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Zwischen Hype, Wissenschaft und erfolgreichen Konzepten
BEST PRACTICES
Alpin Resort SACHER Seefeld, Naturhotel Forsthofgut, Natur- und Wellnesshotel Höflehner, Posthotel Achenkirch
TOURISMUSBAROMETER 2026
So ist die Stimmung in der Branche
Energie, Lebensmittel, Löhne, Abgaben, Bürokratie: Die Kosten steigen auf allen Ebenen. Und trotzdem fällt der Politik erstaunlich oft dieselbe Antwort ein: noch eine Belastung.
Das jüngste Beispiel ist die geplante Erhöhung der Alkoholsteuer. Klingt nach kleiner Stellschraube, trifft aber Betriebe, die längst unter massivem Druck stehen. Am Ende wird nicht nur ein Glas teurer. Es verteuert sich ein Stück Urlaub, Gastronomie und Gastlichkeit.
Das Signal ist fatal. Österreich spricht von Wettbewerbsfähigkeit und Entlastung, diskutiert aber neue Abgaben. So stärkt man keinen Standort.
Natürlich braucht der Staat Einnahmen. Aber man kann eine Wirtschaft nicht aus der Krise besteuern. Der Tourismus schafft Beschäftigung, Wertschöpfung und Leben in den Regionen. Wer ihn weiter belastet, schwächt einen der wichtigsten Arbeitgeber des Landes.
Was wir brauchen, ist das Gegenteil: weniger Bürokratie, schnellere Verfahren und eine echte Entlastung des Faktors Arbeit. Die Spielräume vieler Betriebe werden kleiner. Irgendwann ist die Belastungsgrenze erreicht.
Walter Veit
Präsident der Österreichischen Hotelvereinigung


Impressum
Medieninhaber, Herausgeber und Hersteller: Österreichische Hotelvereinigung, Hofburg, Michaelertrakt 1/6a, A-1010 Wien
Für den Inhalt verantwortlich: Dr. Markus Gratzer
Redaktions- und Projektleitung: Mag. Claudia Bär, Redaktion: Patrick Ranner
T: +43 1 5330952-0, office@oehv.at, www.oehv.at "die lobby" erscheint 4x jährlich, Jahresabo 65,00 Euro (inkl. 10 % MwSt., exkl. Versandspesen) Angaben zur Offenlegung: oehv.at/lobby-offenlegung
Druck: Gutenberg Druck in Kooperation mit Print Alliance HAV Produktions GmbH, 2540 Bad Vöslau. produziert gemäß Richtlinie Uz24 des Österreichischen Umweltzeichens, Print Alliance HAV Produktions GmbH, UW-Nr. 715
Grafische Gestaltung: br-design.at
Für Inhalte dieser Publikation, die von Dritten stammen, übernimmt die ÖHV keine Haftung.
04 Kurz & bündig
06 Tourismuspolitik
Onlinebewertungen: Italien als Vorbild
08 Tourismusbarometer
So ist die Stimmung in der Branche
Themenschwerpunkt:
Longevity in der Hotellerie
12 Markt & Positionierung
Strategische Positionierung jenseits von Wellness
16 Operative Umsetzung
Wie aus einem Trend ein tragfähiges Angebot wird
20 Evidenz statt Hype
No-bullshit Longevity im Hotel
24 Standortbestimmung
Wo Hotels beim Thema Longevity stehen
26 Ernährung
Longevity beginnt in der Hotelküche
28 Best Practices
Vier Vorzeigebetriebe im Interview
34 Tools & Methoden
Die Vermessung des Stoffwechsels
36 Alles, was Recht ist
Rechsfragen unserer Mitglieder
38 Hotelportrait
Höflehner Premium Gumpenlodge
40 ÖHV-Forum Wien
Am 08.10. zur Mission Arbeitsmarkt
42 ÖHV-Campus
ÖHV-Weiterbildung unter neuer Leitung
44 Seitenblicke
45 ÖHV-Marktplatz
Aktuelle Angebote der ÖHV-Partner
46 Wir sind ÖHV



AI Act: Transparenzpflicht ab August
Ab 02.08.2026 müssen Gäste und Nutzer:innen klar erkennen, wenn sie mit einem KI-System interagieren oder Inhalte KI-generiert sind.
Was das für Hotels bedeutet, lesen Sie auf oehv.at

#bestpraktikum geht in die nächste Runde!
Der ÖHV-Video-Wettbewerb zeigt, wie attraktiv Praktika in der Hotellerie sein können. Ermutigen Sie Ihre Praktikant:innen zur Teilnahme!
Tolle Preise und starke Arbeitgeber-PR inklusive!

Unterwegs in den Bundesländern
Beim Kennenlerntermin mit der neuen Salzburger
AMS-Chefin Julia Kröll tauschten sich ÖHV-Präsident Walter Veit und Landesbeirätin Daniela Kari zu aktuellen Arbeitsmarktthemen aus. Um Energiepreise, die geplante virtuelle Airline, die Pläne für die Tirol Werbung und die ÖHV-Vorschläge zur Entbürokratisierung ging es beim jährlichen Treffen des ÖHVTeams Tirol mit Tourismuslandesrat Mario Gerber
Beim Businessfrühstück OÖ ging es um Synergien zwischen Geschäftsreise-Verantwortlichen großer Unternehmen und der Hotellerie.
ÖHV-Präsident Walter Veit betonte bei der Pressekonferenz mit LH-Stv. Stefan Schnöll und Verkehrsverbund-Geschäftsführer Johannes Gfrerer den Mehrwert des Guest Mobility Tickets für Gäste. [1]



von Dr. Peter Attia erschienen 2023 bei Ebury Publishing

Attia zeigt, wie ein langes und gesundes Leben gelingen kann, wenn Ernährung, Bewegung, Schlaf, mentale Gesundheit, Prävention und moderne Medizin gemeinsam betrachtet werden. Wissenschaftlich fundiert und alltagsnah motiviert das Buch dazu, die eigene Gesundheit aktiv zu stärken.

Der Buchtipp wurde ausgewählt von ÖHV-Campus Mitarbeiterin
Julia Pfeiffer, MA.
Raumordnung und Wohnen standen im Mittelpunkt des Gesprächs von ÖHV-Präsident Walter Veit mit Landesrat Martin Zauner. [2]
Über digitales Meldewesen, Verkehrsfragen und das Kongressgeschäft in Salzburg sprachen ÖHVPräsident Walter Veit und TSG-Geschäftsführerin
Heidi Strobl. [3]
ÖHV-Landesvorsitzender in der Steiermark, KR Mag. Gernot Deutsch, und sein Team mit Ulrike Retter, Alexander Gulewicz und Mag. Philipp Florian trafen die neue Tourismusreferentin Mag. Claudia Gunzer zum Kennenlernen und Austausch. [4]




Individuelle Lösungen
Betriebsführung, Service & Instandhaltung Errichten & installieren der Anlagen und Systeme
Nachhaltige Wärme & Kältelieferung
Finanzierung
ständiges Monitoring der Energieeffizienz
bis zu 100% CO2 Einsparung




Onlinebewertungen entscheiden heute mit darüber, ob ein Gast bucht oder weitersucht. Für Hotels ist das längst kein digitales Randthema mehr. Es geht um Sichtbarkeit, Vertrauen, Preiswahrnehmung und Umsatz.
Viele Betriebe kennen das Problem: Auf Plattformen finden sich Einträge, bei denen oft unklar bleibt, ob die Leistung überhaupt konsumiert wurde. Schon wenige Rezensionen beeinflussen Rankings, verschlechtern die Sichtbarkeit und beeinflussen Buchungen. Besonders ärgerlich: Während Hotels täglich an Qualität und ehrlichem Gästefeedback arbeiten, verdienen Plattformen und dubiose Anbieter am Wildwuchs mit.
Starker Rückhalt für verifizierte Bewertungen
Das Thema beschäftigt nicht nur Betriebe. Eine aktuelle Reppublika-Umfrage im Auftrag der ÖHV zeigt, dass neun von zehn Österreicher:innen dafür sind, dass nur tatsächliche Gäste bewerten dürfen. Gleichzeitig berichten viele Konsument:innen und Konsumenten von Erfahrungen mit Fake-Bewertungen. Das stärkt unsere Forderung nach klaren Regeln: Wer nicht Gast war, soll auch keine Hotelbewertung abgeben können.
Fairer digitaler Wettbewerb
Das wäre ein wichtiger Schritt zu faireren digitalen Spielregeln. Bewertungen beeinflussen Reichweite, Buchungsverhalten und das Vertrauen in den Tourismus insgesamt. Deshalb setzen wir uns weiterhin für nachvollziehbare und faire Rahmenbedingungen bei Onlinebewertungen ein. Verlässliche Rezensionen sind die Grundlage dafür, dass Gäste Vertrauen fassen können. Wer Qualität liefert, soll im digitalen Wettbewerb nicht durch manipulierte Bewertungen benachteiligt werden.
Italiens neues Gesetz gegen
Fake-Bewertungen
Nur verifizierte Nutzer:innen
Nur wer eine Leistung nachweislich genutzt hat, darf sie bewerten.
30-Tage-Frist
Bewertungen müssen innerhalb von 30 Tagen nach Kauf oder Nutzung abgegeben werden.
9 von 10 Österreicher:innen sind dafür, dass nur tatsächliche Gäste bewerten dürfen.
Italien als Vorbild
Österreich sollte das italienische Modell rasch übernehmen. Dort dürfen nur mehr Personen bewerten, die eine Leistung nachweislich genutzt haben. Plattformen müssen stärker kontrollieren und transparenter mit problematischen Inhalten umgehen. Kritik gehört zum Geschäft. Manipulation nicht.

Ablaufdatum nach 2 Jahren Ältere Bewertungen verlieren automatisch ihre Gültigkeit.
Keine bezahlten Bewertungen Rabatte oder andere Vorteile als Gegenleistung für eine Bewertung sind verboten.
Mehr Rechte für Unternehmen
Hotels und Restaurants können unzulässige Bewertungen melden und deren Löschung beantragen.
Hohe Kosten, neue Berichtspflichten und zusätzliche Abgaben: Für viele Betriebe wird der Spielraum kleiner. Energie, Löhne, Bürokratie und laufend neue Vorgaben setzen die Hotellerie zunehmend unter Druck. Das bedeutet weniger Spielraum für Investitionen, mehr Verwaltungsaufwand und wachsende Unsicherheit bei der Planung.
Seit Jahren wird über Entbürokratisierung gesprochen. In der Praxis kommen aber immer neue Vorgaben dazu. Aktuell etwa bei der geplanten Erhöhung der Alkoholsteuer und bei der Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie. Beides betrifft die Betriebe direkt – entweder über höhere Kosten oder über zusätzlichen Aufwand in Administration und Lohnverrechnung.
Alkoholsteuer: falsches Signal
Eine höhere Alkoholsteuer wäre gerade jetzt das falsche Signal. Sie kommt nicht isoliert, sondern zusätzlich zu gestiegenen Kosten bei Energie, Lebensmitteln, Löhnen, Ortstaxen und Abgaben. Was politisch wie eine kleine Stellschraube wirkt, verteuert in der Praxis Gastronomie, Hotellerie und damit auch das Angebot für Gäste. Wer Wettbewerbsfähigkeit stärken will, darf Betriebe nicht immer weiter belasten. Zukunftsgerichtete Standortpolitik schaut anders aus.
Entgelttransparenz:
Ziel richtig, Umsetzung schwierig
Faire Bezahlung ist wichtig und richtig. Problematisch wird es dann, wenn daraus ein kaum praktikables Regelwerk entsteht. Die Entgelttransparenzrichtlinie bringt neue Berichtspflichten, Berechnungen und Dokumentationsanforderungen. Gerade in der Hotellerie mit saisonalen Strukturen, unterschiedlichen Arbeitszeitmodellen, Zulagen und Zuschlägen braucht es Lösungen, die den Hotelalltag nicht zusätzlich verkomplizieren. Transparenz darf nicht daran scheitern, dass die Umsetzung in der Praxis kaum zu bewältigen ist.
Praxis statt Papier
Bei neuen Vorgaben zählt nicht nur, was im Gesetzestext steht, sondern was am Ende im Betrieb ankommt: zusätzliche Listen, neue Berechnungen, mehr Abstimmung mit Lohnverrechnung und Steuerberatung, offene Haftungsfragen. Genau darauf schauen wir. Denn: Viele Belastungen entstehen nicht im Betrieb selbst, sondern durch politische Rahmenbedingungen. Umso wichtiger ist eine Interessenvertretung, die frühzeitig auf Fehlentwicklungen hinweist und praktikable Lösungen einfordert – damit Betriebe mehr Zeit für Gäste, Teams und Qualität haben.

Mehr zum Lobbying der ÖHV finden Sie auf oehv.at/lobbying

Ihr Ansprechpartner
Martin Stanits Leitung Public Affairs, Unternehmenssprecher martin.stanits@oehv.at
Deloitte ÖHV-Tourismusbarometer 2026
Österreichs Hotellerie füllt ihre Betten. Trotzdem wird die Luft für viele Betriebe dünner. Genau dieses Spannungsfeld zeigt der aktuelle Deloitte-ÖHV-Tourismusbarometer 2026.
Die Nachfrage bleibt hoch, die wirtschaftlichen Spielräume werden kleiner. Oder anders gesagt: Der Tourismus hat derzeit kein Nachfrageproblem, sondern zunehmend ein Ertragsproblem. Der Tourismusindex verschlechtert sich 2026 leicht auf 3,2 und erreicht damit den schwächsten Wert seit 2021. Fast jeder zweite Betrieb rechnet in den kommenden zwölf Monaten mit einer weiteren Eintrübung des wirtschaftlichen Umfelds.
Mehr Umsatz, weniger Ertrag
Besonders aufschlussreich ist der Blick auf die Entwicklung der vergangenen Jahre. Zwar konnten 77 % der befragten Unternehmen ihre Umsätze steigern, bei fast jedem zweiten Hotel entwickelte sich der Gewinn jedoch schwächer als die Einnahmen. Eine Entwicklung, die viele Hotelier:innen aus dem Alltag kennen. Energie, Wareneinsatz, Personalkosten und Finanzierung belasten die Ergebnisse zunehmend.
Die Auslastung stimmt, die Rentabilität gerät unter Druck.
Genau diese Schere zwischen Umsatz und Ertrag zählt mittlerweile zu den größten Herausforderungen der Branche.
Kosten bleiben das dominierende Thema
Am deutlichsten fällt das Urteil bei den Rahmenbedingungen aus. Die Kostensituation erhält mit 4,3 die schlechteste Bewertung der gesamten Erhebung. Auch die Steuer- und Abgabenlast wird weiterhin äußerst kritisch beurteilt. Damit bestätigen die Ergebnisse viele Themen, die die ÖHV seit
Jahren gegenüber der Politik ansprechen: steigende Kosten, hohe Abgaben und immer geringere Spielräume für Investitionen. Zusätzliche Unsicherheit bringt die geopolitische Lage. Der Konflikt im Nahen Osten wirkt sich auf Energiepreise und Planungssicherheit aus. Neun von zehn Befragten rechnen deshalb mit weiteren Belastungen im laufenden Jahr.
4,2
Gäste werden zurückhaltender
Veränderungen zeigen sich zunehmend auch beim Konsumverhalten.
63 % der Betriebe beobachten sinkende Nebenausgaben pro Gast.
Gespart wird vor allem in Restaurants und Bars, aber auch bei Wellnessangeboten oder Upgrades. Die Gäste verreisen weiterhin, wägen ihre Ausgaben vor Ort jedoch genauer ab als früher. Für viele Betriebe stellt sich damit die Frage, wie zusätzliche Wertschöpfung künftig erzielt werden kann. Die
Antwort liegt immer häufiger in einer klaren Positionierung, konsequentem Ertragsmanagement und Angeboten mit erkennbarem Mehrwert.
Anpassung wird zum Erfolgsfaktor
Die Ergebnisse zeigen auch, wie stark sich die Branche bereits verändert. Mehr als zwei Drittel der befragten Unternehmen haben ihr Geschäftsmodell angepasst oder planen entsprechende Schritte. Digitalisierung steht dabei ebenso auf der Agenda wie neue Angebotskonzepte und effizientere Abläufe. Die Anpassungen erfolgen dabei meist nicht aus einer Position der Stärke, sondern als Reaktion auf veränderte Marktbedingungen. Gäste geben vor Ort weniger aus, Saisonen verschieben sich und Kosten steigen schneller als die Erlöse. Wer seine Wettbewerbsfähigkeit sichern will, muss darauf Antworten finden.
Arbeitsmarkt bleibt Herausforderung
Etwas entspannter präsentiert sich die Situation bei den Mitarbeiter:innen. Der Arbeitsmarkt bleibt herausfordernd, auch wenn sich die Lage zuletzt leicht verbessert hat. Mehr als 60 % der Betriebe suchen weiterhin aktiv Fachkräfte. Von einer nachhaltigen Entwarnung kann daher keine Rede sein.
der
auf den
Auch beim Investitionsverhalten zeigt sich ein differenziertes Bild. Viele Betriebe investieren weiterhin in Qualität, Energieeffizienz und Digitalisierung. Gleichzeitig werden Projekte kritischer geprüft und teilweise verschoben. Höhere Finanzierungskosten und strengere Kreditvergaben bremsen zusätzliche Vorhaben aus.
Die entscheidende Frage
Der Tourismusbarometer 2026 zeigt eine Branche, die sich behauptet, gleichzeitig aber unter erheblichem wirtschaftlichem Druck steht. Die Unternehmen reagieren mit neuen Konzepten, effizienteren Prozessen und gezielten Investitionen auf ein Umfeld, das anspruchsvoller geworden ist. Die Ergebnisse machen aber auch deutlich:
Österreichs Tourismus hat derzeit kein Nachfrageproblem. Die eigentliche Herausforderung liegt bei Ertrag, Kosten und Wettbewerbsfähigkeit.
Genau dort werden die Weichen für die Zukunft des Standorts gestellt. Und genau dort braucht es politische Rahmenbedingungen, die Investitionen ermöglichen, unternehmerische Initiative belohnen und den Betrieben wieder mehr Luft zum Atmen geben.
Die komplette Studie finden Sie auf oehv.at

Themenschwerpunkt
Früher wollten wir möglichst alt werden. Heute wollen wir möglichst lange gesund bleiben. Genau darin liegt der Kern von Longevity: mehr gesunde, aktive und selbstbestimmte Jahre.
Wissenschaft, Medizin, Ernährung, Bewegung und Prävention rücken enger zusammen. Die Frage, wie wir Lebensqualität möglichst lange erhalten, beschäftigt längst nicht mehr nur Forschung und Gesundheitskongresse.
Urlaub wird Teil des gesunden Lebensstils
Auch unser Verständnis von Urlaub verändert sich. Früher war er Auszeit vom Alltag, heute soll er helfen, ihn besser zu bewältigen. Menschen achten bewusster auf Bewegung, Ernährung, Schlaf und mentale Gesundheit – nicht, weil sie krank sind, sondern weil sie gesund bleiben wollen. Gäste suchen Angebote, die guttun und neue Energie geben. Wellness bleibt wichtig, wird aber um Regeneration, Schlafqualität und individuelle Gesundheitsprogramme erweitert. Tourismus wird Teil eines gesundheitsbewussten Lebensstils.
Finger weg vom Longevity-Washing
Die Voraussetzungen in Österreich sind besonders gut: Gesundheitskompetenz, hochwertige Hotellerie und einzigartige Natur- und Erholungsräume treffen auf weltweit wachsende Nachfrage. Wie vielfältig Longevity bereits umgesetzt wird, zeigen die Beispiele auf den nächsten Seiten. Gerade weil das Thema boomt, wächst die Gefahr, dass es zum Marketingetikett verkommt. Wer Bestehendes nur neu verpackt, riskiert Vertrauen. Oder anders gesagt: Die Branche sollte sich vor LongevityWashing hüten.

Was die Branche jetzt von der Politik braucht
Damit Österreich seine Stärken ausspielen kann, braucht es jetzt die richtigen politischen Weichenstellungen. Tourismus-, Gesundheits- und Wissenschaftspolitik müssen enger zusammengedacht werden. Gesundheitstourismus ist kein Nischenthema, sondern ein Wachstumsfeld mit volkswirtschaftlicher Hebelwirkung. Eine bundesweite Longevity-Strategie wäre die logische Positionierung – mit klaren Qualitätskriterien und nachvollziehbaren Standards.
Langlebigkeit beginnt bei stabilen Rahmenbedingungen
Wer Longevity glaubwürdig anbieten will, muss langfristig planen können. Dafür braucht es ein wettbewerbsfähiges Steuer- und Abgabensystem, raschere Verfahren bei Investitionen in Gesundheitsinfrastruktur und eine Ausbildungsoffensive für neue Berufsbilder – von Schlafmedizin bis mentale Gesundheit. Genauso wichtig ist konsequenter Bürokratieabbau. Ein Sektor, der Gesundheit ermöglicht, braucht selbst eine gesunde Basis.
Dafür setzt sich die ÖHV ein.
Für eine starke Hotellerie.
Dr. Markus Gratzer
Generalsekretär der Österreichischen Hotelvereinigung
In gehobenen Hotels wird der erste Kontakt mit dem Gast immer wichtiger, aber zugleich schwieriger. Während Rezeptionsteams im laufenden Betrieb gefordert sind, treffen digitale Anfragen längst zu jeder Tages- und Nachtzeit ein. Fachpersonal ist knapp, die Erwartungen der Gäste steigen.
Der Gast muss sich sofort verstanden und aufgehoben fühlen, ohne das Personal zusätzlich zu belasten“,
sagt Benno Auer, Kundenverantwortlicher bei NCM. Mit „IQ – Intelligent Quotes“ hat das Salzburger Unternehmen nun eine Lösung entwickelt, die künstliche Intelligenz in die Angebotskommunikation der Hotellerie bringt.
Künstliche Intelligenz jetzt auch in der Hotellerie...
Benno Auer: Ja, weil der digitale Erstkontakt heute oft über eine Buchung entscheidet. Wenn zwischen Anfrage und Antwort zu viel Zeit vergeht, gehen Buchungen verloren; nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil der Betrieb es oft gar nicht anders zulässt. Das war für uns der Ausgangspunkt. Gemeinsam mit Kooperationspartnern aus der Hotellerie haben wir „IQ – Intelligent Quotes“ entwickelt.
Künstliche Intelligenz soll die Rezeption entlasten?
Benno Auer: Dies und noch mehr. IQ analysiert jede eingehende Anfrage: den Kontext, das Anliegen und auch die Erwartungen, die zwischen den Zeilen stehen. Daraus erstellt das System ein Angebot in der Sprache des Gastes und in der Tonalität des jeweiligen Hauses, also ein wenig Urlaubsvorfreude im ersten Kontakt. Daher wird auch die Bildwelt passend ausgewählt; je nach Saison, Anlass oder Aufenthaltswunsch. Eine Anfrage für Silvester braucht eine andere Atmosphäre als ein Sommerurlaub mit der Familie.
Das klingt so, als könne IQ die Markenidentität jedes Hauses abbilden ...
Benno Auer: Genau darum geht es. Der erste Kontakt ist keine Standardantwort, sondern wie der Beginn eines Aufenthalts in genau diesem Haus. IQ übernimmt Bildsprache, Gestaltungsprinzipien und Tonalität des Hotels und verbindet sie mit den konkreten Wünschen des Gastes. Gleichzeitig lässt sich das System in bestehende CRM-, PMS- und Channel-Manager-Strukturen einbinden, ohne einen zusätzlichen Parallelbetrieb aufzubauen.

NCM ist auf Hotelmarketing spezialisiert und seit 1996 im deutschsprachigen Markt tätig. Mit dem von der Salzburger Agentur entwickelten Rezeptionsassistenten wurden bislang fast 2,7 Millionen Gästeanfragen bearbeitet.

Mehr Infos: ncm.at/tools/iq-ki-angebotswesen



Kontakt
Benno Auer Kundenverantwortlicher bei NCM benno.auer@ncm.at ncm.at
Markt & Positionierung
Longevity verändert den Gesundheits- und Wellnessmarkt nachhaltig. Expertin Carola Phillips ordnet die Entwicklung ein, erklärt die wichtigsten Marktmodelle und zeigt, welche strategischen Entscheidungen Hotels heute treffen sollten, um morgen glaubwürdig relevant zu sein.
Vor zehn Jahren war „Longevity“ ein Forschungsbegriff aus der Biotech-Welt. Heute steht er auf Hotelbroschüren von Marrakesch bis Mayrhofen. Internationale Anbieter wie SHA, Six Senses oder Clinique La Prairie treiben entsprechende Gesundheits- und Longevity-Konzepte voran; auch im DACH-Raum nehmen Hotels den Begriff zunehmend in ihre Kommunikation auf. Gleichzeitig bleibt vieles unscharf. Zwischen Biohacking-Trends, medizinischen Konzepten und Wellness-Marketing wird „Longevity“ zunehmend als Etikett verwendet – oft ohne klare inhaltliche Abgrenzung.

Dennoch wäre es zu kurz gegriffen, das Thema als Hype abzutun. Dahinter stehen eine alternde Gesellschaft, wachsendes Gesundheitsbewusstsein und ein verändertes Verständnis von Prävention. Für die Hotellerie stellt sich damit eine strategische Frage: Welche Rolle kann ein Hotel in diesem neuen Gesundheitsverständnis einnehmen – und welche Positionierung passt tatsächlich zum eigenen Betrieb?
Längere Lebensjahre vs. längere Gesundheitsjahre
Longevity wird häufig mit Anti-Aging, High-EndMedizin oder Biohacking gleichgesetzt. Tatsächlich geht es um etwas Grundsätzlicheres:
Die möglichst lange Erhaltung von Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Selbstständigkeit im Alltag.
Im Zentrum steht nicht die reine Lebensspanne, sondern die sogenannte Gesundheitsspanne – jene Jahre, in denen Menschen körperlich und mental aktiv bleiben können. Prävention rückt damit stärker in den Fokus als klassische Reparaturmedizin.
Longevity ist deshalb weniger ein einzelnes Angebot als ein übergeordnetes Gesundheitsverständnis: Schlaf, Bewegung, Ernährung, Stressregulation, Regeneration und soziale Faktoren gehören ebenso
dazu wie ein bewusster Umgang mit Belastung und Lebensstil. Im Tourismus suchen Gäste zunehmend Angebote, die über kurzfristige Entspannung hinausgehen.
Zielgruppen und Kernbereiche
Für Hotels wird Longevity vor allem dort relevant, wo Gäste nicht nur Erholung suchen, sondern Orientierung für ein längeres gesundes Leben: etwa gesundheitsbewusste Best Ager, leistungsorientierte Berufstätige, Gäste mit hohem Regenerationsbedarf oder Menschen, die Prävention ohne Kliniksetting erleben möchten. Die Angebote lassen sich meist fünf Kernbereichen zuordnen:
• Schlaf & Regeneration
• Bewegung & Muskelgesundheit
• Ernährung & Stoffwechsel
• Stressbalance & mentale Gesundheit
• Prävention & Diagnostik
Eine Marktbewegung mit österreichischem Vorsprung
Die wirtschaftliche Dimension ist beachtlich. Der globale Wellness-Tourismus erreichte 2024 mit rund 894 Milliarden US-Dollar einen neuen Höchststand und wird laut Global Wellness Institute bis 2029 auf rund 1,38 Billionen US-Dollar wachsen – mit einer
prognostizierten jährlichen Wachstumsrate von 9,1 Prozent.1 Die gesamte Wellness-Wirtschaft erreichte 2024 rund 6,8 Billionen US-Dollar und soll bis 2029 auf knapp 9,8 Billionen wachsen. Innerhalb dieses Marktes gewinnen Prävention, personalisierte Gesundheitsangebote und datenbasierte Diagnostik an Bedeutung – allerdings unterscheiden sich die Marktdefinitionen je nach Quelle deutlich.
Für die österreichische Hotellerie ist diese Entwicklung besonders relevant.
Laut Global Wellness Institute liegt Österreich mit Wellness-Ausgaben von rund 5.222 US-Dollar pro Kopf (2024) im globalen Spitzenfeld.²
Der heimische Thermen- und Spa-Tourismus steht laut WIFO für eine konservativ geschätzte Wertschöpfung von rund 1,2 Milliarden Euro – direkt, indirekt und induziert, auf Basis der Daten von 2019.³ Die alpine Wellness-Tradition, die etablierte Kurortelandschaft und international anerkannte Häuser haben dem Standort eine Position verschafft, auf der sich aufbauen lässt. Bezeichnend ist auch, dass die World Spa Awards 2025 mit „World’s Best Longevity Programme“ eine eigene Kategorie sichtbar machten.⁴

Drei Modelle, drei Positionierungen
„Longevity-Hotel“ bedeutet nicht überall dasselbe. Drei Modelle haben sich herausgebildet, die unterschiedliche Anforderungen an Investition, Kompetenz und Markenführung stellen.
Das Marken-Narrativ-Modell nutzt Longevity als alltagsnahe Lebensstilbotschaft, ohne medizinischen Anspruch. Novotel hat mit „Longevity Everyday“ eine neue Markenphilosophie quer über die globale Marke ausgerollt – aufgebaut auf vier Säulen (Eat, Sleep, Move, Meet) und einem Kollektiv aus Sportler:innen, Food-Creator:innen und Schlafexpert:innen. Diagnostik findet nicht statt; Ziel ist Anschlussfähigkeit, nicht Differenzierung. Das ist nicht per se problematisch – es ist legitime Markenkommunikation für eine Mainstream-Marke. Entscheidend ist, dass der Begriff nicht mehr verspricht, als das Angebot tatsächlich einlöst.
Das integrative Resort-Modell verbindet Diagnostik mit Lifestyle und Aufenthaltskultur. International stehen Häuser wie RAKxa oder Six Senses Kaplankaya dafür. Im DACH-Raum zählt Chenot Palace Weggis zu den profiliertesten Beispielen: Das Haus verbindet medizinische Diagnostik, Ernährung, Bewegung, Regeneration und Hospitality zu einem strukturierten Gesundheitsaufenthalt. Auch der Krallerhof in Leogang positioniert sich mit dem
„Longevity & Biohacking Retreat 2026“ in diese Richtung – unterstützt durch externe Fachleute aus Medizin, Performance und Biohacking. Im benachbarten Südtirol zeigt das Palace Merano mit seiner „Revital-Methode“ und dem Programm „Detox for Longevity“, wie sich klassische Kurtradition und moderne Longevity-Diagnostik in ein PremiumKonzept integrieren lassen.
Das Klinik-Hybrid-Modell verbindet Hotellerie mit ärztlich geleiteter Diagnostik. International prägen es Lanserhof Tegernsee – 2025 als „World‘s Best Medical Spa“ ausgezeichnet – oder die SHA Wellness Clinic und Six Senses Ibiza mit dem RoseBar-Konzept. In Österreich hat sich das Alpin Resort Sacher in Seefeld mit der „Sacher Academy for Better Aging“ unter ärztlicher Leitung von Dr. Katharina Sepp und in Kooperation mit Prof. DDr. Johannes Huber sowie weiteren Wissenschafter:innen in diese Liga bewegt: epigenetische Diagnostik, Hormonmedizin, Kryotherapie, IHHT-Höhentraining und individualisierte Programme.
Diese
Positionierung setzt erhebliche Investitionen, medizinische Kompetenz und eine klare Premiumausrichtung voraus – und definiert damit den oberen Maßstab des Feldes.


Drei Entwicklungsstufen für österreichische Häuser
Während die drei Modelle den Markt als Ganzes ordnen, stellt sich für den einzelnen Betrieb eine andere Frage: Wo beginnt man? Drei Entwicklungsstufen lassen sich beobachten, die unabhängig von der Betriebsgröße funktionieren.
Basis: Haltung, Wissen und Kommunikation. Der Einstieg beginnt häufig nicht mit Investitionen in die Infrastruktur, sondern mit einer klaren inhaltlichen Linie: ein gemeinsames Verständnis von Prävention im Team, geschulte Mitarbeiter:innen, eine nachvollziehbare Sprache gegenüber Gästen. Themen wie Schlafqualität, Licht, Bewegungsangebote oder gesundheitsorientierte Ernährung lassen sich integrieren, ohne dass der Betrieb seinen Charakter grundlegend verändern muss.
Aufbau: Pilotformate und thematische Schwerpunkte. Im zweiten Schritt entstehen erste strukturierte Angebote – etwa rund um Schlaf, Stressmanagement, Bewegung oder mentale Gesundheit. Wichtig ist weniger die Anzahl als die Konsistenz der Formate. Kooperationen mit externen Expertinnen und Experten können Kompetenz sichtbar machen, ohne dass sofort interne Strukturen aufgebaut werden müssen.
Integration: Longevity als konsistente Jahreslinie. In der dritten Stufe wird Longevity Teil der Gesamtpositionierung. Prävention, Regeneration und gesundes Altern ziehen sich durch Kulinarik, Bewegung, Architektur und Kommunikation. Wiederkehrende Programme, kuratierte Expertenformate und langfristige Partnerschaften im Gesundheitsbereich werden zur Linie – nicht zum Zusatzmodul.
Trend oder strukturelle Entwicklung?
Ob Longevity langfristig ein eigener Marktbereich bleibt oder sich als selbstverständlicher Bestandteil moderner Tourismuskonzepte etabliert, lässt sich heute noch nicht beurteilen. Klar ist jedoch: Die Entwicklungen dahinter gehen weit über einen Lifestyle-Trend hinaus. Gesundheit wird nicht mehr nur mit Krankheit verbunden, sondern mit Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und Alltagstauglichkeit.
Manche Häuser werden Longevity offensiv kommunizieren, andere die gleichen Inhalte integrieren, ohne den Begriff zu verwenden. Beides ist legitim. Entscheidend bleibt, dass Longevity nicht mehr verspricht, als das Angebot fachlich, operativ und kommunikativ tatsächlich einlösen kann.
Die Frage ist nicht, ob das Thema kommt – sondern wie glaubwürdig und konsequent ein Betrieb damit umgeht. Longevity ist weniger eine Zielgruppe als eine Positionsfrage.

Fünf Fragen, bevor Longevity in die Markenwelt aufgenommen wird:
• Welche Themen passen tatsächlich zur Identität unseres Hauses – und welche nicht?
• Welche Zielgruppe wollen wir ansprechen, und welche Erwartungen an Tiefe bringt sie mit?
• Welche Kompetenz haben wir intern – und wo brauchen wir externe Partner?
• Sind unsere Inhalte medizinisch tragfähig oder nur kommunikativ ansprechend?
• Würde unser Angebot auch Bestand haben, wenn der Begriff „Longevity“ morgen aus der Mode käme?
Das Quellenverzeichnis finden Sie hier

Die Autorin
Carola Phillips ist Gründerin von Gain.health, einer Plattform für Healthy Aging & Longevity. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Gesundheitskommunikation, Prävention und Konzeptentwicklung und übersetzt komplexe medizinische Inhalte in tragfähige Programme, Formate und Sprache. carola.phillips@gain.health
Operative Umsetzung
Viele Hotels erkennen das Potenzial von Longevity. Doch wie wird daraus ein Angebot, das zur Marke passt, wirtschaftlich funktioniert und für Gäste erlebbar wird? Spa-Expertin Dagmar Rizzato zeigt, warum erfolgreiche Konzepte weit über einzelne Anwendungen hinausgehen und welche Rolle Guest Journey, Organisation und Team dabei spielen.
Ein glaubwürdiges Longevity-Konzept entsteht nicht durch einzelne Anwendungen oder Geräte, sondern durch eine klare Kompetenz, die zur Positionierung des Hauses passt und für Gäste erlebbar wird.
Für Hotelier:innen lautet die zentrale Frage daher:
Wofür sind wir glaubwürdig
kompetent – und wie machen wir
diesen Nutzen für den Gast erlebbar?

Glaubwürdigkeit beginnt bei der Positionierung
Der häufigste Fehler in der Umsetzung liegt darin, Longevity von außen nach innen zu denken: Ein Trend wird erkannt, ein Gerät gekauft, ein Retreat ausgeschrieben, ein neues Package formuliert. Doch damit entsteht noch keine Kompetenz. Ein belastbares Konzept beginnt mit wenigen, aber entscheidenden Fragen: Wofür steht unser Haus? Welche Gäste wollen wir erreichen? Welche gesundheitlichen Bedürfnisse passen zu unserer Positionierung? Und welche Kompetenzen können wir glaubwürdig entwickeln?
Longevity muss aus der Marke heraus entwickelt werden. Ein alpines Resort mit starker Naturkompetenz, Bewegungstradition und regionaler Kulinarik wird ein anderes Longevity-Verständnis entwickeln als ein urbanes Medical-Wellness-Hotel oder ein Luxury Hideaway mit Fokus auf Regeneration, mentale Balance und High-Touch-Service.
Entscheidend ist nicht, alles anzubieten, sondern das Richtige glaubwürdig zu besetzen.
Glaubwürdigkeit entsteht dort, wo Positionierung, Kompetenz und Gästeerlebnis übereinstimmen. Ein Hotel muss klar beantworten können: Was berechtigt uns zu diesem Thema? Wie tief wollen und können wir gehen? Wo bleibt das Angebot urlaubskompatibel? Und an welcher Stelle braucht es medizinische, therapeutische oder externe Expertise?
Longevity muss in die Guest Journey und nicht nur ins Spa-Menü
Ein wirtschaftlich tragfähiges Longevity-Konzept startet nicht an der Spa-Rezeption. Es muss entlang der gesamten Guest Journey erlebbar werden: vor der Anreise, beim Check-in, im Zimmer, im Spa, im Gym, im F&B, im Aktivprogramm und idealerweise auch nach der Abreise.
Die Guest Journey startet schon vor der Anreise, mit der Ermittlung der Gastinteressen, Buchungsmotivation und Interessensaktivierung über die Darstellung der Angebote entlang konkreter Nutzenfeldern: mehr Energie, besserer Schlaf, mentale Balance, Regeneration, Stoffwechselaktivierung, Stressreduktion oder alltagstaugliche Routinen. Entscheidend ist eine Sprache, die motiviert, aber nicht überfordert.
Beim Aufenthalt braucht es Orientierung. Gäste müssen verstehen, welche Angebote für sie sinnvoll sind, wie sie kombiniert werden können und welchen Nutzen sie erwarten dürfen. Hier entsteht der Unterschied zwischen Produktverkauf und Beratung. Ein Treatment allein bleibt eine Einzelleistung. In Verbindung mit Analyse, Zielklärung, Empfehlung und Nachbetreuung wird daraus ein Konzept.
Im Spa und Gym braucht es kompetente Ansprechpartner:innen, die nicht nur Termine verwalten, sondern Bedürfnisse erkennen, Fragen stellen und Empfehlungen ableiten können.
Im F&B muss das Thema kulinarisch anschlussfähig werden, nicht dogmatisch, sondern genussvoll und nachvollziehbar.
Auf dem Zimmer können Elemente wie Schlafqualität, Licht, Ruhe, Tee, Atemübungen oder regenerative Amenities das Thema subtil fortführen. Studien zeigen, dass die Schlafqualität ein relevanter Faktor für Regeneration ist. Stressregulation und Wohlbefinden werden zusätzlich durch die Hotelumgebung beeinflusst.
Nach der Abreise entscheidet sich, ob Longevity Wirkung entfaltet oder als schönes Urlaubserlebnis verpufft. Take-home-Empfehlungen, digitale Begleitung, einfache Routinen oder Follow-up-Angebote können helfen, den Transfer in den Alltag zu sichern. Gerade hier liegt ein enormes Potenzial für Gästebindung und Wiederbuchung.
Organisation:
Longevity ist ein Querschnittsprojekt
Longevity ist kein reines Spa-Projekt, sondern ein Gesamtkonzept. Sobald ein Hotel Gesundheit, Prävention oder Vitalität ernsthaft besetzen will, entstehen Schnittstellen zu nahezu allen Bereichen: Spa, Fitness, Küche, Service, Housekeeping, Rooms, Reservierung, Marketing, Revenue, HR und Geschäftsführung.
Deshalb braucht es klare Zuständigkeiten. Wer führt das Thema? Wer entscheidet über Inhalte, Qualität, Partner, Produkte und Kommunikation? Wer überprüft Wirtschaftlichkeit und Auslastung? Wer verantwortet Schulung, Standards und Gästefeedback? Ohne diese Struktur bleibt Longevity häufig ein ambitioniertes Projekt einzelner engagierter Personen und verliert an Kraft, sobald der operative Alltag dominiert.
Ein sinnvoller Prozess beginnt mit einer ehrlichen Ist-Analyse: Wo stehen wir konzeptionell, qualitativ und wirtschaftlich? Welche bestehenden Angebote zahlen bereits auf das Thema ein? Welche Kennzahlen liegen vor? Welche Rückmeldungen geben Gäste? Welche Kompetenzen sind im Team vorhanden? Wo gibt es Quick Wins, und wo braucht es Entwicklungszeit?
Darauf folgt die Soll-Definition: Welche Rolle soll Longevity künftig im Haus spielen? Ist es ein ergänzendes Angebotsfeld, eine vertiefte HealthstyleKompetenz oder ein zentraler Positionierungskern? Erst danach sollten Investitionen in Geräte, Diagnostik, externe Partner oder Raumkonzepte getroffen werden.

Das Team ist der entscheidende Erfolgsfaktor
Technologie unterstützt, Diagnostik gibt Orientierung, KI erleichtert Prozesse. Aber beraten, motivieren und Vertrauen schaffen muss der Mensch. In der Hotellerie bleibt die größte Stärke die Beziehung zum Gast: Empathie, Aufmerksamkeit, persönliche Ansprache, Herzlichkeit und die Fähigkeit, individuelle Bedürfnisse zu erkennen.
Gerade weil soziale Beziehungen und persönliche Ansprache gesundheitsrelevant sind, wird Teamkompetenz zu einem zentralen Unterschied zwischen Produktverkauf und echter Begleitung.
Mitarbeitende müssen nicht alle zu medizinischen Expert:innen werden. Aber sie brauchen ein gemeinsames Grundverständnis: Was bedeutet Longevity in unserem Haus? Welche Angebote haben welchen Nutzen? Welche Fragen dürfen wir stellen? Wo liegen unsere Grenzen? Wann verweisen wir an Expert:innen? Wie argumentieren wir nutzenorientiert statt produktorientiert?
Besonders wichtig sind Beratungs- und Fragekompetenz. Viele Gäste wissen, dass sie etwas für ihre Gesundheit tun möchten, können ihr Bedürfnis aber nicht präzise formulieren. Sie sprechen von Müdigkeit, Stress, Schlafproblemen, Verspannung, fehlender Energie oder dem Wunsch nach Neustart. Ein geschultes Team kann diese Signale aufnehmen und in passende Angebote übersetzen.
Dazu braucht es interne Schulungsmodule, klare Gesprächsleitfäden, einfache Beratungsinstrumente und regelmäßige Umsetzungskontrolle.
Fehler bei der Umsetzung
Fünf Fehler treten besonders häufig auf:
1. Hardware ersetzt kein Konzept.
2. Angebote passen nicht zur Marke.
3. Gäste werden mit Daten, Verboten oder Leistungsdruck überfordert.
4. Wissen bleibt bei externen Expert:innen und nicht im Betrieb.
5. Wirtschaftlichkeit (ROI der Investitionen), Buchbarkeit und Kapazitäten im Team werden zu spät geprüft.


Einstieg ohne Großinvestition
Oft geht es zunächst nicht um neue Investitionen, sondern darum, vorhandene Stärken bewusster als gesundheitsfördernden Aufenthaltskontext zu verstehen: Bewegung, Schlaf, Ernährung, Natur, Regeneration, Sauna, Massagen, mentale Balance, Atem, Diagnostik oder Coaching. Viele Häuser verfügen bereits über relevante Bausteine, aber sie sind noch nicht zu einer klaren Kompetenzlogik verbunden.
Ein erster Schritt kann eine einfache Angebotsstruktur sein: Analyse, Beratung, gezielte Umsetzung und Take-home-Reflexion.
Diese Logik schafft Orientierung, ohne sofort ein komplexes Medical-Konzept aufzubauen. Eine kurze Stoffwechsel-/Energieanalyse, eine Bioimpedanzmessung (Analyse der Körperzusammensetzung), ein darauf bezogenes, zielorientiertes Beratungsgespräch mit Anwendungs- und Bewegungsplan sowie ein konkreter Handlungsplan für zu Hause können bereits ein schlüssiges Einstiegsformat ergeben.
Vom Trend zur Kernkompetenz
Longevity wird in der Hotellerie nur dann erfolgreich sein, wenn es nicht als kurzfristige Angebotsidee verstanden wird, sondern als Entwicklung einer zusätzlichen Kernkompetenz. Das verlangt Klarheit, Konsequenz und operative Disziplin.
Ein tragfähiges Konzept beantwortet drei Fragen:
• Welchen glaubwürdigen Nutzen stiften wir für unsere Gäste?
• Wie wird dieser Nutzen im gesamten Hotel erlebbar?
• Welche Kompetenzen, Prozesse und Verantwortlichkeiten brauchen wir, damit das Angebot dauerhaft funktioniert?
Longevity wird dann tragfähig, wenn es glaubwürdig zur Positionierung passt, entlang der Guest Journey erlebbar wird und organisatorisch abgesichert ist.
Der Einstieg muss nicht groß sein, aber er muss richtig sein: kompetenzorientiert, wirtschaftlich durchdacht und konsequent umgesetzt.

Die Autorin
Dagmar Rizzato zählt zu den renommiertesten Spa-Beraterinnen im deutschsprachigen Raum. Seit über 30 Jahren unterstützt sie Hotels und Resorts bei der Entwicklung von Spa-, Wellness- und Gesundheitskonzepten.
RIZZATO SPA CONSULTING info@spa-consulting.com
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WLAN-Probleme? Gästebeschwerden wegen Funklöchern oder zu langsamen Verbindungen?

Der erste Eindruck entsteht heute oft digital – und beginnt mit dem WLAN. Gäste erwarten eine schnelle, sichere und stabile Verbindung im gesamten Hotel: vom Check-in über das Zimmer bis zum Spa. Gleichzeitig steigen die Anforderungen durch Streaming, Videocalls und mobile Services.
Moderne Lösungen wie WiFi 7 von A1 ermöglichen flächendeckende Performance – auch bei hoher Auslastung und sorgen so für eine unterbrechungsfreie Verbindung, während Gäste- und Unternehmensnetzwerke klar getrennt bleiben. Eine schlechte WLAN-Erfahrung wird schnell gepostet und kann potenzielle Gäste abschrecken. Investitionen in eine stabile, schnelle Internet- und WLAN-Verbindung sind somit auch Investitionen in gute Bewertungen und die Reputation des Hotels.
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Kontakt
Mag.a Sandra Purgstaller, A1 Telekom Austria AG Business Unit Enterprise, Partner Management sandra.purgstaller@a1.at
Evidenz statt Hype
Longevity bietet Hotels große Chancen – wenn Angebote nachvollziehbar, sicher und wissenschaftlich belegt sind. Was echten Mehrwert schafft, was eher Hype bleibt und wo die Grenze zur Medizin verläuft, ordnet Prof. Dr. Hubert Trübel aus medizinischer Sicht ein.
Longevity ist vom Randthema zum gehypten Marktversprechen geworden. Das ist positiv, weil Themen wie Prävention dadurch deutlich mehr Aufmerksamkeit bekommen. Gleichzeitig birgt der Hype Risiken: Neben solider Vorsorge und evidenzbasierten, nachhaltigen Lebensstilveränderungen wird auch viel schön verpackter Hokuspokus verkauft.
Genau deshalb braucht es Orientierung – für Verbraucher ebenso wie für die Hotelbranche. Denn Hotels stehen vor der Frage, welche Investitionen tatsächlich Zukunftspotenzial haben: Welche Angebote schaffen nachhaltigen Mehrwert für Gäste?
Welche Technologien, Partnerschaften oder Programme zahlen glaubwürdig auf Gesundheit, Qualität und Differenzierung ein? Und wo drohen hohe Kosten für kurzlebige Hype-Produkte ohne belastbaren Nutzen? 1–3

Gerade hier können Hotels eine starke Rolle einnehmen: mit Angeboten, die Gäste nicht nur einmalig inspirieren, sondern ihnen den Einstieg in eine langfristige Veränderungsreise ermöglichen. So wird Longevity vom einmaligen Erlebnis zu einem Instrument echter Kundenbindung – und kann Gäste motivieren, wiederzukommen.
Erst klären, dann investieren Damit Hotels diese Rolle glaubwürdig ausfüllen können, braucht es zunächst sprachliche und fachliche Klarheit. Denn im Longevity-Hype werden Begriffe oft vermischt:
• Chronologisches Alter: die Zahl im Ausweis
• Biologisches Alter: der funktionelle Zustand des Körpers – beeinflussbar durch Lebensstil und Vorsorge
• Healthspan: die Lebenszeit ohne schwere chronische Erkrankungen und relevante Einschränkungen. Auf das Healthspan-Konto zahlen keine Wunderpillen ein, sondern wiederholte, evidenzbasierte Lebensstil-Routinen.4
• Longevity: Langlebigkeit über den Bevölkerungsdurchschnitt hinaus.
Für Hotels ist der praktische Kern entscheidend: nicht jünger versprechen, sondern besser altern helfen – mit Maßnahmen, die Gäste verstehen, im Hotel erleben und nach der Abreise fortsetzen können.

„Wellness“ ist nicht automatisch „Longevity“
Klassische Hotel- oder Spa-Wellness zielt meist auf kurzfristiges Wohlbefinden: entspannen, regenerieren, sich im Körper wieder zu Hause fühlen. Longevity hat einen längeren Horizont. Die Schnittmenge ist groß, aber entscheidend ist, ob ein Angebot sicher, nachvollziehbar und fachlich plausibel auf langfristige Gesundheit einzahlt.
Genau hier liegt die Chance für Hotels: Sie kann Longevity aus der Theorie in konkrete Erfahrung übersetzen – und Wellness dort, wo es sinnvoll ist, zu einem evidenzbasierten Startpunkt für bessere Routinen machen, die auch nach der Abreise weiterwirken.
Die entscheidende Frage: Was ist belegt?
Aus dieser Unterscheidung ergibt sich der nächste Prüfstein: „Evidenz“. Denn nicht jedes Angebot, das sich nach Longevity anhört, zahlt tatsächlich auf Healthspan, Prävention oder langfristige Verhaltensänderung ein.
Entscheidend ist deshalb die Anti-Bullshit-Frage: Welche Maßnahmen sind beim Menschen ausreichend belegt? 5–7
Braucht es beispielsweise neue, aufwendige Kältekammern, hyperbare oder hypoxische Sauerstoffoder Rotlicht-Anwendungen – oder können Investitionen in einfachere, skalierbare Angebote fließen, die Gesundheit langfristig erlebbar machen?
Zu den beispielhaft hier ausgeführten Verfahren kann man sagen, dass sie alle eine gewisse Anwendungsberechtigung haben: z. B. werden Kältekammern bei Sportlern erfolgreich eingesetzt, um die Erholung nach einem schweren Spiel zu fördern; HypoxieTraining im Wechsel mit Normoxie kann zu besseren Trainingseffekten führen; oder bestimmte RotlichtVerfahren können z. B. hautstraffend wirken. Ein Nachweis jedoch, dass diese Verfahren wirksam das gesunde Altern fördern – insbesondere wenn eine Anwendung nicht dauerhaft in der häuslichen Umgebung möglich ist –, steht aus.8–10
Der Hotelaufenthalt als fundierter Longevity-Startpunkt
Hotels müssen keine Kliniken werden. Ihre Stärke liegt in ihrer vorhandenen Gesundheitsarchitektur. Evidenzbasierte Longevity-Angebote können eine natürliche Erweiterung des bestehenden Hotelangebots werden.
Evidenz bedeutet, dass eine Maßnahme nicht nur plausibel klingt oder kurzfristig begeistert, sondern beim Menschen ausreichend untersucht wurde –mit nachvollziehbarem Nutzen, vertretbaren Risiken und klarer Relevanz für die Zielgruppe. Themenschwerpunkt
Der Einstieg kann niedrigschwellig bleiben: eine lege artis durchgeführte Vorsorge-Standortbestimmung, bei der Gäste ihre eigenen Gesundheitswerte erstmals im Alltag erleben – etwa über kontinuierliche Glukosemessung, Ruhepuls- oder Herzfrequenzvariabilitäts-Analysen, Schlafprofil oder Körperfett-Anteil. Dafür gibt es jeweils sogenannte „consumer-grade“ Tracker und Meßgeräte, die auch von geschultem Personal schnell angewendet werden können, keine medizinische Diagnostik im engeren Sinne darstellen, aber dennoch ein neues Verständnis schaffen können. Gut erklärt, wird daraus für Gäste persönlicher Erkenntnisgewinn mit Erlebniswert: Eine kontinuierliche Glukose-Messung z. B. kann zeigen, was späte Mahlzeiten, Bewegung, Schlaf oder Stress mit dem Körper machen. Das soll keine ärztliche Diagnostik ersetzen. Es macht aber für Gäste sichtbar, wo sie sinnvoll, selbstwirksam und auch langfristig ansetzen können.

Qualität sichtbar machen
Für Hotels entsteht daraus ein glaubwürdiges, wissenschaftlich fundiertes Leistungsversprechen mit Anschlussfähigkeit an den Alltag der Gäste.
Wenn dieses durch Instrumente wie eine Zertifizierung oder Akkreditierungen oder auch digitale Begleitangebote – etwa Apps zur Strukturierung, Nachverfolgung und Fortführung neuer Routinen –ergänzt werden, dann helfen sie Hotels, Qualität sichtbar zu machen, Investitionen zu legitimieren und Gästen Orientierung über den Aufenthalt hinaus zu geben.
Der Wiederkehr-Hook: Fortschritt statt Feuerwerk
Wiederbuchung entsteht im Longevity-Bereich nicht durch immer exotischere Anwendungen, sondern durch Fortschritt.
Der nächste Aufenthalt kann als Healthspan-Check-in funktionieren: Was hat geklappt? Was war zu ambitioniert? Wo gibt es messbare Veränderung? Welche Gewohnheit stabilisieren Gäste als Nächstes?
Zwischen zwei Aufenthalten könnten externe Partner oder eine hotel- bzw. verbands-gelabelte App unterstützen und zur Vorbereitung auf den nächsten Check-in dienen. So wird aus einem Paket eine begleitete Reise – nicht die Illusion, man könne Altern an einem Wochenende wegbehandeln.7
Wo die Grenze verläuft
Hotels sollten keine Klinik imitieren. Medikation, invasive Verfahren oder diffizilere Diagnostik gehören in medizinische Verantwortung. Das Hotel kann aber den Rahmen schaffen, in dem Verhaltens- (Lebensstil-)Änderung verstanden und erfahren wird. Sobald es diagnostisch oder therapeutisch wird, braucht es klare Zuständigkeiten und weitere qualifizierte Partner.
Fazit: besser altern statt jünger versprechen
Die seriöse Zukunft von Longevity im Hotel ist weder marktschreierisch noch rein medizinisch/wissenschaftlich oder gar invasiv. Sie ist evidenzbasiert, lebensnah – und strategisch gedacht. Entscheidend ist ein stimmiges Konzept, ein Versprechen im Sinne von
Wir helfen Ihnen, besser zu altern –mit Maßnahmen, die Sie verstehen, spüren und fortsetzen können.
Wer das glaubwürdig schafft, verkauft nicht nur Genuss und Nächtigung. Er schafft einen Grund zur Rückkehr.
Literaturverzeichnis und ergänzende Begriffserklärungen finden Sie hier

Der Autor
Prof. Dr. Hubert Trübel ist Mediziner und Pharmaforscher mit internationaler Erfahrung, unter anderem an der Yale University. In seinem Buch „Die Anti-Bullshit-Formel“ setzt er sich kritisch mit dem wachsenden Longevity-Markt auseinander. info@knowledge-house.com
Buchtipp: Longevity –Die Anti-BullshitFormel
Prof. Dr. Hubert Trübel KNEIPP Verlag Wien


Partner
Chatbots statt Rezeptionist:innen? KI und Robotik verändern die Hotellerie rasant. Doch der Fokus bleibt klar: Technologie soll Teams entlasten und wieder mehr Raum für echte Gastfreundschaft schaffen.
Künstliche Intelligenz ist bei CASABLANCA heute bereits ganz konkret im Einsatz um Hotels im Alltag zu entlasten. Ein Beispiel ist der voicebasierte Buchungsagent „CASABLANCA Wave“, der Gästeanfragen natürlichsprachlich bearbeitet und Buchungen intuitiver macht. Intern unterstützt der „CASABLANCA Guru“ als KI-gestütztes Tool Hotelinhaber:innen und deren Rezeptionsteams bei Softwarefragen. Das Ergebnis: weniger manuelle Standardanfragen, schnellere Reaktionszeiten und mehr Zeit für den Gast.
Doch wie sieht die Zukunft an der Rezeption aus?
Während intelligente Sprach- und Kommunikationssysteme immer stärker werden und Reservierungsanfragen oder Standardfragen zu Check-in-Zeiten souverän übernehmen, bleiben humanoide Roboter im klassischen Ferienhotel vorerst die Ausnahme. Dort ist der persönliche Kontakt ein zentraler Teil des Gästeerlebnisses. Ein Roboter als Rezeptionist ist hier oft weder wirtschaftlich noch emotional überzeugend.
In den kommenden Jahren wird sich KI vor allem softwareseitig massiv weiterentwickeln – von der intelligenten Preissteuerung bis zur automatisierten Gästekommunikation. Physische Roboter werden dort ihren Platz finden, wo Prozesse standardisiert und wenig emotional sind, etwa in der Reinigung, in der Logistik oder beim Gepäcktransport. Dank der knapp 250 bestehenden Integrationen ist CASABLANCA technologisch bereits darauf ausgelegt, solche neuen Systeme als Partner flexibel einzubinden.

Hotelinhaber:innen, die den Einstieg suchen, sollten nicht mit dem größten Zukunftsprojekt starten, sondern mit dem größten Schmerzpunkt. Die Analyse und Digitalisierung repetitiver Aufgaben bringt oft schon enorme Erleichterung. Technologie sollte nie Selbstzweck sein, sondern ein Werkzeug zur Entlastung des Teams.
Hotellerie ist und bleibt ein People Business. KI und Robotik werden den Gastgeber nicht ersetzen – sie helfen ihm lediglich dabei, wieder mehr Gastgeber sein zu können.


Kontakt
Maximilian Ehrhart CASABLANCA hotelsoftware Head of Research & AI verkauf@casablanca.at, casablanca.at
Standortbestimmung
Viele Hotels verfügen bereits über starke Longevity-Bausteine –von Bewegung über Ernährung bis Regeneration. Die SCC Hospitality Health Development Survey 2026 zeigt jedoch: Erst wenn diese Angebote sinnvoll verbunden werden, entsteht ein tragfähiges
Gesundheitskonzept. FH-Prof. Stefan Nungesser von der FH Kärnten ordnet die Ergebnisse ein.
Longevity ist in vielen Hotels präsent. Doch zwischen einzelnen Angeboten und einem ganzheitlichen Gesundheitskonzept liegen oft Welten. Die SCC Hospitality Health Development Survey 2026 der FH Kärnten und des Spa Competence Circle (Dagmar Rizzato, Karin Niederer und Stefan Nungesser) zeigt, wie weit Betriebe auf diesem Weg bereits sind. Untersucht wurde dabei nicht, ob ein Hotel „Longevity anbietet“, sondern wie Gesundheit, Wohlbefinden und langfristige Gästewirkung gedacht, umgesetzt oder geplant werden.
Die Datenbasis umfasst 147 Datensätze, bis zu 109 Antworten bei Profilfragen und 73 vollständig abgeschlossene Fragebögen für die Reifegradanalyse. Die Stichprobe ist stark von Österreich sowie gehobener Ferien-, Wellness- und Spa-Hotellerie geprägt – kein repräsentativer Branchendurchschnitt, aber ein aussagekräftiges Stimmungsbild.
Gesundheit wird zur Strategie
Ein zentrales Ergebnis: Gesundheit ist strategisch angekommen. 71,4 % der befragten Betriebe gehen davon aus, dass gesundheitsorientierte Angebote künftig weiter an Bedeutung gewinnen. Auch Wirkung über den Aufenthalt hinaus wird bereits mitgedacht. Das zeigt:
Es geht nicht mehr nur um Wellness als Zusatzangebot, sondern um Gesundheit als Teil der Aufenthaltsqualität.
Viele Bausteine, aber noch wenig Verbindung Gleichzeitig zeigt die Befragung eine deutliche Lücke. Viele Hotels haben starke Bausteine: Natur, Bewegung, Kulinarik, Schlaf, Spa, Atmosphäre und persönliche Gastfreundschaft. Besonders hoch liegen die Werte bei regenerativen Räumen, Naturerleben und niedrigschwelliger Bewegung. Schwächer ausgeprägt sind Analyse, technologiegestützte Anwendungen im Konzept, Vorsorge/Beratung, Feedback, Mitarbeitendensensibilisierung und individuelle Empfehlungen.
Ausgewählte Einzelitems der Befragung im Vergleich (Mittelwerte, Skala 1–5)
Starke Angebotsbasis – schwächere Systemtiefe
Räume fördern
Regeneration
Naturzeit gezielt angeregt
Bewegung niedrigschwellig
Zukunftsbedeutung Gesundheit
Individuelle Empfehlungen
Vorsorge/ Beratung
Technologie im Konzept
Analyse Gesundheitsparameter
Damit wird sichtbar: Die Angebotsbasis ist vielerorts weiter entwickelt als die Verbindung im Betrieb.
Gute Küche, Spa, Aktivprogramme und Naturzugang ergeben noch kein tragfähiges Gesundheitskonzept.
Die nächste Stufe liegt darin, diese Bausteine so zu verbinden, dass Gäste Orientierung erhalten.
Gerade für Longevity wird eine einfache Logik wichtiger: messen - machen - messen. Das bedeutet nicht, dass jedes Hotel ein Medical Resort werden muss. Aber glaubwürdige Gesundheitsangebote brauchen zunehmend eine nachvollziehbare Verbindung aus Ausgangssituation, Empfehlung, Anwendung und Rückmeldung. Ein Schlaf- oder Energiecheck, eine Körperzusammensetzungsanalyse, eine HRV-Messung oder ein Beratungsgespräch können wertvoll sein, wenn sie fachlich sauber eingeordnet und begleitet werden.
Schlaf und Ernährung als unterschätzte Hebel
Besonders deutlich zeigt sich das beim Schlaf. Schlaf ist eine Kernleistung der Hotellerie, wird aber noch nicht konsequent als Gesundheitsleistung verstanden. Dabei prägt Schlafqualität Regeneration, Stressregulation und Wohlbefinden. Auch Ernährung braucht mehr als „gesunde Lebensmittel“: gefragt ist eine verständliche, genussvolle Gesundheitsorientierung, etwa über Nährstofflogik, bewusste Getränkekonzepte oder Impulse für zu Hause.
Longevity ist kein Spa-Projekt
Ein weiterer Befund betrifft das Team. Mentale Erholung ist als Angebot vorhanden, aber die Sensibilisierung der Mitarbeitenden für Erschöpfung oder Überforderung liegt noch niedrig. Hier zeigt sich: Longevity ist kein reines Spa-Projekt. Es betrifft Service, Küche, Housekeeping, Rooms, Marketing, HR und Geschäftsführung. Ohne gemeinsame Sprache, Zuständigkeiten und Kompetenz bleibt Gesundheit ein Angebot und keine gelebte Ausrichtung.
Was die Ergebnisse für Hotels bedeuten (ausgewählte Aspekte):
Entwicklungsfeld Praxislogik

Schlaf Nicht nur Zimmerkomfort, sondern Regenerationsleistung bewusst gestalten.
Ernährung Gesundheit genussvoll erklären: Orientierung statt Verzichtslogik.
Team Mitarbeitende für Bedürfnisse, Erschöpfung und passende Empfehlungen befähigen.
Analyse & Begleitung Ausgangssituation erfassen, Empfehlung ableiten, Anwendung begleiten, Rückmeldung aufnehmen.
Guest Journey Gesundheit vor, während und nach dem Aufenthalt erlebbar machen.

Vom Angebot zur Ausrichtung
Die erstmals datenbasierte Reifegradanalyse macht sichtbar, wie unterschiedlich tief Gesundheit in den Betrieben verankert ist. Viele Häuser sind nicht mehr rein klassisch wellnessorientiert und verfügen über relevante Bausteine. Einen hohen Reifegrad erreichen bisher aber nur wenige Betriebe. Hohe Gesundheitsreife entsteht erst, wenn diese Bausteine nicht nebeneinanderstehen, sondern im Betrieb sinnvoll verbunden werden: durch klare Zuständigkeiten, geschulte Mitarbeitende, glaubwürdige Kommunikation, passende Mess- und Feedbacklogiken sowie eine konsequente Einbindung entlang der Guest Journey. Die Zukunft liegt daher nicht im bloßen „Mehr“ an Longevity-Angeboten. Entscheidend ist, ob Gesundheit im gesamten Hotel glaubwürdig, wirtschaftlich tragfähig und für Gäste spürbar erlebbar wird.

Der Autor
FH-Prof. Stefan Nungesser Fachhochschule Kärnten, Studienzweig Hotel Management. Gemeinsam mit Dagmar Rizzato und Karin Niederer initiierte er die SCC Hospitality Health Development Survey 2026 zur Gesundheitsreife in der Hotellerie. S.Nungesser@fh-kaernten.at fh-kaernten.at/homa
Ernährung spielt im Longevity-Konzept des Posthotel Achenkirch eine zentrale Rolle. Küchenchef Maurice Mehling verantwortet die kulinarische Umsetzung, Fitness- & Longevity-Experte Amel Mujkic begleitet Gäste mit Analysen und individuellen Empfehlungen. Gemeinsam erklären sie, wie Gesundheit und Genuss in der Praxis zusammenfinden.
die lobby: Welche Rolle spielt Ernährung im LongevityKonzept des Posthotel Achenkirch?

Maurice Mehling: Ernährung ist ein zentraler Bestandteil. Wir arbeiten seit vielen Jahren mit der TCM-Küche und beschäftigen uns intensiv mit hochwertiger, bewusster Ernährung. Wichtig sind für uns gute Proteinquellen, viele Ballaststoffe sowie der Verzicht auf raffinierten Zucker und raffinierte Öle. Das beginnt schon beim Frühstück.
die lobby: Was bedeutet TCM-Küche konkret?
Maurice Mehling: Im Kern geht es um Bekömmlichkeit, Balance und darum, dem Körper etwas Wohltuendes zu geben. Wir kochen in unserem Gesundheitsrestaurant Tenzo weizenfrei, glutenfrei, laktosefrei und ohne raffinierten Zucker. In der TCM schaut man außerdem darauf, welche Lebensmittel und Kochtechniken zu welcher Jahreszeit passen und wie sie auf den Körper wirken.

die lobby: Wie verbindet sich dieser Ansatz mit modernen Longevity-Konzepten?

Amel Mujkic: Viele Themen, über die heute im Longevity-Bereich gesprochen wird, finden sich in der TCM schon seit Jahrhunderten. Es geht um Darmgesundheit, stabile Blutzuckerwerte oder Entzündungsreduktion. Heute können wir dieses Wissen mit moderner Diagnostik kombinieren und individueller auf Gäste eingehen.
die lobby: Wie funktioniert das konkret im Hotelalltag?
Amel Mujkic: Gäste können bei uns Stoffwechselund Körperanalysen machen. Daraus ergeben sich individuelle Empfehlungen zu Ernährung oder Training. Ich versuche es immer so simpel wie möglich zu erklären: Fokussiere dich auf diese Lebensmittel und lass andere eher weg.
die lobby: Wie sichtbar wird das Thema für den Gast?
Maurice Mehling: Wir ziehen den Gedanken durch den gesamten Tag. Beim Frühstück gibt es etwa eine eigene TCM-Ecke mit warmen Frühstücksgerichten oder einer scharfen Gemüsesuppe, die den Kreislauf anregt. Mittags und abends bieten wir TCMMenüs, vegane Optionen, proteinreiche Gerichte oder weizenreduzierte Speisen an. Gleichzeitig bleibt das Angebot offen für klassische Genussgäste.
die lobby: Widerspricht sich das nicht?
Maurice Mehling: Nein. Longevity bedeutet für uns nicht Verzicht, sondern bewusste Wahlmöglichkeiten. Nicht jeder Gast möchte im Urlaub komplett
auf bestimmte Dinge verzichten. Deshalb schaffen wir zusätzliche Angebote statt Verbote. Manche Gäste kommen gezielt wegen Longevity oder Biohacking, andere möchten einfach gut essen und entspannen. Das eine schließt das andere nicht aus.
die lobby: Was bedeutet dieser Ansatz für Einkauf und Produktqualität?
Maurice Mehling: Regionalität, Saisonalität und Qualität sind entscheidend. Wir arbeiten mit kleinen Produzenten und Bauernhöfen aus der Region zusammen. Auch bei Fleisch oder Fisch achten wir sehr genau auf Herkunft und Haltung.
die lobby: Wie nehmen Sie das Küchenteam beim Thema mit?
Maurice Mehling: Schulung ist ganz wichtig. Ich bilde meine Mitarbeiter:innen intern laufend weiter – etwa zu Proteinen, Ölen, vegetarischer Ernährung oder
schonenden Garmethoden. Das Interesse im Team ist groß. Viele bringen inzwischen selbst Ideen ein.
die lobby: Was würden Sie Hotels empfehlen, die sich dem Thema annähern möchten?
Maurice Mehling: Man sollte nicht alles radikal umstellen.
Wichtig ist, zusätzliche Angebote zu schaffen und den Gästen zu zeigen: Ihr bekommt mehr Auswahl, nicht weniger.
Und man braucht echtes Interesse am Thema. Nur dann wirkt es glaubwürdig.
Vielen Dank für das Gespräch!

Mehr Sicherheit: Für Hotel & Gäste
Das Alpin Resort SACHER Seefeld, Mitglied der Leading Hotels of the World, verbindet unter dem Leitgedanken „My Longevity in Cozy Luxury“ Gesundheit und Genuss mit dem entspannten, luxuriösen Atmosphäre eines 5-Sterne-SuperiorHotels. Mit der 2025 gestarteten „Sacher Academy For Better Aging“ wurde das Thema Longevity gezielt als strategischer Schwerpunkt etabliert.
Im Mittelpunkt stehen medizinisch fundierte Angebote mit einem sehr persönlichen Ansatz. Gemeinsam mit der Ärztin vor Ort, Dr. Katharina Sepp, modernster Diagnostik sowie verschiedenen Expertinnen und Experten werden Programme entwickelt, die Gesundheit, Regeneration und Prävention in ein exklusives Urlaubserlebnis integrieren.
Longevity wird dabei nicht als Klinikaufenthalt verstanden, sondern als genussvoller Zugang zu Gesundheit in entspannter Atmosphäre – ganz im Sinne des Konzepts „Cozy Luxury“.


Mehr dazu im Interview mit Hotelière Dkfm. Elisabeth Gürtler:

die lobby: Was war für Sie der ausschlaggebende Grund, Longevity so stark im Haus zu verankern?
E. Gürtler: Wir haben uns bewusst die Frage gestellt, warum sich ein Gast heute für unser Haus entscheiden soll. Longevity ist ein Thema mit enormem Zukunftspotenzial und passt perfekt zu unserer Philosophie,


Gesundheit und Genuss miteinander zu verbinden. Unser Ziel war es, einen klaren USP zu schaffen, der weit über klassischen Wellnessurlaub hinausgeht.
die lobby: Ihr Ansatz verbindet Longevity mit „Cozy Luxury“. Was bedeutet das konkret für das Gästeerlebnis?
E. Gürtler: Für uns bedeutet „Cozy Luxury“, dass Gesundheit nicht klinisch oder streng wirken muss, sondern in einer gemütlichen (cozy) 5*S Atmosphäre genossen werden kann. Unsere Gäste sollen sich wohlfühlen, genießen und gleichzeitig etwas für ihren Körper und Geist tun können. Das beginnt bei der Atmosphäre im Haus, geht über persönliche Betreuung bis hin zu Angeboten, die sich leicht und entspannt in den Urlaub integrieren lassen.
die lobby: Was macht Ihr Longevity-Konzept als Gesamtansatz besonders?
E. Gürtler: Unser Ansatz ist sehr individuell und alltagstauglich. Viele Gäste möchten heute keine reine Gesundheitsklinik mehr besuchen, sondern suchen eine Kombination aus Erholung, Kulinarik, Bewegung und medizinischer Expertise. Genau hier setzen wir an. Gemeinsam mit Frau Dr. Sepp, moderner Diagnostik und maßgeschneiderten Programmen schaffen wir ein Angebot, das wissenschaftlich fundiert sowie ärztlich begleitet ist und dennoch Leichtigkeit vermittelt.
die lobby: Welche Angebote oder Bereiche funktionieren aus Ihrer Sicht besonders gut – auch wirtschaftlich?
E. Gürtler: Besonders erfolgreich ist unser Sacher Short Break von Donnerstag bis Sonntag. Es bietet einen idealen Einstieg in das Thema Longevity und lässt gleichzeitig genügend Raum für Erholung, Zeit mit dem Partner oder einfach Zeit für sich selbst.


Sehr gut angenommen werden außerdem unsere Retreats sowie saisonale Programme wie Detox Formate zum Jahresbeginn. Auch außergewöhnliche Konzepte wie unser „Longevity for Pets“ Programm zeigen, dass Gäste heute offen für innovative und emotionale Erlebnisse sind. Das Package haben wir gemeinsam mit unserem Partner BIOGENA sowie Florian Günther, bekannt als „Hundeflo“, entwickelt. Dabei entstand ein ganzheitliches Programm für Gäste und ihre vierbeinigen Begleiter. Das Angebot war vollständig ausgebucht und wurde sogar von einem Filmteam der TV Sendung Galileo begleitet.
Am stärksten nachgefragt werden aktuell vor allem das persönliche Arztgespräch, Infusionen sowie unsere Kältekammer. Gerade die letzten beiden Themen haben durch soziale Netzwerke enorm an Bekanntheit gewonnen, dauern nicht lange und viele Gäste spüren bereits unmittelbar danach einen positiven Effekt. Genau diese unkomplizierte und gleichzeitig moderne Herangehensweise kommt bei unseren Gästen sehr gut an.
die lobby: Welche nächsten Schritte planen Sie beim Thema Longevity?
E. Gürtler: Aktuell liegt unser Fokus darauf, unser Haus innerhalb der internationalen Longevity Community noch sichtbarer zu machen und uns auf Plattformen und Messen wie der FIBO stärker zu positionieren. Mit der Einführung der Laser Lipolyse haben wir zudem ein neues Angebot geschaffen, das in dieser Form aktuell einzigartig in Österreich ist. Grundsätzlich ist es unser Anspruch, niemals stehen zu bleiben, uns laufend an neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu orientieren und gleichzeitig die persönliche Betreuung unserer Gäste in den Mittelpunkt zu stellen.


Longevity wird im Forsthofgut nicht als kurzfristiger Trend verstanden, sondern als integraler Bestandteil der Philosophie. Im Zentrum steht die bewusste Verbindung von Natur, Bewegung, Regeneration und moderner Diagnostik – mit dem Ziel, Gäste dabei zu unterstützen, ihre eigene Balance zu finden und langfristig zu stärken. Mit dem Ausbau des waldSPA Health wurde dieser Ansatz gezielt weiterentwickelt. Hier treffen innovative Methoden wie IHHT, Kryotherapie oder individuelle uVIDA Health Assessments auf die beruhigende Kraft der Natur. Ergänzt wird das Angebot durch ein vielseitiges Bewegungsprogramm, bewusste Ernährung im Rahmen der ForsthofgutKÜCHE sowie Rückzugsorte, die Raum für Regeneration schaffen.
Die vier zentralen Säulen Roots, Strength, Breath und Mind bilden dabei die Grundlage aller Angebote und Programme. Sie strukturieren das Erlebnis und ermöglichen eine individuelle Herangehensweise –angepasst an die Bedürfnisse jedes einzelnen Gastes.
Hotelière Christina Schmuck gibt im Interview Einblicke ins Konzept:

die lobby: Was war für Sie der ausschlaggebende Grund, Longevity so stark in Ihrem Haus zu verankern?
C. Schmuck: Wir sehen täglich, wie sehr sich die Bedürfnisse unserer Gäste verändert haben. Es geht nicht mehr nur um Entspannung, sondern um nachhaltige Regeneration, Prävention und ein besseres



Verständnis für den eigenen Körper. Longevity ist für uns eine logische Weiterentwicklung unseres bisherigen Weges, in Verbindung mit der Natur.
die lobby: Was macht Ihr Longevity-Konzept als Gesamtansatz besonders?
C. Schmuck: Die Verbindung aus Natur und moderner Gesundheitskompetenz. Bei uns steht nicht ein einzelnes Angebot im Fokus, sondern das Zusammenspiel aller Bereiche – von Bewegung über Ernährung bis hin zu Diagnostik und Regeneration. Diese ganzheitliche Betrachtung macht für uns den Unterschied.
die lobby: Welche personellen oder strukturellen Anpassungen brauchte es intern?
C. Schmuck: Mit der Weiterentwicklung hin zu waldSPA Health haben wir gezielt in neue Kompetenzen


investiert – sowohl im therapeutischen Bereich als auch in der medizinischen Beratung. Gleichzeitig war es uns besonders wichtig, das bestehende Team auf diese Reise mitzunehmen und ein gemeinsames Verständnis für diesen Ansatz zu schaffen. Dadurch konnten wir auch sehen, welches Wissen im Bereich Gesundheit bereits bei unserem Team vorhanden war und welch großes Interesse hier geweckt wurde.
die lobby: Welche Angebote oder Bereiche funktionieren aus Ihrer Sicht besonders gut – auch wirtschaftlich?
C. Schmuck: Sehr gut angenommen werden individualisierte Angebote wie die uVIDA Health Assess-
Das Natur- und Wellnesshotel Höflehner versteht Gesundheit, Regeneration und Lebensqualität nicht als Trend, sondern als Haltung. Longevity bedeutet im Haus, Menschen dabei zu unterstützen, langfristig in ihre Kraft zu kommen – körperlich, mental und emotional. Im Mittelpunkt stehen Regeneration, Prävention, bewusste Ernährung, Bewegung, guter Schlaf, Naturerleben und echte Erholung.
Das Thema fügt sich nahtlos in das Gesamtkonzept ein. Viele Bausteine sind seit Jahren Teil der Philosophie: der Premium Alpin SPA, das Yoga- und Aktivprogramm, bewusste Kulinarik sowie das Naturerlebnis rund um den Gumpenberg. Longevity ist daher keine künstliche Erweiterung, sondern die konsequente Weiterentwicklung des „Luxus des Natürlichen“.
Mehr dazu im Gespräch mit Hotelier Gerhard Höflehner:

die lobby: Was war für Sie der ausschlaggebende Grund, Longevity so stark in Ihrem Haus zu verankern?
G. Höflehner: Viele Menschen kommen heute nicht mehr nur zum Abschalten. Sie möchten körperlich, mental und emotional wieder in ihre Kraft kommen und suchen Erholung, die über den Aufenthalt hinaus wirkt. Gleichzeitig waren viele Bausteine be-
ments sowie Anwendungen wie IHHT oder Kryotherapie. Gäste schätzen vor allem die Kombination aus Analyse und direkt erlebbarer Wirkung während des Aufenthaltes.
die lobby: Welche nächsten Schritte planen Sie beim Thema Longevity?
C. Schmuck: Wir möchten den Bereich weiter vertiefen und noch stärker personalisieren. Ziel ist es, Gästen nicht nur während ihres Aufenthalts Impulse zu geben, sondern sie auch darüber hinaus zu begleiten – hin zu einem nachhaltig gesünderen Lebensstil.

reits vorhanden: Natur, Bewegung, Wellness, Yoga und regionale, bewusste Kulinarik. Longevity hat uns die Möglichkeit gegeben, diese bestehenden Stärken klarer zu bündeln und weiterzuentwickeln.
die lobby: Was macht Ihren Longevity-Ansatz als Gesamtkonzept besonders?
G. Höflehner: Wir verfolgen keinen klinischen oder rein leistungsorientierten Zugang. Health Care im Höflehner soll sich nach Urlaub anfühlen, der guttut und nachhaltig wirkt. Durch das Zusammenspiel unserer einzelnen Bereiche entsteht ein ganzheitliches Erlebnis, das Körper, Geist und Seele gleichermaßen anspricht.
die lobby: Welche Angebote oder Bereiche funktionieren besonders gut – auch aus wirtschaftlicher Sicht?
G. Höflehner: Besonders gut funktionieren Angebote, die für Gäste sofort erlebbar sind: der Premium Alpin SPA, das Yoga- und Aktivprogramm sowie die Natur direkt vor der Hoteltür. Es benötigt nicht immer künstliche Pakete oder Erlebnisse – oft sind es die Leistungen, die bereits im Aufenthalt inkludiert sind. Aus wirtschaftlicher Sicht sind Angebote stark, die als Zusatznutzen im Aufenthalt integrierbar sind: individuelle Behandlungen wie Massagen und Wärmeanwendungen, private Yogaeinheiten oder RetreatEvents, wie unsere Women oder Biohacking Days.


Das Posthotel Achenkirch beschäftigt sich nicht erst seit dem aktuellen Longevity-Boom mit ganzheitlicher Gesundheit. Bereits 1982 entstand im Haus eines der ersten Wellnessareale Österreichs – mit Sauna, Dampfbad, Schwimmbad, Sport und ersten Ansätzen bewusster Ernährung und Achtsamkeit. Heute versteht das Adults-only-Resort Longevity als konsequente Weiterentwicklung dieser Philosophie.
Wir stehen auf, um Menschen wieder in ihre Kraft zu bringen –für Körper, Geist und Seele“,
sagt Gastgeber Karl C. Reiter. Im Zentrum stehen die Bereiche Bewegung, Ernährung, mentales Wohlbefinden sowie Regeneration und Schlaf.
die lobby: Was waren die wichtigsten Learnings in der Umsetzung?
G. Höflehner: Das wichtigste Learning war zu verstehen, was Longevity für unsere Gäste wirklich ausmacht und worauf sie besonders achten. Zusätzlich musste man sich die Frage stellen, wie wir dieses Buzzword verständlich den Gästen beibringen, damit wir das Interesse an Gesundheit, Regeneration und Prävention sichtlich steigern.
Damit das Konzept stimmig an den Gast kommt, mussten viele Abteilungen verstehen, worauf es wirklich ankommt. Entscheidend ist dabei die Balance zwischen fachlicher Kompetenz und echter Gastfreundschaft.
die lobby: Welche nächsten Schritte planen Sie beim Thema Longevity?
G. Höflehner: Wir möchten Longevity noch klarer, greifbarer und individueller erlebbar und gestaltbar machen. Ein Fokus liegt in gut buchbaren, kompakten Angeboten und Retreats für gezielte Auszeiten, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen. Langfristig soll Höflehner Health Care noch stärker Teil unserer Gesamtpositionierung werden – nicht als Zusatzprodukt, sondern als integrierter Bestandteil des Hauses.

Das Angebot reicht von TCM und Ayurveda über Yoga, Qigong, Meditation und Coaching bis hin zu moderner Diagnostik. Gäste können unter anderem Stoffwechsel- und Körperanalysen durchführen, individuelle Trainings- und Ernährungsempfehlungen erhalten oder Biohacking-Angebote wie Kryotherapie, Rotlicht, Vagusnerv-Stimulation oder Kontrasttherapie nutzen. Gleichzeitig bleibt das klassische Spa-Angebot ein zentraler Bestandteil des Hauses.
Charakteristisch für den Ansatz ist die Verbindung aus fundierter Begleitung und Alltagstauglichkeit. Das Posthotel versteht sich als langfristiger Gesundheitspartner seiner Gäste und möchte Impulse vermitteln, die weit über den Aufenthalt hinaus wirken.
Das Konzept richtet sich dabei nicht ausschließlich an Biohacker oder Gesundheits-Enthusiasten. Auch klassische Wellnessgäste sollen sich weiterhin wohlfühlen.
Mehr dazu von Hotelier Karl C. Reiter:

die lobby: Was war für Sie der ausschlaggebende Grund, Longevity so stark im Haus zu verankern?
K. C. Reiter: Für uns war das eine logische Weiterentwicklung. Wellness war im Posthotel immer schon ganzheitlich gedacht. Mein Vater hat bereits in den 1980er-Jahren auf Themen wie Bewegung, Ernährung und Regeneration gesetzt. Dazu kommt meine persönliche Beschäftigung mit ganzheitlicher Gesundheit und gesundem Lebensstil.

die lobby: Was macht Ihr Longevity-Konzept als Gesamtansatz besonders?
K. C. Reiter: Wir verbinden unterschiedliche Bereiche miteinander: Bewegung, Ernährung, mentales Wohlbefinden und Regeneration. Gleichzeitig legen wir großen Wert auf die psychosoziale Komponente. Longevity bedeutet für mich nicht nur, lange zu leben, sondern möglichst lange gesund, leistungsfähig und sinnerfüllt zu bleiben. Deshalb spielen bei uns auch Themen wie Achtsamkeit, Sinn und mentale Gesundheit eine wichtige Rolle.
die lobby: Welche Angebote funktionieren aus Ihrer Sicht besonders gut – auch wirtschaftlich?
K. C. Reiter: Sehr gut angenommen werden unsere Diagnostik- und Coachingangebote. Gäste schätzen konkrete Analysen und individuelle Empfehlungen, die ihnen helfen, ihren Alltag langfristig zu verbessern. Auch unsere Biohacking-Programme funktionieren gut. Gleichzeitig bleibt aber der klassische Spa-Bereich mit Sauna, Massagen, Kontrasttherapie und Regeneration ein ganz wichtiger Bestandteil des Angebots.
die lobby: Welche nächsten Schritte planen Sie beim Thema Longevity?
K. C. Reiter: In unseren Kernbereichen möchten wir noch weiter in die Tiefe gehen – und das Thema auch noch stärker im gesamten Haus verankern und spürbar machen. Gleichzeitig arbeiten wir daran, unser Angebot noch klarer zu strukturieren und für unterschiedliche Zielgruppen verständlich aufzubereiten. Wichtig ist uns dabei, Gäste nicht zu überfordern, sondern ihnen genau die Angebote sichtbar zu machen, die für sie relevant sind.


Tools & Methoden
Personalisierte Gesundheitsangebote gelten als wichtiger Baustein moderner Longevity-Konzepte.
Celine Rizzato von uVida erklärt, was eine Atem-Stoffwechselanalyse leisten kann, wo ihre Grenzen liegen und welchen Nutzen Hotels daraus ziehen können.
Der Stoffwechsel ist der Motor unseres Körpers. Er steuert, wie wir Nährstoffe in Energie umwandeln und wie gut wir uns regenerieren. Gerät er aus dem Gleichgewicht – durch Stress, Bewegungsmangel oder unpassende Ernährung – sinken Energie, Leistungsfähigkeit und Erholungstempo spürbar.
die lobby: Wie funktioniert eine Atem-Stoffwechselanalyse – und welche Erkenntnisse lassen sich daraus ableiten?
Celine Rizzato: Sie basiert auf der indirekten Kalorimetrie, dem derzeit präzisesten Verfahren zur Bestimmung des Energieumsatzes. Über eine Atemanalyse werden u.a. Werte wie die Sauerstoffaufnahme und die Kohlendioxidabgabe in Ruhe und unter Belastung gemessen. Daraus lassen sich innerhalb weniger Minuten Werte zu Grundumsatz, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel, VO2max und Stresslevel ableiten – objektive Daten statt Schätzungen.
die lobby: Warum gewinnt das Thema gerade im Longevity-Bereich an Bedeutung?
Celine Rizzato: Longevity zielt vor allem auf die gesunde Lebensspanne ab. Die Forschung zeigt: Ein großer Teil unseres Alterungsprozesses wird durch den Lebensstil beeinflusst. Damit dieser Hebel wirkt, braucht es individuelle Daten.

Die Stoffwechselanalyse macht den aktuellen Status sichtbar und liefert Anhaltspunkte für Ernährung, Bewegung und Regeneration.
die lobby: Was kann eine Stoffwechselanalyse leisten –und wo liegen ihre Grenzen?
Celine Rizzato: Sie liefert eine verlässliche Grundlage für personalisierte Empfehlungen und macht Fortschritte durch Re-Tests sichtbar. Das schafft Klarheit und Motivation. Wichtig ist die ehrliche Einordnung: Sie ersetzt keine ärztliche Diagnose und ist selbst keine Therapie. Ihren Wert entfaltet sie erst, wenn die Daten in konkrete Maßnahmen übersetzt werden.
die lobby: Wie lassen sich die Daten mit Hotelangeboten wie Ernährung, Bewegung, Spa oder Regeneration verbinden?
Celine Rizzato: Die Ergebnisse wirken wie ein Bindeglied zwischen den Abteilungen. Ein zu gering ausgebildeter Fettstoffwechsel oder ein hohes Stresslevel führen zu gezielten Aktivitäts-, Spaoder Regenerationsangeboten. Das Wissen um die Nährstoffverwertung fließt beispielsweise in personalisierte Menüs oder gekennzeichnete BuffetBereiche ein und individuelle Pulsbereiche unterstützen die Trainingsplanung. So entsteht ein ganzheitliches Gästeerlebnis.
die lobby: Für welche Hotels und Gästegruppen ist das Thema besonders interessant?
Celine Rizzato: Besonders interessant ist das Thema für Wellness- und Gesundheitshotels, die personalisierte Angebote entwickeln möchten. Auf Gästeseite profitieren vor allem Menschen, die ihre Gesundheit, Leistungsfähigkeit oder Regeneration besser verstehen und gezielt verbessern möchten.
die lobby: Wo liegt der konkrete Nutzen für Hotels?
Celine Rizzato: Hotels können sich mit personalisierten Gesundheitsangeboten differenzieren und bestehende Leistungen besser miteinander verknüpfen. Die Analyse schafft eine objektive Grundlage für individuelle Empfehlungen und eröffnet Potenziale für Cross- und Upselling.
Re-Tests (durchschnittlich nach vier bis sechs Monaten) können durch die Bindung an das Hotel die WiederkehrerRate erhöhen.
die lobby: Wohin entwickelt sich das Thema?
Celine Rizzato: Personalisierte Gesundheitsangebote werden im Premiumsegment weiter an Bedeutung gewinnen. Die Erwartungen der Gäste gehen klar weg von „One-size-fits-all“ hin zu datengestützter, personalisierter Prävention.



Intuitive Anwendung
Ohne Vorkenntnisse nutzbar
Einfaches Cross- & Upsellling
Personalisiertes Gasterlebnis
Echtes Alleinstellungsmerkmal
Ihre Ansprechpartnerin:

Celine Rizzato
Telefon: +49 8372 708 792
E-Mail: c.rizzato@uvida.de www uvida de
Antworten auf häufige Rechtsfragen unserer Mitglieder.
Stichwort Longevity:
Was darf ein Hotel anbieten und was nicht?
Eine rechtliche Abgrenzung ist nicht ganz einfach und muss im konkreten Fall beurteilt werden. Rechtlich entscheidend ist, ob ein Angebot noch gewerblich zulässig oder bereits einem Gesundheitsberuf vorbehalten ist. Sobald es um Diagnostik, Therapie, medizinische Behandlung oder individuelle gesundheitsbezogene Empfehlungen bei Beschwerden geht, ist besondere Vorsicht geboten. Sorgfältig zu prüfen sind daher Leistungen mit Bezug zu:
• Diagnose oder Interpretation gesundheitlicher Werte
• Behandlung von Krankheiten oder Beschwerden
• Therapieempfehlungen
• medizinischer Massage oder Heilbehandlung
• psychotherapeutischer Tätigkeit
• pflegerischen oder therapeutischen Leistungen
• Empfehlung oder Anwendung von Arzneimitteln
• gesundheitsbezogenen Aussagen zu Nahrungsergänzungsmitteln


Was kann ein Hotel tun, wenn es wegen der Verletzung von Musikrechten auf Social Media abgemahnt wird?
Musik sorgt für mehr Wirkung auf Social Media, aber aktuell erhalten immer mehr Hotels Abmahnungen wegen der Verletzung diverser Urheberund Verwertungsrechte und müssen die fehlende Lizenzierung nachträglich teuer abgelten. Was für private Nutzer lizenzfrei ist, ist es noch lange nicht für gewerbliche Accounts. Bitte hier größte Sorgfalt walten lassen! Wenn Sie schon mit Abmahnungen konfrontiert sind, kann man eigentlich nur mehr bestmöglich überprüfen, ob die abmahnende Organisation tatsächlich mit der Rechteverwertung betraut ist und ob das geforderte Entgelt marktüblich ist.
Bedeutet eine KV-Erhöhung automatisch einen höheren Netto-Bezug für Mitarbeiter:innen?
Nein, nicht immer. Im Fall von Überzahlungen zahlt ein Betrieb den Beschäftigten mehr als den kollektivvertraglichen Mindestlohn oder Mindestgehalt. Überzahlungen reduzieren sich, wenn die kollektivvertraglichen Mindestlöhne bzw. Mindestgehälter angehoben werden (und auch durch die fortschreitenden Dienstjahre). In diesem Fall wirken sich die KV-Erhöhungen auf die Mitarbeiter:innen nicht aus. Möchte der Betrieb Überzahlungen aufrechterhalten, dann kann er freiwillig eine entsprechende Erhöhung der Ist-Löhne bzw. Ist-Gehälter vornehmen. Dabei muss er darauf hinweisen, dass dies für die Zukunft keinen Rechtsanspruch begründet. Kostenlose Erstinformation zu rechtlichen Fragen für ÖHV-Mitglieder.
Mehr auf oehv.at/kollektivvertrag

Für Auskünfte steht Maria Wottawa gemeinsam mit dem Mitgliederservice-Team unter mitglied@oehv.at oder +43 1 5330952-91 zur Verfügung.
Egal ob Sie Ihr Unternehmen gründen, erfolgreich übergeben oder für die Zukunft absichern möchten: Die österreichischen Notar:innen helfen Ihnen dabei, ihre unternehmerische Vision in die Tat umzusetzen. Damit Ihr wirtschaftliches Leben Bestand hat.
Egal ob Sie Ihr Unternehmen gründen, erfolgreich übergeben oder für die Zukunft absichern möchten: Die österreichischen Notar:innen helfen Ihnen dabei, ihre unternehmerische Vision in die Tat umzusetzen. Damit Ihr wirtschaftliches Leben Bestand hat.
Übrigens: Das Erstgespräch im Notariat im kostenlos. ihr-notariat.at
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Höflehner Premium Gumpenlodge
Das Natur- und Wellnesshotel Höflehner in Haus im Ennstal hat sein Angebot um eine neue Urlaubsform erweitert: Seit 24. Dezember 2024 ergänzt die Höflehner Premium Gumpenlodge das bestehende Hotelkonzept um zehn hochwertige Apartments am Gumpenberg. Sie richtet sich an Gäste, die im Urlaub mehr Freiraum, Eigenständigkeit und private Wohnfläche suchen –und zugleich den Qualitätsanspruch, die Naturverbundenheit und die familiäre Gastgeberkultur des Höflehner schätzen.
Ausgangspunkt war der Wunsch, für unsere Gäste noch mehr Freiraum und Privatsphäre zu schaffen, ohne die Verbindung zur gewohnten Höflehner-Welt zu verlieren“,
sagt Gastgeber und Hotelier Gerhard Höflehner. Spürbar geworden sei eine wachsende Nachfrage nach hochwertigem Apartmenturlaub in einem gewachsenen Familienbetrieb. Besonders Familien, Paare und Freundesgruppen sollen mit dem neuen Angebot angesprochen werden.
Rückzugsort am Berg


Die Gumpenlodge ist eigenständig konzipiert und zugleich klar in das Höflehner-Konzept eingebunden. Zehn Loft-Apartments in drei Kategorien stehen zur Verfügung: Sunnyside mit 58 m², Mountainview Large mit 76 m² und Apartment Medium mit 58 m². Alle Apartments verfügen über zwei Schlafzimmer, einen großzügigen Wohnbereich, ein Badezimmer mit ebenerdiger Dusche und Doppelwaschbecken, ein separates WC sowie eine modern ausgestattete Küche mit Koch- und Essbereich.
Damit bietet die Lodge Raum für gemeinsame Urlaubstage und zugleich genügend Rückzugsmöglichkeiten. Besonders Familien mit ein bis zwei Kindern nutzen diese Wohnform häufig. Auch Paare und Freundesgruppen finden hier ein Angebot, das private Wohnfläche, alpines Naturdesign und die Lage am Berg verbindet. Die Apartments bieten Platz für bis zu sechs Personen.

Die Ausstattung ist auf einen selbstbestimmten Aufenthalt ausgelegt: Backrohr, Mikrowelle, Geschirrspüler, Kaffeemaschine, Toaster und Wasserkocher gehören ebenso dazu wie Flachbildfernseher im Wohnbereich und in den Schlafzimmern, HighspeedWiFi, Bettwäsche, Hand- und Badetücher. Im Sommer ist die Schladming-Dachstein Sommercard inkludiert.
Neues Angebot für neue Bedürfnisse
Die Gumpenlodge erweitert das klassische Hotelangebot um ein flexibles, privates Urlaubsmodell. Viele Gäste bleiben durchschnittlich vier bis fünf Nächte und wählen bewusst die Selbstversorgerrate mit Brötchenservice direkt von der Bäckerei. Der Aufenthalt folgt damit stärker dem eigenen Rhythmus. Genau darin liegt der Unterschied: Die Lodge schafft mehr Wahlfreiheit, ohne die Anbindung an das Hotel zu verlieren.
Je nach Aufenthaltsmotiv greifen Gäste punktuell auf Leistungen des Natur- und Wellnesshotels Höflehner zurück: Frühstück im Hotel, À-la-carte-Angebote mittags oder abends oder ein kompletter Day-SpaTag mit allen Höflehner-Inklusivleistungen. So entsteht ein Zusatzangebot, das die Hotelleistungen nicht ersetzt, sondern neue Nutzungsmöglichkeiten schafft.
„Die Gumpenlodge sehen wir als konsequente Erweiterung. Sie bietet mehr Unabhängigkeit und Raum für Gäste, die ihren Urlaub nach ihren eigenen Wünschen gestalten möchten. Ergänzt wird dieser Komfort durch unsere gewohnte Höflehner-Qualität, Naturverbundenheit und familiäre Gastlichkeit –nur mit noch mehr Privatsphäre“, sagt Höflehner.
Komfort im Haus, Hotelangebot in Reichweite
Neben den Apartments bietet die Premium Gumpenlodge eigene Angebote für den Aufenthalt im Haus. Dazu zählt ein kleiner Wellnessbereich mit Ruheliegen, Finnischer Sauna und Infrarot-Wärmeliege. Handtücher und Bademäntel liegen bereit. Ein Bikeraum bietet Platz für Räder, zusätzlich stehen Waschmaschine und Trockner zur Verfügung. In der Lobby versorgen Getränkeautomat und Candy Bar die Gäste rund um die Uhr mit Getränken, Snacks und Dingen des täglichen Bedarfs. Ein eigener Garagenplatz und Lift sorgen für zusätzlichen Komfort.
Für die künftige Entwicklung des Hauses spielt die Lodge eine klare Rolle. Sie erschließt eine zusätzliche Gästeschicht und macht einen Aufenthalt in den Bergen, mit dem Ennstal zu Füßen, für Menschen interessant, die mehr Individualität suchen. Zugleich trägt sie die Werte des Hauses weiter: Qualität, Naturverbundenheit und familiäre Gastgeberkultur.
Höflehner wächst weiter
Und die Entwicklung geht weiter: Über den Sommer 2026 wird das Natur- und Wellnesshotel Höflehner erneut erweitert. Ab Winter 2026/2027 soll das Familienangebot wachsen. Geplant sind eine 1.500 m² große Familien-Wasser-Erlebniswelt zusätzlich zum bestehenden 5.000 m² Premium Alpin SPA, 30 neue Familienzimmer und eine Penthouse-Suite.



ÖHV-Forum 2026
Forum Wien | Donnerstag, 08. Oktober 2026
Imperial Riding School, Autograph Collection
Fachkräfte gewinnen, fördern und langfristig halten: Das zählt zu den zentralen Herausforderungen der Hotellerie. Beim ÖHV-Forum in Wien steht daher eine Frage im Mittelpunkt, die nahezu jeden Betrieb beschäftigt: Wie kann die Branche auch künftig Menschen für sich gewinnen, gezielt entwickeln und dauerhaft binden?
Das Forum verbindet aktuelle Arbeitsmarktdaten, strategische Perspektiven und konkrete Praxisbeispiele. Kompakt, praxisnah und mit echtem Mehrwert für Betriebe jeder Größe.
Ziel des Forums ist ein klarer, unverstellter Blick auf die aktuelle Situation – verbunden mit praxisnahen Impulsen und Lösungsansätzen für Betriebe, die ihre Arbeitgeberqualität gezielt weiterentwickeln möchten.
Im Anschluss laden Weinverkostung und Snacks zum Netzwerken und persönlichem Austausch ein.

Programmschwerpunkte
Österreichischer Arbeitsmarkt – aktuelle Lage und Ausblick
• Demografische Entwicklungen & Verfügbarkeit von Arbeitskräften
• Auswirkungen auf Tourismus und Hotellerie
• Kurzfristige Konjunktureffekte vs. strukturelle Langzeittrends
Mitarbeitergewinnung – Strategien und Kanäle
• Welche Recruiting-Kanäle liefern heute nachweislich Ergebnisse?
• Potenziale und Rahmenbedingungen im internationalen Recruiting
• Die nächste Generation gewinnen: Wie wird die Branche für junge Menschen attraktiver?
• Im Dialog: AMS, EURES, Tourismusschulen, Recruiting-Agenturen & Hotellerie
Arbeitgeberattraktivität – was wirklich zählt
• Erwartungen und Bedürfnisse von Mitarbeiter:innen heute
• Maßnahmen mit nachhaltigem Effekt – abseits von kurzfristigen Trends
• Praxismodelle aus Stadthotellerie und Familienbetrieben
Abgerundet durch
• Aktuelle Ergebnisse der ÖHV-Lehrlings- & Praktikantenbefragungen
Jetzt anmelden: oehv.at/forum-wien

Wussten Sie, dass Stärke-Reste auf dem Teller sogar den Geschmack des Essens verändern? hollu Vertriebsleiter Walter Rosina erzählt, was es für die perfekte Geschirr- & Gläserhygiene braucht.
Warum ist eine erstklassige Geschirr- und Gläserhygiene so wichtig?
Zum einen gehört die Präsentation des Gerichts zum kulinarischen Gesamterlebnis dazu. Wie heißt es so schön: Das Auge isst mit. Zum anderen schützt man mit Top-Hygiene die Gesundheit der Gäste und des Teams. Plus: Wenn Geschirr und Gläser korrekt gereinigt werden, bleiben sie länger schön. Kurzum: Ein optimaler Spülablauf bringt Vorteile in puncto Materialschonung, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit.
Wie unterstützt hollu dabei?
Unsere Systemlösung sorgt für perfekte Abläufe, entlastet das Team und sichert Reinigungsergebnisse in gleichbleibend hoher Qualität. Teller, Besteck und Gläser werden bei jedem Spülgang hygienisch sauber. Dank unserer automatischen Dosiertechnik hollutech DISHES kommt das Personal nicht direkt mit der Chemie in Kontakt, so viel zum Thema Sicherheit. Exakte Dosierung schont Geschirr, Umwelt und Budget!
Wie läuft die Zusammenarbeit mit hollu ab?
Zuerst verschaffen wir uns ein genaues Bild von der Situation vor Ort. Wie ist der Spülkreislauf aufgebaut? Welche betrieblichen Anforderungen gibt es? Auf dieser Basis erstellen wir ein individuelles Konzept, das alle bestehenden Abläufe integriert und Potenzial für kontinuierliche Optimierung lässt. Dann wird die hollu Systemlösung Schritt für Schritt umgesetzt.
Wie gelingt der Einstieg in die neuen Abläufe?
Wir begleiten unsere Partner von Anfang an durch den gesamten Prozess der Implementierung und Inbetriebnahme: von der technischen Installation über die Anpassung der Dosierung bis hin zur EinPartner

Ein reibungsloser Spülkreislauf, vollautomatische Dosierung und digitaler Support durch NOA – so werden Geschirr und Gläser hygienisch rein.

schulung der Mitarbeitenden auf die neuen Abläufe. Dazu zählt auch die Einführung in unseren digitalen Prozessmanager NOA.
Warum lohnt sich der Einsatz von NOA?
Die digitale Vernetzung liefert stets aktuelle Spüldaten. Das heißt, man hat jederzeit den perfekten Überblick über alle Spülaktivitäten. Fehler- und Warnmeldungen landen direkt bei uns, sodass unser Technikteam sofort reagieren kann. Auch Checklisten und Arbeitspläne im Sinne der HACCPVorgaben werden über NOA bereitgestellt.
Glänzende Geschirrhygiene, strahlende Gäste. Mit unserer Systemlösung geht‘s ganz einfach.
Walter Rosina, hollu Vertriebsleiter National

Kontakt
hollu Systemhygiene GmbH | T: +43 800 52800900 | hollu.com
Nach 14 Jahren an der Spitze des ÖHVCampus übergibt Brigitta Brunner im Juli die Leitung an Christoph Taussig, der den Campus seit vielen Jahren mitprägt. Sie bleibt dem ÖHV-Campus weiterhin eng verbunden und konzentriert sich künftig verstärkt auf die Unternehmerakademie. Gemeinsam sprechen beide über Werte, Weiterbildung und die Zukunft der Hotellerie.

Brigitta, warum ist jetzt der richtige Zeitpunkt für die Übergabe?
Brigitta: Ich reduziere meine Stunden und gehe in Teilpension – die Leitung des ÖHV-Campus braucht jedoch volle Energie. Der Campus hat sich stark weiterentwickelt und braucht jetzt neue Impulse. Christoph kennt den ÖHV-Campus seit vielen Jahren und bringt genau das mit, was es für die Zukunft braucht.
Du bleibst dem ÖHV-Campus aber weiterhin erhalten?
Brigitta: Ja, denn die Unternehmerakademie liegt mir besonders am Herzen. Dort wachsen Unternehmerpersönlichkeiten, entstehen neue Perspektiven und oft auch wichtige Entscheidungen für den eigenen Betrieb. Genau das begeistert mich bis heute –und ich freue mich schon jetzt auf den nächsten UNA-Start im Oktober 2026.
Christoph, was bedeutet die neue Rolle für dich?
Christoph: Ich übernehme Verantwortung dafür, die Hotellerie mit zeitgemäßen Weiterbildungsangeboten, neuen Impulsen und Persönlichkeitsentwicklung zu begleiten.
Weiterbildung bedeutet für mich nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern Menschen dabei zu unterstützen, ihre Stärken zu erkennen und Neues auszuprobieren.
Die Bildungswelt verändert sich rasant. Digitale Formate, neue Technologien und veränderte Bedürfnisse eröffnen große Chancen. Gemeinsam mit dem Team wollen wir diese Entwicklungen aktiv gestalten, ohne das zu verlieren, was den ÖHV-Campus ausmacht.
Welche Werte prägen den ÖHV-Campus besonders?
Brigitta: Der ÖHV-Campus ist besonders, weil hier nicht nur Wissen vermittelt wird, sondern echte Verbindungen entstehen. Wir lachen, diskutieren und wachsen gemeinsam.
Christoph: Offenheit und Innovationskraft spielen dabei eine große Rolle. Wir möchten Bewährtes bewahren und gleichzeitig neue Möglichkeiten schaffen, wie Menschen lernen und sich weiterentwickeln können. Persönliche Begegnungen und der direkte Austausch bleiben ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit.
Brigitta, worauf bist du rückblickend besonders stolz?
Brigitta: Viele Teilnehmer:innen bleiben dem ÖHVCampus über Jahre verbunden. Daraus entstehen Netzwerke, Freundschaften und beeindruckende Karrieren. Besonders schön ist es zu sehen, wenn Menschen gestärkt und mit neuer Motivation in ihre Betriebe zurückkehren.
Christoph, wo siehst du die Zukunftsschwerpunkte?
Christoph: Die Hotellerie entwickelt sich ständig weiter. Themen wie Digitalisierung, KI, modernes Marketing, Mitarbeiterführung und wirtschaftliche Steuerung gewinnen weiter an Bedeutung. Gleichzeitig sehen wir großes Potenzial in digitalen Lernformaten, hybriden Angeboten und Edutainment.
Wichtig bleibt für uns aber: Technologie ist ein Werkzeug. Im Mittelpunkt stehen weiterhin die Menschen, praxisnahes Lernen und der persönliche Austausch.
Was verbindet euch beide in eurer Arbeit?
Brigitta: Die Überzeugung, dass Weiterbildung Menschen verändert und Zukunft gestaltet.
Christoph: Und dass Lernen nie abgeschlossen ist. Der ÖHV-Campus soll auch künftig ein Ort bleiben, an dem Menschen, Betriebe und Ideen wachsen können.
Weiterbildung bedeutet, Zukunft zu gestalten.
Vormerkenfür denHerbst!

Webinarreihe „Betriebsübergabe und Generationswechsel in der Hotellerie“ ab 03.09.2026 | online
Webinar „TikTok Marketing als Chance für Hotels“
22.09.2026 | online
Webinar „Familien gewinnen, begeistern und binden – Erfolgsstrategien für die moderne Hotellerie" 24.09.2026 | online
Praktikerseminar „Controlling: Kennzahlen verstehen & Kosten sparen“ 30.09.2026 | Kitzbühel
Praktikerseminar „Bilanz im Blick: Finanzen lesen & Unternehmen steuern“ 01.10.2026 | Kitzbühel
Webinar „Digitale Gästereise – von der Anfrage bis zum Check-out clever begleitet“ 06.10.2026 | online
Praktikerseminar „Arbeitsrecht im Hotel: Alles rund um Lohn & Gehalt" 07.10.2026 | Wien
Lehrgang Preisgestaltung und Vertrieb 2026 – Modul 1
Abteilungsleiterakademie 2026-2027 – Modul 1
ab 13.10.2026 | Bad Aussee
ab 13.10.2026 | Leogang
Unternehmerakademie 2026-2028 – Modul 1 ab 19.10.2026 | Kitzbühel
Praktikerseminar „So geht Digitalisierung und Automatisierung im Hotel“ 28.10.2026 | Kufstein
Praktikerseminar „Erfolgsfaktoren im Tagungsmarkt: Innovative Ansätze zur Umsatzsteigerung“ 29.10.2026 | Kufstein
Info & Anmeldung: oehv.at/campus-termine

Seitenblicke
Neue Herausforderungen im Online-Vertrieb
Bei den ersten ÖHV-Branchen.Treffs des Jahres zeigten Alina Heiner (maven vienna) und Markus Schauer (msplus), wie Hotels in Zeiten von KI sichtbar bleiben und mehr direkte Buchungen generieren können.
ÖHV-Branchen.Treff in Kärnten:
Gute Stimmung und wertvoller Austausch im Jilly Beach in Pörtschach



ÖHV-Branchen.Treff im Burgenland:
Full House im Hotel Reiters Supreme in Bad Tatzmannsdorf




Gleich vormerken!
ÖHV-Branchen.Treff in Oberösterreich
Mittwoch, 16.09.2026 | Hotel Grand Elisabeth, Bad Ischl Kostenlos für ÖHV-Mitglieder und ihre Teams!
oehv.at/branchen.treff
ÖHV-Marktplatz
Am ÖHV-Marktplatz finden Mitglieder exklusive Konditionen, starke Partner und Lösungen für den Hotelalltag. Sechs aktuelle Beispiele:
Great Place To Work®
Great Place To Work® unterstützt Hotels dabei, ihre Arbeitgeberqualität messbar zu machen und gezielt weiterzuentwickeln. Mitarbeitendenbefragungen liefern konkrete Ansatzpunkte für Mitarbeiter:innenbindung und Recruiting.
ÖHV-Mitglieder-Vorteil:
• Exklusive Sonderkonditionen von -40 % auf die Teilnahme am Great Place To Work® Certified™-Programm
• Chance auf die Auszeichnung „Best Workplaces in Hotel & ResortsTM“
• Mehr Sichtbarkeit als Arbeitgeber:in und effizienteres Recruiting oehv.at/marktplatz/gptw
VBV Vorsorge- und Pensionskasse

Die VBV-Gruppe ist Marktführerin bei betrieblichen Vorsorgelösungen in Österreich: sowohl im Bereich der Firmenpensionen als auch bei der Abfertigung NEU.
ÖHV-Mitglieder-Vorteil:
• Sonderkonditionen für ÖHV-Mitglieder
• VBV-Gesamtpackage: zusätzlicher Konditionenvorteil bei der Kombination von VBV-Vorsorgekasse und VBV-Pensionskasse oehv.at/marktplatz/vbv
CASABLANCA hotelsoftware

CASABLANCA hotelsoftware unterstützt als Technologie-Partner Hotels dabei, Abläufe zu digitalisieren und zu automatisieren.
10 % Rabatt für ÖHV-Mitglieder oehv.at/marktplatz/casablanca
BMW Austria
ÖHV-Mitglieder profitieren beim Kauf von Dienst- und Fuhrparkfahrzeugen der Marken BMW und MINI von attraktiven Sonderkonditionen.
ÖHV-Mitglieder-Vorteil:

• Bis zu 26 % Preisvorteil bei BMW und MINI
• Verlängerte Gewährleistung auf 3 Jahre
• Sonderkonditionen für Mitarbeiter:innen
oehv.at/marktplatz/bmw
Europäische Reiseversicherung
Mit der Hotelstornoversicherung profitieren Gäste und Betrieb gleichermaßen: Gäste buchen sorgenfreier, Hotels profitieren von verbindlicheren Reservierungen.
ÖHV-Mitglieder-Vorteil:
• Kostenlose Hotelstornoversicherung
• Zusätzliche Erlöse durch Provision und Stornokostenersatz
• Versicherte und daher verbindlichere Buchungen oehv.at/marktplatz/erv
American Express®
Mit American Express® erreichen Hotels eine internationale, kaufkräftige Zielgruppe und profitieren von kostenfreien Marketingkampagnen.
ÖHV-Mitglieder-Vorteil:
• Einheitliches Serviceentgelt für alle AmericanExpress-Karten
• Schnelle Auszahlung und Unterstützung im Reklamationsfall
oehv.at/marktplatz/amex
Mehr Vorteile für ÖHV-Mitglieder am ÖHV-Marktplatz: oehv.at/marktplatz






Wir freuen uns über 20 neue Mitglieder im zweiten Quartal: Pannoneum, Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe und Tourismus, Neusiedl Am See • Arcotel Tabakfabrik, Linz • Hotel Medrazerhof, Fulpmes • My Alpenwelt Resort ****Superior, Wald im Pinzgau • Noa Schladming, Schladming • Tennis & Yachthotel Velden, Velden am Wörthersee • Alpenhotel Badmeister, Flattach • Jufa Hotel Werfenweng, Werfenweng • Jufa Hotel Schloss Röthelstein, Admont • Jufa Hotel Seckau/ Spielberg, Seckau • Jufa Hotel Pöllau, Pöllau • Hotel Metzgerwirt, St. Veit Im Pongau • Vaya Ladis, Ladis • Vaya Achensee, Achenkirch • Vaya Sölden, Sölden • Vaya Kühtai, Kühtai • Vaya Zillertal, Aschau im Zillertal • Vaya Seefeld, Seefeld • Vaya Nauders, Nauders • Sporthotel Royal X, Seefeld











GARTEN UND TERRASSE ALS WOHNZIMMER IM FREIEN Markisen und Pergolen spenden kühlen Schatten und sorgen für das ideale Mikroklima an sonnigen Tagen. Perfektion lässt sich in jedem technischen Detail sehen und fühlen. Das ist Outdoor-Living made by HELLA!