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Raiffeisen (D)

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5. Juli 2026

Nach Jahren des Vermögensaufbaus gewinnt mit der Pensionierung der Erhalt des Vermögens an Bedeutung. Das Ersparte schafft Freiräume, gibt Sicherheit und eröffnet Perspektiven – heute und für kommende Generationen. Eine clevere Vermögensarchitektur schafft dafür die Basis.

FOTOS: RAIFFEISEN

Wenn das Lebenswerk langfristig tragen soll

Mit dem Übergang in den Ruhestand geht es darum, die Früchte der Arbeit zu ernten, ohne die Stabilität des Gesamtvermögens zu gefährden.

Wer mit 55 Jahren auf seine Errungen­ schaften blickt, sieht mehr als einen ­Kontostand: ein Eigenheim, Wertschrif­ ten, das Vorsorgeguthaben und nicht ­selten Beteiligungen an einer Firma. Über Jahrzehnte ist ein beachtliches Vermögen ­entstanden – das Resultat von Arbeit, unternehmerischem Mut, Disziplin und langfristigen Entscheidungen. Mit der nahenden Pensionierung ver­ ändert sich der Blickwinkel. Statt Vermö­ gensaufbau stehen nun andere Fragen im Zentrum: Wie lässt sich das Erarbeitete möglichst flexibel nutzen und gleichzei­ tig möglichst lange bewahren? Gefragt ist eine durchdachte Vermögensarchitektur, die langfristig Stabilität schafft und den Erhalt des Vermögens sichert.

Kluge Entscheidungen treffen Wer schon einmal gebaut hat, weiss: Be­ vor in einem Bauprojekt der Spatenstich erfolgt, werden Ziele definiert, Bedürf­ nisse geklärt und Prioritäten gesetzt. Ge­ meinsam mit dem Architekten wird ein Plan für ein Bauwerk entwickelt, das den Bedürfnissen der Bewohner entspricht und über Jahrzehnte Bestand hat. Ähn­ lich verhält es sich mit dem Vermögen in der zweiten Lebenshälfte. Die Karriere hat Einkommen generiert, die Vorsorge wurde aufgebaut, Immobilien oder Wert­ schriften haben an Wert gewonnen. Das Fundament steht. Mit dem Übergang in den Ruhestand beginnt eine neue Phase. Nun geht es ­darum, die Früchte der Arbeit zu ­ernten, ohne die Stabilität des Gesamtvermö­ gens zu gefährden. Gerade in den Jah­ ren vor und nach der Pensionierung werden Weichen gestellt, deren Aus­ wirkungen über Jahrzehnte spürbar sind. Die Wahl zwischen Rente und ­Kapitalbezug, die Nachfolgeplanung im Unternehmen oder die Strukturie­ rung des Nachlasses sind nur einige ­Beispiele ­dafür. Besondere Aufmerksamkeit ­verdienen die Gelder aus der beruflichen Vorsorge.

kommen entstehen kann. Denn eines ist klar: Geld, das dauerhaft auf dem Spar­ konto liegt, schafft angesichts der nied­ rigen Realzinsen kaum Rendite. Ein stra­ tegisch investiertes Vermögen hingegen kann weiterhin substanzielle Erträge ­erwirtschaften und vom Zinseszinseffekt profitieren. «Gerade in dieser Phase ist entscheidend, wie Risiken gesteuert und Erträge generiert werden», erklärt ­Christoph Kuhn, Leiter Vermögens­ verwaltung bei Raiffeisen Schweiz. «Es geht darum, ein Portfolio so auszurich­ ten, dass es sowohl stabil bleibt als auch regelmässige Erträge liefern kann.»

Vermögen ganzheitlich denken Christoph Kuhn Leiter Vermögensverwaltung bei Raiffeisen Schweiz

«Es geht darum, ein Portfolio so auszurichten, dass es sowohl stabil bleibt als auch regel­ mässige Erträge liefern kann.» Wer sich einen Teil oder die gesamte Pensionskasse als Kapital auszahlen lässt, erhält auf einen Schlag erhebliche Vermögenswerte und auch die Verant­ wortung darüber. Dann lautet die Frage nicht nur, wie das Vermögen investiert werden soll, sondern auch, wie daraus über Jahrzehnte ein verlässliches Ein­

Wer eine Frühpensionierung plant, be­ nötigt andere Lösungen als jemand, der schrittweise aus dem Berufsleben aus­ steigt. Unternehmer beschäftigen sich zudem mit Nachfolgeregelungen oder dem Verkauf ihrer Firma. Immobilien­ besitzer stehen vor Fragen rund um Hypotheken, Unterhalt, Liquidität und die Weitergabe des Eigenheims an die nächste Generation. Dabei sind alle Be­ reiche miteinander verbunden. Jede Entscheidung wirkt auf das Gesamtver­ mögen. Kapitalerhalt, Rendite, Steuern, Nachlassplanung und Risikomanage­ ment dürfen nicht isoliert betrachtet werden. Wie beim Bau eines Hauses beginnt auch die Vermögensarchitektur mit einer Analyse der Ausgangslage. Bei Raiffeisen übernimmt der Bankberater die Rolle des Architekten. Er entwickelt gemeinsam mit den Kundinnen und Kunden eine langfristige Strategie und ist zentraler Ansprechpartner, der die verschiedenen Disziplinen koordiniert und das Gesamtbild im Auge behält. Im Hintergrund arbeiten verschiedene Spe­ zialisten mit. Steuerexperten, Vorsorge­ fachleute, Anlageprofis oder Nachlass­ experten bringen ihr Fachwissen ein. Vor allem bei komplexen Vermögens­ situationen schafft diese Bündelung von

Kompetenzen einen beträchtlichen Mehrwert. Auch wenn mit der Pensionierung ein wichtiger Lebensabschnitt abgeschlos­ sen wird, liegen oft noch viele aktive Jahre vor einem. Jahre, in denen das aufgebaute Vermögen nicht nur erhal­ ten, sondern gezielt genutzt werden soll. Umso wichtiger bleibt eine klare, lang­ fristige Strategie. «Gerade in der Phase rund um die Pensionierung geht es we­ niger darum, die höchste Rendite zu er­ zielen – vielmehr sollten Risiken gezielt gesteuert und ein verlässliches Zusam­ menspiel aus Ertrag und Liquidität ­sichergestellt werden», sagt RaiffeisenExperte Kuhn. Denn die wirtschaftlichen Rahmen­ bedingungen verändern sich laufend. Inflation, geopolitische Spannungen oder Zinsschwankungen sorgen regel­ mässig für Unsicherheit. Wer in diesem Umfeld auf eine klar definierte Vermö­ gensplanung setzt, trifft Entscheidun­ gen mit mehr Ruhe und Weitblick. Statt auf Schlagzeilen oder kurzfristige Markt­ ausschläge zu ­reagieren, geben die lang­ fristigen Ziele die Richtung vor. Das schafft Stabilität und mentale Ent­ lastung. Denn Ver­mögen soll Sicherheit geben – nicht Stress verursachen.

Verantwortung gelassen abgeben Eine professionelle Vermögensverwal­ tung schafft die Voraussetzungen dafür und ist nicht nur den Reichsten vorbe­ halten. Viele Menschen haben jahrzehn­ telang gearbeitet, Verantwortung über­ nommen und Vermögen aufgebaut. In der Pensionierung möchten sie vor ­allem eines: die gewonnene Freiheit ge­ niessen. Dafür braucht es keine tägliche ­Beschäftigung mit Börsenkursen, Zins­ entscheiden oder Marktprognosen. Entsprechend verbindet eine Vermö­ gensverwaltung eine langfristige Strate­ gie mit systematischer Überwachung, aktivem Risikomanagement und nach­ vollziehbaren Anlageentscheiden. «Im

Mehr Wert mit Raiffeisen Sorgenfreier Vermögensaufbau braucht eine klare Strategie und konsequente Umsetzung. Mit der Vermögensverwaltung von ­Raiffeisen wird Ihr Vermögen von Experten aktiv gesteuert – professionell, diszipliniert und auf Ihre persönlichen Ziele ausgerichtet. QR-Code scannen und mehr über die Vermögens­ verwaltung mit Raiffeisen erfahren Gespräch mit unseren Beraterinnen und Beratern zeigen wir die getroffenen ­Anlageentscheide, die erreichte Per­ formance und die Kosten transparent auf. So können unsere Kundinnen und Kunden die Kontrolle über das Ver­ mögen behalten und gleichzeitig mit ­gutem Gefühl Verantwortung abgeben», erklärt Kuhn, und ergänzt: «Sie wählen die passende Strategie – wir stellen ­sicher, dass diese konsequent umge­ setzt wird.» Am Ende gleicht eine gute Vermö­ gensarchitektur einem sorgfältig geplan­ ten Haus: solide gebaut, auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten und darauf ausgelegt, über Generationen Bestand zu haben. Sie schafft Sicherheit, erhält Handlungsspielräume und sorgt dafür, dass das Lebenswerk nicht nur bewahrt, sondern auch sinnvoll weiterentwickelt werden kann – für die eigene Zukunft und jene der nächsten Generation.

Dieser Inhalt wurde von NZZ Story Lab im Auftrag von Raiffeisen erstellt.


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