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3. Mai 2026
Pfingstkonzerte mit Weltstars
Tastenzauber Für seinen Auftritt hat Levit ein Programm zusammengestellt, über das man den Titel «Abschied» setzen könnte. Es beginnt mit Franz Schuberts Klaviersonate in B-Dur D 960. Sie zählt zu den letzten Werken des Komponisten, der 1828 mit nur 31 Jahren starb, und ist ein weit ausgreifendes, schwebendes Klang gemälde von schimmernder Transzendenz. Niemand kann sich dem elegischen Zauber des Werks entziehen, und wer dachte, nach Beethovens drei letzten Klaviersonaten (mit deren Einspielung Levit 2013 seinen Weltruhm begründete) könne nichts mehr kommen, der sieht sich hier eines Besseren belehrt: Schuberts Spätwerk ist gerade mit seinen «himmlischen Längen» von einzigartiger Strahlkraft. 1839, elf Jahre nach Schuberts B-DurSonate, entstand Robert Schumanns Zyklus «Nachtstücke» op. 23. Er reflektiert die gleichnamigen Erzählungen des Romantikers E.T.A. Hoffmann, der als Schriftsteller, Maler und Musiker eine Dreifachbegabung mit Sinn für alles Phantastische hatte. Schon in den «Kreisleriana» op. 16 hatte sich Schumann von Hoffmann inspirieren lassen. Nachdem er das erste «Nachtstück» geschrieben und es als «Trauermarsch», ja «Leichenphantasie» bezeichnet hatte, erfuhr er vom plötzlichen Tod seines älteren Bruders Eduard. Was für eine Koinzidenz!
PD
Der Bergsommer in den Zentralschweizer Alpen hält für Gäste aus aller Welt ein vielfältiges Angebot bereit. In und um Andermatt kann man nach Herzenslust biken oder bouldern; Spaziergänger kommen ebenso auf ihre Rechnung wie ambitionierte Wanderer, Velobegeisterte können sich auf den Alpenpässen verausgaben. Erlesene Kulturveranstaltungen, gepflegte Kulinarik und ein umfassendes Wellnessangebot machen die Tage im Gotthardgebiet zu einem unvergesslichen Erlebnis. Ein ideales Base-Camp für alle Aktivitäten ist das Radisson Blu Hotel Reussen, Andermatt, das über 244 elegante Zimmer und Suiten verfügt. Bis ins Orts zentrum sind es nur wenige Gehminuten. Das Hotel ist direkt mit der modernen, 2019 eröffneten Konzerthalle verbunden, in der das Swiss Orchestra residiert. Unter dem Dirigat von LenaLisa Wüstendörfer, der Intendantin von Andermatt Music, hat es sich zu einem Klangkörper erster Güte entwickelt. Am Pfingstwochenende wartet Andermatt Music mit gleich zwei Konzerten der Extraklasse auf. Am Samstagabend (23.5.) steht ein Solorezital des Pianisten Igor Levit auf dem Programm. Der 1978 geborene, aus Gorki stammende Künstler, der 1995 mit seinen Eltern nach Deutschland kam, vereint in sich alles, was einen grossen Interpreten ausmacht: technische Brillanz und emotionale Tiefe, Spielintelligenz und Haltung. Für einmal ist sich die Klassikwelt einig: Hier ist nicht nur ein atemberaubender Virtuose am Werk, der sogar als unspielbar geltende Werke wie Liszts Klavierfassungen der Beethoven’schen Sinfonien scheinbar mühelos bewältigt, sondern ein engagierter Mensch ohne Berührungsängste: Igor Levit lädt Künstlerinnen und Künstler aus ganz anderen Sparten zu gemeinsamen Auftritten ein und äussert sich in seiner Wahlheimat Deutschland immer wieder unerschrocken zu politischen wie sozialen Fragen. Darob gerät ihm die Musik aber keineswegs zur Nebensache. Auf der Konzertbühne entfaltet er eine magische Präsenz. «Musik», sagt er, «ist im Moment des Erklingens da. Dann ist sie vorbei – und du hast nichts, woran du festhalten kannst. Nur dein Erleben.»
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Bei Andermatt Music tritt Ende Mai der Meisterpianist Igor Levit auf, und das Swiss Orchestra empfängt den Flötenvirtuosen Emmanuel Pahud.
Intendantin Lena-Lisa Wüstendörfer hat zwei Virtuosen ihres Fachs eingeladen: den Flötisten Emmanuel Pahud und den Meisterpianisten Igor Levit.
Erlesene Kulturveranstaltungen, Wellness und hochstehende Kulinarik, das ist Andermatt.
Die weiteren drei Stücke hingegen greifen mit ihren vielgestaltigen, teils kapriziösen, teils polternden, sogar choralartigen Elementen andere Stimmungen der Erzählungen E.T.A. Hoffmanns auf. Auch das dritte Werk, das Levit in Andermatt interpretiert, steht für einen Abschied: In seiner dritten und letzten Klaviersonate (op. 58) verzaubert uns Frédéric Chopin mit einer Vielfalt von Stimmungen. Besonders zu Herzen geht der dritte Satz, der an die wehmütigen Nocturnes des polnisch-französischen Komponisten erinnert.
Virtuos schweizerisch Das Orchesterkonzert am Pfingstsonntag (24.5.) verspricht ein Fest der Klangfarben: Der französisch-schweizerische Flötist Emmanuel Pahud und das Swiss Orchestra unter Leitung von Lena-Lisa Wüstendörfer entführen das Publikum in die Welt der Klassik und Romantik. Von Mozarts «Don Giovanni»-Ouvertüre über das Flötenkonzert in d-Moll des Schweizer Komponisten Dupuy führt die Reise zu Tschaikowskis Arie des Lenski aus der Oper «Eugen Onegin» (in einer Bearbeitung für Flöte und Orchester) und weiter zu Beethovens fünfter Sinfonie. Ausgangspunkt des Konzerts, das Wüstendörfer unter das Motto «Verführung Schweizer Klassik» stellt, war der Schweizer Komponist Jean Baptiste Édouard Dupuy, der aufgrund seines Lebensstils von seinen Zeitgenossen als «Don Juan des Nordens» bezeichnet wurde. Den 1770 im neuenburgischen Corcelles-Cormondrèche geborenen Musiker zog es zum Studium zunächst nach Paris und später nach Berlin, wo er in der Kapelle des preussischen Prinzen Heinrich mitwirkte. Nach seiner dortigen Entlassung ging er auf Reisen durch Nordeuropa und machte zunächst in Stockholm Halt. Er komponierte, dirigierte, spielte Violine und begann zugleich eine Karriere als Sänger. Nachdem
er wegen eines Lieds von Carl Michael Bellmann, das er zu Ehren Napoleons sang, bei König Gustav IV. Adolf in Ungnade gefallen war, musste er das Land verlassen. Daraufhin versuchte er sich mit einigem Erfolg in Kopenhagen, wo er in der dänischen Erstaufführung von Mozarts Oper die Titelrolle des «Don Giovanni» sang. Dass er dessen Hauptcharakter ähnelt, bezeugen zahlreiche brisante Liebesaffären Dupuys: Aufgrund einer Liaison mit Charlotte Friederike, der Ehefrau des Prinzen und späteren Königs Christian Friedrich (Christian VIII.), wurde er aus Kopenhagen verwiesen. Schliesslich konnte er nach Stockholm zurückkehren, wo er 1812 Kapellmeister wurde und mehrere Mozart-Opern aufführte. Bis zu seinem Tod im Jahr 1822 blieb er in der schwedischen Hauptstadt, wo er sich auch als Komponist von Opern, Orchesterwerken und Kammermusik hervortat. Sein Werk verbindet Einflüsse der französischen Klassik mit der schwungvollen Melodik Mozarts und Rossinis. Um Verführung geht es auch bei Tschaikowski: In «Eugen Onegin» endet sie im Duell zweier Freunde. Das Schicksal schlägt zu, so wie in Beethovens fünfter Sinfonie, wo es schon in den mächtigen ersten vier Tönen an die Pforte klopft. Diese Metapher stammt zumindest nach dem Zeugnis von Anton Schindler, dem ersten Biografen Beet hovens, von diesem selbst. Seither wird das viersätzige Werk als Schicksalsdrama verstanden, als Musik gewordener Kampf von Leid und Erlösung. Kann man sich einen eindrücklicheren Abschluss des musikalischen Pfingstprogramms in Andermatt vorstellen? Zu diesem sagt Lena-Lisa Wüstendörfer: «Bei Beethovens fünfter Sinfonie haben so ziemlich alle eine genaue Vorstellung, wie diese zu klingen hat. Ganz anders sind die Voraussetzungen bei Dupuys Flötenkonzert: Es ist ein Werk, das kaum einer je gehört hat. Das macht es zu einer inspirierenden Her-
Konzertsommer in Andermatt 23.5. Klavierrezital Igor Levit 24.5. «Verführung Schweizer Klassik» mit dem Swiss Orchestra und Emmanuel Pahud 14.6. «Vier Jahreszeiten»: Klassik meets Volksmusik 4.7. «Auf Schweizerreise» mit Oliver Schnyder und Alain Claude Sulzer Andermatt Music bietet zusammen mit dem Radisson Blu Hotel Reussen, Andermatt, spezielle Kultur-Erlebnispakete an: Sie umfassen neben der Übernachtung ein Konzertticket der 1. Kategorie, ein Gourmet-Menü und Benützung des Spa-Bereichs. andermattmusic.ch ausforderung. Und es ist ein Glücksfall, dass Emmanuel Pahud, einer der grossen Flötisten unserer Zeit, sich dieses Werks annimmt.» Dass Lena-Lisa Wüstendörfer eine Intendantin ohne Scheuklappen ist, kann man übrigens bereits am 14. Juni wieder erleben: Dann erklingen Vivaldis «Jahreszeiten» im Wechsel mit vier entsprechenden Kompositionen, die Grössen der Schweizer Volksmusik geschrieben haben und nun gemeinsam mit dem Swiss Orchestra aufführen.
Dieser Inhalt wurde von NZZ Story Lab im Auftrag von Andermatt Music erstellt.