wie wird getrennt? (Schilder, Gesetze …)
Folgen im Alltag
Diskutiert im Anschluss in der Klasse über eure Einträge!
Sprache kann Gefühle wecken und Gedanken lenken. Autorinnen und Autoren wählen Wörter und Satzformen bewusst, um Stimmungen zu erzeugen und dadurch Leserinnen und Leser zu beeinflussen. In der Textanalyse untersuchst du, wie Sprache wirkt – also, welche Stilmittel verwendet werden und welche Wirkung sie haben.
Stilmittel
Alliteration

Anfangslaut bei benachbarten
Wörtern
Wiederholung am Anfang aufeinanderfolgender Sätze
Gegenüberstellung von Gegensätzen
Unvollständiger, verkürzter Satz
starke Übertreibung
Milch macht müde Männer munter.
Er lacht nicht laut, er lacht lieber leise.
„Himmel und Hölle“, „Gut und Böse“
„Je früher, desto besser.“
„Ich habe dir das schon tausendmal gesagt!“
Macht Sprache einprägsamer; erzeugt Rhythmus und Klang
Betont wichtige Inhalte; verstärkt Aussage
Hebt Unterschiede hervor; sorgt für Spannung, Klarheit
Wirkt lebendig, mündlich; steigert Tempo oder Dringlichkeit
Verstärkt Gefühle; drückt Nachdruck oder Ironie aus
Bildhafte Bedeutungsübertragung
Vermenschlichung von Dingen oder Tieren
Verknüpfung mit „wie“ oder „als“
Scheinfrage, auf die keine Antwort erwartet wird
Gegenteil dessen, was gemeint ist
„Ein Meer von Menschen.“
„Die Sonne lacht.“
„Stark wie ein Löwe.“
Macht abstrakte Inhalte anschaulich, regt Fantasie an
Erzeugt lebendige Bilder; macht Aussagen anschaulicher
Stärkt oder veranschaulicht eine Eigenschaft
„Wer will das nicht?“
„Das hast du ja toll gemacht...“
Fordert zum Nachdenken auf, lenkt Aufmerksamkeit
Kann humorvoll wirken; erzeugt Distanz oder Kritik
Wähl gemeinsam mit einer Partnerin oder einem Partner eines der auf S. 71 vorgeschlagenen KITools und lasst euch zu fünf, von euch gewählten Stilmitteln aus der Tabelle, jeweils drei Beispielsätze geben! Überprüft die Sätze anhand der Stilmitteltabelle! Gestaltet im Anschluss mit der Klasse ein Stilmittelplakat auf dem alle eure Beispielsätze stehen!
Gestalte die folgenden Sätze abwechslungsreicher und bildhafter, indem du ihnen die passenden Stilmittel zuordnest! Schreibe die neuen Sätze auf!
… ein echter Bücherwurm. M … hat schlechte Laune. M … so schnell wie der Wind. M … der Stern in meiner dunklen Nacht. M … Schneeweiß lag der Teppich. M … flüstert durch die Bäume.

Dieser Schüler liest sehr viel.
Sie rennt sehr schnell.
Der Computer funktioniert gerade nicht richtig.
Du bist sehr wichtig für mich.
Der Wind bewegt die Blätter.
Das Feld war ganz mit Schnee bedeckt.
Überlege, welches Stilmittel verwendet wurde und notiere es!
Die Zeit rennt.
Du bist mein Fels in der Brandung.
Der alte Apfelbaum erzählte vom Sommer.
Ihre Worte klangen wie Musik in meinen Ohren.
Geiz ist geil.
Ich warte schon eine Ewigkeit.
Immer das Gleiche. Immer zu Spät. Immer dieselbe Ausrede.
Überlege dir zu jedem Satz von Ü2, was er ausdrückt und welche Wirkung er auf eine Leserin oder einen Leser haben könnte! Notiere deine Überlegungen in deinem Heft! Diskutiere im Anschluss mit der Klasse darüber!

Erzählperspektiven – Wer erzählt wie?
Erzählperspektive bedeutet: Aus welcher Sicht wird eine Geschichte erzählt und wie viel wissen wir über die Figuren?
1. Wer erzählt? – Ich oder er/ sie?
Ich-Erzählen (Ich-Erzählerin, Ich-Erzähler)
• Eine Figur aus der Geschichte erzählt mit „ich“.
• Sie kann Hauptfigur oder nur Beobachterin oder Beobachter sein.
• Wir erfahren nur, was dieses Ich wahrnimmt, denkt und fühlt.
• Wirkung: meist nah und persönlich, aber das Ich kann sich täuschen oder lügen – es ist nicht automatisch glaubwürdig.
Beispiel:
„Ich stand vor der Tür und hörte, wie sie lachten. Ich wusste nicht, ob sie über mich sprachen.“

2. Wie viel sieht die Erzählerin/ der Erzähler?
Personale Sicht (innere Sicht einer Figur)
Der Text bleibt bei der Wahrnehmung einer bestimmten Figur
• Wir kennen ihre Gedanken und Gefühle, andere Figuren sehen wir nur von außen.
• Es kann auch zwischen Figurenperspektiven gewechselt werden, aber nie „alles auf einmal“.
Beispiel:
„Emma spürte, wie ihr Herz raste. Sie war sicher, dass alle sie anstarrten.“
(Wir sind in Emmas Kopf, nicht in den Köpfen der anderen.)

Lies die Sätze aufmerksam! Entscheide bei jedem Satz, aus welcher Sicht erzählt wird, und schreibe den passenden Buchstaben dazu!
A = personale Sicht (Innensicht einer Figur)
B = auktoriale Sicht (Erzählerin/Erzähler weiß/kommentiert mehr als die Figuren)

Er-/Sie-Erzählen (Erzählerin, Erzähler außerhalb der Geschichte)
• Es wird mit „er/sie“ erzählt.
• Die erzählende Stimme gehört nicht zur Figurenwelt (steht außerhalb) – sie ist selbst keine Figur.
Beispiel:
„Emma stand vor der Tür und hörte, wie die anderen lachten. Sie wusste nicht, ob sie über sie sprachen.“

Auktoriale Sicht (allwissende Erzählinstanz)
• Die Erzählstimme weiß mehr als die Figuren.
• Sie kann kommentieren, in die Zukunft vorgreifen oder etwas erklären, das die Figuren nicht wissen.
• Manchmal wendet sie sich direkt an die Lesenden.
Beispiel: „Emma spürte, wie ihr Herz raste. Sie ahnte noch nicht, dass dieser Tag ihr Leben verändern würde.“

Neutrale/kameraartige Sicht (nur Außenansicht)
• Erzählt werden nur äußerlich beobachtbare Vorgänge: Gestik, Mimik, Handlungen.
• Keine Einsicht in Gedanken und Gefühle.
• Die Darstellung wirkt wie ein Kamerablick – kann aber trotzdem subjektiv gefärbt sein, zum Beispiel durch Auswahl oder wertende Wörter.
Beispiel:
„Emma sitzt am Tisch, trommelt mit den Fingern und starrt auf die Uhr. Niemand spricht.“
C = neutrale/kameraartige Sicht (nur Außenansicht, keine Gedanken)
Maja fragte sich, ob ihre Freundinnen sie vergessen hatten, und ihr wurde heiß vor Aufregung. Niemand ahnte, dass dieser Abend alles verändern würde.
Sie war sicher, dass alle über sie lachten, auch wenn niemand ein Wort sagte.
Aleks betrat den Raum, blieb stehen und sah stumm auf den Boden.
Bald würde die Klasse verstehen, welchen Fehler sie gemacht hatte, doch noch glaubten alle, alles sei in Ordnung.
Die Lehrerin geht langsam durch die Reihen, bleibt hier und da stehen und schaut auf die Hefte.
Lies den Text „Nur für Weiße“ ein weiteres Mal! Unterstreiche dabei das Wichtigste! (Personen, Ort, Zeitangaben, Schlüsselbegriffe, Auffälligkeiten bei Satzbau und Wortwahl)
Beantworte folgende Fragen!
a) Welche Personen/Gegenstände kommen vor?
b) Wie werden sie beschrieben? sehr genau weniger genau gar nicht
c) Gibt es eine Hauptperson? NEIN JA, es ist ________________________
d) In welcher Beziehung stehen die Personen zueinander?
sie kennen sich alle sie treffen zufällig aufeinander
e) In welcher Zeit spielt die Handlung? ________________________________
f) An welchem Ort spielt sie? ____________________________________________________________
g) In welcher Beziehung steht die Überschrift zum Inhalt des Textes? Was sagt sie über Ausgrenzung und Rassismus aus?
Die Überschrift zeigt auf,
Beantworte folgende Fragen!
a) Welche Erzählperspektive wählt die Autorin?
Ich-Erzählen (Figur erzählt mit „ich“)
Er-/Sie-Erzählen mit personaler Sicht (wir sehen durch die Augen einer Figur)
Er-/Sie-Erzählen mit auktorialer Sicht (Erzählerin/Erzähler weiß und kommentiert mehr als die Figuren)
Er-/Sie-Erzählen mit neutraler/kameraartiger Sicht (nur Außenansicht, keine Gedanken)
Begründe deine Wahl kurz mit einem Hinweis aus dem Text (z. B. Innensicht des Jungen, Kommentar, nur Außenansicht)!
b) Wie gestaltet die Autorin den Satzbau?
lange Sätze kurze Sätze abgehackte Sätze unvollständige Sätze
c) In welcher Zeitform steht der Text? Präsens Präteritum
d) Werden bestimmte Wörter oder Wortgruppen besonders bevorzugt?
NEIN JA und zwar __________________________________________________________
e) Sind besondere sprachliche Eigenarten zu erkennen (z. B. Dialekte)?
NEIN JA und zwar __________________________________________________________
Markiere im Text mit Gelb den Höhepunkt!
Markiere mit Rot den Beginn des Textes, mit Grün das Ende des Textes! Was fällt dir dabei auf? Beginn und Ende sind... offen. ausführlich erzählt.
Halte schriftlich die Kernaussage des Textes fest!
Er zeigt auf,
Nenne die Pointe der Kurzgeschichte!
Die Pointe ist
Beantworte folgende Fragen! a) Was will die Autorin bei den Leserinnen und Lesern erreichen (z. B. im Hinblick auf Apartheid, Ausgrenzung und Rassismus)?“
b) Welche Parallelen lassen sich zur Gegenwart ziehen, etwa zu Rassismus oder Antisemitismus?
c) Welche eigenen Erfahrungen hast du mit dieser Thematik bereits gemacht?
Schreibe eine Inhaltsangabe zu dieser Kurzgeschichte!
Ich kann…
…eine Analyse eines Textes bezüglich des Inhalts und der Form durchführen. (1 + 2 + 3 + 4 + 5 + 6 + 7 + 8)
…eine Inhaltsangabe schreiben. (9)



Die Wegstreichmethode – Folge der Anleitung!
a) Lies zuerst die Kurzgeschichte aufmerksam durch!
San Salvador von Peter Bichsel (1963)

Er hatte sich eine Füllfeder gekauft.
Nachdem er mehrmals seine Unterschrift, dann seine Initialen, seine Adresse, einige Wellenlinien, dann die Adresse seiner Eltern auf ein Blatt gezeichnet hatte, nahm er einen neuen Bogen, faltete ihn sorgfältig und schrieb: „Mir ist es hier zu kalt“, dann „ich gehe nach Südamerika“, dann hielt er inne, schraubte die Kappe auf die Feder, betrachtete den Bogen und sah, wie die Tinte eintrocknete und dunkel wurde (in der Papeterie garantierte man, dass sie schwarz werde), dann nahm er seine Feder erneut zur Hand und setzte noch großzügig seinen Namen Paul darunter.
Dann saß er da.
Später räumte er die Zeitungen vom Tisch, überflog dabei die Kinoinserate, dachte an irgend etwas, schob den Aschenbecher beiseite, zerriss den Zettel mit den Wellenlinien, entleerte seine Feder und füllte sie wieder. Für die Kinovorstellung war es jetzt zu spät.
Die Probe des Kirchenchores dauert bis neun Uhr, um halb zehn würde Hildegard zurück sein. Er wartete auf Hildegard. Zu alldem Musik aus dem Radio. Jetzt drehte er das Radio ab.
Auf dem Tisch, mitten auf dem Tisch, lag nun der gefaltete Bogen, darauf stand in blauschwarzer Schrift sein Name Paul.
„Mir ist es hier zu kalt“, stand auch darauf.
Nun würde also Hildegard heimkommen, um halb zehn. Es war jetzt neun Uhr. Sie läse seine Mitteilung, erschräke dabei, glaubte wohl das mit Südamerika nicht, würde dennoch die Hemden im Kasten zählen, etwas müsste ja geschehen sein.
Sie würde in den „Löwen“ telefonieren.
Der „Löwen“ ist mittwochs geschlossen.
Sie würde lächeln und verzweifeln und sich damit abfinden, vielleicht.
Sie würde sich mehrmals die Haare aus dem Gesicht streichen, mit dem Ringfinger der linken Hand beidseitig der Schläfe entlangfahren, dann langsam den Mantel aufknöpfen.
Dann saß er da, überlegte, wem er einen Brief schreiben könnte, las die Gebrauchsanweisung für den Füller noch einmal – leicht nach rechts drehen – las auch den französischen Text, verglich den englischen mit dem deutschen, sah wieder seinen Zettel, dachte an Palmen, dachte an Hildegard.
Saß da.
Und um halb zehn kam Hildegard und fragte: „Schlafen die Kinder?“ Sie strich sich die Haare aus dem Gesicht.
Initiale: Anfangsbuchstaben eines Nomens
Papeterie: Papierwarenhandlung
b) Gib auf diesem Konzeptblatt Antworten auf die Erschließungsfragen!

Zu welcher Gattung bzw. Textsorte gehört der Text?
Wie heißt die Autorin/der Autor?
Worum geht es im Text? (1 Satz)
Wer sind die Hauptpersonen des Textes?
Welche Probleme gibt es zwischen den Hauptpersonen?
Wie endet die Geschichte?
Welche Absicht (Intention) hatte die Autorin/der Autor?
c) Schreibe zuerst die Geschichte „San Salvador“ ausführlich als Nacherzählung in eigenen Worten auf!
d) Streiche bei deiner Nacherzählung dann alles Unwesentliche durch! Orientiere dich dabei an deinem Konzeptblatt mit den Antworten auf die Erschließungsfragen!
e) Mit diesem Text-Skelett formuliere nun eine Inhaltsangabe!
AUSGANGSTEXT
Er hatte sich eine Füllfeder gekauft.



Der Mann beschloss eines Tages, sich eine Füllfeder zu kaufen.




Die von Peter Bichsel 1993 verfasste Kurzgeschichte...
Möglichkeitsformen: Konjunktiv I und II
Bestimme, was durch die verschiedenen Aussageweisen ausgedrückt wird! Schreibe es auf die Zeile neben der Überschrift!
Indikativ:
Der Mann sagt: „Ich gehe nach Südamerika.“
Konjunktiv I:
Der Mann sagt, er gehe nach Südamerika.
Konjunktiv II:
Wunsch m Indirekte Rede m Direkte Rede? m Aufforderung
Imperativ:
Der Mann wünscht sich, er ginge nach Südamerika. Geh nach Südamerika!

2 3
Fülle die Lücken in diesem Merktext und übertrage ihn dann in dein Heft!
Der ________________________ (Wirklichkeitsform) bezeichnet eine wirkliche, eine reale Welt, die man _____________, tasten, riechen, schmecken oder _______________ kann.


Den KONJUNKTIV I verwendet man, wenn man von der direkten in die ______________________ Rede wechselt, also etwas Gesagtes erzählend wiedergibt.
Den KONJUNKTIV II benutzt man für...
1) irreale Wünsche und Hoffnungen D Ich wünschte, ich hätte Glück.
2) irreale Aussagen/Bedingungssätze D Wenn ich Glück hätte, hätte ich im Lotto gewonnen.
3) die ______________________Rede, wenn der Konjunktiv I nicht erkennbar ist, weil er mit dem Indikativ übereineinstimmt D Unsere Eltern sagten, dass sie auf uns gewartet hätten.
4) besonders höfliche _________________ D Wärst du bitte so nett, mir den Schwamm zu reichen?
Bildung der Möglichkeitsformen
Konjunktiv I: Verbstamm + Konjunktiv-Endung
ich................................geh e wir....................... geh en du.................................geh est ihr........................ geh et man/er/sie/es...........geh e sie........................ geh en
Bilde zuerst den Konjunktiv I, dann markiere die Endungen grün!
Konjunktiv I
ich bin du bist
er/sie/es ist wir sind ihr seid sie sind
sei e st

Erinnere dich! Das hast du schon in der 3. Klasse gelernt!

Konjunktiv I
ich habe du hast
er/sie/es hat wir haben ihr habt sie haben
Übertrage die Sätze in dein Heft und setze dabei den Konjunktiv I von „haben“ und „sein“ ein!





Zu ihrem 100. Geburtstag sagte meine Uroma, sie sich noch nie so jung gefühlt. Sie schreit laut, sie großen Hunger. Viele meinen, das Weltklima in Gefahr. Ivana erzählt allen, du zu jung für ihn. Er sagte, sie in Berlin. Tomy prahlt, seine Mutter heute im Lotto gewonnen. Der Busfahrer glaubt, wir Fahrgäste und hält an. Christian meint, er den Wettbewerb gewonnen. Gott Dank, er lebt! Der Professor klagt, er heute schwer verkühlt.





Gib diese Aussagen eines Klimaforschers für eine Zeitung als Bericht (indirekte Rede) wieder!
„Der Klimawandel ist menschengemacht. Es gibt aber auch natürliche Faktoren für den Anstieg der globalen Temperatur. Es ist aber mit 95 % Sicherheit klar, dass nur der Anstieg der Treibhausgase die beobachtete Erwärmung erklären kann. Wenn sich die mittlere Temperatur erhöht, dann nimmt automatisch die Häufigkeit von Hitzewellen zu. Während man tatenlos über den Klimawandel diskutiert, hat uns die Realität schon überholt.“
Der Klimaforscher erklärt, der...
Konjunktiv-II-Form aus dem Präteritumstamm:
Bei den meisten starken und unregelmäßigen Verben wird der Konjunktiv II aus dem Präteritumstamm gebildet und erhält typische Endungen: -e, -est, -e, -en, -et, -en. Oft ändert sich der Stammvokal durch Umlaut (a D ä; o D ö; u D ü).
Beispiel:
• ich war D ich wäre
• ich habe D ich hätte
• ich kann D ich könnte
• ich ging D ich ginge
• ich schlief D ich schliefe
• ich fand D ich fände
Diese Formen solltest du vor allem bei den Hilfsverben, Modalverben und den meisten häufigen unregelmäßigen Verben grundsätzlich verwenden.
Lies die Beispielsätze! Wandle sie um!
Indikativ (Wirklichkeitsform)
Die Lehrerin erklärt uns nicht den Konjunktiv II.
Ich bin immer zu spät.
Ich habe kein Haustier.
Ich lebe in einer großen Stadt.
Ich kann nicht ins Kino gehen.
Ich bin nicht alleine.
Ich habe nicht viele Freunde.
Ersatzform mit „würde“ + Infinitiv:
Bei regelmäßigen Verben, deren Konjunktiv-IIForm gleich klingt, wie das Präteritum, eignet sich die Ersatzform mit „würde“ + Infinitiv
Beispiel:
• ich lernte – ich würde lernen
• du spieltest – du würdest spielen
• wir erzählten – wir würden erzählen
Manche Konjunktiv-II-Formen sind grammatikalisch korrekt, kommen aber im heutigen Alltagssprachgebrauch selten bis gar nicht vor. Auch hier wird stattdessen die Ersatzform mit „würde“ + Infinitiv verwendet.
Beispiel:
• ich hälfe – ich würde helfen
• er begänne – er würde beginnen
• wir trügen – wir würden tragen

Konjunktiv II
Würde uns die Lehrerin doch den Konjunktiv II erklären!
Wäre ich doch nicht immer zu spät!
Hilfsverben, unregelmäßige Verben, die häufig benutzt werden und Modalverben – Fülle zuerst die Lücken mit Hilfe deines WB! Dann lass dir fünf Infinitive ansagen und konjugiere sie!
Infinitiv sein haben werden finden gehen kommen lassen schlafen wissen müssen sollen wollen dürfen können mögen
Präteritum waren hatten wurden fanden gingen kamen ließen schliefen wussten mussten sollten wollten durfte konnten mochten
Konjunktiv II
wären hätten würden fänden gingen kämen ließen schliefen wüssten müssten sollten wollten dürften könnten möchten
du ihr ich er/sie/es wir sie
wäre wärest wären wäret
Sieh dir das Beispiel genau an! Notiere zuerst einen höflichen Imperativsatz in dein Heft! Im Anschluss formuliere eine höfliche Frage und zum Schluss einen Satz im Konjunktiv II, der besonders höflich klingt!
aufschließen/Tür Imperativ: Schließe bitte die Tür auf!
Frage: Kannst du bitte die Tür aufschließen? Konjunktiv II: Könntest du bitte die Tür aufschließen?
a) aufdrehen/Licht/Wohnung
b) zuhören/deiner Mutter/aufmerksam
c) gehen/in einer Reihe
d) laufen/Sie/nicht so schnell
e) bedanken/deine Tante/Geschenk f) kümmern/kranker Freund
g) entschuldigen/Lehrerin/euer Benehmen
h) mitbringen/deine Hausschuhe/Schule

Oscar fällt auf, dass in der Kurzgeschichte „San Salvador“ 15-mal ein Konjunktiv II vorkommt. Markiere die Textstellen und schreibe sie in Tabellenform in dein Heft! Achtung: Bei einigen Sätzen bezieht sich „würde“ auf mehrere Infinitive!
würde + Infinitiv Verbform des Konjunktivs
…, um halb zehn würde Hildegard zurück sein. Sie läse seine Mitteilung, …
Lies zuerst das Gedicht, dann bestimme die markierten Konjunktivformen! (Konjunktiv I oder II, Person, Zahl)
U Unndd sso o w w eeiitteerr von Alfons Schweiggert
Wer fort ist, beginnt die Heimat zu schätzen. Wer schweigen muss, möchte so gerne schwätzen.
Wer schlafen muss, wünscht sich, er dürfte wachen. Wer weinen muss, würde viel lieber lachen.

Wer klein ist, träumt vom Erwachsensein.
In der Masse denkt jeder: Ach, wär’ ich allein!

Wer kein Geld hat, möchte so gerne geben. Wer sterben muss, klammert sich gierig ans Leben.
Wer dumm ist, wäre gerne gescheiter. Wer dick ist, wäre gerne schlank und so weiter.



Was würdest du gerne tun? Schreibe deine Wünsche auf! Dann unterstreiche in deinen Sätzen die Konjunktivformen und bestimme sie auch!
Setze den Konjunktiv I des Verbs ein!
Man ______________ 70 g Gries für die Semmelknödel (nehmen). *
Hoch ______________das Geburtstagskind (leben). *
Dein Reich ______________, dein Wille _________________ (kommen, geschehen).
Gib mindestens drei Ratschläge! Verwende dazu „Wenn ich ... wäre, ...“, „Ich an ... Stelle“ oder „sollen“ im Konjunktiv II!
Dein Freund wird ständig von seinen Mitschülern gemobbt. Wie kannst du das verhindern? 1.
Olga hat sich in Igor verliebt. Wie soll sie es ihm sagen?
3.
Sahel spricht nur schlecht Deutsch. Wie könnte er sich verbessern?
Lies die Kurzgeschichte „Spaghetti zu zweit“ (Leseteil S. 72) und verfasse anschließend mit Hilfe des Rezepts von S. 159 eine Inhaltsangabe in deinem Heft! Nutze die Satzanfänge von S. 161! 1
3. ________________________________________________________________________________________ Nora jammert, dass sie zu dick wäre. Was würdest du ihr raten?

Ich kann…
… den Konjunktiv I und II bilden. (1+ 2)
… eine Inhaltsangabe schreiben. (3)



Zitat aus „Der Junge im gestreiften Pyjama” / John Boyne (Autor)
Wenn wir einen Film anschauen, erleben wir ihn als Ganzheit. Wir lassen uns dabei auf die Welt der Bilder und Töne ein. Bekommst du aber die Aufgabe, einen Film oder eine Filmsequenz zu analysieren, kannst du so vorgehen:
1) Wähle eine Person aus, auf die du dich während des Films konzentrierst!
Bruno (9 Jahre)
Brunos Mutter
Schmuel (9-jähriger jüdischer Bub)
Brunos Vater



Brunos Schwester Gretel (12 Jahre)
Kotler (SS-Obersturmführer)
2) Kreuze beim Schauen die Charaktereigenschaften der von dir beobachteten Person an!
politisch interessiert
politisch informiert
naiv
loyal gegenüber Freunden
hilfsbereit
ist der NS-Ideologie verfallen
unmenschlich
humorvoll
unbekümmert
skrupellos

politisch nicht interessiert
politisch nicht informiert
auf den eigenen Vorteil bedacht
in übertriebener Weise angepasst
handelt menschlich
unvoreingenommen
brutal
widerspenstig
passt sich an, ohne nachzudenken
grantig
3) Folge der Anleitung!
a) Bildet Dreier- und Vierergruppen und wählt drei Figuren aus dem Film aus, die ihr charakterisieren wollt!
b) Beantwortet hierfür folgende Fragen stichwortartig in der Gruppe und macht euch Notizen!
• Welche Eigenschaften und Handlungen sind für diese drei Charaktere „typisch“?
• Welche Werte und Ideale haben diese Personen?
• Lassen sie sich ideologisch beeinflussen oder beeinflussen sie sogar andere?
• Könnt ihr ihre jeweiligen Handlungen nachvollziehen?
• Inwiefern handelt es sich um „Sympathiefiguren“ bzw. „Antipathiefiguren“?
1) Nenne das Hauptthema des Films! _________________________________________________________
2) Stimmt die Darstellung im Film im Wesentlichen mit dem überein, was du schon über diese Zeit gehört hast? Kreuze an!
3) Wähle nun eine Szene aus, die dir besonders in Erinnerung geblieben ist, und fasse sie in einem Satz zusammen!
4) THEMA Freundschaft: Folge der Anleitung!
a) Beschreibe zuerst, wie sich die Freundschaft zwischen Bruno und Schmuel entwickelt! Berücksichtige dabei folgende Punkte:
• Was tut Bruno für Schmuel?
• Was tut Schmuel für Bruno?
b) Beschreibe nun kurz die Freundschaft der beiden Jungen! Berücksichtige dabei folgende Punkte!
• Gibt es auch Vertrauensbrüche oder Enttäuschungen innerhalb ihrer Freundschaft?
• Was macht in deinen Augen echte Freundschaft aus?
5) Nimm eine Bewertung des Filmes vor! Der Film hat mir gefallen. Der Film hat mir nicht gefallen.
6) Lass nun den Regisseur deine Meinung wissen und verfasse eine kurze Filmkritik! (Umfang: 5 – 10 Sätze)
7) Film vs. (versus = gegen) Buch: Vergleicht gemeinsam einzelne Textpassagen aus dem Roman mit den passenden Filmszenen! (Klassengespräch)
• Inwiefern unterscheiden sich die verschiedenen Darstellungsformen?
• Was kann der schriftliche Text gegenüber dem Film leisten? Was kann der Film gegenüber dem Text leisten?
8) THEMA Zaun: Bildet Vierergruppen und besprecht folgende Fragestellungen! Macht euch Notizen!
• Was bedeutet der Zaun vielleicht auch im übertragenen Sinn?
• Wo gibt es heutzutage noch reale „Zäune“ wie Mauern, Grenzen, Absperrungen zwischen Menschen und Völkern?
• Wo gibt es noch ideologische (gedankliche) Grenzen?
• Wie überwindet man ideologische Grenzen?
• Inwiefern können Vertrauen und Freundschaft Grenzen überwinden? Was zeigt der Film dazu?
Wähle aus!
1. Erstelle ein Kino-Programmheft mit folgenden Informationen: wichtige Hauptdarstellerinnen und -darsteller, Autorin oder Autor, Regisseurin oder Regisseur, Erscheinungsjahr, Auszeichnungen D Internetrecherche.

2. Stell dir vor, du bist Journalistin oder Journalist bei einer angesehenen Tageszeitung und sollst deinen Leserinnen und Lesern verständlich machen, warum an den Holocaust erinnert werden soll! Schreibe dazu einen Artikel!



„Der Junge im gestreiften Pyjama“ von John Boyne
BRIEF von John Boyne:
Im April 2004 sah ich ein Bild vor mir, in dem zwei Jungen auf jeweils einer Zaunseite saßen und sich miteinander unterhielten. Aus diesem Bild entsprang das Buch „Der Junge im gestreiften Pyjama“. Ich wusste, wo sich die Jungen befanden, und ich wusste, es war ein Ort, an dem sich kein Mensch jemals befinden sollte. Mich interessierten die Reise, die sie an diesen Ort geführt hatte, ihre Gespräche, ihre Gemeinsamkeiten und das notwendige Ende, das sie erwartete. ...
Ich wollte, dass junge Menschen nach der Lektüre des Buches die vielen Gräuel hinterfragen, die in den sechzig Jahren zwischen der Befreiung der Lager im Zweiten Weltkrieg und heute stattgefunden haben, und dann die schlichte Frage stellen: Warum?
Dieses Buch könnte große Debatten auslösen zwischen Menschen, die es mögen, und solchen, die es nicht mögen, aber das Wunderbare an der Literatur (im Gegensatz zur Politik oder Religion) ist, dass sie unterschiedliche Ansichten zulässt, zu Auseinandersetzungen einlädt und uns erlaubt, hitzige Gespräche im Kreis von engen Freunden und uns nahestehenden Menschen zu führen, ohne dass dabei jemand zu Schaden kommt, aus seinem Zuhause gerissen oder umgebracht wird. Ich hoffe, ihr lest das Buch gern und sprecht darüber.
John Boyne: „Wenn du dieses Buch zu lesen beginnst, wirst du früher oder später an einem Zaun ankommen. Zäune wie diese existieren überall. Wir hoffen, dass du niemals einem solchen Zaun begegnest.“



„Ich war ein Glückskind“ von Marion Charles
INHALT:
Im Juli 1939 muss die elfjährige Marion Charles als Jüdin mit dem Kindertransport aus Berlin nach London fliehen, um dem NS-Regime zu entkommen. Allein in einem fremden Land wächst sie bei verschiedenen Pflegefamilien auf, lernt Englisch und kämpft mit Heimweh und Angst um ihre Familie. Trotz vieler Schwierigkeiten bleibt sie tapfer, findet neue Freunde und kann später sogar studieren. Jahre später kehrt sie nach Deutschland zurück.
Marion betrachtet sich als „Glückskind“, weil sie überlebt hat und ihr Leben neu gestalten konnte. Das Buch schildert eindrucksvoll ihre Erlebnisse und ihren Lebensmut.




HB 11: Höre dir doch einen Ausschnitt aus dem Buch „Der Junge im gestreiften Pyjama“ an!





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Erstelle für einen dieser Jugendbestseller mit Hilfe des Internets einen Klappentext!
Notiere den Titel der aktuellen Nummer 1 der Bestsellerliste!
Lass dich von den Fotos inspirieren und vervollständige dieses ungewöhnliche Liebesgedicht!

ner f ü r e


Liebeistfürmich...
Gestatten, mein Name ist William Shakespeare. Ich bin ein englischer Dramatiker und lebte von 1564 bis 1616. Stellt euch vor, die Tragödie über das berühmteste Liebespaar der Welt entsprang meiner Feder. Mein Bühnenstück „Romeo und Julia“ erschien erstmals 1597. Was ich euch erzähle, geschah an nur fünf Sommertagen in der schönen italienischen Stadt Verona. Hier einige Zitate aus meinem Meisterwerk!
Es war die Nachtigall und nicht die Lerche.
Ach, dass es die Liebe, die so lieblich scheint es doch so grausam und tyrannisch meint.
Sie ist es, meine Schönste, meine Liebste! Wenn sie’s nur wüsste, dass sie’s ist.

Meine Liebe ist so tief: Je mehr ich dir gebe, desto mehr habe ich, denn beides ist unendlich.
Welches dieser Zitate beschreibt für dich am stärksten den Begriff „LIEBE“! Kreuze an und begründe deine Meinung!
Viel Vergnügen beim Lesen dieses Ausschnittes!
aus „Shakespeare erzählt“ von Michael Köhlmeier
1 In Verona herrscht eine ungute Stimmung. Die beiden einflussreichsten Familien, Capulet und Montague, spalten die Stadt in zwei Parteien, [...] Dieser Streit dauert
5 lange, er ist Teil der Familientraditionen, an die Ursachen kann sich beim besten Willen niemand mehr erinnern. [...]
Immer wieder kommt es am helllichten Tag mitten auf der Straße zu Pöbeleien, 10 Prügeleien, Messerstechereien, ja sogar zu Totschlag. [...]

Kein Hindernis aus Stein hält Liebe auf, was Liebe kann das wagt sie auch.
O Romeo! Warum denn Romeo? Verleugne deinen Vater, deinen Namen!
Dass es die Lieb’ so übel mit mir meint, dass ich muss lieben den verhassten Feind.

Was soll ich mit der Liebe, wenn sie den Himmel zur Hölle macht?
In Verona lebt ein junger Mann, er gehört zur Familie der Montague, Romeo heißt er. [...]
Es bedeutet ihm nicht übermäßig viel, ein 15 Montague zu sein. Und wenn einer ein Capulet ist, stört ihn das nicht, solange es diesen nicht stört, dass er ein Montague ist. Den Romeo plagen ganz andere Sorgen. Er hat Liebeskummer. Eigentlich hat er immer 20 Liebeskummer. [...] Romeo zieht sich zurück, hockt den halben Tag beim Brunnen, rückt dem Schatten nach. Am Abend treffen sich die Burschen zum Blödsinn. Romeo fehlt. 25 „Was ist denn mit ihm?“
„Immer das gleiche.“
„Letzte Woche war es Laura, vorletzte Woche war es Mariella, jetzt ist es eben Rosalinde.“
30 „Lernt er nicht daraus?“
„Nein. Er leidet wie beim ersten Mal.“
Die Burschen lachen ihn aus. Beneiden ihn vielleicht insgeheim, weil sie sich erinnern, wie schön ihre erste Liebe war, und weil sie
35 es bedauern, dass sie inzwischen so abgebrüht sind. [...]
Benvolio, auch einer aus dem Clan der Montagues, ist Romeos bester Freund. [...] Benvolio weiß, wie Romeo leidet, und er
40 will nicht, dass er leidet. [...]
„Wollen wir etwas Spannendes unternehmen?“
„Was ist in dieser Stadt schon spannend?“ [...]
„Hör zu! Heute Abend findet ein großes
45 Fest statt, weißt du das nicht?“ [...]
„Das Fest findet im Palast der Capulets statt.“
„Das ist für einen Montague nicht gefährlich, das ist lebensgefährlich.“
50 „Dein Liebeskummer ist nicht weniger lebensgefährlich“, lockt ihn Benvolio. „Wir maskieren uns. Niemand wird uns erkennen.“ [...] Romeo lässt sich überreden. [...] Herr Capulet ist ein ruhiger Herr
55 geworden. [...] Dieser idiotische Familienkrieg geht ihm allmählich auf die Nerven.
Das Fest in seinem Haus ist ein Fest für die Jugend. Herr Capulet weiß, gerade die 60 Jungen, vor allem die Burschen, treiben den Streit voran. [...]
Romeo drückt Herrn Capulet die Hand, verneigt sich vor ihm. [...] Ein junges Mädchen schreitet über die Treppe in den 65 Ballsaal hinunter. Romeo – ein Blick: und Rosalinde ist vergessen. [...] Es ist Julia, die Tochter des Herrn Capulet, sie ist noch nicht vierzehn Jahre alt. [...] Und Romeo verliert sich, er hört seine Stimme und
70 kann seiner Stimme nicht befehlen zu schweigen, seine Stimme unterwirft sich ganz dem Diktat seines Herzens, und sein Herz will hinaus, hinaus, will allen sagen, dass es getroffen ist.
75 Neben Romeo steht Tybalt, zufällig. [...] dann
erkennt Tybalt diese Stimme, [...] Tybalt ist Julias Cousin. [...] „Ich kenne dich.“ Und den anderen ruft er zu: „Da ist ein Montague, der ist gekommen, um sich über uns lustig
80 zu machen!“
Tybalt will den Degen ziehen, aber da tritt Herr Capulet dazwischen. „Wer bist du?“ fragt er den jungen Mann mit der schwarz lackierten Maske.
85 „Romeo Montague.“ Er zeigt sein Gesicht. Und Herr Capulet? Was tut er? Er überrascht seine Gäste, [...] „Hände weg von eurem Degen!“, sagt er. „Ich habe von diesem jungen Mann nur Gutes gehört.“ [...]
90 Ganz still ist es im Saal geworden. [...]
„Das Fest geht weiter!“, ruft Herr Capulet den jungen Leuten zu. [...] „Ihr seid meine Gäste, auch ohne Maske. Amüsiert euch!“ [...]
„Gehen wir!“, drängt Benvolio, als sich die
95 erste Aufregung gelegt hat. „Schaun wir, dass wir wegkommen!“
Romeo hört nicht, was Benvolio sagt. Er sieht ihn nicht. Er hat keine Zeit und keine Kraft, seine Worte im Kreis zu schicken, wie
100 es sich für einen Kavalier geziemt. Er tritt auf Julia zu, stammelt ein paar Worte, dann küsst er sie. Und da reißt auch sie ihn in ihr Herz. Die Liebe hat Macht, und mächtiger ist nur Gott.
1. Wer bist du?
2. Romeo!
3. Wer bist du?
5. Wie ist dein Familienname?

Kavalier: Mann, der Frauen gegenüber taktvoll, hilfsbereit und höflich ist geziemen: sich gehören
Sei neugierig und lies weiter!
Die Fortsetzung findest du im Leseteil auf S. 77 – 79.
Liebesgeschichten und Heiratssachen
Wähle ein Profilbild! Überlege dir eine Situation und notiere, was dabei in Romeo oder Julias Kopf vorgehen könnte!

6

Zu Beginn seiner Tragödie schrieb Shakespeare einen Prolog (= Vorrede), in dem er Leserinnen und Leser auf das Thema einstimmte. Lies zuerst den Original-Prolog in der deutschen Übersetzung, dann gib den Inhalt in eigenen Worten gekürzt wieder!
Zwei Häuser waren – gleich an Würdigkeit –
Hier in Verona, wo die Handlung steckt, Durch alten Groll zu neuem Kampf bereit, Wo Bürgerblut die Bürgerhand befleckt. Aus dieser Feinde unheilvollem Schoß Das Leben zweier Liebender entsprang, Die durch ihr unglückselges Ende bloß Im Tod begraben elterlichen Zank. Der Hergang ihrer todgeweihten Lieb Und der Verlauf der elterlichen Wut, Die nur der Kinder Tod von dannen trieb, Ist nun zwei Stunden lang der Bühne Gut; Was dran noch fehlt, hört mit geduldgem Ohr, Bringt hoffentlich nun unsre Müh hervor.
Groll: Feindschaft
Schoß: weiblicher Unterleib
Zank: mit gegenseitigen Beschimpfungen, Vorwürfen, Gehässigkeiten ausgetragener Streit von dannen: weg, fort

In Verona, wo die Handlung spielt, gibt es zwei einflussreiche Familien, die aufgrund einer alten Feindschaft jederzeit bereit sind, gegeneinander zu kämpfen und dabei Blut zu vergießen.
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NACHRUF – Verfasse einen Nachruf auf Julia oder Romeo! Gib dabei einen kurzen Rückblick auf ihr Leben! Betone positive Charaktereigenschaften!
NACHRUF
Romeo war ein junger Mann, der...
NACHRUF
Julia war eine bildschöne junge Frau, die...
Was ist eigentlich ein NACHRUF ? Wenn eine geliebte oder geschätzte Person stirbt, ist der Nachruf ein würdiger Abschied. Ein Nachruf soll in erster Linie Anteilnahme gegenüber den Angehörigen der verstorbenen Person zeigen.

Schreibe das Ende des Dramas von „Romeo und Julia“ um! Verfasse ein „Happy End“ in deinem Heft!
Schreibe diese Inhaltsangabe in deinem Heft zu Ende!
Romeo und Julia ist ein Theaterstück von William Shakespeare. Im Mittelpunkt steht Romeo, der sich in Julia verliebt.
Die Handlung spielt vor langer Zeit in Verona. Die Figuren tragen die Familiennamen Montague und Capulet.
Zwischen diesen beiden Familien besteht eine langjährige Feindschaft.

Bildet Kleingruppen und erstellt eine Foto-Lovestory!



SCHRITT 1:



Überlegt euch, wie ihr die Liebesgeschichte in maximal sechs Bildern erzählen könnt!





SCHRITT 2:




Erstellt ein Drehbuch und legt fest, welche Situationen von wem und wie dargestellt werden sollen!


SCHRITT 3:
Organisiert euch notwendige Requisiten und überlegt euch einen passenden Ort für eure Fotoaufnahmen!


SCHRITT 4:
Stellt die ausgewählten Szenen dar! Lasst die Szenen im Standbild „einfrieren“ und fotografiert sie!
SCHRITT 5:
Druckt eure Fotos aus und klebt sie in der richtigen Reihenfolge auf ein Plakat!




SCHRITT 6:

Fertigt Sprechblasen an, füllt sie mit euren Texten und klebt sie zu den Bildern!



ALTERNATIVE:
Anstelle von SCHRITT 5 und 6 könnt ihr eure Fotos und Sprechblasen auch am PC gestalten. Die Schritte von M5a – Eine Collage digital erstellen/ S. 123 helfen euch dabei.
Lass dich als Autorin oder Autor anwerben! Schreibe die Liebesgeschichte so schmalzig, kitschig und dramatisch wie möglich! Du kannst den folgenden Text weiterführen oder einen eigenen neuen Text verfassen!








„Das kannst du nicht tun, das will ich nicht und das überleb’ ich nicht!“, schrie Julia erbost, sprang kreidebleich von ihrem Sessel auf, sodass ihre blonden Locken heftig wippten. Wutentbrannt starrte sie ihren Vater an, der ihr am Esstisch gegenübersaß. Wie konnte er nur so etwas von ihr verlangen. „Du kannst mich doch nicht einfach gegen meinen Willen mit Paris verheiraten. Zählt meine Meinung gar nichts? Ich kenne diesen Mann doch gar nicht!“, jammerte Julia verzweifelt. Tränen schossen ihr in die Augen, ihr Herz drohte zu zerspringen, sie fühlte sich wie ein verletztes Reh. Julia würdigte ihre Mutter keines Blicks. Sie schenkte ihr keinen Kuss und kein Lächeln. ...
Verfasse in deinem Heft einen Text darüber, wie es dem berühmtesten Liebespaar der Welt 20 Jahre später gehen könnte! Erstelle vorab eine Mindmap!


Suche dir eine Partnerin oder einen Partner! Besprecht folgende Fragen und macht euch Notizen!

Welche berühmten
Liebespaare kennt ihr noch?

Welche Unterschiede könnte es zwischen einer Liebe vor 400 Jahren und heute geben?
Welche Merkmale haben alle
Liebesgeschichten gemeinsam?
Verbinde die Redewendungen mit den passenden Erklärungen!

Alte Liebe rostet nicht.
Liebe auf den ersten Blick

Liebe geht durch den Magen.


Liebe und gutes Essen gehören zusammen.



Liebe macht blind. von Luft und Liebe leben wo die Liebe hinfällt

so verliebt, dass man keinen Hunger oder Durst verspürt sagt man zu einer ungewöhnlichen Liebesbeziehung viel bedeuten jemanden sehr unglücklich machen
Verliebte verlieren den Blick für die Realität.


lieb und teuer sein jemandem das Herz brechen

Liebe zu jemandem vergeht nicht.
Man verliebt sich, ohne denjenigen näher zu kennen.

Eine Rollenbiografie schreibst du, wenn du eine fiktive Figur mit ihren Besonderheiten, Eigenarten und Charaktereigenschaften beschreibst. Es ist also ein Selbstbildnis der dramatischen Figur aus der Ich-Perspektive.
Lies zuerst das Rezept von Julia!
1. Schreibe im Präsens.
2. Erzähle aus der Ich-Perspektive!


Am besten stellst du dir vor, du schlüpfst vor dem Schreiben in die Rolle der Figur –und beschreibst praktisch dich selbst!



3. Beginne mit den allgemeinen Fakten und Merkmalen der Rolle:
• Name/Vorname
• Nationalität

ACHTUNG:
Bei den Punkten 3 – 7 kannst du nicht immer alles inhaltlich beantworten! Wähle also nur aus und sieh das Rezept als Leitfaden!
• Geschlecht, Alter, Geburtsort/Wohnort
• Beruf D ABSATZ
4. Gehe von der Beschreibung des äußeren Erscheinungsbildes auf die inneren Werte der Figur über!
• Was hält die Figur für richtig oder falsch?
• Welchen Bildungsgrad, welche Abschlüsse, welches Wissen hat sie?
• Welche Einstellung hat die Rolle zum eigenen Leben?
• Welche Vorlieben und Abneigungen hat sie?
• Welche Ängste, Sorgen, Befürchtungen plagen sie?
• Was fällt der Figur leicht, was fällt ihr schwer, welche Dinge mag sie, was mag sie nicht? D ABSATZ
5. Zähle dann Auffälligkeiten und Eigenarten sowie die Sprache der Rolle auf!
• Stottern, Stammeln, Dialekt, Akzent
• Bewegungen, Ticks
• Wie spricht die Figur? (langsam, schnell, hektisch)

• Welche Wörter benutzt die Person? (Fremdwörter, einfache Sprache) D ABSATZ
6. Gehe auf die Geschichte der Figur ein! Schreibe dazu alles über ihre Vergangenheit –Gegenwart – Zukunft auf!
• Vergangenheit (Herkunft, Eltern, Geschwister, Ausbildung, ehemalige Freundschaften usw.)
• Gegenwart (Hobbys, Kinder, Verwandte, Beziehung/Partnerschaft usw.)
• Zukunft (Hoffnungen, Wünsche, Träume, Pläne, Vorhaben, Ziele) D ABSATZ
7. Schildere die sozialen Beziehungen der Rolle!
• Wie ist die Figur in die Gemeinschaft integriert?
• Hat sie Feinde oder Neider?
• Ist sie beliebt oder unbeliebt?
integriert sein: zugehörig sein
Schreibe eine Rollenbiografie von Romeo! Verwende die folgenden Einleitungssätze!
Sei gegrüßt, Fremder! Mein Name ist Romeo. Ich bin der Sohn...
Wähle ein Buch aus unseren „Blick ins Buch“-Seiten aus, lies es und verfasse zu einer Protagonistin oder einem Protagonisten eine Rollenbiografie!
Auf TikTok geht es inzwischen längst nicht mehr nur um Musik, Tanz oder Unterhaltung. Dort gibt es auch eine große Gemeinschaft von Buchfans, die sich „BookTok“ nennt. Das Wort setzt sich aus Book (englisch für Buch) und TikTok zusammen.
Unter dem Hashtag #BookTok teilen Jugendliche und junge Erwachsene ihre Lieblingsbücher, geben Lesetipps und stellen Neuerscheinungen kreativ und persönlich vor
Oft halten Nutzerinnen und Nutzer ihr Lieblingsbuch in die Kamera, erzählen, warum es sie berührt hat, oder filmen sich beim Lesen.


Viele Jugendliche entdecken dadurch wieder Spaß am Lesen.




Wer nutzt BookTok?
• Jugendliche, junge Erwachsene
• Buchbloggerinnen und -blogger
• Bibliotheken, Buchhandlungen
• Autorinnen, Autoren und Verlage
Bloggerin, Blogger: Person, die auf Webseiten eigene Texte, Bilder oder Videos veröffentlicht
Challenge: Herausforderung
Genre: Kategorie, Art; beschreibt, zu welcher Sorte von Büchern oder Geschichten ein Werk gehört –zum Beispiel Krimi, Fantasy oder Liebesroman
Manche Bücher, die kaum jemand kannte, werden plötzlich zu Bestsellern, weil sie auf BookTok viral gehen.

In Buchhandlungen gibt es mittlerweile eigene „BookTokRegale“.



Warum ist BookTok so beliebt?
• Persönliche Empfehlungen wirken authentisch
• Sehr emotionale und kreative Videos
• Gemeinschaftsgefühl durch Lesetrends und Challenges
• Man entdeckt schnell neue Bücher und Genres
Bearbeitet gemeinsam mit einer Partnerin oder einem Partner die folgenden Aufgaben!
a) Beschreibt in eigenen Worten, was BookTok ist und wie es funktioniert!
b) Welche Vorteile und Risiken seht ihr bei der Nutzung von Booktok? Notiert jeweils drei Pro- und KONTRAArgumente! Diskutiert im Anschluss in der Klasse darüber!


c) Stellt euch vor, ihr seid BookTok-Nutzerin oder -nutzer! Gestaltet ein kurzes Video, für ein Buch, das ihr empfehlen würdet! Stellt das Video im Anschluss der Klasse vor!
d) Sucht auf TikTok oder im Internet einen aktuellen #BookTok-Trend! Welche Bücher werden häufig gezeigt?
Erstelle eine Liste mit Nomen, Verben und Adjektiven, die eurer Meinung nach in einer Liebesgeschichte vorkommen sollten und schreibe sie auf!

Tropes sind wiederkehrende Motive oder Muster, die in vielen Geschichten, Büchern, aber auch Filmen oder Serien vorkommen.
Sie helfen, Geschichten einzuordnen („Ah, das ist eine Liebesgeschichte mit Gegensätzen!“) und machen sie oft spannender oder emotionaler, weil man bestimmte Erwartungen hat.
Lies die folgenden Tropes und kreuze an, welche du aus Büchern, Filmen oder Serien kennst! Notiere die Titel dieser Bücher, Filme oder Serien!

TROPE / BEDEUTUNG
„Feinde werden Liebende“
Zwei Personen, die sich zuerst streiten oder nicht leiden können, verlieben sich später ineinander.
„Freunde werden Liebende“
Eine enge Freundschaft entwickelt sich langsam zu Liebe.
„Liebesdreieck“
Eine Person steht zwischen zwei Liebesinteressen und muss sich entscheiden.
„Verbotene Liebe“
Zwei Personen dürfen aus äußeren Gründen nicht zusammen sein.
„Neuer Anfang“
Eine Figur zieht um oder beginnt ein neues Leben und entdeckt sich selbst neu.
„Verborgene Identität“
Eine Figur verbirgt, wer sie wirklich ist – z. B. eine Prinzessin, ein Prinz, eine Superheldin oder ein Superheld.
„Die Außenseiterin/ der Außenseiter“
Eine Figur gehört nicht zur Gruppe, wird übersehen, ausgeschlossen oder missverstanden. Im Verlauf der Geschichte erkennt sie oft ihre eigenen Stärken oder findet Menschen, die sie akzeptieren.
engl. Trope: Klischee, Motiv, Wende
BUCH, FILM, SERIE
Bildet Vierergruppen und diskutiert gemeinsam folgende Fragen! Macht Notizen und teilt euch im Anschluss der Klasse mit!
Warum kommen bestimmte Tropes (wie „Feinde werden Liebende“ oder „Außenseiter“) so oft in Geschichten für Jugendliche vor?
Finden ihr, dass Tropes Geschichten spannender machen, oder findet ihr sie eher langweilig, wenn ihr sie immer wieder erkennt?
Kann ein Buch oder ein Film auch ohne bekannte Tropes funktionieren, oder braucht jede gute Geschichte solche wiederkehrenden Elemente?
Kennt ihr Tropes, die ihr besonders mögt oder gar nicht leiden könnt? Warum ist das so?
Lies die Geschichte und überlege, für welche Trope sich Bleta und Oscar entschieden haben! Notiere sie!

Sophie starrte auf die Gruppenliste und konnte es nicht glauben. Lukas.
Ausgerechnet er.
Der, der ständig zu spät kam, dumme Sprüche machte und nie ein Heft mithatte.
Sie hatte ihn noch nie leiden können – zu laut, zu selbstsicher, zu alles.
„Frau Leitner, muss das wirklich sein?“, fragte sie.
Die Lehrerin sah sie über den Brillenrand an.
„Ja, Sophie. Vielleicht lernt ihr was voneinander.“
Ein leises Kichern ging durch die Klasse.
Lukas lehnte sich zurück und grinste. „Na super, meine Lieblingspartnerin.“
„Freu dich nicht zu früh“, zischte sie.
Beim ersten Treffen in der Bibliothek war die Stimmung eisig.
Sophie schrieb Stichworte, Lukas tippte am Handy.
„Könntest du wenigstens so tun, als würdest du mitarbeiten?“
„Könntest du wenigstens so tun, als wärst du locker?“
Sie funkelte ihn an. Er lachte.
Am nächsten Tag kam er überraschend pünktlich – mit einer Speicherkarte.
„Hab gestern Fotos gemacht, könnten wir fürs Titelblatt nehmen.“
Sophie wollte abwinken, aber die Bilder waren wirklich gut.
„Du hast das selbst gemacht?“
„Ja. Mein Onkel hat eine Druckerei. Ich helf dort manchmal.“
Zum ersten Mal klang seine Stimme ruhig, fast schüchtern.







Wir haben gemeinsam mit Hilfe der KI eine kleine Liebesgeschichte geschrieben. Dafür haben wir uns eine Trope ausgesucht, in den Prompt eingegeben und die Wortanzahl festgelegt.
In den nächsten Tagen arbeiteten sie konzentriert.
Lukas war kreativ, witzig, manchmal sogar geduldig.
Beim Absturz des Computers blieb er einfach da und half.
„Wenn wir das heute fertigkriegen, spendier ich dir ein Cola“, sagte er grinsend.
Sophie lachte – und war selbst überrascht darüber.
Nach der Präsentation stand Lukas draußen im Sonnenschein.
„War gar nicht so schlimm mit dir“, sagte er. Sophie grinste. „Kommt drauf an, wen du fragst.“
Er streckte ihr die Hand hin. „Teamarbeit?“
Sie nahm sie. Kurz. Warm.
Und plötzlich war da dieses Gefühl –als hätte sich etwas verändert, leise, aber echt.

Entscheidet euch gemeinsam mit einer Partnerin oder einem Partner für eine Trope für Liebesgeschichten von S.192/Ü1! Verfasst gemeinsam eine kleine Liebesgeschichte und schreibt sie ins Heft! Verwendet Nomen, Verben und Adjektive von S.192/Ü2!
Entscheidet euch gemeinsam mit einer Partnerin oder einem Partner für eine Trope für Liebesgeschichten von S. 192/Ü1! Wählt eines der auf S. 71 vorgeschlagenen KI-Tools, gebt eure Trope, Ort der Handlung und Kurzbeschreibung der Hauptpersonen eurer Geschichte ein! ACHTUNG: Je genauer deine Eingaben in Hinblick darauf, wie der Text sein sollte, sind, desto besser ist das Ergebnis! „M7 gute Prompts schreiben“ von S. 72 hilft dir dabei!
Beispiel: Bletas und Oscars Prompt
„Schreibe eine kurze, realistische Liebesgeschichte (ca. 300 Wörter) für Jugendliche. Die Trope ist Feinde werden Liebende.
Zwei Schüler:innen – sie ehrgeizig, er locker – müssen zusammen an einem Schulprojekt arbeiten, obwohl sie sich nicht ausstehen können. Verwende glaubwürdige Dialoge, Schulalltag
Entscheidet euch für jeweils eine Person eurer Liebesgeschichte und erstellt dazu mit Hilfe der folgenden Satzanfänge eine Rollenbiografie! Schreibt sie in euer Heft!
Grundinformationen zur Figur
• Mein Name ist …, doch die meisten nennen mich …
• Ursprünglich komme ich aus …, jetzt lebe ich in …
• Zu Hause ist es …, weil …
• In meiner Familie spielt … eine große Rolle.
• Die anderen halten mich oft für …, aber eigentlich …
• Was ich gar nicht ausstehen kann, ist …
• Am liebsten verbringe ich meine Zeit …
• Schon als Kind wollte ich …
• Wenn man mich fragt, was mir wichtig ist, sage ich …
Konflikte und Wendepunkte
• Seit … ist nichts mehr so wie früher.
• Der Moment, der alles verändert hat, war …
• Ich wollte eigentlich nur …, doch dann …
• Wenn ich daran denke, was passiert ist, …
• Plötzlich stand ich vor einer Entscheidung: …
• Vielleicht war das der Augenblick, in dem …
• Ich hätte nie gedacht, dass … passieren könnte.
• Etwas in mir hat sich verändert, als …

Gedanken und Gefühle
• Manchmal frage ich mich, ob …
• Es fällt mir schwer zu zeigen, dass …
• Tief in mir spüre ich …
• Oft wünsche ich mir, jemand würde …
• Wenn alles still ist, denke ich daran, wie …
• Am meisten verletzt mich …, weil …
• Stolz empfinde ich, wenn …
• In letzter Zeit hat sich viel verändert – besonders …
• Ich versuche, stark zu bleiben, obwohl …
Beziehungen zu anderen
• Zu … habe ich ein besonderes Verhältnis, weil …
• Früher war … mein/e Freund/in, doch …
• Mit … komme ich nur schwer aus.
• Ich verstehe mich am besten mit …, weil …
• Manchmal wünsche ich mir, … würde mich endlich verstehen.
• Wenn … mich anschaut, …
• Ich glaube, … sieht nur eine Seite von mir.
• Es überrascht mich immer wieder, dass …
Rückblick oder Ausblick
• Rückblickend würde ich sagen, dass …
• Heute sehe ich vieles anders als damals.
• Ich habe gelernt, dass …
• Vielleicht musste alles so passieren, damit …
• Manchmal frage ich mich, was gewesen wäre, wenn …
• Jetzt weiß ich, dass …
• Für die Zukunft wünsche ich mir …
• Ich hoffe, dass … sich eines Tages ändern wird.
Überarbeitet nun eure Liebesgeschichte, indem ihr mehr Details aus der, von euch erstellten Rollenbiografie, einbaut!
Liebe ist Poesie

HB 13: Höre dir das Lied „Die Lorelei“ an! Schreib dann das Hauptthema des Gedichts in einem Satz auf!

Lies nun das Gedicht des deutschen Dichters Heinrich Heine und zeichne dazu zwei wichtige Szenen, die den Inhalt des Gedichts wiedergeben!
Die Lorelei von Heinrich Heine (1824)
Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, Dass ich so traurig bin; Ein Märchen aus alten Zeiten, Das kommt mir nicht aus dem Sinn.
Die Luft ist kühl und es dunkelt, Und ruhig fließt der Rhein; Der Gipfel des Berges funkelt Im Abendsonnenschein.
Die schönste Jungfrau sitzet
Dort oben wunderbar, Ihr goldnes Geschmeide blitzet, Sie kämmt ihr goldenes Haar.
Sie kämmt es mit goldenem Kamme, Und singt ein Lied dabei; Das hat eine wundersame, Gewaltige Melodei.
Den Schiffer im kleinen Schiffe Ergreift es mit wildem Weh; Er schaut nicht die Felsenriffe Er schaut nur hinauf in die Höh´
Ich glaube, die Wellen verschlingen Am Ende Schiffer und Kahn Und das hat mit ihrem Singen Die Lorelei getan.








Lerne das Gedicht von Ü5 auswendig! Suche dir eine Partnerin oder einen Partner! Wählt eine Stimmungskarte und tragt euch das Gedicht gegenseitig mit der gewählten Emotion vor!





HB14: Tretet mit dem Lied auf! Studiert es aber vorher mit dem Playback ein!
Verfasse einen Artikel für die Zeitung „Österreich-News“ ! Berichte dabei, wie es zu diesem Schiffsunglück gekommen ist und welche Rolle die „Lorelei“ spielt!
Achte auf diese Verben! Nach ihnen kann im Satz ein zweiter Nominativ folgen: sein m werden m heißen m bleiben m gelten (als) m (sich) fühlen (als)

In manchen Sätzen gibt es zwei Satzglieder, die im NOMINATIV stehen.
Dabei ist eines das Subjekt (Wer oder was?) und eines ist der Gleichsetzungsnominativ (GN).
Nach dem Gleichsetzungsnominativ fragt man mit: Wer oder was ist...? Wer oder was sind...?
Sie ist meine Freundin. p Wer ist sie? p meine Freundin
Wir sind alle Österreicher. p Was sind wir? p Österreicher
Frage nach dem Gleichsetzungsnominativ und gib auch die Antwort!
a) Mein Freund ist Fitnesstrainier.
F: _________________ mein Freund? A: ____________________________
b) Er ist ein Charmeur.
F: __________________ er ? A: ____________________________
c) Meine Tante und mein Onkel sind Hippies.
F: ___________________ meine Tante und mein Onkel? A:
d) Lazar wird Elektriker.
F: _______________________ Lazar? A:
e) Goethe war ein deutscher Dichter.
F: ___________________ Goethe? A:
f) Nanni und Hanni sind berühmte Zwillinge.
F: ____________________Nanni und Hanni? A: _____________________________________
Unterstreiche in den folgenden Sätzen den Gleichsetzungsnominativ mit Grün und schreibe GN darüber!
Die Klasse fühlt sich als Gewinner. Der Mörder ist der Gärtner. Tommy ist ein Basketballstar. Unsere Nationalmannschaft ist eine tolle Mannschaft. Ihr seid Weltmeister. Anna ist unsere großartige Klassensprecherin. Die Wesselys sind eine bekannte Schauspielerdynastie. Anton ist im Winter beim Schifahren ein cooler Typ. Meine Mutter heißt Vesna. Sie entpuppt sich als begnadete Musikerin. Ertürk fühlt sich schon als Gewinner des Wettbewerbs.
Ein Partizip I (Partizip Präsens) ist ein Mittelwort, denn es vereint die Eigenschaften von Verb und Adjektiv.
So werden zwar Partizipien aus Verben gebildet, aber man verwendet sie wie Adjektive.
Bildung des Partizip I: Du hängst an den Infinitiv den Buchstaben d an!
lachen – lachend p Er stand lachend vor der Tür. Wie stand er vor der Tür?
singen – singend p Sie lief singend weg. Wie lief sie weg?
Bei den Verben sein und tun steht zur besseren Aussprache zusätzlich ein e vor dem n sein – seiend tun – tuend

Erinnere dich: Es gibt auch noch das Partizip II (Partizip Perfekt)!
p gelacht, gesungen
Bilde zuerst das Partizip I, dann wähle zehn Partizipien aus und verfasse sinnvolle Sätze in deinem Heft!
fliegen: _________________ laufen: ___________________ gehen: ___________________
denken: _____________ schlafen: _____________ arbeiten: ________________
sein: ___________________ wissen: ______________ schauen: _______________
bitten: __________________ lieben: ___________________ küssen: _____________
machen: ________________ weinen: __________________ lernen: ___________________
leben: __________________ tun: _____________________ heulen: _______________
Setze das Partizip I richtig ein!
das ______________________ Herz (bluten) der _____________________ Baum (blühen) der ____________________ Freund (warten) das ____________________ Kind (lachen) der ______________________ Hund (knurren) das ____________________ Haus (brennen) die __________________ Mutter (winken) die ____________________ Ehefrau (weinen)
Wandle die Relativsätze wie im Beispielsatz in deinem Heft um!
a) Das Kind, das sich fürchtete, schlief nachts bei seiner Mutter.
b) Die Vögel, die laut zwitschern, sitzen auf den Bäumen.
c) Lena, die immer herzlich lächelt, ist meine Freundin.

Beispiel:
Der Arzt, der laut lachte, musste den Vortrag abbrechen.
p Der laut lachende Arzt musste den Vortrag abbrechen.



DARK LOVE – Ohne dich bin ich verloren, Band 4 von Estelle Maskame



INHALT: Tyler scheint alles zu haben: Er sieht unverschämt gut aus, ist mit einem bildhübschen Mädchen zusammen und zieht mit seinen Freunden von Party zu Party. Doch immer öfter gerät er in Schwierigkeiten. Der Grund dafür liegt in seiner Vergangenheit – und niemand scheint ihm helfen zu können. Bis Eden auftaucht, die Tochter seines Stiefvaters und das Mädchen, das hinter seine Fassade blickt. Kann er sich mit ihr seinem großen Geheimnis stellen und erstmals echte Liebe wagen?

Letztendlich sind wir dem Universum egal von David Levithan
KOMMENTAR: Julian (14 J.) Ich bin immer wieder froh, wenn ich zwischen all dem Schund auf dem Buchmarkt so etwas finde. Eine Geschichte, die komplett anders ist und nicht der typische Einheitsbrei. Es ist die Geschichte einer ungewöhnlichen ersten großen Liebe – und ein phantastischer Roman, wie er realistischer nicht sein könnte.
Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein! Falle nicht auf! Hinterlasse keine Spuren!
Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rhiannon. Mit ihr will er sein Leben verbringen, für sie ist er bereit, alles zu riskieren – aber kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein?



Emma und das vergessene Buch von Mechthild Gläser




INHALT: Als Emma beim Aufräumen in der Bibliothek ihres Internats ein altes Notizbuch findet, denkt sie zunächst, es wäre eine Art Chronik der Schule. Aber es ist genau umgekehrt: Alles, was man in dieses Buch hineinschreibt, wird tatsächlich wahr.
Natürlich beginnt Emma sofort damit, den Schulalltag auf Schloss Stolzenburg ein wenig zu „korrigieren“. Doch nichts geschieht so, wie sie es sich gedacht hat. Zumal auch schon früher Chronisten das Buch genutzt haben. Zum Beispiel eine junge Engländerin, die Ende des 18. Jahrhunderts ein Märchen über einen Faun verfasst hat und später eine erfolgreiche Schriftstellerin wurde. Oder Gina, die vor vier Jahren plötzlich verschwand, nachdem sie ihre Geheimnisse der Chronik anvertraut hatte.











Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil…
Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet. Zumindest die Jungs stellen aber eine

ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Wirklich unheimlich ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen, ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen.



Fünf Tage im tiefsten Wald, die nächste Ortschaft kilometerweit entfernt, leben wie im Mittelalter – ohne Strom, ohne Handy –, normalerweise wäre das nichts für Bastian. Dass er dennoch mitmacht bei dieser Reise in die Vergangenheit, liegt einzig und allein an Sandra. Als kurz vor der Abfahrt das Geheimnis um den Spielort gelüftet wird, fällt ein erster
Schatten auf das Unternehmen: Das abgelegene Waldstück, in dem das Abenteuer stattfindet, soll verflucht sein. Was zunächst niemand ernst nimmt, scheint sich jedoch zu bewahrheiten, denn aus dem harmlosen Live-Rollenspiel wird plötzlich ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit.



Kurz vor ihrem 18. Geburtstag macht Emma via Facebook eine überraschende Entdeckung: Sie hat eine eineiige Zwillingsschwester! Doch noch bevor sie Sutton treffen kann, erhält sie die mysteriöse Nachricht, dass ihre Schwester tot ist – und sie ihre Rolle übernehmen soll. Der Beginn eines gefährlichen Lügen-Spiels: Aus Emma wird Sutton, um herauszufinden, was wirklich geschehen ist. Dabei übernimmt sie nicht nur Suttons Leben als makelloses Upperclass-Girl sowie die teuflischen Glamour-Freundinnen und Boyfriend Garret – sondern gerät auch in tödliche Gefahr. Denn nur der Mörder weiß, dass Emma nicht Sutton ist.



Olaf und Hardy beobachten beim Training ihres Lieblingsvereins ein harmloses Foul an Ivo Knofczyk, dem neuen Star des FC Hamburg. Doch als die beiden Freunde in den Nachrichten hören, dass der Spieler schwer verletzt sein soll, werden sie stutzig. Für Olaf steht fest: Da stimmt was nicht! Bei seinen Nachforschungen stößt er auf ein Komplott und gerät dabei selbst in höchste Gefahr.





















Claire und Lulu sind „Herzenszwillinge“: Sie machen alles gemeinsam, seit sie sich kennen. Auf die große Schulparty freuen sie sich seit Wochen, aber dann blamieren sie sich dort unsterblich – ausgerechnet vor den beiden Jungs, in die sie heimlich verliebt sind. Wenn sie doch bloß die Zeit zurückdrehen könnten! Die Freundinnen staunen nicht schlecht, als ihnen genau das mithilfe eines geerbten Schmuckstücks gelingt. Schnell stellen





sie fest: So ein Zeitumkehrer ist ziemlich praktisch. Zum Beispiel wenn man dringend eine missratene Mathearbeit ausbügeln muss. In ihrer Begeisterung bemerken sie jedoch nicht die drohende Gefahr: Denn es gibt jemanden, der den Zeitumkehrer um jeden Preis besitzen will. Fast zu spät erkennen Claire und Lulu, dass nicht nur ihre Freundschaft auf dem Spiel steht …
Der kleine Faolan wird mit einer leicht verdrehten Pranke geboren und von seinem Clan verstoßen. So verlangt es der Brauch der Wölfe: Welpen, die anders sind, werden ausgesetzt. Überleben sie, werden sie wieder in den Clan aufgenommen.
Faolan hat Glück im Unglück, denn eine Grizzlybärenmutter nimmt sich seiner an. Doch dann verschwindet die Bärin nach einem Erdbeben spurlos und Faolan macht sich auf, sie in den Frostlanden zu suchen.
Als Enaiat eines Morgens erwacht, ist er allein. Er hat nichts als seine Erinnerungen und die drei Versprechen, die er seiner Mutter gegeben hat. Er durchwandert die Länder des Ostens bis nach Europa, reist auf Lastwagen, arbeitet, schlägt sich durch, lernt das Leben von seiner

Der 18-jährige Benson hat ein Stipendium für ein Elite-Internat ergattert. Doch die Schule ist nicht wie erwartet: Umgeben von Stacheldraht und hohen Mauern, ohne Kontakt zur Außenwelt sind die Schüler dort Gefangene. Es gibt keine Lehrer/innen, aber strikte Regeln, deren Einhaltung durch Kameras überwacht und
grausamen Seite kennen. Und trotzdem entdeckt er, was Glück ist … Fabio Geda erzählt die wahre Geschichte von Enaiatollah Akbari in einem zu Herzen gehenden Buch: Eine Geschichte, die uns den Glauben an das Gute zurückgibt.
deren Bruch mit harten Strafen geahndet wird.
Die Schüler/innen sind gezwungen, um ihr Überleben an der Schule zu kämpfen. Gegen die Regeln verliebt sich Benson in Jane. Als sie bei einem brutalen Kampf schwer verletzt wird, macht Benson eine grauenvolle Entdeckung …

Diese Tabelle soll dich dieses Jahr begleiten. Immer, wenn du etwas Neues in der Grammatik lernst, trage es samt Beispielen gewissenhaft in diese Tabelle ein!
FACHBEGRIFF

BEISPIEL(E)

PRÄSENS PRÄTERITUM
1. Stammform
2. Stammform (VORSICHT bei den unregelmäßigen Verbformen!)
Die Zeitformen PERFEKT, PLUSQUAMPERFEKT, FUTUR I bestehen aus jeweils zwei Prädikatsteilen.
PERFEKT
HILFSVERBEN „haben“ oder „sein“ + PARTIZIP II
PLUSQUAMPERFEKT
PRÄTERITUM der HILFSVERBEN „haben“ oder „sein“ + PARTIZIP II
FUTUR I
HILFSVERB „werden“ + INFINITIV (1. Stammform)
FUTUR II
VORSICHT: Das FUTUR II besteht sogar aus drei Prädikatsteilen
HILFSVERB „werden“ + PARTIZIP II + HILFSVERBEN „haben“ oder „sein“
PERFEKT
PLUSQUAMPERFEKT
FUTUR I
FUTUR II
Ich schreibe eine Bewerbung. Ich gehe zu einem Bewerbungsgespräch.
Ich schrieb eine Bewerbung. Ich ging zu einem Bewerbungsgespräch.
Ich habe eine Bewerbung geschrieben. Ich bin zu einem Bewerbungsgespräch gegangen.
Ich hatte eine Bewerbung geschrieben. Ich war zu einem Bewerbungsgespräch gegangen.
Ich werde eine Bewerbung schreiben. Ich werde zu einem Bewerbungsschreiben gehen
Ich werde eine Bewerbung geschrieben haben. Ich werde zu einem Bewerbungsgespräch gegangen sein.
Bei den Zeitformen PRÄSENS und PRÄTERITUM steht in einem Aussagesatz das Prädikat an der 2. Stelle.
Beispiel: Du bemühst dich wie immer sehr.
Bei den Zeitformen PERFEKT, PLUSQUAMPERFEKT, FUTUR I und FUTUR II musst du bei der Satzstellung die VERBKLAMMER beachten.
Beispiel: Du hast dich wie immer sehr bemüht
VERBKLAMMER
flektierbar
KONJUGATION
= in alle Personen setzen
WORTART
Verb
DEKLINATION
= in die vier Fälle setzen
KOMPARATION
= Steigerung
Nomen
Artikel
Adjektiv
Pronomen
Numerale
– wird großgeschrieben
– es gibt Konkreta – Abstrakta
NICHT flektierbar
= nicht veränderbar
Konjunktion
Präposition
Adverb
Interjektion
NOMEN
ARTIKEL
VERB
ADJEKTIV
PRONOMEN
– steht häufig mit einem Artikel
– wird dekliniert
– kommt nur mit einem Nomen vor
– bestimmter oder unbestimmter Artikel
– wird dekliniert
– Beschreibt Tätigkeit, Vorgang oder Zustand
– Vollverb (stark, schwach, gemischt), Hilfsverb, Modalverb
– wird grundsätzlich kleingeschrieben
– wird konjugiert
– kann in sechs Zeitformen gesetzt werden
– beschreibt eine Eigenschaft oder einen Zustand
– wird grundsätzlich kleingeschrieben
– kann meist gesteigert werden (regelmäßig wie unregelmäßig)
– wird dekliniert
– als Attribut verwendet
– ist Stellvertreter eines Nomens
– kann dekliniert werden
– Anpassung einiger Pronomen an das Nomen in Zahl, Fall und Geschlecht
– Personal-, Demonstrativ-, Relativ-, Possessiv-, Reflexiv-, Interrogativ- und Indefinitpronomen
– verbindet Sätze oder Satzteile miteinander
Kind, Katze, Tulpe, Kerze, Himmel
der, die, das ein, eine
sehen, schreiben, leben haben, sein, werden müssen, sollen, dürfen, können, wollen, mögen groß, schön, schwanger, gut er, sie, es dieser, jenen, der, die, das, welche, mein, unser, sich (waschen), wer, welcher, jeder, manche
KONJUNKTION
– nicht flektierbar
aber, und, obwohl, weil
WORTART
– beschreibt, wie jemand oder etwas zueinandersteht
PRÄPOSITION
ADVERB
NUMERALE
INTERJEKTION
– nicht flektierbar
– verlangt bestimmte Fälle
– beschreibt die näheren Umstände einer Tätigkeit, eines Vorganges oder Zustandes – nicht flektierbar
– Temporal-, Lokal-, Modal- und Kausaladverbien
– bestimmt und unbestimmt – steht zumeist mit einem Nomen – Kardinal-, Ordinal- und Bruchzahlen
– ist ein Zwischenruf oder auch ein Laut – nicht flektierbar
auf, in, bei, gegen, seit, anstatt, für heute, danach, nie, überall, dort, links, sehr, kaum, beinahe, darum, daher, folglich
eins, hundert, alle, beide, einige der Erste, der Fünfte, eineinhalb, ein Viertel
Oh! Pfui! Wow!
ADVERBIEN beschreiben einen Vorgang oder einen Zustand – also das Verb – näher.
ADVERBIEN bleiben in ihrer Form unveränderbar, im Gegensatz zu Adjektiven, die Nomen genauer beschreiben.
Beispiele: Der fleißige Schüler lernt. Der Schüler lernt anders.
ADJEKTIV ADVERB
ADVERBIEN
FRAGEWÖRTER
Temporaladverb
Lokaladverb
Kausaladverb
Modaladverb
Wann?
Wie lange/oft? Wo? Woher? Wohin?
Warum? Weshalb? Weswegen? Wodurch?
Wie?
Auf welche Art und Weise?
abends, damals, eben, gestern, heute, jetzt, nachher, später, vorhin... immer, manchmal, nie, oft, seitdem, selten, zwischendurch...
außen, da, dort, hier, hinten, innen, oben, unten, vorne... daher, dorther, draußen... abwärts, aufwärts, dahin, dorthin, hoch, runter...
dadurch, daher, darum, deshalb, deswegen, folglich, schließlich...
anders, beinahe, besonders, derart, genauso, kaum, sehr, ziemlich...
Was geschieht?
Was passiert?
PRÄDIKAT
SUBJEKT
GLEICHSETZUNGSNOMINATIV
OBJEKTE
Das Prädikat ist immer das Verb im Satz. Es steht im Aussagesatz an 2. ODER an 2. UND letzter Stelle.
Wer oder was?
Das Subjekt steht immer im Nominativ. Es steht NICHT immer an 1. Stelle.
Wer oder was ist/sind?
In einem Satz gibt es ein weiteres Satzglied, das im Nominativ steht.
O2: Wessen?
Nur einige wenige Verben verlangen ein Objekt im Genitiv.
O3: Wem?
O4: Wen oder was?
TEMPORALOBJEKT:
Wann? Wie lange?
Seit wann? Bis wann?
LOKALOBJEKT:
ADVERBIALE BESTIMMUNGEN
PRÄPOSITIONALOBJEKTE
Wo? Woher? Wohin?
MODALOBJEKT: Wie? Auf welche Weise?
KAUSALOBJEKT: Warum? Weshalb?
PO3: z.B.: Mit wem?/ Womit? Wobei? ...
PO4: z.B.: Worauf? Wofür? Wogegen? ...
Präpositionalobjekte können nur mit einer Kombination aus Fragewort und Präposition erfragt werden.
Er sucht dich schon seit Stunden.
Ich will dir unbedingt beim Umzug helfen. Wir werden dich erst nächste Woche besuchen können.
Niemand wusste die Wahrheit.
Dir kann niemand trauen.
Ich bin Lehrerin.
Ihr seid Schüler und Schülerinnen.
O2: Wir gedenken jährlich deiner heldenhaften Taten.
O3: Ich vertraue dir mein Geheimnis an. O4: Alle wollen Michael dazu überreden.
TO: Barbara hat dir gestern geschrieben.
LO: In dieser Klasse fühle ich mich wohl.
MO: Es geht mir bestens.
KO: Wegen meiner guten Noten wurde ich in einer höheren Schule aufgenommen.
PO3: Er hat von dir viel gelernt.
PO4: Ich warte auf den Bus.
Seite 48: Grafik Klimawandel: https://www.nachhaltigkeit neudenken.org/2018/10/appell-zumklimaschutz/ (4. 7. 2018)
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Seite 171: aus: Eigentlich möchte Frau Blum den Milchmann kennenlernen: 21 Geschichten von Peter Bichsel: suhrkamp taschenbuch Verlag
Seite 176: aus: https://www.literaturport.de/literaturzeitsch riften/register/ausgabe/das-gedicht-1-2016/
Seite 182 – 183: Romeo und Julia. In: Michael Köhlmaier: Shakespear erzählt. Piper Verlag (2005), S. 181 – 189.
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Seite 193: KI-basierter Text
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Seite 16: iStock-469315674; iStock1283210928; iStock-541293078; iStock1409100419; iStock-1503670011; iStock-2203637931; iStock-2219221359; iStock-1399155952; iStock-492956948
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Seite 22: Clever lernen von Stefanie Rietzler: Hogrefe Verlag/ Quiz-Box Gehirnjogging von Manfred Eichstädt: Moses. Verlag/ Schneller lesen von Wolfgang Schmitz: Rowohlt/
EscapeRoomKids: Heel Verlag/ Bestnote von Martin Krengel: Heyne Verlag
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Seite 97: istockphoto-21906815681024x1024
Seite 99: iStock-1763926518; iStock1763926493
Seite 118: Anne Frank Tagebuch von Anne Frank: Fischer Verlag
Seite 120: Der Junge auf der Holzkiste. Wie Schindlers Liste mein Leben rettete von Leon Leyson: Fischer Sauerländer Verlag/ Keiner dreht mich um: Die Lebensgeschichte von Martin Luther King von Arnulf Zitelmann: Gulliver von Beltz & Gelberg Verlag/ Anne Frank Tagebuch von Anne Frank: Fischer Verlag/ Das Leben von Anne Frank – Eine Biografie von Sid Jacobson und Ernie Colon: Carlsen Comics Verlag/ Power Women – Geniale Ideen mutiger Frauen von Kay Woodward und Andreas Jäger: arsEdition GmbH Verlag
Seite 123: iStock-1463687721
Seite 130: iStock-174353876; iStock946208604; iStock-1305722170
Seite 132: Abb.1: Quelle: ESPAD; Berechnung und Darstellung: GÖG/ÖBIG (Variablen C08_a, C08_b, C11a, C11_b); Abb.2 Quelle: ESPAD, Berechnung und Darstellung: GÖG/ÖBIG (Variablen CO8a, C11a); Ab.3: Abb. 3 Quelle: ESPAD 2015 und 2024; Berechnung und Darstellung: GÖG (Variablen C08a und C13a)
Seite 136: Instagirl von Annette Mierswa: Loewe Verlag
Seite 137: Schaubild: https://www.saferinternet.at/fileadmin/reda kteure/Footer/Studien/SID_2024__Infografik__Schoenheitsideale_im_Internet.pdf
Seite 155: iStock-1406026864; iStock1496334268
Seite 156: iStock-1399352673; iStock1330938360
Seite 178: Der Junge mit dem gestreiften Pyjama von John Boyne: Verfilmung Miramax
Seite 180: Der Junge mit dem gestreiften Pyjama von John Boyne: Fischer Sauerländer Verlag/ Ich war ein Glückskind von Marion Charles: cbj Verlag/ One of us is lying von Karen M. McManus: cbt Verlag/ Die Mühle von Elisabeth Herrmann: cbt Verlag/ Elanus von Ursula Poznanski: Loewe Verlag
Seite 190: iStock-2178049327; iStock1441515229
Seite 198: DARK LOVE – Ohne dich bin ich verloren, Band 4 von Estelle Maskame: Heyne Verlag/ Letztendlich sind wir dem Universum egal von David Levithan: Fischer Sauerländer Verlag/ Emma und das vergessene Buch von Mechthild Gläser: Loewe Verlag/ Cinder&Ella von Kelly Oram: ONE Verlag
Seite 199: Silber von Kerstin Gier: FISCHER Verlag/ Saeculum von Ursula Poznanski: Loewe Verlag/ LYING GAME – Und raus bist du von Sara Shepard: cbt Verlag/ Eigentor von Ulli Schubert: Fischer Sauerländer Verlag
Seite 200: Zurück auf Gestern von Katrin Lankers: Coppenrath Verlag/ Der Clan der Wölfe von Kathryn Lasky: Ravensburger Verlag GmbH/ Im Meer schwimmen Krokodile von Fabio Geda: Penguin Verlag/ Du kannst keinem trauen von Robison Wells: FISCHER FJB Verlag



