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Edelweiss (D)

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Mit den Ohren reisen Mit der Podcast-Serie «Edelweiss Travel Tales» entführt Erik Lorenz in ferne Welten. Jede Folge erzählt fesselnde Geschichten, die Fernweh und Entdeckergeist wecken.

Was macht ein Hörerlebnis authentisch? In der ersten Staffel gab es acht Episoden, meist Interviews, teils Reportagen, etwa zu den Azoren oder Seattle, mit O-Tönen, Musik und Geräuschen. Auch in Staffel zwei, die ab August erscheint, bleiben wir diesem Format treu. Zum Beispiel bei der Folge über Costa Rica: mit Aufnahmen mitten aus dem Regenwald, wie etwa Lauten von Brüllaffen, Vogelrufen und tropfendem Nebel. Das geht unter die Haut. War das einer Ihrer eindrücklichsten Reisemomente? Die Nacht im Corcovado-Nationalpark in Costa Rica war sicher etwas vom Eindrücklichsten, was ich je erlebt habe. Nur Naturklänge, laut, vielfältig und intensiv. Wenn morgens der Nebel kondensiert, Affen rufen, Vögel singen. Das ist Klang pur, ein Erlebnis, das man hört und fühlt.

foto: patrick gawandtka/simon gincberg/cedric xia für weltwach

Podcast-Produzent Erik Lorenz (37) begegnet auf seinen Reisen interessanten Persönlichkeiten.

Herr Lorenz, wie kamen Sie zum Reisen und Podcasten? erik lorenz: Ich war schon immer begeisterter Podcast-Hörer und leidenschaftlicher Reisender. Irgendwann habe ich beide Interessen verbunden. Zunächst schrieb ich nebenberuflich Reisereportagen und Bücher – inzwischen sind es 18. Der kreative Zugang zu einem Ort, auch durch Recherche und Nachbereitung, fasziniert mich bis heute. Vor acht Jahren startete ich meinen Abenteuer- und ReisePodcast «Weltwach». Entstehen die Folgen immer vor Ort oder auch mal aus der Ferne? Etwa drei Viertel der Gespräche finden remote statt. Trotzdem recherchiere ich intensiv oder bereise viele Orte später selbst. Es geht darum, Menschen zu finden, die diese Orte mit Leben füllen – etwa Autorinnen, Wissenschafter oder Reisende mit besonderen Erlebnissen. Wie wählen Sie Ihre Gesprächspartner aus? Recherche ist entscheidend, ebenso wie ein gutes Netzwerk. Ich stehe im Austausch mit Verlagen, Filmschaffenden,

edelweiss travel tales Die Airline hat im Frühling die erste Staffel der Podcast-Serie «Edelweiss Travel Tales» lanciert. Ab August ist die zweite Staffel auf Spotify, Apple Podcast oder Deezer zum Reinhören parat.

Forschern. Für die Edelweiss-Folgen legen wir Wert auf Vielfalt – auf Stimmen von Menschen, die eine Verbindung zur Destination haben. Wohin geht es in Staffel zwei der «Edelweiss Travel Tales»? Nach Tansania, Costa Rica, Georgien, Kolumbien, auf die Seychellen, nach Florida, in die Dominikanische Republik und an die Algarve. Jede Folge lebt von den Stimmen und Geschichten der Menschen vor Ort.

Wie viel Raum bleibt für Spontanes beim Podcast-Produzieren? Manches ist klar geplant – etwa Interviews oder Orte. Aber ich lasse bewusst Raum für Spontaneität. Gerade bei Reportagen entstehen viele Gespräche unterwegs. Ich horche, ob es passt, und frage respektvoll nach einem Interview. Natur oder Stadt – was bevorzugen Sie? Ich bin in Berlin aufgewachsen und lebe heute in New York; das Stadtleben ist mir also bestens vertraut. Doch privat zieht es mich in die Natur – Regenwald, Wüste, Berge. Dort finde ich Ruhe, die in Städten oft fehlt. Welche Stadt hat Sie besonders beeindruckt? Seattle. Die Lage zwischen Wasser und Bergen ist beeindruckend, ebenso wie die Menschen. Etwa ein Kaffeeunternehmer aus Eritrea, der seine Kultur in die lokale Kaffeewelt einbringt und den ich für die «Edelweiss Travel Tales» interviewt habe. Solche Begegnungen prägen eine Stadt. Was macht eine Reise unvergesslich? Auch hier braucht es die richtige Mischung aus Planung und Spontaneität. Die schönsten Erlebnisse entstehen oft unerwartet. Das gilt auch für Podcasts: Je echter, desto besser. ■

Dieser Inhalt wurde von NZZ Content Creation im Auftrag von Edelweiss erstellt.


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