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Edelweiss (D)

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Mit Weihrauch und Wüstensand — eine Reise durch Oman Tradition und Zukunft, Wüste und Monsun, Moscheen und Märkte – Oman überrascht mit Vielfalt. Von der eleganten Hauptstadt Muskat bis zu den grünen Hängen von Salalah bietet das Sultanat eindrucksvolle Kontraste auf kleinem Raum.

Gewürze spielen in der omanischen Küche eine wichtige Rolle. Kaufen kann man sie im Souk.

foto: adobe stock

W

as für eine Augenweide: In bunten Körben präsentiert der Gewürzhändler im Souk von Muskat seine Schätze – Safran, Kurkuma, Pfeffer, Currymischungen, Sternanis, Zimtstangen, getrocknete Limetten, Rosenknospen und andere Blumenblüten. Und natürlich Weihrauch. Die warme Duftnote von Weihrauch begleitet einen im Oman auf Schritt und Tritt. Das Harz des Weihrauchbaums wird in Stücken verkauft, die an ungeschliffene Kristalle erinnern und von weisslich bis braungrau variieren. Je heller und klarer der Farbton, desto besser die Qualität. Muskat, die Hauptstadt, gibt sich elegant, mit einer modernen Architektur, die stets die Traditionen berücksichtigt, und zahlreichen luxuriösen Hotels. Gleichzeitig ist sie das Tor zu einer Welt voller Geschichte. Der Souk von Muskat gehört zu den ältesten Märkten Omans und liegt an der Corniche, der Küstenstrasse beim Hafen. Hier bieten Händler neben Gewürzen auch Silberschmuck,

flugverbindung Edelweiss fliegt von September bis Mai zweimal pro Woche von Zürich nach Muskat und Salalah, Oman. f yedelweiss.com fl

Töpferwaren, Süssigkeiten (Halva), Kaffee, Souvenirs und Kleider an, darunter auch die traditionellen Disdashas, weisse Gewänder, die von den omanischen Männern getragen werden. Verlaufen kann man sich kaum in den engen, überdachten Marktgassen – der Souk ist überschaubar, im Gegensatz zum weitläufigeren Markt in der Stadt Nizwa. Dieser ist in sechs Bereiche unterteilt und von einer Mauer umgeben. Man findet

hier von frischen Früchten und Gemüse über Antiquitäten bis zu Schmuck und Kleider alles, was das Herz begehrt. Nizwa war früher die Hauptstadt Omans. Während Muskat mit einer Vielzahl prunkvoller Neubauten wie etwa der Grossen Sultan-Qabus-Moschee und dem Opernhaus aufwartet, ist Nizwa vor allem für ihre traditionelle Architektur bekannt. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehört das alte Fort, erbaut im 17. Jahrhundert. Es steht auf den Überresten älterer Festungen und symbolisiert die politische und militärische Macht Nizwas als ehemalige Hauptstadt. Ein weiteres Highlight ist das 2023 eröffnete Museum «Oman Across the Ages». Das Museum verfügt über eine Ausstellungsfläche von 9000 Quadratmetern und vermittelt Wissen über die Kultur und Geschichte Omans – von der geologischen Entwicklung über die ersten Siedler bis zur Islamisierung und modernen Staatsbildung. Interaktive 4D-Kinos und VR-Erlebnisse machen die Ausstellung besonders spannend. Von Nizwa aus sind der Jabal Akhdar («grüner Berg») und der Jabal Shams («Sonnenberg») nur eine kurze Fahrt entfernt. Die Berglandschaften bieten ein einzigartiges Klima. Seit Jahrhunderten kultivieren die Menschen hier in den terrassierten Gärten Rosen, darunter die berühmte Damaszener-Rose. Die Rosenblütenernte dauert von Ende März bis Mitte Mai und erfolgt auf traditionelle, sorgfältige Weise von Hand – ein Ritual, das seit Jahrhunderten gepflegt wird. Von Nizwa aus kann maneinen Abstecher in die Wahiba-Sands-Wüste machen, dort atemberaubende Sonnenuntergänge geniessen und in einem der Wüstencamps übernachten. Alternativ fährt man zurück nach Muskat und fliegt von dort in den Süden nach Salalah in der Region Dhofar. Salalah ist in vielerlei Hinsicht einzigartig – vor allem wegen des Klimas, der tropischen Natur und kulturellen Eigenständigkeit. Es ist eine der wenigen Regionen auf der Arabischen Halbinsel, die einen Monsun erleben. Der sogenannte Khareef bringt von Ende Juni bis September Feuchtigkeit, Nebel und Nieselregen, und die sonst trockene Landschaft verwandelt sich in sattes Grün – mit Wasserfällen, saftigen Wiesen und tropischen Pflanzen. ■

Dieser Inhalt wurde von NZZ Content Creation im Auftrag von Edelweiss erstellt.


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