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Economiesuisse (D)

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P U B L I R E P O R TA G E

Nachhaltigkeit als Innovationsmotor DieThermoplan AG, führende Schweizer Entwicklerin und Produzentin von Kaffeevollautomaten für die grössten Kaffeehausketten der Welt, präsentiert ihren Nachhaltigkeitsbericht 2023. Das Familienunternehmen aus Weggis (LU) offenbart darin transparent die erzielten Erfolge sowie zukünftige Herausforderungen. Das grosse Ziel, welchesThermoplan verfolgt, ist Netto-Null-Emission bis 2050.

Über Thermoplan Thermoplan entwickelt und produziert Kaffeevollautomaten in höchster Schweizer Qualität für den professionellen Einsatz in Gastronomie und Gewerbe. Das Unternehmen ist global tätig und beliefert mit einem weltweiten Netzwerk aus Vertriebs- und Servicepartnern Kunden in über 80 Länder. In 50 Jahren entwickelte sich die Firma dank Innovationsgeist und Entrepreneurship zum Marktführer im Bereich vollautomatischer Kaffeemaschinen. Am Hauptsitz in Weggis sind über 500 Mitarbeitende tätig. Neben einem globalen Händler-Netzwerk unterhält Thermoplan jeweils eine Tochtergesellschaft in Deutschland und eine in den USA.

Thermoplan ist bekannt für seine innovativen Kaffeevollautomaten und setzt auch in der Nachhaltigkeit neue Massstäbe.

Thermoplan unterstreicht mit der Veröffentlichung seines zweiten Nachhaltigkeitsberichts nach den Standards der Global Reporting Initiative (GRI) seine Rolle als Vorreiterin in der Branche. Die Transparenz und die systematische Herangehensweise an Nachhaltigkeit zeigen, wie tief dieses Thema in der Unternehmensvision verankert ist. «Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen und beweisen, dass Innovation und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können», sagt Adrian Steiner, CEO von Thermoplan.

Herausforderungen und Aufwand

«Der Aufwand ist enorm, um transparente Informationen zu liefern.»

Die Erstellung eines detaillierten Nachhaltigkeitsberichts ist eine herausfordernde und ressourcenintensive Aufgabe. Ein interdisziplinäres Team unter der Leitung von Matteo Trachsel, Head of Sustainability bei Thermoplan, hat die Nachhaltigkeitsmassnahmen des gesamten Unternehmens über das Jahr hinweg erfasst sowie alle relevanten Daten gesammelt und ausgewertet. Um einen fundierten Bericht zu erstellen, müssen Strategien und Ziele zur Emissionsreduktion entwickelt werden, gefolgt von der effizienten Umsetzung und einer kontinuierlichen Überwachung. Die Durchführung seriöser CO2-Berechnungen erfordert umfangreiches Wissen, Quantifizierung, Dokumentation und die Bereitstellung von Ressourcen. Obwohl dies viel Zeit in Anspruch nimmt, konnte der Aufwand durch die Automatisierung der Datenerhebung stark reduziert werden. «Der bürokratische Aufwand ist enorm, aber unerlässlich, um glaubwürdige und transparente Informationen zu liefern», erklärt Trachsel. Dieser Aufwand, der einem Arbeitspensum von 20 Prozent über ein Jahr hinweg entspricht, zeigt das Engagement des Unternehmens für nachhaltige Geschäftspraktiken.

Thermoplan

entwicklung unserer Produkte, sondern auch in unserem nachhaltigen Handeln», betont Steiner. Dies wird unter anderem unterstrichen, indem Thermoplan für jedes Maschinenmodell den gesamten Fussabdruck über die Lebensdauer in einem öffentlichen Product Environmental Report (report.thermoplan.ch) publiziert. Darin wird der Mehrwert der Emissionsreduktion für die Kunden und interne Entscheidungen einfach visualisiert.

Fokus Kreislaufwirtschaft Der diesjährige Bericht legt einen besonderen Fokus auf die Kreislaufwirtschaft. Thermoplan hat erste Erfolge im Refurbishment von Maschinen erzielt und ein vierjähriges Forschungsprojekt mit Innosuisse, der Schweizerischen Agentur für Innovationsförderung, und drei Hochschulen gestartet. «Geschlossene Ressourcenkreisläufe bieten ein enormes Potenzial, sowohl intern als auch entlang der

gesamten Lieferkette», erklärt Steiner. Matteo Trachsel ergänzt: «Die Kreislaufwirtschaft ist ein zentraler Baustein unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Durch das Refurbishment von Maschinen und die Zusammenarbeit mit Hochschulen können wir innovative Lösungen entwickeln, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll sind». Der Bericht zeigt, dass Thermoplan sein Absenkpfad-Ziel für 2023 erreicht hat, jedoch das Energiesparziel für den Betrieb in Weggis knapp verfehlt hat. Diese Zielverfehlung ist jedoch auf die gestiegene Nutzung der Ladestationen für Elektroautos der Mitarbeitenden zurückzuführen. Thermoplan bleibt optimistisch: «Dieser kleine Rückschlag spornt uns an, unsere Ziele noch entschlossener zu verfolgen», sagt Steiner.

Erhöhte Anforderungen Neue Regulierungen der EU erhöhen die Anforderungen an die Berichterstattung und die Übernahme von Verantwortung. Thermoplan sieht diese Herausforderungen als Chance, die Glaubwürdigkeit und Transparenz weiter zu erhöhen. Thermoplan konzentriert sich auf den Mehrwert, der sich aus der intensiven Beschäftigung mit Nachhaltigkeit und ihrer Umsetzung im Unternehmen ergibt. Das Unternehmen strebt danach, ein kompetenter Partner zu sein, der bei Fragen zur Nachhaltigkeit unterstützt und entsprechende Dienstleistungen anbietet. «Wir wollen zeigen, dass wir ernsthaft an einer nachhaltigen Zukunft arbeiten und ein Vorreiter in Sachen Innovation und Nachhaltigkeit sind», betont Steiner.

Fotos: Monique Wittwer

Ein Blick in die Zukunft Thermoplan setzt sich kontinuierlich dafür ein, sowohl sich selbst als auch seine Produkte zu verbessern, um die Ressourceneffizienz in den kommenden Jahren weiter zu steigern. «Unser Engagement für Nachhaltigkeit ist nicht nur Teil unserer Unternehmensstrategie, sondern auch ein Versprechen an unsere Kunden und die Umwelt», so Steiner. Auf diesem Weg möchte Thermoplan dem langfristigen Ziel einer Netto-Null-Emission bis 2050 jeden Tag einen Schritt näherkommen. Der vollständige Nachhaltigkeitsbericht ist auf der Website von Thermoplan einsehbar.

Fussabdruck für jedes Modell Thermoplan ist bekannt für seine innovativen Kaffeevollautomaten und setzt auch in der Nachhaltigkeit neue Massstäbe. «Unsere Innovationskraft liegt nicht nur in der Weiter-

Adrian Steiner, CEO von Thermoplan: «Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen.»

Matteo Trachsel, Head of Sustainability bei Thermoplan

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