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Liebes Publikum,
in der Saison 2026�2027 feiern wir 30 Jahre Festspielhaus St. Pölten – das sind drei Jahrzehnte gelebte Gegenwart an einem Ort, der sich nicht mit dem bloßen Abspielen von Programmen begnügt, sondern Räume öffnet: für Kunst, für Begegnung und für das, was uns im Innersten bewegt. Unter dem Motto HALT MICH FEST feiern wir nicht nur ein Jubiläum, wir formulieren ein Versprechen.
HALT – ist die Verlässlichkeit eines Hauses, das künstlerische Exzellenz und zugleich Orientierung bietet. In Zeiten, in denen Gewissheiten brüchig werden, braucht es Orte, die nicht vereinfachen, sondern aushalten.
MICH – ist die Einladung an jede:n Einzelne:n, sich gesehen zu fühlen, sich einzubringen und mitzuschwingen.
FEST – meint das Feiern der Kunst als soziale Kraft, als Anlass für Freude, für Reibung, für gemeinsames Staunen.
Die Saison 2026�2027 spannt Bögen zwischen Genres, Generationen und Perspektiven. Internationale Positionen treffen auf regionale Stimmen, Tradition auf radikale Gegenwart, Stille auf Ekstase. Wir laden ein, zuzuhören und zu widersprechen, sich berühren zu lassen und Position zu beziehen. Kunst darf fordern, und sie darf Halt geben.
In den letzten 30 Jahren hat sich das Festspielhaus zu einem Resonanzraum entwickelt. Was hier entstanden ist, wirkt weiter – hinein in die Stadt, in das Land und in jede Biografie, die einen Abend, eine Begegnung oder einen Gedanken mit nach Hause nimmt. Wenn wir sagen: HALT MICH FEST, dann meinen wir auch: Lass dich festhalten von der Kraft der Kunst.
Willkommen in der neuen Saison! Willkommen in einem Haus, das bleibt, weil es sich bewegt.
BETTINA MASUCH Künstlerische Leiterin Festspielhaus St. Pölten
26/09
19.30 Uhr
Großer Saal
PREISE
EUR 58, 53, 46, 30, 12
-50 % für alle unter 26
EINFÜHRUNG
mit Bettina Masuch
18.30 Uhr, Kleiner Saal
SHUTTLE-BUS
Abfahrt aus Wien
17.00 Uhr
ABONNEMENT
Tanz, Ballett & Circus
Seite 131
ÖSTERREICH-PREMIERE
MEHR VON CRYSTAL PITE
AUF SEITE 74
Drei Choreografien, die Tanz und Emotionen auf eine ganz eigene Weise vereinen: Arbeiten von Crystal Pite, Medhi Walerski sowie Bobbi Jene Smith und Or Schraiber verschmelzen zu einem intensiven Triple-Bill-Abend.
Crystal Pite eröffnet den Abend mit Frontier, einer faszinierenden Auseinandersetzung mit dem Unbekannten und dem Spiel von Licht und Schatten. Die 2008 uraufgeführte und 2024 für das Ballet BC neu interpretierte Choreografie für 24 Tänzer:innen geht der Frage nach, was im Unbewussten verborgen liegt. Im Anschluss präsentieren Bobbi Jene Smith und Or Schraiber mit Obsidian ihre erste choreografische Arbeit für das Ballet BC. Zum Abschluss zeigt Medhi Walerski mit SWAY eine elegante Reflexion über Hoffnung und Kommunikation für sieben Tänzer:innen. Inspiriert von Emily Dickinsons Gedicht Hope is the thing with feathers verbindet Walerski Duette mit kraftvollen Gruppenbildern, die die Dynamik der nonverbalen Sprache aufgreifen. Crystal Pite ist eine der bedeutendsten Choreograf:innen unserer Zeit. Ihre Arbeiten, die oft mit Themen wie Trauma und Bewusstsein spielen, haben ihr internationale Anerkennung eingebracht. Bobbi Jene Smith und Or Schraiber sind ehemalige Mitglieder der Batsheva Dance Company. Das Duo ist dafür bekannt, alltägliche Erfahrungen durch seine unerwarteten und einzigartig ausdrucksstarken Kreationen widerzuspiegeln. Medhi Walerski ist Künstlerischer Leiter des Ballet BC und war zuvor als Tänzer und Choreograf beim Nederlands Dans Theater tätig. Mit seinem eleganten, expressiven Stil hat er Werke für zahlreiche internationale Compagnien geschaffen.














mo 28/09 Tonkünstler-Orchester
19.30 Uhr
Großer Saal
PREISE
EUR 60, 54, 45, 32, 14
-50 % für alle unter 26
EINFÜHRUNG
mit Martin Först
18.30 Uhr, Kleiner Saal
ABONNEMENT
Tonkünstler-Orchester Seite 133
Es war einmal – und plötzlich öffnet sich ein Tor zu einer Welt voller Mythen, Schatten und verführerischer Klänge. Dieses Programm lockt in ein fernes Wunderland zwischen Märchen, Abgrund und schillernder Fantasie.
Märchen, Sagen und musikalische Erzählungen verbinden sich zu einem fein gesponnenen Klangbogen, wenn Chefdirigent Fabien Gabel französischen Impressionismus und FindeSiècleStimmung aufeinandertreffen lässt. Ausgehend von der schwebenden Sinnlichkeit aus Claude Debussys Pelléas et Mélisande öffnet sich ein Raum voller Andeutungen und flüchtiger Stimmungen. Maurice Ravels Shéhérazade führt weiter in eine Traumwelt, in der Fernweh und Fantasie ineinanderfließen. Den Abschluss bildet Gustav Mahlers frühe Kantate Das klagende Lied: ein düsteres Märchen von verstörender Intensität, in dem sich bereits die ganze emotionale Wucht des späteren Schaffens des Komponisten ankündigt.
Seit mehr als 150 Jahren beweist der Wiener Singverein, dass Amateur:innen Musik auf höchstem Niveau machen können, und zählt damit zu den renommiertesten Konzertchören der Welt. Fabien Gabel ist seit der Saison 2025�2026 Chefdirigent des TonkünstlerOrchesters Niederösterreich. Er ist bekannt für seine vielseitige Programmgestaltung und erfüllt regelmäßig Engagements bei internationalen Spitzenorchestern.
BESETZUNG Tonkünstler-Orchester SOLIST:INNEN Elsa Benoit Sopran, Sasha Cooke Mezzosopran, Maximilian Schmitt Tenor CHOR Wiener Singverein DIRIGENT Fabien Gabel
PROGRAMM Claude Debussy Pelléas et Mélisande Konzertsuite (Bearbeitung: Alain Altinoglu), Maurice Ravel Shéhérazade für Sopransolo und Orchester, Gustav Mahler Das klagende Lied für Soli, gemischten Chor und Orchester (Fassung 1899 in 2 Sätzen)
19.30 Uhr
Großer Saal
sa 03/10 so 04/10
18.00 Uhr
Großer Saal
PREISE
EUR 85, 80, 68, 46, 25 -50 % für alle unter 26
Die Veranstaltungen sind bereits seit Herbst 2025 im Verkauf. Jetzt Restkarten sichern!
Die Alpen rufen zu einem spektakulären Crossover! Wenn das Herbert Pixner Projekt auf das TonkünstlerOrchester trifft, ist ein einzigartiges Klangerlebnis garantiert.
Wie keine andere Formation versteht es das Herbert Pixner Projekt, den Bogen von der Volksmusik der Alpen über Jazz, Blues und Rock bis hin zum Flamenco zu spannen. Seit 20 Jahren begeistert das Ensemble rund um den Südtiroler Multiinstrumentalisten und Komponisten mit seinem unverkennbaren Stilmix und seiner virtuosen Improvisationskunst. Gemeinsam mit dem TonkünstlerOrchester Niederösterreich lässt es die Alpen nun erneut mit symphonischer Wucht erklingen: Nach einem restlos ausverkauften Konzert im Frühjahr 2023 kommen das legendäre Herbert Pixner Projekt und das TonkünstlerOrchester erneut zusammen: für Symphonic Alps Reloaded mit neuen Arrangements und aktuellen Kompositionen.
Seit mehr als 20 Jahren steht das Herbert Pixner Projekt für „finest handcrafted music from the Alps“. Unter der Leitung von Herbert Pixner arbeitet das fünfköpfige Ensemble regelmäßig mit renommierten musikalischen Partner:innen zusammen – stets virtuos, improvisationsfreudig und mit großer Bühnenpräsenz.
BESETZUNG Tonkünstler-Orchester SOLIST:INNEN Herbert Pixner Multiinstrumentarium, Elisabeth Jamnik Harfe, Manuel Randi Gitarren, Werner Unterlercher Kontrabass, Alessandro Trebo Klavier DIRIGENT Lorenz C. Aichner





19.30 Uhr Bühne
PREIS
EUR 42
-50 % für alle unter 26
BEWEGTE EINFÜHRUNG
18.30 Uhr, Kleiner Saal
ABONNEMENT
Tanz, Ballett & Circus
Seite 131
ÖSTERREICH-PREMIERE FESTSPIELHAUSKOPRODUKTION
Egal ob barocke Ballräume, Jazz oder Rave: Benjamin Abel Meirhaeghe lässt den Körper in Bewegung feiern, wie es die Menschheit seit Jahrhunderten tut!
In Chapters of Celebration lädt Benjamin Abel Meirhaeghe gemeinsam mit den Choreograf:innen Michele Rizzo, Cherish Menzo, Lasseindra Ninja, Iker Karrera, Jeremy Nedd und Toni Jodar zu einer TanzmarathonPerformance, in der sechs singende Tänzer:innen die Ekstase menschlicher Gemeinschaften erforschen. Meirhaeghe gliedert die Performance in Kapitel: Jedes Kapitel stammt von einem:einer Choreograf:in, jede Bewegung, jeder Tanz ist ein Akt der Befreiung. Wie Archäolog:innen der Freude graben die Künstler:innen nach dem verlorenen Jubel, nach Ritualen und kollektiver Ekstase, um zu zeigen: Tanzen, Feiern, Zusammenkommen – das ist selbst in schwierigen Zeiten nicht nur möglich, sondern eine Widerstandshandlung gegen Entfremdung und Isolation. Eingebettet sind die Kapitel in Kompositionen basierend auf den Folies d’Espagne aus dem 15. Jahrhundert, die Barock, Klassik und Gegenwart zu einem funkelnden Klangteppich verweben.
Benjamin Abel Meirhaeghe ist ein belgischer Performer und Regisseur, bekannt für seinen zeitgenössischen Stil, der visuelle Kunst, Musik und Choreografie vereint. Seine Arbeiten sind oft extravagant, gerne bombastisch und stets mit Nüchternheit, Intimität und Intuition kontrastiert.
REGIE Benjamin Abel Meirhaeghe CHOREOGRAFIE Michele Rizzo, Cherish Menzo, Lasseindra Ninja, Iker Karrera, Jeremy Nedd, Toni Jodar MUSIK ALISCHE LEITUNG, KOMPOSITION Wouter Deltour ELEK TRONISCHE MUSIK Jesse Kanda, Wouter Deltour PERKUSSION, GESANG Marc Vilajuana BASS Léa Kadian LICHT, BÜHNE Danielle Van Riel, Benjamin Abel Meirhaeghe TANZ Eleni Ellada Damianou, Guillem Jiménez, Alphonse Eklou Uwantege, Emiel Vandenberghe, Toni Jodar, Patric da Cunha LIVE-MUSIK B’Rock Orchestra DISTRIBUTION ART HAPPENS
Eine Produktion von Benjamin Abel Meirhaeghe, Wouter Deltour und Muziektheater Transparant, koproduziert von DE SINGEL, EUROPALIA ESPAÑA, B’Rock Orchestra, Toneelhuis (Antwerpen), Perpodium (Antwerpen) und Festspielhaus St. Pölten.
do 15/10
19.30 Uhr
Großer Saal
PREIS
EUR 45
-50 % für alle unter 26
ABONNEMENT
Jazz, World & Beyond
Seite 135
Einst tourte Eliades Ochoa mit dem legendären Buena Vista Social Club um die Welt, heute gilt der Sänger, Gitarrist und Songwriter selbst als einer der bedeutendsten Künstler:innen Kubas. Mit der Musik seines aktuellen Albums Guajiro bringt er nostalgisches Latin-Flair ins Festspielhaus.
Spätestens seit dem internationalen Erfolg des Buena Vista Social Club Ende der 1990erJahre begeistern sich Fans weltweit für kubanische Musik wie Son, Danzón, Bolero oder Guajira. Anknüpfend an dieses Revival zieht Eliades Ochoa das Publikum mit seinen im traditionellen Son Cubano wurzelnden Liedern in den Bann, aus denen die Lebenserfahrung eines gereiften Künstlers spricht. Dazu kommt seine markante Erscheinung: ein von der Schule des Lebens gezeichnetes Gesicht, charakteristischer Hut, Cowboystiefel und schwarze Kleidung. Nicht umsonst wird Ochoa auch als „Kubas Johnny Cash“ bezeichnet. Seine Herkunft hat er nicht vergessen: Yo soy guajiro („Ich bin ein Bauernjunge“) heißt einer seiner Songs, der von Ochoas Kindheit auf dem Land handelt. „Jetzt fühlt es sich für mich wie der richtige Zeitpunkt an, meine Geschichten zu erzählen“, sagt er. Eliades Ochoa gehörte mit 50 Jahren zu den jüngeren Mitgliedern des Buena Vista Social Club. Das Projekt trug maßgeblich dazu bei, seine internationale Sichtbarkeit zu erhöhen, doch Ochoa war bereits vor dem Buena Vista Social Club als Musiker erfolgreich –unter anderem mit dem berühmten Song Chan Chan, der seine Karriere in der kubanischen Musikszene bereits etabliert hatte. 2012 wurde er für sein Album Un Bolero para Ti mit einem Grammy ausgezeichnet.








mo 02/11
19.30 Uhr
Großer Saal
PREISE
EUR 60, 54, 45, 32, 14
-50 % für alle unter 26
EINFÜHRUNG
mit Christian Meyer 18.30 Uhr, Kleiner Saal
ABONNEMENT
Tonkünstler-Orchester Seite 133
Ein Weg zur Symphonie und ein Abend zwischen Wien und Ungarn: Das Tonkünstler-Orchester verbindet Schuberts symphonischen Weitblick mit ungarischer Klangtradition.
Franz Schubert suchte, wie er 1824 schrieb, seinen „Weg zur großen Symphonie“ über mehrere Instrumentalwerke. Mit der erst 1839, und damit elf Jahre nach seinem Tod, uraufgeführten Großen C-Dur-Symphonie D 944 wurde deutlich, wie weit ihn dieser Weg getragen hatte. Andreas Ottensamer schlägt an diesem Abend selbst einen besonderen Bogen: vom Dirigentenpult zu seinen ungarischen Wurzeln. Zoltán Kodálys Tänze aus Galánta eröffnen das Programm mit rhythmischer Verve, gefolgt von Béla Bartóks frühem erstem Violinkonzert. Schuberts Große C-Dur-Symphonie bildet den Abschluss eines Abends, der Herkunft, Leidenschaft und symphonische Größe verbindet.
Barnabás Kelemen zählt zu den führenden und vielseitigsten Violinist:innen seiner Generation und ist weltweit als Solist, Kammermusiker und Dirigent zu Gast. Er ist vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Gramophone Classical Music Award und dem KossuthPreis. Als Spross einer Wiener Musiker:innenfamilie ist Andreas Ottensamer heute international als Klarinettist, Kammermusiker und Dirigent etabliert und war viele Jahre Soloklarinettist bei den Berliner Philharmonikern.
BESETZUNG Tonkünstler-Orchester SOLIST Barnabás Kelemen Violine
DIRIGENT Andreas Ottensamer
PROGRAMM Zoltán Kodály Tänze aus Galánta, Béla Bartók Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 op. posth., Franz Schubert Symphonie Nr. 8 CDur D 944 Große C-Dur-Symphonie
19.30 Uhr
Großer Saal sa 07/11
PREISE
EUR 58, 53, 46, 30, 12
-50 % für alle unter 26
SALON D
17.00 Uhr, Kada Bar
EINFÜHRUNG mit Bettina Masuch
18.30 Uhr, Kleiner Saal
SHUTTLE-BUS
Abfahrt aus Wien
17.00 Uhr
ABONNEMENT
Tanz, Ballett & Circus Seite 131
ÖSTERREICH-PREMIERE
Ein Abend, der Musik und Tanz zu einer fesselnden Einheit vereint: Das Opera Ballet Vlaanderen präsentiert drei frühe Werke von Anne Teresa De Keersmaeker, die klassische Kompositionen in Bewegung übersetzen und dabei abstrakte Konzepte mit lebendiger Erzählkunst verbinden.
1986 setzte sich De Keersmaeker erstmals mit Béla Bartóks Streichquartett Nr. 4 auseinander und erschuf eine Choreografie, die die komplexen Rhythmen und Harmonien des Werkes sowohl kämpferisch als auch verspielt erobert. 1992 widmete sie sich Beethovens Großer Fuge und übersetzte deren Kontrapunkte mit kraftvollem Bewegungsvokabular in physische Form. Mit Arnold Schönbergs Verklärte Nacht tauchte sie 1995 in eine Romanze ein, die in Duetten und Trios die Geschlechterrollen hinterfragt und neu interpretiert. Jedes dieser Werke versteht sich als choreografische Antwort auf klassische Musik und zeigt De Keersmaekers einzigartiges Gespür für Erzählung.
Anne Teresa De Keersmaeker, flämische AvantgardeIkone und Gründerin der Compagnie Rosas, verbindet Tanz, Musik und Konzept zu rigorosen, raumzeitlichen Strukturen – von Steve Reich bis Johann Sebastian Bach, von Oper bis Museum. Das Opera Ballet Vlaanderen ist die größte kulturelle Institution Flanderns und positioniert sich als treibende Kraft der flämischen Avantgarde – programmatisch verankert in der Vermischung von Oper, Ballett und experimentellem Schaffen.
Bartók CHOREOGRAFIE Anne Teresa De Keersmaeker LICHT Anne Teresa De Keersmaeker, Herman Sorgeloos KOSTÜME Rosas
Beethoven CHOREOGRAFIE Anne Teresa De Keersmaeker REGIE Jean Luc Ducourt BÜHNE, LICHT Jan Joris Lamers KOSTÜME Rosas Schönberg CHOREOGRAFIE Anne Teresa De Keersmaeker BÜHNE Gilles Aillaud, Anne Teresa De Keersmaeker LICHT Vinicio Cheli KOSTÜME Rudy Sabounghi TANZ Tänzer:innen des Opera Ballet Vlaanderen










16.00 Uhr
Kleiner Saal do 12/11
PREIS
EUR 8 für Groß und Klein Freie Platzwahl
SCHULVORSTELLUNGEN
im Rahmen von KiJuBu di 10/11–fr 13/11 jeweils 10.00 Uhr
EUR 3,50
ABONNEMENT Festspielhaus / Bühne im Hof: Die ganze Familie, Seite 137
FAMILIENVORSTELLUNG ab 5 Jahren
Fledermäuse sind geheimnisvoll und irgendwie ein bisschen wie wir – sie fliegen, sie kuscheln, sie teilen ihre „Leckerbissen“. In diesem aufregenden Theaterstück tauchen wir ein in ihre Welt und entdecken ihre wilden Abenteuer.
Fledermäuse – diese coolen Flieger sind nicht nur in der Dunkelheit unterwegs, sondern auch sehr clever und schnell! Was machen Fledermäuse, wenn sie sich in ihrer Höhle treffen? Wie fühlt es sich an, in der Luft zu schweben oder mit Ultraschall zu „sehen“? In Fledermäuse bringt die schallundrauch agency das geheime Leben der fliegenden Tiere auf die Bühne. Die Tänzer:innen und Musiker:innen tanzen und spielen mit den Klängen von echten Fledermäusen und Johann Strauss’ Operette Die Fledermaus. Hier fliegen wir zusammen durch die Luft, hören verrückte Geräusche und erleben die Abenteuer der Fledermaus auf der Bühne!
Die schallundrauch agency ist eine Wiener Performancegruppe, die seit 2003 Theater, Tanz und Performance für junges Publikum kreiert. Gegründet von Janina Sollmann und Gabriele Wappel, arbeitet die Gruppe mit Künstler:innen aus verschiedenen Bereichen zusammen und bringt einzigartige, kreative Produktionen auf die Bühne.
REGIE Gabriele Wappel PERFORMANCE, TANZ, MUSIK Sara Wilnauer-Leitner, Janina Sollmann, Joachim Rigler, René Friesacher, Michael Haller KÜNSTLERISCHE MITARBEIT Petra Slottová, Elina Lautamäki RAUM Michael Liszt KOSTÜME Afra Kirchdorfer
fr 20/11
19.30 Uhr
Großer Saal
PREISE
EUR 58, 53, 46, 30, 12
-50 % für alle unter 26
BEWEGTE EINFÜHRUNG
18.30 Uhr, Kleiner Saal
SHUTTLE-BUS
Abfahrt aus Wien
17.00 Uhr
ABONNEMENT
Tanz, Ballett & Circus
Seite 131
Zart und explosiv zugleich: Ohad Naharin fordert seine Tänzer:innen heraus, mit extremen Bewegungen die Komplexität menschlicher Emotionen zu erfassen.
In Sadeh21 verwandeln die Tänzer:innen der Batsheva Dance Company ihre Bewegungen in einen überwältigenden Fluss aus getanzten Bildern. Der Titel bedeutet auf Hebräisch „Feld“ – im Sinne einer offenen, zunächst leeren Fläche, die von den Tänzer:innen durch Körper, Raum und Bewegung immer wieder neu beschrieben wird. Aus diesem Feld heraus entwickelt Ohad Naharin eine Choreografie, die die Dynamik von Soli, Duetten und Gruppenchoreografien erkundet, in der sich klare Linien und Formationen ständig in überraschende, natürliche Unordnung auflösen. Die Körper der 18 Tänzer:innen durchdringen die Luft, messerscharf und zugleich fragil, während sie sich an die äußersten Grenzen der Beweglichkeit wagen. Unterlegt mit der Musik von Brian Eno und David Darling entfaltet sich eine ebenso sensible wie aufregende, bisweilen humorvolle Darstellung menschlicher Komplexität, in der Risiko, Veränderung und die Freude an der Bewegung im Mittelpunkt stehen.
Ohad Naharin, Hauschoreograf der Batsheva Dance Company, zählt zu den prägendsten Choreograf:innen unserer Zeit. Mit der Bewegungssprache Gaga hat er eine Tanzsprache entwickelt, die weit über die zeitgenössische Szene hinauswirkt und deren Einfluss bis in die Popkultur reicht.
KONZEPT, CHOREOGRAFIE Ohad Naharin LICHTDESIGN Avi Yona Bueno (Bambi)
SOUNDDESIGN, SOUNDTRACK Maxim Waratt VIDEOTITELDESIGN Raz Friedman
KOSTÜME Ariel Cohen TANZ Tänzer:innen der Batsheva Dance Company Saison 2025–2026











sa 21/11
19.30 Uhr
Großer Saal
PREIS
EUR 45
-50 % für alle unter 26
ABONNEMENT
Jazz, World & Beyond
Seite 135
Zweifellos zählt sie zu den prägendsten Stimmen des zeitgenössischen Soul und Jazz. Stimmgewaltig und vielfach ausgezeichnet besingt Ledisi seit über zwei Jahrzehnten Resilienz und künstlerische Selbstbestimmung. Mit dem Album For Dinah verneigt sie sich nun vor einer legendären Wegbereiterin.
Musikalische Perlen aus eigener Feder und einfühlsame Würdigungen ihrer Vorbilder prägen Ledisis Werk. For Dinah knüpft genau dort an: Ihr 13. Studioalbum widmet die begnadete Sängerin einer wahren Pionierin des Jazz, Soul und R&B: Dinah Washington. Klassische Jazzstandards treffen hier auf moderne Arrangements und holen das Vermächtnis der „Queen of the Blues“ in die Gegenwart. Klassiker wie What a Difference a Day Makes, Caravan oder This Bitter Earth erwachen durch Ledisis einmalige Performance zu neuem Leben. For Dinah würdigt das Erbe einer Ikone und macht Ledisis künstlerische Reife eindrucksvoll hörbar.
Ledisi Anibade Young wurde 1972 in New Orleans geboren. Nach klassischer Ausbildung in Gesang und Klavier veröffentlichte sie ihre ersten Alben. Der internationale Durchbruch gelang 2007 mit Lost & Found. Umjubelte Werke und ein Grammy für den Song Anything for You folgten. Parallel machte sich Ledisi als Schauspielerin einen Namen, unter anderem als Mahalia Jackson im Film Selma.
16.00 Uhr
Bühne sa 28/11 fr 27/11
PREIS
EUR 8 für Groß und Klein
Freie Platzwahl
SCHULVORSTELLUNG
fr 27/11, 10.00 Uhr
EUR 3,50
FAMILIENVORSTELLUNG
ab 8 Jahren
Rotkäppchen neu erzählt: Hier wird das bekannte Märchen zu einem spannenden Tanzabenteuer voller Bewegung, Fantasie und Überraschungen!
Diese Version von Rotkäppchen ist anders als gewohnt: Es geht ums Entdecken, ums Mutigsein und darum, eigene Wege zu gehen. Mit Tanz, Licht und ungewöhnlichen Geräuschen entsteht eine Welt, in der Gefühle sichtbar werden – mal lustig, mal ein bisschen unheimlich, aber immer voller Spielfreude. Weißes Neonlicht, das Knistern von Schallplatten und burleske Bewegungen laden uns dazu ein, genau hinzuschauen und mitzudenken. Rotkäppchen erzählt vom Großwerden, von Regeln und Freiheit und davon, wie aufregend es sein kann, sich etwas zu trauen. Ein besonderes Tanzerlebnis für alle mit neugierigen Augen und offenen Ohren. Sylvain Huc ist Choreograf und Tänzer und entwickelt fantasievolle Tanzstücke für junges Publikum. Seine Arbeiten verbinden Bewegung, Humor und starke Bilder und erzählen bekannte Geschichten auf neue, überraschende Weise. Dabei steht stets die Freude am Entdecken, Mitfühlen und Mitdenken im Mittelpunkt.
KONZEPTION Sylvain Huc IDEE, PERFORMANCE Constant Dourville, Elena Sevilla
SOUND Mathieu Blanc LICHT Julien Appert KOSTÜME Dorota Bakota
BÜHNENMANAGER Manfred Armand








mo 30/11
19.30 Uhr
Großer Saal
PREISE
EUR 60, 54, 45, 32, 14
-50 % für alle unter 26
EINFÜHRUNG
mit Ute van der Sanden 18.30 Uhr, Kleiner Saal
ABONNEMENT
Tonkünstler-Orchester Seite 133
Zwischen Lachen und Weinen, Licht und Dunkel: Brahms, Larcher und Zemlinsky spannen einen Bogen von innerer Spannung bis zu märchenhafter Melancholie. Musik als Reise, als Erzählung, als gemeinsames Atemholen.
Johannes Brahms schuf mit seiner Tragischen Ouvertüre ein konzentriertes, düsteres Stück voll innerer Spannung. In Thomas Larchers Cellokonzert returning into darkness, für Alisa Weilerstein geschrieben und erstmals in Österreich zu hören, wird diese Spannung zur existenziellen Bewegung: ein Werk, das aus der Stille entsteht und in sie zurückführt. Alexander Zemlinskys märchenhafte Orchesterfantasie Die Seejungfrau erweitert den Abend um eine melancholisch schimmernde Erzählung zwischen Traum und Verlust. Verbunden werden die drei Werke durch eine lange gewachsene künstlerische Nähe zwischen Larcher, Weilerstein, Fabien Gabel und den Tonkünstlern.
Alisa Weilerstein zählt zu den bedeutendsten Cellist:innen unserer Zeit und wird für ihre außergewöhnliche Ausdruckstiefe, künstlerische Radikalität und interpretatorische Stärke weltweit gefeiert. Mit einem feinen Gespür für Klangfarben und einer breiten stilistischen Palette begeistert Fabien Gabel Publikum und Kritiker:innen gleichermaßen. 2025 trat er die Stelle als Chefdirigent des TonkünstlerOrchesters Niederösterreich an.
BESETZUNG Tonkünstler-Orchester SOLISTIN Alisa Weilerstein Violoncello DIRIGENT Fabien Gabel
PROGRAMM Johannes Brahms Tragische Ouvertüre d-Moll op. 81, Thomas Larcher returning into darkness Konzert für Violoncello und Orchester, Alexander Zemlinsky Die Seejungfrau Fantasie für Orchester nach Hans Christian Andersen
04/12
19.30 Uhr
Großer Saal
PREISE
EUR 58, 53, 46, 30, 12 -50 % für alle unter 26
ABONNEMENT
Jazz, World & Beyond Seite 135
TIPP
Kombiticket: Buchen Sie die Veranstaltungen Joy To The World und WeihnachtsSchlagertherapie und profitieren Sie von 20 % Ermäßigung auf Ihre Einzelkarten.
Sei es das Queen’s Jubilee oder ein Papstbesuch: Mit seiner extravaganten Blechbläserkunst glänzt London Brass bei jedem Anlass. Das neue Weihnachtsprogramm des Ensembles bringt eine gehörige Portion Schwung in die festlichste Zeit des Jahres.
Eröffnet wird mit dem lebhaften Riu, riu, chiu, einem spanischen Villancico aus der Renaissance. Den ruhigen Gegenpol bildet etwas später Es ist ein Ros’ entsprungen, eines der ältesten Weihnachtslieder überhaupt. Mit Vivaldis Winter aus den Vier Jahreszeiten verdichtet sich die Atmosphäre: London Brass veredelt dabei die spürbar frostige Stimmung des Originals mit majestätischem Blechbläserklang. Prokofjews Troika wird danach zur mitreißenden musikalischen Schlittenfahrt. Einen emotionalen Höhepunkt setzt O Holy Night, das sich von leiser Andacht zu strahlender Erhabenheit aufschwingt.
London Brass wurde 1986 von ehemaligen Mitgliedern des Philip Jones Brass Ensemble gegründet. Alben wie Christmas with London Brass oder I Got Rhythm prägten seine erfolgreiche Laufbahn. Heute reicht das Repertoire von barocken Meisterwerken bis hin zu Jazz, Pop und Filmmusik. In den vergangenen Jahren gastierte das Ensemble an renommierten Orten wie der Royal Albert Hall oder dem New Yorker Lincoln Center.
BESETZUNG Andrew Crowley, Byron Fulcher, David Stewart, Gareth Small, James Davison, Jon Stokes, Lindsay Shilling, Oren Marshall, Philip Cobb, Richard Bissill









sa 05/12
19.30 Uhr
Großer Saal
PREISE
EUR 58, 53, 46, 30, 12 -50 % für alle unter 26
ABONNEMENT
Jazz, World & Beyond
Seite 135
TIPP
Kombiticket: Buchen Sie die Veranstaltungen WeihnachtsSchlagertherapie und Joy To The World und profitieren Sie von 20 % Ermäßigung auf Ihre Einzelkarten.
Lichterketten-Reizüberflutung, picksüßer Glühwein und Konsumrausch in der vermeintlich besinnlichsten Zeit des Jahres. „Es weihnachtet“ manchmal einfach ein bisschen zu sehr! Mit der WeihnachtsSchlagertherapie liefert Thomas Gansch nun einen augenzwinkernden Kontrapunkt zum adventlichen Festtagszirkus.
Gemeinsam mit den musikalischen Weggefährten Sebastian Fuchsberger, Michael Hornek und Leonhard Paul sowie Special Guest Caroline Athanasiadis bittet Thomas Gansch zur Flucht ins SchlagerUniversum der guten, alten Zeit. Von Connie Francis bis Udo Jürgens: Hier wird nostalgischem Liedgut neues Leben eingehaucht – oder besser gesagt geblasen. So bittet das Quartett: Steig in das Traumboot der Liebe, wo sich Eskapismus und Fernweh an Deck auf einen Drink treffen. Daraufhin folgen Fragen über Fragen: Wo, wo, wo liegt Dixieland? und Quando, quando, quando kommen endlich Winter Wonderland und White Christmas? Die Antworten liegen zwischen virtuoser Bläserkunst und pointenreicher Moderation. Ein Fest der Liebe – vor allem für die Ohren.
Während seines Trompetenstudiums gründete Thomas Gansch 1992 die Kultformation Mnozil Brass. Mitbegründer Leonhard Paul prägte als Posaunist und Arrangeur deren komödiantischen Stil entscheidend mit. Michael Hornek studierte klassisches Klavier, Schlagwerk und Jazzklavier. Sebastian Fuchsberger begann als Posaunist bei Mnozil Brass und Global Kryner und machte sich später als Opern und Konzertsänger international einen Namen. Multitalent Caroline Athanasiadis ist Kabarettistin, Sängerin, Schauspielerin und Moderatorin und stand bereits mehrfach mit Thomas Gansch auf der Bühne.
BESETZUNG Thomas Gansch Trompete, Flügelhorn, Gesang, Sebastian Fuchsberger Gesang, Posaune, Leonhard Paul Posaune, Basstrompete, Gesang, Michael Hornek Klavier, Gesang, Caroline Anathasiadis Gesang
Tonkünstler-Orchester
19.30 Uhr
Großer Saal mo 07/12
PREISE
EUR 60, 54, 45, 32, 14 -50 % für alle unter 26
EINFÜHRUNG
mit Christian Meyer
18.30 Uhr, Kleiner Saal
ABONNEMENT
Tonkünstler-Orchester Seite 133
Ein Werk voller Geheimnisse, Legenden und letzter Fragen. Mozarts Requiem, umrankt von Mythos und Wahrheit, entfaltet bis heute seine ungebrochene Wirkung.
Der sagenumwobene „graue Bote“, oft als düstere Figur der Fantasie dargestellt, war ein Abgesandter des Grafen Walsegg, der das Requiem in Auftrag gab und als eigenes Werk ausgeben wollte. Mozarts letzte Komposition, von Franz Xaver Süßmayr vollendet, wurde so früh Teil einer Geschichte aus Täuschung, Tod und Nachruhm. Der Konzertchor Interpunkt und das TonkünstlerOrchester unter Andreas Ottensamer widmen sich diesem Werk, das nichts von seiner existenziellen Kraft verloren hat. Eingeleitet von Arnold Schönbergs Verklärte Nacht in der Fassung für Streichorchester entfaltet sich ein Abend zwischen spätromantischer Innenschau und sakraler Eindringlichkeit. Der Konzertchor Interpunkt ist ein professionelles Vokalensemble für innovative Konzertformate und programmatische Experimente. Er besteht ausschließlich aus ausgebildeten Sänger:innen und widmet sich mit großer klanglicher Präzision einem breiten Repertoire von der Renaissance bis zu Werken aus dem 20. Jahrhundert. Andreas Ottensamer ist als Klarinettist und Dirigent weltweit gefragt. Seit 2013 leitet er gemeinsam mit José Gallardo das Bürgenstock Festival.
BESETZUNG Tonkünstler-Orchester SOLIST:INNEN Verity Wingate Sopran, Štěpánka Pučálková
Alt, Werner Güra Tenor, Peter Kellner Bass CHOR Konzertchor Interpunkt DIRIGENT Andreas Ottensamer
PROGRAMM Arnold Schönberg Verklärte Nacht op. 4 (Fassung für Streichorchester), Wolfgang Amadeus Mozart Requiem für Soli, gemischten Chor und Orchester dMoll KV 626
15.00 Uhr
Kleiner Saal do 10/12
PREIS
EUR 8 für Groß und Klein
Freie Platzwahl
KINDERGARTENVORSTELLUNG
do 10/12, 9.00 Uhr & 10.15 Uhr
EUR 3,50
ABONNEMENT
Festspielhaus / Bühne im Hof: Die ganze Familie, Seite 137
FAMILIENVORSTELLUNG ab 4 Jahren
Passend zum Winter und zur Weihnachtszeit dreht sich in diesem Konzert alles um: Schnee! Kann man ihn musikalisch ausdrücken? Wenn ja, wie klingt das und wie fühlt sich das an? Wozu lädt Schnee ein –und was passiert, wenn er nicht kommt?
In einer neuen Ausgabe ihrer beliebten szenischen Kammermusiken erkunden die Musikvermittlerinnen der Tonkünstler gemeinsam mit Orchestermusiker:innen den Schnee in seinen verschiedenen Daseinsformen: wenn er fällt, knirscht, die Welt verstummen lässt oder zu Eis wird. Ein lustvolles Spiel, nicht ohne Risiken, denn wo der Winter auftaucht, lauern oft Gefahren. Zwischen vertrauten Klängen von Altmeister Antonio Vivaldi und neuen Tönen aus der Feder des Schlagwerkers Lucas Salaun entfaltet sich eine musikalische Winterlandschaft – eingebettet in eine Geschichte, die zum Hinhören und Entdecken einlädt.
Seit mehr als 20 Jahren bauen die Tonspiele – das Musikvermittlungsprogramm des Tonkünstler-Orchesters – Brücken zwischen klassischer Musik und ihrem jungen und jung gebliebenen Publikum.
KONZEPT, REGIE Barbara Maierl BÜHNE, KOSTÜME Veronika Müller-Hauszer
ARR ANGEMENTS Lucas Salaun MUSIK Angelika Wimmer Violine, Maria Fomina Violine, Tobias Gasché Oboe, Szabolcs Szőke Fagott, Yehor Tereshchenko Schlagwerk
so 13/12
17.00 Uhr
Großer Saal
PREIS
EUR 35 -50 % für alle unter 26
Die Bühne im Hof zu Gast im Festspielhaus St. Pölten: Der Professor und der Wolf – ein Abend mit Peter Filzmaier und Armin Wolf! Wenn der Politikwissenschaftler auf den Journalisten trifft, trifft Information auf Sprachwitz. Ein unterhaltsamer Blick hinter die Kulissen der österreichischen Politik!
Armin Wolf ist älter als Peter Filzmaier – hat aber trotzdem bei ihm studiert und ihn im Hörsaal fürs Fernsehen entdeckt. Auf der Bühne sprechen die beiden manchmal über Sport, oft darüber, wie sie sich im Laufe der Jahre besser kennengelernt haben, und immer über das, was in der österreichischen Politik gerade los ist. Das Ganze wird schnell, fundiert, kritisch und – dank der zwei, die sich bestens verstehen – auch unglaublich unterhaltsam.
Peter Filzmaier ist Professor für Politikwissenschaft, Leiter des Instituts für Strategieanalysen und politischer Analytiker des ORF. Als Bestsellerautor und mehrfach ausgezeichneter Kommentator ist er bekannt für seine fundierten politischen Analysen. Armin Wolf ist stellvertretender Chefredakteur des ORFFernsehens und moderiert seit 2002 die ZIB 2. Gemeinsam sprechen die beiden auch im FM4Podcast Der Professor und der Wolf.












Let’s dance! Zum 30. Geburtstag des Festspielhaus St. Pölten rufen wir ein Communityprojekt ins Leben: Inspiriert von der poetischen Choreografie Beauséjour von Mourad Merzouki / Compagnie Käfig (Seite 106), in der Zeit, Alter und Bewegung spielerisch miteinander tanzen, sind alle eingeladen, mitzumachen!
Gemeinsam mit Tänzer:innen der Compagnie und unserer Kulturvermittlung werden Tanzsequenzen entwickelt, um eine lebendige Gemeinschaftschoreografie zu gestalten, die genauso bunt ist wie die Te ilnehmenden selbst.
Mehr Infos ab Winter 2026 auf www.festspielhaus.at







19.30 Uhr
Großer Saal
fr 18/12 sa 19/12
16.00 Uhr
Großer Saal
PREISE
EUR 52, 47, 40, 30, 12 -50 % für alle unter 26
BEWEGTE EINFÜHRUNG
18.30 Uhr (18/12)
15.15 Uhr (19/12)
Kleiner Saal
SHUTTLE-BUS
Abfahrt aus Wien
17.00 Uhr (18/12)
14.00 Uhr (19/12)
ABONNEMENT
Tanz, Ballett & Circus
Seite 131
ALTERSEMPFEHLUNG ab 10 Jahren
ÖSTERREICH-PREMIERE
MEHR VON MOURAD MERZOUKI AUF SEITE 106
Mourad Merzouki nimmt uns mit auf eine kaleidoskopische Reise durch fast 30 Jahre seines choreografischen Schaffens. Kaléidoscope ist eine Feier der Vielseitigkeit, die die verschiedenen Facetten seiner Choreografien vereint – von Hip-Hop über Circus bis hin zu klassischer Musik.
In Kaléidoscope entwirft Merzouki eine getanzte Retrospektive seiner Arbeiten. Auszüge aus verschiedenen Schaffensphasen treten in einen neuen Zusammenhang und formen eine visuelle und poetische Collage. Von Käfig (1996) bis Zéphyr (2021) lässt sich die Entwicklung seiner Handschrift nachzeichnen: energiegeladen, offen, stets auf der Suche nach neuen Perspektiven für den Hip-Hop und seine Begegnung mit anderen Kunstformen.
Als bedeutender Choreograf der urbanen Szene verbindet Mourad Merzouki unterschiedliche Disziplinen miteinander – von Tanz über Circus bis hin zu Mixed Martial Arts und Video. 1996 gründete er die Compagnie Käfig und setzt sich seither für die Förderung der Hip-Hop-Tanzkunst und deren breite gesellschaftliche Zugänglichkeit ein. Bei den Olympischen und Paralympischen Spielen 2024 in Paris zeichnete Merzouki unter anderem für die offizielle Tanzchoreografie La Danse des Jeux verantwortlich, die an Schulen in ganz Frankreich in Vorbereitung auf die Olympischen Spiele geprobt wurde.
KÜNSTLERISCHE LEITUNG, CHOREOGRAFIE Mourad Merzouki BÜHNE Benjamin Lebreton
LICHT Yoann Tivoli CHOREOGRAFISCHE ASSISTENZ Marjorie Hannoteaux, Kader Belmoktar GESANG Heather Newhouse Sopran TANZ Compagnie Käfig







mo 21/12
19.30 Uhr
Großer Saal
PREISE
EUR 60, 54, 45, 32, 14
-50 % für alle unter 26
EINFÜHRUNG
mit Haide Tenner-Russ 18.30 Uhr, Kleiner Saal
ABONNEMENT
Tonkünstler-Orchester Seite 133
Dieses Programm kreist um mythische Vögel und große Erzählungen zwischen Orient und Okzident. Fazıl Says musikalischer Phönix trifft auf Tschaikowskis Schwanensee.
Der Phönix ist Sinnbild für Tod und Neubeginn. In Anka kuşu | Phoenix erzählt Fazıl Say die persische Variante dieser Legende als virtuoses Klavierkonzert zu vier Händen, geschrieben für die Brüder Lucas & Arthur Jussen. Östlich gefärbte Klangwelten begleiten die Reise von tausenden Vögeln auf der Suche nach ihrem König. Jun Märkl kontrastiert dieses zeitgenössische Werk mit einer Suite aus Tschaikowskis Schwanensee, dem berühmten Ballettmärchen über Verzauberung, Sehnsucht und erlösende Liebe. Eingeleitet wird das Programm von Camille Saint-Saëns’ Marsch Orient et Occident, der mit elegantem Gestus musikalisch zwischen Ost und West vermittelt.
Lucas & Arthur Jussen zählen zu den herausragenden Klavierduos ihrer Generation und begeistern weltweit mit energiegeladenem, hochpräzisem Zusammenspiel und großer klanglicher Raffinesse. Als internationale Aushängeschilder der niederländischen Klassikszene treten sie mit führenden Orchestern und bei bedeutenden Festivals auf. Jun Märkl ist ein gefragter Interpret des deutschen Kernrepertoires und des französischen Impressionismus und leitet derzeit das Indianapolis Symphony Orchestra und als Chefdirigent das Residentie Orkest Den Haag.
BESETZUNG Tonkünstler-Orchester SOLISTEN Lucas & Arthur Jussen Klavier DIRIGENT Jun Märkl
PROGRAMM Camille Saint-Saëns Orient et Occident Marsch für Orchester op. 25, Fazıl Say Anka kuşu | Phoenix Konzert für Klavier zu 4 Händen und Orchester op. 97, Pjotr Iljitsch Tschaikowski Suite aus dem Ballett Schwanensee op. 20






fr 01/01
18.00 Uhr
Großer Saal
mi 06/01
11.00 Uhr
16.00 Uhr
Großer Saal
fr 08/01
18.00 Uhr
Großer Saal
PREISE
EUR 79, 75, 65, 48, 25 -50 % für alle unter 26
Die Veranstaltungen sind bereits seit Jänner 2026 im Verkauf. Jetzt Restkarten sichern!
Wir Menschen brauchen und lieben unsere Riten und Traditionen. Den Abschied eines alten Jahres hin zu zwölf neuen Monaten voller Hoffnung und Möglichkeiten begehen wir auch 2027 wieder musikalisch.
Die bunte Mischung aus Werken der Strauss-Dynastie und populärer Klassik aus aller Welt, garniert mit hinreißenden Arien aus Oper und Operette, ist längst zum Markenzeichen der Tonkünstler rund um Silvester und Neujahr geworden: Wo knallen die musikalischen Sektkorken harmonischer als hier? Auch 2027 bietet das Neujahrskonzert unter der charmanten Leitung von Alfred Eschwé (01/01 und 08/01) und Sascha Goetzel (06/01) wieder den perfekten Rahmen, um das neue Jahr heiter willkommen zu heißen. Stimmungsvoll abgerundet wird das Konzert durch Beiträge der Solistinnen Elisabeth Breuer (01/01 und 08/01) und Sophie Mitterhuber (06/01). Darauf ein herzhaftes Prosit Neujahr!
Der Wiener Dirigent Alfred Eschwé ist international tätig und dirigiert etwa an der Wiener Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin sowie am Opernhaus Zürich. Als charmanter Dirigent der Neujahrskonzerte ist er ein gern gesehener Gast am Pult des Tonkünstler-Orchesters. Sascha Goetzel machte sich durch seine langjährige Tätigkeit als Chefdirigent des Borusan Istanbul Orchestra sowie durch Gastdirigate unter anderem an der Wiener Staatsoper, beim Deutschen SymphonieOrchester Berlin und bei den Philharmonischen Orchestern von Tokio und Nagoya einen Namen.
BESETZUNG Tonkünstler-Orchester SOLISTINNEN Elisabeth Breuer (01/01 und 08/01), Sophie Mitterhuber (06/01) DIRIGENTEN Alfred Eschwé (01/01 und 08/01), Sascha Goetzel (06/01)
PROGRAMM Arien aus Opern und Operetten, Walzer und andere beschwingte Instrumentalstücke
mo 04/01
11.00 Uhr
Großer Saal
PREIS
EUR 28
-50 % für alle unter 26
Die Veranstaltung ist bereits seit Jänner 2026 im Verkauf. Jetzt Restkarten sichern!
FAMILIENVORSTELLUNG
ab 6 Jahren
Gemeinsam ins neue Jahr starten, schwungvolle Musik dazu hören und selbst Teil der Aufführung sein – zu diesem vergnüglichen Programm lädt das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich auch heuer wieder ein!
Oma und Opa, Mama und Papa, Kinder und Enkelkinder: In diesem Neujahrskonzert ist die ganze Familie willkommen. Denn die Geschichten, die hier erzählt werden, begeistern alle Generationen, und das Jahr für Jahr. Der berauschende Klang des großen Symphonieorchesters, dazu Walzer, Polka, Galopp und was das populäre Neujahrsrepertoire sonst noch so bietet, ergeben ein ebenso kurzweiliges wie anregendes Musikerlebnis. Das verbindet, macht Spaß und gute Laune! Seit 15 Jahren bauen die Tonspiele – das Musikvermittlungsprogramm des TonkünstlerOrchesters –Brücken zwischen klassischer Musik und ihrem jungen und jung gebliebenen Publikum. In moderierten und inszenierten Konzerten sowie in interaktiven Workshops für alle Schulstufen stehen das selbstständige Tun und Ausprobieren im Vordergrund.
BESETZUNG Tonkünstler-Orchester KONZEPT, MODERATION Veronika Prünster, Sara Gregorič, Barbara Maierl DIRIGENT Alfred Eschwé
14/01
19.00 Uhr
Großer Saal
PREIS
EUR 15
IM ANSCHLUSS
Gettogether im Foyer
Weitere Informationen zu unseren Communities finden Sie auf Seite 117.
200 Menschen auf der Bühne, ein leidenschaftliches Publikum und eine unaufhaltsame Energie, die den Saal erfüllt: Bei der Winter-Werkschau feiern wir das Festspielhaus und die Gemeinschaft, die dort wächst.
Regelmäßig treffen sich auf unseren Probebühnen Tanzund Musikbegeisterte in fünf verschiedenen Communities. Unter professioneller Leitung singen, tanzen oder schreiben sie – und entwickeln dabei gemeinsam starke, ausdrucksvolle Bilder, die sie zu stimmigen Choreografien, Texten und Musikstücken zusammensetzen.
Bei der WinterWerkschau präsentieren die Teilnehmer:innen, was sie im letzten Jahr erarbeitet haben, und halten gemeinsam fest, was sie bewegt. Sie schreiben es nicht nur auf, sondern mithilfe von Choreografien auch in ihre Körper ein. Geben wir uns gegenseitig Halt! Stimmlich, in der Line beim Tanzen, in der Umarmung beim Pas de deux oder in unseren wöchentlichen Begegnungen.
BESETZUNG Teilnehmer:innen der Communities ALLE TANZEN LEITUNG Christina Ebner, Katharina Holzweber ATELIER LEITUNG Monica Delgadillo Aguilar WÖD CHOR PLUS LEITUNG
Flora Königsberger, Gerald HuberWeiderbauer KORREPETITION Rainer Leithner, Christoph Richter FESTSPIELHAUS-REPORTER:INNEN LEITUNG Sara Schausberger, Veronika Krenn









fr 15/01
19.30 Uhr
Großer Saal
PREIS
EUR 42
-50 % für alle unter 26
ABONNEMENT
Jazz, World & Beyond
Seite 135
Sie wird in einem Atemzug mit Folk-Ikonen wie Joan Baez oder Tracy Chapman genannt: Souad Massi singt von Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit und setzt damit in ihrer Heimat Algerien ein Zeichen der Hoffnung.
Souad Massi wuchs in Algier auf und kam dort mit einer Vielzahl musikalischer Stile in Berührung: Blues, Folk, Rock, arabisch-andalusische Musik und Raï, die algerische Popmusik. Außerdem war sie Leadsängerin der in Algerien berühmten Heavy-Metal-Band Atakor. All diese Einflüsse prägten sie und ließen sie zur SingerSongwriterin heranreifen. In ihren Liedern, die sie auf Arabisch, Französisch und in der Berbersprache Kabylisch singt, lehnt sich Massi gegen politische Unterdrückung und gesellschaftliche Ungerechtigkeit auf. Ihre poetischen Texte, ihr melancholischer Alt, Folk und Rock verbinden sich auf ihrem neuen Album Zagate zu einer einzigartigen Musik, die kraftvoll und fragil zugleich ist. Aufgrund der bedrohlichen politischen Lage in Algerien wanderte Souad Massi vor fast drei Jahrzehnten nach Frankreich aus. Nach ihrem Auftritt auf dem Festival Femmes d’Algérie 1999 in Paris wurde sie prompt vom bei Universal Music beheimateten Label IslandMercury unter Vertrag genommen, auf dem ihr erstes Album Raoui („Die Geschichtenerzählerin“) erschien. Es folgten zahlreiche weitere Alben und Auszeichnungen, die ihre starke Stimme dokumentieren.
fr 22/01
19.30 Uhr
Großer Saal
PREIS
EUR 42
-50 % für alle unter 26
BEWEGTE EINFÜHRUNG
18.30 Uhr, Kleiner Saal
ABONNEMENT
Tanz, Ballett & Circus
Seite 131
SCHULVORSTELLUNG
fr 22/01, 11.00 Uhr
EUR 3,50
ÖSTERREICH-PREMIERE
ALTERSEMPFEHLUNG
ab 14 Jahren
Virtuos, jung, kraftvoll. In Trailer Park geht Moritz Ostruschnjak der Frage nach, wie das digitale Leben unsere Wahrnehmung und Körpererfahrung verändert. Auf der Bühne entsteht ein einzigartiges Spielfeld, in dem das Analoge und das Digitale miteinander verschmelzen.
Neun Tänzer:innen navigieren auf der Bühne durch eine Mischung aus virtuosen Bewegungen, die sowohl die Überforderung durch als auch die Begeisterung für das World Wide Web widerspiegeln. In diesem Werk, das stark von den sozialen Medien inspiriert ist, bedient sich Moritz Ostruschnjak bewusst der Praxis des „Copy & Paste“, um aus Fragmenten des Internets eine neue, digitale Tanzsprache zu schaffen. Die Tänzer:innen bewegen sich in einem Raum zwischen analoger Realität und der allgegenwärtigen digitalen Sphäre – dynamisch, kraftvoll und ausdrucksstark. Trailer Park ist eine Reflexion über die heutige Welt, in der die Grenzen zwischen der physischen und der virtuellen Existenz zunehmend verschwimmen. Schnell, faszinierend und voller Energie!
Moritz Ostruschnjak begann seine Tanzkarriere mit Breakdance und studierte in München sowie bei Maurice Béjart in Lausanne. Heute werden seine Arbeiten regelmäßig auf europäischen Festivals gezeigt. 2020 wurde er mit dem Förderpreis Tanz der Stadt München ausgezeichnet und zu einem der Aerowaves Twenty21 Artists ernannt.
CHOREOGRAFIE Moritz Ostruschnjak CHOREOGRAFISCHE MITARBEIT, KOSTÜME
Daniela Bendini MUSIK Jonas Friedlich LICHT Tanja Rühl TANZ tanzmainz









do 11/02
11.00 Uhr
14.00 Uhr
16.00 Uhr
Kleiner Saal
PREIS
EUR 8 für Groß und Klein
Freie Platzwahl
FAMILIENVORSTELLUNG
ab 1 Jahr
Manchmal braucht es nur ein Blatt Papier, und schon beginnt das Abenteuer! Sous la neige / Unter dem Schnee eröffnet dem allerjüngsten Publikum eine magische Welt aus Papier, Licht und Musik.
Aus einem einzigen Stück Seidenpapier entsteht eine poetische Erlebniswelt. Es wird mal zu Schnee, mal zum Meer oder zu einem geheimnisvollen Wesen. In dieser behutsamen Verbindung von Musik, Körper und Objekt lädt uns die Compagnie Les Bestioles zu einer Reise ins Reich der eigenen Vorstellungskraft ein. Entstanden in engem Austausch mit Kindern, Eltern und Pädagog:innen hüllt uns die Performance in einen schützenden Kokon aus Staunen, Nähe und spielerischer Entdeckung. Die Compagnie Les Bestioles wurde 1999 von der Regisseurin Martine Waniowski gegründet. Seit 2015 richtet sich ihr Fokus verstärkt auf junges Publikum und sinnliche, nicht narrative Formate, die Zuschauer:innen mitten ins Geschehen holen und Wahrnehmung als gemeinsames Erlebnis begreifen.
fr 12/02
19.30 Uhr
Großer Saal
PREISE
EUR 58, 53, 46, 30, 12 -50 % für alle unter 26
SALON D
17.00 Uhr, Kada Bar
EINFÜHRUNG mit Bettina Masuch
18.30 Uhr, Kleiner Saal
SHUTTLE-BUS
Abfahrt aus Wien
17.00 Uhr
ABONNEMENT
Tanz, Ballett & Circus Seite 131
ÖSTERREICH-PREMIERE FESTSPIELHAUSKOPRODUKTION
ALTERSEMPFEHLUNG ab 14 Jahren
Nach mir die Sintflut! In einer Welt, die am Rand des Zusammenbruchs steht, wird Tanz zu einem Akt des Widerstands.
In diesem neuen Werk nimmt das aktuell wohl angesagteste Kollektiv der internationalen Tanzszene, (LA)HORDE, das Publikum mit in eine ungeschönte, zugleich hoffnungsvolle Auseinandersetzung mit der Gegenwart. Der Titel Après moi, le déluge („Nach mir die Sintflut“) ist inspiriert von einem Zitat von Louis XV. Ein Satz, den viele Generationen für sich beansprucht haben und der angesichts von politischen und sozialen Krisen, Klimakatastrophe sowie Kriegen eine neue Dringlichkeit erhält. Doch anstatt sich dem Verfall hinzugeben, fordert die Compagnie dazu auf, die Widersprüche unserer Zeit anzunehmen und neue Narrative zu erschaffen. In ihrem Stück wird Tanz zur Sprache des Widerstands, indem die Frage nach der Zukunft nicht mehr verdrängt, sondern kollektiv verhandelt wird.
(LA)HORDE, bestehend aus Marine Brutti, Jonathan Debrouwer und Arthur Harel, leitet seit 2019 das Ballet national de Marseille. Seit seiner Gründung 2013 hinterfragt das Kollektiv die politische Dimension des Tanzes, indem es verschiedene Formen von Rave bis hin zu traditionellen Tänzen erkundet – immer ganz nah am Puls der Zeit. In ihren Arbeiten thematisieren die Künstler:innen die Dynamik des Tanzes in der digitalen Ära und entwickeln das Konzept der „PostInternetTänze“.
KONZEPT, REGIE (LA)HORDE CHOREOGRAFIE (LA)HORDE in Zusammenarbeit mit Tänzer:innen und Probenleitung des Ballet national de Marseille BÜHNENBILD Julien Peissel
KOSTÜME Salomé Poloudenny LICHTDESIGN Eric Wurtz MUSIK Pierre Avia
TANZ Ballet national de Marseille
Eine Koproduktion von Dance Reflections by Van Cleef & Arpels, Comédie de Genève, Montpellier Danse, Théâtre de la Ville, Chaillot Théâtre National de la Danse, Sadler’s Wells, Théâtre de Lorient, Comédie Scène nationale de Clermont Ferrand, TAP – Scène nationale de Grand Poitiers, Théâtre des Salins, Asics, Maison de la Danse, Charleroi Danse, Kampnagel – Internationales Sommerfestival, Teatro Rivoli, Centro Cultural de Belém, Internationaal Theater Amsterdam und Festspielhaus St. Pölten.









mo 15/02
19.30 Uhr
Großer Saal
PREISE
EUR 60, 54, 45, 32, 14 -50 % für alle unter 26
EINFÜHRUNG
mit Helene Breisach 18.30 Uhr, Kleiner Saal
ABONNEMENT
Tonkünstler-Orchester Seite 133
Ein Wiedersehen mit Geschichte: Yutaka Sado kehrt als erster Ehrendirigent des Tonkünstler- Orchesters zurück ans Pult. Ein Abend zwischen klassischem Aufbruch, politischem Bekenntnis und zeitgenössischer Klangfantasie.
Zehn Jahre prägte Yutaka Sado als Chefdirigent das Tonkünstler-Orchester bis zu seinem Abschied 2025. Umso größer ist die Freude über dieses Wiedersehen, das musikalisch von klarer Haltung und Neugier getragen ist. Ludwig van Beethoven steht dabei im Zentrum: mit der Egmont-Ouvertüre als leidenschaftliches Statement gegen Unterdrückung und mit der ersten Symphonie, in der sich der junge Komponist selbstbewusst von seinem Lehrer Joseph Haydn löst und Neuland betritt. Dazwischen spannt Magnus Lindbergs Violakonzert einen Bogen in die Gegenwart. Das dem Solisten Lawrence Power gewidmete Werk verbindet intime Klangfarben mit großer Sogwirkung und hebt die Grenzen zwischen Tradition und Moderne mit spielerischer Selbstverständlichkeit auf. Als einer der führenden Bratschist:innen ist Lawrence Power international als Solist und Kammermusiker gefragt. Mit großer Leidenschaft für Neue Musik erweitert er das Bratschenrepertoire durch zahlreiche Uraufführungen und wird für seine programmatische Fantasie geschätzt. Yutaka Sado ist einer der bedeutendsten japanischen Dirigent:innen. Von 2015 bis 2025 war er Chefdirigent des Tonkünstler-Orchesters, seit 2023 ist er unter anderem Leiter des New Japan Philharmonic Orchestra.
BESETZUNG Tonkünstler-Orchester SOLIST Lawrence Power Viola DIRIGENT Yutaka Sado
PROGRAMM Ludwig van Beethoven Ouvertüre zu Goethes Trauerspiel Egmont op. 84, Magnus Lindberg Konzert für Viola und Orchester, Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 1 CDur op. 21
19/02
19.30 Uhr
Großer Saal
PREIS
EUR 45
-50 % für alle unter 26
ABONNEMENT
Jazz, World & Beyond Seite 135
Die Musik trifft direkt ins Herz, doch die Message dahinter ist mehr als nur schmusig: Mit seiner SCHMUSE*PASSION entstaubt der Schmusechor zur Passionszeit eine alte Tradition, feiert die Gemeinschaft und nimmt dabei lustvoll stereotype Rollenbilder und Klischees ins Visier.
Frische Chorsätze alter und neuer Pophits von Radiohead bis Billie Eilish und als neuestes Projekt ihre SCHMUSE*PASSION, in deren Mittelpunkt Werke von Frauen und queeren Künstler:innen stehen: All das bringt der Schmusechor mit Verve auf die Bühne und schafft dabei mühelos den Spagat zwischen exzellenter musikalischer Darbietung, Theater und Tanz – in Begleitung des innovativen Ensembles inn.wien. Mit extravaganten Outfits, aufwendigem Makeup und einer leidenschaftlichen Performance wird der genussvollen Musik das extravagante iTüpfelchen verpasst. Dabei entsteht ein schillerndes Gesamtkunstwerk für alle Sinne, das immer auch ein starkes Statement für mehr Diversität setzt.
Der von seiner charismatischen Leiterin Verena Giesinger in einem Wiener WG-Schlafzimmer gegründete Schmusechor hat längst die österreichische Chorlandschaft erobert. Sein Erfolg zeigt sich nicht nur in zahlreichen Projekten und Kollaborationen etwa mit dem Wiener Volkstheater, sondern auch in der Veröffentlichung des Albums Schmusechor Live im Jahr 2024.
BESETZUNG Schmusechor LEITUNG Verena Giesinger MUSIK inn.wien ensemble, Nastasja Ronck Keyboard, E-Gitarre, Synthesizer, Stimme, Alexander Csurmann Schlagzeug, Marie Schweiger Bass, Tarun Bathija Beatbox CHOREOGRAFIE Katharina Senk, Gabriel José ZÚÑIGA Àvila REGIE Felix Hafner PRODUKTIONSLEITUNG Catrin Freundlinger





Seit meiner ersten Aufführung von Apocrifu im Jahr 2009 sind die Wege des Festspielhaus St. Pölten und meine eigenen als Tanzkünstler eng miteinander verwoben. Dank der künstlerischen Visionen von Joachim Schloemer, später Brigitte Fürle und nun Bettina Masuch hatte ich in den letzten 17 Jahren das Privileg, 18 Projekte auf dieser Bühne zu präsentieren. Als Artist in Residence (2010–2011) und in insgesamt sieben Koproduktionen habe ich das Vertrauen, die Großzügigkeit und die Loyalität des Teams stets als etwas Außergewöhnliches empfunden. Das hat meine Reise als Künstler maßgeblich geprägt. Danke, dass ihr beständige und verlässliche Begleiter:innen wart, danke, dass ihr mir geholfen habt, zu wachsen.
Herzlichen Glückwunsch zum 30jährigen Jubiläum!


Sidi Larbi Cherkaoui
Choreograf und Künstlerischer Leiter des Ballet du Grand Théâtre de Genève




Seit 30 Jahren ist das Festspielhaus St. Pölten ein Ort der Begegnung und der künstlerischen Leidenschaft. Was dieses Haus ausmacht, sind die Menschen, die es prägen: Die Künstler:innen, die mit uns arbeiten und hier wachsen, das engagierte Team – und natürlich Sie, liebes Publikum, die Sie Premieren bejubelt und berührende Momente mit uns geteilt haben.
Dieses Jubiläum gehört uns allen. Danke für 30 Jahre lebendige Begegnung!
Bettina Masuch
Künstlerische Leiterin Festspielhaus St. Pölten




26/02
19.30 Uhr
Großer Saal
PREISE
EUR 58, 53, 46, 30, 12
-50 % für alle unter 26
BEWEGTE EINFÜHRUNG
18.30 Uhr, Kleiner Saal
SHUTTLE-BUS
Abfahrt aus Wien
17.00 Uhr
ABONNEMENT
Tanz, Ballett & Circus
Seite 131
ÖSTERREICH-PREMIERE
Mit All Ears entführt uns das Cloud Gate Dance Theatre of Taiwan in eine Welt, in der Klang nicht nur gehört, sondern auch körperlich erlebt wird. Choreograf Cheng Tsung-lung macht das Unhörbare sichtbar und übersetzt alltägliche Geräusche in Bewegung.
Auf einer leeren Bühne entsteht eine klangliche Landschaft, in der Raum, Zeit und Rhythmus durch akustische Wahrnehmung bestimmt werden. Jede Vibration, jeder Ton wird dabei zum Impuls für körperliche Bewegung und zur Quelle emotionaler Resonanz. Zusammen mit den Sounddesignern Tu Duu-chih and Tu Chun-tang sowie dem Komponisten Esteban Fernandez erschafft Cheng Tsunglung eine immersive Klangarchitektur, die die Tänzer:innen in eine neue Dimension des Bewegens und Fühlens eintauchen lässt. Licht, Laser und Kostüme erweitern diese sinnliche Erfahrung und verstärken das Gefühl, Teil eines lebendigen, körperlichen Klangraums zu werden. All Ears lädt ein, Sound auf eine völlig neue Weise zu erfahren: Er wird nicht nur gehört, sondern auch gesehen und tief gefühlt.
Cheng Tsunglung ist seit 2020 Künstlerischer Leiter des Cloud Gate Dance Theatre. Als international anerkannter Choreograf hat er weltweit mit Tanzcompagnien zusammengearbeitet und Werke geschaffen, die für ihre poetische, filmische Ästhetik gefeiert werden.









so 28/02 Tonkünstler-Orchester
17.00 Uhr
Großer Saal
Wenn das Tonkünstler-Orchester zu Popsongs spielt und das Publikum selbst zu Sänger:innen wird, entsteht nicht nur ein einzigartiges Karaoke-Erlebnis, sondern auch Massen-Euphorie.
PREIS
EUR 30 -50 % für alle unter 26
Das großartige Mitmachformat zwischen Orchester und Publikum ist 2027 auch in St. Pölten zu erleben! Das Prinzip dieses Formats, initiiert von Matthias von Hartz, könnte einfacher nicht sein: Das Orchester übt mit Dirigent Jan Dvořák Karaokeübliche Popsongs von The Beatles bis Beyoncé ein, Besucher:innen wählen ihren Song aus und singen ihn dann mit Begleitung durch das Tonkünstler-Orchester.
Matthias von Hartz ist seit 2018 Künstlerischer Leiter des Zürcher Theater Spektakels und der Ideengeber des Orchesterkaraoke, mit dem er partizipative Musikformate neu denkt. Mit einem breiten Schaffensspektrum von performativen Projekten bis zu abendfüllenden Opern ist Jan Dvořák als Komponist und Dirigent an der Schnittstelle von verschiedenen Künsten tätig.
Tonkünstler-Orchester
mo 08/03
19.30 Uhr
Großer Saal
PREISE
EUR 60, 54, 45, 32, 14
-50 % für alle unter 26
EINFÜHRUNG
mit Harald Haslmayr
18.30 Uhr, Kleiner Saal
ABONNEMENT
Tonkünstler-Orchester Seite 133
Ein Abend voller dramatischer Bilder und offener Emotionen: Christian Arming spannt einen Bogen von slawischer Legendenkraft bis zu Tschaikowskis leuchtender Virtuosität.
Nach seinem viel beachteten EinspringerErfolg mit Mahlers Neunter im Jahr 2024 kehrt Christian Arming ans Pult der Tonkünstler zurück. Diesmal führt er tief in die böhmischmährische Klangwelt. Bedřich Smetanas Šárka entfaltet als Teil von Mein Vaterland eine archaisch aufgeladene Legende um Macht, Verführung und Gewalt. Leoš Janáčeks Taras Bulba erzählt das Schicksal eines ukrainischen Kosakenführers in eruptiven musikalischen Bildern. Zwischen diese dramatischen Erzählungen setzt Pjotr Iljitsch Tschaikowskis Violinkonzert einen leuchtenden Kontrapunkt.
Simone Lamsma, bereits 2025 gefeierte Solistin am Festspielhaus St. Pölten, verleiht dem virtuosen Werk jene Mischung aus Brillanz und Innigkeit, die es seit jeher zu einem Dauerbrenner macht. Sie arbeitet mit renommierten Dirigent:innen zusammen und gastiert bei führenden Orchestern wie dem New York Philharmonic, den Wiener Symphonikern oder der Sydney Symphony. Christian Arming gehört zu den gefragtesten österreichischen Dirigent:innen und überzeugt sowohl im symphonischen als auch im Opernbereich durch Präzision und Ausdruckskraft. Er arbeitet regelmäßig mit Spitzenorchestern und dirigiert Opernproduktionen von den Salzburger Festspielen bis Tokio.
BESETZUNG Tonkünstler-Orchester SOLISTIN Simone Lamsma Violine DIRIGENT Christian Arming
PROGRAMM Pjotr Iljitsch Tschaikowski Konzert für Violine und Orchester DDur op. 35, Bedřich Smetana Šárka Symphonische Dichtung Nr. 3 aus dem Zyklus Mein Vaterland, Leoš Janáček Taras Bulba Rhapsodie für Orchester nach einem Roman von Nikolai Gogol









19.30 Uhr
Großer Saal fr 12/03
PREIS
EUR 42 -50 % für alle unter 26
BEWEGTE EINFÜHRUNG
18.30 Uhr, Kleiner Saal
ABONNEMENT
Tanz, Ballett & Circus
Seite 131
ÖSTERREICH-PREMIERE
ALTERSEMPFEHLUNG
ab 14 Jahren
REGIE,
BLKDOG ist Botis Sevas kraftvolle Auseinandersetzung mit der Realität junger Menschen in einer Welt, die nicht für sie gemacht ist. In einer Verbindung aus Hip-Hop und zeitgenössischem Tanz offenbart das Stück die schonungslose Reise von Selbstfindung und Selbstzerstörung.
Mit BLKDOG erschafft der preisgekrönte Choreograf Botis Seva eine packende, intensive Tanzperformance, die die dunklen Seiten der Selbstentdeckung auslotet. Die kraftvolle HipHopChoreografie, getragen von Musik und Texten von Torben Sylvest, nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch traumatische Erinnerungen an die Kindheit und die Herausforderungen des Erwachsenenlebens. Mit großer emotionaler Klarheit eröffnet das Stück einen schonungslosen Blick auf diesen Versuch der Selbstentfaltung und der darunterliegenden Zerbrechlichkeit.
Botis Seva, geboren in London, ist Choreograf und Tänzer an der Schnittstelle von HipHop und zeitgenössischem Tanz. Als einer der prägenden Schwarzen britischen Choreograf:innen hat er das HipHopTanztheater national wie international maßgeblich beeinflusst und arbeitet regelmäßig als Gastchoreograf mit Compagnien wie dem Nederlands Dans Theater oder der GöteborgsOperans Danskompani.
sa 20/03
19.30 Uhr
Großer Saal
PREISE
EUR 58, 53, 46, 30, 12 -50 % für alle unter 26
ABONNEMENT
Jazz, World & Beyond Seite 135
Aus gutem Grund zählt VOCES8 zu den weltweit führenden A-cappella-Ensembles: Virtuos verbindet es gesangstechnische Präzision und stilistische Vielfalt. Im neuen Programm stoßen die Sänger:innen gar das Tor zum Himmel auf.
Unter dem Titel Give Me Your Stars spannt das Oktett den Bogen von der Renaissance bis zu Jazz, Pop und Filmmusik – getragen von der Idee des Sternenlichts als Trost und Orientierung. Tomás Luis de Victorias Regina Caeli à 8 öffnet das Programm in strahlender Polyphonie, gefolgt von Eric Whitacres hoffnungsvollem All Seems Beautiful to Me. Das eigens für VOCES8 komponierte Give Me Your Stars von Lucy Walker bildet den emotionalen Kern des Programms. In Arrangements von Jim Clements erscheinen die BondKlassiker For Your Eyes Only und You Only Live Twice in cineastischer Pracht. Das irische Danny Boy hingegen fügt keltische Farbtupfer hinzu. Zum Abschluss sorgt I Get a Kick Out of New York für jazzigen Schwung.
VOCES8 wurde 2005 vom Londoner Brüderpaar Paul und Barnaby Smith gegründet. Das Ensemble gastierte seither in Häusern wie der Elbphilharmonie oder dem Sydney Opera House. Seine Alben erreichten Spitzenplätze in den Charts, und die Aufnahme von Christopher Tins The Lost Birds mit dem Royal Philharmonic Orchestra wurde 2023 für einen Grammy nominiert.
BESETZUNG Savannah Porter, Eleonora Poignant Sopran, Katie JeffriesHarris Alt, Barnaby Smith
Altus, Blake Morgan, Euan Williamson Tenor, Christopher Moore Bariton, Dominic Carver Bass
KÜNSTLERISCHE LEITUNG Barnaby Smith










mo 22/03
19.30 Uhr
Großer Saal
PREISE
EUR 60, 54, 45, 32, 14
-50 % für alle unter 26
EINFÜHRUNG mit Gustav Danzinger 18.30 Uhr, Kleiner Saal
ABONNEMENT
Tonkünstler-Orchester Seite 133
Wie klingt großes Kino, wenn es den Kinosaal verlässt und den Konzertsaal erobert? Dieser Abend führt von imperial-europäischer Klassik bis zu symphonischer Filmmusik.
Erich Wolfgang Korngold hat Hollywood nicht bedient, sondern geprägt! Mit seinen opulenten Partituren erfand er eine neue Klangsprache für das Kino, getragen von jener kompositorischen Handschrift, die er aus Wien mitgebracht hatte. Die Suite aus The Sea Hawk zeigt diese Musik in voller orchestraler Pracht: dramatisch, glänzend, hochkonzentriert. Fabien Gabel stellt ihr Franz Schrekers schillerndes Vorspiel zu einem Drama gegenüber, eine sinnliche Verdichtung aus dem Geist des Wiener Fin de Siècle, zwischen Rausch und Abgrund. Den Auftakt bildet Beethovens fünftes Klavierkonzert, das sogenannte „Emperor“Konzert: ein Werk von majestätischer Geste und innerer Freiheit. Mit Javier Perianes kehrt dafür einer der großen Pianist:innen unserer Zeit zurück, dessen Spiel Klarheit, Noblesse und Energie vereint. Er ist ebenso gefragter Kammermusiker, spielt bei internationalen Festivals und wurde für seine einfühlsame, präzise Interpretation sowohl des klassischen als auch des romantischen Repertoires ausgezeichnet. Seit Sommer 2025 steht Fabien Gabel als Chefdirigent des TonkünstlerOrchesters am Pult. Der französische Dirigent arbeitete mit Orchestern auf der ganzen Welt und ist für seinen energetischen Stil sowie für seine vielseitige Programmgestaltung bekannt.
BESETZUNG Tonkünstler-Orchester
SOLIST Javier Perianes Klavier DIRIGENT Fabien Gabel
PROGRAMM Ludwig van Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 EsDur op. 73, Franz Schreker Vorspiel zu einem Drama, Erich Wolfgang Korngold The Sea Hawk Suite (Bearbeitung: Patrick Russ)
sa 03/04 fr 02/04
19.30 Uhr
Großer Saal
PREISE
EUR 58, 53, 46, 30, 12 -50 % für alle unter 26
EINFÜHRUNG
mit Bettina Masuch jeweils 18.30 Uhr, Kleiner Saal
SHUTTLE-BUS
Abfahrt aus Wien jeweils 17.00 Uhr
ABONNEMENT
Tanz, Ballett & Circus Seite 131
ÖSTERREICH-PREMIERE
MEHR VON CRYSTAL PITE
AUF SEITE 4
Drei Handschriften, drei Perspektiven auf unsere Gegenwart: Das Nederlands Dans Theater – NDT 1 vereint in diesem Triple Bill poetische Rückschau, politische Schärfe und körperliche Wucht zu einem hochkonzentrierten Abend.
Mit Mémoires d’Oubliettes lässt Jiří Kylián sein choreografisches Erbe noch einmal aufleuchten: eine zarte, melancholische Auseinandersetzung mit dem Erinnern und dem, was im Laufe der Zeit verschwindet. Ein beklemmend präzises Machtspiel hinter verschlossenen Türen präsentiert Crystal Pite anschließend mit The Statement. Ein neues Werk von Hofesh Shechter ergänzt den Abend um eine zeitgenössische, körperlich aufgeladene Perspektive – offen, pulsierend, im Entstehen begriffen.
Als einflussreicher Erneuerer des klassischen Tanzes prägte Jiří Kylián das NDT über Jahrzehnte als Künstlerischer Leiter und Hauschoreograf und führte die Compagnie zu internationalem Rang. Mit einer einzigartigen Herangehensweise an Tanz und Theater zählt Crystal Pite zu den bedeutendsten Choreograf:innen unserer Zeit. Ihre Compagnie Kidd Pivot ist für ihre innovative und genreübergreifende Arbeit zu existenziellen Erzählungen über Macht, Verletzlichkeit und Menschsein bekannt. Als Künstlerischer Leiter der Hofesh Shechter Company gilt Hofesh Shechter als einer der „angesagtesten Künstler der britischen Tanzszene“ (New York Times). Mit seinen kraftvollen Werken, geprägt von energiegeladener Bewegungssprache, ist er als Gastchoreograf sowohl für renommierte Tanzcompagnien als auch für Theater und Opernproduktionen weltweit tätig.
Mémoires d’Oubliettes CHOREOGRAFIE Jiří Kylián
The Statement CHOREOGRAFIE Crystal Pite
Shechter
Nederlands Dans Theater – NDT 1








Tonkünstler-Orchester
mo 05/04
19.30 Uhr
Großer Saal
PREISE
EUR 60, 54, 45, 32, 14
-50 % für alle unter 26
EINFÜHRUNG
mit Ute van der Sanden
18.30 Uhr, Kleiner Saal
ABONNEMENT
Tonkünstler-Orchester Seite 133
Märchen, Mythos und reine Klangmagie stehen im Zentrum dieses Abends, der das Orchester in all seinen Farben leuchten lässt. Zwischen Zauber, Verführung und eruptiver Energie entfaltet sich ein Programm voller Fantasie und sinnlicher Intensität.
Paul Dukas’ Zauberlehrling erzählt Goethes Ballade ohne Worte, dafür mit umso größerer Bildkraft: Jede Bewegung, jede Eskalation wird im Orchester unmittelbar erfahrbar. Aus derselben poetisch-dunklen Welt stammt das Vorspiel zum dritten Akt von Dukas’ Oper Ariane et Barbe-bleue, ein schillernder Blick in eine geheimnisvolle Märchenlandschaft. Igor Strawinskis frühes Feuerwerk setzt einen funkelnden Kontrapunkt: ein kurzes, hochvirtuoses Orchesterstück, dessen Brillanz bereits den späteren Revolutionär des Balletts erahnen lässt. Überraschend lyrisch zeigt sich Alexander Mossolow mit seinem spätromantischen Harfenkonzert, interpretiert von Xavier de Maistre. Zuletzt Maurice Ravels zweite Suite aus Daphnis et Chloé: ein ekstatischer Traum von Antike, Natur und Liebe.
Xavier de Maistre gehört zu den führenden Harfenist:innen der Gegenwart und begeistert als Solist, Kammermusiker und Innovator, der das Harfenrepertoire mit Aufträgen, Transkriptionen und eigenen Programmen erweitert. Nach Chefpositionen in Québec und internationalen Engagements unter anderem in Oslo, Paris und Luzern leitet Fabien Gabel seit 2025�2026 das TonkünstlerOrchester Niederösterreich. Er ist bekannt für seine tiefgehenden Interpretationen, seine stilistische Bandbreite und seine detailreiche Arbeit an Klang und Ausdruck.
BESETZUNG Tonkünstler-Orchester SOLIST Xavier de Maistre Harfe DIRIGENT Fabien Gabel
PROGRAMM Igor Strawinski Feuerwerk Fantasie für großes Orchester op. 4, Alexander Mossolow Konzert für Harfe und Orchester, Paul Dukas L’apprenti sorcier | Der Zauberlehrling Symphonische Dichtung, Paul Dukas Vorspiel zum 3. Akt der Oper Ariane et Barbe-bleue, Maurice Ravel Daphnis et Chloé Suite Nr. 2
Tonkünstler-Orchester
do 08/04
16.30 Uhr
Großer Saal
PREIS
EUR 32 -50 % für alle unter 26
Erstmals ist das beliebte Format der Tonkünstler auch im Festspielhaus St. Pölten zu erleben: Gemeinsam mit Ö1-Radiomacher Albert Hosp geht das Orchester mit Erklärt. Erlebt! der Musik auf den Grund – dieses Mal betrachten sie das Saxofon im symphonischen Kontext.
Das Saxofon ist älter, als manche glauben: 1840 vom Belgier Adolphe Sax erfunden, sollte es die klangliche Lücke zwischen der Flexibilität der Klarinette und der Klarheit der Oboe schließen. Nicht nur Blasorchester hießen das Saxofon willkommen, auch im romantischen Orchester fand es Einsatz, bevor es sich im 20. Jahrhundert nicht zuletzt zu einem Sprachrohr des Jazz entwickelte. Das 1949 entstandene AltsaxofonKonzert des Franzosen Henri Tomasi und das Konzert für Saxofonquartett und Orchester von Bernd Richard Deutsch, uraufgeführt 2021 in Leipzig, zeigen unter der Leitung von Fabien Gabel, wie wandlungsfähig und ausdrucksvoll sich das Instrument auch im symphonischen Kontext erweist – zumal, wenn Albert Hosp historische Fakten und musikalische Zusammenhänge erklärt.
Mit Erklärt. Erlebt! widmen sich das TonkünstlerOrchester und Ö1Radiomacher Albert Hosp den großen und kleinen Fragen hinter der Musik. Gemeinsam durchleuchten sie anhand live gespielter Werkauszüge ausgewählte Beispiele des Orchesterrepertoires.
BESETZUNG Tonkünstler-Orchester MODERATION Albert Hosp ENSEMBLE Saxofonquartett
DIRIGENT Fabien Gabel
PROGRAMM Henri Fredien Tomasi Konzert für Altsaxofon und Orchester, Bernd Richard Deutsch Konzert für Saxofonquartett und Orchester*
* Österreichische Erstaufführung














fr 09/04
19.30 Uhr
Großer Saal
PREIS
EUR 45
-50 % für alle unter 26
ABONNEMENT
Jazz, World & Beyond
Seite 135
Mit kammermusikalischer Präzision verwebt Federspiel alpenländische Folklore, Jazz und Weltmusik miteinander. Vor zwei Jahren feierte das geniale Bläserensemble sein 20-jähriges Jubiläum, jetzt richtet es unter dem Titel Wir & Jetzt den Blick auf zentrale Themen unserer Zeit.
Ein Programm als musikalischer Appell an Verantwortung und friedliches Miteinander: Für Federspiel steht „Wir“ für Zusammenhalt – von der kleinsten Gemeinschaft bis zur großen Gesellschaft. Es umfasst das Wissen und die Erfahrungen all jener Generationen, die vor uns kamen. Das „Jetzt“ wiederum steht für präzises Timing und die unwiederholbare Magie des Augenblicks. Was als philosophische Abhandlung beginnt, entpuppt sich für das Septett als Spielwiese der Virtuosität: Gemeinsam mit Special Guest Vivi Vassileva an den Drums nutzen die Musiker die klanglichen Möglichkeiten ihrer Blech- und Holzblasinstrumente voll aus und nehmen das Publikum mit auf eine Reise, die von berührenden Momenten bis hin zu mitreißenden Klangkaskaden reicht.
Federspiel wurde 2004 gegründet und erregte schon mit den Debütalben Federspiel (2010) und Unerhört Bumm! (2012) breite Aufmerksamkeit. Es folgten Tourneen durch Europa, Kanada, die USA und Nordafrika, weitere umjubelte Alben und ein Austrian World Music Award. Vivi Vassileva zählt zu den prägenden Schlagwerker:innen ihrer Generation und wird für ihre technische Brillanz, ihre körperliche Präsenz und ihren innovativen Zugang zu Perkussions- und Schlaginstrumenten gefeiert.
BESETZUNG FEDERSPIEL Frédéric AlvaradoDupuy, Thomas Winalek, Christoph Moschberger, Philip Haas, Roland Eitzinger, Simon Zöchbauer, Christian Amstätter GAST Vivi Vassileva Schlagwerk
sa 17/04 ab 11.00 Uhr diverse Räume
PREIS
EUR 10 für Groß und Klein (Festivalpass)
SCHULVORSTELLUNG
fr 16/04, 9.00 Uhr EUR 5
FAMILIENVORSTELLUNG von 5 bis 105 Jahren
Infos zum Programm ab Februar 2027 auf www.festspielhaus.at
Das BIG BANG Festival verwandelt das Festspielhaus auch in diesem Jahr wieder in einen riesigen Spielplatz für Ohren und Augen. Von ungewöhnlichen Klängen bis zu verblüffenden Performances: Hier darf alles ausprobiert, entdeckt und ausgelassen gefeiert werden.
Von der Bühne bis ins Foyer erkundet ihr diesmal ein Kaleidoskop musikalischer Experimente: Die Funky Currywurst Brothers bringen ihr höchst energiegeladenes Rhythmus und ComedyFeuerwerk auf die Bühne – virtuos, witzig und interaktiv. In Stories in Blue der Choreografin Ceren Oran werden die emotionalen Landschaften von Familien aus Kinderperspektive hörund sichtbar, wenn Tanz, Musik und Bühne gemeinsam Gefühle wie Liebe, Angst, Freude oder Eifersucht erforschen. Mit diesen und vielen anderen Programmpunkten entsteht ein Festival, das alle Sinne anspricht, zum Mitmachen einlädt und zeigt, dass Musik eine spielerische, lebendige Welt voller Überraschungen ist.
Die belgische Zonzo Compagnie gilt international als Wegbereiterin für Musikprojekte für junges Publikum. Mit ihrem preisgekrönten BIG BANG Festival, das in mehr als einem Dutzend Ländern stattfindet und mit dem renommierten EFFEPreis für europäische Kulturfestivals ausgezeichnet wurde, hat die Compagnie ein innovatives Musikerlebnis für Kinder und Jugendliche geschaffen.
PRODUKTION Zonzo Compagnie IN ZUSAMMENARBEIT MIT Jeunesse Österreich, Stadt St. Pölten, Festspielhaus St. Pölten










19.30 Uhr
Großer Saal mo 19/04
PREISE
EUR 60, 54, 45, 32, 14 -50 % für alle unter 26
EINFÜHRUNG mit Renate Burtscher 18.30 Uhr, Kleiner Saal
ABONNEMENT
Tonkünstler-Orchester Seite 133
Sind es Held:innen, die hier kämpfen, oder Menschen, die an ihren Grenzen bestehen müssen? Zwei mitreißende Werke erzählen von Krisen, Widerstand und dem Weiterleben.
Ludwig van Beethovens cMollKlavierkonzert gehört zu jenen Werken, in denen sich persönliche Erfahrung und musikalische Form auf besondere Weise verschränken. Die existenzielle Spannung, die dieses Konzert durchzieht, wird oft als künstlerischer Widerhall von Beethovens beginnendem Hörverlust gelesen – ein Drama ohne Pathos, aber mit innerer Dringlichkeit. Dmitri Schostakowitschs zehnte Symphonie schlägt einen Bogen von der Dunkelheit ins Licht, doch erzählt sie keinen Triumph, sondern vom Überleben unter einem repressiven Regime. Es ist Musik von großer Intensität, geprägt von Angst, Ironie und vorsichtiger Hoffnung. Für den portugiesischen Dirigenten Nuno Coelho und den französischen Pianisten Cédric Tiberghien ist es die erste Zusammenarbeit mit dem Tonkünstler-Orchester. Cédric Tiberghien begeistert mit Vielseitigkeit, anspruchsvollem Repertoire und innovativen Konzertformaten. Er gastiert weltweit bei Orchestern und wird besonders für seine Interpretation klassischer, französischer und zeitgenössischer Werke geschätzt. Nuno Coelho, der sowohl internationale Opernproduktionen als auch große symphonische Programme dirigiert, ist Chefdirigent des Orquesta Sinfónica del Principado de Asturias und gilt als einer der dynamischsten Nachwuchsdirigent:innen Europas.
BESETZUNG Tonkünstler-Orchester SOLIST Cédric Tiberghien Klavier DIRIGENT Nuno Coelho
PROGRAMM Ludwig van Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 cMoll op. 37, Dmitri Schostakowitsch Symphonie Nr. 10 eMoll op. 93
fr 23/04
16.00 Uhr
Bühne
PREIS
EUR 8 für Groß und Klein
Freie Platzwahl
KINDERGARTENVORSTELLUNG
fr 23/04, 10.00 Uhr
EUR 3,50
FAMILIENVORSTELLUNG
ab 4 Jahren
Ein Pullover mit der Mona Lisa? Ein Regenschirm mit einem Magritte-Apfel? Strümpfe, auf denen Monets Seerosen schwimmen? Was bleibt von einer Reise?
Mit Mitbringseln erweitern wir nach jeder Reise unser ganz persönliches MiniMuseum. In unserem Kleiderschrank sammeln sich so nach und nach Erinnerungen an. Choreograf Alexander Vantournhout taucht tief in seine eigene Souvenirsammlung ein und lässt sie zum Star der Show werden. Pullover, Hosen und alle möglichen Kleidungsstücke verbinden sich zu einer choreografischen Geschichte. An unerwarteten Stellen tauchen Ärmel auf, Hosenbeine verwandeln sich in Ballkleider und Reißverschlüsse öffnen Wege zu ganz neuen Dimensionen. Was einst an einem Kleiderbügel baumelte, entfaltet sich nun zu fesselnden Szenen. Alexander Vantournhout, an der Schnittstelle von zeitgenössischem Tanz und Circus beheimatet, ist bekannt für seine körperlich hochpräzise, neugierige Bewegungssprache und den spielerischen Umgang mit Objekten. Souvenirshop ist seine erste Kreation für ein junges Publikum.
KONZEPT, CHOREOGRAFIE Alexander Vantournhout CO-KREATION, PERFORMANCE Miguel do Vale KÜNSTLERISCHE ASSISTENZ Esse Vanderbruggen KOMPOSITION, KLAVIER, AUFNAHME Sarshar Ghozat SCHAUSPIELCOACH Jos Houben DRAMATURGIE Katherina Lindekens DR AMATURGISCHE BERATUNG Sébastien Hendrickx KOSTÜME Patricia Vander Stappen SZENOGRAFIE Tom de With BÜHNE Simon Callens LICHT Davy Deschepper










do 29/04 mi 28/04
19.30 Uhr
Großer Saal
PREISE
EUR 82, 78, 66, 45, 25 -50 % für alle unter 26
ABONNEMENT
Jazz, World & Beyond Seite 135
„Wia die Zeit vergeht“ – nach längerer Pause kehrt Hubert von Goisern zurück. Die Zeit abseits großer Tourneen nutzte er dabei mit überraschenden Auftritten mit Weggefährt:innen durchaus kreativ. Nun ist der geniale Globetrotter endlich wieder bereit für die großen Bühnen.
2020 meldete sich Hubert von Goisern mit Zeiten & Zeichen eindrucksvoll in der Musik zurück: Abenteuerlustig ließ er Elektro, Oper, Rock und alpine Klänge aufeinanderprallen. Drei Jahre später entstand dann das Projekt Blech, Balg & Holz. Im KulturhauptstadtSommer Salzkammergut 2024 begeisterte der Musiker mit zahlreichen spontanen Straßenmusikkonzerten. Gerade die Lust am Unvorhersehbaren scheint weiterhin zu seinen Markenzeichen zu gehören: Das Konzert im Festspielhaus verspricht klangliche Überraschungen und Auszüge aus einem musikalischen Reichtum, der seinesgleichen sucht.
Seit den 1990erJahren gilt Hubert von Goisern als prominentester Vertreter des sogenannten Alpenrock. Zahlreiche Chart-Erfolge und über 20 Studioalben später erhielt er 2024 den Amadeus Austrian Music Award für sein Lebenswerk.
30/04
19.30 Uhr
Großer Saal
PREISE
EUR 52, 47, 40, 30, 12 -50 % für alle unter 26
ABONNEMENT
Jazz, World & Beyond Seite 135
Wenn Irish Folk auf symphonischen Klang trifft, öffnet sich ein weiter Raum zwischen Tradition und Gegenwart. Mit Daoirí Farrell und Mark Redmond stehen gleich zwei irische Ausnahmekünstler erstmals mit dem Tonkünstler-Orchester auf der Bühne.
Irische Musik lebt von ihrer Mischung aus Melancholie und Klarheit. Was heute als Irish Folk weltweit begeistert, wurzelt tief in der keltischen Geschichte der Insel und klingt doch erstaunlich gegenwärtig. Daoirí Farrell, eine der markantesten Stimmen der modernen irischen Volksmusik, trifft mit Gesang und Bouzouki den unverwechselbaren Ton zwischen Innigkeit und Erzähllust. Mark Redmond ergänzt ihn mit den weich atmenden Uilleann Pipes, deren Klang weniger schneidet als umarmt. Gemeinsam mit dem Tonkünstler-Orchester verbinden die beiden intime Liedformen mit großer orchestraler Weite. Unter der Leitung von Gast Waltzing entsteht so ein Abend, der Tradition nicht ausstellt, sondern lebendig macht.
Daoirí Farrell gilt als eine der wichtigsten Stimmen des zeitgenössischen Irish Folk und wird für seinen eindringlichen Gesang und seine Authentizität geschätzt. Mit Mark Redmond steht ihm ein führender UilleannPipesSpieler zur Seite: Sein Spiel verbindet tief verwurzelte Tradition mit großer klanglicher Eleganz. Als gefragter Dirigent, Komponist und Arrangeur realisiert der GrammyPreisträger Gast Waltzing Projekte von Jazz über Filmmusik bis zum symphonischen Repertoire.
BESETZUNG Tonkünstler-Orchester GÄSTE Daoirí Farrell Gesang, Bouzouki, Mark Redmond
Uilleann Pipes DIRIGENT Gast Waltzing





Antony Gormley, Resting Place, 2023, terracotta, 244 figures, dimensions variables





08/05
19.30 Uhr
Großer Saal
PREISE
EUR 72, 68, 55, 40, 14 -50 % für alle unter 26
SALON D
17.00 Uhr, Kada Bar
EINFÜHRUNG
mit Bettina Masuch
18.30 Uhr, Kleiner Saal
SHUTTLE-BUS
Abfahrt aus Wien
17.00 Uhr
ABONNEMENT
Tanz, Ballett & Circus Seite 131
ÖSTERREICH-PREMIERE
FESTSPIELHAUSKOPRODUKTION
Wie leben wir zusammen? Was bestimmt unser Zusammenleben, und wer trifft die Entscheidungen? Zusammen mit dem Tonkünstler-Orchester beleuchtet Sidi Larbi Cherkaoui das Konzept der Demokratie und hinterfragt deren Widersprüche – die Balance zwischen Freiheit und Macht, zwischen Zugehörigkeit und Ausschluss.
Demokratie in ihrer idealen Form gibt allen Menschen Raum und eine Stimme. In der Praxis jedoch werden nicht alle Stimmen gehört. In seiner neuesten Choreografie für das Ballet du Grand Théâtre de Genève zeigt Sidi Larbi Cherkaoui eine Gesellschaft im Spannungsfeld von Macht und Machtlosigkeit. Inspiriert von der griechischen Philosophie stellt er sich auch den dunkleren Seiten demokratischer Systeme: dem Ausschließen, der Ohnmacht. Mit gewohnt tänzerischer Präzision sowie im künstlerischen Dialog mit dem Komponisten Dimitris Skyllas und dem Bildhauer Antony Gormley erschafft er, begleitet vom Tonkünstler-Orchester, eine choreografische Landschaft, in der Kompromisse und Konflikte die Grundlage einer sich ständig verändernden Gemeinschaft bilden.
Sidi Larbi Cherkaoui ist Künstlerischer Leiter des Ballet du Grand Théâtre de Genève. Seine genreübergreifenden Arbeiten zwischen zeitgenössischem Tanz, Theater, Ballett, Oper und Musik sind oftmals geprägt von internationalen Kollaborationen. Zuletzt war er in der Saison 2024/2025 mit Ihsane für das Ballet du Grand Théâtre de Genève im Festspielhaus St. Pölten zu Gast.
CHOREOGRAFIE Sidi Larbi Cherkaoui BÜHNE Antony Gormley KOMPOSITION Dimitris Skyllas LICHT Fabiana Piccioli KOSTÜME Jan-Jan Van Essche GESANG Alkanna Graeca: Dunja Botic, Alexandra Achillea, Irini Arabatzi DRAMATURGIE Igor Cardellini TANZ Ballet du Grand Théâtre de Genève ORCHESTER Tonkünstler-Orchester MUSIK ALISCHE LEITUNG Margaryta Grynyvetska
Eine Koproduktion von Eastman und Festspielhaus St. Pölten.
19.30 Uhr
Großer Saal fr 14/05
PREIS
EUR 47
-50 % für alle unter 26
ABONNEMENT
Jazz, World & Beyond
Seite 135
Dass in der Küche nicht nur gutes Essen, sondern auch erlesene Musik kreiert werden kann, beweist Curtis Stigers mit seinen Songs From My Kitchen, die er am heimischen Herd erprobt hat und nun auf die große Konzertbühne bringt.
Man erinnert sich noch gut: Als während der Pandemie der Konzertbetrieb stillstand, wurden Musiker:innen erfinderisch und präsentierten ihre Kunst an ungewöhnlichen Orten. Curtis Stigers streamte wöchentlich ein Konzert aus seiner privaten Küche, die zur intimen Bühne für seine entspannten, nur mit Gitarre begleiteten Songs wurde. Unter dem Titel Songs From My Kitchen hat es die bei seinen Fans überaus beliebte InternetKonzertserie auf über 50 Episoden gebracht. Aus dem riesigen Songfundus dieser Zeit hat Stigers nun einige ausgewählte Perlen auf Songs From My Kitchen Vol. I veröffentlicht – ein Album, das mit seiner aparten Mischung aus Stigers’ eigenen und gecoverten Songs auf ein akustisches, reduziertes Klangideal setzt und mit Blues und Folk flirtet.
Der Sänger und Saxofonist Curtis Stigers landete 1991 mit I Wonder Why einen weltweiten Top-Ten-Hit und ist seitdem im Popbereich erfolgreich. In den 2000erJahren wandte er sich verstärkt dem Jazz zu und hat sich nun als Singer-Songwriter neu erfunden.






sa 22/05 & so 23/05
Anlässlich des 30jährigen Jubiläums erobert zeitgenössischer Circus das Festspielhaus St. Pölten, die Bühne im Hof sowie zahlreiche Orte in der Stadt. Das Festival verbindet Kunst, Körper und Raum und verwandelt St. Pölten für kurze Zeit in eine lebendige Manege.
Das vollständige Programm finden Sie ab Herbst 2026 auf unserer Website.

sa 22/05
19.30 Uhr
Großer Saal
PREIS
EUR 45
-50 % für alle unter 26
SHUTTLE-BUS
Abfahrt aus Wien
18.00 Uhr
ABONNEMENT
Tanz, Ballett & Circus
Seite 131
ÖSTERREICH-PREMIERE
ALTERSEMPFEHLUNG ab 7 Jahren
Jonglieren als Lebenskunst: Zehn Jongleur:innen und vier Musiker erschaffen einen Abend über Aufmerksamkeit, Zeit und das fragile Gleichgewicht zwischen Ich und Wir.
Collectif Petit Travers entwickelt gemeinsam mit dem Quatuor Debussy ein Bühnenstück über die Praxis des Jonglierens. Zur Musik von Henry Purcell und Marc Mellits entstehen präzise Bewegungsbilder, persönliche Monologe und kollektive Formationen. Jeder Körper, jedes Objekt, jede Stimme behauptet seine Eigenheit und fügt sich zugleich ins Ganze. So wächst auf der Bühne eine fragile Utopie, in der Technik, Spiel, Ernst und Humor ineinandergreifen. Ein Abend, der Staunen, Lachen und Konzentration gleichermaßen fordert und belohnt.
Seit 2004 ist Collectif Petit Travers für großformatige Jonglage-Produktionen und Vermittlungsarbeit bekannt. Mit Aufführungen weltweit und prägenden Kooperationen unter anderem mit Pina Bausch, Maguy Marin und Jérôme Thomas steht die Compagnie für eine offene, zeitgenössische Form der Jonglage. Das Quatuor Debussy zählt zu den international renommierten Streichquartetten und begeistert weltweit mit stilistischer Offenheit, Neugier und höchster musikalischer Qualität.
KREATION Julien Clément, Nicolas Mathis REGIE Nicolas Mathis MUSIKREGIE Christophe Collette TEXTE, KÜNSTLERISCHE LEITUNG Jean Charles Massera MUSIK Henry Purcell, Marc Mellits
LIVE-MUSIK Quatuor Debussy JONGL AGE Collectif Petit Travers (Eyal Bor, Julien Clément, Rémi Darbois, Amélie Degrande, Bastien Dugas, Alexander Koblikov, Taichi Kotsuji, Carla Kühne, Emmanuel Ritoux, Anna Suraniti)












Tonkünstler-Orchester
19.30 Uhr
Großer Saal mo 24/05
PREISE
EUR 60, 54, 45, 32, 14
-50 % für alle unter 26
EINFÜHRUNG
mit Ulla Pilz
18.30 Uhr, Kleiner Saal
ABONNEMENT
Tonkünstler-Orchester
Seite 133
Aus einem Choral wird Geschichte, aus Geschichte Haltung. Dieser Abend führt von Martin Luthers kämpferischem Glaubenslied über Mendelssohns Rückbesinnung auf Bach bis zu Schostakowitschs leiser, aber unbeugsamer Gegenrede.
Der Luther-Choral Ein feste Burg ist unser Gott besitzt enorme Symbolkraft für Reformation und protestantische Identität. Felix Mendelssohn Bartholdy griff ihn 1830 in seiner sogenannten Reformationssymphonie auf. Neben dem Choral erklingt darin auch das Dresdner Amen, eine kirchenmusikalische Formel, die später Richard Wagner prägte. Mendelssohns unerschütterlicher Bezugspunkt bleibt jedoch Johann Sebastian Bach: Dessen sechsstimmiges Ricercar aus dem Musikalischen Opfer in der Instrumentierung Anton Weberns bildet gemeinsam mit der Symphonie den Rahmen für Dmitri Schostakowitschs Zweites Violinkonzert. Entstanden 1967, im Jahr des 450. Reformationsjubiläums, ist es ein zutiefst verinnerlichtes Werk. Der Violinist Fedor Rudin begeistert mit technischer Brillanz, stilistischer Sensibilität und großem musikalischem Weitblick. Er arbeitet mit Dirigenten wie Vladimir Jurowski, Riccardo Muti und Andris Nelsons und ist zugleich Professor für Orchesterleitung in Wien. Seit 2025�2026 ist der tschechische Dirigent Tomáš Netopil Generalmusikdirektor des Prager Symphonieorchesters. Neben Engagements bei führenden Orchestern weltweit gründete er 2018 die Internationale Musikakademie Kroměříž, um junge Musiker:innen zu fördern.
BESETZUNG Tonkünstler-Orchester SOLIST Fedor Rudin Violine DIRIGENT Tomáš Netopil
PROGRAMM Johann Sebastian Bach 2. Ricercar aus Das Musikalische Opfer BWV 1079/5 (Bearbeitung für Orchester: Anton Webern), Dmitri Schostakowitsch Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 op. 129, Felix Mendelssohn Bartholdy Symphonie Nr. 5 dMoll op. 107 Reformationssymphonie
04/06
19.30 Uhr
Großer Saal
PREIS
EUR 45
-50 % für alle unter 26
ABONNEMENT
Jazz, World & Beyond
Seite 135
Pippo Pollina verkörpert den Cantautore im besten Sinne: poetische Liedkunst zwischen mediterraner Melodik und politischem Songwriting. Nun präsentiert der sizilianische Sänger sein Solo-Programm als mitreißende Werkschau über Krieg, Frieden und Hoffnung.
Solo in Concerto vereint zeitlose Klassiker, neue Kompositionen und musikalische Raritäten aus dem Repertoire Pollinas. Der Sänger begleitet sich dabei mit Klavier und Gitarre, ergänzt durch visuelle Projektionen, die seinen bemerkenswerten Lebensweg nachzeichnen: vom Palermo der 1980erJahre über die prägende Zeit als Straßenmusiker bis auf die großen Bühnen Europas. Im zweiten Teil des Abends gesellt sich Elisa Sandrini zu ihm. Mit der Sängerin, Pianistin und Akkordeonistin entwickelt Pollina vielschichtige Versionen seiner Lieder. So wird Solo in Concerto zu einem ganz neuen Erlebnis – auch für Kenner:innen seines außergewöhnlichen Werkes.
Der 1963 in Palermo geborene Giuseppe Pollina startete seine Karriere mit der politisch engagierten FolkGruppe Agricantus. Parallel dazu studierte er klassische Gitarre und Musiktheorie. Später schrieb er für die investigative Zeitschrift I Siciliani, bevor er als Straßenmusiker durch Europa zog. Mittlerweile zählt er mit zahlreichen Alben und internationalen Tourneen zu den prägenden Cantautori seiner Generation. Mit Elisa Sandrini steht ihm eine vielfach talentierte Musikerin zur Seite, die mit zahlreichen Projekten regelmäßig auf Europas Bühnen zu sehen ist.












19.30 Uhr
Großer Saal mo 07/06
PREISE
EUR 60, 54, 45, 32, 14
-50 % für alle unter 26
EINFÜHRUNG
mit Christoph Irrgeher
18.30 Uhr, Kleiner Saal
ABONNEMENT
Tonkünstler-Orchester Seite 133
Ein Abend, der vom berühmten Schicksalsmotiv bis zu großer Violinkunst reicht – von Beethoven über Mendelssohn bis in die Gegenwart.
„Con brio – mit Feuer“: Kaum eine Vortragsbezeichnung ist so eng mit Ludwig van Beethoven verbunden wie diese. Über dem Kopfsatz von Beethovens fünfter Symphonie steht sie programmatisch und weist den Weg aus schweren inneren und äußeren Kämpfen in cMoll hin zum triumphalen CDurFinale. Beethovens eruptiver Gestus findet eine zeitgenössische Spiegelung in Jörg Widmanns Komposition von 2008, die dessen unverkennbaren Elan in eine heutige Klangsprache überführt. Dazwischen schlägt Felix Mendelssohns Violinkonzert einen anderen Ton an: Aus elegischer Sehnsucht entwickelt sich ein Werk von tänzerischer Leichtigkeit. Gemeinsam mit dem Dirigenten Domingo Hindoyan und dem Geiger James Ehnes kehrt dieses Meisterwerk, das seit 2019 nicht mehr im TonkünstlerAbonnement zu erleben war, auf die Bühne zurück. Der zweifache Grammy-Gewinner James Ehnes zählt zu den gefragtesten Violinist:innen der Gegenwart und vereint atemberaubende Virtuosität, lyrische Tiefe und unvergleichliche Musikalität. Domingo Hindoyan ist ein venezolanisch-schweizerischer Dirigent und seit 2021 Chefdirigent des Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, das er mit dynamischer Programmierung, neuen Uraufführungen und viel Engagement für zeitgenössische Musik prägt.
BESETZUNG Tonkünstler-Orchester SOLIST James Ehnes Violine DIRIGENT Domingo Hindoyan
PROGRAMM Jörg Widmann Con brio Konzertouvertüre für Orchester, Felix Mendelssohn Bartholdy Konzert für Violine und Orchester eMoll op. 64, Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67
19.30 Uhr
Großer Saal
PREIS
EUR 45
-50 % für alle unter 26
SHUTTLE-BUS
Abfahrt aus Wien jeweils 18.00 Uhr
ABONNEMENT
Tanz, Ballett & Circus Seite 131
STADTLANDFLUSS
Eintritt frei!
ÖSTERREICH-PREMIERE
MEHR VON MOURAD MERZOUKI AUF SEITE 39 sa 12/06 fr 11/06
Was bleibt vom Tanz, wenn der Körper älter wird –und was gewinnt er dazu? In Beauséjour blickt Mourad Merzouki mit feinem Humor und großer Zärtlichkeit auf Zeit, Erfahrung und die Lust am Weiterbewegen. Ein Abend zwischen urbaner Energie, leiser Eleganz und überraschender Poesie.
In seiner neuesten Arbeit stellt Mourad Merzouki den Alterungsprozess ins Zentrum der Bewegung. Nicht der spektakuläre Effekt zählt, sondern die Suche nach neuen Gesten, nach einer Anmut, die aus Erfahrung entsteht. Die Tänzer:innen erfinden ihre Körper neu, jenseits von vertrauter Virtuosität, und entwickeln eine Ästhetik der Reduktion, die berührt. Merzouki verbindet Elektro-Tango-Musik und urbanen Tanz zu einem Dialog zwischen Generationen. So entsteht eine kluge, warme und tiefgründige Choreografie über Vergänglichkeit, Lebensfreude und die Schönheit des Weitergehens. Seit fast drei Jahrzehnten prägt Mourad Merzouki den Weg des HipHop von der Straße auf die Bühne. Als Pionier dieses Übergangs hat er dem urbanen Tanz eine eigene Ästhetik verliehen und ihn fest in der zeitgenössischen Choreografielandschaft verankert.
KÜNSTLERISCHE LEITUNG, CHOREOGRAFIE Mourad Merzouki ASSISTENZ CHOREOGRAFIE
Kader Belmoktar MUSIK Müller & Makaroff (Gotan Project) BÜHNE Benjamin Lebreton LICHT Yoann Tivoli KOSTÜME Pauline Zurini FAKE BODY Cécilia Delestre MAKE-UP Catherine Saint-Sever TANZ Compagnie Käfig









Halten und lösen, anspannen und loslassen, einatmen und ausatmen. Zwischen diesen unterschiedlichen Polen spielt sich unser Leben ab. Vom Ganz-bei-sich-Sein zum Gemeinsam-Sein, vom Alltagsleben zu den großen Festen – mal modern, mal traditionell –, diese Spannungszustände machen den Reiz des Lebens aus.
In unserer Arbeit als Kulturvermittlerinnen versuchen wir, Verbindungslinien zu schaffen und neue Netzwerke zu knüpfen: Wie findet der Mensch zur Gemeinschaft? Kann jede:r Einzelne:r auch in einer großen Gruppe individuell leuchten? Wie können wir all unsere Gegensätzlichkeiten, unsere kleinen und großen Marotten aushalten? Ist die gesellschaftliche Pluralität eine Herausforderung oder eine Bereicherung, wenn man sie zulässt? Wie halten wir einander fest, wenn wir uns gefunden haben?
All das wird nicht nur im Gespräch erforscht, sondern auch ertanzt, ersungen und erlebt! Auf den nächsten Seiten finden Sie Möglichkeiten, in unserem Haus und mit uns aktiv zu werden: Gesprächsformate und Bewegte Einführungen rund um die Vorstellungen, aber auch Communities, bei denen Sie ein Semester lang gemeinsam tanzen, singen oder schreiben können.
Lust dabei zu sein? Wir freuen uns auf die Begegnung mit Ihnen!
Christina Ebner, Gabrielle Erd, Leonie Humitsch, Marlies Eder und Mathilde de Wailly kulturvermittlung@festspielhaus.at





Tanz in den Tag
Einführung
Bewegte
Einführung
Einige Tage vor der Vorstellung führen wir vormittags in die Bewegungssprache der Compagnie ein und tanzen eine Stunde lang gemeinsam im Stil des Stücks. Ein schwungvolles und ästhetisches Vergnügen, das Sie auch thematisch auf den Inhalt vorbereitet!
Warum wurde dieses Stück auf den Spielplan gesetzt?
Bettina Masuch, Künstlerische Leiterin des Hauses, informiert über die Themen, Stile sowie Tänzer:innen und Choreograf:innen des Abends.
Begreifen und erleben mit dem Körper: Tanzen Sie mit unseren Tanzvermittlerinnen einfache choreografische Elemente in Anlehnung an die Vorstellung und tauchen Sie so ganzheitlich in die Choreografien ein.
Welche Art der Einführung Sie erwartet, entnehmen Sie bitte den Veranstaltungsseiten. Die Termine von Tanz in den Tag finden Sie auf unserer Website.
Talk & Tapas
Ein Stück – viele Sichtweisen. Nach der Vorstellung laden wir Sie auf kleine Häppchen in gemütlicher Runde ein und sprechen über unsere Eindrücke. (Teilnahmegebühr EUR 5 pro Termin, Anmeldung unter karten@festspielhaus.at, beschränkte Platzkapazität)
sa 10/10 Benjamin Abel Meirhaeghe: Chapters of Celebration fr 20/11 Ohad Naharin . Batsheva Dance Company: Sadeh21 fr 18/12 Mourad Merzouki . Compagnie Käfig: Kaléidoscope fr 12/02 (LA)HORDE . Ballet national de Marseille: Après moi, le déluge
fr 12/03 Botis Seva . Far From The Norm: BLKDOG
sa 08/05 Sidi Larbi Cherkaoui . Ballet du Grand Théâtre de Genève . TonkünstlerOrchester: Dimokratía
Beginn direkt nach der Vorstellung.



In der Vorstellung sitzen wir in Reihen nebeneinander, im Salon D setzen wir uns zueinander. Wir möchten ins Gespräch kommen und fragen: Wie geht es Ihnen? Mit der Welt und Ihren Herausforderungen? Mit Ihrem Inneren, Ihren Gedanken und Gefühlen? Wann haben Sie zum letzten Mal Ihren Körper und Ihre Perspektive gedehnt, jemanden gehalten oder sich halten lassen? Passend zu ausgewählten Stücken laden wir Gäst:innen aus verschiedenen Disziplinen ein. Denken und diskutieren Sie mit!
SALON D MIT BARBARA STROHSCHEIN vor der Vorstellung von Anne Teresa De Keersmaeker . Opera Ballet Vlaanderen: Bartók / Beethoven / Schönberg Barbara Strohschein, Philosophin und Schriftstellerin, führt in Berlin eine Philosophische Praxis für Werte. In ihrem Buch Anerkennung ändert alles zeigt sie, wie praktizierte Anerkennung festgefahrene Meinungen aufbrechen und Menschen verändern kann.
SALON D MIT FRIDAYS FOR FUTURE vor der Vorstellung von (LA)HORDE . Ballet national de Marseille: Après moi, le déluge
Die Welt wirkt aus dem Gleichgewicht. Krisen und Ernüchterung prägen den Ton. Die jungen Menschen von FRIDAYS FOR FUTURE aber zeigen: Veränderung ist möglich – und Verantwortung ist eine gemeinsame Aufgabe.
SALON D MIT STEFAN KLEIN vor der Vorstellung von Sidi Larbi Cherkaoui . Ballet du Grand Théâtre de Genève . TonkünstlerOrchester: Dimokratía
Wir wissen um Klimakrise, KI, Überalterung und Konflikte – und doch bleiben wir im Alten stecken. Was hindert uns am Aufbruch? Stefan Klein zeigt, wieso Veränderung so schwerfällt und warum es dennoch nicht zu spät ist, den Wandel anzugehen.
Anmeldung unter kulturvermittlung@festspielhaus.at
Die mobile architektonische Gestaltung des Salon D wurde in Kooperation mit Student:innen des Studiengangs Design, Handwerk & materielle Kultur der New Design University NDU St. Pölten entwickelt.

Sie wollen wöchentlich mittanzen oder mitsingen? Hier sind unsere Formate für mehr Bewegung, Spaß und Kreativität und vor allem für mehr Gemeinschaft.
Atelier
mittwochabends
alle tanzen
dienstagabends
Sisters
mittwochnachmittags
MIT MONICA DELGADILLO AGUILAR
Hier sind Sie nicht nur Tänzer:in, sondern auch Teil des choreografischen Teams. Die Stücke werden gemeinsam erarbeitet. Finden Sie Ihren individuellen Ausdruck auf der Bühne!
MIT CHRISTINA EBNER UND KATHARINA HOLZWEBER
Was passiert, wenn viele Menschen zusammenkommen und gemeinsam dieselbe Choreografie tanzen? Herz, Hirn und Körper werden gefordert, ein tiefes Verständnis für die Kraft der Gruppe entsteht: pure Lebensfreude in Bewegung!
MIT WIAN JALAYZADEH UND LEONIE HUMITSCH
Die Tanzgruppe lädt alle Frauen aus St. Pölten und Umgebung ins Haus. Wir lernen voneinander, tanzen, lachen und üben uns in Schwesternschaft. Mit Kinderbetreuung.
WÖD CHOR PLUS
donnerstagabends
FestspielhausReporter:innen
MIT FLORA KÖNIGSBERGER UND GERALD HUBER-WEIDERBAUER
Dieser Chor von Welt vereint Singende jeden Alters, jeder Herkunft und aller Stimmlagen zu einem stimmgewaltigen Ensemble.
MIT SARA SCHAUSBERGER UND VERONIKA KRENN
Als FestspielhausReporter:innen schärfen wir unseren Blick für das, was auf der Bühne passiert. Wir begreifen, was wir gesehen haben, und spüren, worum es geht. Wir lassen uns vom Tanz verzaubern und schreiben darüber.
Alle Altersstufen. Keine Vorkenntnisse nötig. Wöchentlich im Festspielhaus
Kosten pro Semester: ca. EUR 90
Semesterstart: Ende September





Woran können sich junge Menschen in einer sich so schnell wandelnden Zeit festhalten? Und wie können wir uns gegenseitig Halt geben, damit wir hoffnungs und kraftvoll neue Wege erkunden können? Die jungen Tänzer:innen von STEP by STP beschäftigen sich in dieser Saison mit dem Zusammenhalt in der Gesellschaft, besonders im Hinblick auf den Klimawandel. Dabei bringen die Jugendlichen ihre eigenen Gedanken in die Kreation des Stücks mit ein.
Die Jugendtanzcompagnie Niederösterreich STEP by STP ist eine Kooperation zwischen dem Festspielhaus St. Pölten, der Musikschule der Landeshauptstadt St. Pölten und dem Musik & Kunst Schulen Management Niederösterreich. Zentral für diese Kooperation ist die künstlerische Zusammenarbeit zwischen jungen Tanztalenten (14 bis 24 Jahre), der Künstlerischen Leiterin und Choreografin Olivia Hild und zwei Tanzpädagog:innen.
SAVE THE DATE Am do 03/06/2027 ist die Jugendtanzcompagnie wieder auf der Bühne des Festspielhaus St. Pölten zu erleben. Mehr Infos finden Sie auf www.festspielhaus.at.
Unsere Vormittagsvorstellungen für Kindergärten und Schulen widmen sich den Themen, die gerade unter den Nägeln brennen: Was bringt die Zukunft? Was bedeutet „Heimat“? Wie verändert die digitale Welt unsere Körper und unser Miteinander?
Rund um die Vorstellungen konzipieren wir individuelle, inklusive WorkshopFormate aus den Bereichen Tanz, Musik, Literatur und Kleinkunst mit und für Kindergruppen und Schulklassen.
Mehr erfahren Sie auf unserer Website oder bei unserer Kulturvermittlerin Gabrielle Erd: gabrielle.erd@festspielhaus.at
AHMET BAYAZIT
Vermietungen
ANDREAS DRÖSCHER Leitung Technik
ANDREAS GREMEL Geschäftsführung
ANDREAS PRIELING Presse, Stv. Leitung Marketing
ANNA SONNTAG Künstlerisches Produktionsbüro
AYBEN KARADAG Portierin
AYNUR TUNA Reinigung
BERND NEUWIRTH Cheftonmeister
BETTINA MASUCH Künstlerische Leitung
CHRISTIAN Tonmeister
HAHNL-BICHLER
CHRISTIAN ZÖRNER
Bühnentechnik
CHRISTINA EBNER Kulturvermittlung & Outreach
CONSTANZE EISELT Leitung Künstlerisches Produktionsbüro, Musikkuratorin, Prokuristin
DERYA POLAT
Chefkassierin
ELKE CUMPELIK Büroleitung Geschäftsführung
EREN KARABULUT Haus- & Betriebstechnik
ERHARD BIEGLER Bühnentechnik
GABRIELLE ERD
Leitung Kulturvermittlung & Outreach
GERLINDE HÖGEL Portierin
GÜLCAN SIMSEK Leitung Marketing & Verkauf
HERBERT BAIREDER Beleuchtungsinspektor, Stv. Leitung Technik
ILONA HIESBERGER Hausorganisation
ISOLDE IHM Marketing
JULIA BIEDER Datenmanagement
JULIA DORNINGER Redaktion & Publikationen
JÜRGEN WESTERMAYR Leitung Bühnentechnik, Bühneninspektor
KATARZYNA RAUSCH Portierin
KATHARINA Stv. Leitung Künstlerisches Produktionsbüro
SCHOBER-DUFEK
LEONIE HUMITSCH
Kulturvermittlung & Outreach
LOTTE FORSTNER Leitung Hausorganisation
MARLENE JANN Redaktion & Publikationen
MARLIES EDER
Kulturvermittlung & Outreach
MARTIN SCHMIDT Beleuchtungstechnik
MATHILDE DE WAILLY
Kulturvermittlung & Outreach
MATOUS HORINEK Bühnentechnik
MICHAELA KOGLER-TROLL Portierin
MIRCAN ADTAKAN Verein Freunde der Kultur St. Pölten
MONIKA HOLZGRUBER Reinigung
MÜNEVVER KARABULUT Leitung Reinigung
NURGÜL POLAT Reinigung
OLIVER KLENKHART Bühnenmeister
OLIVER MAUS Online Marketing
OMEZZINE HADJ-AMOR Reinigung
PENELOPE PATOCKA Chefbilleteurin
RENATE BRAUN Kostümbetreuung
ROBERT SOMMER
SAMANTHA SUPPINGER
Stv. Beleuchtungsinspektor
Bühnenmeisterin, Stv. Leitung Bühnentechnik
SIMON NUSSBAUMER Bühnentechnik
SOPHIE PACHNER
Künstlerisches Produktionsbüro
STEPHANIE SERLES Redaktion & Publikationen
THOMAS GLUDOVATZ Geschäftsführung
ULLI ROTH Gruppen & Key Accounts






Reisen Sie gemütlich und CO₂sparend aus Wien an: Bei den hier genannten Veranstaltungen bringt Sie ein ShuttleBus von Elite Tours um EUR 20 (EUR 18 im Abo und für alle unter 26) direkt zum Festspielhaus und retour (kostenloses Programmheft inklusive).
Buchen Sie Ihre Fahrt auf www.festspielhaus.at, im Kartenbüro St. Pölten oder über Elite Tours.
In Kooperation mit

Online informieren
Abendprogramme
Auf www.festspielhaus.at finden Sie Details zu allen Veranstaltungen sowie Trailer und Hintergrundinfos zu den Künstler:innen. Melden Sie sich auch für unseren Newsletter an und folgen Sie uns auf Social Media.
Unsere gedruckten Abendprogramme erhalten Sie am Infotisch oder bei unserem Publikumsdienst (Programmzettel kostenlos, Programmheft EUR 3,20). Am Veranstaltungstag können Sie diese kostenlos auf unserer Website downloaden.
Barrierefrei Kultur genießen
Nachhaltigkeit: EMAS-
Zertifizierung
Das Festspielhaus verfügt über einen rollstuhlgeeigneten Haupteingang (Eingang NordOst) und ist zudem über den Lift aus der Tiefgarage zu erreichen. Der Kassenbereich ist mit einer rollstuhlgeeigneten Kassa ausgestattet, die einzelnen Saal und Foyerebenen sind über mehrere Aufzüge zugänglich.
Die Rollstuhlplätze im Parkett des Großen Saals sowie im Kleinen Saal (Buchung im Kartenbüro nach Verfügbarkeit) bieten uneingeschränkte Sicht auf die Bühne.
Bei Veranstaltungen im Großen Saal und im Kleinen Saal erhalten Sie optimale Hörunterstützung mittels der App Sennheiser MobileConnect. Sind Sie nicht im Besitz eines eigenen Smartphones, wenden Sie sich bitte an unsere Kolleg:innen am Infotisch. Unsere Abendkassa im Foyer ist mit einer Induktionsschleife ausgestattet.
Sitzerhöhungen können Sie gegen eine Kaution von EUR 5 am Infotisch ausleihen.
Mit dem Eco-Management and Audit Scheme (EMAS) haben wir uns verpflichtet, alle wesentlichen Bereiche der Planung und Durchführung von Veranstaltungen im Sinne nachhaltigen Denkens und Handelns zu gestalten.
Bahn Shuttle-Bus
Parkplätze
Gastronomie
Komfortable Zugverbindungen machen eine Anreise mit der Bahn besonders attraktiv – der Bahnhof liegt nur ca. 15 Gehminuten vom Festspielhaus entfernt.
Stressfreie Anreise aus Wien: Bei ausgewählten Veranstaltungen bringt Sie ein Shuttle-Bus von Elite Tours um EUR 20 (EUR 18 im Abo und für alle unter 26) direkt zum Festspielhaus und retour (kostenloses Programmheft inklusive). Mehr Infos auf unserer Website und auf Seite 123.
In den Parkgaragen des Kulturbezirks parken Sie werktags ab 17.31 Uhr, an Samstagen, Sonn und Feiertagen sogar ganztägig kostenlos. Parkplätze für Menschen mit Behinderungen befinden sich direkt vor dem Haupteingang. Bitte beachten Sie, dass die Garage „Tor zum Landhaus“ kostenpflichtig ist. Beim Klangturm im Regierungsviertel stehen Ladestationen für Elektroautos bereit.
Ein gastronomisches Angebot bieten wir Ihnen im FestspielhausCafé, in der FoyerBar (1. Stock) sowie in der Kada Bar (2. Stock). Die Öffnung unseres Cafés sowie unserer Bars kann je nach Veranstaltung variieren. Ihre Getränke für die Pause können Sie bei unserem CateringPartner FliegerGastro bestellen: im Vorhinein per EMail an festspielhaus@fliegergastro.at oder ab Hausöffnung an der jeweiligen Bar bzw. im FestspielhausCafé.
Kartenverkauf
Kartenbüro
St. Pölten
Fix und Wahlabonnements sind ab sofort buchbar. Der Einzelkartenverkauf startet am 05. Mai 2026.
Rathausplatz 19, 3100 St. Pölten
+43 (0) 2742/90 80 80 600 karten@festspielhaus.at www.festspielhaus.at
Mo bis Fr (werktags) 9.00 bis 17.00 Uhr
Bitte beachten Sie die geänderten Öffnungszeiten im Sommer sowie zu Weihnachten und Neujahr.
Beim Kartenkauf über das Kartenbüro St. Pölten steht Ihnen die Zahlungsmöglichkeit via Paylink zur Verfügung: Ein Link in Ihrer E-Mail-Rechnung führt Sie direkt zur Zahlung per Kreditkarte, Überweisung oder PayPal.
Ihre Karten werden anschließend als eTicket via EMail verschickt.
Weitere
Verkaufsstellen
Online-Tickets
Kultur schenken
Hunger auf Kunst und Kultur
Die Abendkassa im Festspielhaus öffnet 90 Minuten vor Vorstellungsbeginn. Ihre Einzelkarten können Sie auch bei allen NÖKU TicketsPartnerbetrieben erwerben. Weitere Infos auf www.noeku.at/tickets
Buchen Sie auf www.festspielhaus.at und nutzen Sie unseren e-Ticket-Service.
Gutscheine in jeder beliebigen Höhe sind im Kartenbüro St. Pölten und online erhältlich.
Mit dem Kulturpass erhalten Sie gegen Vorlage eines gültigen Ausweises freien Eintritt zu allen Eigenveranstaltungen, Workshops und Communities (je nach Verfügbarkeit, Karten müssen reserviert und bis eine Stunde vor Vorstellungsbeginn abgeholt werden).
Auf einen Blick
50 %
• Besucher:innen unter 26 Jahren
• Menschen mit Behinderungen (die im Ausweis eingetragene Begleitperson erhält eine Freikarte)
• Abonnent:innen eines Fixabonnements
• Abonnent:innen eines Fixabonnements, die zusätzlich zum Abo weitere Eigenveranstaltungen* buchen
• Abonnent:innen des Großen Wahlabonnements (ab 6 Veranstaltungen), die zusätzlich zum Abo weitere Eigenveranstaltungen* buchen
• Freunde der Kultur St. Pölten
• Freunde der Kunstmeile Krems
• Abonnent:innen des Kleines Wahlabonnements (3 bis 5 Vorstellungen), die zusätzlich zum Abo weitere Eigenveranstaltungen* buchen
• Inhaber:innen der GrafeneggCard, mit Pluspunkt Bronze & Silber des Tonkünstler-Vorteilsprogramms
• Freundesverein der Bühne Baden
• Weitere Ermäßigungen von unseren Partnerbetrieben finden Sie auf unserer Website oder direkt im Webshop.
Ermäßigungen nur mit gültigem Ausweis!
Mehr buchen, weniger zahlen
Gruppen ab 15 Personen
Ab 3 Veranstaltungen profitieren Sie von attraktiven Vergünstigungen. Mehr Infos finden Sie bei unseren Wahlabonnements (Seite 128).
Ab 15 Personen gewähren wir eine Ermäßigung von 10 % gegenüber dem Einzelkartenpreis, ab 30 Personen eine Ermäßigung von 20 % (Abweichungen bei den Neujahrskonzerten). Kontakt: Ulli Roth, +43 (0) 2742/90 80 80 855, ulli.roth@festspielhaus.at
Schulen
Kultur muss leistbar sein! Daher kosten unsere Schul und Kindergartenvorstellungen nur EUR 3,50 pro Schüler:in (ausgenommen BIG BANG Festival), Karten für Begleitpersonen sind kostenlos. Schulund Kindergartengruppen ab 10 Personen zahlen für Abendvorstellungen EUR 8 pro Karte.
Ermäßigung
Fixabonnements
Mehr Infos ab Seite 131
Wahlabonnements
Mit dem Tanz, Ballett & CircusAbo in mitreißende internationale Tanzproduktionen eintauchen? Mit dem Jazz, World & BeyondAbo anregende Konzerte von Soul über Folk bis Pop erleben? Mit der ganzen Familie spannende Veranstaltungen für Groß und Klein besuchen? Oder eindrückliche Orchesterkonzerte mit dem Abonnement der Tonkünstler genießen? Hier ist für jede:n etwas dabei!
Wählen Sie aus unseren drei Fixabos und profitieren Sie ab 6 Veranstaltungen (ab 7 Veranstaltungen beim TonkünstlerAbo) von 30 % Ermäßigung gegenüber den Einzelkartenpreisen.
Faszinierende internationale Tanzveranstaltungen, anregende Konzerte aus allen Genres und monumentale Orchesterstücke: Das Programm des Festspielhaus St. Pölten hat so einiges zu bieten.
Sie wollen sich nicht auf eine Sparte festlegen und trotzdem weniger zahlen? Dann werden Sie bei unseren Wahlabonnements fündig: Sie stellen sich Ihre Lieblingsveranstaltungen völlig flexibel zusammen und profitieren von unseren Abovorteilen! Kombinieren Sie das Wahlabo mit einer Mitgliedschaft bei den Freunden der Kultur St. Pölten und sparen Sie bis zu 30 %.
Das Kleine Wahlabo
Das Große Wahlabo
Für alle, die einmal bunt durchmischen wollen: Mit unserem Kleinen Wahlabo erhalten Sie ab 3 gebuchten Veranstaltungen 15 % Ermäßigung gegenüber dem Einzelkartenpreis.
Sie haben noch mehr Lust auf Tanz, Musik und Orchester? Dann bietet Ihnen unser Großes Wahlabonnement alle Möglichkeiten: Ab 6 Veranstaltungen erhalten Sie 25 % Ermäßigung gegenüber dem Einzelkartenpreis. Größte Flexibilität zum kleinsten Preis!
Abovorteile
Für alle unter 26
Zusätzlich zu den Ermäßigungen der Fix und Wahlabonnements genießen Sie zahlreiche Abovorteile und bleiben flexibel:
• bis zu 20 % Ermäßigung (bzw. 10 % Ermäßigung im Kleinen Wahlabo) auf alle weiteren Kartenkäufe außerhalb des Abonnements (bei Eigenveranstaltungen, ausgenommen Neujahrskonzerte)
• übertragbare Abokarten
• Tausch von Aboterminen bis drei Werktage vor der Veranstaltung gegen eine andere Veranstaltung in der Saison 2026�2027: Je nach Abonnement können Sie in der Saison einmal (Kleines Wahlabo, Die ganze Familie), zweimal (Großes Wahlabo, Abo Tanz, Ballett & Circus und Abo Jazz, World & Beyond) oder bis zu dreimal (TonkünstlerAbonnement) Ihre Karten eintauschen.
• Vorkaufsrecht für Abonnent:innen vor dem Start des Einzelkartenverkaufs (ausgenommen Veranstaltungen mit vorgezogenem Verkaufsstart)
• kostenloser Versand Ihrer Abokarten
Alle unter 26 Jahren zahlen in unseren Fix und Wahlabonnements pro Karte nur EUR 8.
HINWEISE: Die Neujahrskonzerte sind vom Kleinen und vom Großen Wahlabo ausgenommen. Abo- und Einzelkarten sind von der Rückgabe ausgeschlossen!




















4 Veranstaltungen aus dem Programm des Festspielhauses und der Bühne im Hof zum Fixpreis
FÜR GROSS UND KLEIN EUR 20
ZUM ABO:
do15/10 Circus ab 5 Jahren
do12/11 Tanz / LiveMusik ab 5 Jahren
do10/12 Klassik ab 4 Jahren
so24/01 Musiktheater ab 6 Jahren
BÜHNE IM HOF ZIRKUSFEST: ANSCHAUEN!
FESTSPIELHAUS FLEDERMÄUSE schallundrauch agency
FESTSPIELHAUS SCHNEE Eine szenische Kammermusik
BÜHNE IM HOF ANNAS AQUARIUM UND DIE FETZIGEN FLUNDERN Anna Mabo
TIPP
Buchen Sie zusätzlich zu Ihrem Abo folgende Veranstaltungen:
mo04/01 Klassik ab 6 Jahren
sa 17/04 Musik / Performance / Sound Art von 5 bis 105 Jahren
FESTSPIELHAUS ALLES WALZER! Ein Neujahrskonzert für Familien
FESTSPIELHAUS BIG BANG FESTIVAL Musikabenteuer für junges Publikum
Förderer
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DATENSCHUTZHINWEIS
Antoinette Zwirchmayr (Cover, S. 36–37, S. S. 60–61, S. 110–111, Umschlag), Millissa Martin (S. 5–7), Fred Debrock (S. 10, S. 130), Massi Giorgeschi (S. 13), Katja Ruge (S. 14), Herman Sorgeloos (S. 17), Theresa Pewal (S. 18), Ascaf (S. 21), Ron T. Young (S. 22), Loran Chourrau (S. 25), Marco Borggreve (S. 26 oben, S. 43 unten, S. 72 unten, S. 100 oben), Lyodoh Kaneko (S. 26 unten, S. 72 oben), Luke Agbaimoni (S. 29), Maria Frodl (S. 30), Clemens Fantur (S. 35), Laurent Philippe (S. 38), Michel Cavalca (S. 40–41), Tey Tat Keng (S. 45 oben), Inés Bacher (S. 47, S. 116), Yann Orhan (S. 48), Andreas Etter (S. 51), Compagnie Les Bestioles (S. 52), Benjamin Malapris (S. 55), Jack Liebeck (S. 56 oben), Johannes Brunnbauer (S. 56 unten, S. 132), Hanna Fasching (S. 59), CHEN Chienhao, zur Verfügung gestellt von National Kaohsiung Center for the Arts (Weiwuying) (S. 63), Julius Schrank (S. 64), Otto van den Toorn (S. 67), Camilla Greenwell (S. 68), Andy Staples (S. 71), JorisJan Bos (S. 75), Julien Benhamou DGG (S. 76), Nancy Horowitz (S. 79), Severin Koller (S. 80 oben, S. 134), Simona Bednarek (S. 80 unten), Paul Stambera (S. 83), Andrej Grilc (S. 84 oben), JeanBaptiste Millot (S. 84 unten), Bart Grietens (S. 87), Konrad Fersterer (S. 88), Eddie Kavanagh (S. 91), White Cube (Theo Christelis) (S. 92), Ruby Stigers (S. 95), Blandine Soulage (S. 96, S. 98–99), Irène Zandel (S. 100 unten), derkonzertfotograf (S. 103), Ben Ealovega (S. 104 oben), Simon Pauly (S. 104 unten), Julie Cherki (S. 107–109), Miriam Kaczor (S. 112), Ruiz Cruz (S. 114), Philipp Stambera (S. 118), Florian Schulte (S. 122), Wiener Konzerthaus / Antonia Wechner (S. 136).
Das Festspielhaus St. Pölten hat sich bis Redaktionsschluss intensiv bemüht, die Inhaber:innen der Abbildungsrechte ausfindig zu machen. Sollten Personen oder Institutionen, die möglicherweise nicht erreicht wurden, die Rechte an verwendeten Abbildungen beanspruchen, werden diese gebeten, sich nachträglich mit dem Festspielhaus in Verbindung zu setzen.
Herausgeber, Verleger und Medieninhaber NÖ Kulturszene Betriebs GmbH, Festspielhaus St. Pölten, Kulturbezirk 2, 3100 St. Pölten. Für den Inhalt verantwortlich nach dem Mediengesetz Thomas Gludovatz, Andreas Gremel. Programm Bettina Masuch. Musikprogramm (ausgenommen Tonkünstler) Constanze Eiselt. Redaktion Marlene Jann. Texte Gabrielle Erd (Kulturvermittlung), Jakob Schweikhardt (Musik), Miriam Weiss (Musik), Marlene Jann (Musik, Tanz), Ute van der Sanden (Tonkünstler), Walter Weidringer (Tonkünstler). Redaktionelle Mitarbeit Constanze Eiselt, Gülcan Simsek. Lektorat Katharina Sacken. Konzept, Art Direction SIRENE Studio. Kampagnenfotos Antoinette Zwirchmayr. Bildbearbeitung Blaupapier. Druck Print Alliance HAV Produktions GmbH, Bad Vöslau. Druckkoordination designwerkstatt, Gülcan Simsek. Papier Salzer Touch 300g (Umschlag), Salzer Touch 100g (Kern). Stand März 2026.
Termin, Programm und Besetzungsänderungen bleiben vorbehalten. Für Druckfehler wird keine Haftung übernommen. Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Hausordnung sowie Datenschutzerklärung finden Sie auf www.festspielhaus.at.
Wir verarbeiten Ihre Daten in der Unternehmensgruppe der NÖ Kulturwirtschaft GesmbH (siehe www.festspielhaus.at/datenschutzerklaerung) und verwenden diese auch zur Zusendung von Informationen. Diese Daten haben wir unter Umständen von einem Betrieb unserer Unternehmensgruppe erhalten. Wenn Sie das nicht wünschen, dann teilen Sie uns das per E-Mail an datenverwaltung@festspielhaus.at oder auf andere Art und Weise mit (Widerspruchsrecht). Wir senden Ihnen daraufhin keine Informationen mehr zu. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung, die wir Ihnen auch gerne zusenden.
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Bei Veranstaltungen im Großen Saal sind Stehplatzkarten zu EUR 12 an der Abendkassa erhältlich (keine Ermäßigungen möglich). Orchesterreihen: Um bei ausverkauften Veranstaltungen möglichst vielen Gäst:innen den Besuch zu ermöglichen, behalten wir uns vor, vor der Reihe 1 im Parkett Orchesterreihen einzubauen.
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NDT 1 Jiří Kylián . Crystal Pite . Hofesh Shechter
19.30 Uhr
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