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ohooo Magazin 05

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magazin magazin

JEDER MOMENT ZÄHLT

Wenn Sekunden über Schicksale entscheiden

MEHR ALS NUR MUSKELN

Die mentale Kraft hinter der körperlichen Fitness

ohooo. Da, wo dü bisch.

FOMO? Kennen wir nicht.

Was läuft im Oberwallis?

Mit der ohooo App hast du es in der Hand.

KREATIVAGENTUR LERNENDENWERKSTATT MEDIA HOUSE OHOOO IST

Als erste Gen Z-Agentur im Oberwallis haben wir es uns zum Ziel gesetzt, die Region für unsere Generation attraktiv zu machen, Chancen aufzuzeigen und Unternehmen durch unsere Plattformen mit den Jungen zu verbinden.

Wir geben Firmen und Entscheider:innen die Möglichkeit, mit statt nur über die junge Generation zu sprechen. Um ihr Angebot zu verbessern, die Gen Z zu verstehen oder für die Zielgruppe attraktiv zu werden – zum Beispiel auch als attraktive:r Arbeitgeber:in, der:die die Bedürfnisse der Jungen erkennt und versteht, ihnen gerecht zu werden.

WIR FÖRDERN INNOVATIVE TALENTE

Mit aktuell 11 Lernenden setzen wir auf die Zukunft, kooperatives Lernen und Learning by doing. Neben den ausbildungsrelevanten Inhalten bekommen hier alle die Chance, Future Skills direkt aus der Praxis mitzunehmen.

Zum Beispiel als Creator:in, Entwickler:in, Marketeer oder sogar in Führungspositionen. Mit echten Kund:innen und echten Aufträgen. Unser Fokus liegt dabei auf der Vermittlung von Soft Skills wie unternehmerischem Denken, Selbständigkeit und Verantwortungsbewusstsein – kurz gesagt: Dinge, die im Schulalltag oft keinen Platz finden.

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Wenn Sekunden über Schicksale entscheiden

Rettung hautnah: Jessica im Einsatz

Wohlfühlen beginnt mit Sicherheit

Was hinter dem Blaulicht passiert

Einsatz aus Überzeugung

Feuerwehr: Da, wenns brennt

Iischi Feel Good-Playlist

This is the Playlist of a Legend, Bella!

Überfordert? Du bist nicht allein

Gen Z & Psyche: Was wirklich hilft

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Für Körper und Kopf: Essen, das guttut

Klarheit auf dem Teller Leben leichter machen: 5 Ideen

Sätze, die das Leben einfacher machen

What we eat in a day

Mit Angela Ludi und Sarina Höland

Strong body, strong mind Sport als Schlüssel zum Wohlbefinden

Schlaf gut, aber wirklich

5 Tipps, wie du besser schlafen kannst

Umfrage

WENN SEKUNDEN ÜBER SCHICKSALE ENTSCHEIDEN

Jessica ist da, wenn es ernst wird. Sie wusste schon als Kind: Ich will Menschen helfen. Heute fährt sie als Rettungssanitäterin zu Einsätzen, bei denen jede Sekunde zählt. Kein Dienstplan der Welt kann voraussagen, was passiert, wenn der Alarm kommt. Unfall, Herzinfarkt, Panikattacke – manchmal alles an einem Tag. «Wir begegnen Menschen in Momenten, in denen nichts mehr sicher ist. Und wir müssen genau das sein: Ihre Sicherheit.»

Sie liebt an ihrem Job die Mischung: Fachwissen trifft Intuition, Technik trifft Herz. In vielen Situationen geht es um Leben und Tod. Aber auch um Würde. Um Ruhe, wenn jemand Angst hat. Und um Respekt, wenn jemand stirbt.

Jessica weiss: Helfen ist mehr als Pflaster kleben. Es ist Verantwortung und Menschlichkeit pur. «Wir sind auch manchmal die Letzten, die jemanden lebend sehen. Das prägt, aber es macht auch demütig.»

Was motiviert dich, Jessica?

Die Dankbarkeit. Ein Blick, ein kurzes Danke, das bleibt hängen. Und das Wissen: Ich war da, als jemand mich wirklich gebraucht hat.

Gab es Momente, in denen du gezweifelt hast?

Selten, aber ja – besonders dann, wenn Patient:innen aggressiv oder unfair sind. Die schönen Begegnungen überwiegen.

Wie gehst du mit belastenden Situationen um?

Reden. Mit dem Team, mit Kolleg:innen, mit Familie. Ich glaube fest daran: Wer alles runterschluckt, bleibt irgendwann daran hängen.

Was war dein prägendster Einsatz?

Ein Patient, der zum letzten Mal sein Zuhause verliess, im Wissen, dass er nicht zurückkehrt. Diese Momente sind still, intensiv und sie brennen sich ein.

Wie wichtig ist Teamwork bei der Sanität?

Gibt es auch Einsätze, die dich zum Lächeln bringen?

Definitiv. Wenn etwas Schweres gut ausgeht. Oder wenn ein Kind uns ein Bild malt, weil wir geholfen haben. Diese kleinen Gesten sind manchmal grösser als jeder Applaus.

Was verstehen viele draussen nicht?

Dein Feel-Good-Moment im Dienst?

Ohne Vertrauen keine Sicherheit. Im Rettungswagen muss alles sitzen – jeder Griff, jeder Blick. Du funktionierst wie ein Organismus, und das geht nur mit echtem Teamgeist. Wenn am Ende jemand lächelt, trotz allem Negativen, was gerade passiert ist. Oder wenn sich Angehörige später melden und sagen: «Danke, dass ihr da wart.»

Dass wir nicht nur mit Leuten in der Ambulanz ins Krankenhaus fahren. Wir entscheiden, behandeln, stabilisieren. Das tun wir oft unter Zeitdruck. Und manchmal sind wir mehr Seelsorge als Sanität.

Was rätst du jungen Leuten, die diesen Job machen wollen?

Probiert es aus. Macht ein Praktikum, redet mit Sanitäter:innen. Und schaut ehrlich in euch rein: Kann ich das – fachlich, aber auch emotional?

WOHLFÜHLEN BEGINNT MIT SICHERHEIT

Daniel Imboden ist Mediensprecher der Kantonspolizei Wallis. Wer ihn reden hört, merkt schnell: Hier spricht keiner, der nur Sätze aufsagt. Daniel war drei Jahre lang in Zermatt im Einsatz. Dort sprach er mit Menschen, für die sich gerade alles verändert hatte. «Du bist der Erste, der da ist. Der, der nicht nur Fragen stellt, sondern Antworten geben muss. Das ist oftmals eine Herausforderung, macht es aber auch unglaublich spannend.»

Heute kommuniziert er mit der Öffentlichkeit. Er will informieren, sensibilisieren und Vertrauen schaffen. «Polizeiarbeit endet nicht beim Einsatz. Sie beginnt oft mit einem Gespräch.» Ob es um Cybermobbing, Fake-News, oder Sicherheit im Allgemeinen geht –Daniels Arbeit hat viele Gesichter. Seine Haltung bleibt immer gleich: Nicht wegschauen, sondern den Menschen mit Verständnis und Einsatzbereitschaft begegnen. Das

Ziel muss die Sicherheit sein. Für ihn zählt nicht das Abzeichen, sondern der Mensch. «Respekt ist für uns kein Bonus, es ist die Basis.»

CREATOR

Was treibt dich an, Daniel?

Die Vielfalt. Kein Tag ist wie der andere. Zudem weiss ich, dass das, was ich tue, Menschen direkt betrifft. Ich kann etwas Positives bewegen. Das motiviert mich jeden Morgen aufs Neue.

Gab es schon Momente, an denen du dachtest: Ich höre auf?

Ehrlich? Nein. Es gibt Tage, die fordern alles, aber ich spüre den Sinn in dem, was ich tue. Das gibt Kraft – selbst in Momenten, die einem unter die Haut gehen.

Wie gehst du mit belastenden Einsätzen um?

Mein Umfeld ist mein Anker: Familie & Freunde. Und Sport hilft, den Kopf freizukriegen. Ich habe gelernt, über Erlebtes zu sprechen, bevor es sich festsetzt.

Was war dein prägendster Moment im Einsatz?

Die Zeit in Zermatt. Besonders die Gespräche mit Angehörigen von Opfern, beispielsweise nach Bergunfällen. Wenn du in deren Augen schaust, ist es vor allem die Menschlichkeit, die zählt, neben der eigentlichen Polizeiarbeit.

Dein Feel-Good-Moment im Job?

Wenn Menschen sich sicher fühlen. Ein «Danke» tut immer gut – per Mail, Brief oder einfach persönlich. Dann weiss ich, dass die Mühe etwas bewirkt hat.

Gibt es auch schöne Einsätze?

Absolut, wir stehen in engem Kontakt mit den Leuten, das merkt man deutlich. Wenn Kinder zum Beispiel lächeln, wenn wir vorbeifahren –oder dir winken. Dann spürst du, dass die Leute wissen: Wenn sie die Polizei brauchen, sind wir für sie da.

Was verstehen viele falsch?

Wir sind nicht nur am Kontrollieren und Bestrafen. Viele Male agieren wir im Hintergrund, erstatten Bericht. Aber oftmals sind wir einfach nur Helfer. Wir kommen, wenn es Probleme gibt und bleiben, wenn andere schon wieder weg sind.

Was sagst du jungen Leuten, die zur Polizei wollen?

Du brauchst Herz, keine Show. Verantwortung, nicht nur den Wunsch nach Action. Und wenn du gemeinsam mit anderen wachsen willst, bist du bei uns goldrichtig.

Wie wichtig ist Teamwork bei der Polizei?

Ohne Team läuft nichts. Im Einsatz musst du wissen: Da fängt dich jemand auf. Und im Büro genauso. Vertrauen ist der Boden, auf dem alles aufgebaut ist.

EINSATZ AUS ÜBERZEUGUNG

Wenn der Alarm geht und jede Sekunde zählt, ist Olivier Monnier bereit. 21 Jahre alt, FFTXTechniker, und vor allem: Ein Feuerwehrmann mit Herz. Seinen ersten Einsatz vergisst er nie – ein gewaltiger Waldbrand in Bitsch, direkt nach dem Grundkurs. «Plötzlich stehst du da –Hitze, Rauch, Chaos. Und trotzdem wusste ich sofort, dass ich hier richtig bin.»

Olivier wollte nie einfach nur zuschauen. Schon als Jugendlicher kam er zur Jugendfeuerwehr. Mit 18 der Sprung in den aktiven Dienst. Seither: Unzählige Einsätze. Brände, Unfälle, Sturmnächte. Manche laut, manche leise, aber jeder mit Bedeutung.

«Was es mir gibt? Das Gefühl, gebraucht zu werden. Wenns brennt – im wörtlichen oder übertragenen Sinn – dann bist du da. Punkt.» Was ihn besonders bewegt: das Team.

«Alleine geht hier gar nichts. Wir funktionieren wie ein Uhrwerk, und da muss jedes Rädchen greifen. Ohne Vertrauen geht es nicht.»

Was motiviert dich besonders, Olivier?

Die Dankbarkeit. Wenn jemand nach einem Einsatz sagt: Danke, dass ihr da wart. Das tut gut. Und es zeigt mir, dass wir einen echten Unterschied machen.

Gab es Momente, in denen du gezweifelt hast?

Nie wirklich. Natürlich gibt es fordernde Einsätze, aber ich habe nie an der Sache gezweifelt. Ich weiss, warum ich bei der Feuerwehr bin. Und das gibt mir die Sicherheit.

Wie gehst du mit belastenden Einsätzen um?

Dein Feel-Good-Moment im Dienst?

Was rätst du jungen Leuten, die zur Feuerwehr wollen?

Was war dein bisher krassester Einsatz?

Immer reden. Nach dem Einsatz sitzen wir zusammen und besprechen alles offen. Das nimmt Druck raus und stärkt das Vertrauen im Team. Ganz klar der Waldbrand in Bitsch. Mein erster Einsatz, ein riesiges Feuer und extreme Bedingungen. Aber genau das hat mir gezeigt: Ich bin bereit, körperlich und mental.

Wie wichtig ist Teamwork bei der Feuerwehr?

Ohne geht es nicht. Wir sind wie eine Familie, im Einsatz und daneben. Du musst dich blind aufeinander verlassen können, sonst wird es gefährlich.

Wenn du nach einem Einsatz mit dem Team zusammensitzt, durchatmest und alle wissen: Das war stark. Oder wenn Menschen ehrlich «Danke» sagen – das ist echtes Feedback.

Gab es auch humorvolle Einsätze?

Ja! Einmal löste eine Diesellok eine Brandmeldeanlage aus. Am Ende haben wir nur gelüftet, aber mit voller Ausrüstung. Absurd? Klar. Aber irgendwie auch ein Moment zum Schmunzeln.

Was verstehen Aussenstehende oft nicht?

Viele fragen, warum wir freiwillig ins Feuer rennen. Oder unsere Freizeit dafür geben. Aber für mich ist das keine «Opferrolle». Das ist Überzeugung. Ich mache es gern.

Einfach ausprobieren. Wenn du helfen willst, im Team arbeiten kannst und mit dem Unerwarteten umgehen willst, dann passt du perfekt rein.

IISCHI FEEL

GOOD-PLAYLIST

This is the Playlist of a Legend, Bella!

Der Alltag hittet manchmal anders. Zwischen Prüfungsstress, Insta-Doomscrolling und Existenzkrisen brauchen wir alle mal diesen einen Song, der uns kurz rausholt. Einen Song, den man richtig fühlen kann. Willkommen in unserer Feel-Good-Playlist.

Mein ultimativer Feel Good-Song ist ganz klar «Süpervitamin» von Müslüm! Dieser Song ist mittlerweile acht Jahre alt. Seit ich klein war, sitzt er so fest in meinem Kopf, dass ich ihn wahrscheinlich mit ins Grab nehme. Ich glaube, mein Gehirn hat beschlossen, ihn als Hintergrundmusik für mein Leben festzulegen. Ich kann gar nicht anders, als mitzusingen, egal wo ich bin. Ob im Büro, beim Lernen oder mitten auf der Strasse – wenn «Süpervitamin» läuft, kann ich nicht anders als mitviben. Der Song macht einfach gute Laune.

«When We’re Gone» von Mesto & Justin Mylo. Das Genre House, speziell Future House, verbinde ich mit einer ganz besonderen Phase in meinem Leben: dem Aufbruch nach einer schwierigen Schulzeit. Mit dem Start meiner Ausbildung begann für mich nicht nur ein Neuanfang, sondern auch ein musikalisches Umdenken. Neue Einflüsse, neue Sounds – vor allem in der Musik fand ich damals ein Gefühl von Freiheit. «When We’re Gone» hat dieses Gefühl perfekt eingefangen. Jedes Mal, wenn ich ihn höre, berührt er mich aufs Neue.

Mailin

«More Than You Know» von Axwell /\ Ingrosso ist einer dieser Songs, die nie alt werden. Ich kenne ihn schon seit meiner Kindheit und bis heute hebt sich meine Stimmung, sobald er läuft. Er erinnert mich an Sonne, Freunde und gute Laune. Was ihn für mich besonders macht: Ich höre ihn immer bis zum Ende. Kein Überspringen, kein Weiterklicken. Der Song schafft es, mich jedesmal kurz aus dem Alltag rauszuholen. Und genau deshalb gehört er zu meinen persönlichen Lieblingssongs.

Mein absoluter Feel Good Song ist «I’m a Gummy Bear», gesungen vom grünen, hüpfenden Kult-Bär Gummibär – bekannt aus YouTube und Kinderzimmern weltweit. Der Song ist literally OG Brainrot von 2010. Der Beat? Trash. Die Lyrics? Random. Aber genau das macht den Song zu einem absoluten Meisterwerk. Wenn ich mit meinen Freunden im Auto unterwegs bin und jemand diesen Song anmacht, eskaliert es einfach direkt. Alle schreien mit, keiner trifft den Ton, aber jeder kennt die Lyrics, weil wir damit aufgewachsen sind. Und für mich heisst Feel Good genau das: Einfach mal loslassen, lachen und für einen Moment komplett vergessen, wie ernst alles manchmal ist. «I’m a Gummy Bear» ist nicht nur irgendein Feel Good-Song. Für mich ist er kollektives Kulturerbe der Internetgeneration.

ÜBERFORDERT? DU BIST NICHT ALLEIN.

Samuel Bischoff ist Psychotherapeut mit langjähriger Erfahrung –und jemand, der genau hinschaut, wenn es um die seelische Gesundheit von Menschen geht. In seiner täglichen Arbeit begegnet er immer wieder Themen wie Überforderung, Leistungsdruck und Selbstzweifel. Das sind Herausforderungen, die auch die Generation Z intensiv spürt. Im Interview spricht er offen über das, was viele denken, aber selten aussprechen: Wie geht es uns wirklich?

Samuel, wie geht es der Gen Z aktuell mental? Was beobachtest du am häufigsten?

Viele junge Menschen kämpfen heute mit einem dauerhaften Gefühl von Stress, Überforderung und innerer Unruhe. Themen wie Klimakrise, soziale Ungleichheit oder globale Konflikte sind ständig präsent, oft über Social Media. Dazu kommt die Nachwirkung der Pandemie, die viele aus ihrem sozialen Alltag gerissen hat. Obwohl es ein wachsendes Bewusstsein für mentale Gesundheit gibt, fehlt es oft an niederschwelliger, professioneller Hilfe.

Social Media: Wie sehr beeinflusst das unsere Psyche?

Enorm. Plattformen wie Instagram oder TikTok erzeugen einen ständigen Vergleich: Wer ist schöner, glücklicher, produktiver? Oft sieht man nur Hochglanz-Momente, die Realität bleibt unsichtbar. Likes und Follower werden zum Massstab für Selbstwert.

Das kann krank machen. Gleichzeitig bieten diese Plattformen aber auch Raum für Austausch, Aufklärung und Community. Entscheidend ist, wie bewusst wir mit ihnen umgehen.

Was hältst du von Mental-HealthTrends auf TikTok und Co.?

Was rätst du jungen Menschen, die merken, dass Social Media ihnen nicht guttut?

Erstmal: Du bist nicht allein mit dem Gefühl. Nimm dir Auszeiten, räum deinen Feed auf, folge nur noch Accounts, die dir guttun. Tracke mal, wie du dich nach dem Scrollen fühlst. Und: Sprich mit jemandem darüber – auch das ist Selfcare. Sie sind Fluch und Segen zugleich. Einerseits sorgen sie für Sichtbarkeit, helfen bei der Enttabuisierung und liefern erste Infos. Andererseits besteht die Gefahr von Fehlinformation, Romantisierung oder Übervereinfachung. Die psychische Gesundheit ist komplex, sie braucht mehr als 30-Sekunden-Videos. Deshalb: Aufklären, kritisch hinterfragen, aber den Trend nicht verteufeln.

Redet die Gen Z offener über mentale Gesundheit als frühere Generationen?

Ja, und das ist eine riesige Chance. Viele junge Menschen sprechen viel offener über Ängste, Depressionen oder Überforderung. Das ist ein echter Wandel. Gleichzeitig gibt es aber immer noch Tabus, besonders in bestimmten Kulturen oder Familien. Umso wichtiger ist es, sichere Räume zu schaffen, on- und offline.

Überforderung durch Weltgeschehen. Ist das ein Thema für Jugendliche?

Absolut. Viele fühlen sich von der aktuellen Weltlage erschlagen. Klimakrise, Kriege, politische Unsicherheit: Das ist keine ferne Bedrohung mehr, das ist Alltag. Die ständige Flut an schlechten Nachrichten überfordert. Viele Jugendliche haben das Gefühl, dass sie etwas tun müssen, wissen aber nicht was. Diese Ohnmacht ist mental extrem belastend.

Wenn du deinem 16-jährigen Ich etwas mitgeben könntest – was wäre das?

Du musst nicht immer stark sein. Es ist okay, wenn es dir nicht gut geht. Und es ist kein Zeichen von Schwäche, Hilfe zu holen. Im Gegenteil: Es ist mutig. Gefühle zu zeigen macht dich echter. Ich würde mir ausserdem sagen: Du bist mehr als deine Noten, dein Feed oder deine Followerzahl. Und ganz wichtig: Du bist nicht allein. Auch wenn es sich manchmal so anfühlt.

Was tun, wenn man merkt, jemand anderem geht es mental nicht gut, aber man weiss nicht, wie helfen?

Zuhören. Wirklich einfach zuhören, ohne Ratschläge oder Wertung. Zeig, dass du da bist. Frag nach:

«Ich hab das Gefühl, dir geht es nicht gut – magst du reden?» Und dann: Unterstütze, ermutige, aber dränge nicht. Vielleicht gemeinsam Hilfe suchen. Und: Achte auch auf dich selbst. Mentale Gesundheit ist keine Einbahnstrasse.

Die Gen Z ist nicht die «kaputte Generation» – sie ist die reflektierte, ehrliche, überinformierte Generation. Aber genau das kann erdrücken. Deshalb braucht sie mehr als Likes und Awareness-Kampagnen: echte Gespräche, zugängliche Hilfe und das Gefühl, gesehen zu werden. Mental Health ist kein Trend – es ist überlebenswichtig.

FÜR KÖRPER UND KOPF: ESSEN, DAS GUTTUT

MYTHEN-CHECK: WAS STECKT WIRKLICH DAHINTER?

Das Thema Ernährung ist ständig präsent – ob auf TikTok, Insta, bei der Arbeit oder in der Schule. Jeden Tag treffen wir Entscheidungen, was wir essen. Doch nicht alles, was wir lesen und hören, stimmt wirklich. Genau solche Fragen standen auch im Zentrum der diesjährigen Projektwoche der Höheren Fachschule Gesundheit Valais-Wallis in Kooperation mit der Gesundheitsförderung Wallis. Inspiriert von diesem Projekt möchten wir dir zeigen, worauf es wirklich ankommt und wie du eine ausgewogene Ernährung in deinen Alltag integrieren kannst.

TIPPS FÜR DEN

«Kohlenhydrate machen dick» –oder doch nicht?

Nope! Kohlenhydrate sind der Haupttreibstoff für unser Gehirn und unseren Körper. Und zwar nicht nur, wenn wir uns bewegen, sondern auch für Körperfunktionen wie Atmung und Verdauung. Verzichtet man komplett darauf, besteht die Gefahr, dass andere Nährstoffe als Energiequelle genutzt werden und dann fehlen beispielsweise die Proteine als Baustoffe für unsere Muskeln. Wichtig ist nicht ob, sondern welche und wie viele Kohlenhydrate du

ALLTAG

Vielfalt auf dem Teller

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isst. Vollkornprodukte, Kartoffeln & Hülsenfrüchte sättigen lange und sind voller Nährstoffe. Süssgetränke, Fruchtsäfte & süsses Gebäck sättigen nicht gut und können Heisshunger auslösen.

«Abends essen ist ungesund» – echt jetzt?

Auch das ist ein Mythos. Entscheidend ist, was und wie viel du isst, nicht die Uhrzeit. Hauptsache, du gestaltest deine Mahlzeiten ausgewogen und versorgst deinen Körper über den Tag verteilt mit allem, was er braucht.

Probiere neue Gerichte aus – vielleicht ein Rezept aus einem anderen Land? Oder hol dir Tipps aus deiner Klasse oder Community. Brauchst du Inspiration? Die Studierenden der Höheren Fachschule Gesundheit Valais-Wallis haben leckere Rezepte auf ihrem Insta-Account geteilt

Dreimal am Tag ausgewogen essen

Ideal ist eine Kombi aus: Stärkebeilage (z. B. Brot, Reis, Pasta) für genügend Energie Proteinquelle (z. B. Käse, Fleisch) für unsere Muskeln Gemüse oder Obst für Vitamine und Nahrungsfasern.

Zucker mit Köpfchen

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Entscheidend ist, Zuckerfallen im Alltag zu erkennen: Ein Becher Fruchtjoghurt (150 g) kann rund 20 g Zucker enthalten, Fertigsaucen können bis zu 20 % Zucker enthalten, und viele Müsliriegel haben genauso viel Zucker wie ein Schokoladenriegel!

Fett – auf die Qualität kommt es an

Pflanzliche Öle wie Raps- und Olivenöl sowie Nüsse/Samen liefern wertvolle Fettsäuren. Dagegen solltest du versteckte Fette aus Fertiggerichten und Gebäck seltener konsumieren.

Esspausen

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5 Vier bis fünf Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten tun deinem Körper gut. Aber Ausnahmen sind sinnvoll, z.B. bei viel Sport, in der Wachstumsphase oder bei speziellen Bedürfnissen.

Achtsam essen und geniessen

Ohne Handy, ohne Bildschirm, dafür mit allen Sinnen. Du wirst überrascht sein, wie anders (und besser!) das Essen dann schmeckt.

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GOOD FOOD – FÜR DICH & DIE UMWELT

Saisonal & regional einkaufen Frische Erdbeeren im Juni? Yes! Erdbeeren im Winter? Lieber nicht. Was gerade Saison hat, schmeckt besser, ist günstiger und schützt die Umwelt. Achte dabei auch auf die Herkunft und Produktionsweise der Lebensmittel.

Mehr Pflanzen auf dem Teller Viel Gemüse, Getreide, Früchte, Nüsse & Hülsenfrüchte. Als Ergänzung für hochwertiges Protein und Kalzium: Milchprodukte und Fleisch.

Reste verwerten = neue Lieblingsgerichte Aus Gemüseresten wird Suppe, aus altem Brot werden Croutons. Kreativ sein lohnt sich – und spart Geld!

Planen zahlt sich aus Wer mit Einkaufszettel und Mahlzeitenideen loszieht, kauft gezielter ein und wirft weniger weg. Meal-Prep (Vorkochen) spart Zeit und Nerven.

CREATORS

Die Studierenden der Höheren Fachschule Gesundheit Valais-Wallis, gemeinsam mit der Gesundheitsförderung Wallis

FAZIT: ERNÄHRUNG, DIE ZU DIR PASST

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung hat wenig mit Verzicht zu tun, sondern mit Abwechslung auf dem Teller, bewussten Entscheidungen und Genuss. Das Beste: Damit tust du nicht nur dir selbst etwas Gutes, sondern auch der Umwelt.

Und denk dran: Auch Bewegung, guter Schlaf und psychisches Wohlbefinden sind wichtig für das Gesamtpaket «gesund leben»!

SÄTZE, DIE

DAS LEBEN EINFACHER MACHEN

An manchen Tagen hasst man einfach alles und jeden. Kein Wunder, manchmal wird einfach alles zu viel. Hier sind fünf Gedanken, die dir vielleicht helfen können. Sie stammen aus dem Buch «50 Sätze, die ein Leben leichter machen».1 Ich habe ein paar rausgesucht, die ich besonders gut fand – und vielleicht ist ja auch für dich etwas dabei – und wenn nicht, sry Ms./Mr. perfect! ;)

Komplimente? Einfach annehmen.

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Warum fällt es uns so schwer, ein Kompliment einfach mal anzunehmen? Statt «Ach, das war doch nix» reicht manchmal ein schlichtes «Danke». Du musst dich nicht rechtfertigen. Geniesse es einfach. Du hast solche Momente verdient!

Sorgen machen löst nichts.

Sich Sorgen machen fühlt sich manchmal wie Vorbereitung an. Als würde Grübeln irgendwas verhindern. Die Realität? Die meisten Dinge, über die wir uns sorgen, passieren eh nie. Spar dir die Energie. Deal mit den Dingen, wenn sie da sind – nicht, wenn sie vielleicht kommen. Denn: Sorgen machen ist wie beten für was Negatives.

Sag es, wenn du es fühlst.

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Komplimente geben fühlt sich manchmal peinlich an, obwohl wir alle gern welche bekommen. Ein ehrliches «Ich bewundere das an dir» kann einen Tag retten – oder sogar mehr. Je öfter du sowas aussprichst, desto leichter wird es. Trust me.

Manchmal geht es gar nicht um dich.

Wenn jemand gereizt oder genervt ist, beziehen wir das oft direkt auf uns. Aber guess what: Menschen tragen manchmal einfach ihren eigenen Stress rum – und der hat nichts mit dir zu tun. Also: Nimm nicht immer alles persönlich.

Du willst. Nicht musst.

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«Ich muss noch xy» sagen wir ständig – fast automatisch. Doch jedes «Ich muss» klingt wie ein Befehl. Tausche es gegen ein «Ich will» und du merkst: Du hast die Wahl. Aus «Ich muss zur Arbeit» wird «Ich will heute wieder etwas Neues lernen». Gleiche Sache – besseres Gefühl.

1 Kuschik, K. (2022). 50 Sätze, die das Leben leichter machen (8. Aufl.). Rowohlt Taschenbuch.

CREATORINNEN

Angela Ludi und Sarina Höland

WHAT WE EAT IN A DAY

ANGELA LUDI

Beruf: Ernährungsberaterin SVDE bei der Gesundheitsförderung

Wallis

Als Präventionsbeauftragte Ernährung bei der Gesundheitsförderung Wallis ist mein Alltag geprägt von Projektarbeit und häufigen Terminen ausser Haus. Darum ist gute Planung für mich zentral. Mein Studium in Ernährung & Diätetik BSc hat meine Begeisterung fürs Kochen verstärkt, die schon lange davor bestand. In meiner Beratung ist es mir wichtig, alltagstaugliche Lösungen zu vermitteln. Kleine Veränderungen können viel bewirken. In meiner Freizeit bin ich gerne aktiv, schwimme, gehe ins Gym, male oder höre Musik.

SARINA HÖLAND

Beruf: Studierende HF Gesundheit

Aktuell im 1. Bildungsjahr an der HF Gesundheit, sammle ich reichlich Praxiserfahrung auf der Frau-/Kindabteilung eines Spitals. Durch den Schichtdienst sieht kein Tag gleich aus. Das bringt Abwechslung, erfordert aber auch Organisation. Trotzdem gehören Sport und Zeit mit Freunden oder der Familie für mich fest dazu. Ob im Gym, beim Joggen oder Pilates: Bewegung ist mir wichtig, genauso wie Musik. Klavier und Gitarre spielen sorgen für einen, den Ausgleich. Damit ich im Alltag leistungsfähig bleibe, achte ich auf eine abwechslungsreiche, proteinund vitaminreiche Ernährung.

Übersicht des Tages:

9 Uhr – Frühstück: Joghurt Bowl mit Früchten: Skyr, Chiasamen, Flohsamenschalen, Wildheidelbeeren, Tiefkühlbeeren, verschiedene Früchte, Agavendicksaft oder Honig, selbstgemachtes Granola und Grüntee

12 Uhr – Mittagessen: Buchweizenbowl: Buchweizen, körniger Frischkäse, Spiegelei, Avocado, Salat, Gurken, Cherrytomaten und Hähnchenbrust

15 Uhr – Snack: Frucht, Honig-Reiswaffeln, Joghurt/Pudding

19 Uhr – Abendessen: Proteinsandwich: Fitness-Vollkornbrot, Avocado, gekochter Schinken, Frischkäse, Gekochtes Ei, Blattsalat, Käse

Übersicht des Tages:

7 Uhr – Frühstück:

Selbstgemachtes Sandwich mit Käse und Trockenfleisch, Frucht je nach Saison, Cappuccino

10 Uhr – Kaffeepause

12 Uhr – Mittagessen:

Bowl mit Kartoffeln, Rosmarin, Feta und verschiedenen Gemüsesorten

19 Uhr – Abendessen:

Linsensalat mit Senf-Curry-Sauce, Gemüse je nach Saison und gehackten Baumnüssen + 2 Schokokugeln

Für mich ist es wichtig, am Morgen und Nachmittag nicht in ein Energietief zu fallen und mich gut konzentrieren zu können. Durch die drei Mahlzeiten pro Tag bekommt mein Körper alles, was er braucht.

Da ich gerne Sport treibe, achte ich zudem auf eine proteinhaltige Ernährung mit vielen Vitaminen aus Gemüse und Obst. Ich bevorzuge eine ausgewogene Ernährung mit viel Abwechslung. Kleiner Tipp: Als allerliebsten Pre-Workout-Snack bevorzuge ich Reiswaffeln mit Erdnussbutter, Banane und Honig.

STRONG BODY, STRONG MIND

Sport macht glücklich

Wer sich regelmässig bewegt, fühlt sich besser – körperlich und seelisch. Bewegung setzt Endorphine frei, senkt Stress und wirkt beruhigend auf Körper und Geist. Sie kann sogar Symptome von Depressionen und Angst lindern. Langfristig stärken Sport und Bewegung auch Selbstwertgefühl, die Lebensqualität und das Körperbild, unabhängig von Alter oder Fitnesslevel.1 Daniel Pfaffen kennt diese positiven Effekte aus eigener Erfahrung. Seit über 20 Jahren beschäftigt sich der Personal Trainer intensiv mit Fitness und allem, was dazugehört.

Daniel, wie hat deine persönliche Fitnessreise begonnen?

Sport hatte in meiner Familie schon immer einen hohen Stellenwert. Ich habe früh angefangen, Fussball zu spielen und war deshalb oft der Jüngste und Kleinste auf dem Platz. Um mithalten zu können, habe ich mit Krafttraining begonnen. Das hat mir nicht nur geholfen, im Spiel robuster zu sein, sondern auch persönlich enorm Spass gemacht. Seit ich verletzungsbedingt mit dem Fussball aufhören musste, bin ich ganz beim Kraftsport geblieben.

Wie hat sich das Verhältnis von Jugendlichen zu Sport und Gesundheit in den letzten Jahren verändert?

Heute steht das Aussehen viel stärker im Mittelpunkt als früher – vor allem wegen Social Media. Die ständige Konfrontation mit «perfekten» Körpern führt dazu, dass sich viele ständig vergleichen. Selbst Leute, die objektiv fit sind, fühlen sich nicht mehr gut genug. Früher war Sport eher ein gemeinsames Erlebnis. Man hat sich getroffen, zusammen trainiert und sich gegenseitig gepusht. Heute geht es oft um den Look, weniger um das Erlebnis selbst.

Was hat dich motiviert, Personal Trainer zu werden?

Viele Leute aus meinem Umfeld kamen immer wieder mit Fragen zu mir. Das hat mir gezeigt, dass ein echtes Interesse da ist. Gleichzeitig gab es, als ich mit Fitness angefangen habe, praktisch keine seriösen Quellen. Es gab nur merkwürdige Foren und gefährliches Halbwissen aus den USA. Ich wollte mein mühsam zusammen gesuchtes Wissen weitergeben, aufräumen mit Mythen und anderen helfen, schneller und gesünder ans Ziel zu kommen.

Wie hilfst du deinen Kunden, positives Körpergefühl zu entwickeln?

Ich arbeite datenbasiert, um Fortschritte sichtbar zu machen. Schlafqualität, Energie, Stimmung oder Immunsystem sind ebenfalls wichtige Indikatoren. Wenn jemand sagt «Ich sehe keine Veränderung», schauen wir gemeinsam: Wie geht es dir wirklich? Wie fühlst du dich im Alltag? Oft zeigt sich dann, dass sich sehr wohl etwas getan hat. Wichtig ist auch, aufzuklären: Die Körper, die wir auf Instagram sehen, sind oft optimiert – durch Licht, Filter oder Substanzen. Das muss man auch verstehen.

Was sind häufige Herausforderungen bei deinen Kund:innen?

Es gibt zwei Extreme: Die einen sind übermotiviert und wollen in sechs Monaten komplett verwandelt sein. Die anderen verlieren schnell die Lust, wenn es nicht sofort klappt. Ich versuche beiden Gruppen realistische Perspektiven zu geben. Veränderung braucht Zeit das ist nun mal so. Gerade Anfänger:innen zeige ich Übungen, die Spass machen und in den Alltag passen. Ich

helfe auch beim Thema Ernährung. Nicht mit strengen Diäten, sondern Tipps, die sich gut integrieren lassen. Fitness soll Teil des Lebens werden, nicht alles bestimmen.

Ganz wichtig: Es gibt keinen Grund, sich zu schämen oder unsicher zu sein. Bei uns im Warehouse Gym herrscht eine familiäre Atmosphäre Zum Abschluss: Hast du einen Tipp für Fitness-Einsteiger:innen?

– niemand wird schief angeschaut,alle helfen sich gegenseitig. Egal, wo du stehst: Der erste Schritt zählt. Finde Übungen, die dir Spass machen, und tracke deine Fortschritte – so bleibst du motiviert. Und wenn Social Media dich negativ beeinflusst: Aussortieren! Du trainierst für dich, nicht fürs Internet.

1 Peluso, M. A. M., & Andrade, L. H. S. G. (2005). Physical activity and mental health: the association between exercise and mood. Clinics, 60(1), 61–70.

SCHLAF GUTABER WIRKLICH

Kennst du das? Du liegst im Bett, wälzt dich von einer Seite auf die andere – aber der Schlaf will einfach nicht kommen. Also suchst du nach Tipps, doch plötzlich bist du komplett überfordert: zu viele, zu kompliziert, zu teuer. Deshalb habe ich fünf Tipps für dich rausgesucht, die dir helfen können.

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Alkohol, Koffein und schwere Mahlzeiten vermeiden

Alkohol und Koffein können bis zu fünf Stunden in deinem Körper bleiben und das Eischlafen erschweren. Auch schwere Mahlzeiten kurz vor dem Schlafengehen sind keine gute Idee. Dein Körper ist dann mit der Verdauung beschäftigt, anstatt sich zu entspannen –und genau das kann dich wachhalten.1

Yoga zur Beruhigung

Yoga hilft nicht nur beim Entspannen, sondern lässt dich auch schneller einschlafen. Durch regelmässige Übungen wird dein Körper mit Glückshormonen versorgt, Stress wird abgebaut, deine Atmung wird ruhiger. Dein Kopf wird entspannter und du kannst schneller einschlafen.2

Bildschirme nicht vor dem Schlafen benutzen

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Handys und allgemein Bildschirme strahlen Blaulicht aus, und dieses hält dich wach. Dein Körper produziert am Abend normalerweise ein Schlafhormon namens Melatonin, doch das Blaulicht kann verhindern, dass dieses in ausreichender Menge produziert wird. Falls du nicht komplett auf dein Handy verzichten willst, probier doch mal den Nachtmodus. Der schwächt die Strahlen schon deutlich ab.3

Bewegung in den Alltag integrieren

Dein Körper produziert jeden Tag Energie – und wenn du diese nicht nutzt, staut sie sich abends in dir an. Genau dann, wenn du eigentlich runterfahren und schlafen willst. Und das hilft garantiert nicht beim Einschlafen. Schon eine halbe Stunde Bewegung am Tag, oder auch nur alle zwei Tage, kann da echt was verändern. Nur direkt vor dem Schlafen solltest dus lieber lassen – das macht eher wach als müde.4

Schneller einschlafen mit Naturgeräuschen

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Es gibt viele Apps dafür, aber auch auf YouTube gibt es verschiedene Natur- und Einschlafgeräusche. Und mit einer Bluetooth-Box verbunden, muss dein Handy nicht einmal in der Nähe sein. Geräusche wie Regen, Meeresrauschen oder White Noise können dir dabei helfen, schneller einzuschlafen.3

1 Gillissen, A. (2012). Zehn Tipps zum Einschlafen. Der Internist, 154, 46. https://link.springer.com/article/10.1007/s15006-012-0859-8

2 Bonnet, M. H., & Arand, D. L. (2010). Hyperarousal and insomnia: State of the science. Sleep Medicine Reviews, 14(1), 9–15. https://www.sciencedirect.com/

3 Gysling, E. (2020, 19. November). Besser schlafen. pharma-kritik, 42(4), Artikel PK1117. https://www.infomed.ch/

4 Banno, M., Harada, Y., Taniguchi, M., Tobita, R., Tsujimoto, H., Tsujimoto, Y., Kataoka, Y., & Noda, A. (2018). Exercise can improve sleep quality:

A systematic review and meta-analysis. PeerJ, 6, e5172. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/

MORNING HACKS FÜR GUTE LAUNE

Warum ist der Morgen so entscheidend für den restlichen Tag? Ein guter Start in den Tag legt den Grundstein für unsere Stimmung, Konzentration und Energie. Schon kleine Rituale am Morgen können helfen, sich mental zu stärken und den Tag gelassener anzugehen. Therapeutin Elisabeth Salzmann erklärt.

Warum ein gelungener Morgen ein wichtiger Schritt in den Tag ist Mein Morgen ist der erste Schritt in den Tag. Wie ich meine Zeit nach dem Aufstehen gestalte, beeinflusst meine Energie, meine Stimmung und meine Produktivität für den ganzen Tag. Beginnt mein Morgen hektisch, mit verschlafenem Blick auf die Uhr und Stress bereits vor dem ersten Kaffee, zieht sich dieses Chaos durch den Rest des Tages. Mein Kopf fühlt sich dann an wie eine endlose To-do-Liste, und die Zeit scheint mir immer davonzulaufen. Wenn ich meinen Morgen bewusst gestalte, mit einer klaren Struktur oder kleiner Routine, entsteht eine ganz andere Dynamik. Ein bewusster Start gibt mir das Gefühl von Kontrolle und Klarheit. Ich kann Prioritäten setzen und mit positiver Stimmung in den Tag starten.

Mein Name ist Elisabeth, ich bin 56 Jahre alt und Mutter von zwei erwachsenen Kindern. Schon seit meiner Kindheit fasziniert mich, wie der menschliche Körper funktioniert. Daher habe ich als Erstausbildung den Beruf der Pflegefachfrau erlernt. Durch Weiterbildungen habe ich mein Wissen vertieft und arbeite heute in meiner eigenen Praxis als Komplementärtherapeutin. Meine Arbeit umfasst sowohl körperliche als auch mentale An-

sätze: Ich behandle meine Klientinnen mit Reflexzonentherapie und Schmerztherapie. Gleichzeitig unterstütze ich sie dabei, ihre Ressourcen und Möglichkeiten zu entdecken. Im Laufe der Jahre habe ich erkannt, dass Ernährung und Bewegung wichtig für das Wohlbefinden sind. Deshalb berate ich meine Klientinnen auch zu diesen Themen und biete Fitnessstunden auf dem Minitrampolin an.

Warum es ein No-Go ist, wenn wir direkt nach dem Aufstehen ans Handy gehen

Der Wecker klingelt und die Augen sind noch halb geschlossen. Und doch greift die Hand automatisch zum Handy. Schnell die Nachrichten checken, durch Social Media scrollen oder die neuesten E-Mails überfliegen. Was eigentlich so harmonisch klingt, kann unseren Tag erheblich negativ beeinflussen. Wenn wir direkt nach dem Aufwachen aufs Handy schauen, überfluten wir unser Gehirn mit Informationen, noch bevor es richtig wach ist. Ausserdem stört der Bildschirm

das natürliche Wachwerden. Unser Körper braucht nach dem Schlaf Zeit, um in den Aktivitätsmodus zu kommen. Stattdessen überfordern wir ihn mit Reizen. Das kann die Konzentration beeinträchtigen und uns anfälliger für Ablenkungen machen. Das Handy kann warten, dein Wohlbefinden sollte an erster Stelle stehen.

Fazit: Eine gelungene Morgenroutine muss nicht kompliziert sein. Wer bewusst in den Tag startet, ist produktiver, ausgeglichener und hat mehr Energie für das, was wirklich zählt.

TIPPS FÜR EINE GELUNGENE MORGENROUTINE

1

Sofort Wasser trinken

Am Morgen früh ist der Körper dehydriert. Ein grosses Glas Wasser am Morgen kurbelt den Stoffwechsel an, weckt den Kreislauf auf und hilft, Kopfschmerzen oder Trägheit zu vermeiden.

Natürliches Licht tanken

Tageslicht signalisiert dem Körper, dass es Zeit zum Aufwachen ist. Ein kurzer Blick aus dem Fenster oder ein paar Minuten draussen machen wacher als jede Tasse Kaffee.

Bewegung einbauen

3

2

Ein kurzer Moment des Dehnens und Streckens nach dem Aufstehen kann Wunder wirken. Es kostet kaum Zeit, bringt aber grosse Vorteile.

Eine kalte Dusche nehmen

Kaltes Wasser fördert die Durchblutung, stärkt das Immunsystem und macht sofort wach. Wer sich nicht direkt für eine kalte Dusche begeistern kann, kann mit lauwarmem Wasser starten und zum Abschluss kalt abduschen.

5

Ein proteinreiches Frühstück geniessen

4

Ein ausgewogenes Frühstück mit Proteinen, gesunden Fetten und Kohlenhydraten sorgt für Energie. Wenn es schneller gehen soll, ist ein hochwertiger Proteinshake eine ideale Alternative!

SOCIAL MEDIA: MEHR DRUCK ALS FREUDE?

Social Media gehört für die Gen Z zum Alltag wie der Kaffee zum Morgen. Aber wie fühlt sich das eigentlich an – jeden Tag Storys, Reels und Likes im Dauerlauf? Wir haben eine Umfrage gestartet, bei der 148 Gen Z’ler mitgemacht haben. Die Ergebnisse? Ehrlich, widersprüchlich und ziemlich aufschlussreich. Zwischen Scroll-Komfortzone und digitalem Druck zeigt sich: Wohlfühlen ist möglich – aber längst kein Selbstläufer.

Zwischen Snack-Scroll und Bildschirm-Marathon

Fast jede:r Dritte verbringt 2–3 Stunden täglich auf Social Media (29,9 %), knapp getoppt von der Gruppe mit 1–2 Stunden (30,7 %). Nur 9,5 % sind länger als 5 Stunden online – aber auch das ist Realität. Kurzum: Social Media hat sich in den letzten Jahren zu einem grossen Bestandteil unseres Alltags entwickelt.

Chill-Modus: on – Insta regiert die Feel-GoodZone

Wenn Gen Z runterfahren will, ist Instagram die erste Wahl: 70,8 % scrollen sich dort happy. TikTok (45,3 %) und YouTube (43,1 %) liefern zwar einen Unterhaltungsboost. Sie kommen aber bei weitem nicht an Instagram ran.

Lachen statt Lebenshilfe – Gen Z chillt mit Memes

Wenn es ums Abschalten geht, sind lustige Memes & FailVideos die Nr. 1 – 58,4 % wollen einfach nur lachen. Musik & Playlists holen mit 52,6 % den zweiten Platz und liefern den Soundtrack zum Runterkommen. Tagesroutinen & Vlogs (27 %) schaffen es gerade noch aufs Podest – der Rest spielt in der Chill-Liga eher zweite Geige.

Gen Z hat Social Media-Sättigung

Am meisten Stress macht der Druck, perfekt auszusehen: 42,3 % fühlen sich durch Schönheitsideale und Body Pressure belastet. Knapp dahinter: der ständige Vergleich mit anderen (40,9 %) und der Hustle-Druck, immer abzuliefern (35,8 %). Werbung, Hate & negative News? Auch nicht ohne, aber optischer Druck stresst die Gen Z am meisten.

Scroll, scroll, self-doubt – wenn Social Media kippt

Fast die Hälfte der Gen Z fühlt sich nach stundenlangem Scrollen (46,7 %) unwohl. Direkt danach: der Vergleich mit anderen (40,9 %) – ein echter Selbstbewusstseins-Killer. Nur 17,5 % sagen, Social Media stresst sie gar nicht. Der Rest spürt den Druck im Stillen, beim passiven Zuschauen (9,5 %) oder wenn sie auf Reaktionen warten (8,8 %).

Fluch & Segen – Social Media wirkt doppelt

Für 65 % der Gen Z beeinflusst Social Media das eigene Wohlbefinden sowohl positiv als auch negativ. Fast 20 % spüren vor allem die Schattenseiten, während nur 8,8 % sagen, es geht ihnen damit ausschliesslich gut. Klar ist: Social Media ist ein Daily Rollercoaster.

Digital Detox? Der Wille ist da – meistens.

35 % hatten schon den Wunsch, Social Media zu löschen oder zu pausieren – haben’s aber nie durchgezogen. 24,1 % haben sich tatsächlich eine Pause gegönnt, 19 % sogar mehrfach. Nur 21,9 % sagen: nö, nie das Bedürfnis gehabt. Die Gen Z scrollt, zweifelt und bleibt trotzdem online. Feel Good? Möglich. Nur, wenn man weiss, wann Schluss ist.

THE OFFICE (BUT MAKE IT SAD)

Was tun, wenns im Job nicht mehr passt? Ich versuch das hier mal zu erläutern. Wenn Du mir nicht glauben willst, geh direkt zur BSL Oberwallis xd.

Montagmorgen

6:30 Uhr. Der Wecker klingelt – und mit ihm dieses beschissene Gefühl im Magen. Schon wieder zur Arbeit. Schon wieder dieser Stress. Schon wieder nichts, worauf man sich freut. Kommt dir das bekannt vor?

Wenn du dich im Job nicht mehr wohlfühlst, bist du nicht alleine. Viele Jugendliche und junge Erwachsene merken irgendwann, dass etwas nicht mehr stimmt. Die Motivation ist weg und jeder Tag

Was kannst Du tun?

Der erste Schritt ist, deine Gefühle ernst zu nehmen. Es hilft, über mehrere Tage hinweg aufzuschreiben, was genau dich belastet. Welche Situationen lösen Stress aus? Welche Aufgaben machen dir gar keinen Spass? Wann hast du «Leck mier doch am Arsch alte»-Momente? Und gleichzeitig: Gibt es trotzdem noch Momente oder Tätigkeiten, die dir gefallen? Diese Reflexion hilft dir, Muster zu erkennen und auch einzuschätzen, ob du grundsätzlich am falschen Ort bist oder ob du einfach eine beschissene Woche hattest.

Der zweite Schritt: Sprich mit Menschen, denen du vertraust. Das kann jemand aus deinem privaten Umfeld sein, aber auch eine Person im Betrieb, zum Beispiel ein:e Ausbildner:in, ein:e Berufsbildner:in, ein:e Mentor:in oder eine Vertrauensperson. Rede am besten mit jemandem aus deinem privaten Kreis, weil, wer will schon mit dem Chef darüber sprechen? lmao. Vielleicht hilft bereits ein offenes Gespräch, um gewisse Dinge zu ändern.

fühlt sich schwerer an als der letzte. Ist ein Jobwechsel der einzige Ausweg? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht.

Unzufriedenheit kann schleichend kommen oder plötzlich da sein. Vielleicht geht es nach paar Tagen wieder weg. Vielleicht kannst du deine Fähigkeiten nicht einbringen, bekommst zu wenig Unterstützung im Team oder empfindest den Druck als zu hoch. Vielleicht sind fehlende

In Zusammenarbeit mit der BLS Oberwallis

Wertschätzung, langweilige Aufgaben oder ein schlechtes Arbeitsklima daran schuld, weshalb du dich nicht mehr wohlfühlst. Vielleicht sinds auch einfach die Leute aus dem Office, weil sie die übelsten Idioten sind, lol. Anyway, das waren jetzt sehr viele «Vielleichts». Wichtig ist, dass du deine Gefühle nicht ignorierst. Langfristig kann dich das sowohl physisch wie auch psychisch krank machen! (Jap, kein Schreibfehler, physisch.)

Wenn du trotz Gesprächen im Betrieb nicht weiterkommst, gibt es auch professionelle Unterstützung. Im Oberwallis bietet die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (BSL) Gespräche an, um gemeinsam auf deine Situation zu schauen und neue Perspektiven zu entwickeln. Das Gute daran: Es geht nicht direkt

darum, den Job zu wechseln. Oft helfen kleine Veränderungen im Alltag oder neue Ziele, um wieder motiviert zu sein. Auch andere Beratungsangebote, falls du noch in der Ausbildung bist, schulinterne Unterstützungspersonen können helfen. Wichtig ist nicht, wo du Hilfe suchst, sondern dass du es tust.

JOBWECHSEL – JA ODER NEIN?

Nicht jede Unzufriedenheit bedeutet gleich, dass du kündigen musst. Manchmal deuten gewisse Zeichen darauf hin, dass es Zeit ist, ein neues Kapitel aufzuschlagen:

1

Deine Arbeit passt nicht (mehr) zu deinen Werten oder Zielen. Herz nicht dabei

2

Team-Trauma

Dein Team ist legit Arsch.

3

Arbeitsgefühl: meh.

Du bist permanent überfordert oder gelangweilt.

4

Emotionale Endlosschleife

Du fühlst dich seit längerer Zeit schlecht und es wird trotz Gesprächen nicht besser.

Welche Gründe für dich zählen, kannst nur du selbst entscheiden. Ein Jobwechsel ist ein grosser Schritt, aber er kann auch die Chance sein, dich beruflich (und persönlich) weiterzuentwickeln. Wer sich frühzeitig mit den eigenen Interessen, Fähigkeiten und Möglichkeiten auseinandersetzt, ist besser vorbereitet, wenns soweit ist.

Die meisten Menschen fühlen sich irgendwann im Leben im Job mal unwohl – gerade als junge Person. Du musst also nicht genau wissen, wos hingehen soll oder was der «richtige» Job für dich ist. Wenn du mehr Bock auf was Neues hast, dann go for it! Wichtig ist, dass du auf dich selbst hörst und ernst nimmst, wie es dir geht.

5

Deine psychische oder physische Gesundheit leidet unter deinem Job. Körper sagt nein

P.S.: Deine Eltern können dich zwar beraten, aber DU entscheidest, was du tun willst.

FEEL GOOD. DO GOOD.

Warum Ehrenamt ein gutes Feel-Good-Programm ist

Kennst du das Gefühl, wenn einfach alles zu viel ist? Dein Kopf voll mit To-dos, Gruppenchats, Terminen. Du bist daueronline, aber irgendwie nie wirklich im Moment. Es fühlt sich an, als würdest du einfach nur funktionieren und dabei an dir selbst vorbeileben. Du versuchst, Auszeiten zu finden – sei es durch Yoga oder Digital Detox – aber so richtig abschalten gelingt dir selten. Was wäre, wenn das, wonach du suchst, nicht in dir selbst liegt, sondern draussen? Und zwar dort, wo du anderen hilfst.

Helfen ist kein Opfer – sondern Selfcare jeden Fall erneut übernehmen. Im Vergleich zu früher, als das Hauptziel darin bestand, etwas Gutes zu tun, hat sich das Motiv für Freiwilligenarbeit heute gewandelt. Heute steht der persönliche Gewinn stärker im Vordergrund – viele Freiwillige schätzen den Spass an der Tätigkeit selbst und den Austausch mit Gleichgesinnten.

Ehrenamt klingt zunächst altmodisch – vielleicht sogar nach etwas, das man als Pflicht empfindet, nach einer anstrengenden Aufgabe, bei der man sich denkt: «Das brauche ich jetzt wirklich nicht noch dazu.» Aber ganz ehrlich? Es ist das genaue Gegenteil. Eine Studie des «Freiwilligen-Monitors Schweiz 2020» zeigt: Menschen, die sich freiwillig engagieren, erleben eine hohe Zufriedenheit. 73 % der Ehrenamtlichen würden ihr Amt auf

Quelle: https://www.benevol.ch/fileadmin/images/global/benevol_Schweiz/Div_PDF/Freiwilligen-Monitor_Schweiz_2020.pdf

Zwischen 2006 und 2014 sank die Mitgliederzahl in Vereinen, stieg aber danach wieder an. Der Anstieg der aktiven Mitglieder und der Freiwilligenarbeit könnte durch die Umstellung auf Online-Befragungen beeinflusst worden sein. Der Anteil der Ehrenamtlichen bleibt stabil bei etwa einem Achtel der Befragten. Auch bei einer genaueren Betrachtung des Engagement in Vereinen oder Organisationen zeigt sich kein klarer Rückgang oder Anstieg.

EHRENAMT, ABER IN COOL

Ehrenamt ist heute vielfältig, flexibel und regional. Und du entscheidest, wie viel Zeit du gibst. Eine Stunde pro Woche kann schon reichen. Jassen im Altersheim kann cool sein. Aber Ehrenamt bietet noch viele weitere spannende Möglichkeiten:

JuBla- oder Sommerlager leiten

1

Werde Teil von legendären Camps, bring deine Ideen ein und schenke Kids Erinnerungen fürs Leben.

Einsätze bei Festivals

An der Bar, beim Foodstand oder im Backstage-Bereich mitwirken – gratis Essen, gute Vibes und neue Leute. (manchmal sogar paid)

3

Mithelfen bei Sportevents

2

Sei dabei bei Läufen, Bike-Rennen oder Turnieren! Strecken absichern, anfeuern oder hinter den Kulissen mithelfen. Schon bist du Teil des Events.

Sorge für Sicherheit

Engagiere dich bei der freiwilligen Feuerwehr. Du hilfst, Notfälle zu bewältigen, sorgst für schnelle Hilfe und schützt deine Mitmenschen in brenzligen Situationen.

Social Media für Vereine übernehmen

5

4

Du kennst Canva, Reels & kannst gute Captions schreiben? Dann bring deine Skills ein und gestalte den Onlineauftritt von morgen.

WARUM NOCH WARTEN?

Die beste Zeit, um mit etwas Gutem zu beginnen, ist jetzt. Überleg dir, wo du dich einbringen könntest – und fang einfach an. Das Gefühl, gebraucht zu werden und zu wissen, dass du etwas bewirkst, wird dein Leben bereichern. Und glaub mir, das ist der wahre «Feel-Good-Moment». Lokale Vereine in deinem Dorf – einfach mal nachfragen! Check dafür diese Plattformen & Gruppen aus – vielleicht ist dein Platz schon frei:

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ZWISCHEN PLATZ UND PRÜFUNGEN

Daniel Schröter ist 21 Jahre alt, spielt Fussball in der U21 des FC Sion – und lebt ein Leben auf der Überholspur. Schule, Sport, Prüfungen, Reisen – sein Alltag kennt keine Pausen, aber er weiss genau, warum er das alles macht. «Ich liebe Fussball. Und ich will mich weiterentwickeln – nicht nur auf dem Platz, sondern auch als Mensch. Es gibt zwei Arten von Tagen bei mir», erzählt Daniel. «Entweder ich bin von früh bis spät in Riddes beim Training – oder ich bin zuerst in der Schule und danach im Zug, auf dem Weg zum Platz.»

Mein Alltag beginnt oft um 7:30 Uhr. Unterricht bis 14 Uhr. Danach: Pendeln. Über eine Stunde unterwegs, um rechtzeitig zum Training zu kommen. Zwei Stunden Einsatz auf dem Platz, dann wieder zurück. «Um 20 Uhr bin ich zuhause – und muss dann noch den Stoff aus der Schule nachholen.»

Freizeit? «Wenn, dann am Sonntag. Und auch nur, wenn keine Prüfungen anstehen.» Daniel weiss, was es heisst, Prioritäten zu setzen – aber er weiss auch, wann es genug ist. «Wenn ich gestresst bin, helfen mir meine Familie und meine Freundin. Da kann ich abschalten. Da bin ich einfach Daniel.»

Was gibt dir Energie, Daniel?

Das Fussball. Ich liebe den Sport –und ich gehe immer gerne ins Training. Da kann ich mich verbessern. Da fühle ich mich richtig wohl.

Und wenn es mal zu viel wird?

Mental bin ich meistens im Gleichgewicht, weil ich das Leben jetzt schon ein paar Jahre so kenne. Aber klar, es gibt Tage, da bin ich einfach nur müde. Dann will ich nur noch ins Bett.

Was fordert dich am meisten? Die Kombi aus Schule und Fussball. Wenn ich das eine geschafft habe, wartet das andere.

Was hilft dir, wieder runterzukommen? Zeit mit meiner Familie. Keine grossen Rituale – bei den Menschen sein, die für mich da sind.

Wer steht dir zur Seite? Meine Familie. Und meine Freundin.

Hast du einen Tipp für andere, die auch viel unter einen Hut bringen müssen?

Never give up. Auch wenn es mal streng ist, durchhalten lohnt sich.

Dein persönlicher Feel-Good-Moment?

Wenn ich auf dem Platz stehe. Oder zuhause im Bett liege, die Augen schliesse und weiss: Ich hab mein Bestes gegeben.

CUTE, ABER KURZ VORM KOLLAPS

Egal ob Schule, Arbeit, Social Media oder einfach nur das Gefühl, nie genug zu machen – Stress ist für die Gen Z kein Fremdwort. Während ältere Generationen uns gerne als «zu sensibel» abstempeln, wissen wir: Mental Health ist kein Luxus, sondern ein Muss! Wir sind noch jung, aber haben schon oft mit Stress zu tun gehabt. Deshalb möchten Mia und Erin ihre persönlichen Erfahrungen mit euch teilen – ebenso wie die Strategien, die ihnen geholfen haben, besser mit Stress umzugehen.

MIAS EXPERIENCE MIT STRESS

Es gibt Momente im Alltag, in denen mir bewusst wird, wie Stress mich bremst und mir das Gefühl gibt, nicht weiterzukommen. Ich bin in einem ständigen Kreislauf von Fragen wie: Habe ich das richtig gemacht? Reicht das? In solchen Momenten fällt es mir schwer, den Perfektionismus abzulegen und positiv zu denken. Stattdessen kreisen meine Gedanken immer weiter und ich fühle mich, als würde ich stecken bleiben. Die Auswirkungen sind vor allem mental. Wenn der Stress zunimmt, zweifle ich an meinem Können und plötzlich scheint nichts mehr gut genug.

Stress ist mehr als nur eine Kleinigkeit. Er kann tief gehen. Overthinking ist ein weiteres Problem. Ein Gedanke zieht den nächsten nach

sich und bevor ich mich versehe, habe ich eine ganze Kette von Sorgen im Kopf. Ich analysiere alles und finde oft keine Pause, was auch zu Schlafstörungen führt. Wenn ich versuche, zur Ruhe zu kommen, übernimmt mein Kopf und beginnt zu rattern.

Auch bei der Arbeit oder in der Schule merke ich diesen Stress. Wenn ich merke, dass noch andere Aufgaben erledigt werden müssen, verliere ich den Fokus auf das, was ich gerade tue.

Meine Gedanken springen dann ständig zwischen offenen Aufgaben hin und her, was es schwer macht, einen klaren Kopf zu bewahren. But think positive! Ich habe verschiedene Ansätze ausprobiert und festgestellt, dass es mir schon sehr hilft, mit jemandem zu sprechen,

dem ich vertraue. Wenn ich das tue, fällt ein grosser Teil meines Stresses weg, weil ich weiss, dass mich diese Person ernst nimmt und mir wirklich zuhört. Das allein kann schon viel bewirken und mir das Gefühl geben, nicht alleine mit meinen Gedanken und Sorgen zu sein.

Was mir auch zusätzlich hilft, aber leider auch nicht immer, ist es mich selber zu beruhigen und tief durchzuatmen. Das mache ich in Momenten in denen ich gestresst bin, damit ich nicht in Panik verfalle.

Ich habe zum Glück viele tolle Menschen um mich, die mich im Alltag unterstützen. Auch probiere ich, Listen oder Aufträge nach Wichtigkeit abzuarbeiten, Pausen einzulegen und in Ruhe weiter zu denken.

MIAS LIEBLINGSTIPPS GEGEN STRESS

1

Perfektionismus ablegen

«Gut ist genug» ist völlig okay.

Perfekt sein zu wollen, blockiert nur und macht unnötig Druck. Du darfst Fehler machen! Zeitmanagement

Es hilft, den Überblick zu behalten und nicht alles auf den letzten Drücker zu machen. Weniger Chaos im Kopf, mehr Struktur im Alltag.

2

ERINS EXPERIENCE MIT STRESS

Stress und ich haben so eine Art toxische Beziehung miteinander. Besonders dann, wenn Zeitdruck oder zu viele Aufgaben gleichzeitig auftauchen. Und das kann im Arbeitsalltag schon mal vorkommen. Ich merke das immer zuerst körperlich. Mein Kopf fängt an zu drücken, als ob jemand versucht, meine Gedanken zusammenzufalten. Und dann kommt diese Hitze. Während meine Chefin in ihrer Winterjacke friert, sitze ich vor dem offenen Fenster, im kurzen TShirt und bin froh, wenn es mir ins Gesicht schneit, denn erst dann fühle ich mich reguliert (no Joke, echt so passiert).

Mein Magen reagiert auch gerne mal. Er zieht sich einfach zusammen, so als ob er keine Lust mehr auf das ganze Chaos hat.

Das macht es nicht gerade leichter, sich zu konzentrieren. Ich versuche zwar, bei der Sache zu bleiben, aber wenn im Kopf schon alles zu viel ist, funktioniert das leider nicht immer. Am schlimmsten finde ich aber dieses Gefühl, nie wirklich zur Ruhe zu kommen. Ich bin oft zu müde, um richtig wach zu sein, aber gleichzeitig zu wach, um zu schlafen. Mein Kopf macht einfach keine Pause. Oft liege ich dann in meinem Bett, starre an die Decke und überlege, was ich morgen alles wieder falsch machen werde.

Aber ich habe ein paar Sachen gefunden, die mir helfen. Zum Beispiel einfach mal den Raum wechseln. Wenn ich merke, dass alles zu viel wird, gehe ich kurz raus oder an einen anderen Ort. Das hilft oft

schon, um die Energie ein bisschen zu verändern. Auch für den Schlaf habe ich etwas gefunden, das echt funktioniert: Ich habe mich durch viel Musik probiert und bin bei so gemütlicher 1950 Fireplace Musik gelandet. Klingt erst komisch, aber es beruhigt total.

Und was ich richtig empfehlen kann: Handy aus. Einfach mal offline sein, auch wenn es nur kurz ist. Keine Nachrichten, keine Ablenkung. Nur ich und ein bisschen Ruhe.

ERINS LIEBLINGSTIPPS GEGEN STRESS

1

Raumwechsel Kurz bewegen

Kurz den Raum zu wechseln hilft, Stressmuster zu durchbrechen. Neue Umgebung = frischer Fokus, weniger Reizüberflutung.

Ein Spaziergang, Dehnübungen oder ein paar Kniebeugen helfen, Anspannung abzubauen. Der Spaziergang muss nicht einmal weit sein.

Einmal um den Block oder nur schon zum Wasserhahn, um frisches Wasser zu holen, reicht völlig.

2

Am Ende passt «Vo nix chunnt nix» echt gut. Stress geht nicht einfach weg. Da muss man schon selbst rausfinden, was einem hilft. Und das geht nur durch das Ausprobieren. Manche schwören auf Sport, andere auf Musik oder einfach mal nix tun. Jeder ist anders und was für den einen klappt, fühlt sich für den anderen vielleicht mega weird an. Es dauert, aber es lohnt sich. Irgendwann merkt man, was einem gut tut, aber man braucht Geduld. Kein Stress mit dem Stress – einfach mal ausprobieren, dranbleiben und das finden, was für einen selbst passt. PS: Pass uf dich üf Schnäggi <3

SAUFEN AUS REFLEX

Was hinter dem Griff zum Glas steckt – und wieso bewusst nicht trinken der wahre Mut ist.

Party am Freitag. Vorglühen mit Freunden. Shots an der Bar. Und am nächsten Morgen das flaue Gefühl: «Wollte ich das wirklich – oder hab ich es einfach gemacht, weil es alle tun?» Alkohol ist fast immer dabei. Und genau da liegt das Problem: Er ist so selbstverständlich geworden, dass kaum noch jemand fragt, warum man eigentlich trinkt. Es wird erwartet, stillschweigend vorausgesetzt. Wer nichts trinkt, muss sich rechtfertigen – nicht umgekehrt.

Saufen, weil es alle tun

Ein Bier in der Hand fühlt sich oft wie ein Muss an. Man greift automatisch danach, weil alle anderen es auch tun. Ein Reflex. «Alle bestellen was – also auch ich.» Kennst du das? Die Realität ist, dass viele junge Erwachsene nicht aus Lust oder Genuss trinken, sondern aus Erwartung. Laut Studien des Suchtmonitoring Schweiz greifen vor allem Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren in gesellschaft-

WAS PASSIERT, WENN DU MAL «NEIN» SAGST?

Wenn du bewusst sagst: «Heute nicht.» Ohne Drama, ohne Begründung. Vielleicht wirkt das erstmal ungewohnt. Vielleicht bekommst du schiefe Blicke oder Fragen. Doch vielleicht merkst du auch, wie gut es sich anfühlt, ohne den üblichen Druck und ohne den Kater am nächsten Tag.

Hilfe holen ist nicht schwach, sondern stark Und wenn du merkst, dass dein Konsum mehr wird, als dir guttut? Dann ist es stark, dir Hilfe zu holen. Die Suchtberatung Wallis ist anonym, kostenlos und ohne Verpflichtung da – einfach so, wenn du das Gefühl hast, dass Alkohol zu viel Raum in deinem Leben einnimmt.

Alkohol ist nicht das Problem. Aber unbewusster Konsum kann es werden. Du musst nicht alles hinterfragen – aber vielleicht manchmal das, was ganz selbstverständlich scheint.

lichen Momenten zum Glas – und das oft, ohne viel darüber nachzudenken. Besonders besorgniserregend: 22 % der Jugendlichen zwischen 15 und 19 Jahren geben an, mindestens einmal im Monat zu viel Alkohol zu konsumieren. Bei den 20- bis 24-Jährigen sind es bereits 30 %. Und dieser Konsum erfolgt vor allem am Wochenende, wenn das soziale Leben pulsiert und der Druck, sich in die Gesellschaft zu integrieren, besonders gross ist.

ALKOHOLKONSUM.CH, ZAHLEN UND FAKTEN

Brauchst du Hilfe oder machst du dir Sorgen?

Wenn du selbst betroffen bist oder jemanden kennst, der Unterstützung im Umgang mit Alkohol braucht: Zögere nicht und melde dich bei Sucht Wallis. Du bist nicht allein.

Telefon: 027 948 49 00

Bei Nichtbeantwortung: 027 329 89 00

E-Mail: info@sucht-wallis.ch

Hier 5 Gedanken, die dir den nächsten Drink nicht verbieten, aber dich kurz drüber nachdenken lassen:

Check deine Gewohnheiten

1

Trinkst du wirklich, weil du willst? Oder weil es erwartet wird? Was passiert, wenn du einfach mal nicht trinkst?

Erkenne den Gruppendruck

Nur weil «alle» trinken, musst du es nicht auch tun. Wenn jemand dich schräg anschaut, weil du Wasser bestellst – ist das wirklich dein:e Freund:in?

3

2

Teste den Abend ohne Alkohol

Eine Party kann genauso viel Spass machen, auch ohne Promille. Das Beste daran: Du kannst dich an alles erinnern.

Stress? Mach eine Pause im Freien

Anstatt ein Glas zu kippen, kannst du dich bei einer sportlichen Aktivität auspowern oder bei einem Spaziergang den Kopf freikriegen. Das Oberwallis hat mehr zu bieten als die nächste Bar.

Mach es zu deiner Entscheidung

4

5 Du musst nicht für immer verzichten. Es reicht, wenn du es bewusst tust. Nicht der Abend entscheidet – du entscheidest.

TEAMWORK MAKES THE LOVE WORK

Let’s be honest: Der echte FeelGood-Vibe in einer Beziehung entsteht nicht durch süsse CouplePics oder fancy Geschenke. Was wirklich zählt? Sich so wohlfühlen, dass man komplett sich selbst sein kann. Dieser «Ich muss mich nicht verstellen»-Vibe. Kein Cringe, kein Drama, einfach ehrlich, happy und verstanden. Aber wie kommt man da hin? Hier ein paar Real-Talk-Inputs von mir, wie sich eine Beziehung richtig gut anfühlen kann.

TALK IT OUT!

Jede:r weiss es, aber nur wenige machen es. Ja, es ist oft einfacher gesagt als getan, aber Kommunikation verhindert Drama. Wenn dich etwas stört, sprich es an. Wenn du etwas fühlst, teile es mit. Und wenn du unsicher bist: Frag nach. Es geht nicht darum, immer die perfekten Worte zu finden, sondern darum, ehrlich zu sein. Kein Ghosting. Keine passiv-aggressiven Vibes. Sag, was du brauchst und was du fühlst. Punkt.

Don’t lose yourself. In Beziehungen passiert es schnell, dass man sich selbst aus dem Blick verliert, weil man sich zu sehr auf die andere Person fokussiert und dabei die eigenen Bedürfnisse hinten anstellt. Man sagt zu oft «Ist schon okay», obwohl das eigentlich nicht so ist. Aber deine Gefühle, Ziele und Grenzen zählen genauso. Nur weil du liebst, heisst das nicht, dass du dich selbst aufgeben musst. Selbstfürsorge ist kein Egoismus!

Boundaries = Self Love

Viele denken, dass es ein Problem ist, in einer Beziehung Grenzen zu setzen oder sich bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen. Falsch gedacht. Grenzen setzen bedeutet nicht, dass du weniger liebst, sondern dass du dich selbst respektierst. Manchmal brauchst du einfach Raum: zum Atmen, Nachdenken oder kurz Abstand nehmen. Und das ist völlig okay. Feel Good heisst nicht, alles auszuhalten, sondern sich zuzuhören und einander Raum zu geben.

Don’t forget the fun

Feel Good ist nicht nur deep talk –es ist auch zusammen lachen, bis man weint. Peinliche TikToks drehen, nachts über irgendwas Dummes diskutieren oder stundenlang über random Memes lachen.

Safe Space = Gold

Grow together, not apart Keine Beziehung ist immer easy. Es gibt Höhen und Tiefen. Das gehört dazu. Die Frage ist nicht, ob ihr perfekt seid, sondern: Wollt ihr gemeinsam wachsen? Könnt ihr aus Fehlern lernen? Wenn ja, dann habt ihr eine richtig gute Basis.

Der Moment, in dem du weisst: Ich kann hier weinen, lachen, still sein – und es ist okay. Das ist Feel Good. Nicht dieses oberflächliche «Alles ist schön», sondern echtes Vertrauen. Ein Ort, an dem du keinen Filter brauchst. Wo du dich nicht kleiner machst, nur um dazuzupassen. Es geht nicht darum, dass immer alles easy ist, sondern darum, dass auch die schweren Momente Platz haben. Dass du deine Gefühle nicht runterschlucken musst, weil du weisst: Ich darf hier echt sein, und trotzdem werde ich geliebt.

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