MEDIZIN & GESUNDHEIT
Der Anspruch an uns selbst
SCHWERPUNKT | NZZ AM SONNTAG, 3. MAI 2026




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EDITORIAL

Ich bin dankbar, zur Generation Gesundheit zu gehören. Zu jener Generation, die weiss, wie viele Schritte sie am Tag macht, und die den Lift stehen lässt, als wäre er ein moralisches Versagen. Und doch schleicht sich manchmal eine leise Eifersucht ein Auf jene, die einfach essen, einfach trinken, einfach liegen bleiben. Denn die Sorge um die Gesundheit hat ihren Preis. Die App zählt Schritte und Kalorien, der Ring überwacht den Schlaf – manchmal fühle ich mich geradezu ausspioniert. Eine Freundin sagte mir kürzlich, sie wolle in der Therapie «unbedingt» lernen, «endlich» besser mit Leistungsdruck umzugehen. Sie sagte es mit genau jenem Druck in der Stimme, den sie loswerden möchte. Die Ironie in ihrer Aussage fiel ihr überhaupt nicht auf
Natürlich ist es vernünftig sich um den eigenen Körper zu kümmern Und ebenso vernünftig ist es, die eigene Psyche ernst zu nehmen. Umso merkwürdiger ist es, dass genau diese im Grunde noblen Bemühungen so oft in ihr Gegenteil kippen. Vielleicht liegt es daran, dass wir die Mittel mit dem Zweck verwechselt haben.
Gesundheit ist vom Werkzeug zum Ziel aufgestiegen. Sie wird vermessen optimiert, gesteigert. Ein Leben aber, das sich nur noch um seine eigene Verlängerung dreht, wird nicht reicher, es wird enger Oder anders gesagt: Wer alles richtig macht, aber nichts mehr geniesst, hat am Ende wenig gewonnen.
Vielleicht sollten wir uns wieder daran erinnern, wozu Gesundheit eigentlich dient. Nicht zur pausenlosen Beschäftigung mit ihr selbst. Sondern damit wir mit mehr Freude durchs Leben gehen. Viel Spass bei der Lektüre.
Pamela Beltrame, verantwortlich für diesen Schwerpunkt
Kann man seel
Stärke üben?
Ein Parcours de Psychiatrische Universitätsklini
Zürich verwan
Resilienzforschun praktische Übun Von Jocelyne
Plötzlich wird es still im Kopf als hätte ich mir Scheuklappen gegen das Rauschen der Welt aufgesetzt. Ich stehe im Wald, mein Körper wird von einem Holztrichter umfasst, unten eng, nach oben weiter werdend. Mein Blick richtet sich zum Himmel, auf kahle Äste. Die Geräusche der Stadt sind weit weg. Für einen Moment ist es, als gäbe es nur diesen Trichter Hier soll ich lernen, die Dinge optimistischer zu sehen und einen neuen Blickwinkel einzunehmen. Durch die kognitive Neubewertung einer Situation liessen sich negative Denkschleifen unterbrechen und die Anfälligkeit für Stress reduzieren, so die Absicht. Ein Mantra, das mich im Alltag oft begleitet, kommt mir in den Sinn: «Es ist nicht, weil ich es nicht kann, sondern weil es neu ist.» Das ist plausibel – auch wenn nicht jede Belastung sich einfach umdeuten lässt. Jeder erlebt in seinem Leben unzählige Herausforderungen: im Alltag, in der Schule, bei der Arbeit oder in Krisen. Mal sind sie beiläufig mal einschneidend Entscheidend ist also nicht, ob sie auftreten, sondern wie wir ihnen begegnen. Wer diese Realität akzeptiert, kann eher Mitgefühl für sich selbst entwickeln.

Wer Spannung aushalten und im richtigen Moment loslassen kann, hat das Wesentliche über Resilienz verstanden.
Der Holztrichter «Re-Framer» ist eine von fünf Stationen des «Lifegarden», eines Parcours für mentale Gesundheit auf dem Gelände der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich, der aktuelle Erkenntnisse der Resilienzforschung in den Alltag übersetzt. Die Frage, wie Menschen resilienter werden, stellt sich entsprechend häufig. Unser Leben ist geprägt von permanenter Erreichbarkeit, Informationsüberfluss, fehlenden Erholungsphasen im Privatleben und der Verschiebung sozialer Beziehungen in digitale Räume – Faktoren, die das
«Es braucht Energie, nicht immer überall präsent und
online zu sein.»
Erich Seifritz, Direktor Erchwachsenenpsychiatrie und Psychotherapie der PUK
Risiko für Überforderung und Erschöpfungen wie Burnout erhöhen können. Viele erleben diese Verdichtung als Dauerzustand. Pausen erscheinen dabei oft als Unterbrechungen, nicht als ein selbstverständlicher Teil des Alltags. «Die Welt ist extrem schnell geworden. Es braucht fast schon zusätzliche Energie, nicht immer überall präsent und online zu sein», sagt Erich Seifritz, Direktor der Erwachsenenpsychiatrie und Psychotherapie der Psychia-
Fortsetzung auf Seite 4
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trischen Universitätsklinik Zürich «Ich weiss gar nicht, ob wir Menschen dazu überhaupt ausgestattet sind.» Diese Beschleunigung erschwert es, das Gefühl zu behalten, alles im Griff zu haben Resilienz ist wie ein Muskel
Resilienz erscheint vor diesem Hintergrund als naheliegender Ansatz. Gemeint ist nicht Unverwundbarkeit, sondern Anpassungsfähigkeit. Der Begriff stammt aus der Physik und beschreibt die Fähigkeit eines Systems, nach einer Belastung in seine Ausgangsform zurückzukehren. Auf den Menschen übertragen heisst das: Krisen bewältigen und handlungsfähig bleiben «Resilienz ist keine unveränderliche Eigenschaft» sagt Seifritz «sondern etwas, das wir auch trainieren können. Wie ein Muskel.» Als wichtige Faktoren nennt er soziale Einbettung, Bewegung, gesunde Ernährung und genügend Schlaf Auch der Verzicht auf schädliche Einflüsse wie Rauchen, Alkohol oder Drogen spielt eine Rolle. Doch gerade im Alltag fehlt oft die Zeit oder die Energie, sich konsequent daran zu halten. «Die Krux ist, dass ein depressiver Mensch oft nicht die Energie hat, solche Resilienzfaktoren aufzubauen. Betroffenen fällt es zum Beispiel schwer, sich sportlich zu betätigen oder unter Leute zu gehen», so Seifritz. Besonders wichtig sei die soziale Einbettung. Sie wirke wie ein Schutzfaktor Einsamkeit hingegen sei einer der ganz grossen Krankheitstreiber – mit Folgen

ich eine Herausforderung aus eigener Kraft gemeistert habe. Zunächst fällt mir nichts ein, dann eine kleine, für andere vielleicht unspektakuläre Situation «Wenn wir uns solche Erinnerungen lebhaft vorstellen, verbessert das nachweislich die Problemlösefähigkeit», sagt Birgit Kleim, klinische Psychologin an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Sie hat den Parcours wissenschaftlich mitentwickelt und forscht zu kognitiven Prozessen und stressabhängigen Erkrankungen. Dabei gehe es nicht nur um grosse Erfolge, sondern auch um alltägliche Bewältigungen – etwa ein schwieriges Gespräch geführt zu haben. Studien zeigen, dass viele Menschen nach Belastungen relativ rasch zu ihrem Funktionsniveau zurückkehren Wer resilient ist, lässt sich jedoch kaum vorhersagen. «Es gibt vermutlich kein Resilienz-Gen, das das erklären kann», sagt Kleim. Schwierige Erfahrungen führen nicht automatisch zu Resilienz Entscheidend sind unter anderem Denkmuster und die Art der Informationsverarbeitung. Viele Menschen neigen zum Grübeln, zu rigiden Denkmustern oder zur Selbstabwertung. Solche Muster werden in Studien etwa bei jungen Frauen besonders häufig beobachtet, auch in Form von CoRumination – dem gemeinsamen Verharren in negativen Gedankenschleifen, die sich dadurch gegenseitig noch länger aufrechterhalten.
Wer sich handlungsfähig erlebt, reagiert anders auf Stress als jemand, der sich ausgeliefert fühlt.
für körperliche und psychische Gesundheit gleichermassen. Studien zeigen dass sozial eingebundene Menschen im Durchschnitt länger und gesünder leben. Seifritz verweist zugleich darauf wie unterschiedlich Menschen auf Stress reagieren. «Für die einen ist es ein grosser negativer Stressfaktor, vor Leuten einen Vortrag zu halten. Sie gehen vielleicht in Vermeidung oder verlieren sich in Gedankenspiralen. Für andere kann die gleiche Aufgabe eine grosse Lust beziehungsweise ein positiver Stress bedeuten.» Stress wird also vor allem dann problematisch, wenn die verfügbaren Ressourcen zur Bewältigung der Anforderungen nicht ausreichen.
Viele suchen jedoch erst Hilfe, wenn die Belastung bereits hoch ist. Ein präventiver Ansatz ist deshalb die sogenannte Selbstwirksamkeit: das Gefühl, Einfluss auf das eigene Leben, das eigene Schicksal zu haben. Wer sich als handlungsfähig erlebt, reagiert anders auf Stress als jemand, der sich ausgeliefert fühlt, und ist damit resilienter
Kraft aus der Erinnerung
Im «Lifegarden» wird dieser Gedanke im «Holzband» aufgegriffen. Die Installation visualisiert Resilienz als fortlaufenden Prozess in Form einer liegenden
Acht – kein Anfang, kein Ende, nur Bewegung Meine Aufgabe: eine autobiografische Erinnerung abrufen, in der


Bereits in der Erziehung sei es wichtig dass Kinder eigene Erfahrungen machen – nur so entwickeln sie ein Gefühl von Selbstwirksamkeit. Resilienzfördernde Prozesse können so schon früh eingeübt werden.
Ein weiterer Aspekt ist die Flexibilität in der Emotionsregulation. Lange galt Vermeidung als grundsätzlich kontraproduktiv Heute wisse man, dass sie situativ durchaus angemessen sein könne. «Entscheidend ist, flexibel unterschiedliche Strategien einsetzen zu können», sagt Kleim.
Innehalten statt reagieren
Die nächste Station, der «Decision Cocoon», greift eine andere Facette auf: die Vielzahl an Entscheidungen, die wir täglich treffen müssen. Zu viele Optionen können lähmen. Unter Druck wird vorschnell entschieden – oder gar nicht. Der kreisförmig angelegte Raum lädt dazu ein, innezuhalten, zu priorisieren und Komplexität zu reduzieren. Auch das ist Resilienz: nicht immer reagieren, sondern bewusst auch einmal nicht. Am Ende des Parcours steht das «Himmelbett» – ein Netz, in das man sich legen kann, ohne etwas tun zu müssen. Man hört Vögeln zu oder beobachtet, wie sich die Bäume im Wind wiegen Das wirkt banal, ist es aber nicht. Studien zeigen, dass Aufenthalte in der Natur Stress merklich reduzieren, die Aufmerksamkeit regulieren und die Stimmung stabilisieren können. Gleichzeitig weisen sie auf ein verbreitetes Defizit hin: Viele Menschen sind gedanklich selten im Moment, sondern verharren in der Vergangenheit oder antizipieren mögliche Zukunftsszenarien. Aus diesem fast schon meditativen Zustand erwache ich erst, als mich eine Biene aufschreckt. Für einen Moment bin ich wieder ganz da.
Vielleicht liegt die eigentliche Stärke dieses Parcours nicht in den Übungen selbst, sondern in der Haltung die er vermittelt: dass psychische Stabilität nichts ist, das man besitzt oder nicht besitzt. Sondern etwas, das entsteht – im Umgang mit Belastung, in Beziehungen und in der Art, wie wir denken, erinnern und die Dinge bewerten
Bevor ich zurück in die Stadt fahre gehe ich noch einmal zum Anfang, zum «Blumenring». Hier geht es um Rituale, die unscheinbar wirken mögen und doch empirisch gut belegt sind: Dankbarkeit, Wertschätzung sowie das bewusste Wahrnehmen positiver Momente. Ich soll Dinge nennen, für die ich dankbar bin. «Dass ich körperlich gesund bin.» Ein naheliegender Gedanke
Gastbeitrag Das Gehirn reagiert nicht nur auf die Welt – es denkt sie voraus. Wer «Predictive Coding» versteht, sieht Schmerzen, Stress und Heilung anders und erkennt, wie anpassungsfähig unser Nervensystem ist. Von Katharina Gessler
Lange galt das Gehirn als ein Organ, das Reize verarbeitet wie ein gewissenhafter Angestellter seine Akten: Eingang Prüfung, Reaktion Moderne neurowissenschaftliche Modelle zeichnen heute ein differenzierteres Bild. Das Konzept des «Predictive Coding» beschreibt das zentrale Nervensystem als ein aktives, lernfähiges System. Es bildet fortlaufend Annahmen darüber was im nächsten Moment geschehen wird – im Körper wie in der Umwelt. Das Gehirn kommt der Welt gewissermassen zuvor: Es wartet nicht ab, sondern antizipiert und erstellt Prognosen die es mit den tatsächlichen Sinnesreizen abgleicht. Aus dieser Perspektive ist Wahrnehmung kein passives Abbild der Realität, sondern entsteht in einem fortlaufenden Abstimmungsprozess zwischen dem, was in uns passiert, und dem, was von aussen auf uns einwirkt.
Ein lernendes System
Was zunächst abstrakt klingt, hat ganz konkrete Auswirkungen. In der psychosomatischen Medizin, der Schmerzforschung und selbst im Leistungssport gewinnt dieses Verständnis zunehmend an Bedeutung. Nach dem Predictive-Coding-Modell arbeitet das Gehirn wie ein lernendes System, gewissermassen vergleichbar mit einer KI. Es entwickelt Vorhersagen auf der Grundlage früherer Erfahrungen und gleicht sie mit aktuellen Eindrücken ab Sind sie deckungsgleich entsteht ein stimmiges Bild. Weichen sie voneinander ab entsteht ein sogenannter Prediction Error – das Gehirn passt seine Erwartungen an und lernt. Dieser Mechanismus wirkt in allen sensorischen Systemen: beim Sehen, bei der Körperwahrnehmung sowie bei Schmerz- und Energiesignalen. Wahrnehmung ist somit immer ein Zusammenspiel von Erwartung und tatsächlichem Geschehen. Das macht sie flexibel, aber auch anfällig für Verzerrungen. Ein Beispiel: Wer eine Treppe hinabgeht und dort plötzlich eine Stufe verpasst, tritt ins Leere, weil das Gehirn bereits berechnet hat, was als Nächstes

geschieht. Im Alltag ordnen wir Signale ständig ein: eine hochgezogene Augenbraue im Gespräch deuten wir möglicherweise als Zweifel, Überraschung oder Kritik; ein Ziehen im Rücken beim Aufstehen – möglicherweise als Verspannung oder als Warnsignal, vorsichtig zu sein
Für die Medizin ist dieses PredictiveCoding-Modell von besonderer Bedeutung weil es zeigt, wie eng Wahrnehmung und Erwartung miteinander verwoben sind. So können Schmerzen weiterbestehen, obwohl keine Gewebeschädigung nachweisbar ist.
Das hat nichts mit Einbildung Überempfindlichkeit oder mangelnder Willenskraft zu tun, sondern damit, wie das Gehirn Signale einordnet. Wenn das Nervensystem über längere Zeit auf mögliche Gefahr eingestellt war kann es auch neutrale Reize als bedeutsam bewerten Der Schmerz ist in solchen Fällen real – er entsteht aus der Verarbeitung im Gehirn und ist nicht zwingend an einen aktuellen körperlichen Schaden gebunden.
Die Neurowissenschaften liefern damit eine Erklärung dafür, warum Beschwerden real und belastend sein können, auch wenn gängige medizinische Untersuchungen keine eindeutigen Befunde zeigen. So wird verständlicher weshalb Stress körperlich spürbar ist, warum Schmerzen chronisch werden können und weshalb Erschöpfung keine blosse Einbildung ist.
Beschwerden sind kein Zeichen von Schwäche, sondern gelernte Vorsicht.
Gleichzeitig eröffnet dieses Modell neue Perspektiven. Neue Erfahrungen –etwa durch Psychotherapie, Sport oder unterstützende soziale Beziehungen –können die Vorhersagen und Erwartungen des Gehirns verändern. Die Anpassungsfähigkeit des Gehirns bedeutet: Auch langanhaltende Symptome sind nicht unveränderlich. Mit professioneller Unterstützung kann ein Mensch lernen, sein Nervensystem zu beruhigen. Beschwerden sind dann kein Zeichen von Schwäche, sondern Ausdruck eines Systems, das aus guten Gründen gelernt hat, vorsichtig zu sein.
Psychotherapie als Erfahrungsraum
Ambulante und stationäre Psychotherapie schaffen Räume für neue Erfahrungen. Ambulant erfolgt Veränderung schrittweise im Alltag während stationäre Settings einen dichteren und geschützten Rahmen bieten, in dem das Nervensystem zur Ruhe kommen kann. Therapie kann bedeuten, eingeübte Muster zu irritieren – das kann verunsichern, ist aber oft ein wichtiger Teil der Veränderung. Die neuen Erfahrungen können ergänzend wirken: Wer wiederholt erlebt, dass Situationen sicher sind und nicht automatisch Gefahr bedeuten, gibt dem eigenen Nervensystem wichtige Signale der Entlastung. Ein System, das lange auf Alarm stand kann so Schritt für Schritt zur Ruhe finden und
wieder lernen, zwischen tatsächlicher Bedrohung und alltäglichen Reizen zu unterscheiden. Manchmal kann es sozusagen darum gehen, das Gehirn regelrecht zu überraschen.
Veränderungen zeigen sich oft leise: mehr Spielraum, mehr Vertrauen in den eigenen Körper, mehr Toleranz für Unsicherheit. Sie betreffen nicht nur das Denken, sondern das gesamte Erleben. Gesundheit erscheint in diesem Licht nicht mehr als statischer Zustand, sondern als ein dynamischer Prozess. Das Gehirn ist in der Lage, sich laufend anzupassen und weiterzuentwickeln –Tag für Tag, Minute für Minute. Die Wissenschaft entwickelt sich stetig weiter Gerade in der Hirnforschung zeigt sich, wie gross das noch unerschlossene Feld ist. Trotz grosser Fortschritte verstehen wir bisher nur einen Teil der komplexen Vorgänge im Gehirn. Gleichzeitig eröffnen neue Methoden und interdisziplinäre Ansätze laufend zusätzliche Einsichten. Jeder Erkenntnisgewinn trägt dazu bei, das Verständnis für das Gehirn zu vertiefen und weitere Entwicklungen anzustossen.
Gastbeitrag Dr med. Katharina Gessler EMBA, ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin FMH, Psychosomatische und Psychosoziale Medizin SAPPM sowie Chefärztin und Klinikdirektorin Klinik Schützen Rheinfelden.
In einer Atmosphäre der Ruhe und Geborgenheit genesen. Die Privatklinik für Psychosomatik, Psychiatrie und Psychotherapie die ausgezeichnete medizinische Kompetenz mit hoher Aufenthaltsqualität kombiniert.
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Infrarotsauna oder richtig schwitzen? Soundtherapie oder Kaltluftplasm
Wellness ist wissenschaftlich und technisch geworden A

Wellness in Osteuropa? Bis vor kurzem dachte man bei Marienbad, Karlsbad oder Bad Kolberg an eher biedere Kurorte für gut situierte Pensionäre, die im Thermalwasser ihr Rheuma pflegen wollten. Das ist nicht einmal falsch gedacht. Denn lange bevor der Wellness-Wahn mit exklusiven Spa-Einrichtungen und High-End-Technologien den menschlichen Körper detailgenau zu optimieren versucht, haben Menschen die natürlichen Heilkräfte des Thermalwassers genutzt, um ihr Wohlbefinden zu steigern Irgendwann muss man sich gedacht haben, dass es schön wäre, dies in einem ansprechenden Rahmen zu tun. So entstanden elegante Jugendstilbäder mit Thermalwasserbrunnen, Pavillons und Kolonnaden, die bis heute ihr nostalgisches Flair verbreiten Darauf baut Osteuropas junge Wellnessszene auf Der RetroCharme wird mit modernen Einrichtungen neu belebt, erschwingliche Luxusresorts innovative Grossthermen und zeitgeistorientierte Spas locken eine historisch interessierte, qualitätsbewusste und neugierige Klientel an In Tschechiens grösstem Kurort Karlsbad (Karlovy Vary) steht das über 300 Jahre alte Grandhotel Pupp mit Pool, Saunen, Ayurveda-
Massagen sowie 228 eleganten Zimmern und Suiten. Man entspannt im privaten Kräuterbad mit Sauna, das von Franziska Pupp, Ehefrau des Gründers, entworfen wurde, und lässt sich im prachtvollen Speisesaal mit böhmischen Spezialitäten verwöhnen. Auf der anderen Seite der Stadt befindet sich das Luxushotel Olympic Palace, eine monumentale Ode an die Blütezeit des Jugendstils mit einem hochmodernen Spa, das die gesamte untere Etage einnimmt. In Tschechien befindet sich auch der neoklassizistische Kurort Marienbad (Mariánské Lázně), bekannt für seine vielen Mineralquellen, ruhigen Parks und atemberaubende Architektur Im Hotel Nové Lázně vereinen sich Erholung und RetroLuxus. Der majestätische Komplex im Stil der Neorenaissance erinnert an die Zeiten, als Kaiserin Sissi, Frédéric Chopin, Mark Twain, Richard Wagner Johann Wolfgang von Goethe und der englische König Edward VII. hier zu Gast waren.
Im Nové Lázně Health Spa taucht man in grosszügige römische Bäder im Stil der Alten Welt ein, das umfangreiche Angebot an Behandlungen umfasst auch Schlammpackungen, Inhalationstherapien und Hydromassagen.
Die Wellnessszene von Shenzhen wurde 2025 durch TikTok bekannt als Vlogger vom 24-Stunden-Spa Tenz schwärmten, wo Saunen mit Arcade-Spielen und Kaltwasserbecken mit Eiscreme kombiniert werden. Die Nähe zu Hongkong erleichtert es Reisenden, dieses Spass-Spa zu besuchen. Doch ein allgemeiner Spa-Trend ist längst überall in China erkennbar: Globale Gesundheitsmarken eröffnen Wellnesstempel im ganzen Land.
So bietet die Schweizer «Clinique La Prairie» ihre Hightech-Longevity-Programme seit 2024 auch im «Anji Resort» in der Provinz Zhejiang an, und das geplante Luxusresort Moganshan von Four Seasons wird ein Rückzugsort in den Bergen mit direktem Zugang zu natürlichen heissen Quellen und Bambuspisten sein Das «Salt of Mount Siguniang» von Lux Collective wird am Fusse des UNESCO-Weltkulturerbes in Sichuan gebaut, das Schwesterhotel Lux Shaoguan wird im Schatten einer weiteren Unesco-Stätte liegen – dem Danxia-Berg im Norden von Guangdong, ganz in der Nähe des Nanhua-Zen-Tempels, der Wiege des Zen-Buddhismus Unterdessen strömen die Reichen und Schönen auf der Suche nach Langlebigkeit in chinesische Kliniken, um
sich einer Verjüngungskur mit menschlichen Stammzellen zu unterziehen, die als Goldstandard der regenerativen Medizin gilt Man sollte sich allerdings vorher eingehend erkundigen, wo genau man diese Therapie über sich ergehen lässt.

Beim Global Wellness Summit treffen sich Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft und dem Wellnessbereich, um die Zukunft der Wohlfühlbranche zu gestalten. Das letzte Gipfeltreffen fand im November 2025 statt. Thema der viertägigen Veranstaltung war «Longevity Through a Wellness Lens». Longevity gilt als wegweisender Trend Eine Welle neuer Wellnesstechniken soll die Gesundheit mit modernsten Methoden möglichst schnell und effizient verbessern – das erklärte Ziel ist ein längeres, möglichst jugendliches Leben. Laut UBS könnte der weltweite Longevity-Markt – getrieben von medizinischem Fortschritt, einer alternden Bevölkerung und einem sich wandelnden Lebensstil – bis 2030 einen jährlichen Umsatz von rund 8 Billionen USDollar erreichen. Davon möchten auch Hotels profitieren – einige von ihnen haben ihr Spa bereits mit Infrarotsauna, Biohacking und Kryotherapie in einen Hightech-Tempel verwandelt Das 2020 eröffnete «Chenot Palace» in Weggis am Vierwaldstättersee gilt in der Schweiz als Topadresse. Unter dem Motto «Wellness trifft Wissenschaft» wurden in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) oder der Schweizer Longevity-Marke Timeline Behandlungen entwickelt, die jeden Cent des hier ausgegebenen Geldes wert sind. In London sorgt derzeit das neue «Six Senses» im restaurierten Whiteley-Gebäude für Furore. Das Spa verfügt über Londons ersten Magnesiumpool in einem Hotel sowie über eine Klinik für Langlebigkeit mit Biohack Recovery Lounge, Floating-Kapsel, KryotherapieKammer, Infrarotsauna, Eisbädern und PEMF-

Kryotherapie im «Chenot Palace» am Vierwaldstättersee
Therapie. Eine sichere (und sonnige) Alternative ist die «SHA Wellness Clinic» an der spanischen Costa Blanca. Neben der seit Jahren etablierten und international anerkannten SHA-Methode werden gezielte Therapien angeboten darunter die Hyperbaric Chamber Session zur Erhöhung des Sauerstoffgehalts im Blut, die RadiofrequenzTherapie gegen Cellulite und die KaltluftplasmaTechnologie, durch die Zellen regeneriert, die Zellspannung erhöht und freie Radikale neutralisiert werden.

EEG-Messung im «Kamalaya Wellness Sanctuary» in Thailand.
Der moderne Lebensstil hält das Nervensystem in einem nahezu konstanten Erregungszustand. Digitale Reize, verschwommene Arbeitsgrenzen, künstliches Licht soziale Medien und globale Unsicherheit überfordern viele Menschen – die Folgen sind schlechter Schlaf, Angstzustände, Entzündungen kognitive Verwirrung ein geschwächtes Immunsystem und eine beschleunigte Alterung. Dagegen hilft Neurowellness. Dieser Bereich der Gesundheit entwickelt sich gerade zu einem wichtigen neuen Feld und konzentriert sich auf Regulierung, Erholung und Resilienz. Das Interesse verlagert sich auf das, was im Nervensystem der Menschen vorgeht und wie man dieses trainieren kann, um sich im modernen Alltag bewegen zu können, ohne permanent im Überlastungsmodus zu sein.
Pionierarbeit auf dem Gebiet «Train your brain» leisten die «Clinique La Prairie» in der Schweiz und der «Lanserhof» in Deutschland, die ganze Programme der Neurogesundheit gewidmet haben. Zur Therapie gehören modernste Technologien wie die Photobiomodulation, eine Lichttherapie, die dabei hilft, zelluläre Stoffwechselprozesse zu stimulieren, Entzündungen zu hemmen und die Regeneration zu fördern, aber auch einfache Übungen, mit denen Gäste ihr Gehirn zu Hause trainieren können. Das Cognitive House im «Kamalaya Wellness Sanctuary» in Thailand hat ein neuroaktives Fitnesstraining eingeführt, das die Gehirnaktivität stimuliert und das Nervensystem unterstützt. Zudem wird eine Neuromodulation des Vagusnervs angeboten, um elektrische Impulse an diesen wichtigen Verbindungsknoten zu senden.
ma-Technologie? Wer blickt da noch durch und was ist das überhaupt?
Aber auch das genaue Gegenteil. Von Patricia Engelhorn

Lange Zeit galten das Hochtal des Ortlers und des Stilfser Jochs als karge Südtiroler Bergwelt mit rustikalen Hütten, tief eingeschnittenen Tälern und einem vom Sport geprägten Tourismus. Doch seit einigen Jahren vollzieht sich in dieser abgeschiedenen Region ein stiller Wandel: Auf über 1800 Metern Höhe, zwischen Sulden, Trafoi, Malles und Burgeis, ist eine neue Generation von Spas entstanden, die Luxus-Wellness mitten in die Berghütten bringt. Das neue Aushängeschild des Tals ist «Die Post am Ortler». Das auf 1900 Metern Höhe thronende 73-Zimmer-Haus besticht durch alpine Ästhetik, Suiten mit eigener Sauna oder Whirlpool sowie einen grosszügigen Panorama-Wellnessbereich mit Innen- und Aussenpool, Ruhebereichen mit Gipfelblick und nahezu völliger Stille. Wer es etwas zurückhaltender mag, wird im benachbarten Burgeis fündig «Das Weisse Kreuz» verbirgt hinter seiner historischen Fassade 45 Zimmer und Suiten sowie ein zeitgenössisches Spa mit Pool, Saunen und minimalistischen Ruhebereichen.
Der «Garberhof» verkörpert die Design-orientierte Version der alpinen Welle. Das Hotel steht in Malles im oberen Vinschgau. Sein 2200 Quadratmeter grosser Wellnessbereich umfasst das grösste Hammam Italiens, Innen- und Aussenpools und lichtdurchflutete Ruhebereiche. Ebenfalls in Malles steht das «Gerstl Alpine Retreat» hoch über dem Tal. Den Zimmern und Aussenbecken gemeinsam ist ein spektakulärer Blick auf den Vinschgau. Für das Wohlbefinden sorgt die Water World mit Pool beheiztem Aussenbecken, Whirlpools und einem Sauna- und Ruhebereich In Trafoi, einem kleinen Weiler, der sich in die Serpentinen des Stilfser Jochs schmiegt, pflegt das 150 Jahre alte «Bella Vista» den Geist eines alpinen Rückzugsortes. Der beheizte InfinityPool mit Blick auf die Gletscher ist längst zum Markenzeichen geworden, dazu kommen Saunen und ein türkisches Bad Ab Mai wird das ebenfalls neue «Bella Vista Nature» mit neuen Zimmern, neuem Wellnessbereich und schickem MatteoThun-Design erste Gäste empfangen.
Angesichts der wachsenden Zahl übergewichtiger Kinder und der beständig zunehmenden Bildschirmzeit minderjähriger Smartphone-Nutzer versuchen immer mehr Eltern, ihren Nachwuchs so früh wie möglich an gesunde Gewohnheiten heranzuführen. Spas, die früher weitgehend Erwachsenen vorbehalten waren, erschliessen diesen jungen Markt und entwickeln Programme für Kinder und Jugendliche. Das «Joali Being» auf den Malediven verfügt über eine eigene B'Kidadult Zone mit gesundheitsorientierten Aktivitäten für Kinder wie Gedächtnisspiele und AnimalFlow-Yoga, sowie für Jugendliche, wie eine DJFit-Night und ein Beach-Boot-Camp Es gibt auch ein spezielles Spa-Angebot für junge Erwachsene Ebenfalls auf den Malediven hat das «Six Senses Kanuhura Resort» ein kostenloses Fitnessprogramm für Eltern und Kinder entwickelt. Während die Eltern an ihrer Körpermitte arbeiten können die Kinder an Atemübungen und Aktivitäten zur Förderung der Gehirnentwicklung teilnehmen. Sogar Babys dürfen mitmachen: Das «Babies for All Seasons»-Programm des «Four Seasons Resort Punta Mita» richtet sich an Familien mit Neugeborenen bis zu 18 Monaten Das Angebot reicht von speziellen Spa-Menüs für Kinder, die anstelle ätherischer Öle sanftere Mischungen verwenden, über Familien-Alchemie-Bar-Ses-

sions, bei denen Familien gemeinsam ihre eigenen Bio-Kokosnuss-Peelings, Lippenbalsame und Düfte herstellen können, bis zu Baby-YogaKursen und Baby-Reflexzonenmassagen.
Nie zuvor war Gesundheit so messbar: Der Schlaf wird bewertet, der Blutzucker grafisch dargestellt und das Altern verfolgt. Dadurch hat sich unser Wohlbefinden von etwas, das wir empfinden, zu etwas, das wir kontrollieren und steuern wollen, gewandelt. Zwar haben Langlebigkeitsforschung, Diagnostik und Gesundheitstechnologie die menschliche Körperverfassung unbestreitbar verbessert, doch die konsequente Optimierung des eigenen Wellness-Levels erweist sich oft als stressig. Therapeuten warnen davor, dass datengesteuertes Wohlbefinden von Motivation in Zwang umschlagen kann und Erkenntnisse zu «Must-dos» werden können. Mit der Vervielfachung der Gesundheitsdaten und der ständigen Selbstüberwachung wächst die Angst, etwas falsch zu machen.
Diese Entwicklung zeigt die Grenzen eines optimierungsorientierten Wellness-Modells auf. Die Konsequenz ist jedoch keine Ablehnung der Wissenschaft, sondern eine Neukalibrierung derselben. Der Schwerpunkt verlagert sich dabei von

Wer ständig seine Werte überwacht, lebt nicht unbedingt gesünder
Ergebnissen zu den Wegen zum Ziel, von Punkten zu Empfindungen und von Leistung zu emotionaler Sicherheit und Fürsorge. Eine verlässliche Zahl für die Qualität des Wohlbefindens gibt es nämlich (noch) nicht.

Die Finnen wissen es schon lange: Die Sauna eignet sich wunderbar, um Freunde zu treffen, Kontakte zu knüpfen und zu schwitzen. Und weil es in Helsinki und jeder anderen Stadt des Landes fast an jeder Strassenecke eine Sauna gibt kann man je nach Geschmack und Lage den gerade passenden Ort wählen In Nordamerika und Europa ist das Saunen eher mit Wellness oder Fitness verbunden. Neuerdings gibt es aber ein verrücktes Saunaerlebnis namens «Aufguss». Der gehörte zwar schon immer zum Saunaritual, doch inzwischen hat er sich zu einer Unterhaltungsshow entwickelt: Der Saunameister tanzt zu Musik durch den Raum, zerschlägt mit ätherischen Ölen versetzte Eisbälle auf heissen Steinen und verwendet Handtücher und Fächer, um den halb nackten Badegästen aromatischen Dampf zuzuführen. Das Resort Preidlhof in Südtirol verfügt über ein ganzes Team von Aufgussmeistern,
die in seinem sechsstöckigen Saunaturm phantasievolle Darbietungen aufführen. Die «Sweheat Sauna» im Londoner Royal Victoria Dock integriert litauische Rituale mit Birkenzweigen und Beeren und bezeichnet sich selbst als «experimentellen sozialen Wellness-Raum». Ebenfalls in London erweitert «AndSoul» die Saunamöglichkeiten um Sauna-Raves, psychedelisches Speeddating und Tantra-Workshops.
Auch die Schweiz mischt kräftig mit Seit 2023 wird in Schaffhausen jährlich ein Saunamarathon veranstaltet. Im vergangenen Februar liefen über 2000 Menschen in Bademänteln durch die Altstadt. Es galt, innerhalb von acht Stunden 25 Sauna-Stationen zu besuchen darunter auch einige an höchst ungewöhnlichen Orten Zum Abschluss gab es eine Bademantelparty im angesagten «Klub 8». So sieht ein Gesundheitsritual mit Spassfaktor aus.
Werständig müde ist, führtwomöglich kein zu stressiges Leben. Vielleicht bekommterodersie im Schlaf nichtgenug Luft, was weitreichendegesundheitliche Folgen habenkann. DieSailerClinicinZürichberät undbehandelt differenziert.
Wer ständigmüdeist,führt womöglichkeinzustressigesLeben.Vielleichtbekommt er oder sieimSchlafnicht genugLuft, wasweitreichende gesundheitlicheFolgenhaben kann.Die SailerClinic in Zürich berätund behandeltdifferenziert.
mansich so in
plexeVerfahrenführtzueinemästhetisch
«Ich hattevergessen, dass man sichso wach fühlen kann!»Energiegeladenund mit ungewohnter Leichtigkeit wacht Herr Moreno*amMorgennachder Operation auf.Grund dafür wareine rachenverengende Kieferfehlstellung,die eine Schlafapnoeverursachte.Mit dervon Professor Dr.Sailer entwickelten «Bimaxillary Rotation Advancement»-Methode wurden sein Ober- und sein Unterkiefer in einer Rotationsbewegungfür eine optimale Atmung neu positioniert.«Das komplexeVerfahrenführtzueinemästhetisch wiefunktionell optimalenOutcome», so Privatdozent Dr.Lanzer,heutiger Leiter derSailerClinicund Facharzt fürMundKiefer-und Gesichtschirurgie.
Dabeisetztder Atem im
ZurBehandlungkam
aufmerksamwurde.Damit bleibenbis
Erschöpfung über einenlängerenZeitraumeingeschlinunals daran, dassUnstattals gesundheitlichesDefizit an-
Nach jahrelanger Unwissenheit wurde beiHerrn Moreno dieSchlafapnoe diagnostiziert. Dabeisetzt derAtemim Schlaf mehrmals proStundeaus,was zu einer Sauerstoffunterversorgung des Gehirns führt. Zudem geht sie mit einem intensivenlauten Schnarchen einher ZurBehandlung kam Herr Moreno,da seine neue Partnerin neben ihm nicht schlafen konnteund auf die AtempausenimSchlaf aufmerksam wurde. Damit zählterzueiner kleinenMinderheitvon diagnostizierten Betroffenen Schätzungsweise90Prozent aller Schlafstörungen bleiben bis heute unerkannt.Das hatverschiedeneGründe. OftsindsichBetroffene ihresgestörten Schlafs nicht bewusst.Möglicherweise haben sich ein Schlafmangel und die damit einhergehende Erschöpfungüber einenlängeren Zeitraum eingeschlichen, so dasssich diese nun als normaler Wachzustandanfühlt.LautFachkreisen liegt es unter anderem daran,dassUnausgeschlafenheit häufig als normaler, stressbedingter Zustand akzeptiertwird, statt als gesundheitlichesDefizitanerkannt zu werden
Herzensangelegenheit
Dass mehr Menschen mitSchlafstörungendiagnostiziertund behandeltwerden, liegtDr. Lanzer am Herzen.Esgeht nicht um ein Luxusproblem,sondern um die Basis einesfunktionierenden Organismus unddamit eingesundesLeben Wasfür weitreichende Folgen nicht er-
behandeltwerLuxusproblem, sondern


moderneArchitektur
moderneArchitektur


holsamer Schlaf haben kann unddasser oft die Kernursache für andereSymptome wie Bluthochdruck und HerzKreislauf-Probleme bishin zu Diabetes, Adipositas undDemenzseinkann, wissenviele nicht. Auch dass um die 85 Prozent aller Schlafstörungen anatomisch bedingt sind und ihreUrsache meistnicht Stress oder mentale Gesundheitist,ist eher unbekannt. Die akuteste der anatomischen Schlafstörungenist dieSchlafapnoe.Sie entsteht,wennsichder Rachenraum im
dafürkönnen
Prozentaller Gesundheit ist, isteher der
Schlaf verschliesst und so den Atem blockiert. Gründe dafür können eine erschlaffteZungen- und Mundraummuskulatur sein. Auch Kieferfehlstellungenkommenhäufig vor, angeborenoder durch Lebensumstände entstanden, zum Beispiel beiMenschen, dieals Baby nichtgestillt wurden
wurden der SailerClinic wieMüdigkeitoder
Ortdes Vertrauens
In derSailerClinic werden Symptome wieMüdigkeit oder Schnarchen auf-
merksam ergründet und mit differenziertenTherapieansätzen behandelt. Manche Betroffene kommen gut mit einer Schlafmaske oder Zahnschienezurecht, dieden Kiefer nachts stabilisiert, so dass derRachenraumfür eine stabile Atmung geöffnetbleibt. Für Patienten, dieeinedauerhafteLösungwünschen oder andereAnsätzenichtvertragen, kommt eine OperationinFrage
geöffnet bleibt. die eine dauerhafteLösungwünschen andereAnsätzenicht vertragen,
Da der mögliche EingriffamKiefer das äussereErscheinungsbildbeeinflusst, ist es wichtig,dassdie Expertisevon Ästhe-
wichtig, dassdie
«BimaxillaryRotation Advancelohntsich. Denn dieakkurate
tikund Funktionalität zusammenspielt. Genaudas bietet dasTeamder SailerClinic. DieÄrzte verfügen über viel Erfahrung und erzielen unter anderem mit dem «BimaxillaryRotationAdvancement»-Verfahren optimale Ergebnisse Die Abklärung lohnt sich.Denndie akkurate Behandlung einerdiagnostizierten Schlafstörung kann dasLeben nichtnur verlängern,sondern transformieren
*Der Name wurdegeändert.
«Viele PatientenzeigenWachstumsstörungenimGesicht»
«VielePatienten zeigen Wachstumsstörungen im Gesicht»


PD Dr.Dr. med. Dr.med dent eMBA Martin Lanzer
DerFacharztfür istKlinik- ärztlicher Leiter derSailerClinicinZürich.
Der Facharzt für Mund-, Kiefer-und Gesichtschirurgie ist Klinik- und ärztlicherLeiter der SailerClinic in Zürich. PD
Wie sind Siezum SpezialgebietSchlaf gelangt?
MARTIN LANZER:Ich warschon immerfasziniertvon demZusammenhang zwischen Funktion undForm. Im GesichtstehenFunktionenwie Essen, Kauen, Atmen, Lachen undSprechen in direktem Verhältnis mitden knö-
chernenund weichteiligenStrukturen. WährendmeinerArbeitinder Gesichts-, Kiefer-und Oralchirurgie wurdemir schnellklar, wieentscheidend dieAtemwegefür einengesunden Schlaf sind.Bestimmteanatomische GegebenheitenimKiefer- undGesichtsbereichkönnendie Atmung beeinträchtigenund damitzuSchlafstörungen wieSchlafapnoe führen.Diese Verbindung vonfunktionellerMedizin undpräziserchirurgischer Behandlung hatmichbesonders interessiert Wasist diehäufigsteUrsache für eine anatomisch bedingte Schlafstörung?
Verletzungen in derKindheit. Einweitererwichtiger Faktor sind Kinder,die nichtgestillt werden oder zu langeden SchnulleroderDaumenbenutzen.
Schlafapnoekannzuernsthaften Folgeerkrankungen führen.Warum bleiben90Prozent allerBetroffenen undiagnostiziert?
vonfunktioneller Medizin
ZumeistzeigenApnoe-Patienten
undnicht alsUrsache missinterpretiert undoft viel zu spät erkannt
DiehäufigsteSchlafstörung istdas obstruktiveSchlafapnoesyndrom. Anatomische VeränderungenimGesichtsbereichwie zumBeispielUnterkieferrücklage,sehrschmale Oberkiefer,sehr grosse Rachenmandeln, veränderte Nasenseptumund Nasenmuscheln sind hier diehäufigsten Ursachen VielePatienten zeigen auch WachstumsstörungenimGesichtsbereich etwa aufgrund vonZahnspangen oder
Halsbereichspezialigehörenauchstrukturelle dieden Schlaf beeinträchtigen können.
Expertiseund gnostikverfolgtdie Ansatz,der aufeinepräzise
DieSailerClinicist aufdie Abklärung und Behandlung funktioneller und anatomischer Störungenim Kopf-und Halsbereich spezialisiert. Dazu gehören auch strukturelle Ursachen vonAtemwegsproblemen, die den Schlafbeeinträchtigenkönnen. Durchdie Verbindung vonchirurgischer Expertise und funktionellerDiagnostik verfolgtdie Klinik einen Ansatz, der aufeine präzise
Zumeist zeigen Apnoe-Patienten typische metabolischeErkrankungsmuster wieBlutzucker, Bluthochdruck, Adipositas,Dyslipidämie. DieSchlafapnoe– dieeigentliche Ursachefür all dieseSymptome– wird alsKonsequenz und nichtals Ursachemissinterpretiert und oftvielzuspäterkannt und behandelt.Zudem istdas Themaweiterhin sehr tabuisiert,was vieleBetroffene daranhindert,einen Arzt zu konsultieren.
Arzt zu konsultieren.
Wasmacht Sieleidenschaftlich, in diesem Gebiet zu arbeiten?
Ursachenklärung und nachhaltige Behandlung ausgerichtet ist. Seit April 2026 istdie SailerClinicmit einem zweitenStandortim«Haus zum Falken» beim Bahnhof Stadelhofen vertreten.
April2026ist dieSailerClinicmit zumFalken» BahnhofStadelhofenvertreten
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Ichhabedie Möglichkeit, leidenden Patientenschlagartig weitreichend ihre Lebensqualität,-freude und auch ihre Gesundheit zurückzugeben. Oftweinen diePatienten ausDankbarkeit,nachdemsie behandeltwordensind. Wie wichtigdie Atmung ist, weissman erst wenn es einenselbstbetrifft WassindIhredreipersönlichengoldenenRegelnfür erholsamen Schlaf? Routine, Routine, Routine. Der Körper muss wissen,dasserjetzt bald schlafen gehenkann. Ruhige Musik, bildschirmfreieZeit, gedämpftes Licht–unddiesimmer zurgleichenZeit.
unddiesimmerzur gleichen Zeit
Dieser Inhalt wurde vonNZZ StoryLab im Auftragvon SailerClinic erstellt.
erstellt
Was nützt ein gestrafftes Gesicht, wenn die Zellen weiter altern? Immer mehr Ärztinnen und Ärzte stellen sich diese Frage und suchen Antworten in der Longevity-Forschung. Von Jocelyne Iten

Schönheitsideale gibt es seit der Antike was sich verändert hat, sind die Mittel.
Mittagspause, dreissig Minuten Zeit. Lange reichte das, um in einer ästhetischen Praxis ein paar Falten glätten zu lassen: eine Spritze Botox für die Zornesfalte oder etwas Hyaluron um den Lippen mehr Volumen zu geben. Kaum ein medizinisches Feld ist in den vergangenen Jahren so stark gewachsen wie die minimalinvasive Schönheitsmedizin. Die Eingriffe versprechen wenig Ausfallzeit, sind vergleichsweise erschwinglich und liefern rasch sichtbare Resultate –zumindest für eine gewisse Zeit.
Laut einer Studie der Gesellschaft Swiss Plastic Surgery aus dem Jahr 2022 werden in der Schweiz jährlich rund 90 000 Schönheitsoperationen durchgeführt. Gemessen an der Bevölkerungszahl, gehört die Schweiz damit weltweit zur Spitze. Gleichzeitig zeichnet sich in der ästhetischen Medizin eine Gegenbewegung ab «Die Zukunft der Schönheitsmedizin ist regenerativ und personalisiert», sagt der Zürcher Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie Dr Omar Haroon.
Gemeint ist eine Abkehr vom schnellen
Eingriff – hin zu Prävention und Zellregeneration. Statt Anti-Aging sprechen viele inzwischen von «Better Aging» Orientierung bietet die LongevityBewegung – wobei es ihr weniger um ein möglichst langes Leben geht als um möglichst viele gesunde Jahre, die sogenannte Health Span. Optische Alterserscheinungen wie Pigmentflecken, Falten oder erschlaffende Gesichtspartien sollen früh angegangen werden – und zwar an ihrer biologischen Ursache: den Zellen. Denn schon ab Mitte zwanzig nimmt die Kollagenproduktion der Haut ab Wenn Botox nicht mehr reicht
«Ich kann ein Gesicht mit einem Facelift straffen oder Botox spritzen – dann sieht jemand jünger aus. Aber ist er wirklich jünger?», so Haroon. «Nein. Die Zellen sind genauso alt wie zuvor.» Genau hier setzt die regenerative Ästhetik an. Ihr
Ziel: geschädigte Zellen reparieren, Zellalterung verlangsamen, Entzündungs-
prozesse reduzieren. Im Idealfall so weit, dass ein Facelift deutlich hinausgezögert – oder gar überflüssig – wird. Ein Bereich, in dem die regenerative Schönheitsmedizin besonders grosses Potenzial sieht, ist die Stammzelltherapie. Stammzellen sind noch nicht spezialisierte, körpereigene Zellen und gelten in vielen Bereichen der Medizin als Hoffnungsträger Eingesetzt werden sie etwa bei der Behandlung von Brust-, Knochen- oder Lymphdrüsenkrebs – wie das Schweizer Nationale Forschungsprogramm «Stammzellen und regenerative Medizin» festhält. Für ästhetische Anwendungen ist ihr Einsatz in der Schweiz allerdings streng reguliert. Zulässig ist derzeit, Fettzellen aus Bauch oder Oberschenkel zu entnehmen. Dabei werden die eigentlichen Fettzellen zerstört, während die darin enthaltenen Stammzellen, die wachstumsfördernde Moleküle enthalten, mittels Zentrifugation isoliert werden Das gewonnene Makrofett nutzt Haroon, um verloren gegangenes Volumen im Gesicht wiederherzustellen. Das feinere flüssigere Nanofett wird oberflächlicher
eingesetzt und soll die Hautqualität verbessern sowie Schäden reparieren. «Ich bin ein Fan von Eigenfettbehandlungen», sagt Haroon. «Das Ergebnis wirkt sehr natürlich – ohne das aufgequollene Erscheinungsbild, das wiederholte Hyaluron-Behandlungen mit der Zeit erzeugen können.» Auch in der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie des Universitätsspitals Zürich wird Nanofett seit mehr als einem Jahrzehnt eingesetzt, etwa zur Behandlung von Narben, Pigmentstörungen oder Falten.
Die Kraft des eigenen Blutes
Ein weiteres beliebtes Verfahren ist PRP (Platelet-Rich Plasma), eine minimalinvasive Eigenbluttherapie Bekannt wurde die Behandlung als «VampirLifting» – nicht zuletzt durch Kim Kardashian, die sich mit blutverschmiertem Gesicht auf Social Media zeigte. Sieht gruselig aus, soll aber die Zellerneuerung anregen. Dafür wird der Patientin zunächst eine kleine Menge Blut entnom-
men. In einem Aufbereitungsverfahren wird daraus plättchenreiches Plasma gewonnen, das mittels Microneedling in die Haut eingebracht wird. Da nur körpereigenes Material verwendet wird, sind allergische Reaktionen selten. Das Plasma enthält zahlreiche Wachstumsfaktoren und Signalstoffe, die die Zellregeneration stimulieren und die Bildung von Strukturproteinen wie Kollagen und Elastin fördern sollen. Für einen nachhaltigen Effekt empfehlen viele Ärzte mehrere Behandlungen im Abstand von einigen Monaten. Ein häufiger Einwand: «Das klingt aufwendig und teuer.» Ja, solche regenerativen Ansätze erfordern Geduld und sind kostenintensiv Die Resultate zeigen sich oft erst nach Wochen oder Monaten –eine Herausforderung in einer Branche, die lange von sofort sichtbaren Effekten lebte. «Viele Patientinnen wollen für ihr Geld unmittelbare Ergebnisse. Dabei schwächen wir das Gewebe langfristig wenn wir es immer wieder mit Volumen dehnen», ist sich Haroon sicher
Fortsetzung von Seite 9

Reduziere man später die Filler, beginne die Haut zu hängen – und der nächste Schritt sei häufig ein Facelift. «Das ist ein Teufelskreis.» Gerade jüngeren Patientinnen versuche er deshalb zu vermitteln dass es langfristig sinnvoller sei, mit Biostimulatoren zu arbeiten und das Gewebe von innen zu stärken, statt es mit immer mehr Filler aufzupolstern.
Schön von innen heraus
Parallel dazu erweitert sich der Blick der Branche. Die Grenzen zwischen Biotechnologie, Systemmedizin und ästhetischer Medizin verschwimmen zunehmend. Man hat erkannt, dass ästhetische Verbesserungen langfristig nur dann bestehen, wenn auch die körperlichen Voraussetzungen stimmen: ein stabiler Blutzucker, ein ausgeglichener Hormonhaushalt, eine gesunde Darmflora und möglichst geringe chronische Entzündungen. «Ästhetik geht für mich Hand in Hand mit einem gesunden Lebensstil», sagt Haroon «Wenn man täglich nur drei Stunden schläft, ständig gestresst ist raucht und sich schlecht ernährt, darf man nicht erwarten, dass ein paar Behandlungen alles korrigieren.» Lebensstil habe – neben der Genetik und Hormonen – einen erheblichen Einfluss darauf, wie wir aussehen, wie wir uns fühlen und wie wir altern. Damit man weiss, woran man ist, wird viel getrackt und analysiert: Wearables wie Whoop oder Oura erfassen rund um die Uhr Parameter wie Schlafqualität, Herzfrequenzvariabilität oder den weiblichen Zyklus. Sie erinnern den Träger an die Einnahme von Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln, warnen bei Abweichungen und geben Empfehlungen zur Selbstoptimierung.
«Bio- und Blutmarker oder Mikrobiom-Tests liefern viele Hinweise, auf die ich meine Behandlungen abstützen und personalisieren kann», sagt Haroon. Zahlreiche Studien zeigen etwa, dass ein gesundes Mikrobiom – also die Zusammensetzung der Darmflora – mit Hautbild Emotionen und allgemeinem Wohlbefinden zusammenhängt. Ziel sei es, die Haut sowohl von innen als auch von aussen zu verstehen und mittels 3D-Screening sichtbar zu machen. «Spannend ist, dass man dadurch Faktoren identifizieren kann, die über das hinausgehen, was sich rein äusserlich behandeln lässt.» Auch wenn es etwas paradox klingen mag: Ästhetische Langlebigkeit bedeutet nicht, mehr zu tun, sondern zum richtigen Zeitpunkt das Richtige für sich selbst zu tun.
In der Zürcher Altstadt eröffnet Haroon derzeit seinen eigenen «Longevity Aesthetics Space» namens Aumar Auf vier Stockwerken sollen medizinische Behandlungen mit Elementen der Wellnesskultur kombiniert werden – von MatchaZeremonien bis zu «Breathwork» und Klangtherapie. Als Vorbild dienten ihm sogenannte «Community-Wellness-Spaces» wie «Remedy Place» in Los Angeles. Dort lassen sich während der Arbeit Vitamininfusionen verabreichen, Aufenthalte in hyperbaren Sauerstoffkammern buchen oder Eisbäder nehmen. Für Haroon ist seine Vision kein weiteres klassisches Schönheitszentrum. Genauso wie die Vielfalt von Zellen brauche es auch ein Zusammenspiel verschiedener Hilfsmethoden, um sich wirklich richtig gut und schön zu fühlen, da ist sich der plastische Chirurg sicher
«Ästhetik geht für mich Hand in Hand mit einem gesunden Lebensstil.»
Dr Omar Haroon, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie

In seiner Praxis in der Zürcher Altstadt verbindet Haroon medizinische Ästhetik mit dem Anspruch der Longevity-Medizin.
Donnerstag, 4. Juni 2026
19.30–21.00Uhr
NZZ-Foyer, Zürich, und online
Ticketsund Informationen: nzz.ch/live
+4144258 13 81
Jedefünfte psychischmittel siebte.Das fürStatistik.Das ZufallnochEinbildung.
Jede fünfte Frau in der Schweiz fühlt sich psychisch mittel bis stark belastet, bei den Männern jeder siebte. Das zeigtdie jüngste Schweizerische Gesundheitsbefragung desBundesamts für Statistik.Das istweder Zufallnoch Einbildung. Die Ursachen liegen in der Biologie,inLebensphasenund in Strukturen, die Frauen mehr abverlangen, alsvon aussensichtbarist.Die Belastung istdabei längst keine Fragedes Alters mehr.Schon jungeFrauen zeigen alarmierende Wertebei psychischer Erschöpfung–verstärkt durchpermanente Erreichbarkeit, einen pausenlosen Optimierungsdruck und das Gefühl, nie zu genügen, egal,wie viel mangibt.
Strukturen,die als vonaussensichtBelastungist dabei keineFrage desAlters
Erschöpfung –verstärkt vielman gibt. über Ursachen, sindFrauenüberproportional Biologie,Strukturenund undwer trägtdabei
Expertendiskutieren überUrsachen, Musterund Lösungsansätze: Warum sind Frauen überproportional betroffen, und welche Rollespielen Biologie,Strukturen und Gesellschaft? Wasbelastetwelche Generation, und welche Musterziehen sich durch? Waslässt sichverändern, und werträgtdabei Verantwortung?
DieInformationen
Teilnehmende: Die Informationen zu den Teilnehmenden folgen demnächst
Moderation: Christin Severin, Redaktorin Wirtschaft «NeueZürcher Zeitung»
Partner:


Die Hypnosetherapie ist eine wirksameMethodezur Behandlung von Suchtkrankheiten,Angstzuständen undEssverhalten.
Hypnosetherapieist einewirksame Methodezur Suchtkrankheiten,Angstzuständenund Essverhalten.
Abnehmspritze»mittels isteine nativezum der mitvielen Nebenvon Lubica
Die «virtuelle Abnehmspritze» mittels Hypnosetherapie ist eine Alternative zum Eingriffindas Hormonsystem, dermit vielenNebenwirkungen einhergeht,und wurde vonLubica Mathys weiterentwickelt


Mathys istzertifizierteHypnosetherapeutinmit eigenerPraxisinGersauamVierwaldstättersee.
wurdenAbnehmspritzen
Noch vor wenigen Jahren wurden Abnehmspritzen vor allem zur Behandlung von Typ-2-Diabetes eingesetzt, heute gelten Wirkstoffe wie Semaglutid(z.B. Ozempic) als Trendlösung für Gewichtsverlust. Sie reduzieren den Appetit, indem siedas Hormon GLP-1 nachahmen, waszu schnellerem Sättigungsgefühl undgeringerer Nahrungsaufnahme führt. Gleichzeitig mehren sich Berichte bezüglich häufig festgestellter Nebenwirkungenwie Übelkeit, Erbrechen, Verdauungsprobleme und Bauchschmerzen
Semaglutid (z.B. Gewichtsverlust. reduzierenden petit,indem sie dasHormon nachahmen, was zu aufnahme führt. mehren sich Berichte Nebenwirkungen wie Bauchschmerzen.
DasEssverhalten wird ausdem Unterbewusstsein gesteuert
emotionales Essen,mangelndes Sättigungsgefühl, Essen aus Stress, Frust, Leere oder Gewohnheit. Auch das Bewegungs- und Trinkverhalten, angewöhnte Belohnungsmuster oder ein gestörtes inneres Verhältnis zum eigenen Körper sind Ursachen für Übergewicht, die sich mit der «virtuellen Abnehmspritze» lösen lassen.
Über JahreeingebrannteMuster
Essen ist nicht nur ein biologischer Vorgang, sondern auch ein komplexesunterbewusstes Verhalten. Viele Menschen essen nicht primär aus körperlichem Hunger,sondern als Reaktion auf Stress, Gewohnheiten, emotionaleBelastungen oder Belohnungsmuster
komplexes unterbewusstes Verhalten.Viele essennicht körperlichemHunger,sondern emotionale BelastungenoderBelohnungsmuster
hypnotherapeutischen Ansatz dieser Methode steht
gungs-und teroderein eigenen mit ist Belohoftunbemerktüber wieein
Viele dieser Muster haben ihren Ursprung bereits in der Kindheit. Sätze und Erfahrungen wie «Du musst den Teller leer essen», «Süsses ist verboten»oder «Essen istBelohnung oder Trost» prägen sich tief insUnterbewusstsein ein. Sie wirken oftunbemerkt über Jahre weiter und beeinflussen, wie ein Menschspäter mit Hunger, Genuss, Verzicht und Selbstkontrolle umgeht.
empfänglich für neue, gesunde Verknüpfungen wird. Genau dadurch können alte Programme überschrieben und neue Reaktionsweisen verankert werden: mehrSättigung, mehr Selbstwahrnehmung, mehr Bewegung, besseres Trinkverhalten, weniger emotionales Essen und eine tiefere innere Ausrichtung auf Gesundheit und Balance.
undemotionalen undSelbstvertrauen. grosserZiele.
Lubica Mathys hat die «virtuelle Abnehmspritze» als eigenständigen hypnotherapeutischenAnsatz weiterentwickelt. Im Zentrum dieserMethode steht die gezielte Arbeit mit dem Unterbewusstsein. Denn dort sind jene tief verankerten Muster, Automatismen und inneren Programme gespeichert, die das Essverhalten und das gesamte damit verbundene Alltagsverhalten wesentlich mitsteuern. Dazu gehören etwa ungünstige Essgewohnheiten, zu grosse Essmengen, ständiges Naschen, Heisshungerattacken,
verankertenMuster, undinneren dasgesamtedaAlltagsverhaltenwesentlichmitsteuern. gehörenetwa ungünstigeEssgewohnheiten,
Die virtuelle Abnehmspritze arbeitet deshalb von Beginn an mit starken, gezielten Suggestionen. Diese Suggestionen sind darauf ausgerichtet, im Erleben des Klienten genau jene inneren Prozesse zu aktivieren, die mit einer natürlichenAppetitregulation, einemfrüheren Sättigungsgefühl und einem reduzierten Verlangen nach übermässigem Essen verbunden sind.
Im Zustand der Hypnose, einem tief entspannten und zugleich hoch fokussierten Bewusstseinszustand, wird dieser Zugang möglich. Das bewusste Denken tritt in den Hintergrund, während das Unterbewusstsein besonders
Denkentritt dasUnterbewusstsein für
MitHypnose zu Erfolg undeinem besserenLeben Hypnose ist ein kraftvoller Weg, Menschen jeden Alters zu unterstützen. Sie hilft, Stress, Ängste, Schlafstörungen, Schmerzen oder Erschöpfung zu lösen, begleitet bei Suchtverhalten, Trauer und emotionalen Belastungen und stärkt Konzentration und Selbstvertrauen. Zudem unterstützt sie Sportler und Führungskräfte auf dem Weg zum Erfolg und Erreichen grosser Ziele. Besonders Frauen finden über Hypnose zurück zu ihrer inneren Kraft, Leichtigkeit und Klarheit, auch in sensiblen Lebensphasen wie Kinderwunsch, Schwangerschaft oder Menopause. Gleichzeitig unterstützt sie dabei, alte Musterzuverändern, das Körpergefühlzustärken und den Fokus neu auszurichten, hin zu persönlichen Zielen, Erfolg und einem erfüllten Leben im Einklang mit sich selbst.
pergefühl zu stärken selbst
«Wahre Freiheit entsteht, wenn alte Muster ihre Macht verlieren.»
Wissenschaftlichbelegt
Eine Studie der Universität Zürich zeigt, dass Hypnose messbare Veränderungen im Gehirn bewirkt. Es wurde nachgewiesen, dass sich die Aktivität grosser Hirnnetzwerke und auch neurochemische Prozesse verändern. Besonders Bereichefür Aufmerksamkeit und Körperwahrnehmung reagieren anders, während gleichzeitig tiefe Entspannung bei erhöhter Fokussierung entsteht. Auch typische Marker wie verstärkte Theta-Gehirnwellen sowie verlangsamte Atmung und Herzfrequenz wurden beobachtet.
Kraftort am Vierwaldstättersee
Aspekt der
Einbesonderer Aspektder Hypnosetherapien von Lubica Mathys liegt im Ort selbst: In Gersau, direkt am Vierwaldstättersee, befindet sichdie Praxis in dem historischen Gebäude «Hof», das bereits seit 1928 als Erholungsheim für Frauen diente. Schon damals suchten erschöpfte Mütter und Frauen hier Ruhe, Regeneration und neue Kraft. Die ruhige Lage und die natürliche Umgebung schaffen einen Rahmen,der therapeutischeProzesse unterstütztund die Rückverbindungzuinnerer Balanceund Stabilität fördert.
Rückverbindung zu innerer Balance und fördert
Online tief wirksam
Hypnose funktioniert auchonline hervorragend. Sitzungen via Videocall erzielen ebenso starke Erfolge wie vor Ort. In der gewohnten Umgebung fällt es vielen Menschen sogar leichter, sich tief zu entspannen und sichganzauf den Prozess einzulassen.Gleichzeitig bietet die Online-Hypnose grosse zeitliche Vorteile, Anfahrtswege und Fahrtkosten entfallen, und die Termine lassen sichflexibel in den Alltag integrieren.
Lubica Mathys, Hypnosetherapeutin
Lubica Mathys istzertifizierteYager-Code-Therapeutin,Hypnosetherapeutinund Mitglied der National GuildofHypnotists(NGH).Sie begleitet Menschen mithilfe präziser undmodernerHypnosetechnikenihreinnereStärkezuentfalten.Hypnose ist fürLubicaMathysnicht nurein Beruf, sonderneine grosse Passion.
«Ich arbeitemit viel Empathie,Herzund fachlicher Präzision, stetsauf Augenhöheund mitdem festen Glaubendaran,dassjeder Mensch bereitsalleRessourceninsich trägt, dieerodersie fürpositive Veränderungbraucht».
www.lubicamathys.ch



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