

BELLA E BRUTTA
DIE WILDE BERGWELT DER BELLUNESER DOLOMITEN

DER ÖTK IST FÜR SIE DA!

Wild, schön und noch ziemlich geheim:
Auf den KINDERSEITEN sind Wildkatzen unterwegs 18-19
Alp.Ges. D'Bergwanderer, Dölsach, Dresden, Eisenstadt, Graz




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REDAKTIONSCHLÜSSE 2026
Ausgabe 3/26: 26. Mai Ausgabe 4/26: 25. August
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ÖTK-Magazin – Österreichische Touristenzeitung 139. Jahrgang • Heft 2 / April-Juni 2026 Medieninhaber und Herausgeber: Österreichischer Touristenklub, Bäckerstraße 16, 1010 Wien, Telefon +43 1 5123844 • ZVR-Zahl: 407915695
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RedaktionsmitarbeiterInnen: Barbara Steininger (Chefredaktion) • MitarbeiterInnen dieser Ausgabe: Andrea und Andreas Strauß, Gerhard Schirmer (Rezensionen), Regina Magdalena Smrcka, Michael Platzer, Josef Mayerl • Texte an: redaktion@oetk.at
Grafik: Andrea Donesch • Druck: VENDO Kommunikation + Druck GmbH
LIEBE ÖTK-MITGLIEDER
Ein leiser Wind streicht durch die Baumwipfel. Manchmal beginnt es ganz still. Der Weg wird schmaler. Der Wald dichter. Du bleibst stehen und schaust auf dein Smartphone. Die Karte lädt nicht mehr. Am oberen Rand erscheint nur noch ein kleines Symbol: „Kein Empfang“. Der letzte Wegweiser liegt weit hinter dir, vor dir verliert sich der Pfad im Gelände.
Wer draußen unterwegs ist, kennt solche Momente. Sie erinnern uns daran, dass Orientierung im Wald oder oberhalb der Baumgrenze nie selbstverständlich ist. Die Natur folgt ihren eigenen Regeln. Technik kann helfen – doch sie ersetzt nicht Erfahrung, Aufmerksamkeit und Vorbereitung.
Unser Bergsportverein ist aus genau dieser Erfahrung heraus entstanden. Unsere Gründungsväter waren Alpinisten, viele von ihnen mit Expeditionserfahrung in den großen Gebirgen der Welt. Gleichzeitig gehörten sie zu jenen Pionieren, die das Wanderwegenetz in Österreich aufgebaut haben – Stein für Stein, Markierung für Markierung. Sie wussten: Wer draußen unterwegs ist, trägt immer auch Verantwortung – für sich selbst und für die Gemeinschaft aller, die in den Bergen unterwegs sind.
Aus dieser Tradition heraus möchte ich dir drei kleine Helfer mit auf den Weg geben.
Der erste ist so unscheinbar, dass man ihn leicht unterschätzt: ein Biwaksack oder zumindest eine Rettungsdecke. Tragische Ereignisse in den Alpen zeigen immer wieder, wie schnell Wetter und Gelände ihre freundliche Seite verlieren können. Ein leichter Notbiwaksack wiegt kaum mehr als 200 Gramm, kann aber im Ernstfall entscheidende Wärme und Schutz bieten. Ungeschützt dem Wind ausgesetzt entscheidet oft nur die Körperwärme darüber, wie viel Zeit man noch hat.
Der zweite Helfer liegt bei vielen ohnehin im Rucksack: das Smart-
phone. Was jedoch nur wenige wissen: Mit einem iPhone 14 oder neuer kannst du in Österreich einen Notruf selbst dann absetzen, wenn gar kein Mobilfunknetz mehr vorhanden ist. Der Notruf wird über Satellit übertragen, und es können Textnachrichten mit der Einsatzzentrale ausgetauscht werden. Auch viele der ÖTK-Schutzhütten sind mittlerweile mit satellitengestützten Notrufsystemen ausgestattet –ein zusätzlicher Sicherheitsanker in abgelegenen Regionen. Der dritte Helfer betrifft die Tourenplanung. Heute entstehen viele Tourenvorschläge aus nutzergenerierten Inhalten oder werden von KI-Systemen automatisch zusammengestellt. Das kann inspirieren, ist aber nicht immer verlässlich –weder sicherheitstechnisch noch rechtlich.
Präsident
Dipl.-Päd
Ing. Franz
Wege pate engagierst, ist der Zugang sogar kostenlos.
So nützlich diese Helfer auch sind – am Ende bleibt der Mensch der wichtigste Teil jeder Tour. Verantwortung beginnt bei der Vorbereitung und zeigt sich draußen im Gelände, Schritt für Schritt.

Gerade in Österreich ist das wichtig zu wissen. Rund 80 Prozent der Wälder befinden sich in Privatbesitz, und das Forstgesetz erlaubt das Betreten des Waldes grundsätzlich nur zu Erholungszwecken – zu Fuß. Wer ungeprüfte Routenvorschläge übernimmt, kann schnell auf Wegen unterwegs sein, die gar nicht freigegeben sind oder in die Irre führen.
Wir empfehlen deshalb bewusst die Outdooractive-App, an deren Entwicklung wir mitgewirkt haben. Sie nutzt unter anderem das von den Vermessungsämtern der Bundesländer freigegebene amtliche Wegenetz. Damit orientieren sich Touren an offiziellen und freigegebenen Wegen. Als Mitglied des ÖTK erhältst du zur Aktivierung von Outdooractive Pro oder Pro+ einen Gutschein im Wert von 5 Euro – und wenn du dich ehrenamtlich als
In unseren Navigation- und Sicherheitsworkshops, die regelmäßig an Wochenenden stattfinden, geben wir unsere Erfahrung weiter. Dort zeigen wir unseren Mitgliedern, wie digitale Navigation, klassische Orientierung und einfache Notfallausrüstung sinnvoll zusammenspielen – und wie man diese kleinen Helfer im Ernstfall richtig einsetzt. Wer draußen unterwegs ist, kennt auch heikle Situationen. Große Sicherheit entsteht oft aus kleinen Dingen: ein Stück Folie im Rucksack, eine gute Karte – und manchmal ein Signal aus dem All.
Und aus der Erfahrung derer, die diese Wege vor uns gegangen sind. Damit der Weg auch morgen noch weiterführt.
Herzlichst Präsident Dipl.-Päd. Ing. Franz Zehetmayer


Blumenfreunde haben die Belluneser Dolomiten als erstes "entdeckt", Wanderer kamen später. Die Hauptwege sind heute gut beschildert (kleines Bild).
BELLA E BRUTTA IN BELLUNO
Sixtinische Kapelle für Bergsteiger und ein Geheimtipp, finden Andrea (Text) und Andreas Strauß (Fotos), die sieben Tage lang durch die wilde Bergwelt des Nationalparks Belluneser Dolomiten gewandert sind.

Wo die Dolomiten aufhören, fangen die Belluneser Dolomiten an. In Forno di Zoldo fühle ich mich ein wenig wie jene Seeleute, die fürchteten am Rand der als Erdscheibe gedachten Welt abzustürzen. Hören die Berge hinter jenem Kamm auf, der himmelhoch gegen den Horizont steht?
Glaubt man den Initiatoren des Belluneser Höhenwegs, kommen viele weitere Gipfel. So viele, dass man sieben Tage geht bis Feltre und dabei rund 7000 Höhenmeter sammelt. Den Bewohnern von Forno di Zoldo jedenfalls braucht man die Frage nicht zu stellen. Sie kennen sich in Köln und München besser aus. Dort haben sie bis zur Rente jede Sommersaison als Eismeister und Eisverkäuferin gearbeitet – was wir nördlich der Alpen als italienisches Eis kennen, sind Rezepte und Handwerkskunst aus dem Zoldotal.
„Ja, ja, Malga Pramper. Das ist ein bekannter Spaziergang“, heißt es in Forno. Zwei bis drei Stunden wandert man talein. Im Hochsommer verkehrt eine Navetta, ein Kleinbus. Zu Saisonbeginn jetzt überholt uns nur der Almbauer mit seinem rumpelnden Tiertransporter. Den Kühen sind die sieben Kilometer zu weit, für uns aber sind sie eine schöne Eingehtour, zumal der Rucksack leicht ist und die Felseinrahmung des Tals spektakulär. Wer die Variante über den SchiaraGipfel am Tag 3 auslässt, kommt ohne Klettersteigset und Helm aus. Einfach ist der Belluneser Höhenweg trotzdem nicht, nur eben an schwierigen Stellen nicht klettersteigmäßig versichert. Doch soweit sind wir noch nicht.
Morgens Sonne, abends Donner Erst einmal stärken wir uns an der Malga und verteidigen die Brösel der Panini gegen die übereifrigen Almhühner unter den Tischen. Zu gerne würde ich hier heute Abend
die Polenta probieren, von der am Nachbartisch geschwärmt wird, aber das Tagesziel ist das Rifugio Pramparet, nochmal ein Stück höher und weiter südlich. Grün-weißrot und lila flattern die Fahnen am Rifugio Pramparet gegen den tiefblauen Himmel. Die Temperaturen sind angenehm, der Radler wunderbar erfrischend. Von wegen „schwieriger Weg, anstrengend, anspruchsvoll“ … Tag 1 ist der reine Genuss.
Die italienischen Nationalfarben werden uns regelmäßig begegnen, das Lila des Nationalparks Belluneser Dolomiten ebenfalls. Tiefblauen Himmel dagegen, so hat man uns schon im Tal gewarnt, gibt es nicht immer. Zu nah sind wir am feuchten Tiefland. Nur im Winter ist es so klar, dass man von den höheren Gipfeln bis zur Lagune von Venedig sieht. Grob gesagt: morgens Sonne, mittags Wolken, abends Blitz und Donner. Das ist das Wetter in den Belluneser Dolomiten.
Wilde Wolken?
Kein Problem, das Rifugio Piaz ist nicht mehr weit.

Wir stellen uns darauf ein und starten in den nächsten Tagen so zeitig wie möglich. Verabschiedet werden wir vom Rifugio Pramparet vom pflichtbewussten Hüttendackel, der in seinem ersten Sommer jeden neuen Gast begrüßt und verabschiedet. Mit den Wanderern auf dem Belluneser Höhenweg hat er nicht viel zu tun, die Tour ist selten begangen. Sie ist noch ein richtiger Geheimtipp. Ein schmaler Steig geht durch Latschengassen hinauf zur Forcella Moschesin. Das blaue Dreieck des Dolomitenhöhenwegs 1 begleitet uns. Dieser Wanderklassiker läuft heute auf der gleichen Trasse. Aber selbst die gebündelte Energie der beiden Höhenwege reicht nur für einen unscheinbaren Steig. Das große Kar unter den Cime di Zita gehört den Gämsen und den Schneehühnern, die sich fauchend über die Ruhestörung in ihrem Wohnzimmer beschweren. Das leiseste Geräusch und den größten Eindruck macht aber das Fauchen der Kreuzotter, der wir auf dem Weg hinauf die Vorfahrt nehmen. „Rechts vor links!“, scheint sie einzufordern und muss gar nicht viel sagen, um Recht zu bekommen. Pause machen wir noch vor der Forcella di Zita. Der Wiesenfleck ist eben, ein leichter Sommerwind streicht über den Kamm und die Aussicht ist so fantastisch, dass Weitergehen eine Sünde wäre. Wo wir sonst gern nach bekannten Gipfeln suchen und uns an besondere Momente am Vis-a-vis-Berg oder an der SowiesoKante erinnern, schwelgen wir hier oben im Gesamtbild. Unser Wiesenfleck ist wie die Sixtinische Kapelle für Bergsteiger. Man kann den Faltenwurf beim fünften Heiligen von links bewundern, aber das Meisterwerk als Ganzes ist unbeschreiblich, umwerfend.
Zu Mittag engt sich der Fokus wieder ein. Nur noch die Forcella La Vareta trennt uns von der Schiara. Mit
2.500 Metern ist sie der bekannteste Gipfel der Belluneser Dolomiten und die letzte Felsbastion der Alpen vor der Adriaküste. Der Dolomitenhöhenweg 1 erklettert sie und wer die alpine Variante des Belluneser Höhenwegs wählt, schließt sich an. Wir haben uns schon im Voraus dagegen entschieden.
Der schnellste Weg hinab zum Rifugio Bianchet taucht ins kühle Val Vescova ein. Wir wählen die Sonnenvariante. Sie ist etwas länger und geht über zwei verlassene Almen, die Casera La Vareta und die Casera Vescova. Der Weg ist kurzweilig, die Schmetterlinge nicht zählbar und die Schiara gegenüber ändert ihr Aussehen von Viertelstunde zu Viertelstunde.
Verwunschene Pfade
Ja, den Weg gibt es. Aber ob wir den ohne Begleitung eines Einheimischen finden? Steil sei das Gelände in den Monti del Sole, ausgesetzt die Steige, eingewachsen. Und Zecken gäbe es, nicht wenige. Dabei blitzen und funkeln die Augen des Mannes, der gerade einen großen Holzspalter im Anhänger verzurrt. Mit jedem Satz wirkt er um Jahre jünger und unternehmungslustiger. „Es ist wild hier, aber schön. Bella e brutta.“ Mit der Etappe 3 und 4 liegen zwei große Unbekannte vor uns. Als rotes Band macht sich der im Vorfeld heruntergeladene GPS-Track auf der Karte natürlich gut. Aber ob es den Weg in der Realität auch gibt? Ich habe Zweifel. Nach dem Hüttenabstieg vom Rifugio Bianchet folgt der Belluneser Höhenweg nämlich dem Cordevoletal. Der Fluss ist so tief in die Berge eingeschnitten wie in kaum einem anderen Alpental. Die Felsgipfel, zu denen man sich sonst beim Blick aus der Windschutzscheibe den Hals verrenkt, sehen aberwitzig steil aus und auf meiner Landkarte gibt es außer dem blauen Band des Cordevo -
le und der berüchtigten Rennstrecke Agordo-Belluno keinen Eintrag. Glauben wir aber dem freundlichen Herrn, dann gibt es den Wanderweg auf der westlichen Flussseite tatsächlich - andiamo!
Abenteuer gibt es auch vor der Haustüre, aber gewiss nicht von der Stange. Als wir nach dem Abschnitt entlang der Straße Agordo-Belluno auf einer Fußgängerbrücke über den Cordevole gehen, rede ich mir ein, dass die folgenden Stunden genauso Teil des Abenteuers sind. Und das funktioniert. Es funktioniert, als wir vorbeiwandern an dem einzigen Bauernhof dieser Talseite. Während der Bauer gerade mit dem großen Jauchefass über die Wiesen fährt, grasen an die 40 Hirschkühe mit ihren Kleinen unbeeindruckt auf den letzten ungedüngten Wiesenstreifen. Es funktioniert hinauf durch den Wald, durch das Farndickicht mit seiner Zeckenplage und auf den verwunschenen Pfaden, die die Schluchten aus den Monti del Sole ausqueren. Für Momente komme ich ins Wanken, nachdem wir den roten Markierungen bergab gefolgt waren, die im Steilgelände endeten und offensichtlich zur Abseilstelle einer (im Nationalpark verbotenen) Canyoning-Tour führten. Aber unten im Flusstal des Cordevole und beim Baden in einem der Seitenbäche ist meine Laune wieder perfekt. Erst recht in der wilden Auenlandschaft später und als die riesige Eidechse über den Weg huscht, die so quietschgrün ist, dass jeder Laubfrosch neidisch werden könnte. Es geht vorbei an einem Gestüt, vorbei an dem verlassenen Kloster Vedana, hinauf in den Ort Sospirolo und zum Lago del Mis. Der Stausee mit seiner kräftig blauen Farbe ist so ins Tal eingebettet, dass nur auf der Westseite eine Straße Platz hat. Für einen Fußweg reicht es nicht. Vor allem die Tunnels - ein Dutzend, bis wir die Straße morgen verlassen kön-

MORGENS SONNE, ABENDS DONNER

nen - sind ungemütlich. Für zwei entgegenkommende Fiat 500 sind sie noch ausgelegt, aber die Fahrzeugbreite des 21. Jahrhunderts ist nicht vorgesehen und Fußgänger erst recht nicht. Die einzigen anderen Wanderer, die erzählen, dass sie diesen Abschnitt kennen, haben die halbe Tagesetappe pragmatisch gelöst: per Anhalter. So entschärft sich auch das Thema Höhenmeter auf der vierten Etappe, denn von Pian Falcina am Lago del Mis bis zur Malga Erera sind es 1900 Höhenmeter.
Grasbänder für Gämsen
Nach dem letzten Straßentunnel biegen wir links ab. Nun geht es in die Berge über Feltre im westlichen Teil des Nationalparks. Ein paar Gipfel in diesem Botanikparadies kennen wir. Doch die Übergänge hatten wir bis-
her voller Neugier und Respekt betrachtet. Statt roter Striche zeigt die Karte nur noch zarte Pünktchen, die Notabstiege sind extralange Zickzacklinien und das beruhigende Kartengrün von Wald und Wiese wird von schwarzer Felszeichnung abgelöst. Was uns wohl bevorsteht? Wer auf die Einkaufsmöglichkeiten von Pattine setzt, dem letzten Talort vor dem Eintritt in die Alpi Feltrine, wird enttäuscht werden. Die Zufahrt ist eine ausgewaschene Schotterstraße, Autos sieht man keine und würde nicht hinter einem der Fensterläden halblaut das Radio laufen, könnte man meinen, Pattine wäre völlig verlassen.
Hinauf nach Campotorondo ist von Meisengezwitscher abgesehen nichts zu hören. Waldesstille, Schatten, weicher Boden, noch nicht einmal ein
Neben der Italienflagge flattert das Lila des Nationalparks. Der Höhenweg durchquert ihn fast komplett.
Sohlenabdruck eines Vorgängers, nur steiler Hochwald, ein Steig, keine Markierungen, von einer Beschilderung ganz zu schweigen. Aber das sind wir vom Belluneser Höhenweg schon so gewöhnt.
Nach drei Stunden tritt der Wald zurück, und eine Hütte tritt auf: Campotorondo ist eine der wenigen Forsthütten, die für Wanderer offen sind. Ein Pärchen aus Belgien genießt gerade die letzten Momente vor dem Abmarsch. Der Ofen sei noch heiß, Espressopulver und Bialetti seien da, der Platz ein Paradies. Nach dem missglückten Versuch, die Monti del Sole zu überschreiten, hätten sie ihn besonders genossen.
Trotz des verführerischen Paradieses an der Campotorondo endet unser Tag erst eine Stunde später an der Malga Erera, dem großen Almgelände im Osten der Feltriner Berge. Hier gibt es Verpflegung und ein Dach über dem Kopf. Zudem tut die Stunde gut, die wir der morgigen Königsetappe zum Rifugio Boz so abnehmen. Denn wenn die Etappe 3 die meiste Zeit braucht, die Etappe 4 die meisten Höhenmeter hat, so ist die Etappe 5 am anspruchsvollsten. Die Wege zwischen der Forcella dell‘Omo und Scarnion werden uns im Gedächtnis bleiben. Über Stunden ist man ganz bei sich. Man setzt Fuß vor Fuß. In voller Konzentration.
BLUMEN RIECHEN UND AUSSICHT GENIESSEN

Tief unten das Cordevoletal. Wir sind fast überrascht, dass es abgesehen von der Straße auch einen ruhigen Fußweg gibt.


Man tut nichts anderes. Grasbänder ziehen sich hangparallel durch die Berge. Manchmal sind sie nur wenige Meter breit. Rechts Felswände und Schrofen, links Steilabbrüche von ungeahnter Tiefe. Für trittsichere Bergsteiger gibt es nirgends einen Grund zur Panik. Aber es gibt auch keinen Grund, unkonzentriert zu sein. Dies ist das schönste Stück des Belluneser Höhenwegs, voller intensiver Momente, voller unvergesslicher Bilder im Kopf.
Am wildesten erscheint mir gleich der Anfang unter der Punta del Comedon hindurch. Nicht selten habe ich den Eindruck, nach einem Fehltritt würde ich ungebremst 1300 Meter tiefer im Lago della Stua mit einer (Verzeihung!) Arschbombe aufschlagen. Hinab in die grüne Karschüssel mit der vergessenen Cimonega-Alm kann der Kopf auf Wiesenbummeln umschalten, bevor es hinüber zum Pass de Mura nochmals etwas schwieriger wird.
Über die Teufelspiazza nach Feltre „Mir wäre es zu gefährlich. Morgen Früh würde ich den Weg gehen, aber heute würde ich nicht losgehen.“ Mit Engelszungen und dem rhetorischen Geschick eines Vollblut-Psychologen überzeugt der Hüttenwirt des Rifugio Boz die drei Trailrunner, den Weiterweg zum Rifugio Dal Piaz nicht entlang des Höhenwegs zu nehmen. Nach einer Runde Cola steigen sie gemeinsam ab zum Auto des Wirts und er wird sie an günstiger Stelle für einen leichten Übergang absetzen. Keine Stunde später platschen die ersten Regentropfen auf die Terrassentische und für den Rest des Nachmittags entleeren die Gewitterwolken die halbe Adria über den Feltriner Bergen. Bella e brutta sind sie. An diesem Nachmittag vor allem brutta. Zwischen dem Rifugio Boz und dem Rifugio Dal Piaz liegen etliche Kilometer Wegstrecke, selbst wenn man
nur die Luftlinie betrachtet. Den Passo della Finestra erreichen wir mit etwas Pfadfindersinn ohne nennenswerten Abstieg durch noch regennasse Blumenwiesen und Lärchenwald. Das Wetter hat sich über Nacht beruhigt, die Berge sind wieder bella und wir hoffen darauf, dass sich die Südflanke abgetrocknet hat. Auch heute bleibt der Pfad schmal und ausgesetzt. Es geht über Bänder, durch Schrofen, wir queren Gräben aus und - wie gestern schon - muss jeder Schritt sitzen. Gott sei Dank hält sich das Wetter ans Regelwerk: morgens Sonne. Der Weg ist steinig und trocknet besser ab als das erdige Steilgrasgelände vom Vortag.
Bis zum möglichen Abstieg zur Forcella Scarnia ist das Gelände nicht weniger eindrucksvoll als gestern, etwas weniger anhaltend schwierig, dafür mit einer heikleren Einzelstelle, einer kurzen schuttbedeckten, abfallenden Felsplatte in steilem Schrofengelände. Die zweite Hälfte der Etappe ist Blumen riechen und Aussicht genießen angesagt. Es geht über die „Teufelspiazza“ und das Pietenakar mit seinen tausend Farben. Im Frühsommer ist es ein Blumenwunder. Irgendwann, nach sieben oder acht Stunden, bummeln wir in einen letzten grünen Sattel hinauf und sehen aufs Dach des Rifugio Dal Piaz hinab. Das Abendessen können wir fast schon riechen. Unsere letzte Hüttennacht steht bevor. Kann das sein? Nur noch ein Tag bis Feltre? Ein langer, langer Abstieg auf einer alten Militärstraße, dann Forstwege, schließlich Dorfsträßchen, Vorgärten, Mofa-Geknatter, Bratenduft und dann die Ankunft in Feltre: 20.000 Einwohner, eine alte Burg, eine große Brauerei und durchaus städtisches Flair. Gewiss werden wir uns fühlen wie aus einer anderen Welt kommend, einer besonderen Welt, steil und einsam, bella e brutta. ❚
INFORMATION
Touristinfo: Consorzio Dolomiti, Via S. Lucano, 36, I - 32100 Belluno BL, Tel. +39 0437 941148, www.belledolomiti.it
Nationalpark: Dolomiti Bellunesi, Parco Nazionale, Piazzale Zancanaro 1, I - 32032
Feltre, BL, Tel. +39 0439 3328, www.dolomitipark.it
Website: www.altaviadolomitibellunesi.it
Anreise: Öffentlich kann man die Bahnverbindung bis Pieve di Cadore nutzen, ab hier gibt es einen Bus nach Forno di Zoldo. Alternativ auch über Trento nach Belluno und von hier mit dem Bus nach Forno di Zoldo. Für die Rückfahrt liegt Feltre an der Bahnstrecke Trento - Belluno.
Karten/Führer: Tabacco-Karte Alpi Feltrine, Le Vette - Cimonega, Nr. 023, 1:25.000; Prealpi e Dolomiti Bellunesi, Nr. 024, 1:25.000; Franz Hauleitner, Dolomiten 7: Südöstliche Dolomiten - Cortina bis Belluno, Bergverlag Rother 2022 und Dolomiten 8: Südwestliche Dolomiten - Von Falcade bis Feltre, Bergverlag Rother 2018
Beste Zeit: Juni - September
Belluneser Höhenweg
Ausgangspunkt: Wanderparkplatz im Pramper-Tal südlich von Forno di Zoldo, 1.180 m, von Forno di Zoldo in 1,5 Std. zu Fuß erreichbar
Endpunkt: Bahnhof Feltre Höhenmeter: 6100 hm im Aufstieg, 6700 hm im Abstieg
Gesamtdauer: 7 Tage
Hütten: Rifugio Boz, 1.718 m, Mitte Juni - Ende September, Tel. +39 0439 64448, www. rifugioboz.it, Rifugio Bianchet, 1.245 m, Mitte Mai - Ende Oktober, Tel. +39 0437 669226, Rifugio Dal Piaz, 1.993 m, Mitte Juni - Mitte September, danach an Wochenenden, Tel. +39 0439 9065, www.rifugiodalpiaz.com, Rifugio Pian de Fontana, 1.632 m, Mitte JuniEnde September, Tel. +39 0335 6096819, www.piandefontana.it, Rifugio Pramparet, 1.857 m, Ende Juni - Ende September, Tel. +39 0337 528403, www.rifugiosommarivaalpramperet.it
Charakter: Der Belluneser Höhenweg ist schwierig, vor allem die Etappen 5 und 6 verlangen Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Bei Nässe oder unsicherem Wetter ist abzuraten. Das Gelände ist hier ausgesetzt, teils begeht man grasige Bänder, teils schrofige Flanken, Versicherungen gibt es wenige. Mit 7 bis 8 Stunden sind fast alle Etappen relativ lang. Bei ungünstigen Verhältnissen lässt sich die Etappe 5 über einen Talabstieg umgehen. Die Etappe vom Lago del Mis nach Pattine verläuft längere Zeit entlang der Straße, teils auch in Tunnel (Taschenlampe oder auch Taxitransfer).
Routenverlauf: Forno di Zoldo - Malga Pramper - Rifugio Pramperet (Etappe 1) - Rifugio Pian de Fontana - Rifugio Bianchet (Etappe 2) - Gabelung Agre - Pian Falcina (Etappe 3)Pattine - Compotorondo - Malga Erera (Etappe 4) - Rifugio Boz (Etappe 5) - Rifugio Dal Piaz (Etappe 6) - Feltre (Etappe 7)
Am Ziel! In der Stadt Feltre endet der Belluneser Höhenweg.
KI PLANT BERGTOUR
Viele Menschen nutzen die KI für ihre Alltagsorganisation. „SIE KANN AUCH BERG“.
Michael Platzer, Leiter der ÖTK-Navigationskurse, über Stärken und Schwächen.


„Plan mir eine schöne Tagestour mit alpiner Hütte und Zuganbindung.“ frage ich die KI am Smartphone.
Binnen Sekunden bekomme ich die Antwort:
„Ich habe dir einige leichte Bergtouren in der Steiermark mit Hütten herausgesucht. Typisch für diese Touren: Standpunkte sind gut erreichbar, oft auch mit Parkplatz. Standardtour circa 1200 Höhenmeter, 4-5 Stunden Aufstieg. Tipp der Einheimischen: gehe über die Fölzalm, sehr abwechslungsreich.“
Das klingt nach der perfekten Tourenplanung.
Für Inspiration und erste Ideen funktioniert das erstaunlich gut. Heute gibt es viele digitale Helfer: Chatbots wie ChatGPT, KI-Funktionen in komoot, Plattformen wie AllTrails oder der Navigationsdienst von Apple, der neuerdings auch Wanderrouten beinhaltet. Wenn es wirklich so einfach wäre, bräuchte niemand mehr Karten, Wegweiser oder Hüttenwirte.
Eine wissenschaftliche Studie aus der KI-Forschung –„TripTailor“ (ACL 2025) – hat untersucht, wie gut KI tatsächlich Reise- und Tourenpläne erstellen kann. Das Ergebnis war überraschend deutlich: Weniger als zehn Prozent der von KI erzeugten Reisepläne erreichen die Qualität menschlicher Planung. Die häufigsten Probleme waren:
• unrealistische Zeitplanung
• unlogische Reihenfolge von Zwischenzielen
• fehlende Berücksichtigung von Einschränkungen
• zu wenig Anpassung an persönliche Wünsche
KURZ GESAGT:
KI kann Ideen liefern – aber sie prüft nicht zuverlässig, ob der Plan auch wirklich funktioniert.
Beliebt heißt nicht erlaubt
Für die eigentliche Tourenplanung lohnt sich deshalb ein Blick auf spezialisierte Plattformen wie Outdooractive, dem Tool, das der ÖTK auch für seine Wegearbeit nutzt. Der Unterschied: Hier werden offizielle Karten- und Wegedaten europäischer Vermessungsämter verwendet. In Österreich stammen die Wanderkarten vom Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV). Zusätzlich ergänzen ehrenamtliche Wegewarte des ÖTK diese Daten mit Informationen zu unseren Wegen und Steigen, das sind in Österreich immerhin 42 Prozent des österr. Wegenetzes. Outdooractive verbindet diese Daten mit touristischen Informationen der Regionen, Gemeinden und Länder. Dazu kommen – je nach Nutzung – Wetterdaten, Hangneigung, Lawineninformationen und Karten anderer Verlage.
Wegedaten werden von Menschen aufbereitet Wanderwege entstehen nicht durch Algorithmen – sondern durch Knochenarbeit. Die Wanderwege der alpinen Vereine werden von engagierten Freiwilligen betreut, unentgeltlich. Bei Outdooractive arbeitet zudem ein internationales Team aus Redakteuren, Kartografen und Entwicklern. Sie prüfen Angaben von Nutzern und gleichen sie mit offiziellen Daten ab. KI kennt keine aktuellen Wegsperren, weiß nichts von Forstarbeiten und kann rechtliche Fragen zum Wegerecht in Österreich nicht beantworten. Gerade beim Mountainbiken ist das wichtig. Ob ein konkreter Waldweg tatsächlich befahren werden darf, kann die KI nicht beantworten. Outdooractive greift auf amtliche Daten zurück –die vorgeschlagene Route ist zwar nicht automatisch rechtsverbindlich – aber sie liegt deutlich näher an der Realität als eine rein KI-generierte Route. Viele Apps – etwa komoot –nutzen Community-Routen und Nutzerdaten. Das kann inspirierend sein. Aber: Nur weil viele Menschen einen Weg fahren, heißt das noch lange nicht, dass es auch erlaubt ist. ❚

KI WEISS VIEL. ABER SIE KENNT DEN BERG NICHT. In Österreich gibt es seit Mitte 2025 kein 3G-Netz mehr. Außerhalb von Ballungsräumen herrscht oft Funkstille. Das Nachladen von Karten oder die Verständigung mit der KI-App funktioniert nicht mehr. Draußen ist es wichtig das Smartphone so einzurichten, dass es auch dann noch Karte und Standort anzeigt, wenn kein Mobilfunknetz vorhanden ist. Genau das lehren die Navigations-Workshops des ÖTK (www.gps.oetk.at).
BUCHTIPPS
Die Höhle – Zeitschrift für Karst- und Höhlenkunde
Heft 1 – 4/2025 (76. Jg.), Zeitschrift des Verbands Österreichischer Höhlenforscher und des Verbands der Deutschen Höhlen- und Karstforscher e. V., 243 Seiten mit zahlreichen Fotos, Zeichnungen, Tabellen und Plänen, Wien 2025: 17 Euro (exkl. Versand).

Das neue Jahresheft der Zeitschrift „Die Höhle“ beinhaltet wieder eine Reihe von Beiträgen verschiedener Autoren aus dem In- und Ausland, deren Inhalt nicht nur für Fachleute bestimmt ist, die auch interessierte Laien ansprechen. Hingewiesen soll in diesem Zusammenhang auch auf die ausgezeichneten Farbfotos werden, die die einzelnen Artikel hervorragend illustrieren.
Verband alpiner Vereine Österreichs – 75 Jahre
280 Seiten, herausgegeben vom Verband Alpiner Vereine Österreichs, Wien 2025.

Diese großformatige Festschrift ist dem ehemaligen Verbandssekretär bzw. Geschäftsführer Rudolf Kaupe (1. 9. 1878 – 20. 4. 2019) zu verdanken, der die darin enthaltenen Beiträge in mühevoller Arbeit zusammengetragen hat. Wer mit dem Begriff „Verband Alpiner Vereine“ nichts anfangen kann, beachte die Grafik auf den Seiten 26 bis 33, wo die wichtigsten Leistungen des Verbands in übersichtlicher Form aufscheinen. Die einzelnen Kapitel wurden in chronologischer Reihenfolge erstellt, um auf diese Weise die Entwicklung der Organisation besser folgen zu können. So etwa wird der Leser über die Einführung der Hüttenmarke, aber auch über die seinerzeit sehr beliebten Touristen-Fahrkarten für die öffentlichen Verkehrsmittel informiert, die es heute längst nicht mehr gibt. Mit der Geschichte des Verbands sind zahlreiche Persönlichkeiten verbunden, wie etwa Dr. Karl
Prusik, Dr. Robert Hösch, Prof. Fritz Moravec, aber auch der damalige Bundesminister Dr. Josef Staribacher, der ehemalige Bundespräsident Dr. Heinz Fischer und andere. Im Vorwort führen VAVÖ-Schirmherr Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Verbandspräsident Mag. Gerald DunkelSchwarzenberger und Rudolf Kaupe in diese eindrucksvolle Festschrift ein – in der ein wichtiger Teil der österreichischen Alpingeschichte für die Nachwelt festgehalten ist.
Georg Bayerle: Der Alpen Appell
Warum die Berge nicht zum Funpark werden dürfen. 160 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, Verlagsanstalt Tyrolia, 2025: 20 Euro (E-Book: 16,99 Euro)

Reihe, die mit 1865 beginnt. Wie bereits im ersten Band steht auch diesmal der Großvenediger im Fokus. Unter anderem wird über eine Wanderveranstaltung im Gedenken an die „Krimmler Judenflucht“ berichtet. Auch in diesem umfangreichen Werk liegt der Fokus auf dem Wandel. Alle Beiträge wurden von qualifizierten Autoren und Autorinnen gestaltet, unter denen sich auch Dr. Georg Bayerle befindet, der sich mit der Übererschließung unserer Bergwelt befasst. Begleitet sind die Texte von wirklich ausgezeichnetem Bildmaterial. Ein Prachtband, der in keiner alpinen Fachbibliothek fehlen sollte.
Lukas Matzinger: Ohne Kalaschnikow schlaf ich schlecht.

Dieses hochinteressante Büchlein beschäftigt sich mit unseren Alpen im Wandel, die gefährdet sind wie nie zuvor in ihrer Geschichte. Grund ist vor allem ihre intensive Erschließung durch den Menschen, die immer noch munter weiter geht. Der Autor dieser Schrift betrachtet diese Entwicklung mit großer Sorge. Er beobachtet den Zustand eines immer fragiler werdenden Ökosystems und hinterfragt die auf Gewinnmaximierung basierende Alpenökonomie. Die Broschüre wurde mit zahlreichen hochaktuellen Fotos in Schwarz-Weiß ausgestattet. Der Verfasser arbeitet seit 1999 beim Bayerischen Rundfunk, er ist Spezialist für Berge und Umwelt. Für seine Verdienste wurde er 2018 mit der Bayerischen Staatsmedaille ausgezeichnet.
AV-Jahrbuch BERG 2026
BergWelten: Großvenediger. BergFokus: Wandel. Verlagsanstalt Tyrolia, 2025, Hrsg. Deutscher und österreichischer Alpenverein: 25 Euro Als 150. Ausgabe des Alenvereinsjahrbuchs fügt sich dieser Band nahtlos in eine lange
Zsolnay-Verlag 2026, 304 Seiten: 25,70 Euro
Ein alter VW-Bus, ein junges Paar und der verwegene Plan, von Österreich nach China zu reisen – durch naturgewaltige Landschaften, Krisengebiete und ohne jede touristische Begleitmusik. 35.000 Kilometer, auf denen bei aller guten Vorbereitung natürlich Überraschungen im Guten wie im Schlechten warten. Dieser Reiseroman, so nennt es der Autor selbst, gehört schon jetzt zu den schönsten Reisebüchern des Jahres, und das ist keine ge wagte Prognose. Matzinger, im Brotberuf Re porter, ist ein wahrer Sprachkünstler mit ex zellenter Beobachtungsgabe, der die LeserIn nen mit diesem Roadtrip packt. Berührende Passagen wie die durch den Iran erzeugen in diesem Frühjahr besondere Weh mut. Fotografin Olivia Wimmer fängt in ihren schwarz-weiß Bildern die Es senz dieser Reise ein, mit Respekt vor den Porträtierten, ohne Filter und falsche Romantik.


Von Gerhard Schirmer
KLEINE HELFER,

GROSSE WIRKUNG
Sie sind federleicht – und können im entscheidenden Moment Leben retten.
Mag. Peter C. Huber, 1. Präsident-Stv. des ÖTK, hält ein Plädoyer für Biwaksack und Rettungsdecke.
Als ich 14 Jahre alt war, nahm mich mein Onkel zur Firmung mit auf Bergtouren in die Ötztaler Alpen. Fast täglich stand ich damals − zum ersten Mal in meinem Leben − auf einem Dreitausender. Mit im Rucksack: ein Biwaksack. Schon auf der zweiten Tour kam er zum Einsatz. Ich kämpfte mit meiner Kondition, und meine Handschuhe waren für Höhe und Wetterverhältnisse nicht ausreichend. Im Einvernehmen blieb ich knapp unter dem Gipfelgrat im Windschatten im Biwaksack zurück, während mein Onkel und mein Cousin noch zum Gipfel aufstiegen. Als sie wenig später zurückkamen, hatte ich mich wieder aufgewärmt und erholt – und wir konnten gemeinsam absteigen. Seit Generationen gehört der Biwaksack zur Grundausrüstung am Berg. Er war nie nur ein Lebensretter für den Notfall, sondern immer auch ein praktischer Gebrauchsgegenstand. Auf Skitouren nutzten wir ihn bei Pausen als Schutz gegen den eisigen Wind. In Kursen übten wir damit Kameradenbergung oder bauten ein Behelfs-Ackja. Und manchmal wurde er sogar zum Nachtlager. Einmal strandeten wir in der ehemaligen Sowjetunion über Nacht auf einem Flughafen – und schliefen kurzerhand im Biwaksack auf dem Gepäckband. Angenehmer war da schon eine Nacht im Tannheimer Tal: Als der Bauer in der Früh zu mähen begann, ließ er uns einfach weiter schlafen und mähte freundlich

um uns herum. Die Raumfahrt hat uns noch ein weiteres nützliches Hilfsmittel geschenkt: die Alu-Rettungsdecke. Sie wiegt nur wenige Gramm und ist erstaunlich vielseitig einsetzbar. Neben dem Wärmeerhalt kann sie im Notfall auch als Armschlinge, Windschutz oder sogar als improvisierte Sonnenbrille dienen. Es lohnt sich, ihre Möglichkeiten zu kennen.
Der breit diskutierte Todesfall am Großglockner und das anschließende Gerichtsverfahren haben deutlich gezeigt, wie wichtig es auch heute noch ist, diese Ausrüstungsgegenstände nicht nur mitzunehmen, sondern sie im Ernstfall auch richtig einzusetzen. Das zusätzliche Gewicht ist minimal: Ein Biwaksack wiegt je nach Modell zwischen etwa 100 und 500 Gramm, ultraleichte Notfall-Biwaksäcke sogar nur rund 110 bis 150 Gramm. Eine handelsübliche Alu-Rettungsdecke bringt meist nicht mehr als 40 bis 60 Gramm auf die Waage.
Diese wenigen Gramm können Leben retten. Und sie können im Unglücksfall auch juristisch eine Rolle spielen, wenn es um Verantwortung und Sorgfalt am Berg geht.
Übrigens: Auch im Alltag habe ich fast immer eine Rettungsdecke und ein kleines Erste-Hilfe-Set im Rucksack – egal ob ich mit dem Fahrrad oder mit der Straßenbahn unterwegs bin. Meine Erfahrung zeigt: Man braucht es öfter, als man denkt. Erst vor wenigen Wochen konnte ich damit helfen, als eine Passantin auf einer Stiege gestürzt war.
Das Hintergrundbild zeigt den Blick vom Lobuche East Peak zur Ama Dablam: der höchste Gipfel ganz links im Bild.

Mit der Besteigung der Ama Dablam ging ein lang gehegter Traum in Erfüllung und das gemeinsam mit der Familie, berichtet Alfred Winkler (Sektion Dölsach).
Familienexpedition in NEPAL
Für unser gemeinsames Abenteuer nahmen wir uns drei beziehungsweise fünf Wochen Zeit. Am 14. Oktober 2025 starteten wir von Salzburg über Dubai nach Kathmandu. Nach der Ankunft wurden wir sofort vom chaotischen Verkehr und dem allgegenwärtigen Lärm der Großstadt empfangen – zugleich waren wir von der faszinierenden Atmosphäre Nepals beeindruckt. Zwei Tage später brachte uns ein Helikopter nach Lukla, dem Ausgangspunkt unserer Tour.
Dort wurden wir herzlich von unserem Sherpa Fursang sowie den Trägern begrüßt, die uns in den kommenden Wochen begleiten sollten. Gemeinsam tauchten wir ein in die einzigartige Landschaft des Khumbu-Gebiets – mit dem Lobuche East und der Ama Dablam stets vor Augen. Erstes besonderes Highlight war der Aufstieg nach Namche Bazaar (3.440 m), dem Hauptdorf der KhumbuRegion. In den folgenden Tagen führte uns der Weg weiter nach Pangboche (3.900 m), Dingboche (4.400 m) sowie
nach Lobuche (4.900 m). Von dort stiegen wir ins Lobuche High Camp auf 5.200 m auf, welches wir nach sieben Tagen erreichten.
Familien-Gipfelglück
Nach einer kurzen Nacht im Zelt konnten wir bei Sonnenaufgang und traumhaftem Wetter unser gemeinsames Familien-Gipfelglück auf dem Lobuche East (6.119 m) erleben. Überglücklich machten wir uns anschließend an den langen Abstieg Richtung High Camp und weiter nach Pangboche. Dort verbrachten wir unseren letzten gemeinsamen Abend und stießen auf den erfolgreichen Gipfelsieg an. Am nächsten Tag traten Petra und Kai die Heimreise an. Für mich ging es weiter ins Ama Dablam Basecamp auf 4.600 m. Dort hieß es zunächst Geduld bewahren: Ein Wetterumschwung brachte rund einen halben Meter Neuschnee und zwang uns zu einer siebentägigen Pause. Schließlich öffnete sich jedoch ein ersehntes Schönwetterfenster. Voll beladen und mit 8.000er-Schuhen starteten wir in Richtung Camp 1, das wir nach 6,5

Rechts oben: Das Ama Dablam Basecamp auf 4.600 m.
Rechts unten: Eine Gebetsmühle im Namche Bazar auf 3.440 m.

Stunden erreichten. Die Nacht im Zelt war kalt und schlafarm. Am nächsten Morgen ging es hochmotiviert weiter Richtung Camp 2. Am berühmten Yellow Tower, einer der Schlüsselstellen der Route, mussten wir uns aufgrund der technischen Schwierigkeiten in Geduld üben. Unser Tagesziel war Camp 3 auf 6.000 m, das wir nach rund zwölf Stunden in einer eindrucksvollen Vollmondnacht erreichten. Bei eisigen Temperaturen und starkem Wind starteten wir noch in der Nacht zum Gipfelaufstieg. Nach der letzten steilen Schneeflanke standen wir schließlich um 8 Uhr auf dem Gipfel der Ama Dablam (6.812 m) – ein Lebenstraum war erfüllt. Nur wenigen Seilschaften gelang an diesem Tag der Gipfelerfolg. Die überwältigende Aussicht auf den Mount Everest und den Lhotse genossen wir so lange, bis uns der starke Wind erneut zum Abstieg zwang. Dieser führte direkt zurück ins Basecamp, wo ich feierlich empfangen wurde. In den darauffolgenden Tagen machte ich mich schließlich auf den Rückweg über Lukla und trat die Heimreise an.


DIE ORGANISATION:
Gebucht haben wir direkt über Seven Summit Treks, ohne Vermittler aus Deutschland oder Österreich. Gute Englischkenntnisse sind allerdings Voraussetzung. Die Kosten sind direkt auf der Website einsehbar, die Tour individuell planbar. Wir haben uns organisatorisch sehr gut aufgehoben gefühlt. Material und spezielle Ausrüstung kann man vor Ort ausleihen – vieles davon ist für den Gipfelerfolg notwendig, etwa 8000er-Schuhe oder ein sehr warmer Daunenanzug. Gerade für den Gipfel am Ama Dablam ist es sinnvoll, vorab einen leichteren 6000er als Akklimatisationsberg zu besteigen.
Aus gesundheitlichen Gründen haben wir ausschließlich Softdrinks oder abgekochtes Wasser getrunken, fließendes Wasser und Obst bzw. Salat gemieden.
Generell haben wir darauf geachtet, dass Speisen gut durchgekocht oder angebraten sind – so konnten wir mögliche Infektionen vermeiden. Zum Schutz vor Sonnenbrand haben wir lange Kleidung getragen. Außerdem nutzten wir ein Buff/Halstuch gegen den sogenannten „Khumbu-Husten“ und hatten immer wieder Hustenzuckerl dabei.
Alfred Winkler mit Frau Petra und Sohn Kai am 25. Oktober am Lobuche East Peak.

1903 bricht eine Expedition in den Kaukasus auf, um den gefürchteten UschbaSüdgipfel zu bezwingen. Mit dabei: Cenzi von Ficker – mutig, talentiert und bereit, Alpingeschichte zu schreiben. Ein Porträt von Gerhard Schirmer.
LEBENSDATEN
Cenzi Sild, geborene von Ficker, geb. am 1. September 1878 in Innsbruck, gest. am 26. August 1956 auf Burg Stauf (D), Gatte: Dr. Hannes Sild, Rechtsanwalt, gest. 1937, Söhne: Ulrich (abgestürzt 1937), Henning (gefallen 1942 in Russland), Meinhart (gefallen 1944 bei Monte Cassino, Italien)
Das USCHBAMÄDEL
Als 1903 unter der Leitung von Dr. Willi RickmerRickmers eine Expedition in den Kaukasus ausgerüstet wurde, war die erste Besteigung des Uschba-Südgipfels (4737 m) das erklärte Ziel. An dieser Kundfahrt nahm auch Cenzi (eigentlich Creszenz) von Ficker teil, die sich bereits als durchaus gewandte Bergsteigerin einen Namen gemacht hatte. Der Kaukasus stand schon früh im Interesse der Bergsteiger. So etwa konnten bereits 1888 Engländer in der Besengi-Gruppe den Schhara besteigen, 1890 stand der Italiener Vittorio Sella auf dem Zichwarga-Ostgipfel und 1891 erreichten Gottfried Merzbacher und Ludwig Purtscheller den höchsten Punkt des Sullukol-Basch. Der Nordgipfel der Uschba fiel bereits 1888, der wilde und sehr schwierige Südgipfel dagegen war 1903 noch nicht erobert worden.
Zunächst wurde Rickmers Expedition jedoch vom Pech verfolgt. Am 21. Juli stürzte Adolf Schulze als Seilschaftsführer einige Meter ab. Dabei
verletzte er sich und musste abgeseilt werden. Cenzi von Ficker war maßgeblich und mit großem Mut an der Bergung des Verunfallten beteiligt und versorgte diesen an Ort und Stelle, doch der zähe Schulze gab sich so leicht nicht geschlagen. Bereits am 26. Juli stand er gemeinsam mit vier Gefährten auf dem Gipfel; die Cenzi war da allerdings nicht dabei. Nur 18 Tage später gelang dann der Seilschaft Georg Leuchs, Hans Pfann und Ludwig Distel die erste vollständige Überschreitung der Uschba von Norden nach Süden. Und dann geschah etwas in der Geschichte des Bergsteigens Einmaliges: Fürst Tatarchan Dadeschkeliani von Swanetien, der vom Können und vom Mut Cenzi von Ficker tief beeindruckt war, schenkte ihr den Berg Uschba. Die Schenkungsurkunde bekam später das Alpine Museum in München. Ganz ohne einen Gipfelsieg fuhr die Cenzi aber nicht nach Hause, sie nahm an der ersten Besteigung des Schtawler (3976 m) und eines bis zu diesem Zeitpunkt namenlosen Gipfels (3860 m) teil, der ihr zu Ehren
den Namen „Tsentsi-Tau“ erhielt. 1906 nahm Cenzi von Ficker – sie genoss mittlerweile als „Uschba-Mädel“ großes Ansehen - an einer gleichfalls von Rickmer-Rickmers geleiteten Turkestan-Expedition teil. Sie erstieg bei dieser Gelegenheit den C. Sari Kaudal (4908 m) und – als Erstbesteigung – den Großen Atschik (5124 m).
Cenzi von Ficker wurde in eine Innsbrucker Gelehrtenfamilie hineingeboren, ihr Bruder Heinz nahm sie schon früh in die heimischen Berge mit und durch ihn lernte sie zahlreiche Vertreter der damaligen alpinen Elite kennen, unter denen sich so bekannte Namen wie Anton Schönbichler, Otto Ampferer oder Karl Berger befanden und die das hübsche, noch dazu außerordentlich talentierte Mädchen sehr gerne auf Klettertouren im Karwendel oder Wetterstein mitnahmen. Als sie zwanzig Jahre alt war, trat sie dem Österreichischen Alpenklub bei.
1908 heiratete sie den Wiener Rechtsanwalt Dr. Hannes Sild, einen damals gleichfalls sehr bekannten Bergsteiger. Hannes Sild war aber auch ein durchaus talentierter Fechter, Turner und Skiläufer, der als Sprecher des Vereins deutscher Studenten „Philadelphia“ stets seine nationale Haltung und Gesinnung betonte.
Damen am Großvenediger Zusammen mit Sild wird für das Jahr 1913 Cenzi die allererste Damen-Skibesteigung des Großvenedigers zugeschreiben. Die beiden bekamen in den Folgejahren drei Söhne. 1914 musste Hannes Sild als Offizier bei den Kaiserjägern einrücken, er wurde 1917 so schwer verwundet, dass er aus dem Kampfgeschehen ausscheiden musste. Nach Kriegsende –Hannes war inzwischen wieder genesen – brachte es das Ehepaar bald wieder zu beruflichem Erfolg und damit auch zu Wohlstand. Ungebrochen war Silds stramme nationale Haltung, die ihn schließlich zur NSDAP führte. Das Ehepaar ging weiterhin in die Berge und die beiden nahmen auch ihre Söhne mit, die sich schließlich gleichfalls zu guten Bergsteigern entwickelten. 1937 wurde Cenzi vom ÖAK zum ersten weiblichen Ehrenmitglied ernennt. Im glei-
chen Jahr stürzte ihr ältester Sohn Ulrich Sild in der Südwestwand der Stangenwand (Hochschwab) tödlich ab und wenig später starb ihr Mann Hannes nach längerer Krankheit. Doch diesen beiden Schicksalsschlägen folgten noch weitere. Im Zweiten Weltkrieg fielen die beiden jüngeren Söhne Henning und Meinhart, und damit war die Familie Sild – bis auf die Mutter Cenzi – ausgelöscht.
Zusammenbruch im Engadin Noch wehrte sich Cenzi Sild gegen die Einsamkeit, sie unterstützte nach Kriegsende Ausgebombte, Kranke und andere Hilfsbedürftige mit aller
Kraft, die ihr noch zur Verfügung stand. Sie lebte damals vor allem bei Freunden der Familie sowie den Sommer über im Karwendelhaus. Ihre gerade zu eiserne Gesundheit war sprichwörtlich, und doch brach sie 1956 anlässlich eines Aufenthalts im Engadin ganz plötzlich zusammen. Nach einem operativen Eingriff war klar, dass es für sie keine Rettung gab. Die Familie Dr. Drexel, mit der sie eng befreundet war, brachte die Schwerkranke auf Burg Stauf bei Nürnberg unter, wo sie noch im Jahr gleichen Jahr (1956) nur sechs Tage vor ihrem 78. Geburtstag verstarb. ❚

DIE KAUKASUS-EXPEDITION
1903 mit Cenzi von Ficker (1. Reihe, 4. von links), Fürst Dadeschkeliani (1. Reihe, 5. von links) und Willi Rickmer Rickmers (1. Reihe, 6. von links)

Buchtipps von Viktoria


memo Wissen
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Puma, Perser,
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DK Verlag – Kids

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Eigenwillige Schnurrer Tessloff Verlag

Think Fun Crash Cats Ravensburger
Viktoria: Lächelnd scrollte Mama am Handy. „Seit Luki bei uns ist, habe ich mehr Katzenfotos am Handy als von euch“, meinte sie zu uns. „Seht mal, heute Vormittag sprang er mitten ins Blumenbeet und legte sich auf meine Blumenzwiebeln! Als ob er sie ausbrüten wolle.“ Luki kam vom Tierheim zu uns und ließ sich die ersten drei Monate weder streicheln noch auf den Schoß nehmen. Erst langsam wuchs sein Vertrauen zu uns. Jetzt ist er ein richtiger Lauser geworden.
„Apropos Fotos, wie war dein Foto-Workshop Maximilian?“, riss mich Mama aus meinen Gedanken. „Super!“, antwortete Maximilian. „Ich wünschte, ich könnte meine neuen Naturfotos irgendwo veröffentlichen. Die sind echt gut geworden.“ *)
WILDE SAMTPFOTEN
Auf Wunsch von Johanna aus Maria Alm bege ben wir uns heute in die Wildnis. Auf die Spuren von Samtpfoten in freier Natur. Wildkatzen sind unseren Hauskatzen sehr ähn lich. Doch Vorsicht, Wildkatzen sind echte Wild tiere! Sie leben in großen Misch- oder Laubwäl dern und ernähren sich von Mäusen, Kleinvö geln, Eidechsen, Kaninchen, Fröschen und Insekten. Daher wird die Europäische Wildkatze auch manchmal Waldkatze genannt. Manche nen nen sie auch Pirschjäger, da sie sich unbemerkt an schleichen und ihre Beute mit einem einzigen Sprung fangen kann. Verwilderte Hauskatzen und Straßenkatzen dagegen sind ehemalige Hauskatzen, die wieder in die Wildnis zurückgekehrt sind. Während Streuner zwar selbständig umherstreifen, aber doch noch vom Menschen abhängig sind.

Ihr seid nicht sicher, ob ihr eine Wildkatze oder eine verwilderte Hauskatze vor euch habt? Das Fell der Wildkatze ist ockerfarben und wirkt verwaschen – ein bisschen wie trockenes Gras. Am Rücken hat die Wildkatze den sogenannten Aalstrich, einen dunklen schwarzen Streifen. Auch kann sie am Kehlkopf einen weißen Fleck haben. Insgesamt wirkt die Wildkatze durch ihr dickes, dichtes Fell etwas plumper als eine Hauskatze. Das beste Erkennungsmerkmal ist der Schwanz: Er hat vier deutliche, getrennte Ringe. Bei der Hauskatze sind diese Ringe oft miteinander verbunden."
In Österreich galt die Europäische Wildkatze bereits als ausgestorben. Bis man 2007 im Nationalpark Thayatal die Haarproben einer Wildkatze fand. Seitdem könnt ihr in der Wildkatzenanlage des Nationalparks Thayatal Frieda & Carlo besuchen.
*) Du hast ein schönes Motiv oder eine Fotoserie zum Thema BERGE? Sende uns deine digitalen Fotos mit einer kurzen Bildbeschreibung. Wer weiß, vielleicht sind sie ja in der nächsten Ausgabe des ÖTK-Magazins dabei. Unter den Pseudonymen Viktoria (8 Jahre) und Maximilian (11 Jahre) schreibt Regina Magdalena Smrcka von der AGENTUR mit SINN e.U. die Kinderseiten für uns. Die Wildkatzenfotos in dieser Ausgabe stammen von Teresa Nunner vom Nationalpark Thayatal.


Maximilian: Tourenplanungen arten bei uns oft in hitzige Diskussionen aus. Denn Mama ist der „Wanderkarten, Kompass und Höhenmeter“-Typ. Doch ich bin immer am neuesten Stand der Technik.
„Und was war in der Ramsau, als wir nicht sicher waren, ob wir richtig sind?“, warf ich meiner Mama vor. „Wenn uns der Einheimische nicht erklärt hätte, dass die Häuser erst im letzten halben Jahr gebaut wurden und noch nicht auf der Wanderkarte stehen, würden wir heute noch den Weg suchen!“ „Okay, ich kaufe mir neue Wanderkarten“, räumte Mama ein. „Nein! Bei der nächsten Tour verwenden wir meine neue App von Outdooractive“, entgegnete ich.

Buchtipps von Maximilian
„Jetzt einmal ehrlich“, meinte Mama. „Was bringt dir deine neue App, wenn du so viel fotografierst, dass du keinen Akku mehr hast?“
„Hört sofort zum Streiten auf!“, schaltete sich mein Vater plötzlich ein. „Wichtig ist es immer mehrere Möglichkeiten zur Hand zu haben!“ Damit war die Diskussion beendet.
EMPFANG AM BERG
Viktoria hat erst seit kurzem ein eigenes Handy und sucht jeden Weg nur mehr auf Google Maps. Dabei habe ich ihr schon oft erklärt, dass ihr das Smartphone am Berg nichts bringt, wenn sie keinen Netzempfang hat. Noch dazu sind auf Google Maps nur Straßen und keine Bergpfade ersichtlich.
Wenn wir telefonieren oder etwas im Internet suchen, geschieht dies über eine drahtlose Funkverbindung. Funkwellen werden von Handymasten ausgestrahlt. Ihr könnt euch das wie Sonnenstrahlen vorstellen. So kann es sein, dass ihr in der Nähe von einem Handymasten guten Empfang habt, aber im Tal im Funkschatten seid und ihr plötzlich nicht mehr telefonieren könnt. Ihr kennt das sicher, am Berg scheint die Sonne, aber ins hinterste Tal reichen die Sonnenstrahlen nicht mehr, hier herrscht Schatten. Genauso funktionieren Funkwellen.
Doch was passiert, wenn ihr im Notfall dennoch die Bergrettung erreichen müsst? Der Notruf der Bergrettung ist 140. Funktioniert der Notruf nicht, versucht es mit dem europäischen Notruf 112. Hier sucht sich das Handy automatisch die Funkwellen in der Nähe, die am stärksten sind und loggt sich dort ein.
Auch haben alle neuen Smartphones eine SOS-Notruffunktion, die ihr nutzen könnt. Eine weitere Möglichkeit ist, das Gerät neu zu starten und statt des PIN-Codes den Notruf 112 einzugeben. Wichtig ist, nach dem Absetzen des Hilferufs nicht mehr den Ort zu wechseln, sondern dort auf die Hilfe zu warten, wo ihr seid.
Mehr zum Thema Tourenplanung und Funkwellen erfahrt ihr auch in den Navigations-Kursen des ÖTK. GPS · Karte · Kompass | ÖTK-NavigationsWorkshop (gps.oetk.at)

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In unserem Quiz findet ihr 17 Wörter, die auch im Text vorkommen. Wenn ihr die Buchstaben mit der Markierung 1 - 5 aneinanderreiht, ergibt sich dabei von oben nach unten gelesen ein neues Wort. Dieses ist das Losungswort.
HANDYCARLOFUNK 1 SCHATTENKOMPASS
FRIEDANATIONALPA 2 RKHANDYMASTEN
WEGEWANDERKART 3 EPIRSCHJÄGERAPP
STRASSEWALDKATZ 4 EHÖHENMETER
WETTERWILDKATZE 5 OUTDO
Habt ihr das Quiz gelöst?
Dann schreibt uns doch bis spätestens 22. Mai 2026 an redaktion@oetk.at. Zu gewinnen gibt es je ein Buch unserer Buchtipps. Denkt daran euer Alter und eure Adresse anzugeben. Wir gratulieren dem Gewinner des letzten Mals, Joseph Krainthaler ganz herzlich.

Klettern mit Donald Duck und Co. Lustiges Taschenbuch Egmont Ehapa Media/ Disney

Auf in die Berge Was Menschen in die Höhe treibt Nord Süd Verlag

Wolken, Luft und Sterne
Von der Erde bis ins All Gerstenberg Verlag WAS IST WAS Weltatlas Tessloff Verlag


BESONDERE GLÜCKWÜNSCHE
Anfang Mai feiert ein ganz besonderes Mitglied seinen 90. Geburtstag: August „Gustl“ Unterwurzacher hat die Sektion Dölsach viel zu verdanken. Bei der großen Renovierung des Anna-Schutzhauses von 1990 bis 1993 hatte Gustl die Bauleitung für die Elektrik und die Wasserpumpleitung zur Hütte über. Er war federführend und extrem engagiert dabei. Sein Hüttenbauwissen kam nicht nur der „Anna“ zugute. Gustl baute in Osttirol mehrfach Hüttenaufzüge (Wangenitzsee Hüt-
NEUER VEREINSVORSTAND
In der Mitgliederversammlung am 31. Oktober 2025 wurde unter der Wahlleitung von Bürgermeister LA Martin Mayerl der neue Vorstand des ÖTK Dölsach gewählt. Wir wünschen dem neuen Vorstand und den Ausschussmitgliedern alles Gute für die künftige Vereinsarbeit. Vereinsvorstand: Roland Gratl (Obmann), Heinz Weis (Stv.); Reinhold Obermayr (Kassier), Peter Weingartner (Stv.); Barbara Steininger (Schriftführerin). Weitere Ausschussmitglieder: Ulrike Haderer (Jugendwartin), Andreas Mühlburger (Hüttenwart), Peter Mair (Wegwart), Mario Walder (Zeugwart). Kassaprüfer: Jakob Troger und Markus Mair
te) und Kleinkraftwerke (Lienzer Hütte), die bis heute funktionieren. Seinen Elektrikerbetrieb führt mittlerweile sein Enkel Benjamin fort, der bei der jüngsten Renovierung am Ederplan mitarbeitete.
Alles Gute, lieber Gustl, Glück und Gesundheit!
JUBILÄUM 40 JAHRE
MITGLIEDSCHAFT:
HEINDL DIETRICH
Anlässlich des Pensionisten-Stammtisches am 8. Jänner 2026 im ÖTK Klubheim Dölsach gab es eine be -

SENIORENRUNDE
sondere Ehrung für unser „Dienstältestes“ Sektionsmitglied. Obmann Roland Gratl konnte dem Jubilar Heinrich alias Heindl Dietrich zu 40 Jahren ÖTK Mitgliedschaft gratulieren und durfte ihm im Namen des ÖTK eine Anstecknadel überreichen.
Die Sektion Dölsach besteht zwar erst seit 35 Jahren, da Heindl aber bereits davor Mitglied in der Sektion Lienz war, ist dieses außergewöhnliche Jubiläum möglich.
Wir bedanken uns für die langjährige Treue und gratulieren ganz herzlich!
40 JAHRE MITGLIEDSCHAFT

Obmann Roland Gratl und Jubilar Heindl Dietrich.
Das Seniorenprogramm der Sektion und die traditionellen Runden im Klubheim sind sehr beliebt.
Sektion GRAZ
146. JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG
Am 6. Februar fand im Gasthaus zur Bahn in Laßnitzhöhe unsere 146. Jahreshauptversammlung statt. Wie jedes Jahr versammelten sich unsere Mitglieder, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und die Pläne für die Zukunft zu präsentieren. Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch aus der Zentrale Wien: Geschäftsführer Michael Platzer berichtete über die Herausforderungen unseres Vereins, vor allem in den Bereichen Hüttensanierungen und Wegebetreuung und würdigte das engagierte Wirken der Sektion Graz. Ein herzliches Dankeschön gebührt auch unserem engagierten Vorstandsteam, bestehend aus Obfrau Magdalena Allmer, Stellvertreterin Barbara Eibl , Kassierin Ursula Sikora , Hüttenwartin Julia Kager, Wegewartin und Jugendleiterin Anke Höcher. Vielen Dank für die große Unterstützung und euer Engagement in diesem Jahr!
Großen Anklang fanden die eindrucksvollen Fotoberichte unserer Wandergruppen von Sofi Schelischansky und Anke Höcher, die das vergangene Vereinsjahr lebendig Revue passieren ließen. Wie bereits bei der Versammlung erwähnt, möchten wir uns auch nochmals herzlich bei all unseren Wegepaten bedanken , die mit ihrer fleißigen Betreuung unserer Wanderwege einen großen Beitrag leisten. Vielen Dank dafür!


Bei dem Anlass ehrten wir auch unsere verdienten Jubilare und durften unter anderem Annette Jammernegg , Astrid Kage r und Siegfried Schelischansky für 50 Jahre und Georg Petritsch , BSc für 25 Jahre ihr Ehrenabzeichen überreichen. Weiters wurden Frau Dr. Ingrid Kraxner für 60 Jahre, Hermine Schelischanksy, Monika und Otto Lang für 50 Jahre und Gerhard Koch für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt, die an dem Tag aber leider ver -
NACHWUCHS IN DER SEKTION
Die Sektion Graz gratuliert unserer Obfrau Magdalena und ihrem Mann Lukas Allmer herzlich zur Geburt ihrer herzigen Tochter Mara , die am 8. Dezember 2025 das Licht der Welt erblickt hat. Wir wünschen der jungen Familie alles erdenklich Gute, viel Freude, Gesundheit und viele schöne gemeinsame Momente – und vielleicht wird Mara eines Tages selbst die Begeisterung für die Berge entdecken.
hindert waren. Danke für die langjährige Treue!
Die Veranstaltung klang in gemütlicher Atmosphäre aus und wir freuen uns bereits auf ein spannendes Vereinsjahr, in dem wir neue Wege erkunden und unsere Leidenschaft für Natur und Outdoor-Erlebnisse weiter teilen werden.
SABINE HACKL, SCHRIFTFÜHRERIN

HAUPTVERSAMMLUNG
So schnell ist ein Jahr vorbei. Am 21. Februar 2026 fand unsere 130. Hauptversammlung statt. Wir freuten uns, dass wieder viele Mitglieder gekommen waren. Besonders begrüßen durften wir unseren Klosterneuburger Bürgermeister Christoph Kaufmann, ÖTK-Geschäftsführer Michael Platzer in Vertretung unseres Präsidenten, Ortsvorsteherin Helga Fucac aus Höflein und Ortsvorsteher Wilhelm Hauser aus Weidlingbach sowie für die Dorferneuerung Hadersfeld Paul Spauwen. Und auch die Presse war verlässlich da.

Christoph Kaufmann, Jubilar Benjamin Brantner, Obmann Albert Treytl
Wir haben wie immer einen schönen Rückblick auf unsere zahlreichen Aktivitäten und die intensiven Arbeiten für die Wegpflege präsentiert. Hervorheben möchte ich hier beispielhaft die Wegpflegewanderung gemeinsam mit den Klienten von St. Martin-Sozial. Wie Herbert Steiner es trefflich zum Ausdruck brachte: Gehe offen auf Menschen mit Behinderung zu und du bekommst extrem viel Liebe zurück. Ich denke, dass das Erlebnis und die Begeisterung einen Weg freischneiden zu können, noch lange bei allen Beteiligten nachhallen wird.
Die formalen Punkte konnten dann zügig und erfolgreich abgeschlossen werden. Etwas mehr Zeit haben wir diesmal der Mitgliederstruktur gewidmet und Ideen besprochen, um einer drohenden Überalterung im Laufe der kommenden zwei Jahrzehnte rechtzeitig entgegenzuwirken. Initiativen, die wir in diese Richtung heuer setzen sind Motorsägenkurse für Wegwarteaspiranten, ein Erste Hilfe-Kurs mit dem Schwerpunkt auf Unfälle bei Wandern
und Wegpflege sowie das Forcieren unseres bewährten Modells der Wegpatenschaft. Viel wichtiger ist aber, dass jeder von uns aktiv über den Verein spricht. Hier geht es nicht um Großes, sondern kleine Beiträge: Unser Verein lebt von der Summe seiner Aktivitäten und da zählt auch jeder noch so kleine Beitrag.
Abschließend möchte ich hier allen Jubilaren herzlich auf diesem Weg besonders gratulieren!
Einige konnten heuer nicht persönlich teilnehmen. Unsere diesjährigen Jubilare sind:
75 Jahre: Gottfried Höslinger, Walter Vitovec
65 Jahre: Anton Kutscherer
60 Jahre: Helmut Baier, Leopold Piffl, Peter Rosmann-Van Goethem
50 Jahre: Karl Kargl, Elisabeth Mürwald, Anna Ustupski, Hans Wallner
40 Jahre: Klaus Kubat, Friedrich Lorenz, Johann Riepl
25 Jahre: Erika Hajek, Friedrich Hlawatczek, Bernhard Schmuckenschlager
10 Jahre: Valentin Bauer, Ilva Banko, Benjamin Brantner, Rita, Maren, Anton und Annika Brodtrager, Marlies Fagerer, Helmut Gassler, Roman Hammer, Elisabeth Hell, Melanie Herget-Meissner, Michael Meissner, Gerhard Pulfer, Raphael Schaller, Livia Schaller, Eveline Beatrice Schaller, Gerhard Schiansky, Brigitte Schiansky, Gabriele Schmied, Jonathan Stanka, Daniela Trojan
ALBERT TREYTL (OBMANN)
SCHAU AUF DEN WEG
Bei einem zu betreuenden Wegenetz von mehr als 480 Kilometern in der Verantwortung unserer Sektion ist natürlich nie Pause angesagt. Allerdings kommt es nicht alltäglich vor, dass ein umgestürzter Baum mit 110 Zentimetern Stammdurchmesser das Passieren eines Wanderwegs unmöglich macht. Dieses Szenario ereilte uns Mitte Jänner auf dem beliebten Weg zur Tempelbergwarte in Hadersfeld. Keine Herausforderung für den Leiter unseres Wegeteams Herbert Steiner: Mittels Motorsäge mit 60 cm Schwert zerlegte Herbert dieses Hindernis in "handliche" Stücke, wobei diese dann trotzdem nur mittels Traktor an den Wegrand geschoben werden konnten. Der Wanderweg ist somit wieder frei begehbar!

Solltest du demnächst auf diesem oder einem anderen Weg im nördlichen Wienerwald unterwegs sein freuen wir uns über dein kurzes Feedback zum Zustand des von dir begangenen Weges (per email an wege@oetk-klosterneuburg.at). Am liebsten lesen wir diesbezüglich ein "Weg xyz - alles ok" von dir, gelegentlich wird dir allerdings ein umgestürzter Baum eine fehlende/ unklare/unlesbare Markierung oder eine dem Vandalismus zum Opfer gefallene Wegtafel "begegnen".
Wenn du dich darüber hinaus in der Betreuung unserer Wege etwas regelmäßiger aktiv engagieren willst, freuen wir uns auf Dich! Du findest unter www.oetk-klosterneuburg.at/ wegepaten die Information wie du bei uns Wegepate werden kannst!
INFORMATION: HERBERT STEINER wege@oetk-klosterneuburg.at
LVS-AUSBILDUNG
Traditionell findet im Jänner unser von Bernd geleitetes LVS-(Lawinenverschüttetensuche)-Training auf der Rax statt. Dieses wichtige praktische Durchspielen des Übungsszenarios Lawinenverschüttung fiel heuer erstmals dem Schneemangel zum Opfer. Kurzfristig haben wir deshalb diesen am 11. Jänner geplanten Praxistag zum spannenden Theorieabend im "Lehrsaal" des Pfadfinderheims Kritzendorf umdisponiert. Ausführlich behandelt wurden die Themen "Koordination und Abläufe nach einer Lawinenverschüttung" (Bernd Schittenkopf), "Technische Details zu LVS Geräten" (Tom Klimo), "Lawinenlagebericht und mobile Apps" (Michaela Gigon). Es war ein toller Abend und wir werden diese Veranstaltung auch gerne wiederholen. Dennoch freuen wir uns, wenn es 2027 wieder "outdoor" stattfinden kann. Und Mitglieder anderer Sektionen sind selbstverständlich gerne zur Teilnahme eingeladen!
INFORMATION: bernd.schittenkopf@oetk-klosterneuburg.at
PÄCHTERWECHSEL AM KERSCHBAUMER ALM SCHUTZHAUS
Das Jahr 2025 war für Beate Moroder das letzte als Hüttenwirtin am Kerschbaumeralm Schutzhaus. Sie hat die Hütte 13 Jahre lang gemeinsam mit ihrem Lebenspartner Christoph Bergerweiß bewirtschaftet und in dieser Zeit den Wandel der Hütte zu einem mit moderner Technik ausgestattetem Schutzhaus begleitet. „Nach den langen, erfüllten und zugleich herausfordernden Jahren ist für uns die Zeit gekommen, ein neues Kapitel aufzuschlagen“, schrieb sie auf Facebook.
Die Sektion Lienz bedankt sich bei Beate und Christoph für ihre Fürsorge und Einsatz auf der Kerschbaumer Alm.
Mit Georg Oberlechner und Alexandra Heyer hat die Sektion Lienz ein neues Pächterpaar gefunden, das ab der Sommersaison 2026 das Schutzhaus übernimmt. Die Eröffnung ist, wenn es die Verhältnisse
zulassen, für Pfingsten 2026 geplant. Georg ist Bergführer, Alexandra Touristikerin. Die beiden sind viel in den Bergen unterwegs, kennen viele Hütten aus eigener Anschauung und spielen schon seit Längerem mit dem Gedanken, eine Schutzhütte zu führen.
Bei einem zufälligen Aufenthalt auf dem Kerschbaumeralm Schutzhaus im vergangenen September haben sie erfahren, dass die Hütte zu pachten ist und sich spontan dafür beworben.
Wir sind überzeugt, mit Alexandra und Georg nicht nur ein sympathisches, sondern auch kompetentes und engagiertes Pachtpaar gefunden zu haben und freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit.
KONTAKTE:
kerschbaumeralm@oetk.at oder Tel. 0664 303 46 47

Die scheidenden Hüttenwirte Beate Moroder und Christoph Bergerweiß (oben). Die neuen Hüttenwirte Alexandra Heyer und Georg Oberlechner mit Sektionsobmann Dr. Hans Peter Falkner (unten).

Sektion NEUNKIRCHEN

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG
Am 24. Jänner fand unsere jährliche Jahreshauptversammlung im Restaurant Osterbauer statt. Obmann Jürgen Haider freute sich zahlreiche Mitglieder begrüßen und viele von ihnen für ihre treue Mitgliedschaft ehren zu dürfen. Nach den obligatorischen Funktionswahlen und spannenden Berichten der Funktionäre konnte das neue Bergjahr mit gemütlichen Plaudereien und dem einen, oder anderen guten Gläschen eingeleitet werden.
BERICHT UND FOTO: MAX HAIDER
Sektion LIENZ
Sektion NEUNKIRCHEN
TRAUER UM EHRENMITGLIED GERHARD GRILLMAYER
Anfang Februar erreichte uns die schmerzliche Nachricht, dass unser Ehrenmitglied Gerhard Grillmayer am 6. Februar 2026 im 84 Lebensjahr, nach längerer Krankheit, verstorben ist. Gerhard trat 1978 dem ÖTK Neunkirchen bei. Der damalige Vorstand Josef Vogrin konnte 1984 Gerhard Grillmayer und Franz Jeitler als Hüttenwarte für die Fischerhütte am Schneeberg gewinnen. Als Hüttenwarte führten beide umfassende Instandhaltungsarbeiten auf der Fischerhütte durch – von kleinsten Reparaturen, über Rauchfang kehrerarbeiten (oft in der Nacht ausgeübt um den Gastbetrieb tagsüber nicht zu stören!) bis hin zu Dachdeckerarbei-

ten. Diese Reparaturarbeiten und Kontrollgänge wurden im Sommer wie im Winter unter teilweise widrigsten Wetterbedingungen durchgeführt, aber immer mit unermüdlicher Hingabe und Leidenschaft. Auch der traditionelle Alpkogelkirtag wäre ohne Gerhard nicht, das was er heute ist. Zusammen mit Hermann Wallner, Anton Bernhard sowie deren Gattinnen, haben sie den Kirtag ins Leben gerufen. Livemusik und viel Gemütlichkeit konnte damals auf den Berg gebracht werden – und das hält bis heute an.
Von 1988 bis 2011 war Gerhard Vorstandsmitglied im ÖTK Neunkirchen. 2013 wurde ihm für seine be -
BUSFAHRT KREISCHBERG
Am 21. Februar veranstaltete die Sektion Neunkirchen – unter professioneller Organisation von Ehrenobmann Gerhard Membier – die mittlerweile traditionelle Schibusfahrt zum Kreischberg. Die Pistenverhältnisse waren ausgezeichnet, das Wetter durchwachsen, Getränke und Es -
SILVESTERWANDERUNG
Treffpunkt für unsere traditionelle Silvesterwanderung war der Sportplatz in Forchtenstein, wo sich 14 Wanderfreunde trafen. Ziel war Walbersdorf, das wir nach sechs Kilometern Fußmarsch erreich ten. Zur Stärkung und zum Aufwärmen kehrten wir in einem Gasthaus ein, wo wir gut bewirtet wurden. Am Rückweg war es bereits finster und wir wanderten im Schein von Taschenlampen und Laternen wieder zurück zum Ausgangspunkt.
WANDERUNGEN IM JÄNNER UND FEBRUAR

sonderen Leistungen bei der Jahreshauptversammlung die Ehrenmitgliedschaft des ÖTK Neunkirchen verliehen.
Aufrichtiges Beileid des ÖTK Neunkirchen an die Familie. Wir werden Gerhards herzliche Art vermissen. Ruhe in Frieden.
sen auf den Hütten ausgezeichnet und die Stimmung unter den Teilnehmern ausgezeichnet. Wir bedanken uns recht herzlich bei Membier für die – wie gewohnt – fantastische Organisation und dem Busunternehmen Schwarzott für die sichere Fahrt.

50 JAHRE SEKTION ROSALIA
Leider mussten wir heuer die im Jänner und Februar geplanten Wanderungen im Rosaliengebirge witterungsbedingt absagen. Im Jänner war der Rosalienkamm stark vereist und nicht begehbar. Im Februar schneite es am Vortag der geplanten Wanderung 60 Zentimeter und die Feuerwehr war aufgrund von Schneebrüchen den ganzen Tag im Einsatz. Somit war es nicht ratsam im Wald zu wandern.

Am 26. April wird Winterwetter kein Thema mehr sein: Wir feiern 50 Jahre Sektion Rosalia . Nach einer Messe um 9 Uhr in der Pfarrkirche Forchtenstein gibt es eine Festveranstaltung in der Hauptstraße 68.
Bitte vormerken und mitfeiern!
Sektion ROSALIA
BERICHT UND FOTO: ANDREA SCHANDEL, GERHARD MEMBIER
GFIEDERKERZE 2025
Am 29. November 2025 war es wieder so weit: Im gesamten Schwarzatal richteten sich die Blicke gespannt auf den Gfiederberg in Ternitz, denn die Illuminierung der größten Adventkerze Niederösterreichs stand am Programm. Musikalisch umrahmt wurde der feierliche Moment von Peter Lang, der die Veranstaltung mit stimmungsvollen Saxophonklängen begleitete. Die Gfiederkerze ist für die Mitglieder des ÖTK Ternitz längst zu einer Herzensangelegenheit geworden, und für viele Menschen im Umland eine schöne Tradition – ein Lichtpunkt, der jedes Jahr Freude und Besinnlichkeit bringt.
Ein besonderer Dank gilt der EVN, der Sparkasse Neunkirchen (Harald Reiterer), der Raiffeisenbank Wiener Neustadt–Schneebergland (Prok. Martin Maurer), der Gemeinde Ter -
nitz sowie der Bevölkerung von Ternitz und Umgebung für die langjährige Unterstützung. Ohne sie wäre diese stimmungsvolle Tradition nicht möglich. Wenn Sie unsere Tätigkeiten rund um die Gfiederwarte unterstützen möchten: ÖTK Ternitz
IBAN AT25 2024 1001 0007 1539
WEGPATEN GESUCHT
Die Sektion Ternitz betreut über 200 km Wanderwege im Bezirk Neunkirchen. Unsere Wanderwege durchlaufen u.a. folgende Gemeinden und Ortsteile: Wörth bei Gloggnitz, Kranichberg, Grafenbach, St. Valentin, Göttschach Buchbach, Putzmannsdorf, Gasteil, Prigglitz, Gahns (Alpleck, Waldburgerangerhütte bis Breitensohl), Thann, Sieding, Vöstenhof und Bürg, Teile des Gösing, Ternitz, Pottschach, Döppling, Ödenhof, Rohrbach im Graben und Gutenmann. Wer würde gerne für den einen oder
WIR TRAUERN UM GERHARD DELLAMEA

anderen Weg eine Patenschaft übernehmen wollen? Eine Mitgliedschaft bei der Sektion ist nicht erforderlich! Wünschenswert wäre eine jährliche Begehung, Kontrolle und Nachzeichnen von Markierungen sowie Freischneiden von Wegen und Wegweisern.
INTERESSENTEN MELDEN SICH BITTE UNTER DER VEREINSADRESSE (TEL. ODER E-MAIL) – DANKE!
MEHR BERICHTE, FOTOS UND NEUIGKEITEN AUF http://ternitz.oetk.at
Du hast gegeben, ohne etwas zu erwarten. Auf dich war immer Verlass –selbst in Momenten, in denen du selbst Halt gebraucht hättest. Helfen war für dich selbstverständlich, Teil deines Wesens.
Du hast Spuren hinterlassen, leise, aber tief. Du warst ein besonderer Mensch und wirst uns allen sehr fehlen, lieber Gerhard.
Gerhard Dellamea ist am 29.12.2025 im 81. Lebensjahr verstorben.
35-JÄHRIGE MITGLIEDSCHAFT. Traditionell ist das Kalenderjahr bei uns mit der Weihnachtsfeier ausgeklungen. Bis zu drei Squares waren am Tanzen. Als Höhepunkt wurde Angela (Foto Weihnachtsfeier, 3. von rechts) für ihre 35-jährige Mitgliedschaft geehrt.
TANZ IM QUADRAT UND IM KREIS. Die darauffolgende Festivität ließ keine zwei Monate auf sich warten - Fasching! Der Großteil der Tänzer und Tänzerinnen kam verkleidet, der Cluabend wurde von Callerin Inge schwungvoll gestaltet. Bei einem netten Kreistanz hatten alle viel Spaß. Der Abend klang erneut gemütlich bei einem Büffet aus.
BRIAN HOTCHKIES VERSTORBEN . A m 10. Februar 2026 ist unser langjähriger Freund und auch Clubcaller Brian Hotchkies verstorben. Der Australier wird uns als Mensch und wegen seines einzigartigen Callens immer in Erinnerung bleiben.

GUT BESUCHTE SKIWEEK. Unsere 31. Murtaler Skiweek hat Ende Februar 38 Teilnehmer und Teilnehmerinnen in die Steiermark nach Stadl an der Mur gelockt, aus Österreich und auch Deutschland. Im Abendprogramm wurde Mainstream, Plus und Round getanzt - und dann ging es in die Afterparty.
THOMAS BLASCHKE

Squaredance-Gruppe VIENNA SWINGERS
Sektion VINDOBONA
ZUM ABSCHIED UND IN ERINNERUNG AN FRANZ SCHWINGHAMMER
Wir trauern um den liebenswerten Klubkameraden Franz Schwinghammer, der in der Nacht auf 6. März 2026, im 83. Lebensjahr, verstorben ist. Franz war 25 Jahre Mitglied der Sektion Vindobona. Mit seiner humorvollen Art war er für uns ein wertvoller und allseits beliebter Freund. Gemeinsam haben wir viele fröhliche Wanderungen unternommen. Sein köstlicher Nussschnaps war legendär und wurde als „Wandermedizin“ allgemein geschätzt. Nicht zu vergessen, Franz war auch ein aktiver Teilnehmer bei unserem wöchentlichen Fit&Vital-Training. Unser Mitgefühl gilt seiner Lebensgefährtin Christine Juran und seiner Familie.
Sektion WIENERWALD


JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG
Am 27. Februar fand in Altlengbach im Hotel "Das Steinberger" die Jahreshauptversammlung statt. Zahlreiche Mitglieder nutzten die Gelegenheit, auf ein aktives Vereinsjahr mit vielen Wanderungen, Bergtouren und geselligen Veranstaltungen zurückzublicken. Eine besondere Bereicherung war die Präsentation von Raimund Höflinger, der mit eindrucksvollen Bildern das vergangene Jahr noch einmal lebendig werden ließ. Erfreulich ist, dass der Mitgliederstand auf 219 gestiegen ist. An langjährige Mitglieder wurde eine Urkunde überreicht. Im Rahmen der Versammlung wurde auch der Vorstand neu gewählt. Das

Bild oben vordere Reihe: Vorstandsmitglieder vor 2017: Josef Schmölz, Hubert Hochgerner und Altbgm. Johann Popelka. Hintere Reihe: Alois Goiser, Monika Dick, Vzbgm
Johann Leitner, Friedrich Hackl, Michael Kickinger, Elfriede Schneider-Schwab, Clemens Kostelecky, Liesi Luidold, Fred Wolfsgruber Bild unten vordere Reihe: Geehrte Mitglieder mit Urkunden: Ferdinand Binder, Hermine Pflügler und Sauer Josef. Hintere Reihe: Der gewählte Vorstand: Friedrich Hackl (Obmann), Clemens Kostelecky (Stv.); Elfriede Schneider-Schwab (Kassierin), Alois Goiser (Stv.); Michael Kickinger (Hüttenwart), Monika Dick (Schriftführerin), Fred Wolfsgruber (Hüttenwart), Liesi Luidold (Schriftf. Stv.)
bisherige Team stellte sich für weitere drei Jahre zur Verfügung und wurde von den Mitgliedern im Amt bestätigt.Mit einem Ausblick auf kommende Aktivitäten klang die Versammlung in geselliger Runde aus. Mit Urkunden geehrt wurden Ferdinand Binder, Elisabeth Ecker, Anni Eigner, Michael Kahry, Inge und Dieter Zink – für 35 Jahre. Josef Sauer für 30 Jahre, Hannelore Schauer für 25 Jahre. Hermine und Ferdinand Pflügler sind 20 Jahre dabei. Wir gratulieren und bedanken uns für die Treue.
ZWEI SCHÖNE
WINTERWANDERUNGEN
Zur Winterwanderung am 19. Februar konnte Obmann Friedrich Hackl eine große Gruppe begrüßen. Gestartet wurde beim Parkplatz Nah&Frisch in Neustift-Innermanzing. Die Route führte über Schoderleh und Waldhof zum Gasthaus Stegermaier, wo gemeinsam zu Mittag gegessen wurde. Anschließend ging es über Höfer zurück. Den gemütlichen Abschluss bildete eine Einkehr im Cafe Mancini. Die Wanderung verlief bei guter Stimmung und bot den Teilnehmerinnen und
Teilnehmern einen gelungenen Wintertag.
Eine zweite gemütliche Winterwanderung führte uns am 22. Februar in den Wienerwald. Ausgangspunkt war Rekawinkel, diesmal führte der Obmann über den Jochgrabenberg zum Kaiserbründl und weiter in Richtung Steinerhof. Nach dem Anstieg wurden die Wanderer im Steinerhof mit einem herzhaften Mittagessen belohnt, das für neue Kraft und gute Stimmung sorgte. Gut gestärkt führte die Route anschließend weiter nach Pressbaum und schließlich zurück nach Rekawinkel. Die abwechslungsreiche Strecke, die frische Winterluft und die gesellige Atmosphäre machten die 16 km lange Tour zu einem gelungenen Gemeinschaftserlebnis.

Der ÖTK hat 32 Sektionen im Inland, dazu eine in Deutschland und eine Reihe alpiner Partnerverbände in Tschechien, der Slowakei, Polen und Ungarn. Eine komplette Übersicht mit Ansprechpartnern und Adressen finden Sie auf der Website http://sektionen.oetk.at Ausgewählte
Sektionen berichten auf den folgenden Seiten über ihre Aktivitäten.
Sektion ALPINE GESELLSCHAFT D'BERGWANDERER
Obfrau: Elfriede Bauer, 2620 Neunkirchen, Mozartgasse 12/3, Mail: kienthaler@oetk.at, Web: www.kienthaler.at
Die Gauermannhütte ist bis 26. Oktober 2026 an den Wochenenden und Feiertagen geöffnet! Fenstertage auf Anfrage!
Hüttendienste
Freitag-Sonntag, 1.-3. Mai: Team Dirnberger (Staatsfeiertag)
Samstag/Sonntag, 9./10. Mai: Fam. Müller Donnerstag-Sonntag, 14.-17. Mai: Fam. Drexler
Samstag-Montag, 23.-25. Mai: Fam. Dobner/ Reszner (Pfingsten)
Samstag/Sonntag, 30./31. Mai: Fam. Müller Donnerstag-Sonntag, 4.-7. Juni: Team Dirnberger (Fronleichnam)
Samstag/Sonntag, 13./14. Juni: Fam. Monetti
Samstag/Sonntag, 20.-21. Juni: Fam. Monetti Samstag/Sonntag, 27.-28. Juni: Fam: Simek
Neumitglied: Benjamin Monetti. Herzlich Willkommen bei den "Bergwanderern"!
Todesfall
Nachruf Ingrid Cerny. Wir trauern um unser langjähriges Mitglied Ingrid Cerny, die am 6. September 2025 im 85. Lebensjahr verstorben ist. Ingrid war seit dem Jahre 1981 Mitglied der Bergwanderer und hat auch 33 Jahre ehrenamtlich die Gauermannnhütte bewirtschaftet. Ingrid du wirst uns immer in Erinnerung bleiben. Unser aufrichtiges Mitgefühl ergeht an Tochter Barbara und Familie.
Sektion DÖLSACH
Obmann: Roland Gratl, 9991 Dölsach, Sackgasse 5, E-Mail: doelsach@oetk.at
Aktivitäten
Kinder-Bouldern für 4- bis 6-Jährige, 7 Einheiten ab Samstag 2. Mai im Boulderraum des ÖTK Klubheim von 15.00 bis 15.50 Uhr. Kursbeitrag 70 Euro. Kinderklettern für Kinder über 6 Jahre, 7 Einheiten ab Samstag,
2. Mai von 16 bis 17 Uhr (Gruppe 1) und von 17 bis 18 Uhr (Gruppe 2) im Turnsaal der VS Dölsach. Kursbeitrag 70 Euro. Anmeldung bei Ulli Haderer 0676 5426007
Sonntag, 24. Mai: Saisonstart Anna-Schutzhaus am Ederplan. Passt das Wetter, beginnt die Hüttensaison 2026 am Pfingstsonntag. Die Pächterinnen freuen sich auf Euer Kommen!
Sektion DRESDEN
Obmann: Forstamtmann Hartmut Schippers, Geschäftsstelle: Schippers, D-01809 Heidenau, Sporbitzer Straße 33, Tel. 0049 / 03529 / 523375, dresden@oetk.de
Aktivitäten
Sonntag, 12. April: Durch Siebeneichen über den Zuckerhut zum Waldschlößchen, 14 km
Treffpunkt: Bhf Meißen Altstadt 9:07 Uhr, S1 ab DD Hbf 8:28 Uhr, Leitung: Gabriele Schippers.
Samstag, 25. April: Wanderung auf den Quellenberg, 8 km, Treffpunkt: BusBhf Pirna 10:12 Uhr nach Dürrröhrsdorf-Dittersbach, Leitung: Walter Luft.
Sonntag, 31. Mai: Tag des offenen Umgebindehauses, 7 km, Treffpunkt: DD Hbf 8:53 Uhr RB60 nach Bautzen, 9:56 Uhr Ankunft, 10:25 Uhr Bus nach Cunewalde, Leitung: Gudrun Böhme.
Sonntag, 7. Juni: Über den Dächern Dresdens, vom Hochland zur Elbe, 9 km, Treffpunkt: Hutberschule Weißig 10:12 Uhr, Buslinie 61, Leitung: Karin Ogorsolka.
Sektion EISENSTADT
Obmann: Otto Kropf, 7000 Eisenstadt, Redlriedweg 24, E-Mail: eisenstadt@oetk.at, Web: www.oetk-eisenstadt.at
Geburtstage
DI Christian Kalaschek, Norbert Matzka, Martin Wagner, Edeltraud Kröss
Aktivitäten
Jeden Donnerstag: Radfahren. Uhrzeit und Treffpunkt werden kurzfristig festgelegt. Tagesradfahrten werden ebenfalls kurzfristig festgelegt.
Auskunft und Info: Elisabeth Kleinl Tel. 0660/3991303 und über WhatsApp
Kurzfristige Termine werden per E-Mail verlautbart und im Internet unter www.oetk-eisenstadt.at bekanntgegeben.
Sektion GRAZ
Obfrau: Magdalena Sikora, 8053 Graz, Am Wagrain 74/8, E-Mail: graz@oetk.at
Aktivitäten
Wandergruppe Sofi: Montag, 20. April: Fernitz, Rundweg Wutschdorf, Treffpunkt Fernitz Parkplatz hinter der Kirche-VAZ, 9.30 Uhr Donnerstag, 14. Mai (Christi Himmelfahrt): Teichalm Gerlerkogelhütte, Treffpunkt Parkplatz Brückler, 9 Uhr Freitag, 26. Juni: Graz – Klagenfurt , mit der Koralmbahn.
Wandergruppe Anke: Sonntag, 19. April: Hochtrötsch, Rundweg mit Aussicht Sonntag, 31. Mai: Wanderung auf die Hohe Veitsch Sonntag, 21. Juni: Polster und Leobner Mauer
Die jeweiligen Treffpunkte werden gesondert bekanntgegeben.
Infos und Anmeldung:
Sofi Schelischansky (0664 4937538) bzw. Anke Höcher (0664 5127610).
Hütteninformationen
Reinischkogelhütte (Selbstversorger): Die Hütte steht sowohl Mitgliedern als auch Gästen für Wochenenden und natürlich auch für längere Aufenthalte zur Verfügung. Die Hütte ist gut eingerichtet und es bieten sich in der Umgebung sehr schöne Wandermöglichkeiten, die auch für Kleinkinder bestens geeignet sind. Auch zur Durchführung diverser Feiern ist die Hütte bestens geeignet. Anfragen und Anmeldungen bei Hüttenwart/ in: Julia Kager oder Georg Letscher (0664 5771756)
Hochmölbinghütte
Die Hochmölbinghütte ist eine Schutzhütte des österreichischen Touristenklubs und befindet sich an den Ausläufern der Warschenekgruppe auf 1.683m Seehöhe. Die Hüttensaison hat am 14. Mai begonnen und geht bis 1. November.
Fragen und Informationen: Armin und Sonja Mitteregger 0676 9003909 (oder 0676 9754486 außerhalb der Öffnungszeiten) bzw. hochmoelbinghuette@oetk.at www.hochmoelbing.schutz.haus
Sektion KLOSTERNEUBURG
Obmann: DI Albert Treytl, 3400 Klosterneuburg, Albrechtstraße 25, Geschäftsstelle: Blumen Schittenkopf 3400 Klosterneuburg, Rathausplatz 15 Tel. 02243 322 69, E-Mail: office@oetk-klosterneuburg.at Web: www.oetk-klosterneuburg.at
Aktivitäten
Samstag, 11. April: Klettersteige C/D Hohe Wand mit Ernst Löbl
Samstag, 18. April: MTB Fahrtechniktraining mit Thomas Zwölfer
Sonntag, 19. April: Koliskowarte am Gaisberg Wanderung mit Helga und Erich Bauer Sonntag, 19. April: Koliskowarte Klettern
Jugend mit Walter Vonach
Samstag, 25. April: Klettertag Wachau oder Hohe Wand mit Ernst Löbl
Samstag, 9. Mai: Climbers Outdoor Anklettern Jugend mit Walter Vonach
Samstag, 16. Mai: Alpine Wanderung
Weichtalklamm mit Gottfried Linhart
Samstag, 23. Mai: Wanderung Wasserleitungsweg Höllental mit Helga und Erich Bauer
Samstag, 30. Mai: Bike-Reparaturworkshop mit Thomas Klimo
Samstag/Sonntag, 30./31. Mai: FamilienKlettersteig-Wochenende Rax mit Walter Vonach
Samstag, 30. Mai: Bärenlochsteig (Klettersteig B) Rax mit Gottfried Linhart
Donnerstag-Sonntag, 4.-7. Juni: MTB
Salzkammergut mit Gerhard Pulfer
Sonntag, 7. Juni: Klettern Mehrseillängen mit Bernd Schittenkopf
Donnerstag, 11. Juni: MTB Hoher Lindkogel mit Thomas Zwölfer
Samstag, 13. Juni: MTB Mountainbike-Area
Anninger mit Gerald Teschl
Sonntag, 14. Juni: Erste-Hilfe-Kurs Outdoor mit Albert Treytl
Samstag/Sonntag, 20./21. Juni: Almwanderung Teichalm Hochlantsch mit Nadja Bergmann
Samstag, 27. Juni: Hermesvilla. Auf Sisis Spuren Wandern und Kultur mit Helga und Erich Bauer
Wöchentliche Aktivitäten
Jeden Dienstag: Wander-Jour fixe mit Lucia Prank. Hallenklettern mit Bernd Schittenkopf
Jeden Mittwoch: Kinder- und Jugendklettern mit Walter Vonach
Jeden Donnerstag: Mountainbike-Runde mit Bernd Schittenkopf, Turnen mit Franz Zehetmayer, Hallenklettern mit Albert Treytl
Alle Termine finden sich auf unserer Website www.oetk-klosterneuburg.at. Auch Mitglieder anderer Sektionen sind bei unseren Touren herzlich willkommen.
Bitte um frühzeitige Anmeldung jeweils bei Tourenführer/Tourenführerin vorname.name@oetk-klosterneuburg.at. Solltet ihr Interesse an einer aktiven E-MailEinladung haben, dann schickt eure E-MailAdresse an office@oetk-klosterneuburg.at , und wir informieren euch aktiv über die von euch gewünschten Tourenangebote.
Sektion LEOBEN NIKLASDORF
Obmann: Ing. Hans Mocharitsch, Hauptstraße 49/3 , 8793 Trofaiach Tel. 0676 7907174 , E-Mail: leoben@oetk.at, Web: www.leoben.oetk.at
Besondere Geburtstage
Günter Anzenberger, Hans Breiteneicher, Franz Bihusch, Alfred Friedl, Wilfried Imrich, Erhard Lanner, Peter Leitgeb, Franz Matzka, Wilhelm Donau, Hans Mocharitsch, Gabriele Münzer, Christian Schmallegger, Kai Schröcker, Birgit Steinberger, Alexander Sumnitsch, Julie Zygmunt. Wir gratulieren herzlichst!
Ehrungen
Für die langjährige Mitgliedschaft in unserer Sektion bedanken wir uns recht herzlich bei den folgenden Mitgliedern: Wilhelm Donau, Gert Gerold, Walter Gugatschka, Hans Harger, Maxililian Heiss, Christian Höcher, Wilfried Imrich, Wilhelm Lassnig, Reinhard Lerhbammer, Hans-Dieter Meyer, Hans und Michaela Stieg, Günther Sorko, Johannes Mocharitsch, Melitta Pointner, Hans Prettenhofer, Peter Ramskogler, Alfred Ruschek, Christian Schmallegger, Werner Schmalzmaier, Christian Schögl, Kai Schröcker, Alexander Sumnitsch, Clement Trieb, Gerhard Winkler.
Aktivitäten
Freitag, 5. Juni: Vereinsausflug auf die Tauplitz. Anmeldungen bis spätestens 26. Mai unter der Tel. 0676 7907174 erbeten. Die Auffahrt auf die Tauplitzalm ist mit dem Sessellift geplant. Auf der Alm besteht die Möglichkeit, je nach Kondition, verschiedene Wanderungen zu wählen.
Der Stammtisch im ÖTK-Mugelschutzhaus findet jeden Montag statt. Für den Aufstieg bieten sich insgesamt 18 verschiedene Wanderwege an, 600 bis 1100 hm.
Sektion NEUNKIRCHEN
Vorstand: Jürgen Haider, Kleegasse 6, 2624 Breitenau, E-Mail: neunkirchen@oetk.at, Web: www.oetk-neunkirchen.at
Jubilare
Wir dürfen herzlich unseren Jubilaren vom zum runden Geburtstag gratulieren:
Dkfm. Herbert Farnleitner, Heide Zehetner, DI Andreas Stangl, Anita Grillmayer, Margot Kwas-Plank, Eveline Ecker, Peter Jagersberger, Franz Rath, Gerhard Handler, Kurt Puhr, Hubert Reichel jun., Markus Baumgartner, Horst Pölzelbauer, Birgit Doppelreiter, Johann Kögler, Martin Kornfeld, Alois Schmelzer, DI Alfred Kaliwoda jun., Lena Schramböck Gerhard Ecker, Mag. Thomas Seidl, Robert Glatter, Charlotte Dorfstätter, Herbert Pribill, Helmuth Peinsipp jun., Barbara Strobl, Franz Pamer, Inge Membier, Konrad Gruber, Richard Rab, Erika Hofer, Doris Jeitler
Termine
Jugendaktivitäten werden via Whats-AppGruppe von Lara Leopold 0650/79 47 794 bekanntgegeben.
Samstag, 1. Feburar: Jahreshauptversammlung im Hotel Restaurant Osterbauer Samstag, 21. Februar: Schibus Kreischberg Info und Anmeldung bei Gerhard Membier 0676/9437361
Allgemein
Samstag, 15. August: Alpkogelkirtag, Beginn 10 Uhr. Senioren
(Infos bei Dieter ERNST 0676 4532980) Donnerstag, 28. Mai: WildwasserpfadMarienseer Schwaig, Treffpunkt 9 Uhr Bhf Neunkirchen Mittwoch, 24. Juni: Hengsthütte, Treffpunkt 9 Uhr Bhf Neunkirchen.
Alpingruppe
(Infos bei Max 0664 73 42 89 89)
Samstag, 16. Mai: Hochwechsel, Abfahrt 8 Uhr Penny B17 Ternitz. Freitag-Sonntag, 26.-28. Juni: Bonnerhütte –Stangalpe (Nock-Berge) mit Nächtigung, Hüttenschlafsack nicht vergessen! Abfahrt 8 Uhr Penny B17 Ternitz.
Sektion ROSALIA
Obmann: Josef Herzog, 7212 Forchtenstein, Hochrieglgasse 13, E-Mail: rosalia@oetk.at
Aktivitäten
Montag, 6. April: Osterwanderung Freitag, 10. April: Mitgliederversammlung, 19.30 Uhr im Vereinshaus der Gemeinde. Sonntag, 19. April: Radtour Lichtenwörth Sonntag, 26. April: 50 Jahre ÖTK, 9 Uhr Messe in der Pfarrkirche Forchtenstein, danach Fest.
Freitag, 8. Mai: Mitgliederversammlung, 19.30 Uhr im Vereinshaus der Gemeinde. Sonntag, 17. Mai: Gauermannhütte
Samstag, 30. Mai: Radtour Kaumberg Donnerstag, 4. Juni: Puszta-Radtour
Samstag/Sonntag, 6./7. Juni: Vorderötscher Freitag, 12. Juni: Mitgliederversammlung, 19.30 Uhr im Vereinshaus der Gemeinde. Samstag, 20. Juni: Sonnwendfeuer (Ersatztermin 27.6.)
Geburtstage
Im ersten Halbjahr 2026 feiern besonderen Geburtstag: Gerlinde Eigner, Andrea Horvath, Michael Sauerzapf, Veronika Pichler, Eva-Maria Eigner, Josef Herzog, Josef Schaller, Karla Rottensteiner, Marika Hammer, Alfred Stöger, Christa Strodl, Gerald Prix. Wir wünschen unseren Jubilaren alles erdenklich Gute, Gesundheit und viel Freude im neuen Lebensjahr!
Sektion SCHEIBBS
Obmann: Markus Tutschek, Am Burgerhof 11/2, 3270 Scheibbs, Web: www.oetk-scheibbs.at, E-Mail: scheibbs@oetk.at
Programm
Samstag, 11. April: WALD ERLEBNIS rund um Scheibbs: Was blüht denn da? Dem Frühling auf der Spur! Mit Spiel, Spaß und Bewegung die Natur entdecken. Kinder von 6 bis 10 Jahren, 8.30 bis 12 Uhr, Info und Anmeldung: Kerstin Golaszewski, 0664/1501844
Zweiter Termin für das WALD ERLEBNIS:
Samstag, 20. Juni
Samstag, 18. April: Säuberung des Klettergartens Blassenstein. Wir machen den Klettergarten sommerfit und reinigen ihn von losem Gestein und Verwachsungen. Beginn 8 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz unterhalb der Urlingerwarte, Info und Anmeldung: Markus Tutschek 0699/11080405
Sonntag, 19. April: Mostblüten-Wanderung. Treffpunkt 10 Uhr Bahnhof Scheibbs, Gehzeit 3 Stunden, Info und Anmeldung: Traudi Enner 0676/3015581
Samstag, 25. April: Anfängerkurs für MountainbikerInnen (Erwachsene). Für mehr Spaß und Sicherheit auf Forstwegen und Trails, Fahrtechniktraining für Anfänger im einfachen Übungsgelände. Teilnahme mit gut gewartetem (e)-MTB, Helm, Handschuhe, ev. Knie- und Ellbogenschützer. Treffpunkt Trail. Zone Scheibbs, Parkplatz Schützengilde, Ginning 19, von 9 bis 16 Uhr mit Pausen. Info und Anmeldung: Annemarie Kocher 0664/1903521
Zweiter Termin für den MTB-Anfängerkurs: Samstag, 20. Juni
Samstag, 25. April: Eltern-Kind-Klettersteig. Wie führe ich mein Kind sicher durch einen Klettersteig? Angebot für Eltern, die gemeinsam mit ihren Kindern erste Erfahrungen machen wollen. Wir gehen den BergmandlKlettersteig (Kinder- und Jugendklettersteig) am Hochkar. Körperliche Voraussetzungen: mind. 40 kg und 120 cm, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Treffpunkt 8 Uhr Uhr
Parkplatz Allwetterbad „Wanne“ Scheibbs –Fahrgemeinschaften, Info und Anmeldung: Markus Tutschek 0699/11080405
Sonntag, 26. April: Klettersteigkurs für Anfänger. Trattenbach, Beisteinmauer –Schwierigkeit B/C, Varianten: D, D/E oder E. Zustieg 5 Min., 40 Min. im Steig, 20 Min. Abstieg, Voraussetzungen: Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, sportlich, Mindestalter 18 Jahre, Abfahrt 7 Uhr Uhr Allwetterbad "Wanne" Scheibbs, Info und Anmeldung: Markus Tutschek 0699/11080405
Sonntag, 26. April: Mountainbiketour Weinstein-Tour (Wachau). Treffpunkt 8.30 Uhr Allwetterbad „Wanne“ Scheibbs, Fahrzeit 5 Stunden (40 km, 1700 hm, Varianten möglich), Anmeldeschluss: 20.4, Info und Anmeldung: Michael Woller 0680/1347711
Sonntag, 3. Mai: Wanderung Kaiserkogelhütte (ÖTK), Gehzeit 2,5 bis 3 Stunden, Treffpunkt 9 Uhr Bahnhof Scheibbs, Info und Anmeldung: Traudi Enner 0676/3015581

Samstag, 9. Mai: 3. Bike’n Fun Day. Wir starten in die Saison wieder mit einer ganztägigen Veranstaltung für alle Altersgruppen, Trainings- und Techniktipps, Schnitzeljagd u.a.m. Die Sektion sorgt für günstiges Essen und Trinken.
Samstag, 30. Mai: Biken, Klettern, Fluss. Abenteuertag im Nationalpark Kalkalpen. Mit dem Rad entlang der alten Waldbahntrasse tief hinein in den Nationalpark, bis zur Großen Schlucht im Reichraminger Hintergebirge. Dort begehen wir gesichert den neu versicherten Triftsteig. Jausenpause am Ufer des „Großer Bachs“. Unbedingt Mitnehmen: feste Wanderschuhe, Fahrrad oder MTB, Fahrradhelm, Rucksack mit Regenjacke (bei Bedarf), Jause und ausreichend zu Trinken. Mindestalter für Kinder: ab 8 Jahre. Treffpunkt 7.30 Uhr Parkplatz Allwetterbad „Wanne“ Scheibbs, Anmeldeschluss: 16.5., Infos und Anmeldung: Manfred Taschl 0699/16050630
Samstag, 30. Mai: Mountainbike SingletrailTag. Mountainbike-Area Anninger, mehrere Singletrails und Routen im Biosphärenpark Wienerwald, Schwierigkeit: leicht bis mittel, Dauer 2 bis 3 Stunden (800 hm), Mittagspause am Anninger Schutzhaus, Treffpunkt 8 Uhr Parkplatz Allwetterbad „Wanne“ Scheibbs, Info und Anmeldung: Fritz Pühringer 0676/44558576 oder Franz Sieberer 0664/73919846
Sonntag, 31. Mai: Wanderung Druidenweg – Ysperklamm – Rundtour. Treffpunkt 7 Uhr Parkplatz Allwetterbad „Wanne“ Scheibbs,
Gehzeit 5,5 Stunden (9 km, 500 hm), Anmeldeschluss: 24.5., Info und Anmeldung: Markus Pöchhacker 0664/1067695
Sonntag, 31. Mai: Klettersteig – Ladies only. Heli-Kraft-Klettersteig, Einfacher (max. C) Klettersteig. Zustieg-/Abstieg je 30 Min. Optional danach Wanderung zum Skywalk und Hochkargipfel. Voraussetzung: Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, sportlich, Mindestalter 18 Jahre, Abfahrt 9 Uhr Parkplatz Allwetterbad "Wanne" Scheibbs, Anmeldeschluss: 2.5., Info und Anmeldung: Nicole Radinger-Hain 0681/20 404407
Samstag, 13. Juni: Geführter Klettersteig. Klettersteige Spielmäuer / Wegscheid Klettersteigauswahl von Olivers MariazellerSteig - Schwierigkeit B/C, oder Tristans Kirchbogensteig - Schwierigkeit C. Es besteht auch die Möglichkeit beide Steige zu gehen, Zustiegsdauer 35 min. Voraussetzung: Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, sportlich, Mindestalter 18 Jahre. Bei Begehung beider Steige sollte eine Grundkondition vorhanden sein, da das eine tagesfüllenden Tour ist. Abfahrt 7.30 Uhr Allwetterbad „Wanne“ Scheibbs, Info und Anmeldung: Gregor Punz 0650/7003253
Sonntag, 21. Juni: Wanderung im Mariazeller-Land. GH Wuchtelwirtin – Hubertussee –Fadental (Rundtour), Treffpunkt 8.30 Uhr Bahnhof Scheibbs, PKW- Fahrgemeinschaft, Gehzeit 3 Stunden, Info und Anmeldung: Traudi Enner 0676/3015581
Mittwoch, 24. Juni: Sonnwendfeuer am Blassenstein, ab 19 Uhr. Für das leibliche Wohl wird wie gewohnt gesorgt.
Geburtstage
Herzliche Gratulation zu besonderen Geburtstagen: Ernestine Häusler, Helfried Schadauer, Otmar Woller, Dr. Paul Magg, Heinrich Seidl, Friedrich Hofmarcher, Ilse Anzenberger, Eva Erndl, Erwin Huber und Hannelore Hartmann.
Neumitglieder
Maximilian Leeb, Tatjana Hametner, Bernhard Hofecker, Jennifer und Mavie Pichler, Carolina und Magdalena Hader, Fanni Morawetz, Adrian Leichtfried, Elisabeth Haselmaier und Jonathan Riegler. Herzlich Willkommen bei der Sektion Scheibbs!
Sektion TERNITZ
Obmann: Ing. Christian Karner, Raachberggasse 16, 2630 Ternitz, Tel. 0699/12108584, Hüttentelefon Adolf-Kögler-Haus: 0720/991077
Web: ternitz.oetk.at, E-Mail: ternitz@oetk.at
Adolf-Kögler-Haus
Die Hüttenschlüssel sowie bei Bedarf das Vereinsfahrzeug sind beim Obmann
abzuholen. Telefonische Vereinbarung unter 0699 / 12108584. Aufenthalte von Montag bis Freitag bitte 14 Tage vorher dem Vorstand bekanntgeben!
Hüttendienste und Arbeitspartien: 18./19. April: Gemeinsames Auswintern und Arbeitspartie (Ersatztermin 25./26. April)
2./3. Mai: Alfred Metzner (1. Fahrt Zahnradbahn)
9./10. Mai: Christian Karner (Muttertag) 16./17. Mai: Fritz Eibl
23./24. Mai: Anneliese Schmid (Pfingsten)
30./31. Mai: Hans Eibl (Schneeberglauf)
6./7. Juni: Thomas Perz
13./14. Juni: Hans Flieger
20./21. Juni: Jacqueline Steiner
27./28. Juni: Herbert Eibl
4./5. Juli: Michael Meissl (Ferienbeginn)
Termine
Voraussichtlicher Termin: Donnerstag, 30. Juli: Ferienspiel und Mitgliedertreffen auf der Gfiederwarte
Ausschusssitzungen: 9. April / 18. Juni / 10. September / 19. November, jeweils um 18 Uhr beim Mostgruber in Sieding
Aussichtswarte am Gfieder
Sichtkontrolle der Warte, Säubern der Umgebung, Grünflächen:
April: Christian Karner
Mai: Michael Wolthan
Juni: Michael Schweitzer
Juli: Wolfgang Million
Neumitglieder
Mag. Alexandra Ravas, Christoph Spreizhofer, Tobias Spreizhofer, Jasmin Wyroba. Ein herzliches Willkommen in der Sektion Ternitz!
Verstorben
Wir trauern um folgende jüngst verstorbene Mitglieder: Margarethe Wolthan und Gerhard Dellamea
Sektion VINDOBONA
Obmann: Dr. Friedrich Schulz, 1010 Wien, Bäckerstraße 16, E-Mail: vindobona@oetk.at
Gedanken
Wer lächelt statt zu toben, ist immer der Stärkere!
Japanisches Sprichwort
Genesungswünsche
Allen, denen es derzeit nicht so gut geht, wünschen wir viel Kraft und Ausdauer auf dem Weg der Besserung.
Geburtstage
Wir wünschen allen Mitgliedern, die in den Monaten April, Mai und Juni Geburtstag haben, Gesundheit und viel Freude für das neue Lebensjahr! Herzlichen Glückwunsch an jene, die einen runden Geburtstag im April feiern: David-Elias Michel, Erika Kienast.
Kulturprogramm
Mittwoch,15. April, 20. Mai und 10. Juni: Kulturnachmittag. Das Programm wird kurzfristig erstellt. Anfragen und Anmeldungen bitte an Martha Reeg-Braun (0699 194 743 44) oder Traude Schindler (0676 637 76 60)
Wanderprogramm
Sonntag, 19. April: Winzendorf – Muthmannsdorf – Wiener Alpen Samstag, 16. Mai: Stillsteinklamm Sonntag, 14. Juni: Preiner Gscheid – Rax Waxriegelhaus Anfragen und Anmeldungen an Erika Kienast (0680 304 91 73). Gäste sind bei unseren Veranstaltungen immer herzlich willkommen!
Fit & vital
Unser Trainingsabend findet jeden Donnerstag (sofern nicht schulfrei) im Turnsaal des BRG Stubenbastei 6-8, 1010 Wien, 18 bis 1 9.30 Uhr statt. Duschmöglichkeit ist vorhanden. Regiebeitrag: 6 Euro. Nutzen Sie unser 1x-gratis-Schnupperangebot. Leitung: Roland Ladik.
Sektion WIENER NEUSTADT
Obmann: Dr. Johannes Kropf, Schulgasse 2a/2/9, 2700 Wiener Neustadt, http://neustadt.oetk.at, E-Mail: wiener.neustadt@oetk.at
Besonderen Geburtstag feiern im Juni: Mag. Peter Zamecnik, Gerald Szigethy. Dr. Gerd Trenker. Wir gratulieren sehr herzlich!
Sektion WIENERWALD
Obmann: Friedrich Hackl, 3033 Altlengbach, Prinzbachstr. 4/2/12, www.oetk-wienerwald.at E-Mail: wienerwald@oetk.at
Geburtstage
Wir wünschen allen Mitgliedern, die im April, Mai und Juni Geburtstag haben alles Gute! Besonders gratulieren wir: Patrick Schibich (20), Benjamin Schöne und Jakob Denk (35), Stefan Dick und Rene Weber (40), Sabine Strutzenberger (45), Ing. Ulrike Silva und Wolfgang Müller (60), Beatrix Hochgerner, Dr. Martin Michalitsch und Elisabeth Luidold (65), Johann Bilinsky, Herbert Luidold und Franz Vogl (70).
Neumitglieder
Marion Nolz, Heide Darling, Margit Muck. Herzlich willkommen bei der Sektion Wienerwald!
Im stillen Gedenken an unsere im Jahr 2025 verstorbenen Mitglieder:
Walter Langthaler, Wolfgang Schüller und Harald Rohrböck
Unser Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen.
Aktivitäten
Mittwoch, 1. April: Schöpflwanderung. Von Innermanzing über Höfer
Sonntag, 12.April: Wanderung auf den Anninger
Dienstag, 21. April: Kulturausflug ins Waldviertel
Mittwoch, 6. Mai: Schöpflwanderung von Altlengbach
Samstag, 16. Mai: Wanderung Hochstaff und Reisalpe
Pfingstmontag, 25. Mai: Bergandacht und 140 Jahr Feier am Schöpfl
Mittwoch, 3. Juni: Schöpflwanderung von der Klammhöhe
Samstag, 6. Juni: Wanderung Zdarskyhütte
Sonntag, 28. Juni: Wanderung am Unterberg
Kurzfristig geplante Aktivitäten und genauere Details gibt es auf www.oetk-wienerwald.at Anmeldung und Info bei Monika Dick 0664 3410598 und Liesi Luidold 0676 4068442
ZENTRALE Archiv & Bibliothek
E-Mail: archiv@oetk.at bzw. bibliothek@oetk.at Wien 1, Bäckerstraße 16, 2. Stock, Tel. 01 5123844, geöffnet an Donnerstagen (Feiertage ausgenommen) von 15 bis 18 Uhr.
Für unser Klubarchiv suchen wir noch immer Unterlagen zur Klubgeschichte. Sollten Sie über derartiges Material (Bilder, Fotos, Dias, Pläne, Abzeichen u. v. m.) verfügen, wären wir wirklich sehr dankbar, wenn Sie uns dieses –auch leihweise – zur Verfügung stellen könnten. Wir nehmen gerne auch Kopien und Scans entgegen. Wie immer an dieser Stelle dürfen wir noch eine Bitte äußern: Wenn in Beiträgen für unsere Vereinszeitschrift Personen genannt werden, dann fügen Sie auch stets deren vollen Namen, aber auch persönliche Daten wie Beruf, Geburts- und Sterbedaten bei. Unser herzlicher Dank gilt all jenen, die bereits Unterlagen zur Klubgeschichte zur Verfügung gestellt haben. In diesem Zusammenhang müssen wir uns vor allem bei unserem Freund Günther Gruber bedanken, der uns seine recht umfangreiche Publikation „Dhaulagiri II – Eine Erstbesteigung“ überreicht hat. Eine Bemerkung noch: Unsere Klubbibliothek bzw. unser Klubarchiv sind öffentlich zugänglich, entlehnberechtigt sind allerdings nur Klubmitglieder. Wir sind jedoch gerne bereit, auszugsweise Kopien aus den jeweiligen Werken anzufertigen.
Alle Kurse für 2026 findest du online auf www.oetk.at
AKTIVITÄTEN DER ZENTRALE
Leitung: Dipl.-Päd. Ing. Franz Zehetmayer, www.oetk.at, E-Mail: zentrale@oetk.at

Anmeldung erforderlich!
als GPS-Gerät – ohne
Tourenplanung mit 3 Klicks inkl. Dokumentation
Dies stellt nur einen Auszug aus unserem Kursprogramm dar. Aktuelle Informationen und viele weitere Angebote findest du auf unserer Webseite: www.oetk.at | www.kletterhalle.at



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