Skip to main content

Edelweiss (D)

Page 1

sponsored content für edelweiss

Ferien ohne Eile Kefalonia, westlich des griechischen Festlands gelegen, ist eine Insel für zwei Arten von Reisenden: für jene, die am Strand die Sonne suchen, und für jene, die unterwegs sein wollen. Beides ist hier möglich.

nale Gäste nebeneinander. Abends, wenn sich Lichter im Wasser spiegeln, ist die Stimmung mondän und doch entspannt. Überhaupt erzählt die Küche von der Eigenständigkeit der Insel. Fisch und Fleisch, viel Schaf- und Ziegenkäse bestimmen den Speiseplan. Der mineralische Robola-Wein, angebaut an den Hängen des Mount Ainos, Olivenöl und Honig gehören ebenso dazu wie Süssigkeiten wie Pastokydono aus Quittenpüree. Kefalonia kennt keine inszenierten Foodie-Adressen, sondern Tavernen ohne Speisekarte und ohne Eile. Orte, an denen man bleibt, länger als geplant. Wer Bewegung sucht, findet sie im Nationalpark des Mount Ainos. Mit 1628 Metern ist der Megas Soros der höchste Gipfel der Insel. Mehrere Wanderwege führen durch Tannenwälder und über karge Höhenzüge. Manche Routen sind anspruchsvoll und verlangen Vorbereitung. Dafür wird man mit Weitblick bis zum Ionischen Meer belohnt.

keine to-do-liste nötig

Die pastellfarbenen Häuser in Assos schmiegen sich um eine kleine Bucht.

foto: adobe stock

E

ine der eindrücklichsten Sehenswürdigkeiten ist die Grotte von Melissani. Als beim Erdbeben von 1953 die Decke einstürzte, wurde ein unterirdischer See freigelegt. Durch eine 36 Meter hohe Öffnung fällt Licht in die Höhle. Je nach Sonnenstand leuchtet das Wasser in intensiven Blau- und Grüntönen, die sich an den moosbewachsenen Felsen spiegeln. Steht die Sonne mittags senkrecht, bündelt sich das Licht in der Mitte des Sees, was einen beinahe sakralen Moment erzeugt. Kefalonia ist die grösste der Ionischen Inseln und zugleich eine der grünsten Griechenlands. Im Süden prägen Sandstrände und üppige Vegetation das Bild, im Norden dominieren steile Hänge und karge, bergige Landschaften. Trotz dieser Vielfalt steht die Insel im Schatten von Zakynthos, Korfu oder Ithaka. Bettenburgen sucht man hier vergeblich; stattdessen finden sich kleinere Hotels, Pensionen und Ferienhäuser. Der Tourismus wirkt zurückhaltend, fast beiläufig.

flugverbindung Edelweiss fliegt von Juni bis September wöchentlich nach Kefalonia. flyedelweiss.com

inselküche ohne marketing Dass Kefalonia dennoch kosmopolitisches Flair besitzt, zeigt Fiskardo im Norden. Das Fischerdorf mit seinen bunten, venezianischen Häusern gehört heute zu den schönsten Häfen der Ionischen Inseln. Zwischen Jasmin und Bougainvilleen flanieren Ausflügler, während im Hafen Segeljachten ankern. In der Taverne Tassia, einst klein begonnen, heute eine Institution, speisen Einheimische, Reisende und internatio-

Zurück ans Wasser: Myrtos gilt als einer der schönsten Strände der Insel. Je nach Wellengang verändert sich das Meer von tiefblau über türkis bis milchig hell. Schnorchler und Taucher schätzen die Klarheit des Wassers. Mit etwas Glück zeigt sich eine Caretta-Caretta-Meeresschildkröte oder gar die seltene Mönchsrobbe. Im Norden liegt Assos, ein Dorf aus pastellfarbenen Häusern, das sich um eine kleine Bucht schmiegt. Ein Kieselstrand, Tavernen am Wasser und darüber die venezianische Burg, die nach einem zwanzigminütigen Aufstieg erreicht ist. Besonders bei Sonnenuntergang öffnet sich hier ein weiter Blick über Meer und Hügel – ein Moment, der bleibt. Kefalonia lässt sich gut mit einem Besuch der anderen Ionischen Inseln verbinden. Fähren verkehren nach Zakynthos oder via Festland Richtung Korfu und Preveza. Doch wer bleibt, merkt schnell: Diese Insel braucht keine To-do-Liste. Kefalonia ist ein Gegenentwurf zum lauten Mittelmeerklischee. Die Orte wirken unaufgeregt echt, der Tourismus sanft. Zeit zu haben, genügt. Ruhe ist hier kein Versprechen, sondern Luxus. ■

Dieser Inhalt wurde von NZZ Content Creation im Auftrag von Edelweiss erstellt.


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Edelweiss (D) by NZZ Story Lab - Issuu