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JEDEN MONTAG 11.00 UHR



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JEDEN MONTAG 11.00 UHR



Als erste Gen Z-Agentur im Oberwallis haben wir es uns zum Ziel gesetzt, die Region für unsere Generation attraktiv zu machen, Chancen aufzuzeigen und Unternehmen durch unsere Plattformen mit den Jungen zu verbinden.
Wir geben Firmen und Entscheider:innen die Möglichkeit, mit statt nur über die junge Generation zu sprechen. Um ihr Angebot zu verbessern, die Gen Z zu verstehen oder für die Zielgruppe attraktiv zu werden – zum Beispiel auch als attraktive:r Arbeitgeber:in, der:die die Bedürfnisse der Jungen erkennt und versteht, ihnen gerecht zu werden.
Mit aktuell 7 Lernenden setzen wir auf die Zukunft, kooperatives Lernen und Learning by doing. Neben den ausbildungsrelevanten Inhalten bekommen hier alle die Chance, Future Skills direkt aus der Praxis mitzunehmen. Zum Beispiel als Creator:in, Entwickler:in, Marketeer oder sogar in Führungspositionen. Mit echten Kund:innen und echten Aufträgen. Unser Fokus liegt dabei auf der Vermittlung von Soft Skills wie unternehmerischem Denken, Selbständigkeit und Verantwortungsbewusstsein – kurz gesagt: Dinge, die im Schulalltag oft keinen Platz finden.




Heute: Weniger oft,

Wo aus Mitspieler:innen Freund:innen werden – und aus Games ganze Communities
Ein Kanton, zwei Kulturen - und wir, irgendwo dazwischen
Chaos, fame und keine Ahnung – aber irgendwie läuft es
Man schwitzt, streitet, lacht und merkt irgendwann: das ist mehr als Sport
ich wirklich jeden?


Die Frau an der Kasse sagt «Nu en schöne Tag». Klingt klein, fühlt sich aber echt an. Ein Lächeln, ein kurzer Satz, und plötzlich ist der Einkauf nicht nur Pflicht, sondern ein kleiner Moment Wärme. An der Bushaltestelle fragt ein älterer Herr, ob der Bus schon kommt, und ihr
wartet kurz gemeinsam. Für einen Augenblick teilt ihr die Situation. Auf dem Weg zur Arbeit nickt dir jemand zu, ein stilles «Hallo», das kurz den Alltag unterbricht.
Wie oft erlebst du solche kleinen Momente? Begegnungen, die
einfach passieren. Oft kaum bemerkbar, und doch bleibt manchmal etwas zurück. Ein Lächeln, ein warmes Gefühl, ein kleines Zeichen, dass wir nicht allein sind. Vielleicht erinnerst du dich an einen Moment, in dem dir jemand eine Tür aufhielt oder einen Platz im Bus frei machte. Das sind zwar nur kleine Gesten. Sie zeigen aber, dass jemand kurz an dich gedacht hat, und das fühlt sich gut an.
Unsere Wege kreuzen sich täglich mit vielen Menschen. Die meisten Begegnungen dauern wenige Sekunden und oft nehmen wir sie kaum wahr. Und doch entsteht etwas. Ein Blick oder ein Wort kann mehr bewegen als jede Nachricht. Ein echtes «Merci» wiegt mehr als ein Emoji. Analoge Nähe hat Tiefe, weil sie spontan passiert, unverstellt. Verbindung entsteht oft ohne Plan. Ein Blick voller Verständnis oder eine helfende Hand im richtigen Moment können ein Gefühl von Zusammenhalt schaffen.

Solche einfachen Momente zeigen, dass wir zu einem grösseren Ganzen gehören. Menschen halten kurz inne, teilen einen Augenblick, schenken Aufmerksamkeit. In einer Welt, in der fast alles digital läuft, geraten diese Begegnungen leicht in den Hintergrund. Dabei sind es genau diese kleinen Momente, die uns zeigen, dass wir nicht allein sind. Kein Like, keine Story, sondern ein echter Moment mit echtem Gegenüber. Du musst nichts Grosses tun. Das Handy kurz weglegen, jemandem in die Augen schauen und nicht sofort wegschauen. Wer offen ist, schafft Verbindung, oft ohne Worte. Vielleicht ist dieses Netzwerk gar nicht neu. Es war immer schon da, nur leise. Jede Begegnung zählt, nicht weil sie die Welt
verändert, sondern weil sie uns daran erinnert, dass wir nicht allein sind. Und genau da beginnt etwas zu wirken. Zwischen Menschen, die einen Moment lang wirklich da sind, füreinander, nebeneinander, mitten im Alltag.



Wir sind heute besser vernetzt als je zuvor. Per WhatsApp, TikTok, Instagram oder Snapchat schreiben viele täglich mit Dutzenden von Menschen. Man schickt Emojis, kommentiert Storys, teilt Memes und doch bleibt manchmal das Gefühl: Ich bin allein. Wie kann das sein? Warum fühlen wir uns einsam, obwohl unser Handy ständig vibriert?
Wie echt sind
Online-Freundschaften?
In der digitalen Welt ist es einfach, neue Kontakte zu finden. Man schreibt und schickt sich Reels oder Beiträge. Viele dieser Kontakte halten Monate oder Jahre. Trotzdem stellt sich die Frage: Wie tief sind diese Freundschaften wirklich? Oft bleibt es bei kurzen Chats, Reaktionen oder TikTok-Streaks. Das ist unterhaltsam, aber ersetzt es eine echte Freundschaft? Echte Freundschaft bedeutet mehr: Vertrauen und gemeinsam Erlebtes. Und genau das geht im digitalen Raum häu-
fig verloren. Studien zeigen, dass Menschen im Schnitt nur etwa drei bis fünf wirklich enge Freund:innen haben. Egal, wie viele Online-Kontakte sie pflegen [1].
Digitale Nähe oder nur ein Gefühl davon?
Likes können sich gut anfühlen. Eine Nachricht kann ein kurzer Lichtblick sein. Doch all das vergeht schnell, und zwei Reels später ist das gute Gefühl schon wieder weg. Viele Jugendliche berichten, dass sie sich trotz Social Media einsam fühlen [2]. Die Verbindung über Instagram, TikTok und Snapchat reicht nicht, um echte Freund:innen zu ersetzen. Vor allem dann nicht, wenn man niemanden hat, mit dem man über echte Probleme sprechen kann.
Hinzu kommen Effekte wie FOMO (Fear Of Missing Out), die Angst, etwas zu verpassen. Man sieht andere auf Partys, im Urlaub oder beim
Spasshaben und fühlt sich selbst ausgeschlossen. Je mehr Zeit wir in sozialen Netzwerken verbringen, desto grösser wird dieses Gefühl [3]. Noch schwieriger wird es, wenn man plötzlich geghostet wird, ohne Erklärung und ohne Abschied. Ein Kontakt, der eben noch da war, ist einfach verschwunden. Zurück bleibt nur ein Fragezeichen.

Was macht Freundschaft wirklich aus?
Natürlich können auch online echte Freundschaften entstehen, beispielsweise in Gaming-Communities, Foren, Gruppen oder Kommentarfeldern. Gerade wenn gemeinsame Interessen da sind, können ehrliche Gespräche entstehen. Aber: Viele Leute geben an, dass sich diese Verbindungen erst dann wirklich echt anfühlen, wenn man sich irgendwann persönlich trifft oder zumindest face-to-face mit der Person spricht [4]. Denn echte Nähe entsteht durch mehr als nur Text. Es sind die Blicke, die Tonlage, das gemeinsame Schweigen oder das Lachen, das man teilt. Dinge, die im Chat verloren gehen.
[1]
Splendid Research (2017). Studie: Nur die Hälfte unserer Freunde sind wahre Freunde. Splendid Research. https://www.splendid-research.com/de/ news/studie-anzahl-qualitaet-soziale-kontakte/ [2]
Fuchs, Katharina (2017). Studie belegt: Soziale Medien machen ihre Nutzer einsam. stern.de. https:// www.stern.de/neon/studie-belegt--soziale-medienmachen-ihre-nutzer-einsam-7355770.html [3]
Kozlowska, Ania (2017). Wie schaffen wir es, dass uns Social Media nicht einsam macht? Netzpiloten. de. https://www.netzpiloten.de/einsam-social-mediastudie/ [4]
State Press (2017) Internet Friends – The Arizona State Press. State Press. https://www.statepress.com/ article/2017/03/spmagazine-internet-friends-online-friendships-more-common#:~:text=Making%20 friends%20with%20people%20online,Tumblr%20 to%20name%20a%20few
Echte Verbindung in Zeiten von Social Media
In einer Zeit, in der vieles digital stattfindet, braucht es bewusste Entscheidungen für echte Begegnung. Hier sind ein paar konkrete Ideen:
Offline-Zeiten einbauen: Verbringe einen Abend pro Woche ohne Handy, dafür mit echten Gesprächen oder einem Treffen. Studien zeigen, dass schon weniger Social-MediaZeit pro Tag dein Wohlbefinden steigern kann [2].
Räume für echte Gespräche schaffen: Präsenz zählt, egal ob beim Spazieren, Essen oder einfach im Zimmer. Ein ehrliches Gespräch bringt mehr als zehn Sprachnachrichten.
Auch wenn wir online ständig erreichbar sind und mit vielen Menschen in Kontakt stehen, ersetzt das keine echten Freundschaften. Likes, Emojis und kurze Chats können Nähe vorgaukeln, aber sie schaffen selten die Tiefe, die wir wirklich brauchen. Wirklich wichtig sind die wenigen Menschen, mit denen wir ehrlich reden, lachen oder auch mal schweigen können. Deshalb lohnt es sich, digitale Kontakte bewusst zu nutzen, aber echte Begegnungen und Gespräche nicht aus den Augen zu verlieren. Denn wahre Freundschaft entsteht dort, wo Vertrauen und gemeinsame Momente geteilt werden.
Freundschaften bewusst pflegen: Das heisst, sich zu fragen, wem du wirklich zuhörst, und wer dir zuhört. Manchmal lohnt es sich mehr, einer Person Zeit zu schenken, als 20 Leuten eine Nachricht zu schicken.
Social Media bewusst nutzen: nicht zum Vergleichen, sondern um dich inspirieren zu lassen. Zum Austauschen, nicht zum Zurückziehen.

«Wie, du hast kein TikTok??» Die Frage hab ich ungelogen schon 100-mal gehört, meistens gefolgt von: «Hast du nicht Angst, voll viel zu verpassen!?» oder «Warum hast du kein Insta mehr?». Ja, ich habe keine sozialen Medien mehr. Kein Insta, TikTok oder X. Und auf Snapchat? Da sind es «nur» fünf Freunde. Trotzdem überlebe ich ganz fine. Hier sind ein paar ehrliche Antworten auf Fragen, die mir oft gestellt werden.
Was war der Moment, als du gesagt hast: «Kei Bock meh üf de Dräck?»

Als ich mal meine Bildschirmzeit gesehen hab. Fast sechs Stunden am Tag?! Da habe ich mir gedacht: Okay, das ist zu viel, das will ich ändern.
War es schwierig, Social Media zu löschen?
Aufzuhören war nicht schwierig, ich habe einfach alles gelöscht. Es war am Anfang noch ungewohnt, die Zeit mit anderen Sachen zu verbringen, aber jetzt ist es ganz normal.
Hast du nie das Gefühl, irgendwas zu verpassen?
Nicht wirklich. Die Sachen, die mich wirklich interessieren, krieg ich schon mit. Der Rest ist mir ehrlich gesagt egal.
Hast du keine Angst, nicht trendig zu sein?
Nein, eigentlich nicht. Klar, manchmal erzählt mir eine Freundin von irgendwas, und ich checke nichts. Aber zwei Wochen später redet eh niemand mehr darüber.
Wie überlebst du ohne Social Media im Zug!?
Lesen, nachdenken, Musik hören oder häkeln.
Ist es nicht manchmal cringe, wenn andere über TikTok oder Insta reden und du nichts checkst?
Manchmal schon. Meistens finde ich es aber eher witzig, zuzuhören und zu raten, um was es überhaupt geht :).
Denkst du, du hast mehr confidence, wenn du dich nicht ständig mit anderen auf Insta vergleichst?
Leider nicht wirklich. Vergleiche passieren überall, im echten Leben, in Büchern, Filmen und natürlich Social Media. Es ist besser geworden, aber ich vergleiche mich trotzdem noch viel zu oft mit anderen.
Findest du es manchmal cringe, wenn andere zehn Minuten lang für das perfekte Insta-Pic posen?
Ich brauche manchmal auch so lange. Nur weil ich es nicht poste, heisst das ja nicht, dass ich keine süssen Erinnerungsfotos will.
Würdest du auch anderen empfehlen, ohne Social Media zu leben?
Vielleicht. Für mich war es das Richtige, aber jede Person ist anders. Mir ist mehr Zeit für Hobbys, Freunde, Familie und mehr Schlaf wichtiger als up to date zu sein. Aber ich verurteile niemanden, nur weil man Social Media nutzt, das muss jede:r für sich entscheiden.




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Plötzlich ist sie da: Diese Nachricht, die unbeantwortet bleibt. Kein Streit, kein Drama. Nur Funkstille. Oder vielleicht gab es auch diesen einen Moment, wo du gemerkt hast: Irgendwie ist es nicht mehr wie früher. Willkommen in der bittersüssen Welt der Friendship Break-ups.
Friendship Break-ups sind eine seltsame Sache. Es gibt keinen «Beziehungsstatus ändern»-Moment, keinen klaren Cut, kein gemeinsames Weinen auf der Parkbank. Stattdessen sitzt du da, mit einer Mischung aus Wut, Traurigkeit und vielleicht auch Erleichterung. Weil mal ehrlich: Manche Freundschaften tun nicht (mehr) gut.
Vielleicht war es eine Freundschaft, in der du immer die Gespräche am Leben gehalten hast. Oder eine, bei der du dich klein gefühlt hast, sobald ihr zusammen wart. Oder ihr habt euch einfach komplett auseinander gelebt, aber nicht alles musst du retten.
Und trotzdem: Es fühlt sich oft wie ein kleiner Weltuntergang an. Vor allem, weil es niemand richtig ernst nimmt. Bei einer Trennung in der Liebe bekommst du Support. Bei einem Break-Up in der Freundschaft? Maximal ein Schulterzucken. «Kommt halt vor». Aber eben: Nur weil etwas leise endet, heisst das nicht, dass es nicht weh tut. Oder nicht wichtig war.


Es braucht keinen grossen Streit, um zu sagen: Ich bin da raus. Und nein, nicht jede Freundschaft ist für immer. Menschen ändern sich. Du änderst dich. Und manchmal passt es einfach nicht mehr. Manchmal bist du auch selbst der Grund. Vielleicht warst du abwesend, zu überfordert oder zu unklar. Es lohnt sich, hinzuschauen. Nicht, um Schuld zu verteilen, sondern um zu lernen.
Was dann? Durchatmen. Platz schaffen. Und diesen Platz füllen mit Dingen, die dir guttun. Neue Menschen triffst du nicht auf Knopfdruck, schon gar nicht im Wallis, wo man gefühlt eh jeden schon kennt –oder mit Absicht nicht kennt. Aber hey, ein neues Hobby, ein neuer Verein, ein Jobwechsel, ein Ausflug raus aus der Bubble kann Wunder wirken.

Nur ein Reminder: Du musst nicht jede neue Bekanntschaft gleich zur nächsten «Safe Space»-Connection machen. Es ist okay, sich Zeit zu lassen und alleine zu sein. Und sich dabei trotzdem okay zu fühlen. Wenn eine Freundschaft endet, heisst das nicht, dass du gescheitert bist. Es heisst, dass du dich weiterentwickelst. Und manchmal ist genau das der nächste gute Schritt.
Kein Drama. Trotzdem scheisse. Aber ich bin mir sicher: Du kommst klar.
Es ist 22:47 Uhr. Ich liege in meinem Bett im Wallis, Jerry (meine Katze) schnarcht neben mir, und mein Handy leuchtet mir ins Gesicht. Ein Freund schickt mir ein Meme aus London, meine Cousine postet eine Story aus Portugal, und auf TikTok tanzt gerade jemand in Seoul zu einem Song, den ich morgen schon im Kopf haben werde. Ich bin im kleinsten Dorf und gleichzeitig mitten in der Welt. Genau das ist global aufzuwachsen: hier sein und trotzdem überall.

Und genau da fängt das Paradoxon an.
Wir haben unendlich viele Verbindungen, aber fühlen uns oft trotzdem allein. Ich kann mit einer Nachricht jemanden in Tokio erreichen, aber gleichzeitig niemanden finden, der mit mir im Moment einen Kaffee trinken geht. Diese Mischung aus «immer connected» und «doch allein» zieht sich wie ein roter Faden durch unser Leben. Wir sind ständig umgeben von Eindrücken, Geschichten, Gesichtern, und trotzdem fehlt manchmal die echte Nähe. Global aufzuwachsen ist auch ein Identitäts-Mix. Ich merke es jeden Tag: ein bisschen Dorffest, ein bisschen TikTok. Ich
rede Slang aus den USA, höre Musik aus Korea und sitze trotzdem am Abend im Britannia Pub in Brig. Unsere Identität ist ein Remix, und das ist spannend. Aber manchmal macht es auch unruhig. Bin ich jetzt der Typ aus dem Dorf oder der, der sich online wie ein Weltbürger gibt? Wahrscheinlich beides. Aber dieses Dazwischen kann anstrengend sein.
Und dann ist da der Druck. Ich liege in meinem Bett, Jerry schnarcht immer noch, und während ich scrolle, sehe ich: Mit 20 haben andere schon ein Start-up gegründet, waren auf Weltreise oder haben hunderttausend Follower. Klar, es inspiriert. Aber es setzt mich auch
unter Druck. Mein Alltag wirkt daneben klein, obwohl er es gar nicht ist. Wenn die ganze Welt dein Vergleichsmassstab wird, schrumpfen eigene Erfolge.
Aber: Dieses «Überall und trotzdem hier» hat auch seine Stärken. Ich kann mich mit Menschen verbinden, die ich sonst nie getroffen hätte. Ich kann Ideen teilen, Perspektiven kennenlernen, die mich wachsen lassen. Manchmal tröstet es sogar, zu sehen, dass jemand auf der anderen Seite der Welt dieselben Gefühle hat wie ich. Dieses Gefühl, nicht allein zu sein, trotz Entfernung, das ist die echte Kraft der Connected Generation.

Was bleibt also?
Connected zu sein heisst nicht automatisch, glücklich zu sein. Aber es gibt uns Möglichkeiten, die jede Generation vor uns nur träumen konnte. Entscheidend ist, ob wir uns in dieser Flut verlieren, oder ob wir bewusst auswählen, welche Verbindungen wir pflegen.
Worauf ich hinaus möchte:
Global aufzuwachsen bedeutet nicht, überall mitzumischen. Es bedeutet, die Welt als Buffet zu sehen: Du kannst dir nehmen, was dir guttut, und den Rest stehenlassen. Die wahre Connection entsteht nicht durch die Zahl deiner Follower, sondern durch die wenigen Menschen, die wirklich da sind, wenn es still wird. Global aufzuwachsen heisst auch,

mit der Welt im Ohr und im Kopf zu leben, dauernd inspiriert, dauernd überreizt. Zwischen Trends, Meinungen und Kulturen das Eigene zu finden, ist manchmal schwer. Aber genau da liegt der Wert: nicht alles mitzumachen, sondern zu spüren, was zu einem passt. Vielleicht ist das das Erwachsenwerden unserer Generation – nicht mehr nur online zu sein, sondern anzukommen.

22:47 Uhr, mein Zimmer, Jerry schnarcht. Das Handy liegt neben mir. Ich bin hier, und gleichzeitig überall. Global aufzuwachsen bedeutet genau das – und die Kunst ist, in all diesen Verbindungen die auszuwählen, die zählen. Denn am Ende macht nicht die Zahl der Chats oder Follower den Unterschied, sondern die wenigen Menschen, die wirklich da sind, wenn es still wird.
Es ist Samstagabend. Wir sitzen zu viert am Tisch, Pizza vor uns, die Stimmung locker. Und trotzdem liegt da etwas zwischen uns – nein, nicht die Pizzaschachtel, sondern vier Handys. Sie vibrieren, blinken, surren. Jeder wirft zwischendurch einen Blick darauf. Mal schnell checken, mal kurz antworten, mal eben scrollen. Eigentlich sind wir zusammen. Aber nur halb.
Genau das ist das Problem: Wir treffen uns, um Quality Time zu haben und schalten trotzdem nicht ab. Dauer-Online sein fühlt sich normal an. Aber es frisst das, was Treffen besonders macht: ungeteilte Aufmerksamkeit. Ein Gespräch, das nicht von Notifications unterbrochen wird. Ein Lachen, das nicht ins Leere läuft, weil jemand gerade in den Bildschirm starrt. Ich habe mich oft dabei ertappt: Ich höre zu, nicke, und gleichzeitig lese ich eine Nachricht. Multitasking, denke ich. Aber in Wahrheit verpasse ich beides: die Nachricht an sich, und das Gespräch sowieso. Ich bin da, aber nicht ganz. Und genau das spüren die anderen. Aufmerksamkeit ist wie ein Geschenk. Wenn du sie teilst, verliert sie ihren Wert.
Es gibt ein Wort dafür: Dauerschaltung. Immer erreichbar, immer verfügbar, immer abgelenkt. Es klingt nach Effizienz, aber es macht unsere Treffen arm. Weil das, was zählt, nicht nebenbei funktioniert.

Freundschaften brauchen Fokus. Und Fokus gibt es nur, wenn wir die Geräte mal auf Flugmodus setzen, im Kopf wie in der Hand. Klar, das ist leichter gesagt als getan. Wir haben uns daran gewöhnt, dass das Handy Teil jedes Moments ist: als Kamera, als Infoboard, als Not-
fallknopf gegen Langeweile. Aber manchmal ist es genau das, was uns den Moment stiehlt. Erinnerst du dich an das letzte Treffen, bei dem alle Handys wirklich in der Tasche blieben? Wahrscheinlich nicht. Wieso? Weil es selten geworden ist. Und genau deshalb bleibt es besonders.


Ich glaube, es geht nicht darum, das Handy zu verteufeln. Es geht darum, bewusster zu wählen. Nicht jede Nachricht ist wichtiger als das Gesicht vor dir. Nicht jeder Like ist mehr wert als ein echtes Lachen im Raum. Als ich das begriffen habe, veränderte sich etwas. Gespräche wurden tiefer, Pausen weniger unangenehm, Nähe spürbarer. Man merkte: Da ist jemand wirklich da.
Was mir geholfen hat? Kleine Tricks. Ich lege mein Handy bewusst weg –manchmal sogar in einen anderen Raum. Ich sage es offen: «Heute kein Handy, nur wir.» Es klingt banal, aber es verändert die Dynamik. Plötzlich redet man länger, schweigt entspannter, lacht lauter. Es fühlt sich an wie früher, als wir keine ständigen Pushs hatten. Einfach da sein. Und am Ende ist

das genau die Message: Quality Time bedeutet nicht nur, Zeit miteinander zu verbringen. Sondern ungeteilte Zeit. Zeit ohne Unterbrechungen, ohne ständige Ablenkung, ohne die Angst, etwas online zu verpassen. Denn das, was wir im echten Leben verpassen, wenn wir dauernd auf den Bildschirm schauen, lässt sich nicht nachholen.
Also ja: Schalte ab, wenn du anschaltest. Leg das Handy weg, wenn du jemanden triffst. Mach aus Dauerschaltung wieder Pausetaste. Denn nur dann wird aus Zeit mit anderen echte Quality Time.
Erwachsenwerden klingt erstmal nach Freiheit und Geld. In echt heisst es aber: Stress, Uni/Job, Verantwortung. Und plötzlich merkst du: Ah lol, ich hab meiner besten Freundin/meinem besten Freund seit Monaten nicht mehr geschrieben. Und so schnell bist du mittendrin in der berühmten Freundschaftspause. Klingt dramatischer, als es ist. Muss nämlich nicht das Ende sein. Aber ich kenne das Gefühl: Nach Wochen oder Monaten denkst du dir: «Jetzt einfach random schreiben? Ist das nicht mega komisch?»

Spoiler: ist es nicht.
Meine beste Freundin und ich waren früher literally unzertrennlich. Dann irgendwann: weniger Treffen, weniger Texte, irgendwann komplette Funkstille. Ich habe hundertmal überlegt, ihr zu schreiben, aber dann gedacht: «Nach all der Zeit ist das doch weird.» Also habe ich es gelassen. Ein Jahr später schreibt sie mir. Ich bin komplett überrascht, aber auch richtig happy. Da habe ich es gecheckt: Es ist gar nicht weird, sich erst nach Monaten oder Jahren zu melden. Manchmal brauchst du den Abstand, um überhaupt zu merken, wie wichtig die Person für dich ist. Aber nicht jede Freundschaftspause kommt so still und leise. Freundschaftspause mit Knall, aka Streit. Beide hauen Dinge raus, die man sofort bereut. Aber zurücknehmen? Geht nicht wirklich. Ergebnis: Funkstille, weil jede:r denkt, die andere Person soll sich zuerst entschuldigen. Aber echt jetzt, so fresst ihr euch nur in euren eigenen Hass rein. Wenn dir die Freundschaft wirklich was bedeutet, dann musst du halt mal den ersten Schritt machen. Schreib. Ruf an. Sag sorry. Dein Stolz wird es überleben, glaub mir.


Freundschaft ist keine Einbahnstrasse
Freundschaftspausen sind scheisse, aber halt lowkey auch wichtig. Und nicht immer muss dir die andere Person mal wieder schreiben. Nein, nimm den Stock aus dem Arsch und mach es selbst – Gänse Ende, Zitathosen.
Wir sind ständig online und scrollen, liken, folgen. Social Media ist ein fester Teil unseres Alltags geworden. Doch zwischen all den Posts und Storys fehlt oft das, was wirklich zählt: echte Verbindungen. Mit ein paar bewussten Entscheidungen kann Social Media mehr sein als nur Zeitvertreib. Die folgenden Tipps zeigen dir, wie du online Kontakte pflegst, die sich auch wirklich echt anfühlen.

1
Bewusst statt aus Gewohnheit folgen
Nur weil dir jemand folgt oder viele einer bestimmten Person folgen, musst du das nicht auch tun. Überlege dir, welche Inhalte dir wirklich guttun. Folge nur Accounts, die dich inspirieren, motivieren oder dir ein gutes Gefühl geben. So wird dein Feed zu einem Ort, an dem du dich wohlfühlst.
Kommentare schreiben statt einfach nur zu liken
Ein Like ist schnell vergeben. Wenn du aber wirklich in Kontakt kommen willst, schreib einen Kommentar. Sag, was du denkst, statt nur ein Emoji zu posten. So zeigst du echtes Interesse, und das kommt an. Oft entstehen daraus spannende Gespräche oder sogar neue Freundschaften.
Nicht perfekt, aber authentisch sein
2
Auf Social Media sehen wir meist nur die schönsten Momente anderer. Aber niemand ist immer perfekt, also warum dieser Druck? Zeig dich so, wie du wirklich bist. Wenn du ehrlich und authentisch bist, erreichst du Menschen, die genau das schätzen, und nicht eine perfekt gefilterte Version von dir.
Nutze Gruppen oder Communities
Auf Social Media bleiben wir schnell in unserer eigenen Bubble und sehen nur, was Freunde posten oder gerade im Trend ist. Such dir Gruppen oder Communities, in denen es um Themen geht, die dich wirklich interessieren. Dort kannst du dich austauschen, neue Perspektiven entdecken und Menschen kennenlernen, die deine Interessen teilen.
3 5
4
Von online zu offline
Wenn du dich mit jemandem online gut verstehst, geh den nächsten Schritt. Ein Treffen im echten Leben macht die Verbindung real und zeigt, wer wirklich hinter dem Profil steckt.

Als Kind war Freundschaft kein grosses Thema. Sie war einfach da. Wer mit dir Fangen spielte oder das Pausenbrot teilte, war dein Kumpel. Ohne grosse Fragen, ohne grosse Erwartungen. Ich erinnere mich besonders gern an grosse Gruppen: Fangen, Räuber und Polizei, einfach draussen sein und sich mit der Freude an Bewegung und Zusammensein verbinden. Es ging weniger darum, wer jemand war, sondern einfach, dass jemand da war. Und das reichte.
Heute? Heute ist Freundschaft komplexer. Und intensiver.
Veränderung, Verantwortung, Erwartungen
In meinen 20ern spüre ich, dass Freundschaften mehr geworden sind, als nur gemeinsam Zeit miteinander zu verbringen, wie ich das als Kind getan habe. Mit wem ich diese Zeit verbringe, ist mittlerweile zu einer bewussten Entscheidung geworden. Ich fühle mich nicht bei jeder Person gleich, und das ist auch okay. Es hängt davon ab, was ich brauche und was ich bereit bin zu geben. Manche Beziehungen leben von tiefen Gesprächen und gegenseitiger Investition. Andere funktionieren digital, sporadisch, lose aber mit einem guten Gefühl. Für mich lebt eine Freundschaft letztendlich von Gegenseitigkeit. Die wenigen guten Freundschaften in meinem Leben sind gleichzeitig enge Bindungen. Mit meinen Freund:innen habe ich nicht nur Spass, wir sagen
uns auch, wenn mal nicht alles in Ordnung ist und sind füreinander da, wenn es jemandem schlecht geht. Mir ist es wichtig, dass sie ein Teil in meinem Leben bleiben und dass sie sich, genauso wie ich, auch weiterentwickeln können.
Ich mache mir viele Gedanken darüber, für wen ich meine Zeit investiere, gerade wenn ich eher eine vollen Terminkalender habe. Es muss natürlich nicht immer spannend oder energetisch sein, wenn ich mich mit meinen Freund:innen treffe. Wichtig ist, dass es sich richtig anfühlt. Und wenn ich merke, dass es das nicht mehr tut, dann bin ich auch bereit darüber zu sprechen und das erwarte ich auch von meinen Freunden. Auch wenn es dann heisst, dass sich die Wege trennen, ist das zwar schmerzhaft, aber nachhaltig die richtige Entscheidung.


Zwischen Echtheit und Leichtigkeit
Natürlich vermisse ich manchmal die Leichtigkeit von früher. Aber heute sehe ich auch die Tiefe, die Freundschaften jetzt haben können. Man redet anders, fühlt anders, versteht mehr über sich selbst und über andere. Ich habe mit der Zeit gelernt, dass echte Freundschaft auch mal still sein darf. Dass sie Pausen aushält. Und dass sie nicht immer bequem sein muss. Und dass man trotzdem verbunden bleibt.
Mit dem Alter kommen neue Prioritäten, neue Zeitfenster, neue Verantwortungen. Das ist nicht traurig, das ist Wachstum. Und wenn man sich trotzdem sieht, trotz allem, was im Leben sonst so tobt, dann wird jede Minute miteinander wertvoller.
Freundschaft heute: Weniger zufällig, mehr bewusst
Heutzutage wirkt alles viel bewusster und intensiver auf mich. Ich bin menschlich gewachsen und habe Erfahrungen gemacht, die mich schlussendlich gelehrt, geprägt und zu dem geformt haben, was ich bin. Als Kind war das noch nicht so. Ich war zwar lange nicht so reif wie heute, aber ich wusste es ja auch nicht besser. Damals war das Gefühl Spass zu haben und dazuzugehören einfach toll und ich habe mir nicht weiter überlegt, wie dieses Gefühl überhaupt entsteht. Bewusste Entscheidungen gab es für mich noch nicht, das musste ich alles lernen. Und genauso wie ich dann langsam gealtert und gewachsen bin, so sind es auch meine Gefühle und mein Empfinden. Dieser

Prozess war nicht angenehm für mich, eher das Gegenteil. Ich habe viele falsche Entscheidungen getroffen, die falschen Leute als meine Freund:innen bezeichnet und ich habe gelitten. Aber schlussendlich bin ich überzeugt, dass ich das durchmachen musste, um meine beste eigene Version zu finden. Und für die Erfahrungen, auch mit Freund:innen, die heute nicht mehr Teil meines Lebens sind, bin ich dankbar. Bewusste Freundschaften überlasse ich nicht mehr dem Zufall, ich pflege diese mit meinen Erfahrungen und meinem heutigen Wissen und versuche stets für mich und mein Gegenüber eine Verbindung zu finden, die funktioniert.
Ich gebe zwar keine Tipps, was das Thema Freundschaften angeht, gerade weil das von Person zu Person unterschiedlich ist. Aber wenn ich meinem jüngeren Ich noch ein paar Tipps geben könnte, dann würde ich sagen: «Mach weiter so. Du wirst Fehler machen, du wirst lernen, du wirst Leute verlieren und neue finden. Alles gehört dazu. Am Ende passt es. Versprochen.»
Du hast dir beim Snowboarden das Bein gebrochen? Ein Weisheitszahn muss gezogen werden? Oder du hast dir ein richtig fieses Grippevirus eingefangen? Wie auch immer, früher oder später braucht jede und jeder medizinische Hilfe. Und die kostet schnell mal viel Geld. Zum Glück sorgt in der Schweiz das System der Krankenkassen dafür, dass du nicht plötzlich Tausende von Franken selbst zahlen musst, wenn du krank bist oder einen Unfall hast. Aber wie läuft das eigentlich genau? Und worauf musst du achten, wenn du vielleicht bald selbst für deine Krankenkasse verantwortlich bist?
Die Grundversicherung: Braucht jede und jeder
In der Schweiz müssen alle eine Krankenversicherung haben. Die Grundversicherung zahlt die Kosten für grundlegende medizinische Leistungen. Also zum Beispiel Arztbesuche, Spitalaufenthalte (in der allgemeinen Abteilung) oder Medikamente. Fun Fact: Alle Krankenkassen bieten dieselben Leistungen in der Grundversicherung an, das ist gesetzlich vorgeschrieben. Der Unterschied liegt in der monatlichen Prämie, die du zahlst. Und die hängt von verschiedenen Faktoren ab: deinem Wohnort, deinem Alter und der Krankenkasse.
Franchise und Selbstbehalt: Was musst du auf jeden Fall selber zahlen?
Alle Kosten kann die Krankenkasse nicht übernehmen, sonst wären die Beiträge viel zu hoch. Darum gibt es Franchise und Selbstbehalt: Diese zwei Faktoren bestimmen mit, wie viel du ausser der monatlichen Prämie für deine Grundversicherung selbst übernehmen musst.
Franchise: Das ist der Betrag, den du pro Jahr selbst zahlen musst, bevor deine Krankenkasse einspringt. Die Mindestfranchise beträgt 300 Franken pro Jahr, aber du kannst sie bis auf 2500 Franken erhöhen. Der Deal: Je höher die Franchise, desto tiefer die monatliche Prämie.
Selbstbehalt: Sobald die Franchise erreicht ist, musst du 10 % der verbleibenden Gesundheitskosten übernehmen – höchstens jedoch 700 Franken pro Jahr.
Ein Beispiel: Wenn du eine Franchise von 300 Franken hast, und 1000 Franken medizinische Kosten anfallen, zahlst du die ersten 300 Franken selbst. Von den restlichen 700 Franken trägst du 10%, also 70 Franken. Mehr als diese 370 Franken musst du in diesem Jahr aber nicht zahlen.
Die Zusatzversicherung: Das Upgrade für deine Krankenkasse
Wenn du mehr versichern möchtest, als durch die Grundversicherung abgedeckt ist, kannst du eine Zusatzversicherung abschliessen. Die ist freiwillig und bringt dir mehr Leistungen wie zum Beispiel Beteiligung an deinem Fitness-Abo, freie Arztwahl im Spital oder Beiträge für Brillen und Kontaktlinsen. Hier unterscheiden sich die Leistungen zwischen den Krankenkassen – und auch die Prämien fallen höher aus.
Gut zu wissen: Zusatzversicherungen können nicht von jeder Person abgeschlossen werden. Die Krankenkasse prüft bei deinem Antrag, ob sie dich aufnehmen möchte. Das ist ähnlich wie bei einer Bewerbung – wenn du viele Vorerkrankungen hast, könnte es schwierig werden. Es ist daher sinnvoll, dass du dir schon in jungen Jahren Gedanken über Zusatzversicherungen machst.
Auch wenn du Prämien (noch) nicht selbst zahlst, lohnt es sich, ein paar Tricks zu kennen:
3. Informieren und vergleichen:
Krankenkassen dürfen die Prämien jedes Jahr den sich ändernden Gesundheitskosten anpassen. Deshalb lohnt sich ein Vergleich im Herbst – denn bis Ende November des laufenden Jahres kannst du die Krankenkasse für das jeweils kommende Jahr wechseln.
1. Höhere Franchise wählen:
Wenn du gesund bist und selten zum Arzt oder zur Ärztin gehst, kannst du mit einer höheren Franchise deine Prämie deutlich senken.
2. Modell wechseln:
Es gibt alternative Versicherungsmodelle, zum Beispiel das Hausarztmodell (du gehst immer zuerst zu einer bestimmten Ärztin) oder das Telmed-Modell (du rufst zuerst eine Hotline an, bevor du zum Arzt gehst). Diese Modelle sind oft günstiger. Beachte dazu den Spar-Tipp unten auf dieser Seite!
4. Prämienverbilligung prüfen:
Personen mit niedrigem oder mittlerem Einkommen können unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf eine Prämienverbilligung haben.
Warum das für dich wichtig ist? Mit dem richtigen Krankenkassen Setup sparst du locker einen Monatslohn pro Jahr – Geld, das du für andere Dinge brauchen kannst. Also: vergleichen, informieren und optimieren. Es lohnt sich!
Tönt das Thema Versicherungen für dich langweilig? In Staffel 3 des ohooo Podcasts zeigen Mateo, Stefanie und Slaven von der CSS, dass das Thema alles andere als trocken ist. Sie erzählen ehrlich und mit persönlichen Stories, warum Versicherungen, spätestens wenn du ausziehst, plötzlich richtig wichtig werden.
Perfekt für alle, die bald auf eigenen Füssen stehen möchten.
Die CSS ist eine der führenden Schweizer Krankenversicherungen und steht dir bei KrankenkassenFragen kompetent zur Seite. Übrigens: Wer aktiv und gesund lebt, wird von der CSS belohnt und kann einiges sparen. Wir informieren dich gerne genauer darüber und beraten dich umfassend ganz persönlich in deiner Region:
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* Franchise CHF 2500, Deckung Krankheit, Kanton VS, Zone 2, Hausarztversicherung Profit (Hausarztmodell). Nettoprämie inkl. Rückerstattung Umweltabgabe, Rechtsträger: CSS KrankenVersicherung AG.
00:23 Uhr. Ich tippe schneller, als ich denke. «Sag das doch offen.» Senden. Zwei graue Häkchen, dann blau. Stille. Ich habe schon Nachrichten verschickt, die ich Sekunden später bereut habe. Nicht, weil sie falsch waren, sondern weil sie härter klangen, als ich sie je laut gesagt hätte. Online traut man sich mehr. Und verletzt leichter.
Mein letzter Streit fand fast komplett über Sprachnachrichten statt. Erst ruhig, dann lauter, dann zu spät. In echt hätten Blicke oder Pausen gebremst. Im Chat fehlt alles, was entschärft. Kein Zögern, keine Mimik, kein schiefer Blick. Die Distanz macht mutig und Mut kippt schnell in Rücksichtslosigkeit.


Am Ende wussten wir beide: So hätten wir nie miteinander geredet, wenn wir uns gesehen hätten.
Das Ganze hat sogar einen Namen: Online Disinhibition. Heisst: Online fallen Hemmungen. Wir sehen keine Reaktion, hören keinen Ton, fühlen keine Stimmung. Also hauen wir raus und denken, der:die andere versteht den Ton schon. Tut er:sie selten. Ein «ok» kann Zustimmung bedeuten. Es kann jedoch auch passiv-aggressiv aufgefasst werden. Ein Punkt zu viel, ein Emoji zu wenig – und schon ist das Missverständnis da. Ohne Mimik und Stimme füllen wir Lücken mit eigenen Gefühlen. Und die sind nicht immer freundlich.
Wir schreiben, weil es einfacher ist. Schnell, praktisch, kontrollierbar. Aber Schrift ist gnadenlos. Ein harter Satz bleibt, selbst wenn du ihn löschst. Irgendwer hat ihn gelesen. Vielleicht sogar gescreenshottet.
Und je häufiger wir schreiben, desto eher klären wir Konflikte über den Chat. Aus Bequemlichkeit, vielleicht auch aus Gewohnheit. Doch Schrift friert Emotionen ein. Ein Moment der Wut steht schwarz auf weiss. Und Screenshots vergessen nie.

Ich bin nicht besser. Ich habe nachts geschrieben, wenn ich müde war. Ich habe in Gruppenchats Dampf abgelassen. Ich habe Sprachnachrichten geschickt, die halbe Podcasts waren. Jedes Mal dachte ich: Musste sein. Und jedes Mal realisierte ich im Nachhinein: Musste nicht. Was hilft? Tempo rausnehmen. Erst tippen, dann liegen lassen. Zehn Minuten Abstand sind oft die Rettung. Format wechseln, wenn es emotional wird. Echte Themen brauchen Stimmen, keine Chats. Ich-Botschaften statt Vorwürfe: «Ich fühle mich übergangen» wirkt anders als «Du ignorierst mich». Und keine Grundsatzdiskussionen nach Mitternacht, das Internet ist kein Ort für Diplomatie nach 23 Uhr. Schreibe so, dass du es auch in einem Screenshot noch okay fändest.
Ein Gespräch ist langsamer, aber ehrlicher. Wir sehen, hören und spüren den anderen. Wir reagieren auf Pausen, atmen mit, verstehen besser. Im Chat geht es ums Recht haben, im Gespräch ums Verstehen. Nähe verändert den Ton. Und manchmal ist das alles, was es braucht, um aus Streit wieder ein Gefühl der Verbundenheit entstehen zu lassen.
Bevor ich heute auf «Senden» drücke, frage ich mich drei Dinge: Muss das jetzt wirklich raus? Ist das der richtige Kanal? Würde ich das morgen genauso sagen? Wenn ich zweimal ja sage, sende ich. Wenn nicht, lege ich das Handy weg und schlafe eine Nacht drüber.


Gaming ist längst nicht mehr nur ein Hobby, bei dem man alleine in den Bildschirm starrt und zockt. Aus Gaming ist längst mehr geworden als ein Hobby. Es ist eine eigene Gemeinschaftskultur. Die verschiedenen Spiele bieten einen sozialen Raum, der über das reine Gameplay hinausgeht. Indem man gemeinsam Siege feiert, sich gegenseitig unterstützt oder sich einfach nur austauscht, hat man ein Erlebnis, das übers Spielen hinausgeht.

Warum suchen Gamer:innen Communities?
Für viele Gamer:innen geht es beim Zocken nicht nur um das Spiel, sondern um das gemeinsame Spielerlebnis mit Freund:innen oder anderen Gamern und Gamerinnen. Sie wollen an einem Ort sein, wo sie ihre Leidenschaft mit anderen teilen können, sich austauschen und gegenseitig unterstützen. In einer Community finden sie nicht nur Mitspieler:innen, sondern auch Teammates, die Erfolge feiern, Rückhalt geben und motivieren. Das Gemeinschaftsgefühl, welches dabei entsteht, schafft eine emotionale Bindung und soziale Nähe, die über das Spiel hinausgeht. Ob Freundschaften, Teamgeist oder der tägliche Austausch im Spiel: Communities bieten im Gaming einen Raum, an dem man verstanden wird und gleiche Interessen teilt.
Technische Features, die es ermöglichen, eine Community zu bilden
Bei der Entwicklung von OnlineGames und Plattformen wurden zahlreiche Funktionen hinzugefügt, welche zur Bildung von Communities beitragen. In Spielen sorgen Lobbys dafür, dass sich Spieler:innen von Anfang an vernetzen und gemeinsam durchstarten können. Bei Twitch und Discord wird der Austausch noch intensiver. Text- und Sprachkanäle ermöglichen direkte Gespräche, und über Freundeslisten bleibt man auch spielübergreifend verbunden. In Livestreams aktiv im Chat zu sein, mit Kommentaren zu reagieren oder auf Discord eine bestimmte Rolle in einem Server zu haben gehört heute zum Community-Alltag dazu. Egal, ob man ein langjähriges Mitglied ist oder erst neu dazu gekommen ist.
Die Rolle von Streamer:innen in der Community
Streamer:innen nehmen eine zentrale Rolle in der Gaming-Welt ein. Für viele sind sie weit mehr als nur Entertainer:innen, die ein Spiel live übertragen. Sie sind das Herzstück der Community, die durch ihre Präsenz einen Ort für ihre Fans bieten, an dem man gemeinsam Spass haben, in Gesprächen mitdiskutieren und sich austauschen kann. Besonders auf Twitch haben Streamer:innen eine starke Verbindung zu ihren Zuschauer:innen. Sie lesen den Chat, reagieren live auf Nachrichten, starten gemeinsame Challenges und organisieren Events. Dabei bekommt man ein Gefühl, als wäre man mit seinen Freund:innen im selben Raum. Viele Zuschauer:innen verfolgen den Stream nicht wegen des Gameplays, sondern wegen der Persönlichkeit des
Streamers oder der Streamerin. Ihre Meinung zählt und prägt die Community. Sie motivieren, inspirieren und sind oft weit über den Stream hinaus präsent. Denn viele Streamer:innen sind auch auf anderen sozialen Netzwerken aktiv und teilen dort Einblicke, Meinungen oder Humor. So sind sie heute nicht nur Gamer:innen, sondern zugleich Influencer:innen, die Trends setzen und ganze Communities prägen.
Online-Games werden selbst zur Plattform
Während Streamer:innen auf Plattformen wie Twitch oder Discord ganze Communities um sich herum aufbauen, entstehen auch innerhalb der Spiele selbst neue Formen von Gemeinschaft. Viele Online-Games sind längst mehr als nur Orte zum Spielen. Sie sind zu digitalen Treffpunkten geworden, an denen Menschen zusammenkommen, kreativ werden und gemeinsame Erlebnisse schaffen.
Ein gutes Beispiel dafür sind Fortnite und Minecraft. Beide Spiele haben sich zu sozialen Plattformen entwickelt, die weit über das klassische Gameplay hinausgehen. In Fortnite finden regelmässig LiveEvents, Konzerte und interaktive

Erlebnisse statt, bei denen Spieler:innen gemeinsam Neues entdecken können. Minecraft hingegen bietet unendliche Möglichkeiten, eigene Welten zu bauen, Server zu gestalten und kreative Projekte mit anderen umzusetzen.
Diese Spiele fördern nicht nur das Spielerlebnis selbst, sondern auch den sozialen Austausch und das Gefühl, Teil einer lebendigen Gemeinschaft zu sein. Sie zeigen, dass Gaming heute weit mehr ist als Unterhaltung. Es ist ein Raum für Kreativität, Freundschaft und echte Verbindung.

Gaming: Der soziale Raum der Zukunft
Gaming ist heute weit mehr als nur ein Zeitvertreib. Es ist ein soziales Erlebnis, das Menschen verbindet. Aus einzelnen Spieler:innen sind Communities entstanden, die Freundschaften, Teamgeist und echte Gemeinschaft leben.
Plattformen wie Twitch, Discord oder auch Spiele wie Fortnite und Minecraft zeigen, dass Gaming zu einem festen Bestandteil moderner digitaler Kultur geworden ist. Es bietet Raum für Kreativität, Austausch und gegenseitige Unterstützung.
Mit neuen Technologien, KI-Funktionen und Crossplay wird sich dieses Gemeinschaftsgefühl künftig noch weiterentwickeln. Gaming wird immer stärker zu dem, was es längst schon ist: ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, sich austauschen und echte Verbindung erleben.
Ob leerer Dancefloor, aufdringliche Songwünsche oder crazy Nächte hinter dem DJ Pult, Detta hat schon alles erlebt. Im Interview erzählt er, warum Auflegen mehr ist als nur ein paar Knöpfe drücken, was er macht, wenn die Motivation fehlt, und wie er mit peinlichen Situationen umgeht. Echt, direkt und mit viel Erfahrung aus der Nacht erzählt.
Wo bist du das erste Mal ausgegangen?
Oh jemine, das erste Mal war ich mit einem Kollegen in Zermatt. Wir waren damals etwa 15 oder 16 Jahre alt und sind ins Schneewittchen gegangen, das war so ein kleiner Club mitten im Dorf. Den Club gibt es leider nicht mehr, aber das war meine erste Erfahrung.

DJ sein sieht immer so easy aus, wie macht ihr das?
Ich vergleiche es meistens mit Autofahren. Wenn du einmal verstanden hast, wie die Knöpfe funktionieren, läuft vieles automatisch. Mit der Zeit wiederholen sich gewisse Bewegungen, weil du oft das Gleiche machst. Es sieht dann vielleicht locker aus, aber es steckt trotzdem Konzentration dahinter. Du musst im Flow bleiben, auf den Takt achten und spüren, was gerade funktioniert.
Was machst du, wenn du gar keine Motivation hast aufzulegen?
Es gibt Tage, an denen man müde oder der Kopf voll ist. Das ist normal. Trotzdem gibst du musikalisch immer dein Bestes. Das Ziel ist, egal wie man sich fühlt, die Leute mitzunehmen. Und meistens passiert das auch: Wenn du merkst, dass sie Freude haben, dass sie tanzen oder mitgehen, kommt die eigene Energie ganz automatisch wieder. Das ist das Schöne daran: Die Stimmung schwappt zurück.
Darf man sich auf Partys Lieder wünschen oder ist das nervig?
Ich glaube, viele Leute verstehen in dem Moment gar nicht richtig, dass das nervig sein kann. Deshalb nehme ich es auch nicht persönlich. Grundsätzlich ist ein Songwunsch
nichts Schlechtes. Im Gegenteil, manchmal ist er sogar inspirierend. Aber die Art, wie man es macht, ist entscheidend. Wenn jemand freundlich fragt, ist das kein Problem. Wenn aber jemand ständig insistiert oder aufdringlich wird, kann das schon sehr mühsam sein. Dann geht es weniger um den Song, sondern eher um Respekt.
Gab es schon Situationen, wo du am Auflegen warst und der Dancefloor leer war?
Ja klar, das erlebt jeder DJ irgendwann. Die Frage ist eher, wie es passiert. Wenn ich auflege und der Dancefloor vorher voll und nachher leer ist, dann wäre das natürlich echt scheisse. Aber dass man mal an einem Abend spielt, wo generell nicht viel los ist, ist ganz normal. Das gehört einfach dazu. Es zeigt dir auch, dass nicht jede Party gleich ist und dass du dich nicht von jeder Stimmung verunsichern lassen darfst.

Was machst du, wenn ein Gig auf einer Party nicht gut ankommt?
Das kommt stark darauf an, ob ich Bock auf den Gig habe oder nicht. Wenn ich Lust habe, versuche ich, mich zu verbessern und herauszufinden, was die Leute wollen. Dann ist das fast wie eine Challenge. Wenn es aber ein Gig ist, den ich eigentlich gar nicht spielen will, dann hake ich es ab. Da lohnt es sich nicht, Energie zu verschwenden. Manchmal passt es einfach nicht und das ist auch okay.
Musstest du schon mal die Security rufen, während du am DJ-Pult warst?
Ja, tatsächlich. Einmal hat mich eine Frau fast belästigt. Ich hatte eine Absperrung um mich herum, aber sie ist einfach drüber geklettert, hat mich von hinten gepackt und ganz komische Sachen gemacht. Das war richtig unangenehm. Ich musste dann über Funk die Security rufen, damit sie eingreift. Das war echt wild, aber sowas erlebt man zum Glück nicht oft.

Im ohooo Podcast spricht DJ Detta ausführlich über das Leben hinter dem DJ-Pult, über Nächte voller Energie, die Kunst des Auflegens und die Realität abseits der Bühne.
QR-Code scannen und das ganze Gespräch auf Spotify anhören.
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• Niedrigster Punkt: 1660 m
• Höhenmeter: 350 m
Im Wallis gibt es eine klare Grenze: Oberwallis hier, Unterwallis da. Zwei Sprachen, zwei Mentalitäten, praktisch zwei Welten. Wir leben zwar im selben Kanton. Trotzdem fühlt man sich manchmal fremd. Zum Beispiel, wenn man in einem Laden ist, auf einmal die Sprache wechselt und nicht alles versteht. Oder wenn man im Restaurant sitzt und die Karte nicht mehr lesen kann.
Unterschiede zwischen Ober- und Unterwallis zeigen sich nicht nur in der Sprache. Auch Einstellungen und Bräuche variieren stark. Im Oberwallis sind Menschen oft strukturiert, während die Menschen im Unterwallis etwas legerer sind und manche Dinge lockerer angehen. Dies bemerkte ich selbst, als ich ein Jahr im Unterwallis zur Schule ging. Auch viele Bekannte, die dort mehrere Jahre gearbeitet haben, teilen diesen Eindruck. Insgesamt zeigt sich, dass Ober- und Unterwallis jeweils ihren eigenen Charakter haben, wodurch das Wallis besonders vielfältig ist. Gleichzeitig wird deutlich, wie viel wir voneinander lernen könn(t)en.


Wer ein Jahr im Unterwallis verbringt, sei es für Studium, Lehre oder Arbeit, sammelt weit mehr als Sprachkenntnisse. Man taucht in eine andere Kultur ein, erlebt neue Perspektiven, entdeckt andere Arbeitsweisen und lernt, sich auf unterschiedliche Menschen einzustellen. Diese Erfahrungen stärken persönliche Fähigkeiten, öffnen Netzwerke und eröffnen Chancen in ganz unterschiedlichen Arbeitsbereichen.
Verbindungen entstehen, wenn man den Schritt wagt. Gemeinsame Erlebnisse, sei es beim Sport, bei Festen oder bei Projekten, schaffen Gemeinschaft, und das auch ohne perfekte Verständigung. Bei Veranstaltungen wie beispielsweise der Foire du Valais treffen Menschen aus beiden Regionen aufeinander, geniessen gemeinsame Momente und bauen so Verbindungen auf, die über Worte hinausgehen.
Das Wallis lebt von Vielfalt. Unterschiede sind keine Hindernisse. Sie sind Chancen, um neue Erfahrungen zu machen, Fähigkeiten zu entwickeln und Türen zu öffnen. Offenheit und Neugier sind die Schlüssel, um im Alltag, in der Ausbildung oder im Beruf Brücken zu bauen und Verbindungen zu schaffen, die über die Sprache hinausgehen.

Das Büro für Sprachaustausch hilft dir, dein Abenteuer auf Französisch zu starten, egal ob für eine Woche, ein Schuljahr oder länger. Hier findest du passende Austauschprogramme, Gastfamilien und Unterstützung bei der Organisation.
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Luca Golob ist laut, ehrlich und irgendwie immer mitten im Chaos. Genau das macht ihn so sympathisch. Zwischen spontanen Songideen und Reality-TV-Shows findet Luca seine eigene Welt. In unserem Interview spricht er über peinliche Szenen vor der Kamera, seinen crazy Style, den plötzlichen Erfolg seines Hits «Jung, wild & sexy» und was sein Tattoo «MOF» bedeutet.
Gab es Momente bei «Jung, wild & sexy Refilled», die dir im Nachhinein peinlich waren?
Ja, logisch. Es gibt immer Dinge, die einem im Nachhinein ein bisschen peinlich sind. Das gehört einfach dazu. Aber ganz ehrlich: scheiss drauf. Wenn man bei so einer Sendung mitmacht, weiss man, worauf man sich einlässt. Man ist ständig von Kameras umgeben, alles wird aufgezeichnet, und manchmal vergisst man einfach, dass später alle zuschauen können. Ich nehme es mit Humor. Ich kann über mich selbst lachen, das ist mir wichtig.


Wie würdest du deinen Kleidungsstil beschreiben?
Ich trage alles, was normale Menschen wahrscheinlich nicht anziehen würden. Wenn du speziell aussiehst, bleibst du den Leuten im Kopf und genau das ist mein Ziel.
Was war die Inspiration hinter dem Song, den du für die Show gemacht hast?
Das war eigentlich total spontan. Ich hab mir einfach einen PartyBeat runtergeladen, weil ich nur noch «Jung, wild & sexy» im Kopf hatte. Das war schon fast ein richtiger Abfuck. Ich hab ein bisschen drauf rumgesungen, und plötzlich hat es Klick gemacht. Bam, das ist es! Ich hab den Song in zwanzig Minuten geschrieben, bin am nächsten Tag ins Studio, habe ihn richtig aufgenommen, dem TV-Team gezeigt – und er ist eingeschlagen wie eine Bombe. Dass das so gut ankommt, hätte ich nie gedacht.
Dein Song «Jung, wild & sexy» hat mittlerweile über 80’000 Streams, oder?
Ja, 80’000 Streams für einen Song, den ich in zwanzig Minuten gemacht habe! Und das Beste: Alle meine Kollegen meinten vorher, ich würde mich damit komplett blamieren. Aber ganz ehrlich? Keiner von denen hat so viele Streams wie ich. Ich musste so lachen. Manchmal ist es eben genau das, was du nicht planst, was am besten funktioniert.


Wann hast du gemerkt, dass du plötzlich bekannter geworden bist?
Mein erster richtiger Reality-Check war am der Rap City in Zürich. Ich stand im Raucherbereich, ganz entspannt. Auf einmal kamen fünf Girls rein und sind kreischend auf mich zugerannt. Ich wusste gar nicht, wie ich reagieren soll. Wenn ich das meinen Kollegen erzähle, glauben sie mir das nie. Aber wenn sie dann selbst dabei sind und es sehen, sagen sie nur: «Kolleg, du bist echt fame geworden.» Das war der Moment, in dem ich realisiert hab: Okay, da hat sich wirklich was verändert.
Was hast du in letzter Zeit über dich selbst gelernt?
Ich habe gelernt, mehr auf mich selbst zu schauen. Früher war ich ständig für andere da oder habe mir zu viele Gedanken gemacht, was Leute über mich denken. Heute weiss ich: Das bringt nichts. Ich hab ein Tattoo im Nacken, da steht «MOF» – das bedeutet «Mensch ohne Freunde». Und das beschreibt mich eigentlich ganz gut. Ich habe meine Familie, und das reicht mir völlig. Ich habe gemerkt, dass viele Menschen nicht echt sind – und ich habe keine Zeit mehr für falsche Energie. Familie bleibt, der Rest kommt und geht.

Im Mannschaftssport geht es um mehr als nur Punkte, Tore, Siege oder Pokale. Es geht um Teamgeist. Ein Begriff, den man oft hört, aber nicht immer genau einordnen kann. Was steckt dahinter? Was passiert, wenn Leute regelmässig zusammen trainieren, spielen, verlieren oder gewinnen und dabei echte Verbindungen entstehen?

Was Teamgeist ausmacht
Teamgeist zeigt sich nicht nur, wenn man gemeinsam jubelt. Teamgeist heisst vor allem, sich aufeinander verlassen zu können, auf und neben dem Spielfeld. Zu wissen, dass jemand da ist, auch wenn es mal nicht läuft. Dass man sich gegenseitig motiviert, unterstützt und auch mal ehrlich ist, selbst wenn es unbequem ist. Im Mannschaftssport ist das nicht einfach ein Bonus. Es ist die Voraussetzung für eine funktionierende Mannschaft.
Gemeinsame Erlebnisse, die verbinden
Wer regelmässig mit einem Team unterwegs ist, teilt vieles: harte Trainings, enge Matches, hohe Siege, bittere Niederlagen. All das schweisst ein Team zusammen. Und oft entstehen daraus auch Freundschaften. Ich spiele selbst Eishockey und ich erinnere mich an ein Spiel, das richtig schlecht lief. Der Gegner war eigentlich auf unserem Niveau, aber wir hatten einen schlechten Tag. Unser Zusammen-
spiel hat nicht funktioniert und der Teamspirit hat gefehlt. Wir haben unsere Chancen nicht genutzt und die Pässe waren zu ungenau. In der Pause hat jemand ruhig, aber klar gesagt: «Kommt wir machen jetzt einfach das Beste draus.» Der Sieg war früh ausser Reichweite, doch das Gefühl nach der Niederlage war trotzdem irgendwie gut, weil wir als Team zusammengehalten haben. Diese Erlebnisse bleiben im Gedächtnis. Besonders, wenn man sie selbst erlebt hat.
Im Teamsport lernt man, einander zu vertrauen. Es bleibt einem gar nichts anderes übrig. Zusammenspiel klappt nur, wenn man sich aufeinander verlassen kann. Und dieses Vertrauen entsteht nicht nur in guten Phasen, sondern oft gerade dann, wenn es schwierig wird. Erst in diesen Momenten merkt man, ob man wirklich aufeinander zählen kann.
Natürlich gibt es auch mal Meinungsverschiedenheiten oder Unstimmigkeiten. Wichtig ist, wie man damit umgeht. Ich habe erlebt, dass gerade aus solchen Momenten am Ende mehr Respekt und ein besseres Miteinander entstehen können. Reden hilft. Immer.

Freundschaften, die bleiben
Was mich am meisten beeindruckt: Aus Teamkollegen:innen werden oft gute Freunde:innen, mit denen man auch später noch verbunden ist. Selbst wenn man nicht mehr zusammenspielt oder nicht mehr in derselben Stadt wohnt.
Während der Zeit im Verein sieht man sich oft, nicht nur im Training. Man geht mal etwas trinken, bleibt nach dem Training noch sitzen, redet über das Spiel oder einfach über den Tag. Diese Momente abseits des Spielfelds sind oft genauso wertvoll wie die Zeit auf dem Platz.
Mehr als nur ein Wort
Teamgeist ist mehr als nur ein Wort. Wer ihn einmal erlebt hat, weiss, was dahintersteckt. Er verbindet Menschen, schafft Vertrauen und macht aus Mitspielern:innen manchmal Freund:innen fürs Leben. Und das Beste daran: Jede:Wr kann es erleben, indem man ein Hobby beginnt, einem Verein oder einer Mannschaft beitritt und spürt, was Teamgeist wirklich bedeutet.


Im Oberwallis schon, lol – aber überall? Die 6-Ecken-Theorie besagt, dass man mit jeder Person auf der Welt über höchstens sechs Ecken connected ist. Ich habe das mal getestet, weil, sorry? Das klingt doch mega unrealistisch.
Ich habe damit angefangen, Leute zu verbinden, die ich kenne, dann deren Leute, und dann noch weiter. So führt die Connection schnell einmal mal auf so einen Cervelat-Promi. Und wenn man einmal eine «Person der Öffentlichkeit» drin hat, geht es ratzfatz. Klar, ich kenne diese Person dann nicht wirklich, aber so halb. Ich zeige dir jetzt, wie easy ich (jemand, der aus einem kleinen Dörfchen im Wallis kommt) das geschafft habe.
Ich
Unwichtige Person aus dem Wallis.
Aditotoro
Hat mit Sandro schon mehrere Videos gedreht und sie sind dann also praktisch ABFFL.
Thomas Gottschalk
Helene Fischer war Gast in seiner Show «Wetten, dass..?».
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Sandro Koops
Arbeitskollege von mir, aber so halber Influencer (mit fragwürdigem Musikgeschmack).
Helene Fischer
Hatte Aditotoro als Voract bei «Die Helene Fischer Show».
Michael Jackson
Thomas hatte bekanntlich jeden auf seinem Sofa. Auch Michael Joseph Jackson.
Ich
Einwohnerin eines kleinen Dörfchens.
Emil Steinberger
David traf sein Kindheitsidol Emil Steinberger bei «Gesichter & Geschichten». Fast sprachlos genoss er den Fangirl-Moment.
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David Constantin
(Tschugger-Hauptdarsteller & Regisseur, duh) Lebende Legende dieses kleinen Dörfchens.
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Otto Waalkes
Emil und Otto Waalkes, alte Freunde und Kult-Komiker, trafen sich beim Filmfest in Emden. süss
Elyas M’Barek
Otto und Elias M‘Barek waren in «LOL: Last One Laughing» dabei und haben Promobilder zusammen gemacht.
Und so einfach geht es
Die Theorie habe ich ohne Schwierigkeiten bewiesen! Meine Beispiele zeigen, dass wir oft mehr connected sind, als wir selbst denken. Das muss nichts Schlechtes sein. Ob man will oder nicht, es ist halt so. Und irgendwie finde ich, dass das auch etwas Süsses hat.
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Miley Cyrus
«Meine kleine Abrissbirne»Elyas M‘Bareks Instapost vom 10. November 2013
Ist es die Nähe und Geborgenheit zu zweit oder das gemeinsame Lachen in einer grossen Runde? Was macht eine echte Freundschaft aus? Wie wichtig ist es, regelmässig voneinander zu hören? Und was hilft dabei, eine Verbindung über die Jahre lebendig zu halten?



Was macht für dich eine echte Freundschaft aus?
Echte Freundschaft bedeutet für mich, füreinander da zu sein – in guten wie in schlechten Zeiten, auch wenn man sich nicht ständig sieht. Vertrauen spielt dabei eine zentrale Rolle, genauso wie ehrliche Kommunikation, wenn etwas stört. Wichtig ist, dass man sich gegenseitig unterstützt und füreinander einsteht, egal was kommt.
Was macht für dich eine echte Freundschaft aus?
Echte Freundschaft heisst für mich, sich nicht verstellen zu müssen. Man kann komplett sich selbst sein, mit allen Ecken und Kanten. Und auch mal schweigen, ohne dass es unangenehm wird. Das Vertrauen ist da, selbst wenn man sich eine Zeit lang nicht sieht oder hört.
Wie wichtig ist dir regelmässiger Kontakt?
Regelmässiger Kontakt ist schön, aber ich finde, Freundschaft braucht auch Raum. Pausen sind völlig okay und nie böse gemeint. Schon eine kurze Nachricht oder ein «Wünscho dier en schönä Tag» zeigt, dass man aneinander denkt und wichtig füreinander ist. Es geht mehr um das Gefühl der Verbundenheit als um ständige Präsenz.
Dein Tipp, wie man Freundschaften gut pflegen kann:
Sei ehrlich, hör zu und zeig Interesse. Kleine Gesten oder ehrliche Worte bedeuten oft mehr als grosse Taten. Nimm dir Zeit, aber gib auch Raum und bleib verlässlich, selbst wenn mal nicht alles perfekt läuft. Freundschaft lebt von gegenseitigem Respekt, Vertrauen und der Bereitschaft, auch in schwierigen Momenten füreinander da zu sein.
Wie wichtig ist dir regelmässiger Kontakt?
Dein Tipp, wie man Freundschaften gut pflegen kann: Ich brauche nicht jeden Tag Kontakt, das war noch nie mein Ding. Aber ich finde es schön, wenn man trotz stressigem Alltag zwischendurch kurz voneinander hört. Es geht nicht um Dauer-Bespassung, sondern darum, dass man sich nicht vergisst.
Manchmal reicht schon ein «Hey, ich hab grad an dich gedacht» oder ein witziges Meme, das perfekt passt. Freundschaft lebt nicht nur von grossen Gesten, sondern auch von kleinen Momenten, die zeigen: Du bist mir wichtig, auch wenns gerade turbulent ist.
Was macht für dich eine echte Freundschaft aus?
Treue, Vertrauen und Geborgenheit sind für mich keine 08/15-Klischees, sondern Werte, die wirklich zählen. Ich bin zwar offen, gehe gerne auf Leute zu (vielleicht manchmal ein bisschen zu überschwänglich), aber wenn ich merke, dass mein Gegenüber auch so tickt, dann ist da Potenzial für eine echte Freundschaft. Das bedeutet für mich: Ich kann mich auf diese Menschen verlassen, sie jederzeit anrufen, mit ihnen komplett abspacen oder Jokes bringen, die leicht drüber sind und trotzdem ist klar: Alles ist gut. Echte Freundschaft heisst nicht, immer einer Meinung zu sein, oder die gleichen Interessen zu haben. Es geht um den Vibe, um das Gefühl, das einfach stimmen muss. Und das alles kombiniert mit Vertrauen, Loyalität und gegenseitigen Support.
Wie wichtig ist dir regelmässiger Kontakt?
Kommt drauf an. Bei gewissen Leuten ist es mir mega wichtig, bei anderen eher weniger. Meine Freundschaften basieren auf echten Momenten, nicht auf Daily Talk oder dem Zwang, sich dauernd sehen zu müssen. Wir geniessen die gemeinsame Zeit, wenn es passt. Klar, mit vollen Agenden ist das oft tricky, aber wenn jemand von sich aus ein Lebenszeichen gibt oder ich mich melde, reicht das oft schon. Ich liebe besonders die Freundschaften, bei denen man sich kaum hört, aber wenn man sich sieht, ist es sofort wieder funny. So, als wäre kein Tag vergangen, an dem man sich nicht gesehen hat.
Dein Tipp, wie man Freundschaften gut pflegen kann:
Ich glaube, zwei Dinge sind zentral: Erstens die eigene Initiative. Du musst nicht alles für jemanden tun, aber wenn dir eine Person wichtig ist, dann zeig es. Echt und freiwillig. Zeit, Aufmerksamkeit und Zuneigung sollten immer von Herzen kommen, nie aus Pflichtgefühl. Zweitens ist auch die Initiative vom Gegenüber wichtig. Wenn man merkt, dass etwas zurückkommt, dass der Vibe auf Gegenseitigkeit beruht, dann ist das real. Und wenn es mal off ist, sei es, weil du selbst zu wenig gibst oder weil du dich nicht gesehen fühlst, dann sprich es an. Ehrlichkeit ist der Key. Am Ende funktioniert jede Freundschaft am besten, wenn man mit sich selbst und mit der anderen Person ehrlich und offen sein kann.
Beste Freund:innen Sandro, Mia
Ältere Freund:innen: Szymon, Sandro, Mia
Spontane Treffen: Sandro
Freundesgruppe: Szymon
Jüngere Freund:innen: Mia
Geplante Treffen: Szymon, Mia
Verschiedene Hobbys: Szymon, Sandro, Mia Gleiche Hobbys: Szymon, Mia
Echte Freundschaft kennt kein Rezept
Es gibt nicht die richtige Art, eine Freundschaft zu leben. Freundschaft sieht für jede:n anders aus, und genau das macht sie so besonders. Wichtig ist nicht, wie oft oder auf welche Weise man Kontakt hat, sondern dass man füreinander
da ist und einander respektiert. Freundschaften sind vielfältig, und das ist auch gut so. Denn genauso unterschiedlich wie wir Menschen sind, sind auch unsere Wege, unsere Freundschaften zu pflegen.

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