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Montag, 11. November 2024
Entspannt investieren – mit Delegieren vom Erfolg an der Börse profitieren Rückschläge an den Finanzmärkten können Anleger stark verunsichern und gar zu Verkäufen verleiten. Eine gute Beratung und Anlagelösung hilft, sich auf das Wesentliche zu fokussieren, um von den langfristigen Trends der Aktienmärkte zu profitieren. So erzielte der S&P 500 Index in den letzten 90 Jahren eine durchschnittliche jährliche Rendite von 7 bis 10 Prozent. Der Swiss Market Index erzielte eine durchschnittliche Rendite von 6 bis 8 Prozent pro Jahr. Trotz dieses Wissens fällt es vielen schwer, in stürmischen Zeiten der eigenen Strategie treu zu bleiben. Die ständige Suche nach dem idealen Kauf- oder Verkaufszeitpunkt ist meist zum Schei tern verurteilt. Deshalb ist es wichtig, das inves tierte Vermögen im Aktienmarkt zu belassen und nicht ständig hin- und herzuschieben. Das erfor dert allerdings Disziplin – eine Eigenschaft, die oft unterschätzt wird, wenn Anlageentscheidungen eigenständig getroffen werden. Markus Lang emp fiehlt deshalb, das Vermögen zu strukturieren und einen grossen Teil davon langfristig in ein diskretio näres Aktienmandat (für den Aktienanteil) zu dele gieren. Bei Julius Bär übernimmt in diesem Fall ein Team von Anlageexperten die Aufgabe, das Geld in geeignete Aktien, Länder und Branchen zu inves tieren - und zwar analytisch, diszipliniert und un emotional. Für viele Anlegerinnen und Anleger bildet ein solches Aktienmandat den Kern ihres Portfolios – das sogenannte Core-Investment. «Dieses Vermö gensverwaltungsmandat ermöglicht es den Kundin nen und Kunden, sich auf das grosse Ganze zu kon zentrieren und die täglichen Anlageentscheide er fahrenen Anlageexperten zu überlassen», sagt Lang.
Kerne und Satelliten für den richtigen Schwung
Delegieren kann schützen. Nicht allein, sondern gemeinsam mit Experten kann man sicherer durch die Höhen und Tiefen des Marktes navigieren. STOCKSY
Hanspeter B. ist ein erfolgreicher Unternehmer, der schon einige heikle Phasen in der Wirtschaft durchlebt hat und schwierige Entscheidungen für sein Unternehmen treffen musste. Auch als An leger hat er langjährige Erfahrung und konzen triert sich auf solide, internationale Aktien, die er nach logischen finanzanalytischen und wirtschaft lichen Kriterien auswählt, sowie auf sein Wissen als Unternehmer. So kann er unabhängig entschei den und nimmt bewusst wenig Anlageberatung in Anspruch. Dennoch hat sich sein Aktienportfolio trotz re kordhoher Aktienindizes in den USA und teilweise auch in Europa, Indien oder Japan seit geraumer Zeit kaum bewegt. Zwar hält er rund 30 Prozent Li quidität zu Geldmarktzinsen, um bei Korrekturen an den Aktienmärkten zukaufen zu können. Aber die Zusammensetzung des Portfolios, das auf eher konservative und günstig bewertete Aktien ausge richtet ist, hat sich wenig bewegt. Er überlegt deshalb, ob er jetzt in teurere Wachstumswerte, die im Trend liegen, umschich ten oder gar nach Asien ausweichen soll. Schliess lich entschliesst er sich, die gesamte Anlagestrate gie mit einem Kundenberater zu besprechen und zu überdenken.
«Fehlende Performance hat oft mit Emotionen oder der eigenen Einschätzung zum Aktienmarkt zu tun.» Markus Lang, Kundenberater bei Julius Bär
Gefährliche Renditekiller bei Börsenturbulenzen
PD
Auf die hiesige Wirtschaft ist Verlass Über einen Zeitraum von 10 bis 20 Jahren hat der SPI in der Vergangenheit eine durchschnittliche jährliche Rendite von rund 6 bis 8 Prozent erzielt, wobei die Dividenden in die Berechnung einfliessen. 18 000 16 600 15 200 13 800 12 400 11 000 9 600 8 200 6 800
Emotionen auszublenden und sich allein auf harte Fakten und nachvollziehbare Zahlen zu stützen, ist in der Praxis leichter gesagt als getan. «Korrektu ren kommen immer mit schlechten Nachrichten und meist in einem Umfeld der Angst», sagt Lang. Zinserhöhungen, Inflationsängste, der Ukraine krieg und andere Faktoren sorgten auch im schwa chen Börsenjahr 2022 für eine rasant steigende Ver unsicherung. Kein Wunder, dass selbst erfahrene Anlegerin nen und Anleger in einer solchen Marktphase da vor zurückschreckten, das Risiko im Portfolio wie der zu erhöhen. Die Folge waren oft typische Feh ler, wie man sie aus früheren Börsenkorrekturen kennt: Statt bei niedrigen Kursen einzusteigen und in Boomzeiten wieder auszusteigen, war oft das Gegenteil zu beobachten: «Die Vergangenheit lehrt uns, gerade in Korrekturen zu kaufen – aber das schaffen die wenigsten, selbst wenn sie schon lange darauf warten. Denn dazu gehört Mut. Hier kann die Begleitung durch einen erfahrenen Kunden berater helfen», meint Lang. Für den Kundenberater ist die Sache klar: «Tur bulenzen wird es immer geben, das gehört dazu. Aber das sollte einen nicht nervös machen, schliess lich verfolgt man eine langfristige Strategie. Erfah rene Anlegerinnen und Anleger wissen: Langfristig sind die Kurse an den Finanzmärkten bisher immer gestiegen.»
Artikelserie Dieser Artikel gehört zu einer s echsteiligen Serie, die sich mit dem neuen Leitfaden «360 Wealth Management» von Julius Bär befasst. Darin stellt die Privatbank Inter views und Fallstudien aus der Praxis vor, die vielfältige Einblicke und Strategien für die Vermögensverwaltung umfassen. Erfahren Sie in jedem Teil der Serie, wie die langfris tige Finanzplanung gestaltet und optimiert werden kann. QR-Code scannen und alle Artikel der Serie auf nzz.ch lesen.
Klare Anlagestrategie statt Emotionen
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«Fehlende Performance hat oft mit Emotionen oder der eigenen Einschätzung des Aktienmark tes zu tun», sagt Markus Lang, Kundenberater bei Julius Bär. In seiner 20-jährigen Beratungstätigkeit ist Lang immer wieder Anlegerinnen und Anlegern begegnet, die von ihren eigenen Gefühlen ausge bremst wurden. «Viele Anlegerinnen und Anleger wären deutlich vermögender, wenn sie der Anlage strategie der Bank folgen würden oder gar die Be wirtschaftung ihres Portfolios an Anlageexperten delegieren würden. Wir erleben immer wieder, dass Anlegerinnen und Anleger langfristige Investment trends verpassen oder es aus übertriebener Vorsicht versäumen, bei Marktkorrekturen rechtzeitig wie der zu investieren.
Hanspeter B. hat sich aufgrund seines Risikopro fils für ein Aktienmandat mit definiertem Anlage ziel entschieden. Dennoch wollte der leidenschaft liche Unternehmer und Privatanleger einen Teil sei nes Vermögens weiterhin eigenständig bewirtschaf ten. «Es ist nicht ungewöhnlich, dass Privatanleger einen Teil ihres Vermögens eigenständig in Themen und Aktien investieren wollen, die ihnen am Herzen liegen», sagt Markus Lang. Deshalb gliedert sich das Portfolio in ein sogenanntes «Kernmandat», das von den Anlageexperten und -profis von Julius Bär ver waltet wird, und einen kleineren, selbst verwalteten «Satelliten». Auch mit dem Satelliten ist Hanspeter B. nicht ganz auf sich allein gestellt. Ein detaillier tes Portfolio-Monitoring und regelmässige Reviews mit dem Kundenberater stellen sicher, dass die Ver mögensaufteilung der ursprünglich gewählten Stra tegie entspricht und allfällige Anpassungen aufge zeigt und besprochen werden. Markus Lang ergänzt: «Die Kernanlage in Aktien kann je nach Risikoneigung des Kun den dynamischer oder defensiver gestaltet wer den. Meine bevorzugte Kombination ist ein Drittel Schweizer Aktien, ein Drittel globale Wachstums aktien und ein Drittel Value- oder unterbewertete Aktien», erklärt Lang. «Damit erhält die Basis anlage ein Profil, das erfahrungsgemäss gut von steigenden Aktienmärkten profitiert, aber weniger stark auf Marktkorrekturen reagiert.» Für Hanspeter B. ist das die ideale Lösung. Er kann von den unemotionalen Marktentscheiden der Finanzexperten profitieren und sich gleichzeitig auf ausgewählte Aktien und Themen konzentrie ren, die ihm am Herzen liegen – ohne einen Trend zu verpassen, den er selbst nicht kommen sieht.
Oktober 2010
QUELLE: SIX GROUP
August 2014
Juni 2018
April 2022
Die kapitalistische Wirtschaft, die durch unterneh merische Tätigkeit Wohlstand schafft, sorgt dafür, dass die Aktienmärkte langfristig an Wert gewin nen. Ein Blick auf die Aktienindizes bestätigt dies.
Dieser Inhalt wurde von NZZ Content Creation im Auftrag von Julius Bär erstellt.