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ohooo Magazin 02

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GENERATION ONLINE

Sind wir wirklich always on?

DAS LÄUFT IM OBERWALLIS

Unsere Top-Events für die kommenden Wochen

ohooo. Da, wo dü bisch.

Digital Native, aber lokal lost?

Was läuft im Oberwallis?

Mit der ohooo App bleibst du up to date.

KREATIVAGENTUR, LERNENDENWERKSTATT MEDIA HOUSE OHOOO IST

Als erste Gen Z-Agentur im Oberwallis haben wir es uns zum Ziel gesetzt, die Region für unsere Generation attraktiv zu machen, Chancen aufzuzeigen und Unternehmen durch unsere Plattformen mit den Jungen zu verbinden.

Wir geben Firmen und Entscheider:innen die Möglichkeit, mit statt nur über die junge Generation zu sprechen. Um ihr Angebot zu verbessern, die Gen Z zu verstehen oder für die Zielgruppe interessant zu werden – zum Beispiel auch als Arbeitgeber, der die Bedürfnisse der Jungen erkennt und versteht, ihnen gerecht zu werden.

WIR FÖRDERN

INNOVATIVE TALENTE

Mit aktuell 15 Lernenden setzen wir auf die Zukunft, kooperatives Lernen und Learning by doing.

Neben den ausbildungsrelevanten Inhalten bekommen hier alle die Chance, Future Skills direkt aus der Praxis mitzunehmen.

Zum Beispiel als Creator, Entwickler:in, Marketeer oder sogar in Führungspositionen. Mit echten Kund:innen und echten Aufträgen. Unser Fokus liegt dabei auf der Vermittlung von Soft Skills wie unternehmerischem Denken, Selbständigkeit und Verantwortungsbewusstsein – kurz gesagt: Dingen, die im Schulalltag oft keinen Platz finden.

Vermietung Secondhand Konzerte Workshops

INHALT

Shoppen, daten, Geld verdienen: Das Leben der Gen Z spielt sich online ab. Oder? In unserer zweiten Ausgabe haben wir genau diese Frage gestellt und spannende Antworten bekommen.

Wie bekommt man 150 k

Follower auf TikTok?

Jennifer über TikTok, Twitch & Co

07 25 09 12 13 14 15 17 19 11 23 24

UGC Creator

Was ist das eigentlich?

Online Geld verdienen mit Trading?

Ramon über seinen Weg durch die Finanzen

Cyber Security

Wie du dich im Netz schützt

Bye Bye, bad vibes

5 Accounts, denen du jetzt folgen solltest

Ein reality check

Schönheit im Zeitalter des Internets

Aesthetics overload

Wie Online-Trends unser Modeverhalten prägen

Gen Z = Living online?

Nadine über ihre Leidenschaft zur Landwirtschaft

Digital Detox

Eine Reflexion über die Entwicklung unserer Lebensweise

A day in the life of...

Jakob (Developer)

Wie sieht sein Arbeitsalltag aus?

Dein Karriere-Booster

Ein Bachelorabschluss in Informatik und Management

Vom Lehrling zum

Unternehmer

Die Geschichte von Jan Minnier

Wie klingt ohooo?

Hier findest du unseren Podcast & unsere Playlist für den Frühling

Between the pages

Egzonas Buchempfehlung

Meine erste grosse Reise

Ines reist für 8 Monate durch Südostasien

Die ultimative Bucket-list

Unsere top 7 Erlebnisse im Oberwallis für dieses Frühjahr

Girls Shred Day im Snowpark Goms

Ein Tag von Frauen für Frauen

Das läuft im Oberwallis

Unsere Top-Events für die kommenden Wochen

Essen bestellen in der ohooo App

How to: Food-Pick-up

Jetzt voten

So stimmst du jeden Monat für die ohooo Bowl

JENNIFER, WIE BEKOMMT MAN 150 K FOLLOWER AUF TIKTOK?

Ein ehrliches Gespräch über das Leben online, Trends und Freundschaften und über die Leidenschaft, mit der Jennifer ihre Kreativität online auslebt.

Für die erste Folge des ohooo Podcasts habe ich mich mit Jennifer ins Studio verzogen und mich mit ihr über ihre Freizeit, die sich (Spoiler Alert) grösstenteils online abspielt, über Hass, Freundschaft und Kreativität unterhalten. Jennifer ist Mediamatikerin und arbeitet im ohooo. Wir sprechen also fast jeden Tag (zumindest im Chat) und ich wusste auch schon vor unserem Gespräch über ihre Hobbies Bescheid – einen so tiefen Einblick habe ich jetzt aber auch zum ersten Mal bekommen.

Jennifer hat auf TikTok 157k Follower und insgesamt 8.9M Likes. Mehrere ihrer Videos wurden über eine Million mal angeschaut, ihr viralstes Video 4.6 Millionen mal. Sie bezeichnet sich selbst als iPad Kid – nebst ihrem Erfolg auf TikTok verkauft sie selbstgemachte Emotes und Badges für Gamer:innen auf Etsy und hat vor Kurzem mit Streaming über Twitch angefangen. Auf meine Frage, ob so viel Screentime nicht anstrengend wäre – nach 8h Arbeit am Bildschirm auch noch Gaming, digitales Zeichnen, Videos schneiden etc., gibt sie eine klare Antwort: Nein.

Ihr Job sowie ihre Hobbys seien genau das Richtige für sie – bei einer Schnupperlehre als Coiffeuse habe sie gemerkt, dass körperliche Arbeit so gar nichts für sie wäre. Aber wie bekommt man jetzt über 150k Follower auf TikTok? Jennifers

«SOLCHE NACHRICHTEN BIS HIN ZU MORDDROHUNGEN WÜRDE ICH HEUTE ANZEIGEN.»

Content ist relatable. Sie ist aktiv, antwortet auf Kommentare und zeigt sich in ihren Videos authentisch. Und genau das sei das Schöne an TikTok, so wie es jetzt (noch) ist – mit wenig Aufwand kann jede:r zum Creator werden und seine Leidenschaft teilen. “Und wenn es dich interessiert, dann interessiert es auch andere Menschen”. Online finden alle eine Nische und eine Community, die die gleichen Interessen teilt wie man selbst. Das sei das Schöne am Leben online.

Natürlich gibt es aber auch die Schattenseiten – das, wovor sich auch viele fürchten, die sich überlegen, online Content zu kreieren: negative Kommentare, Kritik, Hassnachrichten. “Wenn ich mich politisch äussere oder ein Statement abgebe, sehen das lustigerweise vor allem die Menschen, die einer anderen Meinung sind”, meint Jennifer. Sie selbst kennt die Negativseiten der Öffentlichkeit nur zu gut. Kritik und Diskurs seien okay, wenn aber einfach Hass verbreitet wird, hat Jennifer kein Problem, Kommentare unter ihren Beiträgen zu löschen. Im “richtigen” Leben hat sie glücklicherweise nie

Hass wegen ihrer Videos erfahren. Umso schlimmer aber auf Instagram: “Solche Nachrichten bis hin zu Morddrohungen würde ich heute anzeigen.”

Darum ein kleiner Appell an uns alle: Seien wir lieb zueinander, offline und online. Und keep in mind: Hasskommentare und -nachrichten können angezeigt werden – du kannst dich als Betroffene:r also wehren.

Aber zurück zu Jennifer: Das positive Feedback, die Freundschaften mit Menschen aus aller Welt und die Freude am Kreieren von Content überwiegen laut ihr glücklicherweise. Warum also nicht beruflich Content kreieren? Das hat sich Jennifer auch schon überlegt. In der Schweiz gibt es aber keinen Creator Fund für TikTok – das heisst, dass Creatorn kein Geld für ihre Aufrufe bezahlt wird. Jennifer wäre also von Marken abhängig, mit denen sie kooperiert. “In jedem zweiten Video ein Produkt zu zeigen ist aber auch nicht das, was ich möchte.” Ein Glück also fürs ohooo – Jennifer bleibt uns vorerst erhalten ;)

CREATORIN

Jennifer findest du hier:

TikTok: @jenniferjordi

Twitch: JenniferJordii

Instagram: @jordijennifer

Ihre neueste Entdeckung ist das Streaming auf Twitch. Jennifer liebt den Austausch, das direkte Feedback, das sie während eines Livestreams auf der Plattform bekommt und spricht unglaublich gut über die Community, die sie sich in kürzester Zeit aufgebaut hat. TikTok verändere sich momentan extrem, was sie und ihre Freunde, die auch Content kreieren, manchmal frustriert. “Die Plattform will alles sein, nur nicht das, was sie eigentlich ursprünglich war. Als neue:r Creator würde ich mir gut überlegen, ob TikTok die richtige Plattform für meinen Content ist.”

Jennifer und ich haben noch viel länger über Content, Plattformen und das Berühmtsein gesprochen. Willst du wissen, was für Erfahrungen Jennifer gemacht hat, als sie beim Einkaufen erkannt wurde oder welche Tipps sie für dich hat, wenn du selber online aktiv werden willst? Wir haben uns über all das und noch viel mehr unterhalten. Höre dir das ganze Gespräch in der ersten Folge des ohooo Podcasts an.

FOLGEN IST GRATIS ;)

UGC CREATOR ...WHAT‘S THAT?

CREATOR

Content Creator – vielleicht hast du den Begriff schon gehört, vielleicht folgst du auch schon dem ein oder anderen auf Instagram oder TikTok. Aber wie wird man eigentlich selbst zum Content Creator und wie lässt sich damit Geld verdienen? Ich bin Sandro, 20 Jahre alt, und nebenberuflich UGC-Creator (UGC = User-Generated Content).

Ein Content Creator ist im Grunde ein Kreativarbeiter, der Inhalte produziert und teilt. Das kann alles Mögliche sein: von Comedy-Clips über Technikreviews bis hin zu persönlichen Einblicken in den Alltag. Man kann für sich selbst kreativ sein oder im Auftrag von Unternehmen arbeiten.

Der Weg in die Welt des Content Creators beginnt oft damit, seine Leidenschaft zu finden. Überlege, was dich wirklich begeistert. Deine Leidenschaft wird dir helfen, authentischen Content zu produzieren, der bei anderen ankommt. Neben dem guten Inhalt erfordert es oft auch eine gute Ausrüstung. Das kann von einem Handy mit einer guten Kamera bis hin zu einer professionellen Videoausrüstung reichen. Die spannende Frage ist natürlich: Wie lässt sich mit der eigenen Kreativität Geld verdienen? Und das ist nicht ganz einfach zu beantworten. Vielleicht wird es klarer, wenn ich erkläre, wie ich selbst gestartet bin. Ich habe damit begonnen, auf Twitch zu streamen und lustige Clips auf TikTok hochzuladen. Als meine Videos insgesamt über eine Million Aufrufe hatten, kamen Marken und Unternehmen auf mich zu und boten mir

Anstellungen für Videos an. Also dass ich Videos für sie produziere, die nur bei ihnen gepostet werden. Auch wenn meine Uploads auf Tik Tok nicht regelmässig sind, haben sich doch genug Referenzen ange sammelt, um von Unternehmen für Aufträge angefragt zu werden.

Im Gegensatz zu Influencern, die Produkte bewerben, gehe ich einen Schritt weiter – ich werde zum Ge sicht der Marke. Unternehmen su chen nicht nur nach ästhetisch ansprechenden Bildern, sondern nach Persönlichkeiten, die ihre Werte authentisch repräsentieren. Der Weg zum Erfolg als UGC-Creator führt über deine Einzigartigkeit und deine Fähigkeit, eine Verbindung zu deinem Publikum herzustellen. So wird nicht nur dein Content, sondern auch dein Gesicht zum Vermittler von Markenbotschaften – und das kann sich richtig lohnen.

ohooo, nicht nur selbst zum Content Creator werden kannst, sondern dass wir dich auch für deine Kreativität bezahlen? Egal, ob du bereits Erfahrung hast oder gerade erst anfängst, wir bieten dir nicht nur die Plattform, sondern auch die Möglichkeit, durch deine Videos Geld zu verdienen. Lass uns gemeinsam die Welt der Content Creation erkunden – werde Teil von ohooo und lass deine Kreativität für dich arbeiten!

Und genau hier liegt der spannende Teil – wie du vielleicht schon gemerkt hast, ist der Weg zum Content Crea-

«

ONLINE GELD VERDIENEN MIT TRADING?

MEIN PERSÖNLICHER WEG

DURCH DIE FINANZEN

Meine Geschichte

Hey, ich bin Ramon Schnydrig, 22 Jahre alt und habe mich schon früh ins Abenteuer Finanzen gestürzt. Meine Reise begann mit einer Banklehre – der perfekte Startpunkt, um das Einmaleins des Geldes zu lernen. Nach 4 Jahren Bank machte ich mich selbstständig als Devisenhändler und tauchte kopfüber in die Welt der Währungen ein. Heute? Heute bin ich stolz darauf, als ausgebildeter Vorsorge- und Versicherungsberater bei einer Versicherung zu arbeiten und gleichzeitig meine eigene Bar zu betreiben.

Was ist Devisentrading? Einblick in einen spannenden Markt

Stellt euch vor, ihr könntet von zuhause aus am grössten Finanzmarkt der Welt teilnehmen. Beim Devisentrading geht es genau darum. Klingt spannend? Ist es auch! Aber Vorsicht: So verlockend die Aussichten auch sein mögen, das Trading kommt mit grossen Risiken. Die Nutzung von Hebeln kann eure Gewinne zwar in die Höhe schiessen lassen, aber genauso auch eure Verluste. Deshalb ist es so wichtig, nicht nur blind ins Trading einzusteigen, sondern wirklich zu verstehen, was ihr tut.

Eine Sache, die Devisentrading besonders reizvoll macht, ist die Hebelwirkung. Mit wenig eigenem Kapital könnt ihr viel grössere Summen auf dem Markt bewegen und so die potenziellen Gewinne (aber auch Verluste!) deutlich steigern. Es ist möglich, mehr zu verlieren, als ihr ursprünglich eingesetzt habt. Das macht das Ganze zu einer ziemlich riskanten Angelegenheit . Devisentrading ist faszinierend und bietet die Chance auf schnelle Gewinne, aber es ist auch mit hohen Risiken verbunden. Ihr solltet euch dieser Risiken immer bewusst sein,

Warum ein bisschen Bank und Versicherung jeden jungen Menschen interessieren sollte Während meiner Zeit in der Banklehre habe ich gelernt, wie wichtig ein solides Grundverständnis von Finanzen ist. Von der Kreditvergabe bis hin zu verschiedenen Investitionsmöglichkeiten – das Wissen ist goldwert. Aber warum solltet ihr euch dafür interessieren? Ganz einfach: Weil es um eure Zukunft geht. Banken und Versicherungen sind nicht nur trockene Materie, sie sind eure Tickets zu finanzieller Sicherheit und Unabhängigkeit. Versicherungen zum Beispiel – ob Haftpflicht, Kranken- oder Fahrzeugversicherung – schützen nicht nur euer Hab und Gut, sondern auch eure Zukunft.

GOOD TO KNOW:

Der Begriff Devisen bezeichnet ausländische Zahlungsmittel, die in Fremdwährung notieren. Im Bankwesen sind Devisen Forderungen bzw. Guthaben in fremder Währung wie zum Beispiel Bankguthaben, Wertpapiere, Schecks und Zahlungsanweisungen. Der Devisenmarkt ist ein Teil der grossen Märkte des internationalen Finanzmarktes: Devisenmarkt, Geldmarkt, Kredit- und Kapitalmarkt. Beim Devisentrading handelt ihr also mit fremden Währungen.

Aber von vorn – Devisentrading: Das klingt erstmal wie ein Buzzword, das man auf Finance-Blogs oder in irgendwelchen YouTube-Tutorials aufschnappt. Aber was steckt wirklich dahinter?

Beim Devisentrading könnt ihr mit verschiedenen Finanzinstrumenten auf die Veränderungen der Wechselkurse wetten. Wenn ihr glaubt, dass zum Beispiel der Euro im Vergleich zum Dollar steigen wird, dann setzt ihr darauf. Und wenn eure Einschätzung stimmt, macht ihr Gewinn.

bevor ihr auch nur einen Rappen investiert.

Es ist kein einfacher Weg zu schnellem Reichtum, sondern erfordert Wissen, Erfahrung und eine gute Portion Vorsicht.

Der kurze Ausflug in die Finanzwelt hat dir gefallen? Tiefere Einblicke in die Welt der Finanzen gibt es bald in der ohooo App. Also: Herunterladen & up to date bleiben.

CYBERSECURITY

WIE DU DICH IM NETZ

SCHÜTZT

PRÄSENTIERT VON NET27

Aktuelle Studien zeigen: Gen Z steht im Visier der Cyber-Bedrohungen. Wir sind online aufgewachsen, teilen unser Leben auf Insta, swipen auf TikTok und shoppen mit einem Klick. Doch mit der Digitalisierung wachsen auch die Risiken. Kein Grund zur Panik – aber zur Vorsicht. Welche Basics solltest du also beachten?

1.

DER PASSWORT-MANAGER IST DEIN FREUND

Aufgepasst: Überall dasselbe Passwort zu nutzen, ist wie alle deine Geheimnisse einem einzigen Freund anzuvertrauen. Klingt riskant, oder? Ein PasswortManager ist die Lösung. Du musst dir nur ein starkes Passwort merken, und der Manager kümmert sich um den Rest – sicher und einfach.

3.

SCHÜTZE DEINE KONTEN MIT 2FA

Eine weitere Möglichkeit, deine Konten abzusichern, bietet die Verwendung der Zwei-Faktor-Authentifizierung. Mithilfe von Apps wie GoogleAuthenticator oder durch Hinterlegen deiner Handynummer kannst du deine Konten noch zusätzlich absichern. Falls also dein Passwort gehackt wurde, müsste der Angreifer nun auch noch zusätzlich dein Smartphone in die Finger bekommen, um dann tatsächlich Zugriff auf deine Konten zu haben. Somit ist dein Account doppelt abgesichert.

BESSER UNTERWEGS MIT VPN

Nach der x-ten Youtube Werbung sollte dir VPN bereits ein Begriff sein. Tatsächlich schützt dieser Dienst deine Daten und verhindert somit, dass deine persönliche digitale Spur an Dritte weitergeben wird. Ausserdem ermöglicht dir ein VPN Dienst Zugriff auf Inhalte, welche bei uns in der Schweiz nicht erhältlich sind. Doch wichtig: Auch ein VPN schützt dich nicht vor allem und garantiert keine vollständige Anonymität.

CLOUD-SPEICHER?

DOPPELT GESICHERT HÄLT BESSER.

Nicht vergessen: Deine Cloud ist wie dein digitales Tagebuch. Wie du dies sicherst, weisst du nun dank Tipp 1 und 2. So bleibt dein Tagebuch auch wirklich nur deins.

5.

Auf „Have I Been Pwned?“ kannst du schnell herausfinden, ob deine E-Mail irgendwo in einem Datenleak aufgetaucht ist, wo sie nicht sollte. Falls ja, ist es Zeit für den Passwort-Manager, zu glänzen. Ändere alle Passwörter, die doppelt genutzt wurden, pronto!

Net27 ist dein ICT-Ansprechpartner im Wallis. Als Swisscom-Partner erhalten Geschäfts- und Privatkunden hier sichere und stabile Lösungen. Mehr Infos und Angebote findest du hier: https://netgroup411.ch/net27/

BYE BYE, BAD VIBES

5 ACCOUNTS, DENEN DU JETZT FOLGEN SOLLTEST

Inflation, Klimawandel, psychische Krankheiten: Schlechte Nachrichten gibt es online jede Menge. Klar – es ist wichtig, sich auch mit den negativen Aspekten des Lebens zu befassen. Aber was, wenn man kaum damit aufhören kann, sie zu konsumieren?

Wer zwischen all dem Doomscrolling mal aufatmen möchte, sollte sich die Content-Tipps unserer Creator zu Herzen nehmen:

INSTAGRAM

@_itsjust_camm

Soul, R&B, Hip HopCam Sullivan-Brown hat die guten Musiktipps. Und es ist auch einfach schön, ihm zuzuschauen, wie die Musik ihm wahre Freude bereitet. @_itsjust_camm versorgt dich mit guter Laune und musikalische Neuentdeckungen - highly recommend!

TIKTOK/INSTAGRAM/YOUTUBE PODCAST

timonkrause

TWITCH

Tages-Anzeigerin

„Der Podcast von Frauen, die Schlagzeilen schreiben über Frauen, die Schlagzeilen machen“

Medien werden grossteils von Männern und über Männer gemacht. Darum stellen Annik Hosmann und Priska Amstutz jeden Freitag Frauen in den Fokus und besprechen die verschiedensten Lebensrealitäten von Frauen aus aller Welt. Aber: der Podcast behandelt aber nicht Frauenthemen, sondern von Frauen geprägte Themen und ist darum für alle Geschlechter relevant und richtig spannend.

INSTAGRAM

@moodycocktails

Inspiration, Tipps und Ästhetikmoodycocktails. Echt cool, besonders wenn du null Ahnung von Cocktails hast. Sie geben nicht nur fett Inspiration und Tipps, sondern machen auch mega ästhetische Videos. Damit kannst du jeden komplett easy beeindrucken, selbst wenn Du keine Ahnung von Drinks und Mixen hast!

Seine Auftritte in Twitch-Streams und verschiedenen Fernsehshows sorgen für Staunen und hinterlassen meistens viele Fragezeichen: Timon Krause, Mentalist und Autor, lässt dich für einen Moment lang den Namen deines Bros vergessen oder errät deinen sechsstelligen Handycode, ohne mit der Wimper zu zucken. Auf TikTok und Instagram verrät er nützliche psychologische Tricks, mit denen du dein Leben ein kleines bisschen besser machen kannst – schau rein, es gibt noch viele Dinge, die du von Timon lernen kannst!

papaplatte

„Mittelmässgies Gameplay, viele Anglizismen und Unterhaltung pur“ – Meine Empfehlung Papaplatte oder wie von seiner Community auch gerne genannt: lattensepp.

Seine Streams, in denen er diverse Games spielt oder reallife Aktivitäten unternimmt, lassen dich optimal vom Alltag abschalten und liefern Unterhaltung pur. Ausserdem kannst du mit der Community an dem Geschehen teilnehmen, indem du die Aktionen mit Emotes wie Pag, Omegalul oder o7 im Livechat kommentierst. Daher meine Empfehlung – schau dir Papapalatte auf Twitch an.

Sandro
Ramon
Julia

SCHÖNHEIT IM ZEITALTER DES INTERNETS:

EIN REALITYCHECK

BEAUTY STANDARDS

Sind wir mal ehrlich: In einer Welt, in der TikTok, Instagram und YouTube zum Alltag dazugehören, verlieren wir uns leicht in einem Meer von Posts, die uns glauben lassen, wir müssten anders, besser, „perfekter“ sein. Die Wahrnehmung von Schönheit ist längst keine Angelegenheit rein persönlicher Vorlieben mehr – das Virtuelle prägt und verändert sie. Alles wirkt perfekt, aber ist das überhaupt real?

Influencer haben das Ruder fest in der Hand, wenn es darum geht, was gerade als „schön“ gilt. Sie setzen durch geschickte Produktplatzierungen und die Zurschaustellung eines vermeintlich mühelosen Lebensstils Trends und Normen, denen viele nacheifern möchten: ein Lifestyle, der so easy und flawless wirkt, dass wir kaum widerstehen können. Nehmen wir zum Beispiel den Hype um „legging legs“ und „thigh gaps” – ja, genau, die Rede ist von der Lücke zwischen den Oberschenkeln. Viele von uns fühlen sich dadurch unter Druck gesetzt und verlieren an Selbstvertrauen. Forscher der Macquarie University und der University of New South Wales haben herausgefunden, dass schon ein halbstündiges Durchscrollen eines Instagram-Feeds mit dem Fokus auf Beauty und Ästhetik reicht, um das Selbstwertgefühl junger Leute deutlich zu verringern.

#bodygoals #diets #nosejob

Auch Models und Fitness-Gurus tragen zu einem verzerrten Schönheitsbild bei. Durch den Einsatz von Filtern

und Photoshop erscheinen sie noch perfekter – viele von uns lassen sich dadurch zu krassen Diäten und Hardcore-Workouts verleiten, nur um diesem Ideal irgendwie gerecht zu werden. Und wenn das noch nicht reicht, gibt‘s ja immer noch die Option, sich unters Messer zu legen. Nasenkorrekturen, Fettabsaugungen, Botox – laut dem Bericht der International Society of Aesthetic Plastic Surgery (ISAPS) von 2023 steigen die Zahlen der Schönheitsoperationen weltweit jedes Jahr um 7,2%.

Die neusten Tik Tok-Filter

Wenn wir zum Thema Beauty-Filter zurückkehren: Diese digitalen Tools ermöglichen es, das Aussehen mit einem Knopfdruck zu verändern, was unsere Vorstellung von natürlicher Schönheit manipuliert. Die allgegenwärtige Verfügbarkeit dieser Filter auf sozialen Medien verführt dazu, sie nahezu zwangsläufig zu verwenden. Sie sind überall und irgendwie hat jeder schon mal einen ausprobiert.

Aber ist das wirklich so cool, wie es klingt? Klar, Filter können Spass machen und kreativ sein – zum Problem wird es dann, wenn der Filter-Look zum neuen Normal wird.

Body Positivity

Jetzt aber mal zu den Good Vibes, denn es geht auch anders: Die Body Positivity-Gegenbewegung macht uns Mut, uns so zu akzeptieren, wie wir sind – ganz ohne unrealistische Standards. Mit starken Botschaften von Selbstliebe und Akzeptanz werden wir ermutigt, stolz auf unsere Einzigartigkeit zu sein und unseren Körper zu feiern, ohne Scham oder Zweifel. Zum Glück springen immer mehr Celebrities und Influencer auf diesen Zug auf und pushen die Message, dass Schönheit in allen Formen und Grössen kommt.

Zusammengefasst: Das Internet kann unsere Sicht auf Schönheit echt auf den Kopf stellen – von Influencer-Inszenierungen bis hin zu Beauty-Filtern. Vielleicht hilft es, einfach mal den Stecker zu ziehen und sich zu erinnern, dass das Leben nicht aus Insta-Feeds und TikTok-Trends besteht. Einzelne Posts können zwar inspirieren und unterhalten, aber der Vergleich mit dem „perfekten“ Ideal? Den können wir skippen. Also, lasst uns mehr in Richtung Body Positivity und echte Vibes steuern.

WIE ONLINE-TRENDS UNSER MODEVERHALTEN PRÄGEN

AESTHETICS OVERLOAD

Was ist deine Ästhetik? Clean Girl, Mob-Wife oder doch lieber Eclectic Grandpa? Schnelllebige Modetrends erobern unsere Feeds laufend und bestimmen unser Kaufverhalten. Der Überkonsum ist gerade richtig en vogue. Warum das nicht nur unserem persönlichem Modebewusstsein schadet, sondern auch Wirtschaft und Umwelt belastet.

Ginge es nach Tiktok und Instagram, brauchen wir jede Woche eine neue Garderobe. Mode ist ein allgegenwärtiges Thema auf sozialen Medien: von “Get Dressed With Me“ -Inhalten über “Clothing Hauls” (hier werden Käufe gezeigt) bis hin zu “Trend Reports”. Durch Tiktok werden wöchentlich neue “Aesthetics” festgelegt. Diese können sich nicht nur auf Kleider, Accessoires und Beautyprodukte beschränken, sondern auch Lifestyle-Aspekte haben, wie Musik oder Essen.

Wie schnell es im Internet mit einem Trend gehen kann, zeigt das Beispiel der Ablösung der beliebten “Clean Girl Aesthetic“ durch die verruchte “Mob Wife Aesthetic“. Aktuell lau-

tet die Parole auf Tiktok: “Clean girl aesthetic is out, mob wife aesthetic is in!” Um wie ein “Clean Girl” auszusehen, bedarf es minimalem Makeup, makelloser Haut und in den meisten Fällen einen strengen Dutt im Nacken. Dass unreine Haut durchaus auch “sauber” ist und die meisten Vertreterinnen des Trends weiss, dünn und jung sind, geben dem Trend einen fahlen Nachgeschmack. Die “Mob Wife” richtet sich an den italienisch-amerikanischen „Mafia Bräuten“, wie sie etwa in der Kultserie “Die Sopranos” zu sehen sind.

Goldschmuck, Pelzmäntel und Leoprint stecken hinter diesem extravaganten Stil. Auch hier ist fraglich, ob der Trend nicht eher ein Verkleiden statt ein Einkleiden ist und welche kulturellen Merkmale hier angeeignet werden.

Dass viele junge Menschen sich modetechnisch an ihren Mitmenschen orientieren und ähnlich aussehen, hat Tradition. So gab es auf meiner Primarschule Ende der 2000er Jahre Skater, Punkerinnen, Goths und Hip-Hop Fans, die sich entsprechend angezogen haben. Gegen Ende meiner Schulzeit Mitte 2010er war der “Tumblr-Style” der gleichnamigen Blog Seite hoch im Rennen. Damit war er schon als erster Vorläufer der heutigen Tiktok-Ästhetik unterwegs. Heutzutage richtet sich die Gen Z zwar noch immer nach ihren Freund*innen, auf den Strassen ist aber modetechnisch ein real-life Tiktok Feed zu sehen. Spannend ist, dass sich die aktuellen Modetrends durch die globale Plattform schnel-

ler international verbreiten. Persönlicher Style wird damit aber immer mehr verdrängt.

Ständig mit Internet-Trends mithalten zu wollen, bedeutet auch mehr Kleidung zu kaufen. Auch hier kommt der Verkauf im Internet und auf Social Media ins Spiel. Seit der Pandemie hat der Online-Handel in der Schweiz deutlich zugenommen, berichtet eine Recherche von Public Eye. 2021 gaben 51% der Schweizer Konsument*innen in einer Umfrage der Post an, ihre Kleider mehrheitlich online zu bestellen. Für den Detailhandel der Schweiz geht diese Entwicklung an die Existenz: Wie das Bundesamt für Statistik zählte, musste zwischen 2011 und 2019 jedes fünfte Geschäft schliessen. Durch die aktuelle Beliebtheit des Online-Shoppings macht sich das Ladensterben noch weiter breit.

Zu der grossen Präsenz von Onlineshops wie Zalando, Shein und Cider gesellt sich die personalisierte Wer-

Jeden letzten Samstag im Monat findet der Shopping Samstag im ohooo statt. Melde dich unter hi@ohooo.ch für einen Stand an und verkaufe deine pre-loved Pieces!

bung auf Social Media. Man sieht sich Stories an und schon poppt die Werbung für die neuesten Teile auf, die mit wenigen Klicks schon auf dem Weg zu einem nach Hause sind. Das ist meistens so bequem, dass es süchtig macht. Aber wo kommen diese Kleider denn so schnell her? Durch Fast-Fashion, also die schnelle und billige Produktion von Kleidung, kann schnell auf Trends reagiert werden. Für den tiefen Endpreis, durch den wir uns so viele Kleidungsstücke leisten können, wird bei der Produktion gespart. Statt Naturfaser werden Kunstfasern verwendet, die Schnit-

te sind nicht langlebig und die Näher*innen (meist aus dem globalen Süden) haben menschenunwürdige Arbeitsbedingungen. Zudem werden Materialien um die Welt geflogen und verfrachtet: ein Stück Kleidung macht heutzutage eine Weltreise, um für 40 Franken im H&M deiner Stadt verkauft zu werden.

Ein beliebter Versuch, diesem ModeTeufelskreislauf zu entkommen, ist das Kaufen von Second Hand Kleidung. Hier gibt es auch reichlich Influencer*innen, die zeigen, dass man auch ausschliesslich Second Hand Kleidung tragen kann und trendy aussieht. Brocki-Tipps, informative Inhalte zu Fast-Fashion und natürlich auch Outfits werden in dieser Szene geteilt. Aber auch hier lauert die Gefahr zum Überkonsum, denn auch mit einer Überzahl an Second-Hand Einkäufen geht es mit der Suche nach dem nächsten Trend nahtlos weiter.

Versteht mich nicht falsch: Mode soll persönlicher Ausdruck sein und Freude machen. Ein Bewusstsein der Nachhaltigkeit des eigenen Modeverhaltens ist aber dringend nötig. Am besten hilft da das Credo der verstorbenen Modedesignerin und Punk-Ikone Vivienne Westwood: Reduce, Reuse, Recycle!

TIPP: SHOPPING SAMSTAG IM OHOOO

GEN Z = LIVING ONLINE?

Digitale Vernetzung und ständige Erreichbarkeit sind zweifelsfrei Kennzeichen der Generation Z. Oder? Die 23-jährige Nadine Tscherrig zeigt eine erfrischende Alternative auf. Ihre tiefe Verbundenheit mit der Natur und der Eringer-Zucht, die sie zusammen mit ihrem Freund betreibt, illustriert eindrücklich, dass das Leben weit mehr zu bieten hat als soziale Medien und stundenlanges Starren auf Bildschirme.

DER WEG ZU EINER UNGEWÖHNLICHEN

LEIDENSCHAFT

Für Nadine kam der Einstieg in die Welt der Landwirtschaft zunächst unerwartet. Durch ihren Freund und seinen Vater, die zusammen einen Stall in Niedergampel haben, ist sie in die Landwirtschaft reingerutscht. «Wenn mo en Freund hed wo Püür isch macht mo äntwäder mit als Freundin und tüed schich eu biteiligo, oder mo hed halt eifach wenig Zit, wamo mitenand cha verbringo», erzählt sie. Diese für sie damals neue Tätigkeit hat nicht nur ihr Leben bereichert, sondern auch ihre Sicht auf die Natur und ihre Schätze grundlegend verändert.

Nadine war nicht immer gut auf Arbeiten in der Landwirtschaft anzusprechen. Ihr Grossvater hatte einen Stall mit Schwarznasenschafen. Immer, als es es rund um den Stall Arbeit gab, hat sie so schnell wie möglich eine andere Beschäftigung gesucht, um eine gute Ausrede zu haben und sich vor der Arbeit drücken zu können. Heute versteht sie den Zusammenhang zwischen der Arbeit rund um den Stall und der Haltung der Tiere.

«Ich weiss jez, dasmo geid ga hewwo fer dasmo d Chieh im Winter cha füetro, dass d Matte nahdem wa di Tieri druf sind gsi nacher demna eu güed wagso tient und so witer. Es steckt so viel mehr derhinner wa eifach nur Chieh ha», erklärt Nadine.

Ein anderer Blick auf das digitale Leben

Trotz ihrer Zugehörigkeit zur Generation der Digital Natives unterstreicht Nadine die Bedeutung des Lebens abseits des Internets. Ihre Erfahrungen auf dem Bau ernhof bieten ihr einen wert vollen Ausgleich zum digitalen Alltag.

Tiere die Biodiversität verloren geht. Da hilft das 20-fache Öffnen von Instagram nicht. Eine direkte und unvoreingenommene Verbindung zur Natur ist für Nadine eine wertvolle Ressource, besonders in Zeiten, in denen digitale Medien immer mehr zu dominieren beginnen.

«Die Tieri hend kei Vorurteil – das finni schön.»

«Die Tieri hend kei Vorurteil – das finni schön,» sagt sie. Zudem sei die Landwirtschaft wichtig, da ohne das Bewirtschaften der grossen landwirtschaftlichen Flächen durch die

Stolz gegenüber

Vorurteilen

Nadine begegnet Vorurteilen inzwischen mit Stolz und Offenheit. Früher zögerte sie, ihre landwirtschaftlichen Aktivitäten in den sozialen Medien zu teilen, aus Sorge vor der Meinung anderer. Heute steht sie selbstbewusst dazu. Mittlerweile teilt sie auch ab und zu Fotos in den sozialen Medien, beispielsweise wenn es Erfolge zu feiern gibt. Ihr Engagement zeigt, wie wichtig es ist, zu seinen Wurzeln und Überzeugungen zu stehen, selbst wenn diese von der Norm abweichen.

Etwas, was in ihren Augen oft an Bauern kritisiert wird, sind die Subventionen vom Staat.

«Mo kehrt vill, dass di Püüro Gäld fam Staat verchämont, fer das schi derfa chennnont läbo. Aber wier gsehs ja hie sälber: Elei fa dem Gäld chamo no lang nit läbo, es git viel mehr Arbeit als dasmo nacher der Verdienscht hed», so Nadine.

Die Rolle der Technologie Technologie nimmt auch in Nadines landwirtschaftlichen Alltag einen Platz ein, allerdings in einem aus gewogenen Mass. Überwachungska meras im Stall erleichtern die Arbeit, doch der Kern ihrer Tätigkeit bleibt unberührt von der Digitalisierung. Die Technologie ist eher weniger präsent. Die einzigen technolo gischen Hilfsmittel sind Kame ras, die zur Überwachung und so zur Sicherheit des Stalles aufgestellt wurden. Von Zeit zu Zeit werden auch Kameras zur Überwachung von schwangeren Kühen aufgestellt.

«Wenn wier merke, en Chüeh geid ans Chalbro, chamo die Kamera üfstello und relativ güet uberwacho wenns losgeit oder was genau passiert. Mälchrobotera oder anneri settigi Sache hei wier hie aber keini», erklärt Nadine.

Die bewusste Abkehr von technologischen Hilfmitteln unterstreicht Nadines bewusste Entscheidung für ein Leben, das sich nicht allein auf digitale Hilfs mittel stützt. Dies ist auch ein wenig der Tatsache geschuldet, dass Nadi ne und ihr Freund einen alten Stall übernommen haben. Neue Ställe sind heute meist mit vielen verschie denen technologischen Hilfsmitteln ausgestattet.

Plädoyer für ein echtes Leben

Nadine betrachtet die zunehmende Verschiebung hin zu digitalen Medien kritisch. Sie glaubt, dass das Gleichgewicht zwischen der virtuellen und der realen Welt essentiell ist. «Mo hed hitto eu viel meh Meglichkeite, im Internet oder ine sozialo Medie unnerwägs z sii. Es hed schi klar verändrot, aber ich ha z gfühl es hed schi verändrot, will schi di Zit verändrot hed, und nit nur d Jugend», reflektiert sie.

Nadine Tscherrig repräsentiert eine Facette der Generation Z, die oft übersehen wird: das tiefe Bedürfnis nach Echtheit, Spontanität, Naturverbundenheit und sinnvoller Arbeit abseits der digitalen Welt. Ihr Beispiel inspiriert zu einem ausgewogenen Lebensstil, der sowohl die digitalen Möglichkeiten unserer Zeit nutzt, als auch die unvergleichliche Schönheit und Bedeutung der realen Welt und der Natur würdigt.

«Mo müess sienta im Läbo uber de Schatto springo, üs ind Natur ga und z Läbo da embiz gniesso, will das isch eigentlich ischers sozial Umfäld.»

DIGITAL DETOX

EINE REFLEXION ÜBER DIE ENTWICKLUNG UNSERER LEBENSWEISE

Fast täglich finde ich mich in der Hektik des öffentlichen Verkehrs wieder und beobachte das Geschehen um mich herum. Neben mir sitzt jemand in sein Handy vertieft, in den Ohren Kopfhörer mit schallender Musik. Gegenüber von mir wird hektisch auf einer Tastatur rumgetippt. Stress ist in der Luft. Im Viererabteil neben mir scrollt eine Mutter auf ihrem Handy, während die grossen Knopfaugen ihrer Kinder fasziniert in den rechteckigen Tablets versinken. In solchen Momenten – ebenfalls mit Handy in der Hand und Airpods in den Ohren – frage ich mich: Wie war es zu einer Zeit, als es noch keine Geräte gab, die uns rund um die Uhr aus der realen Welt rausrissen? Spätestens am 9. Januar 2007 beginnt ein neuer Lebensabschnitt und die digitale Revolution kommt so richtig ins Rollen. Steve Jobs stellt ein Gerät vor, dass das Leben vieler Menschen in absehbarer Zeit auf den Kopf stellen wird: das iPhone. Das iPhone vereinte Telefon, Taschenrechner, Kamera, Brieftaube und vieles mehr in einem Gerät. Steve Jobs startete als CEO von Apple eine Revolution in der Art und Weise, wie Menschen kommunizieren, Informationen abrufen und ihr tägliches Leben organisieren. Mit der Zeit entwickelten sich Smartphones und das sich um die Smartphones entstehende Ökosystem mit

Laptops, PCs und Tablets zu einem unverzichtbaren Teil unseres Privatlebens. Soziale Medienplattformen wie Facebook, Instagram und X ermöglichten es uns neuerdings, mit Freunden rund um die Welt in Echtzeit zu interagieren.

Nicht nur im persönlichen Umfeld, sondern auch in der Geschäftswelt haben Smartphones eine Revolution ausgelöst. Durch die permanente Erreichbarkeit durch E-Mails und Messaging-Dienste wurden ganze Geschäftsprozesse verändert. Meetings finden digital statt und das klassische Arbeitsplatzmodell wurde von einem Hybrid-Modell ersetzt, bei dem Menschen auch von zu Hause aus arbeiten können.

Zurück in die Zeit vor 2007: Meine Kindheitserinnerungen sind voll von packenden, imaginär auf dem Pausenhof nachgespielten WM-Krimis oder krassen Verfolgungsjagden, die durch das „Räuber und Bulle“ Spiel entstanden. Heute zeigt eine Studie von suchtschweiz.ch, dass 65% aller Jugendlichen im Alter von 11 bis 15 Jahren täglich soziale Netzwerke besuchen – und etwa 7% dieser Jugendli-

chen eine problematische Nutzung aufweisen. Diese Zahlen werfen ein kritisches Licht auf die Veränderungen der Freizeitaktivitäten und den zunehmenden Einfluss der digitalen Welt auf die Jugendlichen. Draussen spielen ist out! Statt draussen zu spielen und physische oder soziale Aktivitäten zu fördern, neigen viele Jugendliche dazu, in die virtuelle Welt einzutauchen, was negative Auswirkungen auf ihre körperliche und psychische Gesundheit und soziale Entwicklung haben kann.

Mittlerweile sind wir an einem Punkt angelangt, an dem viele von uns vor lauter Bildschirmen die Realität aus den Augen verlieren.

In unserer übervernetzten Welt neigen wir dazu, uns in der digitalen Welt zu verlieren, während wir gleichzeitig die Einfachheit und Schönheit des echten Lebens übersehen. «Digital Detox», was so viel wie «digitales Entgiften» bedeutet, gewinnt momentan an Beliebtheit. Digital Detox bedeutet, sich bewusst eine Auszeit von digitalen Geräten zu nehmen, um sich von der ständigen Online-Präsenz zu erholen und echte Erfahrungen zu machen. Es geht darum, sich Zeit ohne Bildschirme zu gönnen, dadurch Stress zu reduzieren und die persönliche Lebensqualität zu verbessern.

Es wird immer wichtiger, bewusst Momente der digitalen Auszeit einzuplanen, um eine Balance zwischen der virtuellen und realen Welt zu finden. In einer Zeit, in der wir von der Technologie allgegenwärtig umgeben sind, sollten wir uns daran erinnern, dass das echte Leben ausserhalb des digitalen Displays existiert.

DIGITAL

DETOX TIPPS FÜR

DICH: 1

Ehrlich reflektieren: Hand aufs Herz. Hast du das Gefühl, dass du zu oft zu lange am Handy bist? Wenn ja, dann setz dir klare Ziele, die du auch einhalten kannst. Weniger Screen-Time, mehr Real-Life-Action!

2

No-Tech Zone: Erschaffe dir zu Hause eine No-Digital-Zone. Handy weg beim Schlafen, in bestimmten Räumen wie deinem Schlafzimmer null Gadgets. Schluss mit der ständigen Reizüberflutung!

3

Zeiten abchecken: Kein Dauer-Surfen mehr. Lege feste Zeiten für deine Online-Aktivitäten fest. Kontrolliere deine Screen-Zeit und halte dich auch an die von dir abgemachten Zeiten.

4

Offline-Flow: Raus aus der digitalen Blase! Lies ein Buch, spaziere ohne Handy oder geh mit deinen Freunden raus. Geniesse die echte Welt und entdecke neue Hobbys ohne einen Bildschirm.

5

Blockiere unnötige Push-Notifications: Deaktiviere unnötige Push-Benachrichtigungen von Apps auf deinem Handy und entscheide selbst, wann du sie öffnen willst.

winsun wird tritec.

Die Solarpioniere bündeln ihre Energie.

A DAY IN THE LIFE OF

JAKOB (DEVELOPER)

Wann startet dein Tag und wann gehst du aus dem Haus?

Durch die flexiblen Arbeitszeiten bei ohooo habe ich die Freiheit, meine Arbeit zu beginnen, wann immer ich möchte. Das bedeutet, dass ich manchmal bereits um 7:00 Uhr im Büro bin, während es an anderen Tagen auch erst um 9:00 Uhr losgeht.

Was machst du als erstes, wenn du im ohooo angekommen bist?

Nach meiner Ankunft richte ich mich zuerst an meinem Arbeitsplatz ein. Laptop auspacken, anschalten, den Bildschirm aktivieren und natürlich die Kopfhörer einstecken. Während ich Kaffee trinke, werfe ich einen Blick darauf, was Neues in der Firma gibt und was heute auf dem Plan steht. Erst dann stürze ich mich in meine Arbeit.

Was sind typische Aufgaben in einem Arbeitsalltag?

Als Applikationsentwickler beschäftige ich mich intensiv mit der Web- und App-Entwicklung. Das bedeutet, dass ich sicherstelle, dass die ohooo-App reibungslos läuft und arbeite ausserdem an neuen Features. Die Arbeit ist äusserst vielfältig, und es gibt immer etwas zu tun.

Wie sieht deine Mittagspause aus ?

Normalerweise mache ich gegen 12:30 Uhr meine Mittagspause. Ich nutze die Zeit, um zu essen und mich mit meinen Arbeitskollegen auszutauschen. Nach etwa 45 Minuten bin ich wieder voller Energie und bereit für die nächste Arbeitssession.

Wie bleibst du nach der Pause motiviert?

Gute Musik ist mein Antrieb. Da meine Arbeit meistens sehr interessant ist, brauche ich jedoch nicht viel zusätzliche Motivation. Sollte ich dennoch erschöpft sein, mache ich eine kurze Pause.

Deine Podcast- oder Serienempfehlung?

Serien schaue ich nicht, aber ich höre gerne Hörbücher statt Podcasts. Besonders interessieren mich Themen, welche sich mit Neurologie beschäftigen.

Und noch ein Song für unsere ohooo-Playlist?

Um mich nicht ablenken zu lassen, läuft bei mir fast den ganzen Tag Musik. Während der Arbeit bevorzuge ich elektronische Musik. Künstler wie Fred Again oder Aaron Hibell gehören zu meinen Favoriten, da ihre Beats mit einem hohen BPM mich schneller arbeiten lassen.

INTERVIEW MIT

Jakob macht eine Ausbildung als Developer bei pomino. Er ist im 4. Lehrjahr und damit 4 Tage der Woche im Betrieb und 1 Tag in der Schule.

Jakob Löhrer

DEIN KARRIERE-BOOSTER:

EIN BACHELORABSCHLUSS IN INFORMATIK UND MANAGEMENT

Ein Interview mit Doriane Papilloud, ehemalige Studentin Wirtschaftsinformatik und jetzt Research-Assistentin an der HES-SO Valais Wallis

Doriane, kannst du uns erklären, worum es in diesem Studium eigentlich geht?

Die Ausbildung in Informatik und Management (Wirtschaftsinformatik) ist eine Ausbildung der Fachhochschule Wallis. Die Studenten lernen Informatik (von Einführung bis zur IT-Entwicklung mit KI), Wirtschaft, Management und Kommunikation.

Dort werden aktuelle Fächer unterrichtet, wie User Experience, Design Thinking, Virtual Reality, Digital Marketing, Mobile App Entwicklung oder Einführung in Machine Learning.

Dank des Teilzeit-Formats kannst du neben dem Studium arbeiten und dein Leben finanzieren. Wenn du dich lieber auf dein Studium konzentrieren möchtest, kannst du es in Vollzeit in 3 Jahren abschliessen.

Was hat dir der Ausbildung besonders gefallen?

Um ehrlich zu sein: Es war die beste Erfahrung meiner ganzen Schulkarriere. In der Klasse waren wir wie eine kleine Familie, alle waren füreinander da. Das hat sich auch dadurch gezeigt, dass wir auch ausserhalb der Schule gemeinsame Sachen unternommen haben. Und sonst? Die Kurse finden auf dem Campus Bellevue der HES-SO Wallis neben dem Bahnhof von Siders statt, nur ein paar Zugminuten von Visp und Brig entfernt, was gibt es Besseres? Alles, was wir in der Theorie gelernt haben, konnten wir direkt in einem konkreten, praxisbezogenen Projekt umsetzen. Oft wurden unsere Projekte von echten Unternehmen vorgeschlagen, was die Sache sehr real machte.

Wie sind die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt?

In der Zeit der Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz, sind Personen,

1 (Bundesverwaltung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). (2022). Bis 2030 werden in der Schweiz rund 40‘000 Informatiker fehlen. Abgerufen von https://www.kmu.admin.ch/kmu/de/home/aktuell/ interviews/2022/bis-2030-werden-in-der-schweiz-rund-40000informatiker-fehlen.html)

die Technologie verstehen, aber auch wirtschaftlich denken können, sehr gefragt!

Zusätzlich prognostiziert die ICT-Berufsbildung Schweiz, dass bis 2030 rund 40‘000 IT-Fachleute fehlen könnten. 1 Ein Wirtschaftsinformatikstudium ist auf jeden Fall ein sehr sicherer Weg in die Zukunft.

Ausserdem sind die Löhne nach dem Studium der Wirtschaftsinformatik sehr gut. Zum Beispiel betrug der Durchschnittslohn in der Schweiz laut einer Studie im Jahr 2023 für einen JuniorWirtschaftsinformatiker CHF 6438. 2 Und wenn du nicht für einen Chef arbeiten willst, kannst du immer noch dein eigenes Unternehmen gründen. Das haben einige meiner Klassenkameraden getan, die schon während ihres Studiums ihr Start-up gegründet haben. Informatik ermöglicht es dir, überall zu arbeiten, es ist auch ideal für alle, die von einem Leben als Digital Nomad träumen.

Welche Berufsaussichten gibt es?

Es gibt so viele, dass ich sie nicht alle nennen kann! Das Grossartige an dieser Ausbildung ist, dass man sein Studium in die Richtung lenken kann, die einem am meisten gefällt. In meiner Klasse hat

2 (Arbeitsbedingungen Volkswirtschaftsdirektion Kanton Zürich Amt für Wirtschaft und Arbeit. (2023). Das Lohnbuch 2023. Orell Füssli Verlag.)

niemand die gleiche Arbeit. Einige sind in die Programmierung gegangen, andere in die Sicherheit und andere wurden zu Projektmanagern.

Wer kann diese Ausbildung absolvieren?

Alle! (lacht) Ich sage das im Scherz, aber wir hatten so viele verschiedene Profile in meiner Klasse. Ich konnte mich für diesen Bachelor dank meiner kaufmännischen Grundbildung einschreiben, aber alle, die eine technische Grundbildung mit einer Berufsmaturität haben oder sogar die, die vom Gymnasium kommen, können sich immatrikulieren. In meiner Klasse hatte niemand den gleichen Hintergrund, und die Altersspanne reichte von 18 bis 41 Jahren! Also, wenn ich sage, dass diese Ausbildung sehr offen ist, spreche ich wirklich aus Erfahrung! Wenn ich einige Attribute nennen müsste, würde ich aber sagen, man muss logisch denken können, ehrgeizig und/oder neugierig sein.

Gibt es weitere nützliche Informationen?

Es werden jeden Monat Informationsveranstaltungen organisiert, die ich dir empfehlen würde, wenn du an diesem Bachelor interessiert bist, wirst du die Möglichkeit haben, deine Fragen mit jemandem aus dem Fachbereich zu teilen. Wenn dich die Ausbildung in Wirtschaftsinformatik interessiert, kannst du auch weitere Informationen zu den Kursen und mehr auf unserer Webseite www.hevs.ch/wi finden.

Ist ein Studium der Wirtschaftsinformatik das Richtige für dich? Mach den Test !

DIE ZUKUNFT DES DRUCKS

BEI DER

Ab August 2024 vergibt die Valmedia drei verschiedene Lehrstellen: Polygraf/-in EFZ

Medientechnologe/-in EFZ

Druckausrüster/-in EFZ

Fragen oder Bewerbungen an Thomas Kreuzer: thomas.kreuzer@valmedia.ch, 079 449 88 91 www.valmedia.ch

CREATOR

KARRIERE

VOM LEHRLING ZUM UNTERNEHMER

DIE GESCHICHTE

VON JAN MINNIER

Jan, stell dich bitte kurz vor.

Mein Name ist Jan Minnier, ich bin 19 Jahre alt und wohne in Matten bei Interlaken im Kanton Bern. Zurzeit bin ich selbstständig tätig und absolviere meine zweite Ausbildung zum Mediamatiker im ohooo.

Was hast du zuvor gemacht?

2019 begann ich mit gerade einmal 14 Jahren meine Ausbildung als Detailhandelsfachmann im Swisscom Shop in Interlaken. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung entschied ich mich, ohne Unterbruch eine zweite Ausbildung im Bereich Mediamatik im ohooo zu starten.

Wie hat es dich ins Wallis verschlagen?

Als ich mich dem Ende meiner ersten Ausbildung als Detailhandelsfachmann bei Swisscom näherte, muss-

te ich entscheiden, welchen beruflichen Weg ich einschlagen möchte. Die Idee einer zweiten Ausbildung als Mediamatiker hatte ich schon lange im Kopf. Ich fing trotz meiner anfänglichen Unsicherheit, eine 2. Lehre zu machen, mit der Suche an. Da in Bern zu dieser Zeit kaum noch offene Stellen verfügbar waren, erweiterte ich meinen Suchradius bis ins Wallis. Für mich kein Problem, da ich praktisch gleich schnell im Wallis bin wie in Bern.

Wie kommt es, dass du schon zwei Unternehmen hast?

Meine unternehmerische Reise begann vor etwa zwei Jahren, als ich einem Bekannten vorschlug, seine veraltete Website neu zu gestalten. Obwohl ich zu diesem Zeitpunkt bereits mit verschiedenen Tools experimentiert und kleinere Projekte für mich selbst realisiert hatte, hatte ich noch nie eine komplette Website von Grund auf entwickelt.

Nach diesem Projekt wurde mir klar, dass ich mit dieser Tätigkeit nebenbei etwas Geld verdienen könnte. Deshalb habe ich mich auf der Freelancer-Plattform Fiverr angemeldet. Durch die ersten Aufträge konnte ich schnell erste gute Referenzen und Bewertungen sammeln. Als ich mit der Zeit durch Empfehlungen, zum Beispiel von Kunden, regelmässig Aufträge aus meinem persönlichen Umfeld, aus der Region oder sogar aus dem Ausland erhalten habe, entschied ich mich vor etwas mehr als einem Jahr dazu, mich von Fiverr abzumelden und Minnier Media zu gründen.

Seit etwas über einem Jahr bin ich zudem als Co-Host einer grösseren Kurzzeitvermietung in Interlaken tätig, was den Anstoss für ein weiteres Unternehmen gab: Hostflow. Durch den Einsatz von strategischen Automatisierungs- und Optimierungsprozessen ermöglichen wir unseren Kunden bei Hostflow, langfristig Zeit und Geld zu sparen, indem wir für sie den Vermietungsprozess effizienter gestalten. Kurz gesagt: Das Ziel von Hostflow ist es, das Leben von Kurzzeitvermietern zu erleichtern. In den vergangenen Wochen konnte ich bereits für erste Kunden interessante Projekte realisieren und weitere sind bereits geplant.

Was haben die Firmengründungen bei dir verändert?

Seit der Gründung der Unternehmen habe ich vor allem persönlich viel gewonnen. Ich denke, dass dieser Schritt mir dabei geholfen hat, mich schneller in der Erwachsenenwelt zurechtzufinden. Früh Verantwortung zu übernehmen, aus meiner Komfortzone herauszukommen, zu meinen Entscheidungen zu stehen und meinen eigenen Wert zu kennen,

waren dabei entscheidend.

Wie bringst du das alles unter einen Hut? Du hast bestimmt noch Hobbies...?

Um all meine Aktivitäten unter einen Hut zu bringen, musste ich mir eine gute Strategie zurechtlegen, um nichts zu vergessen und immer pünktlich meine Ergebnisse liefern zu können. Unter der Woche arbeite ich oft von früh bis spät. Am Wochenende versuche ich, Abstand von der Arbeit zu nehmen und Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen, auch wenn das leider nicht immer so klappt. Im letzten Jahr habe ich mit dem Motorradfahren begonnen. Das ist oft ein toller Ausgleich zum Arbeitsalltag und hilft mir, den Kopf zu lüften.

Wie waren die Reaktionen von deinem Umfeld nach der Gründung der ersten Firma?

Die Gründung meiner ersten Firma Anfang 2023 war für mich eher ein pragmatischer Schritt, um meine Tätigkeiten zu formalisieren und gegenüber meinen Kunden professioneller aufzutreten. Ich habe das nicht an die grosse Glocke gehängt. Einige Bekannte erfuhren durch den lokalen Anzeiger davon, da Neugründungen dort veröffentlicht werden. Meine Eltern waren etwas skeptisch, weil sie von sowas nicht wirklich Ahnung hatten und nicht genau wussten, was ich da mache und ob das wirklich «notwendig» war in meinem Alter. Ich würde das mal den «typischen elterlichen Instinkt» nennen.

Die Skepsis deiner Eltern ist irgendwo verständlich, oder? Finanziell beispielsweise steht viel auf dem Spiel…

Ich habe dank meiner Erziehung schon früh gelernt, wie man mit Geld umgeht. Da ich angefangen habe, Websites über Freelancer-Plattformen zu verkaufen, bestand anfangs kaum ein wirkliches Risiko für mich. Meine regelmässigen Ausgaben waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht hoch. Als ich begann, meine Tätigkeiten bei Hostflow auf eine grössere und professionellere Ebene zu heben, stiegen die Kosten an. Dazu zählten beispielsweise Ausgaben für einen seriösen Geschäftsauftritt oder geschäftliche Reisen ins Ausland.

Wärst du auch mal gerne „einfach nur Angestellter“?

Nein, das wäre nichts für mich. Ich geniesse es, zumindest zeitweise mein eigener Chef zu sein, Verantwortung zu übernehmen und meine Kunden mit meinem Wissen und Können zu unterstützen.

Wo siehst du dich in 20 Jahren? In 20 Jahren würde ich gerne an einem Punkt sein, an dem ich mich ein bisschen entspannen und das geniessen kann, was ich aufgebaut habe. Das, was ich jetzt mache, fühlt sich für mich nicht wirklich wie Arbeit an, sondern eher wie ein Hobby. Ich mag echt, was ich tue, und will das auch weiterhin machen.

Was möchtest du jungen engagierten Leuten mit auf den Weg geben? „Einfach machen!“ Das habe ich schon oft gehört, aber es ist wirklich wahr. Hast du eine Idee im Kopf, bist aber unsicher, ob sie gut ist oder funktionieren wird? Dann probiere es einfach aus! Mache Fehler, lerne daraus und entwickle dich weiter. Auch ich hatte Ideen, die ich ausprobiert habe und die dann sang und klanglos gescheitert sind. Es hat mir geholfen, neue Ideen anders anzugehen, bestimmte Dinge besser zu machen oder manches gar nicht erst zu versuchen. Ausserdem ist es wichtig, sich mit Leuten zu vernetzen, die die gleichen Interessen haben. Erzähl was du machst und zeig, was du kannst!

Lehrstelle als Geomatiker:in

ab 1. August 2024 in Zermatt

Du hast?

• die obligatorische Schule abgeschlossen

• Interesse an Mathematik, Geometrie und Informatik

• ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen

Was bieten wir?

• Abwechslungsreiche Tätigkeit im Büro und auf dem Feld

• Professionelle Begleitung und Betreuung während der Ausbildungszeit

• 6 Wochen Ferien bis zum 20. Lebensjahr

• Und vorallem keine Langweile –denn bei uns ist immer was los

Interessiert?

Ruf uns einfach an unter 027 966 86 60 oder sende deine Bewerbung an info@planax.ch.

OHOOO PODCAST

Alle zwei Wochen trifft Julia auf Menschen aus dem Oberwallis und darüber hinaus und stellt ihnen die Frage, wie das geht. Das ist das real life und wie man darin seinen eigenen Weg geht.

Die Gäste sind Expertinnen auf ihrem Gebiet: sei es beim Gründen einer Marke, viral gehen, sportliche Ziele erreichen, Erwachsenwerden. Das alles eben.

JETZT AUF SPOTIFY!

WIE KLINGT OHOOO?

Wir verraten es euch: In unserer spring vibes by ohooo Playlist auf Spotify. Get ready for Gute Laune-Tunes für die ersten Sonnentage. Klassiker und Neuerscheinungen für alle Beschäftigungen, die bei offenem Fenster und Sonne einfach schöner sind: Autofahren, Kaffeetrinken, Tanzen, kreativ sein. Hört mal rein!

EINFACH IN DER SPOTIFY SUCHE EINSCANNEN UND MITHÖREN!

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BETWEEN THE PAGES

CREATORIN

Was du jetzt lesen musst: Egzona Imeri, Lernende im 3. Lehrjahr bei ZAP Brig, hat einen klaren Favoriten parat:

COCO MELLORS

CLEOPATRA UND FRANKENSTEIN

Die vierundzwanzig jährige Cleo studiert Kunst in New York und geniesst ihr Leben in vollen Zügen. Auf einer der vielen Partys die sie besucht, insbesondere der Silvester Party, lernt sie einen attraktiven vierzigjährigen Mann kennen. Frank steht mit seinem eigenem Unternehmen mitten im Leben. Hals über Kopf verlieben sich die zwei ineinander, sie teilen den gleichen Humor und alles scheint zu passen. Cleos Visum läuft jedoch demnächst ab und so haben sie sich dazu entschlossen, direkt zu heiraten. Doch ihre Beziehung ist mit der Zeit alles andere als gesund.

Die beiden Protagonisten sowie auch die Nebenfiguren in diesem Buch wurden so gut beschrieben und aufgebaut, dass man kaum glauben kann, dass diese fiktiv sind.

Jede Seite, jeder Satz in diesem unglaublichem Roman ist es wert, gelesen zu werden. Absolut mein 2024 Jahreshighlight.

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Egzona Imeri

MEINE ERSTE GROSSE REISE

Unsere Creatorin Ines verlässt die Schweiz: Für acht Monate wird sie durch Südostasien reisen. Der Start: Vietnam. Über den Anfang ihrer Reise lest ihr hier, später nimmt sie euch in unserer App mit auf ihre Abenteuer.

Mir steht eine Rucksackreise durch die Länder Südostasiens bevor. Es ist das erste Mal, dass ich mich so weit von meiner vertrauten Umgebung entferne – und das auch noch für mehrere Monate. Doch bevor ich wegfliege, muss ich mich noch um einige Dinge kümmern. Von der Auswahl des ersten Reiseziels über die Zusammenstellung der Reiseausrüstung bis hin zur Beschaffung der notwendigen Dokumente. Diesen Text möchte ich all jenen ans Herz legen, die Ähnliches planen. Da es sich um meine erste derartige Reise handelt, kann es auch vorkommen, dass ich Fehler mache. Eine Lernchance nicht nur für mich, sondern auch für dich, damit deine Reise reibungsloser verlaufen kann.

Vietnam ist das erste Land auf unserer Liste. Wir landen in Ho-ChiMinh, im Süden Vietnams. (428.90 CHF für den Hinflug? Verrückt.) Von dort aus reisen wir entspannt in Richtung Norden und gehen später nach Laos weiter.

Mein Partner und ich sind eher etwas spontan, wenn es um die Reiseroute geht. Ich denke, es ist auch in Ordnung, wenn man nicht immer genau weiss, wohin die Reise führt, obwohl der Flug je früher man ihn bucht, billiger ist. Stelle dir selbst die Frage, was du gerne sehen möchtest und wo du dich wohl fühlst. Da ich unerfahren im Reisen bin, glaube ich, dass mir andere Ortschaften mehr Mühe bereiten würden. Zudem ist mein Partner bereits in diesen Ländern gereist. Daher bin ich mit unserer Auswahl sehr zufrieden.

Als ich beschloss zu verreisen, hatte ich keine klare Vorstellung davon, wohin es gehen sollte. Meine Interessen änderten sich häufig und ich bin nicht besonders gut darin Entscheidungen zu treffen. Da ich auch noch nie ausserhalb Europas gereist war, empfahlen mir YouTube-Videos, dass Südostasien eine tolle Destination für Backpacker-Anfänger sei. Zwar hatte mein Lehrer mich immer davor gewarnt, mich auf Informationen aus dem Internet zu verlassen. But what could possibly go wrong? Right?

GENERAL OUTLINE UNSERER REISE

(wird sich höchstwahrscheinlich sowieso ändern)

Finanzen:

Für Südostasien sollte man etwa 1‘000 CHF pro Monat einplanen. Allerdings habe ich auch gehört, dass manche Leute mit nur etwa 600 CHF pro Monat ausgekommen sind, während andere viel mehr ausgegeben haben. Es hängt alles von deinem Lebensstil ab. Übernachtest du in Hostels oder Hotels? (Wobei die Hotels in Südostasien auch sehr günstig sein können.) Isst du in schicken Restaurants oder auf Märkten? Nimmst du an teuren Freizeitaktivitäten teil? Es gibt viele Faktoren, die deine Ausgaben beeinflussen können. Wir haben uns entschieden, etwas kostengünstiger zu reisen, da wir länger unterwegs sein möchten und ein authentischeres Bild von der Kultur und der Bevölkerung sehen möchten.

Währung:

Zudem empfehle ich dir bereits etwas Geld zu wechseln: Dollar für Notfälle und die jeweilige Landeswährung. Bezüglich des Wechselkurses: Einige haben mir gesagt, dass es sinnvoller wäre, das Geld in Vietnam zu wechseln. Die Kurse scheinen dort besser zu sein. Allerdings kann ich das im Moment noch nicht bestätigen, da meine Reise noch bevorsteht.

Versicherungen, Handy-Abonnement, Dokumente, Impfungen – all das, was man normalerweise 4-5 Monate im Voraus vorbereitet, schaffe ich in einem Monat. Oder?

Nein. Ich gehe nach Vietnam und bezahle immer noch mein Handy-Abonnement bis April, weil ich mich zu spät darum gekümmert habe. Wäre ich früher dran gewesen, müsste ich nicht unnötig Geld für etwas ausgegeben, was gar nicht benutzt werden

kann. Ab April steige ich auf Prepaid um. Hier liegt der Vorteil darin, dass ich meine Handynummer, wenn ich zurückkomme, weiterbenutzen kann. Prepaid ist aber im Ausland etwas teuer, weswegen wir Sim-Karten kaufen werden. Mit diesen hat man unbegrenzt Internet für eine gewisse Zeitspanne.

Und denk dran:

In Versicherungsund Bankfragen für dich da

Dein Reisepass sollte vor der Abreise noch mindestens 6 Monate gültig sein. Diesen kann man ganz einfach in Visp erneuern und es hat bei mir auch überhaupt nicht lange gedauert, bis der zuhause angekommen ist. Informiere dich über Reiseversicherung, Krankenversicherung im Ausland, Haftpflichtversicherung, Unfallversicherung, Reiserücktrittsversicherung und Gepäckversicherung. Das dauert etwas länger als gedacht (vor allem, wenn man absolut keine Ahnung davon hat - so wie ich. Aber hey, zumindest kann ich den Flächeninhalt von Integralen berechnen. Danke KSSB)

Sprich mit deinem Arzt, um herauszufinden, welche Impfungen du benötigst oder auffrischen musst. Der volle Impfschutz tritt normalerweise zwei Wochen nach

der Impfung ein. Ich lege auch jedem ans Herz alle Dokumente zu kopie ren und einzuscannen, falls etwas verloren gehen sollte.

Unverzichtbar auf einer Rucksackreise ist natürlich der Rucksack selbst.

sionelle Beratung im Fachhandel ist goldwert, denn dort kannst du verschiedene Modelle ausprobieren. Das gewährleistet, dass der Ruck sack nicht nur passt, sondern auch praktisch ist – etwas, was online nur schwer zu bewerk stelligen ist.

Diverses

Bevor das ich abreise, verbringe ich noch Zeit mit Freunden, meiner Fa milie und besonders mit meinem Hund, weil er schon etwas älter ge worden ist. Zusätzlich informiere ich mich über das Klima, das Wetter, die Kultur und das tägliche Leben der

wärtigen Moment bewusst zu leben und wertzuschätzen, anstatt in einer endlosen „Was-wäre-wenn“-Schleife festzustecken. Ich hoffe, dass meine Erfahrungen dir ebenfalls weiterhelfen können und dir somit einen umfassenden Einblick verschaffen.

DIE ULTIMATIVE BUCKET-LIST

FÜR DEN FRÜHLING 2024 IM OBERWALLIS

Immer mehr junge Menschen zieht es hinaus aus dem Oberwallis, auf der Suche nach Abenteuern und Erlebnissen jenseits der eigenen Grenzen. Die Überzeugung, dass unsere Region nichts zu bieten hat, scheint sich hartnäckig zu halten. Doch dem ist keineswegs so! Es gibt eine endlose Vielfalt an aufregenden Erlebnissen im Oberwallis, die darauf warten, entdeckt zu werden. Unsere Top 7 für dieses Frühjahr:

Klettersteig in Leukerbad

Ein absolutes Muss für diejenigen, die den Adrenalinkick dieses Frühjahr suchen, ist auf jeden Fall der Erlebnisklettersteig in Leukerbad. Mit seinen herausfordernden Routen und atemberaubenden Ausblicken ist dieser Klettersteig perfekt für die Abenteuerlustigen unter euch, die die Schönheit des Oberwallis aus einer neuen Perspektive erleben möchten.

Schalisee Waterski

Der Schalisee, gelegen im Gemeindegebiet von Täsch auf einer Höhe von 1.428m, bietet eine idyllische Kulisse umgeben von Lärchen und offenen Grünflächen. Ein Highlight dieses Ortes ist der Wasserskilift mit einer Länge von 109m. Auf Nachhaltigkeit wird auch grosser Wert gelegt – der strombetriebene Lift ist leise und umweltfreundlich (im Herbst wird er sogar vollständig abgebaut). Zusätzlich stehen Wasserskis, Wakeboards und Schwimmhilfen zur Verfügung. Geniesse ein kristallklares Wasser, während du über die Wellen gleitest.

Das Stockalperschloss als absoluter Hotspot Erfahre die Geschichte hinter dem schönen Stockalperschloss und geniesse ein Picknick im grossen Garten. Nicht nur ein perfekter Ort, um sich in der Sonne zu entspannen, sondern auch ideal, um deine Instastory zu updaten. Denn durch das noch original erhaltene Schloss und die ästhetischen Vibes der Umgebung wird dieser Platz auch ab und zu für Fotoshootings genutzt.

Golf Spass in Blatten und/ oder Salgesch

Für Golfliebhaber gibt es gleich zwei spannende Optionen, die persönliche To-do-Liste zu erweitern: Minigolf in Blatten und Indoor-Golf in Salgesch. Unter freiem Himmel die frische Bergluft geniessen, während man sich auf dem Minigolfplatz vergnügt – die perfekte Kombination! Im Falle von ungünstigem Wetter findet man in Salgesch eine ausgezeichnete Alternative. Ein modernes Indoor-Golfzentrum mit hochwertigen Anlagen und entspanntem Ambiente, ideal für ein bisschen quality time mit Freunden. Egal ob drinnen oder draussen, Spass und Unterhaltung ist dort versprochen.

Also schnapp dir deine Golfschläger und mach dich bereit für eine Runde Golfspass.

Zermatt Unplugged (9.- 13. April)

Und wenn wir schon in der Nähe sind, dann verdient das Zermatt Unplugged Festival auch einen Besuch. Dieses Festival verspricht fünf Tage voller Live-Musik in einer crazy Szenerie. Von internationalen Stars bis hin zu aufstrebenden Talenten bietet das Festival eine einzigartige Atmosphäre, die man erlebt haben muss. Scanne den QR- Code für das diesjährige Line-up und weitere Infos, die du über das Festival in Zermatt wissen musst.

Goms Bridge

Schwindelempfindliche aufgepasst, denn die Hängebrücke im Goms hat es in sich. Auf der 280 Meter langen Brücke erhältst du einen atemberaubenden Ausblick auf die umliegende Landschaft und kannst deine Freunde mit einem TikTok auf der Brücke dazu inspirieren, auch einen weiteren Adrenalinkick zu erleben.

Entspannung im Brigerbad Thermalbad

Nach all diesen aufregenden Abenteuern ist es an der Zeit, sich mal richtig zu entspannen und neue Energie zu tanken. Das Brigerbad Thermalbad ist dafür genau der richtige Ort! Die warmen Thermalquellen und die Auswahl an Wellnessangeboten ermöglichen es dir, nach den erfolgreichen Ausflügen für einen Moment abzuschalten und vielleicht deinen Tinnitus vom Festival loszuwerden.

GIRLS SHRED DAY IM SNOWPARK GOMS

EIN TAG VON FRAUEN FÜR FRAUEN

UND DIE STARKE COMMUNITY DAHINTER

Sieben Frauen, 30 Teilnehmer*innen, eine Szene: Das war der erste Girls Shred im vergangenen Februar im Snowpark Goms. Ein Event, das nicht nur die lokale Freestyle-Szene bereichert, sondern auch ein klares Zeichen für Frauenpower und Gemeinschaft setzt.

Hinter dem Event steht ein engagiertes Kollektiv, darunter die Walliserinnen Laura Bohnet und Meret Erpen, die mit vielen Unterstützer*innen eine Plattform geschaffen haben, die Frauen* im Sport vereint und fördert.

In einem offenen Gespräch mit dem ohooo teilen sie ihre Beweggründe, Erfahrungen und Visionen rund um den Girls Shred.

Die Geburt einer Idee:

Mehr Frauen* im Freestyle-Sport

Der Girls Shred ist mehr als nur ein Event; es ist eine klare Ansage gegen die männliche Dominanz in der Welt des Freestyle Sports. Laut Laura und Meret sind Frauen* im Snowpark Goms unterrepräsentiert –Grund genug, einen Tag speziell für sie zu organisieren. „Es geht darum, Frauen* mit der gleichen Leidenschaft zusammenzubringen, um gemeinsam zu wachsen und Spass zu haben“, erklärt Laura. Der Tag soll eine Plattform bieten, auf der sich Frauen* austauschen, voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen können.

Eine unterstützende Umgebung

Auf die Frage, warum sie einen Workshop nur für Frauen* organisieren, betonen beide aber auch die Wichtigkeit einer unterstützenden Umgebung, in der sich alle wohlfühlen und

frei von Vorurteilen und Judgement sind. „Wir wollen, dass jede ihr volles Potential entdecken und Selbstvertrauen finden kann“, sagt Meret. Der erste Girls Shred Day hat gezeigt, wie ein solcher Rahmen die Teilnehmerinnen ermutigt, sich gegenseitig zu inspirieren und zu motivieren.

Snowparks. Laura und Meret berichten von einer „unglaublich positiven und stärkenden Atmosphäre“, die sie in Zukunft noch weiter fördern möchten. Bereits jetzt planen sie, den Girls Shred im nächsten Jahr zu wiederholen.

„Wir wollen, dass jede ihr volles Potential entdecken und Selbstvertrauen finden kann“

Ein voller Erfolg und der Blick in die Zukunft

Der Tag selbst war ein voller Erfolg: Ein Warm-up, gefolgt von Trainingssequenzen und einem Mini-Contest, um die Fortschritte zu feiern. Der Workshop bot auch einen Einblick in das Wachsen der eigenen Skis/Snowboards und das Präparieren des

Die positiven Feedbacks zum Event und die gewonnene Erfahrung stimmt sie zuversichtlich, dass nächstes Jahr noch mehr Teilnehmerinnen anwesend sein werden. Gut vorstellen könnten Sie sich auch einen Austausch oder eine Zusammenarbeit mit bestehenden Kollektivs, die ihre Anliegen teilen. Ein Beispiel dafür ist die Superfriendly Society, ein Kollek-

Organisatorinnen, Choaches, Judges, Shrederinnen: Die Frauen hinter dem Girls Shred Day

tiv von und für FLINTA-Rider*innen, das Safe Spaces schafft, um in Rider*innen-Communities mehr Raum einzunehmen und Sichtbarkeit zu gewinnen. Auch die zunehmende Reichweite & Bekanntheit des Snowpark Goms wird helfen, das nächste Jahr einen noch grösseren GirlsShred zu organisieren, ist das Team überzeugt.

Die Rolle des Freestyle Club 39 Wichtig ist beiden Veranstalterinnen zu betonen, dass hinter dem Event ein engagierter und unterstützender Verein steht, der die Plattform für einen solchen Girls-Shred ermöglicht. Der Freestyle Club Thirty Nine und seine Mitglieder, darunter zahlreiche Unterstützer*innen, haben den Snowpark Goms erst möglich gemacht. „Es ist unglaublich zu sehen, was durch gemeinsame Leidenschaft und Engagement erreicht werden kann“, sagt Laura. Die Community im Snowpark Goms, geprägt von gegenseitiger Unterstützung und Respekt, steht Modell für eine offene und inklusive Sportkultur.

Ein Appell an alle Frauen*: Traut euch!

(Ein paar blaue Flecken gehören immer dazu)

Mitmachen und unterstützen

Für alle, die sich engagieren oder das Event unterstützen möchten, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Der Freestyle Club Thirty Nine bietet nicht nur die Plattform für den Girls Shred Day, sondern auch Trainingsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche, unabhängig von Alter und Geschlecht. Dank des ehrenamtlichen Engagements der Girls und der Vereinsmitglieder haben sich die Kosten für den Girls-Shred in Grenzen gehalten. Dankbar waren sie aber für den Förderzschuss vom Kanton Wallis, die Goodies von Vivikola, Doodah und Chixx on Board. Nicht zuletzt helfen dem Snowpark auch Spendengelder, den Park zu unterhalten und die Events zu finanzieren. „Jede Unterstützung zählt, um die Community weiter zu stärken und Frauen* im Sport sichtbarer zu machen“, betont Meret.

Ein Appell an alle Frauen*: Traut euch! Abschliessend richten Laura und Meret einen Appell an alle Frauen*, die neu im Sport sind oder sich unsicher fühlen: „Der Girls Shred ist eine super Möglichkeit, neue Leute mit der gleichen Passion kennenzulernen. Habt Spass und zeigt, was ihr draufhabt. Ein paar blaue Flecken gehören immer dazu ;)“.

Der Girls Shred Day im Snowpark Goms ist somit nicht nur ein Event von Frauen für Frauen, sondern ein lebendiges Beispiel dafür, wie eine starke und unterstützende Community, unabhängig von Geschlechtsidentität, den Sport und das Miteinander bereichern kann. Wir vom ohooo freuen uns, dass wir dabei sein und die Begeisterung der Szene hautnah erleben konnten.

hey! das recap video gibts in der ohooo app!

Der erste Girls Shred Day in Goms ist in the books!

Was läuft im Oberwallis?

Bald noch persönlichere Empfehlungen mit der ohooo KI

APRIL MAI JUNI

Zermatt Unplugged Zermatt

Comedy Open Mic by ohooo ohooo Fabrik, Eyholz

Season End Party Saas-Fee

Konzert AMO-Folkensemble ohooo Fabrik, Eyholz

Perplex Konzert ohooo Fabrik, Eyholz

Shopping Samstag ohooo Fabrik, Eyholz

Schweizer Tanzfest Brig

Plastic Creatures

Konzert

Jazz Chälli, Visp

Regenbogenbombe

Genderterror-Kulturfest

Zeughaus Kultur, Brig

Offene Weinkeller

Wallis

Konzert

ohooo Fabrik, Eyholz

Fafleralp Sessions

Hotel Fafleralp, Blatten

Shopping Samstag ohooo Fabrik, Eyholz

Kulturband Festival Zeughaus Kultur, Brig

Aletsch Frauenlauf Fiesch

Wasserski Fest Schalisee, Täsch

Motown Konzert Zeughaus Kultur, Brig

Frauenstimmen Festival Brig

Barany Konzert Kellertheater, Brig

Shopping Samstag ohooo Fabrik, Eyholz

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Kaffee Klatsch, Brig
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Das ohooo Magazin erscheint als Beilage des Walliser Bote am 28.03.2024.

Redaktion

ohooo GmbH, Walligrundstrasse 20, 3930 Eyholz, hi@ohooo.ch

Leitung

Miriam Tufan

Layout & Design

Jennifer Jordan

Content & Vermarktung

Julia Keller

Partnerschaften

Beat Ruppen, Ramon Jeitziner

Mitarbeiter:innen dieser Ausgabe

Thomas Burgener, Leon Heynen, Sandro Koops, Jakob Löhrer, Erin Mathier, Jan Minnier, Raúl Sauerbrey

Anzeigenpreise und AGB www.ohooo.ch/ads

Auflage

48.000 Exemplare

Druck

Valmedia AG, 3930 Visp

Online lesen www.ohooo.ch/online-magazin

Sandro Koops
Ramon Jeitziner
Jusrah Hasani
Ramon Schnydrig
Amélie Stoffel
Doriane Papilloud
Kai Borter
Julia Keller
Ines Bicvic
Jennifer Jordan
Egzona Imeri
Shannon Hughes

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